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            <title>Die Linke Kreisverband Hagen: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Kreisverband Hagen</copyright>
            
            <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 19:15:48 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 25 Sep 2026 19:15:48 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-378694</guid>
                <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 14:19:35 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke Hagen ruft auf: ES REICHT! AUF NACH ESSEN! Hände weg von unserem Sozialstaat Gemeinsam nach Essen am 26. September</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-hagen-ruft-auf-es-reicht-auf-nach-essen-haende-weg-von-unserem-sozialstaat-gemeinsam-nach-essen-am-26-september/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am 26. September 2026 gehen in ganz Deutschland Gewerkschafterinnen, Beschäftigte, Rentnerinnen und alle, die unseren Sozialstaat verteidigen wollen, gegen die geplanten Kürzungen der Bundesregierung auf die Straße. Gemeinsam mit dem DGB und vielen weiteren Organisationen ruft Die Linke NRW zur Teilnahme an der großen Kundgebung in Essen auf.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente“, ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund zum bundesweiten Aktionstag auf. Die landesweite Kundgebung beginnt um 11 Uhr auf dem Burgplatz in Essen und endet gegen 14 Uhr. Hauptrednerin ist die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi.</p>
<p>Die Bundesregierung plant Einschnitte bei Rente, Pflege, Krankenversicherung, Elterngeld und weiteren sozialen Leistungen. Gleichzeitig geraten der Achtstundentag, das Arbeitszeitgesetz und andere hart erkämpfte Rechte der Beschäftigten unter Druck. Das ist der falsche Weg.</p>
<p>Statt Sozialabbau brauchen wir Investitionen in gute Arbeit, eine starke öffentliche Daseinsvorsorge und einen Sozialstaat, der Sicherheit gibt – gerade in Zeiten wachsender Unsicherheit.</p>
<p>Der DGB fordert unter anderem sichere Arbeitsplätze, mehr Tarifbindung, eine flächendeckende Gesundheitsversorgung, eine Rente, die zum Leben reicht, und Investitionen in unsere Infrastruktur. Finanziert werden sollen diese Investitionen auch durch eine stärkere Besteuerung hoher Vermögen.</p>
<p>Wir als Die Linke Nordrhein-Westfalen stehen fest an der Seite der Gewerkschaften und der Beschäftigten.</p>
<p>Der Sozialstaat ist kein Geschenk von Regierungen oder Konzernen. Er wurde von Millionen Menschen erkämpft – in Betrieben, auf der Straße und durch jahrzehntelange gewerkschaftliche Auseinandersetzungen. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, geregelte Arbeitszeiten, Rentenversicherung, Mitbestimmung und Kündigungsschutz sind Ergebnisse gemeinsamer Kämpfe. Wer diese Errungenschaften angreift, greift die Lebensgrundlage von Millionen Menschen an.</p>
<p>Die Beschäftigten haben die Krise nicht verursacht. Pflegekräfte, Verkäuferinnen, Erzieherinnen, Stahlarbeiterinnen, Busfahrerinnen, Handwerker*innen und Millionen weitere Beschäftigte halten dieses Land jeden Tag am Laufen. Sie verdienen Respekt, sichere Arbeitsplätze und gute Löhne – keinen Sozialabbau.</p>
<p>Unsere Forderungen</p>
<p>Alle sozialen Kürzungen müssen vom Tisch. Keine Kürzungen bei Renten, Pflege, Gesundheit, Wohngeld, Elterngeld, BAföG oder Grundsicherung. Soziale Sicherheit darf nicht davon abhängen, wie groß der eigene Geldbeutel ist.</p>
<p>Hände weg vom Achtstundentag und vom Arbeitszeitgesetz. Beschäftigte brauchen verlässliche Arbeitszeiten, ausreichend Erholung und mehr Selbstbestimmung. Sachgrundlose Befristungen und Kettenverträge müssen abgeschafft werden.</p>
<p>Der Mindestlohn muss auf 16 Euro steigen. Tarifverträge müssen leichter für ganze Branchen verbindlich werden. Öffentliche Aufträge und Fördergelder dürfen nur an tarifgebundene Unternehmen vergeben werden. Gute Arbeit muss sicher, unbefristet und tariflich bezahlt werden.</p>
<p>Die Rente muss zum Leben reichen. Das Rentenniveau muss wieder auf mindestens 53 Prozent steigen. Eine weitere Erhöhung des Rentenalters lehnen wir ab. Wer 40 Jahre gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, muss ab 60 abschlagsfrei in Rente gehen können.</p>
<p>Gesundheit und Pflege gehören zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Wir brauchen eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung, in die alle entsprechend ihres gesamten Einkommens einzahlen. Pflegebedürftigkeit darf niemanden arm machen. Krankenhäuser müssen bedarfsgerecht finanziert und Beschäftigte nach Tarif bezahlt werden.</p>
<p>Milliardärsteuer statt Kürzungspolitik. Große Vermögen und Erbschaften müssen stärker besteuert und Steuerschlupflöcher für Konzerne geschlossen werden. Dieses Geld wird für Krankenhäuser, bezahlbare Wohnungen, Schulen, Kitas, Busse und Bahnen sowie starke Kommunen gebraucht.</p>
<p>Gemeinsam nach Essen!</p>
<p>Diese Kundgebung ist kein Termin unter vielen. Sie muss ein starkes Signal gegen den sozialen Kahlschlag der Bundesregierung werden. Dafür braucht es uns alle!</p>
<p>Wir rufen deshalb alle Mitglieder der Partei Die Linke in Nordrhein-Westfalen, Kreisverbände, Basisorganisationen, Arbeitsgemeinschaften, kommunale Fraktionen, Mandatsträgerinnen sowie alle linken Gewerkschafterinnen dazu auf:</p>
<p>Organisiert gemeinsame Anreisen. Macht die Busse voll. Bildet Fahrgemeinschaften. Sprecht Kolleginnen, Freundinnen und Nachbar*innen an. Bewerbt die Kundgebung in euren Kreisverbänden, Betrieben, Gewerkschaften und sozialen Netzwerken.</p>
<p>Für die Anreise stehen in zahlreichen Städten und Regionen Nordrhein-Westfalens kostenlose DGB-Busse bereit – unter anderem aus dem Rheinland, dem Ruhrgebiet, dem Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen und vom Niederrhein.</p>
<p>Informationen zu den Abfahrtsorten und zur Anmeldung findet ihr beim DGB NRW:</p>
<p>DGB NRW – Aktionstag Sozialstaat</p>
<p>Außerdem ziehen wir gemeinsam zur Kundgebung: Die Linke NRW organisiert eine Zubringer-Demo, die um 10 Uhr am Willy-Brandt-Platz in Essen startet. Kommt dazu und demonstriert gemeinsam mit uns für einen starken Sozialstaat!</p>
<p>Die wichtigsten Infos auf einen Blick</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wann: Samstag, 26. September 2026</p>
<p>10:00 Uhr: Zubringer-Demo ab Willy-Brandt-Platz</p>
<p>11:00–14:00 Uhr: DGB-Kundgebung auf dem Burgplatz</p>
<p>Wo: Essen</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-378680</guid>
                <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 11:51:21 +0200</pubDate>
                <title>Glaubwürdig wäre der Kanzler, wenn unmittelbar Taten folgten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/glaubwuerdig-waere-der-kanzler-wenn-unmittelbar-taten-folgten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie, Public Health und Drogenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung einer Abkehr vom dualen System bei Krankenkassen durch den Bundeskanzler.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das sind neue Töne von Friedrich Merz. Glaubwürdig wäre der Kanzler jedoch nur, wenn seiner Ankündigung unmittelbar Taten folgten: Eine Überwindung dieses ungerechten Zwei-Klassen-Systems beginnt dann, wenn endlich alle in eine solidarische Versicherung einzahlen. Merz, Privatversicherter seit Geburt, kann persönlich damit beginnen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
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                <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 11:48:00 +0200</pubDate>
                <title>Nach den Wahlen: Unsoziale Politik ist Gift für die Demokratie</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nach-den-wahlen-unsoziale-politik-ist-gift-fuer-die-demokratie/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ankündigung eines bundesweiten Anti-Enteignungs-Gesetzes durch den Bundeskanzler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Beim Straßenbau hat die CDU kein Problem mit Enteignungen. Merz' Vorstoß ist eine Missachtung der Berlinerinnen und Berliner, die sich beim Volksentscheid ganz klar für die Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen ausgesprochen haben. Wenn Bundeskanzler Merz wirklich eine Konsequenz aus den Wahlen ziehen will, dann muss er die so genannten Reformen, einschließlich der angekündigten Kürzung beim Wohngeld, sofort zurückzunehmen. Denn diese unsoziale Politik ist Gift für die Demokratie.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 13:51:54 +0200</pubDate>
                <title>Übergewinne: Tatenlosigkeit der Bundesregierung macht fassungslos</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/uebergewinne-tatenlosigkeit-der-bundesregierung-macht-fassungslos/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Greenpeace-Studie der Übergewinne von Mineralölkonzernen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Während die Bundesregierung weiterhin Däumchen dreht und über Maßnahmen gegen die hohen Energiekosten nachdenkt, schwimmen die Mineralölkonzerne in Übergewinnen. Wie eine heute erschienene Studie von Greenpeace zeigt, sind diese seit März 2026 auf satte 5,9 Milliarden Euro angewachsen. Das sind 13 Euro pro Tankfüllung, die direkt bei den Ölmultis landen.</p>
<p>Die Tatenlosigkeit der Bundesregierung macht angesichts dieser Zahlen fassungslos. Während die Menschen an der Zapfsäule tief in die Tasche greifen müssen, kassieren die Mineralölkonzerne Milliardengewinne. Damit muss Schluss sein: Es braucht jetzt sofort eine Übergewinnsteuer, um die Mineralölkonzerne endlich an die Leine zu legen. Die Preise müssen durch einen Margendeckel begrenzt werden, denn die Bevölkerung braucht endlich spürbare Entlastung. Ein Energiekrisengeld und das seit Langem versprochene Klimageld wären dafür ein guter Anfang."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 13:41:12 +0200</pubDate>
                <title>Entlastung jetzt: Mit Übergewinnsteuer Energiekrisengeld für alle finanzieren</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/entlastung-jetzt-mit-uebergewinnsteuer-energiekrisengeld-fuer-alle-finanzieren/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Bundesregierung hat geschworen, ihre Kraft dem Wohle des Volkes zu widmen, seinen Nutzen zu mehren und Schaden abzuwenden. Nach über einem halben Jahr Energiekrise infolge des Irankrieges mit massiven Belastungen für die Bevölkerung zeigt sich ihr völliges Versagen: Noch immer hat sie nichts Ernsthaftes zustande gebracht, um die Menschen zu entlasten und die Konzerne, die aus der Weltlage Kapital schlagen, in ihre Schranken zu weisen. Statt endlich zu handeln, erleben wir ein erneutes Vorschlagschaos. Das können sich die Menschen nicht mehr leisten&quot;, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Entlastungen der Bevölkerung anlässlich neuer Diesel-Höchstpreise. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir als Linke zeigen seit Monaten auf, was nötig ist: Um die schamlose Abzocke der Öl-Konzerne zu beenden, müssen die Gewinnmargen entlang der gesamten Lieferkette gesetzlich begrenzt werden. Mit einer Übergewinnsteuer muss das leistungslos in die Konzerntaschen geflossene Geld für die Allgemeinheit zurückgeholt werden. Ein daraus finanziertes, steuerpflichtiges Energiekrisengeld in Höhe von 150 Euro, ausgezahlt an alle Bürger:innen, hilft sofort. Die, bei denen die Not am größten ist, hätten am meisten davon. Zusammen mit dem jährlich auszuzahlenden Klimageld in Höhe von 320 Euro, finanziert durch die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung, ergibt sich eine Gesamtentlastung von 470 Euro."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 13:33:07 +0200</pubDate>
                <title>Bezahlbares Leben statt Schuldenfalle</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bezahlbares-leben-statt-schuldenfalle/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des heute veröffentlichten Überschuldungsreport des Hamburger Instituts für Finanzdienstleistungen (iff) erklärt der Vorsitzende der Partei Die Linke, Luigi Pantisano:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"5,67 Millionen überschuldete Menschen sind vorallem ein Armutszeugnis für diese Bundesregierung. Millionen Menschen geraten in die Schuldenfalle, weil Miete, Einkauf und Energie längst mehr kosten, als ihr Einkommen hergibt. Kommen dann Krankheit, Trennung oder Jobverlust dazu, bricht alles zusammen. Besonders hart trifft es Alleinerziehende. Sie jonglieren jeden Tag gleichzeitig Familie und Beruf und trotzdem reicht das Geld zu oft nicht bis zum Monatsende. Die Bundesregierung kann und muss umgehend eingreifen und für Entlastung sorgen. Digitale Bezahlangebote nach dem Prinzip "heute kaufen, später zahlen" müssen so streng geregelt werden, dass junge Menschen nicht länger mit einem Klick in die Schuldenfalle gelockt werden. Und das Leben muss endlich wieder bezahlbar sein: Wir brauchen gute Löhne, bezahlbare Mieten und bundesweit kostenlose Schuldnerberatungen ohne lange Wartezeiten."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378575</guid>
                <pubDate>Mon, 14 Sep 2026 12:30:12 +0200</pubDate>
                <title>Der Kreisverband Die Linke Hagen lädt zu einer Veranstaltung am 29. September um 19 Uhr in die Geschäftsstelle der Linken in der Boeler Straße 14 ein.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-kreisverband-die-linke-hagen-laedt-zu-einer-veranstaltung-am-29-september-um-19-uhr-in-die-geschaeftsstelle-der-linken-in-der-boeler-strasse-14-ein/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Thema des Abends sind die Möglichkeiten der Kriegsdienstverweigerung. 
In der Zeit der wachsenden Spannungen und Kriege, auch in Europa, ist es wichtig, die Möglichkeiten aufzuzeigen, die ein Stück zum friedlichen Miteinander beitragen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h1 class="seitentitel">Dazu gehört die Kriegsdienstverweigerung.</h1>
<p>Als Gast des Kreisverbandes führt Joachim Schramm vom DFG-VK Witten-Hagen (Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen) durch den Abend.</p>
<p>Die Veranstaltung ist für alle demokratischen Menschen öffentlich und der Eintritt ist natürlich Frei.</p>
<p><strong>Joachim Schram sagt:</strong></p>
<p>„Fast 10.000 Menschen verweigerten im ersten Halbjahr 2026 den Kriegsdienst. Angesichts der Debatten um die Einführung einer neuen Wehrpflicht vielleicht schon im kommenden Jahr wollen viele junge Männer ein Zeichen setzen und deutlich machen: Ich bin nicht bereit, mich in militärische Strukturen zwingen zu lassen und in den Krieg zu ziehen. Gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht gingen Zehntausende auf die Straße, am 25. September findet der nächste Schulstreik statt.&nbsp;</p>
<p>In der folgenden Woche, am Dienstag den 29. September, gibt es für alle, die mehr über die Möglichkeiten der Kriegsdienstverweigerung wissen wollen, eine Infoveranstaltung im Parteibüro der Linken Hagen, Boeler Straße 14. Ab 19 Uhr berichtet Joachim Schramm von der Gruppe Witten-Hagen der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen über den Hintergrund der Verweigerung, was sie zum Widerstand gegen die Wehrpflicht beitragen kann und wie das Verweigerungsverfahren genau abläuft. Die Deutsche Friedensgesellschaft gehört zu den Experten in Sachen Kriegsdienstverweigerung. Alle die sich für die Kriegsdienstverweigerung interessieren, sind herzlich eingeladen!“</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-378539</guid>
                <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 13:29:50 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: Die Linke im Rat der Stadt Hagen sieht die Bebauung des Festplatzes Hilgenland kritisch</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pressemitteilung-die-linke-im-rat-der-stadt-hagen-sieht-die-bebauung-des-festplatzes-hilgenland-kritisch/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Sprecher der Ratsgruppe Rüdiger Hentschel erklärt zu den Bedenken:
„Es gibt Pläne der Pfarrei St. Johannes, angrenzende Bereiche des Hilgenlands mit Mehrfamilienhäusern zu bebauen. Dieser Festplatz ist ein bekannter Veranstaltungsplatz im Hagener Stadtteil Boele und dient vielen Vereinen seit sehr vielen Jahren als Veranstaltungsort.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Diesen zu bebauen, sollte ohne intensive Gespräche zwischen Kirche und Vereinen nicht möglich sein. Es darf nicht übersehen werden, dass auch viele Bürgerinnen und Bürger dieses Vorhaben sehr kritisch sehen. Davon konnten wir uns in Gesprächen mit Anwohner vor Ort überzeugen. Die Bebauung dieses Filet-Grundstücks sollte nicht umgesetzt werden, solange der Wille der Bürgerinnen und Bürger in Boele nicht ausreichend berücksichtigt werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378538</guid>
                <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 13:22:11 +0200</pubDate>
                <title>Kanonen statt Butter-Politik beenden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kanonen-statt-butter-politik-beenden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum heute vorgelegten Entwurf des Bundeshaushaltes sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Klingbeil legt einen Haushalt der sozialen Kälte vor. Kein Wunder, dass die Bundesregierung so unbeliebt ist. Es wird im sozialen Bereich gekürzt, aber für Aufrüstung soll perspektivisch jeder dritte Euro draufgehen. Das ist eine „Kanonen statt Butter“-Politik.</p>
<p>Die Bundesregierung kürzt die Sozialausgaben und verschlechtert damit den Alltag der Menschen. Ausgerechnet jetzt die Bundeszuschüsse in die Renten- und Krankenkassen, aber auch zum Wohn- und Elterngeld zu kürzen, ist politisch fatal und stiftet noch mehr Verunsicherung bei den Menschen. Hinzu kommt, dass Mittel aus dem Transformationsfonds wieder dazu genutzt werden sollen, um Haushaltslöcher zu stopfen, statt dringend benötigte Investitionen vorzunehmen. Damit offenbart sich der selbsternannte Investitionsminister Lars Klingbeil als reiner Kürzungsminister.</p>
<p>Es ist völlig absurd, dass zusätzlich zu den Sonderausgaben für Rüstung auch immer größere Teile des Kernhaushalts vom Militär aufgefressen werden. Dieser Haushalt braucht eine grundlegende Korrektur."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378537</guid>
                <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 13:18:12 +0200</pubDate>
                <title>Nach Sachsen-Anhalt: SPD muss sich gerade machen bei Rente mit 63</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nach-sachsen-anhalt-spd-muss-sich-gerade-machen-bei-rente-mit-63/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Debatte um die &quot;Reformprojekte&quot; nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sagt Luigi Pantisano, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es muss jetzt sofort ein Signal geben, dass die Bundesregierung verstanden hat und sich zurück auf die Bedürfnisse der Menschen besinnt. Ich sage, die Abschaffung der Rente mit 45 Beitragsjahren muss sofort vom Tisch, noch vor den nächsten Wahlen. Sie ist ein Angriff auf die Lebensleistung von Millionen Menschen und trifft besonders viele Menschen im Osten. Es muss Schluss sein mit dieser schwarzen Politik, dass Menschen praktisch bis zum Tode arbeiten sollen.</p>
<p>Die SPD muss sich ausnahmsweise mal gerade machen. Ankündigungen glaubt diesen Leuten doch keiner mehr. Das muss sie jetzt sofort als finale Entscheidung der Bundesregierung durchsetzen. Die Merz-Clique scheint ja ihren Kurs unbeirrt weiter fahren zu wollen.</p>
<p>Die Preise für Benzin, für Heizung, für die Miete, für Lebensmittel steigen von Jahr zu Jahr und dazu kommt von der Bundesregierung so gut wie nichts. Stattdessen setzt sie sogenannte Reformen auf, die bedeuten: Länger arbeiten, mehr Zuzahlung bei Medikamenten, weniger Unterstützung im Pflegefall, weniger Schonvermögen bei Arbeitslosigkeit. Die Botschaft an die Menschen ist: Mit dieser Bundesregierung wird das Leben noch teurer und noch unsicherer. Und zu allem Überfluss dürfen die Menschen sich dabei auch noch vom Bundeskanzler beleidigen lassen.</p>
<p>Es darf sich nur niemand einbilden, dass eine Einzelmaßnahme reicht, um den Bürgern wieder Vertrauen zu geben. Insgesamt muss da mehr passieren. Die Menschen brauchen soziale Sicherheit und bezahlbares Leben. Nur eine Bundesregierung, die das garantiert, kann den Trend nach Rechts beenden. Wenn die Bundesregierung nach Sachsen-Anhalt nicht aufwacht und ihren Kurs grundsätzlich ändert, wird diese Wahlkatastrophe kein Einzelfall bleiben."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 12:03:51 +0200</pubDate>
                <title>Einkommensteuerreform: Viel versprochen, wenig Effekt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/einkommensteuerreform-viel-versprochen-wenig-effekt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Einkommensteuerreform, die der große Wurf für kleine und mittlere Einkommen werden sollte, ist eine Placebo-Reform. Ihre Entlastungswirkung hält nicht einmal mit der Preisentwicklung Schritt. Dass das Gesetz erst 2028 voll zum Tragen kommt, bremst die bescheidenen Anpassungen noch ab: Man lässt sich Zeit, die Krisenbetroffene unter Kostendruck nicht mehr haben. Die Entlastungswirkung 2028 liegt gegenüber 2026 bei allen betrachteten Einkommensgruppen unter zwei Prozent des zu versteuernden Einkommens. Wer so ein Ergebnis als zentrales Entlastungsprojekt verkauft, macht sich und den Menschen etwas vor&quot;, erklärt Doris Achelwilm, Sprecherin der Fraktion Die Linke für Steuerpolitik und Obfrau im Finanzausschuss, zur Einkommensteuerreform der Bundesregierung. Achelwilm weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wer maximale Vermögen selbst in diesen Zeiten schont und für kleine und mittlere Einkommen nicht einmal eine Atempause schafft, bekommt dafür die Quittung. Es ist an der Zeit für ein Gegenprogramm, das mit dem ungerechten Grundmuster 'Entlastungen nach oben, Belastungen nach unten' bricht. Wir als Linke haben bereits vor dem Sommer ein Einkommensteuer-Konzept vorgelegt, das 95 Prozent der Steuerpflichtigen um insgesamt 30 Milliarden Euro entlastet - vollständig gegenfinanziert durch eine höhere Belastung von Spitzeneinkommen und die gerechte Besteuerung von Kapitalerträgen. Eine wirkliche Entlastung, die bei den kleinsten Einkommen am stärksten ansetzt, ist nötig und möglich."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-378462</guid>
                <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:41:50 +0200</pubDate>
                <title>Mietenreport muss ein Weckruf für die Bundesregierung sein</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mietenreport-muss-ein-weckruf-fuer-die-bundesregierung-sein/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Mietenreport des Deutschen Mieterbunds:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Mietenreport muss endlich ein Weckruf für die tatenlose Bundesregierung sein. Die stetig steigenden Wohnkosten und die Angst, die eigene Mietwohnung zu verlieren oder gar nicht erst eine zu finden, belasten breite Kreise der Bevölkerung finanziell und psychisch immer mehr. Es braucht dringend einen bundesweiten Mietendeckel und ein öffentliches Investitionsprogramm für die massive Schaffung gemeinnütziger und genossenschaftlicher Wohnungen. Nur so kann Wohnen wieder bezahlbar und sicher werden. Die Mieten- und Wohnungskrise muss endlich an der Wurzel angepackt werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:38:56 +0200</pubDate>
                <title>Save the Children Umfrage: Kinder dürfen kein Armutsrisiko sein</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/save-the-children-umfrage-kinder-duerfen-kein-armutsrisiko-sein/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Umfrage von Save the Children zu Kinderarmut in Deutschland:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Belastungen für Familien werden tagtäglich größer. Immer mehr Menschen wissen nicht mehr weiter und haben auch kein Vertrauen, dass sich mit dieser Regierung absehbar etwas für sie verbessert. Das scheint die Bundesregierung aber nicht zu stören. Sie kürzt beim Unterhaltsvorschuss, beim Wohngeld, beim Elterngeld - der Kindersofortzuschlag wird sogar komplett gestrichen. Genau diese Maßnahmen entscheiden im Zweifel aber darüber, ob sich eine Familie am Ende des Monats noch warme Mahlzeiten leisten kann oder ob der Vereinsbeitrag für das Kind noch im Budget ist. Statt sich darum zu kümmern, das Leben für alle bezahlbar zu machen, beschwert sich der Kanzler über die schlechte Stimmung in der Bevölkerung, als hätten seine Entscheidungen nichts damit zu tun. Es kann nicht sein, dass Kinder ein Armutsrisiko darstellen. Es braucht endlich eine Regierung, die Kinderarmut entschieden bekämpft. Die sinnvollste Maßnahme dafür wäre eine echte Kindergrundsicherung, damit Kinder und Jugendliche das bekommen, was sie zum Leben brauchen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-378460</guid>
                <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:35:26 +0200</pubDate>
                <title>Bund muss der Pflegeversicherung Geld zuschießen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bund-muss-der-pflegeversicherung-geld-zuschiessen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Konsequenz des jahrelangen Nichtstuns zeigt sich deutlich: Der Bund wird jetzt der Pflegeversicherung dringend Geld zuschießen müssen. Da führt kein Weg mehr dran vorbei, denn ab Oktober wird die Pflegeversicherung sonst zahlungsunfähig“, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Warnung des Vorsitzenden des GKV-Spitzenverbandes, Oliver Blatt, zur Pflegeversicherung. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es bleibt nun keine Zeit mehr, das mit der angekündigten Pflegereform zu machen. Denn an diesem Kettensägen-Kürzungspaket gibt es zurecht massive Kritik, bei den Ländern und auch in der Koalition. Es wäre daher politisch unverantwortlich, die dringend notwendige Finanzspritze mit der Pflegereform und all ihren unsozialen Kürzungen zu verknüpfen und damit eine Zustimmung zu erpressen.</p>
<p>Davon abgesehen wäre der Bund moralisch in der Pflicht, der Pflegeversicherung endlich die 5,2 Milliarden Euro Corona-Schulden zu bezahlen und außerdem die Rentenbeiträge in Höhe von 5,3 Milliarden Euro pro Jahr. Dann wäre die Finanzlage nach Angaben des Spitzenverbandes bis Ende 2027 stabilisiert. In dieser Zeit könnte der neue Gesundheitsminister eine echte Reform sowohl im Sinne der Pflegebedürftigen als auch der Beitragszahlenden auf den Weg bringen. Die notwendigen Ausgaben müssen endlich auf breitere Schultern verteilt und auch Gutverdienende und Privatversicherte wie der Rest der Gesellschaft in die Solidarität miteinbezogen werden. Dass Linnemann eine solche echte Reform umsetzen möchte, ist stark zu bezweifeln."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-378459</guid>
                <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:29:54 +0200</pubDate>
                <title>Antikriegstag 2026: „Nie wieder Krieg!“ muss wieder oberstes Gebot der internationalen Politik werden!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/antikriegstag-2026-nie-wieder-krieg-muss-wieder-oberstes-gebot-der-internationalen-politik-werden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Antikriegstag 2026 erklären Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, und Sören Pellmann, Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Nie wieder Krieg!“ muss wieder oberstes Gebot der internationalen Politik werden. Am heutigen Antikriegstag gedenken wir dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 und finden uns in einer Welt wieder, die kriegerischer ist als seit vielen Jahren. Die geopolitischen Spannungen eskalieren gerade weiter, Großmächte betrachten Angriffskriege wieder als ganz normales Mittel der Politik, statt als das Verbrechen. Trump, Putin, Netanjahu und alle, die deren Kriegsverbrechen nicht offen benennen und verurteilen, haben die Welt gefährlicher gemacht. Im Sudan, in der Ukraine, in Gaza und an vielen anderen Orten gehören Gewaltverbrechen gegen Zivilist*innen zum Alltag, während Soldat*innen weltweit täglich zu Hunderten oder Tausenden verletzt und getötet werden. Unsere Solidarität und unser Mitgefühl gilt allen Opfern von Krieg, Vertreibung und Genozid. Unser Blick auf die Weltpolitik ist ihr Blick, nicht der von Staaten, Konzernen oder Generälen.</p>
<p>Der deutsche Militarismus hat die Welt im 20. Jahrhundert zweimal mit brutaler Gewalt überzogen. In Deutschland haben wir deshalb eine besondere historische Verantwortung, uns für den Frieden einzusetzen. Friedrich Merz plant stattdessen Europas stärkste konventionelle Armee. Statt sich an der hochgefährlichen weltweiten Rüstungsspirale zu beteiligen, müssen Deutschland und Europa die diplomatische Initiative ergreifen und sich für weltweit für Entspannung und Abrüstung einsetzen. Die großen Menschheitsaufgaben des 21. Jahrhunderts, wie Ernährungssicherheit, zuverlässige Energieversorgung und eine Stabilisierung des Weltklimas, kann die Menschheit nur gemeinsam und auf friedlichem Wege lösen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-378435</guid>
                <pubDate>Mon, 31 Aug 2026 16:15:48 +0200</pubDate>
                <title>Antikriegstag 01.09.2026</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/antikriegstag-01092026/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Linke Hagen ruft auf, sich an den Aktionen zum Antikriegstag zu beteiligen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kriegstreiber jeglicher Couleur haben wieder vergessen was Deutschland für ein Unglück am 1. September 1939 über die Welt gebracht hat</p>
<h1 class="seitentitel">Es hilft nur eins: FRIEDEN!</h1>
<p><strong>Wir sagen Nein zum Krieg, Aufrüstung und Wehrpflicht!</strong></p>
<p>Mehr Info unter: <a href="https://witten-hagen.dfg-vk.de/#/" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer noopener"><u>https://witten-hagen.dfg-vk.de/#/</u></a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378434</guid>
                <pubDate>Mon, 31 Aug 2026 16:08:49 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: 30 Milliarden Euro für Aufrüstung in NRW sind kein Grund zur Freude</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pressemitteilung-30-milliarden-euro-fuer-aufruestung-in-nrw-sind-kein-grund-zur-freude/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Bundestagsabgeordnete der Linken Lea Reisner äußert scharfe Kritik am massiven Ausbau der Rüstungsindustrie in Nordrhein-Westfalen. „Es ist ein perverser Witz, dass ausgerechnet am Vorabend des Antikriegstags Rheinmetall ankündigt, Neuss zum zweiten Produktionsstandort in NRW zu machen und dazu 250 Millionen Euro zu investieren“, so die Kölnerin. Der Konzern gehöre zu den Gewinnern von Kriegsführung und Aufrüstung weltweit. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dass Rheinmetall in den kommenden sechs Jahren 30 Milliarden Euro hier investieren will, bereitet mir große Sorge“, so Reisner weiter: „Aktionäre verdienen prächtig daran, dass vor unserer Haustür immer mehr Tötungsmaschinen gebaut werden.“ Dass mit Mona Neubaur ausgerechnet eine grüne Wirtschaftsministerin diese Entwicklung forciere, komme einem politischen Totalbankrott gleich. „Anstatt für die vielen Zulieferbetriebe in NRW einen Umstieg auf umweltfreundliche Industriegüter zu ermöglichen, werden sie jetzt von der Rüstungsproduktion abhängig.“ Reisner begrüßt in diesem Zusammenhang das am 1. September startende „Rheinmetall entwaffnen!“-Protestcamp in Köln. „Wir brauchen mehr denn je ein Zeichen gegen Aufrüstung, Militarisierung und ‘Kriegsfähigkeit’!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378415</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 12:16:28 +0200</pubDate>
                <title>Vorstoß zu Kohlekraftwerken ist ein Offenbarungseid</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/vorstoss-zu-kohlekraftwerken-ist-ein-offenbarungseid/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Bereits seit Februar 2026 wurde vor den zu niedrigen Füllständen der Gasspeicher gewarnt. Die Bundesregierung und insbesondere die zuständige Ministerin Reiche hatten ausreichend Zeit, tätig zu werden. Gebetsmühlenartig wurde auf die Gesetze des Marktes geschworen, die - oh Wunder, angesichts der krisenhaften Lage auf den internationalen Märkten - nun doch keine ausreichende Befüllung zustande gebracht haben.

Der Vorstoß von Sepp Müller, jetzt ausgerechnet auf Kohlekraftwerke zurückgreifen zu wollen, ist ein energie- und klimapolitischer Offenbarungseid und muss entschieden zurückgewiesen werden&quot;, erklärt Jörg Cezanne, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Diskussionen um den Umgang mit niedrigen Füllständen der Gasspeicher und dem Vorstoß von Sepp Müller, auf Kohlekraftwerke zurückgreifen zu wollen. Cezanne weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Zum einen wird das eingelagerte Gas vor allem benötigt, um im Winter die Versorgung mit Wärme zu sichern. Die Mengen, die in Gaskraftwerken benötigt werden, sind im Verhältnis dazu gering. Zum anderen ist die Abhängigkeit von fossilen Energien gerade der Grund für die Misere, in der wir uns befinden. Es sind die Erneuerbaren Energien, die derzeit die Preise stabilisieren. Es braucht daher einen Turbo für erneuerbaren Strom, Batteriespeicher und Flexibilität. Stattdessen praktiziert die Bundesregierung den realen Irrsinn und legt aktuell genau hier die Axt an. Die Zeche zahlen am Ende die Verbraucher und Verbraucherinnen und nicht zuletzt auch die deutsche Industrie, die gleichermaßen auf bezahlbare Energiekosten angewiesen ist."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378414</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 12:13:31 +0200</pubDate>
                <title>Arbeitslosenzahlen sind Warnsignal an Bundesregierung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/arbeitslosenzahlen-sind-warnsignal-an-bundesregierung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Der erneute Anstieg der Arbeitslosenzahlen ist ein weiteres Warnsignal, dass die Bundesregierung nicht einfach achselzuckend übergehen darf. Angesichts der unsicheren weltpolitischen Lage braucht es dringend einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel, der auf eine Stärkung der Binnennachfrage setzt, statt die fragile wirtschaftliche Entwicklung durch das Propagieren von Lohnzurückhaltung und Sozialabbau weiter abzuwürgen&quot;, erklärt Pascal Meiser, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum aktuellen Arbeitsmarktbericht. Meiser weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Angesichts der zunehmenden Verunsicherung in der Gesellschaft ist es höchste Zeit, dass sich auch Bundeskanzler Merz und Finanzminister Klingbeil zu einer verlässlich ausfinanzierten und krisenfesten Arbeitslosenversicherung bekennen. Dazu gehört auch, Überlegungen von Wirtschaftslobbyisten und in der Union zu drastischen Kürzungen bei den Leistungen der Arbeitslosenversicherung eine unmissverständliche Absage zu erteilen und dafür zu sorgen, dass das dramatisch steigende Defizit der Bundesagentur für Arbeit endlich mit einem Zuschuss ausgeglichen wird.</p>
<p>Einschränkungen bei der Betreuung der Arbeitslosen, der Arbeitsvermittlung oder gar bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik wären in der jetzigen Krise auf jeden Fall fatal. Diejenigen, die jahrelang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben und jetzt unverschuldet ihren Job verlieren, erwarten zu Recht, dass sie sich auch auf einen verlässlichen Krisenschutzschirm verlassen können."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378404</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 12:45:05 +0200</pubDate>
                <title>Rente mit 63: Merz ist respektloser Kanzler</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rente-mit-63-merz-ist-respektloser-kanzler/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Bundeskanzler hat heute im Zug der Kabinettsklausur nochmal deutlich gemacht, dass er an der Abschaffung von der Rente mit 63 festhält. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Friedrich Merz ist ein respektloser Kanzler. Er hat offenbar vollkommen den Bezug zur Lebensrealität hart arbeitender Menschen verloren. Wer 45 Jahre gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, hat seinen Ruhestand verdient. Dass Merz ausgerechnet diesen Menschen die abschlagsfreie Rente wegnehmen will, ist respektlos gegenüber ihrer Lebensleistung.</p>
<p>Besonders zynisch ist, dass der Kanzler den Kritikern seines Rentenkahlschlags mangelnde Sachargumente vorwirft. Das stärkste Sachargument liefern die Millionen Menschen, die jahrzehntelang auf dem Bau, in der Pflege, im Einzelhandel oder in anderen körperlich und psychisch belastenden Berufen gearbeitet haben. Wer diesen Menschen ins Gesicht sagt, dass ihre Lebensleistung noch nicht genug ist, muss sich nicht wundern, dass er unbeliebter als jeder seiner Vorgänger ist.</p>
<p>Diese Bundesregierung redet ständig davon, dass sich Leistung wieder lohnen müsse, und bestraft dann ausgerechnet diejenigen, die ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben. Gleichzeitig schützt sie große Vermögen und die Privilegien der Superreichen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378403</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 12:41:55 +0200</pubDate>
                <title>Wohnungsnot im Alter ist ein sozialpolitischer Skandal</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wohnungsnot-im-alter-ist-ein-sozialpolitischer-skandal/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Es ist ein gesellschaftliches Armutszeugnis und die direkte Folge einer verfehlten Wohnungs- und Rentenpolitik, dass die Wohnungsnot im Alter steigt. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, darf im Alter nicht vor die Tür gesetzt werden. Wohnen ist ein Menschenrecht - auch für Senior:innen&quot;, erklärt Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum aktuellen Statistikbericht der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W), wonach ältere Menschen zunehmend auf Hilfen in Wohnungsnotfällen angewiesen sind. Mirow weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dass die Koalition vor diesem Hintergrund nun auch noch den Rotstift beim Wohngeld ansetzt und drastische Kürzungen plant, ist ein sozialpolitisches Totalversagen. Für Hunderttausende Senior:innen ist das Wohngeld die letzte Rettung gegen die Zwangsräumung. Diese wichtige Unterstützung zusammenzustreichen bedeutet, ältere Menschen in den Ruin und die Obdachlosigkeit zu drängen. Um diese Entwicklung zu stoppen, braucht es endlich einen bundesweiten Mietendeckel. Das würde die Mietkosten für alle Haushalte senken und dadurch auch die Kosten für das Wohngeld."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378402</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 12:35:50 +0200</pubDate>
                <title>Eine solidarische Pflegeversicherung für alle</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/eine-solidarische-pflegeversicherung-fuer-alle/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Idee eines Finanzausgleichs zwischen privater und sozialer Pflegeversicherung geht in die richtige Richtung. Aber statt die Schieflage zwischen beiden Systemen punktuell auszugleichen, sollten wir sie grundsätzlich beheben. Es kann auf Dauer nicht funktionieren, dass Menschen mit tendenziell höheren Einkommen und geringerem Pflegebedarf in einem eigenen System versichert sind, während die soziale Pflegeversicherung einen deutlich größeren Teil der Last trägt. Wir brauchen deshalb eine solidarische Pflegeversicherung, in die alle einzahlen – auch diejenigen, die heute privat versichert sind&quot;, erklärt Evelyn Schötz, Sprecherin für Pflege der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Finanzierungslücke der Pflegeversicherung und zum Vorschlag eines Finanzausgleichs zwischen sozialer und privater Versicherung. Schötz weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Entscheidend ist dabei nicht nur, wie hoch der Beitragssatz ist, sondern auch, welche Einnahmen überhaupt für die Beitragsberechnung herangezogen werden. Löhne und Gehälter werden heute nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt. Ob darüber hinaus zum Beispiel Kapitalerträge oder Mieteinnahmen beitragspflichtig sind, hängt vom jeweiligen Versicherungsstatus ab. Solidarität heißt für uns als Linke: Alle zahlen nach ihrer tatsächlichen Leistungsfähigkeit ein – unabhängig davon, ob ihr Einkommen aus Arbeit, Kapital oder Vermietung stammt. Und alle können sich im Pflegefall auf die gleiche Absicherung verlassen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378253</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 12:39:54 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: Rückzug von Timo Schisanowski aus dem HGW - Posten – Öffentlicher Druck wirkt, Bürgerinnen und Bürger wurden gehört!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pressemitteilung-rueckzug-von-timo-schisanowski-aus-dem-hgw-posten-oeffentlicher-druck-wirkt-buergerinnen-und-buerger-wurden-gehoert/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Hagen – Die Linke begrüßt den Schritt von Timo Schisanowski, den angestrebten Posten als zweiter Mann bei der Hagener Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (HGW) nicht anzutreten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist richtig, dass dieser Schritt erfolgt ist. Der öffentliche Druck hat Wirkung gezeigt und die Bürgerinnen und Bürger wurden gehört – genau das, wofür wir uns seit jeher einsetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 class="seitentitel"><strong>Kernpunkte</strong>:</h1><ul class="list-normal"><li>Der Rückzug stärkt Transparenz und Integrität kommunaler Entscheidungsprozesse.</li><li>Die Debatte hat gezeigt, wie wichtig nachvollziehbare Besetzungsverfahren sind.</li><li>Wir fordern unverändert eine lückenlose Aufarbeitung durch unabhängige Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwaltsbüros.</li><li>Es ist positiv, dass sich weitere Fraktionen kritisch äußern und klare Schritte für Aufklärung und Reformen fordern.</li><li>Nur so kann Vertrauen in die kommunale Demokratie wiederhergestellt werden.</li><li>Wir bedauern, dass wir keinen Vertreter bei HaGeWe hatten und daher nicht gegen die Besetzung stimmen konnten.</li><li>Künftig muss mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung bei der Vergabe von Leitungspositionen in kommunalen Unternehmen gewährleistet sein.</li></ul><p>&nbsp;</p>
<h1 class="seitentitel"><strong>Unsere Kernforderungen:</strong></h1><ul class="list-normal"><li>Aufklärung aller Vorgänge rund um die Besetzung der HGW - Position</li><li>Objektive, faire und nachvollziehbare Kriterien für künftige Besetzungen</li><li>Stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an relevanten Entscheidungsprozessen</li><li>Wir stehen für Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Teilhabe, daher rufen wir alle Verantwortlichen auf, die Aufarbeitung konsequent fortzuführen und die für Lehren aus dem Fall die notwendigen Reformen zeitnah umzusetzen.</li></ul>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378252</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 12:37:04 +0200</pubDate>
                <title>CSD-Anschlag: Queeres Leben muss vor Angriffen geschützt werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/csd-anschlag-queeres-leben-muss-vor-angriffen-geschuetzt-werden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Es ist entsetzlich und furchtbar. Die größte Feier der Vielfalt unserer Gesellschaft endet mit Angst und Schrecken, mit Leid und Trauer. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der getöteten Mitbürgerin. Allen Verletzten wünschen wir schnellstmögliche Genesung&quot;, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Jetzt ist es umso wichtiger, gemeinsam Haltung zu zeigen. Hass ist niemals eine Antwort. Queeres Leben muss gegen jegliche Angriffe geschützt werden. Lasst uns alle zusammenstehen gegen Intoleranz und Gewalt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378251</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 12:34:16 +0200</pubDate>
                <title>Anschlag auf den Berliner CSD: Hass darf niemals siegen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/anschlag-auf-den-berliner-csd-hass-darf-niemals-siegen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu dem Anschlag auf den Berliner CSD sagt der Vorsitzende Luigi Pantisano, der selbst vorher am CSD teilgenommen hat:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Gestern Abend erreichte mich die Nachricht, dass Menschen, mit denen ich am selben Tag noch gefeiert habe, angegriffen und verletzt wurden. Heute morgen erfahre ich, dass mindestens ein Mensch gestorben ist. Das erfüllt mich mit Entsetzen und tiefer Trauer. Meine Gedanken sind bei den Opfern. Bei denen, die gerade noch um ihr Leben kämpfen. Bei denen die das Erlebte verarbeiten müssen. Bei den Angehörigen. Bei der queeren Community, die sich wieder einmal tödlichem Hass ausgesetzt sieht.</p>
<p>Hass darf niemals siegen. Ich wünsche allen Kraft, weiter für ihr Recht auf Leben und Freiheit und Glück einzustehen. Die Linke wird dabei immer an ihrer Seite sein. Egal ob der Hass aus religiösem Fanatismus kommt oder die Angriffe und Anfeindungen aus einer anderen Ecke kommen. Wir müssen zusammenstehen und uns nicht einschüchtern lassen.</p>
<p>Heute ist ein Tag der Trauer und nicht der schnellen Rufe nach Konsequenzen. Wir müssen früher ansetzen. Hinschauen, wo Hass entsteht und wie man es verhindern kann. Im Gespräch bleiben und bessere soziale Bedingungen schaffen, auch wo es weh tut.</p>
<p>Man wird damit nicht die Hassenden zum Verschwinden bringen. Aber man kann das Umfeld austrocknen, auf dem sie wachsen. Wenn Sie uns Angst machen wollen, dann antworten wir mit Hoffnung und Liebe."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378223</guid>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 12:08:09 +0200</pubDate>
                <title>Der Mietmafia muss endlich das Handwerk gelegt werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-mietmafia-muss-endlich-das-handwerk-gelegt-werden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den neuen Zahlen zum Mietmarkt des Kieler Instituts für Weltwirtschaft belegen die weiter dramatische Lage, sagt Luigi Pantisano, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Den Menschen steht bei den Mieten das Wasser bis zum Hals. Und in vielen Städten steigt es weiter. Wir wissen, dass Millionen Menschen mehr als 40 Prozent ihres Haushaltseinkommens für Miete aufwenden müssen. Das betrifft vor allem Menschen mit wenig Geld. Der Mietmafia muss endlich das Handwerk gelegt werden. Das Zuhause von Menschen darf kein Renditeobjekt sein.<br><br>Wirksame Maßnahmen gegen die überhöhten Mieten bleibt die Merz-Regierung schuldig. Im Gegenteil hat die Bundesregierung gerade erst die Verhinderung der Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne angekündigt. Die Merz-Regierung schützt im Zweifel die Konzerne, nicht die Mieterinnen und Mieter.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378222</guid>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 12:03:49 +0200</pubDate>
                <title>Bezahlbarer Sprit für alle statt PR-Tricks und Rekordgewinne für Ölkonzerne</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bezahlbarer-sprit-fuer-alle-statt-pr-tricks-und-rekordgewinne-fuer-oelkonzerne/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den jüngsten Äußerungen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und den steigenden Spritpreisen erklärt der Vorsitzende der Partei Die Linke, Luigi Pantisano:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Bundesregierung hat aus ihren Fehlern nichts gelernt. Als die Spritpreise zuletzt explodierten, hat sie Milliarden Euro ausgegeben und mit einer absurden 12-Uhr-Regel herumexperimentiert. Das Ergebnis: Die Preise wurden nicht gedeckelt, sondern schossen einmal am Tag umso heftiger nach oben, während die Mineralölkonzerne Rekordgewinne einstrichen. Und jetzt erklärt Frau Reiche, diesmal einfach gar nichts zu machen. Das ist eine politische Bankrotterklärung.&nbsp;</p>
<p>Gerade mitten in den Sommerferien brauchen Familien Entlastung statt Ausreden. Wenn die Bundesregierung keinen teuren Murks mehr will, dann soll sie endlich das Richtige tun: einen wirksamen Spritpreisdeckel einführen, die Bücher der Mineralölkonzerne öffnen und ein Anti-Abzock-Amt mit echten Klauen statt stumpfen Tatzen schaffen. Familien in den Sommerferien und Menschen auf dem Weg zur Arbeit brauchen bezahlbaren Sprit statt PR-Tricks und Rekordgewinne für Ölkonzerne.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378211</guid>
                <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 11:34:00 +0200</pubDate>
                <title>Der Rücktritt von Jens Spahn war überfällig</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-ruecktritt-von-jens-spahn-war-ueberfaellig/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Rücktritt des Unionchefs Jens Spahn, erklärt der Vorsitzende der Partei Die Linke, Luigi Pantisano:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Rücktritt von Jens Spahn war längst überfällig. Eigentlich hätte er schon nach der Maskenaffäre gehen müssen. Unter seiner Verantwortung wurden Milliarden Euro Steuergeld verbrannt, Geld, das heute bei Schulen, Krankenhäusern und bezahlbaren Wohnungen fehlt. Bezahlen müssen das die hart arbeitenden Menschen in diesem Land. Spahn dagegen klammerte sich an sein Amt und die Union stellte sich schützend vor ihn.</p>
<p>Jetzt zeigt sich ein weiteres Mal die Doppelmoral. Für normale Menschen gelten die Gesetze, für Spitzenpolitiker offenbar nur so lange, bis sie genug Geld haben, sie im Ausland zu umgehen. Wer anderen ständig Regeln predigt, muss sich auch selbst daran halten. Alles andere zerstört das Vertrauen in die Politik.</p>
<p>Mit Spahns Rücktritt darf die Sache aber nicht erledigt sein. Wer Milliarden an Steuergeld in den Sand gesetzt hat, darf sich nicht einfach aus der Verantwortung verabschieden. Jetzt braucht es endlich einen Untersuchungsausschuss und die vollständige Aufklärung der Maskenaffäre. Die Menschen haben ein Recht darauf zu erfahren, wer ihr Geld verschwendet hat und warum."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378210</guid>
                <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 11:31:10 +0200</pubDate>
                <title>Jens Spahn hätte schon zigmal zurücktreten müssen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/jens-spahn-haette-schon-zigmal-zuruecktreten-muessen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Rücktritt von Jens Spahn kommt spät. Er hätte tatsächlich niemals Fraktionsvorsitzender werden dürfen, nach dem, was er als Minister alles verbockt hat. Über Jahre hat sich ein Skandal an den nächsten gereiht: die Milliarden-Maskendeals während der Pandemie, die Nähe zu rechten Netzwerken, exklusive Spenden-Dinner für Wohlhabende, die Kampagne gegen Brosius-Gersdorf und zuletzt die Debatte um politische Glaubwürdigkeit und Doppelmoral. Jens Spahn hätte schon zigmal zurücktreten müssen“, kommentiert Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, den Rücktritt von Jens Spahn. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wer politische Verantwortung trägt, muss sich an den Maßstäben messen lassen, die er selbst für andere einfordert. Genau daran ist Jens Spahn gescheitert. Deutschland braucht Politikerinnen und Politiker, die dem Gemeinwohl verpflichtet sind – nicht persönlichen Karrieren, exklusiven Zirkeln oder wirtschaftlichen Interessen.</p>
<p>Ich hoffe, dass die Union jetzt auf einen neuen Fraktionsvorsitz setzt, der die Partei endlich von ihrem Rechtskurs wegführt. Der Rücktritt löst jedoch nicht die offenen Fragen: Die Vorgänge rund um die Maskenbeschaffung, Lobbyeinflüsse und politische Netzwerke müssen vollständig aufgeklärt werden. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf Transparenz und Konsequenzen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378209</guid>
                <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 11:28:26 +0200</pubDate>
                <title>Merz im Sommerinterview: Frech und selbstgerecht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/merz-im-sommerinterview-frech-und-selbstgerecht/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Friedrich Merz stellt im Sommerinterview einmal mehr seine Selbstzufriedenheit zur Schau und macht klar, dass er angesichts desaströser Umfragewerte weder zu Selbstkritik noch zu einem Richtungswechsel bereit ist. Das ist alarmierend angesichts der Probleme, mit denen wir konfrontiert sind: steigende Preise, Wohnungsnot oder der massenhafte Verlust von Industriearbeitsplätzen. 85 Prozent der Deutschen sind mit der Arbeit von Friedrich Merz unzufrieden. Angesichts dessen zu behaupten, dass er ‚sehr viel Zustimmung in der Bevölkerung‘ für seine Aussagen erhält, ist schlicht frech und selbstgerecht“, kommentiert Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Um angeblich zu belegen, dass die Menschen im Land zu wenig arbeiten, zieht er krude Beispiele heran. Doch das Gegenteil ist der Fall: Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 1,2 Milliarden Überstunden geleistet – mehr als die Hälfte davon unbezahlt. Merz verlangt Leistung, doch seine eigene besteht vor allem darin, Arbeitsplätze zu vernichten und einen Angriff nach dem anderen auf den Sozialstaat und die Bürger:innen im Land zu fahren.</p>
<p>Seine Aussage zu den ‚Paschas’ und zum Stadtbild waren so dermaßen verletzend und kontraproduktiv, dass es mich wirklich sprachlos macht, mit welcher Selbstsicherheit Merz darauf zurückkommt. Das zeigt einmal mehr, wie sehr er den Kontakt zu den Menschen in diesem Land verloren hat.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378208</guid>
                <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 11:25:05 +0200</pubDate>
                <title>Erbschaft- und Vermögensteuer: Von der SPD wird nicht viel zu erwarten sein</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/erbschaft-und-vermoegensteuer-von-der-spd-wird-nicht-viel-zu-erwarten-sein/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die SPD will mit ihrem Generalsekretär die Erbschaftsteuer und die Wiederaktivierung der Vermögensteuer zu einem politischen Schlüsselthema in der Koalition machen – Chapeau! Doch auch diesmal wird nicht viel zu erwarten sein“, kommentiert Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Ankündigung von SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf, Vermögens- und Erbschaftsteuer zum „Schlüsselthema“ machen zu wollen. Görke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Bei der Erbschaftsteuer hat sie nicht einmal Steuersätze formuliert und bei der Vermögensteuer will man erst ab einem Vermögen von 100 Millionen Euro mit einer Besteuerung beginnen. Das ist angesichts der bizarren Vermögensentwicklung ein reines Ablenkungsmanöver.</p>
<p>Die Linke hat kürzlich ein vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) durchgerechnetes Konzept zur Aktivierung der Vermögensteuer vorgelegt, wonach die Länder und Kommunen in Deutschland Mehreinnahmen von rund 147 Milliarden Euro pro Jahr erhalten könnten. Herr Klüssendorf darf sich gern an unserem Konzept orientieren. Der ambitionierte Verbalaktionismus von Herrn Klüssendorf ist zwar angesichts der desaströsen Umfrageergebnisse nachvollziehbar, doch klar ist auch, was folgen wird: Vor Landtagswahlen links blinken und dann folgenlos nach den Wahlen rechts abbiegen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378197</guid>
                <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 13:50:16 +0200</pubDate>
                <title>Änderungen am EEG reichen keineswegs aus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/aenderungen-am-eeg-reichen-keineswegs-aus/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wirtschaftsministerin Reiche legt eine kleine Korrektur des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vor. Mit Blick auf die Verlängerung der Einspeisevergütung für kleine Anlagen bis 2029 zeigt das, dass öffentlicher Druck wirkt. Klar ist jedoch auch, dass diese Änderungen keineswegs ausreichen. Es werden keinerlei Anreize für kleine Anlagen wie Balkonkraftwerke geschaffen – im Gegenteil müssen sich Betreiber künftig selbst um die Direktvermarktung kümmern“, kommentiert Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Anpassungen am EEG-Gesetzentwurf von Katharina Reiche. Wissler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Kernproblem bleibt, dass Katherina Reiche durch die Änderungen am EEG erneuerbare Energien unwirtschaftlicher macht. Das ist für Anbieter von erneuerbaren Energien eine Katastrophe. Ihren Job als Gaslobbyistin macht sie wirklich konsequent. Jahrzehntelang wurden fossile Energien hierzulande gepampert – bei erneuerbaren Energien drückt man hingegen auf die Bremse, dabei sind sie die kostengünstigste Art der Energiegewinnung. Das ist angesichts der Hitzewellen und der globalen Wirtschaftslage wirklich niemandem zu erklären.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378196</guid>
                <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 13:47:12 +0200</pubDate>
                <title>Kurzfristige ZDF-Ausladung von Danger Dan und Igor Levit: fataler Eingriff in die Kunstfreiheit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kurzfristige-zdf-ausladung-von-danger-dan-und-igor-levit-fataler-eingriff-in-die-kunstfreiheit/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die kurzfristige Ausladung von Danger Dan und Igor Levit durch die ZDF-Intendanz ist ein fataler Eingriff in die Kunstfreiheit – aber leider ist er nicht beispiellos. Der Vorgang reiht sich nahtlos ein in einen brandgefährlichen Prozess der schleichenden Selbstzensur und der Autorität von oben“, kommentiert David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, dem abgesagten Auftritt von Danger Dan und Igor Levit in der „Anstalt“. Schliesing weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn die Leitungsebene eines Senders über die Köpfe der zuständigen Redaktion hinweg, aus vorauseilendem Gehorsam den Rückzug antritt, ist das keine Ausübung redaktioneller Sorgfaltspflicht mehr. Es ist die Kapitulation eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der als Bollwerk der Demokratie eigentlich Kontroversen aushalten und die Kunstfreiheit offensiv verteidigen müsste. Mein größter Respekt gilt der Redaktion der „Anstalt“, die sich diesem Druck widersetzt und immenses Rückgrat beweist.</p>
<p>Der Vorwurf der ZDF-Spitze, das Lied enthalte einen Gewaltaufruf, ist konstruiert und verkennt das Wesen der Kunstfreiheit. Wir befinden uns in einer Phase in der weltweit – und nicht zuletzt auch hierzulande – faschistische Parteien und rechtsextreme Bewegungen auf dem Vormarsch sind. Wenn gleichzeitig das Vertrauen in den demokratischen Rechtsstaat, der sich weigert den antifaschistischen Auftrag des Grundgesetzes umzusetzen, schwindet, dann ist es die ureigene Aufgabe von Kunst, diese Ohnmacht aufzugreifen. Künstler mundtot zu machen, die zur antifaschistischen Gegenwehr aufrufen, spielt am Ende nur denen in die Hände, die unsere freie Gesellschaft bekämpfen wollen.</p>
<p>Wir dürfen nicht zulassen, dass die Angst vor der Rechten unsere Spielpläne und Sendeplätze diktiert. Diese neue Autorität der Anpassung darf sich nirgendwo, und erst recht nicht im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, durchsetzen. Ich erwarte von der Intendanz des ZDF, dass sie die redaktionelle Freiheit stärkt und nicht beschneidet. Es ist nicht akzeptabel, dass Danger Dan und Igor Levit gerade eher den Auftrag des ZDFs ausführen, als der Sender selbst.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 13:43:54 +0200</pubDate>
                <title>Gebärdensprachverbot: Bundestag muss historisches Unrecht anerkennen und Betroffene entschädigen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gebaerdensprachverbot-bundestag-muss-historisches-unrecht-anerkennen-und-betroffene-entschaedigen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Fraktion Die Linke im Bundestag hat einen Antrag zur Anerkennung des Unrechts eingebracht, das gehörlosen Menschen durch das jahrzehntelange Verbot der Gebärdensprache an deutschen Schulen widerfahren ist (21/7038).</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Unrecht muss als Unrecht benannt werden. Das jahrzehntelange Verbot der Gebärdensprache hat das Leben vieler gehörloser Menschen nachhaltig geprägt und ihre Bildungs- und Lebenschancen eingeschränkt. Die Folgen wirken bis heute nach – beim Beruf, beim Einkommen und später auch bei der Rente. Deshalb steht der Bund in der Pflicht, dieses Kapitel endlich aufzuarbeiten: mit einer Bitte um Entschuldigung und einer Entschädigung für die Betroffenen. Es ist höchste Zeit, dass wir dieser historischen Verantwortung gerecht werden“, fordert Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag.</p>
<p>„Dass gehörlosen Kindern über Jahrzehnte ihre eigene Sprache verboten wurde, ist eine schwere Menschenrechtsverletzung. Sprache ist weit mehr als ein Kommunikationsmittel – sie bedeutet Teilhabe, Bildung, Beziehung und Selbstbestimmung. Wer Menschen ihre Sprache nimmt, verletzt ihre Würde und schließt sie aus. Vor einem Jahr erkannte die Hamburger Bürgerschaft auf Initiative der Linksfraktion als erstes Landesparlament das Leid der Betroffenen an. Nun hebt die Fraktion Die Linke im Bundestag das Thema auf die Tagesordnung: Jetzt ist der Bund gefordert. Wir brauchen einen bundesweiten Entschädigungsfonds und ein klares politisches Signal: Dieses Unrecht gehört benannt, anerkannt und so weit wie möglich wiedergutgemacht“, kommentiert Cansu Özdemir, Bundestagsabgeordnete aus Hamburg und von 2015 bis 2025 Fraktionsvorsitzende der Linken in der Hamburgischen Bürgerschaft.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-378194</guid>
                <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 13:40:45 +0200</pubDate>
                <title>Unfassbar: Gesetzliche Krankenkassen verzocken Beitragsgelder</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/unfassbar-gesetzliche-krankenkassen-verzocken-beitragsgelder/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist unfassbar, dass Beitragsgelder bei den gesetzlichen Krankenkassen verzockt werden, und am Ende nicht die Verantwortlichen, sondern die Versicherten die Rechnung zahlen müssen“, kommentiert Ates Gürpinar, Sprecher für Public Health und Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Recherchen von NDR, WDR und SZ, nach denen mindestens 17 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen Beitragsgelder in fragwürdige Immobilienfonds investiert haben. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wer so handelt, verspielt Vertrauen in unser Gesundheitssystem und schadet dem Sozialstaat nachhaltig. Es braucht jetzt schnellstens eine lückenlose Aufklärung und klare Konsequenzen für die Verursacher. Gesundheit ist keine Spielwiese für Finanzspekulationen und Beitragsgelder gehören erst recht nicht in Immobilienfonds, deren Renditemodell auf immer höheren Mieten beruht.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-378193</guid>
                <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 13:35:10 +0200</pubDate>
                <title>Seite an Seite mit denen, die sich dem Rechtsruck entgegenstemmen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/seite-an-seite-mit-denen-die-sich-dem-rechtsruck-entgegenstemmen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das ZDF hat einen geplanten Auftritt der Musiker Danger Dan und Igor Levit kurzfristig aus der Jubiläumsausgabe der Sendung „Die Anstalt&quot; gestrichen. Dazu erklärt der Parteivorsitzende der Partei Die Linke, Luigi Pantisano:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ein antifaschistischer Song muss beim ZDF selbstverständlich Sendezeit bekommen. Die Absage an Danger Dan und Igor Levit hinterlässt den Eindruck eines vorauseilenden Gehorsams gegenüber einer rechtsextremen AfD, die die öffentlich-rechtlichen Sender am liebsten abschaffen will. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss Seite an Seite mit denen stehen, die sich dem Rechtsruck entgegenstemmen – und nicht denjenigen immer wieder Sendezeit geben, die mit Hass und Hetze die Köpfe und Herzen der Menschen vergiften und die Demokratie untergraben.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378186</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 13:06:41 +0200</pubDate>
                <title>Die Selbstzufriedenheit des Kanzlers ist irritierend</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-selbstzufriedenheit-des-kanzlers-ist-irritierend/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Pressekonferenz des Kanzlers:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Selbstzufriedenheit von Kanzler Merz angesichts der Zustände im Land ist irritierend. Die Preise steigen, die Wohnungs- und Mietennot grassiert, Industriearbeitsplätze gehen massenhaft verloren und die Bundesregierung verpasst den Menschen im Land einen Tiefschlag nach dem anderen. Kein Wunder, dass die Menschen unzufrieden sind, Merz von einer Umfrage-Klatsche zur nächsten stolpert und aktuell 85 Prozent der Deutschen mit seiner Arbeit unzufrieden sind. Die Leute spüren täglich, wie die Regierung sie im Stich lässt und sich der Alltag verteuert. Die Unzufriedenheit ist groß und wird wachsen, denn mit seinen Äußerungen zur Pflege, zum Unterhaltsvorschuss und zum 8-Stunden-Tag hat Merz erneut klargemacht, dass er seine Angriffe auf den Sozialstaat, auf Alleinerziehende, Frauen und die Mehrheit insgesamt gnadenlos fortsetzen will. Erschreckend ist zudem, wie wortkarg und ideenlos sich der Kanzler mit Blick auf Klima- und Wirtschaftsfragen präsentiert hat. Technologieoffenheit und 'lernen mit dem Klimawandel zu leben' sind angesichts der gewaltigen Herausforderungen der Klimakrise und der Zahl der Hitzetoten keine angemessene Antwort und Bürokratieabbau und flexible Arbeitszeiten werden die jetzige Wirtschaftskrise nicht beenden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378185</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 13:03:09 +0200</pubDate>
                <title>Die Misstrauenskultur gegenüber Bevölkerung wird immer unerträglicher</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-misstrauenskultur-gegenueber-bevoelkerung-wird-immer-unertraeglicher/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Misstrauenskultur der Bundesregierung gegenüber der gesamten Bevölkerung wird immer unerträglicher. Es ist schlicht skandalös, den Menschen permanent zu unterstellen, sie würden simulieren und Ärzte würden falsch attestieren. Die jetzt genannte ärztliche Videoschalte ändert nichts daran, dass der Vorschlag zu noch mehr Belastung der Arztpraxen führt. Auch ist nicht nachvollziehbar, warum eine telefonische ärztliche Anamnese ausgeschlossen werden soll, aber eine Videosprechstunde als tragfähig gilt. Anstatt permanent Missbrauch zu unterstellen und die Menschen zu verunsichern, muss die Bundesregierung diesen erstmal beweisen&quot;, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den laufenden Diskussionen zu Krankschreibungen. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Da die Bundesregierung den Menschen einen Tiefschlag nach dem anderen verpasst, ist auch nicht auszuschließen, dass sie den nächsten plant, um das von ihr selbst verursachte Problem mit der Krankschreibung ab dem ersten Tag zu lösen. Der bisherigen Kahlschlag-Agenda der Regierung würde entsprechen, demnächst auch noch mit Karenztagen um die Ecke zu kommen und den Menschen die Lohnfortzahlung am ersten Krankheitstag zu rauben."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378184</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 12:59:16 +0200</pubDate>
                <title>Aktionsplan gegen Steuer- und Finanzkriminalität: Schöne Ankündigungen reichen nicht aus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/aktionsplan-gegen-steuer-und-finanzkriminalitaet-schoene-ankuendigungen-reichen-nicht-aus/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion, und Isabelle Vandre, Sprecherin für Finanzkriminalität der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum von Finanzminister Lars Klingbeil und Justizministerin Dr. Stefanie Hubig vorgestellten Aktionsplan gegen Steuer- und Finanzkriminalität:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sören Pellmann: "Seit Jahren profitieren Steuerhinterzieher:innen von dem absurden Privileg der Straffreiheit bei Selbstanzeige. Das endlich zu korrigieren, ist längst überfällig. Die von Lars Klingbeil betonte Gerechtigkeit kommt so aber noch nicht zustande. Dafür braucht es auch eine klare politische Prioritätensetzung, gegen Steuerbetrug vorzugehen. Ich empfehle dringend, diesbezüglich mal mit dem Kanzler oder Jens Spahn zu sprechen. Deren Prioritäten scheinen mir nämlich eher beim Kürzen der Grundsicherung oder dem Streichen des Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende zu liegen. Ich wünsche mir einmal die Härte, die gegen Grundsicherungsbezieher:innen gezeigt wird, bei der Verfolgung von Steuerhinterziehung. Ob die Maßnahmen im Aktionsplan dazu führen, dass nun wirklich gegen Steuerhinterziehung oder internationale Steueroptimierungsmodelle vorgegangen wird, bleibt noch komplett offen. Lars Klingbeil muss jetzt konkrete Gesetzesinitiativen liefern, daran werden wir ihn messen."</p>
<p>Isabelle Vandre: "Schöne Ankündigungen von Herrn Klingbeil kennen wir bereits – doch sie reichen nicht. Wer der organisierten Finanzkriminalität das Handwerk legen will, muss an die großen Fische ran, sie wirkungsvoll verfolgen und absurde Steuervorteile beenden. Doch offenbar macht Herr Klingbeil jetzt selbst bei der Streichung der Haltefrist von Kryptowerten einen Rückzieher. Dabei kostet uns die Haltefrist jährlich Milliarden. Das ist eine riesige Ungerechtigkeit denen gegenüber, die ihr Einkommen aus harter Arbeit versteuern müssen. Die Haltefrist für Kryptowerte muss endlich fallen. Der Aktionsplan lässt außerdem komplett offen, was mit eingezogenen Vermögenswerten passieren soll. Dabei zeigt Italien seit 30 Jahren, wie es geht: konfiszierte Mafia-Villen werden zu Jugendzentren, beschlagnahmte Ländereien zu Genossenschaften, die Arbeitsplätze schaffen. Das wäre nicht nur gerecht, sondern der stärkste Beweis, dass sich Verbrechen nicht lohnen. Solange Milliarden aus Krypto-Gewinnen steuerfrei bleiben und beschlagnahmtes Vermögen nicht sozial genutzt wird, bleibt Klingbeils Steuergerechtigkeit ein leeres Versprechen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378183</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 12:55:40 +0200</pubDate>
                <title>Schuldenbremse raus aus dem Grundgesetz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schuldenbremse-raus-aus-dem-grundgesetz/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ines Schwerdtner, Sprecherin für die Schuldenbremse der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Aussage des Kanzlers, er sehe kaum noch Chancen für die Reform der Schuldenbremse:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir können das Grundgesetz gerne in Ruhe lassen, sobald die Schuldenbremse raus ist, die da nie reingehört hat. Für Aufrüstung hat Merz die Verfassung im Eiltempo umgeschrieben, aber bei der Schule, in die es reinregnet, entdeckt er plötzlich seine Liebe zur Verfassungsruhe. Und das, während hunderttausende Industriearbeitsplätze auf der Kippe stehen und 679 Milliarden Euro Investitionsstau die Wirtschaft abwürgen.&nbsp; Dieses Land braucht Investitionen, die mehr sind als totes Metall: Investitionen, die die Wirtschaft ankurbeln und damit gute Jobs schaffen. Union und SPD schaffen es nicht einmal, den eigenen Koalitionsvertrag einzuhalten. Merz hat kapituliert, und wenn Klingbeil das schluckt, ist die SPD in dieser Regierung nicht Partner, sondern nur noch Mehrheitsbeschaffer."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-378182</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 12:52:13 +0200</pubDate>
                <title>Kanzler begegnet den Alleinerziehenden mit Geringschätzung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kanzler-begegnet-den-alleinerziehenden-mit-geringschaetzung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Äußerungen des Kanzlers zum Unterhaltsvorschuss:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Aussagen des Kanzlers zum Unterhaltsvorschuss machen fassungslos. Ministerin Prien plant, Alleinerziehenden keinen Unterhaltsvorschuss zu zahlen, wenn die Kinder 16 Jahre alt werden. Die Regierung nimmt also konkret Kindern Geld weg und Merz sagt, man wolle versuchen, dass davon keine Kinder betroffen sind. Man fragt sich nur noch, ob er selbst glaubt, was er da erzählt oder ob es ihm einfach egal ist. Fakt ist, dass das Armutsrisiko in alleinerziehenden Haushalten bereits heute zwischen 40 und 50 Prozent liegt. Mit diesen Plänen verschärft die Bundesregierung die Armutsgefahr nochmal massiv.&nbsp;</p>
<p>Aber der Kanzler hat natürlich noch einen tollen Tipp für Alleinerziehende: geht arbeiten! Drei Viertel der Alleinerziehenden sind berufstätig, über 40 Prozent der alleinerziehenden Mütter arbeiten bereits in Vollzeit. Damit ist der Anteil höher als bei Frauen in Paarbeziehungen und all das neben der alleinigen Pflege- und Sorgearbeit! Es ist eine bodenlose Frechheit, mit welcher Geringschätzung der Kanzler den Alleinerziehenden hier gegenübertritt. Anstatt die Alleinerziehenden und ihre Kinder zu bestrafen, sollten die säumigen Väter zur Verantwortung gezogen werden. Dazu hört man vom Kanzler wenig Konkretes. Merz hat weder Ahnung von der Leistung dieser Frauen noch den geringsten Respekt davor. Er kann ja mal ein paar Töchter fragen, was die so von seinen Aussagen halten."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376918</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 13:41:03 +0200</pubDate>
                <title>Wohnungsangebot für Studierende endlich ausbauen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wohnungsangebot-fuer-studierende-endlich-ausbauen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes, wonach Studierendenhaushalte im Schnitt 54 Prozent des Einkommens für Wohnkosten ausgeben:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Knappheit an bezahlbarem Wohnraum ist insbesondere für Studierende längst zu einer existenziellen Bedrohung geworden. Dass Studierende teils mehr als die Hälfte ihres Einkommens allein für die Miete aufbringen müssen, ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen mutlosen Wohnungspolitik. Es ist ernüchternd, dass nur rund zehn Prozent aller Studierenden einen öffentlich geförderten Platz im Studierendenwohnheim haben. Das Wohnungsangebot für Studierende muss enorm ausgebaut und dauerhaft gemeinnützig und staatlich gesichert werden. Auch die andere wesentliche Stellschraube für bezahlbares Wohnen von Studierenden - die Wohnkostenpauschale im BAföG - ist viel zu knapp bemessen. Angesichts der realen Mietpreise muss sie sofort mit einer regionalen Staffelung an das jeweilige lokale Mietniveau angepasst werden. Zusätzlich würde ein bundesweiter, rechtssicherer Mietendeckel die Wohnkosten für alle Miethaushalte kurzfristig senken."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376917</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 13:37:44 +0200</pubDate>
                <title>Streichung des Hochschulrahmengesetzes ist fatales politisches Signal</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/streichung-des-hochschulrahmengesetzes-ist-fatales-politisches-signal/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nicole Gohlke, wissenschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Kabinettsbeschluss über die Abschaffung des Hochschulrahmengesetzes:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die ersatzlose Streichung des Hochschulrahmengesetzes wäre kein rein technischer Bürokratieabbau, sondern ein fatales politisches Signal. In einer Zeit, in der rechtsextreme Kräfte in den Bundesländern nach der Macht greifen und offen die Wissenschaftsfreiheit attackieren, darf sich der Bund nicht noch weiter aus dem Bereich zurückziehen. Auch das Argument der Entbürokratisierung ist vollkommen vorgeschoben. Dieses Gesetz erzeugt aktuell keine Bürokratie, seine Abschaffung würde jedoch erstmal einen Rattenschwanz an Anpassungen in Landes- und Bundesgesetzen nach sich ziehen. Statt sich weiter zurückzuziehen, sollte der Bund mehr Verantwortung für das Wissenschaftssystem übernehmen und aktiv mithelfen, es resilient gegen Angriffe von rechts zu machen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376916</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 13:14:33 +0200</pubDate>
                <title>Schufa: Bonitätsbewertung gehört in öffentliche Hand</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schufa-bonitaetsbewertung-gehoert-in-oeffentliche-hand/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Christin Willnat, verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur ‚Schattendatenbank‘ der Schufa:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Was wir seit Jahren vermuteten, wurde nun durch Recherchen bestätigt: die Schufa hat Millionen Verbraucher:innen bewusst getäuscht und verheimlicht, was mit deren intimsten Daten passiert. Leider haben Teile der Bundesregierung mit laxem oder fehlendem Datenschutz offenbar überhaupt kein Problem. Unter dem Label ‚Bürokratieabbau‘ sollen gerade Berichtspflichten für Unternehmen abgeschafft werden. Die Linke ist davon überzeugt, dass ein privates Unternehmen, das intimste Finanzdaten von Millionen Bürger:innen in einer Schattendatenbank hortet, damit Geld verdient und die Betroffenen darüber im Unklaren lässt, abgeschafft werden muss. Die mit der Bonitätsbewertung verbundene Macht und Verantwortung muss in öffentliche Hand, neutral, transparent und demokratisch kontrolliert. Wer in Deutschland einen Mietvertrag, einen Handyvertrag oder einen Kredit abschließen will, darf nicht mehr länger dem Urteil einer privaten Datenkrake ausgeliefert sein."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376915</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 13:11:09 +0200</pubDate>
                <title>Gute Pflege darf nicht vom Geldbeutel abhängen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gute-pflege-darf-nicht-vom-geldbeutel-abhaengen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zitat von Evelyn Schötz, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu erneut gestiegenen Eigenanteilen für einen Pflegeheimplatz:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn Ministerin Warken sich bei der anstehenden Reform in der Pflege nur über Kürzungen, höhere Zugangshürden zu Pflegegraden und die Aussetzung der Tarifpflicht Gedanken macht, verkennt sie das grundlegende Problem. Die Kürzungspläne der Bundesregierung treffen überwiegend Versicherte, pflegebedürftige Menschen und Beschäftigte im Gesundheitswesen. Dass Pflegebedürftigkeit für immer mehr Menschen zum Armutsrisiko wird, ist das Ergebnis politischer Fehlentscheidungen. Die anstehende Pflegereform muss diesen Kurs endlich korrigieren. Es ist inakzeptabel, dass Menschen nach einem langen Arbeitsleben im Pflegefall in finanzielle Not geraten und Angst haben müssen, ihren Angehörigen zur Last zu fallen. Deshalb brauchen wir eine solidarische Pflegevollversicherung. Gute Pflege darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Genau daran werde ich die Vorschläge der Bundesregierung messen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376914</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 13:06:20 +0200</pubDate>
                <title>Pflegebedürftigkeit darf nicht arm machen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pflegebeduerftigkeit-darf-nicht-arm-machen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu der Auswertung der Ersatzkassen, aus der hervorgeht, dass die Heimkosten im bundesweiten Schnitt monatlich 119 Euro mehr als zu Jahresbeginn und 256 Euro mehr als zum 1. Juli 2025 kosten, sagt Luigi Pantisano, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Pflegebedürftigkeit stürzt Menschen, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben, in Altersarmut. 256 Euro Mehrkosten im Monat, das ist schon für viele Menschen im Arbeitsleben nicht so einfach zu stemmen. Von den nochmal niedrigeren Renten ist es umso schwerer.</p>
<p>Die enormen Kosten der Heimunterbringung sind ohnehin für Menschen mit normalen Einkommen kaum zu bezahlen. Die Ersparnisse eines normalen Arbeitslebens werden davon in wenigen Jahren aufgefressen. Die Menschen, die unser Land aufgebaut haben, fallen schnell von der Pflegeversicherung in die Sozialversicherung. Die Pflegeversicherung versagt dabei, Menschen gegen die finanzielle Belastung einer Pflegebedürftigkeit abzusichern.</p>
<p>Die Bundesregierung hat keinerlei Absicht, daran etwas zu ändern, im Gegenteil. Alternde Menschen werden von der Merz-Regierung nur als Kostenfaktor gesehen. Die angekündigte Pflegereform soll Geld sparen, indem die Hilfen weiter zurückgefahren werden. Die Merz-Regierung lässt die pflegebedürftigen Menschen und ihre Angehörigen im Stich. Zusätzlich erschwert sie es Angehörigen, für ihr eigenes Alter vorzusorgen, indem sie sie stärker für die Pflegekosten ihrer Eltern in Haftung nimmt.</p>
<p>Die angekündigte Pflege-Reform ist kein Teil einer Lösung, sondern ein Teil des groß angelegten Sozialraubs der Merz-Regierung. Dagegen organisiert Die Linke bundesweit Sozialproteste. Denn die Kürzungen der Merz-Regierung sind nicht alternativlos.</p>
<p>Die Antwort auf die Finanzierungsprobleme in der Pflege heißt Pflege-Vollversicherung. Eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung, die wirklich gegen die Lebensrisiken absichert ist finanzierbar. Dafür müssen alle zahlen entsprechend ihrem gesamten Einkommen aus Löhnen, Honoraren, Miet-, Pacht- und Kapitalerträgen einzahlen. Die Beitragsbemessungsgrenze wird abgeschafft. Damit können die Beiträge für Menschen unter rund 7.000 Euro Monatseinkommen sogar sinken.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 12:54:50 +0200</pubDate>
                <title>Ein Ahrtal 2.0 wäre auch heute genauso möglich wie vor fünf Jahren</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ein-ahrtal-20-waere-auch-heute-genauso-moeglich-wie-vor-fuenf-jahren/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Fünf Jahre nach der Katastrophe im Ahrtal und in Nordrhein-Westfalen ist der Bundesregierung weder der Wiederaufbau gelungen noch sind wir heute besser auf die Gefahren des Klimawandels vorbereitet als damals. So schweigt Bundeskanzler Friedrich Merz zu den Hitzetoten des letzten Juniwochenendes und ignoriert die Folgen der Klimakrise. Es hat sich gezeigt, dass weder das Gesundheitsministerium noch das Innenministerium in der Lage sind, schnell und angemessen auf solche Krisensituationen zu reagieren. Auf meine Frage im Bundestag antwortete mir die Bundesregierung ernsthaft, Übungen der Katastrophenschutzkräfte zum Thema Hitze führe das Innenministerium im November 2026 durch. Das macht klar: Die Bundesregierung bereitet das Land in keiner Weise auf die Klimakrise vor&quot;, erklärt Jan Köstering, Sprecher für Zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des fünften Jahrestages der Flutkatastrophe im Ahrtal. Köstering weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die dringend benötigten Investitionen in den Katastrophenschutz können die Bundesländer nicht alleine stemmen. So müssen wir am fünften Jahrestag der Katastrophe im Ahrtal leider festhalten: Ein Ahrtal 2.0 wäre heute genauso möglich und wird durch die Klimakrise sogar noch häufiger vorkommen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376866</guid>
                <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 12:50:40 +0200</pubDate>
                <title>Diese GKV-Reform wird unserem Gesundheitssystem schweren Schaden zufügen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/diese-gkv-reform-wird-unserem-gesundheitssystem-schweren-schaden-zufuegen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, nachdem der Bundesrat das Gesundheits-Sparpaket der Bundesregierung hat passieren lassen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Feiern über diesen Erfolg sollte der Bundesregierung im Halse stecken bleiben: Ihre GKV-Reform wird unserem Gesundheitssystem schweren Schaden zufügen. Und es ist nur das erste Opfer der laufenden Rodung unseres Sozialsystems. Aber das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen. Wir als Linke werden gemeinsam mit den Beschäftigten im Gesundheitssystem, den Versicherten und den Patientinnen und Patienten weiter Widerstand organisieren. Es geht hier um nicht weniger als den heftigsten Einschnitt in unsere Gesundheitsversorgung seit Jahrzehnten.&nbsp;</p>
<p>Dass die Pharma-Lobby feiert, aber alle anderen Verbände und Betroffenen dagegen Sturm laufen, spricht Bände. Auch das Desinteresse der Merz-Union für die Meinung derer, die am meisten von ihren Maßnahmen betroffen sind, überrascht nicht. Dass die SPD sich mal wieder dafür hergibt, ist brutal. Das sind die größten Angriffe auf den Sozialstaat seit den Hartz-IV-Reformen und die SPD ist mal wieder mittendrin. Wir als Linke kämpfen für eine solidarische Gesundheitsversicherung, in die alle einzahlen, mit allen Einkommensarten und ohne Beitragsbemessungsgrenze. Das würde dafür sorgen, dass alle ihren angemessenen Teil beitragen. Damit können wir nicht nur die Versorgung verbessern, sondern sogar die Beiträge für die Mehrheit senken."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-376865</guid>
                <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 12:47:39 +0200</pubDate>
                <title>Tanken: Abzocke beenden, Geld zurückholen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/tanken-abzocke-beenden-geld-zurueckholen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zitat von Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu steigenden Spritpreisen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Während die Menschen an der Zapfsäule abkassiert werden, lassen sich die Chefetagen der Ölkonzerne mit Steuergeldern ihre Privatjets vergolden. Der Tankrabatt hat gezeigt, wie Steuergelder in den Kassen der Mineralölkonzerne versickern. Laut Bundeskartellamt wurden nur 80 Prozent der Steuergelder an Verbraucher:innen weitergegeben. Das heißt, von den 1,6 Milliarden Euro, die der Staat zahlte, flossen rund 320 Millionen Euro in die Taschen der Konzerne, statt die Portemonnaies der Menschen beim Tanken zu entlasten. Die Mineralölkonzerne verzeichnen weltweit seit Beginn des Iran-Kriegs Studien zufolge 2,4 Milliarden Euro an Übergewinnen. Jetzt droht ausgerechnet zum Urlaubsbeginn die nächste Preissteigerung - und die Bundesregierung schaut zu. Die Forderung einiger Bundesländer, einen Preisdeckel nach dem Luxemburger Modell zu installieren, wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Der Abzocke muss endlich konsequent Einhalt geboten werden: Wir brauchen eine Übergewinnsteuer und einen Margendeckel, damit Krisengewinne nicht länger auf dem Rücken der Verbraucherinnen und Verbraucher gemacht werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-376854</guid>
                <pubDate>Sat, 11 Jul 2026 17:49:50 +0200</pubDate>
                <title>Hagen hat eine neue Kreisgeschäftsstelle „Die Linke Kreisverband Hagen“</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hagen-hat-eine-neue-kreisgeschaeftsstelle-die-linke-kreisverband-hagen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Kreisverband Hagen hat nun auch in Hagen ein eigenes Kreisverbandsbüro eröffnet. Dies wird auch gleichzeitig von der Bundestagsabgeordneten Cansın Köktürk als Bürgerbüro genutzt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Büro ist in Altenhagen in der Boelerstraße 14 und wird nach Vereinbarung oder Bedarf geöffnet. Feste Öffnungszeiten des&nbsp;Kreisverbandsbüro&nbsp;und des Bürgerbüros werden hier auf der Seite veröffentlicht. Hier (unten) noch einige Impressionen von der ehrenamtlichen Renovierung durch unsere Mitglieder, denen wir an dieser Stelle herzlich Danke sagen möchten.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 11:14:54 +0200</pubDate>
                <title>GKV-Klage: Unser Widerstand beginnt jetzt erst</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gkv-klage-unser-widerstand-beginnt-jetzt-erst/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist eine bittere Nachricht für Millionen Versicherte, Patient:innen und Beschäftigte im Gesundheitswesen. Wir nehmen sie mit großem Respekt zur Kenntnis. Sie ändert aber nichts daran, dass diese katastrophale Gesundheitsreform schlecht gemacht ist und die zentralen Probleme unseres Gesundheitssystems ungelöst lässt. Die Bundesregierung bringt ein handwerklich mangelhaftes Gesetz durch, missachtet Kritik und demokratische Gepflogenheiten und nimmt verheerende Folgen für die gesundheitliche Versorgung in Kauf. Das ist politisch verantwortungslos“, sagt Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Entscheidung des BVerfG, seinen Eilantrag zur Gestaltung des Gesetzgebungsverfahrens zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz abzulehnen. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Für uns ist klar: Mit der heutigen Entscheidung endet der Widerstand nicht, er beginnt erst. Wir erhöhen den Druck und bringen unseren Protest gegen die unsoziale Kürzungspolitik der Merz-Regierung auf die Straße. Denn unser Gesundheitssystem braucht Veränderungen, aber keine schlechtere Versorgung und zusätzliche Belastung. Die Linke kämpft als einzige Partei konsequent für Entlastung, faire Bezahlung und eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung für alle. Deshalb wollen wir eine solidarische Gesundheitsversicherung, in die alle entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit einzahlen, und Strukturreformen, die gute Versorgung statt Sparpolitik in den Mittelpunkt stellen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 11:11:59 +0200</pubDate>
                <title>BAföG-Reform: Etappensieg, reicht jedoch nicht aus!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bafoeg-reform-etappensieg-reicht-jedoch-nicht-aus/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Umsetzung der BAföG-Reform:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dass Forschungsministerin Dorothee Bär ihren Blockade-Kurs aufgeben und die verabredete BAföG-Reform nun doch umsetzen muss, ist ein Etappensieg des öffentlichen und parlamentarischen Drucks. Ein Grund zum Feiern ist diese Einigung jedoch nicht: Die Regierungsspitzen setzen damit lediglich das absolute Minimum um, das sie jungen Menschen ohnehin seit Jahren schulden. Der Streit um die Finanzierung kostet die Studierenden wertvolle Zeit. Die geplante Anpassung an das unzureichende Grundsicherungsniveau erst zum Sommersemester 2029 reicht hinten und vorne nicht aus, um studentische Armut wirksam zu bekämpfen. Wir als Linke fordern weiterhin den echten Systemwechsel: zurück zum rückzahlungsfreien Vollzuschuss, armutsfeste BAföG-Sätze und einen regional gestaffelten Mietzuschuss.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-376823</guid>
                <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 10:29:28 +0200</pubDate>
                <title>Die Schuldenbremsen-Kommission ist gescheitert</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-schuldenbremsen-kommission-ist-gescheitert/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mit Blick auf die drei Vorschläge, die die Schuldenbremsen-Kommission unterbreiten will, sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Kommission zur Reform der Schuldenbremse ist gescheitert. Ihre Uneinigkeit zeigt: Man kann nicht jede politische Entscheidung auf Kommissionen auslagern – schon gar nicht, wenn am Ende drei unterschiedliche Vorschläge dabei herauskommen.</p>
<p>Der Vorschlag der CDU-nahen Kommissionsmitglieder verfehlt den Auftrag der Kommission völlig. Das grenzt an Arbeitsverweigerung. Auch der SPD-nahe Vorschlag würde den Kürzungszwang nur zementieren. In einer Situation, in der die Wirtschaft stagniert und Millionen Menschen ohnehin unter der Kürzungspolitik der Merz-Regierung leiden, wäre das kompletter Wahnsinn.</p>
<p>Wir brauchen eine Schuldenregel, die sich an Vollbeschäftigung und Wachstum orientiert, statt an abstrakten Zahlenwerken – und die Investitionen in Bildung, Kitas, Infrastruktur und Klimaschutz dauerhaft absichert, statt sie auf die lange Bank zu schieben. Schon für den nächsten Haushalt wird Lars Klingbeil eine solche Reform der Schuldenbremse dringend brauchen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-376818</guid>
                <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 14:22:50 +0200</pubDate>
                <title>Zahlen zur Lebenserwartung sind Alarmsignal</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zahlen-zur-lebenserwartung-sind-alarmsignal/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Zahlen sind ein Alarmsignal: Männer in Ostdeutschland haben im Durchschnitt deutlich weniger Lebenszeit, ihre Rente zu erleben und gesund zu genießen. Beispielsweise beträgt die Lebenserwartung 65-jähriger Männer in Sachsen-Anhalt mehr als zwei Jahre weniger als in Baden-Württemberg. Trotzdem will die Bundesregierung das Renteneintrittsalter weiter nach hinten verschieben&quot;, erklärt Mandy Eißing, ostpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Zahlen des Statistischen Bundesamtes über unterschiedliche Lebenserwartungen in den Bundesländern. Eißing weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Nimmt man den angedrohten Kahlschlag bei Vorsorge und Prävention noch dazu, wird die Aussicht auf eine gesunde Rentenzeit noch schlechter. Die Bundesregierung greift mit den aktuellen Rentenplänen allen Menschen in die Tasche, aber den Menschen im Osten ganz besonders und das ist ein Unding. Stattdessen benötigen wir eine solidarische Rente, von der wirklich alle leben können."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 14:20:01 +0200</pubDate>
                <title>Überprüfung der AfD-Europapartei ESN ist wichtiges Signal</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ueberpruefung-der-afd-europapartei-esn-ist-wichtiges-signal/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Es ist ein wichtiges Signal, dass eine unabhängige Behörde jetzt prüfen soll, ob die AfD-Europapartei ESN die Grundwerte der EU - Menschenwürde, Demokratie, Minderheitenschutz - überhaupt vertritt. Die Linksfraktion im Europaparlament hatte dieses Verfahren mit angestoßen, weil klar ist: Wer Hass und rassistische Hetze verbreitet und Verbindungen zu Putin pflegt, darf dafür nicht auch noch mit europäischen Steuergeldern belohnt werden&quot;, erklärt Janina Böttger, europapolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum vom Europäischen Parlament beschlossenen Prüfverfahren gegen die ESN. Böttger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Stellt die Prüfung Verstöße fest, kann die ESN ihren Status als europäische Partei und damit ihre Finanzierung verlieren. 2026 waren dies rund zwei Millionen Euro aus dem EU-Haushalt. Zum ersten Mal würde einer europäischen Partei offiziell bescheinigt, gegen die Grundwerte der Union zu verstoßen. Das Verfahren gegen die europäische Dachpartei ersetzt aber nicht die notwendige Prüfung der AfD in Deutschland. Die Demokratie muss sich endlich zur Wehr setzen, dafür hat sie heute einen ersten Schritt getan."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 15:16:00 +0200</pubDate>
                <title>Hagen ruft auf zur Demo am 13.07.2026! Unser Motto lautet „Es reicht! Das Leben bezahlbar machen.“</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hagen-ruft-auf-zur-demo-am-13072026-unser-motto-lautet-es-reicht-das-leben-bezahlbar-machen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Bundesregierung plant massive Kürzungen beim Sozialstaat, die uns alle betreffen. Wir sagen: Nicht mit uns!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für alle Hagener: </strong>Um 16:30 Uhr <strong>Treffpunkt</strong> <strong>am Hagener Hauptbahnhof</strong>. Um 16:48 auf Gleis zwei würde eine Regionalbahn nach Wattenscheid fahren. In Wattenscheid auf Gleis eins kommt Ihr an. Es geht weiter auf Gleis eins mit der Regionalbahn in Richtung Flughafen Köln / Bonn Bf nach Duisburg. Der Zug hält in Duisburg, Ihr seit dann auf Gleis fünf. Ankunft wäre dann planmäßig gegen 17:44 Uhr am Duisburger Hbf.. Am Vorplatz des Hauptbahnhofes ist auch schon der Veranstaltungsort. Beginn 18:00 Uhr.</p>
<p>Getragen wird sie von einem breiten Bündnis sozialer Initiativen, darunter DIE LINKE, Sol, Train of Hope Dortmund, Nicht auf unserem Rücken, der Landesverband DIE LINKE NRW, links solid jugend NRW, attac und weitere.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-376800</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 15:11:51 +0200</pubDate>
                <title>LAG Migrantische Linke / Links Kanax NRW</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lag-migrantische-linke-links-kanax-nrw/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>ich möchte euch heute herzlich dazu einladen, euch in der LAG Migrantische Linke / Links Kanax NRW einzubringen – insbesondere diejenigen unter euch, die sich dem Thema Migration verbunden fühlen oder selbst migrantische Perspektiven in unserer Partei stärken möchten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die LAG und auch die BAG befinden sich derzeit noch im Aufbau. Das bedeutet: Die inhaltlichen Schwerpunkte sind noch nicht abschließend definiert, und genau das eröffnet uns die Chance, von Anfang an mitzugestalten. Jede Anregung, jede Erfahrung und jede Stimme ist willkommen.</p>
<p>Gerade für uns in Hagen bietet sich hier ein enormes Potenzial. Unsere Stadt hat einen der höchsten Migrationsanteile bundesweit – und damit eine Lebensrealität, die in der Landes- und Bundespolitik oft zu wenig sichtbar ist. Als Linke und als migrantische Linke können wir diese Themen nicht nur aufgreifen, sondern aktiv prägen.</p>
<p>Wenn ihr Lust habt, euch einzubringen, mitzudenken oder mitzugestalten, meldet euch gerne zurück. Die LAG freut sich über jede Person, die dieses wichtige Themenfeld stärken möchte.</p>
<p><strong>Link zum Beitreten:</strong>&nbsp;<a href="https://bundescloud.die-linke.de/index.php/apps/forms/s/2fRXPQ7qXgrXEQEmj7gBHSnW?utm_source=ig&amp;utm_medium=social&amp;utm_content=link_in_bio&amp;fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQPOTM2NjE5NzQzMzkyNDU5AAGnLU1VjIR-YuUMkAOQ1ewtfSxA_-vf7KaEq6gUU2tcyQgFKhHVDcRelesqLP0_aem_EkkOiDLICm69LAoCstEpQA" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"><u>Bundescloud BAG / LAG Eintritt</u></a></p>
<p>Mit solidarischen Grüßen&nbsp;</p>
<p>Sascha Schmitz</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376798</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 15:08:31 +0200</pubDate>
                <title>Erdgasreserve für Krisenfälle muss aus Bundesmitteln bezahlt werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/erdgasreserve-fuer-krisenfaelle-muss-aus-bundesmitteln-bezahlt-werden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Dass die Erdgasreserve für Krisenfälle durch eine neue Umlage von allen Gaskund:innen bezahlt werden soll, lehnen wir vehement ab. Zwar ist die staatliche Erdgasreserve für Krisenfälle absolut überfällig, doch muss diese als eine öffentliche Versicherung aus regulären Haushaltsmitteln des Bundes bezahlt werden. Gerade in der jetzigen Situation können die Mehrbelastungen nicht auf Haushalte und Unternehmen übertragen werden. Mit dem Ziel, die Energiekosten zu senken, wurde bereits Anfang 2026 geregelt, dass die Gasspeicherumlage zukünftig aus dem Klimafonds bezahlt wird&quot;, erklärt Jörg Cezanne, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Plänen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, eine staatliche Erdgasreserve für Krisenfälle einzuführen. Cezanne weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Neben der Erdgasreserve für Krisenfälle muss sich die Regierung allerdings schleunigst bemühen, die regulären Gasspeicher zu befüllen. Hier befinden wir uns am untersten Rand der historischen Füllstände und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche vertraut weiter blind auf die Kräfte des Marktes. Derzeit ähnelt es aber eher einem Glücksspiel, ob das Gas über die kommende Heizperiode reichen wird."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376796</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 15:05:28 +0200</pubDate>
                <title>Wohngeld: Von sozialem Gewissen ist bei der Bundesregierung nichts zu sehen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wohngeld-von-sozialem-gewissen-ist-bei-der-bundesregierung-nichts-zu-sehen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zitat von Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Kürzungen beim Wohngeld:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich bin fassungslos darüber, was Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bauministerin Verena Hubertz beim Wohngeld vorhaben. Von sozialem Gewissen kann ich da nicht viel erkennen. Die Wohngeldkürzung muss gestoppt werden. Das Wohngeld steht für gesellschaftliche Solidarität und trägt dazu bei, dass viele Rentnerinnen und Rentner, Familien und insbesondere Alleinerziehende sich Wohnraum leisten können. Es ist unverantwortlich, dass diese Bundesregierung ihre Militärausgaben durch Einsparungen im sozialen Bereich finanzieren will. Warum nicht durch eine gerechte Besteuerung von Milliardären? Statt das Wohngeld zu kürzen, könnte die Regierung das Dienstwagenprivileg vollständig abschaffen. Das würde Milliarden einsparen. So aber öffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr und der soziale Abstieg vieler Menschen wird beschleunigt."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376795</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 15:02:33 +0200</pubDate>
                <title>Haushalt 2027: Politik gegen die eigene Bevölkerung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/haushalt-2027-politik-gegen-die-eigene-bevoelkerung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Mit diesem Haushalt macht die Regierung weiter Politik auf Kosten der Mehrheit der Menschen in diesem Land. Um ihre maßlosen Aufrüstungspläne zu finanzieren, plant die Bundesregierung nicht etwa eine stärkere Belastung von Superreichen, sondern einen Kahlschlag bei den sozialen Sicherungssystemen. Der Gesundheitsetat soll um 7,4 Milliarden gekürzt werden, das Elterngeld um 500 Millionen und für das Wohngeld sind 200 Millionen weniger eingeplant. Dieser Haushalt wird kleine und mittlere Einkommen, Alleinerziehende, Familien sowie Pflegebedürftige noch weiter belasten. Wer bei Gesundheit, Kindern und Wohnen kürzt, macht Politik gegen die eigene Bevölkerung“, sagt Tamara Mazzi, haushaltspolitische Sprecherin für Arbeit und Soziales der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Regierungsentwurf für den Haushalt 2027. Mazzi weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Trotz des Versuchs der Bundesregierung, die misslungene GKV-Reform noch zu retten, müssen Versicherte und Beschäftigte weiterhin die Hauptlast dieser verfehlten Gesundheitspolitik tragen. Etwa 6,7 Milliarden Euro sollen weiterhin bei GKV und SPV gekürzt werden. Wie die Beiträge dadurch langfristig stabilisiert werden sollen, ist mir ein Rätsel. Statt unendlich viel Geld in Waffen zu pumpen und die Haushaltsrücklage des Bundes zu plündern, muss die Bundesregierung endlich in soziale Sicherheit investieren und die Schuldenbremse reformieren.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376794</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 14:59:54 +0200</pubDate>
                <title>Gesundheitsversorgung sichern, nicht Profite der Pharmalobby</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gesundheitsversorgung-sichern-nicht-profite-der-pharmalobby/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG):</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es ist ein parlamentarischer Offenbarungseid, ein Gesetz mit Milliardenfolgen im Hauruckverfahren durchs Parlament zu drücken und auf den letzten Metern noch Geschenke an die Pharmaindustrie einzubauen. Statt eines langfristig wirksamen und dynamisierten Herstellerabschlags soll jetzt eine statische Lösung festgezurrt werden, deren Entlastungswirkung verpuffen wird. Ausgerechnet die Pharmaindustrie soll weiter profitieren, während die ohnehin schon überlasteten Versicherten und Beschäftigten die Rechnung bezahlen. Das Märchen von der Standortsicherung trägt nicht, denn profitieren werden internationale Konzerne. Hinzu kommt: Industriepolitik hat im System der gesetzlichen Krankenversicherung nichts zu suchen, denn die Beiträge sollen unsere Gesundheitsversorgung sichern, nicht die Einnahmen der Pharmalobby.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-376793</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 14:56:38 +0200</pubDate>
                <title>Mietpreisexplosion offenbart wohnungspolitisches Versagen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mietpreisexplosion-offenbart-wohnungspolitisches-versagen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Erhebung des Deutschen Gewerkschaftsbunds zu gestiegenen Mieten:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Mietpreisexplosion der letzten zehn Jahre offenbart das Versagen sämtlicher Bundesregierungen in der Mieten- und Wohnungspolitik. Die Mietpreisbremse kann im Einzelfall wirken, taugt aber nicht, um den rasanten Anstieg der Angebotsmieten auszubremsen. Ein erleichtertes Vorgehen gegen Mietwucher fehlt und einen dringend nötigen Mietendeckel des Bunds will die Regierung nicht.</p>
<p>Das wohnungspolitische Credo sämtlicher Bundesregierungen 'Bauen, Bauen, Bauen' hat offenkundig nicht gewirkt. Ohne eine gesetzliche Mietpreisregulierung bekommen wir die Mietenkrise nicht in den Griff. Die Linke wird bald einen Vorschlag für einen bundesweiten Mietendeckel präsentieren.</p>
<p>Der Kurssprung von sechs Prozent für die Vonovia-Aktien nach Merz' Ankündigung, Vergesellschaftung verbieten zu wollen, spricht Bände. Das ist Politik für die Vorstandsetagen der Konzerne, nicht für Mieterinnen und Mieter. Statt dieses rechtlich fragwürdigen Unterfangens wäre es besser, endlich eine bundesweite Mietpreisbegrenzung durchzusetzen und ein gemeinnütziges Wohnungsbauprogramm nach Wiener Vorbild aufzulegen. "</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 14:53:36 +0200</pubDate>
                <title>&#039;Heizungsgesetz&#039;: Bundesregierung rollt der Gaslobby den Teppich aus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/heizungsgesetz-bundesregierung-rollt-der-gaslobby-den-teppich-aus/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zitat von Violetta Bock, klimapolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich der heute beim Bundesverfassungsgericht eingereichten Klage der Fraktion gegen das Gebäudeenergiegesetz:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Diese Regierung klammert sich mit der Abschaffung der erneuerbaren Wärmevorgaben an ihre populistischen Wahlkampfversprechen und opfert dafür Klimaschutz, Planungssicherheit und die Energieunabhängigkeit dieses Landes. Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen, wenn hier der Gaslobby der Teppich ausgerollt und gleichzeitig behauptet wird, damit wären die Klimaziele zu halten. Unsere Rechte als Parlamentarier sind hier beschnitten, wenn weder Berechnungen zur Klimawirkung vorgelegt werden noch Strategien zur Umsetzbarkeit der neuen Instrumente wie Bio-Treppe oder Grüngasquote. Wer heute leichtfertig auf Informationspflichten und verbindliche Vorgaben verzichtet, gefährdet demokratische Entscheidungsspielräume in der Zukunft. Das ist ein intertemporales Demokratieproblem. Denn die Klimakatastrophe lässt sich nicht verschieben. Die Regierung muss dieses Vorhaben entweder grundlegend korrigieren oder davon endgültig ablassen."</p>
<p><strong>Zum Hintergrund der Klage:</strong></p>
<p>Im Fokus der Klage steht die Rüge gegen das ordnungsgemäße Verfahren bei der geplanten Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG). Die Abschaffung der 65-Prozent-Erneuerbare-Regel führt zu einem Rückschritt im Klimaschutz (Art. 20a GG), der die Gestaltungsfreiheit künftiger Gesetzgebung massiv einengt. Außerdem ist die Ausgestaltung der "Bio-Treppe" und der "Grüngasquote" unklar, denn zur Verfügbarkeit liegen der Bundesregierung keine belastbaren Zahlen vor. Zudem sind die Mehremissionen des neuen Gesetzes nicht angegeben. Auch auf Nachfrage verweigert die Bundesregierung die Aussage dazu. Trotz alledem treibt die Parlamentsmehrheit das Verfahren im Eiltempo voran. Die Eile des Verfahrens ist unzulässig. Mit der Organklage soll die zweite und dritte Lesung vor der Sommerpause gestoppt werden. Sobald die oben genannten Informationen vorliegen, kann das parlamentarische Verfahren mit einer sachdienlichen Debatte fortgeführt werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 14:48:47 +0200</pubDate>
                <title>GKV-Reform teuer für Krankenkassen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gkv-reform-teuer-fuer-krankenkassen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Analyse des BKK Dachverbandes der Betriebskrankenkassen zu Krankschreibungen sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Politik der Merz-Regierung wird die Kosten für die Krankenkassen steigern. Erschwerte Krankschreibungen, entgrenzte Arbeitszeiten, höhere Zuzahlungen bei Medikamenten: Das ist ein Rezept für mehr chronische Erkrankungen. Das sind die Kostentreiber. Dass die Merz-Regierung, während sie für mehr langfristige Erkrankungen sorgt, die maximale Bezugsdauer kürzt, offenbart ein erschreckendes Maß an Kälte – oder Planlosigkeit. Man weiß nicht, was schlimmer ist.</p>
<p>Wer die Kosten wirklich senken will, investiert in Prävention. Da Geld ausgeben, wo mit geringen Summen hohe Folgekosten vermieden werden können. Nicht zu vergessen: Großes Leid bei den Betroffenen.</p>
<p>Die Unterfinanzierung der gesetzlichen Krankenkassen ist im Übrigen kein Schicksal. Wenn endlich alle einzahlen, auch die Superreichen, die Selbstständigen, Beamten und Abgeordneten, und wir die Beitragsbemessungsgrenze anheben, kann gute Versorgung für alle finanziert werden. Das Nebeneinander von Privaten, Gesetzlichen und Beamtenversorgung sowie die Schonung der Spitzeneinkommen müssen beendet werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 14:43:23 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: Cuno – Berufskollegs - Standort</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pressemitteilung-cuno-berufskollegs-standort/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Linke Ratsgruppe Hagen spricht sich wie schon in der Pressemitteilung vom 16.06.2026 gegen den Bau des Cuno - Berufskollegs am Höing aus und will, dass keine weitere Planung die dieses Projekt an dieser Stelle fortgesetzt werden. Der neue Bau zieht Nachteile für alle Anwohnerinnen und Anwohner in der Umgebung mit sich. Wenn der Bau ausgeführt wird, wird gleichzeitig ein essenzieller Teil der Hitzeplanung zu Nichte gemacht, da die Grünfläche die der Platz hergibt eine positive Auswirkung auf die Abkühlung der Umgebung hat.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke ist der Meinung: „Der Standort Höing ist für den Neubau des Cuno-Berufskollegs absolut ungeeignet, da die Anwohner durch das Kolleg unzumutbar belastet werden. Der zu erwarten Individualverkehr wäre für Menschen am Höing eine nicht hinnehmbare Zumutung.“ Die Grünfläche, der Sportplatz, am Höing bildet eine Windschneise um Schadstoffe aus der Luft wegzuleiten, die durch den Individual- sowie dem Öffentlichen Nahverkehr in diesem Gebiet entsteht, Wobei durch das höhere Verkehrsaufkommen die Höhe der Schadstoffe erheblich erhöht wird.&nbsp;</p>
<p>Auch das jetzt schon bekannte Parkproblem würde erheblich stärker werden. Die Linke Ratsgruppe fordert stattdessen, dass man intensiver prüft ob die bereits bestehenden Gebäude vielleicht doch auf den neusten Stand gebracht werden können. Oder ob der Platz am Höing wirklich den einzigen alternativen Standpunkt bildet und es nicht doch noch woanders bessere, sinnvollere und vor allem weniger Nachteil mit sich führende Plätze gibt. Dabei sind nicht nur die Finanzierung zu beachten, sondern auch die Belange der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt! Weiter muss mit einem zweiten Gutachten geprüft werden ob der Bestand der alten Cuno- Berufsschulen auch aus Sicht der Ökologie nicht besser saniert werden sollten.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 14:23:47 +0200</pubDate>
                <title>Immobilen Preise in Hagen steigen! Bezahlbare Mieten statt fetter Renditen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/immobilen-preise-in-hagen-steigen-bezahlbare-mieten-statt-fetter-renditen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr stellt die Stadt die Entwicklung der Immobilienpreise vor. Immobilien werden seit 2024 immer teurer, nachdem in den Jahren zuvor die Preise im Gegensatz zum Bundestrend stabil geblieben sind.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Für den ein oder anderen Immobilien Besitzer und Grundstücksinhaber mag sich übersteigende Preise freuen, aber ob das wirklich hilfreich für alle ist, ist die Frage für Personen/Familien mit geringerem Einkommen wird es dadurch immer schwerer, bezahlbaren Wohnraum zu finden bzw. Wohneigentum zu erwerben.</p>
<p>Wir als Linke Hagen sagen stattdessen:</p>
<h1 class="seitentitel"><strong>Bauen, bauen, bauen?</strong></h1>
<p>Es wird gebaut, und trotzdem fehlen bezahlbare Wohnungen. Denn, dass, was gebaut wird, geht an den Bedürfnissen der Menschen vorbei. Neubauwohnungen sind fast ausschließlich im oberen Mietpreissegment angesiedelt und dienen nur der Vermögensanlage. Auch in Hagen ist der Platz für Wohnungsbau sehr knapp und es gibt kaum freies Bauland, sodass gar nicht „immer mehr“ gebaut werden kann. Deshalb ist es vollkommen verkehrt, den Wohnungsbau der Privatwirtschaft zu überlassen. Der Markt regelt es nicht! Neubau muss sich an den Bedarfen der Menschen orientieren<strong>.</strong></p>
<h1 class="seitentitel"><strong>Wir als Linke Hagen fordern endlich den wieder Einstieg in den sozialen Wohnungsbau!</strong></h1>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376766</guid>
                <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 14:21:14 +0200</pubDate>
                <title>Nebelkerze statt Riesenreform</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nebelkerze-statt-riesenreform/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Reformpaket der Bundesregierung ist Augenwischerei: Halbherzige Entlastungen bei der Einkommensteuer werden durch massive Kürzungen beim Sozialstaat wieder zunichte gemacht. Das ist kein Programm für den Aufschwung, sondern ein Programm der Ignoranz. Die Parteivorsitzenden der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano, sowie die Fraktionsvorsitzenden, Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, erklären in einer gemeinsamen Stellungnahme:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Jeden Morgen stehen Millionen Menschen auf, gehen arbeiten, pflegen Angehörige, ziehen Kinder groß und halten dieses Land am Laufen. Das sind dieselben Menschen, die seit Jahren für die Krisen zahlen: explodierende Mieten, teurer Einkauf, hohe Energiekosten und gleichzeitig sägt die Regierung Stück für Stück am Sozialstaat. Vor diesem Hintergrund präsentiert die Koalition ihr angeblich großes Reformpaket. Aber statt Lösungen gibt es Nebelkerzen: strengere Regeln bei der Krankschreibung, halbherzige Entlastungen bei der Einkommensteuer und kosmetische Korrekturen bei der Reichensteuer. Das ist kein Programm für Aufschwung und Beschäftigung, sondern ein Programm des Misstrauens und der Ignoranz.</p>
<p>Die Steuerreform wird als Entlastung für die arbeitende Mitte verkauft, ist aber ein Taschenspielertrick: Was die Regierung bei der Steuer zurückgibt, ist nicht viel mehr als der Ausgleich der kalten Progression und eine Anpassung an die Inflation. Zudem holt sie es sich an anderer Stelle durch ihre massiven Einschnitte beim Sozialstaatskahlschlag wieder zurück. Ein paar Euro weniger Steuern gleichen höhere Lebenshaltungskosten, unsichere Renten und steigende Belastungen im Gesundheitswesen nicht aus, und die Finanzierung bleibt weitgehend unklar.</p>
<p>Mit der Abschaffung der telefonischen Krankschreibung und der Pflicht zur Bescheinigung ab dem ersten Krankheitstag stellt die Regierung Millionen Beschäftigte unter Generalverdacht. Befristete Verträge sollen künftig bis zu vier Jahre dauern und sechsmal verlängert werden können. Das heißt: mehr und länger arbeiten in unsichereren Jobs, sich von Arbeitsvertrag zu Arbeitsvertrag hangeln ohne sichere Planbarkeit. Gleichzeitig verschiebt die Regierung die Debatte über den 8‑Stunden‑Tag in die Zeit nach der Sommerpause. Der nächste Angriff auf die Rechte der arbeitenden Menschen ist bereits in Sicht.</p>
<p>Beim Wohnen erklärt die Bundesregierung nicht den explodierenden Mieten den Kampf, sondern der Vergesellschaftung privater Wohnungsunternehmen. Der Vonovia‑Kanzler schützt große Wohnungskonzerne, während Mieterinnen und Mieter mit steigenden Mieten und Wohnungsknappheit allein gelassen werden.</p>
<p>Es braucht jetzt echte Entlastungen, bezahlbaren Wohnraum, sichere Renten und einen starken Sozialstaat. Stattdessen legt die Regierung eine groß inszenierte Nebelkerze vor, deren Finanzierung unklar ist und deren Maßnahmen neue Probleme schaffen. Dieses Reformpaket ist unsozial und unseriös. Wir werden diesem Kurs des Sozialstaatskahlschlags und des Misstrauens entschieden entgegentreten: im Parlament und an der Seite der Menschen, die dieses Land Tag für Tag am Laufen halten.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 10:34:12 +0200</pubDate>
                <title>Keine weiteren Sonderregelungen für die Bundeswehr</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-weiteren-sonderregelungen-fuer-die-bundeswehr/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zitat von Donata Vogtschmidt, Mitglied im Verteidigungsausschuss für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den heutigen Kabinettsbeschlüssen zum Reservestärkungsgesetz (ResSG) und dem Bundeswehr-Infrastrukturbeschleunigungsgesetz (Bw-IBG):</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Mit dem Reservestärkungsgesetz beendet die Bundesregierung die doppelte Freiwilligkeit in der Reserve. Wer sich heute freiwillig für den Wehrdienst entscheidet, kann künftig noch Jahre nach dem Ausscheiden zu Reserveübungen verpflichtet werden – faktisch kommt das einer Wehrpflicht durch die Hintertür nahe. Gleichzeitig verschärft die Bundesregierung mitten im Fachkräftemangel den Konkurrenzkampf zwischen Bundeswehr und ziviler Wirtschaft, weil Arbeitgeber auf dringend benötigte Beschäftigte verzichten müssen. Gemeinsam mit der Beschleunigung militärischer Infrastruktur setzt die Bundesregierung damit die falschen Schwerpunkte. Was unser Land braucht, sind Investitionen in eine funktionierende öffentliche Daseinsvorsorge statt immer neuer Sonderregelungen für die Bundeswehr."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376730</guid>
                <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 10:30:59 +0200</pubDate>
                <title>Ministerin Prien lässt Demokratieprojekte wie Kriminelle durchleuchten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ministerin-prien-laesst-demokratieprojekte-wie-kriminelle-durchleuchten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mandy Eißing, Sprecherin für bürgerschaftliches Engagement der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den heute veröffentlichten neuen Förderrichtlinien für das Bundesprogramm „Demokratie leben“, wonach die betroffenen Projekte vom Verfassungsschutz überprüft werden sollen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es zerreißt mir das Herz, zu sehen, wie großartige Projekte nach Monaten des Bangens weiterhin im Regen stehen gelassen und nun auch noch mit dem Verfassungsschutz konfrontiert werden. Wer die Verteidiger unserer Demokratie erst finanziell austrocknet und sie dann wie Kriminelle durchleuchtet, hat den Schuss einfach nicht gehört. Dass ausgerechnet eine Behörde, deren ehemaliger Chef mittlerweile selbst als Rechtsextremist geführt wird, jetzt über unsere Demokratieprojekte urteilen soll, sollte wirklich jedem zu denken geben.</p>
<p>Ausgerechnet an dem Tag, an dem Prien diese Richtlinie bekannt gibt, werden aus dem AfD-Umfeld die sogenannten NGO-Files gegen genau diese Vereine veröffentlicht. Für die betroffenen NGOs und Vereine ist es ein schwarzer Tag: Sie werden von rechts in ein kriminelles Licht gestellt – Ministerin Prien bläst in das gleiche Horn und erhöht den Druck.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-376729</guid>
                <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 10:28:05 +0200</pubDate>
                <title>Wir werden die Neue Grundsicherung auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz prüfen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wir-werden-die-neue-grundsicherung-auf-ihre-vereinbarkeit-mit-dem-grundgesetz-pruefen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Linke wird die Neue Grundsicherung auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz prüfen und die entsprechenden Mehrheiten im Bundestag suchen, um mit allen rechtlichen Mitteln dagegen vorzugehen“, sagt Cansin Köktürk, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einführung der Neuen Grundsicherung. Köktürk weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es kann doch nicht sein, dass Politiker:innen offen darüber sprechen, Menschen bis an die Grenze der Verfassungswidrigkeit sanktionieren zu wollen. Es bestehen erhebliche und ernstzunehmende Zweifel daran, dass die Bundesregierung das verfassungsrechtlich garantierte Existenzminimum einhält. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen – wir als Linke sind hier, um die Verletzlichsten der Gesellschaft zu schützen. Ob Erwerbslosigkeit, Krankheit oder Aufstockung trotz Arbeit: Betroffene werden ignorant unter massiven Druck gesetzt. Diese Reform passt aber zu Merz: keine soziale Verantwortung, ein hohes Maß an Respektlosigkeit und fehlende Wertschätzung gegenüber den Menschen in diesem Land.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 10:25:26 +0200</pubDate>
                <title>Spritpreise steigen wieder: Bundesregierung lässt die Bevölkerung im Stich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/spritpreise-steigen-wieder-bundesregierung-laesst-die-bevoelkerung-im-stich/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Heute läuft der Tankrabatt aus und wie zu erwarten, schnellen die Preise bereits seit letzter Woche in die Höhe, trotz eines deutlich fallenden Rohölpreises. Und das pünktlich zum Start der Urlaubszeit. Doch die Bundesregierung lässt die Bevölkerung im Stich und bleibt untätig, statt endlich wirksam gegen die Preistreiberei und Abzocke der Konzerne vorzugehen und die Menschen direkt zu entlasten“, kommentiert Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, den Preisanstieg nach Auslaufen des Tankrabatts. Wissler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Nötig wäre jetzt die Einführung einer Übergewinnsteuer, eine Gewinnmargenbegrenzung und ein Energiekrisengeld für alle sowie zudem die Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets. Der Tankrabatt war falsch: Er hat die Allgemeinheit etwa 1,6 Milliarden Euro gekostet, während die Übergewinne der Mineralölkonzerne auf 2,4 Milliarden Euro geschätzt werden – und das allein in Deutschland.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 10:21:35 +0200</pubDate>
                <title>Kritische Lage am Arbeitsmarkt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kritische-lage-am-arbeitsmarkt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>“Die weiterhin kritische Lage am Arbeitsmarkt zeigt, wie wichtig eine verlässliche Arbeitslosenversicherung und eine starke Bundesagent für Arbeit ist. Wer, wie Vertreter der Union, in diesen Tagen über Leistungskürzungen für Menschen schwadroniert, die gerade erst unverschuldet ihren Job verloren haben, gefährdet den sozialen Frieden in unserem Land&quot;, erklärt Pascal Meiser, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Arbeitsmarktbericht. Meiser weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Bundesagentur für Arbeit braucht jetzt dringend einen Zuschuss des Bundes, der die krisenbedingten Zusatzkosten auffängt, nachdem sie in der Corona-Krise gezwungen war, ihre Rücklagen fast vollständig aufzubrauchen. Nur so können auch wichtige arbeitsmarktpolitische und beschäftigungssichernde Instrumente wie das Kurzarbeitergeld abgesichert werden. Die Bundesagentur für Arbeit und die betroffenen Beschäftigten dürfen jetzt jedenfalls auf keinen Fall aufgrund des Kürzungsdrucks von Finanzminister Klingbeil im Regen stehen gelassen werden.”</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376726</guid>
                <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 10:18:55 +0200</pubDate>
                <title>Verfassungsschutzbericht: Wir brauchen wirksamen Schutz gegen rechte Gewalt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/verfassungsschutzbericht-wir-brauchen-wirksamen-schutz-gegen-rechte-gewalt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die größte Bedrohung für die Demokratie kommt nach wie vor von rechts. Das belegen nicht nur gestiegene Zahlen bei Straftaten und steigende AfD-Zustimmungswerte. Auch die Zahl der rechtsradikalen Personen ist erneut um fast 20 Prozent gestiegen, nachdem schon im letzten Jahr ein besorgniserregender Anstieg vermeldet werden musste&quot;, erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende sowie innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Vorstellung des Verfassungsschutzberichts. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Aber wir können den Schutz der Demokratie nicht dem Geheimdienst überlassen. Denn wir haben nicht vergessen, dass dieser in der Vergangenheit immer wieder dazu beigetragen hat, neonazistische Netzwerke aufzubauen und zu stärken, statt sie einzudämmen. Wir als Linke verteidigen die Demokratie gemeinsam und solidarisch. Deshalb unterstützen wir den Protest gegen den AfD-Bundesparteitag und stellen uns konsequent an die Seite der von queerfeindlichen Angriffen bedrohten CSDs, auch fernab der großen Städte.</p>
<p>Innenminister Dobrindt will einen 'echten Geheimdienst' mit polizeilichen Befugnissen schaffen. Dem widersprechen wir vehement. Das Trennungsgebot von Geheimdienst und Polizei ist die direkte Lehre aus den Verbrechen der NS-Geheimpolizei. Staatliche Maßnahmen müssen in einer Demokratie unabhängig überprüfbar sein und dürfen nicht im Geheimen stattfinden.</p>
<p>Stattdessen brauchen wir wirksamen Schutz gegen rechte Gewalt: die Entwaffnung der rechten Szene, die Vollstreckung offener Haftbefehle und die Einrichtung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften. Außerdem müssen Demokratie-Projekte gegen Rassismus, Antisemitismus und Queerfeindlichkeit ausgebaut werden, statt sie zusammenzustreichen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-376702</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 10:34:18 +0200</pubDate>
                <title>DGB-Rentenkonzept stellt Merz vor Entscheidung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/dgb-rentenkonzept-stellt-merz-vor-entscheidung-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, begrüßt das DGB-Rentenkonzept:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der DGB-Plan zeigt, dass es auch anders geht. Die Rente kann sicher gemacht werden, wenn Arbeitgeber und Gutverdiener ihren fairen Anteil beitragen. Damit liegt der Ball bei der Regierung. Anwachsende Altersarmut und arbeiten bis zum Umfallen mit dem Konzept der Rentenkommission, oder stabile Renten und erreichbarer Lebensabend mit dem Konzept des DGB.</p>
<p>Das Rentenniveau steigt nach dem DGB-Konzept sogar. In Sachen Sicherung des Lebensstandards im Alter liegt das DGB-Konzept klar vorn. Ich befürchte allerdings, dass Friedrich Merz wie immer die Partei der Besserverdienenden und der Arbeitgeber ergreift. Dass er lieber mit der Kettensäge an die Säulen des Sozialstaates geht, als konstruktive Vorschläge anzunehmen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-376699</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 09:29:52 +0200</pubDate>
                <title>Rentenkommission liefert Rezept für Altersarmut</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rentenkommission-liefert-rezept-fuer-altersarmut-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Auswirkungen der Kommissions-Vorschläge auf die Altersarmut sagt Luigi Pantisano, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Vorschlag der Rentenkommission ist ein Rezept für Altersarmut.</p>
<p>Es sind gerade die hart arbeitenden Menschen mit zu geringer Entlohnung, die es nicht bis zur Rente schaffen. Um die, die heute oft schon mit Abschlägen in Frührente gehen, weil sie einfach nicht mehr können. Und für diese Menschen, die in jungen Jahren eine Ausbildung anfangen und dann ein Leben lang hart arbeiten, ist die Rente nach 45 Beitragsjahren gedacht, die die Merz-Regierung jetzt abschaffen will. Die Lebenserwartung dieser Menschen steigt keineswegs. Die steigende Lebenserwartung betrifft die Gutverdiener.</p>
<p>Die steigende Lebenserwartung der Gutverdienenden soll das Renteneintrittsalter der hart arbeitenden Menschen auf dem Bau und in der Logistik erhöhen. Das ist eine Perversion des Gerechtigkeitsprinzips.</p>
<p>Jede Steigerung des Renteneintrittsalters bedeutet zusätzliche Abschläge auf die Rente für diejenigen, die einfach nicht mehr können. Und das sind genau die Menschen, die eh zu niedrige Renten bekommen. Wer hier die Abschläge erhöht, schafft zielgenau zusätzliche Altersarmut.</p>
<p>Bereits heute gelten über 3,5 Millionen Rentnerinnen und Rentner als armutsgefährdet. Wenn die Vorschläge der Rentenkommission umgesetzt werden, wird sich diese Zahl weiter erhöhen. Menschen wie meine Eltern, die als billige Arbeitskräfte nach Deutschland geholt wurden und deren harte Arbeit ein Leben lang ausgebeutet wurden, sind genau diejenigen, die die Anhebung des Rentenalters am härtesten treffen wird.</p>
<p>Nichts an den Rentenvorschlägen der Kommission ist alternativlos. Dass SPD und CDU sie eins zu eins umsetzen wollen, ist eine politische Entscheidung gegen die Mehrheit der Bevölkerung. Die Linke hat schon lange Konzepte vorgelegt, wie das Rentenniveau stabil gehalten und sogar gesteigert werden kann. Zentraler Punkt dabei ist, dass alle gemeinsam einzahlen und dass die Beitragsbemessungsgrenze erhöht wird. Wenn die Besserverdienenden ihren Anteil beitragen, können wir alle gut leben. Das ist für die Merz-Regierung offenkundig keine Priorität."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-376698</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 09:10:58 +0200</pubDate>
                <title>Rente: Dreister Angriff auf die Versicherten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rente-dreister-angriff-auf-die-versicherten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nach der Ankündigung von Union und SPD, die Empfehlungen der Rentenkommission schnell eins zu eins umsetzen zu wollen, sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das ist keine Rentenreform, das ist ein Rentenkürzungsprogramm. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, soll künftig länger schuften, weniger Rente bekommen und darauf hoffen, dass die Börse gute Laune hat.</p>
<p>Besonders dreist ist der Angriff auf die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren. Da reden wir über Menschen, die morgens um vier aufstehen, Pakete ausfahren, Kranke pflegen, auf dem Bau arbeiten oder in Fabriken Schicht schieben. Wer 45 Jahre gearbeitet hat, hat den Ruhestand in jedem Fall redlich verdient, ob krank oder gesund - und keine weitere Verlängerung der Arbeitszeit. Gerade in Ostdeutschland, wo 80% des Einkommens im Alter aus der gesetzlichen Rente kommt, wären solche Kürzungen fatal.</p>
<p>Wir brauchen eine gesetzliche Rente, von der man leben kann. Das Rentenniveau muss steigen, nicht sinken. Und endlich müssen alle in die Rentenkasse einzahlen, neben Selbstständigen und Abgeordneten auch Beamte. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, darf im Alter nicht jeden Euro zweimal umdrehen müssen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 11:09:58 +0200</pubDate>
                <title>Wer die Demokratie schützen will, muss sie ausweiten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wer-die-demokratie-schuetzen-will-muss-sie-ausweiten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Unsere Demokratie ist unter Druck: durch Angriffe von rechts, durch Eingriffe des Staates und durch übermächtige Digitalkonzerne. Um unsere Grundrechte zu verteidigen, müssen wir in die Offensive gehen. Indem wir Meinungs- und Versammlungsfreiheit besser schützen, das Wahlrecht ab 16 durchsetzen und Rechtsschutz für alle sichern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit drei parlamentarischen Initiativen will die Linksfraktion demokratische Rechte umfassend stärken und verteidigen. Die Vorschläge reichen von einem besseren Schutz der Meinungs- und Versammlungsfreiheit über die Einführung des Wahlrechts ab 16 Jahren bis hin zu einer Grundgesetzänderung, die das Recht auf unabhängigen anwaltlichen Beistand ausdrücklich verankern soll.</p>
<p>Im Zentrum steht ein Grundsatzantrag zur Stärkung der Demokratie. Denn die demokratischen Grundrechte auf freie Meinungsäußerung und Versammlung sind gefährdet – sie werden von rechten Akteuren angegriffen und zudem durch staatliche Repression ausgehöhlt. Rechte Kräfte missbrauchen die Meinungsfreiheit als Kampfbegriff, um unliebsame Stimmen einzuschüchtern und zu diffamieren. Mit der Forderung nach vermeintlicher „Neutralität“ greifen sie demokratische Grundwerte an. Zugleich werden von Seiten des Staates polizeiliche Befugnisse ausgeweitet, das Versammlungsrecht wird zunehmend eingeschränkt und Meinungsäußerungen werden strafrechtlich verfolgt. Dazu kommt der wachsende Einfluss großer profitgetriebener Digitalkonzerne, die immer größere Macht über die Öffentlichkeit ausüben. In dieser Situation dürfen wir nicht zusehen – wir müssen klar Partei ergreifen für Demokratie und Grundrechte.</p>
<p>Demokratie erfordert echte Teilhabe: Darum zielt ein zweiter Antrag darauf, das aktive Wahlalter bei Bundestagswahlen von 18 auf 16 Jahre abzusenken. Denn schon heute dürfen Jugendliche in vielen Wahlen auf kommunaler, Landes- und europäischer Ebene wählen. Warum sollten sie nicht auch bei Bundestagswahlen mitstimmen, deren Ergebnis auch ihre Zukunft betrifft? Auch die Wahlrechtskommission teilt die Forderung – denn ein früher Zugang zu Wahlen stützt die spätere Wahlbeteiligung.</p>
<p>Um sich gegen Rechtsverletzungen wehren zu können, ist ein Zugang zu rechtlicher Vertretung wichtig. Darum bringt die Fraktion ebenfalls einen Entwurf zur Änderung des Grundgesetzes ein. Er soll jeder Person das Recht auf unabhängigen anwaltlichen Beistand garantieren, sowohl vor Gericht wie auch in außergerichtlichen Angelegenheiten. Das soll den gleichen Zugang zum Recht stärken und die Unabhängigkeit der Anwaltschaft verfassungsrechtlich absichern. Denn Rechte auf dem Papier sind wertlos – wenn nicht alle die Mittel haben, sie auch einzufordern.</p>
<p>Hier geht’s zu den Anträgen:</p>
<p><a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/061/2106101.pdf" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Antrag: Demokratie stärken – Meinungsfreiheit schützen</u></a></p>
<p><a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/061/2106106.pdf" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Antrag: Demokratie stärken – Wahlalter ab 16 Jahren einführen</u></a></p>
<p><a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/061/2106106.pdf" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 19)</u></a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376686</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 11:06:55 +0200</pubDate>
                <title>Das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung verteidigen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/das-menschenrecht-auf-kriegsdienstverweigerung-verteidigen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Der brutale Abnutzungskrieg in der Ukraine hat hunderttausenden Menschen das Leben gekostet. An der Front sterben vor allem Arbeiter und Menschen mit wenig Geld. Mittlerweile fahndet die ukrainische Regierung nach über zwei Millionen Männern auf der Flucht, um sie in den Krieg zu zwingen. Dass die EU-Kommission diesen Menschen nun auf ausdrücklichen Wunsch der Ukraine den Schutz verweigern will, bricht offen mit dem Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung&quot;, erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende sowie innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Plänen der EU-Kommission, ukrainischen Männern im wehrfähigen Alter den Schutzstatus zu entziehen. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das universelle Recht auf Kriegsdienstverweigerung existiert in der Ukraine nicht mehr. Wer den Dienst an der Waffe verweigert, muss mit harten Strafen und unhaltbaren Haftbedingungen rechnen. Die Europäische Union stellt damit die Basis der Europäischen Menschenrechtskonvention infrage. Wir als Linke fordern die Bundesregierung auf, diesen schmutzigen Deal auf dem Rücken der Menschen zu verhindern."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-376685</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 11:04:04 +0200</pubDate>
                <title>Wer bestellt, muss die Rechnung auch ganz bezahlen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wer-bestellt-muss-die-rechnung-auch-ganz-bezahlen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Dass der Bund nun den Ländern und Kommunen die Aufgaben bezahlt, die er selbst in Auftrag gegeben hat, ist längst überfällig. Jedoch greift die von der Bundesregierung angekündigte Bund-Länder-Finanzreform nicht weit genug&quot;, erklärt Sahra Mirow, Sprecherin für Kommunalpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einigung von Bund und Ländern über die Entlastung von Kommunen. Mirow weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Bund muss den Ländern und Kommunen auch Mehrausgaben für solche Gesetze erstatten, die eine Erweiterung bereits bestehender gesetzlicher Aufgaben sind. Und nicht nur für die Gesetze, die in Zukunft neu beschlossen werden, wie Kanzler Merz es nun angekündigt hat. Auch reicht es nicht aus, dass der Bund die Kosten zu 80 Prozent erstattet. Wir fordern ein striktes Konnexitätsprinzip, in dem der Bund zu 100 Prozent erstattet. Dies muss insbesondere für Sozialleistungen gelten.</p>
<p>Dass die Bundesregierung diesen Schritt nun geht, ist allerdings kein Ausdruck eines neuen kommunalpolitischen Verantwortungsbewusstseins. Vielmehr hat sie sich wohl nur auf das Konnexitätsprinzip geeinigt, weil sie sich gleichzeitig durch weitreichende Kürzungen bei den Sozialleistungen Einsparungen erhofft. Dass das Konnexitätsprinzip erst im Zuge dieser Kürzungspolitik kommt, ist beschämend. Die Koalition muss ihre Angriffe auf den Sozialstaat umgehend beenden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376684</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 11:00:26 +0200</pubDate>
                <title>Hitzeschutz und Klimaschutz endlich ernst nehmen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hitzeschutz-und-klimaschutz-endlich-ernst-nehmen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur aktuellen Hitzewelle: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Zu heiß für Fußball, zu heiß zum Feiern, zu heiß zum Arbeiten. Aktuell spüren wir, was Hitze mit uns macht. An vielen Orten wurden Sportveranstaltungen, Konferenzen und Feiern aufgrund der hohen Temperaturen abgesagt. Der wirtschaftliche Schaden allein diese Woche liegt im mehrstelligen Millionenbereich. Während Deutschland am Temperaturrekord kratzt, tut die Regierung weiter so, als ob man der Wirtschaft Priorität gegenüber dem Klimaschutz geben könne. Das ist kurzsichtiger Quatsch. Der Klimawandel macht auch vor der Wirtschaft keinen Halt. Dass diese Effekte in Zukunft katastrophal werden, sagen Wirtschaftswissenschaftler schon lange. Die Finanzkrise von 2008 sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie waren dagegen nichts. Zu heiß wird unsere Zukunft, wenn nicht zügig entschlossen gehandelt wird. Die Bundesregierung muss endlich anfangen, verfassungskonformen Klimaschutz zu betreiben."</p>
<p><strong>Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin, zur Forderung des Verbandes Bildung und Erziehung nach mehr Hitzeschutz an Schulen:&nbsp;</strong></p>
<p>"Die meisten Schulgebäude sind für diese hohen Temperaturen schlicht nicht ausgelegt, weil jahrzehntelang nicht investiert wurde und der Klimawandel keine Pause macht. Ob ein Kind bei extremer Hitze unter zumutbaren Bedingungen lernen kann, hängt heute vom Bundesland und der Kassenlage der Kommune ab – ein föderaler Flickenteppich, der auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird. Die Linke im Bundestag und ich fordern verbindliche bundeseinheitliche Hitzefrei-Regelungen für alle Schulen und alle Jahrgangsstufen sowie die dringend notwendigen Investitionen in die Sanierung der Schulgebäude. Kinder sind auf unseren Schutz angewiesen, und der darf nicht davon abhängen, wie voll die Kasse der Kommune ist."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376683</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 10:57:25 +0200</pubDate>
                <title>DGB-Rentenkommission zeigt, was möglich ist</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/dgb-rentenkommission-zeigt-was-moeglich-ist/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Anders als die Rentenkommission der Regierung hat sich die DGB-Rentenkommission auf die richtigen Fragen konzentriert und dem Kürzungswahn von Union und Arbeitgebern eine klare Absage erteilt. Es ist vollkommen richtig, die Stärkung der gesetzlichen Rente in den Fokus zu stellen. Die Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent und die Weiterentwicklung der Rentenversicherung zu einer echten Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen, sind sinnvolle Antworten auf das rentenpolitische Totalversagen der letzten 20 Jahre. So können die Renten endlich wieder auf ein Niveau steigen, das für ein gutes Leben im Alter reicht&quot;, erklärt Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Bericht der DGB-Rentenkommission. Vollath weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir unterstützen auch den Vorschlag, die Betriebsrenten auf alle Beschäftigten auszuweiten. Für uns steht jedoch fest, dass sich die Arbeitgeberseite künftig mindestens paritätisch an der Finanzierung der Betriebsrenten beteiligen müssen und dass eine Möglichkeit der betrieblichen Altersversorgung abseits des Kapitalmarkts geschaffen wird. Das kann über freiwillige zusätzliche Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gelingen, die als Betriebsrente anerkannt werden. Einen entsprechenden Antrag werden wir als Linksfraktion im Bundestag einbringen, um die Ausweitung von Betriebsrenten auch in kleinen und mittleren Betrieben schneller voranzubringen.</p>
<p>Den Vorschlag der Finanzierung über das Generationenkapital sehen wir kritisch. Denn wenn der Kapitalmarkt als Stütze für die Finanzierung der Rente benutzt wird, steigt auf dem Kapitalmarkt der Druck auf Mieten und Pflegekosten. Darunter können auch die Löhne leiden, die zugunsten von möglichst hohen Gewinnen gedrückt werden.</p>
<p>Insgesamt zeigt die DGB-Rentenkommission mit ihren Empfehlungen, was möglich ist, wenn die Leistungen des Rentensystems an erste Stelle gestellt werden und im zweiten Schritt mit verschiedenen Finanzierungsvorschlägen untermauert werden. Merz und Co. wären gut beraten, wenn sie die Vorschläge der DGB-Rentenkommission ernst nehmen, statt auf Biegen und Brechen Kürzungen durchzudrücken.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376665</guid>
                <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 10:22:39 +0200</pubDate>
                <title>Wohnen ist ein Menschenrecht und kein Luxusgut</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wohnen-ist-ein-menschenrecht-und-kein-luxusgut/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;452.900 untergebrachte Menschen ohne eigene Wohnung sind ein Armutszeugnis. Hinzu kommt, dass Menschen, die auf der Straße leben oder verdeckt bei Freundinnen, Freunden oder Verwandten unterkommen, in dieser Statistik gar nicht erfasst werden. Die Wohnungslosigkeit in Deutschland bleibt auf einem beschämend hohen Niveau und ist das Ergebnis einer unsozialen Wohnungspolitik. Das neueste Beispiel dafür ist die angekündigte Wohngeldkürzung. Dadurch steigt für über eine Million Wohngeldbeziehende das Risiko, die eigene Wohnung zu verlieren&quot;, erklärt Sahra Mirow, kommunalpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu untergebrachten wohnungslosen Menschen in Deutschland. Mirow weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wenn Bundesbauministerin Verena Hubertz die Wohnungslosigkeit bis 2030 wirklich überwinden will, muss sie endlich für bezahlbare Wohnungen sorgen, soziale Sicherung stärken und neue Sozialwohnungen bauen. Im reichen Deutschland sollte niemand auf der Straße leben müssen. Wir als Fraktion Die Linke haben deswegen einen Antrag für ein explizites Recht auf Wohnen im Grundgesetz eingebracht. Denn wir sagen: Wohnen ist ein Menschenrecht und kein Luxusgut."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 10:18:52 +0200</pubDate>
                <title>Wohngeld-Kürzung: Verzögerter Angriff auf Ärmere</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wohngeld-kuerzung-verzoegerter-angriff-auf-aermere/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den angedachten Wohngeld-Kürzungen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Von wegen weniger sparen: Bauministerin Verena Hubertz verschiebt den harten Kahlschlag einfach nur nach hinten. Am Ende steht fest: Bis 2028 wird die volle Kürzung von einer Milliarde Euro beim Bund und einer weiteren Milliarde bei den Ländern gnadenlos durchgezogen. Das ist kein Einlenken, sondern ein verzögerter Angriff auf Menschen mit geringem Einkommen, die ohnehin schon jeden Euro dreimal umdrehen müssen. Einsparungen beim Wohngeld lassen sich auch auf sozial verträgliche Weise realisieren: Ganz konkret durch Investitionen in den sozialen Wohnungsbau sowie die Einführung eines bundesweiten, rechtssicheren Mietendeckels. Auf diese Weise würde die Spirale aus explodierenden Mieten und folglich steigenden staatlichen Transferleistungen endlich durchbrochen. Mit sinkenden Mietkosten würden zugleich die Wohngeldausgaben sinken.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376662</guid>
                <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 10:15:27 +0200</pubDate>
                <title>Hitzefrei für Beschäftigte</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hitzefrei-fuer-beschaeftigte/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Neue Temperaturrekorde treffen arbeitende Menschen hart. Insbesondere für Beschäftigte, die häufig unter freiem Himmel oder in überhitzten Innenräumen arbeiten, stellen Hitzeperioden ein zunehmendes Gesundheitsrisiko dar&quot;, erklärt Cem Ince, Sprecher für gewerkschaftliche Kämpfe und gute Arbeit in der Industrie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Hitzeschutz am Arbeitsplatz. Ince weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Ausbau und die Umsetzung von Hitzeschutzstrategien in allen Betrieben ist längst überfällig. Wenn der Arbeitgeber keine Maßnahmen ergreift, muss es einen Anspruch auf bezahltes Hitzefrei geben."</p>
<p>Im Plenum des Bundestags wird heute der Antrag "<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/064/2106464.pdf" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Hitzefrei für Beschäftigte – Sonnen- und Hitzeschutz am Arbeitsplatz ernst nehmen</u></a>" der Linksfraktion beraten.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376632</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 16:31:59 +0200</pubDate>
                <title>Beteiligung in der Stadtplanung ist ein demokratisches Grundrecht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/beteiligung-in-der-stadtplanung-ist-ein-demokratisches-grundrecht/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband</author>
                <description>&quot;In einer Zeit schwindenden Vertrauens in die Politik will die Bundesregierung die Beteiligung bei Bauvorhaben weiter schleifen. Anstatt Räume für eine gemeinsame Bau- und Stadtplanung zu schaffen, soll künftig nur noch online informiert werden. Wenn Erna Müller aber erst am Bauzaun erfährt, was für ihre Nachbarschaft beschlossen wurde, sorgt das für weniger Akzeptanz - und nicht, wie gewünscht, zu schnellen Prozessen. Die Bundesregierung versucht, Bürger:innen zu Problembären zu erklären. Die Botschaft an die Anwohnerschaft ist klar: Ihre Perspektive ist nicht mehr gefragt und Erna Müller ist lediglich Sand im Getriebe&quot;, erklärt Katalin Gennburg, Sprecherin für Bauen und Stadtentwicklung der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Tagesordnungspunkt &quot;Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts&quot; am Donnerstag, bei dem auch der Antrag der Linksfraktion &quot;Stadt gemeinsam gestalten und Demokratie retten&quot; debattiert wird. Gennburg weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wer Anwohner:innen zu Zuschauer:innen degradiert, höhlt demokratische Teilhabe aus. Auch Praxis und Forschung zeigen: Konflikte um Bauprojekte entstehen dort, wo Menschen erst informiert werden, wenn die entscheidenden Weichen bereits gestellt sind. Der vorgelegte Gesetzentwurf offenbart, für wen die Bundesregierung wirklich arbeitet: Für die Profite von Bauinvestoren und nicht für die Menschen, die dringend bezahlbare Wohnungen brauchen und am besten wissen, was vor Ort fehlt. Wir als Linke fordern ganz neue Wege: Wir wollen flächendeckend kooperative Beteiligungsstellen, die alle lokalen Akteure und Nachbar:innen frühzeitig einbinden. Sie sollen einen Prozess organisieren, der die Perspektiven der Vielen wertschätzt. Das muss verbindlich im Baugesetzbuch verankert werden. Denn die Stadt, das freie Feld und auch der Dorfkern gehören uns allen."</p>
<p>Link zum Antrag "Stadt gemeinsam gestalten und Demokratie retten - Kooperative Stadtentwicklung muss ins Baugesetzbuch" <a href="https://www.dielinkebt.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/2026/TOP_8_b_Antrag_Stadt_gemeinsam_gestalten_und_demokratische_Beteiligung_staerken_-_Kooperative_Stadtentwicklung_muss_ins_Baugesetz.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"><u>hier</u></a>.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376631</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 16:26:37 +0200</pubDate>
                <title>Regierung legt die Axt ans Pflegepersonal</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/regierung-legt-die-axt-ans-pflegepersonal/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Das Bundesgesundheitsministerium will nicht nur das Pflegebudget abschaffen, sondern auch gleich noch die PPR 2.0 in die Tonne hauen. Hier zeigt sich das wahre Gesicht der GKV-Sparreform von Ministerin Nina Warken: Das Krankenhauspersonal soll schlechter bezahlt und weggekürzt werden. Da das Pflegebudget und etablierte Personalbemessungsinstrumente dies verhindern, werden sie kurzerhand aus dem Weg geräumt&quot;, erklärt Stella Merendino, Sprecherin für Krankenhausversorgung der Fraktion Die Linke, zum geleakten Papier aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) über Verschärfungen zum geplanten Beitragsstabilisierungsgesetz. Merendino weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dieser Vorstoß des BMG muss gestoppt werden, sonst steht uns eine gnadenlose Abwärtsspirale bei der Personalbesetzung in den Krankenhäusern bevor und damit nichts weniger als ein medizinischer Ausnahmezustand auf den Stationen. Pflegekräfte haben die Jahre der Fallpauschalen von 2004 bis 2020 mit über 50.000 abgebauten Stellen bezahlt. Nach Jahren des chronischen Personalmangels und der Überlastung ist die Abschaffung von Pflegebudget und PPR nichts weniger als politische Brandstiftung. Wer die Pflege wieder in die Fallpauschalen zurückdrängt, riskiert die Patient:innensicherheit. Man kann nicht jeden Tag in Sonntagsreden den Pflegenotstand beklagen und gleichzeitig die Instrumente abschaffen, die das System überhaupt noch vor dem Rotstift schützen."</p>
<hr>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p>Das Pflegebudget sichert aktuell die Refinanzierung der Kosten für das Pflegepersonal im Krankenhaus ab. Während der vorliegende Gesetzesentwurf des Beitragsstabilisierungsgesetzes bereits eine Deckelung dieses Budgets vorsah, schlägt das geleakte BMG-Papier nun die komplette Streichung vor. Mit der ursprünglichen Einführung der DRG-Fallpauschalen ab 2004 ging ein drastischer Personalabbau einher. Das Pflegebudget und die PPR 2.0 wurden erst ins Leben gerufen, um den damit verbundenen Missständen (Stichwort "Pflexit") entgegenzuwirken und wieder für Personalaufwuchs zu sorgen. Diese positive Entwicklung steht nun auf dem Spiel.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-376630</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 16:23:04 +0200</pubDate>
                <title>Empfehlungen der Rentenkommission: gut für die Börse, schlecht für die Menschen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/empfehlungen-der-rentenkommission-gut-fuer-die-boerse-schlecht-fuer-die-menschen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Rentenempfehlungen sind vor allem eines: maßlose Kürzungen. Werden sie umgesetzt, reihen sie sich nahtlos in die sozialen Grausamkeiten dieser Regierung ein. Anstatt Altersarmut zu bekämpfen, sollen Arbeitnehmer:innen noch länger arbeiten. Milliarden an Rentenbeiträgen werden in den Finanzmarkt gepumpt. Dass nun selbst diejenigen, die bereits 45 Jahre gearbeitet haben, nicht mehr abschlagsfrei etwas früher in Rente gehen können, zeigt: Es gibt keinen Respekt vor den Lebensleistungen der Menschen&quot;, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Empfehlungen der Rentenkommission. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es überrascht überhaupt nicht, dass die Deutsche Börse bereits applaudiert. Denn Ex-Blackrocker Merz sorgt für einen Spekulationsbooster auf dem Finanzmarkt. In Zukunft müssen wir uns also freuen, wenn Konzerne für ihre Rendite Menschen entlassen, Löhne drücken oder bei Umweltstandards schleifen – denn das sichert unsere Rente. Das ist doch verrückt. Wir als Linke werden uns diesen Plänen mit aller Kraft entgegenstellen – solange, bis wieder Politik für die Mehrheit der Menschen in diesem Land gemacht wird."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-376551</guid>
                <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 12:58:53 +0200</pubDate>
                <title>Viele Lehrkräfte fühlen sich im Stich gelassen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/viele-lehrkraefte-fuehlen-sich-im-stich-gelassen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Viele Lehrkräfte fühlen sich im Stich gelassen. Wer ständig Lücken im System stopfen soll, hat kaum noch Zeit und Kraft für guten Unterricht. Derart überfordert steht zu befürchten, dass engagierte Lehrkräfte gehen und Kinder genau die Unterstützung verlieren, die sie dringend brauchen. Aus der Studie folgt ganz klar: Multiprofessionelle Teams aus Schulsozialarbeit, Schulpsychologie und pädagogischen Fachkräften müssen flächendeckend an jede Schule&quot;, erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Davon profitieren Lehrkräfte wie Schülerinnen und Schüler gleichermaßen. Dafür braucht es eine Bundesregierung, die die Abschaffung des Kooperationsverbots nicht länger blockiert, sondern alle Schulen gemäß ihrer Bedarfe ausstattet, statt nach Kassenlage der Länder."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-376550</guid>
                <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 12:55:31 +0200</pubDate>
                <title>Gewalt an Schulen: Folge verfehlter Politik</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gewalt-an-schulen-folge-verfehlter-politik/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Wer jetzt überrascht tut, hat in den letzten Jahren nicht genau genug hingeschaut: Kinder, denen Perspektiven genommen werden, die zu Hause Armut und Enge erleben, denen immer mehr Hilfs- und Unterstützungsangebote gestrichen werden – bei diesen Kindern entlädt sich Frustration, und zwar auch auf dem Schulhof. Das ist die direkte Folge einer Politik, die lieber über Bundesjugendspiele schwadroniert, statt echte Hilfen auf den Weg zu bringen&quot;, erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum &quot;Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer&quot;. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wer Gewalt an Schulen wirklich bekämpfen will, muss endlich handeln: Jede Schule braucht gut ausgestattete, multiprofessionelle Teams mit Sozialarbeit und Schulpsychologie, die Kinder und Familien individuell begleiten. Lehrkräfte benötigen verpflichtende, praxisnahe Fortbildungen in Konfliktbewältigung und Deeskalation. Das gehört zur Ausbildung, nicht ins Belieben des Einzelnen. Und es braucht den politischen Willen, Familien wirklich zu entlasten: Kita und Schule gebührenfrei, Sozialleistungen auf ein Niveau, das tatsächlich zum Leben reicht. Damit Kinder in Sicherheit und ohne existenzielle Not aufwachsen können."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376549</guid>
                <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 12:52:03 +0200</pubDate>
                <title>Rentenkürzungskommission: Menschen mit niedrigen Einkommen am härtesten betroffen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rentenkuerzungskommission-menschen-mit-niedrigen-einkommen-am-haertesten-betroffen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Rentenkommission hat ein massives Kürzungsprogramm vorgelegt, das vor allem Menschen mit niedrigen Einkommen hart treffen wird. Als Retter soll das Prinzip Hoffnung kommen, dass der Kapitalmarkt schon genug abwerfen wird, um sinkende Beiträge aufzufangen. Das ist kein zukunftssicheres Rentenkonzept&quot;, erklärt Sarah Vollath, Sprecherin für Renten- und Alterssicherungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag. Vollath weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Eine Verlängerung des Arbeitslebens ist für viele Beschäftigte einfach nicht möglich. Denn schon jetzt schaffen es viele - gerade in körperlich und mental anstrengenden Jobs - nicht bis zum Ruhestand regulär zu arbeiten. Zudem entwickelt sich die Lebenserwartung&nbsp; je nach Region und abhängig von Faktoren wie Job oder Einkommen sehr unterschiedlich. Eine Kopplung ist also nicht nur vollkommen ungerecht, sie könnte bestehende Ungleichheiten sogar noch weiter verschärfen.&nbsp;</p>
<p>Die Forderung nach der Abschaffung der 'Rente für besonders langjährig Versicherte' ist eine Aberkennung der Lebensleistung von vielen hart arbeitenden Menschen. Für uns ist völlig klar: Wer 45 Jahre gearbeitet und eingezahlt hat, verdient auch weiterhin das Recht, frei über seinen Renteneintritt entscheiden zu dürfen. Dass als Ersatz eine mögliche Härtefallregelung vorgeschlagen wird, ist ein schlechter Scherz: Geht es nach der Rentenkommission, dürfen Menschen dann also nur noch vorzeitig in Rente gehen, wenn sie krank sind.</p>
<p>Die Rentenkommission will, dass das Rentenniveau des Umlagesystems sogar noch schneller abgesenkt wird, und schlägt vor, eine kapitalgedeckte Komponente in die Gesetzliche Rentenversicherung zu integrieren. Wie stark die Absenkung des Rentenniveaus ausgeglichen werden kann, hängt dann vor allem von Schwankungen auf dem Kapitalmarkt ab. Wir finden es höchst unmoralisch, dass die Rente in Zukunft von Kursschwankungen abhängig sein soll, also auch von dem Kapitalmarktgeschäft mit steigenden Mieten, Pflegekosten oder den Aktienkursen von Rüstungsunternehmen. Durch den Beitrag in Höhe von zwei Prozent des Lohns werden Milliarden auf den Kapitalmarkt gespült. All das, um das Rentenniveau weiter zu senken. Dieser Vorschlag widerspricht auch der Kopplung an die Lohnentwicklung. Einerseits steigen Renten dann mit höheren Löhnen, was völlig richtig ist. Andererseits werden am Kapitalmarkt höhere Gewinne erzielt, wenn die Löhne gedrückt werden. Wie man auf die Idee kommen kann, beides in der Gesetzlichen Rente zu kombinieren, ist einfach nicht nachvollziehbar.</p>
<p>Die Rentenkommission wird ihrem Auftrag, die Rente verlässlich zu stabilisieren, nicht im Ansatz gerecht. Ganz im Gegenteil: Viele Menschen müssen durch die Vorschläge Kürzungen hinnehmen und werden dann noch weniger Rente bekommen als ohnehin schon. Wir machen da nicht mit und kämpfen an der Seite der Beschäftigten und Rentner:innen gegen die Rentenkürzungen und die Milliardenspekulationen auf dem Kapitalmarkt mit unserer Altersvorsorge."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376548</guid>
                <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 12:48:58 +0200</pubDate>
                <title>Kommunen vor dem Kollaps: Die Linke fordert Rettungsschirm statt Kahlschlag</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kommunen-vor-dem-kollaps-die-linke-fordert-rettungsschirm-statt-kahlschlag/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Kommunen werden systematisch vom Bund kaputtgespart. Alles, was das tägliche Leben der Menschen ausmacht – Kitas, Schulen, sozialer Wohnraum, Kultur und Infrastruktur – ist ernsthaft gefährdet. Das geht inzwischen an die Substanz der Demokratie&quot;, erklärt Sahra Mirow, Sprecherin für Kommunalpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Aktionstag &quot;Kommunen am Limit&quot; der Kommunalen Spitzenverbände. Mirow weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es ist bereits fünf nach zwölf. Die Bundesregierung muss die Hilferufe der Kommunen endlich ernst nehmen. Wo Schwimmbäder schließen, Busverbindungen wegfallen oder Kitas überlastet sind, nutzt die AfD die wachsende Unzufriedenheit, um Stimmung gegen demokratische Institutionen zu machen – ohne selbst tragfähige Lösungen für die Finanzprobleme der Kommunen vorzulegen. Wir brauchen endlich eine verlässliche und gerechte Finanzierungsstruktur für unsere Kommunen. Es darf nicht länger sein, dass Städte und Gemeinden die politischen Versäumnisse von Bund und Ländern ausbaden müssen. Das Konnexitätsprinzip muss gelten: Wenn der Bund Aufgaben bestellt, muss er sie auch bezahlen. Es braucht ein bundesweites Kommunalentschuldungspaket, das seinem Namen gerecht wird. Superreiche müssen endlich an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligt werden. Die Reaktivierung der Vermögensteuer würde den Bundesländern jährlich 147 Milliarden Euro einbringen. Damit könnten marode Schulen und Straßen saniert und die Kommunen bei den steigenden Sozialausgaben entlastet werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 12:46:08 +0200</pubDate>
                <title>GKV-Reform: Desaster mit Ansage</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gkv-reform-desaster-mit-ansage/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Warnungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) vor massiven Folgen für die medizinische Versorgung durch die geplanten Kürzungen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Diese Reform ist ein Desaster mit Ansage. Ohne Rücksicht auf Verluste überzieht Nina Warken das gesamte Gesundheitssystem einem Kahlschlag-Spardiktat, als wäre sie eine Sparkassendirektorin und nicht eine Gesundheitsministerin, die die Folgen ihres Handelns abschätzen kann. Die Beitragssätze sind ihr wichtiger als eine gute Versorgung - Senkungen will sie aber vor allem für die Arbeitgeber. Und die Last tragen am Ende Versicherte, Patient:innen und Beschäftigte: Die Patient:innen zahlen mehr für immer weniger Leistung, die Beschäftigten bekommen ihren Lohn gedeckelt und wichtigen Gesundheitseinrichtungen droht die Pleite.</p>
<p>Unser Widerstand gegen diesen Kürzungsrausch ist sicher: Wir fordern stattdessen grundlegende strukturelle Reformen, die die Lasten solidarisch verteilen, damit es für die Mehrheit endlich günstiger wird und sich alle auf eine gute Versorgung verlassen können."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376522</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Jun 2026 12:24:49 +0200</pubDate>
                <title>Es benötigt endlich eine zukunftsweisende Stadtentwicklung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/es-benoetigt-endlich-eine-zukunftsweisende-stadtentwicklung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Eine qualitativ hochwertige und zukunftsweisende Stadtentwicklung benötigt eine Stadtplanung mit Teilhabe und Beteiligung der Bürger:innen sowie ausreichend qualifiziertes Personal in den Planungsämtern. Grundvoraussetzung für die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum sind eine strategische, gemeinwohlorientierte Bodenpolitik der öffentlichen Hand, massive Investitionen in den kommunalen und sozialen Wohnungsbau sowie ein scharfes Ordnungsrecht gegen zu hohe Mieten&quot;, erklärt Katalin Gennburg, Sprecherin für Bauen, Stadtentwicklung und Tourismus der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum &quot;Aktionsplan&quot; des Bauministeriums. Gennburg weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bauministerin Verena Hubertz dagegen setzt auf Aktionismus zugunsten der Bauindustrie, privaten Bodeneigentümer und finanzmarktgetriebenen Vermietungskonzerne. Der grundsätzliche Gegensatz zwischen demokratischer Stadtplanung und der Philosophie des 'Bauen, Bauen, Bauen' bleibt auch mit diesem Aktionsplan weiter bestehen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376521</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Jun 2026 12:21:24 +0200</pubDate>
                <title>Weltflüchtlingstag: Es geht auch anders!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/weltfluechtlingstag-es-geht-auch-anders/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;117 Millionen Menschen fliehen weltweit vor Krieg und Verfolgung. In Deutschland leben derzeit etwa vier Millionen Geflüchtete. Flucht und Vertreibung sind kein Ausnahmezustand, sondern seit jeher bittere Realität. 75 Jahre nach der Genfer Flüchtlingskonvention bricht das neue EU-Asylsystem GEAS endgültig mit dem historischen Schutzversprechen, keinen Menschen mehr rechtlos zu stellen. Nach dem Zweiten Weltkrieg und den deutschen Menschheitsverbrechen sollten nie wieder Schutzsuchende an den Grenzen abgewiesen werden, wenn ihnen Verfolgung und Tod drohen. Die Bundesregierung stellt nun erneut das Recht, Rechte zu haben, offen infrage&quot;, erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende sowie innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Weltflüchtlingstag. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Europäische Union setzt auf Haftlager und Schnellverfahren. Der deutsche Innenminister Dobrindt erzwingt rechtswidrige Zurückweisungen an den Binnengrenzen. Das Verwaltungsgericht Berlin hat ihn dafür erneut verurteilt. Und der Europäische Gerichtshof musste Deutschland erst kürzlich daran erinnern, dass es Geflüchtete nicht ins Elend stürzen darf. Der Bundesregierung ist das offenbar gleichgültig. Sie setzt ihren Kurs des offenen Rechtsbruchs fort.</p>
<p>Aber es geht auch anders! Hunderte Organisationen rufen jetzt zum Umdenken auf. Wir als Linke unterstützen diesen Aufruf und fordern gemeinsam mit der Zivilgesellschaft legale und sichere Fluchtwege, die Wiederaufnahme des Familiennachzugs, ein faires Asylverfahren, unabhängige Beratung und ein Ende des Sterbens im Mittelmeer."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376499</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 10:14:07 +0200</pubDate>
                <title>Hitzeschutz jetzt – Schutzkonzepte für obdachlose Menschen sichern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hitzeschutz-jetzt-schutzkonzepte-fuer-obdachlose-menschen-sichern/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass obdachlose Menschen in Deutschland besser vor Hitze geschützt werden. Hitzeschutz-Maßnahmen in Kommunen müssen gesetzlich verpflichtend und finanziell durch den Bund unterstützt werden“, erklärt Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen und Kommunalpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Forderung von Sozialverbänden nach Schutz für obdachlose Menschen bei Hitze. Mirow weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Aufgrund mangelnden Zugangs zu kostenlosem Trinkwasser und fehlender klimatisierter Rückzugsräume sind obdachlose Menschen den extremen Wetterereignissen schutzlos ausgeliefert. Um diesen lebensbedrohlichen Defiziten in der Basisinfrastruktur wirksam zu begegnen, ist ein koordiniertes und finanziell unterlegtes Handeln von Bund, Ländern und Kommunen unumgänglich. Bisher werden sie in vielen Hitzeschutzplänen aber nicht berücksichtigt. Die Kommunen müssen gesetzlich verpflichtet werden, obdachlose Menschen in kommunalen Hitzeschutzplänen ausdrücklich zu berücksichtigen.</p>
<p>Da die strukturelle Finanzkrise der Kommunen viele Städte und Gemeinden längst an die Grenzen ihrer Handlungsfähigkeit gebracht hat, können viele Kommunen den Hitzeschutz finanziell nicht stemmen. Deshalb muss der Bund sie bei der Einrichtung und den laufenden Betriebskosten unterstützen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 10:11:19 +0200</pubDate>
                <title>Gesundheitsreform abgesetzt: großer Erfolg der breit getragenen Proteste</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gesundheitsreform-abgesetzt-grosser-erfolg-der-breit-getragenen-proteste/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Es ist ein großer Erfolg der breit getragenen und vielfältigen Proteste, dass Ministerin Warken ihre geplante Kahlschlagreform nicht im Eiltempo durch den Bundestag jagen kann. Die Bundesregierung kann ihre brutalen Kürzungen nicht einfach durchziehen. Der Widerstand wirkt. Wir als Linksfraktion werden die Proteste weiterhin unterstützen und ins Plenum tragen, damit dieses miese Gesetz auf Kosten der Mehrheit nicht nur kurzfristig vom Tisch ist, sondern niemals kommt&quot;, erklärt Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Absetzung der Gesundheitsreform von der Tagesordnung der kommenden Sitzungswoche des Bundestags. Reichinnek weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Was Nina Warken plant, ist zutiefst ungerecht: höhere Zuzahlungen für Medikamente, weniger Vorsorgeuntersuchungen, schlechtere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte – die Liste der Verschlechterungen ist lang. Während gesetzlich Versicherte und Beschäftigte im Gesundheitssystem bluten sollen, werden die Pharmakonzerne weitgehend geschont und die ungerechte Zweiklassenmedizin bleibt unangetastet. Dabei liegen sinnvolle und sozial ausgewogene Lösungen auf dem Tisch: Mit einer Bürgerversicherung, die alle Einkommensarten einbezieht, und ohne Beitragsbemessungsgrenze, die hohe Einkommen aus der solidarischen Beteiligung heraushält, könnten die Beiträge für die Allgemeinheit sogar sinken – bei gleichzeitig besserer Versorgung."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376497</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 10:08:34 +0200</pubDate>
                <title>Hände weg vom 8-Stunden-Tag!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/haende-weg-vom-8-stunden-tag/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anne Zerr, Sprecherin für Arbeitspolitik und Arbeitszeitpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Referentenentwurf zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Referentenentwurf zur Schleifung der täglichen Höchstarbeitszeit geht in die völlig falsche Richtung. Er ist der Einstieg in den Ausstieg aus dem 8-Stunden-Tag. Anstatt die Rechte von Arbeitnehmer:innen immer weiter anzugreifen, muss die Bundesregierung endlich Entlastung für Beschäftigte und echte Vereinbarkeit schaffen. Die Linke wird jedem Vorhaben, das den 8-Stunden-Tag gefährdet, entschieden widersprechen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376496</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 10:05:00 +0200</pubDate>
                <title>Innenministerkonferenz: Autoritärer Umbau des Staates wird vorangetrieben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/innenministerkonferenz-autoritaerer-umbau-des-staates-wird-vorangetrieben/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Bei der ab heute tagenden Innenministerkonferenz passiert genau das, wovor wir seit langer Zeit warnen: Der autoritäre Umbau des Staates wird rücksichtslos und mit Hochdruck vorangetrieben. Hamburgs Innensenator Andy Grote von der SPD greift nun den Schutzstatus von Geflüchteten direkt an, um sich rhetorisch an die Spitze der Abschiebeminister zu setzen. Gleichzeitig verteidigt Alexander Dobrindt die rechtswidrigen Abschiebungen nach Afghanistan und fordert - ohne Zuständigkeit und Sachkenntnis - drastische Kürzungen beim Bürgergeld. Diese Politik ist ein Brandbeschleuniger für die polarisierte Gesellschaft. Im Bundestag wird Dobrindt schon jetzt von der AfD gefeiert. Heute zeigt er erneut, womit er sich diesen Applaus verdient hat&quot;, erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Beginn der Innenministerkonferenz. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dieser Kurs trifft längst nicht mehr nur Geflüchtete. Union und SPD treten weiter nach unten, damit Milliardäre und Konzerne sich aus der Verantwortung stehlen können. Und wieder trifft es Menschen in der Grundsicherung. Die Innenminister wollen EU-Bürgern den Zugang zum Bürgergeld versperren und das Kindergeld zusammenstreichen. Und die Behörden rüsten weiter auf: Jetzt sollen auch Grundsicherungsempfänger flächendeckend mithilfe Künstlicher Intelligenz kontrolliert werden. Wer Sozialleistungen beantragt, verdient Unterstützung und keine Kriminalisierung.</p>
<p>Dobrindt bricht offen mit dem Grundgesetz. Das Bundesverfassungsgericht garantiert das Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum ohne Wenn und Aber. Wir als Linke stellen uns dem entgrenzten Sozialabbau entgegen. Wir brauchen keinen autoritären Staat, der arme Menschen gegeneinander ausspielt. Was wir brauchen, ist Solidarität und eine Regierung, die sich an Recht und Gesetz hält."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-376471</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 15:22:41 +0200</pubDate>
                <title>Das von externem Berater und der Verwaltung geplantes Großprojekt Cuno würde die Infrastruktur am Höing endgültig kollabieren lassen.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/das-von-externem-berater-und-der-verwaltung-geplantes-grossprojekt-cuno-wuerde-die-infrastruktur-am-hoeing-endgueltig-kollabieren-lassen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Pläne der Stadtverwaltung und externer Berater, die beiden maroden Cuno - Berufskollegs auf dem Sportplatz am Höing zu konzentrieren, stoßen auf berechtigten Widerstand. Ein solches Großprojekt würde die Infrastruktur im Viertel endgültig kollabieren lassen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sinnvoller und bürgernaher ist es, den Höingplatz unversiegelt zu lassen und stattdessen eine Lösung mit zwei getrennten Cuno-Standorten zu realisieren. Die klaren Argumente gegen die Zentralisierung am Höing und für die Zwei-Standorte - Variante:</p>
<p><strong>1.</strong> Höingplatz muss im städtischen Hitzeplan geschützt bleiben. Der Sportplatz am Höing erfüllt eine wichtige Funktion für das Stadtklima. Er ist im Hitzeplan der Stadt Hagen verankert und darf auf keinen Fall durch Schulgebäude und/oder Sporthallen zubetoniert werden. Eine Versiegelung an dieser Stelle würde das Mikroklima im Viertel massiv verschlechtern. Um die Lebensqualität vor Ort zu sichern, muss der Höingplatz frei bleiben und die Schulen auf zwei Standorte verteilt werden.</p>
<p><strong>2.</strong> Verkehrsaufkommen am Höing ist bereits komplett ausgelastet. Wer die Verkehrssituation rund um den Höing kennt, weiß, dass die Straßen schon jetzt zu den Stoßzeiten an ihre absoluten Belastungsgrenzen stoßen. Wenn künftig täglich Hunderte zusätzliche Schüler, Lehrkräfte und Zubringerbusse hierhin strömen, droht dem gesamten Viertel der Verkehrskollaps. Ein Neubau dieser Größenordnung gehört nicht in ein ohnehin stark belastetes Wohngebiet.</p>
<p><strong>3.</strong> Akute Parkplatznot der Anwohner wird unerträglich und die Suche nach einem Parkplatz ist für die Anwohner im Quartier bereits heute ein täglicher Kampf. Ein gebündelter Großstandort für beide Berufskollegs würde die Situation dramatisch verschärfen. Zusätzliches Personal und Besucher würden den letzten freien Raum blockieren.</p>
<p>Die Interessen der Menschen, die hier leben und auf Parkmöglichkeiten angewiesen sind, müssen endlich Vorrang haben! Die Aufteilung auf zwei Standorte schont das Viertel. Die Cuno-Schulen brauchen dringend eine moderne und sichere Perspektive.</p>
<p>Aber das darf nicht zulasten der Anwohner am Höing gehen. Die Aufteilung auf zwei andere separate Standorte – wie es die geprüften Alternativen vorsehen – entlastet den Verkehr, schützt den Höingplatz vor der Versiegelung und reduziert nicht noch mehr den Parkraum in der Nachbarschaft. Weiter muss mit einem zweiten Gutachten geprüft werden ob der Bestand der alten Cuno - Schulen auch aus Sicht der Ökologie nicht besser saniert werden sollten. Das billigste ist nicht immer das Beste. Auch dies sollte bei Investitionen trotz Geldmangel beachtet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Rüdiger Hentschel</p>
<p>Ratsgruppe Die Linke</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376470</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 15:19:26 +0200</pubDate>
                <title>Renten-Forderungen des CDU-Wirtschaftsrats: Dogmatisch und fernab aller Fakten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/renten-forderungen-des-cdu-wirtschaftsrats-dogmatisch-und-fernab-aller-fakten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sarah Vollath, renten- und alterssicherungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, zu den rentenpolitischen Forderungen des Wirtschaftsrats der CDU:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Einmal mehr beweist der CDU-Wirtschaftsrat, wie dogmatisch und fernab aller Fakten er unterwegs ist. Ich empfehle Wolfgang Steiger und Co., sich mal mit den aktuellen Zahlen zu beschäftigen, anstatt weiter uninformiert dem Kürzungswahn zu verfallen. Die fernere Lebenserwartung stagniert. Schon jetzt steigt die Regelaltersgrenze bis 2030 ungefähr doppelt so schnell wie die Lebenserwartung. In einigen Bundesländern, nämlich Bremen, Hamburg, Hessen und Niedersachsen, ist die fernere Lebenserwartung in den letzten zehn Jahren sogar gesunken. Für Menschen in diesen Bundesländern würde eine Kopplung an die Lebenserwartung nichts anderes als eine Rentenkürzung bedeuten. Das verschweigt die Union aber gerne.</p>
<p>Auch die Forderung, die 'Rente für besonders langjährig Versicherte' abzuschaffen, hat mit der Realität nichts zu tun. Eine aktuelle Bertelsmann-Studie hat gerade erst gezeigt, dass die Einsparungen wesentlich geringer wären als von den Kürzungsfanatikern der Union oft behauptet. Dass Union und Wirtschaftsrat weiterhin eine Abschaffung fordern, ist ein Schlag ins Gesicht für all diejenigen, die 45 Jahre lang hart gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben. Ihnen will der Wirtschaftsrat jetzt das Recht nehmen, frei über ihren Ruhestand entscheiden zu dürfen. So sieht keine Anerkennung von Lebensleistung aus. Eine gute Rente für alle ist möglich, wenn endlich alle in eine Kasse einzahlen und die Beitragsbemessungsgrenze angehoben wird."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 15:15:44 +0200</pubDate>
                <title>Krankenkassenfinanzierung: Warkens Gesetz ist nicht nur ungerecht, sondern auch schlecht gemacht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/krankenkassenfinanzierung-warkens-gesetz-ist-nicht-nur-ungerecht-sondern-auch-schlecht-gemacht/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die aktuellen Zahlen des Spitzenverbandes der gesetzlichen Kassen machen klar: Die Einsparungen und Kürzungen, die die Regierung mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschließen möchte, reichen nicht aus, um das Finanzierungsdefizit in der Krankenversicherung zu schließen. Das bestätigt, was wir alle schon wussten: Das Gesetz ist nicht nur zutiefst ungerecht, es ist auch schlecht gemacht&quot;, erklärt Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Ausgabenanstieg bei den gesetzlichen Krankenversicherungen. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Versicherte, Patient:innen und Beschäftigte sollen wieder einmal einstecken, während Privatversicherte, Arbeitgeber und Pharmaindustrie geschont werden – und das, obwohl die Kosten gerade für patentgeschützte Arzneimittel massiv gestiegen sind. Das zeigt einmal mehr: Es braucht grundlegende strukturelle Reformen. Wir fordern eine solidarische Gesundheitsversicherung, in die alle einzahlen, sodass es für die Mehrheit endlich günstiger wird und sich alle auf eine gute Versorgung verlassen können. Die Bundesregierung sollte das Gesetz jetzt fallen lassen, unser Gesundheitswesen endlich konsequent umstrukturieren und die Lasten solidarisch verteilen. Wir organisieren Widerstand und stellen uns konsequent gegen alle Kürzungen am Sozialstaat."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376468</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 15:12:24 +0200</pubDate>
                <title>Unicef-Bericht: Kinder weltweit schützen, Klimafinanzierungszusagen einhalten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/unicef-bericht-kinder-weltweit-schuetzen-klimafinanzierungszusagen-einhalten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Bundesregierung darf Kinder nicht weiter im Stich lassen, ganz gleich, ob in Deutschland oder jenseits der deutschen Grenzen. Wir als Linke sind überzeugt, dass Deutschland als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt und als einer der historisch größten Klimaverschmutzer eine besondere Verantwortung trägt&quot;, erklärt Charlotte Neuhäuser, Sprecherin für Globale Gerechtigkeit der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef. Neuhäuser weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Klimakrise ist Realität. Über eine Milliarde Kinder rund um den Globus sind direkt betroffen: von Dürren und massiven Hitzewellen, vor allem in Ländern des Globalen Südens. Die Bundesregierung aber lässt das völlig kalt: Sie verschleppt den Abschied von Gas, Öl und Verbrennungsmotor. Sie treibt die klimaschädliche Aufrüstung voran wie nie zuvor. Sie kürzt das Geld für Frauen, Kinder und Jugendliche in Afrika, Asien und Lateinamerika in historischem Ausmaß. Wir fordern die Rücknahme der Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit und jährliche Gelder in Höhe von mindestens 0,7 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung. Die internationale Klimafinanzierung für Energiewende und Anpassung an die Klimawandelfolgen im Globalen Süden muss endlich wie zugesagt fließen. Für Familien, deren Lebensgrundlagen durch die Klimakrise zerstört wurden, braucht es Klima-Visa."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-376467</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 15:09:13 +0200</pubDate>
                <title>Konsumcannabisgesetz: Keine Kriminalisierung von Konsument:innen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/konsumcannabisgesetz-keine-kriminalisierung-von-konsumentinnen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist erschütternd, mit welcher Hartnäckigkeit die Union an ihrer ideologischen Verblendung festhält und die Fakten ignoriert. Der Vorstoß, auf der Innenministerkonferenz die Rückabwicklung des Konsumcannabisgesetzes zu beschließen, ist schlicht und einfach wissenschaftsfeindlich. Die Forderungen nach einem öffentlichen Konsumverbot, einer Reduzierung der Besitzmengen und einer Begrenzung der Anbauvereinigungen ignorieren nicht nur völlig die bisherigen Evaluationsergebnisse, sie gefährden auch akut den Jugendschutz und die Gesundheit der Konsument:innen&quot;, erklärt Ates Gürpinar, drogenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Vorstoß der Innenministerkonferenz, die Rückabwicklung des Konsumcannabisgesetzes zu beschließen. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir fordern die vollständige Legalisierung von Cannabis und den Abbau der Hürden für Anbauvereinigungen. So stärken wir legale, nicht-kommerzielle Bezugswege und unterstützen Konsument:innen, statt sie zu kriminalisieren.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-376466</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 15:05:58 +0200</pubDate>
                <title>Urlaubgeld: Bundesregierung muss endlich Tarifbindung erhöhen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/urlaubgeld-bundesregierung-muss-endlich-tarifbindung-erhoehen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Umfrage des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) zum Urlaubsgeld:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Für viel zu viele Familien stellt schon der Besuch im Freibad eine finanzielle Belastung dar, ein Urlaub jenseits von Balkonien ist seit Jahren schlicht nicht drin. Die Bundesregierung hat angesichts der multiplen Krisen aber weiterhin keine wirksamen Entlastungsangebote und plant auch nicht, in nächster Zeit tätig zu werden. Es ist ihr offenbar völlig egal, wie die Menschen über die Runden kommen - sie lässt sie auf ganzer Linie im Regen stehen.</p>
<p>Das Urlaubsgeld sorgt zumindest für eine Erleichterung. Es überrascht wenig, dass in tarifgebundenen Unternehmen anteilsmäßig mehr als doppelt so viele Beschäftigte von Urlaubsgeld profitieren als in Unternehmen ohne Tarifbindung. Umso schändlicher ist es, dass die Bundesregierung viel zu wenig tut, um die Tarifbindung zu erhöhen. Ein wichtiger erster Schritt wäre eine erleichterte Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen. Doch bisher wurde nicht einmal der nationale Aktionsplan zur Stärkung der Tarifbindung eingereicht, der der EU-Kommission bis Ende des Jahres 2025 vorzulegen war.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376426</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 10:14:16 +0200</pubDate>
                <title>Schluss mit dem Bildungs-Roulette</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schluss-mit-dem-bildungs-roulette/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Alle zwei Jahre präsentiert uns die Bundesregierung einen Bildungsbericht, aber die Erkenntnis ist seit Jahrzehnten dieselbe: Wer arm geboren wird, bekommt kaum eine Chance auf gute Bildung. Wer hingegen wohlhabende Eltern hat, hat beste Aussichten auf Bildungserfolg. Wir brauchen keinen weiteren Bericht, der diese Ungerechtigkeit dokumentiert. Wir brauchen den politischen Willen, sie zu beenden&quot;, kommentiert Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Bildungsbericht 2026. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Schluss mit dem Bildungs-Roulette, bei dem die Herkunft über die Zukunft entscheidet! Jedes Kind in diesem Land hat ein Grundrecht auf gute Bildung, gerechte Chancen und vergleichbare Standards im Bildungssystem - egal ob in der Villengegend oder im Plattenbau. Das ist keine Frage der Zuständigkeit. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit. Genau deswegen muss das Kooperationsverbot endlich fallen, damit Bildung als gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen angegangen werden kann."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376425</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 10:12:06 +0200</pubDate>
                <title>Pflegereform: Warken will Kinder von pflegebedürftigen Eltern noch mehr belasten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pflegereform-warken-will-kinder-von-pflegebeduerftigen-eltern-noch-mehr-belasten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Debatte um die mögliche Streichung der bestehenden Einkommensgrenze von 100.000 Euro in der Pflegereform von Gesundheitsministerin Nina Warken:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die pflegepolitischen Zumutungen der Koalition nehmen kein Ende. Statt endlich Besserverdienende gerecht in die Pflegekassen einzahlen zu lassen, sollen Angehörige mit niedrigen und mittleren Einkommen für Pflegekosten ihrer Eltern aufkommen. Gesundheitsministerin Warken tut wirklich alles, um die Pflegeversicherung als soziale Errungenschaft in ihren Grundfesten zu erschüttern. Schon heute ist die Pflegebedürftigkeit im Alter eine der größten Ängste der Menschen in Deutschland. Mit den Plänen von Frau Warken gesellt sich die Pflegebedürftigkeit der Eltern hinzu. Gerade Menschen, die sich die Eigenbeteiligungen für die Eltern nicht leisten können, werden noch mehr gezwungen sein, selbst zu pflegen - mit den zusammengekürzten Leistungen der Pflegeversicherung, die ebenfalls auf der Agenda der Bundesregierung stehen. Eine gerechte Regelung kann letztlich nur die Bürger:innenversicherung als Vollversicherung sein, in die alle Menschen nach den eigenen finanziellen Möglichkeiten einzahlen und die alle pflegebedingten Kosten übernimmt. Bis dahin dürfen aber gering- und normalverdienende Kinder von pflegebedürftigen Eltern nicht noch mehr zur Kasse gebeten werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376424</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 10:08:22 +0200</pubDate>
                <title>Linke Fraktionsvorsitzenden Konferenz: Frontalangriff gegen soziale Sicherungssysteme zurückweisen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-fraktionsvorsitzenden-konferenz-frontalangriff-gegen-soziale-sicherungssysteme-zurueckweisen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Fraktionsvorsitzenden Konferenz (FVK) der Linksfraktionen im Bundestag, den Landesparlamenten und im Europaparlament hat sich bei ihrer Beratung am Wochenende in Berlin mit Expert*innen aus verschiedenen Bereichen zu den von der Bundesregierung geplanten Sozialstaatsreformen ausgetauscht und eine Erklärung zu dem Thema beschlossen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Beim Austausch dabei waren Dr. Joachim Rock (Paritätischer Gesamtverband), Bettina Veldhoff (Sozialpädagogin und Petitionsinitiatorin), Vicky Ulrich-von der Weth (Careleaver e.V.), Pauline Hastenteufel (Junge Menschen mit Behinderung) und Wahed Khan (Jugendliche ohne Grenzen).</p>
<p><strong>Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag betont bezugnehmend auf die GKV- und Pflegereform: </strong>„Die Bundesregierung möchte die Kosten für die Versicherungen senken, indem sie Rechtsansprüche und Leistungen kürzt und Versicherten Extra-Kosten aufbürdet – etwa für Medikamente und Pflegeplätze. Damit verabschiedet sie sich vom paritätischen Versicherungsprinzip und belastet gerade Menschen mit geringem Einkommen und chronischen Krankheiten über alle Maßen. Ja, Reformen sind notwendig, allerdings darf das nicht bedeuten, dass Leistungen verschlechtert und die Mehrheit noch stärker belastet wird. Stattdessen fordern wir eine Bürgerversicherung, in die auch Beamte, Selbstständige, Abgeordnete einzahlen und die Einkommen aus Kapitalerträgen heranzieht. Es muss endlich Schluss sein mit dem Zwei-Klassen-System bei den Versicherungen und mit der Profitlogik im Gesundheitsbereich. Gesundheit ist keine Ware!“</p>
<p><strong>Sofia Leonidakis, Vorsitzende der FVK und Vorsitzende der Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft ergänzt:</strong> „Teile der Kostensenkungen sind ein reiner Verschiebebahnhof: Anstatt Heimplätze durch Steuerzuschüsse und Pflegeversicherung zu finanzieren – in die Versicherte ihr Leben lang eingezahlt haben – müssen Sie verstärkt auf Hilfen zur Pflege zurückgreifen, die von den Kommunen getragen werden. Ebenso bei der Krankenhausfinanzierung: Tarifsteigerungen sollen hier nicht mehr refinanziert werden und die Kommunen müssen entscheiden, ob sie den Kostendruck ausgleichen oder schlechtere Versorgungsqualität hinnehmen. Die Länder und Kommunen stehen sowieso schon unter Druck – Kosten hierhin zu verlagern, ist keine tragbare Lösung!</p>
<p>Leistungskürzungen bei Kindern und Jugendlichen, Alleinerziehenden und bei der Inklusion wie sie im vom Paritätischen geleakten Arbeitspapier vorgeschlagen werden, sind Angriffe auf Gruppen, die besonders stark armutsgefährdet und in besonderem Maß auf Unterstützung angewiesen sind. Ein unbegleitet geflüchteter Jugendlicher, eine alleinerziehende Mutter oder ein auf Assistenz angewiesener Mensch mit Behinderung können sich dagegen schwer zu Wehr setzen. Das ist schäbig.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 14:35:31 +0200</pubDate>
                <title>Ohne Existenzangst leben und studieren</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ohne-existenzangst-leben-und-studieren/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das BAföG ist zur Sackgasse geworden: Es ist zu niedrig, es erreicht zu wenige und es mündet in Verschuldung. Wir wollen das Fördersystem von Grund auf neu gestalten – damit höhere Bildung nicht zum Armutsrisiko wird.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Studium oder eine Ausbildung absolvieren zu können, darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Darum gibt es das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) - um den allgemeinen Zugang zu höherer Bildung zu gewährleisten. Doch diesem Anspruch wird es längst nicht mehr gerecht. Der Fördersatz wurde jahrelang nicht erhöht und reicht hinten und vorne nicht aus. Union und SPD hatten die überfällige Erhöhung im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Doch nun winkt Forschungsministerin Dorothee Bär ab – weil angeblich kein Geld da sei. Ein Job neben dem Studium sei „kein Drama“, so die Ministerin. Ihre Worte klingen wie Hohn angesichts der prekären sozialen Lage der Studierenden.</p>
<p>Denn Studien zeigen: Mehr als ein Drittel der Studierenden ist arm. Unter denjenigen, die allein oder in einer Wohngemeinschaft wohnen, sind es sogar 80 Prozent. Gleichzeitig befindet sich die staatliche Unterstützung für junge Erwachsene auf einem Tiefstand. Nur noch zehn Prozent der Studierenden werden überhaupt gefördert. Wer keine Förderung erhält, muss sich das Studium durch Zuschüsse der Eltern, durch KfW-Studienkredite mit teils hohen Zinsen oder durch Nebenjobs finanzieren.</p>
<p>Inzwischen deckt die BAföG-Wohnkostenpauschale in vielen Groß- und Universtitätstädten nicht mehr die Kosten für ein Zimmer oder eine Wohnung. Knapp 63 Prozent der BAföG-Beziehenden müssen einer Nebentätigkeit nachgehen, um ihr Leben zu finanzieren. „Für über ein Drittel der Studierenden ist genau diese Mehrfachbelastung von Studium und Arbeit einer der Hauptgründe für psychische Belastungen und existenzielle Sorgen“, so Nicole Gohlke, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke. Sie betont: „Wer junge Menschen sehenden Auges noch tiefer in den Überlebenskampf treibt, sabotiert vorsätzlich&nbsp;die Gesundheit und die Zukunft einer ganzen Generation.“</p>
<p>Zudem ist das BAföG inzwischen kein echter Nachteilsausgleich mehr. Wer es bezieht, muss sich verschulden und einen Teil des Geldes später zurückzahlen. Die Aussicht auf Schulden von bis zu zehntausend Euro wirkt auf viele abschreckend. Entsprechend gehen die Zahlen der BAföG-Anträge immer weiter zurück. Rund 70 Prozent aller Berechtigten verzichten darauf, überhaupt einen Antrag zu stellen – auch aufgrund der Aussicht auf monatelange bürokratische Verfahren.</p>
<p>All das zeigt: Es braucht endlich eine Kehrtwende. Eine Erhöhung der Beitragssätze ist ein Muss, kann aber nur der erste Schritt sein. Fraktionsvorsitzende Heidi Reichinnek erklärt: „Wir brauchen eine echte Strukturreform des Bafög, damit das System wieder ein verlässliches Aufstiegsversprechen bieten kann." Darum bringt die Fraktion Die Linke nun einen Antrag in den Bundestag ein – für ein BAföG, von dem man leben und studieren kann.</p>
<p>Zentrale Forderung: Das BAfög soll von einem Teil-Darlehen wieder zu einem rückzahlungsfreien Vollzuschuss werden, wie es bis 1974 der Fall war. Die BAföG-Fördersätze müssen auf ein existenzsicherndes Niveau angehoben werden. Sie müssen sich an den tatsächlichen Lebenshaltungskosten orientieren und jährlich an die Inflation anpassen. Die Wohnkostenpauschale soll zu einem Mietkostenzuschuss werden, vergleichbar mit dem Wohngeld, orientiert am jeweiligen lokalen Mietniveau. Zudem müssen bürokratische Hürden abgebaut und der Kreis der Förderberechtigten deutlich erweitert werden - damit niemand ausgeschlossen wird, der es benötigt. Nur so kann das BAföG seinem Auftrag gerecht werden: Den Zugang zu Studium und Ausbildung für alle zu öffnen. Denn höhere Bildung darf niemanden in die Armut oder die Schuldenfalle treiben.</p>
<p><strong>Hier geht es zum Antrag </strong><a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/063/2106359.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"><strong><u>„Ein BAföG, von dem man leben und studieren kann“</u></strong></a></p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 14:32:23 +0200</pubDate>
                <title>GKV-Reform: Regierung sagt Kranken &#039;Ihr seid uns zu teuer&#039;</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gkv-reform-regierung-sagt-kranken-ihr-seid-uns-zu-teuer/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zitat von Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur GKV-Debatte:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Sparpaket von Gesundheitsministerin Warken soll die Krankenkassen 2027 um 16,3 Milliarden Euro entlasten. Doch die Last tragen am Ende die Versicherten. Zuzahlungen für Medikamente, Krankenhaus, Physiotherapie und viele andere Leistungen steigen, ebenso für Zahnersatz. Die Mitversicherung von Ehepartnern wird das Familieneinkommen stärker belasten als das von Singles. Bei den Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen wird mit dem Rasenmäher gekürzt; natürlich wird sich dadurch auch die Versorgung verschlechtern. Und kaum ist das Gesetz eingebracht, wird nun klar, dass trotzdem auch noch die Beitragssätze steigen werden. Es wird für die Versicherten teurer, die Leistungen werden schlechter und den Beschäftigten im Gesundheitssystem wird das Gehalt gekürzt. Diese Regierung sagt den Kranken von heute und denen von morgen: Ihr seid uns zu teuer. Das ist die eigentliche Botschaft hinter diesem Kahlschlag. Was es eigentlich braucht, ist eine wirkliche Sozialreform im Sinne der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung. Wir fordern eine solidarische Bürgerversicherung, in die alle einzahlen, auch Bundestagsabgeordnete, Beamte, Selbstständige und Spitzenverdiener. Schluss mit den Kürzungen, die auf dem Rücken der Patientinnen und Patienten ausgetragen werden. Ein Sozialstaat ist kein Almosen. Er ist ein Versprechen: Dass du nicht allein bist, wenn du krank wirst.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 14:28:58 +0200</pubDate>
                <title>Dem exekutiven Rechtsbruch eine klare Grenze setzen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/dem-exekutiven-rechtsbruch-eine-klare-grenze-setzen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die GEAS-Reform bedeutet für Schutzsuchende: Schnellverfahren, Haftlager und die Auslagerung des Flüchtlingsschutzes in Drittstaaten. Mit dieser Reform verrät die EU ihren humanitären Anspruch. Als angebliche Verteidigerin der Menschenrechte hat sie sich endgültig diskreditiert&quot;, erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum heutigen Inkrafttreten der Reform des Europäischen Asylsystems. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Sogar der Papst fordert sichere Fluchtwege und ein Ende des Sterbens im Mittelmeer. Und ausgerechnet Politiker christlicher Parteien tun das Gegenteil: Sie kriminalisieren Schutzsuchende und drängen sie durch vorverlagerte Grenzkontrollen auf immer gefährlichere Routen. Selbst Familien mit Kindern droht nach vielen Jahren in der EU die Deportation in Länder, in denen sie noch nie zuvor waren. Die Linke kämpft gemeinsam mit vielen anderen Organisationen und mutigen Menschen gegen diese Abschreckungspolitik. Unsere Antwort heißt Solidarität.</p>
<p>Gleichzeitig klagen Unionspolitiker über angeblich übergriffige Gerichte in der Asylpolitik. Ein grundlegender Irrtum: Wenn die Regierung sehenden Auges Recht bricht, muss die Justiz einschreiten. Das ist ihre Pflicht. Der Europäische Gerichtshof muss die menschenrechtswidrigen Teile dieser Reform jetzt kassieren. Das ersetzt nicht den politischen Kampf, den wir für die Wiederherstellung des Rechts auf Asyl führen müssen. Aber es würde dem kalkulierten exekutiven Rechtsbruch endlich eine klare Grenze setzen."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 14:25:28 +0200</pubDate>
                <title>Klassenprimus der Energiewende darf nicht bestraft werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/klassenprimus-der-energiewende-darf-nicht-bestraft-werden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Wie die Salzgitter AG hat sich mit Saarstahl ein Stahlwerk als First Mover auf den Weg der kompletten Dekarbonisierung gemacht. Hierfür nimmt das Unternehmen 4,6 Milliarden Euro in die Hand, um fortschrittlichen Grünen Stahl zu produzieren. Statt diese Pioniere zu unterstützen, rammt Katherina Reiche mit ihrer fossilen Lobby-Politik diesem verantwortungsbewussten Vorreiter in der deutschen Industrie das Messer in den Rücken. Sie und die EU planen im Rahmen der Überarbeitung des Emissionshandelssystems ETS, die kostenlosen CO2-Zertifikate über das Jahr 2034 hinweg weiter frei zu vergeben“, erklärt Mirze Edis, industriepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag. Edis weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn Saarstahl keine Zukunft hat, wird das weltweit zeigen, dass Deutschland kein sicherer Investitionsstandort mehr für fortschrittliche Technologien ist. Es darf deswegen keine ETS-Reform geben, die den Business Case von Saarstahl und Salzgitter oder anderen fortschrittlichen Unternehmen gefährden. Der Klassenprimus der Energiewende darf nicht bestraft werden. Die IG-Metall ruft morgen zu einer Demonstration für den Erhalt der Stahlindustrie unter dem Motto ‚Stahl hat Zukunft - bei uns!‘ auf. Neben Tausenden von Beschäftigten aus der Stahlbranche wird auch Die Linke vor Ort sein um zu zeigen: Wir stehen an der Seite der Beschäftigten. Glück auf!“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 14:22:08 +0200</pubDate>
                <title>Nur wer Faschismus benennt, kann ihn bekämpfen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nur-wer-faschismus-benennt-kann-ihn-bekaempfen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Erst HU, dann FU, jetzt die TU Berlin - es ist immer dasselbe Muster: AfD macht Druck, Hochschulleitung kuscht, antifaschistische Veranstaltungen fliegen raus. Das Neutralitätsgebot wird gezielt als Waffe gegen kritische Auseinandersetzungen mit der AfD eingesetzt - und das ist ein direkter Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit&quot;, erklärt Nicole Gohlke, Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Fraktion Die Linke, mit Blick auf die Verhandlungen mit der Leitung der Technischen Universität Berlin über den Jugendkongress des Studierendenverbandes der Linken Die Linke.SDS &quot;Take Back the Future&quot;. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Faschismus wissenschaftlich zu analysieren und zu benennen ist keine Meinung, sondern ureigene Aufgabe der Hochschule. Der Kongress 'Take back the future' ist genau richtig und genau jetzt notwendig: Nur wer Faschismus benennt, kann ihn bekämpfen - und das werden wir uns nicht verbieten lassen."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-376394</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 14:19:25 +0200</pubDate>
                <title>Lebensmittelpreise: ein System zugunsten weniger Profiteure</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lebensmittelpreise-ein-system-zugunsten-weniger-profiteure/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Bäuerinnen und Bauern bekommen immer weniger, die Menschen zahlen immer mehr - und dazwischen kassieren die Konzerne Milliarden. Das ist kein Marktversagen, das ist ein System zugunsten der Profite weniger&quot;, erklärt Marcel Bauer, Sprecher für Lebensmittelpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu massiv gesunkenen Erzeugerpreisen bei Lebensmitteln. Bauer weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir fordern von der Bundesregierung sofort die Einführung kostendeckender Mindesterzeugerpreise und eine handlungsfähige Preisbeobachtungsstelle, die faire Preise für die Bürger:innen garantiert. Wir müssen sowohl die Erzeuger:innen als auch die Verbraucher:innen vor der Allmacht der Konzerne schützen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 14:16:02 +0200</pubDate>
                <title>Teure Mieten bedrohen Grundrechte</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/teure-mieten-bedrohen-grundrechte/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Teure Mieten bedrohen die Grundrechte. Das bestätigt jetzt auch die EU-Grundrechteagentur in ihrem Jahresbericht. Um 17 Prozent wurden die Mieten zwischen 2015 und 2024 europaweit angehoben, über eine Million Menschen sind wohnungslos. Dieser Bericht muss ein Weckruf für die Bundesregierung sein. Seit seinem Amtsantritt verweigert Bundeskanzler Friedrich Merz nicht nur jede effektive Bekämpfung der Mietenkrise, er setzt auch noch im großen Stil die Axt an den Sozialstaat an. Das ist der komplett falsche Weg&quot;, erklärt Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Bericht der EU-Grundrechteagentur, wonach teure Mieten die Grundrechte in Europa bedrohen. Lay weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zuspitzung der Mietenkrise, die zunehmende Spaltung der Gesellschaft und auch die steigende Wohnungslosigkeit sind die Folgen dieser katastrophalen Politik. Was wir brauchen, sind weitreichende Reformen. Das Recht auf Wohnen muss endlich ins Grundgesetz. Der bundesweite Mietendeckel muss kommen. Und wir brauchen ein Investitionsprogramm in den sozialen, gemeinnützigen Wohnungsbau in Höhe von 20 Milliarden Euro pro Jahr."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 14:11:35 +0200</pubDate>
                <title>Sondervermögen ersetzt keine solide Kommunalfinanzierung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sondervermoegen-ersetzt-keine-solide-kommunalfinanzierung-2/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Kommunen stehen mit dem Rücken zur Wand - Bundesregierung und Länder dürfen die strukturelle Finanzkrise der Städte und Gemeinden nicht länger ignorieren&quot;, erklärt Sascha H. Wagner, Sprecher für Kommunalfinanzen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum heute im Haushaltsschuss beratenen Bericht des Investitions- und Innovationsbeirats zum Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität. Wagner weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Bericht macht unmissverständlich deutlich, dass das Sondervermögen die Investitionsschwäche der Kommunen nicht dauerhaft kompensieren kann. Wer Schulen sanieren, Busse und Bahnen ausbauen, Schwimmbäder erhalten, bezahlbaren Wohnraum schaffen oder die Klimaanpassung vor Ort voranbringen will, braucht finanziell handlungsfähige Kommunen. Stattdessen werden vielerorts freiwillige Leistungen gekürzt. Jugendzentren, Kulturangebote, soziale Einrichtungen und Sportförderung geraten unter Druck. Die Leidtragenden sind die Bürgerinnen und Bürger vor Ort.</p>
<p>Kommunen sind das Fundament des Sozialstaates und der demokratischen Daseinsvorsorge. Die Linke im Bundestag fordert deshalb eine dauerhafte und verlässliche Stärkung der kommunalen Einnahmebasis, die vollständige Finanzierung von Aufgaben, die Bund und Länder den Kommunen übertragen, eine Altschuldenregelung für besonders finanzschwache Kommunen, eine gerechtere Steuerpolitik, die hohe Vermögen und große Unternehmensgewinne stärker zur Finanzierung öffentlicher Infrastruktur heranzieht, sowie eine Investitionsoffensive, die nicht auf befristeten Sondervermögen beruht, sondern auf dauerhaft handlungsfähigen öffentlichen Haushalten."</p>
<h1 class="seitentitel">Hintergrund</h1>
<p>Die Zahlen sind alarmierend: Während der Investitionsstau in den Kommunen inzwischen auf 216 Milliarden Euro angewachsen ist, verzeichneten die kommunalen Haushalte 2024 ein Rekorddefizit von 24,3 Milliarden Euro. Für 2025 wird bereits ein Fehlbetrag von fast 32 Milliarden Euro erwartet. Gleichzeitig sollen die kommunalen Investitionen von 38,4 Milliarden Euro im Jahr 2025 auf nur noch 26,7 Milliarden Euro im Jahr 2028 sinken.</p>
<p>Als besonders problematisch erweist sich, dass die finanzielle Schieflage nicht durch mangelnde Einnahmen der Kommunen verursacht wurde. Der Bericht verweist auf stark steigende Kosten, auf neue Aufgaben ohne ausreichende Gegenfinanzierung sowie auf eine unzureichende Weiterleitung von Bundesmitteln durch einzelne Länder. Kommunen werden immer häufiger gezwungen, Bundes- und Landespolitik aus ihren ohnehin überlasteten Haushalten mitzufinanzieren.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 14:08:15 +0200</pubDate>
                <title>Sparkassen missbrauchen das Vertrauen von Verbraucher:innen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sparkassen-missbrauchen-das-vertrauen-von-verbraucherinnen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Es ist ein Skandal, wenn insbesondere Sparkassen und Landesbanken die Zinssätze der Europäischen Zentralbank nicht an ihre Kund:innen weitergeben. Während Direktbanken im Schnitt rund 1 Prozent Zinsen zahlen, sind es bei Sparkassen oft nur 0,4 Prozent. Damit missbrauchen sie das Vertrauen, das Menschen in sie setzen. Vor der Finanzkrise wurden die Zinsen noch weitergegeben. Danach folgte die Niedrigzinspolitik. Und als die Zinsen wieder stiegen, wurde nicht nur die Zinsweitergabe verweigert. Schlimmer noch: Die hohen Kontoführungsgebühren blieben ebenfalls bestehen&quot;, erklärt Isabelle Vandre, Sprecherin für Bekämpfung von Finanzkriminalität und Immobilienspekulation, zur Analyse des Finanzportals Biallo zu den niedrigen durchschnittlichen Tagesgeldzinssätzen von Sparkassen. Vandre weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Banken verdienen daran kräftig: Laut der Bürgerbewegung Finanzwende machten Banken allein im Jahr 2023 durch Zentralbankzinsen Zusatzgewinne in Höhe von 25 Milliarden Euro, die die Banken nicht an Verbraucher:innen weitergegeben haben. Darunter leiden insbesondere Menschen mit geringem Einkommen, da ihnen hohe Grundgebühren mehr abverlangen als Wohlhabenden.</p>
<p>Wo das Gemeinwohlversprechen versagt, braucht es politischen Druck und klare Regeln. Statt Profite auf Kosten der Allgemeinheit zu maximieren, müssen Banken und vor allem die Sparkassen Zinserhöhungen an ihre Kund:innen weitergeben und sozial gedeckelte Basiskonten anbieten."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 15:41:00 +0200</pubDate>
                <title>Blockade der BAföG-Reform verschärft Belastung für viele Studierende</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/blockade-der-bafoeg-reform-verschaerft-belastung-fuer-viele-studierende/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Umfrageergebnisse führen die gefährliche Ignoranz von Forschungsministerin Dorothee Bär schonungslos vor Augen. Während die Ministerin die geplante BAföG-Reform blockiert und zynisch behauptet, mehr Erwerbsarbeit neben dem Studium sei &#039;kein Drama&#039;, belegen die harten Fakten das genaue Gegenteil: Für über ein Drittel der Studierenden ist genau diese Mehrfachbelastung von Studium und Arbeit einer der Hauptgründe für psychische Belastungen und existenzielle Sorgen&quot;, erklärt Nicole Gohlke, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, zur Umfrage der Techniker Krankenkasse zur Belastung von Studierenden. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wer junge Menschen sehenden Auges noch tiefer in den Überlebenskampf und in prekäre Nebenjobs treibt, betreibt vorsätzliche Sabotage an der Gesundheit und der Zukunft einer ganzen Generation."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 15:38:22 +0200</pubDate>
                <title>Ungebremster Anstieg rechter Straftaten muss endlich zu Konsequenzen führen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ungebremster-anstieg-rechter-straftaten-muss-endlich-zu-konsequenzen-fuehren/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Seit Jahren erleben wir einen ungebremsten Anstieg rechter Straftaten und rechter Gewalt, während unser Innenminister diese Entwicklung ignoriert und lieber linke Pappkameraden aufbaut. Entsprechend müssen die Schwerpunkte gesetzt werden: konsequente Entwaffnung der rechten Szene, Vollstreckung der offenen Haftbefehle, Einrichtung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften und Sensibilisierung der Beamtinnen und Beamten, damit sie rechte, rassistische, antisemitische, frauen- und queerfeindliche Taten sicher als solche erkennen können. Besonders besorgniserregend ist auch der starke Anstieg frauenfeindlicher Straftaten. Im Hinblick auf die bevorstehenden CSD-Veranstaltungen müssen die Behörden ein verlässliches Schutzkonzept vorlegen und die Teilnehmenden vor rechten Angriffen schützen. Diese Notwendigkeit wird auch durch den Anstieg der queerfeindlichen Straftaten unterstrichen. Es kann nicht sein, dass der Schutz solcher Veranstaltungen von queeren und antifaschistischen Gruppen übernommen werden muss&quot;, kritisiert Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Vorstellung der neuen Fallzahlen politisch motivierter Kriminalität für das Jahr 2026. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Vor dem Hintergrund dieser dramatischen Entwicklung ist es unverantwortlich, das Bundesprogramm ‚Demokratie Leben!‘ zu schleifen. Über dieses Programm wurden bislang zahlreiche Projekte finanziert, die erwiesenermaßen erfolgreich im Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Frauen- und Queerfeindlichkeit sind. Diesen Projekten Mittel zu kürzen und sie weiter unter Druck zu setzen, ist falsch und gefährlich. Die Bundesregierung ebnet damit den Faschisten den Weg zur Macht. Wir fordern, den Umbau des Programms sofort zu stoppen, die Ergebnisse der laufenden Evaluation abzuwarten und ein Demokratiefördergesetz auf den Weg zu bringen, das Projekte langfristig absichert."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376360</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 15:32:36 +0200</pubDate>
                <title>Abschaffung der Hinterbliebenenrente wäre massiver Angriff auf soziale Absicherung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/abschaffung-der-hinterbliebenenrente-waere-massiver-angriff-auf-soziale-absicherung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Abschaffung der Hinterbliebenenrente wäre ein massiver Angriff auf die soziale Absicherung im Alter und ein Schritt in Richtung der Merz&#039;schen &#039;Basisabsicherung&#039;. Solche Vorschläge folgen einer gefährlichen Logik: Risiken sollen zunehmend vom Sozialstaat auf die Einzelnen verlagert werden. Das bedeutet für die meisten Menschen noch mehr Unsicherheit im Alter. Künftig sollen Ehepartnerinnen und Ehepartner die Folgen eines verpflichtenden Rentensplittings selbst tragen. Das lehnen wir entschieden ab. Hinterbliebenenschutz ist keine Privatsache, sondern ein zentraler Bestandteil unseres Sozialstaats. Die Hinterbliebenenrente schützt Menschen vor sozialem Abstieg nach dem Tod ihres Partners oder ihrer Partnerin. Wer diesen Schutz streicht, ignoriert die Lebenswirklichkeit von Millionen Menschen&quot;, erklärt Sarah Vollath, renten- und alterssicherungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Berichten um eine mögliche Abschaffung der Hinterbliebenenrente. Vollath weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Besonders betroffen sind auch hier wieder Frauen. Noch immer verdienen sie im Durchschnitt weniger, arbeiten häufiger in Teilzeit und übernehmen den Großteil unbezahlter Sorgearbeit. Die Abschaffung der Hinterbliebenenrente würde bestehende Ungleichheiten weiter verschärfen und das Risiko von Armut auch für die Kinder erhöhen. Zwar können durch das Rentensplitting zum Teil höhere eigene Rentenanwartschaften aufgebaut werden, jedoch ersetzen sie keineswegs die Witwenrente. Hier muss man klar mit einer Verschlechterung der Alterssicherung von Frauen rechnen. Sofern man Erwerbsanreize für Frauen setzen möchte, sollte man das lieber mit dem Ausbau von Betreuungsmöglichkeiten anstatt mit weiteren Kürzungen versuchen.</p>
<p>Wir sagen klar: Der Tod eines Partners darf nicht zum Armutsrisiko werden. Statt bewährte soziale Sicherungssysteme zu zerschlagen, müssen wir sie stärken und an die Herausforderungen unserer Zeit anpassen. Solidarität endet nicht mit dem Renteneintritt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376240</guid>
                <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 07:07:47 +0200</pubDate>
                <title>Der Vorschlag, die abschlagsfreie Frühverrentung abzuschaffen, geht völlig an der Realität vorbei!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-vorschlag-die-abschlagsfreie-fruehverrentung-abzuschaffen-geht-voellig-an-der-realitaet-vorbei/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wenn wir mit Blick auf die Rente über ‚besonders langjährig Versicherte‘ sprechen, dann geht es um Menschen, die 45 Jahre lang hart gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben. Für uns als Linke ist klar: Sie sollen auch in Zukunft das Recht haben, frei über ihren Ruhestand entscheiden zu dürfen, denn dafür ist unser Sozialstaat da. Hier darf es keine Einschnitte zugunsten von minimalen Einsparungen geben“, sagt Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Studie der Bertelsmann Stiftung zur Abschaffung der abschlagsfreien Frühverrentung. Vollath weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wer die Bertelsmann-Studie genau liest, bemerkt: Die potentiellen Einsparungen in Höhe von 9,5 Milliarden beziehen sich nicht auf ein Jahr, sondern auf das gesamte Rentenleben eines Jahrgangs. Pro Jahrgang sind das somit lediglich 3 Prozent aller Rentenausgaben – und damit wesentlich weniger, als von den Kürzungsfanatikern der Union zuletzt oft behauptet.</p>
<p>Der Vorschlag, die ‚Rente mit 63‘ abzuschaffen, geht völlig an der Realität vorbei. Denn gerade Beschäftigte, die nach einem harten Arbeitsleben körperlich und mental am Ende sind, können nicht länger weiterarbeiten. Sie würden dennoch früher in Rente gehen und Abschläge in Kauf nehmen müssen. Mittelfristig könnten damit sogar Mehrkosten für die Rentenversicherung entstehen. Doch das wird in der Studie viel zu wenig berücksichtigt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376239</guid>
                <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 07:03:17 +0200</pubDate>
                <title>Die Pflegereform verschlechtert ein System, das schon am Boden liegt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-pflegereform-verschlechtert-ein-system-das-schon-am-boden-liegt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die heftigen Kürzungspläne für Pflegebedürftige und ihren Angehörigen verschlechtern ein System, das schon am Boden liegt. Die Streichungsliste von Gesundheitsministerin Nina Warken muss klar abgelehnt werden. Ansonsten droht noch mehr Altersarmut – sowohl für die Menschen mit Pflegebedarf als auch diejenigen, die sie als Angehörige pflegen. Nicht nur sollen die Eigenanteile erhöht werden, sondern auch die Rentenpunkte für pflegende Angehörige reduziert werden – wer das erwägt, hat wirklich jeglichen sozialen Kompass verloren. In der Folge könnte es dazu führen, dass Angehörige weniger Pflegearbeit übernehmen, weil sie es sich schlicht nicht leisten können. Das wäre ein Bärendienst an allen Pflegebedürftigen, ihren Angehörigen und den klammen Kassen der Kommunen, die am Ende einspringen müssen&quot;, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur geplanten Pflegereform. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die SPD hatte im Wahlkampf noch die Deckelung der Eigenanteile auf 1.000 Euro im Monat versprochen – doch jetzt zeigt sich, dass Finanzminister Lars Klingbeil diese unsoziale Kürzungsliste längst durchgewunken hat: Ein Armutszeugnis für die SPD. Darüber hinaus will die Regierung durch Lohndumping Geld in Pflegeheimen einsparen, indem die Tariftreueregelung für vier Jahre ausgesetzt werden soll - ein Schlag ins Gesicht für Pflegekräfte, die während der Pandemie noch als systemrelevant beklatscht wurden.</p>
<p>Für uns als Linke ist klar, es braucht endlich eine solidarische Pflegevollversicherung. Nur so stoppt man die Unterfinanzierung in der Pflege und korrigiert die zutiefst ungerechte Schieflage der Beitragslast. Anstatt den Missstand der Pflegeversicherung zu verwalten, benötigt es endlich eine wirklich durchfinanzierte Pflegevollversicherung.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-376238</guid>
                <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 06:59:45 +0200</pubDate>
                <title>World Wealth Report: Krisenzeiten für die Mehrheit bedeuten Riesen-Profite für die Überreichen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/world-wealth-report-krisenzeiten-fuer-die-mehrheit-bedeuten-riesen-profite-fuer-die-ueberreichen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Es ist beschämend, dass die Vermögen der Reichen weltweit so stark wie in noch keinem Jahr zuvor angestiegen sind, während die große Mehrheit unter steigenden Energiekosten, Mieten und Lebensmittelpreisen ächzt. Die Zahl der Millionäre in Deutschland ist dabei nicht nur um 11 Prozent auf rund 1,8 Millionen Menschen gestiegen – ihr Vermögen ist zudem in einem Jahr um fast 13 Prozent angewachsen. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander – Krisenzeiten für die Mehrheit bedeuten Riesen-Profite für die Überreichen. Gleichzeitig sinkt die Sparquote der Menschen, was für Krisenzeiten ungewöhnlich ist. Der Großteil der Menschen kann aufgrund der steigenden Preise nicht weiter sparen und braucht dringend Entlastungen&quot;, erklärt Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum World Wealth Report. Reichinnek weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Während fast 14 Millionen Menschen in Armut leben, besitzen die Millionäre in Deutschland ein Gesamtvermögen von unvorstellbaren 6,1 Billionen Euro – das entspricht dem Zwölffachen des gesamten diesjährigen Bundeshaushalts. Diese Zahlen sind ein deutlicher Beleg dafür, dass Marcel Fratzscher vom DIW mit seiner Forderung nach der Wiedereinführung einer Vermögensteuer absolut Recht hat, auch wenn diese aus unserer Sicht noch deutlich weiter gehen müsste – denn Überreiche müssen endlich angemessen an der Finanzierung unseres Gemeinwesens beteiligt werden. Klar ist: Die Regierung treibt mit ihrer Tatenlosigkeit die Gesellschaft immer weiter auseinander. Es wird Zeit, dass sie sich ihrer Aufgabe bewusst wird und nicht nur Politik für ihre reichen Freunde, sondern für die große Mehrheit im Land macht."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-375969</guid>
                <pubDate>Sat, 23 May 2026 16:08:33 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke Im Rat der Stadt Hagen lehnt den Haushalt und insbesondere das HSK 2026 ab. Der Sprecher der Ratsgruppe Rüdiger Hentschel erklärt zu der Ablehnung: </title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-im-rat-der-stadt-hagen-lehnt-den-haushalt-und-insbesondere-das-hsk-2026-ab-der-sprecher-der-ratsgruppe-ruediger-hentschel-erklaert-zu-der-ablehnung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„In diesem Haushaltsentwurf, der zur Abstimmung steht, sind zwar die Kürzungen der Zuschüsse wie zum Beispiel Drachenherz und Wildwasser rausgenommen worden,</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>aber dennoch stehen im Haushaltssicherungskonzept die Streichungen und Kürzungen vom HSK 2024, weshalb wir keine Zustimmung erteilen können. Mit einer Zustimmung würden wir zum Beispiel die Kürzungen des Zuschusses für das Stadttheater um 500.000 Euro im Jahr zustimmen und zementieren.</p>
<p>Dafür stehen wir nicht zur Verfügung.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.dielinke-hagen.de/fileadmin/kvhagen/Nachrichten_Bilder/Haushaltsrede202627.pdf" class="link-download"><strong>Hier die Rede der Ratsgruppe DIELINKE - Hagen</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-375896</guid>
                <pubDate>Sat, 16 May 2026 14:23:34 +0200</pubDate>
                <title>Liebe Gäste unserer Medien,</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/liebe-gaeste-unserer-medien/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>wegen Krankheit kommt es zurzeit bei der Einstellung von Berichten auf unseren Seiten zu Verzögerungen. Wir hoffen, dass wir Sie bald wieder, wie gewohnt, regelmäßig mit Neuigkeiten versorgen können.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir wünschen unserer Webmasterin und allen anderen erkrankten Menschen eine rasche Genesung.</p>
<p>Eure Webmasterin</p>
<p>Michaela Wolframm</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374562</guid>
                <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 11:17:33 +0100</pubDate>
                <title>Saisonarbeitskräfte: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/saisonarbeitskraefte-gleicher-lohn-fuer-gleiche-arbeit/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Anstatt für die Landwirtschaft mit stabilen Erzeugerpreisen Perspektiven zu schaffen, pocht der Bauernverband auf noch stärkere, menschenunwürdige Ausbeutung von Saisonkräften unterhalb des Mindestlohns.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke fordert, die Saisonkräfte als Rückgrat der Landwirtschaft zu stärken und die ausgeweiteten Ausnahmen von der Sozialversicherungspflicht zurückzunehmen", erklärt&nbsp;Marcel Bauer, Obmann im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gutachten des Bauernverbands zum Mindestlohn für Saisonarbeitskräfte.&nbsp;Bauer weiter: "Für uns als Linke gilt: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374561</guid>
                <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 11:15:07 +0100</pubDate>
                <title>Deutsches Schulbarometer: Bildung muss zur echten Gemeinschaftsaufgabe werden!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/deutsches-schulbarometer-bildung-muss-zur-echten-gemeinschaftsaufgabe-werden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecherin für Bildung und Wissenschaft, zum Deutschen Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung, wonach die psychische Belastung bei Kindern und Jugendlichen erstmals nach der Pandemie wieder angestiegen ist:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn die Bundesregierung vor vollen Klassen, Unterrichtsausfall und ständigem Personalmangel kapituliert, darf sie sich nicht wundern, wenn Kinder und Jugendliche von Stress, Angst und dem Gefühl, permanent funktionieren zu müssen, berichten. Eine Schule, die Kinder erschöpft statt zu stärken, ist das Ergebnis politischer Entscheidungen, nicht individueller Schwächen. Statt weiter an einem kaputtgesparten System herumzudoktern, braucht es endlich kleinere Klassen, eine Lehrkräfteoffensive, flächendeckende Schulsozialarbeit und die Abschaffung des Kooperationsverbots, damit Bildung zur echten Gemeinschaftsaufgabe wird. Der Bund muss aufhören, sich bei Gestaltung und Finanzierung von Bildung wegzuducken, sondern Verantwortung übernehmen. Ansonsten bleibt dieses Schulbarometer nicht der letzte Warnschuss, sondern wird zu einem weiteren Protokoll eines kollabierenden Bildungssystems.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374524</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 11:09:07 +0100</pubDate>
                <title>Psychotherapie: Honorarkürzungen müssen zurückgenommen werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/psychotherapie-honorarkuerzungen-muessen-zurueckgenommen-werden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband</author>
                <description>&quot;Dass der Rotstift gerade hier angesetzt wird, ist angesichts der Krise der mentalen Gesundheit im Land fatal. Die Folgekosten von Nicht-Behandlungen und Chronifizierung sind schon jetzt immens – für die Betroffenen, die Sozialkassen und den Arbeitsmarkt. Einsparungen bei ambulanten Therapien heute führen häufig zu teureren Krankenhausbehandlungen morgen. Statt nur auf Spareffekte zu schielen, brauchen wir solidarische Lösungen, um die Versorgungskrise im Bereich der psychischen Erkrankungen zu lösen. Hohe Einkommen und Kapitalerträge müssen in die Finanzierung einbezogen werden. Es muss eine therapeutische Grundversorgung für alle geben, die sie brauchen. Das darf nicht vom Versicherungsstatus oder Kontostand abhängen.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dass der Rotstift gerade hier angesetzt wird, ist angesichts der Krise der mentalen Gesundheit im Land fatal. Die Folgekosten von Nicht-Behandlungen und Chronifizierung sind schon jetzt immens – für die Betroffenen, die Sozialkassen und den Arbeitsmarkt. Einsparungen bei ambulanten Therapien heute führen häufig zu teureren Krankenhausbehandlungen morgen. Statt nur auf Spareffekte zu schielen, brauchen wir solidarische Lösungen, um die Versorgungskrise im Bereich der psychischen Erkrankungen zu lösen. Hohe Einkommen und Kapitalerträge müssen in die Finanzierung einbezogen werden. Es muss eine therapeutische Grundversorgung für alle geben, die sie brauchen. Das darf nicht vom Versicherungsstatus oder Kontostand abhängen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374523</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 11:05:49 +0100</pubDate>
                <title>Biometrische Überwachung durch BKA und Bundespolizei: Gezielter Angriff auf Grundrechte</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/biometrische-ueberwachung-durch-bka-und-bundespolizei-gezielter-angriff-auf-grundrechte/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Pläne von Innenminister Dobrindt und Justizministerin Hubig zur biometrischen Überwachung durch BKA, Bundespolizei und BAMF mithilfe Künstlicher Intelligenz sind ein gezielter Angriff auf die Grundrechte. Das Vorhaben ist mit Blick auf die europäische KI-Verordnung äußerst zweifelhaft und ebnet den Weg für eine unkontrollierte Massenüberwachung“, sagt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Ausweitung der digitalen Befugnisse für BKA, Bundespolizei und BAMF. Bünger weiter: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dass die Bundesregierung solche KI-Systeme nun fest in der Sicherheitsarchitektur verankern will, ist ein riskanter Irrweg. Expert:innen haben immer wieder deutlich gemacht: Diese Art der digitalen Aufrüstung ist mit dem europäischen Recht kaum vereinbar und gefährdet die Freiheit aller.<br><br>Besonders perfide zeigt sich ein bekanntes sicherheitspolitisches Muster der Bundesregierung beim geplanten massenhaften Abgleich biometrischer Daten von Geflüchteten. Dobrindt testet die schwerwiegendsten Eingriffe zuerst an Schutzsuchenden aus, um sie später schrittweise auf alle auszuweiten. Menschen auf der Flucht dürfen aber nie zum Versuchsobjekt für autoritäre Überwachungstechniken werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374489</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 11:09:31 +0100</pubDate>
                <title>Linke fordert nach Skandal um Buchhandlungspreis Rücktritt von Wolfram Weimer</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-fordert-nach-skandal-um-buchhandlungspreis-ruecktritt-von-wolfram-weimer/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die heutige Enthüllung, dass der Kulturstaatsminister vor Wochen in Absage-E-Mails an die betroffenen Buchhandlungen wahrheitswidrig behauptet hatte, ihre Nichtberücksichtigung für den renommierten Buchhandlungspreis wäre auf eine Entscheidung der unabhängigen Jury zurückgegangen, bringt das Fass zum Überlaufen. Der Jury, die im Gegenteil an der Nominierung bewusst festgehalten hatte, die Verantwortung für die eigene politische Entscheidung zuzuschustern, ist feige und respektlos. Wer sich jeglicher Verantwortung, öffentlichen Debatten und gerichtlicher Kontrolle durch Lügen zu entziehen versucht, ist ungeeignet für das Amt eines Staatsministers“, erklärt David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag. Schliesing weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich begrüße sehr, dass die drei ausgeschlossenen Buchhandlungen, von denen zwei sogar als ‚besonders herausragende Buchhandlungen‘ prämiert worden wären, Klage gegen Weimer als Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und das Bundesamt für Verfassungsschutz vor den Verwaltungsgerichten Berlin und Köln eingereicht haben. Es muss verhindert werden, dass künftig die Bundesregierung mit Hilfe des Geheimdienstes massiv die Kunst- und Kulturfreiheit beschneidet.</p>
<p>Weimer betreibt seit Amtsantritt rechte Cancel-Culture. Daran ändern auch seine Versuche, den Skandal herunterzuspielen, nichts. Nachdem er vor ein paar Tagen den Einsatz des rechtsstaatswidrigen ‚Haber-Verfahrens‘ noch als Standardinstrument bei allen Förderungen und Auszeichnungen in seinem Verantwortungsbereich angekündigt hatte, versucht er nun den Geheimdiensteinsatz nur noch als Ausnahme darzustellen. Auch die Behauptung, seine Amtsvorgängerin Claudia Roth hätte das Verfahren ebenfalls angewandt, ist eine bewusste Verdrehung der Tatsachen.</p>
<p>Der Wolfram-Weimer-Albtraum muss ein Ende haben. Erst massive Interessenkonflikte als Miteigentümer der Weimer Media Group und Urheberrechtsverstöße bei The European, dann die Beschädigung der Unabhängigkeit der Berlinale durch Einmischung und nun ein Buchhandlungspreis, bei dem politische Kontrolle erneut über kulturelle Freiheit gestellt wird. In anderen Zeiten hätte ein Minister schon lange Konsequenzen aus seinen Skandalen gezogen. Wer so in die Kunst- und Kulturfreiheit hineindirigiert und auch noch unehrlich agiert, ist als Kulturstaatsminister nicht tragbar. Alles andere als der sofortige Rücktritt Wolfram Weimers wäre ein weiterer Skandal.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374487</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 11:07:15 +0100</pubDate>
                <title>Energiepreissteigerungen: gegen Tankstellenoligopol vorgehen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/energiepreissteigerungen-gegen-tankstellenoligopol-vorgehen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Dass Tankstellen nur noch einmal täglich ihre Spritpreise erhöhen dürfen, ist überfällig. Die Empfehlungen des Bundeskartellamts, die Preissetzung an Tankstellen schärfer zu regulieren und gegen das Tankstellenoligopol vorzugehen, liegen schon seit Jahren auf dem Tisch. Hier handelt die Bundesregierung viel zu spät&quot;, erklärt Jörg Cezanne, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den angekündigten Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Energiepreissteigerungen. Cezanne weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Deutschlands Zusage, sich nun doch an der international koordinierten Freigabe von Erdöl und Öl-Produkten aus nationalen Reserven zu beteiligen, ist zu begrüßen. Der angekündigte deutsche Beitrag von 19,5 Millionen Barrel am Gesamtvolumen von 400 Millionen Barrel erscheint im Verhältnis zur deutschen Wirtschaftsleistung jedoch sehr gering. Die internationale Solidarität in Krisenzeiten sollte der Bundesregierung mehr wert sein. Der Rückgriff auf die Reserve zeigt, wie wichtig eine öffentlich-rechtlich verwaltete Erdölreserve ist. Kritische Infrastruktur gehört in die öffentliche Hand. Das ist eine Versicherung gegen internationale Krisen.</p>
<p>Abhängig von der Wirksamkeit der Ankündigungen sind weitere Maßnahmen nötig, die die Preise an der Tankstelle schnell senken: Wir als Linke fordern einen Ölpreisdeckel, der ab der Raffinerie für die zentralen Erdölerzeugnisse gelten soll. Über eine Preiskontrolle soll dann die Weitergabe des Preisnachlasses bis zur Zapfsäule garantiert werden. Bei der genauen Ausgestaltung des Modells kann man sich an Luxemburg oder an Belgien orientieren."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374486</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 11:03:23 +0100</pubDate>
                <title>Kulturstaatsminister Weimer ist eine absolute Fehlbesetzung und Gefahr für die Kunst- und Kulturfreiheit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kulturstaatsminister-weimer-ist-eine-absolute-fehlbesetzung-und-gefahr-fuer-die-kunst-und-kulturfreiheit/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Absage der Preisverleihung des Deutschen Buchhandlungspreises im Rahmen der Leipziger Buchmesse am 19. März durch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dieser Kulturstaatsminister ist eine absolute Fehlbesetzung und Gefahr für die Kunst- und Kulturfreiheit hierzulande. Nachdem er bereits die Berlinale mit seiner politischen Einflussnahme an den Rand des Untergangs gebracht hatte, zündelte Weimer jetzt beim Deutschen Buchhandlungspreis weiter und schädigt damit nicht nur den Preis, sondern auch die Branche nachhaltig. Dass eine angemessene und würdige Preisverleihung nicht mehr möglich ist, geht einzig auf Weimers Kappe und muss Konsequenzen haben. Seine politisch motivierte Streichung von drei Jury-Vorschlägen muss umgehend rückgängig gemacht werden. Eine politische Einflussnahme des Staates auf die Kunst- und Kulturfreiheit verbietet sich. Und erst recht eine Bespitzelung von Buchläden, die sich mehr um die Förderung einer vielfältigen Kultur verdient gemacht haben, als der zuständige Minister, durch den Geheimdienst.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374485</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 10:59:50 +0100</pubDate>
                <title>Starker Sozialstaat: Verbändevorstoß genau das richtige Signal</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/starker-sozialstaat-verbaendevorstoss-genau-das-richtige-signal/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Wir als Linke sagen klar: Nicht Bürgergeldempfangende, Rentner:innen oder Teilzeitkräfte sind das Problem. Das Problem sitzt ganz oben – bei denen, die ihren Reichtum verteidigen und gleichzeitig nach unten treten. Während Superreiche immer reicher werden, kürzt die Regierung beim Sozialstaat und lässt die arbeitenden Menschen die Rechnung zahlen lassen – obwohl genau sie dieses Land jeden Tag am Laufen halten. Das ist knallharte Klassenpolitik von oben&quot;, erklärt Cansin Köktürk, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Verbändebündnis für einen starken Sozialstaat. Köktürk weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Sozialstaat kaputtspart, stellt sich nicht nur gegen soziale Gerechtigkeit, sondern gegen die Grundlage unserer Demokratie und Grundprinzipien des Grundgesetzes. Wir stellen uns dieser Politik entgegen – zusammen mit Gewerkschaften, Sozialverbänden und den Betroffenen. Der Vorstoß von VdK, Caritasverband, ver.di und BUND ist genau das richtige Signal, welches wir ausdrücklich begrüßen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374484</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 10:56:37 +0100</pubDate>
                <title>Diskriminierung darf nicht ohne Konsequenzen bleiben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/diskriminierung-darf-nicht-ohne-konsequenzen-bleiben/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Wenn über neun Millionen Menschen in Deutschland Diskriminierung erleben und nur 2,6 Prozent von ihnen rechtliche Schritte dagegen einleiten, ist das ein Armutszeugnis für den Rechtsstaat. Viele Betroffene fühlen sich offenbar so wenig geschützt, dass sie gar nicht erst versuchen, ihre Rechte durchzusetzen. Das liegt auch an den Schwächen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, das dringend evaluiert und reformiert werden muss&quot;, erklärt Aaron Valent, Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) zu Diskriminierungserfahrungen. Valent weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Seit Jahren ist bekannt, dass es Schutzlücken gibt und Betroffene große Hürden zu überwinden haben, um ihre Rechte einzuklagen. Trotzdem ist politisch viel zu wenig passiert. Zu einem wirksameren Antidiskriminierungsrecht gehören längere Fristen für Betroffene, ein Verbandsklagerecht, damit Diskriminierung auch ohne persönliches Prozessrisiko verfolgt werden kann, und ein deutlich stärkerer Schutz, auch beim Zugang zu Wohnungen, Arbeit und Dienstleistungen. Betroffene müssen geschützt werden. Diskriminierung darf nicht ohne Konsequenzen bleiben."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374483</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 10:54:27 +0100</pubDate>
                <title>Spahn-Maskendeals: Untersuchungsausschuss jetzt!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/spahn-maskendeals-untersuchungsausschuss-jetzt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einstellung des Verfahrens gegen Jens Spahn im Zusammenhang mit Maskenkäufen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Entscheidung der Berliner Generalstaatsanwaltschaft beendet das Maskendebakel um Jens Spahns Beschaffungspolitik keineswegs. Vielmehr wird deutlich, wie dringend vollständige Transparenz über Verträge, Entscheidungen und persönliche Verantwortlichkeiten des heutigen Unions-Fraktionsvizes nötig ist. Es kann nicht sein, dass Spahn Milliarden an Steuergeldern verbrennt und damit einfach davonkommt. Über 170 Strafanzeigen gegen Spahn sind ein klarer politischer Auftrag, seine Verflechtungen endlich aufzuklären. Und zwar in einem Untersuchungsausschuss.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374461</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:04:08 +0100</pubDate>
                <title>Milliardäre besteuern, Kommunen stärken!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/milliardaere-besteuern-kommunen-staerken/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vermögensteuer würde nur die Reichsten treffen – aber allen zugutekommen. Denn die Einnahmen würden dorthin fließen, wo sie gebraucht werden: zu Ländern und Kommunen. Milliarden könnten endlich in Schulen, Kitas, Nahverkehr und bezahlbare Wohnungen investiert werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt. Aber der Reichtum gehört nur wenigen. Während die ärmere Hälfte der Bevölkerung gerade einmal 1 Prozent des Vermögens besitzt, hält das reichste 1 Prozent fast 40 Prozent. Beim Unternehmensvermögen ist die Schieflage noch extremer: 88 Prozent gehören dem reichsten 1 Prozent, die untere Hälfte nur 0,3 Prozent.</p>
<p>Diese Vermögensungleichheit ist das Ergebnis politischer Entscheidungen. 1997 wurde die Vermögensteuer ausgesetzt. Seitdem wurden Kapitalerträge günstiger besteuert und Milliarden-Erbschaften weitgehend verschont. Dem Staat gehen seither Milliarden durch die Lappen. Das Ergebnis: Während eine typischen Mittelstandsfamilie heute rund 43 Prozent ihres Einkommens als Steuern abführt, zahlen Milliardäre effektiv nur etwa 25 Prozent. In Deutschland zahlt die arbeitende Mitte also mehr als diejenigen, die von gigantischen Vermögen leben.</p>
<p>Genau hier setzt der Antrag zur Einführung einer <a href="https://vermoegensteuer.dielinkebt.de/" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Vermögensteuer</u></a> an, den wir als Die Linke im Bundestag heute im Parlament einbringen. Denn klar ist, dass auch die Superreichen ihren fairen Anteil zum Gemeinwesen beitragen müssen. Unser Konzept sieht vor, dass die Vermögensteuer erst ab einem Nettovermögen von 1 Million Euro greifen würde. Für Betriebsvermögen gilt ein Freibetrag von 5 Millionen Euro, um Unternehmen nicht zu stark zu belasten. Betroffen wären damit nur die reichsten 2 Prozent der Bevölkerung.</p>
<p>Nach unserem Konzept würden diejenigen, die am meisten haben, auch am stärksten besteuert: Multimillionäre und Milliardäre. Vermögen ab 1 Milliarde Euro sollen mit einem Satz von 12 Prozent besteuert werden, um Milliardenvermögen umzuverteilen. Denn extreme Vermögenskonzentration ist nicht nur ein soziales Problem, sondern auch ein Demokratie-Problem.</p>
<p>Denn wenn wenige Menschen immer größere Vermögen anhäufen, wächst auch ihre politische Macht. Das wiederum stärkt rechtsradikale Kräfte und sorgt dafür, dass die Interessen der Superreichen durch Lobbyismus politisch überrepräsentiert sind. Zu viel Reichtum in zu wenigen Händen gefährdet daher die Demokratie.</p>
<p>Eine Vermögensteuer würde nach konservativer Schätzung mindestens 100 Milliarden Euro im Jahr einbringen. Mit diesem Geld ließen sich hunderttausende Wohnungen bauen, der öffentliche Nahverkehr könnte massiv ausgebaut oder sogar kostenlos werden. Schulen und Kitas könnten endlich genug Personal bekommen. Und die Kommunen könnten aus der Finanznot geholt werden.</p>
<p>Allein Baden-Württemberg könnte mit rund 14,5 Milliarden Euro zusätzlich rechnen, etwa 1.300 Euro pro Einwohner. Sachsen-Anhalt bekäme etwa 2,3 Milliarden Euro, rund 1.100 Euro pro Kopf. Insgesamt würden die Einnahmen der Länder im Schnitt um etwa 20 Prozent steigen.</p>
<p>Während sich Vermögen immer stärker an der Spitze konzentrieren, fehlt vielen Kommunen das Geld für Lehrkräfte, für bezahlbaren Wohnraum, für Bus und Bahn oder Schwimmbäder und Sportanlagen. Eine Vermögensteuer würde genau hier ansetzen: Sie belastet nur die Reichsten und bringt gleichzeitig erhebliche Einnahmen für Länder und Kommunen – also dorthin, wo Veränderungen im Alltag direkt spürbar sind. Auch die Reichsten müssen ihren faire Anteil dazu leisten, dass dieses Land funktioniert. Deswegen: Vermögensteuer jetzt!</p>
<p><strong>Hier geht es zum Antrag: "</strong><a href="https://vermoegensteuer.dielinkebt.de/files/2104029.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"><strong><u>Vermögensteuer wieder erheben – Länderfinanzen nachhaltig sichern</u></strong></a><strong>"</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374460</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:01:25 +0100</pubDate>
                <title>Energiekonzerne: Übergewinne abschöpfen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/energiekonzerne-uebergewinne-abschoepfen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Es darf nicht sein, dass Energiekonzerne durch diesen neuen Krieg, wie schon durch den Ukrainekrieg, riesige Gewinne einfahren, während zig Millionen Menschen, die pendeln oder heizen müssen, dafür blechen. Die Energiekonzerne nutzen die momentane Unsicherheit schamlos aus. Dagegen muss die Bundesregierung sofort eine neue Übergewinnsteuer einführen&quot;, erklärt Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag. Görke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Mit dem EU-Energiekrisenbeitragsgesetz von 2022 liegt bereits ein Instrument vor, das zügig reaktiviert werden kann. Allerdings sollte der Steuersatz deutlich höher als die damaligen 33 Prozent liegen, um Übergewinne tatsächlich wirksam abschöpfen zu können. Die abschreckende Wirkung einer Übergewinnsteuer kann die Preisspekulation an der Zapfsäule eindämmen. Tanken und Heizen müssen bezahlbar bleiben."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374459</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 08:59:17 +0100</pubDate>
                <title>Paralympische Spiele: Ein Beispiel dafür, wie Inklusion und Teilhabe funktionieren können</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/paralympische-spiele-ein-beispiel-dafuer-wie-inklusion-und-teilhabe-funktionieren-koennen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Am heutigen Freitag werden in Verona die Paralympischen Winterspiele eröffnet – leider ohne olympischen Frieden in der Welt. Ich freue mich sehr auf die Spiele und ich hoffe, dass sie die öffentliche Aufmerksamkeit erhalten, die die Sportlerinnen und Sportler mit ihren Höchstleistungen verdienen“, sagt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum morgigen Start der Paralympischen Winterspiele. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Paralympischen Spiele sind ein Beispiel dafür, wie Inklusion und Teilhabe funktionieren können. Doch sie erinnern uns auch daran, dass es noch viel zu tun gibt. Die Bundesregierung plant gerade eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes, die der Wirtschaft einen Freifahrtschein ausstellen und von nahezu jeder Verpflichtung im Bereich Barrierefreiheit entbinden soll. Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Menschen mit Behinderungen – und damit auch für unsere paralympischen Athletinnen und Athleten, denen wir in den kommenden Tagen zujubeln werden. Das können und werden wir als Linke nicht zulassen.</p>
<p>Ich unterstütze ausdrücklich die Forderung der Athletinnen und Athleten, die Zahl der paralympischen Kaderplätze aufzustocken. Wenn man die Sommer- und Winterspiele zusammennimmt, dann haben wir 200 paralympische Athletinnen und Athleten aus Deutschland. Also sollten wir auch 200 Kaderplätze haben – mindestens. Der paralympische Sport wächst und entwickelt sich rasant. Es wird höchste Zeit, dass er auch seinen gerechten Anteil an der Spitzensportförderung des Bundes erhält. Die UN-Behindertenrechtskonvention muss endlich ohne Abstriche umgesetzt werden – auch im Sport.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 08:57:01 +0100</pubDate>
                <title>Spritpreise: Bundesregierung sind Belastungen der breiten Mehrheit egal</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/spritpreise-bundesregierung-sind-belastungen-der-breiten-mehrheit-egal/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den infolge des Irankriegs steigenden Spritpreisen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dass die Bundesregierung erst knapp eine Woche nach Beginn der Bombardierung des Iran eine Arbeitsgruppe zur Prüfung der explodierenden Spritpreise einrichtet, ist eine Frechheit. Und so lange die Bundesregierung und Frau Reiche nur prüfen, passiert überhaupt nichts für die Menschen im Land, die mit dem Auto zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren müssen. Mit jedem weiteren Tag Verzug zahlen sie an der Zapfsäule mit für die dreisten Extra-Gewinne der Konzerne. Wäre am Sonntag keine Landtagswahl, gäbe es diese Arbeitsgruppe vermutlich jetzt noch nicht.</p>
<p>Die Bundesregierung zeigt immer wieder eindrucksvoll, dass ihr die Belastungen der breiten Mehrheit komplett egal sind. Auf die reduzierte Stromsteuer, eine im Koalitionsvertrag versprochene Maßnahme, warten Mittelstand, Handwerk, Verbraucherinnen und Verbraucher bis heute vergeblich. Auch hier lässt die Regierung die Menschen wieder mal im Stich. Neben der Stromsteuersenkung für alle fordern wir eine Energiepauschale, die an alle Haushalte direkt ausgezahlt wird und unmittelbar Entlastung beim Bezahlen bringt – ob beim Tanken oder dem Lebensmitteleinkauf. Den Konzernen muss außerdem klar signalisiert werden, dass ihre ungerechtfertigten Übergewinne abgeschöpft werden, denn laut Experten ist der aktuelle Preissprung noch nicht durch den Irankrieg zu rechtfertigen. Eine Bundesregierung, die sich um die Menschen kümmert, die ohnehin schon seit Jahren unter der Preisentwicklung leiden, wäre schon längst tätig geworden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374457</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 08:54:54 +0100</pubDate>
                <title>Pflegenotstand: Bundesregierung sieht tatenlos zu</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pflegenotstand-bundesregierung-sieht-tatenlos-zu/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Evelyn Schötz, Sprecherin für Pflege der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Studie der Krankenkasse DAK zum Thema Pflege:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Spätestens bei diesen Zahlen müssten bei der Bundesregierung alle Alarmglocken läuten. Die Studie zeigt es Schwarz auf Weiß: Pflege führt für immer mehr Menschen in die Armut. Um die Armutsfalle Pflege zu überwinden, brauchen wir eine solidarische Pflegevollversicherung, die die Eigenanteile deutlich senkt. Die Reformpläne der Bundesregierung richten sich aber zuerst nach den Interessen der Wirtschaft, die Situation der Betroffenen ist nachrangig. Wir steuern mit offenen Augen auf einen Pflegenotstand zu und die Bundesregierung sieht tatenlos zu.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374456</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 08:51:40 +0100</pubDate>
                <title>Krankenhausreform: Bundesregierung verschärft den Personalnotstand!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/krankenhausreform-bundesregierung-verschaerft-den-personalnotstand/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die heute vom Bundestag beschlossenen Änderungen an der Krankenhausreform werden den Personalnotstand an den Kliniken verschärfen, befürchtet Ines Schwerdtner, die Vorsitzende der Partei Die Linke. Statt an den Symptomen herumzudoktern, muss die Bundesregierung endlich die Ursachen der Krise bekämpfen und den Gewinndruck von den Krankenhäusern nehmen, so Schwerdtner.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die paar Nachbesserungen bei der Krankenhausreform machen das Vorhaben nicht besser und retten langfristig kein einziges Krankenhaus vor der Schließung. Anstatt die Kliniken vom Profitdruck zu befreien, gibt es ein paar Placebos mit gefährlichen Nebenwirkungen.</p>
<p>Die geplante Kombination aus Fallpauschalen und „Pseudo-Vorhaltefinanzierung“ macht es für Krankenhäuser attraktiv, möglichst viele Patienten mit möglichst wenig Personal zu betreuen. Dadurch steigt die ohnehin krasse Arbeitsbelastung der Pflegekräfte weiter. Die Folgen sind jetzt schon klar: Immer mehr Beschäftigte werden den Beruf wechseln oder in Teilzeit gehen, weil der Stress unerträglich wird. Die Bundesregierung verschärft den Personalnotstand weiter und gefährdet so die Versorgung der Patienten!</p>
<p>Statt an den Symptomen herumzudoktern, muss die Bundesregierung endlich die Ursachen der Krise bekämpfen und den Gewinndruck von den Krankenhäusern nehmen. Die Gier nach Profiten und der Zwang zur Kosteneffizienz um jeden Preis haben unser Gesundheitssystem ausgehöhlt und korrumpiert. Krankenhäuser sollen keine Gewinne machen, sondern Patienten gesund. Die Gesundheitsministerin muss die gesamten Personalkosten aus den Fallpauschalen herausnehmen. Die Krankenkassen müssen die Personalkosten vollständig übernehmen, damit diese auf den Kosten nicht sitzenbleiben und deshalb versuchen, Löhne und Personalschlüssel zu drücken."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374433</guid>
                <pubDate>Sun, 08 Mar 2026 13:45:35 +0100</pubDate>
                <title>Frauenkampftag: Gleichstellung geht nur mit sozialer Sicherheit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/frauenkampftag-gleichstellung-geht-nur-mit-sozialer-sicherheit/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Gleichstellung scheitert nicht am fehlenden Wissen, sondern am fehlenden politischen Willen. Die Folgen im Alltag: zu wenig Schutz vor Gewalt, zu wenig Geld auf dem Konto, zu wenig Zeit zum Leben“, erklärt Kathrin Gebel, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Weltfrauentag am 8. März. Gebel weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Nicht ein einziges Land der Welt hat die vollständige rechtliche Gleichstellung erreicht, vermeldet die UNO – auch für Deutschland ein Armutszeugnis. Auch hier wird Gleichstellung ständig vertagt. Es ist kein akzeptabler Zustand, dass Frauen weiterhin 16 Prozent weniger Lohn erhalten, den Großteil der unbezahlten Sorgearbeit tragen, dadurch häufiger in Teilzeit und Minijobs landen – und schließlich besonders stark von Altersarmut betroffen sind.</p>
<p>Der Frauenstreik am 9. März richtet sich gegen eine Gesellschaft, die auf der Arbeit von Frauen aufbaut, sie aber gleichzeitig abwertet, unsichtbar macht und im Zweifel nicht schützt. Er ist der Protest gegen Gewalt, gegen ökonomische Abhängigkeit und gegen eine Politik, die Gleichstellung seit Jahren vertagt.</p>
<p>Wir brauchen einen Gewaltschutz, der überall erreichbar und verlässlich finanziert ist. Wir brauchen faire Löhne, mehr Tarifbindung und die Aufwertung von Sorgearbeit. Und wir brauchen eine Politik, die Gleichstellung nicht weiter auf später schiebt, sondern jetzt liefert.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374304</guid>
                <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 12:16:43 +0100</pubDate>
                <title>Neue Grundsicherung: Wir dürfen nicht zulassen, dass Armut zur Normalität wird</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/neue-grundsicherung-wir-duerfen-nicht-zulassen-dass-armut-zur-normalitaet-wird/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Cansin Köktürk, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur morgigen Abstimmung über die neue Grundsicherung:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die versprochenen üppigen Milliardenbeträge, welche sich laut Union beim Bürgergeld einsparen ließen, entpuppen sich schon jetzt als dreiste Lüge. Bereits 2028 kostet die neue Reform mehr als sie einspart, unter anderem aufgrund des höheren Personalbedarfs. Es war ein durch und durch schäbiges Spiel, das die Union hier gespielt hat, als sie Bürgergeldbeziehende zum angeblich faulen und arbeitsunwilligen Sündenbock machte. Auch trotz massiver Kritik seitens Betroffener, Gewerkschaften, Sozialverbänden, Betroffeneninitiativen und sogar der Personalräte der Jobcenter will die Bundesregierung ihr Vorhaben durchsetzen und Bürgergeldbeziehende zukünftig noch mehr unter Druck setzen. Wenn Leistungen aber gekürzt oder verschärft werden, bedeutet das mehr Angst für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Alleinerziehende oder auch kranke Menschen. Wenn eine Grundsicherung nicht reicht, bedeutet das mehr Not, Hunger und Unsicherheit. Wir als Politiker:innen müssen Menschen auffangen, nicht fallen lassen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Armut zur Normalität wird. Diese Reform betrifft uns alle.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374303</guid>
                <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 12:14:02 +0100</pubDate>
                <title>Energiepreise: Bevölkerung vor Preis-Schocks schützen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/energiepreise-bevoelkerung-vor-preis-schocks-schuetzen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Menschen in Deutschland sind jetzt schon an ihrer Belastungsgrenze. Die Bundesregierung ist in der Verantwortung schleunigst dafür zu sorgen, dass die Energiepreise in Deutschland nicht wieder exorbitant in die Höhe schießen und die Inflation weiter anheizen. Langfristig kann das nur durch den konsequenten Ausstieg aus den Fossilen, Ausbau der Erneuerbaren und die Elektrifizierung von Verkehr und Wärme gelingen. Diese Bundesregierung steuert aber aktuell in die gegenteilige Richtung. Ministerin Reiche hat offensichtlich keinen Plan, die Bevölkerung langfristig vor solchen Preis-Schocks zu schützen, und macht stattdessen der Gaslobby ein Geschenk nach dem anderen. Das wird nicht nur die Umwelt, sondern vor allem die Verbraucher:innen schmerzlich belasten&quot;, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten auf Energiepreise in Deutschland. Pellmann:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Von dieser Bundesregierung sind keine Maßnahmen zu erwarten, die ihre Konzern-Buddys auch nur im Geringsten belasten. Dabei ist es doch augenscheinlich, dass Öl- und Gaskonzerne - wie nach dem Angriff auf die Ukraine - die Notlage ausnutzen werden, um massive Übergewinne zu scheffeln. Die Bundesregierung hat bis heute kein Interesse, eine Übergewinnsteuer als festes Instrument gegen Krisengewinner einzuführen, dabei könnte bereits die Ankündigung eine abschreckende Wirkung entfalten. Wo der Markt versagt, muss der Staat regulierend eingreifen, etwa mit strategischen Energiereserven, statt wie Reiche ausschließlich auf den Markt zur Befüllung der Gasspeicher im Sommer zu setzen. Aber selbst für schnelle und unkomplizierte Entlastungen für kleine Unternehmen und Privathaushalte fehlt dieser Bundesregierung der Wille: Sie könnte etwa endlich die Stromsteuer für alle absenken, das versprochene Klimageld auszahlen und eine Mehrwertsteuersenkung auf Energie mit einer funktionierenden staatlichen Preisaufsicht einführen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374275</guid>
                <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 13:27:28 +0100</pubDate>
                <title>Nein zum französisch-deutsch-europäischen Atomwaffenprojekt!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nein-zum-franzoesisch-deutsch-europaeischen-atomwaffenprojekt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ulrich Thoden, Verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Plänen der französischen und deutschen Regierung für ein französisch-deutsch-europäisches Atomwaffenprojekt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Offensichtlich hat die Bundesregierung dem französischen Präsidenten zugesagt, sich am Konzept der ‚fortgeschrittenen Abschreckung‘ zu beteiligen. Nach zunächst Gemeinsamen Atomwaffen-Manövern könnte demnach eine Stationierung von französischen Atomwaffen in Deutschland folgen. Die Entscheidung über deren möglichen Einsatz verbliebe dennoch beim französischen Präsidenten. Dieser kündigte zudem an, sein Atomwaffenarsenal aufzustocken, ließ jedoch im Unklaren, wie stark. Die Einladung Frankreichs auch an andere EU-Länder zeigt, dass es im Kern um ein französisch-europäisches Atomwaffenprojekt geht. Dieses sei ausdrücklich ergänzend zur nuklearen Komponente der NATO zu verstehen. Allerdings sei Deutschland laut Macron dabei der ‚Schlüsselpartner‘. Die Linke lehnt ein französisch-deutsch-europäisches Atomwaffenprojekt und seine Folgen klar ab, nicht zuletzt erhöht sich die Gefahr, bevorzugtes Angriffsziel zu werden. Ebenfalls nicht übersehen werden sollte, dass - wie in Frankreich üblich - das Atomwaffenprogramm ausdrücklich verbunden ist mit der weiteren Atomkraftwerksnutzung. Weder Atomwaffen noch Atomkraftwerke sind sinnvoll, sicher oder nachhaltig. Es darf keine Stationierung von Atomwaffen hierzulande geben. Statt sich an dem französischen Atomwaffen-Aufrüstungsprogramm zu beteiligen, sollte die Bundesrepublik den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen und dafür sorgen, dass die bisher hier stationierten US-Atomwaffen abgezogen werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374274</guid>
                <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 13:24:51 +0100</pubDate>
                <title>Soziale Verteilungsgerechtigkeit jetzt!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/soziale-verteilungsgerechtigkeit-jetzt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Koalition hat zu Anfang der Legislatur eine steuerliche Entlastung für kleine und mittlere Einkommen versprochen, für die es jetzt Zeit wird. Stattdessen stellen CDU und SPD mit der Verschiebung des Spitzensteuersatzes eine Entlastung für Menschen mit einem Einkommen über 70.000 Euro im Jahr in Aussicht. Das betrifft die obere Mittelschicht  – doch wo bleibt die Entlastung für die Kassiererin, den Pfleger und die Erzieherin?“, so Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Plänen zur Reform der Einkommensteuer. Achelwilm weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Grundfreibetrag muss hoch, um Menschen mit kleinen Einkommen zu entlasten. Zudem muss eine Verschiebung des Spitzensteuersatzes zwingend mit einer Erhöhung einhergehen: Wir als Linke schlagen 53 statt 42 Prozent vor. Zusätzlich fordern wir eine Reichensteuer mit klarer Staffelung: 60 Prozent ab einem jährlichen Einkommen von 250.000 Euro – davon betroffen wäre das reichste 1 Prozent in Deutschland – sowie 75 Prozent ab einer Million. Soziale Verteilungsgerechtigkeit darf nicht länger unter die Räder kommen, wir brauchen sie dringend.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374255</guid>
                <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 18:36:21 +0100</pubDate>
                <title>AfD-Urteil bedeutet keine politische Entlastung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/afd-urteil-bedeutet-keine-politische-entlastung/</link>
                
                <description>„Im Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht Köln wurde ausschließlich geprüft, ob das Bundesamt für Verfassungsschutz auf Grundlage des von ihm vorgelegten Gutachtens die Hochstufung rechtlich tragfähig begründen konnte. Das Gericht kommt zu dem Ergebnis, dass die darin herangezogenen öffentlich zugänglichen Quellen im jetzigen Verfahrensstand nicht ausreichen, um der Partei insgesamt eine verfassungsfeindliche Grundtendenz zuzuschreiben. Zugleich stellt das Gericht fest, dass innerhalb der AfD verfassungsfeindliche Bestrebungen mit hinreichender Gewissheit erkennbar sind.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Entscheidung bedeutet daher keine politische Entlastung dieser Partei, sondern eine vorläufige rechtliche Bewertung der Begründungslage durch die Behörde. Die abschließende Klärung bleibt dem Hauptsacheverfahren vorbehalten“, erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Innenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln zur Einstufung der AfD. Bünger weiter:</p>
<p>„Unabhängig von der Einstufung durch den Verfassungsschutz bleibt für uns die politische Bewertung eindeutig: Die AfD ist eine rechtsextreme Partei und eine Gefahr für Demokratie, Rechtsstaat und Minderheiten. Diese Einschätzung ergibt sich aus ihren Programmen, aus den öffentlichen Aussagen führender Funktionäre und aus ihrer politischen Praxis. Die Verteidigung der Demokratie bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe im Parlament und außerhalb.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374177</guid>
                <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 12:15:37 +0100</pubDate>
                <title>Ganztag sozial und verlässlich ausbauen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ganztag-sozial-und-verlaesslich-ausbauen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Bundesregierung klopft sich für den ‚kontinuierlichen Ganztagsausbau‘ auf die Schulter, während vor allem in den westlichen Bundesländern hunderttausende Kinder noch nicht einmal einen Platz in Aussicht haben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Eltern wird Verlässlichkeit versprochen, tatsächlich droht für viele nur ein weiterer Kampf um knappe Plätze – mit besonders schlechten Karten für Kinder aus ärmeren Familien, deren Eltern weder Geld für private Lösungen, noch Zeit und Kontakte für den Behördendschungel haben“, sagt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung des Instituts der Deutschen Wirtschaft zu fehlenden Hortplätzen vor allem in westdeutschen Bundesländern. Gohlke weiter:&nbsp;</p>
<p>„Die Bundesregierung muss den quantitativen Ausbau massiv hochfahren, ihn sozial ausrichten und zugleich klar regeln, dass Qualität und pädagogische Standards nicht auf der Strecke bleiben. Ganztag darf kein Sparmodell sein, sondern muss dort am stärksten sein, wo der Bildungsrückstand am größten ist.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374176</guid>
                <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 12:13:14 +0100</pubDate>
                <title>Koalitionseinigung beim Heizungsgesetz: Worst-Case-Szenario eingetreten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/koalitionseinigung-beim-heizungsgesetz-worst-case-szenario-eingetreten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die veröffentlichten Eckpunkte sind ein Desaster. Bei der sogenannten Grüngasquote handelt es sich um reines Greenwashing. Mit der Reform sollen letztlich nicht nur die fossile Cash-Cow Gasheizung, sondern auch die Gasnetze und alle dazugehörigen Geschäftsmodelle gerettet werden. Die Koalition gibt mit der Einigung die Klimaziele im Gebäudesektor auf, zugleich vollzieht sie einen Kniefall vor der Gaslobby&quot;, erklärt Violetta Bock, Sprecherin für Klimagerechtigkeit, Wärmepolitik und Umweltfragen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einigung der Koalition beim Heizungsgesetz. Bock weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Ans Messer geliefert werden die Mieterinnen und Mieter. Sie haben selbst keine Mitspracherechte bei ihrer Wärmeversorgung, müssen am Ende aber die Mehrkosten für das teurere Gas mit den Beimischungen tragen. Damit ist das Worst-Case-Szenario eingetreten: Die SPD hat sich von CDU und CSU völlig über den Tisch ziehen lassen. Die Einigung setzt einen neuen Tiefpunkt im klima- und sozialpolitischen Abrisskurs der Koalition. Wir als Linke fordern: Mieterschutz und Verbraucherschutz müssen in der Wärmepolitik an erster Stelle stehen. Wir stehen an der Seite der Menschen in diesem Land, die längst verstanden haben, dass die erneuerbare Wärmeversorgung die günstigste und sicherste Versorgung ist und werden ihre Interessen gegen die Gaslobby-Regierung verteidigen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374164</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 11:57:17 +0100</pubDate>
                <title>Vier Jahre Krieg in der Ukraine – Höchste Zeit, das Töten zu beenden!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/vier-jahre-krieg-in-der-ukraine-hoechste-zeit-das-toeten-zu-beenden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum vierten Jahrestag des Ukraine-Krieges erklären die Vorsitzenden der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner und Jan van Aken:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Vier Jahre nach Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine scheint der Frieden greifbar und doch in weiter Ferne. Während bereits verhandelt wird, sterben noch immer täglich Menschen, werden die Städte zerstört und Menschen zur Flucht getrieben. Putins Krieg hat unermessliches Leid über die Menschen in der Ukraine gebracht – und die Spirale der Gewalt dreht sich trotz der Verhandlungen weiter. Für uns ist klar: Die Ukraine hat das Recht, sich gegen diesen Überfall zu verteidigen – doch wirkliche Sicherheit für die Menschen dort wie auch in Russland wird es nur durch Frieden geben, nicht durch militärische Eskalation.</p>
<p>Vier Jahre Krieg sind vier Jahre zu viel. Jeder weitere Tag bedeutet Tod, Trauma und Zerstörung. Jetzt ist die Zeit gekommen, die Waffen zum Schweigen zu bringen – im Interesse der Menschen in der Ukraine, in Russland und in ganz Europa. Ernsthafte Verhandlungen sind kein Zeichen der Schwäche – sondern die Voraussetzung für einen dauerhaften Frieden.</p>
<p>Wir wollen und können dieses Töten nicht hinnehmen. Wir fordern einen sofortigen Waffenstillstand und ernsthafte Verhandlungen, die nicht von vornherein zu Lasten der Ukraine gehen. Es ist ein Fehler, dass China nicht in die direkten Verhandlungen einbezogen wurde. Denn nur Peking hat die Macht, Russland zu einem Frieden zu drängen. Deshalb muss Bundeskanzler Friedrich Merz jetzt in Peking für eine aktive Rolle Chinas werben. Ohne erhobenen Zeigefinger und ohne Drohungen muss Merz deutlich machen, dass China der entscheidende Faktor bei der Suche nach einem nachhaltigen Frieden ist. China muss Teil der Nachkriegsordnung sein und den Frieden als Garantiemacht absichern. Nur so stellen wir sicher, dass dieser Frieden kein schmutziger Deal zwischen Trump und Putin wird. Außerdem braucht es endlich einen Schuldenschnitt für die Ukraine, damit nach einem Ende des Krieges nicht der Ausverkauf des Landes droht."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374163</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 11:54:29 +0100</pubDate>
                <title>Freiwillige Leistungen der Krankenkassen nicht pauschal abschaffen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/freiwillige-leistungen-der-krankenkassen-nicht-pauschal-abschaffen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Der Vorschlag geht am Kern des Problems vorbei. Die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung lassen sich nicht stabilisieren, indem man pauschal den Rotstift ansetzt. Entscheidend dafür, was von den Krankenkassen übernommen wird, muss sein, ob es medizinisch sinnvoll ist und nachweislich hilft. Was keine nachgewiesene Wirkung hat, etwa Homöopathie, darf nicht aus Beitragsmitteln finanziert werden. Hingegen können etwa seriöse Gesundheitskurse, heute oft Teil der freiwilligen Leistungen, Krankheiten verhindern und sollten Teil des regulären Leistungskataloges werden&quot;, erklärt Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Forderung vom Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Andreas Gassen, die freiwilligen Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen abzuschaffen. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Unbemerkt entzieht ausgerechnet Andreas Gassen mit seinem Vorschlag der Konkurrenz der Kassen ihre Grundlage. Denn vor allem über die freiwilligen Leistungen treten die Versicherungen bislang in den vielbeschworenen Wettbewerb, den Die Linke im Gesundheitswesen ohnehin infrage stellt. Insgesamt ist jedoch ein anderer Weg nötig: Um die notwendige Versorgung sicher zu finanzieren, brauchen wir eine solidarische Reform, bei der auch hohe Einkommen und weitere Einkommensarten stärker einbezogen werden. So stärken wir eine gute Versorgung und eine Prävention für alle."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374128</guid>
                <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 12:34:09 +0100</pubDate>
                <title>Betrifft Dringlichkeitsanfrage Kunstquartier:</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/betrifft-dringlichkeitsanfrage-kunstquartier-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

bitte nehmen Sie folgende Anfrage nach § 5 der GO auf die Tagesordnung des öffentlichen Teils der Ratssitzung am 26.02.2026. Die Linke bittet um Beantwortung der folgenden Fragen im Rat der Stadt Hagen Im Rahmen der Berichterstattung über dem Wasserschaden und die Dachsanierung im Kunstquartier Hagen möchten wir folgende Fragen stellen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>1.</strong> Wann wurde der Schaden entdeckt?</p>
<p><strong>2.</strong> Welche Ursachen gibt es für den Schaden und ist dieses auch an anderen Stellen des Quartiers zu erwarten?</p>
<p><strong>3.</strong> Welche Kosten werden durch den Schaden erwartet? (Bitte um Aufschlüsselung)</p>
<p><strong>4.</strong> Gibt es für den Schadenfall eine Versicherung und / oder wer wird für die Schadenbeseitigung aufkommen?</p>
<p><strong>5.</strong> Beteiligt sich die Schumacher Stiftung an der Beseitigung des Schadens?</p>
<p><strong>6.</strong> Wann wurden die politischen Gremien über den Schaden unterrichtet?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen.</p>
<p>Rüdiger Hentschel</p>
<p>Sprecher Ratsgruppe Die Linke</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374102</guid>
                <pubDate>Sat, 21 Feb 2026 10:03:43 +0100</pubDate>
                <title>Junge Union spaltet die Gesellschaft weiter</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/junge-union-spaltet-die-gesellschaft-weiter/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Mit der Idee, den Nachhaltigkeitsfaktor zu verdoppeln, erzählt die Junge Union das spalterische Märchen vom ‚Generationenkonflikt‘. Dabei geht es der JU nicht mehr nur um Jung gegen Alt, sondern auch um Kinderlose gegen Eltern. Die weitere Spaltung unserer Gesellschaft betreiben Johannes Winkler, Pascal Redding und Co. wahrscheinlich sehr bewusst. Was wirklich helfen würde, wäre der Ausbau der Betreuungsangebote, damit Frauen aus der Teilzeitfalle rauskommen und besser vorsorgen können&quot;, erklärt Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den rentenpolitischen Forderungen der Jungen Union beim Parteitag der CDU. Vollath weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Auch eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung ist perfide. Die JU weiß vermutlich genau, dass unter anderem Personen, die in körperlich und mental anstrengenden Jobs arbeiten, eine geringere Lebenserwartung haben. Durch die Kopplung würden immer mehr von ihnen das steigende Renteneintrittsalter gar nicht erst erreichen. Um diejenigen, die Tag für Tag in körperlich und mental anstrengenden Jobs unseren Wohlstand erwirtschaften, gleich doppelt zu bestrafen, will die JU auch noch die sogenannte ‚Rente mit 63‘ abschaffen und Abschläge erhöhen.</p>
<p>Die Linke will stattdessen mehr Rentengerechtigkeit. Eine stärkere Gesetzliche Rente ist möglich, wenn endlich alle in eine Erwerbstätigenversicherung einzahlen - auch Beamte, Politiker:innen und Selbstständige. Außerdem wollen wir, dass sich Arbeitgeber:innen gerechter an der Finanzierung der Rente beteiligen. Derzeit übernehmen sie die Hälfte des Beitragssatzes für die Gesetzliche Rentenversicherung, die finanzielle Last der betrieblichen und privaten Vorsorge liegt aber zum Großteil bei den Beschäftigten. Es ist höchste Zeit, dass sich diejenigen, die von der Arbeit der Beschäftigten profitieren, auch wieder stärker an ihrer Absicherung im Alter beteiligen. Österreich zeigt, dass ein gerechteres und besser finanziertes Rentensystem mit einer starken Gesetzlichen Rente möglich ist."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374064</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 11:37:30 +0100</pubDate>
                <title>6 Jahre Hanau: Gerechtigkeit für die Überlebenden und Familien der Opfer</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/6-jahre-hanau-gerechtigkeit-fuer-die-ueberlebenden-und-familien-der-opfer-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Das Verbrechen von Hanau zeigt in aller Schärfe, wohin rassistische Hetze, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und struktureller Rassismus führen. Hanau war kein isoliertes Ereignis, denn rassistische Gewalt beginnt mit Worten, die andere Menschen abwerten und ausgrenzen – Worten, denen seit Jahren in diesem Land nicht deutlich widersprochen wird“, sagt Mirze Edis, Sprecher der Parlamentariergruppe Vielfalt und Antirassismus und MdB der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des sechsten Jahrestages des rassistischen Anschlags von Hanau am 19. Februar 2020, bei dem neun Menschen getötet wurden. Edis weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Ihre Namen – Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov – bleiben Mahnung und Verpflichtung zugleich. Wir gedenken auch Ibrahim Akkuş, der am 10. Januar an den Spätfolgen des Anschlags starb. Ihre Familien kämpfen seit dem Anschlag nicht nur mit ihrem Verlust, sondern auch mit einem Staat, der ihre Fragen nicht zufriedenstellend beantwortet. Sechs Jahre nach Hanau akzeptieren wir nicht, dass sich Aufarbeitung in Berichten erschöpft und strafrechtliche Verantwortung im Sande verläuft. Dass die Stadt Hanau kein offizielles Gedenken mehr vorsieht, ist verheerend. Vielmehr ist es unser aller Pflicht, nicht nur zu erinnern, sondern konsequent gegen rechte Gewalt vorzugehen. Wir als Linke fordern die erneute juristische Prüfung aller offenen Komplexe, umfassende Akteneinsicht und Transparenz für die Familien der Opfer sowie politische Konsequenzen dort, wo strukturelle Defizite sichtbar wurden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374063</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 11:35:29 +0100</pubDate>
                <title>Sportstätten-Sanierung: Offenbarungseid der Bundesregierung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sportstaetten-sanierung-offenbarungseid-der-bundesregierung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Christian Görke, sport- und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur 21-fachen Überzeichnung des Programms zur Sportstätten-Sanierung:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die jetzt bekanntgewordene extreme Überzeichnung des Bundesprogramms zur Sanierung kommunaler Sportstätten ist ein Offenbarungseid der Bundesregierung - und bestätigt genau das, wovor wir seit Jahren warnen. Über 3.600 Projektanmeldungen und mehr als 7,5 Milliarden Euro beantragten Fördermitteln stehen gerade einmal 333 Millionen Euro gegenüber - das ist keine verlässliche Infrastrukturstrategie, sondern eine Lotterie. Während der Investitionsstau bundesweit mehr als 30 Milliarden Euro beträgt, verkauft die Bundesregierung eine nicht ausfinanzierte ‚Sportmilliarde‘ als großen Wurf. Dabei deckt sie nachweislich nicht einmal den Bedarf der Länder Brandenburg und Berlin, der allein bei 1,4 Milliarden Euro liegt. Wenn trotz komplizierter Antragsbedingungen ein 21-fach überzeichnetes Programm entsteht, ist klar: Wir sehen nur die Spitze des Eisbergs. Die Linke fordert deshalb endlich ein dauerhaftes, jährlich mindestens milliardenschweres Investitionsprogramm für kommunale Sportstätten - alles andere ist Etikettenschwindel auf dem Rücken von Vereinen, Kindern und Ehrenamtlichen. Denn wer Olympia-Visionen vollmundig unterstützt, übernimmt damit auch Verantwortung für intakte Sporthallen, Schwimmbäder und Schulsportplätze im ganzen Land. Solange die Bundesregierung diesen Investitionsstau nicht konsequent angeht, bleibt ihre Olympia-Euphorie nichts als symbolische Schaufensterpolitik - und gegenüber Sportdeutschland schlicht heuchlerisch."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374061</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 11:33:01 +0100</pubDate>
                <title>Europäische Atom-Abschreckung ist sicherheitspolitischer Irrsinn</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/europaeische-atom-abschreckung-ist-sicherheitspolitischer-irrsinn/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Vorschlag von Kanzler Merz für eine europäische Abschreckung im Rahmen der nuklearen Teilhabe innerhalb der NATO ist sicherheitspolitischer Irrsinn, der das atomare Wettrüsten anheizen und die militärischen Eskalationsrisiken mitten in Europa massiv erhöhen würde, statt diese einzudämmen. Der Vorschlag ist zudem das Eingeständnis, dass die Bundesregierung nicht mehr an die Bündnistreue der USA glaubt“, sagt Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag. Thoden weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Militärische Abschreckung erfordert keine nuklearen Rüstungswettläufe, deren ausufernde Kosten die Bundesregierung der Bevölkerung aufbürden und mit Sozialstaatsabbau gegenfinanzieren will. Eine zur Landesverteidigung befähigte Bundeswehr reicht aus, um die äußere Sicherheit Deutschlands zu garantieren. Bereits die geplante Aufrüstung der Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee in Europa wird die Aufrüstungsspirale befeuern und es droht die geschichtsvergessene Wiederauferstehung des deutschen Militarismus, was bei Deutschlands Nachbarn sicher nicht ungeteilte Zustimmung finden wird.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374060</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 11:30:46 +0100</pubDate>
                <title>Die Bundesregierung muss endlich illegal hohe Mieten stärker ahnden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-bundesregierung-muss-endlich-illegal-hohe-mieten-staerker-ahnden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Caren Lay, mietenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dass die Mietpreisbremse grundrechtskonform ist:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Eigentum verpflichtet und es gibt kein Recht auf hohe Renditen, urteilte erneut das Bundesverfassungsgericht. Die Mietpreisbremse ist grundrechtskonform. Doch ohne Sanktionen ist die Mietpreisbremse wirkungslos. Sie gilt nur befristet und nicht flächendeckend. Die Bundesregierung muss illegal hohe Mieten stärker ahnden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374059</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 11:28:19 +0100</pubDate>
                <title>Vermögensteuer wiedereinführen statt Mehrwertsteuer erhöhen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/vermoegensteuer-wiedereinfuehren-statt-mehrwertsteuer-erhoehen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Erwartungen einer möglichen Schließung von Haushaltslöchern durch eine Mehrwertsteuererhöhung:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Sollte die Koalition wirklich so weit gehen und zum Stopfen von Haushaltslöchern die Mehrwertsteuer erhöhen, sehe ich das Land brennen. Schon jetzt ist doch etwas gefährlich ins Rutschen geraten und man fragt sich, ob im Konrad-Adenauer-Haus Umfragen überhaupt zur Kenntnis genommen werden. Statt den einfachen Leuten mit einer Mehrwertsteuererhöhung in die Tasche zu greifen, müssen in Deutschland die Superreichen endlich wieder angemessen besteuert werden. Das wäre fair und ein gerechtes Mittel, um Haushaltslöcher zu stopfen. Angesichts der Zahlen liegt es doch auf der Hand: die ärmere Hälfte der Bevölkerung besitzt gut ein Prozent, das reichste Prozent hingegen knapp 40 Prozent des gesamten Nettovermögens in Höhe von 16,5 Billionen Euro. Unsere Studie zur Reaktivierung der Vermögensteuer hat die Potenziale klar benannt. Jährlich hätten unsere Länder und Kommunen 100 Milliarden Euro mehr an Einnahmen zur Verfügung: für intakte Schulen mit ausreichend Lehrkräften, für genügend und gut ausgestattete Krankenhäuser, für bezahlbare Mieten und für einen funktionierenden ÖPNV. Der Sozialstaat ist nicht das Problem, sondern die Union unter Merz und Linnemann, die als politischer Bodyguard eine höhere Besteuerung von Superreichen verhindern."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-374057</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 11:25:32 +0100</pubDate>
                <title>Rente mit 70? - Geht an der Lebensrealität vorbei</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rente-mit-70-geht-an-der-lebensrealitaet-vorbei/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist keine Überraschung, dass ein Gremium aus Professor:innen und Politiker:innen auf die Idee kommt, das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre zu erhöhen. In ihren Jobs ist das vielleicht möglich – für einen Krankenpfleger oder eine Dachdeckerin, die schon mit Beginn der Ausbildung hart körperlich arbeiten, geht der Vorschlag allerdings völlig an der Lebensrealität vorbei. Schon jetzt gehen viele Menschen früher in Rente, weil es körperlich oder mental nicht mehr geht. Dafür müssen sie teils hohe Abschläge in Kauf nehmen“, sagt Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Überlegungen der Rentenkommission zur Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre. Vollath weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Gerade diejenigen, die mit ihrer Arbeit Tag für Tag unseren Wohlstand erwirtschaften, verdienen eine gute Rente, mit der sie ihren Ruhestand noch einige Jahre genießen können. Statt immer nur bei den Rentner:innen anzusetzen, würde ich mich zur Abwechslung über Vorschläge der Rentenkommission dazu freuen, wie die Rente tatsächlich gerecht und langfristig finanziert werden kann. Eine Erwerbstätigenversicherung, in die endlich alle – auch Beamte und Politiker:innen – einzahlen, wäre ein erster wichtiger Schritt. Zudem sollten Arbeitgeber:innen stärker an der Finanzierung der Rente beteiligt werden. Die Beschäftigten schultern nicht nur 50 Prozent des Beitragssatzes zur gesetzlichen Rentenversicherung, sondern auch den Großteil der betrieblichen und privaten Altersvorsorge. Das ist insgesamt weit mehr als die Hälfte. Es ist höchste Zeit, dass die Arbeitgeber:innen wieder mehr Verantwortung für die Absicherung ihrer Beschäftigten übernehmen. Das ist rechtlich zulässig und wird etwa in unserem Nachbarland Österreich schon so gehandhabt. Wir als Linke fordern die schrittweise Anhebung des Arbeitgeberanteils von 50 auf 60 Prozent.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-373976</guid>
                <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 11:02:59 +0100</pubDate>
                <title>Bahnsicherheit: verbindliche Doppelbesetzung auf jedem Zug</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bahnsicherheit-verbindliche-doppelbesetzung-auf-jedem-zug/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Linke begrüßt den flächendeckenden Einsatz des Notfallknopfs &#039;Prio-Ruf&#039; für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Echte Sicherheit und spürbare Entlastung für die Beschäftigten gibt es jedoch nur mit einer verbindlichen Doppelbesetzung auf jedem Zug. Allerdings scheitert diese wirksamste Sicherheitsmaßnahme am fehlenden politischen Willen, endlich Geld in die Hand zu nehmen&quot;, erklärt Luigi Pantisano, stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn. Pantisano weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Mittel dafür wären da: Laut der kürzlich veröffentlichten DIW-Studie zur Vermögensteuer stünden auf einen Schlag 147 Milliarden Euro zur Verfügung. Diese Mittel würden den Ländern zufließen – und sie hätten damit ausreichend Spielraum, um im Regionalverkehr endlich für sichere Arbeitsbedingungen zu sorgen. Schnieder hat die Belastung der Kolleginnen und Kollegen offenbar noch immer nicht begriffen. Es ist höchste Zeit, dass sie selbst im Verkehrsausschuss berichten – damit er ihnen persönlich erklären kann, warum weiterhin auf ihrem Rücken gespart wird."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-373975</guid>
                <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 11:00:22 +0100</pubDate>
                <title>Wertverlust bei Pflegeleistungen: Bundesregierung lässt Pflegebedürftige im Stich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wertverlust-bei-pflegeleistungen-bundesregierung-laesst-pflegebeduerftige-im-stich/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Wir erleben eine stille Krise des Pflegesystems, in der die Würde von Pflegebedürftigen zunehmend vom Geldbeutel abhängt. Seit der Einführung der Pflegegrade im Jahr 2017 haben fast alle zentralen Leistungen der Pflegeversicherung massiv an Kaufkraft verloren. Was nominal nach kleinen Erhöhungen aussieht, ist in Wahrheit eine reale Kürzung für jene, die auf Unterstützung angewiesen sind&quot;, erklärt Evelyn Schötz, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Antwort der Bundesregierung auf ihre Kleine Anfrage zur &quot;Realen Wertentwicklung von Pflegeversicherungsleistungen&quot;. Schötz weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Zahlen entlarven die schleichende finanzielle Belastung von Millionen Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen: So ist der Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen real von 4.000 Euro auf 3.224 Euro geschrumpft, während der Entlastungsbetrag mit einem realen Wert von nur noch 101 Euro kaum noch Hilfe im Alltag ermöglicht. In der vollstationären Pflege ist bereits wieder ein Drittel der Beziehenden auf Sozialhilfe angewiesen.</p>
<p>Wenn Leistungen auf dem Papier stabil wirken, aber real wegschmelzen, wird Pflege zur privaten Armutsfalle. Ein 'Zukunftspakt Pflege' darf kein Mogelpaket sein, das die reale Entwertung von Pflegeversicherungsleistungen einfach ignoriert. Stattdessen braucht es eine automatische Dynamisierung aller Pflegeleistungen und den Umbau zur Solidarischen Pflegevollversicherung. Eine höhere Beitragsbemessungsgrenze, die Einbeziehung der Privatversicherten in das Solidarsystem und die Ausweitung der Beitragspflicht auch auf Mieteinkünfte und Kapitalerträge würden unsere Pflege gerechter und zukunftsfester machen."</p>
<p><strong>Wenn Leistungen real entwertet werden, wird Pflege zur Armutsfalle</strong></p>
<p>Ein Beispiel aus dem echten Leben: Gertrud, 82 Jahre alt, will zu Hause alt werden, doch der Alltag wird zur Zerreißprobe. Ihr Badumbau zur barrierefreien Dusche ist kaum möglich, weil der 4.000-Euro-Zuschuss real nur noch 3.224 Euro wert ist. Auch ihr Entlastungsbetrag von 125 Euro reicht kaufkraftbereinigt nicht einmal mehr für 100 Euro an Hilfe. Was Gertrud sich nicht mehr leisten kann, landet auf den Schultern ihrer Tochter, die unbezahlt neben Beruf und Familie einspringt. Gertruds Fall steht für Millionen Betroffene.</p>
<p>Besonders alarmierend ist die Situation des Zuschusses für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, der in allen Pflegegraden von 2017 (4.000 Euro) bis 2025 (3.224 Euro) einen Wertverlust von über 21 Prozent erfahren hat. Angesichts der massiv gestiegenen Handwerker- und Materialkosten ist das ein Schlag ins Gesicht aller Menschen, die so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben wollen.</p>
<p>Auch zeigt sich das Versagen der Bundesregierung beim Entlastungbeitrag. Dieser blieb acht Jahre lang bei 125 Euro eingefroren, während die Lebenshaltungskosten explodierten. Im Jahr 2025 war dieser Betrag real nur noch 101 Euro wert – ein Kaufkraftverlust von 19 Prozent. Wer Hilfe im Haushalt oder Alltagsbegleitung benötigt, bekommt heute für das gleiche Geld deutlich weniger Stunden an Unterstützung als noch vor acht Jahren.</p>
<p>In der vollstationären Pflege ist die Lage nicht minder prekär. Die Basis-Leistungsbeträge wurden so mangelhaft angepasst, dass beispielsweise im Pflegegrad 4 der reale Wert von 1.775 Euro im Jahr 2017 auf nur noch 1.431 Euro im Jahr 2025 gesunken ist. Zwar versucht die Regierung dies durch Zuschläge zu kaschieren, doch die nackten Zahlen zeigen: Ein Drittel der Heimbewohner ist bereits wieder auf Hilfe zur Pflege angewiesen.</p>
<hr>
<p><a href="https://www.dielinkebt.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/2026/2026-02-09_AW_PSt_Dr._Kippels_KA_21_3799_G.pdf" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Reale Wertentwicklung von Pflegeversicherungsleistungen“&nbsp;</u></a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-373974</guid>
                <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 10:57:55 +0100</pubDate>
                <title>Steuerhinterziehung verfolgen statt Armut kriminalisieren</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/steuerhinterziehung-verfolgen-statt-armut-kriminalisieren/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Klar ist: Gerichte müssen entlastet werden. Der einfachste Weg dafür ist, Nichtigkeiten wie das Fahren ohne Ticket im öffentlichen Nahverkehr oder den Diebstahl von Lebensmitteln nicht mehr zu verfolgen. Denn damit wird Armut kriminalisiert und unser Rechtssystem lahmgelegt&quot;, erklärt Luke Hoß, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung über Rekordzahlen bei nicht erledigten Strafverfahren. Hoß weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Justiz muss sich auf die wirklich wichtigen Taten wie Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe konzentrieren können."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-373973</guid>
                <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 10:55:28 +0100</pubDate>
                <title>Preisgarantien für Bäuerinnen und Bauern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/preisgarantien-fuer-baeuerinnen-und-bauern/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Das war kein Milchgipfel, sondern der Gipfel der Unverschämtheit. Landwirtschaftsminister Alois Rainer opfert die Bauern für den Markt. Die abstürzenden Milchpreise bedrohen die Existenz einer wachsenden Zahl von Bauern. Wir als Linke fordern daher kurzfristig Preisgarantien für die Bauern und finanzielle Unterstützungen, wenn sie freiwillig darauf verzichten noch mehr Milch auf den Markt zu bringen&quot;, erklärt Marcel Bauer, Sprecher für Lebensmittel und nachhaltige Landnutzung der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum gestrigen Milchgipfel von Landwirtschaftsminister Alois Rainer. Bauer weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Um die Situation der Bauern zu verbessern, muss das Preisdiktat der Großmolkereien gebrochen werden. Mit Artikel 148 der EU-Verordnung zur Gemeinsamen Marktorganisation (GMO) müssen wir sozial faire und verbindliche Lieferverträge im Milchsektor einführen. Um die Milchmenge langfristig zu senken, müssen wir die Weidehaltung und ökologische Bewirtschaftung fördern. Dafür brauchen die Milchviehhalter aber Zugang zu Flächen – doch die Bundesregierung will lieber mit dem Bau-Turbo die Flächenspekulation befeuern, anstatt für die Landwirte Perspektiven zu schaffen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-373972</guid>
                <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 10:51:34 +0100</pubDate>
                <title>DB-Sicherheitsgipfel muss liefern: Mehr Sicherheit für Beschäftigte!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/db-sicherheitsgipfel-muss-liefern-mehr-sicherheit-fuer-beschaeftigte/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Tod des Zugbegleiters Serkan C. ist kein tragischer Zufall, sondern das Ergebnis jahrelangen politischen Wegschauens. Seit Jahren berichten Beschäftigte von Gewalt und Bedrohungen im Bahnalltag – passiert ist viel zu wenig. Diese Gewalttat zeigt: Der Profitdruck bei der Bahn hat ganz konkrete Folgen für die Sicherheit der Beschäftigten“, sagt Luigi Pantisano, stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn. Pantisano weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Bahn wird kaputtgespart – das wirkt sich auf Infrastruktur, Verspätungen und vor allem auf die Arbeitsbedingungen der Kolleg:innen aus. Sie sind es, die ein kaputtes System jeden Tag am Laufen halten.</p>
<p>Der Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn darf jetzt kein Pflichttermin mit warmen Worten werden. Er muss liefern, daher fordert Die Linke: Mehr Geld für den Regionalverkehr, dass niemand allein auf dem Zug arbeitet und dass Alarmknöpfe an der Kleidung der Beschäftigten installiert werden, um sofortigen Kontakt zur Leitstelle herzustellen. Zusätzlich müssen Schutzräume als sichere Rückzugsorte im Zug eingerichtet werden.</p>
<h1 class="seitentitel">Die Sicherheit der Kolleg:innen ist das Fundament einer funktionierenden Bahn.“</h1>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-373971</guid>
                <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 10:48:44 +0100</pubDate>
                <title>Barrierefreiheit: Bundesregierung manifestiert Ausgrenzung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/barrierefreiheit-bundesregierung-manifestiert-ausgrenzung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Mit diesem Gesetzentwurf stellt die Bundesregierung die Unternehmen praktisch von echter Barrierefreiheit frei. Damit manifestiert sie die Ausgrenzung vieler Menschen im Alltag&quot;, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecher für Inklusion und Teilhabe, zum Kabinettsbeschluss zu neuen Regeln für Barrierefreiheit. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Auch Teilhabe darf nicht von Profitlogik bestimmt werden. Wer Inklusion ernst meint, muss Konzerne dazu verpflichten, statt ihnen Schlupflöcher zu bieten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 13:16:41 +0100</pubDate>
                <title>Debanking: Postbank und Deutsche Bank verhindert antifaschistische Arbeit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/debanking-postbank-und-deutsche-bank-verhindert-antifaschistische-arbeit/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Während die Deutsche Bank neben Rekordgewinnen insbesondere durch Geldwäsche und ihre Rolle im Epstein-Skandal auffällt, verhindert ihre Tochtergesellschaft, die Postbank, mit den Kontokündigungen beim VVN-BdA willentlich antifaschistische Arbeit.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Bank scheint sich ihren gemeinnützigen Kunden hierzulande weniger verpflichtet zu fühlen als mutmaßlich den Sanktionslisten einer autoritären US-Administration unter Donald Trump“, sagt Lisa Schubert, Sprecher:in für Geld- und Finanzmarktpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Kontokündigungen von vier Berliner Vereinen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) durch die Postbank, Tochtergesellschaft der Deutschen Bank. Schubert weiter:</p>
<p>„Banken müssen ihre Energie in aufrichtige Compliance-Abläufe und den Schutz ihrer Kund:innen investieren. Die Deutsche Bank tut das Gegenteil und untergräbt zivilgesellschaftliche, antifaschistische Arbeit durch ‚Debanking‘. Die EU-Blocking-Verordnung muss dringend verschärft werden, damit deutsche Banken nicht länger als verlängerter Arm ausländischer Autokraten fungieren können.</p>
<p>Darüber hinaus fordern wir als Linke ein inklusives Bankensystem, das sich dem Gemeinwohl verpflichtet, sowie ein Ende für Rekordgewinne und horrende Vorstandsboni auf Kosten der Gesellschaft.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-373871</guid>
                <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 13:12:41 +0100</pubDate>
                <title>Es braucht endlich eine solidarische Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/es-braucht-endlich-eine-solidarische-finanzierung-der-gesetzlichen-krankenversicherung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Auseinandersetzungen der Koalition sind zutiefst unseriös. Carsten Linnemann und Nina Warken blockieren eine Vermögensteuer und die Beteiligung von Kapitaleinkünften an der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung, schieben aber Milliarden durch den Haushalt, ohne zu sagen, woher das Geld kommen soll.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dass die SPD keinen eigenen konkreten Vorschlag macht, schadet der Gesamtgesellschaft und insbesondere den gesetzlich Versicherten im Land“, kritisiert Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie und Public Health der Fraktion Die Linke im Bundestag. Gürpinar weiter:</p>
<p>„Wir als Linke setzen uns seit Jahren für eine solidarische Finanzierung der GKV ein, bei der auch eine Mitfinanzierung durch Kapitalerträge vorgesehen ist und die Beiträge für Bürgergeldempfänger:innen durch den Bund gesichert werden. Der Unterschied zur Union ist aber entscheidend: Wir sagen auch, wie das finanziert werden soll: Statt weiter Beschäftigte und Beitragszahlende zu belasten, müssen große Vermögen und Kapitalerträge endlich verbindlich zur Finanzierung der GKV herangezogen werden. Zudem müssen alle Einkommensarten einbezogen und die Beitragsbemessungsgrenze gestrichen werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-373870</guid>
                <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 13:09:10 +0100</pubDate>
                <title>Netzpaket: Wirtschaftsministerin Reiche begeht Wortbruch</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/netzpaket-wirtschaftsministerin-reiche-begeht-wortbruch/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Mit dem geplanten Netzpaket begeht Katherina Reiche nicht nur Wortbruch gegenüber den Klimazielen, sie verunsichert erneut die gesamte Energiebranche und ganz besonders deren zukunftsorientierte Bereiche.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ministerin Reiche lügt, wenn sie einerseits beteuert, die Ausbauziele der erneuerbaren Energien am Strommix – 80 Prozent bis 2030 – einhalten zu wollen, aber jetzt die Produzenten von grünem Strom mit Baukostenzuschüssen zum Netzausbau belasten will und damit de facto den Zubau ausbremst“, sagt Jörg Cezanne, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum „Netzpaket“-Gesetzentwurf von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Cezanne weiter:&nbsp;</p>
<p>„Dass der verzögerte Netzausbau nun dem Erfolg der Erneuerbaren angelastet wird, ist der Kern des Skandals. Vielmehr müssten durch mehr Investitionen in den intelligenten Netzausbau, in Energiespeicher und Elektrolyseure die Stromnetze so ertüchtigt werden, dass in Zukunft Windkraft- und PV-Anlagen nicht abgeschaltet werden müssen. Der Vorschlag ist auch deswegen unausgereift, weil überhaupt keine Berechnung vorgelegt wird, wie viel Einsparungen bei diesen sogenannten Redispatch-Kosten erzielt werden sollen. Der Preisvorteil der Erneuerbaren, der den Börsenstrompreis bis 2030 um rund ein Viertel senken könnte, geht damit in jedem Fall verloren. Somit wird die Maßnahme zum Nullsummenspiel.</p>
<p>Andere Maßnahmen, wie etwa die Aufteilung der Stromgebotszone, werden überhaupt nicht in Betracht gezogen. Wir als Linke fordern zudem die Vergesellschaftung und Bündelung der vier Übertragungsnetzbetreiber in einer Infrastrukturgesellschaft des Bundes – nur damit werden die Finanzierungskosten des Stromnetzausbaus wirklich effizient gesenkt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-373869</guid>
                <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 13:06:04 +0100</pubDate>
                <title>Ökolandbau: Bundesregierung fördert Umweltzerstörung statt nachhaltiger Landwirtschaft</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/oekolandbau-bundesregierung-foerdert-umweltzerstoerung-statt-nachhaltiger-landwirtschaft/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Bundesregierung verschläft nach der Energiewende und der E-Mobilität die nächste Weichenstellung. Sie fördert Umweltzerstörung statt nachhaltiger Landwirtschaft.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bio-Betriebe bekommen wegen der Bodenspekulation keinen Zugriff auf bezahlbare Flächen und konventionelle Betriebe können aufgrund fehlender Förderung nicht umstellen. So stagniert die ökologische Landwirtschaft, obwohl die Nachfrage steigt“, erklärt Marcel Bauer, Sprecher für nachhaltige Landnutzung der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung des Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) über stagnierenden Flächenausbau beim Ökolandbau. Bauer weiter:&nbsp;</p>
<p>„Die Bodenspekulation und der Kostendruck der Einzelhandelskonzerne müssen eingedämmt und die Umstellung auf nachhaltige Landwirtschaft substanziell gefördert werden. Es ist Irrsinn, dass auf fruchtbaren Böden subventionierter Energie-Mais angebaut wird und Bio-Karotten dann aus dem Ausland importiert werden müssen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 13:02:03 +0100</pubDate>
                <title>Führerschein für alle bezahlbar machen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fuehrerschein-fuer-alle-bezahlbar-machen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorschläge von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) für eine Reform der Fahrausbildung gehen nicht weit genug, kritisiert Ines Schwerdtner, die Vorsitzende der Partei Die Linke. Angesichts der explodierenden Kosten müssen jetzt sofort wirksame Maßnahmen her, fordert Schwerdtner.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Initiativen zur Senkung der Führerscheinkosten sind grundsätzlich richtig, doch die heute von Verkehrsminister Patrick Schnieder vorgestellten Maßnahmen greifen zu kurz. Seine Vorschläge sind kompliziert und werden keine spürbare Entlastung bringen. Die Kostenexplosion beim Führerscheinerwerb ist eine Zumutung für junge Menschen und Familien. Führerscheine kosten inzwischen bis zu 4.500 Euro. Das ist absolut inakzeptabel. Diese Preisentwicklung lässt sich nicht allein durch gestiegene Kosten für Benzin, Fahrzeuge oder Personal erklären.</p>
<p>Statt Symbolpolitik braucht es deshalb einen echten Systemwechsel: Die theoretische Fahrausbildung gehört als reguläres Angebot an die Schulen. Mit ausgebildeten Fahrlehrerinnen und Fahrlehrern, die den Theorieunterricht direkt vor Ort übernehmen. So verbessern wir die Bezahlbarkeit des Führerscheins spürbar und sofort.</p>
<p>Ein Führerschein ist in vielen Regionen Deutschlands Voraussetzung für berufliche Chancen und gesellschaftliche Teilhabe – auch, weil der Ausbau des ÖPNV an allen Ecken und Enden hinterherhinkt und den Bedarfen nicht gerecht wird. Es darf nicht sein, dass nur diejenigen mobil werden können, die es sich leisten können oder zum Bund gehen. Ein gerechter Zugang zum Führerschein ist eine Frage der Chancengleichheit.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-373867</guid>
                <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 12:59:22 +0100</pubDate>
                <title>SPD-Vorschlag für Gesundheitsabgabe geht nicht weit genug!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/spd-vorschlag-fuer-gesundheitsabgabe-geht-nicht-weit-genug/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Vorschlag von SPD-Chefin Bärbel Bas, künftig auch Miet- und Kapitaleinkünfte bei der Kranken- und Pflegeversicherung zu berücksichtigen, meint Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die SPD bleibt mit ihrem Vorstoß für eine Gesundheitsabgabe auf halbem Weg stehen. Miet- und Kapitaleinkünfte künftig heranzuziehen, klingt ja erstmal vernünftig, ist aber für sich genommen keine Lösung. Gleichzeitig behauptet die SPD, sich zu Beitragssenkungen zu verpflichten – ein Versprechen, das leer bleibt, solange die Beitragsbemessungsgrenze unangetastet bleibt und hohe Einkommen weiterhin geschont werden. Denn das eigentliche Problem ist die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland. Wenn Besserverdienende auch weiterhin in ihre exklusive Privatversicherung einzahlen, fehlen den gesetzlichen Kassen auch zukünftig Milliardeneinnahmen. Deshalb muss Schluss sein mit den Privilegien für Besserverdiener!</p>
<p>Wer es ernst meint mit Gerechtigkeit, muss das Zwei-Klassen-System beenden und eine Versicherung für alle schaffen, in die alle Einkommen einzahlen. Ein gemeinsames System ohne Schlupflöcher für Superreiche!“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-373785</guid>
                <pubDate>Sat, 07 Feb 2026 13:13:57 +0100</pubDate>
                <title>Ein Jahr Superreiche besteuern: 100 Milliarden mehr für Länder und Kommunen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ein-jahr-superreiche-besteuern-100-milliarden-mehr-fuer-laender-und-kommunen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat für uns berechnet, wieviel Geld eine Vermögensteuer bringen würde – die Zahlen sind beeindruckend. Mit den Mehreinnahmen könnten Länder und Kommunen da investieren, wo es dringend nötig ist: Kitas und Schulen besser ausstatten, Krankenhäuser und Brücken sanieren und bezahlbaren Wohnraum schaffen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Während die Union einen unsozialen Vorschlag nach dem nächsten macht - länger arbeiten, Zahnarzt selbst zahlen, 'Lifestyle-Teilzeit' abschaffen – verfolgen wir einen anderen Ansatz.&nbsp;Statt verschiedene Gruppen um knappe Mittel streiten zu lassen, haben wir gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Studie beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) beauftragt. Wir wollen wissen, welche Einnahmen mit unserem Konzept zur Wiedereinführung der Vermögenssteuer zu erwarten sind.</p>
<p>Die Zahlen sind beeindruckend: Insgesamt stünden jedes Jahr über 100 Milliarden Euro mehr zur Verfügung. Das Geld würde direkt den Bundesländern zugutekommen. „Die Vermögensteuer verschafft den Ländern und Kommunen dringend benötigte Einnahmen, die für Investitionen in die Bildung und die Infrastruktur gebraucht werden“ so die Fraktionsvorsitzende Heidi Reichinnek. Es könnten Milliarden in all die elementaren Aufgaben fließen, die aktuell dramatisch unterfinanziert sind:&nbsp;Intakte Schulen mit ausreichend Lehrkräften, gut ausgestattete Krankenhäuser, bezahlbare Wohnungen sowie ein verlässlicher und günstiger ÖPNV.&nbsp;</p>
<p>Die breite Mehrheit der Menschen würde davon unmittelbar profitieren, nur eine kleine Minderheit müsste mehr zahlen: Unser Konzept sieht einen bescheidenen Steuersatz von 1 bis 5 Prozent für Millionäre und von 12 Prozent für Milliardäre vor – das würde nur die obersten 1,9 Prozent der Gesellschaft treffen.</p>
<p>Eine Vermögensteuer ist damit auch eine Frage der Gerechtigkeit. „Sie hilft, das immer stärkere Auseinanderdriften von Arm und Reich in diesem Land zu stoppen“, erklärt Heidi Reichinnek. „Während ein kleiner Teil unvorstellbaren Reichtum und damit auch Einflussmöglichkeiten anhäuft, wissen immer mehr Menschen nicht mehr, wie sie über die Runden kommen.“</p>
<p>Statt gegenzusteuern, begünstigt die Regierung diese Entwicklung noch durch eine ungerechte Steuerpolitik. Während Arbeitnehmer:innen auf ihr Einkommen durchschnittlich 43 Prozent Steuern zahlen, zahlt ein typischer Milliardär im Schnitt nur 26 Prozent. Zugleich wurden bei der Erbschaftsteuer Schlupflöcher geschaffen, von denen insbesondere Superreiche profitieren. Diese Ungleichheit zu bekämpfen, ist mehr als überfällig – und von den Menschen gewollt. „Ein Großteil der Menschen unterstützt die Einführung einer Vermögenssteuer, ganz im Gegensatz zur Mehrheit im Parlament“, so Heidi Reichinnek. „Wir hoffen mit der Studie einen Beitrag zu leisten, die Diskussion anzuregen und vor allem auch zu versachlichen.“</p>
<p><a href="https://vermoegensteuer.dielinkebt.de/" target="_blank" class="link-extern btn btn-secondary" rel="noreferrer"><u>Hier sind alle Ergebnisse der Studie zu finden.</u></a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-373636</guid>
                <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 13:49:21 +0100</pubDate>
                <title>Bildungsgerechtigkeit darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bildungsgerechtigkeit-darf-nicht-vom-geldbeutel-der-eltern-abhaengen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nicole Gohlke, Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag für Bildung und Wissenschaft, zur Diskussion um die Finanzierung der BAföG-Reform, über die das Handelsblatt berichtet:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das ist ein zynisches Schauspiel auf dem Rücken der Studierenden. Während die Mieten in den Universitätsstädten explodieren und die Inflation die letzten Reserven auffrisst, spielt die Bundesregierung Pingpong mit der Zukunft einer ganzen Generation. Es ist zynisch, wenn die Union jungen Menschen ‚Gratismentalität‘ oder ‚Lifestyle-Teilzeit‘ vorwirft, ihnen aber gleichzeitig durch explodierende Mieten und Lebensmittelpreise die Luft zum Atmen nimmt. Das BAföG erreicht kaum mehr Studierende und reicht nicht für den Lebensunterhalt. Bildungsgerechtigkeit darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.</p>
<p>Es ist beschämend, dass beim Thema Bildungsgerechtigkeit so dermaßen geknausert wird, während es für Aufrüstung kein Limit gibt. Wir brauchen keine faulen Kompromisse oder Nullrunden, sondern eine grundlegende Strukturreform. BAföG muss endlich als Vollzuschuss gezahlt werden, damit Bildung nicht in die Verschuldung führt. Die Wohnpauschale muss endlich die echten Mietverhältnisse abdecken und die BAföG-Sätze müssen zum Leben reichen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 13:47:09 +0100</pubDate>
                <title>48-Stunden-Woche geht an der Lebensrealität vorbei</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/48-stunden-woche-geht-an-der-lebensrealitaet-vorbei/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anne Zerr, Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag für Arbeitspolitik und Arbeitszeitpolitik, zur Befragung der IU Internationale Hochschule zur 48-Stunden-Woche:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Eine 48-Stunden-Woche geht komplett an der Lebensrealität der Menschen vorbei. Die große Mehrheit sagt völlig zu Recht: Mehr Arbeit heißt weniger Zeit für Familie, Gesundheit und gesellschaftliches Engagement. Schon heute liegt die durchschnittliche Wochenarbeitszeit bei rund 34 Stunden - das zeigt: Das klassische Modell der 40-Stunden-Vollzeit passt für viele Menschen schlicht nicht mehr zu ihrem Alltag. Statt Arbeitszeiten immer weiter auszudehnen, brauchen wir ein neues Normalarbeitsverhältnis mit kürzerer Vollzeit bei vollem Lohnausgleich. Wirtschaftlicher Aufschwung entsteht nicht durch Überlastung, sondern durch gute Arbeit, faire Löhne und eine Politik, die den Alltag von Beschäftigten wirklich erleichtert."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-373594</guid>
                <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 14:31:24 +0100</pubDate>
                <title>Rettet die Rente vor Kahlschlag-Kanzler Merz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rettet-die-rente-vor-kahlschlag-kanzler-merz/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Zahlen des Statistischen Bundesamts zu von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen in Deutschland:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es geht aufwärts in Deutschland - zumindest bei der Armut. Ganze 13,3 Millionen Menschen sind mittlerweile armutsgefährdet - fast jede fünfte Person davon befindet sich im Ruhestand. Das ist mehr als erschütternd und zeigt die absehbare Perspektive all derjenigen, die in den nächsten Jahren ins Rentenalter kommen. Doch statt endlich die gesetzliche Rentenversicherung zu stärken, gießt der Kahlschlag-Kanzler weiter Öl ins Feuer und droht mit einer umfassenden Rentenreform noch in diesem Jahr. Man braucht keine Glaskugel, um all die Grausamkeiten, die der Union dazu einfallen werden, zu erahnen: Weitere Privatisierung der Altersvorsorge und damit die Abwälzung der Kosten der Alterssicherung auf Arbeitende, Erhöhung des Renteneintrittsalters, Weiterarbeiten im Rentenbezug, Schleifen von Arbeitnehmerrechten und mehr. Die Leute sollen schuften bis zum Umfallen, statt dass die Union das System endlich nachhaltig reformiert und zu einer Erwerbstätigenversicherung umbaut.</p>
<p>Der Kanzler und seine Partei diffamieren aber lieber weiter die Menschen in unserem Land als zu faul. Dabei ist auch der Anteil älterer Erwerbstätiger in Deutschland so hoch wie in keinem anderen EU-Land. Da könnte man mal über bessere Arbeitsbedingungen für ältere Menschen nachdenken, statt weiter an der Realität vorbei zu argumentieren. Am Ende steht und fällt aber alles mit einer durchdachten Wirtschafts- und Industriestrategie, die den Wandel gestaltet, statt nur das Gestrige zu verwalten - hier hat die Union jedoch nichts im Angebot. Diesen notwenigen wirtschaftlichen Umbau muss ein starker Sozialstaat flankieren, auch zum Schutz gegen die Feinde der Demokratie."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-373593</guid>
                <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 14:26:56 +0100</pubDate>
                <title>Merz will unsere Rente privatsieren!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/merz-will-unsere-rente-privatsieren/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Ankündigung von Kanzler Merz, die private Altersvorsorge auszubauen, meint Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dass Merz seine Rentenpläne auf dem Jahresempfang der Deutschen Börse ankündigt, ist kein Zufall. Der Black-Rock-Lobbyist will das Geld der Versicherten den Banken und Hedgefonds überlassen, damit diese an den Börsen zocken können. Wer die Alterssicherung weiter privatisiert, will die gesetzliche Rente aushöhlen und nimmt steigende Altersarmut in Kauf. Schon seit dem Absenken des Rentenniveaus von 53 auf 48 Prozent hat sich die Altersarmut in Deutschland fast verdoppelt. Anstatt endlich gegenzusteuern, treibt Merz die soziale Spaltung weiter voran: Denn Millionen Menschen haben am Monatsende kein Geld übrig, um noch privat vorzusorgen.</p>
<p>Deshalb werden wir die gesetzliche Rente vor Merz und seinen Lobby-Freunden schützen. Für die Mehrheit der Menschen ist sie die wichtigste Einkommensquelle im Alter. Darum muss das Rentenniveau steigen und die Beitragsbemessungsgrenze verdoppelt werden. Besserverdienende, Beamte, Selbstständige und Politiker müssen endlich in die gesetzliche Rente einzahlen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-373592</guid>
                <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 14:24:26 +0100</pubDate>
                <title>Kein Zwangsdienst für Frauen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kein-zwangsdienst-fuer-frauen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Forderung der Frauen-Union, auch Frauen zum Ausfüllen des Wehrdienst-Fragebogens zu verpflichten, meint Janis Ehling, Bundesgeschäftsführer der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Frauen und Männer gleichermaßen in Uniform zu pressen, hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Wir sind gegen jede Form von Zwangsdienst - egal ob für Männer oder Frauen. Wer Gleichberechtigung will, darf weder Frauen noch Männer zum Dienst an der Waffe zwingen. Doch die Frauen im Land können sicher sein, dass es für sowas im Bundestag keine Zustimmung von der Linken gibt.&nbsp;</p>
<p>Die Frauen-Union sollte sich lieber darum kümmern, die tatsächlichen Benachteiligungen von Frauen zu bekämpfen. Anstatt die Wehrpflicht für alle voranzutreiben, sollte die Union besser Vorschläge machen, wie das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen endlich ausgeglichen wird. Denn noch immer werden Frauen für die gleiche Tätigkeit schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen. Auch die ungerechte Verteilung der Sorgearbeit ist etwas, das täglich Millionen Frauen in Deutschland betrifft. Doch hier kommt von der Union nichts. Somit ist das nur eine Ablenkungsdebatte, denn die Heim-und-Herd-Union ist in Sachen Gleichberechtigung tatsächlich blank."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-372078</guid>
                <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 11:41:56 +0100</pubDate>
                <title>Sanktionen bringen Menschen nicht in Arbeit, sondern in Armut</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sanktionen-bringen-menschen-nicht-in-arbeit-sondern-in-armut/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die &quot;Neue Grundsicherung&quot; der Bundesregierung ist der härteste Angriff auf den Sozialstaat seit der Agenda 2010.  Wir fordern eine Ende der Sanktionen und eine armutsfeste Grundsicherung, die Menschen stärkt und nicht bestraft.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der "Neuen Grundsicherung" plant die Merz-Regierung den radikalsten Angriff auf den Sozialstaat seit der verheerenden Agenda 2010. Was als Bürgergeld-Reform verkauft wird, ist in Wahrheit ein sozialer Kahlschlag und bedeutet im Klartext: härtere Sanktionen, strengere Kontrollen und verpflichtende Arbeitsaufnahme für alle, die auf Unterstützung angewiesen sind.</p>
<p>Schon beim ersten versäumten Termin droht eine Kürzung des Regelsatzes um 30 Prozent, anstatt wie bisher um 10 Prozent. Auch wer eine Anordnung des Jobcenters nicht befolgt, muss mit einer Kürzung der Bezüge von 30 Prozent für 3 Monate rechnen.</p>
<p>"Wir müssen uns klarmachen, was diese Reform in der Realität bedeutet: Eine alleinerziehende Mutter, die keinen Kitaplatz für ihr Kind findet und zweimal den Bus verpasst auf dem Weg zum Jobcenter, wird mit 30 Prozent Sanktionen bestraft und steht damit ohne finanzielle Perspektive bis zum Monatsende da", erklärt Cansin Koktürk, sozialpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag.</p>
<p>Diese Politik ist nicht nur unmenschlich, sie ist auch unwirtschaftlich. Denn die versprochenen Einsparungen werden nicht erreicht werden, da durch die Leistungskürzungen neue Probleme und immense Zusatzkosten entstehen. Wenn Menschen etwa ihre Miete nicht mehr zahlen können, ihre Wohnung verlieren und obdachlos werden, landen sie in Notunterkünften – und die müssen letztlich die Kommunen finanzieren.</p>
<p>Die "Neue Grundsicherung" wird Menschen nicht langfristig und sinnvoll in eine dauerhafte Beschäftigung bringen. Stattdessen verschärft sie den Druck und raubt Menschen ihre soziale Sicherheit. Klar ist: "Wir brauchen Investitionen in langfristige Arbeitsvermittlung, Kinderbetreuung und soziale Teilhabe, nicht eine weitere Verschärfung von Sanktionen, die Armut nur verschärft", so Köktürk.</p>
<p>Die Linke im Bundestag fordert deswegen ein Ende der Sanktionen und armutsfeste Grundsicherung, die Menschen stärkt, qualifiziert und echte Perspektiven schafft, anstatt sie mit Sanktionen in die Armut zu treiben.</p>
<p>Unser Antrag "<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/036/2103604.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"><strong><u>Sanktionen stoppen und Arbeitsvermittlung stärken – Grundpfeiler einer menschenwürdigen Grundsicherung</u></strong></a>"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-372077</guid>
                <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 11:39:06 +0100</pubDate>
                <title>Kein Kind darf dem Staat weniger wert sein</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kein-kind-darf-dem-staat-weniger-wert-sein/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Ergebnissen der Forsa-Umfrage „Aktuelle Gefährdungspotenziale für Deutschland“:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wieder einmal zeigt sich: trotz fortlaufender Spaltungsversuche von Kanzler und Union wissen die Bürgerinnen und Bürger sehr genau, wo die wahren Probleme im Land liegen. Es sind nämlich nicht die 16.000 Totalverweigerer im Bürgergeld oder dass 1 Prozent aller Krankschreibungen telefonisch erfolgen, die unser Land und dessen Zukunft gefährden. Für 90 Prozent der Bürgerinnen und Bürger liegt die größte Gefahr im Zustand unseres Bildungssystems. Das ist Ergebnis der Bildungspolitik der Union, die es richtig findet, dass Familien mit genügend finanziellen Mitteln ihren Kindern an Privatschulen die bestmögliche Bildung zukommen lassen können. Der ‚Rest‘ hingegen soll für den Staat so billig wie möglich durch Schule, Ausbildung oder Studium geschleust werden.</p>
<p>Als ehemaliger Lehrer kämpfe ich seit jeher für eine gerechte, gebührenfreie und lebenslange Bildung, die unabhängig von sozialer Herkunft oder Elternhaus, allen Kindern die gleichen Möglichkeiten eröffnet. Darum muss das Kooperationsverbot endlich abgeschafft werden. Und dann muss der Bund Geld in die Hand nehmen, das in eine flächendeckende Ganztagsbetreuung in Kitas und Schulen, in mehr Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher investiert wird. Kein Kind darf dem Staat weniger wert sein und kein Kind hat Schuld daran, in welche Familie es geboren wird.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-372076</guid>
                <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 11:36:19 +0100</pubDate>
                <title>Ganztag an Grundschulen droht zur reinen Betreuungs-Billigvariante zu werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ganztag-an-grundschulen-droht-zur-reinen-betreuungs-billigvariante-zu-werden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Wenn jede vierte Grundschule befürchtet, den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung nicht erfüllen zu können. Wenn die Hälfte der Schulleitungen warnt, dass die pädagogischen Mindestanforderungen an den Ganztag nicht gegeben seien, dann ist das ein fataler Mix. Doch der kommt nicht von ungefähr: Es gibt bundesweit keine einheitlichen Standards für Personalschlüssel, Qualifizierung oder pädagogische Inhalte. Der Ganztag droht, zur reinen Betreuungs-Billigvariante zu werden&quot;, erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecherin für Bildung und Wissenschaft, zur aktuellen Umfrage, wonach Ganztag für viele Schulleitungen nicht machbar sei. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Darüber hinaus verkündet die Bundesregierung den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, finanziert diesen aber nicht auskömmlich. Parallel fehlen laut GEW bundesweit mehr als hunderttausend Lehrkräfte und mehrere hunderttausend qualifizierte Fachkräfte bis 2030. Am Ende zahlen die Kommunen die Zeche. Solange Bund, Länder und Kommunen nicht dauerhaft zusammenarbeiten dürfen, werden all diese Probleme nicht gelöst. Deshalb gehört das Kooperationsverbot endlich abgeschafft. Bildung darf nicht zu einer halbgaren Sparmaßnahme auf dem Rücken unserer Kinder werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-372075</guid>
                <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 11:33:35 +0100</pubDate>
                <title>Mindestlohn: Lohnuntergrenze muss mindestens 60 Prozent des mittleren Einkommens betragen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mindestlohn-lohnuntergrenze-muss-mindestens-60-prozent-des-mittleren-einkommens-betragen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Mindestlohnerhöhung auf 13,90 Euro hat für 4,8 Millionen Menschen, ein Achtel aller Beschäftigten, eine Lohnerhöhung dargestellt. Das ist zwar eine kleine Verbesserung, aber auch dieser neue Mindestlohn bedeutet für Millionen Menschen weiterhin, dass sie einen Lohn haben, der nicht zum Leben reicht. Wir als Linke fordern, im Mindestlohngesetz eine Lohnuntergrenze von mindestens 60 Prozent des mittleren Einkommens festzuschreiben&quot;, erklärt Anne Zerr, Sprecherin für Arbeitspolitik und Arbeitszeitpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich neuer statistischer Daten zum Mindestlohn. Zerr weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Damit gäbe es bereits jetzt einen Mindestlohn von über 15 Euro und eine zukunftsfeste Absicherung. Letztendlich profitieren alle von einem starken Mindestlohn, denn er verbessert die Kaufkraft, die Finanzierung der Krankenkassen und die Steuereinnahmen. Auch wer über dem Mindestlohn verdient, hat durch eine höhere Lohnuntergrenze eine bessere Ausgangslage im gewerkschaftlichen Kampf um gute Arbeitsbedingungen und Löhne.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-372074</guid>
                <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 11:30:30 +0100</pubDate>
                <title>Gute Arbeit und gute Löhne fallen nicht vom Himmel, sie werden gemeinsam erkämpft!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gute-arbeit-und-gute-loehne-fallen-nicht-vom-himmel-sie-werden-gemeinsam-erkaempft/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der aktuellen bundesweiten Streiks erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Im gesamten Bundesgebiet legen Beschäftigte in zentralen Bereichen des öffentlichen Lebens ihre Arbeit nieder und gehen auf die Straße: in Krankenhäusern, Verwaltungen, Schulen, Hochschulen und Kitas. Sie halten das alltägliche Leben am Laufen und leisten unverzichtbare Arbeit. Deshalb betreffen ihre Arbeitsbedingungen und ihre Bezahlung uns alle. Die Linke steht solidarisch an der Seite der Streikenden.</p>
<p>Die aktuellen Arbeitskämpfe machen deutlich: Ohne die Beschäftigten läuft nichts. Sie sichern Mobilität, Bildung, Versorgung und Verwaltung und tragen tagtäglich die Verantwortung dafür, dass unser Gemeinwesen funktioniert. Und doch müssen viele von ihnen mit Löhnen auskommen, die zum Leben kaum reichen, während die Preise steigen, der Personalmangel wächst und die Arbeitsbelastung krank macht.</p>
<p>Die Forderungen der Beschäftigten sind mehr als berechtigt. Wer unser Land am Laufen hält, verdient Löhne, die zum Leben reichen, verlässliche Arbeitsbedingungen und ausreichend Personal. Es ist an der Zeit, dass die Beschäftigten endlich die Anerkennung und den Respekt erhalten, die ihnen zustehen.&nbsp;Streiks entstehen, weil Arbeitgeber und Politik sich weigern, Verantwortung zu übernehmen und stattdessen an ideologischen Kürzungsdebatten und der Schuldenbremse festhalten.&nbsp;</p>
<p>Deshalb fordern wir die verantwortlichen Landesregierungen und Arbeitgeber auf, endlich ernsthafte Angebote vorzulegen, die den Alltag der Beschäftigten real verbessern. Gute Arbeit und gute Löhne fallen nicht vom Himmel, sie werden gemeinsam erkämpft. Die Linke steht fest an der Seite der Streikenden in Krankenhäusern, Verwaltungen, Schulen, Hochschulen und Kitas und wird ihren Forderungen politischen Nachdruck verleihen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-372072</guid>
                <pubDate>Sat, 24 Jan 2026 13:50:28 +0100</pubDate>
                <title>Bezirksvertretung Mitte</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bezirksvertretung-mitte-3/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Fraktion HAK/Die Linke stellt folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Mitte am 29. Januar 2026 zu setzen. Sicherung des Kioskstandortes Boeler Straße 28 / Am Rastebaum – Beseitigung der bauschädigenden Wurzeleinwirkung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beschlussvorschlag:</strong></p>
<p><strong>1.</strong> Die Verwaltung wird beauftragt, unverzüglich Maßnahmen zur Beseitigung der bauschädigenden Wurzeleinwirkung der städtischen Linde auf das Kioskgebäude Boeler Straße 28 / Am Rastebaum umzusetzen.</p>
<p><strong>2.</strong> Hierzu sind insbesondere folgende Maßnahmen vorrangig zu prüfen und zeitnah umzusetzen:</p>
<p><strong>a)</strong> fachgerechte Kappung der schädigenden Wurzeln bzw. sofern technisch erforderlich, Fällung der Linde, sofern diese die einzig wirksame Maßnahme zur dauerhaften Sicherung der baulichen Substanz darstellt, oder</p>
<p><strong>b)</strong> alternativ die Herstellung einer dauerhaft wirksamen Wurzelsperre einschließlich baulicher Instandsetzung des Gebäudes auf Kosten der Stadt, sofern der Baumerhalt technisch möglich ist.</p>
<p><strong>3.</strong> Sollte eine Sicherung des bestehenden Gebäudes technisch oder wirtschaftlich nicht möglich sein, wird die Verwaltung verpflichtet, dem Pächter einen gleichwertigen Ersatzstandort oder eine Ersatzbaulichkeit am bisherigen Standort zur Verfügung zu stellen.</p>
<p><strong>4.</strong> Die Verwaltung legt der Bezirksvertretung Mitte spätestens zur nächsten Sitzung einen verbindlichen Umsetzungs- und Zeitplan einschließlich Kostenrahmen vor.</p>
<p><strong>Ömer Oral Tel.: 023312073063 Email: </strong><a href="mailto:fraktion@hak-hagen.de"><strong><u>fraktion@hak-hagen.de</u></strong></a></p>
<p><strong>Rüdiger Hentschel Tel.:023312073005 Email: </strong><a href="mailto:ratsgruppe@dielinke-hagen.de"><strong><u>ratsgruppe@dielinke-hagen.de</u></strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Begründung:</strong></p>
<p>Der Kiosk an der Boeler Straße 28 / Am Rastebaum befindet sich in einem städtischen Gebäude und ist ein fester Bestandteil der sozialen Infrastruktur des Quartiers.</p>
<p>Er dient der wohnortnahen Versorgung von Familien, Kindern und Anwohnerinnen und Anwohnern und stellt zugleich eine faktisch öffentlich genutzte sanitäre Anlaufstelle im Umfeld des stark frequentierten Spielplatzes dar.</p>
<p>Am Gebäude liegt ein fortschreitender, substanzgefährdender Schaden vor, der nachweislich durch die Wurzeleinwirkung der angrenzenden städtischen Linde verursacht wird. Die Wurzeln drücken in das Mauerwerk ein, führen zu statischen Beeinträchtigungen, Feuchtigkeitsschäden und zunehmenden Nutzungseinschränkungen.</p>
<p>Die wirtschaftliche Existenz des Kiosks sowie die Sicherheit der baulichen Anlage sind dadurch ernsthaft gefährdet. Da sowohl das Gebäude als auch der schädigende Baum im Eigentum der Stadt stehen, besteht hier eine eindeutige städtische Verantwortung zur Gefahrenabwehr und Bestandssicherung.</p>
<p>Ein weiteres Zuwarten würde zu irreversiblen Schäden, Folgekosten und im schlimmsten Fall zum Wegfall dieses wichtigen Standortes führen. Ziel dieses Antrages ist daher eine verbindliche, zeitnahe Entscheidung und Umsetzung entweder durch die fachgerechte Beseitigung der schädigenden Wurzeln bzw. Fällung des Baumes oder durch die dauerhafte bauliche Sicherung mittels Wurzelsperren und Instandsetzung. Sollte dies nicht möglich sein, ist dem Pächter ein gleichwertiger Ersatz zu stellen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-372071</guid>
                <pubDate>Sat, 24 Jan 2026 13:47:02 +0100</pubDate>
                <title>Bezirksvertretung Mitte</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bezirksvertretung-mitte-2/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Fraktion HAK/Die Linke stellt folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Mitte am 29. Januar 2026 zu setzen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beschlussvorschlag:</strong></p>
<p>Die Verwaltung wird beauftragt, für den Kreuzungsbereich Kuhlestraße / Wehringhauser Straße (L700 – Bahnhofshinterfahrung) kurzfristige und bauliche Maßnahmen zur nachhaltigen Reduzierung der Unfallzahlen zu</p>
<p>prüfen und umzusetzen.</p>
<p>Hierzu legt die Verwaltung eine Vorlage mit Unfallanalyse, Bewertung der</p>
<p>bestehenden Lichtsignalanlage sowie umsetzungsreifen Maßnahmenvorschlägen inkl. Kosten- und Zeitplan vor. Dabei sind mindestens folgende Varianten fachlich zu untersuchen und gegenüberzustellen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1.</strong> Signaltechnische Sofortmaßnahmen, insbesondere Einführung einer geschützten Linksabbiegerphase (Grünpfeil) für die Relation Eckesey → Wehringhauser Straße, Anpassung der Zwischenzeiten und Räumzeiten, getrennte Signalgruppen je Fahrstreifen, Anpassung der Spurführung und Markierung im Knotenbereich.</p>
<p><strong>2.</strong> Kleinbauliche Umbaumaßnahmen, u.a. Prüfung einer separaten Linksabbiegespur mit ausreichendem Stauraum, Optimierung der Fahrstreifenführung und Aufstellflächen, Verbesserung der Sicherheit für Fuß- und Radverkehr.</p>
<p><strong>3.</strong> Umbauvariante Kreisverkehr, einschließlich der Prüfung eines mehr streifigen (Turbo-)Kreisverkehrs, mit Bewertung von Leistungsfähigkeit, Flächenbedarf, Auswirkungen auf ÖPNV, Fuß- und Radverkehr sowie Kosten. Die Ergebnisse der Unfallkommission sind in die Bewertung einzubeziehen.</p>
<p><strong>Ömer Oral Tel.: 023312073063 Email: fraktion@hak-hagen.de</strong></p>
<p><strong>Rüdiger Hentschel Tel.:023312073005 Email: </strong><a href="mailto:ratsgruppe@dielinke-hagen.de"><strong>ratsgruppe@dielinke-hagen.de</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Begründung:</strong></p>
<p>Der Knoten Kuhlestraße / Wehringhauser Straße (L700 – Bahnhofshinterfahrung) ist als Unfallhäufungsstelle bekannt. Die dort regelmäßig auftretenden Abbiegeunfälle insbesondere zwischen Linksabbiegern aus Richtung Eckesey in die Wehringhauser Straße und dem Geradeausverkehr aus Richtung Haspe in Richtung Eckesey zeigen, dass es sich nicht um Einzelfälle, sondern um ein strukturelles Sicherheitsproblem handelt.</p>
<p>Warnbeschilderung allein kann das Unfallrisiko nicht nachhaltig reduzieren, da der eigentliche Konflikt in der Freigabelogik der Lichtsignalanlage und in der Geometrie des Knotenpunktes liegt. Ziel muss es sein, diesen Konflikt sowohl kurzfristig signaltechnisch als auch mittelfristig baulich aufzulösen und die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer deutlich zu verbessern. Konkrete Prüffragen an die Verwaltung Die Verwaltung wird gebeten, in der Vorlage insbesondere folgende Fragen verbindlich zu beantworten:</p>
<p><strong>1.</strong> Wie viele Verkehrsunfälle haben sich an diesem Knoten in den Jahren 2022, 2023, 2024 und 2025 ereignet, und wie verteilen sie sich auf Unfallraten (Abbiege-, Auffahr-, Querung Unfälle), Tageszeiten und Wochentage, Schweregrade (Sachschaden, Personenschaden, Schwerverletzte, Todesfälle)?</p>
<p><strong>2.</strong> Welche Unfallkonstellationen treten am häufigsten auf und welche Fahrbeziehungen sind dabei überproportional beteiligt?</p>
<p><strong>3.</strong> Wie ist die aktuelle Ampelschaltung im Detail aufgebaut (Umlaufzeit, Freigabepläne, Zwischenzeiten, Räumzeiten, Detektoren Steuerung) und welche Konfliktpunkte bestehen aus verkehrsplanerischer Sicht?</p>
<p><strong>4.</strong> Weshalb wurde bisher keine geschützte Linksabbiegerphase für die besonders unfallträchtige Relation eingeführt und welche technischen oder verkehrlichen Gründe stehen dem aktuell entgegen?</p>
<p><strong>5.</strong> Welche kurzfristigen signaltechnischen Maßnahmen können innerhalb von maximal sechs Monaten umgesetzt werden und welche Unfallreduzierung ist dabei fachlich zu erwarten?</p>
<p><strong>6.</strong> Welche klein baulichen Umbauten sind im Bestand möglich (Spuraufteilung, Markierung, Stauraumverlängerung, Bordumbauten) und mit welchen Kosten und Bauzeiten wären diese verbunden?</p>
<p><strong>7.</strong> Ist ein Umbau zu einem Kreisverkehr an dieser Stelle leistungsfähig möglich? Welche Verkehrsbelastungen liegen heute auf den einzelnen Zufahrten vor? Welche Kreisverkehrsform (ein- oder mehr streifig, Turbo) wäre erforderlich? Welche Flächen müssten zusätzlich in Anspruch genommen werden und welche Grundstücke wären betroffen? Welche Kosten wären hierfür grob zu erwarten?</p>
<p><strong>8.</strong> Welche Empfehlungen hat die Unfallkommission bereits ausgesprochen und welche davon wurden bislang umgesetzt, welche nicht und warum?</p>
<p><strong>9.</strong> Welche Vorzugsvariante empfiehlt die Verwaltung aus fachlicher Sicht zur nachhaltigen Reduzierung der Unfallzahlen und mit welchem realistischen Zeitplan kann deren Umsetzung erfolgen?</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-372070</guid>
                <pubDate>Sat, 24 Jan 2026 13:42:04 +0100</pubDate>
                <title>Bezirksvertretung Haspe</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bezirksvertretung-haspe-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Fraktion HAK/Die Linke stellt folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Haspe am 29. Januar 2026 zu setzen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beschlussvorschlag:</strong></p>
<p>Die Verwaltung wird beauftragt den Heiler Weg in Hagen-Haspe über seine gesamte Länge von ca. 200 Metern als Spielstraße (verkehrsberuhigter Bereich) auszuweisen und entsprechend zu beschildern.</p>
<p><strong>Begründung:</strong></p>
<p>Der „Heiler Weg“ in Hagen-Haspe wird derzeit mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h befahren. Aufgrund der schmalen</p>
<p>Fahrbahnbreite, fehlender baulicher Trennung sowie unübersichtlicher Streckenführung besteht ein erhöhtes Gefährdungspotenzial. Der Straßenraum</p>
<p>wird nicht nur vom motorisierten Verkehr genutzt. Kinder spielen regelmäßig auf der Straße. Zudem sind Reiterinnen und Reiter mit Pferden unterwegs. Ein Pferdehof befindet sich in unmittelbarer Nähe, wodurch es vermehrt zu Begegnungen zwischen Fahrzeugen, Fußgängern und Pferden kommt.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370796</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 13:51:10 +0100</pubDate>
                <title>Die Regierung darf sich nicht auf den Tafeln ausruhen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-regierung-darf-sich-nicht-auf-den-tafeln-ausruhen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Meldung, dass knapp jeder dritte Kunde der Tafeln in Deutschland ein Kind ist:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Viele Kinder können das morgige Weihnachtsfest kaum erwarten und freuen sich darauf, Geschenke auszupacken. Aber für immer mehr Kinder in Deutschland sieht die Realität anders aus. Die Anzahl der Kinder, die an den Tafeln Schlange stehen müssen, steigt kontinuierlich. Die Tafeln schlagen Alarm und fordern völlig zurecht politische Lösungen. Wir brauchen endlich eine echte Kindergrundsicherung, die dafür sorgt, dass kein Kind mehr hungrig ins Bett gehen muss, oder zumindest als ersten Schritt ein kostenfreies Mittagessen an Kitas und Schulen. Die Regierung darf sich nicht auf den Tafeln ausruhen, sondern muss sie überflüssig machen. Das wäre mal ein sinnvoller Neujahrsvorsatz.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370795</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 13:48:58 +0100</pubDate>
                <title>Mietrechtsreform statt Flickschusterei</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mietrechtsreform-statt-flickschusterei/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Caren Lay, Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke, zu den Ankündigungen von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig, weitere Regulierungen zum Mieter:innenschutz umzusetzen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es braucht eine grundlegende Mietrechtsreform statt Flickschusterei. Indexmietverträge müssen nicht nur besser reguliert, sie sollten ganz verboten werden. Zudem müssen Wohnungsämter dringend gestärkt werden, damit die Umsetzung neuer Regeln zu möblierten Wohnungen und Kurzzeitmietverträgen auch tatsächlich überprüft wird."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370782</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 13:48:06 +0100</pubDate>
                <title>Frohe Feiertage – auf ein neues Jahr voller Mut und Hoffnung!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/frohe-feiertage-auf-ein-neues-jahr-voller-mut-und-hoffnung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>2025 war ein wildes Jahr: Wir sind mit voller Stärke zurück im Bundestag und kämpfen mit vollem Einsatz gegen die soziale Kälte.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auch 2026 stehen wir an der Seite der Menschen, die dieses Land am Laufen halten. Wir wollen dass jeder und jede eine warme Wohnung, einen vollen Kühlschrank und eine sichere Zukunft hat: Niemals allein, immer gemeinsam!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370781</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 13:45:01 +0100</pubDate>
                <title>BND-Gesetz: Symbol einer neuen aggressiven Außenpolitik</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bnd-gesetz-symbol-einer-neuen-aggressiven-aussenpolitik/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Gesetzentwurf ist Symbol einer neuen aggressiven Außenpolitik. Um es klar zu sagen: hier geht es nicht um Werte und Demokratie, sondern die Durchsetzung geopolitischer Interessen auch mit Mitteln der Sabotage und der digitalen Kriegsführung&quot;, erklärt Clara Bünger, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Innenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Entwurf des neuen BND-Gesetzes aus dem Kanzleramt, der WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung vorliegt. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der BND scheint häufig schon mit seiner Kernaufgabe, der Analyse und Politikberatung, überfordert zu sein. Die Machtergreifung djihadistischer Gruppen in Nordsyrien, der Fall Kabuls, der Angriff Russlands auf die Ukraine – nichts wurde rechtzeitig antizipiert. Diesen Defiziten nun noch weitgehende Eingriffsbefugnisse zur Seite zu stellen, scheint nicht ratsam.</p>
<p>Für einen so operativ neu ausgerichteten Dienst muss die parlamentarische Kontrolle deutlich gestärkt werden. Auch das militärische Nachrichtenwesen der Bundeswehr muss Gegenstand des Parlamentarischen Kontrollgremiums werden. Bislang gibt es für das militärische Nachrichtenwesen nicht einmal eine gesetzliche Grundlage.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-370780</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 13:42:06 +0100</pubDate>
                <title>Neue Gentechnikregeln drohen unsere Flora unwiederbringlich zu verändern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/neue-gentechnikregeln-drohen-unsere-flora-unwiederbringlich-zu-veraendern/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Dieses Vorhaben opfert unsere intakte Natur dem Profit der Saatgutkonzerne. Verbraucher:innen werden künftig in den Geschäften nicht mehr unterscheiden können, welche Produkte natürlich und welche genmanipuliert hergestellt wurden. Dieses Gesetz würde zur Veränderung unserer Flora führen und das unwiederbringlich. In 20 Jahren werden so nur noch genmanipulierte Pflanzen auf den Feldern zu finden sein&quot;, warnt Marcel Bauer, Obmann im Landwirtschaftsausschuss der Fraktion Die Linke im Bundestag, im Hinblick auf die anstehende Entscheidung des Europarats, genmanipulierte Pflanzen der Kategorie NGT-1 rechtlich mit natürlichen Pflanzen gleichzusetzen. Bauer weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wenn genmanipulierte Pflanzen ihr Erbgut erstmal in der Natur verbreitet haben, gibt es kein Zurück mehr. Das ist kein kontrolliertes Experiment, da werden gefährliche Tatsachen für die Ewigkeit geschaffen. Durch die neuen Regelungen entfällt die Risikoprüfung für die Auswirkungen genmanipulierter Pflanzen auf Mensch und Natur. Sie können in der Folge ebenso angebaut und verwertet werden wie natürlich gezüchtete Sorten. Darüber hinaus wird das geplante Gesetz die Abhängigkeit der Landwirt:innen von wenigen großen Saatgutkonzernen weiter verschärfen. Während das Europäische Parlament ursprünglich ein vollständiges Patentverbot gefordert hatte, ist dieser Schutz für Landwirt:innen und kleine Erzeuger:innen im vorliegenden Gesetzentwurf vollständig aufgegeben worden. So bekommen die Konzerne die vollständige Kontrolle darüber, was auf den Acker und auf den Teller kommt. Das wird die Bäuer:innen noch tiefer in die Konzernsklaverei treiben. Der zwischen Parlaments- und Ratsvertreter:innen gefasste Vorschlag sieht vor, die Auswirkungen der geplanten Patentpraxis nach einem Jahr durch eine wissenschaftliche Studie überprüfen zu lassen, um gesetzlich gegebenenfalls nachbessern zu können. Bis eine solche Studie fertig ist, käme jede Notmaßnahme zu spät. Hier wird der Öffentlichkeit Sand in die Augen gestreut. Wir als Linke setzen uns weiterhin für ein generelles Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft ein."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370779</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 13:38:11 +0100</pubDate>
                <title>Schufa: Bonität wird nicht fair bewertet, sondern zur sozialen Ausgrenzung genutzt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schufa-bonitaet-wird-nicht-fair-bewertet-sondern-zur-sozialen-ausgrenzung-genutzt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Christin Willnat, Sprecherin für Verbraucher:innenschutz der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum BGH-Urteil zur Löschung von Verbraucher:innendaten durch die Schufa:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Nach dem BGH-Urteil darf die Schufa bereits erledigte Forderungen weiterhin über Jahre hinweg speichern, auch wenn die Betroffenen ihre Schulden längst beglichen haben. Das bedeutet: Wer einmal in Schwierigkeiten war, wird langfristig stigmatisiert – selbst wenn er oder sie letztlich Verantwortung übernommen hat. Bonität wird so nicht fair bewertet, sondern zur sozialen Ausgrenzung genutzt. Das Urteil zeigt ein massives Ungleichgewicht zwischen Datenschutz und Wirtschaftsinteressen. Umso dringender ist es, dass klare, verbraucherfreundliche Löschfristen gesetzlich festgeschrieben und die Menschen vor Dauerbestrafung geschützt werden.</p>
<p>Die Schufa arbeitet intransparent und hat zu viel Macht. Als Linke wollen wir ihren Einfluss auf den Lebensalltag der Menschen eindämmen. Schufa-Abfragen sollen nur noch bei tatsächlichen Kreditgeschäften erlaubt sein – nicht mehr für Verbraucher:innenverträge des täglichen Bedarfs wie Miete, Strom- und Handyrechnungen. Ein negativer Schufa-Score ist nach einem Jahr wieder zu löschen. Bonitätsauskünfte sollten zukünftig nicht mehr durch private, profitorientierte Unternehmen erteilt werden können, sondern nur noch durch die öffentliche Hand.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-370778</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 13:35:11 +0100</pubDate>
                <title>EuGH-Urteil: Frontex kann endlich zur Rechenschaft gezogen werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/eugh-urteil-frontex-kann-endlich-zur-rechenschaft-gezogen-werden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Heute hat der Europäische Gerichtshof die Rechte der Opfer illegaler Zurückweisungen an den europäischen Außengrenzen und im Mittelmeer gestärkt. Der EuGH stellt klar: Frontex muss Grundrechte schützen und darf sich nicht einfach zum Handlanger der Polizei machen&quot;, erklärt Clara Bünger, Sprecherin für Innenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu mehreren Klagen gegen Frontex vorm Europäischen Gerichthof wegen des Umgangs mit Migrant:innen. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Urteil ist ein weiterer Beleg für die erschütternde Verantwortungslosigkeit, mit der Frontex systematisch das Recht mit Füßen tritt. Der Gerichtshof hat unmissverständlich festgehalten, dass Frontex für das eigene Verhalten einstehen muss und sich nicht länger hinter den Mitgliedstaaten verstecken kann.</p>
<p>Im Fall der syrischen Familie, die trotz ihrer Bitte um Schutz von Griechenland und Frontex gemeinsam ohne Verfahren in die Türkei abgeschoben wurde, offenbart sich das ganze Ausmaß der Missachtung rechtsstaatlicher Grundprinzipien. Das Urteil ist deshalb eine gute Nachricht für den Schutz der Menschenrechte in Europa, die nirgendwo so unter Druck stehen, wie an dessen Außengrenze. Frontex kann endlich zur Rechenschaft gezogen werden. Ab heute haftet die EU-Agentur selbst, wenn sie Menschen Schaden zufügt. Zudem haben diejenigen, denen Frontex Unrecht getan hat, nun das Recht zu erfahren, ob und in welcher Weise Frontex an Pushbacks auf dem Meer beteiligt war. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die organisierte Verantwortungslosigkeit an der EU-Außengrenze zu beenden."</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370777</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 13:32:34 +0100</pubDate>
                <title>Spahns Maskendeals: Beweise werden immer erdrückender</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/spahns-maskendeals-beweise-werden-immer-erdrueckender/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ates Gürpinar, Obmann in der Enquete-Kommission zur Corona-Pandemie und Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu jüngsten Enthüllungen über die Maskendeals von Jens Spahn:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Union hat ein handfestes Problem mit Vetternwirtschaft. Die Beweise werden immer erdrückender, dass Spahns persönliches Umfeld und Parteifreunde direkt von seinen zwielichtigen Maskendeals profitiert haben. CDU-nahe Firmen erhielten bevorzugte Verträge zu horrenden Preisen. Auf Kosten der Steuerzahler:innen schloss Spahn millionenschwere Deals mit der Firma Areal Invest ab, bei der sein Parteifreund Korte Anteile hielt - und diese nach Vertragsabschluss sogar noch auf 40 Prozent erhöhte. Dass das BMG genau dieser Firma Lieferschwierigkeiten verzieh und einen Nachlieferungsvergleich abschloss, zeigt wie eng die Verflechtungen sind. Einmal mehr bestätigt sich: mit einer Enquetekommission kommen wir diesen kriminellen Machenschaften nicht bei. Es braucht dringend einen Untersuchungsausschuss. Spahn darf sich nicht länger mit selbstgefälligen Ausflüchten aus der Masken-Affäre herauswinden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-370776</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 13:29:56 +0100</pubDate>
                <title>Gleiche und gleichwertige Arbeit endlich gleich bezahlen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gleiche-und-gleichwertige-arbeit-endlich-gleich-bezahlen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Kathrin Gebel, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Zahlen des Statistischen Bundesamts zu Verdienstunterschieden zwischen Frauen und Männern:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Kathrin Gebel: "Dass die Lohnlücke 2025 bei 16 Prozent festhängt, ist kein Naturgesetz, sondern Ergebnis von schlechter Bezahlung in typischen Frauenberufen, zu wenig Tarifbindung und der Teilzeitfalle, weil unbezahlte Sorgearbeit immer noch vor allem bei Frauen landet. Die Bundesregierung muss also nicht nur die Tariftreue stärken, sondern auch für ein Entgeltgleichheitsgesetz und ein echtes Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit sorgen. Damit gleiche und gleichwertige Arbeit auch gleich bezahlt wird."</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370586</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 15:28:31 +0100</pubDate>
                <title>Keine Machtspiele mit der Rente!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-machtspiele-mit-der-rente/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Rentenpaket der Regierung reicht hinten und vorne nicht. Doch selbst das absolute Minimum kann die Regierung nicht garantieren. Die Sicherung des Rentenniveaus droht ihren Machtspielen zum Opfer zu fallen, auf Kosten von Millionen Rentner:innen. Die Linksfraktion spielt hier nicht mit. Sie enthält sich bei der Abstimmung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Jede fünfte Rentnerin bzw. jeder fünfte Rentner lebt in Armut – denn die gesetzliche Rente wurde in den letzten zwanzig Jahren kaputt gekürzt, das gesetzliche Rentenniveau abgesenkt. Darum fordert die Linksfraktion einen klaren Kurswechsel: eine deutliche Anhebung des Rentenniveaus, eine armutsfeste Mindestrente und eine solidarische Finanzierung.</p>
<p>Das Rentenpaket der Regierung wird diesen Forderungen nicht im Ansatz gerecht. Das Renteniveau auf 48 Prozent zu halten, reicht nicht aus, um Altersarmut zu bekämpfen. Es ist aber das Minimum, um eine weitere Verschlechterung zu verhindern. Doch selbst dieser Kompromiss der Koalition wird nun den Machtspielen innerhalb der Union geopfert. Wenn das Paket scheitert, würden die Renten von Millionen von Menschen weiter absinken.</p>
<p>„Wir stehen an der Seite der Rentnerinnen und Rentner und werden nicht akzeptieren, dass das Rentenniveau noch weiter gedrückt wird“, erklärt Sören Pellmann, der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag. „Weitere Rentenkürzungen müssen gestoppt werden, wenn die Lage nicht noch schlimmer werden soll. Darum wird sich die Linksfraktion bei der Abstimmung enthalten“.&nbsp;</p>
<p>Bei einer Fotoaktion vor der Abstimmung machen die Abgeordneten der Linksfraktion deutlich, dass es ihnen nicht darum geht, für die Regierung die Kohlen aus dem Feuer zu holen – sondern für die Rentner:innen: „Nein zu Merz&nbsp;– ja zur Rente“ steht auf den Schildern. Dass die Regierung nicht in der Lage ist, eine eigene Mehrheit für das Rentenpaket zu garantieren, sei ein weiterer Offenbarungseid und eine Blamage für Friedrich Merz. „Die Union und insbesondere die ‚Junge Gruppe‘ haben in den letzten Wochen ein Machtspielchen auf dem Rücken von Millionen Rentner:innen im ganzen Land ausgetragen“, kritisiert die Fraktionsvorsitzende Heidi Reichinnek. „Es ist absolut schäbig, dass die Union den Rentner:innen nicht einmal die Butter auf dem Brot gönnt. Hier machen wir nicht mit: An uns wird es nicht scheitern, dass das Rentenniveau stabilisiert wird.“</p>
<p>Die Union arbeite in der Rentenkommission weiter daran, die gesetzliche Rente auszuhöhlen, mit einem ganzen Arsenal von neuen Grausamkeiten und Kürzungen. Daher gelte es, die gesetzliche Rente zu verteidigen und auszubauen. Sie ist die einzige Garantie gegen Altersarmut und für ein Leben in Würde, und zwar für alle Generationen: „Das weitere Absinken des Rentenniveaus wird dramatische Auswirkungen haben", betont Sören Pellmann. "Nicht nur für die 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner, sondern auch für junge Menschen. Die Generationen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Gute Renten sollten ebenso selbstverständlich sein wie massive Investitionen in Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene."</p>
<p>Deshalb fordern die Linksfraktion in ihrem Entschließungsantrag zum Rentenpaket weit mehr als nur die Sicherung des Status Quo: Das Rentenniveau soll wieder auf 53 Prozent angehoben und dauerhaft dort stabilisiert werden. Damit würde eine sofortige und zusätzliche Rentenerhöhung von zehn Prozent für alle Rentner:innen einhergehen. Mit der Forderung einer Solidarischen Mindestrente von 1400 Euro netto für Alleinstehende würde Altersarmut bekämpft werden.&nbsp;An der Finanzierung sollen sich alle beteiligen, auch Beamte und Abgeordnete. So wäre die Rente auch langfristig finanzierbar.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370585</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 15:25:57 +0100</pubDate>
                <title>Sparpaket von Gesundheitsministerin Warken ist politisch wie fachlich gescheitert</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sparpaket-von-gesundheitsministerin-warken-ist-politisch-wie-fachlich-gescheitert/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wenn selbst die AOK vor einem verpuffenden Sparpaket warnt und die Verhandlungen zwischen der Bundesgesundheitsministerin Warken und den Ländern im Chaos enden, dann ist klar: Dieses Sparpaket ist politisch wie fachlich gescheitert. Die Ministerin versucht, Kliniken zu schröpfen, traut sich aber nicht, die explodierenden Arzneimittelkosten konsequent anzugehen, weil sie sich nicht gegen die Pharmalobby behaupten kann oder will“, sagt  Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie und Public Health der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Sparpaket für die gesetzlichen Krankenversicherungen. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Ohne klare Preisregeln für Medikamente und eine solidarische Finanzierung, die alle Einkommensarten einbezieht, bleibt die gesetzliche Krankenversicherung in einer Dauerkrise.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370584</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 15:23:41 +0100</pubDate>
                <title>Verbrenner-Aus gekippt? EU-Kommission knickt vor der Autolobby ein</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/verbrenner-aus-gekippt-eu-kommission-knickt-vor-der-autolobby-ein/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Agnes Conrad, Sprecherin für nachhaltige Automobilpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Berichten, die EU-Kommission wolle das Verbrenner-Aus kippen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die EU-Kommission knickt offenbar&nbsp;vor der Autolobby ein - auf Kosten des Klimas, der Verbraucher:innen und aller kommenden Generationen. Wer das Verbrenner-Aus jetzt verwässert, sabotiert bewusst die europäische Klimapolitik und verlängert die Abhängigkeit von fossilen Antrieben. Wir brauchen endlich eine echte Industriewende statt des nächsten Geschenks an die Autokonzerne. Die Linke sagt klar: Ohne ein verbindliches Ende für neue Verbrenner bleibt jeder Klimaplan nur ein Papiertiger."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370583</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 15:21:21 +0100</pubDate>
                <title>Kinderrechte ins Grundgesetz!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kinderrechte-ins-grundgesetz/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Bei der Umsetzung der Kinderrechte ist noch deutlich Luft nach oben – das zeigt der Kinderrechte-Index. Bemerkenswert ist, dass Bundesländer in denen Die Linke an der Regierung beteiligt war, die UN-Kinderrechtskonvention oftmals konsequenter durchsetzen&quot;, kommentiert Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, den Kinderrechte-Index des Deutschen Kinderhilfswerks. Reichinnek weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Indikatoren für Beteiligung, Bildung, das Recht auf Gesundheit und den Lebensstandard weisen beispielsweise Thüringen jeweils als weit vorn aus. Es macht also doch einen Unterschied, wer regiert.&nbsp;Der Bericht zeigt deutlich, dass Kinderrechte bundesweit noch immer extrem unterschiedlich umgesetzt werden. Von gleichwertigen Lebensverhältnissen im Bundesgebiet sind wir weit entfernt. Der Bund muss also handeln: Kinderrechte ins Grundgesetz aufnehmen, frühkindliche Bildung sowie Kinder- und Jugendarbeit mit finanzieller Unterstützung stärken und Kommunen für eine gute öffentliche Infrastruktur entlasten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370582</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 15:18:39 +0100</pubDate>
                <title>Riesige Rentenlücke: Systematische Benachteiligung von Frauen endlich beenden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/riesige-rentenluecke-systematische-benachteiligung-von-frauen-endlich-beenden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Diese Zahlen müssten alle erschüttern, die noch letzte Woche die Rente nicht einmal auf dem niedrigen aktuellen Niveau sichern wollten. Altersarmut ist ein riesiges Problem in Deutschland und es trifft vor allem Frauen. Wer zynisch auf die Zahlen schaut, könnte meinen, dass es für Frauen derzeit hauptsächlich zwei Wege aus der Altersarmut gibt: die finanzielle Abhängigkeit von einem Mann oder der Tod ihres Mannes. Das wird sich auch nicht verbessern, wenn die Bundesregierung nicht endlich eine echte Rentenreform auf den Weg bringt&quot;, sagt Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Rentenlücke zwischen Männern und Frauen. Vollath weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Beim Blick auf den großen Unterschied zwischen Ost und West macht sich die höhere Erwerbsbeteiligung der Frauen in den ostdeutschen Bundesländern stark bemerkbar. Frauen, die in der DDR und auch nach der Wiedervereinigung in Vollzeit gearbeitet haben, sind auch heute bei der Rente deutlich bessergestellt als Frauen im Westen, die etwa&nbsp;aufgrund von unzureichenden Betreuungsangeboten in Teilzeit gezwungen werden. Es ist höchste Zeit, die systematische Benachteiligung von Frauen, die jahrelang unbezahlte Care-Arbeit übernommen haben, im Rentensystem zu beenden. Ein wichtiger Schritt wäre die Einführung einer Solidarischen Mindestrente von derzeit 1.400 Euro. Das würde vor allem den vielen von Altersarmut betroffenen Frauen ein würdevolles und selbst bestimmtes Leben ermöglichen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370581</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 15:15:16 +0100</pubDate>
                <title>Gebäudeenergiegesetz retten: Für eine bezahlbare und klimaverträgliche Wärmewende</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gebaeudeenergiegesetz-retten-fuer-eine-bezahlbare-und-klimavertraegliche-waermewende/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Abschaffung von Paragraf 71 des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und die Aufweichung der erneuerbaren Wärmevorgaben bedeutet nichts anderes als das Unterlaufen von echtem Klimaschutz und sozial gerechter Wärmepolitik. Wer wie CDU/CSU bewusst den fossilen Status quo verteidigt, legt ein gefährliches Fundament für steigende Kosten und soziale Härte für Millionen von Menschen. Wir als Linke fordern deshalb die Wiedereinführung der Mieterschutzklausel, eine Deckelung der Heizkosten im Betrieb und die konsequente Ausrichtung von Förderprogrammen am Einkommen, damit niemand zurückgelassen wird“, kommentiert Violetta Bock, Sprecherin für Wärmepolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, die geplante Rückabwicklung des Gebäudeenergiegesetzes. Bock weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Schon jetzt ist klar, dass im Gebäudesektor bis 2030 110 Millionen Tonnen CO₂ mehr ausgestoßen werden als gesetzlich vorgesehen – die Aufweichung oder Abschaffung des GEG würde dies weiter verschärfen. Wir setzen uns dafür ein, dass neue Heizungen zu 100 Prozent erneuerbar im Ein- und Zweifamilienhausbereich und zu 75 Prozent im Mehrfamilienhausbereich betrieben werden – ermöglicht durch progressive und aufgestockte Förderprogramme. Wärmepumpen und Wärmenetze müssen die zentralen Technologien bleiben, alternative fossile Optionen dürfen nicht pauschal weitergeführt werden. Nur so gelingt eine Wärmewende, die sowohl bezahlbar als auch klimaverträglich ist. Dies haben wir in unserem Eckpunktepapier zum GEG dargelegt – das der Bundesregierung lässt ja weiter auf sich warten. Sie dürfen sich jedoch gern an unserem bedienen.“</p>
<p>Das Eckpunktepapier der Fraktion Die Linke finden Sie <a href="https://www.dielinkebt.de/fileadmin/user_upload/Eckpunktepapier_Waermewende.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"><u>hier</u></a>.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370580</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 15:11:36 +0100</pubDate>
                <title>Koalitionsausschuss: Es braucht endlich sinnvolle Maßnahmen für die Menschen, statt gegen sie</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/koalitionsausschuss-es-braucht-endlich-sinnvolle-massnahmen-fuer-die-menschen-statt-gegen-sie/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Union will trotz krachend gescheiterter Riester-Rente weiter die private Altersvorsorge stärken und es ist zu befürchten, dass die SPD ihr hier weit entgegenkommt. Nicht die Umsätze von Versicherungskonzernen, sondern die Gesetzliche Rente muss auf nachhaltige Füße gestellt werden. Wir wollen die GRV als Erwerbstätigenversicherung ausgestalten, dann ließe sich das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent anheben und wir hätten eine Alterssicherung, die gerade denen, die nicht die Mittel zur privaten Vorsorge haben, einen würdevollen Lebensabend ermöglicht“, kommentiert Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, den heute stattfindenden Koalitionsausschuss. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Umso genauer werden wir auf die Vorschläge zur Besetzung der Rentenkommission schauen und wessen Interessen dort wie stark vertreten sein werden.</p>
<p>Auch die Lage der Krankenkassen ist dramatisch. Das kurzfristig wirksame Sparpaket für die GKV hängt im Vermittlungsausschuss des Bundesrats fest, fast möchte man sagen: zum Glück. Denn den Großteil der Kürzungen von 1,8 Milliarden Euro sollen Krankenhäuser tragen, die erst mit dem Infrastruktur-Sondervermögen weitere Milliarden erhalten haben. Was das für eine Strategie sein soll, bleibt Frau Warkens Geheimnis. Kurzfristig sinnvolle Maßnahmen, um die Lücken zu schließen, wären endlich angemessene Beiträge des Bundes für Bürgergeldempfangende, die Mehrwertsteuersenkung für Arzneimittel oder eine Erhöhung der gesetzlichen Rabatte auf Arzneimittel für die Pharmaindustrie. Grundlegend hilft aber nur eine Umwandlung der GKV in eine solidarische Gesundheitsversicherung, in die alle Einkommensarten einbezogen werden.</p>
<p>Beim Gebäudeenergiegesetz steht zu befürchten, dass sich die Koalitionäre auf einen niedrigeren verpflichtenden Anteil der Erneuerbaren als 65 Prozent einigen oder dass Übergangsfristen geschaffen werden. Dabei ist klar, dass fossiles Heizen ab 2028 teurer wird, weil dann der europäische Emissionshandel im Verkehrs- und Gebäudebereich (ETS2) starten soll. Absehbar wird Deutschland seine Ziele für 2030 sowohl national als auch europäisch massiv verfehlen. Und auch eine soziale Abfederung dieser Entwicklung beschäftigt die Bundesregierung nicht. Wir fordern die Einführung eines sozialen Klimagelds von 320 Euro pro Person und Jahr.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370578</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 14:14:31 +0100</pubDate>
                <title>Nur mutige Reformen können die Pflegekatastrophe verhindern!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nur-mutige-reformen-koennen-die-pflegekatastrophe-verhindern/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, kritisiert die Ergebnisse der Pflegekommission als völlig unzureichend und fordert stattdessen mutige Reformen für eine gerechte Pflege.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Was die Pflegekommission hier vorgelegt hat, ist kein Reformpapier, sondern eine Kapitulationserklärung. Wer so mutlose Vorschläge macht, will die Pflegekatastrophe nicht verhindern, sondern nur verwalten. Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, muss die Bundesregierung jetzt ernsthafte Schritte unternehmen, um die Pflege für alle bezahlbar zu machen.<br><br>In einem ersten Schritt muss die Beitragsbemessungsgrenze in der Pflegeversicherung heraufgesetzt werden – auf 15.000 Euro monatlich, damit Besserverdienende ihren gerechten Anteil zahlen. Denn starke Schultern müssen auch mehr tragen. Zudem müssen endlich alle Einkommensarten berücksichtigt werden. Es ist zutiefst ungerecht, wenn eine Krankenschwester auf ihr gesamtes Gehalt Beiträge zahlen muss, während die Aktiengewinne und Mieteinnahmen des Klinikdirektors nicht berücksichtigt werden.&nbsp;<br><br>Wir müssen dieses System endlich gerecht machen! Deshalb fordert Die Linke eine Solidarische Pflegevollversicherung, die alle pflegerischen Leistungen abdeckt, damit niemand verarmt, weil er Pflege braucht. Das klappt nur, wenn alle mit ihren gesamten Einkommen einzahlen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370359</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 15:12:25 +0100</pubDate>
                <title>Schulstreik für den Frieden gegen die Wehrpflicht!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schulstreik-fuer-den-frieden-gegen-die-wehrpflicht/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Linke Hagen freute sich darüber das viele Schülerinnen und Schüler sich an den Schulstreik gegen die Wehrpflicht in Hagen beteiligten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn sich viele Medien, Pädagogen und Politiker an einer Kampagne gegen den Schulstreik beteiligten ist es gut dass sich viele junge Menschen gegen die Wehrpflicht aussprechen und sich für Kriegsdienstverweigerung stark machen.</p>
<h1 class="seitentitel">Die Nachricht, dass der Bundestag das Gesetz beschlossen hat, wurde mit lauten Buhrufen quittiert.</h1>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370356</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 11:43:16 +0100</pubDate>
                <title>Schulstreik gegen die Wehrpflicht: für ein selbstbestimmtes, friedliches Leben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schulstreik-gegen-die-wehrpflicht-fuer-ein-selbstbestimmtes-friedliches-leben/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wir steuern auf harte Zeiten zu: Während die Rüstungsausgaben auf ein Rekord Niveau steigen und die Rüstungskonzerne exorbitante Gewinne machen, will die Regierung den Wehrdienst mit einer Wehrpflicht durch die Hintertür wieder einführen. Doch die Jugend hat keinerlei Interesse an den Plänen der Bundesregierung und wehrt sich entschieden“, sagt Desiree Becker, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Friedens- und Abrüstungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum morgigen Schulstreik gegen die Wehrpflicht. Becker weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Deshalb haben bereits Tausende Kriegsdienstverweigerung beantragt, und Schüler:innen in über 100 Städten rufen zum Schulstreik auf – für ein selbstbestimmtes, friedliches Leben und Investitionen in Bildung statt in Kriegskonzerne wie Rheinmetall. Die Jugend lernt in maroden Schulen, hat in der Corona-Pandemie massiv zurückstecken müssen und ist mit den Folgen der Klimakrise konfrontiert. Nun kommt noch die Wehrpflicht hinzu. Wir als Linke stehen an ihrer Seite und werden Unterstützungsangebote einrichten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370355</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 11:40:01 +0100</pubDate>
                <title>Es geht um den Lebensabend von 21 Millionen Rentnerinnen und Rentnern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/es-geht-um-den-lebensabend-von-21-millionen-rentnerinnen-und-rentnern/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Heute geht es um den Lebensabend von 21 Millionen Rentnerinnen und Rentnern. Von der morgigen Abstimmung hängt die Frage ab, wie viele arme Seniorinnen und Senioren es zukünftig in unserem Land geben wird. Seit das Rentenniveau unter Rot-Grün von 53 Prozent auf 48 Prozent abgesenkt wurde, hat sich ihre Zahl fast verdoppelt. Jeder fünfte Rentner, jede fünfte Rentnerin lebt aktuell in Armut, darum müssen weitere Rentenkürzungen gestoppt werden, wenn die Lage nicht noch schlimmer werden soll&quot;, so Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Abstimmung über das Rentenpaket. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Union arbeitet weiter daran, die gesetzliche Rente auszuhöhlen. Dem stellen wir uns entschieden entgegen. Unsere Eltern und Großeltern verdienen eine Rente, die ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Auch die Behauptung, dass das Geld für die Stabilisierung fehle, ist schlicht falsch. Eine gute Rente für alle ist finanzierbar, wenn alle einzahlen - auch Politiker, Beamte und Selbstständige."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370354</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 11:35:59 +0100</pubDate>
                <title>Nikolausgeschenk: Heizkosten-Check erweitert</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nikolausgeschenk-heizkosten-check-erweitert/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Linke startet am 5. Dezember eine bedeutende Erweiterung ihres Heizkosten-Checks: Ab sofort können deutlich mehr Mieter:innen überprüfen lassen, ob ihre Heiz- und CO₂-Kosten korrekt abgerechnet wurden – auch bei Etagenheizungen, Einzelöfen und selbst beschafftem Brennstoff.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, erklärt dazu:</strong><br><i>»Seit Dezember 2024 haben wir mit dem Heizkosten-Check bereits tausende Rechnungen geprüft, vielen Betroffenen zu Rückzahlungen verholfen und damit mehr konkrete Verbesserungen ermöglicht, als die Bundesregierung in dieser Sache zustande gebracht hat. Nun heben wir den Check auf ein neues Level – wir holen Euro für Euro, Wohnung für Wohnung zurück, bis auch eine Merz-CDU in Handlung gezwungen ist.«</i></p>
<p>Die Erweiterung richtet sich insbesondere an Mieter:innen, die den Brennstoff selbst kaufen und die CO₂-Abgabe vorfinanzieren müssen. Vermieter sind nach Gesetz verpflichtet, sich anteilig an den CO₂‑Kosten zu beteiligen – wir helfen den Betroffenen, diese Kosten zurückzufordern.<br>Mit dem neuen Angebot deckt der Heizkosten-Check der Linken künftig bis zu 87 Prozent aller Mietwohnungen ab – das bedeutet: Millionen Menschen in Deutschland erhalten eine faire Chance, überhöhte Heizkosten überprüfen zu lassen.</p>
<p><strong>Ines Schwerdtner ergänzt:</strong><br><i>»Wir rufen alle Mieter:innen auf: Reicht eure Abrechnungen bei uns ein, nutzt das neue Angebot – und lasst euch nicht länger abzocken. Die Linke steht an eurer Seite und unterstützt euch mit rechtlicher Hilfe und praktischem Support.«</i></p>
<p>Möglichkeit für Einreichungen und weitere Informationen gibt es hier: <a href="http://www.heizkostencheck.app/" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">www.heizkostencheck.app</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370345</guid>
                <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 13:14:04 +0100</pubDate>
                <title>Hagen: Schulstreik für den Frieden gegen die Wehrpflicht!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hagen-schulstreik-fuer-den-frieden-gegen-die-wehrpflicht/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Linke Hagen begrüßt den Schulstreik gegen die Wehrpflicht in Hagen. Wir rufen dazu auf sich am Freitag (5.12.) um 10 Uhr im in den Dr-Ferdinand-David-Park (Potthofstraße) zu versammeln.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Veranstaltung findet von 10 – 13 Uhr statt.</p>
<p>Im Aufruf zum Schulstreik der Schüler heißt es:</p>
<p>Wir als eine Gruppe Hagener Schüler rufen am 05.12.2025 zu einem Schulstreik gegen die Wehrpflicht auf. Der Schulstreik wird mit einer Kundgebung von 10-13 Uhr im in den Dr-Ferdinand-David-Park (Potthofstraße) beginnen und mit Infoprogramm an allen Schulen, von den teilnehmenden Schülern, enden.</p>
<p>Wir rufen zu diesem Streik auf, da wir als Hagener Schüler es nicht einsehen, dass unsere männlichen Mitschüler, ohne überhaupt eine Möglichkeit zur Mitsprache zu haben, zur Musterung gezwungen werden könnten, wenn die Ziele der Bundeswehr bis 2027 nicht erreicht werden.</p>
<p>Wir wollen nicht für jemanden sterben, der unsere Zukunft zerstört, nur um sich die letzten Jahre seines Lebens zu verbessern.</p>
<p>Wir wollen nicht, dass Jugendliche aus ihren sozialen Strukturen gerissen werden. Denn es ist tausendmal besser in einem kriegstoppenden und den Frieden verteidigenden Land zu leben, als Kanonenfutter zu sterben.</p>
<p>Und deswegen rufen wir alle Hagener Jugendlichen und alle jene, die mit uns Solidarität zeigen, dazu auf, uns zu unterstützen. Denn auch wenn man selber nicht mehr zur Schule geht kann man an unserer Kundgebung teilhaben.</p>
<p>Die Kundgebung wird auch von weiterem Rahmenprogramm begleitet stattfinden, wie z.B. Reden der Schüler. Zudem bitten wir alle teilnehmenden Schüler, die von ihnen angefertigten Plakate und Banner nach der Kundgebung in ihren Schulen aufzuhängen, um auch weiterhin auf die Ungerechtheit aufmerksam zu machen.</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370343</guid>
                <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 12:01:36 +0100</pubDate>
                <title>Ein Rekordhaushalt – doch bei den Menschen kommt nichts an</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ein-rekordhaushalt-doch-bei-den-menschen-kommt-nichts-an/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Haushalt für 2026 zeigt, für wen diese Regierung Politik macht. Rüstungskonzerne und Unternehmer erhalten Milliarden, doch die arbeitenden Menschen gehen leer aus. Um die dringende Reform der Schuldenbremse mogelt sich die Regierung herum.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Haushalt steht – doch stabil ist er nicht. Zwar will die Regierung 2026 mehr Geld in die Hand nehmen und den Bundeshaushalt auf insgesamt 525 Milliarden Euro ausweiten. Doch sie weigert sich, die Ursachen der wirtschaftlichen Krise anzupacken und die Menschen im Land zu entlasten. Stattdessen fließen Milliarden in die Rüstungsindustrie.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;„Da, wo es zählt, kommt kein Geld an“, kritisierte die Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion Heidi Reichinnek. „Dieser Haushalt hat eine große Schieflage – er reißt die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auf“.</p>
<p>Denn auch mit dem neuen Haushalt wird das Leben für die Mehrheit der Menschen weiterhin teurer: Ab 2026 kostet das Deutschlandticket fünf Euro mehr, durch die steigende CO2-Bepreisung steigen die Kosten für Tanken und Heizen, ohne dass ein Klimageld Ausgleich schafft. Auch die Krankenkassenbeiträge werden für viele Menschen steigen und moderate Lohnerhöhungen auffressen. Das bedroht den sozialen Zusammenhalt. Und es versäumt die Chance, durch eine Entlastung der Mehrheit die Nachfrage anzukurbeln und die schwache Konjunktur zu stärken</p>
<p>Laut Ines Schwerdtner, Sprecherin der Linksfraktion für Haushaltspolitik, Schuldenbremse und Sondervermögen, fehlt es an Antworten auf die wirtschaftliche Krise: „Die Regierung gibt viel Geld aus, erzeugt aber keinen wirtschaftlichen Aufbruch. Wer am Kern der Krise vorbei investiert, stabilisiert weder Industrie noch Kommunen oder Arbeitsplätze. Es fehlt eine echte industrielle Transformation und ein strategischer Aufbau neuer Kapazitäten.“</p>
<p>Die soziale Infrastruktur droht indes weiter auszutrocknen. So spricht die Regierung zwar von mehr Investitionen, aber die Zuweisungen an die Länder und Kommunen aus dem Sondervermögen sind viel zu gering und strecken sich über lange Zeiträume. Zudem ist unklar, wie die Gelder aufgrund der geplanten Stellenkürzungen im Bundeshaushalt tatsächlich abgerufen werden. Das Wirtschaftsministerium will für die Sanierung der Infrastruktur privates Kapital mobilisieren – und über Investitionen in kleine und mittlere Unternehmen mit Staatsgarantien absichern. Doch hier greift wieder das Motto: Gewinne gehen an die Investoren, Verluste zahlen die Steuerzahler:innen.</p>
<p>Der öffentliche Haushalt in Bund, Ländern und Kommunen steht damit weiter unter Spardruck: Durch geplante Steuersenkungen, etwa im Luftverkehr oder bei der Körperschaftssteuer. Und durch das Festhalten an der Schuldenbremse. Die Kommission, die deren Reform verhandeln soll, scheint das Thema weiter auf die lange Bank zu schieben.</p>
<p>So mogelt sich die Regierung mit kreativer Haushaltsführung weiter um den zentralen Reformbedarf herum: Eine Abschaffung der Schuldenbremse, die es ermöglichen würde, Geld für die realen Bedarfe im Land aufzuwenden. Und um eine höher steuerliche Belastung von hohen Einkommen und Vermögen, um die Mehrheit der Menschen zu entlasten.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370297</guid>
                <pubDate>Sat, 29 Nov 2025 15:46:15 +0100</pubDate>
                <title>Gemeinsam widersetzen – AfD-Jugend stoppen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gemeinsam-widersetzen-afd-jugend-stoppen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zehntausende Menschen werden sich der Neugründung der rechtsextremen Jungen Alternative in Gießen an diesem Wochenende entgegenstellen. Die Fraktion Die Linke unterstützt den Protest vor Ort.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Gründung eines offen rechtsradikalen Jugendverbands darf keine Normalität sein. Darum ruft das Bündnis <i>widersetzen</i> zum friedlichen Protest. Aus dem ganzen Land werden Zehntausende Menschen am Samstag, den 29.11., in Gießen erwartet, die sich dem Gründungskongress des neuen Jugendverbands der AfD entgegenstellen. Auch zahlreiche Abgeordnete der Linksfraktion werden vor Ort sein und die Demonstrationen als parlamentarische Beobachter:innen unterstützen. Das ist umso wichtiger, weil die lokalen Behörden und die CDU-geführte Landesregierung bereits angekündigt haben, den Kongress großräumig von Protesten abzuschirmen.</p>
<p>Am Montag traten die Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag Heidi Reichinnek und Sören Pellmann gemeinsam mit Suraj Mailitafi, einem der Sprecher von <i>widersetzen</i> vor die Presse. Mailitafi machte deutlich, dass es breite Bündnisse im Kampf gegen die AfD braucht – und dass auf die Bundesregierung dabei kein Verlass ist: „Wir erleben einen Überbietungswettbewerb rechter Rhetorik und Politik bei den sogenannten Parteien der Mitte. Die menschenverachtende Politik von Merz spaltet die Gesellschaft, indem sie alles kaputtspart: vom sozialen Wohnungsbau bis zu Angeboten von Bildung und Integration.“</p>
<p>Auch für Luigi Pantisano, der sich als MdB der Linkfraktion an den Protesten beteiligt, ist klar, dass die AfD nur durch eine solidarische Politik zu bekämpfen ist: „Die Politik der AfD richtet sich gegen uns alle, als hart arbeitende Menschen die täglich das Land am Laufen halten. Unterstützt wird sie schon lange von Managern und Unternehmern, wie zuletzt durch den Verband der Familienunternehmer. Sie trifft uns nicht alle gleich, aber zusammen sind wir mehr&nbsp;– niemals allein, immer gemeinsam."</p>
<p>Die AfD hatte ihren Jugendverband „Junge Alternative“ im März dieses Jahres aufgelöst: Er wurde vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft. Ein damit drohendes Verbot will man nun umgehen – indem sich die rechtsextremen Nachwuchskader unter einem neuen Dach versammeln. Um das zu verhindern, ruft das Bündnis zum gemeinsamen Protest und organisiert die Anreise aus zahlreichen deutschen Städten.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370296</guid>
                <pubDate>Sat, 29 Nov 2025 15:41:53 +0100</pubDate>
                <title>Guter Lebensabend für alle, statt nur für die Reichsten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/guter-lebensabend-fuer-alle-statt-nur-fuer-die-reichsten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Union greift die Rente an – Linke legt Konzept für gute und finanzierbare Rente vor</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Wir alle verdienen ein Leben in Würde vor allem im Alter. Wer jahrzehntelang hart arbeitet – egal ob Erwerbs- oder Pflege- und Sorgearbeit – und den Laden am Laufen hält, soll seine Rente in Ruhe und Sicherheit genießen können. Das heißt: jeder von uns verdient eine auskömmliche Rente. Eine Rente, die zum Leben reicht, vor Altersarmut schützt und über die reine Existenzsicherung hinaus geht.</p>
<p class="text-justify">Doch immer wieder ist die gesetzliche Rente unter Beschuss. Mehr und länger arbeiten und dann auch noch weniger Rente bekommen – so kann die Mehrheit im Land nicht in Würde altern. Seit dem Beginn der 2000er hat sich die Altersarmut in Deutschland verdoppelt, jeder fünfte Rentner bezieht aktuell ein Einkommen unter der Armutsgrenze. Die Arbeitgeber haben sich schrittweise aus der Finanzierung der Altersvorsorge geschlichen, während die Beschäftigten die Lücken bei der gesetzlichen Rente privat ausgleichen sollten. Während alles immer teurer wird, sollen die arbeitenden Menschen auch noch private Altersvorsorgen abschließen. Doch das können sich ohnehin nur die wenigsten leisten. Noch dazu sind sie vor allem Profitmaschinen für die Versicherungsbranche. Superreiche, Politiker und Beamte zahlen nicht mal in die Rentenkassen ein. Es gibt eine gefährliche Schieflage im Rentensystem.</p>
<p class="text-justify">Teile der Unionsfraktion greifen gerade unsere Alterssicherung an und gefährden so akut die Rente von über 21 Millionen Rentnerinnen und Rentnern. Sie wollen, dass das Rentenniveau sinkt, während das Rentenalter weiter steigt. Das bedeutet: Rentnerinnen und Rentner haben weniger Geld in der Tasche. Wer noch keine Rente bezieht, soll noch länger arbeiten. Merz hat seinen Laden nicht im Griff: Die Union macht das Rentenschicksal von Millionen Rentnerinnen und Rentner zum Polit-Spielchen seiner Fraktion.</p>
<p class="text-justify">Wir stellen uns an die Seite der Rentnerinnen und Rentner. Wir werden alles dafür tun, dass sie ein gutes und sicheres Leben im Alter haben. Das steht bei uns im Mittelpunkt. Der aktuell kursierende Vorschlag der Regierung zum Rentenpaket ist nur das Nötigste – reicht jedoch längst nicht aus. Gemeinsam mit IG Metall und ver.di fordern wir ein höheres Rentenniveau von 53% – das es schon einmal gab, bevor rot-grün es in den Keller geschickt und die Altersarmut verdoppelt haben. Wir setzen uns für eine solidarische Mindestrente von 1400 € ein – sie schützt auch dann vor Altersarmut, wenn der Lebenslauf Lücken hat oder Pflege, Erziehungsarbeit oder andere gesellschaftlich unverzichtbare Aufgaben Erwerbszeiten verringern. Das ist das Minimum, was wir den hart arbeitenden Menschen in diesem Land schulden – und es ist finanzierbar. &nbsp;<br>&nbsp;</p>
<h3><strong>Unsere Reformvorschläge:</strong></h3>
<p><strong>1. Rentenniveau auf 53 Prozent anheben = zehn Prozent mehr Rente</strong></p>
<p class="text-justify">Die Menschen wollen sich auf eine gute Rente im Alter verlassen können. 48 Prozent Rentenniveau sind nicht ausreichend. Das Rentenniveau muss wieder auf 53 Prozent angehoben werden, damit die Rente wieder zum Leben reicht. Durch eine Anhebung des Rentenniveaus würden alle Rentnerinnen und Rentner sofort zehn Prozent mehr Rente erhalten. Nach drei Jahren hoher Inflation, unter der insbesondere die Rentnerinnen und Rentner gelitten haben, ist das auch bitter notwendig. Für eine Standardrente nach 45 Jahren Einzahlung zum Durchschnittsverdienst würden das 191,20 Euro brutto mehr im Monat bedeuten. Eine echte und spürbare Rentenerhöhung!</p>
<p><strong>2. Erwerbstätigenversicherung einführen</strong></p>
<p class="text-justify">Der Umbau der gesetzlichen Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung ist eines der zentralen Elemente des Linken Rentenkonzepts. Das bedeutet, dass alle Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung eingeschlossen werden und entsprechend für alle Erwerbseinkommen Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt werden müssen – auch für die von Selbstständigen, Freiberufler, Beamte, Managerinnen und Politikerinnen, egal, ob sie Abgeordnete, Minister, Staatssekretärin oder Bundeskanzler sind.</p>
<p class="text-justify">Hierbei geht es nicht nur um den Abbau von Privilegien bestimmter Gruppen: zahlreiche Untersuchungen und Studien zur Erwerbstätigenversicherung zeigen, dass mit einer solchen Ausweitung die gesetzliche Rentenversicherung auch auf mittlere Sicht deutlich stabilisiert werden würde. Je nach Ausgestaltung und Zeitpunkt der Umstellung würde der Beitragssatz bis ins Jahr 2040 gegenüber aktuellen Kalkulationen sinken, das sogenannte Rentenniveau würde hingegen spürbar steigen. Gerade wenn man jetzt die Einbeziehung vornehmen würde, würde man in Zeiten des demografischen Wandels die Einzahlerseite erweitern und das demografische Problem so gewissermaßen untertunneln. Für die Beschäftigten würde der Umbau zu einer Erwerbstätigenversicherung also eine höhere Rente bei einem niedrigen Beitragssatz bedeuten!</p>
<p><strong>3. Alle Erwerbshöhen gerecht und solidarisch beteiligen</strong></p>
<p class="text-justify">Die Beitragsbemessungsgrenze führt in der Rentenversicherung wie in der Kranken- und Pflegeversicherung dazu, dass Erwerbseinkommen oberhalb der jeweils geltenden Grenze prozentual geringer mit Sozialabgaben belastet werden als Einkommen darunter. In der gesetzlichen Krankenversicherung und der gesetzlichen Pflegeversicherung untergräbt die Beitragsbemessungsgrenze somit das diese Sozialversicherungszweige eigentlich prägende Solidarprinzip, auf Kosten aller Versicherten. Würde man bei der Krankenversicherung die Beitragsbemessungsgrenzen vollständig aufheben, würden dort die Beiträge für alle sinken können.</p>
<p class="text-justify">In der Rentenversicherung gilt hingegen das Äquivalenzprinzip. Das bedeutet, die Rentenhöhen sind daran gekoppelt, was eingezahlt wird, also wie hoch der Verdienst ist. Nichtsdestotrotz sind hier die Grenzen auch viel zu niedrig angesetzt. Erwerbseinkommen über 8.050 Euro brutto monatlich werden aktuell nicht verbeitragt. Wir finden: wer 10.000 Euro im Monat verdient, soll auch auf 10.000 Euro Rentenbeiträge zahlen. Wir wollen die Beitragsbemessungsgrenzen deshalb schrittweise verdoppeln. Dann entstehen zwar auch höhere Renten, diese wollen wir aber im verfassungsrechtlich geprüften Maße abflachen. Unser Konzept sieht vor: Zur Ermittlung der Entgeltpunkte oberhalb der Beitragsäquivalenzgrenze wird ein neuer Zugangsfaktor eingeführt, der dazu führt, dass bei Rentenbeginn alle Entgeltpunkte, die in der Summe 90 überschreiten, halbiert und so daraus berechnete Renten abgeflacht werden. Real würde eine solche Abflachung also nur Renten betreffen, die aktuell über 3.671,10 Euro liegen. Es gibt aktuell deutschlandweit wenige tausend Renten, die überhaupt über 3.000 Euro liegen. Dafür liegen fast die Hälfte aller Altersrenten unter 1.500 Euro. Die Abflachung würde daher erst durch die Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenze entstehende sehr hohe Renten betreffen. Das eine solche Abflachung auch verfassungsrechtlich zulässig ist, haben wir schon vor Jahren in einem Gutachten überprüfen lassen.</p>
<p><strong>4. Arbeitgeber wieder stärker in die Pflicht nehmen</strong></p>
<p class="text-justify">Die gesetzliche Rente wird paritätisch finanziert, das bedeutet, die Beschäftigten und die Arbeitgeber zahlen jeweils zur Hälfte die Beiträge zur Rentenversicherung. Aber die Beschäftigten müssen auch noch die private Vorsorge und große Teile ihrer eigenen Betriebsrente zahlen. Aktuell müssen sie mindestens 7% ihres Bruttogehaltes für die private Vorsorge aufwenden, um das seit Beginn der 2000er Jahre abgesenkte Sicherungsniveau der gesetzlichen Rente von 53% auf 48% selbst auszugleichen. Ohne Beteiligung ihrer Arbeitgeber. Wir wollen zu gleichen Beiträgen in der Alterssicherung insgesamt zurückkehren. Das bedeutet auch, dass die Arbeitgeber sich wieder stärker beteiligen müssen. In vielen anderen europäischen Ländern wie Frankreich, Spanien, Österreich und Schweden ist das schon der Fall. Dort zahlen die Arbeitgeber einen größeren Anteil an den Sozialbeiträgen. Daher fordern wir, dass eine stärkere Beteiligung der Arbeitgeber an den Kosten der Rentenversicherung umgehend geprüft werden muss. Lässt man die anderen vorgeschlagenen Finanzierungsmaßnahmen außen vor, so benötigt man gestützt auf Berechnungen anhand <a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/Zahlen-und-Fakten/Kennzahlen-zur-Finanzentwicklung/kennzahlen-zur-finanzentwicklung_node.html" target="_blank" title="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/Zahlen-und-Fakten/Kennzahlen-zur-Finanzentwicklung/kennzahlen-zur-finanzentwicklung_node.html" rel="noreferrer"><u>aktueller Zahlen</u></a> der Deutschen Rentenversicherung für die Finanzierung eines Rentenniveaus von 53% eine Beitragssatzsteigerung von 2,44 Prozentpunkten. Wir finden: Das könnten die Arbeitgeber stemmen, wie in Österreich, wo die Arbeitgeber genau 2,25 Prozentpunkte mehr zahlen als die Arbeitnehmer.</p>
<p class="text-justify"><strong>5. Keine Steuer-Milliarden mehr für die gescheiterte Riester-Rente</strong></p>
<p class="text-justify">Aktuell werden immer noch 3,5 Milliarden Euro jährlich aus Steuermitteln für die Riester-Zulagenförderung ausgegeben, obwohl das Scheitern der Riester-Rente seit Jahren bekannt ist. Immer mehr Menschen haben ihre Verträge bereits ruhend gestellt. Die Anbieter privater Altersvorsorgeprodukte haben sich durch unverschämt hohe Vertriebs- und Verwaltungskosten die Taschen gefüllt, während sich die Verträge nach Angaben von Verbraucherverbänden nur lohnen, wenn man 90 Jahre oder älter wird. Mit diesem Unsinn muss Schluss sein. Die Riester-Rente muss endlich abgewickelt werden. Wir fordern, die Einzahlung der Riester-Ersparnisse auf das Konto der Gesetzlichen Rentenversicherung zu ermöglichen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370295</guid>
                <pubDate>Sat, 29 Nov 2025 15:39:08 +0100</pubDate>
                <title>Tarifrunde Nahverkehr: Die Beschäftigten jetzt entlasten!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/tarifrunde-nahverkehr-die-beschaeftigten-jetzt-entlasten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>In der am Donnerstag gestarteten bundesweiten Tarifrunde für den kommunalen Nahverkehr stellt sich Ines Schwerter hinter die Forderungen der Beschäftigten und drängt auf Entlastungen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir stellen uns hinter die Forderungen der Beschäftigten und erwarten von den Arbeitgebern, dass sie jetzt alles tun, um Arbeitskämpfe zu vermeiden. Was ver.di hier fordert, ist mehr als berechtigt. Denn viele Beschäftigte sind am Limit und brauchen längere Ruhezeiten und kürzere Schichten. Der Arbeitsstress im öffentlichen Nahverkehr ist hoch und wird durch Personalmangel, marode Technik und Zeitdruck noch verstärkt. Zudem fehlt der Nachwuchs, deshalb müssen die Arbeitsbedingungen besser werden, damit sich mehr junge Menschen für die Arbeit bei Bus und Bahn entscheiden.<br>Die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr müssen jetzt entlastet werden, damit sie uns auch morgen noch sicher ans Ziel bringen. Es hier um Respekt und Anerkennung für diejenigen, die den Laden am Laufen halten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370271</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 12:59:52 +0100</pubDate>
                <title>Frauen schützen – und zwar jetzt!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/frauen-schuetzen-und-zwar-jetzt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ein Leben frei von Gewalt ist eine Frage der Menschenwürde. Doch Gewalt gegen Frauen ist in Deutschland so weit verbreitet, dass sie für viele Frauen zum Alltag gehört. Was hilft ist klar: Mehr Schutzräume, bessere Finanzierung, echte Prävention statt leerer Versprechen. Die Zeit dafür ist jetzt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gewalt gegen Frauen ist in Deutschland Alltag: Jeden Tag erfahren 728 Frauen und Mädchen Gewalt. Jeden Tag gibt es mehr als zwei versuchte oder vollendete Femizide. Diese Gewalt ist keine Privatangelegenheit - sie ist ein strukturelles Problem, das eine klare politische Antwort erfordert.</p>
<p>Doch die Bundesregierung lässt die Betroffenen alleine. Seit Jahren verpflichtet sie sich zu besserem Schutz und beruft sich auf die Istanbul-Konvention. Doch passiert ist praktisch nichts. Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD versprochen, Schutzmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.</p>
<p>Aber trotz dieser Zusagen bleibt alles beim Alten: Frauenhäuser sind überfüllt und chronisch unterfinanziert. Beratungsstellen fehlen. Einheitliche Standards für die Gefährdungseinschätzung? Gibt es nicht.</p>
<p>Was helfen würde, ist klar: Mehr Schutzräume, eine bundesweite Finanzierung von Frauenhäusern, bessere Schulungen für Polizei und Justiz, Täterarbeit, die Verantwortung schafft, und eine Femizid-Statistik, die das Ausmaß der Gewalt sichtbar macht. Echte Prävention schützt Frauen – und zwar unabhängig von Herkunft, Aufenthaltsstatus oder finanziellen Mitteln.</p>
<p>Wir sagen: Schluss mit leeren Versprechen. Es ist Zeit für konkrete Maßnahmen – und zwar jetzt. Denn jedes Leben zählt. Deswegen setzt sich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=JEdXaKPrs1I" target="_blank" rel="noreferrer"><u>die Linke Bundestag</u></a> für ein Schutzsystem ein, das wirklich trägt.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370270</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 12:54:36 +0100</pubDate>
                <title>Wir sind das Bollwerk gegen Rentenkürzungen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wir-sind-das-bollwerk-gegen-rentenkuerzungen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Im Streit um das Rentenpaket unterstreicht Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Linken, dass Die Linke im Bundestag keinen Anträgen zustimmen wird, die reale Rentenkürzungen zum Ziel haben. Schwerdtner betont, dass gute Renten bezahlbar sind und verweist dabei auf die konstante Sozialleistungsquote.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der unwürdige Rentenstreit zwischen Union und SPD verunsichert die Menschen und zerstört das Vertrauen in die gesetzliche Rente. Dabei soll das Rentenpaket demnächst im Bundestag verabschiedet werden, obwohl bis jetzt noch nicht klar ist, was da eigentlich drin sein wird. Wir als Linke versprechen, dass wir keinem Gesetz zustimmen werden, der das Rentenniveau real absenkt. Basta! Was für uns zählt, ist, dass die Rente ein Leben in Würde garantiert und niemand Flaschen sammeln muss.&nbsp;<br><br>Die Union hetzt die Menschen mit gefühlten Wahrheiten auf. Doch die Fakten sprechen eine andere Sprache: Der Anteil der Sozialausgaben an unserer Wirtschaftsleistung ist seit Jahrzehnten recht konstant. Innerhalb der letzten 30 Jahre ist der Anteil für Soziales am Bruttosozialprodukt nur um 4 Prozent gestiegen, obwohl wir heute fast 6 Millionen Rentnerinnen und Rentner mehr haben.&nbsp;<br><br>Wir können uns Renten leisten, die für alle zum Leben reichen. Was wir uns nicht leisten können, ist massenhafte Altersarmut. Auch die jungen Menschen, die heute einzahlen, brauchen die Garantie, dass sie sich im Alter auf die Rente verlassen können. Deshalb muss das Rentenniveau steigen und die Beitragsbemessungsgrenze verdoppelt werden, damit auch Besserverdienende in die gesetzliche Rente einzahlen. Zudem müssen wir Beamte, Selbstständige und Politiker ins System holen, damit es zukunftsfähig bleibt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370238</guid>
                <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 10:52:42 +0100</pubDate>
                <title>50 Jahre Psychiatrie-Enquete: Menschenwürde statt Verwahrung – und ein klares Nein zum Überwachungsstaat</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/50-jahre-psychiatrie-enquete-menschenwuerde-statt-verwahrung-und-ein-klares-nein-zum-ueberwachungsstaat/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Psychiatrie-Enquete markiert – mit Blick auf Fortschritte aus Praxis und Selbsthilfe – bis heute einen Wendepunkt im Umgang mit psychischen Krisen. Recovery-Orientierung, Wertschätzung und Peerarbeit zeigen, welchen Perspektivwechsel die Enquete angestoßen hat – hin zu Teilhabe und Würde. Allerdings werden in Polizeidatenbanken weiterhin sensible Gesundheitsdaten gespeichert: Über 16.000 Einträge enthalten den Hinweis ‚Psychische und Verhaltensstörung‘, mehr als 3.800 den Hinweis ‚Freitodgefahr‘. Ob hierfür medizinische Grundlagen vorliegen oder die Betroffenen informiert wurden, ist der Bundesregierung nicht bekannt“, erklärt Evelyn Schötz, Sprecherin für psychische Gesundheit der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich der Aufdeckung menschenunwürdiger Zustände in Anstalten durch die Psychiatrie-Enquete vor 50 Jahren. Schötz weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir dürfen psychisch erkrankte Menschen nicht vom Anstaltsbett ins Polizeiregister verlagern. Psychische Krisen sind menschlich. Betroffene brauchen Unterstützung und Respekt – nicht Stigma oder Misstrauen. Menschen ohne ihr Wissen dauerhaft als ‚psychisch gestört‘ zu erfassen, greift massiv in persönliche Daten ein und ist ein Rückfall in alte Denkmuster. Pläne zum erweiterten Datenaustausch und der Einsatz von Analyseplattformen wie Palantir oder VeRA machen Gesundheitsdaten zu potenziellen Sicherheitsakten und schaffen den gläsernen Patienten. Das lehnen wir als Linke ab. Wir fordern klare gesetzliche Verbote der pauschalen Erfassung psychischer Erkrankungen durch Sicherheitsbehörden sowie die Löschung diskriminierender Einträge in Polizeidatenbanken. Statt Überwachung braucht es eine Stärkung von Therapie, Prävention und gemeindenaher Versorgung. Die UN-Behindertenrechtskonvention muss vollständig umgesetzt werden. Der Weg raus aus der Verwahrpsychiatrie führt nicht über digitale Hochrisiko-Dateien. Menschen in Krisen brauchen Respekt, Selbstbestimmung und Datenschutz. 50 Jahre nach der Enquete müssen wir ihren Geist ernst nehmen: für mehr Rechte, Ressourcen und Würde.“</p>
<p>Hintergrund:<br>Die Psychiatrie-Enquete veröffentlichte ihren Abschlussbericht am 25. November 1975. Sie leitete eine grundlegende Reform hin zu gemeindenaher Versorgung und mehr Rechten für Betroffene ein. Auch heute dient sie als Maßstab, wenn es um gesellschaftliche Teilhabe, Datenschutz und die Weiterentwicklung psychiatrischer Angebote geht. Dadurch leben viele Betroffene heute integriert statt isoliert. Gleichzeitig geraten Menschen mit psychischen Erkrankungen erneut unter Druck.</p>
<p>Datengrundlage: Kleine Anfrage BT-Drucksache 21/1172: <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/011/2101172.pdf" target="_blank" rel="noreferrer"><u>dserver.bundestag.de/btd/21/011/2101172.pdf</u></a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370237</guid>
                <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 10:48:53 +0100</pubDate>
                <title>Wert des Pflegegeldes dramatisch gesunken</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wert-des-pflegegeldes-dramatisch-gesunken/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Das Pflegegeld hat seit Einführung der Pflegegrade im Jahr 2017 – trotz Erhöhung der Pflegesätze in 2024 und 2025 – kaufkraftbereinigt rund 15 Prozent an Wert verloren. Wer 2017 eine:n Angehörige:n mit Pflegegrad 5 pflegte, bekam monatlich 901 Euro, heute sind es kaufkraftbereinigt nur noch 773 Euro. Für Betroffene und deren Angehörige sind diese realen Einnahmeverluste dramatisch und ein tiefer Einschnitt in deren Lebensqualität“, erklärt Evelyn Schötz, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Situation der pflegenden An- und Zugehörigen in Deutschland“ (Drucksache 21/2702). Schötz weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Bundesregierung lässt pflegende Angehörige seit Jahren im Stich. Diejenigen, die das Pflegesystem am Laufen halten, müssen massive versteckte Kürzungen hinnehmen. Besonders alarmierend ist außerdem, dass rund 480.000 Kinder und Jugendliche regelmäßig Angehörige pflegen müssen – ein deutliches Zeichen für strukturelle Überlastung der Familien und fehlende Unterstützung. Wir als Linke fordern deshalb einen Pflegelohn, bessere Rentenansprüche und echte Entlastungsangebote vor Ort, finanziert durch eine solidarische Pflegeversicherung, in die auch Privatversicherte einzahlen sowie hohe Kapital- und Mieteinkommen einbezogen werden. Nur mehr Gerechtigkeit im System macht die Pflege zukunftsfest und stärkt das Vertrauen in den Sozialstaat.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370236</guid>
                <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 10:44:44 +0100</pubDate>
                <title>Damit wir alle eine gute Rente haben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/damit-wir-alle-eine-gute-rente-haben/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Linken, macht deutlich, dass Die Linke im Rentenstreit an der Seite der Menschen steht, die den Laden hier jeden Tag am Laufen halten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Verhalten der Union ist respektlos gegenüber den Millionen Rentnerinnen und Rentner, die auch im Alter ein Leben in Würde verdienen. Diese Menschen müssen sich nun fragen, ob ihre Rente noch sicher ist und ob sie sich das Leben noch leisten können. Der Streit um das Rentenniveau ist neuer Tiefpunkt einer Regierung, die seit Monaten alles weg kürzt, was uns Freiheit und Sicherheit gibt. Das Ziel der Union ist klar: Wir sollen alle länger für weniger Rente arbeiten.&nbsp;<br>Doch Die Linke steht an der Seite der hart arbeitenden Menschen und aller, die sich jetzt schon ihre Rente verdient haben. Wir werden alles dafür tun, damit alle ein gutes Leben im Alter haben. Wir brauchen endlich ein höheres Rentenniveau von 53 Prozent und ein System, in das wirklich alle einzahlen: Beschäftigte, Beamte, Selbstständige und auch Politiker. Auch muss eine solidarische Mindestrente von 1.400 Euro alle vor Altersarmut schützen, deren Lebenslauf nicht lückenlos ist und die unbezahlt Pflege- und Erziehungsarbeit leisteten.&nbsp;<br>Denn die Menschen in diesem Land müssen sich ihr Leben wieder leisten können. Egal ob Rentnerin, alleinerziehende Mutter, Mieter, Studierende - wir wollen, dass alle ein gutes und sicheres Leben führen können."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-370235</guid>
                <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 10:41:53 +0100</pubDate>
                <title>Die CDU ist rentnerfeindlich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-cdu-ist-rentnerfeindlich/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, kritisiert die rentnerfeindliche Politik der Union und fordert mutige Reformen, damit die Rente wieder für alle zum Leben reicht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Im Streit um das Rentenpaket zeigt sich, dass die Union von den Sorgen und Nöten der hart arbeitenden Menschen nichts mehr mitkriegt. Teile der CDU sind mittlerweile offen rentnerfeindlich. Die jungen CDU-Schnösel mit ihren reichen Eltern und geerbten Aktienpaketen verachten alle Menschen, die mit ihren Einkommen nicht privat vorsorgen können.&nbsp;<br>Wir stehen an der Seite dieser hart arbeitenden Menschen und werden die Rente gegen alle verteidigen, die sie weiter aushöhlen und privatisieren wollen. Wenn die Rente wieder vor Altersarmut schützen soll, dann muss das Rentenniveau auf 53 Prozent steigen. Das ist bezahlbar, wenn wir Schluss machen mit den Privilegien für Selbstständige, Beamte und Politiker. Auch Besserverdienende müssen in die gesetzliche Rente einzahlen, damit alle Menschen in Deutschland eine gute Rente erhalten. In einem ersten Schritt muss deshalb die Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung schrittweise verdoppelt werden. Somit holen wir Millionen Besserverdienende zurück in die Versicherung für uns alle.&nbsp;<br>Die Menschen in unserem Land müssen darauf vertrauen können, dass die Rente ihren Lebensstandard sichert und vor Altersarmut schützt. Das geht nur, wenn wir jetzt endlich handeln, statt die gesetzliche Rente weiter schlecht zu reden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-370168</guid>
                <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 10:20:58 +0100</pubDate>
                <title>Sicher wird die Rente dann, wenn alle einzahlen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sicher-wird-die-rente-dann-wenn-alle-einzahlen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Rentenpaket der Bundesregierung bietet keine Stabilität, sondern stabilisiert Unterversorgung. Damit die Rente wirklich sicher ist, müssen wir das Rentenniveau anheben. Das ist bezahlbar, wenn wirklich alle ihren Beitrag leisten: auch Abgeordnete, Beamte und Selbstständige!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Rentenpaket versucht die Bundesregierung, Vertrauen in die gesetzliche Rente zurückzugewinnen. Kern ihres Vorhabens ist die Festschreibung des ohnehin zu niedrigen Rentenniveaus bei 48 Prozent bis zum Jahr 2031. Damit rücken die Regierungsparteien das Leistungsniveau wieder ins Zentrum der Politik. Das ist im Grundsatz richtig. Doch es kaschiert, dass die Schwächung der gesetzlichen Rente, die seit Beginn der 2000er Jahre erwirkt wurde, dazu geführt hat, dass Beschäftigte gezwungen wurden, sich durch private Vorsorge abzusichern. Gleichzeitig hat sich das Armutsrisiko in den letzten 25 Jahren verdoppelt. Dem setzt die Bundesregierung nun eine Haltelinie von 48 Prozent entgegen&nbsp;– und das auch nur zeitlich befristet. Die Renten werden also genauso niedrig bleiben, wie sie gerade sind.</p>
<p>&nbsp;"Was uns die Regierungsparteien hier als Stabilität verkaufen, bedeutet in der Realität die Zementierung eines Status quo, der schon heute für Millionen Menschen nicht zum Leben reicht", so Sarah Vollath, renten- und alterssicherungspoltische Sprecherin der Linksfraktion. "Fast jede fünfte Person über 65 ist in Deutschland armutsgefährdet. Mit ihrem Vorschlag weigert sich die Bundesregierung aber, das Leistungsniveau anzuheben. Damit ignoriert sie die Erwerbsbiografien von Millionen Menschen, die von Teilzeit, Niedriglöhnen, Sorgearbeit und Erwerbsunterbrechungen geprägt sind. Eine echte Wertschätzung von Lebensleistung sieht anders aus."</p>
<p>Ein kleiner Lichtblick im Rentenpaket ist die Mütterrente. Die Kindererziehungszeiten sollen durch die Anerkennung von drei Jahren für alle Kinder, unabhängig vom Geburtsjahr, endlich gleichgestellt werden. "Damit setzt die Bundesregierung eine unserer jahrelangen Forderungen um und schließt eine rentenpolitische Gerechtigkeitslücke! Es ist richtig, dass die Kindererziehungszeiten jetzt endlich einheitlich anerkannt werden. Die Umsetzung kommt allerdings viel zu spät", so Sarah Vollath.</p>
<p>Die Bundesregierung schiebt die dringend notwendige grundlegende Reform des Rentensystems bewusst weiter auf die lange Bank. Das ist sozial- wie finanzpolitisch mehr als kurzsichtig. Aufgabe eines gerechten Rentensystems sollte es sein, Altersarmut zu verhindern und einen guten Lebensstandard im Alter abzusichern. Dementsprechend braucht es sofort wirksame Entlastungen und strukturelle Änderungen: Wir schlagen eine Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent vor, diese würde umgerechnet eine allgemeine Rentenerhöhung von knapp 10 Prozent für alle Rentner:innen bedeuten – nicht als Luxus, sondern als Voraussetzung dafür, dass die gesetzliche Rente ihren Kernauftrag erfüllen kann. Ergänzend ist eine solidarische Mindestrente von 1.400 Euro netto nötig, die unabhängig von lückenlosen Erwerbsbiografien einen verlässlichen Schutz vor Altersarmut bietet und gesellschaftliche Leistungen wie Pflege und Erziehung zumindest in Teilen anerkennt.</p>
<p>Damit diese Forderungen dauerhaft finanzierbar sind, braucht es eine breitere und fairere Basis. "Wir wollen eine allgemeine Erwerbstätigenversicherung schaffen, die Abgeordnete, Beamt:innen und Selbstständige endlich mit in die gesetzliche Rentenversicherung einbezieht", so Sarah Vollath. Zugleich gehört eine deutliche Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze auf den Tisch, damit sehr hohe Einkommen ihrem Leistungsvermögen entsprechend verbeitragt werden können. Den häufig bemühten "Generationenkonflikt" weisen wir entschieden zurück. Er ist politisch konstruiert und lenkt vom eigentlichen Bruch in der Gesellschaft ab: der Kluft zwischen Arm und Reich. Ein starkes öffentliches Rentensystem nutzt Jung und Alt gleichermaßen, es stabilisiert Kaufkraft, entlastet Familien und verhindert, dass soziale Risiken privatisiert werden.</p>
<p>&nbsp;"Das Rentenpaket verhindert Schlimmeres, aber vertagt das Nötigste. Klar ist Stabilisierung besser als Absenkung, aber sie ersetzt keine Reform und damit geben wir uns als Linke nicht zufrieden! Wenn die gesetzliche Rente wieder verlässlich für alle funktionieren soll, brauchen wir jetzt sofort bessere Leistungen, armutsfeste Mindestansprüche und eine solidarische Finanzierung des Systems! Das wäre sehr viel sinnvoller als eine Haltelinie, die die Unterversorgung auf Zeit fixiert. Wer ein Leben lang arbeitet oder gesellschaftlich beiträgt, muss im Alter gut und zufrieden leben können ", so Vollath.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370167</guid>
                <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 10:15:14 +0100</pubDate>
                <title>Ein Haushalt ohne Antworten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ein-haushalt-ohne-antworten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Nach der Bereinigungssitzung wird deutlich: Diese Regierung hat keinen Plan für die wirtschaftliche und soziale Zukunft. Der groß angekündigte ‚Herbst der Reformen‘ endet im Winter des Stillstands“, erklärt Ines Schwerdtner, haushaltspolitische Sprecherin für Schuldenbremse und Sondervermögen der Fraktion Die Linke, zum Bundeshaushalt 2026. Schwerdtner weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Regierung gibt viel Geld aus, erzeugt aber keinen wirtschaftlichen Aufbruch. Wer am Kern der Krise vorbei investiert, stabilisiert weder Industrie noch Kommunen oder Arbeitsplätze. Trotz massiver Sondervermögen gibt es weiter Haushaltstricksereien und Durchwurschteln. Es fehlt eine echte industrielle Transformation und ein strategischer Aufbau neuer Kapazitäten.</p>
<p>Deutschland bräuchte jetzt einen Wiederaufbauplan: moderne Infrastruktur, starke soziale Sicherungssysteme und Investitionen in wirtschaftliche Erneuerung. Stattdessen verwaltet die Regierung den Status quo. Während Schlüsselindustrien massiv unter Druck stehen, betreibt die Regierung weiter Reparaturpolitik. Sie wechselt die Scheibenwischer, obwohl der Motor versagt. Und Kommunen gehen weiter leer aus.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370128</guid>
                <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 12:33:56 +0100</pubDate>
                <title>Armut darf nicht weiter bestraft werden: Paragraf 265a endlich abschaffen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/armut-darf-nicht-weiter-bestraft-werden-paragraf-265a-endlich-abschaffen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist beschämend, dass in Deutschland auch heute noch Menschen ins Gefängnis kommen, weil sie sich kein Ticket leisten können. Wer mit der Bahn zum Arzt fährt oder schwere Einkäufe im Bus nach Hause transportiert und sich dafür keinen Fahrschein leisten kann, ist nicht kriminell. In der großen Mehrheit sind die Betroffenen arm, obdachlos oder suchtkrank. Paragraf 265a StGB muss endlich abgeschafft werden“, fordert Luke Hoß, MdB der Fraktion Die Linke im Bundestag. Am morgigen Donnerstag, den 13. November, bringt die Fraktion einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Bundestag ein. Hoß weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Jedes Jahr werden 7.000 bis 9.000 Menschen nach einem Paragrafen, der noch aus der NS-Zeit stammt, wegen Fahrens ohne Fahrschein verurteilt und sitzen in der Folge Ersatzfreiheitsstrafen ab, da sie die Geldstrafen nicht zahlen können. Menschen sollten niemals wegen ihrer Armut ins Gefängnis gehen müssen. Tatsächlich handelt es sich sogar um eine Doppelbestrafung, denn die Verkehrsbetriebe erheben das erhöhte Beförderungsentgelt in jedem Fall.</p>
<p>Jährlich werden Schätzungen zufolge mehr Ersatzfreiheitsstrafen angetreten als reguläre Freiheitsstrafen. Die Entkriminalisierung von Fahren ohne Fahrschein würde Polizei und Justiz sowie auch die Staatskassen demnach enorm entlasten, denn das häufige Verhängen von Ersatzfreiheitsstrafen kostet den Staat jährlich Millionen. Auch die Zeichen aus der Gesellschaft sind klar: Über 60 Prozent halten eine Haftstrafe für das Fahren ohne Ticket für nicht angemessen. Die Bundesregierung muss endlich handeln.“</p>
<p>Im Oktober hat Luke Hoß nach dem Vorbild der Initiative ‚Freiheitsfonds‘ einen Menschen aus dem Gefängnis in Nürnberg freigekauft, der ohne Ticket Bahn gefahren war. Der Betroffene war auf dem Weg von einem Krankenhausaufenthalt und konnte die Fahrkarte nicht bezahlen, weil seine Sozialleistungen noch nicht auf dem Konto eingegangen waren.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370127</guid>
                <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 12:29:59 +0100</pubDate>
                <title>Reiche liefert ‚olle Kamellen‘ gegen Sozialstaat</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/reiche-liefert-olle-kamellen-gegen-sozialstaat/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner äußert sich zur Grundsatzrede und den Ankündigungen zur Agenda 2023 von der Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und prognostiziert gegen die Politik der sozialen Kälte Widerstand auf der Straße und kündigt dies ebenfalls im Parlament an:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Reiches Grundsatzrede zeigt einmal mehr, wie ideenlos diese Ministerin ist – und für wen sie Politik macht: für die Vorstandsetagen und Unternehmen, nicht für die arbeitenden Menschen und die breite Mehrheit in diesem Land. Sie bemüht die immer gleichen ‚ollen Kamellen‘ von Deregulierung und Kürzung des Sozialstaats. Doch damit wird sie keinen wirtschaftlichen Aufschwung erreichen.</p>
<p>Praktisch heißt das: Reiche will, dass Menschen keinen Lohn erhalten, wenn sie krank sind. Sie will, dass Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, noch länger arbeiten müssen. Und sie will, dass Menschen in schwierigen Lebenslagen sich nicht mehr auf das Fundament des gesellschaftlichen Zusammenhalts verlassen können.</p>
<p>Das ist eine skandalöse Politik der sozialen Kälte, gegen die es im Parlament und auf der Straße Widerstand geben wird.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370067</guid>
                <pubDate>Sun, 09 Nov 2025 13:47:08 +0100</pubDate>
                <title>Kampfansage an dreiste Vermieter</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kampfansage-an-dreiste-vermieter/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mit der Ablehnung des Gesetzes gegen Mietwucher zeigt die Regierung, auf welcher Seite sie steht. Die Fraktion die Linke ruft zum Protest auf und sagt dem Mieten-Notstand den Kampf an.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Illegal hohe Mieten gehören bestraft – das sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Doch der Gesetzentwurf der Linksfraktion zur Ahndung von Wuchermieten wurde am 5. November im Bundestag abgeschmettert. Die Regierungsparteien und die AfD sagten Nein: Nein zum Schutz vor Abzocke, Nein zur Stärkung der kommunalen Wohnungsämter – und Nein zu den Rechten von Mieter:innen. Für Caren Lay, mietenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, ist es ein Skandal: „Die Regierung gibt vor, sich um die Mieter:innen zu kümmern. Aber de facto lässt sie sie im Regen stehen. Die Abstimmung macht klar: Recht und Gesetz gelten für Mieter:innen nicht.“</p>
<p>Dass die Regierung nicht einmal offensichtliche Betrugsfälle ahnden will, zeigt, für wen sie Politik macht: Für dreiste Vermieter und für die Immobilienlobby. Denn Deutschland erlebt einen massiven Mieten-Notstand, der auch von Wuchermieten befeuert wird. Illegale Mieten, die mehr als 20 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, sind weit verbreitet – darauf hat zuletzt die <a href="https://www.dielinkebt.de/themen/nachrichten/detail/app-der-linksfraktion-deckt-hunderttausende-faelle-von-mietwucher-auf/" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Mietwucher-App der Linksfraktion</u></a> aufmerksam gemacht. Doch mit den aktuellen Regelungen können die Verstöße nicht geahndet werden. Länder und Kommunen wollen das schon lange ändern. Ihre Vorschläge brachte die Linksfraktion nun in den Bundestag ein – doch die Regierung wischte sie weg und versenkt das Thema in einer Kommission.</p>
<p>Das zeigt: Mit dieser Regierung ist der Mieten-Notstand nicht zu stoppen. Darum rief die Fraktion am Tag nach der Abstimmung zur Protestkundgebung auf. Mieter:innen und Abgeordnete versammelten sich am 7. November bei strahlendem Sonnenschein gegenüber dem Reichstagsgebäude – und machten ihrem Ärger Luft.</p>
<p>Tanja Danlowski, Mieterin bei Vonovia und aktiv in der Mieterinitiative Berlin-Tempelhof, berichtete vom Kampf gegen die Abzocke mit zweifelhaften Heizkostenabrechnungen. Sie musste mehr als 3.000 Euro nachzahlen, die Wohnkosten wurde um 300 Euro teurer – das Ergebnis von undurchsichtigen Abrechnungen und dubiosen Deals von Vonovia auf dem Fernwärmemarkt. „Sie kassieren und wir zahlen drauf“, beklagte Danlowski: „Meine Miete hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt – mein Lohn aber nicht.“ Sie rät allen Mieter:innen, sich zusammenzuschließen und dagegen zu halten.</p>
<p>Ein Aufruf, dem sich Ines Schwerdtner, Abgeordnete und Ko-Vorsitzende der Linken, anschloss: „Noch treibt die Mieten-Mafia die Preise hoch, doch wir werden Vonovia &amp; Co. das Handwerk legen, gemeinsam mit Tausenden Mieterinnen und Mietern. Im ganzen Land organisieren wir Nachbarschaftstreffen, um für sicheres Wohnen zu kämpfen. Wir wollen das Leben für alle bezahlbar machen – und mit den Mieten fangen wir an“.</p>
<p>Dabei ist klar: Illegale Mieten sind nur die Spitze des Eisbergs. Caren Lay betonte, dass es weit mehr braucht, um die Menschen wirklich zu entlasten: "Die Linke setzt sich mit aller Kraft für bezahlbares Wohnen ein. Dazu fordern wir unter anderem einen bundesweiten Mietendeckel und ein Investitionsprogramm zur Schaffung bezahlbarer gemeinnütziger und kommunaler Wohnungen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370066</guid>
                <pubDate>Sun, 09 Nov 2025 13:41:54 +0100</pubDate>
                <title>9. November: Gedenken bedeutet mehr als nur erinnern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/9-november-gedenken-bedeutet-mehr-als-nur-erinnern/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>In der Nacht vom 9. auf den 10. November steckten deutsche Nationalsozialisten unter der Beteiligung und Billigung der Zivilbevölkerung Synagogen in Brand, verwüsteten jüdische Friedhöfe, zerstörten Geschäfte und Wohnungen und attackierten Jüdinnen und Juden auf offener Straße. Mindestens 30.000 Menschen wurden in den Tagen danach in Konzentrationslager verschleppt. Anlässlich des heutigen Gedenktages erklären die Vorsitzenden der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner und Jan van Aken, und die Vorsitzenden der Linken im Bundestag, Heidi Reichinnek und Sören Pellmann:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit den antisemitischen Novemberpogromen begann die brutale, orchestrierte Vernichtung und Vertreibung von Jüdinnen und Juden durch die Nazis. Heute gedenken wir der Opfer des antisemitischen Terrors jener Tage, mit dem das beispiellose Verbrechen der Shoah seinen Anfang nahm. Die Geschichte mahnt uns, Antisemitismus, Hass und Ausgrenzung entschieden entgegenzutreten. Und sie lehrt uns, dass eine aufgeklärte, offene Gesellschaft immer wieder aufs Neue verteidigt werden muss. Ob der demokratische Anspruch unserer Gesellschaft glaubhaft eingelöst wird, zeigt sich nicht in Sonntagsreden, sondern bemisst sich daran, ob Minderheiten hier sicher leben können.<br>Dass die Zahlen antisemitischer Gewalttaten in diesen Tagen auf einem hohen Stand verharren, ist unerträglich und zeugt in bedrückender Weise von der Aktualität des heutigen Gedenktages. Umso verantwortungsloser ist es, dass ausgerechnet jene zivilgesellschaftlichen Projekte und Strukturen, die sich dem Einsatz für eine demokratische Gesellschaft und dem Kampf gegen rechte Gewalt verschrieben haben, wegen der massiven Kürzungen durch die Bundesregierung unter Druck geraten. Gedenkstätten und zivilgesellschaftliche Initiativen, die die Losung „Nie wieder!“ mit Leben füllen und praktisch werden lassen, müssen handlungsfähig sein und dürfen nicht um Fördergelder bangen.<br>Der heutige Tag mahnt uns: Aufrichtiges Gedenken verpflichtet uns zu mehr als nur dem bloßen Erinnern. Es bedeutet, aktiv an der Seite von Jüdinnen und Juden und allen zu stehen, die für eine Gesellschaft kämpfen, in der Antisemitismus keinen Platz hat.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370065</guid>
                <pubDate>Sun, 09 Nov 2025 13:39:03 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke ruft Mieten-Notstand aus und startet bundesweite Kampagne</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-ruft-mieten-notstand-aus-und-startet-bundesweite-kampagne/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nachdem die Regierungsparteien im Bundestag am Donnerstag einen Antrag der Linken abgelehnt haben, der illegal hohe Mieten in Deutschland beenden sollte, erklärt die Die Linke den Mieten-Notstand und startet eine bundesweite Mietenkampagne unter dem Motto: „Sicher wohnen statt Miet-Abzocke“. Dafür organisieren zahlreiche Genossinnen und Genossen mehr als 80 lokale Versammlungen, bei denen Nachbarinnen und Nachbarn gemeinsam einen Plan gegen den Mieten-Notstand schmieden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Ines Schwerdtner, die Ko-Vorsitzende der Partei Die Linke:&nbsp;<br>„Weil Millionen Menschen nicht mehr wissen, wie sie die explodierenden Mieten bezahlen sollen, haben wir einen Mieten-Notstand in unserem Land. Noch treibt die Mieten-Mafia die Preise hoch, doch wir werden Vonovia &amp; Co. das Handwerk legen – gemeinsam mit tausenden Mieterinnen und Mietern. So erzeugen wir von der Linken Druck: Wir wollen, dass die Städte zukünftig härter und schneller illegal hohe Mieten verfolgen können. Kriminelle Vermieter müssen mit saftigen Bußgeldern bestrafen werden. In vielen Städten haben sich die Preise bei Neuvermietungen innerhalb weniger Jahre verdoppelt. Das können selbst hart arbeitende Menschen nicht mehr bezahlen. Unser Ziel ist ein Mietendeckel, der Mieten wirklich einfriert – und zwar überall in Deutschland. Wir wollen das Leben für alle bezahlbar machen - und mit den Mieten fangen wir an.“</p>
<p>Jan van Aken, der Ko-Vorsitzende der Partei Die Linke, gibt sich kampfbereit:<br>„Wir müssen den Mieten-Notstand stoppen, doch Union und SPD schützen nicht die arbeitenden Menschen, sondern Vermieter und Immobilienkonzerne, die mit immer dreisteren Tricks die Mieterinnen und Mieter abzocken. Das werden wir nicht hinnehmen und starten deshalb unsere bundesweite Mietenkampagne. Die illegalen Mieten sind dabei nur die Spitze des Eisbergs: Heizkostentricks, versteckte Mieterhöhungen, marode Häuser – für viele Vermieter zählt nur der Profit, während Millionen in kalten Wohnungen sitzen, weil sie die Heizkosten nicht mehr bezahlen können. Wir holen uns Euro für Euro zurück und bauen dafür unsere erfolgreichen Heizkosten-Checks weiter aus, damit alle ihre Nebenkosten schnell und unbürokratisch prüfen können“.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370063</guid>
                <pubDate>Sun, 09 Nov 2025 13:35:24 +0100</pubDate>
                <title>Erpresserische Vermieter müssen härter bestraft werden!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/erpresserische-vermieter-muessen-haerter-bestraft-werden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Ergebnisse des Mietenreports sind schockierend: Wenn ein Drittel der Mieterinnen und Miete fürchtet, die Miete bald nicht mehr zahlen zu können, muss die Bundesregierung handeln!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir müssen den ausufernden Mietwucher wirksam bekämpfen und kriminellen Vermietern das Handwerk legen. Deshalb wollen wir, dass Bußgelder für dreiste Miet-Abzocker richtig wehtun. Wer auf Recht und Gesetz pfeift und illegale Höchstmieten verlangt, soll künftig 100.000 Euro Strafe zahlen. Für uns als Linke ist klar: Wuchermieten sind organisierte Abzocke auf Kosten der Mieterinnen und Mieter. Was Vonovia und Co hier abziehen, ist organisierte Mietkriminalität. Kriminelle Vermieter sind Erpresser und müssen daher härter verfolgt und bestraft werden.</p>
<p>Der Kampf gegen Mietwucher allein reicht nicht aus, um die Mieten dauerhaft bezahlbar zu machen. Nur ein bundesweiter Mietendeckel kann den Menschen die Angst nehmen, die eigene Wohnung zu verlieren. Dieser Mietendeckel ist auch der beste Schutz vor kriminellen Vermietern, denn er zeigt ihnen klare Grenzen auf und ist einfach zu kontrollieren.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-369862</guid>
                <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 11:15:18 +0100</pubDate>
                <title>Massenhafte Abzocke – App der Linksfraktion deckt Wuchermieten auf</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/massenhafte-abzocke-app-der-linksfraktion-deckt-wuchermieten-auf/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Fast 220.000 Menschen haben die Mietwucher-App im letzten Jahr genutzt. Das Ergebnis ist schockierend: Mehr als zwei Drittel der geprüften Mieten waren illegal. Um die Abzocke zu beenden, braucht es strengere Regeln.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit einem Jahr gibt es die <a href="https://mietwucher.app/" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"><u>Mietwucher-App</u></a> der Linksfraktion. Sie bietet in 16 Städten eine Prüfung der Mietkosten an, demnächst sollen zwölf weitere Städte folgen. Durch wenige Klicks kann die App ermitteln, ob sich die Miete im Rahmen des Mietspiegels der Stadt bewegt oder zu hoch ist.</p>
<p>„Mit unserer Mietwucher-App geben wir den Menschen ein Instrument zur Überprüfung ihrer Mieten an die Hand und unterstützen sie beim weiteren bürokratischen Vorgehen“, erklärt Caren Lay, die mietenpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag. Denn mit der App können die Mieter:innen ihren Fall direkt dem zuständigen Wohnungsamt melden.</p>
<p><strong>Hunderttausendfacher Betrug</strong></p>
<p>Die Nachfrage war von Anfang an riesig – und die Ergebnisse sind schockierend. Innerhalb eines Jahres wurde der Rechner von 217.394 Menschen genutzt. Rund zwei Drittel von ihnen mussten feststellen: Meine Miete ist zu hoch und liegt mehr als 20 Prozent über dem Mietspiegel. Eine klare Ordnungswidrigkeit, für die Bußgelder fällig werden. Bei über der Hälfte der geprüften Fälle sah es noch schlimmer aus: Hier lagen die Mieten sogar über 50 Prozent oberhalb der Vergleichsmiete – was eine Straftat darstellt.</p>
<p>Dennoch konnte die App nur fünf Prozent der aufgedeckten Fälle mit Zustimmung der Mieter:innen an die Wohnungsämter melden. Das liegt nicht nur an der Angst, sich mit dem Vermieter anzulegen. Sondern auch daran, dass Wuchermieten kaum effektiv bestraft werden.</p>
<p>Würden alle Meldungen der App tatsächlich geahndet und die Mieten in der Folge abgesenkt, hätten die rund 7500 betroffenen Mieter:innen jeden Monat fast 2 Millionen Euro Miete eingespart, im Durchschnitt pro Haushalt 247 Euro im Monat. Auf das Jahr gerechnet sind das über 22 Millionen Euro.</p>
<p><strong>Sanktionen nur in Ausnahmen</strong></p>
<p>Tatsächlich wurden illegale Mieten bislang nur in Frankfurt am Main systematisch verfolgt. Aufgrund der Berichterstattung über die App sind nun andere Kommunen gefolgt. Der Hamburger Senat hat einen eigenen Online-Mietenmelder eingerichtet, andere Städte haben eine Mietpreisprüfstelle in ihren Wohnungsämtern aufgebaut.</p>
<p>So auch Friedrichshain-Kreuzberg,&nbsp;wo eine linke Bezirksstadträtin kürzlich zum ersten Mal eine deutlich überhöhte Miete geahndet hat: Sie lag rund 190 Prozent über dem Mietspiegel. Gegen die Vermieterin wurde ein Bußgeld von 26.000 Euro verhängt. Die Mieterin kann rund 22.000 Euro zurückfordern.</p>
<p>Das Land Berlin hat ebenfalls eine Stelle zur Überprüfung der Mieten eingerichtet. Sie dient aber nur der Prüfung und Information – die Fälle werden nicht an die Behörden gemeldet und somit nicht amtlich verfolgt. In Frankfurt/Main hat sich zudem gezeigt, dass es vor allem kleine Vermieter sind, die sich auf Bußgeldzahlungen einlassen oder Vergleichen zustimmen. Großvermieter scheinen Gerichtsverfahren nicht zu fürchten. Die jetzigen Regelungen haben keine abschreckende Wirkung.</p>
<p><strong>Mietwucher effektiv stoppen – durch ein schärferes Gesetz</strong></p>
<p>Das Problem: Das Gesetz gegen Wuchermieten ist zu kompliziert formuliert. Die „individuelle Ausnutzung“ ihrer Notlage müssen die Mieter:innen aufwendig nachweisen, was in der Praxis kaum möglich ist. Zudem sind die maximalen Bußgelder auf 50.000 Euro begrenzt.</p>
<p>Die Bundesländer versuchen schon länger, die komplizierte Regelung zu erleichtern. Schon 2019 haben sie im Bundesrat einen entsprechenden Gesetzentwurf mehrheitlich verabschiedet. Doch die Bundesregierung hat die Initiative ignoriert. Die Linke will nun das Problem anpacken: „Mieterinnen und Mieter müssen vor überhöhten und illegalen Mieten geschützt werden. Wir bringen deshalb einen Gesetzentwurf ein, der den Behörden die Verfolgung und Ahndung illegaler und überhöhter Mieten erleichtert.“, so Caren Lay.</p>
<p>Die Regierung muss bei der Abstimmung am 6. November Farbe bekennen: Will sie der Abzocke von Millionen Mieter:innen ein Ende setzen? Oder wird sie im Interesse der Immobilienlobby weiterhin wegschauen, wenn massenhaft Recht gebrochen wird?</p>
<p>Für Caren Lay ist klar: Wuchermieten zu stoppen ist dringend notwendig - aber nur der erste Schritt im Kampf gegen den Mietennotstand. „Darüber hinaus braucht es einen bundesweiten Mietendeckel und ein Investitionsprogramm zur Schaffung bezahlbarer gemeinnütziger und kommunaler Wohnungen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-369855</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 12:14:00 +0100</pubDate>
                <title>EU-Klimaziel: Zu spät, zu lasch und im Ergebnis ein Rückschritt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/eu-klimaziel-zu-spaet-zu-lasch-und-im-ergebnis-ein-rueckschritt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es war zu erwarten und lässt mich dennoch fassungslos zurück: Konkrete, schnell wirksame Maßnahmen, die notwendig sind angesichts der Klimakrise, findet man in den EU-Klimazielen nicht. Der Kauf von CO2-Zertifikaten – anders gesagt: klimapolitischer Ablasshandel – soll jetzt sogar noch ausgeweitet werden. Aus Nicht-EU-Staaten teils dubiose CO2-Zertifikate einzukaufen, schönt unsere Klimabilanz, bringt dem Klima aber nichts“, kommentiert Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Einigung über die EU-Klimaziele. Fahl weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die EU schlägt zur COP30 erneut mit einer zu laschen Klimapolitik auf – jetzt kommt es auf die Bundesregierung an. Deutschland hat sich sehr eindeutige Reduktionsziele gesetzt, die nicht nur im Klimaschutzgesetz festgeschrieben sind, sondern auch Verfassungsrang haben. Die Treibhausgase müssen hierzulande bis 2035 um 77 Prozent reduziert werden. Seit Jahrzehnten posaunen die verschiedenen Bundesregierungen in die Welt hinaus, Deutschland sei ein Vorreiter beim Klimaschutz. Nun gilt es, dies endlich unter Beweis zu stellen. Als allererste Maßnahmen braucht es strengere Tempolimits, wodurch bis zu acht Millionen Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden könnten. Wir als Linke fordern die Rückkehr zum 9-Euro-Ticket für den ÖPNV, das die Menschen begeistert hat: sozial und klimafreundlich. Der Ausbau der Gaskraftwerke, wie ihn Wirtschaftsministerin Katherina Reiche plant, fällt völlig aus der Zeit. Der Kohleausstieg muss auf 2030 vorgezogen werden. Außerdem muss Deutschland als größte Volkswirtschaft innerhalb der EU endlich im Sinne internationaler Klimagerechtigkeit initiativ werden und sich konkret für Schuldenerlasse und gerechte Klimareparationen für den Globalen Süden einsetzen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-369849</guid>
                <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:51:42 +0100</pubDate>
                <title>Bau Turbo zerstört Nachbarschaften – Bundesregierung ignoriert Bedarfe vor Ort</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bau-turbo-zerstoert-nachbarschaften-bundesregierung-ignoriert-bedarfe-vor-ort/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Das Baugesetzbuch darf nicht weiter geschwächt und ausgehöhlt werden, denn wir brauchen das starke Baurecht zur Sicherung von Gemeinbedarfen gegenüber Privatinteressen in lebenswerten Städten“, erklärt Katalin Gennburg, Sprecherin für Bauen und Stadtentwicklung der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des Inkrafttretens des Bauturbos. Gennburg weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Vielmehr müssten Mitwirkungsmöglichkeiten in Bauplanungsverfahren und eine sinnvolle Ergänzung von dem, was vor Ort wirklich gebraucht wird, gestärkt werden. Wer Menschen mit dem Bagger vor der eigenen Haustür überrascht, verspielt Vertrauen in die Baupolitik und plant völlig an den Bedarfen vorbei. Als Linke fordern wir eine weitreichende Demokratisierung von Planungsverfahren und mehr Mitsprache durch Bürger:innenbeteiligung in der Stadtplanung statt weniger. Außerdem fordere ich die Bundesregierung auf, im Interesse der Kommunalen Planungshoheit klarzustellen, wer genau als Gemeinde im Sinne der neuen Regelungen zustimmen muss und dann auch im Interesse einer inklusive Stadtplanung den weiteren Ausverkauf der Städte durch profitorientierte Investorenplanungen stoppen kann.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Hintergrund:</p>
<p>Diese Woche tritt der sogenannte „Bau-Turbo“ in Kraft und die Länder und Gemeinden müssen die Umsetzung vorbereiten. Dazu hat die Bundestagsabgeordnete Katalin Gennburg die Bundesregierung gefragt, wie insbesondere der §34 zukünftig gehandhabt wird (<a href="https://www.dielinkebt.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/2025/RS_SF_10_-_0466.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"><u>https://www.dielinkebt.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/2025/RS_SF_10_-_0466.pdf</u></a>) , da dieser insbesondere in kleineren und finanzschwachen Kommunen bereits oft zu Bodenspekulation geführt und nachbarschaftlichen Protest provozierte. Die nach BauGB bislang gültige Vorgabe, dass Neubauten sich nach § 34 Baugesetzbuch städtebaulich in die Umgebung einfügen müssen, wird gemäß „Bau-Turbo“ im Prinzip abgeschafft. Die Bundesregierung erklärt auf die parlamentarische Nachfrage, dass die Gemeinden weiterhin zustimmen müssten. Leider ist in der Praxis aber überhaupt nicht klar, wer genau verfassungsmäßig als „Gemeinde“ einer Abweichung zustimmen können soll, um die bislang gültige Einfügungsregelung nicht komplett obsolet zu machen.&nbsp;</p>
<p>Hinzu kommt das wichtige Thema Bürger:innenbeteiligung in der räumlichen Planung als wichtiger Beitrag zur demokratischen Kultur und Teilhabemöglichkeit. Die Bundesregierung hält die „vorgesehenen Mitwirkungsmöglichkeiten für sachgerecht und ausreichend“, obwohl es keine verbindliche Beteiligung der Bevölkerung mehr gibt. Bereits in der Vergangenheit hat die Anwendung des §34 immer wieder zu enormen Konflikten und Widerständen geführt, da die Einfügungsregelung leider zu oft im Sinne der privaten Planungsvorhaben und gegen das Gemeininteresse gestellt wurden. Zig Bürgerinitiativen haben sich dazu immer wieder formiert, gerade weil Bürger:innenbeteiligung in der Stadtplanung so wichtig ist. Mit der Neuregelung sind deshalb Chaos in den Kommunen bezüglich der Zuständigkeit und noch gravierendere nachbarschaftliche Konflikte vorprogrammiert.&nbsp; Auch in Berlin zeichnen sich beispielsweise bereits Verwerfungen zwischen Senat und Bezirken ab: Der Senat will die Bezirke durch den „Berliner Leitfaden zum Wohnungsbau-Turbo“ auf Linie bringen, was auch von Baustadträten kritisiert wird (<a href="https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-wirtschaft/leitfaden-zum-neuen-bauturbo-gesetz-berliner-senat-gibt-bezirken-linie-beim-wohnungsbau-vor-14697020.html" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"><u>https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-wirtschaft/leitfaden-zum-neuen-bauturbo-gesetz-berliner-senat-gibt-bezirken-linie-beim-wohnungsbau-vor-14697020.html</u></a>).</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-369848</guid>
                <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:47:45 +0100</pubDate>
                <title>Kriminellen Vermietern das Handwerk legen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kriminellen-vermietern-das-handwerk-legen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur IW-Studie zu steigenden Immobilien- und Mietpreisen sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wenn die Experten auf steigende Wohnkosten schauen und sagen, dass sich der Markt auf einen neuen Normalzustand eingependelt habe, dann bedeutet das doch Teuerung ohne Ende.</p>
<p>In den großen Zentren werden kaum noch Wohnungen angeboten, die man sich von einem normalen Einkommen leisten kann. Wenn man weiß, wie groß der Wohnungsnotstand ist, ist es umso dramatischer, wenn die Preise ungebremst noch weiter steigen. In einem Jahr um mehr als 5 Prozent in Düsseldorf und Köln, zwei der teuersten Städte Deutschlands – wer soll sich das noch leisten?</p>
<p>Wer sich ein Eigenheim leisten kann, kommt noch vergleichsweise besser weg: Bei den Mieterinnen und Mietern langen die Wohnkonzerne richtig zu.&nbsp;<br>Skrupellosen Vermietern, die die Notlage der Menschen ausnutzen, gehört ein Riegel vorgeschoben – mit einem Mietendeckel.</p>
<p>Was viele nicht wissen: Krasse Mieterhöhungen sind oft illegal. Wuchermieten sind kriminell. Wohnungskonzerne wie Vonovia, die Wuchermieten nehmen, sind kriminell. Und dagegen muss endlich konsequent durchgegriffen werden.&nbsp;</p>
<p>Bisher ist es viel zu schwer, das Recht gegen solche kriminellen Vermieter durchzusetzen. Am Donnerstag entscheidet der Bundestag über den Antrag unserer Bundestagsfraktion zur besseren Verfolgung von Wuchermieten. Dann werden wir sehen, was die Lippenbekenntnisse der Regierung zur Wohnungspolitik wert sind."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-369795</guid>
                <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 11:32:17 +0100</pubDate>
                <title>Niemand darf ohne Krankenversicherung sein!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/niemand-darf-ohne-krankenversicherung-sein/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Rund 72.000 Menschen in Deutschland sind offiziell ohne Krankenversicherungsschutz. Ein Skandal, finden Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, und Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Bundestagsfraktion Die Linke, und fordern von der Bundesregierung, den Betroffen schnell zu helfen, etwa mit der Einrichtung von Clearing-Stellen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es ist ein Skandal, dass mehr als 72.000 Menschen in Deutschland ohne Krankenversicherung sind. Wobei die Dunkelziffer noch viel höher ist: Wahrscheinlich haben mehrere hunderttausend Bürgerinnen und Bürger keinen Versicherungsschutz. Das ist lebensgefährlich, denn für die Betroffenen ist der Zugang zu medizinischer Versorgung so erschwert bis unmöglich. Im Krankheitsfall sind sie ohne Hilfe, werden zu spät oder im schlimmsten Fall überhaupt nicht behandelt. Erkrankungen werden verschleppt oder führen gar zum Tod.</p>
<p>Die Bundesregierung kennt das Problem, doch bleibt untätig. Das ist unterlassene Hilfeleistung! Für uns als Linke ist klar: Gesundheit darf keine Frage des Einkommens sein. Allen Menschen muss die bestmögliche Gesundheitsversorgung zur Verfügung stehen. Deshalb muss Schluss sein mit der Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland. Generell fordern wir deine solidarische Grundversicherung für jede und jeden! Alle zahlen ein, auch die Spitzenverdiener. Die solidarische Gesundheitsversicherung muss alle Bedarfe abdecken: Alle bekommen alle medizinisch notwendigen Leistungen - ohne Wenn und Aber!</p>
<p>Bis es soweit ist, müssen wir den betroffenen Menschen so schnell wie möglich helfen. Die Linke fordert deshalb Clearing-Stellen im ganzen Bundesgebiet, deren Aufgabe es ist, Menschen ohne Krankenversicherungsschutz im Regelsystem abzusichern. So können wir die Versorgungslücken schließen, kommunale Sozialdienste entlasten und unnötige Kosten für die Betroffenen vermeiden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-369758</guid>
                <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 13:16:33 +0200</pubDate>
                <title>Kulturstaatsminister Weimer muss Anteile an Weimer Media Group sofort veräußern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kulturstaatsminister-weimer-muss-anteile-an-weimer-media-group-sofort-veraeussern/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Ich erwarte, dass Staatsminister Weimer seine Anteile an der Weimer Media Group sofort und vollständig veräußert. Es kann nicht sein, dass der Minister Gesetze erarbeiten lässt, von denen ein Unternehmen, das er vor Amtsantritt leitete, und an dem er bis heute große Anteile besitzt, direkt profitieren könnte. Schon der bloße Anschein, bestimmten Unternehmen könnte ein Vorteil aus einer privilegierten Beziehung zum Minister erwachsen, ist ein absolutes No-Go. Sollte Wolfram Weimer dies nicht können oder wollen, dann ist er für sein Amt nicht geeignet“, erklärt David Schliesing, medienpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Recherchen der Süddeutschen Zeitung, wonach der Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer, anders als bislang angenommen, auch in seinem Regierungsamt weiterhin 50 Prozent der Anteile an der Weimer Media Group hält. Schliesing weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Allein der Umstand, dass der Kulturstaatsminister verschwiegen hat, weiterhin die Hälfte seines Medienkonzerns zu besitzen, lässt Interessenkonflikte sehr wahrscheinlich erscheinen. Die Verquickung von privatwirtschaftlichen Interessen und politischer Macht verbietet sich in einer Demokratie. Der bisherige Umgang des Ministers im Urheberrechtsskandal seines Magazins The European, wo die Öffentlichkeit bis heute vergeblich auf eine Stellungnahme von ihm wartet, lässt jedoch starke Zweifel aufkommen, ob Weimer überhaupt das nötige Problembewusstsein und die Integrität besitzt. Wir brauchen dringend allgemeinverbindliche Offenlegungspflichten für Mitglieder der Bundesregierung und Staatssekretär:innen für Unternehmensbeteiligungen. Eine unabhängige Stelle muss diese überprüfen. Was für Bundestagsabgeordnete gilt, muss erst recht für Minister gelten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368784</guid>
                <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 10:58:47 +0200</pubDate>
                <title>Steuerschätzung: Unternehmer:innen und Vermögende müssen mehr leisten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/steuerschaetzung-unternehmerinnen-und-vermoegende-muessen-mehr-leisten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description> „Das Wachstum ist maßgeblich von zusätzlichen Investitionen und Einmaleffekten, wie etwa höheren Tarifabschlüssen, getrieben. Die Vorauszahlungen zur derzeitigen Körperschaftsteuer werden in Zukunft durch die Steuersenkung zurückgehen. Somit ist ein Teil des Aufschwungs schlichtweg Bilanzkosmetik: Unternehmen zahlen jetzt etwas mehr, bevor sie bald weniger zahlen müssen. Kurz: Die Steuersenkungen für Unternehmen kommen den Bund teuer zu stehen,“ kommentiert Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, die heute von Finanzminister Lars Klingbeil bekanntgegebene Steuerschätzung. Nach dieser können Bund, Länder und Kommunen bis 2029 mit Mehreinnahmen von 33,6 Milliarden Euro gegenüber der Mai-Schätzung 2025 rechnen. Der Aufwuchs ist ausschließlich auf Seiten der Länder und Kommunen zu verbuchen, während die Einnahmen zugunsten des Bundes stagnieren. Achelwilm weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Angesichts der Haushaltslücken in Höhe von 172 Mrd. Euro für 2027 bis 2029 und des hohen Steueraufkommens durch Löhne stellt sich mit neuer Dringlichkeit die Frage, ob die Steuergeschenke an Vermögende sinnvoll und angemessen waren. Zumal der Effekt dieser Steuersenkungen auf neues Wachstum und Arbeitsplätze als bescheiden prognostiziert wird.</p>
<p>Aus der Steuerschätzung geht kein Anhaltspunkt hervor, wie sich die gravierenden Haushaltslöcher unter derzeitigen Maßgaben schließen lassen. Es braucht zusätzliche Einnahmehebel und verstärkte Instrumente gegen Steuerschlupflöcher. Der Aufwuchs im Bereich der Lohn- und Mehrwertsteuer zeigt, wo aus Gründen der Steuergerechtigkeit entlastet werden muss: Die Konsumsteuer belastet kleine Einkommen übermäßig. Die Einkommensteuer gehört zugunsten kleiner und mittlerer Einkommen umgestaltet. Vermögende und Topverdiener müssen deutlich mehr leisten: Sie zahlen im Verhältnis zu ihrem Einkommen einen deutlich geringeren Beitrag zum Steueraufkommen als Bezieher:innen kleiner und mittlerer Einkommen. Das ist nicht länger hinnehmbar.</p>
<p>Sparvorschläge zulasten von Sozialausgaben sind entschieden zurückzuweisen: Sie bieten keine strukturelle Lösung und sind gesellschaftlich nicht verkraftbar. Die Zeichen der Zeit sind klar: Steuerprivilegien nach oben gehören gestoppt, Investitionen in öffentliche Daseinsvorsorge müssen zunehmen, die untere Einkommenshälfte gehört entlastet – und die Debatte um die Vermögens- und Erbschaftssteuer muss intensiver geführt werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368779</guid>
                <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 10:26:17 +0200</pubDate>
                <title>Sensible Daten der elektronischen Patientenakte können in die Hände ausländischer Behörden gelangen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sensible-daten-der-elektronischen-patientenakte-koennen-in-die-haende-auslaendischer-behoerden-gelangen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Bundesregierung kann und will offensichtlich nicht ausschließen, dass sensible Daten aus der ePA in die Hände von ausländischen Behörden gelangen. Sie verweigert eine eigenständige Risikoanalyse zu Anbieterabhängigkeiten und extraterritorialen Gesetzen. Statt klare Prüfpflichten festzuschreiben, versteckt sie sich hinter lückenhaften Vorgaben. Und sie gibt sich damit zufrieden, dass die Verträge zwischen Betreibern und Kassen eine Blackbox bleiben“, erklärt Anne-Mieke Bremer, Sprecherin für Digitale Infrastruktur der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Antworten der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Die elektronische Patientenakte – Verhinderung unbefugter Datenweitergabe, differenzierte Zuteilung von Zugriffsrechten und barrierefreie Nutzung für die Patientinnen und Patienten“ (Bundestagsdrucksache 21/2238).</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Stella Merendino, Sprecherin für Digitalisierung im Gesundheitswesen, ergänzt: „Zurecht gab es Kritik an der Vergabe des Zuschlags für die Umsetzung der ePA an das kontroverse österreichische Unternehmen Rise. Nun stellt sich heraus, dass das BMG keinerlei Einsicht in die Verträge zwischen Krankenkassen und den ePA-Betreibern hat – Datensicherheit oder Preisabsprachen bleiben völlig intransparent.&nbsp; So erscheint die ePA zunehmend als ein mangelhaftes und fahrlässiges Prestigeprojekt. Voller Lücken, voller Risiken, gemacht für Industrieprofite statt für eine bessere Versorgung. Was mit unseren sensibelsten Gesundheitsdaten passiert, bleibt dabei im Dunkeln.</p>
<p>Mit der ePA werden die Patient:innen auch weiterhin keine echte Hoheit über ihre eigenen Daten haben. Diagnosen und Behandlungen können nur pauschal für alle Ärzt:innen, Apotheken und Therapeut:innen verborgen oder freigegeben werden. Aber wozu muss die Zahnarzthelferin von jeder psychiatrischen Diagnose wissen? Warum sollte eine Frau einen Schwangerschaftsabbruch dokumentieren lassen, wenn nicht einmal dokumentiert ist, wer in einer Klinik darauf zugegriffen hat? Warum wird es Menschen mit HIV-Infektion nicht ermöglicht, nur mit den Ärzt:innen die Daten zu teilen, die auch an der Behandlung beteiligt sind? So wird den Patient:innen die Möglichkeit genommen, sich vor Diskriminierung, Benachteiligung und Eingriffen in ihre Privatsphäre selbstbestimmt zu schützen. Das bedeutet ein massives Missbrauchsrisiko. Es ist doch ein Witz, dass die Bundesregierung das alles damit rechtfertigt, dass es den Patient:innen zu kompliziert sei.</p>
<p>Die Bundesregierung stellt nicht sicher, dass Menschen ihre ePA selbstbestimmt und barrierefrei nutzen können. Menschen ohne Smartphone oder Internet werden lapidar an schwer erreichbare Ombudsstellen verwiesen, statt gleichwertige Zugänge zu schaffen und dafür Gelder zur Verfügung zu stellen. Es gibt keine belastbaren Pläne für Barrierefreiheit der ePA, keine klaren Nutzungsrechtekontrollen, kein Monitoring der Betroffenenrechte und keine systematische Nutzungsevaluation. Ohne Kennzahlen, Fristen und Rechenschaft ist das ein Blindflug zulasten der Versicherten.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Link zur Antwort auf die Kleine Anfrage (Bundestagsdrucksache 21/2238): <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/022/2102238.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"><u>https://dserver.bundestag.de/btd/21/022/2102238.pdf</u></a></p>
<p>Link zur ausführlichen Auswertung der KA (pdf): <a href="https://www.dielinkebt.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/2025/2025_10_Auswertung_KA_ePA.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer"><u>https://www.dielinkebt.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/2025/2025_10_Auswertung_KA_ePA.pdf</u></a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368713</guid>
                <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 15:49:36 +0200</pubDate>
                <title>Christina Clemms Lesung GEGEN FRAUENHASS</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/christina-clemms-lesung-gegen-frauenhass/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die am 28. Oktober ab 18 Uhr im Rathaus an der Volme stattfinden wird. Kurz ein paar Informationen zur Lesung:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Alle, wirklich alle Frauen können betroffen sein. Und alle, wirklich alle Männer können Täter sein.“ Die Rechtsanwältin Christina Clemm zeigt, wie allgegenwärtig die Gewalt gegen Frauen ist, und was wir verändern müssen – politisch wie privat.</p>
<p>Lisa M. trifft Mirko im Studium. Sie verlieben sich, streiten kaum. Dann wird sie schwanger, sie ziehen zu seiner Mutter, haben bald drei Kinder. Eine Familie wie im Bilderbuch, wäre da nicht seine Wut. Anfangs muss Lisa die Hämatome noch verstecken, mit der Zeit wird er zielsicherer. Sie versucht zu fliehen, doch vergeblich.</p>
<p>Christina Clemm ist Strafverteidigerin, sie hat hunderte Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt vertreten. Und sie ist wütend, weil in Deutschland jeden dritten Tag eine Frau von ihrem (Ex-)Partner umgebracht wird. Weil Frauen beim Arzt, in der Arbeit und auf offener Straße Gewalt erleben und niemand etwas dagegen tut. Warum nicht? Ist es Unkenntnis, Hilflosigkeit, Desinteresse? Oder liegt dem Ganzen ein tief verwurzelter Frauenhass zugrunde? Christina Clemm führt uns durch die Spirale patriarchaler Gewalt und zeigt, was getan werden muss.</p>
<p>Christina Clemms Lesung GEGEN FRAUENHASS findet am 28. Oktober ab 18 Uhr im Rathaus an der Volme statt.</p>
<p>Dr. Maria Hinsenkamp, Pfarrerin der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Hagen, moderiert die Lesung von Christina Clemm.</p>
<p>Eine Anmeldung zur Veranstaltung via E-Mail (<a href="mailto:integrationsagentur@caritas-hagen.de" target="_blank"><u>integrationsagentur@caritas-hagen.de</u></a>) ist erforderlich!</p>
<p>Die Lesung findet im Rahmen der Lesereihe "Empathie - zugehört &amp; ausgetauscht" statt. Verantwortlich für diese Lesereihe sind die Integrationsagenturen der AWO UB Hagen - Märkischer Kreis und des Caritasverbandes Hagen, das AllerWelthaus Hagen sowie die&nbsp;Gleichstellungsstelle der Stadt Hagen wie auch der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt Hagen.</p>
<p>Gefördert wird die Lesereihe durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>Das Organisationsteam der Lesereihe würde sich sehr freuen, bei Ihnen Interesse geweckt zu haben, an Christina Clemms Lesung teilzunehmen.</p>
<p>Bitte informieren Sie auch Personen aus Ihrem Bekanntenkreis über diese Veranstaltung!</p>
<p>Besten Dank im Voraus für Ihre Mühen!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368657</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 14:15:28 +0200</pubDate>
                <title>Hände weg vom Achtstundentag!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/haende-weg-vom-achtstundentag/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Regierung will das Arbeitszeitgesetz aufweichen. Bis zu 13 Stunden Arbeit am Stück wären dann möglich. Ein Angriff auf Gesundheit und Schutz der Beschäftigten – gegen den Willen der Mehrheit.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Um das Land wettbewerbsfähig zu machen, müssen wir mehr und länger arbeiten – das ist das Mantra, das Friedrich Merz und seine Regierung unablässig wiederholen. Doch welches „wir“ ist hier gemeint? Die 872.000 reichen Privatiers in Deutschland, die entspannt in den Tag hineinleben können, sind es nicht. Die Forderung gilt der großen Mehrheit der Lohnabhängigen, die in vielen Branchen schon jetzt am Limit sind. Es ist eine von vielen Maßnahmen, die alle auf dasselbe hinauslaufen: Längere Arbeitszeiten, weniger Schutz, niedrigere Lohnkosten – und damit höhere Profite.</p>
<p><i>Angriff mit Ansage</i></p>
<p>Der Plan ist klar: Die Regierung will die tägliche Höchstarbeitszeit von acht Stunden aus dem Arbeitszeitgesetz streichen. Das ist im Koalitionsvertrag bereits vereinbart. Gedeckelt wäre dann nur noch die wöchentliche Höchstarbeitszeit (von 48 oder in Ausnahmen 60 Stunden) – Arbeitstage von mehr als zehn Stunden wären regulär möglich. Der Achtstundentag, eine der größten Errungenschaften der Arbeiter:innenbewegung, wäre Geschichte. Für Anne Zerr, MdB der Linksfraktion und Mitglied im Ausschuss Arbeit und Soziales, ein fataler Schritt: „Das ist ein Angriff auf den Arbeitsschutz der Beschäftigten und eine Einladung an die Arbeitgeber, Arbeitszeiten auf 13-Stunden-Tage auszudehnen. Wer diesen Irrsinn ermöglichen will, hat nichts aus den letzten Jahrzehnten steigender Arbeitsbelastung und Burnout-Zahlen gelernt.“</p>
<p><i>Politik gegen die Mehrheit</i></p>
<p>Das Vorhaben widerspricht dem Willen einer großen Mehrheit. Laut aktuellen Umfragen möchten <a href="https://index-gute-arbeit.dgb.de/++co++6ff847ea-d8b9-11ef-ad1a-2f5860950bb9" target="_blank" rel="noreferrer"><u>drei von vier Beschäftigten</u></a> nicht mehr als acht Stunden am Tag arbeiten. <a href="https://index-gute-arbeit.dgb.de/++co++6ff847ea-d8b9-11ef-ad1a-2f5860950bb9" target="_blank" rel="noreferrer"><u>84 Prozent</u></a> mit 40- oder 48-Stunden-Wochen wünschen sich eine kürzere Arbeitszeit, <a href="https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-rund-81-prozent-der-vollzeitbeschaftigten-wollen-vier-tage-woche-49242.htm" target="_blank" rel="noreferrer"><u>81 Prozent</u></a> der Vollzeitbeschäftigten eine 4-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich. <a href="https://www.presseportal.de/pm/56177/6108075" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Zwei Drittel </u></a>sind nicht der Meinung, dass Mehrarbeit notwendig ist, um den Wohlstand zu erhalten. Doch die Regierung zeigt sich kompromisslos. Der Sozialdialog mit Gewerkschaften und Arbeitgebern endete am 15. Oktober ohne Ergebnis. Die DGB-Gewerkschaften weigerten sich, dem Druck von Regierung und Arbeitgebern nachzugeben.</p>
<p><i>Flexibilität – aber nur für die Chefs</i></p>
<p>Die Regierung begründet das Vorhaben mit dem Flexibilitätsbedürfnis von Beschäftigten wie Unternehmen. Doch das ist nicht nachvollziehbar. Nur <a href="https://index-gute-arbeit.dgb.de/++co++177acb18-72cb-11f0-8995-af12191e5b5d" target="_blank" rel="noreferrer"><u>sieben Prozent </u></a>der Beschäftigten wünschen sich längere Arbeitszeiten, darunter viele Teilzeikräfte. Schon jetzt lassen das Arbeitszeitgesetz und viele Tarifverträge mehr als genug Spielraum für Flexibilität. Sie ermöglichen 10-Stunden-Tage, Arbeit auf Abruf, kürzere Ruhezeiten und eine Sechs-Tage-Woche. Wer länger arbeiten will, kann das in der Regel bereits tun. Diese Ausnahmen zur Regel zu machen, entspricht allein dem Wunsch der Arbeitgeber, flexibel auf die Arbeitskräfte zuzugreifen. Den Preis zahlen die Beschäftigten mit ihrer Freizeit und Lebensqualität – vor allem die rund 50 Prozent ohne Tarifvertrag. Sie verlieren mit der Achtstundenregelung eines der wenigen Schutzrechte gegen die totale Entgrenzung ihrer Arbeitstage.</p>
<p><i>Beschäftigte am Limit</i></p>
<p>Wer behauptet, dass die Deutschen länger arbeiten müssen, um ihren Wohlstand zu sichern, der schiebt die Wirtschaftsflaute den arbeitenden Menschen in die Schuhe. In Wahrheit ist die Gesamtanzahl der jährlichen Arbeitsstunden in Deutschland mit <a href="https://iab.de/presseinfo/ergebnisse-der-iab-arbeitszeitrechnung-fuer-das-jahr-2024-erstmals-seit-corona-sinkt-das-arbeitsvolumen/" target="_blank" rel="noreferrer"><u>61,37 Milliarden</u></a> relativ hoch.&nbsp;Dazu kommen <a href="https://index-gute-arbeit.dgb.de/++co++6ff847ea-d8b9-11ef-ad1a-2f5860950bb9" target="_blank" rel="noreferrer"><u>1,2 Milliarden</u></a> Überstunden, über die Hälfte davon unbezahlt – umgerechnet mehr als 750.000 Vollzeitstellen. Das zeigt: Die Menschen arbeiten bereits viel, unzählige sogar zu viel.</p>
<p>Zudem ächzen die Beschäftigten unter dem Druck einer rapiden Verdichtung der Arbeit: Immer mehr Dinge sollen in immer kürzerer Zeit von immer weniger Menschen erledigt werden. Körperliche und psychische Überlastungen nehmen zu. <a href="https://www.pronovabkk.de/unternehmen/presse/studien/arbeiten-2023.html" target="_blank" rel="noreferrer"><u>61 Prozent</u></a> der Beschäftigten fürchten ein Burnout. <a href="https://index-gute-arbeit.dgb.de/veroeffentlichungen/copy_of_jahresreports/++co++9cfc53b8-9b7d-11ef-ab66-6977410ee4dd" target="_blank" rel="noreferrer"><u>42 Prozent</u></a> können sich nicht vorstellen, ihren Job bis zur Rente durchzuhalten. Längere Arbeitstage verschärfen das Problem – und sind ein handfestes Gesundheitsrisiko: Nach acht Stunden steigt nachweislich die Fehlerquote am Arbeitsplatz und die Zahl der Unfälle drastisch an.&nbsp;</p>
<p>„Viele Menschen arbeiten bis an ihre körperlichen und psychischen Grenzen. Statt ihnen noch längere Tage aufzubürden, braucht es endlich kürzere Arbeitszeiten, verlässliche Dienstpläne und eine flächendeckende Arbeitszeiterfassung“<i>,</i> so Anne Zerr. Daher fordert die Die Linke als ersten Schritt eine Verkürzung der Wochenhöchstarbeitszeit auf 40 Stunden, das Recht auf Nichterreichbarkeit und eine Anti-Stress-Verordnung.</p>
<p>Kurioserweise stellt die Regierung eine „bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ durch die Reform in Aussicht – dabei zerstören gerade überlange Arbeitszeiten einen planbaren Alltag und verschärfen Engpässe in der Kinderbetreuung. Wenn dauernde Verfügbarkeit erwartet wird, dann sind Eltern und Pflegende die Leidtragenden, darunter überwiegend Frauen. Ihnen drohen berufliche Nachteile. Auf lange Sicht werden sie bei Löhnen und Renten noch stärker benachteiligt.</p>
<p><i>Ihre oder unsere Zeit?</i></p>
<p>Die Regierung verfolgt eine Politik, die den Arbeitgebern mehr Kontrolle über unsere Zeit und Lebensgestaltung gibt. Beschäftigte müssen ihren Alltag immer stärker an den Erfordernissen des Betriebs und des Marktes ausrichten. Ein solche maximale Flexibilität im Sinne der Arbeitgeber macht die Zeitsouveränität der Beschäftigten zunichte.</p>
<p>Für ein gutes Leben und auch für eine funktionierende Demokratie brauchen Menschen aber mehr Zeit. Anne Zerr betont, dass es am Ende eine Verteilungsfrage ist: Wohlstand sei nicht einfach am BIP abzulesen, sondern an der gerechten Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums. Die Produktivitätsgewinne müssten daher den arbeitenden Menschen und der Allgemeinheit zugute kommen. Dafür brauche es eine mutige Politik der Arbeitszeitverkürzung, bei vollem Lohn- und Personalausgleich.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-368651</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 07:22:28 +0200</pubDate>
                <title>8-Stunden-Tag muss bleiben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/8-stunden-tag-muss-bleiben/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der 8-Stunden-Tag muss bleiben. Wir stellen uns – an der Seite der Beschäftigten – entschieden gegen diesen Angriff auf den Arbeitsschutz und die Vereinbarkeit von Leben und Beruf“, erklärt Anne Zerr, Sprecherin für Arbeitszeitpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des heutigen Abschlusses des Sozialpartnerdialogs zur geplanten Reform des Arbeitszeitgesetzes. Zerr weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die geplante Deregulierung des Arbeitszeitgesetzes ist eine Einladung an die Arbeitgeber, Arbeitszeiten auf 13-Stunden-Tage auszudehnen. Wer diesen Irrsinn ermöglichen will, hat nichts aus den letzten Jahrzehnten steigender Arbeitsbelastung und Burnout-Zahlen gelernt. Schon jetzt leisten Beschäftigte über 1,2 Milliarden Überstunden im Jahr – mehr als die Hälfte davon unbezahlt. Zu viele Menschen arbeiten bis an ihre körperlichen und psychischen Grenzen. Anstatt ihnen noch längere Tage aufzubürden, braucht es endlich kürzere Arbeitszeiten, verlässliche Dienstpläne und eine flächendeckende Arbeitszeiterfassung.</p>
<p>Wir fordern als ersten Schritt ein Recht auf Nichterreichbarkeit und eine Anti-Stress-Verordnung und ein Gesetz zur Arbeitszeiterfassung. Was wir brauchen, ist nicht mehr Arbeit auf den Schultern weniger, sondern gute Arbeit für alle. Deshalb unterstützen wir als Linke die Beschäftigten in Kämpfen für eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich – für mehr Zeit zum Leben, für Gemeinschaft und zum Mitgestalten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-368650</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 07:18:33 +0200</pubDate>
                <title>Keine Wehrpflicht, kein Russisch Roulette mit jungen Menschen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-wehrpflicht-kein-russisch-roulette-mit-jungen-menschen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Streit um das Wehrdienstgesetz sagt Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Koalitionstheater erinnert immer mehr an die schlimmsten Zeiten der Ampel. Hinter verschlossenen Türen getroffene Einigungen werden vor laufender Kamera aufgekündigt. Und das obwohl sich alle in der Koalition im Grunde einig sind, dass sie die Wehrpflicht wollen.</p>
<p>Ich bin davon überzeugt, dass Zwangsdienste grundsätzlich nicht in Ordnung sind. Deshalb bin ich gegen jede Wehrpflicht.</p>
<p>Es ist makaber, über Losverfahren zu entscheiden, wer zur Armee muss. Es ist praktisch Russisch Roulette: Wer Pech hat, muss in den Krieg, muss sterben.</p>
<p>Wieso sollten die jungen Leute eigentlich für ein Land kämpfen, das nicht für sie kämpft? Das sich nicht für sie einsetzt, wenn sie eine Familie gründen wollen, wo sie keine bezahlbare Wohnung finden? Wenn die Bundesregierung junge Menschen zum Wehrdienst motivieren will, sollte sie vielleicht an einem Land arbeiten, für das es sich zu kämpfen lohnt. Einem Land mit guter Gesundheitsversorgung, guter Bildung und bezahlbarem Wohnraum für alle. Wer das alles aufgibt, um Waffen zu kaufen und weiter Steuergeschenke an Superreiche zu verteilen, muss sich nicht wundern, wenn er keine Freiwilligen findet.</p>
<p>Die Alten schicken die Jungen in den Krieg. Die jungen Menschen, die das betrifft, wollen keine Wehrpflicht. Das sieht man in den Umfragen. Ich möchte auch gerne mal wissen, was Eltern darüber denken, dass ihre Kinder zur Armee müssen. Im Parlament stimmen Menschen über die Wehrpflicht ab, die selbst niemals mehr davon betroffen sein werden. Wir werden jungen Menschen, die sich gegen die Wehrpflicht wehren wollen, in alter Tradition der Friedensbewegung natürlich Hilfe zur Kriegsdienstverweigerung leisten. Meine Kinder kriegen sie nicht."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-368645</guid>
                <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 16:53:27 +0200</pubDate>
                <title>Klingbeil macht sich zum Sprachrohr des Sozialabbaus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/klingbeil-macht-sich-zum-sprachrohr-des-sozialabbaus/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mit Blick auf die Aussage von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil bei &#039;Miosga&#039;, für den Haushalt 2027 34 Milliarden beim Sozialstaat „bei Pflege, bei Rente bei Gesundheit“ kürzen zu wollen, aber auch &quot;bei denen, die viel Geld in diesem Land haben“ sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Klingbeil macht sich zum Sprachrohr des Sozialabbaus. Wer wirklich für eine gerechte Lastenverteilung sorgt und das Geld bei den Superreichen holt, muss nicht bei Rente und Gesundheit kürzen. Was Klingbeil als Notwendigkeit darstellt, ist eine bewusste politische Entscheidung und eine Zumutung für alle hart arbeitenden Menschen in diesem Land.</p>
<p>Menschen machen sich den Buckel krumm, nur um am Ende nicht einmal das Mindeste von diesem Staat erwarten zu können. Diese Einsparungen stopfen kein Haushaltsloch, bauen keine Brücken und keine Kitas. Wer wirklich etwas bewegen will, muss an die Schuldenbremse ran und endlich für eine gerechte Besteuerung sorgen.</p>
<p>Wenn Klingbeil sagt, man müsse sich auch an diejenigen trauen, die sehr viel haben, aber wenig beitragen, nehmen wir ihn gerne beim Wort. Doch von SPD und Union sind keine ernsthaften Vorschläge in Richtung einer gerechten Steuerpolitik zu sehen, die die Mehrheit entlastet und Superreiche endlich angemessen beteiligt.</p>
<p>Was am Ende bleibt, ist wie so oft viel heiße Luft sowie Kürzungen und Gängelung derer, die ohnehin schon wenig haben. Die Gewerkschaften kündigten bereits Streiks an, wenn es zu drastischen Angriffen auf den Sozialstaat kommt. Die Linke wird dabei sein. Auf breiten Protest kann sich Klingbeil also verlassen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-368634</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 12:35:02 +0200</pubDate>
                <title>Finanzkriminalität wirksam bekämpfen – Beschäftigte vor Repressionen schützen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/finanzkriminalitaet-wirksam-bekaempfen-beschaeftigte-vor-repressionen-schuetzen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Gesetzentwurf soll der große Wurf gegen Schwarzarbeit und Finanzkriminalität sein, aber er setzt vollkommen falsche, gefährliche Prioritäten: Die Kontrollmöglichkeiten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit sollen erhöht, Razzien erleichtert und Abschiebungen beschleunigt werden. Das schürt ein Klima der Angst bei Beschäftigten“, erklärt Isabelle Vandre, Sprecherin für die Bekämpfung von Finanzkriminalität der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gesetz zur Modernisierung und Digitalisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung. Vandre weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Statt Beschäftigte vor Ausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel zu schützen, werden damit ohnehin schon Marginalisierte und Ausgebeutete kriminalisiert. Dabei wäre es dringend geboten, den Schutz vor Menschenhandel und organisierter Kriminalität auszuweiten. Die Bekämpfung von Schwarzarbeit muss den Schutz der Betroffenen über repressive Maßnahmen stellen.</p>
<p>Die zusätzlich eingebrachte Verlängerung der Aufbewahrungsfristen für Belege ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber: Längere Aufbewahrungsfristen allein werden nicht ausreichen, um Cum-Cum und Cum-Ex aufzuarbeiten. Cum-Cum hat einen Schaden von schätzungsweise 28,5 Milliarden Euro verursacht. Geld von uns allen, das an allen Ecken und Enden fehlt – für Schulen, Kitas, Krankenhäuser und bezahlbaren Wohnraum. Was es stattdessen braucht, sind Behörden, die dazu befähigt werden, Cum-Cum- sowie Cum-Ex-Fälle auszuermitteln und zur Anklage zu bringen. Hierzu schlagen wir die Gründung einer bundesweiten Spezialeinheit für international organisierte Steuerhinterziehung und Geldwäsche vor. Zudem fordern wir die Verschärfung der Strafverfolgung z. B. durch die Wiedereinführung eines Verbrechenstatbestands für besonders schwere Steuerhinterziehung, um sie rechtlich dem Betrug nach § 263 StGB gleichzustellen. Als Linksfraktion fordern wir die konsequente Verfolgung der organisierten Steuerhinterziehung und die Ausweitung des Rechtsrahmens zur Bekämpfung von Finanzkriminalität. Finanzminister Klingbeil liefert leider nichts von beidem.“</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong><br>Finanzkriminalität hat in den vergangenen Jahren zu milliardenschweren Steuerausfällen geführt. Nach Schätzungen beläuft sich der Schaden allein durch Cum-Cum-Geschäfte in Deutschland auf mindestens 28,5 Mrd. Euro, von denen bislang nur ca. 1 Prozent zurückgeholt wurde. Die geringe Rechtsdurchsetzung erleichtert organisierte Steuerkriminalität, weil durch das geringe Entdeckungsrisiko falsche Anreize gesetzt werden. Die nun im Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Modernisierung und Digitalisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung geplante Rücknahme der verkürzten Aufbewahrungsfristen für Banken, Versicherungen und Fonds ist ein wichtiger Erfolg des öffentlichen Drucks. Sie bleiben jedoch wirkungslos, wenn die gewonnene Zeit nicht konsequent genutzt wird, um sämtliche noch nicht aufgedeckte Cum-Cum-Geschäfte zu ahnden und die entgangenen Steuern einzutreiben. Die bisherigen Prüf- und Ermittlungskapazitäten der Länder reichen hier nicht aus, um dieses fortbestehende Problem wirksam zu bekämpfen. Dabei ist der Bund rechtlich in der Lage und verpflichtet, die Länder zu unterstützen. Der Gesetzesentwurf sieht zudem eine Erweiterung der Befugnisse der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) vor. Die FKS soll zum einen Beschäftigte schützen und Ausbeutung und Lohnraub bekämpfen, zum anderen hat sie als Teil des Zolls eine Kontrollfunktion. Diese Doppelrolle führt zu einem Zielkonflikt: Für Beschäftigte in prekären, oft migrantisch geprägten Branchen kann das bedeuten, nach einer Kontrolle unbezahlte Löhne nicht zu erhalten und, schlimmer noch, abgeschoben zu werden. Der Gesetzesentwurf von Finanzminister Klingbeil greift zu kurz, weshalb die Linksfraktion einen Antrag zur wirksamen Bekämpfung von Finanzkriminalität beigelegt hat. Am Montag, den 13.10.2025, findet die öffentliche Anhörung zum Gesetzesentwurf statt.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-368633</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 12:13:49 +0200</pubDate>
                <title>Spahn und Reiche gönnen den Menschen ihre Rente nicht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/spahn-und-reiche-goennen-den-menschen-ihre-rente-nicht/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Forderungen von CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche nach einer Erhöhung des Rentenalters meint Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Spahn und Reiche sind Teil einer abgehobenen Politik-Elite und haben den Kontakt zu den hart arbeitenden Menschen längst verloren. Im gepolsterten Ministersessel kann man auch mit 70 noch sitzen, aber im Krankenhaus oder auf der Baustelle macht der Körper irgendwann nicht mehr mit. Wer täglich hart schuften muss, kann nicht bis 67 oder gar 70 arbeiten. Diese Menschen haben einen würdevollen Ruhestand und eine Rente ohne Abschläge verdient. Das ist auch der Dank für die harte und wichtige Arbeit, die diese Menschen leisten. Wenn CDU-Politiker nun die Rente mit 70 fordern, dann fordern sie eine Rentenkürzung für alle, die sich kaputt geschuftet haben und vorzeitig den Job quittieren müssen.<br>Deshalb muss die Regelaltersgrenze wieder bei 65 Jahren liegen. Und wer 40 Jahre lang gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, soll ab 60 abschlagsfrei in Rente gehen können.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-368594</guid>
                <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 07:44:20 +0200</pubDate>
                <title>Wohnkostenpauschale im BAföG muss deutlich erhöht werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wohnkostenpauschale-im-bafoeg-muss-deutlich-erhoeht-werden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Wohnkostenpauschale im BAföG hat mit der Realität auf dem Mietmarkt nichts mehr zu tun. Sie muss sofort deutlich erhöht und künftig jährlich automatisch an die Mietpreisentwicklung angepasst werden,&quot; erklärt Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des MLP-Studentenwohnreports 2025. Mirow weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es ist ein politisches Armutszeugnis, dass Studierende teils mehr als die Hälfte ihres Einkommens allein für Miete aufbringen. Wer neben dem Studium 20 Stunden pro Woche arbeiten muss, verliert Lernzeit und Chancen. Die Knappheit an bezahlbarem Wohnraum ist zur existenziellen Bedrohung geworden. Um diesem Missstand abzuhelfen, müssen zügig zusätzliche Mittel für den Neubau von Wohnheimplätzen bereitgestellt werden.</p>
<p>Das Wohnungsangebot für Studierende darf nicht vom Markt oder von befristeten Programmen abhängig sein.&nbsp; Es muss dauerhaft gemeinnützig und staatlich gesichert werden. Bezahlbarer Wohnraum für Studierende ist eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft - hier ist entschlossenes Handeln der Bundesregierung jetzt dringend geboten."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 07:03:55 +0200</pubDate>
                <title>3. Oktober: Vereint im Gefühl, dass es bergab geht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/3-oktober-vereint-im-gefuehl-dass-es-bergab-geht/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nachdem der Osten weite Teile seiner industriellen Basis verloren hat, droht dies nun auch dem Westen, warnt Ines Schwerdtner, die Vorsitzende der Partei Die Linke, anlässlich des 3. Oktobers. Die Bundesregierung muss endlich gegensteuern, um die gesamtdeutsche Talfahrt zu stoppen, so Schwerdtner.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Motto der Bundesregierung lautet offenbar: Abbau West statt Aufbau Ost. Denn auch im Westen brechen jetzt die industriellen Strukturen weg und gehen hunderttausende gut bezahlter Jobs verloren. Kurz gesagt: Solange die Bundesregierung nicht ernsthaft gegensteuert, wird sich die gesamtdeutsche Talfahrt weiter fortsetzen. Statt Milliarden in neue Waffen zu stecken, müssten jetzt Milliarden in den Umbau unserer Wirtschaft und in unsere Infrastruktur investiert werden. Wir müssen den Osten und den Westen zukunftsfähig machen - und nicht kriegstüchtig!</p>
<p>Das Land ist derzeit nur geeint in dem Gefühl, dass es bergab geht. Und ausgerechnet jetzt spricht die Bundesregierung immer wieder davon, Sozialleistungen z.B. bei der Pflege oder der Rente zu kürzen, während gleichzeitig Milliarden in Aufrüstung fließen. Doch jede Sozialkürzung, jedes weitere geschlossene Schwimmbad, jedes neue Schlagloch und jede gesperrte Brücke steigert den Frust im Land und bildet den Nährboden für den gesamtdeutschen Aufstieg der AfD. Die AfD profitiert davon, dass die Bundesregierung die wahren Sorgen der Menschen nicht ernst nimmt. Anstatt entschlossen gegen Wuchermieten und die Preisexplosion in den Supermärkten vorzugehen, liefert sie sich einen Überbietungswettbewerb mit der AfD um die schäbigste Forderung. Migranten und Bürgergeldbeziehende in Ost und West sind die Opfer dieser rechtspopulistischen Hetze, die das Land weiter spaltet.</p>
<p><strong>Wir stellen uns dem entgegen. Die Menschen in Ost und West haben einen funktionierenden Staat, eine gute Infrastruktur, bezahlbare Mieten und Preise verdient. Genau dafür wird Die Linke weiter streiten."</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 15:08:20 +0200</pubDate>
                <title>Wahlnachtrag: Integrationsrat in Hagen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wahlnachtrag-integrationsrat-in-hagen-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Überaus erfreulich! Bei den Wahlen zum Integrationsrat in Hagen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>bekam die Linke Hagen 12,35 % der Stimmen und zog mit 2 gewählten Vertretern in den Integrationsrat ein. Wir gratulieren <strong>Ursula Bartscher</strong> und <strong>Kevin Hentschel</strong> für ihr gewonnenes Mandat.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368559</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 09:04:40 +0200</pubDate>
                <title>Wahl zum Bundesverfassungsgericht: Union hat Beschädigung der Demokratie in Kauf genommen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wahl-zum-bundesverfassungsgericht-union-hat-beschaedigung-der-demokratie-in-kauf-genommen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Statt demokratische Mehrheiten zu sichern, hat die Union das Gericht zum Spielball von Machtpolitik gemacht. Der rechten Kampagne gegen Frauke Brosius-Gersdorf hat sie freien Lauf gelassen. Das verstärkt einen weltweiten Trend: Rechte Kräfte greifen zunehmend die unabhängige Justiz an.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion Die Linke begrüßt die erfolgreiche Wahl der Bundesverfassungsrichter*innen am 26. September im Bundestag. Damit ist die Arbeitsfähigkeit des höchsten Gerichts sichergestellt.</p>
<p>Doch die Wahl hätte schon vor der Sommerpause stattfinden müssen, so Fraktionsvorsitzende Heidi Reichinnek: „<em>Dass es so lange gedauert hat, ist die Schuld der Union. Diese Farce war völlig unnötig und einer Regierungspartei nicht würdig. Teile der Union haben eine rechtsextreme Hetzkampagne gegen die ursprüngliche Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf aktiv befeuert. Das zeigt eindeutig, dass zumindest diese Teile nicht mehr zur politischen Mitte zählen.“</em></p>
<p>Frauke Brosius-Gersdorf wurde vor allem aufgrund einer liberalen Haltung zu Schwangerschaftsabbrüchen attackiert. Eine Position, die die große Mehrheit der Menschen in Deutschland teilt. Dennoch haben sich Teile der Union an ihrer Diffamierung beteiligt. Fraktionschef Jens Spahn konnte keine eigene Mehrheit für die Kandidatin garantieren, die im Wahlausschuss bereits abgestimmt war. Eine Zäsur – und eine beispiellose Beschädigung des obersten Gerichts.</p>
<p>Solche rechten Kampagnen sind ein weltweiter Trend, wie Clara Bünger, die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktionbetont:&nbsp;<em>„Die Angriffe auf eine unabhängige Justiz finden global statt und haben nun auch Deutschland erreicht. Der Schutz unseres unabhängigen Rechtssystems ist zentral für den Erhalt demokratischer Strukturen. Solche Angriffe von rechts müssen abgewehrt werden.“</em></p>
<p>Doch vor der erneuten Abstimmung hat die Union keinerlei Anstrengungen unternommen, die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit für ihren Kandidaten Günter Spinner ohne die AfD zu sichern. Dafür waren Stimmen von Grünen und auch Linken nötig. Doch Gesprächen mit der Linken hat sich Spahn bis zuletzt verweigert.</p>
<p>Heidi Reichinnek kritisiert dieses Vorgehen scharf:&nbsp;<em>„</em><em>Die Union hat in Kauf genommen, den eigenen Kandidaten auch mit den Stimmen der gesichert rechtsextremen AfD wählen zu lassen. Sie hat sich vehement geweigert, für demokratische Mehrheiten zu sorgen - mit dem billigen Verweis auf ihren Unvereinbarkeitsbeschluss mit der Linken. Das zeigt ein erhebliches Maß an Heuchelei: Wenn CDU-geführte Landesregierungen mit Unterstützung der Linken ihre Haushalte verabschieden, finden in diesem Zuge selbstverständlich Verhandlungen mit unseren Landtagsfraktionen statt.“</em></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 09:01:36 +0200</pubDate>
                <title>Kürzungen in der Pflege können teuer werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kuerzungen-in-der-pflege-koennen-teuer-werden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Kürzungsvorschläge beim Pflegegrad 1 sind nicht nur grausam für die Betroffenen – die erhofften Einsparungen sind auch eine Fehlkalkulation. Diese Kürzungen können die Kosten für die Allgemeinheit sogar in die Höhe treiben. Denn die Leistungen im Pflegegrad 1 dienen der Prävention. Wenn niemand mehr einkauft, kocht, wäscht und putzt, oder es keinen Zuschuss mehr für eine barrierefreie Dusche gibt, verschlechtert sich der Zustand der Betroffenen. Das führt absehbar zu gesundheitlichen Problemen und dazu, dass schneller ein höherer Pflegegrad notwendig wird“, erklärt Evelyn Schötz, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag. Schötz weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Bei denjenigen Betroffenen, die glücklicherweise Angehörige haben, die einspringen können, wären es zum überwiegenden Teil wieder Frauen, die mit mehr unbezahlter Sorgearbeit belastet würden. Sie würden dann teilweise ihre Erwerbsarbeit einschränken müssen – mit bekannten Folgen für die Wirtschaft, die Staats- und Sozialversicherungseinnahmen. Die Finanzierung von guter Pflege und Pflegeprävention ist eben nicht nur eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, sie hat auch einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen.</p>
<p>Gut ist, dass bis weit in die Koalition hinein die Streichung des Pflegegrads 1 abgelehnt wird. Daran werden wir sie messen. Es ist eine ziemlich durchsichtige Strategie, in Pflege und Gesundheit immer wieder radikale Kürzungsvorschläge zu machen, um zu schauen, wo der Widerstand am geringsten ist. Wer so vorgeht, macht eine Politik gegen die Mehrheit der Menschen. Das Gegenteil wäre richtig: Wir brauchen bessere Leistungen der Pflegeversicherung, nicht noch schlechtere. Denn schon jetzt reichen die Leistungen hinten und vorne nicht. Zahlen alle Abgeordneten, Beamten und Selbstständigen in die Pflegeversicherung ein und wird die ungerechte Beitragsbemessungsgrenze abgeschafft, ist das auch problemlos finanzierbar.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-368557</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 08:40:01 +0200</pubDate>
                <title>Mehr als 100.000 auf Gaza-Veranstaltungen in Berlin</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mehr-als-100000-auf-gaza-veranstaltungen-in-berlin/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am heutigen Samstag, dem 27. September, beteiligte sich die Partei Die Linke an einer Demonstration unter dem Motto „Gemeinsam für Gaza“. Der Demonstrationszug führte zur nachfolgenden Veranstaltung „All Eyes on Gaza“ vor die Siegessäule. Insgesamt zählen die Versammlungen nach ersten Schätzungen über 100.000 Teilnehmer:innen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner zieht ein erstes Fazit und erklärt zum Tag:</strong></p>
<p>»Wir haben die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung auf die Straße getragen und senden ein deutliches Signal an die Friedrich Merz und die Bundesregierung: Stopp aller Waffendeals mit Israel, Druck durch Sanktionen und die Anerkennung Palästinas sind längst überfällig. Deutschland darf sich nicht weiter hinter taktischen Ausflüchten verstecken.</p>
<p>Was wir heute erlebt haben, ist beeindruckend: Mehr als 100.000&nbsp;Bürgerinnen und Bürger sind nach Berlin gekommen, um Solidarität mit Palästina zu zeigen – und zwar friedlich und kraftvoll. Berlin hat gezeigt, dass auch in Deutschland, sowie in vielen anderen europäischen Städten, die Menschen nicht weiter bei einem völkerrechtswidrigen Krieg zusehen werden. Das Wochenende ist ein großer Erfolg, es ist das Versprechen an die Menschen in Gaza, dass wir nicht wegschauen.</p>
<p>Der Protest war nicht nur ein Symbol, sondern ein wichtiger Schritt: für die Menschen in Gaza – und für unser eigenes Rückgrat als Zivilgesellschaft.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-368531</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 12:50:23 +0200</pubDate>
                <title>Neues Wehrpflichtgesetz ist verfassungswidrig!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/neues-wehrpflichtgesetz-ist-verfassungswidrig/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ein von Greenpeace in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten hält zentrale Punkte des geplanten Wehrpflichtgesetzes für verfassungswidrig. Dazu meint Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Greenpeace-Gutachten zeigt es deutlich: Dieser Gesetzesentwurf ist verfassungswidrig. So etwas Weitreichendes wie die de facto Wiedereinführung der Wehrpflicht kann keine Regierung einfach so anordnen, wie der Verteidigungsminister das gerne hätte. Solch tiefgreifende Entscheidungen, die in die Grundrechte von Menschen eingreifen, müssen mindestens vom Parlament selbst getroffen werden. Wir fordern darüber hinaus, auch die Bevölkerung mit einzubeziehen. Wir wollen eine Volksbefragung bei den 16- bis 25-Jährigen zum Thema Wehrpflicht.</p>
<p>Die Mehrheit der jungen Menschen, die das betrifft, möchte nicht zum Dienst an der Waffe gezwungen werden. Und das weiß die Regierung auch ganz genau! Denn anders kann sie nicht erklären, warum sie angeblich auf Freiwilligkeit setzt, aber währenddessen schon den Zwang vorbereitet. Wir wollen keinen Zwang und werden alle jungen Menschen, die jetzt verunsichert sind, beraten, wenn der Fragebogen im Januar kommt. Niemand muss zum Wehrdienst!"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-368530</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 12:47:47 +0200</pubDate>
                <title>Steuerschlupflöcher für Milliardäre endlich schließen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/steuerschlupfloecher-fuer-milliardaere-endlich-schliessen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage ist die Mehrheit der Deutschen für eine Erhöhung der Erbschaftssteuer auf größere Vermögen. Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke, sieht die Bundesregierung jetzt in Zugzwang und fordert, die Steuerprivilegien für Reiche endlich abzuschaffen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Menschen die krassen Ungerechtigkeiten bei der Erbschaftssteuer nicht mehr hinnehmen will. Wenn jemand wie Springer-Chef Döpfner sich ganz legal arm rechnen kann, damit er auf eine Milliarden-Schenkung kaum Steuern zahlen muss, ist das einfach nur dreist. Wir müssen die Steuerschlupflöcher für die Rechen endlich schließen! Die Verschonungsbedarfsprüfung muss deshalb schnellstens abgeschafft werden. Da muss die Bundesregierung auf kein Verfassungsgerichtsurteil warten, sie kann die Regelung einfach wieder abschaffen!</p>
<p>Es ist doch absurd, dass wir über die Löcher im Bundeshaushalt diskutieren und nicht über die Steuerschlupflöcher, die uns jedes Jahr viele Milliarden Euro kosten. Hier muss der Bundesfinanzminister Lars Klingbeil von der SPD ansetzen, anstatt bei denen zu kürzen, die gerade so über die Runden kommen. Wenn es hier wieder gerecht zugehen soll, dann müssen die Reichen genauso Steuern zahlen wie wir alle!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 12:45:24 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung muss Heizkosten in den Griff kriegen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundesregierung-muss-heizkosten-in-den-griff-kriegen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nach Berechnungen für den sogenannten Heizspiegel werden die Heizkosten in Deutschland im laufenden Jahr deutlich ansteigen. Dazu meint Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die absehbar steigenden Energiepreise sind eine schlechte Nachricht für die Menschen in unserem Land. Besonders hart trifft es diejenigen mit geringem Einkommen: Sie müssen im Verhältnis zu ihrem Lohn den größten Teil für Energie aufbringen. Es darf nicht sein, dass ausgerechnet diejenigen, die täglich hart arbeiten, darüber nachdenken müssen, ob sie ihre Wohnung noch heizen können. Hier muss die Bundesregierung endlich handeln: Übergewinne privater Energieunternehmen müssen konsequent abgeschöpft werden. Außerdem gehört die Energieversorgung in die öffentliche Hand, denn private Netzbetreiber füllen sich die Taschen und treiben die Preise zusätzlich in die Höhe.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 12:42:31 +0200</pubDate>
                <title>Schnieder macht Bahnfahren noch unpünktlicher und teurer</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schnieder-macht-bahnfahren-noch-unpuenktlicher-und-teurer/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Sieben Minuten reichen, um eine Bahnstrategie vorzustellen, die keine ist. Mit Verkehrsminister Schnieder auf dem Posten wird das Bahnfahren zwar teurer, aber nicht pünktlicher. Für die Mehrheit der Pendler:innen, Studierenden und Rentner:innen wird es immer mehr zu einem Luxusgut“, erklärt Luigi Pantisano, verkehrspolitischer Sprecher für Bahn und ÖPNV, zur Vorstellung der neuen Bahn-Strategie von Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). Pantisano weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Preiserhöhung des Deutschlandtickets und die Manipulation der Pünktlichkeitsstatistik sind der bittere Beweis dafür, dass Schnieder weder die nötige Vision noch das Interesse an einer gerechten und zuverlässigen Mobilität für alle hat. Der Kopf des Unternehmens kann beliebig oft ausgetauscht werden, nachhaltige Verbesserungen für Fahrgäste und Beschäftigte wird es nur durch angemessene politische Zielvorgaben und strukturelle Veränderungen geben. Das muss sich auch in der Verteilung des Sondervermögens widerspiegeln – mit einer deutlichen Priorisierung der der Bahn-Finanzierung.</p>
<p>Die Linke fordert daher, die Bahn endlich als Teil der öffentlichen Daseinsvorsoge zu verstehen, die garantiert, dass die Fahrgäste zuverlässig und günstig Bahn fahren können. Alle Unternehmensteile müssen so umgebaut werden, dass sie dem Gemeinwohl verpflichtet wirtschaften.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 06:24:29 +0200</pubDate>
                <title>Deutschland-Ticket: Bundesregierung darf Preis nicht steigen lassen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/deutschland-ticket-bundesregierung-darf-preis-nicht-steigen-lassen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Linken, fordert von der Bundesregierung, den Preis für das Deutschland-Ticket stabil zu halten und die zusätzlichen Kosten für zu übernehmen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Bund muss die Erhöhung des Deutschland-Tickets rückgängig machen und die zusätzlichen Kosten übernehmen. Wer wie die Bundesregierung bis 2029 mehr als 100 Milliarden in die Bahn stecken will, kann uns doch nicht erzählen, dass da keine 800 Millionen für das Deutschland-Ticket übrig sind. Weil die schwarz-rote Koalition die zusätzlichen Kosten nicht tragen will, müssen wir alle fünf Euro mehr pro Monat für das Ticket bezahlen. Im Jahr sind das 60 Euro. Für einen Bundesverkehrsminister mit seinem üppigen Gehalt mögen das Peanuts sein. Doch für alle, die genau rechnen müssen, um über den Monat zu kommen, ist das Schlag ins Kontor.</p>
<p>Wer jetzt die Preise erhöht, vergrault viele Passagiere und gefährdet den Erfolg des Deutschland-Tickets. Schon jetzt sagen viele, dass sie mit 58 Euro die Schmerzgrenze erreicht haben. Das Leben wird immer teurer und für viele unbezahlbar. Wir müssen die arbeitenden Menschen endlich entlasten. Ein günstiges Nahverkehrs-Ticket ist für alle besser – es entlastet die Menschen, die verstopften Straßen und die Umwelt. Deshalb müssen wir schauen, wie wir das Ticket noch attraktiver machen und den Preis deutlich senken. Die Bundesregierung muss jetzt die Weichen richtig stellen, sonst endet das Deutschland-Ticket auf dem Abstellgleis.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 12:01:15 +0200</pubDate>
                <title>Bundeshaushalt 2025: Kürzungen der humanitären Hilfe setzen Menschenleben aufs Spiel</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundeshaushalt-2025-kuerzungen-der-humanitaeren-hilfe-setzen-menschenleben-aufs-spiel/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Haushalt 2025 schwächt Deutschlands Engagement für Stabilität, Frieden und den Schutz von Menschen in Not weltweit und verschärft die Notlagen in den Krisenregionen dieser Welt“, erklärt Vinzenz Glaser, Obmann der Fraktion Die Linke im Auswärtigen Ausschuss, anlässlich der Verabschiedung. Glaser weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Millionen Menschen stehen akut vor Hunger, Krankheit und Vertreibung, während die Bundesregierung ihre Mittel für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit drastisch kürzt – ein gefährliches Signal, das Menschenleben kostet und globale Krisen weiter eskalieren lässt. Besonders betroffen sind auch Programme für Krisenprävention, Stabilisierung und Friedensförderung. Ohne ausreichend finanzielle Unterstützung drohen Friedensprojekte zu scheitern und humanitäre Großkrisen verschärft zu werden.<br> <br> Auch der Haushaltsentwurf 2026 setzt die radikale Kürzungspolitik ohne erkennbare langfristige Strategie fort. Millionen Menschen verlieren den Zugang zu Nahrung, Gesundheitsversorgung und sozialer Sicherheit, während Hilfsorganisationen weltweit nur ein Drittel der rund 300 Millionen Menschen versorgen können, die akut auf Hilfe angewiesen sind. Dass Hilfsorganisationen zu einer Triage gezwungen sind, ist ein erschütterndes Zeichen für das Scheitern internationaler Verantwortung.<br> <br> Sicherheit entsteht nicht durch Aufrüstung, sondern durch gerechte Wirtschaftsstrukturen, Schuldenerleichterungen, Klimaschutz und Krisenprävention. Die Bundesregierung muss die humanitäre Hilfe auf drei Milliarden Euro aufstocken und ihre internationale Verantwortung ernst nehmen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-368464</guid>
                <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 11:58:12 +0200</pubDate>
                <title>Bundeshaushalt 2025: Keine echte finanzielle Entlastung für Kommunen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundeshaushalt-2025-keine-echte-finanzielle-entlastung-fuer-kommunen-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Warnung des Deutschen Städtetags ist unüberhörbar: Städte und Gemeinden befürchten Haushaltslöcher von bis zu 36 Milliarden Euro allein in diesem Jahr. Damit stehen die Kommunen tatsächlich vor einem Kollaps. Parallel dazu steigen bundesweit die kommunalen Pflegekosten dramatisch: allein von 2023 auf 2024 um fast 18 Prozent auf insgesamt fünf Milliarden Euro. Dieses Beispiel steht stellvertretend für die angespannte Lage vieler Städte bundesweit&quot;, erklärt Sascha H. Wagner, Sprecher für Kommunalfinanzen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu ausufernden Pflegekosten für Städte und Gemeinden. Wagner weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Bundesregierung verklärt die Haushaltsberatungen 2025 zwar zum 'Gamechanger', tatsächlich enthält der Etat aber keine strukturellen Lösungen. Stattdessen setzt die Koalition auf Buchungstricks und kosmetische Maßnahmen, die an den Problemen vorbeigehen. Denn während die Bundesregierung über das Bürgergeld debattiert, explodieren in Wahrheit die Pflegekosten und reißen immer größere Löcher in die Haushalte. Nun schlagen die Städte Alarm, doch CDU/CSU und SPD lassen sie im Regen stehen. Das ist keine verantwortliche Politik, das ist bestenfalls Haushaltskosmetik.</p>
<p>Die Linke fordert auch deshalb seit langem eine sofortige Altschuldenregelung für überschuldete Kommunen. Die steigenden Pflegekosten wollen wir mit einer solidarischen Pflegevollversicherung finanzierbar machen. Darüber hinaus braucht es eine garantierte finanzielle Mindestausstattung der Städte und Gemeinden durch eine höhere Beteiligung an den Gemeinschaftssteuern und einen wirksamen Bürokratieabbau. Ohne handfeste Unterstützung drohen viele Kommunen den Boden unter den Füßen zu verlieren. Wir brauchen endlich eine echte Zeitenwende in der Kommunalfinanzierung."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 11:52:45 +0200</pubDate>
                <title>Reiche verachtet die arbeitenden Menschen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/reiche-verachtet-die-arbeitenden-menschen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner, weist die jüngsten Äußerungen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zurück, wonach Deutschland wegen verbreiteter Teilzeit und vieler Krankschreibungen unproduktiv sei.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Nach ihren unsäglichen Aussagen zur Rente haut Reiche gleich den nächsten Klopper raus: Jetzt will sie Krankschreibungen erschweren und attackiert die Teilzeitarbeit – mit der absurden Begründung, beides mache die deutsche Wirtschaft unproduktiv.</p>
<p>Damit zeigt Reiche einmal mehr, wie wenig sie von den hart arbeitenden Menschen in diesem Land hält. Unproduktiv sind nicht die Mütter, die in Teilzeit schuften und gleichzeitig Kinder erziehen oder Angehörige pflegen, weil es an Kitaplätzen und Pflegekräften mangelt. Unproduktiv sind die Superreichen und Milliardäre, die täglich noch reicher werden, ohne einen Finger zu rühren. Oder die Vorstände, die sich schamlos die Taschen mit Boni vollstopfen, während sie wichtige Investitionen in ihre Unternehmen jahrelang aussitzen.</p>
<p>Wir wissen, dass Ministerin Reiche keine Politik für die breite Mehrheit macht, sondern nur für ihre fossilen Lobbyfreunde. Aber wir werden nicht locker lassen und den Sozialstaat mit all seinen Errungenschaften für die arbeitenden Menschen verteidigen. Wir kämpfen weiter für eine ausreichende Rente, für mehr Kita-Plätze und für Arbeitszeiten, die zum Leben passen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 11:05:44 +0200</pubDate>
                <title>Bildungsministerin Prien hat kein Interesse an einer kritischen Zivilgesellschaft</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bildungsministerin-prien-hat-kein-interesse-an-einer-kritischen-zivilgesellschaft/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wer wie Frau Prien zivilgesellschaftliches Engagement unter Generalverdacht stellt, schwächt genau jene Initiativen, die seit Jahren an vorderster Front gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus arbeiten. Statt die Ehrenamtlichen und Aktiven zu unterstützen, werden sie jetzt potentiell kriminalisiert. Das ist ein fatales Signal“, erklärt Clara Bünger, innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linken im Bundestag, zum Vorhaben von Bildungsministerin Karin Prien, Empfänger:innen von Geldern aus dem Programm „Demokratie leben!“ auf „Extremismus“ zu überprüfen. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn wir die gesellschaftliche Rechtsentwicklung und den Aufstieg faschistischer Kräfte stoppen wollen, müssen wir dafür sorgen, dass mehr als bisher in demokratische Bildung und politische Teilhabe investiert wird, besonders im ländlichen Raum. Die Organisationen, die diese Arbeit machen, brauchen eine langfristige und verlässliche Finanzierung. Wer Rechtsextremismus wirklich bekämpfen will, spart nicht bei der Demokratieförderung.</p>
<p>Doch die Bundesregierung hat offenkundig kein Interesse an einer kritischen Zivilgesellschaft. Statt Initiativen gegen Angriffe von rechts zu stärken, stimmt sie in die rechte Stimmungsmache ein. Nichts anderes ist die Ankündigung der Bildungsministerin.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 11:02:59 +0200</pubDate>
                <title>Ministerin Reiche gefährdet Energiewende und schafft Einfallstor für längere Nutzung von Gas</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ministerin-reiche-gefaehrdet-energiewende-und-schafft-einfallstor-fuer-laengere-nutzung-von-gas-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist falsch, wenn die Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche die Energiewende am ‚Scheidepunkt‘ sieht. Dem steht entgegen, dass die erneuerbaren Energien in den letzten Jahren erfolgreich ausgebaut wurden. Dies darf jetzt nicht gedrosselt werden“, erklärt Jörg Cezanne, Sprecher für Energiepolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich der Vorstellung des Monitoringberichts zur Energiewende. Cezanne weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Besonders kritisch ist die geplante Streichung der Förderung kleiner Solaranlagen. Damit würde die dezentrale Energiewende erheblich geschwächt und die Teilhabe vieler Bürger:innen an der Energieversorgung eingeschränkt. Statt Akzeptanz und Beteiligung zu stärken, profitieren vor allem große Marktakteure - ein Schritt zurück in zentralisierte Strukturen.</p>
<p>Die Ministerin ignoriert wissenschaftliche Erkenntnisse zum Einsatz fossiler Energien. Trotz seiner hohen Klimaschädlichkeit soll Erdgas nach Reiches Plänen als Grundlast eingesetzt werden. Dabei hat Gas in der Stromerzeugung, wenn überhaupt, nur noch eine Rolle als flexibel zuschaltbare Spitzenlastreserve, um die schwankende Einspeisung von Wind- und Solarenergie auszugleichen. Die von der Ministerin angestrebte Nutzung von Gas für Grundlastkraftwerke widerspricht nicht nur den Klimazielen, sondern auch dem Gebot einer bezahlbaren Energieversorgung.</p>
<p>Bedenklich ist auch Reiches Schlussfolgerung aus dem Monitoring, CCS zu ermöglichen, also die Verpressung von CO2 unter der Erde oder im Meer. Dabei schreiben die Gutachter selbst, dass CCS überhaupt nicht im Monitoring berücksichtigt wurde. CCS wäre das Einfallstor, um Gaskraftwerke vermeintlich ‚klimaneutral‘ weiterbetreiben zu können.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368450</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 10:59:26 +0200</pubDate>
                <title>Energiepreise wieder bezahlbar machen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/energiepreise-wieder-bezahlbar-machen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Laut dem Statistischen Bundesamt leben rund 4,2 Millionen Menschen in Haushalten, die bei der Strom- oder Gasrechnung im Zahlungsverzug waren. Für Jan van Aken, den Vorsitzenden der Partei Die Linke, heißt das: Die Preise müssen endlich runter! Er fordert sozial gestaffelte Energiepreise und eine Strom- und Wärmegarantie für alle Haushalte.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dass Millionen Haushalte in Zahlungsrückstand bei ihren Versorgern sind, muss ein Weckruf sein für die Bundesregierung. Union und SPD dürfen sich hier nicht wegducken, sondern müssen die hart arbeitenden Menschen sofort entlasten. Wer Konzerne und Großverbraucher beim Strompreis entlasten kann, darf die Bürgerinnen und Bürger nicht vergessen!<br> <br> Es reicht nicht, einfach nur die Stromsteuer zu senken. Damit das Leben wieder bezahlbar wird, brauchen wir sozial gestaffelte Energiepreise mit einem preisgünstigen Sockeltarif für alle. Wer mehr verbraucht, zahlt mehr. Das ist sozial gerecht und regt trotzdem zum Energiesparen an. So wird eine Grundversorgung mit Strom sichergestellt und gleichzeitig die Verschwendung von Strom eingedämmt. Auch Menschen mit sehr hohen Einkommen würden von preisgünstigen Sockeltarifen profitieren – brauchen aber die Entlastung nicht. Deshalb fordern wir vorübergehend einen Energie-Soli als Zuschlag auf die Einkommens- und Kapitalertragsteuer. Denn wer mehr hat, soll auch mehr zahlen. So geht Gerechtigkeit.<br> <br> Für uns als Linke ist auch klar: Niemand muss zu Hause im Dunkeln frieren, weil das Geld nicht reicht. Wir fordern deshalb eine Strom- und Wärmegarantie für alle Haushalte. Es muss den Versorgern untersagt sein, Menschen Strom und Gas abzustellen. Zudem wollen wir die Menschen dauerhaft vor Abzocke und Preisexplosionen schützen. Deshalb brauchen wir eine Preis-Aufsicht, die sofort eingreift, wenn die Konzerne die Preise deutlich stärker anheben als die Kosten gestiegen sind. &nbsp;Energieversorger müssen selbst nachweisen, dass eine Preiserhöhung aufgrund gestiegener Beschaffungskosten gerechtfertigt ist. So entlasten wir die Menschen dauerhaft und machen das Leben wieder planbar.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368449</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 10:55:55 +0200</pubDate>
                <title>Dieser Haushalt ist ein Verrat an den Menschen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/dieser-haushalt-ist-ein-verrat-an-den-menschen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der abschließenden Beratungen im Bundestag zum Bundeshaushalt 2025 meint Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Der neue Bundeshaushalt ist da – 503 Milliarden Euro aufgebläht auf dem Papier, und dennoch bleibt die Mehrheit mit ihren Nöten alleine im Regen stehen. Während Haushalte und Familien kaum Entlastung spüren, geht das Geld in Riesensäcken an die Industrie und in die Chefetagen – Steuergeschenke im Wert von fast 50 Milliarden Euro. Wie der Staat hier mit seinen Bürgern umgeht, ist eine Ohrfeige für die, die jeden Tag hart arbeiten. Das soziale Sicherungssystem des Landes wird für die Bundesregierung zur Verhandlungsmasse und soll nach Wünschen der Union Stück für Stück abgewickelt werden. Die Linke wird diesen Haushalt nicht mittragen und die Regierung findet in uns ihren entschiedensten Gegner.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368447</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 12:22:57 +0200</pubDate>
                <title>An alle Wähler:Innen und die uns nicht mögen:</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/an-alle-waehlerinnen-und-die-uns-nicht-moegen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Vielen Dank an alle, die Die Linke gewählt haben und uns dadurch weiterhin die Möglichkeit geben, Politik in Hagen mitzugestalten. Vielen Dank auch für das Vertrauen in unsere Arbeit – euer Vertrauen motiviert uns, weiterhin engagiert für linke Politik zu kämpfen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ein ganz großes Dankeschön zudem an alle, die unsere Plakate abgerissen oder zerstört haben – das erspart uns nun viel Arbeit beim Entfernen der restlichen Plakate. Ihr könnt gerne auch die übrigen Plakate von uns mitnehmen.</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368446</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 07:05:06 +0200</pubDate>
                <title>Ministerin Reiche gefährdet Energiewende und schafft Einfallstor für längere Nutzung von Gas</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ministerin-reiche-gefaehrdet-energiewende-und-schafft-einfallstor-fuer-laengere-nutzung-von-gas/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist falsch, wenn die Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche die Energiewende am ‚Scheidepunkt‘ sieht. Dem steht entgegen, dass die erneuerbaren Energien in den letzten Jahren erfolgreich ausgebaut wurden. Dies darf jetzt nicht gedrosselt werden“, erklärt Jörg Cezanne, Sprecher für Energiepolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich der Vorstellung des Monitoringberichts zur Energiewende. Cezanne weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Besonders kritisch ist die geplante Streichung der Förderung kleiner Solaranlagen. Damit würde die dezentrale Energiewende erheblich geschwächt und die Teilhabe vieler Bürger:innen an der Energieversorgung eingeschränkt. Statt Akzeptanz und Beteiligung zu stärken, profitieren vor allem große Marktakteure - ein Schritt zurück in zentralisierte Strukturen.</p>
<p>Die Ministerin ignoriert wissenschaftliche Erkenntnisse zum Einsatz fossiler Energien. Trotz seiner hohen Klimaschädlichkeit soll Erdgas nach Reiches Plänen als Grundlast eingesetzt werden. Dabei hat Gas in der Stromerzeugung, wenn überhaupt, nur noch eine Rolle als flexibel zuschaltbare Spitzenlastreserve, um die schwankende Einspeisung von Wind- und Solarenergie auszugleichen. Die von der Ministerin angestrebte Nutzung von Gas für Grundlastkraftwerke widerspricht nicht nur den Klimazielen, sondern auch dem Gebot einer bezahlbaren Energieversorgung.</p>
<p>Bedenklich ist auch Reiches Schlussfolgerung aus dem Monitoring, CCS zu ermöglichen, also die Verpressung von CO2 unter der Erde oder im Meer. Dabei schreiben die Gutachter selbst, dass CCS überhaupt nicht im Monitoring berücksichtigt wurde. CCS wäre das Einfallstor, um Gaskraftwerke vermeintlich ‚klimaneutral‘ weiterbetreiben zu können.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368435</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 13:50:41 +0200</pubDate>
                <title>Kommunalwahl 2025 im gesamten NRW: Die Linke ist zurück – und zwar richtig</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kommunalwahl-2025-im-gesamten-nrw-die-linke-ist-zurueck-und-zwar-richtig/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Noch ist das endgültige Wahlergebnis der Kommunalwahl 2025 in NRW nicht verkündet. Aber der Bundesgeschäftsführer der Partei Die Linke, Janis Ehling, zieht eine vorläufige Bilanz und erklärt nach den ersten Prognosen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Die Linke ist zurück – und zwar richtig. Was wir in&nbsp;erreicht haben, ist ein echter Durchbruch in NRW. So stark zu sein in der westdeutschen Fläche, gibt uns Rückenwind für die kommenden Wahlen. Wir haben den Menschen zugehört, ihre Sorgen ernst genommen und die Probleme, die ihnen unter den Nägeln brennen, angepackt.</p>
<p>Die Leute haben uns gewählt, weil sie echte Veränderung wollen: bezahlbare Wohnungen, gute Bus- und Bahnverbindungen und eine Partei, die sich traut, Ungerechtigkeit entgegenzutreten.</p>
<p>Dass wir jetzt flächendeckend in die Kreistage einziehen, ist ein starkes Zeichen. Nach der Bundestagswahl ist das ein wichtiger Folgesieg und der Anfang von viel mehr. Dieses Ergebnis ist ein wichtiger Baustein, um auch in Zukunft noch mehr zu bewegen. Wo die Ohnmacht endet, beginnt die Hoffnung.&nbsp;</p>
<p>Wir werden in den Städten, Gemeinden und Kreistagen ein Ansprechpartner für die Menschen vor Ort sein. Wir machen uns bereit, den anderen&nbsp;Parteien und ihrem Sparwahn entgegenzustellen.</p>
<p>Ein großer Dank geht an alle Wähler*innen und Neumitglieder. Ohne euch wäre dieser Wahlkampf nicht möglich gewesen. Die Linke ist zurück – und endlich auch stark in NRW vertreten.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368407</guid>
                <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 09:57:59 +0200</pubDate>
                <title>Unter dem Deckmantel der Effizienz wird das Solidarprinzip ausgehöhlt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/unter-dem-deckmantel-der-effizienz-wird-das-solidarprinzip-ausgehoehlt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Gesundheitsministerin Warken denkt laut über Leistungskürzungen nach, der Unionsfraktionsvorsitzende Spahn spricht von Sparmaßnahmen in der Krankenversicherung, der Parlamentarische Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Tino Sorge, schlägt die Einführung &#039;günstigerer Basistarife&#039; in der gesetzlichen Krankenversicherung vor. Diese Kürzungen der Koalition bedeuten: Patient:innen werden schlechter versorgt, während Reiche nicht in die Verantwortung genommen werden&quot;, so Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu möglichen Leistungskürzungen der gesetzlichen Krankenversicherungen und zur Klage des GKV-Spitzenverbands wegen der Unterfinanzierung der Gesundheitsversorgung von Bürgergeldbeziehenden. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Und wenn man dann gar nicht mehr weiter weiß, werden Zuzahlungen ins Spiel gebracht. Zuzahlungen, die vor allem kranke Menschen und Menschen mit geringem Einkommen belasten. Unter dem Deckmantel der Effizienz wird hier schrittweise das Solidarprinzip ausgehöhlt. Der Gipfel des unsolidarischen Einmaleins der Union: Karenztage - als würden Beschäftigte sich nur aus Bequemlichkeit krankschreiben lassen.</p>
<p>Gleichzeitig drückt die Bundesregierung sich selbst davor, angemessene Beiträge zu zahlen. Darum ist es gut und richtig, dass die Krankenkassen nun realistische Beiträge für die Versorgung von Bürgergeldbeziehenden einfordern. Denn neben einer Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze wäre hier ein zentraler Hebel, um die Finanzlage der Kassen schnell und kurzfristig zu stärken. Stattdessen erkauft sich die Regierung mit Hilfe von Darlehen und Kommission teuer Zeit. Zeit, die wir nicht haben. Die Lösungen liegen längst auf dem Tisch. Die Linke bleibt dabei: Wir brauchen eine solidarische Kranken- und Pflegeversicherung, in die alle einzahlen. Dann gälte: Starke Schultern tragen mehr, Reiche und Gesunde stehen für Ärmere und Kranke ein."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 09:51:34 +0200</pubDate>
                <title>Höheres Rentenalter verhindern!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hoeheres-rentenalter-verhindern-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Streit zwischen SPD und Union um die Anhebung des Rentenalters meint Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Auch wenn sich die SPD noch gegen die CDU-Pläne zur Anhebung des Rentenalters wehrt, fürchte ich, dass die Sozialdemokraten wieder umfallen werden und wir bald alle länger arbeiten müssen oder mit Abschlägen in Rente gehen. Denn die Pläne der CDU für eine Anhebung des Rentenalters sind nichts anderes als Rentenkürzungen für die hart arbeitende Mehrheit der Menschen. Schon heute gehen 60 Prozent vorzeitig in den Ruhestand, oft weil Körper oder Psyche nicht mehr mitmachen. Krankenschwestern, Pflegekräfte oder Menschen auf dem Bau können nicht arbeiten bis sie fast 70 sind. CDU-Abgeordnete in ihren bequemen Sesseln können das nicht nachvollziehen, doch für hart arbeitende Menschen brauchen wir Möglichkeiten, ohne Abschläge auch früher in Rente gehen zu können. Niemand darf niemand dazu gezwungen werden, länger zu arbeiten. Deswegen werden wir uns weiter entschieden gegen jede Erhöhung des Renteneintrittsalters wehren."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368405</guid>
                <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 09:48:12 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung muss Kommission zur Reform der Schuldenbremse ernst nehmen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundesregierung-muss-kommission-zur-reform-der-schuldenbremse-ernst-nehmen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Kommission zur Reform der Schuldenbremse hat offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, begrüßt das und hofft, dass die Kommission wichtige Impulse zur Abschaffung der Schuldenbremse liefern wird.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dass die Bundesregierung nun endlich eine Kommission zur Reform der Schuldenbremse eingesetzt hat, war längst überfällig. Schon lange ist klar: Mit der Schuldenbremse lassen sich die großen Aufgaben unseres Landes nicht bewältigen. Wer beim sozialen Wohnungsbau, bei der Sanierung unserer Infrastruktur und beim Klimaschutz vorankommen will, braucht mehr finanzielle Spielräume.<br> Die Kommission muss jetzt beweisen, dass sie ernsthaft arbeitet – und sich nicht in ideologischen Scheindebatten verliert. Die Mitglieder haben die Chance, den Anstoß für dringend nötige Veränderungen zu geben. Gleichzeitig appelliere ich an die Bundesregierung: Sie muss die Ergebnisse der Kommission akzeptieren und dann auch umsetzen. Ein Wegducken wäre fatal. Bleibt die Arbeit der Kommission folgenlos, würden sich viele Menschen fragen, warum man das Ganze überhaupt begonnen hat. Wir als Linke fordern seit jeher die Aufhebung der Schuldenbremse. Und wir sind bereit, alle Ergebnisse mitzutragen, die die Situation der Menschen konkret verbessern. Am Ende zählt, dass der Alltag der Menschen einfacher und unbeschwerter wird.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368399</guid>
                <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 18:51:59 +0200</pubDate>
                <title>Gegen Rechtsextremismus in Hagen: Nie wieder ist JETZT!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gegen-rechtsextremismus-in-hagen-nie-wieder-ist-jetzt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Eine schöne Kette bildeten ca. 250 Menschen bei der Aktion;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir schützen unser Rathaus gegen Rechtsextremismus. Es waren auch viele junge Menschen dabei, die den Aufruf der OMAS GEGEN RECHTS unterstützten.</p>
<p>Auch die Linke Hagen war mit der Brandmauer dabei, „Nie wieder ist JETZT!“</p>
<p><a href="https://www.dielinke-hagen.de/politik/gegen-rechtsextremismus/" target="_top" class="btn" title="external link">Zur Bildergalerie</a></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368393</guid>
                <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 07:26:11 +0200</pubDate>
                <title>Strukturelle Ursachen von Wohnungslosigkeit beenden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/strukturelle-ursachen-von-wohnungslosigkeit-beenden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Es ist ein politischer Skandal, dass in einem der reichsten Länder der Welt mehrere hunderttausend Menschen wohnungslos sind, fast ein Drittel von ihnen ist noch minderjährig. Wohnungslosigkeit ist kein individuelles Versagen, sondern Ausdruck einer unsozialen Politik&quot;, erklärt Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Tag der wohnungslosen Menschen. Mirow weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Ursachen sind strukturell: Explodierende Mieten und fehlende Sozialwohnungen sind die Hauptgründe, warum es in Deutschland Wohnungslosigkeit gibt. Der Anteil an Sozialwohnungen hierzulande ist in den vergangenen Jahrzehnten auf drei Prozent geschrumpft - das ist ein beschämender Wert für Deutschland. Dabei hat Finnland vorgemacht, wie mit einem Housing-First-Ansatz Wohnungslosigkeit so gut wie überwunden werden kann. Damit das auch hier gelingt, brauchen wir aber deutlich mehr Sozialwohnungen.<br> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<br> Auch der Anstieg der Gewalt gegenüber Obdachlosen auf einen traurigen Höchststand ist mehr als alarmierend. Obdachlose sind 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche der Angst vor Straftaten gegen sie ausgesetzt. Ohne privaten Schutzraum sind sie im öffentlichen Raum permanent angreifbar.<br> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<br> Wir brauchen dringend eine radikale Wende in der Wohnungspolitik - weg von der neoliberalen Marktlogik, hin zu einer Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Denn Wohnen darf kein Luxusgut sein. Unser Ziel ist klar: Eine Gesellschaft, in der niemand mehr wohnungslos sein muss."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 11:02:45 +0200</pubDate>
                <title>Aufarbeitung der Pandemie der Ungleichheit ist überfällig</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/aufarbeitung-der-pandemie-der-ungleichheit-ist-ueberfaellig/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Aufarbeitung der Corona-Pandemie auf Bundesebene war längst überfällig. Die Linke hatte diese bereits in der vergangenen Legislaturperiode eingefordert. Der Corona-Virus und die damit verbundenen Eindämmungsmaßnahmen waren für die gesamte Gesellschaft eine große Belastung, besonders betroffen waren jedoch ärmere Menschen. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich mir Schutzmasken oder Desinfektionsmittel leisten kann, um mich zu schützen oder nicht. Ebenso ist es von Bedeutung, ob ich in einer Einraumwohnung in Quarantäne muss oder diese mit einem großen Anwesen durchstehen kann“, kommentiert Ates Gürpinar, Obmann der Fraktion Die Linke im Bundestag in der Enquete-Kommission ,Aufarbeitung der Corona-Pandemie und Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse‘ anlässlich deren Konstituierung. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Enquete-Kommission muss sich außerdem mit Fragen rund um die Einschränkung der Rechte von Kindern, die Verhältnismäßigkeit von Freiheitsbeschränkungen, schlechte Risikokommunikation und Entscheidungsprozesse befassen, damit daraus Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse gezogen werden können. Wir hatten eine Pandemie der Ungleichheit. Ich bin dankbar, mit Rolf Rosenbrock einen Sachverständigen in der Kommission zu wissen, der die Folgen der Pandemie für die Schwächsten der Gesellschaft in den Blick nimmt. Anders sieht das bei den AfD-Mitgliedern aus: Wenn wegen Betrugs bei den Soforthilfen verurteilte AfD-Mitglieder in der Enquete-Kommission sitzen, wird deutlich, welch instrumentelles Verhältnis die AfD zur Pandemie hat.</p>
<p>Zusätzlich zur Enquete-Kommission braucht es die Aufarbeitung von Spahns desaströsem Handeln in Bezug auf die Maskenbeschaffung per Untersuchungsausschuss. Dies kann und soll die Enquete-Kommission nicht leisten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 11:05:34 +0200</pubDate>
                <title>WIR SCHÜTZEN DAS HAGENER RATHAUS VOR RECHTSEXTREMISMUS</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wir-schuetzen-das-hagener-rathaus-vor-rechtsextremismus/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Menschenkette für die Demokratie – Wir schützen das Hagener Rathaus vor Rechtsextremismus!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, 10. September, um 17 Uhr rufen die Omas gegen Rechts Hagen alle Demokrat*innen auf, sich vor dem Hagener Rathaus zu versammeln. Wir unterstützen diesen Aufruf und möchten ihn gerne mit euch teilen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unter dem Motto „Wir schützen das Hagener Rathaus vor Rechtsextremismus“ wollen wir ein klares Zeichen setzen – wenige Tage vor der Kommunalwahl in NRW. Denn wenn rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien im Rat viele Sitze bekommen, blockieren sie wichtige Entscheidungen, vergiften das gesellschaftliche Klima und gefährden den Zusammenhalt in unserer Stadt. Statt echte Lösungen für die Zukunft zu suchen, verbreiten sie nur Hetze und Ausgrenzung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kommt zahlreich, bringt Freund*innen, Familie und Nachbar*innen mit – lasst uns zeigen: Hagen steht zusammen für Demokratie, Vielfalt und Respekt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 class="seitentitel"><strong>Treffpunkt: Mittwoch, 10.09.2025, 17:00 Uhr vor dem alten Rathausturm am Friedrich-Ebert-Platz (Hagen)</strong></h1>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368357</guid>
                <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 09:04:10 +0200</pubDate>
                <title>Dieser Haushalt ist eine Enttäuschung für die hart arbeitende Bevölkerung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/dieser-haushalt-ist-eine-enttaeuschung-fuer-die-hart-arbeitende-bevoelkerung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mit Blick auf den beschlossenen Haushalt sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Haushalt ist eine Enttäuschung für die hart arbeitende Bevölkerung. Es ist zwar ein Rekordhaushalt, der in einem Rekordtempo erstellt wurde. Doch trotz aller finanziellen Spielräume kommt bei den Menschen viel zu wenig an. Spürbare Entlastungen im Alltag wird es durch diesen Haushalt sicher nicht geben. Der Frust der Menschen wird weiter steigen.&nbsp;</p>
<p>Wer angesichts steigender Preise und Lebenshaltungskosten nicht auch die Mittel für soziale Gerechtigkeit erhöht, betreibt bereits faktisch Kürzungspolitik. Doch dieser Haushalt gilt nur für drei Monate. Schon jetzt ist absehbar, dass die kommenden Haushalte von massiven Einschnitten geprägt sein werden. Dieser Haushalt ist eine Enttäuschung, die nächsten drohen zur Katastrophe zu werden. Die Rhetorik vom Gürtel-enger-Schnallen und die medialen Angriffe auf den Sozialstaat von Merz und Co. sollen die Menschen bereits darauf einschwören.</p>
<p>Die Bundesregierung will den Menschen weismachen, es gebe keine Alternative zu Kürzungen bei den Ärmsten und bei der Substanz unseres Alltags. Doch die Richtung, die unser Land nimmt, ist eine Frage politischer Entscheidungen: Mit einer Wiedereinführung der Vermögenssteuer und einer echten Reform der Schuldenbremse können die notwendigen Ausgaben finanziert werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-368356</guid>
                <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 09:02:01 +0200</pubDate>
                <title>Spahns Machenschaften müssen aufgeklärt werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/spahns-machenschaften-muessen-aufgeklaert-werden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu dem Spiegel-Bericht um ein Spendendinner von Jens Spahn am 20. Oktober 2020, sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Spahn hat inmitten der Pandemie eine Spendendinner abgehalten: Ohne Abstand, ohne Masken. Am nächsten Tag war er positiv. Allein das zeigt, wie Jens Spahn tickt: Was für andere gilt, gilt nicht für ihn. Doch das ist nicht das Schlimmste an diesem Dinner. Schwerwiegender ist, dass sich Unternehmer hier die Nähe zu dem damaligen Minister erkaufen konnten. Die Vermutung ist naheliegend, dass dort auch Deals für die Maskenbeschaffung eingefädelt wurden.</p>
<p>Der Bericht von diesem schmierigen Spendendinner zeichnet ein höchst zwielichtiges Bild von Jens Spahn. Aber er passt ins Bild eines Mannes, der Milliardenaufträge per SMS an einen Kumpel aus seinem Wahlkreis vergibt. Spahns eine-Hand-wäscht-die-andere Netzwerke müssen vor allem mit Blick auf die verschwendeten Milliarden bei der Corona-Maskenaffaire dringend in einem Untersuchungsausschuss aufgeklärt werden. Indem Kanzler Merz Spahn weiter deckt, lässt er zu, dass Spahns Machenschaften zunehmend das Bild der CDU prägen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-368328</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 13:46:28 +0200</pubDate>
                <title>Kundgebung gegen den RECHTSRUCK</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kundgebung-gegen-den-rechtsruck/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Wir rufen auf!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nie wieder ist jetzt! Samstag 06.09.2025 / 13:00 Uhr, Hagener Fußgängerzone, bei Thalia.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-368326</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 11:54:59 +0200</pubDate>
                <title>Dieser Rekordhaushalt geht an den Bedürfnissen der Menschen vorbei</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/dieser-rekordhaushalt-geht-an-den-beduerfnissen-der-menschen-vorbei/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur heutigen Sitzung zum Haushalt im Bundestag sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Bundesregierung schreibt sich Rekordsummen in den diesjährigen Haushalt, doch unten bei den Menschen und in den Kommunen kommt davon fast nichts an. Der Bundeshaushalt ist nicht daran zu messen, wie groß er auf dem Papier wirkt, sondern daran, was er im Alltag verändert. 2024 gab es das höchste kommunale Defizit seit der Wiedervereinigung. Auch die Sozialleistungen stagnieren: Beim Bürgergeld gibt es keine reale Erhöhung, die Inflation frisst die Regelsätze auf. Millionen Menschen verlieren so an Kaufkraft, viele müssen inzwischen beim Essen sparen. Gleichzeitig werden Renten und Gesundheitsausgaben nicht durch zusätzliche Mittel gestützt.</p>
<p>Die Menschen sind zurecht wütend. Denn wenn sie die Entlastungen nicht im Alltag spüren, sind es keine echten Entlastungen. Diese Politik treibt viele in die Arme der AfD – Merz nimmt das in Kauf, wissentlich, dass Teile seiner Partei längst einen Kuschelkurs mit den Rechten fahren. Während Merz mit einem Kuschelkurs die AfD stärkt, liefert die SPD mit ihrer Zustimmung zu Kürzungen die Steilvorlage.</p>
<p>Das ist keine Inkompetenz und auch keine Notwendigkeit, wie Friedrich Merz es gerne verkauft: Denn wer im Hau-Ruck-Verfahren das Grundgesetz ändert und hunderte Milliarden für Militarisierung organisiert, könnte dasselbe für Bildung, Infrastruktur, Pflege und Krankenhäuser tun.</p>
<p>Statt Kürzungen fordern wir die Wiedereinführung der Vermögensteuer und die Abschaffung der Schuldenbremse. Statt darüber zu diskutieren, ob wir dem einen oder anderen Armen zehn Euro wegnehmen müssen wir dafür sorgen, dass endlich die Milliardäre zur Finanzierung des Sozialstaates herangezogen werden – jene, die sich seit Jahren ihrer Verantwortung entziehen.Damit wir dazu in der Lage sind, die notwendigen Investitionen zu tätigen, damit der Alltag in diesem Land wieder funktioniert."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368318</guid>
                <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 10:49:25 +0200</pubDate>
                <title>Schulschließung aufgrund brandschutztechnischer Mängel in Hagen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schulschliessung-aufgrund-brandschutztechnischer-maengel-in-hagen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Hagen, 02.09.2025 - Pressemitteilung der Partei DIE LINKE Hagen zur Schulschließung aufgrund brandschutztechnischer Mängel.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Schließung der Cuno Berufsschulen 1 und 2 in Hagen wirft gravierende Fragen auf, die aus Sicht der Partei DIE LINKE dringend und transparent beantwortet werden müssen. Die Sicherheit von Schüler*innen und Beschäftigten steht außer Frage – doch ebenso wichtig ist die lückenlose Aufklärung der Ursachen und Verantwortlichkeiten.</p>
<p><strong>1.</strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Welche Mängel führten zur Schließung? DIE LINKE fordert eine vollständige Offenlegung der festgestellten brandschutztechnischen Mängel: Wann und wo wurden sie festgestellt? Welche dieser Mängel waren so gravierend, dass sie zur sofortigen Schließung führten? Warum wurden sie erst kurz vor Ende der Sommerferien veröffentlicht – obwohl Hinweise bestehen, dass einzelne Probleme bereits seit über zehn Jahren bekannt sind?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2.</strong>&nbsp; &nbsp; Wir verlangen Auskunft darüber, wann die vorletzte Brandschutzbegehung stattfand, welche Mängel damals dokumentiert wurden und welche Maßnahmen zur Instandsetzung ergriffen wurden. Wer hat die aktuelle Prüfung veranlasst und terminiert, die letztlich zur Schließung führte? Welches Dezernat der Stadtverwaltung trägt die Verantwortung für die Durchführung und Bewertung dieser Prüfungen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>3.</strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Kommunikation mit Betroffenen Wie wurden die Mitarbeiter*innen, Schüler*innen und Eltern über die Problematik informiert? Gab es rechtzeitige und transparente Kommunikation oder wurden sie kurzfristig vor vollendete Tatsachen gestellt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>4.</strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Kurzfristige Lösungen DIE LINKE fordert die Prüfung alternativer Maßnahmen zur schnellen Wiedereröffnung – wie etwa durch den Einsatz von Brandwachen, wie sie nach der Flutkatastrophe in der Rathausgalerie eingesetzt wurden trotz vorhandener Brandschutzprobleme . Auch die Nutzung der Werkstätten der Schulen muss geprüft werden, sofern diese nicht von den Mängeln betroffen sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>5.</strong>&nbsp; &nbsp; Unterbringung und Unterrichtssicherung wie werden die betroffenen Schüler*innen auf andere Schulen verteilt? Können städtische Räumlichkeiten kurzfristig zur Verfügung gestellt werden, um den Unterrichtsbetrieb aufrechtzuerhalten?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>6.</strong>&nbsp; &nbsp; Finanzielle Folgen und Ausblick welche Kosten entstehen der Stadt durch die Schließung? Wann ist mit einer vollständigen Mängelliste zu rechnen? Und wann kann die Stadt eine grobe Schätzung der Sanierungskosten vorlegen? DIE LINKE fordert eine transparente Kostenaufstellung und eine Priorisierung der Sanierung im städtischen Haushalt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>7.</strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Weitere Schulen betroffen? Sind weitere Schulen in Hagen von ähnlichen Maßnahmen bedroht? Die Partei DIE LINKE fordert eine umfassende Prüfung aller Schulgebäude und eine frühzeitige Information der Öffentlichkeit über mögliche Risiken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fazit die aktuelle Situation ist das Ergebnis jahrelanger Versäumnisse in der Bauunterhaltung und Sicherheitsprüfung öffentlicher Einrichtungen. DIE LINKE fordert eine lückenlose Aufklärung, klare Verantwortlichkeiten und vor allem schnelle, pragmatische Lösungen im Sinne der Schüler*innen und Beschäftigten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für Rückfragen und Gespräche stehen wir jederzeit zur Verfügung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Rüdiger Hentschel</p>
<p>Kreisverband</p>
<p>Die Linke Hagen</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368315</guid>
                <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 06:20:53 +0200</pubDate>
                <title>Verschonungsbedarfsprüfung: Die Superreichen plündern den Staat aus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/verschonungsbedarfspruefung-die-superreichen-pluendern-den-staat-aus/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den heute veröffentlichten Zahlen der Steuererlässe im Rahmen der Verschonungsbedarfsprüfung sagt Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Heute kommt heraus, dass der Staat Superreichen auch im letzten Jahr mehrere Milliarden Steuern einfach erlassen hat. Die Superreichen plündern den Staat aus – anders kann man das nicht nennen. Mit einem Gesetz, das sich liest, als wäre es von den Steuerberatern der Milliardäre geschrieben.</p>
<p>Hinter dem Bürokratenwort „Verschonungsbedarfsprüfung“ steht ein Gesetz, das die Reichsten bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer bevorzugt. Während die arbeitenden Menschen auf Schenkungen und Erbschaften normal Steuern zahlen, lassen SPD und CDU zu, dass die Superreichen den hart arbeitenden Menschen das Geld mit dreisten Tricks wegnehmen. Und gleichzeitig wollen sie da, wo wird das Geld am dringendsten brauchen kürzen: im Sozialen.</p>
<p>Lars Klingbeil hat eine höhere Besteuerung von Superreichen ins Spiel gebracht. Hier könnte er jetzt ganz praktisch anfangen und die erst 2016 eingeführte Verschonungsbedarfsprüfung abschaffen – ohne für irgendwen die Steuern zu erhöhen. Hier wird sich zeigen, ob die SPD wirklich mitregiert, oder ob sie einfach nur am Katzentisch sitzt und alles abnickt, was die CDU entscheidet.</p>
<p>Rund 3,4 Milliarden Euro hat der Staat den Reichsten über die Verschonungsbedarfsprüfung 2024 geschenkt. Das ist ein neuer Rekord. Statt der eigentlich veranschlagten 3,55 Milliarden an Steuern für sehr große Erbschaften oder Schenkungen hat der Staat am Ende nur &nbsp;rund 182 Millionen Euro eingenommen – das ist im Vergleich nichts.</p>
<p>Das ist ein absoluter Spitzenwert an Steuergeschenken für die Superreichen, aber auch in den Jahren davor gingen die verschenkten Einnahmen in die Milliarden. Wir können uns diese Milliardäre nicht mehr leisten! Ehe jemand auch nur daran denkt, über den Sozialstaat zu diskutieren, muss diese unsinnige Bevorzugung von Superreichen beendet werden."</p>
<p><br> Die Zahlen des statistischen Bundesamtes im Original:<br> <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Steuern/Weitere-Steuern/Tabellen/erbschaftsteuer-steuererlasse-verschonungsbedarfspruefung.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Steuern/Weitere-Steuern/Tabellen/erbschaftsteuer-steuererlasse-verschonungsbedarfspruefung.html</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368297</guid>
                <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 14:35:30 +0200</pubDate>
                <title>90 Jahre §265a StGB: Klassenjustiz beenden, Kriminalisierung von Armut stoppen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/90-jahre-265a-stgb-klassenjustiz-beenden-kriminalisierung-von-armut-stoppen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Seit 90 Jahren kriminalisiert Paragraf 265a StGB das Fahren ohne Fahrschein und trifft damit nicht Kriminelle, sondern Arme. Das ist Klassenjustiz in Reinform. Dass Menschen in Deutschland im Gefängnis sitzen, nur weil sie kein Ticket bezahlen konnten, ist ein sozialpolitischer Skandal&quot;, erklärt Clara Bünger, innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Paragraf 265a wurde 1935 von den Nationalsozialisten eingeführt. Es ist höchste Zeit, das Strafgesetzbuch endlich von solchen Naziparagrafen zu befreien. Die letzte Bundesregierung hat bereits über eine Herabstufung von einer Straftat zur Ordnungswidrigkeit beraten. Bis heute hat sich nichts getan. Wir fordern: Paragraf 265a muss sofort abgeschafft werden. Niemand darf in Deutschland im Gefängnis landen, nur weil er oder sie arm ist."</p>
<p><strong>Luigi Pantisano, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion, ergänzt:</strong></p>
<p>"Mobilität darf kein Luxus sein. Sie ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, für Arbeit, Ausbildung, Familie und Freundschaften. Statt arme Menschen hinter Gitter zu stecken, brauchen wir einen massiven Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und eine solidarische Finanzierung, die allen einen kostengünstigen ÖPNV bis hin zum Nulltarif ermöglicht. Der Freiheitsfonds kauft heute erneut Menschen frei, die wegen Armut in Haft sitzen. Dieses Engagement zeigt große Solidarität, macht aber zugleich das Versagen der Politik sichtbar. Dass es privater Spendenaktionen bedarf, um Menschen aus Gefängnissen zu befreien, ist beschämend und entlarvt die Brutalität dieser Klassenjustiz. Freiheit darf nicht vom Geldbeutel oder von einer Spendenkampagne abhängen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368296</guid>
                <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 14:32:01 +0200</pubDate>
                <title>Weltfriedenstag: Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/weltfriedenstag-von-deutschem-boden-darf-nie-wieder-krieg-ausgehen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Im Morgengrauen des 1. September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht Polen. Der von Hitlerdeutschland entfesselte Zweite Weltkrieg verursachte unermessliches Leid und Zerstörung und kostete mehr als 60 Millionen Menschen das Leben. Die meisten Opfer gab es in der Sowjetunion, wo 27 Millionen Menschen als Folge des Vernichtungskrieges ums Leben kamen. Das Zivilisationsverbrechen des Holocaust führte zur industriellen Massenermordung von mehr als sechs Millionen Jüdinnen und Juden aus ganz Europa&quot;, erklärt Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke. Thoden weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dieser Tag mahnt uns, der zahllosen Opfer zu gedenken, aber auch der Kriege, die später folgten und die in der Gegenwart stattfinden. Der imperialistische Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ist ein grausames Verbrechen und dauert schon mehr als 3,5 Jahre an. Israels Militäroffensive im Gazastreifen und das massenhafte Aushungern der palästinensischen Zivilbevölkerung zeigen die ganze Inhumanität des Krieges. Darüber hinaus dürfen andere Kriege und Konflikte nicht vergessen werden, wie etwa der blutige Bürgerkrieg im Sudan.</p>
<p>Der Weltfriedenstag ist für uns Verantwortung und Auftrag zugleich. Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen. Aktuell will die Bundesregierung mithilfe des Sondervermögens für die Bundeswehr Deutschland zur militärischen Großmacht mit der stärksten konventionellen Streitmacht in Europa aufrüsten. Die Anschaffung von immer tödlicheren Waffen, Kampfflugzeugen und bewaffneten Drohnen führt jedoch nicht zu Frieden und mehr Sicherheit, sondern zu Krieg, Elend und Flucht. Aus Sicht der Linken braucht es stattdessen mehr Abrüstung und Rüstungskontrolle sowie die Rückkehr zu einer Entspannungspolitik und menschenrechtsorientierten Außenpolitik."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368295</guid>
                <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 14:24:29 +0200</pubDate>
                <title>Für eine Welt der Diplomatie, statt einer der militärischen Stärke</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fuer-eine-welt-der-diplomatie-statt-einer-der-militaerischen-staerke/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Antikriegstages am ersten September 2025 erklären die Vorsitzenden der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner und Jan van Aken:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es war ein langer und schmerzhafter weltpolitischer Prozess, der zur Gründung der UN und damit dem bisher weitreichendsten Versuch führte, in der Weltpolitik das Recht des Stärkeren durch Diplomatie und Verträge abzulösen. An der Zeit seit der Gründung der UN 1945 ist nichts zu beschönigen. Krieg, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und brutale Ausbeutung blieben harte Realität. Trotzdem ist die Gründung der UN ein Meilenstein auf einem richtigen Weg, auch wenn er noch nicht am Ziel ist.</p>
<p>Leider arbeiten derzeit viele Akteure daran, das Rad zurückzudrehen. Das Recht der Waffen wieder über das Recht der Verträge und über Diplomatie zu stellen. Es ist bitter, dass der deutsche Kanzler Friedrich Merz dabei eine Führungsrolle einnehmen will. Die Bundeswehr will er zur stärksten konventionellen Armee Europas aufrüsten und Europa solle ein Machtfaktor in der Welt werden. Es ist klar, dass damit Militärmacht gemeint ist, nicht Friedensmacht. &nbsp;</p>
<p>Die weltweite Hochrüstung ist brandgefährlich und bringt uns nicht näher sondern weiter weg vom Frieden. Während in Gaza, im Sudan und in der Ukraine der Schrecken brutaler Kriege tobt, wäre ein Europa gefragt, das entschlossen zivile Strategien der Konfliktlösung entwickelt und stärkt..</p>
<p>Statt Geld aus dem Sozialetat in den Rüstungsetat zu schaufeln muss die Bundesregierung endlich der Diplomatie Priorität einräumen. Statt die Wiedereinführung der Wehrpflicht vorzubereiten, muss die Bundesregierung alles tun, um diese überflüssig zu machen. Dafür werden wir Druck machen.</p>
<p>Außerdem fordern wir, dass der Weltfriedenstag am 1. September in ganz Europa als europäischer Feiertag begangen wird. Dabei soll nicht nur an den Ausbruch des verheerendsten Krieges auf europäischem Boden erinnert werden, sondern auch der Raum für transnationale Begegnungen im Dienste des Friedens geschaffen werden.</p>
<p>Unsere Solidarität gilt im Besonderen denen, die sich in aller Welt und auf allen Seiten dem Töten verweigern. Denen, die ‚Nein!‘ sagen, wenn die Generäle und Musterungsbehörden rufen. Dass die Bundesregierung weiterhin fast keine russischen Kriegsdienstverweigerer aufgenommen hat, ist ein Armutszeugnis.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368294</guid>
                <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 14:19:34 +0200</pubDate>
                <title>Elizabeth Ngari erhält Clara-Zetkin-Preis</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/elizabeth-ngari-erhaelt-clara-zetkin-preis/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Clara-Zetkin-Preis 2025 wurde am Samstag dem 30. August im KCR Dortmund an Elizabeth Ngari verliehen. Dazu sagt Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke, der die Laudatio hielt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Trotz der gegenwärtigen Wohnungskrise ist es für die meisten Menschen kaum vorstellbar, unter was für Verhältnissen geflüchtete Menschen in Massenunterkünften leben: Auf viel zu engem Raum, ohne Privatsphäre und viel zu oft in provisorischen Containerunterkünften oder großen Hallen. Für Frauen und Kinder ist das eine besonders große Herausforderung und Gefahr: Sie sind in Massenunterkünften oftmals nicht ausreichend geschützt.</p>
<p>Doch die Regierung unternimmt nicht viel um das zu ändern, schlimmer noch, die hat gar kein Interesse, diese Situation zu verändern. Sie macht immer wieder deutlich, dass geflüchtete Menschen hier nicht gewollt sind und man ihnen auch deshalb keine zumutbare Bleibe zur Verfügung stellt wird. Und das obwohl Massenunterkünfte am Ende oft teurer sind.</p>
<p>Es gehört viel dazu, sich angesichts solcher Widrigkeiten nicht entmutigen zu lassen, sondern im Gegenteil noch für andere Mitmenschen einzustehen. Clara Zetkin, nach der dieser Preis benannt wurde, hat einmal gesagt: „Lassen wir uns nicht schrecken durch die Ungunst äußerer Umstände, haben wir für alle Schwierigkeiten nur eine Antwort: ‚Erst recht!‘“ Dieses „Erst recht“ verkörpert Elizabeth Ngari.&nbsp;</p>
<p>Aufgrund ihrer eigenen schrecklichen Erfahrungen in Sammelunterkünften hat sie 2002 in Brandenburg die Gruppe ‚Women in Exile‘ gegründet. Gemeinsam mit anderen geflüchteten Frauen hat sie Lager für Lager bereist – erst in Brandenburg, dann in ganz Deutschland. ‚Lager abschaffen‘ wurde zur zentralen Forderung von Elizabeth Ngari und später einer ganzen Bewegung. Sie stellte damit etwas in den Mittelpunkt ihrer Arbeit, was bis dahin höchstens am Rande thematisiert wurde: Alle Menschen, egal woher sie kommen und wohin sie gehen, haben einen Anspruch auf ein sicheres, selbstbestimmtes und menschenwürdiges Wohnen.&nbsp;</p>
<p>Doch Politikerinnen und Politiker machen ein menschenwürdiges Wohnen – damals wie heute – immer schwerer, und für Geflüchtete oft unmöglich. Statt sich um gute und bezahlbare Wohnungen für alle zu kümmern, betreiben konservative und rechte Politiker*innen Spaltung und tun so, als seien Geflüchtete das Problem. Es sind aber nicht geflüchtete Menschen, die unverschämt hohe Profite mit unseren Mieten machen. Es sind nicht geflüchtete Menschen, die den sozialen Wohnungsbau faktisch auslaufen lassen. Unsere Antwort muss gemeinsamer Einsatz für bezahlbares und gutes Wohnen für alle sein.“<br> &nbsp;<br> &nbsp;<br> Die Linke würdigt mit dem Clara-Zetkin-Preis jährlich ein feministisches Projekt oder eine Einzelperson, das oder die die Gleichstellung zwischen den Geschlechtern in der Gesellschaft befördert, sich für Frauenrechte einsetzt oder für ein schönes Leben für alle ohne Patriarchat kämpft. Das Preisgeld beträgt 2.500 Euro. Unter einer Rekordzahl von 136 Einreichungen hatte die Jury die folgenden fünf Projekte und Einzelpersonen nominiert:</p><ul class="list-normal"> 	<li>&nbsp; &nbsp;Lila Hilfe&nbsp;</li> 	<li>&nbsp; &nbsp;Liga für unbezahlte Arbeit (LUA)</li> 	<li>&nbsp; &nbsp;Elizabeth Ngari&nbsp;</li> 	<li>&nbsp; &nbsp;Cocoon. Queerfeministisches Hebammen*kollektiv</li> 	<li>&nbsp; &nbsp;Feminizidmap.org&nbsp;</li> </ul><p>Ausschreibung, Jury und Informationen zu den Nominierten&nbsp;<a href="https://www.die-linke.de/themen/feministische-politik/clara-zetkin-preis/clara-zetkin-preis-2025/" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368131</guid>
                <pubDate>Sun, 24 Aug 2025 08:29:43 +0200</pubDate>
                <title>Wer über Ausbildungsbedingungen nicht reden will, soll auch zum Fachkräftemangel schweigen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wer-ueber-ausbildungsbedingungen-nicht-reden-will-soll-auch-zum-fachkraeftemangel-schweigen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der aktuelle Ausbildungsreport macht erneut die massiven Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt deutlich: Jeder fünfte junge Mensch hat keine abgeschlossene Berufsausbildung, gleichzeitig bleiben tausende Ausbildungsplätze unbesetzt. Sowohl die Bundesregierung als auch die Unternehmen selbst sind in der Verantwortung, jungen Menschen den Berufseinstieg zu erleichtern. Wer ständig über den Fachkräftemangel jammert, muss auch gute Ausbildungsbedingungen für alle garantieren. Es ist unerträglich, dass zwei Drittel der Azubis kaum von ihrer Ausbildungsvergütung leben können und einige sogar gezwungen sind, einen Nebenjob anzunehmen“, kommentiert Zada Salihović, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, den heute veröffentlichten Ausbildungsreport des DGB. Salihović weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Nur noch knapp 19 Prozent der Betriebe bilden aus. Das ist ein beschämender Negativrekord. Die sogenannte Ausbildungsgarantie war grundsätzlich ein Schritt in die richtige Richtung, aber auch ein Etikettenschwindel. Da es keinen gesetzlichen Rechtsanspruch gibt, bekommen viel zu wenig Ausbildungslose einen außerbetrieblichen Ausbildungsplatz angeboten. Damit sich das ändert, unterstützen wir die Forderung der Gewerkschaftsjugend nach einer solidarischen Umlagefinanzierung, damit sich Betriebe, die nicht ausbilden, endlich an den Ausbildungskosten beteiligen. Außerdem muss die Bundesagentur für Arbeit ihre Angebote zur Berufsorientierung praxistauglich machen und sie zielgruppengerecht kommunizieren. Wie der Bericht zeigt, werden sie von den Jugendlichen bisher kaum als Hilfe wahrgenommen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368130</guid>
                <pubDate>Sun, 24 Aug 2025 08:25:52 +0200</pubDate>
                <title>AfD-Verbotsverfahren auf den Weg bringen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/afd-verbotsverfahren-auf-den-weg-bringen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Bundesregierung darf nicht länger tatenlos zusehen, sondern muss jetzt handeln und endlich ein Verbotsverfahren gegen die AfD vorbereiten. Die Analyse zeigt eindeutig: Die Grundlagen für ein Verbotsverfahren liegen auf dem Tisch&quot;, erklärt Clara Bünger, innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur neuen rechtswissenschaftlichen Untersuchung zum Verfassungsschutz-Gutachten über die AfD. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es geht hier nicht um einzelne radikale Parolen, sondern um eine Partei, die Menschen zu Bürgerinnen und Bürgern zweiter Klasse erklären will und die im Kern unsere Demokratie abschaffen möchte. Das Gutachten hält fest: Der ethnisch abstammungsmäßige Volksbegriff der AfD ist mit der Menschenwürde unvereinbar, weil er Millionen Menschen von gleichberechtigter Teilhabe ausschließt. Darüber hinaus belegt die Untersuchung, dass die AfD auf die Abschaffung demokratischer Institutionen und die Aushöhlung des Rechtsstaates hinarbeitet. Wer so agiert, greift die Fundamente des Grundgesetzes an.</p>
<p>Hunderte Belege liegen vor, rechtswissenschaftlich ist die Basis gelegt. Union und SPD müssen als regierende Parteien endlich ihrer Verantwortung für die Demokratie in Deutschland gerecht werden. Es ist höchste Zeit für ein Verbotsverfahren. Gleichzeitig muss die Bundesregierung endlich aufhören, die Politik der AfD nachzumachen. Statt Härte und Abschottung braucht es soziale Politik, die dem Rechtsruck den Nährboden entzieht."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368129</guid>
                <pubDate>Sun, 24 Aug 2025 08:21:17 +0200</pubDate>
                <title>Bas setzt Sozialabbaukommission ein</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bas-setzt-sozialabbaukommission-ein/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Einsetzung der &#039;Sozialstaatskommission&#039; sagt Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Erklärung zur Einsetzung der Sozialstaatskommission trieft nur so von schönfärberischer Prosa. Das kann nicht über den wahren Charakter der Kommission hinwegtäuschen: Sozialministerin Bas setzt eine Sozialabbaukommission ein. Dazu passt, dass die Vertreterinnen und Vertreter der Betroffenen, also vor allem Sozialverbände und Gewerkschaften, nicht mit am Tisch sitzen sollen. Seit Monaten machen Unionspolitiker, Arbeitgeber und ihre Think-Tanks mit einer regelrechten Kampagne gegen den Sozialstaat mobil.</p>
<p>Wenn wir den Sozialstaat schützen wollen, müssen wir für Verteilungsgerechtigkeit sorgen. Die Beitragsbemessungsgrenzen müssen fallen, so dass auch Spitzenverdiener ihren fairen Beitrag leisten. Die Ausnahmen für Politiker, Selbstständige und Beamte müssen gestrichen werden. Die Vermögenssteuer muss endlich wieder eingeführt werden.</p>
<p>Wer über den Sozialstaat reden will, ohne über höhere Beiträge für Reiche zu reden, kann nur ein Sozialabbauprogramm im Sinne haben.</p>
<p>Kürzen da, wo am Wenigsten zu holen ist, Verschonung da, wo sich die Reichen auf den Polstern dicker Vermögen aus der Verantwortung stehlen. Die Sozialabbau-Maschine der Bundesregierung wird auf den entschiedensten Widerstand der Linken treffen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368098</guid>
                <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 11:55:02 +0200</pubDate>
                <title>Luxusvillen-Steuer</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/luxusvillen-steuer/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Wohnungsnot in Deutschland verschärft sich zunehmend. Immer mehr Menschen finden keine bezahlbare Wohnung oder verlieren ihr Zuhause, weil die Mieten unbezahlbar geworden sind. Familien geraten dadurch in existenzielle Notlagen, erwachsene Kinder können den Schritt in ein eigenständiges Leben nicht vollziehen, da sie gezwungen sind, im Elternhaus zu verbleiben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gleichzeitig existiert eine kleine Gruppe, die auf übergroßen Wohnflächen lebt und in Luxusvillen residiert. Dieses Missverhältnis zeigt: Während viele Menschen unter Wohnungsnot leiden, wird Wohnraum an anderer Stelle in extremer Form zum Statussymbol und zur Kapitalanlage.</strong></p>
<p>Die Linke schlägt die Einführung einer&nbsp;<strong>Luxusvillen-Steuer</strong>&nbsp;vor. Wer Immobilien im obersten Preissegment erwirbt oder besitzt, soll einen angemessenen finanziellen Beitrag leisten. Die daraus entstehenden Einnahmen sollen zweckgebunden in den sozialen Wohnungsbau und in Programme zur Verhinderung von Wohnungslosigkeit fließen.</p>
<p>Ein vergleichbares Modell existiert bereits in den USA: Seit 2023 erhebt die Stadt Los Angeles eine Steuer auf Immobilienverkäufe ab 5 Millionen US-Dollar. Diese sogenannte „Mansion Tax“ hat allein im Jahr 2024 rund&nbsp;<strong>425 Millionen US-Dollar</strong>&nbsp;eingebracht – mehr als jemals zuvor für sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stand. Mit diesen Mitteln werden dort Wohnungsprojekte gefördert und Obdachlosigkeit aktiv bekämpft.</p>
<p>Das Beispiel zeigt: Eine gezielte Besteuerung von Luxusimmobilien ist nicht nur möglich, sondern auch wirksam.</p>
<p>Auch in Deutschland gibt es zahlreiche Luxusimmobilien, die weit über die Bedürfnisse des normalen Wohnens hinausgehen. So wurde etwa in Berlin auf der Insel Schwanenwerder in diesem Jahr die bislang teuerste Villa Deutschlands für 82 Millionen US-Dollar angeboten. Vergleichbare Märkte bestehen in Hamburg, München oder Düsseldorf – alles Städte, in denen gleichzeitig die Wohnungsnot besonders ausgeprägt ist.</p>
<p>Die Behauptung, dass es in Deutschland keine Luxusvillen gebe, ist daher schlicht falsch.</p>
<h3>Die Einführung einer Luxusvillen-Steuer kann auf zwei Wegen erfolgen:</h3>
<p><strong>1. Zuschlag auf die Grunderwerbssteuer:</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li>Einführung eines progressiven Spitzensatzes, beispielsweise +5 % auf Immobilienkäufe ab 4 Mio. Euro.</li> 	<li>Geringwertige und mittelgroße Immobilientransaktionen müssen von der Steuer ausgenommen werden. Hier braucht es einen Freibetrag.&nbsp;</li> </ul><p><strong>2. Zuschlag auf die Grundsteuer:</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li>Einführung eines zusätzlichen Steuersatzes auf den Besitz von Luxusimmobilien.</li> 	<li>Damit würde die zum Teil bestehende Ungleichheit in der Grundsteuer korrigiert, da derzeit Eigentümerinnen und Eigentümer in manchen Bundesländen unabhängig von Größe oder Wert ihrer Immobilie gleichmäßig belastet werden.</li> </ul><p>Beide Modelle erfordern die Mitwirkung von Ländern und Kommunen, lassen sich aber an bestehende Steuersysteme anknüpfen und administrativ umsetzen.</p>
<p>Mit der Luxusvillen-Steuer würden erhebliche zusätzliche Einnahmen erzielt, die gezielt in den Bau bezahlbarer Wohnungen fließen könnten. So ließe sich Wohnungsnot wirksam bekämpfen, ohne die breite Bevölkerung stärker zu belasten.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368028</guid>
                <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 14:13:39 +0200</pubDate>
                <title>100 Tage Merz-Regierung: Ein Fehlstart zum Schaden der Mehrheit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/100-tage-merz-regierung-ein-fehlstart-zum-schaden-der-mehrheit/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der Marke von 100-Tagen Merz-Regierung am 13. August ziehen die Vorsitzenden der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner und Jan van Aken, Bilanz:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die ersten 100 Tage der Regierung Merz waren ein klassischer Fehlstart. Schon bei seiner gescheiterten Wahl im ersten Wahlgang wurde deutlich, dass Merz die Koalition nicht fest hinter sich hat. Und bei der ebenfalls gescheiterten Wahl der Bundesverfassungsrichter zeigte sich, dass sein Fraktionsvorsitzender Spahn nicht mal die Unionsfraktion im Griff hat. Alles was diese Koalition politisch liefert, bedeutet Nachteile für die Mehrheit der Menschen:</p>
<p>Steuergeld wird an Unternehmen verschenkt, während die Mehrheit bei Entlastungen leer ausgeht. Für Waffen ist unbegrenzt Geld da, bei Menschen in Not wird gegeizt. Sinnvolle in die Zukunft gerichtete Ausgaben wir Bildung, Nahverkehr, Kinderarmut bleiben liegen. Das ist die abgehobene Politik eines Lobby-Kanzlers, der mit dem Privatjet einfliegt und kein Interesse an der Lebensrealität der einfachen Menschen hat.</p>
<p>Dafür wird der Sozialstaat Hand in Hand mit der Arbeitgeberlobby schlecht geredet. Wie Merz über Menschen redet, die jeden Euro umdrehen müssen, zeugt nur von Verachtung. Es fehlt der politische Wille, die Reichen stärker an den Ausgaben zu beteiligen. Bei der Rente, der Pflege, der Krankenversicherung könnte man problemlos bessere Leistungen finanzieren, wenn Alle einzahlen würden.&nbsp;</p>
<p>Natürlich könnte Merz das eine Prozent derjenigen zur Räson rufen, die über gigantische Vermögen verfügen oder absurd abgehobene Gehälter einstreichen. Mit dem Geld aus einer Vermögenssteuer könnte zum Beispiel vieles Wichtige finanziert werden. Aber alles was der Kanzler tut, verstärkt den Eindruck, dass er das überhaupt nicht will. Er ist kein Kanzler aller, sondern ergreift bewusst Partei für die Reichsten.</p>
<p>In der Außenpolitik wird Merz gerade zum Meister des wirkungslosen Händeschüttelns. Dass Merz seinen Antrittsbesuch im Weißen Haus ohne größere Peinlichkeit überstand, hat jedenfalls nicht dazu geführt, dass er der EU in den Zollverhandlungen den Rücken gestärkt hätte – im Gegenteil. Noch hilfloser rennt er in Sachen Ukrainepolitik den Ereignissen hinterher. Dass die EU hier wenig bis gar nichts zu melden hat, ist auch ein Versagen der Bundesregierung.</p>
<p><strong>Gemessen an den ersten 100 Tagen muss man sagen: Das ist die schlechteste Regierung, die wir seit langem hatten."</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367988</guid>
                <pubDate>Sat, 09 Aug 2025 15:48:07 +0200</pubDate>
                <title>Wohnkostenlücke: Bürgergeldbetroffene zahlen 500 Mio. Euro aus eigener Tasche!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wohnkostenluecke-buergergeldbetroffene-zahlen-500-mio-euro-aus-eigener-tasche/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Eine Kleine Anfrage der Fraktion die Linke im Bundestag zeigt: Die Wohnkostenlücke beim Bürgergeld, also der Fehlbetrag zwischen der Kostenübernahme und den tatsächlichen Wohnkosten, ist auf ein Rekordhoch von durchschnittlich 116 € pro Monat gestiegen. Die Differenz zwischen tatsächlichen und anerkannten laufenden Kosten für Unterkunft und Heizung belief sich in 2024 auf rund 494 Millionen Euro.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Übernahme der Kosten für Unterkunft und Heizung (KdU) nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) in tatsächlicher Höhe bis zu einer „angemessenen“ Obergrenze soll das Existenzminimum beim Wohnen sichern. Die Verfahren zur Bestimmung der Angemessen-heitsgrenzen sind seit vielen Jahren Gegenstand intensiver Auseinandersetzungen. Dies bringt Rechtsunsicherheit für alle Beteiligten und die Gefahr der Unterschreitung des Existenzminimums mit sich. Im Ergebnis bestehen zwischen der Miete, die Personen im Leistungsbezug nach dem SGB II tatsächlich zahlen müssen, und den als angemessen anerkannten Kosten der Unterkunft und Heizung regional teilweise erhebliche Differenzen. Regelmäßig muss diese „Wohnkostenlücke“ aus dem Regelbedarf bestritten werden – oft nicht als Ausdruck individueller Prioritätensetzung, sondern schlicht, weil es keinen günstigeren Wohnraum gibt.</p>
<p>Die „Wohnkostenlücke“ ist in 2024 deutlich zum Vorjahr angestiegen: Der Anteil betroffener Haushalte stieg, zudem vergrößerte sich bei denen, die betroffen waren, die Kostenlücke.</p>
<p>Für Grundsicherungshaushalte, die in Miete leben, ergaben sich für 2024 folgende Werte:</p><ul class="list-normal"> 	<li>334.000 Bedarfsgemeinschaften, also<strong>&nbsp;12,6 Prozent</strong>&nbsp;aller Bedarfsgemeinschaften bekamen nicht die tatsächlichen Ausgaben für Unterkunft und Heizung erstattet (2023: 12,2 Prozent). Diejenigen, die davon betroffen waren, mussten durchschnittlich rund<br> 	<strong>116 Euro im Monat&nbsp;</strong>(+ 13 % zu 2023: 103 Euro im Monat), rund 17 % der tatsächlichen Kosten 2023: 16 %)<strong>,</strong>&nbsp;aus Regelbedarf oder Ersparnissen selbst finanzieren.</li> </ul><p>Werden die Kosten der Unterkunft getrennt nach Miete und Heizkosten betrachtet, gilt:</p><ul class="list-normal"> 	<li>8,8 Prozent aller Bedarfsgemeinschaften bekamen nicht die tatsächlichen Ausgaben für die Unterkunft (Miete) erstattet. Diejenigen, die davon betroffen waren, mussten durchschnittlich rund&nbsp;<strong>121 Euro im Monat&nbsp;</strong>(2023: 111 Euro im Monat), rund 23,2 % der tatsächlichen Mietkosten, aus Regelbedarf oder Ersparnissen selbst finanzieren.</li> 	<li>Durchschnittlich knapp 60.000 Bedarfsgemeinschaften bekamen in 2024 nicht die tatsächlichen Ausgaben für die Heizung erstattet. Diejenigen, die davon betroffen waren, mussten durchschnittlich über&nbsp;<strong>58 Euro im Monat</strong>, 35 % der tatsächlichen Heizkosten, aus Regelbedarf oder Ersparnissen selbst finanzieren.</li> </ul><p>Wird die Wohnkostenlücke getrennt nach Familienverhältnissen betrachtet, gilt:</p><ul class="list-normal"> 	<li>170.000 Personen, also 12 Prozent aller 1-Personen-Bedarfsgemeinschaften bekamen in 2024 nicht die tatsächlichen Ausgaben für die Unterkunft und Heizung erstattet. Diejenigen, die davon betroffen waren, mussten durchschnittlich rund&nbsp;<strong>97 Euro im Monat&nbsp;</strong>(2023: 87 Euro im Monat), gut 18 % der tatsächlichen Kosten, selbst finanzieren.</li> 	<li>121.000 Bedarfsgemeinschaften, also 13 Prozent aller BGs mit Kindern bekamen nicht die tatsächlichen Ausgaben für die Unterkunft und Heizung erstattet. Diejenigen, die davon betroffen waren, mussten durchschnittlich rund&nbsp;<strong>142 Euro im Monat&nbsp;</strong>(+ 15 % zu 2023: 124 Euro im Monat), rund 16 % der tatsächlichen Kosten, selbst finanzieren.</li> 	<li>54.000 Bedarfsgemeinschaften, also 12 Prozent aller BGs, in denen mindestens 1 Kind unter 6 Jahren lebt, bekamen nicht die tatsächlichen Ausgaben für die Unterkunft und Heizung erstattet. Diejenigen, die davon betroffen waren, mussten durchschnittlich rund&nbsp;<strong>146 Euro im Monat&nbsp;</strong>(+ 14 % zu 2023: 128 Euro im Monat), rund 16 % der tatsächlichen Kosten, selbst finanzieren.</li> 	<li>70.000 Bedarfsgemeinschaften, also 14 Prozent aller Alleinerziehenden-BGs bekamen nicht die tatsächlichen Ausgaben für die Unterkunft und Heizung erstattet. Diejenigen, die davon betroffen waren, mussten durchschnittlich rund&nbsp;<strong>131 Euro im Monat&nbsp;</strong>(+ 14 % zu 2023: 115 Euro im Monat), rund 16 % der tatsächlichen Kosten, selbst finanzieren.</li> </ul><p>Vorhaben der Bundesregierung, die Wohnkostenlücke schließen zu wollen oder auch nur, dafür eine Verantwortung bei sich zu sehen, sind nicht erkennbar. Die derzeitigen Regelungen zu den Bedarfen des Wohnens und Heizens im Bürgergeld seien laut Bundesregierung ausreichend, teils gar zu großzügig.</p>
<p>Cansin Köktürk, Sprecherin für Sozialpolitik der Fraktion Die Linke, erklärt zu den Ergebnissen:&nbsp;„Während Merz gegen arme Menschen im Bürgergeld Stimmung macht, müssen hunderttausende Betroffene im Schnitt 116  Euro selber draufzahlen nur für die Miete. Und das mit dem Geld, das eigentlich für das tägliche Leben gedacht ist – für Kleidung, für Essen oder für den Zoobesuch mit den Kindern. Die Ergebnisse unserer kleinen Anfrage zur Wohnkostenlücke zeigen: Die Merz-Regierung lässt Menschen am Existenzminimum allein – und verletzt damit das Prinzip des Sozialstaats. Diese Zahlen sind ein Skandal für ein Land, das sich selbst sozial nennt.“</p>
<p>Sahra Mirow, Sprecherin für Soziales Wohnen der Fraktion Die Linke, erklärt:&nbsp;„Die Wohnkostenlücke ist nicht hinnehmbar! Betroffene müssen jeden Tag kalkulieren, wie sie über die Runden kommen, und rutschen dabei immer tiefer unter das Existenzminimum.&nbsp; Währenddessen erzielen Immobilienkonzerne mit überteuerten Mieten horrende Gewinne – Gewinne, teils sogar indirekt durch staatliche Leistungen. Diese Ungerechtigkeit muss ein Ende haben. Aber solange das Defizit an Sozialwohnungen besteht, um alle Haushalte mit Anspruch auf eine Sozialwohnung zu versorgen, und solange steigende Mieten noch immer ein Armutsrisiko darstellen, muss die Bundesregierung dafür sorgen, dass im Bürgergeld die realen Wohn- und Energiekosten übernommen werden. Menschen dürfen nicht vor die unmenschliche Wahl gestellt werden, zu hungern oder zu frieren. Jeder muss das Recht auf eine bezahlbare Wohnung haben. Die Miet- und Energiepreise müssen gedeckelt werden!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367987</guid>
                <pubDate>Sat, 09 Aug 2025 15:43:53 +0200</pubDate>
                <title>Staatstrojaner: Teilerfolg für Bürger:innenrechte</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/staatstrojaner-teilerfolg-fuer-buergerinnenrechte/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Das Urteil von Karlsruhe ist ein Teilerfolg für den Schutz der Grundrechte. Aber es zeigt auch, wie dringend notwendig eine grundlegende Reform der Sicherheitsgesetze ist. Ohne klare und transparente gesetzliche Grundlagen darf sich der Staat nicht in die Privatsphäre der Bürger:innen einmischen. Der Staatstrojaner ist ein unverhältnismäßiges Mittel und gehört abgeschafft. Wir dürfen unsere digitalen Freiheiten nicht leichtfertig aufs Spiel setzen&quot;, erklärt Donata Vogtschmidt, Sprecherin für Digitalpolitik und Cybersecurity der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Vogtschmidt weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es ist gut, dass das Gericht die Verantwortung des Staates bei der IT-Sicherheit klarstellt. Dennoch bleibt ernüchternd, dass der Einsatz digitaler Überwachungsinstrumente nicht umfassender eingeschränkt wurde. Der Staatstrojaner greift tief in persönliche Kommunikationsräume ein - oft auf Basis vager 'drohender Gefahr' statt eines konkreten Tatverdachts."</p>
<p><strong>Sonja Lemke, Sprecherin der Fraktion für digitale Verwaltung und Open Government, ergänzt:&nbsp;</strong>"Das Urteil ist eine Mahnung an die Überwachungspolitik. Der Staatstrojaner ist nicht nur ein schwerer Grundrechtseingriff, er gefährdet auch unser aller IT-Sicherheit, weil der Staat dafür Hintertüren und Schwachstellen - die auch von kriminellen Akteuren genutzt werden können - offen lassen muss, statt sie umgehend zu schließen. Sein Einsatz ist kategorisch abzulehnen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367922</guid>
                <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 12:07:56 +0200</pubDate>
                <title>Die Flop 10-Städte der Mietentwicklung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-flop-10-staedte-der-mietentwicklung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zweibrücken ist eine Kleinstadt in Rheinland-Pfalz an der Grenze zum Saarland und Flop-10-Siegerin. Hier ist das Mietniveau zwar geringer als in Großstädten, aber die Mieten wurden auch hier deutlich erhöht. Zweibrücken erlebte mit knapp 16 Prozent von 2023 auf 2024 den höchsten Anstieg von Angebotsmieten bundesweit. Nur 25 Kilometer westlich von Zweibrücken liegt Pirmasens. Pirmasens teilt sich Platz 2 der Städte mit den größten Mietsteigerungen im vergangenen Jahr mit Schweinfurt (Bayern). In beiden Städten sind die auf Immobilienportalen angebotenen Mietpreise um 13,4 Prozent angehoben worden. Kaiserslautern folgt mit 12,6 Prozent Mietsteigerung in nur einem Jahr. Damit liegen drei der vier Städte mit den höchsten Anstiegen bei auf Immobilienportalen angebotenen Mieten in Rheinland-Pfalz. Das geht aus Angaben der Bundesregierung auf Anfrage der Linken-Mietenexpertin Caren Lay hervor.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Rosenheim (+12,3 %) und Schwabach (+11,9 %) sind zwei weitere Bayerische Städte auf Platz fünf und sechs der Rangliste der höchsten Mietanstiege 2024. In Rosenheim werden Mietpreise von über 14 Euro pro Quadratmeter aufgerufen. Mit Offenbach auf Platz sieben (+11,3 %) und Frankfurt am Main auf Platz neun (+11,1 %) ist die Main-Metropolregion sehr stark von Mieterhöhungen belastet. Zudem betragen die Mietpreise in Offenbach bereits 13 und in Frankfurt am Main sogar über 16 Euro pro Quadratmeter. Leipzig ist seit vielen Jahren die ostdeutsche Stadt mit den höchsten Mietsteigerungen. 2024 war es sogar die Stadt mit den achthöchsten Mietsteigerungen bundesweit (+ 8,3 %). Auch Brandenburg bleibt nicht verschont. In der Stadt Brandenburg an der Havel sind die Mieten um ebenfalls knapp 11 Prozent angehoben. Damit belegt die von malerischen Seen umgebene Kleinstadt Platz 10 der Rangliste.</p>
<p>Im Bundesschnitt sind die angebotenen Mietpreise um 5,9 Prozent angehoben worden. Den größten Anstieg erleben die Großstädte über 500.000 Einwohnenden mit im Schnitt 7,4 Prozent. Aber in dünnbesiedelten ländlichen Kreisen sind die Mietpreise mit 5,7 Prozent stärker gestiegen als in den Klein- und Großstädten unter 500.000 Einwohnenden (jeweils um 5 %).</p>
<p>Dazu Caren Lay:&nbsp;„Die Mietenkrise betrifft nicht nur die Ballungszentren. Längst sind auch Kleinstädte und ländliche Regionen betroffen. Wer heute eine Wohnung mieten will, muss bis zu 16 Prozent mehr zahlen als noch ein Jahr zuvor. Da Löhne nicht in gleichem Maße steigen, bedeuten die Mietsteigerungen die Verarmung von Mieterinnen und Mietern mit geringen Einkommen und eine Überlastung bis in die Mittelschicht hinein. Zudem treffen die Mietsteigerungen auch den Staat, der bei Wohn- und Bürgergeld immer höhere Mieten an Vermieter bezuschussen muss. Um den Mietsteigerungen Einhalt zu gebieten, braucht es einen bundesweiten Mietendeckel mit kommunalen Mietobergrenzen und einer ortsbezogenen Deckelung bei der Wiedervermietung.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367921</guid>
                <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 11:37:11 +0200</pubDate>
                <title>Anhebung des Rentenalters ist keine Lösung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/anhebung-des-rentenalters-ist-keine-loesung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Kabinett will heute einen Gesetzentwurf beschließen, mit dem das heutige Rentenniveau von 48 Prozent bis 2031 festgeschrieben werden soll. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Das Rentenniveau von 48% ist ein Tropfen auf den heißen Stein und die Anhebung des Rentenalters ist definitiv keine Lösung um die Lage der Rentner zu verbessern - im Gegenteil. Wer Rentner vor Armut schützen will, muss einen Vorschlag vorlegen, der auch spürbare Verbesserungen bringt - wie die Anhebung auf 53 Prozent. Das ist kein Luxus, das ist verdammt noch mal nötig. Altersarmut ist keine Naturkatastrophe – sie ist politisch gemacht. Wer Armut im Alter verhindern will, muss das Rentensystem umbauen.<br> <br> Wer ein Leben lang hart arbeitet und einzahlt, hat ein Recht auf eine gute Rente. Doch die Leistungen werden immer weniger, weil die Beitragslast unfair verteilt ist. Deutschland sollte bei den Renten einen Blick nach Österreich wagen, dort bekommen Rentner fast doppelt so viel. Es ist an der Zeit, dass auch hier alle in die Rentenkasse einzahlen, dazu gehören auch Abgeordnete und Beamte. Das wäre nur gerecht. &nbsp;<br> <br> Statt neue Rentenprodukte zu erfinden oder das Rentenalter zu erhöhen, muss die Bundesregierung endlich handeln und sagen: Alle zahlen ein – das ist fair, das ist finanzierbar und das ist längst überfällig. Wer über Kürzungen redet, verrät die Rentnerinnen und Rentner und schwächt den Sozialstaat.«</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-367920</guid>
                <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 11:34:25 +0200</pubDate>
                <title>Hiroshima mahnt: Schluss mit atomarem Wahnsinn</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hiroshima-mahnt-schluss-mit-atomarem-wahnsinn/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am 6. August 1945 warf die US-Armee eine Atombombe auf Hiroshima ab. Drei Tage später folgte Nagasaki. Rund 100.000 Menschen starben sofort, weitere 130.000 bis Ende 1945. Die Abwürfe lösten Feuerstürme aus, die beide Städte fast vollständig auslöschten. Viele Menschen verdursteten, verbrannten und verstrahlten. Anlässlich des 80. Jahrestages der Atomkatastrophe von Hiroshima erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Heute, vor 80 Jahren erlebte die Menschheit die Hölle – gemacht von Menschenhand. Hiroshima war kein Unfall. Es war ein Kriegsverbrechen.<br> Heute gibt es über 12.000 Atomwaffen weltweit. Die NATO modernisiert ihre Arsenale. Russland droht offen mit dem Einsatz, und der US-Präsident Donald Trump verlegt Atom-U-Boote. Deutschland spielt mit, indem es Strukturen für die Lagerung sowie Start- und Landebahnen für den Einsatz von US-Atomwaffen bereitstellt.<br> Mehr Atombomben machen die Welt nicht sicherer. Im Gegenteil, mit allen Atombomben, die es derzeit gibt, kann man die Welt mehr als 150 Mal auslöschen. Statt über mehr Atombomben nachzudenken, sollte Deutschland nun endlich den UN-Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen.</p>
<p><strong>Darum fordert die Partei Die Linke:</strong><br> · Deutschland muss den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen &nbsp;unterzeichnen!<br> · Atomwaffen raus aus Deutschland!<br> · Keine nukleare Teilhabe mehr – für ein Europa des Friedens!</p>
<p>Die Linke ist die einzige Partei im Bundestag, die klare Kante gegen atomare Aufrüstung zeigt. Es braucht eine Politik der Deeskalation und zivilen Konfliktlösung, um eine friedliche Alternative zur sich zuspitzenden Blockkonfrontation zu bieten. Wir werden die Bundesregierung immer wieder daran erinnern, dass es ihre Aufgabe ist, sich grenzübergreifend zu einer Politik des Ausgleichs, der Abrüstung und sozialer Gerechtigkeit zu verpflichten.«</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 05 Aug 2025 12:39:37 +0200</pubDate>
                <title>Der Zoll Deal ist ein Desaster für Europa</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-zoll-deal-ist-ein-desaster-fuer-europa/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mit Blick auf den Deal zwischen EU und USA sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Handelsdeal ist ein Desaster für Europa. Zum einen, weil für zentrale europäische Branchen weiterhin hohe US-Zölle gelten, ohne dass es im Gegenzug echte Zugeständnisse der Amerikaner gegeben hätte. Zum anderen, weil die europäische Idee selbst Schaden nimmt: Der Deal macht für alle sichtbar, wie abhängig die EU von den USA ist.</p>
<p>Die Zusage der EU-Kommission, Waffen und fossile Energien im Wert von mehreren Hundert Milliarden Euro aus den USA zu beziehen, ist in dieser Größenordnung kaum realistisch. Gleichzeitig liefert sie Donald Trump einen Hebel: Sollte Europa die vereinbarten Mengen nicht abnehmen, könnte er den Deal jederzeit aufkündigen.</p>
<p>Wer jetzt glaubt, Europa könne zur Tagesordnung übergehen, irrt. Die verstärkten Käufe von Energie und Rüstungsgütern in den USA würden die Abhängigkeiten nur weiter vertiefen – genau jene Abhängigkeiten, die Europa in diese schwache Verhandlungsposition gebracht haben. Statt sich auf diesen Deal zu verlassen, muss die EU alles daransetzen, künftig weniger erpressbar zu sein. Dazu gehört ein stärkerer Binnenmarkt, eine bessere Lohnentwicklung in den Mitgliedstaaten und eine eigenständige Industriepolitik.</p>
<p>Nicht zuletzt trägt auch die Bundesregierung eine Mitverantwortung für dieses schlechte Ergebnis. Während Frankreich auf eine härtere Verhandlungsführung und mögliche Gegenmaßnahmen setzte, war es die deutsche Seite unter Friedrich Merz, die einen schnellen Abschluss wollte – und dafür bereit war, zahlreiche Kröten zu schlucken. So wurde der Weg bereitet für diesen Kniefall vor Washington.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 05 Aug 2025 12:37:19 +0200</pubDate>
                <title>Die Absurdität der Schwarz-Roten Haushaltspolitik</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-absurditaet-der-schwarz-roten-haushaltspolitik/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Forderung von Klingbeil nach Kürzungen in Höhe von 30 Milliarden Euro im Bundeshaushalt sagt Ines Schwerdtner, Parteivorsitzende und Haushaltspolitikerin im Bundestag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Klingbeils Kürzungsziele treiben die Absurdität der Schwarz-Roten Haushaltspolitik auf die Spitze. Erst öffnet man das Fass ohne Boden für Rüstung, und dann stellt man sich hin und behauptet, genau dreißig Milliarden müssten aus dem Haushalt herausgekürzt werden. Das ist schon in der Willkürlichkeit absurd.&nbsp;</p>
<p>Es zeigt aber auch: SPD und Union wollen den Unterschied zwischen Volkswirtschaft und Privathaushalt nicht verstehen. Wir erleben eine Rezession. In einer Rezession muss der Staat investieren. Die Mittel aus dem Sondervermögen sowie dem Klima- und Transformationfonds reichen jedoch vorne und hinten nicht, um den gesellschaftlichen Bedarfen gerecht zu werden. Jeder Euro, den wir in Schulen, Krankenhäuser und Nahverkehr investieren sorgt selbst wieder für weitere Wertschöpfung und vergrößert über Steuereinnahmen den Topf, aus dem der Staat seine Ausgaben tätigen kann. Geld, dass Menschen mit geringen Einkommen mehr in der Tasche haben, stabilisiert den Konsum und sichert damit Arbeitsplätze.&nbsp;</p>
<p>Geldgeschenke an Konzerne und an die Oberschicht, sowie Waffenkäufe, bringen der Volkswirtschaft kaum etwas. Dafür muss man nur einmal in die wirtschaftswissenschaftlichen Studien schauen.</p>
<p>Schwarz-Rot wirtschaftet uns tiefer in die Krise. Die Armen werden die Zeche zahlen, während die Reichen sich auf den Schutz der Regierung verlassen können.</p>
<p>Um vernünftige Haushaltspolitik machen zu können, muss die Schuldenbremse abgeschafft werden. Mit einer Vermögenssteuer können zusätzliche Spielräume geschaffen werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-367569</guid>
                <pubDate>Wed, 30 Jul 2025 14:05:26 +0200</pubDate>
                <title>Finanziellen Kollaps der Kommunen verhindern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/finanziellen-kollaps-der-kommunen-verhindern/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum „Bertelsmann Finanzreport 2025“ erklärt Sascha Wagner, Sprecher für Kommunalfinanzen der Fraktion Die Linke im Bundestag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Kommunen in Deutschland stecken mitten in einer finanziellen Notlage. Ein solches Defizit ist nicht nur ein Alarmsignal – es ist ein strukturelles Versagen auf Bundes- und Landesebene. Wenn Städte und Gemeinden zum Teil nicht einmal mehr ihre Pflichtaufgaben erfüllen können, dann zerfällt der soziale Zusammenhalt vor Ort.</p>
<p>Die Menschen spüren das Versagen der Politik in der Kommune ganz konkret. Während Milliarden in die Aufrüstung fließen, werden Schwimmbäder geschlossen, Busverbindungen ausgedünnt und selbst in kleinen Städten wird bezahlbarer Wohnraum für Familien knapp. Die Kommunen sind am Limit. Wer aber die Kommunen kaputtspart, gefährdet nicht nur den sozialen Frieden, sondern auch das Vertrauen in den Staat. Die Bundesregierung muss endlich handeln.“</p>
<p><strong>Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion, ergänzt:&nbsp;</strong>„Wie abgehoben die Bundespolitik sein kann, zeigt sich gerade bei der Debatte über die Finanzierung der Kommunen. Auf unserer aktuellen Info-Tour durch Nordrhein-Westfalen erleben wir es tagtäglich. Die vielen Problemlagen müssen endlich von der Bundespolitik angepackt werden. Die Kommunen werden es allein nicht mehr richten, die Verschuldung frisst alle Spielräume auf. In Mühlheim und Oberhausen hat die Pro-Kopf-Verschuldung fast die Fünfstelligkeit erreicht. Zehn NRW-Städte sind bei den höchsten Kassenkrediten unter den traurigen Top-20 eingruppiert. Wer jetzt keine Vermögensteuer zur Finanzierung einführen will, verantwortet, dass die Reichen weiter geschont werden und die Kommunen absaufen.</p>
<p>Daher fordert die Linke eine umfassende Gemeindefinanzreform. Dazu gehören: Ein Altschuldenfonds, um besonders belastete Kommunen zu entlasten, eine dauerhafte und auskömmliche kommunale Finanzausstattung durch Bund und Länder und mehr finanzielle Eigenständigkeit, etwa durch eine Gemeindewirtschaftssteuer.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 30 Jul 2025 14:02:29 +0200</pubDate>
                <title>Bundeshaushalt 2026: Ein Rüstungshaushalt - finanziert auf Kosten anderer gesellschaftlicher Aufgaben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundeshaushalt-2026-ein-ruestungshaushalt-finanziert-auf-kosten-anderer-gesellschaftlicher-aufgaben/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Entwurf für den Bundeshaushalt 2026 macht deutlich, wo die Prioritäten der Bundesregierung liegen. Es handelt sich im Kern um einen Rüstungshaushalt, finanziert auf Kosten anderer gesellschaftlicher Aufgaben. Ein Sicherheitsverständnis, das nahezu ausschließlich auf militärische Aufrüstung setzt und dabei soziale Sicherheit, internationale Zusammenarbeit und Klimaschutz vernachlässigt, ist jedoch zum Scheitern verurteilt. Besonders zynisch wirkt, dass ein Großteil der Verteidigungsausgaben durch Schulden finanziert werden soll, während man sich jahrelang geweigert hat, die Schuldenbremse für Investitionen in Bildung, Infrastruktur oder sozialen Wohnungsbau zu reformieren. Die Botschaft der Bundesregierung an die Menschen ist klar: Für mehr Waffen biegen wir unsere eigenen Regeln, für die alltäglichen Belange der Menschen nicht. Anstatt die unsinnigen Schuldenregeln nur für Rüstung auszuhebeln, braucht es jetzt endlich eine vollumfängliche Reform der Schuldenbremse, damit angemessene Investitionen in den sozialen Wohnungsbau, Klimaschutz und Bildungseinrichtungen möglich werden“, erklärt Ines Schwerdtner, Mitglied im Haushaltsausschuss für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Entwurf für den Bundeshaushalt 2026 und zum Haushaltsdefizit. Schwerdtner weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das wachsende Haushaltsloch zeigt zudem, dass es grundlegender struktureller Veränderungen bedarf. Die Lösungen liegen auf der Hand. Statt bei den Schwächsten zu kürzen, müssen endlich jene einen fairen Beitrag leisten, die über übermäßigen Reichtum verfügen. Superreiche müssen gerechter zur Finanzierung des Gemeinwesens beitragen. Dringend notwendig ist eine Reform der Vermögens- und Erbschaftssteuer. Während niedrige und mittlere Einkommen überproportional belastet werden, ist die Steuerlast für die oberen Prozente beschämend gering. Das darf kein Tabuthema mehr sein. Gleichzeitig braucht es eine konsequente Bekämpfung internationaler Finanzkriminalität und Steuervermeidung. Jahr für Jahr entgehen dem Staat Milliardenbeträge, weil große Vermögen mit juristischen Mitteln und komplexen Konstruktionen am Fiskus vorbeigeführt werden, während normale Beschäftigte sowie kleine und mittlere Unternehmen penibel alles offen legen müssen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-367567</guid>
                <pubDate>Wed, 30 Jul 2025 13:59:38 +0200</pubDate>
                <title>Linke kritisiert Unterfinanzierung bei Mehrgenerationenhäusern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-kritisiert-unterfinanzierung-bei-mehrgenerationenhaeusern/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Trotz steigender Kosten gibt es keinen Cent mehr für die Mehrgenerationenhäuser (MGH). Die Bundesregierung verweigert den MGH somit jede finanzielle Anpassung an die aktuelle Krisenlage und lässt sie im Regen stehen. Außerdem gibt es weder konkrete Pläne für die Zeit nach dem Auslaufen des aktuellen Bundesprogramms im Jahr 2028, noch reagiert die Bundesregierung auf die akuten finanziellen Belastungen der Häuser, von denen einige aufgrund der vorläufigen Haushaltsführung des Bundes sogar vor dem Aus stehen könnten. Das ist extrem bitter und frustrierend. Und es passt überhaupt nicht zu den Sonntagsreden von Union und SPD, in denen immer die wichtige Arbeit der MGH gelobt wird. Die Linke fordert deshalb, das Bundesprogramm nicht nur fortzusetzen, sondern weiterzuentwickeln: mit langfristiger Planungssicherheit und einer Anpassung an die gestiegenen Kosten sowie speziellen Förderungen zum Ausbau der Barrierefreiheit“, erklären die beiden Linken Bundestagsabgeordneten, Mandy Eißing und David Schliesing, anlässlich der Antwort der Bundesregierung auf eine entsprechende Kleine Anfrage der Linksfraktion.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Thüringer Abgeordnete der Fraktion Die Linke, Mandy Eißing, sagt: „Wir begrüßen, dass die Förderung grundsätzlich weiterläuft – aber es ist schlicht bitter, dass die Bundesregierung trotz steigender Inflation an einer seit Jahren unveränderten Fördersumme festhält und die Mehrgenerationenhäuser in dieser angespannten Lage weiter im Unklaren über ihre zukünftige Förderung lässt. Denn die gleichbleibende Pauschale wird den tatsächlichen Bedarfen längst nicht mehr gerecht. Auch dass sich der Anteil der vollständig barrierefreien MGH, nach Angaben der Bundesregierung, seit Jahren kaum verändert hat und nach wie vor viel zu niedrig liegt, ist ein dringendes Problem, das schnell angegangen werden muss.“</p>
<p>David Schliesing, Abgeordneter der Fraktion Die Linke aus Sachsen-Anhalt, sagt: „Für viele Häuser geht es ums Überleben. Zum Glück musste bislang noch kein MGH schließen und ich hoffe, das bleibt auch bis zur Verabschiedung des Haushalts 2025 im September so. Aber es reicht überhaupt nicht aus, in finanziellen Schwierigkeiten steckenden MGH zu sagen, dass sie sich doch frühzeitig an das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben wenden können, um im Einzelfall Lösungsmöglichkeiten zu erörtern. Von konkreten Überbrückungsmaßnahmen im Notfall fehlt jede Spur. Wir werden die laufenden Haushaltsberatungen und die Entwicklungen zur weiteren Förderung ab 2028 jedenfalls genau verfolgen. Wenn die Bundesregierung weiter massiv mit dem Rotstift bei Orten der Begegnung ansetzt, wenn Häuser schließen müssen, weil sie die Summen zum Erhalt nicht mehr aufbringen können, gefährdet die Bundesregierung wichtige soziale Infrastruktur an Orten, wo es oft ohnehin nicht viele Anlaufstellen gibt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-367566</guid>
                <pubDate>Wed, 30 Jul 2025 13:54:42 +0200</pubDate>
                <title>Urlaub retten, Mieten senken!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/urlaub-retten-mieten-senken/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Anstieg von Mieten und Kaufpreisen für Wohnimmobilien in Deutschland hat sich einer Studie zufolge im zweiten Quartal fortgesetzt. Dazu meint Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn Mieten und Kaufpreise für Wohnungen schneller steigen als die Inflation, lässt das vermuten, dass Immobilienhaie und Wohnkonzerne ihre Gewinne auf unsere Kosten weiter steigern. Das zeigt auch: Die Mietpreisbremse der Bundesregierung kann die Vermieter nicht stoppen. Deshalb brauchen wir jetzt einen bundesweiten Mietendeckel und einen Mietenstopp, um die Menschen endlich zu entlasten.&nbsp;</p>
<p>Die explodierenden Mieten sind ein Grund dafür, dass sich viele Menschen keine Urlaubsreisen mehr leisten können. Während die einen auf der Privatyacht nach Sylt segeln, sitzen die anderen auf dem Balkon und wissen nicht, ob sie die nächste Mieterhöhung noch zahlen können. Je weniger Miete diese Menschen überweisen müssen, desto mehr Geld bleibt ihnen für die schönen Dinge wie den Urlaub. Wenn mehr gekauft wird, hilft das der Wirtschaft auch mehr, als wenn Wohnungskonzerne absahnen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-367565</guid>
                <pubDate>Wed, 30 Jul 2025 13:51:55 +0200</pubDate>
                <title>Der Handelsdeal mit den USA ist eine Niederlage für Europa</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-handelsdeal-mit-den-usa-ist-eine-niederlage-fuer-europa/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Einigung bei Zöllen zwischen EU und USA sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Handelsdeal mit den USA ist eine herbe Niederlage für Europa und kommt einem Kotau vor Donald Trump gleich. Es lässt sich kaum anders sagen: Ursula von der Leyen wurde bei diesen Verhandlungen über den Tisch gezogen. In zentralen Branchen wie Aluminium und Stahl bleiben horrende Zölle von bis zu 30 Prozent bestehen. Und auch die Automobilindustrie kommt zwar etwas glimpflicher davon, muss aber weiterhin mit überhöhten Zöllen leben. Es ist gewissermaßen ein langsamerer Tod, aber alles andere als ein Gewinn.</p>
<p>Dieser Zollexzess macht eine erneute Rezession in Europa nahezu unausweichlich und die Leidtragenden werden vor allem die arbeitenden Menschen in der EU sein. Dass all das auch noch teuer erkauft wurde, indem die EU-Kommission den Kauf von Waffen und umweltschädlichem Fracking-Gas für Hunderte Milliarden Euro zugesagt hat, setzt dem Ganzen die Krone der Absurdität auf.</p>
<p>Möglich wurde dieser Deal nur durch ein Denken, das Europa als wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Außenposten der USA versteht. Die europäische Außen- und Handelspolitik ist dabei geprägt von Doppelstandards: Wenn China hochgradig subventionierte Produkte nach Europa liefert, reagiert die EU mit scharfer Kritik. Wenn Trump hingegen auf Erpressung und wirtschaftlichen Zwang setzt, ist dennoch die Rede von Kooperation und Partnerschaft.</p>
<p>So oder so: Europa wird auf diesem Weg zur Kolonie – digital, sicherheits- und energiepolitisch abhängig, wirtschaftlich gegängelt. Geradezu duckmäuserisch hat man den Forderungen Trumps nachgegeben, anstatt selbstbewusst ein alternatives Wirtschaftsmodell entgegenzusetzen. Die Stärkung des europäischen Binnenmarkts, höhere Reallöhne und eine Reform der deutschen und europäischen Schuldenregeln müssen hier der Ausgangspunkt sein.</p>
<p>Dass Friedrich Merz diesen Deal auch noch begrüßt, überrascht kaum – und zeigt einmal mehr, dass er keine Konzepte für die Herausforderungen unserer Zeit hat. Merz und von der Leyen wirken planlos und eingeschüchtert.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 30 Jul 2025 13:49:04 +0200</pubDate>
                <title>Schluss mit unbezahlten Überstunden!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schluss-mit-unbezahlten-ueberstunden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nur 16 Prozent der Beschäftigten in Deutschland werden für ihre Überstunden auch bezahlt, meldet das Statistische Bundesamt. Ein Unding, findet Ines Schwerdtner, die Vorsitzende der Linken, und fordert, dass jede geleistete Überstunde auch entlohnt werden muss.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es ist ein Skandal, dass Überstunden in Deutschland kaum bezahlt werden. Wie die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, erhalten nur 16 Prozent der Beschäftigten Lohn für die geleisteten Überstunden. Von diesem Unding profitieren nur die Unternehmen, denn sie sparen so Milliarden an Lohnkosten. Unbezahlte Überstunden sind das arbeitspolitische Pendant zur 'Gürtel-enger-schnallen'-Rhetorik: Die Menschen sollen mehr leisten, aber immer weniger dafür bekommen. Beides ist inakzeptabel und Ausdruck einer Politik, die konsequent zulasten der arbeitenden Bevölkerung geht.&nbsp;<br> <br> Schluss damit! Jede Überstunde muss inklusive Zuschlägen ausbezahlt werden, sofern das nicht in Tarifverträgen geregelt ist. Zudem brauchen wir ein Verbot unbezahlter Überstunden. Es darf nicht sein, dass die Menschen umsonst arbeiten und sich dabei kaputt machen. Die zunehmende Digitalisierung erhöht Zeitdruck und Arbeitsbelastung. Schon jetzt sind viele erschöpft und ausgebrannt. Wir müssen diese Menschen entlasten, anstatt ihnen immer mehr Überstunden aufzubürden. Überstunden bremsen zudem das Jobwachstum in Deutschland. Rund 900.000 Vollzeitstellen könnten entstehen, wenn die Beschäftigten pünktlich Feierabend machen würden. Darum: Schluss mit unbezahlten Überstunden - das ist gut für die Beschäftigten und den Arbeitsmarkt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-367563</guid>
                <pubDate>Wed, 30 Jul 2025 13:45:35 +0200</pubDate>
                <title>Strompreise: Mit Appellen an die Konzerne ist es nicht getan</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/strompreise-mit-appellen-an-die-konzerne-ist-es-nicht-getan/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu der Forderung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, dass die Senkung der Netzentgelte an die Verbraucher:innen weitergegeben werden sollen, sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es ist gut, dass die Bundesregierung einen Teil der Übertragungsnetzentgelte übernimmt. Doch ohne Druck werden die Netzbetreiber diese Einsparung nicht an die Verbraucher weitergeben. Statt hilflos an den guten Willen privater Unternehmen zu appellieren, muss Ministerin Reiche verbindlich dafür sorgen, dass die Entlastung&nbsp; bei den Menschen ankommt.&nbsp;</p>
<p>Zudem muss die Bundesregierung, statt mit teuren Geldgeschenken für die Unternehmen die hohen Kosten abzufedern, die eigentliche Ursache angehen. Der Netzausbau gehört in öffentliche Hand. Wird der Ausbau privaten Unternehmen überlassen, steigen die Kosten – denn im Gegensatz zur öffentlichen Hand müssen die Menschen dann auch die Gewinne der Konzerne mit bezahlen. Die Bundesregierung muss deshalb ihre Beteiligungen an den Übertragungsnetzbetreibern ausweiten und perspektivisch die Netze in öffentliches Eigentum zurückholen. Außerdem muss sie endlich das Wahlversprechen einlösen und die Stromsteuer für alle senken – nicht nur für die Industrie.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-367455</guid>
                <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 12:30:19 +0200</pubDate>
                <title>Ein wichtiger Schritt für die Versorgung von Lipödem-Betroffenen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ein-wichtiger-schritt-fuer-die-versorgung-von-lipoedem-betroffenen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sehr viele Lipödem-Betroffene haben seit Jahren darauf gewartet, dass die Liposuktion endlich Kassenleistung wird und die Behandlung auf dem aktuellen Wissensstand erfolgen kann. Wir begrüßen diese Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses ausdrücklich und beglückwünschen die Betroffenen dazu, dass aufgrund ihres beeindruckenden und anhaltenden Engagements endlich ein wichtiger Schritt gegangen wurde.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dass die Liposuktion nun von den Krankenkassen übernommen werden soll, ist vor allem ihr Verdienst. Wir erwarten, dass das Gesundheitsministerium hier schnellstmöglich grünes Licht gibt und dass sich die Verbände von Krankenkassen und Kassenärzt*innen bis zur festgelegten Frist Anfang Oktober auf eine Vergütung geeinigt haben. Die Betroffenen haben lange genug gelitten und gekämpft.</p>
<p>Umso wichtiger ist es, dass der neue Beschluss auch auf dem Stand der Wissenschaft ist. Wir nehmen die Kritik der Patientenbeteiligung sehr ernst, dass der Body-Mass-Index als Kriterium, so wie er nun im GBA-Beschluss steht, veraltet sei. Sollte sich diese Kritik bestätigen, muss es dringend eine Anpassung geben. Es kann nicht sein, dass ein neuer Versorgungsanspruch schon bei seiner Einführung veraltet ist.</p>
<p>Jede 10. Frau in Deutschland ist von einem Lipödem betroffen und trotzdem müssen sie teilweise jahrelang dafür kämpfen, dass sie mit ihren Beschwerden ernst genommen werden. Frauengesundheit ist auch 2025 immer noch ein massiv vernachlässigtes Thema, die Schmerzen der Betroffenen werden abgetan und sie bekommen Abnehmtipps statt wirkungsvoller Therapien. Deswegen müssen wir uns dafür einsetzen, dass Krankheiten, die vorrangig oder ausschließlich Frauen betreffen, besser und schneller erforscht werden. Dafür brauchen wir mehr finanzielle Mittel, mehr Wissen über Ursachen und Therapien sowie Aufklärungskampagnen und ärztliche Fortbildung.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367454</guid>
                <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 12:27:46 +0200</pubDate>
                <title>Rückgang der Stahlproduktion alarmierend</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rueckgang-der-stahlproduktion-alarmierend-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Um 12 Prozent ist die Stahlproduktion in Deutschland im letzten Halbjahr gesunken. Diese Zahl ist alarmierend und sollte der Bundesregierung ein Weckruf sein“, erklärt Mirze Edis, industriepolitischer Sprecher der Linken im Bundestag, anlässlich der aktuellen Zahlen der Wirtschaftsvereinigung Stahl, dem Verband der Arbeitgeber der Stahlindustrie. Edis weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn wir die Stahlindustrie platt machen, gehen auch andere Industriezweige wie die Automobilindustrie unter sowie jede Menge Zulieferer. Die Abhängigkeit von anderen Ländern würde nur noch größer werden, was die Wirtschaft verwundbar macht, wie wir bei der Chip-Industrie beobachtet haben.</p>
<p>Wir brauchen daher endlich ein klares Signal der Bundesregierung für die Unterstützung der heimischen Stahlindustrie. Dazu gehört auch das Bekenntnis zum Grünen Stahl und Safeguards, damit kriselnde Unternehmen hierzulande gefördert und gestärkt werden. Wir können uns ein Sterben der Hütten, das ganze Regionen in den Abgrund ziehen würde und riesige Folgekosten mit sich bringen würde, nicht leisten.</p>
<p>Die Linke spricht sich ferner für mehr staatliche Einflussmöglichkeiten wie Bundesbeteiligungen oder eine öffentliche Stiftung aus, damit die Zukunft der Stahlindustrie gesichert ist. Denn eins ist klar: Ist der Ofen einmal aus, fällt die Hütte und damit wichtiges Know-How für immer weg. Die Linke sagt: Wir müssen die Unternehmen in die Pflicht nehmen, die einerseits große Renditen und Aktiengewinne einfahren, andererseits aber Traditionsunternehmen zerschlagen wollen.</p>
<p>Ich fordere Wirtschaftsministerin Reiche dazu auf, ein Zeichen für Grünen Stahl sowie eine Standort- und Arbeitsplatzgarantie zu setzen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367453</guid>
                <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 12:24:36 +0200</pubDate>
                <title>Apotheken: Gute Beratung darf keine Frage des eigenen Geldbeutels sein</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/apotheken-gute-beratung-darf-keine-frage-des-eigenen-geldbeutels-sein-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Arzneimittelversorgung darf nicht zur Rabattschlacht verkommen. Apotheken sollen die Menschen beraten und die Arzneimitteltherapie sicherer machen - das können Versandapotheken aber nicht leisten. Dafür braucht es die Apotheke vor Ort mit Notfallversorgung rund um die Uhr, Rezepturherstellung und modernen Konzepten - etwa für Menschen in Pflegeheimen&quot;, kommentiert Ates Gürpinar, Sprecher für Public Health der Fraktion Die Linke im Bundestag, ein Urteil des Bundesgerichtshofs, laut dem eine im EU-Ausland ansässige Versandapotheke Kund:innen in Deutschland Rabatte auf rezeptpflichtige Medikamente gewähren darf. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Apothekensterben grassiert gerade auf dem Land schon jetzt. Mit dem heutigen Urteil des Bundesgerichtshofs droht es sich noch zu beschleunigen. Falsche oder falsch angewendete Arzneimittel verursachen viel gesundheitliches Leid und gigantische Folgekosten. Verhindern lässt sich das mit besserer und intensiverer Betreuung, nicht mit Rabattschlacht und Rosinenpickerei. Wir sehen, dass sich arme und ältere Menschen mit kleiner Rente und mehreren Medikamenten kaum leisten können, auf Rabatte zu verzichten. Ihnen wäre aber viel mehr geholfen, wenn die Zuzahlungen abgeschafft werden. Auch darum wollen wir das Versandverbot für rezeptpflichtige Arzneimittel wieder auf die politische Tagesordnung setzen. Denn: gute Beratung darf keine Frage des eigenen Geldbeutels sein. Genau darauf steuern wir mit der heutigen Gerichtsentscheidung aber zu."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367452</guid>
                <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 12:17:26 +0200</pubDate>
                <title>Altersarmut bei Frauen - Bundesregierung muss jetzt handeln!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/altersarmut-bei-frauen-bundesregierung-muss-jetzt-handeln/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Meldung, wonach Frauen in den westdeutschen Bundesländern im Schnitt weniger als 1.000 Euro Rente im Monat erhalten, meint Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Für viele Frauen in Ost und West ist der Rentenbeginn kein Grund zu Freude. Denn Frauen sind viel stärker von Altersarmut betroffen als Männer. Das ist direkte Folge der Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt, denn in allen Berufsgruppen erhalten Frauen hierzulande weniger Gehalt als ihre Kollegen. Die Bundesrepublik gehört zu den Industrienationen mit dem höchsten Gender Pay Gap. Die Linke fordert deshalb nicht nur gleichen Lohn für gleiche Arbeit, sondern auch gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit. Die sogenannten Frauenberufe müssen endlich aufgewertet und gerecht entlohnt werden.&nbsp;</p>
<p>Die Bundesregierung verschärft das Problem, weil sie sich weigert, den Mindestlohn kräftig anzuheben. Je niedriger der Mindestlohn, desto größer die Altersarmut.&nbsp; Da zwei Drittel aller Mindestlohnbeziehenden Frauen sind, sind diese hier besonders betroffen. Zudem arbeiten zu viele Frauen unfreiwillig in Teilzeit, weil es zu wenige Kita- und Hortplätze gibt. Wir brauchen deshalb mehr Kitas und Schulhorte mit längeren Öffnungszeiten. Und Männer müssen mehr Sorgearbeit übernehmen, Kindererziehung, Pflegezeiten und Erwerbslosigkeit müssen besser anerkannt werden. Wir als Linke fordern zudem eine solidarische Mindestrente von 1.400 Euro, damit weder Frauen noch Männer im Alter Pfandflaschen sammeln müssen, um über die Runden zu kommen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367451</guid>
                <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 12:14:26 +0200</pubDate>
                <title>Merz ist ein Kanzler ohne Mehrheit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/merz-ist-ein-kanzler-ohne-mehrheit/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts schlechter Umfrage-Werte für Kanzler Friedrich Merz fordert Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke, mehr Stabilität und soziale Sicherheit statt rechter Kulturkämpfe und Umverteilung von unten nach oben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Friedrich Merz ist ein Kanzler ohne Mehrheit – im Parlament und im Land. Statt das Leben für die Menschen besser zu machen, lenken CDU und CSU mit rechten Kulturkämpfen ab und Teile der Union trommeln mit der AfD im Takt.</p>
<p>Außerhalb des Berliner Parlaments gibt es Staus durch unsinnige Grenzkontrollen. Die Mieten und Preise bleiben für die Menschen weiterhin unverschämt hoch, womit sich die Freunde von Merz in den Konzernen weiter bereichern können. Für sie läuft’s. Für alle anderen nicht.</p>
<p>Wenn Union und SPD in die Sommerpause gehen, dann sollten sie sich mal ehrlich fragen, wie sie aus dem selbstverschuldeten Chaos wieder herauskommen wollen. Dieses Land braucht Stabilität und soziale Sicherheit – nicht noch mehr Umverteilung nach oben und rechte Nebelkerzen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367450</guid>
                <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 12:10:17 +0200</pubDate>
                <title>Mit der Volksfront gegen den Faschismus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mit-der-volksfront-gegen-den-faschismus/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Erklärung der Historischen Kommission der Partei Die Linke zum 90. Jahrestag des VII. Weltkongresses der Kommunistischen Internationale</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Kongress war bereits im Dezember 1933 für die zweite Jahreshälfte 1934 nach Moskau einberufen worden, doch sein Beginn musste mehrfach verschoben werden: Nach der Machtübergabe an Hitler und seine Partei im Januar 1933 stand die von Moskau geführte kommunistische Bewegung vor der Notwendigkeit, angesichts ihrer welthistorischen Niederlage eine kritische Bewertung der bisherigen Politik vorzunehmen und eine tragfähige Politik für die Zukunft zu entwickeln. Doch im Dezember 1933, als der Weltkongress einberufen wurde, war die Kommunistische Internationale »revolutionär tot« und »intellektuell zugrunde gerichtet«.<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/mit-der-volksfront-gegen-den-faschismus-1/#_ftn1" target="_blank" name="_ftnref1" rel="noreferrer">[1]</a>&nbsp;Einflussreiche Kräfte innerhalb der KI und der Mitgliedsparteien waren noch immer nicht bereit, die in jeder Hinsicht gescheiterte Politik des Kampfes gegen die als »Sozialfaschismus« denunzierte Sozialdemokratie aufzugeben und den Kampf gegen den Hitlerfaschismus und dessen Spielarten in aller Welt als dringendste und in jeder Hinsicht vorrangige Aufgabe zu erkennen und anzuerkennen. Das 13. Erweiterte Plenum des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale (EKKI) im Dezember 1933 hatte ausdrücklich einen Beschluss des EKKI zu den Aufgaben der KPD vom April 1933 bestätigt, in dem es hieß: »Die Kommunisten hatten recht, als sie die Sozialdemokraten als Sozialfaschisten bezeichneten.«<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/mit-der-volksfront-gegen-den-faschismus-1/#_ftn2" target="_blank" name="_ftnref2" rel="noreferrer">[2]</a></p>
<p>Zwei Entwicklungen trugen jedoch entscheidend dazu bei, dass es den maßgeblichen Akteuren an der Spitze der KI bis zum Sommer 1935 gelang, die Positionen des 13. Plenums zu überwinden und eine neue Strategie für den Kampf gegen den Faschismus zu entwickeln und für alle Mitgliedsparteien der KI verbindlich durchzusetzen – die Schaffung einer breiten antifaschistischen Volksfront, also eines Bündnisses von Kommunisten und Sozialisten, Sozialdemokraten und anderen antifaschistischen Kräften, auch aus dem bürgerlichen Lager.</p>
<p>Angesichts der durch den Machtantritt des deutschen Faschismus akut gestiegenen Kriegsgefahr in Europa und der gesamten Welt vollzog die sowjetische Führung um Stalin eine taktische Wende in ihrer Außenpolitik und orientierte seit Ende 1933 auf die Schaffung eines Systems der kollektiven Sicherheit, das ohne Partner im bürgerlichen Lager nicht denkbar war. Zeitgleich vollzogen sich in verschiedenen Ländern Europas grundsätzliche Entwicklungen in Richtung einer neuen Einheits- und Volksfrontpolitik gegenüber der Sozialdemokratie und anderen antifaschistischen Kräften, die für die übrigen Mitgliedsparteien der KI nicht ohne Konsequenzen bleiben konnten. Besonderes Gewicht hatten dabei die Geschehnisse in Frankreich, wo der Kampf um die Volksfront im besten Sinne eine Bewegung von unten war.</p>
<p>Folgerichtig hieß es im Referat Georgi Dimitroffs auf dem VII. Weltkongress: »Bei der Mobilisierung der werktätigen Massen zum Kampf gegen den Faschismus ist die Schaffung einer breiten antifaschistischen Volksfront auf der Grundlage der proletarischen Einheitsfront eine besonders wichtige Aufgabe. Der Erfolg des gesamten Kampfes des Proletariats ist eng verbunden mit der Herstellung des Kampfbündnisses des Proletariats mit der werktätigen Bauernschaft und der Hauptmasse des städtischen Kleinbürgertums, das die Mehrheit der Bevölkerung sogar in den industriell entwickelten Ländern bildet.«<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/mit-der-volksfront-gegen-den-faschismus-1/#_ftn3" target="_blank" name="_ftnref3" rel="noreferrer">[3]</a></p>
<p>Doch diese Formulierung machte auch deutlich, dass es dem VII. Weltkongress nicht gelang, ein wirklich tiefgehendes Verständnis des besonderen Charakters des Faschismus als Herrschaftsform des Kapitals zu entwickeln.</p>
<p>Die von Georgi Dimitroff auf dem VII. Weltkongress zitierte »klassische« Definition des Faschismus, die bereits während der 13. Erweiterten Tagung des EKKI im Dezember 1933 formuliert worden war, war wegen ihrer dogmatischen Verengung nicht geeignet, die notwendige theoretische Grundlage für eine Volksfrontpolitik zu liefern, die tatsächlich auf die größtmögliche gesellschaftliche Breite zielte.</p>
<p>Die Feststellung »Der Faschismus an der Macht [... ist ...] die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.«<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/mit-der-volksfront-gegen-den-faschismus-1/#_ftn4" target="_blank" name="_ftnref4" rel="noreferrer">[4]</a>&nbsp;präzisierte zwar den zuvor nur allgemein benannten Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Faschismus, in dem nun zwischen Kapital und Finanzkapital unterschieden und auch innerhalb des Finanzkapitals differenziert wurde.<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/mit-der-volksfront-gegen-den-faschismus-1/#_ftn5" target="_blank" name="_ftnref5" rel="noreferrer">[5]</a>&nbsp;Und sie brachte klar zum Ausdruck, dass der Faschismus keine Herrschaftsform war, die »über den Klassen« stand und sich daher gleichermaßen gegen Proletariat und Bourgeoisie richtete. Doch behielt auch die »Dimitroff-Formel« die mechanische Gleichsetzung von ökonomischer und politischer Macht bei. In dem sie implizit jede Form der Machtausübung des Kapitals zu einer »Diktatur« erklärte, war sie letzten Endes nicht geeignet, die schon »traditionelle« Ablehnung der bürgerlichen Demokratie durch die kommunistische Bewegung zu überwinden, obwohl Dimitroff in seiner Rede vor dem VII. Weltkongress ausdrücklich feststellte, dass die Kommunisten zwar »Anhänger der Sowjetdemokratie, [also] der Demokratie der Werktätigen« seien, trotzdem aber in der Pflicht stünden, »in den kapitalistischen Ländern jeden Fußbreit der bürgerlich-demokratischen Freiheiten [zu verteidigen], die der Faschismus und die bürgerliche Reaktion angreifen [...], weil das die Interessen des Klassenkampfes des Proletariats verlangen.«<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/mit-der-volksfront-gegen-den-faschismus-1/#_ftn6" target="_blank" name="_ftnref6" rel="noreferrer">[6]</a></p>
<p>Trotz aller Unzulänglichkeiten bedeuteten die in den Dokumenten des VII. Weltkongresses niedergelegten Erkenntnisse über Theorie und Praxis des Faschismus einen bedeutenden Fortschritt, der sich unmittelbar in der neuen, für die von Moskau gesteuerte kommunistische Bewegung nunmehr verbindlichen Volksfrontpolitik widerspiegelte. In Frankreich, dem republikanischen Spanien und in Chile trug diese neue Politik zeitweise Früchte. Auch innerhalb der deutschen antifaschistischen Emigration gab es mit dem »Lutetia«-Kreis um Heinrich Mann und dem »Appell an alle Menschen guten Willens« vom Februar 1936 eine bedeutende, von den Moskauer Beschlüssen inspirierte Initiative.<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/mit-der-volksfront-gegen-den-faschismus-1/#_ftn7" target="_blank" name="_ftnref7" rel="noreferrer">[7]</a></p>
<p>Der VII. Weltkongress und sein Bekenntnis zur Volksfrontpolitik stellten den letzten Versuch dar, eine neue zeitgemäße Strategie und Taktik der internationalen kommunistischen Bewegung zu entwickeln. Er verschaffte der Kommunistischen Internationale einen Aufschub von wenigen Monaten, bevor die Agonie der »Weltpartei« einsetzte. Denn die Moskauer Prozesse der Jahre 1936 bis 1938 entzogen der Volksfrontpolitik die notwendige Basis. Der sogenannte Hitler-Stalin-Pakt vom Spätsommer 1939 versetzte ihr den Todesstoß. Damit wurde das Ende der Kommunistischen Internationale durch die von Stalin&nbsp;verfügte »Selbstauflösung« im Sommer 1943 unvermeidlich.</p>
<p>Doch die Erkenntnis, dass der Kampf gegen alle Formen des Faschismus die Schaffung breitester Bündnisse unter Einschluss aller willigen Menschen erfordert, hat die Jahrzehnte überdauert und ist aktueller denn je.</p>
<p><em>Diese Erklärung wurde von Dr. Ronald Friedmann erarbeitet, von der Historischen Kommission am 5. Juli 2025 diskutiert und vom Sprecherrat am 14. Juli 2025 bestätigt.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><a name="_ftn1">[1]</a>&nbsp;Pierre Frank, Geschichte der Kommunistischen Internationale (1919-1943), Band 2, ISP-Verlag, Frankfurt am Main 1979, S. 596.</p>
<p><a name="_ftn2">[2]</a>&nbsp;Resolution des EKKI zum Referat des Genossen Heckert, Moskau, 1. April 1933, in: RGASPI (Komintern), Fonds 495, Bestand 2, Akte 203, Blatt 107-112, hier: Blatt 110.</p>
<p><a name="_ftn3">[3]</a>&nbsp;Georgi Dimitroff, Die Offensive des Faschismus und die Aufgaben der Kommunistischen Internationale. Bericht auf dem VII. Weltkongreß der Kommunistischen Internationale (2. August 1935), in: Die Kommunistische Internationale. Auswahl von Dokumenten und Reden vom VI. Weltkongreß bis zur Auflösung der Kommunistischen Internationale (1928-1943), Parteihochschule »Karl Marx« bei ZK der SED, Berlin (DDR) 1956, S. 358-433, hier: S. 384.</p>
<p><a name="_ftn4">[4]</a>&nbsp;Ebenda, S. 359.</p>
<p><a name="_ftn5">[5]</a>&nbsp;Vgl. dazu auch: Manfred Weißbecker, Eine Warnung vor Denkfaulheit. Die »Dimitroff-Formel« – Fakten und Legenden über den Versuch einer Faschismus-Definition, in: neues deutschland, Berlin, 7. August 2010.</p>
<p><a name="_ftn6">[6]</a>&nbsp;Georgi Dimitroff, a.a.O., S. 379 f.</p>
<p><a name="_ftn7">[7]</a>&nbsp;Es war in erster Linie dem Wirken von Willi Münzenberg zu verdanken, dass das erste Treffen von 118 Repräsentanten der deutschen antifaschistischen Emigration im Pariser Hotel »Lutetia« im Februar 1936 überhaupt zustande kam.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367448</guid>
                <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 10:33:44 +0200</pubDate>
                <title>Die Menschen jetzt bei den Energiekosten entlasten!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-menschen-jetzt-bei-den-energiekosten-entlasten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Umweltbundesamt bewertet den Emissionshandel zur Begrenzung von klimaschädlichen Treibhausgasen als Erfolg. Doch der Handel macht das Leben für die Menschen teurer, deshalb fordert Jan van Aken, der Vorsitzende der Linken, einen sozialen Energiezuschuss, um die Mehrheit bei den steigenden Energiepreisen zu entlasten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der europäische Emissionshandel ist auch gut für das Klima in Deutschland, aber schlecht für den Geldbeutel der hart arbeitenden Menschen. Deshalb fordern wir als Linke einen Energiezuschuss von jährlich 320 Euro pro Person. Der soziale Energiezuschuss entlastet ganz gezielt die Menschen, die jetzt schon kaum über die Runden kommen - und zwar in der Höhe der CO₂-Preis-Einnahmen. Die Menschen hier in unserem Land haben einen sozialen Ausgleich für steigende Spritpreise und Heizkosten verdient.&nbsp;</p>
<p>Der Kampf gegen den Klimawandel extrem wichtig. Er darf nur nicht einseitig auf Kosten der Menschen gehen, die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Die Bundesregierung muss jetzt liefern. Das versprochene Klimageld wird den Menschen vorenthalten, zudem werden nur die Konzerne bei der Stromsteuer entlastet. Wer so eine Politik gegen die Mehrheit macht, darf sich nicht wundern, wenn viele Menschen den Klimaschutz als Belastung sehen und nicht als Chance, die Katastrophe zu verhindern. Deshalb ist ein sozialer Ausgleich für die steigenden Energiekosten auch ein Beitrag zum Klimaschutz.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367357</guid>
                <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 15:17:29 +0200</pubDate>
                <title>Mietpreis-Limit beim Bürgergeld: Symptombekämpfung statt Ursachenlösung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mietpreis-limit-beim-buergergeld-symptombekaempfung-statt-ursachenloesung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Ein Mietpreis-Limit beim Bürgergeld würde nicht die Wurzel des Problems bekämpfen. Wir fordern daher eine umfassende Reform des Wohnungsmarktes, die insbesondere den sozialen Wohnungsbau stärkt, wirksame Mietbegrenzungen einführt und die öffentliche Kontrolle ausweitet. Ziel muss es sein, spekulativen Umgang mit Wohnraum zu unterbinden und bezahlbares Wohnen als Grundrecht für alle Menschen zu sichern&quot;, erklärt Sahra Mirow, Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz, wonach er sich für spürbare Kürzungen bei der Übernahme von Wohnkosten für Beziehende von Bürgergeld ausgesprochen hat. Mirow weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir lehnen es ab, die Gewinnmargen von Immobilienkonzernen durch staatliche Leistungen in die Höhe zu treiben. Solange es also zu wenige Sozialwohnungen gibt - Tendenz weiter abnehmend - um alle Haushalte mit dem Anspruch auf eine Sozialwohnung zu versorgen, und solange steigende Mieten noch immer ein Armutsrisiko darstellen, müssen alle Berechtigten Anspruch auf ausreichendes Wohngeld sowie auf die Übernahme der Kosten der Unterkunft (KdU) haben. Der Wohngeldanspruch muss dabei die realen Wohnkosten abbilden. Für Die Linke gilt grundsätzlich: kein Miethaushalt in diesem Land darf mehr als 30 Prozent des Nettoeinkommens für die Bruttowarmmiete aufwenden müssen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 15:26:48 +0200</pubDate>
                <title>Solidarität mit Ayman Odeh</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/solidaritaet-mit-ayman-odeh/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum heutigen Beschluss des zentralen Ausschusses der israelischen Knesset den Ausschluss des Vorsitzenden der Hadash-Ta&#039;al Fraktion und langjährigen palästinensisch-israelischen Knesset-Abgeordneten Ayman Odeh aus dem Parlament zu empfehlen, sagt Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Ayman Odeh ist seit langem eine der wichtigen Stimmen in der israelischen Politik, die sich für eine Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern und eine Zwei-Staaten-Lösung einsetzt. Das mag für die extrem rechte Israelische Regierung unbequem sein, es ist aber das Gegenteil von der angeblichen ‚Unterstützung des Terrorismus‘, die ihm jetzt vorgeworfen wird. Unliebsame Abgeordnete unter Vorwänden abzustrafen ist eigentlich ein Kennzeichen autoritärer Systeme.</p>
<p>In einer Zeit, in der zahlreiche israelische Kabinettsmitglieder offen und ungestraft zu genozidalen Handlungen gegen Palästinensern aufrufen, ist ein Ausschlussverfahren gegen Ayman Odeh besonders grotesk. Nun geht der Fall ins Plenum der Knesset, dort sind 90 von 120 Abgeordnetenstimmen nötig, um den Ausschluss zu vollziehen.&nbsp;</p>
<p>Parlamentarier müssen für die Rechte anderer Abgeordneter in aller Welt eintreten. In Israel droht der Demokratie gerade großer Schaden. Wir stehen solidarisch an der Seite Ayman Odehs und all derjenigen Stimmen, die sich in Israel inmitten einer kriegstreibenden Logik für eine friedliche Lösung der Situation in Israel und Palästina einsetzen!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-367188</guid>
                <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 13:49:42 +0200</pubDate>
                <title>Brutalität gegen Geflüchtete rückt von den Außengrenzen ins Zentrum der EU</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/brutalitaet-gegen-gefluechtete-rueckt-von-den-aussengrenzen-ins-zentrum-der-eu/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Was aktuell an der deutsch-polnischen Grenze stattfindet, ist eine Eskalation der autoritär-nationalistischen Entwicklung in der EU. Am stärksten leiden darunter Asylsuchende, denen der Zugang zu Schutz verwehrt wird. Schon jetzt gibt es Berichte, dass Geflüchtete unwürdig zwischen Grenzkontrollstellen auf deutscher und polnischer Seite hin- und hergeschoben werden. Involviert sind nicht nur Grenzbeamte, sondern darüber hinaus rechte Bürgerwehren, die Jagd auf Schutzsuchende machen. Die Brutalität, die wir in den letzten Jahren von den Außengrenzen – etwa von der polnisch-belarussischen Grenze – kannten, rückt jetzt ins Zentrum der EU“, erklärt Clara Bünger, innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Situation an der deutsch-polnischen Grenze. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Ausgelöst wurde die aktuelle Eskalation durch die unverantwortliche Grenzen-dicht-Politik von Innenminister Dobrindt, die Chaos, Unrecht und einen gefährlichen Dominoeffekt produziert hat. Es gibt nur einen Ausweg: Die Bundesregierung muss den Rechtsbruch beenden und die rechtswidrigen Kontrollen und Zurückweisungen an den deutschen Grenzen umgehend aufheben.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-367187</guid>
                <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 13:43:29 +0200</pubDate>
                <title>Ungenügender Hitzeschutz in deutschen Betrieben – Hitzeschäden auf Rekordniveau!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ungenuegender-hitzeschutz-in-deutschen-betrieben-hitzeschaeden-auf-rekordniveau/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von Hitze sind auf einem Rekordhoch. Noch nie sind so viele arbeitende Menschen in Deutschland an Hitzeerschöpfung und Sonnenstich am Arbeitsplatz erkrankt wie 2023 (aktuelle verfügbare Daten). Die Tendenz zeigt deutlich nach oben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Cem Ince, Sprecher für Mitbestimmung und gewerkschaftliche Kämpfe der Fraktion die Linke im Bundestag, kommentiert die Zahlen wie folgt:&nbsp;<em>„Die Zahlen sind erschreckend. Es wird höchste Zeit, dass die Bundesregierung handelt. Hitzeschäden am Arbeitsplatz können verhindert werden. Arbeitgeber müssen ihre Beschäftigten schützen. Es braucht eine Reform der Arbeitsstättenverordnung. Konkrete Hitzeschutzmaßnahmen müssen verpflichtend gemacht werden. Wird die Hitze am Arbeitsplatz zur Belastung, muss es ein Recht auf verkürzte Arbeitszeiten bei vollem Lohnausgleich geben.“</em></p>
<p>Mit&nbsp;<strong>92.722 Arbeitsunfähigkeitstagen</strong>&nbsp;ist&nbsp;<strong>2023</strong>&nbsp;das Jahr mit der höchsten Anzahl an AU-Tagen aufgrund von Hitze und Sonneneinstrahlung bisher. Das waren 21.552 AU-Tage und damit&nbsp;<strong>23 Prozent mehr als im Vorjahr</strong>. Auch gegenüber den bisher höchsten Werten im Jahr 2018 wurden 2023 11.298 zusätzliche AU-Tage erfasst, was einer&nbsp;<strong>Steigerung von 12 Prozent</strong>&nbsp;entspricht. Männern sind von Hitze und Sonneneinstrahlung stärker betroffen als Frauen.&nbsp;<strong>29.577 AU-Tage</strong>&nbsp;entfielen auf Frauen,&nbsp;<strong>63.145 AU-Tage</strong>&nbsp;und damit fast doppelt so viel auf Männer.Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von Hitze und Sonnenlicht umfassen laut ICD-Code unter anderem folgende Schäden: Hitzschlag, Sonnenstich, Hitzesynkope, Hitzekrampf, Hitzeerschöpfung, Hitzeermüdung sowie Hitzödeme.</p>
<p>Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) verpflichtet den Arbeitgeber im Anhang 3.5 dazu eine „gesundheitlich zuträgliche Raumtemperatur“ zu gewährleisten. Konkrete Maßnahmen und Temperaturschwellenwerte finden sich in technischen Regel ASR A3.5. Diese ist jedoch nicht verpflichtend, sondern entfaltet lediglich eine so genannte Vermutungswirkung. Sie wurde zuletzt im März 2022 ergänzt.</p><table cellspacing="0" class="table" style="border-collapse:collapse; width:684px"> 	<tbody> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:1px solid black; height:11px; vertical-align:top; width:298px"><p>Jahr</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:1px solid black; height:11px; vertical-align:top; width:299px"><p>AU-Tage (alle AN)</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:298px"><p>2015</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:299px"><p>51.656</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:298px"><p>2016</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:299px"><p>35.008</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:298px"><p>2017</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:299px"><p>40.492</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:298px"><p>2018</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:299px"><p>81.424</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:298px"><p>2019</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:299px"><p>73.941</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:298px"><p>2020</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:299px"><p>40.433</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:298px"><p>2021</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:299px"><p>32.356</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:298px"><p>2022</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:299px"><p>71.170</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:298px"><p>2023</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:11px; vertical-align:top; width:299px"><p>92.722</p></td> 		</tr> 	</tbody> </table>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-367185</guid>
                <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 12:14:15 +0200</pubDate>
                <title>EU-Klimapolitik mit CO2-Zertifikaten: Einladung zum Betrug</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/eu-klimapolitik-mit-co2-zertifikaten-einladung-zum-betrug/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Bundesregierung und die EU-Kommission werden die jeweiligen Klimaziele für 2040 laut den Berechnungen krachend reißen, wenn man nicht in Berlin und Brüssel endlich die Reduktion der Treibhausgase mit ambitionierten Maßnahmen anpackt&quot;, erklärt Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke, anlässlich der heutigen Kommissions-Entscheidung, wonach zukünftig bis zu drei Prozent der Treibhausgas-Reduktionen über CO2-Zertifikate erreicht werden sollen. Fahl weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Während Wirtschafts- und Energieministerin Reiche die Klimaschutzziele bei jeder Gelegenheit offen in Frage stellt, hat man in Brüssel eine andere Strategie gewählt: Man mogelt sich mit dubiosen CO2-Zertifikaten durch, um einen Teil der Treibhausgasemissionen nur auf dem Papier zu verringern.</p>
<p>Diese Zertifikate, die bereits in Deutschland akzeptiert sind, werden für Projekte in Ländern außerhalb der EU ausgestellt, wenn diese der Treibhausgasreduktion dienen. Auf dem Papier lesen sich diese Projekte wie etwa Aufforstungen, Solarparks oder auch die Vergabe von energieeffizienteren Herden zum Kochen ganz wunderbar. Sie entpuppen sich aber bei Kontrollen auffallend oft als Luftnummern, was auch das Bundesumweltamt bestätigt. Satt diesen Irrweg schleunigst zu beenden, hat die Bundesregierung offensichtlich in Brüssel lobbyiert. So soll das System nun auf die EU-Ebene ausgedehnt werden, um sich dort die Klima-Bilanz schönzurechnen. Das sind gleichermaßen Luftbuchungen wie Einladungen zum Betrug.</p>
<p>Stattdessen muss die Bundesregierung ein Sofort-Programm zum Klimaschutz auflegen. Es braucht endlich ein Klimageld, damit sich die Menschen nicht nur über den CO2-Preis abgezockt fühlen. Zudem muss die Stromsteuer für Privathaushalte gesenkt werden. Mittel- und langfristig sind viele weitere Maßnahmen anzupacken, für die Die Linke längst Strategien und Konzepte vorgelegt hat."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-367184</guid>
                <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 12:11:06 +0200</pubDate>
                <title>Totales Versagen bei der Deutschen Bahn</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/totales-versagen-bei-der-deutschen-bahn/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Woche für Woche eine neue Horrornachricht für die Fahrgäste der Deutschen Bahn, das hält man bei bestem Willen nicht mehr aus“, kommentiert Luigi Pantisano, stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher für Bahn und ÖPNV der Fraktion Die Linke, Äußerungen des EVG-Vorsitzenden Martin Burkert, Bahnkunden müssten sich noch in diesem Jahr auf eine deutliche Preiserhöhung einstellen. Pantisano weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Ticketpreissteigerungen von mehr als zehn Prozent werden sich viele Menschen in diesem Land nicht mehr leisten können. Verkehrsminister Schnieder muss jetzt&nbsp;Verantwortung übernehmen und den DB-Vorstand an den Tisch holen, um den nächsten großen Fehler abzuwenden.<br> <br> Die Linke fordert die Senkung der Trassenpreise, dies muss schnellstmöglich im Ausschuss entschieden werden. Grundlegend braucht der Staat volle Kontrolle über die DB. Das bedeutet die Überführung der AG in eine echte Bürgerbahn, die keine Gewinne auf dem Rücken der Fahrgäste mehr einfahren muss. Nur so kann eine zuverlässige und klimafreundliche Bahn für Fahrgäste und Mitarbeiter:innen gesichert werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367183</guid>
                <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 12:05:34 +0200</pubDate>
                <title>Will SPD bei Maskenaffäre Teil von Aufklärung oder Verschleierung sein?</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/will-spd-bei-maskenaffaere-teil-von-aufklaerung-oder-verschleierung-sein/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nach den jüngsten Wortmeldungen von Jens Spahn und vor dem Auftritt von Margaretha Sudhof im Haushaltsausschuss in dieser Woche erklärt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Jens Spahn hat öffentliche Mittel verschwendet und die Menschen in diesem Land Milliarden gekostet. Gegen den Rat anderer Ministerien und seiner eigenen Mitarbeitenden hat er Verträge abgeschlossen, die keinen gesundheitspolitischen Nutzen hatten – und die bis heute enorme Kosten verursachen. Es ist obszön, dass die Menschen in diesem Land den Gürtel enger schnallen sollen, aber einer wie Spahn mit dieser Nummer durchkommt.&nbsp;</p>
<p>Statt Schmutz auf andere zu werfen, sollte er endlich die Verantwortung für seine Verfehlungen übernehmen. Warum sollte jemand, der so fahrlässig gehandelt hat, erneut ein hohes politisches Amt übernehmen? Es bleibt dabei: Jens Spahn sollte die Konsequenzen ziehen und von seinen Posten zurücktreten.</p>
<p>Doch Spahn klebt an der Macht und die CDU schützt ihn weiter. Gesundheitsministerin Warken ließ gar belastende Stellen im Sudhof-Bericht schwärzen, statt für Aufklärung zu sorgen. Umso wichtiger ist es, dass der Bundestag an der Aufklärung festhält. Dass sich Margaretha Sudhof morgen den Fragen des Haushaltsausschusses stellt, obwohl sie dazu nicht verpflichtet wäre, zeigt ihre Integrität und ihren Willen, zur Aufklärung beizutragen. Wenn sich neun Sozialdemokratinnen oder Sozialdemokraten finden, die ein ähnliches Rückgrat zeigen wie ihre Parteikollegin Sudhof, könnte ein Untersuchungsausschuss endlich für echte Transparenz sorgen.&nbsp;</p>
<p>Die SPD muss sich entscheiden, ob sie bei der Maskenaffäre Teil der Aufklärung oder Teil der Verschleierung sein will: Stellt sie sich hinter die CDU und hilft Jens Spahn, die Vorwürfe auszusitzen? Oder setzt sie sich dafür ein, dass die Menschen endlich die Wahrheit darüber erfahren, was mit ihren Steuergeldern geschehen ist und wer davon profitiert hat?“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367182</guid>
                <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 12:02:29 +0200</pubDate>
                <title>Stromsteuer-Theater beenden - Mehrheit endlich entlasten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/stromsteuer-theater-beenden-mehrheit-endlich-entlasten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Theater, das die CDU mit der Stromsteuer aufführt, ist eine Beleidigung für die hart arbeitenden Menschen. Erst vereinbart die CDU mit der SPD eine einseitige Entlastung der Konzerne, dann fällt sie der SPD in den Rücken und bietet öffentlich an, eine Entlastung der Privathaushalte gegen Kürzungen beim Bürgergeld zu tauschen und schließlich einigt sie sich mit der SPD auf Entlastung bei der Stromsteuer, wenn mal Geld da ist.</p>
<p>Entlastung nach Kassenlage heißt Entlastung am St. Nimmerleinstag. Geld ist für das da, was politisch gewollt ist. Von der Regierung gewollt sind offensichtlich Unternehmensgeschenke und Waffen, nicht die Entlastung der Mehrheit. Das ist ein Konjukturprogramm für Frust und Rechtsruck.</p>
<p>Die Bundesregierung muss endlich für eine spürbare Entlastung der Mehrheit sorgen, statt das Geld den Konzernen in den Rachen zu werfen. Das bedeutet etwa die Senkung der Stromsteuer, die Streichung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel und die Einführung eines Mietendeckels.&nbsp;</p>
<p>Das kann und muss auch wirklich unter dem Strich eine Entlastung sein. Es ist ein falsches Spiel hier mit dem Bürgergeld die Armen gegen die Ärmsten auszuspielen.&nbsp;</p>
<p>Die Finanzierung erledigt sich zum Teil schon, wenn man die Steuergeschenke, die am Ende ohnehineh nur in den Aktiendepots der Vermögenden landen, streicht. Außerdem ist die Einführung einer Vermögenssteuer überfällig."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-367021</guid>
                <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 10:36:00 +0200</pubDate>
                <title>Armut per Beschluss – Die Mindestlohnkommission lässt Millionen Beschäftigte im Stich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/armut-per-beschluss-die-mindestlohnkommission-laesst-millionen-beschaeftigte-im-stich/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Entscheidung der Mindestlohnkommission ist eine bodenlose Respektlosigkeit gegenüber harter Arbeit. Trotz Vollzeitbeschäftigung werden Millionen Menschen weiterhin unterhalb der Armutsgrenze leben. Das Signal ist klar: Arbeit soll sich lohnen - für Arbeitgeber mehr, für Arbeitnehmer weniger. Von Arbeitsministerin Bärbel Bas, die sich heute an die Spitze der SPD wählen lassen möchte – einer Partei, die im Wahlkampf noch mit einem Mindestlohn von 15 Euro geworben hatte – fordern wir sofort eine politische Lösung“, erklären Cem Ince, Sprecher für Mindestlohn und Mitbestimmung, und Anne Zerr, Sprecherin für Mindestlohn und Arbeitszeitpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Beschluss der Mindestlohnkommission zur Anhebung des Mindestlohns auf 13,90 Euro zum 1. Januar 2026 und 14,60 Euro zum 1. Januar 2027.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Anne Zerr: „Trotz rasant steigender Mieten, Lebensmittelpreise und Energiekosten hat die Kommission heute eine Mindestlohnerhöhung beschlossen, die hinter den Anforderungen der EU zurückbleibt. Statt eine angemessene Lohnuntergrenze zu schaffen, stellt der Mindestlohn einen politisch legitimierten Armutslohn dar – darunter leiden Millionen Beschäftigte, besonders in den Branchen Pflege, Handel, Gastronomie und Logistik.“</p>
<p>Cem Ince: „Der heutige Beschluss offenbart erneut das grundlegende Defizit der Mindestlohnkommission: Nicht Arbeiterinnen und Arbeiter, sondern die Profite der Unternehmen werden geschützt. Das Leben von Millionen ist betroffen – doch entschieden wird hinter verschlossenen Türen, fernab demokratischer Kontrolle. Damit muss Schluss sein. Der Mindestlohn muss sofort auf 15 Euro und ab 2026 auf 16 Euro steigen und das gesamte System der Mindestlohnfindung gehört auf den Prüfstand. An erster Stelle muss der Schutz vor Armut stehen. Eine gesetzlich verankerte Lohnuntergrenze, die den Mindestlohn auf mindestens 60 Prozent des mittleren Einkommens festlegt, ist das absolute Minimum.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367020</guid>
                <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 10:33:07 +0200</pubDate>
                <title>Der Linken wird Platz im Kontrollgremium verweigert</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-linken-wird-platz-im-kontrollgremium-verweigert-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Union hat aus der Wahl zu diesem wichtigen Gremium ein partei- und personalpolitisches Machtspiel gemacht. CSU und CDU haben nicht nur vorab eine über Parteigrenzen hinweg anerkannte und beliebte Politikerin öffentlich diskreditiert, sondern mit der Entscheidung heute einem Teil der demokratischen Opposition ihren wichtigen und ihr zustehenden Platz im Kontrollgremium verweigert. Dieser Umgang ist unter demokratischen Parteien und dem Gremium gegenüber unwürdig&quot;, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Heidi Reichinnek wurde von unserer Fraktion aufgrund ihrer Erfahrung und ihres Einsatzes für die Demokratie nominiert. Der Union waren die Stimmen der Linken recht, als sie Friedrich Merz den zweiten Wahlgang ermöglichten. Der Fraktionsvorsitzenden nun die Eignung für das PKGr abzusprechen, ist schlicht dreist. Ihre Kapitalismuskritik als verfassungsfeindlich zu diffamieren, lässt hingegen die Frage aufkommen, ob denn die Union selbst den Inhalt des Grundgesetzes kennt, denn dieses schreibt ausdrücklich keine Festlegung auf den Kapitalismus vor. Was es schützt und wofür sich Die Linke immer einsetzt, ist der demokratische Rechtsstaat und zu dem gehören parlamentarische Kontrollgremien wie das PKGr. Wie die Union sich zukünftig Zwei-Drittel-Mehrheiten ohne Die Linke beschaffen will, ist fraglich - denn was dafür im Parlament abseits von Grünen und Linken übrig bliebe, ist weder demokratisch noch steht es auf dem Boden des Grundgesetzes."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367019</guid>
                <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 10:30:04 +0200</pubDate>
                <title>Antifaschistischer Widerstand gegen Compact bleibt notwendig</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/antifaschistischer-widerstand-gegen-compact-bleibt-notwendig-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur heutigen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, das Compact-Verbot aufzuheben, erklärt Clara Bünger, innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Gerichtsurteil ändert nichts daran, dass Compact ein zentraler Akteur der extremen Rechten ist. Compact trägt maßgeblich zur Vernetzung verschiedener Strömungen bei, betreibt aktive Unterstützung der AfD und verbreitet menschenfeindliche, rassistische Propaganda. Außerdem flankiert Compact ideologisch rechte Umsturzphantasien. Aus diesen Gründen wird Compact auch künftig mit entschlossenem antifaschistischem Widerstand konfrontiert sein.“</p>
<p><strong>Ferat Koçak, Sprecher für antifaschistische Politik, ergänzt:</strong></p>
<p>„Compact ist das wichtigste antisemitische Organ in der Geschichte der Bundesrepublik. Es gibt keine Zeitschrift, die gleichzeitig so reichweitenstark und antisemitisch ist wie Compact. Dass dieser Aspekt in der Debatte so gut wie untergeht, ist bezeichnend.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-366997</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 16:06:51 +0200</pubDate>
                <title>Bus und Bahn müssen bezahlbar bleiben! 9-Euro-Ticket statt Dienstwagenprivileg</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bus-und-bahn-muessen-bezahlbar-bleiben-9-euro-ticket-statt-dienstwagenprivileg/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der Verhandlungen um die Zukunft des Deutschland-Tickets fordert Jan van Aken, der Vorsitzende der Partei Die Linke, die Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Geschacher um die Zukunft des Deutschlandtickets geht am Thema vorbei. Schon jetzt ist das Ticket für viele Menschen zu teuer. Deshalb muss aus dem Deutschlandticket wieder ein 9-Euro-Ticket werden. Um das Ticket dauerhaft bei 9 Euro zu halten, brauchen wir etwa 8 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich. Allein das klimaschädliche Dienstwagenprivileg kostet uns mehr als 6 Milliarden Euro pro Jahr. Wenn wir das streichen, haben wir das 9-Euro-Ticket schon fast finanziert.</p>
<p>Die Zugangshürden zum ÖPNV müssen so niedrig wie möglich sein, damit Bus und Bahn für alle eine Alternative sind. Wenn der Preis stimmt, steigen viele um. Das haben wir im Sommer 2022 gesehen, als das 9-Euro-Ticket für alle galt. Die Bundesregierung darf sich hier nicht verstecken. Wer einfach so beschließt, dass die Rüstungsausgaben auf mehr als 150 Milliarden Euro steigen sollen, der kann mir nicht erzählen, dass wir uns kein bezahlbares ÖPNV-Ticket leisten können. Der Bund ist hier in der Pflicht, denn er hat die Mittel, um das Ticket für alle bezahlbar zu machen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 16:02:49 +0200</pubDate>
                <title>Ein Mindestlohn unter EU-Minimum ist ein Armutszeugnis</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ein-mindestlohn-unter-eu-minimum-ist-ein-armutszeugnis/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Entscheidung der Mindestlohnkommission, einen Mindestlohn von 14,60 zu empfehlen, sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dass die Mindestlohnkommission daran scheitert, den Mindestlohn auf das europäische Mindestmaß anzuheben, ist ein Armutszeugnis. Die hart arbeitenden Menschen würden besser damit fahren, wenn der Gesetzgeber schlicht EU-Recht umsetzen würde. Die SPD verkauft hier den Mindestlohn für den Koalitionsfrieden. Sozialdemokraten, die das hinnehmen, haben sich selbst aufgegeben. Damit bricht die SPD eines ihrer zentralen Wahlversprechen. Ich bin gespannt, was der heute startende SPD-Bundesparteitag in der Hinsicht bringt.&nbsp;</p>
<p>Wenn diese Mindestlohnkommission wieder einen Sinn haben soll, braucht sie offensichtlich einen Arschtritt des Gesetzgebers. Es wäre vielleicht grundsätzlich besser, wenn man per Gesetz eine automatische Mindest-Anpassung des Mindestlohns festlegen würde. Die Mindestlohnkommission kann dann beraten, was darüber hinaus sinnvoll ist.</p>
<p>Deutschland beschreitet in der EU einen Sonderweg zum Nachteil der Beschäftigten. Mit 14,60 Euro bleibt der Mindestlohn ein Armutslohn. Der Mindestlohn ist eine politische Entscheidung – und die Politik muss endlich handeln. Der Mindestlohn muss sofort per Gesetz auf 15 Euro steigen. Alles andere bedeutet, Armut trotz Arbeit bewusst in Kauf zu nehmen.</p>
<p>Dass der Mindestlohn so deutlich unter dem bleibt, was nötig wäre, ist ein Schlag ins Gesicht aller Menschen, die trotz Arbeit jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Das bedeutet auch, dass weiter aus Einzahlungen in die Sozialversicherungen durch Aufstockung Hungerlöhne quer-finanziert werden. Dieses Ergebnis ist Verrat an den Millionen Menschen im Lande, die täglich für einen Mindestlohn arbeiten gehen."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-366995</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 15:59:58 +0200</pubDate>
                <title>Ehrliche Mietspiegel statt wirkungsloser Mietpreisbremse!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ehrliche-mietspiegel-statt-wirkungsloser-mietpreisbremse/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur vom Bundestag beschlossenen Verlängerung der Mietpreisbremse meint Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Mieten in unserem Land explodieren – daran wird auch die Mietpreisbremse nichts ändern können. Wenn die Bundesregierung sich schon weigert, einfache und wirkungsvolle Lösungen wie den Mietendeckel einzuführen, muss sie wenigstens die Mietpreisbremse scharf stellen. Dafür brauchen wir Mietspiegel, die alle Mieten in der Gegend betrachten und nicht nur die in den letzten Jahren neu abgeschlossenen Mieten. Denn so treiben die steigenden Mieten der jüngsten Zeit die zukünftigen Mieten weiter nach oben. Schluss damit! In den Mietspiegel gehören alle Mieten – nur so ergibt sich ein ehrliches Bild. Außerdem müssen die Ausnahmen für möblierte Wohnung abgeschafft werden. Wenn die Bundesregierung hier nicht handelt, bleibt die Mietpreisbremse auch weiterhin wirkungslos.<br> &nbsp;<br> Statt einer komplizierten Mietpreisbremse mit tausend Schlupflöchern fordern wir einen sofortigen Mietenstopp und einen Mietendeckel, der das Wohnen dauerhaft bezahlbar macht. Das ist einfach, transparent und für alle nachvollziehbar. Wo die Mieten zu hoch sind, müssen sie abgesenkt werden. Basta! Davon würden Millionen Menschen sofort profitieren."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-366994</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 15:47:28 +0200</pubDate>
                <title>Bas kapituliert vor Altersarmut</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bas-kapituliert-vor-altersarmut/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Ankündigung von Bundessozialministerin Bärbel Bas, das Rentenniveau auf 48 Prozent festschreiben zu wollen, sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Bas kapituliert vor der Altersarmut. Anders kann man es nicht beschreiben, wenn sie zu einem Zeitpunkt, an dem fast jeder fünfte Mensch im Rentenbezug armutsgefährdet ist, den Status Quo festschreiben will. 48 Prozent Rentenniveau bedeutet Altersarmut für Millionen Menschen. Die meisten davon haben ein Leben lang hart gearbeitet. Entweder wurden sie mit Hungerlöhnen abgespeist, oder sie haben ganz ohne Entlohnung Kinder großgezogen, Angehörige gepflegt und all die anderen Dinge getan, für die es warme Worte, aber kaum Rentenpunkte gibt. Altersarmut ist der Dank für lebenslangen Einsatz von Millionen Menschen.&nbsp;</p>
<p>Die staatliche Rente ist die Absicherung im Alter für die arbeitende Mehrheit. Spitzenverdiener und Vermögende können sich privat absichern, aber wer jeden Euro zwei Mal umdrehen muss, hat auch kein Geld für Extra-Renten.&nbsp;</p>
<p>Die Linke fordert, das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent anzuheben. Beamte, Politiker*innen und Selbstständige wollen wir in die gesetzliche Rentenversicherung aufnehmen. Die Beitragsbemessungsgrenze muss angehoben werden. Die Riesterrente soll zurück in die gesetzliche Rente überführt werden. Und denjenigen, für die es am Ende nicht reicht, soll mit einer solidarischen Mindestrente von 1.400 ein Leben oberhalb der Armutsgrenze garantiert werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366993</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 15:43:47 +0200</pubDate>
                <title>NATO läutet Zeitalter der Hochrüstung ein</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nato-laeutet-zeitalter-der-hochruestung-ein/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Schreiben von NATO-Generalsekretär Mark Rutte an Donald Trump und die Einigung der NATO-Staaten auf das Fünf-Prozent-Ziel kommentieren Kathrin Vogler und Wulf Gallert, Vorsitzende der Internationalen Kommission der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Schreiben von NATO-Generalsekretär Mark Rutte an US-Präsident Donald Trump ist beschämend in Form und Inhalt. Das ist nicht die Sprache zwischen zwei gleichberechtigten Demokraten, sondern zwischen einem Untergebenen und seinem Feudalherren. Das sagt alles über das Verhältnis zwischen der Schutzmacht USA und den europäischen NATO-Mitgliedern.&nbsp;<br> In vorauseilendem Gehorsam haben sich die NATO-Mitglieder auf das von Trump geforderte Fünf-Prozent-Ziel verständigt - ohne Rücksicht auf die eigene Haushaltslage. Die zusätzlichen Milliarden für neue Waffen werden nicht nur durch Kredite, sondern auch durch massive Sozialkürzungen hereinkommen. Wir alle müssen die Zeche zahlen für den Rüstungswahnsinn. Von der Marktwirtschaft zur Kriegswirtschaft - das ist das neue Motto der europäischen NATO-Staaten.</p>
<p><br> Trump geht es dabei nicht um die Sicherheit Europas, sondern um die Gewinne seiner Rüstungskonzerne. Europa soll nicht nur Hunderte Milliarden Euro für Waffensysteme auftreiben, sondern diese Waffen in den USA kaufen. Dieser Deal macht nur wenige Großaktionäre reich und uns alle ärmer. Es ist vor allem auch ein Versagen der deutschen Sozialdemokratie, dass dieser Deal zustande kam. Eine hochgerüstete NATO bringt nicht mehr Sicherheit, sondern mehr Kriege und militärische Abenteuer. Schließlich wollen die europäischen NATO-Staaten nun weltweit mitmischen, wenn es um die Sicherung von Interessen und Handelsrouten geht. Ein neues Zeitalter der Hochrüstung hat begonnen und die Bundesregierung marschiert voran."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366992</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 15:39:20 +0200</pubDate>
                <title>Spahn muss zurücktreten!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/spahn-muss-zuruecktreten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur heutigen Befragung von CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn im Haushaltsausschuss des Bundestages meint Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Aus dieser Nummer kommt Jens Spahn nicht mehr raus. Egal, was er heute im Ausschuss behauptet: Die Indizien sprechen gegen ihn und seine halbgaren Ausflüchte. Spahn hat gegen den Rat seiner Experten windige Milliardendeals eingefädelt, die uns alle teuer zu stehen kommen. Wer so leichtfertig unsere Steuergelder aus dem Fenster wirft, darf kein wichtiges politisches Amt mehr ausüben. Wenn Spahn trotzdem bleibt, wird das die Politikverdrossenheit im Lande weiter anheizen. Deshalb sollte er der Demokratie einen letzten Dienst erweisen und noch in dieser Woche als Fraktionschef zurücktreten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 15:36:48 +0200</pubDate>
                <title>Steuergeschenke für Konzerne sind keine Wirtschaftspolitik</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/steuergeschenke-fuer-konzerne-sind-keine-wirtschaftspolitik/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Einigung zwischen Bund und Ländern über den finanziellen Ausgleich für den „Investitionsbooster“ meint Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich begrüße, dass das Geschacher um die Milliarden zwischen Bund und Ländern nun ein Ende hat. So wichtig die Einigung auch ist, so ärgerlich ist der Auslöser: Klingbeil und Merz wollen Konzernen und Aktionären großzügige Steuergeschenke machen. Sie erhoffen sich davon einen Wachstumsschub, doch das wird nicht der Fall sein: Steuersenkungen für Konzerne führen nicht zu mehr Investitionen, sondern zu mehr Geld auf den Konten der Aktionäre und Besitzer. Zugleich haben Länder und Kommunen mit Mindereinnahmen zu kämpfen.</p>
<p>Wenn nun Mittel aus dem Sondervermögen dafür herhalten müssen, um diese Ausfälle zu kompensieren, ist unter dem Strich nichts gewonnen. Die investive Wirkung des Sondervermögens verpufft. Will die Bundesregierung Wachstum, dann muss sie selbst investieren - in Schulen, Schienen, Straßen und Krankenhäuser. Wir müssen jetzt endlich die Schuldenbremse entsorgen, damit wir sorgenfrei in die Zukunft schauen können.</p>
<p>Dass die Steuergeschenke von Union und SPD nicht zu Lasten der Länder und Kommunen gehen, ist Resultat des Drucks, den wir gemeinsam aufgebaut haben. Wir werden der Bundesregierung bei der Ausgestaltung ganz genau auf die Finger schauen und keine Tricks zulassen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366929</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 13:52:15 +0200</pubDate>
                <title>Bundeshaushalt: Investitionen an den Bedürfnissen der Kommunen vorbei</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundeshaushalt-investitionen-an-den-beduerfnissen-der-kommunen-vorbei/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der zweite Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2025 und die Eckwerte bis 2029 offenbaren ein finanzpolitisches Ungleichgewicht zulasten der Kommunen. Während Milliardenbeträge für Rüstung und Sicherheitsinfrastruktur bereitgestellt werden, bleiben Städte und Gemeinden erneut auf strukturellen Herausforderungen sitzen – von Wohnraummangel über kaputte Schulen bis zu überlasteten Sozialdiensten“, erklärt Sascha H. Wagner, Sprecher für Kommunalfinanzen der Fraktion Die Linke im Bundestag. Wagner weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Mit über 150 Milliarden Euro für Verteidigungsausgaben in den kommenden Jahren werden neue Prioritäten gesetzt – aber nicht für das Leben der Menschen vor Ort. Unsere Kommunen brauchen keine Panzer, sondern funktionierende Kitas, Busse und eine bezahlbare Energiewende.</p>
<p>Zwar enthält der Haushalt Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz, doch die Mittel fließen größtenteils zentralisiert über Sondervermögen, bei denen kommunale Mitbestimmung und direkte Förderung häufig fehlen. Zudem zeichnet sich bereits jetzt ab, dass das Sondervermögen Infrastruktur zu einem Taschenspielertrick von Finanzminister Klingbeil verkommt. Das Sondervermögen sollte zusätzliche Investitionsmöglichkeiten schaffen und nicht die Mindereinnahmen der Länder kompensieren, um die Steuererleichterungen für den Merz’schen ‚Investitionsbooster‘ zu subventionieren.</p>
<p>Die kommunale Handlungsfähigkeit muss durch echte Entlastung statt weiterer Sparrunden gestärkt werden. Dazu braucht es verbindliche Investitionszusagen für Kommunen, insbesondere im sozialen Wohnungsbau, der Nahverkehrs- und Bildungsinfrastruktur, sowie eine Umverteilung der Prioritäten – weg von Aufrüstung, hin zu sozialer Daseinsvorsorge. Wenn der Bund Reformen wirklich ernst meint, muss er zuerst die Basis stärken – und das sind unsere Städte, Gemeinden und Landkreise.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366928</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 13:48:59 +0200</pubDate>
                <title>Mindestlohn abhängig vom deutschen Pass?</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mindestlohn-abhaengig-vom-deutschen-pass/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„In äußerst fragwürdiger Geste versucht Herr Rukwied, Arbeitnehmer:innen ohne deutschen Pass für eine Kampagne gegen den Mindestlohn für alle Arbeiter:innen zu benutzen. Leider reiht sich seine Forderung in eine Rechtsverschiebung des Diskurses ein, denn genau das forderte bereits die rechtsextreme AfD im vergangenen Jahr“, erklärt Desiree Becker, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales für die Fraktion Die Linke, zum Vorstoß von Bauernpräsident Joachim Rukwied, Saisonarbeitskräften nur 80 Prozent des Mindestlohns zu zahlen. Becker weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Arbeit von migrantisierten Menschen ist genauso viel Wert wie die Arbeit von Menschen mit einem deutschen Pass. Politisch verkennt seine Forderung völlig die echten Herausforderungen der Landwirtschaft – wie Fachkräftemangel, steigende Produktionskosten und globalen Konkurrenzdruck – und propagiert eine rückwärtsgewandte, gefährliche Lösung, die Lohndumping legitimiert und soziale Spaltung fördert.</p>
<p>Rechtlich steht die Forderung auf tönernen Füßen: Das EU-Recht schützt das Prinzip gleicher Entlohnung am gleichen Arbeitsort, unabhängig von Herkunft, Staatsangehörigkeit oder gewöhnlichem Aufenthalt. Das deutsche Mindestlohngesetz gilt für alle Arbeitnehmer:innen, die in Deutschland arbeiten – ohne Ausnahmen für Saisonarbeitskräfte. Zudem verbietet das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz Diskriminierung aufgrund der ethnischen Herkunft. Eine pauschale Absenkung des Lohns mit Verweis auf einen ‚nicht-deutschen Lebensmittelpunkt‘ käme einer Diskriminierung gleich.</p>
<p>Statt systematisch Menschen auszubeuten und Arbeitsrechte zu untergraben, braucht die Landwirtschaft eine echte Wende: gerechte Löhne, soziale Absicherung, ökologische Nachhaltigkeit und eine Politik, die Menschen schützt – unabhängig davon, wo sie leben oder arbeiten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-366926</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 13:19:05 +0200</pubDate>
                <title>Weltflüchtlingstag: Menschen schützen - nicht Grenzen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/weltfluechtlingstag-menschen-schuetzen-nicht-grenzen-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Mehr als 122 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Die traurige Realität ist: wir haben uns längst an diese absurd hohen Zahlen gewöhnt. Hinter diesen Zahlen stehen jedoch Menschen mit Hoffnungen, Ängsten und dem Recht auf Schutz. Doch anstatt dieses Recht zu verteidigen, setzen Union und SPD seit Jahren auf Abschottung, Abschreckung und populistische Symbolpolitik&quot;, kommentiert Clara Bünger, innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des morgigen Weltflüchtlingstags. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Flucht ist keine Naturgewalt, sie ist die direkte Folge von Kriegen, Ausbeutung, Klimakatastrophen und einer Politik, die lieber die Augen verschließt, als Verantwortung zu übernehmen. Auch Deutschland ist Teil dieses Problems: mit Waffenexporten in Krisenregionen, mit einem ungerechten Handelssystem und einer Flüchtlingspolitik, die Menschen entrechtet, statt ihnen Schutz zu bieten.<br> Von der Bundesregierung fordere ich, dass sie sich dieser Realität stellt. Das bedeutet Investitionen in globale Gerechtigkeit, sichere Fluchtwege und ein funktionierendes Aufnahmesystem. Damit alle Menschen ein Leben in Sicherheit und Würde führen können."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366875</guid>
                <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 16:02:00 +0200</pubDate>
                <title>Bau-Turbo: Keine Lösung für die Wohnungsnot</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bau-turbo-keine-loesung-fuer-die-wohnungsnot/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Wohnungsnot wird durch den sogenannten ‚Bau-Turbo‘ der Bundesregierung nicht gelöst – Neubau ohne Plan könnte diese sogar weiter verschärfen“, erklärt Katalin Gennburg, Sprecherin für Bauen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum sogenannten „Bau-Turbo“ der Bundesregierung. Gennburg weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die angeblichen Kosteneinsparungen halten der Realität nicht stand, wenn die Kommunen am Ende die sozialen Infrastrukturen selbst bauen müssen, weil Investoren durch die Novelle davon befreit werden. Aktuell werden in Deutschland täglich 36 Fußballfelder versiegelt und indem soziale, ökologische und Klimaschutzstandards reduziert werden und der städtebauliche Grundsatz ‚Innen- vor Außenentwicklung‘ aufgegeben wird, wird die Zersiedelung verschärft.</p>
<p>900.000 Wohnungen könnten bundesweit längst gebaut werden, werden aber als genehmigter ‚Bauüberhang‘ liegengelassen. Zudem stellt enormer Leerstand die Kommunen vor riesige Probleme. Dem müsste ordnungs- und planungsrechtlich mit Bauverpflichtungen sowie Umbaugeboten und Abrissverboten begegnet werden. Stattdessen dereguliert die Bundesregierung aber das Baurecht noch weiter, was die Probleme verschärfen wird.</p>
<p>Nicht hinnehmbar ist auch, dass sich die Bundesregierung mit dem Kabinettsbeschluss vom Grundsatz der demokratischen Mitbestimmung in der Stadtplanung verabschiedet und kommunale Parlamente und planende Fachverwaltungen zu bloßen Abnick-Gremien für Investorenwünsche degradiert. Das öffentliche Interesse für Stadtentwicklungsvorhaben wird so leider zur Ausnahme, statt zur Regel.</p>
<p>Neben der Kritik von Verbänden zeigte auch die Anhörung zum Schneller-Bauen-Gesetz in Berlin, dass sich die Expert:innen einhellig gegen solche Gesetzesvorhaben stellen. Jetzt muss dieser Vorschlag der Bundesregierung auf den Prüfstand: Wir fordern eine Expert:innen-Anhörung im Bauausschuss – die Gesetzesnovelle muss sofort gestoppt werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366874</guid>
                <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 15:28:19 +0200</pubDate>
                <title>Bund spart Kommunen kaputt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bund-spart-kommunen-kaputt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der ‚Investitionsbooster‘ ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Bundesregierung die Kommunen finanziell überfordert. Während Unternehmen steuerlich entlastet werden, müssen die Kommunen und Menschen die Zeche zahlen. Ganz konkret fehlen den Kommunen dann 13,5 Milliarden für Schulen, kommunalen Wohnungsbau und den Nahverkehr“, erklären Sascha H. Wagner, Sprecher für Kommunalfinanzen der Fraktion Die Linke, und Sahra Mirow, Sprecherin für Kommunalpolitik, zum heutigen Bund-Länder-Treffen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sascha H. Wagner:</strong>&nbsp;„Auch eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass die steuerlichen Entlastungen für Unternehmen nur einen minimalen Effekt auf das Wirtschaftswachstum haben werden. Demnach wird die deutsche Wirtschaftsleistung durch das Gesetz in den Jahren 2024 bis 2028 nur um insgesamt etwa sieben Milliarden Euro gesteigert – ein Anstieg des jährlichen Wirtschaftswachstums um lediglich 0,05 Prozent. Das Gesetz verpufft weitgehend wirkungslos und begünstigt zudem hauptsächlich große Unternehmen und ihre Eigentümer. Die Bundesregierung ist gefordert, das ‚Investitionssofortprogramm‘ nachzubessern und die Kommunen nicht noch mehr zu belasten. Es kann nicht sein, dass die Kommunen für die Wachstumsstrategie des Bundes bezahlen müssen. Wir brauchen eine faire Verteilung der Lasten, damit die Städte und Gemeinden auch in Zukunft handlungsfähig bleiben.“</p>
<p><strong>Sahra Mirow:</strong>&nbsp;„Der Bund macht hier Politik gegen seine eigenen Kommunen und gegen die Menschen vor Ort. Für kommunalen Wohnungsbau, die Sanierung der Schulen und Klimaschutzmaßnahmen braucht es in Zukunft sehr viel Geld und dieses muss vom Bund kommen. Denn die Kommunen sind der Ort, an dem die Menschen spüren, ob sich etwas im Land verändert. Gerade sieht es aber danach aus, dass die schwarz-rote Regierung nicht für spürbare Verbesserungen im Alltag der Menschen bereit ist. Es muss also ganz einfach heißen: Wer bestellt, bezahlt. Und wer verändern will, muss anpacken.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-366873</guid>
                <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 15:22:52 +0200</pubDate>
                <title>Linke Investitionen: 160 Milliarden pro Jahr in Schulen, Schienen und Straßen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-investitionen-160-milliarden-pro-jahr-in-schulen-schienen-und-strassen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Linke Investitionen: 160 Milliarden pro Jahr in Schulen, Schienen und Straßen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der angebliche Wachstumsbooster für die Wirtschaft wird absehbar keine positiven Effekte für die Wirtschaft herbeiführen: Steuersenkungen führen nicht zu mehr Investitionen, sondern landen in den Taschen der Superreichen. Zugleich lässt die Bundesregierung Länder und Kommunen im Stich, denn ihnen fehlen durch die Steuersenkungen dringend benötigte Einnahmen. Daran ändern auch leicht reformierte Schuldenregeln für die Länder oder Einmalzahlungen nichts, denn der finanzielle Spielraum bleibt viel zu gering. Es macht keinen Sinn, Ländern und Kommunen einmalig Milliarden zu überweisen, wenn man ihnen im Gegenzug die Steuereinnahmen wegnimmt. Das Vorhaben der Bundesregierung ist ein Misswirtschaftsbooster.</p>
<p>Die von der Bundesregierung geplanten 100 Milliarden sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Allein der Investitionsstau in den Kommunen beläuft sich auf fast 200 Milliarden Euro. Der Bund muss dauerhaft helfen und den Ländern und Kommunen Luft zum Atmen verschaffen, indem die Schuldenbremse abgeschafft wird. Gute Schienen und Straßen, bezahlbares Wohnen, moderne Schulen und Krankenhäuser: Wenn wir dafür sorgen wollen, dass unser Land wieder auf die Beine kommt,&nbsp; müssen wir mutig investieren – und zwar mindestens 160 Milliarden Euro pro Jahr. Wenn wir das wollen, muss die Schuldenbremse endlich weg und dann müssen wir an die Vermögen der Superreichen. Schluss mit der Augenwischerei, liebe Union und SPD, machen wir uns ehrlich und reden über Geld. Die Linke im Bundestag ist bereit, die unsägliche Schuldenbremse abzuschaffen und auch die Wiedereinführung der Vermögenssteuer unterstützen wir gerne."</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366848</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 11:42:26 +0200</pubDate>
                <title>Kein Wehrzwang ohne Anhörung der betroffenen Generation</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kein-wehrzwang-ohne-anhoerung-der-betroffenen-generation/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu der aktuellen Debatte um die Wiedereinführung einer Wehrpflicht sagt Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Schon wenige Wochen nach Vorstellung des Koalitionsvertrags wird deutlich, was die SPD da eigentlich unterschrieben hat: Es geht um den Zwang zum Dienst an der Waffe, auch wenn Vertreter der SPD noch versucht hatten, das zu verschleiern. Die Scharfmacher in der CDU drängen auf die verbindliche Aktivierung der Wehrpflicht und wollen junge Männer zum Wehrdienst zwingen. Pistorius und Klingbeil müssen die Reißleine ziehen. Andernfalls liefern sie eine halbe Generation junger Menschen an Spahn und Merz aus.&nbsp;</p>
<p>Es ist kein Wunder, dass heute kaum jemand freiwillig bei der Bundeswehr mitmachen will. Nach Jahrzehnten blutiger Auslandseinsätze, die nichts mit Landesverteidigung zu tun hatten und haben, gibt es kaum Interesse daran, Soldatin oder Soldat zu werden. Wer die Bundeswehr über viele Jahre zur globalen Interventionstruppe umgebaut hat und nun feststellen muss, dass sie ihrer Aufgabe der Landesverteidigung nur noch eingeschränkt gerecht werden kann, hat offensichtlich große Fehler begangen.</p>
<p>Die Linke stellt sich gegen jeden Zwangsdienst und erst recht gegen den Wehrzwang. Sollte die Koalition wider alle Vernunft bei ihren Plänen bleiben, die Wehrpflicht scharf zu stellen, fordern wir vorgelagert eine Volksbefragung bei den 16- bis 25-Jährigen zur grundsätzlichen Frage der Zwangsdienste. Die jungen Menschen wären fundamental betroffen. Sie müssen dazu gehört werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-366838</guid>
                <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 10:16:46 +0200</pubDate>
                <title>Bundeswehr reformieren, statt Wehrpflicht wiedereinführen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundeswehr-reformieren-statt-wehrpflicht-wiedereinfuehren/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Ähnlich wie Friedrich Merz bricht nun auch der Verteidigungsminister sein Wort. Er und seine Partei versicherten den Kindern und Jugendlichen Deutschlands, dass der Wehrdienst unter dieser Regierung für sie freiwillig bleiben würde, das steht sogar im Koalitionsvertrag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nun aber möchte Boris Pistorius den Weg zur Wehrpflicht einleiten und stößt dabei zurecht nicht nur bei uns, sondern auch in seiner eigenen Partei auf Widerstand", kommentiert Desiree Becker, Sprecherin für Friedens- und Abrüstungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Pläne für ein Zwei-Stufen-Modell zum Wehrdienst.&nbsp;</p>
<p>"Wir sind sehr klar gegen eine Wehrpflicht - wie auch die breite Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland. Die Bundesregierung darf in einer solchen Frage nicht über die Köpfe der Jugend und der Kinder hinweg entscheiden. Es gibt sehr gute Gründe, nicht zur Bundeswehr gehen zu wollen. Der Dienst an der Waffe ist immer mit Gewalt verbunden und unsere Jugend dazu zu verpflichten, ist keinesfalls die Lösung. Dass eine Wehrpflicht unmittelbar mit einer Militarisierung unseres Alltags und unserer Kinder einhergeht und dass Militarisierung immer zu weiterer Eskalation führt, darf gerade ein Verteidigungsminister nicht leugnen. Außerdem stellt sich hier die Frage: Woher kommen auf einmal die Zahlen, wie viele Soldat:innen genau gebraucht werden?<br> <br> Eines der wichtigsten Details, die SPD und Union sehr bewusst außen vor lassen, ist die Frage nach dem Vorhandensein von Möglichkeiten zur Verweigerung des Wehrdiensts. Das ist schließlich ein Grundrecht und darf keinesfalls angegriffen werden.<br> Statt einer Wehrpflicht braucht es eine grundlegende Reform der Bundeswehr. Dass die Union jetzt, nachdem sie mindestens 16 Jahre Zeit hatte, sich um eine Reform der Bundeswehr zu kümmern, auf Zeitdruck setzt, ist durchsichtiges politisches Kalkül. Es ist unerhört, dass sie ihre eigenen Fehler jetzt von unseren Kindern und Jugendlichen ausbaden lassen will."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366816</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 13:44:53 +0200</pubDate>
                <title>40 Jahre Schengen: Wir erwarten echte Personenfreizügigkeit für alle</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/40-jahre-schengen-wir-erwarten-echte-personenfreizuegigkeit-fuer-alle/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Seit 40 Jahren profitieren die Menschen von den durch das Schengener Abkommen geschaffenen offenen Grenzen innerhalb der EU. Doch die errungene Freizügigkeit gilt längst nicht für alle und gerät durch die wieder verstärkten innereuropäischen Grenzkontrollen zunehmend unter Druck“, erklärt Janina Böttger, europapolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum 40-jährigen Jubiläum des Abkommens. Böttger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die deutsche Bundesregierung verletzt mit den verschärften Grenzkontrollen nicht nur europäisches Recht, sondern tritt die Freizügigkeit regelrecht mit Füßen. Anstatt endlich dafür zu sorgen, dass innereuropäische Hürden weiter abgebaut werden, erschweren Merz und Dobrindt den tausenden Schüler:innen, Studierenden, Berufstätigen und Familienangehörigen das tagtägliche Pendeln in den Grenzregionen zwischen Deutschland und den europäischen Nachbarländern. Auch der Waren- und Wirtschaftsverkehr gerät damit massiv unter Druck, weil die Kontrollen zu Staus an den Grenzen führen.</p>
<p>Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie sich auf EU-Ebene dafür einsetzt, dass die bestehenden Hürden in der EU abgebaut werden. Freizügigkeit muss endlich für alle Realität werden und darf auch nicht vom Geldbeutel abhängen. Der öffentliche Bahnverkehr muss EU-weit ausgebaut werden, mit einem einheitlichen Ticketsystem und bezahlbaren Preisen für alle. Erasmus+ muss erweitert werden und die anfallenden Kosten vollständig decken, damit auch Auszubildende und Studierende mit wenig Geld ein Auslandssemester in Anspruch nehmen können. 40 Jahre Schengen – wir erwarten echte Personenfreizügigkeit für alle!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366815</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 13:41:58 +0200</pubDate>
                <title>Minister Schnieder möchte keine Verantwortung für das Deutschlandticket übernehmen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/minister-schnieder-moechte-keine-verantwortung-fuer-das-deutschlandticket-uebernehmen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Womöglich steht das Deutschlandticket vor dem Aus, weil der Bund zur Finanzierung nicht bereit ist. Das war aber leider auch zu erwarten, denn Versprechen der schwarz-roten Bundesregierung bedeuten gar nichts&quot;, kommentiert Luigi Pantisano, verkehrspolitischer Sprecher für Bahn, ÖPNV, Rad- und Fußverkehr der Fraktion Die Linke im Bundestag, den erneuten Streit um die Finanzierung des Deutschlandtickets und die bevorstehende Sonder-Verkehrsministerkonferenz am 27. Juni. Pantisano weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Tatsache ist, dass Fahrgäste und Verkehrsbetriebe die dauerhafte Finanzierung und Preisstabilität des Deutschlandtickets brauchen. Anderenfalls kann es keine sozial- und klimagerechte Mobilität geben. Verkehrsminister Schnieder muss nun zeigen, wessen Verkehrsminister er ist: einer für die Autolobby und Porschefahrer oder einer für die Allgemeinheit. Denn bereits jetzt fahren 13,5 Millionen Menschen mit dem Deutschlandticket.</p>
<p>Die Länder gehen dabei zu Recht auf Konfrontationskurs. Der Bund muss sich wesentlich mehr an den Kosten des Deutschlandtickets beteiligen, denn er darf sich beim Klima nicht aus der Verantwortung stehlen. Ich warne allerdings auch davor, dass unionsgeführte Länder gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium über Bande spielen, um das Deutschlandticket komplett zu beerdigen. Möchte Minister Schnieder seine Klimabilanz im Verkehrsbereich verbessern, muss er jetzt die Länder entlasten. Die Linke fordert zudem, den viel zu hohen Preis von 58 Euro dauerhaft zu senken. Nur dann erfüllt das Deutschlandticket seinen Zweck und die Menschen lassen das Auto gerne stehen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-366780</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Jun 2025 11:58:51 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke im Bundestag bietet SPD Dialog zur Außenpolitik an</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-im-bundestag-bietet-spd-dialog-zur-aussenpolitik-an/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ein von namhaften SPD-Politikern veröffentlichtes Grundsatzpapier, welches eine Kehrtwende in der Außenpolitik und Abkehr von der Aufrüstungspolitik fordert, sorgt derzeit für Wirbel.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unterzeichnet hatten das Papier unter anderem von Ex-Fraktionsvorsitzenden Ralf Mützenich, Ex-Parteichef Norbert Walter-Borjans und der Außenpolitiker Ralf Stegner. Sie fordern unter anderem auch diplomatische Gespräche mit Russland zur Beedigung des Ukraine-Krieges und einen Stationierungsstopp von US-Raketen in Deutschland.</p>
<p>Nun bieten Mitglieder der Linksfraktion der SPD einen Dialog zur Außenpolitik an. Fraktionsvorsitzender Sören Pellmann sagte , es gebe "unterschiedliche Auffassungen, wie man zum Frieden gelangt.&nbsp;In diesem Sinne treten wir gerne mit der SPD in den Dialog, wie man diesen erreichen kann. Die Linke stand immer und steht weiterhin stabil für friedliche Konfliktlösungen weltweit."&nbsp;Eine "Sicherheitspolitik unabhängig von der Nato und für eine EU, die sich gegen eine neue Blockkonfrontation stellt", nannte Pellman dazu.</p>
<p>Gregor Gysi meint, es wäre "nur zu begrüßen, wenn die SPD wieder zu einer eigenständigen Ost- und Entspannungspolitik zurückkehren würde". Diesen Ansatz habe man unter Außenminister Heiko Maas ohne Not aufgegeben. "Seitdem rennen die SPD-Außen- und Sicherheitspolitiker den Aufrüstungsenthusiastinnen und -enthusiasten hinterher."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366779</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Jun 2025 11:55:16 +0200</pubDate>
                <title>Weltflüchtlingsbericht: Mehr Menschen auf der Flucht, weniger Schutz – und Deutschland entrechtet</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/weltfluechtlingsbericht-mehr-menschen-auf-der-flucht-weniger-schutz-und-deutschland-entrechtet-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„122 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht – so viele wie nie zuvor. Während Kriege, Klimakrise und autoritäre Regime Menschen zur Flucht zwingen, kürzt die internationale Gemeinschaft ihre Hilfe. Das ist ein politisches Armutszeugnis. Wer jetzt nichts gegen die Ursachen von Flucht unternimmt, treibt mehr Menschen in die Flucht“, erklärt Clara Bünger, innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des Weltflüchtlingsberichts. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Auch Deutschland versagt: Innenminister Dobrindt entrechtet Geflüchtete systematisch. Mit pauschalen Zurückweisungen an der Grenze bricht er geltendes Recht – trotz klarer Entscheidungen deutscher Gerichte. Statt Verantwortung zu übernehmen, konstruiert er Notlagen und inszeniert einen Ausnahmezustand, um Grundrechte und Rechtsstaatlichkeit auszuhebeln. Das ist exekutiver Ungehorsam und unterscheidet sich in Ton und Methode kaum noch von autoritären Regierungsstilen wie unter Donald Trump oder Viktor Orbán.</p>
<p>Während Milliarden für Aufrüstung bereitstehen, wird bei Unterbringung, Beratung und humanitärer Hilfe gekürzt. Geflüchtete werden zum innenpolitischen Sündenbock gemacht, rechtsstaatliche Prinzipien zum Spielball machtpolitischer Kalküle.</p>
<p>Der Weltflüchtlingsbericht ist ein Weckruf. Wer ihn ernst nimmt, muss handeln – mit sicheren Zugangswegen, einer menschenrechtsbasierten Asylpolitik und klarer Haltung gegen Entrechtung. Deutschland steht in der Pflicht, Schutz zu gewähren, nicht Grenzen aufzurüsten.</p>
<p>Anlässlich der derzeit stattfindenden Innenministerkonferenz erwarte ich konkrete Lösungen, die die rechtswidrigen Zurückweisungen beenden und die Rechte schutzsuchender Menschen endlich achten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-366765</guid>
                <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 10:47:23 +0200</pubDate>
                <title>Spahns Maskendeals gehören vor einen U-Ausschuss!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/spahns-maskendeals-gehoeren-vor-einen-u-ausschuss/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den jüngsten Enthüllungen über die Maskendeals von Jens Spahn, meint Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dass Jens Spahn trotz aller Enthüllungen über seine Maskendeals weiterhin CDU-Fraktionschef bleiben darf, ist eine bodenlose Frechheit. Bei der Union gehört es offenbar zum guten Ton, Amt und Mandat zum eigenen Vorteil zu nutzen, wie der jüngste Skandal um Philipp Amthor belegt. Jeder Angestellte wird fristlos entlassen, wenn er der Firma schadet, aber ein Minister, der Milliarden sinnlos verpulvert, darf die Karriereleiter weiter hinaufsteigen. So befeuert Jens Spahn die Politikverdrossenheit im Land. Wer trotz erdrückender Beweise keine Konsequenzen zieht, arbeitet den Demokratiefeinden in die Hände.&nbsp;</p>
<p>Deshalb müssen die schmutzigen Deals von Jens Spahn jetzt in einem Untersuchungsausschuss geklärt werden. Auch SPD und Union sollten einem solchen Ausschuss zustimmen, um weiteren Schaden von der Demokratie abzuwenden. Wir als Linke werden die Einsetzung eines solchen Ausschusses unterstützen. Schließlich wollen wir wissen, wie es dazu kommen konnte, dass ein Minister so teure Fehlentscheidungen treffen konnte.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-366733</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Jun 2025 11:25:40 +0200</pubDate>
                <title>Gründung der Arbeitsgemeinschaft &quot;Ökosozialismus&quot;</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gruendung-der-arbeitsgemeinschaft-oekosozialismus/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Fraktion Die Linke im Bundestag hat gestern beschlossen, eine Arbeitsgemeinschaft &quot;Ökosozialismus&quot; als ständiges Gremium einzurichten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der sozial-ökologische Umbau wird einer der Schwerpunkte der Linken in dieser Legislaturperiode. Als Linke wollen wir weder einen Klimaschutz, der zulasten der Schwächsten der Gesellschaft und des globalen Südens geht, noch das fossile Rollback, das von fossilen Lobbys und von Rechtsaußen befeuert wird. Deshalb freuen wir uns, dass unsere Fraktion unserem Antrag gefolgt ist und die Arbeitsgemeinschaft Ökosozialismus ins Leben gerufen hat. Mit derzeit 15 Abgeordneten bekommt der sozial-ökologische Umbau eine starke Stimme in der Fraktion", erklären Fabian Fahl und Lorenz Gösta Beutin, Klimapolitiker der Fraktion, zur Gründung.</p>
<p><strong>Fabia Fahl:</strong>&nbsp;"Der sozial-ökologische Umbau ist eine der großen Gerechtigkeitsfragen des 21. Jahrhunderts. Die Klimakrise betrifft alle Lebensbereiche – von Energie über Verkehr bis hin zu Arbeit und Wohnen. Ebenso umfassend soll daher der Ansatz sein, mit dem wir ihr begegnen. Wir wollen unsere politischen Antworten und parlamentarischen Initiativen bündeln, weiterentwickeln und uns so als Thinktank der Fraktion begreifen. Die überfälligen Transformationsprojekte dürfen nicht zulasten derjenigen gehen, die schon heute von Armut, Ausgrenzung und Unsicherheit betroffen sind."</p>
<p><strong>Lorenz Gösta Beutin:&nbsp;</strong>"Man kann die Klimakrise nicht mit den Mitteln bekämpfen, die sie hervorgebracht haben. Der Kapitalismus mit Ausbeutung und Profitdominanz ist Teil des Problems, nicht der Lösung. Deshalb setzt Die Linke auf gemeinsame, solidarische Lösungen: Wärme- und Energiewende in den Händen der Menschen, nicht der Konzerne, mit starken Kommunen und Genossenschaften; ein perspektivisch kostenfreier öffentlicher Nahverkehr, verlässlich in Stadt und Land; Umbau von Wirtschaft und Industrie, der gute Arbeitsplätze erhält und neue schafft, unsere Regionen stärkt, ohne die Ausbeutung des globalen Südens fortzusetzen. Unsere solidarische Alternative zum weiteren Verheizen unserer Lebensgrundlagen heißt Ökosozialismus."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Mon, 09 Jun 2025 11:16:35 +0200</pubDate>
                <title>NATO-Aufrüstung: Milliarden für Großmachtträume</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nato-aufruestung-milliarden-fuer-grossmachttraeume/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die NATO-Verteidigungsminister haben sich auf neue Fähigkeitsziele geeinigt, die eine gewaltige Aufrüstung bedeuten. Dazu meint Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die NATO-Verteidigungsminister beschließen das größte Aufrüstungsprogramm seit Jahrzehnten und lügen uns dabei dreist ins Gesicht. So sind die 200 Milliarden Euro, die Deutschland zusätzlich ausgeben will, zum großen Teil für Auslandseinsätze gedacht. Es geht gar nicht um Landesverteidigung, sondern um weltweite Einsätze. Die EU will vierte Weltmacht werden und steckt deshalb hunderte Milliarden in neue Waffen.&nbsp;</p>
<p>Wenn es tatsächlich nur um die EU- und die Landesverteidigung ginge, würden die derzeitigen Verteidigungsetats völlig ausreichen. So geben die europäischen NATO-Staaten jährlich 430 Milliarden Dollar für ihre Armeen aus, während Russland 300 Milliarden Dollar ins Militär steckt. Die NATO-Staaten haben also nicht zu kleine Etats, sondern zu große Ziele. Die EU-Länder sollten alle Rüstungsprojekte streichen, die nichts mit Landesverteidigung zu tun haben, dann wäre mehr als genug Geld da. Es wird Zeit, dass sie EU-Politik ihre Großmachtträume beendet und endlich aufwacht: Die zunehmende soziale Spaltung und die marode Infrastruktur sind eine viel größere Bedrohung für Europa als die russische Armee, der mittlerweile sogar die Panzer ausgehen.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Mon, 09 Jun 2025 11:14:02 +0200</pubDate>
                <title>Die Mietpreisbremse ist ein schlechter Witz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-mietpreisbremse-ist-ein-schlechter-witz/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Deutsche Bundestag hat heute über die geplante Verlängerung der Mietpreisbremse debattiert. Dazu mein Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Heute reden sie im Bundestag wieder über die Mietpreisbremse. Sie soll verlängert werden. Aber ganz ehrlich: Diese Bremse ist ein schlechter Witz. Sie bremst gar nichts. Der Mietenwahnsinn bleibt also das zentrale Thema der Menschen im Alltag: Auch eine Mietpreisbremse wird den Anstieg nicht aufhalten. Am Ende muss es einen Mietendeckel geben!<br> Solange Vermieter weiter die Schlupflöcher nutzen können – zum Beispiel durch sogenannte ‚möblierte Wohnungen‘ – hilft die Bremse niemandem. Trotz Mietpreisbremse sind die Mieten bei Neuvermietungen ins Unermessliche gestiegen. Wir brauchen echten Schutz vor Verdrängung und Preisexplosion. Einen Mietendeckel, der Mieten wirklich einfriert – und zwar flächendeckend. Alles andere ist Kosmetik. Die Menschen brauchen Sicherheit, keine Hinhaltepolitik aus dem Bundestag.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-366730</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Jun 2025 11:10:28 +0200</pubDate>
                <title>Der Mindestlohn muss steigen - notfalls per Gesetz!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-mindestlohn-muss-steigen-notfalls-per-gesetz/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur aktuellen Umfrage des DGB, wonach zwei Drittel der Menschen in Deutschland einen Mindestlohn von 15 Euro befürworten, meint Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Umfrage des DGB zeigt, dass die große Mehrheit der Menschen hierzulande einen Mindestlohn von 15 Euro will. Selbst Wählerinnen und Wähler der Union unterstützen die Erhöhung. Das muss der Koalition nun Auftrag sein, die Lohnuntergrenze so schnell wie möglich anzuheben. Denn die Preise für Lebensmittel und die Mieten steigen unaufhörlich, während die Reallöhne stagnieren.&nbsp;</p>
<p>Die Zeit drängt: Die Mindestlohnkommission muss bis zum 30. Juni einen Beschluss darüber fassen, wie hoch der gesetzliche Mindestlohn in den nächsten beiden Jahren sein soll. Die Kommission soll sich dabei nicht nur an den Tariflöhnen orientieren, sondern erstmals auch am Grenzwert von 60 Prozent des Medianlohns von Vollzeitbeschäftigten. Da dieser Wert derzeit bei rund 15 Euro liegt, muss die Kommission grünes Licht für eine solche Erhöhung geben. Tut sie das nicht, wird Deutschland gegen die neue EU-Mindestlohnrichtlinie verstoßen, die eben jene 60 Prozent als absolute Untergrenze festlegt.&nbsp;</p>
<p>Doch auf die Mindestlohnkommission war bislang kein Verlass, denn im Zweifel hat sich deren Chefin auf die Seite der Arbeitgeber geschlagen und so armutsfeste Mindestlöhne blockiert. Wenn sich die Kommission querstellt, muss die Bundesregierung eine Erhöhung auf 15 Euro per Gesetz beschließen. Das ist sie den rund sechs Millionen Menschen schuldig, die tagtäglich für den Mindestlohn hart arbeiten und auf keinen grünen Zweig kommen.&nbsp;</p>
<p>Eine Anhebung des Mindestlohns käme im Übrigen auch der Wirtschaft zugute: Gerade in einer Zeit, in der wichtige Exportmärkte wegbrechen, ist es entscheidend, die Binnennachfrage zu stärken – und eine Erhöhung des Mindestlohns könnte hierfür einen wichtigen Impuls liefern."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366713</guid>
                <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 13:08:43 +0200</pubDate>
                <title>Neues NATO-Aufrüstungsziel: Fünf Prozent bedeuten Sozialabbau ohne Ende</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/neues-nato-aufruestungsziel-fuenf-prozent-bedeuten-sozialabbau-ohne-ende/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Laut NATO-Generalsekretär Mark Rutte haben sich die Mitgliedsstaaten dazu bereit erklärt, zukünftig fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung ins Militär zu stecken. Dazu erklären die beiden Vorsitzenden der Internationalen Kommission der Partei Die Linke, Kathrin Vogler und Wulf Gallert:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dass die NATO-Staaten nun Trumps Fünf-Prozent-Ziel unterstützen, ist ökonomischer und friedenspolitischer Wahnsinn. Während Putins Truppen die Panzer ausgehen und die russische Rüstungsindustrie kaum noch modernes Gerät produziert, wird hier die Angst vor einem russischen Angriff geschürt, um ein riesiges Aufrüstungsprogramm durchzudrücken, von dem nur die Rüstungskonzerne profitieren.</p>
<p>Jetzt rächt sich auch, dass Bundesaußenminister Johann Wadephul bei seinem USA-Besuch vor Trump einknickte und sich das Fünf-Prozent-Ziel zu eigen machte. Wadephuls Einknicken hat dazu beigetragen, dass jetzt alle NATO-Staaten das Fünf-Prozent-Ziel mittragen wollen. Trump reibt sich die Hände, hat er doch mit deutscher Hilfe sein Ziel erreicht: Die Europäer sollen mit den zusätzlichen Milliarden US-amerikanische Waffen kaufen.</p>
<p>Die Bundesregierung muss endlich zur Vernunft kommen! Wenn Deutschland wirklich fünf Prozent des Bruttosozialprodukts in Armee und Militärlogistik steckt, wären das mehr als 200 Milliarden Euro und somit mehr als die Hälfte des Bundeshaushalts. Uns droht das größte Sozialkürzungs-Programm in der Geschichte der Bundesrepublik. Dann heißt es bald: Raketen statt Renten, Killerdrohnen statt Kindergärten.</p>
<p>Wir werden nicht zulassen, dass die Bundesrepublik zu einer Kriegswirtschaft umgebaut wird und die Gesellschaft weiter militarisiert wird."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 08:49:11 +0200</pubDate>
                <title>In die Zukunft investieren, statt Profite subventionieren!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/in-die-zukunft-investieren-statt-profite-subventionieren/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die aktuelle Prognose der OECD sieht Deutschland beim Wirtschaftswachstum ganz hinten. Angesichts der düsteren Aussichten fordert die Vorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, die Bundesregierung auf, nun massiv in die Zukunft des Landes zu investieren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dass Deutschland zu den Schlusslichtern beim Wachstum zählt, ist kein Zufall, sondern Folge einer gescheiterten Wirtschafts- und Finanzpolitik. Seit Jahrzehnten investieren Staat und Industrie zu wenig. Dadurch gerät die Bundesrepublik immer weiter ins Hintertreffen. Während Brücken gesperrt und Schlaglöcher größer werden, hat auch die Industrie in vielen Bereichen den Anschluss verloren. Wenn wir jetzt nicht massiv in die Zukunft investieren, wird dieses Land keine schöne Zukunft mehr haben. Der „Investitions-Booster“ von Minister Klingbeil ist eine Mogelpackung, denn Steuergeschenke an Konzerne erhöhen nicht das Wirtschaftswachstum, sondern die Rendite der Aktionäre.</p>
<p>Was wir stattdessen brauchen, sind mutige öffentliche Investitionen, die von keiner Schuldenbremse aufgehalten werden. Der Markt allein wird es nicht richten. Deshalb fordern wir ein Investitionsprogramm für den Industrieumbau in Höhe von 200 Milliarden Euro. Die Milliarden müssen in einen Investitionsfonds fließen, aus dem Unternehmen beim klimagerechten Umbau unterstützt werden. Das Geld gibt es nur, wenn klare soziale und ökologische Bedingungen erfüllt sind: Gute Arbeit, hohe Umweltstandards, Arbeitsplatz- und Standortgarantien sowie öffentliche Mitbestimmung</p>
<p>Zusätzlich fordern wir mindestens 160 Milliarden Euro jährlich für Bahn und ÖPNV, sanierte Schulen und Kitas, bezahlbare Wohnungen und moderne Krankenhäuser, in denen alle die beste Behandlung erhalten. Außerdem muss der Klima- und Transformationsfonds (KTF) für die nächsten zehn Jahre jeweils 65 Milliarden Euro bereitstellen - für Investitionen in Klimaschutz, Klimafolgenanpassung und die Förderung klimafreundlicher Technologien. Doch aktuell ist der KTF ein Verschiebebahnhof, über den Posten aus dem regulären Haushalt finanziert werden und dessen Klimaschutzwirkung mehr als fraglich ist.</p>
<p>Zusammen mit einem höheren Mindestlohn könnten diese Investitionsmaßnahmen der Konjunktur neuen Schwung geben. Natürlich müssen wir dazu Schulden aufnehmen, doch die Kredite von heute, sind das Wachstum und der Wohlstand von morgen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366571</guid>
                <pubDate>Tue, 03 Jun 2025 10:54:40 +0200</pubDate>
                <title>Sichere Herkunftsstaaten: Gesetzentwurf der Union öffnet politischer Willkür Tür und Tor</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sichere-herkunftsstaaten-gesetzentwurf-der-union-oeffnet-politischer-willkuer-tuer-und-tor-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Das Konzept angeblich sicherer Herkunftsstaaten war schon immer inakzeptabel. Die Forderung der Union, Länder künftig per Verordnung als sicher einzustufen, zeigt klar ihr Ziel: Ein Asylrecht zweiter Klasse zu schaffen und Menschen schnellstmöglich abzuschieben – ganz unabhängig davon, wie sicher die Herkunftsländer tatsächlich sind“, erklärt Clara Bünger, Flucht- und Rechtspolitikerin der Fraktion Die Linke im Bundestag. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die bisher notwendige Zustimmung des Bundesrats soll verhindern, dass Staaten leichtfertig als sicher eingestuft werden. Die geplante Umgehung dieser Zustimmung ist undemokratisch und öffnet der politischen Willkür Tür und Tor. Die Union will damit vor allem ihre politischen Gegner schwächen, um ihre menschenrechtsverachtende Politik durchzusetzen und gegenüber der Bevölkerung Handlungsfähigkeit zu suggerieren.</p>
<p>In der Praxis bedeuten sichere Herkunftsstaaten weniger gründliche Verfahren, eingeschränkten Rechtsschutz, Arbeitsverbote und Lagerunterbringung – unabhängig vom Einzelfall. Länder wie Georgien bleiben trotz offener Menschenrechtsverletzungen, etwa gegenüber LGBTIQ-Personen, auf der Liste. Das Recht auf Asyl ist ein fundamentales Menschen- und Grundrecht. Es darf nicht zur leeren Floskel verkommen, sondern muss geschützt und verteidigt werden. Herkunftsländer einfach per Verordnung als sicher zu erklären, widerspricht diesem Anspruch grundlegend.</p>
<p>Als Koalitionspartner stimmt die SPD der CDU fleißig zu, ohne Gegenwehr. Die SPD, die sich einst Menschenrechte selbst auf die Fahne geschrieben hatte, unterscheidet sich heute kaum noch von der immer weiter nach rechts driftenden Union. Damit macht sie sich zum Erfüllungsgehilfen einer reaktionären Politik, die Geflüchtete abschreckt und Grundrechte aushebelt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 03 Jun 2025 10:51:55 +0200</pubDate>
                <title>Klingbeils Steuerentlastungen: Vermögensbooster für die Oberschicht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/klingbeils-steuerentlastungen-vermoegensbooster-fuer-die-oberschicht/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Das ist kein &#039;Innovationsbooster&#039;, das ist ein Innovationsnieselregen. Die von Klingbeil angekündigte steuerliche Entlastung für Unternehmen um 46 Milliarden Euro bis 2029 würde kaum für die notwendige Sanierung der Deutschen Bahn reichen. Und wenn das muntere Verschiebespiel von bestehenden Ausgaben in den neuen Sondertopf weitergeht, wird es de facto noch weniger&quot;, erklärt Ines Schwerdtner, Finanzpolitikerin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil angekündigten Steuerentlastungen für die Wirtschaft. Schwerdtner weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dabei sind die von Klingbeil vorgeschlagenen Maßnahmen nicht einmal klug: schon jetzt werden viel zu große und zu teure E-Autos gebaut. Deren betriebliche Anschaffung nun mit der Gießkanne zu fördern, wird diesen ökonomischen und ökologischen Irrweg weiter verstärken. Eine Kaufprämie sollte es nur für E-Autos unter 30.000 Euro und unter zwei Tonnen geben.</p>
<p>Und noch viel weniger sind Klingbeils Maßnahmen gerecht: auf 25 Prozent soll die Steuerbelastung der Unternehmen sinken. Das treibt allen, die sich für ihren Lohn jeden Tag krumm legen und davon viel mehr Steuern und Abgaben zahlen, verständlicherweise die Wut in den Bauch. Zumal wir doch längst wissen, dass die Wirtschaft dieses Mehr an Geld vor allem an die Aktionäre verteilt. Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen stärken die Binnennachfrage, während Profite der oberen 10.000 nur wieder in den Kapitalmarkt fließen. Klingbeils Booster ist damit ein Vermögensbooster für die Oberschicht, keiner für das Bruttosozialprodukt.</p>
<p>Was wir tatsächlich brauchen, um die Wirtschaft anzukurbeln, sind Entlastungen für die Mehrheit und direkte Investitionen in sinnvolle Bereiche wie Wohnungsbau, Nahverkehr und Krankenhäuser. Dafür muss die Schuldenbremse abgeschafft werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366569</guid>
                <pubDate>Tue, 03 Jun 2025 10:49:05 +0200</pubDate>
                <title>Anpassungsmechanismus der Diäten-Festsetzung ist ungerecht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/anpassungsmechanismus-der-diaeten-festsetzung-ist-ungerecht-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Im letzten Jahr sind die Diäten um sagenhafte 635,50 Euro gestiegen. Das ist mehr als Menschen im Bürgergeldbezug monatlich bekommen. Jetzt droht die zweithöchste Erhöhung in der Geschichte des Bundestages um 606 Euro, sofern nicht unverzüglich das Abgeordnetengesetz geändert wird. Denn die neue Koalition will den Anpassungsmechanismus noch in dieser Woche in Kraft setzen“, erklärt Christian Görke, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion Die Linke im Bundestag. Görke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Abgesehen von diesem aufgesetzten Schnellverfahren müssen sich die Bürgerinnen und Bürger verschaukelt fühlen, weil sie seit Jahren angesichts der Preisexplosion in allen Bereichen den Gürtel enger schnallen müssen. In vielen Bereichen, hervorgerufen durch Krisen und Inflation, stagnieren die Reallöhne. So sind zwar in 2024 die Reallöhne um 3,1 Prozent gestiegen, doch wiegen diese die hohen Inflationsraten der Vorjahre nicht auf. Sie lagen mit 2,2 Prozent immer noch unter dem Jahr 2019.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt ist die Altersversorgung von Abgeordneten. Diese ist ebenfalls an die Erhöhungsdynamik der Diäten gebunden. Das führt dazu, dass man innerhalb einer Legislatur – vier Jahre – einen Anspruch von 1.183 Euro hat. Dafür müssen viele Menschen ihr ganzes Leben arbeiten. Das ist absolut ungerecht!</p>
<p>All das zeigt, dass wir zusätzlich zur Aussetzung des Mechanismus in diesem Jahr endlich eine grundlegende Reform brauchen. Die Linksfraktion lehnt den automatischen Anpassungsmechanismus zur Festsetzung der Diäten ab. Unsere Abgeordneten werden auch in dieser Legislaturperiode einen Teil unserer Diäten für soziale Zwecke spenden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 03 Jun 2025 10:44:24 +0200</pubDate>
                <title>Merz leistete Wahlkampfhilfe für Nawrocki</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/merz-leistete-wahlkampfhilfe-fuer-nawrocki/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts des Wahlsiegs des rechten Kandidaten Karol Nawrocki bei den Präsidentschaftswahlen in Polen erklären die Vorsitzenden der Internationalen Kommission der Partei Die Linke, Kathrin Vogler und Wulf Gallert:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der polnischen Rechten ist es gelungen, den Frust und die Wut der Menschen über die miesen Lebensverhältnisse umzudeuten. Anstatt die Ursachen der sozialen Spaltung anzugehen, präsentiert man den Menschen Sündenböcke und bietet einfache Scheinlösungen. So wird die Wut auf Migranten gelenkt, auf queere Menschen, selbstbestimmte Frauen und eine EU, die angeblich das Land unterjochen will</p>
<p>Wie in Deutschland auch, versucht die liberale Mitte, den Rechten das Wasser abzugraben, indem sie die migrationsfeindlichen Positionen der Rechten übernimmt. Das hat in Deutschland nicht funktioniert und auch der vermeintlich liberale Gegenkandidat Rafal Trzaskowski ist mit dieser Strategie gescheitert. So hatte Trzaskowski versucht, seinen Kontrahenten in Migrationsfragen rechts zu überholen und damit viele Wählerinnen und Wähler verschreckt, die ein soziales und weltoffenes Polen wollen.</p>
<p>Zudem hat die deutsche Bundesregierung mit ihren Grenzschließungen ganz aktiv Wahlkampfhilfe für die Rechten geleistet. Die Zurückweisungen von Asylbewerbern waren ein großes Thema in Polen und haben dem rechten Kandidaten genutzt, der darin eine Bestätigung für seine EU-feindlichen Positionen sah. Damit hat Friedrich Merz vielleicht sogar das Ende der EU-freundlichen Regierung Tusk eingeleitet und mit seiner „Schlagbaum-runter“-Politik dafür gesorgt, dass EU-Feinde an die Macht kommen. Der vermeintliche Pro-Europäer Merz macht also eine europafeindliche Politik."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 29 May 2025 12:25:37 +0200</pubDate>
                <title>Nein zum Sparkurs und zu diskriminierenden Studiengebühren!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nein-zum-sparkurs-und-zu-diskriminierenden-studiengebuehren-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die NRW-Hochschulen sind im Krisenmodus, weil die nordrhein-westfälische Landesregierung ihnen gravierende Einsparungen verordnen will. Die Linke NRW fordert die Landesregierung auf, sich zu einer auskömmlichen Finanzierung der Hochschulen zu bekennen und diese in den Haushaltsplanungen auch für 2026 abzusichern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Leitung der RWTH Aachen etwa lobbyiert bei der Landesregierung für die Implementierung einer sog. „Experimentierklausel“ im NRW Hochschulgesetz, um die drohenden Kürzungen abzufedern.&nbsp;Konkret plant die RWTH Studiengebühren von 3.000 bis 5.000 € für Studierende aus Nicht-EU-Ländern einzuführen. Hierzu erklärt Philippe Tambasco, hochschulpolitischer Sprecher der Linken NRW: „Der Zugang zu Bildung sollte nicht aufgrund der eigenen Herkunft und finanziellen Lage beschränkt werden. Nicht nur, dass der Betrag übertrieben hoch ist, auch wäre es ein erster Schritt zur Wiederbelebung von Studiengebühren, die wir ablehnen. Wir stehen an der Seite der Studierenden in Aachen, die sich zurecht gegen diese Pläne wehren.“<br> <br> Die Linke NRW fordert die Landesregierung weiterhin auf, sich bundesweit für ein rückzahlungsfreies, elternunabhängiges und bedarfsgerechtes BAföG einzusetzen, damit ein Studium nicht mehr vom Geldbeutel der Eltern abhängt.&nbsp;<br> <br> Tambasco abschließend: "Gemeinsam mit dem Studierendenverband Die Linke - SDS werden wir auch als Partei die Proteste an den Hochschulen unterstützen und denjenigen, die sich dagegen wehren wollen, eine politische Heimat anbieten."&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-366485</guid>
                <pubDate>Thu, 29 May 2025 12:22:45 +0200</pubDate>
                <title>Es ist genug: 8-Stunden-Tag erhalten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/es-ist-genug-8-stunden-tag-erhalten-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Bundestagsabgeordnete Uwe Foullong (DIE LINKE) warnt vor den Plänen der CDU, den Acht-Stunden-Tag aufzuweichen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wer den gesetzlichen Arbeitsschutz antastet, verschärft die Belastung der Beschäftigten und treibt die Krankheitsquote weiter nach oben“, so Foullong. „Wir brauchen nicht längere Arbeitszeiten – wir brauchen mehr Selbstbestimmung der Beschäftigten.“ &nbsp;</p>
<p>Konkret fordert Foullong, dass Arbeitnehmer:innen ein gesetzlich verankertes Recht erhalten, ihre Arbeitszeit stärker selbst zu bestimmen. Viele Teilzeitbeschäftigte seien derzeit in ihrer Stundenzahl „gefangen“, weil Arbeitgeber ihnen keine Aufstockung erlaubten. „Das ist untragbar, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels. Wer mehr als Teilzeit arbeiten will, soll das auch dürfen“, so der Bottroper Abgeordnete.</p>
<p>Foullong stellt klar: Der Acht-Stunden-Tag ist kein starres Korsett, sondern bietet schon heute Spielräume durch gesetzliche Ausnahmen – diese müssten jedoch durch mehr Rechte der Beschäftigten ergänzt werden, nicht durch weitere einseitige Flexibilisierung zugunsten der Arbeitgeber. „Die CDU steht hier klar auf der Seite der Unternehmen. Wir wollen dagegen den Schutz und die Rechte der Beschäftigten stärken,“ so Foullong.</p>
<p>Neben mehr Mitbestimmung bei der Arbeitszeit fordert Foullong konkrete</p>
<p>Entlastungen: „In Krankenhäusern, Kitas und Schulen arbeiten viele Beschäftigte dauerhaft am und über dem Limit. Es braucht endlich wirksame Mindestpersonalschlüssel im öffentlichen Dienst sowie eine</p>
<p>Stärkung der Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte in der</p>
<p>Privatwirtschaft bei der Personalbemessung.“</p>
<p>Mit Blick auf den Koalitionsvertrag der Bundesregierung fällt Foullongs</p>
<p>Fazit deutlich aus: „CDU/CSU und SPD haben für diese Fragen keine Lösungen vorgesehen. Doch wenn wir gute Arbeit wollen, brauchen wir klare Regeln – für Arbeitszeit, für Personalbemessung und für mehr Mitbestimmung.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366474</guid>
                <pubDate>Wed, 28 May 2025 12:54:29 +0200</pubDate>
                <title>Auf Qualifizierung setzen statt auf Rentner als Lückenfüller</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/auf-qualifizierung-setzen-statt-auf-rentner-als-lueckenfueller/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die übliche Frühjahrsbelebung macht sich kaum bemerkbar und die anhaltend schwache Wirtschaftslage hinterlässt tiefe Spuren am Arbeitsmarkt. Arbeitslosenquote und Kurzarbeiterzahlen bleiben konstant hoch. Die Chancen, aus der Arbeitslosigkeit heraus einen neuen Job zu finden, liegen auf einem historisch niedrigen Niveau. Aber anstatt in die Aus- und Weiterbildung von Arbeitslosen zu investieren, fordert CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann lieber Rentner:innen auf, mehr zu arbeiten statt in ihren verdienten Ruhestand zu gehen“, erklärt Zada Salihović, Arbeitsmarktpolitikerin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum aktuellen Bericht der Bundesagentur für Arbeit. Salihović weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Viele Betriebe haben Schwierigkeiten, trotz gestiegener Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung zeitnah passende Arbeits- und Fachkräfte zu finden. Engpässe bestehen vor allem in Pflegeberufen, in Bau- und Handwerksberufen, aber auch Erzieher:innen werden dringend gesucht. Doch dieses Problem ist hausgemacht. Zum einen sind die Arbeitsbedingungen in diesen Branchen häufig unattraktiv, zum anderen haben geringqualifizierte Arbeitslose kaum Chancen auf eine nachhaltige Integration in Arbeit. Richtig wäre es, nun eine Qualifizierungsoffensive zu starten. Tatsächlich fahren Jobcenter aber Hilfen zurück, vor allem für Langzeitarbeitslose.</p>
<p>Die schnelle Vermittlung, auch in unterqualifizierte Arbeit und prekäre Beschäftigung, scheint der Regierung wichtiger zu sein als der nachhaltige Ausbau des sozialen Arbeitsmarkts. Das ist ein Irrweg angesichts des so häufig beschworenen Fachkräftemangels. Ich fordere Arbeitsministerin Bas auf, die personellen und finanziellen Ressourcen der Jobcenter in mehr Aus- und Weiterbildungen zu stecken. Auf den Ausbau des Niedriglohnsektors zu setzen, ist ein schwerer Fehler. Das Hauptproblem, und das weiß auch Frau Bas, liegt im Sparkurs der Bundesregierung und nicht bei angeblich faulen Beschäftigten, Arbeitslosen oder Rentner:innen.“</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Tue, 27 May 2025 13:35:51 +0200</pubDate>
                <title>Historisches Tief bei Sozialwohnungen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/historisches-tief-bei-sozialwohnungen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Zahl der Sozialwohnungen in Deutschland sinkt weiter dramatisch – auf mittlerweile nur noch rund 1,05 Millionen im Jahr 2024. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage von Caren Lay hervor.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ein neuer Negativrekord im vereinten Deutschland. Noch 2013 waren es rund 1,5 Millionen, Anfang der 1990er Jahre sogar etwa 3 Millionen Sozialwohnungen. Trotz aller Beteuerungen ist die Bundesregierung offensichtlich nicht in der Lage, diese Abwärtsspirale zu stoppen – im Gegenteil: Allein im letzten Jahr gingen weitere 26.000 Sozialwohnungen verloren.</p>
<p>Dieser Trend ist alarmierend. „Das ist ein neues historisches Tief – und ein Armutszeugnis für die Ampel-Koalition“, kritisiert Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion und Vorsitzende des zuständigen Bundestagsausschusses. Die von der Bundesregierung angekündigte „Trendwende“ im sozialen Wohnungsbau sei „doppelt gescheitert“.</p>
<p>Statt wie versprochen jährlich 100.000 neue Sozialwohnungen zu schaffen, verliert Deutschland netto weiter an bezahlbarem Wohnraum. Zwar werden mit Fördermitteln neue Sozialwohnungen gebaut – gleichzeitig fallen aber noch mehr Wohnungen aus der Mietpreisbindung heraus. Das Ergebnis: ein stetig schrumpfender Bestand.</p>
<p>Auch mit der neuen schwarz-roten Koalition wird es keine grundlegende Kehrtwende geben. „Im geplanten Sondervermögen ist der soziale Wohnungsbau bislang überhaupt nicht vorgesehen“, kritisiert Lay. Die bisher angekündigten 3,5 Milliarden Euro jährlich reichen bei Weitem nicht aus, um den massiven Mangel zu beheben.</p>
<p>Es hilft nur ein konsequentes Umdenken in der Wohnungspolitik. 20 Milliarden Euro jährlich sind nötig, um den gemeinnützigen und sozialen Wohnungsbau wieder massiv auszuweiten. Statt weiterhin auf private Investoren ohne Mietpreisbindung zu setzen, braucht es öffentliche Investitionen und klare Mietobergrenzen. „Der dramatische Mietenanstieg muss endlich gestoppt werden“, so Lay.</p>
<p>Die Linke im Bundestag fordert deshalb seit Langem:</p><ul class="list-normal"> 	<li>Einführung eines bundesweiten Mietendeckels</li> 	<li>Förderung ausschließlich für dauerhaft gebundene Sozialwohnungen</li> 	<li>Stärkung kommunaler und gemeinnütziger Wohnungsunternehmen</li> </ul><p>Nur so kann Wohnen wieder bezahlbar und die soziale Spaltung in unseren Städten wirksam bekämpft werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366466</guid>
                <pubDate>Tue, 27 May 2025 13:07:00 +0200</pubDate>
                <title>Lug und Betrug bei der DB darf es nicht mehr geben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lug-und-betrug-bei-der-db-darf-es-nicht-mehr-geben/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Verkehrsminister Schnieder hat recht. Es ist eine gnadenlose Frechheit, dass der Bahnvorstand einfach über Vorstandsposten bei ihren Töchtern entscheiden will, ohne Einverständnis des Bundes. Dazu gehört, dass die demokratische Opposition in den Aufsichtsräten der wichtigen Gesellschaften der Bahn vertreten ist. Die Aufsichtsräte müssen den Vorstand lenken und nicht andersrum“, kommentiert Luigi Pantisano, Verkehrspolitiker der Fraktion Die Linke im Bundestag, entsprechende Aussagen von Verkehrsminister Patrick Schnieder. Pantisano weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es braucht eine neue Herangehensweise bei der Steuerung und Kontrolle der Bahn. Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und mehr Kapazitäten werden nicht vom Himmel fallen. Es braucht Transparenz und die Durchsetzung der politischen Vorgaben.</p>
<p>Auf kommunaler Ebene ist es selbstverständlich, dass die gewählten Gruppen in den Vertretungen bei Steuerung und Kontrollen der Unternehmen auch in Aufsichtsräten vertreten sind. So können die öffentlichen Interessen in den öffentlichen Unternehmen am besten gesichert werden.</p>
<p>Lug und Betrug darf es nicht mehr geben. Die Herausforderungen für die Bahn sind riesig. Die Menschen haben ein Recht auf eine pünktliche, gut ausgebaute und kundenfreundliche Bahn. Die Deutsche Bahn muss unter demokratischer Kontrolle wieder auf die Spur gebracht werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366463</guid>
                <pubDate>Tue, 27 May 2025 11:10:13 +0200</pubDate>
                <title>Gesetz gegen Mietwucher eingebracht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gesetz-gegen-mietwucher-eingebracht/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>In unserem 100-Tage-Programm hatten wir vor der Wahl einen Gesetzentwurf gegen Wuchermieten angekündigt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Diesen hat die Fraktion der Linken im Bundestag nun eingebracht. Die Linke beantragt die Verschärfung des Mietwucherparagrafen, um endlich wirkungsvoll gegen überhöhte Mieten vorgehen zu können. Am Donnerstag, 22. Mai, ab ca. 11:50 Uhr wird er im Bundestag beraten.</p>
<p><a href="https://www.dielinke-hagen.de/fileadmin/kvhagen/Mieterwucher.pdf" target="_blank" class="btn" title="download link">Mietwucher - Gesetz der Linksfraktion (PDF)</a></p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366376</guid>
                <pubDate>Fri, 23 May 2025 13:36:10 +0200</pubDate>
                <title>Pflegefinanzierung am Abgrund</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pflegefinanzierung-am-abgrund-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, und Evelyn Schötz, Pflegeexpertin der Fraktion, kommentieren aktuelle Berechnungen der DAK-Gesundheit, laut derer bei der Pflegeversicherung ein Defizit von 1,65 Milliarden Euro für dieses Jahr zu erwarten ist, das bis 2026 auf 3,5 Milliarden Euro ansteigen könnte, sowie die Forderung der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm nach Leistungskürzungen und höheren Selbstbeteiligungen für die Versicherten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Evelyn Schötz: „Die Pflegeversicherung steht vor einem Scherbenhaufen. Die Prognosen der DAK-Gesundheit sind alarmierend und zeigen, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen. Leistungskürzungen und höhere Selbstbeteiligungen sind keine Lösung. Die von der Koalition in Aussicht gestellten 16 Milliarden Euro sind ein erster, zaghafter Schritt zur Symptombekämpfung. Aber wir brauchen eine langfristige und tragfähige Lösung. Als Linke fordern wir die schnelle Einführung der solidarischen Pflegevollversicherung, in die alle einzahlen, die mittelfristige Einbeziehung von Kapitalerträgen in die Finanzierung und langfristig die Abschaffung der Privaten Krankenversicherung.“</p>
<p>Sören Pellmann: „Der Vorschlag der Wirtschaftsweisen Monika Grimm ist ein Schlag ins Gesicht aller Menschen, die nicht mit goldenem Löffel im Mund geboren wurden. Ein würdiges Leben im Alter darf kein Luxus und Pflege keine Frage des Geldbeutels sein. Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, scheitert seit Jahrzehnten am politischen Willen. Wäre der vorhanden, hätten wir längst eine solidarische Finanzierung, die alle Bürgerinnen und Bürger einschließt. Wir stehen für diese solidarische Gesellschaft, in der die Würde jedes Menschen geachtet wird. Auch Reiche sollten sich nicht aus dieser Verantwortung stehlen dürfen und müssen ihren Teil beitragen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366375</guid>
                <pubDate>Fri, 23 May 2025 13:32:16 +0200</pubDate>
                <title>Wer die Verfassung schützen will, muss den Kapitalismus überwinden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wer-die-verfassung-schuetzen-will-muss-den-kapitalismus-ueberwinden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai erklären die beiden Vorsitzenden der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner und Jan van Aken:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir feiern das Jubiläum des Grundgesetzes - und doch ist uns nicht so richtig zum Feiern zu Mute. Es sind nicht nur die Verfassungsfeinde von rechts, die immer stärker werden, weil die großen Parteien nicht den Mut aufbringen, den Aufstieg der blau lackierten Faschisten vom Bundesverfassungsgericht stoppen zu lassen. Es sind auch die Parteien der Mitte, die die Verfassung aushöhlen, manipulieren oder einfach ignorieren. Die Verfassungsfeinde aus der vermeintlichen Mitte pfeifen auf das Grundgesetz, wenn es ihnen im Weg steht. So ist der aktuelle Versuch, das Sanktionsregime im Bürgergeldbezug zu verschärfen, ein bewusster Angriff auf das Grundgesetz. Denn das Bundesverfassungsgericht hat das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum aus der Menschenwürde und dem Sozialstaatsprinzip eindeutig hergeleitet und dem Gesetzgeber mehrfach klargemacht, dass Menschen nicht unter das Existenzminimum fallen dürfen. Wer nun Erwerbslosen das Geld komplett streichen will, der drückt diese Menschen unter das Minimum und nimmt damit den Verfassungsbruch nicht nur in Kauf, sondern betreibt ihn ganz bewusst.</p>
<p>Gerade erst wurde uns wieder vorgeworfen, wir würden die Verfassung bedrohen, weil wir den Kapitalismus durch ein menschlicheres Wirtschaftssystem ersetzen wollen. Das Grundgesetz schützt den Kapitalismus nicht, weil es keine bestimmte Wirtschaftsordnung vorgibt. Dafür sagt es aber eindeutig, dass Deutschland ein sozialer Bundesstaat sein soll. Die Politik muss also soziale Gerechtigkeit und Gleichheit aller Bürgerinnen und Bürger gewährleisten sowie die Grundrechte schützen. Stattdessen wird uns eingeredet, dass der freie Markt die natürliche Ordnung einer Demokratie ist. Es zeigt sich jedoch immer deutlicher, dass der Kapitalismus keine verfassungskonforme Wirtschaftsordnung ist, weil soziale Gerechtigkeit und Gleichheit seinem Wesen widersprechen. Ganz im Gegenteil: Ungleichheit, Ausbeutung und Konkurrenz sind seine Triebfedern. Wer also die Verfassung mit Leben erfüllen will, muss den Kapitalismus überwinden. Das Grundgesetz zeigt uns auch den Weg, wie wir das erreichen können. So schützt die Verfassung weder Konzerne noch Superreiche, die auf unsere Kosten immer mehr Geld und Vermögen anhäufen und somit zu einer Gefahr für die Demokratie werden. Artikel 14 und 15 stellen klar, dass Eigentum verpflichtet und sein Gebrauch dem Wohle der Allgemeinheit dienen soll. Wo diese Pflicht verletzt wird, können Grund und Boden und Fabriken vergesellschaftet werden.</p>
<p>Die Verfassung hat der Politik mächtige Instrumente zur Verfügung gestellt, um eine sozial gerechte Demokratie aufzubauen und sie vor ihren Feinden zu schützen. Doch statt sich mit den Reichen und Mächtigen anzulegen, wird das Grundgesetz von den großen Parteien missbraucht, um dort unsinnige Schuldenregeln hineinzuschreiben, die in einer Verfassung nichts zu suchen haben. Deshalb fordern wir, dass die Schuldenbremse wieder aus dem Grundgesetz gestrichen wird, denn sie steht im Widerspruch zum Sozialstaatsprinzip, das ungleich älter und wichtiger ist.</p>
<p><strong>Es wird höchste Zeit, unser Grundgesetz mit Leben zu erfüllen. Wer den Geist der Verfassung respektiert, der kämpft mit uns für ein soziales und gerechtes Land, in dem alle die gleichen Rechte haben."</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366351</guid>
                <pubDate>Thu, 22 May 2025 13:26:42 +0200</pubDate>
                <title>Keine Normalisierung einer rechtsextremen Partei – auch nicht durch die CDU</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-normalisierung-einer-rechtsextremen-partei-auch-nicht-durch-die-cdu-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Mit einer rechtsextremen Partei kann es keinen normalen Umgang geben. Das gebieten die Würde des Hauses und der Auftrag des Grundgesetzes“, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich der heutigen Konstituierung der Ausschüsse und der angekündigten Ablehnung der AfD-Kandidat:innen. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Anders als es die AfD glauben machen möchte, hat sie keinen Anspruch auf die Besetzung von Ausschussvorsitzen. Dazu hat das Bundesverfassungsgericht eindeutig entschieden. Wir werden die AfD mit allen Mitteln unter Druck setzen und machen dabei selbstverständlich auch von den Möglichkeiten Gebrauch, die uns die Geschäftsordnung zur Verfügung stellt. Die AfD ist keine demokratische Partei. Sie geht von einem rassistischen Volksbegriff aus, der auf die Benachteiligung und Entrechtung großer Teile der Bevölkerung hinausläuft. AfD-Politiker:innen verunglimpfen die Demokratie als offene Diktatur, um damit rechte Putschfantasien als vermeintlich gerechtfertigten Widerstand erscheinen zu lassen.</p>
<p>Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen für die Prüfung eines Verbotes der Partei ist. Der Bundestag sollte dies ermöglichen. Die Union muss dringend ihr Verhältnis zur extremen Rechten klären, wenn Mitglieder der Regierungspartei öffentlich darüber nachdenken, die AfD in herausgehobene Positionen zu wählen. Was die Union meint, wenn sie sagt, sie wolle die AfD 'wegregieren' oder 'politisch stellen', ist die Übernahme von Sprache und Programm der Rechtsextremen. Das wird die AfD noch weiter stärken und die Union schwächen. Stattdessen brauchen wir entschlossenes Handeln gegen die Gefahr von rechts, ein verlässliches Bekenntnis zu demokratischen Standards und eine sozialpolitische Offensive, die der AfD den Boden entzieht.“</p>
<p>Zum rechtlichen Hintergrund zur Besetzung der Ausschussvorsitze: Der zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts entschied im September 2024 einstimmig, dass der AfD zwar eine Besetzung der Ausschüsse mit Mitgliedern entsprechend ihrer Stärke im Plenum zustehe, die Wahl der Vorsitzenden jedoch von der Geschäftsordnungsautonomie des Bundestages (Art. 40 Abs. 1 Satz 2 GG) gedeckt sei. Die Besetzung sei Sache der Selbstorganisation des Parlaments, so die Vorsitzende des Zweiten Senats Doris König.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366350</guid>
                <pubDate>Thu, 22 May 2025 13:24:08 +0200</pubDate>
                <title>Mietwucher bekämpfen, Ahndung erleichtern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mietwucher-bekaempfen-ahndung-erleichtern-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Mieterinnen und Mieter zahlen monatlich Millionen Euro überhöhter Mieten. Im letzten halben Jahr haben potenziell Betroffene mit der Mietwucher.app der Linken im Bundestag über 120.000-mal ihre Mieten überprüft. Mehr als 4.500 Meldungen von Mietpreisüberhöhungen gingen über die App an die zuständigen Ämter, welche verpflichtet sind, die Meldungen zu prüfen. Morgen debattiert der Bundestag - wie Die Linke in ihrem 100-Tage-Programm versprochen hat - den von uns eingebrachten Gesetzentwurf zur besseren Bekämpfung sogenannten Mietwuchers. Wenn der Bundestag, wie auch vom Bundesrat gefordert, die Ahndung überhöhter Mieten erleichtert und das Bußgeld erhöht, könnte ein effektiveres Instrument entstehen als es die derzeitige Mietpreisbremse darstellt“, erklärt Caren Lay, Expertin für Wohnungspolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag. Lay weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der von der Linken eingebrachte Gesetzentwurf würde dafür sorgen, dass die Kommunen unzulässig hohe Mieten endlich wirkungsvoll verfolgen und die zu viel gezahlten Mieten für die Mieterinnen und Mieter zurückfordern können. Wenn die Behörden in den bereits jetzt mithilfe unserer Mietwucher.app gemeldeten 4.500 Fällen von überteuerten Mieten diese auf das zulässige Maß senken würden, ergäbe das eine Ersparnis von über einer Million Euro für die betroffenen Miethaushalte. Die Mieten müssen gedeckelt und gesenkt werden. Die Koalition verlagert dieses und weitere Themen leider in eine Kommission, wodurch der dringend nötige und sofort umsetzbare Schutz von Mieterinnen und Mietern auf die lange Bank geschoben wird. Wir als Linksfraktion machen weiter Druck und bringen einen Gesetzentwurf des Bundesrates ein, der übrigens aus der Feder des Bundeslandes Bayern stammt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366349</guid>
                <pubDate>Thu, 22 May 2025 13:21:16 +0200</pubDate>
                <title>„Strategische Geduld“ ersetzt keine Diplomatie – Bundesregierung muss mit Lula und Xi sprechen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/strategische-geduld-ersetzt-keine-diplomatie-bundesregierung-muss-mit-lula-und-xi-sprechen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wadephul spricht von ‚strategischer Geduld‘. Gemeint ist damit offenbar: abwarten, bis andere den Frieden regeln. Doch während die Bundesregierung weiter auf Trump als Vermittler setzt, zeigt das Gespräch zwischen Trump und Putin vom Montag genau das Gegenteil: Putin ließ sich weder beeindrucken noch stoppen – die Angriffe auf die Ukraine gingen unmittelbar weiter“, erklärt Lea Reisner, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss für die Fraktion Die Linke im Bundestag, zu entsprechenden Äußerungen von Außenminister Johann Wadephul. Reisner weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dass sich die Bundesregierung in diesem Szenario weiter auf einen US-Präsidenten verlässt, der Kriegsverbrechen verharmlost und internationale Partner wie Schachfiguren behandelt, ist brandgefährlich. Erst recht, wenn dieser sich jederzeit aus der Verantwortung stehlen kann – wie es nun offenbar droht.</p>
<p>Gleichzeitig zeigen Brasilien und China, dass diplomatische Friedensbemühungen möglich sind – wenn man den politischen Willen dazu hat. Am 13. Mai bekräftigten beide Staaten ihre Bereitschaft zur Vermittlung. Lula sprach mit Putin, ein weiterer Austausch ist angekündigt. Wer wirklich Frieden will, darf diese Initiativen nicht ignorieren.</p>
<p>Ich fordere die Bundesregierung auf, sich aktiv in die internationalen Friedensgespräche einzubringen – auch mit Partnern außerhalb des Westens. Wer ausschließlich auf Trump und Sanktionen setzt, verpasst nicht nur die Chance auf Frieden, sondern verliert auch an Glaubwürdigkeit in der Welt. Frieden kommt nicht durch strategische Geduld, sondern durch aktive Diplomatie.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366347</guid>
                <pubDate>Thu, 22 May 2025 13:06:36 +0200</pubDate>
                <title>Herzlichen Glückwunsch, Caren und Lorenz!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/herzlichen-glueckwunsch-caren-und-lorenz/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Caren Lay und Lorenz Gösta Beutin wurden als Vorschläge der Fraktion Die Linke im Bundestag zu den Vorsitzenden der Ausschüsse für Wohnen, Stadtplanung, Bauwesen und Kommunen; sowie Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gewählt. Wir gratulieren herzlich zur Wahl als Ausschussvorsitzende.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Caren Lay erklärt&nbsp;anlässlich ihrer Wahl zur Vorsitzenden im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen:&nbsp;„Bezahlbares Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit. Dieses Kernthema werde ich künftig als Ausschussvorsitzende für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen anpacken dürfen. Bezahlbares Wohnen steht im Zentrum linker Politik und ich freue mich, meine langjährige Erfahrung als Wohnungspolitikerin in das Amt einzubringen. Wohnungspolitik darf nicht länger hinten runterfallen, sondern muss zentrale Aufgabe dieser Legislatur werden. Dazu werde ich persönlich beitragen, ebenso wie die Linksfraktion.“</p>
<p>Lorenz Gösta Beutin erklärt anlässlich seiner Wahl zum Vorsitzenden im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit: „Die Linke startet auch im Bundestag mit einer neuen Aufstellung durch – als Partei des sozial-ökologischen Umbaus, als ökosozialistische Kraft: Mit klarem Kompass und starkem Profil stellen wir den fossilen Konzernen sozialen Klimaschutz entgegen – für eine lebenswerte Welt für alle. Mit dem sozialen Klimageld und der Übertragung der Stromnetze in öffentliche Hand bieten wir als Linke konkrete Vorschläge, die das Leben der Menschen spürbar verbessern würden. Im Rahmen der für das Amt des Ausschussvorsitzenden gebotenen Neutralität will ich meinen Teil dazu beitragen, dass Die Linke als die Partei der Klimagerechtigkeit sichtbar wird: von unseren Bündnispartner:innen in der Klimabewegung ebenso wie von unseren Gegner:innen in den fossilen Lobbys und Konzernen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366345</guid>
                <pubDate>Thu, 22 May 2025 12:57:49 +0200</pubDate>
                <title>Das deutsche Wirtschaftsmodell steht auf der Kippe</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/das-deutsche-wirtschaftsmodell-steht-auf-der-kippe/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur heute veröffentlichten Konjunkturprognose sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dass nach Bundesminister Habeck nun auch die Wirtschaftsweisen die Wachstumsprognose für Deutschland nach unten korrigieren, ist ein weiteres deutliches Alarmsignal: Das deutsche Wirtschaftsmodell steht auf der Kippe.</p>
<p>Die nötigen Antworten liegen längst auf dem Tisch: Wir müssen den Binnenmarkt durch steigende Reallöhne und Investitionen stärken. Der Mindestlohn muss so angehoben werden, dass er vor Armut schützt. Für Wohnungen, Klimaschutz und Umbau der Industrie müssen massive, langfristige Investitionsprogramme aufgelegt werden, die Planungssicherheit geben. Dafür muss die Schuldenbremse abgeschafft werden.</p>
<p>Es bleibt ein schwerer Fehler, die Schuldenbremse allein für Verteidigungsausgaben auszusetzen, während notwendige Investitionen in Klima, soziale Gerechtigkeit und den Umbau der Industrie dem Diktat der Schuldenbremse unterworfen bleiben. Statt auf eine zukunftsfähige Wirtschafts- und Industriepolitik zu setzen, hofft man in Berlin und Brüssel offenbar, durch massive Aufrüstung die Krise zu überwinden. Das ist nicht nur politisch riskant, sondern auch wirtschaftlich kurzsichtig: Investitionen in Rüstungsgüter haben eine deutlich geringere gesamtwirtschaftliche Wirkung als Ausgaben für Bildung, sozialen Wohnungsbau oder öffentliche Infrastruktur.</p>
<p>Weder ein Sondervermögen noch ein Deutschlandfonds ändern etwas an dieser grundlegenden Schieflage. Das gilt umso mehr angesichts dessen, dass die Zusätzlichkeit der Mittel aus dem Sondervermögen durch die Bundesregierung untergraben wird. Die Bundesregierung plant, bestehende Ausgaben aus dem Kernhaushalt einfach umzuwidmen. Diese haushaltspolitischen Taschenspielertricks drohen, den Klima- und Transformationsfonds zur Mogelpackung zu machen. Die Umsetzungsgesetze müssen jetzt wasserdicht ausgestaltet werden und sicherstellen, dass die Investitionen tatsächlich den vorgesehenen Aufgaben zugutekommen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366324</guid>
                <pubDate>Wed, 21 May 2025 13:24:27 +0200</pubDate>
                <title>Härtere Gangart gegen Sozialleistungsträger</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/haertere-gangart-gegen-sozialleistungstraeger/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Ratsgruppe „Die Linke“ befürwortet ausdrücklich, dass gegen schwarze Schafe konsequent vorgegangen wird.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Doch der geforderte Antrag diente lediglich populistischen Zwecken und zielte darauf ab, bestimmte Gruppen zu diskreditieren. Wie im Artikel deutlich wurde, sind Verstöße selten, und bestehende Kontrollmechanismen haben bereits entsprechende Fälle aufgedeckt. Die Ratsgruppe „Die Linke“ würde sich wünschen, dass ein vergleichbares Engagement auch bei Kontrollen gegenüber Konzernen gezeigt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ralf Sondermeyer</p>
<p>Ratsmitglied Die Linke</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-366320</guid>
                <pubDate>Wed, 21 May 2025 12:28:51 +0200</pubDate>
                <title>Höchststand bei rechter Gewalt muss Konsequenzen haben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hoechststand-bei-rechter-gewalt-muss-konsequenzen-haben-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die heute vorgestellten Zahlen zu politisch motivierter Kriminalität zeigen einen dramatischen Anstieg rechter Gewalt. Rechte Straftaten sind im vergangenen Jahr um 48 Prozent gestiegen. Das ist der höchste Stand seit Einführung der Statistik. Diese Zahlen sind alarmierend und müssen praktische Konsequenzen haben“, sagt Clara Bünger, innenpolitische Expertin der Fraktion Die Linke im Bundestag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ferat Koçak, Experte der Fraktion für antifaschistische Politik, erklärt:&nbsp;</strong>„Die Dunkelziffer ist noch weitaus höher, das zeigen die ebenfalls heute vorgestellten Zahlen der Opferberatungsstellen. Polizei und Behörden erkennen rechte Gewalt oft nicht – oder wollen sie nicht erkennen. Der Umgang mit dem rassistischen Brandanschlag in Solingen ist nur das jüngste Beispiel für dieses systemische Versagen.“</p>
<p><strong>Bünger weiter:</strong>&nbsp;„Statt die Gefahr klar zu benennen, verharmlost Innenminister Dobrindt sie. Er spricht von politischen Rändern und will eine nebulöse politische Mitte stärken. Fakt ist: Die meisten Taten sind rechts motiviert. Rassismus ist das häufigste Tatmotiv. Wir haben kein Problem mit Rändern, wir haben ein Problem mit der extremen Rechten, die genau den Rassismus gewalttätig vertritt, der aus der Mitte der Gesellschaft kommt.</p>
<p>Die Statistik zeigt auch, dass insbesondere marginalisierte und vulnerable Gruppen wie Frauen, Kinder und queere Menschen durch diese Gewalt bedroht sind. Die Regierung muss deswegen unbedingt sicherstellen, dass alle anstehenden Aktionen zum Christopher-Street-Day ohne Übergriffe stattfinden können. Es braucht jetzt ein Schutzkonzept für diese Veranstaltungen.</p>
<p>Darüber hinaus brauchen wir dringend das längst überfällige Demokratiefördergesetz. Denn wer rechte Gewalt wirklich bekämpfen will, muss in Demokratiearbeit investieren und darf nicht aus Angst vor rechten Stimmen deren Rhetorik übernehmen.“</p>
<p><strong>Koçak ergänzt:&nbsp;</strong>„Der Innenminister will vor dem Hintergrund der Zahlen schlicht das Koalitionsprogramm umsetzen: Mehr Befugnisse für Polizei und Geheimdienste, aggressivere Asylpolitik. Was wir hingegen brauchen, ist ein entschlossenes Vorgehen gegen rechte Gewalttäter und eine Unterstützung der demokratischen Zivilgesellschaft. Die Zahlen sind eine Warnung: Wenn wir den Faschismus bekämpfen wollen, müssen wir diejenigen stärken, die unsere Demokratie im Alltag verteidigen, und endlich jene unter Druck setzen, die ihr systematisch schaden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-366318</guid>
                <pubDate>Wed, 21 May 2025 11:23:33 +0200</pubDate>
                <title>Für rechte Gewalt gibt es Verantwortliche</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fuer-rechte-gewalt-gibt-es-verantwortliche/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mit Blick auf die heute veröffentlichten Statistiken des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und des Bundesinnenministeriums sagt Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Welle rechter Gewalt hat einen neuen Höchststand erreicht. Und ich muss klar sagen: Dafür, dass Menschen auf den Straßen Angst vor rechter Gewalt haben müssen, gibt es Verantwortliche. Die Täter vor Ort, klar, aber auch diejenigen, die das Klima schaffen, in dem Gewalt entsteht.</p>
<p>Die Faschisten von der AfD, die Hass gegen Migranten, Juden und Andersdenkende schüren. Die Parteien der Mitte, die aus Angst vor der AfD Teile ihrer Positionen übernehmen. Insbesondere natürlich Friedrich Merz und seine Unionsparteien, die im Pakt mit der AfD Grundgesetzänderungen durchgedrückt haben.</p>
<p>Wer eine Politik macht, die auf Sündenböcke setzt statt auf Hoffnung, bereitet den Boden, auf dem rechte Gewalt gedeiht.</p>
<p>Die Linke wird weiter für den Schutz aller Menschen vor rechter Gewalt auftreten. Wir sind der Ort, um sich gemeinsam dafür einzusetzen.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-366317</guid>
                <pubDate>Wed, 21 May 2025 11:20:33 +0200</pubDate>
                <title>Presseerklärung des Ersten Parlamentarischen Geschäftsführers zur Sitzungswoche vom 21. bis zum 23. Mai 2025</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/presseerklaerung-des-ersten-parlamentarischen-geschaeftsfuehrers-zur-sitzungswoche-vom-21-bis-zum-23-mai-2025/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden Parlamentarischen Initiativen der Fraktion befassen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Donnerstag, 22. Mai 2025</strong></p>
<p><em><strong>TOP 12 Gesetzentwurf zur besseren Bekämpfung überhöhter Mieten (Mietwuchergesetz),&nbsp;<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/001/2100134.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Drs. 21/134</a></strong></em></p>
<p>Überhöhte Mieten zu nehmen, ist bereits heute eine Ordnungswidrigkeit. Der entsprechende Paragraf wird allerdings, bis auf wenige Ausnahmen, nicht angewandt, weil die bewusste "Ausnutzung" durch Vermieter:innen nachgewiesen werden muss. Durch die Streichung des Nachweises der Ausnutzung wird der Paragraf scharf gestellt und das Vorgehen gegen überhöhte Mieten erleichtert. Das Bußgeld soll auf 100.000 Euro erhöht werden. Damit werden überhöhte Mietforderungen abgeschreckt.</p>
<p><strong><em>ZP Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 143i),&nbsp;<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/001/2100133.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Drs. 21/133</a></em></strong></p>
<p>Viele Kommunen in Deutschland sind durch übermäßige Kassenkredite stark verschuldet, was ihre Handlungsfähigkeit und die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse beeinträchtigt. Um diesen Kommunen zu helfen, soll der Bund einmalig per Grundgesetzänderung die Hälfte der Entschuldungskosten übernehmen, wobei die Länder weiterhin für die finanzielle Ausstattung ihrer Kommunen verantwortlich bleiben.</p>
<p><strong>Freitag, 23. Mai 2025</strong></p>
<p><strong><em>TOP 19 Antrag „Ein Tierschutzgesetz, das Tiere wirksam schützt“,&nbsp;<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/001/2100139.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Drs. 21/139</a></em></strong></p>
<p>Die Grünen haben sich in der letzten Legislatur im Tierschutz verpokert, alles auf die Novellierung des Gesetzes gesetzt, die nicht kam, und somit nichts erreicht. Viele Tierschützer:innen sind sehr enttäuscht. Wir wollen den Tierschutz mit sozialen Themen verbinden (Bsp. Akkordlöhne). Der Antrag fordert eine Verbesserung beim Tierschutz in fast allen Bereichen (Landwirtschaft, Heimtiere, Zirkus, Tierversuche): u. a. ein Verbot von Lebendtiertransporten über vier Stunden, von Akkordlöhnen in Schlachthöfen, Qualzucht, Wildtieren im Zirkus und schwerwiegenden Tierversuchen. Tiere statt Profite schützen!</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366316</guid>
                <pubDate>Wed, 21 May 2025 11:17:05 +0200</pubDate>
                <title>Mogelpackung für pflegende Angehörige</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mogelpackung-fuer-pflegende-angehoerige/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Ministerin Prien wird zur Ankündigungsministerin. Was sie als großen Wurf verkauft, ist bislang kaum mehr als eine planlose Überschrift mit Fußnote. Es fehlen konkrete Rahmenbedingungen, ein klarer Zeitplan – und es gibt einen massiven Finanzierungsvorbehalt“, erklärt Evelyn Schötz, Pflegeexpertin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Vorschlägen von Bundesfamilienministerin Karin Prien zur Einführung eines Pflegegeldes als Lohnersatz für pflegende Angehörige. Schötz weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Für Millionen pflegende Angehörige ist das ein Schlag ins Gesicht. Wer ernsthaft helfen will, muss mehr liefern als eine Bankrotterklärung, getarnt als vage Absichtsbekundung. Pflege darf kein Armutsrisiko mehr sein und nicht weiter auf dem Rücken von Frauen abgeladen werden. Unsere Konzepte liegen längst auf dem Tisch. Wir fordern die Einführung einer sechswöchigen bezahlten Freistellung mit vollem Lohnausgleich für pflegende Angehörige bei Eintritt eines Pflegefalls in der Familie. Wir fordern eine finanzielle Anerkennung der Pflegearbeit durch Geldleistungen und Rentenpunkte – sowie die Einführung einer Pflegevollversicherung, die Schluss macht mit dem Teilkaskoprinzip eines so immensen Lebensrisikos. Kurz gesagt: Wir brauchen eine Sozialisierung der Pflege.</p>
<p>In Deutschland sind rund 5,7 Millionen Menschen auf Pflege angewiesen, davon beziehen 3,1 Millionen ausschließlich Pflegegeld. Das zeigt deutlich: Die private Pflege ist das Rückgrat unseres Pflegesystems. Neun von zehn Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt. Besonders betroffen sind Frauen: Sie stellen mit großem Abstand den größten Teil der pflegenden Angehörigen – meist unbezahlt, häufig in Teilzeit gedrängt und mit erheblichen Folgen für ihre eigene Altersvorsorge. Pflegende Angehörige leisten eine enorme gesellschaftliche Aufgabe – sie entlasten die Pflegeversicherung jedes Jahr um Milliarden.</p>
<p>Wir als Linke betrachten Pflege als zentrale Gerechtigkeitsfrage. Solange Frauen für ihre Sorgearbeit weder ausreichend Zeit noch finanzielle Absicherung erhalten, bleibt Gleichstellung eine leere Worthülse. Statt Mogelpackungen brauchen wir: Verlässlichkeit, Wertschätzung und soziale Absicherung.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366315</guid>
                <pubDate>Wed, 21 May 2025 11:11:47 +0200</pubDate>
                <title>Gericht kippt „Rock-Verfahren“ - Erfolg für demokratische Vielfalt bei der Kommunalwahl</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gericht-kippt-rock-verfahren-erfolg-fuer-demokratische-vielfalt-bei-der-kommunalwahl-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Oberverwaltungsgericht Münster hat der Klage von Die Linke NRW und Die PARTEI NRW gegen das sogenannte „Rock-Verfahren“ stattgegeben. Das neue Sitzverteilungsverfahren, das zur Kommunalwahl 2025 erstmals eingesetzt werden sollte, benachteiligt nachweislich kleinere Parteien. Die Richterinnen und Richter erklärten es mit 4:3 Stimmen für unzulässig.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Rock-Verfahren wurde von Simon Rock, der selbst Mitglied im Landtag für Die Grünen ist, entwickelt und sollte das bisherige Sainte-Laguë/Schepers-Verfahren ablösen. Selbst die Landesregierung und der Entwickler räumten im Verlauf des Verfahrens ein, dass das neue Modell kleinere Parteien systematisch benachteilige. Ein zwingender Grund für die Einführung sei laut Gericht nicht erkennbar, das aktuelle Verfahren sei derzeit auch das optimale.</p>
<p><strong>Sebastian Merkens</strong>, Landesgeschäftsführer der Linken NRW, betont:<br> „Unsere Demokratie lebt von Vielfalt. Es darf nicht sein, dass kleine Parteien durch neue Rechenmodelle aus den Räten gedrängt werden. Dieses Urteil ist ein wichtiger Erfolg für faire Wahlen.“</p>
<p>Die Linke NRW und Die PARTEI NRW hatten die Klage gemeinsam eingereicht, um die Chancengleichheit im kommunalen Wahlrecht zu verteidigen.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 20 May 2025 11:21:34 +0200</pubDate>
                <title>Finanzminister Klingbeil macht FDP-Politik</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/finanzminister-klingbeil-macht-fdp-politik/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Bundesfinanzminister Lars Klingbeil fordert vom neuen Bundeskabinett weitere Einsparungen. Dazu meint Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der neue Bundesfinanzminister holt den Kürzungshammer raus und zerstört so alle Hoffnungen auf eine neue Politik, die endlich für die Menschen da ist und nicht nur für die Banken und Superreichen. Klingbeil tritt in die Fußstapfen seines Vorgängers Christian Lindner und macht lupenreine FDP-Politik. Da hätten wir gleich die Liberalen in der Regierung lassen können.<br> Ich erwarte von einem SPD-Minister, dass er nicht sinnlos kürzt, sondern für neue Einnahmen sorgt, in dem er die Reichen endlich gerecht besteuert. Eine Vermögensabgabe für alle privaten Nettovermögen von mehr als zwei Millionen Euro und eine Vermögenssteuer würden die Finanzprobleme von Bund und Länder lösen. Dafür braucht man aber den Mut, sich mit den Reichen und Mächtigen anzulegen. Lars Klingbeil fehlt dieser Mut. Damit die Millionäre ihren Reichtum ungestört genießen können, sollen wir nun alle länger arbeiten und den Gürtel enger schnallen. Das ist ungerecht und wird den Frust der Menschen weiter verstärken.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-366268</guid>
                <pubDate>Sat, 17 May 2025 18:03:23 +0200</pubDate>
                <title>Deutschland verweigert Kriegsdienstverweigern Asyl</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/deutschland-verweigert-kriegsdienstverweigern-asyl/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hat aufgedeckt, dass Russen, die in Deutschland Schutz vor Militärdienst suchen, kaum Asyl erhalten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Demnach haben von Anfang 2022 bis April 2025&nbsp;6.374 russische Männer im Alter zwischen 18 und 45 Jahren Asyl in Deutschland beantragt.&nbsp;349 von ihnen wurden als Asylberechtigte oder Flüchtlinge anerkannt oder erhielten subsidiären Schutz. Im gleichen Zeitraum wurden 2.150 Visa für russische Staatsangehörige erteilt.</p>
<p>Clara Bünger erklärt dazu. „Gemessen an schätzungsweise Hunderttausenden, die Russland seither verlassen haben, um sich dem Kriegsdienst zu entziehen, ist das eine beschämend niedrige Zahl." Bünger ergänzte, dass Olaf Scholz (SPD) sich dafür ausgesprochen hatte, russischen Staatsbürgern, die sich dem Kriegsdienst entziehen wollen, Schutz anzubieten.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366266</guid>
                <pubDate>Sat, 17 May 2025 11:14:34 +0200</pubDate>
                <title>Zahl der Angriffe auf Flüchtlingsheime gestiegen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zahl-der-angriffe-auf-fluechtlingsheime-gestiegen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hat aufgedeckt, dass die Anzahl politisch motivierter Straftaten gegen Flüchtlingsheime auf dem höchsten Stand seit 2017 angestiegen ist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Laut Antwort der Bundesregierung wurden demnach im letzten Jahr 255 gegen Flüchtlingsunterkünfte gerichtete Straftaten erfasst. 2023 hatte die Zahl noch bei 176 gelegen. Nur 2017 lag die Zahl mit 284 Straftaten höher.&nbsp;</p>
<p>Clara Bünger erklärt dazu: "Das gesellschaftliche Klima hat sich in den letzten Jahren besorgniserregend nach rechts verschoben. Es ist wenig überraschend, dass Rassisten sich unter diesen Umständen ermutigt fühlen, individuell oder kollektiv Geflüchtete zu bedrohen, sie körperlich anzugreifen oder ihre Unterkünfte zu zerstören.&nbsp;Von SPD bis AfD herrscht weitgehende Einigkeit, dass man möglichst wenige Geflüchtete aufnehmen will". Schutzsuchende würden "als Feinde und Eindringlinge markiert, die möglichst pauschal an den Grenzen abgewiesen werden sollen."</p>
<p>Auch die Zahl der Straftaten gegen Flüchtlinge bleibt hoch. Laut Bundesregierung wurden demnach 2024 2.271&nbsp;politisch motivierte Straftaten gegen Flüchtlinge erfasst. Darunter waren&nbsp;287 Gewalttaten, bei denen 235 Menschen verletzt wurden.</p>
<p>"Die Zahl der Beleidigungen, Bedrohungen und Angriffe gegen Geflüchtete ist seit Jahren besorgniserregend hoch, und es ist empörend, dass dieser Zustand von großen Teilen der Politik und Öffentlichkeit achselzuckend hingenommen wird", sagt Bünger.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sat, 17 May 2025 11:10:41 +0200</pubDate>
                <title>Wadephul will noch mehr aufrüsten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wadephul-will-noch-mehr-aufruesten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat angekündigt, sich hinter die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einer massiven Erhöhung der Verteidigungsausgaben der NATO-Staaten auf jeweils fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung zu stellen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>US-Präsident Trump hat von den NATO-Staaten eine deutliche Anhebung der Militärausgaben auf 5 % des BIP (Bruttoinlandsprodukt) zu erhöhen. Deutschland gibt gegenwärtig 2,12 % für die Bundeswehr aus. Wadephul hat nach einem Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio diese Position bestätigt. 5 % würden bei der aktuellen Wirtschaftsleistung Deutschlands einen Verteidigungsetat in Höhe von 225 Milliarden Euro bedeuten - bei einem Gesamtbundeshaushalt von 466 Milliarden Euro. Deutschland würde somit fast die Hälfte seines Budgets fürs Militär ausgeben. Deutschland wäre damit die größte Militärmacht Europas und lege weltweit nur hinter den USA, Russland und China.</p>
<p>Sören Pellmann erklärt dazu:&nbsp;Und wenn Trump als nächstes zehn Prozent fordert? Es ist ein verheerender Einstieg von Außenminister Wadephul, die bereits exorbitanten Militärausgaben noch weiter erhöhen zu wollen. Angesichts der Abschaffung von Recht und Gesetz in den USA, der Kürzung von internationalen Hilfsgeldern und Annexionsgelüsten gegenüber Kanada, Grönland und dem Panamakanal frage ich mich, wie Bundesaußenminister Wadephul von einer ‚fast vollständigen Übereinstimmung in allen wichtigen Fragen‘ sprechen kann. Ja, die EU braucht eine eigenständige Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Aber nicht mit dem Ziel, neben den USA, China und Russland eine Supermacht zu werden, sondern um sich als wirkliche Friedensmacht, als neutraler Vermittler mit Gewicht, der auf Multilateralismus setzt und Unterstützer der UNO ist, zu etablieren. Für Deutschland heißt das, dass hier alles Nötige dafür getan werden muss, die Landesverteidigung sicherzustellen – dafür reicht der aktuelle Verteidigungsetat allemal. Laut den jüngst veröffentlichten SIPRI-Zahlen hat Deutschland bereits den viertgrößten Rüstungshaushalt der Welt. Eine Erhöhung auf fünf Prozent des BIP würde bedeuten, dass die Bundesrepublik drittgrößte werden würde. Vor Deutschland würden dann nur noch China und die USA liegen. Es kann nicht die Strategie der Bundesregierung sein, fast unbegrenzte finanzielle Mittel für Aufrüstung bereitzustellen und gleichzeitig die dringend gebrauchten Entlastungen für mittlere und kleine Einkommen mit dem Finanzierungsvorbehalt abzumoderieren.</p>
<p>Bundeskanzler Merz und Vizekanzler Klingbeil haben Recht, wenn sie die Forderung nach fünf Prozent des BIP für Rüstungsausgaben von Außenminister Wadephul ablehnen. Deutschland gibt jetzt schon mehr für Rüstung aus als Frankreich und Großbritannien – bei fünf Prozent würden wir sogar Russland überholen. Anstatt immer weiter aufzurüsten, brauchen wir nun Debatten, wie wir eine Sicherheitsarchitektur in Gesamteuropa errichten, durch die militärische Konfrontationen weniger realistisch werden. Die verstärkten Gespräche zwischen Ost und West in Bezug auf den Ukrainekrieg müssen auch genutzt werden, um über eine Stärkung der OSZE und Nachfolgeverträge für die großen Rüstungskontroll- und Rüstungsbegrenzungsverträge der vergangenen fünf Jahrzehnte zu verhandeln. Statt US-Präsident Trump nachzueifern, sollte Außenminister Wadephul dahingehend Akzente setzen – vor allem mit Blick auf den INF-Vertrag. Die Unterstützung der Wadephul-Forderung aus Bayern verwundert nicht, wenn man bedenkt, wo sich die deutsche Rüstungsindustrie konzentriert. Anstatt in Bayern mehr Waffen für Deutschland und die Welt zu produzieren, brauchen wir wirtschaftliche Anreize für die gesamte Bundesrepublik. In Ost, West, Nord und Süd sollten für unser Land besser Busse, Bahnen und Windkraftanlagen montiert werden.“</p>
<p>Donald Trump habe mit seiner Forderung nach einem 5-Prozent-Anteil der Militärausgaben am Bruttoinlandsprodukt mit Weidel und Wadephul offensichtlich seine treuen Paladine in Deutschland.&nbsp;die neue Bundesregierung von Bundeskanzler&nbsp;Friedrich Merz&nbsp;(CDU) sollte&nbsp;„Kanonen-statt-Butter-Politik“ und „Säbelrasseln“, lieber auf Friedenstüchtigkeit und Diplomatie bauen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sat, 17 May 2025 08:59:07 +0200</pubDate>
                <title>Investitionen statt Raubtier-Kapitalismus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/investitionen-statt-raubtier-kapitalismus/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Vorstellung der Pläne von Wirtschaftsministerin Reiche für ihr Ressort sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Katharina Reiche wiederholt gebetsmühlenartig das überholte Mantra von Steuersenkungen und Deregulierung. Doch: Das Konzept, den Raubtier-Kapitalismus aus dem Käfig zu lassen und zu hoffen, dass er die Felder bestellt, ist seit Jahrzehnten gescheitert.</p>
<p>Die Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft erfordern massive Investitionen. Eine Bundesregierung, die unbeirrt an der Schuldenbremse festhält, sollte nicht von Wachstum und wirtschaftlicher Erneuerung sprechen. Daran ändert auch der sogenannte Deutschlandfonds nichts - mit-zehn Milliarden Euro deckt er nur einen Bruchteil des tatsächlichen Bedarfs. Er muss dringend aufgestockt und zugleich an klare soziale und ökologische Kriterien geknüpft werden.</p>
<p>Reiche irrt, wenn sie behauptet, ausbleibendes Wirtschaftswachstum sei die Ursache von Verteilungskonflikten. Verantwortlich dafür ist allein eine Politik, die ungerechte Verhältnisse zulässt - und Superreiche nicht angemessen besteuert. Wenn jeder seinen Teil beiträgt, reicht es für alle.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 16 May 2025 13:09:54 +0200</pubDate>
                <title>Pflege darf keine Armutsfalle sein – Bundesregierung muss handeln</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pflege-darf-keine-armutsfalle-sein-bundesregierung-muss-handeln/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Ausgaben für Pflegeeinrichtungen sind in den letzten zehn Jahren um fast 100 Prozent gestiegen – auf über 82 Milliarden Euro. Doch statt bessere Pflege zu bekommen, müssen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen immer mehr selbst zahlen. Das ist ein Skandal. Pflege darf keine Armutsfalle sein und dieser besorgniserregende Trend verlangt politische Antworten&quot;, kommentiert Evelyn Schötz, Mitglied im Gesundheitsausschuss für die Fraktion Die Linke, die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts zu den Gesundheitsausgaben in der Pflege. Schötz weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Allein für häusliche Pflege wurden im Jahr 2023 21,6 Milliarden Euro ausgegeben – fast dreimal so viel wie noch 2013 (7,2 Milliarden Euro). Zwei Drittel der 5,7 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland werden von Angehörigen versorgt. Doch echte Unterstützung gibt es kaum – nur rund 407.000 Menschen erhalten 'Hilfe zur Pflege'. Das sind weniger als acht Prozent aller Pflegebedürftigen.</p>
<p>Diese Zahlen zeigen: Pflege wird zunehmend privatisiert, finanziell wie praktisch. Das heißt: Die Kosten steigen, aber der Staat zieht sich zurück. Familien werden alleingelassen, Pflegekräfte sind überlastet. Die Linke fordert daher seit Jahren eine Pflegepolitik, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert – nicht an der Kassenlage. Dazu braucht es endlich eine solidarische Pflegevollversicherung, mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte und echte Unterstützung für pflegende Angehörige, z. B. durch Lohnersatz und Rentenansprüche.</p>
<p>Pflege ist kein Luxus, sondern Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Die Bundesregierung darf nicht länger zusehen, wie Menschen vereinsamen, überfordert werden oder in die Armut rutschen – nur weil sie Pflege brauchen oder geben."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366254</guid>
                <pubDate>Fri, 16 May 2025 13:07:18 +0200</pubDate>
                <title>Schluss mit dem Kahlschlag der Kommunen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schluss-mit-dem-kahlschlag-der-kommunen-2/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sahra Mirow, MdB und Landessprecherin Die Linke Baden-Württemberg, und Sascha H. Wagner, MdB und Landessprecher Die Linke NRW, erklären zur Forderung einer belastbaren Finanzierung der Kommunen durch die Bundesregierung von ver.di und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB): &quot;Die Forderung trifft ins Schwarze und erhöht zur richtigen Zeit den Druck auf die Bundesregierung. Die Linke unterstützt den Appell von ver.di und dem DStGB an die Bundesregierung, endlich massiv in die Kommunen zu investieren.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sahra Mirow:&nbsp;</strong>"Unsere Städte und Kommunen stehen mit dem Rücken zur Wand. Marode Schulen und Kitas, ein enormer Fachkräftemangel und hohe Altschulden gehören zum Alltag vieler Kommunen. Auf Bundesebene werden rassistische Scheindebatten über die Gründe der desolaten Situation in den Kommunen geführt, aber keine lösungsorientierte Politik gemacht."</p>
<p><strong>Sascha H. Wagner:</strong>&nbsp;"Die Kommunen brauchen das Geld heute und nicht morgen - schnell und unbürokratisch. Wer an den Kommunen spart, spart an den Menschen. Sie sind der Ort der Teilhabe und damit so wichtig für den Schutz unserer Demokratie. Die Linke fordert, dass der Bund eine Lösung für die milliardenschweren Altlasten vorlegen muss, dass Ausgaben, die vom Bund aufgesetzt werden, auch von ihm übernommen werden, und dass attraktive Arbeitsbedingungen, höhere Löhne und mehr Stellen im öffentlichen Dienst geschaffen werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-366253</guid>
                <pubDate>Fri, 16 May 2025 13:01:48 +0200</pubDate>
                <title>Klimapolitik wird zur sozialen Zumutung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/klimapolitik-wird-zur-sozialen-zumutung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Lorenz Gösta Beutin und Fabian Fahl, Klimaschutz-Experten der Fraktion Die Linke im Bundestag, kommentieren den Prüfbericht des unabhängigen Expertenrats für Klima fragen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lorenz Gösta Beutin:&nbsp;</strong>„Deutschland droht seine Klimaziele klar zu verfehlen. Die Ampel hat versagt – und die neue Regierung aus Union und SPD legt mit einem rückwärtsgewandten Koalitionsvertrag nach.</p>
<p>Statt wirksamer Maßnahmen gegen die Klimakrise erleben wir die Rückkehr zur klimapolitischen Trägheit – auf Kosten der Mehrheit der Bevölkerung. Die neue Regierung setzt auf die alte Leier: Markt regeln lassen, CO₂-Preis erhöhen, soziale Fragen ausblenden. Das ist keine Klimapolitik, das ist Politik für Besserverdienende. Wer das Klima schützen will, braucht sozialen Ausgleich, klare Vorgaben, massive Investitionen – nicht nur Appelle und Preissignale.</p>
<p>Der Koalitionsvertrag bringt keinen Aufbruch, sondern Rückschritt. Der Expertenrat erwartet eine Kurskorrektur. Das fossile Rollback darf sich nicht durchsetzen. Klimaschutz braucht klare Kante: sozial, verbindlich und wirksam. Alles andere führt in die nächste Klimaschutzlücke – mit Ansage.“</p>
<p><strong>Fabian Fahl:</strong>&nbsp;„Dass ausgerechnet Friedrich Merz, der als Privatpilot regelmäßig abhebt, jetzt eine Politik verantwortet, die Klimaschutz zur Belastung für Normalverdienende macht, ist sinnbildlich: Wer selbst CO₂ im Überfluss produziert, hat kein Problem damit, die Rechnung anderen aufzubürden.</p>
<p>Dass der Expertenrat formell keinen Sofortbedarf sieht, ist kein politischer Freispruch. Es zeigt vielmehr, wie schwach und unzureichend das Klimaschutzgesetz in seiner jetzigen Form ist. Politisch wäre jetzt ein radikaler Kurswechsel nötig – aber vom neuen Koalitionsvertrag kommt: nichts.</p>
<p>Bis März 2026 muss die Bundesregierung ein neues Klimaschutzprogramm vorlegen. Die Linke erwartet, dass dieses Programm die Fehler der Vergangenheit nicht kaschiert, sondern endlich soziale Gerechtigkeit mit wirksamer Klimapolitik verbindet. Klimaschutz darf kein Luxus für Reiche sein – er muss für alle funktionieren.“</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366252</guid>
                <pubDate>Fri, 16 May 2025 12:27:53 +0200</pubDate>
                <title>Regierungskoalition zerschlägt Klima- und Energieausschuss</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/regierungskoalition-zerschlaegt-klima-und-energieausschuss/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Wenn heute der Bundestag mit Mehrheit von CDU/CSU und SPD beschließt, den bisherigen Ausschuss für Klimaschutz und Energie zu zerschlagen, ist das ein verheerendes Signal für einen ambitionierten Kampf gegen die Erderhitzung&quot;, erklärt Fabian Fahl, Klimaschutzexperte und Mitglied der Fraktion Die Linke im Bundestag. Fahl weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Nachdem bereits im Koalitionsvertrag zum wichtigen Thema Klima zahlreiche Leerstellen klaffen und unseriöse technische Placeboprojekte versprochen werden, wird mit dem neuen Ausschusszuschnitt abermals deutlich, dass die Koalitionäre das Thema beerdigen wollen. Mit einem eigenen Klima- und Energieausschuss gab es in der vergangenen Legislatur einen parlamentarischen Rahmen, um den Kampf gegen die Erderhitzung zu bündeln.</p>
<p>Dieser Kampf ist dringender denn je und gehört zentral auf die Agenda des Parlaments, denn vergangenes Jahr wurde mit 1,6 Grad Celsius im globalen Durchschnitt das Klimaziel von 1,5 Grad erstmals gerissen. In manchen Regionen Deutschlands sind im Frühjahr nur 20 Prozent des normalen Niederschlags gefallen, Böden und Ackerland sind staubtrocken. Das sind alles längst nicht mehr die üblichen Wetterkapriolen, sondern statistisch messbare Fakten. Die Klimakrise ist da.</p>
<p>Es ist absehbar, dass in den Ausschüssen für Wirtschaft und Energie sowie für Umwelt, Natur- und Klimaschutz und nukleare Sicherheit das Thema ein Schattendasein fristen wird. Genauso klar ist allerdings, dass Die Linke die Koalition der Zukunfts- und Klimakiller stellen und Lösungen für die Klimakrise auf die Agenda bringen will: Kohleausstieg 2030, Ausbau Erneuerbarer Energien, Kampf gegen Tierfabriken und Gülleflut, keine Steuern auf nachhaltiges Essen, Wärmewende im Gebäudesektor sowie Ausbau des ÖPNV und eine Rückkehr zum 9-Euro-Ticket."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366251</guid>
                <pubDate>Fri, 16 May 2025 12:25:01 +0200</pubDate>
                <title>Die AfD ist eine Gefahr für Rechtsstaat, Demokratie und Minderheiten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-afd-ist-eine-gefahr-fuer-rechtsstaat-demokratie-und-minderheiten-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Das Gutachten enthält für mich keine Überraschungen: Die AfD ist eine rechtsextreme Partei, sie ist der parlamentarische Arm des Rechtsterrorismus und das Verbotsverfahren muss auf den Weg gebracht werden“, erklärt Clara Bünger, Expertin für Rechtspolitik und Mitglied der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Gutachten des Bundesamts für Verfassungsschutz zur Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextremistisch“. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die AfD bedroht den Rechtsstaat, wenn sie zum Beispiel eine Lockerung des Waffenrechts und eine Bewaffnung von Bürgern fordert, um das staatliche Gewaltmonopol zu unterminieren, oder wenn sie direkt und indirekt zum Putsch aufruft, weil das Grundgesetz angeblich nicht mehr gelten würde. Immer wieder kündigen AfD-Abgeordnete Umsturz und Bürgerkrieg an. Dass AfD-Funktionäre und Mitglieder an nahezu jedem rechtsterroristischen Komplex der letzten Jahre beteiligt waren, zeigt: Das sind keine hohlen Phrasen.</p>
<p>Die vom Geheimdienst zusammengestellten Belege sind öffentlich bekannt. Zivilgesellschaftliche Initiativen, Nichtregierungsorganisationen, Jurist:innen und Journalist:innen haben vielfach darauf hingewiesen, dass diese Partei im Kern einen rassistischen Volksbegriff hat, der in der Praxis auf die Verächtlichmachung und Entrechtung von Menschen zielt. Die Linke wird weiterhin an der Seite all derer stehen, die von der AfD bedroht werden. Wir werden gemeinsam auf den Straßen und Plätzen demonstrieren. Wir werden weiter für eine Politik kämpfen, die dem Rechtsruck den sozialen Boden entzieht.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366250</guid>
                <pubDate>Fri, 16 May 2025 12:21:17 +0200</pubDate>
                <title>Commerzbank: Wer Milliarden verdient, darf niemand entlassen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/commerzbank-wer-milliarden-verdient-darf-niemand-entlassen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Commerzbank will trotz Rekordgewinnen mehr als 3000 Angestellte entlassen. Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke, kritisiert diese Art von Dreistigkeit und fordert eine Jobgarantie für die Betroffenen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dass die Commerzbank Rekord-Gewinne macht und gleichzeitig tausende Stellen in Deutschland streicht, ist eine Dreistigkeit der schlimmsten Sorte. Weniger Angestellte sollen noch mehr arbeiten und noch höhere Gewinne einfahren. Damit sind die Banken-Bosse voll auf Regierungslinie, schließlich fordert auch Kanzler Merz, dass wir alle mehr arbeiten sollen. Doch der Lobbyisten-Kanzler meint damit nicht sich und seine superreichen Kumpels, sondern die Millionen hart arbeitender Menschen in unserem Land, die schon jetzt Überstunden ohne Ende leisten und bis zur Erschöpfung schuften.</p>
<p>Wir müssen den Spieß endlich umdrehen: Wir brauchen eine gesetzliche Jobgarantie für profitable Firmen. Wer wie die Commerzbank Milliarden-Gewinne einfährt, darf keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Straße setzen. Basta! Der Staat hat die Commerzbank einst mit Milliarden gerettet und ist in der Pflicht, die Angestellten vor der Gier der Manager und Bosse zu schützen. Ich fürchte aber, das Schicksal der hart arbeitenden Menschen ist dem Kanzler völlig egal.</p>
<p><strong>Merz ist eben der Kanzler der Superreichen und nicht der hart arbeitenden Menschen."</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366223</guid>
                <pubDate>Thu, 15 May 2025 10:51:30 +0200</pubDate>
                <title>Zurück mit klarer Haltung und klaren Versprechen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zurueck-mit-klarer-haltung-und-klaren-versprechen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur ersten richtigen Sitzung des neu gewählten 21. Deutschen Bundestages stellt die frisch vereidigte Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz (CDU) ihr Programm für die kommenden 4 Jahre vor. Die Linke im Bundestag hatte die passende Antwort parat.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sören Pellmann macht klar: Die Linke ist wieder da und wird als Stimme für soziale Gerechtigkeit gegen die Politik der Hoffnungslosigkeit, soziale Kälte und Stillstand durch diese Bundesregierung stehen. Der Koalitionsvertrag ist ein Dokument des Scheiterns und hat keinen Plan für die Probleme des Landes. Das Rentenniveau ist zu niedrig und droht noch weiter abzurutschen, der Osten bleibt mit dieser Koalition weiter abgehängt bleiben, die Außenpolitik ist von Militarismus geprägt und für die soziale Krise im Land gibt es keinen Plan. Wir stehen bereit für eine soziale Wende, für Respekt, für Frieden und für Gerechtigkeit.</p>
<p>Hier kommt ihr zur Rede von Sören Pellmann:&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=BUeAX_Il7z4" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=BUeAX_Il7z4</a></p>
<p>Heidi Reichinnek prangert den offenen Rechtsbruch der neuen Regierung bei Zurückweisungen an den Grenzen an. Damit wird eine Lehre aus der Zeit des Nationalsozialismus, das Asylrecht, aktiv geschliffen. Die Kommunen bleiben weiter überlastet durch immer mehr Aufgaben und immer weniger Geld. Eine Reform der Schuldenbremse ist dringend nötig, doch ein Plan fehlt. Für die Entlastung der Menschen von der Mietenkrise hat die Regierung keine Antwort. Den Gesetzentwurf zum Mietwucherparagrafen, den die unionsgeführten Länder in der letzten Legislatur vorgebracht haben, wird die Fraktion in den Bundestag einbringen. Mit unserem Mietwucherrechner können Menschen schnell prüfen, ob sie zu viel Miete zahlen und die Ergebnisse lassen sich sehen. Links ist nicht vorbei, Links wirkt! Währenddessen ist Kinderarmut und Gleichberechtigung von Frauen für die Koalition kein Thema.</p>
<p>Hier kommt ihr zur Rede von Heidi Reichinnek:&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=bL-HutWQGvI" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=bL-HutWQGvI</a></p>
<p>Die Linke im Bundestag macht klar: Wir stehen an der Seite der Menschen. Politik für Millionen, statt Millionäre!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366208</guid>
                <pubDate>Wed, 14 May 2025 14:08:33 +0200</pubDate>
                <title>Notfallpatient Krankenkassen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/notfallpatient-krankenkassen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist ein einmaliger Vorgang, dass der gesetzliche Notfallmechanismus den Gesundheitsfonds per Bundesdarlehen vor der Zahlungsunfähigkeit retten muss. Das sollte das letzte Zeichen dafür sein, dass die Regierung bei den Finanzen der Krankenkassen sofort handeln muss“, erklärt Ates Gürpinar, Gesundheitsexperte und Mitglied der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Stützung des Gesundheitsfonds mit 800 Millionen Euro. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Koalitionsvertrag sieht bei den Kassenfinanzen vor, dass eine Kommission eingesetzt wird, die erst bis zum Frühjahr 2027 Vorschläge vorlegen soll. Wenn die Koalition sich tatsächlich an dieses ‚Deutschlandtempo‘ hält, dann werden noch viele Beitragssatzerhöhungen erfolgen oder noch schlimmer: Kassen und Gesundheitsfonds sind bis dahin pleite. Das betrifft auch die Pflegeversicherung, dort ist das Insolvenzrisiko sogar noch höher, da es diesen gesetzlichen Notfallmechanismus dort nicht gibt und die Pflegekassen ihren Beitragssatz nicht selbstständig erhöhen können.</p>
<p>Es rächt sich, dass die beiden Vorgängerminister von Union und SPD immer wieder in den Gesundheitsfonds gegriffen, sich aber nicht um eine seriöse Gegenfinanzierung gekümmert haben. Die neue Ministerin hat einen Notfall geerbt. Nun muss sie schnell beweisen, dass sie handlungsfähig ist: Sie muss sehr kurzfristig beim Finanzminister Steuergeld zur Stützung locker machen und noch dieses Jahr Finanzierungsreformen durchsetzen. Die Lösung liegt eigentlich auf der Hand: Die Beitragsbemessungsgrenze muss mindestens angehoben und auch auf Kapitaleinkünfte müssen Beiträge fällig werden. Denn nur die kleinen und mittleren Gehälter und Renten reichen als Finanzierungsbasis nicht aus, dann gehen die Beitragssätze durch die Decke. Die Union war aus ideologischen Gründen immer dagegen. Dass die Ministerin es schafft, diesen ideologischen Ballast abzuwerfen, bezweifle ich.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366205</guid>
                <pubDate>Wed, 14 May 2025 08:08:26 +0200</pubDate>
                <title>Faschistisches Momentum und linker Hoffnungsschimmer</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/faschistisches-momentum-und-linker-hoffnungsschimmer/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die deutsche Rechte ist heute so stark wie nie seit ihrer Niederlage am 8. Mai 1945. 80 Jahre später erleben wir ein faschistisches Momentum, das in wenigen Jahrzehnten in der Abschaffung der Demokratie münden kann.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir stehen aber nicht unmittelbar vor dem Faschismus. Nur anders als in den letzten 20 Jahren haben wir in Deutschland und vielen anderen Ländern Mehrheiten rechts der Mitte. Dieser Rechtsruck ist menschengemacht und deshalb umkehrbar. Die Wende kommt nicht von allein, sie muss organisiert werden: Linker Antifaschismus heute, heißt Vorbereitung. Wir knüpfen daher an unseren selbstbewussten Wahlkampf an und stellen uns selbstbewusst in Opposition zum konservativen Zeitgeist.</p>
<h3><strong>Faschistisches Momentum und Napoleon der III.</strong></h3>
<p>Ein Gespenst geht um auf dem Globus – das Gespenst des Faschismus. Nur glaube ich nicht, dass Deutschland oder die USA unmittelbar vor dem Faschismus stehen. Was wir erleben ist aber ein faschistisches Momentum wie es August Thalheimer 1928 in einer der ersten, bis heute bedeutenden Analysen&nbsp;<em>über den Faschismus</em>&nbsp;beschrieb.<a href="https://www.links-bewegt.de/de/article/981.faschistisches-momentum-und-linker-hoffnungsschimmer.html#_edn1" target="_blank" name="_ednref1" rel="noreferrer">[i]</a>&nbsp;In der Zeit der größte Krisen setzte er sich hin und las um zu verstehen. Bei Karl Marx‘ Analyse der Machtergreifung von Napoleon Bonaparte dem III. wurde er fündig: Marx bezeichnete die damals völlig neue Bewegung des Faschismus als Bonapartismus. Napoleon der III. nutzte die Zeit der Blockaden nach 48er Revolution und setzte sich als großer Macher an die Spitze der Regierung Frankreichs. Auch heute leben wir wieder in einer Zeit der gesellschaftlichen Blockaden und der vermeintlich großen Männer, ganz sicher aber wieder in einer Zeit der dicken Eier.<a href="https://www.links-bewegt.de/de/article/981.faschistisches-momentum-und-linker-hoffnungsschimmer.html#_ftn1" target="_blank" name="_ftnref1" rel="noreferrer">[1]</a></p><blockquote><p>Marx bezeichnete die damals völlig neue Bewegung des Faschismus als Bonapartismus. Napoleon der III. nutzte die Zeit der Blockaden nach 48er Revolution und setzte sich die Spitze der Regierung Frankreichs.</p></blockquote><p>Präsident Joe Biden scheiterte ebenso wie die Ampel von Olaf Scholz mit ihren durchaus ambitionierten Reformprogrammen, auch weil sie intern blockiert wurden – Biden aus der eigenen Partei von konservativen Demokraten wie Joe Munchin, Olaf Scholz am eigenen Unvermögen und natürlich auch Christian Linder. Ihre Programme sollten die Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze sichern und die ökologische Wende vorantreiben. Anders als in den USA plante die Ampel aber nicht mal, dass die ökologische Wende auch etwas für die Masse der Bevölkerung bringen sollte. Aufgrund der Krisen und der massiv gestiegenen Preise erlebten wir als Bürgerinnen und Bürger aber vor allem eine Verteuerung und Verschlechterung. Das Ergebnis war und ist eine wachsende Politikverdrossenheit: Das Vertrauen in eine politische Lösung der Probleme schwindet. Liberale, Konservative und die geschwächte Sozialdemokratie blockieren sich politisch. Das Versagen des liberalen Establishments wird zur Steilvorlage: Pessismus, Resignation und Irrationalismus greifen um sich und die bonapartistische Rechte tritt auf die Bühne der Politik.</p><blockquote><p>„Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet“ sagte der Jurist der Präsidialdiktatur Carl Schmitt Anfang der 30er.</p></blockquote><p>Das ist der faschistische Moment. „Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet“ sagte der Jurist der Präsidialdiktatur Carl Schmitt Anfang der 30er. Der Präsidentschaftswahlkampf Biden gegen Trump war mehr als einer der vielen typischen Wahlkämpfe zwischen Mitte-Links und Mitte-Rechts. Was wir erlebt haben, war vielmehr eine Schlacht zwischen verbrauchtem Liberalismus und nationalrevolutionärem Bonapartismus. Biden stand für ein kapitalistisches Modernisierungsprogramm. Trumps Programm bestand aus seinem Macher-Image gegenüber dem abgehalfterten Joe Biden. Vom unterhaltsamen Politclown vom Kaliber eines Berlusconi oder Boris Johnson wurde Trump zum gefährlichen Bonaparte.</p><blockquote><p>Trumps Satz: „he, who saves his country does not violate any law“ (er, der sein Land rettet, bricht kein Gesetz“) ist damit nahe bei Carl Schmitt.</p></blockquote><p>Gezielt testet Trump seitdem die Lücken und Schwächen der liberalen Demokratie aus. Er regiert per Dekret und schiebt das Parlament beiseite. Trumps Satz: „he, who saves his country does not violate any law“ (er, der sein Land rettet, bricht kein Gesetz“) ist damit nahe bei Carl Schmitt, der die Legalität des Rechts aus der Legitimität des großen Mannes begründete. Das Ende von Weimar und die Präsidialdiktatur lassen grüßen. Das bonapartistische Moment wird zur Konservativen Revolution, zum Kalten Putsch, unterstützt von rechten Multimilliardären und Techmogulen.</p>
<p>Trump greift damit nicht nur die Interessen der arbeitenden Mitte und der Schwächsten an, sondern auch die Fundamente der liberalen Demokratie selbst. Die Linke darf in so einer Situation niemals in Schockstarre verfallen. Sie darf nicht gleichgültig sein, wenn das Recht beiseite geschoben wird, sie darf nicht gleichgültig sein, wenn Arbeiterrechte und die Demokratie beschnitten werden. Sie darf nicht gleichgültig sein, wenn den Armen das Wahlrecht und die Bildung gestrichen werden. Die Linke muss sich vorbereiten und selbstbewusst handeln.</p>
<h3><strong>Rechte Oligarchie und demokratischer Sozialismus</strong></h3>
<p>Auch in Deutschland gibt es Faschisten, aber gefährlicher als sie selbst ist derzeit die Faschisierung der Mitte. Zum großen Märchen in Deutschland gehört die Erzählung, dass die Extreme die Weimarer Republik zu Fall brachten. Die Wahlergebnisse der Linken von 1928 bis 1932 blieben relativ stabil. Die Linke zusammen verlor in diesen Jahren nur ganze 3&nbsp;%. Stattdessen ging die Mitte nach rechts. Die Wählerinnen und Wähler der liberalen und regionalen Parteien liefen wie ein Teil der protestantischen Arbeiterklasse zu den Faschisten über. Heute wie damals greifen die Rechten die Unzufriedenheit über die Krisen und den Stillstand der liberalen Mitte-Regierungen auf.</p><blockquote><p>Trump bedient sich wie ein Teil der Rechten hierzulande eines billigen Tricks und deutet die progressive, akademische Mittelschicht zur Elite des Landes um.</p></blockquote><p>Geschickt inszenieren sich die neuen Rechten „gegen die da oben“. Auch die moderne Rechte kommt wie die Alte weniger aus der Oberschicht als aus der kleinbürgerlichen Mitte. Die Make America Great Again-Bewegung von Trump ist wie unter Napoleon III. eine kleinbürgerliche Massenbewegung, die so tut als ob Oligarchen und die arbeitende Mitte dieselben Interessen haben. Trump bedient sich wie ein Teil der Rechten hierzulande eines billigen Tricks und deutet die progressive, akademische Mittelschicht zur eigentlichen, abgehobenen „woken“ Elite des Landes um. Bestärkt wird die AfD in dieser Erzählung vom neuen Machtzentrum der CDU um Merz, Spahn und Linnemann, aber auch von anderen Parteien wie FDP und BSW. Damit verschleiert die Rechte die realen ökonomischen und politischen Machtverhältnisse im Land und verschweigt die Macht der konservativen Eliten – von den Medienmachern von BILD bis Bertelsmann bis zu den konservativen alten Eliten in den Firmenetagen der DAX-Konzerne.</p>
<p>Parteien von BSW bis FDP biedern sich dem konservativen Zeitgeist an. Am Ende hilft das nur dem Original. Die Rechte gewinnt so insbesondere bei kleinstädtischen Eliten, Teilen der Mittelklasse und der männlichen Bevölkerung, die mit den Händen arbeitet (und einen realen Bedeutungsverlust erfahren hat). Auch die CDU/CSU verschleiert ihre Verantwortung für die Krise in Deutschland durch Angriffe auf „abgehobene Veganer“ und MigrantInnen. Anders als bei ihren fremdenfeindlichen Kampagnen der Vergangenheit gegen doppelte Staatsbürgerschaft, „Kinder statt Inder“ usw. hilft das diesmal nur der AfD. In der Migrationsfrage kann die CDU die AfD nicht rechts überholen – auch wenn es einige versuchen.</p><blockquote><p>Trump suchte wie der Möchtegern-Monarch Bonaparte III. bei seiner Inthronisierung das Bündnis mit den Superreichen, Techmilliardären und Ölmogulen.</p></blockquote><p>Doch die neue Rechte steht wie der historische Faschismus an einem Scheidepunkt ihrer Entwicklung. Auch die faschistische Bewegung stützt sich in ihrer Elitenkritik auf antikapitalistische Elemente und soziale Interessen wie das Le Pen, Kaczynski und Höcke tun. An einem Punkt muss die Rechte aber immer entscheiden, mit wem sie paktieren will, wie der Faschismusforscher Robert Paxton in seinen fünf Phasen des Faschismus treffend herausarbeitete. Fast immer entscheiden sich die Rechten in dieser Situation für den Pakt mit der konservativen Oberschicht. So spricht Trump in seinen Reden zwar häufiger als die Demokraten über die Arbeiterklasse. Bei seiner Amtseinführung war das vergessen und er suchte wie der Möchtegern-Monarch Bonaparte III. bei seiner Inthronisierung das Bündnis mit den Superreichen, Techmilliardären und Ölmogulen. Auch die AfD setzte im Wahlkampf auf die Unterstützung des reichsten Menschen der Welt und ist im Zweifel eine Partei der Oligarchen statt der kleinen Leute. Am deutlichsten zeigt sich das gerade am Abfeiern des argentinischen Präsidenten Milei, der symbolisch die Kettensäge an den Sozialstaat legt. Die Wahlprogramme der neuen Rechten sind gigantische Verarmungsprogramme für die Mitte der Gesellschaft. Ihr Ziel ist die Rückkehr zu einer unbeweglichen Klassengesellschaft alten Typs – kaschiert mit ein paar Vorzeigepromis aus benachteiligten Gruppen – da ist dann ein Arbeiter, der es nach oben geschafft hat und darüber Bücher schreibt oder ein Migrant aus elitärem Elternhaus oder eine lesbische Frau in multikultureller Ehe an der Spitze. Die neue Rechte wirkt dadurch modern. Daneben sitzen in den Vorständen von Verwaltung, Unis, Parteien bis in die DAX-Vorstände dann nur Männer aus der alten obersten Gruppe der 3,5&nbsp;%. Das Ganze wird dann ergänzt um ein paar Spitzen aus den Neuen Rechten vom jungen Jordan Bardella in Frankreich bis zur Spezigruppe um Sebastian Kurz oder Jörg Haider.</p><blockquote><p>Die Gewinne der Rechten in Teilen der arbeitenden Mitte sind kein Naturphänomen. Sie sind umkehrbar. Die Rechte vergisst schnell, wen sie angeblich vertritt und dann muss die Linke da sein.</p></blockquote><p>Für die Linke bietet sich durch diese Situation eine Chance. Die Gewinne der Rechten in Teilen der arbeitenden Mitte sind kein Naturphänomen. Sie sind umkehrbar. Die Rechte vergisst schnell, wen sie angeblich vertritt und dann muss die Linke da sein. Wichtiger noch: wir kümmern uns um die enttäuschten WählerInnen der Sozialdemokratie und die NichtwählerInnen. Weder die rechten Teile der CDU, noch die AfD haben eine Idee für die Krisen der Zeit, weder für die Industrie noch für die Energiewende. Die Wiedereinführung der wahnsinnig teuren Atomkraft, die Absenkung der Löhne und Renten lösen kein einziges Problem im Land. Sie schaffen nur neue. Unermüdlich muss die Linke daher über die wirklich Mächtigen und Superreichen im Land sprechen, die von den Krisen profitieren. Und das sind ganz sicher nicht die Grünen – auch wenn das grüne Bürgertum einen manchmal anstrengenden, etwas abgehobenen Standesdünkel an den Tag legt (meist ohne es zu merken). Unser Gegner sind sie nicht.</p><blockquote><p>Dass gut verdienende Akademiker mit großem ökologischem Fußabdruck einer Pflegerin oder einem Handwerker vorschreiben wollen, wie sie ökologisch zu leben haben, ist eine politische Sackgasse.</p></blockquote><p>Aus den Fehlern der Grünen sollten wir aber lernen: kritischer Konsum ist gut. Ein politisches Programm darf das aber niemals sein. Dass gut verdienende Akademiker mit großem ökologischem Fußabdruck einer Pflegerin oder einem Handwerker vorschreiben wollen, wie sie ökologisch zu leben haben, ist eine politische Sackgasse. Linke Besserwisserei ist nicht anziehend, sie treibt die arbeitende Mitte und die kleinstädtische Bevölkerung davon.</p>
<p>Den Fehler des liberalen Establishments sollten wir nicht mitmachen: Die Gleichsetzung jeden Protests oder der Unzufriedenheit mit den Eliten als Rechts zu bezeichnen, stärkt am Ende nur die Rechte. Auch die ständige Erzählung des medialen Establishments über „ungebildete Arbeiter, die nach rechts gehen“ wird leicht zur selbst erfüllenden Prophezeiung. Wir nehmen reale Rechtsverschiebungen unter der arbeitenden Mitte und den GewerkschafterInnen in den letzten Jahren natürlich wahr. Die Mehrheit der arbeitenden Mitte und der Gewerkschaften ist aber nicht rechts und da setzen wir an.</p><blockquote><p>Entrechtete und illegalisierte MigrantInnen führen fast automatisch dazu, dass Arbeitgeber Löhne drücken und ganze Beschäftigtengruppen schlechter stellen können.</p></blockquote><p>Damit die neue Rechte Mehrheiten gewinnen kann, ist sie auf die Unterstützung von Teilen der arbeitenden Mitte angewiesen. Nur deshalb spricht Trump so oft von der working class (Arbeiterklasse), nur deshalb schürt die AfD Sozialneid nach unten. Will die Linke selbst etwas durchsetzen und will sie die Rechte aufhalten, muss sie um die arbeitende Mitte werben. Das können wir mit unserem Wahlergebnis und vielen neuen Mitgliedern, die mitten im Beruf stehen, deutlich leichter. Dafür müssen wir offensiv um Mehrheiten kämpfen und für uns in Anspruch nehmen, für die Mehrheit zu stehen. Wenn wir für die Rechte von Minderheiten streiten, sollten wir diese Kämpfe, wenn es geht, immer auch mit den Interessen der Mehrheit verbinden. Die Entrechtung von MigrantInnen und sexuellen Minderheiten führt über kurz oder lang auch zur Entrechtung weiterer Gruppen. Die Politik der konservativen und radikalen Rechten führt nirgendwo zu weniger Migration, sondern nur zu einer Entrechtung der MigrantInnen und mehr Illegalen. Entrechtete und illegalisierte MigrantInnen führen fast automatisch dazu, dass Arbeitgeber Löhne drücken und ganze Beschäftigtengruppen schlechter stellen können. Das zeigt sich heute schon in der Landwirtschaft, der Gastro, bei Reinigungskräften und auf dem Bau. Auch die PDS konnte viele Wählerinnen und Wähler überzeugen, die ihre Auffassungen zu Menschenrechten nicht teilten. Diese Menschen haben die PDS gewählt, nicht wegen ihrer universalistischen und humanistischen Haltung, sondern oft genug trotz dessen, weil sie fanden, dass die PDS am stärksten für ihre Interessen einstand.</p>
<h3><strong>Rechter und liberaler Autoritarismus</strong></h3>
<p>Die Liberalen befeuern derzeit das faschistische Momentum. Die Rechte stehen beifuß und setzen geschickt an den Widersprüchen des Liberalismus an. Sie spielt die wirtschaftlichen Verlierer gegen die kulturellen Gewinner des Neoliberalismus der letzten Jahre aus. Die westlichen Länder erlebten in den letzten Jahren einen gesellschaftlichen Liberalisierungsschub, und das ist auch gut so. Die rechtliche und kulturelle Gleichstellung von Männern und Frauen, MigrantInnen und geschlechtlichen Minderheiten hat einen deutlichen Schub erfahren. Gegen diese Gleichstellung und einige radikale Spielarten der letzten Jahre bauten die Rechten den Popanz des Wokismus auf. Aus einigen Übertreibungen und der ein- oder anderen überzogenen Kritik konstruierten sie Rede- und Sprechverbote „woker Eliten“. Die liberalen Staaten sind aber weniger in ihrer Sprachpolitik als in der Hochrüstung des Rechts und der Sicherheitsapparate autoritärer geworden. Seit das liberale Establishment der vormaligen Volksparteien gefährdet ist, schlagen auch sie um sich und bringen verstärkt den Staat gegen Abweichler aller Art in Stellung. Die Regierung verschärft Sicherheitsgesetze, die Überwachung, stärkt die Geheimdienste und bringt wieder Berufsverbote in Stellung. Das ist derzeit vor allem gegen die Rechte gerichtet, das muss aber nicht so bleiben.</p>
<p>Brisant wird die Kombination aus Ignoranz der Mitte gegenüber den Bedürfnissen der hart arbeitenden Bevölkerung mit einer offenen Politik gegen sie. Die erneute neoliberale Wende der CDU – wieder unter Friedrich Merz - ist brandgefährlich. Neoliberalismus ist per se Politik gegen die Mehrheit. Zusammen mit den Großkrisen der letzten Jahre befeuert diese Politik das faschistische Momentum. Schon 1929 setzte ausgerechnet der SPD-Finanzminister Rudolf Hilferding mit einem neoliberalen Sparpaket auf die Krise. In den nächsten Jahren regierten dann Präsidialkabinette. Es waren dann zwar erst die Nazis, die die liberale Demokratie vollständig abschafften – der soziale Gehalt der Demokratie und viele rechtsstaatliche Standards wurden aber schon von den Vorgängerregierungen ausgehöhlt. Die Machtergreifung war dann kein großer oder völlig überraschender Schritt mehr.</p>
<p>Durch juristische Kniffe, (Berufs-)Verbote und Repression wird sich der Rechtsruck nicht aufhalten lassen. Die autoritäre Gegenbewegung der liberalen Mitte kann einer rechten Regierung aber ungewollt das Feld bereiten.</p><blockquote><p>Das Bürgertum tickt in seiner Mehrheit nicht rechts. Aber die Einschläge rücken näher.</p></blockquote><p>Doch die Situation heute in Deutschland ist von 1929 oder 1933 noch weit entfernt. Das Bürgertum tickt in seiner Mehrheit nicht rechts. Aber die Einschläge rücken näher. Die ideologischen und politischen Geländegewinne der Rechten sind in der Verschärfung der gesellschaftlichen Debatten spürbarer geworden. Durch ihre Gegenbewegung gegen die Liberalisierung der letzten Jahre haben die Rechtspopulisten geschickt eine weite Klammer für die konservativen Teile der Gesellschaft geschaffen. Wo Konservative und Rechte regieren wie in den USA oder Ungarn schlägt die Kritik an der vermeintlichen linksliberalen Cancel Culture und Redeverboten dagegen schnell in eine Hexenjagd gegen Andersdenkende um – von der Abschiebung protestierender Studierender bis zur Umdeutung der Geschichte von der Sklaverei bis zur Unterdrückung der Native Americans in den USA bis zu den Verboten von Christopher Street Days in Osteuropa.</p>
<p>Von Trump und Orban inspiriert, setzte der neue Kanzler rechte Tiefschläge gegen gesellschaftliche Minderheiten und die Zivilgesellschaft. Einen Höhepunkt erreichte dies mit mit den Anfragen gegen die Omas gegen Rechts, dem BUND, Greenpeace oder Campact. Das ist nichts Anderes als eine trumpistische Einschüchterungstaktik. Das verantwortliche Familienministerium geht nun in die Hände der CDU über – was das bedeutet für demokratische Vereine und Initiativen, ist offen. Wo die AfD Einfluss gewinnt, auch auf die CDU, müssen Vereine und Kulturschaffende jedoch zu Recht schlimmstes befürchten.</p>
<p>Die Gegenbewegung gegen die Rechte mit großen Demonstrationen ist ein wichtiges antifaschistisches Lebenszeichen. Sie macht Mut – auch wenn sie zu wenige von den Unzufriedenen aus der arbeitenden Mitte erreichen. Mut und Selbstbewusstsein sind auf der gesellschaftlichen Linken nicht im Übermaß vorhanden. Alles, was Mut macht, ist richtig.</p><blockquote><p>Die Linke muss kritisch über das Bündnis der Demokraten nachdenken. Sie ist darin in den letzten Jahren teils unsichtbar geworden.</p></blockquote><p>Trotzdem muss die Linke kritisch über das Bündnis der Demokraten nachdenken. Sie ist darin in den letzten Jahren teils unsichtbar geworden. Wozu braucht es drei mehr oder weniger linke Parteien angesichts einer erstarkenden Rechte, fragte sich mancher links bewegte Bürger und Bürgerin in den letzten Jahren. Die Sichtbarkeit linker Forderungen, die Unterscheidbarkeit zu den anderen Parteien ist lebensnotwendig – auch für andere Mehrheiten im Land. Anders als die Rechte setzt sich die Linke für eine Ausweitung der Demokratie ein, nicht für ihre Einschränkung. Anders als die Liberalen glauben wir nicht, dass die liberale Demokratie das bestmögliche und demokratischste Gesellschaftssystem der Geschichte ist. Ohne Gleichheit, sozialen Ausgleich und andere Eigentumsverhältnisse wird jede Demokratie gefährdet bleiben.</p>
<p>Daher wenden wir uns als Linke gegen autoritäre Tendenzen, ob von liberaler und erst recht von rechter Seite. Die Linke ist eine Kraft der Demokratisierung im Interesse der sozialen Mehrheit und gleichzeitig eine Kraft, die die Bürgerrechte aller Menschen schützt. Weil es richtig ist und weil wir als Partei und als Bürgerinnen und Bürger ein Eigeninteresse haben. Was Einzelnen oder Minderheiten passieren kann, kann sich auch ganz schnell gegen Alle richten. Wir verteidigen daher die Rechte aller im Land. Das ist demokratischer und sozialistischer Antifaschismus.</p>
<h3><strong>Nationale dicke Eier sind schlechte Berater</strong></h3>
<p>Mit dem Siegeszug der Rechten erlebt auch der aggressive Nationalismus seine Rückkehr aufs globale politische Parkett. Das führt zu stärkerer Konfrontation, Kriegen und Unsicherheit. Nicht zuletzt der Angriffskrieg Putins hat direkte Annexionen wieder salonfähig gemacht und auf die Agenda verschiedener Staaten gebracht. In dieser Situation verbietet sich die alte „der Feind meines Feindes ist mein Freund-Logik“ einer Sahra Wagenknecht. Eine derartige Politik ist nicht nur kurzsichtig und unglaubwürdig, sie ist auch unkritisch gegenüber dem Imperialismus regionaler Mächte.</p><blockquote><p>Die europäischen Konservativen und Rechten sind beeindruckend ideen- und einfallslos, was die Wirtschaftspolitik angeht.</p></blockquote><p>Die neue Blockkonfrontation hat auch wirtschaftliche Ursachen. Wir erleben derzeit nicht nur wieder eine der typischen kapitalistischen Überproduktionskrisen der Industrie. Der (Wieder-)Aufstieg Chinas, Indiens und anderer Länder stellt auch das Wirtschaftsmodell des Westens infrage und verschärft die Konkurrenz. Das schafft gigantische Herausforderungen für die Wertschöpfung in Deutschland und dem globalen Norden. Gleichzeitig sind die europäischen Konservativen und Rechten beeindruckend ideen- und einfallslos, was die Wirtschaftspolitik angeht. Sie gewinnen nur, weil viele Menschen die Hoffnung verlieren. Wer die Hoffnung auf Verbesserung verliert, versucht nur das Erreichte zu verteidigen – gegen außen und unten.</p>
<p>In diesem Sinne belebt Trump die alte Schutzzollpolitik im globalen Norden wieder. Während die USA lange den Freihandel beförderten, um andere Märkte zu erobern, versucht Trump es nun mit Protektionismus, um vorgeblich die USA zu reindustrialisieren. Dieser Politikansatz ist nicht an sich nicht verwerflich. Trumps anarchistisches Agieren verursacht hingegen Chaos ohne Ende. Er hatte seine Rechnung allerdings ohne seine Oligarchenfreunde gemacht, die seine harte Zollpolitik zu Fall bringen. Während in den Demonstrationen gegen Entlassungen und Kürzungen bei Bildung, Gesundheit und Sozialem nicht jucken, reagiert er empfindlich auf die fallenden Börsenkurse. Damit zeigt Trump klar an, auf wessen Seite er wirklich steht.</p>
<p>Mit seiner aggressiven Zollpolitik heizt er die Blockkonfrontation weiter an. Die Aufrüstungsspirale läuft ungebrochen und unhinterfragt. Gleichzeitig wird ein alter Traum der Linken wahr – nur anders als gedacht. In einer Inszenierung, die einem schmierigen Monarchen des 19. Jahrhunderts würdig ist, führte er den ukrainischen Präsidenten Selensky im Oval Office vor. Die NATO zerfällt damit durch Trumps Politik wie in seiner ersten Amtszeit in ihre Einzelteile. Europa steht alleine da.</p><blockquote><p>Die gemeinsamen Abrüstungsabkommen aus dem Kalten Krieg waren ein Erfolgsrezept.</p></blockquote><p>Die Bevölkerung ist nicht nur hierzulande tief verunsichert, was global passiert – vom russischen Angriff auf die Ukraine bis zum Autokratismus Trumps, der Pandemie und der Klimakrise. Unsere sichere Zukunft steht erstmals seit den 1980ern wieder infrage. Viele Menschen unterstützen deshalb die derzeitige Aufrüstung, weil sie sich davon mehr Sicherheit versprechen. Damit heizen sie ungewollt das alte Sicherheitsdilemma an, das am Ende zu mehr Unsicherheit für alle Beteiligten führt. Gleichzeitig unterstützt eine Mehrheit das Abkommen zur gemeinsamen Abrüstung. Die gemeinsamen Abrüstungsabkommen aus dem Kalten Krieg waren ein Erfolgsrezept. Global sanken die Militärausgaben für einige Jahrzehnte und die Welt wurde so zumindest ein Stück sicherer.</p>
<p>Trotzdem wollen die meisten Parteien die Rüstungsspirale anheizen und eine mehr oder weniger starke Remilitarisierung der deutschen Gesellschaft. Besonders aus CDU und AfD gibt es Forderungen, das Soldatentum wieder salonfähig zu machen. Die deutschen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler sollen wie selbstverständlich zugunsten der Rüstungsspirale auf gute Schulen, pünktliche Bahnen und Investitionen in die Industrie verzichten zugunsten einer kopflosen Aufrüstung. Anders als in anderen Bereichen beklagt die Bundeswehr seit Jahrzehnten riesige Mängel, obwohl ihr Etat fast verdoppelt wurde. Das Beschaffungswesen der Bundeswehr und der europäischen Armeen ist ein Milliardengrab. Korruption, Ineffizienz, regelmäßig gebrochene Verträge und explodierende Kosten sind seit Jahren bekannt. Passieren tut nichts. Statt diese Probleme offensiv anzugehen, schüttet nun eine Bundesregierung nach der anderen Abermilliarden in die Bundeswehr, ohne den Sinn und Zweck zu diskutieren.</p><blockquote><p>Die Linke steht gegen den Krieg als politisches Mittel und setzt sich für die Freiheit und Souveränität der Länder dieser Welt ein.</p></blockquote><p>Die Linke ist gegen jeden Imperialismus. Sie ist im Interesse der Menschen Friedenspartei. Es gibt nichts Unmenschlicheres als den Krieg. Nirgendwo anders wird sich der Mensch so zum Wolf wie im Krieg. Die Linke steht deshalb gegen den Krieg als politisches Mittel und setzt sich für die Freiheit und Souveränität der Länder dieser Welt ein, ob bei den US-Kriegen gegen den Irak oder Afghanistan, ob beim Prager Frühling oder dem Ukraine-Krieg. Auf dem Weg zum Frieden gibt es unterschiedliche Wege, die zum Erfolg führen. Darüber können und müssen wir diskutieren. So wie in Vietnam oder der Ukraine mag das manchmal zu Widersprüchen führen – am Ziel ändert das nichts. Schon Immanuel Kant schrieb 1795 in seiner berühmten Schrift&nbsp;<em>vom ewigen Frieden</em>&nbsp;und der strukturellen Nichtangriffsfähigkeit aller Länder. Das muss 230 Jahre später umso mehr gelten.</p>
<p>Statt unsere Mitmenschen nur zu belehren, sollten wir als Linke ihre Unsicherheit erst einmal zur Kenntnis nehmen und davon ausgehend Politik machen. Daher stehen wir für die Verteidigung ein, wenden uns aber offensiv gegen Bestrebungen, die Bundeswehr und eine etwaige EU-Armee angriffs- oder interventionsfähig zu machen. Die militärischen Abenteuer in Afghanistan, Irak oder Libyen haben weder diese Länder noch unser Land sicherer gemacht – im Gegenteil. Das menschliche Bedürfnis nach Sicherheit und Unversehrtheit des eigenen Lebens ist für uns zentraler Ausgangspunkt unserer Politik. Es gibt nichts Höheres als das menschliche Leben, und wahrscheinlich gibt es nur eines. In der Blockkonfrontation zwischen den USA und China treten wir daher aus Eigeninteresse und Vernunft für ein Europa als Vermittler weit ein. Die Linke macht sich deshalb für eine strategische Autonomie Europas jenseits der Blöcke stark. Wir werden uns weiter entschieden gegen jede Form des Imperialismus ein, der von Europa ausgeht.</p>
<h3><strong>Neue Koalition – kein Fortschritt</strong></h3>
<p>CDU und SPD haben schnell verhandelt. Ihr Koalitionsvertrag wird den riesigen Herausforderungen – der sozialen Spaltung des Landes, der drohenden Deindustrialisierung, der Klimakrise usw. nicht gerecht. Statt eines großen Wurfs hat sich Kanzler Merz in der Migration und beim Bürgergeld durchgesetzt und führt weiter Ablenkungsdebatten auf dem Rücken der schwächsten Gruppen im Land. Statt der Politikverdrossenheit durch ein Programm für die Mehrheit entgegenzutreten, kehrt mit der neuen Koalition die neoliberale Kürzungspolitik zurück. Die SPD hat zwar Schlimmeres verhindert, aber konnte selbst kaum Akzente setzen. Die einst stolze Sozialdemokratie wird in dieser Regierung absehbar weiter Federn lassen. Schlimmer noch, direkt nach der Vorstellung des Koalitionsvertrags fingen beide künftigen Koalitionspartner an, wie wild über die Auslegung des Vertrages zu streiten. Die Ampel lässt grüßen und mit ihr die Meldung, dass die AfD erstmals stärkste Partei in den Umfragen ist.</p><blockquote><p>Für die Veränderung der Gesellschaft machen wir mutige und selbstbewusste Oppositionspolitik.</p></blockquote><p>Im Bund ist die Linke bis auf weiteres Opposition. Das bleibt der Fall, bis sich die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse ändern. Für die Veränderung der Gesellschaft machen wir mutige und selbstbewusste Oppositionspolitik. Veränderung durch Opposition ist möglich. Die Linke hat jahrelang Druck für den Mindestlohn gemacht. Als Linke setzen wir im Gegensatz zu den Sündenbockdebatten der Rechten auf konkrete Verbesserungen wie den Mietendeckel, eine Absenkung der Preise und machen Druck für Investitionen in eine bessere Infrastruktur und ein besseres Leben für alle – vom schnelleren Facharztbesuch bis zur kostengünstigen und pünktlichen Bahn. Soziale Politik ist für uns ein Baustein, den Rechten Paroli zu bieten. Für sich allein reicht sie nicht aus. Wer rechts wählt, hat die Hoffnung in Verbesserungen verloren und tritt nach unten. Nichts anderes macht die AfD. Sie schürt Hass auf die Schwachen und die, die sich schlecht wehren können. Am Ende vergiftet das unsere Gesellschaft und es bessert sich nichts. Daher werden wir die Regierung Merz von Tag 1 an kritisieren und kontrollieren. Mit und für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger wollen wir das Land verbessern.</p><blockquote><p>Wir Linken werden aber nicht die sein, die den Rechten erstmals seit 1945 wieder Zugriff auf den Staat geben. Dagegen werden wir alles in die Waagschale werfen. Alles.</p></blockquote><p>Dabei bleiben die aktuellen Mehrheitsverhältnisse ein Problem. Solange die bröckelnde Brandmauer steht, wird die Mehrheitsfindung jenseits der AfD schwieriger. Paradoxerweise führt die Stärke der Rechten kurzfristig zu einem verstärkten Einfluss der Linken auf die Regierungsbildung in den Ländern. Von Bündnissen mit den Mitte-Links-Parteien in den Städten bis zu Tolerierungen von CDU-Minderheitsregierungen in den Ländern wird die Situation nicht gerade einfacher. Die Linke steht hier zwischen Pest und Cholera. Der Anspruch unserer Wählerinnen und Wähler ist zu Recht groß. Insbesondere die bunten Minderheitsregierungen jenseits der AfD werden viel Stückwerk liefern und können die Unsicherheit und Politikverdrossenheit in der Bevölkerung verstärken. Das kann uns Stimmen kosten. Wir Linken werden aber nicht die sein, die den Rechten erstmals seit 1945 wieder Zugriff auf den Staat geben. Dagegen werden wir alles in die Waagschale werfen. Alles.</p>
<p>Alle wollen regieren, wir wollen verändern. Wer verändern will, braucht Mehrheiten. Dafür setzen wir auf populäre und manchmal populistische Ansprache. Wer verändern will, muss aber erstmal wissen, was er oder sie verändern will. Dazu gehört die richtige Analyse der Zeit und eine Idee, was man verändern will. Daher werden wir in den nächsten Monaten einen Programmprozess anschieben und unser Erfurter Programm da aktualisieren, wo es nötig geworden ist.</p><blockquote><p>Unser Ziel für 2029 müssen andere Mehrheiten in diesem Land sein.</p></blockquote><p>Da wo wir Einfluss haben, werden wir ihn nutzen – im Interesse unserer Wählerinnen und Wähler. Dazu sollten wir verstärkt auf Leuchtturmreformen setzen. Wo die Linke regiert, muss die linke Handschrift auch erkennbar sein – vom Einsatz gegen Mietwucher in Berlin bis zur Streichung des Kindergartenbeitrags in Mecklenburg-Vorpommern. Statt abstrakter Debatten über das Für und Wider von Regierungen sollten wir uns als Linke in den Ländern vorbereiten und nach den (Klassen-)Interessen unserer Wählerschaft, unseren Inhalten und der Situation entscheiden. Niemand zwingt uns zu regieren, genauso wenig wie wir zur Opposition verdammt sind. Unser Ziel für 2029 müssen andere Mehrheiten in diesem Land sein (und falls die GroKo scheitert, auch früher). Weder Friedrich Merz, noch die AfD sind das Ende der Geschichte.</p>
<p>Aus der Geschichte wissen wir, dass die Rechte ihre historische Chance auch verpassen kann wie in Frankreich, Großbritannien oder den USA vor dem 2. Weltkrieg. Und selbst wenn in den nächsten Jahren erstmals Rechte und CDU regieren, werden sie in uns ihre entschiedenste Opposition finden.</p>
<h3><strong>Linkes Reformprogramm statt hilflosem Antifaschismus</strong></h3>
<p>Im Wahlkampf haben wir erfolgreich unsere Kernforderungen nach vorn gestellt – nicht weil wir glauben, dass ein-zwei Reformen die Lösung aller Probleme sind, sondern weil alle Menschen in diesem Land sagen können müssen, was die Linke konkret will. Unsere Ziele erschöpfen sich darin nicht. Heute zeigt sich mehr als in vielen Jahrzehnten zuvor, dass der Kapitalismus immer weniger in der Lage ist, unsere Probleme zu lösen.</p><blockquote><p>Die riesige Unterstützung der gesellschaftlichen Linken und vieler neu Politisierter im Wahlkampf hat uns einen riesigen Schub gegeben.</p></blockquote><p>Als Linke haben wir uns selbst am Schopf gepackt und aus dem Sumpf gezogen. Das wäre nicht möglich gewesen ohne die Arbeit unserer VorgängerInnen und aller engagierten Mitglieder der Linken, die mit uns durch ein langes, tiefes Tal gegangen sind. Ohne die Abspaltung von Wagenknecht wäre all das nicht möglich gewesen. Unser Erfolg ist angesichts des neuen konservativen Zeitgeists umso höher zu bewerten. Die riesige Unterstützung der gesellschaftlichen Linken und vieler neu Politisierter im Wahlkampf hat uns einen riesigen Schub gegeben. Wir können wieder stolz darauf sein, Links zu sein.</p>
<p>Schon vor dem gewaltigen Zulauf der letzten Monate gab es einen politischen Generationswechsel. Diese Phase ist in jeder Partei heikel. Nun haben wir in fast allen Landesverbänden jüngere Vorsitzende, die in dieser Partei groß geworden sind. Viele derjenigen, die diese Partei gegründet und fusioniert haben, sind in die zweite Reihe getreten. Andere wie Gregor Gysi, Bodo Ramelow und viele andere haben sich selbstlos noch einmal in den Dienst ihrer Partei gestellt. Das alles gibt uns wieder eine Zukunft als Linke für die nächsten Jahrzehnte.</p>
<p>Im dritten Anlauf ist die Linke mit dem Neumitgliederansturm zur gesamtdeutschen Partei geworden. Von der mitgliedermäßig ältesten Partei sind wir in kurzer Zeit zur jüngsten Partei geworden. Die Mitgliederzahlen in den westlichen Bundesländern haben sich verdreifacht. Im Osten haben wir die größten Beitrittszahlen seit der Wende – auch hier haben wir wieder eine Zukunft als stärkste Partei links der Mitte. Beides zusammen ist eine riesige Chance, die wir als Partei nicht verstreichen lassen dürfen. Die Rechte hat im Zweifel die Milliardäre und Millionäre hinter sich, die Linke nur die Hoffnung auf Millionen Menschen, die besser leben wollen. Daher veranstalten wir in unseren Kreisverbänden Neumitgliedertreffen, gründen überall neue Kreisverbände und teilen Bestehende auf, um in möglichst vielen Orten und Vierteln präsent zu sein. Wir stärken auf allen Ebenen die Bildungsarbeit von den marxistischen Grundlagen bis zum Organizing, der Vorstandsarbeit bis hin zu profanen, aber elementaren Schatzmeisterinnenschulungen.</p>
<p>Wenn die SPD und die Grünen schwächer werden, müssen wir in diese Lücken stoßen. Das gilt für die vormaligen sozialdemokratischen Hochburgen in Westdeutschland – wo international die Rechte stärker wird. Das müssen wir hierzulande verhindern. Deswegen gehen wir die Kommunalwahl in NRW im September offensiv an. Gerade weil wir jetzt eine gesamtdeutsche Partei sind, wollen wir bei allen Wahlen mit einem starken Ergebnis in die Landesparlamente einziehen. In Ostdeutschland ist der Kampf gegen Rechts für uns ohnehin eine Existenzfrage, die für jede Linke spürbar ist. Hier beanspruchen wir wieder die Führungsrolle links, der stark gerupften, Mitte.</p>
<p>Der gesellschaftliche Rechtsruck gibt uns ein Ziel. Unser Antifaschismus, unser Einsatz für die arbeitende Mitte, für Arme und alle, die sich das Leben nicht leisten können, unser Kampf gegen den Hass auf Frauen, MigrantInnen und geschlechtliche Minderheiten, für den Klimaschutz und gegen die Macht der Märkte gehört zur DNA unserer Partei. Wir haben so klar wie lange nicht mehr eine Aufgabe: für die Zukunft unseres Landes und der Welt zu kämpfen. Unsere Zukunft wird von den Rechten, vom Klimawandel und der wachsenden Ungleichheit bedroht und wir sind die, die diesen Kampf annehmen.</p>
<p><a href="https://www.links-bewegt.de/de/article/981.faschistisches-momentum-und-linker-hoffnungsschimmer.html#_ftnref1" target="_blank" name="_ftn1" rel="noreferrer">[1]</a>&nbsp;Wie viele Gehirnzellen in ebendiesen männlichen Organen zu finden sind bei diesen „großen“ Männern, die ihre Nachbarländer überfallen, E-Autokonzerne ruinieren oder Zollkriege vom Zaun brechen, mag die geneigte Leserin oder der Leser selbst entscheiden.</p>
<p><a href="https://www.links-bewegt.de/de/article/981.faschistisches-momentum-und-linker-hoffnungsschimmer.html#_ednref1" target="_blank" name="_edn1" rel="noreferrer">[i]</a>&nbsp;Über den Faschismus (1928) schrieb August Thalheimer als interne Einschätzung für die Komintern, veröffentlicht 1930. Nachlesbar per Google auf marxists.org</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-366204</guid>
                <pubDate>Wed, 14 May 2025 08:04:41 +0200</pubDate>
                <title>Lieferkettengesetz: Menschenrechte sind nicht verhandelbar</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lieferkettengesetz-menschenrechte-sind-nicht-verhandelbar/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Koalitions-Streit um das Lieferkettengesetz sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Merz macht klar, wie sein Europa aussehen soll: ein Kontinent nach dem Geschmack von Trump, auf dem Superreiche und Konzerne freie Bahn haben – ohne Rücksicht auf Menschenrechte, Arbeitnehmerstandards oder Umweltauflagen. Wer wie Merz das EU-Lieferkettengesetz abschaffen will, stellt sich auf die Seite der Ausbeuter, nicht der Arbeiterinnen und Arbeiter.</p>
<p>Klingbeil spricht sich zwar für das Lieferkettengesetz aus, doch auch hier erleben wir das alte Spiel: Merz fordert die Abschaffung, die SPD hält gerade so am Status quo fest, und verkauft das am Ende als sozialdemokratischen Erfolg. So verschiebt sich die politische Debatte immer weiter nach rechts. Anstatt für eine echte Stärkung von Arbeitnehmerrechten in globalen Lieferketten zu kämpfen, macht sich die SPD wieder zur Verwaltungskraft des kleinsten gemeinsamen Nenners. Damit schwächt sie nicht nur das Gesetz, sondern auch ihre sozialdemokratische Glaubwürdigkeit.</p>
<p>Für uns als Linke ist klar: Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Wer in Europa Geschäfte machen will, muss sicherstellen, dass extreme Formen von Ausbeutung wie Kinderarbeit und Arbeit unter gesundheitsschädlichen Bedingungen entlang der Lieferketten ausgeschlossen sind. Es ist für uns nicht hinnehmbar, dass Menschen mit ihrem Leben und ihrer Gesundheit für die Profite der Konzerne bezahlen. Wir kämpfen für ein Europa, in dem Konzerne Verantwortung tragen, und nicht Menschen für ihren Profit zahlen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366180</guid>
                <pubDate>Mon, 12 May 2025 16:44:36 +0200</pubDate>
                <title>Pflegereform überfällig, Beschäftigte baden Versäumnisse aus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pflegereform-ueberfaellig-beschaeftigte-baden-versaeumnisse-aus/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Wir brauchen eine umfassende Pflegereform und wir brauchen sie jetzt&quot;, kommentiert Evelyn Schötz, Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Bundestag und Pflegefachkraft, die Petition der Diakonie Deutschland &quot;Mach dich stark für Pflege&quot;. Schötz weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Bereits jetzt fehlen mehr als 100.000 Pflegekräfte. Und die, die da sind, müssen immer härter und schneller arbeiten und werden dadurch häufiger selbst krank. Wir brauchen bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege, damit mehr Menschen diesen Beruf ergreifen und auch lange ausüben können. Eigenanteile und Zuzahlungen in der Pflege werden immer teurer, gleichzeitig kommt wenig von dem Geld bei Pflegefachpersonen oder Menschen mit Pflegebedarf an. Das ist ein Missstand, den wir sofort angehen müssen, dafür reicht keine Kommission, die lediglich prüft, was gemacht werden kann. Was gemacht werden muss, liegt auf dem Tisch, damit die Menschen in der Pflege im Mittelpunkt stehen, nicht Profitinteressen."</p>
<p>Ates Gürpinar, Gesundheitsexperte und Mitglied der Fraktion, ergänzt: "Nur wenn die Finanzierung von Pflege vom Kopf auf die Füße gestellt wird, kann sie zukunftsfähig werden. Neben Zuzahlungen und Eigenanteilen steigen die Beiträge zur Pflegeversicherung, aber die Qualität der Pflege stagniert dabei. Denn das Geld versickert in einem maroden System, in dem mit Versicherungsbeiträgen und Zahlungen von Menschen mit Pflegebedarf Renditen generiert werden, anstatt sie bestmöglich zu versorgen. Ohne das Engagement fachlich versierter Pflegekräfte wäre das System schon vollends kollabiert. Aber wir können Pflege nicht auf dem Rücken der Beschäftigten lasten lassen, sondern brauchen eine Solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung, um eine gute Versorgung zu garantieren."</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366176</guid>
                <pubDate>Mon, 12 May 2025 11:57:47 +0200</pubDate>
                <title>Wir sind die Hoffnung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wir-sind-die-hoffnung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Auf dem Bundestagsparteitag der Linken in Chemnitz stellten die Fraktionsvorsitzenden Heidi Reichinnek und Sören Pellmann die Arbeit der Bundestagsfraktion vor – kämpferisch, klar und sozial. Beide betonten: Die Linke ist die Stimme für soziale Gerechtigkeit, gegen Armut und für eine menschenwürdige Wohnungspolitik im Bundestag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In einer leidenschaftlichen&nbsp;<a href="https://youtu.be/z1HWpw_9nTI" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Rede rechnete Heidi Reichinnek</a>&nbsp;mit einem Wirtschaftssystem ab, das soziale Ungleichheit zementiert. Sie kritisierte, dass in einem der reichsten Länder der Welt Rentner:innen Pfandflaschen sammeln müssen und Kinder hungrig im Klassenzimmer sitzen, während gleichzeitig Konzerngewinne und Vermögen ins Unermessliche steigen.</p>
<p>Reiche werden reicher, Arme werden ärmer – und die Bundesregierung schaut zu oder macht Politik für die Wohlhabenden. Das sei ein Skandal, den wir nicht länger hinnehmen!</p>
<p><a href="https://youtu.be/OW1c7cdI5pA" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Sören Pellmann stellte in seiner Rede</a>&nbsp;die Stärke und Breite der Bundestagsfraktion in den Mittelpunkt. Er würdigte die Vielfalt an Hintergründen, Erfahrungen und politischen Perspektiven, die in der Fraktion zusammenkommen – geeint durch das gemeinsame Ziel: soziale Gerechtigkeit für alle.</p>
<p>Wir sind die Fraktion der Lehrer:innen, der Pflegekräfte, der Alleinerziehenden, der Mieter:innen, der Arbeitslosen und der Streikenden. Wir wissen, was Ungerechtigkeit heißt – und wir treten ihr gemeinsam entgegen.</p>
<p>Pellmann rief dazu auf, sich nicht entmutigen zu lassen, sondern gemeinsam für eine andere, bessere Politik zu streiten. Besonders mit Blick auf die steigenden Mieten, die wachsende Armut und die soziale Spaltung betonte er: Die Bundestagsfraktion der Linken ist und bleibt eine kämpferische Opposition im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung.</p>
<p>Die Linke bleibt dabei: Sozial. Klar. Konsequent.<br> Ob im Parlament oder auf der Straße – wir kämpfen für ein gutes Leben für alle, nicht für Profite für wenige.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366175</guid>
                <pubDate>Mon, 12 May 2025 11:53:17 +0200</pubDate>
                <title>Merz-Chaos: Nationale Notlage liegt nicht vor</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/merz-chaos-nationale-notlage-liegt-nicht-vor-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description> „Erst scheitert Merz im ersten Wahlgang zum Kanzler, dann herrscht völlige Unklarheit darüber, ob Deutschland nun eine nationale Notlage ausruft oder nicht. Die ersten Tage der neuen Regierung sind von Chaos geprägt. All das nur, weil Merz im Wahlkampf kopflose Versprechungen gemacht hat, die rechtlich nicht haltbar sind. Denn der von ihm angekündigte faktische Einreise Stopp für Asylsuchende wäre nur bei Ausrufung einer nationalen Notlage möglich – doch diese liegt schlicht nicht vor. Das scheint inzwischen selbst Merz begriffen zu haben“, erklärt Clara Bünger, Expertin für Flucht- und Rechtspolitik und Mitglied der Fraktion die Linke im Bundestag. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Trotzdem wollen Union und SPD nun Schutzsuchende an den Grenzen zurückweisen – eine Forderung, die seit Jahren von der gesichert rechtsextremen AfD erhoben wird. Dafür riskiert die neue Regierung vorsätzlich den Bruch mit europäischem Recht, stellt das Fundament der rechtsstaatlichen Ordnung infrage und stößt unsere Nachbarländer vor den Kopf.</p>
<p>Auch die Gewerkschaft der Polizei hatte klare rechtliche Vorgaben und Rechtssicherheit gefordert. Stattdessen sollen Bundespolizist:innen nun eine rechtswidrige Politik umsetzen, für die es keinerlei tragfähige Begründung gibt. Das ist unverantwortlich. Ich frage die SPD: Wie könnt ihr eine solche Politik widerspruchslos mittragen?“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366174</guid>
                <pubDate>Mon, 12 May 2025 11:18:44 +0200</pubDate>
                <title>Das war Tag 1: Unser Parteitag in Chemnitz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/das-war-tag-1-unser-parteitag-in-chemnitz/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Alerta! Alerta!” – Rapper Flaiz, samt Chor, eröffnete am Freitag, dem 9. Mai den Parteitag der Linken im Chemnitz. Der kämpferische Ton sollte sich durch den gesamten Tag ziehen. Denn anders als in der jüngeren Vergangenheit kann Die Linke niemand mehr ignorieren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die sächsische Landesvorsitzende Susanne Schaper begrüßte die Delegierten in Chemnitz, „Die Stadt, in der ich geboren wurde, als sie noch einen wesentlichen fetzigeren Namen hatte: Karl-Marx-Stadt. Die Stadt mit Köpfchen.“ Eine Stadt der Industrie, einst bekannt als „sächsisches Manchester“ und als eine Geburtsstätte der Arbeiterbewegung, woran Susanne Schaper erinnerte. Sie ist nun Vorsitzende der mitgliederstärksten Partei in Sachen, denn Die Linke hat mit über 10.000 Mitgliedern die CDU im Land überholt.</p>
<p>Bundesgeschäftsführer Janis Ehling bedankte sich bei allen Neumitgliedern, wie auch bei den Genossinnen und Genossen, die schon länger dabei sind, „die geblieben sind, als es wirklich schwierig war.“ „Danke an alle, die links, die stabil geblieben sind, die sich engagiert haben und diesen Erfolg möglich gemacht haben“, so Janis Ehling. „Danke, dass wir mit einer gemeinsamen Stimme gesprochen haben, eine Stimme, die alle in diesem Land wieder hören und auch verstehen können.“ Angesichts des drohenden Rechtsrucks unter Friedrich Merz erinnerte er an die „riesige Verantwortung“ der Partei. „Diesem Kanzler werden wir dieses Land nicht überlassen.“</p>
<p>Heidi Reichinnek, Fraktionschefin der Linken im Bundestag, bedanke sich ebenfalls bei der ganzen Partei für den Einsatz im Wahlkampf. „Danke, dass ihr alle niemals aufgegeben habt“, so die Fraktionsvorsitzende. „Wir verlieren zusammen, aber wir gewinnen auch zusammen. Und es ist so ein verdammt gutes Gefühl, endlich mal wieder zu gewinnen!“</p>
<p>„Die Linke ist zurück!“, stellte sie fest, und das führt auch zu einem merklich veränderten Umgang mit der Partei. „Letztes Jahr haben sie uns noch verhöhnt“, so Heidi Reichinnek. „Jetzt haben sie Angst.“ Sie kündigte an, dass Die Linke auch aus der Opposition Druck für Verbesserungen für die arbeitenden Menschen machen wird. „Wir verändern dieses Land zum Besseren, Schritt für Schritt. Niemals allein, immer gemeinsam.“ Und sie betonte, dass Die Linke es ernst meint mit ihrem Ziel, den Kapitalismus zu überwinden. „Ja, wir wollen ein Wirtschaftssystem abschaffen, in dem Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden. In dem Rentner Pfandflaschen sammeln müssen und Kinder hungrig in der Schule sitzen. In dem Arbeitslose schikaniert und immer mehr Menschen ausgebeutet werden. Ein System, in dem die Menschen viel zu früh ihre Liebsten verlieren, weil die Krankenhäuser profitorientiert arbeiten müssen“, so Heidi Reichinnek. „Denn egal, was Konservative, Rechte oder Neoliberale behaupten: Ein solches Wirtschaftssystem hat mit Demokratie nichts, aber rein gar nichts zu tun.“</p>
<p>„Wenn Heidi sagt, dass sie den Kapitalismus überwinden will, dann ist das keine Phrase; dann bedeutet es, eine Wirtschaftsordnung zu überwinden, die die Menschen knechtet. Es bedeutet, ihnen Würde und Gesundheit zurückzugeben. Das ist der Glutkern unserer Politik“, so die Parteivorsitzende Ines Schwerdtner. „Wir haben in diesem Wahlkampf unendlich viel gewonnen. An Vertrauen, an Glaubwürdigkeit, an Schlagkraft. Wir haben geschafft, was wenige Monate zuvor unmöglich schien. Aber unser Weg zu einer organisierenden Klassenpartei hat gerade erst begonnen“, stellte sie klar.</p>
<p>„Lasst uns also gemeinsam mit unglaublichen 112.000 Mitgliedern Politik für unsere Leute machen. Für ihr Leben und für ihre Würde. Es ist Zeit für echte Veränderung.​ Die neue Bundesregierung ist die Koalition der Hoffnungslosigkeit. Wir werden dagegen die Hoffnung organisieren!“, so Ines Schwerdtner in ihrer Rede zur Einbringung des Leitantrags. Nach einer konzentrierten und fokussierten Generaldebatte und den Beratungen zu Änderungsanträgen wurde dieser mit großer Mehrheit angenommen.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-366173</guid>
                <pubDate>Mon, 12 May 2025 11:13:28 +0200</pubDate>
                <title>Das zwar Tag 2: Unser Parteitag in Chemnitz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/das-zwar-tag-2-unser-parteitag-in-chemnitz/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Auch am zweiten Tag unseres Chemnitzer Parteitags hatten sich die Delegierten einiges vorgenommen: Neben der Beratung weiterer Anträge stand auch die Wahl der Bundesschiedskommission und der Finanzrevisionskommission auf der Tagesordnung. Zu Beginn gedachten die Delegierten der am Freitag verstorbenen Zeit Zeugin des Holocaust, Margot Friedländer, in einer Schweigeminute.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Parteivorsitzende Jan van Aken kündigte in seiner Rede einen entschiedenen Widerstand der Linken gegen die unsoziale Agenda von Friedrich Merz an. „Ich habe da immer dieses Bild vor Augen, wie Friedrich Merz in seinem Privatflugzeug nach Sylt fliegt, wie er da so über den Wolken schwebt. Er weiß überhaupt nicht, wie es den Menschen hier unten geht. Er kann überhaupt nicht fühlen, was es heißt, wenn du am Ende des Monats im Supermarkt stehst und verzweifelst, weil du dir den Einkauf nicht mehr leisten kannst“, so Jan van Aken. „Das ist ein abgehobener Kanzler und er wird auch eine abgehobene Politik machen, die nur denen mehr Geld gibt, die sowieso schon superreich sind.“</p>
<p>Auch der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Sören Pellmann, erinnerte an die soziale Verantwortung der Partei: „Vier Millionen Wählerinnen und Wähler haben der Linken ihre Stimme gegeben, weil wir konkrete soziale Politik in den Fokus unseres Handelns gestellt haben.“ Der Chemnitzer Parteitag zeigt, dass Die Linke diesen Fokus und diese Entschlossenheit nun in die Opposition tragen wird.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366172</guid>
                <pubDate>Mon, 12 May 2025 10:40:18 +0200</pubDate>
                <title>Die Hoffnung organisieren!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-hoffnung-organisieren/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Erklärung der Parteivorsitzenden der Linken Ines Schwerdtner und Jan van Aken und der Vorsitzenden der Fraktion Die Linke im Bundestag Heidi Reichinnek und Sören Pellmann</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im zweiten Anlauf ist Friedrich Merz ins Amt gestolpert. Der desaströse Start seiner Regierung zeigt, dass ihm von Anfang an das Vertrauen seiner eigenen Leute fehlt. Merz hat dieses Fiasko durch sein zerstörerisches Verhalten im Wahlkampf in erster Linie selbst zu verschulden. Es war von Anfang an ein Fehler von ihm, das Vertrauen der demokratischen Parteien zu verspielen und mit den Faschisten zu paktieren. Merz hat die Brandmauer eingerissen und bekommt nun die Rechnung.</p>
<p>Sein Bündnis steht aber auch deshalb auf tönernen Füßen, weil die Koalitionspartner selbst wissen, dass sie auf keine der drängenden Alltagssorgen der Menschen in diesem Land überzeugende Antworten gefunden haben. In der Bundesrepublik regiert nun eine Koalition der Hoffnungslosigkeit, die sich von rechter Stimmungsmache treiben lässt und die soziale Frage und die Zukunft des Landes deshalb vom ersten Tag im Amt aus dem Auge verloren hat. Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD ist ein Dokument der Ignoranz, der Einfallslosigkeit und der sozialen Kälte. Die Regierung hat sich damit ein Programm gegeben, das zum Scheitern verurteilt ist. Wer aus Angst vor Krisen die Politik fortsetzt, die diese Krisen hervorgebracht hat, vertieft sie nur. Und wer aus Angst vor den Rechten rechte Politik macht, verliert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Kanzler der Konzerne und Mächtigen</h2>
<p>Die Koalition will das Gängelungsregime von Hartz IV mit seinen Totalsanktionen wieder auferstehen lassen – und stellt sich damit auch explizit gegen die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Statt gute Jobs für alle zu schaffen, sollen Menschen mit gebrochenen Erwerbsbiografien um jeden Preis in schlechte, prekäre Arbeit gezwungen werden. Damit wird Druck auf den gesamten Arbeitsmarkt ausgeübt und die Verhandlungsposition aller Beschäftigten geschwächt. Dies ist kein Nebeneffekt, sondern Hauptziel der geplanten Sozialkürzungen.</p>
<p>Der Acht-Stunden-Tag wird abgeschafft - damit steht eine zentrale Errungenschaft der Arbeiterbewegung zur Disposition. Gerade in Berufsgruppen mit schlechter Entlohnung, in denen mehrheitlich Frauen arbeiten, reicht eine reguläre Vollzeitbeschäftigung zunehmend nicht mehr zum Leben aus. Menschen werden gezwungen, dauerhaft wesentlich länger als 40 Stunden pro Woche zu Niedriglöhnen zu arbeiten.</p>
<p>In der Wohnungspolitik fällt der Koalition nichts Besseres ein, als die ohnehin größtenteils wirkungslose Mietpreisbremse zu verlängern. Der politische Wille, die Preisexplosion am Wohnungsmarkt einzudämmen und Mieten dauerhaft und wirkungsvoll zu regulieren, fehlt SPD und Union offenbar gänzlich. Für den genossenschaftlichen und sozialen Wohnungsbau wird praktisch nichts getan, die Zahl der Sozialwohnungen wird weiter sinken.&nbsp;<strong>Das freut vielleicht die Immobilienkonzerne, ist aber eine Katastrophe für all die Menschen, die zur Miete wohnen.</strong></p>
<p>Für gesetzlich Krankenversicherte stehen Leistungskürzungen ins Haus, die die Qualität der Gesundheitsversorgung deutlich einschränken werden. So hängt die Gesundheit vom Geldbeutel ab. Doch nur durch eine Bürgerversicherung, in die alle einzahlen, und in der alle gut versorgt werden, kann das Krankenversicherungssystem stabilisiert werden. Der einzige Weg, die gesetzliche Krankenkasse zu retten, besteht darin, die Zwei-Klassen-Medizin abzuschaffen. Die Koalition zementiert die Ungleichheit, statt sie endlich zu beenden.</p>
<p>Der Erhöhung des Renteneintrittsalters durch die Hintertür kommt bei gestiegenen Lebenshaltungskosten de facto einem Zwang gleich. Das gescheiterte Konzept der Riester-Rente soll dadurch verschlimmbessert werden, dass deutliche größere Risiken am Kapitalmarkt toleriert werden sollen. Damit öffnet sich eine neue Altersarmutsfalle, in die viele Menschen mit mittleren Einkommen in der nächsten Finanzkrise stürzen werden. Die Koalition will junge Menschen zur kapitalgedeckten Altersvorsorge erziehen&nbsp; – bei zunehmender Befristung und Niedriglöhnen für viele eine Unmöglichkeit. Doch eine Rente in Würde für alle Menschen lässt sich in Zukunft nur durch ein universelles, umlagefinanziertes System verwirklichen.</p>
<p>Neben Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind, macht die neue Bundesregierung geflüchtete Menschen für alles verantwortlich, was nicht gut läuft und scheut nicht davor zurück, geltendes Recht zu brechen.&nbsp; Das europäische Grenzregime soll durch den Abschluss neuer Migrationsabkommen verhärtet werden, Frontex soll mehr Befugnisse bekommen. Damit wird das Sterben an Europas Außengrenzen bewusst in Kauf genommen. Die Koalition bekennt sich rhetorisch zur Einwanderungsgesellschaft, unterläuft aber die Bedingungen für gelungene Integration, unter anderem durch schlechtere Bedingungen beim Familiennachzug und bei der Einbürgerung. Kein einziges Problem wird dadurch gelöst, Menschen die Ankunft in unserer Gesellschaft schwerer zu machen und sie über Jahre von ihren Familien zu trennen.&nbsp;<strong>Der Hass, den die AfD organisiert, soll in Gesetze gegossen werden.&nbsp;</strong>Und der einzige Grund dafür: die Regierung Merz will davon ablenken,&nbsp;<strong>dass</strong>&nbsp;sie nur Politik im Interesse der Reichen macht. Deshalb sucht er&nbsp;<strong>Sündenböcke, damit die Menschen das nicht merken.</strong></p>
<p>Die geplante „Überprüfung“ des Gleichstellungsgesetzes zeugt von einem ressentimentgeladenen, von Verdachtsdenken geprägten Verhältnis der Koalitionspartner zu queeren Menschen. Statt die fürchterliche Diskriminierung zu beenden, macht man sich zu ihrem Verstärker.</p>
<p>Die Herangehensweise der Koalition in der Umwelt- und Klimapolitik ist fundamental unehrlich. Unter dem Deckmantel von Bürokratieabbau sollen gesetzliche Standards aufgeweicht und die Rechte von Umweltverbänden beschnitten werden. Ein grundsätzliches Bekenntnis zu den bisherigen Klimazielen wird verbunden mit der Aufweichung praktisch aller bisherigen klimapolitischen Maßnahmen, ohne dass adäquater Ersatz benannt oder erklärt wird, wo die Emissionseinsparungen sonst herkommen sollen. Durch die überdimensionierten Pläne für neue Gaskraftwerke soll ein teilfossiles Stromsystem über Jahrzehnte festgeschrieben werden. Statt das Heizungsgesetz besser sozial abzufedern, wird die Illusion von „Technologieoffenheit“ geschürt. Das Thema Bahn und ÖPNV ist der Koalition nur eine Randnotiz wert.</p>
<p>Wirtschaftspolitisch ist der Koalitionsvertrag vor allem durch seine Einfallslosigkeit geprägt. Das Papier trägt die Handschrift einzelner Lobbyinteressen, wie etwa der Luftverkehrsbranche, der Gastronomie und der Landwirtschaft. Es drängt sich hier der Verdacht auf, dass persönliche Verbindungen und intensive Lobbyarbeit vor einer politischen Abwägung im Sinn der großen Mehrheit Vorrang haben.</p>
<p>Überhaupt hat die Koalition die neue Weltlage in keiner Weise erfasst und scheint gedanklich in einer längst vergangenen Zeit stecken geblieben zu sein. Dabei erleben wir gerade epochale wirtschaftliche und geopolitische Umbrüche, die neue Antworten verlangen. Die USA unter Donald Trump ziehen sich aus Europa zurück und konzentrieren sich auf die Auseinandersetzung mit China, die sie zunächst in Form eines Zoll- und Handelskriegs führen. Und nebenbei tritt die USA aus der WHO und dem Pariser Klimaabkommen aus, und zieht sich aus dem UN-Flüchtlingshilfswerk, der UNESCO und dem UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge zurück.&nbsp;</p>
<p>Von der Ankündigung Trumps, den Krieg in der Ukraine binnen 24 Stunden zu beenden, ist wenig übriggeblieben. Die israelische Regierung kann sich von Trump ermutigt sehen, den brutalen Krieg in Gaza fortzuführen und auszuweiten. Auch die chinesische Führung weitet ihre Kontrollpolitik nach innen und ihre Politik der militärischen Machtdemonstration nach außen aus – als Reaktion auf US-Provokationen, aber auch aus einer Binnenlogik autoritären und militaristischen Verhärtung in wirtschaftlich krisenhaften Zeiten. In Russland agiert die Regierung Putin jeden Tag skrupelloser: Die hemmungslose Fortführung des völkerrechtswidrigen Kriegs in der Ukraine wird mit äußerster Rücksichtslosigkeit gegen die Zivilgesellschaft und kritische Stimmen im Inneren durchgesetzt.</p>
<p>Die neue autoritäre Hemmungslosigkeit ist ein globales und transatlantisches Phänomen: Die Rückkehr von Trump ins Weiße Haus war kein normaler Regierungswechsel. Auch den Herrschenden in den USA geht es um den Aufbau eines autoritären Staates: Die Angriffe auf Kultur, Wissenschaft, Opposition, Bürgerrechte sind gezielt und dramatisch, ebenso wie die Verfolgung von Geflüchteten und Migrant:innen. Der Rechtsstaat und die Gewaltenteilung werden zunehmend offen in Frage gestellt. Damit beschleunigt sich die Entwicklung der USA hin zur autokratischen Oligarchie.</p>
<p><strong>Durch die Neuvermessung der Einflusssphären ist offen, wie die Zukunft Europas aussieht</strong>. Ein Ende des Kriegs in der Ukraine ist nicht in Sicht, auch wenn weiterhin alle diplomatischen Wege und Mittel ausgeschöpft werden müssen, um Russland zur Akzeptanz einer gerechten Friedenslösung und einer souveränen, selbstbestimmten und freien Ukraine zu bewegen. Stattdessen verfolgt die russische Regierung weiterhin das Ziel, ihren Einflussbereich auszudehnen und Europa zu destabilisieren. Es ist möglich, dass sich daraus ein langanhaltender, hybrider, asymmetrisch geführter Konflikt entwickelt, der weiterhin Menschenleben kostet, Ressourcen verschlingt und die Bewältigung der globalen Menschheitsfragen verunmöglicht.</p>
<p>Autoritäre Akteure wie Putin, Trump und Netanjahu eint die Missachtung des Völkerrechts und die Verachtung der Demokratie. Europa müsste hier einen Gegenpol bilden. Die richtige Antwort auf die globale autoritäre Wende wäre ein soziales, demokratisches Europa, das als verlässlicher Partner für den Globalen Süden agiert und sich weltweit für Kooperation, Klimaschutz und Abrüstung einsetzt. Die Regierung Merz strebt hingegen eine EU unter deutscher Führung vor, deren Bindeglied Militarisierung und Abschottung statt sozialer Integration und Demokratisierung ist. In Brüssel wie in Berlin herrscht Einigkeit darüber, dass Aufrüstung nun auch als Konjunkturprogramm herhalten soll. Doch das ist nicht nur sicherheitspolitisch falsch, sondern auch wirtschaftspolitisch kurzsichtig. Investitionen in Rüstungsgüter schaffen deutlich weniger Beschäftigung und Innovation als Investitionen in zivile Infrastruktur und Industrie. Der Koalitionsvertrag demonstriert auch, dass die neue Bundesregierung, anstatt der weltweiten reaktionären Entwicklung überzeugende Antworten entgegenzustellen, ebenfalls bestrebt ist, demokratische Rechte auszuhöhlen und autoritäre Strukturen aufzubauen. Dazu passt, dass die Koalition neue Freihandelsabkommen mit den USA abschließen will.&nbsp;<strong>Ein TTIP 2.0 mit Donald Trumps USA wäre eine Katastrophe für die Menschen in Deutschland.</strong></p>
<p>Die neue Bundesregierung erzählt viel davon, dass sie das Land und den Staat erneuern möchte. Doch sie wird an ihren selbst gesteckten Zielen scheitern, denn sie ist&nbsp; in der Vergangenheit gefangen. Er stellt keine Grundlage für die Lösung der Alltagsprobleme der Menschen oder auch nur für eine stabile Regierungsarbeit dar. Statt Politik für die Menschen zu machen, wird sich Konzerninteressen angedient und die Mächtigen dieser Welt hofiert. Die wenigen guten Projekte bleiben alle unter Finanzierungsvorbehalt und stehen damit schon ab Tag eins der neuen Regierung zur Disposition. Die Menschen in diesem Land haben mehr verdient.</p>
<h2>Wir sind die soziale Opposition!</h2>
<p>Die Linke wird den Kern der sozialen Opposition gegen die Regierung Merz bilden und ihrer fehlgeleiteten, rückwärtsgewandten Politik eine echte Alternative gegenüberstellen. In einer Zeit, in der die gesamte Parteienlandschaft nach rechts gerückt ist, sind wir der Pol der Hoffnung. 8,8 Prozent der Wählerinnen und Wähler haben uns das Vertrauen geschenkt, wir haben unsere Mitgliedschaft in kürzester Zeit mehr als verdoppelt. Wir lassen es nicht zu, dass Menschen gegeneinander ausgespielt werden, dass Angst, Hass und Ausgrenzung regieren. Wir kämpfen für eine Politik, von der die große Mehrheit profitiert: Für eine Politik, die das Leben bezahlbar macht – durch stabile Preise, höhere Löhne und Mieten, die sich jeder leisten kann. Eine Politik, die öffentliche Mittel für den sozial-ökologischen Umbau der Wirtschaft mobilisiert – demokratisch kontrolliert und mit echter Mitbestimmung für Beschäftigte, Gewerkschaften und die Gesellschaft.</p>
<p>Wir werden aus der Opposition heraus Veränderungen bewirken. Denn wenn wir die arbeitenden Menschen verbinden, organisieren und ihnen eine Stimme geben, haben wir mehr Durchsetzungskraft als jede Bundesregierung. So werden wir den bundesweiten Mietendeckel und bezahlbare Preise erkämpfen. Die Angriffe auf den Sozialstaat weisen wir entschieden zurück. Wir verteidigen das Recht auf Selbstbestimmung gegen autoritäre Angriffe. Merz wird mit uns keine Ruhe finden.</p>
<p>Als Internationalist:innen kämpfen wir für faire Arbeitsbedingungen weltweit, für gerechten Handel und für eine Außenpolitik, die das Völkerrecht achtet – ohne Doppelstandards. Wir kämpfen gemeinsam mit unseren europäischen Schwesterparteien für ein demokratisches, solidarisches und soziales Europa, das die autoritäre Aufrüstungspolitik der EU überwindet. Merz und die CDU organisieren Milliardengewinne für ihre reichen Freunde. Die SPD organisiert sich eine Regierungsbeteiligung. Die AfD organisiert den Hass. Sie alle zusammen organisieren die Einsamkeit. Wir stehen an der Seite derjenigen, die von der Politik der Bundesregierung missachtet werden und kämpfen für gleiche Rechte und gesellschaftliche Teilhabe für alle. Wir sind der Widerstand gegen Kürzungen, Ausgrenzung und Aufrüstung.</p>
<p><strong>Es ist Zeit für echte Veränderung.​ Die neue Bundesregierung ist die Koalition der Hoffnungslosigkeit. Wir werden dagegen die Hoffnung organisieren.</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 08 May 2025 14:02:56 +0200</pubDate>
                <title>8. Mai: Tag der Befreiung – Erinnern, mahnen, handeln!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/8-mai-tag-der-befreiung-erinnern-mahnen-handeln/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>In einer gemeinsamen Erklärung der Parteivorsitzenden der Linken Ines Schwerdtner und Jan van Aken gedenken sie zusammen mit den Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag, Heidi Reichinnek und Sören Pellmann an den 8. Mai, dem Tag der Befreiung, und mahnen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Der 8. Mai 2025 markiert den Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa. Vor 80 Jahren wurde das faschistische Terrorregime zerschlagen – ein historischer Sieg für die Menschlichkeit und ein Tag der Hoffnung für Millionen Menschen. Gemeinsam erinnern wir an diesem Tag an die Opfer des Faschismus, an die beispiellose Vernichtungspolitik und an die unermesslichen Leiden, die der Zweite Weltkrieg über die Welt gebracht hat. Wir gedenken auch des antifaschistischen Widerstands und der alliierten Befreier.</p>
<p><br> Unsere Verantwortung endet nicht mit dem Blick in die Vergangenheit. Der Schwur „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“ verpflichtet uns auch heute, entschlossen für den Frieden und gegen rechte Ideologien, Rassismus, Antisemitismus und autoritäre Tendenzen einzutreten – in Deutschland, in Europa und weltweit. Dabei erkennen wir, dass die Welt 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges keine friedliche ist.</p>
<p><br> Wir stehen für eine friedensorientierte Außenpolitik, die auf Diplomatie, Abrüstung und internationale Zusammenarbeit setzt. Wir lehnen Aufrüstung, Militarisierung und Eskalationslogik in der Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ab, die Europa erneut an den Rand eines Flächenbrandes führen kann. Der 8. Mai erinnert uns daran: Frieden ist niemals selbstverständlich. Er muss jeden Tag neu verteidigt und gestaltet werden – auf der Grundlage historischer Verantwortung.<br> Deutschland trägt Verantwortung für die geschätzten 60 Millionen Opfer des Zweiten Weltkrieges, allein 27 Millionen in der Sowjetunion. Diese Geschichte muss Grundlage deutscher Friedens- und Außenpolitik sein – gerade gegenüber den Nachfolgestaaten der Sowjetunion.</p>
<p><br> Wir wollen ein antifaschistisches Bewusstsein historischer Verantwortung stärken und sagen klar: Der 8. Mai muss endlich als gesetzlicher Feiertag in Deutschland anerkannt werden – als Tag des Gedenkens, der Mahnung und des antifaschistischen Aufbruchs.<br> Deswegen fordern wir von der Bundesregierung und den Ländern, den 8. Mai zu einem gesetzlichen Feiertag für Befreiung und Antifaschismus zu machen. Das setzt ein klares politisches Zeichen und schafft den Menschen mehr Zeit für entsprechendes Engagement und Bildung.<br> In vielen Ländern wird der Tag der Befreiung bereits gefeiert. Neben dem Tag der Einheit auch einen bundesweiten Feiertag im Zeichen der Freiheit einzuführen, hätte dabei Symbolwirkung über unsere Grenzen hinaus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Konkret bedeutet antifaschistische Erinnerung auch: Keinen Fußbreit den Faschisten von heute. Gemeinsam mit Tausenden stehen wir auf den Straßen und Plätzen gegen Neonazis, Rassismus und Antisemitismus, wir engagieren uns in Initiativen und unterstützen Projekte gegen den Rechtsruck und wir fordern einen neuen Anlauf für ein Verbot der AfD. Alle Bedingungen dafür sind erfüllt. Diese Partei ist eine Gefahr für Minderheiten, Rechtsstaat und Demokratie. Wir müssen sie aufhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deswegen stehen wir gemeinsam und erklären:<br> Statt kriegstüchtig, friedenstüchtig! Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366079</guid>
                <pubDate>Sat, 03 May 2025 13:30:09 +0200</pubDate>
                <title>Demokratie schützen: AfD-Verbot endlich auf den Weg bringen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/demokratie-schuetzen-afd-verbot-endlich-auf-den-weg-bringen-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Einstufung der AfD als gesichert rechtsextremistisch erklärt Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Ab heute darf es keinen Zweifel mehr daran geben, dass die AfD die größte Gefahr für unsere Demokratie und unser Land ist. Alle, die für eine Normalisierung der AfD geworben haben und es weiterhin tun, stärken damit Rechtsextreme und gefährden die Demokratie. Allen muss klar sein: Eine Demokratie überlebt eine Machtbeteiligung von Rechtsextremen wie der AfD nicht.</p>
<p>Wir müssen jetzt gemeinsam jedes Mittel unserer wehrhaften Demokratie nutzen, um sie zu schützen. Das Verbotsverfahren gegen die AfD muss endlich auf den Weg gebracht werden. Keine Demokratin und kein Demokrat im Bundestag kann es akzeptieren, dass eine gesichert rechtsextremistische Partei unsere Demokratie von innen bekämpft und zerstört. Als Linksfraktion werden wir alles dafür tun, dass dieser längst überfällige Schritt gegangen wird.</p>
<p>Es zeigt sich zudem: es war und ist absolut richtig, dass die AfD keinen Bundestagsvizepräsidenten und keine Ausschussvorsitze bekommt. Jeder Tag, den diese Demokratiefeinde weiter durch Steuergelder finanziert werden, jeder Tag, an dem ihnen Öffentlichkeit im Plenum und in den Medien geboten wird, jeder Tag, an dem sie privilegierte Zugänge zu hochsensiblen Informationen haben, erhöht die Gefahr für unsere Demokratie."</p>
<p><strong>Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke:</strong></p>
<p>"Die Gefahr, die von den Faschisten ausgeht, ist schon seit Jahren real. Und dass die gesamte Partei rechtsextrem ist, ebenfalls.</p>
<p>Ich war früher immer gegen ein Verbotsverfahren, weil man mit einem Verbot natürlich nicht die Ideologie aus den Köpfen herausbekommt. Aber wenn wir uns nun anschauen, wie offen die AfD die Demokratie abschaffen möchte, sollten wir ihr nicht unsere schärfste Waffe - die Demokratie - an die Hand geben.</p>
<p>Gleichzeitig müssen wir die AfD auch politisch bekämpfen. Indem wir die Probleme und Nöte der Menschen endlich ernst nehmen und ihnen Zuversicht geben. Indem wir das Leben der Menschen wirklich verbessern. Der Rechtsruck ist kein Zufall – er wurde über Jahre hinweg durch soziale Kürzungen und eine Politik, die sich an den Interessen der Reichen und Mächtigen orientiert, politisch genährt.</p>
<p>Und ein Kanzler Merz, der offen mit Faschisten paktiert und jetzt auch noch ein Kabinett aus Wirtschaftsbossen zusammengestellt hat, macht die AfD noch größer, indem er Politik nur für die Oben macht. Dagegen werden wir uns wehren und mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, die AfD bekämpfen und zurückdrängen. Wir machen uns stark für eine soziale Politik – für bezahlbare Mieten und Preise, damit alle in Sicherheit leben können. Das sind die wichtigsten Bausteine, um die AfD zurückzudrängen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366078</guid>
                <pubDate>Sat, 03 May 2025 13:23:16 +0200</pubDate>
                <title>AfD-Verbotsverfahren jetzt auf den Weg bringen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/afd-verbotsverfahren-jetzt-auf-den-weg-bringen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der Neubewertung der AfD als &quot;erwiesen rechtsextremistische Bestrebung&quot; durch das Bundesamt für Verfassungsschutz fordern Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, und Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke, das Verbotsverfahren gegen die AfD mit aller Entschlossenheit voranzutreiben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag:</p>
<p>"Ab heute darf es keinen Zweifel mehr daran geben, dass die AfD die größte Gefahr für unsere Demokratie und unser Land ist. Alle, die für eine Normalisierung der AfD geworben haben und es weiterhin tun, stärken damit Rechtsextreme und gefährden die Demokratie. Allen muss klar sein: Eine Demokratie überlebt eine Machtbeteiligung von Rechtsextremen wie der AfD nicht.<br> Wir müssen jetzt gemeinsam jedes Mittel unserer wehrhaften Demokratie nutzen, um sie zu schützen. Das Verbotsverfahren gegen die AfD muss endlich auf den Weg gebracht werden. Keine Demokratin und kein Demokrat im Bundestag kann es akzeptieren, dass eine gesichert rechtsextremistische Partei unsere Demokratie von innen bekämpft und zerstört. Als Linksfraktion werden wir alles dafür tun, dass dieser längst überfällige Schritt gegangen wird.<br> Es zeigt sich zudem: Es war und ist absolut richtig, dass die AfD keinen Bundestagsvizepräsidenten und keine Ausschussvorsitze bekommt. Jeder Tag, den diese Demokratiefeinde weiter durch Steuergelder finanziert werden, jeder Tag, an dem ihnen Öffentlichkeit im Plenum und in den Medien geboten wird, jeder Tag, an dem sie privilegierte Zugänge zu hochsensiblen Informationen haben, erhöht die Gefahr für unsere Demokratie."</p>
<p>Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke:</p>
<p>"Die Gefahr, die von den Faschisten ausgeht, ist schon seit Jahren real. Und dass die gesamte Partei rechtsextrem ist, ebenfalls. Ich war früher immer gegen ein Verbotsverfahren, weil man mit einem Verbot natürlich nicht die Ideologie aus den Köpfen herausbekommt. Aber wenn wir uns nun anschauen, wie offen die AfD die Demokratie abschaffen möchte, sollten wir ihr nicht unsere schärfste Waffe - die Demokratie - an die Hand geben.<br> Gleichzeitig müssen wir die AfD auch politisch bekämpfen. Indem wir die Probleme und Nöte der Menschen endlich ernst nehmen und ihnen Zuversicht geben. Indem wir das Leben der Menschen wirklich verbessern. Der Rechtsruck ist kein Zufall – er wurde über Jahre hinweg durch soziale Kürzungen und eine Politik, die sich an den Interessen der Reichen und Mächtigen orientiert, politisch genährt.<br> Und ein Kanzler Merz, der offen mit Faschisten paktiert und jetzt auch noch ein Kabinett aus Wirtschaftsbossen zusammengestellt hat, macht die AfD noch größer, indem er Politik nur für die da Oben macht. Dagegen werden wir uns wehren und mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, die AfD bekämpfen und zurückdrängen. Wir machen uns stark für eine soziale Politik – für bezahlbare Mieten und Preise, damit alle in Sicherheit leben können. Das sind die wichtigsten Bausteine, um die AfD zurückzudrängen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366076</guid>
                <pubDate>Sat, 03 May 2025 12:15:51 +0200</pubDate>
                <title>Schulessen muss gesund und kostenfrei sein!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schulessen-muss-gesund-und-kostenfrei-sein/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Debatte um den Fleischanteil am Schulessen ist sinnloser Kulturkampf und lenkt vom eigentlichen Problem ab, meint Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke. Sie fordert, allen Schulkindern bundesweit ein kostenfreies, gesundes Essen anzubieten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Debatte um den Fleischanteil am Schulessen ist sinnloser Kulturkampf der Union und lenkt doch vom eigentlichen Problem ab: Viele Eltern können sich das Schulessen nicht mehr leisten. In Sachsen etwa kann ein Schulessen bis zu sieben Euro kosten! Damit niemand hungrig die Schulbank drücken muss, fordern wir ein kostenfreies Mittagessen für alle Schülerinnen und Schüler. So stellen wir sicher, dass alle Kinder mindestens einmal am Tag eine warme und gesunde Mahlzeit erhalten. Wir fordern das auf Landes- wie auf Bundesebene vehement, sogar mit Volksinitiativen wie in Brandenburg.<br> Die Kinder lernen in der Schule auch, wie sie sich gesund ernähren können. Gerade deshalb ist es wichtig, dass das Essen viel frisches Obst und Gemüse enthält. Die Schulküchen müssen sich an die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung halten und nicht an die eines Metzgermeisters von der CSU."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366075</guid>
                <pubDate>Sat, 03 May 2025 12:12:48 +0200</pubDate>
                <title>&#039;Stabilitäts- und Wachstumspakt&#039; wird für die falschen Ausgaben aufgeweicht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/stabilitaets-und-wachstumspakt-wird-fuer-die-falschen-ausgaben-aufgeweicht/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Bundesfinanzminister Jörg Kukies will die Sonderklausel zum Stabilitäts- und Wachstumspakt aktivieren, um höhere Verteidigungsausgaben zu ermöglichen. Ines Schwerdtner und Martin Schirdewan meinen, das EU-Sparregime muss aufgeweicht werden, aber nicht für Waffenkäufe.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke: „Klimakrise, Armut, Wohnungsnot, der sozial-ökologische Umbau der Wirtschaft - es gibt viele triftige Gründe, den Stabilitäts- und Wachstumspakt der EU zu reformieren und den Mitgliedstaaten kreditfinanzierte Investitionen zu ermöglichen. Dass Kukies nun ausgerechnet vorschlägt, die Ausnahmeklausel des Pakts für höhere Rüstungsausgaben zu aktivieren, zeigt einmal mehr, wie falsch die Prioritäten der alten wie der neuen Bundesregierung gesetzt sind: Für Waffen soll das drakonische Sparregime in der EU aufgeweicht werden - für die existenziellen Sorgen der Menschen nicht. Soziale und ökologische Herausforderungen bleiben außen vor. Hinzu kommt: Die Nutzung der Ausnahmeklausel läuft darauf hinaus, dass Kürzungen im Sozialen nicht aufgehoben, sondern lediglich aufgeschoben werden. Besonders verstörend ist zudem, dass dieser Vorstoß ausgerechnet aus Deutschland kommt - jenem Land, das einst maßgeblich den harten Sparkurs gegenüber Südeuropa durchsetzte."</p>
<p>Martin Schirdewan, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Europäischen Parlament – GUE/NGL, ergänzt: „Es ist Heuchelei, für Rüstungsinvestitionen alle bestehenden Prinzipien über Bord zu werfen, während es für Soziales nie Geld gibt. Es ist kann nicht sein, dass alle den Gürtel enger schnallen sollen außer Rheinmetall &amp; Co. Was wir stattdessen brauchen, ist eine komplette Ausnahme von öffentlichen Investitionen von den EU-Schuldenregeln, um Armut zu bekämpfen und Jobs zu schaffen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-366064</guid>
                <pubDate>Thu, 01 May 2025 11:14:44 +0200</pubDate>
                <title>Lage für Industriearbeitsplätze verdüstert sich immer mehr</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lage-fuer-industriearbeitsplaetze-verduestert-sich-immer-mehr-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die neue Regierung erbt von der Ampel einen miserablen Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosigkeit steigt - im Vergleich zum Vorjahr gibt es sieben Prozent mehr Arbeitslose. Vor allem in der Industrie gehen immer mehr Stellen verloren. Kernproblem bleibt, dass kaum neue Arbeitsplätze angeboten werden. Hauptursache dafür ist die verfehlte deutsche Industriepolitik. Zusätzlich sorgt Trumps Zollpolitik für tiefe Verunsicherung bei der exportorientierten deutschen Industrie&quot;, kommentiert Jörg Cezanne, Experte für Wirtschaftspolitik und Mitglied der Fraktion Die Linke im Bundestag, die Vorstellung des aktuellen Berichts zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Cezanne weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wer jetzt seinen Arbeitsplatz verliert, hat es deutlich schwerer, einen neuen zu finden. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Aussichten halten sich viele Unternehmen mit Neueinstellungen zurück. Vor allem bei geringqualifizierten und langzeitarbeitslosen Menschen sinken die Jobaussichten. Die vermutlich nächste Arbeitsministerin muss nun schnell ein deutliches Signal geben und massiv auf abschlussbezogene Weiterbildungen setzen. Denn gebraucht werden vor allem Fachkräfte. Aber tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Kürzen und Sparen im Sozialen, auch bei den Förderungen! Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Strategie von Schwarz-Rot, Arbeitslose möglichst schnell in miese Jobs zu drängen, ist angesichts der Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt grundfalsch. Mit einer Industriepolitik, die auf grüne Zukunftstechnologien, einen Industriestrompreis und Verlässlichkeit bei der Verkehrswende setzt, können wir den voranschreitenden industriellen Umbau gestalten, damit nicht weitere Hundertausende gut entlohnte Jobs in der Industrie verloren gehen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365992</guid>
                <pubDate>Sun, 27 Apr 2025 13:16:52 +0200</pubDate>
                <title>Zum Umgang mit der AfD sind bei der CDU selbst die eigenen Wähler:innen klarer</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zum-umgang-mit-der-afd-sind-bei-der-cdu-selbst-die-eigenen-waehlerinnen-klarer-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Das permanente Rechtsblinken der CDU ist gefährlich. Wir müssen im Umgang mit der AfD klar sein. 80 Jahre nach der Kapitulation und dem Ende des Nationalsozialismus bleibt es für meine Fraktion, meine Partei und mich klar: Kein Fußbreit den Faschisten – in und außerhalb des Bundestages“, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich einer Erhebung von Campact, wonach sich eine deutliche Mehrheit der Unionswähler gegen die Normalisierung der AfD ausspricht. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die AfD sollte nicht wie eine normale Partei behandelt werden, weil sie keine normale Partei ist. Sie ist eine rechtsextreme Partei, eine Bedrohung für Minderheiten und ein Feind von Rechtsstaat, Demokratie und Parlament.</p>
<p>Sie hat keinen Anspruch auf Posten wie Ausschussvorsitze. Die Rechtslage ist eindeutig: Die Mitglieder der Ausschüsse dürfen ihre Vorsitzenden selbst bestimmen. Wenn sie Zweifel daran haben, dass die AfD-Kandidat:innen geeignet sind, müssen sie ihnen nicht die Stimme geben.</p>
<p>Es ist kein Widerspruch, die rechtlich möglichen Mittel der Abgrenzung zur AfD zu nutzen und sie politisch zu stellen. Nur bedeutet das eben nicht, ihre Forderungen zu übernehmen, sondern im Gegenteil, diesen Forderungen mit einer klaren antirassistischen und sozialen Perspektive zu begegnen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365991</guid>
                <pubDate>Sun, 27 Apr 2025 13:13:48 +0200</pubDate>
                <title>Diplomatie statt Taurus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/diplomatie-statt-taurus/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die russische Aggression gegen die Ukraine geht unvermittelt weiter und stellt einen schwerwiegenden Bruch des internationalen Rechts dar. Die jüngsten schweren Angriffe auf ukrainische Städte, die sich gezielt gegen ihre Bewohner:innen und die zivile Infrastruktur richten, verurteilen wir als Linke mit aller Schärfe. Unsere volle Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine, die tagtäglich unter den Folgen dieses brutalen Angriffskrieges leiden“, erklärt Ulrich Thoden, Abgeordneter der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich der aktuellen Debatte um deutsche Taurus-Lieferungen an die Ukraine. Thoden weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>“Gerade in dieser dramatischen Lage ist besonnenes Handeln gefragt – nicht martialisches Getöse und eine weitere Eskalation. Die aktuelle Debatte um die Lieferung des Marschflugkörpers Taurus zeigt erneut, wie reflexhaft Friedrich Merz sicherheitspolitische Symbolik über eine kluge Gesamtstrategie stellt. Merz inszeniert sich wie schon aus der Innenpolitik gewohnt in typischer Macker-Manier als Hardliner, auf Kosten einer verantwortungsvollen Außenpolitik.</p>
<p>Fakt ist: Es gibt auf dem Schlachtfeld in der Ukraine keine Gamechanger, auch nicht den Taurus. Was es braucht, ist eine langfristige und nachhaltige Strategie. Die SPD hat sich in ihrem Wahlprogramm klar gegen eine Taurus-Lieferung ausgesprochen und anscheinend sicherheitspolitisch berechtigte Gründe, diese zurückzuhalten. Merz täte gut daran, dies zu respektieren.&nbsp;</p>
<p>Wir als Linke fordern eine Stärkung der diplomatischen und humanitären Bemühungen, die großen Länder mit Einfluss auf Putin müssen dringend aktiv in Friedensbemühungen eingebunden werden. Ein rein militärischer Blick mit Taurus-Lieferungen droht, eine mögliche diplomatische Perspektive zu zerstören. Es ist Zeit für einen realistischen, menschlichen und zukunftsorientierten Kurs in der Außen- und Sicherheitspolitik.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365990</guid>
                <pubDate>Sun, 27 Apr 2025 13:11:00 +0200</pubDate>
                <title>Friedensbemühungen internationalisieren</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/friedensbemuehungen-internationalisieren-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Das Scheitern der Londoner Gespräche und das kolportierte &#039;letzte Angebot&#039; von Trump, welches eine Anerkennung der Krim als russisches Territorium beinhalten soll, zeigt, dass die Friedensbemühungen unbedingt internationalisiert werden müssen&quot;, erklären Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, und Gregor Gysi, Experte für Außenpolitik und Mitglied der Fraktion, anlässlich der Gespräche in London über ein Ende des Ukraine-Kriegs. Pellmann und Gysi weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Trump ist kein wirklicher Vermittler. Ihm geht es im Kern nur darum, sämtliche Kosten einzusparen. Ihm ist auch das Ergebnis egal, Hauptsache, es kommt eins zustande. Frankreich, Großbritannien, Deutschland und weitere europäische Länder sitzen derweil weiter der Hybris auf, dass die Ukraine den Krieg gewinnen könne, ohne je zu definieren, was für sie ein Sieg ist.</p>
<p>Es braucht jetzt Vermittler, welche internationale Anerkennung genießen, die Notwendigkeit zum Frieden erkennen und nicht einseitig sind. Es müssen nicht nur Sicherheitsinteressen Russlands, sondern gerade auch der Ukraine berücksichtigt werden. Wir schlagen vor, dass der brasilianische Präsident Lula da Silva ein Vermittlungsteam zusammenstellt und zügig zu organisierende Friedensgespräche zusammen mit dem UN-Generalsekretär António Guterres leitet."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-365989</guid>
                <pubDate>Sun, 27 Apr 2025 13:07:25 +0200</pubDate>
                <title>Mehr Stadtbäume, Grünflächen und der Umbau unserer Städte</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mehr-stadtbaeume-gruenflaechen-und-der-umbau-unserer-staedte/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Bäume an sich finden ja alle gut, wer könnte auch anders? Doch in einer Zeit, in der sich die Erderhitzung weiter beschleunigt, muss es neben einer ambitionierteren Klimapolitik auch darum gehen, die schon spürbaren Folgen mit Maßnahmen zur Klima Resilienz zumindest etwas zu mildern“, erklärt Fabian Fahl, Klimaschutz-Experte und Abgeordneter der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des &quot;Tages des Baumes&quot;. Fahl weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir müssen unsere Städte neu denken und umbauen. Dabei müssen Bäume und Stadtgrün eine zentrale Rolle spielen. Straßenschluchten aus Asphalt und Beton und geparkte Fahrzeuge selbst speichern Extremhitze und geben diese bis weit in die Nacht hinein ab. Entsiegelungen und mit Bäumen sowie Stadtgrün gestaltete Straßen verringern die Hitze hingegen um circa zwei bis drei Grad Celsius.</p>
<p>Bäume und Stadtgrün reduzieren außerdem das ausgestoßene CO2 und sind ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Doch anstatt diesen sehr naheliegenden Gedanken zu forcieren, setzt die neue Regierung lieber auf großindustrielle, sündhaft teure und unausgereifte Techniken zur CO2-Abscheidung und auf riskante Methoden zur CO2-Speicherung. Dagegen sind Bäume und Stadtgrün einfache und günstige Maßnahmen, die zuverlässig wirken.</p>
<p>Auch die neue Regierung ist durch internationale Verträge und höchstrichterliche Entscheidungen zu Klimaschutz verpflichtet. Maßnahmen zum Stadtumbau mit Stadtbäumen und Grünflächen sind hingegen Sache der Kommunen und Länder. Da diese Konzepte geeignete Maßnahmen sind und der Bund alle Möglichkeiten zum Klimaschutz ergreifen sollte, ja sogar muss, ist es nur recht und billig, dass im Haushalt Mittel für Förderprogramme verankert werden, die es den Kommunen ermöglichen, sowohl Entsiegelungen als auch mehr Stadtbäume und Grünflächen sowie deren Pflege zu finanzieren. Mit der Novelle des Straßenverkehrsrechts sind die rechtlichen Grundlagen vorhanden, denn inzwischen sind der Gesundheits- und Klimaschutz gleichberechtigte Ziele neben der ‚Flüssigkeit des Verkehrs‘.</p>
<p>Die Linke unterstützt daher alle Initiativen, die ganz praktisch und auf kommunaler Ebene dazu beitragen, unsere Städte wieder lebenswerter und klimaresilienter zu machen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365988</guid>
                <pubDate>Sun, 27 Apr 2025 13:02:16 +0200</pubDate>
                <title>Erhöhung des Mindestlohns muss politische Entscheidung sein!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/erhoehung-des-mindestlohns-muss-politische-entscheidung-sein/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall warnt vor einer Erhöhung des Mindestlohns. Für Ines Schwerdtner ist klar: Die Entscheidung über den Mindestlohn darf nicht der Mindestlohn-Kommission überlassen werden, weil die Arbeitgeber dort alles blockieren werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Einlassungen des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall sind ein Schlag ins Gesicht von Millionen Beschäftigten, die in Deutschland vom Mindestlohn leben müssen. Angesichts stetig steigender Preise für Lebensmittel und Energie muss der Mindestlohn dringend auf 15 Euro angehoben werden. Jede weitere Verzögerung treibt noch mehr Menschen in Armut. Diese Erhöhung muss eine politische Entscheidung sein. Auf die Mindestlohn-Kommission ist kein Verlass, denn im Zweifelsfall schlägt sich deren Chefin auf die Seite der Arbeitgeber und verhindert so, dass die Menschen von ihrem Mindestlohn auch leben können. Die heutige Forderung des Arbeitgeberverbands zeigt deutlich, dass die Vertreter der Konzerne in der Mindestlohn-Kommission alles tun werden, um die Erhöhung zu verhindern.<br> SPD und Union dürfen diese Entscheidung ohnehin nicht der Kommission überlassen, weil sie endlich die EU-Mindestlohnrichtlinie umsetzen müssen. Demnach gelten Mindestlöhne als angemessen, wenn sie mindestens 60 Prozent des mittleren Lohns von Vollzeitbeschäftigten entsprechen. Das heißt: 15 Euro sind nach EU-Recht das absolute Minimum.<br> Union und SPD müssen sich zu 15 Euro Mindestlohn bekennen – ohne Wenn und Aber! Die SPD muss das zur Bedingung machen für die Koalition - ich wünsche ihr den Mut für diese Auseinandersetzung mit der CDU. Denn wer die Interessen der hart arbeitenden Menschen für ein paar Regierungsämter verrät, darf sich nicht wundern, wenn die AfD immer stärker wird."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-365972</guid>
                <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 11:47:41 +0200</pubDate>
                <title>Aufrüstung ist kein Mittel gegen wirtschaftliche Misere</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/aufruestung-ist-kein-mittel-gegen-wirtschaftliche-misere/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Seit drei Jahren tritt die Wirtschaft auf der Stelle. Heute wird bei der Vorstellung der Wachstumsprognose eine Nullrunde verkündet. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Die Korrektur der Wachstumsprognose auf null Prozent durch die Bundesregierung ist ein deutliches Warnsignal. Eine exportorientierte Wirtschaft, in der Reallöhne über Jahre stagnierten, gerät in einem unsicheren geopolitischen Umfeld und angesichts fragmentierter Märkte zwangsläufig unter Druck. Dass man in Berlin und Brüssel nun glaubt, mit Aufrüstung ein Mittel gegen die wirtschaftliche Misere gefunden zu haben, ist dabei nicht nur politisch falsch, sondern auch wirtschaftspolitisch naiv: Aufrüstung stößt an ihre Grenzen, es sei denn, die hergestellten Güter werden in einem heißen Krieg eingesetzt - und das kann niemand wollen, der bei Verstand ist. Wenn anstatt von Zügen künftig vor allem Panzer hergestellt werden, gefährdet dies außerdem auch die Klimaziele und den sozialen Zusammenhalt.</p>
<p>Jetzt ist es an der Zeit, die richtigen Weichen zu stellen: Dringend erforderlich sind konjunkturbelebende Maßnahmen - insbesondere die Stärkung des deutschen und europäischen Binnenmarktes, höhere Löhne und umfangreiche, kreditfinanzierte Investitionen. Diese dürfen nicht auf Verteidigungsausgaben beschränkt bleiben, sondern müssen dringend auch Investitionen in die soziale Infrastruktur, saubere Technologien, Bildung oder Wohnraum ermöglichen, denn Investitionen in diese Bereiche entfalten deutlich nachhaltigere wirtschaftliche Impulse als Rüstungsausgaben. Klar ist: Die Schuldenbremse muss grundlegend reformiert werden, um endlich breit wirksame, zukunftsgerichtete Investitionen zu ermöglichen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-365969</guid>
                <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 11:23:03 +0200</pubDate>
                <title>Strafe gegen Digital-Giganten ersetzt nicht Digitalsteuer</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/strafe-gegen-digital-giganten-ersetzt-nicht-digitalsteuer/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die EU greift durch: Zum ersten Mal gibt’s Strafen für US-Digitalkonzerne nach dem Gesetz für digitale Märkte. Apple soll 500 Millionen Euro zahlen, Meta 200 Millionen. Das hat die EU-Kommission jetzt angekündigt. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Es ist zu begrüßen, dass die Europäische Kommission das Gesetz über digitale Dienste konsequent durchsetzt und Sanktionen gegen große Tech-Konzerne wie Meta oder Apple verhängt. Doch um die übermäßige Marktmacht dieser Digitalkonzerne wirksam zu begrenzen, braucht es mehr: Nicht nur fallen die verhängten Strafen deutlich zu niedrig aus, auch bleiben entscheidende Instrumente wie eine europäische Digitalsteuer aus. Eine Abgabe von mindestens fünf Prozent auf die Umsätze großer Digitalunternehmen würde insbesondere US-amerikanische Plattformen treffen - ohne dabei europäische Verbraucher zusätzlich zu belasten. Gleichzeitig muss Europa eigene digitale Infrastrukturen, von sozialen Plattformen bis hin zur Cloud, stärken und unter öffentlicher Kontrolle entwickeln.«</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-365941</guid>
                <pubDate>Tue, 22 Apr 2025 19:23:36 +0200</pubDate>
                <title>Putins Unterdrückungspolitik muss enden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/putins-unterdrueckungspolitik-muss-enden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Wladimir Putin verschärft seinen Kampf gegen die russische Opposition: Mit weiteren Gesetzen macht er jede Kritik an der Armee und jeden Aufruf zu Sanktionen gegen Russland zur Straftat. Wer sich gegen den Krieg oder gegen das Regime stellt, soll mundtot gemacht werden. Der Vositzende der Partei Die Linke, Jan van Aken erklärt zu dieser neuen Repressionswelle in Russland:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Putins jüngste Gesetzesverschärfungen sind ein weiterer Schlag ins Gesicht all jener, die in Russland für Frieden, Demokratie und Menschenrechte kämpfen. Wer Sanktionen gegen den Krieg fordert oder sich auf internationale Menschenrechtsstandards beruft, soll künftig wie ein Verbrecher behandelt werden. Das zeigt, wie groß die Angst des Regimes vor Kritik geworden ist.</p>
<p>Die russische Regierung baut das Gefängnis aus Gesetzen weiter aus – für Oppositionelle, für Antikriegsstimmen und gegen jedes freie Wort. Wer heute den Mut hat, den Mund gegen das Regime aufzumachen, riskiert Gefängnis, Folter oder den Tod. Putins Staat erklärt seine Kritiker zu „ausländischen Agenten“ und tritt die Meinungsfreiheit mit Füßen.</p>
<p>Freiheit für alle politischen Gefangenen in Russland. Schluss mit der Repression! Schluss mit dem Angriff auf die Ukraine! Die Zeit von Putins Unterdrückungspolitik wird enden – und wir stehen solidarisch an der Seite derer, die dafür kämpfen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-365940</guid>
                <pubDate>Tue, 22 Apr 2025 19:20:29 +0200</pubDate>
                <title>Franziskus’ Mitgefühl galt den Ausgestoßenen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/franziskus-mitgefuehl-galt-den-ausgestossenen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Tod von Papst Franziskus erklärt der Vorsitzende der Partei Die Linke, Jan van Aken:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>»Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.« Lukas 1, 52-53</em></p>
<p>»Mit Papst Franziskus verliert die römisch-katholische Kirche ihr Oberhaupt und die Welt einen Anwalt der Armen und Ausgegrenzten. Er nutzte seinen Einfluss stets auch dafür, Dinge zu sagen, die viele nicht hören wollten. Er sprach über Kriege und deren Funktion für das kapitalistische System ebenso wie über den menschenverachtenden Charakter einer Gesellschaftsordnung, die nicht an den Bedürfnissen der Menschen, sondern an der Maximierung des Profits ausgerichtet ist. ‚Diese Wirtschaft tötet‘ waren seine Worte.</p>
<p>Franziskus’ besonderes Mitgefühl galt Migrant*innen und Geflüchteten – den Ausgestoßenen der Welt. Seine erste Reise als Papst führte ihn nach Lampedusa, um auf das Schicksal der Bootsflüchtlinge aufmerksam zu machen. Das Sterben im Mittelmeer nannte er einen „stummen, aber ohrenbetäubenden Schrei, der uns nicht gleichgültig lassen darf“.</p>
<p>Franziskus war ein sozial engagierter Papst, ein Apostel der Armen. Umso deutlicher kritisiere ich jedoch sein konservatives Frauenbild, seine Ablehnung der Abtreibung und das Verbot von Pille und Kondom.</p>
<p>Auch wenn ich heute nicht mehr Mitglied der katholischen Kirche bin, habe ich in meiner Zeit als Messdiener vieles gelernt, das mir auch heute noch wichtig ist. Das Gebot der Nächstenliebe ist dem Ruf nach Solidarität eng verwandt und wer an die Gottebenbildlichkeit aller Menschen glaubt, kann sich mit Ungleichheit nicht abfinden. Pontifex bedeutet Brückenbauer – eine Aufgabe, die auch der nächste Papst erfüllen sollte, indem er sich für die vollständige Gleichstellung von Frauen und die Anerkennung aller Formen von Liebe einsetzt.«</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365908</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 15:10:15 +0200</pubDate>
                <title>SPD hat sich beim Mindestlohn über den Tisch ziehen lassen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/spd-hat-sich-beim-mindestlohn-ueber-den-tisch-ziehen-lassen-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Friedrich Merz betont die Autonomie der Mindestlohnkommission, um sich aus der Verantwortung zu stehlen. Die Erhöhung des Mindestlohns ist absolut überfällig - mindestens auf den durch die EU-Mindestlohnrichtlinie vorgegebenen Wert. Dass nun auch die Vorsitzende der Kommission, Christiane Schönefeld, erklärt, man könne aufgrund &#039;ökonomischer Umstände&#039; vom Referenzwert von 60 Prozent des Bruttomedianlohns abweichen, zeigt: die SPD hat sich beim Mindestlohn über den Tisch ziehen lassen&quot;, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Mindestlohn-Diskussion. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die SPD hat faktisch keine Handhabe, um die als Verhandlungserfolg gefeierten 15 Euro durchzusetzen. Die Formulierung im Koalitionsvertrag bestätigt nur den Status quo. Als Linke fordern wir, das Mindestlohngesetz so anzupassen, dass die EU-Mindestlohnrichtlinie als Untergrenze festgeschrieben wird. Dann kann die Mindestlohnkommission gern weiter unabhängig über darüber hinausgehende Erhöhungen entscheiden. Zudem fordern wir, dass die Arbeitnehmervertreter:innen nicht mehr überstimmt werden dürfen ('Konsensprinzip'). Denn es war die Arbeitgeberseite, die den aktuellen Mindestlohn, der weit unter der 60-Prozent-Marke liegt, gegen die Gewerkschaften durchgedrückt hat.</p>
<p>Arbeit muss existenzsichernd sein und vor Altersarmut schützen, das ist eine Frage der sozialen Verantwortung. Wer jetzt nicht handelt, vertieft die soziale Spaltung und gefährdet die Demokratie. Die SPD darf sich nicht mit schwammigen Formulierungen abspeisen lassen und muss auf konkrete Zusagen bestehen. Nicht nur beim Mindestlohn, sondern auch bei Steuersenkungen für niedrige und mittlere Einkommen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 14:20:54 +0200</pubDate>
                <title>Digitalpolitik des Koalitionsvertrags: Tür auf für mehr Überwachung durch Staat und Konzerne</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/digitalpolitik-des-koalitionsvertrags-tuer-auf-fuer-mehr-ueberwachung-durch-staat-und-konzerne/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Paradigmenwechsel in der staatlichen Überwachung äußert sich in markigen Ansagen, dass das Spannungsverhältnis zwischen sicherheitspolitischen Erfordernissen und datenschutzrechtlichen Vorgaben neu austariert werden müsse, und Sicherheitsbehörden mehr Vertrauen und Unterstützung auch aus der Gesellschaft erhalten sollen. Verordnetes Vertrauen war schon immer eine ganz schlechte Idee! Das Arsenal für den Überwachungsausbau ist umfangreich: Die Vorratsdatenspeicherung soll kommen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dass eine sogar dreimonatige Speicherpflicht jegliches Maß der Verhältnismäßigkeit und Angemessenheit weit übersteigt, scheint den Koalitionären schlicht egal zu sein. Das Hacken digitaler Endgeräte mit Staatstrojanern (Quellen-TKÜ) soll nun auch der Bundespolizei erlaubt anstatt kritisch hinterfragt werden. Deshalb flog die Forderung nach einem schnellstmöglichen Melden von IT-Schwachstellen aus dem Papier wieder heraus. Hier gehen ausufernde Überwachung und eine Gefährdung der IT-Sicherheit Hand in Hand. Das gleiche Spiel beim wieder herausgestrichenen Schutz von Verschlüsselung. Und was ist ein Schutz privater Kommunikation noch wert, wenn davor das Wort "grundsätzlich" eingefügt wird? Die Türen für weitreichende Überwachungsvorhaben wie Chatkontrolle und Pläne der EU-Gruppe "Going Dark" stehen damit weit offen, das ist absolut verantwortungslos! Mit biometrischer Fernidentifizierung mittels KI, mehr Videoüberwachung, mehr Funkzellenabfragen und weitreichenden Datenzugriffen durch Sicherheits- aber auch Ausländerbehörden wird das monströse Überwachungspaket abgerundet. Was in dem Kontext die angekündigte Novellierung des Nachrichtendienstrechts bringen soll, möchte man sich gar nicht erst ausmalen.<br> <br> Soziale Probleme mit Technik zu lösen, ist auch beim Jugendschutz das Mittel der Wahl für Schwarz-Rot: Mit verpflichtender Altersverifikation, die zum Standard auf allen digitalen Endgeräten und für digitale Angebote werden soll, ohne ein Wort über Datenschutz dabei zu verlieren, wird das Recht auf Anonymität im Internet auf die Probe gestellt. Aber der Angriff darauf kommt gleich von einer zweiten Flanke: Anstatt Ausweisprozesse im Internet auf ein nötiges Minimum zu reduzieren, solle sich um die künftige EU-Wallet (EUDI), die die Identität der Menschen per App auch mit der Privatwirtschaft verbinden soll, ein Ökosystem entwickeln. Hier geht es offensichtlich um Innovationen zum Selbstzweck, auf Kosten der Selbstbestimmung der Menschen.<br> <br> Gesellschaftliche Teilhabe sollte der Dreh- und Angelpunkt guter Digitalpolitik sein. Der Begriff fällt bei digitalen Themen jedoch nur lapidar und beschränkt auf Kompetenzförderung, einen handlungsfähigen Staat und Schutz vor Desinformation. Zusammen mit dem knappen, floskelhaften Abschnitt zum Verbraucherschutz wird das Desinteresse der Koalitionäre an digitaler Teilhabe offensichtlich. Im Gegenteil, mit der Forderung nach einem "digital-only" wird die Teilhabe sogar hart geschleift. Angesichts über 4 Millionen Offliner*innen in Deutschland und etlichen schlechten Apps und Software, die keine IT-Sicherheit bieten oder datensammelwütig sind, ist das eine ganz schlechte Idee und unverantwortlich. Entsprechend hat Schwarz-Rot auch kein Wort der Kritik an Digital- und App-Zwang übrig. Bei der elektronischen Patientenakte, die noch immer voller Sicherheitslücken und Datenlöcher ist, lässt der Koalitionsvertrag gar offen, ob ihre Nutzung künftig sogar verpflichtend für alle Patient*innen werden solle. Teilhabe scheitert in Deutschland immer noch an schlecht ausgebauten und teuren Netzen. Anstatt den marktgetriebenen Ausbau endlich zu hinterfragen und gemeinsam nutzbare Netze in öffentlicher Hand zu organisieren, soll einfach so weitergemacht werden wie bisher. Mehr noch, bisherige Ziele wie der flächendeckende Gigabit-Netzausbau bis 2030 werden einfach fallengelassen. Das ist unverantwortlich, auch weil darunter insbesondere jene ländlichen Regionen leiden, die schon jetzt bei der Teilhabe viel zu oft übersehen werden. Stattdessen definieren die Koalitionäre Meer und Weltraum als den "digitalen Chancenraum" - eine höchst sonderbare Prioritätensetzung! Hier scheint ein geopolitisch-militärisches Verständnis von Teilhabe an der Digitalität durch, ebenso bei der Vergabe der UHF-Frequenzen an "berechtigte Interessen" - auf Kosten der Kulturbranche. Für die digitale Aufrüstung, die die Einführung von KI, unbemannten angriffsfähigen Systemen, Elektronischen Kampf, Cyber, Software Defined Defense und Cloud-Anwendungen einschließen soll, werden ethische, soziale und ökologische Aspekte nicht einmal als grobe Rahmenbedingungen beschrieben. Der Bereich ist völlig unreguliert und wird es wohl auch bleiben.<br> <br> Mit dem Koalitionsvertrag wird eine "Kultur der Datennutzung und des Datenteilens" eingeläutet. Das von uns geforderte Prinzip "Offene Daten nützen, private Daten schützen" ist jedoch nicht erkennbar, es wird sogar ins Gegenteil verkehrt: Das Bundestransparenzgesetz hatte schon die Ampel-Regierung verschleppt, obwohl es damals im Koa-Vertrag stand. Nun fehlt es im Vertrag gänzlich, es bleiben wolkige Aussagen zum Thema Open Data. Den Game Changer der Datenpolitik sieht man offensichtlich ganz woanders: Aus der bisherigen Datenschutzbehörde soll "im Interesse der Wirtschaft" eine Datennutzungsbehörde mit dem Anhängsel des Datenschutzes werden. Der Spaten wird ausgerechnet dort angesetzt, wo Daten Persönlichkeitsrechte berühren - ein weiteres Puzzle-Teil im Ausbau der Überwachung und sozialen Kontrolle. Dabei geht es auch um Konzerninteressen: Ob es das Daten teilen in der EU-Wallet ist, mehr Forschungsdatenzugang für Konzerne oder die geforderte Deregulierung zur Wirtschaftsförderung von KI, die sich nicht nur auf eine Abschwächung der KI-Verordnung, sondern auf europäische Digitalrechtsakte allgemein erstrecken soll.<br> <br> Großer Raum wird dem Thema der Bekämpfung von Desinformation eingeräumt. Die Stoßrichtung ist jedoch irritierend. Anstatt die Medienkompetenz zum quellenbasierten Arbeiten und Einordnen von Informationen zu fokussieren und das Geschäftsmodell von Internetkonzernen bei sozialen Medien zu hinterfragen, das auf Maximierung der Verweildauer zur Generierung von Werbeeinnahmen ausgerichtet ist, werden Verschärfungen bestehender Regulierungen für mehr öffentliche Kontrolle über Informationen gefordert. Dabei liefern die Koalitionäre in ihrem Papier selbst den Beweis für die Irrigkeit dieses Ansatzes: Sie behaupten pauschal, dass die bewusste Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt sei. Nun ist diese Aussage aber gar nicht wahr, sondern falsch! Denn es gibt hierzu keine eindeutige Beurteilung, wie unter anderem die wissenschaftlichen Dienste des Bundestags in einer Ausarbeitung zu Fake-News klargestellt haben. Weil die Abgrenzung von Tatsachenbehauptungen zu Werturteilen schwierig ist, wird oft eine weitgezogene Auslegung der Meinungsfreiheit auch bezogen auf Desinformation für notwendig erachtet. Die im Koalitionsvertrag geforderte gesetzliche Grundlage zum Vorgehen gegen Desinformation ist daher ein riskantes Unterfangen. Sinnvoll hingegen ist die Forderung nach einem Verbot von Bot-Netzwerken, die Fake-News und Desinformation massenhaft verbreiten und eine generelle Kennzeichnungspflicht für Bot-Accounts. Die erwogene Haftung von Online-Plattformen für die Inhalte der Nutzenden ist hingegen abzulehnen, dies liefe auf eine Aushebelung des Haftungsprivilegs hinaus.<br> <br> Wenig überrascht es, dass Schwarz-Rot für die ökologische Nachhaltigkeit der Digitalisierung nicht mehr als ein paar Floskeln zu bieten hat. Der Energieverbrauch der Rechenzentren des Bundes selbst ist geradezu explodiert, gleichzeitig sind wir weiterhin auch von fossilen Energieträgern abhängig. Das ist unverantwortlich! Kein Wort zu energieeffizienter Software, stattdessen findet sich ein Bollwerk der entgrenzten KI-Förderung, ohne deren Energiehunger auch nur zu erwähnen. Hier gilt offensichtlich das Motto "Nach uns die Sintflut". Dementsprechend fehlen wichtige Forderungen nach Kreislaufwirtschaft, Mindestupdatepflichten oder einem Reparaturbonus.<br> <br> Es ist ein schwacher Trost, dass sich die Bundesregierung für mehr digitale Souveränität einsetzen möchte. Angesichts der bisher schwammigen Definition des Begriffs bleibt die Ernsthaftigkeit des scheinbaren Anliegens jedoch unklar, und die fundamentalen Umwälzungen durch die Trump-Administration hätten noch wesentlich klarere Zielsetzungen erfordert. Ein unmissverständliches Bekenntnis zu #unplugtrump sucht man vergebens. Zumindest die gezielte Förderung von Open-Source und des ZenDiS mit einer Ausrichtung des IT-Budgets darauf kann als positive Botschaft gesehen werden, die wir als Linke vehement mit zahlreichen parlamentarischen Initiativen eingefordert hatten. Hier könnten echte Alternativen zum derzeitigen Würgegriff fragwürdiger Tech-Konzerne entstehen. Ein zweiter Lichtblick ist das angekündigte digitale Gewaltschutzgesetz und mehr Schutz insbesondere von Frauen. Wenigstens dort ist eine SPD-Handschrift erkennbar. Die Linksfraktion wird weiter Druck machen, dass auf solche Worte auch Taten folgen. Ob das geplante Digitalministerium wirklich ein Gewinn ist, oder aber Digitales zum isolierten Sparflammen-Aspekt degradiert, wird sich zeigen. Wir machen uns keine Illusionen: Wir stehen insgesamt vor einem Rechtsruck in der Digitalpolitik. Wir werden ihn mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln und gemeinsam mit außerparlamentarischen Kräften bekämpfen und Wege zu einer sozial gerechten Digitalität auf Basis von Gemeinwohl und Menschenrechten aufzeigen."<br> <br> Kontakt: Donata Vogtschmidt&nbsp;<a href="mailto:donata.vogtschmidt@bundestag.de" title="E-Mail">donata.vogtschmidt@bundestag.de</a>&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Hinweis:</strong><br> <em>Die Linksfraktion hat die Sprecher*innen-Ämter noch nicht vergeben, daher bin ich aktuell auch *nicht* die digitalpolitische Sprecherin der Linksfraktion. Ich bitte das bei der Berichterstattung entsprechen zu beachten, vielen Dank.</em></p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-365875</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 14:02:30 +0200</pubDate>
                <title>Auf die Straße gegen Wehrpflicht und US-Mittelstreckenraketen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/auf-die-strasse-gegen-wehrpflicht-und-us-mittelstreckenraketen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Für Konrad Adenauer war die Atomwaffe &quot;nichts weiter als die Weiterentwicklung der Artillerie &quot;. In der Zeit seiner Kanzlerschaft wurden gegen den großen Widerstand der Bevölkerung nicht nur die Atombewaffnungspläne für die Bundeswehr geschmiedet,  sondern auch die Wehrpflicht wieder eingeführt. Gegen dieses Kriegspolitik formierten sich damals die ersten Ostermärsche als pazifistische und antimilitaristische Protestzüge.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>70 Jahre später, scheint sich Geschichte zu wiederholen. Kanzler Scholz vereinbart im Hinterzimmer mit Joe Biden an Parlament und Regierung vorbei die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Wiesbaden, eine große Koalition von CDU/SPD/Grünen peitscht durch den Bundestag einen Blanko-Aufrüstungscheck, die Merz-Klingbeil-Regierung führt eine Vorstufe der Wehrpflicht ein und der CDU-Chef will Taurus an die Ukraine liefern. Für einen höheren Mindestlohn oder die Entlastung der unteren Lohnarbeiterschichten ist aber kein Geld im Staatssäckel da.<br> <br> Ein breiter antimilitaristischer Protest auf der Straße ist in diesen Zeiten daher notwendiger denn je!&nbsp; Für Diplomatie und Friedenstüchtigkeit, statt Zuspitzung und Kriegsfähigkeit. Butter statt Kanonen!&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 13:45:48 +0200</pubDate>
                <title>Für jedes mal Taurus einmal das Wort Diplomatie</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fuer-jedes-mal-taurus-einmal-das-wort-diplomatie/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der wahrscheinlich zukünftige Bundeskanzler Friedrich Merz hat erneut deutlich gemacht, dass er sich für die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine einsetzt. Dazu erklärt der Vorsitzende der Partei Die Linke, Jan van Aken:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Wenn wir für jedes Mal ›Taurus‹ nur einmal das Wort Diplomatie gehört hätten, wären wir einem Frieden in der Ukraine heute sehr viel näher. Diese Debatte um einzelne Waffensysteme lenkt vom Grundproblem ab: Wie bekommt man den Kreml zu ernsthaften Verhandlungen an einen Tisch?&nbsp;</p>
<p>Mehr Waffen haben uns da keinen Schritt weitergebracht. Merz sollte mehr über Diplomatie nachdenken und China an Bord holen. Und nicht wieder nur über Taurus sprechen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365827</guid>
                <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 10:29:06 +0200</pubDate>
                <title>Kanzler in Ausbildung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kanzler-in-ausbildung-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Den Koalitionsvertrag in Eile und mit der heißen Nadel runterzuschreiben, rächt sich jetzt. Merz kann die angekündigte Anhebung des Mindestlohns und Steuersenkungen für mittlere und kleine Einkommen nur deshalb infrage stellen, weil die SPD sich auf unkonkrete Formulierungen im Koalitionsvertrag eingelassen hat“, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Mindestlohn-Diskussion nach den Äußerungen von Friedrich Merz. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Während der baldige Kanzler bei der Aufrüstung keine Kosten sparen will, laviert er bei sozialen Themen herum und bringt den altbekannten Finanzierungsvorbehalt in Stellung. Damit lässt er die Mehrheit der Bevölkerung im Regen stehen und zeigt seine politischen Prioritäten, die der baldige Koalitionspartner SPD mitträgt.</p>
<p>Schon jetzt streiten sich die künftigen Koalitionäre über den Inhalt ihres Vertrages. Das sind keine guten Aussichten für die künftige Regierungsarbeit. Zumal diejenigen, die in den letzten Jahren ihre Vermögen massiv steigern konnten, weiterhin nicht angemessen an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligt werden sollen. Weitere Jahre des Stillstandes stehen uns bevor. Merz fehlt die Führungserfahrung und Klarheit, er wird ein Kanzler in Ausbildung sein.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-365825</guid>
                <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 10:24:49 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung muss Landminen-Lieferung verurteilen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundesregierung-muss-landminen-lieferung-verurteilen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu der angekündigten Lieferung von Landminen durch die USA an die Ukraine sagt der Vorsitzende der Partei Die Linke, Jan van Aken:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>“Landminen sind furchtbare Waffen, die noch Jahrzehnte nach einem Krieg töten und eine ständige Gefahr für das zivile Leben sind. Sie sind deshalb zu Recht weltweit geächtet. Die Bundesregierung muss die Lieferung von Landminen durch die USA verurteilen und klarstellen, dass sie ohne Wenn und Aber hinter dem völkerrechtlichen Landminenverbot steht.</p>
<p>Gerade heute hat der Bericht der Kampagne zum Verbot von Landminen einen erneuten Anstieg der Opfer dieser furchtbaren Waffen gemeldet. Die Opfer sind zu 84 Prozent Zivilisten, vor allem Kinder. Solche Waffen zu liefern zeigt, dass in der politischen Hilflosigkeit der US-Regierung alle moralischen und völkerrechtlichen Bedenken über Bord geworfen werden.”</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-365824</guid>
                <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 10:21:28 +0200</pubDate>
                <title>Schuldenbremse: Vorschlag der Grünen ist naiv und gefährlich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schuldenbremse-vorschlag-der-gruenen-ist-naiv-und-gefaehrlich-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Dass die Grünen die Schuldenbremse lediglich für Rüstungsausgaben lockern wollen, kann Ines Schwerdtner nicht nachvollziehen. Statt eines Blankoschecks für Waffenkäufe braucht dieses Land eine vollumfängliche Reform der Schuldenbremse, so die Vorsitzende der Partei Die Linke.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>“Der Vorschlag der Grünen erhöht den Druck auf den regulären Haushalt. Das bedeutet weniger Geld für Schulen, Kitas und Renten. Die Grünen verlassen sich darauf, jetzt mit Merz nur den Blankoscheck für Aufrüstung zu beschließen und im nächsten Bundestag bei Infrastruktur und Klima nachzusteuern. Das ist naiv. Sie servieren ihm das Hauptgericht – und hoffen, später noch an den Tisch zu dürfen. Die Grünen verspielen damit leichtfertig die historische Möglichkeit, die Schuldenbremse im großen Stil zu reformieren. Wir stehen nach wie vor für eine vollumfängliche Reform der Schuldenbremse im neuen Bundestag. Wir tun dies aus Verantwortung gegenüber den Menschen in diesem Land, der Wirtschaft und auch der Länder und Kommunen, die in den vergangenen Jahrzehnten unter der Unterfinanzierung gelitten haben. Damit muss jetzt Schluss sein.”</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-365814</guid>
                <pubDate>Sat, 12 Apr 2025 14:47:52 +0200</pubDate>
                <title>Der Schwur von Buchenwald ist uns auch heute noch Verpflichtung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-schwur-von-buchenwald-ist-uns-auch-heute-noch-verpflichtung-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald erklären Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, und Ines Schwerdtner und Jan van Aken, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald gedenken wir der Ermordeten und Gequälten. Nahezu 280.000 Menschen wurden im Lager inhaftiert, 56.000 ermordet, unter ihnen Ernst Thälmann, Dietrich Bonhoeffer, Stéphane Hessel und viele andere, deren Wirken und Schaffen auch heute noch aktuell ist. Die Barbarei von Buchenwald, die in jeder Hinsicht in der Mitte der deutschen Gesellschaft stattfand, lehrt uns unter anderem, dass der Faschismus keinen Unterschied macht zwischen christlichen, gewerkschaftlichen, sozialdemokratischen oder kommunistischen Gegnerinnen und Gegnern. Der Buchenwalder Widerstand wiederum zeigt: In der Gegnerschaft zum Faschismus dürfen wir uns von den Unterschieden nicht um unsere Gemeinsamkeit bringen lassen. Unsere Kraft besteht in der Solidarität.</p>
<p>Der Schwur von Buchenwald, den Überlebende des Lagers am 19. April 1945 in sechs Sprachen leisteten, ist uns auch heute noch Verpflichtung. Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln, der Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus und Nationalismus, bleibt unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit wird mit jedem Tag gleichermaßen dringlicher wie schwieriger.</p>
<p>Aber es gilt heute wie damals: Unsere Sache ist gerecht. Diese Gerechtigkeit gilt es in Geschichte und Gegenwart gleichermaßen zu verteidigen. Wir wehren uns gegen die Angriffe auf die Erinnerung, gegen geschändete Friedhöfe und Denkmäler ebenso wie gegen die Gleichsetzung von Faschismus und Antifaschismus. Und wir kämpfen unverzagt gegen die neuen Nazis und für Frieden und Solidarität."</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-365808</guid>
                <pubDate>Fri, 11 Apr 2025 12:44:18 +0200</pubDate>
                <title>Verantwortungslos für Konjunktur und Beschäftigung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/verantwortungslos-fuer-konjunktur-und-beschaeftigung-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Wirtschaftsforschungsinstitute mussten ihre Prognose für das Jahr 2025 von 0,8 Prozent Wachstum stark auf nur noch ein Miniwachstum von 0,1 Prozent hinunterkorrigieren. Und die drohenden hohen US-Einfuhrzölle sind dabei noch nicht einmal in der Prognose enthalten. Ergänzenden Berechnungen des IfW Kiel zufolge könnten die Zölle die exportorientierte deutsche Wirtschaft weitere 0,3 Prozent BIP dieses Jahr kosten. Damit laufen wir dann das dritte Jahr in Folge auf eine Schrumpfung des BIPs zu. Im Koalitionsvertrag steht wenig Konkretes, wie ein schneller Konjunkturumschwung gelingen soll“, erklärt Jörg Cezanne, Experte für Wirtschaftspolitik und Mitglied der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Frühjahrsprognose der fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute. Cezanne weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Koalitionsvertrag ist zwar mit ‚Verantwortung für Deutschland‘ betitelt, die Maßnahmen, die einen schnellen konjunkturellen Umschwung auslösen könnten, fallen in ihrer Dimension aber enttäuschend aus. Verantwortungslos handelt die Regierung, weil sie keine konkrete Summe für den sozialen Wohnungsbau zuweist. Da der soziale Wohnungsbau nicht im Sondervermögen Infrastruktur abgedeckt ist, stehen alle Fördermaßnamen, die schnell für Bauaufträge sorgen könnten, unter dem generellen ‚Finanzierungsvorbehalt‘. Gerade im Bausektor liegen viele Kapazitäten brach, hier muss eine neue Regierung schnell ansetzen. Die Linke fordert ein 20-Milliarden-Euro-Programm pro Jahr für sozialen und gemeinnützigen Wohnraum.</p>
<p>Außerdem wachsen die Netzentgelte – also die umgelegten Kosten, die für einen Netzausbau beim Strom entstehen – den Unternehmen und Haushalten über den Kopf. Die angehenden Koalitionäre übernehmen auch hier erkennbar keine Verantwortung, weil sie nicht ausformulieren, wie sie die Netzentgelte schnell senken wollen. Die Unionsfraktion klagte noch Ende des Jahres 2023 gegen die Lösung, die Kosten des für die Energiewende notwendigen Netzausbaus über den Klimatransformationsfonds zu finanzieren. Hier muss die Regierung jetzt schnell liefern und eine direkte Entlastung von Unternehmen sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern umsetzen. Zuletzt würde eine dringend notwendige Steuerentlastung für kleine und mittlere Einkommen schnell den Verbrauch ankurbeln. Diese Entlastung soll aber erst in zwei Jahren und damit viel zu spät kommen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
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                <pubDate>Fri, 11 Apr 2025 10:09:10 +0200</pubDate>
                <title>Nur das Klimageld ist ein echter sozialer Ausgleich!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nur-das-klimageld-ist-ein-echter-sozialer-ausgleich/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>SPD und Union wollen kein Klimageld an die Bürger auszahlen und stattdessen die Stromsteuer senken. Janis Ehling, Bundesgeschäftsführer der Linken, kritisiert das als Umverteilung von unten nach oben, da Besserverdienende mehr Strom verbrauchen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dass Union und SPD den Bürgern das Klimageld vorenthalten wollen, ist Verrat an den eigenen Wahlversprechen und am Klimaschutz. Denn das Klimageld ist ein sozialer Ausgleich und sorgt dafür, dass der Schutz des Klimas nicht zur Belastung für Normalverdienende wird. Deshalb fordert Die Linke rückwirkend zum 1. Januar 2025 ein soziales Klimageld von 320 Euro jährlich pro Person als Direktzahlung. Die Senkung der Stromsteuer hingegen ist kein Ausgleich, weil hier vor allem Besserverdienende profitieren, deren Lebensstil mehr Energie braucht. Die Streichung der Stromsteuer ist vor allem auch ein Geschenk an die Unternehmen. Dagegen sollte das Klimageld gezielt die Verbraucherinnen und Verbraucher entlasten - und zwar in der Höhe der CO₂-Preis-Einnahmen.</p>
<p><br> Wer viel verdient und viel konsumiert, schadet der Umwelt mehr. Deshalb sollten Reiche auch mehr zahlen, um den Klimaschutz zu finanzieren. Doch Union und SPD betreiben eine Umverteilung von unten nach oben. Während alle den höheren CO₂-Preis zahlen müssen, werden vor allem die Reichen mit der Senkung der Stromsteuer entlastet. Die arbeitenden Menschen hingegen schauen in die Röhre. So sorgt die Koalition dafür, dass der Klimaschutz weiter an Akzeptanz verliert."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Fri, 11 Apr 2025 10:06:21 +0200</pubDate>
                <title>Union und SPD kuschen vor der Immobilien-Lobby</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/union-und-spd-kuschen-vor-der-immobilien-lobby/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD fehlen wirksame Maßnahmen gegen die explodierenden Mieten. Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, kritisiert: „Diese Koalition versagt beim Mieterschutz, weil ihr der Mut fehlt, sich mit der Immobilienlobby anzulegen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Statt die wirkungslose Mietpreisbremse weiter zu verwalten, braucht es endlich echte Eingriffe in den Wohnungsmarkt. Nur ein bundesweiter Mietendeckel kann den Mietenwahnsinn stoppen. In angespannten Wohnungsmärkten müssen überhöhte Mieten abgesenkt werden. Für sechs Jahre müssen Mieterhöhungen grundsätzlich ausgeschlossen werden – die Menschen brauchen endlich Luft zum Atmen.</p>
<p><br> Der sogenannte „Bau-Turbo“ der Koalition ist in Wahrheit ein Spekulations-Turbo. Es fehlt an klaren Vorgaben für Bezahlbarkeit, Sozialbindung oder kommunale Bodenpolitik. Der Markt wird hofiert – die Mieterinnen und Mieter bleiben allein. Immobilienkonzerne, die mit Wohnen riesige Profite machen, müssen enteignet und ihre Bestände vergesellschaftet werden. Dafür soll der Bund einen Re-Kommunalisierungsfonds auflegen, mit dem Wohnungen zurück in öffentliche Hand überführt werden können.</p>
<p><br> Auch beim sozialen Wohnungsbau braucht es klare Kante: Keine einzige Sozialwohnung darf mehr aus der Bindung fallen. Einmal Sozialbindung, immer Sozialbindung – das muss Gesetz werden. Die Bundesregierung muss die Wohngemeinnützigkeit ausbauen, mit dem Ziel, mindestens 30 Prozent des Wohnungsbestands in gemeinnütziger Hand zu halten. Nur was allen gehört, ist auch für alle bezahlbar."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-365772</guid>
                <pubDate>Wed, 09 Apr 2025 10:55:33 +0200</pubDate>
                <title>Demokratie braucht starke Kommunen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/demokratie-braucht-starke-kommunen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Körber-Stiftung macht deutlich: Die Demokratie an der Basis ist massiv unter Druck. Ein Viertel der befragten Stadt- und Gemeinderatsmitglieder berichtet von persönlichen Anfeindungen oder solchen gegen Menschen in ihrem Umfeld. Knapp 30 Prozent beobachten demokratiefeindliche Tendenzen in ihrer Kommune.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gleichzeitig ist die finanzielle Lage vieler Städte und Gemeinden desaströs: 70 Prozent der Befragten schätzen sie als schlecht oder sehr schlecht ein – in Ostdeutschland sogar 80 Prozent. Die große Mehrheit fühlt sich von Bund und Ländern im Stich gelassen. 86 Prozent klagen über eine immer weiter wachsende Bürokratie, die ihre Arbeit behindert.</p>
<p>Christian Görke, Parlamentarischer Geschäftsführer, warnt: „Die Finanzlage der Kommunen ist dramatisch. Laut Statistischem Bundesamt hat sich das Haushaltsdefizit der Kommunen innerhalb eines Jahres auf 24,8 Milliarden Euro nahezu vervierfacht. Deshalb ist die Teilentschuldung der kommunalen Familie durch den Bund schon lange überfällig. Wir fordern seit Jahren wirksame Schritte. Wenn Schwarz-Rot die Bundestagssitzung in dieser Woche nicht abgesagt hätte, hätten wir einen Gesetzentwurf, der schon im Bundesrat auf dem Weg ist, auch im Bundestag beraten können – nein, sogar beraten müssen. Stattdessen erleben wir eine parlamentarische Schleichfahrt im Bundestag, die unwürdig ist.</p>
<p>Neben der Altschuldenlösung braucht es zusätzlich eine dauerhaft bessere Finanzierung der Kommunen. DIE LINKE fordert eine faire Verteilung der Gemeinschaftssteuern wie größere Anteile an der Einkommen- oder Umsatzsteuer, die Abschaffung der Gewerbesteuerumlage und eine höhere Beteiligung des Bundes an den Kosten der Unterkunft. Das wären die richtigen Signale durch die neue Koalition von Union und SPD. Die finanzielle Handlungsfähigkeit der Städte und Gemeinden ist entscheidend für soziale Gerechtigkeit und Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Klimaschutz.“</p>
<p>Die Ergebnisse der Umfrage belegen: Die größte Herausforderung sehen 90 Prozent der Kommunalpolitiker*innen im Mangel an finanziellen Mitteln. Themen wie die Sicherung der Wirtschaftskraft und die Energiewende folgen. Das bundespolitisch viel diskutierte Thema Migration wird demgegenüber mit 57 Prozent – in Ostdeutschland sogar nur mit 44 Prozent – als weniger dringlich eingeschätzt.</p>
<p>Trotz aller Schwierigkeiten äußerten sich 68 Prozent grundsätzlich zufrieden mit den Rahmenbedingungen ihres Ehrenamts. Viele schätzen die Vereinbarkeit mit Beruf und Familie. Doch für eine zukunftsfeste kommunale Demokratie fordern sie: mehr Anerkennung, bessere Bezahlung, weniger Bürokratie und echte Gestaltungsspielräume.</p>
<p>Die Linke im Bundestag sagt klar: Demokratie beginnt vor Ort – und sie braucht starke, handlungsfähige Kommunen. Dafür kämpfen wir im Bundestag.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365771</guid>
                <pubDate>Wed, 09 Apr 2025 10:51:06 +0200</pubDate>
                <title>SPD-Wirtschaftsforum fordert Steuersenkungen – Die Linke fordert Gerechtigkeit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/spd-wirtschaftsforum-fordert-steuersenkungen-die-linke-fordert-gerechtigkeit/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Forderung des SPD-Wirtschaftsforums nach Steuersenkungen für Unternehmen erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Die Präsidentin des SPD-Wirtschaftsforums setzt auf Steuersenkungen für Unternehmen – und macht sich zeitgleich zum handzahmen Juniorpartner der Union. Dass SPD-nahe Unternehmerinnen eine Anhebung der Reichensteuer ablehnen, überrascht nicht: Wer profitiert, will nicht teilen. Dabei wäre das der nötige Kurswechsel, den das Land nun braucht.<br> Jahr für Jahr steigen die Gewinne großer Konzerne. Die Aktionärinnen feiern Rekorddividenden – und gleichzeitig wird den Menschen erzählt, dass der Staat nicht genug investieren kann. Das ist eine gefährliche Schieflage: Statt in Schulen, Pflege und klimaneutrale Jobs zu investieren, werden Milliarden an die Reichen ausgeschüttet.<br> Ein ›Wirtschaftswachstum durch Steuersenkungen‹ klingt wie eine springende Schallplatte und entzieht sich den Erfahrungen der letzten Jahre. Seit Jahrzehnten sinken die Steuersätze, doch die Konzerne investieren trotzdem zu wenig. Die Unternehmen holen sich lieber Subventionen, während sie ihre Gewinne ins Ausland verschieben. Das ist unsozial, unfair und schadet der Demokratie.</p>
<p>Die Linke fordert:<br> •&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eine höhere Besteuerung von großen Vermögen, Top-Einkommen und Erbschaften<br> •&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eine effektive Quellensteuer von 50 % auf Dividenden<br> •&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eine Nachversteuerung von Gewinnen dort, wo Konzerne wirklich wirtschaften</p>
<p>Wir wollen keine Politik für Konzerne – sondern für die Mehrheit der Menschen. Es braucht mehr Verteilungsgerechtigkeit, nicht mehr Geschenke an die Wirtschaft.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Mon, 07 Apr 2025 13:42:58 +0200</pubDate>
                <title>80. Jahrestag der Befreiung der KZ Buchenwald und Mittelbau-Dora</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/80-jahrestag-der-befreiung-der-kz-buchenwald-und-mittelbau-dora/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Vizepräsident des Deutschen Bundestags und Abgeordnete für den Wahlkreis Erfurt / Weimar / Weimarer Land II Bodo Ramelow und die frühere Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags Petra Pau erinnern heute aus Anlass des 80. Jahrestags der Befreiung der KZ Buchenwald und Mittelbau-Dora gemeinsam in Thüringen an die Gräuel der NS-Verbrechen und an die Befreiung der Konzentrationslager vor 80 Jahren. Bodo Ramelow nimmt als Vizepräsident heute unter anderem am Gedenkakt in der Weimarhalle und an der feierlichen Kranzniederlegung in der Gedenkstätte Buchenwald teil, an der auch Petra Pau für das Parlament teilnimmt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu sagt der Abgeordnete Bodo Ramelow: "Wir gedenken heute den Opfern der nationalsozialistischen Vernichtung und Verfolgung - und wir erinnern an die Befreiung der Lager Buchenwald und Mittelbau-Dora vor 80 Jahren. Wir dürfen die historisch einmaligen NS-Verbrechen niemals vergessen und müssen die Erinnerung fortführen. Unsere Aufgabe - auch grade hier in Thüringen - ist es, Antisemitismus, Neonazismus, Geschichtsleugnung und Rassismus entgegenzutreten und die Erinnerung an die Verbrechen als Mahnung zu verstehen. Dazu leisten die Gedenkstätten einen unerlässlichen Beitrag. Ich verneige mich vor den Opfern des NS, vor den Überlebenden der deutschen Verbrechen und vor ihren Angehörigen und Familien. ,Nie wieder!' ist heute!"</p>
<p>Petra Pau sagt: "Das unermesslich Leid der Opfer des KZ Buchenwald mahnt uns zum entschlossenen Einsatz für Menschenrechte, Demokratie und Frieden. 80 Jahre nach der Befreiung ist angesichts von nationalistischen Tendenzen in unserer Welt der konsequente Einsatz für Gerechtigkeit, Humanität und Solidarität in unserer Gesellschaft leider dringender denn je geboten."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 13:37:25 +0200</pubDate>
                <title>Millionen Menschen mit Mini-Rente in Deutschland</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/millionen-menschen-mit-mini-rente-in-deutschland-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Angesichts der horrenden Inflation, steigender Mieten, Lebensmittel- und Energiepreise müssen immer mehr Rentnerinnen und Rentner den Gürtel enger schnallen. Statt den wohlverdienten Lebensabend zu genießen, sind immer mehr von ihnen auf einen Hinzuverdienst angewiesen. Das ist eine Schande für dieses Land und nicht hinnehmbar&quot;, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu seiner Anfrage an die Bundesregierung, aus der hervorgeht, dass 2,3 Millionen Menschen in Deutschland nach 40 Jahren Arbeit mit einer Rente unter 1.200 Euro im Monat auskommen müssen. In Ostdeutschland betrifft das mehr als die Hälfte der Rentnerinnen und Rentner. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Für die Aufrüstung und Militarisierung des Landes werden von Merz und Klingbeil die Gelddruckmaschinen angeschmissen und das Schuldentor ausschließlich für diesen Bereich weit geöffnet. Für die Menschen, die dieses Land durch ihre harte Arbeit am Laufen gehalten haben, ist aber im Staatssäckel nichts übrig. Die Linke fordert daher, statt hunderte Milliarden für das Militär auszugeben, endlich den Niedriglohnsektor abzuschaffen, Altersarmut wirksam zu bekämpfen und eine Mindestrente von 1.400 Euro einzuführen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365741</guid>
                <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 13:19:12 +0200</pubDate>
                <title>Die Vermögensteuer muss jetzt kommen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-vermoegensteuer-muss-jetzt-kommen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Laut Deutschlandtrend sprechen sich fast 70 Prozent der Bundesbürger für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer aus, während die klammen Kommunen nicht mehr wissen, wie sie ihre Aufgaben erfüllen sollen. Ines Schwerdtner, Ko-Vorsitzende der Partei Die Linke, fordert von Union und SPD, die Vermögensteuer jetzt auf den Weg zu bringen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dass sich eine überwältigende Mehrheit der Bundesbürger für die Vermögensteuer ausspricht, muss für Union und SPD ein Auftrag zum Handeln sein. Gerade die SPD muss ihr Wahlversprechen umsetzen und die Steuer zu einer Bedingung für ihren Einstieg in die Koalition machen. Wenigstens einmal müssen die Sozialdemokraten Rückgrat zeigen und dem Millionär Friedrich Merz klarmachen, dass die Vermögensteuer die gewaltigen Finanzprobleme der Länder und Kommunen lösen kann.<br> Während die Reichen immer größere Vermögen anhäufen, kämpfen viele Städte und Gemeinden ums finanzielle Überleben. Der Deutsche Landkreistag hat heute einen Hilferuf gestartet, weil vielen Kommunen aus Geldmangel wichtige Strukturen wegbrechen: Schwimmbäder schließen, Brücken sind einsturzgefährdet und es dauert Monate, um einen neuen Ausweis zu bekommen, weil die Ämter zu wenig Personal haben. Da die Einnahmen aus der Vermögensteuer direkt an die Länder und Kommunen gehen, wäre endlich genug Geld da für die Sanierung von Schulen und Straßen, für einen guten ÖPNV und funktionierende Bürgerämter.<br> Damit die Steuer genug einbringt, fordert Die Linke einen ansteigenden Steuersatz: Ab einem Vermögen von einer Million Euro ein Prozent im Jahr, ab 50 Millionen wird ein Steuersatz von 5 Prozent fällig. Über einer Milliarde zahlen Milliardäre dann 12 Prozent. Wir finden: Das Geld der Millionäre und Milliardäre ist besser angelegt, wenn es uns allen dient.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365740</guid>
                <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 13:16:48 +0200</pubDate>
                <title>Van Aken fordert 3000 neue Millionäre</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/van-aken-fordert-3000-neue-millionaere/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Superreichen werden mehr und immer reicher. Insgesamt ist die Zahl der Superreichen in den vergangenen 20 Jahren steil angestiegen: erstmals gibt es mehr als 3000 Milliardäre. Dazu erklärt der Vorsitzende der Partei DIe Linke, Jan van Aken:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Über 3000 Milliardäre zählt die Forbes-Liste inzwischen. Vor zwanzig Jahren waren es nicht mal 600 Milliardäre. Die Reichen werden reicher, weil die Politik es zulässt – und weil alle anderen draufzahlen. Viele hart arbeitende Menschen müssen jeden Cent zweimal umdrehen, aber das Vermögen der Reichsten der Welt explodiert.</p>
<p>Während sich ein 19-jähriger Jungmilliardär aus Deutschland Milliarden in die Wiege legen lässt, fehlen hier überall Kita-Plätze, Wohnungen und Geld für die Energiewende. Ich will keine Milliardäre mehr – die 3000 Milliardäre dieser Welt könnten Millionäre sein und wären immer noch reicher als der Rest! Und ja, das heißt: Wir müssen den Reichtum umverteilen.&nbsp;</p>
<p>Aber mit der neuen Regierung wird das Problem nur größer werden. Die SPD versprach im Wahlkampf Vermögens- und Milliardärssteuer. Davon ist jetzt nichts mehr zu hören. Es ist ein Skandal, dass die kommende Bundesregierung wieder nichts gegen die krasse Ungerechtigkeit der Verteilung von Vermögen tut. Das Problem fängt schon dabei an, dass es Milliardäre überhaupt gibt.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365739</guid>
                <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 13:13:16 +0200</pubDate>
                <title>5-Punkte-Plan: Gleiche Bildungschancen für alle – jetzt!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/5-punkte-plan-gleiche-bildungschancen-fuer-alle-jetzt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Zukunft beginnt im frühen Kindesalter. Doch derzeit entscheidet das Konto der Eltern über die Chancen der Kinder. Die neue DIW-Studie zeigt schwarz auf weiß, was wir alle längst wissen: In Deutschland hängt der Bildungserfolg immer noch viel zu sehr vom Elternhaus ab. Das ist ungerecht. Das ist unsozial. Und das ist ein Skandal. Schluss mit der Ausrede-Politik.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zukunft beginnt im frühen Kindesalter. Doch derzeit entscheidet das Konto der Eltern über die Chancen der Kinder. Die neue DIW-Studie zeigt schwarz auf weiß, was wir alle längst wissen: In Deutschland hängt der Bildungserfolg immer noch viel zu sehr vom Elternhaus ab. Das ist ungerecht. Das ist unsozial. Und das ist ein Skandal. Schluss mit der Ausrede-Politik.</p>
<p>Der 5-Punkte-Plan zeigt, wo die kommende Regierung ihren Fokus beim Thema Bildung haben muss – damit endlich jedes Kind in diesem Land die gleichen Chancen bekommt.</p>
<p><strong>1. Kostenlose Kitas und Schulen – von der Windel bis zum Abitur!</strong><br> Bildung beginnt nicht mit der ersten Klassenarbeit, sondern mit dem ersten Bilderbuch. Wir brauchen flächendeckend gute, gebührenfreie Kitas – mit kleinen Gruppen, guten Arbeitsbedingungen und qualifiziertem Personal. Auch Schulen müssen komplett kostenfrei sein: Schulessen, Bücher, Tablets, Fahrkarten, Nachhilfe – alles muss drin sein. Denn wer Eltern hat, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen, darf nicht benachteiligt werden. Bildung ist ein Grundrecht, kein Luxusgut!</p>
<p><strong>2. Gleiche Schule für alle – Schluss mit dem Sortieren nach der vierten Klasse!</strong><br> Unser Schulsystem sortiert Kinder zu früh und zu ungerecht. Studien zeigen: Kinder aus Akademikerfamilien bekommen bei gleicher Leistung doppelt so häufig eine Gymnasialempfehlung wie Kinder aus Arbeiterfamilien. Das ist Klassismus mit Ansage. DIE LINKE sagt: Schluss damit! Wir wollen eine gemeinsame Schule bis mindestens zur 10. Klasse – inklusiv, ganztägig, mit echter individueller Förderung und Raum für alle Talente. Kein Kind wird aussortiert, jedes wird mitgenommen.</p>
<p><strong>3. Bildungseinrichtungen sanieren – 100 Milliarden für gute Lernorte!</strong><br> Was ist das für ein Land, das Milliarden in Aufrüstung steckt, aber Toiletten an Schulen nicht instand hält? Wir fordern ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für Bildung: Sanierung von Schulgebäuden, barrierefreie Räume, moderne digitale Ausstattung, Lernküchen, Sportstätten, Schulbibliotheken – kurz: Orte, an denen man sich gerne aufhält und gerne lernt. Bildung braucht nicht nur gute Inhalte, sondern auch gute Bedingungen.</p>
<p><strong>4. Mehr Personal – mehr Zeit für jedes Kind!</strong><br> Lehrer<em>innen, Erzieher</em>innen, Schulsozialarbeiter<em>innen, Schulpsycholog</em>innen – sie alle fehlen an jeder Ecke. Wir brauchen einen massiven Ausbau und bessere Bezahlung. Schluss mit Burnout und Kettenverträgen! Multiprofessionelle Teams müssen zum Standard werden, damit jedes Kind gesehen wird, gefördert wird, Unterstützung bekommt – egal ob bei Mathe, bei Ängsten oder bei der Integration. Statt Sprachstandserhebungstesteritis im frühen Kindesalter müssen Kitas und Schulen endlich wieder in die Lage gebracht werden, gute ‚Bildungs‘einrichtungen zu sein statt im Notbetrieb zu fahren. Bildung ist kein Einzelkampf, sondern ein Gemeinschaftsprojekt.</p>
<p><strong>5. Hausaufgaben abschaffen – Lernen gehört in die Schule, nicht ins Wohnzimmer der Eltern!</strong><br> Hausaufgaben vertiefen die soziale Spaltung. Wer Eltern hat, die helfen können, kommt weiter. Wer nicht – bleibt zurück. Wer kein eigenes Zimmer hat, keine Ruhe, keine Unterstützung, bekommt schlechtere Noten. Das ist keine individuelle Schwäche, das ist strukturelle Ungerechtigkeit. Lernen, Üben und Vertiefen muss in der Schule stattfinden – mit Anleitung, Zeit und Rücksicht. Permanenter Leistungsdruck nimmt jedem die Lust am Lernen. Schule muss stärken, nicht frustrieren.</p>
<p><strong>Wenn wir die Kinder in Deutschland wirklich gleich behandeln wollen, dann müssen wir endlich anfangen, sie auch gleich zu fördern. Mit Respekt. Mit Ressourcen. Mit dem Mut, den alten Mist endlich abzuschaffen. Bildung für alle – nicht nur für die mit dem besseren Startkapital.</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365723</guid>
                <pubDate>Thu, 03 Apr 2025 12:14:33 +0200</pubDate>
                <title>Polizeiliche Kriminalstatistik: Suche nach Sündenböcken</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/polizeiliche-kriminalstatistik-suche-nach-suendenboecken-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik verlief exakt wie erwartet: Erneut ging es darum, Sündenböcke zu finden, anstatt über tatsächliche Problemlagen zu sprechen. Letztes Jahr waren es die ‚bösen Ausländer‘, dieses Jahr trifft es Kinder und Jugendliche. So oder so ist es nur eine Frage der Zeit, bis Verschärfungen gefordert werden. Der Antrag zur Herabsetzung der Strafmündigkeit liegt bei der Union schon in der Schublade. Auf der anderen Seite fordert Noch-Innenministerin Nancy Faeser in ständiger Leier ‚konsequente Abschiebungen‘. Dass die PKS in erster Linie ein Arbeitsnachweis der Polizei ist und keine Erklärungen für die Ursachen von Kriminalität liefert, wird zur Nebensache“, erklärt Clara Bünger, flucht- und rechtspolitische Expertin und Mitglied der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2024. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Worüber man stattdessen sprechen könnte: Die starke Zunahme der Fälle von Wirtschaftskriminalität, auch wenn es sich dabei nur um eine Momentaufnahme handelt. Dazu hört man von der scheidenden Bundesregierung nichts. Auch von der neuen Bundesregierung ist kein entschiedenes Vorgehen gegen Cum-Ex und vergleichbare Fälle zu erwarten.</p>
<p>Besonders aufschlussreich ist der Rückgang der Straftaten im Bereich Betäubungsmittelkriminalität. Das zeigt, womit die Polizei jahrelang beschäftigt war: einem Phantom von Massenkriminalität hinterherzujagen, das durch die Kriminalisierung erst geschaffen wurde. Obwohl die Cannabis-Legalisierung nur halbgar umgesetzt wurde, will die Union das wenige Erreichte nun wieder rückgängig machen. Das ist rückwärtsgewandt und falsch.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365722</guid>
                <pubDate>Thu, 03 Apr 2025 12:11:03 +0200</pubDate>
                <title>Nur eine Wirtschaftswende kann unsere Industrie retten!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nur-eine-wirtschaftswende-kann-unsere-industrie-retten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Wie das Statistische Bundesamt meldet, hat die deutsche Industrie im vergangenen Jahr Zehntausende Stellen abgebaut. Angesichts dieser Entwicklung fordert Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, eine grundlegende Wirtschaftswende mit massiven Investitionen und mehr Mitbestimmung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die deutsche Wirtschaft ist im freien Fall und die zukünftige Bundesregierung hat keinen Plan, wie der Abwärtstrend gestoppt werden kann. Für Die Linke ist klar: Wir müssen jetzt eine grundlegende Wirtschaftswende einleiten. Wenn wir Arbeitsplätze erhalten wollen, müssen wir die wirtschaftlichen Entscheidungen stärker politisch steuern und massiv in den Umbau der Wirtschaft investieren. Deutschland muss pro Jahr 120 Milliarden Euro in den klimaneutralen Umbau und die öffentliche Infrastruktur investieren. Das Sondervermögen Infrastruktur allein reicht da nicht. Wir müssen alles zusammen denken: Straßen, Schienen, schnelles Internet und saubere Energie hängen zusammen mit der Zukunft unserer Industrie.&nbsp;</p>
<p>Ein Zukunftsfonds könnte Gelder und Pläne bündeln und eine Million zusätzlicher Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Damit niemand beim Umbau auf der Strecke bleibt, braucht es eine Arbeitsplatz- und Lohn-Garantie sowie ausreichende Angebote für Umschulungen und Weiterbildungen.<br> Dazu müssen wir auch die Konzernmanager entmachten, weil die nur die schnellen Profite sehen, nicht aber die langfristige Entwicklung. Wir wollen, dass die Bürger und Beschäftigten über wirtschaftliche Entscheidungen mitbestimmen können. Demokratie darf nicht am Werkstor enden! Die Manager haben versagt, deshalb müssen die Beschäftigten mehr Mitbestimmung bekommen. Unser Motto lautet: Mehr Wirtschaftsdemokratie wagen. Wir können den Menschen die Angst vor der Zukunft nehmen, wenn sie selbst über diese Zukunft entscheiden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365710</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Apr 2025 15:03:58 +0200</pubDate>
                <title>Der Landesrat findet in der Stadthalle Soest am 05.04.2025 statt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-landesrat-findet-in-der-stadthalle-soest-am-05042025-statt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Vorschlag Tagesordnung und Zeitplan Anträge Landesrat. Die Linke Kreisverband Hagen wird vertreten von Sahra und Michael Wolframm</description>
                <content:encoded><![CDATA[<table cellspacing="0" class="table"> 	<tbody> 		<tr> 			<td><p>1.</p></td> 			<td><p>Eröffnung + Regularien</p></td> 			<td><p>11:00 Uhr</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td><p>2.</p></td> 			<td><p>Nachwahl Landesratspräsidium</p></td> 			<td><p>11:15Uhr</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td><p>3.</p></td> 			<td><p>Berichte Teil 1</p></td> 			<td><p>11:40 Uhr</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td><p>4.</p></td> 			<td><p>Bericht Hubertus Zdebel zu Castor Transporten</p></td> 			<td><p>12:00 Uhr</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td><p>5.</p></td> 			<td><p>Frauen – und Männerplenum</p> 			<p>- Berichte aus den Plena</p></td> 			<td><p>12:15 Uhr</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td><p>&nbsp;</p></td> 			<td><p>Mittagspause</p></td> 			<td><p>13:30 Uhr</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td><p>6.</p></td> 			<td><p>Finanzen<br> 			a) Feststellung des Jahresabschlusses 2023<br> 			b) vorläufiger Finanzbericht 2024 /<br> 			&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Rücklagenbildung für die Landtagswahl 2027<br> 			c) Finanzplan</p></td> 			<td><p>14:00 Uhr<br> 			<br> 			&nbsp;</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td><p>&nbsp;</p></td> 			<td><p>Kaffeepause</p></td> 			<td><p>15:30 Uhr</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td><p>7.</p></td> 			<td><p>Berichte Teil 2&nbsp;</p></td> 			<td><p>15:50 Uhr<br> 			&nbsp;</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td><p>8.</p></td> 			<td><p>Anträge</p></td> 			<td><p>16:10 Uhr</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td><p>9.</p></td> 			<td><p>Verabschiedung<br> 			Ende gegen 16:45 Uhr</p></td> 			<td><p>16:40 Uhr<br> 			16:45 Uhr</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td>&nbsp;</td> 			<td><p><strong>Termin für Anträge: 12. April 2025</strong></p></td> 			<td>&nbsp;</td> 		</tr> 	</tbody> </table><p><strong>Anträge:</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li><strong><a href="https://www.dielinke-nrw.de/fileadmin/lvnrw/Landesrat/Landesrat__05.05.2025/Antrag_Landesrat_Beitragsanteile.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="download link">Rückführung der Zahlung an die Kreis- und Stadtverbände, der Beitragserstattung nach der 60/40 Regelung</a></strong><br> 	&nbsp; &nbsp; &nbsp;Antragstellender: KV Unna</li> 	<li><strong><a href="https://www.dielinke-nrw.de/fileadmin/lvnrw/Landesrat/Landesrat__05.05.2025/Antrag_W_vegan.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="download link">Antrag, ausschließlich vegane Speisen</a>&nbsp;</strong></li> 	<li>Antragstellender: KV Wuppertal</li> 	<li><strong><a href="https://www.dielinke-nrw.de/fileadmin/lvnrw/Landesrat/Landesrat__05.05.2025/20250326-LaVo-Antrag-Landesrat-Castortransporte-Juelich-Ahaus.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="download link">Drohende Atomtransporte von Jülich nach Ahaus verhindern!</a></strong></li> 	<li>Antragstellender: Die Linke Landesvorstand NRW</li> 	<li><strong><a href="https://www.dielinke-nrw.de/fileadmin/lvnrw/Landesrat/Landesrat__05.05.2025/Solid.AEnderungsantrag_zum_Haushalt_Landesrat.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="download link">Änderungsantrag zum Haushalt</a></strong></li> 	<li>Antragstellender: Solid&nbsp;</li> </ul>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365707</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Apr 2025 13:17:49 +0200</pubDate>
                <title>„Ich freue mich darauf, zu nerven“</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ich-freue-mich-darauf-zu-nerven/</link>
                
                <description>Was Heidi Reichinnek mit Rosa Luxemburg und Nofretete verbindet und warum der Koalitionsvertrag eine gleichstellungspolitische Katastrophe ist, erklärt die Linksfraktionsvorsitzende im Interview mit der taz.

taz: Frau Reichinnek, noch vor kurzer Zeit galt Ihre Partei als ein Fall für den Insolvenzverwalter, jetzt hat sie so viele Mitglieder wie noch nie und sitzt mit 8,8 Prozent wieder in Fraktionsstärke wieder im Bundestag. Können Sie Ihr Glück eigentlich fassen?</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heidi Reichninnek:</strong>&nbsp;Was da passiert ist, kann ich immer noch nicht richtig glauben. Als wir unsere erste Fraktionssitzung hatten, saßen da mehr als 60 Abgeordnete. Das ist ein Riesenunterschied zu unserer kleinen Gruppe vorher. Wir werden ganz anders wahrgenommen. Einfach zu wissen, wir sind jetzt wirklich wieder eine politische Größe, mit der man rechnen muss, ist richtig klasse. Wir werden Union und SPD mit Themen nerven, die sie gern beiseiteschieben. Darauf freue ich mich.</p>
<p><strong>taz: Es gibt einen regelrechten Personenkult um Sie. Im Bundestagswahlkampf standen junge Leute Schlange, um ein Autogramm von Ihnen zu bekommen. Wie fühlt sich das an?</strong></p>
<p><strong>Reichinnek:</strong>&nbsp;Irgendwie falsch, denn ich mag keinen Personenkult und will gar nicht ins Rampenlicht, sondern meine Arbeit machen. Auch wenn es mir keiner glauben mag: Ich bin durchaus schüchtern. Ich freue mich natürlich, dass ich es geschafft habe, gerade jungen Menschen eine Stimme zu geben und deren Themen anzusprechen. Aber ich möchte, dass die Menschen selbst aktiv werden, wenn sie die Möglichkeiten haben. Dazu will ich ermutigen.</p>
<p><strong>taz: Befürchten Sie nicht, irgendwann abzuheben?</strong></p>
<p><strong>Reichinnek:</strong>&nbsp;Meine Partei sorgt schon dafür, dass das nicht passiert. Sie können auch sicher sein, dass ich auch künftig nicht die Flugbereitschaft nutzen werde. Ich habe ja eine Bahncard. Die Basis unserer Arbeit sind außerdem Haustürgespräche, unsere Sozialberatung, die Mietwucherapp, der Check zur Heizkostenabrechnung, also all diese konkreten Alltagshilfen und Begegnungen vor Ort. Dass wir die Themen ansprechen, die sonst unter den Tisch fallen, darum geht es mir. Und dass wir klare Kante gegen Rechts zeigen.</p>
<p><strong>taz: Bei den Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD sind inzwischen die Arbeitsgruppenpapiere durchgesickert. Ist Ihnen dabei etwas besonders aufgestoßen?</strong></p>
<p><strong>Reichinnek:</strong>&nbsp;Schwangerschaftsabbrüche bleiben eine Straftat, das Ehegattensplitting bleibt, die Freistellung für das zweite Elternteil nach der Geburt kommt nicht – eine gleichstellungspolitische Katastrophe. Es gibt interessanterweise vernünftige Vorschläge für Kinder, Jugend und Familien, die Frage ist – was bleibt am Ende, wenn die angedrohten Kürzungen im Haushalt kommen?</p>
<p><strong>taz: Als Fraktionsvorsitzende müssen Sie Generalistin sein und zu jedem Thema sprechfähig. Wie schwer fällt Ihnen das?</strong></p>
<p><strong>Reichinnek:</strong>&nbsp;Ich habe mich eh immer für vieles interessiert, daher funktioniert das schon ganz gut. Es ist klar, dass ich mich mit einigen Themen besser auskenne als mit anderen. Aber ich habe so viele tolle Kol­le­g:in­nen und Mit­ar­bei­te­r:in­nen in der Fraktion, deren Expertise ich wertzuschätzen weiß, dass ich das gut hinkriege.</p>
<p><strong>taz: Als Sie 2021 erstmalig in den Bundestag eingezogen sind, war die Linksfraktion untereinander völlig zerstritten. Wie wollen Sie verhindern, dass sowas nochmal passiert?</strong></p>
<p><strong>Reichinnek:</strong>&nbsp;Die Leute, die jetzt reingekommen sind, tun das mit einem ganz anderen Verständnis von Zusammenarbeit. Sie haben gar kein Interesse daran, diesen destruktiven Stil von damals fortzusetzen. Der Fraktionsaufbau ist eine Riesenaufgabe. Wir sind ja eine bunte Mischung, die vom Kfz-Mechaniker über mehrere Pflegekräfte bis zum Forstwirt reicht. Als Fraktionsführung versuchen wir, kooperativ und maximal transparent zu sein sowie alle Schritte zu erklären. Ich bin noch mit den Kennenlerngesprächen mit den neuen Abgeordneten beschäftigt, aber bisher habe ich nur positive Rückmeldungen bekommen.</p>
<p><strong>taz: Und wie steht es um das Verhältnis zur Parteiführung, das in der Vergangenheit ebenfalls desolat war?</strong></p>
<p><strong>Reichinnek:</strong>&nbsp;Mir ist wichtig, wie wir zwischen Partei und Fraktion zusammenarbeiten: Jan van Aken, Ines Schwerthner, Sören Pellmann und ich sprechen mit einer Stimme. Das war bei unseren Vor­gän­ge­r:in­nen früher leider nicht so. Das handhaben wir anders und so soll es auch bleiben.</p>
<p><strong>taz: Welche Rolle werden die drei „Silberlocken“ in der neuen Fraktion spielen?</strong></p>
<p><strong>Reichinnek:</strong>&nbsp;Wenn ich dazu mal Dietmar Bartsch zitieren darf: „Ich bin ein Arbeiter im Weinberg des Sozialismus.“ So ähnlich haben es auch Gregor Gysi und Bodo Ramelow formuliert, und das unterstütze ich sehr. Bodo Ramelow ist jetzt Bundestagsvize, die anderen beiden werden sich in den Ausschüssen einbringen. Dass alle drei „älteren Herren“ eine etwas größere Öffentlichkeit haben, freut mich sehr. Dadurch verschaffen sie auch Mitgliedern der Fraktion Zeit, um erstmal anzukommen. Wir haben so viel zu tun, dass jeder seinen Arbeits- und Aufgabenbereich finden wird, da mache ich mir gar keine Sorgen.</p>
<p><a href="https://taz.de/Linksfraktionschefin-Heidi-Reichinnek/!6077201/" target="_blank" class="btn btn-secondary external" title="external link" rel="noreferrer">Das komplette taz Interview finden Sie online.</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365706</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Apr 2025 13:14:48 +0200</pubDate>
                <title>Abschieberekorde und Zurückweisungen sind kein Grund zum Feiern – sondern ein Armutszeugnis für den Rechtsstaat</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/abschieberekorde-und-zurueckweisungen-sind-kein-grund-zum-feiern-sondern-ein-armutszeugnis-fuer-den-rechtsstaat/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat heute stolz ihre Migrationsbilanz präsentiert. Mit freundlichem Gesicht und wohlklingenden Worten verkauft sie eine Politik, die auf Abschreckung, Ausgrenzung und Entrechtung setzt“, erklärt Clara Bünger, Flucht- und Rechtspolitikerin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Bilanz der Migrationspolitik der scheidenden Bundesregierung. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dabei ist ihre ‚Erfolgsbilanz‘ ein fatales Signal: Die Zahl der Abschiebungen ist um 55 Prozent im Vergleich zu 2022 gestiegen. Gleichzeitig mehren sich Berichte über zunehmend brutale Abschiebungen: Menschen werden etwa aus Krankenhäusern oder von ihren Arbeitsplätzen gerissen und von ihren Familien getrennt. Zusätzlich wurden 50.000 Menschen an den deutschen Grenzen zurückgewiesen – ohne dass überhaupt geprüft wurde, ob sie Anspruch auf Schutz haben. Damit wird das individuelle Recht auf Asyl systematisch ausgehöhlt.</p>
<p>Diese Zurückweisungen sind nicht nur völkerrechtswidrig – sie funktionieren auch politisch nicht. Denn andere EU-Staaten sind nicht bereit, die Menschen aufzunehmen, die Deutschland an der Grenze abweist. Wer also glaubt, sich durch Zurückweisungen aus der europäischen Verantwortung stehlen zu können, ist entweder naiv oder nimmt bewusst in Kauf, dass Schutzsuchende in einem unwürdigen Verfahren zwischen Staaten hin- und hergeschoben werden.</p>
<p>Immer mehr Geld fließt in die Abwehr von Menschen, die einen Schutzanspruch haben – in Haft, Grenzkontrollen und Dublin-Zentren, während kein Geld für soziale Sicherheit und Integration da ist. Statt Fluchtursachen zu bekämpfen oder solidarische Lösungen mit unseren europäischen Nachbarn zu suchen, setzt die Bundesregierung auf nationale Abschottung. Das ist teuer, rechtlich fragwürdig und spaltet Europa.</p>
<p>Faeser spricht von Respekt gegenüber Menschen mit Einwanderungsgeschichte, aber dieser Respekt endet offenbar an der deutschen Grenze. Wer Abschiebung und Zurückweisung als politische Erfolge feiert, entwertet den Anspruch auf Schutz und stellt Menschenrechte zur Disposition. Wir brauchen dringend eine Kehrtwende in der Migrationspolitik – weg von Abwehr, hin zu Solidarität und Menschenwürde.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365705</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Apr 2025 13:11:52 +0200</pubDate>
                <title>Die Union will unsere Renten kürzen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-union-will-unsere-renten-kuerzen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu dem Vorstoß der Union, die Anzahl der Beitragsjahre für das volle Rentenniveau von 45 auf 47 Jahre zu erhöhen, meint Ines Schwerdtner, Ko-Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Was die Union hier vorschlägt, ist eine Rentenkürzung durch die Hintertür. Denn das Rentenniveau einzufrieren, um im Gegenzug die Standardrente auf der Grundlage von 47 statt 45 Beitragsjahren zu berechnen, heißt im Klartext: Wir sollen für dieselbe Rente zwei Jahre länger arbeiten. Wer früher aus dem Arbeitsleben ausscheiden muss, weil Körper oder Psyche nicht mehr mitspielen, erhält dann deutlich weniger Rente. Das trifft dann vor allem die, die täglich hart arbeiten – in Pflegeheimen, Krankenhäusern oder auf Baustellen. Schon heute erreichen gerade einmal 15 Prozent der Arbeitnehmer die für die Standardrente notwendigen Beitragsjahre. Es wäre schäbig, gerade diese Menschen um einen Teil ihrer verdienten Rente zu bringen.<br> Wir müssen die Diskussion wieder vom Kopf auf die Füße stellen. Es darf nicht um die Frage gehen, wie wir die Renten kürzen, sondern wie wir dafür sorgen, dass niemand in Altersarmut leben muss. Anstatt das Rentenniveau bei 48 Prozent einzufrieren, muss es auf 53 Prozent steigen, damit die Rente zum Leben reicht. Wenn alle in unser Rentensystem einzahlen, also auch Beamte, Selbstständige und Politiker, und die Beitragsbemessungsgrenze endlich fällt, dann ist auch genug Geld da."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365703</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Apr 2025 13:09:16 +0200</pubDate>
                <title>Die Teuerung ist nicht gestoppt!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-teuerung-ist-nicht-gestoppt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der neuesten Inflationszahlen des Statistischen Bundesamtes fordert Jan van Aken, Ko-Vorsitzender der Partei Die Linke, von Union und SPD entschlossene Maßnahmen gegen die Teuerung bei Lebensmitteln.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Inflation in Deutschland bleibt über der Zwei-Prozent-Marke und macht das Leben für alle teurer. Vor allem die Preise bei Lebensmitteln ziehen weiter an und werden für viele unbezahlbar. Höchste Zeit, dass sich Union und SPD um die echten Probleme der Menschen kümmern.<br> Union und SPD müssen sie sich jetzt auf wirksame Maßnahmen verständigen, um die Teuerung in den Griff zu kriegen. Die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel muss weg! Die Steuer macht Obst und Gemüse noch teurer und verhindert so, dass sich alle Menschen gesund ernähren können. Wir brauchen auch endlich eine Preisaufsicht, die einschreitet, wenn Aldi, Lidl und Co. ihre Marktmacht ausnutzen, um uns abzuzocken. Wenn die Preise im Supermarkt stärker steigen als die Kosten, muss die Aufsicht die Konzerne zwingen, die Preise zu senken. Das Kartellamt ist hier überfordert.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365684</guid>
                <pubDate>Sat, 29 Mar 2025 11:50:21 +0100</pubDate>
                <title>Lösungen für die Mehrheit – gegen den Frontalangriff auf den Sozialstaat</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/loesungen-fuer-die-mehrheit-gegen-den-frontalangriff-auf-den-sozialstaat/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>100-Tage-Programm der Fraktion Die Linke im Bundestag:
Die laufenden Koalitionsverhandlungen von Union und SPD und das mit den alten Mehrheiten durchgepeitschte Paket zur Lockerung der Schuldenbremse nur für Aufrüstung machen klar: Ein massiver Frontalangriff auf den Sozialstaat droht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nichts anderes meint Friedrich Merz, wenn er vom gestiegenen Konsolidierungsdruck im Haushalt redet. Kürzungen bei Bürgergeld und anderen Sozialausgaben sowie Demokratieprojekten stehen an. Zudem sind weitere Überwachungsbefugnisse, Verschärfungen des Migrationsrechts und Rückschritte beim Klimaschutz mit unter anderem einem verschlepptem Kohleausstieg geplant. Während die Preise für Heizen und Mobilität weiter steigen, bleibt ein sozialer Ausgleich wie das Klimageld auf der Strecke und das Deutschlandticket soll teurer werden.</p>
<p>Davon, dass die Reichen den arbeitenden Menschen endlich den Reichtum zurückgeben, den wir alle gemeinsam erwirtschaftet haben, hört man nichts. Die echten Sorgen und Nöte der Menschen kommen in den Koalitionsverhandlungen höchstens als schwammige Randnotiz vor. Wer so Politik macht, stellt sich gegen die Mehrheit der Bevölkerung und missachtet ihre Sorgen und Nöte.</p>
<p>Für die Linke steht fest: echte soziale Sicherheit bedeutet bezahlbare Mieten und Preise, Löhne und Renten, die zum Leben reichen, gute Kitas und Schulen, eine funktionierende Gesundheitsversorgung für alle, zuverlässige Busse und Bahnen – und ein Leben ohne Angst vor Armut. Dafür muss die Schuldenbremse abgeschafft oder zumindest grundlegend reformiert werden. Die ausgesetzte Vermögensteuer muss wieder erhoben werden. Nur so können die dringend nötigen Investitionen in die Bereiche, die für uns alle wichtig zum Leben sind, getätigt werden.</p>
<p>Die echten Probleme der Menschen müssen wieder im Fokus der Politik stehen. Mit unserem 100-Tage-Plan setzen wir unsere neue Stärke im Bundestag konsequent für die Menschen und ihre Interessen ein. Alle wollen regieren, wir wollen verändern!</p>
<p><strong>Was wir als Fraktion in den ersten 100 Tagen anpacken:</strong></p>
<p><strong>Mietengipfel</strong>: Wir laden Mieter*innen-Initiativen, Sozialeinrichtungen und Mietverbände zu einem Gipfel ein, um gemeinsam einen Plan für einen bundesweiten Mietendeckel zu erarbeiten.</p>
<p><strong>Gesetzentwurf gegen Wuchermieten:</strong>&nbsp;Die Mieten steigen immer weiter, und immer mehr Menschen können sich ihre Wohnungen kaum noch leisten. Mit diesem Gesetz wollen wir dem Mietwucher endlich den Kampf ansagen und den Mietmarkt gerechter machen.</p>
<p><strong>Anträge zum Einfrieren und Senken der Mieten:</strong>&nbsp;Wir bringen einen Antrag ein, um die Mieten sofort einzufrieren. Das Steigen der Mietpreise muss aufgehalten werden, weil immer mehr Menschen unter den Belastungen leiden. Ein zweiter Antrag fordert die Einführung eines bundesweiten Mietendeckels, damit die Mieten wieder sinken.</p>
<p><strong>Mietwucher-App ausbauen</strong>: Mehr als 100.000 Haushalte haben die Mietwucher-App bereits genutzt. Damit noch mehr Menschen gegen überhöhte Mieten vorgehen können, bauen wir das Angebot für weitere Städte aus. Zu Berlin, Hamburg, München, Leipzig, Freiburg, Dortmund, Hannover und Erfurt kommt ab heute (28. März 2025) Potsdam hinzu, weitere Städte folgen. Denn mit unserer App bieten wir konkrete Hilfe: wir decken Wuchermieten auf und sorgen dafür, dass die Miete der Menschen wirklich gesenkt wird.</p>
<p><strong>Mehrwertsteuer streichen</strong><strong>:</strong>&nbsp;Wir bringen einen Antrag zur Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel, Bus und Bahn und Hygieneartikel in den Bundestag ein. Angesichts der stetig steigenden Lebensmittelpreise, die viele Haushalte an den Rand ihrer finanziellen Belastbarkeit bringen, ist es höchste Zeit, dass der Staat handelt.</p>
<p><strong>Expert*innen-Konferenz und Antrag zur Vermögenssteuer:</strong>&nbsp;Wir laden zu einer Expert*innen-Konferenz zur Vermögenssteuer ein und bringen nachfolgend einen Antrag zur Vermögenssteuer in den Bundestag ein – weil Milliardäre endlich angemessen an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligt werden müssen.</p>
<p><strong>Kita-Gipfe</strong><strong>l:</strong>&nbsp;Jahrelang haben wir die Bundesregierungen aufgefordert, endlich einen Kita-Gipfel mit Bund, Ländern, Kommunen, Trägern, Gewerkschaften und Elternvertretungen zu organisieren – für konkrete Lösungen gegen den Fachkräftemangel und den Mangel an Hunderttausenden Kita-Plätzen. Doch statt Fortschritt herrschte Stillstand, und die Lage wird immer dramatischer. Jetzt packen wir’s an: Innerhalb der ersten 100 Tage nach der Wahl laden wir zu einem eigenen Kita-Gipfel ein.</p>
<p><strong>Konferenz zur Verteidigung der Zivilgesellschaft:</strong>&nbsp;Der Wahlerfolg der AfD, der Sieg der CDU und das Agieren von Friedrich Merz haben zu einer massiven Verunsicherung in der demokratischen Zivilgesellschaft und bei Angehörigen verletzbarer Minderheiten geführt. Eine Konferenz zur Verteidigung der Zivilgesellschaft mit Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft, Künstler*innen und öffentlichen Intellektuellen soll einberufen werden und den Raum bieten für einen Austausch über Perspektiven und Strategien.</p>
<p><strong>Wir stehen auch außerparlamentarisch weiter an der Seite der Menschen:</strong></p>
<p>Raus zu den Menschen! Parlament und Gesellschaft sind untrennbar verbunden – und unser Einsatz endet nicht mit der Wahl. Unsere Abgeordneten werden jeden Monat in einem Stadtteil mit hoher Armutsquote Haustürgespräche, Sozialsprechstunden und Bürger*innenversammlungen durchführen – in den ersten 100 Tagen und auch danach. Wir gehen dorthin, wo das Leben herausfordert, wo jeder Cent zählt, wo Menschen Monat für Monat bangen, ob das Geld reicht. Wir hören zu, packen an und kämpfen für echte Verbesserungen – direkt, mit Herz und Nachdruck!</p>
<p>Sozialsprechstunden und Mietberatungen! Unsere Mieter- und Sozialberatungen sind eine unverzichtbare Anlaufstelle für Menschen in Not – und die Nachfrage steigt. Deshalb legen wir jetzt nach: In den nächsten drei Monaten bauen wir diese Angebote gezielt aus. Unser Ziel? Beratungen, die nicht nur einmal helfen, sondern ein Angebot auf Dauer. Flächendeckend, wirkungsvoll und als fester Bestandteil in mindestens 50 Kreisverbänden. Wir sehen nicht dabei zu, wie die Regierung die Menschen weiter im Stich lässt.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365678</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Mar 2025 11:41:36 +0100</pubDate>
                <title>In der Migrationspolitik droht eine humanitäre Eiszeit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/in-der-migrationspolitik-droht-eine-humanitaere-eiszeit-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Diese Scheinheiligkeit ist nicht zu ertragen: In den Koalitionsverhandlungen haben sich Union und SPD salbungsvoll darauf verständigt, dass Deutschland ein weltoffenes Land sei, das zu seiner humanitären Verantwortung stehe. Und was folgt daraus? Die humanitäre Aufnahme von Schutzbedürftigen soll beendet, Familien mit subsidiärem Schutzstatus sollen getrennt, Schutzsuchende sollen an den Grenzen zurückgewiesen werden. Das ist das Gegenteil von humanitärer Verantwortung&quot;, erklärt Clara Bünger, Fachpolitikerin für Flucht und Migration der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum bekannt gewordenen Koalitionsverhandlungsdokument zur Innenpolitik von Union und SPD. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Mit der neuen Koalition droht in der Migrationspolitik eine humanitäre Eiszeit. Eine solche Politik der demonstrierten Härte bricht mit fundamentalen Prinzipien unserer Verfassung. Sehenden Auges sollen Menschenrechte verletzt werden.</p>
<p>Die Liste der drohenden Verschärfungen enthält noch mehr: Weitere angeblich sichere Herkunftsstaaten sollen künftig per Verordnung bestimmt werden können, ein sorgfältiges parlamentarisches Prüfverfahren soll es nicht mehr geben. Erneut wird eine 'Rückführungsoffensive' ausgerufen. Bei der Abschiebungshaft soll es keine rechtsanwaltliche Vertretung mehr geben - damit werden rechtswidrige Inhaftierungen von Menschen, die keine Straftat begangen haben, wieder deutlich zunehmen.</p>
<p>Das alles sind offenbar geeinte Punkte, doch der Union reicht das noch nicht. Sie fordert menschenrechtlich hoch problematische Asylverfahren in Drittstaaten, die verfassungswidrige Ausweitung von Leistungskürzungen bzw. -einstellungen bei Geduldeten, die Abschaffung des Grundsatzes der Amtsermittlung in Asylverfahren, die Beschneidung von Bleiberechtsregelungen bei länger geduldetem Aufenthalt, erhebliche Verschärfungen beim angeblich unangetasteten Staatsangehörigkeitsrecht und weitere Härten. Von christlichen Werten findet sich hier keine Spur mehr.</p>
<p>Die SPD sollte sich an ihre Grundsätze erinnern und die absolut maßlosen Forderungen der Union klar zurückweisen, statt sich von ihr über den Tisch ziehen zu lassen. Allerdings habe ich da wenig Hoffnung, denn schon die Ampelkoalition war für zahlreiche offenkundige Rechtsbrüche in der Asyl- und Migrationspolitik verantwortlich: Unionsrechtswidrige Grenzkontrollen, verfassungswidrige Leistungskürzungen und -einstellungen, verhinderter Familiennachzug zu unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten, um nur wenige Stichwörter zu nennen. Dennoch: In vorherigen Koalitionen mit der Union hatte die SPD noch die ein oder andere Verbesserung im Ausgleich zu vielen Verschlechterungen ausverhandelt. Jetzt stimmt sie zahlreichen erheblichen Restriktionen zu, ohne dafür im Gegenzug etwas Positives vorweisen zu können. Das ist wirklich ein Armutszeugnis. Obwohl die Zahl der Asylsuchenden in Deutschland bereits drastisch zurückgegangen ist, agiert die Politik immer noch im Panik-Modus, als würde ein angeblicher Notstand drohen, der die Aussetzung grundlegender Rechte rechtfertigt.</p>
<p>Es braucht daher jetzt dringend Druck auf die SPD von der Zivilgesellschaft, um weitere Verschärfungen zu verhindern und noch mögliche Verbesserungen zu erkämpfen. Wir als Linke verteidigen das Recht auf Asyl und die Unantastbarkeit der Menschenwürde. Wir fordern eine echte Unterstützung für die Kommunen durch eine bessere finanzielle Ausstattung statt reiner Scheinpolitik durch Wortklauberei und angebliche Rückführungsoffensiven. Legale Fluchtwege müssen ausgebaut statt eingeschränkt und das Recht auf Familie gewahrt werden. Bleiberechtsregelungen, wie das Chancenaufenthaltsgesetz, müssen ausgebaut werden, um die Realität der bereits hier lebenden Menschen anzuerkennen. Wir lehnen jede weitere Verschärfung im Bereich Migration ab und fordern die neue Regierung auf, ihre Migrationspolitik von wissenschaftlichen Erkenntnissen und unseren Grundwerten leiten zu lassen, statt von rechter Hetze und rassistischen Vorurteilen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365671</guid>
                <pubDate>Wed, 26 Mar 2025 21:40:30 +0100</pubDate>
                <title>Union und SPD führen die Wähler hinters Licht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/union-und-spd-fuehren-die-waehler-hinters-licht/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Je mehr über die Koalitionsverhandlungen bekannt wird, desto klarer wird, dass Union und SPD keine Lösungen für die echten Probleme der Menschen haben, meint Jan van Aken, Ko-Vorsitzender der Linken. Er fordert entschlossene Schritte, um explodierende Mieten und Preise in den Griff zu kriegen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn mehr Menschen Bus und Bahn nutzen sollen, dann darf das Deutschlandticket nicht teurer werden. Aber Union und SPD wollen das Ticket ab 2027 wieder verteuern. Das wird Millionen Nutzerinnen und Nutzer vergraulen. Wer so eine Politik macht, stellt sich gegen die Mehrheit der hart arbeitenden Menschen in unserem Land. Wir von den Linken wollen das 9-Euro-Ticket zurück.<br> Union und SPD wollen die Wähler hinters Licht führen. Statt Lösungen für die echten Probleme der Menschen gibt es ein paar Placebos und viele versteckte soziale Grausamkeiten. Dass man uns die Verlängerung der wirkungslosen Mietpreisbremse als Fortschritt verkaufen will, ist eine Frechheit. Die Preisbremse ist so harmlos, dass nicht mal die Lobby der Vermieter ernsthaft dagegen protestiert. Für uns als Linke ist klar: Nur ein bundesweiter Mietendeckel kann verhindern, dass die Mieten für immer mehr Menschen unbezahlbar bleiben.<br> Während die Preise für Energie explodieren, bleibt ein sozialer Ausgleich wie das Klimageld bei den Verhandlungen auf der Strecke. Es ist dreist, dass Merz im Wahlkampf die Einführung des Klimagelds versprochen hat und sich nun um eine klare Zusage drückt. Es wird deutlich, wohin die Reise geht: Die Industrie will man bei den Energiepreisen großzügig entlasten –- und die Mehrheit der Menschen soll die Zeche zahlen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 26 Mar 2025 10:24:01 +0100</pubDate>
                <title>Bodo Ramelow zum Bundestagsvizepräsidenten gewählt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bodo-ramelow-zum-bundestagsvizepraesidenten-gewaehlt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, erklären zur Wahl Bodo Ramelows zum Bundestagsvizepräsidenten:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Herzlichen Glückwunsch, Bodo Ramelow! Seine Wahl zeigt die hohe Anerkennung, die er in den Reihen der demokratischen Fraktionen genießt. Gemeinsam gilt es, das Parlament gegen Rechts zu verteidigen und demokratische Mitbestimmung auszuweiten - dafür steht Die Linke und dafür steht Bodo Ramelow. Als Gewerkschafter und ehemaliger Ministerpräsident Thüringens wird er auch die Interessen der Beschäftigten und Ostdeutschlands im Blick haben und gut an der Spitze des Parlaments repräsentieren.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365653</guid>
                <pubDate>Mon, 24 Mar 2025 09:48:48 +0100</pubDate>
                <title>Kommunalpolitische Leitlinien für die Kommunalwahl 2025</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kommunalpolitische-leitlinien-fuer-die-kommunalwahl-2025/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Für lebenswerte, sozial gerechte, friedliche und klimaneutrale Kommunen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke in Nordrhein-Westfalen steht für eine Kommunalpolitik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Wir setzen uns ein für lebenswerte, sozial gerechte, friedliche und klimaneutrale Kommunen, in denen alle Menschen gute Lebensbedingungen vorfinden. Unser Ziel ist es, gut bezahlte Arbeitsplätze, bezahlbaren Wohnraum und kostenfreie, barrierefreie Mobilität für alle zu gewährleisten.</p>
<p><a href="https://www.dielinke-hagen.de/fileadmin/kvhagen/Beschlusstext_Kommunalpolitische_Leitlinien_So1300.pdf" target="_blank" class="btn btn-secondary external" title="download link">Hier die&nbsp;Kommunalpolitische Leitlinien als PDF - Dokument zu lesen</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365652</guid>
                <pubDate>Sun, 23 Mar 2025 14:51:13 +0100</pubDate>
                <title>Wohnungskrise: Bundesregierung muss die Gemeinnützigen fördern!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wohnungskrise-bundesregierung-muss-die-gemeinnuetzigen-foerdern/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>In Deutschland gibt es einen Bedarf von rund 320.000 neuen Wohnungen pro Jahr, hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) errechnet. Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Linken, will deshalb Genossenschaften und kommunale Bauträger massiv fördern, damit endlich mehr bezahlbarer Wohnraum entsteht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland müssten jedes Jahr 320 000 Wohnungen neu gebaut werden, doch stattdessen waren es im letzten Jahr nur 250 000 und im laufenden Jahr werden es noch weniger sein. In den Großstädten explodieren die Mieten und viele können sich eine Wohnung z.B. in Berlin, Frankfurt, Leipzig oder Potsdam nicht mehr leisten. Das wird auch zum Problem für Arbeitgeber, die Stellen nicht besetzen können, weil vor Ort bezahlbarer Wohnraum fehlt. So verstärkt der Wohnungsmangel den Fachkräftemangel.<br> Spätestens jetzt müssen Union und SPD aufwachen und den sozialen Wohnungsbau zur Top-Priorität machen. Doch im geplanten Sondervermögen ist kein Cent für Wohnungsbauförderung vorgesehen. Angesichts hoher Baukosten und Bauzinsen kann bezahlbarer Wohnraum nur entstehen, wenn die nächste Bundesregierung gemeinnützige Bauträger massiv fördert. Denn private Baulöwen errichten vor allem Luxuswohnungen, die sie teuer an Besserverdiener vermieten oder verkaufen. Alle anderen schauen in die Röhre und müssen um die wenigen bezahlbaren Wohnungen konkurrieren. Da gibt es nur eine Lösung: Genossenschaften und kommunale Wohnungsunternehmen müssen bauen, was das Zeug hält!<br> Dafür brauchen sie Hilfe vom Bund und den Ländern – in Form von vereinfachten Baunormen und finanziellen Hilfen. Bund und Länder müssen das serielle Bauen vereinfachen, damit neuer Wohnraum so schnell wie möglich entsteht. Vor allem aber muss der Bund die Genossenschaften und kommunalen Bauträger fördern - mit mindestens 20 Milliarden Euro pro Jahr. Da die Gemeinnützigen für uns alle bauen, brauchen sie Steuerbefreiungen und öffentliche Grundstücke. Kommunen müssen ein Vorkaufsrecht auf alle Grundstücke bekommen und Wohnungen in die öffentliche Hand zurückholen.<br> Solange der Wohnungsmangel die Mieter erpressbar macht, brauchen wir einen Mietendeckel und einen bundesweiten Mietenstopp - und zwar sofort! Das sind Union und SPD den Mietern schuldig, schließlich haben sie mit ihrer verfehlten Wohnungsbaupolitik erst dafür gesorgt, dass die Mieten überall explodieren.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Fri, 21 Mar 2025 08:43:34 +0100</pubDate>
                <title>Erdogan zeigt seine Verachtung gegenüber Demokratie und Rechtsstaatlichkeit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/erdogan-zeigt-seine-verachtung-gegenueber-demokratie-und-rechtsstaatlichkeit-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Mit der Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem Imamoglu, der am Wochenende zum Präsidentschaftskandidaten seiner Partei CHP gekürt werden sollte, zeigt der türkische Präsident Erdogan seine Verachtung gegenüber Demokratie und Rechtsstaatlichkeit&quot;, erklärt Gregor Gysi, Außenpolitiker der Fraktion Die Linke im Bundestag. Gysi weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Rund 100 weitere Personen aus Imamoglus Umfeld wurden ebenfalls festgenommen, darunter Bezirksbürgermeister. Über Istanbul wurde ein viertägiges Protestverbot verhängt, Straßen und U-Bahnen gesperrt.</p>
<p>Das Vorgehen erinnert an die Verhaftung des kurdischen Politikers Selahattin Demirtas, der als politischer Gefangener, so der Schluss des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, seit 2016 im Gefängnis sitzt.</p>
<p>Das Muster ist klar: Jeder, der die politische Macht Erdogans und seiner AK-Partei herausfordert, läuft Gefahr, eingesperrt zu werden. Sowohl die NATO als auch die Bundesregierung müssen ernsthaft mit Erdogan dergestalt reden, dass dies unerträglich ist. Um für den Fall einer Weigerung zu einer geänderten Politik zu kommen, müssen Konsequenzen angekündigt und gezogen werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Fri, 21 Mar 2025 08:39:58 +0100</pubDate>
                <title>Bundesregierung muss alles in ihrer Macht Stehende tun, um den Waffenstillstand wiederherzustellen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundesregierung-muss-alles-in-ihrer-macht-stehende-tun-um-den-waffenstillstand-wiederherzustellen-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu der Bombardierung des Gaza-Streifens durch Israel erklärt Gregor Gysi, Außenpolitiker der Fraktion Die Linke im Bundestag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die israelischen Luftstreitkräfte griffen in der Nacht dutzende von Zielen im Gaza-Streifen an. Es gibt Berichte über Hunderte von Todesopfern. Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu erklärte, dass ‚Israel von nun an mit zunehmender militärischer Stärke gegen die Hamas vorgehen (wird)‘, da sich die Hamas zum einen geweigert habe, alle in ihrer Hand verbliebenden Geiseln freizulassen, zum anderen nicht bereit gewesen wäre, die seit 19. Januar geltende Waffenruhe zu verlängern.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;</p>
<p>Fest steht: Die palästinensische Hamas hat die Freilassung der verbliebenen Geiseln verschleppt, verzögert und zynisch inszeniert – was inakzeptabel ist. Fest steht aber auch, dass in der Einigung über den Waffenstillstand vom Januar vereinbart wurde, dass die Waffen bis zum Ende der Verhandlungen schweigen sollen. Diese Verhandlungen in Doha, in denen es neben der Befreiung der Geiseln und der Freilassung von Palästinensern aus israelischen Gefängnissen auch um den Abzug israelischer Truppen aus dem Gaza-Streifen und den Wiederaufbau gehen soll, stocken derweil, sind aber nicht beendet. Netanjahu hat sich trotzdem zur militärischen Gewalt entschieden. Das ist ebenfalls inakzeptabel. Vor allem wurden nicht nur Hamas-Kämpfer, sondern auch viele Zivilisten getroffen.</p>
<p>Offenkundig unterstützt US-Präsident Trump Netanjahus Entscheidung, den Krieg wiederaufzunehmen. Die EU und die Bundesregierung sind nun in der Pflicht, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den Waffenstillstand wiederherzustellen und die Gespräche in Doha zu unterstützen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-365595</guid>
                <pubDate>Tue, 18 Mar 2025 09:46:16 +0100</pubDate>
                <title>Forderung der AfD ist juristischer Unsinn</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/forderung-der-afd-ist-juristischer-unsinn-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Bundestagsabgeordnete, Jurist und Rechtsanwalt Dr. Gregor Gysi erklärt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Partei Die Linke, die Gruppe Die Linke im Bundestag und ich selbst werden erheblich unter Druck gesetzt, neben der AfD einen Antrag auf eine unverzügliche Einberufung des neu gewählten Bundestages an die Präsidentin des Bundestages zu richten, weil AfD und Linke mehr als ein Drittel der Abgeordneten im neuen Bundestag stellen werden. Nur so könne eine Wahnsinnsrüstung verhindert werden.</p>
<p>Ich will hier auf die politische Seite nicht weiter eingehen und nur so viel erklären, dass wir selbstverständlich alles unternehmen, um diese Wahnsinnsrüstung zu verhindern.</p>
<p>Die Auffassung der AfD und auch des Herrn Ulrich Vosgerau, dass die neuen Abgeordneten von AfD und Linken zusammen die unverzügliche Einberufung des neuen Bundestages verlangen und erreichen können, ist schlicht und einfach juristischer Unsinn. Jede Verfassungsrechtlerin, jeder Verfassungsrechtler, jede Bundesverfassungsrichterin und jeder Bundesverfassungsrichter wird dies bestätigen.</p>
<p>Die künftigen Abgeordneten können überhaupt keinen zulässigen Antrag an die bisherige Bundestagspräsidentin stellen, weil sie noch keine Abgeordneten im Sinne des Grundgesetzes sind. Voraussetzung ist die Konstituierung des Bundestages. Erst dann beginnen die Rechte der Abgeordneten.</p>
<p>Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht festgestellt, dass auch die Abgeordneten des neuen Bundestages die Konstituierung beschließen können. Die Regelung von einem Drittel der Abgeordneten gilt in diesem Falle aber nicht. Eine neue Geschäftsordnung ist noch nicht beschlossen. Es müsste also nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts mehr als die Hälfte der neu gewählten Abgeordneten die Einberufung verlangen. Das ist aber in Anbetracht der Haltung von Union, SPD und Grünen keinesfalls zu erreichen. Der Ältestenrat hat stellvertretend bereits getagt und die Mehrheit lehnte den Antrag auf eine frühere Konstituierung ab.</p>
<p>Stellten wir also neben der AfD einen solchen Antrag, müsste und würde er genau wie der Antrag der AfD als unzulässig zurückgewiesen werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-365566</guid>
                <pubDate>Sat, 15 Mar 2025 05:41:41 +0100</pubDate>
                <title>Probleme der Pflegeversicherung finden keinen Platz in Sondierungs- und Koalitionsgesprächen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/probleme-der-pflegeversicherung-finden-keinen-platz-in-sondierungs-und-koalitionsgespraechen-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Probleme der Pflegeversicherung wurden jahrelang ignoriert und verschleppt. Auch die knappen Worte, die Union und SPD dem Thema im Sondierungspapier widmen, werden der Dringlichkeit, mit der die Langzeitpflege endlich reformiert werden muss, bei Weitem nicht gerecht&quot;, kommentiert Ates Gürpinar, Gesundheitspolitiker der Fraktion Die Linke im Bundestag, das bekannt gewordene Milliardendefizit der Pflegeversicherung. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Als ersten Schritt brauchen wir eine Revolution der Pflegefinanzierung, damit überhaupt Veränderungen entstehen können. Einfach immer höhere Beiträge zu erheben, löst das Problem nicht, wie wir gerade sehen können. Spitzenverdienende und Vermögende wurden schon viel zu lange auf Kosten der Menschen mit Pflegebedarf geschont, während das ganze System sehenden Auges vor die Wand gefahren wurde.</p>
<p>Auch wenn ich von Union und SPD aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre nicht viel erwarte, darf eine zukünftige Bundesregierung die Nöte und Unsicherheiten von Pflegebedürftigen nicht weiter ignorieren. Wegen der hohen Kosten in Pflegeheimen und bei Zuzahlungen für Pflegeleistungen entscheiden sich viele Menschen mit Pflegebedarf nicht für die Pflege, die sie brauchen, sondern nutzen lediglich die, die sie sich leisten können. Andere Familien sind vollkommen überfordert von den stetig steigenden Kosten, während gleichzeitig Pflegequalität und die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten sinken. Wir reden hier von Millionen von Menschen, die dringend Entlastung benötigen, deren Probleme aber im Sondierungspapier nur in einem Halbsatz und in der laufenden Debatte über Infrastruktur gar nicht auftauchen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 14 Mar 2025 11:07:14 +0100</pubDate>
                <title>Schuldenbremse: Vorschlag der Grünen ist naiv und gefährlich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schuldenbremse-vorschlag-der-gruenen-ist-naiv-und-gefaehrlich/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Dass die Grünen die Schuldenbremse lediglich für Rüstungsausgaben lockern wollen, kann Ines Schwerdtner nicht nachvollziehen. Statt eines Blankoschecks für Waffenkäufe braucht dieses Land eine vollumfängliche Reform der Schuldenbremse, so die Vorsitzende der Partei Die Linke.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>“Der Vorschlag der Grünen erhöht den Druck auf den regulären Haushalt. Das bedeutet weniger Geld für Schulen, Kitas und Renten. Die Grünen verlassen sich darauf, jetzt mit Merz nur den Blankoscheck für Aufrüstung zu beschließen und im nächsten Bundestag bei Infrastruktur und Klima nachzusteuern. Das ist naiv. Sie servieren ihm das Hauptgericht – und hoffen, später noch an den Tisch zu dürfen. Die Grünen verspielen damit leichtfertig die historische Möglichkeit, die Schuldenbremse im großen Stil zu reformieren. Wir stehen nach wie vor für eine vollumfängliche Reform der Schuldenbremse im neuen Bundestag. Wir tun dies aus Verantwortung gegenüber den Menschen in diesem Land, der Wirtschaft und auch der Länder und Kommunen, die in den vergangenen Jahrzehnten unter der Unterfinanzierung gelitten haben. Damit muss jetzt Schluss sein.”</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 13 Mar 2025 14:04:37 +0100</pubDate>
                <title>Länder müssen in Pflegeinfrastruktur investieren</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/laender-muessen-in-pflegeinfrastruktur-investieren-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Seit Jahrzehnten versagen die Länder bei der Finanzierung der Pflegeinfrastruktur. In Folge zahlen etwa Pflegeheimbewohnende im Durchschnitt gut 500 Euro jeden Monat für diese Investitionen. Und genau jetzt ist das Zeitfenster, den Sonntagsreden über bezahlbare Pflege Taten folgen zu lassen. Es ist darum unverständlich, dass die Ministerpräsidentenkonferenz dies nicht besser genutzt hat“, kommentiert Ates Gürpinar, Gesundheitspolitiker der Fraktion Die Linke im Bundestag, die heutige Ministerpräsidentenkonferenz. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Durch die Debatte um Schuldenbremse und Sondervermögen wird deutlich: Das Geld ist da, die anderen Parteien verweigern sich aber einer sinnvollen und nachhaltigen Investition. Denn statt Milliarden in der Rüstung zu versenken, braucht es Investitionen in Leben und Gesundheit.</p>
<p>Die Bundesländer müssen im ersten Schritt in die Lage versetzt werden, ihre gesetzlichen Pflichten wahrzunehmen. Es ist beschämend, dass dies alles bei der Debatte über eventuelle Sondervermögen und auch in den Koalitionssondierungen so gut wie keine Rolle spielt. Viele Menschen mit Pflegebedarf sind nur deshalb auf Sozialhilfe angewiesen, weil die Länder ihrer Pflicht zur Finanzierung nicht nachkommen. Das ist ein unwürdiger Umgang mit diesen Menschen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 13 Mar 2025 13:59:26 +0100</pubDate>
                <title>Linke unterstützt Forderung nach höheren Steuern für Superreiche</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-unterstuetzt-forderung-nach-hoeheren-steuern-fuer-superreiche/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ein breites gesellschaftliches Bündnis fordert mit Blick auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen eine höhere Besteuerung von Superreichen. Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke, unterstützt das:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich finde ja, es sollte keine Milliardäre geben. Und ich finde, die Reichen sollten generell einen fairen Anteil an der Gemeinschaft zahlen. Starke Schultern müssen mehr tragen. Bislang schweigen sich Union und SPD darüber aus, wer die vielen Milliarden für die Maßnahmen in ihrem Sondierungspapier bezahlen soll. Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung bedeuten die Pläne dort 64 Milliarden weniger Einnahmen für den Staat. Davon profitieren vor allem die reichsten der Reichen. 27,5 Milliarden Steuergeschenke gehen an die reichsten 10 Prozent. Es ist absehbar, dass die entstehenden Finanzlücken zu Einsparungen bei den Leistungen für die Mehrheit führen werden. Es darf nicht sein, dass Steuergeschenke für die Reichsten am Ende von denen bezahlt werden, die am wenigsten haben. Eine Vermögenssteuer ist eine Garantie für Gerechtigkeit und ein Rezept gegen das Erstarken der extremen Rechten.</p>
<p><strong>Die Linke wird weiter für eine gerechte Besteuerung der Superreichen und die Abschaffung von Milliardenvermögen kämpfen.“</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 12 Mar 2025 13:45:03 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke klagt vor dem Bundesverfassungsgericht gegen Sondersitzung des alten Bundestages</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-klagt-vor-dem-bundesverfassungsgericht-gegen-sondersitzung-des-alten-bundestages/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Linke im Bundestag hat beim Bundesverfassungsgericht Klage eingereicht. Der Grund: Die Bundestagspräsidentin hat auf Druck der CDU/CSU und SPD den alten Bundestag (20. Deutscher Bundestag) zu einer Sondersitzung einberufen, um noch schnell das Grundgesetz zu ändern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das alles geschieht, obwohl die Wahl zum neuen Bundestag (21. Deutscher Bundestag) bereits abgeschlossen ist und die Konstituierung des neuen Bundestages rechtlich möglich und geboten wäre. Es kann der Eindruck gewonnen werden, dass die mögliche neue Regierung mit den Wahlergebnissen vom 23. Februar sehr unglücklich ist. Unser Prozessbevollmächtigter Prof. Andreas Fischer-Lescano hat die Klage im Namen der Vor-Fraktion Die Linke im 21. Deutschen Bundestag sowie der neuen Abgeordneten Ines Schwerdtner und Jan van Aken eingereicht. Wir sehen darin eine Verletzung unserer Mitwirkungsrechte an der Gesetzgebung und unseres Rechtes auf die volle Ausschöpfung der neuen Wahlperiode.</p>
<p><strong>Warum ist die Sondersitzung problematisch?</strong></p>
<p>Die Wahlberechtigten haben am 23. Februar gewählt. Der Bundeswahlausschuss wird das endgültige amtliche Wahlergebnis der Bundestagswahl voraussichtlich am 14. März 2025 in einer öffentlichen Sitzung im Deutschen Bundestag feststellen und bekannt geben. Die neuen Abgeordneten sind gewählt, die Fraktionen haben sich bereits organisiert und der neue Bundestag ist bereit, seine Arbeit aufzunehmen. Trotzdem hält die Bundestagspräsidentin am alten Bundestag fest und lässt diesen sogar noch eine Grundgesetzänderung beschließen – obwohl dies Aufgabe des neuen Bundestages wäre.</p>
<p>Das bedeutet:</p><ul class="list-normal"> 	<li>Die politische Verantwortung und Gestaltungsmacht des neuen Bundestages wird durch den alten Bundestag blockiert.</li> 	<li>Das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler in demokratische Abläufe wird untergraben.</li> </ul><p><strong>Unser Eilantrag: Schluss mit der Blockade!</strong></p>
<p>Wir haben zusätzlich einen Eilantrag gestellt, um die Bundestagspräsidentin zu verpflichten, den alten Bundestag nach Bekanntgabe des amtlichen Wahlergebnisses nicht mehr einzuberufen. Wenn der Antrag Erfolg hat, würde das geplante Gesetzgebungsverfahren gestoppt – und der neue Bundestag könnte die politischen Entscheidungen treffen, die ihm als gewähltem Organ zustehen.</p>
<p>Wir bleiben dabei: Der Wille der Wählerinnen und Wähler muss respektiert werden! Sobald der neue Bundestag arbeitsfähig ist, darf der alte Bundestag nicht mehr aktiv werden. Wir setzen uns dafür ein, dass demokratische Regeln und die Verfassung eingehalten werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365536</guid>
                <pubDate>Wed, 12 Mar 2025 13:41:49 +0100</pubDate>
                <title>Nominierung von Bodo Ramelow zum Kandidaten für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nominierung-von-bodo-ramelow-zum-kandidaten-fuer-das-amt-des-bundestagsvizepraesidenten-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Fraktion Die Linke im Bundestag hat heute in ihrer Fraktionssitzung einstimmig Bodo Ramelow zu ihrem Kandidaten für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten nominiert. Hierzu erklären die Vorsitzenden der Fraktion, Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, sowie Bodo Ramelow:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heidi Reichinnek:</strong>&nbsp;„Bodo Ramelow ist ein erfahrener und besonnener Politiker. Seine Biographie macht ihn für uns zu einem idealen Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten des Bundestags. Er ist in Ost und West zu Hause, er ist Gewerkschafter und zugleich gefragter Gesprächspartner für Unternehmen. Er ist erfahren in der Opposition wie auch in Regierungsverantwortung und er ist vor allem in der Lage, auf Menschen anderer politischer Haltung zuzugehen. Seine langjährige Tätigkeit als Ministerpräsident von Thüringen und seine Erfolge belegen das große Engagement für die Bürgerinnen und Bürger und seine Fähigkeit, zwischen unterschiedlichen Interessen zu vermitteln. Zudem hat er sich stets für den Austausch verschiedener Religionsgemeinschaften stark gemacht. Unter den demokratischen Parteien genießt er breite Anerkennung. Das ist in der heutigen politischen Lage von großem Wert!“</p>
<p><strong>Sören Pellmann:&nbsp;</strong>„Seine beruflichen und politischen Erfahrungen machen Bodo Ramelow zum idealen Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten des Bundestags. Seine hohe Glaubwürdigkeit, seine Integrität und sein Engagement für die Interessen der Menschen stärken das Vertrauen in die Politik und das Parlament. Er steht für Zuhören und respektvollen Dialog, aber auch für klare Entscheidungen und Haltung. Das sind Qualitäten, die in der Politik gebraucht werden. Im Mittelpunkt seines Handelns stehen die Interessen der Menschen in unserem Land - und besonders die Interessen jener, die Solidarität und Hilfe brauchen. Bodo Ramelow ist ein Politiker, der mit seinen klaren Worten in der Bevölkerung verstanden wird. Als Vizepräsident wäre er eine große Bereicherung für den Bundestag!“</p>
<p><strong>Bodo Ramelow:&nbsp;</strong>„Der Deutsche Bundestag ist das Zentrum unserer parlamentarischen Demokratie. Sein Präsidium trägt eine große Verantwortung für das Funktionieren des Parlaments im Sinne der Interessen aller Menschen im Land - gerade in diesen stürmischen Zeiten. Das Präsidium kann auch dazu beitragen, das Vertrauen in die Politik und die Institutionen des Staates wieder zu stärken. Und es hat in seiner Gänze aus meiner Sicht auch die Pflicht, unsere Demokratie gegen Angriffe zu verteidigen, für mehr gesellschaftliche Mitbestimmung und Demokratie zu werben und offensiv Partei für das Grundgesetz, die Demokratie, Menschenwürde und Solidarität zu ergreifen. Das ist umso wichtiger in Zeiten, in denen der Ton in der Politik und unserer Gesellschaft rauer und die Gefährdung einer pluralen und demokratischen Gesellschaft größer wird. Als Linker stehe ich für die sozialen Interessen der Menschen ein. Als Gewerkschafter stehe ich hinter den Forderungen der lohnabhängig Beschäftigten und als Politiker aus den neuen Ländern setze ich mich besonders für die Belange Ostdeutschlands ein. Als ehemaliger Ministerpräsident von Thüringen habe ich zehn Jahre lang Verantwortung für alle Menschen in meinem Bundesland getragen und als Präsident des Bundesrats hatte ich die Interessen unseres ganzen Landes, der Bundesrepublik Deutschland, mit seinen Bundesländern, zu repräsentieren. In den letzten zehn Jahren haben wir mehrfach erlebt, wie die Demokratie und unsere Institutionen massiv unter Druck gesetzt wurden. Gerade immer dann war es besonders wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und den Zusammenhalt der demokratischen Kräfte über Parteigrenzen hinweg und in der Gesellschaft zu suchen. Ich freue mich über das Vertrauen und das heutige Votum meiner Fraktion. Gerne möchte ich in den nächsten Tagen mit allen demokratischen Fraktionen ins Gespräch kommen, um mich vorzustellen und um deren Vertrauen zu werben!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 11 Mar 2025 15:47:20 +0100</pubDate>
                <title>Einberufung des alten Bundestags ist Missachtung der Wählerinnen und Wähler</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/einberufung-des-alten-bundestags-ist-missachtung-der-waehlerinnen-und-waehler-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Am 23. Februar wurde ein neuer Bundestag gewählt. Es ist eine Missachtung der Wählerinnen und Wähler und juristisch fragwürdig, jetzt nochmal den alten Bundestag einzuberufen, nur weil Union und SPD die Mehrheiten im neuen nicht passen. Deswegen haben wir heute eine Klage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht“, erklärt Christian Görke, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion Die Linke im Bundestag. Görke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der neue Bundestag könnte anstatt zum spätmöglichsten Termin (am 25.03.) auch unmittelbar nach der amtlichen Verkündung des Wahlergebnisses am 14.03. zusammentreten. Alle wesentlichen Voraussetzungen, so wie in der Klage formuliert, sind dafür erfüllt.</p>
<p>Im neuen Bundesstag gibt es demokratische Mehrheiten für eine Reform der Schuldenbremse. Wir sind dazu gesprächsbereit. Diese demokratieschädigende und juristisch fragwürdige Trickserei ist daher unnötig. Dafür müsste die Union nur ihre ideologischen Scheuklappen endlich ablegen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sun, 09 Mar 2025 17:46:36 +0100</pubDate>
                <title>Soziale Themen sind blinder Fleck der Regierung - Sondierungspapier so katastrophal wie erwartet</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/soziale-themen-sind-blinder-fleck-der-regierung-sondierungspapier-so-katastrophal-wie-erwartet-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Das Sondierungspapier der zukünftigen Regierungskoalition zeigt deutlich, welcher Wind in diesem Land wehen soll: Zentrale Themen wie Wohnungsbau, Gesundheit, Stärkung von Familien, gleiche Lebensverhältnisse in Ost und West oder bezahlbare Lebensmittel werden nebenbei verhandelt oder nicht einmal erwähnt. Konkrete Maßnahmen oder große Projekte in diesen Bereichen sucht man nahezu vergebens. Es gibt maximal ein &#039;Weiter-so&#039;. Die Mehrheit der Gesellschaft kann weiter nur zusehen, wie Politik über ihre Köpfe und gegen ihre Interessen gemacht wird. Soziale Themen werden, das ist jetzt schon offensichtlich, der blinde Fleck dieser Regierung sein&quot;, erklären Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Sondierungsergebnissen von Union und SPD. Reichinnek und Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Bei den Themen Einkommensteuer oder Rente gibt es keine klaren Festlegungen, die positive Signale senden könnten. Von einer 'Reform' oder 'stabilen Renten' zu reden reicht nicht, wenn am Ende wieder nur die mehr bekommen, die sowieso schon zu viel haben. Genau das steht aber zu befürchten. Über eine gerechte Besteuerung von Superreichen wird kein Wort verloren. Dass gleichzeitig angekündigt wird, dass es großen Konsolidierungsbedarf gäbe, lässt erahnen, dass dieser die Schwächsten in der Gesellschaft treffen wird. Auch die Ankündigungen zum Bürgergeld und der Flexibilisierung der Arbeitszeit deuten genau darauf hin.<br> <br> Auch die Wirtschaftspolitik bleibt vage und es scheint, Union und SPD haben ihre Energie vor allem darauf verwendet, das Asylrecht bis zur Unkenntlichkeit zu schleifen. Ergänzt wird diese überaus problematische Prioritätensetzung mit einem Blankoscheck für Aufrüstung und einem Sondervermögen, dessen Inhalt niemand kennt - noch dazu demokratisch äußerst fragwürdig legitimiert. Das als 'solide Finanzierung' zu bezeichnen, ist geradezu absurd."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365503</guid>
                <pubDate>Sun, 09 Mar 2025 17:41:14 +0100</pubDate>
                <title>8. März: Ohne Frauen läuft hier nichts.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/8-maerz-ohne-frauen-laeuft-hier-nichts/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März fordert Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, eine grundlegende Wende in der Bezahlung von Berufen, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Internationale Frauentag ist nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch ein Aufruf zum Handeln, die bestehenden Ungerechtigkeiten am Arbeitsmarkt endlich zu beseitigen. In Deutschland sind über 80 Prozent der Beschäftigten im Pflege- und Betreuungssektor Frauen. Diese Frauen leisten unverzichtbare Arbeit, oft unter miesen Bedingungen und bei schlechter Bezahlung. Der bundesweite Warnstreiktag der Berufsgruppen, die besonders häufig von Frauen ausgeübt werden, hat uns am Freitag vor Augen geführt, dass ohne Frauen hier gar nichts läuft. In Kliniken, Kitas und in der Pflege ist dieses Land auf die Arbeit der Frauen angewiesen. Wir als Die Linke unterstützen diese Arbeitskämpfe und fordern Bund und Kommunen auf, endlich ein Angebot vorzulegen. Es ist auch ein Zeichen des Respekts und der Wertschätzung, den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einem Angebot entgegenzukommen.</p>
<p>Viele Frauen arbeiten in Branchen ohne Tarifverträge, in denen prekäre und schlechte bezahlte Arbeit an der Tagesordnung ist. Diese Frauen dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren. Der Mindestlohn muss sofort auf 15 Euro angehoben werden, um den Lebensunterhalt der Beschäftigten in der Pflege und Sorge-Arbeit zu sichern. Zudem müssen die Gehälter in diesen Berufen deutlich angehoben werden, um Wertschätzung für die geleistete Arbeit zu zeigen. Dazu zählt auch, dass die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen endlich geschlossen werden muss! Frauen erhalten im Durchschnitt 16 Prozent weniger Lohn als Männer. Diese Ungleichbehandlung ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch eine der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Wenn die Bezahlung in Frauenberufen nicht endlich besser wird, dann bleiben in Zukunft viele Stellen unbesetzt. Schon jetzt suchen Pflegeheime, Krankenhäuser und Kitas händeringend nach Personal. Deshalb heißt das Gebot der Stunde: Löhne rauf und Berufe aufwerten!</p>
<p>Darüber hinaus ist es entscheidend, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Wir brauchen mehr Personal, um die Arbeitsbelastung zu reduzieren und die Betreuung zu verbessern. Flexible Arbeitszeiten und bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind unerlässlich, um mehr Frauen in diesen Berufen zu halten und neue Fachkräfte zu gewinnen.</p>
<p>Wir kämpfen für gerechte Arbeitsbedingungen, für echte Gleichstellung und für Frauenrechte hier und weltweit. Wenn wir am 8. März den Internationalen Frauentag begehen, dann denken wir an alle Frauen, die weltweit für ein besseres Leben und gegen Ausbeutung, Rassismus und Sexismus kämpfen. Unsere Solidarität gilt allen Frauen, die sich gegen Gewalt und Unterdrückung wehren. Hier und überall.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-365482</guid>
                <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 11:06:59 +0100</pubDate>
                <title>Öffentliche Daseinsvorsorge gehört in gesellschaftliches Eigentum</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/oeffentliche-daseinsvorsorge-gehoert-in-gesellschaftliches-eigentum-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Seit dem Börsengang der Deutschen Post im Jahre 2000 stecken sich die Aktionäre dicke Dividenden in die Tasche, während bei Personal und Infrastruktur massiv eingespart wurde. Mittlerweile sind 80 Prozent der Post in Privatbesitz. 2024 machte die Deutsche Post 5,9 Milliarden Gewinn. Dass jetzt ausgerechnet 8.000 Stellen im Brief- und Paketgeschäft gestrichen werden sollen, wirkt wie Hohn“, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke, zum geplanten Stellenabbau bei der Deutschen Post. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Gerade hier merken die Bürgerinnen und Bürger die miese Qualität der privatisierten Post. Die aktuelle Situation mit überarbeiteten Postboten und ausgelagerten Paketlieferern bringt die Volksseele nicht selten in Rage und die Beschäftigten selbst schon lange an ihre Leistungsgrenze.</p>
<p>Profitmaximierung also auf der einen Seite, Arbeitsverdichtung, Armut und Verfall auf der anderen. Auch hier bewahrheitet sich wieder, die öffentliche Daseinsvorsorge gehört in gesellschaftliches Eigentum. Vom künftigen Blackrock-Kanzler Merz ist aber ein weiterer Ausverkauf des öffentlichen Eigentums zu erwarten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-365481</guid>
                <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 10:58:52 +0100</pubDate>
                <title>Gender Pay Gap endlich überwinden!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gender-pay-gap-endlich-ueberwinden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Equal Pay Days fordert Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, ein Ende der Diskriminierung von Frauen am Arbeitsmarkt. Statt schöner Worte braucht es nun Taten, meint Schwerdtner, und hat ein paar konkrete Vorschläge.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der heutige Equal Pay Day markiert den Tag im Jahr, bis zu dem Frauen theoretisch unbezahlt arbeiten, während Männer bereits ab dem 1. Januar voll entlohnt werden. Dieser Tag macht deutlich: Diese Lohnlücke ist auch eine Gerechtigkeitslücke. Dass Frauen immer noch weniger Lohn erhalten, sendet das fatale Signal: Eure Arbeit ist weniger wert als die Arbeit von Männern. Die Bundesrepublik ist eine Männerrepublik und gehört zu den Industrienationen mit dem höchsten Gender Pay Gap. In allen Berufsgruppen erhalten Frauen hier weniger Gehalt als Männer. Zwar schließt sich die Lohnlücke, aber nur im Zeitlupentempo. Wir müssen jetzt den Gleichberechtigungs-Turbo zünden, damit Frauen endlich den Lohn erhalten, den sie auch verdienen.<br> <br> Wir brauchen eine Gehalts-Offensive für Frauen: Der Mindestlohn muss sofort auf 15 Euro steigen, denn zwei Drittel aller Mindestlohnbeziehenden sind Frauen. Zudem müssen sogenannte Frauenberufe endlich aufgewertet und angemessen entlohnt werden. Die Linke fordert nicht nur gleichen Lohn für gleiche Arbeit, sondern auch gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit. Frauen wählen nicht die „falschen“ Berufe, sondern Tätigkeiten werden schlechter entlohnt, wenn sie mehrheitlich von Frauen geleistet werden.<br> Zudem stecken Millionen Frauen in der Teilzeitfalle, aus der sie nicht herauskommen, solange Kita- und Krippenplätze Mangelware sind. Wir brauchen deshalb mehr Kitas und Krippen mit längeren Öffnungszeiten. Und wir brauchen mehr Männer, die mehr Sorgearbeit übernehmen, damit die Karrieren von Frauen nicht an der gläsernen Decke enden.<br> <br> Wo Frauen weniger verdienen als Männer, müssen die Betroffenen dagegen vor Gericht ziehen können. Deshalb fordern wir, Klagen gegen Lohndiskriminierung endlich zu erleichtern – auch durch ein Verbandsklagerecht für Gewerkschaften, die für betroffene Frauen vor Gericht ziehen. Das Entgelttransparenzgesetz muss ein Entgeltgleichheitsgesetz werden, um gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit durchzusetzen. Es soll Unternehmen auch dazu verpflichten, bestehende Ungerechtigkeiten in der Bewertung von Arbeit schrittweise und branchenübergreifend abzubauen mit dem Ziel, dass Arbeit mit Menschen nicht schlechter bewertet wird als Arbeit mit Maschinen, oder dass Berufserfahrung mit formalen Abschlüssen gleichgestellt wird.<br> <br> <strong>Gleiche Bezahlung –- unabhängig von geschlechtlicher Identität und Herkunft – müssen endlich gewährleistet werden – Gender Pay Gap und Migration Pay Gap überwinden!</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-365480</guid>
                <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 10:55:58 +0100</pubDate>
                <title>Bund muss Stellenabbau bei der Post verhindern!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bund-muss-stellenabbau-bei-der-post-verhindern/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der geplanten Stellenstreichungen bei der Deutschen Post fordert Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, dass der Bund seinen Einfluss als größter Aktionär nutzt, um die geplanten Entlassungen zu verhindern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dass die Deutsche Post 8000 Stellen abbauen will, obwohl sie im vergangenen Jahr fast sechs Milliarden Euro Gewinn machte, ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten. Nur wenige Tage nach der Tarifeinigung zeigen die Bosse ihren Mitarbeitern den Stinkefinger und versuchen, die Mehrausgaben bei Lohn und Gehalt durch Stellenabbau wieder reinzuholen. Die 170.000 Briefträgerinnen und Briefträger, Postboten und anderen Logistikmitarbeitenden sollen fünf Prozent mehr Gehalt bekommen. Dass diese verdiente Lohnerhöhung nun als Begründung für den Stellenabbau herhalten muss, ist dreist. Der Post-Konzern ist hochprofitabel und erst zum Jahresanfang sind die Portogebühren kräftig gestiegen.</p>
<p>Der Bund als großer Aktionär muss den Stellenabbau bei der Post verhindern und den Bossen klarmachen, dass sie nicht einfach Stellen streichen dürfen, um Geld für Lohnerhöhungen zu sparen. Die Bundesregierung darf nicht nur die Rendite einstreichen, sie muss sich auch schützend vor die Beschäftigten stellen. Gerade in Zeiten von Massenentlassungen muss der Bund dafür sorgen, dass die Menschen ihre Jobs behalten.</p>
<p>Was wir hier sehen, ist Profit-Maximierung auf Kosten der Beschäftigten. Die Post soll „schlanker und effizienter“ werden, heißt es aus der Führungsetage. Für die restlichen Beschäftigten bedeutet das: Mehr Stress und mehr Hetze, weil sie die Arbeit der 8000 Kolleginnen und Kollegen, die jetzt gehen sollen, mitmachen müssen. Gerade von einem SPD-Kanzler erwarte ich, dass er den Managern deutlich macht: So nicht!&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-365465</guid>
                <pubDate>Thu, 06 Mar 2025 10:33:19 +0100</pubDate>
                <title>Union und SPD jetzt einen Blankoscheck für Aufrüstung durchdrücken</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/union-und-spd-jetzt-einen-blankoscheck-fuer-aufruestung-durchdruecken/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Erklärung zu der von Union und SPD angestrebten Grundgesetzänderung und der Etablierung eines Sondervermögens für Infrastruktur.

Die Vorsitzenden der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner und Jan van Aken, sowie die Vorsitzenden der Fraktion Die Linke im Bundestag, Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, erklären zu der von Union und SPD angestrebten Grundgesetzänderung und der Etablierung eines Sondervermögens für Infrastruktur:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Statt der Abschaffung der Schuldenbremse für zentrale Fragen wie Wohnungsbau oder Gesundheit wollen Union und SPD jetzt einen Blankoscheck für Aufrüstung durchdrücken. Ausschließlich Rüstungsausgaben über 1 Prozent vom BIP wollen sie von der Schuldenbremse ausnehmen und damit völlig übereilt und demokratisch höchst fragwürdig eine Grundgesetzänderung in nie dagewesener finanzieller Dimension durch den Bundestag peitschen. Das ist ein beispielloser und äußerst bedenklicher Vorgang.</p>
<p>Alle, die dieser Regelung jetzt zustimmen, müssen eines bedenken: Sie stellen damit auch allen künftigen Regierungen einen Blankoscheck für grenzenlose Aufrüstung aus, denn die Ausnahme von der Schuldenbremse ist weder in der Höhe noch in der Zeit begrenzt.</p>
<p>Jahrelang hat die Union behauptet, es sei kein Geld da. Kein Geld für unsere Schulen, unsere Straßen und Wohnungen. Und jetzt schnippen sie mit dem Finger und machen innerhalb eines Tages hunderte Milliarden für Aufrüstung frei. Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die angesichts steigender Mieten und Preise gerade so über die Runden kommen.</p>
<p>Auch wenn sich die weltpolitische Lage geändert hat, ist die von Union und SPD bemühte Dringlichkeit vorgeschoben. Es geht ihnen nur darum, die neu gewählten Verhältnisse im Bundestag zu umgehen. Das missachtet den Willen der Wählerinnen und Wähler. Wir prüfen noch, ob eine solche Abstimmung über mehrere hundert Milliarden im gerade abgewählten alten Bundestag überhaupt verfassungskonform ist. Wir sind für die Aufhebung der Schuldenbremse für die Länder und wir sind auch für Investitionen in die Infrastruktur - wie wir abstimmen werden, hängt jedoch vom Ergebnis der verfassungsrechtlichen Prüfung ab und ob alle drei Teilaspekte gemeinsam oder getrennt abgestimmt werden.</p>
<p>Wir appellieren an die SPD und insbesondere die Grünen, sich an diesem Spiel der Union auf Kosten der Demokratie und der Zukunft nicht zu beteiligen. Alles, was zu entscheiden ist, kann ohne Not nach der Konstituierung des neuen Bundestages unter einer neuen Regierung erfolgen. Die Linke hat immer klargemacht: Wir werden für ein Aufheben der Schuldenbremse stimmen. Demokratische Mehrheiten für mindestens eine Reform der Schuldenbremse wären möglich. Statt darauf zu drängen, lassen sich SPD und Grüne offenbar auf schmutzige Deals ein. Damit verhindern sie aktiv, dass die benötigten finanziellen Spielräume für wichtige Bereiche der Gesellschaft geschaffen werden. Die Linke wird sich weiterhin für eine Reform, besser noch eine Abschaffung der Schuldenbremse einsetzen, damit zentrale soziale Fragen von Wohnungsbau über Gesundheit bis Bildung im Vordergrund stehen, statt sie nebenbei als Alibi mitzuverhandeln."</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 05 Mar 2025 14:40:17 +0100</pubDate>
                <title>Kein Blankoscheck für Aufrüstung!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kein-blankoscheck-fuer-aufruestung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzenden der Fraktion Die Linke, Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, sowie die Vorsitzenden der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner und Jan van Aken, erklären zu der von Union und SPD angestrebten Grundgesetzänderung und der Etablierung eines Sondervermögens für Infrastruktur:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Statt der Abschaffung der Schuldenbremse für zentrale Fragen wie Wohnungsbau oder Gesundheit wollen Union und SPD jetzt einen Blankoscheck für Aufrüstung durchdrücken. Ausschließlich Rüstungsausgaben über 1 Prozent vom BIP wollen sie von der Schuldenbremse ausnehmen und damit völlig übereilt und demokratisch höchst fragwürdig eine Grundgesetzänderung in nie dagewesener finanzieller Dimension durch den Bundestag peitschen. Das ist ein beispielloser und äußerst bedenklicher Vorgang.</p>
<p>Alle, die dieser Regelung jetzt zustimmen, müssen eines bedenken: Sie stellen damit auch allen künftigen Regierungen einen Blankoscheck für grenzenlose Aufrüstung aus, denn die Ausnahme von der Schuldenbremse ist weder in der Höhe noch in der Zeit begrenzt.</p>
<p>Jahrelang hat die Union behauptet, es sei kein Geld da. Kein Geld für unsere Schulen, unsere Straßen und Wohnungen. Und jetzt schnippen sie mit dem Finger und machen innerhalb eines Tages hunderte Milliarden für Aufrüstung frei. Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die angesichts steigender Mieten und Preise gerade so über die Runden kommen.</p>
<p>Auch wenn sich die weltpolitische Lage geändert hat, ist die von Union und SPD bemühte Dringlichkeit vorgeschoben. Es geht ihnen nur darum, die neu gewählten Verhältnisse im Bundestag zu umgehen. Das missachtet den Willen der Wählerinnen und Wähler. Wir prüfen noch, ob eine solche Abstimmung über mehrere hundert Milliarden im gerade abgewählten alten Bundestag überhaupt verfassungskonform ist. Wir sind für die Aufhebung der Schuldenbremse für die Länder und wir sind auch für Investitionen in die Infrastruktur - wie wir abstimmen werden, hängt jedoch vom Ergebnis der verfassungsrechtlichen Prüfung ab und ob alle drei Teilaspekte gemeinsam oder getrennt abgestimmt werden.</p>
<p>Wir appellieren an die SPD und insbesondere die Grünen, sich an diesem Spiel der Union auf Kosten der Demokratie und der Zukunft nicht zu beteiligen. Alles, was zu entscheiden ist, kann ohne Not nach der Konstituierung des neuen Bundestages unter einer neuen Regierung erfolgen. Die Linke hat immer klargemacht: Wir werden für ein Aufheben der Schuldenbremse stimmen. Demokratische Mehrheiten für mindestens eine Reform der Schuldenbremse wären möglich. Statt darauf zu drängen, lassen sich SPD und Grüne offenbar auf schmutzige Deals ein. Damit verhindern sie aktiv, dass die benötigten finanziellen Spielräume für wichtige Bereiche der Gesellschaft geschaffen werden. Die Linke wird sich weiterhin für eine Reform, besser noch eine Abschaffung der Schuldenbremse einsetzen, damit zentrale soziale Fragen von Wohnungsbau über Gesundheit bis Bildung im Vordergrund stehen, statt sie nebenbei als Alibi mitzuverhandeln."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365458</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Mar 2025 14:37:42 +0100</pubDate>
                <title>Zweithöchste Diätenerhöhung droht: Linke lehnt automatischen Anpassungsmechanismus ab</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zweithoechste-diaetenerhoehung-droht-linke-lehnt-automatischen-anpassungsmechanismus-ab-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Linksfraktion lehnt den automatischen Anpassungsmechanismus zur Festsetzung der Diäten ab. Im letzten Jahr sind die Diäten um sagenhafte 635,50 Euro gestiegen. Das ist mehr als ein Bürgergeldempfänger monatlich bekommt. Jetzt droht die zweithöchste Erhöhung in der Geschichte des Bundestages um 606 Euro, sofern nicht das Gesetz geändert wird“, erklärt Christian Görke, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion Die Linke im Bundestag. Görke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Zurecht fühlen sich da die Bürgerinnen und Bürger verschaukelt, die angesichts der Preisexplosion in allen Bereichen seit Jahren den Gürtel enger schnallen müssen. Ein weiterer Aspekt ist die Altersversorgung von Abgeordneten. Diese ist ebenfalls an die Erhöhungsdynamik der Diäten gebunden. Das führt dazu, dass man innerhalb einer Legislatur – vier Jahre – einen Anspruch von 1.183 Euro hat. Dafür müssen viele Menschen ihr ganzes Leben arbeiten. Das ist absolut ungerecht!</p>
<p>All das zeigt, dass wir zusätzlich zur Aussetzung des Mechanismus in diesem Jahr endlich eine grundlegende Reform brauchen. Wir als Linke werden auch in dieser Legislaturperiode einen Teil unserer Diäten für soziale Zwecke spenden. Im November haben wir zum Beispiel 10.000 Euro an den ASB-Wünschewagen gespendet.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365457</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Mar 2025 14:35:00 +0100</pubDate>
                <title>Konstituierung der Fraktion Die Linke im Bundestag und erste Beschlüsse</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/konstituierung-der-fraktion-die-linke-im-bundestag-und-erste-beschluesse-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, kommissarische Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Konstituierung der Fraktion Die Linke und den ersten Beschlüssen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir haben uns heute als Fraktion Die Linke im Bundestag konstituiert und einstimmig die Rechtsnachfolge der Gruppe beschlossen. Zudem hat unsere Fraktion einstimmig den Beschluss gefasst, dass der bisher amtierende Vorstand der Gruppe und damit auch die Vorsitzenden zunächst einmal kommissarisch im Amt bleiben. Damit haben wir die Arbeitsfähigkeit für die nächsten Wochen hergestellt, um in Ruhe als Fraktion gemeinsam die Organisationsstruktur diskutieren zu können und den Vorstand zu wählen. Auf Vorschlag der bisherigen Gruppenvorsitzenden haben wir darüber hinaus einstimmig den Beschluss gefasst, dass zukünftig auch die beiden Parteivorsitzenden Ines Schwerdtner und Jan van Aken im Fraktionsvorstand Stimmrecht erhalten werden. Alles Weitere klären wir in den kommenden Sitzungen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365455</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Mar 2025 14:23:08 +0100</pubDate>
                <title>Merz verhält sich wie ein kleiner Trump</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/merz-verhaelt-sich-wie-ein-kleiner-trump/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzenden der Partei Die Linke kritisieren das Agieren von Merz als Trump-light:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</strong><br> „Ich sage ja immer: Merz ist der Trump aus dem Sauerland. Und leider gibt er mir immer wieder Recht. Schon in den ersten Tagen will er mit dem alten gegen den neuen Bundestag putschen und 200 Milliarden zusätzliches Sondervermögen für Militär durchdrücken, will internationale Haftbefehle ignorieren und bedroht die Zivilgesellschaft. Und der Mann ist noch nichtmal Kanzler. Was Merz jetzt tut ist Trump light. Mir graut es vor dem, was er erst im Amt tun könnte.“</p>
<p><br> <strong>Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke:</strong><br> „Merz macht Politik für die Reichen und gegen die Mehrheit der Menschen. Regeln interessieren den nur, wenn sie ihm nützen. Und wenn Menschen dagegen auf die Straßen gehen, werden sie von ihm beschimpft und bedroht. Organisationen, die gegen die Zusammenarbeit mit Faschisten protestieren, die Förderung streichen, weil das nicht im öffentlichen Interesse sei - das ist ein direkter Angriff auf die Demokratie.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365454</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Mar 2025 14:20:49 +0100</pubDate>
                <title>Schuldenbremse: Merz hat Angst vor den Stimmen der Linken</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schuldenbremse-merz-hat-angst-vor-den-stimmen-der-linken/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur aktuellen Debatte um eine Reform der Schuldenbremse und das Sondervermögen für die Bundeswehr sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dass Friedrich Merz offenbar mit den alten Mehrheiten des vorigen Bundestages jetzt eine Aufstockung des Sondervermögens fürs Militär durchpeitschen will, ist ein Skandal. Merz hat offenbar Angst vor den neuen Mehrheitsverhältnissen und den Stimmen der Linken. Grüne und SPD sind hier in der Verantwortung, die Schnellschüsse eines Friedrich Merz nicht zu unterstützen. Es wird für dieses erneute Sondervermögen zur Aufrüstung keine Stimmen der Linken geben.</p>
<p>Die Linke war immer entschiedener Gegner der Schuldenbremse. Das bleibt so. Eine Reform kann unsere Unterstützung bekommen, allerdings nicht mit irgendwelchen reinverhandelten Mogelpackungen.</p>
<p>Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, massiv in Bildung, öffentliche Infrastruktur und eine gerechte Wirtschaft zu investieren. Das aktuelle System aus rigidem Schuldenabbau bei gleichzeitiger Weigerung, Reiche stärker zu besteuern, führt zu Verarmung des Staates und dem Verfall sozialer Strukturen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-365301</guid>
                <pubDate>Sun, 23 Feb 2025 09:55:29 +0100</pubDate>
                <title>Rentenalter absenken!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rentenalter-absenken/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der Meldung, dass jeder Vierte vorzeitig in Rente gehen will, fordert Jan van Aken, Vorsitzender und Spitzenkandidat der Partei Die Linke, das Rentenalter abzusenken.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dass jeder Vierte vorzeitig in Rente gehen will und dabei Abschläge in Kauf nimmt, ist ein Alarmsignal. Wer im Pflegeheim arbeitet, in der Fabrik oder auf dem Bau kann irgendwann nicht mehr. Diese Menschen müssen dann in Rente gehen, weil Körper und Psyche am Ende sind. Die Rente mit 67 ist das größte Programm zu Kürzung der Renten in der Geschichte unseres Landes. Hunderttausende müssen mit Abschlägen in die Rente und haben so jeden Monat weniger Geld, als sie nach einem anstrengenden Berufsleben verdient hätten.<br> Das ist zutiefst ungerecht. Deshalb fordern wir wieder eine Rente mit 65. Wir sagen auch: Wer 40 Jahre lang gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, soll ab 60 abschlagsfrei in Rente gehen können. Denn in vielen Berufen kann man nicht bis 67 arbeiten. Gut bezahlte Wirtschaftsexperten und Unions-Politiker können das nicht nachvollziehen und fordern bereits die nächste Erhöhung des Rentenalters. Wer sich jetzt hinstellt und von den Menschen verlangt, doch bis 70 zu arbeiten, der will in Wahrheit nur deren Renten schreddern. Wer stabile Renten will, muss dafür sorgen, dass alle Menschen mit ihren Einkommen einzahlen – auch Beamte, Selbstständige, Manager und Abgeordnete. Arbeiten bis der Sargdeckel fällt, ist jedenfalls nicht die Lösung des Rentenproblems.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365300</guid>
                <pubDate>Sun, 23 Feb 2025 09:49:29 +0100</pubDate>
                <title>AfD-Conle-Komplex: Ein kleiner Musk?</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/afd-conle-komplex-ein-kleiner-musk/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Berichten über eine mutmaßlich illegale Parteispende an die AfD, bei der Recherchen darauf hindeuten, dass das Geld von Henning Conle stammt, sagt Jan van Aken, Vorsitzender und Spitzenkandidat für Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Immobilien-Milliardär Henning Conle scheint der deutsche Elon Musk werden zu wollen. Wenn sich die Recherchen bestätigen, bezahlt Conle mindestens zum zweiten Mal Wahlkämpfe der AfD. Sicher freut er sich schon auf die Abschaffung der Mietpreisbremse, die die AfD in Aussicht stellt.</p>
<p>Milliardäre finanzieren Parteien, um sich freie Fahrt für ihre Kapitalinteressen zu erkaufen, am liebsten bei besonders rücksichtslosen Parteien. Großspenden dieser Art gehören verboten. Ich bin ja sowieso der Ansicht, dass es keine Milliardäre geben sollte.</p>
<p>Ich habe selbst mal in einer Conle-Wohnung gelebt und weiß, wie das in der Praxis aussieht. Ich habe keinen Zweifel daran, dass Herr Conle die Mieten immer bis zum absoluten Anschlag erhöht, und dabei keinen Euro für seine Mieterinnen und Mieter ausgibt, den er nicht muss. Dagegen gibt es ein einfaches Rezept: Wohnraum gehört in gemeinnützige Hände, damit sollte man keine Gewinne machen dürfen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365299</guid>
                <pubDate>Sun, 23 Feb 2025 09:41:40 +0100</pubDate>
                <title>U18-Wahl: Die Zukunft gehört der Linken</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/u18-wahl-die-zukunft-gehoert-der-linken/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Linke gewinnt die U18-Bundestagswahl des Deutschen Bundesjugendrings, an der sich fast 170.000 junge Menschen beteiligt haben. Janis Ehling, Bundesgeschäftsführer der Linken, ist sich angesichts dieses Erfolgs sicher: Die Zukunft gehört der Linken.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es freut mich, dass Die Linke bei der U18-Bundestagswahl mit fast 21 Prozent stärkste Partei geworden ist. Die Linke ist nicht nur die Partei des Augenblicks, sondern auch die Partei der Zukunft. Für uns als Linke geht es in den Umfragen nach oben und wir erleben einen nie gekannten Mitgliederansturm. Der momentane Boom ist eine Verjüngungskur für Die Linke. Denn es sind vor allem junge Menschen, die derzeit zu uns kommen und die mit uns etwas verändern wollen. Wir stehen gemeinsam an der Seite der Menschen und wir kümmern uns um ihre wahren Probleme. Die Zukunft wird jetzt gemacht!</p>
<p>Viele junge Menschen blicken mit großer Sorge auf dieses Land. Sie sehen die zunehmende soziale Spaltung, den Aufstieg der Rechten und den Unwillen der großen Parteien, endlich etwas gegen den Klimawandel zu tun. Wir zeigen, dass man das nicht hinnehmen muss. Die Linke wird sich niemals damit abfinden, dass hier fast zwei Millionen Kinder in Armut aufwachsen, dass das Leben unbezahlbar wird und dass rassistische Hetzer Migranten zu Sündenböcken machen. Wir werden auch nicht tatenlos zuschauen, wie der Klimawandel die Zukunft unserer Kinder zerstört."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365231</guid>
                <pubDate>Mon, 17 Feb 2025 10:26:45 +0100</pubDate>
                <title>Zum 5. Jahrestag des rassistischen Attentats von Hanau</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zum-5-jahrestag-des-rassistischen-attentats-von-hanau/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des fünften Jahrestages des rassistischen Attentats von Hanau fordern Janine Wissler, hessische Bundestagsabgeordnete der Linken, und Jan van Aken, Spitzenkandidat und Vorsitzender der Partei Die Linke, Aufklärung, Gerechtigkeit und eine Politik, die solche Anschläge zukünftig verhindert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In der Nacht des 19. Februar 2020 tötete ein Rassist Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov.</p>
<p>„Ihr Andenken bleibt für uns auch Verpflichtung zum Handeln.“, so Jan van Aken, Vorsitzender und Spitzenkandidat der Partei Die Linke. „Es geht uns darum, dass diese Morde und die Namen der Opfer nicht in Vergessenheit geraten und eine dringende Handlungsanweisung enthalten: Die Umstände, die diese Taten ermöglicht haben, müssen verändert werden. Schluss mit der Politik der sozialen Spaltung und der Stigmatisierung ganzer Bevölkerungsgruppen! Es ist trauriges Verdienst der letzten Bundesregierungen, Shisha-Bars zu symbolträchtigen Orten vermeintlicher Clankriminalität gemacht zu haben. Auch diese Politik hat zum Anschlag von Hanau geführt.“</p>
<p>Janine Wissler, hessische Bundestagsabgeordnete der Linken: „Noch immer sind wesentliche Fragen, zum Beispiel nach der Rolle des Vaters, der das rassistische Weltbild seines Sohnes teilt, in der Tatnacht unbeantwortet. Auch im Hinblick auf den in der Nacht des 19. Februar 2020 nicht erreichbaren Notruf oder den möglicherweise auf Anweisung der Polizei verschlossenen Notausgang in der Arena-Bar besteht dringender Aufklärungsbedarf. Angehörige, Initiativen und Expert*innen haben viel dazu beigetragen, die Widersprüche und offenen Fragen herauszustellen. Nun müssen Politik und Behörden endlich ihrer Verantwortung zur Aufklärung gerecht werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365223</guid>
                <pubDate>Sat, 15 Feb 2025 13:19:04 +0100</pubDate>
                <title>Sicherheitskonferenz: UNO statt Trump</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sicherheitskonferenz-uno-statt-trump/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Rede des US-Vizepräsident J.D. Vance bei der Münchner Sicherheitskonferenz erklärt der Vorsitzende der Partei Die Linke, Jan van Aken:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Äußerungen von Trump und seinem Vizepräsidenten lassen keinen Zweifel: Die USA steuern direkt auf ein neues Blockdenken zu – drei Supermächte, USA, China und Russland, die die Welt unter sich aufteilen und ihre Einflusszonen abstecken. Ein gefährliches Machtspiel, das sich eins zu eins in Putins Brief an die NATO vom 17. Dezember 2021 widerspiegelt.<br> <br> Die Bundesregierung und die EU dürfen dieser Rückkehr zur Hinterhofpolitik keinen Millimeter nachgeben! Sie müssen unmissverständlich klarstellen: Nicht selbsternannte Großmächte, sondern die Vereinten Nationen – die Gemeinschaft ALLER Länder – sind der einzige legitime Rahmen, um globale Herausforderungen zu lösen.</p>
<p>Ein eigener europäischer Weltmachtanspruch wäre ein fataler Irrweg. Was Europa jetzt braucht, ist größere Eigenständigkeit – aber nicht als neuer Machtblock, sondern als treibende Kraft für Frieden, Diplomatie und echte internationale Zusammenarbeit.</p>
<p>Jede Anbiederung an die neue US-Regierung in der Hoffnung, noch ein paar Krümel vom Tisch der Supermächte zu ergattern, treibt die Welt weiter in ein brandgefährliches Blockdenken. Wer das nicht begreift, spielt mit dem Feuer!</p>
<p>Die panischen Warnungen europäischer Politiker vor einem möglichen Trump-Putin-Deal auf Kosten der Ukraine wirken geradezu naiv. Es war längst absehbar, dass Trump nach seinen eigenen Regeln verhandeln würde. Das wahre Versagen liegt jedoch nicht in Washington – sondern in Europa.<br> Statt eine eigenständige diplomatische Strategie zu entwickeln, setzte die EU fast ausschließlich auf Waffenlieferungen. Ein historischer Fehler mit katastrophalen Folgen. Wo waren die ernsthaften europäischen Friedensinitiativen im Rahmen der UN? Wo waren diplomatische Vorstöße mit Indien, China oder Brasilien? Nirgends. Stattdessen verlor sich die deutsche Politik in hitzigen Debatten über die Reichweite von Marschflugkörpern.</p>
<p>Jetzt übernimmt Trump – und er wird den Krieg auf seine Weise beenden. Mit Deals und Zugeständnissen an Putin, die Europa am Ende machtlos hinnehmen muss. Eine Lektion in geopolitischem Realismus – und eine schallende Ohrfeige für eine EU, die sich weigert, endlich als eigenständige Kraft für Frieden und Diplomatie aufzutreten!</p>
<p>Wir dürfen uns keiner Illusion hingeben: So groß die Erleichterung über das Kriegsende auch wäre, ebenso sicher würde in Europa sofort eine neue Abschreckungsdebatte entbrennen. Polen und die baltischen Staaten werden allein dafür sorgen, weil sie Russland weiter als existenzielle Bedrohung sehen. Und in Deutschland? Dort rollt unweigerlich die nächste Aufrüstungsdebatte an – befeuert von einer Union, die nicht erkennt, wie sehr ihre Ukraine-Politik gescheitert ist. Statt sich selbst in der Opposition für mehr Diplomatie starkzumachen, hat sie Waffenlieferungen zur moralischen Gesinnungsfrage erhoben. Das Ergebnis: Eine deutsche Außenpolitik, die keinen eigenen Kurs mehr kennt – und eine europäische Strategie, die in ihrer Hilflosigkeit versagt hat.</p>
<p>Ein Desaster auf ganzer Linie. Deshalb sage ich klar und deutlich:&nbsp;UNO statt Trump – und Europa endlich zur Friedensmacht machen!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365200</guid>
                <pubDate>Fri, 14 Feb 2025 14:50:09 +0100</pubDate>
                <title>München: Tiefstes Mitgefühl, Besonnenheit und Aufklärung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/muenchen-tiefstes-mitgefuehl-besonnenheit-und-aufklaerung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu dem Angriff auf eine Gewerkschaftsdemo in München sagen die Vorsitzenden der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner und Jan van Aken:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Diese abscheuliche und hinterhältige Tat macht fassungslos. Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Verletzten und ihren Angehörigen – ebenso den Streikenden, die nun mit den Folgen dieses schrecklichen Ereignisses leben müssen. Es war ein Angriff auf alle, die dort zusammenkamen. Besonders erschüttert das verletzte Kind.&nbsp;</p>
<p>Entscheidend ist nicht die Herkunft des Täters, sondern seine Motivation und seine Tat. Wir lehnen jede Form des islamistischen Extremismus ab. Diese Gewalt greift unser Miteinander an. Jetzt ist die Zeit für Mitgefühl, Besonnenheit, klare Analyse der Hintergründe und die Unterstützung der Behörden bei der Aufklärung.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365198</guid>
                <pubDate>Fri, 14 Feb 2025 14:09:54 +0100</pubDate>
                <title>Jetzt per Brief wählen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/jetzt-per-brief-waehlen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Du hast am 23. Februar zur Bundestagswahl schon was vor? Oder du willst flexibel sein am Wahltag? Lass nicht andere über deine Zukunft entscheiden:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jetzt Briefwahl beantragen!</strong></p>
<p><strong>So geht's!&nbsp;</strong>Du hast am 23. Februar zur Bundestagswahl schon was vor? Sonntag ist nicht so dein Tag? Oder du willst flexibel sein am Wahltag? Lass nicht andere über deine Zukunft entscheiden:&nbsp;<strong>Jetzt Briefwahl beantragen!</strong></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365184</guid>
                <pubDate>Wed, 12 Feb 2025 12:25:09 +0100</pubDate>
                <title>Schluss mit der Benachteiligung: Frauen haben mehr verdient!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schluss-mit-der-benachteiligung-frauen-haben-mehr-verdient/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Laut DGB verdient mehr als jede zweite berufstätige Frau zu wenig, um langfristig allein für sich sorgen zu können. Deshalb fordert Ines Schwerdtner nun konkrete Maßnahmen, um die Benachteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt zu beenden. Die Parteivorsitzende drängt darauf, den Mindestlohn anzuheben, ein Klagerecht gegen Lohndiskriminierung einzuführen und bessere Kita-Öffnungszeiten sicherzustellen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir als Linke wollen nicht hinnehmen, dass mehr als die Hälfte aller erwerbstätigen Frauen nicht allein über die Runden kommen kann. Wir brauchen jetzt eine Lohn-Offensive für Frauen. So muss der Mindestlohn sofort auf 15 Euro steigen, denn zwei Drittel aller Mindestlohnbeziehenden sind Frauen.</p>
<p>Wir müssen auch die klaffende Lohnlücke zwischen den Geschlechtern schließen, denn Frauen werden immer noch schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen. Der Gender Pay Gap pro Stunde beträgt fast 20 Prozent. Darum fordern wir: gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Hier reichen keine schönen Worte, sondern wir brauchen eine klare Strategie und wirksame Instrumente, um Lohngleichheit herzustellen. So müssen Klagen gegen Lohndiskriminierung endlich erleichtert werden – auch durch ein Verbandsklagerecht für Gewerkschaften, die für betroffene Frauen vor Gericht ziehen können. Das bestehende Entgelttransparenzgesetz bleibt ein zahnloser Tiger, wenn es Frauen unmöglich gemacht wird, gegen ihre Benachteiligung zu klagen. Das Entgelttransparenzgesetz muss ein Entgeltgleichheitsgesetz werden, um gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit wirksam durchzusetzen.</p>
<p>Zudem müssen sogenannte Frauenberufe endlich aufgewertet und angemessen entlohnt werden. Pflege- und Sorgearbeit bleibt noch immer hauptsächlich an Frauen hängen. Millionen Frauen stecken in der Teilzeitfalle, aus der sie nicht herauskommen, solange Kita- und Krippenplätze Mangelware sind. Wir brauchen auch mehr Kitas und Krippen mit längeren Öffnungszeiten. Wenn die Kita um 16 Uhr schließt, können Alleinerziehende kaum einen Vollzeitjob annehmen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365183</guid>
                <pubDate>Wed, 12 Feb 2025 12:22:38 +0100</pubDate>
                <title>Gysi und van Aken: &quot;So entlasten wir die Mehrheit&quot;</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gysi-und-van-aken-so-entlasten-wir-die-mehrheit/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>In einer gemeinsamen Pressekonferenz stellten Gregor Gysi und Jan van Aken das Entlastungspaket der Partei Die Linke vor. Während Normal- und Geringverdiener dadurch mehr Geld in der Tasche hätten, müssten Reiche sich auf höhere Steuern und Abgaben gefasst machen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Mit keiner anderen Partei haben die Menschen am Ende des Monats so viel mehr Geld in der Tasche“, erklärt Gregor Gysi mit Blick auf das am Montag vorgestellte Entlastungspaket der Linken. Während Einkommen unter 16.800 Euro im Jahr steuerfrei bleiben sollen, fordert Die Linke eine zweistufige Reichensteuer: Ab 250.000 Euro Jahreseinkommen sollen 60 Prozent fällig werden, ab 1 Million Euro Jahreseinkommen 75 Prozent. „Wir entlasten alle Menschen, die weniger als 7.000 Euro brutto im Monat verdienen“, betont Jan van Aken. Die Linke will zudem die Wiedereinführung der Vermögensteuer und eine Vermögensabgabe für extrem Reiche, die allein 310 Milliarden Euro bringen könnte.</p>
<p>Das Konzept der Linken geht über reine Steuersenkungen hinaus. So soll der Mindestlohn auf 15 Euro angehoben werden. Auch Renten und Bürgergeld sollen steigen. Kita-Beiträge will Die Linke ganz abschaffen und dafür ein kostenfreies Kita- und Schulessen einführen. Das Deutschlandticket soll billiger werden und zukünftig nur noch 9 Euro kosten und für viele Gruppen (z. B. Kinder) kostenfrei sein.</p>
<p>Entlastungen gibt es für die Mehrheit auch bei den Beiträgen für die Sozialversicherung: Die von der Linken geforderte Solidarische Kranken- und Pflegeversicherung sieht eine Senkung des Beitragssatzes von 17,1 auf 13,3 Prozent vor. Eine Pflegevollsicherung soll verhindern, dass Pflegeheime zu Armutsfallen werden. Die Idee: Alle sollen mit allen Einkommen einzahlen, damit die Beiträge für die Mehrheit sinken. Auch viele Mieterinnen und Mieter würden vom Paket profitieren. „Wir fordern einen bundesweiten Mietendeckel! Unser Ziel: Die Mietenexplosion beenden und rückgängig machen. In angespannten Wohnungsmärkten müssen besonders hohe Mieten abgesenkt werden“, so van Aken. Zudem soll die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel und Hygieneprodukte weg! „Der Staat muss nicht an den Grundbedürfnissen der Menschen mitverdienen“, unterstreicht van Aken.</p>
<p>„Unser Entlastungspaket bringt das Geld zurück ins echte Leben. Wir holen das Geld von Konten, auf denen es nur liegt, um sich für Reiche zu vermehren. Wir bringen es zu denen, die es wirklich brauchen. Wir wollen umverteilen, damit die Mehrheit mehr vom Leben hat“, sagt van Aken.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365097</guid>
                <pubDate>Sun, 09 Feb 2025 08:06:12 +0100</pubDate>
                <title>Max und Tina Uthoff: Darum wählen wir Die Linke!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/max-und-tina-uthoff-darum-waehlen-wir-die-linke/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Kabarettist Max Uthoff und die Bildungsaktivistin Tina Uthoff erklärten am Mittwoch, bei der Bundestagswahl am 23. Februar Die Linke wählen zu wollen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Max Uthoff:</strong><br> »Die AfD ist nicht nur eine Gefahr für unsere Demokratie, sondern auch für die Werte, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Ihr populistischer und oft hetzerischer Diskurs spaltet die Gesellschaft und schürt Ängste. Die Linke hingegen steht für eine Politik, die auf Solidarität, Gerechtigkeit und Chancengleichheit basiert. Sie bietet eine klare Alternative zu den reaktionären Ansichten der AfD und setzt sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft ein. Wir brauchen im Bundestag dieses Gegengewicht zu den rechten und neoliberalen Stimmen.«<br> &nbsp;<br> <strong>Tina Uthoff:</strong><br> »Als Lehrerin ist es für mich entscheidend, eine Partei zu wählen, die sich klar für eine gerechte und zukunftsfähige Bildung einsetzt. Die Partei Die Linke bietet hier die besten Perspektiven und Lösungen. Sie kämpft für eine Bildungspolitik, die nicht nur den wirtschaftlichen Interessen dient, sondern die Bedürfnisse aller Schüler in den Vordergrund stellt. Sie fordert eine umfassende Reform des Bildungssystems, die Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellt. Während andere Parteien oft nur kosmetische Veränderungen anstreben, hat Die Linke einen klaren Plan, um die Bildungsfinanzierung zu verbessern, Lehrkräfte besser zu bezahlen und die Bildungsinfrastruktur zu modernisieren. Außerdem spricht sie sich gegen Hausaufgaben aus, das entspricht allen wissenschaftlichen Studien und auch der Metastudie des weltweit bekannten Pädagogen John Hattie. Ich möchte auch im Bildungsbereich eine Partei, die wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt.«</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gemeinsam erklärten Max und Tina Uthoff:</strong></p>
<p>1) LINKS ist das Gegenteil von RECHTS</p>
<p>2) Grün oder SPD wird nicht reichen, um Merz etwas entgegenzusetzen</p>
<p>3) Wir stehen für Solidarität und soziale Gerechtigkeit</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Außerdem ist Jan van Aken fast so knuffig wie Habeck</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365096</guid>
                <pubDate>Sun, 09 Feb 2025 08:03:18 +0100</pubDate>
                <title>Wir brauchen eine Pflege-Revolution!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wir-brauchen-eine-pflege-revolution/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Eigenanteil für einen Platz im Pflegeheim ist auf bis zu 3000 Euro gestiegen. Deshalb fordert Ines Schwerdtner nun eine solidarische Pflegeversicherung, in die alle mit allen Einkommen einzahlen, damit niemand im Heim verarmt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Platz im Pflegeheim wird für immer mehr Menschen unbezahlbar. So ist der Eigenanteil in diesem Jahr auf bis zu 3000 Euro gestiegen. Die Kostenexplosion frisst die Renten der Betroffenen auf und setzt die Angehörigen unter Druck. Viele müssen Sozialhilfe beantragen, weil sie den Eigenanteil nicht stemmen können. So wird das Pflegeheim zur Armutsfalle. Hinzu kommen steigende Beiträge zur Pflegeversicherung, die sich laut einer aktuellen Studie bis 2050 verdoppeln werden. &nbsp;<br> <br> Die deutsche Pflegeversicherung ist selbst ein Pflegefall geworden. Doch Union und SPD doktern lieber an den Symptomen herum, anstatt die Ursachen anzugehen. Wir brauchen keine kleine Reform, sondern eine echte Pflege-Revolution. Wir müssen das System vom Kopf auf die Füße stellen und endlich zukunftsfest machen. Deshalb fordert Die Linke eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung, in die alle mit allen Einkommen einzahlen, damit alle gut versorgt werden. Wir wollen eine solidarische Pflegevollversicherung, die alle pflegerischen Leistungen abdeckt, sodass die Eigenanteile wegfallen. Das entlastet auch die Kommunen, weil sie nicht mehr für die Eigenanteile jener aufkommen müssen, denen das Geld dafür fehlt.<br> <br> Dafür muss die Beitragsbemessungsgrenze weg und auch Einkommen aus Kapitalerträgen und Vermietung müssen berücksichtigt werden. Das derzeitige System bevorteilt jene, die ihre Einkommen nicht nur aus Arbeit beziehen, sondern auch Aktien haben oder Häuser vermieten. Es darf nicht sein, dass sich Besserverdienende einen schlanken Fuß machen, während viele Menschen durch den Einzug ins Heim verarmen und dort zum Sozialfall werden, obwohl sie ihr Leben lang gearbeitet hat.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365095</guid>
                <pubDate>Sun, 09 Feb 2025 08:00:51 +0100</pubDate>
                <title>Wohnungsbau: Der Markt hat versagt, jetzt müssen die Gemeinnützigen ran!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wohnungsbau-der-markt-hat-versagt-jetzt-muessen-die-gemeinnuetzigen-ran-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Bündnis Soziales Wohnen beklagt das Fehlen von rund 550.000 bezahlbaren Wohnungen. Die Politik muss nun endlich gemeinnützige Bauträger fördern, statt gieriger Baulöwen, meint Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke und Spitzenkandidat zur Bundestagswahl.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Dass bundesweit mehr als eine halbe Million Wohnungen fehlen, ist Folge eines katastrophalen Politik- und Marktversagens. Die zuständige SPD-Ministerin Klara Geywitz hat noch nicht einmal Luftschlösser gebaut, geschweige denn bezahlbaren Wohnraum. Sie hat einfach nichts geliefert. Die Sozialdemokraten haben in der Wohnungsfrage komplett versagt und ihre Wähler*innen brutalst möglich enttäuscht. Die SPD muss endlich begreifen, dass der Markt es eben nicht richtet. Wo Baulöwen fette Profite einstreichen wollen, entstehen keine Sozialwohnungen, sondern Luxusappartements, die sich keine normal verdienende Familie leisten kann.<br> <br> Deshalb müssen jetzt die gemeinnützigen Träger ran. Genossenschaften und kommunale Wohnungsunternehmen wollen wir mit 20 Milliarden Euro pro Jahr fördern, damit bezahlbarer Wohnraum dort entsteht, wo er benötigt wird. Da die Gemeinnützigen für uns alle bauen, brauchen sie Steuerbefreiungen und öffentliche Grundstücke. Kommunen müssen ein Vorkaufsrecht auf alle Grundstücke bekommen und Wohnungen in die öffentliche Hand zurückholen.</p>
<p>Wir haben keine Zeit zu verlieren, denn in vielen Städten explodieren die Mieten, während die Zahl der Sozialwohnungen implodiert.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-365088</guid>
                <pubDate>Sat, 08 Feb 2025 11:40:35 +0100</pubDate>
                <title>8. Februar: Unser Infostand in Hagen zur Bundestagswal 2025</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/8-februar-unser-infostand-in-hagen-zur-bundestagswal-2025/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Unser Infostand zur Bundestagswahl 2025</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>steht in der Fußgängerzone nähe "Brillen - Bahn" Einfach vom Ehemaligen Kaufhof runter gehen Richtung Bahnhof.</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-364934</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 13:03:48 +0100</pubDate>
                <title>Union pfeift auf Gesundheit und Pflege</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/union-pfeift-auf-gesundheit-und-pflege-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Union sind die dringenden Handlungsbedarfe in Gesundheit und Pflege offenbar völlig egal. Wir haben die höchsten Beitragssteigerungen seit Jahrzehnten und die Pflegeversicherung ist hart an der Grenze zur Insolvenz“, kommentiert Ates Gürpinar, Sprecher für Pflegepolitik der Gruppe Die Linke, die fehlenden gesundheitspolitischen Inhalte im „Sofortprogramm“ von CDU und CSU. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Auch das Wahlprogramm der Union hat keinerlei Antworten, wie man die Finanzen der Kranken- und Pflegeversicherung wieder in Ordnung bringt. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die schreiende Stille in diesem Punkt geplante Leistungskürzungen verschleiern soll. Zusätzliche Steuermittel sind nicht vorgesehen, eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze, Beiträge auf Kapitaleinkommen oder gar ein Einbezug der Privatversicherten in ein solidarisches System sind Teufelszeug für die Union. Und das, obwohl selbst ihre eigenen Wählerinnen und Wähler da aufgeschlossen sind. Es bleiben daher nur noch Leistungskürzungen oder weitere Beitragserhöhungen übrig.</p>
<p>Die Union ist in der ideologischen Falle, die sie sich selbst gestellt hat, und redet nur noch über die Neoliberalisierung der Wirtschaft und über Maßnahmen, die Sicherheit vorgaukeln. Sie wird zur Zwei-Themen-Partei. Die beste Sicherheitspolitik ist aber eine gelungene Sozialpolitik.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364932</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 12:52:04 +0100</pubDate>
                <title>Wissenschaftler*innen rufen zur Wahl der Linken auf</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wissenschaftlerinnen-rufen-zur-wahl-der-linken-auf/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>In einem eindringlichen Appell rufen fast 200 Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Fachrichtungen dazu auf, bei der Bundestagswahl am 23. Februar Die Linke zu wählen. Angesichts wachsender sozialer Ungleichheit, einer eskalierenden Klimakrise und des zunehmenden Einflusses rechter Ideologien sei eine starke linke Kraft im Parlament notwendiger denn je.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h1 class="seitentitel"><strong>Die Politikwissenschaftlerin Birgit Sauer, eine der Initiator*innen des Aufrufs, erklärt:</strong></h1>
<p>»Die&nbsp;Ampel-Koalition&nbsp;hat versagt und&nbsp;die Probleme verschärft. Die bürgerliche ›Brandmauer‹ gegen&nbsp;die AfD&nbsp;ist Geschichte.&nbsp;Von einer&nbsp;neuen&nbsp;Bundesregierung, geführt von einer&nbsp;nach&nbsp;rechts gerückten Union,&nbsp;sind&nbsp;weitere Sozialkürzungen&nbsp;sowie&nbsp;eine&nbsp;antimigrantische&nbsp;und menschenrechtsfeindliche Politik&nbsp;zu erwarten. Klimapolitisch dürfte die neue Regierung noch hinter die Ampel zurückfallen. Der politische und gesellschaftliche Rechtsruck wird dadurch forciert.«</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Unterzeichner*innen betonen, dass die gesellschaftlichen Herausforderungen nur gemeinsam bewältigt werden können – aber ohne Die Linke sei eine soziale Wende unmöglich.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 class="seitentitel"><strong>Die Philosophin Eva von Redecker, die den Aufruf unterstützt, erklärt:&nbsp;</strong></h1>
<p>„Ich schaue mit Entsetzen auf einen globalen Rechtsruck, der auch in Deutschland längst spürbar ist. Ich bin froh, einer Partei meine Stimme geben zu können, die diesem Drang nach Härte widersteht und Politik für statt gegen Menschen macht. Nur durch einen Abbau sozialer Ungleichheit können wir unsere Demokratie bewahren und gemeinsam in Würde leben.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 class="seitentitel"><strong>Auch der Soziologe Stephan Lessenich warnt:&nbsp;</strong></h1>
<p>»Jetzt, wo der Faschismus wieder salonfähig geworden ist, gilt es Die Linke zu wählen. Bedenken&nbsp;second.«</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Wissenschaftlerinnen rufen dazu auf, sich dem Aufruf anzuschließen. Er kann von Wissenschaftler*innen wie auch von allen anderen Interessierten unterstützt werden:&nbsp;<a href="https://www.wissenschaft-waehlt-die-linke.de/" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">https://www.wissenschaft-waehlt-die-linke.de</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364931</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 12:49:47 +0100</pubDate>
                <title>Obst immer teurer: Preisaufsicht jetzt!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/obst-immer-teurer-preisaufsicht-jetzt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts steigender Obstpreise fordert Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke und Spitzenkandidat zur Bundestagswahl, wirksame Preiskontrollen und die sofortige Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Preise für Äpfel, Birnen und Bananen haben im letzten Jahr um mehr als fünf Prozent zugelegt. Damit liegen die Obstpreise deutlich über der Inflationsrate. So wird es für viele Menschen immer schwerer, sich gesund und vollwertig zu ernähren.</p>
<p>Die Supermarktketten behaupten, die Einkaufpreise hätten sich erhöht und sie würden nur die gestiegenen Kosten weitergeben. Doch da es in Deutschland keine Preisaufsicht gibt, müssen wir den Konzernen glauben und können nicht überprüfen, ob das stimmt oder ob wir hier abgezockt werden.</p>
<p>Ich kann nicht verstehen, warum SPD und Grüne tatenlos dabei zusehen, wie die Preise für gesunde Lebensmittel immer weiter steigen. Wir brauchen endlich eine Preisaufsicht, die wirklich funktioniert. Wenn Aldi, Lidl und Co. die Preise deutlich stärker anheben, als die Kosten gestiegen sind, muss es eine Behörde geben, die eingreift und die Konzerne zwingt, die Preise zu senken. Schon jetzt ist Lidl-Gründer Dieter Schwarz der reichste Deutsche. Sorgen wir dafür, dass er nicht noch reicher wird auf unsere Kosten!</p>
<p>Zudem muss die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel weg! Der Staat muss nicht an den Grundbedürfnissen der Menschen mitverdienen. So sorgen wir dafür, dass die Kühlschränke überall in Deutschland gut gefüllt sind."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364836</guid>
                <pubDate>Mon, 03 Feb 2025 15:29:02 +0100</pubDate>
                <title>Linke sagt Nein zur Militarisierung des zivilen Katastrophenschutzes</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-sagt-nein-zur-militarisierung-des-zivilen-katastrophenschutzes/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Entscheidung, mit im Kreis der Herausgeber des &#039;Grünbuch Zivilmilitärische Zusammenarbeit ZMZ 4.0&#039; genannt zu werden, ist mir diesmal nicht leichtgefallen. Ausschlaggebend war dann aber letztlich, dass hier deutlich wird, in welchen Dimensionen die Planungen für einen Krieg in Europa mittlerweile angekommen sind. Während der sogenannte OPLAN Deutschland - Operationsplan Deutschland - weitgehend geheim eingestuft ist, ist nun dank des vorliegenden Grünbuchs ersichtlich, welche Ausmaße militärische Planungen bereits annehmen und in welchem Umfang militärische Handlungen vorbereitet werden&quot;, so André Hahn, Sprecher für den zivilen Katastrophenschutz der Gruppe Die Linke im Bundestag, zur Veröffentlichung des &quot;Grünbuch zur Zivilmilitärischen Zusammenarbeit ZMZ 4.0&quot;. Hahn weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wenn Vorstufen der Kriegsplanung dadurch verharmlost werden, dass die Verantwortlichen betonen, Deutschland habe 'nur eine Drehscheibenfunktion', bei der in letzter Konsequenz 800.000 Soldaten quer durch Europa und von West nach Ost durch Deutschland ziehen, während zeitgleich Planungen zu Flüchtlingsströmen und der Entgegennahme von Verwundeten und Toten in Szenarien des Grünbuchs vorgedacht werden, dann kann kaum mehr von Abschreckung die Rede sein.</p>
<p>Wenn im Abschnitt 6.2., in dem zur Versorgung Verwundeter und der gleichzeitigen Aufrechterhaltung des Gesundheitswesen Anforderungen aufgestellt werden, die der zivile Gesundheitssektor vom Krankenhaus bis zum Hausarzt primär für Soldatinnen und Soldaten und erst sekundär für die Zivilgesellschaft zu leisten hat, frage ich mich, in welchen Wunschwelten abseits der Realitäten im Gesundheits- und Pflegesektor Militärplaner agieren.</p>
<p>Im Grünbuch werden darüber hinaus die Eingriffe deutlich, die in der Vorbereitung einer militärischen Operation hinsichtlich der Meinungsbildung in der Bevölkerung drohen. 'Eine erfolgreiche Zivilmilitärische Zusammenarbeit ZMZ wird nur dann gelingen, wenn jede und jeder Einzelne aus der Bevölkerung aktiv daran mitwirkt. Hierzu ist das kollektive Bewusstsein zu schaffen und aufzubringen.' (Seite 19, Gesamtgesellschaftliche Verantwortung) Im Zuge dieses de facto Forderungskataloges an Bund, Länder, Kommunen und die Bevölkerung artikulieren die Akteure des Verteidigungsministeriums den Fahrplan zur Kriegstüchtigkeit, die Verteidigungsminister Boris Pistorius einfordert - organisatorisch wie ideologisch."</p>
<p>Für Die Linke ist und bleibt klar: Zivilschutz, der überwiegend auf die Erfordernisse der militärischen Kriegsführung abgestimmt ist, hat diesen Namen nicht verdient. Das beste Argument dafür, grundsätzlich Frieden anzustreben, ist die lange Mängelliste im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes im Inland."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Sat, 01 Feb 2025 13:45:22 +0100</pubDate>
                <title>Unser Infostand in Hagen zur Bundestagswahl 2025</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/unser-infostand-in-hagen-zur-bundestagswahl-2025/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Unser Infostand zur Bundestagswahl 2025</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>steht in der Fußgängerzone nähe "Brillen - Bahn" Einfach vom Ehemaligen Kaufhof runter gehen Richtung Bahnhof bis 15:00 Uhr.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Sat, 01 Feb 2025 12:37:44 +0100</pubDate>
                <title>Bilder von der Antifa</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bilder-von-der-antifa/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ein Dankeschön</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>für die schönen Fotos</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Sat, 01 Feb 2025 10:30:48 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke Ortsverband Schwelm und die Linke Kreisverband Hagen fordern die Distanzierung von Merz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-ortsverband-schwelm-und-die-linke-kreisverband-hagen-fordern-die-distanzierung-von-merz/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Linke. Ortsverband Schwelm und der Kreisverband Hagen der Linken zeigt sich entsetzt über die jüngsten Äußerungen von CDU-Parteichef und Kanzlerkandidat Friedrich Merz, der nicht nur Asylrechtsverschärfungen fordert, sondern auch bereit ist, diese mit den Stimmen der AfD durchzusetzen. Die sogenannte &quot;Brandmauer&quot; der CDU zur AfD bröckelt bereits vor der Wahl. Die Bereitschaft, für politische Entscheidungen auf die Unterstützung der AfD zu setzen, zeigt, wieweit Teile der CDU offen sind, nach rechts zu rücken.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h1 class="seitentitel">Jürgen Senge, Bundestagskandidat der Linken im Wahlkreis 137 Hagen – Ennepe - Ruhr - Kreis I erklärt dazu:</h1>
<p>„Wenn Merz Mehrheiten mit der AfD im Bundestag in Kauf nimmt, öffnet er die Büchse der Pandora. Ausgerechnet in dieser Woche am Gedenktag des Holocaust&nbsp;hat Friedrich Merz die Brandmauer zur AfD eingerissen im Deutschen Bundestag. Schon 1933 waren es die bürgerlich-konservativen Kräfte, die die Gefährlichkeit der Nazis unterschätzten&nbsp;und ihnen die Schlüssel zur Macht überreichten. Noch vor einem Jahr ist die CDU nach den Correctiv-Enthüllungen empört gewesen - nun präsentiert sie vergleichbare Pläne, um im Wahlkampf Stimmung zu machen. Auch eine CDU-AfD-Koalition nach den Wahlen ist nicht mehr ausgeschlossen.</p>
<p>Wir fordern die CDU in Schwelm, in Hagen und die örtliche CDU-Bundestagskandidatin, Frau Tijen Ataoglu, auf, sich klar und unmissverständlich von den Aussagen ihres Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten zu distanzieren. Die heimische CDU muss zeigen, dass sie demokratische Werte nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der politischen Praxis vertritt.“&nbsp;</p>
<p>„Irgendwann“ so Senge weiter, „wird die CDU aus Goethes „Zauberlehrling“ zitieren “Die ich rief, die Geister, werd‘ ich nun nicht los.“</p>
<p>Jürgen Feldmann, Fraktionsvorsitzender der Schwelmer Linken im Stadtrat ergänzt: „Wir erinnern uns genau, wie der CDU - Fraktionsvorsitzende, Michael Müller, damals auf den von Linken, Bündnis 90/Die Grünen, SPD und SWG/BfS eingebrachten Antrag „Demokratie verteidigen, Weltoffenheit zeigen“ im Stadtrat zur Ablehnung des Antrags durch seine Fraktion behauptet hat, auf dem Treffen von rechten Politikerinnen und Politikern, u.a. der AfD, sei nicht von Remigration gesprochen worden. Nun ist dieses Vokabular alltagstauglich in der AfD und die CDU im Bundestag hat keine Probleme damit, die AfD salonfähig zu machen. Es dürfte interessant sein, wie die Schwelmer SPD reagieren wird, ist die CDU doch ihr liebster Bündnispartner.“</p>
<p>Linda Voss, Beisitzerin im Ortsvorstand, merkt an: „Es ist unsäglich, dass die CDU im Bundestag ausgerechnet am Gedenktag zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz einen Pakt mit der AfD schließt bzw. sich von ihr unterstützen lässt. Sie hat in meinen Augen jeglichen Anstand verloren und sollte am besten das „C“ aus ihrem Namen streichen. Selbst die Aufrufe der beiden großen Kirchen, diesen Sündenfall nicht zu begehen, prallen an der CDU ab.“</p>
<p>Und Linda Voss weiter: „Warum wird in unserer Gesellschaft so wenig über Femizide, das Ermorden von Frauen durch ihre Partner, gesprochen? Es drängt sich der Verdacht auf, dass solche schrecklichen Vorfälle wie in Aschaffenburg instrumentalisiert werden, um von anderem, zum Beispiel der zum Himmel schreienden ungleichen Verteilung des Reichtums abzulenken.“</p>
<p>Pauline Halbe, Sprecherin der Schwelmer Linken, schließt mit den Worten: „Wir verurteilen die von der CDU am Mittwoch in den Bundestag eingebrachten Anträge aufs Schärfste. Es ist keine Lösung, Argumente und Positionen der AfD zu übernehmen. Migration ist für unser Land notwendig und wird nur dann zum Problem, wenn wir etwa das Gesundheitssystem kaputt Sparen, das psychisch kranke Menschen eigentlich auffangen sollte. Das Geld dafür fehlt nicht wegen Bürgergeld oder Unterstützungsgeldern für Geflüchtete, sondern unter anderem wegen der seit 1997 in Deutschland „ausgesetzten“ Vermögenssteuer, die wir dringend wieder brauchen.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Sat, 01 Feb 2025 10:23:32 +0100</pubDate>
                <title>Merz darf nicht Kanzler werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/merz-darf-nicht-kanzler-werden/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Abstimmung über das Gesetz der Union zur &quot;Migrationsbegrenzung&quot; sagen die Vorsitzenden der Linken, Ines Schwerdtner und Jan van Aken:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Heute hat Friedrich Merz zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg versucht, ein Gesetz mit den Stimmen einer rechtsextremen Partei durch den Bundestag zu bringen. Dass es nicht gelungen ist, ist eine gute Nachricht. Aber die Absicht war da. Das ist unverzeihlich und zeigt, dass Friedrich Merz zwar gerne markige Sprüche klopft, aber ein unzuverlässiger Politiker ist. Und es war höllisch knapp. Deshalb bleibt es richtig: geht alle raus auf die Straßen, schließt Euch zusammen, organisiert Euch gegen den Faschismus - und entzieht ihm den Nährboden.</p>
<p>Wir als Linke wissen: Den Faschismus bekämpfst du nicht mit Worten, sondern in dem du die Probleme der Menschen ernst nimmst und ihnen Zuversicht gibst. In dem wir wirklich das Leben der Menschen verbessern. Der Rechtsruck ist kein Zufall. Er wurde über Jahre hinweg durch soziale Kürzungen politisch genährt.</p>
<p>Nach der heutigen Abstimmung kann ich nur sagen: Friedrich Merz ist ein unbelehrbarer Wiederholungstäter. Der gehört ganz sicher nicht ins Kanzleramt. Nachdem Merz diese Grenze schon vor der Wahl so gründlich überschritten hat, wird er das nach der Wahl sicher wieder tun. Eigentlich wissen das SPD und Grüne auch. Und deshalb wäre es auch gut wenn sie die notwendige Konsequenz ziehen und klar sagen würden: Wir machen Friedrich Merz nicht zum Kanzler!</p>
<p>SPD und Grüne müssen sich zwischen Merz und Antifaschismus entscheiden. Auf Demos gegen Rechts Reden schwingen und dann den Steigbügelhalter der Faschisten ins Kanzleramt wählen, wäre unehrlich."</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
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                <pubDate>Fri, 31 Jan 2025 12:45:21 +0100</pubDate>
                <title>Arbeitsmarkt in der Krise – Bundesregierung lässt Chancen ungenutzt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/arbeitsmarkt-in-der-krise-bundesregierung-laesst-chancen-ungenutzt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Rezession hat den Arbeitsmarkt erreicht. Kurzarbeit steigt rapide, die Zahl der Neueinstellungen sinkt – eine besorgniserregende Entwicklung. Wer heute arbeitslos wird, hat es so schwer wie seit Jahren nicht mehr, wieder Fuß zu fassen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr um satte sieben Prozent gestiegen“, kommentiert Susanne Ferschl, arbeitsmarktpolitische Sprecherin Gruppe Die Linke, die Arbeitsmarktstatistik für Januar 2025. Ferschl weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Minister Heil hätte entschlossen gegensteuern können – vor allem mit einer breit angelegten Aus- und Weiterbildungsoffensive, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Doch genau das ist nicht passiert. Im Januar haben zwölf Prozent weniger Arbeitslose als im Vorjahr eine Weiterbildung oder andere arbeitsmarktpolitische Maßnahme begonnen. Beim Bürgergeld ist der Einbruch mit 18 Prozent noch dramatischer. Das ist ein fataler Fehler. Statt immer neuer Debatten über angeblich ‚faule‘ Arbeitslose braucht es gezielte Maßnahmen, um Menschen fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Der Arbeitsmarkt spaltet sich immer weiter – hier ein eklatanter Fachkräftemangel, dort steigende Arbeitslosigkeit unter Geringqualifizierten. Und die Bundesregierung schaut tatenlos zu.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364802</guid>
                <pubDate>Fri, 31 Jan 2025 12:43:40 +0100</pubDate>
                <title>Der Kampf für Frauenrechte kennt kein „Ja, aber“</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-kampf-fuer-frauenrechte-kennt-kein-ja-aber/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Dass immer noch an die 14.000 Frauenhausplätze fehlen und immer noch jede vierte Frau für einen Frauenhausplatz zahlen muss, nachdem sie mit ihren Kindern vor Gewalt fliehen musste, ist ein absolut nicht hinnehmbarer Zustand, der endlich beendet werden muss. Dass heute ein Gewalthilfegesetz im Bundestag verabschiedet wird, ist längst überfällig. Der Dank gebührt aber vor allem denjenigen, die seit Jahren für den Schutz von Frauen und besseren Zugang zum Hilfesystem kämpfen“, erklärt Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Gruppe Die Linke. Reichinnek weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Durch das Gewalthilfegesetz können jetzt Frauenhäuser und Beratungsstellen durch öffentliche Gelder finanziert werden. Deswegen werden wir als Linke dem Gesetz auch zustimmen.</p>
<p>Es ist ein Skandal, dass die FDP sich hier enthält, weil sie sich nicht mal auf diesen Minimalkonsens einigen kann. Ein noch größerer Skandal ist es, dass deswegen die Zustimmung der Union zwingend notwendig ist und dass diese dann dafür sorgt, dass das Gesetz weiterhin trans und nicht-binäre Personen sowie Frauen mit prekärem Aufenthaltsstatus und Asylbewerberinnen ausgrenzt. Hier zeigt sich erneut, welches Verständnis von Frauenrechten die Union hat. Dass der vorgesehene Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung erst ab 2032 eingeführt werden soll, ist außerdem viel zu spät. Jedes einzelne Jahr Verzögerung kann Leben kosten.</p>
<p>Wir als Linke sagen ganz klar: Ein echtes Gewalthilfegesetz muss allen Menschen, unabhängig von Geschlechtsidentität oder Aufenthaltsstatus, Zugang zu Schutz bieten. Und das muss sofort gelten!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Fri, 31 Jan 2025 12:40:03 +0100</pubDate>
                <title>Ein schwarzer Tag für die deutsche Nachkriegsgeschichte</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ein-schwarzer-tag-fuer-die-deutsche-nachkriegsgeschichte-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Heute ist ein schwarzer Tag für die deutsche Nachkriegsgeschichte und die Demokratie. Die CDU paktiert mit Ansage für ein wahltaktisches Manöver mit Rechtsextremen. Erstmalig wurde die AfD an der Macht beteiligt. Die Demokratie ist ernsthaft in Gefahr. Gefährdet durch CDU und CSU – diese Parteien haben die Mehrheit mit der AfD nicht in Kauf genommen, sie haben diese Mehrheiten zusammen mit der FDP gezielt gesucht“, erklären Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, Vorsitzende der Gruppe Die Linke, anlässlich der heutigen Geschehnisse im Bundestag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Für die Geschichtsbücher müssen wir festhalten, dass eine der größten deutschen Parteien, die auch die Partei des Ermordeten Walter Lübcke ist, das Tor zur Macht für die Rechten aufgemacht hat – hier im Reichstag, an diesem geschichtsträchtigen Ort. Bekommen wir dieses Tor nicht wieder zu, läuft die Zeit rückwärts statt nach vorn. Das dürfen wir als Demokratinnen und Demokraten nicht zulassen.</p>
<p>Dieser Tag ist der Beweis, dass auf die CDU kein Verlass ist, wenn es darum geht, die AfD von der Macht fernzuhalten. SPD und Grüne müssen jetzt zwingend erklären, dass sie Koalitionen mit dieser CDU/CSU ausschließen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364800</guid>
                <pubDate>Fri, 31 Jan 2025 12:36:42 +0100</pubDate>
                <title>SPD und Grüne dürfen Merz nicht zum Kanzler machen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/spd-und-gruene-duerfen-merz-nicht-zum-kanzler-machen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Friedrich Merz hat mit seinem Agieren in dieser Woche gezeigt, dass er nicht das Zeug zum Bundeskanzler hat. Daher fordert Die Linke die demokratischen Parteien auf, Koalitionen unter Führung eines Friedrich Merz auszuschließen. Jan van Aken, Spitzenkandidat und Vorsitzender der Partei Die Linke erklärt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich fordere Robert Habeck und Olaf Scholz auf, eine Koalition unter einem Kanzler Merz auszuschließen. Die CDU muss nach der Wahl einen verlässlichen Demokraten an die Spitze setzen.</p>
<p>In den Ländern müssen SPD und Grüne dort, wo sie mit der Union regieren, eine unmissverständliche Positionierung gegen jede Zusammenarbeit mit der AfD verlangen.</p>
<p>Friedrich Merz hat einen Antrag in den Bundestag eingebracht, von dem er wusste, dass er mit der AfD – und nur mit der AfD – durchkommen würde. Und dann hat er das Ergebnis ‚bedauert‘. Aber: Eine gemeinsame Mehrheit mit der CDU ‚passiert‘ nicht einfach. Wer so agiert ist verantwortungslos und rückgratlos, und hat ganz sicher nicht das Zeug zum Bundeskanzler.</p>
<p>Merz schreibt Geschichte: Als erster Politiker, der sein Versprechen bricht, noch bevor er an der Macht ist – und der ohne Zögern mit Faschisten paktiert. Mit Steigbügelhaltern von Faschisten koaliert man nicht. Auch, weil Merz seinen Koalitionspartnern drohen kann, sich die Mehrheit eben rechts des Zauns zu suchen.</p>
<p>Dass auch FDP und BSW zum Erfolg des CDU-Antrages mit der AfD beigetragen haben, lassen wir in der Hoffnung, dass diese beiden Parteien ohnehin nicht im künftigen Bundestag vertreten sein werden, beiseite.</p>
<p>Wir als Die Linke wissen: Gegen den Faschismus helfen keine bloßen Worte – es braucht eine starke, antifaschistische Linke, die zuhört und sich um die echten Probleme der Menschen kümmert. Der Rechtsruck ist kein Zufall. Er wurde über Jahre hinweg durch soziale Kürzungen politisch genährt.</p>
<p>Wir werden uns konsequent jeder auch indirekten Beteiligung der AfD an der Macht entgegenstellen. Wir werden nicht nur am Sonntag an der Demonstration ‚Aufstand der Anständigen: Wir sind die Brandmauer!‘ teilnehmen, sondern auch nach der Wahl jeden Tag gegen rechts kämpfen. Wir werden dieses Land nicht den Faschisten und ihren Steigbügelhaltern überlassen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Mon, 27 Jan 2025 13:06:29 +0100</pubDate>
                <title>Für alle Zeit ist Auschwitz eine Mahnung an die Menschheit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fuer-alle-zeit-ist-auschwitz-eine-mahnung-an-die-menschheit/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Auschwitz ist bis heute das zentrale Symbol für den Holocaust. Alleine hier ermordeten die Nationalsozialisten über eine Million Jüdinnen und Juden – bürokratisch geplant und industriell durchgeführt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir gedenken heute der Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen</strong>. Es ist unser aller Aufgabe, den Überlebenden zuzuhören. Es kommt die Zeit, in der auch die inzwischen nur noch wenigen Überlebenden nicht mehr unter uns weilen und uns nicht mehr direkt erzählen können, was damals passierte. Umso wichtiger ist es, die Erinnerung wachzuhalten an das, was geschah.<br> <br> Für alle Zeit ist Auschwitz eine Mahnung an die Menschheit. Der 27. Januar erinnert uns jedes Jahr an unseren Auftrag, alles dafür zu tun, dass Faschismus und Antisemitismus keinen Platz in unserer Gesellschaft finden. Die Realität ist jedoch: Antisemitismus ist in allen gesellschaftlichen Schichten ein Problem, das eher zu- als abnimmt.<br> <br> Diesem gesellschaftlichen Trend müssen wir entgegenwirken. Der Besuch einer KZ-Gedenkstätte muss den Schulen erleichtert und allen Schüler:innen ermöglicht werden. Darüber hinaus müssen im nächsten Bundeshaushalt - genauso wie für die Demokratie-Bildung - mehr Mittel für die Erhaltung der Gedenkstätten und Museen geschaffen werden. Die Ampelparteien haben in den letzten Jahren mit Sonntagsreden geglänzt - konkrete Verbesserungen gab es aber kaum! Wir brauchen eine bessere finanzielle Ausstattung der Gedenkstätten, sowie deren Schutz vor immer häufiger werdenden Angriffen."</p>
<p>Heidi Reichinnek und Sören Pellmann</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Mon, 27 Jan 2025 12:35:26 +0100</pubDate>
                <title>Faschismus und Antisemitismus dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/faschismus-und-antisemitismus-duerfen-keinen-platz-in-unserer-gesellschaft-haben-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Gemeinsame Erklärung von Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, Vorsitzende der Gruppe Die Linke, zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz:

„Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Auschwitz ist bis heute das zentrale Symbol für den Holocaust. Allein hier ermordeten die Nationalsozialisten über eine Million Jüdinnen und Juden – bürokratisch geplant und industriell durchgeführt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir gedenken heute der Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen. Es ist unser aller Aufgabe, den Überlebenden zuzuhören. Es kommt die Zeit, in der auch die inzwischen nur noch wenigen Überlebenden nicht mehr unter uns weilen und uns nicht mehr direkt erzählen können, was damals passierte. Umso wichtiger ist es, die Erinnerung wachzuhalten an das, was geschah.</p>
<p>Für alle Zeit ist Auschwitz eine Mahnung an die Menschheit. Der 27. Januar erinnert uns jedes Jahr an unseren Auftrag, alles dafür zu tun, dass Faschismus und Antisemitismus keinen Platz in unserer Gesellschaft finden. Die Realität ist jedoch: Antisemitismus ist in allen gesellschaftlichen Schichten ein Problem, das eher zu- als abnimmt.</p>
<p>Diesem gesellschaftlichen Trend müssen wir entgegenwirken. Der Besuch einer KZ-Gedenkstätte muss den Schulen erleichtert und allen Schülerinnen und Schülern ermöglicht werden. Darüber hinaus müssen im nächsten Bundeshaushalt – wie auch für die Demokratiebildung – mehr Mittel für die Erhaltung der Gedenkstätten und Museen geschaffen werden. Die Ampelparteien haben in den letzten Jahren mit Sonntagsreden geglänzt – konkrete Verbesserungen gab es aber kaum! Wir brauchen eine bessere finanzielle Ausstattung der Gedenkstätten sowie deren Schutz vor immer häufiger werdenden Angriffen.”</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Fri, 24 Jan 2025 13:54:05 +0100</pubDate>
                <title>Grundsteuer in Hagen: Ungerecht bleibt ungerecht!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/grundsteuer-in-hagen-ungerecht-bleibt-ungerecht/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am Donnerstag, den 24.01.2025, fand im Hagener Rathaus eine Sondersitzung zum Thema Grundsteuer statt. Wir, die Linke Hagen, freuen uns sehr, dass so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger erschienen sind und zahlreiche Fragen gestellt wurden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die&nbsp;Linke&nbsp;hält&nbsp;es&nbsp;für&nbsp;ungerecht,&nbsp;dass&nbsp;die&nbsp;Grundsteuerreform&nbsp;vor&nbsp;allem&nbsp; Eigenheimbesitzer&nbsp;und&nbsp;Mieter&nbsp;stark&nbsp;belasten&nbsp;wird. Jahrzehntelang&nbsp;wurde&nbsp;der&nbsp;Bevölkerung&nbsp;geraten,&nbsp;für&nbsp;das&nbsp;Alter&nbsp;durch&nbsp;den Erwerb&nbsp;von&nbsp;Eigentum&nbsp;vorzusorgen.&nbsp;Mittlerweile&nbsp;</p>
<p>geraten&nbsp;immer&nbsp;mehr&nbsp; Rentnerinnen&nbsp;und&nbsp;Rentner&nbsp;aufgrund&nbsp;steigender&nbsp;Nebenkosten&nbsp;in finanzielle&nbsp;Not.<br> Das&nbsp;empfinden&nbsp;wir&nbsp;als&nbsp;ungerecht.&nbsp;Daher&nbsp;werden&nbsp;wir&nbsp;weiterhin&nbsp; für&nbsp;eine&nbsp;Senkung&nbsp;der&nbsp;Grundsteuer&nbsp;kämpfen.<br> <br> Mit&nbsp;solidarischen&nbsp;Grüßen,<br> Rüdiger Hentschel<br> Die&nbsp;Linke&nbsp; KV Hagen</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364637</guid>
                <pubDate>Fri, 24 Jan 2025 12:32:41 +0100</pubDate>
                <title>Linke fordert Evaluierung und Sonder-KMK zur Vermittlung des Holocaust</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-fordert-evaluierung-und-sonder-kmk-zur-vermittlung-des-holocaust-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die extrem alarmierenden Umfrageergebnisse zeigen, dass wir ein fettes Problem haben, auf das schnellstmöglich und umfassend reagiert werden muss. Wenn zwölf Prozent der befragten 18- bis 29-Jährigen in Deutschland noch nie etwas von den Begriffen Holocaust oder Schoah gehört haben, sogar 40 Prozent nicht wissen, dass der systematischen Verfolgung und Ermordung durch die Nazis sechs Millionen europäische Juden zum Opfer fielen und zwei Prozent den Holocaust generell leugnen, dann läuft einiges schief“, sagt Jan Korte, kulturpolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag, zu den Umfrageergebnissen des ersten „Holocaust-Wissens- und Bewusstseinsindex“ der Jewish Claims Conference. Korte weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Umfrage zeigt einmal mehr, dass ganz offensichtlich nicht so viel an der Erzählung von der weltmeisterlichen Aufarbeitung des NS in Deutschland dran ist. Und sie zeigt, dass es nach wie vor verdammt viel an Aufklärung zu tun gibt, um das Wissen über die Verbrechen der Nazis und die Ursachen für ihren Aufstieg in der Erinnerungskultur der Gesellschaft zu verankern. Dies gilt angesichts des zunehmenden Rechtsrucks, vermehrter antisemitischer Straftaten und der fortschreitenden Faschisierung umso mehr. Wir brauchen daher eine sofortige unabhängige wissenschaftliche Evaluation der Vermittlung und Erinnerungsarbeit zum Holocaust und Antisemitismus in den Schulen, Gedenkstätten und der Bildungsarbeit. Die nächste Bundesregierung sollte als zentrale erinnerungspolitische Maßnahme eine Task Force ‚Antisemitismus‘ einrichten. Und Bund und Länder sind aufgefordert, zeitnah eine Sonder-KMK unter Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Gedenkstätten, Lehrerverbänden, Bildungseinrichtungen und demokratischen Parteien durchzuführen und aus den Evaluierungsergebnissen einen ausfinanzierten Maßnahmenkatalog zu erarbeiten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-364636</guid>
                <pubDate>Fri, 24 Jan 2025 12:29:57 +0100</pubDate>
                <title>Entschlossen gegen den Bildungsnotstand</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/entschlossen-gegen-den-bildungsnotstand-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Bildungsgerechtigkeit muss oberste Priorität werden, wir brauchen endlich eine Bildungsoffensive. Die zunehmende Privatisierung und Ökonomisierung der Bildung sind sowohl Ausdruck als auch Treiber der sozialen Spaltung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Staat muss gefälligst seiner Aufgabe vollumfänglich nachkommen und die Bildung als öffentliche Daseinsvorsorge nicht weiter auf Verschleiß fahren. Die Bildungsfinanzierung muss deutlich verstärkt und auf ein zukunftsfähiges Fundament gestellt werden“, erklärt Nicole Gohlke, Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Gruppe Die Linke, zum morgigen Tag der Bildung. Gohlke weiter:<br> <br> „Um den massiven Sanierungsstau und Personalmangel in Bildung und Erziehung endlich anzupacken, braucht es eine Ausbildungsoffensive und ein 100-Milliarden-Sondervermögen. Die Sanierung und der Ausbau von Schulgebäuden müssen höchste Priorität haben. Damit nicht noch mehr Kinder und Jugendliche abgehängt werden, müssen die finanziellen Mittel des Bundes sozial gerecht vergeben werden. Bund, Länder und Kommunen müssen endlich einsehen, dass sie verbindlicher Hand in Hand arbeiten müssen. Dazu muss das Kooperationsverbot fallen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 24 Jan 2025 12:26:51 +0100</pubDate>
                <title>Solidarische Gesundheitsversicherung statt Sozialabbau</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/solidarische-gesundheitsversicherung-statt-sozialabbau/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur jüngsten Forderungen der Arbeitgeberverbände nach einer Senkung der Sozialabgaben erklärt Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>» Es ist doch völlig richtig, dass die Sozialabgaben für die große Mehrheit hier im Lande sinken müssen – aber doch nicht auf Kosten der Beschäftigten!&nbsp;<br> Die Arbeitgeberverbände machen im Wahlkampf leider den Lobbyverein für die Milliardäre. Unter dem Deckmantel von „Effizienzsteigerung“ und „mehr Wettbewerb“ soll das Sozialsystem ausgehöhlt werden. Dadurch hat kein Beschäftigter am Ende eine bessere Gesundheitsversorgung oder mehr Geld im Portemonnaie. Wer die Lasten der aktuellen Wirtschaftskrise einseitig auf die Schultern der Beschäftigten abwälzt, ist eine Gefahr für die Demokratie.<br>  <br> Geringere Sozialbeiträge und mehr Netto vom Brutto für die Beschäftigten&nbsp;erreichen wir nicht durch kaum verhohlene Leistungskürzungen. Es braucht endlich einen Paradigmenwechsel: Eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung, in die alle einzahlen – auch Spitzenverdiener, Beamte und Selbstständige – und die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze. Dann können wir ein gerechtes und leistungsfähiges Gesundheitssystem für alle schaffen. Und gleichzeitig würden die Krankenkassenbeiträge von 17,2 auf 13,3% sinken. </p>
<p><br> Eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung wäre nicht nur gerecht, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll. Denn sie entlastet kleine und mittlere Einkommen massiv und stärkt so die Kaufkraft. Und&nbsp;wer wirklich an Effizienzsteigerung interessiert ist, sollte endlich mal bei den völlig überhöhten Managergehältern und Aktionärsdividenden ansetzen, nicht bei den Sozialleistungen für die Beschäftigten.«</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-364634</guid>
                <pubDate>Fri, 24 Jan 2025 12:24:37 +0100</pubDate>
                <title>Binnennachfrage stärken statt Handelskrieg</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/binnennachfrage-staerken-statt-handelskrieg/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den angedrohten &quot;Strafzöllen&quot; von Donald Trump, die die deutsche Auto-Industrie hart treffen könnten, sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die deutsche Exportabhängigkeit war immer ein Risiko. Und es ist ein Fehler, das Problem mit dem gleichen Instrumentarium lösen zu wollen, das es erzeugt hat. Statt sich mit Trump in ein Zoll-Duell zu begeben, sollten wir uns auf Eigenständigkeit besinnen.</p>
<p>Die Binnennachfrage ist das Rückgrat der Volkswirtschaft. Und Bedarfe gibt es: Wir brauchen für die Verkehrswende Unmengen moderne Busse und Bahnen. Wenn die Bundesregierung dafür die Weichen stellt und Abnahmegarantien ausspricht, werden Konzerne wie VW und Mercedes auch die Produktionskapazitäten ausbauen. Das sichert Arbeitsplätze in der heimischen Industrie und verringert unsere Abhängigkeit vom amerikanischen Markt. Das ist die gezielte Wirtschaftsförderung, die wir brauchen."</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364459</guid>
                <pubDate>Tue, 21 Jan 2025 12:44:15 +0100</pubDate>
                <title>Ja zur Grundgesetzänderung für Altschuldenlösung  Die Linke im Bundestag würde zustimmen - Es hängt an der Unionsfraktion</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ja-zur-grundgesetzaenderung-fuer-altschuldenloesung-die-linke-im-bundestag-wuerde-zustimmen-es-haengt-an-der-unionsfraktion-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Fraktion Die Linke im Regionalverband Ruhr (RVR) ist der Ansicht, dass die vielleicht letzte 
Chance zu einer Altschuldenlösung mit Beteiligung des Bundes genutzt werden sollte. Die 
Bundestagsgruppe der Linken würde dem Vorschlag der Bundesregierung zur Änderung der 
Verfassung zustimmen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wolfgang Freye, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im RVR: „Wenn es jetzt im Bundestag die Chance gibt, das Katz- und Maus-Spiel zwischen Bund und Ländern zu einer gemeinsamen Altschuldenlösung zu beenden, sollte Ministerpräsident Hendrik Wüst auch bei seinen Parteifreunden in Berlin für diese Lösung eintreten. Den Kommunen im Ruhrgebiet steht das Wasser bis zum Hals! Die Finanzsituation der Kommunen wird sich in den nächsten Jahren wieder drastisch verschlechtern. Wenn der Unions-Fraktionsvize Mathias Middelberg nun erst mehr ‚Rechtssicherheit’ will, dass die Kommunen sich nicht erneut im Übermaß verschulden, macht das nur deutlich, dass er sich mit den Ursachen der Finanzmisere der Kommunen gerade im Ruhrgebiet nicht befasst hat. Sie liegen vor allem in den hohen Sozialausgaben der letzten Jahrzehnte und einer drastischen Unterfinanzierung der Kommunen bei stetig wachsenden Aufgaben.“ Die Linke im Bundestag hat sich schon klar für eine Grundgesetzänderung zur Beteiligung des Bundes an einer Altschuldenregelung ausgesprochen. Christian Görke, Sprecher für Finanzpolitik der Gruppe Die Linke im Bundestag dazu: „Es ist überfällig, dass die Bundesregierung endlich ein Gesetz zur Übernahme kommunaler Altschulden vorbereitet. Die Linke wird es auch mittragen, weil wir selbst seit Jahren wirksame Schritte fordern. Es ist sehr bedauerlich, dass die Ampel-Regierung wertvolle Zeit verspielt hat, denn ohne Aussicht auf Mehrheit in Bundestag und Bundesrat verkommt das wichtige Vorhaben jetzt zum Wahlkampfschauspiel. Das ist der Sache unwürdig! Neben der Altschuldenlösung braucht es zusätzlich eine dauerhaft bessere Finanzierung der Kommunen. Eine faire Verteilung der Gemeinschaftssteuern, wie größere Anteile an der Einkommen- oder Umsatzsteuer, wäre ein wichtiger Schritt. Die finanzielle Handlungsfähigkeit der Städte und Gemeinden ist entscheidend für soziale Gerechtigkeit und Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Klimaschutz!" Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Veröffentlichung Sie erreichen Wolfgang Freye unter 0163 73 58 030 und Christian Görke unter 030 227 78218</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364458</guid>
                <pubDate>Tue, 21 Jan 2025 11:44:57 +0100</pubDate>
                <title>Bundeskartellamt versagt bei Maßnahmen gegen Wucherpreise</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundeskartellamt-versagt-bei-massnahmen-gegen-wucherpreise/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Den Preissteigerungen vor allem bei Energie und Lebensmitteln in den letzten Jahren stehen hohe Gewinne der Konzerne gegenüber. Von anfangs erwarteten 23,5 Mrd. Einnahmen durch eine Übergewinnsteuer wurden von der Ampel nur 521 Mio. tatsächlich kassiert. Nun deckt eine Anfrage der Linken auf, dass das Bundeskartellamt im Verantwortungsbereich von Robert Habeck noch gar keinen Gebrauch von den erweiterten Befugnissen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen gemacht hat und viele problematische Branchen nicht kontrolliert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl die Monopolkommission festgestellt hat, dass die vier großen Supermarkt-Ketten sinkende Preise der Lebensmittelhersteller nicht oder nur verzögert weitergeben, hat das Bundeskartellamt außer bei wenigen regionalen Übernahmen keine Maßnahmen gegen EDEKA, REWE, Aldi und LIDL/Schwarz-Gruppe ergriffen.</p>
<p>Es laufen Ermittlungen gegen sechs Fernwärmeversorger und 70 Energieversorger wegen möglicher missbräuchlicher Preissteigerungen bzw. überhöhter Zahlungen im Rahmen der Energiepreisbremsen. Bislang gab es keine Sanktionen oder Rückforderungen, Namen der untersuchten Firmen werden nicht genannt. Obwohl RWE bei der Stromerzeugung eine marktbeherrschende Stellung hat, gibt es auch hier keine Konsequenzen, da im nachgelagerten Strommarkt für Haushalte angeblich ausreichend Wettbewerb herrsche. Dies ist verwunderlich, wenn bereits bei der Stromerzeugung überhöhte Preise durch eine marktbeherrschende Stellung möglich sind.</p>
<p>Keine Verfahren gibt es gegen den Ticketverkäufer CTS Eventim (60 - 70% Marktanteil), gegen Hersteller und Dienstleister im Bereich Wärmepumpen oder bei den drei großen Mobilfunkbetreibern. Hier hatte ein Gerichtsurteil vom August 2024 festgestellt, dass der Wettbewerb durch Einflussnahmen aus der Politik auf die Vergabe der Frequenzen durch die Bundesnetzagentur beeinflusst wurde. (<a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/5g-vergabe-rechtswidrig-100.html" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">https://www.tagesschau.de/wirtschaft/5g-vergabe-rechtswidrig-100.html</a>). Ebenfalls keine Konsequenzen müssten Tankstellenketten fürchten. Eine seit April 2022 laufende Untersuchung zu Kraftstoffpreisen und Raffinerien wird voraussichtlich erst im ersten Quartal 2025 erscheinen. Ausgangspunkt war die festgestellte Entkopplung der Tankstellenpreise vom Rohölpreis nach Kriegsbeginn in der Ukraine.</p>
<p>Dazu erklärt Victor Perli, umverteilungspolitischer Sprecher und Berichterstatter für das Bundeswirtschaftsministerium im Haushaltsausschuss: „Das Kartellamt könnte ein scharfes Schwert sein, um die Bürger vor überteuerten Preisen zu schützen. Trotz mehr Befugnissen bleibt es aber ein zahnloser Tiger. Notwendige Untersuchungen werden nicht durchgeführt oder verzögert. Spürbare Verbesserungen und Sanktionen gibt es kaum.</p>
<p>Die massiven Preissteigerungen in den letzten Jahren gehören zu den größten Sorgen der Bevölkerung. Man muss leider konstatieren, dass Minister Habeck beim Schutz der Verbraucher untätig geblieben ist und damit komplett versagt hat. Supermarktketten, Mobilfunkanbieter und Energieversorger haben offenbar nichts zu befürchten, sie steigern ihre Renditen auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger. Die hohen Übergewinne vor allem im Energiesektor sind der Beweis. Wir brauchen eine Streichung der Mehrwertsteuer für Grundnahrungsmittel und Preisdeckel bei Energie und Miete."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-364397</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 13:32:18 +0100</pubDate>
                <title>Grundsteuerhebesatzes in Hagen: Sondersitzung des Rates trifft sich zusammen.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/grundsteuerhebesatzes-in-hagen-sondersitzung-des-rates-trifft-sich-zusammen-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Linke Hagen begrüßt die Sondersitzung des Rates am 23.01.2025 und freut sich über den Erfolg der Petition gegen die Erhöhung des Grundsteuerhebesatzes. Wir hoffen sehr, dass es in dieser Sitzung zu einem Umdenken der Ratsmitglieder kommt und dass auf die öffentliche Teilnahme der Hagener Bürgerinnen und Bürger angemessen reagiert wird.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zur Grundsteuerhöhung sagt Rüdiger Hentschel:</p>
<h1 class="seitentitel">„Die Linke Hagen wird weiterhin im Rat der Stadt gegen die drastische Erhöhung des Hebesatzes stimmen!</h1>
<p>Es ist untragbar, den Hagener Bürgerinnen und Bürgern immer höhere Kosten aufzuerlegen. Hagen ist bereits Spitzenreiter bei der Hundesteuer und auch beim Hebesatz für die Grundsteuer. Das darf so nicht sein!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Ralf Sondermeyer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Rüdiger Hentschel</p>
<p>Die Linke KV Hagen</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364395</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 12:26:27 +0100</pubDate>
                <title>Das Grundsteuermonster geht in ganz Hagen herum und zieht unseren Bürgern das Geld aus der Tasche. Die Linke Hagen im Rat, hat dagegen gestimmt,</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/das-grundsteuermonster-geht-in-ganz-hagen-herum-und-zieht-unseren-buergern-das-geld-aus-der-tasche-die-linke-hagen-im-rat-hat-dagegen-gestimmt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>wie zu erwarten war, hat der Rat der Stadt Hagen die Erhöhung der Grundsteuer beschlossen und diese nahezu verdoppelt. In der Diskussion um diesen Tagesordnungspunkt haben die Vertreter der Linken, Elke Hentschel und Ralf Sondermeyer, darauf hingewiesen, dass diese Erhöhung nicht nur wirkungslos für den städtischen Haushalt ist, sondern auch zutiefst unsozial ist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Entscheidung, die Grundsteuer zu erhöhen, trifft vor allem die einkommensschwachen Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Viele Haushalte, die bereits jetzt mit den steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben, werden durch diese Maßnahme zusätzlich belastet.</p>
<h1 class="seitentitel">Die Linke im Rat der Stadt Hagen hat diese Erhöhung daher entschieden abgelehnt!</h1>
<p>Unsere Vertreter haben in der Debatte betont, dass es alternative Wege gibt, um die finanziellen Herausforderungen der Stadt zu bewältigen, ohne die Bürgerinnen und Bürger weiter zu belasten.</p>
<p>Darüber hinaus haben wir darauf hingewiesen, dass die Erhöhung der Grundsteuer langfristig negative Auswirkungen auf die soziale Struktur unserer Stadt haben wird. Höhere Wohnkosten werden dazu führen, dass nicht nur einkommensschwache Familien gezwungen sind, ihre Wohnungen zu verlassen und in günstigere Gegenden zu ziehen, wobei es schwierig durch Vernachlässigung des sozialen Wohnungsbaus ist eine billige Wohnung zu finden.</p>
<p><strong>Dies wird die soziale Ungleichheit in unserer Stadt weiter verschärfen.</strong></p>
<p>Die Linke im Rat der Stadt Hagen setzt sich weiterhin für eine gerechte Politik ein, die die Bedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt. Wir werden uns auch in Zukunft gegen Maßnahmen stellen, die die Ungleichheit verstärken und die Lebensqualität der Menschen in unserer Stadt beeinträchtigen.</p>
<p>Die Linke fordert daher schon seit Jahren einen Altschuldenfond für überschuldete Städte, um diese zu entlasten damit wieder eine soziale Politik möglich ist</p>
<p>Die Linke Kreisverband Hagen</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364394</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 11:47:29 +0100</pubDate>
                <title>Über 500.000 Menschen in Deutschland wohnungslos</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ueber-500000-menschen-in-deutschland-wohnungslos/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Immer mehr Menschen sind in Deutschland wohnungslos. Das geht aus dem aktuellen Wohnungslosbericht der Bundesregierung hervor. Demnach waren 531.600 Menschen Anfang 2024 wohnungslos.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Diese Zahl setzt sich folgendermaßen zusammen: 439.500 Menschen, die in der Wohnungsnothilfe untergebracht sind. 60.400 kamen bei Freunden, Verwandten und Bekannten unter. 47.300 leben auf der Straße. 40 % der Wohnungslosen haben ihre alte Wohnung wegen Mietschulden verloren. Das ist ein deutlicher Anstieg von 2022, da waren es noch 263.000 Wohnungslose.</p>
<p>Paritätischer Wohlfahrtsverband, der deutsche Mieterbund und die Arbeiterwohlfahrt kritisieren als Reaktion auf den Bericht fehlende Maßnahmen gegen die Wohnungskrise. Gefordert werden unter anderem eine langfristige Sozialbindung, besserer Kündigungsschutz, Verlängerung und Verbesserung der Mietpreisbremse und Förderung der Wohngemeinnützigkeit. Die Linke im Bundestag setzt sich dafür ein.</p>
<p>Caren Lay erklärte dazu: "Dieses Armutszeugnis ist eine Schande für ein Land mit so viel Reichtum. Die Ampel-Regierung hat keine wirksamen Maßnahmen ergriffen, um das Ziel der Überwindung von Wohnungslosigkeit erreichen zu können. Mietschulden sind der häufigste Grund für den Verlust der Wohnung. Um Wohnungslosigkeit zu vermeiden, fordern wir Linke einen bundesweiten Mietendeckel sowie stärkere Förderung von sozialem und gemeinnützigem Wohnungsbau, um das Wohnen dauerhaft bezahlbar zu machen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364393</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 11:45:51 +0100</pubDate>
                <title>Elektronische Patientenakte: Desaster mit Ansage</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/elektronische-patientenakte-desaster-mit-ansage-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die elektronische Patientenakte ist nicht sicher. Die Mängel sind katastrophal. Ich kann nur dringend dazu raten, der Einrichtung zu widersprechen, solange sich nichts Grundlegendes beim Konzept ändert. Mit geringem Aufwand können fremde Patientenakten eingesehen und verändert werden. Lauterbach beschwichtigt und verspricht, doch die nötige Transparenz stellt er weiterhin nicht her“, erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag, zur Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA). Vogler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Start in den Testregionen erfolgt ohne Veränderungen. Diese Vogel-Strauß-Taktik ist ein Bärendienst an der notwendigen Digitalisierung im Gesundheitssystem. Lauterbach muss zuerst seine Hausaufgaben machen und dann eine sichere und nutzbringende ePA in die breite Anwendung bringen.</p>
<p>Die wichtigsten Währungen bei der Digitalisierung heißen Vertrauen und Nutzen. Das Vertrauen in die mantraartig wiederholten Sicherheitsversprechen aus dem Gesundheitsministerium ist nicht gerechtfertigt. Doch auch der Nutzen lässt zu wünschen übrig. Die Dokumentensammlung lässt modernes Datenmanagement nicht zu und bringt für die Ärztinnen und Ärzte Mehrarbeit ohne Zusatznutzen. Weiterhin sind viele der Patientinnen und Patienten, denen eine gute ePA besonders helfen würde, von der Nutzung ausgeschlossen. Denn gerade für ältere und eingeschränkte Menschen ist das auf Smartphones ausgerichtete System häufig nicht nutzbar.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364392</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 11:42:26 +0100</pubDate>
                <title>Familienbericht: Alleinerziehende dringend unterstützen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/familienbericht-alleinerziehende-dringend-unterstuetzen-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die jahrzehntelange Ignoranz der bisherigen Bundesregierungen hat dazu geführt, dass heute so viele Alleinerziehende und ihre Kinder von Armut betroffen sind. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um Alleinerziehende zu entlasten“, erklärt Gökay Akbulut, Sprecherin für Familienpolitik der Gruppe Die Linke im Bundestag, zum 10. Familienbericht. Akbulut weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Probleme sind seit Jahren bekannt. Die Ampel-Koalition hat es versäumt, Alleinerziehende wirksam vor Armut zu schützen, und nicht einmal ihre eigenen Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag eingehalten. Die Kindergrundsicherung ist unter die Räder geraten, die versprochene Steuergutschrift für Alleinerziehende wurde nicht umgesetzt. Die Kindergelderhöhung ist bei vielen Alleinerziehenden nicht angekommen, weil sie mit dem Unterhaltsvorschuss voll verrechnet wird. Die Reform des Unterhaltsvorschussgesetzes steht weiterhin aus.</p>
<p>Die Linke macht seit Jahren konkrete Vorschläge zur Unterstützung von Alleinerziehenden und bringt entsprechende Anträge im Bundestag ein. Wir haben die Einführung einer Steuergutschrift für Alleinerziehende gefordert (Drs: 20/13633). Die steuerliche Entlastung muss bei allen Alleinerziehenden ankommen und nicht nur bei den besserverdienenden. Zudem fordern wir den Ausbau des Unterhaltsvorschusses, denn drei Viertel der Unterhaltsberechtigten erhalten die vorgeschriebenen Unterhaltszahlungen nicht oder nur teilweise (Drs: 20/13632).</p>
<p>Schon seit Jahren fordern wir eine wirksame Kindergrundsicherung. Eine solche Kinder- und Familienarmut ist in einem so wohlhabenden Land wie Deutschland inakzeptabel. Familien müssen endlich besser unterstützt werden!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364391</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 11:40:05 +0100</pubDate>
                <title>Habecks Scheingefecht mit der Bankenlobby</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/habecks-scheingefecht-mit-der-bankenlobby-2/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Habecks Vorschläge zur Einbeziehung der Kapitaleinkünfte von ‚Millionären‘ in die Beitragspflicht sind eine absolute Nullnummer. Denn Millionäre sind in aller Regel nicht gesetzlich versichert und wenn sie es im Ausnahmefall sind, dann sind sie freiwillig versichert und müssen auch nach derzeitiger Gesetzeslage schon Beiträge auch auf Kapitaleinkünfte zahlen“, kommentiert Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag, die neuen Vorschläge des Wirtschaftsministers. Vogler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Diese Vorschläge würden im realen Leben also genau gar nichts verändern. Sie sind eine reine Inszenierung, ein Wahlkampfgag, auf den leider nichts folgen wird. Wenn die Banken- und Anlegerlobby jetzt über ihm einen Shitstorm auskippt, dann ist das eine Inszenierung zu einer Inszenierung, denn die wissen natürlich genau, dass sie in der Regel privatversichert sind und gar keine Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse zahlen müssen. Wenn Habeck tatsächlich die Krankenkassenbeiträge gerechter machen wollte, dann müsste er unserem seit vielen Jahren gemachten Vorschlag, die Kapitaleinkünfte beitragspflichtig zu machen, noch zwei weitere folgen lassen: Erstens die Beitragsbemessungsgrenze erhöhen, sonst zahlen Millionäre nach wie vor keinen Euro mehr an Kranken- und Pflegebeiträgen als Max Mustermann mit gut 5.000 Euro brutto im Monat. Zweitens müsste er die private Krankenversicherung abschaffen, sonst zahlen Millionäre weiterhin gar nichts in die gesetzlichen Kassen ein.</p>
<p>Was Habeck übrigens ganz vergessen hat zu erwähnen: Wie hält er es mit Einkünften aus Vermietung? Gerade in diesem Bereich gibt es Millionärinnen und Millionäre mit sehr hohen Einkommen, auf die sie keine Beiträge zahlen müssen. In unserem Konzept zur Solidarischen Gesundheits- und Pflegeversicherung haben wir für Kapitalvermögen oder Einkommen aus Vermietung schon immer einen Freibetrag in Höhe des Sparerfreibetrags vorgesehen, um Kleinsparer von der Beitragspflicht auszunehmen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-364390</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 11:37:43 +0100</pubDate>
                <title>AfD-Abschiebeticket von NPD recycelt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/afd-abschiebeticket-von-npd-recycelt-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Mit ihrer Abschiebeticket-Aktion in Karlsruhe macht die AfD deutlich, was sie unter ‚Remigration‘ versteht: offener Rassismus, gezielt gerichtet gegen Menschen mit Migrationshintergrund. Es handelt sich nicht nur um hetzerische Rhetorik, sondern um einen bewussten Versuch, Ängste zu schüren und gesellschaftliche Spaltung voranzutreiben“, erklärt Clara Bünger, fluchtpolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dabei greift die AfD auf altbekannte Strategien zurück: Bereits 2011 verschickte die NPD ähnliche Abschiebetickets. Die Parallelen sind unübersehbar und zeigen, wo die AfD ihre Inspiration findet – bei rechtsextremen Ideologien und den Methoden ihrer Vorgänger.</p>
<p>Das Ziel solcher Aktionen ist klar: Sie sollen provozieren, Aufmerksamkeit erregen und über Karlsruhe hinaus für Diskussionen sorgen. Die AfD setzt gezielt darauf, gesellschaftliche Debatten zu emotionalisieren und zu polarisieren, sodass ein sachlicher Austausch kaum noch möglich ist.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364389</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 11:33:33 +0100</pubDate>
                <title>Sanktionen gegen Bürgergeldbezieher zeigen Doppelmoral der SPD</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sanktionen-gegen-buergergeldbezieher-zeigen-doppelmoral-der-spd/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Forderungen von SPD-Generalsekretär Matthias Miersch nach &quot;knallharten Sanktionen&quot; gegen Bürgergeldbezieherinnen und -bezieher, meint Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Wie viele "knallharte Sanktionen" hat Olaf Scholz als Finanzminister und Bundeskanzler eigentlich gegen Steuerflüchtlinge verhängt, möchte ich die SPD hier mal fragen. Niemand ist für Schwarzarbeit, aber hier wird denjenigen, die nicht gerade auf Rosen gebettet sind, mit Strafen gedroht, anstatt sich mal richtig mit den Superreichen und Vermögenden anzulegen. Das ist für mich ein gutes Beispiel für sozialdemokratische Doppelmoral. Bei Bürgergeldempfängern, die schummeln oder tricksen, wird die ganz große Keule ausgepackt. Bei Cum-Ex-Betrügern, die Millionen am Fiskus vorbeigeschleust haben, gibt es dagegen Termine bei Olaf Scholz, die er dann regelmäßig vergisst. Diese Verlogenheit nervt nicht nur mich, sondern viele Menschen in diesem Land. Gerechtigkeit muss sein, auch beim Bürgergeld, aber sie muss einfach für alle gelten - erst recht für die Reichen und Superreichen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364388</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 11:31:08 +0100</pubDate>
                <title>Zum Jahrestag der Ermordung von Luxemburg und Liebknecht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zum-jahrestag-der-ermordung-von-luxemburg-und-liebknecht/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht erklären die Vorsitzenden der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner und Jan van Aken:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Jahrestag der feigen Morde an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht durch rechte Freikorps-Soldaten erinnern wir an die beiden Sozialisten als Vorkämpfer gegen Krieg und Faschismus. Ihre politischen Überzeugungen sind angesichts des eskalierenden Ukraine-Kriegs und des Aufstiegs der Rechten in Europa aktueller denn je. Rosa und Karl haben für eine sozialistische Demokratie gekämpft, denn eine Demokratie kann nur gedeihen, wenn die materielle Teilhabe aller Menschen garantiert ist. Luxemburgs Worte haben noch heute ihre Gültigkeit: Freiheit ohne Gleichheit ist Ausbeutung. Gleichheit ohne Freiheit ist Unterdrückung.</p>
<p>In einer sozial gespaltenen Gesellschaft, in der die Rechten die Menschen gegeneinander aufhetzen, eine kleine Elite den gesellschaftlichen Reichtum an sich reißt und beste Verbindungen in die Politik hat, ist die Demokratie bedroht. Sozialismus oder Barbarei -ist deshalb noch heute die Losung, unter der wir für eine bessere Zukunft kämpfen.</p>
<p>Karl Liebknecht war der einzige Reichstagsabgeordnete, der im Dezember 1914&nbsp; gegen die Bewilligung der Kriegskredite stimmte. Zuvor hatte er immer wieder vor dem wachsenden Einfluss der Rüstungskonzerne gewarnt, die schon damals die Politik beeinflussten. Es ist dieses antimilitaristische Erbe, das zur DNA der Linken gehört und dem wir uns heute noch verpflichtet sehen. Liebknecht hätte den russischen Angriff auf die Ukraine auch verurteilt und gleichzeitig auf Verhandlungen gedrängt. „Ein Friede ohne Eroberungen, ist zu fordern; alle Bemühungen dafür sind zu begrüßen“, diese Worte Liebknechts haben auch heute noch ihre Gültigkeit. Vor allem hätte er sich gegen die Aufrüstung im eigenen Land gerichtet, die Wirtschaft und Gesellschaft erfassen.</p>
<p>Wir gedenken der beiden großen Sozialisten und werden ihren Kampf für eine bessere, gerechtere und friedlichere Welt weiterführen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364387</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 11:27:23 +0100</pubDate>
                <title>Riesa: Linke-Spitze fordert Solidarität mit angegriffenen Parlamentarischen Beobachtern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/riesa-linke-spitze-fordert-solidaritaet-mit-angegriffenen-parlamentarischen-beobachtern/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu dem Angriff von Polizisten auf den Abgeordneten der Linken im sächsischen Landtag, Nam Duy Nguyen und seinen Begleiter bei der parlamentarischen Beobachtung der Proteste gegen den AfD Parteitag in Riesa sagt Jan van Aken, Vorsitzender und Spitzenkandidat der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sind entsetzt über den Angriff auf unseren Abgeordneten Nam Duy Nguyen und seinen Begleiter. Beide haben mit Abgeordneten-Ausweis und Warnweste deutlich auf die Rolle als Parlamentarischer Beobachter hingewiesen und sich selbst deeskalierend verhalten. Trotzdem wurden sie von Polizisten ins Gesicht geschlagen. Wir werden Strafanzeige gegen die verantwortlichen Beamten stellen.“</p>
<p>Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, sagt:<br> „Wir fordern alle Parteien in Sachsen und bundesweit auf, diesen Angriff ohne Wenn und Aber zu verurteilen. Parlamentarische Beobachtung ist ein hohes Gut, das im Interesse von Demokratie und Rechtsstaat verteidigt werden muss. Polizeigewalt untergräbt das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger und darf grundsätzlich nicht hingenommen werden.“</p>
<p>Nam Duy Nguyen wurde von dem Schlag eines Polizisten bewusstlos, sein Begleiter trug Verletzungen im Gesicht davon. Nam Duy Nguyen und sein Team standen am Rande eines Polizeieinsatzes, deutlich mit ihren Westen als Parlamentarische Beobachter gekennzeichnet. Obwohl er die Polizisten, die auf sie zuliefen, mehrfach auf seinen Status als Abgeordneter des Landtages und Parlamentarischer Beobachter hinwies, schlugen sie auf ihn und seinen Begleiter ein.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Mon, 06 Jan 2025 11:34:38 +0100</pubDate>
                <title>Wohnen muss bezahlbar bleiben: Die soziale Wohnungsnot verschärft sich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wohnen-muss-bezahlbar-bleiben-die-soziale-wohnungsnot-verschaerft-sich/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Seit 2014 hat sich die Zahl der Sozialwohnungen in Deutschland dramatisch verringert – ein Rückgang um fast 400.000 Wohnungen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag hervor. Zum 31. Dezember 2023 gab es bundesweit nur noch etwa 1,072 Millionen Sozialwohnungen, nachdem es 2014 noch rund 1,456 Millionen waren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Besonders in Großstädten explodieren die Mieten. Denn&nbsp;parallel dazu sind die Mieten für angebotene Wohnungen rasant gestiegen. In Großstädten betrugen die jährlichen Steigerungen bis 2022 zwischen 2,2 und 7,6 Prozent, 2023 sogar 10,5 Prozent. Besonders drastisch ist die Situation in Berlin: Dort kletterten die Angebotsmieten allein im vergangenen Jahr um 26,7 Prozent. Aber auch in ländlichen Kreisen blieben Mieterinnen und Mieter nicht verschont. Bundesweit waren Mietwohnungen 2023 durchschnittlich 7,3 Prozent teurer als 2022.</p>
<p>Die steigenden Mietpreise schlagen sich auch in der Belastung durch Wohnkosten nieder. Der Anteil der Wohnkosten am verfügbaren Einkommen ist von 16,4 Prozent im Jahr 2020 auf 19,6 Prozent im Jahr 2023 gestiegen. Besonders alarmierend: Fast ein Viertel aller Haushalte muss mehr als 30 Prozent des Einkommens für die Miete ausgeben, in Großstädten sind es über 27 Prozent. Die Folgen dieser Entwicklung sind dramatisch: 2023 gab es 32.669 Zwangsräumungen, und die Zahl der Wohnungslosen wird 2024 voraussichtlich fast 440.000 erreichen – ein erneuter Anstieg gegenüber den 372.000 Wohnungslosen im Jahr 2023.</p>
<p>Die mietenpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Carmen Lay, übt scharfe Kritik an der Bundesregierung: „Die wohnungspolitische Bilanz seit 2014 ist ein Desaster für Mieterinnen und Mieter. Während die Zahl der Sozialwohnungen auf einen historischen Tiefststand gefallen ist, haben sich die Mieten unter Kanzler Olaf Scholz auf ein Rekordhoch entwickelt. Schutzmaßnahmen gegen Mietsteigerungen? Fehlanzeige.“</p>
<p>Als Antwort auf diese Krise fordert die Linke konsequente Maßnahmen:&nbsp;<strong>Ein Mietendeckel muss die Mieten sofort einfrieren und dauerhaft bezahlbares Wohnen sicherstellen.</strong>&nbsp;Die Linke im Bundestag setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass Wohnen kein Luxus, sondern ein Grundrecht bleibt. Wir kämpfen für mehr Sozialwohnungen, bezahlbare Mieten und den Schutz von Mieterinnen und Mieter vor Verdrängung. Wohnen darf nicht der Profitgier geopfert werden – es ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit!</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364185</guid>
                <pubDate>Mon, 06 Jan 2025 11:30:58 +0100</pubDate>
                <title>Jahresverdienst in drei Tagen: Gehaltsgrenze für DAX-Chefs</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/jahresverdienst-in-drei-tagen-gehaltsgrenze-fuer-dax-chefs/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am 4. Januar – nach nur 3 Tagen und 10 Stunden – haben die Bosse der DAX-Konzerne durchschnittlich das Jahreseinkommen von Vollzeit-Beschäftigten erhalten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute, am 4. Januar – nach nur 3 Tagen und 10 Stunden – haben die Bosse der DAX-Konzerne durchschnittlich das Jahreseinkommen von Vollzeit-Beschäftigten erhalten. Um so viel zu verdienen wie ein DAX-CEO in einem Jahr, müssten Beschäftigte durchschnittlich 106 Jahre arbeiten – zweieinhalb komplette Arbeitsleben.&nbsp;Der Vorsitzende der Partei Die Linke, Jan van Aken&nbsp;fordert,&nbsp;Managergehälter&nbsp;auf das&nbsp;20-fache&nbsp;des niedrigsten Gehalts im Unternehmen zu deckeln und erklärt:</p>
<p>Die CEOs der 40 DAX-Konzerne lassen es sich mal wieder richtig gut gehen: 2023 hat jeder von ihnen durchschnittlich 5,7 Millionen Euro bekommen - neun Prozent mehr als im Vorjahr.&nbsp;Ausgerechnet der VW-Chef Oliver Blume ist Bestverdiener unter den Dax-Bossen: Er hat 2023 10,3 Millionen Euro bekommen - 17 Prozent mehr als im Vorjahr (2022: 8,8 Millionen). Damit verdient er in weniger als zwei Tagen das deutsche Durchschnittsgehalt. In der Zeit hat er sich nicht mal von der Neujahrsparty erholt! Und womit hat Oliver Blume das verdient? Indem er tausende Jobs in den VW-Werken kürzt, ganze Werke schließt und ein Management leitet, das die ökologische Transformation vollständig verschlafen hat.&nbsp;</p>
<p>Diese enorme Ungerechtigkeit können wir uns nicht gefallen lassen! Wir brauchen endlich eine Begrenzung von Managergehältern. Wenn wir als Grundlage das 20-fache des niedrigsten Gehalts in einem Konzern nehmen – dann ist das auch ein Anreiz, die eigenen Leute besser zu bezahlen.&nbsp;</p>
<p>Die DAX-Chefs feiern sich selbst, auf Kosten der Gesellschaft! Während VW-Chef Blume in zwei Tagen mehr verdient, als eine Krankenschwester in zwei Jahren, sparen seine Manager an Jobs und verschlafen die Klimawende. Und die Bundesregierung schaut tatenlos zu!</p>
<p>Kein Manager sollte das 20-fache des kleinsten Gehalts im Unternehmen verdienen dürfen. Und wer vom Staat Geld bekommt, muss mit Steuergeldern verantwortlich umgehen.</p>
<p>Statt Millionengehälter für einzelne braucht es Millionen für Bildung, Gesundheit und Klimaschutz. Es ist Zeit, die soziale Schere zu schließen und öffentlichen Reichtum für alle zu schaffen. Kein Mensch sollte Reichtum anhäufen können, der in 1000 Leben nicht auszugeben ist.&nbsp;</p><ul class="list-normal"> 	<li>Managergehälter&nbsp;auf das&nbsp;20-fache&nbsp;des niedrigsten Gehalts im Unternehmen deckeln (inkl. Tochterunternehmen).&nbsp;</li> 	<li>Unternehmen dürfen&nbsp;keine Dividenden ausschütten, wenn sie Staatshilfen&nbsp;erhalten haben. Staatliche Förderung muss an Tariftreue gebunden sein und zur Ausweitung von Mitbestimmung im Betrieb und öffentlichen Anteilen führen.</li> 	<li>Die&nbsp;Vermögensteuer&nbsp;muss wieder eingeführt werden. Unser Steuersatz ist progressiv, steigt also mit höheren Vermögen: ab einer Million 1 Prozent, ab 50 Millionen 5 Prozent. Für Vermögen oberhalb der Grenze von 1 Milliarde Euro legen wir einen Sondersteuersatz von 12 Prozent fest – die&nbsp;Milliardärsteuer.</li> 	<li>Erbschaften&nbsp;gerecht besteuern. Die&nbsp;Steuerschlupflöcher bei der Erbschaftsteuer müssen geschlossen werden. Vergünstigungen bei Unternehmensvermögen und großen Wohnungsbeständen sollen entfallen.</li> </ul>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-364068</guid>
                <pubDate>Mon, 30 Dec 2024 14:12:36 +0100</pubDate>
                <title>Der Weg ist klar: Nach der Ampel links!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-weg-ist-klar-nach-der-ampel-links/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ein Jahr voller Ereignisse liegt hinter uns. 2024 war geprägt von politischen Entscheidungen, die bei den Menschen in unserem Land oft mehr Fragen als Antworten hinterlassen haben. Der Frust nimmt zu. Nie waren so viele Kinder von Armut betroffen. Mieten schießen in ungeahnte Höhe. Der Einkauf wird immer teurer. Die soziale Spaltung hat sich weiter vertieft. Die Klimakrise wurde erneut aufgeschoben statt angepackt und viele Menschen blicken mit Sorge auf unsichere Arbeitsverhältnisse, marode Infrastruktur und auch die Angst vor Kriegen steigt immer mehr.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Doch wir sagen: Das darf uns nicht entmutigen!</p>
<p>Wir blicken mit Entschlossenheit nach vorne. Wir wissen, dass eine starke linke Politik notwendig ist, um den Menschen eine Perspektive zu bieten. Eine Politik, die bezahlbares Wohnen schafft, das Klima schützt, gute Arbeit sichert und sich für soziale Gerechtigkeit und Frieden einsetzt.</p>
<p>2025 soll das Jahr werden, in dem wir gemeinsam zeigen, dass es anders geht – solidarisch, gerecht und nachhaltig. Dafür setzen wir uns im Bundestag ein.</p>
<p>Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen ein gutes neues Jahr voller Mut, Gesundheit und Hoffnung.</p>
<p>Der Weg ist klar: Nach der Ampel links!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364067</guid>
                <pubDate>Mon, 30 Dec 2024 14:09:21 +0100</pubDate>
                <title>Energie-Gesetze noch vor den Neuwahlen verabschieden!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/energie-gesetze-noch-vor-den-neuwahlen-verabschieden-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sehr geehrte Frau Präsidentin! Kolleginnen und Kollegen! Liebe Bürgerinnen und Bürger! Hier im Plenum wird nicht nur geredet, hier wird manchmal sogar zugehört. Mehrfach hat Die Linke wie auch die Union gefordert, Bioenergie besser zu nutzen. Jetzt legen SPD und Grüne wenigstens einen Entwurf vor. Vor zwei Wochen forderte ich Sie auf, den Entwurf der Union zur Änderung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes zu verabschieden. Heute beschließen wir dazu die Anhörung später in einer Sondersitzung des Ausschusses. Wir können, wir müssen diese unverzichtbare Änderung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes Ende Januar verabschieden. Danke dafür!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>(Beifall bei der Linken)</em></p>
<p>Liebe Bürgerinnen und Bürger, damit aus Gülle weiterhin Strom und Dünger wird und es nicht wieder von den Feldern stinkt, braucht es das neue Gesetz. Aber es muss den Weiterbetrieb und die Umrüstung von bestehenden Biogasanlagen auch ermöglichen. Das würde bestehende Nahwärmenetze sichern und den Anlagenbetreibern genügend Zeit und Unterstützung für die Umrüstung geben.</p>
<p><em>(Christian Görke [Die Linke]: Sehr wahr!&nbsp;– Dr.&nbsp;Gesine Lötzsch [Die Linke]: Genau!)</em></p>
<p>Das können Biogasanlagen. Sie können uns den Strom liefern, wenn die Sonne und der Wind nicht reichen, und sie bringen Geld für die Landwirte. Das will Die Linke.</p>
<p><em>(Beifall bei der Linken)</em></p>
<p>Das wollen wir alle. Bloß die AfD will das nicht.</p>
<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen, verabschieden Sie die Änderung des Bundesbedarfsplangesetzes nicht! Die fünf zusätzlichen Starkstromtrassen kosten über 20&nbsp;Milliarden Euro und steigern die Stromkosten um weitere 2&nbsp;Cent je Kilowattstunde. Noch mehr Trassen lösen die Probleme mit extrem schwankenden Preisen und explodierenden Netzkosten nicht.</p>
<p>Seit Jahren fordern Die Linke und die Europäische Union mehrere deutsche Stromgebotszonen. Das spart auch Trassenneubau.</p>
<p><em>(Beifall bei der Linken)</em></p>
<p>Unsere Nachbarn Schweden und Norwegen drohen, bestehende Stromleitungen zu kappen, wenn Deutschland die Gebotszone nicht teilt. Mein Wunsch an Sie: Hören Sie auf die Nachbarstaaten und die Fachleute der EU, wenn Sie schon nicht der Linken glauben!</p>
<p>Und im Übrigen: Energie ist Daseinsvorsorge wie Gesundheit; die gehört in gesellschaftliche Hand und nicht in die Hände der Konzerne mit ihren Profitinteressen.</p>
<p><em>(Beifall bei der Linken)</em></p>
<p>Vielen Dank und frohe Weihnachten.</p>
<p><em>(Beifall bei der Linken)</em></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364050</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Dec 2024 04:38:33 +0100</pubDate>
                <title>Wir sagen unseren lieben Leser*innen viel zu selten, wie wichtig sie uns sind.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wir-sagen-unseren-lieben-leserinnen-viel-zu-selten-wie-wichtig-sie-uns-sind/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Deshalb möchten wir, der Kreisverband und die Ratsgruppe Die Linke Hagen, Dir heute sagen: Unser Weihnachtsfest wird erst dadurch hell, dass es Euch gibt!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Fröhliche Weihnacht klingt es von überall her. Weihnachtslieder Tannenduft und Kerzenmeer. Das Team von Kreisverband und die Ratsgruppe Die Linke Hagen wünscht Euch, trotz in den schwierigen und unsicheren Zeiten, ein schönes frohes Weihnachtsfest im Kreise Eueren Liebenden und Zeit zum Genießen. Innehalten und Kräfte sammeln fürs neue Jahr. Uns allen wünschen wir Frieden in der ganzen Welt.</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364049</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Dec 2024 04:31:55 +0100</pubDate>
                <title>Übergriffe durch Neonazis erinnern an dunkle Zeiten – Volle Solidarität mit den Angegriffenen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/uebergriffe-durch-neonazis-erinnern-an-dunkle-zeiten-volle-solidaritaet-mit-den-angegriffenen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mit Bestürzung nehmen wir den Angriff von Neonazis in Görlitz zur Kenntnis, bei dem linke Kommunalpolitiker*innen und Aktivist*innen von einer Gruppe Neonazis angegriffen wurden und nun im Krankenhaus behandelt werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben kein Verständnis dafür, dass die bekannten Täter schnell wieder aus den Polizeigewahrsam entlassen wurden. Wir sind überzeugt, dass die Neonaziszene nur mit harten Strafen unter Kontrolle gebracht werden kann.</p>
<p>Wir wünschen allen Verletzten eine rasche Genesung.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364048</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Dec 2024 04:17:45 +0100</pubDate>
                <title>In Gedenken an die Toten und Verletzten in Magdeburg</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/in-gedenken-an-die-toten-und-verletzten-in-magdeburg/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Linke Hagen ist bestürzt über den Terroranschlag von Magdeburg. Es fehlen einem die passenden Worte um sagen, was nicht in Worte zu fassen ist. Wir drücken allen Betroffenen, den Familien und Freunden der Gestorbenen unsere tiefe
Anteilnahme aus.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Allen Verletzten wünschen wir eine baldige Genesung und den Angehörigen der Todesopfer Kraft für das Bewältigen der schweren Zeit. Unseren Dank möchten wir auch den vielen Einsatzkräften aussprechen, die im Magdeburg so gut gearbeitet haben.</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364029</guid>
                <pubDate>Sat, 21 Dec 2024 13:40:15 +0100</pubDate>
                <title>Beitragserhöhung in der Pflegeversicherung unnötig</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/beitragserhoehung-in-der-pflegeversicherung-unnoetig-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Diese Beitragserhöhung ist vollkommen unnötig. Sie wäre leicht zu verhindern gewesen, wenn die Koalition nicht von Anfang an ihre Handlungsunfähigkeit mit gegenseitigen Blockaden zelebriert hätte“, erklärt Ates Gürpinar, pflegepolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag, zur beschlossenen Erhöhung des Pflegebeitragssatzes. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Statt einer Erhöhung des Beitragssatzes wäre eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze umsetzbar gewesen, auch kurzfristig. Lauterbach wollte sich dabei nicht gegen Lindner durchsetzen. Die Folge: hohe Einkommen bleiben geschont, die Ärmeren haben das Nachsehen.</p>
<p>Nun kommen diese Belastungen für 90 Prozent der Bevölkerung zur Unzeit: Nicht nur die Preise laufen den Einkommen davon, die Einkommen werden durch die Beitragserhöhungen in der Krankenversicherung – privat wie gesetzlich – nochmals deutlich geschmälert. Und natürlich ist eine Politik, der außer einer Beitragserhöhung nichts einfällt, Wasser auf die Wahlkampfmühlen der Demokratiefeinde. Dies gilt umso mehr, als dass diese Beitragserhöhungen nicht mit Leistungsverbesserungen in der Pflegeversicherung einhergehen. Im Gegenteil: Der Anteil der Leistungen, die selbst bezahlt werden müssen, steigt weiter.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364028</guid>
                <pubDate>Sat, 21 Dec 2024 13:35:48 +0100</pubDate>
                <title>Damit niemand im Dunkeln sitzt: Strom- und Wärmegarantie für alle!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/damit-niemand-im-dunkeln-sitzt-strom-und-waermegarantie-fuer-alle/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mehr als 200 000 Haushalten in Deutschland wurde im vergangenen Jahr der Strom abgestellt. Dazu meint Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es ist ein Skandal, dass im vergangenen Jahr mehr als 200 000 Haushalten der Strom abgestellt wurde, weil die Betroffenen ihre Rechnungen nicht bezahlen konnten. Niemand soll im Dunkeln sitzen, weil die Stromrechnung zu hoch ist. Wir fordern ein bundesweites Verbot von Strom- und Gassperren. Elektrizität gehört zur Grundversorgung und darf keinem Menschen vorenthalten werden. Gerade jetzt im Winter, wo die Tage kurz und kalt sind, muss es den Versorgern untersagt sein, Menschen einfach Strom und Gas abzustellen.<br> Als Sofortmaßnahme müssen die Stromkosten endlich aus dem Bürgergeld-Regelsatz entfernt werden. Jobcenter sollten diese - wie auch die Heizkosten - separat übernehmen. Denn der Regelsatz ist angesichts steigender Lebensmittelpreise ohnehin viel zu knapp bemessen. Menschen sollten sich nicht zwischen Strom oder Essen, Licht oder Brot, entscheiden müssen.<br> <br> Die Linke fordert eine Strom- und Wärmegarantie für alle Haushalte. Das erreichen wir mit sozial gestaffelten Energiepreisen und einem niedrigen Sockeltarif für alle. Finanziert wird das durch einen Energie-Soli für Reiche. Denn auch Besserverdienende profitieren vom niedrigen Sockeltarif, darum zahlen sie einen Energie-Zuschlag auf die Einkommens-, Lohn- und Kapitalertragssteuer.<br> Wir müssen die Menschen dauerhaft vor Abzocke und Preisschocks schützen. Deshalb wollen wir eine Preis-Behörde, die eingreift, wenn die Konzerne die Preise deutlich stärker anheben als die Kosten gestiegen sind. Grundsätzlich gilt, dass wir Strom-, Wärme-, und Gasnetze in die öffentliche Hand zurückholen müssen, damit wir die volle Preiskontrolle haben. Bezahlbare Preise und Klimaschutz sind kein Widerspruch, wenn die Energieversorgung in öffentlicher Hand ist."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364027</guid>
                <pubDate>Sat, 21 Dec 2024 13:32:33 +0100</pubDate>
                <title>Deutschland-Ticket dauerhaft günstig sichern!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/deutschland-ticket-dauerhaft-guenstig-sichern/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Entscheidung von Bundestag und Bundesrat, das Deutschlandticket für das kommende Jahr finanziell abzusichern, meint Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es ist eine gute Nachricht, dass Bund und Länder nun die Finanzierung des Deutschlands-Tickets gesichert haben. Weniger gut hingegen, dass es die Ampel nicht geschafft hat, den Preis stabil zu halten und die Existenz des Tickets dauerhaft zu sichern. Die satte Preiserhöhung um 20 Prozent wird viele Kunden abschrecken und torpediert so das Ziel, Bahnfahren für alle zu ermöglichen. Völlig unverständlich auch, warum es keine dauerhafte Bestandsgarantie durch den Bund gibt. Das verunsichert viele Kunden, die nicht wissen, ob es das Ticket auch 2026 noch geben wird. Das Bundesverkehrsministerium ist hier in der Bringschuld, schließlich verfehlt der Verkehrssektor die Klimaschutzziele deutlich.</p>
<p>Als Linke fordern wir, das Deutschland-Ticket dauerhaft und für 9 Euro günstig für alle abzusichern. Schüler und Studierende sowie Rentner sollten außerdem kostenfrei das Deutschland-Ticket nutzen können. Jeder und jede sollte das Recht haben, an Weihnachten die Verwandten zu besuchen oder im Sommer an die Ostsee zu fahren.<br> Das Deutschland-Ticket ist auch der Weg für einen kostenfreien Nahverkehr in der Zukunft. Mobilität sollte kein Luxus sein. Der Ausbau von Bus und Bahn, massive Investitionen in die Schiene und eine Perspektive für die Verkehrswende ist notwendiger denn je."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-364026</guid>
                <pubDate>Sat, 21 Dec 2024 13:20:00 +0100</pubDate>
                <title>Die große Abrechnung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-grosse-abrechnung/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Wieso Olaf Scholz kein »Mietenkanzler« wurde, und wie Die Linke die Mieten senken will.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen 10 Jahren sind die Mieten in den Großstädten massiv gestiegen, auch ostdeutsche Städte und der ländliche Raum sind betroffen. Eine aktuelle Anfrage ergab für die 14 größten Städte Deutschlands sowie die 10 größten ostdeutschen Städte einen durchschnittlichen (!) Mietenanstieg von 44 Prozent. Demgegenüber steht eine durchschnittliche Lohnentwicklung von gerade einmal 28,2 Prozent für diesen Zeitraum.</p>
<p>Der Mietenwahnsinn in Berlin ist bekannt, aber auch im ländlichen Raum werden die Mieten erhöht: Der oberpfälzische Landkreis Tirschenreuth nahe der bayerisch-tschechischen Grenze weist von 2022 bis 2023 eine Steigerung von 24 Prozent auf – im benachbarten Wunsiedel waren es ebenfalls 16&nbsp;Prozent.</p>
<p>Mieten steigen nicht einfach, sondern werden von Vermietern und Immobilienkonzernen erhöht, um die Rendite zu steigern. Wir machen Politik für die Menschen –&nbsp;und deshalb ist Miete unser zentrales Wahlkampfthema.</p>
<p>Im Wahlkampf 2021 ließ sich Olaf Scholz als »Mietenkanzler« plakatieren und versprach »Faire Mieten«. Auch der Koalitionsvertrag der Ampel versprach ein »Soziales Mietrecht«. Doch die wohnungspolitische Bilanz fällt ernüchternd aus: Die Mieten sind in den letzten drei Jahren weiter explodiert. Mit dem Ende der Ampel heißt es, Bilanz zu ziehen, diese fällt in der Wohnungspolitik besonders schlecht aus.</p>
<p>Die Ampel-Regierung hatte vier zentrale Vorhaben in der Mietenpolitik. Alle hat sie gebrochen. Olaf Scholz war kein Mietenkanzler, er hat in der Wohnungspolitik komplett versagt. Nach drei Jahren »Mietenkanzler« Scholz befinden sich die Mieten auf einem historischen Höchststand, die Zahl der Sozialwohnungen hingegen auf einem historischen Tiefstand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1. Versprechen:&nbsp;</strong><strong><em>»Soziales Mietrecht.</em></strong><strong><em>Die Mietpreisbremse sollte bis 2029 verlängert werden.«</em></strong></p>
<p><strong>Gebrochen:&nbsp;</strong>Die 2015 eingeführte&nbsp;<strong>Mietpreisbremse</strong>&nbsp;soll die maximale Miethöhe für neue Mietverträge regeln. Im Koalitionsvertrag der Ampel war vorgesehen, die Mietpreisbremse bis 2029 zu verlängern. Bis heute wurde kein Gesetzentwurf dazu in den Bundestag eingebracht. Ein Referentenentwurf sah lediglich eine Verlängerung bis 2028 vor. Doch nicht nur dies – die Anwendung der Mietpreisbremse soll erschwert werden. Dabei scheitert sie schon jetzt daran, starke Mieterhöhungen zu stoppen. Es gibt immer noch zu viele Ausnahmen, wie für möbliertes Wohnen: Dadurch wird mittlerweile jede dritte Wohnung in Metropolen möbliert angeboten.<a href="https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/die-grosse-abrechnung/#_ftn1" target="_blank" name="_ftnref1" rel="noreferrer">[1]</a>&nbsp;Außerdem müssen Vermieter bei Verstößen gegen die Mietpreisbremse mit keinerlei Strafe rechnen. Bis jetzt wurde jedoch nicht einmal diese Schmalspur-Version der Mietpreisbremse beschlossen, sodass die Mietpreisbremse Ende 2025 auszulaufen droht.</p>
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<p><strong>2. Versprechen:</strong><strong><em>»Die Kappungsgrenze in der Mietpreisbremse auf elf Prozent in drei Jahren absenken.«</em></strong></p>
<p><strong>Gebrochen:</strong>&nbsp;Die sogenannte&nbsp;<strong>Kappungsgrenze</strong>&nbsp;ist besonders für alte Mietverträge zentral: Liegt die festgelegte Miete unter der ortsüblichen Vergleichsmiete, darf die Miete in laufenden Verträgen innerhalb von drei Jahren legal um 20 Prozent erhöht werden, in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt um 15 Prozent. Die Ampel versprach, die Grenze auf immer noch hohe elf Prozent zu senken. Passiert ist das bis heute nicht.</p>
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<p><strong>3. Versprechen:&nbsp;</strong><strong><em>400.000 neue Wohnungen pro Jahr bauen, davon 100.000 Sozialwohnungen.</em></strong></p>
<p><strong>Gebrochen:</strong>Tatsächlich wurden letztes Jahr nur knapp 290.000 Wohnungen fertiggestellt – und die sind oft kaum bezahlbar. Die Bilanz mit Blick auf bezahlbare Wohnungen ist besonders verheerend. Statt der versprochenen 100.000 Sozialwohnungen jährlich, wurden gerade einmal ca.&nbsp;<strong>23.000 Sozialwohnungen</strong>&nbsp;pro Jahr gebaut –&nbsp;nicht einmal ein Viertel des Koalitionsziels. Da zugleich fortwährend zeitlich begrenzte Mietpreisbindungen auslaufen, ist die Zahl der Sozialwohnungen in den vergangenen beiden Jahren unter dem Strich sogar um 15.000 gesunken, das sind in zwei Jahren 30.000 Sozialwohnungen weniger.</p>
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<p><strong>4. Versprechen:&nbsp;</strong><strong><em>Eine neue Wohngemeinnützigkeit und die dauerhafte Sozialbindung bezahlbaren Wohnraums auf den Weg bringen.</em></strong></p>
<p><strong>Gebrochen:</strong>Immer mehr Wohnungen fallen aus der Sozialbindung heraus und werden somit schlagartig teurer: 2022 und 2023 ist die Zahl der Sozialwohnungen deshalb jeweils um 15.000 Wohnungen gesunken. Die Einführung einer echten neuen Wohngemeinnützigkeit könnte das verhindern, indem die Unternehmen steuerliche Vergünstigungen und Zuschüsse bekommen, wenn sie dauerhaft bezahlbar vermieten<em>.</em>&nbsp;Doch die&nbsp;<strong>neue Wohngemeinnützigkeit</strong>&nbsp;der Ampel-Regierung ist Etikettenschwindel! Denn bestehende oder ehemalige Sozialwohnungen werden nicht einbezogen. Lediglich ein kleiner Kreis ohnehin schon gemeinnütziger Körperschaften profitiert von dem Gesetz. Für kommunale Wohnungsunternehmen und Genossenschaften ist es maximal unattraktiv. Zuschüsse zum gemeinnützigen Wohnungsbau gibt es Null. Diese wären aber essenziell für einen Start in den gemeinnützigen Wohnungsbau. In dieser Legislaturperiode ist keine einzige gemeinnützige Wohnung geschaffen worden.</p>
<h3>3-Punkte-Programm für eine engagierte Wohnungspolitik: Mieten runter!</h3>
<p>Die Situation auf dem Wohnungsmarkt ist so drastisch, dass endlich auch drastische Maßnahmen ergriffen werden müssen. Das Versagen der Ampel-Regierung muss von der nächsten Bundesregierung korrigiert werden.&nbsp;<strong>Die Linke geht in den Bundestagswahlkampf mit zwei Kernforderungen</strong>, um kurz- und langfristig für bezahlbare Mieten zu sorgen. Kurzfristig müssen wir die Mietexplosion stoppen und langfristig in den sozialen und gemeinnützigen Wohnungssektor investieren! Mit dem Start des Winters fordern wir zudem etwas, das eigentlich selbstverständlich sein sollte: Eine warme Wohnung für alle!</p>
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<p><strong>1.</strong><strong>Die Mietexplosion stoppen!</strong></p>
<p>Die Situation ist nicht mehr haltbar, es braucht jetzt ein sofortiges Gegensteuern: Wir fordern einen bundesweiten Mietendeckel!&nbsp;<strong>Als Sofortmaßnahme&nbsp;</strong><strong>fordert Die Linke</strong><strong>&nbsp;einen Mietenstopp für sechs Jahre.</strong><strong>Hiermit werden Mieterhöhungen ausgeschlossen.&nbsp;</strong>Damit bekommen wir Zeit, um einen bundesweiten Mietendeckel auf den Weg zu bringen.</p>
<p>Das Ziel des Mietendeckels: die Explosion der Mieten nicht nur bremsen, sondern beenden und rückgängig machen. In überhitzten Wohnungsmärkten müssen besonders hohe Mieten gesenkt werden. Die Mietpreisbremse der Bundesregierung ist nicht nur wirkungslos, sondern befördert unverschämte Praktiken: Wer klagt, hat schnell das Vertrauen des Vermieters verraten – dann dauert die nächste Reparatur an der Wohnung eben länger. Ein Drittel der Wohnungen in den Metropolen wird mittlerweile möbliert vermietet, weil die Mietpreisbremse dann nicht gilt. Wir wollen die unverschämten Vermieter*innen zur Rechenschaft ziehen. Überhöhte Mieten (Mietwucher) sind strafbar und müssen endlich konsequent geahndet und gesenkt werden!</p>
<p><strong>2. Investitionsoffensive für den sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau</strong></p>
<p>Wir wollen jährlich 20 Milliarden im Jahr in gemeinnützigen Wohnraum investieren: So viel wird momentan für Wohngeld ausgegeben. Es ist auf lange Sicht nachhaltiger, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Aktuell hätten mehr als 11 Millionen Mieterhaushalte in Deutschland Anspruch auf eine Sozialwohnung. Aber der Bestand sinkt immer weiter: 2023 ist er auf gut eine Million gesunken. Das ist ein historischer Tiefstand – Ende der 1980er Jahre waren es noch 4 Millionen. Der Bestand reicht nicht einmal für jeden zehnten dieser Haushalte.</p>
<p>Es ist Zeit für eine Trendwende! Wir wollen 100.000 gemeinnützige Wohnungen pro Jahr bauen, denn gemeinnütziger Wohnraum hält die Miete bezahlbar. Wien ist die Metropole in Europa, in der die Mieten am wenigsten explodiert sind, denn die Hälfte des Wohnraums ist gemeinnützig – ein Viertel »Gemeindebau« und ein Viertel genossenschaftlich. Wir brauchen mehr, statt weniger Sozialwohnungen: Die Trendwende bei den Sozialwohnungen schaffen wir durch eine echte neue Wohngemeinnützigkeit. Das heißt: Unternehmen, die ihre Wohnungen gemeinnützig vermieten wollen, erhalten Steuerbefreiungen und Privilegierung bei Fördermitteln und öffentlichen Grundstücken. Dafür müssen sie ihre Mieten an den realen Kosten orientieren, und sich darauf einlassen, dass ihre Profite gedeckelt werden.</p>
<p><strong>3. Eine warme Wohnung fü</strong><strong>r alle!</strong></p>
<p>Nebenkosten sind für Mieterinnen und Mieter eine zweite Miete. Aber auch Eigenheimbesitzende werden von den Nebenkosten belastet. Jeder 12. Haushalt kann im Winter aus Geldmangel nicht heizen, während Wohnungskonzerne mit den Nebenkosten Rekordprofite machen. In ganz Deutschland häufen sich die Fälle, bei denen Immobilienkonzerne überzogene Heizkostenrechnungen an ihre Mieter*innen schicken und hoffen, dass es niemand merkt. In München gab es Nachforderungen in Höhe von bis zu 3.000 €<a href="https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/die-grosse-abrechnung/#_ftn2" target="_blank" name="_ftnref2" rel="noreferrer">[2]</a>, in Berlin bis zu 9.000 €<a href="https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/die-grosse-abrechnung/#_ftn3" target="_blank" name="_ftnref3" rel="noreferrer">[3]</a>&nbsp;und in Göttingen fast 10.000 €<a href="https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/die-grosse-abrechnung/#_ftn4" target="_blank" name="_ftnref4" rel="noreferrer">[4]</a>. Diese Praxis wollen wir unter Strafe stellen.</p>
<p>Strom- und Heizkosten sind die letzten Jahre explodiert, und die jetzige Regierung schaut zu. Die neue Regierung muss sofort handeln und Strom- und Gassperren verbieten. Die Bundesregierung soll einen Fonds einrichten, aus dem unbürokratisch die Heizkosten übernommen werden können, wenn sich Mieter*innen keine warme Wohnung leisten können. Langfristig fordern wir sozial gestaffelte Heizungs- und Stromkosten. Für den durchschnittlichen Verbrauch wollen wir preisgünstige Sockeltarife schaffen, für das Heizen des Swimmingpools muss extra gezahlt werden. Für Strom- und Gaspreise muss eine staatliche Preiskontrolle eingeführt werden.</p>
<p>Ein breites Bündnis aus 50 Mietinitiativen, -vereinen, lokalen Gruppen und bundesweiten zivilgesellschaftlichen Organisationen ruft unter dem Titel »Offensiv für Wohnraum« für Donnerstag, den 5. Dezember bundesweit zu Protesten auf und fordert einen bundesweiten Mietendeckel. Die Linke wird sich an den Protesten gegen den eigentlichen Wohngipfel beteiligen.</p>
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<hr>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/die-grosse-abrechnung/#_ftnref1" target="_blank" name="_ftn1" rel="noreferrer">[1]</a><a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/miete-jede-dritte-wohnung-in-fuenf-grossstaedten-wird-moebliert-angeboten-a-f0ac9074-8fe3-4515-8019-343d03f91d89" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">www.spiegel.de/wirtschaft/service/miete-jede-dritte-wohnung-in-fuenf-grossstaedten-wird-moebliert-angeboten-a-f0ac9074-8fe3-4515-8019-343d03f91d89</a></p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/die-grosse-abrechnung/#_ftnref2" target="_blank" name="_ftn2" rel="noreferrer">[2]</a>&nbsp;<a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchner-wohnen-nebenkosten-gas-nachzahlungen-tarif-1.6344977" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchner-wohnen-nebenkosten-gas-nachzahlungen-tarif-1.6344977</a></p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/die-grosse-abrechnung/#_ftnref3" target="_blank" name="_ftn3" rel="noreferrer">[3]</a>&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.nd-aktuell.de/artikel/1179205.wohnungskon-zerne-euro-eizkosten-salamitaktik-der-vonovia.html" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">www.nd-aktuell.de/artikel/1179205.wohnungskon-zerne-euro-eizkosten-salamitaktik-der-vonovia.html</a></p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/die-grosse-abrechnung/#_ftnref4" target="_blank" name="_ftn4" rel="noreferrer">[4]</a>&nbsp;<a href="http://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/nebenkosten-schocken-die-mieter-in-einem-goettinger-stadtteil-92751445.html" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/nebenkosten-schocken-die-mieter-in-einem-goettinger-stadtteil-92751445.html</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-363908</guid>
                <pubDate>Fri, 20 Dec 2024 11:26:53 +0100</pubDate>
                <title>Die Grünen wollen das Schlimmste aus der Rentenpolitik der Ampel beibehalten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-gruenen-wollen-das-schlimmste-aus-der-rentenpolitik-der-ampel-beibehalten-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Rentenpolitik der Ampel war auf ganzer Linie enttäuschend. Sie hatte sich Vieles vorgenommen, letztendlich aber kaum etwas davon geschafft. Das einzig Gute für die Rentenpolitik war, dass das unsägliche sogenannte ‚Generationenkapital‘ durch das vorzeitige Ampel-Aus nicht kommen wird. Doch jetzt fordern die Grünen in ihrem Wahlprogramm genau das. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Besonders wenn man bedenkt, dass die Grünen das ‚Generationenkapital‘ innerhalb der Ampel zeitweise selbst blockiert hatten. Damals hatten sie wohl noch Verstand“, kommentiert Matthias W. Birkwald, Sprecher für Rentenpolitik der Gruppe Die Linke, die Pläne von Bündnis 90/Die Grünen für einen „Bürgerfonds“. Birkwald weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die jetzigen Pläne sehen Anlagen unter Einhaltung der Nachhaltigkeitskriterien vor. Kein Wort davon, ob es auch zu sogenannten illiquiden Anlagen kommen soll, bei denen Geld in Immobilien und Pflegeheime investiert würde und dort dann die Kosten steigen ließe. Wann lernen die Grünen endlich, dass die soziale Frage und der Klimaschutz nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen?</p>
<p>Der Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP zeigte an der ein oder anderen Stelle durchaus Schritte in die richtige Richtung, zum Beispiel bei der geplanten Stabilisierung des Rentenniveaus. Dass diese jetzt nicht mehr beschlossen wird, ist ein wahrliches Armutszeugnis für die Ampel-Regierung&nbsp; und eine bittere Nachricht für die 21,2 Millionen Rentnerinnen und Rentner und alle zukünftigen Generationen.</p>
<p>Denn falls das Rentenniveau jetzt nicht stabilisiert wird, wird es mittel- bis langfristig auf unter 45 Prozent absinken. Schon die Absenkung von 53 auf 48 Prozent hat die Altersarmut verdoppelt! Ein Absinken, das die SPD und die Grünen damals selbst zugunsten der gescheiterten Riester-Rente beschlossen hatten. Ein weiteres Absinken des Rentenniveaus wird dramatische Auswirkungen haben und jegliche soziale Absicherung durch die gesetzliche Rente noch weiter unterminieren. Wenn die Rente nach langjähriger Einzahlung nicht einmal mehr über das Grundsicherungsniveau kommt, verliert sie ihre Legitimation.</p>
<p>Wir Linken stehen für die Stärkung der Gesetzlichen Rente und für die Anhebung des Rentenniveaus auf lebensstandardsichernde 53 Prozent. Darum fordern wir, alle Renten sofort einmalig, außerordentlich, zusätzlich und dauerhaft um zehn Prozent anzuheben. Und wie Bodo Ramelow ganz klar gesagt hat: Die Rente gehört nicht an die Börse. Die Linke fordert: Renten rauf statt Altersarmut!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-363907</guid>
                <pubDate>Fri, 20 Dec 2024 11:23:34 +0100</pubDate>
                <title>Mietwucher-Rechner erweitert auf München, Dortmund und Erfurt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mietwucher-rechner-erweitert-auf-muenchen-dortmund-und-erfurt-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Im letzten Monat wurden mit dem Mietwucher-Rechner der Linken im Bundestag mehr als 24.000 Mieten überprüft. Daraus ergingen 1.000 Meldungen möglichen Mietwuchers an die örtlichen Ämter Berlin, Hamburg, Leipzig und Freiburg. Diese sind zur Prüfung der Meldungen verpflichtet. Heute wird der Mietwucher-Rechner auf die Städte München, Dortmund und Erfurt ausgeweitet. Damit wird unser erfolgreiches Angebot, die Mieten auf Überhöhung zu checken, um weitere drei Städte auf nunmehr sieben erweitert“, erklärt Caren Lay, mieten- und wohnungspolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag. Lay weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„In München werden aktuell bei Mietwohnungsangeboten mehr als 20 Euro pro Quadratmeter aufgerufen, in Dortmund und Erfurt fast neun Euro. In Dortmund und München stiegen die inserierten Mietpreise seit 2014 um je 49 Prozent, in Erfurt im selben Zeitraum um 33 Prozent. Deswegen haben wir diese drei Städte für die Erweiterung des Mietwucher-Rechners ausgewählt.</p>
<p>Weil die Bundesregierung nichts gegen überhöhte Mieten getan hat und die Bekämpfung des Mietwuchers nicht erleichtern will, geht Die Linke im Bundestag voran. Mieterinnen und Mieter können online auf mietwucher.app ihre Mieten checken und bei Überhöhung den Behörden melden. Gleichzeitig regen wir Kommunalverwaltungen an, überhöhte Mieten aktiv nach dem Vorbild des Wohnungsamts Frankfurt am Main zu verfolgen. Dort konnte seit 2020 in über 1.000 Fällen die Rückzahlung von mehr als 330.000 Euro an die betroffenen Mieterhaushalte erreicht werden.</p>
<p>Wenn der Bundestag wie von der Linken und dem Bundesrat gefordert den Mietwucher-Paragrafen schärfen würde, könnte ein effektiveres Instrument entstehen als es die derzeitige Mietpreisbremse darstellt. Die Mieten müssen gedeckelt und gesenkt werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-363828</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Dec 2024 08:56:04 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke startet Heizkosten-Aktion</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-startet-heizkosten-aktion/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Linke startet heute eine Aktion, um Menschen mit falschen und vielfach zu hohen Heizkostenabrechnungen praktisch zu helfen. Diese basiert auf einer bestehenden gesetzlichen Regelung, dass Mieter*innen 15% ihrer Heiz- und Warmwasserkosten zurückverlangen können, wenn die Abrechnung in den Nebenkosten falsch ist. In Vorerkundungen kam Die Linke auf eine Fehlerquote von 20 Prozent. Bisher ist das aber weitgehend unbekannt und wird daher selten angewandt. Das ändern wir!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke bietet ab sofort über die Webseite&nbsp;<a href="http://heizkostencheck.app/" target="_blank" rel="noreferrer">heizkostencheck.app</a>&nbsp;die Möglichkeit an, die eigenen Nebenkosten einzugeben und von Experten der Partei Die Linke prüfen zu lassen. Falls die Abrechnungen falsch sind, stellt Die Linke alles Notwendige zur Verfügung, damit Mieter*innen die Ansprüche geltend machen können. So möchte Die Linke konkret helfen, wo die Regierungsparteien versagt haben. Der Heizkostencheck ist ein erster Schritt, um gemeinsam gegen die Mietabzocke vorzugehen.</p>
<p>Dazu sagt Jan van Aken, Vorsitzender und Spitzenkandidat der Partei Die Linke:</p>
<p>„Die Menschen zahlen schon jetzt viel zu hohe Mieten. Vor allem die Menschen mit wenig Geld zahlen mehr als ein Drittel ihres Einkommens für Miete, in vielen Fällen sogar über 40 Prozent. Und oben drauf haben wir als Linke jetzt aufgedeckt, das viele Vermieter dann noch überhöhte Nebenkosten abrechnen. Das ist nicht in Ordnung und dagegen werden wir jetzt was tun.</p>
<p>Ganz konkret helfen wir jetzt den Menschen, damit sie ihr Geld zurückbekommen. Denn die Gesetzeslage ist klar: Wenn die Heizkosten falsch abgerechnet werden, haben die Mieterinnen und Mieter pauschal Anrecht auf Rückerstattung von 15 Prozent der Kosten für Heizung und Warmwasser. Da kommt richtig Asche zusammen.</p>
<p>In München hat Die Linke dafür gesorgt, dass viele Menschen mehrere hundert Euro vom Vermieter zurückbekommen haben. Das macht für viele einen richtig großen Unterschied. Nach dem wir jetzt bundesweite Stichproben gemacht haben, können wir sagen: etwa 20 Prozent der Heizkostenabrechnungen waren falsch. Die Chance ist also ziemlich gut, dass wenn man in seine eigene Nebenkostenabrechnung schaut, die auch falsch ist.</p>
<p>Heute launchen wir unsere Aktion ‚Wir kümmern uns – hol Dir mit der Linken dein Geld vom Vermieter zurück‘. Das geht jetzt sehr einfach auf unserer Webseite heizkostencheck.app. Dort gibt man seine Heizkostenabrechnung ein, Die Linke prüft sie und meldet sich bei den Mieterinnen und Mietern zurück.</p>
<p>Wir wollen damit möglichst vielen Menschen praktisch helfen, die unter zu hohen Kosten leiden.“</p>
<h1><strong><a href="https://www.die-linke.de/mitmachen/kampagnen/heizkostencheck/" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Jetzt Heizkostenabrechnung einreichen</a>&nbsp;Online</strong></h1>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-363826</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Dec 2024 08:52:56 +0100</pubDate>
                <title>Beim Wohnungsbau mehr Wien wagen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/beim-wohnungsbau-mehr-wien-wagen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der erneut gesunkenen Baugenehmigungen in Deutschland und weiter steigender Mieten fordert Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, ein Comeback des gemeinnützigen Wohnungsbaus:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der erneute Rückgang der Baugenehmigungen ist ein Offenbarungseid für die Regierung und Bundesbauministerin Klara Geywitz. Die Ampel hatte uns 400.000 neue Wohnungen pro Jahr versprochen, tatsächlich werden es wohl nur knapp 200.000 – viele davon für Normalverdiener unbezahlbar. Weil es keinen Mietendeckel gibt, nutzen gierige Vermieter den politisch verursachten Wohnungsnotstand, um die Mieten weiter nach oben zu treiben. Seit 2010 sind die Mieten in deutschen Städten um fast zwei Drittel gestiegen.<br> Wir können die Wohnungskrise nur beenden, wenn wieder mehr bezahlbarer Wohnraum entsteht. Private Investoren denken nur an ihre Profite, sie bauen Luxuswohnungen - oder gar nicht. Deshalb müssen wir Genossenschaften und kommunale Wohnungsbauunternehmen in die Lage versetzen, wieder mehr für uns zu bauen. Sie brauchen dazu Steuerbefreiungen, mehr Fördermittel und öffentliche Grundstücke. Das kommunale Vorkaufsrecht muss wieder eingeführt und gestärkt werden. Zudem muss die Bundesregierung einen (Re-)Kommunalisierungsfonds auflegen, um Kommunen dabei zu unterstützen, Wohnungen in öffentliche Hand zurückzuholen.<br> Für Die Linke ist klar: Gemeinnütziger Wohnraum hält die Mieten bezahlbar. Wien ist die Metropole in Europa, in der die Mieten am wenigsten gestiegen sind, denn die Hälfte des Wohnraums ist dort gemeinnützig. Deshalb heißt unser Motto: Beim Wohnungsbau mehr Wien wagen!"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-363820</guid>
                <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 11:34:31 +0100</pubDate>
                <title>Arbeit zu atypischen Zeiten weiterhin sehr verbreitet – insbesondere die Arbeit an Wochenenden ist prekär</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/arbeit-zu-atypischen-zeiten-weiterhin-sehr-verbreitet-insbesondere-die-arbeit-an-wochenenden-ist-prekaer/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Atypische Arbeitszeiten wie Wochenendarbeit, Sonn- und Feiertagsarbeit, Abend- und Nachtarbeit und überlange Arbeitszeiten sind in Deutschland weiterhin sehr verbreitet. So haben 2023 16,9 % der abhängigen Beschäftigten regelmäßig an Wochenenden, 14,1 % an Abenden (18 – 23 Uhr), 9,7 % an Sonn- und Feiertagen und 4,6 % nachts (23-6 Uhr) gearbeitet. Knapp 1,3 Millionen Beschäftigte (3,3 %) waren 2023 zudem von überlangen Arbeitszeiten von mehr als 48 Stunden pro Woche betroffen, die nachweislich gesundheitsschädlich sind. Diese Zahlen sind auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gerade die Arbeit an Wochenende erweist sich als besonders prekär. 18,5 % der Beschäftigten mit einem Nettoeinkommen von weniger als 1250 Euro und 19,1 % der Beschäftigten mit einem Nettoeinkommen zwischen 1250 und 2250 Euro waren 2023 von regelmäßiger Wochenendarbeit betroffen. Bei Beschäftigten mit einem Einkommen von 4000 Euro und mehr waren es hingegen nur 12,4 %. Die Wochenendarbeit ist zudem weiblich geprägt (18,0 % der weiblich Beschäftigten vs. 15,8 % der männlichen sind von Wochenendarbeit betroffen) und in prekären Anstellungsverhältnissen wie Leiharbeit (20,4 %), geringfügiger Beschäftigung (18,1 %) und befristeter Anstellung (17,9 %) ist ein höherer Anteil von regelmäßiger Wochenendarbeit betroffen als unter der Gesamtheit der Beschäftigten (16,9 %). Die Wirtschaftszweige mit dem höchsten Anteil an Beschäftigten mit Wochenendarbeit sind Beherbergung (53,8 %), Gastronomie (52,4 %), Heime (46,5 %) und der Einzelhandel (44,1 %).&nbsp;</p>
<p>Die vorliegende Anfrage liefert zudem aktualisierte Daten zur Zahl der geleisteten Überstunden. Die Zahl der 2023 geleisteten Überstunden wird mit 1,284 Mrd. angeben (-131 Mio. ggü. 2022), davon 556 Mio. bezahlt und 728 Mio. (≈57%) unbezahlt und unabgegolten. Die meisten Überstunden wurden im Wirtschaftszweig „Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit“ geleistet (366 Mio.; 142 Mio. bezahlt, 224 Mio. unbezahlt), gefolgt von „Handel, Verkehr, Gastgewerbe“ (269 Mio.; 135 Mio. bezahlt, 133 Mio. unbezahlt) und dem produzierenden Gewerbe (244 Mio.; 114 Mio., 131 Mio. unbezahlt).</p>
<p>Für das erste Halbjahr 2024 wird die Zahl der Überstunden mit 592 Millionen angegeben (251 Mio. bezahlt, 341 Mio. unbezahlt und unabgegolten). Auch hier waren „Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit“ (171 Mio.; 65 bezahlt; 106 unbezahlt), „Handel, Verkehr, Gastgewerbe“ (123 Mio.; 61 bezahlt; 62 unbezahlt) und das produzierende Gewerbe (112 Mio.; 51 bezahlt; 61 unbezahlt) die Wirtschaftszweige mit den meisten Überstunden. Mit der Gesamtzahl der Überstunden im ersten Halbjahr 2024 hätten sich 751.000 Vollzeitstellen schaffen lassen.</p>
<p>O-Ton Susanne Ferschl, MdB – arbeitsmarkt- und gewerkschaftspolitische Sprecherin, Die Linke im Bundestag:</p>
<p>„Von wegen Besinnlichkeit – insbesondere für die Beschäftigten im Einzelhandel und in Gaststätten und Hotels bedeutet die Weihnachtszeit vor allem Stress, Zusatzschichten am Wochenende und jede Menge Überstunden. Als wäre das allein nicht schlimm genug, ist die vor-weihnachtliche Schufterei für die Beschäftigten im Geldbeutel kaum spürbar. Drei Jahre Ampel-Regierung haben ihnen beim Schutz vor Armutslöhnen und ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen kaum einen Fortschritt gebracht. Stärkung der Tarifbindung: Fehlanzeige! Arbeitszeiterfassungspflicht: Fehlanzeige! Die Anhebung des Mindestlohns: längst von der Inflation aufgefressen! Die Linke tritt an, um diese Verhältnisse grundlegend zu verändern. Denn ein „Weiter-so“ kann es für die Beschäftigten im Land nicht geben!“</p>
<p>Eine&nbsp;<a href="https://www.dielinkebt.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/2024/Kleine_Anfrage_20-13520_-_Tabellenanhang.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">detailierte</a>&nbsp;Auswertung finden Sie&nbsp;<a href="https://www.dielinkebt.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/2024/Auswertung_KA_aytpische_Arbeitszeit_Ferschl_.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier</a>.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 11:29:40 +0100</pubDate>
                <title>Olaf Scholz - Kanzler der gebrochenen Versprechen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/olaf-scholz-kanzler-der-gebrochenen-versprechen-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der Vertrauensfrage von Bundeskanzler Olaf Scholz erklären Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, Vorsitzende der Gruppe Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Bundeskanzler Olaf Scholz ist als 'Respekt-Kanzler' gestartet, abtreten wird er als Kanzler der gebrochenen Versprechen. Ob bei Kinderarmut, explodierenden Mieten, Preissteigerungen in den Supermärkten, Bahn-Chaos oder bröckelnder Infrastruktur – dieser Kanzler und mit ihm die Ampelparteien haben versagt. Wir haben Scholz damals nicht zum Kanzler gewählt und haben ihm angesichts dieser Bilanz jetzt auch nicht das Vertrauen ausgesprochen. Er und seine sogenannte 'Fortschrittskoalition' haben das Land in eine der schwersten Wirtschaftskrisen seit Jahrzehnten geführt. Gegen die hätte es eine aktive Wirtschaftspolitik mit klugen Investitionen gebraucht – denn aus einer Rezession spart man sich nicht heraus. Stattdessen gab es vor allem eins – und zwar Streit. Dass das nun ein Ende hat, ist gut so.</p>
<p>Dieser Tag bedeutet Neuwahlen und wir sind bereit: Wir waren an Tausenden Haustüren und haben zugehört. Dabei waren Preise und Mieten die meistgenannten Probleme. Die gute Nachricht: genau dafür haben wir Konzepte. Noch besser: die wirken schon jetzt. Wir haben bereits als Fraktion die Mehrwertsteuersenkung für Grundnahrungsmittel auf null gefordert, damals haben alle Fraktionen unseren Antrag abgelehnt. Nun sinniert der Noch-Kanzler laut darüber, die Mehrwertsteuer von sieben auf fünf Prozent zu senken. Für ein Wahlkampfversprechen, das er sowieso nicht halten will, ist das ganz schön geizig. Aber immerhin hat er erkannt, dass hier was getan werden muss.</p>
<p>Ähnliches Bild beim Thema Mieten: Statt der ineffektiven Mietpreisbremse, die die Regierung noch nicht einmal verlängert hat, fordern wir einen bundesweiten Mietendeckel und ein Investitionsprogramm, damit die öffentliche Hand bezahlbare Wohnungen baut. Wer sich aber wie die Ampel weigert, an die Schuldenbremse ranzugehen, und gleichzeitig nicht die Reichen zur Kasse bittet, kann auch keine aktive Wirtschaftspolitik betreiben – weder gegen Wohnungsnot noch für unsere schwächelnde Industrie. Und machen wir uns nichts vor, ein Kanzler Friedrich Merz würde die Daumenschrauben weiter anziehen.</p>
<p>Wir werden dafür kämpfen, dass alle jene, die unter hohen Preisen und Mieten leiden, die um ihre Arbeitsplätze bangen und die trotz harter Arbeit am Monatsende nicht wissen, wie sie über die Runden kommen sollen, eine würdige und vor allem glaubwürdige Vertretung im Bundestag haben: Die Linke."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-363792</guid>
                <pubDate>Sat, 14 Dec 2024 20:48:41 +0100</pubDate>
                <title>Die Ratsgruppe Die Linke im Rat der Stadt Hagen hat die Grundsteuererhöhung abgelehnt!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-ratsgruppe-die-linke-im-rat-der-stadt-hagen-hat-die-grundsteuererhoehung-abgelehnt/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Wie zu erwarten hat der Rat der Stadt Hagen die Erhöhung der Grundsteuer durchgewunken und fast verdoppelt. In der Diskussion um diesen Tagesordnungspunkt wiesen die Vertreter der Linken, Elke Hentschel und Ralf Sondermeyer darauf hin, dass diese Erhöhung nicht nur wirkungslos für den städtischen Haushalt ist, sondern auch UNSOZIAL.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es wird viele Bürgerinnen und Bürger treffen, die jetzt schon kaum noch wissen wie sie über die Runden kommen sollen. Bei Menschen, die zum Beispiel knapp über der Grundsicherung oder dem Anspruch auf Wohngeld liegen, haben diese Erhöhung böse Auswirkungen, auf Leben der Menschen“, sagte Ralf Sondermeyer in der Sitzung. Auch wies er darauf hin, dass die Stadt Hagen für die Bezieher von Grundsicherung und Bürgergeld die Kosten für die extrem hohe Grundsteuer übernehmen muss und somit an sich selber bezahlt.</p>
<p><strong>Doch alles Reden brachte nichts. Die Mehrheit des Rates beschloss die Erhöhung.</strong></p>
<p>Die Linke Hagen fordert unendlich, eine Lösung des Altschuldenproblems! Bund und Land müssen den Städten mit einem Altschuldenfond helfen. Nur so kann es mit Hagen wieder vorangehen.</p>
<p>Die Linke Hagen zeigt wieder sehr deutlich, dass sie für die Menschen da ist!</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-363789</guid>
                <pubDate>Sat, 14 Dec 2024 17:24:44 +0100</pubDate>
                <title>Alle wollen regieren. Wir wollen verändern. Reichtum teilen. Preise senken. Füreinander. Präambel</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/alle-wollen-regieren-wir-wollen-veraendern-reichtum-teilen-preise-senken-fuereinander-praeambel-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Liebe Wählerinnen und Wähler,
wir sind verschieden, aber die meisten von uns wollen das Gleiche: Eine Gesellschaft, in der man sich gegenseitig zuhört und unterstützt, in der alle gesehen und gehört werden. Ein planbares Leben mit einer sicheren Zukunft, die Platz lässt für eigene Ziele und Entscheidungen. Eine Politik, die Verantwortung übernimmt, an der Seite der Menschen steht und sich um ihre 
Probleme kümmert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir als Linke kämpfen dafür, und wir sind überzeugt: Es ist möglich. Ein Leben, in dem alle ein sicheres Einkommen haben, die Mieten bezahlbar sind und nicht jeder Supermarkteinkauf zum Schock an der Kasse führt, ist möglich. Ein Leben, in dem Konflikte friedlich gelöst werden und Klimapolitik nicht auf Kosten der Haushalte mit niedrigen bis mittleren Einkommen geht, ist möglich. Ein Leben, in dem jeder Mensch die gleichen Rechte hat, ist möglich.</p>
<p><strong><a href="https://www.dielinke-hagen.de/fileadmin/kvhagen/Leitantrag_Wahlprogramm_BTW25.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="download link">Weiterlesen pdf Dokument</a></strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-363787</guid>
                <pubDate>Sat, 14 Dec 2024 16:59:38 +0100</pubDate>
                <title>Der finanzielle Kollaps der Krankenversicherung kommt mit Ansage</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-finanzielle-kollaps-der-krankenversicherung-kommt-mit-ansage-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Ein Beitragsschock folgt dem nächsten. Der finanzielle Kollaps der Krankenversicherung kommt mit Ansage und belastet vor allem Menschen mit geringen und mittleren Einkommen. Lauterbach unternimmt keinen Versuch, die explodierenden Kosten gerecht zu verteilen: Er schont Besserverdienende und Menschen mit hohen Kapital- und Mieteinnahmen. Weiterhin können sich Gutverdienende und Unternehmerinnen und Unternehmer der Solidarität entziehen. Er verweigert sogar Sofortmaßnahmen wie realistische Kassenbeiträge für Menschen in Bürgergeldbezug oder eine geringere Mehrwertsteuer für Arzneimittel. Die Kleinen sollen zahlen, das ungerechte System aber bleibt. Das ist ein weiterer Sargnagel für das Vertrauen in die Politik und macht mich einfach wütend&quot;, erklärt Kathrin Vogler, Sprecherin für Gesundheitspolitik der Gruppe Die Linke im Bundestag. Vogler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Gesundheitsreformen der letzten Jahre waren teuer und haben viel Geld für die Industrie und andere mächtige Lobbygruppen gebracht. Zur Verbesserung der Versorgung haben sie nicht geführt - im Gegenteil: die meisten Menschen sehen oder erwarten eine deutliche Verschlechterung. Nun sollen sie dafür auch noch mehr Geld bezahlen! Die Zeit bis zur Bundestagswahl muss sofort genutzt werden, um die Senkung des Realeinkommens für 90 Prozent der Bevölkerung abzufangen. Dann können sich alle Parteien erklären, ob sie Politik für die Masse der Bevölkerung oder reiche Minderheiten machen. Gemessen an ihren Aussagen wären Mehrheiten im Bundestag möglich."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sat, 14 Dec 2024 16:57:32 +0100</pubDate>
                <title>Integrationsbericht der Bundesregierung: Ein Katalog gebrochener Koalitionsversprechen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/integrationsbericht-der-bundesregierung-ein-katalog-gebrochener-koalitionsversprechen-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Bilanz der Bundesregierung in der Migrations- und Integrationspolitik ist ernüchternd. Zahlreiche Ankündigungen aus dem Ampel-Koalitionsvertrag – vom Partizipationsgesetz bis zu den Erleichterungen beim Ehegattennachzug – wurden nicht umgesetzt. Anstelle einer progressiven Neuausrichtung gab es eine moralische Kapitulation vor dem migrationsfeindlichen Diskurs von Union und AfD“, erklärt Gökay Akbulut, migrationspolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag, anlässlich der Vorstellung des 14. Integrationsberichts der Bundesregierung. Akbulut weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die jüngsten Verschärfungen im Asylrecht sind nicht nur menschenrechtswidrig, sondern auch ein fatales Signal des Einknickens vor einer zunehmend rassistisch geführten öffentlichen Debatte. Der dramatische Anstieg rassistischer Vorfälle, den wir aktuell erleben, ist auch ein Resultat einer Politik der Bundesregierung, die sich dem rechtspopulistischen Diskurs nicht entschieden entgegenstellt.</p>
<p>Trotz des heute vorgestellten Berichts werden die Erfolgsgeschichten der Integration von der Bundesregierung völlig unzureichend kommuniziert. So sind entgegen verbreiteter Narrative 86 Prozent der zwischen 2014 und 2016 geflüchteten Männer heute erwerbstätig. Die OECD lobt Deutschland für seine Integrationsleistungen.</p>
<p>Anstatt diese Erfolge auszubauen, hat die Ampel-Koalition den Weg der Ausgrenzung und Abschottung eingeschlagen. Sie wird als eine Regierung der leeren Versprechen in Erinnerung bleiben, die nicht in der Lage war, die Initiative für dringend benötigte Reformen für eine humane und zukunftsorientierte Migrationspolitik zu ergreifen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Sat, 14 Dec 2024 16:52:31 +0100</pubDate>
                <title>Schlupflöcher bei der Mietpreisbremse schließen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schlupfloecher-bei-der-mietpreisbremse-schliessen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur geplanten Bundesratsinitiative und zu dem Beschluss des Bundeskabinetts zur Mietpreisbremse meint Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich begrüße, dass einige Bundesländer nun vorangehen, um die Mietpreisbremse zu retten. Doch es reicht nicht, die Mietpreisbremse einfach nur zu verlängern, da sie leicht umgangen werden kann und kaum Schutz gegen hohe Mieten bietet. Deshalb muss es jetzt darum gehen, die vielen Schlupflöcher für gierige Vermieter zu schließen. Schluss mit den Ausnahmen bei Sanierungen und möblierten Wohnungen! Die Preisbremse muss flächendeckend und unbefristet gelten, damit der nächste CDU-Kanzler sie nicht einfach auslaufen lässt. Die Mietpreisbremse bleibt ein zahnloser Tiger, wenn gierige Vermieter keine Sanktionen fürchten müssen. Verstöße gegen die Mietpreisbremse müssen mit hohen Bußgeldern geahndet werden, die den Abzockern richtig weh tun.</p>
<p>Dass die Bundesregierung jetzt den Gesetzentwurf zur Verlängerung der Mietpreisbremse verabschiedet, hat viel mit Wahlkampf und nichts mit Mieterschutz zu tun. Solange die Regierung nur mit angezogener Mietpreisbremse fährt, werden wir weiter für echten Mieterschutz kämpfen. Wir brauchen einen bundesweiten Mietenstopp für sechs Jahre. Das heißt: Für sechs Jahre gibt es keine Mieterhöhungen. Damit bekommen wir Zeit, um einen bundesweiten Mietendeckel auf den Weg zu bringen. Zudem müssen die Mieten runter, die bereits jetzt viel zu hoch sind. Niemand soll mehr als 30 Prozent seines Monatslohns für die eigene Wohnung ausgeben müssen!"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-363784</guid>
                <pubDate>Sat, 14 Dec 2024 16:49:29 +0100</pubDate>
                <title>Scholz will MwSt. senken und Vertrauen verlieren - das passt zusammen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/scholz-will-mwst-senken-und-vertrauen-verlieren-das-passt-zusammen/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu dem Vorschlag von Bundeskanzler Scholz, die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel auf 5 Prozent zu senken sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke mit Blick auf den heutigen Antrag auf Vertrauensfrage:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dass Scholz als Spitzenkandidat der SPD eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel fordert, zeigt, dass die hohen Lebensmittelpreise endlich auf die politische Tagesordnung kommen. Allerdings: Als die SPD das letzte Mal im Wahlkampf eine Senkung der Mehrwertsteuer forderte, stieg diese Steuer nach der Wahl um 3 Prozent. Und natürlich kann man sich wundern, dass Scholz als Bundeskanzler nicht auf die Idee einer Mehrwertsteuersenkung kam, sondern erst jetzt als Spitzenkandidat. Dazu passt, dass Scholz heute die Vertrauensfrage beantragt. Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich habe diesem Mann noch nie vertraut.</p>
<p>Die Linke fordert eine Streichung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel, Hygieneprodukten und Bahnfahrkarten. Das entspricht einer Senkung auf 0 Prozent, gegenüber dem Vorschlag der SPD, die Mehrwertsteuer auf 5 Prozent für Lebensmittel zu senken.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-363675</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 13:00:04 +0100</pubDate>
                <title>Anfrage zur Ratssitzung am 12.12..2024 gem.§ 5 Abs. 1 GeschO.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/anfrage-zur-ratssitzung-am-12122024-gem-5-abs-1-gescho-3/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Hier: Städtische Kampagne  

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Schulz,

bitte nehmen Sie folgende Anfrage nach § 5 der GO auf die Tagesordnung des öffentlichen Teils der Ratssitzung am 12.12.2024:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sieht die Stadt die Möglichkeit, eine Kampagne zu starten: " <strong>Fahr nicht allein!</strong> "?</p>
<h1 class="seitentitel">Begründung:</h1>
<p>Ziel der Kampagne soll es sein, den Berufsverkehr in der Innenstadt durch die Bildung von Fahrgemeinschaften zu entlasten. Es erscheint uns sinnvoll, die Bürgerinnen und Bürger für dieses Thema zu sensibilisieren und zur Bildung von Fahrgemeinschaften anzuregen, insbesondere während der Brückenarbeiten.</p>
<p>Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die Entlastung der Umwelt und der Anwohner.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Ralf Sondermeyer</p>
<p>Ratsgruppe Die Linke</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-363647</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 06:42:54 +0100</pubDate>
                <title>Anfrage zur Ratssitzung am 12.12..2024 gem.§ 5 Abs. 1 GeschO.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/anfrage-zur-ratssitzung-am-12122024-gem-5-abs-1-gescho-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Hier: Verkehr während der Brückenarbeiten

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Schulz,

bitte nehmen Sie folgende Anfrage nach § 5 der GO auf die Tagesordnung des öffentlichen Teils der Ratssitzung am 12.12.2024: Wie beabsichtigt die Verwaltung, den Durchgangsverkehr von Fahrzeugen, die kein Fahrziel im Bereich der Hagener Innenstadt haben, aus dem Stadtbereich fernzuhalten?</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h1 class="seitentitel"><strong>Begründung:</strong></h1>
<p>Da während der Bauarbeiten ein Verkehrschaos zu erwarten ist, wäre es dringend erforderlich, den Durchgangsverkehr aus dem Stadtbereich fernzuhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Ralf Sondermeyer</p>
<p>Ratsgruppe Die Linke</p>
<p><strong><a href="https://www.dielinke-hagen.de/fileadmin/kvhagen/Anfrage2Rat_Kampagne.docx" target="_blank" class="link-extern" title="download link">Anfrage der Ratsgruppe Die Linke</a></strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-363644</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 04:24:07 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke nominiert Bundestagskandidaten für den Bundestagswahlkreis 137 Hagen – Ennepe - Ruhr - Kreis I</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-nominiert-bundestagskandidaten-fuer-den-bundestagswahlkreis-137-hagen-ennepe-ruhr-kreis-i-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wir brauchen eine grundlegend andere Politik für soziale Sicherheit und ein besseres Leben für alle!“ In der Wahlversammlung am 6. Dezember wählten die Mitglieder der Linken aus Hagen und den Städten des südlichen Ennepe - Ruhr - Kreises für ihren Wahlkreis 137 den Diplom-Verwaltungswirt Jürgen Senge zum Direktkandidaten für den Bundestag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Linke hat das sozialste Programm von allen Parteien“, begründet Senge seine Motivation zur Kandidatur, „Wir brauchen im Bundestag dringend eine konsequent soziale Stimme für die Arbeitenden, die Arbeitssuchenden, die Rentnerinnen und Rentner, Schülerinnen und Schüler, die Studierenden und die Armen.“</p>
<p>Das Leben vieler Menschen habe sich in den letzten Jahren durch eine falsche Politik der Ampel sowie der Vorgängerregierungen spürbar verschlechtert. Wohlstandsverluste und Ängste vor wirtschaftlichem Abstieg habe sich bis tief in mittlere Einkommensschichten entwickelt. Auch die Armut sei deutlich gestiegen. Hinzu komme hoher Stress durch eine kaputt gesparte Infrastruktur. „Wir brauchen eine grundlegend andere Politik für soziale Sicherheit und ein bezahlbares, besseres Leben“, fordert Jürgen Senge, der sich mehr als vierzig Jahre in der Gewerkschaft ver.di engagierte und mehr als vierzig Jahre bei einer Landesbehörde in Düsseldorf tätig war, davon viele Jahre als 1. stellvertretender Personalratsvorsitzender.</p>
<p>Die Linke wolle das Leben der meisten Menschen spürbar verbessern. Dabei gehe es insbesondere um einen Preisstopp bei Mieten, Lebensmittel und Energie, um das Leben bezahlbar zu machen, Wohlstandsverluste abzuwenden und Armut zu bekämpfen. Dazu gehöre auch, die Einkommen zu erhöhen, in dem z.B. der Mindestlohn auf 15 Euro angehoben und die Tarifbindung gestärkt werde. Und die Renten seien auf einem guten Niveau für alle Generationen zu sichern, was bei wachsendem Reichtum in einer Gesellschaft möglich sei. Zudem müsse ein deutlich besseres Gesundheits-, Erziehungs- und Bildungssystem geschaffen werden, in dem mehr Geld für mehr Personal und eine bessere Qualität zur Verfügung gestellt würde. Der Mangel an Kitas und Erziehende, Lehrende in den Schulen und Pflegende in den Kliniken und Altenheimen sei ein Skandal, weil dieser Mangel die Menschen in ihrem ohnehin schon schweren Alltag stark belaste. Und der Mangel an bezahlbarem Wohnraum sei letztendlich eine Bankrotterklärung der marktradikalen Politik und müsse schnellstens durch massive öffentliche Investitionen korrigiert werden. Der massive Arbeitsplatzabbau insbesondere in der Industrie könne durch eine Umsteuerung in der Wirtschaftspolitik gestoppt werden.</p>
<p>„Deutschland ist ein reiches Land, sodass dieser Reichtum für ein besseres Leben für alle genutzt werden kann“, fordert Senge. Wir engagieren uns deshalb für die Abschaffung vieler Steuerprivilegien von Superreichen sowie die Besteuerung von Übergewinnen, um die Milliarden Beträge für die Beseitigung des sozialen und wirtschaftlichen Investitionsstaus zu erhalten. Wir treten bei der Wahl am 23. Februar an, um uns im Bundestag für eine konsequente soziale und gute Wirtschaftspolitik stark zu machen.“</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-363224</guid>
                <pubDate>Tue, 10 Dec 2024 14:13:49 +0100</pubDate>
                <title>Innenministerkonferenz macht erneut Stimmung gegen Geflüchtete</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/innenministerkonferenz-macht-erneut-stimmung-gegen-gefluechtete-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Das brennende Problem Wohnungsmangel nun auch noch auf geflüchtete Familien zu schieben, schießt den Vogel der Unbarmherzigkeit ab. Dass es in Kommunen in ganz Deutschland an Wohnraum fehlt, betrifft alle Menschen. Und es gibt eine simple Lösung: mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen. Es ist doch absurd, dass derzeit in Großstädten tausende Wohnungen leer stehen, weil deren Mieten so hoch sind, dass niemand einziehen kann. Statt immer wieder an der Nachfrage herumzudoktern, müssen wir endlich die Angebotsseite reformieren und den Fokus auf bezahlbaren Wohnraum legen. Geflüchtete Familien sind sicher die Allerletzten, die auf einem rassistischen, extrem angespannten Wohnungsmarkt konkurrieren“, erklärt Clara Bünger, fluchtpolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag, in Hinblick auf die Forderungen der Innenministerkonferenz. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Kommunen müssen auskömmlich finanziert werden. Es fehlt an Sprachkursen, Kita-Plätzen und medizinischer Versorgung für alle. Es ist ein Trugbild, dass ständig Familien an den deutschen Grenzen stehen würden, um dann im nächsten Ort direkt in eine Dreiraumwohnung einzuziehen. Deshalb ist die Forderung nach mehr Zurückweisungen reiner Populismus und entbehrt im Übrigen jeder Rechtsgrundlage.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-363222</guid>
                <pubDate>Tue, 10 Dec 2024 13:15:43 +0100</pubDate>
                <title>Netzentgelte: Menschen mit wenig Geld stärker entlasten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/netzentgelte-menschen-mit-wenig-geld-staerker-entlasten/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Beschluss des Bundeskabinetts, die Netzentgelte senken zu wollen, sagt Jan van Aken, Vorsitzender und Spitzenkandidat der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die kaputte Ampel-Regierung präsentiert mal wieder Vorschläge, die vor allem den Unternehmen nützen, aber auch den Reichen mit großer Villa und beheiztem Pool. Die hart arbeitenden Menschen, die in engen und viel zu teuren Wohnungen leben, haben kaum etwas davon. Die verbrauchen gar nicht so viel Energie, können sich aber auch das bisschen oft kaum leisten. Wer auf großem Fuß lebt, wird dagegen am meisten entlastet. Das finde ich nicht normal.</p>
<p>Wir von der Partei Die Linke haben Lösungen für die Mehrheit der Menschen. Wir wollen, dass sich alle den normalen Verbrauch von Strom und eine warme Wohnung leisten können. Deshalb wollen wir die Strommenge, die jeder braucht, billiger machen. Das ist sozial gerecht und regt zum Energiesparen an.</p>
<p>Parteien, die Spenden der Reichen und der Unternehmen kassieren und daher deren Interessen auf dem Plan haben, gibt es schon genug. Wir von der Partei Die Linke wollen Lösungen für die Menschen, die das Land am Laufen halten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-363089</guid>
                <pubDate>Fri, 06 Dec 2024 10:46:40 +0100</pubDate>
                <title>Presseerklärung des Ersten Parlamentarischen Geschäftsführers zur Sitzungswoche vom 4. bis 6. Dezember 2024</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/presseerklaerung-des-ersten-parlamentarischen-geschaeftsfuehrers-zur-sitzungswoche-vom-4-bis-6-dezember-2024/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden Parlamentarischen Initiativen der Gruppe befassen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Donnerstag, 5. Dezember 2024</strong></p>
<p><strong>TOP Gesetzentwurf zur effektiven Verfolgung von Mietwucher (Mietwuchergesetz)<em>“, Drs.&nbsp;<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/132/2013294.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">20/13294</a></em></strong></p>
<p>Mietwucher ist verboten, wird allerdings kaum geahndet, weil ein Nachweis der individuellen „Ausnutzung“ einer Notlage kaum erbringbar ist. Ein angespannter Wohnungsmarkt muss als objektiver Beweis einer Notlage genügen, um gegen überhöhte Mieten vorzugehen. Die Linke bringt den Gesetzentwurf des Bundesrates in den Bundestag: Streichung des Nachweises der Ausnutzung und Verdopplung des Bußgeldrahmens auf 100.000 Euro. Damit wird das Vorgehen gegen überhöhte Mieten erleichtert.</p>
<p><strong>Antrag „Zeit zu handeln – Für ein starkes, soziales Mietrecht“<em>, Drs.&nbsp;<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/121/2012105.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">20/12105</a></em></strong></p>
<p>Die Mietenkrise spitzt sich weiter zu. Extreme Mietsteigerungen treffen inzwischen auch Mieterinnen und Mieter in kleineren Städten oder Landkreisen. Trotz dieser anhaltenden Entwicklung ist das Einzige, was von der Ampel kommt, die Verlängerung der offensichtlich nutzlosen Mietpreisbremse. Die Linke fordert daher einen bundesweiten Mietendeckel und ein starkes, soziales Mietrecht, um Mieterinnen und Mieter endlich vor den explodierenden Mieten und dem Verlust ihrer Wohnungen zu schützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Freitag, 6. Dezember 2024</strong></p>
<p><strong>Antrag „Frauen und ihre Kinder vor Gewalt schützen – Istanbul-Konvention umsetzen – Gewalthilfegesetz jetzt“<em>, Drs.&nbsp;<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/137/2013739.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">20/13739</a></em></strong></p>
<p>Das Hilfesystem für den Gewaltschutz von Frauen ist völlig unterfinanziert und platzt aus allen Nähten. Spätestens seit der Ratifizierung der Istanbul-Konvention (2018) ist die Regierung aber dazu verpflichtet, alle Frauen vor geschlechtsspezifischer Gewalt durch Prävention und Intervention zu schützen und das Hilfesystem entsprechend der Istanbul-Konvention auszubauen. Trotz wiederholter Versprechen, Frauen durch ein Gewalthilfegesetz vor Gewalt zu schützen, liegt bis heute kein GE vor.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-363088</guid>
                <pubDate>Fri, 06 Dec 2024 10:42:35 +0100</pubDate>
                <title>Monitor Gewalt gegen Frauen: Linke fordert umfassende Reformen im Gewaltschutz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/monitor-gewalt-gegen-frauen-linke-fordert-umfassende-reformen-im-gewaltschutz-1/</link>
                <author>Die Linke Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Der Bericht zeigt schwerwiegende Versäumnisse der Bundesregierung bei der Umsetzung der Istanbul-Konvention auf. Es besteht dringender Handlungsbedarf&quot;, erklärt Gökay Akbulut, Sprecherin für Frauenpolitik der Gruppe Die Linke im Bundestag, zum Bericht der Berichterstattungsstelle zur geschlechtsspezifischen Gewalt. Akbulut weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Obwohl die Istanbul-Konvention seit 2018 den Status eines Bundesgesetzes hat, fehlt es bisher an einer umfassenden bundesweiten Strategie zum Gewaltschutz. Zudem gibt es kein grundlegendes Verständnis der zugrunde liegenden patriarchalischen Strukturen. Dadurch wird der alarmierend hohen Zahl von Gewaltdelikten gegen Frauen und Mädchen bisher nicht wirksam entgegengetreten. Die Infrastruktur zum Schutz gewaltbetroffener Frauen muss dringend ausgebaut werden. Gleichzeitig ist eine systematische Qualifizierung der Mitarbeitenden in Polizei und Justiz erforderlich, um das Bewusstsein für geschlechtsspezifische Gewalt zu schärfen.</p>
<p>Auch im Bereich des Aufenthaltsrechts besteht dringender Handlungsbedarf. Wie die kürzlich erfolgte Abschiebung einer Frau aus einer Hamburger Schutzeinrichtung erneut verdeutlicht hat, bestehen erhebliche Schutzlücken im Gesetz. Wir fordern daher ein eigenständiges Aufenthaltsrecht für gewaltbetroffene Frauen, denn niemand sollte aus aufenthaltsrechtlichen Gründen gezwungen sein, in einer gewalttätigen Beziehung zu verbleiben."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362801</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 14:48:07 +0100</pubDate>
                <title>RTL hat Angst vor der Linken</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rtl-hat-angst-vor-der-linken/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>es ist ein Skandal:  RTL will uns, Die Linke, als einzige Bundestagspartei von den TV-Duellen ausschließen. FDP, BSW sind dabei, sogar die AfD bekommt eine Bühne, während Die Linke mundtot gemacht werden soll.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aber das lassen wir uns nicht gefallen!</strong>&nbsp;</p>
<p>Am 23. Februar ist die Bundestagswahl. Diese Wahl entscheidet über die Zukunft von Millionen Menschen – über bezahlbare Mieten, sichere Arbeit und eine solidarische Gesellschaft. Millionen Zuschauer*innen informieren sich bei den TV-Duellen, um zu entscheiden, wem sie ihre Stimme geben. Deshalb ist es so wichtig, dass auch wir, Die Linke, dort vertreten sind.</p>
<p>Wir haben alles versucht: Gespräche, Appelle – aber RTL bleibt stur. Jetzt bleibt uns nur noch eine Option:&nbsp;<strong>Wir verklagen RTL.</strong></p>
<p>Doch ein Rechtsstreit ist teuer. Wir brauchen deine Unterstützung, um erfahrene Anwält*innen zu beauftragen und gegen diese Ungerechtigkeit vorzugehen.&nbsp;<strong>Gemeinsam sorgen wir dafür, dass linke Positionen nicht zum Schweigen gebracht werden!</strong></p>
<h3><a href="https://www.die-linke.de/mitmachen/spenden/?neues-spendenformular-3225/spende" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Jetzt spenden!</a></h3>
<p>Offenbar scheut ein privater Medienkonzern linke Expertise und eine klare Haltung gegen die Macht des großen Geldes. Wir prangern soziale Spaltung an und kämpfen für eine Politik, die endlich für die Vielen gemacht wird – nicht für die Wenigen. Und das gefällt scheinbar nicht allen.&nbsp;</p>
<p>Hat RTL etwa Angst vor der Linken? Das wissen wir nicht. Aber eins ist sicher:&nbsp;<strong>Wir geben nicht auf.</strong></p>
<p>Mit deiner Unterstützung sorgen wir dafür, dass Millionen Menschen am 23. Februar eine echte Wahl haben – und Die Linke gehört wird.&nbsp;</p>
<p><strong>RTL hat Angst vor der Linken. Zeigen wir ihnen, dass wir stärker sind – gemeinsam!</strong></p>
<h3><a href="https://www.die-linke.de/mitmachen/spenden/?neues-spendenformular-3225/spende" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Jetzt spenden!</a></h3>
<p>Danke für deine Unterstützung!&nbsp;</p>
<p>Janis&nbsp;<br> Bundesgeschäftsführer</p>
<p><strong>PS:</strong>&nbsp;Jeder Euro zählt. Mit deiner Spende verklagen wir RTL und sorgen dafür, dass Die Linke nicht mundtot gemacht wird. Danke!</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362800</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 14:16:35 +0100</pubDate>
                <title>Bundestariftreuegesetz schnell ins Parlament einbringen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundestariftreuegesetz-schnell-ins-parlament-einbringen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Es ist ein überfälliger Schritt, dass das Bundestariftreuegesetz trotz Scheitern der Ampel-Koalition noch im Kabinett beschlossen wurde. Auch wenn der Entwurf erhebliche Schwächen aufweist, begrüßen wir als Linke die Initiative&quot;, kommentiert Susanne Ferschl, gewerkschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag, das Vorhaben von SPD und Grünen, das Bundestariftreuegesetz noch durch das Parlament zu bringen. Ferschl weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Kabinettsbeschluss ist aber nur ein erster Schritt, dem eine zügige Befassung des Parlaments sowie Umsetzung des Gesetzes folgen muss. Denn nur so ist sichergestellt, dass bei Aufträgen des Bundes kein Lohndumping stattfindet und nur diejenigen Unternehmen öffentliche Aufträge erhalten, die sich an tariflich geregelte Arbeitsbedingungen halten. Neben der Verabschiedung durch das Parlament muss aber auch für die Um- und Durchsetzung gesorgt sein, damit die Vorgaben verbindlich werden. Voraussetzung dafür sind Kontrollen. Bereits jetzt ist aber abzusehen, dass die dafür vorgesehene Prüfstelle nicht über die nötigen personellen Mittel verfügen wird. Welche fatalen Auswirkungen das hat, kann man an den Zahlen zum Mindestlohnbetrug ablesen.</p>
<p>Die Linke setzt sich darüber hinaus dafür ein, dass die Tarifbindung generell gestärkt wird - so wie es im Übrigen auch eine Europäische Richtlinie vorsieht. Dafür muss Deutschland bis spätestens Ende 2025 einen Aktionsplan vorlegen, der geeignet ist, die Tarifbindung zu stärken. Die Linke hat dafür Vorschläge unterbreitet, unter anderem eine Erleichterung der Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen sowie ein Verbot von Mitgliedschaften ohne Tarifbindung (sogenannte OT-Mitgliedschaft) in Arbeitgeberverbänden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362799</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 14:13:25 +0100</pubDate>
                <title>Linke leakt Bund-Länder-Vereinbarungen über Schiedsgerichtsordnung bei NS-Raubkunst</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-leakt-bund-laender-vereinbarungen-ueber-schiedsgerichtsordnung-bei-ns-raubkunst-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Nachdem alle Versuche der vergangenen Wochen gescheitert waren, die Bundesregierung dazu zu bewegen, dem Bundestag und der Öffentlichkeit die Beschlüsse des 21. Kulturpolitischen Spitzengesprächs vom 09. Oktober 2024 über die Errichtung einer Schiedsgerichtsbarkeit für Fälle nationalsozialistischer Raubkunst zur Verfügung zu stellen, veröffentlichen wir sie jetzt. Dieser Schritt ist notwendig, da nur so die Geheimniskrämerei von Bund und Ländern beendet und endlich über die geplante Schiedsgerichtsordnung öffentlich fundiert debattiert werden kann. Für die Linke ist klar, dass ohne ein umfassendes Restitutionsgesetz, jede Strukturreform - egal ob durch die Einführung einer Schiedsgerichtsbarkeit oder die Stärkung der Beratenden Kommission - nicht viel mehr als ein unbrauchbarer Etikettenschwindel ist&quot;, erklärt Jan Korte, kulturpolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag. Korte weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es war ein Affront gegenüber dem Parlament und einfach nicht länger hinnehmbar, dass die Dokumente in ihrer beschlossenen Fassung von Bund und Ländern unter Verschluss gehalten und so eine sachlich-inhaltliche Auseinandersetzung verhindert wurde. Und diese Intransparenz wird auch dem Thema in keiner Weise gerecht. Hunderttausende Kunstwerke wurden von den Nazis zwischen 1933 und 1945 geraubt und nur ein Bruchteil davon wurde bislang den früheren Besitzern zurückgegeben. Trotz aller Reden und Bekenntnisse zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit, ist die Bundesrepublik auch fast 80 Jahre nach Kriegsende offenkundig nicht willens, das NS-Unrecht im Hinblick auf die Kulturgüter angemessen und umfassend wiedergutzumachen. Nach wie vor wird jegliche grundlegende Reform der (Eigentums-) Rechtslage zugunsten der Opfer und ihrer Nachfahren vermieden, da dadurch die Interessen der Tausenden öffentlichen und privaten Besitzer von NS-Raubkunst tangiert und eine staatliche Entschädigungspflicht auf die Tagesordnung käme.</p>
<p>Statt unbrauchbarer Konstruktionen und Hinterzimmer-Beschlüssen, die im Kern nur den Status Quo und das himmelschreiende Unrecht fortschreiben, brauchen wir ein solides und umfassendes Restitutionsgesetz, das klare Regeln für die Rückgabe und Entschädigung nationalsozialistischer Raubkunst enthält. Neben der Stärkung der Auskunftsrechte für die Betroffenen und der einseitigen Anrufbarkeit müssen die Hauptprobleme angegangen werden: Sowohl die Verjährung als auch die sogenannte Ersitzung, also der ganz legale Erwerb der geraubten Kunstwerke nach einer bestimmten Besitzzeit sowie der "Erwerb im guten Glauben" müssen endlich ausgeschlossen werden. Ansonsten kümmert man sich so nur um maximal zwei Prozent der geraubten Kunstwerke.</p>
<p>Ich hoffe, dass jetzt auf Grundlage der Beschlüsse von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden eine breite gesellschaftliche Debatte stattfinden kann. Denn die Beschlüsse werfen auch ohne ausreichende gesetzliche Regelungen einige Fragen auf:</p>
<p>- Wieso soll z.B. die alleinige Anrufbarkeit bei privaten Haltern von Kulturgut, wie Galerien, Auktionshäuser, Unternehmen, Stiftungen etc. aber auch Privatpersonen nicht gelten?</p>
<p>- Warum soll weiterhin nur mit einem "Bewertungsrahmen", der dazu noch recht zweifelhafte Formulierungen enthält und eher eine Verschlechterung für die Opfer bedeuten würde, gearbeitet werden, der keinen Gesetzesstatus hat?</p>
<p>- Wer soll die Provenienzforschung für das Schiedsgericht leisten?</p>
<p>Am besten wäre es, wenn sowohl der völlig vermurkste Gesetzentwurf der Ampel (BT-Drucksache 20/13258) als auch die Pläne zur Einführung einer Schiedsgerichtsbarkeit in den Papierkorb wandern und Platz für faire und gerechte Lösungen auf Grundlage eines Restitutionsgesetzes machen würden."</p>
<p>Die Dokumente finden Sie hier:&nbsp;<a href="https://www.jankorte.de/" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">www.jankorte.de</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362798</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 14:10:50 +0100</pubDate>
                <title>Schmale Renten trotz 35 Jahren Beitragszahlung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schmale-renten-trotz-35-jahren-beitragszahlung-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heute veröffentlichte die Deutsche Rentenversicherung den aktuellen Rentenatlas 2024. An diesen Zahlen ist auffällig, dass die bestehenden Renten im Durchschnitt höher sind als die aktuellen Rentenzugänge. Das ergab auch eine diesbezügliche Anfrage durch Sören Pellmann, Vorsitzender der Gruppe Die Linke im Bundestag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sören Pellmann: "An diesen Zahlen werden die Folgen der langen Arbeitslosigkeit - besonders im Osten - im Kontext der Deindustrialisierung nach dem Anschluss der DDR an die BRD deutlich. Für diese Zeit konnten keine Rentenpunkte erworben werden. Zudem werden in Folge der durch die Schröder-Regierung eingeführten Hartz-IV-Gesetze keine Rentenzahlungen mehr geleistet.</p>
<p>Nur bei den Frauen ist es in Gesamtdeutschland anders, da ist der Durchschnitt im Zugang etwas höher. Allerdings maßgeblich bei den Westfrauen. Auch hier sind die Ostfrauen benachteiligt. Im Westen sind&nbsp; demnach mehr Frauen in eigene Erwerbstätigkeit gekommen und konnten ihre Rente aufbessern. Das verkehrt langsam die Rentenentwicklung bei den Frauen in ihr Gegenteil, da in der DDR die Erwerbsquote für Frauen wesentlich höher war und diese Generation gegenüber den Westfrauen deutlich höhere Renten bezieht.</p>
<p>Die Rentenhöhe nach 35 Beitragsjahren liegt zudem nur knapp über der durch die EU definierten&nbsp; Armutsschwelle von 1.313 Euro.</p>
<p>Die Linke fordert daher, alle Renten einmalig und außerordentlich um zehn Prozent zu erhöhen, um wieder auf ein Rentenniveau von 53 Prozent zu kommen, wie vor den Hartz-IV-Gesetzen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362797</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 14:03:42 +0100</pubDate>
                <title>Krankenhausreform ist ungerecht und lebensgefährlich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/krankenhausreform-ist-ungerecht-und-lebensgefaehrlich/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur heutigen Entscheidung des Bundesrats über die umstrittene Krankenhausreform meint Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Lauterbachs Reform ist mutlos und halbherzig. Anstatt die Fallpauschalen endlich abzuschaffen, werden sie künftig durch Vorhaltepauschalen ergänzt. Auch diese sind nicht viel mehr als Fallpauschalen, die nachgelagert ausgezahlt werden. Die Krankenhäuser sind so weiterhin gezwungen, vor allem auf die Kosten zu achten und nicht auf das Wohl der Patienten. Die Fallpauschalen müssen weg und mit ihnen der Profitdruck in den Krankenhäusern!</p>
<p>Diese Reform ist zudem lebensgefährlich, weil sie die kleinen Krankenhäuser auf dem flachen Land bedroht. Wer massenhaft Krankenhäuser dicht machen will, nimmt längere Wege im Notfall in Kauf. Doch bei einem Herzinfarkt oder einem schweren Unfall zählt jede Minute. Deshalb müssen wir alle Krankenhäuser erhalten, die die Versorgung für die Menschen vor Ort sichern.</p>
<p>Lauterbachs Reform ist zutiefst ungerecht, weil sie die Kosten vor allem auf uns gesetzlich Versicherte abgewälzt, während Privatversicherte kaum belastet werden. So werden die Beiträge zur Krankenversicherung steigen, aber die Privatversicherten sind fein raus. Besserverdienende werden bevorzugt, während wir in die Röhre schauen. Diese Reform gehört in die Tonne.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362796</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 13:59:57 +0100</pubDate>
                <title>Mietenstopp: Nicht nur nachdenken, sondern machen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mietenstopp-nicht-nur-nachdenken-sondern-machen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die neu gewählte Grünen-Parteispitze &quot;denkt&quot; über einen Mietenstopp nach. Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, begrüßt, dass die Grünen nun Ideen der Linken aufgreifen und fordert konkrete Schritte.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die neue Grünen-Führung denkt darüber nach, einen Mietenstopp einzuführen. Wir sagen: Nicht nur nachdenken, sondern machen! Die Linke kämpft seit Jahren beharrlich für einen bundesweiten Mietenstopp und einen richtigen Mietendeckel. Niemand soll mehr als ein Drittel seines Lohns für die eigenen vier Wände ausgeben müssen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362795</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 13:56:53 +0100</pubDate>
                <title>§218 abschaffen – Schwangerschaftsabbruch ist kein Verbrechen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/218-abschaffen-schwangerschaftsabbruch-ist-kein-verbrechen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den aktuell vorliegenden Gesetzesinitiativen für die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und die Gewalthilfe für Frauen sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es ist ein Zustand aus dem letzten Jahrhundert, dass der Staat Frauen in den eigenen Körper hineinregiert und Schwangerschaftsabbrüche nach wie vor kriminalisiert. Es ist höchste Zeit, das Recht am eigenen Körper ernst zu nehmen. Schwangerschaftsabbrüche müssen wie Verhütung Teil der normalen Gesundheitsversorgung werden.</p>
<p>Dazu hat die Gruppe der Linken gemeinsam mit insgesamt 240 Abgeordneten einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der noch in diesem Jahr beschlossen werden könnte. Eine Mehrheit für den Antrag gibt es, wenn die Abgeordneten ihrem Gewissen statt ihrem Fraktionszwang folgen. Das wäre gelebte Demokratie und ein Gebot der Verantwortung gegenüber den Wählerinnen und Wählern. Mehr als 80 Prozent der deutschen Bevölkerung lehnt die Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen ab.</p>
<p>Genauso muss das bereits vorliegende Gewalthilfegesetz jetzt unverzüglich verabschiedet werden. Der Rechtsanspruch auf Schutz bei Gewalt darf nicht an Parteiengezänk scheitern. Mit dem Gewalthilfegesetz könnte die Finanzierung der leider notwendigen Plätze in Frauenhäusern endlich sichergestellt werden. Man hätten niemals so lange hinnehmen dürfen, dass von Gewalt betroffene&nbsp; Frauen oft keinen Ort haben, an den sie fliehen und wo sie sicher sein können. Wer jetzt das Gesetz aus Parteikalkül blockiert, verantwortet weiterhin unterlassene Hilfeleistung an den tausenden Frauen, die jedes Jahr Opfer von Partnerschaftsgewalt werden.</p>
<p>Sicherheit für Frauen in Deutschland bedeutet: Gewalt gegen Frauen und Mädchen stoppen, Schwangerschaftsabbrüche legalisieren.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362387</guid>
                <pubDate>Tue, 12 Nov 2024 13:18:02 +0100</pubDate>
                <title>Pflege: Lauterbachs Aktionismus ist selbstverschuldet</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pflege-lauterbachs-aktionismus-ist-selbstverschuldet-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Lauterbach hat sich drei Jahre verweigert, eine Pflegereform vorzulegen. Sein blinder Aktionismus, um die Zahlungsfähigkeit der Pflegeversicherung zu sichern, ist selbstverschuldet&quot;, kommentiert Ates Gürpinar, Sprecher für Krankenhaus- und Pflegepolitik der Gruppe Die Linke im Bundestag, die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, den Beitragssatz zur Pflegeversicherung zum 1. Januar 2025 um 0,2 Prozentpunkte anzuheben. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es offenbart sich einmal mehr, dass es in dieser Koalition nie progressive Impulse gab und ihnen auch jetzt nichts weiter einfällt, als die Menschen immer weiter zu belasten, die jeden Tag den Laden am Laufen halten.</p>
<p>Wir brauchen eine verlässliche Finanzierung der Pflege, finanziert von denjenigen, die es sich leisten können. Die Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen sowie die Beschäftigten im Gesundheitsbereich dürfen in dieser Regierungskrise nicht unter die Räder kommen. Sie verdienen eine verlässliche Versorgung. In den kommenden Tagen und Wochen werden wir merken, wer ihnen und ihren Bedürfnissen wirklich eine hohe Priorität einräumt und auf wen sie sich verlassen können, wenn es drauf ankommt. Oder wer ihre Leistungen nur in Sonntagsreden auf Stimmenfang hochhält, aber sie ansonsten mit abgestandenen Phrasen abspeist."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362386</guid>
                <pubDate>Tue, 12 Nov 2024 13:14:29 +0100</pubDate>
                <title>Das Rentenniveau muss dringend stabilisiert und angehoben werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/das-rentenniveau-muss-dringend-stabilisiert-und-angehoben-werden-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Im ganzen Ampel-Chaos gibt es wenigstens gute Nachrichten für die Rentnerinnen und Rentner: Ihre Renten sollen im kommenden Jahr voraussichtlich um 3,5 Prozent ansteigen. Noch, muss man leider sagen. Denn ab 2027 wird das Rentenniveau sehr wahrscheinlich absinken. Ab dann würden die Rentenanpassungen über einen sehr langen Zeitraum - und wahrscheinlich für Jahrzehnte - sehr viel geringer ausfallen, obwohl die Preise weiter steigen und steigen&quot;, sagt Matthias W. Birkwald, Renten- und Alterssicherungspolitischer Sprecher der Linken im Bundestag. Birkwald weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich sage: Das darf nicht sein. Die Rente muss verlässlich bleiben und sie muss dringend angehoben werden. SPD, Grüne und CDU müssen jetzt handeln. Das Mindeste ist, das Rentenniveau jetzt dauerhaft zu stabilisieren. Das bedeutete zwar, dass die Renten so schlecht blieben, wie sie sind, aber immerhin nicht noch schlechter werden würden. Das nämlich wäre eine Katastrophe.</p>
<p>Wir Linken fordern, alle Renten sofort, außerordentlich und einmalig um zusätzliche zehn Prozent anzuheben. Dann würde das Rentenniveau wieder auf lebensstandardsichernde 53 Prozent steigen, wo es schon lag, bevor SPD und Grüne es Anfang der 2000er Jahre in den Keller schickten. Diese Anhebung ist finanzierbar und würde durchschnittlich verdienende Arbeitnehmerinnen und -nehmer und deren Vorgesetzte aktuell nur gut 46 Euro im Monat kosten. Standardrentnerinnen und -rentner mit 45 Versicherungsjahren hätten dann aber 184 Euro (162 Euro netto) mehr zur Verfügung. Ein sehr guter Deal.</p>
<p>Die Rentnerinnen und Rentner sind zu Recht wütend über die Ungerechtigkeit beim Inflationsausgleich, den pensionierte Beamte im Gegensatz zu ihnen erhalten haben. Da liegt es doch auf der Hand: "Wer Rentner quält, wird nicht gewählt!" Die Linke kämpft für die Stärkung der Rente und wir werden uns mit all unseren Mitteln für die 21,2 Millionen heutigen Rentnerinnen und Rentner und alle zukünftigen einsetzen. Wir fordern: Statt Altersarmut: Renten rauf!"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-362385</guid>
                <pubDate>Tue, 12 Nov 2024 13:11:39 +0100</pubDate>
                <title>Deutschland muss sich Trumpscher Klimazerstörung entgegenstellen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/deutschland-muss-sich-trumpscher-klimazerstoerung-entgegenstellen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„In diesem Jahr hat es neue Rekorde von globalem CO2-Ausstoß, Klimaflucht und Klimakatastrophen gegeben, so dass entschlossenes Handeln gegen die Klimakrise dringlich ist wie nie zuvor seit der Verabschiedung des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015. Auf internationaler Bühne muss Deutschland darum Druck für mehr Klimagerechtigkeit machen, gerade angesichts der Wahl von US-Präsident Donald Trump, der Klimaschutz national und international zugunsten der fossilen Konzerne schleifen will&quot;, kommentiert Cornelia Möhring, Sprecherin für Entwicklungspolitik und Menschenrechte der Gruppe Die Linke im Bundestag, die am nächsten Montag beginnende UN-Klimakonferenz in Aserbaidschans Hauptstadt Baku. Möhring weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Klimafinanzierung wird ein Schwerpunkt in Baku sein. Es wird sich zeigen, was die Versprechen der Industrienationen wert sind, die armen Länder beim Kampf gegen Klimawandelfolgen und beim Aufbau einer klimafreundlichen Energieerzeugung mit finanziellen Mitteln zu unterstützen. Es ist zutiefst ungerecht, dass der reiche Norden das Weltklima seit Beginn der fossilen Industrialisierung auf Kosten der Menschheitsmehrheit am meisten zerstört hat, während die Folgen in den Ländern am stärksten zu spüren sind, die das Klima am wenigsten kaputt gemacht haben - die meisten von ihnen ehemalige Kolonien Europas.</p>
<p>Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die COP in Baku als verlorene Klimakonferenz in die Geschichtsbücher einzugehen droht. Nicht nur der zu erwartende Klimaschutz-Rollback durch Trump, Putin und Co., auch die Kürzungspolitik der scheidenden Ampel-Bundesregierung hat bereits zu einem Abbau der internationalen Klimasolidarität geführt. Eine jüngste Anfrage von mir an die Bundesregierung hat zu Tage gefördert, dass Deutschland sein Versprechen, ab 2025 jedes Jahr sechs Milliarden Euro an internationaler Klimafinanzierung zur Verfügung zu stellen, brechen wird.</p>
<p>Die Linke im Bundestag fordert die Aussetzung der Schuldenbremse, Deutschland als historisch viertgrößter Klimazerstörer muss seiner globalen Klimaverantwortung gerecht werden. Für mehr globale Umverteilung fordern wir mehr Steuereinnahmen, etwa durch eine globale Mindeststeuer für Superreiche und die sozialverträgliche Streichung umweltschädlicher Subventionen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362384</guid>
                <pubDate>Tue, 12 Nov 2024 13:07:57 +0100</pubDate>
                <title>Soli: FDP opfert Sozialstaat und riskiert Milliarden-Kahlschlag</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/soli-fdp-opfert-sozialstaat-und-riskiert-milliarden-kahlschlag/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die FDP klagt gegen den Soli. Besserverdienende sollen entlastet werden und gleichzeitig könnte der Bund Milliarden verlieren. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Lindner &amp; Co. opfern den Sozialstaat für die oberen zehn Prozent und nehmen dafür einen Milliarden-Kahlschlag im Bund in Kauf. Die FDP setzt ihren harten Kurs gegen den Sozialstaat fort und will den Solidaritätszuschlag abschaffen – eine Abgabe, die fast nur Besserverdienende und Unternehmen betrifft. Der Soli ist ein bescheidener Beitrag der Reichen und Konzerne zum Bundeshaushalt, der jährlich fast 13 Milliarden Euro bringt und nicht einfach ersetzbar ist. Ohne ihn droht ein finanzieller Kahlschlag, der viele wichtige soziale Leistungen gefährdet. Anstatt den Soli zu streichen, sollten die Wohlhabenden durch eine Vermögensabgabe viel stärker in die Verantwortung genommen werden – für die Stabilität und Zukunft unseres Landes.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362330</guid>
                <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 10:31:44 +0100</pubDate>
                <title>Beim Kampf gegen Antisemitismus konkret werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/beim-kampf-gegen-antisemitismus-konkret-werden-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Als Gruppe Die Linke im Bundestag können wir der von SPD, Grünen, FDP und Union vorgelegten Resolution nicht zustimmen und legen daher eine Alternative zur Abstimmung vor&quot;, erklären Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, die Vorsitzenden der Gruppe Die Linke im Bundestag, anlässlich der Abstimmung über die Antisemitismus-Resolution im Bundestag. Die Vorsitzenden weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Ziel der Resolution, nämlich der Schutz jüdischen Lebens in Deutschland, wird völlig verfehlt. Es gibt keinerlei konkrete Schutzmaßnahmen und darüber hinaus drohen schwere Eingriffe in Meinungs-, Kunst- und Wissenschaftsfreiheit.</p>
<p>Dass die Fraktionen von SPD, Grünen, FDP und Union uns als Linke nicht mit eingebunden haben, das kennen wir aus der Vergangenheit zur Genüge. Was uns jedoch wirklich schockiert, ist, dass die deutlich vernehmbare Kritik beispielsweise aus Wissenschaft, Kulturbetrieb oder Zivilgesellschaft völlig ignoriert wurde. Um dieser Kritik Rechnung zu tragen, hat sich Die Linke dazu entschlossen, einen Antrag einzubringen, der die Bundesregierung auffordert, einen Maßnahmenkatalog zum Schutz jüdischen Lebens vorzulegen, der sich an den Formulierungsvorschlägen der sechs Autorinnen und Autoren der Alternativresolution um Ralf Michaels und Jerzy Montag orientiert und haben deren Mindestanforderungen benannt.</p>
<p>Deren Vorschläge tragen der religiösen, organisatorischen und politischen Vielfalt des Judentums in Deutschland Rechnung und genau daran muss sich ein vom Deutschen Bundestag zu diesem Thema verabschiedeter Text messen lassen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362329</guid>
                <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 10:28:48 +0100</pubDate>
                <title>Wer Rentner quält, wird nicht gewählt!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wer-rentner-quaelt-wird-nicht-gewaehlt-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Es ist richtig, dass die SPD noch über die Stabilisierung des Rentenniveaus abstimmen lassen will. Wir Linken wissen: 48 Prozent sind nicht ausreichend. Wir müssen das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent anheben. Dort lag es Anfang der 2000er Jahre, bevor SPD und Grüne es in den Keller geschickt haben“, so Matthias W. Birkwald, Rentenpolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag, zum Ampel-Aus und der weiteren Rentenpolitik. Birkwald weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Aber: Falls das Rentenniveau jetzt nicht stabilisiert wird, würde es mittel- bis langfristig auf unter 45 Prozent absinken. Schon die Absenkung von 53 auf 48 Prozent hat die Altersarmut verdoppelt. Jedes weitere Absenken wäre nicht nur fatal für die heutigen 21,2 Millionen Rentnerinnen und Rentner, sondern auch für alle heutigen und künftigen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Das Rentenniveau noch weiter absinken zu lassen, wäre die größte Ungerechtigkeit für die kommenden Generationen. Denn auch sie haben das Recht auf gute Renten im Alter!</p>
<p>Ich fordere SPD und Grüne auf, die Aktienrente, also das sogenannte "Generationenkapital", aus dem Rentenpaket II zu entfernen. Wir Linken stehen für die Stärkung der Gesetzlichen Rente. Die Linke ist aber im Interesse aller heutigen und künftigen Rentnerinnen und Rentner dazu bereit, jede weitere rentnerfeindliche Absenkung des Rentenniveaus mit zu verhindern und daran mitzuwirken, das Rentenniveau zu stabilisieren. Statt Altersarmut: Renten rauf!"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362328</guid>
                <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 10:23:52 +0100</pubDate>
                <title>Mit jedem Angriff bleibt der 9. November aktuell</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mit-jedem-angriff-bleibt-der-9-november-aktuell/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am 9. November zündeten deutsche Nationalsozialisten mehr als 1400 Synagogen an. 91 jüdische Menschen wurden ermordet, 30.000 in die Konzentrationslager Dachau, Sachsenhausen und Buchenwald verschleppt – viele kehrten nicht zurück. Anlässlich des Gedenktages erklären die Vorsitzenden der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner und Jan van Aken, die Vorsitzenden der Gruppe Die Linke im Bundestag, Heidi Reichinnek und Sören Pellmann:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Der 9. November 1938 gehört zu den Tagen, deren bedrückende Aktualität immer im Missverhältnis zur linearen Chronologie der Geschichte steht – und stehen muss. Er ragt über die Geschichte hinaus und steht in Verbindung mit einer jahrhundertealten Tradition des Antisemitismus im deutschsprachigen Raum. Der Tag ist eng verbunden mit der planvollen Vernichtung und Vertreibung der europäischen Jüdinnen und Juden, die in den Jahren nach 1938 geschah. Und auch heute ist der 9. November in jedem Brandanschlag auf eine Synagoge aktuell.</p>
<p>Wir gedenken heute der Ermordeten: Ohne die Erinnerung an das noch nie dagewesene Menschheitsverbrechen der Shoah ist das Bild auf unsere Gesellschaft unvollständig. Wer den Anspruch auf christliche Nächstenliebe, eine aufgeklärte Gesellschaft, eine Kulturnation oder Land des technischen Fortschritts hat, darf beim Andenken an die Opfer des 9. November nicht schweigen.</p>
<p>Tage wie diese verbieten uns Floskeln. Stattdessen sollten sie Momente der Erinnerung sein und Momente der Reflexion darüber, in welcher Beziehung unsere Gegenwart zur Vergangenheit steht.</p>
<p>Zu Recht wird derzeit auf den dramatischen Anstieg antisemitischer Taten hingewiesen. Diese Taten sind für sich bereits alarmierend. Dass sie vor dem Hintergrund des 9. November, der deutschen Geschichte, stattfinden, macht sie umso empörender und verlangt staatliche und zivilgesellschaftliche Maßnahmen. Wir brauchen entschlossenes, informiertes Handeln von Behörden, genauso wie sicher finanzierte Forschung und Bildung an Universitäten und Schulen. Gedenkstättenfahrten ins europäische Ausland dürfen nicht an fehlender Förderung scheitern. Es braucht eine demokratische Zivilgesellschaft, die gesetzlich und finanziell abgesichert ist. Die Bundesregierung wird ihrem Anspruch dabei nicht ausreichend gerecht. Dass Projekte jedes Jahr um Fördergelder bangen müssen und unter dem Kürzungswahn der Bundesregierung leiden müssen, ist unverantwortlich.</p>
<p>Der demokratische Charakter einer Gesellschaft entscheidet sich an ihrem Umgang mit Minderheiten. Wenn Synagogen, jüdische Einrichtungen oder Jüd*innen persönlich angegriffen werden, stellen wir uns vor und neben sie. In unserer Gesellschaft darf es keinen Platz für Antisemitismus geben.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362237</guid>
                <pubDate>Thu, 07 Nov 2024 07:15:31 +0100</pubDate>
                <title>Der Kampf um die Plätze links der Mitte ist eröffnet</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-kampf-um-die-plaetze-links-der-mitte-ist-eroeffnet/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Aus der Ampel-Koalition heute Abend erklären die Vorsitzenden der Gruppe Die Linke im Deutschen Bundestag, Heidi Reichinnek und Sören Pellmann gemeinsam mit den Vorsitzenden der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner und Jan van Aken:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Ampel ist nicht erst heute gescheitert. Sie hat es drei Jahre lang nicht geschafft, Sicherheit für die große Mehrheit hier im Land zu schaffen. Die FDP wollte es nicht, SPD und Grüne konnten es nicht. Die Ampel hat das oberste Prozent der Bevölkerung hofiert und den Rest vernachlässigt. Statt die Superreichen zur Kasse zu bitten, hat sie bei den Ärmsten gestrichen. Sie hat das Land kaputtgespart und war damit der größte Antreiber der Angst hier in Deutschland. Jetzt stürzt sie das Land in die nächste Krise. Als demokratische Parteien hätten SPD, Grüne und FDP die Verantwortung, für Stabilität zu sorgen.</p>
<p>Wir brauchen eine bessere Politik. Eine gerechte, soziale Politik, die den Menschen die Existenzängste nimmt und damit auch gegen den Faschismus immunisiert. Eine Politik für sichere Renten, höhere Löhne und niedrige Mieten. Für die nötigen Investitionen in die soziale Sicherheit und unsere Zukunft fordern wir das Aussetzen der Schuldenbremse.</p>
<p>Die Linke steht bereit. Bereit für soziale Gerechtigkeit, Frieden, Klimaschutz und den Kampf gegen Ungleichheit.</p>
<p>Der Kampf um die Plätze links der Mitte ist eröffnet - und das ist gut so. Wir sind bereit für Neuwahlen. Die Linke wird das Feld von hinten aufrollen und frischen linken Wind ins Land bringen. Wir werden beweisen, dass wir mit unserer neuen Einigkeit Wahlen gewinnen können. Wenn das ganze Land nach rechts rückt, gibt es viel Platz für Die Linke. Diese Chance werden wir nutzen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-362236</guid>
                <pubDate>Thu, 07 Nov 2024 07:10:40 +0100</pubDate>
                <title>US-Präsidentschaftswahl - Heute ist ein schwarzer Tag für die Welt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/us-praesidentschaftswahl-heute-ist-ein-schwarzer-tag-fuer-die-welt-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Heute ist ein schwarzer Tag für die Welt. Trump war ein unberechenbarer Präsident und wird es wieder sein. Er hat weder Interesse an internationaler Zusammenarbeit auf Augenhöhe noch an diplomatischen Lösungen. Die Bundesregierung muss sich mehr denn je dafür einsetzen, dass es eine von den USA emanzipierte, eigenständige europäische Außen- und Sicherheitspolitik gibt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auch wirtschaftspolitisch ist das Wahlergebnis eine Katastrophe. Die Ankündigungen von Importzöllen sind ein weiterer massiver Schlag für die kriselnde deutsche Wirtschaft, die deshalb mehr denn je auf Wachstumsimpulse in Form von Investitionen durch die Bundesregierung angewiesen ist.</p>
<p>Dass ein Antidemokrat eine demokratische Wahl gewonnen hat, ist auch für viele Menschen in den USA eine Bedrohung. Unter Trump wird Frauen ihre körperliche Selbstbestimmung verwehrt, das bedeutet für sie konkrete gesundheitliche Risiken.</p>
<p>Dass ein verurteilter Verbrecher wie Trump trotz aller Skandale ein solches Ergebnis einfahren kann, zeigt auch welchen Erfolg massive Desinformationskampagnen haben und welche Auswirkungen es für Demokratien hat, wenn sich Milliardäre Plattformen und Zeitungen kaufen können und dort ungehindert in ihrem Interesse Lügen verbreiten.</p>
<p>Trumps Sieg reiht sich ein in einen weltweiten Rechtsruck, der alle Demokratien bedroht. Alle Demokratinnen und Demokraten sind gefordert, klare Kante zu zeigen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362235</guid>
                <pubDate>Thu, 07 Nov 2024 07:06:46 +0100</pubDate>
                <title>Nach Razzien gegen Neonazis: Rechte Netzwerke aufklären</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nach-razzien-gegen-neonazis-rechte-netzwerke-aufklaeren-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Neonazis, die sich auf einen Tag X vorbereiten, an dem sie Angehörige von Minderheiten und politische Gegnerinnen und Gegner töten und die Macht übernehmen wollen, sind brandgefährlich. Dabei geht es nicht in erster Linie darum, wie wahrscheinlich es ist, dass sie ihr Ziel erreichen, sondern wie groß die Gefahr ist, dass auf dem Weg dorthin Menschen zu Schaden kommen“, so Sören Pellmann, Vorsitzender der Gruppe Die Linke im Bundestag, nach den Razzien gegen Mitglieder einer rechtsextremen Gruppe in Sachsen. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Nach den bislang vorliegenden Informationen besteht die Gruppe aus mindestens 15 bis 20 Personen. Deren Beziehungen zu anderen Organisationen und Parteien der extremen Rechten müssen jetzt geprüft&nbsp; und das Umfeld der Verdächtigen aufgeklärt werden – und zwar explizit auch grenzübergreifend. Zwei der Verdächtigen haben familiäre Verbindungen zu einem der wichtigsten Neonazis im deutschsprachigen Raum. Die jüngste Entwicklung, wonach es sich bei einem Beschuldigten um einen AfD-Mann handeln soll, entsetzt, aber überrascht nicht.</p>
<p>Ebenfalls muss geprüft werden, ob die Mitglieder der Gruppe Kontakt zu Polizisten oder Soldaten hatten. In der Vergangenheit wurden immer wieder rechtsterroristische Komplexe bekannt, in denen Angehörige von Militär und Polizei eine wichtige Rolle hatten. In diesem Zusammenhang geht es auch dringend darum, aufzuklären, ob die Gruppe Zugang zu Waffen hatte, wie sie an diese gelangt ist und ob zweifelsfrei ausgeschlossen werden kann, dass noch Waffen in unentdeckten Depots lagern.</p>
<p>Rechter Terror hat Ursachen und organisatorischen Rückhalt. Eine Regierung, die willfährig die Forderungen der extremen Rechten übernimmt, bereitet den Boden für Leute, die sich davon zum Handeln ermutigt fühlen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362221</guid>
                <pubDate>Mon, 04 Nov 2024 13:04:35 +0100</pubDate>
                <title>Selbstbestimmungsgesetz: Das Misstrauen überwiegt - Selbstbestimmung noch lang nicht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/selbstbestimmungsgesetz-das-misstrauen-ueberwiegt-selbstbestimmung-noch-lang-nicht-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Widersprüchliche Ausführungsbestimmungen des Bundesinnenministeriums atmen den Geist des Misstrauens, der das Gesetz schon bei seiner Verabschiedung durch den Bundestag bestimmte. Trans- und intergeschlechtliche sowie nichtbinäre Menschen sind nun mit Einzelfallentscheidungen der Ämter zu ihrem beantragten Vornamen konfrontiert&quot;, erklärt Kathrin Vogler, queer- und gesundheitspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, zum Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetzes am 1. November 2024. Vogler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der parallel versprochene Zugang zu einer selbstbestimmten Gesundheitsversorgung ist nicht einmal im Entwurfsstadium, weil Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach nicht liefert.</p>
<p>Diskriminierungen können zu Armut führen. Viele trans- und intergeschlechtliche Menschen sind von Armut betroffen. Doch dieses Problem wird nicht einmal im Ansatz von der Bundesregierung erkannt. Fazit: Das Selbstbestimmungsgesetz war notwendig, aber es ist unzureichend und vom Geist des Misstrauens geprägt. Bis zu umfassender Selbstbestimmung ist es noch ein langer Weg."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-362220</guid>
                <pubDate>Mon, 04 Nov 2024 13:02:08 +0100</pubDate>
                <title>Scholz und Co. müssen folgenlosen Gipfelaktionismus beenden und endlich für Beschäftigung und Wachstum sorgen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/scholz-und-co-muessen-folgenlosen-gipfelaktionismus-beenden-und-endlich-fuer-beschaeftigung-und-wachstum-sorgen-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Bundesregierung muss endlich aktiv gegensteuern und für mehr Wachstum und Beschäftigung sorgen. Ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal ist zu mager, um einen Rückgang der Beschäftigung und einen Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verhindern. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum steht weiter ein BIP-Minus von 0,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote ist mit 6 Prozent immer noch hoch und eine Regierung ist dafür da, sie in Richtung von Vollbeschäftigung, die etwa bei 3 Prozent liegt, abzusenken. Allerdings stören sich Scholz, Habeck und Lindner - wie auch die vorherrschende Diskussion in Deutschland zeigt - offensichtlich nicht an den Millionen Menschen ohne Jobs. Das führt auch - wie wir täglich sehen - zu falschen wirtschaftspolitischen Entscheidungen&quot;, kommentiert Jörg Cezanne, wirtschaftspolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag, die heutigen Meldungen des Statistischen Bundesamts und der Bundesagentur für Arbeit zu Konjunktur und Arbeitsmarkt. Cezanne weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Regierung kann direkt beim Wohnungsbau beginnen und insbesondere den leistbaren Wohnungsbau mit Investitionen ankurbeln. Die jüngsten Senkungen der Leitzinsen der EZB sind dafür hilfreich und sollten genutzt werden. Der Spielraum für öffentliche und private Investitionen ist angesichts der Investitionsrückstände bei der öffentlichen Infrastruktur, den Bedarfen bei Bildung, Forschung, Digitalisierung, Transformation u.v.m. praktisch unbegrenzt. Selbst im Rahmen der Schuldenbremse fehlt seitens der Bundesregierung jede konsequente Fokussierung auf wesentliche öffentliche Ausgaben. Ich denke da neben dem Bau auch an die Bahn, den Kita-Ausbau, die Bildung - von frühkindlicher Bildung über die Grundschulen bis zu den Hochschulen - und auch an die öffentliche Grundlagenforschung. Die Bundesregierung hätte hier längst aktiv werden müssen. Passiert aber ist - außer viel vorgetäuschtem Gipfelaktionismus - rein gar nichts."</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362216</guid>
                <pubDate>Mon, 04 Nov 2024 12:26:18 +0100</pubDate>
                <title>VW: Finanzielle Einschnitte müssen bei den Eigentümerfamilien Piëch und Porsche ansetzen.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/vw-finanzielle-einschnitte-muessen-bei-den-eigentuemerfamilien-piech-und-porsche-ansetzen/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zuerst müssen die Dividende, die Spitzengehälter und die milliardenschweren Gewinnrücklagen angetastet werden. Bis das Unternehmen stabilisiert ist, dürfen keine Boni fließen.

Zu den Kahlschlag-Plänen von VW erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner zusammen mit den Gruppenvorsitzenden im Bundestag, Sören Pellmann und Heidi Reichinnek, und der Fraktionschefin im Sächsischen Landtag, Susanne Schaper:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Die Beschäftigten am Band dürfen nicht dafür bestraft werden, dass das VW-Management schwere Fehler gemacht hat. Wir stehen an ihrer Seite und freuen uns, dass die Belegschaft am selben Strang zieht. Wir unterstützen die Forderung, dass finanzielle Einschnitte am Kopf des Konzerns ansetzen müssen – also bei den Eigentümerfamilien&nbsp;Piëch&nbsp;und Porsche, beim Vorstand und im Management. Zuerst müssen die Dividende, die Spitzengehälter und die milliardenschweren Gewinnrücklagen angetastet werden. Bis das Unternehmen stabilisiert ist, dürfen keine Boni fließen.</p>
<p>VW muss das vorhandene Geld nutzen, um wieder wettbewerbsfähig zu werden. Es wäre fatal, ausgerechnet in der Entwicklung betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen. Es nicht vermittelbar, dass einerseits Milliardendividenden aus dem Konzern abfließen und andererseits Löhne gesenkt werden sollen. Die Eigentümerfamilien müssen jetzt verzichten!&nbsp;</p>
<p>Das Management will Kosten senken. Es muss aber vor allem einen Plan vorlegen, wie die Einnahmen wieder wachsen können. Dazu gehören eine zeitgemäße Modellpalette mit bezahlbaren Fahrzeugen ebenso wie wesentlich kürzere Innovationszyklen. Werkschließungen dürfen nicht zur Debatte stehen! Die Bundesregierung muss indes ihre Hausaufgaben machen. Dazu gehört eine staatliche Weiterbildungsgarantie für die Beschäftigten und vor allem eine öffentliche Förderung für kleine, bezahlbare E-Autos, die hierzulande gebaut worden sind. Jede weitere Staatshilfe muss an hohe ökologische Standards, Arbeitszeitverkürzung, Tarifverträge und Jobgarantien gebunden sein.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362215</guid>
                <pubDate>Mon, 04 Nov 2024 12:23:46 +0100</pubDate>
                <title>Gipfel-Chaos und kein Ende: Keine Anzeichen für verantwortliche Wirtschaftspolitik</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gipfel-chaos-und-kein-ende-keine-anzeichen-fuer-verantwortliche-wirtschaftspolitik/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, kommentiert die Ergebnisse des Gipfel-Chaos der Ampel:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Lindner macht einen Alleingang im Zuständigkeitsbereich seines Kollegen Habeck, den er genauso wenig eingeladen hat wie Bundeskanzler Scholz, für den er nicht zu erreichen ist. Und dann stellt er sich vor die Kameras und fordert Einigkeit. Herrn Lindner kann man, falls die Koalition platzt, nur noch eine Anschlussverwendung als Comedy-Darsteller empfehlen.</p>
<p>Das Gipfel-Chaos, das die drei Koalitionspartner aufführen, ist verantwortungslos. Allerdings ist zu befürchten, dass auch dann nichts Vernünftiges rauskommen würde, wenn die drei sich zusammensetzen würden. Lindner fordert den Abbau von Arbeitnehmerrechten, Habeck Geschenke an die Konzerne und Scholz fordert konkrete Maßnahmen, präsentiert aber keine.</p>
<p>Es gibt keine Anzeichen, dass die Bundesregierung ihrer Verantwortung für die wirtschaftliche Entwicklung nachkommen wird. Die Wirtschaft braucht dringend mehr Investitionen, und die Menschen brauchen funktionierende Verkehrswege, gute Krankenhäuser und sanierte Schulen. Wer sich ein bisschen mit Volkswirtschaft auskennt, weiß, was zu tun ist: Die Schuldenbremse abschaffen und die notwendigen Investitionen tätigen. Dann springt die Wirtschaft wieder an, und die Steuerschätzung kann wieder nach oben korrigiert werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-362214</guid>
                <pubDate>Mon, 04 Nov 2024 12:21:41 +0100</pubDate>
                <title>Statt Gipfel-Chaos der Ampel: Wirtschaftshilfen müssen zu Mitbestimmung führen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/statt-gipfel-chaos-der-ampel-wirtschaftshilfen-muessen-zu-mitbestimmung-fuehren/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, attestiert den Ampel-Parteien eine verantwortungslose Wirtschaftspolitik und fordert eine aktivere Rolle des Staates:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Gipfel-Chaos der Ampel offenbart eine planlose Wirtschaftspolitik. Einig ist man sich nur darin, dass man der Wirtschaft mehr Steuergeld geben will. Man will Geld aus Lohnsteuern an Kapitaleigner verschenken. Diese Strategielosigkeit mit offenen Taschen ist schlicht verantwortungslos.</p>
<p>Der Überbietungswettbewerb, wer Privatinvestoren das meiste Geld verspricht, ist die falsche Antwort auf die Rezession. Der Staat muss wieder mehr Kontrolle über die Wirtschaft übernehmen. Wir brauchen mehr öffentliche Investitionen in Brücken, Krankenhäuser und Schulen. Direkte Industrie-Hilfen müssen in Form von stimmberechtigten Beteiligungen erfolgen. Wenn der Staat zehn Prozent dazu gibt, muss er auch zehn Prozent mitzureden haben.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 10:33:38 +0100</pubDate>
                <title>VW-Werksschließungen: Belegschaft zahlt die Zeche</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/vw-werksschliessungen-belegschaft-zahlt-die-zeche-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die aktuellen Pläne von Volkswagen, massiv Arbeitsplätze abzubauen und mindestens drei Werke in Deutschland schließen zu wollen, sind nicht hinnehmbar. Dieses radikale Vorgehen würde Zehntausende Beschäftigte ihren Job kosten. Dabei hat das Management des Konzerns die Krise durch ihr kurzsichtiges Vorgehen selbst verursacht“, kritisiert Susanne Ferschl, gewerkschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke. Ferschl weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Statt gemeinsam mit Betriebsrat und Gewerkschaft Konzepte zu erarbeiten, um den Betrieb zukunftsfest und fit für die Transformation zu machen, soll nun die Belegschaft, die im Gegensatz zum Management ihre Arbeit gemacht hat, die Zeche zahlen.</p>
<p>Noch im letzten Jahr hatte Volkswagen 18 Milliarden Euro Gewinn erzielt und davon 4,5 Milliarden an Aktionäre ausgeschüttet und nun sollen Tausende Kolleginnen und Kollegen um ihre Zukunft bangen – das ist völlig inakzeptabel. Diese Situation macht erneut deutlich, dass die Forderung nach Mitbestimmung des Betriebsrats in wirtschaftlichen Fragen weiterhin relevant ist. Entscheidungen über Beschäftigungssicherung, Standortsicherung, Personalabbau und auch über die strategische Ausrichtung dürfen nicht den Arbeitgebern allein überlassen werden.</p>
<p>Wenn jetzt ganze Abteilungen geschlossen oder ins Ausland verlagert werden sollen, trägt auch die Bundesregierung eine Mitschuld daran. Inmitten der Umbruchphase der Automobilindustrie braucht es endlich zukunftsweisende Investitionen und verlässliche politische Rahmenbedingungen. Bisher hat die Politik der Ampel-Koalition nur zu noch mehr Verunsicherung in der Branche geführt.</p>
<p>Die Linke solidarisiert sich mit den Belegschaften, Betriebsräten und ihrer Gewerkschaft IG Metall. Wir stehen im Kampf um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze fest an ihrer Seite.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 10:31:20 +0100</pubDate>
                <title>Krankenkassen am Limit – Wenn Bürgergeld und Reformen zur Ausrede für politisches Versagen werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/krankenkassen-am-limit-wenn-buergergeld-und-reformen-zur-ausrede-fuer-politisches-versagen-werden-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die steigenden Krankenkassenbeiträge sind das Ergebnis jahrelanger Umverteilung und gezielter Fehlentscheidungen der Bundesregierung – und nicht Schuld der Bürgergeldbeziehenden. Diese mediale Verzerrung ist nicht nur ein billiger Versuch, von den eigentlichen Ursachen abzulenken, sondern spaltet die Gesellschaft weiter“, kommentiert Kathrin Vogler, Sprecherin für Gesundheitspolitik der Gruppe Die Linke, entsprechende Medienberichte. Vogler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Staat zahlt viel zu wenig in die Gesetzlichen Krankenversicherungen ein, um die Kosten für die Gesundheitsversorgung der Bürgergeldbeziehenden zu decken – lediglich 119,60 Euro pro Monat. Die daraus entstehende Finanzierungslücke von bis zu zehn Milliarden Euro wird auf die gesetzlich Versicherten abgewälzt, während die privaten Krankenkassen und ihre Klientel weiterhin verschont bleiben. Für privat Krankenversicherte übernimmt das Jobcenter nämlich die vollen Kosten im Basistarif. Es ist ein Skandal, dass Minister wie Karl Lauterbach und sein Vorgänger Jens Spahn die Krankenkassenrücklagen geplündert haben, um ihre ‚Reformen‘ durchzusetzen, während die Versicherten die Zeche zahlen.</p>
<p>Die Linke fordert daher eine solidarische Gesundheitsversicherung für alle, in die alle Menschen auf ihr gesamtes Einkommen einzahlen – ob arm oder reich. Private Krankenversicherungen würden überflüssig. Dieses gerechte Modell würde die Lasten endlich fair verteilen und verhindern, dass die Versicherten weiterhin zur Melkkuh der Bundesregierung gemacht werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 08:35:11 +0100</pubDate>
                <title>Bei Baku-Klimakonferenz droht fossile Shitshow</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bei-baku-klimakonferenz-droht-fossile-shitshow/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mit Blick auf Äußerung des Klimaforschers Mojib Latif zur 29. UN-Klimakonferenz in Baku sagt Lorenz Gösta Beutin, Klimapolitiker im Vorstand der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Mojib Latif hat recht: Es ist pure Realitätsverweigerung zu glauben, man könne die Begrenzung auf 1,5 Grad noch einhalten. Die Welt steuert nach neuesten Berechnungen bis zum Ende des Jahrhunderts auf eine Erderhitzung um 3 Grad Celsius zu. Bei sämtlichen Klima-Modellen wurde bis dato das Worst-Case-Szenario übertroffen. Real sind bereits zahlreiche Klima-Kipppunkte erreicht oder überschritten. Die Klimakrise ist längst da, das zeigt auch dieses Jahr.</p>
<p>Die Klimakonferenz in Baku droht zu einer neuen fossilen Shitshow zu werden, bei der gepredigt wird, dass mehr von dem immer gleichen irgendwas zum Besseren ändern würde.</p>
<p>Oxfam hat jüngst darauf hingewiesen, dass die massive Konzentration von Macht und Reichtum in den Händen sehr weniger Menschen auch eine Gefahr für wirksame Klimapolitik ist. Nicht nur, dass die Emissionen der Superreichen obszön hoch sind, sie sorgen auch dafür, dass eine Klimapolitik gemacht wird, die ihre Profite zumindest vorläufig unangetastet lässt.</p>
<p>In Deutschland hat diese Politik zugunsten der Wenigen dazu geführt, dass der Klimaschutz der letzten Jahrzehnte den Wohlhabenden zugute gekommen ist, während Menschen mit kleinem Einkommen draufzahlen müssen. So verliert Klimaschutz seine Unterstützung in der Bevölkerung.</p>
<p>Wir brauchen einen Klimaschutz, der Menschen mit wenig Geld ent- und die belastet, die von der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen bis jetzt profitiert haben.<br> Das funktioniert nicht mit dem Marktextremismus eines Herrn Lindner oder dem Untertanengeist eines Herrn Habeck, der sich sofort beugt, wenn nur ein laues Lüftchen von den großen Konzernen herüberweht, wie zuletzt beim Lieferkettengesetz.</p>
<p>Wir brauchen eine Energiewende in Händen der Bevölkerung, über Kommunen und Genossenschaften, mit Strom- und Wärmenetzen, die so den Profitinteressen der Konzerne entzogen sind. Eine Verkehrswende, die auf massiven Ausbau von Bus und Bahn setzt. Eine Wärmewende, die vor allem Haushalte mit wenig Geld entlastet und Mieter*innen schützt. Eine Transformation von Wirtschaft und Industrie mit sozialen und ökologischen Vorgaben, die die Beschäftigten in das Was und Wie der Transformation einbindet. Und eine Steuerpolitik, die sämtliche fossilen Subventionen abbaut, kleine und mittlere Einkommen entlastet und endlich mit der Wiedererhebung der Vermögenssteuer die Superreichen zur Kasse bittet."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362132</guid>
                <pubDate>Sat, 26 Oct 2024 14:29:40 +0200</pubDate>
                <title>Sie werden uns nicht los!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sie-werden-uns-nicht-los/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Vom 18.-20. Oktober fand unter dem Motto &quot;Bereit für ein gerechtes Morgen&quot; der Parteitag der Linken in Halle statt. Die Vorsitzenden der Gruppe Die Linke im Bundestag stellten die Arbeit der Abgeordneten in ihrem Bericht dem Parteitag in vor.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heidi Reichinnek macht deutlich: "Gute linke Politik ist keine Politik für Linke – sie muss alle Menschen erreichen, die im Kapitalismus ausgebeutet werden." Und forderte dazu auf: " Statt uns zu zerstreiten, müssen wir gemeinsam und entschlossen für soziale Gerechtigkeit kämpfen. Lasst uns zusammenhalten und das Ruder herumreißen – für eine starke Linke im kommenden Wahljahr!"</p>
<p>In einer zweiten Rede sagt Sören Pellmann: "Ich möchte nach der nächsten Bundestagswahl wieder im Deutschen Bundestag ans Mikro treten und sagen: Der Markt regelt einen Scheiß – dafür sind wir im Parlament, wegen klarer Klassenorientierung, klarer Sprache, wir legen uns mit den Mächtigen an – das macht sonst keiner!".</p>
<p>Hier finden Sie die Reden von&nbsp;<a href="https://youtu.be/1S1-PJGW_Iw" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Heidi Reichinnek</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://youtu.be/TtsxGyVYr7I" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Sören Pellmann</a>.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-362131</guid>
                <pubDate>Sat, 26 Oct 2024 14:27:22 +0200</pubDate>
                <title>Ministerpräsidentenkonferenz: So ändert sich an den drängenden Problemen gar nichts</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ministerpraesidentenkonferenz-so-aendert-sich-an-den-draengenden-problemen-gar-nichts-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Zahl der Asylsuchenden ist rückläufig und die Rechte von Geflüchteten wurden in den letzten Monaten auf beispiellose Weise bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Dass im Zuge der Ministerpräsidentenkonferenz schon wieder Rufe nach mehr autoritären Maßnahmen gegen Asylsuchende laut werden, zeigt, dass diese Politikerinnen und Politiker längst jeden Bezug zur Realität verloren haben. Besonders Kretschmer und andere konservative Hardliner erweisen sich einmal mehr als Brandbeschleuniger für rechte Hetze. Statt Migration wahnhaft für alle Missstände verantwortlich zu machen, sollten sie sich um echte Probleme kümmern“, erklärt Clara Bünger, fluchtpolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke, zur heutigen Jahreskonferenz der Ministerpräsidentenkonferenz. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Voraussetzung dafür, dass Geflüchtete und andere Menschen mit geringen Ressourcen nicht gegeneinander ausgespielt werden, ist eine gut funktionierende kommunale Infrastruktur. Dafür sind massive Investitionen notwendig, die der Bund finanzieren muss. Die Forderung des Städte- und Gemeindebunds nach einer Erhöhung der Kopfpauschale ist daher richtig.</p>
<p>Ampel und CDU machen allerdings das Gegenteil: Sie halten an neoliberaler Sparpolitik und am Kaputtsparen der Kommunen fest, machen die Grenzen dicht, schieben in Verfolgerstaaten ab und schließen bestimmte Asylsuchende komplett von Leistungen aus, was Hunger und Obdachlosigkeit verursacht. Das ist Wasser auf die Mühlen der AfD und macht Geflüchteten das Leben zur Hölle. An den drängenden Problemen wie Wohnungsnot und sozialer Ungerechtigkeit ändert sich dadurch rein gar nichts.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-362130</guid>
                <pubDate>Sat, 26 Oct 2024 14:25:03 +0200</pubDate>
                <title>Bürgergeld: Barrieren abbauen statt rechtem Populismus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/buergergeld-barrieren-abbauen-statt-rechtem-populismus-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist immer dieselbe Leier: Anstatt für Steuergerechtigkeit zu sorgen und Geld bei den Reichen zu holen, greift Bundesfinanzminister Lindner jene an, die ohnehin wenig haben. Sein jüngster Vorschlag: Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sollen kein Bürgergeld mehr enthalten, um Kosten zu sparen und die Betroffenen in prekäre Jobs zu zwingen. Das ist schäbig, aber gemessen an der immer rechter werdenden Politik der Ampel nicht überraschend“, erklärt Clara Bünger, fluchtpolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke, zu den Vorschlägen von Christian Lindner zum Bürgergeld. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dass viele Geflüchtete aus der Ukraine momentan noch nicht erwerbstätig sind, hat handfeste Gründe. Vielerorts fehlen Kinderbetreuungsangebote, die Betroffenen stoßen auf Hürden bei der Anerkennung ihrer Abschlüsse oder sie müssen auf einen Platz im Sprachkurs warten. Das weiß auch die Bundesregierung und bemüht sich darum, diese Barrieren abzubauen, wie sie mir kürzlich in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage mitteilte.</p>
<p>Wenn der Bundesfinanzminister wider besseres Wissen suggeriert, Ukraine-Geflüchtete seien faul und würden sich auf den vermeintlich zu hohen Bürgergeldsätzen ausruhen, ist das rechter Populismus, nichts anderes.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Sat, 26 Oct 2024 14:22:40 +0200</pubDate>
                <title>Deutschlandticket attraktiv machen: 20 Millionen Nutzende sind realistisch</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/deutschlandticket-attraktiv-machen-20-millionen-nutzende-sind-realistisch-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Bundesverkehrsminister Wissing darf sich nicht auf dem bisherigen Erfolg ausruhen. Die geplanten Preiserhöhungen sind völlig kontraproduktiv“, sagt Bernd Riexinger, verkehrspolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke. Riexinger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Minister Wissing muss seine Blockadehaltung beenden und den Weg für eine dauerhafte Finanzierung des Deutschlandtickets freimachen. Verlässlichkeit über das Bestehen und die Kosten des Deutschlandtickets ist die wesentliche Voraussetzung für dessen weiteren Erfolg. 20 Millionen monatliche Nutzende muss das Ziel bis 2026 sein und das ist mit den Maßnahmen, die wir vorschlagen, realistisch. Damit würde auch die Einnahmeseite gestärkt. Es ist absurd, dass eine Verteuerung beschlossen wird, andererseits aber vermeintlich Daten fehlen, um das Deutschlandticket längerfristig zu sichern.</p>
<p>Mit der Verteuerung erweist Wissing dem Deutschlandticket einen Bärendienst. Stattdessen muss alles dafür getan werden, dass mehr Menschen das Deutschlandticket nutzen, so kann auch die Finanzierung gesichert werden. Betriebsräte und Tarifparteien werden es sich aber zweimal überlegen, ob sie ein Jobticket auf Basis des Deutschlandtickets verhandeln, wenn dessen Dauerhaftigkeit in Frage steht.“</p>
<p>Um das Deutschlandticket attraktiver zu machen, schlägt die Gruppe Die Linke folgende Maßnahmen vor:</p>
<p>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Einheitlich kostenfreie Mitnahme von Kindern generell und von Partnern im Freizeitverkehr.<br> 2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jobticket attraktiv machen, damit die Ticketpreise nicht über 30 Euro steigen. Der öffentliche Dienst mit seinen insgesamt 4,5 Millionen Beschäftigten muss mit gutem Beispiel vorangehen. Städte wie Stuttgart stellen ihren Beschäftigten das Jobticket sogar kostenfrei zur Verfügung.<br> 3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ermäßigtes Deutschlandticket für Schülerinnen und Schüler, Azubis und Studierende sowie ein Sozialtarif von 29 Euro.<br> 4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jahresticket attraktiver machen, z. B. zehn Monate bezahlen für zwölf Monate Nutzung.<br> 5.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Keine Preiserhöhung des Deutschlandtickets. Preisgarantie bis mindestens 2030.<br> 6.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Klare Finanzierungszusage des Bundes bis mindestens 2030.<br> 7.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Umgehende Realisierung des Ausbau- und Modernisierungspaktes für den ÖPNV, um eine Mobilitätsgarantie mit dem ÖPNV auch im ländlichen Raum, am Abend und am Wochenende zu geben.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362128</guid>
                <pubDate>Sat, 26 Oct 2024 14:20:27 +0200</pubDate>
                <title>Unsicherheitspaket: Verfassungswidrige Maßnahmen und soziale Verantwortungslosigkeit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/unsicherheitspaket-verfassungswidrige-massnahmen-und-soziale-verantwortungslosigkeit-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Für Kanzler Scholz und die Ampel-Koalition hängt offensichtlich alles am Erfolg ihres &quot;Sicherheitspakets&quot;. Dabei ist schon der Name pure Täuschung: Sicherheit wird dieses Paket für niemanden bringen. Auch die wenigen Anpassungen, die nun auf öffentlichen Druck hin eingebracht wurden, ändern daran nichts&quot;, so Clara Bünger, fluchtpolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag, zur Debatte um das sogenannte Sicherheitspaket. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Kritik an dem Paket ist daher groß - es ist rechtlich und moralisch nicht tragbar. Entsprechend rumort es bei der SPD und den Grünen. Dass der Kanzler seine eigene Fraktion unter Druck setzt, verfassungswidrige Maßnahmen zu unterstützen, zeigt, wie weit sich die Regierung von ihren sozialdemokratischen Grundwerten entfernt hat.</p>
<p>Für die betreffenden Dublin-Geflüchteten werden die derzeit diskutierten Gesetzesänderungen - auch wenn es die Ampel nicht zugeben will - zu Obdachlosigkeit und Verelendung führen. Die Schutzsuchenden werden vom BAMF - mit Laissez-Passer-Papieren ausgestattet - in die zuständigen Mitgliedsstaaten geschickt, die sie nicht aufnehmen wollen und werden. Niemand übernimmt Verantwortung, die Schutzsuchenden werden zum Spielball von Staaten. Nichts davon führt zu mehr Sicherheit - aber zu noch mehr Leid und Perspektivlosigkeit der Betroffenen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362127</guid>
                <pubDate>Sat, 26 Oct 2024 14:17:51 +0200</pubDate>
                <title>Die Ampel reformiert die Gesetzliche Krankenversicherung kaputt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-ampel-reformiert-die-gesetzliche-krankenversicherung-kaputt-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die heutige Prognose des Schätzerkreises zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist alarmierend: Die Beiträge werden in den kommenden Jahren massiv steigen. Besonders betroffen sind Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen, die ohnehin schon unter der Last steigender Lebenshaltungskosten, explodierender Mieten und hoher Energiepreise leiden. Diese Entwicklung trifft also genau jene, die ohnehin schon jeden Euro umdrehen müssen oder nicht wissen, wann sie sich das nächste mal einen Urlaub leisten können&quot;, so Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag, zur heutigen Vorstellung der Prognose des Schätzerkreises zur Gesetzlichen Krankenversicherung. Vogler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Besonders bitter daran ist, dass diese zusätzlichen Belastungen nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung des Gesundheitssystems führen werden, sondern Reformen angestoßen werden sollen, die im schlimsten Fall zur Schließung der Klinik in einer Region führen werden. Das bedeutet: Weniger wohnortnahe Versorgung, längere Wege und noch mehr Belastungen für die Patientinnen und Patienten.</p>
<p>Gleichzeitig profitieren privat Versicherte von den Leistungen des Gesundheitssystems, ohne sich angemessen an dessen Finanzierung zu beteiligen. Während sie im Krankheitsfall die gleiche medizinische Infrastruktur nutzen, zahlen sie keinen Cent für gesamtgesellschaftliche Aufgaben wie die Finanzierung von Krankenhausinvestitionen. Das ist zutiefst ungerecht.</p>
<p>Wir als Linke sagen ganz klar: Es reicht! Wir brauchen eine solidarische Gesundheitsversicherung, in die alle einzahlen – auch Politikerinnen und Politiker, Unternehmerinnen und Unternehmer und Beamte. Nur so kann die Last gerecht verteilt und das Gesundheitssystem langfristig gesichert werden. Wir dürfen nicht weiter zulassen, dass die arbeitende Bevölkerung die Hauptlast trägt, während andere sich aus der Verantwortung stehlen. Eine Kasse für alle – das wäre endlich ein gerechtes Gesundheitssystem!"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362126</guid>
                <pubDate>Sat, 26 Oct 2024 14:13:09 +0200</pubDate>
                <title>Zum Austritt von Klaus Lederer und weiteren Genoss*innen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zum-austritt-von-klaus-lederer-und-weiteren-genossinnen/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Parteiaustritt von Elke Breitenbach, Klaus Lederer und weiteren Berliner Genoss*innen erklärt Janis Ehling, Bundesgeschäftsführer der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Mit großem Bedauern haben wir den Austritt von Elke Breitenbach, Klaus Lederer und weiteren Berliner Politiker*innen zur Kenntnis genommen. Ihre Entscheidung, die Partei zu verlassen, ist ein schmerzlicher Verlust.<br> &nbsp;<br> Wir bedauern, dass wir als neuer Parteivorstand in der Kürze der Zeit gar nicht die Möglichkeit hatten, zur Lösung der Konflikte in Berlin beizutragen. Wir danken dem Berliner Landesvorstand, der in einer gestern gefassten Erklärung zur Nahostfrage klar Stellung bezogen hat. Hinter dem von der Mehrheit getragenen Korridor konnten sich auch enge Weggefährten der Ausgetretenen stellen. Dies zeigt uns, dass es eine starke Unterstützung innerhalb der Partei gibt, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und notwendige Veränderungen gemeinsam voranzutreiben.<br> &nbsp;<br> Die Tür bleibt für die Ausgetretenen offen. Wir hoffen, dass sie in der Zukunft wieder mit uns zusammenarbeiten werden, um gemeinsam für eine gerechtere und diskriminierungsfreie Gesellschaft einzutreten. Die Linke stellt sich gegen jede Form von Antisemitismus. Unsere Solidarität endet dort, wo das Massaker des 7. Oktober als Akt des Widerstandes gefeiert wird oder die Kriegsverbrechen der israelischen Armee bejubelt werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362125</guid>
                <pubDate>Sat, 26 Oct 2024 14:11:12 +0200</pubDate>
                <title>Lindner will Armen die Heizung abstellen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lindner-will-armen-die-heizung-abstellen-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der jüngsten Forderungen von Bundesfinanzminister Lindner, der Erwerbslosen die Wohnkosten kürzen und ukrainischen Geflüchteten das Bürgergeld streichen will, meint Lorenz Gösta Beutin, Mitglied des Parteivorstands der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Lindner will Arme vertreiben und ihnen die Heizung abstellen. Denn statt der realen Wohnkosten beim Bürgergeld soll das Jobcenter nur noch eine Pauschale übernehmen. Angesichts explodierender Mietkosten kommt das einer Vertreibung von armen Menschen gleich. Als Alternative bietet der Finanzminister an, sie sollten doch weniger heizen. Viele Menschen können schon jetzt nicht ausreichend heizen, die Energiearmut steigt. Lindner will diesen Trend weiter verschärfen.</p>
<p>SPD und Grüne sind da keinen Deut besser. Der neueste Gesetzentwurf der Ampel zum Bürgergeld sieht einen Umzugszwang vor, wenn das zur Aufnahme einer "zumutbaren" Arbeit führt. Wer sich nicht fügt, wird mit Geldentzug bestraft. Das Dilemma: Häufig sind die Wohnkosten dort besonders hoch, wo es viele Jobs gibt. Die Betroffenen werden also in eine Falle gelockt.</p>
<p>Nun will Lindner den Geflüchteten aus der Ukraine auch noch das Existenzminimum streichen. Der FDP-Minister will nur Ressentiments bedienen, anstatt allen Geflüchteten, unabhängig von ihrer Herkunft, rasch den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen.</p>
<p>SPD, Grüne und FDP machen eine Politik, die statt soziale Probleme zu lösen, nach unten tritt, auf die, die ohnehin täglich um ihre Existenz kämpfen müssen. Statt Superreiche endlich in die Pflicht zu nehmen und in Soziales und Infrastruktur zu investieren, bieten die drei Regierungsparteien Scheinlösungen an, die die Frustration in der Bevölkerung weiter anheizen. So stärken sie Ressentiments und rechte Politik. Angesichts der Parteienverdrossenheit in Deutschland ist das ein Spiel mit dem Feuer, das unsere Demokratie gefährdet."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-362124</guid>
                <pubDate>Sat, 26 Oct 2024 14:08:58 +0200</pubDate>
                <title>Nur öffentliche Kontrolle sichert die Zukunft unserer Industrie</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nur-oeffentliche-kontrolle-sichert-die-zukunft-unserer-industrie/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Warnungen von Gesamtmetall-Präsident Stefan Wolf, wonach in der Metall- und Elektroindustrie bis zu 300 000 Arbeitsplätze wegfallen könnten, meint Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es ist kein Zufall, dass die Arbeitgeber mitten in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie vor dem Wegfall Hunderttausender Jobs warnen. Das ist der billige Versuch, hier eine Drohkulisse aufzubauen, um einen möglichst niedrigen Tarifabschluss durchzusetzen.<br> Doch dieser dreiste Vorstoß, die Löhne zu drücken, fällt auf die Arbeitgeber selbst zurück. Tatsächlich sind Jobs in Gefahr, aber weil die Unternehmen viel zu wenig investieren. Seit Jahren schon werden die Gewinne kaum noch in die Betriebe gesteckt, sondern großzügig an Aktionäre ausgeschüttet oder an die Besitzer weitergereicht. So wandern die von den Beschäftigten erwirtschafteten Milliarden nicht in Modernisierung, Forschung und Entwicklung, sondern in den Kauf neuer Yachten und Luxusimmobilien. Während eine kleine Elite immer reicher wird, verliert die deutsche Industrie den Anschluss. Zudem verlagern immer mehr Unternehmen die Arbeitsplätze ins günstigere Ausland, weil ihnen eine hohe Rendite wichtiger ist als gute Löhne.<br> Die Bundesregierung sollte die Drohung der Arbeitgeber zum Anlass nehmen, um endlich mit gestaltender Wirtschaftspolitik anzufangen. Wenn wir Arbeitsplätze erhalten und unsere Gesellschaft klimagerecht umbauen wollen, dann müssen wir selbst entscheiden, wohin die Reise gehen soll. Wir brauchen öffentliche Steuerung durch die Gründung von Industriestiftungen und andere öffentliche Beteiligungsformen! Der Bund kann auch gezielt Anteile an Unternehmen erwerben, die eine Schlüsselrolle im Wandel spielen und so den klimaneutralen Umbau steuern. Wir brauchen mehr Wirtschaftsdemokratie, denn die Beschäftigten sollten über die Zukunft ihrer Arbeit und Unternehmen mitentscheiden. Subventionen und Investitionshilfen müssen an soziale Bedingungen für gute Arbeit, Tariftreue und Standortgarantien geknüpft werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361851</guid>
                <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 13:59:12 +0200</pubDate>
                <title>Altersarmut trotz 37 Jahren Arbeit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/altersarmut-trotz-37-jahren-arbeit/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Kleine Anfrage von Sören Pellmann deckt auf: Selbst mit ununterbrochenem Erwerbsleben ist man im Alter armutsgefährdet. Wer über 37 Jahre zum Durchschnittsverdienst arbeitet, bekommt gerade mal eine Rente an der Armutsschwelle.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sören Pellmann erklärt dazu: "Das deutsche Rentensystem ist durch die neoliberale Rentenpolitik der vergangenen Jahre von SPD, Grünen, Union und FDP angeschlagen. Nach langem Einzahlen kommt zu wenig raus. Das sorgt dafür, dass immer mehr Rentnerinnen und Rentner Grundsicherung beziehen müssen und das schwächt das Vertrauen in die gesetzliche Rente.</p>
<p>Wenn Arbeitnehmer 28 Jahre Durchschnittsverdienst haben müssen, um bei der Rente überhaupt auf Grundsicherungsniveau zu kommen, dann sorgt das zu Recht für Empörung. Zudem liegt ein Großteil der Lohnabhängigen in Deutschland unter diesem Durchschnittsverdienst. Für eine Rente von 1250 Euro, also der aktuellen Armutsschwelle in Deutschland, sind sogar 37,5 Jahre Durchschnittsgehalt notwendig. Und selbst für Durchschnittsverdiener ist eine Rente von 1500 Euro in einem normalen Arbeitsleben kaum möglich, weil dafür über 45 Jahre lang ununterbrochen eingezahlt werden müsste.</p>
<p>Pflege, Kindererziehung oder arbeitsdebingte Krankheiten führen dazu, dass die meisten Menschen das nicht schaffen, vor allem Frauen nicht. Wir müssen daher die gesetzliche Rente wieder stärken. Denn sie ist für die Lohnabhängigen die wichtigste Einkommensquelle im Alter, besonders im Osten und bei Frauen. Sie muss vor allem für die&nbsp; verlässlich und auskömmlich sein, die es sich nicht leisten können, auch noch privat vorzusorgen.</p>
<p>Dazu brauchen wir in erster Linie höhere Löhne! Wir fordern zudem alle Renten einmalig und außerordentlich um zehn Prozent anzuheben, endlich alle Menschen mit Erwerbseinkommen in die Rente einzahlen zu lassen (also auch Beamte und Politiker) und eine einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente von aktuell 1250 Euro netto für Alleinstehende einzuführen. Das muss drin sein in so einem reichen Land."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-361850</guid>
                <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 13:55:49 +0200</pubDate>
                <title>100-Milliarden-Sondervermögen für Bildung muss jetzt her</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/100-milliarden-sondervermoegen-fuer-bildung-muss-jetzt-her/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„110.000 fehlende Lehrkräfte bis zum Jahr 2030, ausreichende Schulsozialarbeit und Schulpsychologinnen und -psychologen ebenfalls Fehlanzeige. Damit Schule im Ganztag gelingen kann, müssen wir nicht nur einen Zahn zulegen, sondern das Schulsystem komplett auf Pimpen. Ein 100-Milliarden-Sondervermögen für Bildung muss jetzt her“, erklärt Nicole Gohlke, Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Gruppe Die Linke, zu den von der GEW vorgestellten Zahlen zum Lehrkräftemangel. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn wir die Attraktivität und Qualität von Schule und Lehrkräfteausbildung nicht endlich steigern, sieht es mau aus. Gleiche Bezahlung nach E/A13 für alle Lehrkräfte muss bundesweit gelten. Eine Ausbildungsoffensive für mehr Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher ist dringend notwendig. Studien- und Ausbildungsbedingungen müssen insgesamt verbessert und stärker mit der Praxis verzahnt werden. Die Lehrkräftebildung darf nicht länger Sparmodell an Hochschulen sein. Und wir brauchen schnell Strategien, um die Abbruchquoten bei Lehramtsstudierenden sowie von Erzieherinnen und Erziehern in Ausbildung deutlich zu senken.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361849</guid>
                <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 13:52:39 +0200</pubDate>
                <title>Vertrauliche Rabatte gefährden die Preisstabilität von Arzneimitteln – Regierungsunterlagen zu Eli Lilly müssen veröffentlicht werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/vertrauliche-rabatte-gefaehrden-die-preisstabilitaet-von-arzneimitteln-regierungsunterlagen-zu-eli-lilly-muessen-veroeffentlicht-werden-2/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich aktueller Recherchen von WDR, NDR, Süddeutscher Zeitung (SZ) und dem Rechercheteam &quot;Investigate Europe&quot; zum US-Pharmakonzern Eli Lilly und Arzneimittelrabatten erklärt Kathrin Vogler, MdB der Gruppe Die Linke im Bundestag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir haben von Anfang an vor der Lex Lilly gewarnt. Der Versuch der Pharmalobby, sich über vertrauliche Rabatte in Deutschland zu bereichern, gefährdet die Preisstabilität von Arzneimitteln nicht nur bei uns, sondern in ganz Europa. Die Bundesregierung, allen voran Kanzler Olaf Scholz und Gesundheitsminister Karl Lauterbach, müssen sich fragen lassen, wessen Interessen sie hier wirklich vertreten.</p>
<p>Es ist völlig inakzeptabel, dass der Bundeskanzler und sein Kabinett offenbar bereit waren, zentrale Prinzipien der Preisregulierung zu opfern.</p>
<p>Jetzt muss alles auf den Tisch! Nicht nur die Unterlagen aus dem Gesundheitsministerium, sondern vor allem die aus dem Kanzleramt. Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, zu erfahren, welche Absprachen hinter verschlossenen Türen getroffen wurden. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass diese Gesetzesänderung auf Wunsch von Eli Lilly zustande kam, müssen sofort Konsequenzen gezogen werden.</p>
<p>Die Linke wird sich auch weiterhin gegen die Lex Lilly und ähnliche Vorhaben stellen, die die Interessen der Pharmakonzerne über die der Menschen in Deutschland und Europa stellen. Arzneimittelpreise müssen transparent bleiben – für die Krankenkassen, die Ärzt*innen und vor allem für die Patient*innen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361848</guid>
                <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 13:48:14 +0200</pubDate>
                <title>Preisdeckel gegen Gierflation bei Lebensmitteln</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/preisdeckel-gegen-gierflation-bei-lebensmitteln/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die aktuellen Zahlen zur Inflation täuschen darüber hinweg, dass Lebensmittel immer teurer werden, meint Martin Schirdewan und fordert Preisdeckel für Grundnahrungsmittel.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Inflation geht leicht zurück, doch die Preise in den Supermärkten ziehen weiter an. So haben wir derzeit die höchsten Butterpreise, die es je gegeben hat. Egal ob Butter, Zucker, Öl oder Brot – die Lebensmittelpreise haben in den vergangenen drei Jahren um mehr als 30 Prozent zugelegt. Wobei Öl, Kartoffeln oder Zucker um bis zu 80 Prozent teurer wurden.</p>
<p>Ein großer Preistreiber sind Supermärkte und Nahrungsmittelkonzerne. Während Lidl, Aldi, Nestlé und Co. Rekordprofite einfahren, wissen viele Menschen nicht mehr, wie sie ihre Einkäufe bezahlen sollen. Deshalb fordern wir Preisobergrenzen für Grundnahrungsmittel wie Obst und Gemüse, Brot und Milch. Nur so lässt sich die Gierflation bekämpfen. Wenn eine Supermarktkette diese Grenzen überschreitet, müssen saftige Bußgelder verhängt werden. Klare gesetzliche Vorgaben und Sanktionen sind die einzige Sprache, die diese Konzerne verstehen. In Griechenland und Kroatien, wo solche Obergrenzen eingeführt wurden, sanken die Lebensmittelpreise um bis zu 30 Prozent. Das zeigt, wie wirksam solche Preisbremsen sind. Ohne Preisdeckel werden die Konzerne nicht aufhören, an der Preisschraube zu drehen und die Gierflation weiter anheizen. Das trifft die große Breite der Gesellschaft und vor allem Familien mit wenig Geld geraten hier schnell in existenzielle Nöte. Schon jetzt fehlt Millionen Menschen in Deutschland das Geld, um sich gesund und vollwertig zu ernähren.</p>
<p>Zwar beklagt das Bundeskartellamt, dass die vier größten Supermarktketten 85 Prozent Marktanteil haben, doch konkrete Maßnahmen, diese Marktmacht zu begrenzen, sind ausgeblieben. So nutzen Aldi, Lidl und Co ihr Quasi-Monopol und diktieren die Preise - sowohl für die Produzenten als auch für die Verbraucher. Solange die großen Ketten ihre Marktmacht ausnutzen, brauchen wir Preisbremsen für Grundnahrungsmittel. Doch der Bundesregierung fehlt der Mut, sich mit den Konzernen anzulegen. Wie bei der Shrinkflation, wo die Multis die Verpackungen verkleinern, die Preise aber nicht senken und sogar anheben. Auch hier schaut die Bundesregierung tatenlos zu, wie gierige Konzerne die Menschen ausnehmen. Doch die Zeit drängt: Wenn die Energiepreise wegen der Krise im Nahen Osten wieder anziehen, muss die Preisbremse kommen, sonst wird dieser Winter sehr ungemütlich."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 13:46:08 +0200</pubDate>
                <title>Wirtschaftskrise: Investieren statt kapitulieren!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wirtschaftskrise-investieren-statt-kapitulieren/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der anhaltenden Wirtschaftsflaute fordert Janine Wissler, dass Bundeswirtschaftsminister Habeck die Schuldenbremse zumindest aussetzen muss, damit Schienen, Schulen und Straßen saniert werden können. Ein großes Sanierungsprogramm für die Infrastruktur würde die Wirtschaft ankurbeln und Arbeitsplätze sichern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Bundeswirtschaftsminister wirkt wie ein Feuerwehrmann, der neben dem brennenden Haus steht und sich darüber beklagt, dass niemand das Feuer löscht. Ich erwarte vom Minister, dass er endlich handelt und Vorschläge macht, wie das Land aus der Krise kommt. Stattdessen hofft der Minister auf eine bessere Konsumlaune im nächsten Jahr, die dann das Wirtschaftswachstum antreiben soll. Bei Habeck gilt offenbar nur noch das Prinzip Hoffnung. Doch eine bessere Konsumlaune wird sich nicht einstellen, wenn die Aufträge für die Industrie wegbrechen und die Arbeitslosigkeit steigt. Diese Realitätsverweigerung macht die Krise noch schlimmer. &nbsp;<br> Die Bundesregierung muss die Schuldenbremse zumindest aussetzen. Dann wäre genug Geld da für eine Investitionsoffensive, um Schulen, Schienen und Straßen endlich zu sanieren."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 13:43:15 +0200</pubDate>
                <title>Wissler zur wachsenden Miet-Überlastung der Haushalte</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wissler-zur-wachsenden-miet-ueberlastung-der-haushalte/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur aktuellen DIW-Studie, die eine wachsende Zahl von übermäßig durch Mietzahlungen für die Wohnung überlasteten Haushalte sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Immer mehr Haushalte zahlen so viel Miete, dass sie überlastet sind. Wenn Familien mehr als 40 Prozent ihres Einkommens an den Vermieter überweisen, dann müssen sie an anderer Stelle sparen. Das ist Umverteilung von unten nach oben. So werden die Aktionäre der Wohnungskonzerne immer reicher, während der Mehrheit das Geld für Alltägliches, Urlaube oder einen Restaurantbesuch fehlt. Es wird höchste Zeit, dass die Bundesregierung diesen sozialen Sprengstoff entschärft.</p>
<p>Wir brauchen keine Sonntagsreden und Appelle an die Immobilienkonzerne, sondern knallharte Vorgaben für alle, die die Mieten nach oben treiben. Die Bundesregierung muss jetzt einen bundesweiten Mietendeckel auf den Weg bringen. Wir brauchen zudem einen Mietenstopp in allen Städten und Regionen, in den die Mieten explodieren. Schluss mit den Indexmieten, die es Vermietern erlauben, immer mehr an der Preisschraube zu drehen, bis die Wohnungen unbezahlbar werden.</p>
<p>Ein Grund für die steigenden Mieten ist auch der massive Rückgang an Sozialwohnungen. Gab es in den 80ern noch vier Millionen Sozialwohnungen, waren es 2022 nur noch rund eine Million. Es reicht nicht, die Mieten zu deckeln. Wir müssen endlich auch wieder bezahlbaren Wohnraum schaffen. Dazu muss die Bundesregierung endlich Geld in die Hand nehmen und jährlich 20 Milliarden Euro in einen Wohnungsbaufonds stecken. Das Fördergeld soll an alle gehen, die bezahlbaren Wohnraum bauen – also Genossenschaften und kommunale Wohnungsunternehmen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361564</guid>
                <pubDate>Wed, 02 Oct 2024 15:49:14 +0200</pubDate>
                <title>34 Jahre deutsche Einheit und es tut sich noch immer zu wenig</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/34-jahre-deutsche-einheit-und-es-tut-sich-noch-immer-zu-wenig/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Nach 34 Jahren deutscher Einheit bewegt sich immer noch  zu wenig. Die Unterschiede zwischen Ost und West sind völlig festgefahren“, so Sören Pellmann, Vorsitzender der Gruppe Die Linke im Bundestag, angesichts der Feierlichkeiten zur Wiedervereinigung am 3. Oktober. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Auch die Ampel agiert wie vorangegangene Bundesregierungen und tut objektiv alles dafür, dass Wut und Unzufriedenheit im Osten weiter anwachsen. Wir bräuchten endlich bessere Löhne, dazu gehört die Anhebung des Mindestlohns auf 15 Euro, und dringend Investitionen in Infrastruktur und Wirtschaft.</p>
<p>Der Osten wird sich aufgrund des demographischen Wandels in Zukunft mit noch schwierigeren Bedingungen auseinandersetzen müssen. Tausende Arbeitskräfte werden absehbar fehlen, während die Älteren schon heute mit viel zu niedrigen Renten kämpfen. Die Anhebung der Mindestrente auf ein Niveau, das einen würdevollen Lebensabend ermöglicht, ist darum überfällig. Und wir brauchen starke Tarifbindungen für attraktive Arbeitsplätze - das würde, nicht nur, dem Osten real helfen - anstatt mehr geplatzte Projekte wie das Intel-Werk in Magdeburg oder der verschleppte Strukturwandel in der Lausitz.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361563</guid>
                <pubDate>Wed, 02 Oct 2024 15:46:26 +0200</pubDate>
                <title>BKA-Gesetz: Verfassungsbruch mit Ansage</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bka-gesetz-verfassungsbruch-mit-ansage/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Martin Schirdewan begrüßt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum BKA-Gesetz. Schirdewan fordert einen Verfassungsscheck für alle Sicherheitsgesetze.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Urteil aus Karlsruhe ist eine Ohrfeige für die Bundesregierung. Es ist ein Skandal, dass Karlsruhe erneut eingreifen muss und auch das reformierte BKA-Gesetz teilweise einkassiert. Man hat den Verfassungsbruch bewusst in Kauf genommen, um der Polizei mehr Befugnisse und damit auch mehr Kontrolle über uns alle zu geben. So konnten auch völlig unbescholtene Menschen ins Visier der Fahnder geraten und auf Gefährderlisten landen. Darum finden sich die Namen von Menschen in der gemeinsamen Datenbank von Bund und Ländern, die lediglich Beschuldigte in einem Strafverfahren oder "sonstige Anlasspersonen" waren.<br> Ich fordere die Bundesregierung auf, das BKA-Gesetz komplett zu überarbeiten. Zukünftig muss ausgeschlossen werden, dass Unbeteiligte heimlich überwacht werden. So ein Verfassungsbruch mit Ansage darf sich nicht wiederholen. Wir brauchen einen Verfassungsscheck für alle Sicherheitsgesetze. Nur so können wir verhindern, dass unsere Bürgerrechte immer weiter ausgehöhlt werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361554</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Oct 2024 15:05:21 +0200</pubDate>
                <title>Elektronische Patientenakte - nur freiwillige Nutzung akzeptabel</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/elektronische-patientenakte-nur-freiwillige-nutzung-akzeptabel-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Medizinischer Fortschritt und Entbürokratisierung dürfen nicht auf Kosten der Patientinnen und Patienten gehen. Sie müssen wissen, was mit ihren sensiblen Gesundheitsdaten passiert. Es ist nicht akzeptabel, dass sensible Gesundheitsdaten der Bürgerinnen und Bürger ohne ausreichende Sicherheitsvorkehrungen für kommerzielle Zwecke gesammelt werden“, erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag, anlässlich der Pressekonferenz von Gesundheitsminister Lauterbach zur elektronischen Patientenakte (ePA). Vogler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die von Lauterbach vorgesehene ePA im Opt-out-Verfahren, bei der Patientendaten ohne explizite Zustimmung erfasst werden, gefährdet das ohnehin schon angeschlagene Vertrauen in das Gesundheitssystem. Die Bürgerinnen und Bürger müssen die volle Kontrolle über ihre eigenen Daten haben. Ohne Transparenz und ein garantiertes Recht auf Widerspruch läuft das System Gefahr, einen gläsernen Patienten zu schaffen. Die Linke tritt ein für eine freiwillige Nutzung der ePA, bei der jeder Schritt von den Betroffenen selbst bestimmt werden kann."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361553</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Oct 2024 15:02:56 +0200</pubDate>
                <title>Brückensanierung statt Neu- und Erweiterungsbau</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/brueckensanierung-statt-neu-und-erweiterungsbau-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Verzögerung bei den Brückensanierungen ist ein alarmierendes Versäumnis der Bundesregierung. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden steht auf dem Spiel. Wir brauchen jetzt einen konsequenten Vorrang von Sanierung vor Neu- und Erweiterungsbau&quot;, kommentiert Bernd Riexinger, verkehrspolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag, die Berichte aus der Bauindustrie über die mangelhafte Umsetzung der Sanierungsprojekte für marode Autobahnbrücken in Deutschland. Von den 400 geplanten Projekten wurden bislang nur 200 in Angriff genommen und die Zahl könnte im kommenden Jahr sogar weiter sinken, obwohl für die kommenden Jahre jeweils 400 Sanierungen nötig wären. Riexinger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Eine aktuelle Studie zeigt, dass ein Drittel der Autobahnbrücken in einem kritischen Zustand ist. Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung endlich handelt und konsequent die Mittel für die Instandhaltung der Infrastruktur bereitstellt. Die Linke wird im Verkehrsausschuss beantragen, die vorgesehenen Mittel der Autobahn GmbH zum Großteil in die Sanierung umzulenken. Es dürfen keine weiteren Baubeginne für Neu- und Ausbauprojekte bei Fernstraßen mehr erfolgen und keine neuen Aufträge für bereits begonnene Vorhaben vergeben werden. Die für Neu- und Ausbau gebundenen Planungs- und Baukapazitäten sind auf nötige Sanierungsprojekte zu lenken. Wir brauchen eine überjähriges Finanzierungsmodell für die Sanierung der Straße, um hier Planungssicherheit zu schaffen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361524</guid>
                <pubDate>Sun, 29 Sep 2024 13:40:05 +0200</pubDate>
                <title>Rentenpaket II ist eine doppelte Mogelpackung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rentenpaket-ii-ist-eine-doppelte-mogelpackung/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum geplanten Rentenpaket II der Bundesregierung, mit dem die Ampel das Rentenniveau einfrieren will und der Zockerei an den Börsen den Weg ebnet, meint Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Was uns hier als sozialpolitischer Fortschritt verkauft wird, ist nur das Einfrieren der Renten auf niedrigem Niveau. Noch Anfang der 2000er Jahre lag das Rentenniveau bei 53 Prozent. Dieselbe SPD, die sich nun als Retterin der Rente aufspielt, hat damals mit den Grünen das Rentenniveau abgesenkt.<br> Dass die Altersarmut in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist, ist direkte Folge dieser unsozialen Politik. Anstatt das Niveau einzufrieren, muss die SPD alles daransetzen, ihre Kürzungspolitik zurückzudrehen und das Niveau wieder anheben. Nur so kann die Rente leisten, was sie eigentlich leisten soll, nämlich den Lebensstandard im Alter zu sichern. Gerade für die Menschen im Osten ist das extrem wichtig, denn die haben oft nur die gesetzliche Rente. Wenn die Bundesregierung das Rentenniveau einfriert – dann bei mindestens 53 Prozent!&nbsp; Das ist möglich, wenn alle Erwerbstätigen in die Rentenkasse einzahlen – auch Beamte, Selbstständige und Abgeordnete.<br> Das Rentenpaket II ist ein unsozialer Deal zu Lasten zukünftiger Rentner. Die FDP hat sich ihre Zustimmung zum Einfrieren des Rentenniveaus teuer bezahlen lassen und darf sich nun über das „Generationenkapital“ freuen. Bis zu 200 Milliarden Euro wird die Bundesregierung zukünftig in Aktienmärkte pumpen, um Geld zu verdienen für die geplante Beitragsdämpfung. Maximaler Aufwand, minimaler Nutzen – denn das bringt Durchschnittsverdienenden eine monatliche Ersparnis von maximal 7,56 Euro. Das Generationenkapital ist eine Mogelpackung, die Börsenhändler und Zocker reicher macht, den Rentnerinnen und Rentnern aber nichts bringt."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361523</guid>
                <pubDate>Sun, 29 Sep 2024 13:37:42 +0200</pubDate>
                <title>Bundesrat: Grüne im Überbietungswettbewerb bei Abwehr Asylsuchender</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundesrat-gruene-im-ueberbietungswettbewerb-bei-abwehr-asylsuchender/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Forderungen der Schwarz-Grün bzw. Grün-Schwarz regierten Länder Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, die Asylpolitik noch weiter zu verschärfen, sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Nachdem sich die Grünen schon in der Bundesregierung daran beteiligen, AfD-Forderungen in Gesetzesform zu gießen, legen jetzt die Landesregierungen mit grüner Beteiligung nach. Mit Asylverfahren an den EU-Außengrenzen, fernab von ordentlichem Rechtsbeistand, und Abschiebungen in die Hände der islamistischen Taliban und in das Bürgerkriegsland Syrien, bedienen sie die Wunschliste der extremen Rechten. Mit der Zustimmung zu GEAS und dem sogenannten Sicherheitspaket haben die Grünen bereits die Verteidigung des Asylrechts aufgegeben. Dass sie sich jetzt an die Spitze im Überbietungswettbewerb um die schärfsten Forderungen gegen flüchtende Menschen setzen, ist eine neue Qualität.</p>
<p>Deutschland ist nicht materiell überfordert, Menschen in Not zu versorgen. Alle bestehenden Probleme in den Kommunen wären bei politischem Willen lösbar. Die deutsche Asylpolitik insgesamt ist eine moralische Bankrotterklärung. Demokratische Parteien wären in der Pflicht, den Schutz der Menschenwürde gegen die blaubraune Flut zu verteidigen, nicht ihre Abschaffung zu befördern.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361485</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Sep 2024 11:57:57 +0200</pubDate>
                <title>Generationenkapital: Generationen verarmen für Kapital(renditen)</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/generationenkapital-generationen-verarmen-fuer-kapitalrenditen/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mit dem Rentenpaket II wird auf Initiative der SPD das Rentenniveau auf 48 Prozent bis zum Jahr 2040 gesetzlich stabilisiert und auf Wunsch der FDP eine Kapitaldeckung in die Gesetzliche Rentenversicherung, das sogenannte „Generationenkapital“, eingeführt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das "Sicherungsniveau vor Steuern", so der offizielle Name, kurz: das&nbsp;<strong>Rentenniveau,</strong>&nbsp;beschreibt das Verhältnis einer sogenannten Standardrente (45 Jahre Erwerbsarbeit exakt zum jeweiligen Durchschnittslohn) zum aktuellen durchschnittlichen Lohn nach Abzug von Sozialversicherungsbeiträgen, aber vor Steuern. Das Rentenniveau ist eine anerkannte Rechengröße, welches das Verhältnis der Renten zu den Löhnen beschreibt. Würde das Rentenniveau weiter absinken, würden die Renten immer mehr von den Löhnen entkoppelt und die Rentnerinnen und Rentner hätten nicht mehr an der Wohlstandsentwicklung teil. Ohne die Stabilisierung würde das Rentenniveau ab dem Jahr 2027 langsam absinken, bis es 2037 dann nur noch bei knapp 45 Prozent läge. Das wäre ein Schub für mehr Altersarmut, denn künftige Rentenanpassungen würden sehr viel niedriger ausfallen, was bei Menschen mit niedrigen Renten ohne weitere Alterseinkommen in die Altersarmut führen würde. Das noch weitere Absinken des Rentenniveaus zu verhindern, verhindert auch steigende Altersarmut.</p>
<p>Das Rentenniveau lag Anfang der 2000er Jahre bei 53 Prozent. Dies wurde damals von allen Expertinnen und Experten als lebensstandardsichernd bezeichnet. 53 Prozent Sicherungsniveau vor Steuern – das entspricht einem Nettorentenniveau von 70 Prozent. Dieses kann aber wegen des Übergangs zur nachgelagerten Besteuerung seit einigen Jahren nicht mehr ausgewiesen werden. Durch den Sozialstaatsabbau der Agenda 2010 durch SPD und Grüne wurde das Rentenniveau zugunsten des Ausbaus der Riester-Rente auf nur noch 48 Prozent abgesenkt. Die Versorgungslücke sollte durch staatlich geförderte private Vorsorge ausgeglichen werden. Was wir damals schon ahnten, ist heute klar: die&nbsp;<strong>Riester-Rente ist gescheitert</strong>. Mit 10-25 Prozent Verwaltungskosten lohnt sie sich für die Allermeisten nur dann, wenn man 90-100 Jahre alt wird.</p>
<p>Mit dem sogenannten&nbsp;<strong>„Generationenkapital“,&nbsp;</strong>dem neuen Wort für die abgespeckte „Aktienrente“, sollen bis 2036/2037 rund 200 Milliarden Euro aus Kreditfinanzierungen des Bundes am Kapitalmarkt angelegt werden, aus denen dann die Rentenversicherung bezuschusst und die Beitragszahler und Beitragszahlerinnen entlastet werden sollen. Dazu soll ein Kapitalstock&nbsp;<strong><em>mit Krediten</em></strong>&nbsp;(!) aus einem&nbsp;<strong>jährlichen Zufluss von zwölf Milliarden Euro&nbsp;</strong>mit einer jährlichen Steigerung von drei Prozent aufgebaut werden. Bis 2028 sollen zusätzlich weitere 15 Milliarden Euro aus Vermögenswerten des Bundes hineinfließen. Ob und wann der Kapitalstock jemals wieder aufgelöst werden soll, wird sich erst sich nach einer Evaluation im Jahr 2035 entscheiden. Die Kredite gehen als finanzielle Transaktion an der Schuldenbremse vorbei. Die Kosten für die Errichtung einer Stiftung inklusive Kuratorium und Vorstand sollen sich auf zehn Millionen Euro belaufen. Für den Anlauf soll das sogenannte "Generationenkapital" zuerst vom KENFO (dem Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung) verwaltet werden, was wiederum 25 Millionen Euro kosten werden wird. Die laufenden Kosten sollen anschließend aus den Erträgen der Kapitalanlage finanziert werden.</p>
<p>Geplant ist, dass das „Generationenkapital“&nbsp;<strong>ab Mitte der 2030er Jahre jährlich zehn Milliarden Euro abwerfen möge</strong>&nbsp;(wenn alles so läuft, wie es vorgesehen ist) und die Erträge an die Rentenversicherung gehen. Diese Erträge sollen nicht für die Rentnerinnen und Rentner ausgegeben werden, sondern für die Ausgaben der Rentenversicherung. Mit anderen Worten: Dadurch sollen die&nbsp;<strong>Beiträge zur Rentenversicherung gedämpft werden</strong>&nbsp;und somit auch die Bundeszuschüsse an die Rentenversicherung aus dem Bundeshaushalt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Linke im Bundestag weiß:&nbsp;<strong>die Renten sind aktuell viel zu niedrig</strong>, denn&nbsp;<strong>42 Prozent der Rentnerinnen und Rentner haben ein Gesamtnettoeinkommen unter 1250 Euro</strong>, der Armutsschwelle der Europäischen Union (EU-SILC). Darin sind auch Einkommen aus Betriebsrenten und privater Vorsorge enthalten. Die Ampel kann sich also nicht damit herausreden, dass die Rentnerinnen und Rentner noch eine Betriebsrente oder eine private Vorsorge hätten. Die Riester-Rente ist gescheitert, die Verbreitung der Betriebsrenten stockt. Nur 18 Prozent der Menschen haben Ansprüche aus allen drei Schichten der Alterssicherung, also der gesetzlichen Rentenversicherung, der betrieblichen Altersversorgung bzw. der betrieblichen Altersvorsorge und aus der privaten Altersvorsorge. Das sogenannte Drei-Säulen oder Drei-Schichten-Modell ist aktuell gescheitert. Viele Frauen und viele Menschen in den neuen Bundesländern haben (fast) nur eine gesetzliche Rente und sonst nichts.&nbsp;<strong>Viele Menschen sind also auf die Gesetzliche Rente angewiesen und deshalb müssen wir sie wieder stärken.</strong></p>
<p>Im Gegensatz zur AfD und zur CDU hat die Linke im Bundestag ein klares Rentenkonzept und Forderungen für die Rente, die allen heutigen und allen künftigen Rentnerinnen und Rentnern sofort helfen würden.</p>
<p>Wir sagen:&nbsp;<strong>Statt Altersarmut: Renten rauf!“</strong></p>
<p>Aktueller Antrag der Gruppe die Linke im Bundestag dazu:&nbsp;<strong>„Gesetzliche Rente stärken“ (Dr.: 20/10477)</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Linke im Bundestag lehnt die Einbindung des Kapitalmarkts in die Gesetzliche Rente ab.</p>
<p>Der Gesetzesentwurf zeigt, dass&nbsp;<strong>das „Generationenkapital“ künftigen Rentnerinnen und Rentnern kaum etwas bringen werden wird</strong>. Nach den aktuellen Plänen sollen 200 Milliarden Euro durch Darlehen finanziert in den Fonds eingezahlt werden – also auf Pump! Bisher kann laut optimistischen Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes aber nur mit einer Beitragssatzdämpfung von 0,3 Prozentpunkten für das Jahr 2040 und von 0,4 Prozentpunkten für das Jahr 2045 gerechnet werden. Das bedeutet&nbsp;<strong>in aktuellen Werten eine Ersparnis von monatlich 5,67 Euro bzw. 7,56 Euro für Durchschnittsverdienende.</strong>&nbsp;<strong>Absurd!</strong>&nbsp;Und dafür sollen hunderte von Milliarden Euro an Krediten aufgenommen werden.</p>
<p>Das sogenannte „Generationenkapital“&nbsp;<strong>garantiert keine „Generationengerechtigkeit“.</strong>&nbsp;Es sind&nbsp;<strong>bisher keine klaren Anlagestrategien&nbsp;</strong>bekannt. Bei Anlageverlusten (für die KENFO bereits bekannt ist) haften die Versicherten mit noch niedrigeren Beitragsdämpfungen. Die renditeorientierte Anlage wird dazu führen, dass - ähnlich wie bei anderen weltweiten Pensionskassen - auch in Private Equity und fossile Energien investiert werden wird. Durch illiquide Anlagen werden zudem Wohnimmobilien und Pflegeheime zum Renditeobjekt gemacht werden. Wird das Geld beispielsweise im Wohnungsmarkt angelegt, profitiert die kapitalgedeckte Rente von steigenden Mieten. Solche und andere zweifelhaften Investments werden aktuell auch&nbsp;schon bei den Anlagemodellen des KENFO kritisiert. Das darf nicht sein! Studien der Hans-Böckler-Stiftung zeigen zudem, dass bei Private-Equity-Unternehmen die Tarifbindung sowie die Löhne sinken. Das sogenannte „Generationenkapital“ torpediert also langfristig, das, was für eine gute Rente wichtig ist: einen guten Arbeitsmarkt und gute Löhne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Linkes Rentenkonzept:</strong></p><ol> 	<li><strong>Das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent anheben</strong><strong>. So würden alle Renten sofort und einmalig um zehn Prozent steigen! Das ist nach drei Jahren hoher Inflation dringend notwendig.</strong></li> 	<li><strong>Zu paritätischen Beiträgen der Alterssicherung zurückkehren</strong><strong>&nbsp;- durch die Riesterrente zahlen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen aktuell mehr; es soll geprüft werden, ob Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen mehr Beiträge in die Rente einzahlen, so, wie beispielsweise in Frankreich, Spanien, Österreich und Schweden.</strong></li> 	<li><strong>Den Solidarausgleich stärken</strong><strong>: Gerechte Renten für Niedrig- und Geringverdienende, Erwerbslose, Erziehende und Pflegende durch eine Anhebung niedriger Löhne mittels Entfristung der „Rente nach Mindestentgeltpunkten.“</strong></li> 	<li><strong>Die Erwerbstätigenversicherung einführen,</strong><strong>&nbsp;damit alle Menschen mit Erwerbseinkommen einzahlen, auch Beamte, Selbstständige, Freiberufler und allen voran Bundestagsabgeordnete.</strong></li> 	<li><strong>Die Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung verdoppeln und eine Beitragsäquivalenzgrenze einführen</strong><strong>&nbsp;- aktuell werden nur Einkommen bis 7.550 Euro monatlich verbeitragt, wir wollen das schrittweise verdoppeln und daraus dann künftig entstehende sehr hohe Renten ab aktuell rund 3.540 Euro monatlich im verfassungsrechtlich höchstem zulässigen Maße abflachen.</strong></li> 	<li><strong>Die Riesterrente abwickeln und Möglichkeiten zu zusätzlichen freiwilligen Beiträgen in die Gesetzliche Rente ausbauen</strong><strong>.</strong></li> 	<li><strong>Gute Betriebsrenten</strong><strong>&nbsp;mit mindestens 50 Prozent Arbeitgeberfinanzierung als Ergänzung.</strong></li> 	<li><strong>Die Rente erst ab 67 abschaffen.</strong></li> 	<li><strong>Die Erwerbsminderungsrenten armutsfest gestalten.</strong></li> 	<li><strong>Die Ostlöhne weiter bis 2030 umrechnen,&nbsp;</strong><strong>weil der Lohnunterschied zu den Ost-Gehältern immer noch bei fast 18 Prozent liegt und dadurch später deutlich niedrigere Renten entstehen.</strong></li> 	<li><strong>Eine einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente&nbsp;</strong><strong>einführen, die sich an der Europäischen Armutsgrenze EU-SILC orientieren soll und aktuell 1.250 Euro netto plus Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen für Alleinstehende und zuzüglich Wohngeld in teuren Städten betragen soll.</strong></li> </ol>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361484</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Sep 2024 11:43:07 +0200</pubDate>
                <title>Safe Abortion Day – Schwangerschaftsabbrüche endlich entkriminalisieren</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/safe-abortion-day-schwangerschaftsabbrueche-endlich-entkriminalisieren-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Für ungewollt Schwangere stellt das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen eine große Einschüchterung dar. Diese müssen ein normaler Teil der gesundheitlichen Versorgung werden – ohne Zwangsberatung und Wartepflicht. Stattdessen müssen freiwillige Beratungsangebote ausgebaut und die Versorgungslage für Schwangerschaftsabbrüche in Flächenländern verbessert werden“, sagt Gökay Akbulut, frauenpolitische Sprecherin der der Gruppe Die Linke zum Safe Abortion Day am 28. September. Die Linke fordert die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und hat dazu erneut einen Antrag eingebracht (BT-Drs.: 20/12984). Akbulut weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Debatte darf nicht den Erzkonservativen, Rechtspopulisten und Antifeministen überlassen werden. Schwangerschaftsabbrüche dürfen kein Tabu-Thema und kein Grund für Stigmatisierungen mehr sein. Die Bundesregierung muss verantwortungsbewusst handeln und Paragraf 218 StGB endlich streichen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361483</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Sep 2024 11:40:59 +0200</pubDate>
                <title>Konjunkturprognose: Die Bundesregierung muss endlich Verantwortung übernehmen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/konjunkturprognose-die-bundesregierung-muss-endlich-verantwortung-uebernehmen-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Bundesregierung ist der Wirtschaftslage insgesamt nicht gewachsen. Sie muss endlich etwas für die Konjunktur tun, die sie bisher noch immer schöngeredet hat&quot;, sagt Jörg Cezanne, wirtschaftspolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag, zur Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2024. Cezanne weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Feld für öffentliche Investitionen ist hierfür nahezu unbegrenzt, nicht zuletzt aufgrund jahrzehntelanger Versäumnisse, aber auch in der Regierungszeit der Ampel: Bahn, Schiene, Straßen, Brücken, Schulen, Digitalisierung - der Investitionsstau ist überall gewaltig. Vorneweg könnte die Bundesregierung endlich dafür sorgen, dass der Wohnungsbau, vor allem der soziale Wohnungsbau, Fahrt aufnimmt.</p>
<p>So könnte es der Bundesregierung gelingen, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage zu stabilisieren bzw. anzuregen, wovon Unternehmen und Beschäftigte in der Breite profitieren würden. Ein angemessenes Wirtschaftswachstum gäbe auch den Unternehmen dringend benötigte Mittel in die Hand, die Herausforderungen der Transformation zu bewältigen, an denen sie in der Rezession zu scheitern drohen.</p>
<p>Der Arbeitsmarkt ist ebenfalls nicht 'robust' gegenüber der Konjunktur, wie deutsche Ökonomen fälschlicherweise seit Jahren gepredigt haben. Immerhin gerät ihre These aktuell zumindest bei einigen endlich ins Wanken. Schließlich drohen auch die öffentlichen Haushalte von der Einnahmen- wie von der Ausgabenseite durch eine schwache Konjunktur unter die Räder zu geraten. Konjunktur ist nicht alles, aber die Bundesregierung muss hier endlich Verantwortung übernehmen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361482</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Sep 2024 11:38:29 +0200</pubDate>
                <title>Bericht zum Stand der Deutschen Einheit: Die Bilanz ist verheerend</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bericht-zum-stand-der-deutschen-einheit-die-bilanz-ist-verheerend-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Carsten Schneider hatte sich als Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland viel vorgenommen. Vor allem nach den letzten Wahlergebnissen hätte ich einen ehrlichen Bericht erwartet. Stattdessen finden wir viel akademische Lyrik und wenig Konkretes“, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Gruppe Die Linke im Bundestag, zum Bericht zum Stand der Deutschen Einheit. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Nach 34 Jahren Deutscher Einheit ist der gesellschaftliche Zusammenhalt nicht mehr nur brüchig, sondern tief gespalten. Ja, es ist ein Erfolg, dass nach 34 Jahren Ungerechtigkeit endlich die Rentenwerte angeglichen worden sind. Aber eine Renteneinheit haben wir nicht. Auch von einer Einheit bei Löhnen und Wirtschaftskraft sind wir weit entfernt. Immer noch liegt der ostdeutsche Brutto-Durchschnittsverdienst jeden Monat um 824 Euro unter den Gehältern in Westdeutschland.</p>
<p>Die Ostbundesländer bilden weiterhin die größte zusammenhängende strukturschwache Region: Löhne, Wirtschaftsleistung, Einkommen und Vermögen sind deutlich geringer, die Zukunft ist stärker von Sorgen geprägt. Die Pro-Kopf-Investitionen in Maschinen oder Produktionsanlagen betragen im Durchschnitt gerade einmal 64 Prozent des Westniveaus. Die kommunalen Haushalte sind meist unterfinanziert. Die öffentliche Daseinsvorsorge bildet kein verlässliches Netz mehr, viele Menschen verlassen die schrumpfenden Regionen.</p>
<p>Der Bericht erzählt von mehr als 20 großen industriellen Investitionsvorhaben. Nichts davon passiert aber, wie wir gerade erst am Beispiel des Intel-Konzerns in Magdeburg gesehen haben. Dieses Projekt ist krachend gescheitert, denn die Verschiebung ist schlicht eine Absage. Der Osten kann sich aber keine weiteren falschen Versprechungen leisten. Es braucht endlich mehr Anreize und Investitionen in Infrastrukturen, damit Unternehmen hierbleiben, sich neue ansiedeln und Arbeitsplätze geschaffen werden.</p>
<p>Zudem brauchen wir eine konsequente Anti-Inflationspolitik, die Lohneinheit bis 2025, einen Inflationsausgleich für alle Rentnerinnen und Rentner sowie mehr Posten für den Osten. Denn von angemessener Repräsentation kann kaum die Rede sein, wenn der Ostbeauftragte feststellt, dass von den angestrebten 20 Prozent Ostdeutscher in Führungspositionen gerade mal 13,9 erreicht sind. Aber all das findet sich nicht in dem vorliegenden Bericht.</p>
<p>Wenn es im letzten Jahr noch hieß, die Stimmung unter den Ostdeutschen brodelt, ist sie jetzt eindeutig gekippt. Die Bilanz fast am Ende der Legislaturperiode ist verheerend. Mit ihrer desaströsen Politik hat die Ampel faktisch Wahlkampfgeschenke an die AfD verteilt. Statt eines machtlosen Beauftragten muss die Angleichung endlich konzentriert vorangetrieben werden – das geht am besten in den Händen eines neu zu schaffenden Bundesministeriums für Infrastruktur und die neuen Länder.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361481</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Sep 2024 11:35:27 +0200</pubDate>
                <title>Presseerklärung des Ersten Parlamentarischen Geschäftsführers zur Sitzungswoche vom 25. bis 27. September 2024</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/presseerklaerung-des-ersten-parlamentarischen-geschaeftsfuehrers-zur-sitzungswoche-vom-25-bis-27-september-2024/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Gruppe Die Linke steht in der laufenden Sitzungswoche kein eigener Tagesordnungspunkt im Plenum zu.

Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden Parlamentarischen Initiativen der Gruppe befassen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mittwoch, 25. September 2024</strong></p>
<p><strong>TOP 5 b) Antrag „<em>Eine starke neue Wohngemeinnützigkeit als nicht-profitorientierten Sektor auf dem Wohnungsmarkt einführen“,&nbsp;</em>Drs.&nbsp;</strong><a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/121/2012109.pdf" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>20/12109</strong></a></p>
<p>Die Abschaffung der historischen Wohngemeinnützigkeit der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1990 war ein folgenschwerer Fehler. Steigende Mieten und ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum werden vielerorts zur existentiellen Bedrohung für Mieterinnen und Mieter. Die Linke fordert die Einführung einer starken neuen Wohngemeinnützigkeit und den Aufbau eines großen nicht-profitorientierten Wohnungssektors, um dauerhaft bezahlbare und demokratisch verwaltete Wohnungen zu schaffen.</p>
<p><strong><em>ohne Debatte</em></strong></p>
<p><strong>TOP 39 n)</strong><strong>Antrag<em>&nbsp;"Bundessanierungsprogramm</em><em>‚SOS-Seepferdchen‘ für Schwimmbäder auflegen</em>", Drs.&nbsp;</strong><a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/121/2012106.pdf" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>20/12106</strong></a></p>
<p>Deutschland darf kein Land der Nichtschwimmer werden. Die Linke fordert mit ihrem Antrag für ein Bundessanierungsprogramm "SOS-Seepferdchen" den Abbau des Sanierungsstaus bei den Schwimmbädern, besseren Schwimmunterricht, damit alle Kinder zum Ende der Grundschule sicher schwimmen können, kostenlosen Eintritt für alle Kinder in Schwimmbäder und unentgeltliche Nutzung von Schwimmbädern für Sportvereine, Schulen und Hochschulen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361480</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Sep 2024 11:32:55 +0200</pubDate>
                <title>Koordiniertes Vorgehen zum Schutz der Kulturszene gegen rechte Angriffe</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/koordiniertes-vorgehen-zum-schutz-der-kulturszene-gegen-rechte-angriffe-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Antwort offenbart ein erschreckendes Maß an Unwissenheit, fehlendem Problembewusstsein und Untätigkeit. Kein Wunder also, dass wir Lichtjahre von einer gesamtstaatlichen Koordination zum Schutz von Kultureinrichtungen, die zunehmend Ziel rechter Übergriffe sind, entfernt sind. Statt den Schutz bundesweit zu standardisieren, schiebt die Bundesregierung die Verantwortung auf die Länder ab. Das führt zu einem Flickenteppich unzureichender Maßnahmen und gefährdet die Kunstfreiheit und die Grundlagen unserer Demokratie. Die Linke fordert daher ein entschiedenes und koordiniertes Vorgehen auf Bundesebene, um die Kunstfreiheit wirksam zu schützen und rechte Angriffe konsequent abzuwehren. Noch ist es möglich&quot;, erklärt Jan Korte, kulturpolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag, zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage &quot;Schutz und Resilienz der Kulturszene - Abwehrstrategien gegen rechte Angriffe&quot;, die erschreckende Lücken aufweist. Korte weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Besonders alarmierend: Es gibt noch nicht einmal eine umfassende Übersicht über bereits ergriffene Sicherheitsmaßnahmen und auch keine gezielte Erfassung rechtsmotivierter Straftaten gegen Kulturinstitutionen. Ohne klare Daten und Transparenz fehlt jedoch die Grundlage, um wirksame Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Die Bundesregierung ist hier völlig blind und handlungsunfähig. Und das Schlimmste: Sie macht null Anstalten daran irgendetwas zu ändern.</p>
<p>Erschütternd ist auch, dass finanzielle Hilfen für besonders gefährdete Einrichtungen völlig unklar bleiben. Die Linke fordert dringend spezielle Unterstützungsprogramme für Institutionen, die rechte Angriffe abwehren müssen. Besonders verwundbare Einrichtungen, wie Gedenkstätten und alternative Kulturprojekte, bleiben ohne gezielte Schutzstrategie weiter auf sich allein gestellt.</p>
<p>Auch die Gefahr politischer Einflussnahme auf die Kulturförderung ist ungelöst. Obwohl unabhängige Jurys entscheiden sollen, bleibt nebulös, wie die Bundesregierung ideologische Eingriffe verhindern will. Hier brauchen wir ebenfalls schnellstmöglich mehr Klarheit und Transparenz!"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361479</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Sep 2024 11:17:04 +0200</pubDate>
                <title>CumEx-Bankräuber nicht entlasten – Beute zurückholen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/cumex-bankraeuber-nicht-entlasten-beute-zurueckholen/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am 26. September steht im Bundestag das vierte Bürokratieentlastungsgesetz zur Abstimmung. Ein Detail droht, große Auswirkungen zu haben: Durch die Verkürzung der Aufbewahrungspflicht wird Banken erlaubt, Beweismaterial für laufende Verfahren zu vernichten. Janine Wissler, Vorsitzender der Partei Die Linke, fordert, die Frist im Gegenteil zu verlängern:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das ‚Bürokratieentlastungsgesetz‘ ist real ein Täterentlastungsgesetz. Es ermöglicht die legale Vernichtung von Beweisen für Verbrechen, die die Steuerzahler Milliarden gekostet haben. Die Verjährungsfrist bei Finanzkriminalität liegt in den meisten Fällen bei 10 Jahren, in schweren Fällen wie dem CumEx-Betrug sogar bei 15 Jahren. Die Aufbewahrungspflicht auf 8 Jahre zu verkürzen, ist ein Geschenk an die Finanzmafia. Der größte Teil der erbeuteten 28,5 Milliarden Euro wird für die Allgemeinheit dann für immer verloren sein. Die Bundesregierung muss die Aufbewahrungsfrist auf 15 Jahre verlängern, statt sie zu verkürzen. Die Linke unterstützt deshalb die Petition von Bürgerbewegung Finanzwende e. V. gegen das Gesetzesvorhaben.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weiterführende Infos:</strong></p>
<p><a href="https://www.finanzwende.de/kampagnen/cumcum-milliarden-schredderplaene-stoppen" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Petition</a></p>
<p><a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw39-de-buerokratieentlastungsgesetz-1017656" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Vorgang im Bundestag</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361433</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 17:06:42 +0200</pubDate>
                <title>Hagener AfD zeigt ihr wahres Gesicht. Wieder einmal….</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hagener-afd-zeigt-ihr-wahres-gesicht-wieder-einmal/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Bei der letzten Ratssitzung in Hagen stellte die AfD einen Antrag zur Tagesordnung der allen demokratischen Parteien und Wählergemeinschaften die Zornesröte ins Gesicht trieb. Die AfD forderte: Einführung eines Migrations Dashboards.
Dies sollte auf die Internetseite der Stadt Hagen erscheinen.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Diesen rassistischen Antrag können Sie <a href="https://www.dielinke-hagen.de/fileadmin/kvhagen/AfDAntrag.pdf" target="_blank" class="link-download" title="download link">hier</a> nachlesen.</p>
<p>Von allen demokratischen Parteien bekam die AfD richtig die Meinung gesagt und dabei waren die Worte menschenverachtend und rassistisch häufig gebraucht worden. Für die Linken wies Ralf Sondermeyer darauf hin, dass dieser Antrag zeigt wie sehr die AfD auch in Hagen den Rassismus und Hass verinnerlicht hat. Weiter gab er dem Fraktionsvorsitzenden der AfD, Herrn Eiche, noch eine kleine Nachhilfe in Sachen Geschichte.</p>
<p>Er erklärte ihm das es schon immer Migration ins Ruhrgebiet und Umgebung gegeben hat und das Hagen heute noch keine Stadt wäre, wenn es die Migration nicht gegeben hätte.</p>
<p>Die Migration in das Ruhrgebiet und Umgebung:</p>
<p>Mit dem Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum. Hatte die Stadt Hagen 1804 erst 2.050 Einwohner, so waren es im Jahre 1900 bereits mehr als 50.000 Einwohner und im Jahre 1928 waren es dann mehr als 100.000 Einwohner.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361430</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 10:46:40 +0200</pubDate>
                <title>Keine Schnellschüsse</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-schnellschuesse-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die E-Auto-Strategie der Bundesregierung ist offensichtlich gescheitert.  Zudem ist der VW-Konzern nicht in der Lage, ein wettbewerbsfähiges Modell zu produzieren. Eine neue E-Abwrackprämie, wie die SPD sie fordert, ist daher keine Lösung und spült wieder einmal Steuergelder in die Taschen des VW-Konzerns, der schon bisher nicht geliefert hat&quot;, kommentiert Sören Pellmann, Vorsitzender der Gruppe Die Linke im Bundestag, die Ergebnisse des Autogipfels. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Infrastruktur und die technischen Eigenheiten des E-Autos werden zudem in absehbarer Zeit nicht den Verbrenner verdrängen. Es ist daher notwendig in der Forschung und Erneuerung durch Staat und Industrie keine Scheuklappen aufzusetzen.&nbsp;</p>
<p>Kluge Förderpolitik bestünde darin, für gute industrielle Rahmenbedingungen bei Energieversorgung und allgemeiner tariflicher Entlohnung zu sorgen und in die öffentliche Infrastruktur, wie Busse und Bahnen, zu investieren. Da ist in den letzten Jahrzehnten allerdings das Gegenteil passiert, indem systematisch kaputt gespart und privatisiert wurde."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361429</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 10:44:26 +0200</pubDate>
                <title>Die Schmerzgrenze ist überschritten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-schmerzgrenze-ist-ueberschritten-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die heutige Verteuerung des 49-Euro-Tickets ist eine Sauerei, wenn man bedenkt, dass der Verkehrssektor bereits wiederholt die Klimaziele verfehlt hat. Die Kosten, die angesichts dieses Versagens zukünftigen Generationen aufgehalst werden, sind nichts im Vergleich zu den Kosten des Erhalts des 49-Euro-Tickets&quot;, so Bernd Riexinger, verkehrspolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag, zur heute vereinbarten Verteuerung des Deutschlandtickets. Riexinger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Schon die aktuell gültigen 49 Euro sind für viele die Schmerzgrenze beim Deutschlandticket. Es ist ein absolutes Armutszeugnis, dass Bund und Länder hier nicht zumindest für Preisstabilität sorgen. Die Verteuerung wird zusätzliches Vertrauen in die nötige Mobilitätswende kosten - so fährt die Ampel sie ganz sicher an die Wand. Dabei haben Grüne und SPD zugelassen, dass Verkehrsminister Wissing sich als Hardliner aufführt. Es ist völlig unverständlich, dass der Bund nicht mehr für den Erhalt des 49-Euro-Tickets zusteuert.</p>
<p>Soll es mit der Mobilitätswende etwas werden, muss der Bund mehr Verantwortung für den ÖPNV übernehmen. Dazu gehört dringend der Ausbau- und Modernisierungspakt, der im Koalitionsvertrag versprochen war. Und anstelle von Verteuerungen muss es um Preisstabilität und eine Perspektive für kostengünstige Tarife, bis hin zum Null-Tarif für Schülerinnen und Schüler, Azubis und Studierende."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361369</guid>
                <pubDate>Sat, 21 Sep 2024 12:54:21 +0200</pubDate>
                <title>Klimawende für den Stahl-Standort</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/klimawende-fuer-den-stahl-standort/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Dieser Artikel erschien am 19. September 2024 im nd.

Die Industrie in Deutschland steckt in der Krise. Hohe Energiekosten, zunehmende internationale Konkurrenz, geostrategische Verschiebungen und die Dekarbonisierung sind Herausforderungen für die Firmen und die Gesellschaft.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bei VW in Wolfsburg schrillen die Alarmglocken, und die Stahlarbeiter im Ruhrpott schlagen Alarm. 1500 Werktätige folgten diese Woche dem Ruf der IG Metall vor die Mercatorhalle in Duisburg, in der unter dem Motto »Gemeinsam für eine nachhaltige und klimaneutrale Stahlindustrie« der Stahlgipfel von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften stattfand. In der Branche sind bundesweit 80 000 Menschen beschäftigt, allein in Duisburg 13 500.</p>
<p>Seit Jahren steckt der nationale Branchenprimus, Thyssenkrupp&nbsp;Steel Europe, mit seinen 27 000 Beschäftigten in der Verlustzone und verhagelt das Konzernergebnis. Aufgrund kapitalistischer Kurzsichtigkeit steigt die Lust der Konzernchefs am Verkauf der Stahlsparte. Er wird aktuell vorbereitet, lediglich die »Konzern-Mitgift« ist in der Diskussion. Sollte diese nicht für notwendige Investitionen auskömmlich sein, befürchtet der Betriebsrat den Verlust von 10 000 Arbeitsplätzen. Die Zeichen stehen also auf Sturm.</p>
<p>Parallel verfolgt die Bundesregierung den Plan, die erheblichen Kohlendioxid-Emissionen der Stahlindustrie zu reduzieren. Denn sie umfassen ein Drittel des gesamten Ausstoßes der Industrie. Dieser Ansatz ist richtig, er muss nur konsequent umgesetzt werden und darf nicht im Ampel-Stückwerk enden.</p>
<p>Wichtige Grundstoffe wie Stahl oder Zement sollen künftig möglichst klimaneutral hergestellt werden. Im Mai 2024 stellte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) seine Strategie vor, wie er dieses Ziel gemeinsam mit der Industrie erreichen will. Sogenannte »grüne Leitmärkte« sollen demmach die Nachfrage nach klimafreundlich produzierten Grundstoffen stärken. Ein grüner Leitmarkt ist ein staatlich geschaffener oder geförderter Markt für klimaneutral produzierte Grundstoffe wie »grünen Stahl«. Der Staat kann solche Materialien beispielsweise »in seiner eigenen Beschaffung bevorzugen.</p>
<p>Gewerkschaften und Industrie begrüßen diese Ideen. Thyssenkrupp Steel will in Duisburg grünen Stahl produzieren und dafür einen von vier Hochöfen durch eine sogenannte Direktreduktionsanlage ersetzen. Dafür wurden staatliche Gelder in Höhe von zwei Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Wann und wie sie fließen, steht ebenso zur Diskussion wie die Frage, ob sie ausreichend sind. Allein diese Einzelinvestition verdeutlicht, wie gewaltig der nötige Mitteleinsatz für die Dekarbonisierung der Branche ist. Ohne staatliche Eingriffe würde derzeit folgerichtig kein Markt für den teuren «grünen Stahl» existieren.</p>
<p>Dabei ist die Stahlproduktion nicht nur Teil des Dekarbonisierungsproblems, sondern auch zentraler Bestandteil der Lösung. Ein Beispiel ist die Thyssenkrupp-Tochter Electrical Steel aus Gelsenkirchen. Hier produzieren 700 Beschäftigte in der strukturschwachen Region Spezialstahl, der zur Herstellung von Transformatoren verwendet wird. Die sind von entscheidender Bedeutung: Keine Energiewende ohne Trafos.</p>
<p>In Gelsenkirchen werden nun negative Auswirkungen einer Veränderung der Rohstahlerzeugung im Duisburger Mutterwerk auf die aktuell hoch profitable Produktion befürchtet. In der jüngeren Vergangenheit gab es zahlreiche Beispiele dafür, dass fehlende Unterstützung für vermeintlich defizitäre oder subventionsabhängige Industrien zur Abwanderung von Firmen führt, so in der Pharma- und der Solarbranche. Lieferengpässe und geostrategische Konjunkturen verdeutlichen die Schwäche einer solchen kurzsichtigen Industriepolitik: Auf einmal gibt es keinen Hustensaft mehr für unsere Kinder. Eine ähnliche Entwicklung darf es in der Stahlbranche nicht geben. Diese Schlüsselindustrie muss in Deutschland erhalten bleiben.</p>
<p>Gemeinsam mit der IG Metall steht Die Linke für die Sicherung von Tariflöhnen in der Branche ein. Diese müssen auch in Zukunft für den gesamten Industriestandort gesichert sein. Selbstverständlich muss die Transformation zur CO<sub>2</sub>-freien Stahlproduktion erfolgen. Da helfen Lippenbekenntnisse nur wenig. Vielmehr braucht es eine nachhaltige, staatliche Unterstützung. Dieses Engagement kann nur mit entsprechender Einflussnahme in der Eigentümerstruktur einhergehen, die im Sinne einer Wirtschaftsdemokratie den Beschäftigten mehr Mitbestimmung bei wirtschaftlichen Entscheidungen einräumt. Die Proteste in Duisburg waren ein Zeichen, weitere Arbeitskämpfe werden folgen. Die Nebenwirkungen der Transformation werden erst allmählich sichtbar, aber sie werden Folgen für den gesamten Industriestandort Deutschland haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>nd,</strong>&nbsp;20. September 2024</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361368</guid>
                <pubDate>Sat, 21 Sep 2024 12:51:03 +0200</pubDate>
                <title>Weltkindertag: Die Linke fordert kostenloses Mittagessen an Schulen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/weltkindertag-die-linke-fordert-kostenloses-mittagessen-an-schulen-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Rund 15 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland besuchen allgemeinbildende Schulen und Kindertageseinrichtungen (Kitas). Diese Einrichtungen sind nicht nur Orte des Lernens und der Betreuung, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Heranwachsenden. Eine gesunde und schmackhafte Verpflegung sollte daher ein Grundrecht für alle Kinder und Jugendlichen sein – unabhängig vom Einkommen der Eltern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Daher fordert Die Linke ein kostenloses Mittagessen für alle – vom ersten Kitajahr bis zur letzten Klassenstufe.</p>
<p>Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Gruppe Die Linke im Bundestag: „Jedes fünfte Kind in Deutschland ist armutsgefährdet – das ist eine Schande für unsere Bundesregierung. Mit kostenlosem Schulessen könnte man immerhin dafür sorgen, dass alle Kinder beim Lernen etwas im Magen haben. Das wäre doch das Mindeste in einem so reichen Land wie Deutschland.</p>
<p>Darüber hinaus wird damit ein wesentlicher Grundstein für eine gute Gesundheit auf dem gesamten Lebensweg gelegt. Ein gemeinsames Mittagessen sorgt außerdem für einen besseren Gruppenzusammenhalt – und das gemeinsame Entscheiden über die Essenspläne steigert die Selbstwirksamkeit. Das ist in Zeiten einer auseinanderdriftenden Gesellschaft ein nicht gering zu schätzender Beitrag. Deshalb sind wir sehr froh darüber, dass es der Linken Brandenburg und ihren Mitstreitern gelungen ist, diese Woche fast 30.000 Unterschriften für ihre Volksinitiative für ein kostenfreies Mittagessen in Schulen und Kitas an den Landtag zu übergeben. Wir lassen bei dem Thema auf keiner Ebene locker!“</p>
<p>Sören Pellmann, Vorsitzender der Gruppe Die Linke im Bundestag: „Als Lehrer weiß ich, wie es ist, wenn Kinder mit knurrendem Magen im Unterricht sitzen und sich nicht konzentrieren können. Unsere Kinder müssen sich aufs Lernen konzentrieren können, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Bildungsgerechtigkeit bedeutet auch einen vollen Magen.“</p>
<hr>
<p><a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/121/2012110.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Antrag der Gruppe Die Linke auf kostenloses Mittagessen (Drucksache 20/12110)</a></p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-361367</guid>
                <pubDate>Sat, 21 Sep 2024 12:48:45 +0200</pubDate>
                <title>Sanierungsbauoffensive statt bröckelnder Hochschulfassaden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sanierungsbauoffensive-statt-broeckelnder-hochschulfassaden-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Hochschulen in Deutschland schlagen erneut Alarm: 60 Milliarden Euro Sanierungsstau. Und nichts passiert. Bund und Länder müssen endlich an einen Tisch kommen und hier wirksame Maßnahmen ergreifen. Es ist höchste Zeit, die Fehler zu beheben und Schulen und Hochschulen zu zeitgemäßen und lebenswerten Lernorten zu machen. Eine groß angelegte Sanierungsbauoffensive muss her. Es kann doch nicht angehen, dass wir unsere Hochschulen und Schulen weiter vergammeln und verfallen lassen&quot;, erklärt Nicole Gohlke, Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Gruppe Die Linke, zur Einschätzung des Sanierungsbedarfs an Hochschulen des Arbeitskreises Hochschulbau der Universitäten. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Für den Abbau des Investitionsstaus und die Modernisierung des Bildungs- und Hochschulwesens, für moderne, sichere Gebäude und gesunde Lern- und Lehrumgebungen brauchen wir den Einsatz des Bundes. Die Linke hatte hierzu bereits einen Antrag für ein 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Bildung in den Bundestag eingebracht. Daneben muss das Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern in der Bildung endlich komplett fallen und stattdessen eine umfassende Gemeinschaftsaufgabe Bildung im Grundgesetz verankert werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-361366</guid>
                <pubDate>Sat, 21 Sep 2024 12:46:35 +0200</pubDate>
                <title>Bahnpläne überzeugen nicht: Alter Wein in neuen Schläuchen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bahnplaene-ueberzeugen-nicht-alter-wein-in-neuen-schlaeuchen-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Mit weniger Personal mehr Bahn – das wird nicht funktionieren. Die mir vorliegenden Eckdaten der vermeintlich neuen Bahnstrategie S3 bewerte ich als unzureichend, unglaubwürdig und nicht zukunftsweisend. Wie so mehr Pünktlichkeit und Verlässlichkeit oder gar ein Ausbau des Schienenpersonen- und Güterverkehrs gelingen soll, bleibt schleierhaft“, so Bernd Riexinger, verkehrspolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag, zur heutigen Aufsichtsratssitzung der Deutschen Bahn und dem dort diskutierten Plan S3 zur Sanierung der Bahn. Riexinger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Schon der Name der vermeintlich neuen Bahnstrategie hinterlässt einen faden Beigeschmack: Nach S21 Versagen folgt nun die S3 Desorientierung. Man kann keine Bahn wie in der Schweiz haben wollen, dafür aber nur ein Viertel so viel pro Kopf bezahlen. Trotz erheblichen Aufwuchses der Mittel für die Bahn decken die Gelder gerade einmal die nötigsten Sanierungen. Ein Ausbau der Bahn wird so nicht erreicht. Es braucht eine mehrjährige gesicherte Finanzierung für die Bahn – auch nach 2027. Erst auf dieser Basis können auch Planungs- und Baukapazitäten angepasst werden. Österreich macht vor wie ein solches Finanzierungsmodell aussehen kann.</p>
<p>Wie Verkehrsminister Wissing eine engmaschige Kontrolle des Managements der Deutschen Bahn sicherstellen will bleibt sein Geheimnis. Bisher hatte ich nicht den Eindruck, dass im Ministerium ausreichend Personal vorhanden ist, um dies zu gewährleisten. Auch der Einfluss der Bundesregierung mittels des Aufsichtsrates scheint mir unzureichend. Wer politische Kontrolle der Bahn will, muss sich endlich vom Format einer Bahn als Aktiengesellschaft verabschieden. Ansonsten bleiben die scharfen Ansagen von Verkehrsminister Wissing nutz- und folgenlose Kraftmeierei.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-361365</guid>
                <pubDate>Sat, 21 Sep 2024 12:44:06 +0200</pubDate>
                <title>Soziale Schere bei studentischem Wohnen wird größer</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/soziale-schere-bei-studentischem-wohnen-wird-groesser-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die BAföG-Wohnkostenpauschale beträgt 380 Euro im Monat - bundesweit kostet ein WG-Zimmer im Durchschnitt allerdings 489 Euro pro Monat, in München sind es mittlerweile sogar 790 Euro. Es ist klar, dass dies zumindest für Studierende aus ärmeren Familien Auswirkung auf die Wahl des Studiengangs oder des Hochschulstandorts hat&quot;, kommentiert Nicole Gohlke, Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Gruppe Die Linke im Bundestag, die heute veröffentlichten Ergebnisse des neuen &quot;Hochschulstandortescorings&quot; von Moses-Mendelssohn-Institut und der Plattform wg-gesucht.de. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der traurige Trend der letzten Jahre setzt sich fort: das Wohnen wird teurer und teurer und die Wahl der Hochschule wird zur Luxusfrage. Studierende geben inzwischen über die Hälfte ihres monatlichen Einkommens für Wohnkosten aus. Es liegt doch auf der Hand, dass die Ampel beim BAföG dringend nachbessern muss. Das BAföG muss endlich existenzsichernd ausgestaltet werden. Dazu zählt natürlich eine regionale Staffelung der Wohnkostenpauschale. Die andauernde Preisexplosion lässt sich aber nur wirksam bekämpfen, wenn endlich nennenswerte Investitionen in die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum getätigt werden - inklusive Sozialwohnungen und Wohngemeinnützigkeit - und ein wirksamer Mietendeckel eingeführt wird."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-361364</guid>
                <pubDate>Sat, 21 Sep 2024 12:12:39 +0200</pubDate>
                <title>Bildungskrise: Ampel versteckt sich hinter Ländern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bildungskrise-ampel-versteckt-sich-hinter-laendern/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Grünen-Chefin Ricarda Lang fordert einen neuen Bildungspakt zwischen Bund und Ländern. Wie dieser finanziert werden soll und was genau passieren muss, lässt sie offen. Der Vorsitzende der Partei Die Linke, Martin Schirdewan, begrüßt den Vorstoß und nennt konkrete Schritte:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Seit Jahren sind die wachsenden Lücken im Bereich Bildung ein bisher ungehörter Weckruf! Seit Jahren gibt es die Warnungen vor einem massiven Lehrermangel, doch die Bundesregierung hat stur auf die vermeintliche ›demografische Rendite‹ gesetzt und viel zu wenig Lehrkräfte ausgebildet und eingestellt. Darum begrüßen wir den Vorstoß der Grünen-Chefin Ricarda Lang und sind gerne dabei, wenn es darum geht, die Menschen zu unterstützen, die unter der massiven Krise im Bildungsbereich leiden. Wir benötigen eine Zeitenwende im Sektor Bildung.</p>
<p>Wir brauchen endlich eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund und Ländern, um mehr Studienplätze fürs Lehramt zu schaffen, Lehrer*innen mit besseren Arbeitsbedingungen zu halten und die Schulsozialarbeit massiv auszubauen. Die Ampel muss endlich Verantwortung übernehmen, statt sich hinter den Zuständigkeiten der Länder zu verstecken. Eine Wiedereinführung der Vermögensteuer, die direkt den Ländern zugutekommt, könnte die Bildungsfinanzierung stabilisieren. Es braucht nun schnellstmöglich ein Sondervermögen für die Bildung von 100 Milliarden um sofortige Maßnahmen zu ergreifen.</p>
<p>Besonders dramatisch ist der Lehrermangel dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden: in den sozialen Brennpunkten. Bildung ist in Deutschland immer noch stark von der sozialen Herkunft abhängig.</p>
<p>Eine echte Bildungsoffensive muss zum Ziel haben, 100.000 neue Lehrerinnen und 200.000 zusätzliche Erzieherinnen einzustellen. Schulsozialarbeit gehört an jede Schule, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Auf maximal 150 Schülerinnen muss es mindestens eine Sozialarbeiterstelle geben – alles andere ist ein Tropfen auf den heißen Stein!«</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361363</guid>
                <pubDate>Sat, 21 Sep 2024 12:09:51 +0200</pubDate>
                <title>Katastrophenschutz mit Plan und Budget ausbauen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/katastrophenschutz-mit-plan-und-budget-ausbauen/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts neuer Hochwasser-Warnungen in Sachsen und Bayern fordert Katina Schubert, Bundesgeschäftsführerin der Partei Die Linke, einen 5-Punkte-Plan für einen schnelleren und besseren Katastrophenschutz.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es braucht eine Zeitenwende beim Klimaschutz und einen Kurswechsel beim Katastrophenschutz. Über Jahre hinweg wurden die Budgets herunter gekürzt, obwohl uns jedes Jahr erneut ein Jahrhunderthochwasser ereilt. Das zeigt die extreme Kurzsichtigkeit der Ampelpolitik. Im Haushalt 2025 gibt es für Katastrophenschutz und THW 417 Millionen Euro. 2022 waren es noch 544 Millionen Euro. Die Ampel kürzt dem THW die Mittel zusammen, obwohl in der Klimakrise ja offensichtlich das Gegenteil nötig ist!&nbsp; Neben einer sofortigen unbürokratischen Hilfe müssen auch langfristig die Budgets aufgestockt werden.</p>
<p>Die katastrophalen Überschwemmungen zeigen in aller Deutlichkeit, dass der Klimawandel immer mehr zur Klimakatastrophe wird. Extremwetter-Ereignisse setzen Mensch, Natur und Infrastruktur zu. Wir müssen uns systematisch darauf vorbereiten, dass es jedes Jahr eine neue Jahrhundertflut geben wird. Wir müssen unseren CO₂-Ausstoß so schnell wie möglich zurückfahren, aber das Land gleichzeitig widerstandsfähiger gegen die Unwetter machen. Der Klimawandel vollzieht sich vor unseren Augen. Andere Länder sind hier weiter. Mit dem Beispiel Donauinsel in Wien ist Österreich gelungen, dass mit den neuen Gegebenheiten auch neuer Raum alle entsteht.<br> <br> <strong><em>5-Punkte für den schnellen Ausbau des Katastrophenschutzes</em></strong></p>
<p>1. Nach Vorbild Thüringens fordern wir<strong>&nbsp;die Einführung eines jährlichen Stichtags,</strong>&nbsp;an dem alle Lagerbestände im Bereich des Katastrophenschutzes in jedem Bundesland regelmäßig überprüft und Abgaben für länderübergreifende und internationale Hilfeersuchen systematisch erfasst werden. Diese Informationen müssen bei einer Koordinierungsstelle auf Bundesebene erfasst werden. Im Notfall ist somit schnell klar, wo welche Hilfsgüter und Rettungsmittel verfügbar sind bzw. fehlen.</p>
<p>2.&nbsp;<strong>Mehr Investitionen in Starkregenvorsorge und den Hochwasserschutz</strong>. Wir müssen bundesweit Deiche zurückverlegen und Flüsse renaturieren, um so zusätzlichen Überflutungsraum zu gewinnen. Vorbild sind hier die Niederlande, die bereits in den 80er Jahren mit ihrem „Plan Storch“ systematisch die Flüsse und Auen renaturierten.<br> <br> 3. Wir brauchen&nbsp;<strong>einen bundesweiten „Katastrophenplan 2030“</strong>. Wir müssen alle kritischen Punkte in unserer Infrastruktur erfassen und Schutzkonzepte erarbeiten. Wir müssen Extremwetter von Anfang an mitdenken und brauchen eine Bundesleitzentrale Katastrophenschutz und vor allem auch entsprechende grenzüberschreitende Koordinierungsstellen. Denn Naturkatastrophen machen vor Grenzen nicht halt. Hier muss die Bundesregierung sich auf EU-Ebene für die Schaffung entsprechender Strukturen einsetzen.<br> <br> 4. Wir brauchen endlich&nbsp;<strong>eine Versicherung gegen Elementarschäden</strong>, damit die Menschen nicht auf den Kosten sitzenbleiben. Eine solche Pflichtversicherung muss für alle bezahlbar sein und jede Form von Elementarschadensereignis abdecken. Nicht zuletzt müssen auch die Bauordnungen und Bebauungspläne nach Katastrophen kritisch geprüft werden, bevor ein Wiederaufbau erfolgt.<br> <br> 5.&nbsp;<strong>Freiwillige Helferinnen und Helfer müssen auch bei längeren Einsätzen vor negativen Folgen für ihr reguläres Arbeitsverhältnis geschützt sein</strong>. Die bundesweit 55.000 THW-Helferinnen und -Helfer und die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren und aller anderen Hilfsorganisationen leisten einen extrem wichtigen ehrenamtlichen Dienst und dürfen aufgrund ihres Engagements keine beruflichen Nachteile erleiden. Wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer helfen, obwohl der Arbeitgeber das nicht erlaubt, fehlen sie unentschuldigt. Das darf nicht sein. Hier muss der Gesetzgeber die freiwilligen Helferinnen und Helfer besser schützen.&nbsp; Auch bei folgenschweren Unfällen während der Einsätze weicht die Versorgung der Helferinnen und Helfer stark voneinander ab, weil über Bund, Länder und Kommunen unterschiedliche Regelungen zur Anwendung kommen. Helferinnen und Helfer brauchen die Gewissheit, dass Staat und Gesellschaft dem oft lebensgefährlichen Einsatzrisiko Rechnung tragen. Das bedeutet, dass angemessen und schnell für erlittene Verletzungen und dauerhafte Schädigungen aufgekommen werden muss!</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-361362</guid>
                <pubDate>Sat, 21 Sep 2024 12:06:48 +0200</pubDate>
                <title>Brandenburger Innenminister untergräbt Grundgesetz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/brandenburger-innenminister-untergraebt-grundgesetz/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Forderung von Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) nach Abschaffung des Asylrechts ist ein Angriff auf das Grundgesetz, kritisieren Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke und Sebastian Walter, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der Partei Die Linke in Brandenburg, in einer gemeinsamen Erklärung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:</strong><br> »Das Asylrecht abzuschaffen – diese Forderung kennt man sonst von braun-blauen Wahlplakaten. Dass die CDU jetzt dieselbe Sprache spricht, ist alarmierend. Innenminister Stübgen gießt Öl ins Feuer des gefährlichen Überbietungswettbewerbs der Union mit der AfD. Ein Innenministerium, aus dem solche Aussagen kommen, hat ein ernsthaftes Demokratieproblem. Stübgens Worte untergraben das Grundgesetz und spielen rechtsextremen Tendenzen in die Hände. In Thüringen hat man mit Hans-Georg Maaßen gesehen, wie Radikalisierung auf höchster Ebene abläuft. Hier muss sofort ein Riegel vorgeschoben werden! Wir brauchen einen Kurswechsel – weg von einer Politik der rechten Anbiederung - hin zu echten Lösungen für die Herausforderungen.«</p>
<p><br> <strong>Sebastian Walter, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der Partei Die Linke aus Brandenburg:</strong><br> »Unfassbar: Der Verfassungsminister stellt die Verfassung infrage. Wie geschichtsvergessen kann ein Innenminister eigentlich sein? Das Grundrecht auf Asyl wurde aus guten Gründen im Grundgesetz verankert – und diese Gründe gelten heute genauso wie damals. Doch in seinem überzogenen Bestreben, eine Flüchtlingskrise herbeizureden, scheint der Minister die AfD rechts überholen zu wollen und begibt sich dabei auf gefährlich dünnes Eis. Anstatt geordnete Verfahren zur Integration zu fördern, schürt er eine Debatte gegen Schutzsuchende. Dabei liegt es in seiner Verantwortung, den Kommunen die finanziellen Mittel bereitzustellen, die sie brauchen, um ihre Aufgaben zu bewältigen. Wer jahrelang das Land kaputtspart und die Kommunen als zuständiger Minister im Stich lässt, sollte in der Debatte einfach schweigen. Mittlerweile wird klar, die einzige Notlage, die es in diesem Land gibt, ist die moralische Notlage der zuständigen Politiker. Ein Innenminister, der das Grundgesetz und damit unsere Demokratie infrage stellt, hat in diesem Amt nichts verloren.«</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Sat, 21 Sep 2024 12:02:39 +0200</pubDate>
                <title>Tariftreue: SPD darf nicht noch ein Wahlversprechen brechen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/tariftreue-spd-darf-nicht-noch-ein-wahlversprechen-brechen/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Streit in der Ampelkoalition um das Tariftreuegesetz meint Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"SPD und Grüne werden von der neoliberalen Erpressertruppe um Bandenchef Christian Lindner mal wieder vorgeführt. Arbeitsminister Heil und der Kanzler müssen endlich Rückgrat zeigen und die FDP in die Schranken weisen. Das ist er den Millionen Beschäftigten schuldig, die vom Tariftreuegesetz profitieren würden. Schließlich würde ein solches Gesetz faire Löhne garantieren, weil es die Tarifbindung stärkt. Die SPD darf nicht jedes Wahlversprechen brechen.<br> Der Bund muss mit gutem Beispiel vorangehen und das Tariftreuegesetz schnellstens auf den Weg bringen. Die Ampel kann so ein Zeichen setzen gegen den dramatischen Einbruch bei der Tarifbindung. So hatten noch 1998 mehr als Dreiviertel der Beschäftigten in Westdeutschland einen Tarifvertrag. Mittlerweile gilt das nur noch für knapp 50 Prozent. Im Osten ist die Lage noch düsterer. Gerade weil die Tarifbindung in den neuen Ländern so niedrig ist, bleibt die Region ein Niedriglohnland, indem viele nur den Mindestlohn erhalten. Gute Löhne und soziale Sicherheit entziehen den Nährboden, auf dem Angst und Wut gedeihen."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 18 Sep 2024 07:09:43 +0200</pubDate>
                <title>Altersarmut steigt weiter</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/altersarmut-steigt-weiter/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>1,4 Millionen Rentnerinnen und Rentner arbeiten neben der Rente weiter. Während das einige aus Freude an der Arbeit oder dem Sinn einer Beschäftigung machen, ist für Viele ein Zusammenhang mit dem von der herrschenden Politik heruntergewirtschafteten Rentensystem nicht mehr zu leugnen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wer behauptet, Armut - und insbesondere Altersarmut - sei in Deutschland nur ein Randphänomen wird, durch die umfangreiche Zahlensammlung unserer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung eines Besseren belehrt:</p>
<p><strong>In Deutschland lebten im Jahr 2023 18,6 Prozent aller über 65-jährigen in Armut (2020 waren es immerhin nur 16,1 Prozent und 2010 nur 12,1 Prozent). Ältere Frauen waren mit 20,2 Prozent überproportional stark von Altersarmut betroffen. Ein besonders hohes Armutsrisiko haben alleinstehende Frauen im Alter und chronisch kranke Menschen mit einer dauerhaften Erwerbsminderung zu tragen:</strong></p>
<p>1,6 Millionen Frauen, mussten von nur einer Rente in Höhe von 954 Euro leben.</p>
<p>Ungefähr jede sechste Erwerbsminderungsrente führte direkt zum Sozialamt.</p>
<p>Aber und das ist das erschreckendste Ergebnis: Von fast acht Millionen Rentnerinnen und Rentnern, die eine Rente mit langen Versicherungszeiten von über 40 Jahren erhalten, bekamen mehr als ein Drittel nur eine Rente unter 1250 Euro (vor Steuern!) ausgezahlt.</p>
<p>Bei den mehr als 5,2 Millionen Renten nach 45 Versicherungsjahren waren es immerhin noch fast 25 Prozent, also jede vierte Rente, die unter der Armutsschwelle der EU für Deutschland (EU-SILC) lag. Matthias W. Birkwald bezweiflt stark, dass die große Mehrheit der Betroffenen diese Lücken mit betrieblicher Altersversorgung oder betrieblicher Altersvorsorge oder gar mit privater Vorsorge ausgleichen können; denn von niedrigen Löhnen und Gehältern werden dementsprechend niedrige Beiträge in die in die Gesetzliche Rente eingezahlt. Wer aber nur niedrige Verdienste erzielt, dem wird auch das Geld für nahezu alle anderen Formen der Vorsorge fehlen. Bezeichnend ist auch, dass der Anteil der Renten mit langer Versicherungszeit unter 1250 Euro besonders im Osten sehr hoch ist. Thüringen hält dabei mit 43,2 Prozent der Renten nach 40 Versicherungsjahren, die unter 1250 Euro liegen, einen ausgesprochen traurigen Rekord.</p>
<p>Niemand sollte im Alter von weniger als 1.250 Euro netto leben müssen. Darum brauchen wir eine einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente von 1.250 Euro. Das fordert Die Linke seit Jahren. Diese soll direkt von der Rentenversicherung als Zuschlag ausgezahlt werden,&nbsp;Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie Wohngeld in besonders teuren Städten und Kommunen sollen ebenfalls enthalten sein. Was in Österreich, den Niederlanden und Schweden mit Ausgleichszahlung, Grundrente und Garantierente geht, sollte auch in Deutschland mit einer echten Mindestrente, die ihren Namen auch verdient, möglich sein - denn die Würde des Menschen ist unantastbar. Und Artikel 1 unseres Grundgesetzes muss selbstverständlich auch für Rentnerinnen und Rentner gelten.</p>
<p>Die Bundesregierung schaut weiter dabei zu, wie das Rentenniveau in den Keller rauscht und alle noch so guten Rentenerhöhungen von der Inflation aufgezehrt werden. Ein mickriges Energiegeld von einmaligen 300 Euro gab es für die Rentnerinnen und Rentner, während die Beamtinnen und Beamten bis zu 3.000 Euro Inflationsausgleich erhielten. Auch diese Ungerechtigkeiten sind für die Menschen nicht mehr nachvollziehbar.</p>
<p>Mit dieser Ungleichheit muss endlich Schluss sein! Wir Linken fordern schon seit Jahren eine Erwerbstätigenversicherung, in die alle mit Erwerbseinkommen einzahlen, auch die Beamten, die Selbstständigen, die Freiberufler und allen voran die Politikerinnen und Politiker. Wir waren die Ersten, die im Bundestag beantragt hatten, alle Abgeordneten in die Rente einzubeziehen. Alle anderen Parteien haben das abgelehnt.</p>
<p>Wir dürfen nicht weiter nur zusehen, wie die Altersarmut jedes Jahr weiter ansteigt. Die deutschen Renten sind alles andere als generös. Unter den 34 OECD-Staaten liegt Deutschland bei der Höhe der Nettoersatzrate der Renten auf dem viertletzten Platz. Das ist ein Armutszeugnis für ein so reiches Land!</p>
<p>Die Zeit ist reif für einen Paradigmenwechsel im Rentensystem. Wir Linken fordern, das Rentenniveau endlich wieder auf 53 Prozent anzuheben, wo es Mitte der 2000er schon lag, bevor es von SPD und Grünen in den Keller geschickt wurde. Das bedeutete eine außerordentliche, zusätzliche, einmalige und dann dauerhaft geltende Erhöhung aller Renten um zehn Prozent. Dies wäre eine gute Prävention vor Altersarmut für alle langjährig Versicherten, die überwiegend in Vollzeit gearbeitet hatten. Zusammen mit unseren weiteren Vorschlägen könnten so die Schrauben unseres an sich guten Rentensystems endlich wieder richtig eingestellt werden.</p>
<p>Die Linke im Bundestag fordert: Statt Altersarmut: Renten rauf!</p>
<p>Mehr Informationen finden Sie&nbsp;<a href="https://www.dielinkebt.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/2024/KA-Altersarmut_und_Alterssicherung_in_Deutschland-Auswertung-Birkwald.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier</a>.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361333</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Sep 2024 13:04:30 +0200</pubDate>
                <title>Verkauf von DB Schenker ist ein schwerer Fehler</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/verkauf-von-db-schenker-ist-ein-schwerer-fehler-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Der Verkauf von DB Schenker für 14,3 Milliarden Euro ist eine kurzsichtige Entscheidung. DB Schenker hatte den größten Umsatzanteil bei der Deutschen Bahn, fährt Gewinne ein und könnte eine wesentliche Rolle bei der Umstellung von Gütertransporten auf die Bahn spielen. Die Chance wird mit dem Verkauf vertan. Die Bahn zeigt sich einmal mehr als schlechte Arbeitgeberin und lässt viele Beschäftigte im Stich, die absehbar ihren Job nach dem Verkauf verlieren werden&quot;, so Bernd Riexinger, verkehrspolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag, zum Verkauf von DB Schenker. Riexinger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Gerade für eine Exportnation wie Deutschland braucht es Logistiker, die die gesamte Logistikkette bedienen können. Mit dem Verkauf von DB Schenker verliert die Bahn diese Fähigkeit. Die Bahn soll sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren: pünktliche und zuverlässige Personenbeförderung und Güterbeförderung hierzulande. Der Zukauf von immer mehr Firmen überall in der Welt, statt Sanierung und Ausbau der Bahn hierzulande, war ein schwerer strategischer Fehler. Jetzt aber zu glauben, dass der weltweite Verkauf von DB Schenker dabei wirklich hilft, hierzulande die Bahn auf Vordermann zu bringen, ist widersinnig. Dafür müssen andere Weichen von der Politik, aber auch im DB Konzern gestellt werden. Der einmalige Erlös durch den Verkauf von DB Schenker wird auch bei der nötigen Finanzierung keinen Befreiungsschlag bringen. Wir brauchen eine nachhaltige, überjährige Finanzierung der Bahn und der Bahninfrastruktur und keinen Ausverkauf und Finanztricks. Man kann keine Bahn wie in der Schweiz haben wollen, aber nur ein Viertel bezahlen wollen.</p>
<p>Statt das Schienennetz auszubauen und den Güterverkehr klimafreundlicher zu gestalten, treibt der Verkauf die Privatisierung weiter voran und schwächt die Deutsche Bahn. Die negativen Folgen werden nicht lange auf sich warten lassen."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-361332</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Sep 2024 13:01:35 +0200</pubDate>
                <title>Schenker-Verkauf gefährdet Arbeitsplätze und die Zukunft der Bahn</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schenker-verkauf-gefaehrdet-arbeitsplaetze-und-die-zukunft-der-bahn/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Bahntochter Schenker soll an den dänischen DSV-Konzern verkauft werden. Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei die Linke, kritisiert den Ausverkauf des Tafelsilbers und warnt vor den Folgen für die Beschäftigten und die Bahn.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Ampel verscherbelt Schenker für läppische 14 Milliarden Euro, obwohl die Bahntocher in den letzten zwei Jahren mehr als drei Milliarden Euro verdient hat. Nach Telekom- und Postaktien macht die Bundesregierung nun weiteres Tafelsilber zu schnellem Geld. Weil man kurzfristig Milliarden braucht, verhökert man Besitz, der auch langfristig viel Geld bringt. Das hat mit vernünftiger Wirtschaftspolitik nichts mehr zu tun.<br> Dass DSV die Bahntochter übernehmen darf, ist auch ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten und Gewerkschaften, die gegen den Verkauf an die dänische Konkurrenz protestiert hatten. So opfert die Bundesregierung tausende Arbeitsplätze bei Schenker, um die Finanzlöcher zu stopfen, die durch das sinnlose Festhalten an der Schuldenbremse entstanden sind.<br> Fakt ist: Ohne Schenker wird die Bahn noch größere Defizite einfahren und somit jenen Argumente liefern, die die Bahn ganz zerschlagen wollen. Was wir hier sehen, ist der Beginn des großen Ausverkaufs. Die Mehrheit der Menschen in Deutschland ist gegen eine weitere Privatisierung. Wir brauchen eine Bahn in Bürgerhand, die uns alle schnell, pünktlich und günstig ans Ziel bringt. Die Bundesregierung sorgt mit ihren Weichenstellungen dafür, dass die Bahn bald auf dem Abstellgleis steht."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-361306</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Sep 2024 10:51:50 +0200</pubDate>
                <title>Haushalt 2025: Sozialstaatsabbau, Aufrüstung, Trickserei...</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/haushalt-2025-sozialstaatsabbau-aufruestung-trickserei/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Bundestag startet heute in die Haushaltsdebatte. Frisch aus der Sommerpause zurück, wird am ersten Plenartag über den neuen Haushaltsentwurf der Bundesregierung beraten. Das Fazit der Linken: eine (erwartete) Katastrophe.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ol> 	<li><strong>Sozialstaatsabbau</strong>: Die Bundesregierung legt die Axt an den Sozialstaat. Es wird beim Bürgergeld und bei Integration gespart und besonders die dringend notwendige Kindergrundsicherung wird in dieser Wahlperiode nicht mehr kommen. Nicht das die beschlossenen 5 Euro mehr Kindergeld auch nur ein Kind mehr aus der Armut holen würden.</li> 	<li><strong>Taschenspielertricks</strong>: Einnahmen und Ausgaben werden gerechnet, wie es gerade passt. Der Zuschuss an die Deutsche Bahn soll etwa als Darlehen durchgeführt werden, um die Schuldenbremse zu umgehen - obwohl die Bahn das Darlehen nicht zurückzahlen kann. Weiterhin werden die Aktienrente als Investition und mit viel zu hohen Ausgabenminderungen oder -verzögerungen (Globale Minderausgabe) gerechnet. Vertetbar wären 9 Milliarden Euro vom Gesamthaushalt. Die Ampel rechnet mit 12 Milliarden.</li> 	<li><strong>Klimaschutz (nur für Reiche)</strong>: Die Kosten für den klimaneutralen Umbau der Wirtschaft wälzt die Ampel auch weiter auf die Bürger ab. Der CO2-Preis soll nächstes Jahr von 45 auf 55 Euro steigen - gleichzeitig ist das versprochende Klimageld in weite Ferne gerückt. So wird Klimaschutz zu einem Luxusgut für Reiche, während Menschen mit wenig Geld die Kosten von Energiekonzernen und Großverdienern bezahlen müssen.</li> 	<li><strong>Aufrüstung vor allem Anderen</strong>: Die Militärausgaben sollen auf ingesamt 89.42 Milliarden Euro steigen. Allein die Ausgaben der Bundeswehr steigen von etwa 51,95 Milliarden auf 53,3 Milliarden Euro. Vom Rüstungswahn profitieren nur Rüstungskonzerne - Panzerbauer Rheinmetall ist nun im DAX enthalten und zählt zu den erfolgreichsten Unternehmen.</li> 	<li><strong>Sparkurs um jeden Preis</strong>: Die heilige Schuldenbremse bleibt - mit großem Schaden für die Gesellschaft. An jeder Ecke wird auf Biegen und Brechen gespart, während die Bundeswehrausgaben immer weiter steigen. Notwendige Investitionen werden abgewürgt, obwohl der Investitionsstau enorm ist. Was die Regierung (angeblich) investieren will: 81 Mrd. Und was laut konservativen Schätzungen nötig wäre: 600 Mrd.</li> </ol><p>Weg mit der Investitionsbremse! Statt zu investieren, um wichtige Aufgaben anzugehen, zwingt sich die deutsche Politik selbst mit der Schuldenbremse zu einem volkswirtschaftlich schädlichem Sparkurs. Dieser kostet ironischerweise mehr Geld, weil die Allgemeinheit bei Privatisierung öffentlicher Infrastruktur den Investoren die Rendite zahlt und der Staat schwächelnde Wirtschaftszweige retten muss. Superreiche müssen gerecht besteuert werden, um die Einnahmen zu erhöhen, statt notwendige Ausgaben zu senken.</p>
<p>Beispiele für Kürzungen: - 32,7 Mrd. € beim Klima- und Transformationsfonds, - 4,7 Mrd. € beim Bürgergeld, - 936,97 Mio. € bei der weltweiten Entwicklungszusammenarbeit, - 570 Mio. € bei Integrationskursen, - 450 Mio. € bei Arbeitseingliederungsmaßnahmen, - 116 Mio. € beim Innovationsprogramm Mittelstand, - 114,05 Mio. € bei Inklusionsförderung für Menschen mit Behinderungen, - 100 Mio. € beim Schutz von Klima und Biodiversität, - 40 Mio. € beim Bundesfreiwilligendienst</p>
<p>Kein Klimageld, keine Kindergrundsicherung, kein Entschuldungsfonds für Kommunen, damit in Kitas, Bus und Bahn oder Schwimmbäder investiert werden kann. Das Null-Wachstum der Wirtschaft und der Verfall der Infrastruktur lässt nur eins zu - eine sofortige Aussetzung der Schuldenbremse und ein Konjunkturprogramm, das die Kaufkraft der Menschen erhöht und Arbeitsplätze sichert.</p>
<p>Christian Görke, parlamentarischer Geschäftsführer, erklärte zum Haushaltsentwurf:&nbsp;„I<em>m Haushalt stecken viele Hiobsbotschaften. Die Ampel hat ein 24-Milliarden-Loch in den Haushalt geplant. Einmal eine globale Minderausgabe von zwölf Milliarden Euro im Kern-Haushalt, die rund zwei Prozent der geplanten 488 Milliarden Euro Ausgaben ausmacht. Und obendrauf noch eine Zwölf-Milliarden-Lücke im Klima- und Transformationsfonds. Der ist damit um ein Drittel überbucht</em>“, erklärt Christian Görke, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Gruppe Die Linke, zur Haushaltwoche. Görke weiter:&nbsp;„<em>Finanzminister Lindner beweist abermals, dass er arbeitet wie ein unseriöser Kaufmann. Mit Haushaltsklarheit und -wahrheit hat das nichts mehr zu tun. Es besteht die akute Gefahr, dass Förderungen im Energie- und Bausektor im KTF wie in der Vergangenheit unterjährig kurzfristig gestoppt oder gar der CO2-Preis noch weiter erhöht werden muss, um den globalen Minderausgaben zu entsprechen. Ehrlicher als die ganzen Tricksereien mit Sondervermögen und Minderausgaben wäre eine Reform der Schuldenbremse. Dann lassen sich dringende Investitionen bzw. Förderungen für die Transformation auch verlässlich finanzieren.</em>“<br> <br> Auch Sören Pellmann, Vorsitzender Die Linke im Bundestag, stellt dem Haushalt kein gutes Zeugnis aus: „<em>Auch in diesem Haushalt finden sich keine Mittel um der Deindustrialisierung und Abwanderung aus Ost-Deutschland entgegenzuwirken. Es gibt wieder ein paar Trostpflästerchen für den Ost-Beauftragten. Die Linke im Bundestag fordert dagegen ein wirkliches Aufbauprogramm Ost!</em>“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 12 Sep 2024 06:58:18 +0200</pubDate>
                <title>Immer mehr junge Menschen ohne Ausbildung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/immer-mehr-junge-menschen-ohne-ausbildung-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Der Anteil geringqualifizierter junger Erwachsener in Deutschland steigt und steigt. Doch die von der Bundesregierung versprochene bildungspolitische Trendwende bleibt in weiter Ferne&quot;, kommentiert Nicole Gohlke, bildungspolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke, die OECD-Studie &quot;Bildung im Blick&quot;. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es mutet schon paradox an, einerseits über den Fachkräftemangel zu jammern und andererseits einen großen Teil der jungen Menschen nicht auszubilden. Seit Jahrzehnten mahnen unzählige Studien an, dass unser Bildungssystem wenig durchlässig ist und sozialen Aufstieg erschwert. Auch die Gesamtbildungsausgaben bleiben weit hinter den Erfordernissen zurück. Wir müssen deutlich mehr in Bildung investieren und den starken Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft aufbrechen. Da braucht es schon mehr als ein Startchancen-Programm."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 12 Sep 2024 06:52:46 +0200</pubDate>
                <title>Rotstiftpolitik der Ampel schadet Opfern von Diskriminierung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rotstiftpolitik-der-ampel-schadet-opfern-von-diskriminierung/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes, Ferda Ataman, legt heute einen Bericht vor, der ein Lagebild zur Diskriminierung in Deutschland zeichnet. Die Bundesgeschäftsführerin der Partei Die Linke, Katina Schubert, kritisiert die Regierung für ihre Untätigkeit und fordert ein Investitionsprogramm gegen Diskriminierung:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stellt der Bundesregierung ein Armutszeugnis aus und ruft ein unüberhörbares Alarmsignal aus.&nbsp;Die Ampel versagt bei der Bekämpfung von Diskriminierung und stellt sich und den Betroffenen auch hier mit ihrer Rotstiftpolitik ein Bein.</p>
<p>Stattdessen gibt es leere Versprechungen, die die Betroffenen weiterhin allein lassen. Ein konsequenter Schutz der von Diskriminierung Betroffenen ist nicht zum Nulltarif zu haben, sonst bleibt es bei hohlen Phrasen und reiner Symbolpolitik. Wir brauchen ein Investitionspaket gegen Diskriminierung. Die investitionsfeindliche Ampelpolitik wird auch hier zum großen Hemmschuh für Verbesserungen.</p>
<p>Diskriminierung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Politik, die systematisch wegsieht und ausgrenzt. Während immer mehr Menschen unter Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und anderen Formen der Diskriminierung leiden, wird parteiübergreifend abgelenkt, pauschalisiert und gezielt stigmatisiert - wie aktuell in der Migrationsdebatte. Das ist nicht nur unverantwortlich, sondern brandgefährlich.</p>
<p>Es braucht klare Gesetze, die nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch durchgesetzt werden. Und das bedeutet, den digitalen Raum endlich als den gefährlichen Ort anzuerkennen, der er für viele oft ist«.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 10 Sep 2024 14:51:04 +0200</pubDate>
                <title>Diskriminierung bleibt ungelöstes Problem: Bundesregierung verzögert Reformen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/diskriminierung-bleibt-ungeloestes-problem-bundesregierung-verzoegert-reformen/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Angesichts der aufgeheizten gesellschaftlichen Debatte, in der Migration zum zentralen Übel stilisiert wird, überrascht die besorgniserregende Zahl an dokumentierten Diskriminierungsfällen kaum. Nicht die Migration ist das Problem, sondern die außer Kontrolle geratene Diskussion darüber. Die Bundesregierung muss ihrer Verantwortung nachkommen und konkrete, wirksame Maßnahmen ergreifen, um den Schutz der Betroffenen zu stärken. Beratungsangebote müssen flächendeckend ausgebaut und die rechtlichen Möglichkeiten, sich gegen Diskriminierung zu wehren, deutlich erweitert und verbessert werden&quot;, erklärt Gökay Akbulut, migrationspolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke, anlässlich des Berichts zu Diskriminierung in Deutschland. Akbulut weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Internationale Menschenrechtsgremien kritisieren seit Langem, dass das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) nur unzureichenden Schutz vor Diskriminierung bietet und dringend reformiert werden muss. Doch leider zeigt die Bundesregierung kaum Fortschritte bei der geplanten Reform, obwohl dies im Koalitionsvertrag festgeschrieben ist. Auf meine parlamentarische Anfrage hin teilte die Regierung lediglich mit, dass weiterhin interne Prüfungen laufen, konkrete Schritte oder einen Zeitplan gibt es jedoch nicht. Anstatt sich von rechten Kräften in der Migrationspolitik treiben zu lassen, muss die Bundesregierung endlich den Schutz der von Diskriminierung betroffenen Menschen priorisieren und die rechtlichen Instrumente gegen Diskriminierung ausbauen."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 10 Sep 2024 14:48:23 +0200</pubDate>
                <title>Post-Privatisierung – Gefahr für die Grundversorgung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/post-privatisierung-gefahr-fuer-die-grundversorgung-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Privatisierung der Post spülte auf der einen Seite Milliarden Euro in die Taschen der Aktionäre, auf der anderen Seite wird durch die jahrelangen Personalreduzierungen und die Standortschließungen durch die Deutsche Post AG zunehmend die gesetzlich verankerte Grundversorgung der Bevölkerung gefährdet&quot;, erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Gruppe die Linke. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wenn man schon in Großstädten wie Berlin eine Post-Filiale wie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen suchen muss, ist die Lage in den Kleinstädten und auf dem Land wie zum Beispiel in Brandenburg noch dramatischer.</p>
<p>Die Deutsche Post AG hatte sich verpflichtet, die gesetzlich geforderte Grundversorgung sicherzustellen. In Gemeinden mit mehr als 2.000 Einwohnern sollte es mindestens eine Filiale geben. Ab 4.000 Einwohnern sollte eine Filiale im Umkreis von maximal zwei Kilometern erreichbar sein.</p>
<p>Das ist jedoch reines Wunschdenken. Es ist immer häufiger festzustellen, dass die Deutsche Post AG dieser Verpflichtung in Brandenburg nicht nachkommt und die Versorgungsprobleme der Bevölkerung massiv zunehmen, wie in einem aktuellen Bericht der WirtschaftsWoche und in einer Anfrage der Gruppe Die Linke im letzten Jahr deutlich wurde.</p>
<p>Die Linke fordert daher nicht nur die Landesregierung in Potsdam auf, Sofortmaßnahmen zu ergreifen, um die Grundversorgung für die Brandenburger zu sichern, sondern verweist in diesem Zusammenhang auch auf die verheerende neoliberale Politik der letzten Jahrzehnte insgesamt.</p>
<p>Die öffentliche Daseinsvorsorge gehört nicht in die Hand von Aktionären. Die Gruppe Die Linke fordert daher eine Vergesellschaftung der Deutschen Post AG, damit sie wieder ihrer Hauptaufgabe, der Grundversorgung mit postalischen Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes gerecht werden kann."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 10 Sep 2024 14:41:14 +0200</pubDate>
                <title>Lindner arbeitet wie ein unseriöser Kaufmann</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lindner-arbeitet-wie-ein-unserioeser-kaufmann-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Im Haushalt stecken viele Hiobsbotschaften. Die Ampel hat ein 24-Milliarden-Loch in den Haushalt geplant. Einmal eine globale Minderausgabe von zwölf Milliarden Euro im Kern-Haushalt, die rund zwei Prozent der geplanten 488 Milliarden Euro Ausgaben ausmacht. Und obendrauf noch eine Zwölf-Milliarden-Lücke im Klima- und Transformationsfonds. Der ist damit um ein Drittel überbucht“, erklärt Christian Görke, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Gruppe Die Linke, zur Haushaltwoche. Görke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Finanzminister Lindner beweist abermals, dass er arbeitet wie ein unseriöser Kaufmann. Mit Haushaltsklarheit und -wahrheit hat das nichts mehr zu tun. Es besteht die akute Gefahr, dass Förderungen im Energie- und Bausektor im KTF wie in der Vergangenheit unterjährig kurzfristig gestoppt oder gar der CO2-Preis noch weiter erhöht werden muss, um den globalen Minderausgaben zu entsprechen. Ehrlicher als die ganzen Tricksereien mit Sondervermögen und Minderausgaben wäre eine Reform der Schuldenbremse. Dann lassen sich dringende Investitionen bzw. Förderungen für die Transformation auch verlässlich finanzieren.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 06 Sep 2024 14:13:12 +0200</pubDate>
                <title>Scholz befeuert den Rechtsruck</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/scholz-befeuert-den-rechtsruck/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Olaf Scholz zeigt sich &quot;bedrückt&quot; von den Wahlerfolgen der AfD. Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke, erinnert Scholz an die eigene Verantwortung für den Aufstieg der AfD und kritisiert die Passivität des Kanzlers, die den Frust im Lande nährt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Scholz gibt sich bedrückt über den Wahlerfolg der AfD in Sachsen und Thüringen, dabei ist er leider mitverantwortlich für diese Entwicklung. Rechtsaußen hat leichtes Spiel, weil die Ampel vor allem mit sich selbst beschäftigt ist, anstatt die wahren Probleme dieses Landes anzugehen. Scholz ist Chef einer Regierung, die in existenziellen Fragen wie der Schuldenbremse tief gespalten ist.<br> Wenn die SPD nun auf ihrer Klausur ein Papier zur Schuldenbremse beschließt, dann ist das schon Vorbereitung auf den Wahlkampf 2025, nicht aber eine Ansage an die eigenen Koalitionspartner. Der Kanzler kann oder will sich hier nicht durchsetzen, sondern zündet lieber Nebelkerzen, die den Blick auf den Zustand des Landes verdecken sollen. So verspricht er Massenabschiebungen und will Migranten das Leben erschweren, während immer deutlicher wird, dass die Zukunft verspielt wird, weil die Infrastruktur vernachlässigt wird. Wenn Migranten und Bundesbürger um bezahlbaren Wohnraum konkurrieren, ist das nicht die Schuld der Geflüchteten, sondern Zeichen einer gescheiterten Wohnungsbaupolitik. Statt die Vermögenssteuer einzuführen und Reiche stärker in die Verantwortung zu nehmen, lenkt Scholz den Frust der Menschen auf Migranten. Das heizt die Stimmung im Lande weiter an. Wenn Scholz sich also jetzt darüber beklagt, ist das zutiefst verlogen. Lieber beklagt er die Zustände, als sie zu verändern. Seine Kanzlerschaft steht unter dem Motto: kapitulieren statt regieren."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-361236</guid>
                <pubDate>Fri, 06 Sep 2024 14:10:48 +0200</pubDate>
                <title>Keine Standards bei der Pflege senken!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-standards-bei-der-pflege-senken/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Kabinettsbeschluss zur Vereinheitlichung der Pflegeassistenz-Ausbildung meint Ates Gürpinar, Bundesgeschäftsführer der Linken:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Einheitliche Regeln für die Ausbildung in der Pflegeassistenz sind lange überfällig, um Pflegequalität und gute Arbeitsbedingungen zu sichern. Umso erschreckender ist, dass die Bundesregierung diese Vereinheitlichung nutzt, um Standards zu senken, statt eine Fachkräfteoffensive zu starten. Insgesamt bleiben bei dieser Reform wichtige Fragen offen, etwa wer die Bildungskosten trägt, für alle, die sich weiterqualifizieren wollen. Diese dürfen nicht an den Pflegefachassistent*innen hängen bleiben."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 06 Sep 2024 14:08:00 +0200</pubDate>
                <title>Nullrunde für die Minister und nicht für die Armen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nullrunde-fuer-die-minister-und-nicht-fuer-die-armen/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Bundesarbeitsminister Heil will eine Nullrunde beim Bürgergeld, weil die Inflation angeblich zurückgeht. Dabei werden Lebensmittel immer teurer, meint Martin Schirdewan und fordert stattdessen eine Nullrunde für die Kabinettsmitglieder.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wenn ein gut bezahlter Minister den Armen eine Nullrunde verordnet, ist das an Zynismus nicht zu überbieten. Schließlich steigen die Bezüge der Ampel-Minister alljährlich, auch wenn sie mit ihren Aufgaben sichtlich überfordert sind. Allein in diesem Jahr strichen die Minister ein Gehaltsplus von fast sieben Prozent ein und durften sich zusätzlich über fette Inflationsprämien freuen. Wenn wir also über Nullrunden sprechen, sollten wir die Bundesregierung in den Blick nehmen. Minister Heil und seine Kabinettskollegen haben eine solche Nullrunde verdient, nicht jedoch diejenigen, die ohnehin wenig haben.<br> Anders als Minister Heil behauptet, ist die Inflation in Deutschland nicht vorbei. Die Lebensmittelpreise ziehen immer weiter an und lagen im Juli um mehr als zwei Prozent über dem Vorjahresmonat. Das trifft die Armen besonders hart, weil sie einen Großteil ihres Geldes für Essen und Trinken ausgeben müssen. Schon jetzt können sich viele Bürgergeld-Empfänger nicht gesund ernähren. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind rund drei Millionen Menschen in Deutschland von Ernährungsarmut betroffen und immer mehr Menschen leiden unter einer armutsbedingten Mangelernährung. Die Tafeln sind am Limit und müssen mehr als zwei Millionen Menschen unterstützen, von denen die meisten Bürgergeld-Empfänger sind."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Sun, 01 Sep 2024 17:07:56 +0200</pubDate>
                <title>Keine Mittelstrecken-Raketen in Deutschland!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-mittelstrecken-raketen-in-deutschland/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Anti-Kriegstages am 1. September warnen die Vorsitzenden der Linken, Janine Wissler und Martin Schirdewan, vor der Stationierung von Mittelstrecken-Raketen in Deutschland:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Stationierung von Angriffswaffen, mit denen von Deutschland aus auch russisches Territorium beschossen werden kann, ist friedenspolitisch hochproblematisch. Die Welt wird nicht friedlicher, wenn Staaten einander mit immer mehr und immer gefährlicheren Waffen bedrohen. Die Welt wird friedlicher, wenn die Staaten übereinkommen, auf solche Waffen zu verzichten. Europa muss wieder ein Kontinent des Friedens werden. Dazu muss Russland seinen Krieg in der Ukraine stoppen. Wenn die Waffen schweigen, gehen den Aufrüstungs-Befürwortern die Argumente aus. &nbsp;<br> Denn Aufrüstung erzeugt Gegenaufrüstung, sie führt in ein Wettrüsten, in dem auf allen Seiten Ressourcen für Kriegsgerät verbrannt werden, die damit andernorts für Investitionen fehlen. Aufrüstung führt als solche vielleicht noch nicht zum Krieg, aber sie sorgt dafür, dass die Zerstörungen im Kriegsfall immer weiter steigen.<br> Und natürlich sind Abschussrampen für Waffen, die einen anderen Staat erreichen können, im Kriegsfall naheliegende Angriffsziele. Wenn Deutschland solche Waffen auf eigenem Territorium stationiert, noch dazu Waffen, über die man selbst keine Kontrolle hat, sondern eben die USA, macht es sich damit selbstverständlich auch zur bevorzugten Zielscheibe in einem eventuellen Krieg. Wer etwas anderes behauptet, erzählt offensichtlich Unsinn. Das gilt besonders, wenn tatsächlich Raketen stationiert werden sollen, die auch Atomsprengköpfe transportieren können.<br> Aus der Erkenntnis, dass die verfügbare Bewaffnung die gegenseitige Auslöschung ermöglicht, muss ein Bekenntnis zur gemeinsamen Abrüstung folgen. Es wäre verantwortungslos, solche Waffenarsenale bereitliegen zu lassen. Jede Waffe findet ihren Krieg, und jedes Waffenarsenal findet irgendwann einen Politiker, der bereit ist, es einzusetzen. Wir fordern daher die Bundesregierung auf, der Stationierung solcher Angriffswaffen auf BRD-Territorium eine Absage zu erteilen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361110</guid>
                <pubDate>Sat, 31 Aug 2024 11:16:04 +0200</pubDate>
                <title>Gemeinsame Erklärung zur heutigen Sonder-Innenausschusssitzung zum Angriff in Solingen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gemeinsame-erklaerung-zur-heutigen-sonder-innenausschusssitzung-zum-angriff-in-solingen-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Gemeinsame Erklärung der Mitglieder des Innenausschusses der Gruppe Die Linke im Bundestag - Martina Renner, Petra Pau und Clara Bünger - zur heutigen Sonder-Innenausschusssitzung zum Angriff in Solingen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gestern stellte die Bundesregierung ein sicherheitspolitisches Maßnahmenpaket in Reaktion auf den islamistischen Terrorangriff in Solingen vor.</p>
<p>Zu den Asylplänen sagt Clara Bünger, stellvertretendes Mitglied des Innenausschusses und fluchtpolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke:</p>
<p>"Weder Messerverbotszonen noch mehr Abschiebungen können Anschläge wie in Solingen sicher verhindern. Auch geringere Sozialleistungen wirken garantiert nicht gegen Radikalisierung und sind mit geltendem Recht unvereinbar. Prävention muss schon vor der Radikalisierung ansetzen. Menschen, die aus Syrien und Afghanistan zu uns kommen, fliehen vor Krieg und Gewalt. Viele von ihnen fliehen vor Terrororganisationen wie dem IS und den Taliban. Statt sie alle pauschal zu verurteilen, sollten wir uns damit beschäftigen, warum Menschen sich hier in Deutschland radikalisieren.</p>
<p>Statt über Dublin-Abschiebungen und warum sie scheitern zu diskutieren, sollten wir endlich das Dublin-System überdenken. Die Außengrenzstaaten der EU sollen aktuell für fast alle Schutzsuchenden zuständig sein. Die Aufnahmebedingungen werden immer schlimmer, weil die Staaten mit der Aufgabe überfordert sind. Menschen werden also weiter versuchen in andere Staaten zu gelangen. Es braucht endlich ein solidarisches Asylsystem, das diese Fehler beseitigt!"</p>
<p>Martina Renner, innenpolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke und Obfrau im Innenausschuss ergänzt zu den waffenrechtlichen Ideen:</p>
<p>"Die Ampel-Pläne zum Waffenrecht sind Augenwischerei: Individuelle Waffenverbote werden bis heute kaum genutzt. Denn den Waffenbehörden fehlen die Informationen und sie können die erforderlichen Einzelfallprüfungen nicht bewältigen. Individuelle Waffenverbote gehören als Gefahrenabwehrmaßnahme in die Zuständigkeit der Polizei und als Nebenstrafe ins Strafgesetzbuch. Allgemeine Waffenverbote eignen sich nur an überschaubaren oder abgrenzbaren Orten oder bei Veranstaltungen. Ohne engmaschige Kontrollen ist das hohler Aktionismus, der beim nächsten Vorfall in sich zusammenbricht. Das Dauerversprechen des Waffenentzugs bei Rechtsextremisten und Neonazis ist eine Werbeschleife, die keiner Kommentierung bedarf. Es fehlen die Ergebnisse und das schon viel zu lange!"</p>
<p>Petra Pau, Mitglied im Innenausschuss der Gruppe Die Linke erklärt zu den Vorschlägen zur Islamismusprävention:</p>
<p>"Es sollte klar sein: Demokratie kann nur nachhaltig und glaubwürdig gestärkt werden, wenn ausreichend Mittel für politische Bildung, Prävention und Demokratieförderung zur Verfügung gestellt werden. Die Kürzungen im Haushalt gefährden jedoch hunderte Demokratieprojekte und schwächen den Kampf gegen Rechtsextremismus, Islamismus und Antisemitismus. So droht ein Zusammenbruch der Strukturen. Gerade jetzt wäre es unabdinglich, dass Projekte finanzielle Unterstützung und Planungssicherheit erhalten. Aber auch das Demokratiefördergesetz ist in weite Ferne gerückt. Grüne und SPD lassen sich dabei erneut von der FDP treiben, die die Debatte mit ihrer Forderung nach einer Extremismusklausel im Gesetz zum einen vergiftet und die gerade in den aktuellen Zeiten besonders wichtigen Präventionsprogramme diskreditiert."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361109</guid>
                <pubDate>Sat, 31 Aug 2024 11:13:16 +0200</pubDate>
                <title>Lauterbach bürdet Reformkosten nur den gesetzlich Versicherten auf</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lauterbach-buerdet-reformkosten-nur-den-gesetzlich-versicherten-auf-2/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Normal- und Geringverdiener sollen Lauterbachs stümperhafte Gesundheitsreformen bezahlen. Das verschärft die Gerechtigkeitskrise in unserem Land&quot;, erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag, zu der Ankündigung steigender Krankenversicherungsbeiträge durch Gesundheitsminister Lauterbach. Vogler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Weil sich die Ampel nicht an hohe Einkommen herantraut, weder bei den Krankenkassenbeiträgen noch bei den Steuern, sollen die Gesundheitsreformen nur aus Taschen der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler finanziert werden. Zur Finanzierung der laufenden Kosten müssen endlich die Ausnahmen für Besserverdienende in der GKV beseitigt werden, also vor allem Beitragsbemessungsgrenze und Flucht in die PKV. Die Einmalkosten der Reformen könnten leicht finanziert werden, wenn Multimillionäre eine Vermögenssteuer wie noch zu Helmut Kohls Zeiten zahlen würden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361094</guid>
                <pubDate>Fri, 30 Aug 2024 07:28:33 +0200</pubDate>
                <title>Nicht schön aber etwas hilft es.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nicht-schoen-aber-etwas-hilft-es/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Anfrage n der BV Mitte hat es angestoßen. Vor der Sparkasse tat sich eine deutliche Kante in der Busspur auf die für Rollstuhlfahrer ohne Hilfe nicht zu überwinden war.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie zu sehen ist (Foto) wurde die Kante mit Teer angeschrägt.</p>
<p>„Es hilft den Menschen mit Behinderungen etwas. Es sieht aber bescheiden aus, sagt die Vertreterin der Linken in der Bezirksvertretung Mitte Ursula Bartscher.</p>
<p>Weiter sagt sie: „Wir machen weiter Druck damit die Busspur in der Innenstadt wieder hergerichtet wird, auch überquerbar ist und vernünftig aussieht".</p>
<p>Es ist keine gute Visitenkarte für die Innenstadt, so wie die Busspur jetzt aussieht.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-361093</guid>
                <pubDate>Fri, 30 Aug 2024 07:12:54 +0200</pubDate>
                <title>Preisbeobachtungsstelle für Lebensmittel jetzt!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/preisbeobachtungsstelle-fuer-lebensmittel-jetzt-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) unterstützt mit der Vorstellung einer Machbarkeitsstudie für eine Beobachtungsstelle für Lebensmittelpreise eine Forderung der Linken. Bereits im Juni 2022 forderten wir den Deutschen Bundestag in einem Antrag auf, die Einrichtung einer solchen Stelle vorzunehmen, welche die Entwicklung der Erzeuger- und Lebensmittelpreise für Endverbraucherinnen und -verbraucher in der gesamten Lebensmittelkette überwacht (Bundestagsdrucksache 20/2077). Besser spät als nie, könnte man sagen“, erklärt Ina Latendorf, agrarpolitische Sprecherin der Gruppe die Linke im Bundestag. Latendorf weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Problem steigender Lebensmittelpreise dauert an, und die Verbraucherinnen und Verbraucher benötigen Hilfe zur Orientierung. Die Beobachtungsstelle muss also jetzt kommen. Dabei kann man aber nicht stehenbleiben. Nötig sind auch wirkungsvolle Maßnahmen zur Senkung der Preise für Lebensmittel, Preisstützungssysteme und die Erhöhung der finanziellen Mittel für Lebensmittel bei Menschen mit niedrigen Einkommen. Es geht dabei um gesunde Ernährung, die bezahlbar werden muss. Sinnvolle Agrarpolitik auf dem Lebensmittelsektor steht und fällt aber mit einer langfristigen und praxisrelevanten Strategie zum Wohle aller. Hier muss die Bundesregierung endlich handeln. Preiskontrollen und kartellrechtliche Optionen zur Begrenzung der Marktmacht der großen Lebensmittelkonzerne sind schon lange elementare Forderungen der Linken.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-361092</guid>
                <pubDate>Fri, 30 Aug 2024 07:10:22 +0200</pubDate>
                <title>Die kulturpolitische Bilanz der Ampel fällt düster aus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-kulturpolitische-bilanz-der-ampel-faellt-duester-aus-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Bilanz der Umsetzung der Koalitionsversprechen im Bereich Kultur und Medien fällt ein Jahr vor Ende der Wahlperiode in weiten Teilen düster aus: Das Kompetenzzentrum für digitale Kultur ist vergessen, die Förderung des Datenraums Kultur läuft 2025 aus, E-Lending stagniert und das dringend benötigte Demokratiefördergesetz lässt die FDP im parlamentarischen Treibsand versinken. Die einst im Koalitionsvertrag als Innovationsmotor gepriesene Kulturstiftung des Bundes und die Bundeskulturfonds sollen nach Jahren des Wachstums kurz geschoren werden. Auch bei den Vorhaben zur Verbesserung der sozialen Lage von Künstlerinnen und Künstlern blieb vieles Stückwerk oder gleich ganz liegen. So wurden weder der erleichterte Zugang zur Arbeitslosenversicherung noch eine obligatorische Altersvorsorge für Selbständige in Angriff genommen. Viel Zeit bleiben Claudia Roth und der zerstrittenen Koalition nicht mehr, um das Ruder rumzureißen. Viel gewonnen hat die Kultur in Deutschland mit der rückwärtsgewandten Ampel in der Legislatur jedenfalls definitiv nicht&quot;, erklärt Jan Korte, kulturpolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag, zur kulturpolitischen Bilanz der Ampel. Korte weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Von einem "Mehr Fortschritt wagen" im Kulturbereich war leider bislang wenig bis nichts zu spüren. Aber nicht nur, dass viele Versprechen auf der Strecke blieben ist problematisch. Denn auch gute Anliegen wurden und werden regelmäßig durch Alleingänge und Beratungsresistenz an die Wand gefahren. Beispielhaft zu nennen wären hier die Gedenkstättenkonzeption, der miserable Antrag zur Anerkennung der Opfer von NS-"Euthanasie" und Zwangssterilisation - sowie die ebenfalls zum Desaster neigende Reform der Rückgabe von NS-Raubkunst.</p>
<p>Mit Blick auf die soziale Lage ist zwar zu begrüßen, dass die Künstlersozialkasse (KSK) stabil bleibt und die Zuverdienstmöglichkeiten aus nicht-künstlerischer Tätigkeit für KSK-Versicherte erweitert wurden, aber die soziale Absicherung von Selbständigen, die nicht in der KSK versichert sind, bleibt weiterhin mangelhaft: Die Bemessung der Beiträge von Selbständigen zur gesetzlichen Krankenversicherung orientiert sich nach wie vor nicht am tatsächlichen Einkommen. Dies wäre aber wichtig, um den Sozialversicherungsstatus zu sichern.</p>
<p>Und natürlich begrüßen wir alle Bemühungen um kulturelle Teilhabe und damit auch den KulturPass. Was aber fehlt ist eine Evaluation, welche Bereiche der Kulturwirtschaft wie profitiert haben und welche nicht. Und man fragt sich schon gar nicht mehr, warum die Ampel da nicht selber drauf kommt. Angesichts des ideologisch verbohrten Festhaltens an der Schuldenbremse bleibt leider kaum Hoffnung, dass die Koalition, trotz desaströser Zustimmungswerte, ab sofort kulturpolitisch in die richtige Richtung durchstartet."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360987</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Aug 2024 12:51:03 +0200</pubDate>
                <title>Studium wird zum Luxus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/studium-wird-zum-luxus/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Das ist wirklich nur noch beschämend&quot;, kommentiert Nicole Gohlke, bildungspolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag, die heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen zu Armut unter Studierenden. Gohlke weiter: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Erst vor kurzem hat das Berliner Verwaltungsgericht noch das BAföG als verfassungswidrig eingeschätzt, weil es nicht das Existenzminimum abdeckt und der für Wohnkosten vorgesehene Betrag sich längst fernab jeder gesellschaftlichen Realität befindet. Die heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen zeichnen ein verheerendes Bild der Lage: Studierende mit eigener Haushaltsführung geben im Schnitt 54 Prozent ihres Einkommens für Wohnkosten aus; nur noch knapp die Hälfte dieses Einkommens wird aus Unterhalt oder BAföG bezogen und fast genauso viel mittlerweile aus Erwerbsarbeit. Das bedeutet, dass nur noch diejenigen, deren Eltern ihnen Unterhalt zahlen können, es sich leisten können, sich ganz aufs Studium zu konzentrieren. Wir als Linke weisen seit mehr als 15 Jahren auf dieses Problem hin und die Ampel hat es trotz mehrerer BAföG-Reformen nicht gelöst. Deutlicher kann man nicht ausdrücken, dass einem die jüngeren Generationen schlichtweg egal sind."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360978</guid>
                <pubDate>Tue, 27 Aug 2024 13:31:17 +0200</pubDate>
                <title>Theater Hagen: Es geht wieder los!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/theater-hagen-es-geht-wieder-los/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theaters trafen sich zur Begrüßung im Theater.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Neben der Ehrung von Jubilaren wurden auch die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßt. Im Anschluss gab es noch Zeit für viele gute Gespräche.</p>
<p>Wir wünschen dem Theater für die neue Spielzeit alles Gute! TOI, TOI, TOi.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360958</guid>
                <pubDate>Sat, 24 Aug 2024 09:22:12 +0200</pubDate>
                <title>Apothekenreform grundsätzlich überarbeiten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/apothekenreform-grundsaetzlich-ueberarbeiten-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;In Deutschland sterben jährlich wegen unsachgemäßer oder falscher Medikation mehr Menschen als im Straßenverkehr. Die geplante Apothekenreform wird dieses Gesundheitsrisiko weiter verschärfen. Die Linke fordert das Gesundheitsministerium dazu auf, die durch die Verschiebung gewonnene Zeit zu nutzen, um die geplante Apothekenreform grundsätzlich zu überarbeiten und an die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen und der Apothekerinnen und Apotheker anzupassen&quot;, erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag, anlässlich der heutigen Kabinettssitzung, von deren Tagesordnung das Apothekenreformgesetz erneut gestrichen wurde. Vogler weiter</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es braucht eine grundsätzliche und ineinandergreifende Veränderung in der ambulanten Versorgung, in der die inhabergeführten Apotheken endlich den Stellenwert bekommen, den sie verdienen. Zur Verbesserung der Situation braucht es eine niedrigschwellige und patientenorientierte Arzneimittelversorgung. Diese muss in interprofessionelle Teams der Primärversorgung und lokale Public-Health-Netzwerke eingebunden sein. Die Idee von Zweig- und Filialapotheken wird zu einer massiven Verschlechterung der Arzneimittelversorgung führen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360957</guid>
                <pubDate>Sat, 24 Aug 2024 09:18:24 +0200</pubDate>
                <title>Knapp jeder fünfte Rentner ist armutsgefährdet</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/knapp-jeder-fuenfte-rentner-ist-armutsgefaehrdet/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Von den gut 19 Millionen Rentnern in Deutschland waren im Jahr 2023 18,4 Prozent armutsgefährdet. Das zeigt eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage von Matthias W. Birkwald.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>1,4 Millionen Rentnerinnen und Rentner arbeiten neben der Rente weiter. Während das einige aus Freude an der Arbeit oder dem Sinn einer Beschäftigung machen, ist für Viele ein Zusammenhang mit dem von der herrschenden Politik heruntergewirtschafteten Rentensystem nicht mehr zu leugnen.</p>
<p>Wer behauptet, Armut - und insbesondere Altersarmut - sei in Deutschland nur ein Randphänomen, wird durch die umfangreiche Zahlensammlung unserer Kleinen&nbsp;<a href="https://www.dielinkebt.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/2024/20240821_Kleine_Anfrage_20-12285_-_Antwort.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Anfrage</a>&nbsp;an die Bundesregierung eines Besseren belehrt:</p>
<p>In Deutschland lebten im Jahr 2023 18,6 Prozent aller über 65jährigen in Armut (2020 waren es immerhin nur 16,1 Prozent und 2010 nur 12,1 Prozent). Ältere Frauen waren mit 20,2 Prozent überproportional stark von Altersarmut betroffen. Ein besonders hohes Armutsrisiko haben alleinstehende Frauen im Alter und chronisch kranke Menschen mit einer dauerhaften Erwerbsminderung zu tragen:</p>
<p>1,6 Millionen Frauen, mussten von nur einer Rente in Höhe von 954 Euro leben. Ungefähr jede sechste Erwerbsminderungsrente führte direkt zum Sozialamt. Aber und das ist das erschreckendste Ergebnis:</p>
<p>Von fast acht Millionen Rentnerinnen und Rentnern, die eine Rente mit langen Versicherungszeiten von über 40 Jahren erhalten, bekamen mehr als ein Drittel nur eine Rente unter 1250 Euro (vor Steuern!) ausgezahlt.</p>
<p>Bei den mehr als 5,2 Millionen Renten nach 45 Versicherungsjahren waren es immerhin noch fast 25 Prozent, also jede vierte Rente, die unter der Armutsschwelle der EU für Deutschland (EU-SILC) lag. Ich bezweifle stark, dass die große Mehrheit der Betroffenen diese Lücken mit betrieblicher Altersversorgung oder betrieblicher Altersvorsorge oder gar mit privater Vorsorge ausgleichen können; denn von niedrigen Löhnen und Gehältern werden dementsprechend niedrige Beiträge in die in die Gesetzliche Rente eingezahlt. Wer aber nur niedrige Verdienste erzielt, dem wird auch das Geld für nahezu alle anderen Formen der Vorsorge fehlen. Bezeichnend ist auch, dass der Anteil der Renten mit langer Versicherungszeit unter 1250 Euro besonders im Osten sehr hoch ist. Thüringen hält dabei mit 43,2 Prozent der Renten nach 40 Versicherungsjahren, die unter 1250 Euro liegen, einen ausgesprochen traurigen Rekord.</p>
<p>Niemand sollte im Alter von weniger als 1.250 Euro netto leben müssen. Darum brauchen wir eine einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente von 1.250 Euro. Das fordert Die Linke seit Jahren. Diese soll direkt von der Rentenversicherung als Zuschlag ausgezahlt werden,</p>
<p>Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie Wohngeld in besonders teuren Städten und Kommunen sollen ebenfalls enthalten sein. Was in Österreich, den Niederlanden und Schweden mit Ausgleichszahlung, Grundrente und Garantierente geht, sollte auch in Deutschland mit einer echten Mindestrente, die ihren Namen auch verdient, möglich sein - denn die Würde des Menschen ist unantastbar. Und Artikel 1 unseres Grundgesetzes muss selbstverständlich auch für Rentnerinnen und Rentner gelten.</p>
<p>Die Bundesregierung schaut weiter dabei zu, wie das Rentenniveau in den Keller rauscht und alle noch so guten Rentenerhöhungen von der Inflation aufgezehrt werden. Ein mickriges Energiegeld von einmaligen 300 Euro gab es für die Rentnerinnen und Rentner, während die Beamtinnen und Beamten bis zu 3.000 Euro Inflationsausgleich erhielten. Auch diese Ungerechtigkeiten sind für die Menschen nicht mehr nachvollziehbar.</p>
<p>Mit dieser Ungleichheit muss endlich Schluss sein! Wir Linken fordern schon seit Jahren eine Erwerbstätigenversicherung, in die alle mit Erwerbseinkommen einzahlen, auch die Beamten, die Selbstständigen, die Freiberufler und allen voran die Politikerinnen und Politiker. Wir waren die Ersten, die im Bundestag beantragt hatten, alle Abgeordneten in die Rente einzubeziehen. Alle anderen Parteien haben das abgelehnt.</p>
<p>Wir dürfen nicht weiter nur zusehen, wie die Altersarmut jedes Jahr weiter ansteigt. Die deutschen Renten sind alles andere als generös. Unter den 34 OECD-Staaten liegt Deutschland bei der Höhe der Nettoersatzrate der Renten auf dem viertletzten Platz. Das ist ein Armutszeugnis für ein so reiches Land!</p>
<p>Die Zeit ist reif für einen Paradigmenwechsel im Rentensystem. Wir Linken fordern, das Rentenniveau endlich wieder auf 53 Prozent anzuheben, wo es Mitte der 2000er schon lag, bevor es von SPD und Grünen in den Keller geschickt wurde. Das bedeutete eine außerordentliche, zusätzliche, einmalige und dann dauerhaft geltende Erhöhung aller Renten um zehn Prozent. Dies wäre eine gute Prävention vor Altersarmut für alle langjährig Versicherten, die überwiegend in Vollzeit gearbeitet hatten. Zusammen mit unseren weiteren Vorschlägen könnten so die Schrauben unseres an sich guten Rentensystems endlich wieder richtig eingestellt werden.</p>
<p>Mehr Informationen finden Sie&nbsp;<a href="https://www.dielinkebt.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/2024/KA-Altersarmut_und_Alterssicherung_in_Deutschland-Auswertung-Birkwald.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier</a>.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360915</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Aug 2024 12:32:20 +0200</pubDate>
                <title>In gesellschaftlich wie politisch herausfordernden Zeiten haben beide mit großem Einsatz für die Partei gekämpft</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/in-gesellschaftlich-wie-politisch-herausfordernden-zeiten-haben-beide-mit-grossem-einsatz-fuer-die-partei-gekaempft-1/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Zur Erklärung von Janine Wissler und Martin Schirdewan, im Oktober nicht erneut für den Parteivorsitz zu kandidieren, erklären Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, Vorsitzende der Gruppe DIE LINKE im Bundestag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>“Wir nehmen die Erklärung von Janine Wissler und Martin Schirdewan, nicht mehr für den Parteivorsitz zu kandidieren, mit größtem Respekt zur Kenntnis und danken beiden für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.</p>
<p>In gesellschaftlich wie politisch herausfordernden Zeiten haben beide mit großem Einsatz für die Partei gekämpft. Es zeugt von Größe, auch persönlich im entscheidenden Moment die Weichen für eine inhaltliche und personelle Neuaufstellung der Partei zu stellen.</p>
<p>Es ist uns gelungen, solide gemeinsam zu arbeiten und ein neues Kapitel der Zusammenarbeit zwischen Partei und der LINKEN im Bundestag aufzuschlagen.</p>
<p>Und das wollen wir fortführen: Wir kämpfen gemeinsam weiter für eine starke LINKE - jetzt im Osten und nächstes Jahr kommunal und auf Bundesebene.”</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360910</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Aug 2024 11:05:39 +0200</pubDate>
                <title>Erklärung von Martin Schirdewan</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/erklaerung-von-martin-schirdewan/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Im kommenden Oktober werde ich nicht noch einmal als Vorsitzender für unsere Partei kandidieren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Genossinnen und Genossen,</p>
<p>im kommenden Oktober werde ich nicht noch einmal als Vorsitzender für unsere Partei kandidieren. Diese Entscheidung ist nach gründlichem Nachdenken in den zurückliegenden Wochen in mir gereift. Ich habe sie mir nicht leicht gemacht.</p>
<p>Vor zwei Jahren habt ihr mir in Erfurt euer Vertrauen gegeben und ich verdanke eurer Unterstützung viel. Es war, ist und bleibt mir eine Ehre, der Partei in vorderster Reihe zu dienen, diese Verantwortung bis Oktober als Parteivorsitzender wahrzunehmen und als Mitglied des Europäischen Parlaments weiterhin übernehmen zu dürfen.</p>
<p>Die vergangenen zwei Jahre waren nicht leicht, nicht für die Menschen im Land und nicht für unsere Linke. Gesellschaftlich waren sie geprägt vom Versagen der amtierenden Bundesregierung gegenüber einem außer Kontrolle geratenen Krisenkapitalismus, von Inflation, Ungleichheit und Kriegen. Von einer Eskalation der Klimakatastrophe, einem neuen Rüstungswettlauf und von einem historischen Aufstieg der extremen Rechten und des Autoritarismus in ganz Europa. Aber auch von Massendemos gegen rechts und von großen Streiks, die Mut machen. Die Zukunft ist im Guten wie im Schlechten offen. Diese Zeit hat eine starke Linke verdient.</p>
<p>Wir haben es mit aller Kraft gemeinsam versucht, durchaus mit Erfolgen. Im „heißen Herbst“ haben wir als Linke mit dafür gesorgt, dass die Bundesregierung wenigstens die schlimmsten Auswüchse der Preiskrise für viele Menschen im Land abgemildert hat. In Europa haben wir, gemeinsam mit anderen, den rechten Rollback in der Klima- und Umweltpolitik zumindest vorerst gestoppt. Unsere Wahlergebnisse in Berlin und Bremen waren, gemessen an der politischen Großwetterlage, hart erkämpfte Erfolge. In vielen Kommunen engagieren sich unsere Genossinnen und Genossen jeden Tag für Verbesserungen. Unsere Regierungsbeteiligungen in Thüringen, Bremen, Berlin und Mecklenburg Vorpommern haben in diesen krisenhaften Zeiten für viele Menschen einen Unterschied gemacht.</p>
<p>Natürlich ist in einer Zeit wie dieser aber sehr viel mehr nötig. Gerade für eine demokratisch-sozialistische Partei.</p>
<p>Doch es ist ja kein Geheimnis: Die letzten zwei Jahre waren innerparteilich vor allem geprägt von der Klärung alter Konflikte und den damit einhergehenden Umbrüchen und Auseinandersetzungen. Das hat unsere öffentliche Wirkung vielfach gehemmt, manchmal konterkariert. Die Konflikte der Gesellschaft haben wir (zu) lange in unserer Partei geführt. Das hat viel Energie gekostet, wirkt immer noch nach und hat unsere eigene Zukunft zu lange blockiert. Selbstkritisch möchte ich sagen: Notwendige inhaltliche Weiterentwicklungen sind wir auch nach der Abspaltung zu langsam angegangen.</p>
<p>Die letzten beiden Jahre waren daher auch von schmerzhaften Wahlniederlagen geprägt. Zuletzt bei der Europawahl, in der ich als Spitzenkandidat unserer Partei angetreten bin. Allen, die mit mir bis zum Umfallen für ein besseres Ergebnis gekämpft haben, möchte ich herzlich danken. Wir setzen uns im EP mit aller Kraft dafür ein, gegen ein Europa der Reichen und Rechten dem Europa der Demokratie und Solidarität zum Durchbruch zu verhelfen. Ich kann euch versichern: Wir begreifen das in uns gesetzte Vertrauen als verbindlichen Auftrag.</p>
<p>Ich denke aber, dass unsere Partei in der jetzigen Situation neue Perspektiven und Leidenschaft braucht, um die notwendige Erneuerung voranzutreiben.</p>
<p>Dafür muss nicht bei Null angefangen werden. Der amtierende Parteivorstand hat wichtige Weichen gestellt. Wir hatten einen erfolgreichen Europaparteitag, wir sind mit dem Wahlprogramm einen ersten Schritt zu einer programmatischen Weiterentwicklung vor allem in der Europa- und Außenpolitik gegangen. Mit verschiedenen Formaten haben wir versucht, Konflikte nach vorn aufzulösen, haben die Partei gesellschaftlich geöffnet.</p>
<p>Doch unsere Partei steht jetzt vor wichtigen Entscheidungen. Sie wird sich für einen zukünftigen Weg entscheiden müssen. Daher meine Bitte: Gebt denen, die nun bald das Steuer übernehmen, die Chance und das Vertrauen, die Partei auch führen zu können.</p>
<p>Dazu braucht es eine Ende der teilweise destruktiven Machtpolitik in unseren eigenen Reihen. Denn es muss zuallererst immer um Inhalte gehen, um das politische Profil. Wir haben keine Zeit mehr, offene Fragen aufzuschieben, die die Menschen in diesem Land und in Europa umtreiben. Es geht um Glaubwürdigkeit und Haltung bei Weiterentwicklung unserer sozialen Kernanliegen, dem ökologischen Umbau der Industrie, der Außenpolitik in einer unsicherer werdenden Welt, um Konzepte der Teilhabe und Integration für Einwandernde und Geflüchtete. Es geht darum, den Menschen Sicherheit in schwierigen Zeiten geben zu können. Dafür braucht es politische Antworten, die mehr sind als ein kritischer Kommentar oder eine Beschwörung vermeintlich guter alter Zeiten. Unsere Antworten müssen die Bedrohung der Demokratie in Europa von innen und außen ernst nehmen und es uns ermöglichen, unsere Gesellschaft heute aktiv mitzugestalten.</p>
<p>Erste Grundlagen dafür sind in den zurückliegenden Monaten gelegt worden. Zunächst für einen erfolgreichen Parteitag im Oktober. Danach müssen wir die Kraft finden, die programmatische Weiterentwicklung unserer Partei voranzutreiben. Es geht darum, eine starke sozialistische Kraft in Deutschland, der größten Volkswirtschaft in der EU, zu entwickeln.</p>
<p>Euch, den Mitgliedern der Linken, fallen diese Entscheidungen zu. Ich weiß, dass ihr sie verantwortungsbewusst treffen und damit unseren Platz und Gebrauchswert in der Gesellschaft festlegen werdet. Wir tun dies nicht für uns, sondern für diejenigen, deren Interessen wir verteidigen und vertreten. Für unsere Klasse, die abhängig Beschäftigten, für die vielen Menschen, die ohne goldenen Löffel im Mund geboren wurden.</p>
<p>Es sagt sich immer so leicht: Wir haben eine große Verantwortung. Aber ich bin davon überzeugt, dass wir uns tatsächlich in einer historischen Situation befinden. Geht es nach der Ampel so weiter, auf einer steilen Rutschbahn nach rechts? Oder gibt es auf Bundesebene endlich einen Politikwechsel nach links? Dafür ist auch entscheidend, ob und wie stark dem nächsten Bundestag eine demokratisch-sozialistische Partei angehören wird. Es kommt auf uns an.</p>
<p>Den kommenden Abschnitt müssen ab Oktober andere in vorderster Position gestalten. Meinem Anspruch, moderne sozialistische Politik zu betreiben, werde ich verpflichtet bleiben. Er wird meine Arbeit als Fraktionsvorsitzender der Linken im Europäischen Parlament prägen, auf die ich mich zunächst konzentrieren werde. So werde ich der Partei in außenpolitischen und europapolitischen Fragen weiterhin mit all meiner Kraft zur Seite stehen und helfen, ihr Profil zu schärfen. All denen, die mir zugesprochen haben und mich zum Weitermachen bewegen wollten, sei gesagt: Ich bin nicht aus der Welt. Wir machen weiter zusammen sozialistische Politik. Als stolze und selbstbewusste Sozialistinnen und Sozialisten lassen wir uns nicht unterkriegen.</p>
<p>Grund für Zuversicht gibt es. Das Fundament ist gelegt: Die Partei hat in den letzten Monaten fast 8000 neue Mitglieder gewonnen. Wer hätte das noch vor einem Jahr überhaupt gedacht? Ihre Energie und die vielen guten Ideen der neuen und der langjährigen Mitglieder sind ein wahnsinniger Gewinn. Ich freue mich daher auf die gemeinsamen zukünftigen Kämpfe mit euch. Gegen die da oben, die sich bereichern und mit all denen, die jetzt erst recht für eine gerechte und friedliche Welt streiten.</p>
<p>Zuletzt will ich einen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit an meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten. Danke für den Zusammenhalt in guten und in schlechten Stunden. Ein herzlicher Dank geht auch an Janine und die Genossinnen und Genossen im PV und im Getrieberaum der Partei, dem Karl-Liebknecht-Haus. Gemeinsam waren wir immer stark. Und den vielen tausenden Mitgliedern, die unermüdlich für diese Partei und mehr sozialistische Politik kämpfen, möchte ich sagen: Ohne euch wäre alles nichts. Danke für euer Engagement.</p>
<p>Ich bin überzeugt, dass unsere Linke die gegenwärtige Krise überwinden wird. Ich werde meinen Teil für eine starke Linke an anderer Stelle beitragen. Wir sehen uns. Und arbeiten gemeinsam weiter für eine bessere Welt.</p>
<p>Euer Martin</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 21 Aug 2024 11:03:13 +0200</pubDate>
                <title>Erklärung von Janine Wissler</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/erklaerung-von-janine-wissler/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Ich habe mich entschieden, auf dem kommenden Parteitag in Halle nicht erneut für das Amt der Parteivorsitzenden zu kandidieren. Das habe ich dem Parteivorstand in seiner heutigen Sitzung mitgeteilt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Genossinnen und Genossen,</p>
<p>ich habe mich entschieden, auf dem kommenden Parteitag in Halle nicht erneut für das Amt der Parteivorsitzenden zu kandidieren. Das habe ich dem Parteivorstand in seiner heutigen Sitzung mitgeteilt.</p>
<p>Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht und lange abgewogen, was in dieser Situation sinnvoll ist und ob so kurz vor der Bundestagswahl der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel an der Parteispitze ist. Ich nehme wahr, dass es in Teilen der Partei den Wunsch nach einem personellen Neuanfang gibt.</p>
<p>Der Parteivorstand hat am Wochenende den Leitantrag auf den Weg gebracht und ein Kandidaturverfahren beschlossen. Ich halte es jetzt für den richtigen Zeitpunkt, Klarheit zu schaffen, zwei Monate vor dem Parteitag, damit der Partei genug Zeit bleibt für ein transparentes Verfahren und eine innerparteiliche Meinungsbildung zu Kandidaturen.</p>
<p>Ich habe den Parteivorsitz im März 2021 übernommen, nachdem der Parteitag während der Corona-Pandemie zweimal verschoben werden musste. Ich hatte großen Respekt vor dieser Aufgabe und schon der Start war herausfordernd: Ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl blieb praktisch keine Einarbeitungszeit, sofort mussten Entscheidungen getroffen werden und das in einer Phase, in der die Partei durch politische Machtkämpfe gezeichnet war. Die gesellschaftlichen Krisen der letzten Jahre wie die Corona-Pandemie und der Umgang mit den Kriegen in der Ukraine und in Gaza haben die Partei zusätzlich durchgeschüttelt.</p>
<p>Als ich Parteivorsitzende wurde, sah ich meine Aufgabe darin, die Partei in ihrer gesamten Breite zusammenzuhalten. Allerdings musste ich bald feststellen, dass viele Brücken, die ich bauen wollte, bereits mehrfach eingerissen waren.</p>
<p>Ich hätte mir gewünscht, dass ich die Partei nicht durch eine Abspaltung hätte führen müssen. Hätte man sie verhindern können? Nein. Nur um den Preis, dass wir keine linke Partei mehr wären. Ich habe diese Aufgabe angenommen und mit dem Wissen von heute, hätte ich manche Entscheidung anders getroffen.</p>
<p>Dass wir aus der Abspaltung mit einem deutlichen Mitglieder-Plus gehen würden, habe ich nicht für möglich gehalten, umso mehr freut es mich. Die tausenden Neueintritte geben Hoffnung, darauf können wir stolz sein.</p>
<p>Aber das Ergebnis der Europawahl und die Umfragen in Ostdeutschland zeigen, wie schwer es ist, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen und dass wir einen langen Weg vor uns haben.</p>
<p>Ich will nicht verhehlen, dass die letzten dreieinhalb Jahre an der Parteispitze enorm kräftezehrend waren. Die Termindichte, Sieben-Tage-Wochen, die langen Tage und die permanente Erreichbarkeit, die mit dem Amt als Parteivorsitzende verbunden sind, nehmen in Krisenzeiten noch mal deutlich zu. Es gab Wochen, in denen ich 25 Stunden in internen (Krisen-)Sitzungen verbrachte. Mir fehlte deshalb leider oft die Zeit, das zu tun, was mir am Herzen liegt und auch am meisten Spaß macht: Vor Ort zu sein, in den Kreisverbänden und bei Landesparteitagen, bei Streikversammlungen, lokale Initiativen zu treffen und spannende Veranstaltungen zu machen, aber auch über den Tag hinaus zu denken und mit freiem Kopf politische Ansätze und Strategien zu entwickeln. Unter so einer Belastung fehlte mir zu oft die Freiheit im Kopf, Dinge noch einmal ganz anders zu denken.</p>
<p>Ich habe die letzten Jahre viel Zeit damit verbracht, innerparteiliche Konflikte zu moderieren und interne Prozesse zu führen. Dabei kam die Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner und die Aufgabe der Linken als Opposition zu den kapitalistischen Verhältnissen oftmals zu kurz.</p>
<p>In meiner Zeit als Parteivorsitzende habe ich einen Schwerpunkt darauf gelegt, die Zusammenarbeit der Partei mit den Gewerkschaften auszubauen und die Gewerkschaftsarbeit zu stärken. Zusammen mit dem Parteivorstand und der Bundesarbeitsgemeinschaft „Betrieb &amp; Gewerkschaft“ haben wir den Gewerkschaftsrat ins Leben gerufen, der hochkarätig besetzt ist. In meiner Zeit als Vorsitzende war ich bei vielen Betriebsversammlungen und Streiks und war zu Gast bei fast allen Gewerkschaftstagen. Weil es mir wichtig ist, dass Die Linke die Klassenfrage ins Zentrum stellt.</p>
<p>Ich bin dankbar, dass ich als Parteivorsitzende so viele großartige Menschen treffen konnte - innerhalb und außerhalb unserer Partei. Menschen, die in ihren Betrieben als Einzelkämpfer begonnen und dann ganze Streiks organisiert haben. Menschen, die vor einem Krieg geflohen sind und heute in Deutschland dafür kämpfen, dass das Sterben im Mittelmeer ein Ende hat. Menschen, die trotz der Stigmatisierung, die mit Armut verbunden ist, ihre Stimme erhoben haben.</p>
<p>Unsere Partei hat großartige Mitglieder, die tagtäglich so viel tun und nicht im Rampenlicht stehen: Die Genoss*innen, die Die Linke vor Ort am Laufen halten, die allermeisten ehrenamtlich, die nach Feierabend Vorstandsarbeit machen, uns im Kreistag vertreten, die samstags den Infostand in der Innenstadt aufbauen, in der Mieterinitiative mitarbeiten, Sozialberatung machen oder im lokalen Bündnis gegen rechts mitarbeiten – die, ohne die gar nichts ginge.</p>
<p>Das ist der Genosse im tiefschwarzen Cloppenburg, der den Kreisverband führt, im Stadtrat ist und fast jeden Infostand selbst aufbaut. Es ist die Genossin in Greifswald, die nach jeder Kreismitgliederversammlung die älteren Mitglieder mit Gehbehinderung in ihrem Auto nach Hause fährt, weil sie sonst nicht teilnehmen könnten. Das sind die Genoss*innen in Recke, die aus dem Nichts einen Ortsverband aufgebaut haben und der Linken im schwarzen Münsterland der Linken ein Gesicht geben.</p>
<p>All die Mitglieder, die sich seit Jahrzehnten mit Zeit, Geld und Leidenschaft engagieren, die angespuckt und angefeindet wurden zu Anfangszeiten der PDS und trotzdem weitergemacht haben. Und die heute weitermachen trotz rechter Bedrohungen in Wahlkämpfen und im Alltag.</p>
<p>Sie sind das Herzstück der Partei, sie sind es, die wirklich unersetzbar sind. Wir Abgeordnete sind Abgeordnete, weil es diese Partei gibt, die tausenden aktiven Mitglieder, die tagtäglich Gesicht zeigen für Die Linke, die in ihrem Umfeld die Glaubwürdigkeit unserer Partei verkörpern. Dessen sollte man sich immer bewusst sein.</p>
<p>Ich habe mich nicht gegen eine erneute Kandidatur entschieden, weil ich die Zuversicht und den Glauben an unsere Partei verloren habe. Ich bleibe an Bord und bin zuversichtlich, dass wir das Schiff wieder auf Erfolgskurs bringen. Ich gebe das Steuer ab, aber wie allgemein bekannt ist, gibt es auf einem großen Schiff noch viele andere Aufgaben.</p>
<p>All denen, die mich gebeten haben, weiterzumachen, will ich sagen: Ich bin nicht weg. Ich freue mich, wieder mehr in Hessen und Frankfurt zu sein und als hessische Bundestagsabgeordnete stärker präsent und aktiv zu sein. Ich freue mich, wieder mehr Luft im Terminkalender zu haben, um Dinge machen zu können, die mir politisch am Herzen liegen und die in den letzten Jahren zu kurz gekommen sind. Wieder frei Gedanken zu entwickeln, mit etwas mehr Abstand und Ruhe, die es manchmal benötigt.</p>
<p>Ich bin seit Gründung dieser Partei, seit 2007, Mitglied des Parteivorstands, ich war sieben Jahre lang stellvertretende Parteivorsitzende, jetzt dreieinhalb Jahre Parteivorsitzende. Ich war 12 Jahre lang Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag und zehn Jahre lang Kreisvorsitzende in Frankfurt am Main. Eine sehr lange Zeit in herausgehobenen Funktionen und Ämtern, jetzt ist es Zeit, mal einen Schritt zurückzugehen und den Kopf mal durchzulüften.</p>
<p>Ich werde mich auch weiterhin mit aller Kraft für unsere Partei engagieren. Weil ich überzeugt bin, dass eine sozialistische Partei in der Tradition von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht die Aufgabe hat, dieses Erbe auch in schweren Zeiten weiterzutragen aus Verantwortung gegenüber der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft. Aufgeben ist keine Option.</p>
<p>Ich bin überzeugt davon, dass es eine Partei links von SPD und Grünen braucht, die die Eigentumsverhältnisse grundlegend infrage stellt und den Kapitalismus überwinden will. Es braucht eine Partei mit einer klaren Haltung in Fragen von Asyl und Menschenrechten, die sich der Rechtsentwicklung entgegenstellt und sich dem Aufrüstungskurs verweigert. Eine Partei, die den Kampf um soziale Rechte verbindet mit dem Kampf gegen jede Form von Unterdrückung.</p>
<p>Ich möchte mich bedanken, bei allen, die mich unterstützt haben - auch in schwierigsten Situationen.</p>
<p>Ich danke Martin Schirdewan für die vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit, Harald Wolf, der dreieinhalb Jahren eine meiner größten Stützen und wichtiger Ratgeber war. Sowie Katina Schubert und Ates Gürpinar, die nach dem Rücktritt des Bundesgeschäftsführers die schwierige Aufgabe kurzfristig übernommen haben. Danke an die Mitglieder des Parteivorstands.</p>
<p>Ein riesiges Dankeschön an die Beschäftigten des Karl-Liebknecht-Hauses, die so gute Arbeit leisten, die mich herzlich aufgenommen und getragen haben. Allen voran meiner persönlichen Mitarbeiterin, Kerstin Wolter, für ihre großartige Arbeit und Unterstützung.</p>
<p>Und großen Dank an meinen Landesverband Hessen für den großen Rückhalt. („Lebbe geht weider“ – wie wir im Hessischen sagen.)</p>
<p>Es ist nicht immer nur eine reine Freude, Vorsitzende dieser Partei zu sein, aber es war mir immer eine Ehre. Machen wir es gut, machen wir es besser. Trotz alledem.</p>
<p>Mit solidarischen Grüßen,</p>
<p>Janine Wissler</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360908</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Aug 2024 10:57:22 +0200</pubDate>
                <title>Weichen für die Neuaufstellung der Linken gestellt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/weichen-fuer-die-neuaufstellung-der-linken-gestellt/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Der Vorstand der Partei Die Linke hat die Partei sowohl in der inhaltlichen als auch der organisationspolitischen Weiterentwicklung auf solide Gleise gesetzt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Für die Kandidaturen zum Parteivorstand auf dem kommenden Bundesparteitag wurden Verfahren und Kriterien vereinbart. Die amtierenden Vorsitzenden Janine Wissler und Martin Schirdewan haben heute gegenüber dem Parteivorstand erklärt, nicht erneut für den Parteivorsitz zu kandieren. Ihre Erklärungen dazu:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/erklaerung-von-janine-wissler/" target="_blank" class="link-extern" title="external link">Die Erklärung von Janine Wissler</a></p>
<p><a href="https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/erklaerung-von-martin-schirdewan/" target="_blank" class="link-extern" title="external link">Die Erklärung von Martin Schirdewan</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360907</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Aug 2024 10:53:28 +0200</pubDate>
                <title>Besuch bei Maja T. im Gefängnis in Budapest</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/besuch-bei-maja-t-im-gefaengnis-in-budapest/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Martin Schirdewan erklärt:
„Ich weiß von meiner Fraktionskollegin im europäischen Parlament, Ilaria Salis, die das erlebt hat, wie die Haftbedingungen für politisch missliebige Personen in Ungarn aussehen. Ich befürchte, dass es Maja T. ganz ähnlich ergeht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Menschen an autoritäre Regime auszuliefern, von denen keine menschenwürdige Behandlung und kein rechtsstaatliches Verfahren zu erwarten ist, ist eine Schande für Deutschland. Dabei ist der Umgang mit Antifaschistinnen und Antifaschisten in Ungarn nur ein Beispiel für das Vorgehen von Orbans Regime. Hier werden Minderheiten diskriminiert und der Rechtsstaat seit Jahren systematisch zerstört. Das belegen Berichte von Amnesty International genauso wie die Vertragsverletzungsverfahren der EU selbst. Trotzdem hat Ungarn weiterhin den Vorsitz des Europäischen Rates inne. Und deutsche Behörden drohen Antifaschistinnen und Antifaschisten weiter offen mit Auslieferung an Orban - offensichtlich mit Rückendeckung des Justizministers der Ampel-Koalition. Marco Buschmann ist nicht Willens, dafür zu sorgen, dass junge Antifaschistinnen und Antifaschisten ein rechtsstaatliches Verfahren in Deutschland bekommen. Das ist umso erschütternder, als SPD und Grüne noch im Europawahlkampf viel von Antifaschismus und Demokratie in Europa gesprochen haben. Offenbar war das schlicht Wählertäuschung. Ich möchte mit unserem Besuch dazu beitragen, öffentliche Aufmerksamkeit auf diesen Skandal zu lenken. Die Bundesregierung muss endlich ihren Kuschelkurs gegenüber Orbans Regime beenden und alles dafür tun, um die Rücküberstellung der Inhaftierten aus Deutschland zu erwirken. Weitere Auslieferungen nach Ungarn darf es nicht geben.“</p>
<p>Martina Renner kritisiert die Art und Weise sowie Schnelligkeit, mit der Maja T. nach der Entscheidung des Berliner Kammergerichts ausgeliefert wurde:</p>
<p>„Die Nacht-Nebel-Aktion der Generalstaatsanwaltschaft Berlin ist eines demokratischen Rechtsstaates nicht würdig. Das Verhalten der Generalstaatsanwaltschaft Berlin und der sächsischen Polizei als ausführende Exekutivorgane, muss konsequent auf mögliche Rechtsbrüche untersucht werden und im Zweifel personelle Konsequenzen nach sich ziehen. Mit der nächtlichen Abschiebeaktion sollte einzig und allein ein Exempel statuiert werden und dass zu erwartende Stoppsignal aus Karlsruhe unterlaufen werden.“</p>
<p>Die deutschen Verteidiger von Maja T., Sven Richwin und Maik Elster, begrüßen den Besuch der beiden Linken-Politiker*innen bei Maja T.. Maik Elster, Anwalt und Verteidiger von Maja T., erklärt:</p>
<p>„Die Justiz in Budapest hat alle Anträge auf Hafterleichterungen abgelehnt obwohl Maja nunmehr bereits seit 8 Monaten in Untersuchungshaft sitzt und sich kein Verhandlungstermin abzeichnet. Angesichts der desaströsen Haftbedingungen in Ungarn ist es nötig, genau im Blick zu behalten was dort geschieht. Wir begrüßen alle Initiativen, die die Aufmerksamkeit und damit den nötigen Schutz für Maja verstärken.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360689</guid>
                <pubDate>Sun, 18 Aug 2024 07:01:05 +0200</pubDate>
                <title>Keine Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-stationierung-von-mittelstreckenraketen-in-deutschland/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Die Linke lässt den Bundestag abstimmen: Keine Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland! Der Antrag: https://dserver.bundestag.de/btd/20/125/2012586.pdf &quot;Es kann nicht sein, dass der Bundeskanzler am Rande eines NATO-Gipfels mal eben so die Stationierung neuer US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland wie das Kaninchen aus dem Hut zaubert&quot;, kritisiert Dietmar Bartsch und fordert: &quot;Ein Thema von derartiger Tragweite muss im Bundestag seriös debattiert werden. Der Bundeskanzler muss seine Position begründen und alle Details der Vereinbarung mit den Amerikanern gegenüber dem Parlament darlegen.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Von der Entscheidung der Bundesregierung, US-Mittelstreckenraketen in Deutschland stationieren zu lassen, erfuhren auch die Mitglieder des Bundestages aus der Presse. Das Parlament war in keiner Weise involviert. Mit unserem Antrag wollen wir, die Gruppe Die Linke, die politisch dringend notwendige Debatte in den Bundestag holen. Wir verweisen u.a. auf den NATO-Doppelbeschluss und heben die Notwendigkeit hervor, dass es unbedingt Gespräche für einen Nachfolgevertrag des INF-Vertrages geben muss. Wenn die Trump-Regierung den INF-Vertrag nicht gekündigt hätte, hätten wir vermutlich die aktuelle Debatte nicht. Wir brauchen Abrüstung, mehr Rüstungskontrolle und Rüstungsbegrenzungsverträge und weniger Rüstung", argumentiert Dietmar Bartsch, verteidigungspolitischer Sprecher der Bundestagsgruppe Die Linke im Bundestag.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360688</guid>
                <pubDate>Sun, 18 Aug 2024 06:55:50 +0200</pubDate>
                <title>Autoindustrie: Umbau starten, Jobs retten!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/autoindustrie-umbau-starten-jobs-retten/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Wir wollen Arbeitsplätze retten – nicht die veralteten Geschäftsmodelle der Konzerne und die Boni der Bosse!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Lage der deutschen Autoindustrie ist alarmierend: Ford schließt die Fabrik in Saarlouis und kürzt in Köln. Das trifft auch Sachsen, wo das VW-Werk in Zwickau derzeit besorgniserregend unterausgelastet ist. Hunderte Betriebe der Zulieferindustrie wie Bosch, Conti, ZF und Mahle haben Werke geschlossen und ihr Personal um über 60.000 Menschen reduziert. Gerade erst hat ZF verkündet, weitere 14 000 Stellen zu streichen. Auch Sachsens Zulieferer-Industrie steckt in der Krise. Bei GKN in Mosel, Lear in Eisenach und Magna in Roitzsch gehen hunderte Arbeitsplätze verloren. Viele andere Firmen stehen vor existenziellen Problemen. Das Gespenst der Deindustrialisierung geht um, hunderttausende Jobs sind bedroht. Ursächlich für diese Krise sind die Fehlplanungen und die falsche Produktstrategie der Manager, der rückläufige Autoabsatz – allein in Europa minus zwei Millionen pro Jahr – sowie die Weigerung von Autoindustrie und der Regierung, die Weichen Richtung Verkehrswende zu stellen.Während VW, Mercedes und BMW mit immer größeren und teureren Autos hohe Gewinne machen, müssen die Arbeiterinnen und Arbeiter um ihre Zukunft bangen. Ist das etwa gerecht?</p>
<p>CDU, BSW und FDP stellen das Verbrenner-Aus in Frage und wollen energieintensive und teure synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) etablieren, die Extremisten der AfD sind „stolz auf den deutschen Diesel“, Grüne und SPD begnügen sich mit dem Antriebswechsel – aber niemand setzt sich wirklich für die Beschäftigten ein. Stattdessen dreht sich die Diskussion vor allem darum, dass wir uns zwischen Verbrenner-SUVs und E-SUVs entscheiden sollen. Beide sind keine Lösung. Beide sind kein Beitrag zum Klimaschutz, verbrauchen zu viele Ressourcen und sind für viele Menschen unbezahlbar.</p>
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<h3>Jobgarantien und Weiterbildungen für die Beschäftigten</h3>
<p>Anstatt an alter Technik festzuhalten, damit die Konzerne noch weiter Profite machen können, müssen wir unsere Industrie umbauen, um gute Arbeit zu sichern und zu schaffen. Das geht nur sozial gerecht. Wir brauchen eine Jobgarantie, eine Einkommensgarantie und eine Weiterbildungsgarantie für die Beschäftigten in der Autoindustrie. Sie brauchen gute und verlässliche Perspektiven in einer Industrie mit Zukunft, mit guten Löhnen, Tarifverträgen und sicheren Arbeitsplätzen. Insbesondere die jungen Kolleg*innen und Auszubildenden wollen ihre Zukunft planen können.</p>
<p>Die chinesische Autoindustrie ist den hiesigen Autokonzernen beim E-Antrieb technologisch meilenweit voraus. Bald werden Hersteller aus China den europäischen Markt mit kleinen und bezahlbaren E-Autos beliefern – nachdem deutsche Autokonzerne jahrzehntelang vom Absatz in China profitiert haben. Eigentümer und Manager der deutschen Autoindustrie haben die Entwicklung ignoriert, weil sie auf kurzfristige Profite setzen: lieber SUVs und Luxusautos mit großer Gewinnmarge als für die Mobilität der Zukunft zu produzieren. Während die Chinesen frühzeitig auf E-Autos setzten und in die Technologie investierten, hat man in Deutschland auf die falsche Technologie gesetzt und sich auf seiner Technologie-Führerschaft ausgeruht. Das Ergebnis zeigt sich jetzt: Während China seine Kfz-Exporte nach Deutschland steigert, sinken die Absatzzahlen deutscher Autos im Reich der Mitte. Die Politik diskutiert jetzt über Strafzölle für die chinesischen Hersteller –als gäbe es in Deutschland keine Subventionen, als würde ein Handelskrieg nicht auch die Industrie in Deutschland belasten.</p>
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<h3>Die Konzern-Bosse in die Pflicht nehmen!</h3>
<p>Wir brauchen echte Lösungen: Fairen Handel statt Freihandel, Kooperation statt Konkurrenz und kräftige Investitionen in die Verkehrswende. Die Mobilität der Zukunft, das sind kleine und bezahlbare E-Autos. Das sind moderne und bequeme Busse und Bahnen für mehr öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Wir brauchen eine deutlich ausgebaute Ladeinfrastruktur für E-Autos – nur wenn die Beschäftigten merken, dass die Antriebswende klappt, stehen sie auch dahinter.</p>
<p>Es braucht politische Steuerung und mehr Mitbestimmung, denn die Unternehmen der automobilen Wertschöpfungskette werden ihrer Verantwortung nicht gerecht: Die großen Konzerne haben die wichtigsten Entwicklungen verschlafen. In den Unternehmen Ostdeutschlands sind die Geschäftsführungen überfordert mit den Anforderungen der sozial-ökologischen Transformation, während die betriebliche Mitbestimmung immer noch unterentwickelt ist. Die Firmen nehmen die Kompetenzen und Fähigkeiten ihrer Beschäftigten nicht ernst. Die Regierung muss deshalb endlich handeln und Milliarden investieren in den sozial-ökologischen Umbau der Industrie und gute Jobs, damit gute Arbeit und echter Klimaschutz Hand in Hand gehen.</p>
<p>Die Regierung tut nichts, um die Autoindustrie unter Beteiligung der Arbeiterinnen und Arbeiter, der Ingenieurinnen und Ingenieure auf sinnvolle, zukunftsfähige Produktion umzustellen. Wie auch, wenn die Schuldenbremse staatliche Investitionen in den Umbau verhindert? Wie auch, ohne Vermögensabgabe für die Reichen, um sie an den Kosten des Umbaus zu beteiligen? Wie auch, wenn die Regierung lieber mit den Konzernbossen kuschelt, als sie für den Umbau in die Pflicht zu nehmen und sich für gute Arbeit einzusetzen?</p>
<p><strong>Wir stellen uns gegen die Deindustrialisierung und für eine Mobilität der Zukunft.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was es jetzt braucht für den sozial-ökologischen Umbau, für Sicherheit und Gerechtigkeit, für gute Arbeit:</h3><ol> 	<li><strong>Eine Jobgarantie in der Autoindustrie&nbsp;</strong>und allen Branchen, die vom Umbau betroffen sind (Stahl, Kohle, Chemie, Zement etc.): Niemand darf durch und nach dem Umbau der Industrie sozial abstürzen – das machen die Beschäftigten, die sich jahrelang den Rücken krumm gemacht haben, zu recht nicht mit. Das gilt auch für die Schienenindustrie. Insbesondere für Beschäftigte in den kleinteiligen Zulieferer-Werken Ostdeutschlands brauchen wir zudem&nbsp;<strong>eine staatliche Weiterbildungsgarantie</strong>: Alle, die sich fortbilden wollen, müssen das tun können, egal ob es sich um Weiterbildungen innerhalb oder außerhalb des aktuellen Berufsfelds handelt, egal ob die Unternehmensleitung das will oder nicht.</li> </ol><ol> 	<li><strong>Industriearbeitsplätze mit Zukunft schaffen</strong>: Wir brauchen kleine und vor allem bezahlbare E-Autos – und neue Züge, Straßenbahnen und Busse statt immer mehr (E-)SUVs. Um das umzusetzen, brauchen wir Mitbestimmung und Demokratie in den Entscheidungen, was produziert wird. Die Eigentümer und Manager der Autoindustrie fahren den Laden gerade gegen die Wand. Es ist angesichts dieses Versagens nicht mehr hinnehmbar, dass eine winzige Minderheit darüber entscheidet, was produziert wird.&nbsp;<strong>Betriebsräte und regionale Transformationsräte müssen deshalb ein Vorschlagsrecht für neue Produkte bekommen&nbsp;</strong>und bei wichtigen Investitionsentscheidungen ein Vetorecht bekommen. Hierzu muss endlich das Betriebsverfassungsgesetz&nbsp;<a href="https://www.dielinkebt.de/fileadmin/user_upload/2022_Ahoi_Mitbestimmung_komplett.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">nach unseren Vorschlägen</a>&nbsp;reformiert werden.</li> </ol><ol> 	<li>Die Bundesregierung muss zusammen mit den Belegschaften, Gewerkschaften, Wissenschaft, Umwelt- und Sozialverbänden&nbsp;<strong>einen verbindlichen Zukunftsplan für die Industrie</strong>&nbsp;entwickeln. Die Industriekonzerne müssen verpflichtet werden, diesen Umbau in die Wege zu leiten – und im Interesse des Allgemeinwohls zu realisieren. Bei der Finanzierung der ökologischen und technologischen Modernisierung der Produktion wollen wir die Konzerne und Aktionäre in die Pflicht nehmen. Die Regierung muss den Umbau steuern und konkrete Vorgaben machen. Unter Umständen sind auch Enteignungen nach Art. 14/15 Grundgesetz sowie gesellschaftliche Beteiligungen ein Weg. Es kann nicht sein, dass zum Beispiel die Beschäftigten des Alstom-Werks in Görlitz extrem unsichere Zukunftsaussichten haben, obwohl die Straßenbahnen, die dort gebaut werden, für die Verkehrswende dringend benötigt werden und damit die entsprechende Nachfrage da ist.</li> </ol><ol> 	<li><strong>Die Autoindustrie muss beim Industrieumbau unterstützt werden</strong>: Wir müssen Milliarden in den sozial-ökologischen Umbau der Industrie stecken und sie so zukunftstauglich machen. Das Geld darf nicht einfach in die Taschen der Konzerne wandern, sondern muss an Bedingungen gekoppelt werden: betriebliche und gesellschaftliche Mitbestimmung, hohe ökologische Standards, Arbeitszeitverkürzung, Tarifverträge,&nbsp;<strong>Jobgarantien für die Arbeiterinnen und Arbeiter&nbsp;</strong>sowie&nbsp;<strong>staatliche Eigentumsanteile, wie in der Corona-Krise, wo der Bund direkte Beteiligungen an Unternehmen erwarb. Ein wichtiger Teil unserer Wirtschaft steckt in einer existenziellen Krise, deshalb muss der Bund handeln.</strong></li> </ol>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360680</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Aug 2024 16:34:53 +0200</pubDate>
                <title>20. August: 2. Prozesstermin zum Anschlag auf das Linke Zentrum - Urteil erwartet - Kommt zur Kundgebung &amp; Prozessbeobachtung </title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/20-august-2-prozesstermin-zum-anschlag-auf-das-linke-zentrum-urteil-erwartet-kommt-zur-kundgebung-prozessbeobachtung/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Am kommenden Dienstag findet am Landgericht Duisburg der zweite Prozesstermin zum Anschlag auf unser Linkes Zentrum in Oberhausen vor zwei Jahren statt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die beiden Neonazis sind geständig, ihre Verteidigung versucht den faschistischen Bombenanschlag als Zuffalstat zu entpolitisieren. Das Gericht möchte den Prozess klein halten und ihn schnell beenden. Bei diesem Termin soll bereits das Urteil gefällt werden.</p>
<p>Wir werden wieder vor Ort sein, um die notwendige antifaschistische Öffentlichkeit zu schaffen! Bitte nehmt Euch nach Möglichkeit die Zeit &amp; seid dabei!</p>
<p>Allen Genoss*Innen, die weiter weg wohnen, schicken wir diese Email zur Information.</p>
<p>Es Grüßt Euch DIE LINKE.LISTE Oberhausen</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360675</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Aug 2024 09:43:27 +0200</pubDate>
                <title>Draufzahl-Skandal beim Bürgergeld</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/draufzahl-skandal-beim-buergergeld/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>103 Euro musste fast jeder Achte im Bürgergeld 2023 pro Monat aus eigener Tasche draufzahlen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von Heidi Reichinnek und Caren Lay einräumen. Wenn man in Deutschland Bürgergeld bezieht, übernimmt das Jobcenter die Kosten für Unterkunft und Heizen. Viel zu häufig müssen Bürgergeld-Beziehende aber trotzdem obendrauf zahlen - aus eigener Tasche. Das Geld fehlt dann für Essen oder Bildung. Das liegt daran, dass die Jobcenter die Kosten für Unterkunft und Heizen oft nicht in voller Höhe anerkennen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Fast jeder Achte im Bürgergeld bekam 2023 nicht die vollen Kosten der Unterkunft erstattet. 103 Euro mussten die betroffenen Haushalte für Miete und Heizung draufzahlen, Familien mit kleinen Kindern sogar 124 Euro – Monat für Monat. Geld, das fürs Leben fehlt. Trotz der Einführung einer Karenzzeit im Bürgergeld ist die Wohnkostenlücke der betroffenen Haushalte im letzten Jahr von 94 Euro auf 103 Euro je Monat gestiegen – um 10 Prozent. Die einjährige Karenzeit half denen, die neu ins Bürgergeld kamen, aber nicht den Langzeitbeziehern, wie etwa Alleinerziehenden, pflegenden Angehörigen und Aufstockern. Die wurden alleine gelassen. Sie müssen den Fehlbetrag weiterhin aus dem Regelsatz ausgleichen, der eigentlich für Essen und Kleidung gedacht ist. Das finde ich unerträglich. Die Kostengrenzen müssen reichen, damit davon eine Wohnung gemietet und warm bekommen werden kann", fordert Heidi Reichinnek, Co-Vorsitzende der Bundestagsgruppe Die Linke.</p>
<p>Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Bundestagsgruppe Die Linke, ergänzt: Wer im Bürgergeld überhaupt noch eine Wohnung in Innenstädten bekommt, zahlt drauf und spart sie sich vom Munde ab. Das ist nicht hinnehmbar. Um das Wohnen dauerhaft bezahlbar zu halten, müssen erstens mehr Sozialwohnungen gebaut und zweitens die Miet- und Energiepreise gedeckelt werden. Sonst finanziert die Allgemeinheit die dreisten Mietsteigerungen der Wohnkonzerne."</p>
<p><strong>Die "Wohnkostenlücke" ist in 2023 im wesentlichen stabil: Der Anteil betroffener Haushalte sank ein wenig, dafür stieg bei denen, die betroffen waren, die Kostenlücke an.</strong></p>
<p>Für Grundsicherungshaushalte, die in Miete leben, ergaben sich für 2023 folgende Werte:</p><ul class="list-normal"> 	<li>320.000 Bedarfsgemeinschaften, also 12,2 Prozent aller Bedarfsgemeinschaften bekamen nicht die tatsächlichen Ausgaben für Unterkunft und Heizung erstattet (2022: 13 %). Diejenigen, die davon betroffen waren, mussten durchschnittlich rund 103 Euro im Monat (2022: 94 Euro im Monat), rund 16 % der tatsächlichen Kosten, aus Regelbedarf oder Ersparnissen selbst finanzieren.</li> </ul><p>Werden die Kosten der Unterkunft getrennt nach Miete und Heizkosten betrachtet, gilt:</p><ul class="list-normal"> 	<li>8,4 Prozent aller Bedarfsgemeinschaften bekamen nicht die tatsächlichen Ausgaben für die Unterkunft (Miete) erstattet. Diejenigen, die davon betroffen waren, mussten durchschnittlich rund 111 Euro im Monat (2022: 101 Euro im Monat), rund 22,5 % der tatsächlichen Mietkosten, aus Regelbedarf oder Ersparnissen selbst finanzieren.</li> 	<li>Durchschnittlich knapp 60.000 Bedarfsgemeinschaften bekamen in 2023 nicht die tatsächlichen Ausgaben für die Heizung erstattet. Diejenigen, die davon betroffen waren, mussten durchschnittlich über 55 Euro im Monat (2022: 41 Euro im Monat), 36 % der tatsächlichen Heizkosten, aus Regelbedarf oder Ersparnissen selbst finanzieren.</li> </ul><p>Wird die Wohnkostenlücke getrennt nach Familienverhältnissen betrachtet, gilt:</p><ul class="list-normal"> 	<li>163.000 Personen, also 12 Prozent aller 1-Personen-Bedarfsgemeinschaften bekamen in 2023 nicht die tatsächlichen Ausgaben für die Unterkunft und Heizung erstattet. Diejenigen, die davon betroffen waren, mussten durchschnittlich rund 87 Euro im Monat (2022: 81 Euro im Monat), rund 17 % der tatsächlichen Kosten, selbst finanzieren.</li> 	<li>116.000 Bedarfsgemeinschaften, also 12 Prozent aller BGs mit Kindern bekamen nicht die tatsächlichen Ausgaben für die Unterkunft und Heizung erstattet. Diejenigen, die davon betroffen waren, mussten durchschnittlich rund 124 Euro im Monat (2022: 111 Euro im Monat), rund 15 % der tatsächlichen Kosten, selbst finanzieren.</li> 	<li>52.000 Bedarfsgemeinschaften, also 11 Prozent aller BGs, in denen mindestens 1 Kind unter 6 Jahren lebt, bekamen nicht die tatsächlichen Ausgaben für die Unterkunft und Heizung erstattet. Diejenigen, die davon betroffen waren, mussten durchschnittlich rund 128 Euro im Monat, rund 15 % der tatsächlichen Kosten, selbst finanzieren.</li> 	<li>67.000 Bedarfsgemeinschaften, also 13 Prozent aller Alleinerziehenden-BGs bekamen nicht die tatsächlichen Ausgaben für die Unterkunft und Heizung erstattet. Diejenigen, die davon betroffen waren, mussten durchschnittlich rund 115 Euro im Monat (2022: 103 Euro im Monat), rund 15 % der tatsächlichen Kosten, selbst finanzieren.</li> </ul><p>Die Übernahme der Kosten für Unterkunft und Heizung (KdUH) nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) in tatsächlicher Höhe bis zu einer "angemessenen" Obergrenze soll das Existenzminimum beim Wohnen sichern. Die Verfahren zur Bestimmung der Angemessenheitsgrenzen sind seit vielen Jahren Gegenstand intensiver Auseinandersetzungen. Dies bringt Rechtsunsicherheit für alle Beteiligten und die Gefahr der Unterschreitung des Existenzminimums mit sich. Im Ergebnis bestehen zwischen der Miete, die Personen im Leistungsbezug nach dem SGB II und SGB XII tatsächlich zahlen müssen, und den als angemessen anerkannten Kosten der Unterkunft und Heizung regional teilweise erhebliche Differenzen. Regelmäßig muss diese „Wohnkostenlücke“ aus dem Regelbedarf bestritten werden – oft nicht als Ausdruck individueller Prioritätensetzung, sondern schlicht, weil es keinen günstigeren Wohnraum gibt. Die letzte Anfrage der Linksfraktion zur Wohnkostenlücke 2022 zeigte, dass rund 13 Prozent der SGB-II-Haushalte nicht die vollen Wohnkosten bekam, sondern einen Teil ihrer Miete - durchschnittlich 94 Euro - selbst bezahlen mussten.</p>
<p>Für 2023 ist eine Sondersituation zu berücksichtigen, da mit der Einführung der Bürgergeld-Reform zum 1.1.2023 unter anderem eine einjährige "Karenzzeit" für die Kosten der Unterkunft eingeführt wurde, nach der für ein Jahr lang die (Kalt-) Miete bei neuen Leistungsbeziehenden nicht auf Angemessenheit überprüft, sondern immer voll übernommen wird. Für Langzeitbetroffene, deren Mieten bereits gemindert sind, ändert sich jedoch nichts. Zusätzlich ist zu beachten, dass für die Heizkosten die Karenzzeit nicht gilt.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360661</guid>
                <pubDate>Sat, 10 Aug 2024 12:55:44 +0200</pubDate>
                <title>Atomwaffen vernichten und dauerhaft verbieten!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/atomwaffen-vernichten-und-dauerhaft-verbieten/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>&quot;Die UNO sollte 2025 den 80. Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hiroshima und Nagasaki zum Anlass nehmen und einen kollektiven Beschluss herbeiführen, das atomare Arsenal, mit dem sich die Menschheit selbst ausrotten könnte, zu vernichten&quot;, schlägt Gregor Gysi, außenpolitischer Sprecher der Linken im Bundestag, anlässlich des Jahrestages des ersten Atombombenabwurfs am 6. August 1945 auf Hiroshima vor. Gysi weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Statt aber 1945 nach Hiroshima und Nagasaki sofort Atombomben weltweit zu verbieten, horten heute immer mehr Staaten immer mehr Atomwaffen. Die Abschreckungspolitik aus den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist zurückgekehrt und dominiert heute das außenpolitische Handeln vieler Regierungen. Auch die Ampel macht diese falsche Außenpolitik der Konfrontation mit.</p>
<p>Dabei fühlen sich die Atommächte - zu denen Deutschland nicht, aber indirekt dann doch gehört - allein deshalb militärisch überlegen und glauben außerdem, militärisch nicht angreifbar zu sein. Nach dieser Logik müssten aber alle Staaten Atomwaffen besitzen, damit sie nicht angegriffen werden können. Je mehr Staaten aber Atomwaffen besitzen, umso größer ist die Gefahr ihres Einsatzes.</p>
<p>Bis nicht die letzte Atombombe verschrottet worden ist, kann jede Atommacht zu einer Gefahr für die Menschheit werden. Länder, die andern Ländern die Stationierung von Atomwaffen auf ihrem Territorium gestatten (z.B. Deutschland), laufen Gefahr, dass diese Arsenale als erstes von einem Angreifer zerbombt werden, so dass die Menschen dieses Landes vernichtet werden. Es müssen sämtliche Atomwaffen vernichtet und dauerhaft verboten werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360660</guid>
                <pubDate>Sat, 10 Aug 2024 12:51:26 +0200</pubDate>
                <title>Mit Lauterbachs Reform droht ein Krankenhaussterben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mit-lauterbachs-reform-droht-ein-krankenhaussterben/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Den Krankenhäusern geht es wirtschaftlich so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht. Und die Prognose ist düster. Bereits jetzt mehren sich Insolvenzen und es ist absehbar, dass viele weitere hinzukommen. Der Gesundheitsminister befindet sich auf einer politischen Geisterfahrt und nutzt diese Krise für seine groß angelegten Schließungsambitionen im Rahmen seiner Krankenhausreform. Diese Geisterfahrt muss gestoppt werden!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Lauterbachs Reformvorschläge sichern die Krankenhausversorgung nicht, geschweige denn, dass sie verbessert würde. Das ist gesundheits- und gesellschaftspolitisch unverantwortlich: Werden Krankenhäuser geschlossen, ohne dass die Gesundheitsversorgung insgesamt ausgebaut und verbessert wird, verstärkt dies in der Bevölkerung verständlicherweise die Wahrnehmung, sozial abgehängt zu sein – und bietet damit weiteren Nährboden für rechtspopulistische und rechtsextreme Agitation. Der Transformationsfonds würde trotz seines eindrucksvollen Volumens lediglich für eine Beseitigung des Investitionsstaus ausreichen; dafür sollte er auch benutzt werden. Aber er muss aus Steuermitteln und nicht von den gesetzlich Krankenversicherten alleine bezahlt werden.</p>
<p>Die Linke im Bundestag fordert daher:</p>
<p>1. Sofort einen Defizitausgleich aus Steuermitteln schaffen! Dieser muss so lange greifen, bis eine echte Krankenhausreform die Finanzierung sicherstellt. Wenn wir feststellen, dass die allermeisten Krankenhäuser rote Zahlen schreiben und die Zahl der Insolvenzen steigt, dann sind nicht die Krankenhäuser schuld, sondern das Finanzierungssystem. Falsch wäre es aber, Geld mit der Gießkanne auszuschütten. Denn dann würden auch diejenigen Krankenhäuser profitieren, die durch Rosinenpickerei und Druck auf die Beschäftigten immer noch Profite für ihre (privaten) Eigentümer generieren. Dafür sind öffentliche Gelder nicht da, aber zur Sicherung notwendiger Infrastruktur! Daher sollen die Krankenhäuser mit Defiziten unterstützt werden.</p>
<p>2. Die DRGs komplett abschaffen. Es macht kaum einen Unterschied im ökonomischen Wettbewerb der Krankenhäuser, ob DRGs 80 oder 40 Prozent der Finanzierung ausmachen. Die Anreize der DRGs bleiben dieselben und Krankenhausleitungen werden sich daran orientieren (müssen), um im Wettbewerb zu bestehen. Wir brauchen stattdessen eine kostendeckende Finanzierung.</p>
<p>3. Echte Selbstkostendeckung statt „Vorhaltepauschalen“. Die geplante Vorhaltepauschalen sind ein über-bürokratischer Wurmfortsatz der (Rest-)DRGs – ein Etikettenschwindel. Nur mit einer Selbstkostendeckung – wie sie für die „Pflege am Bett“ bereits wieder eingeführt wurde – können die notwendigen laufenden Kosten sachgerecht finanziert werden.</p>
<p>4. Unterstützung des Bundes, um den Investitionsstau zu beseitigen: Die Länder geben seit vielen Jahren nur rund 3 Mrd. Euro jährlich für Krankenhausinvestitionen aus. Mindestens das Doppelte aber wäre notwendig, um nur den Bestand zu erhalten. Die Folgen: Marode Krankenhäuser, veraltete Ausstattung und Zweckentfremdung von Betriebskosten für Investitionen. Daher fordern wir ein Investitionsprogramm: Der Bund gibt aus Steuermitteln jährlich zu jedem Euro, den die Länder zusätzlich investieren noch einen Euro dazu, und zwar 2,5 Mrd. Euro jährlich für 10 Jahre. Damit könnten 50 Mrd. Euro mobilisiert werden für zukunftsfähige und moderne Krankenhäuser.</p>
<p>5. Krankenhäuser müssen gemeinwohlorientiert statt profitorientiert betrieben werden! Private Krankenhausträger entziehen dem Solidarsystem durch Gewinne jährlich Milliarden Euro, weil sie ihre Häuser auf Profit statt auf Versorgung trimmen. Deshalb fordert Die Linke im Bundestag: a) Abschaffung von Gewinnen und Verlusten durch kostendeckende Finanzierung (s.o.). b) Im Krankenhausfinanzierungsgesetz soll die Trägervielfalt (§ 1 Abs. 2 KHG) durch das Ziel einer Trägerschaft auf gemeinwohlorientierter und nicht-kommerzieller Basis ersetzt werden. Und c) soll ein Bundesfonds zur Rekommunalisierung Länder und Kommunen dabei unterstützen, die Fehlentwicklungen der Privatisierung zu korrigieren und die Krankenhauslandschaft zu entprivatisieren.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360659</guid>
                <pubDate>Sat, 10 Aug 2024 12:48:46 +0200</pubDate>
                <title>Höchststand bei nicht besetzten Ausbildungsplätzen - gezielte Arbeitsverweigerung der Bundesregierung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hoechststand-bei-nicht-besetzten-ausbildungsplaetzen-gezielte-arbeitsverweigerung-der-bundesregierung-1/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>&quot;Die heute von der DIHK veröffentlichten Zahlen zeigen: Die Anzahl der nicht besetzten Ausbildungsplätze erreicht einen neuen Rekord&quot;, erklärt Nicole Gohlke, bildungspolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"49 Prozent der befragten Unternehmen konnten nicht alle Ausbildungsplätze besetzen. Die Gründe sind vor allem zu hohe Hürden und mitunter schlechte Arbeits- und Ausbildungsbedingungen. Zu viele Menschen werden während ihrer Ausbildung schlecht betreut, schlecht oder gar nicht bezahlt und haben keine verlässliche Perspektive. Die Berufsschulen sind kaputtgespart worden und es gibt zu viele formale Hürden, um überhaupt eine Ausbildung machen zu können. Wir von der Linken haben deshalb im März einen Antrag gestellt, um das Berufsbildungsgesetz endlich gründlich zu reformieren - die Bundesregierung hat das abgelehnt.</p>
<p>Anscheinend wird lieber über Fachkräftemangel geklagt und über angeblich nicht arbeitswillige junge Menschen, als endlich dafür zu sorgen, dass alle die Chance bekommen, zu guten Bedingungen und fairer Bezahlung einen Beruf zu erlernen. Das Problem ist lange bekannt und wir wissen längst, wie verheerend es sich auswirkt, ausgerechnet an der Bildung zu sparen - aber die Bundesregierung betreibt hier eine gezielte Arbeitsverweigerung."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360607</guid>
                <pubDate>Wed, 07 Aug 2024 12:46:24 +0200</pubDate>
                <title>1,4 Mio. Menschen müssen trotz Rente arbeiten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/14-mio-menschen-muessen-trotz-rente-arbeiten/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Nach den Zahlen der Bundesregierung arbeiteten Ende 2022 fast 1,4 Millionen Rentnerinnen und Rentner im Altersrentenbezug. Davon fast eine Viertelmillionen vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze, also vermutlich diejenigen, die Regelungen wie die Rente für besonders langjährig Versicherte („Rente ab 63“) in Anspruch nehmen. Noch größer ist die Zahl derjenigen, die nach dem Erreichen der Regelaltersgrenze weiterarbeiten, nämlich etwas mehr als 1,1 Millionen Menschen. Auffällig groß ist in beiden Gruppen die Zahl der geringfügig Beschäftigten, die insgesamt mehr als eine Million Menschen ausmacht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach den Plänen der Ampel in der Einigung zum Haushaltsentwurf, soll der Hinzuverdienst neben der Rente jetzt verbessert werden. Diese Pläne sehen neben der Auszahlung der Arbeitgeber-Beiträge zur Arbeitslosen- und Rentenversicherung an den Arbeitnehmer auch die Einführung einer Prämie vor, wenn der Arbeitnehmer die Rente aufschiebt. Auch bei den Hinterbliebenenrenten wird der Hinzuverdienst neu geregelt, sodass Einkommen aus Erwerbstätgkeit bis zur Minijob-Grenze nicht mehr auf die Hinterbliebenenrente angerechnet wird.</p>
<p>Gerade die Auszahlung der Rentenbeiträge an die weiterarbeitenden Rentnerinnen wird auch Auswirkungen auf die Finanzen der Deutschen Rentenversicherung haben. Die Bundesregierung hat selbst noch keine Berechnungen zu den Kosten dieser Maßnahme angestellt. Nach Berechnungen der Deutschen Rentenversicherung werden diese Pläne zu Beitragsausfällen in Höhe von einer Milliarde Euro führen (<a href="https://www.merkur.de/wirtschaft/ampel-plaene-resultieren-in-milliarden-kuerzung-der-rente-zr-93212383.html" target="_blank" rel="noreferrer">Quelle</a>). Hinzu kommen schon in den vergangenen Haushalten geplante Kürzungen der Bundeszuschüsse zur Rentenversicherung um insgesamt 6,8 Milliarden Euro. Die Deutsche Rentenversicherung hatte die Bundesregierung mehrfach gewarnt, mit solch einer Kürzungspolitik nicht das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Stabilität der Gesetzlichen Rente zu untergraben (<a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-und-Presse/Presse/Meldungen/2024/240109-kabinettsbeschluss-bundeshaushalt-2024.html?mibextid=xfxF2i" target="_blank" rel="noreferrer">Quelle</a>).</p>
<p>Diese Regelungen reihen sich ein in die (un)systematische Aufweichung der Grenzen zwischen Erwerbstätgkeit und Ruhestand. Durch die vollständige AuĬebung der Hinzuverdienstgrenzen seit 2023, war dieser Prozess in Gang gesetzt worden. Eine solche Aufweichung birgt die Gefahr, dass Kürzungen bei Rentenleistungen mit Verweis auf die Hinzuverdienstmöglichkeiten begründet werden können. Defizite in der Alterssicherungspolitik drohen so hinunterzufallen.</p>
<p><strong>Arbeiten neben der Rente darf nicht über den schlechten Zustand der Renten in Deutschland hinwegtäuschen</strong></p>
<p>"Die Arbeitgeberbeiträge zur Rentenversicherung arbeitenden Rentnern nun direkt auszuzahlen, ist ein richtiges Signal, dass sich ihre Arbeitsleistung auch direkt lohnt. Viele Rentnerinnen und Rentner werden davon profitieren, denn schon jetzt sind es fast anderthalb Millionen Rentnerinnen und Rentner, die sich trotz ihrer Rente noch etwas hinzuverdienen müssen oder wollen, zum Großteil in geringfügiger Beschäftigung, also in Minijobs. Dabei ist es unerträglich, dass die Renten in Deutschland durchschnittlich so niedrig sind, dass viele Rentnerinnen und Rentner darauf angewiesen sind, weiterzuarbeiten. Die deutschen Renten sind nämlich alles andere als generös. Unter den 34 OECD-Staaten liegt Deutschland bei der Höhe der Nettoersatzrate der Renten auf dem viertletzten Platz. Das ist ein Armutszeugnis für ein so reiches Land! Darum brauchen wir deutlich höhere Renten. Österreich macht es vor. Ich fordere darum, das deutsche Rentensystem mit großen SchriƩen in Richtung des österreichischen zu reformieren."</p>
<p>Birkwald weiter: "Es spricht Bände, dass die Bundesregierung wieder einmal nicht benennen kann, welche Auswirkungen ihre Pläne, hier also die Auszahlung der Rentenbeiträge der Arbeitgeber für arbeitende Rentner, auf die Finanzen der Gesetzlichen Rentenversicherung haben werden. Die Rentenversicherung selbst schätzt die daraus resultierenden künftigen Beitragsverluste auf rund eine Milliarde Euro. Neben den bereits erfolgten Kürzungen bei den Bundeszuschüssen zur Rente aus den vergangenen Haushalten von insgesamt 6,8 Milliarden Euro werden also auch diese Maßnahmen dazu führen, dass die Beiträge zur Rentenversicherung schneller steigen müssen, als bisher geplant und das, ohne dass dem Leistungsverbesserungen wie beispielsweise ein höheres Rentenniveau gegenüberstünden. Erst die gesetzliche Rente schwächen und sie dann wieder schlecht reden, um Reklame für private kapitalgedeckte Renten zu machen, das ist ganz schlechter Stil! Eine solche grottenschlechte Politik der Ampelparteien schwächt langfristig das Vertrauen in die Gesetzliche Rente. Dazu darf es nicht kommen!</p>
<p>Wir Linken wollen die Gesetzliche Rente stärken. Mit unserer Forderung nach einer Erwerbstätigenversicherung, in die auch Beamtinnen und Beamte, Selbstständige und Freiberuflerinnen und Freiberufler und allen voran die Abgeordneten des Deutschen Bundestages einzahlen mögen, könnte die demografische Belastung für die Rentenversicherung untertunnelt werden. Das wird auch von großen Teilen der Fachwelt, sowie von den Gewerkschaften und den Sozialverbänden gefordert. Gleichzeitig brauchen wir dringend deutliche Verbesserungen für die Rentnerinnen und Rentner, die immer noch stark von der Inflation betroffen sind.</p>
<p>Ausgerechnet die Lebensmittelpreise sind immer noch exorbitant hoch. Daher fordere ich eine sofortige, einmalige, zusätzliche und außerordentliche Rentenerhöhung um zehn Prozent. Damit würden wir dauerhaft zu einem den Lebensstandard sichernden Rentenniveau von 53 Prozent zurückkehren, so wie es im Jahr 2000 war, bevor SPD und Die Grünen es in den Sinkflug schickten. Nur so kann Altersarmut in Deutschland effektiv bekämpft werden!"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360606</guid>
                <pubDate>Wed, 07 Aug 2024 12:28:36 +0200</pubDate>
                <title>Hiroshima mahnt: Abrüsten statt Wettrüsten!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hiroshima-mahnt-abruesten-statt-wettruesten/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Anlässlich des Jahrestags des Atombombenabwurfs auf Hiroshima fordert Janine Wissler, dass Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten muss und kritisiert die geplante Stationierung von US-Raketen in der Bundesrepublik.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Heute, am 6. August, jährt sich Atombombenabwurf auf die japanische Stadt Hiroshima zum 79. Mal. Nur drei Tage später fiel eine US-amerikanische Atombombe auf die Stadt Nagasaki und richtete auch dort unfassbare Zerstörungen an. Zehntausende Menschen verbrannten qualvoll im atomaren Feuer oder starben an den Folgen.<br> Die beiden Bomben blieben die einzigen, die jemals in einem Krieg eingesetzt wurden und wir sollten alles tun, damit das so bleibt.<br> Der Einsatz der ersten Atombombe hatte noch weitere Konsequenzen, denn sie gab den Startschuss für den atomaren Rüstungswettlauf. Ein Wettlauf, der nach Ende des Kalten Krieges kurz unterbrochen wurde, aber derzeit erneut Fahrt aufnimmt. Der Schrecken eines Atomkriegs ist keine abstrakte Gefahr mehr, sondern rückt wieder in den Bereich des Möglichen. Russland droht im Ukrainekrieg immer wieder mit dem Einsatz dieser tödlichen Waffen. Die Bundesregierung spricht von nuklearer Abschreckung.<br> Die Toten von Hiroshima und Nagasaki erinnern uns daran, welche furchtbaren Konsequenzen der Einsatz von Atomwaffen hat. Wobei die heutigen Sprengköpfe um ein Vielfaches tödlicher sind, als die Bomben aus dem Jahre 1945. Es ist nötig, endlich an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um nuklear abzurüsten und Atomwaffen vom Planeten zu tilgen. Oberste Prämisse muss der Frieden sein. In der Ukraine sowie in Gaza müssen die Waffen endlich schweigen. Ohne Verhandlungen wird es keinen Frieden geben.<br> Auch Deutschland muss seinen Beitrag leisten und endlich dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten. Das Ziel muss eine atomwaffenfreie Welt sein. Doch Bundeskanzler Olaf Scholz will nun, dass die USA neue Mittelstrecken- und Langstreckenraketen in Deutschland stationieren. Zwar sollen sie keine Atomsprengköpfe tragen, aber diese Waffensysteme können auch mit solchen Sprengköpfen ausgerüstet werden. Anstatt hier neue Raketen zu stationieren, sollten die Beteiligten alles daran setzen, den Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag), den die USA unter Trump 2019 einseitig gekündigt hatten, wieder in Kraft zu setzen. So ließe sich ein neues Wettrüsten stoppen, von dem nur Rüstungskonzerne profitieren. Auch müssen die USA und Russland Atomwaffen-Kontrollvertrag "New START" verlängern und China mit einbeziehen, sonst droht auch hier ein neues Wettrüsten. Der Vertrag begrenzt die Atomwaffenarsenale beider Länder und regelt Inspektionen. Europa darf nicht Schauplatz eines Atomkrieges werden!"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360605</guid>
                <pubDate>Wed, 07 Aug 2024 12:25:13 +0200</pubDate>
                <title>Die Bildungskatastrophe stoppen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-bildungskatastrophe-stoppen/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Mit mutigen Reformen und einem Sondervermögen gegen den Notstand an unseren Schulen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Schulen hierzulande sind zu düsteren Orten verkommen: Putz bröckelt von der Decke, der Unterricht fällt mal wieder aus, weil es zu wenig Lehrkräfte gibt, und viele Schüler*innen bekommen kein gesundes Mittagessen. Das deutsche Bildungssystem steht vor dem Kollaps, auch weil es seit Jahren unterfinanziert ist. Während andere Länder viel Geld in die Bildung stecken, muss Bildung in Deutschland möglichst wenig kosten. Wir erleben derzeit eine der&nbsp;<strong>schwersten Bildungskrisen seit Gründung der Bundesrepublik</strong>. Ein enormer und sich vergrößernder Mangel an Lehrer*innen und Erzieher*innen trifft auf ein veraltetes, unterfinanziertes und segregiertes Bildungssystem, das soziale Ungleichheiten zementiert anstatt sie aufzubrechen. Kinder aus Familien mit geringen Einkommen haben deutlich seltener die Chance, auf ein Gymnasium zu gehen (26,2 zu 60,8 Prozent!)<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftn1" target="_blank" name="_ftnref1" rel="noreferrer">[1]</a>. Sie werden viel zu oft nicht richtig auf die Zukunft vorbereitet. Gleichzeitig sind alle Akteur*innen im System gezwungen, verschiedene Interessen gegeneinander abzuwägen. Die Folge: Viele Entscheidungen, die den Problemen nicht gerecht werden.</p>
<p><strong>Schule zementiert die soziale Ungleichheit</strong></p>
<p>Das spiegelt sich auch in dem Bildungs-Startchancenprogramm der Ampel-Regierung wieder. Das Ziel soziale Ungleichheit zu reduzieren, begrüßen wir natürlich. Aber: die Bundeswehr bekommt ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro. Für das Bildungs-Programm stehen&nbsp;<strong>nur 20 Milliarden Euro zur Verfügung - über einen Zeitraum von zehn Jahren. Nur Knapp 10 Prozent der Schüler*innen sollen davon profitieren. So wird das Programm kein Erfolg.</strong>&nbsp; Dazu kommt der verstärkte Fokus auf Noten und Vergleichsstudien, anstatt die Gesundheit und Lernfreude der Schüler*innen zu fördern. Ihre Interessen stehen weiter hinten an.</p>
<p><strong>Miese Arbeits- und Ausbildungsbedingungen trotz Lehrkräftemangels.</strong></p>
<p>Laut Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) fehlen bis 2035 an den allgemeinbildenden Schulen bis zu 177.500 Lehrkräfte<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftn2" target="_blank" name="_ftnref2" rel="noreferrer">[2]</a>. Schon jetzt geht ohne Quer- und Seiteneinsteiger nichts mehr. Was einst als Notlösung gedacht war, ist längst Normalität. 2023 hatten zwölf Prozent der neu eingestellten Lehrkräfte keine klassische Lehramtsausbildung. In Ostdeutschland ist dieser Anteil deutlich größer. Den größten Anteil hat das vom CDU, SPD und FDP regierte Sachsen-Anhalt. Hier wurden 46,7 Prozent der Stellen durch Bewerber*innen ohne Lehramtsstudium besetzt<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftn3" target="_blank" name="_ftnref3" rel="noreferrer">[3]</a>.&nbsp; Die Qualität der Ausbildung der Lehrkräfte ist auch eine Frage von arm und reich. An Schulen in Problemvierteln ist der Anteil von Quereinsteigern deutlich höher als in Schulen in besseren Vierteln. Aufgrund fehlender Unterstützung sind die Bedingungen für Lehrkräfte dort um einiges herausfordernder, weswegen viele ausgebildete Lehrkräfte öfter an andere Schulen gehen. Gerade hier ist ein hoher Bedarf für qualifizierte Fachkräfte. Alle Lehrer*innen, einschließlich Quer- und Seiteneinsteiger*innen, leisten einen enormen Beitrag für unsere Gesellschaft. 62 Prozent aller Lehrer*innen sind häufig oder sogar täglich körperlich erschöpft und müde<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftn4" target="_blank" name="_ftnref4" rel="noreferrer">[4]</a>. Personen, die diesen Job machen, insbesondere in Schulen mit besonders herausfordernder Lage, gehört unsere Anerkennung.</p>
<p><strong>Lehrkräfte verdienen Anerkennung und Unterstützung</strong></p>
<p>Anerkennung&nbsp; bedeutet für Die Linke Unterstützung und Entlastung. In Berlin hat Die Linke deshalb die Einführung der sogenannten „Brennpunktzulage“ unterstützt. Lehrkräfte und Erzieher*innen bekommen eine Zulage, wenn sie an Schulen in schwieriger Lage unterrichten. Das wirkt dem Personalmangel entgegen.&nbsp;<strong>CDU und SPD in Berlin wollen die Zulage für Erzieher*innen jetzt wieder streichen.&nbsp;</strong>Hierbei wird&nbsp;<strong>Sparpolitik wieder auf Kosten der Kinder und ihrer Erzieher*innen und Lehrer*innen betrieben</strong>. Die Situation der Auszubildenden verschlechtert sich weiterhin. Je nach Umfrage geben mehr als 80 Prozent der befragten Referendar*innen an, unter gesundheitlichen Folgen zu leiden, die sie auf den Stress im Referendariat zurückführen&nbsp;<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftn5" target="_blank" name="_ftnref5" rel="noreferrer">[5]</a>. Hinzu kommen steigende Abbruchraten<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftn6" target="_blank" name="_ftnref6" rel="noreferrer">[6]</a>. In Berlin müssen Referendar*innen immer mehr Stunden eigenständig unterrichten, um die Unterrichtsversorgung überhaupt gewährleisten zu können. Das ist weder im Interesse der Schüler*innen noch der Referendar*innen.&nbsp; Es ist zudem traurige Praxis geworden, dass einige Lehrer*innen und insbesondere&nbsp;<strong>Referendar*innen über die Sommerferien entlassen werden, um Geld zu sparen</strong>.&nbsp;Traurige Spitze ist dabei, die Grün-Schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg mit 4000 Betroffenen.&nbsp;<strong>Bei akutem Fachkräftemangel gut qualifiziertes Personal nach etwa 7 Jahren Studium und Ausbildung in die Arbeitslosigkeit zu entlassen ist absurd.</strong>&nbsp;Gemeinsam mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) protestieren wir gegen diese Spar-Tricks auf Kosten der Lehrer*innen<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftn7" target="_blank" name="_ftnref7" rel="noreferrer">[7]</a>.</p>
<p><strong>Kinder aus benachteiligten Familien erhalten zu wenig Hilfe</strong></p>
<p>Die Bildungsungerechtigkeit ist in Deutschland weiter sehr stark. Schüler*innen mit dem größten Bedarf kriegen oft die kleinste Förderung. Sie sitzen in den maroden Schulen, werden schlechter benotet<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftn8" target="_blank" name="_ftnref8" rel="noreferrer">[8]</a>&nbsp;und werden selbst bei gleicher Leistung öfter auf schlechtere weiterführende Schulen geschickt<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftn9" target="_blank" name="_ftnref9" rel="noreferrer">[9]</a>.&nbsp; Hinzu kommt, dass die Eltern dieser Schüler*innen oft kein Geld haben für kostspielige Nachhilfe, um diese Nachteile wieder auszugleichen.&nbsp;<strong>Diese Ungleichheit zeigt sich insbesondere bei der Verpflegung in der Schule:</strong><br> Mit knurrendem Magen lernt es sich nicht nur schlecht. Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen, leiden oft unter einem Mangel an Nährstoffen und haben ein erhöhtes Risiko für Übergewicht und Adipositas.&nbsp;<strong>Schulen und Kitas müssen hier die zentralen Orte für Prävention und Gesundheitsförderung sein</strong>.<strong>&nbsp;Die Mittagsversorgung in Schulen ist schlecht.</strong>&nbsp;Manchmal wird gar keine Mittagsversorgung angeboten. Häufig ist das Essen zu teuer, nicht schmackhaft und zu selten gesund.&nbsp;Nur knapp die Hälfte der Kinder und Jugendlichen nimmt an der Mittagsverpflegung teil.<strong>&nbsp;</strong>Soziale Ausgrenzung und hungrige Kinder, die sich nicht auf den Unterricht konzentrieren können, sind die direkte Folge.&nbsp;<strong>Es geht auch anders:</strong>&nbsp;<strong>In Finnland und Schweden ist ein kostenloses Mittagessen seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit und die positive Wirkung durch Studien belegt.</strong>&nbsp;Die Schulabschlüsse werden besser, die Kinder gesünder und selbst das Einkommen ist im späteren Leben höher. Insbesondere bei Kindern aus Familien mit wenig Geld<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftn10" target="_blank" name="_ftnref10" rel="noreferrer">[10]</a>.</p>
<p>Wir brauchen ein&nbsp;<strong>Rettungspaket für Kommunen, die finanziell überfordert sind</strong>. Hier können bedarfsgerecht und niedrigschwellig Gelder für eine zeitgemäße Schule abgerufen werden. Für Bedingungen, unter denen Lehrer*innen gut und gerne ihren Job machen. Kurzum:<strong>&nbsp;Die Grundlage für ein modernes Bildungssystem, in dem alle Kinder gut und gerne lernen</strong>. Mittelfristig braucht es für eine stabile Finanzierung der Kommunen die Wiedereinführung der&nbsp;<strong>Vermögenssteuer. Diese würde schätzungsweise 60 Milliarden Euro pro Jahr in die Länderkassen spülen.</strong></p>
<h3>Unsere 5 Punkte für bessere Schulen</h3>
<p><strong>1. 100 000 Lehrkräfte und 200 000 Erzieher*innen zusätzlich einstellen.</strong><br> Gegen den Personalmangel wollen wir die Attraktivität des Berufs und der Ausbildung erhöhen. Schulen müssen personell besser, aufgabengerecht und passgenauer aufgestellt werden. Für Referendar*innen müssen die alleine zu stemmenden Unterrichtsstunden reduziert werden und die Betreuung deutlich verbessert werden, um die hohe Abbruchquote zu senken. Außerdem braucht es mehr Unterstützung bei IT- und Verwaltungsaufgaben, sowie mehr Anerkennung und eine faire Bezahlung der Lehrkräfte.&nbsp; Es kann nicht sein, dass Grundschullehrer*innen schlechter bezahlt werden. Die Arbeit an den Grundschulen aufzuwerten, die überwiegend von Frauen geleistet wird, ist nicht nur längst überfällig, es hilft auch gegen den besonders an Grundschulen herrschenden Lehrkräftemangel.</p>
<p><strong>2. Ein Sanierungs-Programm für unsere Schulen:</strong><br> Schüler*innen und Lehrkräfte brauchen ein gutes Arbeitsumfeld. Dazu gehörten sanierte und gut ausgestattete Schulgebäude. Die Kommunen brauchen Geld, um den&nbsp; Investitionsrückstand von mittlerweile fast 55 Milliarden Euro zu beseitigen. Der Bund muss hier ein Förderprogramm auflegen, aus dem sich Kommunen bedienen können. Dieser sollte jährlich 10 Milliarden Euro umfassen, damit der Investitionsstau bis 2030 abgearbeitet ist. Wenn wir jetzt eine Generalsanierung unserer Schulen starten, helfen wir auch der Bauindustrie, die derzeit in der Krise steckt.</p>
<p><strong>3.&nbsp;</strong><strong>Ein kostenfreies und gesundes Mittagessen für alle:</strong><br> Wir haben im Bundestag unseren vierten Anlauf für ein kostenfreies Essen an Kitas und Schulen gestartet. Die Kosten belaufen sich auf rund 15 Milliarden Euro pro Jahr. Das ist eine kluge Investition in eine bessere Gesundheit der zukünftigen Generationen, mehr Chancengerechtigkeit und ein höheres Bildungsniveau. Das wird sich langfristig für uns alle rechnen. Eine wesentliche Ursache der sozialen Spaltung in der Bildung ist die früheTrennung der Schüler*innen in unterschiedliche Schulformen.</p>
<p><strong>4. Eine Gemeinschaftsschule</strong>,&nbsp;<strong>die kein Kind zurücklässt</strong>&nbsp;und sozialer Ungleichheit entgegenwirkt. Eine gut ausgestattete Gemeinschaftsschule fördert die Kinder individuell und umfassend. Sie ist ganztägig organisiert und bietet alle Schulabschlüsse an. Schulen brauchen&nbsp;<strong>multiprofessionelle Teams für die Betreuung der Kinder, um ihren Recht auf gute Bildung und individuelle Förderung gerecht zu werden.&nbsp;</strong>Dazu zählen etwa auch Schulsozial-arbeiter*innen und Psycholog*innen. Die Kinder bekommen so eine umfassende Betreuung aus</p>
<p><strong>5. Kooperation statt Konkurrenz</strong><br> Bildungspolitik ist schon lange keine Ländersache mehr. Bund und Länder müssen in der Bildung enger zusammenarbeiten. Wir wollen Bildung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz verankern und das Kooperationsverbot komplett aufheben. So kann der Bund die Schulen besser unterstützen und zusammen mit Ländern umfassende Bildungskonzepte erarbeiten, damit Kitas und Schulen zu Orten werden, an denen die Kinder gerne lernen.</p>
<hr>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftnref1" target="_blank" name="_ftn1" rel="noreferrer">[1]</a>&nbsp;https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/infografik-kai-maaz-von-welchen-faktoren-haengen-bildungsverlaeufe-ab/</p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftnref2" target="_blank" name="_ftn2" rel="noreferrer">[2]</a>&nbsp;https://www.fibs.eu/fileadmin/user_upload/images/Leistungen/FiBS-Forum_79_Lehrkraeftebedarf_240301_final.pdf</p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftnref3" target="_blank" name="_ftn3" rel="noreferrer">[3]</a><a href="https://deutsches-schulportal.de/schule-im-umfeld/nationaler-bildungsbericht-mehr-schulabbrecher-und-fachkraeftemangel/" target="_blank" rel="noreferrer">deutsches-schulportal.de/schule-im-umfeld/nationaler-bildungsbericht-mehr-schulabbrecher-und-fachkraeftemangel/</a></p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftnref4" target="_blank" name="_ftn4" rel="noreferrer">[4]</a>&nbsp;<a href="https://www.bosch-stiftung.de/de/presse/2022/06/repraesentative-umfrage-der-robert-bosch-stiftung-zeigt-alarmierend-hohe-belastung" target="https://www.bosch-stiftung.de/de/presse/2022/06/repraesentative-umfrage-der-robert-bosch-stiftung-zeigt-alarmierend-hohe-belastung" rel="noreferrer">Repräsentative Umfrage der Robert Bosch Stiftung zeigt alarmierend hohe Belastung von Lehrkräften im dritten Corona-Schuljahr | Robert Bosch Stiftung (bosch-stiftung.de)</a></p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftnref5" target="_blank" name="_ftn5" rel="noreferrer">[5]</a><a href="https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/lehrerbildung-die-wichtigsten-fragen-rund-um-das-referendariat/#neue-studie-70-prozent-der-referendare-fuehlen-sich-krank" target="_blank" rel="noreferrer">https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/lehrerbildung-die-wichtigsten-fragen-rund-um-das-referendariat/#neue-studie-70-prozent-der-referendare-fuehlen-sich-krank</a></p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftnref6" target="_blank" name="_ftn6" rel="noreferrer">[6]</a>&nbsp;<a href="https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/lehramt-abbrecher-schule-100.html" target="https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/lehramt-abbrecher-schule-100.html" rel="noreferrer">Mehr Abbrecher bei Referendaren verschärfen den Lehrermangel - Landespolitik - Nachrichten - WDR</a></p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftnref7" target="_blank" name="_ftn7" rel="noreferrer">[7]</a>&nbsp;<a href="https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/gew-sucht-arbeitgeber-die-auch-ihre-azubis-entlassen" target="https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/gew-sucht-arbeitgeber-die-auch-ihre-azubis-entlassen" rel="noreferrer">https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/gew-sucht-arbeitgeber-die-auch-ihre-azubis-entlassen</a></p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftnref8" target="_blank" name="_ftn8" rel="noreferrer">[8]</a>&nbsp;<a href="https://jugendsozialarbeit.news/media/raw/HERKUNFT_ZENSIERT.pdf" target="https://jugendsozialarbeit.news/media/raw/HERKUNFT_ZENSIERT.pdf" rel="noreferrer">HERKUNFT ZENSIERT? (jugendsozialarbeit.news)</a></p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftnref9" target="_blank" name="_ftn9" rel="noreferrer">[9]</a>&nbsp;https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/izpb/soziale-ungleichheit-354/520843/soziale-herkunft-und-bildung/</p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/die-bildungskatastrophe-stoppen/#_ftnref10" target="_blank" name="_ftn10" rel="noreferrer">[10]</a>&nbsp;<a href="https://www.lunduniversity.lu.se/article/free-and-nutritious-school-lunches-help-create-richer-and-healthier-adults" target="https://www.lunduniversity.lu.se/article/free-and-nutritious-school-lunches-help-create-richer-and-healthier-adults" rel="noreferrer">https://www.lunduniversity.lu.se/article/free-and-nutritious-school-lunches-help-create-richer-and-healthier-adults</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360597</guid>
                <pubDate>Sun, 04 Aug 2024 09:28:38 +0200</pubDate>
                <title>Ampel-Haushalt fällt bei Prüfung durch</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ampel-haushalt-faellt-bei-pruefung-durch/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Der Haushaltsplan von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) für 2025 muss neu verhandelt werden. Externe Prüfer haben den Haushalt geprüft und ein vernichtendes Urteil ausgestellt. Konkret haben sie Zweifel an Maßnahmen zur Stopfung eines 17-Milliarden-Euro-Lochs im Haushaltsentwurf.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>“Der Beirat äußert vor dem Hintergrund der Schuldenbremse an allen von der Bundesregierung in diesem Zusammenhang erwogenen Maßnahmen erhebliche Zweifel”. erklärt der wissenschaftliche Beirat des Bundesfinanzministeriums. Dabei geht es auch um die Frage, ob die Maßnahmen gegen die Verfassung verstoßen. So sollten etwa Kredite umgewidmet werden, die für die Gas- und Strompreisbremse vorgesehen waren. Derartige Maßnahmen wurden vom im November 2023 vom Bundesverfassungsgericht beanstandet, als die Umwidmung von Corona-Krediten für verfassungswidrig erklärt wurde. Auch an anderen geplanten Maßnahmen gibt es Kritik. So sollten künftig an die Deutsche Bahn und Autobahn GmbH keine Zuschüsse mehr ausgegeben werden, sondern nur noch als Darlehen, welche diese zurückzahlen müssten.&nbsp;</p>
<p>Für Christian Görke, Parl. Geschäftsführer der Linken im Bundestag, ist klar, dass Lindners Haushalt nur noch mit Krediten zu retten sei. „Die Zeit ist reif für ein Ende der Schuldenbremse und Steuererhöhung für Superreiche“, erklärt Görke. Diese Auffassung teilt auch Gesine Lötzsch, haushaltspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag: „Eine Vermögenssteuer für Milliardäre ist verfassungskonform und gerecht. Die Mehrheit in unserem Land will eine gerechtere Besteuerung.“ Doch die Ampel sei eine Koalition der Superreichen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360596</guid>
                <pubDate>Sun, 04 Aug 2024 08:30:19 +0200</pubDate>
                <title>Schluss mit den Angriffen auf unsere Wahlkampfhelfer!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schluss-mit-den-angriffen-auf-unsere-wahlkampfhelfer/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Fünf junge Wahlkampfhelfende der Linken sind in der Nähe von Dresden mit einer Machete bedroht worden. Dazu meint Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Angriffe auf Wahlkampfhelferinnen und -helfer der Linken reißen nicht ab. Nun sind fünf von ihnen beim Verteilen von Wahlkampfmaterial sogar mit einer Machete bedroht worden. Todesdrohungen gegen Wahlkampfhelfende können und werden wir niemals akzeptieren. Unsere Solidarität gilt den Betroffenen. Immer wieder kommt es im Freistaat zu Übergriffen durch rechte Gewalttäter. Wenn Menschen um Leben und Gesundheit fürchten müssen, weil sie Wahlkampfzettel verteilen, ist ein freier Wahlkampf kaum noch möglich. Die Innenminister müssen endlich handeln, um die rechte Szene zu entwaffnen und rechtsradikale Netzwerke zu zerschlagen.<br> Diese schändlichen Angriffe sind eine ernste Bedrohung für die Demokratie und Teil der Strategie der Rechten. Sie wollen Angst verbreiten und ihre politischen Gegner einschüchtern. So wurde gestern auch ein Stand des DGB in Dresden bedroht. Auch wenn die AfD nicht offen zum Angriff auf Wahlkampfhelfer aufruft, so hat sie doch das politische Klima vergiftet und den Boden bereitet für die Gewalt, die wir nun erleben. Wenn wir jetzt nicht gemeinsam aufstehen und uns diesen Angriffen entgegenstellen, dann überlassen wir den Rechten die Straße. Gemeinsam sind wir stärker! Gerade in Sachsen müssen die zivilgesellschaftlichen Initiativen gestärkt werden. Der Vorfall macht deutlich, wie dringend wir ein Demokratiefördergesetz brauchen, um Vereine und Initiativen in ihrem Kampf gegen Hass und Hetze zu unterstützen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360594</guid>
                <pubDate>Fri, 02 Aug 2024 12:38:31 +0200</pubDate>
                <title>Schwäche der deutschen Wirtschaft auf dem Arbeitsmarkt angekommen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schwaeche-der-deutschen-wirtschaft-auf-dem-arbeitsmarkt-angekommen-1/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>&quot;Die Schwäche der deutschen Wirtschaft ist auf dem Arbeitsmarkt angekommen. Die Arbeitslosigkeit ist auf offizielle sechs Prozent gestiegen - mehr als 3,5 Millionen Menschen stehen ohne Job da. Auch andere Warnsignale blinken tiefrot: Die Kurzarbeit steigt um die Hälfte auf 211.000 Betroffene im Vergleich zum Vorjahr, die gemeldeten Arbeitsstellen sinken stark, die Zeitarbeit baut deutlich Personal ab. Das alles zeigt: Die Unternehmen bereiten sich auf wirtschaftlich schwere Zeiten vor&quot;, kommentiert Susanne Ferschl, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag, mit Blick auf den Juli-Bericht der Bundesagentur für Arbeit. Ferschl weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Vor dem Hintergrund der miesen Arbeitsmarktzahlen sind die im Haushaltsentwurf der Bundesregierung für 2025 geplanten Kürzungen bei der Weiterbildung und beim Bürgergeld noch absurder. Wenn es keine offenen Stellen gibt, kommen auch mit Sanktionen und verschärften Zumutbarkeitskriterien nicht mehr Menschen in Arbeit. Die Bundesregierung muss aufhören gegen Arbeitslose und Bürgergeldbezieher zu hetzen und durch Investitionen endlich aktiv das Wirtschaftswachstum anstoßen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360593</guid>
                <pubDate>Fri, 02 Aug 2024 12:35:36 +0200</pubDate>
                <title>Reiche Erben endlich richtig besteuern!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/reiche-erben-endlich-richtig-besteuern/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Zur aktuellen Studie des &quot;Forum New Economy&quot;, wonach 141 Familien mehr als die Hälfte des deutschen Aktienvermögens besitzen, meint Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Ungleichheit in Deutschland wächst, auch weil das Erbschaftssteuerrecht die Reichen bevorzugt, wie die Studie des „Forum New Economy“ zeigt.&nbsp; Demnach besitzen 141 Familien mit 186 Milliarden Euro mehr als die Hälfte des gesamten börsennotierten Aktienvermögens deutscher Haushalte. Wer ein Häuschen erbt, zahlt 30 Prozent Steuern, wer einen Konzern erbt, muss fast nichts ans Finanzamt überweisen. So liegt der durchschnittliche Steuersatz bei Erbschaften und Schenkungen über 20 Millionen Euro bei gerade einmal 2,8 Prozent. Die oberen zehn Prozent der Erbenden und Beschenkten bekommen zusammen etwa so viel wie die unteren 90 Prozent. Das heißt: Erbschaften gleichen nichts aus, sondern sie schreiben die Ungleichheit fort. Das ist zutiefst ungerecht!<br> Deshalb müssen wir die Schlupflöcher für Millionäre und Milliardäre schließen. Schluss mit den Steuervergünstigungen bei großen Unternehmenserbschaften! Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten. Eine solche Reform brächte jährliche Mehreinnahmen von bis zu zehn Milliarden Euro. Gleichzeitig brauchen wir eine Vermögenssteuer, um bereits steuerfrei vererbtes Vermögen gerecht zu besteuern.<br> Wir wollen Normalverdiener entlasten und die Reichen stärker belasten. Nur so lässt sich die zunehmende Ungleichheit bekämpfen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360592</guid>
                <pubDate>Fri, 02 Aug 2024 12:32:59 +0200</pubDate>
                <title>Einsatz für Demokratie und Gemeinwohl steuerlich begünstigen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/einsatz-fuer-demokratie-und-gemeinwohl-steuerlich-beguenstigen/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Janine Wissler fordert die Bundesregierung auf, endlich das Gemeinnützigkeitsrecht zu reformieren, damit rechte Hetzer und als Vereine getarnte Geschäftsmodelle keine Steuerprivilegien mehr genießen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Beim Thema Gemeinnützigkeit gibt es gravierende Probleme: Rechte Hetzer und Verschwörungstheoretiker, aber auch als Vereine getarnte kommerzielle Geschäftsmodelle genießen Steuerprivilegien, gleichzeitig wurden Vereinen für den Schutz von Menschenrechten, Demokratie und für mehr politische Partizipation die Steuervorteile der Gemeinnützigkeit entzogen. Angesichts so dramatischer Fehlentwicklungen im Bereich der Gemeinnützigkeit ist es absolut unverantwortlich, dass die Ampel es trotz ihres Versprechens aus dem Koalitionsvertrag nicht angeht, das Gemeinnützigkeitsrecht zugunsten von Demokratieförderung und Partizipation und zulasten von Hass und Hetze deutlich klarer zu regeln.</p>
<p>Die von der Ampel nun vorgeschlagene Regelung im zweiten Jahressteuergesetz ist ein Schlag ins Gesicht der demokratischen Zivilgesellschaft. Diese Unfähigkeit der Ampel wird noch flankiert vom einer CDU, die auch gleich der Deutschen Umwelthilfe die Gemeinnützigkeit aberkennen will, weil diese erfolgreich für Gesundheit und Umweltschutz vor Gericht zieht. Wir brauchen eine deutliche Klarstellung bei den steuerbegünstigten Zwecken, eine noch deutlichere Demokratieklausel und zugleich deutlich mehr Personal in den Finanzämtern, damit Nazi-Vereinen und anderen menschen- und demokratiefeindlichen Vereinigungen endlich die Gemeinnützigkeit entzogen wird!"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360371</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Jul 2024 14:19:53 +0200</pubDate>
                <title>Wahlrechtsreform teilweise gekippt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wahlrechtsreform-teilweise-gekippt/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Sören Pellmann, Vorsitzender der Gruppe Die Linke im Bundestag erklärt zum heutigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts über die Wahlrechtsreform:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Mit Anerkennung und Erleichterung habe ich die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Kenntnis genommen, unseren Beschwerden gegen die Wahlrechtsreform von 2023 in wichtigen Punkten zu folgen. Das Gericht hat klar gemacht, dass Varianten zur Wahlrechtsreform möglich sind, sei es durch eine Anpassung der Direktmandatsregelung oder eine Senkung der Prozenthürde. Diese Entscheidung ist ein entscheidender Schritt zur Sicherung einer gerechten und repräsentativen Demokratie in Deutschland.<br> Wir begrüßen diese Entscheidung ausdrücklich, da sie die Vielfalt der politischen Repräsentation im Bundestag stärkt und sicherstellt, dass die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger fairer gewichtet werden. Besonders befürworten wir die Option zur Senkung der 5%-Hürde. Eine niedrigere Prozenthürde würde gewährleisten, dass kleinere Parteien bessere Chancen haben, in den Bundestag einzuziehen, und somit die Vielfalt der politischen Meinungen und Interessen unserer Gesellschaft angemessen repräsentiert wird.<br> Die Wahl zwischen einer Anpassung der Direktmandatsregelung und der Senkung der Prozenthürde zeigt die Flexibilität und Weitsicht des Gerichts, um eine gerechtere und inklusivere politische Teilhabe zu ermöglichen. Wir sind der Ansicht, dass die Senkung der Hürde der effektivere Weg ist, um sicherzustellen, dass keine Stimmen verloren gehen und jede Wählerin und jeder Wähler sich in unserem politischen System vertreten fühlt.<br> <br> Ich möchte dem Bundesverfassungsgericht für seine sorgfältige Prüfung und das ausgewogene Urteil danken. Diese Entscheidung ist ein wichtiger Sieg für die Demokratie und ein ermutigendes Signal für alle, die sich für eine gerechtere politische Repräsentation einsetzen.<br> Es ist unverantwortlich und empörend, dass SPD, Grüne und FDP verfassungswidriges Recht beschlossen haben, obwohl sowohl die Union als auch wir nicht nur scharfe Kritik äußerten, sondern auch ausdrücklich auf die Verfassungswidrigkeit dieser Reform hinwiesen. Diese Parteien haben die Bedenken und Warnungen ignoriert und damit die Grundlagen unserer demokratischen Ordnung gefährdet.<br> Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass diese Reformen konsequent umgesetzt werden und die demokratischen Grundwerte in Deutschland gestärkt werden. Unsere Demokratie lebt von der Pluralität der Meinungen und der gerechten Repräsentation aller Stimmen, und wir werden auch in Zukunft dafür kämpfen, dass diese Prinzipien bewahrt bleiben."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360370</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Jul 2024 14:13:48 +0200</pubDate>
                <title>Sommer, Sonne, Strand - Nicht für alle?</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sommer-sonne-strand-nicht-fuer-alle/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Es ist Urlaubszeit, viele freuen sich auf die Ferien, die Städte sind leerer. Urlaub ist Erholung vom stressigen Alltag, vom kräftezehrenden Job oder dem ständigen Leistungsdruck in der Schule. Aber fast jede*r Vierte in Deutschland kann sich keinen Urlaub leisten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst in Armut auf. Viele von ihnen waren noch nie im Urlaub. In einem reichen Land wie Deutschland, wo Urlaub als Selbstverständlichkeit gilt, hat es auch mit Scham und Würde zu tun, sich das vermeintlich Selbstverständliche nicht leisten zu können. Zum Beispiel als Kind nach den Sommerferien nicht mitreden zu können, wenn in der Schule die Urlaubsziele besprochen werden, weil den Eltern das Geld zum Wegfahren fehlt. Dass die Ampel-Regierung ihr sozialpolitisches Vorzeigeprojekt Kindergrundsicherung nun offiziell beerdigt hat, ist ein zusätzlicher Tritt für die Kinder und ihre Eltern. Das Einkommen geht oft komplett für Miete, Lebensmittel und Energiekosten drauf. Geld fehlt selbst für eine Woche Urlaub im Jahr. Durch die hohen Preissteigerungen der letzten Jahre ist das Budget vieler Familien noch knapper geworden. Auch Campingurlaub in Deutschland ist oft nicht mehr drin. In der Hauptsaison in den Sommerferien sind die Preise für Urlaub zusätzlich unerschwinglich für Beschäftigte mit niedrigen Einkommen.</p>
<p><strong>Problem 1: Die Einkommen sind zu niedrig</strong></p>
<p>Zu denjenigen, die trotz Vollzeitjob kämpfen müssen, um über die Runden zu kommen, gehören auch viele Beschäftigte im Tourismussektor. Über die Hälfte (56&nbsp;%) der Beschäftigen in Hotels und Gaststätten deutschlandweit arbeitet zu Niedriglöhnen von weniger als 2.431 Euro<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/sommer-sonne-strand-nicht-fuer-alle/#_ftn1" target="_blank" name="_ftnref1" rel="noreferrer">[1]</a>&nbsp;brutto im Monat in Vollzeit. Insgesamt bekommt in Deutschland jede*r sechste Vollzeitbeschäftigte nur einen Niedriglohn. In Ostdeutschland ist es mehr als jede*r Vierte. 8,4 Millionen Menschen arbeiten für weniger als 14 Euro brutto in der Stunde. Damit kommt man bei einer Vollzeitstelle von 38 Stunden pro Woche gerade mal auf 2.300 Euro brutto im Monat. Da bleibt wenig übrig, wenn Miete, Strom und Lebensmitteln bezahlt sind. Über 4 Millionen Menschen in Deutschland stecken in Minijobs fest, von denen man nicht leben kann. Die aktuelle Bundesregierung hat Mini- und Midijobs zusätzlich ausgeweitet, indem sie die Einkommensgrenzen heraufgesetzt hat, bis zu denen keine vollen Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden. Das behindert auch die Aufstockung der Stunden, weshalb auch Gewerkschaften und Sozialverbände fordern, diese Jobs radikal einzugrenzen oder abzuschaffen. Urlaubsgeld vom Arbeitgeber bekommt in Deutschland nur jede*r zweite Beschäftigte, in Ostdeutschland nur jede*r Dritte. Die Höhe des Urlaubsgeldes bemisst sich meist am Lohn. Wer ohnehin schon wenig verdient, bekommt meist auch weniger Urlaubsgeld – wenn er oder sie überhaupt welches bekommt. Wer keins bekommt, muss die Extraausgaben für Urlaub komplett aus dem monatlichen Einkommen bestreiten. Wenn das schon knapp ist, bleibt für Urlaub kaum was übrig.</p>
<p><strong>Problem 2: Die Mieten sind zu teuer</strong></p>
<p>Ob das Geld für Urlaub reicht, hängt nicht nur von der Höhe des Lohns ab, sondern auch von den Kosten für das alltägliche Leben. Wenn Miete, Strom und Lebensmittel immer teurer werden, bleibt weniger oder nichts für Extra-Ausgaben. Die hohen Mieten führen gleichzeitig dazu, dass Beschäftigte in vielen Orten keine Wohnung finden können – auch wenn sie bereit sind die Jobs anzunehmen. Unternehmen in Tourismusregionen beklagen einen Mangel an Fachkräften und schränken teilweise Öffnungszeiten oder Dienstleistungen wegen Personalmangel ein. Doch oft fehlen bezahlbare Wohnungen für Menschen mit niedrigen Einkommen, insbesondere in Ferienregionen. Die vorhandenen Wohnungen werden in der Regel für deutlich höhere Preise an Touristen vermietet. Für die Beschäftigten bedeutet das oft sehr lange Fahrtwege zur Arbeit. Das kostet Zeit und Nerven – und geht ins Geld, was bei den niedrigen Löhnen zusätzlich fehlt. Denn bezahlt wird oft nur der Mindestlohn. Das macht Arbeitsplätze oder eine Ausbildung im Tourismusbereich - aber auch in vielen anderen angeblichen Fachkräftemangelberufen - wenig attraktiv. Die NGG fordert einen Einstiegslohn von 3.000 Euro im Monat für Fachkräfte in Hotels und Gastronomie, um das zu ändern. Um den Beschäftigten Respekt entgegenzubringen, aber auch gegen Fachkräftemangel helfen höhere Löhne, ausreichend Wohnungen mit günstigen Mieten und ein guter öffentlicher Nahverkehr mit günstigen oder kostenlosen Tickets.</p>
<p><strong>Problem 3: Die Kommunen sind kaputtgespart</strong></p>
<p>Auch zu hause gibt es immer weniger Möglichkeiten zur Erholung und entspannt die Ferien zu verbringen. Ein Eis kostet immer öfter 2 Euro. Der Eintritt ins Schwimmbad kostet für eine Familie schnell mehr als 10 Euro. Wenn es vor Ort überhaupt noch ein Schwimmbad gibt. Die Hälfte aller Schwimmbäder ist sanierungsbedürftig oder muss modernisiert werden. Mehr als jedes zehnte Schwimmbad wurde in den letzten 25 Jahren geschlossen, weil den Kommunen das Geld fehlt. Mehr als 700 Bäder sind so seit der Jahrtausendwende weggefallen. Betroffen sind besonders Gemeinden, die über wenig Mittel verfügen. Damit fehlen Erholungsmöglichkeiten, soziale Treffpunkte und auch die Möglichkeit für alle Kinder, schwimmen zu lernen. Wer genügend Geld hat, kann woanders hinfahren. Wer wenig hat, ist auf funktionierende Einrichtungen und Angebote vor Ort angewiesen. Mehr als die Hälfte der 10-Jährigen in Deutschland kann nicht richtig schwimmen. Mindestens 378 Menschen sind 2023 in Deutschland ertrunken. Auf den Zusammenhang weist die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft hin: Wer als Kind nicht ordentlich schwimmen lernt, bleibt oft auch als Erwachsener unsicher im Wasser und stärker gefährdet zu ertrinken. Damit alle Kinder schwimmen lernen, braucht es Schwimmunterricht in allen Grundschulen und regelmäßige Übungsmöglichkeiten vor Ort. Dazu gehört auch ein ausgebautes Bus- und Bahnnetz, mit dem die Kinder (und ihre Eltern) ohne Geld oder für wenig Geld zum Schwimmbad gelangen. Schwimmbäder sind zudem einer der wichtigsten Orte, wo noch alle über soziale Grenzen hinweg zusammenkommen.</p>
<p><strong>So ermöglichen wir Urlaub für alle:</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li>Soziale Teilhabe von Kindern darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen: Deshalb sollte die Bundesregierung ein „Urlaubskindergeld“ als dreizehntes Kindergeld für alle Kinder zahlen. Das Urlaubskindergeld darf nicht von anderen Sozialleistungen oder Bürgergeld abgezogen werden, damit es tatsächlich die Kinder mit dem größten Bedarf erreicht. Für die 17,8 Mio. Kinder in Deutschland beliefe sich das auf 4,5 Mrd. Euro. Zum Vergleich: Das Verteidigungsministerium hat für 8,3 Milliarden Euro Kampfjets bestellt. Mit der Hälfte der Flugzeuge lässt sich Entlastung für alle Kinder finanzieren. Mittelfristig muss der Kinderfreibetrag abgeschafft und das Kindergeld für alle Kinder auf das Existenzminimum erhöht werden, um die staatliche Bevorzugung der Kinder Besserverdienender endlich zu beenden. Das hat in den 1970ern selbst die FDP so gesehen. Sie hat diese Ungleichbehandlung zusammen mit der SPD in der Bundesregierung abgeschafft, bevor sie unter Helmut Kohl wieder eingeführt wurde.</li> 	<li>Für alle Kinder muss es einen Ferienpass für kostenlose und vergünstige Freizeitmöglichkeiten geben. Sinnvoll ist kostenloser Eintritt ins Schwimmbad für alle Kinder, wie es in Frankfurt am Main schon gemacht wird. Ferienfreizeiten für Kinder und Familien mit wenig Geld muss das Bundesfamilienministerium deutlich stärker fördern. Kostenlose Fahrt mit Bus und Bahn für alle Kinder.</li> </ul><ul class="list-normal"> 	<li>Die Löhne besonders für geringer bezahlte Jobs müssen deutlich steigen, der Niedriglohnsektor muss abgeschafft werden. Arbeit in Vollzeit muss für ein gutes Leben mit Kindern reichen. Bis November muss die Bundesregierung die Mindestlohnrichtlinie der EU umgesetzt haben, die einen Mindestlohn von über 14 Euro vorsieht und Tarifverträge für mindestens 80 Prozent der Beschäftigten. Die Ampelregierung hat bisher nichts getan, um dieser Verpflichtung nachzukommen. Dabei ist klar, was nötig ist: 15 Euro Mindestlohn, öffentliche Aufträge nur an tarifgebundene Firmen und Tarifverträge auf Antrag von Gewerkschaften allgemeinverbindlich erklären. Das hilft gegen Armut und gegen Fachkräftemangel. Mit mehr Tarifverträgen bekämen auch wieder deutlich mehr Menschen Urlaubsgeld.</li> 	<li>Die Bundesregierung muss die Lebenshaltungskosten deckeln. Der Mietpreis für Wohnungen kann nicht der Spekulation von Investoren überlassen bleiben. Die Vermietung von Wohnungen als Ferienwohnung muss eingedämmt werden, damit Wohnungen zum Wohnen da sind. Nachdem das Bundesverfassungsgericht den Bundesländern die Zuständigkeit für einen Mietendeckel abgesprochen hat, muss die Bundesregierung das umsetzen. Die Ampel hat bisher nichts unternommen, um die Mietenexplosion zu stoppen.</li> 	<li>Die Bundesregierung muss ausreichend Geld bereitstellen, damit alle Schwimmbäder erhalten und saniert werden können. Die Kommunen und Länder können das nicht allein leisten, der Bund muss sich beteiligen. Alle Kinder müssen in der Grundschule sicher schwimmen lernen. Dazu muss überall Schwimmunterricht sichergestellt werden. Die Bundesregierung muss einen Plan vorlegen, wie das künftig wieder sichergestellt wird.</li> </ul><p><a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/sommer-sonne-strand-nicht-fuer-alle/#_ftnref1" target="_blank" name="_ftn1" rel="noreferrer">[1]</a>&nbsp;Das entspricht der offiziellen Schwelle des Niedriglohns von weniger als 60 Prozent des mittleren Lohns.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360359</guid>
                <pubDate>Sat, 27 Jul 2024 15:04:26 +0200</pubDate>
                <title>Geplante Kürzungen für die Freie Szene im Bundeskulturhaushalt sind nicht akzeptabel</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/geplante-kuerzungen-fuer-die-freie-szene-im-bundeskulturhaushalt-sind-nicht-akzeptabel-1/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>„Die komplette Streichung der Förderung der internationalen Produktionshäuser und die drastischen Kürzungen bei den Bundeskulturfonds sind eine Katastrophe und nicht hinnehmbar. Die Ampel-Pläne stehen im krassen Widerspruch zu den vielen Sonntagsreden von Claudia Roth und den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Statt einer Stärkung dieses ‚Bündnisses als Innovationsmotor in den Darstellenden Künsten‘ wird die Freie Szene kaputtgekloppt. Dass jetzt die freien darstellenden Künste und Kulturprojekte den unverantwortlichen Sparkurs der Rückschrittskoalition, die außer beim Militär höchstens Stillstand liefert, ausbaden sollen, ist skandalös“, erklärt Jan Korte, kulturpolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke, zum Bundeskulturhaushalt. Korte weiter:</p>
<p>„Im Bundeskulturetat, der im kommenden Jahr 2,2 Milliarden Euro betragen soll, muss die freie Kulturszene mit erheblichen Kürzungen rechnen. Die drastischen Einschnitte betreffen vor allem die internationalen Produktionshäuser, darunter renommierte Häuser wie das HAU Hebbel am Ufer in Berlin und Kampnagel in Hamburg. Von den Kürzungen sind zudem Fonds wie der Deutsche Literaturfonds, der Übersetzerfonds, der Kunstfonds, der Fonds Soziokultur, der Musikfonds und der Fonds Darstellende Künste betroffen.</p>
<p>Diese Häuser sind nicht nur kulturelle Leuchttürme, sie sind unverzichtbar für eine lebendige und demokratische Öffentlichkeit. Ein Ende der Förderung wird ihre Arbeit gefährden, was einen massiven Verlust für die kulturelle Vielfalt bedeutet. Auch die drastische Kürzung der Bundeskulturfonds, die etliche Projekte der freien Szene unterstützen, von bisher 32 Millionen Euro auf nur noch 18 Millionen, gefährden viele Projekte in ihrer Existenz. Gerade in Zeiten, in denen Kultur eine Brücke in unserer Gesellschaft sein kann, ist es absolut unverständlich, warum hier der Rotstift angesetzt wird.</p>
<p>Die blumigen Reden von einer Erhöhung des Kulturetats entpuppen sich als Mogelpackung. Denn die minimalen Zuwächse gleichen nicht ansatzweise die inflationsbedingten Kostensteigerungen aus und bedeuten im Kern einen Abbau im Kulturbereich. Ich fordere deshalb die Haushalts- und Kulturpolitikerinnen und -politiker der Koalition im Bundestag eindringlich auf, diese Entscheidungen noch einmal zu überdenken und die Mittel entsprechend zu erhöhen. Wenn auch nur auf einen einzigen Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 A8 verzichtet würde, könnten mit den dadurch zur Verfügung stehenden 30 Millionen Euro die kompletten Kürzungen zurückgenommen werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360358</guid>
                <pubDate>Sat, 27 Jul 2024 14:28:01 +0200</pubDate>
                <title>Olympia 2040 in Deutschland: Nicht so!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/olympia-2040-in-deutschland-nicht-so-1/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>„Solange Bund, Länder und Kommunen in Deutschland keinen vernünftigen Schulsport und Schwimmunterricht absichern können und die Sportstättensanierung nicht endlich voranbringen, werden wir uns nicht für weitere deutsche Olympiabewerbungen engagieren“, erklärt André Hahn, stellvertretender Vorsitzender und sportpolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke, zum heutigen Beschluss der Bundesregierung, eine Bewerbung Deutschlands für die Ausrichtung von Olympischen und Paralympischen Sommerspielen im Jahr 2040 zu unterstützen. Hahn weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Schulsport in Deutschland ist in einer desolaten Situation. Das 2017 von der Kultusministerkonferenz gestellte Ziel, in jeder Klassenstufe wöchentlich mindestens drei Stunden Sportunterricht zu gewährleisten, wird weiterhin deutlich verfehlt. Ursachen sind vor allem das Fehlen von Sportstätten sowie Sportlehrerinnen und -lehrern. Gleiches gilt auch für den Schwimmunterricht. Rund 60 Prozent aller Kinder können zum Ende der Grundschule nicht sicher schwimmen. Die Situation hat sich in den vergangenen Jahren verschärft und es gibt keinen Plan von Bund und Ländern, wie die Missstände beseitigt werden können.</p>
<p>Auch im Breitensport sowie im Gesundheits- und Rehasport gibt es zahlreiche Baustellen wie den großen Mangel an Sportstätten und Schwimmbädern, an finanzieller Förderung sowie an ehrenamtlichen Helfern, insbesondere an Übungsleiterinnen und -leitern. Der Sanierungsstau bei Sportstätten und Schwimmbädern wird mit über 30 Milliarden Euro beziffert. Aufgrund zu geringer Mittel von Bund, Ländern und Kommunen ist das Defizit weiter angewachsen, aber der Bund ist weiterhin nicht bereit, sich bei einem – auch von der Linken geforderten – ‚Goldenen Plan Sportstätten‘ in den kommenden 15 Jahren mit mindestens einer Milliarde Euro pro Jahr zu beteiligen, bei dem die energetische Sanierung und die Schaffung von Barrierefreiheit im Mittelpunkt stehen sollen.</p>
<p>Unbefriedigend ist auch die Förderung des Spitzensports durch den Bund. Die 2016 beschlossene Spitzensportreform war von Beginn an ungeeignet zur Lösung der Probleme und ist gescheitert. Ähnliches Schicksal scheint aus unserer Sicht auch der von der Ampelkoalition angestrebten Reform mit einem sogenannten Sportfördergesetz bevorzustehen.</p>
<p>Mit ihrer Strategie Sportgroßveranstaltungen betreibt die Bundesregierung eine Gigantomanie bei ausgewählten Sportevents wie den European Championships 2022 in München, den Invictus Games 2023 in Düsseldorf oder der Fußball-Europameisterschaft der Männer 2024, während für andere große Sportveranstaltungen deutlich weniger Geld und Engagement des Bundes eingesetzt wird. Diese Gigantomanie lässt berechtigte Zweifel an den Versprechungen, dass Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland nachhaltig und bescheiden organisiert werden könnten.</p>
<p>Voraussetzung für eine Zustimmung der Linken für eine erneute Bewerbung muss ein Konzept sein, mit dem die Missstände im Schul-, Breiten-, Gesundheits- und auch Spitzensport vor der Ausrichtung von Olympischen und Paralympischen Spielen beseitigt werden können. Hier ist die Politik in der Bringschuld. ‚Sport für alle‘ darf keine leere Floskel bleiben. Und es muss garantiert werden, dass unabdingbare Mehrkosten durch solche Spiele nicht zulasten der anderen Sportbereiche gehen. Ein positives Signal und ein klares Bekenntnis zur Bedeutung des Sports in unserer Gesellschaft wäre auch die Aufnahme des Sports als Staatsziel ins Grundgesetz.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-360305</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Jul 2024 05:16:10 +0200</pubDate>
                <title>Bahnreform 2.0 statt „Bahnsinn“ und Profite: Die Linke will die Bahn wieder verlässlich und bezahlbar machen.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bahnreform-20-statt-bahnsinn-und-profite-die-linke-will-die-bahn-wieder-verlaesslich-und-bezahlbar-machen/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>„Die Deutsche Bahn ist im Oasch“ haben die österreichischen Fußballfans während der EM gesungen und ausgesprochen, was alle in Deutschland wissen. In die Sommerferien fahren mit der Bahn? Das ist eine schlechte Wahl, denn jeder dritte Zug kommt zu spät: Wir haben Bahn-Chaos.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Desaster Deutsche Bahn hat einen Namen: Privatisierung.&nbsp;</strong>Wir hätten die Probleme mit der Bahn nicht, hätten wir einen gemeinnützigen Staatsbetrieb. Hinter allen Problemen versteckt sich Unterfinanzierung und die Idee, die Bahn müsse Profite machen. Es ist kein Zufall, dass die erfolgreichen Bahnländer Schweiz und Österreich einen Staatskonzern haben.</p>
<p><strong>Die Züge sind zu spät, weil über Jahrzehnte gekürzt und bei der Sanierung von Schienen und Fahrzeugen gespart wurde,&nbsp;</strong><strong>damit die Bahn irgendwie Profite machen kann. Profit wird mittlerweile weitgehend durch Aktivitäten im Ausland und nicht auf der Schiene generiert.</strong>&nbsp;Insgesamt bleibt die Bahn aber dennoch defizitär. Das Ergebnis: Marode Infrastruktur, Baustellen, Probleme an Signalen, Schienen und Weichen sowie Störungen an Fahrzeugen. Der Sanierungsstau beträgt mittlerweile 92 Milliarden Euro. In den erfolgreichen Bahn-Ländern Schweiz und Österreich wird jährlich 3-mal so viel pro Kopf in die Schieneninfrastruktur investiert.</p>
<p><strong>Bahnfahren ist zu teuer, weil behauptet wird, die Deutsche Bahn müsse Gewinne abwerfen und deshalb Fantasie-Preise für Geschäftskunden aufgerufen werden, die sich niemand anders leisten kann.</strong>&nbsp;Mehr als 600 Euro für eine Familie, um in die Alpen zu kommen – wer soll das bezahlen? Für eine Familie mit zwei Kindern (6 bis 14 Jahre alt) kostet eine Fahrt von Hamburg bis Garmisch-Partenkirchen im „Flexpreis“ ohne BahnCard-Rabatt diesen Sommer 311,40 Euro. Für Hin- und Rückfahrt werden also mehr als 600 Euro fällig.<a href="https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/bahnreform-20-statt-bahnsinn-und-profite-die-linke-will-die-bahn-wieder-verlaesslich-und-bezahlbar-machen/#_ftn1" target="_blank" name="_ftnref1" rel="noreferrer">[1]</a>&nbsp;Jetzt sollen die Preise im Fern- und Güterverkehr wegen höherer Trassenpreise weiter steigen – das muss verhindert werden. Hierbei wäre es notwendig, die neugebildete InfraGO auf eine wirkliche Gemeinwohlorientierung zu verpflichten.</p>
<p><strong>Der Bahn-Ausbau geht nicht voran, weil das Bahn-Management Milliarden in Prestige-Projekte wie Stuttgart 21 steckt, statt die Bahn in der Fläche auszubauen.</strong>&nbsp;Der Bahn-Ausbau läuft nach Fantasie-Kosten-Nutzen-Abwägungen: Tatsächliche Kosten für Prestigeprojekte werden zu niedrig angesetzt, der vermeintliche Nutzen für manche Hochgeschwindigkeitsstrecke, auf denen Geschäftsreisende höchste Preise auf ihrer Fahrt zwischen Metropolen zahlen, wird hochgerechnet. Der so errechnete Nutzen wird dann höher eingestuft als die Strecken-Reaktivierung auf dem Land, mit der die Menschen überhaupt erst eine Alternative zum Auto bekommen. Während nur 12 Prozent des Netzes überhaupt saniert werden, gibt es keine Planung für die über 100 Engstellen, die fehlende Elektrisierung, eingleisige Abschnitte und die Reaktivierung stillgelegter Strecken.</p>
<p><strong>Die Bahn hat zu wenig Personal, weil die Zustände in der Bahn und die Arbeitsbedingungen Stress verursachen und die Löhne zu niedrig sind.&nbsp;</strong>Sonst würde die Bahn auch mehr Personal bekommen. Die engagierten Kolleg*innen müssen täglich den berechtigten Frust der Fahrgäste ausbaden – obwohl sie am wenigsten dafür können.</p>
<p><strong>Die Bahn-Politik der Bundesregierung führt die Bahn immer weiter ins Desaster. Statt sich auf den Bahn-Ausbau zu fokussieren, hat sie den Bau von neuen Autobahnen beschleunigt – mitten in der Klimakrise.</strong>&nbsp;Der Deutschland-Takt wurde auf 2070 verschoben – wenn die Schienen bis dahin nicht von den nächsten Fluten weggespült worden sind. Vor wenigen Wochen dann die Meldung: „Die Deutsche Bahn will die Preise im Fernverkehr erhöhen – und erwägt Streckenkürzungen insbesondere in Ostdeutschland.“ Die verfehlte Politik des Verkehrsministers kostet die Lebenszeit von Millionen Menschen. Sie hängen an Bahnhöfen fest und warten auf die Bahn. Das kann er sich wahrscheinlich leisten, weil seine FDP-Klientel eher mit dem Jet unterwegs ist.</p>
<p><strong>Der Verkehrsminister hat angekündigt, dass das Deutschlandticket 2025 teurer werden soll.&nbsp;</strong>Es fehlen ca. 1 Mrd. Euro, um den Preis von 49 Euro zu halten. Zum Vergleich: Dienstwagen fördert die Bundesregierung mit bis zu 5,5 Mrd. Euro im Jahr.<a href="https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/bahnreform-20-statt-bahnsinn-und-profite-die-linke-will-die-bahn-wieder-verlaesslich-und-bezahlbar-machen/#_ftn2" target="_blank" name="_ftnref2" rel="noreferrer">[2]</a></p>
<p>Das 9-Euro-Ticket hat gezeigt, wie groß der Bedarf und das Bedürfnis nach klimagerechtem Reisen tatsächlich ist. Wir sollten uns nicht damit zufrieden geben, dass aufgrund der Klientelpolitik der FDP Urlaubsreisen ein Privileg der Besserverdienenden sind. Es braucht eine funktionierende Bahn, die gut ausgestattet ist, mit solidem Service für alle Bedürfnisse und mit WLAN, mit dem man auch ins Internet kommt. Mit Beschäftigten, die gut bezahlt werden und keinen Stress haben. Eine Bahn, bei der Verspätungen eine Ausnahme sind und die Preise für alle bezahlbar sind. Es braucht Verbindungen nicht nur zwischen Metropolen, sondern auch in die kleineren Städte. Das geht nicht mit mehr Wettbewerb, sondern mit massiven Investitionen und Bodenständigkeit. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<h4>Diese 7 Schritte braucht es, damit die Bahn in Deutschland wieder für alle fährt:</h4><ol> 	<li><strong>Bedarfsgerechte Ausstattung der Bahn:</strong>&nbsp;Mehr Investitionen in Schienenausbau und Fahrzeugbau. Das bedeutet auch: verlässliche Auftragslage für die Schienen- und Fahrzeug-Industrie. Die Bahn wird zum Job-Motor in der Transformation, und nicht nur Menschen in den Großstädten können die Bahn nutzen, um mobil zu sein.<br> 	&nbsp;</li> 	<li><strong>Urlaubsgerechte Ticketpreise:&nbsp;</strong>Urlaub ist in einer reichen Gesellschaft Teil der Menschenwürde. Es muss möglich sein, dass eine vierköpfige Familie mit der Bahn in die Berge oder ans Meer fahren kann, ohne dass das Urlaubsgeld dann schon aufgebraucht ist.&nbsp;<strong>Wir brauchen eine Bahnpreisbremse! Das 49-Euro-Ticket darf nicht teurer werden.&nbsp;</strong>Im Gegenteil: Mit den Geldern, die nach einer Abschaffung des Dienstwagenprivilegs frei werden, senken wir die Kosten des 49-Euro-Tickets. Für jedes Deutschlandticket muss es 6 Freifahrten mit dem Fernverkehr im Jahr geben. Außerdem braucht es für den Fernverkehr eine Sozial-Bahncard für Menschen mit niedrigem Einkommen.<br> 	&nbsp;</li> 	<li><strong>Eine Bahn für alle</strong>&nbsp;statt Privatisierung, Konkurrenz und Profitdruck: Die Deutsche Bahn gehört zu 100 Prozent dem Bund, aber ist dem Aktienrecht verpflichtet. Die Bundesregierung muss eine Bahnreform 2.0 anstoßen und die Deutsche Bahn in eine Anstalt öffentlichen Rechts mit gemeinnütziger Satzung überführen. Die Bahn muss sich neu aufstellen mit dem Ziel, Millionen von Menschen mobil zu machen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Kriterien für Erfolg sind dann nicht mehr Profite durch bahnferne Tätigkeiten, sondern Bezahlbarkeit, Zugänglichkeit, Pünktlichkeit und ein guter Service für die Reisenden.<br> 	&nbsp;</li> 	<li><strong>Bahn demokratisieren:</strong>&nbsp;Als Teil der Bahn-Reform 2.0 wollen wir die Bahn mit Vertreter*innen von Beschäftigten, Fahrgästen und der Zivilgesellschaft demokratisch leiten: Wir wollen einen Beirat mit ausgeprägten Mitsprache- und Kontrollrechten, der auch selbst Initiativen einbringen kann. Das hilft, strategischen Fehlentscheidungen des Managements vorzubeugen.<br> 	&nbsp;</li> 	<li><strong>Gehaltsobergrenze für Manager statt Millionen-Boni:&nbsp;</strong>Die Bahn leistet sich Tausende Manager*innen, die regelmäßig sehr hohe Gehälter und Boni bekommen. Trotz historisch schlechter Leistungen bei Pünktlichkeit und Zufriedenheit hat Bahn-Chef Richard Lutz 2,24 Millionen Euro Boni erhalten. Solange weniger als 80 Prozent der Züge pünktlich sind, darf es keine Boni mehr geben!<br> 	&nbsp;</li> 	<li><strong>Bahn-Sanierung als Anti-Verspätungsgarantie</strong>: Schluss mit dem jährlichen Klein-klein beim Bundeshaushalt. Es braucht Milliarden-Investitionen und einen langjährigen Plan für die Sanierung des Bahnnetzes in Deutschland.<br> 	&nbsp;</li> 	<li><strong>Gute Arbeit und Entlastung für die Beschäftigten!</strong>&nbsp;Um mehr Kolleg*innen für die Arbeit bei der Bahn zu begeistern, muss die Arbeit im Zug wieder attraktiver werden.</li> </ol><p>Es liegt auf der Hand, dass unser Vorschlag für eine Bahnreform 2.0 nicht aus dem laufenden Bundeshaushalt bezahlt werden kann.&nbsp;<strong>Zur Finanzierung fordern wir:</strong></p><ol> 	<li><strong>Reiche besteuern:&nbsp;</strong>Die Bundesregierung tut so, als gäbe es keinen Handlungsspielraum. Das liegt nur daran, dass sie keine Steuergerechtigkeit herstellen will. Mit der Wiedereinführung der Vermögensteuer würden den Ländern mehr als 90 Milliarden Euro zufließen, die sie unter anderem für den Ausbau des Nahverkehrs verwenden können. Mit einer einmaligen Vermögensabgabe wollen wir die Multimillionäre und Milliardäre für die Kosten des sozial-ökologischen Umbaus zur Kasse bitten – ein funktionierendes bundesweites Bahnnetz gehört selbstverständlich dazu.<br> 	&nbsp;</li> 	<li><strong>Schuldenbremse abschaffen:&nbsp;</strong>Investitionen in unsere Infrastruktur und eine funktionierende Bahn lohnen sich für die ganze Gesellschaft! Wir müssen im Sinne einer Mobilität der Zukunft jetzt in den Erhalt und den Ausbau der Bahn-Infrastruktur investieren.<br> 	&nbsp;</li> </ol><p><strong>Klimaschädliche Subventionen umschichten:&nbsp;</strong>Das Dienstwagen-Privileg, Kerosin- und Diesel-Subventionen und die Pendler-Pauschale sowie weitere klimaschädliche Subventionen im Verkehrssektor kosten den Staat im Jahr mehr als 30 Mrd. Euro. Wir wollen die Pendler-Pauschale in eine sozial gerechte Mobilität-Zulage umwandeln und das Geld für klimaschädliche Subventionen stattdessen in den Ausbau und die Fahrpreissenkung bei der Bahn investieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/bahnreform-20-statt-bahnsinn-und-profite-die-linke-will-die-bahn-wieder-verlaesslich-und-bezahlbar-machen/#_ftnref1" target="_blank" name="_ftn1" rel="noreferrer">[1]</a>&nbsp;Die gleiche Strecke (Hin- und Rückfahrt) kann mit einem PKW mit durchschnittlichem Verbrauch für etwas mehr als 200 € für Diesel bewältigt werden.</p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/bahnreform-20-statt-bahnsinn-und-profite-die-linke-will-die-bahn-wieder-verlaesslich-und-bezahlbar-machen/#_ftnref2" target="_blank" name="_ftn2" rel="noreferrer">[2]</a>&nbsp;Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (2023). Das Dienstwagenprivileg. URL:&nbsp;<a href="https://foes.de/publikationen/2023/2023-06_FOES_Subventionssteckbrief-Dienstwagenprivileg.pdf&amp;nbsp" target="_blank" rel="noreferrer">foes.de/publikationen/2023/2023-06_FOES_Subventionssteckbrief-Dienstwagenprivileg.pdf&amp;nbsp</a>;</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360304</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Jul 2024 05:13:09 +0200</pubDate>
                <title>Steuergelder für EM-Flüge gehören in unterfinanzierte Sportvereine</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/steuergelder-fuer-em-fluege-gehoeren-in-unterfinanzierte-sportvereine/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>Laut einer Kleinen Anfrage der Linken im Bundestag verursachte die Bundesregierung für ihre Politiker*innen Kosten in Höhe von 531.008,86 Euro für Flüge zu den EM-Spielen. Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der Linken, Ates Gürpinar:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Das ist eine Schande sondergleichen: Auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler gönnen sich Mitglieder der Bundesregierung Luxusreisen zu den Spielen der Fußball-Europameisterschaft. Während Bundeskanzler Scholz gleich viermal in der Luxusmaschine saß, wurden auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), Innenministerin Nancy Faeser (SPD), Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) und Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) dabei erwischt, wie sie sich dieses teure Vergnügen auf Kosten der Steuerzahler gönnten. Diese sogenannten Dienstreisen sind nichts anderes als ein abendliches Unterhaltungsprogramm auf Kosten der Bürger*innen.</p>
<p>Während die Kommunen und das Ehrenamt um jeden Cent kämpfen müssen, werden hier unfassbare 531.000 Euro Steuergelder verjubelt. Die Flugbereitschaft darf nicht zur alternativen Reisemöglichkeit für ein abendliches Unterhaltungsprogramm der Bundesregierung werden.</p>
<p>Es ist an der Zeit, dass die Regierungsmitglieder selbst in die maroden und ständig verspäteten Züge steigen und ihre Flüge aus eigener Tasche bezahlen. Das Geld, das jetzt für diese Luxusreisen verpulvert wird, könnte viel sinnvoller in die unterfinanzierten Sportvereine ihrer Wahlkreise investiert werden. Diese Vereine, die das Rückgrat unserer Sportgemeinschaften bilden, leben nur durch den unermüdlichen Einsatz der Ehrenamtlichen. Während die EM die Länder und Kommunen rund 600 Millionen Euro aus dem Steuertopf gekostet hat, sind die UEFA und ihre Chefetage mit mehr als einer Milliarde Gewinn nach Hause gefahren.</p>
<p>Ohne die Linke und ihre konsequenten Anfragen an die Bundesregierung würden solche Unverschämtheiten nie ans Tageslicht kommen«.</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360303</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Jul 2024 05:09:58 +0200</pubDate>
                <title>ColognePride: Noch immer zu oft staatliches Versagen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/colognepride-noch-immer-zu-oft-staatliches-versagen/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>»Stonewall was a riot!« - Ein Satz, der während der Pride-Saison an die Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 erinnert. Damals wehrten sich die Gäste des Stonewall Inn in New York City gegen eine brutale Polizeirazzia. Der Aufstand gilt als Geburtsstunde der Queer-Bewegung. Damals wie heute kämpfen queere Menschen gegen Unterdrückung und Gewalt durch staatliche Institutionen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Partei Die Linke wird sich auch in diesem Jahr aktiv am ColognePride beteiligen und die Forderungen der Community unterstützen. Die Vorsitzende der Partei Die Linke nimmt am Demonstrationszug teil und hält dort Redebeiträge. Sie erklärt dazu:</p>
<p>»Wir feiern den Christopher Street Day und die Pride Paraden, um an die Errungenschaften der Bewegung zu erinnern und darauf aufmerksam zu machen, dass wir noch lange nicht in einer Gesellschaft der vollständigen Akzeptanz und Gleichberechtigung leben. Die Worte „Stonewall was a riot!“ erinnern uns daran, dass der Staat damals wie heute oft versagt hat. Noch immer müssen sich Queers gegen homo- und transfeindliche Gewalt zur Wehr setzen.</p>
<p>Wir sollten das Erreichte feiern und die Liebe in all ihrer Vielfalt zelebrieren, aber auch deutlich machen, dass der Kampf noch lange nicht vorbei ist. Bewegungsfreiheit und Selbstbestimmung sind Menschenrechte, für die wir weiter auf die Straße gehen müssen!</p>
<p>In Köln und vielen anderen Städten wird heute wieder ein Zeichen gesetzt, dass der Teil der Gesellschaft, der für Toleranz und Offenheit steht, sich nicht einschüchtern lässt.</p>
<p>Beim Pride in Köln und anderswo geht es nicht nur um Party und Spaß. In einer Zeit, in der Hass und Gewalt gegen queere Menschen leider wieder zunehmen, stehen wir entschlossen an ihrer Seite. Unsere Botschaft ist klar: Wir wollen eine Welt, in der alle Menschen frei und sicher leben und lieben können.</p>
<p>Ob in Köln oder anderswo, wir müssen uns gemeinsam dafür einsetzen, dass jede Stadt und jedes Dorf ein sicherer Ort für queeres Leben wird«.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360211</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Jul 2024 12:12:56 +0200</pubDate>
                <title>Linke fordert Bundesanierungsprogramm &quot;SOS-Seepferdchen&quot;</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-fordert-bundesanierungsprogramm-sos-seepferdchen-1/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>&quot;Deutschland darf kein Land der Nichtschwimmer werden. Deshalb fordert Die Linke in einem Antrag, ein Bundessanierungsprogramm ‚SOS-Seepferdchen‘ aufzulegen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dabei geht es um den Abbau des Sanierungsstaus bei den Schwimmbädern, besseren Schwimmunterricht, damit alle Kinder zum Ende der Grundschule sicher schwimmen können, kostenlosen Eintritt für alle Kinder in Schwimmbäder und unentgeltliche Nutzung von Schwimmbädern für Sportvereine, Schulen und Hochschulen", erklärt André Hahn, stellvertretender Vorsitzender und sportpolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke. Hahn weiter:</p>
<p>"Bereits im Juli 2020 hatte der Bundestag auf Grundlage einer Petition mit über 120.000 Unterschriften zur Rettung der Schwimmbäder an die Bundesregierung einen klaren Auftrag übergeben, aber auch die derzeitige Ampelkoalition tut hier trotz aller Versprechungen viel zu wenig. Mit einem ‚Goldenen Plan Sportstätten‘ soll der bestehende Sanierungsstau von über 30 Milliarden Euro durch Bund, Länder und Kommunen spürbar abgebaut werden. Der Bund soll hierfür aus unserer Sicht in den kommenden 15 Jahren jeweils eine Milliarde Euro beisteuern, darunter mindestens 500 Millionen für die Schwimmbäder. Im Mittelpunkt stehen dabei die ökologische Sanierung und die Schaffung von Barrierefreiheit, wo nötig auch durch entsprechenden Neubau."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360210</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Jul 2024 12:10:42 +0200</pubDate>
                <title>50-prozentige Frauenquote endlich beschließen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/50-prozentige-frauenquote-endlich-beschliessen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die bisherigen Maßnahmen haben nur zu geringen Verbesserungen geführt. Frauen sind immer noch seltener in Führungspositionen vertreten. Das muss sich ändern. Deshalb fordern wir eine Frauenquote in Führungspositionen von 50 Prozent“, erklärt Gökay Akbulut, Sprecherin für Frauenpolitik der Gruppe Die Linke, zum Bericht der Bundesregierung zu Frauen in Führungspositionen. Akbulut weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Führungspersonalgesetz von 2015 muss endlich konsequent novelliert werden. Denn trotz Fortschritten sind Frauen in Spitzenpositionen immer noch unterrepräsentiert. Wir brauchen endlich eine verpflichtende Frauenquote von 50 Prozent mit konkreter Zeitvorgabe, innerhalb der diese realisiert werden muss. So können wir das aktuelle Ungleichgewicht korrigieren und den Zugang zu Führungsrollen gerechter gestalten.</p>
<p>Nach wie vor existieren strukturelle Barrieren, die Frauen daran hindern, Führungsrollen zu übernehmen. Diese Barrieren können durch eine Frauenquote von 50 Prozent überwunden werden. Dies zeigen auch Beispiele in der politischen Parteienlandschaft. Es ist Zeit für mutige Schritte und entschlossene Maßnahmen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360209</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Jul 2024 12:07:46 +0200</pubDate>
                <title>Keine Impulse, kein Gestaltungswille: Von Fortschritt keine Spur</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-impulse-kein-gestaltungswille-von-fortschritt-keine-spur-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Ampel-Koalition legt einen völlig uninspirierten Haushalt vor, der keinerlei Gestaltungswillen in den wichtigen Zukunftsfragen erkennen lässt: Für Kinder und Familien gibt es bei Kindergeld und Kinderzuschlag nicht einmal einen Inflationsausgleich – an der Tatsache, dass fast ein Viertel der Kinder in Deutschland arm sind, wird sich somit absolut nichts ändern“, erklärt Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Gruppe Die Linke, zum Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2025. Reichinnek weiter: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Für Kitas bleibt der Bundeszuschuss unverändert auf viel zu niedrigem Niveau – Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt also vor allem für viele Frauen weiterhin Wunschdenken, wie die gerade erschienene Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung erneut unterstreicht. Auf den Klimawandel und die dadurch anstehenden Transformationsprozesse hat die Bundesregierung ebenfalls keine Antworten – die Investitionen in diesen Bereich sind viel zu zaghaft.</p>
<p>Die selbsternannte Fortschrittskoalition liefert außer beim Militär höchstens Stillstand – angesichts der drängenden Probleme, die die Ampel in ihrem Koalitionsvertrag ja selbst identifiziert hatte, ist dieser Haushalt ein eindeutiger Rückschritt.</p>
<p>Entgegen der Ankündigung im Koalitionsvertrag ist keine Kindergrundsicherung in Sicht, die wirklich gegen Kinderarmut helfen würde – dabei bräuchte es diese dringend, um mehr Chancengerechtigkeit im Land herzustellen, genauso wie weitere Investitionen in Bildung und Infrastruktur. Dieser Haushalt zementiert die Ungleichheit und trägt absolut nichts dazu bei, dass es in diesem Land gerechter zugeht!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-360208</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Jul 2024 12:04:45 +0200</pubDate>
                <title>Notfallversorgung bleibt ein Notfall</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/notfallversorgung-bleibt-ein-notfall-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Das offensichtlichste Problem in der Notfallversorgung geht Lauterbachs Notfallreform nicht an – die überaus defizitäre Finanzierung der Notfallversorgung im Krankenhaus. Das ist eine schlechte Nachricht für die Patienten und das Personal. Denn unterfinanzierte Notaufnahmen führen zu unterbesetzten Notaufnahmen, daran wird sich mit diesem Gesetz leider nichts ändern&quot;, kommentiert Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke, den Gesetzentwurf zur Notfallreform, der heute im Bundeskabinett beschlossen wird. Vogler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Rettungsstellen sind für Krankenhäuser immer ein Verlustgeschäft. Sie rechnen sich nur, wenn dort bereits viel Diagnostik gemacht wird und dann eine Aufnahme erfolgt. Dann ist dieser stationäre Fall für die Station wirtschaftlich sehr einträglich und der Verlust aus der Notaufnahme wird kompensiert.</p>
<p>Dieses unsinnige Finanzierungskonstrukt hat Folgen: Erfolgt keine Aufnahme, werden den Krankenhäusern die Kosten nur zu einem kleinen Teil erstattet. So werden Anreize gesetzt, Patientinnen und Patienten aufzunehmen und die Rettungsstellen personell unzureichend auszustatten. Was wirklich helfen würde, wäre eine Finanzierung, die die Kosten erstattet, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dann könnten die Rettungsstellen, die ohnehin 24/7 betrieben werden müssen, wesentlich besser die Menschen versorgen, die auch außerhalb von Sprechzeiten Hilfe suchen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-360207</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Jul 2024 11:34:56 +0200</pubDate>
                <title>Haushalt setzt völlig falsche Prioritäten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/haushalt-setzt-voellig-falsche-prioritaeten-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Obwohl die Bundesregierung immer gern von Chancen und von Investitionen in die Zukunft spricht, sehen wir im Haushaltsentwurf vor allem Chancen für die Rüstungsindustrie und Investitionen in Militarisierung. Der gesamte Haushalt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist so groß wie schon allein der Anteil des Sondervermögens für die Bundeswehr für 2025“, kommentiert Nicole Gohlke, Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Gruppe Die Linke, den Regierungsentwurf für den Haushalt 2025. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Beim Bildungshaushalt wird mal wieder ordentlich in die Trickkiste gegriffen. Es wird suggeriert, hier würde deutlich mehr investiert als vorher, aber tatsächlich wird vor allem hin und her geschoben. Das ist beschämend – das Bildungsministerium selbst hatte noch im Juni eine ‚bildungspolitische Trendwende‘ gefordert. Entgegen sämtlichen politischen Verlautbarungen werden für das BAföG satte 83 Millionen weniger eingeplant als 2024. Zwar steigt das Budget für das Schüler-BAföG, aber ausgerechnet bei den Studierenden sollen es 125 Millionen Euro weniger sein.</p>
<p>Wenn man sich die Lebenshaltungskosten besonders in den Städten anschaut, ist diese Kürzung völlig unverständlich. Die Bedarfssätze liegen dabei unter denen vom Bürgergeld. Es ist auch zu erwarten, dass das Bundesverfassungsgericht die BAföG-Bedarfsätze für zu niedrig erklären wird. Wir sind gespannt, ob der Regierung ein Zaubertrick einfällt, um jungen Menschen überhaupt noch ein Studium zu ermöglichen.</p>
<p>Ebenso unverständlich sind die Einsparungen für den internationalen Wissenschaftsaustausch. Schon wieder müssen DAAD, Goethe-Institut und andere um ihre finanziellen Mittel kämpfen. Das heißt auch: Wieder keine Planungssicherheit, keine Verlässlichkeit. Noch vor einem halben Jahr machte sich die Ampel für eine bessere Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung stark, jetzt wird genau an der Stelle gestrichen. Das nennt man wohl ‚Große Worte und nichts dahinter‘.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360206</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Jul 2024 11:31:57 +0200</pubDate>
                <title>Haushalt: Kriegstüchtig, aber nicht friedenstauglich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/haushalt-kriegstuechtig-aber-nicht-friedenstauglich-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Gesine Lötzsch, Sprecherin für Haushaltspolitik der Gruppe Die Linke, zum Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2025 und Finanzplan bis 2028:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Bundesregierung hat einen Haushaltsentwurf vorgelegt, der auf Kriegstüchtigkeit zielt. Die Aufrüstung der Bundeswehr verschlingt einen großen Teil des Bundeshaushaltes und der Anteil soll in den nächsten Jahren größer werden. Die Kriegstüchtigkeit geht auf Kosten des alltäglichen Lebens der Menschen.</p>
<p><strong>Die Schuldenbremse ist eine Zukunftsbremse:</strong></p>
<p>Wir brauchen mehr Investitionen in Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Pflegeheime und Universitäten. Mit einer Vermögensteuer könnten wir unser Land wieder fit machen.</p>
<p><strong>Der Krieg ist eine Wachstumsbremse:</strong></p>
<p>Der Krieg in der Ukraine hat schon zu viele Menschenleben gekostet. Auch wirtschaftlich ist dieser Krieg eine Katastrophe. Nach Berechnungen des DIW kostet Deutschland der Krieg in der Ukraine bereits über 200 Milliarden Euro. Die Bundesregierung hat bis heute noch keinen Vorschlag für einen Waffenstillstand vorgelegt. Die Bundesregierung ist ein diplomatischer Totalausfall.</p>
<p><strong>Diplomatie statt Aufrüstung:</strong></p>
<p>Ab 2028 will die Ampel rund 30 Milliarden Euro mehr für die Bundeswehr ausgeben. Sie sagt aber nicht, wie sie die Aufrüstung finanzieren will. Das ist ein ungedeckter Scheck. Die nächste Regierung wird den Sozialabbau mit dem Verweis auf die Ampel verstärken. Denn die bestellten Panzer müssen bezahlt werden.</p>
<p><strong>Der Investitionsstau wird größer:</strong></p>
<p>Die Bundesregierung investiert zu wenig in Kitas, Schulen, Krankenhäuser und den öffentlichen Verkehr. Lieber gibt sie 12,4 Milliarden für Spekulationen an der Börse aus. Die Rentner werden davon nichts haben.</p>
<p><strong>Die Kindergrundsicherung wurde beerdigt:</strong></p>
<p>Wer heute bei den Kindern spart, wird morgen noch weniger Fachkräfte haben. Die Kindergrundsicherung, das größte Sozialprojekt der Ampel, wurde beerdigt.</p>
<p><strong>Klimapolitik für Besserverdienende:</strong></p>
<p>Die Ampel hat ein Klimageld versprochen. Doch dieses Versprechen haben sie nicht gehalten. Immer mehr Menschen, die wenig Geld haben, wenden sich gegen die Klimapolitik der Ampel. Sie sehen nicht ein, dass sie die Klimakosten tragen sollen und die Vermögenden verschont werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360205</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Jul 2024 11:26:23 +0200</pubDate>
                <title>Kürzungen an Hochschulen sind Armutszeugnis</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kuerzungen-an-hochschulen-sind-armutszeugnis/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die hessische Landesregierung plant Kürzungen an den Hochschulen um 34 Millionen Euro. Trotz steigender Kosten und bereits chronischer Unterfinanzierung werden Stellen, Projekte und ganze Institute gefährdet. CDU und SPD hatten zuvor in ihrem Koalitionsvertrag eine verlässliche Finanzierung versprochen. Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke, nahm heute in Darmstadt an den Protesten gegen die Kürzungen teil und erklärt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Noch vor einem halben Jahre&nbsp;haben CDU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag verlässliche und auskömmliche Finanzierung versprochen. Nicht einmal ein halbes Jahr später brechen sie ihr Versprechen. Diese Kürzungen erhöhen die Abhängigkeit von Drittmitteln, schwächen die Grundfinanzierung, erhöhen den Arbeitsdruck und führen zu noch mehr befristeten Beschäftigungen. Das verschlechtert die Qualität von Forschung und Lehre weiter. Es ist verantwortungslos und ein Schlag ins Gesicht der Studierenden und Beschäftigten.«</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Proteste von verdi, GEW und den Studierendenvertretungen bekommen von der Vorsitzenden der Partei Die Linke, Janine Wissler volle Unterstützung. Dazu ergänzt sie:&nbsp;</strong><br> »Die hessische Studierendenbewegung hat bereits erfolgreich gegen Verschlechterungen gekämpft und die Studiengebühren abgeschafft. Wissenschaftsminister Gremmels sollte sich daran erinnern, dass die Proteste 2006 bis 2008 nicht nur die Studiengebühren, sondern auch den verantwortlichen Minister zu Fall brachten. Wer bei der Bildung kürzt, hat den politischen Kompass und ein verantwortungsvolles Gespür für die Zukunft verloren – besonders ein sozialdemokratischer Minister, der die Wahlversprechen der SPD ignoriert, liefert hier ein Armutszeugnis ab.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360193</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Jul 2024 08:20:50 +0200</pubDate>
                <title>Netzwerk verfassungsfeindlicher Publizisten, rechter Millionäre und autoritärer Staaten offenlegen, Nachfolgeprojekte von Compact verhindern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/netzwerk-verfassungsfeindlicher-publizisten-rechter-millionaere-und-autoritaerer-staaten-offenlegen-nachfolgeprojekte-von-compact-verhindern-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Viel zu lange konnte das extrem rechte Compact-Magazin als Verbündeter der AfD aggressive Hetze gegen Demokratinnen und Demokraten betreiben und offen einen ethnisch homogenen Staat propagieren. Mit ihrem Rassismus und Antisemitismus befeuerte das rechte Kampfblatt seit langem die Mobilisierung von Nazis und antisemitischen Verschwörungsideologien auf der Straße und ist Stichwortgeber für Gewalt. Das heute erfolgte Verbot ist damit folgerichtig, wenn auch zu spät“, erklärt Martina Renner, Sprecherin für Innenpolitik der Gruppe Die Linke, zum heutigen Verbot des Compact-Magazins. Renner weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das nun erfolgte Verbot darf kein Symbol bleiben. Es wird nur dann für die Medienmacht der extremen Rechten Konsequenzen haben, wenn eine mögliche Finanzierung aus dem Ausland genauso Thema wird wie verdeckte Geldflüsse an die AfD. Dabei darf es nicht nur um die Rolle extrem rechter Führungsfiguren wie Elsässer gehen. Compact stellte sich in den Dienst der AfD und verfügt über beste Kontakte zu anderen extrem rechten Medien im Ausland. Das Netzwerk der verfassungsfeindlichen Publizisten, rechter Millionäre und autoritärer Staaten muss ans Licht und Geldströme hinsichtlich möglicher Folgeprojekte trockengelegt werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360192</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Jul 2024 08:15:35 +0200</pubDate>
                <title>Ehegattensplitting: Ein Schlag gegen Gleichstellung und Gerechtigkeit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ehegattensplitting-ein-schlag-gegen-gleichstellung-und-gerechtigkeit/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>In der Debatte um eine Reform des Ehegattensplittings erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Die Weigerung von FDP und Union, das Ehegattensplitting abzuschaffen, zeigt einmal mehr, wie sehr sie an überholten und ungerechten Strukturen festhalten. Wer die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern am Erwerbsleben und die partnerschaftliche Aufteilung der Familienarbeit fördern will, kann das Ehegattensplitting nicht unangetastet lassen.</p>
<p>Union und FDP zetteln mit ihrer Blockadehaltung einen Kampf an, der zu Lasten der Frauen geht. Diese Haltung ist ein Rückschritt für Gleichstellung und Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft.</p>
<p>Es ist richtig, das Ehegattensplitting abzuschaffen. Das würde die Gleichstellung fördern, Steuervergünstigungen für Besserverdienende abschaffen und für mehr Steuergerechtigkeit sorgen. Sehr hohe Einkommen könnten nicht mehr kleingerechnet werden.</p>
<p>Statt des Ehegattensplittings bedarf es einer Umwandlung in ein zwischen den Partnern übertragbares steuerliches Existenzminimum. Einkommen, die den Freibetrag übersteigen, werden individuell besteuert. Damit werden untere und mittlere Einkommen weiter entlastet und wir fördern gleichberechtigte Beziehungen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360191</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Jul 2024 08:12:19 +0200</pubDate>
                <title>System Erbschaftssteuer ist unfair – Ran an die Milliarden!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/system-erbschaftssteuer-ist-unfair-ran-an-die-milliarden/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Deutsche vererben und verschenken 2023 Rekordwerte an Vermögen. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Die Rekordsummen von 121,5 Milliarden Euro an übertragenem Vermögen im Jahr 2023 zeigen deutlich, dass die bestehende Erbschaftssteuerregelung unfair ist. Die enorme Zunahme von Schenkungen und Erbschaften verdeutlicht, wie sehr Privatvermögen in Deutschland wächst – auf Kosten der Allgemeinheit. Es ist inakzeptabel, dass Milliardenvermögen nahezu steuerfrei verschenkt oder vererbt werden können.&nbsp;</p>
<p>Hier braucht es einen kompletten Steuersystemwechsel, welches Milliardenvermögen angemessen besteuert.</p>
<p>Der eklatante Anstieg des verschenkten Betriebsvermögens auf mehr als 15,7 Milliarden Euro ist ein klares Indiz dafür, dass die Superreichen die politisch gewollten Steuerschlupflöcher ausnutzen. Diese Lücken sollten endlich geschlossen werden. Die Abschaffung der Privilegien für Milliardenerben muss auf den Tisch. Gleichzeitig fordern wir die unverzügliche Wiedereinführung der Vermögenssteuer, um bereits steuerfrei vererbtes Vermögen zur Kasse zu bitten.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360181</guid>
                <pubDate>Fri, 12 Jul 2024 12:03:10 +0200</pubDate>
                <title>Sofortiges Umsteuern in Pflegefinanzierung notwendig</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sofortiges-umsteuern-in-pflegefinanzierung-notwendig-1/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>&quot;Die steigenden Pflegekosten offenbaren das Totalversagen der Bundesregierung, die drängenden Probleme in der Pflege anzugehen&quot;, kommentiert Ates Gürpinar, Sprecher für Pflegepolitik der Gruppe Die Linke im Bundestag, die gestiegene nötige Eigenbeteiligung im Pflegeheim, die der Verband der Ersatzkassen heute gemeldet hat. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir brauchen ein sofortiges Umsteuern in der Finanzierung der Pflege. Wir brauchen eine solidarisch finanzierte Pflegevollversicherung, die alle pflegebedingten Kosten übernimmt und in die alle gemeinsam einzahlen. Die Bundesregierung ist mit der bisherigen Form der Pflegefinanzierung komplett gescheitert: Wir erleben steigende Kosten für Pflegebedürftige während gleichzeitig darüber diskutiert wird, dass auch die Beiträge der Versicherten voraussichtlich steigen müssen. Es ist unbegreiflich, warum Lauterbach an diesem Konzept festhält, mit dem vor allem Vermögende geschont werden.</p>
<p>Langfristig wird nur eine Revolution der Pflegefinanzierung dafür sorgen können, dass das System nicht komplett kollabiert. Wir brauchen eine solidarische Finanzierung der Pflege, damit sie gemeinsam getragen wird, und sich endlich auch Spitzenverdienerinnen und -verdiener und Vermögende an diesen gesellschaftlichen Kosten angemessen beteiligen. Die Bundesregierung versagt nicht nur, weil sie sich weigert, diese Pflegereform vorzulegen. Die Bundesregierung ist ja nicht mal willens, Pflegebedürftige in der stationären Pflege kurzfristig zu entlasten, sondern bürdet ihnen seit Jahren eine Ausbildungskostenumlage auf. Auch hier werden Vermögende geschont, auf Kosten von Pflegebedürftigen und Beschäftigten in der Pflege."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360180</guid>
                <pubDate>Fri, 12 Jul 2024 11:57:28 +0200</pubDate>
                <title>Stromumlage ist wahnwitzig und muss zurückgenommen werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/stromumlage-ist-wahnwitzig-und-muss-zurueckgenommen-werden/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Ampel-Koalition plant neue Stromabgabe für Verbraucher. Mit dieser zusätzlichen Abgabe müssen Kunden mit einer neuen Belastung rechnen. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Partei Linke, Lorenz Gösta Beutin:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Minister Habeck muss die Pläne für eine neue Stromumlage umgehend zurücknehmen. Angesichts der aktuellen politischen Situation sind sie völlig wahnwitzig. Die Bundesregierung scheint aus dem gescheiterten Heizungsgesetz nichts gelernt zu haben. Eine neue Umlage auf den Strompreis schafft zusätzliche Ungerechtigkeit, da sie einkommensschwache Haushalte, die bereits unter den hohen Energiepreisen leiden, unverhältnismäßig stark belastet. Statt neue Belastungen zu schaffen, um Gelder in die fossile Privatwirtschaft zu pumpen, sollten fossile Subventionen wie das ungerechte und extrem umwelt- und klimaschädliche Dienstwagenprivileg schnellstmöglich abgeschafft werden. Eine Klimapolitik, die zu mehr Ungleichheit in der Gesellschaft führt, ist zum Scheitern verurteilt. Auch die neuesten Pläne aus dem Hause Habeck zeigen: Wir brauchen eine Gerechtigkeitswende in der Klimapolitik. Die Linke fordert deshalb eine Übergewinnsteuer, um die Profite der Energiekonzerne gerecht zu verteilen und die Bevölkerung zu entlasten.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Der Grundfehler liegt bereits darin, dass die Modernisierung der Gasinfrastruktur der Privatwirtschaft überlassen werden soll. Nach Auskunft der Bundesregierung soll diese nur eine Rückfalloption in einer erfolgreichen Energiewende sein. Deshalb wäre es fahrlässig, diese Aufgabe der Privatwirtschaft zu überlassen, die ein Interesse an einer möglichst langen Nutzung von Gas hat. Die Gasinfrastruktur gehört in öffentliche Hand, und die notwendige Modernisierung muss staatlich erfolgen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360036</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Jul 2024 12:39:22 +0200</pubDate>
                <title>Schluss mit den leeren Worten: Auf die Straße für eine konsequente Queer Politik!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schluss-mit-den-leeren-worten-auf-die-strasse-fuer-eine-konsequente-queer-politik/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Liebe Besucher:innen auf unserer Homepage, Liebe Genoss:innen,
Unter dem Motto „Für ___ Menschenrechte“ findet dieses Jahr am 19./20./21. Der Cologne Pride statt.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Als Linke wollen wir ein kraftvolles Zeichen für eine konsequente Queer Politik setzen, es muss endlich Schluss mit den warmen Worten sein, wir wollen Taten sehen!</p>
<p>Groß angekündigt worden war der Aktionsplan „Queeres Leben“ von der Bundesregierung. Laut Queer Beauftragten Sven Lehmann sollte er mit 70 Millionen hinterlegt sein, um vielfältige Projekte zu fördern. Im Haushalt davon keine Spur, dank unserer queer politischen Sprecherin im Bundestag Kathrin Vogler kam raus: Im Jahr 2024 werden keine Projekte gefördert. Mit dem jetzt drohenden Sparhaushalt droht der Aktionsplan komplett ins Wasser zu fallen.</p>
<p>Auch beim Kampf gegen die steigende Queer Feindlichkeit und Gewalt gegen Queere sieht es nicht besser aus. Die Bundesregierung hat zwar einen Aktionsplan vorgelegt, mit finanziellen Mitteln hinterlegt ist dieser allerdings nicht. Der Kampf gegen Queer Feindlichkeit droht zum zahnlosen Tiger zu werden, eine Erweiterung des Art. 3 GG um die sexuelle Identität wird die Queer Feindlichkeit im Land jedenfalls nicht bekämpfen.</p>
<p>Auch für Queere aus anderen Ländern sieht es nicht besser aus. Aufnahmeprogramme für Menschen aus Ländern in denen LGBTQ verfolgt werden, wie Russland oder Uganda, gibt es nicht. Gleichzeitig hat die Bundesregierung mit der Zustimmung für die Geas Reform die Axt an das individuelle Asylrecht gelegt. Das wird gerade queere Geflüchtete treffen.</p>
<p>Gegen diese Politik der Warmen Worte und leeren Versprechungen wollen wir als Linke auf die Straße gehen. Wer wirklich die Queer Feindlichkeit in diesem Land bekämpfen will, muss Geld in die Hand nehmen und wirksame Maßnahmen ergreifen. Im ganzen Land sind die queeren Projekte unterfinanziert, oft müssen sie um eine Verlängerung der Finanzierung bangen, viel Arbeit läuft ehrenamtlich ab. Wir streiten für eine auskömmliche Finanzierung der queeren Projekte und ein Ende der ewigen Projektfinanzierung.</p>
<p>Wir machen Druck für eine schnelle Gleichstellung lesbischer Eltern mit einer Reform des Abstammungsrechtes, eine gute Gesundheitsversorgung für trans Personen und ein sozial gerechtes Gesetz für Verantwortungsgemeinschaften.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch in diesem Jahr werden wir durch die Kölner Genoss:innen mit einem Infostand auf dem Straßenfest vertreten sein. Außerdem nehmen wir mit einem eigenen Wagen und einer Fußgruppe an der Demonstration am Sonntag teil.</p>
<p>Wir suchen Genoss:innen die an diesem Wochenende unterstützen. Wir brauchen Genoss:innen die beim Infostand unterstützen, als Wagenengel unseren LKW bei der Demonstration begleiten und für eine starke Fußgruppe. Unter folgendem Link könnt ihr euch für die verschiedenen Aktivitäten eintragen:&nbsp;<a href="https://deref-gmx.net/mail/client/-yzzpk4l1FE/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fdocs.google.com%2Fspreadsheets%2Fd%2F1cATq6t3EAL_6Wh-SFb36Aj2QfLtZ1BhY8ydOVNMIHmw%2Fedit%3Fgid%3D343679880%23gid%3D343679880" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">https://docs.google.com/spreadsheets/d/1cATq6t3EAL_6Wh-SFb36Aj2QfLtZ1BhY8ydOVNMIHmw/edit?gid=343679880#gid=343679880</a></p>
<p><strong>Lasst uns gemeinsam für das gute Leben für alle und eine Queer Politik die ihren Namen verdient auf die Straße gehen.</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360035</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Jul 2024 08:18:32 +0200</pubDate>
                <title>Versammlungsfreiheit schützen und ausbauen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/versammlungsfreiheit-schuetzen-und-ausbauen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Der Bericht von amnesty international führt es klar vor Augen: Auch in der Bundesrepublik gerät die Versammlungsfreiheit immer stärker unter Druck. Nicht allein durch Verbote, auch durch Kriminalisierung und überbordende Strafverfolgungsmaßnahmen&quot;, kommentiert Martina Renner, innenpolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag, den Bericht &quot;Underprotected and overrestricted&quot; von amnesty international. Renner weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Versammlungsfreiheit gewährt die friedliche Versammlung zur politischen Meinungskundgabe. Solche Versammlungen können auch stören, um ihr Ziel zu erreichen. Dazu hat das Bundesverfassungsgericht klare Vorgaben gemacht. Protest muss hör- und sichtbar sein, Störungen der gewohnten Abläufe sind hinzunehmen. Doch gerade mit Blick auf die Klimaproteste muss leider festgestellt werden: Wenn Protest wirklich stört, wird er abgeräumt. Der Bericht zählt einen ganzen Katalog staatlicher Maßnahmen zur Behinderung von Versammlungen auf: Die Verlegung von Versammlungsorten, das Verbot von Versammlungen aufgrund von vermuteten Äußerungsdelikten, unverhältnismäßige Gewalt gegen Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer und sogar Journalistinnen und Journalisten, massenhafte Freiheitsbeschränkungen in Polizeikesseln und vieles mehr. Bei den Aktivistinnen und Aktivisten der "Letzten Generation" kommt noch die Strafverfolgung wegen der vermeintlichen Bildung einer kriminellen Vereinigung hinzu, die sich einzig gegen Handlungen des zivilen Ungehorsams richtet.</p>
<p>Insbesondere ist an dieser Stelle auch auf die immer restriktiveren und auf die sogenannte "präventive Gefahrenabwehr" ausgelegten Polizeigesetze verschiedener Bundesländer hinzuweisen, deren Folgen in Hinblick auf Versammlungsgeschehen immer deutlicher werden. Nicht zuletzt dadurch, wenn die Polizei dazu legitimiert ist, beispielsweise in Bayern, im Namen der Gefahrenabwehr im Vorfeld von Demonstrationen Personen bis zu zwei Monate in Präventivhaft zu nehmen. Das Versammlungsrecht ist in den vergangenen Jahren in Deutschland gehörig unter Druck geraten - sei es im Rahmen der Corona-Maßnahmen, zivilem Ungehorsam gegen Nazi-Aufmärsche oder Klimaprotesten. Es ist Zeit für eine Bestandsaufnahme und wieder mehr statt weniger Versammlungsfreiheit."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360034</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Jul 2024 08:15:48 +0200</pubDate>
                <title>Die Reichen kosten den Staat Milliarden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-reichen-kosten-den-staat-milliarden-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die im Grundgesetz ausdrücklich vorgesehene Vermögensteuer könnte jederzeit wieder erhoben werden so wie in Frankreich, Spanien, Luxemburg, Norwegen oder der Schweiz. Anstatt im Haushalt zu tricksen und bei den Ärmsten zu sparen, fordern wir, die Vermögensteuer wiedereinzuführen ab einer Million Euro, bei Betriebsvermögen ab 5 Millionen Euro. Der Steuertarif von 1 Prozent bei einer Million Euro soll dabei ab 50 Millionen Euro Nettovermögen auf 5 Prozent steigen“, so Sören Pellmann, Vorsitzender der Gruppe Die Linke im Bundestag, zur Meldung, laut der sich eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer ausspricht. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Aussetzung der Vermögenssteuer hat alleine im vergangenen Jahr rund 30 Milliarden gekostet. Autobahn-Brücken und viele Straßen sind marode, die Bahn baut Strecken zurück, die Digitalisierung stagniert, unser Bildungswesen ist eine Mangelverwaltung und Klimaschutz und Klimaanpassung erfordern milliardenschwere Investitionen. Zur Finanzierung dieser Aufgaben die Reichen mit heranzuziehen ist Gebot der sozialen Gerechtigkeit.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360033</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Jul 2024 07:51:52 +0200</pubDate>
                <title>Bombardierung von Kinderkrankenhaus ist grausames Kriegsverbrechen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bombardierung-von-kinderkrankenhaus-ist-grausames-kriegsverbrechen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Laut Angaben ukrainischer Behörden hat Russland bei einem Raketenangriff eine Kinderklinik in Kiew getroffen. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Janine Wissler: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Der gezielte Raketenangriff Russlands auf die größte Kinderklinik der Ukraine, das Ochmatdyt-Krankenhaus in Kiew, ist barbarisch und entsetzlich. Mehr als 30 Menschen wurden getötet und Dutzende schwer verletzt. Die Bombardierung eines Kinderkrankenhauses ist ein grausames Kriegsverbrechen. Es zeigt die dringende Notwendigkeit, diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden.</p>
<p>Russland muss&nbsp;den Krieg sofort beenden, seine Truppen abziehen und die Bombardierungen einstellen. Die internationale Gemeinschaft muss Druck ausüben, damit endlich Verhandlungen aufgenommen werden, um das Sterben zu beenden.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360017</guid>
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2024 09:50:07 +0200</pubDate>
                <title>Bürgergeld-Änderungen sind billigster Populismus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/buergergeld-aenderungen-sind-billigster-populismus-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Ankündigungen in Bezug auf die Änderungen beim Bürgergeld sind billigster Populismus auf Kosten der Betroffenen. Denn dahinter versteckt sich der Vorwurf, dass die Menschen im Bürgergeld ja eigentlich arbeiten könnten, wenn sie nur nicht so faul und bequem wären“, erklärt Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Gruppe Die Linke, zu den geplanten Maßnahmen der Bundesregierung. Reichinnek weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Aktuell sind z. B. über 500.000 Alleinerziehende auf Bürgergeld angewiesen. Das Problem ist doch nicht, dass sie sofort eine Arbeit bekommen würden, wenn sie nur dazu bereit wären, täglich drei statt zweieinhalb Stunden zu pendeln. Das Problem ist, dass es keine sichere und verlässliche Ganztagsbetreuung gibt und ihnen deswegen kein Arbeitgeber eine Chance gibt. Abgesehen davon zeigen Studien, dass ab einem Arbeitsweg von 45 Minuten die Gesundheit leidet, psychische und körperliche Beschwerden sind die Folge.</p>
<p>Um aus dem Bürgergeld rauszukommen, braucht es mehr Arbeitsstellen, sichere Kinderbetreuung und mehr Qualifizierung, damit die Menschen auch langfristig einen guten Job finden. Aber genau da spart die Ampel, denn sie hat ja auch gerade beschlossen, die berufliche Förderung im Bürgergeld ab 2025 zu streichen.</p>
<p>Druck und Strafen schaffen keinen einzigen Arbeitsplatz. Die Bundesregierung versucht mal wieder, von ihrem eigenen Versagen in der Arbeitsförderung abzulenken.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-359983</guid>
                <pubDate>Sat, 06 Jul 2024 02:43:09 +0200</pubDate>
                <title>Haushalt: Das dünnste Papier des Jahres!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/haushalt-das-duennste-papier-des-jahres-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Mini-Einigung von Scholz, Habeck und Lindner wird den Sommer nicht überstehen. Weder die SPD noch die FDP werden diesen Kompromiss mittragen. Die Grünen sind bereit, alle Prinzipien über Bord zu werfen, um weiter regieren zu können“, kommentiert Gesine Lötzsch, Sprecherin für Haushaltspolitik der Gruppe Die Linke, die Haushaltseinigung der Ampel. Lötzsch weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Kanzler macht genau das Gegenteil von dem, was er verspricht. Er hat heute auf der Bundespressekonferenz drei Schwerpunkte genannt: 1. Sicherheit 2. Zusammenhalt und 3. Wachstum. Unter seiner Kanzlerschaft leben wir unsicherer, der Zusammenhalt der Gesellschaft war noch nie so brüchig wie heute und von Wachstum kann man wirklich nicht reden. Die Einigung zum Haushalt 2025 wird daran nichts ändern.</p>
<p>In der SPD gibt es die Forderung, die Schuldenbremse auszusetzen. Das kann allerdings nur ein erster Schritt sein. Die Schuldenbremse ist eine Wachstumsbremse und gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.</p>
<p>Auf der Bundespressekonferenz nahmen Scholz, Habeck und Lindner das Wort Frieden nicht in den Mund. Dabei ist nachgewiesen, dass Deutschland der Krieg in der Ukraine, nach Berechnungen des DIW, bereits über 200 Milliarden Euro gekostet hat. Die Bundesregierung will das Zwei-Prozent-NATO-Ziel dauerhaft erreichen, auch wenn das Sondervermögen Bundeswehr ausgelaufen ist. Das bedeutet mehr als 80 Milliarden Euro pro Jahr für Krieg und Aufrüstung.</p>
<p>Das Geld für den Krieg fehlt uns beim Erhalt der Infrastruktur, beim Bau von Kitas, Schulen und Wohnungen. Es fehlt uns beim Kampf gegen Kinderarmut. Fünf Euro mehr Kindergeld wird kein Kind aus der Kinderarmut holen. Die Grünen haben ihr Projekt Kindergrundsicherung beerdigt.</p>
<p>Die Investitionen sollen von 52 Milliarden Euro (2024) auf 57 Milliarden im nächsten Jahr erhöht werden. Das ist lächerlich wenig. Der Investitionsstau ist beachtlich. Führende konservative Ökonomen rechnen mit einem Investitionsbedarf von 600 Milliarden Euro. Das sind 60 Milliarden pro Jahr. Warum gibt es eine langfristige Zusage des Kanzlers von 80 Milliarden Euro für die Bundeswehr, aber keine feste Zusage für die nötigen 600 Milliarden?</p>
<p>Die Ampel hat den Menschen ein Klimageld versprochen. Dieses Versprechen haben SPD, Grüne und FDP gebrochen. Die Kosten der Klimakrise lädt die Bundesregierung den Menschen auf, die schon jetzt kaum ihre Miete bezahlen können.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-359982</guid>
                <pubDate>Sat, 06 Jul 2024 02:38:22 +0200</pubDate>
                <title>Rente: Wahlfreiheit beim Hinzuverdienst beibehalten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rente-wahlfreiheit-beim-hinzuverdienst-beibehalten-1/</link>
                <author>michael.wolframm@dielinke-hagen.de (DIE LINKE. Kreisverband Hagen)</author>
                <description>&quot;Ich begrüße, dass die Rentnerinnen und Rentner, die zu ihrer Rente hinzuverdienen, jetzt netto mehr Geld erhalten werden. Die Arbeitgeberbeiträge zur Rentenversicherung arbeitenden Rentnern nun direkt auszuzahlen, ist ein richtiges Signal, dass sich ihre Arbeitsleistung auch direkt lohnt. Allerdings ist es unerträglich, dass die Renten in Deutschland so schlecht sind, dass viele Rentnerinnen und Rentner darauf angewiesen sind, weiterzuarbeiten. Die deutschen Renten sind alles andere als generös. Unter den 34 OECD-Staaten liegt Deutschland bei der Höhe der Nettoersatzrate der Renten auf dem viertletzten Platz. Das ist ein Armutszeugnis für ein so reiches Land! Darum brauchen wir höhere Renten“, erklärt Matthias W. Birkwald, Renten- und Alterssicherungspolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke, zu den vorgesehenen Anreizen für Rentnerinnen und Rentner zum längeren Arbeiten im Haushaltsentwurf der Ampel. Birkwald weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Bisher hatten die Rentnerinnen und Rentner eine Wahlmöglichkeit, ob sie die Rentenbeiträge weiter einzahlen wollen und dadurch ihre Renten steigern. Ich fordere die Ampelkoalition auf, diese Wahlmöglichkeit unbedingt beizubehalten. Denn nur so kann die eigene Rente noch aufgebessert werden und für viele würde sich das nach gut zehn Jahren wirklich lohnen. Diese Wahloption den Rentnerinnen und Rentnern wegzunehmen, würde die flexible und freie Entscheidung über die eigene Alterssicherung beschränken und deshalb darf es dazu nicht kommen.</p>
<p>Für die meisten Seniorinnen und Senioren ist die Gesetzliche Rente die wichtigste Einkommensquelle im Alter. Die Linke fordert daher, die Gesetzliche Rente zu stärken. Dazu gehört auch, dass die Möglichkeiten, die eigene Rente aufzubessern, ausgebaut werden müssen. Zum Beispiel könnten die Zuschläge bei Arbeiten über die Regelaltersgrenze hinaus von 0,5 Prozent pro Monat auf 0,6 Prozent verbessert werden oder eine Prämie für längeres Arbeiten direkt zum Rentenbeginn in einer Summe ausgezahlt werden. Dann wären auch im Alter größere Anschaffungen möglich, zum Beispiel für eine Wärmepumpe, ein neues, gut isoliertes Dach im eigenen Haus oder Ähnliches."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-359969</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Jul 2024 07:37:24 +0200</pubDate>
                <title>Erdoğan ist hier nicht willkommen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/erdogan-ist-hier-nicht-willkommen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Erdoğan ist in Berlin nicht willkommen. Die öffentliche Kritik an dem türkischen Nationalspieler, der den sogenannten Wolfsgruß gezeigt hatte, hat zu heftigen Gegenreaktionen aus der türkischen Regierung geführt. Jetzt ist zu befürchten, dass Erdoğan das EM-Viertelfinalspiel als Plattform für politische Propaganda und weitere Provokationen missbrauchen wird. Auch Erdoğan hatte in der Vergangenheit schon den faschistischen Wolfsgruß öffentlich gezeigt. Sein Koalitionspartner ist die rechtsextreme MHP, die Partei der Nationalistischen Bewegung, die der politische Arm der Grauen Wölfe ist. Erdoğan lässt die Opposition systematisch unterdrücken, Menschenrechte werden unter seinem Regime grob missachtet. Er hat die Türkei zu einem autoritären und nationalistischen Staat geformt&quot;, sagt Gökay Akbulut, Mitglied der deutsch-türkischen Parlamentariergruppe und Mitglied des Parlamentskreises &quot;Kurdisches Leben in Deutschland&quot;. Akbulut weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die EM darf nicht als Bühne für rechtsextremistische Ideologien missbraucht werden. Dieser Wolfsgruß, ein Symbol der rechtsextremen Grauen Wölfe, muss als bewusste Provokation und als Zeichen der Unterstützung dieser extremistischen Bewegung gewertet werden. Solche Gesten haben in einem Sport, der für Toleranz und gegenseitigen Respekt stehen sollte, keinen Platz. Die UEFA muss in solchen Fällen hart und zeitnah durchgreifen, wenn sie mit ihren Kampagnen gegen Rassismus glaubwürdig sein will. Wie bereits in anderen EU-Staaten umgesetzt, muss die Bundesregierung endlich auch in Deutschland gegen die verbandlich organisierten Grauen Wölfe ein Betätigungsverbot erlassen. Bereits 2020 hatten sich alle Bundestagsfraktionen für ein Verbot der Vereine der Grauen Wölfe ausgesprochen. Die Schonzeit sollte jetzt vorbei sein. Ebenfalls müssen die Verwendung von Kennzeichen der Grauen Wölfe wie beispielsweise Fahnen, Abzeichen, Parolen und Grußformen wie der Wolfsgruß endlich verboten werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-359968</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Jul 2024 07:34:26 +0200</pubDate>
                <title>Deutsche Bahn: Ab 2026 droht Ausdünnung von Fernstrecken Pressemitteilung von Bernd Riexinger, 04. Juli 2024</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/deutsche-bahn-ab-2026-droht-ausduennung-von-fernstrecken-pressemitteilung-von-bernd-riexinger-04-juli-2024/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist absurd, wenn in einer Zeit, in der dringend mehr Personen und Güter auf die Schiene gebracht werden müssen, die Trassenpreise steigen und das Befahren von Fern- und Güterstrecken gefährdet wird. Das wäre ein komplettes Scheitern der Bahnpolitik des Verkehrsministers“, sagt Bernd Riexinger, verkehrspolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke, nach der gestrigen Sitzung des Verkehrsausschusses mit dem Vorstandsmitglied der Bahn, Dr. Michael Peterson. Riexinger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Ein massiver Rückgang des Güterverkehrs ist klimapolitisch eine Katastrophe. Der Güterverkehr muss finanziell in die Lage versetzt werden, konkurrenzfähige Angebote an die Industrie und Firmen zu unterbreiten. Es braucht eine Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplanes: Statt neue Autobahnen und Bundesfernstraßen zu bauen, müssten dringend die Brücken und das bestehende Netz saniert werden. Außerdem braucht es einen klaren politischen Schwerpunkt für den Ausbau der Bahn und des ÖPNV.“</p>
<hr>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p>Bei der Bahn droht ab 2026 eine Ausdünnung von Strecken im Fernverkehr. Die Bahn weist zwar die Medienberichte von konkreten Plänen zur Ausdünnung von Fernstrecken (z. B. in Ostdeutschland) zurück und will 2025 den angemeldeten Fahrplan einhalten. Wegen stark steigenden Trassenpreisen und zurückgehender Verkehrsauslastung ist das für die Zeit ab 2026 nicht mehr gesichert. Diese Informationen erhielten die Mitglieder des Verkehrsausschusses auf der gestrigen Sitzung mit dem zuständigen Vorstandsmitglied der Bahn, Dr. Peterson.</p>
<p>Die Trassenpreise würden ab 2026 um sechs Prozent steigen. Gesetzlich ist vorgeschrieben, dass die Preise beim Regionalverkehr nur um 0,6 Prozent steigen. Das führt jedoch zu einer Preissteigerung beim Güter- und Fernverkehr um mindestens 18 Prozent. Nach 2026 wären es dann 22 Prozent und bis 2028 28 Prozent. Trassenpreise müssen für die Nutzung der Strecken entrichtet werden. Außerdem wären viele Nutzerinnen und Nutzer des 49-Euro-Tickets auf die Regionalbahnen umgestiegen, was teils zu einer geringeren Auslastung der Fernstrecken geführt habe. Absurd ist, dass die vom Bund finanzierte Eigenkapitalerhöhung der Bahn (geplant bis zu 20 Mrd.) ebenfalls zu einer Erhöhung der Trassenpreise führt, weil die Bahn als AG ihr Eigenkapital entsprechend verzinsen muss.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-359967</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Jul 2024 07:31:08 +0200</pubDate>
                <title>Mindesthonorare in der Kulturförderung: Länder, Kommunen und Private müssen nachziehen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mindesthonorare-in-der-kulturfoerderung-laender-kommunen-und-private-muessen-nachziehen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Es ist gut, dass ab heute in der Kulturförderung des Bundes Mindesthonorare für Kulturschaffende gelten. Eine freie Kulturarbeit, die mit öffentlichen Geldern unterstützt wird, muss den Kreativen selbstverständlich ein existenzsicherndes Einkommen garantieren und sie in die sozialen Sicherungssysteme einbinden. Wir begrüßen daher, dass der Bund nun endlich seiner Verantwortung nachkommt und mit gutem Beispiel vorangeht. Festzuhalten ist aber auch, dass dieser Schritt vor allem von symbolischer Bedeutung ist, da nur wenige Kulturschaffende davon profitieren werden. Entscheidend wird vielmehr sein, dass jetzt auch die Länder und Kommunen, in deren Händen im Wesentlichen die öffentliche Kulturförderung liegt, sowie die privaten Auftraggeber schnellstmöglich nachziehen&quot;, erklärt Jan Korte, kulturpolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke, zu den ab 1. Juli geltenden Mindesthonoraren bei Kulturveranstaltungen und -projekten, die eine finanzielle Beteiligung des Bundes von mindestens 50 Prozent aufweisen. Korte weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Grund für allzu großen Jubel gibt es nicht. Denn das durchschnittliche Jahreseinkommen der in der Künstlersozialkasse (KSK) versicherten Selbstständigen lag zum 01.01.2024 bei 20.383 Euro und damit deutlich unter dem aller Erwerbstätigen. Und es ist leider nicht zu erwarten, dass sich die Mindesthonorarregelung in der Kulturförderung des Bundes hier signifikant auswirkt. Damit wir schnell zu flächendeckenden und generellen Mindesthonoraren kommen, müssen also die Ärmel auf politischer und gewerkschaftlicher Seite sowie bei den Interessenvertretungen der Kreativen weiter hochgekrempelt werden."</p>
<hr>
<p><strong>Zur Information:</strong></p>
<p>Die Linke engagiert sich seit vielen Jahren kontinuierlich in Bund, Ländern und Kommunen für gesetzlich verankerte Mindesthonorare für (Solo-)Selbstständige. Zuletzt mit dem Antrag&nbsp;<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/087/2008799.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">"Basishonorare in der Bundeskulturförderung verankern"</a>&nbsp;(20/8799).</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-359966</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Jul 2024 07:13:36 +0200</pubDate>
                <title>Kinderarmut verharrt auf hohem Niveau</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kinderarmut-verharrt-auf-hohem-niveau-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die neuen Zahlen des Statistischen Bundesamts untermauern ein weiteres Mal, dass Deutschland gegen Kinderarmut zu wenig tut. Dass die Zahl der Kinder in Armut im Vergleich zum Vorjahr um einen Prozentpunkt gesunken ist, ist keine Trendwende – denn dafür wäre eine grundlegende Neuausrichtung der Politik nötig. Nur so ließe sich etwas daran ändern, dass fast ein Viertel der Kinder von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind“, kommentiert Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Gruppe Die Linke im Bundestag. Reichinnek weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Doch die Bundesregierung kommt weder mit der Kindergrundsicherung weiter, noch bringt sie sich stärker in die Finanzierung und den Ausbau der Kita-Plätze ein. Auch die dringende Empfehlung des kürzlich durchgeführten Bürgerrates ‚Ernährung im Wandel‘, ein kostenfreies, gesundes Mittagessen in Kitas und Schulen einzuführen, ignoriert sie. Doch um die Missstände zu sehen, brauchen wir eigentlich gar keine neuen Zahlen: Jeden Tag sehen wir Familien an den Tafeln in der Schlange stehen, hören von knurrenden Mägen im Unterricht – es ist absolut inakzeptabel, wie in einem so reichen Land wie Deutschland mit Kindern umgegangen wird. Den großen Ankündigungen, den Kindern und Jugendlichen solle nach Corona etwas zurückgegeben werden, sind keine Taten gefolgt. Im Gegenteil: Die Mittel im Kinder- und Jugendplan, mit denen Organisationen und Projekte unterstützt werden, und die gerade für Kinder in Armut wichtig sind, sollen wie schon im vergangenen Jahr nicht erhöht werden und das, obwohl die Kosten in den vergangenen Jahren explodiert sind.</p>
<p>Die Bundesregierung muss endlich eine echte Kindergrundsicherung auf den Weg bringen oder wenigstens das kostenfreie Mittagessen in Kitas und Schulen einführen. Damit wäre beim drängendsten Problem zumindest schon einmal Abhilfe geschaffen. Es darf einfach nicht sein, dass in einem der reichsten Länder der Welt Kinder hungern müssen.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-359965</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Jul 2024 07:10:23 +0200</pubDate>
                <title>Rentenerhöhung endlich über der Inflation - das reicht aber noch nicht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rentenerhoehung-endlich-ueber-der-inflation-das-reicht-aber-noch-nicht-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Es ist gut, dass die Renten heute um 4,57 Prozent steigen. Aber die Erhöhung reicht nach aktuellen Zahlen, wonach 42 Prozent der Rentnerinnen und Rentner ein Gesamtnettoeinkommen unter 1250 Euro im Monat haben, nicht aus. Diese Zahlen müssen doch ein Weckruf sein“, so Matthias W. Birkwald, Renten- und Alterssicherungspolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag. Birkwald weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Mit der diesjährigen Rentenanpassung übersteigen die Rentenerhöhungen endlich wieder die Inflation - doch das nach drei Jahren hohem Kaufkraftverlust für die Rentnerinnen und Rentner, der bisher nicht ausgeglichen wurde. Es ist absolut nicht nachvollziehbar, dass die Pensionäre bis zu 3.000 Euro Inflationsausgleich erhielten, während die Rentnerinnen und Rentner mit mickrigen 300 Euro Energiegeld abgespeist wurden.</p>
<p>Wir Linken fordern, dass das Rentenniveau endlich wieder von 48 auf 53 Prozent angehoben werden möge. Dort lag es bereits vor dem Schröderschen Sozialstaatsabbau und dort muss es wieder hin. Deshalb fordern wir eine sofortige, einmalige und zusätzliche Rentenerhöhung um zehn Prozent. Das würde Durchschnittsverdienende gerade einmal 38 Euro im Monat kosten und dafür eine Standardrente um über 170 Euro monatlich erhöhen. Ein guter Deal!</p>
<p>Statt den unsinnigen Aktienspielereien mit dem sogenannten "Generationenkapital" müssen wir endlich eine Erwerbstätigenversicherung einführen, in die auch Beamte, Selbstständige, Freiberufler und allen voran wir Bundestagsabgeordnete einzahlen. Wir wollen außerdem das Solidarsystem stärken, indem wir die Beitragsbemessungsgrenze verdoppeln und daraus entstehende sehr hohe Renten im verfassungsgemäß zulässigen Maße abflachen. Außerdem fordere ich die Bundesregierung auf, alle Kürzungen bei der Rente rückgängig zu machen, die sogenannte ,Grundrente' zu einem echten Rentenzuschlag für die Beschäftigten im Niedriglohnsektor auszubauen und eine einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente von derzeit 1200 Euro netto für Alleinstehende einzuführen, denn niemand soll in Armut leben müssen. Auch nicht im Alter.</p>
<p>Erfreulich ist indessen, dass viele Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentner endlich eine höhere Rente erhalten. Die Zuschläge für die Erwerbsminderungsrentner waren lange überfällig. Die Betroffenen mussten seit 2014 ertragen, dass ihre von viel zu hohen Abschlägen und viel zu kurzen Zurechnungszeiten betroffenen Armutsrenten nicht verbessert wurden. Dass sie nach dem Beschluss 2022 noch einmal zwei Jahre auf ihre Zuschläge warten mussten, ist blamabel. Auch wenn die Rentenversicherung hier eine Auszahlung nicht schneller hinbekommen hat, so sollten die Zuschläge zumindest rückwirkend gezahlt werden. Und die Zuschläge sind, wie Berechnungen des SoVD zeigen, viel zu niedrig. Deshalb fordern wir Linken, die Zuschläge auf 8 und 13 Prozent anzuheben. Dort müssten sie liegen, um ihre Renten endlich auszugleichen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-359964</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Jul 2024 07:06:40 +0200</pubDate>
                <title>Linke kritisiert Umgang der Koalition mit dem Thema Gedenken an die Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen als unwürdig und beschämend</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-kritisiert-umgang-der-koalition-mit-dem-thema-gedenken-an-die-opfer-der-ns-euthanasie-verbrechen-als-unwuerdig-und-beschaemend-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Das Gedenken an die schätzungsweise 300.000 Opfer der nationalsozialistischen ‚Euthanasie‘-Morde sowie an die etwa 400.000 Opfer von Zwangssterilisationen ist überfällig. Der 25. Jahrestag des Bundestagsbeschlusses zur Errichtung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas, in dem Deutschland 1999 die Selbstverpflichtung einging, ‚aller Opfer des Nationalsozialismus würdig zu gedenken‘, böte dafür auch eine gute Gelegenheit. Leider müssen wir aber zur klaren Einschätzung kommen, dass der Umgang der Koalition mit dem Thema dem nicht gerecht wird. Wir werden uns deshalb daran nicht beteiligen und auch nicht in der heutigen Debatte über den gemeinsamen Antrag der Koalitionsfraktionen mit der Union ‚Opfer von NS-‚Euthanasie‘ und Zwangssterilisation – Aufarbeitung intensivieren‘ das Wort ergreifen“, erklären Jan Korte (kulturpolitischer Sprecher) und Petra Pau (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages) für die Gruppe Die Linke im Bundestag. Korte und Pau weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die massenhafte Ermordung kranker und behinderter Menschen, insbesondere die sogenannte Vernichtung lebensunwerten Lebens, – bewusst verharmlosend als ‚Euthanasie‘ bezeichnet –, war Teil der nationalsozialistischen Rassenideologie. Wir begrüßen natürlich, dass die Koalition nun endlich ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einlösen und einen Parlamentsbeschluss zur Aufarbeitung der Verbrechen an den Opfern der NS-‚Euthanasie‘ und Zwangssterilisation herbeiführen will. Die Linke kämpft seit vielen Jahren dafür, dass den Opfern der aus politischen und volkswirtschaftlichen Gründen geplanten und vollendeten Ermordung während der NS-‚Euthanasie‘-Programme von 1939 bis 1945 in den fünf Mordzentren Deutschlands endlich ein würdiges und angemessenes Gedenken zu Teil wird. Wir fordern seit Jahren, dass dies auch Angehörige und Nachfahren einbezieht und die Opfergruppe angemessen im nationalen Gedenkstättenkonzept des Bundes berücksichtigt wird.</p>
<p>Dem ist aber mitnichten so. Die Linke wird ausgegrenzt und wurde erst gar nicht gefragt, ob sie einen interfraktionellen Antrag mittragen will. Wie üblich unterwerfen sich die Koalitionsfraktionen hörig dem schäbigen Totalitarismus-Spiel der Union. Und das, obwohl wir bereits im Juni 2022, also vor genau zwei Jahren, den umfangreichen Antrag ‚Opfer von NS-‚Euthanasie‘ und Zwangssterilisation als Verfolgte des Nationalsozialismus anerkennen – Aufarbeitung vorantreiben‘ (20/2049) eingebracht hatten. Ein Antrag übrigens, dessen acht Forderungspunkte von allen Sachverständigen in der entsprechenden Öffentlichen Anhörung des Kulturausschusses am 26. September 2022 gelobt wurde. Unsere anschließenden Versuche und Angebote zu einem interfraktionellen Antrag zu kommen, zugunsten dessen wir unseren Antrag zurückgezogen hätten, wurden allesamt abgelehnt. Und jetzt bekommen wir exakt zwei Tage vor der Debatte einen Antrag vorgelegt und sollen spätabends in zwei Minuten zu diesem wichtigen Thema reden?</p>
<p>Dieses unwürdige Spiel machen wir nicht mit. Auch, weil der jetzt vorliegende Antrag inhaltlich eine Zumutung ist und dem Thema nicht gerecht wird:</p>
<p>Der Antrag ist ganz offensichtlich ohne die Expertise der Opferverbände, regionalen Initiativen, betroffenen Familien und an der Erforschung der Verbrechen arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammengeklöppelt worden. Anders lässt sich nicht erklären, dass zwar ein Projekt zur bundesweiten Archivierung von Patientenakten und Personalunterlagen der Täter initiiert, aber kein generelles gesetzliches Kassationsverbot von historischen Quellen mit Bezug zu NS-Medizinverbrechen erlassen werden soll. Die drohende Vernichtung der Krankenakten muss aber so schnell wie möglich durch ein generelles Kassationsverbot verhindert werden! Warum soll, wenn ‚eine gesamteuropäische Betrachtungsweise‘ angeblich ‚von enormer Bedeutung‘ ist, keine internationale, sondern nur eine nationale Fachtagung durchgeführt werden? Wir finden es zudem problematisch, dass die möglichen Zuwendungsempfänger von Forschungsgeldern im Antrag gleich benannt werden. Und warum wird nicht verlangt, dass Angehörige und Nachfahren einbezogen und die Opfergruppen angemessen im nationalen Gedenkstättenkonzept des Bundes berücksichtigt werden müssen? Das Ganze wird noch dadurch getoppt, dass mit der Formulierung ‚im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel‘ die Erinnerungspolitik mit einem Handstreich unter Haushaltsvorbehalt gestellt wird. Damit schrumpft auch dieses geschichtspolitische Projekt der Ampel zu einem Schaufensterantrag.</p>
<p>Erst vor einigen Wochen wurden Anwohnende eines Wohnheims der Lebenshilfe in Mönchengladbach durch Steinwurf-Anschläge bedroht, mit der Botschaft ‚Euthanasie ist die Lösung‘. Gerade in Zeiten, in denen derartig behindertenfeindliche Angriffe wieder zunehmen, sollte ein Antrag zum Gedenken an die Opfer der NS-‚Euthanasie‘-Verbrechen zeigen, dass man die Thematik ernstnimmt und über parteipolitischen Querelen steht. Hier wird ein beschämendes Signal sowohl an die Opfergruppen als auch an die heutigen Betroffenen gesendet. Ein Erinnern an die Opfer und eine Anerkennung der Eltern und Verwandten, die unter hohen Mühen und großen Gefahren ihre Kinder und andere Verwandte versteckt haben, um ihr Leben zu schützen, sieht unseres Erachtens jedenfalls anders aus.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-359963</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Jul 2024 05:44:27 +0200</pubDate>
                <title>Rassismus effektiv und an der Wurzel bekämpfen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rassismus-effektiv-und-an-der-wurzel-bekaempfen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>6 Punkte für Teilhabe und Diskriminierungsschutz</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In Politik und Gesellschaft hat das Video, in dem junge wohlhabende Menschen in einem Club völlig unbehelligt lautstark rassistische Parolen grölen, viele schockiert und auch die jüngsten Vorfälle rassistischer Gewalt, wie der Übergriff auf zwei Schwarze Mädchen und ihren Vater im mecklenburgischen Grevesmühlen, zeigen deutlich, dass Rassismus in allen Bevölkerungsschichten ein Problem ist, in Ost und West, und dass es dringenden Handlungsbedarf gibt. Aber die Ampelregierung legt keinen Plan vor, wie gegen Rassismus vorgegangen werden kann, ob im Alltag oder auf struktureller Ebene. Keine einzige Maßnahme wurde angekündigt oder gar umgesetzt.&nbsp;</p>
<p>Dabei ist längst bekannt, dass sich Rassismus durch alle gesellschaftlichen Schichten zieht und etliche Studien belegen, dass Rassismus auch auf struktureller und institutioneller Ebene angegangen werden muss. Der letzte Rassismusmonitor des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) hat außerdem ergeben, dass rassistisch markierte Menschen ein deutlich höheres Armutsrisiko haben.<br> Der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt zählt allein für den Bereich rassistisch motivierter Gewalt knapp 1500 Fälle im Jahr 2023. Die Übergriffe sind damit gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel gestiegen und bedeuten über vier rassistische Übergriffe täglich in Deutschland. Auch laut Bundeskriminalamt sind Straftaten gegen Asylsuchende um 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 2.488 Taten angestiegen. Wir erleben eine Zunahme von antisemitischen Vorfällen, die von Beleidigungen bis hin zu körperlichen Angriffen und Anschläge auf Synagogen reichen. Auch antimuslimisch motivierte Vorfälle sind aktuell auf dem Höchststand, wie die bundesweite Meldestelle CLAIM-Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit vermeldet. Gleiches gilt für Antiziganismus und Anti-Schwarzen Rassismus. &nbsp;<br> Aber statt endlich effektiv dagegen vorzugehen und vorliegende zivilgesellschaftliche Forderungen umzusetzen, bestimmen rassistische Migrationsdebatten den öffentlichen Diskurs. Daran beteiligt sich auch führendes Personal der Ampelkoalition. Etliche Gesetzesverschärfungen wurden durch den Bundestag gebracht, wie das neue ‚Rückführungsgesetz‘, die stigmatisierende Bezahlkarte für Geflüchtete oder auch die Unterstützung der Bundesregierung für das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS), das die Inhaftierung selbst von Familien und Kindern an den EU-Außengrenzen ermöglicht.</p>
<p>Dem stellen wir uns entgegen! Unser Leitprinzip ist Solidarität und der Kampf für eine gleichberechtigte und sozial gerechte Einwanderungsgesellschaft, in der alle Menschen die gleichen Chancen haben und keine Ausgrenzung herrscht. Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich konsequent gegen Rassismus vorzugehen und folgende Maßnahmen umzusetzen.<br> &nbsp;&nbsp;<br> <strong>1. Langfristige Förderung von demokratischem Engagement absichern </strong></p>
<p>Zivilgesellschaftliche Akteur*innen, Beratungseinrichtungen, Menschenrechts- und Hilfsorganisationen, Antidiskriminierungsverbände und Migrant*innenselbstorganisationen leisten durch ihre tägliche Arbeit einen immensen Beitrag im Kampf gegen Rassismus und den Schutz von Opfern. Dennoch müssen sie oft unter prekären Bedingungen arbeiten und um ihre Finanzierung bangen, da eine Strukturförderung nicht gewährleistet ist.&nbsp;<br> Um ihre wichtige Arbeit gegen Rassismus und für unsere Demokratie abzusichern, muss ein effektives Demokratiefördergesetz her. Ein bestehender aber noch verbesserungswürdiger Gesetzentwurf steckt im parlamentarischen Verfahren fest. Diese Blockade muss endlich beendet werden, damit bundesweit flächendeckend Beratungs- und Unterstützungsstrukturen arbeiten können. </p>
<p><strong>2. Diskriminierungsschutz durch Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes stärken&nbsp;</strong></p>
<p>Die von der Ampelkoalition versprochene Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) muss endlich kommen und vor allem umfassend sein. Das AGG weist etliche Lücken im Diskriminierungsschutz auf, da Klagefristen zu kurz sind, es kein Verbandsklagerecht enthält, Diskriminierungsdimensionen fehlen, zu viele Ausnahmen eine Entschädigungspflicht ausschließen und vor allem öffentliches Handeln nicht umfasst ist. So kann effektiver Schutz vor rassistischer und anderer Formen von Diskriminierung nicht gelingen. Daher muss endlich eine umfassende Reform, die die Forderungen des zivilgesellschaftlichen „AGG-Reform-Jetzt!“-Bündnisses aufgreift, vorgelegt werden. </p>
<p><strong>3. Racial profiling stoppen und Diskriminierung durch Behörden entgegenwirken  </strong></p>
<p>Eine wesentliche Form von strukturellem Rassismus sind anlasslose Polizeikontrollen, die vor allem migrantische und rassistisch markierte Menschen treffen, weil Polizeigesetze anlasslose Kontrollen ermöglichen. Daher müssen die Befugnisse zu anlasslosen Polizeikontrollen aus dem Bundespolizeigesetz und allen Landespolizeigesetzen gestrichen werden.&nbsp;<br> Um rassistische Praktiken zu verhindern, sollten zudem alle Behörden diskriminierungskritisch beraten werden und Beschäftigte des öffentlichen Dienstes zu Antidiskriminierungsschulungen verpflichtet sein, vor allem auf Führungsebene, wie es das Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz beispielsweise schon vorsieht. Gerade in Bildungseinrichtungen wie Schulen ist wichtig, dass sie diskriminierungssensibel aufgestellt sind und pädagogisches Personal divers und diskriminierungskritisch geschult ist und es ausreichend Anlaufstellen für Betroffene gibt. Schulordnungen und Rahmenlehrpläne müssen daher diskriminierungskritisch überarbeitet werden.</p>
<p><strong>4. Teilhabe durch Wahlrecht – Einbürgerungen unabhängig vom Einkommen sichern </strong></p>
<p>Rassismus wird auch entgegengewirkt durch Ermöglichung von Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte und Rassismuserfahrung, die immer noch von wesentlichen Rechten ausgeschlossen werden.&nbsp;<br> Zwar hat die Einbürgerungsreform Verbesserungen gebracht, aber die wesentliche Hürde der Einkommensvoraussetzungen wurde weder abgeschafft noch herabgesetzt, sondern sogar noch verschärft. So haben von Armut betroffene Menschen schlechte Chancen auf Einbürgerung.&nbsp;<br> Wir fordern daher eine Einbürgerung unabhängig vom Einkommen, ohne Sprachtests und zurecht als Schikane empfundene Einbürgerungstests! Auch das Wahlrecht hängt von der Einbürgerung ab. Wir wollen das ändern und fordern ein Wahlrecht auf allen Ebenen für alle Menschen, die langfristig in Deutschland leben, unabhängig vom deutschen Pass: Von der Kommune, über die Landtage, zum Bundestag und Europaparlament. Denn wer hier lebt, muss mitentscheiden können! An der Seite des zivilgesellschaftlichen Bündnisses „Pass(t) und Allen“ fordern wir: Mehr Teilhabe jetzt!</p>
<p><strong>5. Vielfalt im Öffentlichen Dienst umsetzen</strong></p>
<p>Damit sich die Vielfalt der Einwanderungsgesellschaft, in der über ein Viertel der Menschen eine Migrationsgeschichte haben, im Öffentlichen Dienst abbildet, braucht es ein Bundespartizipationsgesetz. Damit sollen Fördermaßnahmen geregelt werden, die sicherstellen, dass auf allen Verwaltungsebenen Menschen mit Migrationsgeschichte und Rassismuserfahrung entsprechend ihres Anteils an der Bevölkerung vertreten sind. Außerdem soll es absichern, dass auch alle öffentlichen Gremien divers zusammengesetzt sind. Um die gesellschaftliche Vielfalt abbilden zu können, sind zudem Kopftuch- und Bekleidungsverbote im Öffentlichen Dienst abzuschaffen.</p>
<p><strong>6. Teilhabe von Geflüchteten absichern – Zugang zu Wohnung, Arbeit, Sozialleistungen, Bildung und Gesundheit verbessern</strong><br> Ausgrenzung und Rassismus trifft sehr häufig geflüchtete Menschen, die sich aufgrund ihrer prekären Lebensbedingungen auch kaum dagegen wehren können. Ihr Ankommen und ihre Teilhabe muss in allen Lebensbereichen verbessert werden:</p><ul class="list-normal"> 	<li>Wir wollen das Geflüchtete, statt in Massenunterkünften untergebracht zu werden, Zugang zu Wohnungen und übergangsweise zu menschenwürdigen Gemeinschaftsunterkünften erhalten.&nbsp;</li> 	<li>Dafür muss die Bundesregierung mehr für bezahlbare Wohnungen für alle Menschen tun. Dafür fordern wir mehr sozialen Wohnungsbau, einen bundesweiten Mietendeckel, die Wiederherstellung des Vorkaufsrechts und auch die Bekämpfung von Büroleerstand durch die Umwandlung in Wohnungen.&nbsp;</li> 	<li>Wir wollen alle Arbeitsverbote abschaffen, damit Geflüchtete selbstbestimmt leben können und um prekäre und illegalisierte Beschäftigung zurückzudrängen. Es ist absurd, primär auf Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland zu setzen, aber Menschen, die hier leben, Arbeits- und Bleibeperspektiven zu verweigern. Es gilt daher die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die Arbeitsbedingungen insgesamt zu verbessern und die Anerkennung von ausländischen Bildungs- und Berufsabschlüssen zu erleichtern.</li> 	<li>Für Geflüchtete, die nicht arbeiten können, muss das Existenzminimum genauso gewährleistet sein wie für alle anderen Menschen auch. Daher ist das diskriminierende Asylbewerberleistungsgesetz abzuschaffen. Leistungen sollten über ein kostenloses Basiskonto ausgezahlt werden, statt über Sachleistungen oder stigmatisierende Bezahlkarten.</li> 	<li>Das Recht auf Bildung steht allen Menschen zu. Statt in Unterkünften müssen geflüchtete Kinder in regulären Schulen unterrichtet werden. Dafür braucht es mehr Investitionen in die Infrastruktur und Ausbildung von Lehrkräften und pädagogischem Personal.</li> 	<li>Für besseren Zugang im Gesundheitssektor muss Krankenversicherungsschutz für alle Geflüchteten ab dem ersten Tag gewährt werden.</li> 	<li>Wir unterstützen in den Bundesländern die Einführung einer City ID nach dem Vorbild von New York oder Zürich, wo sie als Ausweisersatzdokument genutzt wird und so den Zugang von illegalisierten Menschen zu Bildung, Wohnen, Gesundheit und Kultur verbessert. Die Bundesregierung soll ein Gesetzespaket vorlegen, dass die entsprechenden Hürden im Ausweiswesen absenkt.</li> </ul>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-359962</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Jul 2024 05:39:46 +0200</pubDate>
                <title>Schwarze Null schafft keine Zukunftsinvestitionen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schwarze-null-schafft-keine-zukunftsinvestitionen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Janine Wissler begrüßt den Protestbrief der Jugendverbände von SPD und Grünen, der sich für eine Abschaffung der Schuldenbremse ausspricht. Der Brief zeige, so Wissler, dass dieser Generation gute Schulen, Schienen und Straßen wichtiger sind, als die Schwarze Null.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Nicht nur führende Ökonomen fordern ein Ende der Schuldenbremse, sondern auch Jugendorganisationen machen Druck. Insgesamt sechs Jugendorganisationen, darunter die Jusos und die Grüne Jugend, haben sich zusammengetan, um gegen die unsinnige Investitionsbremse zu protestieren und fordern deren Abschaffung. Dabei wurden die „nächsten Generationen, denen man nicht so viele Schulden aufbürden dürfe“ immer als Argument für die Schuldenbremse herangezogen. Offenbar sind dieser Generation gute Straßen, Schienen und Schulen wichtiger als die schwarze Null.<br> Was nützt es den heute 18-Jährigen, wenn sie in 30 Jahren zwar weniger Kredite zurückzahlen müssen, dafür aber kein Zug mehr über marode Gleise fährt und Schulen wegen Baufälligkeit schließen müssen! Die Infrastruktur von morgen muss heute ausgebaut werden. SPD, Grüne und Bundeskürzungsminister Linder dürfen nicht erneut den Rotstift ansetzen bei Sozialem, sondern endlich Zukunftsinvestitionen auf den Weg bringen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-359961</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Jul 2024 05:36:36 +0200</pubDate>
                <title>Hände weg vom Streikrecht!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/haende-weg-vom-streikrecht-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die FDP-Fraktion plant, das Streikrecht massiv zu beschneiden. Janine Wissler warnt vor den Folgen und stellt sich gegen die Pläne der Liberalen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die FDP legt die Axt an soziale und politische Grundrechte und will das Streikrecht einschränken. Wenn Streiks lange vorher angekündigt werden müssen oder Warnstreiks auf maximal vier Stunden begrenzt werden, dann wird der Kampf um bessere Löhne und Arbeitsbedingungen noch schwieriger als bisher. Wer Streiks einschränken will, nimmt den Arbeitnehmern ihr wirksamstes Druckmittel bei Tarifverhandlungen und schwächt diese vorsätzlich."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-359206</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 17:48:39 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE Hagen fragt nach!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-hagen-fragt-nach/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIE LINKE Hagen fragte in der Bezirksvertretung Hagen Mitte nach dem Zustand der Busspur in der
Innenstadt (Bild 1) und nach unnötigen Kanten (Bild 2) den Rollstuhlfahrern das Überqueren der
Busspur erschweren.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu sagt unsere Bezirksvertreterin in der BV Mitte Ursula Bartscher: „Die Busspur im Herzen der Innenstadt sieht nicht zur sehr schlecht aus, sondern ist auch eine</p>
<p>Zumutung für die Menschen die diese Spuren überqueren wollen. Es ist auch eine Gefahrenquelle für alle Menschen die nicht so gut zu Fuß sind.“</p>
<p><strong>Weiter erklärt Frau Bartscher:</strong></p>
<p>„Es ist nicht zu verstehen warum direkt vor dem Haupteingang der Sparkasse die Busspur eine so hohe Kante hat, dass Rollstuhlfahrer sie oft nicht alleine bewältigen können. „ Die Anfrage in der Sitzung der Bezirksvertretung bewirkte Zuspruch von allen demokratischen Parteien und der Verwaltung so dass es zu einer Begehung durch die Verwaltung kommt. Wir sind gespannt welche Lösungsvorschläge seitens der Stadt kommen und WANN diese Umgesetzt werden.</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-359205</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 17:28:43 +0200</pubDate>
                <title>120 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht – Mehr Krieg bedeutet mehr Geflüchtete</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/120-millionen-menschen-weltweit-auf-der-flucht-mehr-krieg-bedeutet-mehr-gefluechtete-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>“Jeder Mensch hat das unveräußerliche Recht auf Schutz – unabhängig von seiner Herkunft. Gerade in Zeiten, in denen es so viele kriegerische Konflikte wie nie zuvor gab, muss ein Schutz für Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen, gewährleistet werden. Wir brauchen eine menschenrechtskonforme und rechtsstaatliche Geflüchtetenpolitik, die ihre grundlegenden Werte auch in Zeiten großer Bedrohungen nicht preisgibt. Obwohl in diesem Jahr mit der GEAS-Reform schon die größte Entrechtung von geflüchteten Menschen beschlossen wurde, ist das für die Ampel-Parteien, CDU, AfD und BSW im Bundestag noch nicht genug: Die Einführung der Bezahlkarte, Diskussionen über Abschiebungen nach Afghanistan und Syrien und über Deportationen nach Ruanda sind Zeichen einer vollkommen enthemmten Debatte“, erklärt die fluchtpolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag, Clara Bünger, anlässlich des Weltflüchtlingstags. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Aufnahme der Geflüchteten aus der Ukraine hat zunächst gezeigt, dass eine unbürokratische und solidarische Versorgung von Geflüchteten grundsätzlich möglich ist. Statt diesen Ansatz weiterzuverfolgen und die im Koalitionsvertrag verabredeten Erleichterungen für Geflüchtete umzusetzen, wird nun über die Abschaffung des Bürgergelds für Ukrainerinnen und Ukrainer diskutiert. Das ist ein armseliges Einknicken vor der rechten Stimmungsmache. Es wird ein Drohszenario geschaffen, bei dem Geflüchtete für alle Missstände in Deutschland verantwortlich gemacht werden. Dabei wird außer Acht gelassen, dass Deutschland und die EU maßgebliche Verursacher von Fluchtursachen sind. Geflüchtete verlassen ihre Länder, weil Kriege, repressive Regime, Umweltzerstörung und extreme Armut ihnen keine andere Wahl lassen. Mehr Abschottung wird dazu führen, dass sich Flüchtende auf noch gefährlichere Routen begeben, mit der Folge, dass es noch mehr Tote gibt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-359204</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 17:25:57 +0200</pubDate>
                <title>Elementarschadenpflichtversicherung: Options-Modell wird das Problem nicht lösen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/elementarschadenpflichtversicherung-options-modell-wird-das-problem-nicht-loesen-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Ein Options-Modell für Neueigentümer und eine Informationspflicht für den Bestand, wie es die Bundesregierung vorschlägt, führen nicht zum Ziel, alle Hausbesitzer zu vertretbaren Beiträgen abzusichern. Die einen können sich einen schlanken Fuß machen, während die anderen sich die teuren Policen weiterhin nicht leisten werden können und im Schadenfall das Nachsehen haben“, erklärt Susanne Hennig-Wellsow, europapolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag, anlässlich der Beratungen im Kabinett zur Elementarschadenpflichtversicherung. Hennig-Wellsow weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Justizminister Buschmann vertritt die Interessen der Versicherungswirtschaft, dafür wurde er gewählt. Aber ein sozialdemokratischer Kanzler sollte sich dem nicht unterwerfen. Eine Pflichtversicherung für Elementarschäden ist überfällig und machbar. Wenn alle Hausbesitzer einzahlen, dann wären alle zu vertretbaren Beiträgen abgesichert. Das muss das Ziel sein und daran muss sich die Bundesregierung messen lassen. Nur gemeinsam ist die Absicherung der zu erwartenden Schäden durch den Klimawandel zu bewältigen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 17:23:31 +0200</pubDate>
                <title>Angesichts steigender Zahlen von gewalttätigen Rechtsextremisten: Die Linke fordert Taten statt Aktionspläne</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/angesichts-steigender-zahlen-von-gewalttaetigen-rechtsextremisten-die-linke-fordert-taten-statt-aktionsplaene-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Verfassungsschutzbericht zeigt die gleiche Entwicklung, auf die die Opferberatungsstellen bereits hingewiesen haben: Die rechtsextreme Gefahr wächst, Rassismus und rechte Gewalt bedrohen große Teile der Bevölkerung. Statt zum wiederholten Male nur Maßnahmen anzukündigen oder die bereits seit Jahren laufenden Maßnahmen zu präsentieren, müssen nun endlich Taten folgen&quot;, so Martina Renner, Sprecherin für Antifaschismus der Gruppe Die Linke im Bundestag, anlässlich der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts für das Jahr 2023. Renner weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Im Bund und in den Ländern müssen Staatsanwaltschaften mit Schwerpunkt auf rechte Gewalt eingerichtet werden. Opferberatungsstellen und Mobile Beratungsteams müssen dauerhaft gefördert werden. Das Demokratiefördergesetz darf nicht länger blockiert werden. Aber auch Vereine, Unternehmen und Verbände müssen Haltung zeigen: Rassismus und Antisemitismus müssen geächtet werden. Rechtsextreme und ihre Organisationen - Kameradschaften genauso wie die Alternative für Deutschland als deren gefährlichste und wichtigste Organisation - müssen, wo immer es geht, ausgegrenzt werden. Nur so kann dieser gefährlichen Entwicklung begegnet werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-359202</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 17:21:04 +0200</pubDate>
                <title>Nationaler Bildungsbericht offenbart auch hier das Scheitern der Ampel</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nationaler-bildungsbericht-offenbart-auch-hier-das-scheitern-der-ampel-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Das von der Ampel ausgerufene &#039;Jahrzehnt der Bildungschancen&#039; entpuppt sich schon im dritten Jahr als leeres Versprechen. Es krankt an massivem Lehrkräftemangel, an chronischer Unterfinanzierung und an uneinheitlichem Vorgehen in den Ländern. In der Bildung herrscht traurigerweise weiter das Motto &#039;wer hat, der kann&#039;&quot;, erklärt Nicole Gohlke, bildungspolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag, zum heute veröffentlichten Nationalen Bildungsbericht. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Entkopplung von Bildungserfolg und sozialer Herkunft scheint für Deutschland ein schier unlösbares Problem. Es fehlen einheitliche Standards und einheitliches Vorgehen der Bundesländer. Programmstückwerk wie Startchancenprogramm, Exzellenzinitiativen und vielleicht ein Digitalpakt 2.0 bringt uns nicht weiter - auch wenn die Bundesregierung das Startchancenprogamm als Allzweckwaffe hervorhebt. 'Wumms' kommt im Ampel-Wortschatz leider nicht mehr vor. Fällig wäre jetzt endlich ein großer Wurf: Ein 100-Milliarden-Euro-Paket für die Bildung. Auch die Industrie hat es verstanden. Doch da hat die der Ampel leider nichts mehr zu bieten in dieser Wahlperiode. Wer eine Gesamtstrategie für Bildung predigt, darf sich der Aufhebung des Kooperationsverbots und der Verankerung einer Gemeinschaftsaufgabe Bildung im Grundgesetz nicht versperren."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 17:16:10 +0200</pubDate>
                <title>Wir müssen Die Linke stark machen, um die Verhältnisse ändern zu können</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wir-muessen-die-linke-stark-machen-um-die-verhaeltnisse-aendern-zu-koennen/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Erklärung von Partei- und Landesvorsitzenden zur Europawahl und den Kommunalwahlen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ergebnisse der Europa- und der Kommunalwahlen zeigen: Die Linke ist in einer herausfordernden Lage. Der jahrelang öffentlich ausgetragene innerparteiliche Konflikt, die Abspaltung der Gruppe um Wagenknecht und der damit verbundene Verlust des Fraktionsstatus im Bundestag haben das Bild in der Öffentlichkeit schwer beschädigt. Notwendige politische und strukturelle Weiterentwicklungen blieben zu lange auf der Strecke. Viele Wähler*innen können nicht erkennen, wie wir zu wichtigen Fragen und aktuellen Auseinandersetzungen stehen, und ob wir uns wirkungsvoll für ihre Interessen einsetzen können.</p>
<p>Wir stehen in der Verantwortung, Vertrauen zurückzugewinnen.</p>
<p>Denn in Zeiten des Erstarkens der extremen Rechten, des Ausspielens von Menschen mit Transfergeld gegen Geringverdiener*innen bei gleichzeitig wachsenden Vermögen einiger weniger und der Wiederkehr des Krieges auf die europäische Landkarte sind wir uns gemeinsam als Landes- und Parteivorsitzende bewusst, dass eine gesellschaftlich verankerte und wirksame linke Partei keine Selbstverständlichkeit, jedoch eine Notwendigkeit in diesem Land ist.</p>
<p>Deshalb werden wir den Bundesparteitag im Herbst gemeinsam und solidarisch so vorbereiten, dass dieser notwendige Entscheidungen gut treffen kann. Wir als Partei- und Landesvorsitzende wollen deshalb gemeinsam und vertrauensvoll die inhaltliche und strukturelle Erneuerung unserer Partei sowie die personelle Aufstellung vorbereiten. Der Parteivorstand macht einen Vorschlag, wie dieser Prozess strukturiert werden soll.</p>
<p>In den vor uns liegenden Monaten arbeiten wir konsequent und gemeinsam für unsere Politik der sozialen Sicherheit, des Friedens und des Antifaschismus, um unsere Verankerung in den drei zur Wahl stehenden Landesparlamenten in Sachsen, Thüringen und Brandenburg zu sichern und unseren linken Ministerpräsidenten Bodo Ramelow zu verteidigen.</p>
<p>Aus vielen Gesprächen, Diskussionen und Untersuchungen, aber auch aus der Erfahrung der jüngsten Wahlkämpfe wissen wir, dass Enttäuschungen und Zweifel an uns weiter bestehen, dass aber auch viele Menschen weiterhin Erwartungen in uns setzen und sich eine starke linke Partei wünschen. Wir wissen, wie mühsam es ist, verlorenes Vertrauen wiederzugewinnen. Wir haben diese Herausforderung angenommen, müssen aber auch feststellen, dass wir heute noch nicht an der Stelle sind, an der wir geplant hatten zu sein. Um dort hinzukommen, müssen wir bereit sein, uns zu verändern.</p>
<p>Wir werden unsere Themen und Inhalte fokussieren, unser Potential einen und unsere Kompetenzen als Partei der sozialen Gerechtigkeit, die die soziale und die ökologische Frage verbindet mit einer klaren Haltung gegen Hass und Ausgrenzung in den Mittelpunkt der politischen Auseinandersetzung stellen. Wir werden konkrete Umsetzungsperspektiven formulieren, um so Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. In den letzten Wochen und Monaten haben wir bereits begonnen, an einer politischen Schwerpunktsetzung und Ausrichtung bis zu den Bundestagswahlen zu arbeiten. Diesen „Plan 25“ wollen wir mit intensiver Beteiligung unserer Mitglieder in allen Regionen, Unterstützer*innen aus der gesellschaftlichen Linken und unter Einbeziehung potentieller Wähler*innen weiterentwickeln.</p>
<p>Der Bundesparteitag im Oktober wird über die inhaltliche und personelle Aufstellung für die Bundestagswahl entscheiden. Wir werden die inhaltlichen Schwerpunkte und Forderungen festlegen, auf die wir bis zu den Bundestagswahlen setzen. Mit klarer Schwerpunktsetzung und Konzentration auf zentrale Forderungen werden wir Profil gewinnen. Wir werden einen neuen Parteivorstand wählen. Dieser trägt die Verantwortung, die Partei in ihrer Gesamtheit und all ihren Veränderungen zu repräsentieren, um die notwendige Geschlossenheit für die kommenden Wahlkämpfe zu erreichen. Wir setzen auf einen schlagkräftigen Parteivorstand. Wir setzen auf Spitzenkandidierende für die Bundestagswahl, die eng zusammenarbeiten, miteinander, mit der Partei und der gesellschaftlichen Linken, die unsere Partei stärken will. Unser Ziel ist klar: wir wollen 2025 wieder stark in den Bundestag einziehen.</p>
<p>Die letzten Monate haben gezeigt, dass wir als Parteivorstand, als Die Linke im Bundestag und Europaparlament, in acht Landtagen, drei Landesregierungen sowie als Landesvorsitzende solidarisch und gemeinsam agieren können. Dies ist ein nicht zu unterschätzender Fortschritt und ein großes Pfund gegenüber den vergangenen Jahren. Das wollen und müssen wir uns erhalten. In diesem Sinne werden wir auch den Bundesparteitag und die dort zu treffenden Entscheidungen gemeinsam vorbereiten und diskutieren. Wir werden die dazu notwendigen Gespräche in und mit den gewählten Gremien – und nicht über die Öffentlichkeit – führen.</p>
<p>Zur dringend anstehenden Erneuerung der Partei gehört erstens die Modernisierung der Strukturen. Dazu erarbeitet die Strukturkommission Vorschläge und stellt sie in den Gremien der Partei sowie in den Landes- und Kreisverbänden zur Debatte.<br> Zweitens werden wir unsere besondere Funktion und damit den konkreten Gebrauchswert als Partei für die Menschen erweitern. An vielen Orten kümmern wir uns um die Belange der Menschen und versuchen, gemeinsam mit ihnen Veränderungen zu erkämpfen. Das wird konkret, wenn wir als Linke Sozialberatung, solidarische Räume fürs Zusammenkommen organisieren und konkrete Hilfen anbieten, die Hand in Hand gehen mit dem Agieren unserer Genoss*innen in den kommunalen Vertretungen wie den Parlamenten. Dies wollen wir ausbauen.</p>
<p>Drittens gehört dazu die programmatische Erneuerung. Zunächst wollen wir gemeinsam das Bundestagswahlprogramm entwickeln, das unsere Kernforderungen in den Mittelpunkt stellt, uns aber zu allen relevanten gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen sprechfähig macht und den Prozess dann in die gründliche Überarbeitung unseres Grundsatzprogramms überführen. Die geopolitischen und gesellschaftspolitischen Umwälzungen der letzten Jahre erfordern eine Aktualisierung unserer Antworten auf die zentralen gesellschaftlichen Fragen, wie wir als internationalistische, sozialistische linke Partei für ein gutes Leben für alle, für gute Arbeit, für soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Frieden, gegen Ungleichheit, Ausbeutung und Ausgrenzung arbeiten und streiten können.</p>
<p>Aus diesem Prozess, den wir gemeinsam anschieben und dessen Dynamik für uns in der täglichen Arbeit spürbar ist, auch durch die hohe Zahl an Neueintritten, schöpfen wir Energie, um mit Kraft und Zuversicht in die anstehenden Landtagswahlen und in die Vorbereitung der Bundestagswahl zu gehen. Mit einer starken Linken können wir die Verhältnisse ändern.</p>
<p>Unterzeichner*innen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Janine Wissler &amp; Martin Schirdewan (Parteivorsitzende)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sahra Mirow &amp; Elwis Capece (Baden Württemberg)</p>
<p>Kathrin Flach-Gomez (Bayern)</p>
<p>Maximilian Schirmer &amp; Franziska Brychcy (Berlin)</p>
<p>Katharina Slanina &amp; Sebastian Walter (Brandenburg)</p>
<p>Christoph Spehr &amp; Anna Fischer (Bremen)</p>
<p>Thomas Iwan &amp; Sabine Ritter (Hamburg)</p>
<p>Jakob Migenda &amp; Christiane Böhm (Hessen)</p>
<p>Peter Ritter (Mecklenburg Vorpommern)</p>
<p>Kathrin Vogler &amp; Sascha Wagner (Nordrhein Westfalen)</p>
<p>Stefan Glander (Rheinland Pfalz)</p>
<p>Barbara Spaniol (Saarland)</p>
<p>Stefan Hartmann &amp; Susanne Schaper (Sachsen)</p>
<p>Janina Böttger &amp; Hendrik Lange (Sachsen Anhalt)</p>
<p>Luca Grimminger &amp; Susanne Spethmann (Schleswig-Holstein)</p>
<p>Ulrike Grosse-Röthig &amp; Christian Schaft (Thüringen)</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 17:11:37 +0200</pubDate>
                <title>Investitions-Offensive Ost gegen den Aufstieg der AfD</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/investitions-offensive-ost-gegen-den-aufstieg-der-afd/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Treffens der Ost-Ministerpräsidenten mit dem Bundeskanzler Olaf Scholz fordert Martin Schirdewan eine Lohnoffensive für den Osten und nachhaltige Investitionen in neue und gut bezahlte Arbeitsplätze.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Treffen der ostdeutschen Ministerpräsidenten mit dem Kanzler muss der Auftakt sein für eine Investitionsoffensive. Die abgehängten Teile des Ostens, in denen die AfD besonders stark abgeschnitten hat, sind oft auch die wirtschaftlich schwächsten Regionen. Hier haben die Menschen oft zu Recht das Gefühl, dass die Bundespolitik sie vergessen hat.&nbsp; Weil der alten BRD ihre Industrie wichtiger war als das Überleben der DDR-Betriebe, wurde der Osten größtenteils deindustrialisiert. Deshalb brauchen wir jetzt mutige Investitionen in den Standort Ostdeutschland, damit die neuen Länder endlich aufholen können. Wir brauchen dazu ganze Cluster aus Ausbildung, Forschung und Produktion. Nur so können wir neue und gut bezahlte Jobs schaffen, die auch bleiben, wenn die Fördergelder nicht mehr fließen. Dazu brauchen wir eine ehrliche Analyse der Bedingungen vor Ort. Die Bundesregierung sollte zusammen mit den Ländern einen „Chancen-Atlas Ost“ erarbeiten, der genau auflistet, wo was fehlt und wo Potenziale liegen. Statt Stückwerk brauchen wir endlich eine Ost-Strategie aus einem Guss.<br> Zudem brauchen wir eine Lohnoffensive Ost, den die ostdeutschen Löhne sind im Jahresdurchschnitt 13.000 Euro geringer für vergleichbare Berufe in Westdeutschland. Darum mehr Tarifbindung und flächendeckende Tarifverträge sowie einen höheren Mindestlohn von 15 Euro."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 17:09:24 +0200</pubDate>
                <title>Zehn Prozent für Bildung, statt zwei Prozent für die NATO!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zehn-prozent-fuer-bildung-statt-zwei-prozent-fuer-die-nato/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur heutigen Meldung, wonach Deutschland der Nato für das laufende Jahr Verteidigungsausgaben von 90,6 Milliarden Euro gemeldet hat und damit klar das Zwei-Prozent-Ziel des Bündnisses erreichen würde, meint Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Während uns Rüstungslobbyisten und Regierung wieder einreden, dass Deutschland das Zwei-Prozent-Ziel der NATO nicht erreicht und deshalb weitere Milliarden fordern, liegt die Bundesrepublik sogar schon über dem Ziel, wie die NATO nun mitteilt. Deutschland gibt im laufenden Jahr mehr als 90 Milliarden für Rüstung und Verteidigung aus, gleichzeitig zerbröseln die Straßen, fährt die Bahn Rekordverspätungen ein und verfallen viele Schulgebäude. Höchste Zeit, die Gelder umzuschichten und Milliarden dort zu verwenden, wo sie dringend gebraucht werden, etwa bei der Kindergrundsicherung oder beim Ausbau von Schienen, Schulen und Kitas.</p>
<p>Deutschlands Ziel sollte es nicht sein, zwei Prozent seiner Wirtschaftsleistung an das Militär zu verschwenden, sondern deutlich über zehn Prozent für die Bildung. Kein Kind darf in Armut aufwachsen, das muss Priorität haben und nicht Aufrüstung und die Gewinninteressen von Rheinmetall und Co."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 17:07:02 +0200</pubDate>
                <title>Finanzpolitik muss den Menschen dienen und nicht den Konzernen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/finanzpolitik-muss-den-menschen-dienen-und-nicht-den-konzernen/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der Diskussionen um einen möglichen Nachtragshaushalt fordert Janine Wissler eine Kehrtwende in der Finanzpolitik.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Bundesfinanzminister will weder die Schuldenbremse aussetzen, noch Reiche gerechter besteuern, jetzt plant er einen Nachtragshaushalt noch bevor der Haushalt beschlossen ist. Aufgrund wirtschaftlicher Schieflage darf er 11 Milliarden Euro Schulden zusätzlich aufnehmen, das sehen die Regeln zur Schuldenbremse vor. Doch das Geld reicht vorn und hinten nicht, um die gigantischen Haushaltslöcher zu stopfen. Allein für 2025 fehlen mehr als 50 Milliarden Euro. Anstatt gegenzusteuern und die Einnahmen zu erhöhen, greift Lindner zum Rotstift und will die Sozialausgaben zusammenstreichen.<br> Er will das Renteneintrittsalter erhöhen, ein Moratorium für Sozialleistungen und mehr Sanktionen beim Bürgergeld. Gelder für mehr Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit sollen dem Rotstift zum Opfer fallen. Das trifft die Armen und Normalverdiener besonders stark. Dass Lindner dabei das Land weiter in die Krise treibt und spaltet, ist so offensichtlich, dass es Kalkül sein muss. Denn Konzerne und Superreiche werden geschont, während die Masse der Bevölkerung die Kosten für Lindners verfehlte Politik tragen soll. Das verstärkt die soziale Schieflage. Der Kürzungskurs wird zu einer echten Gefahr für die Demokratie.<br> In Zeiten des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels muss Finanzpolitik die Menschen absichern, anstatt sie zu schröpfen. Wir müssen die sozialen Sicherungssysteme ausbauen und so allen Menschen ein Leben in Würde ermöglichen. Die dringend notwendigen Investitionen in Straßen und Schienen und den ökologischen Umbau der Wirtschaft, um dort die Arbeitsplätze zu sichern, muss jetzt erfolgen und nicht irgendwann in ferner Zukunft, sonst ist es zu spät! Die dafür nötigen 600 Milliarden Euro kann man nicht zusammensparen. Wir brauchen eine andere Finanzpolitik, ohne Schuldenbremse und ohne Lindner. Dafür mit einer Vermögenssteuer und einer Vermögensabgabe, damit die Superreichen endlich ihren gerechten Anteil zahlen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 17:03:21 +0200</pubDate>
                <title>Wer Verhandlungen fordert, muss bereit sein zuzuhören</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wer-verhandlungen-fordert-muss-bereit-sein-zuzuhoeren/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum demonstrativen Fernbleiben der Abgeordneten des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) gemeinsam mit fast allenn AfD-Parlamentariern bei der Rede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Bundestag erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Der heutige Auftritt von Wagenknecht und BSW ist peinlich. Einem Präsidenten, dessen Land seit zwei über Jahren völkerrechtswidrig angegriffen wird, nicht einmal zuzuhören, sondern demonstrativ den Saal zu verlassen, zeugt nicht gerade von einem ernsten Interesse an Diplomatie und Verhandlungen. Gerade wer Verhandlungen fordert, muss bereit sein zuzuhören, wie sollen sonst Korridore für Gespräche entstehen?&nbsp;<br> Man muss Selenskys Worte und seine Forderungen nicht teilen und das tue ich an vielen Stellen auch nicht. Aber das Verlassen des Plenarsaals sendet auch an verheerendes Signal an die ukrainische Bevölkerung, die unter diesem Krieg leidet, und die vielen Geflüchteten, die um ihre Angehörigen bangen und hier die Fernsehbilder der Wagenknecht-Show ertragen müssen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-358276</guid>
                <pubDate>Thu, 02 May 2024 15:31:03 +0200</pubDate>
                <title>Wirtschaftswachstum ankurbeln - Schuldenbremse aussetzen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wirtschaftswachstum-ankurbeln-schuldenbremse-aussetzen/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Ampel-Streit um den nächsten Haushalt geht in die nächste Runde und verunsichert weiter das ganze Land. Mitten in einer latenten Wirtschaftsflaute 20 Milliarden Euro zu kürzen und den Sozialstaat anzugreifen, ist ein großer Fehler. Das Gegenteil wäre notwendig: Mehr Investitionen und ein Konjunkturpaket&quot;, erklärt Christian Görke, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Gruppe Die Linke, anläßlich der durch die Bundesministerien bis heute bei Finanzminister Christian Lindner vorzulegenden Ausgabenpläne für das Haushaltsjahr 2025. Görke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Finanzminister verschleppt die Arbeit an den Baustellen der Nation, nur um seinen Ruf als Hüter der Schuldenbremse zu wahren. Selbst der IWF bescheinigt Deutschland doch mittlerweile: Wir haben kein Schuldenproblem, sondern ein Wachstumsproblem. Das löst man aber nicht mit Stoßgebeten zur Schuldenbremse oder der Streichung der Steuerfreiheit bei Nacht-, Sonn-, und Feiertagsarbeit. Die Ampel sollte sich die Realität eingestehen: Es tobt noch immer ein Krieg wenige Flugstunden von Berlin entfernt, der Deutschland zweistellige Milliardenbeträge kostet. Natürlich ist das ein Fakt, der die Notlage begründen könnte. Die Schuldenbremse muss schon deshalb ausgesetzt werden. Das könnte die Ampel sofort mit Kanzlermehrheit beschließen und damit die Wirtschaft ankurbeln."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-358275</guid>
                <pubDate>Thu, 02 May 2024 15:27:13 +0200</pubDate>
                <title>Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kriegsdienstverweigerung-ist-ein-menschenrecht-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist unfassbar tragisch, dass 30 ukrainische Männer gestorben sind, weil sie den Kriegsdienst verweigert haben und es keine legalen Ausreisewege für sie gab. Die ukrainische Regierung trägt die Verantwortung für diese Todesfälle“, erklärt Clara Bünger, fluchtpolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke, anlässlich der Berichte, dass ukrainische Kriegsdienstverweigerer bei ihrem Fluchtversuch gestorben sind. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Von der Bundesregierung erwarte ich, dass sie Druck auf die ukrainische Regierung ausübt. Das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht! Menschen, die sich nicht am Krieg beteiligen wollen, müssen legal ausreisen können und brauchen dann Schutz in der EU.</p>
<p>Auch russische Deserteure und Kriegsdienstverweigerer werden von der Ampel-Regierung weitgehend im Stich gelassen. Die Zahl der bewilligten Anträge auf Asyl ist viel zu niedrig und der Schutz von russischen Kriegsdienstverweigerern damit vollkommen unzureichend. Die Ampel sollte in Absprache mit anderen EU-Staaten humanitäre Visa zur Verfügung stellen und das BAMF anweisen, russischen Kriegsdienstverweigerern unkompliziert Schutz zu gewähren.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-358274</guid>
                <pubDate>Thu, 02 May 2024 15:20:58 +0200</pubDate>
                <title>Kosmetische Korrekturen beim BAföG reichen nicht aus - selbst Bundesrat kritisiert Ampel</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kosmetische-korrekturen-beim-bafoeg-reichen-nicht-aus-selbst-bundesrat-kritisiert-ampel-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Wenn sogar der Bundesrat derart deutliche Kritik an der BAföG-Novelle der Ampel-Regierung äußert, ungenutzte Mittel bemängelt und dringende Nachbesserungen einfordert, stellt sich die Frage, wie viel Druck die Regierung noch benötigt, um eine angemessene Reform des BAföG durchzuführen. Sie muss endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen und erkennen, dass halbherzige Maßnahmen nicht ausreichen, um die finanzielle Not vieler Studierender zu lindern&quot;, erklärt Nicole Gohlke, bildungspolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke, nach dem Beschluss des Bundesrates zur BAföG-Novelle. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Kosmetische Änderungen reichen nicht aus. Es bedarf eines echten Inflationsausgleichs, einer Erhöhung und Dynamisierung der Bedarfssätze sowie der Wohnkostenpauschale. Alles andere ist Augenwischerei. Und dieser Ansicht ist auch der Bundesrat. Die geplante Studienstarthilfe ist kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein und vernachlässigt die grundlegenden Probleme. Ein BAföG als rückzahlungsfreier Vollzuschuss ist längst überfällig, um die Bildungsbarrieren endlich zu beseitigen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 02 May 2024 15:16:20 +0200</pubDate>
                <title>Jammern reicht nicht: Mindestlohnrichtlinie umsetzen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/jammern-reicht-nicht-mindestlohnrichtlinie-umsetzen-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Weder Jammern noch Anbetteln der Mindestlohnkommission werden zu einem höheren Mindestlohn führen. Stattdessen sollte insbesondere die SPD, die die Bundesregierung anführt und deren Kanzler im Wahlkampf den Beschäftigten mehr Respekt versprochen hat, das Heft des Handelns in die Hand nehmen“, kommentiert Susanne Ferschl, gewerkschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Gruppe Die Linke, die Forderung des SPD-Parteivorsitzenden Klingbeil nach einem höheren Mindestlohn. Ferschl weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Arbeitgeber haben in der Mindestlohnkommission gegen die Stimmen der Gewerkschaften eine viel zu niedrige Erhöhung des Mindestlohns von 41 Cent durchgedrückt. Mit diesem skandalösen Verhalten haben sie die Idee der Kommission ad absurdum geführt.</p>
<p>Um zu vermeiden, dass der Mindestlohn erneut zum Armutslohn verkommt, muss die Bundesregierung endlich handeln. Gute Vorschläge liegen auf dem Tisch: Eine Richtlinie der EU gibt vor, dass die nationalen Mindestlöhne 60 Prozent des mittleren Einkommens betragen sollen. Genau diese Vorgabe muss in das Mindestlohngesetz aufgenommen werden. Das muss die Antwort auf die Arbeitgeber sein, die zwar in Festtagsreden die Tarifautonomie bejubeln, aber genau diese in der Mindestlohnkommission mit Füßen getreten haben. ‚Arm trotz Arbeit‘ muss in Deutschland überwunden werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-358272</guid>
                <pubDate>Thu, 02 May 2024 15:12:44 +0200</pubDate>
                <title>Ampel macht falsche Klimaversprechen und schwächt Klimaschutzgesetz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ampel-macht-falsche-klimaversprechen-und-schwaecht-klimaschutzgesetz-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;In Sachen deutscher Klimafinanzierung behaupten Außenministerin Annalena Baerbock und Entwicklungsministerin Svenja Schulze wider besseres Wissen, das 6-Milliarden-Euro-Versprechen der Bundesregierung zu halten. Mit den Kürzungsvorgaben von Finanzminister Christian Lindner wird das nicht zu erfüllen sein&quot;, kommentiert Cornelia Möhring, Sprecherin für Menschenrechte und Mitglied des Unterausschusses für Internationale Klima- und Energiepolitik der Gruppe Die Linke, den Petersberger Klimadialog. Möhring weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das ergab eine gestern im Spiegel veröffentlichte parlamentarische Anfrage an die Bundesregierung und auch Berechnungen von NGO-Expertinnen und Experten kommen zu diesem Schluss: Die entsprechenden Gelder im BMZ-Etat liegen bereits 2024 vielfach unter denen der Vorjahre, eine Prognose der Haushaltstitel zeigt, dass 2024 die Mittel für die Klimafinanzierung mit rund 4,9 Milliarden Euro deutlich unter der offiziellen Regierungsprognose liegen. Und die kommenden Einsparziele für 2025 zeigen weiter steil nach unten.</p>
<p>Es ist ebenfalls maximal unglaubwürdig, wenn die Außenministerin über die Klima-Sonderbeauftragte Jennifer Morgan auf internationaler Bühe erklären lässt, das 1,5-Grad-Limit der globalen Erwärmung könne durch eine gemeinsame Anstrengung der Staatengemeinschaft geschafft werden, aber Deutschland den Klimaschutz zu Hause zeitgleich zurückdreht, indem am morgigen Freitag das deutsche Klimaschutzgesetz durch die Ampel-Regierung und ihre Parlamentsfraktionen massiv geschwächt wird.</p>
<p>Die Linke im Bundestag fordert darum eine Aufstockung der Klimahilfen, statt kurzsichtiger Kürzungen auf Kosten der Zukunft. Dafür muss die Schuldenbremse reformiert und schließlich ganz abgeschafft werden. Außerdem braucht es in Deutschland und weltweit eine Superreichen-Steuer, die klimagerecht ist, weil der Reichtum der Superreichen auf Kohle, Gas und Öl gründet und die Superreichen dem Klima am meisten schaden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-358271</guid>
                <pubDate>Thu, 02 May 2024 14:46:57 +0200</pubDate>
                <title>Gesundheit für alle – modern, gemeinwohlorientiert und solidarisch</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gesundheit-fuer-alle-modern-gemeinwohlorientiert-und-solidarisch/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Positionspapier von der Klausurtagung der Landesvorsitzenden und -sprecher:innen mit den Parteivorsitzenden und den Vorsitzenden der Gruppe Die Linke im Deutschen Bundestag am 28. April 2024 in Templin</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Zugang zu Gesundheitsversorgung ist ein Menschenrecht.<br> Dieses Menschenrecht ist durch die derzeitige Ausgestaltung des Gesundheitswesens in Deutschland gefährdet.</strong></p>
<p>Mit 12,8 Prozent der Wirtschaftsleistung ist unser Gesundheitswesen das zweitteuerste nach den USA, aber die Ergebnisse sind nur durchschnittlich. Das betrifft im OECD-Vergleich so unterschiedliche Werte wie die Überlebensrate nach Krebserkrankungen, die Sterberate nach Herzinfarkten oder die Erkrankungen durch fehlenden Impfschutz. Das deutsche Gesundheitswesen bewegt sich technisch auf einem hohen Niveau, aber es erreicht die Menschen nicht besonders gut und fällt viele medizinisch nicht optimale Entscheidungen.</p>
<p><strong>Der Zugang zum Gesundheitswesen ist nicht für alle gleich:</strong><br> Insbesondere arme, zugewanderte oder Menschen mit Behinderungen, Pflegebedarf und chronischen Krankheiten, aber auch psychisch Erkrankte haben große Schwierigkeiten, eine angemessene Versorgung in ihrem Wohnumfeld zu erhalten. Weder Praxen noch Krankenhäuser sind konsequent auf Mehrsprachigkeit ausgerichtet und die im Koalitionsvertrag der Ampel versprochene Regelung zur Sprachmittlung im Gesundheitswesen lässt auf sich warten. Für Prävention und soziale Medizin wird viel zu wenig ausgegeben.</p>
<p>Die Bundesregierung mit dem Gesundheitsminister Lauterbach versucht mit komplizierten Gesetzesvorhaben, an einzelnen Symptomen des kranken Systems herumzudoktern, aber unser Gesundheitswesen leidet an einer systemischen Multiorganerkrankung. Ohne Ursachenbekämpfung wird sie nicht zu heilen sein: Die Politik der letzten Jahrzehnte hat weite Teile unserer Gesundheitsversorgung den Prinzipien von&nbsp;<strong>Markt und Profit</strong>&nbsp;unterworfen. Krankenhäuser wurden privatisiert und auf das Ziel größtmöglicher Gewinne orientiert. Große Finanzinvestoren dringen in den Bereich der ambulanten Versorgung ein und kaufen Arzt- und Zahnarztsitze auf, um Medizinische Versorgungszentren zu gründen. Diese spezialisieren sich häufig auf besonders lukrative Behandlungen und entziehen sich dem allgemeinen Versorgungsauftrag. Private Investoren betreiben Pflegeheime einzig als Renditeobjekte, statt dort eine individuell abgestimmte und wohnortnahe Pflege zu ermöglichen.</p>
<p>Die Lage vieler&nbsp;<strong>Krankenhäuser</strong>&nbsp;ist im Spannungsfeld zwischen Investitionsstau, fehlender Liquidität, überbordender Bürokratie und steigenden Kosten inzwischen sehr kritisch.&nbsp;<strong>Arzt- und Zahnarztpraxen</strong>&nbsp;im ländlichen Raum finden keine Nachfolger:innen, Schwangere und Gebärende müssen weite Wege zurücklegen, um die nächste Geburtshilfestation zu erreichen. Termine bei Fachärzt:innen oder Psychotherapeut:innen sind auch in akuten Notlagen für gesetzlich Versicherte kaum zu bekommen. Die&nbsp;<strong>Wartelisten von Pflegeheimen</strong>&nbsp;und ambulanten Pflegediensten werden länger und länger – und pflegende Angehörige bekommen für die Angehörigenpflege kaum die Unterstützung, die sie brauchen, z.B durch Lohnersatzleistungen Es fehlt an einer kommunalen Altenhilfeplanung und –struktur. Notwendige und alltägliche&nbsp;<strong>Arzneimittel</strong>&nbsp;sind immer öfter nicht verfügbar und die Zahl der&nbsp;<strong>Apotheken</strong>&nbsp;ist auf dem niedrigsten Stand seit 40 Jahren.</p>
<p><strong>Die Linke streitet auf europäischer Ebene, im Bund und in den Ländern für eine wohnortnahe, barrierefreie Versorgung auf hohem Niveau.</strong></p>
<p><strong>Dafür reichen Reformen in einzelnen Sektoren nicht mehr aus. Wir müssen Gesundheitsversorgung neu denken und grundsätzlich anders organisieren: modern, gemeinwohlorientiert und solidarisch. &nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Modern.</strong></h2>
<p><strong>Wir müssen eingefahrene Denkweisen und Organisationsstrukturen überwinden.</strong>&nbsp;Die starre Einteilung in ambulante Versorgung durch Einzelpraxen und stationäre Versorgung in Krankenhäusern verursacht hohe Kosten und macht die Versorgung unflexibel zulasten der Patient:innen. Ebenso unzeitgemäß ist die starke Hierarchisierung zwischen ärztlichen und nichtärztlichen Gesundheitsfachkräften.</p>
<p>Wir brauchen&nbsp;<strong>Kooperation statt Konkurrenz</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Vernetzung statt Versäulung</strong>, um in einem hoch komplexen System allen Menschen wohnortnah die bestmögliche Versorgung anbieten zu können.</p>
<p>Dafür müssen die Sektorengrenzen überwunden und regionale Versorgungsnetze aufgebaut werden. Der erfolgreiche Modellversuch des ambulant-stationären Versorgungszentrums in Templin ist ein Wegweiser zu einer modernen Gesundheitsversorgung: Patient:innen haben eine verlässliche Anlaufstelle, die ihnen&nbsp;<strong>wohnortnah</strong>&nbsp;Diagnostik und Therapie anbietet und bei Bedarf einen stationären Platz in einem Krankenhaus besorgen kann. So kann auch im ländlichen Raum der Zugang zur Gesundheitsversorgung in einer alternden Gesellschaft garantiert werden. Ergänzend dazu fördert Die Linke in den Ländern Maßnahmen, die der&nbsp;<strong>aufsuchenden Gesundheitsversorgung</strong>&nbsp;dienen wie Doc-Mobile und arztunterstützende medizinische Fachkräfte, die chronisch kranke, pflegebedürftige und behinderte Menschen in Zusammenarbeit mit dem Arzt/der Ärztin zuhause betreuen, ein Beispiel dafür sind die hausarztunterstützenden Versorgungsassistent:innen (VERAH), wie es sie zum Beispiel in Thüringen gibt.&nbsp;<strong>Telemedizinische Leistungen</strong>&nbsp;können die Versorgung erleichtern und verbessern, dürfen aber nicht zum Ersatz für wohnortnahe und aufsuchende Angebote im ländlichen Raum werden. In Bremen baut die Linke in der Landesregierung&nbsp;<strong>wohnortnahe Gesundheits- und Hebammenzentren</strong>&nbsp;und die Versorgung mit Gesundheitsfachkräften im Quartier aus. Wir kritisieren scharf, dass im Entwurf des Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetzes alle Aspekte der Prävention und niedrigschwelligen Versorgung wieder gestrichen wurden und dem Druck von FDP und Lobbyverbänden nachgegeben wird.</p>
<p>Alle sektorenübergreifenden Ansätze, die teilweise sehr erfolgreich getestet werden, sind derzeit abhängig vom Wohlwollen der Krankenkassen und kommen über das Stadium von Modellprojekten nicht hinaus. Die vielgelobte Einrichtung einer kommunalen Kinderambulanz in Bremen z.B., mit der die kindermedizinische Versorgung im Übergang von Corona zur Grippewelle im Frühjahr 2023 sichergestellt wurde, war nur temporär und nur mit Ausnahmeregelungen durch die Krankenkasse möglich. Der Aufbau von kommunalen&nbsp;<strong>MVZ</strong>&nbsp;(medizinische Versorgungszentren) stößt an große Hindernisse, während profitorientierte, private MVZ boomen.</p>
<p><strong>Wir fordern, dass sektorenübergreifende Projekte eine verlässliche, reguläre Abrechnungsmöglichkeit erhalten und nicht mehr von Ausnahmeregelungen abhängig sind.</strong></p>
<p>Die Krankenhausreform muss zuallererst sicherstellen, dass die wohnortnahe Versorgung durch ambulant-stationäre Zentren oder „Level 1i“-Krankenhäuser verlässlich finanziert wird!</p>
<p>Die psychiatrische und psychosomatische Versorgung der Bevölkerung ist stationär wie ambulant sicherzustellen. Zunehmende psychische Erkrankungen treffen auf eine restriktive Versorgung mit Therapieplätzen. Wir brauchen mehr Zulassungen für niedergelassene Psychologische Psychotherapeut:innen, mehr ambulante ausreichend finanzierte Behandlungszentren moderne flexible Behandlungen in psychiatrischen Kliniken unter Mitwirkung der Patientinnen und Patienten sowie Psychiatrieerfahrenen und Angehörigen.</p>
<p>In den Krankenhäusern herrscht seit Jahren&nbsp;<strong>Pflegenotstand</strong>. Die versprochene gesetzliche Personalbemessung durch die Ampel kommt nur als Mogelpackung. Die Linke setzt sich im Bund und in den Ländern dafür ein, dass nichtärztliche&nbsp;<strong>Gesundheitsfachberufe</strong>&nbsp;wie Pflegefachkräfte, Ergo- und Physiotherapeut:innen, MFA, ZMFA, Notfallsanitäter:innen, Apotheker:innen, PTA und andere aufgewertet werden. Die Ausbildung in allen Gesundheitsberufen muss modernisiert, in öffentlicher Hand und unter Anleitung von freigestellten Fachkräften geschehen sowie für die Auszubildenden kostenlos und vergütet sein.&nbsp;<strong>Wir brauchen eine Ausbildungsoffensive für Gesundheitsfachberufe!</strong></p>
<p>Auf diesem Weg muss auch die Anerkennung von Ausbildungsleistungen aus anderen Ländern erleichtert werden. Pflegekräfte aus Drittländern erhalten selbst mit vierjährigem Studium und mit Berufspraxis in Deutschland häufig keine Anerkennung ohne zusätzliche Nachschulung. Auch ausgebildete Ärztinnen und Ärzte aus Drittländern stoßen auf enorme bürokratische Schwierigkeiten, wenn sie in Deutschland arbeiten wollen. In Zeiten des Fachkräftemangels können wir uns diese Arroganz gegenüber hoch qualifizierten Menschen nicht mehr leisten. Für Geflüchtete und Asylsuchende muss es deutlich erleichtert werden, eine Ausbildung in einem Gesundheitsberuf zu absolvieren und eine dauerhafte Arbeitserlaubnis und einen sicheren Aufenthalt in Deutschland unabhängig von der Anerkennung als Asylberechtigte zu erhalten.</p>
<p>Die&nbsp;<strong>Versorgung mit haus- und fachärztlichen Praxen&nbsp;</strong>wird immer ungleicher. Das gilt sowohl für ländliche Regionen als auch für sozial benachteiligte Quartiere in der Stadt. Die Ansiedlung von Praxen darf nicht dem Markt folgen. Wir fordern kleinräumigere Versorgungsbezirke und befürworten Regelungen wie das „Berliner Modell“, bei dem die Verlagerung von Arztsitzen hin zu sozial bessergestellten Bezirken nur mit Genehmigung erfolgen darf. Hier brauchen die Länder eine stärkere gesetzliche Position gegenüber der kassenärztlichen Selbstorganisation.</p>
<p>Das Gesundheitswesen inclusive der Langzeitpflege ist als zweitgrößte Branche bundesweit auch ein wichtiger Arbeitsmarkt; für Frauen ist es mit Abstand die größte Branche. Die hohe Nachfrage nach Arbeitskräften führt jedoch nicht automatisch zu besseren Arbeitsbedingungen und höherer Bezahlung. Die Linke setzt sich für die&nbsp;<strong>Attraktivität der Gesundheitsberufe</strong>&nbsp;durch kürzere Arbeitszeiten und gute Löhne, verlässliche Dienstpläne und bessere Vereinbarkeit ein. Die Voraussetzungen dafür sind eine Erhöhung der Tarifbindung, die regelmäßige Anpassung der GKV-Honorare an die Inflation und die konsequente Anwendung des Arbeitszeitgesetzes auch in Krankenhäusern und Rettungsstellen. Leiharbeit lässt sich nur zurückdrängen, wenn die vollen Kosten für Springerpools anerkannt und übernommen werden.</p>
<p>Die&nbsp;<strong>Digitalisierung</strong>&nbsp;muss sich am Nutzen für die Patient:innen und für den wissenschaftlichen Fortschritt orientieren und nicht den Ausverkauf höchst sensibler Gesundheitsdaten auf EU-Ebene zugunsten privater Interessen vorbereiten, wie es die Bundesregierung mit ihren Digitalisierungsgesetzen und die EU-Kommission beim „Europäischen Gesundheitsdatenraum“ (EHDS) tun. Vor allem muss sie so gestaltet werden, dass sie die sozialen Unterschiede im Zugang zum Gesundheitswesen verringert und nicht verstärkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Gemeinwohlorientiert.</strong></h2>
<p><strong>Die Privatisierung der Krankenhäuser hat nicht etwa zu einer Kostensenkung in diesem Bereich geführt, sondern zu steigenden Kosten bei steigender Arbeitsbelastung für die Beschäftigten.</strong><br> Die Ökonomisierung im Abrechnungssystem führt systematisch dazu, lukrative Eingriffe auch bei mäßigem Nutzen durchzuführen, während Bereiche wie Geburtshilfe oder Notfallmedizin stillgelegt werden, weil sie nicht kostendeckend zu betreiben sind. &nbsp;</p>
<p>Die Linke setzt sich im Bund und in den Ländern dafür ein, dass die geplante Krankenhausreform nicht einfach zur Schließung weiterer Krankenhäuser und Stationen führt, sondern dass die Kliniken als Teil eines integrierten, ambulant-stationären Systems weiterentwickelt werden und eine bedarfsgerechte Finanzierung erhalten.</p>
<p>Die&nbsp;<strong>Fallpauschalen</strong>&nbsp;müssen nicht nur reformiert, sondern komplett abgeschafft werden. Krankenhäuser, die überwiegend aus Mitteln der öffentlichen Hand und der gesetzlichen Krankenversicherungen finanziert werden, dürfen&nbsp;<strong>keine Gewinne an private Investoren</strong>&nbsp;ausschütten.</p>
<p>Um den&nbsp;<strong>Investitionsstau</strong>&nbsp;abzubauen, braucht es ein Bundesprogramm zur Sicherung der Krankenhausinfrastruktur. Das bedeutet nicht, dass die Landesregierungen aus der Verantwortung genommen werden. Wir fordern ein Programm,&nbsp;indem jeder von den Ländern zusätzlich finanzierte Euro, der über den aktuellen (Durchschnitts-)Betrag der Investitionsförderung hinausgeht, mit einem Euro aus Bundesmitteln bezuschusst wird.&nbsp;</p>
<p>Linke Regierungen zeigen, wie es geht:&nbsp;Bis 2031 investiert beispielsweise das Land&nbsp;<strong>Thüringen</strong>&nbsp;über 400 Millionen Euro in die Krankenhausstrukturen und stärkt damit die Notfallversorgung. Damit will die links geführte Landesregierung auch dazu beitragen, dass Krankenhäuser im ländlichen Raum nicht der Krankenhausstrukturreform des Bundes zum Opfer fallen.</p>
<p>In&nbsp;<strong>Bremen</strong>&nbsp;hat das linke Gesundheitsressort die Einzelfallförderung wieder eingeführt und damit z.B. in Bremerhaven den Übergang der pädiatrischen und neonatologischen Versorgung von einem privaten Klinikbetreiber an das kommunale Krankenhaus flankiert.</p>
<p>Für das notwendige Ziel, dass die Investitionskosten durch die Länder getragen werden, fordern wir die&nbsp;<strong>Wiedereinführung der Vermögensteuer</strong>, eine Steuer, die den Ländern zugutekäme. Als zukünftiges Rückgrat einer integrierten, wohnortnahen Versorgung schlagen wir&nbsp;<strong>interdisziplinäre medizinische Versorgungszentren</strong>&nbsp;in kommunaler Trägerschaft vor. Sie erbringen ambulante, stationäre und notfallmedizinische Leistungen und stellen die Anbindung an Krankenhäuser höherer Versorgungsstufen sicher. Dafür müssen sie in die Regelfinanzierung überführt werden.</p>
<p>Die Planung von Versorgungsstrukturen muss durch die Länder wissenschaftlich fundiert, demokratisiert und regional am gesellschaftlichen Bedarf ausgerichtet werden. Dafür brauchen wir einen Ausbau der öffentlichen Gesundheitsdienste und&nbsp;<strong>regionale Planungskonferenzen</strong>, in denen auch die Beschäftigten mit ihren Gewerkschaften, die Sozialverbände und die Interessenvertretungen von Patient:innen mitwirken.</p>
<p>Wir wollen als Gegenpunkt zur Privatisierung einen&nbsp;<strong>Kommunalisierungsfonds der EU</strong>, mit dem auch Krankenhäuser in die öffentliche Hand zurückgeholt werden können.&nbsp;</p>
<p>Sowohl in der Prävention als auch in der Versorgung muss die Überwindung sozialer Ungleichheit als übergeordnetes Leitbild verankert werden.&nbsp;<strong>Soziale Ungleichheit</strong>&nbsp;ist der größte Risikofaktor für schwere und chronische Erkrankungen, frühen Pflegebedarf und vorzeitige Todesfälle. Allein der medizinische Bedarf ist entscheidend für die Behandlung der Menschen, dafür brauchen wir gut ausgestattete Gesundheitseinrichtungen.</p>
<p>Die Versorgung mit wirksamen und sicheren Arzneimitteln zu fairen Preisen ist aktuell nicht sichergestellt. Die Bundesregierung verfolgt hier keine erkennbare langfristige Strategie, die über ein Entgegenkommen gegenüber der pharmazeutischen Industrie und deren Gewinnerwartungen hinausginge. Höhere Medikamentenpreise in Deutschland belasten aber nicht nur die gesetzlichen Krankenkassen hierzulande, sondern in noch viel höherem Maße die Gesundheitssysteme ärmerer EU-Mitgliedsstaaten und beeinträchtigen deren Möglichkeiten, ihre Bevölkerung ausreichend und bezahlbar zu versorgen. Die Bundesregierung blockiert aktuell in der EU alle Bemühungen, zu einer gemeinsamen Beschaffungs- und Preispolitik zu kommen. Dabei könnte eine&nbsp;<strong>gemeinsame Arzneimittelbeschaffung</strong>&nbsp;insgesamt zu niedrigeren Preisen und mehr Versorgungssicherheit beitragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Solidarisch.</strong></h2>
<p><strong>Die Linke will die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung auf eine breitere Basis stellen. Wir fordern eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung, in die alle Menschen nach ihrem Einkommen einzahlen, auch diejenigen, die sich derzeit privat versichern müssen oder dürfen, auch Beamt:innen, Selbstständige und Abgeordnete.</strong></p>
<p>Die private Krankenvollversicherung wollen wir abschaffen und in die gesetzliche Krankenversicherung überführen. Mit einer solidarischen Gesundheitsversicherung ohne Beitragsbemessungsgrenze könnten die Beiträge für niedrige und mittlere Einkommen bis etwa 6.300 Euro brutto monatlich gesenkt und zugleich die Leistungen verbessert werden.</p>
<p><strong>Zuzahlungen und Selbstbehalte</strong>&nbsp;etwa für notwendige Medikamente und Hilfsmittel, im Krankenhaus und bei der Physiotherapie wollen wir abschaffen und damit den Zugang zur Versorgung unabhängig vom Einkommen der Patient:innen gestalten.</p>
<p>Ob Zahnersatz, Brille oder Hörgerät – niemand soll schlecht versorgt sein, weil er oder sie sich das nicht leisten kann.</p>
<p>Die&nbsp;<strong>Wartezeit</strong>&nbsp;auf einen Behandlungstermin muss sich nach der Dringlichkeit richten, nicht nach dem Versicherungsstatus.</p>
<p>Bis zur vollständigen Umsetzung einer solidarischen Gesundheits- und Pflegeversicherung, die alle Menschen umfasst, setzen wir uns in den Ländern und Kommunen dafür ein, dass unversicherte Menschen unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus durch einen&nbsp;<strong>anonymen Krankenschein</strong>&nbsp;Zugang zum regulären Gesundheitswesen bekommen, wie das schon in Thüringen und Bremen der Fall ist. Um allen einen Zugang zum Gesundheitswesen zu garantieren, sind Clearingstellen und Behandlungsfonds in den Ländern vorzuhalten.</p>
<p><strong>Bessere Prävention und Versorgung, gerechtere Finanzierung und gute Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen gibt es nur mit links!</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-358270</guid>
                <pubDate>Thu, 02 May 2024 14:41:20 +0200</pubDate>
                <title>Mindestlohn: Grüne müssen nun ernst machen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mindestlohn-gruene-muessen-nun-ernst-machen/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Wenn die Grünen ihre Forderung nach einem Mindestlohn von 15 Euro ernst meinen, muss Robert Habeck das jetzt im Bundeskabinett zum Thema machen, meint Martin Schirdewan.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Pünktlich zum Europawahlkampf fordern die Grünen mal wieder etwas, was sie in der Regierung schon längst hätten vorantreiben können. Dass die Grünen nun 15 Euro Mindestlohn fordern, ist pure Heuchelei. Wenn sie es damit ernst meinten, hätten sie doch längst dafür in der Regierung eintreten können. So sind und bleiben die Grünen Ankündigungsweltmeister, bei der Umsetzung aber bestenfalls Kreisliga. Habeck muss jetzt eine konkrete Initiative bei der nächsten Kabinettssitzung für den 15-Euro-Mindestlohn starten, sonst bleibt der Vorstoß reines Wahlkampfgetöse.<br> Denn die Inflation geht nicht zurück, auch weil die Lebensmittel immer teurer werden. Das trifft Beschäftigte mit wenig Geld besonders hart. Der Mindestlohn muss deshalb so schnell wie möglich steigen. Die Ampel darf sich nicht hinter der Mindestlohnkommission verstecken, denn die braucht es dazu nicht. Wenn die Regierung will, kann sie die Erhöhung per Gesetz beschließen. Das sollte sie so schnell wie möglich tun, ansonsten riskiert sie einen Verstoß gegen die EU-Mindestlohnrichtlinie, die hier 14,14 Euro für Deutschland vorsieht. Derzeit verdienen rund acht Millionen Beschäftigte in Deutschland weniger als 14 Euro. Wenn die Bundesregierung nicht bald handelt und die Richtlinie umsetzt, droht ihr ein Vertragsverletzungsverfahren.<br> Wir brauchen einen Paradigmenwechsel bei der Mindestlohnkommission. Es darf nicht sein, dass die Arbeitgeber die Arbeitnehmer überstimmen können, um einen möglichst niedrigen Mindestlohn durchzudrücken. Der Vorschlag von SPD-Chefin Esken geht nicht weit genug, denn der von ihr geforderte Konsens war beim letzten Mal nicht möglich. Deshalb muss die Arbeitnehmerseite in der Kommission stärker sein als die Arbeitgeber. Im Streitfall muss die Stimme der Arbeitnehmer ausschlaggebend sein, sonst haben wir hier dauerhaft eine Lohndrückerkommission."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-358269</guid>
                <pubDate>Thu, 02 May 2024 14:33:41 +0200</pubDate>
                <title>Zum Tag der Arbeit: Mindestlohn hoch – Überstunden bezahlen – Tariftreue stärken!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zum-tag-der-arbeit-mindestlohn-hoch-ueberstunden-bezahlen-tariftreue-staerken/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Viele Menschen merken: Für die eigene Arbeit als gerechte Gegenleistung ein gutes Leben zu erreichen - das gilt nicht mehr. Die Entwicklung von Unternehmens- und Vermögenseinkommen im Verhältnis zu den Entgelten der Beschäftigten gibt diesem Eindruck recht. Die Bilanz der SPD-Bundesregierung ist: Die Schere von Löhnen und Gewinnen ist in den vergangenen Jahren weiter auseinandergegangen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die&nbsp;<strong>Dividendenzahlungen</strong>&nbsp;im DAX haben sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt und erreichen jährlich neue Rekorde. 53,9 Milliarden Euro bekommen die DAX-Aktionär*innen2024. Für die Beschäftigten sieht es weniger rosig aus. Die Kluft zwischen&nbsp;<strong>Unternehmensprofiten</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Löhnen</strong>&nbsp;stieg seit 2020 noch mal besonders an; sie geht schon seit Anfang der 2000er weit auseinander. Beides geschieht unter einer SPD-geführten Regierung und steht im deutlichen Gegensatz zu dem Image, das die SPD sich gibt. Mit „Leistungsgerechtigkeit“ hat das alles nichts zu tun.</p>
<p>Seit Pandemie und Energiekrise haben viele Unternehmer ihre Profite durch üppige Preisaufschläge zusätzlich erhöht. Die Löhne der meisten Beschäftigten haben mit der Inflation nicht Schritt gehalten. Trotz vermeintlicher Vollbeschäftigung sind ihre Löhne real gesunken. Man könnte es&nbsp;<strong>Gierflation</strong>&nbsp;nennen: Die Löhne sinken im Verhältnis zu den Profiten und Beschäftigte bekommen absolut weniger ab von dem – von ihnen geschaffenen – Reichtum.&nbsp;<strong>Überstunden</strong>&nbsp;und längere&nbsp;<strong>Lebensarbeitszeiten</strong>, wie sie aktuell&nbsp;<strong>FDP</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Unternehmerverbände</strong>&nbsp;fordern, sind einfach Lohn- und Rentenkürzungen. In vielen Berufen sind die Beschäftigten gesundheitlich am Ende, bevor sie 67, 69 oder gar 70 sind. Die Unternehmer wollen auch keine 69-jährigen Stahlkocher, Bauarbeiter oder Pflegekräfte einstellen. Es geht auch nicht um Flexibilität und Motivation, wie die Einlassung der FDP zur „Lust auf Überstunden“ nahelegen. Es geht ihnen lediglich darum, die Profite der Unternehmen noch weiter zu erhöhen.</p>
<p><strong>Der 1. Mai ist daher ein guter Anlass, um daran zu erinnern, wer in dieser Gesellschaft den Reichtum erarbeitet: die Beschäftigten mit ihrer Arbeit. Es ist an der Zeit, diesen Reichtum zurück zu verteilen.</strong></p>
<p><strong>Der DGB mobilisiert unter dem “Mehr Lohn, mehr Freizeit, mehr Sicherheit“ zu den gewerkschaftlichen Demonstrationen am 1. Mai und fordert eine Tarifwende. Wir begreifen dieses Motto als Motivation und Auftrag um im Interesse der Beschäftigten gemeinsam für eine Politikwechsel zu sorgen. Wir sagen: Es braucht jetzt keine neoliberale Rolle rückwärts, sondern eine Gerechtigkeitswende in die Zukunft - für gute Arbeit mit fairen Löhnen.&nbsp;</strong></p>
<h3>Das muss passieren: Mindestlohn hoch – Überstunden bezahlen – Tariftreue stärken</h3>
<p>Damit die Gesellschaft nicht aus einander bricht, muss das soziale Fundament des Zusammenhalts jetzt gestärkt und erneuert werden. Die Linke fordert, dass der Reichtum von den Gewinnen zu den Löhnen, von privatem Reichtum zu öffentlichen Investitionen umverteilt wird, um Zukunftsperspektiven zu eröffnen und Teilhabe zu ermöglichen.</p>
<p>Anlässlich des 1. Mai sagen wir: Es ist höchste Zeit bessere&nbsp;<strong>Rahmenbedingungen für höhere Löhne und gute Arbeit&nbsp;</strong>zu schaffen.</p>
<p><strong>Unser 4-Punkte Plan für gute Arbeit - wir fordern:</strong></p><ol> 	<li><strong>Mindestlohn erhöhen und Mindestlohnrichtline der EU umsetzen!</strong>&nbsp;Laut Richtlinie muss der Mindestlohn bei 60% des Median-Einkommens liegen: demnach&nbsp; müsste er&nbsp; 2024 bereits bei über 14,12 Euro liegen. Die Linke fordert: 15 Euro. Ein höherer Mindestlohn hebt das Lohngefüge insgesamt nach oben, so dass auch diejenigen profitieren, die mehr als den Mindestlohn bezahlt bekommen. Gerade bei dem besonders niedrigen Lohnniveau in&nbsp;<strong>Ostdeutschland</strong>&nbsp;wirken ein deutlich höherer Mindestlohn und stärkere Tarifbindung als&nbsp;<strong>Konjunkturprogramm</strong>. Ein Viertel aller ostdeutschen Beschäftigten hätte mit<strong>&nbsp;15 Euro Mindestlohn unmittelbar mehr Geld in der Tasche&nbsp;</strong>- 1,3 Millionen Beschäftigte, die weniger Angst vor der Stromrechnung haben müssten.</li> 	<li><strong>Umfassende</strong>&nbsp;g<strong>esetzliche Regelung von Überstunden!&nbsp;</strong>Sofern nicht in Tarifverträgen geregelt, muss in Zukunft jede Überstunde ab Stunde eins inklusive Zuschlägen ausbezahlt werden.</li> 	<li><strong>80 Prozent Tarifbindung jetzt! Tarifverträge leichter allgemeinverbindlich erklären!</strong>&nbsp;Dann gelten sie auch für entsandte Beschäftigte und Lohndumping kann wirksam unterbunden werden.&nbsp;<strong>Tariftreuegesetz</strong>&nbsp;jetzt: Öffentliches Geld darf nur in gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen fließen! Schluss mit der Vergabe an den billigsten Anbieter: öffentliche Aufträge nur mit Tarifvertrag.</li> 	<li> 	<p><strong>Mehr Zeit für Familie, Freunde, Ehrenamt: 4-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich!</strong>&nbsp;Im stressigen Arbeitsalltag fehlt oft Zeit für die Familie und für Erholung. Der 1. Mai ist wegen der großen Streiks 1886 in den USA für einen 8-Stunden-Tag zum Kampftag der arbeitenden Menschen geworden. Mehr als 160 Jahre später – fast 70 Jahre nachdem die 5-Tage-Woche 1955 in Tarifverträgen festgeschrieben worden ist – ist es Zeit, weiter zu gehen. 30 Stunden pro Woche in Vollzeit oder 4 Tage sind genug. Der Lohnausgleich wird aus dem Produktivitätszuwachs und den Profiten bezahlt und trägt dazu bei, dass sich die Schere zwischen Gewinnen und Löhnen nicht weiter öffnet. Dafür brauchen wir starke Gewerkschaften und gut organisierte Belegschaften. Der Öffentliche Dienst muss hier mit einer Vorbildfunktion vorangehen und die Arbeitszeit verringern. Bessere Arbeitsbedingungen und kürzere Arbeitszeiten sind auch ein Rettungsanker vor dem Zusammenbruch der sozialen Dienste.</p> 	</li> </ol><h3>Hintergrund: Warum halten die Löhne nicht mit den Gewinnen mit?</h3>
<p><strong>Niedriglohn</strong>: 8,4 Millionen Beschäftigte in Deutschland verdienen weniger als 14 Euro brutto in der Stunde. Das ist&nbsp;<strong>jede*r fünfte Beschäftigte</strong>&nbsp;(21,5%),<strong>&nbsp;in Ostdeutschland jede*r vierte (26,1%).</strong>&nbsp;Jede*r zehnte Beschäftigte in Ostdeutschland bekommt weniger als 13 Euro brutto pro Stunde. Mehr als 666.000 Menschen müssen in Deutschland (Stand August 2023) zusätzlich zu ihrem Lohn&nbsp;<strong>Bürgergeld&nbsp;</strong>beziehen, um über die Runden zu kommen. Mehr als 82.000 von ihnen arbeiten&nbsp;<strong>in Vollzeit</strong>&nbsp;– zu Löhnen unterhalb des Existenzminimums.</p>
<p><strong>Überstunden:&nbsp;</strong>Insgesamt 1,3 Milliarden Stunden haben Beschäftigte 2022 mehr gearbeitet als vertraglich vereinbart, so viel wie 900.000 zusätzliche Vollzeitstellen. Das Ergebnis: doppelt so viel Arbeitsunfähigkeitstage und psychische Erkrankungen wie 2012.&nbsp;<strong>Gut für die Unternehmen: 702 Millionen dieser Überstunden waren unbezahlt und unabgegolten, damit haben die Arbeitnehmer einen Verlust von schätzungsweise 15 Milliarden Euro.</strong></p>
<p><strong>Unternehmen haben&nbsp;</strong><strong>damit</strong><strong>&nbsp;schätzungsweise 18 Mrd. bis 25 Mrd. Lohnkosten&nbsp;</strong><strong>ein</strong><strong>gespart!&nbsp;</strong>(Quellen sind hierbei Daten des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Statistisches Bundesamt und Stiftung Zukunftsfragen.)</p>
<p><strong>Eine Anfage der Linken im Bundestag ergab sogar, dass</strong><strong>&nbsp;Beschäftigte den aktualisierten Zahlen zufolge im Jahr 2022 1,436 Milliarden Überstunden</strong><strong>&nbsp;leisteten</strong><strong>.</strong>&nbsp;Davon waren 839 Millionen Überstunden (≈60 %) unbezahlt und unabgegolten). Auswertung dazu:&nbsp;<a href="https://www.susanne-ferschl.de/wp-content/uploads/2024/01/Auswertung_KA-Ueberstunden_Ferschl_20_9528_O-Ton.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.susanne-ferschl.de/wp-content/uploads/2024/01/Auswertung_KA-Ueberstunden_Ferschl_20_9528_O-Ton.pdf</a></p>
<p><strong>Auslagerung:&nbsp;</strong>Durch Auslagerung auf billigere Subunternehmen und Leiharbeit drücken Unternehmen seit Jahren Löhne und Arbeitsbedingungen zu Gunsten der Eigentümer. Beschäftigtefallen aus der<strong>&nbsp;Tarifbindung</strong>: Nur noch die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland arbeitet geschützt durch Tarifverträge. Die Mindestlohnrichtlinie der EU fordert mindestens 80% Tarifabdeckung, sonst müssten die Mitgliedstaaten dringende Maßnahmen ergreifen. Die SPD-geführte Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag eine&nbsp;<strong>Bundestariftreueregelung</strong>&nbsp;versprochen, um die Tarifbindung zu stärken.<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/zum-tag-der-arbeit-mindestlohn-hoch-ueberstunden-bezahlen-tariftreue-staerken/#_ftn1" target="_blank" name="_ftnref1" rel="noreferrer"><sup><sup>[1]</sup></sup></a>&nbsp;Es ist aber&nbsp;<em>nichts</em>&nbsp;passiert. Der Wettbewerb zwischen Unternehmen findet so weiter über&nbsp;<strong>Lohndumping</strong>&nbsp;statt. Den Zuschlag für öffentliche Aufträge bekommt der billigste Anbieter - das schadet auch Unternehmen, die gute Löhne zahlen.</p>
<p><strong>Privatisierung, Profitorientierung &amp; Investitionsstau&nbsp;</strong>gehen auf Kosten der Beschäftigten. Privatisierte öffentliche Dienstleistungen haben riesige<strong>&nbsp;Versorgungslücken</strong>&nbsp;gerissen: Krankenhäuser und Schulen sind marode, Turnhallen gesperrt, Schwimmbäder schließen, die Öffis fahren nicht. Die öffentlichen Investitionen in Krankenhäuser wurden in den letzten zwanzig Jahren halbiert, gleichzeitig stieg die Zahl der Patient*innen um ein Fünftel. 66 Krankenhäuser wurden allein in den letzten vier Jahren geschlossen. Rund 100 weitere sind derzeit von der Schließung bedroht. Weil es keine kostendeckende Finanzierung mehr gibt, geben immer mehr Häuser auf – besonders in ländlichen Regionen im Osten bedeutet das deutlich längere Fahrtwege für Kranke oder werdende Mütter.&nbsp;<strong>430.000 Kita-Plätze fehlen in Deutschland</strong>. In&nbsp;<strong>Schulen&nbsp;</strong>müssen laut KfW&nbsp;<strong>50 Milliarden</strong>&nbsp;investiert werden.&nbsp;&nbsp;<strong>Diese Lücken müssen aus der eigenen Tasche finanziert werden</strong>: private&nbsp;<strong>Rentenvorsorge</strong>, für die die Beschäftigten allein aufkommen müssen; hohe&nbsp;<strong>Mieten</strong>, immer höhere&nbsp;<strong>Eigenanteile&nbsp;</strong>für einen Platz im Pflegeheim, Brillen und Zahnersatz, Kita-Gebühren oder Baby-Sitter*innen, wenn die Kita mal wieder zu ist, Nachhilfestunden, um den Unterrichtsausfall zu kompensieren. Das reduziert die verfügbaren Einkommen noch weiter - und erhöht die Profite der Konzerne, die Versicherungen verkaufen, Pflegeheime betreiben und Immobilien verwalten.&nbsp;<strong>Gute öffentliche Daseinsvorsorge ist der Kitt, der Menschen und die Gesellschaft zusammenhält.&nbsp;</strong>Oder eben nicht. Wer es sich leisten kann, schickt die Kinder auf Privatschulen, kauft Eigentumswohnungen oder fährt Tesla. Wer nicht zu den Begüterten gehört, ist auf gute öffentliche Schulen und funktionierende Busse und Bahnen angewiesen.</p>
<p>Der Frust über Politik, die Menschen mit ihren Problemen allein lässt, über marode Schulen und Brücken, schließende Krankenhäuser und Pflegeheimen, explodierende Mieten und Pflegekosten, untergräbt Vertrauen in die&nbsp;<strong>Demokratie</strong>. Darauf weist auch eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung hin.<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/zum-tag-der-arbeit-mindestlohn-hoch-ueberstunden-bezahlen-tariftreue-staerken/#_ftn1" target="_blank" name="_ftnref1" rel="noreferrer"><sup><sup>[2]</sup></sup></a>&nbsp;Das Ifo-Institut hat den Zusammenhang zwischen dem Anteil der Menschen in Niedriglohnjobs und Armutsgefährdung und der Zustimmung zu Rechtsextremen deutlich gemacht.<a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/zum-tag-der-arbeit-mindestlohn-hoch-ueberstunden-bezahlen-tariftreue-staerken/#_ftn2" target="_blank" name="_ftnref2" rel="noreferrer"><sup><sup>[3]</sup></sup></a></p>
<hr>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/zum-tag-der-arbeit-mindestlohn-hoch-ueberstunden-bezahlen-tariftreue-staerken/#_ftnref1" target="_blank" name="_ftn1" rel="noreferrer"><sup><sup>[1]</sup></sup></a>&nbsp;„Zur Stärkung der Tarifbindung wird die öffentliche Auftragsvergabe des Bundes an die Einhaltung eines repräsentativen Tarifvertrages der jeweiligen Branche gebunden, wobei die Vergabe auf einer einfachen, unbürokratischen Erklärung beruht.“ (Koalitionsvertrag 2021-2025, S. 56)</p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/zum-tag-der-arbeit-mindestlohn-hoch-ueberstunden-bezahlen-tariftreue-staerken/#_ftnref1" target="_blank" name="_ftn1" rel="noreferrer"><sup><sup>[2]</sup></sup></a><a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/DZ_EINWURF_2_2024_Die_Mitte_staerken.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/DZ_EINWURF_2_2024_Die_Mitte_staerken.pdf</a></p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/presse/detail/zum-tag-der-arbeit-mindestlohn-hoch-ueberstunden-bezahlen-tariftreue-staerken/#_ftnref2" target="_blank" name="_ftn2" rel="noreferrer"><sup><sup>[3]</sup></sup></a><a href="https://www.ifo.de/pressemitteilung/2024-03-13/mehr-armutsgefaehrdung-fuehrt-zu-mehr-stimmen-fuer-rechtsextremeer-rechtsextreme" target="_blank" rel="noreferrer">www.ifo.de/pressemitteilung/2024-03-13/mehr-armutsgefaehrdung-fuehrt-zu-mehr-stimmen-fuer-rechtsextremeer-rechtsextreme</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-358220</guid>
                <pubDate>Fri, 26 Apr 2024 06:25:43 +0200</pubDate>
                <title>Vor fünfzig Jahren, die Nelkenrevolution</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/vor-fuenfzig-jahren-die-nelkenrevolution/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heute vor 50 Jahren befreite sich Portugal mit der Nelkenrevolution, als die linksgerichtete Bewegung der Streitkräfte die autoritäre Diktatur des seit 1933 bestehenden Salazar-Regimes beseitigte.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Grândola, Vila Morena</p>
<p>Gegen 00:20 Uhr am 25. April verlas der Sprecher des katholischen Rundfunks Rádio Renascença, der nicht besetzt worden war, die ersten beiden Zeilen, danach erklang das Lied selbst zweimal, gesungen von dem antifaschistischen Protestsänger Zeca Afonso.</p>
<p>Das Abspielen des verbotenen Liedes war das verabredete zweite Geheimzeichen zum definitiven Beginn der Revolution!</p>
<p>Noch immer wird das Lied als Protest gesungen.</p>
<p>Zum Beispiel gegen die Sparpolitik in Portugal.</p>
<p>Grândola, Vila Morena</p>
<p>Wir sagen Herzlichen Glückwunsch Portugal!</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-358219</guid>
                <pubDate>Fri, 26 Apr 2024 05:21:54 +0200</pubDate>
                <title>Lauterbach ignoriert den Pflegenotstand</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lauterbach-ignoriert-den-pflegenotstand/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Pflegenotstand verschärft sich, wie das Gutachten des Sachverständigenrats &quot;Gesundheit und Pflege&quot; zeigt. Doch der Bundesgesundheitsminister bleibt untätig, kritisiert Janine Wissler.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Gutachten des Sachverständigenrats warnt eindringlich vor Personalmangel im Gesundheitswesen. Eine Besserung ist nicht in Sicht, denn laut Gutachten sind die Ausbildungskapazitäten für Pflegekräfte nicht ausgelastet. Das heißt, es gibt nicht genug Auszubildende. Dabei ist die Personaldecke in vielen Krankenhäusern schon jetzt so dünn, dass Beschäftigte Überstunden und viel zu viele Nachtschichten schieben müssen. Zu Recht fürchten die Gutachter um die Patientensicherheit aufgrund fehlender Pflegerinnen und Pfleger.<br> Der Pflegenotstand ist eines der größten Probleme des Gesundheitswesens und trotzdem schaut die Bundesregierung weitgehend tatenlos zu. Ich erwarte von Bundesgesundheitsminister Lauterbach, dass er endlich eine Strategie vorgelegt, wie der Pflegenotstand in den Krankenhäusern gestoppt werden kann. Ein erster Schritt wäre es, ehemalige Pflegekräfte und Menschen in Teilzeit wieder in die Vollzeit zurückzuholen. Rund 300 000 Vollzeit-Pflegekräfte stehen durch Rückkehr in den Beruf oder Aufstockung der Arbeitszeit zur Verfügung.<br> Wer mehr Menschen für den Beruf begeistern will, muss die Arbeitsbedingungen verbessern. Das heißt, weniger Stress und mehr Geld. Wir brauchen einen gesetzlichen Personalschlüssel, der sich am tatsächlichen Bedarf orientiert! Viele Beschäftigte scheiden aus dem Beruf aus oder gehen in Teilzeit, weil sie den Stress nicht mehr aushalten. Abteilungen müssen wegen Personalmangels geschlossen werden und Patienten nicht mehr richtig versorgt werden können. Trotz großer Versprechungen in der Corona-Krise gab es keinerlei substantielle Verbesserungen. Statt als Anwalt für die Beschäftigten im Gesundheitsbereich zu kämpfen, ist er als Minister ein Totalausfall."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-358218</guid>
                <pubDate>Fri, 26 Apr 2024 05:16:30 +0200</pubDate>
                <title>Die AfD ist keine Friedenspartei</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-afd-ist-keine-friedenspartei/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Eine neue Studie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung analysiert die Positionen der AfD-Außenpolitik. Die AfD kann keine Partnerin für Friedensbündnisse sein, meint Janine Wissler.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Die AfD instrumentalisiert den grausamen Krieg in der Ukraine für ihre rechte Propaganda. Die Toten des Krieges sind ihr egal. Die AfD ist eine Partei des Militarismus und der Aufrüstung. Gut, dass es jetzt diese Studie gibt, die populistischen Phrasen der AfD auf den Prüfstand stellt und den Beweis bringt, dass diese Partei keine Partnerin für Friedensbündnisse ist. Interessant ist auch, dass viele AfD-Abgeordneten enge Verbindungen zur Rüstungsindustrie haben.</p>
<p>Die Linke steht konsequent für Frieden weltweit. Wir wollen das Töten beenden, sind solidarisch mit Kriegsflüchtlingen und verurteilen jeden Krieg, ohne jegliche Doppelstandards. Die Linke tritt entschieden für ein Ende der wahnwitzigen Hochrüstung ein, damit nicht weiter Milliarden für Rüstungsgüter verpulvert werden, anstatt Kinderarmut zu bekämpfen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-358217</guid>
                <pubDate>Fri, 26 Apr 2024 05:13:08 +0200</pubDate>
                <title>Frühjahrsprognose: Bundesregierung muss jetzt umsteuern!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fruehjahrsprognose-bundesregierung-muss-jetzt-umsteuern/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der düsteren Aussichten in der Frühjahrsprognose von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck fordert Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke, eine echte Wirtschaftswende.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Zahlen der Frühjahrsprojektion sind ernüchternd. Habeck tut so, als seien die Zahlen das Werk einer höheren Macht. Doch die Bundesregierung hat es in der Hand und muss jetzt für die nötigen Impulse sorgen. Wir brauchen eine gestaltende Wirtschaftspolitik, die den klimagerechten Umbau der Wirtschaft vorantreibt. Schluss mit dem Kürzungswahn und der Schuldenbremse.<br> Die falsche Politik der Bundesregierung macht uns alle ärmer. Und je größer die Haushaltslöcher, desto größer auch die Löcher in unseren Straßen. Deshalb brauchen wir jetzt eine echte Wirtschaftswende. Bund und Länder müssen investieren - in Schienen, Straßen und Schulen. Das hilft den Menschen und der Wirtschaft. Dazu brauchen wir endlich ein gerechtes Steuersystem, das sehr große Vermögen stärker belastet. Mit einer Vermögensabgabe und einer Vermögenssteuer könnten wir nicht nur die Löcher im Haushalt, sondern auch die Löcher in unseren Straßen stopfen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-358216</guid>
                <pubDate>Fri, 26 Apr 2024 05:10:12 +0200</pubDate>
                <title>FDP beschämend zur Entscheidung von Cum-Ex-Chefermittlerin</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fdp-beschaemend-zur-entscheidung-von-cum-ex-chefermittlerin/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Rückzug der deutschen Chefermittlerin im Cum-Ex-Skandal, Anne Brorhilker, erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke und Mitglied im Finanzausschuss des Bundestages, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Wenn die oberste Staatsanwältin für Wirtschaftskriminalität sagt, dass man die Kleinen hängt und die Großen laufen lässt, dann spricht das Bände über eine Ungerechtigkeit, die man früher Klassenjustiz nannte. Würde der Staat reichen Steuerhinterziehern auch nur halb so intensiv nachschnüffeln wie Sozialhilfeempfängern, käme viel Geld in die öffentlichen Kassen.</p>
<p>Heute bietet der Staat denjenigen, die uns alle um Millionen und Milliarden betrügen, einen stillen Deal im Hinterzimmer an, bei dem sie glimpflich davonkommen. Aber genau diese Leute gehören geahndet und verurteilt. Jeder Hinterzimmerdeal wegen vermeintlicher Geringfügigkeit ist dann ein Schlag ins Gesicht des Rechtsstaates und kostet uns Milliarden an entgangenen Steuerrückzahlungen. Es ist beschämend, dass weder Bundesfinanzminister Lindner noch Bundesjustizminister Buschmann - beide von der angeblichen Rechtsstaatspartei FDP - Frau Brorhilker öffentlich den Rücken gestärkt haben.&nbsp;<br> Der von staatlichen Stellen festgestellte Missbrauch bei Steuern ist um ein Vielfaches höher als beim Bürgergeld, dennoch stellt die FDP die Bürgergeldbezieher nur schäbig pauschal an den Pranger. Wären Bund und Länder ehrlich an einer konsequenten Verfolgung von Steuermissbrauch interessiert, würde dies unter dem Strich nicht einmal Geld kosten, im Gegenteil, die Betriebsprüfer bei Reichen und Unternehmen holen ein Vielfaches ihrer Personalkosten durch Steuernachforderungen wieder herein.</p>
<p>Die von Frau Brorhilker beschriebene Schwäche staatlicher Behörden und Gerichte gegenüber Steuerhinterziehern ist also seit vielen Jahren politisch gewollt.<br> Menschen wie&nbsp;Frau Brorhilker werden im Kampf gegen Steuerhinterzieherung dringend gebraucht.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-358176</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Apr 2024 13:50:00 +0200</pubDate>
                <title>FDP-Papier: Steuergeschenke für Reiche sorgen nicht für mehr Wachstum</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fdp-papier-steuergeschenke-fuer-reiche-sorgen-nicht-fuer-mehr-wachstum/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum am Montag beschlossenen FDP-Papier zur sogenannten Wirtschaftswende, erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Janine WIssler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Das FDP-Papier zur Wirtschaftswende ist eine Kampfansage an den ohnehin schon ausgehöhlten Sozialstaat. Die FDP fordert darin Kürzungen und Sanktionen beim Bürgergeld, wollen aber gleichzeitig Steuersenkungen für Reiche und Unternehmen. Die FDP zeigt wieder einmal, dass sie die Partei der Umverteilung von unten nach oben ist. Die FDP will Deutschland in ein Steuerparadies für Superreiche und Konzerne verwandeln. Doch Steuergeschenke für Reiche sorgen nicht für mehr Wachstum. Wer will, dass es wieder bergauf geht, muss in die Zukunft investieren. Statt Rentenkürzungen und Schikane gegen Bürgergeldbeziehende braucht es eine Investitionswende. Wir fordern eine „Goldene Regel“, wonach Investitionen über Kredite finanziert werden dürfen. Öffentliche Investitionen erhöhen das öffentliche Vermögen und den Nutzen für künftige Generationen. Steuersenkungen für Wohlhabende und Sparmaßnahmen hingegen machen eine kleine Elite reicher, aber uns alle ärmer.&nbsp;</p>
<p>Die FDP bedient wieder einmal die&nbsp;Mär vom Hochsteuerland Deutschland. Dabei zeigt eine aktuelle Studie von Oxfam, dass Reiche in Deutschland deutlich weniger Steuern zahlen als etwa im Steuerparadies Schweiz. Weitere Steuersenkungen für Reiche sind ein Booster für soziale Ungleichheit.&nbsp;</p>
<p>Wenn es in Deutschland gerechter zugehen soll, muss Reichtum höher besteuert werden. Eine einmalige Vermögensabgabe und eine Vermögensteuer können für mehr Steuergerechtigkeit sorgen. Auf einen Schlag hätte die öffentliche Hand so 100 Milliarden mehr pro Jahr zur Verfügung. Mit diesem Geld können wir eine echte Wirtschaftswende finanzieren und die unsere Gesellschaft klimagerecht umbauen.&nbsp;<br> So profitieren will alle und nicht nur ein paar Reiche.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357494</guid>
                <pubDate>Mon, 22 Apr 2024 17:44:25 +0200</pubDate>
                <title>3 Schritte gegen die Preisexplosion von Miete und Energiekosten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/3-schritte-gegen-die-preisexplosion-von-miete-und-energiekosten/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Werkzeuge, damit die Löhne zum Leben reichen: Mietendeckel, Heizkostenfonds und Übergewinnsteuer</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit der hohen Inflation sei vorbei heißt es. Die Preise steigen „nur“ noch um zwei bis drei Prozent. Für die Menschen bedeutet das noch kein Aufatmen: Denn die Preise für viele Dinge des täglichen Bedarfs stagnieren auf hohem Niveau. Die Sorgen im Alltag, an der Supermarkt-Kasse, bei der Miete oder Nebenkostenabrechnung sind ungebrochen.</p>
<p>Die Ampel tut nichts gegen die zentralen Kostentreiber: Mietenexplosion, Energiepreise, Lebensmittelpreise. Seit 2020 sind die Preise für Haushaltsenergie um mehr als 50 Prozent gestiegen. Lebensmittel sind in drei Jahren um 30&nbsp;% teurer geworden. Die Mieten sind allein 2023 um 5,8 Prozent gestiegen – in manchen Städten haben sich die Mieten im letzten Jahrzehnt verdoppelt. Es gilt schon lange nicht mehr, dass man nur in München keine bezahlbare Wohnung findet.&nbsp; In vielen Städten herrscht Mangel an bezahlbaren Wohnraum. Die Kosten für den Wocheneinkauf sind explodiert. Die Löhne bleiben aber hinter den steigenden Preisen zurück. Seit Beginn der Pandemie 2020 sind die Reallöhne in Deutschland um sieben Prozent gesunken.</p>
<p>Preistreiber sind nicht nur der Krieg in der Ukraine und die Krise, sondern vor allem: Profite. Die Unternehmen geben nicht nur höhere Kosten weiter. Sie setzen die Preise hoch und steigern damit ihre Gewinne: eine „Profit-Preis-Spirale“. Das Vermögen von Dieter Schwarz, Besitzer von Lidl und Kaufland und Platz 2 auf der Forbes-Liste der reichsten Deutschen, ist seit 2020 um 32% gewachsen: Die Supermarktkonzerne haben ihre Marktmacht von 85% ausgenutzt. Dieses Jahr schütten die DAX-Konzerne eine Rekordsumme an ihre Aktionäre aus: 53,8 Milliarden Euro. Vonovia hat 2023 einen Milliardenverlust gemacht – wegen der hohen Zinsen musste der Wert der Wohnungsbestände heruntergesetzt werden. Für die Aktionär*innen ist das egal, denn es gibt trotzdem satte Dividenden. Und die Miete bei Vonovia wurde auch 2023 um 3,3 Prozent erhöht.</p>
<h3>Was muss passieren:</h3><ol> 	<li>Die&nbsp;<strong>politischen Eingriffe in Markt&nbsp;</strong>müssen erweitert werden. Nötig ist ein&nbsp;<strong>Mietendeckel&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>eine staatliche Regulierung der&nbsp;</strong>Energiepreise, die es lange Zeit in Deutschland gab und in vielen europäischen Ländern gibt.</li> 	<li>Die Finanzmärkte und&nbsp;<strong>Dividenden-Erwartungen müssen als Preistreiber bei den Mieten</strong>&nbsp;ausgeschaltet werden, indem u.a. Immobilienkonzerne die Börsenzulassung entzogen wird und der öffentliche, soziale, gemeinnützige Sektor auf dem Wohnungsmarkt ausgeweitet wird.&nbsp;</li> 	<li>Die A<strong>nreize für Preissteigerung und Mitnahme-Effekte der Unternehmen</strong>&nbsp;müssen durch eine beherzte Übergewinnsteuer&nbsp;<strong>beseitigt&nbsp;</strong>werden.</li> </ol><h3>I Preisbremsen</h3>
<p><strong>Mietenstopp, Mietendeckel &amp; Indexmieten verbieten</strong></p>
<p>Die Ampel muss das Versagen der Wohnungsmärkte angehen. Bundeskanzler Scholz wollte Mietenkanzler sein – auch ein gebrochenes Wahlversprechen. Die Mietpreisbremse wirkt nicht, weil es viel zu viele Ausnahmen gibt. Die Linke fordert einen&nbsp;<strong>Mietenstopp&nbsp;</strong>für die nächsten sechs Jahre.</p><ul class="list-normal"> 	<li>Die Mietexplosion der vergangenen Jahre muss zurückgedreht werden. Die Linke fordert einen bundesweiten&nbsp;<strong>Mietendeckel</strong>, der auf angespannten Mietmärkten die Miete einfriert und besonders hohe Mieten absenkt.</li> 	<li>Allein im letzten Jahr ist die an den Verbraucherpreis gekoppelte&nbsp;<strong>Indexmiete&nbsp;</strong>um 5,9 Prozent gestiegen. Indexmieten treiben die Preise weiter hoch. Deshalb fordern wir ein&nbsp;<strong>Verbot von Indexmietverträgen</strong>.</li> </ul><p><strong>Sozial gestaffelte Energiepreise und Heizkostennotfallplan</strong></p>
<p>Im vergangenen Winter haben 5,5 Mio. Haushalte wegen der gestiegenen Energiepreise ihre Wohnung nicht angemessen geheizt. Die Energiepreise stagnieren auf hohem Niveau.</p><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Sozial gestaffelte Preise</strong>: Wir wollen für den durchschnittlichen Verbrauch von Strom und Heizenergie preisgünstige Sockeltarife schaffen. Wer mehr verbraucht, zahlt mehr.</li> </ul><p>In den vergangenen Wochen haben viele Mieter*innen erheblichen Nachzahlungsforderungen für die Heizkosten aus dem Jahr 2022 erhalten. Verbraucherzentralen sprechen von einem „Nachzahlungs-Schock“. Mieter*innen mit geringen Einkommen drohen nun Mietschulden und Wohnungsverlust.</p><ul class="list-normal"> 	<li>Die Linke fordert die Bundesregierung auf, einen&nbsp;<strong>Heizkostennotfallplan&nbsp;</strong>vorzulegen: Kündigungen in der Folge von Mietschulden aufgrund erheblicher Heizkostennachzahlungen müssen verboten werden.</li> </ul><p>Ein&nbsp;<strong>Härtefallfonds&nbsp;</strong>für Energieschulden und Heizkostennachzahlungen muss eingerichtet werden. Strom- und Gassperren für Privathaushalte aufgrund von Zahlungsunfähigkeit müssen verboten werden</p>
<h3>II Übergewinnsteuer gegen die Preistreiberei</h3>
<p>Wenn die Übergewinne wegbesteuert werden, gibt es keinen Anreiz mehr, die Preise hochzutreiben. Die positiven Erfahrungen anderer Länder wie Spanien und Griechenland bestätigen: Übergewinne können erfolgreich abgeschöpft werden.</p><ul class="list-normal"> 	<li>Die Linke fordert die Einführung einer EU-weiten&nbsp;<strong>Übergewinnsteuer&nbsp;</strong>in Höhe von 90 Prozent für Zufallsgewinne. Als Vergleichszeitraum bieten sich die durchschnittlichen Unternehmensgewinne der letzten zehn Jahre an: Die Übergewinnsteuer soll rückwirkend eingeführt werden und dauerhaft gelten. Eine solche Steuer könnte allein in Deutschland bis zu 40 Milliarden Euro jährlich einbringen.</li> </ul><h3>III Gemeinnützig statt finanzgetrieben</h3>
<p>Das Ziel von Konzernen wie Vonovia ist es, Rendite zu erwirtschaften und Dividenden auszuzahlen – bezahlbarer Wohnraum entsteht dabei nicht. Der Finanzmarkt übernimmt die Kontrolle über unser Zuhause. Die Immobilienkonzerne treiben die Miete auf dem gesamten Wohnungsmarkt.</p><ul class="list-normal"> 	<li>Wir wollen, dass mittelfristig&nbsp;<strong>50 Prozent der Wohnungen gemeinnützig organisiert werden</strong>. In Wien wird die Hälfte der Wohnungen gemeinnützig vermietet (1/4 Gemeindebau, 1/4 Genossenschaften). Die Mieten sind dort viel weniger gestiegen als in anderen Metropolen. Das zeigt: Ein Gemeinnütziger Wohnungssektor hilft effektiv gegen steigende Mieten. Wir fordern 1<strong>5 Milliarden Euro pro Jahr</strong>&nbsp;für einen gemeinnützigen Wohnungssektor.</li> 	<li>Die Kommunen und Genossenschaften müssen überall dabei unterstützt werden, Wohnungen zu erwerben und gemeinnützig zu bewirtschaften. Wir fordern dafür einen&nbsp;<strong>Kommunalisierungsfonds&nbsp;</strong>in der EU. Mit der Neuen Wohngemeinnützigkeit, die von der FDP gerade blockiert wird, könnte ein Rechtsrahmen entstehen. Das heißt: F<strong>örderung und steuerliche Vergünstigungen werden dauerhaft an Mietobergrenzen, die&nbsp;Pflicht zur Reinvestition von Gewinnen sowie demokratische Mitbestimmungsrechte für Mieter*innen gebunden</strong>.</li> 	<li>&nbsp;Pensions- und andere Fonds sowie große institutionelle Investoren investieren Milliarden in Wohnraum und spekulieren auf hohe Renditen. Das kurbelt die Mietpreisspirale weiter an. Wir wollen ein Investitionsverbot von Fonds in Wohnraum und Wohnungsunternehmen. Ziel ist, dass&nbsp;<strong>Immobilienkonzernen die Börsenzulassung entzogen</strong>&nbsp;wird.</li> </ul>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-357493</guid>
                <pubDate>Mon, 22 Apr 2024 17:41:51 +0200</pubDate>
                <title>Für eine Revolution der Pflegefinanzierung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fuer-eine-revolution-der-pflegefinanzierung/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Beschlusses des Deutschen Bundestags vor 30 Jahren, eine Pflegeversicherung in Deutschland einzuführen, erklärt Ates Gürpinar, Bundesgeschäftsführer der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir brauchen jetzt eine Revolution der Pflegefinanzierung. Die Zuzahlungen und Eigenanteile für Menschen mit Pflegebedarf steigen ebenso wie die Beiträge zur Pflegeversicherung. Pflege ist so ein unvorhersehbarer Kostenfaktor geworden, bevor der Pflegefall überhaupt eintritt. Es ist eine Frage des Geldbeutels, wer sich gute Pflege leisten kann, denn die Versicherung übernimmt nur einen Teil der Kosten, die durch Pflege entstehen. Pflegekonzerne kassieren saftige Renditen - aus den Beiträgen der Versicherten. Der Fehler liegt als schon in der Konstruktion der Pflegeversicherung.</p>
<p>Wir brauchen eine Solidarischen Gesundheits- und Pflegeversicherung, in die endlich alle gemeinsam einzahlen. So schaffen wir in Gesundheit und Pflege neue Spielräume, damit gute Pflege für alle möglich wird. Momentan werden Spitzenverdienende durch die Beitragsbemessungsgrenze auf Kosten Pflegebedürftiger geschont. Denn Reiche müssen sich mit ihrem Vermögen oder Renditen gar nicht an der Finanzierung der Pflege beteiligen. Den Preis dafür zahlen Pflegebedürftige, Pflegekräfte und die Angehörigen. Wenn wir jetzt nicht gegensteuern und die Reichen in die Verantwortung nehmen, wird das System Pflege bald zusammenbrechen."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-357492</guid>
                <pubDate>Mon, 22 Apr 2024 17:38:57 +0200</pubDate>
                <title>Die Regierungen verschließen die Augen vor der beginnenden Heißzeit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-regierungen-verschliessen-die-augen-vor-der-beginnenden-heisszeit/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu dem gemeinsamen Bericht des europäischen Klimawandeldienstes Copernicus und der Weltwetterorganisation WMO sagt Carola Rackete, Spitzenkandidatin für die Partei Die Linke zur Europawahl:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir stehen am Beginn einer Heißzeit und die Regierungen verschließen die Augen. Wir haben in den letzten 20 Jahren bereits 30 Prozent mehr Hitzetote, dabei steigen die Temperaturen jetzt erst richtig heftig an. Januar bis März waren schon wieder die heißesten Monate seit Beginn der Aufzeichnungen. Doch statt die Klimaziele nachzuschärfen und umzusetzen, gibt es einen unfassbaren Rollback beim Klimaschutz in der EU, zuletzt sowohl beim Gesetz zur Renaturierung als auch bei der Regulierung von Pestiziden.</p>
<p>Es gibt so viel zu tun. Der erste, mehr als überfällige Schritt, ist ein klares Ausstiegsdatum aus fossilen Energien in der EU. Für den Umbau der Wirtschaft hin zu Klimagerechtigkeit braucht es viel Geld, deshalb muss die Schuldenbremse weg und eine gerechte Steuerpolitik her: Eine Vermögensabgabe und eine Milliardärssteuer sind das Mindeste."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-357491</guid>
                <pubDate>Mon, 22 Apr 2024 17:36:23 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung muss Personalmangel im ÖPNV entgegenwirken</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundesregierung-muss-personalmangel-im-oepnv-entgegenwirken/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der Warnung vor sich verschärfendem Personalmangel im ÖPNV durch die am Wochenende veröffentlichte Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung sagt Carola Rackete, Spitzenkandidatin der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Zehntausende Bus- und Straßenbahnfahrer gehen in Rente. Damit ein rollt ein riesiges Problem auf uns zu, denn der Nahverkehr muss nicht nur aufrecht erhalten, sondern massiv ausgebaut werden, damit auch auf dem Land flächendeckender Nahverkehr möglich ist. Im Verkehrssektor gibt es durch die öffentlichen Verkehrsmittel enormes Potential CO2 einzusparen, insbesondere wenn er endlich kostenlos wird. Die Betriebe suchen schon jetzt händeringend nach Mitarbeitern, aber die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung sind zu schlecht. Die Bundesregierung muss Geld bereitstellen, damit mehr Busse fahren und die Fahrerinnen und Fahrer gut bezahlt werden können und ausgeruht sind."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-357490</guid>
                <pubDate>Mon, 22 Apr 2024 17:33:47 +0200</pubDate>
                <title>FDP-Papier ist Dokument sozialer Grausamkeit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fdp-papier-ist-dokument-sozialer-grausamkeit/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des FDP-Papiers mit der Forderung nach u.a. weiteren Sanktionen gegen Bürgergeld-Empfänger*innen erklärt der Vorsitzende der Partei Die Linke, Martin Schirdewan:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Das Papier der FDP ist ein Dokument der sozialen Grausamkeit. Es zeigt: die Ampeldämmerung hat längst begonnen. Mit dieser Regierung ist keine soziale Politik zu machen, weder für arme Kinder, Mieter noch eine zukunftsfähige Wirtschaft.</p>
<p>Wenn SPD und Grüne die FDP damit erneut durchkommen lassen, sind sie politisch erledigt. Es braucht jetzt keine neoliberale Rolle rückwärts, sondern endlich eine Zeitenwende für soziale Gerechtigkeit.</p>
<p>Aber die Ampel geriert sich als Geisterfahrer, ihr fehlt offenbar jeder Wille, die nötigen Investitionen oder eine entsprechende Besteuerung von großen Vermögen durchzusetzen. Der Druck nach Investitionen und einer Zeitenwende für Investitionen zieht sich von Zivilgesellschaft über Ampel-Parteijugend bis zu Wirtschaftsweisen und Ministerpräsidenten der CDU.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357488</guid>
                <pubDate>Mon, 22 Apr 2024 14:56:28 +0200</pubDate>
                <title>Milliardär*innen abschaffen, Vermögenssteuer wieder erheben, Gemeinwohl stärken</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/milliardaerinnen-abschaffen-vermoegenssteuer-wieder-erheben-gemeinwohl-staerken/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Regierung schafft es nicht, einen Haushalt aufzustellen, der wirksame Schritte gegen Wohnungsnot Bildungskrise, Pflegenotstand und für einen funktionierenden und bezahlbaren ÖPNV enthält. Der Einfluss der Reichen auf Politik und Demokratie ist groß. So dreht sich die Diskussion seit Wochen um Sozialleistungen wie Bürgergeld und Kindergrundsicherung. Die Partei Die Linke richtet den Blick auf die Reichsten und hat auf der heutigen Parteivorstandssitzung einen Antrag zur Wiedereinführung der Vermögenssteuer gefasst:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dazu sagt die&nbsp;Vorsitzende der Partei Die Linke, Janine Wissler:</strong><br> <em>»Kein einzelner Mensch braucht Milliarden. Die Allgemeinheit braucht die Milliarden, um Kitas, Brücken, Schulen, Klimaschutz und all die anderen gemeinsamen Aufgaben zu finanzieren. Wer nur noch 999 Millionen hat, hat immer noch mehr Geld als ein einzelner je sinnvoll ausgeben kann im Leben.«</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Vorsitzende der Partei Die Linke, Martin Schirdewan sagt:</strong></p>
<p><em>»Eine faire Besteuerung mit dem Ziel, den Reichtum von einer Handvoll Milliardäre auf die Breite der Gesellschaft im Land umzuverteilen, ist einer der besten Wege, um gegen die Ungleichheit beim Wohlstand vorzugehen.&nbsp;Die Reichen stärker zu besteuern, ist in der Zeit, von wachsenden Ungleichheiten zwingend notwendig. Die aktuelle Diskussion über die Schuldenbremse verdeutlicht das starke Bedürfnis nach Investitionen.«</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Milliardär*innen abschaffen – Vermögensteuer wieder erheben - Gemeinwohl stärken!</strong></p>
<p><strong>Einfluss der Reichen auf Politik und Demokratie:&nbsp;</strong>Die öffentliche und politische Diskussion dreht sich seit Wochen um Kürzungen von Sozialleistungen, damit mehr Geld in Aufrüstung fließen kann. Statt ein gutes Leben für Alle, wird darüber diskutiert, ob Geld für „Kanonen oder Butter“ reicht (eine Frage, die 1936 von Rudolf Hess aufgeworfen wurde). Noch im Februar schlug Christian Lindner (FDP) als Reaktion auf die selbstverschuldete Haushaltskrise vor, die Sozialleistungen für drei Jahre einzufrieren. Wir stellen uns gegen diese Angriffe auf den Sozialstaat! Nur wenn wir den Sozialstaat stärken, ermöglichen wir ein gutes Leben für Alle. Dafür muss Vermögen in der Gesellschaft umverteilt werden:&nbsp;Von oben nach unten und von privat zu öffentlich!&nbsp;</p>
<p><strong>Das kosten uns die Reichen:&nbsp;</strong>Die Bundesregierung führt die Diskussion um den Haushalt vor allem über Kürzungen. Die Debatte wird bestimmt von der Frage,&nbsp;was uns die Armen und der Sozialstaat kosten: Jeder Euro beim Bürgergeld,&nbsp;der Kindergrundsicherung und den Sozialleistungen für Geflüchtete&nbsp;wird doppelt umgedreht. Aber was kosten uns eigentlich die Reichen?&nbsp;Nach Schätzung der University of London gehen den EU-Staaten&nbsp;jährlich rund&nbsp;825 Milliarden Euro durch Steuerflucht verloren, Deutschland alleine 125 Milliarden Euro. Die EU spricht dagegen nur von 160-190 Milliarden Euro.&nbsp;Ein deutliches Zeichen, dass die Transparenz bei Vermögen bisher nicht ausreicht. Das gilt besonders für das Vermögen der Superreichen: Öffentlich sind nur Schätzungen ihrer Vermögen bekannt, die häufig weit von der Realität abweichen. Erst kürzlich hat das Netzwerk Steuergerechtigkeit aufgezeigt, dass die deutschen Milliardär*innen mindestens 1.400 Milliarden besitzen. Im Vergleich zu den bisher angenommenen 900 Milliarden ein Plus von 55 Prozent. Deswegen unterstützen wir ein einheitliches EU-Vermögensregister, das den Besitz und die Bewegung von größeren Vermögen erfasst.&nbsp;</p><ul class="list-normal"> 	<li>Die&nbsp;EU-Mitgliedstaaten sollen im Kampf gegen Steuerhinterziehung und -flucht eine Taskforce aufbauen und stärken. Denn jede*r Steuerfahnder*in bringt 1 Mio. Euro mehr ein, als sie*er kostet. So kann Finanzkriminalität als Geschäftsmodell der Reichen konsequent verfolgt werden.</li> </ul><p><strong>Die Europäische Union ist eine Union der Ungerechtigkeit:&nbsp;</strong>Oxfam schätzt, dass die fünf reichsten Europäer ihr Vermögen seit 2020 um mehr als drei Viertel gesteigert haben, von 244 auf 429 Milliarden Euro (+76%). Das ist zusammengenommen ein Zuwachs von 5,7 Millionen Euro pro Stunde. Inzwischen besitzt das reichste 1 Prozent in Europa fast die Hälfte des gesamten Vermögens (47%). Ein großer Teil dieses Vermögens ist als Betriebsvermögen an Unternehmen gebunden. Dadurch profitieren die Reichen besonders stark, wenn Konzerne Gewinne auszahlen. Alleine die 40 Dax-Konzerne schütten in diesem Jahr 53,8 Milliarden Euro an Dividenden aus, ein historischer Höchstwert. Und wer profitiert besonders? Die Reichen, denen die Anteile der Dax-Konzerne gehören!&nbsp;</p>
<p>Millionär*innen und Milliardär*innen machen mit Krieg und Krisen Profite, während immer mehr Menschen nicht wissen, wie sie durch den Alltag kommen. Diese Gewinne sind auf Kosten der Allgemeinheit: Sie profitieren von hohen Mieten, schlechten Arbeitsbedingungen und niedrigen Löhnen, von schwachen Umweltstandards&nbsp;und davon, dass sie die Marktmacht haben, die Preise hochzusetzen.</p>
<p><strong>Reichtum als Klimakiller:&nbsp;</strong>Die Reichen verbrauchen Unmengen an&nbsp;Ressourcen und verschärfen mit ihrem Luxuskonsum die Klimakrise. Das reichste 1 Prozent in Europa verbraucht 14-Mal mehr CO2 als Personen, die zu den unteren 50 Prozent gehören. Alleine 125 Milliardär*innen&nbsp;verursachen so viele Emissionen wie ganz Frankreich&nbsp;– 393 Millionen Tonnen jährlich.</p>
<p><strong>Superreiche am Gemeinwohl beteiligen:&nbsp;</strong>Trotz des riesigen Reichtums werden Millionär*innen und Milliardär*innen nicht gerecht an der Finanzierung des öffentlichen Lebens beteiligt.&nbsp;Schlupflöcher in Gesetzen laden zur Steuerflucht ein: Milliardär*innen zahlen durchschnittlich nur zwischen 0 bis 0,5 Prozent Steuern auf ihr Vermögen. Dasselbe gilt für Einkommen: Während Beschäftigte in Deutschland durchschnittlich 43 Prozent Steuern und Sozialabgaben zahlen, werden Millionär*innen mit 24 Prozent belangt. Gerechtigkeit heißt, dass Beschäftigte nicht mehr Steuern zahlen müssen als&nbsp;Superreiche, denen ganze Krankenhäuser oder Straßenblocks gehören. Es wird Zeit,&nbsp;Superreiche fair am Gemeinwohl zu beteiligen.&nbsp;</p>
<p><strong>Vermögen gerecht besteuern:&nbsp;</strong>In&nbsp;vielen Ländern wurde die Vermögensteuer in den vergangenen Jahrzehnten ausgesetzt oder abgeschafft. Nur wenige europäische Länder erheben noch Steuern auf Vermögen (z.B. Frankreich, Schweiz, Spanien, Luxemburg, Norwegen). In Deutschland wird seit 1997 die Vermögensteuer nicht mehr erhoben, obwohl sie in der Verfassung ausdrücklich vorgesehen ist. Das hatte die Bundesregierung unter Helmut Kohl (CDU) gemeinsam mit der FDP beschlossen.&nbsp;Wir wollen die Vermögensteuer in Deutschland und allen EU-Ländern (wieder-)einführen.&nbsp;Oxfam berechnet, dass eine EU-weite Vermögensteuer von 2 bis 5 Prozent jährlich 286 Milliarden Euro einbringen könnte – zum Vergleich: Um die Armut in der EU abzuschaffen, wären 135 Mrd. Euro nötig. Eine Umverteilung, die für mehr Geschlechtergerechtigkeit sorgt, denn 87% aller Milliardär*innen sind Männer.&nbsp;</p>
<p>Um die Vermögensteuer europaweit einzuführen, schlägt die Initiative Tax The Rich eine EU-Richtlinie vor. Diese muss von der Europäische Kommission eingebracht und vom Rat der Europäischen Union und dem EU-Parlament gemeinsam erlassen werden. Wir unterstützen einen verbindlichen Rahmen durch den die Vermögensteuer in allen EU-Ländern (wieder-)eingeführt wird.&nbsp;</p>
<p>Die Einnahmen der Vermögensteuer in Deutschland würden direkt in die Länderhaushalte fließen und können für dringend benötigte Lehrkräfte, Erzieher*innen, Pflegekräfte und Sozialarbeiter*innen genutzt werden. Mit dem Geld wollen wir die Krisen in Bildung, Kita und bezahlbarem Wohnen, Gesundheit, Pflege und ÖPNV überwinden – und schaffen öffentlichen Reichtum für Alle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Linke fordert, dass die Vermögensteuer, wie im Grundgesetz vorgesehen, wieder eingeführt wird.&nbsp;</p><ul class="list-normal"> 	<li>In Deutschland sieht das Grundgesetz eine Vermögensteuer vor. Die Linke will sie wiedereinführen und progressiv gestalten: 1% ab 1 Mio. Euro Netto-Vermögen, 5% ab 50 Millionen Euro.</li> </ul><p><strong>Milliardäre abschaffen:</strong></p>
<p>Wir wollen nicht allen Menschen ihr Vermögen wegnehmen. Aber: Niemand braucht Milliarden Euro und niemand hat Milliarden Euro aufgrund der eigenen Leistung. Deswegen fordern wir zusätzlich eine Milliardärsteuer: Vermögen ab 1 Milliarde Euro wollen wir mit 12 Prozent jährlich besteuern. Damit findet bei derzeitigen Renditeerwartungen der Milliardär*innen von etwa 10 Prozent tatsächlich Umverteilung statt. Das Ziel: Superreiche gerecht besteuern, sodass wir Milliardär*innen langfristig abschaffen!</p><ul class="list-normal"> 	<li>Für Vermögen oberhalb von 1 Mrd. Euro legen wir die Milliardärsteuer von 12% fest &nbsp;ein Sondersteuersatz um Milliardär*innen langfristig abzuschaffen.</li> </ul>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357487</guid>
                <pubDate>Mon, 22 Apr 2024 14:52:30 +0200</pubDate>
                <title>Milliardenfonds für bezahlbaren Wohnraum</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/milliardenfonds-fuer-bezahlbaren-wohnraum/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Zahl der Baugenehmigungen war auch im Februar rückläufig, wie das Statistische Bundesamt meldet. Ganze 18.200 neue Wohnungen wurde demnach genehmigt. Das entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von etwa 24,9 Prozent. Höchste Zeit, dass die Bundesregierung aufwacht und handelt, fordert Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Auch im Februar ist die Zahl der Wohnungsbau-Genehmigungen deutlich zurückgegangen. Das ist ein Alarmsignal, das die Bundesregierung nicht wieder ignorieren darf. Die fehlenden Baugenehmigungen von heute sind der Wohnungsnotstand von morgen. Schon jetzt ist klar, dass die Ampel auch in diesem Jahr ihr Ziel verfehlen wird, 400 000 neue Wohnungen zu errichten. Die Bundesregierung verschärft die Wohnungskrise durch Nichtstun.<br> Während Millionen Menschen vergeblich nach bezahlbarem und angemessenem Wohnraum suchen, steckt die zuständige Bundesbauministerin den Kopf in den Sand. Klara Geywitz flüchtet sich in die Illusion, in der private Bauherren dank kleiner Steueranreize Hunderttausende bezahlbare Wohnungen bauen. Der Bund hat in 2023 ganze 68 Wohnungen gebaut, das ist ein schlechter Witz angesichts der desaströsen Lage auf dem Wohnungsmarkt und der Verzweiflung vieler Wohnungssuchenden. Handeln Sie, Frau Ministerin!</p>
<p>Wer bezahlbaren Wohnraum will, darf nicht auf den Markt hoffen. Genossenschaften und kommunale Wohnungsbetriebe sind entscheidend im Kampf gegen die Wohnungskrise. Dabei brauchen sie Unterstützung. Die Bundesregierung muss einen Wohnungsbaufonds von 20 Milliarden Euro auflegen. Dieser Fonds sollte ein ganzes Bündel an Maßnahmen finanzieren – von steuerlichen Vergünstigungen über zielgenaue Förderung und den Ankauf von Bauland. Wo Spekulanten sich weigern, ungenutztes Bauland zu bezahlbaren Preisen abzugeben, muss das Land enteignet werden. Zudem muss Schluss sein mit der Privatisierung öffentlicher Grundstücke. Wir brauchen ein Bodensicherungsgesetz, mit dem wir das Vorkaufsrecht der Kommunen garantieren."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357486</guid>
                <pubDate>Mon, 22 Apr 2024 14:49:31 +0200</pubDate>
                <title>Für Reiche ist Deutschland ein Steuerparadies</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fuer-reiche-ist-deutschland-ein-steuerparadies/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Für Millionäre und Milliardäre ist Deutschland ein Steuerparadies. Das zeigt eine aktuelle Studie, die Oxfam gemeinsam mit dem österreichischen Momentum Institut und dem Netzwerk Steuergerechtigkeit am Donnerstag veröffentlichte. Es ist höchste Zeit, die Reichen richtig zu besteuern, meint Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wie die Studie zeigt, zahlen Reiche und Superreiche in Deutschland weniger Abgaben als im Steuerparadies Schweiz. Maximal 30 Prozent müssen Millionäre und Milliardäre hierzulande abführen. In der Realität aber deutlich weniger, da sich die Reichen vor der Steuer künstlich arm rechnen können. Riesenvermögen bleiben so weiter unangetastet und Reiche können ihre Millionen und Milliarden für sich arbeiten lassen. Während die Superreichen ihr Geld in Luxusjachten, Privatjets und Immobilien stecken, fehlt in Deutschland das Geld für einen guten Nah- und Fernverkehr und bezahlbaren Wohnraum.<br> <br> In Deutschland gibt es Umverteilung, aber von unten nach oben. Ein Großteil der Aktien jener Konzerne, die uns täglich ausnehmen, gehören den Reichen. Die großen Immobilienkonzerne zahlen ihre Dividenden an jene, die ohnehin schon zu viel haben. Weil wir Reichtum nicht gerecht besteuern, geht die soziale Schere weiter auseinander. Hier eine kleine abgehobene Elite und dort die Mehrheit, die nicht weiß, wie sie über die Runden kommen soll.<br> <br> Wenn es in Deutschland gerechter zugehen soll, muss Reichtum höher besteuert werden. Eine einmalige Vermögensabgabe wäre ein erster Schritt hin zu mehr Steuergerechtigkeit in diesem Land. Dafür müsste das reichste Prozent der Bevölkerung mit einem Vermögen von mindestens 2,5 Millionen Euro einmal jährlich eine Abgabe von mindestens 10 Prozent zahlen. Damit könnten langfristig rund 310 Milliarden Euro eingenommen werden, um in eine gute Zukunft für alle zu investieren."&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357479</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Apr 2024 05:30:48 +0200</pubDate>
                <title>Lindners Kürzungen bei Ärmsten der Armen sind unverantwortlich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lindners-kuerzungen-bei-aermsten-der-armen-sind-unverantwortlich/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Entwicklungsministerin Svenja Schulze hat Recht: Finanzminister Christian Lindner und seine Kürzungen sind maßlos und schädlich.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wer bei der Entwicklungszusammenarbeit noch weiter kürzt, nachdem das BMZ-Ressort und das Auswärtige Amt von den zurückliegenden Mittelstreichungen bereits am meisten betroffen waren, der kürzt bei den Ärmsten dieser Welt, und das bei immer mehr Krisen, Kriegen und Klimawandel", kommentiert Cornelia Möhring, Sprecherin für Entwicklungspolitik der Gruppe Die Linke, die Ampel-Debatte um weitere Haushaltskürzungen bei Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe. Möhring weiter:</p>
<p>„Die Linke im Bundestag fordert seit langem eine grundlegende Debatte und anschließende Reform der Schuldenbremse. Nur so kann die finanzielle Handlungsfähigkeit des Staates wiederhergestellt werden, um Zukunftsinvestitionen im In- wie im Ausland zu ermöglichen. Dabei orientieren wir uns an den Vorschlägen des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357478</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Apr 2024 05:22:13 +0200</pubDate>
                <title>CO2-Zertifikate schaffen keine Klimaneutralität</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/co2-zertifikate-schaffen-keine-klimaneutralitaet/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der Verhandlung zur Verwendung des Begriffs &quot;Klimaneutralität&quot; bei Katjes fordert Carola Rackete, Spitzenkandidatin zur Europawahl für die Partei Die Linke, die Behauptung von Klimaneutralität durch den Kauf von CO2-Zertifikaten grundsätzlich zu verbieten:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Werbung mit Klimaneutralität durch den Kauf von CO2-Zertifikaten ist Greenwashing und sollte generell verboten werden, nicht nur bei Katjes. Mittlerweile ist in der Fachwelt klar, dass etwa 90% dieser Zertifikate nicht halten, was sie versprechen. Das müssen aber auch die Verbraucher wissen und dürfen nicht durch die Werbung fehlgeleitet werden.</p>
<p>Wichtig ist außerdem zu verstehen, dass bei den Zertifikaten nur die Emissionen des Endprodukts ausgeglichen werden sollen. Vorher in der Lieferkette entstehen jedoch weitere Emissionen, die sowieso nicht berücksichtigt werden. Der BGH kann entscheiden, die Verbraucher vor Täuschung zu schützen. Letztlich braucht es aber einen schnellen und verbindlichen Ausstieg aus fossilen Energieträgern, dann fällt auch das Problem der CO2 Kompensation weg."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357477</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Apr 2024 04:38:24 +0200</pubDate>
                <title>Verkehrsminister-Konferenz: Kostenloses Sozialticket jetzt!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/verkehrsminister-konferenz-kostenloses-sozialticket-jetzt/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heute beraten die Verkehrsminister über die Fortsetzung des 49-Euro-Tickets. Die Spitzenkandidatin der Partei Die Linke für die Europawahl, Carola Rackete fordert, dass ein kostenloses Sozialticket auf den Weg gebracht werden muss:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Verkehrsminister muss mit einem Kurswechsel hin zu einer Politik für die Menschen und nicht für die Lobbys die dringend notwendigen Klimaschutzmaßnahmen auf den Weg bringen.</p>
<p>Der Bund muss dringend Geld für die Verkehrswende bereitstellen. In einem ersten Schritt sollten die Verkehrsminister das 49-Euro-Ticket um ein kostenloses Sozialticket ergänzen.</p>
<p>Darüber hinaus müssen jetzt konkrete Schritte für einen grundsätzlich kostenlosen Nahverkehr eingeleitet und der ÖPNV massiv ausgebaut werden. Angesichts der Klimakrise und des massiven Ressourcenverbrauchs durch das Auto müssen die Verkehrsminister dringend handeln. Denn gerade im Verkehrssektor sind Emissionen vergleichsweise einfach einzusparen, da hier in den letzten Jahren kaum nennenswerte Anstrengungen unternommen wurden und der Verkehrsminister selbst die einfachste Maßnahme, nämlich ein Tempolimit, ablehnt. Wenn die Verkehrswende gelingen soll, muss der Finanzminister Geld in die Hand nehmen und diejenigen besteuern, die viel Geld haben.</p>
<p>Millionäre in Frankreich oder Großbritannien zahlen vergleichsweise höhere Steuern als in Deutschland. Wenn aber nicht investiert wird und klimafreundliche Technologien wie Bus und Bahn nicht zur Verfügung stehen, werden diese und kommende Generationen extrem hohe Kosten durch Unwetterschäden, steigende Lebensmittelpreise und weiterhin Atemwegserkrankungen durch Luftverschmutzung tragen müssen. Hier muss Wissing endlich Verantwortung übernehmen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357476</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Apr 2024 04:35:09 +0200</pubDate>
                <title>Lauterbachs Krankenhausreform ist halbherzig</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lauterbachs-krankenhausreform-ist-halbherzig/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Pläne von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zur Krankenhausreform sind halbherzig und werden zur Schließung vieler Krankenhäuser führen, meint Ates Gürpinar, Bundesgeschäftsführer der Partei Die Linke.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir brauchen keine halbherzige Reform, sondern eine Revolution, um unser Gesundheitssystem zu retten. Das Fallpauschalensystem hat furchtbare Verwüstungen in der Krankenhauslandschaft angerichtet und muss vollständig abgeschafft werden. Geht es nach Lauterbach, werden künftig Vorhaltepauschalen die Fallpauschalen ergänzen. Allerdings sollen die neuen Pauschalen nur 40 Prozent der Kosten decken. Die Fallpauschalen blieben erhalten und sollen zukünftig 40 Prozent statt bisher 80 Prozent der Finanzierung ausmachen. Somit sind die Kliniken auch zukünftig dem Druck ausgesetzt, profitabel zu wirtschaften. Es ist ein Hohn, bei diesen Plänen von einer „Entökonomisierung“ zu sprechen. Anders als behauptet, werden die Fallpauschalen also nicht abgeschafft, sondern nur etwas zurückgefahren. Das ist ein dreister Etikettenschwindel und kein Systemwechsel. Unsere Krankenhäuser brauchen eine kostendeckende Finanzierung – ohne dass dabei Gewinne und Verluste entstehen. Wir müssen weg von der Profitgier im Gesundheitswesen. Deshalb müssen alle Krankenhäuser zurück in gemeinnützige Trägerschaft. Wir brauchen eine Ent-Privatisierung der Krankenhäuser, denn unsere Gesundheit ist keine Ware.<br> Lauterbachs Reform ist nicht nur halbherzig, sie zielt auch darauf, Krankenhäuser in großer Zahl zu schließen oder in ambulant-stationäre Versorgungszentren umzuwandeln. Viele Strukturen würden ersatzlos wegbrechen, insbesondere in ländlichen Regionen.&nbsp; Wenn diese Krankenhäuser dicht machen, nährt das den Frust und das Gefühl der Menschen, abgehängt zu sein. Wir müssen die Krankenhäuser auf dem Land erhalten, denn je kürzer der Weg im Notfall, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Patienten überleben. Bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute, darum sind Lauterbachs Schließungspläne lebensgefährdend.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357475</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Apr 2024 04:31:23 +0200</pubDate>
                <title>Verkehrsministertreffen ohne Wissing Chance für konstruktive Beratung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/verkehrsministertreffen-ohne-wissing-chance-fuer-konstruktive-beratung/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nachdem Bundesverkehrsminister Wissing bereits in der vergangenen Woche einräumen musste, in seinem Sektor keinen nennenswerten Beitrag zu den Klimazielen zu leisten, fehlt er in dieser Woche beim Treffen der Verkehrsminister. Dazu sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dass Volker Wissing bei der Beratung der Verkehrsminister über öffentliche Verkehrsmittel fehlt, passt zu seiner Geringschätzung von allem, was nicht Auto heißt oder Flügel hat. Die Abwesenheit des Bundesverkehrsministers könnte aber für die Landesverkehrsminister die Gelegenheit sein, konstruktiv über die Zukunftsfragen in der Verkehrspolitik zu beraten.</p>
<p>Es liegen zwei große Aufgaben auf dem Tisch: Das Deutschlandticket muss langfristig gesichert und günstiger werden, und die öffentlichen Verkehrsmittel müssen massiv ausgebaut werden. Nur so können die Klimaziele im Verkehrssektor eingehalten und bezahlbare Mobilität für alle ermöglicht werden. Der Bund muss das finanziell ermöglichen. Dafür muss die Schuldenbremse aufgehoben oder notfalls ein Sondervermögen installiert werden.</p>
<p>Die Verkehrsminister der Länder hätten hier Gelegenheit, Druck auf den Bundesverkehrsminister auszuüben, endlich seine Arbeit zu machen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357462</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 06:42:01 +0200</pubDate>
                <title>Die Haushaltsrede der Ratsgruppe DIE LINKE Hagen im Rat der Stadt am 11.4.2024, die Rede für DIELINKE Ratsgruppe wurde gehalten von Ralf Sondermeyer Mitglied im Rat der Stadt Hagen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-haushaltsrede-der-ratsgruppe-die-linke-hagen-im-rat-der-stadt-am-1142024-die-rede-fuer-dielinke-ratsgruppe-wurde-gehalten-von-ralf-sondermeyer-mitglied-im-rat-der-stadt-hagen/</link>
                <author>DIELINKE Ratsgruppe Hagen</author>
                <description>Es gilt das gesprochene Wort

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
meine Damen und Herren,
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>zuerst möchte ich mich ausdrücklich, auch im Namen der gesamten Ratsgruppe DIE LINKE, bei den Mitarbeiter*innen der Kämmerei und Verwaltung für die Mühen, Kraft und Zeit, die sie in diesen Haushaltsplan und den Beratungen gesteckt haben, bedanken.</p>
<p>Wir sind der Meinung, dass die Anerkennung der Arbeit und der Leistung von den Mitarbeitern etwas ist, dass wir nicht oft genug machen können, denn sie machen oft mehr als sie eigentlich müssten. Doch zu diesem Punkt komme ich später noch zurück.</p>
<p>Nun kommen wir zu dem, was uns hier als Haushaltsentwurf für die Jahre 2024 / 2025 aufgetischt worden ist.</p>
<p>Schon seit vielen Jahren haben wir immer vor dieser Situation gewarnt, dass die ganzen Kürzungsmaßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen, den sich die jeweiligen Entscheidungsträger erhofft und erwünscht haben.</p>
<p>Damit meine ich nicht nur die Vertreter*innen der sogenannten Allianz der Vernunft im Hagener Rat, sondern auch die jeweiligen Oberbürgermeister und auch Kämmerer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So möchte ich daran erinnern, dass wir schon vor sehr vielen Jahren auf unhaltbare Dinge hingewiesen haben, die natürlich seiner Zeit nicht erhört wurden. So wiesen wir schon in einer Haushaltrede darauf hin, dass das Konnexitätsprinzip eingehalten werden muss, als viele noch nicht wussten, wie es geschrieben wird. Das war zu einer Zeit als Sie, werter Herr Kämmerer noch nicht im Amt waren, sondern der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hagener Rat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie sagten in Ihrer Haushaltsrede am 30. Juni 2005, Ich zitiere:</p>
<p>„Die CDU-Fraktion trägt diesen Haushalt in der Hoffnung mit, dass der von uns begonnene Weg der Konsolidierung konsequent fortgesetzt wird.“</p>
<p>Ja Herr Gerbersmann, sie hoffen auch noch heute, dass das Kürzen und Streichen von Leistungen und sozialen Errungenschaften irgendwie und irgendwo einen Erfolg für die Finanzen der Stadt Hagen bringen wird und da dies nicht reicht, erhöhen wir die Steuern und Abgaben.</p>
<p>Wir, DIE LINKE in Hagen haben allerdings die Hoffnung aufgegeben, dass sich unter der Führung der Allianz etwas zum Positiven für die Menschen in Hagen ändert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bevor ich auf den Hagener Haushalt konkret eingehe gestatten sie mir meine Damen und Herren, dass ich auf einige Themen kurz eingehe, die unser Leben in Hagen massiv beeinflussen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum einen ist es der Krieg in Gaza, der durch die Terroranschläge der Hamas am 7. Oktober letzten Jahres ausgelöst wurde.</p>
<p>Dieser Krieg hat viele Spannungen in unserer Stadtgesellschaft ausgelöst und selbst wenn der Krieg endet, bleibt der Konflikt in der Bevölkerung wohl noch für Jahre erhalten und wir müssen als Stadtgesellschaft alles dafür tun, dass die Verständigung zwischen den Menschen erhalten bleibt, egal welcher Nationalität.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hält mit unerbittlicher Härte an. Es werden Menschen zu abertausenden getötet, verletzt und vertrieben. Es werden in diesem Krieg große Werte vernichtet und massive Umweltschäden angerichtet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch in weiteren Ländern tobt der Krieg. Von uns wird dies wegen den Vorgängen in der Ukraine und Gaza oft ausgeblendet. Ich sage nur Jemen, Syrien, Sudan und weitere.</p>
<p>Diese Kriege bedrohen nicht nur die Menschen vor Ort, sondern führen auch zu einem Zuzug von Geflüchteten, der auch in Hagen angekommen ist.</p>
<p>Es ist für uns selbstverständlich, dass wir als Linke diesen geflüchteten Menschen in Hagen Schutz und Sicherheit bieten, anstatt gegen die Geflüchteten zu hetzen.</p>
<p>Wir als Linke stellen uns immer den Menschenverächtern in den Weg.</p>
<p>Diese Kriege führen nicht nur zu unermesslichem Leid, sondern schlagen sich auch direkt auf die Stimmung in der Stadt nieder. Die Antwort auf Krieg kann nur der Frieden sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Als Grundsatz gilt für uns auch in dieser Haushaltsrede:</strong></p>
<p>Die Finanzierung der Gemeinden und Städte müssen zu Gunsten der Städte geändert werden.</p>
<p>Ist es nicht an der Zeit, dass die Kommunen einen höheren Anteil von den Gemeinschaftssteuern zustehen sollte? Laut Bundesamt für Finanzen teilen sich Bund und Land hälftig die Körperschaftssteuer. Die Gemeinden erhalten nichts davon.</p>
<p>Von der Lohn- und Einkommensteuer nehmen sich Bund und Land je 42,5% für die Gemeinden sind 15% vorgesehen.</p>
<p>Die Umsatzsteuer geht mit 45,1% an den Bund, mit 51,2% an das Land und mit 3,7% an die Gemeinden.</p>
<p><strong>Wir sagen: Das reicht nicht!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Stellenplan der Verwaltung:</strong></p>
<p>Wir müssen die Stellen in der Verwaltung wieder sofort besetzen, anstatt sie mit einer Wiederbesetzungssperre zu belegen. Es gibt viele Bereiche in der Verwaltung, in der jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter gebraucht wird und wir sollten froh sein, wenn wir offene Stellen sofort wieder besetzen können. Viele Mitarbeiter*innen der Verwaltung klagen über zu hohe Arbeitsbelastung, weil die freien Stellen nicht sofort wieder besetzt werden. Am Anfang meiner Rede sagte ich ja schon, dass Mitarbeiter*Innen oft mehr machen, als sie müssten. Doch darf diese Freiwilligkeit nicht dazu führen, dass dieses als Selbstverständlichkeit und Einsparpotential gesehen wird.</p>
<p><strong>Wir sagen: Die Wiederbesetzungsperre muss weg.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor noch nicht allzu langer Zeit hatten Bund und Land es fast geschafft, sich auf eine Lösung der Altschuldenproblematik der Städte zu einigen und damit auch Hagen aus ihrer desaströsen Finanzsituation zu helfen.</p>
<p>Doch es passierte wie immer fast nichts…</p>
<p>Außer Phrasen nichts gewesen.</p>
<p>Was glauben Bundes und Landespolitiker eigentlich, wie ihr Nichtstun bei uns Kommunalpolitiker ankommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Meine sehr geehrten Damen und Herren, wissend dass die gröbsten Belastungen aus dem Haushaltsentwurf rausgekegelt worden sind gehe ich noch einmal kurz darauf ein. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>So sollen mal wieder nach den Plänen der Kämmerei Steuer- und Abgabenerhöhung herhalten.</strong></p>
<p>Die Erhöhung der Abgaben, sei es die Grundsteuer B oder die Gewerbesteuer, ist ein total falsches Signal an die Bürger*innen unserer Stadt. Man sollte sich schon überlegen, ob das richtig wäre. Viele Menschen in unserer Stadt haben jetzt schon große finanzielle Sorgen und kommen mit ihrem Einkommen kaum oder gar nicht mehr über die Runden. &nbsp;Dann will man noch die Abgaben erhöhen, die über die Nebenkosten direkt weitergereicht werden.</p>
<p>Viele kleine Gewerbetreibende überlegen nun endgültig in Hagen aufzuhören bzw. den Standort Hagen aufzugeben, wenn die Steuern erhöht werden.</p>
<p><strong>Ist das der richtige Weg Herr Gerbersmann? Wir sagen Nein!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Gewinnausschüttung der Sparkasse zu erhöhen ist ein absolut falscher Weg. </strong></p>
<p>Diese Gewinnausschüttung an die Stadtkasse fehlt der Sparkasse natürlich nun an anderer Stelle und gerade Kunden und Kundinnen mit geringen Einkommen werden durch immer höhere Gebühren der Sparkasse zur Kasse gebeten. Ein Wechsel der Bank ist für viele (z.B. durch einen negativen Schufaeintrag) gar nicht möglich, so müssen sie bei der Sparkasse bleiben und zahlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kürzungen bei der Kultur sind einfallslos,</strong></p>
<p>auch hier zeigt sich wieder, dass die finanzielle Not der Stadt Hagen zu einfallslosen Kürzungen in der Kultur treibt. Es liest sich bei den Geldern, die in den Sektor Kultur fließen, als eine positive Maßnahme an, beim Theater um 500.000 Euro zu kürzen. Doch sehen wir, dass gerade das Stadttheater in den letzten Jahren große Kürzungen hinnehmen musste und es ist deutlich, dass alle Kürzungen, die jetzt kommen, Spuren im Programm und Qualität unseres Stadttheaters hinterlassen.</p>
<p>Zweitens. Es ist nicht hinnehmbar, dass die halbe Stelle „Kunst im öffentlichen Raum“ aus finanziellen Gründen einstampft wird.</p>
<p>Drittens. Wieso ist die Schumacher Stiftung an den Sanierungskosten nicht beteiligt? Wir haben die Schumacher Stiftung, als auch das ESM als Linke immer kritisch hinterfragt und wir fragen nochmals: Warum zahlt die Stiftung nicht einen Großteil der Sanierungskosten?</p>
<p><strong>Kürzungen in der Kultur. Wollen wir das? Wir sagen Nein!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Eine Sache, die uns noch besonders unangenehm aufgefallen ist.</strong></p>
<p>Die Kürzungen im Bereich der Gebärdensprachdolmetscher.</p>
<p>Nicht nur, dass es die Menschen betrifft, die schon eh ein großes Handicap haben, sondern dass auch der Beirat für Menschen mit Behinderungen bei zwei Gegenstimmen (davon eine natürlich von den Linken) dies durchgewunken hat. Wie sagte jemand im Beirat als Begründung für die Kürzung: Es ist alternativlos. Ich fasse mir, vorsichtig gesagt, an den Kopf</p>
<p>Alternativlos….</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Schluss der Ausführungen noch eine Sache, die nicht von den Linken kommt, uns aber dennoch sehr nachdenklich macht:</p>
<p>Zum Start des Weltwirtschaftsforums in Davos hat die Entwicklungsorganisation Oxfam International eine neue Studie veröffentlicht. Aus dieser geht hervor, dass die fünf reichsten Menschen der Welt ‒ allesamt Männer ‒ ihr Vermögen seit 2020 mehr als verdoppelt haben. Gleichzeitig wurden fast fünf Milliarden Menschen, die ärmsten 60 Prozent, in diesen drei Jahren ärmer.</p>
<p>Ich frage: Was stimmt hier nicht in der Gesellschaft???</p>
<p>Wir, DIE LINKE Hagen lehnen diesen Haushalt ohne Innovation ab.</p>
<p>Danke für Ihre Aufmerksamkeit!</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-357461</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 06:11:21 +0200</pubDate>
                <title>§ 218 StGB abschaffen – Schwangerschaftsabbrüche legalisieren!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/218-stgb-abschaffen-schwangerschaftsabbrueche-legalisieren/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wir fordern die Bundesregierung auf, Schwangerschaftsabbrüche zu legalisieren. Für ungewollt Schwangere stellt das Verbot eine große Einschüchterung dar. Schwangerschaftsabbrüche müssen ein normaler Teil der gesundheitlichen Versorgung werden – ohne Zwangsberatung und Wartepflicht“, sagt Gökay Akbulut, Sprecherin für Frauenpolitik der Gruppe Die Linke, anlässlich der Empfehlung der Kommission, Schwangerschaftsabbrüche zu legalisieren. Akbulut weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Statt Zwangsberatungen müssen freiwillige Beratungsangebote ausgebaut und die Versorgungslage für Schwangerschaftsabbrüche in Flächenländern verbessert werden. Denn dort müssen Schwangere abhängig von dem Bundesland, in dem sie leben, häufig längere Fahrten hinter sich bringen, um eine spezialisierte Klinik zu erreichen. Dieser Versorgungsmangel ist in einem reichen Industriestaat nicht hinnehmbar.</p>
<p>Schwangerschaftsabbrüche dürfen kein Tabu-Thema mehr sein. Stigmatisierungen müssen der Vergangenheit angehören. Die Debatte um Schwangerschaftsabbrüche darf nicht den Erzkonservativen, Rechtspopulisten und Antifeministen überlassen werden. Die Bundesregierung muss verantwortungsbewusst handeln und Paragraf 218 StGB endlich abschaffen!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 06:04:01 +0200</pubDate>
                <title>United Railways of Europe: Züge Europas vereinigt euch!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/united-railways-of-europe-zuege-europas-vereinigt-euch/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Linker 7-Punkte Plan für eine Bahn für Alle statt Profite für Wenige</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h3>Gemeinwohlunternehmen Bahn</h3>
<p>Die Eisenbahn ist das Herzstück eines gut ausgebauten und kostenfreien ÖPNV in der ganzen EU. Statt auf Zerschlagung von integrierten Eisenbahnunternehmen mit dem Ziel der Konkurrenz setzen wir auf eine Stärkung der Gemeinwohlorientierung.</p>
<p>Die Bahnen als integrierte Unternehmen wollen wir erhalten mit dem klaren Ziel, Mobilität für alle Menschen und umweltschonenden Güterverkehr auf der Schiene zu erreichen. Investitionen in den Schienenverkehr müssen als volkswirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Investitionen massiv gestärkt werden. Kooperation statt Wettbewerb – die Staatsbahnen zeigten mit ihrem paneuropäischen Fernzugnetz, wie sowas funktionieren kann: Gemeinwohl statt Profit und Privatisierung.</p>
<h3>Gegen Liberalisierung auf EU-Ebene</h3>
<p>Busse und Bahnen in öffentliche Hand! Die Planung und Bestellung von Bus- und Bahnverkehren durch Aufgabenträger ist richtig. Aber mit dem Vergaberecht, welches in Zukunft noch stärker auf Ausschreibungen im Wettbewerb setzen soll, treibt die EU die Privatisierungen voran. Das muss gestoppt werden. Die Direktvergabe muss weiterhin möglich sein. Überall, wo der öffentliche Nahverkehr privatisiert wurde, setzen wir uns für die Rekommunalisierung ein. Kommunen brauchen hierfür einen Kommunalisierungsfonds. Auch für die Schiene muss gelten: öffentliches Eigentum muss Vorfahrt vor Privatisierung, Spekulation und Marktgläubigkeit bekommen. Statt Ausschreibungen von allen Gewerken brauchen wir die Vergabe von Aufträgen an Gesellschaften in öffentlicher Hand und mit Tarifbindung. Ähnliches gilt für den Güterverkehr: Gemeinsam mit Gewerkschaften und Beschäftigten wenden wir uns klar gegen eine Aufspaltung von Unternehmen für den Schienengüterverkehr - wie Fret SNCF und DB Cargo - und das entsprechende Prüfverfahren der EU-Kommission.&nbsp; Ein künstlicher Wettbewerb wird nicht zu den nötigen langfristigen Investitionen führen. Neoliberale Wirtschaftspolitik ist weder ein Naturgesetz, noch ist sie alternativlos.</p>
<h3>Verbinden statt zerschlagen: „United Railways of Europe“</h3>
<p>Wir setzen uns für die Gründung der „United Railways of Europe“ ein. Das heißt, für eine gemeinnützige europäische Bahn-Gesellschaft, die den grenzüberschreitenden Zugverkehr in Europa organisiert, mit koordinierten Fahrplänen, einer gemeinsamen Buchungsplattform, besseren grenzüberschreitenden Fahrgastrechten. Und vor allem: Mit mehr Verbindungen quer durch Europa. Dafür fordern wir einen Europa-Takt, mit dem bis 2035 (nicht erst 2070) alle europäischen Großstädte im Stundentakt angefahren werden. Statt den Flugverkehr zu subventionieren, sollen die Preise für Bahnreisen in Europa gesenkt werden. So wird die Bahn eine echte Alternative zum Fliegen. Die United Railways of Europe können eine bessere Bahnpolitik einleiten: Für Kooperation und die Bedürfnisse von Fahrgästen und Beschäftigten statt Profiten und Wettbewerb.</p>
<h3>Investitionsoffensive für die Schiene</h3>
<p>Das Transeuropäische Netz (TEN) Schiene muss umgesetzt werden. Die weitere technische und rechtliche Harmonisierung des EU-Eisenbahnverkehrs ist Voraussetzung für einen Umstieg auf die Schiene in der EU: Die EU muss gewährleisten, dass das 740-Meter-Netz für den Güterverkehr tatsächlich bis 2030 europaweit ausgebaut und eine Erweiterung auf ein 1000-Meter-Netz geplant und umgesetzt wird. Digitale Automatische Kupplung (DAK) benötigt ein ausreichendes Innovations‐ und Umsetzungsbudget auf europäischer Ebene für einen Rollout der DAK und weiterer Innovationsthemen für die Schiene.</p>
<p>Die Infrastrukturfinanzierung muss insgesamt die Schiene priorisieren: Bahn vor Straßen- und Luftverkehr. Wir wollen den Bahn-Ausbau in Europa auch aus den Mitteln finanzieren, die jetzt im TEN-T, dem europäischen Verkehrswegeplan, noch für die Förderung von Autobahnbau und neuen Flughäfen vorgesehen sind. Der Bahn-Ausbau darf sich nicht auf wenige Hochgeschwindigkeitsstrecken beschränken. Bahn für Alle heißt, dass Strecken reaktiviert werden müssen und die Bahn auch wieder in die Fläche kommt.</p>
<p>Der Ausbau der Produktionskapazitäten für E-Busse und Schienenfahrzeuge muss durch die EU unterstützt werden. Durch einen europaweiten Ausbauplan für die Verkehrsinfrastruktur entsteht Planungssicherheit. Dann können Kapazitäten aufgebaut und gute Arbeitsplätze geschaffen werden. Staatliche Investitionshilfen für die Konzerne müssen genutzt werden, um öffentliches Eigentum, Mitbestimmung und bessere Arbeitsbedingungen zu erlangen.</p>
<h3>Arbeitszeitverkürzung und Ausbildungsoffensive: Arbeit neu verteilen</h3>
<p>Genug Personal gibt es nur mit guten Arbeitsbedingungen. Wir finden: Eine 4-Tage-Woche ist genug. Kurze Vollzeit für alle bei vollem Lohn- und notwendigem Personalausgleich macht diese gesellschaftlich wichtige Arbeit attraktiv. Wir schlagen dafür eine Verkürzung auf etwa 30 Stunden pro Woche (bzw. eine 4-Tage-Woche) vor: flexibel über die Berufsbiografie zu wählen. Wir wollen Modellprojekte dazu fördern. Arbeitszeitverkürzung darf nicht zur Verdichtung der Arbeit führen. Wichtige Schlüssel dazu sind eine breite Ausbildungsoffensive im Bereich der beruflichen Erstausbildung, flankiert von einer Ausbildungsumlage, und gute Tarifverträge.</p>
<h3>Nachhaltige Beschäftigungsplanung</h3>
<p>Die Einführung von einheitlichen europäischen Standards wie dem europäischen Zugleitsystem ETCS mit digitalem Zugfunk und digitalen Stellwerken sowie die Digitale Automatische Kupplung (DAK) sollen den Eisenbahnbetrieb effizienter machen und für höhere Kapazitäten sorgen. Vor allem bei Eisenbahnen, die noch stark auf Handarbeit angewiesen sind, wird die Einführung jedoch starke Auswirkungen auf Abläufe haben, an denen viele Arbeitsplätze hängen. Deshalb muss die Einführung mit nachhaltiger Beschäftigungsplanung verbunden werden. Dazu gehören die umfassende Umschulung und Weiterqualifizierung derjenigen Beschäftigten, die von der Einführung betroffen sind und sich für einen anderen Bereich umschulen lassen wollen, und das Recht, einen angemessenen Arbeitsplatz im Unternehmen zu erhalten. Wir fordern einen Fonds mit auskömmlicher staatlicher Förderung für die Kosten dieser Umschulungen.</p>
<h3>Für eine demokratischere Bahn</h3>
<p>Eine gemeinwohlorientierte Bahn braucht Mitbestimmung der Beschäftigten und der Zivilgesellschaft. Aktuell entscheiden hoch bezahlte Bahnmanager*innen und haben dabei Konzernbilanzen oder Prestigeprojekte im Blick. Die Ergebnisse sind: mieser Service, schlechte Arbeitsbedingungen und Milliardengräber wie Stuttgart 21 auf der einen und Millionen-Boni auf der anderen Seite.</p>
<p>Die Mitbestimmung für die Beschäftigten muss weiter ausgebaut werden. Funktionierende Mitbestimmung in den Betrieben und Unternehmen ist ein wichtiger Beitrag für die Demokratie. Die Rechte der Beschäftigten bei der Überarbeitung der Richtlinie über die Europäischen Betriebsräte müssen gestärkt werden. Auch im Bereich der Bahn müssen für alle Unternehmen die betriebliche und Unternehmensmitbestimmung ausgebaut werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-357459</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 06:00:10 +0200</pubDate>
                <title>Schwarzer Tag für den Klimaschutz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schwarzer-tag-fuer-den-klimaschutz/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Einigung der Bundestagsfraktionen von SPD, Grünen und FDP auf die umstrittene Reform des Klimaschutzgesetzes meint Lorenz Gösta Beutin, stellvertretender Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Heute ist ein schwarzer Tag für den Klimaschutz in der Bundesrepublik. SPD, Grüne und FDP haben sich darauf geeinigt, das Klimaschutzgesetz auszuhöhlen und die Klimaziele für die einzelnen Sektoren abzuschaffen. Erst heute Vormittag war bekannt geworden, dass der Verkehrsbereich auch in 2023 die Klimaziele um Längen verfehlt hat. Statt mit einem Tempolimit, dem Abbau von Subventionen wie dem Dienstwagenprivileg und einem Ausbau von Bus und Bahn gegenzusteuern, werden jetzt einfach die Sektorziele abgeschafft.<br> Indem man sich aber die Augen zuhält, schafft man ein Problem nicht aus der Welt. Um überhaupt die Chance zu haben, wäre der entgegengesetzte Weg richtig: Das Klimaschutzgesetz schärfen durch wirksame Maßnahmen, die greifen, wenn der Verkehrsbereich seine Ziele verfehlt. Die verheerende Klimapolitik der Ampel wird sich rächen und leidtragend wird die Bevölkerung sein."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-357458</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 05:46:47 +0200</pubDate>
                <title>Kostenloses Deutschlandticket statt Fahrverboten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kostenloses-deutschlandticket-statt-fahrverboten/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mit Blick auf die von Verkehrsminister Volker Wissing angestoßene Debatte um Fahrverbote zur Erfüllung der Klimaziele als Druckmittel zur weiteren Aufweichung des Klimaschutzgesetzes sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Mit seinen Warnungen vor Sofortmaßnahmen ab dem 15. Juli räumt der Verkehrsminister das eigene Versagen ein. Ein Verkehrsminister, der lieber von Lufttaxis fantasiert, als Klimaschutz im Straßenverkehr umzusetzen, betreibt Arbeitsverweigerung. Wenn er jetzt von den Koalitionspartnern fordert, ihn von der Verantwortung für den Klimaschutz im Verkehrsbereich zu entbinden, sollte der Kanzler ihn gleich aus seiner Verantwortung für den Verkehrsbereich insgesamt entlassen.</p>
<p>Die Blockade des Tempolimits ist unverantwortlich. Laut Umweltbundesamt würde ein Tempolimit von 120 Km/h 6,7 Millionen Tonnen CO2 im Jahr einsparen. Einsparungen, die nichts kosten und sofort und unkompliziert umzusetzen wäre.<br> 21,3 Millionen Tonnen CO2 würden eingespart, wenn der Pendlerverkehr vollständig auf öffentliche Verkehrsmittel verlagert würde. Damit wären die im Gesetz geforderten 22 Millionen Tonnen CO2 bereits übererfüllt. Dass sicherlich nicht alle Pendler umsteigen können, wird zumindest teilweise dadurch ausgeglichen, dass mit einem deutlich günstigerem und perspektivisch kostenlosen Deutschlandticket nicht nur Pendlerfahrten, sondern auch Fahrten zum Einkaufen und zu Verwandtschaftsbesuchen auf die Öffentlichen verlagert würden.</p>
<p>Aus der Erfahrung mit dem 9-Euro-Ticket wissen wir, dass der Bedarf an Mobilität und die Bereitschaft zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel groß ist, dass aber auch das Nahverkehrsnetz ausgebaut werden muss. Wir brauchen dringend eine Investitionsoffensive für mehr und bessere öffentliche Verkehrsmittel mit mehr Personal und guten Arbeitsbedingungen. Das kostet Geld, ist aber nur ein Bruchteil der Kosten, die durch die Folgen des Klimawandels zu erwarten sind, wenn nicht endlich ernst gemacht wird mit der Verkehrswende.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-357457</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 05:43:48 +0200</pubDate>
                <title>Das Selbstbestimmungsgesetz ist ein großer Schritt nach vorne</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/das-selbstbestimmungsgesetz-ist-ein-grosser-schritt-nach-vorne/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Annahme des Selbststimmungsgesetzes sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Selbstbestimmungsgesetz ist ein großer Schritt nach vorne für die betroffenen Menschen. Das ist aus menschenrechtlicher Perspektive überfällig. Die stigmatisierende und diskriminierende Behandlung von trans Personen war für die Betroffenen schmerzhaft und traumatisierend. Das Selbstbestimmungsgesetz schafft Erleichterungen für eine der am stärksten diskriminierten Gruppen in der Gesellschaft. Das ist überfällig.</p>
<p>Während es hoffentlich viel Leidensdruck von den Betroffenen nimmt, ist Missbrauch in den Ländern, die bereits über Selbstbestimmungsgesetze verfügen, praktisch unbekannt. Deshalb ist es unverantwortlich, dass im Zusammenhang mit dem Gesetz unbegründete Ängste geschürt werden, obwohl die meisten Menschen überhaupt nicht direkt betroffen sind durch die Änderungen.</p>
<p>Das Gesetz selbst lässt leider noch einiges zu wünschen übrig. Dazu gehören zum Beispiel die Einschränkungen für Menschen ohne deutschen Pass und ein notwendiges Programm zur Reduktion des übergroßen Armutsrisikos der Betroffenen.</p>
<p>Niemand sollte der Panikmache von Rechts auf den Leim geht, stattdessen sollten wir in einigen Jahren mit einer soliden Auswertung des Gesetzes im Rücken die Weiterentwicklung der Regelungen im Interesse der Betroffenen angehen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 05:40:39 +0200</pubDate>
                <title>Schließungen von Kliniken verletzen ärztliche Ethik</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schliessungen-von-kliniken-verletzen-aerztliche-ethik/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat heute angekündigt, sowohl Personal kürzen zu wollen, als auch Krankenhäuser zu schließen. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Lauterbach erpresst die Bundesländer und lässt die Kliniken sterben. Viele Krankenhäuser stehen vor dem Ruin, vor allem kommunalen und freigemeinnützigen Träger. Die Bundesregierung verweigert kurzfristige Finanzhilfen, ganz im Sinne ihrer Kürzungspolitik. Mit dem Lauterbach-Kurs überleben die profitorientierten Krankenhäuser und die anderen müssen schließen. Der Profit steht vor der Gesundheit, das verletzt die ärztliche Ethik und stellt Menschen auf dem Lande vor eine schwer zu bewältigenden Aufgabe.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 05:38:03 +0200</pubDate>
                <title>Wohnungsbaufonds statt Vergünstigungen für Miethaie</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wohnungsbaufonds-statt-verguenstigungen-fuer-miethaie/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich ihrer Rede auf dem Wohnungsbautag der Verbände sagt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»In Deutschland entstehen kaum noch bezahlbare Wohnungen. Die Ampel überlässt es dem Markt, preisgünstige Wohnungen bereitstellen und wir sehen, dass private Bauherrn lieber Häuser für Besserverdienende bauen, weil die Profite hier höher sind. Deshalb ist der Versuch, die Miethaie mit Steuervergünstigungen zu locken, ein Rohrkrepierer. Wer den Miethaien Geld in den Rachen wirft, macht diese nur noch gieriger. SPD-Wohnungsbauministerin Klara Geywitz darf nicht auf die Privatwirtschaft hoffen, sondern muss gemeinnützige Wohnungsgesellschaften fördern. Genossenschaften und kommunale Wohnungsbetriebe müssen wieder verstärkt bauen. Nur so entstehen bezahlbare und qualitativ hochwertige Wohnungen. Wir brauchen 250 000 zusätzliche Sozialwohnungen pro Jahr durch Neubau und Ankauf, die dauerhaft sozialgebunden bleiben. Die Ampel muss hierfür einen Wohnungsbaufonds von jährlich 20 Milliarden Euro auflegen. Nur wenn wir die gemeinnützigen Bauträger stärken, wird genug bezahlbarer Wohnraum entstehen.«</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zur Verlängerung der Mietpreisbremse erklärt Wissler:</strong></p>
<p>»Die Verlängerung der Mietpreisbremse als Erfolg zu verkaufen, ist eines selbst ernannten Mietenkanzlers nicht würdig. Die Koalition hat es bisher nicht einmal geschafft, ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einzuhalten, die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen innerhalb von drei Jahren auf 11 Prozent zu senken. Trotz Mietpreisbremse sind die Mieten in den vergangenen Jahren weiter explodiert. Im vierten Quartal 2023 wurden für Bestandsmietwohnungen deutschlandweit durchschnittlich 5,8 Prozent mehr verlangt als im Vorjahreszeitraum. In einigen Städten haben sich die Mieten in den letzten zehn Jahren verdoppelt.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 05:34:10 +0200</pubDate>
                <title>Helfer schützen – Krieg beenden – Waffenlieferungen stoppen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/helfer-schuetzen-krieg-beenden-waffenlieferungen-stoppen-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der außenpolitische Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag, Gregor Gysi, und der Vorsitzende der Partei Die Linke, Martin Schirdewan, erklären gemeinsam:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Morde der Hamas am siebten Oktober letzten Jahres haben uns alle tief erschüttert.</p>
<p>Inzwischen hat sich allerdings der Krieg Israels im Gazastreifen so entwickelt, dass es einer deutlichen Verurteilung des Vorgehens des israelischen Militärs bedarf. Im Unterschied zur Hamas hat die Zivilbevölkerung des Gazastreifens keine Verbrechen begangen und darf nicht mit dem Argument des Kampfes gegen die Hamas wie ein Kriegsgegner behandelt werden. Die Zivilbevölkerung kann nirgendwo hin, es gibt für sie keinen Ausweg. Die gegenwärtige Lage erfordert die schnellstmögliche Freilassung der Geiseln durch die Hamas. Ebenso ist ein gemeinsames Handeln der Weltgemeinschaft, ein sofortiger Waffenstillstand und eine Verstärkung der humanitären Hilfe für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen dringend erforderlich.</p>
<p>Der erschreckende Tod von sieben Mitarbeitern einer internationalen Hilfsorganisation durch israelischen Beschuss ist kein Einzelfall. Nach Angaben der UN sind in diesem Krieg bereits mehr als 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen getötet worden, überwiegend Palästinenser, bei denen es nie eine Reaktion oder Entschuldigung der israelischen Regierung gab.</p>
<p>Das unermessliche Leid der zivilen Bevölkerung in Gaza muss beendet werden. Es reicht nicht aus, dass die Bundesregierung ihre Kritik an Israels Vorgehen in verbalen Appellen kundtut. Es muss ein sofortiger Stopp aller Waffenlieferungen nach Israel erfolgen.</p>
<p>Humanitäre Organisationen und die Zivilbevölkerung müssen geschützt werden und schnellstmöglich ausreichend Hilfslieferungen in den Gazastreifen gebracht werden. Das kann nur sichergestellt werden, wenn Israel seine Angriffe endlich einstellt. Von diplomatischen Apellen zeigt sich Netanyahu gänzlich unbeeindruckt. Daher muss mit Hilfe eines sofortigen Stopps von Waffenlieferungen Druck aufgebaut werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Sat, 06 Apr 2024 13:13:07 +0200</pubDate>
                <title>Gysi und Pellmann: Politische Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen, jetzt!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gysi-und-pellmann-politische-aufarbeitung-der-corona-massnahmen-jetzt/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Bericht des Bundesrechnungshofes und die Veröffentlichung der sogenannten RKI-Files haben die Debatte über die Aufarbeitung der dreijährigen Corona-Zeit inklusive der erfolgten gesellschaftlichen Maßnahmen wiederbelebt. Am 4. April stellte Sören Pellmann, Co-Vorsitzender der Bundestagsgruppe Die Linke, bei der Staatsanwalt Berlin eine Strafanzeige wegen Untreue gegen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Bereits seit Monaten fordert Gregor Gysi (Die Linke) eine Kommission zur Aufarbeitung. Eine sogenannte Enquete-Kommission kann auf Antrag eines Viertels der Bundestagsabgeordneten eingerichtet werden und besteht aus Abgeordneten sowie Sachverständigen aus Wissenschaft und Praxis. Sie erarbeiten einen Abschlussbericht und sprechen in der Regel Empfehlungen für die Gesetzgebung aus.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu Gregor Gysi: "Wenn die Politik nicht willens ist, dann kann der juristische Weg, wie von Sören Pellmann gegenüber Karl Lauterbach gewählt, ein probates Mittel sein. Dazu gibt es die Gewaltenteilung und das ist auch gut so.</p>
<p>Ich bin aber vor allem der Auffassung, die Politik steht weiterhin in der Verantwortung. Wir brauchen im Deutschen Bundestag eine Enquete-Kommission, in der die Maßnahmen der dreijährigen Corona-Zeit aufgearbeitet werden. Es gilt zu klären, welche Maßnahmen richtig und notwendig waren, welche bei einem ähnlichen Pandemie-Fall nicht wiederholt werden dürfen und ob es wesentlich weniger beeinträchtigende Alternativen zu den getroffenen Entscheidungen gibt. Der Bundestag ist verpflichtet, all dies aufzuarbeiten und der Bevölkerung entsprechende Auskünfte zu erteilen. Schwarzmalwettbewerbe wie neulich bei der Veröffentlichung der sogenannten RKI-Files geschehen, sind ein Offenbarungseid. Die Unionsspitze im Bundestag hat der Einrichtung dieser Kommission prinzipiell zugestimmt, aber erst in der nächsten Legislaturperiode. Ich schlage der Union vor: Lasst uns jetzt mit der Aufarbeitung beginnen, mit Ablauf der aktuellen Legislatur einen Zwischenbericht erstellen und die Tätigkeit der Enquete-Kommission in der nächsten Legislaturperiode fortsetzen."</p>
<p>Weiterhin erklärt Sören Pellmann: "Die Ampel muss ihre Blockade der Corona-Enquete-Kommission beenden. Ich fordere die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, beginnen wir die politische Aufarbeitung der Corona-Zeit. Dabei bedeutet für mich diese Aufarbeitung nicht Abrechnung, sondern vielmehr Aufklärung. Politik, Wissenschaft, Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft müssen an einen Tisch. Überlassen wir dieses Thema nicht länger verschwörungstheorie-säuselnden Neonazis. Die sachliche Aufarbeitung von Maskenbeschaffungen, temporären Einschränkungen von Grundrechten und Themen wie Schulschließungen und Vergabepraxis ist notwendig, auch im Bundestag, jetzt!"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357407</guid>
                <pubDate>Sat, 06 Apr 2024 13:10:07 +0200</pubDate>
                <title>Die Kindergrundsicherung ist das größte sozialpolitische Versagen der Ampel</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-kindergrundsicherung-ist-das-groesste-sozialpolitische-versagen-der-ampel/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„5.000 – das ist die Zahl, die in der Diskussion um die Kindergrundsicherung die mit Abstand größte Aufmerksamkeit bekommt. 5.000 zusätzliche Stellen will Ministerin Paus, um die Kindergrundsicherung für alle aus einer Hand zu ermöglichen. Die Abgeordneten der FDP überschlagen sich mit Kritik an diesem ‚Bürokratiemonster‘, die SPD versucht, über eine schrittweise Einführung zu vermitteln, aber niemand redet über das, was eigentlich zählt – die Höhe einer zukünftigen Kindergrundsicherung“, kommentiert Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Gruppe Die Linke, die erneute Debatte zur Kindergrundsicherung. Reichinnek weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„2,4 Milliarden: Das ist die Zahl, über die wir eigentlich diskutieren sollten. Dieses Geld steht für die Kindergrundsicherung zur Verfügung – und das sollte angesichts der grenzenlos destruktiven Sparpolitik der Ampel nicht auch noch weggekürzt werden. 500 Millionen davon sind allein für die Verwaltung geplant, es bleiben 1,9 Milliarden für den Versuch eines Inflationsausgleichs. Für eine wirksame Kindergrundsicherung, die sich an realen Bedarfen orientiert, braucht es nach Einschätzung von Verbänden, Gewerkschaften und der Linken rund 25 Milliarden Euro. Eine Debatte, die das ignoriert, ist nichts anderes als ein plumpes Ablenkungsmanöver, denn allen in der Regierungskoalition ist doch schon lange klar: Die Kindergrundsicherung ist bereits jetzt das größte sozialpolitische Versagen der Ampel.</p>
<p>Um das nicht einzugestehen, werden die 5.000 Stellen zum Strohmann aufgebaut, hinter dem sich alle Koalitionsparteien bei den nahenden Wahlen verstecken können. Man hätte ja so gerne, aber die Frage der Verwaltung stand im Weg. Dabei gibt es exakt ein Kernproblem: die Ampel ist nicht willens, effektiv gegen Kinderarmut vorzugehen. 25 Milliarden, die das Leben von Millionen Kindern, Jugendlichen und Familien verbessern würden und laut Berechnungen bis zu 100 Milliarden Einsparungen für den Haushalt ermöglichen, sind politisch nicht gewollt. Dass Kinder hungrig in die Schule müssen, Jugendliche nicht an der Klassenfahrt teilnehmen können und Eltern bei sich sparen, damit ihre Kinder das Gefühl haben können dazuzugehören – all das ist der Regierung einfach nicht wichtig genug.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357406</guid>
                <pubDate>Sat, 06 Apr 2024 13:05:28 +0200</pubDate>
                <title>Kalte Schulter für Beschäftigte in der Wissenschaft</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kalte-schulter-fuer-beschaeftigte-in-der-wissenschaft/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband</author>
                <description>&quot;Es ist einfach unfassbar, mit welcher Ignoranz die Bundesregierung den Beschäftigten in der Wissenschaft die kalte Schulter zeigt und die Reform des WissZeitVG des Bundesbildungsministeriums durchs Kabinett winkt&quot;, erklärt Nicole Gohlke, Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Gruppe Die Linke, zum heutigen Kabinettsbeschluss zur Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Seit langer Zeit hagelt es unzählige Kritik am bestehenden WissZeitVG und an den Reformvorschlägen. Ohne mit der Wimper zu zucken, beharrt Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger auf ihren Plänen, die am Ende bloß den Arbeitgebern statt den Beschäftigten zugutekommen.</p>
<p>Das Versprechen der Koalition, die Arbeitsbedingungen in Wissenschaft und Forschung zu verbessern, läuft völlig ins Leere und das Prozedere der Reform ist eine absolute Farce. Das gilt zum Beispiel für die Einigung der Ampel auf das sogenannte '4+2-Modell', wodurch sich die Lage der Beschäftigten verschlechtern würde. Dadurch bekämen Beschäftigte ohne Anschlusszusage statt jetzt nach sechs schon nach vier Jahren eine Beschäftigungssperre. Das ist absurd! Alternative Vorschläge hat Die Linke mehrfach in Anträgen dargelegt. Wir können nur an SPD und Grüne appellieren, im parlamentarischen Prozess die Reform im Sinne der Beschäftigten deutlich zu verbessern. Bei der FDP scheint da Hopfen und Malz schon lange verloren. Das zeigt schon die Ausgestaltung der BAföG-Reform."</p>
<hr>
<p>Aktueller Antrag der Gruppe Die Linke:&nbsp;<a href="https://www.dielinkebt.de/themen/parlamentarische-initiativen/detail/gute-wissenschaft-braucht-gute-arbeitsbedingungen-paradigmenwechsel-beim-wissenschaftszeitvertragsgesetz-unverzueglich-umsetzen/" target="_blank" rel="noreferrer">Gute Wissenschaft braucht gute Arbeitsbedingungen - Paradigmenwechsel beim Wissenschaftszeitvertragsgesetz unverzüglich umsetzen</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357405</guid>
                <pubDate>Sat, 06 Apr 2024 13:00:58 +0200</pubDate>
                <title>Die Ampel versagt massiv bei der Armutsbekämpfung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-ampel-versagt-massiv-bei-der-armutsbekaempfung/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Der Armutsbericht ist eine schallende Ohrfeige für die Sozialpolitik der Ampel-Koalition. Die Regierung wird ihrem Auftrag nicht gerecht, für gleichwertige Lebensverhältnisse zu sorgen&quot;, kommentiert Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Gruppe Die Linke, den neuen Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Reichinnek weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Zahl der Menschen in Armut bleibt auf Rekordniveau und bei der Kinderarmut verzeichnet der Paritätische Gesamtverband sogar einen weiteren Anstieg. Diese Befunde sind beschämend und bestätigen die von der Linken regelmäßig geäußerte Kritik an den sozialpolitischen Maßnahmen der Regierung beziehungsweise deren Ausbleiben.<br> <br> Einen wichtigen Beitrag für die Debatte liefern die Zahlen, wie sich die Armutsbevölkerung zusammensetzt: Fast drei Viertel besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit und fast zwei Drittel haben mittlere oder höhere Bildungsabschlüsse. Erwerbslos sind gerade einmal sechs Prozent der Menschen in Armut – über ein Drittel ist erwerbstätig und fast genauso groß ist der Anteil an Rentnerinnen und Rentnern. Es zeigt sich also: die konservative und liberale Erzählung, die stets Armut mit Faulheit in Verbindung bringt, geht völlig an der Realität von Millionen Arbeiterinnen und Arbeitern in diesem Land vorbei.<br> <br> Die Vorschläge des Paritätischen, wie sich Armut tatsächlich mindern lässt, decken sich mit unseren Forderungen und erhalten daher unsere vollständige Unterstützung. Der Mindestlohn muss deutlich angehoben werden, wenn sich die Ampel nicht den Slogan 'Arm trotz Arbeit' als Leitlinie geben möchte. Mit der Kindergrundsicherung muss es endlich vorangehen und es führt kein Weg daran vorbei, dass sie an deutliche Leistungserhöhungen für Kinder in Armut geknüpft ist. Ebenso nötig ist ein Rentensystem, in das alle einzahlen und das Rentnerinnen und Rentnern ein Leben ohne Armut ermöglicht."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357404</guid>
                <pubDate>Sat, 06 Apr 2024 08:58:02 +0200</pubDate>
                <title>Lindners Sparpolitik ist eine Gefahr für die EU</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lindners-sparpolitik-ist-eine-gefahr-fuer-die-eu-1/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den jüngsten Äußerungen von Bundesfinanzminister Lindner, wonach Deutschland eine „Vorbildfunktion“ in der EU in Bezug auf die Kreditaufnahmeregeln (Schuldenbremse) hätte, erklärt Martin Günther, Kandidat der Linken zu den Europawahlen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Unzureichende oder ganz ausbleibende Investitionen in den sozial-ökologischen Umbau werden die Folgekosten für zukünftige Generationen in die Höhe treiben. Das Geschwafel von teuren Wahlversprechen ist unerträglich. Es geht hier nicht um irgendwelchen Luxus, sondern um die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft und den sozialen Zusammenhalt.</p>
<p>Worin die Vorbildfunktion bestehen soll, dringend benötigte Investitionen in die Energie- und Mobilitätswende und den Umbau der Wirtschaft zusammenzustreichen, erschließt sich mir nicht. Deutschland ist kein Vorbild, sondern warnendes Beispiel. Zu allem Unglück schickt der volkswirtschaftliche Amateur Lindner die gesamte EU auf den falschen Pfad. SPD und Grüne leisten hierbei auch noch aktive Beihilfe. Dabei warnen Ökonomen bereits, dass die wirtschaftliche Entwicklung der EU wegen der von Lindner durchgedrückten Kreditregelungen ins Stocken geraten könnte. Lindner gefährdet mit seiner Sparpolitik den Bestand der EU. Weg mit der Schuldenbremse - in Deutschland und Europa.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-357403</guid>
                <pubDate>Sat, 06 Apr 2024 08:31:01 +0200</pubDate>
                <title>Helfer schützen – Krieg beenden – Waffenlieferungen stoppen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/helfer-schuetzen-krieg-beenden-waffenlieferungen-stoppen/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der außenpolitische Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag, Gregor Gysi, und der Vorsitzende der Partei Die Linke, Martin Schirdewan, erklären gemeinsam:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Morde der Hamas am siebten Oktober letzten Jahres haben uns alle tief erschüttert.</p>
<p>Inzwischen hat sich allerdings der Krieg Israels im Gazastreifen so entwickelt, dass es einer deutlichen Verurteilung des Vorgehens des israelischen Militärs bedarf. Im Unterschied zur Hamas hat die Zivilbevölkerung des Gazastreifens keine Verbrechen begangen und darf nicht mit dem Argument des Kampfes gegen die Hamas wie ein Kriegsgegner behandelt werden. Die Zivilbevölkerung kann nirgendwo hin, es gibt für sie keinen Ausweg. Die gegenwärtige Lage erfordert die schnellstmögliche Freilassung der Geiseln durch die Hamas. Ebenso ist ein gemeinsames Handeln der Weltgemeinschaft, ein sofortiger Waffenstillstand und eine Verstärkung der humanitären Hilfe für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen dringend erforderlich.</p>
<p>Der erschreckende Tod von sieben Mitarbeitern einer internationalen Hilfsorganisation durch israelischen Beschuss ist kein Einzelfall. Nach Angaben der UN sind in diesem Krieg bereits mehr als 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen getötet worden, überwiegend Palästinenser, bei denen es nie eine Reaktion oder Entschuldigung der israelischen Regierung gab.</p>
<p>Das unermessliche Leid der zivilen Bevölkerung in Gaza muss beendet werden. Es reicht nicht aus, dass die Bundesregierung ihre Kritik an Israels Vorgehen in verbalen Appellen kundtut. Es muss ein sofortiger Stopp aller Waffenlieferungen nach Israel erfolgen.</p>
<p>Humanitäre Organisationen und die Zivilbevölkerung müssen geschützt werden und schnellstmöglich ausreichend Hilfslieferungen in den Gazastreifen gebracht werden. Das kann nur sichergestellt werden, wenn Israel seine Angriffe endlich einstellt. Von diplomatischen Apellen zeigt sich Netanyahu gänzlich unbeeindruckt. Daher muss mit Hilfe eines sofortigen Stopps von Waffenlieferungen Druck aufgebaut werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357402</guid>
                <pubDate>Sat, 06 Apr 2024 08:27:41 +0200</pubDate>
                <title>FDP: Mit Vollgas gegen die Wand</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fdp-mit-vollgas-gegen-die-wand/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband</author>
                <description>Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will nicht mehr über eine Reform der Schuldenbremse diskutieren. Gleichzeitig macht FDP-Verkehrsminister Volker Wissing klar, dass es mit ihm kein Tempolimit geben wird. Dazu meint Katina Schubert, Bundesgeschäftsführerin der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"FDP-Finanzminister Christian Lindner verbittet sich nun jegliche Diskussion über die Schuldenbremse und will bis zur Bundestagswahl 2025 nicht mehr über das Thema reden. Doch Probleme totzuschweigen, löst sie nicht. Wir müssen in den kommenden Jahren Hunderte Milliarden in Infrastruktur und Wirtschaft investieren, wenn wir das Land zukunftsfähig machen wollen. Die Schuldenbremse muss deshalb so schnell wie möglich weg!</p>
<p>Während Lindner auf die Bremse tritt, kann Bundesautominister Volker Wissing das Bremspedal nicht finden. Obwohl führende Klima- und Verkehrsexperten ein Tempolimit auf deutschen Autobahn fordern, will Bleifuß Wissing auch zukünftig mit 200 über die Autobahn rasen. Im Geschwindigkeitsrausch verliert der Minister jeden Sinn für Realität und behauptet, es gebe in Deutschland keine Mehrheit für ein solches Tempolimit. Dabei hat Statistische Bundesamt gerade eine Umfrage veröffentlicht, wonach fast zwei Drittel der Befragten für ein Tempolimit von 130 auf deutschen Autobahnen sind. Die Linke wird weiter für ein Tempolimit kämpfen, um Menschen und Klima zu schützen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-357401</guid>
                <pubDate>Sat, 06 Apr 2024 07:55:33 +0200</pubDate>
                <title>Lindners Sparpolitik ist eine Gefahr für die EU</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lindners-sparpolitik-ist-eine-gefahr-fuer-die-eu/</link>
                <author>DIELINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den jüngsten Äußerungen von Bundesfinanzminister Lindner, wonach Deutschland eine „Vorbildfunktion“ in der EU in Bezug auf die Kreditaufnahmeregeln (Schuldenbremse) hätte, erklärt Martin Günther, Kandidat der Linken zu den Europawahlen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Unzureichende oder ganz ausbleibende Investitionen in den sozial-ökologischen Umbau werden die Folgekosten für zukünftige Generationen in die Höhe treiben. Das Geschwafel von teuren Wahlversprechen ist unerträglich. Es geht hier nicht um irgendwelchen Luxus, sondern um die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft und den sozialen Zusammenhalt.</p>
<p>Worin die Vorbildfunktion bestehen soll, dringend benötigte Investitionen in die Energie- und Mobilitätswende und den Umbau der Wirtschaft zusammenzustreichen, erschließt sich mir nicht. Deutschland ist kein Vorbild, sondern warnendes Beispiel. Zu allem Unglück schickt der volkswirtschaftliche Amateur Lindner die gesamte EU auf den falschen Pfad. SPD und Grüne leisten hierbei auch noch aktive Beihilfe. Dabei warnen Ökonomen bereits, dass die wirtschaftliche Entwicklung der EU wegen der von Lindner durchgedrückten Kreditregelungen ins Stocken geraten könnte. Lindner gefährdet mit seiner Sparpolitik den Bestand der EU. Weg mit der Schuldenbremse - in Deutschland und Europa.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-357317</guid>
                <pubDate>Thu, 21 Mar 2024 14:39:12 +0100</pubDate>
                <title>Zwei-Klassen-Medizin abschaffen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zwei-klassen-medizin-abschaffen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Gute Gesundheitsversorgung darf keine Frage des Einkommens sein.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwei-Klassenmedizin macht krank: Wer arm ist, stirbt früher. Kosmetische Korrekturen helfen nicht, nötig ist eine gute Gesundheitsversorgung für alle, die am Wohl und den Bedürfnissen der Patient*innen ausgerichtet ist. Wir kämpfen für eine gerechte und solidarische Gesundheitsversorgung, damit Gesundheit keine Frage der K(l)assenzugehörigkeit mehr ist. Jeder hat das Recht auf bestmögliche Versorgung.</em></p>
<p>Gesetzlich Versicherte sind in Deutschland Patienten zweiter Klasse. Sie müssen länger auf Arzttermine warten, weil Privatpatienten in diesem kranken System meistens Vortritt haben. Gesetzlich Versicherte sind für Arztpraxen weniger lukrativ, weil die privaten Kassen mehr zahlen. Das zeigt sich selbst im OP-Saal, wo Privatpatienten bevorzugt werden und sich nach der Operation im Einzelzimmer erholen dürfen. Währenddessen haben die gesetzlichen Kassen Finanzprobleme, weil Besserverdienende, Beamte und Selbstständige privat versichert sind. Schluss damit! Die Ungerechtigkeiten der Zwei-Klassen-Medizin betreffen nicht nur Deutschland, sondern die gesamte EU. In ganz Europa verhindert die privatisierte Gesundheitsversorgung den gleichen und barrierefreien Zugang zur Gesundheitsversorgung.</p>
<p>Wer arm ist, ist häufiger krank und stirbt früher. Menschen in ärmeren Mitgliedstaaten der EU sterben im Schnitt fast zehn Jahre früher. Das liegt an der Zwei-Klassenmedizin mit privaten Krankenversicherungen, schlechtem Zugang zu Ärzt*innen besonders in ärmeren Vierteln, Ausgrenzung und Rassismus auch im Gesundheitsbereich und Arbeitsbedingungen, die krank machen. Kürzungen im Gesundheitssystem sind tödlich, das sieht man bei der gesunkenen Lebenserwartung in Griechenland, wo das Gesundheitssystem als Folge der Austeritätspolitik kaputt gekürzt wurde.</p>
<p>Gesundheit darf keine Frage des Einkommens sein. Allen Menschen in Europa muss die bestmögliche Gesundheitsversorgung und Pflege zur Verfügung stehen. Die Linke streitet dafür, dass Gesundheits- und Pflegeversicherungen alle Menschen gleich gut versorgen und dass alle Kosten übernommen werden – ohne Eigenanteile. Gerade in der Pflege ist die Zuzahlung eine immense finanzielle Belastung für die Familien und Kommunen. Eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung ist möglich, wenn nicht diejenigen mit den höchsten Einkommen ausscheren können und in eine Privatversicherung einzahlen. Wir wollen die Zwei-Klassenmedizin in der gesamten EU abschaffen! In EU-Ländern, in denen nur bestimmte Gruppen der Gesellschaft gesetzlich kranken- und pflegeversichert sind, wollen wir eine Ausweitung auf alle Erwerbstätigen – und auch auf Menschen, die aus verschiedensten Gründen nicht arbeiten dürfen oder können. In Deutschland heißt das: Wir führen eine solidarische Gesundheitsversicherung ein. Alle zahlen ein, auch die Spitzenverdiener.</p>
<p>Die solidarische Gesundheitsversicherung muss auch alle Bedarfe abdecken: Alle bekommen alle medizinisch notwendigen Leistungen bezahlt. Das möchten wir ändern:</p>
<p>+&nbsp;<strong>Recht auf eine Brille für alle!</strong>&nbsp;Wer eine Brille trägt, kennt es: Die Kosten werden nicht übernommen – alle paar Jahre hunderte Euro, wenn die Brille kaputtgeht oder die Sehstärke sich ändert. Wir wollen, dass alle Menschen mindestens alle drei Jahre einen Anspruch auf die Zahlung einer neuen Brille haben.</p>
<p>+&nbsp;<strong>Weg mit den Eigenanteilen und der Rezeptgebühr!</strong>&nbsp;Die Eigenanteile in der Gesundheitsversorgung sind ungerecht. Die Rezeptgebühr ist nicht nur für Bürgergeldempfänger*innen eine Belastung. Medizinisch unnötige Behandlungen zu finanziellen Zwecken für privat Versicherte müssen der Vergangenheit angehören.</p>
<p>+&nbsp;<strong>Schwangere brauchen Unterstützung bei der Geburt.</strong>&nbsp;Für jede Schwangere muss eine medizinisch überwachte Geburt garantiert sein. Dazu brauchen wir mehr Hebammen und Geburtshelfer mit guten und abgesicherten Arbeitsbedingungen.&nbsp;</p>
<p>+&nbsp;<strong>Bessere Gesundheitsversorgung in ärmeren Vierteln.</strong>&nbsp;Gerade in benachteiligten Stadtvierteln sind bessere Angebote zur Gesundheitsversorgung nötig. In reichen Vierteln gibt es viel mehr Ärzte. In Münchner Nobelvierteln kommt ein*e Kinderärzt*in auf 300 Patient*innen – in ärmeren Vierteln ist das Verhältnis teilweise 1 zu 10 000. Diese ungleiche Verteilung ist zutiefst ungerecht – und direkte Folge der Zwei-Klassenmedizin.</p>
<p>+&nbsp;<strong>Gleiche Bedingungen im Wartezimmer und bei der Terminvergabe.</strong>&nbsp;Derzeit ist es für Ärzt*innen lukrativer, sich in Vierteln niederzulassen, in denen es viele Privatpatient*innen gibt. Deshalb fordert Die Linke: Für Privatpatient*innen darf nicht mehr abgerechnet werden als für Kassenpatient*innen! Dann ist auch Schluss mit der ungerechten Bevorzugung von Privatpatient*innen, die nicht lange auf einen Arzttermin warten müssen, während sich Kassenpatient*innen oft Wochen oder Monate gedulden müssen.</p>
<p>+&nbsp;<strong>Kostenfreie Gesundheitsberatungs- und Behandlungsstellen auf der Autobahn.</strong>&nbsp;Für LKW- und Busfahrer*innen, die keine Krankenversicherung, bzw. keine, die in Deutschland anwendbar ist, fordern wir die Einführung von bundesweit kostenfreien Gesundheitsberatungs- und Behandlungsstellen an Autobahnraststätten. In Frankreich gibt es dies bereit. Es sollte dafür mindestens alle 300 km ein entsprechendes Angebot geben. Dazu müssen entsprechende Angebote geschaffen werden, die ohne Hürden und unbürokratisch wahrgenommen werden können.</p>
<p>+&nbsp;<strong>Zugang zum Gesundheitssystem auch ohne Krankenversicherung.</strong>&nbsp;Menschen ohne Krankenversicherung einen Zugang zum Gesundheitssystem garantieren: Hunderttausende Menschen in Deutschland sind nicht krankenversichert, die Dunkelziffer dürfte jedoch weitaus höher liegen. Die Schätzungen gehen zwar weit auseinander, man geht aber davon aus, dass zwischen 500.000 und zwei Millionen Menschen in Deutschland betroffen sind. Besonders betroffen sind Menschen in der Obdachlosigkeit, Saisonkräfte und Wanderarbeiter und auch Freiberufler und Selbständige.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357316</guid>
                <pubDate>Thu, 21 Mar 2024 14:36:45 +0100</pubDate>
                <title>Pflegekompetenzgesetz: Mehr Verantwortung heißt mehr Gehalt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pflegekompetenzgesetz-mehr-verantwortung-heisst-mehr-gehalt/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu dem Pflegekompetenzgesetz, das Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach heute vorstellt und von dem Eckpunkte bereits bekannt sind, sagt Ates Gürpinar, Bundesgeschäftsführer der Partei Die Linke und pflegepolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke im Bundestag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Mehr Verantwortung und mehr Aufgaben bedeuten mehr Gehalt. Dieses Prinzip muss auch in der Pflege gelten, wenn gut ausgebildete Pflegekräfte in Deutschland endlich das tun dürfen, was sie schon lange fachlich können. Pflegekräfte arbeiten nah am Patienten und kennen ihre Diagnosen und Bedürfnisse gut. Pflegekräften mehr Verantwortung zu geben, ist überfällig. Ihr Können muss wertgeschätzt und entsprechend entlohnt werden. Denn weiterhin gilt: Wer die Arbeit in der Pflege attraktiver machen will, muss sie auch ordentlich bezahlen. Ohne Gehaltsbonus läuft das Pflegekompetenzgesetz darauf hinaus, Pflegekräfte als Billigärzte zu missbrauchen."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-357310</guid>
                <pubDate>Wed, 20 Mar 2024 15:08:56 +0100</pubDate>
                <title>Mehr Rentenerhöhung als angenommen - aber immer noch nicht genug</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mehr-rentenerhoehung-als-angenommen-aber-immer-noch-nicht-genug-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Es ist gut, dass die Renten dieses Jahr mehr steigen als bisher angenommen. Statt der bisher prognostizierten 3,5 Prozent werden die Renten zum 1. Juli 2024 um 4,57 Prozent erhöht. Auch in diesem Jahr wirkt sich der Nachhaltigkeitsfaktor negativ auf die Rentenerhöhung aus und dämpft diese um 0,16 Prozentpunkte. Und das führt in diesem Jahr sogar zur Aktivierung der Haltelinie des Rentenniveaus von 48 Prozent. Diese Kürzungsformel (Nachhaltigkeitsfaktor), welche auf Wunsch der FDP wieder eingeführt wurde, muss dringend aus der Rentenanpassungsformel gestrichen werden, damit die Rentenanpassung wieder eins zu eins den Löhnen folgen möge“, erklärt Matthias W. Birkwald, Sprecher für Renten- und Alterssicherungspolitik der Gruppe Die Linke im Bundestag. Birkwald weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Mit der diesjährigen Rentenanpassung übersteigen die Rentenerhöhungen endlich wieder die Inflation - nach drei Jahren hohem Kaufkraftverlust für die Rentnerinnen und Rentner. Doch angesichts der vergangenen Inflationsjahre reicht diese Erhöhung nicht aus. Für die Rentnerinnen und Rentner ist auch nicht nachvollziehbar, dass die Pensionäre und Pensionärinnen bis zu 3.000 Euro Inflationsausgleich erhielten, während sie selbst mit mickrigen 300 Euro Energiegeld abgespeist wurden.&nbsp;</p>
<p>Wir Linken fordern mit unserem Antrag 'Gesetzliche Rente stärken' (<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/104/2010477.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Drs: 20/10477</a>) die Rückkehr zu einem Rentenniveau von 53 Prozent. Dort lag es bereits vor dem Schröderschen Sozialstaatsabbau und dort muss es wieder hin. Deshalb fordern wir eine sofortige, einmalige und zusätzliche Rentenerhöhung um zehn Prozent. Das würde Durchschnittsverdienende gerade einmal 38 Euro im Monat kosten und dafür eine Standardrente um 171 Euro brutto monatlich erhöhen. Ein guter Deal!&nbsp;</p>
<p>Statt der unsinnigen Aktienspielereien mit dem sogenannten 'Generationenkapital' müssen wir endlich eine Erwerbstätigenversicherung einführen, in die auch die Beamten, Selbstständigen, Freiberufler und allen voran wir Bundestagsabgeordnete einzahlen. Wir wollen außerdem das Solidarsystem stärken, indem wir die Beitragsbemessungsgrenze verdoppeln und die daraus dann entstehenden sehr hohen Renten im höchsten verfassungsgemäß zulässigen Maße abflachen. Außerdem fordere ich die Bundesregierung auf, alle Kürzungen bei der Rente rückgängig zu machen, die sogenannte 'Grundrente' zu einem echten Rentenzuschlag für die Beschäftigten im Niedriglohnsektor auszubauen und eine einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente von derzeit 1200 Euro netto plus Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung für Alleinstehende einzuführen, denn niemand soll in Armut leben müssen. Auch nicht im Alter.</p>
<p>Die Zuschläge für die Erwerbsminderungsrentner sind lange überfällig! Die Betroffenen mussten seit 2014 ertragen, dass ihre von viel zu hohen Abschlägen und viel zu kurzen Zurechnungszeiten betroffenen Armutsrenten nicht verbessert wurden. Dass sie nach dem Beschluss 2022 noch einmal zwei Jahre auf ihre Zuschläge warten mussten, ist blamabel. Auch wenn die Rentenversicherung hier eine Auszahlung nicht schneller hinbekommen hat, so sollten die Zuschläge zumindest rückwirkend gezahlt werden. Und die Zuschläge sind, wie Berechnungen des SoVD zeigen, viel zu niedrig. Deshalb fordern wir Linken, die Zuschläge auf acht und 13 Prozent anzuheben. Dort müssten sie mindestens liegen, um ihre Renten endlich auszugleichen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357309</guid>
                <pubDate>Wed, 20 Mar 2024 15:06:34 +0100</pubDate>
                <title>Schlechte Bezahlung in der Sorgearbeit können wir uns nicht leisten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schlechte-bezahlung-in-der-sorgearbeit-koennen-wir-uns-nicht-leisten/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Ich bin fest davon überzeugt, dass die Menschen den sozialen Sektor wertschätzen. Das Problem ist jedoch, dass sich diese gesellschaftliche Wertschätzung weder in der Bezahlung noch in den Arbeitsbedingungen ausdrückt&quot;, kommentiert Heidi Reichinnek, sozialpolitische Sprecherin und Vorsitzende der Gruppe Die Linke, die Studienergebnisse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Deutschen Roten Kreuzes, die eine Lohnlücke von 17 Prozent zwischen sozialem Sektor und anderen Berufszweigen belegen. Reichinnek weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Menschen in Pflegeeinrichtungen, Kitas, Krankenhäusern und Sozialarbeit halten den Laden am Laufen – oft auf Kosten ihrer eigenen physischen und psychischen Gesundheit. Es reicht nicht, wenn die Politik den Beschäftigten ihre Systemrelevanz attestiert und Applaus spendet. Die Menschen brauchen echte Wertschätzung, die sich auch in ihrem Geldbeutel niederschlägt. Gleichzeitig müssen die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Denn was wir uns als Gesellschaft wirklich nicht leisten können, ist, dass weiterhin Fachkräfte in Scharen das Berufsfeld verlassen, weil sie sonst ihre eigene Gesundheit gefährden. Damit lassen wir nicht nur die Beschäftigten im Stich, sondern auch alle, die auf deren Unterstützung angewiesen sind. Eine echte Förderung in Kitas, eine ausreichende Unterstützung durch Sozialpädagoginnen und -pädagogen in Schulen oder gute Sozialberatung ist nur möglich, wenn langfristig ausreichend Personal vorhanden ist. Wir müssen weg von Projektfinanzierung hin zu ausfinanzierten Strukturen, wir brauchen eine Fachkräfteoffensive mit Anreizen für Aus- und Weiterbildung und allgemeingültige Tarifverträge."</p>
<p><strong>Ates Gürpinar, Sprecher für Krankenhaus- und Pflegepolitik der Gruppe Die Linke, ergänzt:&nbsp;</strong>"Die fachliche Anforderung und die berufliche Verantwortung in der Pflege entspricht denen im Ingenieurswesen oder von Führungskräften in der Verwaltung. An das Gehalt kommen Pflegefachpersonen, insbesondere in der Altenpflege, nicht mal annähernd heran – und das bei deutlich schlechteren Arbeitsbedingungen und -zeiten.</p>
<p>Ein Grund ist auch die Abwertung und Geringschätzung von Berufen mit einem hohen Frauenanteil. Das ist nicht nur ungerecht, sondern wir können es uns auch schlicht nicht leisten: Bereits jetzt sind die Wartelisten für einen Platz im Pflegeheim oder Hilfe durch einen ambulanten Pflegedienst endlos lang und es wird absehbar immer schlimmer. Es kann niemanden wundern, dass so viele Pflegekräfte den Beruf verlassen, dass es dafür sogar einen eigenen Begriff gibt – Pflexit. Wir brauchen eine auskömmliche Finanzierung von Pflege und Gesundheit. Die Finanzierung muss Gehälter ermöglichen, von denen Pflegefachpersonen gut leben können, ohne dass Pflegebedürftige immer weiter zur Kasse gebeten werden. Pflege ist kein privates Problem, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357308</guid>
                <pubDate>Wed, 20 Mar 2024 15:03:59 +0100</pubDate>
                <title>Vorstoß von Stark-Watzinger ist Ablenkungsmanöver</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/vorstoss-von-stark-watzinger-ist-ablenkungsmanoever/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Der Vorstoß von Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger ist ein ungeheuerliches Ablenkungsmanöver. Wie kann man zusehen, wie das Bildungssystem langsam, aber sehenden Auges zusammenkracht, und mit so einem Vorschlag um die Ecke kommen? Sie sollte sich lieber darum kümmern, den massiven Investitionsstau an den Schulen zu beheben und Chancenungleichheit in der Bildung abzubauen&quot;, erklärt Nicole Gohlke, Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Gruppe Die Linke, zu den Äußerungen der Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger zur Bundeswehr an Schulen. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Statt den Jugendlichen und Eltern Angst vor dem Kriegsfall zu machen, sollten wir lieber zusehen, dass sämtliche Maßnahmen zur Friedenserziehung und zur Konfliktbewältigung sowie generell die Schulsozialarbeit nicht permanent um weitere Ausfinanzierung ringen müssen. Hier müssen ganz klar dauerhafte und nachhaltige Lösungen her. Hier aber vermisse ich das konsequente Engagement der Bundesregierung."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357307</guid>
                <pubDate>Wed, 20 Mar 2024 15:01:33 +0100</pubDate>
                <title>Auch 29. BAföG-Novelle droht zum Fiasko zu werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/auch-29-bafoeg-novelle-droht-zum-fiasko-zu-werden/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Anstatt das BAföG wieder zu einem wirksamen Instrument für mehr Chancengerechtigkeit beim Bildungszugang zu machen, kommt nur Halbgares auf den Kabinettstisch. Was die Koalition hier durch das Kabinett winkt, ist wirklich bitter und bedeutet eine weitere Nullrunde für die Studierenden. Es braucht jetzt ordentlich viel Druck auf die Ampel im anstehenden parlamentarischen Prozess, damit da noch etwas Vernünftiges herauskommt&quot;, erklärt Nicole Gohlke, Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Gruppe Die Linke, zur BAföG-Reform im Kabinett. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Kein Inflationsausgleich, keine Erhöhung und Dynamisierung der Bedarfssätze und der Wohnkostenpauschale. Das wäre aber dringend notwendig. Ein Drittel der Studierenden ist armutsgefährdet - für die Gruppe der Studierenden, die allein oder in WGs wohnen, sind es sogar 76 Prozent. Beim Wohngeld, der Rente, dem Bürgergeld und den Abgeordnetendiäten gibt es dynamische Anpassungen. Beim BAföG sucht man solch einen Automatismus weiterhin vergebens.</p>
<p>Die Studienstarthilfe klingt verlockend, soll aber nur für unter 25-Jährige und Studierende aus Sozialhilfe-Familien gelten. Besser wäre eine monatliche Digital- und Lernmittelpauschale für alle BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger. Und den Kreis der Förderberechtigten zu erhöhen, löst das Grundproblem nicht. Viele verzichten aus Angst vor der Schuldenfalle auf Studium oder BAföG-Antrag. Das BAföG muss als rückzahlungsfreier Vollzuschuss gewährt werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357306</guid>
                <pubDate>Wed, 20 Mar 2024 14:57:59 +0100</pubDate>
                <title>Rentenniveau anheben statt als &quot;Generationenkapital&quot; getarnte Aktienrente einführen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rentenniveau-anheben-statt-als-generationenkapital-getarnte-aktienrente-einfuehren/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Chance, das Vertrauen in die gesetzliche Rente langfristig zurückzugewinnen, wurde von der Bundesregierung leichtfertig verspielt. Wieder einmal. Anstatt die Rente demografiefest auszubauen und gegen Kaufkraftverluste abzusichern, lässt sich Arbeitsminister Hubertus Heil den Bundeszuschuss um 6,8 Milliarden Euro kürzen und gleichzeitig erlaubt er der FDP eine viel zu teure Wette auf die zukünftige Entwicklung der Aktienmärkte - mit völlig ungewissem Ausgang. Und das zu allem Überfluss auch noch auf Pump.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>So schlecht wie es heute mit einem Rentenniveau von 48 Prozent ist, darf es nicht bleiben und darum fordere ich eine sofortige, zusätzliche, einmalige und außerordentliche Rentenerhöhung um zehn Prozent. Dann betrüge das Rentenniveau endlich wieder lebensstandardsichernde 53 Prozent“, erklärt Matthias W. Birkwald, Renten- und alterssicherungspolitischer Sprecher der Gruppe Die Linke, zum von der Bundesregierung vorgelegten sogenannten "Rentenpaket II". Birkwald weiter:</p>
<p>"Die Stabilisierung des Rentenniveaus auf dem gegenwärtigen Stand von 48 Prozent verhindert den Absturz der gesetzlichen Rente ins Bodenlose, reicht aber bei Weitem nicht aus. Der durchschnittliche Rentenzahlbetrag nach 35 (!) Versicherungsjahren liegt aktuell nur bei 1.384 Euro. Langjährig Versicherte müssen also mit einer Rente auskommen, die gerade mal etwas über 100 Euro über der Armutsschwelle der Europäischen Union liegt. Das ist beschämend!</p>
<p>Und über drei Millionen Ältere liegen trotz langer Erwerbsbiografie noch unter der Armutsschwelle EU-SILC. Sie sind es, die mit am meisten von der Inflation betroffen sind. Im dritten Jahr in Folge und in dreizehn Jahren seit dem Jahr 2000 blieben die Renten nun hinter der Preisentwicklung zurück. Brot ist fast 20 Prozent teurer als im Vorjahr, Gemüse ist um 17 Prozent teurer geworden und Milchprodukte um sage und schreibe 28 Prozent.</p>
<p>Darum: Eine sofortige, zusätzliche, einmalige und außerordentliche Rentenerhöhung um zehn Prozent ist das Gebot der Stunde und würde das Rentenniveau auf 53 Prozent anheben. Die Kaufkraft der Renten wäre so langfristig gesichert. Das ist finanzierbar und kostet durchschnittlich Verdienende und ihre Chefs nur jeweils 38 Euro mehr monatlich an Rentenbeitrag. Ein Prozent mehr Rentenbeitrag vom Bruttolohn der Versicherten ergibt zehn Prozent höhere Renten für heutige und künftige Rentner und Rentnerinnen - ein gutes Geschäft.</p>
<p>Zudem müssen alle Kürzungsfaktoren aus der Rentenanpassungsformel gestrichen werden. Damit keine Rentnerin und kein Rentner mehr gezwungen ist, in Mülleimern nach Pfandflaschen zu suchen, muss unbedingt eine echte einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente von aktuell 1.200 Euro netto (für Alleinstehende) plus Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung eingeführt werden. Was in Österreich geht, ginge auch in Deutschland.</p>
<p>Die Linke lehnt die Einbindung des Kapitalmarktes in die gesetzliche Rentenversicherung ab. Mit der geplanten 'Aktienrente' der Bundesregierung - dem sogenannten 'Generationenkapital' - wird es zu keiner langfristigen Stabilisierung der Gesetzlichen Rentenversicherung kommen. Dafür bräuchte es einen riesigen Kapitalstock (über 570 Milliarden Euro) oder eine völlig unrealistische Rendite von jährlich sieben Prozent, um durchschnittlich Verdienende irgendwann Mitte der 2030er Jahre um gerade mal knapp zehn Euro (entspricht einem halben Beitragssatzpunkt) pro Monat (in heutigen Werten) zu entlasten. Und da sind die aktuell steigenden Zinskosten für den staatlichen Kredit noch nicht einmal enthalten.</p>
<p>Der dafür vorgesehene Staatsfonds KENFO (Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung) hat im Jahr 2022 mehr als drei Milliarden Euro Wertverlust an den Aktienmärkten erlitten. Aufwachen, liebe Ampel! Das muss ein Warnzeichen sein und mit diesem Auf und Ab an den Aktienmärkten schafft man kein Vertrauen in die gesetzliche Rente. Das Geld ist auch nicht 'generationengerecht', wenn es, wie beim KENFO, in sogenannten illiquiden Anlagen aus Immobilien und Pflege Renditeobjekte macht und damit Mieten und Pflegeheimkosten nach oben treibt. Echte Generationengerechtigkeit in der Rente gibt es nur durch eine Stärkung der Rente für alle Erwerbstätigen.</p>
<p>Deshalb fordern wir Linken die Einführung einer Erwerbstätigenversicherung, in die auch Selbstständige, Freiberufliche, Beamte und allen anderen Berufsgruppen voran die Bundestagsabgeordneten einzahlen mögen. Kombiniert mit einer Verdopplung der heutigen Beitragsbemessungsgrenze und der verfassungsgemäßen Einführung einer Beitragsäquivalenzgrenze auf sehr hohe und höchste Renten wäre die gesetzliche Rente dann deutlich zukunftssicherer."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 20 Mar 2024 13:22:49 +0100</pubDate>
                <title>Investitionswende statt Schuldenbremse. Für eine neue goldene Regel!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/investitionswende-statt-schuldenbremse-fuer-eine-neue-goldene-regel/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Vorstand der Partei Die Linke hat auf seiner Sitzung am Samstag dem 16. März 2024 den Antrag „Investitionswende statt Schuldenbremse“ einstimmig beschlossen. Damit fordert Die Linke eine grundlegende Wende der staatlichen Finanzpolitik mit dem Ziel von mehr Zukunftsinvestitionen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:<br> »Die Wirtschaftspolitik der Ampel ist Murks und nicht nachhaltig. Die Schuldenbremse ist eine Investitionsbremse. Das Festhalten daran bremst dringend nötige Investitionen und Entwicklungen aus. Wer nicht in die Zukunft investiert, versündigt sich an den künftigen Generationen. Wir brauchen eine neue goldene Ausgabenregel, keine Investitionsbremse.«<br> &nbsp;<br> Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke sagt:<br> »Die Kürzungspolitik der Ampel ist ein historischer Fehler dieser Abbruchkoalition. Kanzler Scholz, seine SPD und die Grünen tragen Lindners dogmatischen Kurs ›Investitionen blockieren und Millionäre subventionieren‹ weiter voll mit. Das zeigt, dass sich Normal- und Geringverdiener auf SPD und Grüne schlicht nicht verlassen können. Diese Politik ist vor dem Hintergrund wachsender Armut auch gegenüber unserer Demokratie verantwortungslos. Olaf Scholz hat große Chancen, zum besten Kanzler zu werden, den die FDP je hatte.«</p>
<h2><br> Der Beschluss im Volltext:</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Investitionswende statt Schuldenbremse<br> Damit sozialer Ausgleich, Klimaschutz und öffentliche Infrastruktur nicht weiter auf der Strecke bleiben</strong><br> &nbsp;<br> Spätestens seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist offensichtlich: Die Schuldenbremse des Grundgesetzes blockiert notwendige Investitionen in den Klimaschutz und die öffentliche Infrastruktur, den Umbau der Industrie und den sozialen Ausgleich. Sie ist eine Investitions- und Zukunftsbremse. Um die Deckungslücke im Haushalt zu schließen, erhöht die Bundesregierung den CO2-Preis um dem Klima- und Transformationsfonds fehlende Mittel zuzuführen, der soziale Ausgleich durch ein Klimageld bleibt dabei auf der Strecke. Die Deckelung der Netzentgelte entfiel. 1,5 Milliarden Euro sollen beim Bürgergeld und anderen sozialen Leistungen gekürzt werden. Diese restriktive Haushaltspolitik belastet effektive Nachfrage und konjunkturelle Entwicklung. Schon jetzt ist klar: bleibt das Ampel-Dogma „Einhaltung der Schuldenbremse und keine Steuererhöhung für Vermögende“ bestehen, klafft für das Jahr 2025 eine noch größere Haushaltslücke – weitere Kürzungen bei Sozialem und Investitionen sind damit vorprogrammiert.<br> &nbsp;<br> Die Rufe nach einer Reform der Schuldenbremse werden zu Recht lauter und häufiger. In der Vergangenheit wurden in Bund und Länder immer mehr Sondervermögen jenseits der Kernhaushalte etabliert, um notwendige Investitionen außerhalb des Geltungsbereichs der Schuldenbremse finanzieren zu können. Diese Umgehungsversuche machen offensichtlich, dass die Schuldenbremse im Widerspruch zu den finanziellen Notwendigkeiten in Bund und Land steht. Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts sind diese Möglichkeiten jetzt aber massiv eingeschränkt. Das unternehmernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IdW) plädiert z.B. für einen „Investitions- und Transformationsfonds“ im Grundgesetz – vergleichbar mit dem Sondervermögen für die Bundeswehr. Auch Bundeswirtschaftsminister Habeck schlägt ähnliches vor Die SPD fordert eine noch nicht näher spezifierte Reform der Schuldenbremse, auch mehrere Länderregierungschefs der Union haben sich mittlerweile für eine Reform der Schuldenbremse ausgesprochen. Mitglieder des Sachverständigenrats haben pragmatische Vorschläge für eine Flexibilisierung der Schuldenbremse vorgelegt.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Danach sollte eine Übergangsphase für die Jahre unmittelbar nach Anwendung der Notfallklausel der Schuldenbremse, die strukturelle Defizitgrenze bei niedrigen Schuldenstandsquoten erhöht und das prozyklisch wirkende Verfahren zur Konjunkturbereinigung reformiert werden. Die Linke im Bundestag hat in einem Antrag die Umsetzung dieser Vorschläge als ersten Schritt vor einer grundlegenden Debatte über die Schuldenbremse gefordert, um kurzfristig die finanzielle Handlungsfähigkeit des Staates zu erweitern.<br> &nbsp;<br> Darüber hinaus tritt Die Linke für eine grundlegende Änderung ein: Wir wollen eine Abschaffung der existierenden Schuldenbremse und ihre Ersetzung durch die sog. „Goldene Regel“ ein, wonach Investitionen über Kredite finanziert werden dürfen. Auch der wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums schlägt eine derartige Regel vor. Nach den gegenwärtigen Regeln der Schuldenbremse dürfen lediglich Kredite in Höhe von 0,35% des BIP verändert um eine Konjunkturkomponente und bereinigt um finanzielle Transaktionen aufgenommen werden – für 2024 ergeben sich so 39 Mrd. Euro zulässige Nettokreditaufnahme. Noch härter trifft die Schuldenbremse die Bundesländer: Sie dürfen keinerlei strukturelles Haushaltsdefizit aufweisen. Auf der anderen Seite besteht nach unterschiedlichen Studien ein Bedarf an Klimainvestitionen innerhalb von 10 Jahren in Höhe von 460 Mrd. Euro, im gleichen Zeitraum an Investitionen in Höhe von 460 Mrd. in die öffentliche Infrastruktur. Das Deutsche Institut für Urbanistik geht allein von einem jährlichen Investitionsbedarf von ca. 53 Mrd. Euro in die Verkehrsinfrastruktur aus. Das KfW-Kommunalpanel beziffert den Investitionsrückstand der Kommunen auf ca. 166 Mrd. Euro. Auch wenn sich Investitionserfordernisse in diesen Studien teilweise überschneiden, ist offensichtlich, dass mit der gegenwärtigen Schuldenbremse die für unsere Gesellschaft existentiellen Bedarfe nicht finanziert werden können. Eine Investitionsoffensive ist dringend notwendig.<br> &nbsp;<br> Öffentliche Investitionen erhöhen das öffentliche Vermögen und den Nutzen für künftige Generationen. Es ist deshalb gerechtfertigt nach dem Prinzip „pay as you use“ auch künftige Generationen über Kredite an der Finanzierung der Infrastrukturen zu beteiligen. Öffentliche Investitionen befördern zugleich das Wirtschaftswachstum und können die Produktivität erhöhen. Der Multiplikator öffentlicher Investitionen liegt bei 1,3 bis 1,8 – d.h. ein Euro öffentliche Investitionen führt zu einer Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,30 Euro bis 1,80 Euro und damit auch zu weiteren Steuereinnahmen. Die „Goldene Regel“ ist damit grundsätzlich finanzpolitisch nachhaltig und generationengerecht.<br> &nbsp;<br> Anders als in der alten Fassung der „Goldenen Regel“ des Grundgesetzes ist es jedoch notwendig, den Investitionsbegriff zu konkretisieren. Bisher gelten in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung vor allem Sachinvestitionen als Investitionen. Investitionen in produktivitätssteigernde Bildungsausgaben und gezielte Zuschüsse an Unternehmen, z.B. im Rahmen der Transformation zur Klimaneutralität, erscheinen in dieser Systematik nicht als Investitionen. Dagegen gelten Rüstungsausgaben als investiv. Wir schlagen deshalb vor, die „Goldene Regel“ mit einer Neufassung des Investitionsbegriffs zu verbinden. Als Investitionen gilt demnach, was zukünftig zu mehr Wachstum führt oder zukünftig Kosten für die Allgemeinheit vermeidet. Dann werden auch innovative Ausgaben wie Bildungs- und Forschungsausgaben erfasst. Investitionen in Rüstung werden dagegen ausgeschlossen – schon aus ökonomischen Gründen: Rüstungsausgaben schaffen keinen langfristigen volkswirtschaftlichen Nutzen. Ebenfalls kann so definiert werden, welche Ausgaben kontraproduktiv für die dringend nötige Transformation zu einer fossilfreien Wirtschaft sind.<br> &nbsp;<br> Die Bestimmung der über Kredit finanzierbaren investiven und innovativen Ausgabe sollten in einem mit einfacher Mehrheit des Bundestags bzw. der Länderparlamente beschlossenen Ausführungsgesetz festgelegt werden. Solange auch nach Ersetzung der Schuldenbremse durch die „Goldene Regel“ die europäischen Fiskalregeln weiter gelten, müssten in den jeweiligen Ausführungsgesetzen fiskalpolitische Eckwerte unter Berücksichtigung der europäischen Regeln festgelegt werden. Die europäischen Fiskalregeln sind jedoch unter starkem deutschen Einfluss zustande gekommen – eine Abkehr von der gescheiterten Politik der deutschen Schuldenbremse wäre auch ein starkes Signal für eine Abkehr von den restriktiven europäischen Regeln - und die nötige Investitionswende in Europa.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 20 Mar 2024 13:20:21 +0100</pubDate>
                <title>Habeck präsentiert beim Klimaschutz Luftschlösser</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/habeck-praesentiert-beim-klimaschutz-luftschloesser/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Carola Rackete, Spitzenkandidatin der Partei Die Linke für die Europawahl, hält die von Wirtschaftsminister Habeck vorgestellten Erfolge beim Klimaschutz nicht für ausreichend:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es mag auf den ersten Blick erfreulich sein, dass die Klimaziele in Sichtweite scheinen. Aber die deutschen Klimaziele reichen bei weitem nicht aus, um die Klimakrise zu bewältigen.</p>
<p>Die Berechnungen des Klimaministers stehen zudem auf wackeligen Beinen, denn das Umweltbundesamt hat die Kürzungshaushalte nicht berücksichtigt. Die notwendigen Investitionen müssen finanziert werden. Ohne eine Lockerung der Schuldenbremse geht das nicht, denn ohne Geld sind alle geplanten Maßnahmen Luftschlösser. Wir brauchen einen Krisenbeitrag derer, die viel mehr haben, als sie brauchen. Noch nie waren die Vermögen so ungleich verteilt wie heute und noch nie waren die ökologischen Krisen so bedrohlich für uns alle.</p>
<p>Es ist bezeichnend für die soziale Gerechtigkeit in Deutschland, dass die Bundesregierung beim Klimageld keine Fortschritte gemacht hat, obwohl die Klimakrise vor allem Menschen mit geringem Einkommen trifft. Zudem muss Deutschland sich zu seiner historischen Verantwortung für die Klimakatastrophe bekennen und mit den Ländern des globalen Südens in einen Dialog darüber treten, wie der globale Norden seine ökologische Schuld begleichen kann."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 20 Mar 2024 13:18:16 +0100</pubDate>
                <title>Tesla-Protestcamp nicht räumen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/tesla-protestcamp-nicht-raeumen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Carola Rackete, Spitzenkandidatin der Partei Die Linke zur Europawahl, stellt sich hinter die Waldbesetzer gegen den Tesla-Ausbau:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Eine Räumung der Waldbesetzung in Grünheide wäre fatal. Eine gewaltvolle Räumung von Klimaaktivisten und Anwohnern durch die Polizei wie zuletzt in Lützerath oder im Dannenröder Forst muss unbedingt verhindert werden. Die Genehmigungen für das Protestcamp im Wald und die Mahnwache sollten bis Mai verlängert werden.</p>
<p>Eine große Mehrheit der Anwohner lehnt den umweltschädlichen Ausbau der Gigafactory ab, wie eine Bürgerbefragung gezeigt hat. Die Anwohner unterstützen die friedliche Waldbesetzung, immer wieder erhalten Waldbesetzer Besuch von Nachbarn, die Kuchen und Baumaterial bringen. Der nun von Tesla geänderte Bauantrag wird von der Bürgerinitiative abgelehnt, da der Wald zu einem Flickenteppich würde. Außerdem sorgt man sich zu Recht um das Trinkwasserschutzgebiet. Tesla kann auch mit der jetzigen Genehmigung die Bahnstrecke ausbauen.</p>
<p>Wenn wir angesichts des Rechtsrucks das Vertrauen in die Demokratie stärken wollen, muss der Strukturwandel demokratischer gestaltet werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 20 Mar 2024 13:15:35 +0100</pubDate>
                <title>Unsere Schulen müssen besser werden!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/unsere-schulen-muessen-besser-werden/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur heutigen Meldung des Statistischen Bundesamtes, wonach die öffentlichen Haushalte im Jahr 2022 durchschnittlich 9500 Euro für die Ausbildung einer Schülerin oder eines Schülers an einer öffentlichen Schule ausgegeben haben, meint Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das deutsche Schulsystem ist chronisch unterfinanziert. Das zeigt sich am deutlichsten im internationalen Vergleich: Deutschland liegt bei den Bildungsausgaben in der EU nur auf Platz zehn. Die Folgen bekommen Deutschlands Schülerinnen und Schüler tagtäglich zu spüren: Unterrichtsausfall, marode Schulen und Kinder mit besonderem Förderbedarf, die mit ihren Problemen allein gelassen werden.<br> Der Lehrermangel ist dort am größten, wo der Bedarf am höchsten ist. In den sozial abgehängten Viertel fallen deshalb besonders viele Stunden aus. Bildung ist weiterhin stark von der sozialen Herkunft abhängig. Wir brauchen eine Bildungsoffensive für 100.000 neue Lehrkräfte. Zudem müssen 200.000 Erzieherinnen und Erzieher neu eingestellt werden. Deshalb müssen Bund, Länder und Kommunen hier gemeinsam an einem Strang ziehen und tun, was rechtlich möglich ist, um mehr Geld in die Bildung unserer Kinder zu stecken. Denn unsere Schulen müssen besser werden, wenn wir alle Kinder mitnehmen wollen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 01 Mar 2024 12:31:38 +0100</pubDate>
                <title>Gewerkschaften bleiben wichtigste Organisation für gute Arbeit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gewerkschaften-bleiben-wichtigste-organisation-fuer-gute-arbeit/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Partei Die Linke wird am 2. und 3. März 2024 bei einem Gewerkschaftsratschlag in Leipzig diskutieren, welche Ansätze der Zusammenarbeit sich zwischen der Linken und den Gewerkschaften im Osten sich bewährt haben und welche ausgebaut werden sollen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dabei sind u.a. die Parteivorsitzenden Janine Wissler und Martin Schirdewan, die Spitzkandidat*innen für Sachsen, Susanne Schaper und Stefan Hart, sowie für Brandenburg Sebastian Walter. Auch die Kandidatinnen der Linken für die Europawahl, Carola Rackete, Özlem Alev Demirel und Ines Schwerdtner werden ebenfalls vor Ort sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Jana Seppelt, stellvertretende Vorsitzende der Partei Die Linke erklärt im Vorfeld des Ratschlags:&nbsp;</strong></p>
<p>»Gewerkschaften sind die wichtigsten Organisationen zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der abhängig Beschäftigten. Mit dem Ratschlag wollen wir einen vertieften Blick auf die Praxis der Zusammenarbeit und Solidarität zwischen den gewerkschaftlich Organisierten und der Linken werfen - auf der Ebene der parlamentarischen und gesellschaftlichen Unterstützung zentraler Auseinandersetzungen. Dabei geht es um nicht weniger als die Daseinsvorsorge, die Mobilitätswende und die Notwendigkeit einer auf gute Arbeit ausgerichteten Industriepolitik in Ostdeutschland. Ein besonderer Schwerpunkt wird der Umgang mit der Rechtsentwicklung in Parlamenten, Betrieben und Gremien sein. Gerade im Hinblick auf die Kommunal- und Landtagswahlen 2024 muss die ostdeutsche Arbeitswelt stärker in den Blick genommen werden.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 01 Mar 2024 12:29:46 +0100</pubDate>
                <title>Berliner Chaos-Koalition torpediert Lieferkettengesetz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/berliner-chaos-koalition-torpediert-lieferkettengesetz/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Ampel blockiert nicht nur Deutschland, sondern die gesamte EU, meint Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke, und kommentiert das Scheitern der Mehrheit zum Lieferkettengesetz wie folgt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Erst mitverhandeln, dann einen Rückzieher machen - ist das Motto der Ampel. Nicht zum ersten Mal torpediert die Berliner Chaos-Koalition so die europäische Gesetzgebung. Die Ampel blockiert nicht nur Deutschland, sondern die gesamte EU. Dass die kleine FDP ein so wichtiges Gesetz verhindern kann, zeigt auch, dass dieses Vorhaben keine Priorität hatte bei den Koalitionspartnern von SPD und Grünen.&nbsp;</p>
<p>Mit ihrer Enthaltung im zuständigen Ausschuss hat die Bundesregierung das EU-Lieferkettengesetz zu Fall gebracht und leistet so aktive Beihilfe zur Ausbeutung von Menschen in den Entwicklungsländern. Der Ampel sind die Interessen einiger Großkonzerne wichtiger, als die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Heute ist ein schwarzer Tag für die Menschen- und Arbeitnehmerrechte.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 01 Mar 2024 12:27:51 +0100</pubDate>
                <title>Bürokratieabbau wird Probleme der Bauern nicht lösen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/buerokratieabbau-wird-probleme-der-bauern-nicht-loesen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Scholz verspricht Bauern Bürokratieabbau und verliert dabei kein Wort über die verfehlte Landwirtschaftspolitik der letzten 30 Jahre. Dazu erklärt die Spitzenkandidatin der Linken für die Europawahl, Carola Rackete:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Der Ärger, insbesondere kleiner Höfe, über Bürokratieaufwand ist berechtigt. Bürokratieabbau in der Landwirtschaft ist aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es braucht grundlegende Lösungen für 30 Jahre verfehlte Landwirtschaftspolitik und wir müssen uns an die eskalierende Klimakrise anpassen. Zunächst brauchen Landwirte vor allem verlässliche und faire Preise für Lebensmittel. In Spanien und Frankreich ist es verboten, dass Handelskonzerne Lebensmittel unter dem Produktionswert einkaufen, das kann auch die Ampel umsetzen. Preissicherheit müssen wir auch über die Gemeinsame Marktordnung der EU einführen. Das Ziel muss sein, dass Landwirte nicht von EU-Subventionen abhängig sind, sondern das Geld genutzt wird, um auf eine zukunftsfähige Landwirtschaft umzustellen: Runter mit der Nitratbelastung im Grundwasser, den Pestiziden und industriellen Düngern - stattdessen mehr Anbau von Gemüse und Hülsenfrüchten, Junglandwirt:innen unterstützen, Naturschutzmaßnahmen fördern.«</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 01 Mar 2024 12:25:35 +0100</pubDate>
                <title>80-Cent-Lohn öffnet Lohndumping Tür und Tor</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/80-cent-lohn-oeffnet-lohndumping-tuer-und-tor/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ein Landrat will Geflüchtete in Thüringen zur Arbeit verpflichten. Dies würde Lohndumping, Tür und Tor öffnen und ist verwerflich, erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Geflüchtete für 80 Cent pro Stunde zur Arbeit verpflichten, ist genauso verwerflich wie Ein-Euro-Jobs oder Niedriglöhne in Behindertenwerkstätten und Ausnahmen beim Mindestlohn für Langzeitarbeitslose.&nbsp;</p>
<p>Es ist nicht nur menschenunwürdig für die Betroffen, sondern verdrängt auch reguläre Jobs und unterläuft so Tarifverträge und Mindestlöhne. Wer für 80 Cent arbeiten muss, wird unfreiwillig in die Rolle des Lohndrückers gedrängt. Wenn der Präsident des Landkreistages eine Arbeitspflicht für Geflüchtete fordert, dann öffnet er dem Lohndumping Tür und Tor.&nbsp;</p>
<p>Natürlich bin ich dafür, dass Geflüchtete einer regulären Arbeit nachgehen können. Hier sollte die Politik bestehende Hürden und Verbote schnellstens abräumen. Vor allem aber sollte sie dafür sorgen, dass Geflüchtete nicht ausgebeutet werden. Die Politik darf dabei nicht noch aktive Beihilfe leisten und die Betroffenen in ausbeuterische Arbeitsverhältnisse pressen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 17:27:48 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE Hagen lehnt Bezahlkarte für Geflüchtete ab!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-hagen-lehnt-bezahlkarte-fuer-gefluechtete-ab/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIE LINKE Kreisverband Hagen lehnt die Bezahlkarte für geflüchtete Menschen in der geplanten Form ab. „Wir schließen uns der Einschätzung und der Argumentation von PRO ASYL an,“ erklärt der Sprecher des Kreisverbandes Ralf Sondermeyer. „Die zwischen Bund und Ländern verabredete Ausgestaltung ist nicht diskriminierungsfrei und verletzt grundlegende Rechte der Geflüchteten.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Antrag, den die CDU-Fraktion zur Einführung einer Bezahlkarte gestellt hat, wirft Fragen auf: So zum Beispiel die pauschale Diskriminierung von Geflüchteten oder das Recht, einzukaufen was wo man möchte. Auch die pauschale Behauptung, dass durch die Bezahlkarte der bürokratische Aufwand verringert wird, zieht Die Linke in Zweifel. Die Karten müssen angeschafft, ausgegeben und verwaltet werden und zusätzlich haben die&nbsp; betroffenen Menschen ja auch einen Anspruch auf einen kleinen Betrag als Taschengeld in bar, sodass unterm Strich der Aufwand sogar größer werden könnte.</p>
<p><strong>Wir haben als Linke im Rat der Stadt wegen der vielen Nachteile und rechtlichen Bedenken mit Nein gestimmt und werden es auch weiter so handhaben.</strong></p>
<p>Für den Kreisverband</p>
<p>Ralf Sondermeyer</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-357137</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 16:57:50 +0100</pubDate>
                <title>Macron riskiert den Weltkrieg</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/macron-riskiert-den-weltkrieg/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Äußerungen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron über den möglichen Einsatz von Bodentruppen in der Ukraine, meint Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Präsident Macron ist von allen guten Geistern verlassen und droht Russland mit der Entsendung von Bodentruppen in die Ukraine. Ich fordere von der Bundesregierung, dass sie sich in aller Deutlichkeit von Macrons Äußerungen distanziert. Bodentruppen in der Ukraine würden diesen Krieg zu einem Weltkrieg machen. Das kann niemand wollen. Doch je unwahrscheinlicher ein ukrainischer Sieg wird, desto extremer werden die Forderungen und Drohungen. Wer so spricht, der droht demnächst mit dem Einsatz von Atomwaffen. Der Westen muss aus der Eskalationslogik ausbrechen und zurück auf den Weg der Diplomatie finden. Zahlreiche Staaten haben bereits angeboten, mögliche diplomatische Verhandlungen zu unterstützen. Gespräche sind der einzige Weg zum Frieden."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 16:54:20 +0100</pubDate>
                <title>Blockade bei EU-Lieferkettengesetz erbärmlich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/blockade-bei-eu-lieferkettengesetz-erbaermlich/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Blockade der FDP des EU-Lieferkettengesetzes, womit sich Deutschland auf EU-Ebene zum Gesetz enthalten müsste und damit bisher eine Abstimmung über das Gesetz faktisch verhindert, kommentiert Martin Günther, Kandidat der Linke zur Europawahl:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Die Blockade ist einfach nur erbärmlich. Kanzler Scholz muss ein Machtwort sprechen und die Blockade des EU-Lieferkettengesetzes durch Deutschland beenden. Es muss der Weg freigemacht werden für eine baldige Abstimmung im Rat. Eine Enthaltung Deutschlands ist inakzeptabel. Es geht hier schließlich um unter anderem die Verhinderung von Kinder- und Zwangsarbeit.</p>
<p>Es ist mir völlig unverständlich, warum sich SPD und Grüne beim EU-Lieferkettengesetz hier von der FDP so auf der Nase herumtanzen lassen. Grüne und SPD opfern für ein bisschen Koalitionsfrieden die Durchsetzung von Menschen- und Beschäftigtenrechte und Umweltregelungen. Sie stellen nebenbei die Verlässlichkeit Deutschlands innerhalb der EU in Frage.</p>
<p>Der Europäische Gewerkschaftsbund demonstriert mittlerweile vor der deutschen Vertretung in Brüssel gegen die Blockade Deutschlands. Das sollte der SPD doch sehr zu denken geben. Dabei ist die jetzige Version des EU-Lieferkettengesetzes schon eine arg abgeschwächte Version. Wo selbst eine Reihe von Konzernen die Bundesregierung auffordern, diese nun mitzutragen, weil sie ansonsten Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen Ländern fürchten.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-357135</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 16:52:15 +0100</pubDate>
                <title>Schluss mit dem parlamentarischen EU-Wanderzirkus!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schluss-mit-dem-parlamentarischen-eu-wanderzirkus/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der aktuellen Zahlen zu Kosten und Umweltauswirkungen des ständigen Ortswechsels des EU-Parlaments meint Martin Schirdewan, Spitzenkandidat der Linken für die Europawahlen und Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der monatliche Wanderzirkus des EU-Parlaments ist komplett aus der Zeit gefallen. Die EU will bis 2045 klimaneutral werden, trotzdem sind jeden Monat hunderte Abgeordnete, Mitarbeiter*innen, Lobbyist*innen, Journalist*innen und mehrere Tonnen Akten unterwegs zwischen Brüssel und Straßburg. Dieser ständige Wechsel ist nicht nur anstrengend für alle Beteiligten, sondern auch teuer und umweltschädlich. Allein um die Emissionen für das ständige Hin und Her zwischen Brüssel und Straßburg auszugleichen, müsste man jährlich mehr Bäume pflanzen, als der Schwarzwald hat. Deshalb gilt: Wer Akzeptanz für die eigene Klimaschutzpolitik will, der muss diesen Wahnsinn beenden!<br> Alle zwei Wochen eine Kolonne von LKWs und Autos mit Menschen und Büromaterialien hin- und herreisen zu lassen, ist doch absurd. Der erzwungene Arbeitsplatzwechsel kostete die europäischen Steuerzahler*innen allein im Jahr 2023 rund 62 Millionen Euro. Es wird höchste Zeit, dass sich die EU auf einen festen Parlamentssitz einigt. Schluss mit diesem parlamentarischen Wanderzirkus!".</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-357134</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 16:50:10 +0100</pubDate>
                <title>Wachstumschancengesetz ist eine Mogelpackung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wachstumschancengesetz-ist-eine-mogelpackung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Bundestag stimmte am Freitag dem Kom­promiss zum Wachstums­chancengesetz zu. Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke, kritisiert das Gesetz als ökonomisch sinnlose Mogelpackung:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Wachstumschancengesetz ist eine Mogelpackung. Das einzige Wachstum, das hier gefördert wird, ist das Wachstum der Konzerngewinne. Es ist jetzt schon absehbar, dass die Unternehmen die Steuergeschenke nicht investieren werden, sondern an ihre Aktionäre weiterreichen. Das ist Umverteilung von unten nach oben. Ich verstehe nicht, warum SPD und Grüne diese Schnapsidee der FDP mittragen. Vor allem, weil ein Teil der Kosten für diese Steuergeschenke auf die Länder und Kommunen abgewälzt wird, die auf wichtige Steuereinnahmen verzichten sollen. Es ist auch bezeichnend, dass mit der Prämie für Investitionen in Energieeffizienz der einzig sinnvolle Teil des Gesetzes gestrichen wurde.<br> Wir brauchen keine ökonomisch sinnlosen Steuergeschenke an Konzerne, sondern eine Investitionsoffensive, die unser Land und die Wirtschaft fit macht für die Zukunft. Wer in den Ausbau von Schulen, Schienen und Wohnungen investiert, der hilft nicht nur den Menschen, sondern auch der Wirtschaft."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 16:46:24 +0100</pubDate>
                <title>Solar-Werk schließt: Richtlinienkompetenz zur Schuldenbremse</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/solar-werk-schliesst-richtlinienkompetenz-zur-schuldenbremse/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Da sich die Bundesregierung nicht auf ein Förderkonzept für die Solar-Branche einigen kann, ziehen nun erste Solarhersteller wie Meyer Burger ihre Konsequenzen und planen ihre Produktion zu verlagern. Die Schuldenbremse ist offensichtlich auch eine Investitionsbremse. Der Vorsitzende der Partei Die Linke, Martin Schirdewan fordert, dass der Bundeskanzler seine Richtlinienkompetenz zur Frage nach der Schuldenbremse einsetzen muss:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte in der Ampel-Regierung über weitere Sozialkürzungen sowie die Ankündigung der Schließung der Solarproduktion des Unternehmens Meyer Burger zeigen: Die Schuldenbremse ist wirtschaftspolitisch völlig absurd und zugleich Instrument für brutalen Klassenkampf von oben.&nbsp;</p>
<p>Man kann wirklich keinem vernünftigen Menschen mehr erklären, warum diese Regierung die strategisch wichtige Zukunftsindustrie der Solarproduktion samt Arbeitsplätzen in der Energiewende den Bach heruntergehen lässt. Alles nur, um einer Minderheit dogmatischer Neoliberaler und ihrem Fetisch Investitionsbremse nicht auf die Füße zu treten.</p>
<p>Es ist inzwischen völlig eindeutig: Die Schuldenbremse muss jetzt mindestens ausgesetzt werden, damit wir massiv in einen sozial gerechten Umbau von Wirtschaft und Industrie investieren können, statt bei Förderprogrammen oder sozialem Zusammenhalt zu kürzen. Es braucht einen&nbsp;</p>
<p>Resilienzbonus für die europäische Produktion. Zudem sollte die Solarindustrie in die Liste der strategischen Förderprojekte aufgenommen und eine Industriestiftung für eine öffentliche Beteiligung geschaffen werden.</p>
<p>Doch Kanzler Scholz gibt in der Regierung inzwischen vor allem den Anwalt der Neoliberalen. Er muss jetzt dringend den Kurs wechseln und seine Richtlinienkompetenz einsetzen, um eine historische Investitionswende gegen Lindner durchzusetzen. Ansonsten wird er in die Geschichte eingehen als der beste Kanzler, den die FDP je hatte.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 16:44:09 +0100</pubDate>
                <title>Kriegsdienstverweigerer brauchen Schutz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kriegsdienstverweigerer-brauchen-schutz/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Gemeinsame Erklärung von den Vorsitzenden der Partei Die Linke, Janine Wissler &amp; Martin Schirdewan, Heidi Reichinnek (Vorsitzende Bundestagsgruppe), Sören Pellmann (Vorsitzender Bundestagsgruppe), Clara Bünger (Bundestagsabgeordnete), Cornelia Ernst (Europaabgeordnete), Susanne Schaper (Landesvorsitzende Die Linke Sachsen), Stefan Hartmann (Landesvorsitzender Die Linke Sachsen), Katina Schubert (Bundesgeschäftsführerin der Partei Die Linke) Juliane Nagel (Mitglied des Sächsischen Landtags) und Mirko Schultze (Mitglied des Sächsischen Landtags) anlässlich des zweiten Jahrestags des Einmarschs russischer Truppen in die Ukraine:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dem Zwang zum Töten und der Angst vor dem Sterben zu entfliehen, gehört im Krieg zu den menschlichsten Regungen und mutigsten Taten. Deserteure und Kriegsdienstverweigerer müssen in ihren Heimatländern drastische Strafen erwarten, ihnen Schutz zu gewähren, ist ein Gebot des Humanismus.</p>
<p>Trotz anderslautender Versprechungen gibt es zwei Jahre nach Beginn des Ukrainekriegs für Menschen, die sich nicht an diesem Krieg beteiligen wollen, nach wie vor keine legalen Fluchtwege nach Europa und kaum Aussicht auf Flüchtlingsschutz in der EU.</p>
<p>Nach Schätzungen von Connection e.V. sind seit Februar 2022 mindestens 250.000 Männer im wehrdienstfähigen Alter aus Russland geflohen, um sich der Rekrutierung für den Krieg in der Ukraine zu entziehen. 22.000 Männer haben nach Einschätzungen der Organisation Belarus verlassen, bei der Ukraine geht Connection e.V. von rund 325.000 Männern aus, die sich der Rekrutierung entzogen haben und in die EU geflohen sind. Die aus Russland und Belarus geflohenen Menschen halten sich überwiegend in Drittstaaten auf, wo es für sie keine dauerhafte Perspektive gibt. Sie können mangels humanitärer Visa überwiegend nicht nach Europa flüchten.</p>
<p>Wenn es ihnen doch gelingt, die hochgerüsteten Grenzen der EU zu überwinden und einen Asylantrag zu stellen, sind ihre Aussichten auf einen Schutzstatus gering. In Deutschland hat das BAMF seit Beginn des Ukrainekriegs fast 4500 Asylanträge von russischen Männern im wehrdienstfähigen Alter zwischen 18 und 45 Jahren registriert. In rund 2500 Fällen hat die Behörde eine Entscheidung getroffen, doch nur 159 Personen wurden als schutzbedürftig anerkannt. Gemessen an Hunderttausenden, die aus Russland geflohen sind, ist das eine grotesk niedrige Zahl. In rund 1900 Fällen hat das BAMF keine inhaltliche Ablehnung ausgesprochen, sondern sich der Betreffenden entledigt, indem es die Zuständigkeit eines anderen EU-Staates festgestellt hat.</p>
<p>Bundeskanzler Olaf Scholz hatte im September 2022 versprochen, dass russische Staatsbürger, die sich nicht an dem völkerrechtswidrigen Krieg in der Ukraine beteiligen wollen, in Deutschland Schutz bekommen sollen. Das Versprechen wurde gebrochen. In der Ukraine wurde das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ausgesetzt. Die sich dem Militärdienst entziehenden und Deserteuren drohen mehrjährige Haftstrafen. Schätzungen zufolge sind ungefähr 100.000 militärdienstpflichtige ukrainische Männer nach Deutschland gekommen.</p>
<p>Momentan haben sie den vorübergehenden Schutzstatus. Sollte ihnen nach Auslaufen dieses Status bei Rückkehr in die Ukraine Strafverfolgung drohen, müssen sie in Deutschland Schutz bekommen.</p>
<p>Belarus beteiligt sich offiziell nicht mit der Entsendung von Soldaten am Krieg in der Ukraine. Allerdings wurde in dem Land das Militärgesetz verschärft. Alle männlichen Staatsbürger im Alter zwischen 18 und 58 Jahren wurden aufgefordert, sich bei den zuständigen Militärbehörden zu melden. Außerdem wird der Militärdienst in Belarus häufig als Repressionsinstrument gegen junge Aktivist*innen eingesetzt. Die sich dem Militärdienst entziehenden und Deserteure&nbsp;aus Belarus, die in Deutschland oder der EU Asyl beantragen, brauchen Schutz. Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht, das gerade in Zeiten des Krieges verteidigt werden muss. Die EU und die Bundesregierung müssen Kriegsdienstverweigerern und Deserteuren aus Russland, Belarus und der Ukraine die Einreise ermöglichen und sie durch das Asylrecht schützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wir fordern:</strong></p>
<p>•&nbsp;Russische Staatsbürger, die sich nicht am völkerrechtswidrigen Krieg in der Ukraine beteiligen wollen, müssen in der EU und Deutschland Schutz bekommen. Die Bundesregierung muss das BAMF anweisen, die Entscheidungspraxis entsprechend abzuändern.</p>
<p>•&nbsp;Ein Großteil derer, die aus Angst vor der Einberufung zum Militär aus Russland geflüchtet sind, befindet sich in Drittstaaten, häufig ohne Aussicht auf eine sichere Perspektive. Für diese Menschen müssen humanitäre Visa zur Verfügung gestellt werden, damit sie nach Deutschland bzw. in die EU einreisen können, um hier Asyl zu beantragen.</p>
<p>•&nbsp;Auch außerhalb des Asylverfahrens müssen Möglichkeiten auf EU, Bundes- und Landesebene für ein Bleiberecht für russische Männer im wehrdienstfähigen Alter gestärkt werden. Das kann unter anderem die unbürokratische Erteilung und Verlängerung von Aufenthaltstiteln zum Studium, zum Familiennachzug oder zu Ausbildung und Beschäftigung umfassen.</p>
<p>•&nbsp;Die Europäische Kommission und die Bundesregierung müssen sich gegenüber der ukrainischen Regierung dafür einsetzen, dass sie das Recht auf Kriegsdienstverweigerung respektiert und Menschen, die sich dem Militärdienst entziehen, die Ausreise ermöglicht.</p>
<p>•&nbsp;Oppositionelle, Menschenrechtsverteidiger*innen, Deserteure und Menschen, die sich dem Wehrdienst entziehen, die aus Belarus fliehen müssen, brauchen Zugang zu humanitären Visa und Schutz in der EU und Deutschland.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 16:41:54 +0100</pubDate>
                <title>Das Sterben stoppen, Verhandlungen jetzt!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/das-sterben-stoppen-verhandlungen-jetzt/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des zweiten Jahrestages des Einmarschs russischer Truppen in der Ukraine erklären Janine Wissler und Martin Schirdewan, die Vorsitzenden der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Am 24. Februar jährt sich der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine zum zweiten Mal. Ganze Städte sind zerstört, Zivilist*innen wurden verletzt und getötet und mehr als sechs Millionen Menschen sind aus der Ukraine geflohen. Mehr als 500 000 Soldaten sind tot oder schwer verletzt. Der Krieg geht in sein drittes Jahr und die Fronten sind festgefahren. Eine Lösung scheint nicht in Sicht, man ist in der militärischen Logik gefangen. Derzeit ist kein diplomatischer Ansatz zu erkennen, diesen furchtbaren Krieg zu beenden.<br> Auch weil die westlichen Unterstützerstaaten der Ukraine vor allem über Waffenlieferungen diskutieren, anstatt über Wege zum Frieden. Deutschland hat Panzer, Geschütze und Munition geliefert, die uns dem Frieden kein Stück näher gebracht haben. Dabei zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die Ukraine diesen Krieg nicht gewinnen kann. Viele junge Männer wollen nicht mehr freiwillig an die Front.<br> Für uns als Linke ist klar, dass Russland der Aggressor ist und nichts den Einmarsch russischer Truppen rechtfertigen kann. Russland muss seine Truppen aus den seit dem 24. Februar 2022 besetzten Gebieten zurückziehen sowie die Angriffe auf die zivile Infrastruktur des Landes sofort einstellen. Frieden wird nur über Verhandlungen erreicht werden. Die Bundesregierung sollte ihre diplomatischen Anstrengungen verstärken, statt immer mehr und immer schwerere Waffen zu liefern. Deutschland sollte stattdessen russischen Deserteuren und Kriegsdienstverweigerern die Einreise erleichtern. Das wäre ein wichtiger Beitrag zur Beendigung des Krieges."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 16:39:18 +0100</pubDate>
                <title>Deutschland braucht eine Digitalstrategie</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/deutschland-braucht-eine-digitalstrategie/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Bundesregierung bringt ein neues Onlinezugangsgesetz (OZG) für digitale Verwaltungsleistungen auf den Weg. Das Gesetz wird die Digitalisierung der Verwaltung nicht beschleunigen, weil es nicht in eine Digitalstrategie eingebettet ist, warnt Katina Schubert, Bundesgeschäftsführerin der Partei Die Linke.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Bundesregierung hat keine Digitalstrategie und versucht nun, ihr Versagen mit dem neuen Onlinezugangsgesetz (OZG) zu kaschieren. Das ist ein billiges Ablenkungsmanöver ohne Substanz. Das Recht auf digitale Verwaltungsleistungen soll erst ab 2028 an Verwaltungsgerichten eingeklagt werden können. Somit reicht man den schwarzen Peter an die nächste Regierung weiter. Zumal es zahlreiche Ausnahmen für Klagen und kein Recht auf Schadensersatz geben soll.<br> Das neue Gesetz löst das gescheiterte erste OZG ab, das die Behörden seit Ende 2022 verpflichtet, insgesamt 581 Behördenservices online anzubieten. Doch Ende 2023 waren nur 81 der sogenannten OZG-Leistungen komplett online nutzbar. Das zeigt das ganze Ausmaß des Scheiterns. Statt vollmundiger Ankündigungen brauchen wir jetzt schnell einheitliche Standards - über Behörden- und Ländergrenzen hinweg. Doch hier hat Digitalminister Volker Wissing auf ganzer Linie versagt. Die entsprechenden Standards sollen frühestens in zwei Jahren kommen. Derweil basteln Länder, Kommunen und der Bund an eigenen Digitallösungen, die später nicht kompatibel sein werden. Das ist Scheitern mit Ansage!<br> Somit verschenken wir wertvolle Zeit, die wir eigentlich nicht haben. Viele Bürgerinnen und Bürger werden auch weiterhin Termine auf überlasteten Ämtern machen müssen, während etwa die Menschen in Finnland alles am Smartphone erledigen können. Deutschland ist jetzt schon das europäische Schlusslicht in Sachen Digitalisierung und Volker Wissing tut alles dafür, das Deutschland dort bleibt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 16:36:12 +0100</pubDate>
                <title>Welttag der sozialen Gerechtigkeit: Reichtum richtig besteuern!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/welttag-der-sozialen-gerechtigkeit-reichtum-richtig-besteuern/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des heutigen Welttags der sozialen Gerechtigkeit fordert Katina Schubert, Bundesgeschäftsführerin der Partei Die Linke, entschlossene Maßnahmen, um die wachsende soziale Ungleichheit in Deutschland, Europa und der Welt zu bekämpfen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der heutige Welttag der sozialen Gerechtigkeit ist ein Aufruf zum Handeln. Wir brauchen nicht nur Lippenbekenntnisse, sondern endlich konkrete Maßnahmen, um diese Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Wir dürfen nicht warten, sondern müssen zusammen dafür kämpfen, dass diese Welt und auch dieses Land gerechter wird. Denn auch im reichen Deutschland gibt es millionenfache Armut, während eine kleine Schar Superreicher immer größere Vermögen anhäuft. Die von den Konzernen angeheizte Inflation frisst die Reallöhne auf, doch die fünf reichsten Deutschen konnten ihre Milliarden-Vermögen in den letzten Jahren verdoppeln. Diese zunehmende soziale Spaltung treibt das Land auseinander, nährt den Frust und gefährdet die Demokratie. Wer die Demokratie erhalten will, der muss umverteilen. Sonst stellen bald nur noch die Superreichen die Weichen und der Rest wird ins Abseits geschoben.<br> Wo große Vermögen wachsen, ohne entsprechend besteuert zu werden, da verkümmert das Gemeinwesen und der Staat kann seinen Aufgaben nicht mehr nachkommen. Dann gibt es weder funktionierende Schulen, noch ein Gesundheitswesen für alle und keine guten Straßen und Schienenwege, die uns überall hinbringen. &nbsp;<br> Wer Millionäre und Milliardäre nicht besteuern will, der darf sich nicht beschweren, wenn hier nichts mehr funktioniert. Deshalb muss in Deutschland endlich die Vermögenssteuer wieder eingeführt werden. Wir brauchen zudem eine Vermögensabgabe auf besonders große Vermögen und eine Übergewinnsteuer, um uns das Geld von den Konzernen zurückzuholen, das sie uns täglich abknöpfen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 16:19:09 +0100</pubDate>
                <title>Scholz plant Anschlag auf Demokratie und Zusammenhalt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/scholz-plant-anschlag-auf-demokratie-und-zusammenhalt/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Immer mehr Stimmen werden nach ein »Investitionsoffensive« laut. Parallel denkt Kanzler Olaf Scholz laut nach, den Rüstungshaushalt zulasten der sozialen Ausgaben aufzustocken. Zu den geplanten Kürzungsorgien im Sozialen und der Diskussion um die Schuldenbremse erklärt der Vorsitzende der Partei Die Linke, Martin Schirdewan:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Angesichts der vielfachen Krisen fordert die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi völlig zurecht eine ›Investitionsoffensive‹. Aber offenbar will Olaf Scholz als Schröder II in die Geschichte eingehen. Ausgerechnet der sozialdemokratische Bundeskanzler möchte jetzt den Rüstungshaushalt zulasten der sozialen Ausgaben aufstocken. Er will weder an große Vermögen noch an die Schuldenbremse ran. Damit verrät und enttäuscht ein sozialdemokratischer Regierungschef erneut die Menschen mit mittleren und niedrigen Einkommen. Das ist ein Anschlag auf Demokratie und sozialen Zusammenhalt. Es braucht jetzt keine weiteren Kürzungsorgien, wie sie dem Finanzminister der Ampel mit seiner ›Wirtschaftswende‹ vorschweben, sondern eine Investitionswende, d.h. mindestens eine Aussetzung der Schuldenbremse. Nur mit massiven Investitionen in den nötigen Umbau der Wirtschaft und soziale Sicherheit können wir die aktuellen Krisen meistern.«</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-357127</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 16:16:42 +0100</pubDate>
                <title>Von der Leyen: Die Kandidatin der Reichen und Konzerne</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/von-der-leyen-die-kandidatin-der-reichen-und-konzerne/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ursula von der Leyen soll nach dem Willen der CDU wieder EU-Kommissionspräsidentin werden. Das ist keine gute Nachricht für die Menschen in der EU, meint Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke und Spitzenkandidat der Linken für die Europawahlen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dass Ursula von der Leyen als Spitzenkandidatin der EVP antreten will, ist keine gute Nachricht für Europa. Die Bilanz der Kommissionspräsidentin ist desaströs: Unter ihrer Präsidentschaft hat sich die soziale Spaltung der EU vertieft. Ihre Politik hat Millionen Menschen in Armut gestürzt. Immer mehr Menschen können ihre Energierechnungen nicht bezahlen und die Lebensmittelpreise explodieren in ganz Europa. Zugleich ist sie daran gescheitert, den nötigen Umbau von Industrie und Wirtschaft in der EU sozial voranzutreiben. In wichtigen Fragen musste sie sogar zurückrudern, auch weil viele Menschen das Gefühl haben, hier werde über ihre Köpfe hinweg und gegen ihre Interessen entschieden. Die Präsidentin macht Lobby-Politik für die Reichen und Konzerne und will nicht sehen, wie tief die Entfremdung zwischen Volk und Eliten bereits ist. Die Sorgen und Nöte der Menschen, die sich weder Reitpferde, Privatjets noch Golfclub-Mitgliedschaften leisten können, sind ihr egal. Eine Kommissionspräsidentin muss aber das Wohl aller in der EU lebenden Menschen im Blick haben, sonst ist sie für das Amt nicht geeignet.</p>
<p>Während große Konzerne und Agrarbetriebe mit EU-Geldern überschüttet werden, haben Sozialprogramme keine Priorität bei von der Leyen. Der erschreckende Aufstieg der Rechten ist direkte Folge ihrer unsozialen und abgehobenen Politik. Sie ist die erste Kommissionspräsidentin, die rechte Parteien ganz offen hofiert, auch weil sie deren Stimmen für eine mögliche Wiederwahl braucht. Dadurch werden Postfaschistinnen wie Giorgia Meloni zu ernsthaften Politikerinnen geadelt und können ihre menschenverachtende Agenda in ganz Europa vorantreiben. Die Flüchtlingspolitik der EU ist unter ihrer Präsidentschaft noch unmenschlicher geworden und setzt auf Abschreckung und Lagerhaft für Asylsuchende. Zudem treibt von der Leyen die Militarisierung der EU weiter voran. Ihre Union soll eine Aufrüstungsgemeinschaft werden, die ihre Interessen weltweit auch mit Waffengewalt durchsetzen soll. Die EU muss aber zuallererst eine Sozialunion sein, die Sicherheit im Wandel schafft, anstatt vor allem die Profite für die Konzerne zu garantieren."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357126</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 16:12:37 +0100</pubDate>
                <title>Nawalny: Politischer Mord mit Ansage</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nawalny-politischer-mord-mit-ansage/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der russische Oppositionelle Alexej Nawalny ist tot. Zum Tod des 47-Jährigen erklärt der Vorsitzende der Partei Die Linke, Martin Schirdewan:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Der Tod von Alexej Nawalny ist ein politischer Mord mit Ansage. Die Schuldigen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Aufklärung wird es nur geben, wenn sie international geführt wird.</p>
<p>Wer sich im heutigen Russland als Oppositioneller oder Kriegsgegner engagiert und Putin die Stirn bietet, setzt Leben, Gesundheit und Freiheit aufs Spiel.</p>
<p>Russland muss seine politischen Gefangenen freilassen. Ich fordere die Freilassung von Boris Kagarlizki und den vielen anderen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357125</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 16:07:43 +0100</pubDate>
                <title>Vier Jahre Hanau: Erinnern heißt aufarbeiten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/vier-jahre-hanau-erinnern-heisst-aufarbeiten-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am 19. Februar 2024 jährt sich der rassistische Anschlag von Hanau zum vierten Mal. Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Vor vier Jahren wurden in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven ermordet. Dieser abscheuliche Terroranschlag hat das Land zutiefst erschüttert. Wer verhindern will, dass so etwas wieder geschieht, der muss die Erinnerung an das Verbrechen wachhalten. Wir dürfen die Namen der Ermordeten nicht vergessen. Deshalb erinnern wir heute an: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov.&nbsp; #saytheirnames – bleibt Anspruch und Verpflichtung für uns als Linke.<br> Wir stehen an der Seite der Überlebenden und der Familien der Opfer, die von den Behörden allein gelassen wurden und die noch heute nach Antworten suchen. Noch immer ist das Versagen der Polizei im Vorfeld des Anschlags sowie in der Tatnacht nicht abschließend aufgeklärt. Viele Fragen sind offen. Der Anschlag von Hanau hat erneut gezeigt, dass wir eine unabhängige Beschwerde- und Ermittlungsstelle auf Bundesebene brauchen, die Rassismus und rechte Netzwerke in den Sicherheitsbehörden effektiv bekämpft. Wir müssen uns zudem der rassistischen Hetze der AfD und anderer brauner Demagogen entgegenstellen, denn diese bereitet den Boden für rechten Terror.<br> Deshalb unterstützt Die Linke den Aufruf zur bundesweiten Gedenkkundgebung am 17. Februar in Hanau. Denn auch für uns gilt: Erinnern heißt verändern."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357046</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Feb 2024 15:32:55 +0100</pubDate>
                <title>&quot;One Billion Rising&quot;: Gewalt gegen Frauen unmöglich machen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/one-billion-rising-gewalt-gegen-frauen-unmoeglich-machen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Für Mittwoch, den 14. Februar, ruft die Kampagne &quot;One Billion Rising“ weltweit dazu auf, gegen Gewalt an Frauen auf die Straße zu gehen und zu tanzen. Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Linke unterstützt den Aufruf der Kampagne "One Billion Rising“ und wird sich mit vielen Mitgliedern an den Aktionen in Deutschland beteiligen, um Solidarität zu zeigen mit den Betroffenen von geschlechtsspezifischer Gewalt.</p>
<p>Gewalttaten gegen Frauen sind keine tragischen Einzelfälle: Über 80 Prozent der erfassten Opfer von Gewalt in der Partnerschaft sind Frauen. Allein für das Jahr 2022 zählte die Polizei hier mehr als 120 000 Fälle. Wobei die Dunkelziffer weitaus höher ist. Diese Gewalt präventiv zu bekämpfen, muss heißen, die gesellschaftlichen Strukturen und Rollenbilder zu verändern. Ökonomische Abhängigkeit ist ein großes Problem und hält Frauen in Beziehungen, in denen sie Gewalt erfahren. Deshalb müssen die Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt bekämpft werden, denn noch immer stecken viele Frauen in der Teilzeitfalle und der Gender-Pay-Gap zeigt, dass sie für gleiche Arbeit weniger Lohn erhalten als ihre männlichen Kollegen. Die höhere Armutsquote bei Frauen ist logische Folge dieser Benachteiligungen.</p>
<p>Auch das Bundesinvestitionsprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen", das von 2020 bis 2023 insgesamt 120 Millionen Euro für den Aus- und Neubau von Frauenhäusern und Beratungsstellen bereitstellte, muss unbedingt weitergeführt werden. Der Bund muss die Zuschüsse für Frauenhäuser dauerhaft sicherstellen, weil vielen Kommunen das nötige Geld fehlt. Die Bundesfamilienministerin muss ihren Worten endlich Taten folgen lassen und diese Mittel bereitstellen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357045</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Feb 2024 15:30:58 +0100</pubDate>
                <title>EU-Atombombe: Barley auf Strack-Zimmermann-Niveau</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/eu-atombombe-barley-auf-strack-zimmermann-niveau/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die SPD-Europaspitzenkandidatin Katharina Barley zweifelt am Schutz Europas und bringt ein, dass man über eine EU-Atombombe nachdenken müsse. Dazu erklärt der Vorsitzende der Partei Die Linke und Europaspitzenkandidat, Martin Schirdewan:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Was ist nur mit der SPD los? Barley scheint, beim Karneval ein Kölsch zu viel getrunken zu haben. Mehr Atombomben machen die Welt nicht sicherer. Im Gegenteil, mit allen Atombomben, die es derzeit gibt, kann man die Welt mehr als 150 Mal auslöschen. Barley scheint mittlerweile auf Strack-Zimmermann-Niveau angekommen zu sein. Ich erwarte von einer Sozialdemokratin mehr Willy Brandt und weniger Vorstandschefin von Rheinmetall.</p>
<p>Statt nun über mehr Atombomben nachzudenken, sollte Deutschland unter einer SPD-Regierung nun den endlich den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen.</p>
<p>Die richtige Antwort auf Trumps Unsinn ist nicht atomare Aufrüstung, sondern eine Politik der Deeskalation und zivilen Konfliktlösung, um eine friedliche Alternative zur sich zuspitzenden Blockkonfrontation zu bieten. Dies bedeutet eine politische Ausrichtung, die sich nicht der Logik des Militärischen unterwirft, sondern die Bedrohungen für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowohl von innen als auch von außen ernst nimmt. Es wäre vernünftiger, eine EU zu haben, die sich grenzübergreifend zu einer Politik des Ausgleichs, der Abrüstung und sozialer Gerechtigkeit verpflichtet.</p>
<p>Mit dem Säbelrasseln der SPD bleibt die Linke weiterhin die einzige Partei, die eine echte Entspannungspolitik anstrebt, die auf internationalem Recht basiert und den Weg der Diplomatie und der Verhandlung stärkt.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357044</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Feb 2024 15:28:48 +0100</pubDate>
                <title>Kein neues Sondervermögen für Aufrüstung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kein-neues-sondervermoegen-fuer-aufruestung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Forderungen von Grünen und CDU nach mehr Geld für Waffen und dem Wunsch der SPD nach gemeinsamen Atomwaffen meint Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Grüne Anton Hofreiter fordert weitere 100 Milliarden für die Rüstung, Roderich Kiesewetter (CDU) gleich 300 Milliarden Euro für neue Waffen und Katharina Barley, die Spitzenkandidatin der SPD zur Europawahl, will Atomwaffen für die EU –&nbsp; die Aufrüstungsfantasien von Ampel und CDU haben offenbar jedes Maß verloren. Nach dem Motto „Wer bietet mehr?“ übertrifft man sich gegenseitig mit dreistelligen Milliardenbeträgen. Während gerade ein Bundeshaushalt beschlossen wurde, der drastische Kürzungen im Sozialbereich bedeutet, redet man bei der Rüstung über weitere 100-300 Milliarden. Die Verteidigungsbudgets sind in den letzten Jahren weltweit deutlich gestiegen, auch in Deutschland, das hat die Welt nicht friedlicher gemacht - im Gegenteil. Gerade der ehemalige Oberst der Bundeswehr Kiesewetter betreibt hier massives Lobbying für seinen Ex-Arbeitgeber und die deutsche Waffenindustrie. Die Bundeswehr solle kriegstüchtig werden und dafür ist kein Preis zu hoch. Dabei bräuchten wir dringend Sondervermögen für Bildung, Klimaschutz und Infrastruktur.<br> Klar ist auch: Je mehr Geld zur Verfügung steht, desto mehr wird die Waffenindustrie an der Preisschraube drehen. Jedes noch so hohe Budget für neue Waffensysteme wurde bislang von der Industrie überzogen und der Bund musste nachlegen. Sondervermögen ja, aber nicht für neue Waffen, sondern für ein zukunftsfähiges Land mit guten Schulen, Straßen und Schienen. Die Linke lehnt ein weiteres Sondervermögen zur Aufrüstung strikt ab."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Thu, 15 Feb 2024 15:26:21 +0100</pubDate>
                <title>Maßnahmen zur Rettung der Solarindustrie</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/massnahmen-zur-rettung-der-solarindustrie/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur drohenden Schließung der Werke des Solarherstellers Meyer Burger in Freiberg (Sachsen) und Thalheim (Sachsen-Anhalt) erklären Cornelia Ernst, Mitglied des Europäischen Parlaments, Janina Böttger und Stefan Hartmann, Landesvorsitzende der Landesverbände Sachsen-Anhalt und Sachsen der Partei die Linke sowie Ines Schwerdtner, Kandidatin für das Europaparlament:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ausgerechnet bei einer der Schlüsseltechnologien für die Energiewende geht die Entwicklung in Europa gerade in die falsche Richtung, denn die Solarindustrie droht abzuwandern. Dahinter stehen politische Fehlentscheidungen.</p>
<p>Als Grund für die Schließung des Werks in Freiberg und möglicherweise auch in Thalheim nennt Meyer Burger explizit das Klima- und Infrastrukturpaket von US-Präsident Biden. In Colorado Springs in den USA entstehen bei Meyer Burger jetzt 350 qualifizierte Arbeitsplätze in der Produktion in einer Zukunftsbranche, die in Sachsen-Anhalt fehlen werden. Die 500 Stellen, die bei Meyer Burger in Freiberg wegfallen sollen, stellen einen erneuten herben Rückschlag für den Aufbau einer neuen Industriestruktur in der Region dar.</p>
<p>Dieser Fall zeigt, dass die EU und die Bundesregierung in der Industrie- und Handelspolitik einen falschen Ansatz verfolgen. Wir benötigen jetzt sofortige Maßnahmen, um die Zukunft der Solarproduktion in Europa zu sichern.</p>
<p>Erst kürzlich haben sich 50 Unternehmen mit einem Appell „Transformation und Demokratie sichern“ der Stiftung KlimaWirtschaft für mehr Investitionen für den Umbau hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft ausgesprochen, unter anderem auch Meyer Burger. Das wirtschaftliche Überleben des Standorts Deutschland hänge auch davon ab, das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen, so die Unterzeichner:innen des Appells.&nbsp;</p>
<p>Wir fordern einen Resilienzbonus für Solarkomponenten aus europäischer Produktion bei Ausschreibungen von Solarprojekten im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Die FDP muss ihre Blockadehaltung in dieser Frage aufgeben. Außerdem muss die Solarindustrie in die Liste der strategischen Förderprojekte der Europäischen Kommission (IPCEIs) aufgenommen werden, für die veränderte beihilferechtliche Vorgaben gelten, wie es etwa für die Bereiche Mikroelektronik und Wasserstoffwirtschaft bereits der Fall ist.</p>
<p>Wir fordern zudem die Einrichtung einer Europäischen Industriestiftung, die sich an Unternehmen wie Meyer Burger, die für den Umbau der Wirtschaft strategisch wichtig sind, beteiligt, um langfristige Investitions- und Beschäftigungssicherheit und eine Beteiligung der öffentlichen Hand zu gewährleisten. Öffentliche Förderung muss nicht nur an soziale und ökologische Standards geknüpft werden, sie sollte auch zu öffentlichem Eigentum führen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Janina Böttger, Landesvorsitzende von Sachsen-Anhalt, erklärt:</strong>&nbsp;<em>„Wir stehen hinter der Solarindustrie als Schlüsseltechnologie für die Energiewende und die wirtschaftliche Zukunft Sachsen-Anhalts, Deutschlands und Europas. Wir unterstützen die Forderung von Unternehmen wie Meyer Burger an die Bundesregierung und die Landesregierungen, die Rahmenbedingungen für die notwendigen langfristigen Investitionen in diesen Umbauprozess zu schaffen.“</em></p>
<p><strong>Stefan Hartmann, Landesvorsitzender von Die Linke Sachsen, ergänzt:&nbsp;</strong><em>„Der Hilferuf der Solarindustrie zeigt, wie die verfehlte Sparpolitik der Ampel-Regierung die deutsche Industrie vor die Wand fährt. Während die USA und China mit Milliardensummen die Wirtschaft nachhaltig umbauen, sparen der Bund, aber auch die sächsische Landesregierung, das Land kaputt.“</em></p>
<p><strong>Cornelia Ernst, energie- und industriepolitische Sprecherin von Die Linke im Europaparlament und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE), erklärt:</strong>&nbsp;<em>„Das nun im Trilog geeinigte Netto-Null-Industriegesetz verbessert Vorgaben auf EU-Ebene, um künftig verstärkt qualitative Kriterien bei Auktionen für erneuerbare Energien und bei öffentlicher Beschaffung zu berücksichtigen. Das allein wird jedoch nicht ausreichen, um die europäische Solarindustrie zu halten und Standorte zu sichern. Auf europäischer Ebene braucht es zusätzlich ein Solarprogramm im Rahmen der Projekte von gemeinsamem europäischem Interesse. Weiter müssen wir eine europäische Recycling-Offensive für Solarmodule anstoßen. Denn je mehr Europa dazu in der Lage ist, die bereits vorhandenen Solarmodule wiederzuverwerten und Materialkreisläufe zu schließen, umso geringer werden die Abhängigkeiten entlang der Lieferkette. Um Wettbewerbsgleichheit herzustellen, sollte ferner auch das EU-Lieferkettengesetz schleunigst zu einer Einigung kommen, denn viele günstigere Solarmodulhersteller verzichten auf umfassende Sorgfaltspflichten – doch auch hier blockiert die FDP innerhalb der Bundesregierung.”</em></p>
<p><strong>Ines Schwerdtner, Kandidatin für das Europäische Parlament auf Listenplatz 5, ergänzt:</strong>&nbsp;<em>“Obwohl die liberale Fraktion im Europäischen Parlament gerne von strategischer Autonomie spricht, setzt die FDP alles daran, diese zu torpedieren. Es braucht eine stärkere öffentliche Kontrolle über den Umbau der Wirtschaft, diese darf nicht allein den Märkten überlassen werden. Hierfür schlagen wir den Aufbau einer öffentlichen europäischen Industriestiftung vor, die künftig Anteile an strategisch wichtigen Schlüsselunternehmen der Transformation halten soll. Die USA und China haben die Wichtigkeit einer langfristigen Industriestrategie erkannt, Deutschland und die EU hingegen klammern sich am neoliberalen Dogma der Sparpolitik fest und drohen, wirtschaftlich und technologisch zurückzufallen. Europa braucht eine eigene Solarindustrie. Wir dürfen jetzt nicht untätig zusehen, wie sie verschwindet.“</em></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357027</guid>
                <pubDate>Mon, 12 Feb 2024 16:25:29 +0100</pubDate>
                <title>EU-Lieferkettengesetz vor der FDP retten!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/eu-lieferkettengesetz-vor-der-fdp-retten/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur heutigen Vertagung des EU-Lieferkettengesetzes und der Blockade durch die FDP meint der Vorsitzende der Partei Die Linke, Martin Schirdewan:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Der FDP ist Selbstdarstellung wichtiger, als der Kampf gegen Kinderarbeit und Ausbeutung. Dafür ist sie bereit, das fertig verhandelte EU-Lieferkettengesetz platzen zu lassen. Zugleich torpedieren die Liberalen strengere Abgasnormen für LKW. Auch hier ist der FDP die Stinker-Lobby wichtiger, als die Gesundheit der Kinder und der Klimaschutz.<br> Dass die kleine FDP die gesamte Europäische Union in Geiselhaft nehmen kann, ist auch die Schuld von SPD und Grünen. Die Ampel blockiert nicht nur Deutschland, sondern die gesamte EU. Deshalb musste die belgische Ratspräsidentschaft heute die Notbremse ziehen und die Abstimmung vertagen. Kanzler Scholz muss in einer so wichtigen Frage wie dem Lieferkettengesetz jetzt seine Richtlinienkompetenz einsetzen, anstatt sich von der FDP vorführen zu lassen. Die Zeit drängt, sonst kann das Lieferkettengesetz in dieser Legislatur nicht mehr auf den Weg gebracht werden.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356973</guid>
                <pubDate>Tue, 06 Feb 2024 14:19:00 +0100</pubDate>
                <title>Sofortprogramm gegen AfD-Aufstieg</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sofortprogramm-gegen-afd-aufstieg/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzenden der Partei Die Linke, Janine Wissler und Martin Schirdewan, machen in ihrem Sofortprogramm klar, wie die AfD jetzt gestoppt werden kann:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Linkes Sofortprogramm gegen den Aufstieg der AfD – 4 Punkte gegen rechte Hetze und Gewalt</strong></p>
<p>Der Aufstieg der AfD ist kein Zufall, sondern Folge der ungelösten Krisen in diesem Land. Ampel-Regierung und Konservative reden den Rechten nach dem Mund und treten nach unten, gegen Bürgergeldbeziehende und Geflüchtete. Mit Gesetzen für schnellere Abschiebungen löst die Regierung kein Problem, sondern zündet Nebelkerzen, um von der Unterfinanzierung der öffentlichen Hand abzulenken.</p>
<p>Die Ampel trägt erhebliche Mitschuld am Rechtsruck, da sie den Menschen mit ihren Kürzungen die Zukunft verbaut.&nbsp;Das Land ist mittlerweile kaputtgespart. Die Bahn fährt oft nicht, die Schwimmhallen sind geschlossen und die Schulklassen überfüllt. Der Mega-Reichtum der Wenigen spaltet die Gesellschaft. Wachsende Zukunftsängste und die Sorgen vor dem sozialen Abstieg schaffen einen Nährboden für das Erstarken der Rechten. Die Schuld dafür bei MigrantInnen zu suchen, ist falsch – und brandgefährlich.</p>
<p>Die aktuelle Kürzungspolitik ist ein Konjunkturprogramm für die Rechten, damit muss endlich Schluss sein. Die riesigen Demonstrationen gegen die AfD zeigen bundesweit, dass die Mehrheit keinen Rechtsruck will. Es ist höchste Zeit, dass diese Bundesregierung ihre Politik verändert und nicht weiter Versprechen bricht.</p>
<p>Die Linke fordert eine sozial gerechte Politik und klare Kante gegen die extreme Rechte – anstatt sich weiter von der AfD treiben zu lassen.</p>
<p>Unsere Gesellschaft braucht endlich Investitionen in die Zukunft, die wieder Hoffnung auf ein besseres Morgen machen. Wir benötigen einen&nbsp;»sozialen Antifaschismus«, der die Ursachen des Rechtsrucks angeht. Es darf jetzt kein „Weiter so“ geben.</p>
<p>&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Die Linke fordert:</strong></p>
<p><strong>1. Ein Zukunftsprogramm für alle, statt Kürzungspolitik &amp; Investitionsbremse!&nbsp;</strong>Für die Sanierung von Schienen, Brücken und öffentlichen Einrichtungen, sowie einen sozial gerechten Klimaschutz braucht es jetzt eine historische Investitionswende.&nbsp;Die Ampel darf nicht weiter mit Vollgas&nbsp;in die Sackgasse rasen.&nbsp;Bezahlbares Wohnen, ÖPNV, gute Pflege und Gesundheitsversorgung, Kita-Plätze, das versprochene Klimageld und bessere Bildungsangebote sind möglich und dringend nötig - aber dafür braucht es ein&nbsp;milliardenschweres Sonderprogramm. Für Militär und Rüstungskonzerne war das kein Problem.</p>
<p><strong>2.&nbsp;Sanierung der öffentlichen Infrastruktur &amp; ein Infrastruktur-Atlas!&nbsp;</strong>Die Infrastruktur unseres Landes ist eine Katastrophe. Viele Menschen, die auf den ÖPNV angewiesen sind, schauen nicht mehr, ob die Bahn mit Verspätung kommt, sondern ob sie überhaupt noch kommt. Wichtige Brücken sind marode, weil über Jahrzehnte die Sanierung ausgeblieben ist. Viele Schäden wurden nur kosmetisch behandelt, weil für mehr kein Geld übrig ist. Es braucht einen Infrastruktur-Atlas, der Verkehrswege und Transportmittel auf den Prüfstand stellt.&nbsp;Im derzeitigen Kürzungsplan streicht die Ampel sogar dem THW Gelder. Angesichts der Zunahme von Naturkatastrophen ist das totaler Wahnsinn und muss rückgängig gemacht werden.</p>
<p><strong>3.&nbsp;Kommunen stärken, Demokratie fördern &amp; Rechten die Räume nehmen!</strong>&nbsp;Den&nbsp;Kommunen kommt für den Zusammenhalt vor Ort und unsere Demokratie eine Schlüsselrolle zu. Doch sie sind chronisch unterfinanziert, oft überschuldet und häufig überlastet.&nbsp;Sie brauchen ausreichend Geld vom Bund, damit sie zentrale Säulen der öffentlichen Daseinsfürsorge tragen können.&nbsp;Zudem sollen Kommunen, die Geflüchtete aufnehmen, zusätzliche Investitionsgelder erhalten, damit der Alltag vor Ort für alle besser funktioniert. Zivilgesellschaftliche Demokratiebündnisse und lokale Initiative müssen&nbsp;mit einem echten Demokratiefördergesetz endlich stärker und langfristig finanziell unterstützt&nbsp;werden.</p>
<p><strong>4. Umsteuern!&nbsp;</strong>Reiche und Konzerne müssen mit Vermögensabgabe und Milliardärssteuer endlich angemessen an den Kosten der Krisen beteiligt werden.&nbsp;Die teuersten Flüchtlinge sind die reichen Steuerflüchtlinge.&nbsp;Steuervergünstigungen für Aktiengeschäfte sind ein Geschenk an die Reichen. Schluss damit! Während Milliardäre ihren Luxus ausbauen, kämpfen Gering- und Normalverdiener mit explodierenden Preisen in allen Lebensbereichen. Existenzkämpfe zermürben, gefährden den sozialen Zusammenhalt und erschöpfen die Demokratie.</p>
<p>Damit alle Menschen in unserer Gesellschaft gut leben können, braucht es einen sozialen Politikwechsel. Nötig ist ein Mindestlohn von 15 Euro, das versprochene Klimageld und eine Deckelung der von Lebensmittel- und Energiepreisen und Mieten.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356972</guid>
                <pubDate>Tue, 06 Feb 2024 14:16:52 +0100</pubDate>
                <title>Recht auf Reparatur schnell umsetzen und ausbauen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/recht-auf-reparatur-schnell-umsetzen-und-ausbauen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Einigung auf EU-Ebene auf einen Rechtsanspruch auf Reparatur, sagt Martin Günther, Kandidat für Die Linke zur Europawahl auf Platz 6:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Mit der Einigung auf EU-Ebene sind wir beim Thema Recht auf Reparatur einen Schritt weiter. Die Linke tritt schon lange für einen Rechtsanspruch auf Reparatur ein. Das ist ein wichtiges Element für Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe und die nötige Reduktion des Rohstoffverbrauchs. Das ist auch ein Beitrag zum Klimaschutz. Die neue Vorgabe muss jetzt schnell in Deutschland umgesetzt werden.</p>
<p>Leider kommt der Reparaturanspruch nur für eine überschaubare Anzahl von Produkten. Der Rechtsanspruch muss schnellstmöglich auf mehr Produktbereiche wie Möbel ausgeweitet werden. Dafür werden wir uns starkmachen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356971</guid>
                <pubDate>Tue, 06 Feb 2024 14:01:54 +0100</pubDate>
                <title>Eintrittswelle geht weiter</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/eintrittswelle-geht-weiter/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Im Januar 2024 sind 1110 Menschen Online in Die Linke eingetreten. Davon 905 seit der Veröffentlichung der Correctiv-Recherche am 10. Januar. Nicht in diesen Zahlen eingerechnet sind Eintritte und Austritte, die auf anderen Wegen eingehen und aus organisatorischen Gründen in der Auswertung einen deutlichen Nachlauf haben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dem stehen durchschnittliche monatliche Eintritte von ca. 335 im Jahr 2023 gegenüber. Zum Jahresende hin haben die Eintritte bereits zugenommen und lagen im vierten Quartal nach aktueller Zählung bei insgesamt 2951 Eintritten.</p>
<p>Dazu sagt Katina Schubert, kommissarische Bundesgeschäftsführerin der Partei Die Linke:</p>
<p>„Die Linke ist wieder zentraler Anziehungspunkt der gesellschaftlichen Linken. Nach der Klärung interner Fragen und einem erfolgreichen Europaparteitag stehen wir bereit für die Auseinandersetzung um die Richtung, in die sich unsere Gesellschaft entwickelt. Unsere Richtung heißt Solidarität, Zusammenhalt, Gerechtigkeit. Die Qualität einer Gesellschaft bemisst sich daran, wie sie mit den Schwächsten umgeht. Darauf wollen wir eine Gesellschaft aufbauen, in denen es allen gut geht. Denen, die für ihren eigenen Vorteil andere ausbeuten und unterdrücken, sagen wir den Kampf an. Egal, ob es Konzerne, Superreiche, Rassisten oder Frauenfeinde sind.</p>
<p>Ich freue mich riesig, dass wir gegenwärtig so viele Menschen davon überzeugen können, dass es sich lohnt, sich gemeinsam mit uns für diese Ziele einzusetzen. Je mehr wir sind, je mehr können wir bewegen.</p>
<p>Dass die Eintrittswelle nach den Enthüllungen über rechte Vertreibungspläne noch einmal zugelegt hat, zeigt, dass viele Die Linke als die verlässlichste antifaschistische Kraft einschätzen. Die Linke ist die Partei, die den gesellschaftlichen Rechtsruck, das Treten gegen Geflüchtete und Bürgerhartz-Berechtigte, nicht mitmacht. Der Weg gegen Rechts geht nach Links.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-356970</guid>
                <pubDate>Tue, 06 Feb 2024 13:59:42 +0100</pubDate>
                <title>FDP muss Blockade des EU-Lieferkettengesetzes aufgeben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fdp-muss-blockade-des-eu-lieferkettengesetzes-aufgeben/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Blockade des EU-Lieferkettengesetzes durch die FDP-geführten Finanz- und Justizministerien, durch die sich Deutschland auf EU-Ebene zum Gesetz enthalten muss, sagt Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die FDP geriert sich einmal mehr als Kettenhund von Konzerninteressen. Damit zeigt Sie, dass ihr Menschen- und Beschäftigtenrechten sowie die Umwelt egal sind. Es geht beim Lieferkettengesetz unter anderen um die Verhinderung von Kinder- und Zwangsarbeit. Dass die FDP hier blockiert ist schändlich.</p>
<p>Dabei ist die jetzige Version des EU-Lieferkettengesetzes eigentlich noch viel zu lasch. Der ganze Finanzsektor ist ausgenommen. Die Grenze, ab der Unternehmen unter das Gesetz fallen liegt mit mindestens 150 Millionen Euro Umsatz viel zu hoch. Auch die Klimapflichten greifen viel zu kurz.</p>
<p>Kanzler Scholz muss ein Machtwort sprechen und die Blockade des EU-Lieferkettengesetze durch Deutschland verhindern. Es muss eine Selbstverständlich sein, dass große Konzerne für Ihre Lieferketten Verantwortung übernehmen. Sie müssen für Verstöße gegen Menschen- und Beschäftigtenrechte durch ihre Zulieferer haftbar gemacht werden können.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 06 Feb 2024 13:55:57 +0100</pubDate>
                <title>Merz ist Schutzpatron der geizigen Arbeitgeber</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/merz-ist-schutzpatron-der-geizigen-arbeitgeber/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Äußerungen des CDU-Parteivorsitzenden Friedrich Merz zur Forderung der Abschaffung des Bürgergeldes in seiner gegenwärtigen Form sagt Ates Gürpinar, kommissarischer Bundesgeschäftsführer der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Merz macht sich zum Schutzpatron der geizigen Arbeitgeber. Nicht die Leistungen für Arme müssen sinken, die Löhne müssen steigen. Merz unterschlägt, dass rund 800.000 Menschen bereits arbeiten und trotzdem Bürgerhartz beziehen. Würden die Arbeitgeber vernünftige Löhne zahlen, müssten viele Beschäftigte nicht mehr zum Amt. Das würde auch den Sozialhaushalt entlasten. Die Verachtung von Friedrich Merz für Menschen, die auf Baustellen und in anderen zu schlecht bezahlten Jobs arbeiten, schreit zum Himmel.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 06 Feb 2024 13:53:52 +0100</pubDate>
                <title>Bezahlkarte: Viel Spielraum für Schikane</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bezahlkarte-viel-spielraum-fuer-schikane/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>14 Bundesländer haben sich auf gemeinsame Standards für die geplante Bezahlkarte für Asylbewerber geeinigt. Das ist keine gute Nachricht für die deutsche Asylpolitik, meint Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Karte statt Bargeld: Bund und Länder haben vereinbart, dass Asylbewerber zukünftig vor allem mit einer Karte zahlen sollen. Die jetzt getroffenen Vereinbarungen lassen aber viel Spielraum für Schikane. Da Länder und Kommunen zukünftig selbst entscheiden können, wie viel Geld Geflüchtete noch abheben dürfen, ist der Willkür Tür und Tor geöffnet. Wo AfD oder Union regieren, werden die Karten sicher auch genutzt, um Asylbewerber zu drangsalieren. So soll es möglich sein, dass die Karten nur im jeweiligen Landkreis gelten. Wer also Verwandte oder Freunde besuchen will, schaut zukünftig in die Röhre. Wer zudem in Geschäften oder an Marktständen einkaufen will, die keine Kartenzahlung akzeptieren, bleibt außen vor.<br> <br> Die Bezahlkarte soll abschrecken. Das haben Politiker von Union und SPD immer wieder betont. Dabei zeigen entsprechende Untersuchungen, dass Sozialleistungen keine Pull-Effekte haben. Billiger Populismus und Scheinlösungen bringen uns in der Flüchtlingspolitik kein Stück weiter.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 06 Feb 2024 13:50:34 +0100</pubDate>
                <title>Die Vermögenssteuer ist die wahre Schuldenbremse</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-vermoegenssteuer-ist-die-wahre-schuldenbremse/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Forderung der Wirtschaftsweisen nach einer Reform der &quot;Schuldenbremse&quot; sagt Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wer in der Krise spart, würgt der Wirtschaft den Motor gerade dann ab, wenn er am dringendsten gebraucht wird. Jeder normale Mensch versteht, dass man kommenden Generationen keinen Gefallen tut, wenn man heute Schulen und Brücken verfallen lässt, um morgen weniger Kredite stehen zu haben. Wenn jetzt sogar die Wirtschaftsweisen der Bundesregierung raten, die sogenannte Schuldenbremse zu lockern, muss die Regierung doch mal aufwachen.</p>
<p>Allerdings machen auch die Vorschläge der Wirtschaftsweisen die Investitionsbremse nicht wirklich zu einer Schuldenbremse. Sie wird in ihrer schädlichen Wirkung nur abgemildert. Konsequent wäre, die Investitionsbremse wieder abzuschaffen und stattdessen die Einnahmen mit angemessener Besteuerung der Superreichen und Konzerne zu stärken. Die Vermögenssteuer ist die wahre Schuldenbremse. Zusammen mit einer Vermögensabgabe, einer Reform der Erbschaftssteuer und weiteren Maßnahmen kann sie für mehr finanziellen Handlungsspielraum und gleichzeitiges Sinken der Schulden sorgen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 06 Feb 2024 13:48:28 +0100</pubDate>
                <title>Grüne blockieren EU-Klimapolitik</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gruene-blockieren-eu-klimapolitik/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu dem Drängen der deutschen Grünen, die Klimaziele im Wahlprogramm der europäischen Grünen aufzuweichen, sagt Carola Rackete, Spitzenkandidatin für Die Linke zur Europawahl:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Jetzt blockieren nach der FDP auch die deutschen Grünen die Klimapolitik auf Europaebene. Sie versuchen, die Klimaziele der europäischen Grünen aufzuweichen. Die Grünen wollen ihre Klimaziele mal eben um fünf Jahre verschieben, als ginge es nicht um unser aller Leben. Die deutschen Grünen tun nicht, was für das Klima nötig ist - weil ihnen die Interessen der Konzerne wichtiger sind als das Gemeinwohl. Die Linke macht eine realistischere und gerechtere Klimapolitik, deshalb kandidiere ich auf ihrer Liste für die Europawahl."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356951</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 16:43:44 +0100</pubDate>
                <title>Krankenhausreform: Systemwechsel statt Nebelkerzen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/krankenhausreform-systemwechsel-statt-nebelkerzen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Plänen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach für ein Transparenzregister bei Krankenhäusern meint Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Lauterbachs Transparenzregister ist eine Nebelkerze. Es geht dem Minister nicht um mehr Transparenz, sondern um die Schließung von kleineren Krankenhäusern. Doch das angebliche Überangebot, das der Minister eindampfen möchte, sichert die Nahversorgung für Millionen Menschen abseits der großen Metropolen. Wenn diese Krankenhäuser schließen, nährt das den Frust und das Gefühl, abgehängt zu sein. Wir müssen gerade die Krankenhäuser auf dem Land erhalten, denn je kürzer der Weg, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Patienten überleben.</p>
<p>Mehr Transparenz gerne, aber wenn das nur dazu dient, die weitere Schließung von Krankenhäusern zu rechtfertigen, dann sollte der Minister seine Schwerpunktsetzung überdenken. Was wir wirklich brauchen, ist ein Systemwechsel in der Krankenhauspolitik. Wir müssen weg vom Profitstreben. Aktiengesellschaften haben in Krankenhäusern nichts zu suchen. Seit 1991 hat sich die Zahl der privaten Krankenhäuser verdoppelt, ihr Anteil an Betten mehr als verdreifacht. Da liegen die Ursachen für die Probleme und diese Ursachen sollte Lauterbach endlich angehen. Krankenhäuser gehören in öffentliche Hand und nicht die Hände von Aktionären und Hedgefonds!"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356950</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 16:41:34 +0100</pubDate>
                <title>Energiesektor in öffentliche Kontrolle durch Bundesagentur</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/energiesektor-in-oeffentliche-kontrolle-durch-bundesagentur/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Verschleppung des Netzausbaus und die damit einhergehende Verzögerung bei der Energiewende kostet Milliarden, die sich auf die Strompreise auswirken werden. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Partei Die Linke, Lorenz Gösta Beutin:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Die Verzögerungen beim Netzausbau und beim Ausbau der Erneuerbaren Energien, gerade im Süden Deutschlands, sind fatal für die Energiewende und das Erreichen der deutschen Klimaziele. Die Linke fordert als Sofortmaßnahme die Verstaatlichung der vier Stromübertragungsnetze und der Übertragungsnetzbetreiber als Teil öffentlicher Daseinsvorsorge. Die Netzbetreiber agieren wie Fürstentümer, die sich ein Land aufteilen und bestimmen die Preise für die Bevölkerung zu ihren Gunsten, dies alles mit staatlich garantierten Milliarden-Gewinnen.&nbsp;</p>
<p>Weder für das Allgemeinwohl der Bürger noch für das Klima hat die Existenz der Stromkonzerne und privaten Netzbetreiber eine Daseinsberechtigung. Für den Betrieb und Ausbau der Übertragungsnetze soll eine Infrastrukturgesellschaft des Bundes gegründet werden. Für den sozialen Ausgleich müssen endlich bundeseinheitliche, sozial gerechte Netzentgelte festgeschrieben und Stromsperren verboten werden.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356943</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Jan 2024 15:53:19 +0100</pubDate>
                <title>Am Kipppunkt: Gerechtigkeit stark machen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/am-kipppunkt-gerechtigkeit-stark-machen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Schluss mit der Politik der gebrochenen Versprechen – für soziale Sicherheit, nötige Investitionen und Verlässlichkeit im Wandel</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ampel-Koalition stellt seit 25 Monaten die Regierung. Ihre Bilanz ist eine Aneinanderreihung von verschenkten Chancen, gebrochenen Versprechen und falschen Entscheidungen. Die selbsternannte Fortschrittskoalition hat bezahlbares Wohnen, bessere Pflege, eine gerechte Gesundheitsversicherung, die Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge und einen klimagerechten Umbau versprochen. Schon im Koalitionsvertrag fielen die Wahlversprechen von SPD und Grünen einer Vermögensabgabe und der Wiedereinführung der Vermögensteuer unter den Tisch. Von den großen sozialpolitischen Vorhaben, wie die Einführung eines gerechten Bürgergeldes und einer Kindergrundsicherung, ist nicht mehr als ein Etikettenschwindel übriggeblieben. Mit dem Desaster-Haushalt wird jetzt bei den Sozialausgaben und bei der Demokratieförderung gekürzt. Die Energiepreise steigen weiter, die Lebensmittelpreise sind immer noch viel zu hoch. Doch das alles ist offenbar kein ernstzunehmendes Problem für diese Bundesregierung. Investiert wird woanders: Die Ampel steckt so viele Milliarden in Aufrüstung, Krieg und Militär wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik, bei den Rüstungskonzernen laufen die Geschäfte prächtig. Auch beim Treten nach unten sind sich die Ampel-Parteien schnell einig. Menschenrechte wie das Asylrecht werden rechten Kampagnen geopfert, um Handlungsfähigkeit zu simulieren. Nun sollen sogar Kinder an den Grenzen Europas inhaftiert werden können. Währenddessen werden die unterfinanzierten Kommunen weiter im Stich gelassen. Die Menschen in diesem Land haben eine bessere Regierung verdient. Es ist Zeit für eine neue Politik.</p>
<p>Zu viel steht auf dem Spiel: Immer mehr Menschen, darunter viele Familien mit Kindern, werden davon bedroht, dass die Preise für Essen, Mieten und Heizen immer noch deutlich schneller steigen als Löhne und Einkommen. Die Bundesregierung scheut den Konflikt mit Reichen und ihren Lobbyisten. Sie hält aus ideologischen Gründen an der völlig untauglichen Schuldenbremse fest - obwohl diese sich längst als Investitionsbremse erwiesen hat. Zusammen mit den Konservativen blockiert die Ampel höhere Steuern auf die explodierenden Vermögen der Superreichen. Der CO2-Preis steigt, aber das versprochene Klimageld kommt immer noch nicht. Währenddessen erhöht die Ampel die Mehrwertsteuer für Speisen wieder, lässt die Energiepreisbremse auslaufen und die Netzentgelte steigen. Zugleich soll nun ausgerechnet öffentliches Eigentum bei Post, Telekom und Bahn privatisiert werden. Bei der Bahn soll das hochprofitable Tochterunternehmen DB Schenker an Investoren verschleudert werden – nur um die selbst geschaffenen Haushaltslöcher zu stopfen. Dabei könnte man selbst unter den Bedingungen der Schuldenbremse das Eigenkapital der DB aus dem Haushalt per Kredit erhöhen. Insgesamt ist der geplante Haushalt der sozialen Kälte ein Konjunkturprogramm für die extreme Rechte.</p>
<p>Mit ihrer Politik der gebrochenen Versprechen verschärft die Ampel die Krise im Alltag vieler Menschen – und zeigt ihnen ein weiteres Mal, dass sie sich nicht für ihre Probleme interessiert und nicht weiß, was im Alltag los ist. Damit höhlt die Ampel die Demokratie von innen aus und zerstört ihren materiellen, institutionellen und sozialen Unterbau. Sie macht es ihren Vorgängerregierungen nach. Kein Wunder, dass das Vertrauen vieler Menschen in Politik und Demokratie abnimmt. Bei den kommenden Wahlen droht die jahrelange Erosion der Demokratie nun in einen Dammbruch überzugehen. Allzu oft hat man dabei das Gefühl, dass die fortschrittlichen Kräfte von der Wucht der Krisen überrollt werden.</p>
<p>Die Rechten leben von der wachsenden Angst und Verunsicherung vieler Beschäftigter und vieler Menschen mit geringen Einkommen und Renten. Im Angesicht großer Veränderungen heizen die anderen Parteien Scheindebatten an, um davon abzulenken, dass sie nichts zur Verbesserung des Alltags beizutragen haben. Die klassischen Sündenböcke werden wieder ausgegraben: Geflüchtete, Sozialhilfebezieher und alle, die anders sind. Die anstehenden Haushaltskürzungen, der geplante Sozialabbau mit dem Ende der Energiepreisbremse und steigendendem C02-Preis, wirken dafür als ein fataler Verstärker. Die Unterfinanzierung des nötigen Umbaus von Industrie und Wirtschaft bedroht Arbeitsplätze und blockiert den Aufbau einer Zukunftsindustrie mit guter Arbeit. Doch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat auch deutlich gemacht, dass die Bundesregierung mit ihrer Flucht aus der Realität am Ende ist. Eine politische Richtungsentscheidung steht an: Wollen wir im Interesse von Reichen und Konzernen unsere Gesellschaft weiter auf Verschleiß fahren – und in der Sackgasse noch aufs Gas drücken? Oder wollen wir der Geschichte eine andere Wendung geben?</p>
<p>Im Osten zeigen sich die sozialen Verheerungen der neoliberalen Schockpolitik der 1990er-Jahre wie der aktuelle Rechtsruck deutlicher als anderswo. Löhne, Tarifbindung und Wirtschaftskraft sind im Osten immer noch durch die Deindustrialisierung nach der Wende geprägt. Fast jede und jeder Vierte arbeitet in Ostdeutschland für Niedriglohn. Zeitgleich machen die ostdeutschen Bundesländer einige infrastrukturelle und wirtschaftliche Fortschritte. Die gespaltene Entwicklung zeigt sich in den ostdeutschen Ländern und Metropolregionen besonders stark. Hier gilt es den Vormarsch der Rechten zu stoppen.</p>
<p>Dieses Jahr wird auf vielen Ebenen entscheidend. Von den USA bis Indien sind 2024 über 40 Prozent der Weltbevölkerung zur Wahl aufgerufen. Mit der Europawahl, den drei Landtagswahlen im Osten und Kommunalwahlen in neun Bundesländern werden zentrale Weichen für die Bundesrepublik und ganz Europa gestellt. 2024 entscheidet sich, wer in Europa in Zukunft bestimmt und welchen Weg die Europäische Union angesichts der zahlreichen Krisen einschlägt. Im EU-Parlament gilt es einen Pakt von Konservativen und extremen Rechten, zwischen Manfred Weber (CDU) und der Postfaschistin Giorgia Meloni, zu verhindern. 2024 entscheidet sich, ob es uns in Thüringen, Brandenburg und Sachsen gelingt, gegen den Zynismus der Ampel-Koalition wie gegen die immer gleiche Hetze von rechts wieder eine soziale Perspektive zu öffnen. Wir wollen unsere Landesregierung in Thüringen verteidigen und erfolgreich bei den Wahlen abschneiden.</p>
<p>Die Chance dafür ist da. Die Menschen in diesem Land können umsteuern – mit einer Investitionswende in eine gerechte Zukunft. Immer mehr Menschen sind mit der Politik der Bundesregierung unzufrieden. Die Kritik an ihr wächst auch bei Sozialdemokraten und Grünen, in Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und Zivilgesellschaft. Tausende Menschen sind allein Ende letzten Jahres in DIE LINKE eingetreten, weil sie angesichts der Krisen eine sozialistische Gerechtigkeitspartei stärken und mitgestalten wollen. Als LINKE stellen wir uns konsequent gegen den Rechtsruck und machen die soziale Alternative zur ungerechten Politik der Bundesregierung stark. Dabei endet unser Blick nicht an deutschen oder europäischen Grenzen. Internationale Solidarität und globale Gerechtigkeit sind für uns Richtschnur. Die großen Krisen können wir nur grenzübergreifend lösen. Aber dafür braucht es Druck von Links und einen Politikwechsel hierzulande.</p>
<p>Dafür ist eine gesellschaftliche Mobilisierung nötig, die mehr als Wahlkampf ist. Die anstehende Herausforderung kann niemand allein bewältigen. Es braucht alle, um eine politische Katastrophe für alle zu verhindern: Gewerkschafter*innen, soziale Bewegungen, Verbände und Initiativen, Aktivist*innen und Kümmerer, Kirchen und Künstler, Arbeiter und Angestellte, Antifaschist*innen und Sozialist*innen, stille Helfer und laute Influencer*innen, alle Menschen mit Herz und Verstand. Es kommt auf uns an, wenn wir der Hetze der Rechten wie der Verzweiflung des Status Quo entgegentreten wollen. Es geht um das Einfache, das heute oft so schwer zu machen scheint: Politik für eine gerechte Zukunft – für alle.</p>
<p>Dafür werden wir dieses Jahr mit der Kampagne „Eine Linke für alle!“ konkrete Möglichkeiten der Beteiligung öffnen und uns selbst an Bündnissen beteiligen. Dafür wollen wir, zusammen mit Vielen, gemeinsame Orte der Verständigung und Planung schaffen.</p>
<p>Worauf es jetzt ankommt, ist soziale Sicherheit und Verlässlichkeit im Wandel zu schaffen. Die Voraussetzung dafür ist klar: Umverteilung – von oben nach unten. Von privaten Gewinnen und riesigen Vermögen zu den Einkommen der Normal- und Niedrigverdiener*innen. Von den riesigen Subventionen für wenige Konzerne und Finanzinvestoren zu massiven öffentlichen Investitionen in klimagerechten Umbau und eine öffentliche Infrastruktur mit mehr Personal für alle. Von Privatisierungen der Daseinsfürsorge und ihrer Unterordnung unter Markt und Profit hin zu einer Stärkung von öffentlichem Eigentum und Kontrolle in allen strategisch wichtigen Bereichen. Von einer Arbeitskultur, die immer mehr Menschen in Burn Out und Erschöpfung treibt, zu einer gerechten Verteilung der Arbeitszeit. Statt Extra-Profite für Wenige braucht es mehr Luft zum Atmen für alle.</p>
<p>Wir wissen: Gegen die ganz große Koalition, von Konservativen über die einschlägigen Lobbyisten bis zur Ampel, die das Thema Umverteilung aus Bundestag und Öffentlichkeit verbannen will, ist es nicht leicht durchzudringen. Doch ohne die Umverteilung des Reichtums wirklich anzugehen, also in der Realität, jenseits von SPD-Parteitagen und grünen Wahlkämpfen, wird es keine Lösung der Krisen geben. Weder im Großen: für unsere Demokratie, das Klima, den sozialen Zusammenhalt; noch im vermeintlich Kleinen: An der Supermarktkasse, vor dem Briefkasten mit den Rechnungen, jeden Tag in unseren Schulen, Kitas und Krankenhäusern.</p>
<p>Wir sind der Motor für mehr soziale Gerechtigkeit und Umverteilung. Wir machen Druck von der kommunalen Ebene bis zum Europaparlament und ergreifen Initiativen, um das Leben der Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen, der Rentner*innen oder Erwerbslosen zu verbessern. Wo wir mitregieren, machen wir einen Unterschied und haben Härtefallfonds, 29-Euro-Tickets, Unterstützung für soziale Einrichtungen, höhere Landesmindestlöhne und Kündigungsmoratorien durchgesetzt.</p>
<p>Wir werden die sozial gerechte Verteilung von Vermögen, Einkommen und Investitionen dieses Jahr zum zentralen Thema der öffentlichen Auseinandersetzung machen. Dafür arbeiten wir an einer gesellschaftlichen Mobilisierung, zusammen mit Vielen aus der Zivilgesellschaft. Wir wissen: Gerechtigkeit zahlt sich aus, wenn wir sie gemeinsam stark machen.</p>
<p>Wir fordern:</p>
<h3>1. In die Zukunft investieren: Schuldenbremse und EU-Fiskalregeln abschaffen!</h3>
<p>Investitionen in langfristig wirkende Zukunftsaufgaben wie den Ausbau der öffentlichen Infrastruktur müssen durch Kreditaufnahmen finanziert werden können. Kurzfristig kann und muss für 2023 und 2024 die Notfallklausel der Schuldenbremse in Kraft gesetzt werden, um die Folgen des Ukraine-Krieges, die Inflation und die staatlichen Ausgleichsmaßnahmen bei den Energiepreisen zu stemmen. Mittelfristig muss die Schuldenbremse aus dem Grundgesetz getilgt werden.&nbsp;Bildung, Pflege, öffentlicher Personenverkehr, bezahlbares Wohnen, Klimaschutz mit guter Arbeit – der Investitionsbedarf ist riesig. Deshalb brauchen wir einen verlässlichen Investitionsplan, um notwendige Investitionen in Infrastruktur und den Umbau der Industrie zu sichern.&nbsp;Wenn diese Mittel als Erwerb von Gesellschaftsanteilen an den Unternehmen ausgestaltet würden, wäre dies eine finanzielle Transaktion, die nicht unter die Schuldenbremse fällt. Eine andere Möglichkeit ist eine Erhöhung des Eigenkapitals der KfW, die dann ein zinsloses, aber rückzahlbares Darlehen vergibt. Ebenso müssen die Schuldenregeln im Stabilitäts- und Wachstumspakt der Europäischen Union abgeschafft werden.&nbsp;Auch in Europa muss es endlich Vorfahrt für Investitionen geben.&nbsp;Der Fiskalpakt verschärft die Neuverschuldungsquote für die Euroländer sogar auf maximal 0,5 Prozent. Wir fordern, dass sie aufgehoben und die Europäischen Verträge entsprechend geändert werden, um wirksame Sozialpolitik und langfristige, sozial- ökologische Investitionen zu ermöglichen.</p>
<h3>2. Umsteuern für Gerechtigkeit! Vermögen und Extra-Profite zur Kasse bitten</h3>
<p>Niemand braucht Milliardäre. 1,4 Billionen Euro beträgt inzwischen die Summe der Milliardenvermögen in Deutschland – ein neuer Rekord. Die 10 reichsten Deutschen haben ihr Vermögen im letzten Jahr um 20 Prozent gesteigert, auf unvorstellbare 268,6 Milliarden Euro.</p>
<p>Wir wollen den Superreichen, den Klattens und Schwarzes, den Albrechts, Quandts und Kühnes dieses Landes per Vermögensabgabe einen Teil ihres leistungslosen Vermögens abnehmen. Für eine gerechte Bewältigung der Krisenlasten fordern wir eine&nbsp;einmalige, progressiv ausgestaltete Vermögensabgabe auf Vermögen&nbsp;von mehr als 2 Millionen Euro (bzw. bei einem Betriebsvermögen von über fünf Millionen Euro). Sie wird einmalig erhoben, kann aber über 20 Jahre gestreckt in Raten gezahlt werden und würde über 300 Milliarden Euro einbringen. Während viele Menschen angesichts der hohen Preise für Energie und Lebensmittel nicht mehr wissen, wie sie über den Monat kommen, fahren manche Konzerne Extraprofite ein.&nbsp;Wir fordern eine Steuer von 90 Prozent auf die Übergewinne der Profiteure von Krieg und Krisen.&nbsp;Hierdurch könnten Einnahmen von über 30 Milliarden Euro erzielt werden. Wir wollen zudem die Vermögensteuer wieder erheben. Die erste Million bleibt steuerfrei. Sie beginnt erst oberhalb von 1 Mio. Euro Netto-Vermögen und steigt auf 5 Prozent ab 50 Mio. Euro. Für Vermögen oberhalb von 1 Mrd. Euro legen wir einen Sondersteuersatz von 12 Prozent an –&nbsp;eine Milliardärssteuer. Auch die Steuerschlupflöcher für superreiche Erben wollen wir endlich schließen und die Erbschaftssteuer auf hohe Erbschaften erhöhen.</p>
<h3>3. Preise senken, Menschen entlasten!</h3>
<p>Von der vermeintlichen Entspannung bei der Inflation kommt bei den meisten Menschen nichts an. Denn die Löhne sind kaum gestiegen und zugleich ist die Inflation in zentralen Bereichen immer noch viel zu hoch. Lebensmittel haben sich seit Antritt der Ampel um 30 Prozent verteuert, auch weil Konzerne und Discounter die Gierflation weiter anheizen. Das trifft Menschen mit kleinen Einkommen besonders hart, weil sie einen großen Teil ihres Einkommens für Nahrungsmittel ausgeben müssen. Die Armut der einen, ist der Profit der Anderen. Das Ergebnis: Die Tafeln haben Aufnahmestopp, während die Vermögen der Milliardäre weiterwachsen. Deshalb ist es schäbig, dass die Ampel-Regierung Bürgergeldbezieher*innen zukünftig bis zu 2 Monate totalsanktionieren will. Was es jetzt braucht, ist ein Mindestlohn von 15 Euro, ein Preisstopp für Grundnahrungsmittel und ein Preisdeckel für Strom und Heizung. Die derzeitige CO2-Steuer verteuert Wohnen, Bus und Bahn und die Müllentsorgung zusätzlich und trifft viele Menschen hart. Wir fordern, die CO2-Steuer auszugleichen über ein soziales Klimageld von 200 Euro monatlich für alle mit einem Einkommen bis zu 4.000 Euro brutto.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Mon, 29 Jan 2024 15:46:29 +0100</pubDate>
                <title>Holocaust-Gedenktag: AfD-Mitglieder zeigen mit Deportationsplänen ihre Traditionslinie</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/holocaust-gedenktag-afd-mitglieder-zeigen-mit-deportationsplaenen-ihre-traditionslinie/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Anlässlich des Jahrestages der Befreiung erklären Janine Wissler und Martin Schirdewan, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Wir erinnern heute an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945. Wir dürfen die Opfer nie vergessen, aber auch die Täter nicht und ihre menschenverachtende Ideologie, die heute wieder erstarkt und von der eine große Gefahr ausgeht.&nbsp;</p>
<p>Auschwitz ist auch Auftrag und Mahnung für uns, jeder Form von Antisemitismus, Rassismus und Faschismus entschieden und mit aller Konsequenz entgegenzutreten. ›Nie wieder‹ heißt für uns als Linke, die Erinnerung an den Holocaust, das Menschheitsverbrechen der Nazis, wachzuhalten.</p>
<p>Gerade angesichts des Wiedererstarkens der Rechten und Faschisten müssen wir die Ursachen ihres Aufstiegs im Blick behalten. An Auschwitz erinnern heißt auch, dass wir verstehen müssen, wie es dazu kommen konnte und wie wir eine Wiederholung verhindern können.&nbsp;</p>
<p>Beim Kampf gegen den Faschismus geht es um die Köpfe und um die Straßen. Gerade heute, wo der Antisemitismus in Deutschland zunimmt und viele Jüdinnen und Juden um ihre Sicherheit und ihr Leben wieder Angst haben, müssen wir den heutigen Nazis offensiv entgegentreten.&nbsp;</p>
<p>Wenn 79 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz AfD- und Werteunion-Mitglieder über Pläne zur Deportation von Millionen Menschen diskutieren, dann zeigt das klar, in welcher Traditionslinie die AfD und ihre Mitglieder stehen. Es zeigt auch, wie gefährlich es ist, wenn Konservative sich mit ihnen verbünden und damit als Steigbügelhalter agieren.&nbsp;</p>
<p>Als Antifaschistinnen und Antifaschisten dürfen wir nicht tatenlos danebenstehen, während die neuen Nazis nach der Macht greifen. Wir müssen uns den Rechten entgegenstellen und&nbsp;deutlich machen: ›Nie wieder!‹. Das ist das Vermächtnis von Auschwitz.</p>
<p>Was uns Mut macht, sind die über eine Million Menschen, die derzeit gegen die AfD und die Gefahr von Rechts auf die Straße gehen. Die Linke ruft dazu auf, sich an diesen Protesten zu beteiligen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 24 Jan 2024 15:57:39 +0100</pubDate>
                <title>Die Bahn muss der GDL ein ernsthaftes Angebot vorlegen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-bahn-muss-der-gdl-ein-ernsthaftes-angebot-vorlegen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Debatte um den aktuellen GDL-Streik sagt Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Bahnchefs haben sich gerade im Dezember mal eben fünf Millionen Euro an Boni genehmigt. Und das für ein Arbeitsergebnis, das man nur als miserabel bezeichnen kann. Denjenigen, die den Laden am Laufen halten, in dem sie nämlich die Züge fahren, wollen sie nicht mal ein ernstzunehmendes Angebot vorlegen.</p>
<p>Die Bahn muss in Verfügbarkeit und Verlässlichkeit viel besser werden. Dafür ist mehr Personal notwendig. Das bekommt man aber nur, wenn man den Arbeitsplatz attraktiver macht. Es wäre im Interesse der Bahn und der Bahnfahrenden, auf die Forderungen der Gewerkschaft einzugehen.</p>
<p>Die zentrale Forderung nach einer Reduktion der Wochenarbeitszeit um drei Stunden für Lokführer im Schichtbetrieb bei vollem Lohnausgleich ist tatsächlich ziemlich moderat. Die Linke fordert generell eine Vier-Tage-Woche oder 30 Stunden Regelarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich. In diese Richtung müssen wir gehen. Da könnte die Deutsche Bahn einmal Vorreiter sein.</p>
<p>Grundsätzlich gilt: So lange die Bahn kein Angebot macht, sind Streiks ein legitimes Mittel, um den Interessen der Belegschaft Geltung zu verschaffen. Die Forderungen aus der CDU, das Streikrecht einzuschränken, sind brandgefährlich. Wenn Arbeitnehmer nicht mehr ungehindert für ihre Rechte eintreten dürfen, bewegen wir uns als Gesellschaft in eine sehr ungute Richtung. Einige in der Arbeitgeberpartei CDU mögen damit kein Problem haben, aber alle, die selbst lohnabhängig sind und vielleicht über einen Streik nachdenken, müssen dagegen zusammenstehen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 24 Jan 2024 15:53:46 +0100</pubDate>
                <title>Dexit: Scheindebatte ohne Sinn und Verstand</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/dexit-scheindebatte-ohne-sinn-und-verstand/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Meldung, wonach AfD-Chefin Alice Weidel ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft Deutschlands nach Brexit-Vorbild befürwortet, meint Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Dexit-Scheindebatte ist ein billiger Versuch, davon abzulenken, dass direkt aus dem Büro von Alice Weidel arische Allmachtsphantasien geboren wurden. Millionen gehen dagegen zu Recht auf die Straße. Wir lassen uns da nicht auseinanderdividieren. Die Forderung ist inhaltlich billiger Populismus ohne wirtschaftlichen Verstand. Das zeigt sich im Alltag der Britinnen und Briten tagtäglich.<br> Die Linke will die EU politisch verbessern und kämpft dafür, dass die Wünsche und Sorgen der BewohnerInnen der EU in den Fokus der Politik rücken und nicht die Interessen von Mega-Konzernen den politischen Alltag bestimmen. In der EU, wie auch im Bundestag, werden falsche Entscheidungen getroffen, aber ein Austritt ist unpolitisch, feige und dumm.<br> Wer Kriege schlichten will, braucht gemeinsame Initiativen der EU. Wer Mega- und Digital-Konzerne gerecht besteuern will, braucht gemeinsame EU-Initiativen. Wer will, dass Menschenrechte in der ganzen EU gelten, kann das nur gemeinsam umsetzen. Dafür werbe ich als Spitzenkandidat für eine sozialere, vernünftigere EU bei der Wahl zum Europäischen Parlament im Juni.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Sat, 20 Jan 2024 18:07:58 +0100</pubDate>
                <title>Wir können uns keine Milliardäre mehr leisten - Milliardenvermögen besteuern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wir-koennen-uns-keine-milliardaere-mehr-leisten-milliardenvermoegen-besteuern-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Wir haben eine Antwort auf das fehlende Geld für Bildung, bezahlbaren ÖPNV und Klimaschutz: Milliardäre abschaffen!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Regierung schafft es nicht, einen Haushalt aufzustellen, der wirksame Schritte gegen Wohnungsnot Bildungskrise, Pflegenotstand und für einen funktionierenden und bezahlbaren ÖPNV enthält. Nachdem das Bundesverfassungsgericht einen Teil des Klima- und Transformationsfonds für nicht rechtmäßig erklärt hat, schießen die Freunde des Kapitals aus FDP und CDU/CSU aus allen Rohren: Hetze gegen Sozialleistungen – erst gegen Geflüchtete, dann gegen alle, die Bürgergeld beziehen. Die Bürgergeld-Kürzungen, die die CDU in die Diskussion bringt, sind vom Bundesverfassungsgericht bereits als nicht verfassungsgemäß eingestuft worden. In Zeiten von Arbeitskräftemangel – Zeiten, in denen normalerweise die Löhne steigen würden – versuchen sie vorsorglich, Erwerblose, Aufstocker*innen und Niedriglöhner*innen von denen zu spalten, die sich als Normalbeschäftigte verstehen. Dabei ächzen alle unter den Lasten des Alltags, den gestiegenen Preisen und den hohen Mieten.</p>
<p>Viel wird darüber diskutiert, was die Armen kosten: Beim Bürgergeld, Geflüchteten und Kindergrundsicherung wird jeder Euro zweimal umgedreht. Aber was kosten uns eigentlich die Reichen? Viel wird über „Betrug“ beim&nbsp;<strong>Bürgergeld</strong>&nbsp;diskutiert. 44 % der Fälle dort werden geprüft, die&nbsp;<strong>Betrugsquote liegt bei 2%</strong>. Die&nbsp;<strong>Prüfquote von Millionären liegt bei 6%, die Betrugsquote bei 75%.</strong>&nbsp;Bei 75% der Geprüften waren Steuernachzahlungen fällig. Beim „Betrug“ beim Bürgergeld geht es um 100 Mio. Euro – im Schnitt 680 Euro pro Fall. Beim&nbsp;<strong>Steuerbetrug der Millionäre geht es um 100 Mrd. Euro,</strong>&nbsp;die dem Staat entgehen. Im Schnitt 312.224 Euro pro Fall. Vor einer fairen Beteiligung am Gemeinwohl verstecken viele von ihnen ihr Geld im Ausland.</p>
<p>Milliardäre profitieren von hohen Mieten, schlechten Arbeitsbedingungen und geringen Löhnen. Ein Drittel derjenigen, die Bürgergeld beziehen, stockt niedrige Löhne auf. Die Reallöhne sind in Krise und Inflation gesunken – die Vermögen der Milliardäre sind stärker gewachsen als die Inflation. In Krisen machen sie auf Kosten der Allgemeinheit Gewinne, ohne einen Finger krümmen zu müssen. Privatjets, Luxusyachten, private Pools, dicke Autos: Ihr Lebensstil zerstört das Klima und die Umwelt, ihr Energie- und Wasserverbrauch ist exorbitant hoch. Während öffentliche Schwimmbäder geschlossen werden, immer mehr Kinder nicht schwimmen können und an einigen Orten im Sommer Wasserknappheit herrscht, boomen private Pools. Viele Menschen können sich das 49-Euro-Ticket nicht leisten, währenddessen leisten sich andere einen privaten Fuhrpark und Privatjetflüge nach Sylt. Viele Familien können sich keinen Urlaub leisten, während private Luxusyachten vor den Küsten cruisen.</p>
<p>Die Zahl der Milliardäre hat sich seit der Corona-Krise mehr als verdoppelt. Im vergangenen Jahr sind 14 Milliardäre dazugekommen, jetzt sind es 226. Zusammengenommen besitzen die deutschen Milliardäre mehr als 900 Mrd. Euro. Die 10 reichsten Deutschen haben ihr Vermögen zum Vorjahr um 20 Prozent gesteigert, auf 268,6 Milliarden Euro. In den letzten 10 Jahren ist das Vermögen der Milliardäre um mehr als 10 Prozent gestiegen – jedes Jahr. Der reichste Deutsche, der Besitzer von LIDL, besitzt mit geschätzt mehr als 40 Mrd. Euro ein Vermögen, dass höher ist als der Jahreshaushalt der meisten Bundesländer und alle 80 Sekunden kommt ein Betrag in Höhe des deutschen Jahresdurchschnittsgehalt hinzu.</p>
<p>Milliardenvermögen werden nicht „erarbeitet“, Menschen mit Milliardenvermögen haben in den allermeisten Fällen ein hohes Vermögen geerbt, das sich durch Zinsen, Dividenden, Spekulation an den Finanzmärkten und anderer Menschen Arbeit und Geld vermehrt. Das Vererben sehr hoher Vermögen wird in Deutschland kaum besteuert: Von den 40 Erben, die über 100 Mio. Euro geerbt haben, haben 31 nicht einen Cent Steuern gezahlt.</p>
<p>In Deutschland gilt: Je höher die Erbschaft, desto niedriger die Steuerlast. Denn für Superreiche gibt es jede Menge Möglichkeiten, die Erbschaftssteuer zu umgehen. Wer 300 Wohnungen erbt, kann die Steuer umgehen, weil die Wohnungen dann als Betriebsvermögen deklariert werden. Wer zwei Wohnungen erbt, zahlt Erbschaftssteuer. Lag der effektive Steuersatz bei Erbschaften und Schenkungen bis 500.000 Euro im Schnitt bei knapp 9%, bei Vermögen von über 20 Mio. Euro lag er aber nur bei 2,8%. Seit 2009 wurden Betriebsvermögen von 409 Mrd. Euro steuerfrei vererbt.</p>
<p>Auch die Dividendenausschüttungen sind ungebrochen hoch: Für 2024 wird erwartet, dass die 40 DAX-Konzerne 52,4 Mrd. Euro an Dividenden ausschütten. Doppelt so viel wie noch vor zehn Jahren, ein historischer Höchststand. Das lässt die Milliardenvermögen weiter anwachsen. Allein die BMW-Erben erhalten jährlich Dividenden in Milliardenhöhe – leistungslos.</p>
<p><strong>Money talks</strong>: Der Einfluss der Reichen auf Politik und Regierungen ist groß. So dreht sich die Diskussion seit Wochen um Sozialleistungen wie Bürgergeld und Kindergrundsicherung. Dabei würde die Kürzung des Bürgergeldes allerhöchstens 60 Mio. Euro bringen.</p>
<p>Diese Art der Ungleichheit ist für eine Demokratie schädlich. Die große Mehrheit der Menschen spürt in ihrem Alltag die Krisen bei bezahlbarem Wohnen, Pflege, Versorgung mit Kitaplätzen, auf die es einen Rechtsanspruch gibt, Unterrichtsausfall und Verfall der Gebäude in den Schulen, die Versorgung mit Krankenhäusern wird schlechter. Vom klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft war so lange die Rede, wie die Unternehmen gehofft haben, dafür staatliche Gelder zu bekommen. Die Klimakatastrophe verschärft sich.</p>
<p>Wir sagen: Es muss wieder darüber gesprochen werden, was eigentlich selbstverständlich ist. Die zwei reichsten Familien sollten nicht mehr besitzen als die gesamte untere Hälfte der in Deutschland lebenden Personen. Im Vergleich mit vielen anderen Staaten liegt Deutschland mit den vermögensbezogenen Steuern ganz weit hinten. 1997 hat das reichste 1 % in Deutschland 26% des Vermögens besessen, damals gab es noch eine Vermögensteuer. Jetzt besitzen sie 35%, während die ärmste Hälfte der Bevölkerung nur 1,3 Prozent des gesamten Vermögens besitzt.</p>
<p>Die Linke will das ändern. Wir wollen nicht darüber reden, was die Armen uns kosten, sondern endlich darüber, was die Superreichen kosten. Wir sagen: Wir können uns keine Milliardäre leisten. Dafür ist es nötig, dass Vermögen in der Gesellschaft tatsächlich umverteilt werden. Unsere Vorschläge sind moderat und betreffen nur einen winzigen Teil der Bevölkerung. Wir fragen: Braucht wirklich jemand mehr als 990 Millionen Euro? Nützt das unserer Gesellschaft, steht es im Einklang damit, dass im Grundgesetz steht, dass Eigentum verpflichtet und „sein Gebrauch zum Wohle der Allgemeinheit dienen [soll]“?</p>
<p>Unsere Antwort auf diese Frage ist „nein“. Es wäre an der Zeit, dass es zu der Frage eine gesellschaftliche Debatte gäbe, wie die Superreichen dieser Gesellschaft stärker zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben und zur Bewältigung der Haushaltskrise herangezogen werden können.</p>
<p>Was wir vorschlagen, würde nicht reichen, um Milliardäre gänzlich „abzuschaffen“. Damit aber überhaupt eine Umverteilung stattfindet, muss die Belastung der Vermögen durch Steuern und Abgaben mindestens oberhalb der Renditeerwartungen liegen. Die faktischen Vermögenssteigerungen lagen in den vergangenen Jahren bei 10%. Entsprechend müsste die Sonder-Vermögensteuer für Vermögen oberhalb der Milliarden-Grenze auf 12 % angehoben werden.&nbsp;<strong>Allein die 226 Milliardär*innen würden dann 81,63 Mrd. Euro Steuern zahlen.</strong>&nbsp;Für die Vermögensanteile unterhalb der Milliarde setzen wir einen niedrigeren Steuersatz an. Das Finanzministerium unter der FDP lässt verlauten, eine Vermögensteuer könne man sich in Deutschland nicht leisten, weil sie vor allem den Mittelstand treffen würde. Das können wir mit unserem Konzept ausschließen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wir fordern:</h3><ul class="list-normal"> 	<li>Das Grundgesetz sagt: Eigentum verpflichtet. Wir wollen die&nbsp;<strong>Vermögensteuer</strong>&nbsp;endlich wieder erheben. Die erste Million soll dabei steuerfrei bleiben. Sie beginnt erst oberhalb von 1 Mio. Euro Netto-Vermögen mit 1 % und steigt ab 50 Mio. Euro auf 5%. Für Vermögen oberhalb der Grenze von 1 Mrd. Euro legen wir einen Sondersteuersatz von 12 Prozent an –&nbsp;eine&nbsp;<strong>Milliardärsteuer</strong>. Die Vermögensteuer geht an die Länder und kann zur besseren Finanzierung von Bildung, Kitas und bezahlbarem Wohnen, Gesundheit, Pflege und ÖPNV eingesetzt werden – und einen verlässlichen Alltag schaffen.</li> 	<li>Einmalige&nbsp;<strong>Vermögensabgabe</strong>. Hier gilt: Alle Vermögen bis 2 Mio. Euro sollen gar nicht herangezogen werden. Die Abgabe ist progressiv gestaffelt und beginnt bei Netto-Vermögen oberhalb von 2 Mio. Euro mit 10 %, und steigt bis auf 30 Prozent. Sie wird einmalig erhoben und über 20 Jahre gezahlt. Die jährliche Belastung ist also gering. So können mind. 310 Milliarden Euro eingenommen werden. Die Vermögensabgabe fließt in den Bundeshaushalt und ist zweckgebunden. Wir schlagen vor, die Zweckbindung auf den sozialen und ökologischen Umbau der Wirtschaft festzulegen.</li> 	<li><strong>Abschaffung von Erbschaftssteuervergünstigungen</strong>&nbsp;bei großen Erbschaften: Allein die Streichung der Ausnahmen für Firmenerben würden sieben bis zehn Mrd. Euro einbringen.</li> 	<li>Unternehmen dürfen&nbsp;<strong>keine Dividenden ausschütten, wenn sie Staatshilfen</strong>&nbsp;erhalten haben. Staatliche Förderung muss an Tariftreue gebunden sein und zur Ausweitung von Mitbestimmung im Betrieb und öffentlichen Anteilen führen.</li> 	<li><strong>Übergewinne</strong>&nbsp;aus Krieg und Krisen müssen&nbsp;<strong>mit 90% besteuert</strong>&nbsp;werden. Das würde Mehreinnahmen von mindestens 30 Mrd. Euro bringen.</li> 	<li>Eine&nbsp;<strong>Taskforce gegen Steuerflucht</strong>&nbsp;und Steuerbetrug im Segment der Reichsten. Jede Steuerfahnder*in bringt 1 Mio. Euro mehr ein, als er/sie kostet.</li> </ul>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Sat, 20 Jan 2024 17:58:36 +0100</pubDate>
                <title>Bürgergeld: Verfassungsbruch mit Ansage</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/buergergeld-verfassungsbruch-mit-ansage/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur heutigen Einigung der Regierungsparteien auf Verschärfungen bei den Bürgergeld-Sanktionen meint Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Ampel scheut vor keiner sozialen Schandtat zurück. Wer sich demnächst weigert, eine mies bezahlte Arbeit anzunehmen, der wird sanktioniert – auf Null. Das ist Verfassungsbruch mit Ansage, schließlich hat Karlsruhe bereits 2014 entschieden, dass niemand unter das Existenzminimum fallen darf. Und es ist eine Ablenkungsdebatte, die Ressentiments gegen Erwerbslose schürt.<br> Selbst die Chefin der Bundesagentur für Arbeit sagt, dass Totalverweigerer die absolute Ausnahme sind. Statt Erwerbslose zu drangsalieren, sollte die Ampel lieber reiche Steuerhinterzieher entschieden sanktionieren."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-356857</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Jan 2024 17:55:59 +0100</pubDate>
                <title>Menschen vor extremen Rechten schützen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/menschen-vor-extremen-rechten-schuetzen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den neuen Enthüllungen von Correctiv sagt Ates Gürpinar, Stellv. Vorsitzender der Partei Die Linke und kommissarischer Bundesgeschäftsführer:

</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die neuen Enthüllungen zeigen deutlich die Gefährlichkeit des Geflechts im Umfeld der AfD. Da wuchern Reichsbürger, Schwurbler und Neonazis ungestört durcheinander.</p>
<p>Wenn rechte Schläger über AfD-Parlamentarier an sensible Informationen kommen, ist das eine Gefahr für Leib und Leben von Menschen. Es muss dringend ganz genau hingeschaut werden, ob die Behauptungen des AfD- Mitarbeiters Mario Müller zutreffen, und wer sich dabei alles strafbar gemacht hat. Und es muss geprüft werden, ob es in der AfD-Fraktion weitere solche Fälle gibt.</p>
<p>Es ist klar, dass rechte Schläger zuerst diejenigen angreifen, die aktiv sind gegen Rechts. Aber die Erfahrung zeigt, dass sie dabei nicht stehen bleiben. Am Ende müssen sich alle fürchten, die nicht auf rechter Linie sind. Wir müssen viel genauer hinschauen und militante Strukturen der extremen Rechten zerschlagen, ehe sie sich etablieren können. Hier frühzeitig einzugreifen kann Menschenleben schützen."&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356856</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Jan 2024 17:47:51 +0100</pubDate>
                <title>Abschiebegesetz: Von Brandmauern reden und AfD-Politik machen, ist Heuchelei</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/abschiebegesetz-von-brandmauern-reden-und-afd-politik-machen-ist-heuchelei/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur heutigen Abstimmung über das sog. &quot;Rückführungsverbesserungsgesetz&quot; sagt Katina Schubert, stellvertretende Parteivorsitzende und kommissarische Bundesgeschäftsführerin der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Von CDU und Ampel sind seit den Correctiv-Enthüllungen wieder mehr oder weniger klare Ansagen gegen die AfD zu hören. Gleichzeitig wird unbeirrt weiter rechte Migrationspolitik gemacht. Wer die kleine Zahl von tatsächlich ausreisepflichtigen Menschen zum Problem erklärt und ehrenamtliche Seenotrettung kriminalisiert, der betreibt das Geschäft der extremen Rechten.</p>
<p>Man muss klar sagen: Von AfD-Brandmauern reden und selbst AfD-Politik machen, das ist pure Heuchelei.</p>
<p>Ich kann nur an die demokratischen Parteien appellieren, wieder mit uns darum zu ringen, wie man allen Menschen in Deutschland ein Leben in Würde ermöglichen kann, statt dieses Recht für immer mehr Menschen in Frage zu stellen.<br> Geflüchtete schikanieren und mit immer weniger Rechtsbeistand abschieben, Menschen im Leistungsbezug das Existenzminimum kürzen und Rentner zurück an den Arbeitsplatz schicken – das ist Politik auf dem Rücken der Schwächsten.</p>
<p>Gesellschaftliche Akzeptanz für die Aufnahme von Geflüchteten schafft man, indem man die Kommunen in die Lage versetzt, die Aufnahme gut zu bewältigen, und indem man aufhört, Menschen gegeneinander auszuspielen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356855</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Jan 2024 17:45:00 +0100</pubDate>
                <title>Linke ruft zum Protest gegen AfD auf</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-ruft-zum-protest-gegen-afd-auf/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Partei Die Linke positioniert sich klar gegen die erstarkende AfD und ruft zum entschiedenen Protest gegen rechte Strukturen auf. Dazu erklärt die Bundesgeschäftsführerin der Partei Die Linke, Katina Schubert:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Die Verbindungen der AfD zu Nazi-Netzwerken und finanzstarken Geldgebern sind für viele, die sich mit rechten Strukturen befassen, keine Überraschung. Doch die Zivilgesellschaft mobilisiert nun in großem Maße gegen rechte Strukturen. In mehreren deutschen Städten, darunter Berlin, Potsdam und Leipzig, haben zehntausende Menschen gegen die AfD demonstriert.&nbsp;</p>
<p>Die Linke betont ihre Verantwortung, breite Bündnisse gegen Rechts zu unterstützen und selbst zu initiieren. Sie setzt sich aktiv gegen rechte Hetze und Gewalt ein. Wir kritisieren demokratische Parteien, die rechten Erzählungen folgen.</p>
<p>Es braucht eine kritische Selbstreflexion der Ampel-Regierung hinsichtlich ihres Beitrags zum Erstarken der AfD. Die schmerzhaften Kürzungen im Bundeshaushalt und die Zurückhaltung bei der Besteuerung von Superreichen und Konzernen sind Konjunkturprogramme für die Rechten.&nbsp;</p>
<p>Die Ampel-Regierung muss die sozialen Bedingungen verbessern und sich von rigiden Sparmaßnahmen lösen.&nbsp;</p>
<p>Die jüngst von<a href="https://www.oxfam.de/ueber-uns/publikationen/bericht-soziale-ungleichheit-2024" target="_blank" rel="noreferrer">&nbsp;Oxfam veröffentlichten Zahlen&nbsp;</a>zeigen, dass das Gesamtvermögen der fünf reichsten Deutschen seit 2020 inflationsbereinigt um fast 75 Prozent gestiegen ist, während die Ampel-Regierung die Einführung einer Milliardärssteuer und einer einmaligen Vermögensabgabe ablehnt und an der Schuldenbremse festhält.</p>
<p>Die Partei Die Linke unterstützt aktiv die Aktion des neuen Bündnisses "Hand in Hand" am 03.02.2024 in Berlin und ruft die Landesverbände zur Teilnahme auf. Alle Parteigliederungen werden dazu aufgerufen, bei den bundesweiten Protesten gegen die AfD mitzumachen. Die Partei schließt sich der Mobilisierung unter dem Hashtag #WirSindDieBrandmauer an.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356854</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Jan 2024 17:40:14 +0100</pubDate>
                <title>Spahn führt Ablenkungsdebatte auf Kosten der Armen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/spahn-fuehrt-ablenkungsdebatte-auf-kosten-der-armen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Jens Spahn (CDU) will eine Änderung des Grundgesetzes, um schärfere Sanktionen beim Bürgergeld durchzusetzen, insbesondere bei den durch die Ewigkeitsklausel geschützten Artikeln 1 und 20, die die Menschenwürde und den demokratischen und sozialen Bundesstaat regeln. Damit würde die vom Bundesverfassungsgericht gesetzte Grenze umgangen. Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke, kritisiert dies scharf und erklärt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Der Vorstoß von Jens Spahn, das Grundgesetz zu ändern und soziale Grundprinzipien zu beschneiden, zeigt einmal mehr die rücksichtslose Agenda der CDU. Die Linke kämpft für den Schutz der Menschenwürde.</p>
<p>Dieser Vorstoß ist schockierend und zeigt einmal mehr, wie weit die CDU zu gehen bereit ist, um die Ärmsten unserer Gesellschaft zu schikanieren. Mit dem Versuch, das Grundgesetz zu ändern und die Sanktionen beim Bürgergeld zu verschärfen, greift Spahn gezielt Verfassungsartikel an, die bisher durch die Ewigkeitsklausel geschützt waren. Dieser Vorstoß der Union ist ein klarer Angriff auf soziale Grundrechte, auf die sich das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil zu den Sanktionen berief.</p>
<p>Spahn fordert nun, die verfassungsrechtlichen Grenzen für Sanktionen beim Bürgergeld zu umgehen und die Artikel 1 und 20 des Grundgesetzes zu ändern. Diese Artikel garantiert das universelle Recht auf Menschenwürde und den demokratischen und sozialen Bundesstaat.&nbsp;</p>
<p>Ich warne ausdrücklich davor, den Weg der unsozialen Politik weiter zu beschreiten. Es ist ein gefährlicher Weg, der nicht nur das soziale Gefüge, sondern auch die Grundfesten des Grundgesetzes erschüttern würde.</p>
<p><br> Es ist nicht nur die CDU, die Bürgergeldbezieher zu Sündenböcken macht. Arbeitsminister Heil (SPD) hat mit seinem Vorstoß zu schärferen Sanktionen dieses Narrativ gestärkt und die Debatte befeuert. Als Linke wollen wir über Sanktionen gegen reiche Steuerhinterzieher reden, statt über Bürgergeldbezieher. Das ist eine Ablenkungsdebatte auf Kosten der Menschen, die ohnehin wenig haben.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356733</guid>
                <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 05:55:11 +0100</pubDate>
                <title>Ein Pakt gegen soziale Kälte und für gesellschaftlichen Zusammenhalt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ein-pakt-gegen-soziale-kaelte-und-fuer-gesellschaftlichen-zusammenhalt/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Kurz vor Weihnachten müssen wir feststellen: Trotz aller Sonntagsreden der Bundesregierung bröckelt der Zusammenhalt. Viele Menschen fühlen sich isoliert und einsam.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Preise steigen. Räume für Begegnungen sind zunehmend Räume, die Geld kosten: Eintritt ins Museum, Essen im Restaurant usw. Auch zuhause sind viele Menschen allein – und können sich wegen der hohen Preise weder gutes Essen noch Energie und Strom leisten.</p>
<p>Mit Hängen und Würgen hat die Regierung einen Haushalt vorgelegt. Im Kern: Sozialkürzungen – beim Bürgergeld, Wohngeld, Renten-Zuschüssen und Kürzungen bei Solarenergie und Umbau von Heizungen. Mit dem Klima geht es weiter abwärts, die Zukunftssorgen der Menschen nehmen zu. Was über die Diskussion um die plötzliche Lücke im Haushalt leicht in den Hintergrund gedrängt wird: der Haushalt hat von vornherein keine angemessene Antwort auf Pflegenotstand, Wohnungsnot und Bildungskrise gegeben. Die versprochenen Kindergrundsicherung war schon abgeräumt. Tanken und Heizen wird über die Erhöhung des CO2-Preises für alle teurer werden. Das versprochene Klimageld wird nicht eingeführt. Um die Lücke im Haushalt zu füllen, wird die Regierung&nbsp; öffentliches Eigentum bei Post und Bahn verkaufen. Wenn davon gesprochen wird, dass „Bundeseigentum“ verkauft wird, klingt es, als hätte es nichts mit uns allen zu tun. Tatsächlich geht es um öffentliches Eigentum, Eigentum von uns allen. Privatisierung bedeutet: andere sollen daraus Profit schlagen. Die Bürger*innen werden dafür bezahlen.</p>
<p>80 Mrd. Euro werden aufgrund von Steuererleichterungen für Superreiche jedes Jahr nicht eingenommen. Auf 100 Mrd. Euro werden die Mindereinnahmen aufgrund von Steuerbetrug von Millionär*innen und Milliardär*innen geschätzt. Die Schere zwischen arm und reich öffnet sich weiter. Die Milliardär*innen der Republik erhöhen ihren Reichtum pro Jahr mindestens um 10 Prozent. Aber die Regierung lehnt eine Vermögensteuer ab. Die Botschaft ist klar: Die Regierung fühlt sich den Superreichen verpflichtet und macht Politik in ihrem Interesse. Auf Kosten der Mehrheit, auf Kosten von Hetze gegen Ärmere und auf Kosten der Zukunft des Planeten.</p>
<p>Ein Viertel aller Deutschen fühlt sich „sehr einsam“, wie die Deutsche Depressionshilfe in diesem Jahr feststellte. Fast die Hälfte fühlt sich einsam - und nur ein gutes Viertel ist nicht einsam. Dieses Unglück sollte unsere Gesellschaft nicht hinnehmen. Es ist daher richtig, dass die Bundesregierung das Problem nun anerkennt und die Familienministerin letzte Woche eine nationale Strategie gegen Einsamkeit vorgelegt hat. Doch die Strategie ist nur ein Sammelsurium aus Maßnahmen, die bereits geplant waren.</p>
<p>Es braucht dringend eine Politik, die den Zusammenhalt wirklich stärkt. Zusammenhalt entsteht nicht aus moralischen Aufrufen und warmen Worten. Er besteht aus Strukturen, aus öffentlichen Angeboten und Dienstleistungen. Aus Orten der Begegnung, Strukturen des Gemeinsamen – gemeinsames Lernen, gemeinsames Sorgen, gemeinsamer Kultur. Jenseits von Markt und Profit, in denen die Menschen im Mittelpunkt stehen. Um diese Strukturen des Gemeinsamen zu schaffen und zu stärken, wollen wir Pakt gegen soziale Kälte und für gesellschaftlichen Zusammenhalt vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Er besteht aus drei Teilen:</p>
<p>&nbsp;</p><ol> 	<li> 	<h3>Investitionen in Sofortmaßnahmen gegen Einsamkeit &amp; für mehr Zusammenhalt</h3> 	</li> </ol><p>&nbsp;</p>
<p>Armut als das wesentliche Risiko für Einsamkeit und soziale Isolation blendet die Ampel völlig aus. Dabei ist der Zusammenhang zwischen Armut und Einsamkeit längst bewiesen. Würde die Bundesregierung Menschen tatsächlich aus der Einsamkeit holen wollen, sollte sie die wachsende Armut im Land nicht weiter ignorieren. Mehr als 17 Millionen Menschen waren schon 2022 von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht. Dagegen vorzugehen wäre allerdings teurer als bloße Symptombekämpfung. Insgesamt gilt: Zusammenhalt braucht stabile kommunale Strukturen und Institutionen wie Bibliotheken, Vereine, Nachbarschaftszentren und Sportstätten. Auch das kostet Geld.</p>
<p>Deswegen fordert Die Linke eine bedarfsgerechte Finanzierung und Unterstützung für die oft völlig überschuldeten Kommunen. Damit sie Hilfsangebote und die öffentliche Infrastruktur vor Ort dauerhaft finanzieren und jenseits der unmittelbaren Pflichtausgaben wie Straßen und Feuerwehren ausbauen können, auch im Hinblick auf neue, kreative Ansätze (wie z.B. eine „Kontakt-App“, analog zur „Corona-Warn-App“.).</p>
<p>Es ist einfach nicht wahr, dass es kein Geld für eine funktionierende Daseinsvorsorge gibt. Wir finanzieren die Strukturen des Gemeinsamen mit&nbsp; einer Milliardärsteuer und der Wiedereinführung der Vermögensteuer, die Ländern und Kommunen zu Gute kommt.</p>
<p>&nbsp;</p><ul class="list-normal"> 	<li>In den Zusammenhalt Vorort investieren! Im Jahr 2022 wurden in den Kommunen insgesamt allein Investitionsrückstände in der Höhe von 166 Milliarden Euro veranschlagt.&nbsp; Es braucht daher massive Investitionen Vorort und endlich einen Altschulden-Fonds für die Kommunen. Bei Investitionsmitteln braucht es einen Vorrang für strukturschwache Regionen und sozial abgehängte Kommunen und Stadtteile. So schaffen wir Kommunen mit mehr Lebensqualität für alle: bezahlbares Wohnen, gute wohnortnahe Gesundheitsversorgung, kurze Wege, weniger Lärm, mehr Parks und Urban Gardening, Nachbarschaftszentren, Spielplätze und Sportanlagen, preiswerte und klimafreundliche Naherholungsangebote.</li> 	<li>Isolation überwinden, Armut bekämpfen! Es&nbsp; braucht einen höheren Mindestlohn von 15 Euro, eine tatsächlich gesellschaftliche Teilhabe ermöglichende Erhöhung von Bürgergeld und Grundsicherung auf eine sanktionsfreie Mindestsicherung in Höhe von 1.200 Euro und vor allem eine echte Kindergrundsicherung, die Kinder aus armen Familien mit bis zu 681 Euro pro Monat unterstützt. Das würde die Armut im Handumdrehen massiv reduzieren und die Menschen zur Teilhabe befähigen.</li> 	<li>Zur besseren Finanzierung der sozialen Infrastruktur, von Bildung, Kitas, Gesundheit, Pflege und ÖPNV braucht es eine Vermögensteuer, die erst oberhalb von einem Nettovermögen von einer Million mit einem Prozent greift und bis auf fünf Prozent ab 50 Millionen Euro ansteigt. Schon das würde 100 Milliarden Euro an Mehreinnahmen für Länder und Kommunen bedeuten. Für Vermögen oberhalb der Grenze von einer Milliarde Euro wollen wir zudem einen Sondersteuersatz („Milliadärsteuer“) von zwölf Prozent anlegen. Das würde von den 226 Milliardär*innen im Land 81,63 Mrd. Euro bringen.&nbsp;</li> 	<li>Zur Bewältigung der akuten Krisenlasten fordern wir eine&nbsp;einmalige, progressiv ausgestaltete Vermögensabgabe auf Vermögen&nbsp;von mehr als 2 Millionen Euro (bzw. bei einem Betriebsvermögen von über fünf Millionen Euro). Sie wird einmalig erhoben, kann aber über 20 Jahre gestreckt in Raten gezahlt werden und würde über 300 Milliarden Euro für den Bundeshaushalt einbringen.</li> </ul><ol> 	<li> 	<h3>Preisstopp für Lebensmittel: Damit sich alle das Weihnachtsessen leisten können.</h3> 	</li> </ol><p>Die Preise für Lebensmittel steigen. Viele Menschen wissen nicht, wie sie über den Monat kommen. Seit dem Regierungsantritt der Ampel im Herbst 2021 sind die Lebensmittelpreise um fast 30 % gestiegen. Besonders hart trifft es Menschen, die wenig Einkommen haben. Gleichzeitig gehen die Profite der Lebensmittelkonzerne durch die Decke. Die Konzerne treiben die Preise hoch und damit die Inflation an. Die Besitzer*innen der Lebensmittelkonzerne gehören zu den reichsten Deutschen und haben ihre Milliarden-Vermögen um mehr als die Inflation gesteigert<a href="https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/ein-pakt-gegen-soziale-kaelte-und-fuer-gesellschaftlichen-zusammenhalt/#_ftn1" target="_blank" name="_ftnref1" rel="noreferrer"><sup><sup>[1]</sup></sup></a>. Die Eigentümer*innen der großen Lebensmittelkonzerne bereichern sich, während die große Mehrheit der Bevölkerung höhere Preise für Lebensmittel zahlen muss. Und die Ampel-Regierung schaut zu.</p>
<p>Die Linke setzt sich dafür ein, dass sich jede und jeder das Weihnachtsessen leisten kann:</p><ul class="list-normal"> 	<li>Wir wollen die Supermarktkonzerne in die Pflicht nehmen: Die vier großen Supermarktketten (Aldi, Edeka, Rewe und die Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland) müssen einen Warenkorb aus Grundnahrungsmitteln zu einem festgelegten Höchstpreis anbieten. Der Höchstpreis des Warenkorbs muss sich am Bürgergeld-Regelsatz für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke orientieren.</li> 	<li>Der Warenkorb wird in einer Expert*innengruppe zusammengestellt: Die Supermärkte erarbeiten gemeinsam mit Verbraucherschutzorganisationen und Wissenschaftlicher*innen, welche Grundnahrungsmittel in den Warenkörben enthalten sein müssen. Lebensmittel-preiswächter überprüfen die Supermärkte. Wer falsch spielt, muss Strafzahlungen leisten.</li> 	<li>Die Extra-Profite der Lebensmittelkonzerne müssen mit einer Übergewinnsteuer eingezogen und zum Wohl der Allgemeinheit eingesetzt werden. Übergewinne aus Krieg und Krisen wollen wir mit 90 Prozent besteuern.</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>3. Damit niemand friert und im Dunkeln sitzen muss – Strom- und Gaspreise deckeln!</h3>
<p>Die Bundesregierung lässt die Strom- und Gaspreisdeckel zum Jahresende auslaufen und tut so, als sei die Inflation bei den Energiekosten vorbei. Aber die aktuellen Preise für Strom und Gas liegen noch weit oberhalb der Preise vor Beginn des Ukraine-Kriegs. Noch immer liegen viele Verträge und Tarife über dem Preisdeckel. Den Bürger*innen droht mit dem Jahreswechsel für das nächste Jahr eine zusätzliche, teilweise massive Belastung. Bei Erdgas liegt der Anstieg der Kosten teilweise bei bis zu 60 Prozent.</p>
<p>Wir wollen nicht, dass die Menschen frieren oder im Dunkeln sitzen, weil das Geld zum Monatsende wieder knapp ist. Die Preisdeckel für Strom und Gas müssen sozial gerecht gemacht werden – und im Jahr 2024 unbedingt bestehen bleiben!</p>
<h3>Die Linke fordert:</h3><ul class="list-normal"> 	<li>Verbraucher Entlasten! Der von der Bundesregierung geplante Preisdeckel ist für Menschen mit niedrigen Einkommen immer noch zu hoch, um die Inflation wirksam zu bekämpfen. Die Linke fordert einen Preisdeckel beim Gas von 8 Cent/kWh statt 12 Cent und 30 Cent/kWh statt 40 Cent beim Haushaltsstrom. (Das gedeckelte Preisniveau orientiert sich damit am Marktpreis des Jahres 2021).</li> 	<li>Menschenwürde schützen! Jährlich werden gegen Hunderttausenden Menschen in Deutschland Strom- und Gassperren verhängt und zehntausende Zwangsräumungen vollstreckt, sogar im Winter. Das ist Menschen unwürdig. Strom- und Gassperren sowie Zwangsräumungen&nbsp; ohne Anschluss-Unterbringung müssen gesetzlich verboten werden.</li> 	<li>Energiesoli! Wir wollen, angelehnt an den Vorschlag der „Wirtschaftsweisen“, einen Energie-Soli für Reiche. Menschen mit sehr hohen Einkommen haben einen höheren Energieverbrauch und profitieren deshalb absolut am stärksten von der Strom- und Gaspreisbremse. Für eine sozial gerechte Finanzierung fordert Die Linke deshalb einen Energie-Soli als Zuschlag auf die Einkommen-, Lohn- und Kapitalertragsteuer in Höhe von 5,5 Prozent ab einem Jahreseinkommen von 80.000 Euro (pro Person) einzuführen.</li> 	<li>Klimageld endlich einführen! Angesichts der steigenden Co2-Preise braucht es endlich das versprochene Klimageld als Entlastung für einen sozial gerechten Klimaschutz. Wir fordern ein soziale Klimageld von 200 Euro monatlich für alle mit einem Einkommen von heute bis zu 4000 Euro brutto im Monat.</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;Edeka hat den Gewinn von 2020 bis 2022 um 31,4 % gesteigert, Rewe um 22,2 %. Aldi und die Schwarz-Gruppe geben keine Gewinne bekannt. Die Vermögenszuwächse ihrer Eigentümer:innen lassen aber auf Gleiches schließen. Dieter Schwarz konnte sein Vermögen von März 2021 bis Februar 2022 um 16,7 Milliarden steigern. Die Aldi-Erben (Nord- und Süd) sind im gleichen Zeitraum um 7,6 Milliarden reicher geworden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356732</guid>
                <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 05:52:37 +0100</pubDate>
                <title>Wir können uns keine Milliardäre mehr leisten - Milliardenvermögen besteuern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wir-koennen-uns-keine-milliardaere-mehr-leisten-milliardenvermoegen-besteuern/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Wir haben eine Antwort auf das fehlende Geld für Bildung, bezahlbaren ÖPNV und Klimaschutz: Milliardäre abschaffen!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Regierung schafft es nicht, einen Haushalt aufzustellen, der wirksame Schritte gegen Wohnungsnot Bildungskrise, Pflegenotstand und für einen funktionierenden und bezahlbaren ÖPNV enthält. Nachdem das Bundesverfassungsgericht einen Teil des Klima- und Transformationsfonds für nicht rechtmäßig erklärt hat, schießen die Freunde des Kapitals aus FDP und CDU/CSU aus allen Rohren: Hetze gegen Sozialleistungen – erst gegen Geflüchtete, dann gegen alle, die Bürgergeld beziehen. Die Bürgergeld-Kürzungen, die die CDU in die Diskussion bringt, sind vom Bundesverfassungsgericht bereits als nicht verfassungsgemäß eingestuft worden. In Zeiten von Arbeitskräftemangel – Zeiten, in denen normalerweise die Löhne steigen würden – versuchen sie vorsorglich, Erwerblose, Aufstocker*innen und Niedriglöhner*innen von denen zu spalten, die sich als Normalbeschäftigte verstehen. Dabei ächzen alle unter den Lasten des Alltags, den gestiegenen Preisen und den hohen Mieten.</p>
<p>Viel wird darüber diskutiert, was die Armen kosten: Beim Bürgergeld, Geflüchteten und Kindergrundsicherung wird jeder Euro zweimal umgedreht. Aber was kosten uns eigentlich die Reichen? Viel wird über „Betrug“ beim&nbsp;<strong>Bürgergeld</strong>&nbsp;diskutiert. 44 % der Fälle dort werden geprüft, die&nbsp;<strong>Betrugsquote liegt bei 2%</strong>. Die&nbsp;<strong>Prüfquote von Millionären liegt bei 6%, die Betrugsquote bei 75%.</strong>&nbsp;Bei 75% der Geprüften waren Steuernachzahlungen fällig. Beim „Betrug“ beim Bürgergeld geht es um 100 Mio. Euro – im Schnitt 680 Euro pro Fall. Beim&nbsp;<strong>Steuerbetrug der Millionäre geht es um 100 Mrd. Euro,</strong>&nbsp;die dem Staat entgehen. Im Schnitt 312.224 Euro pro Fall. Vor einer fairen Beteiligung am Gemeinwohl verstecken viele von ihnen ihr Geld im Ausland.</p>
<p>Milliardäre profitieren von hohen Mieten, schlechten Arbeitsbedingungen und geringen Löhnen. Ein Drittel derjenigen, die Bürgergeld beziehen, stockt niedrige Löhne auf. Die Reallöhne sind in Krise und Inflation gesunken – die Vermögen der Milliardäre sind stärker gewachsen als die Inflation. In Krisen machen sie auf Kosten der Allgemeinheit Gewinne, ohne einen Finger krümmen zu müssen. Privatjets, Luxusyachten, private Pools, dicke Autos: Ihr Lebensstil zerstört das Klima und die Umwelt, ihr Energie- und Wasserverbrauch ist exorbitant hoch. Während öffentliche Schwimmbäder geschlossen werden, immer mehr Kinder nicht schwimmen können und an einigen Orten im Sommer Wasserknappheit herrscht, boomen private Pools. Viele Menschen können sich das 49-Euro-Ticket nicht leisten, währenddessen leisten sich andere einen privaten Fuhrpark und Privatjetflüge nach Sylt. Viele Familien können sich keinen Urlaub leisten, während private Luxusyachten vor den Küsten cruisen.</p>
<p>Die Zahl der Milliardäre hat sich seit der Corona-Krise mehr als verdoppelt. Im vergangenen Jahr sind 14 Milliardäre dazugekommen, jetzt sind es 226. Zusammengenommen besitzen die deutschen Milliardäre mehr als 900 Mrd. Euro. Die 10 reichsten Deutschen haben ihr Vermögen zum Vorjahr um 20 Prozent gesteigert, auf 268,6 Milliarden Euro. In den letzten 10 Jahren ist das Vermögen der Milliardäre um mehr als 10 Prozent gestiegen – jedes Jahr. Der reichste Deutsche, der Besitzer von LIDL, besitzt mit geschätzt mehr als 40 Mrd. Euro ein Vermögen, dass höher ist als der Jahreshaushalt der meisten Bundesländer und alle 80 Sekunden kommt ein Betrag in Höhe des deutschen Jahresdurchschnittsgehalt hinzu.</p>
<p>Milliardenvermögen werden nicht „erarbeitet“, Menschen mit Milliardenvermögen haben in den allermeisten Fällen ein hohes Vermögen geerbt, das sich durch Zinsen, Dividenden, Spekulation an den Finanzmärkten und anderer Menschen Arbeit und Geld vermehrt. Das Vererben sehr hoher Vermögen wird in Deutschland kaum besteuert: Von den 40 Erben, die über 100 Mio. Euro geerbt haben, haben 31 nicht einen Cent Steuern gezahlt.</p>
<p>In Deutschland gilt: Je höher die Erbschaft, desto niedriger die Steuerlast. Denn für Superreiche gibt es jede Menge Möglichkeiten, die Erbschaftssteuer zu umgehen. Wer 300 Wohnungen erbt, kann die Steuer umgehen, weil die Wohnungen dann als Betriebsvermögen deklariert werden. Wer zwei Wohnungen erbt, zahlt Erbschaftssteuer. Lag der effektive Steuersatz bei Erbschaften und Schenkungen bis 500.000 Euro im Schnitt bei knapp 9%, bei Vermögen von über 20 Mio. Euro lag er aber nur bei 2,8%. Seit 2009 wurden Betriebsvermögen von 409 Mrd. Euro steuerfrei vererbt.</p>
<p>Auch die Dividendenausschüttungen sind ungebrochen hoch: Für 2024 wird erwartet, dass die 40 DAX-Konzerne 52,4 Mrd. Euro an Dividenden ausschütten. Doppelt so viel wie noch vor zehn Jahren, ein historischer Höchststand. Das lässt die Milliardenvermögen weiter anwachsen. Allein die BMW-Erben erhalten jährlich Dividenden in Milliardenhöhe – leistungslos.</p>
<p><strong>Money talks</strong>: Der Einfluss der Reichen auf Politik und Regierungen ist groß. So dreht sich die Diskussion seit Wochen um Sozialleistungen wie Bürgergeld und Kindergrundsicherung. Dabei würde die Kürzung des Bürgergeldes allerhöchstens 60 Mio. Euro bringen.</p>
<p>Diese Art der Ungleichheit ist für eine Demokratie schädlich. Die große Mehrheit der Menschen spürt in ihrem Alltag die Krisen bei bezahlbarem Wohnen, Pflege, Versorgung mit Kitaplätzen, auf die es einen Rechtsanspruch gibt, Unterrichtsausfall und Verfall der Gebäude in den Schulen, die Versorgung mit Krankenhäusern wird schlechter. Vom klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft war so lange die Rede, wie die Unternehmen gehofft haben, dafür staatliche Gelder zu bekommen. Die Klimakatastrophe verschärft sich.</p>
<p>Wir sagen: Es muss wieder darüber gesprochen werden, was eigentlich selbstverständlich ist. Die zwei reichsten Familien sollten nicht mehr besitzen als die gesamte untere Hälfte der in Deutschland lebenden Personen. Im Vergleich mit vielen anderen Staaten liegt Deutschland mit den vermögensbezogenen Steuern ganz weit hinten. 1997 hat das reichste 1 % in Deutschland 26% des Vermögens besessen, damals gab es noch eine Vermögensteuer. Jetzt besitzen sie 35%, während die ärmste Hälfte der Bevölkerung nur 1,3 Prozent des gesamten Vermögens besitzt.</p>
<p>Die Linke will das ändern. Wir wollen nicht darüber reden, was die Armen uns kosten, sondern endlich darüber, was die Superreichen kosten. Wir sagen: Wir können uns keine Milliardäre leisten. Dafür ist es nötig, dass Vermögen in der Gesellschaft tatsächlich umverteilt werden. Unsere Vorschläge sind moderat und betreffen nur einen winzigen Teil der Bevölkerung. Wir fragen: Braucht wirklich jemand mehr als 990 Millionen Euro? Nützt das unserer Gesellschaft, steht es im Einklang damit, dass im Grundgesetz steht, dass Eigentum verpflichtet und „sein Gebrauch zum Wohle der Allgemeinheit dienen [soll]“?</p>
<p>Unsere Antwort auf diese Frage ist „nein“. Es wäre an der Zeit, dass es zu der Frage eine gesellschaftliche Debatte gäbe, wie die Superreichen dieser Gesellschaft stärker zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben und zur Bewältigung der Haushaltskrise herangezogen werden können.</p>
<p>Was wir vorschlagen, würde nicht reichen, um Milliardäre gänzlich „abzuschaffen“. Damit aber überhaupt eine Umverteilung stattfindet, muss die Belastung der Vermögen durch Steuern und Abgaben mindestens oberhalb der Renditeerwartungen liegen. Die faktischen Vermögenssteigerungen lagen in den vergangenen Jahren bei 10%. Entsprechend müsste die Sonder-Vermögensteuer für Vermögen oberhalb der Milliarden-Grenze auf 12 % angehoben werden.&nbsp;<strong>Allein die 226 Milliardär*innen würden dann 81,63 Mrd. Euro Steuern zahlen.</strong>&nbsp;Für die Vermögensanteile unterhalb der Milliarde setzen wir einen niedrigeren Steuersatz an. Das Finanzministerium unter der FDP lässt verlauten, eine Vermögensteuer könne man sich in Deutschland nicht leisten, weil sie vor allem den Mittelstand treffen würde. Das können wir mit unserem Konzept ausschließen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wir fordern:</h3><ul class="list-normal"> 	<li>Das Grundgesetz sagt: Eigentum verpflichtet. Wir wollen die&nbsp;<strong>Vermögensteuer</strong>&nbsp;endlich wieder erheben. Die erste Million soll dabei steuerfrei bleiben. Sie beginnt erst oberhalb von 1 Mio. Euro Netto-Vermögen mit 1 % und steigt ab 50 Mio. Euro auf 5%. Für Vermögen oberhalb der Grenze von 1 Mrd. Euro legen wir einen Sondersteuersatz von 12 Prozent an –&nbsp;eine&nbsp;<strong>Milliardärsteuer</strong>. Die Vermögensteuer geht an die Länder und kann zur besseren Finanzierung von Bildung, Kitas und bezahlbarem Wohnen, Gesundheit, Pflege und ÖPNV eingesetzt werden – und einen verlässlichen Alltag schaffen.</li> 	<li>Einmalige&nbsp;<strong>Vermögensabgabe</strong>. Hier gilt: Alle Vermögen bis 2 Mio. Euro sollen gar nicht herangezogen werden. Die Abgabe ist progressiv gestaffelt und beginnt bei Netto-Vermögen oberhalb von 2 Mio. Euro mit 10 %, und steigt bis auf 30 Prozent. Sie wird einmalig erhoben und über 20 Jahre gezahlt. Die jährliche Belastung ist also gering. So können mind. 310 Milliarden Euro eingenommen werden. Die Vermögensabgabe fließt in den Bundeshaushalt und ist zweckgebunden. Wir schlagen vor, die Zweckbindung auf den sozialen und ökologischen Umbau der Wirtschaft festzulegen.</li> 	<li><strong>Abschaffung von Erbschaftssteuervergünstigungen</strong>&nbsp;bei großen Erbschaften: Allein die Streichung der Ausnahmen für Firmenerben würden sieben bis zehn Mrd. Euro einbringen.</li> 	<li>Unternehmen dürfen&nbsp;<strong>keine Dividenden ausschütten, wenn sie Staatshilfen</strong>&nbsp;erhalten haben. Staatliche Förderung muss an Tariftreue gebunden sein und zur Ausweitung von Mitbestimmung im Betrieb und öffentlichen Anteilen führen.</li> 	<li><strong>Übergewinne</strong>&nbsp;aus Krieg und Krisen müssen&nbsp;<strong>mit 90% besteuert</strong>&nbsp;werden. Das würde Mehreinnahmen von mindestens 30 Mrd. Euro bringen.</li> 	<li>Eine&nbsp;<strong>Taskforce gegen Steuerflucht</strong>&nbsp;und Steuerbetrug im Segment der Reichsten. Jede Steuerfahnder*in bringt 1 Mio. Euro mehr ein, als er/sie kostet.</li> </ul>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356731</guid>
                <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 05:49:33 +0100</pubDate>
                <title>EU-Stommarktreform: Energiearmut, Atommüll und Übergewinne bleiben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/eu-stommarktreform-energiearmut-atommuell-und-uebergewinne-bleiben/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die EU-Strommarktreform beseitigt das Grundproblem nicht, dass teure Gaskraftwerke den Preis bestimmen und damit Klimakillern wie Kohle weiter dicke Übergewinne garantieren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zu der Reform, mit der auf EU-Ebene Verbraucher*innen vor steigenden Strompreisen geschützt werden sollen, sagt Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke:</p>
<p>„Die EU-Strommarktreform beseitigt das Grundproblem nicht, dass teure Gaskraftwerke den Preis bestimmen und damit Klimakillern wie Kohle weiter dicke Übergewinne garantieren. Dass mit der Reform jetzt auch Atomenergie zusätzlich subventioniert werden soll, ist ungeheuerlich. Für atomare Brennelemente werden Umwelt und Klima in hohem Maße zerstört, und am Ende bleibt Atommüll, der über zehntausende Jahre strahlt. Sauber ist daran nichts.</p>
<p>Ein Schritt in die richtige Richtung ist die Regulierung von Stromsperren. Angesichts der weiterhin hohen Strompreise und der zunehmenden Energiearmut wäre aber mehr notwendig. Die europäische Linke fordert ein Basiskontingent an Energie für jeden Haushalt.</p>
<p>Das ist besonders dringend, weil die Bundesregierung ihre Hausaufgaben nicht macht und die Auszahlung des eigentlich verbindlich zugesagten Klimageldes weiter verschleppt. Das wiegt doppelt schwer, weil gleichzeitig mit der Streichung des Bundeszuschusses zu den Stromnetz-Kosten die von den Verbrauchern zu zahlenden Netzentgelte spürbar steigen, und auch noch die Energiepreisbremse vorzeitig ausläuft. Wir erleben ein Regierungshandeln, das gleichzeitig die Strompreise für Verbraucher anheizt, und versprochene Hilfen vorenthält.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-356719</guid>
                <pubDate>Thu, 14 Dec 2023 13:51:39 +0100</pubDate>
                <title>Haushalt: Konjunkturprogramm für Demokratieverdrossenheit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/haushalt-konjunkturprogramm-fuer-demokratieverdrossenheit/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Warum streicht die Ampel ausgerechnet den Bürgergeld-Bonus für Menschen, die eine Fortbildung absolvieren. Die Ampel ist eine Regierung der gebrochenen Versprechen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zu den heute verkündeten Kürzungsplänen der Ampel-Koalition meint Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke:</p>
<p>Die Ampel ist eine Regierung der gebrochenen Versprechen. Am Wochenende hat Kanzler Scholz auf dem SPD-Parteitag noch erklärt, es werde keinen Sozialabbau geben, nun kommen Sozialkürzungen - bloß um die sogenannte Schuldenbremse einzuhalten.<br> Ich verstehe nicht, warum die Ampel jetzt ausgerechnet den Bürgergeld-Bonus für Menschen streicht, die eine Fortbildung absolvieren. Damit bestraft man jene, die sich weiterbilden wollen. Auch die geplanten Verschärfungen der Sanktionen sind Bürgergeld-Kürzungen durch die Hintertür. So spart man auf Kosten der Ärmsten.</p>
<p>Außerdem soll der CO₂-Preis nun schneller angehoben werden - ohne das im Koalitionsvertrag als Ausgleich versprochene Klimageld. Währenddessen soll zum Januar auch noch die Mehrwertsteuer für Speisen angehoben werden. All das nur, um mitten in der Krise eine Schuldenbremse einzuhalten, die sich eindeutig als Zukunftsbremse entlarvt hat. Die unehrliche Politik der Ampel ist ein Konjunkturprogramm für Demokatieverdrossenheit.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 14 Dec 2023 13:47:32 +0100</pubDate>
                <title>COP28: Kritik der EU ist heuchlerisch</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/cop28-kritik-der-eu-ist-heuchlerisch/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Kritik aus der EU an der Blockadehaltung der Fossil-Staaten ist aber verlogen. Deutschland und die EU-Staaten tun selbst zu wenig, um den schnellen Ausstieg aus den fossilen Energien zu schaffen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Entwurf für den Abschlusstext der UN-Klimakonferenz sieht keinen Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle mehr vor. Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke, und Carola Rackete, Spitzenkandidatin der Linken zur Europawahl, kritisieren die Blockadehaltung der Ölförderländer und die heuchlerische Kritik der EU, die beim Klimaschutz selbst zu wenig tut.&nbsp;</p>
<p>Carola Rackete, Spitzenkandidatin der Partei Die Linke zur Europawahl, kritisiert: "Die Abschlusserklärung von Dubai soll das Ende der fossilen Energieträger hinauszögern und den Konzernen noch mehr Profite sichern. Die katastrophalen Folgen dieser Verzögerungstaktik treffen Millionen von Menschen - besonders im globalen Süden. Doch auch in Europa werden Waldbrände, Überschwemmungen oder tödliche Hitzewellen zunehmen. Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, müssen wir die Nutzung fossiler Energieträger schnellstens beenden und brauchen gleichzeitig massive Investitionen in die Renaturierung von natürlichen Kohlenstoffsenken, wie Moore und Wälder. Auf EU-Ebene müssen wir den Just-Transition-Fund ausweiten, um einen sozial gerechten Strukturwandel umzusetzen. Damit nicht die für den Klimaschutz bezahlen, die ohnehin kaum über die Runden kommen.<br> Genauso wichtig ist es, sinnlose Emissionen zu verbieten. Privatjets, schwere SUV und Luxusjachten sind Spielzeuge der Reichen, die unser Klima zerstören. Der Lebensstil der Reichen schadet dem Klima und der Umwelt. Schluss damit! Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten! "</p>
<p>"Es war eine schlechte Idee, ausgerechnet ein Ölförderland zum Ausrichter des Klimagipfels zu machen", so Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke. "Die Kritik aus der EU an der Blockadehaltung der Fossil-Staaten ist aber verlogen. Deutschland und die EU-Staaten tun selbst zu wenig, um den schnellen Ausstieg aus den fossilen Energien zu schaffen. Noch ist die Bundesrepublik einer der größten CO₂-Emittenten der Welt und schiebt den Ausstieg immer weiter hinaus. So fällt die Kritik an den Emiraten auf die Bundesregierung selbst zurück. Wir müssen so schnell wie möglich raus aus Kohle, Öl und Gas und den Verkehrssektor endlich klimaneutral machen."</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 14 Dec 2023 13:39:27 +0100</pubDate>
                <title>Verbrenner-Aus: Webers Geisterfahrt gefährdet Arbeitsplätze</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/verbrenner-aus-webers-geisterfahrt-gefaehrdet-arbeitsplaetze/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>EVP-Chef Manfred Weber (CSU) will die Europawahl zu einer Abstimmung über das Verbrenner-Aus der EU machen, um dieses nach den Wahlen zu kippen. Dazu erklärt Martin Günther, Ökonom und Kandidat der Partei Die Linke zu den Europawahlen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Webers Ankündigung ist industriepolitischer, energiepolitischer und verkehrspolitischer Irrsinn. PKWs mit E-Fuels zu fahren, ist bis zu 7-mal ineffizienter als elektrische PKW. E-Fuels machen angesichts knapper erneuerbarer Energien keinen Sinn. Wir brauchen eine klare Orientierung für die Industrie. Nur wenn die Zukunft planbar und berechenbar ist, können dort Arbeitsplätze gesichert werden. Webers Geisterfahrt verunsichert die Industrie und gefährdet Arbeitsplätze.</p>
<p>Statt immer mehr PKW auf den Straßen braucht es den Ausbau eines kostengünstigen Nah- und Fernverkehrs, damit möglichst viele Menschen von A nach B ohne Auto kommen - auch im ländlichen Raum und auch am Wochenende. Hier müssen in der EU die Weichen gestellt werden. Dies würde auch Arbeitsplätze in der Industrie sichern und neue schaffen, etwa bei der Produktion von Straßenbahnen, Zügen und Bussen. Wir brauchen eine Industriepolitik, die dafür sorgt, dass kostengünstigere Klein-E-Autos statt tonnenschwerer E-SUVs gebaut werden, damit sich die Krankenschwester das Auto für Ihren Weg zu Nachtschicht auch zukünftig leisten kann."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 18:12:26 +0100</pubDate>
                <title>Unser Ratsmitglied Ingo Hentschel ist am frühen Morgen nach schwerer Krankheit verstorben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ratsmitglied-der-stadt-hagen-ingo-hentschel-fuer-dielinke-hagen-ist-am-fruehen-morgen-wegen-schwerer-krankheit-verstorben/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>mit Bestürzung und großer Trauer haben wir vom Tod unseres Genossen Ingo Hentschel erfahren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Ingo verliert die Linke Hagen einen unermüdlichen Kämpfer für Gerechtigkeit, Frieden und Antifaschismus. Ingo saß für unseren Kreisverband im Rat der Stadt Hagen und auch in verschiedenen Gremien der Stadt. &nbsp;&nbsp;</p>
<p>Im Kreisverband schätzten wir Ingos Einsatz auf allen Ebenen So vertrat er als Kreissprecher oder Delegierter unseren Kreisverband in Hagen, auf Bundes- und Landesebene immer mit vollem Einsatz.</p>
<p>Für die Sorgen der Menschen hatte er immer ein offenes Ohr und war immer dabei, wenn es ums Helfen ging.</p>
<p>In allen Wahlkämpfen war er oft täglich als kompetenter Ansprechpartner für alle Bürger*innen da. Er stellte sich allen Aufgaben und war für unsere Partei in Hagen als Kandidat für den Bundestag oder Oberbürgermeister angetreten. Ein großer Erfolg für Ingo war der Einzug der Fraktion in den Rat der Stadt Hagen bei der Kommunalwahl 2014.</p>
<p>Wir haben Ingo als großartigen Menschen kennen gelernt und sind Dankbar das er immer für uns da war.</p>
<p>Wir sprechen seiner Frau Elke, den Kindern. Geschwistern, der Familie und Freunden unser tiefempfundenes Beileid aus.</p>
<p><strong>Ingo, wir werden dich sehr vermissen</strong></p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 18:10:25 +0100</pubDate>
                <title>Preisstopp für Grundnahrungsmittel!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/preisstopp-fuer-grundnahrungsmittel/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Weil die Inflation bei Lebensmitteln nach wie vor hoch ist, fordert Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke, einen Preisstopp. Die großen Supermarktketten müssen garantieren, dass Grundnahrungsmittel zu einem festgelegten Höchstpreis angeboten werden, so Schirdewan. Der Linken-Vorsitzende warnt zudem davor, die Erhöhung des Regelsatzes beim Bürgergeld zu kürzen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es zeigt sich immer deutlicher, dass die Inflation nicht überall zurückgeht. Zwar sinken die Preise für Gas und Öl, doch ausgerechnet Lebensmittel werden immer teurer. Um 5,5 Prozent erhöhten sich die Preise für Obst, Milch und Brot im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das trifft Menschen mit kleinen Einkommen besonders hart, weil sie einen großen Teil ihres Einkommens für Nahrungsmittel ausgeben müssen. Deshalb es unverantwortlich, wenn die Ampel nun die geplante Bürgergeld-Erhöhung eindampft.<br> Die Kosten für Nahrungsmittel sind im Regelsatz mit 174 Euro für einen Erwachsenen ohnehin viel zu niedrig angesetzt. Lebensmittel haben sich seit Antritt der Ampel um 30 Prozent verteuert, auch weil Konzerne und Discounter die Gierflation weiter anheizen. So ist es jetzt nahezu unmöglich, sich von diesem Betrag gesund zu ernähren. Die langen Schlangen vor den Ausgabestellen der Tafeln zeigen das tagtäglich. Deshalb muss die Regelsatz-Erhöhung kommen – ohne Wenn und Aber!</p>
<p>Damit sich die meisten Menschen Lebensmittel problemlos leisten können, brauchen wir zudem einen Preisstopp. Die großen Supermarktketten müssen garantieren, dass ein Warenkorb aus Grundnahrungsmitteln zu einem festgelegten Höchstpreis angeboten wird. Der Höchstpreis des Warenkorbs muss sich am Bürgergeld-Regelsatz für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke orientieren. So können wir sicherstellen, dass die Supermärkte einen bezahlbaren Grundbedarf an Lebensmitteln zur Verfügung stellen. Dazu gehören Getreideprodukte, Kartoffeln, Öl und Obst- und Gemüsesorten."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 18:08:40 +0100</pubDate>
                <title>Kindergrundsicherung: Ampel muss jetzt handeln!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kindergrundsicherung-ampel-muss-jetzt-handeln/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke, kritisiert die sich abzeichnende Verschiebung der Kindergrundsicherung. Wenn die Grundsicherung nicht kommt, muss die Bundesregierung zumindest die Regelsätze für Kinder und Jugendliche um 100 Euro anheben, fordert Wissler.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es wird immer klarer, dass die Kindergrundsicherung nicht wie geplant zum 1. Januar 2025 startet. Das ist ein Schlag ins Gesicht aller Familien und Kinder, die von Armut betroffen sind. Die Ampel lässt sie im Stich. Was als größte sozialpolitische Reform der Ampel angekündigt wurde, entpuppt sich immer mehr als Rohrkrepierer. Denn nach der Logik der Kürzungs-Ampel darf der Kampf gegen Kinderarmut möglichst wenig kosten. Deshalb hat man die Kindergrundsicherung auf das absolute Minimum eingedampft. Doch selbst das wird die Behörden überfordern, weil die Bundesregierung das Vorhaben auf die lange Bank geschoben hat. Statt die Reform schnell umzusetzen, stritt man sich monatelang über die Höhe und kürzte das Budget immer mehr ein. Nun warnt die Bundesagentur für Arbeit, dass der angepeilte Termin nicht zu halten ist.<br> <br> Wenn die Bundesregierung nicht in der Lage ist, die Reform zeitnah einzuführen, dann braucht es eine Übergangslösung für die Kinder und Jugendlichen– und zwar schnell! Deshalb muss der Regelsatz für Kinder beim Bürgergeld sofort um 100 Euro angehoben werden. Ich fordere die Bundesregierung auf, die Erhöhung so schnell wie möglich auf den Weg zu bringen. So kann man zumindest einem Teil der Betroffenen unbürokratisch und schnell helfen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 18:06:26 +0100</pubDate>
                <title>Keine Kürzungen bei der Demokratieförderung!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-kuerzungen-bei-der-demokratiefoerderung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mit den geplanten Kürzungen des Förderprogramms „Demokratie leben“ schwächt die Ampel-Koalition den Kampf gegen Rechts, kritisieren die Linke-Bundestagsabgeordnete Martina Renner und die Vorsitzende der Partei Die Linke, Janine Wissler.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Durch das Haushaltschaos stehen hunderte Opferberatungsstellen und zivilgesellschaftlichen Projekte ab Januar 2024 vor dem finanziellen Kollaps“, warnt Martina Renner, Abgeordnete der Linken im Bundestag und beratendes Mitglied im Innenausschuss, mit Blick auf die gescheiterten Haushaltsverhandlungen der Regierungskoalition. „Das ist ein Armutszeugnis für die selbsternannte Fortschrittskoalition. Das Bundesministerium für Finanzen muss sofort die Rechtsgrundlage schaffen, auf der auch ohne beschlossenen Haushalt dringende Fördermittel ausgeschüttet werden können. Für die ersten drei Monate von 2024 sind mindestens 45 Millionen Euro notwendig“, so Martina Renner.</p>
<p>Janine Wissler, die Vorsitzende der Partei Die Linke, wirft der Bundesregierung vor, die Zivilgesellschaft im Kampf gegen den autoritären Rechtsruck im Stich zu lassen. „Während die AfD immer stärker wird und rechte Gewalt und Drohungen zunehmen, verursacht die Ampel-Koalition mit einem möglichen Ende des Förderprogramms "Demokratie leben“ irreparable Schäden an der Demokratie. Bundesfamilienministerin Lisa Paus muss in der Koalition durchsetzen, dass bei vorläufiger Haushaltsbewirtschaftung die Fördermittel schnellstmöglich freigegeben werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 05 Dec 2023 17:13:03 +0100</pubDate>
                <title>Dringender Nachholbedarf bei der betrieblichen Prävention</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/dringender-nachholbedarf-bei-der-betrieblichen-praevention/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die Belastungen in der Arbeitswelt wachsen, und ohne wirksame Prävention geht das auf die Knochen der Beschäftigten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeitgeber müssen endlich in die Pflicht genommen werden, wirksame Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsprävention vorzunehmen und vor allem auch einzuhalten", kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, die Ergebnisse des heute erschienenen DGB-Index Gute Arbeit. Ferschl weiter:</p>
<p>"Gerade einmal sieben Prozent der hochbelasteten Beschäftigten können sich vorstellen, ihren Beruf bis zu Rente auszuüben. Und nur bei 18 Prozent der Befragten wurde eine vollständige Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz vorgenommen. Das sind absolut alarmierende Zahlen! Die Bundesregierung muss endlich handeln, um zu verhindern, dass Unternehmen ihre Profite ohne Rücksicht auf die Gesundheit ihrer Beschäftigten maximieren. Notwendig und überfällig sind sowohl eine Anti-Stress-Verordnung, als auch eine deutliche Ausweitung der Arbeitsschutzkontrollen und mehr Mitbestimmung von Betriebsräten bei Fragen der Personalbemessung und der Nichterreichbarkeit."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 05 Dec 2023 17:09:29 +0100</pubDate>
                <title>PISA-Schock 2.0</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pisa-schock-20/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Schlimmer geht wohl doch immer. Es dürfte leider keinen überraschen - dank Untätigkeit und falscher Prioritätensetzung:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf PISA-Schock folgt PISA-Schock“, erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die aktuellen Ergebnisse der Pisa-Studie zum internationalen Vergleich von Lernleistungen, bei der deutsche Schülerinnen und Schüler so schlecht abgeschnitten haben wie nie zuvor. Nicole Gohlke weiter:</p>
<p>„Wir sollten weniger Zeit mit Warten verplempern. Es mangelt an politischem Willen und Fähigkeit, endlich strukturell etwas zu ändern. Schüler- und Lehrergenerationen wollen nicht damit warten bis PISA 20.0. Es mangelt an gut ausgebildetem Personal, an guten Kitas und Schulen – innen wie außen. Die soziale Schere klafft weiter auseinander. Wir haben eine soziale Schieflage bei der Verteilung der Mittel.</p>
<p>Da hilft nur eins: Weg mit den ideologisch verbohrten Brettern vor den Köpfen derer, die an alten Systemfehlern kleben. Weg mit dem Kooperationsverbot: Bund, Länder und Kommunen müssen in die gemeinsame Verantwortung. Bildung muss auf allen Ebenen Chefsache werden. Dem massiven Bildungsfiasko muss endlich umfangreich und wirksam entgegentreten werden: Umdenken, sozial gerecht und massiv investieren, Lehren und Lernen in Schule spürbar verbessern, Lehrerbildung reformieren. Wir brauchen eine Ausbildungsoffensive für mehr Lehrkräfte und Erzieher und ein 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen – und zwar sofort.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 05 Dec 2023 17:06:08 +0100</pubDate>
                <title>Lindner sabotiert UN-Klimakonferenz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lindner-sabotiert-un-klimakonferenz-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Porsche-Lindner sabotiert von Berlin aus die UN-Klimakonferenz in Dubai, wo die Bundesregierung auf internationalem Parkett glänzen und die Klimagerechtigkeit voranbringen will.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Erst mit Milliarden-Schattenhaushalten die Verfassung brechen, dann während der laufenden UN-Klimakonferenz internationale Zusagen zur Klimafinanzierung in den ärmsten Ländern der Welt aufkündigen wollen. Der Finanzminister ist nicht mehr als eine wandelnde Bankrotterklärung für globale Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt", kommentiert Cornelia Möhring, Sprecherin für Entwicklungspolitik und globale Gerechtigkeit der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Finanzminister Lindners Ankündigung, bei der deutschen internationalen Klimafinanzierung kürzen zu wollen. Möhring weiter:</p>
<p>„Nun muss auch noch Wirtschaftsminister Robert Habeck wegen Lindners Haushaltsmisere kurzfristig seine Teilnahme am Klimagipfel absagen. Statt auf die Schuldenbremse zu treten, muss Lindner gestoppt werden. Die Bundesregierung muss sich ernsthaft fragen, ob sie sich diesen irrlichternden Finanzminister, der nicht Politik für die Allgemeinheit, sondern exklusiv für das FDP-Porsche-Klientel macht, noch leisten will.</p>
<p>Deutschland zahlt Klimagelder an den Globalen Süden, weil es ein Rekord-Klimazerstörer ist - historisch der weltweit viertgrößte CO2-Emittent überhaupt. Wie Bürgergeld, wo Lindner auch bei den Schwächsten kürzen will, sind die Klimagelder kein Almosen, sondern ein gerechtfertigter Anspruch gegenüber den Industriestaaten. Nach aktuellen Schätzungen betrugen im Jahr 2022 Klimafolgeschäden in den Entwicklungsländern bereits 109 Milliarden US-Dollar. Für 2030 schätzen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Schäden allein für Entwicklungsländer auf 400 bis 580 Milliarden US-Dollar pro Jahr.</p>
<p>Statt Kürzungen des Staatshaushalts braucht es gerade in Krisenzeiten mehr Einnahmen, etwa durch eine gerechtere Besteuerung wie eine Millionärssteuer, ein Ende der sogenannten Schuldenbremse und auf internationaler Ebene einen Schuldenschnitt für Länder des Globalen Südens."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 05 Dec 2023 17:00:59 +0100</pubDate>
                <title>Pisa: Schulsystem fördert Ungleichheit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pisa-schulsystem-foerdert-ungleichheit/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die schockierenden Ergebnisse der Pisa-Studie sind die Quittung für eine gescheiterte Bildungspolitik. Das Hauptproblem: der Zugang zu Bildung ist abhängig von der sozialen Herkunft.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Deutsche Schülerinnen und Schüler haben in der Leistungsstudie Pisa im Jahr 2022 so schlecht abgeschnitten wie nie zuvor. Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke, verweist auf die Ursachen der deutschen Bildungsmisere:</p>
<p>"Die schockierenden Ergebnisse der Pisa-Studie sind die Quittung für eine gescheiterte Bildungspolitik. Das Hauptproblem: der Zugang zu Bildung ist abhängig von der sozialen Herkunft. Das mehrgliedrige Schulsystem fördert Ungleichheit, statt unterschiedliche Startchancen zu kompensieren. DIE LINKE fordert längeres, gemeinsames Lernen in gut ausgestatteten, ganztägig arbeitenden Gemeinschaftsschulen.<br> Hinzu kommt: Seit Jahrzehnten herrscht an den Schulen und Kitas Personalmangel. Der Mangel ist überall spürbar: Stundenausfälle und viel zu große Klassen, in denen Kinder mit besonderem Förderbedarf untergehen. Viele Lehrkräfte sind ausgebrannt, gehen in Teilzeit oder scheiden ganz aus dem Schuldienst.<br> Die chronische Unterfinanzierung des Bildungswesens zeigt sich überall. Viele Gebäude sind marode und stark sanierungsbedürftig. Doch anstatt hier endlich angemessene Förderprogramm aufzulegen, streitet man sich lieber über die Einhaltung der Schuldenbremse. Dabei liegt Deutschland beim Anteil der öffentlichen Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschland im europäischen Vergleich ganz hinten. &nbsp;<br> Es darf kein "Weiter so" geben, jedes Kind muss nach seinen Bedürfnissen gefördert werden. Wer Bildungsmöglichkeiten beschneidet, gefährdet die Zukunft kommender Generationen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356458</guid>
                <pubDate>Tue, 05 Dec 2023 16:58:50 +0100</pubDate>
                <title>Notfall-Programm für LGBTIQ* in Russland</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/notfall-programm-fuer-lgbtiq-in-russland/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu der sich derzeit rasant verschärfenden Bedrohungslage für queere Menschen in Russland erklären Kathrin Vogler, queerpolitische Sprecherin der Partei Die Linke im Bundestag, Klaus Lederer, queerpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus von Berlin, Maja Tegeler, Mitglied im Parteivorstand der Partei Die Linke und Daniel Bache, Bundessprecher von Die Linke.queer:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Klage des russischen Justizministeriums hat der Oberste Gerichtshof in Russland die „internationale LGBTIQ*-Bewegung“ für extremistisch und illegal erklärt. Das Gesetz markiert die nächste Eskalationsstufe in der queerfeindlichen Politik der russischen Regierung. Einen Tag nach dem Gerichtsurteil berichten Medien über Razzien gegen queere Veranstaltungsräume in Moskau.</p>
<p>Der Verdacht liegt nahe, dass Putin die Aufmerksamkeit angesichts der stockenden Kriegsführung in der Ukraine und der zunehmenden Kritik aus der russischen (Exil)-Opposition weiter auf einen „Feind im Inneren“ lenken will. Schon in der Vergangenheit versuchte das Regime sich mit Repression gegen queere Communities als Kämpfer gegen eine fantasierte »Dekadenz« des Westens zu inszenieren.</p>
<p>Die ideologische Kriegsführung gegen queere Communities in Russland wächst sich zunehmend zu konkreter Gewalt und Verfolgung aus. Angesichts der sich verschärfenden Bedrohungslage muss die Bundesregierung sofort ein Aufnahmeprogramm für russische LGBTIQ* auflegen. Der Verein Quarteera hat zuletzt bereits mit einer Petition an den Deutschen Bundestag die erleichterte Aufnahme von trans Personen aus Russland gefordert.</p>
<p>Die Verteilung der Geflüchteten muss mit besonderer Sorgfalt erfolgen. In Deutschland gibt es insbesondere in den Metropolen großartige, solidarische Communities, die bereit sind zu helfen. Der Bund darf sich dabei nicht aus der Verantwortung stehlen und muss die entsprechenden finanziellen und organisatorischen Grundlagen sicherstellen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356316</guid>
                <pubDate>Fri, 01 Dec 2023 06:01:43 +0100</pubDate>
                <title>Aids beenden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/aids-beenden-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Aids ist weiterhin aktuell, auch am 30. Welt-Aids-Tag am 1. Dezember 2023“, erklärt Kathrin Vogler, Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE für Gesundheitspolitik und Queerpolitik. Vogler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Noch immer sterben Menschen an den Folgen einer HIV-Infektion. Sie wissen nichts von ihrer Infektion oder erfahren zu spät davon. Das muss nicht sein. Es kommt darauf an, Prävention zu stärken, regelmäßige Tests zu ermöglichen und die Infizierten schnell zu therapieren. Die Aidshilfen und die Selbsthilfegruppen müssen auskömmlich unterstützt werden - dann könnte Aids beendet werden.</p>
<p>Auch heute noch erfahren HIV-Infizierte vielfach Benachteiligungen, sogar im Gesundheitswesen. Dagegen braucht es mehr Aufklärung und Sensibilisierung für medizinisches und nichtmedizinisches Personal. Minister Lauterbach muss hier in der zweiten Halbzeit der Legislaturperiode liefern.</p>
<p><strong>HIV hat viele Gesichter. Aids ist anders, als du denkst!“</strong></p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-356315</guid>
                <pubDate>Fri, 01 Dec 2023 05:32:41 +0100</pubDate>
                <title>Digital first, Teilhabe second: Bundestag lehnt Garantie auf Offline-Zugang ab</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/digital-first-teilhabe-second-bundestag-lehnt-garantie-auf-offline-zugang-ab-1/</link>
                
                <description>Sowohl im Innen- als auch im Digitalausschuss lehnten Ampel-Parteien und die Union einen Antrag der Linken im Bundestag ab auf einen garantierten Offline-Zugang für öffentliche Dienstleistungen des Bundes oder Leistungen, die von der öffentlichen Hand, in Erfüllung öffentlicher Aufgaben oder im öffentlichen Auftrag erbracht werden. Dazu erklärt Anke Domscheit-Berg, digitalpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die deutsche Verwaltung hinkt bei der Digitalisierung zwar mächtig hinterher, aber dennoch gibt es immer öfter staatliche Angebote, die als ‚digital only‘ angeboten werden, wie die 200 Euro Einmalzahlung für Studierende. Laut Verkehrsminister Wissing soll auch das 49-Euro-Ticket ab 2024 nur noch digital verfügbar sein. Natürlich braucht es eine gut digitalisierte Verwaltung, aber das darf nicht auf Kosten der Teilhabe gehen! Immerhin waren fast 3,5 Millionen Menschen in Deutschland noch nie im Internet, bei den über 65-Jährigen ist es jeder sechste.</p>
<p>In einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft sind Menschen benachteiligt, denen es am Zugang zum Internet oder an den dafür nötigen Kompetenzen fehlt, aber auch diejenigen, die sich bewusst gegen digitale Prozesse entscheiden, z.B. aus Gründen der Datensparsamkeit und aus mangelndem Vertrauen in die IT-Sicherheit. Benachteiligt sind besonders häufig Ältere und ärmere Menschen. Wann immer es um Kommunikation oder Anträge gegenüber der öffentlichen Hand geht, muss jedoch in jedem Fall die Teilhabe und Barrierefreiheit sichergestellt sein. Unser Antrag auf ein Offlinezugangsgesetz hätte die notwendige Teilhabegarantie ohne Bremse für die Digitalisierung der Verwaltung schaffen können, weil er neben einem verpflichtenden analogen Zugang zu allen öffentlichen Leistungen auch die Möglichkeit geschaffen hätte, z.B. bei Bürgerbüros am Wohnort an Geräten der Behörde mit fachlicher Unterstützung digitale Anträge zu stellen. Diese Chance hat der Bundestag mit seiner Ablehnung verpasst. Ich fürchte, dass es künftig häufiger ‚digital first, Teilhabe second‘ heißen wird und, wie bisherige Beispiele zeigen, Menschen in materieller Not dadurch besonders benachteiligt werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356314</guid>
                <pubDate>Fri, 01 Dec 2023 05:29:18 +0100</pubDate>
                <title>Folgen der Schuldenbremse für Konjunktur und Arbeitsmarkt in den Blick nehmen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/folgen-der-schuldenbremse-fuer-konjunktur-und-arbeitsmarkt-in-den-blick-nehmen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Arbeitsmarktzahlen für den November zeigen vor allem eines: Die Diskussion über den richtigen Umgang mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Schuldenbremse muss viel stärker bzw. überhaupt mit Blick auf die Auswirkungen auf Konjunktur und Arbeitsmarkt geführt werden“, erklärt Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, zum aktuellen Bericht der Bundesagentur für Arbeit zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Ferschl weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Arbeitslosigkeit ist erneut gestiegen - saisonbereinigt den zehnten Monat in Folge. Die Zahl der gemeldeten Stellen ist weiter gesunken – saisonbereinigt ist ein Minus gegenüber dem letzten Höchststand im Mai 2022 von über 141.000 Stellen zu verzeichnen. Die Chancen, am Arbeitsmarkt eine Beschäftigung zu finden, haben sich damit deutlich verschlechtert. Darin liegt gewaltiger politischer Sprengstoff. Die Leute hören dauernd Fachkräftemangel, finden aber keinen Arbeitsplatz.</p>
<p>Die Reaktion der Ampel auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Schuldenbremse droht diese Entwicklung noch zu verschärfen. Statt Ausgabenkürzungen braucht es angemessene Ausgabensteigerungen, um Konjunktur und Arbeitsmarkt zu stärken, aber auch, um die Herausforderungen Transformation, Digitalisierung, Energiewende, Erhalt der öffentlichen Infrastruktur und Bildung zu bewältigen. Die Bundesregierung redet zwar dauernd von Freiheit, ist aber selbst Gefangene der Schuldenbremse. Sie muss sich zuerst von der Schuldenbremse befreien. Hierzu sollte sie sich mit der Opposition, den Landesregierungen und professionellem Sachverstand von außen an einen Tisch setzen. Wir brauchen einen runden Tisch zur Schuldenbremse.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356313</guid>
                <pubDate>Fri, 01 Dec 2023 05:25:10 +0100</pubDate>
                <title>Klimaschäden-Hilfen für den Globalen Süden sind keine Almosen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/klimaschaeden-hilfen-fuer-den-globalen-sueden-sind-keine-almosen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Ich begrüße die erstmalige Einrichtung eines Klimaschäden-Fonds und die damit verbundene Ankündigung Deutschlands und der Vereinigten Arabischen Emirate, 200 Millionen US-Dollar, also etwa 183 Millionen Euro, für den Ausgleich von Klimaschäden zahlen zu wollen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In Zeiten mieser Zahlungsmoral reicher Staaten ist sie ein erstes wichtiges Signal für mehr Klimagerechtigkeit und Solidarität mit den Ländern des Globalen Südens. Klimaschäden-Hilfen für globalen Süden sind aber kein Almosen, sondern eine Verpflichtung“, kommentiert Cornelia Möhring, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag für Entwicklungspolitik und globale Gerechtigkeit, zum Beginn der UN-Klimakonferenz. Möhring weiter:</p>
<p>„Die Gründung des Fonds für Schäden und Verluste durch den Klimawandel ist nach Jahrzehnten der Verhandlungen ein Fortschritt. Die 200 Millionen US-Dollar sind ein Startgeld und können nur ein erster kleiner Schritt in Richtung globaler Klimagerechtigkeit sein. Unabhängigen Berechnungen zufolge müsste Deutschland als der historisch viertgrößte Klimazerstörer der Welt fairerweise jedes Jahr 300 Millionen Euro in den Loss-and-Damage-Fonds als Anschubfinanzierung einzahlen, um als Ziel auf einen jährlichen Beitrag von einer Milliarde Euro für verursachte Klimaschäden zu kommen.</p>
<p>Der Wohlstand von Ländern wie Deutschland und den Ölstaaten gründet auf fossilen klimaschädlichen Energien. Und wer den Schaden verursacht, der muss auch dafür aufkommen. Nach aktuellen Schätzungen betrugen die Klimafolgeschäden in den Entwicklungsländern 2022 bereits 109 Milliarden US-Dollar. Für 2030 schätzen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die menschengemachten Klimawandel-Schäden allein für Entwicklungsländer auf 400 bis 580 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Nicht-ökonomische Schäden und Verluste durch langsam voranschreitende Klimaveränderungen sind darin noch nicht einmal enthalten.</p>
<p>Die UN-Institution der Welthandels- und Entwicklungskonferenz (UNCTAD) hat zuletzt vorgeschlagen, den neuen Klimaschäden-Fonds mit anfänglich 150 Milliarden US-Dollar zu füllen, um ihn dann schrittweise bis 2030 auf 300 Milliarden US-Dollar anwachsen zu lassen. Die Bundesregierung muss sich auf der Klimakonferenz an diesen finanziellen Notwendigkeiten messen lassen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356293</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 19:29:43 +0100</pubDate>
                <title>Bundeskanzler in Erklärungsnot</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundeskanzler-in-erklaerungsnot/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu heutigen Regierungserklärung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) meint Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Diese Regierungserklärung hätte Olaf Scholz sich sparen können. Der Kanzler hat keine Antworten auf die drängenden Fragen gegeben. So hat er nicht erklärt, ob er die Schuldenbremse auch 2024 aussetzen will und auch nicht verraten, ob die Sozialausgaben gekürzt werden sollen, wie es sein Koalitionspartner FDP verlangt.<br> Dafür hat er hat angekündigt, dass die Strom- und Gaspreisbremse zum neuen Jahr auslaufen wird, obwohl der Bundestag noch am 16. November beschlossen hatte, sie zu verlängern. Damit gibt er ein Instrument aus der Hand, das kurzfristig helfen könnte, falls die Energiepreise wieder steigen.<br> Diese Regierungserklärung hat weder Klarheit geschaffen, noch hat sie den Menschen die Unsicherheit genommen. Der Kanzler wirkt rat- und planlos. Das ist gefährlich angesichts der gewaltigen Aufgaben, die vor uns liegen. Das Letzte, was wir jetzt gebrauchen können, sind Kürzungsorgien bei den Sozialleistungen. Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Sozialstaat. Wir brauchen zudem einen Haushalt, der Investitionen in den klimagerechten Umbau von Infrastruktur und Wirtschaft vorantreibt. Wenn dem Kanzler das Geld fehlt, muss er sich das Geld bei denen holen, die auch in den letzten Krisen immer reicher geworden sind und hohe Vermögen und Gewinne stärker zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben heranziehen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356292</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 19:27:05 +0100</pubDate>
                <title>Kita-Krise: Bundesregierung muss jetzt umsteuern!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kita-krise-bundesregierung-muss-jetzt-umsteuern/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Wie die aktuellen Zahlen der Bertelsmann-Stiftung zeigen, fehlen bundesweit 430 000 Kita-Plätze. Wer Ausbau und Personalmangel angehen will, muss die Kommunen mit mehr Geld ausstatten, meint die Linken-Vorsitzende Janine Wissler und fordert die Wiedereinführung der Vermögenssteuer.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das politische Versagen der Ampel zeigt sich auf allen Politikfeldern. Die Ampel verschärft die Krisen, anstatt sie zu lösen. Nun belegen die Zahlen der Bertelsmann-Stiftung, wie tief wir in der Kita-Krise stecken. Bundesweit fehlen mehr als 430 000 Plätze. Der Kita-Ausbau kommt nicht voran und überall fehlt es an Personal, weil viele Beschäftigte wegen der schwierigen Arbeitsbedingungen kündigen. Diese Krise ist auch eine Krise der Kommunen, die immer mehr Aufgaben mit immer weniger Mitteln bewältigen müssen. Die Städte und Gemeinden brauchen dringend zusätzliches Geld. Deutschland ist ein reiches Land, nur leider sind die Vermögen extrem ungleich verteilt. Während die Vermögen der Reichen weiter wachsen, fehlt denen Kommunen das Geld. Die Lösung liegt auf der Hand: Wir brauchen eine Vermögenssteuer, die die Reichen in die Pflicht nimmt. Eine solche Vermögenssteuer sorgt dafür, dass die öffentliche Hand genügend Geld hat, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Die Linke fordert, Vermögen oberhalb von einer Million Euro mit einem Prozent zu besteuern. So hätten die Länder mehr Geld für den Ausbau von Schulen und Kitas. Fachkräfte gewinnt man, indem man die Arbeitsbedingungen verbessert. Wir brauchen eine angemessene Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher sowie kleinere Gruppen in den Kitas. All das gibt es nicht zum Nulltarif."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356290</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 18:59:16 +0100</pubDate>
                <title>Die Zahl der SCHANDE:</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-zahl-der-schande/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Statistische Bundesamt teilt mit: 5,5 Millionen Menschen konnten 2022 aus Geldmangel ihre Wohnung nicht angemessen heizen. Zahl der Woche Nr. 48 vom 28. November 2023</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Für viele Menschen in Deutschland ist ein warmes Zuhause nicht selbstverständlich. Im vergangenen Jahr lebten 5,5 Millionen Menschen in Deutschland in Haushalten, die nach eigener Einschätzung ihr Haus oder ihre Wohnung aus finanziellen Gründen nicht angemessen warmhalten konnten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) mitteilt, betraf dies rund 6,6 % der Bevölkerung. Der Anteil hat sich gegenüber dem Jahr 2021 verdoppelt.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356289</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 18:34:39 +0100</pubDate>
                <title>Schirdewan fordert Kommission zur 4 Tage-Woche</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schirdewan-fordert-kommission-zur-4-tage-woche/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Einführung einer 4-Tage-Woche wird vermehrt von Parteien, Gewerkschaften und Verbänden diskutiert. Zuletzt stellten sich die IG Metall und die GDL hinter die Forderung. Nun schlägt Martin Schirdewan, der Vorsitzende der Partei Die Linke, die Gründungen einer Kommission zur 4-Tage-Woche vor:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Die Politik darf sich bei der Frage nach einer 4-Tage-Woche nicht weiter wegducken und muss ein ernsthaftes Diskussionsformat anbieten, damit sich Arbeitergeber und Gewerkschaften auf die dringend notwendige Arbeitszeitverkürzung einigen können. Die Debatte in der Gesellschaft breit zu führen, wäre auch ein wichtiges Zeichen gegen den zunehmenden Demokratieverdruss und das Gefühl vieler Bürgerinnen und Bürger, keinen Einfluss auf politische Entscheidungen zu haben.</p>
<p>Die Zeit ist reif für eine fortschrittliche Arbeitszeitgestaltung. Die Linke fordert die Schaffung einer Experten*innen-Kommission zur 4-Tage-Woche. In Anbetracht der sich wandelnden Arbeitswelt und der zunehmenden Arbeitszeitverdichtung wäre die Einführung einer 4-Tage-Woche eine zukunftsweisende Maßnahme. Außerdem benötigen wir Ideen für die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftssystems.</p>
<p>Neben der verbesserten Lebensqualität der Beschäftigten hätte das Modell auch positive Auswirkungen auf die Produktivität, die psychische Gesundheit und die allgemeine Zufriedenheit am Arbeitsplatz.</p>
<p>Die Expert*innen-Kommission soll sich aus Fachleuten verschiedener Bereiche zusammensetzen. Diese sollen die wissenschaftlichen, sozialen, wirtschaftlichen und arbeitsrechtlichen Aspekte einer 4-Tage-Woche umfassend analysieren und Empfehlungen für die Umsetzung erarbeiten. Die Entscheidung über das Wie liegt dann bei den Arbeitgebern und Gewerkschaften.</p>
<p>Politik stellt Weichen –&nbsp;in der Pandemie haben wir erlebt, wie über Nacht die gesetzliche Höchstarbeitszeit von 48 auf 60 Wochenstunden ausgeweitet wurde. Das geht auch in die andere Richtung. Die Linke setzt sich dafür ein, die gesetzliche Höchstarbeitszeit auf 40 Wochenstunden zu begrenzen.</p>
<p>So kann die Ampel-Regierung denen die Hand reichen, die das Modell einer 4-Tage-Woche vehement voranbringen wollen. Die Einsetzung dieser Experten-Kommission ist ein erster Schritt hin zu einer modernen und menschenzentrierten Arbeitswelt.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356285</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 16:44:09 +0100</pubDate>
                <title>5-Punkte-Plan zur Bewältigung der Haushaltskrise</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/5-punkte-plan-zur-bewaeltigung-der-haushaltskrise/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzenden der Partei Die Linke, Janine Wissler und Martin Schirdewan, haben heute einen 5-Punkte-Plan zur Bewältigung der Haushaltskrise vorgestellt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>&nbsp;Die Linke schlägt in der aktuellen Situation folgende Maßnahmen vor:</strong></p>
<p><strong>1. Schuldenbremse und EU-Fiskalregeln abschaffen</strong></p>
<p>Die Schuldenbremse muss aus dem Grundgesetz getilgt werden.&nbsp;Investitionen in langfristig wirkende Zukunftsaufgaben wie den Ausbau der öffentlichen Infrastruktur müssen durch Kreditaufnahmen finanziert werden können. Kurzfristig kann und muss für 2023 und 2024 die Notfallklausel der Schuldenbremse in Kraft gesetzt werden, um die besonderen Belastungen aus Ukraine-Krieg, die Inflation und die staatlichen Ausgleichsmaßnahmen bei den Energiepreisen zu stemmen.&nbsp;</p>
<p>Ebenso müssen die Schuldenregeln im Stabilitäts- und Wachstumspakt der Europäischen Union abgeschafft werden.&nbsp;Auch in Europa muss es Vorfahrt für Investitionen geben.&nbsp;Der Fiskalpakt verschärft die Neuverschuldungsquote für die Euroländer sogar auf maximal 0,5 Prozent. Wir fordern, dass sie aufgehoben und die Europäischen Verträge entsprechend geändert werden, um wirksame Sozialpolitik und langfristige, sozial- ökologische Investitionen zu ermöglichen!&nbsp;</p>
<p><strong>2.&nbsp;Einmalige Vermögensabgabe für die reichsten 0,7 Prozent</strong></p>
<p>&nbsp;Zur Bewältigung der Krisenlasten fordern wir eine&nbsp;einmalige, progressiv ausgestaltete Vermögensabgabe auf Vermögen&nbsp;von mehr als 2 Millionen Euro (bzw. bei einem Betriebsvermögen von über fünf Millionen Euro). Sie wird einmalig erhoben, kann aber über 20 Jahre gestreckt in Raten gezahlt werden und würde über 300 Milliarden Euro einbringen. Nach Berechnungen des DIW würde dies nur die oberen 0,7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung, also nur die wirklich sehr Reichen treffen.&nbsp;</p>
<p><strong>3. Übergewinnsteuer für Krisengewinnler</strong></p>
<p>Während viele Menschen angesichts der hohen Preise für Energie und Lebensmittel nicht mehr wissen, wie sie über den Monat kommen, fahren manche Konzerne Extraprofite ein.&nbsp;Wir fordern eine Steuer auf die Übergewinne der Krisenprofiteure.&nbsp;Hierdurch könnten Einnahmen von über 30 Milliarden Euro erzielt werden. Damit könnten viele Menschen entlastet werden, beispielsweise bei den Strom- und Gaspreisen.&nbsp;</p>
<p><strong>4. Klimaschädliche Subventionen abbauen</strong></p>
<p>Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts darf nicht auf Kosten des Klimaschutzes und eines nachhaltigen und sozial gerechten Umbaus von Wirtschaft und Verkehr gehen.&nbsp;Klimafeindliche Subventionen müssen daher entschlossen abgebaut&nbsp;werden. Darunter fallen u.a. der verringerte Energiesteuersatz für Diesel gegenüber Benzin (8, 2 Mrd. Euro), die Pauschalsteuer für Dienstwagen (min. 3,1 Mrd. Euro) oder die Energiesteuerbefreiung für Kerosin (8,3 Mrd. Euro).&nbsp;</p>
<p><strong>5. Verlässlicher Investitionsplan</strong></p>
<p>&nbsp;Bildung, Pflege, öffentlicher Personenverkehr, bezahlbares Wohnen und Klimaschutz - der Investitionsbedarf ist riesig. Deshalb brauchen wir einen verlässlichen Investitionsplan, um notwendige Investitionen in Infrastruktur und den Umbau der Industrie zu sichern.&nbsp;Wenn diese Mittel als Erwerb von Gesellschaftsanteilen an den Unternehmen ausgestaltet würden, wäre dies eine finanzielle Transaktion, die nicht unter die Schuldenbremse fällt. Eine andere Variante wäre eine Erhöhung des Eigenkapitals der KfW, die dann ein zinsloses, aber rückzahlbares Darlehen vergibt.</p>
<p><strong>Janine Wissler erklärt dazu:&nbsp;</strong></p>
<p>»Wir erleben aktuell eine der schwersten Regierungskrisen in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Ampel steht vor dem Scherbenhaufen ihrer Finanzpolitik. Der Haushalt war schon vor der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Schuldenbremse ungenügend.&nbsp;Länder und Kommunen werden alleingelassen. Eine derartige Ignoranz gegenüber den Lebenslagen der Menschen ist&nbsp;unbegreiflich.&nbsp;Die Linke hat die&nbsp;Investitionsbremse&nbsp;in ihrer heutigen Form stets abgelehnt. Der Staat sollte – wie es Unternehmen und Privathaushalte auch tun –Investitionen in die Zukunft über Kredite finanzieren&nbsp;können. Gerade angesichts der riesigen Herausforderungen durch den Klimawandel, den Umbau der Industrie und die marode Infrastruktur.&nbsp;</p>
<p>Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts stehen all die Tricksereien mit Sondervermögen, Umwidmungen und Extrafonds der Regierungskoalition auf der Kippe, die regierende Politik hat uns ins finanzpolitische Chaos manövriert. Ohne die 60 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds sind wesentliche Zukunftsprojekte wie der Ausbau der Bahn und den klimaneutralen Umbau der Industrie gefährdet. Die ausbleibenden Investitionen werden die wirtschaftliche Entwicklung weiter bremsen und viele Arbeitsplätze kosten – und zukunftsfeste Arbeitsplätze werden nicht geschaffen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-356284</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 16:37:31 +0100</pubDate>
                <title>Grüner Parteitag votiert gegen menschenrechtsbasierte Asylpolitik</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gruener-parteitag-votiert-gegen-menschenrechtsbasierte-asylpolitik/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Abschottung, Rückführungsabkommen, mehr Abschiebungen und die Zustimmung zu GEAS sind jetzt offizielle grüne Position.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zu dem Beschluss des Parteitages der Grünen zur Asylpolitik sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:</p>
<p>„Ich bedaure sehr, dass der Parteitag der Grünen dem Kurs der Ampel, das Asylrecht immer weiter auszuhöhlen, mehrheitlich gefolgt ist. Von ‚Humanität und Ordnung‘ sprach Horst Seehofer als Bundesinnenminister. Das haben die Grünen auf Wunsch der Parteispitze nun als ihr Leitmotiv beschlossen.</p>
<p>Weitere Abschottung, Rückführungsabkommen, mehr Abschiebungen und die Zustimmung zu GEAS sind jetzt offizielle grüne Position. Es ist bitter, dass die Gesamtpartei der Grünen als Bündnispartner für eine humane und menschenrechtskonforme Migrationspolitik ausfällt. Das Einknicken und die Umsetzung rechter Forderungen stärkt die Rechte und ermutigt sie. Statt die tatsächlichen Probleme anzugehen, wird der gesellschaftliche Diskurs immer weiter nach rechts verschoben.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356283</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 16:30:07 +0100</pubDate>
                <title>Gastronomie: Bundesregierung muss ermäßigte Steuersatz beibehalten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gastronomie-bundesregierung-muss-ermaessigte-steuersatz-beibehalten/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Bundesregierung lässt mehr als 15.000 insolvenzgefährdete Restaurants, Gaststätten, Imbisse und Cafés samt ihren Belegschaften im Regen stehen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem gescheiterten Vorstoß von Bayern für eine Beibehaltung der abgesenkten Mehrwertsteuer in der Gastronomie sagt Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke:</p>
<p>"Die Bundesregierung lässt mehr als 15.000 insolvenzgefährdete Restaurants, Gaststätten, Imbisse und Cafés samt ihren Belegschaften im Regen stehen. Es droht eine Pleitewelle in der deutschen Gastronomielandschaft. Wieder einmal bricht die Ampel ihre Versprechen. Es wurde immer gesagt: Die Corona-Hilfen muss es so lange geben, wie die Folgen die betreffenden Betriebe bedrohen. Die Folgen der Corona-Jahre sind in der Gastronomie nicht überwunden. Also muss es auch die Hilfen weiter geben.</p>
<p>Die Bundesregierung muss umgehend eine Gesetzesinitiative vorlegen, mit der der ermäßigte Steuersatz beibehalten wird. Ich persönlich bin der Auffassung, dass ein ermäßigter Steuersatz für Speisen und alkoholfreie Getränke grundsätzlich gerechtfertigt ist. Der Besuch in Imbissstuben ist für viele Menschen, die zu niedrigen Löhnen arbeiten, eine alltägliche Notwendigkeit. Zudem können sich dann auch Menschen mit wenig Geld eher mal einen Restaurantbesuch leisten."</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-356163</guid>
                <pubDate>Sat, 25 Nov 2023 03:53:03 +0100</pubDate>
                <title>Wahlniederlage der Christdemokraten ist auch eine Niederlage für Friedrich Merz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wahlniederlage-der-christdemokraten-ist-auch-eine-niederlage-fuer-friedrich-merz/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Wahlsieg des Rechtspopulisten Geert Wilders zeigt auf erschreckende Weise, wie vergiftet das politische Klima in den Niederlanden ist. Wilders propagiert Fremdenhass und Islamfeindlichkeit.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Wahlsieg des Rechtspopulisten Geert Wilders in den Niederlanden meint Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke:</p>
<p>Der Wahlsieg des Rechtspopulisten Geert Wilders zeigt auf erschreckende Weise, wie vergiftet das politische Klima in den Niederlanden ist. Wilders propagiert Fremdenhass und Islamfeindlichkeit. Dass der verurteilte Hetzer so erfolgreich sein konnte, ist auch die Schuld der Konservativen. Denn es gibt viel drängendere Probleme in den Niederlanden als die überschaubare Anzahl an Geflüchteten, etwa die akute Wohnungsnot. Der Mangel an bezahlbaren Wohnraum steht ganz oben auf der Sorgenliste vieler Menschen und müsste politisch gelöst werden. Stattdessen hetzten auch die niederländischen Christdemokraten gegen Geflüchtete und vergifteten so die Debatten. Ich hoffe, dass Friedrich Merz seine Lehren aus der Wahlniederlage der dortigen Christdemokraten zieht: Man schwächt die Rechtsradikalen nicht, indem man ihre Forderungen und ihre Parolen übernimmt. Stattdessen macht man den Rechtsextremismus salonfähig. Die Rechten in Europa fahren eine Strategie der Selbstverharmlosung. Die Wölfe fressen Kreide und zügeln ihre Rhetorik. Damit sind sie teilweise erfolgreich, etwa in Italien oder Schweden.<br> Ich warne davor, sich von den schlechten Schauspielkünsten der Rechtsextremen täuschen zu lassen. Hetzer wie Geert Wilders verachten die Demokratie und würden am liebsten autoritär durchregieren und Teile der Bevölkerung deportieren. Für alle Demokratinnen und Demokraten muss klar sein: Wir dürfen uns nicht an die Rechtspopulisten gewöhnen, ihre Hetze nicht tolerieren und ihre Sprache nicht übernehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-356164</guid>
                <pubDate>Sat, 25 Nov 2023 03:53:00 +0100</pubDate>
                <title>Alarmierender Anstieg von Gewalt in Partnerschaften</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/alarmierender-anstieg-von-gewalt-in-partnerschaften/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am 25. November ist »Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen«. Es ist ein Gedenk- und Aktionstages zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen. Die Linke fordert schnelle Maßnahmen und mehr finanzielle Mittel, um Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Dazu äußern sich die Vorsitzende der Partei Die Linke, Janine Wissler und die frauenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, Heidi Reichinnek.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. November ist »Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen«. Es ist ein Gedenk- und Aktionstages zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen. Die Linke fordert schnelle Maßnahmen und mehr finanzielle Mittel, um Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Dazu&nbsp;äußern sich die Vorsitzende der Partei Die Linke, Janine Wissler und die frauenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, Heidi Reichinnek.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356162</guid>
                <pubDate>Sat, 25 Nov 2023 03:48:33 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke ruft zur Teilnahme an der Demonstrationen „Stop GEAS“ auf</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-ruft-zur-teilnahme-an-der-demonstrationen-stop-geas-auf/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Linke ruft zur Teilnahme an der Demonstrationen „Stop GEAS“ am Sonntag 26.11.2023 in Berlin gegen die weitgehende Abschaffung des Asylrechts durch das GEAS-Abkommen auf.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke, sagt:</p>
<p>„Das GEAS-Abkommen ist ein Anschlag auf die Menschenrechte. Das Grundrecht auf Asyl wird damit für einen wachsenden Teil der Schutzsuchenden faktisch abgeschafft. In Haftlagern gibt es keine fairen Asylverfahren. Wenn die Bundesregierung ihren Koalitionsvertrag ernst nehmen würde, müsste sie dagegen auf die Barrikaden gehen. Tatsächlich tut sie das Gegenteil und verteidigt dieses unmenschliche Abkommen - auch die Grünen.</p>
<p>GEAS bedeutet Abschottung und Inhaftierungen von Familien mit Kindern, die vor Krieg und Hunger fliehen. Es bedeutet Stacheldraht statt Willkommenskultur. Ertrinkende im Mittelmeer und das brutale Vorgehen von durch die EU hochgerüsteten Diktatoren gegen Schutzsuchende werden sehenden Auges in Kauf genommen. Alle ernstzunehmenden Studien sagen, dass Abschottung Menschen nicht von der Flucht abhält, sondern vom sicheren Ankommen. GEAS ist eine moralische Bankrotterklärung der EU.“<br> &nbsp;</p>
<p>Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke, sagt:</p>
<p>„Die Einigung zu GEAS ist ein Kniefall vor den rechten Kräften in Europa. Der Postfaschistin Meloni wird der rote Teppich ausgerollt, gegen Menschen in Not zieht man die Mauern höher. Dabei zeigt die Erfahrung, dass es den Rechten nützt, wenn man ihre Rhetorik übernimmt und ihre Forderungen umsetzt. Das ermutigt sie und bereitet den Boden für rassistische Gewalt. Gerade mit Blick auf die besorgniserregende Entwicklung am rechten Rand in Deutschland ist Haltung zeigen für Menschenrechte und Humanität das Gebot der Stunde.</p>
<p>Stattdessen kündigt die Bundesregierung die gesamtgesellschaftliche Solidarität auf. Es wird wider besseren Wissens bis weit in die politische Mitte hinein eine Debatte auf dem Rücken von Geflüchteten geführt. 60 Prozent der Kommunen schätzen die Lage als herausfordernd, aber machbar ein. Was helfen würde, sind Investitionen in bezahlbaren Wohnraum, Schulen, Kitas und Gesundheitsversorgung in der Fläche. Das nützt allen und ermöglicht die menschenwürdige Aufnahme von Menschen in Not. Rassistische Rhetorik, Stacheldraht und Abschottung werden die Zahl der Schutzsuchenden nicht verringern, sondern nur den Rechten Auftrieb geben.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Sat, 25 Nov 2023 03:42:48 +0100</pubDate>
                <title>Reduzierte Mehrwertsteuer beibehalten!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/reduzierte-mehrwertsteuer-beibehalten/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei Die Linke, fordert, die reduzierte Mehrwertsteuer für die Gastronomie beizubehalten. Zudem muss die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel ausgesetzt werden, denn diese trifft Menschen mit niedrigen Einkommen besonders hart.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Manuela Schwesig zündet hier eine Nebelkerze. Ein Veto im Bundesrat wird die reduzierte Mehrwertsteuer für die Gastro nicht verlängern, da das Gesetz einfach ausläuft. Stattdessen bräuchte es eine gesetzliche Neuregelung durch den Bundestag&nbsp; -&nbsp; auch mit den Stimmen der SPD. Insofern müsste Schwesig erst einmal die eigene Partei überzeugen.<br> Doch diese Koalition hat offenbar kein Gespür für die Sorgen und Nöte der Menschen im Lande. Anders ist nicht zu erklären, dass die Ampel die reduzierte Mehrwertsteuer für die Gastronomie nicht weiterlaufen lassen will. So wird der Restaurantbesuch für viele Menschen unbezahlbar. Auch die Kita- und Schulverpflegung sowie das Essen in Krankenhäusern und Pflegeheimen wird dadurch teurer. Der überforderte Finanzminister nimmt den Ruin vieler kleiner Betriebe bewusst in Kauf. Eine riesige Pleitewelle droht und mit ihr die weitere Verödung unserer Innenstädte. Die großen Fast-Food-Ketten sagen Danke, denn der Minister schafft ihnen so die Konkurrenz vom Hals.<br> Ich fordere die Bundesregierung auf, den reduzierten Mehrwertsteuersatz für die Gastronomie beizubehalten. Zudem muss die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel ausgesetzt werden, denn diese trifft Menschen mit niedrigen Einkommen besonders hart. Die Bundesregierung muss sicherstellen, dass die Steuererleichterungen an die&nbsp; Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben werden. Dazu muss eine Beobachtungsstelle geschaffen werden, die die Entwicklung der Erzeuger- und Lebensmittelpreise für Endverbraucher überwacht.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356160</guid>
                <pubDate>Sat, 25 Nov 2023 03:38:13 +0100</pubDate>
                <title>Schuldenbremse aussetzen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schuldenbremse-aussetzen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die angebliche Schuldenbremse ist eine Investitionsbremse. Wir brauchen aber dringend Investitionen in die marode Infrastruktur und den klimagerechten Umbau der Industrie.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur aktuellen Debatte um den Haushalt sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei Die Linke:</strong></p>
<p>"Die Tricksereien mit Notlagen, Sondervermögen und Umbuchungen wären ohne die sogenannte Schuldenbremse gar nicht nötig. Die angebliche Schuldenbremse ist eine Investitionsbremse. Wir brauchen aber dringend Investitionen in die marode Infrastruktur und den klimagerechten Umbau der Industrie. Nur so können Arbeitsplätze in der Industrie nachhaltig gesichert werden. Wer jetzt weitere Sozialkürzungen fordert, versündigt sich an den verletzlichsten Gruppen der Gesellschaft. Die ohnehin mickrige Kindergrundsicherung und das Bürgergeld infrage zu stellen und gleichzeitig Superreiche und Konzerne zu verschonen, ist schäbig.</p>
<p>Der Bundesfinanzminister ist mit seiner Finanzpolitik und seinen Tricksereien auf voller Linie gescheitert. Jetzt gilt: Die Schuldenbremse muss im ersten Schritt ausgesetzt werden, ihre völlige Abschaffung ist notwendig.</p>
<p>Zudem brauchen wir eine Steuerreform, die das Geld bei den Superreichen und Konzernen holt, um breite Teile der Bevölkerung zu entlasten."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356010</guid>
                <pubDate>Tue, 21 Nov 2023 19:00:08 +0100</pubDate>
                <title>Vermögensabgabe statt Kürzung der Sozialleistungen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/vermoegensabgabe-statt-kuerzung-der-sozialleistungen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Verschiebung des Nachtragshaushalts will die FDP nun die Kürzung von Sozialleistungen prüfen und damit den Sozialstaat attackieren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der Partei Die Linke, Tobias Bank:</p>
<p>Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat die Ampel bewiesen, dass sie nicht rechnen kann. Statt dies gewissenhaft aufzuarbeiten und Konsequenzen aus ihren Fehlentscheidungen zu ziehen, wird nun von der FDP der Vorschlaghammer herausgeholt und auf den Sozialstaat eingeschlagen. Wenn das Geld nicht reicht, sollen wieder diejenigen dafür bezahlen, die es am wenigsten können. Das ist einfach nur schäbig und gefährdet akut unser demokratisches System.</p>
<p>Nachdem die Kindergrundsicherung verhunzt wurde, kein Cent für den sozialen Wohnungsbau da ist und Demokratieprojekte zusammengestrichen werden, fragt man sich jetzt, wo noch? Die Ampel spielt mit dem unserer Demokratie und dem sozialen Zusammenhalt und merkt es noch nicht einmal.</p>
<p>Gerade in Zeiten von Unsicherheit und Rechtsruck müssen weitere Kürzungen im Sozialbereich dringend gestoppt werden.</p>
<p>Statt den Sozialstaat für alle zu schleifen, sollte eher über eine Vermögensabgabe bei Wenigen nachgedacht werden. Den Haushalt wieder zu füllen, ginge mit Aussetzung der Investitionsbremse oder auch einer Vermögensabgabe. Die oberen 0,7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung, mit einem privaten Nettovermögen (Vermögen abzüglich Verbindlichkeiten) von zwei Millionen Euro bzw. bei einem Betriebsvermögen von fünf Millionen Euro sollten mit einer einmaligen Abgabe belastet werden.&nbsp;</p>
<p>Das wären Peanuts für die Reichen, aber langfristig gesehen rund 310 Milliarden Euro, um in die Zukunft für alle zu investieren.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-356008</guid>
                <pubDate>Tue, 21 Nov 2023 18:52:41 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke zieht Fazit zum Bundesparteitag 2023</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-zieht-fazit-zum-bundesparteitag-2023/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Augsburger Bundesparteitag der Partei Die Linke war ein echtes Aufbruchssignal.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;"<em>Gemeinsam schlagen wir ein neues Kapitel auf"</em>, so Martin Schirdewan, Ko-Vorsitzender&nbsp;der Partei Die Linke. Der Europaparteitag stand unter dem Motto „Zeit für Gerechtigkeit. Zeit für Haltung. #nurmitlinks“. Auch der frisch gewählte Spitzenkandidat für die Europawahl und Parteivorsitzende Martin Schirdewan zeigte in Augsburg Haltung: »Wenn alle anderen Parteien nach rechts marschieren, dann bleiben wir links. Soziale Gerechtigkeit, Klimagerechtigkeit, konsequente Friedenspolitik und klare Kante gegen rechts gehören zur DNA der Linken«. Der Europaparteitag verabschiedete am Sonnabend mit großer Mehrheit das Wahlprogramm zur Europawahl.&nbsp;</p>
<p>Die Stoßrichtung des Programms ist klar:&nbsp;<em>»Wir kämpfen für eine Übergewinnsteuer auf die Krisengewinne der Konzerne, höhere Steuern für Superreiche und eine Vermögensabgabe für Milliardäre. Es gibt kein Recht auf Profit. Aber es gibt ein Recht auf Wohnen, auf Nahrung und auf Energie«</em>, so Schirdewan. Die Delegierten beschlossen zudem eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 15 Euro pro Stunde. Außerdem fordert die Linke die Abschaffung der Schuldenbremse im Grundgesetz. Ein entsprechender Antrag wurde in Augsburg mit überwältigender Mehrheit angenommen.</p>
<p><em>»Wir wollen unsere Partei stärken und weiterentwickeln. Lasst uns den Blick nach vorn richten«</em>, so Schirdewan. Dazu gehört auch eine neue Mitgliederkampagne „Eine Linke für alle“, die Menschen aus Sozialen Bewegungen und Gewerkschaften zusammen mit der LINKEN entwickelt haben, um alle einzuladen, die Rechtsruck und Sozialabbau etwas entgegensetzen wollen.&nbsp;Das Kampagnenvideo sahen allein über die Plattform X bereits mehr als 300 000 Menschen.&nbsp;</p>
<p>Ein neuer Look: Das neue Logo und das neue Corporate Design der Linken, das auf dem Parteitag präsentiert wurde, unterstreicht die Erneuerung. Das neue Logo strahlt nun in einem kräftigen Rot. "Damit wollen wir ein Zeichen setzen. Unser neues Erscheinungsbild ist eine Weichenstellung für die Europawahl, die Kommunalwahlen und die drei Wahlen in Ostdeutschland", erklärt&nbsp;Schirdewan.&nbsp;</p>
<p>Vor allem aber die Nominierung der Spitzenkandidatin Carola Rackete und des Sozialmediziners Gerhard Trabert machen deutlich, dass DIE LINKE den Neustart wagt. Die Bundesvertreter*innenversammlung der Linken wählte die Klimaaktivistin Rackete am Sonnabend mit mehr als 77 Prozent auf Platz 2. Der Parteivorsitzende Martin Schirdewan wurde zuvor mit fast 87 Prozent auf Listenplatz 1 gewählt. Auf den Plätzen 3 und 4 folgen Özlem Alev Demirel-Böhlke (62,0%) und der Sozialmediziner Gerhard Trabert (96,8%).&nbsp;</p>
<p><em>»Der Augsburger Parteitag ist der Startschuss für die Erneuerung der Linken«</em>, so das Fazit von Janine Wissler. »Die Konflikte in den letzten Jahren haben uns zunehmend gelähmt und waren nicht mehr aufzulösen. Umso wichtiger, dass der Parteitag nun deutlich gezeigt hat, wie lebendig, wie kämpferisch und entschlossen die Genossinnen und Genossen sind, für unsere Ziele zu kämpfen und mit uns weiterzugehen.«&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die vollständige Europaliste der Linken</strong></p>
<p>Platz 1: Martin Schirdewan (86,9%)<br> Platz 2: Carola Rackete (77,8%)<br> Platz 3:&nbsp;Özlem Alev Demirel-Böhlke (62,0%)<br> Platz 4:&nbsp;Gerhard Trabert (96,8%)<br> Platz 5: Ines Schwerdtner (57,5%)<br> Platz 6: Martin Günther (55,1%)<br> Platz 7: Desiree Becker (50,8%)<br> Platz 8: Alexander Kauz (66,6%)<br> Platz 9: Lea Reisner (73,9 %)<br> Platz 10: Lucas Fiola (66,4%)<br> Platz 11: Hanna Wanke (89.2%)<br> Platz 12: David Stoop (65,9%)<br> Platz 13: Tanja Hilton (71.7%)<br> Platz 14: Finn Luca Frey (49,3%)<br> Platz 15:&nbsp;Johanna Brauer&nbsp;(68%)<br> Platz 16: Carsten Schatz (46,7%)<br> Platz 17: Evelyn Schötz&nbsp;(66.9%)<br> Platz 18: Reinhard Neudorfer (38,8%)&nbsp;<br> Platz 19: Marianne Esders (65.8)<br> Platz 20: Christian Arnd (37,7%)</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-356002</guid>
                <pubDate>Tue, 21 Nov 2023 17:49:40 +0100</pubDate>
                <title>Steuer-Privilegien für Superreiche verschärfen Klimakrise</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/steuer-privilegien-fuer-superreiche-verschaerfen-klimakrise/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der aktuelle Oxfam-Bericht bestätigt, was die Partei Die Linke immer wieder kritisiert: Der Lebensstil der Superreichen schädigt das Klima ganz massiv.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklären der Bundesgeschäftsführer Tobias Bank und der stellvertretende Parteivorsitzende Lorenz Gösta Beutin:</p>
<p>»Das reichste Prozent der Weltbevölkerung verursacht so große Klimaschäden, wie 5 Milliarden Menschen, also zwei Drittel der Weltbevölkerung. Der Oxfam-Bericht macht dramatisch deutlich, wie sehr obszöner Reichtum die Lebensgrundlagen der Menschheit zerstört, wie sehr er letztlich das Leben aller Menschen auf dem Erdball gefährdet. Wer also eine ernsthafte und glaubwürdige Klimapolitik machen will, muss den Reichtum umverteilen.</p>
<p>Für Deutschland bedeutet das: Vermögenssteuer wieder in Kraft setzen, höhere Erbschaftssteuer für große Erbschaften, höherer Spitzensteuersatz und Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen. Es braucht ein sofortiges Verbot von Privatflügen, die höhere Besteuerung von Luxusjachten, die Reduzierung von Kurzstreckenflügen durch den entscheidenden Ausbau von Fernstrecken mit einer Bahn in öffentlicher Hand und Kontrolle. Die Pendlerpauschale, die hohe Einkommen begünstigt, muss ersetzt werden durch ein einkommensunabhängiges Mobilitätsgeld, das vor allem kleinen und mittleren Einkommen zugutekommt. Fossile Subventionen wollen wir rasch abbauen zugunsten umwelt- und klimafreundlicher Förderungen für den Umbau von Wirtschaft und Industrie.&nbsp;</p>
<p>Es braucht nun den Ausbau und die Instandsetzung von Bahninfrastruktur, für die Unterstützung kleiner und mittlerer Einkommen bei der Wärmewende und den Ausbau Erneuerbarer Energien.</p>
<p>Die Klimakrise ist auch eine soziale Krise. Am Beginn des Klimawandels stand der brutale Raubbau an Mensch und Natur, er darf nicht am Ende der Menschheit stehen. Wir benötigen jetzt einen radikalen Kurswechsel. Das geht nur mit gerechtem Klimaschutz und Umverteilung.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-355931</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Nov 2023 19:22:13 +0100</pubDate>
                <title>Unser Land friedens- statt kriegstüchtig machen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/unser-land-friedens-statt-kriegstuechtig-machen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„SPD, Grüne und FDP wollen unser Land kriegstüchtig machen, dabei müssten wir jetzt in eine friedliche und klimafreundliche Zukunft investieren“, kommentiert Gesine Lötzsch, stellvertretende Vorsitzende und haushaltspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Ergebnisse der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses zum Haushalt 2024 und den Finanzplan 2023 bis 2027. Lötzsch weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass Herr Lindner nicht in der Lage war, einen verfassungskonformen Nachtragshaushalt vorzulegen. Mit billigen Taschenspielertricks glaubte er, unbemerkt aus der Fesselung der Schuldenbremse zu entkommen. Er wurde auf frischer Tat ertappt. Was muss eigentlich noch passieren, bis ein Bundesfinanzminister seinen Hut nehmen muss?</p>
<p>Jetzt fehlen 60 Mrd. Euro in der Kasse. Das Problem ist lösbar. Dazu müssen die neoliberalen Parteien liebgewonnene Dogmen aufgeben. Wir brauchen eine Diskussion ohne ideologische Scheuklappen.</p>
<p>Die Entfesselung von der Schuldenbremse ist der erste notwendige Schritt. Das haben selbst neoliberale Ökonomen erkannt. Wer jetzt bremst, statt zu investieren, setzt die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder aufs Spiel. Ein zweiter Schritt ist Abrüstung, statt Aufrüstung. Diplomatie ist billiger als Krieg. Die Bundeswehr muss nicht kriegstauglich, sondern verteidigungsfähig werden. Das gelingt nur, wenn Bundeswehrbeschaffung nicht mehr von der Waffenlobby diktiert werden. Ein dritter Schritt ist eine höhere Besteuerung von Vermögen und Krisengewinnen.</p>
<p>In der Bereinigungssitzung wurden einige Sozialkürzungen von der Ampel zurückgenommen. Das zeigt, dass massive Proteste erfolgreich sein können. Trotzdem reicht das Geld nicht aus, um den Notstand in der Bildung, im Gesundheitswesen, auf dem Wohnungsmarkt und im öffentlichen Verkehr zu beenden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-355930</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Nov 2023 19:17:38 +0100</pubDate>
                <title>Gesetzliche Rente stärken</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gesetzliche-rente-staerken-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des immer noch nicht von der Bundesregierung vorgelegten Rentenpaketes II und der andauernden Debatte um die Alterssicherung in Deutschland erklärt Matthias W. Birkwald, renten- und alterssicherungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Gesetzliche Rente ist für die meisten Menschen in Deutschland die wichtigste Einkommensquelle im Alter. Die Ampel und die CDU/CSU verweisen immer auf das Drei-Schichten-Modell aus gesetzlicher Rente, betrieblicher Altersversorgung und privater Vorsorge (zum Beispiel durch Riester). Doch zur Wahrheit gehört: die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung und der betrieblichen Altersvorsorge stockt seit Jahren; gerade einmal die Hälfte der Beschäftigten hat eine Betriebsrente, die Riester-Verträge sind stark rückläufig, oft beitragsfrei gestellt und auf dem niedrigsten Stand seit ihrer Einführung. Das liegt vor allem an den hohen Verwaltungskosten und den geringen Zahlungen von nur 64 Euro durchschnittlich. Die Menschen haben gemerkt: Riestern lohnt sich nicht. Das Drei-Schichten-Modell ist gescheitert.</p>
<p>Doch SPD, GRÜNE und FDP wollen sich das nicht eingestehen. In Kommissionen und Fokusgruppen wird lange überlegt, ohne dass dabei Reformen und konkrete Lösungsvorschläge herauskämen. Vor allem Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen können sich eine zusätzliche Absicherung im Alter nicht leisten, denn das Geld reicht am Ende des Monats schlichtweg nicht für eine Einzahlung in die betriebliche oder die private Altersvorsorge. Das wird noch durch die anhaltende Inflation, den steigenden Energie- und Lebensmittelkosten und der ungerechten Verteilung der Vermögen durch die Beitrags- und Steuerpolitik verstärkt.</p>
<p>Wir müssen die Gesetzliche Rente wieder stärken! Denn sie war vor den Kürzungen der SPD-Agendapolitik der 2000er Jahre stark. Dahin wollen wir wieder zurück: Wir brauchen wieder ein lebensstandardsicherndes Rentenniveau von 53 Prozent. &nbsp;Das bedeutete für die Rentnerinnen und Rentner eine zusätzliche, einmalige, außerordentliche und dann dauerhafte Rentenerhöhung um zehn Prozent.</p>
<p>Für einen Standardrentner oder eine Eckrentnerin bedeutete das nach 45 Beitragsjahren zum Durchschnittsverdienst 170 Euro Rente brutto mehr. Und das würde die Beitragszahlerinnen und -zahler und ihre Chefs gerade jeweils einmal aktuell 37 Euro mehr im Monat an Rentenbeitrag kosten.</p>
<p>DIE LINKE will sich auch am Rentensystem Österreichs orientieren. Denn dort sind die durchschnittlichen Renten langjährig Versicherter fast doppelt so hoch wie in Deutschland. Wir fordern, dass - wie in Österreich - auch die Selbstständigen, Freiberufler sowie die Beamtinnen und Beamten und allen voran selbstverständlich auch die Abgeordneten des Deutschen Bundestages in die Gesetzliche Rentenversicherung einzahlen mögen. &nbsp;Mit so einer Erwerbstätigenversicherung, in die alle Menschen mit Erwerbseinkommen Beiträge zahlten, würde die Gesetzliche Rentenversicherung auf mittlere und lange Sicht stabilisiert, wie Studien zeigen.</p>
<p>Wir wollen, dass die Arbeitgeber überparitätisch mehr Rentenbeiträge zahlen, so wie es unter anderem in Österreich, Schweden, Frankreich, und insbesondere in Spanien der Fall ist.</p>
<p>Wir fordern, dass die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung verdoppelt und das Solidarprinzip in der Gesetzlichen Rentenversicherung gestärkt wird. Denn durch die Beitragsbemessungsgrenze werden Rentenbeiträge nur bis zu einer Grenze von aktuell 7.100 (Ost) bzw. 7.300 Euro (West) gezahlt, alle Einkommen darüber werden nicht verbeitragt. Dadurch werden aktuell gerade niedrige und mittlere Einkommen mehr belastet als hohe und sehr hohe. Aber es führt auch dazu, dass hohe Renten ab 3.000 sehr selten sind. Das wollen wir ändern und die Beitragsbemessungsgrenze verdoppeln. Gleichzeitig wollen wir die daraus künftig entstehenden sehr hohen Renten ab aktuell 3.400 Euro im höchsten verfassungsmäßig zulässigen Maße abflachen. Das würde das Solidarprinzip in der Rentenversicherung stärken und die Finanzierung der Rentenversicherung stabilisieren. Statt Altersarmut: Renten rauf!"</p>
<hr>
<p><a href="https://www.linksfraktion.de/parlament/parlamentarische-initiativen/detail/gesetzliche-rente-staerken-beitragseinnahmen-der-gesetzlichen-rentenversicherung-jetzt-erhoehen-statt-auf-aktienrente-zu-hoffen/" target="_blank" rel="noreferrer">Antrag:&nbsp;Gesetzliche Rente stärken – Beitragseinnahmen der Gesetzlichen Rentenversicherung jetzt erhöhen, statt auf Aktienrente zu hoffen</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-355929</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Nov 2023 19:11:18 +0100</pubDate>
                <title>Schuldenbremse verhindert Investitionen in unsere Zukunft</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schuldenbremse-verhindert-investitionen-in-unsere-zukunft/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die finanzpolitischen Verrenkungen waren nur nötig, weil Union, SPD, Grüne und FDP die Schuldenbremse ins Grundgesetz geschrieben haben. Es wird Zeit, diesen Fehler zu beheben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Verwendung von Haushaltsmitteln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie für den Klimaschutz kommentiert Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE und Mitglied im Finanzausschuss des Bundestages:&nbsp;</p>
<p>Diese finanzpolitischen Verrenkungen waren nur nötig, weil Union, SPD, Grüne und FDP die Schuldenbremse ins Grundgesetz geschrieben und damit Investitionen ausgebremst haben. Es wird Zeit, diesen Fehler zu beheben. Die Schuldenbremse verhindert Investitionen in den klimagerechten Umbau der Gesellschaft.<br> Wir müssen in den kommenden Jahren Hunderte Milliarden in Infrastruktur und Wirtschaft investieren, wenn wir die Klimaziele einhalten wollen. Deshalb wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, die Schuldenbremse abzuschaffen. Das Urteil ist auch eine schallende Ohrfeige für den Finanzminister, der immer wieder betont, wie wichtig die Schuldenbremse ist und doch jeden denkbaren Trick anwendet, um sie zu umgehen. Das rächt sich jetzt mit einer klaffenden Lücke im Haushalt von 60 Milliarden Euro. Genau davor wurde von vielen Seiten gewarnt. Es sind in der Vergangenheit schon Minister wegen weniger zurückgetreten.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 15 Nov 2023 14:41:31 +0100</pubDate>
                <title>Die Schuldenbremse muss weg!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-schuldenbremse-muss-weg/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Das Bundesverfassungsgericht hat die Taschenspielertricks der Ampel durchschaut und gestoppt. Bundesfinanzminister Lindner steht vor einem Scherbenhaufen“, kommentiert Gesine Lötzsch, stellvertretende Vorsitzende und haushaltspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG). Lötzsch weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Mit der unsinnigen Schuldenbremse haben sich die neoliberalen Parteien von SPD, Grüne, FDP und CDU/CSU selbst ein Bein gestellt. Sie haben sich haushaltspolitische Ketten angelegt, die ihnen jetzt zum Verhängnis werden. Der CDU/CSU ging es bei der Klage vor dem BVerfG weniger um die Einhaltung der Schuldenbremse. Sie wollen das 60-Milliarden-Euro-Loch durch Kürzungen beim Bürgergeld stopfen. Die Schuldenbremse ist nur eine Krücke, um Sozialkürzungen besser begründen zu können. DIE LINKE hat einen anderen Lösungsvorschlag: Die Schuldenbremse abschaffen. Dann haben wir auch wieder Geld, um in Bildung, Gesundheit, Klimagerechtigkeit und öffentlichen Verkehr zu investieren.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-355819</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 13:01:13 +0100</pubDate>
                <title>Medikamentenmangel: Konzerne in die Pflicht nehmen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/medikamentenmangel-konzerne-in-die-pflicht-nehmen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Apothekenstreiks wegen anhaltender Lieferengpässe fordert Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, die Produktion von wichtigen Medikamenten unter staatliche Kontrolle zu stellen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dass die Apothekerinnen und Apotheker wegen anhaltender Lieferengpässe bei Medikamenten streiken, zeigt in aller Deutlichkeit, dass sich die Versorgungslage bei vielen Arzneien nicht gebessert hat. Ich kann die Verärgerung der Apothekerinnen und Apotheker nachvollziehen, schließlich bekommen sie den Frust ab, wenn wichtige Medikamente mal wieder nicht lieferbar sind.</p>
<p>Nun rächt sich, dass Lauterbach die Pharmakonzerne nicht in die Verantwortung nimmt und vor konsequenten Maßnahmen zurückschreckt. Ein Blick nach Italien zeigt, was möglich ist: Dort macht der Staat der Pharmaindustrie&nbsp;genaue Vorgaben, was in welcher Menge zu produzieren ist. Doch Minister Lauterbach duckt sich weg und überlässt alles dem Markt und den Profitinteressen der Konzerne. Die Aufgabe des Staates wäre es, eine Produktionsstrategie zu entwickeln und die Industrie in die Pflicht zu nehmen, wenn sie ihre Zusagen nicht einhält. Denn die Selbstverpflichtungen der Industrie sind offenbar wertlos. Dabei gibt es sogar gesetzliche Möglichkeiten für die öffentliche Hand. So könnte der Sicherstellungsauftrag der pharmazeutischen Unternehmen nach Paragraf 52b des Arzneimittelgesetzes (AMG) erweitert und durch behördliche Überwachung und Sanktionen durchgesetzt werden.<br> <br> Mit einer Arzneimittelproduktion in öffentlicher Hand könnte die Versorgung mit Medikamenten verlässlich gesichert werden. Statt Pharmakonzernen endlos Subventionen in den Rachen zu werfen, braucht es staatliche Produktionsstätten für die Grundversorgung mit unverzichtbaren Medikamenten.</p>
<p>Die Konzerne verkaufen Markenmedikamente zu überhöhten Preisen und erzielen auf Kosten der Versicherten und der Kassen hohe Gewinne. Weniger rentable, aber dringend benötigte Medikamente werden entweder gar nicht mehr oder nur unter oft unzumutbaren Bedingungen im Ausland hergestellt.</p>
<p>Dabei sollte klar sein: Die Produktion lebenswichtiger und unverzichtbarer Medikamente wie Antibiotika, Krebsmedikamente und Kinderarzneimittel sollte wieder in Europa und Deutschland angesiedelt werden. Die Versorgung mit sicheren und bedarfsgerechten Arzneimitteln darf nicht länger von den Profitinteressen der Pharmaindustrie oder den Kosteneinsparungen der Krankenkassen abhängen. Ein wirksames Gesetz zur Verhinderung oder Begrenzung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln sollte die Rechte und Bedürfnisse der Patienten in den Vordergrund stellen und schützen, nicht aber die Profite der Pharmaindustrie.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-355818</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 12:58:00 +0100</pubDate>
                <title>9. November 1938: »Nie wieder ist jetzt«</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/9-november-1938-nie-wieder-ist-jetzt/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Gedenktages der Novemberpogrome 1938 erklären die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Janine Wissler und Martin Schirdewan:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Pogrome, die am 9. November 1938 begannen, waren der Auftakt zum düstersten Kapitel der deutschen Geschichte - der Shoa. Diese brutalen Übergriffe und Gräueltaten gegen jüdische Menschen, die Zerstörungen von Synagogen, sind Mahnung und Aufruf zugleich, den Antisemitismus in all seinen Formen entschlossen zu bekämpfen. Die schrecklichen Ereignisse dürfen sich nicht wiederholen. Diese Lehre aus der Geschichte darf niemals vergessen werden und muss uns Auftrag zum Handeln sein.</p>
<p>Ein aktives Einstehen gegen Antisemitismus in Deutschland ist heute dringender denn je. Denn wir müssen auch hierzulande eine massive Zunahme antisemitischer Übergriffe feststellen, nicht erst seit dem brutalen Terror der Hamas am 7. Oktober gegen Israel, aber seitdem verstärkt. Ein trauriger Höhepunkt ist der Brandanschlag auf eine Berliner Gemeinde. Jüdinnen und Juden berichten, dass ihre Wohnhäuser mit Davidsternen markiert werden und sie auf der Straße angegriffen und angepöbelt werden. Eine Anfrage unserer Bundestagsabgeordneten Petra Pau macht deutlich: Straftaten gegen Jüdinnen und Juden nehmen in Deutschland zu. Auch antisemitische Verschwörungstheorien werden verstärkt in Umlauf gebracht und geteilt. All das passiert nicht im luftleeren Raum, sondern in einer Zeit, in der in Bayern ekelhafte antisemitische Flugblätter als Bubenstreich des stellvertretenden Ministerpräsidenten bagatellisiert werden. Parallel wird eine faschistische Partei, die in Bezug auf Nationalsozialismus und Shoa von "Schuldkult" und "Fliegenschiss" redet, in den Landesparlamenten von Konservativen und Liberalen hofiert.</p>
<p>Das zeigt auch: Antisemitismus kann man nicht abschieben, er ist ein gesamtgesellschaftliches, ein deutsches Problem. Er muss hierzulande mit allen demokratischen Mitteln politisch bekämpft werden. Das Engagement gegen Antisemitismus und gegen Rassismus gehört zusammen. Alle DemokratInnen sollten hier gemeinsam kämpfen, denn es geht um unsere Demokratie. Antisemitismus ist nicht nur eine tödliche Gefahr für alle Jüdinnen und Juden, sondern auch für die demokratische Gesellschaft als Ganzes.</p>
<p>„Nie wieder ist jetzt“, heißt alles dafür zu tun, dass sich die Gewaltakte des 9. November 1938 nicht wiederholen können. Es braucht endlich ein richtiges Demokratiefördergesetz, um diejenigen in der Zivilgesellschaft zu stärken, die im Alltag klare Kante gegen die extreme Rechte zeigen. Es gibt vieles, was die demokratischen Parteien tun können, wenn sie aus dem gemeinsamen Gedenken an die Opfer der Pogromnacht praktische Konsequenzen ziehen wollen.&nbsp;</p>
<p>Wir stehen an der Seite aller von Gewalt und Anfeindungen betroffenen Jüdinnen und Juden und werden entschlossen jedem Antisemitismus entgegentreten. Das begreifen wir als LINKE als unsere Verantwortung, ihr werden wir gerade in diesen Zeiten nachkommen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-355817</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 12:55:00 +0100</pubDate>
                <title>Lindner zeigt bei Schuldenbremse Lernverweigerung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lindner-zeigt-bei-schuldenbremse-lernverweigerung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Herr Lindner will kommenden Generationen eine ausgetrocknete Wirtschaft, marode Schulen und Brücken, ein veraltetes Verkehrssystem, eine verschleppte Digitalisierung, kurz ein kaputt gespartes Land hinterlassen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zu der Aussage von Christian Lindner, die Schuldenbremse solle auf jeden Fall eingehalten werden, sagt Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</p>
<p>"Um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen und die Kosten nicht wieder auf die breite Masse der Bevölkerung abzuwälzen, brauchen wir eine aktive Finanzpolitik. Allein Deutschland hat einen Investitionsbedarf von geschätzt 450 Milliarden Euro. Das sind Investitionen, von denen die kommenden Generationen profitieren werden. Die Abschaffung der Schuldenbremse und aktive Investitionspolitik sind die wahre Generationengerechtigkeit.</p>
<p>Herr Lindner will kommenden Generationen eine ausgetrocknete Wirtschaft, marode Schulen und Brücken, ein veraltetes Verkehrssystem, eine verschleppte Digitalisierung, kurz ein kaputt gespartes Land hinterlassen. Seine Enkel mögen ihm das verzeihen, wenn er ihnen genug Vermögen hinterlässt. Die große Mehrheit aber, die auf einen funktionierenden Staat angewiesen ist, wird eher von Generationenungerechtigkeit sprechen.</p>
<p>Der Mangel an Investitionen würgt die Wirtschaft ab und schadet der Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Es ist bekannt, dass staatliche Investitionen private Investitionen nach sich ziehen, während ein Zurückfahren staatlicher Aktivität auch einen Rückgang privater Investitionen zur Folge hat. Lindners Gerede von dem Setzen auf private, statt staatliche Investitionen, ist daher großer Unfug.</p>
<p>Finanzminister Lindner zeigt mit dem Festhalten an der Schuldenbremse volkswirtschaftlichen Unverstand. Weil die Fakten dazu lange bekannt sind, muss man zusätzlich von bewusster Lernverweigerung sprechen. Die sogenannte Schuldenbremse ist nichts anderes als eine Investitionsbremse."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-355816</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 12:51:28 +0100</pubDate>
                <title>Kommunen stärken statt Asylrecht schwächen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kommunen-staerken-statt-asylrecht-schwaechen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum für heute Anberaumten Gespräch zwischen Bundeskanzler Scholz und dem CDU-Vorsitzenden Merz und CSU-Landesgruppenchef Dobrindt über Migrationsfragen sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bundeskanzler Scholz kommt der Forderung des CDU-Vorsitzenden Merz nach und sucht mit ihm den Schulterschluss für weitere Asylrechtsverschärfungen. Nachdem Scholz bereits markig angekündigt hat, im großen Stil abschieben zu wollen, holt er sich Rat bei Merz, der in der letzten Zeit mit faktenfreien und rassistischen Aussagen zum Thema aufgefallen ist.</p>
<p>Die Kommunen wurden bei der Aufnahme von Geflüchteten im Stich gelassen und stehen vor großen Herausforderungen. Schon vorher war der Investitionsbedarf in den Kommunen hoch. Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum, Schulen sind marode, Krankenhäuser unterfinanziert. Es ist schäbig, die Unterfinanzierung der Kommunen&nbsp; als Argument für die Infragestellung des Rechts auf Asyl ins Feld zu führen.</p>
<p>Die Kommunen müssen unterstützt werden. Der Ausbau der Infrastruktur nutzt am Ende allen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-355815</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 12:35:47 +0100</pubDate>
                <title>Einigung beim Deutschlandticket ist eine Farce</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/einigung-beim-deutschlandticket-ist-eine-farce-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Ministerpräsidentenkonferenz hat wieder zu keiner klaren Einigung beim Deutschlandticket geführt. Dieses Ergebnis ist lachhaft“, erklärt Bernd Riexinger, Sprecher für nachhaltige Mobilität der Fraktion DIE LINKE. Riexinger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Für die Nutzer bedeutet dies ein weiteres Jahr der Unsicherheit, ob und wie es weitergeht mit dem 49-Euro-Ticket. Die sogenannte Einigung ist auch ein Affront gegenüber den Verkehrsverbünden in den Ländern, die mit der Umsetzung des Deutschlandtickets ins Risiko gegangen sind und weiter nicht wissen, wie die Finanzierung langfristig gesichert werden kann. Sicher ist jetzt allerdings, dass Volker Wissing als Verkehrsminister unfähig ist, eine der wenigen erfolgreichen und effektiven Maßnahmen zu einer klimagerechten Mobilitätswende langfristig zu sichern. Ihm und den Ministerpräsidenten scheint es wichtiger zu sein, weitere Autobahnen beschleunigt zu bauen und die klimaschädliche Politik der vergangenen Jahrzehnte fortzuführen.</p>
<p>Das unwürdige Schauspiel um die Absicherung und Fortführung des Deutschlandtickets geht somit auch im nächsten Jahr weiter. Die entstehenden Mehrkosten sollen, so deutet es der Beschluss an, über einen höheren Preis von 59 oder gar 69 Euro für das Deutschlandticket finanziert werden. Volker Wissing und die Bundesregierung beweisen erneut, wie wenig Interesse diese Bundesregierung am Erreichen der eigenen Klimaziele hat. Dabei wäre eine Lösung doch so einfach, wie unser Vorschlag zeigt. Wir fordern die Reduzierung bis Streichung von Subventionen bei Dienstwagen mit Verbrenner-Motor, um das Deutschlandticket für maximal 29 Euro im Monat bzw. für Schüler, Studierende, Auszubildende und für Bezieher von Bürgergeld zum Nulltarif anzubieten. Aber stattdessen werden die klimaschädlichen Subventionen aufrechterhalten und nun sogar erweitert auf klimaschädliche Hybrid-Autos im Preissegment zwischen 60.000 bis 80.000 Euro.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-355814</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 12:32:57 +0100</pubDate>
                <title>Arbeitsmarktzahlen weisen auf schwache Konjunkturentwicklung hin</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/arbeitsmarktzahlen-weisen-auf-schwache-konjunkturentwicklung-hin-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Gemessen an den Arbeitsmarktzahlen im Oktober ist die Wirtschaftslage in Deutschland unverändert schlecht. Die Bundesagentur für Arbeit weist auf die schwache Konjunkturentwicklung als zentrale Ursache hin, die am Arbeitsmarkt ihre Spuren hinterlässt&quot;, erklärt Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den aktuellen Bericht der Bundesagentur für Arbeit zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Ferschl weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Bundesregierung muss, statt die Arbeitslosenzahlen schönzurechnen, endlich Maßnahmen ergreifen, um Konjunktur und Beschäftigung wieder auf die Beine zu helfen. Die Nachfrage nach Arbeit schwächelt. Die Zahl der gemeldeten Stellen lag im Oktober noch immer deutlich unter dem Wert des Vorjahresmonats.</p>
<p>Es wird Zeit, dass die Ampel etwas zur Belebung der Konjunktur unternimmt. Stattdessen aber streicht sie just den Bundeshaushalt zusammen, und Finanzminister Lindner fährt einen rigiden Sparkurs.&nbsp;Genau das führt aber dazu, dass die Wirtschaftslage weiter geschwächt wird."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-355813</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 12:28:17 +0100</pubDate>
                <title>Versorgungslage bei Kinderarzneimitteln - ein Desaster mit Ansage</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/versorgungslage-bei-kinderarzneimitteln-ein-desaster-mit-ansage-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Von den aktuell 500 nicht verfügbaren Medikamenten, darunter 120 Antibiotika, sind auch schon wieder Kinderarzneien - Fiebersäfte und Antibiotika – betroffen, das melden inzwischen Apotheken von Nord bis Süd. Die Pharmaindustrie warnt vor übersteigerten Erwartungen an ihre Produktionskapazitäten und der Großhandel kann weder liefern noch bevorraten, wenn Arzneimittel gar nicht produziert werden, weil sich die Herstellung aus Sicht der Pharmaindustrie nicht rechnet. Offenbar konnten im Laufe des Sommers die Vorräte an Erkältungsmedikamenten noch nicht wieder aufgefüllt werden, weshalb viele Apotheken sogar befürchten, dass die Lage schlimmer werden könnte als im letzten Jahr.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein Desaster mit Ansage und das Gegenteil von Versorgungssicherheit", erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, einen Monat nach dem von Gesundheitsminister Lauterbach anberaumten „Spitzengespräch zur Versorgungslage bei Kinderarzneimitteln“, bei dem der Minister sagte, „Wir sind deutlich besser aufgestellt als im letzten Jahr“. Vogler weiter:</p>
<p>&nbsp;„Es steht zu befürchten, dass Lauterbach mal wieder leichtfertig Ankündigungen gemacht hat, die nicht eingehalten werden. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass weder das neue Arzneimittelgesetz noch der im September vollmundig präsentierte ‚5-Punkte-Plan zur Sicherung der Versorgung mit Kinderarzneimitteln‘ ausreichen, um die Situation kurz- und mittelfristig zu verbessern.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund auch noch die Eltern verantwortlich zu machen mit dem Appell, keine Medikamente für ihre Kinder zu ‚horten‘, ist da einfach nur zynisch. Dieser Minister enttäuscht auf ganzer Linie.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-355812</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 12:23:52 +0100</pubDate>
                <title>Solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung statt Zusatzbeitrag</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/solidarische-gesundheits-und-pflegeversicherung-statt-zusatzbeitrag-2/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Vor der Wahl haben SPD und Grüne eine gerechtere Finanzierung der Krankenversicherung versprochen. Stattdessen steigen die Krankenkassenbeiträge das zweite Jahr in Folge, obwohl die gesetzlich Versicherten angesichts von Inflation und hohen Energiepreisen eigentlich Entlastungen bräuchten&quot;, erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zum Ergebnis des Schätzerkreises für die Krankenversicherung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>&nbsp;</strong>Vogler weiter:</p>
<p>"Gesundheitsminister Lauterbach tut nichts für eine nachhaltige Finanzierungsreform in der Krankenversicherung und ruht sich darauf aus, dass die Erhöhung geringer ausfällt als befürchtet. So sind die nächsten Beitragssteigerungen programmiert. Dabei wäre eine nachhaltige Finanzierungsreform ganz einfach. Wenn Besserverdienende gemäß ihres Einkommens in eine Solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung einzahlen würden, wie DIE LINKE es fordert, ließe sich die Finanzierungslücke in der gesetzlichen Krankenversicherung ohne Mühe schließen. Die Beiträge würden für 90 Prozent der Beitragszahlerinnen und -zahler sogar sinken. Aber Lauterbach will sich mit den Besserverdienenden nicht anlegen und deshalb wird noch nicht einmal die Beitragsbemessungsgrenze deutlich angehoben. Diese Politik ist unsozial und verschärft die soziale Spaltung."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-355811</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 12:19:20 +0100</pubDate>
                <title>Grünen Klimafonds mit Sonderabgabe auf Kriegsgewinne der Ölkonzerne füllen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gruenen-klimafonds-mit-sonderabgabe-auf-kriegsgewinne-der-oelkonzerne-fuellen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Grüne Klimafonds muss sich ehrlich machen. Er muss da helfen, wo Klimafinanzierung wirklich gebraucht wird: bei der Förderung von wirklich nachhaltigem Klimaschutz und in den Ländern, die am stärksten von der Klimakrise betroffen sind. Gelder müssen nicht nur zugesagt werden, sondern auch fließen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die fossilen Mega-Gewinne der Öl- und Gaskonzerne, die durch die russische Invasion der Ukraine rund 500 Milliarden Dollar Extragewinne eingestrichen haben, müssen mit einer Klimaschutz-Sonderabgabe an der Fondsbefüllung beteiligt werden“, kommentiert Cornelia Möhring, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, die Geberkonferenz zur Finanzierung des Grünen Klimafonds (GCF) in Bonn. Möhring weiter:</p>
<p>„Für Klimaschutz und Anpassung ist eigentlich genug Geld vorhanden. Darum stehen besonders die rund 100 Unternehmen der klimaschädlichen Öl- und Gasindustrie in der Pflicht, die zu den Gewinnern des Ukrainekriegs geworden sind. Die Hälfte dieser Unternehmen befindet sich in staatlicher Hand, allein es fehlt der politische Wille, auch bei der Bundesregierung. Mit einer Klimaschutz-Sonderabgabe für die Öl- und Gasindustrie könnten die notwendigen Maßnahmen weltweit gestemmt werden und das Geld würde nicht in noch mehr klimaschädliches Wachstum und in private Taschen zu fließen.</p>
<p>Vorhandene GCF-Gelder müssen besser eingesetzt werden. Studien zeigen, dass Klimakrisen-Frontstaaten wie die vom Anstieg des Meeresspiegels bedrohten Inselstaaten und Küstenländer nicht in höherem Maße gefördert werden. Viele arme Staaten können die Klimakrise nicht finanzieren, weil sie hoch verschuldet und dadurch handlungsunfähig sind. Darum muss der GCF davon weggekommen, Kredite zu vergeben, die kaum vorteilhafter sind als marktübliche Kredite. So bietet Japan den Großteil seiner Klimakredite zu Bedingungen an, die nur ein halbes Prozent preiswerter sind als ein Marktkredit.</p>
<p>Die von Deutschland zugesagten zwei Milliarden Euro für den GCF kosten uns nicht viel. Auf vier Jahre verteilt sind das bisher nur 25 Euro pro Bundesbürger. Es sollten dringend mehr werden. Der GCF ist eine Zusage der Industrieländer, den Menschen im Globalen Süden bei Klimaschutz und Anpassung an die Klimakrise zu helfen. Er ist Teil des 100-Milliarden-Dollar-Versprechens der Industrieländer, diesen Betrag jedes Jahr für globalen Klimaschutz zur Verfügung zu stellen. Das bis heute nicht erfüllte Versprechen ist kein Almosen, sondern Wiedergutmachung für die historische Klimaschuld der Industrieländer, deren Reichtum besonders auf dem Verbrennen von Öl, Gas und Kohle fußt, wobei die Schäden des Klimawandels ganz besonders stark in den ärmeren Ländern zu spüren sind.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 10:35:06 +0100</pubDate>
                <title>Schule muss wieder ein attraktiver Arbeitsort werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schule-muss-wieder-ein-attraktiver-arbeitsort-werden-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Über zehn Prozent Rückgang bei den Lehramtsabsolventinnen und -absolventen innerhalb von zehn Jahren – das ist krass, aber kaum überraschend. Wen wundert das angesichts von halb auseinanderfliegenden Schulen, Spitzenwerten bei Burnout-Statistiken, immer größer werdenden Klassen und gleichzeitig immer mehr Problemlagen bei den Kindern und Jugendlichen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Da schreit nun mal nicht jeder ‚juchhu, ich will Lehrkraft werden‘. Die pädagogische Profession hat aufgrund der miesen Arbeitsbedingungen einen entsprechenden Ruf. Hier sind in erster Linie die Länder, aber auch der Bund in der Pflicht, Schule als guten Lern- und Arbeitsort auszugestalten“, erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, anlässlich des morgigen Weltlehrertags und vor dem Hintergrund der heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu Lehramtsabsolventinnen und -absolventen, Quereinsteigerinnen und -einsteigern. Gohlke weiter:</p>
<p>„Die Empfehlung an Lehrkräfte, mehr Yoga zu machen, ist zynisch und hilft auch nicht weiter. Wichtiger wären beispielsweise die Entlastung der Lehrkräfte von bürokratischen Aufgaben, Raum für mehr externe Schulentwicklungsberatung oder die Gleichstellung bei der Bezahlung von Lehrkräften unabhängig von Schulform und Schulstufe (A 13/E 13) bundesweit. Es braucht eine Ausbildungsoffensive. Die Studien- und Ausbildungsbedingungen müssen insgesamt verbessert und mit der Praxis verzahnt, die Qualität der Lehre gesteigert werden. Die Lehrerbildung darf nicht länger ein Sparmodell an den Hochschulen sein. Und wir brauchen schleunigst Strategien, um die Abbruchquoten bei Lehramtsstudierenden deutlich zu senken. Seiten- und Quereinsteigerinnen und -einsteiger, ohne die es nicht mehr geht, müssen besser qualifiziert, betreut und bezahlt werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 09 Nov 2023 13:54:32 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke Hagen gedenkt der Progromnacht!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-hagen-gedenkt-der-progromnacht/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der Pogromnacht am 9. November 1938 lädt die Stadt Hagen gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde Hagen, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hagen, dem Theater Hagen, den freien Kulturzentren und den christlichen Kirchenverbänden zu einer Gedenkveranstaltung am Donnerstag, 9. November, ab 17 Uhr ein. Die Pogromnacht jährt sich in diesem Jahr zum 85. Mal.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Gedenkveranstaltung beginnt um 17 Uhr am Adolf-Nassau-Platz, Elberfelder Straße 47, mit einem geführten Rundgang mit Frank Fischer von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Dabei besuchen die Teilnehmenden Stationen zum Gedenken an die Pogrome. Gegen 18 Uhr findet ein gemeinsames Gedenken vor der Synagoge der Jüdischen Gemeinde Hagen, Potthofstraße 16, statt. Es werden Wort- und Musikbeiträge unter Beteiligung von Hagener Schülerinnen und Schülern, dem Theater Hagen, dem Music Office Hagen und Vertreterinnen und Vertretern des Jugendrates Hagen gehalten. Wer möchte, darf eine Kerze mitbringen. Im Anschluss lädt die Jüdische Gemeinde alle Teilnehmenden in die Synagoge ein. Gemeinsam mit allen Beteiligten ruft Oberbürgermeister Erik O. Schulz dazu auf, mit der Teilnahme an der Gedenkveranstaltung ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Rassismus zu setzen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 23 Aug 2023 06:54:46 +0200</pubDate>
                <title>Ernteeinbußen durch Klimawandel – und kein ausreichender Klimaschutz in Sicht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ernteeinbussen-durch-klimawandel-und-kein-ausreichender-klimaschutz-in-sicht/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Vor dem Hintergrund des Berichtes des Expertenrates Klima kommentiert Didem Aydurmus, Mitglied im Vorstand der Partei DIE LINKE, die heute nach unten korrigierte Ernteerwartung des Bauernverbandes:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In einer Zeit, in der die Welt brennt und der Bauernverband über Ernteeinbußen klagt, fragt man sich: Wo sind die Grünen? Dass gerade eine Regierung mit den Grünen keine seriöse Klimapolitik macht, ist jedoch nicht verwunderlich. Es gibt schließlich keinen grünen Kapitalismus. Emissionen sind an das BIP gekoppelt, egal welche Wunder die FDP herbeifantasieren möchte. Insbesondere in Bezug auf die Tierindustrie ist die Bilanz desaströs. Von den hohen Emissionen aus der Rüstungsindustrie spricht niemand, obwohl ein stabiles Klima, um beispielsweise genug Nahrung zu produzieren, mit absoluter Sicherheit ein entscheidender Teil der Nationalen Sicherheit in den kommenden Jahrzehnten sein wird. Symbolisch dafür steht Cem Özdemir. Als Landwirtschaftsminister wäre er gut beraten, wenn er weniger über Leoparden nachdächte und schöne Fototermine machen würde und sich stattdessen tatsächlich der Agrarwende und damit der Versorgungssicherheit für die Bevölkerung widmen würde.</p>
<p>Dass diese Bundesregierung vom Expertenrat Klima ein miserables Zeugnis ausgestellt bekommt, verwundert nicht. Zu langsam, zu wenig und jede Menge Greenwashing – so muss die Klimapolitik der Ampel leider beschrieben werden. Während Rüstungsverträge in Stein gemeißelt werden, bricht die deutsche Politik das Pariser Abkommen. Mit sehendem Auge wird auf den letzten Meter auf denen noch gebremst werden könnte, wortwörtlich noch mehr Gas gegeben. Dieses Vorgehen ist verantwortungslos und eigentlich ein Fall für das Bundesverfassungsgericht.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-353586</guid>
                <pubDate>Wed, 23 Aug 2023 06:49:43 +0200</pubDate>
                <title>Höchste Zeit für eine Kindergrundsicherung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hoechste-zeit-fuer-eine-kindergrundsicherung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Verzwergung und Verschleppung der Kindergrundsicherung ist ein sozialpolitisches Versagen der Ampel-Regierung. Es ist höchste Zeit für eine Kindergrundsicherung, die ihren Namen wirklich verdient.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Verzwergung und Verschleppung der Kindergrundsicherung ist ein sozialpolitisches Versagen der Ampel-Regierung.</p>
<p>Es ist höchste Zeit für eine Kindergrundsicherung, die ihren Namen wirklich verdient. Dazu muss sie so ausgestaltet sein, dass sie die Kinder auch tatsächlich aus der Armut holt.&nbsp; Armut erhöht das Risiko für Krankheiten und gesundheitliche Einschränkungen, mit allen gesamtgesellschaftlichen Folgekosten. Wenn Lindner hier blockiert, ist das unverantwortlich.</p>
<p>Zudem muss der Mindestlohn auf ein armutsfestes Niveau angehoben werden, denn Kinderarmut ist immer auch Elternarmut.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-353523</guid>
                <pubDate>Fri, 18 Aug 2023 15:32:29 +0200</pubDate>
                <title>Herr Bundespräsident: Ziehen Sie die Schirmherrschaft für die Invictus-Games zurück!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/herr-bundespraesident-ziehen-sie-die-schirmherrschaft-fuer-die-invictus-games-zurueck/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE (BT-Drs. 20/7785) offenbart noch deutlicher als bisher angenommen, wie skandalös die im September 2023 in Düsseldorf stattfindenden Invictus-Games tatsächlich sind. Hierfür trägt die Bundesregierung, vor allem ihr Verteidigungsminister Pistorius (SPD), die politische Verantwortung. Dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier kann ich nur empfehlen, die Schirmherrschaft für dieses militärsportliche Spektakel zurückzuziehen“, erklärt der sportpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, André Hahn. Hahn weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Rund 40 Millionen Euro an Kosten sowie die Arbeitsleistung von ca. 900 Personen, zum Teil über Monate bzw. Jahre, steckt das Verteidigungsministerium in diese höchst fragwürdigen Invictus-Games. Im Mittelpunkt stehen offensichtlich nicht die über 1.100 Bundeswehrangehörigen, die am Hindukusch und in weiteren Auslandseinsätzen dauerhafte Schädigungen erlitten, sondern ein Prinz Harry, der sich in seinen Memoiren damit brüstet, als Soldat im Krieg in Afghanistan 25 Menschen getötet zu haben. Allein für seinen Empfang in Düsseldorf am 6. September 2022 unter dem Motto ‚One Year to go‘ zahlte der Bund 281.000 Euro!</p>
<p>So sehr es zu begrüßen ist, dass Geld aus dem Verteidigungsetat einmal nicht in Waffen und Munition fließt, so sehr ist der Sonderstatus zu kritisieren, den sich die Bundeswehr für diese neuerliche Imagekampagne genehmigt. Was hier für gerade mal 21 teilnehmende Nationen, darunter nicht mal die Hälfte der NATO-Staaten, und die rund 500 Teilnehmenden, davon lediglich 37 deutsche Sportlerinnen und Sportler, pro Kopf an Fördersumme fließt, finanziert die Bundesregierung in keinem anderen Bereich des Sports.</p>
<p>Es fehlt an Geld für den Reha-Sport ebenso wie für den Schulsport und Schwimmunterricht, für den Breiten- und Spitzensport für Menschen mit und ohne Behinderungen, und für 2024 plant die Ampelkoalition sogar weitere Etatkürzungen. Auch deshalb halte ich die Verschleuderung von über 40 Millionen Euro an Steuergeldern für nicht ansatzweise vermittelbar. Es ist auch nicht hinnehmbar, dass die Bundeswehr diese Gelegenheit als erweiterte Bühne für den Kontakt in die Öffentlichkeit nutzt, der ohnehin überwiegend mit Anwerbeversuchen einhergeht.</p>
<p>Bemerkenswert sind auch einige weitere Antworten auf gestellte Fragen in der Kleinen Anfrage der Fraktion. So weiß die Bundesregierung angeblich nicht, wie viele der 37 Teilnehmenden aus Deutschland ihre Schädigungen durch einen militärischen Auslandseinsatz erlangten, ob Teilnehmende aus anderen Staaten an völkerrechtswidrigen Kriegen beteiligt waren oder was im Memorandum of Understanding zwischen der Internationalen Militärsportvereinigung CISM und dem Organisator der Invictus-Games vereinbart wurde.</p>
<p>Auch die Antwort auf Frage 14 zu den Positionen der CISM zum Krieg Russlands gegen die Ukraine sind angesichts der vehementen Kritik gegenüber dem IOC und den Forderungen der Bundesregierung zum Ausschluss aller Sportlerinnen und Sportlern aus Russland und Belarus von sämtlichen internationalen Sportveranstaltungen zumindest bemerkenswert.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Fri, 18 Aug 2023 15:29:05 +0200</pubDate>
                <title>Danke, Dietmar</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/danke-dietmar/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Wir danken Dietmar Bartsch für die Zusammenarbeit, die Offenheit und klaren Worte. Vor allem aber danken wir ihm für seinen unermüdlichen Einsatz für unsere Partei.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach acht Jahren an der Spitze der Bundestagsfraktion hat Dietmar Bartsch heute erklärt, bei der anstehenden Neuwahl nicht mehr kandidieren zu wollen. Wir danken Dietmar Bartsch für die Zusammenarbeit, die Offenheit und klaren Worte. Vor allem aber danken wir ihm für seinen unermüdlichen Einsatz für unsere Partei. Er war jahrzehntelang an vorderster Stelle für die PDS und später für DIE LINKE aktiv: als Bundesschatzmeister, Bundesgeschäftsführer, als Spitzenkandidat, als stellvertretender und als Fraktionsvorsitzender. So ist er eines der bekanntesten Gesichter der LINKEN geworden, eine laute Stimme für Ostdeutschland, für soziale Gerechtigkeit und gegen Kinderarmut.<br> Er hat in schwierigen Situationen Verantwortung übernommen, gerade nach 1990 und im Vereinigungsprozess von WASG und LINKE eine zentrale Rolle gespielt.<br> Wir waren in den letzten Tagen in engem Austausch mit Dietmar Bartsch, haben großen Respekt für seine Beweggründe und bedauern seine Entscheidung. Wir wissen, dass wir mit ihm immer einen Verbündeten haben im Kampf um eine starke und geeinte LINKE.<br> Aus vollem Herzen schließen wir uns Dietmars Worten und seinem Optimismus an:<br> "Viele schwadronieren aktuell wieder über das Ende der Linken. Sie werden sich ein weiteres Mal irren, wenn die Werte, um die wir in der Gesellschaft kämpfen wie Menschlichkeit, Solidarität, Herzlichkeit und viel Lächeln wieder unser Handeln bestimmen und wir zugleich aus der Geschichte linker Parteien die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-353482</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Aug 2023 04:21:19 +0200</pubDate>
                <title>Zuckerbrot statt Peitsche und keine Maloche bis zum Tode</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zuckerbrot-statt-peitsche-und-keine-maloche-bis-zum-tode-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description> „Den Vorschlag der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm, das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt zu erhöhen, lehne ich strikt ab! 15 Prozent der Menschen sterben bereits heute vor ihrem 65. Geburtstag, 17 Prozent sterben vor ihrem 67. Geburtstag und 20 Prozent sterben vor ihrem 69. Geburtstag. Bei einer weiteren Verlängerung der Lebensarbeitszeit hätten sie überhaupt keine Rente mehr. Zudem ist die durchschnittliche Lebenserwartung aktuell um drei Monate gesunken. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass die ärmsten zehn Prozent der Senioren knapp achteinhalb Jahre eher sterben als die reichsten zehn Prozent der Senioren. Vor allem aber gibt es sehr viele Menschen, für die es aus gesundheitlichen Gründen überhaupt nicht möglich wäre, länger als bis zum 63, 65 oder gar 67 zu Arbeiten. Das heißt, für viele Menschen würde der Vorschlag von Veronika Grimm Maloche bis zum Tode bedeuten. Das lehnt DIE LINKE strikt ab“, erklärt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Birkwald weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Eine weitere Verlängerung der Lebensarbeitszeit – egal nach welchem Modell – wäre eine gigantische Rentenkürzung und träfe vor allem diejenigen mit den geringsten Renten und den geringsten Alterseinkommen am härtesten. Das sind aber gleichzeitig diejenigen, die in unserer Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten, die härtesten körperlichen und auch psychisch anstrengendsten Arbeiten geleistet haben und leisten, wie zum Beispiel Fliesenleger, Straßenbauer, Müllmänner, Kanalreiniger, Schichtarbeiter und Schichtarbeiter, Altenpflegerinnen, Kassiererinnen, Krankenschwestern, Köchinnen und Köche, Fließbandarbeiterinnen und Fließbandarbeiter.</p>
<p>Darum lehnt DIE LINKE schon die Anhebung auf 67 Jahre und erst recht jegliche weitere Anhebung der Regelaltersgrenze darüber hinaus ab. Dieser Peitsche bedarf es nicht. Wer keine Rente in Anspruch nimmt und nach Erreichen der Regelaltersgrenze weiterarbeitet, erhält schon nach heute geltendem Recht nach beispielsweise zwei Jahren eine um ca. 17 Prozent höhere Rente bis zum Lebensende. Und seit Anfang dieses Jahres dürfen Rentnerinnen und Rentner sogar unbegrenzt dazu verdienen. Darum sehe ich die Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen in der Pflicht, ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen eben auch gute Arbeit anzubieten, sodass sie die Möglichkeit, länger zu arbeiten, auch freiwillig nutzen wollen. Wir brauchen Zuckerbrot statt Peitsche!“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-353194</guid>
                <pubDate>Tue, 08 Aug 2023 15:18:08 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE. Hagen gedenkt den Abwürfen der Atombomben 1945</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-hagen-gedenkt-den-abwuerfen-der-atombomben-1945/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Auch in Hagen versammelten sich Menschen um den Opfern den Abwürfen von Atombomben auf Hiroschima und Nagasaki durch die USA 1945 zu gedenken.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Diese zwei Atombomben haben nicht nur unermessliches Leid, Tod und Verderben über die zwei japanischen Städte gebracht, sondern sind auch Mahnung gegen den Wahnsinn des Krieges.</p>
<p>Es zeigt sich in der Zeit des Krieges und der Aufrüstung wie wichtig es ist seine Stimme für die Ächtung und Abschaffung der Atombomben zu erheben. Abrüstung ist ein Zeichen der Stärke!</p>
<p>Welche Folgen ein Krieg für die Menschen hat sehen wir jeden Tag in der Ukraine und den anderen Kriegsschauplätzen auf der Welt.</p>
<p>Die Abschaffung der Atombomben ist ein wichtiger Schritt zum Frieden.</p>
<p>Viele Hagener zeigten das wir ihn gehen wollen und müssen.</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-353193</guid>
                <pubDate>Tue, 08 Aug 2023 15:14:20 +0200</pubDate>
                <title>Hiroshima ist Mahnung und Warnung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hiroshima-ist-mahnung-und-warnung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Jahrestag des Abwurfes der ersten Atombombe über Hiroshima erklären die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Janine Wissler und Martin Schirdewan:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Abwurf der ersten Atombombe am 6. August 1945 hat unermessliches Leid und brutale Zerstörung über die Menschen von Hiroshima gebracht. Doch die Mächtigen der Welt haben daraus die falschen Schlüsse gezogen. Mit der Entscheidung über den Einsatz der ersten Atombombe wurde der Startschuss gegeben für den internationalen atomaren Rüstungswettlauf. Ein Wettlauf, der bis heute nie beendet wurde, allenfalls kurze Pausen einlegte und der aktuell erneut Fahrt aufnimmt.</p>
<p>Durch die Verbreitung von Atomwaffen in den Folgejahren wurde eine Situation geschaffen, in der ein Konflikt zwischen den Großmächten nicht mehr gewonnen werden könnte, sondern nur rauchende und verseuchte Trümmer auf allen Seiten hinterlassen würde. Ein solches Szenario muss unter allen Umständen verhindert werden. Der Einsatz für die Ächtung der Atomwaffen, für ein Ende des Baus, der Verbreitung und letztendlich der Existenz von Waffen mit derartigem Zerstörungspotential ist eine bleibende Menschheitsaufgabe.</p>
<p>Eine Aufgabe, die umso dringender ist, weil gegenwärtig mit dem Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine eine Situation entstanden ist, die die Gefahr eines Atomwaffeneinsatzes so groß werden lässt, wie schon lange nicht mehr. Internationales Bemühen um einen Verhandlungsfrieden ist deshalb existenziell wichtig. An einen Frieden für die Ukraine müssen sich internationale Verhandlungen zur atomaren Abrüstung unmittelbar abschließen. Statt Atomwaffen in weitere Staaten zu verlegen, zu modernisieren und gar neue zu bauen, muss eine kontrollierte Abrüstungsspirale auf allen Seiten in Gang gesetzt werden. Das Ziel muss eine atomwaffenfreie Welt sein.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-353192</guid>
                <pubDate>Tue, 08 Aug 2023 15:11:24 +0200</pubDate>
                <title>Faeser betreibt das Geschäft der AfD</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/faeser-betreibt-das-geschaeft-der-afd/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Plänen von Bundesinnenministerin Nancy Faeser für schärfere Abschieberegeln meint Ates Gürpinar, Vize-Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Faesers Politik lässt die Umfragewerte der AfD weiter in die Höhe schnellen. Dabei müsste sich doch im demokratischen Lager längst herumgesprochen haben, dass es die Rechten stärkt, wenn man deren Forderungen übernimmt und ihnen entgegenkommt.<br> Durch Faeser werden die Betroffenen länger eingesperrt oder ihre Handys ausspioniert. Ich finde es skandalös, dass man Menschen hinter Gitter bringt, deren einziges Vergehen die Suche nach Schutz und einem besseren Leben ist. Solange sich die Situation in den Herkunftsländern nicht verbessert, solange werden sich die Verzweifelten weiter auf den Weg machen. Grenzzäune und Abschiebegefängnisse werden diese Menschen nicht davon abhalten, in Deutschland ein sicheres und besseres Leben zu suchen.<br> Nun kann die AfD behaupten: Die Politik reagiert und übernimmt unsere Themen, weil wir in den Umfragen immer stärker werden. So betreibt man das Geschäft der Rechten. Dass die Ampel derartig reaktionäre Politik betreibt, ist beschämend.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-353070</guid>
                <pubDate>Wed, 02 Aug 2023 13:27:29 +0200</pubDate>
                <title>49-Euro-Ticket – Anschlussfinanzierung jetzt sicherstellen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/49-euro-ticket-anschlussfinanzierung-jetzt-sicherstellen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Erfolg des 49-Euro-Tickets muss dauerhaft sichergestellt werden. Dazu braucht es jetzt mindestens eine Preisgarantie und den Ausbau des ÖPNVs, damit mehr Menschen, insbesondere in ländlicheren Räumen vom Ticket profitieren. Der Bund darf sich hier nicht aus der Verantwortung ziehen“, erklärt Bernd Riexinger, Sprecher für nachhaltige Mobilität der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zu den Forderungen von Städtetag, VDV sowie dem Bündnis „ÖPNV braucht Zukunft“. Riexinger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es darf nicht zugelassen werden, dass die Nutzerinnen und Nutzer des 49-Euro-Tickets durch Debatten über Preiserhöhungen verunsichert werden. Wir brauchen Preissicherheit, damit sich zukünftig mehr Menschen alltäglich für Bus und Bahn entscheiden. Vollkommen zu Recht hat der Städtetag sowie der ÖPNV-Verband VDV jüngst darauf hingewiesen, dass die dauerhafte Finanzierung des 49-Euro-Tickets gewährleistet werden muss. Hier muss auch im Bundeshaushalt nachgebessert werden und die Finanzierung auch für die kommenden Jahre sichergestellt werden. Es mutet seltsam an, wenn Minister Wissing Gedankenspiele über die EU-weite Anerkennung veranstaltet, das 49-Euro-Ticket aber noch nicht mal für das kommende Jahr finanziell abgesichert ist.</p>
<p>Doch nicht nur die Anschlussfinanzierung des 49-Euro-Tickets muss sichergestellt werden, sondern auch der Anschluss von mehr Menschen. Das Bündnis „ÖPNV braucht Zukunft“ legte jüngst Zahlen vor, wie der ÖPNV bis 2030 verdoppelt werden kann. Ab 2024 sind jährliche Investitionen von 16 bis 18 Milliarden Euro notwendig. Ein so ausgebauter ÖPNV würde 70.000 neue nachhaltige Jobs allein im ÖPNV bis 2030 mit sich bringen. Die selbsternannte Fortschrittskoalition darf den Anschluss im Bundeshaushalt nicht verpassen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-353069</guid>
                <pubDate>Wed, 02 Aug 2023 13:23:12 +0200</pubDate>
                <title>Parteispenden von Unternehmen verbieten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/parteispenden-von-unternehmen-verbieten-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Spenden von Konzernen und Verbänden an politische Parteien sind nichts anderes als Schmiergelder und müssen verboten werden. Parteien werden von der Bevölkerung gewählt, nicht von Unternehmen. Sie sollen auch für die Bevölkerung Politik machen. Es darf nicht sein, dass sich Unternehmen und Reiche mit Großspenden mehr Einfluss auf politische Parteien und die Regierungspolitik verschaffen, als es einfache Wähler können. Deshalb fordert DIE LINKE neben dem Verbot von Unternehmensspenden auch eine Begrenzung der Spenden natürlicher Personen auf 25.000 Euro pro Jahr. So kann man auch ausschließen, dass Millionäre aus der Schweiz oder aus Thüringen sich Parteien halten, deren Programm darin besteht, die Armen gegeneinander aufzuhetzen“, erklärt Jan Korte, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, zur aktuellen Veröffentlichung der Großspenden an die Parteien. Korte weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Parteispendenpraxis in Deutschland ist undemokratisch. Geschäftsführer, Vorstände und Aufsichtsräte von Unternehmen würden ihre Vermögensbetreuungspflicht verletzen, wenn sie einer politischen Partei mal eben so 50.000 oder 100.000 Euro überweisen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Wer erzählt, dass der von Bundesfinanzminister Lindner in den Commerzbank-Aufsichtsrat entsandte Ex-FDP-Schatzmeister und LIDL-Lobbyist Harald Christ nicht nur der FDP 100.000, sondern auch der SPD, den Grünen und der CDU je 51.000 Euro aus reiner Nächstenliebe überweist, verkauft die Leute für dumm. Genauso wie der Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie e.V. sicherlich nicht aus persönlicher Sympathie für Wirtschaftsminister Habeck 50.001 Euro an die Grünen überweist."</p>
<p><strong><a href="https://www.linksfraktion.de/parlament/parlamentarische-initiativen/detail/unabhaengigkeit-der-parteien-sichern-spenden-von-unternehmen-verbieten-und-private-parteispenden-begrenzen/" target="_blank" rel="noreferrer">Antrag Linksfraktion: Parteispenden verbieten</a></strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-353067</guid>
                <pubDate>Wed, 02 Aug 2023 13:20:38 +0200</pubDate>
                <title>Arbeitslosigkeit steigt – Sparkurs der Bundesregierung schadet Arbeitslosen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/arbeitslosigkeit-steigt-sparkurs-der-bundesregierung-schadet-arbeitslosen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die schlechte wirtschaftliche Entwicklung schlägt sich mittlerweile auf dem Arbeitsmarkt nieder. Anstatt wie üblich im Sommer zu sinken, steigt die Arbeitslosigkeit um fast 150.000 Personen. In diesem konjunkturellen Niedergang mit steigenden Preisen und Zinsen legt die Bundesregierung einen massiven Sparhaushalt auf. Das ist absolut kontraproduktiv für die Beschäftigung“, erklärt Jessica Tatti, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den aktuellen Bericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Jessica Tatti weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dass der Arbeitsmarkt nicht mehr so robust ist wie noch während der Corona-Krise oder zu Beginn des Ukraine-Kriegs. Mittlerweile zeigen nicht nur alle Indikatoren zur wirtschaftlichen Entwicklung nach unten, sondern die Arbeitslosigkeit steigt ganz real. Vor allem hohe Energiekosten und mögliche Standortverlagerung aus Kostengründen führen dazu, dass Unternehmen weniger Neueinstellungen vornehmen. Das heißt im Klartext: Wer jetzt arbeitslos wird, hat weniger Chancen auf einen neuen Job. Zudem ist es in den letzten Jahren nicht gelungen, die Langzeitarbeitslosigkeit abzubauen. Ganz im Gegenteil hat sich die Spaltung am Arbeitsmarkt vertieft: Fachkräfte und Spezialisten werden händeringend gesucht, viele Unternehmen klagen über lange Suchprozesse. Zugleich haben Gering- und Unqualifizierte weniger Aussichten auf einen Arbeitsplatz. Dieser negativen Parallelentwicklung muss entgegengewirkt werden, indem entschlossen in Aus- und Weiterbildung investiert wird. Die Ampel macht aber mit ihrem Sparkurs das Gegenteil. Bei den Jobcentern brechen deswegen die Weiterbildungszahlen weg. Aktuell gibt es ein Minus von sechs Prozent. Und für das kommende Jahr sind viel stärkere Einbrüche zu erwarten, da die Ampel beschlossen hat, genau jetzt bei den Jobcentern zu sparen - in die Wirtschaftskrise hinein. Das ist kurzsichtige Politik auf dem Rücken von Arbeitslosen und der Wirtschaft.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-353066</guid>
                <pubDate>Wed, 02 Aug 2023 13:16:11 +0200</pubDate>
                <title>Rote Karte für Ramsauer. Keine Toleranz für Volksverhetzung.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rote-karte-fuer-ramsauer-keine-toleranz-fuer-volksverhetzung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Äußerungen des CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Ramsauer, der Geflüchtete mit Ungeziefer gleichsetzt, meint Lorenz Gösta Beutin, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wer Geflüchtete mit Ungeziefer vergleicht, spricht ihnen das Menschsein ab. Ungeziefer wird bekämpft und vernichtet. Wenn Ramsauer Geflüchtete mit "Ungeziefer" vergleicht, schwingt die Geschichte des Holocaust mit, die Entmenschlichung, die der Vernichtung vorausging. Das ist lupenreine Volksverhetzung. Da spricht kein x-beliebiger Neonazi, sondern Mitglied einer bürgerlichen Partei. Ramsauer muss sein Bundestagsmandat zurückgeben. Sollte er es nicht tun, muss Fraktionschef Merz handeln und den Abgeordneten aus der Fraktion ausschließen.</p>
<p>Wir erleben einen gefährlichen Rechtsruck in der Gesellschaft. Wenn Merz versucht, die Union auf kommunaler Ebene für eine Zusammenarbeit zu öffnen, wenn er die Abschaffung des individuellen Rechts auf Asyl befürwortet, spielt er mit dem Feuer. Wenn Sachsens Ministerpräsident Kretschmer ihm beispringt und gegen das "parteipolitische Kleinklein" einen "nationalen Konsens" fordert, spielt er mit den Grundfesten unserer Verfassung, die auf Pluralität und Meinungsfreiheit beruhen. Ein behaupteter "Konsens" setzt immer voraus, dass Menschen anderer Meinung ausgegrenzt werden.</p>
<p>Der Soziologe Zymunt Bauman hat einmal der Staat als Gärtner bezeichnet. Die extremste Konsequenz könne die Vernichtung dessen sein, was als nicht in die staatliche Ordnung passend erklärt wird. Eine Vorbedingung des Holocaust. Die Äußerung Ramsauers darf nicht ohne Konsequenzen bleiben. Die Radikalisierung der Sprache führt irgendwann zu Taten, zu Angriffen auf Geflüchtete und Brandanschlägen. Ramsauer ist der Brandstifter im Anzug des Biedermanns. Er verdient mit Roter Karte vom Platz gestellt zu werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-353053</guid>
                <pubDate>Sat, 29 Jul 2023 03:36:52 +0200</pubDate>
                <title>Pflegeausbildung: Nur Imagekampagnen nützen nichts</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pflegeausbildung-nur-imagekampagnen-nuetzen-nichts-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Junge Menschen lassen sich nicht mit leeren Versprechungen hinhalten. Der Pflegeberuf braucht eine wirklich gute Perspektive&quot;, erklärt Ates Gürpinar, Sprecher für Krankenhaus- und Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE, angesichts der sinkenden Auszubildendenzahlen in der Pflege. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Bundesregierung unternimmt nichts, um gegen die schlechten Arbeitsbedingungen in der Pflege vorzugehen. Auch eine Bezahlung, die der Verantwortung für Menschenleben gerecht wird, bekommen Beschäftigte in der Pflege nicht. Während und nach der Pandemie haben junge Menschen erfahren, wie groß die Erwartungen der Verantwortlichen an Pflegekräfte sind und wie wenig sie im Gegenzug erhalten. Da wundert es mich nicht, dass immer weniger junge Menschen bereit sind, diesen Beruf zu erlernen.</p>
<p>In der Konzertierten Aktion Pflege hat sich die Bundesregierung auf die Fahnen geschrieben, die Ausbildungszahlen um mindestens zehn Prozent steigern zu wollen. Allerdings gab es lediglich Imagekampagnen statt spürbarer Verbesserungen für die Beschäftigten. Schon jetzt müssen viele Pflegekräfte den Beruf hinter sich lassen, weil sie nicht mehr können. Gleichzeitig sorgt die demographische Entwicklung dafür, dass auch immer mehr Pflegekräfte in Rente gehen und wir als alternde Gesellschaft einen höheren Bedarf an Pflegefachpersonen haben werden. Diese Entwicklungen kommen nicht plötzlich, doch außer stetem Geklatsche und vielen Versprechen tut die Bundesregierung fast nichts. Diese Verschärfung des Pflegenotstands geht auf die Kappe von Gesundheitsminister Lauterbach.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-353052</guid>
                <pubDate>Sat, 29 Jul 2023 03:26:11 +0200</pubDate>
                <title>Wasserstoff-Strategie erhärtet Klüngel-Verdacht im Wissing-Ministerium</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wasserstoff-strategie-erhaertet-kluengel-verdacht-im-wissing-ministerium/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Vorstellung der Wasserstoff-Strategie der Bundesregierung und dem Compliance-Verdacht im Verkehrsministerium erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Lorenz Gösta Beutin:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Wasserstoff-Strategie der Bundesregierung ist Betrug am Klimaschutz. Eine Vetternwirtschaft in einem Bundesministerium wäre erneut verheerend für das Vertrauensverhältnis zwischen der Bevölkerung und dieser Regierung.</p>
<p>Es bedarf einer schonungslosen Aufklärung, ob Vetternwirtschaft bei der Vergabe von Mitteln aus dem nationalen Wasserstoffprogramm eine entscheidende Rolle spielte. Alarm schlagen aktuelle Berichte über die Verantwortung Wissings für das Verfehlen der deutschen Klimaziele. Die dort betriebene Politik gegen die Verkehrswende ist verheerend. Mit Billigung des Bundeskanzlers werden die Verpflichtungen aus dem Klimaschutzgesetz bewusst ignoriert. Die vollständige Ablehnung kurzfristig wirkungsvoller Maßnahmen wie eines allgemeinen Tempolimits auf Autobahnen oder die schrittweise Abschaffung fossiler Subventionen deutet darauf hin, dass der dringend notwendige Klimaschutz bewusst ausgebremst wird.</p>
<p>Wissings Positionen zur Verfeinerung von Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen, auch in PKWs, verstärken den Verdacht, dass Lobbykontakte in seinem Ministerium ganze Arbeit geleistet haben. Die Wasserstoff-Strategie entpuppt sich als reine Scheinlösung, die zugunsten der fossilen Industrie bevorzugt wird. Sie hat mit echtem Klimaschutz, wie es von der Bundesregierung verkauft wird, wenig zu tun.</p>
<p>Die Produktion von Wasserstoff beansprucht Landfläche, Energie und Ressourcen in enormem Maße. Daher sollte die direkte Elektrifizierung vorrangig betrachtet werden, wo immer möglich. Denn gerade die sozial-ökologische Transformation der chemischen und Stahlindustrie wird große Mengen an Wasserstoff erfordern.</p>
<p>Damit Wasserstoff nicht zum neuen globalen Öl wird, als Quelle für Konflikte, Kriege, Korruption und neo-koloniale Ausbeutung, muss er mit erneuerbaren Energien hergestellt werden. Zudem ist eine sparsame Verwendung unerlässlich und sie darf der Dekarbonisierung und wirtschaftlichen Entwicklung in den Staaten des globalen Südens nicht entgegenstehen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-352758</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Jul 2023 18:08:40 +0200</pubDate>
                <title>Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Internetseiten.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/liebe-besucherin-lieber-besucher-unserer-internetseiten/</link>
                
                <description>Wir freuen uns sehr, dass du den Weg zu uns gefunden hast. Wir haben unseren Internetauftritt überarbeitet und auch einen Bereich zur Europawahl 2024 eingefügt. Du findest alles über DIE LINKE. Europawahl 2024, über den Roten Menüpunkt „Wahlen.“ Dieser wird regelmäßig mit Neuigkeiten gefüllt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir würden uns über eine Rückmeldung sehr freuen und möchten uns bei unserem Webmaster Michael Wolframm für die Arbeit bedanken.</p>
<p>Der Kreisverband Hagen</p>
<p>Kreissprecher</p>
<p>Ralf Sondermeyer</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-352757</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Jul 2023 18:03:19 +0200</pubDate>
                <title>LINKE fordert Sondersitzung des Gesundheitsausschusses zur Unabhängigen Patientenberatung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-fordert-sondersitzung-des-gesundheitsausschusses-zur-unabhaengigen-patientenberatung-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Kuhhandel zwischen Gesundheitsministerium und GKV-Spitzenverband gefährdet die Unabhängigkeit der geplanten Patientenberatung. DIE LINKE fordert eine Sondersitzung des Gesundheitsausschusses&quot;, erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zu den Plänen für die Ausgestaltung der Unabhängigen Patientenberatung. Vogler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Parlament muss sich mit dem Thema befassen, bevor in der Sommerpause zwischen BMG und GKV-SV Fakten geschaffen werden, die kaum mehr korrigiert werden können. Der Deal zwischen BMG und GKV-SV widerspricht dem Geist des Gesetzes, das die Koalition beschlossen hat. Zu Recht fühlen sich auch einige aus der Koalition getäuscht.</p>
<p>Obwohl sich viele Patientinnen und Patienten gerade wegen Problemen mit ihren Krankenkassen an die Patientenberatung wenden, will die Bundesregierung die neue Stiftung Unabhängige Patientenberatung ausgerechnet beim Spitzenverband der Krankenkassen ansiedeln. DIE LINKE hat das in Übereinstimmung mit fast allen Sachverständigen als Konstruktionsfehler kritisiert.</p>
<p>Wenn die Satzungsregelungen der UPD-Stiftung wie befürchtet der Erpressung des BMG durch den GKV-SV folgen, ist es nur verständlich, dass die Patientenorganisationen ihre Mitarbeit an einer solchen nur scheinbar unabhängigen UPD verweigern."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-352722</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Jul 2023 13:19:03 +0200</pubDate>
                <title>Unser Spitzenteam zur Europawahl</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/unser-spitzenteam-zur-europawahl/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>#Gemeinsamneu - Linke will Europa gerecht machen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit den Spitzenkandidat*innen Martin Schirdewan und Carola Rackete sowie Özlem Demirel und Gerhard Trabert auf den Plätzen drei und vier zeigen wir: Die LINKE ist die Adresse für alle, die eine gerechtere EU wollen, die sich wünschen, dass soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Menschenrechte und Klima im Vorwärtsgang verteidigt werden.</strong></p>
<p>Die möchten, dass jemand&nbsp;<strong>Superreichen und Konzernen endlich Grenzen setzt</strong>. Für alle, die wollen, dass massiv in&nbsp;<strong>Frieden investiert</strong>&nbsp;wird statt immer mehr Geld für Aufrüstung und Rüstungsexporte zu verpulvern, für eine EU, die sich unabhängig von Rüstungswettlauf und Blockkonfrontation macht.</p>
<p>Unser Spitzenteam für Europa will einen radikalen Politikwechsel, der eine Alternative ist zum Zynismus der Ampel-Parteien, zu ihrem fortgesetzten Einknicken vor den Rechten, zu ihrem Unwillen, die massiven Gewinne endlich umzuverteilen. Die LINKE hat den Mut, sich mit Reichen und Konzernen anzulegen. Und: Die LINKE öffnet sich für Engagierte und Aktive aus sozialen Bewegungen und Zivilgesellschaft.&nbsp;<strong>DIE LINKE ist Teil eines linken Pols der Hoffnung</strong>, der größer ist als die Partei selbst. Wenn die Zeiten rauer werden, rücken die fortschrittlichen Kräfte zusammen.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-352721</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Jul 2023 13:14:40 +0200</pubDate>
                <title>Tarifbindung und betriebliche Mitbestimmung wieder zur Norm machen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/tarifbindung-und-betriebliche-mitbestimmung-wieder-zur-norm-machen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wer Fachkräfte sucht, kann sich mit Tarifverträgen und betrieblicher Mitbestimmung erhebliche Wettbewerbsvorteile verschaffen. Gute Löhne, attraktive Arbeitsbedingungen und eine demokratische Kultur im Betrieb sind bei Arbeitskräften gefragt“, erklärt Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zu den heute veröffentlichten Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zu Tarifbindung und Mitbestimmung. Ferschl weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es passt nicht zusammen, dass die Wirtschaft über einen Mangel an Arbeitskräften klagt, zugleich aber viele Unternehmen sich aus der Tarifbindung ziehen und die betriebliche Mitbestimmung ihnen ein Dorn im Auge ist. Das hohe Lied der Tarifautonomie singt die Wirtschaft offenbar immer nur dann, wenn es gilt, staatliche Eingriffe - wie zuletzt beim gesetzlichen Mindestlohn - abzuwehren. Dabei liegt es doch auf der Hand: Das Wirtschaftsmodell Niedriglohn hat uns in diese Lage manövriert. Die Bundesregierung muss schnellstmöglich alle Hebel in Bewegung setzen, um Tarifbindung und betriebliche Mitbestimmung auf dem deutschen Arbeitsmarkt wieder zur Norm zu machen. Ein Tariftreuegesetz auf Bundesebene muss sicherstellen, dass bei öffentlichen Aufträgen nur noch Unternehmen zum Zuge kommen, die Tariflöhne zahlen. Außerdem muss Tarifflucht erheblich erschwert werden, etwa durch ein Verbot von Mitgliedschaften ohne Tarifvertrag in Unternehmensverbänden, und die Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen muss erleichtert werden.</p>
<p>Überfällig ist es auch, die Behinderung von Betriebsräten endlich als das zu verfolgen, was es ist: eine Straftat. Aber es ist auch eine Reform der Betriebsverfassung notwendig, um die bevorstehenden Herausforderungen durch Transformation und Digitalisierung zu bewältigen und im Sinne der Beschäftigten zu gestalten. DIE LINKE hat über ihren Aktionsplan zur Stärkung der Tarifbindung und ihr konkretes Konzept zur Demokratisierung der Arbeitswelt ihre Vorschläge bereits in den Bundestag eingebracht. Die Bundesregierung muss endlich liefern.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-352623</guid>
                <pubDate>Tue, 18 Jul 2023 13:36:06 +0200</pubDate>
                <title>Thorsten Frei (CDU): Er fordert eine Abschaffung des Individualrechts auf Asyl in der Europäischen Union.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/thorsten-frei-cdu-er-fordert-eine-abschaffung-des-individualrechts-auf-asyl-in-der-europaeischen-union/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Als Unsäglich bezeichnet der Kreis Sprecher der Linken Hagen, Ralf Sondermeyer, die bösartigen Gedankenspiele des parlamentarischen Geschäftsführers der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei (CDU).</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Er fordert eine Abschaffung des Individualrechts auf Asyl in der Europäischen Union. „Er hat wohl im Geschichtsunterricht in der Schule oft gefehlt oder nicht aufgepasst.“ so Sondermeyer.</p>
<p><strong>Weiter erklärt Sondermeyer:</strong></p>
<p>„Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht. In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 wurde dieses Recht in Artikel 14 festgehalten: Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen. Das Recht auf Asyl wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im Grundgesetz (GG) als Grundrecht verankert. Das aus gutem Grund und zu Recht, bei unserer Geschichte!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-352610</guid>
                <pubDate>Sat, 15 Jul 2023 05:41:10 +0200</pubDate>
                <title>Transsexuellengesetz: Regierung scheint handlungsunfähig und feige</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/transsexuellengesetz-regierung-scheint-handlungsunfaehig-und-feige/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Parteivorstand der Partei DIE LINKE hat sich auf seiner Sitzung am vergangenen Wochenende einstimmig für ein diskriminierungsfreies Selbstbestimmungsgesetz ausgesprochen. Zu diesem Beschluss erklären der Bundesgeschäftsführer der Partei, Tobias Bank, sowie Maja Tegeler, Mitglied des Parteivorstandes und Frank Laubenburg, Bundessprecher von DIE LINKE.queer:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung ist in der Pflicht, endlich einen Gesetzesentwurf für ein Selbstbestimmungsgesetz in den Deutschen Bundestag einzubringen. Seit Jahren fordert das Bundesverfassungsgericht eine Reform des sogenannten Transsexuellengesetzes. Doch die Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP scheint in dieser Frage handlungsunfähig und feige. Statt Grund- und Freiheitsrechte für trans und inter offensiv zu vertreten, agiert sie zunehmend unentschlossen, weicht vor rechten Kampagnen zurück und lässt diejenigen, die dringend auf eine gesetzliche Regelung warten, einfach im Regen stehen.</p>
<p>DIE LINKE hat sich auf ihrer Parteivorstandssitzung eindeutig und einstimmig zu einem diskriminierungsfreien Selbstbestimmungsgesetz bekannt. DIE LINKE steht in der Tradition der progressiven Arbeiter:innenbewegung, die schon immer für sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung gekämpft hat.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-352609</guid>
                <pubDate>Sat, 15 Jul 2023 05:37:45 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung hört die Alarmglocken nicht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundesregierung-hoert-die-alarmglocken-nicht/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der zahlreichen Brände auf Äckern und Feldern und den Einbußen bei der Getreideernte warnt Tobias Bank, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gestern kam es zu zahlreichen Bränden auf Feldern. Grund sind die anhaltende Dürre sowie Hitze. 2023 könnte das drittschwächste Jahr seit 2000 für die Getreideernte in Deutschland werden. Damit die Ernte von Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben nicht ebenfalls leidet, braucht es die nächsten Wochen genug Niederschläge. Dabei stehen wir erst am Anfang des Klimawandels. Die Bundesregierung nimmt die Klimaanpassung bisher auf die leichte Schulter, während die Alarmglocken bereits laut läuten.“</p>
<p>Didem Aydurmus, Klimaexpertin und Mitglied des Parteivorstands DIE LINKE, ergänzt:</p>
<p>„Landwirtinnen und Landwirte werden bei der Anpassung nicht ausreichend unterstützt. Es wird immer deutlicher, dass Deutschland nicht auf die Zukunft vorbereitet ist. Wir haben jedoch nicht nur die Agrarwende verpennt. Der Blick muss ebenfalls auf die Trinkwasserversorgung und damit das Recht auf Wasser gelenkt werden. Aus den Erfahrungen der Vergangenheit ist offensichtlich, dass es an Vorsorge mangelt. Den Verantwortlichen fällt immer wieder erst im Katastrophenfall auf, wie wichtig ein Thema ist. Zumindest tun sie überrascht.“</p>
<p>Der Parteivorstand hat entsprechend am Wochenende einstimmig einen Beschluss unter dem Titel „Seriöse Klimaanpassung: Zeit, die Lage ernst zu nehmen!“ verabschiedet.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-352608</guid>
                <pubDate>Sat, 15 Jul 2023 05:35:02 +0200</pubDate>
                <title>Sanierungsprogramm für Schwimmbäder</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sanierungsprogramm-fuer-schwimmbaeder/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Sanierungsbedürftige Schwimmbäder und massiver Personalmangel. Die Partei DIE LINKE schlägt ein Bundessanierungsprogramm vor. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler in ihrem Konzept:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Jahr 2000 ist bundesweit jedes zehnte Schwimmbad geschlossen worden, das sind durchschnittlich mindestens 40 Bäder pro Jahr. Derzeit gibt es etwa 6.500 öffentlich zugängliche Bäder – Hallen, Frei-, Natur- und Schulbäder. Jedes zweite Schwimmbad muss saniert, genauer gesagt modernisiert werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die energetische Sanierung und die Schaffung von Barrierefreiheit. Der Sanierungsstau betrug laut einer Studie der Universität Wuppertal im Jahr 2016 bereits 4,5 Milliarden Euro und ist in den vergangenen Jahren weiter angewachsen, auch weil die von Bund und Ländern aufgelegten Programme viel zu gering waren bzw. sind.</p>
<p>Ein Problem: Die Kommunen sind dramatisch unterfinanziert, viele zum Sparen gezwungen. Weil Bäder freiwillige Leistungen der Kommunen sind, gehören sie oft zu den ersten Angeboten, die weggekürzt werden. Besonders betroffen sind also Gemeinden, die wenig Geld haben. 2017 hat der Bundesfinanzhof die Quersubventionierung der Schwimmbäder aus Gewinnen anderer kommunaler&nbsp;Betriebe als unvereinbar mit dem EU-Wettbewerbsrecht gerügt. Das EUGH hat bisher nicht dazu entschieden.</p>
<p>Das Bädersterben ist fatal. Deutschland entwickelt sich zu einem Land der Nichtschwimmer*innen. Immer weniger Kinder lernen schwimmen. Laut der DLRG sind derzeit sechs von 10 Kindern (58 Prozent) am Ende der Grundschule keine sicheren Schwimmer. Fast 300 Menschen ertranken 2021 in Deutschland, darunter 47 Kinder und Jugendliche. Ertrinken gehört inzwischen zu den häufigsten Unfalltodesursachen für Kinder.&nbsp;</p>
<p>Im Sommer fällt besonders auf, dass die Bäder fehlen. Vor allem Familien, die sich keinen Urlaub oder teure Ausflüge leisten können, sind in den Sommerferien auf Angebote in der Nähe angewiesen. Doch Schwimmbäder sind nicht nur wichtige Sport – und Freizeitangebote, Ausbildungsstätten für Rettungsschwimmer*innen sowie des Rehabilitations- und Gesundheitssports, sondern einer der wenigen Orte der Gemeinde, an denen noch alle zusammenkommen. Sie zu erhalten, ist deshalb ein Beitrag zu einer solidarischen Gesellschaft. Das kostet Geld – Schwimmbäder sind ein Zuschussgeschäft. DIE LINKE findet: Sie sind Teil der Daseinsvorsorge und dürfen nicht weggekürzt werden. Das Bädersterben muss gestoppt werden, wir wollen eine Trendwende: ausreichende Finanzierung für die Bäder und kostenlosen Eintritt für alle Kindern. Schwimmbäder und die Möglichkeit schwimmen zu lernen sollte als kommunale Pflichtaufgabe definiert werden. Bund und Länder müssen hier angemessen unterstützen.</p>
<p>Ein weiteres Problem ist der Personalmangel. Laut DLRG fehlen mindestens 2.500 Schwimmmeister*innen. Es fehlen Schwimmlehrer*innen, Rettungsschwimmer*innen, Übungsleiter*innen in den Vereinen und weiteres Personal in den Schwimmbädern. Es wird zu wenig ausgebildet, unattraktive Arbeitszeiten und schlechte Bezahlung verschärfen das Problem. Auch das führt zum Ausfall von Schwimmunterricht sowie eingeschränkten Öffnungszeiten von Schwimmbädern und zu geringen Angeboten zum Training in Schwimmvereinen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Partei DIE LINKE fordert ein Bundessanierungsprogramm „SOS-Seepferdchen“</strong></p><ol> 	<li>Wir brauchen ein&nbsp;<strong>Bundessanierungsprogramm</strong>&nbsp;für eine in allen Regionen des Landes bedarfsgerechte Ausstattung mit modernen, ökologischen und barrierefreien Schwimmbädern. Mit einem „Goldenen PlanSportstätten“ sollte der Sanierungsstau durch Modernisierungen und Neubau in den folgenden 15 Jahren gemeinsam durch Bund, Ländern und Kommunen abgebaut werden. Der Bund sollte sich daran mit mindestens einer Milliarde Euro pro Jahr (darunter mindestens 500 Millionen für Schwimmbäder) beteiligen.</li> 	<li>Ein&nbsp;<strong>Bonusprogramm für Kommunen</strong>, die Schwimmbäder zur Verfügung stellen –&nbsp;Kommunale Schwimmbäder sind als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge dringend erforderlich. Die Länder müssen im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs einen dauerhaften und berechenbaren Bäderbonus einführen und dies aus Landesmitteln finanzieren. Der Bonus soll jährlich den Schwimmbad betreibenden Kommunen zugutekommen, insofern diese einem Schwimmbad als tragende Gesellschaft beteiligt sind.</li> 	<li><strong>Sofortige Umsetzung des Beschlusses der Kultusministerkonferenz</strong>&nbsp;zum Schwimmunterricht vom 04. Mai 2017. Allen Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme am Schwimmunterricht zu ermöglichen, mit dem Ziel, dass alle Kinder bis zum Ende der Primarstufe sicher schwimmen können.</li> 	<li><strong>Kostenloser Zugang für Kinder:</strong>&nbsp;Wir wollen, dass alle Kinder ticketlosen Zugang zum Freibad haben – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Weiterhin sind finanziell benachteiligte Familien weitere Unterstützung, zum Beispiel durch Bereitstellung von Badebekleidung und Übernahme von Eintritts- und Fahrtkosten sowie Mitgliedsbeiträgen in Schwimmvereinen zu gewähren.</li> 	<li>Anerkannte Sportorganisationen, Schulen und Hochschulen sollen das Recht haben, Schwimmbäder sowie andere Spiel- und Sportanlagen öffentlicher Träger für den&nbsp;<strong>Übungs-, Lehr- und Wettbewerbsbetrieb unentgeltlich zu nutzen.</strong></li> 	<li>Ehrenamtliches Engagement als&nbsp;<strong>Übungsleiter*in oder&nbsp;Rettungsschwimmer*in muss dringend stärker gefördert werden</strong>, u.a. durch Anerkennung ihrer Ausbildung als Bildungsurlaub in allen 16 Bundesländern.</li> </ol><p>Für DIE LINKE ist klar: Solange Bund, Länder und Kommunen in Deutschland keinen vernünftigen Schulsport und Schwimmunterricht absichern können und die Sportstättensanierung nicht endlich voranbringen, werden wir uns nicht für weitere&nbsp;deutsche Olympiabewerbungen&nbsp;engagieren.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-352607</guid>
                <pubDate>Sat, 15 Jul 2023 05:32:24 +0200</pubDate>
                <title>Mit Zwei-Prozent-Ziel wird Zukunft der jungen Generation verzockt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mit-zwei-prozent-ziel-wird-zukunft-der-jungen-generation-verzockt/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Vorhaben der Ampel vor dem bevorstehenden NATO-Gipfel, nun nach NATO-Vorgabe 2 % des BIP in Rüstung zu investieren, und der Umfrage von YouGov sagt Daphne Weber, aus dem geschäftsführenden Vorstand der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Umfrage zeigt, dass das „Zeitenwende“-Getöse und die Angstmacherei Früchte tragen. Man darf sich davon nicht den Verstand vernebeln lassen, denn es ist klar: Die Ampel verzockt die Zukunft meiner Generation. Übermäßige Ausgaben für Militär und Herstellung von Rüstung sind Diebstahl an der Bevölkerung. Die Arbeitskraft kann nur einmal eingesetzt werden: wer Panzer baut, kann in der Zeit keine Wärmepumpe einbauen. Wie auf Kokain verpulvert die Ampel Geld in Rüstung, während Christian Lindner die Kindergrundsicherung und Ausgaben für Mobilität und Klimaschutz mafiamäßig zusammenkürzt. Grüne und SPD sollten sich ihre Krokodilstränen dazu sparen und sich stattdessen vernünftiger Investitions- und Entspannungspolitik zuwenden. Wir brauchen Verhandlungen statt sinnlose Aufrüstung, die den Ukrainern auch nicht hilft.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-352606</guid>
                <pubDate>Sat, 15 Jul 2023 05:29:35 +0200</pubDate>
                <title>Streumunition ist unumstritten völkerrechtlich geächtet</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/streumunition-ist-unumstritten-voelkerrechtlich-geaechtet/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu Medienberichten, nach denen die USA planen, der Ukraine Streumunition zu liefern, sagt Tobias Bank, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Verteidigung gegen einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg rechtfertigt nicht den Einsatz völkerrechtlich geächteter Waffen. Man bekämpft einen Völkerrechtsbruch nicht mit einem weiteren Völkerrechtsbruch. Wir müssen uns der Eskalationslogik und der fortschreitenden Verrohung entgegenstellen. Der Zweck heiligt nicht alle Mittel. Wer für sich in Anspruch nimmt, das Völkerrecht zu verteidigen, darf es nicht im gleichen Atemzug brechen. Mit der Lieferung von Streumunition würden die USA Beihilfe zu einem neuen Völkerrechtsbruch leisten.</p>
<p>Ich finde auch die sprachliche Verharmlosung problematisch, die hier von ‚umstrittenen Waffen‘ spricht. Der Einsatz von Streumunition ist nicht umstritten. Streumunition einzusetzen, ist völkerrechtlich geächtet.</p>
<p>Der Einsatz von Streumunition vermint die Einsatzorte, und zwar ohne dass es möglich wäre, die Lage der Minenfelder für spätere Räumung zu kartieren. Daraus erwächst eine tödliche Gefahr für Zivilisten auf Jahrzehnte hinaus. Es ist die langjährige Erfahrung, dass die meisten Opfer von Streumunition Zivilisten sind, die dadurch verstümmelt oder plötzlich aus dem Leben gerissen werden, oft noch Jahre nach Beendigung eines Krieges, die zur Ächtung dieser Waffen geführt hat. Wer geächtete Waffen liefert, deren Opfer vor allem Zivilistinnen und Zivilisten sein werden, kann niemals beanspruchen, damit das Völkerrecht zu verteidigen oder legitime Hilfe zur Landesverteidigung zu leisten</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sat, 15 Jul 2023 05:17:59 +0200</pubDate>
                <title>Nein zu Bundeswehr an Schulen und Hochschulen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nein-zu-bundeswehr-an-schulen-und-hochschulen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Zahlreiche Beispiele der Vergangenheit haben gezeigt, dass wir eben nicht kontrollieren können, wo Erkenntnisse von Rüstungsforschung landen. Ich warne davor, sich von Zivilklauseln an Hochschulen zu verabschieden. Der Bundeswehr ungehinderten Zugang zu Schulen zu ermöglichen, bedeutet, der Bundeswehr ungehinderte Rekrutierungsmöglichkeiten bei Kindern und Jugendlichen zu eröffnen“, erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zur Forderung von CDU-Chef Friedrich Merz nach ungehindertem Bundeswehrzugang zu Schulen und Forschung. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Soll das die Art von Attacke sein, durch die die Union mit ihrer gleichnamigen Abteilung mehr Optimismus und Zuversicht in der Gesellschaft schaffen will? Diese Ideen sollte die CDU schnellstmöglich wieder begraben. Die Bundeswehr ist weder unabhängig noch der richtige Vermittler, wenn es um Friedenspolitik geht. Die Union sollte sich besser für die Sanierung der Schulen, mehr Lehrkräfte und top Rahmenbedingungen einsetzen. Das gibt den Schülerinnen und Schülern mehr als Jugendoffizieren von der Bundeswehr bei Anwerbeversuchen für das Militär und damit für den Krieg ausgesetzt zu sein. Für die Bundeswehr muss es schulfrei geben.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-352604</guid>
                <pubDate>Sat, 15 Jul 2023 05:13:06 +0200</pubDate>
                <title>Lauterbach setzt Kliniksterben durch</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lauterbach-setzt-kliniksterben-durch-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Mit dem angeblichen Eckpunktepapier leitet Bundesgesundheitsminister Lauterbach ein Krankenhaussterben ein, wie es die Bundesrepublik noch nicht gesehen hat“, kommentiert Ates Gürpinar, Sprecher für Krankenhauspolitik der Fraktion DIE LINKE, das aktuelle Papier zur Krankenhausreform. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Immer mehr Kliniken geraten aktuell aufgrund nicht refinanzierter Kostensteigerungen in wirtschaftliche Schieflage. Mit der Krankenhausreform wird ihnen für die nächsten Jahre keinerlei Perspektive geboten, eine Übergangsfinanzierung verweigert der Gesundheitsminister. Lauterbach räumt ein, dass in den nächsten Jahren viele Krankenhäuser in die Insolvenz gehen werden. Das bevorstehende Kliniksterben ist also Teil seiner ‚Reform‘-Agenda. In vielen Regionen werden Versorgungsstrukturen wegbrechen. In der Bevölkerung wird dies zu Recht als Sozialabbau wahrgenommen werden und entsprechende Proteste hervorrufen.</p>
<p>Auch die anderen Finanzierungsregelungen sind ein Desaster: Die Frage, ob es ausreichend Investitionsmittel für einen derartig großen Umbau der Krankenhausstrukturen geben wird und vor allem woher sie kommen, bleibt weiterhin ungeklärt. Die Fallpauschalen werden nicht abgeschafft. Die Annahme, dass ihre fatalen Fehlanreize reduziert werden, indem ihr Finanzvolumen lediglich halbiert wird, ist mehr als fragwürdig. Eine ‚Entökonomisierung‘ bleibt dringend notwendig, kann aber auf diesem Weg nicht erreicht werden.</p>
<p>Bei all den Ungereimtheiten von einem Eckpunktepapier zu reden, ist Etikettenschwindel. Wichtige Entscheidungen werden mit Vorbehalten, Prüfaufträgen und Absichtserklärungen umgangen. Lauterbach musste etwas vorlegen, um sich im Amt zu halten. Die stationäre Gesundheitsversorgung blickt unter diesem Gesundheitsminister in eine düstere Zukunft.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-352603</guid>
                <pubDate>Sat, 15 Jul 2023 05:10:23 +0200</pubDate>
                <title>Für eine Dynamisierung des Elterngeldes</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fuer-eine-dynamisierung-des-elterngeldes-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wir lehnen jegliche Kürzungen im Elterngeld ab! Seit Jahren fordern wir eine Dynamisierung des Elterngeldes, die mindestens den Inflationsausgleich abdeckt. Eine regelmäßige und automatische Anpassung der Elterngeldbeträge an die Entwicklungen des allgemeinen Verbraucherindexes würde die Entwicklung der steigenden Lebenskosten abfedern“, erklärt Gökay Akbulut, familienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zu der aktuellen Debatte über die geplanten Kürzungen im Elterngeld. Akbulut weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir wollen verhindern, dass Familien in die Armut abrutschen, wenn sie in die Elternzeit gehen. Das aktuelle Mindestelterngeld in Höhe von 300 Euro ist viel zu gering. Durch eine Dynamisierung des Elterngeldes würde dieser Betrag zumindest auf 402 Euro ansteigen. Außerdem fordern wir, dass das Mindestelterngeld nicht mehr auf Transferleistungen angerechnet wird.</p>
<p>Gleichzeitig fordern wir, dass die Partnerschaftlichkeit und Gleichstellung verbessert wird. Daher fordern wir, dass beide Elternteile jeweils 12 Monate Elternzeit erhalten, die nicht übertragbar sind. Das Elterngeld sollte einen Beitrag zu einer Familienpolitik jenseits der alten Rollenverteilung leisten. Es sollte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken und mit den Vätermonaten einen Anreiz für Väter setzen, sich stärker an der Erziehungsarbeit zu beteiligen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 06 Jul 2023 04:50:19 +0200</pubDate>
                <title>Heizungsgesetz bleibt Murks</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/heizungsgesetz-bleibt-murks/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum aktualisierten Entwurf des Heizungsgesetzes meint Lorenz Gösta Beutin, Vizevorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Version des Heizungsgesetzes zeigt das klimapolitische Scheitern der Ampel: Vor dem Hintergrund einer massiven Schmutzkampagne gegen die Wärmewende, die ausgerechnet vom Koalitionspartner FDP gestartet wurde, ist aus einem unzureichenden Gesetz ein schlechtes Gesetz geworden. So ist es unmöglich, die Klimaziele im Gebäudebereich zu erreichen. Da passt es, dass SPD, Grüne und FDP das Klimaschutzgesetz schleifen und die Sektorziele de facto abschaffen wollen – wo keine Ziele sind, können sie auch nicht mehr verfehlt werden.<br> &nbsp;<br> Die staatliche Förderung beim Umbau hätte eine tragende Säule des Entwurfs sein müssen. Das haben vor allem die Grünen versäumt und boten Union und FDP somit genug Stoff für eine Schmutzkampagne, die den Klimaschutz zurückwirft und die Stimmung im Land weiter vergiftet hat. Auch in der aktuellen Version des Gesetzes werden die Kosten des notwendigen Umbaus auf die unteren Einkommen und die Mitte abgewälzt. Die Fördergrenzen sind willkürlich gezogen und die neue Modernisierungsumlage verschärft die soziale Schieflage des Gesetzentwurfs. Millionen Menschen müssen sich auf höhere Mieten einstellen, während Vermieter großzügig subventioniert werden. Die Koalition wäre gut beraten, sämtliche fossile Subventionen rasch abzubauen und die Mittel in eine gelingende Energie-, Verkehrs- und Wärmewende zu stecken, statt weiter die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zu finanzieren.<br> &nbsp;<br> Die Ampel hat nicht kapiert, was die Stunde geschlagen hat. Sie fällt in der Klimapolitik zunehmend hinter die Schlafwagen-Koalition von SPD und CDU zurück. Stattdessen hieße eine gerechte und wirksame Wärmewende neben dem Schutz von einkommensschwachen Haushalten und Mieter*innen: Kommunen finanziell massiv unterstützen bei der Wärmeplanung, Klimaschutz zur kommunalen Pflichtaufgabe machen. Die Wärmenetz rekommunalisieren als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Und sich an der erfolgreichen Wärmewende in Dänemark ein Beispiel nehmen: Keine Profite mit der Wärme, sondern Wärme an die Verbraucher*innen nur noch zu den Herstellungskosten abgeben!</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 06 Jul 2023 04:47:35 +0200</pubDate>
                <title>Pflege: Systemwechsel statt Beitragspfusch</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pflege-systemwechsel-statt-beitragspfusch/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der Erhöhung des Pflegebeitrags zum 1. Juli fordert Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, einen grundlegenden Systemwechsel:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Pflegebeitrag steigt und wird weiter steigen, trotzdem bleiben die Versicherten auf einem großen Teil der Kosten sitzen. Denn die Beitragserhöhung beseitigt nicht die chronische Unterfinanzierung der Pflege - weder im ambulanten noch im stationären Bereich. Hinzu kommt der komplizierte Papierkram, den die Angehörigen zu bewältigen haben. Der Bundesgesundheitsminister muss jetzt die Notbremse ziehen und den Systemwechsel einleiten. Wir brauchen eine solidarische Pflegevollversicherung für alle Bürgerinnen und Bürger, in die alle einzahlen. Diese Versicherung muss sämtliche Kosten abdecken - ganz ohne Eigenanteile. Wir müssen zudem die Pflege wieder in gemeinnützige Strukturen überführen, statt die Heime profitgierigen Pflegekonzernen zu überlassen.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-352294</guid>
                <pubDate>Thu, 06 Jul 2023 04:43:49 +0200</pubDate>
                <title>Schnelle Lösung für die Unabhängige Patientenberatung nötig</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schnelle-loesung-fuer-die-unabhaengige-patientenberatung-noetig-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Bundesregierung muss jetzt schnell handeln, damit die neue Unabhängige Patientenberatung wie geplant 2024 starten kann&quot;, erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den für morgen angekündigten UPD-Protesttag. Kathrin Vogler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Auf Betreiben des damaligen Patientenbeauftragten Karl-Josef Laumann (CDU, heute NRW-Gesundheitsminister) wurde die bis dahin von den Patientenorganisationen getragene UPD vor sieben Jahren faktisch privatisiert. Dass das jetzt zurückgenommen werden soll und die UPD in die Hände einer Stiftung gelegt wird, ist gut. DIE LINKE sieht sich aber bestätigt in ihrer Kritik daran, dass die Stiftung nicht aus Steuermitteln finanziert wird. Die von der Ampel verschuldete Fehlkonstruktion, die UPD durch die Krankenkassen finanzieren zu lassen, führt nun zu erneuten Verzögerungen. Jetzt muss im Interesse der Patientinnen und Patienten schnell eine Lösung her, damit die UPD 2024 starten kann."</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-352293</guid>
                <pubDate>Thu, 06 Jul 2023 04:40:41 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung hat ein Herz für Panzer, nicht für Kinder</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundesregierung-hat-ein-herz-fuer-panzer-nicht-fuer-kinder-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„SPD, Grüne und FDP setzen weiter auf Aufrüstung der Bundeswehr. Den Kampf gegen Kinderarmut haben sie aufgegeben“, kommentiert Gesine Lötzsch, stellvertretende Vorsitzende und haushaltspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den Regierungsentwurf des Bundeshaushaltes 2024 und den Finanzplan 2023 bis 2027. Lötzsch weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Bundesregierung ist stolz darauf, dass sie im nächsten Jahr 71 Milliarden Euro für die Aufrüstung der Bundeswehr eingeplant hat. Schon jetzt ist klar, dass damit unsere Sicherheit nicht erhöht wird, sondern nur mit Sicherheit die Gewinne der Rüstungskonzerne steigen werden. Rheinmetall und die anderen Rüstungskonzerne rufen absurde Traumpreise auf und die Bundesregierung ist bereit, ungeprüft jeden Preis zu zahlen.</p>
<p>Zur Finanzierung der Aufrüstung der Bundeswehr soll bei Kindern, Bildung, Gesundheit, Rente und humanitärer Hilfe der Rotstift angesetzt werden. All diese Kürzungen sind unsozial und nicht nötig. Die Bundesregierung muss nur die Gewinner der Krisen zur Kasse bitten. Die Extragewinne von Aldi, Lidl und Rheinmetall müssen gerecht besteuert werden. Doch das lehnt diese Regierung kategorisch ab. Da zeigt sich wieder, dass diese Regierung vor allem große Vermögen schützen will und nicht die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, die unter den Krisen leiden.</p>
<p>Mit dem Haushaltsentwurf 2024 spaltet die Ampel weiter unsere Gesellschaft. Die Linksfraktion ist die einzige Fraktion im Bundestag, die die rasante Aufrüstung der Bundeswehr ablehnt. Uns ist auch der Zusammenhalt der Gesellschaft wichtiger als die bürokratische Einhaltung der Schuldenbremse.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-352292</guid>
                <pubDate>Thu, 06 Jul 2023 04:37:48 +0200</pubDate>
                <title>Ampel muss Auslandsfinanzierung für Öl und Kohle stoppen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ampel-muss-auslandsfinanzierung-fuer-oel-und-kohle-stoppen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist richtig, dass Deutschland als eines der reichsten Länder der Welt andere Weltregionen beim Aufbau einer nachhaltigen und CO2-freien Wirtschaft unterstützt. Dass die 100-prozentige KfW-Tochter DEG bis zum heutigen Tag weiter staatlich kontrollierte Gelder in Öl und Kohle steckt, ist nicht weniger als ein Bruch des Pariser Klimaabkommens und des deutschen Klimaschutzgesetzes durch die Seitentür“, kommentiert Cornelia Möhring, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, den KfW-Jahresbericht zur Entwicklungsfinanzierung. Möhring weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Ampel-Regierung fördert eine Entwicklung in die falsche Richtung, wenn Millionen aus Deutschland in den Ausbau einer der größten Erdölraffinerien Ägyptens fließen, wenn öffentliche Investitionen in Banken getätigt werden, die kräftig an Kohle- und Gaskraftwerken mitverdienen. Auch beteiligt sich die DEG an Fonds und Unternehmen, die jährlich Hunderte Millionen Euro in Steueroasen lenken, obwohl die Bundesregierung globale Steuergerechtigkeit und das Austrocknen von Steueroasen angekündigt hat, so jüngste Berichte des Recherchezentrums Correctiv.</p>
<p>DIE LINKE fordert darum ein sofortiges Ende aller fossilen Investitionen, Kredite und Fondsbeteiligungen im In- und Ausland durch KfW, DEG und die öffentliche Hand. Auch dürfen mit öffentlichen Entwicklungsgeldern keine privaten Extragewinne eingestrichen werden. Für den globalen Süden braucht es einen öffentlichen Investitionsturbo in Erneuerbare Energien, keine Staatshilfen für Öl- und Kohlekonzerne, die auf Kosten von Mensch und Umwelt ihr klimaschädliches Geschäftsmodell verteidigen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-352291</guid>
                <pubDate>Thu, 06 Jul 2023 04:31:00 +0200</pubDate>
                <title>Queer, bunt und hochpolitisch - DIE LINKE beim CSD in Köln</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/queer-bunt-und-hochpolitisch-die-linke-beim-csd-in-koeln/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Christopher Street Day in Köln erklärt Kathrin Vogler, Sprecherin des NRW-Landesverbandes von DIE LINKE. NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Christopher Street Day findet jedes Jahr&nbsp;in mehreren deutschen Städten statt:&nbsp;eine bunte, laute und vor allem hochpolitische Veranstaltung in Gedenken an die Aufstände von Schwulen, Lesben und trans Menschen gegen Willkür und Polizeigewalt in New York 1969. Bei der Christopher Street Day-Parade in Köln, die mittlerweile unter der Marke Cologne Pride stattfindet, wird am kommenden Wochenende getreu dem Motto 'Für MENSCHENRECHTE – Viele. Gemeinsam. Stark!'&nbsp;ein politisches Zeichen gesetzt, das DIE LINKE. NRW gemeinsam mit der Bundestagsfraktion DIE LINKE und der Linksjugend NRW aktiv unterstützt. Der Kampf für ein freies und selbstbestimmtes Leben aller Menschen, für Respekt und gleiche Rechte ist gerade in Zeiten steigender Gewalt und Hasskriminalität gegen queere Menschen unerlässlich, ob hier in NRW oder weltweit.“</p>
<p>Dominik Goertz, stellvertretender Sprecher von DIE LINKE. NRW, ergänzt: „Es reicht nicht, dass Konzerne im Juni ihr Logo mit Regenbögen verzieren. DIE LINKE steht klar an der Seite der LGBTQIA+-Gemeinschaft und ist Kämpferin für die Befreiung und die soziale Anerkennung queerer Menschen. Wir streiten in den Parlamenten und auf der Straße für die Anerkennung queerer Lebensrealitäten und für ein Ende der von Queers erlebten Diskriminierung!“</p>
<p>DIE LINKE auf dem Cologne Pride:<br> Ab Freitag 16 Uhr beginnt das CSD-Straßenfest mit einem Infostand unseres Kölner KVs und der LAG queer auf dem Alten Markt. Unsere Landessprecherin und queerpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Kathrin Vogler, ist dann am Samstag zu Gast beim Queer-Politik-Talk um 16 Uhr auf der Bühne am Heumarkt sowie bei der Talkrunde zu Queer-Feministischer Außenpolitik ab 17:45 Uhr auf der Bühne am Alten Markt. Zur Demonstration am Sonntag treffen wir uns ab 11:30 Uhr in Deutz am Rhein. Der Wagen der Bundestagsfraktion hat die Nummer 179 und ist in der hinteren Hälfte zu finden.&nbsp;Den Abschluss macht unser Bundesgeschäftsführer Tobias Bank ab 17 Uhr beim Menschenrechte-Politik-Talk auf der Bühne am Heumarkt.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-352138</guid>
                <pubDate>Sun, 02 Jul 2023 12:45:01 +0200</pubDate>
                <title>AFD täuscht Betreiber, Veranstaltung wurde abgesagt, die Demo findet deshalb nicht statt. Bild und Text außer Kommentar DIE LINKE. Hagen, geteilt über die Facebook – Seite der „AK Antifa Hagen“</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/afd-taeuscht-betreiber-veranstaltung-wurde-abgesagt-die-demo-findet-deshalb-nicht-statt-bild-und-text-ausser-kommentar-die-linke-hagen-geteilt-ueber-die-facebook-seite-der-ak-antifa-hagen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Veranstaltung im Restaurant Hünenpforte findet nicht statt, die Demo wurde auch abgesagt. Die AfD hat unter verschweigen ihrem Namen eine Buchung vorgenommen und den Betreiber getäuscht. Das ist nichts neues, wer hat schon gerne solche Gäste bei sich, das wissen auch die Gestalteten der Rechtsaußen Partei.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich die Courage des Betreibers hervorheben, der nach Bekanntwerden wer da am Samstag kommen will, reagiert und der AFD abgesagt hat. Solche Courage sollte sich lohnen, also wenn ihr mal in Hohenlimburg essen gehen wollt, ihr wisst wo ihr sicher niemanden von der AfD treffen würdet</p>
<p>Wir bedenken uns auch bei allem couragierten Bürger*innen und Genoss*innen, die den Aufruf in den social medias unterstützt haben.</p>
<p><strong>Kommentar von DIE LINKE. Kreisverband Hagen:&nbsp;</strong>Der "Europatag" der AfD, soll vom Gastwirt abgesagt worden sein. Die AfD hatte den Saal nicht als AfD angemietet. Wenn dem so ist, ist das typisch für die AfD. Dem Gastwirt gilt unser Respekt! Wir beobachten die Sache weiterhin.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Fri, 30 Jun 2023 12:59:53 +0200</pubDate>
                <title>Trotz Bürgergeld verfestigen sich negative Entwicklungen in den Jobcentern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/trotz-buergergeld-verfestigen-sich-negative-entwicklungen-in-den-jobcentern/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Zum Juli tritt die letzte Stufe des Bürgergeld-Gesetzes in Kraft. Aber keine Spur von Aufbruch und neuer Hoffnung in den Jobcentern. Stattdessen mehren sich Warnsignale aus verschiedenen Richtungen. Wenn die Bundesregierung nicht schnell und konsequent handelt, kommt es zum Knall“, mahnt Jessica Tatti, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des aktuellen Berichts zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Tatti weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dass viel weniger Fördermaßnahmen bewilligt werden, etwa Arbeitsstellen für Langzeitarbeitslose, obwohl die Anzahl der Menschen im Bürgergeld nicht sinkt. Bürgergeldempfänger berichten eindrücklich, dass selbst bei sparsamstem Verhalten das Geld nicht reicht. Die Preissteigerungen bei Strom und Lebensmitteln sind nicht aufzufangen. Immer noch sind viele Jobcenter geschlossen und lassen Leute nur mit Termin rein. Die Beratungssituation dort hat sich nicht verbessert. Auch Mitarbeiter berichten in Brandbriefen von massiver Unzufriedenheit. Der Personalmangel ist akut. Trotz großen Beratungsbedarfs, etwa von geflüchteten Frauen aus der Ukraine, ist nicht mehr Personal an Bord. Daneben müssten eigentlich die neuen Regelungen zum Bürgergeld erlernt werden, aber dafür bleibt kaum Zeit. Stattdessen wird von der Geschäftsführung weiterhin immenser Druck in Richtung schneller Jobvermittlungen ausgeübt. So wird kein Kulturwandel in den Jobcentern stattfinden. Die Jobcenter müssen mehr Mittel für ausreichend Berater sowie für Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen erhalten. Enttäuschung und Resignation dürfen nicht noch weiter zunehmen. Wenn die Bundesregierung jetzt nicht zusätzliches Geld bereitstellt, kann sie die Idee ihres neuen Bürgergelds gleich wieder beerdigen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 30 Jun 2023 12:57:43 +0200</pubDate>
                <title>BAföG endlich krisensicher und existenzsichernd gestalten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bafoeg-endlich-krisensicher-und-existenzsichernd-gestalten-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Bei solch einer ordentlichen Watsche muss die Bundesregierung doch mal aufwachen: Das BAföG in seiner derzeitigen Form sei verfassungswidrig, weil es nicht existenzsichernd ausgestaltet ist. Die Einschätzung ist deutlich, aber nicht überraschend“, erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE und Sprecherin für Bildung und Wissenschaft, zur heute vorgestellten Stellungnahme zur Verfassungswidrigkeit der BAföG-Bedarfssätze durch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und den Freien Zusammenschluss von Student*innenschaften (fzs). Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der große Reformwurf, der so dringend notwendig ist, wird von der Bundesregierung weiter verschleppt. Die angedachte Studienstarthilfe, wann auch immer die kommen soll, wird das Problem nicht lösen. Ein bisschen Herumdoktern reicht nun mal nicht. Vor allem angesichts Energiekrise und Teuerungswelle ist jeder Monat, den die Bundesregierung verstreichen lässt, für die Studierenden dramatisch. Die Bundesregierung muss jetzt handeln und das BAföG endlich existenzsichernd machen. Die Darlehensanteile gehören abgeschafft und die Förderdauern müssen sich an den tatsächlichen Studiendauern orientieren."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 30 Jun 2023 12:54:45 +0200</pubDate>
                <title>Die Rentner müssen vor der Inflation geschützt werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-rentner-muessen-vor-der-inflation-geschuetzt-werden-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Im dritten Jahr in Folge und in dreizehn Jahren seit dem Jahr 2000 blieben die Renten hinter der Preisentwicklung zurück. Brot ist fast 20 Prozent teurer als im Vorjahr, Gemüse ist um 17 Prozent teurer geworden und Milchprodukte um sage und schreibe 28 Prozent. Da bleibt von der Rentenerhöhung am 1. Juli real kein einziger Cent mehr im Geldbeutel übrig. Die Krankenkassenbeiträge steigen, und auch den höheren Pflegebeitrag müssen die Rentnerinnen und Rentner voll tragen. Vom Kinderbonus profitieren sie nur, wenn ihre Kinder noch jünger als 25 Jahre sind. In dieser Ausnahmesituation fordere ich eine zusätzliche, einmalige und außerordentliche Rentenerhöhung um zehn Prozent zum 1. Januar 2024“, erklärt Matthias W. Birkwald, renten- und alterssicherungspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Birkwald weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dann hätten wir wieder ein lebensstandardsicherndes Rentenniveau von 53 Prozent, und die Kaufkraft der Renten wäre langfristig gesichert. Das ist finanzierbar und kostet durchschnittlich Verdienende und ihre Chefs nur jeweils 36 Euro mehr monatlich an Rentenbeitrag. Zudem müssen alle Kürzungsfaktoren aus der Rentenanpassungsformel gestrichen und unbedingt eine echte einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente von aktuell 1.200 Euro netto für Alleinstehende eingeführt werden, damit sich keine Rentnerin und kein Rentner mehr gezwungen sehen muss, nach Pfandflaschen in Mülleimern zu suchen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 28 Jun 2023 08:06:46 +0200</pubDate>
                <title>So gewinnen wir mehr Pflegepersonal</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/so-gewinnen-wir-mehr-pflegepersonal/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur wachsenden Personalnot in der Pflege meint Janine Wissler, die Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wenn wir die Personalnot in der Pflege wirklich lindern wollen, müssen wir die Arbeitsbedingungen verbessern. Dazu zählt eine bessere Bezahlung, aber wir müssen auch über bessere Arbeitszeitmodelle diskutieren. Denn viele Pflegekräfte scheiden aus dem Beruf aus, weil sie die Arbeitsbelastung nicht mehr ertragen oder aber sie reduzieren ihre Arbeitszeit. Zudem brauchen wir eine Ausbildungsoffensive, um Menschen für den Beruf zu gewinnen. Dazu braucht es eine Förderung durch den Bund und eine enge Zusammenarbeit mit den Ausbildungseinrichtungen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-352112</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Jun 2023 08:02:57 +0200</pubDate>
                <title>Heizungsgesetz ist sozial ungerecht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/heizungsgesetz-ist-sozial-ungerecht/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Einigung der Ampel-Koalition zum Heizungsgesetz meint Lorenz Gösta Beutin, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Mit diesem Gesetz erweist die Ampel dem Klimaschutz einen Bärendienst. Die Diskussionen der letzten Wochen heben große Teile der Bevölkerung verunsichert. Dabei muss der Gebäudesektor seinen Teil zu den dringend notwendigen CO₂-Einsparungen beitragen. Doch darf man die Kosten für den klimaneutralen Umbau des Wärmesektors nicht auf jene abwälzen, die ohnehin wenig haben. Die nun beschlossenen Nachbesserungen ändern nichts an der sozialen Schieflage des Gesetzes. So werden Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen besonders stark belastet. Selbst Geringverdienende müssten demnach ein Drittel der Einbaukosten übernehmen. Haushalte mit Durchschnittseinkommen müssten die Hälfte der fünfstelligen Summe selbst tragen. Der Bund darf sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen. Wer will, dass alle Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer eine Wärmepumpe einbauen lassen, der muss sicherstellen, dass niemand überfordert wird. Wir brauchen eine einkommensabhängige Förderung. Wer wenig hat, soll zu hundert Prozent gefördert werden. Auch dürfen die Kosten der notwendigen Wärmewende nicht bei den Mieterinnen und Mieter abgeladen werden. Die vereinbarte Modernisierungsumlage darf in dieser Form nicht kommen, weil sie die explodierenden Mieten weiter in die Höhe treibt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-352111</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Jun 2023 07:59:22 +0200</pubDate>
                <title>Ampel schwächt Demokratie aus Eitelkeit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ampel-schwaecht-demokratie-aus-eitelkeit-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Ampel-Koalition hat sich jetzt erst auf ihren konkreten Vorschlag für das Heizungsgesetz geeinigt, trotzdem soll es nächste Woche schon beschlossen werden. Für ein Gesetz dieser Tragweite und dieser gesellschaftlichen Relevanz ist das völlig unangemessen und erinnert an die stümperhafte Krisengesetzgebung aus Corona-Zeiten. Das Verfahren widerspricht dem Koalitionsvertrag, in dem die Regierungsparteien aus gutem Grund beschlossen hatten, die Qualität der Gesetzgebung durch frühzeitige Diskussion zu verbessern sowie das Vertrauen in politische Prozesse zu stärken. Jetzt tun sie das Gegenteil, um endlich etwas vorweisen zu können. Aus reiner Eitelkeit schwächen SPD, Grüne und FDP die Demokratie und sorgen für politischen und sozialen Zündstoff“, erklärt Jan Korte, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. Korte weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Statt durch das Verfahren zu hetzen, könnte man anstelle des Gesamtpakets dringende Einzelheiten, wie die kommunale Wärmenetzplanung, auch jetzt beschließen. Dann wäre Zeit dafür, die Heizungsproblematik ohne Hektik zu diskutieren. Wer die Meinung von Experten wirklich miteinbeziehen will, gibt ihnen mehr als zwei Tage Vorbereitungszeit und dem Parlament die Möglichkeit, diese Expertise zu analysieren und daraus fundierte Änderungsvorschläge zu entwickeln. Dass die Koalition darauf keinen Wert legt, zeigt, dass sie diese inhaltliche Diskussion nicht will und ein instrumentelles Verhältnis zum parlamentarischen Verfahren hat.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-352110</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Jun 2023 07:56:09 +0200</pubDate>
                <title>Mindestlohnanpassung bedeutet Reallohnverlust</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mindestlohnanpassung-bedeutet-reallohnverlust-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Diese Anpassung des gesetzlichen Mindestlohns im Cent-Bereich auf 12,41 Euro ist ein Schlag ins Gesicht für Millionen Beschäftigte im Niedriglohnsektor und eine herbe Missachtung der EU-Mindestlohn-Richtlinie“, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, die heute verkündete Entscheidung der Mindestlohn-Kommission zur Anpassung des Mindestlohns zum 1. Januar 2024. Ferschl weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Beschluss bedeutet für Millionen Beschäftigte in den kommenden zwei Jahren einen erheblichen Reallohnverlust. Weder ein Mindestschutz noch die Kaufkraft werden so abgesichert. Das zeigt allein schon ein Blick auf die noch immer hohen Preise. Jetzt wird überdeutlich, dass die Vorgaben der EU-Mindestlohnrichtlinie, nämlich 60 Prozent des mittleren Einkommens, als Untergrenze in das Mindestlohngesetz aufgenommen werden müssen, wie es DIE LINKE im Bundestag vergangene Woche gefordert hat. Gesetzliche Leitplanken sind dringend notwendig, damit der Mindestlohn nicht erneut zum Armutslohn wird.</p>
<p>Legt man das Kriterium der EU-Richtlinie zugrunde, müsste der gesetzliche Mindestlohn bei mindestens 13,50 Euro liegen. Das ist auch das Mindeste, denn die hohen Preise treffen Menschen im Niedriglohnbereich besonders hart, deshalb braucht es deutliche Lohnsteigerungen. Die Realitätsverweigerung seitens der Vorsitzenden und der Arbeitgeberseite, die gegen die Stimmen der Gewerkschaften diese mickrige Anpassung durchgesetzt haben, provozieren eine erneute Diskussion um einen politischen Eingriff zur Erhöhung des Mindestlohnes. Der Arbeitsminister sollte ernsthaft erwägen, diesen Beschluss nicht rechtskräftig zu machen, sondern eine weitere gesetzliche Anhebung auf mindestens 13,50 Euro in Betracht ziehen. Zudem ist es überfällig, das Mindestlohngesetz um die EU-Vorgaben zu präzisieren, um politische Eingriffe zukünftig zu vermeiden und der Mindestlohnkommission einen klaren Handlungsauftrag an die Hand zu geben."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-352109</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Jun 2023 07:52:44 +0200</pubDate>
                <title>Psychische Erkrankungen als Berufskrankheit anerkennen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/psychische-erkrankungen-als-berufskrankheit-anerkennen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Das Urteil ist ein Meilenstein. Erstmals wurde eine psychische Erkrankung als Berufskrankheit anerkannt. Trotzdem ist es schier unglaublich, dass der Kläger trotz mehrerer nachgewiesen traumatisierender Erfahrungen in seinem Arbeitsleben erst gerichtlich durchsetzen muss, dass seine posttraumatische Belastungsstörung als Berufskrankheit anerkannt wird. Das ist ein weiterer Beweis dafür, dass das Berufskrankheitenrecht viel zu restriktiv ist“, erklärt Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zum heutigen Urteil des Bundessozialgerichts, wonach eine Posttraumatische Belastungsstörung bei Rettungssanitätern als &quot;Wie-Berufskrankheit&quot; anerkannt werden kann. Ferschl weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Folgen dieser strengen Handhabung sind individuell für die einzelnen Betroffenen, aber auch gesamtgesellschaftlich, erheblich. Betroffene werden alleingelassen und müssen sich - sofern es ihre Kraft zulässt - ihr Recht einklagen oder fallen schlicht durchs Raster. Die Kosten für nicht von der Unfallversicherung anerkannte berufsbedingte Schädigungen der Gesundheit werden hingegen über die paritätisch finanzierte Kranken- und Rentenversicherung auf alle Versicherten abgewälzt. Das spart einzig der Unfallversicherung, die vollständig von den Arbeitgebern getragen wird, Kosten - oft auf dem Rücken geschädigter Beschäftigter. Es braucht daher über den konkreten Fall hinaus zwingend Reformen. Überfällig ist es, die Liste der anerkannten Berufskrankheiten an die moderne Arbeitswelt anzupassen. Durch mehr unabhängige Forschung insbesondere auch zu psychischen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie eine Härtefallregelung müssen bestehende Lücken geschlossen werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 28 Jun 2023 07:49:48 +0200</pubDate>
                <title>Mehr Transparenz und Öffentlichkeit im Petitionsverfahren</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mehr-transparenz-und-oeffentlichkeit-im-petitionsverfahren-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Zahl der eingereichten Petitionen ist im letzten Jahr erfreulicherweise wieder leicht angestiegen. Ein deutliches Zeichen für eine lebendige Demokratie! Diese positive Tatsache kann aber nicht davon ablenken, dass nach wie vor großer Reformbedarf besteht hinsichtlich des Petitionswesens und der Arbeit des Petitionsausschusses“, so Sören Pellmann, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Petitionsausschuss, zum heute vorgestellten jährlichen Tätigkeitsbericht des Ausschusses. Pellmann weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Petitionswesen des Deutschen Bundestages kann den Erwartungen und Ansprüchen der Bürgerinnen und Bürger kaum noch gerecht werden und der zunehmenden Beliebtheit privater Plattformen nicht entgegenwirken. Es braucht daher endlich mehr Transparenz und Öffentlichkeit im Petitionsverfahren. Außerdem sollten Petitionen in Zukunft stärker im Plenum des Deutschen Bundestages wahrgenommen werden.“</p>
<p>Ina Latendorf, ebenfalls für die Fraktion DIE LINKE Mitglied des Petitionsausschusses, ergänzt: „Der Ausschuss hat im vergangenen Jahr deutlich häufiger höhere Voten ausgesprochen und so dafür gesorgt, dass den Anliegen der Petentinnen und Petenten eher entsprochen wurde. Diese begrüßenswerte Tendenz sollte definitiv im nächsten Jahr beibehalten werden.</p>
<p>Gleichzeitig ist ein weiteres Jahr vergangen, ohne dass die Fraktionen der Regierungsparteien uns ihre versprochenen Reformvorschläge zum Petitionswesen vorgelegt haben. Die Anträge meiner Fraktion dazu wurden hingegen stets abgelehnt. Wir werden dennoch weiterhin an unseren Forderungen festhalten und uns im Ausschuss für diese starkmachen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 28 Jun 2023 07:46:42 +0200</pubDate>
                <title>Verfassungsschutzbericht 2022: Größte Bedrohung bleiben Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/verfassungsschutzbericht-2022-groesste-bedrohung-bleiben-rechtsextremismus-und-rechtsterrorismus-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die heute von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz Thomas Haldenwang vorgelegten Zahlen zum Anstieg des Rechtsextremismus auf ein Potenzial von 38.800 Personen sind besorgniserregend. Sie zeigen, Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus bleiben die größte Bedrohung für die Demokratie in Deutschland. Nun sollte endlich auch die künstliche Trennung zwischen Rechtsextremismus sowie sogenannten Reichsbürgern und Selbstverwaltern, deren Potenzial auf 23.000 Personen ebenfalls erneut anstieg, aufgegeben werden. Es ist überfällig, bei deren Einordnung in eine separate Kategorie umzudenken. Die rechtsextreme Gefahr, die von ihnen ausgeht, und ihre Zugehörigkeit zur illiberalen, autoritär-nationalistischen Rechten muss deutlich benannt werden&quot;, erklärt André Hahn, für die Fraktion DIE LINKE Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums für die Geheimdienste. Hahn weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es ist bedauerlich, wenn Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) die Politik ihres Vorgängers Horst Seehofer (CSU) einfach nur fortsetzt und entpolitisierte Kategorien des Inlandsgeheimdienstes als analytisch diskursfähig betrachtet. Ein Blick auf die USA und die Ideologie des Trumpismus könnte ihr zeigen, wie sich aktuell ein Amalgam aus autoritärem Populismus, nationalistischer Rebellion, Hass gegen Minderheiten und Verschwörungsmythen in einer Radikalisierung der extremen Rechten gegen das demokratische System verbinden. Dagegen muss politisch und - sofern möglich - auch juristisch endlich entschieden vorgegangen werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 28 Jun 2023 07:43:59 +0200</pubDate>
                <title>Jedes Krankenhaus muss erhalten bleiben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/jedes-krankenhaus-muss-erhalten-bleiben-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Im Notfall zählt jede Minute. Es darf nicht sein, dass der Weg zum nächsten Krankenhaus immer länger wird. Jedes einzelne Krankenhaus ist wichtig und muss erhalten bleiben“, erklärt Amira Mohamed Ali, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, anlässlich des heutigen Protesttags „Alarmstufe Rot“ der Deutschen Krankenhausgesellschaft, bei dem auf die finanzielle Notlage der Kliniken in Deutschland aufmerksam gemacht wird. Mohamed Ali weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Krankenhäuser müssen endlich auskömmlich finanziert werden. Die Fallpauschalen, bei denen die Kliniken nur einen fixen Betrag pro Behandlung bekommen, gehören abgeschafft. Stattdessen sollten die tatsächlichen Behandlungskosten erstattet werden. Ebenso muss sich der Bund an Investitionen in neue medizinische Geräte beteiligen und die gestiegenen Kosten für Energie und Versorgungsmittel auffangen.</p>
<p>Dass nun der Personalmangel in der Pflege als Ausrede für Klinikschließungen herhalten muss, ist eine absolute Frechheit. Stattdessen sollte endlich konsequent etwas gegen den Personalmangel getan werden. Die Pfleger brauchen gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen. Hierfür tut die Bundesregierung nichts. Die Ampel trägt die Verantwortung für den Personalmangel und die Krankenhausschließungen.</p>
<p>Insgesamt müssen wir weg von der Profitlogik im Gesundheitssystem. Es darf nicht sein, dass Krankenhäuser Gewinne erwirtschaften müssen und deshalb gezwungen sind, an Personal und Versorgungsqualität zu sparen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-352105</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Jun 2023 07:40:11 +0200</pubDate>
                <title>Leiharbeit: Holetschek macht sich zum Pflexit-Chef</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/leiharbeit-holetschek-macht-sich-zum-pflexit-chef-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist Aufgabe der Gesundheitsministerien, die Gesamtbedingungen in der Pflege - auch und vor allem für die Stammbelegschaften - zu verbessern, anstatt alle wieder gleich schlecht zu behandeln. Mit der einseitigen rechtlichen Begrenzung der Leiharbeit wird die Pflege verhöhnt. Holetschek sorgt dafür, dass auch die letzten Beschäftigten in der Pflege den Job verlassen“, kommentiert Ates Gürpinar, Sprecher für Krankenhaus- und Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, die Ankündigung einer entsprechenden Bundesratsinitiative durch Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Minister hat in seiner Ankündigung richtig erkannt, dass die schlechten Arbeitsbedingungen in den Kliniken und Pflegeheimen der ausschlaggebende Grund dafür sind, dass Pflegekräfte sich und ihre Gesundheit durch den Wechsel in die Leiharbeit schützen. Es ist unredlich, wenn Holetschek als verantwortlicher Landespolitiker nicht sein ganzes Engagement darauf verwendet, diese Bedingungen zu verbessern, sondern Pflegekräfte nun sogar bundesweit weiter gängeln will, statt auch der Stammbelegschaft wieder gute Pflege zu ermöglichen.</p>
<p>Davon abgesehen, dass die einseitige gesetzliche Begrenzung der Leiharbeit in der Pflege unmoralisch ist, ist sie ebenfalls verantwortungslos: Es ist vollkommen unklar, wie viele Pflegekräfte bei einem Verbot der Leiharbeit die aktive Pflege komplett verlassen. Wir brauchen angesichts des Pflegenotstands jede aktive Pflegekraft. Zwar beschwert sich die Stammbelegschaft völlig zu Recht über die besseren Bedingungen ihrer Kollegen in Leiharbeit, aber Pflegekräfte brauchen Unterstützung von der Politik, keine Einschränkungen. Bundesregierung und alle Landesregierungen sind in der Pflicht, endlich die Finanzierung von Gesundheit und Pflege so solidarisch umzugestalten, dass Arbeitsbedingungen und Löhne in der Pflege nachhaltig verbessert werden, damit mehr Menschen sich für diesen Beruf entscheiden können."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-352104</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Jun 2023 07:37:08 +0200</pubDate>
                <title>Soziale Schere darf nicht immer weiter auseinanderklaffen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/soziale-schere-darf-nicht-immer-weiter-auseinanderklaffen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Von den Krisen der vergangenen Jahre haben vor allem die Reichen profitiert: Die Corona-Krise hat Großkonzernen wie Amazon und DHL zu Rekordgewinnen verholfen, und infolge des Angriffskriegs auf die Ukraine verdienen sich Energiekonzerne eine goldene Nase. Während die Superreichen bei Kaviar und Sekt in Privat-Jets und Yachten um die Welt tingeln, zahlen die Menschen am unteren Ende der sozialen Leiter die Zeche und bekamen die Krise im zurückliegenden Winter in Form einer kalten Wohnung am eigenen Leib zu spüren. Diese schreiende Ungerechtigkeit spiegelt sich auch in der steigenden Ungleichverteilung der Einkommen wider“, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, die heute veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zur Einkommensverteilung in Deutschland, nach der Beschäftigte im Zuge der Inflation einen Rückgang des Reallohns hinnehmen mussten, während Topverdienende von realen Einkommenszuwächsen profitierten. Ferschl weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Damit die soziale Schere nicht immer weiter auseinanderklafft, braucht es verlässliche Leitplanken bei der Festlegung der Höhe des Mindestlohns in der Mindestlohnkommission. Wichtig ist eine Klarstellung, dass der Mindestlohn mindestens 60 Prozent des mittleren Verdienstes von Vollzeitbeschäftigten entsprechen muss, wie das auch in der EU-Mindestlohnrichtlinie vorgesehen ist. Darüber hinaus muss präzisiert werden, dass der gesetzliche Mindestlohn verbindlich je Zeitstunde gilt und nicht erst durch Zusatzzahlungen erreicht wird. Um die Lohnentwicklung insgesamt positiv zu beeinflussen, sind darüber hinaus Maßnahmen erforderlich, um die Tarifbindung wieder zu steigern. Die Umsetzung eines Tariftreuegesetzes, das die öffentliche Auftragsvergabe des Bundes an die Einhaltung von Tarifverträgen knüpft, ist hier ein Schritt, der nicht mehr weiter aufgeschoben werden darf.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 28 Jun 2023 07:34:11 +0200</pubDate>
                <title>Aufrüstungswahnsinn stoppen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/aufruestungswahnsinn-stoppen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Vom Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel sind keine Impulse für eine Beendigung des Krieges in der Ukraine zu erwarten. Vielmehr steht die Unterstützung des irrsinnigen Stellungs- und Abnutzungskrieges durch weitere Waffenlieferungen und die Ausbildung ukrainischer Soldaten auf dem Plan. Mit am NATO-Tisch sitzen auch Vertreter der Rüstungsindustrie, die seit dem russischen Überfall auf die Ukraine Rekordgewinne einstreicht. Das ukrainische Militär soll weiter mit Waffen überschüttet werden. Die Waffenlobby freut&#039;s – nicht aber die Mehrheit der Menschen, die eine Beendigung des Krieges über diplomatische Initiativen einfordert“, erklärt Ali Al-Dailami, stellvertretender Vorsitzender und verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zum heute beginnenden Treffen der NATO-Verteidigungsminister und der Ukraine-Kontaktgruppe in Brüssel. Al-Dailami weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Bereits heute geben die NATO-Staaten 1,23 Billionen US-Dollar fürs Militär aus, was weit mehr ist als alle anderen Länder der Welt zusammen. Und dieser exorbitante Militäretat soll nun weiter aufgebläht werden. Denn: In Brüssel werden voraussichtlich die Weichen gestellt, um beim NATO-Gipfel im kommenden Monat die unverbindliche Zielsetzung, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts ins Militär zu stecken, in eine bindende Vorgabe zu überführen. Diese Hochrüstungspolitik der NATO lehnen wir konsequent ab!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Mon, 26 Jun 2023 05:41:58 +0200</pubDate>
                <title>Heizungsgesetz befeuert Konflikte und Ungleichheit im globalen Süden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/heizungsgesetz-befeuert-konflikte-und-ungleichheit-im-globalen-sueden-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die geplanten Änderungen am Heizungsgesetz sind das Gegenteil von Nachhaltigkeit. Die Grünen sind eingeknickt, die FDP hat gemeinsam mit der SPD die Interessen der fossilen Energiekonzerne durchgesetzt und globale Klimagerechtigkeit für Jahre ausgebremst. Mit Wasserstoff und Biomasse für die Wärmewende werden Konflikte im globalen Süden angeheizt und die globale Ungleichheit befördert“, erklärt Cornelia Möhring, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zur Einigung der Ampel-Koalition beim Gebäudeenergiegesetz. Möhring weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Wärmewende ist kein nationales Insel-Projekt. Klimaschutz kann nur gelingen, wenn dadurch nicht neue Schäden für Mensch und Natur entstehen. Wasserstoff benötigt riesige Mengen an erneuerbaren Energien, Flächen, Häfen, Pipelines und lange Transportwege. Für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft für die Belieferung der Industriestaaten wird es in Afrika, Asien und Lateinamerika zu neuen Vertreibungen, Landkonflikten und Umweltzerstörung kommen, wie schon so oft bei Mammut-Infrastrukturprojekten. Auch Biomasse-Heizungen sind der falsche Weg, bereits heute werden Wälder weltweit abgeholzt für Pelletheizungen in Europa.</p>
<p>Die von der Ampel vorgeschlagene Fixierung auf Wasserstoff und Biomasse wird zu neuen Abhängigkeiten für Länder im globalen Süden führen. Als reine Energielieferanten für die deutsche Energiewende werden sich diese Volkswirtschaften nicht aus ihrer Rolle als reine Rohstoffwirtschaften ohne eine diversifizierte und nachhaltige Wirtschaft entwickeln können. Statt Wasserstoff zu exportieren müssen die Länder des Südens zunächst dafür sorgen, dass die Millionen Menschen, die ohne Stromanschluss leben, mit sauberer Energie versorgt werden.</p>
<p>DIE LINKE im Bundestag fordert deshalb, dass Wasserstoff und Heizen mit Holz im Heizungsgesetz auf ein nachhaltiges Niveau gedeckelt werden. Außerdem fordern wir die Erarbeitung eines nationalen Gasausstiegsgesetzes. Klimaschutz und Wärmewende gelingen nur, wenn sie sozial gestaltet sind, in Deutschland und anderswo.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-351900</guid>
                <pubDate>Mon, 26 Jun 2023 05:37:54 +0200</pubDate>
                <title>Regierung bekommt Medikamentenmangel nicht in den Griff</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/regierung-bekommt-medikamentenmangel-nicht-in-den-griff-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Bundesregierung bekommt den Medikamentenmangel nicht in den Griff. Sie weigert sich weiter vehement, die Hersteller zu umfangreicher Lagerhaltung für alle wichtigen Arzneimittel zu verpflichten. Auch das Ende von Rabattverträgen lehnt die Regierung ab. Mit denen sichern sich internationale Pharmariesen bei den Krankenkassen exklusive Lieferrechte und drängen so kleinere Hersteller aus dem Geschäft. Diese Konzentration auf wenige Produzenten im Ausland sorgt immer wieder für Engpässe und Lieferverzögerungen. Das ist eine Gefahr für die Gesundheitsversorgung. Die Anbietervielfalt und die Produktion in Deutschland müssen wieder angekurbelt werden, damit alle versorgungsrelevanten Medikamente dauerhaft zur Verfügung stehen&quot;, erklärt Amira Mohamed Ali, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Wer Antibiotika oder Fiebersaft für sein Kind braucht, geht in der Apotheke derzeit oft leer aus. Der Bundestag beschäftigt sich am kommenden Donnerstag mit dem Medikamentenmangel in Deutschland. Mohamed Ali weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„In einem Schreiben hatte die zuständige Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Sabine Dittmar (SPD) zuvor den Vorschlägen der LINKEN eine Absage erteilt. Die Bundesregierung habe bereits Maßnahmen gegen den Mangel ergriffen, schreibt Dittmar. Dazu gehöre die Empfehlung von Alternativen, wenn ein Antibiotikum nicht zur Verfügung steht. Außerdem plane die Regierung zukünftig ein Frühwarnsystem für Engpässe und eine Lagerhaltung von drei bis sechs Monaten, allerdings nur für rabattierte Medikamente.</p>
<p>Das ist völlig unzureichend. Meine Fraktion wird den Bundestag mit einem Antrag über die langfristige Lagerhaltung von mindestens fünf Monaten für alle versorgungsrelevanten Medikamente und das Ende der exklusiven Rabattverträge abstimmen lassen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-351899</guid>
                <pubDate>Mon, 26 Jun 2023 05:33:38 +0200</pubDate>
                <title>Regierung muss Hilferufe der Apotheken ernst nehmen und handeln</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/regierung-muss-hilferufe-der-apotheken-ernst-nehmen-und-handeln-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wenn es Apothekerinnen und Apotheker in den Streik und zum Protest auf die Straße treibt, ist das ein Signal, das niemand mehr ignorieren kann. Seit Monaten haben sie immer wieder auf die Notsituation hingewiesen: Der Festbetrag, mit dem die Apotheken ihre laufenden Kosten begleichen sollen, ist trotz drastisch steigender Energiekosten seit zehn Jahren nicht angehoben worden, Personalnot und die zeit- und kostenintensive Bewältigung von Lieferengpässen zwingen immer mehr Apothekerinnen und Apotheker zum Aufgeben. Inzwischen schließt alle 19 Stunden eine Apotheke in Deutschland ihre Pforten für immer und fehlt dann in der wohnortnahen Versorgung und Beratung der Bevölkerung. Wir dürfen das nicht länger zulassen“, erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zum bundesweiten Apotheken-Protesttag am 14. Juni. Vogler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Bundesregierung muss die Hilferufe und Forderungen der Apothekerinnen und Apotheker ernst nehmen und handeln. Die Aussage von Gesundheitsminister Lauterbach, die Apotheken hätten in der Pandemie viel geleistet, aber auch sehr gut verdient, trifft zumindest im zweiten Teil längst nicht auf alle Apotheken zu. Insbesondere im ländlichen Raum sind viele Apotheken am Rande der Existenzmöglichkeit angekommen.</p>
<p>Die Bewältigung der immer häufiger auftretenden Arzneimittelengpässe lastet vor allem auf den Schultern der Apothekerinnen und Apotheker. Sie dafür mit 50 Cent pro Lieferengpass vergüten zu wollen, wie Lauterbach es plant, ist nahezu zynisch, denn das deckt den Arbeitsaufwand nicht annähernd ab. Die Empörung der Apothekerinnen und Apotheker über dieses Almosen ist absolut berechtigt.</p>
<p>DIE LINKE unterstützt die Forderungen der Apothekerinnen und Apotheker nach sachgerechten Honoraren und dauerhaft einfacheren und unbürokratischen Regeln beim Austausch nicht lieferbarer Medikamente. Darüber hinaus fordert die Fraktion DIE LINKE die Abschaffung der Rabattverträge für nicht patentgeschützte Arzneimittel und eine sanktionsbewehrte Vorratspflicht für die Pharmaunternehmen bei versorgungswichtigen Arzneimitteln.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-351542</guid>
                <pubDate>Sat, 10 Jun 2023 14:40:39 +0200</pubDate>
                <title>Grundrecht auf Asyl verteidigen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/grundrecht-auf-asyl-verteidigen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die EU-Innenminister*innen haben sich am gestrigen Donnerstag in Luxemburg auf eine Reform des europäischen Asylsystems geeinigt. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich bin entsetzt, über diesen Frontalangriff auf das Asylrecht und darüber, dass die Bundesregierung einer europäischen Einigung zugestimmt, die faktisch die Abschaffung des Menschenrechts auf Asyl bedeutet. Abschottung und Inhaftierungen von Familien mit Kindern, die vor Krieg und Hunger fliehen, sind kein „historischer Erfolg“, wie Innenministerin Faeser es nennt, sondern ein Anschlag auf die Menschenrechte. Dafür bekommt sie Lob des früheren Innenministers Seehofer, der von einer derartigen Aushebelung des Asylrechts nur träumen konnte, wie sie die Sozialdemokratin Faeser nun umsetzen will. Das widerspricht den Vereinbarungen des Koalitionsvertrags und der Ankündigung einer humanen Flüchtlingspolitik.&nbsp;</p>
<p>Der Beschluss ist ein Kniefall vor Rechtsaußen, ein Erfolg für die rechten Kräfte in ganz Europa und wird sie weiter stärken. Diese Lehre sollte man gezogen haben aus der Debatte um den Asylkompromiss 1993 und der Welle rechter Gewalt damals. Wer Forderungen von Rechtsaußen umsetzt, ermutigt sie und bereitet den Nährboden für rassistische Gewalt. Es ist eine Schande. Diese Entrechtung darf nicht hingenommen werden, es gab in den vergangenen Tagen und Wochen viele kritische Stimmen aus der Zivilgesellschaft und Warnungen von Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften und Kirchen. Nötig sind jetzt breite Proteste gegen die faktische Abschaffung des Asylrechts. DIE LINKE ruft ihre Mitglieder dazu auf, sich daran zu beteiligen und die Menschenrechte zu verteidigen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Martin Schirdewan erklärt:</strong></p>
<p>»Die Einigung zu GEAS ist eine moralische Bankrotterklärung und ein Einknicken vor den rechten Kräften in Europa. ›No more Morias‹ lautete das Versprechen der EU-Kommission. Aber die jetzige Einigung verschlimmert die Situation an den Außengrenzen, inhaftiert Schutzsuchende und gefährdet Menschenleben. In Schnellverfahren und unter Haftbedingungen sind keine fairen Prüfungen möglich.&nbsp;</p>
<p>Mit diesem Beschluss entrechten die EU-Regierungen schutzbedürftige Menschen und zieht die Mauern der Festung Europa höher. Stacheldraht statt Willkommenskultur ist die Botschaft der EU-Asylreform. Dabei wissen wir, dass Abschottung Menschen nicht von der Flucht abhält, sondern nur vom sichern Ankommen.&nbsp;</p>
<p>Ich bin fassungslos, dass die Grünen Mitglieder des Kabinetts für diese Vereinbarung werben und den Beschluss auch noch verteidigen. Faktisch werfen sie sich vor der versammelten Rechten Europas in den Staub. Die systematisch Entrechtung von Geflüchteten ist mit dem Anspruch einer ›wertegeleiteten Außenpolitik‹ nicht zu vereinbaren. Das zeigt: Wer das Recht auf Asyl schützen will, kann sich auf die Grünen nicht mehr verlassen. Ich fordere die Parteiführung der Grünen auf, diesen Angriff auf das Asylrecht zu verhindern und ihm die Zustimmung zu verweigern. Wenn diese 180 Grad Wende in der Asylpolitik und der Bruch eines zentralen Wahlversprechens keinen Koalitionskrach wert ist, dann sind die Grünen als Menschenrechtspartei erledigt.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-351541</guid>
                <pubDate>Sat, 10 Jun 2023 14:37:49 +0200</pubDate>
                <title>Air-Defender: Friedenspolitik muss vor Militärpolitik gehen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/air-defender-friedenspolitik-muss-vor-militaerpolitik-gehen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu dem am kommenden Montag beginnenden NATO-Luftwaffen-Manöver &quot;Air Defender 2023&quot; sagt Tobias Bank, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das NATO-Manöver Air-Defender ist erklärtermaßen Säbelrasseln gegenüber Russland. Das hat zuletzt auch US-Botschafterin Amy Gutmann unterstrichen. Die Linke bleibt demgegenüber dem Grundsatz treu, dass Friedenspolitik vor Militärpolitik gehen muss. Auch wenn wir den verbrecherischen Angriffskrieg Russlands rundheraus verurteilen, darf uns das nicht dumm machen. Frieden schafft und sichert man am besten durch geschickte Diplomatie, durch Abrüstung und internationale Verträge.</p>
<p>Die Militarisierung der deutschen Gesellschaft, des Bundeshaushaltes und der Außenpolitik führt nicht zu Frieden und Entspannung, sondern im Gegenteil in eine Aufrüstungsspirale mit gefährlichem Eskalationspotential. Mehr Waffen führen zu mehr Gefahr durch militärische Konflikte in der Welt.“<br> &nbsp;<br> Christine Buchholz, Friedenspolitikerin im Vorstand der Partei DIE LINKE, ergänzt:</p>
<p>„Drohgebärden gegen eine Atommacht am Rande eines furchtbaren Krieges sind riskant und brandgefährlich. Ein großer Krieg würde unermessliches Leid über weite Teile der Welt bringen. Wir stehen an der Seite derer, die überall auf der Welt unter Krieg und seinen Folgen zu leiden haben. Krieg ist immer Teil des Problems und nicht der Lösung.</p>
<p>Die Linke fordert einen schnellstmöglichen Waffenstillstand und den Abzug der russischen Truppen von ukrainischem Staatsgebiet. Eskalation seitens der NATO ist eine falsche Reaktion der NATO auf den Überfall Russlands auf die Ukraine und dessen fortgesetzte Eskalation. Der NATO geht es darum, ihre Position angesichts globaler Kräfteverschiebungen zu stärken. Der Ukraine Krieg wird von ihren Mitgliedsstaaten als Vorwand genutzt, die Militarisierung der Politik voranzutreiben und eine neue Aufrüstungsspirale in Gang zu setzen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-351540</guid>
                <pubDate>Sat, 10 Jun 2023 14:21:53 +0200</pubDate>
                <title>Nein zum Air-Defender-Säbelrasseln!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nein-zum-air-defender-saebelrasseln-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Inszenierung von Kriegsspielen gegen eine sich im Krieg befindende Atommacht ist eine brandgefährliche Provokation. Dies gilt umso mehr, weil die NATO durch die Lieferung schwerer Waffen und die Ausbildung ukrainischer Soldaten kräftigt mitmischt und so die Gefahr eines dritten Weltkriegs erheblich erhöht. Die Abhaltung des größten Luftkriegsmanövers in der Geschichte der NATO soll die deutsche Bevölkerung weiter auf Kriegskurs bringen und angesichts sich verschiebender globaler Kräfteverhältnisse Stärke demonstrieren. Dafür ganz Europa der Gefahr eines Kriegs unvorstellbaren Ausmaßes auszusetzen, ist nicht hinnehmbar“, erklärt Zaklin Nastic, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Verteidigungsausschuss, anlässlich des am Montag beginnenden NATO-Manövers Air Defender 2023. Nastic weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Während die Aufrüstungspolitik an Zustimmung verliert und sich Forderungen nach einer diplomatischen Beendigung des Kriegs mehren, sollen über 10.000 Soldatinnen und Soldaten aus 25 Ländern mitten in Europa den Krieg und die schnelle Verlegung tausender Truppen an die Ostflanke der NATO proben. Das Manöver steht somit in direktem Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine. Die Bundesregierung, die Deutschland im letzten Jahr immer mehr zur Kriegspartei gemacht hat, dreht mit diesem Säbelrasseln auf deutschem Boden noch einmal gewaltig an der Eskalationsspirale. Und auch in Sachen Klimaschutz ist das Manöver eine einzige Katastrophe: In zwölf Tagen werden weit über 35.000 Tonnen CO2 ausgestoßen, was dem Jahresverbrauch mehrerer kleiner Inselstaaten entspricht. Dieser Wahnsinn muss umgehend gestoppt und stattdessen endlich alle Kraft auf diplomatische Initiativen zur sofortigen Beendigung des Ukrainekriegs und damit des unermesslichen Leids der dortigen Bevölkerung konzentriert werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-351539</guid>
                <pubDate>Sat, 10 Jun 2023 14:19:15 +0200</pubDate>
                <title>Fahrgastrechte bei der Bahn auf dem Abstellgleis</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fahrgastrechte-bei-der-bahn-auf-dem-abstellgleis-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die heute in Kraft getretene EU- Verordnung zu den Rechten von Bahnfahrerinnen und Bahnfahrern ist in vielen Punkten ein deutlicher Rückschritt. Es ist enttäuschend, dass die Bundesregierung dies in Kauf nimmt und noch nicht mal ihre Möglichkeiten für Verbesserungen nutzt“, erklärt Bernd Riexinger, Sprecher für nachhaltige Mobilität der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Riexinger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Eine Entschädigung schon ab 30 Minuten statt ab einer Stunde Verspätung wäre zeitgemäß. Andere Länder machen dies erfolgreich vor. Leider wollten die Regierungsfraktionen und die Bundesregierung bei der Verordnung für Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer nicht über das absolute Minimum hinausgehen, obwohl sie die Möglichkeit dazu hätte. Das ist enttäuschend. Ob ein Zug 5 oder 55 Minuten Verspätung hat, ist auch künftig egal für die Eisenbahnunternehmen. Ich halte dies für einen fatalen Fehlanreiz, insbesondere da in der EU-Verordnung die ‚außergewöhnlichen Gründe‘, bei denen Eisenbahnunternehmen nicht mehr zu Entschädigung verpflichte sind, leider sehr großzügig gefasst sind. Im Sinne der Attraktivität der Bahn erwarte ich von allen Eisenbahnunternehmen, dass sie Bahnfahrerinnen und Bahnfahrern Entschädigungen auch bei diesen außergewöhnlichen Gründen weiterhin aus Kulanz eine Entschädigung zahlen. Für Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer ist der Grund einer Verspätung meist weder nachvollziehbar noch überprüfbar. Es kann auch nicht im Sinne der Bahnunternehmen sein, dass es hier künftig vermehrt zu Rechtsstreitigkeiten kommt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-351508</guid>
                <pubDate>Tue, 06 Jun 2023 21:42:23 +0200</pubDate>
                <title>Entscheidung über Tempo 30 muss bei Kommunen liegen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/entscheidung-ueber-tempo-30-muss-bei-kommunen-liegen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Derzeit gilt Tempo 50 deutschlandweit innerorts als Regelgeschwindigkeit. Der Verkehrsminister Wissing möchte, dass weiterhin das Tempo 50 deutschlandweit innerorts als Regelgeschwindigkeit bleibt. Wie der Städtebund, fordert auch die Partei DIE LINKE, dass die Entscheidung über Tempo-30-Zonen in den Kommunen geregelt wird. Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE, Tobias Bank:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Verkehrsminister Volker Wissings tritt immer dann aufs Bremspedal, wenn es um Klimaschutz und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer geht. Er will weder Tempolimit auf Autobahnen, noch dass in den Städten und Gemeinden entschieden wird, wie schnell Autos dort fahren dürfen.</p>
<p>Obwohl Kommunen am besten wissen, wo reduzierte Tempozonen sinnvoll wären, verhindert er dies und bleibt dabei weiterhin der robuste Anwalt der Automobil-Lobby. Die Entscheidungshoheit beim Bund zu belassen, ist absolut unverständlich.</p>
<p>Der Verkehrsminister schafft es, der personifizierte Bremsschuh für Klimaschutz und zeitgleich ignoranter Katalysator für noch mehr Lärmbelästigung in den Innenstädten zu sein.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-351507</guid>
                <pubDate>Tue, 06 Jun 2023 21:39:36 +0200</pubDate>
                <title>Staat und Kirche trennen – der Vielfalt von Religionen Raum geben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/staat-und-kirche-trennen-der-vielfalt-von-religionen-raum-geben/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der Veröffentlichung des Abschlussberichtes &#039;Linke Religionspolitik: Staat und Kirche trennen – der Vielfalt von Religionen und säkularen Weltanschauungen Raum geben&#039; der Kommission Religionsgemeinschaften, Weltanschauungsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft des Vorstandes der Partei DIE LINKE, erklärt Christine Buchholz, Mitglied im Parteivorstand:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der Veröffentlichung des Abschlussberichtes 'Linke Religionspolitik: Staat und Kirche trennen – der Vielfalt von Religionen und säkularen Weltanschauungen Raum geben' der Kommission Religionsgemeinschaften, Weltanschauungsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft des Vorstandes der Partei DIE LINKE, erklärt Christine Buchholz, Mitglied im Parteivorstand:</p>
<p>„Wir brauchen einen Kompass zur Orientierung in Fragen des Verhältnisses zu religiösen und weltanschaulichen Gemeinschaften und zum Verhältnis zwischen Staat und diesen Gemeinschaften. </p>
<p>Dieser Kompass kann nur das Menschenrecht auf Ausübung der Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit sein und der Einsatz für eine gerechte Gestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse sein.</p>
<p>Religionen sind ambivalent: Sie können Ungerechtigkeiten zementieren oder Kräfte der Humanisierung entfalten, sie können Visionen einer solidarischen Gesellschaft der Vielen befördern oder diese blockieren.</p>
<p>Voraussetzung für Gewährung der Religionsfreiheit ist die Neutralität des Staates, der keine Religion privilegieren und keine benachteiligen darf.</p>
<p>Konkret fordert der Bericht die Gleichberechtigung aller Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften. Er will Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus und jede andere Form von Rassismus, alltägliche und staatliche Diskriminierung beenden.</p>
<p>Der Bericht fordert die finanzielle Entflechtung von Staat und Kirchen, sowie die Abschaffung des Sonderarbeitsrechtes für Beschäftigte in Kirchen und Kirchlichen Einrichtungen. Mitbestimmungsrechte sollen gestärkt, das Streikrecht gewährt werden.“</p>
<p>Die Kommission wurde 2017 eingesetzt, um Entscheidungsgrundlagen für Positionen der Partei zum Verhältnis von Staat und Religions- sowie Weltanschauungsgemeinschaften und der Rolle von Religion und Weltanschauung in der Gesellschaft zu formulieren.<br> &nbsp;<br> <strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Der Bericht der Kommission Religionsgemeinschaften, Weltanschauungsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft des Vorstandes der Partei DIE LINKE im Volltext&nbsp;<a href="https://www.die-linke.de/fileadmin/user_upload/20230417-Bericht_RelPol-Komm.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">(PDF)</a>.</p>
<p>Debatte dazu ist hier vorgesehen:&nbsp;<a href="https://www.links-bewegt.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.links-bewegt.de</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-351506</guid>
                <pubDate>Tue, 06 Jun 2023 21:36:24 +0200</pubDate>
                <title>Special Olympics World Games in Berlin und das zeitgleich stattfindende Luftmanöver AIR DEFENDER 2023 sind unvereinbar</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/special-olympics-world-games-in-berlin-und-das-zeitgleich-stattfindende-luftmanoever-air-defender-2023-sind-unvereinbar-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Special Olympics World Games sind die größte Sportveranstaltung in Deutschland seit den Olympischen Spielen in München 1972. Zu diesen Spielen kommen rund 7.000 Athleten mit geistiger und mehrfacher Behinderung aus 190 Länder-Delegationen, 20.000 Freiwillige, Trainer, Schiedsrichter und Gäste aus aller Welt nach Berlin&quot;, erklärt der sportpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, André Hahn. Er fährt fort:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Selbst die Bundesregierung spricht von einer Leuchtturmveranstaltung in der internationalen Sportwelt. Deshalb ist es geradezu skandalös, dass dieselbe Bundesregierung im gleichen Zeitraum vom 12.-23. Juni 2023 mit AIR DEFENDER 2023 das größte Militärmanöver der Luftstreitkräfte der Bundeswehr unter Beteiligung von 25 Staaten, 250 Luftfahrzeugen (darunter auch atomwaffentaugliche Kampfbomber) und 10.150 Teilnehmern genehmigt hat.</p>
<p>Dieses Manöver ist ohnehin ökologisch, finanziell und auch hinsichtlich der Beeinträchtigungen für die Bevölkerung unverantwortlich. Aber auch die Auswirkungen auf den zivilen Flugverkehr sind massiv. Es wird definitiv zu Flugausfällen, erheblichen Verspätungen und Umleitungen kommen, die die An- und Abreise der Delegationen und Gäste zu den Special Olympics World Games massiv beeinträchtigen werden. So etwas hat es bei einer internationalen Sportgroßveranstaltung noch niemals gegeben.</p>
<p>Das Versagen der Bundesregierung, die Terminüberschneidung des wichtigsten Sportereignisses mit einem NATO-Militärmanöver (angeblich) nicht bemerkt zu haben, ist ein absolutes Armutszeugnis und kann nur noch dadurch halbwegs geheilt werden, wenn AIR DEFENDER verschoben oder am besten komplett abgesagt wird. Wer Frieden will, sollte sich statt auf derartige Kriegsspiele auf friedliche internationale Sportgroßveranstaltungen konzentrieren."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 06 Jun 2023 21:33:16 +0200</pubDate>
                <title>Diplomatische Initiativen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs unterstützen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/diplomatische-initiativen-zur-beendigung-des-ukraine-kriegs-unterstuetzen-2/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist zu begrüßen, dass China an den Vermittlungsbemühungen für eine Beendigung des Ukraine-Kriegs festhält und zur Entsendung einer weiteren Delegation nach Europa bereit ist“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss und Sprecherin für Internationale Politik, die sich gerade zu politischen Gesprächen in China aufhält. Dagdelen weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Bundesregierung ist ihrerseits aufgerufen, endlich diplomatische Initiativen für eine Waffenruhe und einen Kompromissfrieden zu unterstützen, wie es die Mehrheit der Bevölkerung fordert. Einem Beitritt der Ukraine zur NATO ist eine generelle Absage zu erteilen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-351425</guid>
                <pubDate>Sun, 04 Jun 2023 08:46:20 +0200</pubDate>
                <title>Zwangsmusterung ist eine vorbereitende Maßnahme zur Wiedereinführung einer Wehrpflicht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zwangsmusterung-ist-eine-vorbereitende-massnahme-zur-wiedereinfuehrung-einer-wehrpflicht/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Forderung der Wehrbeauftragten Högl, eine verpflichtende Musterung für alle jungen Menschen einzuführen, sagt Tobias Bank, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die von der Wehrbeauftragten geforderte verpflichtende Musterung wäre ein Schritt zur Militarisierung der Gesellschaft. Damit bekommt die Bundeswehr nicht nur kostenlose Gelegenheit zur Rekrutierung junger Menschen. Die Zwangsmusterung aller jungen Menschen ist effektiv eine vorbereitende Maßnahme zur Wiedereinführung einer Wehrpflicht. Es besteht keine reale Gefährdungslage, die derartige Eingriffe in das Selbstbestimmungsrecht junger Menschen rechtfertigt.</p>
<p>Statt einer Militarisierung der Gesellschaft brauchen wir eine Entmilitarisierung der Außenpolitik. Wir müssen wieder mehr lernen, internationale Konflikte zu vermeiden und diplomatisch zu lösen, indem wir kluge und vorausschauende Diplomatie betreiben, statt Politik mit Waffen zu machen. Es ist der falsche Weg, die Gesellschaft, beispielsweise durch verpflichtende Musterungen oder die Werbung der Bundeswehr an Schulen, auf militärische Konflikte auszurichten.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-351424</guid>
                <pubDate>Sun, 04 Jun 2023 08:44:15 +0200</pubDate>
                <title>Gefährliche Krankenhausreform</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gefaehrliche-krankenhausreform/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der heutigen Bund-Länder-Besprechung zur geplanten Krankenhausreform meint Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die geplante Krankenhausreform von Bundesgesundheitsminister Lauterbach ist halbherzig und in Teilen schädlich, weil sie nur Symptome behandelt, anstatt die Ursachen zu bekämpfen. Wir müssen weg von der Profitorientierung im Gesundheitssystem. Solange private Konzerne mitmischen, die nur ihre Profite im Blick haben, werden die Probleme bleiben. Krankenhäuser gehören in öffentliche Hand! Es muss zudem klar sein, dass die Menschen auf dem Land die bestmögliche Versorgung erhalten. Wer jetzt den Rotstift ansetzt und droht, dass andernfalls ein Viertel der Krankenhäuser nicht überleben wird, der spielt auch mit der Gesundheit der Menschen vor Ort. Oft entscheiden Minuten über Leben und Tod. Je weiter der Weg ins nächste Krankenhaus, desto geringer die Überlebenschancen. Oberste Priorität hat deshalb nicht die Wirtschaftlichkeit, sondern die Gesundheit. Nicht das Geld, sondern die Menschen müssen im Mittelpunkt der Planungen stehen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-351423</guid>
                <pubDate>Sun, 04 Jun 2023 08:40:32 +0200</pubDate>
                <title>Union sabotiert Lieferkettengesetz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/union-sabotiert-lieferkettengesetz/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur heutigen Abstimmung im Europäischen Parlament zum EU-Lieferkettengesetz meint Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„CDU und CSU sabotieren das EU-Lieferkettengesetz auf Geheiß der Konzernlobbyisten und zeigen einmal mehr, dass die Selbstbezeichnung ‚christlich‘ ein dreister Etikettenschwindel ist. Die geplante Richtlinie ist nicht perfekt und wurde auf Druck der Union bereits verwässert, doch trotzdem stellt es einen Fortschritt dar – vor allem für die Menschen in den Entwicklungsländern, die unsere Kleidung und Haushaltselektronik produzieren. Schließlich sollen die Unternehmen für Menschenrechts- und Umweltverstöße in ihrer Wertschöpfungskette zukünftig zur Verantwortung gezogen werden können. Doch der Union sind die Profite der Konzerne wichtiger. Dabei kann das Gesetz der Straflosigkeit von großen Unternehmen, die Menschen und Natur ausbeuten, endlich ein Ende setzen. Aber wenn der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Unternehmensverbands fordert, die Notbremse zu ziehen und das Gesetz zu stoppen, dann leistet die Union dem Folge und pfeift auf gute Arbeitsbedingungen und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-351422</guid>
                <pubDate>Sun, 04 Jun 2023 08:36:49 +0200</pubDate>
                <title>Kindergrundsicherung: Versagen der Ampel zeigt Prioritäten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kindergrundsicherung-versagen-der-ampel-zeigt-prioritaeten/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Weltkindertages prangert Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, das Versagen der Ampel-Regierung bei der Kindergrundsicherung an:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Versagen der Bundesregierung bei der Kindergrundsicherung zeigt ihre politischen Prioritäten. Die Kindergrundsicherung darf nicht länger auf die lange Bank geschoben werden. Jeder Monat, den die versprochene Unterstützung nicht kommt, ist ein weiterer Monat, in dem die Eltern von Millionen Kindern sich fragen müssen, wie sie die nächste Klassenfahrt, das nächste Paar Schuhe oder auch einfach mal ein Eis finanzieren sollen. Armut ist das größte Hindernis für die Lebenschancen junger Menschen. Ich bin der Auffassung: Nichts gegen Kinderarmut in einem reichen Land zu tun, ist unterlassene Hilfeleistung.</p>
<p>Der von Familienministerin Paus vorgelegte Entwurf ist unzureichend. Aber selbst dieser Entwurf wird in der Ampel blockiert. Bessere Vorschläge liegen auf dem Tisch: DIE LINKE schlägt ein höheres Kindergeld von 328 Euro monatlich vor, das unabhängig vom Einkommen gezahlt wird. Dazu kommen für Kinder in Familien mit wenig Geld nach Alter gestaffelte Zuschläge von 219 bis 353 Euro. Eine Kindergrundsicherung, die Armut wirksam bekämpft, kostet jährlich rund ein Viertel des 100 Milliarden-Vermögens für die Bundeswehr. Das verdeutlicht: für&nbsp; was es finanzielle Mittel gibt, ist eine Frage des politischen Willens."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Sun, 04 Jun 2023 08:34:27 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung muss Inflationsgeld zahlen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundesregierung-muss-inflationsgeld-zahlen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes, wonach es in Deutschland im ersten Quartal 2023 einen realen Verdienstrückgang von rund 2,3 Prozent gegeben hat, meint Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen es deutlich: Die Krise ist nicht vorbei! Noch immer steigen die Preise schneller als die Löhne. Die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung haben die Kaufkraftverluste nicht stoppen können. Auch weil die Ampel tatenlos zuschaut, wie die großen Konzerne und Lebensmitteldiscounter durch überzogene Preissteigerungen die Inflation weiter anheizen. Die Bundesregierung hat mit der Gießkanne zwar Milliarden verteilt, doch trotzdem wissen Millionen Menschen nicht, wie sie über die Runden kommen sollen. Doch statt neue, zielgerichtete Hilfsprogramme aufzulegen, ist die Ampel mit sich selbst beschäftigt. Dabei muss die Bundesregierung jetzt gegensteuern, denn die Inflation wird bis mindestens 2025 anhalten und die Einkommen weiter schrumpfen lassen. Deshalb fordert Die Linke ein einkommensabhängiges Inflationsgeld für untere und mittlere Einkommen in Höhe von 125 Euro pro Haushalt und Monat. Für jedes weitere Haushaltsmitglied soll es 50 Euro zusätzlich geben. Eine vierköpfige Familie bekäme dann 275 Euro monatlich. Das Geld soll für die Dauer der Inflationskrise monatlich ausgezahlt werden. Von diesem Inflationsgeld sollen alle profitieren, deren Haushaltseinkommen 4.200 Euro nicht überschreitet – das sind mehr als zwei Drittel aller Haushalte in Deutschland."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sun, 04 Jun 2023 08:31:39 +0200</pubDate>
                <title>Rente mit 63: Spahn fehlt der Respekt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rente-mit-63-spahn-fehlt-der-respekt/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Forderung von Unionsfraktionsvize Jens Spahn zur Abschaffung der Rente mit 63 meint Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Für Jens Spahn und die CDU sind Renten offenbar Almosen, die man nach Belieben kürzen kann. Dabei haben sich die Beschäftigten ihre Renten hart erarbeitet. Wer heute mit 63 in Rente geht, muss zuvor mindestens 45 Jahre eingezahlt haben. Wer auf dem Bau oder in der Pflege arbeitet, der erreicht meistens nicht mal diese Altersgrenze und muss mit Abschlägen früher in Rente, weil der Körper nicht mehr mitmacht. Was Jens Spahn hier fordert, ist eine Respektlosigkeit gegenüber Lebensleistungen hart arbeitender Menschen und eine Rentenkürzung durch die Hintertür. Und richtet sich gegen die, die körperlich hart und im Schichtdienst arbeiten. Ohnehin ist die Rente mit 63 eine Mogelpackung, weil die Altersgrenze wieder angehoben wird. Bereits die Jahrgänge ab 1964 können erst mit 65 in den Ruhestand und die später Geborenen müssen bis 67 arbeiten. Somit werden zukünftig Millionen Menschen mit hohen Abschlägen in Rente gehen müssen. Die Linke fordert deshalb, dass alle ab 65 abschlagsfrei in die Rente können. Wer 40 Jahre eingezahlt hat, soll bereits ab 60 in den Ruhestand gehen dürfen. Den Mangel an Fachkräften bekämpft man nicht durch ein höheres Eintrittsalter - ganz im Gegenteil, das macht viele Berufe unattraktiver. Nötig sind gute Arbeitsbedingungen, mehr Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung, die Stärkung von Tarifverträgen und mehr Ausbildungsplätze. Wenn Herr Spahn zu mehr Gerechtigkeit bei der Rente beitragen will, kann er sich der Forderung der Linken anschließen, dass auch Abgeordnete in die gesetzliche Rente einzahlen müssen. Wenn man selbst nicht bis 67 arbeiten muss und mit fürstlichen Altersbezügen rechnen kann, ist es einfach schäbig, anderen die Rente kürzen zu wollen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-351419</guid>
                <pubDate>Sun, 04 Jun 2023 08:02:49 +0200</pubDate>
                <title>Diplomatische Initiativen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs unterstützen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/diplomatische-initiativen-zur-beendigung-des-ukraine-kriegs-unterstuetzen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist zu begrüßen, dass China an den Vermittlungsbemühungen für eine Beendigung des Ukraine-Kriegs festhält und zur Entsendung einer weiteren Delegation nach Europa bereit ist“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss und Sprecherin für Internationale Politik, die sich gerade zu politischen Gesprächen in China aufhält. Dagdelen weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Bundesregierung ist ihrerseits aufgerufen, endlich diplomatische Initiativen für eine Waffenruhe und einen Kompromissfrieden zu unterstützen, wie es die Mehrheit der Bevölkerung fordert. Einem Beitritt der Ukraine zur NATO ist eine generelle Absage zu erteilen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sun, 04 Jun 2023 07:58:52 +0200</pubDate>
                <title>Gesetzlichen Mindestlohn erhöhen, Kaufkraft sichern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gesetzlichen-mindestlohn-erhoehen-kaufkraft-sichern-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die einmalige politische Anhebung des Mindestlohns war richtig, bei seiner zukünftigen Anpassung in der Mindestlohnkommission besteht aber noch Handlungsbedarf. Denn auch die gesetzliche Lohnuntergrenze muss Beschäftigten mindestens ihre Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben sichern&quot;, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, die heutige Meldung des Statistischen Bundesamts, wonach von der Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro knapp sechs Millionen Beschäftigte profitierten. Ferschl weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es braucht dafür verlässliche Leitplanken im Mindestlohngesetz - nämlich die Klarstellung, dass der Mindestlohn mindestens 60 Prozent des mittleren Verdienstes von Vollzeitbeschäftigten entsprechen muss. Bei einer Orientierung an dieser von der EU empfohlenen Untergrenze läge der Mindestlohn hierzulande bereits bei 13,53 Euro. Außerdem zeigt die aktuelle Tarifauseinandersetzung im DB-Konzern beispielhaft, dass gesetzlich präzisiert werden sollte, dass der gesetzliche Mindestlohn verbindlich je Zeitstunde gilt. Diese Präzisierung würde es den Arbeitgebern, neben einer verlässlichen Pflicht zur Erfassung der Arbeitszeit, auch erheblich erschweren, beim Mindestlohn zu tricksen und somit die Durchsetzung der Lohnuntergrenze verbessern. Der Mindestlohn ist aber immer nur eine untere Haltelinie - es muss auch bei der stetig sinkenden Tarifbindung vorangehen. Denn der Rückgang von Niedriglohnjobs ist zwar erfreulich, aber mit 15 Prozent noch immer zu hoch, um die Hände in den Schoß zu legen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sun, 04 Jun 2023 07:55:49 +0200</pubDate>
                <title>Bildungskatastrophe endlich ernst nehmen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bildungskatastrophe-endlich-ernst-nehmen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Hunderttausende Erzieherinnen und Erzieher fehlen, 130.000 Lehrkräfte allein bis 2030. Der dramatische Fachkräftemangel in der Bildung und der damit verbundene Verlust von Qualität schreien nach einem kompletten Neustart des Bildungssystems und nach einer bundesweiten Fachkräfteoffensive. Doch die Bundesregierung duckt sich weiterhin schamlos weg und betreibt kosmetische Symbolpolitik, anstatt sich den Problemen zu stellen. Wir erleben hier ein Versagen auf ganzer Linie der Ampel-Koalition“, sagt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE und Sprecherin für Bildung und Wissenschaft, zur Vorstellung des Forderungskatalogs des Bündnisses &quot;Bildungswende jetzt!&quot;. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„100 Milliarden Euro Sondervermögen für die Bundeswehr gab es vom Bundeskanzler mal eben par ordre du mufti. Doch für die Bildung gibt's nur warme Worte und Gefeilsche innerhalb der Ampel-Koalition und mit den Ländern. Jede Forderung nach einer besseren Finanzierung des Bildungssystems wird abgeblockt. Man darf ernsthaft zweifeln, ob die Bundesregierung verstanden hat, worum es geht.</p>
<p>DIE LINKE unterstützt die Forderungen des Bündnisses für eine Bildungswende. Es braucht jetzt dringend ein Sondervermögen von 100 Milliarden für die Bildung und eine echte Ausbildungsoffensive für Lehrkräfte.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sun, 04 Jun 2023 07:49:26 +0200</pubDate>
                <title>Höchste Zeit für den Ausbildungsfonds!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hoechste-zeit-fuer-den-ausbildungsfonds-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Betriebe bilden immer weniger Jugendliche aus. Die Ampel schätzt, dass sie mit ihrer angeblichen Ausbildungsgarantie 7000 junge Leute zusätzlich in eine außerbetriebliche Ausbildung bekommt. Angesichts eines Rekordwerts von 2,6 Millionen Menschen zwischen 20 und 34 Jahren ohne jeden Berufsabschluss ist das ein Tropfen auf den heißen Stein. Es besteht Einigkeit, dass die betriebliche Ausbildung der erstrebenswerte Weg ist. Trotzdem hat die Ampel keinen einzigen Vorschlag gemacht, wie sie die Unternehmen dazu bringen will, mehr auszubilden. In ihrem neuen Gesetz zur Stärkung der Aus- und Weiterbildung distanziert sie sich sogar ausdrücklich von der Einführung eines Ausbildungsfonds. Dabei wäre das ein vernünftiger Weg“, kommentiert Jessica Tatti, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den aktuellen Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Tatti weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Konzept des Ausbildungsfonds ist leicht zu verstehen: Unternehmen zahlen in den Fonds ein - wer ausbildet, bekommt die Kosten dafür aus dem Fonds zurück. Das Prinzip: Unternehmen sollen nicht finanziell davon profitieren, sich vor der Ausbildung ihrer zukünftigen Fachkräfte zu drücken. Wer eine berufliche Ausbildung abschließt, hat bessere berufliche Perspektiven. Der demographische Wandel, die Transformation der Wirtschaft und die hohe Nachfrage nach Fachkräften machen die Fondslösung notwendig, da sie die richtigen Anreize für Unternehmen setzt. Dass es jährlich zehntausende junge Menschen gibt, die keinen Ausbildungsplatz bekommen, ist in jeder Hinsicht inakzeptabel und ein gravierendes soziales Problem. So droht die betriebliche Ausbildung zum Auslaufmodell zu werden. Dass sich die Ampel dem Ausbildungsfonds verschließt, ohne eigene Vorschläge zur Stärkung der betrieblichen Ausbildung zu machen, ist jämmerlich und lässt viele junge Menschen im Stich.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-351211</guid>
                <pubDate>Sat, 27 May 2023 13:38:28 +0200</pubDate>
                <title>Die Morde von Solingen sind nicht vergessen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-morde-von-solingen-sind-nicht-vergessen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des 30. Jahrestags der Mordanschläge von Solingen wird Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, am 29. Mai nach Solingen reisen und dort an der zentralen Gedenkveranstaltung teilnehmen. Janine Wissler dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Vor 30 Jahren wurden fünf Menschen getötet, weil junge Männer aus rassistischem Hass Feuer legten. Die Überlebenden des Brandanschlags leiden noch heute unter den Folgen. Die Ereignisse von Solingen waren der schreckliche Höhepunkt einer Welle von rassistischer und rechter Gewalt. Zuvor waren bereits in Mölln drei Menschen von Nazis ermordet worden. Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen erlebten rassistische Pogrome. Auch damals wurden gefährliche Stimmungen geschürt und damit der Nährboden für rechte Gewalt bereitet. Daran sollten wir uns erinnern. Statt den Nazis entgegenzutreten, knickte die Politik ein und verschärfte die Asylgesetzgebung. Das war ein fatales Signal, denn es zeigte den Nazis, dass sie nur genug Druck aufbauen müssen, um die Politik zum Handeln in ihrem Sinne zu bewegen. Und aktuell steht wieder eine krasse Verschärfung des Asylrechts an. Auch heute sind rechte Gewalttaten, Übergriffe auf Geflüchtete und Unterkünfte trauriger Alltag. Die rassistischen Morde des NSU und in Hanau haben deutlich vor Augen geführt, wohin Hass und Hetze führen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sat, 27 May 2023 13:36:08 +0200</pubDate>
                <title>Mehr BAföG für mehr Studierende!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mehr-bafoeg-fuer-mehr-studierende/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der Zahlen zur sozialen Lage der Studierenden des Deutschen Studierendenwerks

fordert Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zahlen des Studentenwerks zeigen, dass Studierende ohne reiche Eltern im Nachteil sind. Wenn ein Drittel der Studierenden weniger als 800 Euro<br> im Monat hat und davon auch noch die Miete zahlen muss, dann heißt das: Studieren unterhalb des Hartz IV-Niveaus. So wird das Studium<br> zur Armutsfalle. Die Bundesregierung muss endlich handeln und dafür sorgen, dass Studierende sich aufs Studium konzentrieren können – ohne Existenzängste. Wir brauchen eine grundlegende BAföG-Reform, die die Inflation und explodierende Mieten berücksichtigt. Mehr BAföG für einen höheren Anteil der Studierenden - muss die Devise sein! Die Ampel muss zudem ein echtes Wohnungsbauprogramm für Studierende auflegen. Nur so lässt sich der extreme Mangel an Wohnraum wirksam bekämpfen. Denn in den Universitätsstädten fehlen zehntausende Wohnungen und Zimmer.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Sat, 27 May 2023 13:32:58 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung darf der Abschaffung des Rechts auf Asyl in der EU nicht zustimmen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundesregierung-darf-der-abschaffung-des-rechts-auf-asyl-in-der-eu-nicht-zustimmen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Am 26. Mai 1993 hat der Bundestag mit dem sogenannten Asylkompromiss bis dahin ungekannte Einschnitte in die Rechte von Geflüchteten beschlossen. Jetzt, 30 Jahre später, steht auf EU-Ebene eine Asylrechtsverschärfung von noch größerem Ausmaß bevor. Es droht die massenhafte Inhaftierung von Schutzsuchenden und die faktische Beseitigung des individuellen Rechts auf Asyl in der EU. Die Bundesregierung darf dieser großen Entrechtung am 8. Juni beim Rat der EU-Innenminister nicht zustimmen“, fordert Clara Bünger, fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, im Vorfeld des Jahrestags des sogenannten Asylkompromisses. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Schon jetzt werden auf den griechischen Ägäis-Inseln Menschen inhaftiert, die nichts anderes getan haben, als einen Asylantrag zu stellen. Die Zustände in den Haftlagern sind so verheerend, dass selbst Kinder dort Suizid-Versuche unternehmen. Der Horror, der im Rahmen des EU-Türkei-Deals erprobt wurde, soll nach den Plänen der EU-Kommission künftig überall Realität werden. Das wäre nicht nur menschenrechtlich fatal, sondern ein klarer Bruch mit dem Koalitionsvertrag. Die Ampel wollte das Leid an den Außengrenzen beenden und es nicht verschlimmern!</p>
<p>Das Europäische Asylsystem muss grundlegend neu ausgerichtet werden. Dabei müssen aber die Menschenrechte der Schutzsuchenden als Orientierungspunkt dienen und nicht rechte Träume von einer totalen Abschottung der Festung Europa.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-351208</guid>
                <pubDate>Sat, 27 May 2023 13:29:57 +0200</pubDate>
                <title>Umfassende BAföG-Reform dringender denn je</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/umfassende-bafoeg-reform-dringender-denn-je-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Gut ein Drittel der Studierenden sind in einer finanziell prekären Situation. Hinzu kommen zu hohe Mieten oder die verzweifelte Suche nach bezahlbarem Wohnraum und hohe psychische Belastungen. Da ist es wirklich unbegreiflich, wie die Bundesregierung wichtige Reformen zur Verbesserung der sozialen Lage der Studierenden immer wieder verschleppt“, erklärt Nicole Gohlke zu der heute veröffentlichten 22. Sozialerhebung zur sozialen Lage der Studierenden des Deutschen Studierendenwerks. Die stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Fraktion DIE LINKE weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Bundesregierung redet sich die Welt lieber schön, anstatt endlich eine umfassende BAföG-Reform vorzulegen, die die gestiegenen Lebenshaltungskosten mitberücksichtigt und einen breiteren Kreis erreicht. Das Programm ‚Junges Wohnen‘ muss an die tatsächlichen Bedarfe angepasst und verstetigt werden. Die große Lücke der Wohnraumversorgung für Studierende muss endlich geschlossen werden. Auch die psychosoziale Beratung muss schleunigst ausgebaut werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-351057</guid>
                <pubDate>Tue, 23 May 2023 09:30:56 +0200</pubDate>
                <title>Keine Mieterhöhungen aufgrund der Wärmewende!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-mieterhoehungen-aufgrund-der-waermewende/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Aussagen von SPD-Chefin Saskia Esken zu den Mieterhöhungen wegen der Wärmewende kommentiert Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Belastungen für Mieterinnen und Mieter infolge des Heizungstauschs und der Wärmewende müssen verhindert werden. Im<br> Gesetzgebungsprozess muss sichergestellt werden, dass die Wärmewende nicht zulasten der Menschen geht, die schon jetzt unter Inflation und explodierenden Energiepreisen leiden. Wenn die Ampel ihre Pläne sozial gerecht umsetzen will, dann muss zuerst die Modernisierungsumlage weg. Das Verbot von neuen Öl- und Gasheizungen darf nicht dazu führen, dass Mieterinnen und Mieter zusätzlich belastet oder gar aus ihren Wohnungen verdrängt werden.<br> Die Förderung zum Heizungsaustausch muss sozial gestaffelt sein. Doch eine Besteuerung der Fördergelder für Reiche schafft nur zusätzlichen Aufwand. Statt pauschaler Zahlungen braucht es Förderprogramme, die nach Einkommensklassen gestaffelt werden. In der niedrigsten Einkommensklasse wird ein Großteil der Kosten für den Heizungstausch übernommen, in der höchsten Klasse sinkt die Förderung auf null. So können wir die Wärmewende sozial gestalten. Das Geld dafür sollte sich die Bundesregierung von denen holen, die bislang noch von jeder Krise profitiert haben. Die Wärmewende ist auch eine Verteilungsfrage. Sie ist finanzierbar, wenn Reiche und Konzerne endlich gerecht besteuert werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-351056</guid>
                <pubDate>Tue, 23 May 2023 09:27:57 +0200</pubDate>
                <title>Vorwürfe gegen Staatssekretär Philipp erfordern vollständige Transparenz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/vorwuerfe-gegen-staatssekretaer-philipp-erfordern-vollstaendige-transparenz-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Vorwurf, dass einem Staatssekretär oder einem Unternehmen, an dem dieser beteiligt ist, aus den Entscheidungen des eigenen Ministeriums finanzielle Vorteile erwachsen, ist schwerwiegend. Dieser Vorwurf kann nur mit vollständiger Transparenz aus der Welt geschaffen werden“, kommentiert Pascal Meiser, für die Fraktion DIE LINKE Obmann im Wirtschaftsausschuss, die Befragung von Staatssekretär Udo Philipp in der anstehenden Sitzung des Wirtschaftsausschusses am kommenden Mittwoch. Meiser weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dass Staatssekretär Philipp seine Unternehmensbeteiligungen zunächst nicht offenlegen wollte und das Ministerium erst nach unserer Vorladung vor den Wirtschaftsausschuss erste entsprechende Informationen veröffentlichte, lässt zumindest auf etwas Problembewusstsein bei Herrn Philipp schließen.</p>
<p>Die Tatsache, dass ausweislich der jetzt veröffentlichten Informationen mindestens in einem Fall ein Unternehmen, an dem Herrn Philipp beteiligt ist, während dessen Amtszeit von einer Förderentscheidung des Wirtschaftsministeriums profitiert hat, zeigt bereits, wie wichtig es ist, hier für umfassende Transparenz zu sorgen.</p>
<p>Es bleiben auch weitere Fragen offen: An welchen weiteren Unternehmen hat Herr Philipp Anteile, sei es unmittelbar in Form von Aktien, oder mittelbar über seine Beteiligung an Private Equity und Venture Capital Fonds? Ich erwarte, dass das Wirtschaftsministerium und Staatssekretär Philipp auch hierzu am Mittwoch gegenüber dem Wirtschaftsausschuss Rede und Antwort stehen und offenlegen werden, ob eines dieser Unternehmen von den Entscheidungen des Bundeswirtschaftsministeriums direkt oder indirekt profitiert hat.</p>
<p>Angesichts der jüngsten Debatten gefährdet bereits jeder weitere Anschein von Befangenheit die Glaubwürdigkeit des gesamten Wirtschaftsministeriums und ist ein Hemmschuh für die weitere Arbeit an der Herkulesaufgabe, die deutsche Wirtschaft zukunftsfähig aufzustellen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-351055</guid>
                <pubDate>Tue, 23 May 2023 09:24:46 +0200</pubDate>
                <title>Regierung fährt Pflege an die Wand</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/regierung-faehrt-pflege-an-die-wand-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Bundesregierung lässt die Pflegebedürftigen, die Angehörigen und die Pflegekräfte im Stich. Wir brauchen ein Recht auf gute Pflege. Statt sowohl das System der Pflegefinanzierung als auch die Pflege selbst so aufzustellen, dass beides zukunftsfest ist, doktert Karl Lauterbach in einem System voller Kompromisse herum. Das Ergebnis ist weder eine nachhaltige Finanzierung noch Entlastungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen oder bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Die Bundesregierung fährt die Pflege mit Ansage vor die Wand“, kommentiert Ates Gürpinar, Sprecher für Krankenhaus- und Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, die laufende Debatte über die sogenannte Pflegereform der Bundesregierung. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Pflege wird nicht nur immer teurer, sie wird auch immer schlechter. Wir brauchen endlich ein solidarisches Finanzierungskonzept, damit Vermögende und Spitzenverdienende sich an den gesellschaftlichen Kosten der Pflege beteiligen. Auf dem jetzigen Kurs der Bundesregierung macht Pflege arm - sowohl diejenigen, die auf Pflege angewiesen sind, als auch diejenigen, die in der Pflege arbeiten. Und mittlerweile macht Pflege auch krank - diejenigen, die nicht die Pflege bekommen, die sie brauchen, diejenigen, die unter Selbstaufgabe Angehörige pflegen und diejenigen, die unter schlechten Bedingungen und Personalmangel arbeiten. Die Bundesregierung schont Vermögende auf Kosten der Gesundheit all dieser Menschen. Wir brauchen jetzt eine echte Pflegereform!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-350981</guid>
                <pubDate>Thu, 18 May 2023 19:13:53 +0200</pubDate>
                <title>Kein Zwang zum Dienst an der Waffe!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kein-zwang-zum-dienst-an-der-waffe-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Seit jeher werden Menschen zum Kriegsdienst gezwungen. Kriegsdienstverweigerer werden weltweit inhaftiert und verfolgt. Die Weigerung zum Dienst an der Waffe muss endlich als universelles Menschenrecht anerkannt werden. Insbesondere Deutschland als Waffenlieferant in verschiedenste Kriegsgebiete sollte dafür sorgen, dass Kriegsdienstverweigerern das Recht auf Leben und Freiheit zuerkannt und ihnen ein sicherer Aufenthaltsstatus in Deutschland ermöglicht wird“, erklärt Ali Al-Dailami, stellvertretender Vorsitzender und verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, anlässlich des Internationalen Tags der Kriegsdienstverweigerer am 15. Mai. Al-Dailami weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Hunderttausende Männer aus Belarus, Russland und der Ukraine haben sich gegenwärtig entschieden, nicht am Krieg teilzunehmen. Ihnen droht Zwangsrekrutierung, Verfolgung oder Inhaftierung. Deshalb gebührt diesen Menschen unsere volle Solidarität. Die Bundesregierung muss endlich ein vereinfachtes Aufnahmeverfahren schaffen und diesen Menschen hier Schutz gewähren, unabhängig davon, ob sie desertieren, vor der Zwangsrekrutierung fliehen oder sich anderweitig dem Militärdienst entziehen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-350980</guid>
                <pubDate>Thu, 18 May 2023 19:10:39 +0200</pubDate>
                <title>Internationaler Tag der Familie: Familiennachzug endlich vereinfachen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/internationaler-tag-der-familie-familiennachzug-endlich-vereinfachen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Familiennachzug nach Deutschland muss vereinfacht und beschleunigt werden! Jährlich stehen zehntausende Familien vor den hohen Hürden des deutschen Aufenthaltsrechts. Das Menschenrecht auf Familienleben gilt für sie in der Praxis häufig nicht. Ein großes Hindernis ist für Viele der Deutsch-Sprachnachweis, der beim Ehegattennachzug vor der Einreise verlangt wird. Allein letztes Jahr scheiterten rund 14.000 Familien an dieser Hürde, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf meine Anfrage hervorgeht. Es ist unerträglich, dass die Ampel-Koalition diese gesetzliche Schikane bislang nur beim Nachzug zu Fachkräften beseitigt hat. Das Recht auf Familie ist ein Menschenrecht und kein Privileg für Menschen, die beruflich besser qualifiziert sind“, erklärt Gökay Akbulut, migrations- und familienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag zum Internationalen Tag der Familie und den hohen Hürden beim Familiennachzug nach Deutschland. Akbulut weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„DIE LINKE hatte bereits im letzten Jahr einen Gesetzentwurf vorgelegt (BT-Drs. 20/1850), damit Deutschkenntnisse nicht schon vor der Einreise nach Deutschland nachgewiesen werden müssen. So ist es auch im Koalitionsvertrag der Ampel vereinbart. Trotzdem haben die Ampelfraktionen den Gesetzentwurf abgelehnt. Jetzt ist es höchste Zeit für eine entsprechende Gesetzesänderung, um tausenden Familien unnötiges Leid zu ersparen.</p>
<p>Eine weitere Hürde beim Familiennachzug ist, dass in der Regel ausreichendes Einkommen und Wohnraum nachgewiesen werden müssen. Das ist angesichts des Wohnungsmangels und bei niedrigen Löhnen für viele Menschen sehr schwierig.</p>
<p>Unerträglich ist zudem die&nbsp;<a href="https://www.linksfraktion.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/2023/SF-4-554-MdB-Akbulut.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Wartezeit auf einen Termin</a>&nbsp;bei einer deutschen Auslandsvertretung, um ein Visum beantragen zu können. Das Auswärtige Amt lässt Familienangehörige in einigen Ländern über ein Jahr warten, in der Türkei dauert es über ein halbes Jahr, wie die Antwort der Bundesregierung auf eine weitere Anfrage von zeigt. Hinzu kommt noch die Zeit der Bearbeitung der Visumsanträge. Diese extrem langen Wartezeiten sind nicht hinnehmbar. Das Auswärtige Amt muss die Visaverfahren gerade beim grundrechtsrelevanten Familiennachzug beschleunigen – nicht nur für Fachkräfte.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-350979</guid>
                <pubDate>Thu, 18 May 2023 19:07:13 +0200</pubDate>
                <title>Bildung endlich zur Chefsache machen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bildung-endlich-zur-chefsache-machen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wir brauchen jegliche Ressourcen dort, wo die Grundlagen gelegt werden: in den Kitas und in den Grundschulen. Diese können jedoch ihrem ureigensten Auftrag kaum noch nachkommen. Es fehlen massiv Erzieher und Lehrer und damit auch Zeit für individuelle Förderung. Eine ausreichende Finanzierung, eine Fachkräfteoffensive und gezielte flächendeckende Sprach- und Leseförderprogramme sind dringend notwendig. Mit Kaputtsparen muss endlich Schluss sein“, erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Fraktion DIE LINKE, zu den heute veröffentlichten Ergebnissen der IGLU-Studie (Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung). Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dort, wo individuelle Förderung gut funktioniert und ein Hand-in-Hand-Gehen mit Eltern klappt, gelingt auch gute Sprach- und Leseförderung. Lesen ist für die soziale, kulturelle und berufliche Teilhabe immens wichtig. Die von der Bundesregierung stets groß angekündigte Trendwende in der Bildungspolitik lässt leider immer noch auf sich warten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-350978</guid>
                <pubDate>Thu, 18 May 2023 19:03:10 +0200</pubDate>
                <title>Armut bekämpfen, Lindner entlassen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/armut-bekaempfen-lindner-entlassen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist ein Skandal, dass in einem der reichsten Länder der Erde mehr als 17 Millionen Menschen nicht wissen, wie sie ihre Rechnungen oder den nächsten Einkauf bezahlen sollen. Und es ist ein politischer Skandal, dass die Bundesregierung die Bekämpfung der Armut nicht anpackt, sondern, wie bei der Kindergrundsicherung, auf die lange Bank schiebt und gleichzeitig beide Augen zudrückt, wenn Edeka, Lidl, Rewe, Aldi und die Energiekonzerne richtig Kasse machen“, erklärt Jan Korte, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, zu den heutigen Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) über die Armutsgefährdung in Deutschland. Korte weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Scholz muss jetzt zu einem Armutsgipfel einladen und Lösungen finden. Familien müssen besser unterstützt werden, die Schulen müssen jungen Menschen wieder den sozialen Aufstieg ermöglichen und Rentnerinnen und Rentner haben ein Recht, in Würde ihren Lebensabend zu verbringen. Das kostet Geld, das man sich von den immer reicher werdenden Millionären und Milliardären im Land holen könnte.</p>
<p>Wenn sich Finanzminister Lindner von der Reichenpartei FDP dagegen wehrt, 17,3 Millionen Menschen im Land eine Lebensgrundlage zu ermöglichen, muss der Kanzler ihn entlassen. SPD und Grüne können ihre mittlerweile ressortübergreifende Untätigkeit nicht auf ewig auf eine Blockade durch die FDP schieben.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-350977</guid>
                <pubDate>Thu, 18 May 2023 18:57:24 +0200</pubDate>
                <title>Queerfeinde in die Schranken weisen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/queerfeinde-in-die-schranken-weisen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Der internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter und Transfeindlichkeit mahnt uns: Queerfeindlichkeit ist weiterhin auf der Welt verbreitet und queere Menschen werden verfolgt, vergewaltigt, gefoltert und ermordet. Als Gegenbewegung zu den Erfolgen der letzten Jahrzehnte hat sich eine queerfeindliche Internationale aus Rechtspopulisten, -extremen und Autokraten gebildet: Bolsonaro, Trump, Orban, Erdogan, Putin oder Museveni, um nur ein paar Namen zu nennen&quot;, erklärt Jan Korte, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, anlässlich des morgigen IDAHOBIT. Korte weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„So droht beispielsweise in Uganda durch ein Ende März verabschiedetes Gesetz für bestimmte homosexuelle Handlungen die Todesstrafe. An diesem Gesetz haben jedoch nicht nur ugandische Machteliten mitgewirkt, sondern auch US-amerikanische Evangelikale. Auch in weiteren afrikanischen Staaten droht eine Welle neuer queerfeindlicher Gesetze. Dies bedarf einer scharfen Antwort: Deutschland und die EU sollten mit gezielten Sanktionen gegen die Urheber solcher verbrecherischen Gesetze in Süd wie West vorgehen und die herausgehobenen Protagonisten, die diese Gesetze initiierten, z.B. mit Einreiseverboten belegen und deren Konten einfrieren.“</p>
<p>Kathrin Vogler, queerpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, ergänzt: "Auch in Deutschland liegt noch vieles im Argen. Ein Aktionsplan ohne ausreichende Finanzierung, ein Queerbeauftragter, der häufig eher als Sündenbock für die zögerliche Umsetzung der Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag wirkt, und ein nach langen Beratungen vorgelegtes Selbstbestimmungsgesetz, das die berechtigten Erwartungen von trans, inter und nichtbinären Menschen nur noch gerade so erfüllen kann - die queerpolitische Zwischenbilanz der Bundesregierung bleibt weit hinter den Möglichkeiten und Notwendigkeiten zurück. Wir brauchen jetzt zügig die Erweiterung von Artikel 3 III des Grundgesetzes, damit der Diskriminierungsschutz auch für queere Menschen endlich Verfassungsrang erhält. Dafür muss sich auch die Union endlich bewegen, anstatt sich weiterhin auf die Positionen von Rechtspopulisten und Queerfeinden zuzubewegen. Während queerfeindliche Einstellungen generell weniger werden, wird die Minderheit der entschiedenen Queerfeinde lauter, schriller und zunehmend gewaltbereiter. Gegen Hass, Hetze und Verfolgung von Minderheiten brauchen wir eine breite demokratische Gegenwehr."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-350734</guid>
                <pubDate>Tue, 09 May 2023 14:12:40 +0200</pubDate>
                <title>Jobcenter: Heftige Geldnöte statt Aufbruch</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/jobcenter-heftige-geldnoete-statt-aufbruch-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Das Bürgergeld sollte, so die Bundesregierung, einen grundlegenden Wandel bei den Jobcentern bewirken: Bessere Beratung, Augenhöhe, mehr Aus- und Weiterbildungen wurden angekündigt. Das entpuppt sich als heiße Luft. Die gerade veröffentlichten Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigen das deutlich“, kommentiert Jessica Tatti, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den heute veröffentlichten Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Tatti weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Ganz zu Beginn der Corona-Pandemie sind die Weiterbildungen bei Arbeitslosen und Arbeitsuchenden heftig eingebrochen. Das war nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar ist aber, dass die Weiterbildungszahlen bis heute weit unterhalb des früheren Niveaus bleiben. April 2023 im Vergleich zu März 2020: minus 20 Prozent, bei den Jobcentern alleine lag das Minus sogar bei 25 Prozent. Neue geförderte Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose: minus 44 Prozent zum Vorjahr.</p>
<p>Die letzten Gesetze zur Weiterbildungsförderung sind total verpufft. Die Ursache dafür ist einfach: Es fehlt an der finanziellen Ausstattung. Denn die Betreuung der Geflüchteten aus der Ukraine, die Verbesserung der Beratung, die erfreulichen Tarifabschlüsse im Öffentlichen Dienst sind nicht umsonst zu haben. Die Bundesregierung verweigert sich dieser Tatsache und hat die Verwaltungsmittel der Jobcenter nicht erhöht. Bereits im letzten Jahr gab es ein Minus von einer Milliarde Euro. Diese Defizite können die Jobcenter nur aus dem Topf für Weiterbildungen ausgleichen. Das bedeutet weniger Qualifizierungen und weniger geförderte Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose. Ich fordere die Bundesregierung auf, sofort mindestens 1,5 Milliarden für die Jobcenter nachzuschießen. Sonst droht das Bürgergeld zu scheitern.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-350733</guid>
                <pubDate>Tue, 09 May 2023 13:47:24 +0200</pubDate>
                <title>Selbstbestimmungsgesetz: Ein Meilenstein mit zu vielen Einschränkungen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/selbstbestimmungsgesetz-ein-meilenstein-mit-zu-vielen-einschraenkungen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Das Selbstbestimmungsgesetz ist notwendig und überfällig. Ich begrüße, dass es nun endlich konkrete Schritte zur Einführung gibt. Queeren Menschen wurden viel zu lange Grundrechte verwehrt. Dass trans, inter und nicht-binären Menschen nun endlich Grundrechte gewährt werden sollen, ist ein Meilenstein in der Rechtsgeschichte der Bundesrepublik. Doch die medizinische Versorgung und die soziale Lage von queeren Menschen bleiben weiter unbefriedigend – hier liegen keine Gesetzesinitiativen der Bundesregierung vor“, erklärt Jan Korte, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zu dem nun bekanntgewordenen Referentenentwurf des Selbstbestimmungsgesetzes.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Kathrin Vogler, queerpolitische Sprecherin der Fraktion, ergänzt: „Wir werden uns im parlamentarischen Verfahren genau anschauen, welche Einschränkungen in das Gesetz aufgenommen werden sollen. Ob Hausrecht, Anwartschaftszeit oder Sonderregelungen für den Sport – einiges erscheint mir nicht plausibel und im Sinne der Betroffenen geregelt. Erschreckend ist, dass nun in einem Gesetz bereits ein eventueller Kriegsfall mitgedacht wird und vorsorglich Grundrechte verwehrt werden sollen. Damit wird ein ganz neuer Grad der Militarisierung der Gesellschaft erreicht.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-350732</guid>
                <pubDate>Tue, 09 May 2023 13:43:28 +0200</pubDate>
                <title>Tag der Befreiung - 8. Mai zum europäischen Feiertag machen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/tag-der-befreiung-8-mai-zum-europaeischen-feiertag-machen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum 78. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai erklären die Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE, Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der 8. Mai ist der Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus. Die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht besiegelte das Ende der Nazi-Diktatur und bedeutete den Sieg über Faschismus, Antisemitismus, Rassenwahn und den NS-Eroberungs- und Vernichtungskrieg.</p>
<p>Es gilt, die Erinnerung an die Millionen Toten im Krieg wachzuhalten, an die ermordeten Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen, Behinderten, die NS-Gegner aus Parteien, Gewerkschaften und Kirchen. Gerade wenn heute die extreme Rechte europaweit wieder erstarkt, wollen wir das antifaschistische Gedenken bekräftigen.</p>
<p>Der 8. Mai ist für uns ein Tag der Mahnung, aber auch ein Tag der Freude. Mit Blick auf den 80. Jahrestag der Befreiung in zwei Jahren fordern wir das Europaparlament auf, den 8. Mai europaweit zu einem Gedenk- und Feiertag zu erklären."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-350731</guid>
                <pubDate>Tue, 09 May 2023 13:40:17 +0200</pubDate>
                <title>Asylrechtsverschärfungen lösen keine Probleme</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/asylrechtsverschaerfungen-loesen-keine-probleme-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Anstatt humanitäre und pragmatische Lösungen für die Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten zu suchen, geht es in der Asyldebatte momentan nur um Härte und Restriktionen. Das hilft keiner einzigen Kommune und schürt noch dazu rassistische Ressentiments. Die Leidtragenden sind die Asylsuchenden, denen eine weitere Entrechtung droht“, erklärt Clara Bünger, fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den am Mittwoch stattfindenden Flüchtlingsgipfel. Bünger weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Länder und der Bund wollen auf dem Flüchtlingsgipfel massive Verschärfungen im Migrationsrecht auf den Weg bringen. Dies umfasst unter anderem die Ausweitung von Binnengrenzkontrollen, mehr Abschiebehaft und eine Zustimmung zu rechtsstaatswidrigen Grenzverfahren auf EU-Ebene. Die Ampel wirft ihr Versprechen eines fortschrittlichen Paradigmenwechsels in der Migrationspolitik damit vollends über Bord und setzt die Abschottungspolitik Horst Seehofers fort - sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene. Die Legitimation dafür holt sie sich bei den Ländern, obwohl diese für das Migrations- und Asylrecht überhaupt nicht zuständig sind.</p>
<p>Probleme bei der Unterbringung dürfen nicht instrumentalisiert werden, um aufenthaltsrechtliche Verschärfungen durchzusetzen. Das Asylrecht ist ein Menschenrecht, das keine Obergrenze kennt! Stattdessen bedarf es eines Ausbaus der kommunalen Infrastruktur und einer stärkeren finanziellen Unterstützung der Kommunen durch den Bund.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-350730</guid>
                <pubDate>Tue, 09 May 2023 13:36:47 +0200</pubDate>
                <title>Keine Party zum Europatag</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-party-zum-europatag/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Am 9. Mai ist Europatag, ein großes Fest wird das heute aber nicht. Denn im dreißigsten Jahr des gemeinsamen Binnenmarktes ist die Europäische Union noch immer bürgerfern. Dabei wäre ein starkes Europa heute wichtiger denn je“, sagt Alexander Ulrich, Sprecher für Europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag. Ulrich weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Insbesondere bei der viel beschworenen sozialen Dimension Europa muss dringend nachgeliefert werden. Mit der Mindestlohnrichtlinie hat Brüssel zwar den richtigen Weg eingeschlagen, es muss aber viel stärker darum gehen, die Tarifbindung auszubauen und insbesondere prekär Beschäftigte, etwa in der Plattformökonomie, besser zu schützen.</p>
<p>Auch wirtschafts- und industriepolitisch braucht es dringend robuste Antworten aus Brüssel – etwa auf den Inflation Reduction Act der USA, der Europa Wachstum und Arbeitsplätze kostet. Die EU-Staaten sollten entschlossen zusammenarbeiten, um die einheimische Industrie zu schützen und EU-weit wettbewerbsfähige Industriestrompreise sicherzustellen. Gründlich überarbeitet werden müssen anlässlich des Binnenmarkt-Jubiläums die realitätsfernen Fiskalregeln – um den Weg freizumachen für massive Investitionen in ökologische und digitale Zukunftstechnologien. Sonst verlieren wir gegenüber den USA und China endgültig den Anschluss.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-350729</guid>
                <pubDate>Tue, 09 May 2023 13:31:15 +0200</pubDate>
                <title>Rechte Gewalt benennen und nicht verstecken</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rechte-gewalt-benennen-und-nicht-verstecken/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Zahlen zeigen, dass die Bedrohungslage von rechts unverändert hoch bleibt“, erklärt Martina Renner mit Blick auf die aktuellen Fallzahlen zur politisch motivierten Kriminalität (PMK) 2022. Die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die PMK ‚sonstige Zuordnung‘ war in Wahrheit nie neuer Phänomenbereich. Bei einem Großteil der dort versteckten Straftaten handelt es sich um rechte Delikte. Dass die Fallzahlen hier weiterhin hoch sind, zeigt entweder Unwillen oder Unfähigkeit der Behörden, rechte Taten zu benennen.</p>
<p>Der neuerliche Anstieg um zehn Prozent vermeintlich ‚sonstiger politischer‘ Straftaten nach einem Anstieg um 147 Prozent im Jahr 2021 manifestiert, dass rassistische, antisemitische und völkische Einstellungen zu Straftaten führen. Die Argumentationen, es handele sich nicht um ‚klassisch‘ rechtsextreme Straftaten, ist Augenwischerei.</p>
<p>Die behördliche Weigerungshaltung führt letztlich dazu, dass diese Einstellungen und die daraus verübten Straftaten nicht als solche benannt und bekämpft, sondern verharmlost werden. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den einzelnen, vermeintlich ‚nicht zuzuordnenden‘ Straftaten würde die zumeist dahinterstehenden rechten Einstellungen offenlegen. Die extreme Rechte bekämpft unsere Gesellschaft auf vielen Ebenen, von denen die Behörden manche nicht erkennen oder ernstnehmen wollen. Wer das Problem nicht benennt, wird es nicht lösen können.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-343671</guid>
                <pubDate>Sat, 17 Sep 2022 15:55:59 +0200</pubDate>
                <title>Keine Kampfpanzer für Kiew</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-kampfpanzer-fuer-kiew-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„DIE LINKE lehnt die Lieferung deutscher Kampfpanzer in die Ukraine ab, wie es gerade EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Bundesaußenministerin Annalena Baerbock in Kiew gefordert haben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist brandgefährlich, dass die Ampel-Regierung Deutschland mit immer neuen Waffenlieferungen an Kiew noch tiefer in den Krieg verstrickt. Notwendig bleiben zielführende diplomatische Anstrengungen für einen raschen Waffenstillstand und ein Ende des Krieges, um Menschenleben zu retten“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss. Dagdelen weiter:</p>
<p>„Deutschland muss eine Führungsrolle bei der Vermittlung eines Verhandlungsfriedens übernehmen, statt als erstes Land der NATO eigene Kampfpanzer an Kiew zu schicken. DIE LINKE streitet weiter für einen Stopp aller Rüstungsexporte und bleibt der Entspannungspolitik verbunden.&nbsp;</p>
<p>DIE LINKE lehnt die von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht vorgeschlagene Aufweichung der Rüstungsexportrichtlinien ab und unterstützt ein Rüstungsexportkontrollgesetz für ein gesetzliches Verbot aller Rüstungsexporte.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-343670</guid>
                <pubDate>Sat, 17 Sep 2022 15:52:27 +0200</pubDate>
                <title>Übergewinne besteuern, Verbraucherpreise deckeln</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/uebergewinne-besteuern-verbraucherpreise-deckeln-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Abschöpfung außerordentlich hoher Gewinne von Energieunternehmen und die Einführung eines Solidaritätsbeitrags für Öl- und Gasunternehmen gehen in die richtige Richtung, aber nicht weit genug.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Enttäuschend ist auch, dass Brüssel nichts Substanzielles zur Senkung der Verbraucherpreise anzubieten hat", erklärt Alexander Ulrich, Sprecher für europäische Sozial- und Wirtschaftspolitik der Fraktion DIE LINKE und Obmann im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union des Deutschen Bundestages. Ulrich weiter:</p>
<p>„Wir fordern eine umfassende Übergewinnsteuer, die nicht nur Zufallsgewinne abdeckt, sondern auch kriegsbedingte Extra-Profite - sowohl in der Energiewirtschaft als auch bei anderen Kriegsgewinnlern, wie etwa der Rüstungsindustrie. Diese Gewinne sind moralisch nicht vertretbar, und die Gelder werden dringend gebraucht, um die Bevölkerung zu entlasten und massenhafte Verarmung zu verhindern.</p>
<p>Der wichtigste Schritt wäre nun eine strikte Deckelung der Verbraucherpreise für Energie. Doch in Brüssel ist das offenbar auch auf deutschen Druck hin kein Thema mehr. Privathaushalte und Betriebe werden mit horrenden Preissteigerungen alleine gelassen, das ist vollkommen unverantwortlich. Wir brauchen einen echten EU-weiten Preisdeckel für alle Energiearten, der direkt bei den Verbrauchern ansetzt, und das Aus für die unsoziale Gasumlage.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-343669</guid>
                <pubDate>Sat, 17 Sep 2022 15:48:49 +0200</pubDate>
                <title>Bürgergeld: Keine Abkehr von Hartz IV</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/buergergeld-keine-abkehr-von-hartz-iv-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Ampel löst ihr vollmundiges Versprechen nicht ein, Hartz IV zu überwinden. Zwar finden sich im Gesetzentwurf Licht und Schatten, das Wichtigste aber fehlt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>eine ehrliche Bemessung und Erhöhung der Regelsätze“, erklärt Jessica Tatti, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf das Bürgergeld-Gesetz, das heute im Bundeskabinett auf den Weg gebracht wurde. Tatti weiter:</p>
<p>„Die Erhöhung der Regelsätze um 50 Euro ist zwar besser als nichts. Das ist jedoch keine Wohltat der Regierung, sondern gleicht lediglich die Inflation dieses Jahres aus. Die miese Kleinrechnerei beim Regelsatz geht einfach weiter. Die Erhöhung ist viel zu niedrig und lässt Menschen in Hartz IV bis Januar total im Stich. Es ist auch schon jetzt klar, dass die Preise im kommenden Jahr stark weiter ansteigen werden. Trotz Regelsatzerhöhung bleibt es somit bei einem massiven Kaufkraftverlust für die Betroffenen. Wir fordern einen ehrlich berechneten Regelsatz von 687 Euro.</p>
<p>Im Gesetzentwurf finden sich einige positive Ansätze, etwa die zweijährige Übergangsfrist für Wohnungskosten und Vermögen. Das sind gute Nachrichten für Neu-Antragsteller, bringt aber denen nichts, die schon länger in Hartz IV sind. Auch den Verzicht auf das Eintreiben kleiner Rückforderungen begrüßen wir – schließlich setzt die Ampel damit alte Forderungen der Linksfraktion um. Dagegen will die Ampel weiterhin Sanktionen verhängen, die für die Betroffenen ein Leben unter dem Existenzminimum bedeuten. Das ist ein Armutszeugnis und widerspricht massiv dem Gerede von Augenhöhe und Respekt. Die Ampel betreibt eine Politik der sozialen Kälte. So wird Hartz IV nicht überwunden, sondern Armut zementiert.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-343668</guid>
                <pubDate>Sat, 17 Sep 2022 15:43:34 +0200</pubDate>
                <title>Bundesweiter Aktionstag zum Heißen Herbst 17.9.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundesweiter-aktionstag-zum-heissen-herbst-179/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am kommenden Samstag, 17. September 2022, findet der erste bundesweite Aktionstag zum Heißen Herbst statt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Samstag, 17. September 2022, findet der erste bundesweite Aktionstag zum Heißen Herbst statt. Von der Ostsee bis zum Bodensee, von Aachen bis zur Lausitz organisieren Kreis- und Ortsverbände der LINKEN zahlreiche Kundgebungen, Demonstrationen, Haustüraktionen, Infostände und andere Aktionen. Mitglieder informieren über die Forderungen und Lösungsvorschläge der LINKEN, sammeln Unterschriften für einen Gaspreisdeckel und die Besteuerung reicher Konzerne und versuchen mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen, um sie für die Proteste zu mobilisieren und gemeinsam Druck auf die Bundesregierung zu machen.</p>
<p>Der <strong>Parteivorsitzende</strong><strong> Martin </strong><strong>Schirdewan</strong> erklärt dazu<strong>: </strong>„Es ist völlig klar: DIE LINKE lässt die Menschen in diesen schweren Zeiten nicht allein, sondern steht an ihrer Seite und kämpft mit ihnen gemeinsam dafür, dass die Bundesregierung dem Preiswahnsinn endlich Einhalt gebietet, statt Konzerne auf Kosten der Bevölkerung zu verhätscheln. Wir brauchen einen Gaspreisdeckel und eine Übergewinnsteuer, die Gasumlage muss abgeschafft werden. Niemand darf im Winter frieren oder hungern, weil die Bundesregierung weder die Preise deckeln noch die Konzerne zur Kasse bitten will. Deshalb gehen unsere Mitglieder am ersten bundesweiten Aktionstag zum Heißen Herbst im ganzen Land auf die Straße und an die Haustüren, um den Menschen zuzuhören, sie zu informieren und zu mobilisieren.“</p>
<p>Der <strong>Parteivorsitzende Martin </strong><strong>Schirdewan</strong> wird von <strong>1</strong><strong>1</strong><strong>:</strong><strong>45</strong><strong> –</strong><strong> 1</strong><strong>2:45</strong><strong> Uhr </strong><strong>am </strong><strong>LINKEN Herbstfest auf dem Holzmarkt in Naumburg (Saale) </strong>teilnehmen und um <strong>14:15</strong><strong>Uhr </strong><strong>eine </strong><strong>Rede</strong> auf der <strong>A</strong><strong>bschlusskundgebung </strong><strong>von „</strong><strong>Genug ist Genug Halle – Bündnis für soziale Gerechtigkeit Halle“ </strong>halten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Veranstaltungen 17.9.2022 (Auswahl) </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Berlin, 13 Uhr, »Heißer Herbst gegen soziale Kälte - Energiepreise deckeln, Wohnungen vergesellschaften!«, u.a. Katina Schubert, Landesvorsitzende / stellv. Parteivorsitzende DIE LINKE, Leopoldplatz, Berlin-Wedding</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Berlin, 14 Uhr, Kundgebung "Genug ist genug! Preise runter, Löhne rauf", Alfred-Scholz-Platz, Berlin-Neukölln</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bielefeld 12:00 Uhr Kundgebung: „Sozialer Krise gemeinsam begegnen“: Bielefeld, Rathausplatz</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dresden 14:00 Uhr, Kundgebung: Heißer Herbst statt soziale Kälte – wir frieren nicht für Euren Profit, u.a. Dr. Cornelia Ernst (MdEP), Dr.-Külz-Ring 12, 01067 Dresden</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eisenach, 17:30, Kundgebung: Mehrheit entlasten - Preise deckeln - Profite besteuern, Markt 2, 99817 Eisenach,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Frankfurt am Main, 15:00, Gemeinsam Gallus - Solidarisches Mitmachfest 2022, Frankenallee 90, 60326 Frankfurt am Main</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Freiburg 15:00 Heißer Herbst - Kundgebung und Feier 15 Jahre DIE LINKE, Schwarzwaldstraße 80a, 79117 Freiburg im Breisgau</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Friedrichshafen, 14:00 Heißer Herbst: Aufzug + Kundgebung, Stadtbahnhof, 88045 Friedrichshafen,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Halle (Saale) 13:00 Genug ist genug! Wir fordern soziale Gerechtigkeit – Demonstration</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heide, 18 Uhr, Klima. Krise. Krieg. - Wie entlasten wir die Mehrheit und machen die Energiewede sozial? Mit Lorenz Gösta Beutin, stellv. Parteivorsitzender DIE LINKE, Neue Anlage 5, 25746 Heide, Deutschland</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hoyerswerda, 15 Uhr, Kundgebung: "Menschen entlasten. Preise deckeln. Gewinne besteuern. – Demokratischer Protest gegen die unsoziale Politik der Ampel-Regierung!", mit MdB Caren Lay, Markt, 02977 Hoyerswerda (Altstadt)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kiel, 12:05 Uhr, Genug ist genug! Die Mehrheit entlasten. Profiteure zur Kasse. Europaplatz, Kiel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Leipzig, 13:00 Uhr, Kundgebung: Heißer Herbst gegen soziale Kälte! Energie und Essen müssen bezahlbar sein! Kleiner Willy-Brandt-Platz</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lüdenscheid, 10:30 Uhr Heißer Herbst gegen soziale Kälte, Sternplatz, 58507 Lüdenscheid, Nordrhein-Westfalen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Rosenheim 11:45 Rosenheim gegen Armut! Salinplatz, 83022 Rosenheim, Bayern</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Siegburg, 13:00 Uhr Heißer Herbst statt soziale Kälte! Siegburg, Neue Poststrasse 15, Sion im Carre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Siegen 09:30 - 13:00 Uhr, Mahnwache mit Infostand: Menschen entlasten. Preise deckeln. Übergewinne besteuern. Platz vor der Engel-Apotheke am ZOB Siegen-Bahnhof</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Stuttgart, 15:00 Uhr, Kundgebung: Auf die Straße gegen soziale Kälte! - Für Umverteilung - Gegen Preisexplosion, Rupert-Mayer-Platz (vor der St. Maria Kirche, Paulinenbrücke)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Haustüraktionen</strong> finden u.a. in folgenden Städten statt: Aachen, Bad Salzungen (Thüringen), Berlin (Pankow, Kreuzberg, Mitte), Chemnitz, Erfurt, Esslingen, Herford, Leipzig, Oberhavel, Potsdam, Rostock, Schwerin und Teltow.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf der Sonderseite <a href="http://www.die-linke.de/preisedeckeln" target="_blank" rel="noreferrer">www.die-linke.de/preisedeckeln</a> findet sich eine Übersichtskarte mit weiteren Terminen, Kampagnenmaterialien und Informationen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-343667</guid>
                <pubDate>Sat, 17 Sep 2022 15:39:30 +0200</pubDate>
                <title>LINKE ruft zum Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung auf</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-ruft-zum-aktionstag-fuer-sexuelle-selbstbestimmung-auf/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung ruft zu einem Aktionstag am 17. September 2022 in Berlin auf. Wie jedes Jahr ist der Aktionstag als Gegendemonstration für den sogenannten »Marsch für das Leben« gedacht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bei diesem Marsch sehen sich fundamentale Christ*innen und andere reaktionäre Kräfte bis hin zur AfD als »Lebensschützer*innen«. Sie fordern Schwangerschaftsabbrüche nur bei maximaler Lebensgefahr zu entkriminalisieren.&nbsp;</p>
<p>Die Streichung von §219a StGB hat zwar bewirkt, dass Ärzt*innen endlich über Methoden und Bedingungen des Abbruchs in ihrer Praxis informieren können, aber der Schwangerschaftsabbruch, Mediziner*innen und Betroffene werden nach wie vor kriminalisiert und ihr Recht auf körperliche Selbstbestimmung weiterhin stark eingeschränkt wird.</p>
<p>Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa und weltweit verhindern konservative und rechte Akteur*innen Menschenrechte für Frauen und queere Menschen. Sie wollen Regenbogenfamilien sowie geschlechtliche Identitäten außerhalb des binären Systems am liebsten unsichtbar machen bzw. ihre Existenz leugnen. In Ungarn gibt es bereits eine eingerichtete Zonen, in der es LGBTIQ* verboten ist, sich zu bewegen und aufzuhalten. In Polen und den USA gelten immer restriktivere Gesetze zum Schwangerschaftsabbruch – bis hin zu einem totalen Verbot.</p>
<p><strong>Die gleichstellungspolitische Sprecher*in im Parteivorstand der Partei DIE LINKE, Maja Tegeler erklärt hierzu:</strong>&nbsp;<em>»Wir werden uns mit dem Zurückdrängen wichtiger feministischer Errungenschaften nicht abfinden. Deshalb nehmen wir mit vielen anderen Feminist*innen am Aktionstag teil und rufen dazu auf, sich uns anzuschließen. Zudem äußern wir unseren Respekt gegenüber Allen, die sich am kommenden Samstag trotz des inzwischen erfolgten Verbots, am Euro-Pride in Belgrad beteiligen wollen.&nbsp;</em></p>
<p>Unsere Solidarität ist grenzenlos – the future is feminist!“</p>
<p>Der Aktionstag startet am 17.09.2022 um 12.00 Uhr am Pariser Platz.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-343521</guid>
                <pubDate>Wed, 14 Sep 2022 08:37:18 +0200</pubDate>
                <title>Deutsch-Sprachnachweis beim Familiennachzug abschaffen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/deutsch-sprachnachweis-beim-familiennachzug-abschaffen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wir teilen die Forderung, den Deutsch-Sprachnachweis beim Familiennachzug generell abzuschaffen und nicht – wie von der Bundesregierung geplant – nur für Fachkräfte.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Familiennachzug muss insgesamt vereinfacht und beschleunigt werden“, erklärt Gökay Akbulut, migrations- und familienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum heutigen Aufruf von Verbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen zum bestehenden Sprachnachweis beim Familiennachzug. Akbulut weiter:</p>
<p>„DIE LINKE hatte vor der Sommerpause einen Gesetzentwurf hierzu vorgelegt, damit Deutschkenntnisse nicht bereits vor der Einreise nach Deutschland nachgewiesen werden müssen (BT-Drs. 20/1850). Durch unsere parlamentarischen Anfragen konnten wir in Erfahrung bringen, dass jährlich mehr als 10.000 Familienzusammenführungen an dem Spracherfordernis scheitern. Das ist nicht hinnehmbar.</p>
<p>Für viele Ehepartnerinnen und -partner ist der Sprachnachweis aufgrund finanzieller oder persönlicher Umstände eine zu große Hürde. Diese Regelung ist nach meiner Auffassung mit dem Menschenrecht auf Familienleben unvereinbar. Ohnehin lässt sich Deutsch in Deutschland viel leichter und schneller erlernen als im Ausland.</p>
<p>Ich habe daher kein Verständnis dafür, dass die Ampelkoalition auf diese schikanöse Regelung nur beim Familiennachzug zu Fachkräften verzichten will, anstatt sie ganz abzuschaffen, wie es auch im Koalitionsvertrag vereinbart war. Diese Ungleichbehandlung beim Ehegattennachzug ist ein Schlag ins Gesicht vieler Familien, die wegen des Spracherfordernisses zwangsweise getrennt leben müssen. Familienleben ist ein Menschenrecht und kein Privileg, das gewährt werden kann, um den Zuzug von Fachkräften anzukurbeln.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-343520</guid>
                <pubDate>Wed, 14 Sep 2022 08:32:28 +0200</pubDate>
                <title>Studenten droht Verschuldung durch fehlende Entlastung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/studenten-droht-verschuldung-durch-fehlende-entlastung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Innerhalb eines Jahres sind die Warmmieten für neu vermietete WG-Zimmer im Schnitt um 44 Euro bzw. 11,4 Prozent gestiegen, wie aus dem Hochschulstädte-Scoring 2022 des Moses-Mendelssohn-Instituts hervorgeht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Studierende können sich die WG-Zimmer in Unistädten schlicht nicht mehr leisten, trotz Nebenjob. Hierzu erklärt Daphne Weber, Sprecherin der Studierendenschaft im Parteivorstand DIE LINKE:</p>
<p>»Auf die inflationsbedingte Steigerung der Mietpreise kommen die Energiekosten noch oben drauf. 200 Euro für Studierende im dritten Entlastungspaket ist allerdings nicht mal die Hälfte einer Monatsmiete in den großen Städten. Studierende werden sich verschulden oder ihr Studium abbrechen – ein Skandal, als ob die Pandemie nicht schon genug Pläne junger Menschen zerstört hätte. Was wir jetzt brauchen, sind nachhaltige und radikale Lösungen, die die Mietpreisexplosion eindämmen. Als Linke und als linker Studierendenverband SDS schlagen wir einen bundesweiten Mietendeckel und die Vergesellschaftung großer Wohnkonzerne vor.«</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Sat, 10 Sep 2022 11:56:07 +0200</pubDate>
                <title>Regierung kann Rezession nicht aufhalten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/regierung-kann-rezession-nicht-aufhalten-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die besorgniserregenden Prognosen des Kieler IfW reihen sich ein in die der Bundesbank, der Industrie- und Handelskammer sowie die zahlreicher Ökonominnen und Ökonomen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sie alle zeichnen für die kommenden Monate und Jahre ein düsteres Bild für die deutsche Wirtschaft, insbesondere für die Kaufkraft und die Ersparnisse deutscher Haushalte und den Fortbestand und die Existenz kleiner und mittelständischer Unternehmen. Ihnen steht das Wasser jetzt schon bis zum Hals. Sollten sie untergehen, werden abertausende Arbeitsplätze betroffen sein. Die jüngsten von der Regierung angekündigten Maßnahmen zeigen wieder einmal, dass ihr der Ernst der Lage nicht bewusst zu sein scheint“, erklärt Christian Leye, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Herbstprognose des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW). Leye weiter:</p>
<p>„Diese Maßnahmen werden die steigende Inflation und den Weg in die Rezession nicht aufhalten können: So wurde etwa die Strompreisbremse in den Berechnungen des IfW schon einkalkuliert. Statt mit der Gasumlage die Rekordpreise weiter in die Höhe zu treiben, muss die Regierung die Gaspreise deckeln, Übergewinne nicht nur am Strommarkt, sondern auch bei Öl und Gas und weiteren Krisengewinnlern abschöpfen und Haushalte und Unternehmen viel stärker entlasten. Aber für eine ernsthafte Lösung der Probleme muss die Sanktionspolitik, die uns geradeaus weiter in die Rezession führt, ökonomisch diskutiert werden dürfen, ohne dass die Regierung laut 'Verrat' ruft."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Sat, 10 Sep 2022 11:51:49 +0200</pubDate>
                <title>Effektive Maßnahmen gegen steigende Energiepreise</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/effektive-massnahmen-gegen-steigende-energiepreise-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist gut, dass die EU-Energieminister zusammenkommen, um über Maßnahmen gegen die horrenden Energiepreise zu beraten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir brauchen schnelle und konkrete Ergebnisse; die Bundesregierung muss antreiben, statt blockieren“, sagt Alexander Ulrich, industriepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die morgige Tagung der EU-Energieminister. Ulrich weiter:</p>
<p>„Entscheidend ist, dass in Privathaushalten sowohl bei Gas wie auch bei Strom zumindest ein angemessener Basisbedarf gegen die Inflation abgesichert wird und dass kleine und mittlere Unternehmen genug Unterstützung bekommen, um die Krise zu überstehen. In ihrem sogenannten Entlastungspaket bleibt die Bundesregierung an den entscheidenden Stellen schwammig. Andere EU-Staaten sind deutlich weiter, jetzt dürfen europäische Antworten auf die Krise nicht an Deutschland scheitern.</p>
<p>Gleiches gilt für die Besteuerung von Übergewinnen, durch die die Energiesubventionen finanziert werden sollen. Dass es funktioniert, zeigen genügend internationale Beispiele. Lindner und Habeck dürfen die üppigen Profite der Energiekonzerne nicht länger auf Kosten der Bevölkerung absichern. Kriegsbedingte Extra-Einnahmen müssen abgeschöpft werden, um in diesen Zeiten angemessen in den sozialen Zusammenhalt investieren zu können. Die Gasumlage muss weg, Strom- und Gassperren müssen verboten werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-343313</guid>
                <pubDate>Tue, 06 Sep 2022 12:17:32 +0200</pubDate>
                <title>Gaspreisdeckel ist sozial gerecht und liefert Anreize, weniger Gas zu verbrauchen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gaspreisdeckel-ist-sozial-gerecht-und-liefert-anreize-weniger-gas-zu-verbrauchen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Studie des DIW rät von einer Preisdeckelung des Grundbedarfs von Gas ab, da ein solcher keinen Anreiz zum Energiesparen liefern würde. Diese Argumentation ist schwer nachzuvollziehen und grenzt an Häme.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn tatsächlich nur der grundlegende Bedarf an Gas gedeckelt wird, ist es in diesem Verbrauchsbereich wohl schwierig, noch Energie sparen zu können“, kritisiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, die Studie des DIW, welche einen Gaspreisdeckel für ein ungeeignetes Instrument gegen die steigenden Heiz- und Energiekosten hält. Ferschl weiter:</p>
<p>„Menschen mit niedrigen Einkommen mussten bereits vor dem unglaublichen Anstieg des Gaspreises jeden Euro zweimal umdrehen. Selbst Menschen mit mittleren Einkommen fragen sich, wie sie die kommenden Heizkostenabrechnungen bezahlen sollen.</p>
<p>DIE LINKE bleibt dabei: Deutschland braucht einen Gaspreisdeckel. Das ist sozial gerecht und am ehesten dafür geeignet, Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen zu entlasten.</p>
<p>Darüber hinaus ist bei einem Gaspreisdeckel sehr wohl eine Anreizwirkung vorhanden, weniger Gas zu verbrauchen. Nur setzt dieser bei den wirtschaftlich starken Schultern an. Denn wer bei größerer Wohnfläche mehr Energie verbraucht, muss somit auch mehr für die über dem Grundbedarf liegende Inanspruchnahme zahlen. Dadurch wird ökonomisch und ökologisch genau an der richtigen Stelle zum Sparen angeregt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 06 Sep 2022 12:12:10 +0200</pubDate>
                <title>Pflegevollversicherung längst überfällig</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pflegevollversicherung-laengst-ueberfaellig-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Politik duckt sich in der Pflegefinanzierung wieder mal weg. Es darf nicht sein, dass nötige Verbesserungen weiterhin Menschen mit Pflegebedarf in Rechnung gestellt werden“,</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>kommentiert Ates Gürpinar, Sprecher für Krankenhaus- und Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE, die zu erwartenden Anstiege der Einrichtungseinheitlichen Eigenanteile in Pflegeheimen und für Pflegedienste. Er fährt fort:</p>
<p>„Lohnsteigerungen in der Langzeitpflege sind lange überfällig, und es ist eine Schande, dass die unterste Lohngrenze gesetzlich fixiert werden muss. Die Löhne in der Langzeitpflege entsprechen auch nach der ab 1. September geltenden Tariftreue weder dem Niveau der Ausbildung noch den hohen körperlichen und psychosozialen Anforderungen des Berufs - auch wenn ich natürlich froh bin, dass sich endlich etwas tut.</p>
<p>Die Auseinandersetzung um höhere Löhne für Beschäftigte oder bezahlbare Kosten im Pflegeheim und für Pflegedienste darf von der verantwortlichen Politik nicht ans Pflegebett delegiert werden. Im jetzigen System bedeuten höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für die einen zwangsläufig Mehrkosten für die anderen. Wir brauchen kurzfristig mindestens einen Sockel-Spitze-Tausch in der Pflegeversicherung, so dass die Eigenanteile planbar gleich bleiben und Mehrkosten die Sozialversicherung trägt. Langfristig ist eine Reform der Pflegefinanzierung nötig, damit alle pflegebedingten Kosten endlich von der Pflegeversicherung übernommen werden. Mit einer Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze und einem Beitrag auf Dividenden, Mieteinahmen und Renditen ist dies leicht möglich."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 06 Sep 2022 11:57:28 +0200</pubDate>
                <title>Mobilität wird wieder erheblich teurer</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mobilitaet-wird-wieder-erheblich-teurer-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>“Mobilität wird wieder erheblich teurer - für manche dann nicht mehr bezahlbar. Während die Preise in allen Lebensbereichen drastisch ansteigen, hat es nun die Regierung fertiggebracht, eine ihrer wenigen sinnvollen Umsetzungen für die Entlastung von Mensch und Klima ohne Nachfolgeregelung auslaufen zu lassen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wissing hat zwar angekündigt, dass er Lindners Widerstand brechen konnte, aber auch hier zeichnen sich weitere Unklarheiten ab. Die Finanzierung wird teilweise auf die Länder geschoben, Angaben zum Zeitpunkt der Folgeregelungen gibt es nicht und ob diese dann wirklich einen Großteil der Bevölkerung finanziell entlasten, bleibt ebenso offen“, erklärt Bernd Riexinger, Sprecher für nachhaltige Mobilität der Fraktion DIE LINKE, zum ersatzlosen Auslaufen des 9-Euro-Tickets. Riexinger weiter:</p>
<p>„Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmer hat es in einer Marktforschung offengelegt: Das günstigere Ticket entlastet nicht nur, es verlagert auch den Verkehr vom Auto hin zur Schiene und leistet damit einen Beitrag zur Reduzierung von Emissionen. Dieser Effekt würde sich noch verstärken, wenn die Menschen die Sicherheit hätten, dass so etwas langfristig gilt. Die Ampel hat damit eine große Chance vertan. In der Sommerpause hatten die Grünen noch unsere Vorschläge aufgegriffen und propagiert, aber passiert ist nichts. Leichtfertig wurden alle Anträge von uns abgelehnt. Es muss jetzt eine schnelle Regelung erfolgen, um die Menschen nachhaltig zu entlasten.</p>
<p>Unser Konzept dazu liegt auf dem Tisch: Wir wollen Bus und Bahn schrittweise kostenfrei machen. Dafür soll das 9-Euro-Ticket bis Jahresende verlängert werden, um ein Tarif-Chaos zu verhindern. Ab Januar 2023 fordern wir einen einheitlichen Tarif in ganz Deutschland von nicht mehr als 1 Euro pro Tag. Das Angebot gilt für Tages-, Monats- und Jahreskarte. Schülerinnen und Schüler, Azubis und Menschen mit Sozialtickets fahren kostenfrei. Langfristig machen wir den ÖPNV bundesweit und für alle kostenfrei.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 06 Sep 2022 11:50:07 +0200</pubDate>
                <title>Ampel-Regierung macht sich zum Goldesel der Rüstungsindustrie</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ampel-regierung-macht-sich-zum-goldesel-der-ruestungsindustrie-2/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die massiv gestiegenen Rüstungsexporte und die nicht enden wollenden Rufe gerade aus den Reihen der Grünen nach immer neuen Waffenlieferungen in die Ukraine zeigen, wie dringend notwendig ein gesetzliches Verbot von Rüstungsexporten ist,</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>wie es DIE LINKE schon lange fordert“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss und Sprecherin für Abrüstungspolitik, zu dem vom Ampel-Kabinett verabschiedeten Rüstungsexportbericht 2021. Dagdelen weiter:</p>
<p>„Für die Rekordzahlen bei den Rüstungsexporten trägt Olaf Scholz Verantwortung, der als Vizekanzler nur wenige Stunden vor dem Regierungswechsel im Dezember in einem wahren Schurkenstück noch großen Waffendeals zugestimmt hat und als Kanzler heute mit praktisch endlosen Waffenlieferungen an Kiew lieber den Krieg in der Ukraine verlängert, als um einen Verhandlungsfrieden zu ringen.</p>
<p>Das Wahlversprechen der Grünen, Waffenexporte zu reduzieren, ist Makulatur. Mit der vielbeschworenen ‚Zeitenwende‘ zur massiven Aufrüstung der Bundeswehr und immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine hat sich die Ampel-Regierung zum Goldesel der deutschen Rüstungsindustrie gemacht. Die Zeche zahlen die Bürgerinnen und Bürger, die schon jetzt mit der Gasumlage und explodierenden Energiepreisen ruiniert werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 06 Sep 2022 11:43:11 +0200</pubDate>
                <title>Wissler zum dritten Entlastungspakets der Bundesregierung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wissler-zum-dritten-entlastungspakets-der-bundesregierung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Parteivorsitzende Janine Wissler erklärt zum dritten Entlastungspakets der Bundesregierung:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Entlastungspaket enthält einige sinnvolle Maßnahmen, das zeigt, dass es sich lohnt, Druck zu machen und auf die Straße zu gehen. Es reicht aber nicht aus und ist insgesamt sozial unausgewogen. Es hilft nicht gezielt denen, die es wirklich brauchen und es ist nicht nachhaltig.<br> <br> Denn die Menschen brauchen jetzt eine dauerhafte Entlastung, die Einmalzahlungen werden schnell verpuffen. Wir müssen den Menschen helfen, die nicht wissen, wie sie ihre Einkäufe oder die nächsten Strom- und Gasrechnungen bezahlen sollen. Das sind die Menschen mit mittleren und geringen Einkommen, im Hartz IV-Bezug und die Rentnerinnen und Rentner.<br> <br> Die Ampel traut sich weder an eine echte Übergewinnsteuer, noch an den Gaspreis wirklich ran, die Gasumlage auf Kosten der Verbraucherinnen und Verbraucher bleibt. Es gibt keine schnelle Nachfolgeregelung für das 9-Euro-Ticket und es bleibt völlig offen, was es am Ende kosten wird. Gerade auf Familien kommen erhebliche Mehrkosten zu.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-343308</guid>
                <pubDate>Tue, 06 Sep 2022 11:39:27 +0200</pubDate>
                <title>Weltfriedenstag: Gegen Krieg, Aufrüstung und Rüstungsexporte</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/weltfriedenstag-gegen-krieg-aufruestung-und-ruestungsexporte/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des morgigen Weltfriedenstages erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Am 1. September jährt sich der Jahrestag des Überfalls Nazideutschlands auf Polen. Dies war der Beginn des Zweiten Weltkrieges, der viele Jahre Krieg, Mord und unendliches Leid zur Folge hatte.</p>
<p>Der 1. September ist ein Tag der Mahnung und des Gedenkens an die zahlreichen Opfer des Krieges, aber auch den Kriegen, die noch folgen sollten. Die Verantwortung und der Auftrag, dass von Deutschland nie wieder ein Krieg ausgeht, ist auch heute hochaktuell.</p>
<p>Friedensforscher*innen warnen auch in diesem Jahr, dass die weltweiten Konflikte erneut wachsen. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ist ein Verbrechen und die Auswirkungen sind auf der ganzen Welt zu spüren. Am 1.9. sollten wir aber auch an die anderen Kriege erinnern, zum Beispiel im Jemen und Äthiopien, die weniger öffentliche Aufmerksamkeit erfahren.</p>
<p>Aktuell will die Bundesregierung mit dem 100 Milliarden Sondervermögen für die Bundeswehr weiter aufrüsten. Die Anschaffung von Kampfflugzeugen und bewaffneten Drohnen führen nicht zu Frieden und Sicherheit, sondern weiterhin zu Krieg, Elend und Flucht. DIE LINKE lehnt Aufrüstung und Rüstungsexporte ab.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-343075</guid>
                <pubDate>Wed, 31 Aug 2022 10:43:11 +0200</pubDate>
                <title>Maßnahmen der Ampelkoalition zur Corona-Bekämpfung greifen zu kurz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/massnahmen-der-ampelkoalition-zur-corona-bekaempfung-greifen-zu-kurz-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Maßnahmen der Ampelkoalition zur Bekämpfung von Corona im Herbst und Winter greifen zu kurz oder gehen gar in die falsche Richtung. Das Tragen von Masken bleibt ein wichtiges Element einer Schutzstrategie gegen Corona.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Entscheidend für den Erfolg ist aber, dass die Regeln allgemein verständlich und nachvollziehbar sind. Die verwirrenden Ausnahmeregelungen für Getestete bzw. für Nicht-Getestete, die aber frisch geimpft sind, sind deswegen unbedingt zu streichen“, erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur heutigen Sachverständigen-Anhörung zum Covid-19-Schutzgesetz im Gesundheitsausschuss des Bundestags. Vogler weiter:</p>
<p>„Zudem muss von der Bundesregierung viel besser kommuniziert werden, wie Masken zu tragen sind. Denn nicht korrektes Tragen verringert den Schutzeffekt enorm. Durch die von der Bundesregierung geplante Streichung der Mittel für Öffentlichkeitsarbeit im Bundeshaushalt wird dieses Ziel aber verhindert.</p>
<p>Insgesamt drängt sich der Eindruck auf, dass die Ampelkoalition überhaupt nicht will, dass dieses wichtige Gesetz zur Bekämpfung von Corona ernsthaft und ordentlich beraten und debattiert wird. Ohne Not wurde die öffentliche Sachverständigenanhörung erst mitten in den Sommerferien angesetzt. Die Sachverständigen erfuhren erst weniger als eine Woche vor der Sitzung, dass sie geladen werden. Und den endgültigen Gesetzentwurf präsentierten SPD, Grüne und FDP erst weniger als 24 Stunden vor der heutigen Anhörung – auf 77 Seiten. So werden eine fundierte inhaltliche Analyse der Pläne der Bundesregierung, eine wissenschaftliche und praxisbezogene Begutachtung der Vorhaben sowie eine öffentliche Debatte darüber weitgehend unmöglich gemacht.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-343074</guid>
                <pubDate>Wed, 31 Aug 2022 10:39:37 +0200</pubDate>
                <title>Scholz&#039; Prager Aufrüstungsprogramm ist weiterer sozialer Sprengstoff</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/scholz-prager-aufruestungsprogramm-ist-weiterer-sozialer-sprengstoff-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist einfach dreist und abgehoben, wie die Ampel mit ihrer unsozialen Gasumlage und ungebremst steigenden Energiepreisen die Bürgerinnen und Bürger ausplündert und gleichzeitig den Rüstungskonzernen Milliardengewinne sichert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der geplanten Anschaffung des neuen Luftkampfsystems signalisiert Scholz in fataler Weise eine weitere massive Aufrüstung der Bundeswehr. Unbegrenzte Waffenlieferungen in die Ukraine dienen allein den Profiten deutscher Rüstungskonzerne und gießen weiter Öl ins Feuer“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss und Sprecherin für Abrüstungspolitik, anlässlich der Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz in Prag. Dagdelen weiter:</p>
<p>„Das neue Hochrüstungsprogramm von Kanzler Olaf Scholz ist sozialer Sprengstoff und eine Kampfansage an die, die schon jetzt unter Inflation und Preistreiberei leiden. Der bevorstehende Antikriegstag sollte einem sozialdemokratischen Bundeskanzler Anlass sein, mit aller Kraft für einen Waffenstillstand und Verhandlungsfrieden in der Ukraine zu werben, statt Deutschland mit dem Aufbau der ukrainischen Artillerie und Luftverteidigung immer weiter in den Krieg zu ziehen. Die Gasumlage zugunsten der Gaskonzerne wie auch der astronomische Anstieg der Energiepreise müssen gestoppt werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-343072</guid>
                <pubDate>Wed, 31 Aug 2022 10:34:55 +0200</pubDate>
                <title>Ziviler Ungehorsam gegen Rüstungsindustrie ist angemessen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ziviler-ungehorsam-gegen-ruestungsindustrie-ist-angemessen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Seit heute treffen sich Rüstungsgegner und Anhänger der Initiative »Rheinmetall Entwaffnen« in Kassel.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Fast eine Woche wird auf der Kunstschau documenta ein Camp aufgeschlagen und für radikale Abrüstung geworben. Die zu erwartenden Aktionen des zivilen Ungehorsams begrüßt Daphne Weber aus dem Parteivorstand der Partei DIE LINKE und erklärt:</p>
<p>»Aufrüstung schafft keinen Frieden und ist auch keine nachhaltige Arbeitsmarktpolitik. Wir brauchen erstens eine Übergewinnsteuer und zweitens einen Prozess der Transformation in zivile Industrie. Statt soziale Netze zu spannen, verpulvert die Regierung Gelder in die Militarisierung. Die Milliardenaufrüstung der Ampel ist eine perverse Zumutung. Blockaden und Sabotagen gegen Krisengewinner, die Rüstungsindustrie, sind daher angemessen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-343057</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Aug 2022 10:49:51 +0200</pubDate>
                <title>Tempolimit 30 innerorts für mehr Verkehrssicherheit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/tempolimit-30-innerorts-fuer-mehr-verkehrssicherheit-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wenn der herrschenden Politik beim Tempolimit schon Fragen wie Klimawandel, Lärmschutz und Energieverbrauch egal sind, dann sollte doch zumindest die Sicherheit unserer Kleinsten es wert sein, Tempo 30 innerorts einzuführen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dann könnten immer noch einzelne Straßen mit 50 oder mehr km/h beschildert werden. Aber der aktuelle Stand, dass jede Kommune explizit begründen muss, wenn sie Straßen auf Tempo 30 umbeschildern will, ist ein nicht hinzunehmender Fakt“, erklärt Thomas Lutze, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Ferienendes und des Schulanfangs in zahlreichen Bundesländern. Lutze weiter:</p>
<p>„Gerade zum Schulanfang starten jedes Jahr zahlreiche Kampagnen und Initiativen für mehr Verkehrssicherheit. Alles gut und wichtig. Doch überhöhte und unangemessene Geschwindigkeiten sind die Hauptursachen für Verkehrsunfälle. Eine Entschleunigung des Automobilverkehrs kann ein wirksamer Beitrag sein, um die Unfallzahlen zu senken. Dafür reicht eine kleine Veränderung der Straßenverkehrsordnung.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-343056</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Aug 2022 10:46:25 +0200</pubDate>
                <title>Verkehrsministerkonferenz muss Verlängerung des 9-Euro-Tickets bringen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/verkehrsministerkonferenz-muss-verlaengerung-des-9-euro-tickets-bringen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die morgige Sonder-Verkehrsministerkonferenz muss liefern. Wir brauchen eine Nachfolgelösung für das 9-Euro-Ticket – am besten eine Verlängerung bis Ende des Jahres.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist angesichts der weiterhin hohen Inflation als wirksame Entlastung mehr als geboten. Es ist sozial und ökologisch. Ich stimme Bundeskanzler Scholz zu, dass das 9-Euro-Ticket eine der besten Ideen der Ampelkoalition war. So gute Ideen dürfen sich nicht im Sand verlaufen“, erklärt Bernd Riexinger, Sprecher für nachhaltige Mobilität der Fraktion DIE LINKE, zur Sonder-Verkehrsministerkonferenz. Riexinger weiter:</p>
<p>„DIE LINKE fordert seit langem einen kostengünstigen ÖPNV mit Perspektive zum Nulltarif. Mehrfach haben wir in den letzten Monaten im Bundestag beantragt, das 9-Euro-Ticket zumindest bis Ende des Jahres fortzuführen und die Zeit bis dahin zu nutzen, um eine tragfähige sowie dauerhafte Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs zu finden. Das Agieren der Koalition war kurzsichtig. Das hat uns in die jetzige unsägliche Situation geführt. Es ist unfassbar und verantwortungslos, dass kurz vor Auslaufen der Maßnahme immer noch keine Idee auf dem Regierungstisch liegt. Für uns ist klar: Der Bund muss die Regionalisierungsmittel deutlich aufstocken. Wir brauchen einen gut ausgebauten, kostengünstigen öffentlichen Nahverkehr mit ausreichend und vernünftig bezahltem Personal.</p>
<p>Viele Stimmen aus SPD und Grünen haben sich immer wieder für die Verlängerung des 9-Euro-Tickets ausgesprochen. Insbesondere die Grünen erweckten den Eindruck, sie seien noch in der Opposition. Es ist Zeit, dass sie sich ihrer Regierungsverantwortung bewusst werden und konkrete Maßnahmen gegen Finanzminister Lindner und seine FDP durchsetzen. Es kann nicht angehen, dass wir jetzt wieder in den Tarifdschungel von vor dem 9-Euro-Ticket zurückfallen. Oder schlimmer noch: Pendlerinnen und Pendler teils mit sogar höheren Ticketpreisen als vor dem 9-Euro-Ticket konfrontiert werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-343055</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Aug 2022 10:42:45 +0200</pubDate>
                <title>Bund und Länder müssen die Kommunen jetzt massiv unterstützen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bund-und-laender-muessen-die-kommunen-jetzt-massiv-unterstuetzen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Nach den Belastungen durch die Corona-Krise muss verhindert werden, dass die hohen Energiepreise zur Abrissbirne für das soziale und kulturelle Leben in den Kreisen, Städten und Dörfern werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wer Einschränkungen kommunaler Leistungen als ,Preis der Freiheit' abtut, ignoriert völlig, dass vor allem diejenigen darunter leiden werden, die auf staatliche Einrichtungen angewiesen sind und sich eben keine privaten Anbieter leisten können“, erklärt Jan Korte, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. Korte weiter:</p>
<p>„Wenn die Lebensqualität der Bevölkerung nicht auf Jahrzehnte eingeschränkt werden soll, müssen Bund und Länder sich sofort zusammensetzen und ein Hilfspaket für die Kommunen schnüren. Denn Kommunen, die ihre Schwimmbäder oder Bibliotheken noch über die letzten Jahre retten konnten, werden diese endgültig aufgeben und die Schulsanierung auf 2050 verschieben. Es wird zu massiven Einschränkungen bei der Förderung von sozialen Angeboten, von Sportvereinen oder Kulturangeboten kommen, mit dem Risiko, dass diese endgültig verschwinden. Schon vor den aktuellen Krisen gab es für viele Kommunen kaum eine Perspektive, den laut KfW-Kommunalpanel 149 Milliarden Euro großen Investitionsstau zu bewältigen, wobei ein Drittel dieses Betrags allein bei Schulsanierungen fehlt. Diese Abwärtsspirale muss gestoppt werden, sei es durch ein milliardenschweres Sondervermögen nach dem Vorbild der Bundeswehr-Aufrüstung oder durch die Abschaffung der schwarzen Null. Funktionierende Kommunen sind Voraussetzung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie – um nichts weniger geht es hier.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-343054</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Aug 2022 10:37:33 +0200</pubDate>
                <title>Keine deutschen Kriegsmanöver gegen China</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-deutschen-kriegsmanoever-gegen-china-2/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist der schiere Wahnsinn, dass die Bundesregierung mit den USA und ihren Verbündeten im Indopazifik den Krieg gegen China probt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Konfrontation mit der Volksrepublik droht Bürger und Wirtschaft in Deutschland endgültig zu ruinieren“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss, zur Beteiligung der Bundeswehr an der heute beginnenden Kriegsübung „Pitch Black 2022“ in Australien. Dagdelen weiter:</p>
<p>„Die Entsendung von sechs Kampfflugzeugen vom Typ Eurofighter, drei Tankflugzeugen A330 MRTT und vier Transportflugzeugen A400M zur größten Kriegsübung der australischen Luftwaffe ist das komplett falsche Signal. Die Beteiligung deutscher Soldaten an Militärmanövern im Indopazifik mag Washington gefallen und reiht sich in die US-Provokationen gegen die Ein-China-Politik ein, sie ist aber kein Beitrag zu Frieden, Sicherheit und Stabilität in der Region und hat schon gar nichts mit dem grundgesetzlich begrenzten Einsatzauftrag der Bundeswehr zur Landesverteidigung zu tun. Deutschlands Sicherheit wird nicht mit Kampfjets in der Asien-Pazifik-Region verteidigt, sondern durch eine kluge Entspannungspolitik, Diplomatie und internationale Kooperation im Interesse der Versorgungssicherheit der Bevölkerung.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-343053</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Aug 2022 10:33:46 +0200</pubDate>
                <title>9-Euro-Ticket: Länder fordern vom Bund Nachfolgeregelung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/9-euro-ticket-laender-fordern-vom-bund-nachfolgeregelung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Länder-Verkehrsminister fordern von der Bundesregierung einen Vorschlag für eine 9-Euro-Ticket-Nachfolgeregelung. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist bezeichnend für den Zustand der Ampel-Koalition: Das äußerst erfolgreiche 9-Euro-Ticket läuft in wenigen Tagen aus, zusätzlich drohen Preiserhöhungen im ÖPNV aufgrund der gestiegenen Energiekosten. Doch die Ampel ist immer noch völlig konzeptlos, wie es danach weitergehen soll.</p>
<p>Die FDP betreibt wie immer Klientelpolitik für Autofahrer, Verkehrsminister Wissing setzt die verkehrspolitische Geisterfahrt der CSU-Minister nahtlos fort. SPD und Grüne streiten sich über das Gasumlage-Desaster. Aber die Menschen in diesem Land brauchen jetzt dringend Entlastungen und die klimapolitische Verkehrswende muss vorankommen.</p>
<p>DIE LINKE fordert: Das 9-Euro-Ticket muss bis Ende des Jahres verlängert und danach durch ein bundesweites 1-Euro-Ticket ersetzt werden. Zudem müssen Bus und Bahn massiv ausgebaut und langfristig kostenfrei werden. Andere Länder machen es vor: Spanien führt eine Übergewinnsteuer zur Finanzierung eines kostenfreien ÖPNV ein.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-343052</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Aug 2022 10:31:04 +0200</pubDate>
                <title>Höhere Löhne sind das Gebot der Stunde</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hoehere-loehne-sind-das-gebot-der-stunde/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den heute veröffentlichten Daten des statistischen Bundesamtes über die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und den aktuellen Berechnungen des WSI zur Lohnentwicklung sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Zahlen zeigen, dass die Wirtschaftsleistung steigt, während die Reallöhne sinken. Das bedeutet, dass die Profite der Konzerne auf Kosten der Löhne wachsen. In der Krise werden Profite gemacht. Auch, weil die Beschäftigten einen immer kleiner werdenden Anteil abbekommen.</p>
<p>Die privaten Konsumausgaben stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent. Das zeigt ganz deutlich: Es ist die inländische Nachfrage, die heute die ökonomische Entwicklung trägt. Gleichzeitig sind die Reallöhne im ersten Halbjahr 2022 trotz Tariferhöhungen um 3,6 Prozent zurückgegangen. Das widerlegt das Gerede vom kollektiven ‚Gürtel enger schnallen‘ und die Panikmache vor einer ‚Lohn-Preis-Spirale‘.</p>
<p>Zurückhaltung bei den Löhnen zu fordern, ist vollkommen falsch. Eine Umverteilung ist dringend notwendig, um für mehr Gerechtigkeit zu sorgen. Wir unterstützen die Beschäftigten und ihre Gewerkschaften im Kampf um gute Lohnabschlüsse, die über der Inflationsrate liegen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-343051</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Aug 2022 10:27:22 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung in Klimafragen durchgefallen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundesregierung-in-klimafragen-durchgefallen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum heute veröffentlichten Prüfbericht des Expertenrates für Klimafragen zu den Sofortprogrammen Gebäude- und Verkehrssektor sagt Lorenz Gösta Beutin, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Zeugnis des Expertenrats für Klimafragen für die Sofortprogramme in den Bereichen Verkehr und Gebäude lautet: durchgefallen. Beide Sofortprogramme sind nicht geeignet, die Erfüllung der Klimaziele in den Bereichen sicherzustellen. Gerade das Urteil zum Verkehrsbereich zeigt eine Vollkatastrophe. Die vorgeschlagenen Maßnahmen reichen hinten und vorne nicht. Herr Wissing ist für seinen Job offensichtlich denkbar ungeeignet. Wir bräuchten jetzt einen Verkehrsminister, der die Verkehrswende vorantreibt, statt immer weiter die Interessen von fossilen Lobbys und Konzernen zu bedienen.“</p>
<p>DIE LINKE schlägt für beide Bereiche Sofortmaßnahmen vor, die rasch greifen könnten.</p>
<p>Für den Bereich Verkehr gehören dazu:</p><ul class="list-normal"> 	<li>Ein Tempolimit würde rasch Emissionen einsparen, zu einem geringeren Verbrauch von Öl und Gas führen. Es kann von heute auf morgen umgesetzt werden.</li> 	<li>Das 9-Euro-Ticket muss bis Ende des Jahres fortgesetzt werden. Es ist nicht nur eine soziale Entlastung, sondern auch Anreiz, auf Bus und Bahn umzusteigen. Danach braucht es eine günstige Nachfolgeregelung, auf Perspektive den kostenfreien ÖPNV.</li> 	<li>Bus und Bahn müssen mit Milliarden-Investitionen ausgebaut werden: Reaktivierung von Strecken, Anbindung ländlicher Regionen, flächendeckende Elektrifizierung, Entlastung Personal und Ausbildungsoffensive.</li> </ul><p>Für den Bereich Gebäude gehören dazu:</p><ul class="list-normal"> 	<li>ein Programm für verpflichtende Sanierungen, verbunden mit Warmmietenneutralität und Mietendeckel</li> 	<li>Ausbildungsoffensive für unabhängige Energieberater*innen</li> 	<li>Schnellstmöglicher Stopp für den Einbau von Öl- und Gasheizungen plus entsprechende Förderungen für Erneuerbare Wärme.</li> 	<li>PV-Pflicht für Neubauten und verpflichtende Überprüfung bei Sanierungen plus entsprechende Förderung für soziale Härtefälle.</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p><a href="https://expertenrat-klima.de/" target="_blank" rel="noreferrer">expertenrat-klima.de</a></p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/themen/klimaschutz/" target="_blank" rel="noreferrer">www.die-linke.de/themen/klimaschutz/</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-343050</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Aug 2022 10:24:06 +0200</pubDate>
                <title>Gasumlage zeigt fehlenden politischen Willen zu fortschrittlicher Politik</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gasumlage-zeigt-fehlenden-politischen-willen-zu-fortschrittlicher-politik/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur aktuellen Diskussion um die Konstruktion der Gasumlage erklärt Lorenz Gösta Beutin, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Zur Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen, der Beschleunigung der Energiewende und damit Energiesicherheit fehlt es nicht an Geld, sondern am politischen Willen. Die Ampel-Parteien machen eine Politik zur Absicherung der Profite von Konzernen, nicht für die Mehrheit der Bevölkerung.</p>
<p>Das zeigt sich besonders an der Gasumlage: Dass nur Unternehmen in finanzieller Notlage unterstützt werden, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Die Ampel kommt erst aufgrund massiven öffentlichen Drucks auf diese Idee.</p>
<p>Die ganze Gasumlage der Bundesregierung gehört weg, sie ist in Zeiten explodierender Preise eine Maßnahme, die vor allem einkommensschwache Haushalte hart trifft. Bei immer mehr Menschen geht es längst um die soziale Existenz. Deshalb braucht es jetzt sofort einen Deckel für die Energiepreise, wie es andere europäische Staaten vormachen und wie es die Europäische Kommission empfiehlt.</p>
<p>Durch eine Übergewinnsteuer könnten bis zu 100 Milliarden Euro jährlich eingenommen werden und so ohne Probleme, trotz Schuldenbremse, 9-Euro-Ticket, Ausbau von Bus und Bahn und die Beschleunigung der Energiewende finanziert werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-343048</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Aug 2022 10:15:04 +0200</pubDate>
                <title>Dienstwagenprivileg ganz abschaffen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/dienstwagenprivileg-ganz-abschaffen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur aktuellen Debatte um eine Reform des Dienstwagenprivilegs sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Dienstwagenprivileg ist eine Förderung für Besserverdienende und Automobilkonzerne. Es gibt überhaupt keinen rationalen Grund, warum die private Nutzung von Dienstwagen steuerlich gefördert werden sollte. Wenn der Staat Mobilität fördert, dann muss das Geld auch da ankommen, wo es gebraucht wird: Bei den Menschen mit wenig Geld und bei klimaschonender Mobilität. Die Bundesregierung muss dringend eine Anschlusslösung für das 9-Euro-Ticket vorlegen. Eine Rückkehr zum alten Tarifdschungel, in dem aktuell noch zusätzlich die Preise erhöht werden, wäre fatal."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-342930</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Aug 2022 06:18:42 +0200</pubDate>
                <title>Keine deutschen Kriegsmanöver gegen China</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-deutschen-kriegsmanoever-gegen-china-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist der schiere Wahnsinn, dass die Bundesregierung mit den USA und ihren Verbündeten im Indopazifik den Krieg gegen China probt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Konfrontation mit der Volksrepublik droht Bürger und Wirtschaft in Deutschland endgültig zu ruinieren“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss, zur Beteiligung der Bundeswehr an der heute beginnenden Kriegsübung „Pitch Black 2022“ in Australien. Dagdelen weiter:</p>
<p>„Die Entsendung von sechs Kampfflugzeugen vom Typ Eurofighter, drei Tankflugzeugen A330 MRTT und vier Transportflugzeugen A400M zur größten Kriegsübung der australischen Luftwaffe ist das komplett falsche Signal. Die Beteiligung deutscher Soldaten an Militärmanövern im Indopazifik mag Washington gefallen und reiht sich in die US-Provokationen gegen die Ein-China-Politik ein, sie ist aber kein Beitrag zu Frieden, Sicherheit und Stabilität in der Region und hat schon gar nichts mit dem grundgesetzlich begrenzten Einsatzauftrag der Bundeswehr zur Landesverteidigung zu tun. Deutschlands Sicherheit wird nicht mit Kampfjets in der Asien-Pazifik-Region verteidigt, sondern durch eine kluge Entspannungspolitik, Diplomatie und internationale Kooperation im Interesse der Versorgungssicherheit der Bevölkerung.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-342929</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Aug 2022 06:15:17 +0200</pubDate>
                <title>Humanitäre Hilfe braucht Frieden statt weitere Waffenlieferungen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/humanitaere-hilfe-braucht-frieden-statt-weitere-waffenlieferungen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Zum Welttag der humanitären Hilfe appelliere ich dringend an Außenministerin Annalena Baerbock: Machen sie endlich Ihren Job und setzen Sie sich für ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen in allen von Krieg betroffenen Ländern ein.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Hören Sie auf, mit doppelten Standards die Kriegsverbrechen von Freunden und Verbündeten zu ignorieren. Am 19. August denken wir an alle Menschenrechtsaktivisten und humanitären Helfer, die wegen ihrer Mission ermordet wurden“, erklärt Zaklin Nastic, menschenrechtspolitische Sprecherin und Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Verteidigungsausschuss des Bundestags. Nastic weiter:</p>
<p>„Vor genau einem Jahr starb der NGO-Mitarbeiter Zemari Ahmadi zusammen mit neun weiteren Menschen, darunter sieben Kindern, bei einem Drohnenangriff des amerikanischen Militärs in Afghanistan. Bürgerkrieg und Drohnenangriffe fordern auch nach einer 20 Jahre andauernden Militärintervention täglich weitere Opfer. Libyen bleibt auch mehr als elf Jahre nach der internationalen Militärintervention eine No-Go-Area für internationale Helfer. Ebenso der Jemen: Nach sieben Jahren saudischer Angriffe spielt sich dort täglich eine riesige humanitäre Katastrophe ab, humanitäre Helfer werden entführt und bombardiert. Mit dem völkerrechtswidrigen Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine droht nun auch Europa zum Schauplatz eines endlosen Krieges zu werden: Beide Kriegsparteien greifen zivile Infrastruktur an und ziehen Zivilpersonen in die Kämpfe hinein. Dieses Vorgehen gefährdet humanitäre Helfer und Einrichtungen.</p>
<p>Humanitäre Hilfe braucht Frieden statt weitere Waffenlieferungen! Dass eine positive Entwicklung möglich ist, sehen wir dieser Tage in Kolumbien. Die neue Regierung von Gustavo Petro und Francia Márquez beginnt zügig Verhandlungen mit allen Gewaltakteuren. Kaum ein anderes Land war bisher gefährlicher für humanitäre Helfer und Menschenrechtsaktivisten. Allein im ersten Halbjahr zählte die NGO Indepaz 114 ermordete Aktivisten und Menschenrechtsverteidiger. Ich hoffe, dass es der neuen Regierung gelingt, nach 60 Jahren endlich den inneren Konflikt zu befrieden. Jeder Krieg kann in einen Frieden münden – aber nur, wenn Diplomatie und Verhandlungen den Weg bestimmen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-342928</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Aug 2022 06:11:44 +0200</pubDate>
                <title>Lindner muss Gasumlage aus Bundeshaushalt finanzieren – Mehrwertsteuerermäßigung reicht nicht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lindner-muss-gasumlage-aus-bundeshaushalt-finanzieren-mehrwertsteuerermaessigung-reicht-nicht-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die beabsichtige Gasumlage ist ein fataler Fehler. Der Verzicht auf russisches Gas war und ist eine politische Entscheidung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Deshalb bedarf es auch einer finanzpolitischen Entscheidung, um die Gaskunden nicht doppelt in Haftung zu nehmen“, erklärt Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zum Antrag des Bundesfinanzministeriums bei der EU Kommission, auf die Erhebung der Mehrwertsteuer bei der Gasumlage verzichten zu können. Görke weiter:</p>
<p>„Eine Mehrwertsteuerermäßigung, wie sie heute vom Bundesfinanzminister in Brüssel beantragt worden ist, ist angesichts der horrenden finanziellen Belastungen, die jetzt schon an die Gaskunden durchgereicht werden, völlig inakzeptabel. Die Gasumlage muss aus dem Bundeshaushalt finanziert werden.</p>
<p>Die Umlage ist zudem ein bürokratisches Monster und entwertet die bisherigen Entlastungspakete. Lindner schwimmt in Steuermehreinnahmen, und außerdem ist die Schuldenbremse 2022 noch ausgesetzt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-342927</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Aug 2022 05:59:52 +0200</pubDate>
                <title>Wissler zu Scholz Vernehmung in Cum-Ex-Affaire</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wissler-zu-scholz-vernehmung-in-cum-ex-affaire/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der erneuten Vernehmung von Bundeskanzler Scholz im «Cum-Ex»-Untersuchungsausschuss fordert Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Klarheit von Scholz:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es ist unglaubwürdig, dass Scholz von nichts weiß. Und wenn er so wichtige Treffen, in denen es um hohe Millionenbeträge ging, tatsächlich einfach vergessen hat, spricht das auch nicht für ihn.</p>
<p>Cum-Ex Aktiendeals sind organisierte Kriminalität. Daran ist nichts zu beschönigen oder zu relativieren. Scholz muss glasklar machen, dass er daran nicht, auch nicht als Mitwisser, beteiligt war.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-342926</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Aug 2022 05:57:10 +0200</pubDate>
                <title>Entschiedenes Handeln gegen Kinderarmut notwendig</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/entschiedenes-handeln-gegen-kinderarmut-notwendig/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Aussagen von Familienministerin Paus, die zunehmende Kinderarmut befürchtet, sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Kinderarmut nimmt in Deutschland seit vielen Jahren zu, und natürlich verschärft die aktuelle Krise die Lage zusätzlich. Es ist gut, dass die Bundesfamilienministerin das Thema in den Fokus rückt, notwendig wäre aber ein in der Regierungskoalition abgestimmter Plan.</p>
<p>Schon vor der Krise war entschiedenes Handeln gegen Kinderarmut dringend notwendig. Die Linke tritt ein für eine bedarfsgerechte Kindergrundsicherung, einen Krisenzuschlag in Höhe von 200 Euro pro Monat und Person für Leistungsberechtigte und die Einführung eines Corona-Elterngeldes. Weil Kinderarmut niemals losgelöst von der Situation der Eltern ist, müssen mittelfristig existenzsichernde Arbeitsplätze für die Eltern geschaffen werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-342925</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Aug 2022 05:53:48 +0200</pubDate>
                <title>Übergewinnsteuer ist ein Gebot sozialer Gerechtigkeit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/uebergewinnsteuer-ist-ein-gebot-sozialer-gerechtigkeit/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heute hat die Rosa-Luxemburg-Stiftung eine von ihr in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie für eine Übergewinnsteuer in Deutschland des Netzwerks Steuergerechtigkeit vorgestellt. Dazu sagt Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Übergewinnsteuer ist die sozial gerechteste Steuer, die man jetzt überhaupt erheben kann. Sie nimmt das Geld von denen, die sich gerade zu Lasten der Mehrheit die Taschen voll machen und stellt damit Milliarden für gezielte Entlastungen bereit.<br> Zahlreiche europäische Länder haben bereits Übergewinnsteuern eingeführt. Für Deutschland hat jetzt eine Studie des Netzwerks Steuergerechtigkeit im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung gezeigt, wie es geht: Wenn man die Übergewinnsteuer nach dem deutschen Anteil am Umsatz aus den Konzerngewinnen berechnet, kann sich kein Konzern mit Gewinnverschiebung in Steueroasen aus der Affäre ziehen. Wenn man den Mut hat, den Steuersatz für Übergewinne auf 90 Prozent zu setzen, wie es Spanien und Griechenland tun, können mit einer Übergewinnsteuer bis zu 102 Milliarden Euro im Jahr alleine im Energiesektor eingenommen werden.</p>
<p>Wenn man von den Einnahmen aus der Übergewinnsteuer nur ein Teil in einen Schutzschirm für kommunale Energieversorger investiert, könnte man die Gasumlage streichen und Millionen Menschen entlasten. Das zeigt: Soziale Gerechtigkeit ist eine Frage des politischen Willens. Wir brauchen die Übergewinnsteuer, wir brauchen einen Preisdeckel für Grundkontingente an Strom und Gas und wir brauchen ein Verbot von Strom- und Gassperren.</p>
<p>Der Bundesregierung fehlt leider der Wille. Es ist deshalb die Aufgabe der Linken, Druck auf die Bundesregierung zu machen. Wenn diese Bundesregierung ohne Druck nicht sozial funktioniert, dann werden wir ihr diesen Druck geben! Diese Bundesregierung kann sich auf einen heißen Herbst einstellen!“<br> &nbsp;</p>
<p>Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im deutschen Bundestag, sagt:</p>
<p>"Finanzminister Lindner gehen bei der Übergewinnsteuer die gelben Strohmänner aus: Erst hat der wissenschaftliche Dienst des Bundestags die Verfassungsmäßigkeit bestätigt und nun deckt das Netzwerk Steuergerechtigkeit die enormen Übergewinne im deutschen Energiesektor auf. Das zeigt eigentlich nur, wie überfällig die Übergewinnsteuer ist!</p>
<p>Mittlerweile sprechen sich ja auch ganz offiziell die Parteiführungen von SPD und Grünen dafür aus. Nachdem ihre Fraktionen zwar im Juni einen dementsprechenden Antrag im Finanzausschuss des Deutschen Bundestags abgelehnten, haben sie im September vielleicht die letzte Chance eine Übergewinnsteuer noch für dieses Jahr auf den Weg zu bringen. Dann wird nämlich der Deutsche Bundestag erneut über den Antrag debattieren und abstimmen!"<br> <br> <em>Zur Studie "<a href="https://www.die-linke.de/fileadmin/download/themen/steuern/220816_NSG-RLS_Studie_Kriegsgewinne-besteuern.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Kriegsgewinne besteuern: Ein Beitrag zur Debatte um Übergewinnsteuern</a>"</em></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-342924</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Aug 2022 05:50:56 +0200</pubDate>
                <title>Schirdewan zur Sommerpressekonferenz von Bundeskanzler Olaf Scholz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schirdewan-zur-sommerpressekonferenz-von-bundeskanzler-olaf-scholz/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur heutigen Sommerpressekonferenz von Bundeskanzler Olaf Scholz erklärt Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Scholz sagt, die Koalition werde vier Jahre durchhalten, klingt das angesichts des Dauerstreits in der Ampel eher nach Wunsch als Wirklichkeit. Und selbst wenn es so kommen sollte, bezweifle ich, dass das für die Menschen in diesem Land eine gute Nachricht sein soll. Ständig prescht jemand mit unausgegorenen Vorschlägen vor und der Rest der Regierung macht gute Miene zum bösen Spiel. Die Regierung ist so nicht in der Lage, den Menschen zu helfen, durch diese schwierigen Zeiten zu kommen. Sie lässt die Bürger in der Krise alleine und beschäftigt sich mit sich selbst.</p>
<p>Olaf Scholz hat viel geredet und doch wenig gesagt. Mit wenig konkreten Versprechen zum Wohn- und Bürgergeld versucht den Eindruck zu erwecken, die Ampel würde doch etwas tun. Doch sein Lob für Lindners Steuersenkungspaket sowie die Absage an Steuererhöhungen für höhere Einkommen und eine Übergewinnsteuer machen klar, dass sich die Ampel-Koalition unter dem Druck der FDP der finanziellen Möglichkeiten beraubt, wirklich die Probleme anzupacken.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-342923</guid>
                <pubDate>Sat, 20 Aug 2022 05:47:13 +0200</pubDate>
                <title>Gezielte Entlastung statt Steuergeschenke für Besserverdienende</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gezielte-entlastung-statt-steuergeschenke-fuer-besserverdienende/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu dem von FDP-Finanzminister Christian Lindner vorgestellten Steuersenkungspaket erklärt sagt Tobias Bank, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Lindners Finanzpolitik ist nicht nur zutiefst unseriös, sondern auch unsozial. Er entlastet gerade die, die es nicht nötig haben. Menschen mit geringem Einkommen bleiben wie gewohnt auf der Strecke. Aber wir brauchen gerade in diesen schwierigen Zeiten gezielte Unterstützung für die Menschen, die sie auch wirklich benötigen. Geschenke für die, denen es gut geht, sind fehl am Platze – erst recht, aber nicht nur in Krisenzeiten.</p>
<p>Christian Lindner erweckt den Anschein, dass er die Krise nutzt, um das zu machen, was er schon immer machen wollte: Steuersenkungen durchsetzen. So zynisch es auch klingen mag: Finanzminister Lindner macht hier trotz der wachsenden Not vieler Menschen „solide“ FDP-Politik. Steuern senken und Reiche zu entlasten, ist aber gerade in Krisenzeiten der völlig falsche Weg.</p>
<p>Die Ampel darf diese Politik nicht mittragen. Wir brauchen eine sozial gerechte Steuerform und kein Strohfeuer aus Steuerentlastungen, das vor allem Besserverdienenden hilft.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-342649</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Aug 2022 17:28:12 +0200</pubDate>
                <title>Aus Arbeitslosen können Fachkräfte werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/aus-arbeitslosen-koennen-fachkraefte-werden-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Pflege, Handwerk, Gastronomie, Luftverkehr - der Mangel an Personal macht sich in Deutschland längst im Alltag bemerkbar.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In der aktuellen Debatte um die Zuwanderung von Fachkräften darf nicht vergessen werden, dass laut der geschönten offiziellen Statistik die Arbeitslosigkeit im Juli bei 5,4 Prozent und die Unterbeschäftigung bei 6,9 Prozent lag. Bevor die Bundesregierung sich als global agierende Arbeitsvermittlerin für die Unternehmen hergibt, sollte sie ihr Hauptaugenmerk auf das im Land vorhandene Potenzial richten. Wir brauchen eine sofortige Aus- und Weiterbildungsoffensive, die für Arbeitslose nachhaltige Perspektiven am Arbeitsmarkt schafft“, kommentiert Jessica Tatti, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, den aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit. Tatti weiter:</p>
<p>„Die vor wenigen Tagen vorgelegte interne Revision der Bundesagentur für Arbeit hat eklatante Mängel offenbart, die in keiner Weise akzeptabel sind. Wir können es uns schlichtweg nicht leisten, Arbeitslosigkeit nur zu verwalten. Zeiten der Arbeitslosigkeit müssen für gezielte Qualifizierung und Weiterbildung genutzt werden. Aus Arbeitslosen können Fachkräfte werden. Auch Beschäftigte, insbesondere mit geringerer Qualifikation, brauchen zielgerichtete Weiterbildungen in der Transformation von Wirtschaft und Arbeitswelt. Dass während der Corona-Pandemie der Anteil der weiterbildenden Betriebe in Deutschland deutlich zurückgegangen ist, ist ein denkbar schlechtes Signal. Die Debatte um den Fachkräftemangel darf nicht auf die zweifelsfrei notwendige Zuwanderung von Fachkräften reduziert werden. Staat und Unternehmen dürfen sich nicht um die Kosten für Aus- und Weiterbildung drücken und damit Arbeitslose, geringer Qualifizierte und viele junge Menschen abschreiben, die es momentan schwer haben, einen Job oder einen Ausbildungsplatz zu finden. Ihre Integration in den Arbeitsmarkt muss in den Mittelpunkt der Politik rücken.</p>
<p>Zudem ist der Fachkräftemangel in Deutschland oft hausgemacht. In vielen Branchen sind die Rahmenbedingungen derart schlecht, dass Beschäftigte lieber fachfremd in einem anderen Bereich als Helfer anheuern oder ihre Arbeitszeit reduzieren. Solange diese Probleme nicht behoben werden, wird Deutschland auch kein beliebtes Einwanderungsziel für Fachkräfte werden, denn die werden auch in anderen Ländern händeringend gesucht.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-342648</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Aug 2022 17:24:28 +0200</pubDate>
                <title>ÖPNV darf nicht zum Preistreiber werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/oepnv-darf-nicht-zum-preistreiber-werden-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Angesichts des weiterhin hohen Inflationsniveaus im Juli werden noch mehr Leute sich fragen, wie sie eigentlich in den kommenden Monaten noch irgendwie über die Runden kommen sollen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Situation das 9-Euro-Ticket ersatzlos auslaufen zu lassen, ist schlicht verantwortungslos“, erklärt Bernd Riexinger, Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag für nachhaltige Mobilität, angesichts der heute veröffentlichten neuen Inflationszahlen und des Agierens von Bundesverkehrsminister Volker Wissing. Riexinger weiter:</p>
<p>„Das 9-Euro-Ticket hat die Inflation seit Juni gesenkt, genauso wird das Auslaufen der Regelung sie auch wieder antreiben. Wenn selbst Verkehrsunternehmen sich für die Verlängerung des 9-Euro-Tickets aussprechen, sollte die Bundesregierung jetzt endlich handeln. Der Bund steht klar in der Verantwortung, hierzu Vorschläge zu unterbreiten. Das Zeitfenster für eine nahtlose Anschlussregelung ab dem 1.September schließt sich bald. Wir brauchen daher jetzt eine Einigung in der Koalition. Es reicht nicht, dass sich führende Ampel-Politikerinnen für eine Verlängerung aussprechen, wir brauchen Entscheidungen. Dass die Koalition sich zwar auf eine Nachfolgeregelung bei den Kaufprämien für E-Autos einigen kann, aber beim 9-Euro-Ticket versagt, ist aberwitzig.</p>
<p>DIE LINKE fordert, das 9-Euro-Ticket bis Ende des Jahres zu verlängern. Diese Zeit sollte dann auch dazu genutzt werden, einen belastbaren Plan für kostengünstigen und massiv ausgebauten ÖPNV mit ausreichend und vernünftig bezahltem Personal vorzulegen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-342647</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Aug 2022 17:20:39 +0200</pubDate>
                <title>Ampel scheitert an sozialer Wohnungspolitik</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ampel-scheitert-an-sozialer-wohnungspolitik-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Nur 280.000 Wohnungen wurden 2021 neu gebaut. Das ist weit weg von den von der Ampel angestrebten 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr. Die Regierung verfehlt ihre Neubauziele deutlich und scheitert an der sozialen Wohnungspolitik.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bezahlbare Wohnungen für Normal- und Geringverdienende werden kaum geschaffen. Das ist ein ganz schwacher Start der neuen Bundesregierung. Die Ampel muss deutlich nachlegen, um den sozialen Wohnungsbau zu retten und bezahlbares Wohnen für alle zu sichern“, erklärt Caren Lay, mieten-, bau- und Wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, angesichts der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zum Wohnungsneubau in Deutschland. Lay weiter:</p>
<p>„Nur 21.000 Sozialwohnungen kamen im vergangenen Jahr neu hinzu. Das ist nur ein Fünftel der von der Regierung angestrebten 100.000 neuen Sozialwohnungen pro Jahr. Der Anteil der Sozialwohnungen am Neubau bleibt stabil unter 8 Prozent (7,6 Prozent). Weil gleichzeitig fast 50.000 Wohnungen aus der sozialen Bindung fielen, sank der Bestand um 27.000 auf nur noch 1,1 Millionen preisgebundene Sozialwohnungen.</p>
<p>Als LINKE fordern wir ein öffentliches Wohnungsbauprogramm nach Wiener Vorbild. 15 Milliarden Euro pro Jahr wollen wir in sozialen, gemeinnützigen, kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsbau investieren.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-342645</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Aug 2022 16:31:59 +0200</pubDate>
                <title>Verkehrte Welt: Polizei verhaftet Klimaaktivist*innen und bleibt Handlager von RWE</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/verkehrte-welt-polizei-verhaftet-klimaaktivistinnen-und-bleibt-handlager-von-rwe/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Vorgängen um Lützerath erklären Didem Aydurmus, Mitglied des Parteivorstands der Partei DIE LINKE und Jules El-Khatib, Landessprecher DIE LINKE. Nordrhein-Westfalen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Während überall Wälder brennen und Menschen aufgrund von Dürren weltweit hungern, saßen junge Menschen eine Woche in Einzelhaft, weil sie dort blockiert haben, wo es die Verantwortlichen trifft, dort wo RWE Fakten schaffen wollte. Für ihr Engagement wurden sie behandelt wie Verbrecher*innen. Wir freuen uns über die überfällige Freilassung der Gefangenen.</p>
<p>Erst wurden Aktivist*innen vom privaten Sicherheitspersonal von RWE angegangen, dann wurden sie von der nordrhein-westfälischen Polizei verhaftet. Eine ganze Woche befanden sich die Aktivist*innen in Einzelhaft bei der Polizei Aachen. Einzelhaft ist psychische Folter. Sie ist problematisch hinsichtlich Artikel 5 der Europäischen Menschenrechtskonvention. Es sagt viel über die Politik aus, dass nicht diejenigen bestraft werden, die unsere Erde für Profite zerstören. Die Regierenden unterstützen sogar Großkonzerne - wie die Räumung des Hambacher Forst 2018 zeigt, auch mit illegalen Methoden. Das Handeln ist sowohl bezüglich des im Grundgesetz verankerten Demonstrationsrechts als auch im Sinne des Pariser Abkommens äußerst bedenklich. In Lützerath geht es um nicht weniger als das Überleben der Menschheit.</p>
<p>Wir fordern weiter die Regierung in NRW auf, das Bundesverfassungsgericht ernst zu nehmen: Klimaschutz ist verbindlich! (Artikel 20a GG).</p>
<p>Wir fordern dementsprechend ein sofortiges Moratorium für Lützerath, damit RWE und Co. keine dreckigen Tricks versuchen.</p>
<p>Wir fordern, insbesondere die Ampel auf, Ökozid endlich zu einer Straftat zu machen.</p>
<p>Menschen, Natur und Tiere müssen von den Regierenden geschützt werden, nicht die Profite großer Konzerne und ihrer Aktionäre. Menschen mit wissenschaftlich untermauerten Existenzängsten dürfen nicht für ihren Einsatz gegen die Umweltzerstörung bestraft werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-342644</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Aug 2022 16:27:20 +0200</pubDate>
                <title>Wissing und das 9-Euro-Ticket</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wissing-und-das-9-euro-ticket/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu der Aussage von Verkehrsminister Volker Wissing, dass das 9-Euro-Ticket verlängert werden könnte, sagt Lorenz Gösta Beutin, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dass Wissing sich für Verlängerung des 9-Euro-Tickets ausspricht, ist eine gute Nachricht. Öffentlicher Druck hat gewirkt. Das 9-Euro-Ticket muss jetzt mindestens bis Jahresende gelten. Das ist nicht nur Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit, sondern auch zu Klimaschutz und Verkehrswende. Die Verlängerung des 9-Euro-Tickets muss begleitet werden von massivem Ausbau des Nahverkehrs.</p>
<p>Wir wollen Bus und Bahn schrittweise kostenfrei machen. Dafür soll das 9-Euro-Ticket bis Jahresende verlängert werden, um ein Tarif-Chaos zu verhindern. Ab Januar 2023 fordern wir einen einheitlichen Tarif in ganz Deutschland von nicht mehr als 1 Euro pro Tag. Das Angebot gilt für Tages-, Monats- und Jahreskarte. Menschen mit Ermäßigungsberechtigung fahren kostenfrei. Langfristig machen wir den ÖPNV bundesweit für alle kostenfrei."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-342643</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Aug 2022 16:23:08 +0200</pubDate>
                <title>Bahnstrecken wiederbeleben – 9-Euro-Ticket verlängern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bahnstrecken-wiederbeleben-9-euro-ticket-verlaengern/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mit Blick auf eine Studie im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), die belegt, dass sich die Wiederbelebung stillgelegter Bahnstrecken in vielen ländlichen Regionen Deutschlands lohnt, aber oft an bürokratischen Hürden scheitert, sagt Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das 9-Euro-Ticket hat unter Beweis gestellt, dass es einen riesigen Bedarf für günstigen Nahverkehr gibt. Das ist ein klarer Auftrag an die Bundesregierung, die Weichen für einen Ausbau des Nahverkehrs zu stellen. Dafür ist die Reaktivierung von Bahnstrecken schneller und kostengünstiger als ein kompletter Neubau von Strecken. Rund drei Millionen Menschen könnten darüber an das Schienennetz angeschlossen werden. Ein wichtiger Schritt hin zu einem Zugang zu gutem Nahverkehr für alle.</p>
<p>Der Ausbau des Nahverkehrs und besonders der Anschluss ländlicher Regionen ans Nahverkehrsnetz muss Priorität der Verkehrspolitik haben. Die Bürokratischen Hürden müssen gesenkt und die finanziellen Mittel bereitgestellt werden. Dafür können zuerst Straßenbaumittel umgewidmet und klimaschädliche Subventionen abgebaut werden.</p>
<p>Das 9-Euro Ticket hat viele Menschen in den öffentlichen Nahverkehr gezogen. Menschen, die freiwillig das Auto stehen ließen, und andere, die sich vorher Mobilität einfach nicht leisten konnten. Im Sinne der Entlastung in der aktuellen Krise, für Klimaschutz und für sozial gerechte Mobilität muss dieser Weg weitergegangen werden. Unser Ziel bleibt der kostenlose Nahverkehr. Im Übergang dahin schlagen wir eine Verlängerung des 9-Euro-Tickets bis zum Jahresende und dann bis zur Einführung des kostenfreien Nahverkehrs ein 1-Euro-Ticket vor.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-342642</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Aug 2022 16:18:11 +0200</pubDate>
                <title>Heimpflege darf nicht arm machen – Eigenanteile abschaffen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/heimpflege-darf-nicht-arm-machen-eigenanteile-abschaffen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der Studie des Verbandes der Ersatzkassen zur Entwicklung der Eigenanteile in der Heimpflege sagt Tobias Bank, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die bestehenden Entlastungsinstrumente reichen ganz offensichtlich nicht aus. Heimpflege ist und bleibt ein Armutsrisiko. Aus Sicht der Linken ist die Heimpflege eine notwendige Leistung des Gesundheitssystems, die voll abgesichert sein muss. Pflege darf nicht arm machen. Dafür schlägt Die Linke eine Solidarische Pflegevollversicherung vor.</p>
<p>Die Solidarische Pflegevollversicherung deckt nach dem Konzept der Linken alle pflegerischen Leistungen ab. Menschen mit Pflegebedarf und ihre Familien müssen dafür keine Eigenanteile zahlen.</p>
<p>Zur Finanzierung müssen alle - auch Beamtinnen und Beamte, Abgeordnete und Selbstständige – entsprechend ihrem Einkommen in die Solidarische Pflegevollversicherung einzahlen, ohne eine Beitragsbemessungsgrenze, die Millionäre schont. Die Kommunen werden entlastet, weil weniger Menschen durch die Pflegekosten von Sozialhilfe abhängig werden.</p>
<p>Mit dem Konzept der Linken wird gute Pflege für alle ermöglicht. Gute Pflege heißt, dass auch Zeit für aktivierende Pflege und zum Zuhören, für Zuwendung und Förderung enthalten ist. Zu Pflegeleistungen soll auch Assistenz gehören, die möglichst lang die Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-342058</guid>
                <pubDate>Sat, 16 Jul 2022 20:36:25 +0200</pubDate>
                <title>Liebe Freundinnen und Freunde,</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/liebe-freundinnen-und-freunde/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>nun ist es schon ein paar Tage her das Fritz Wenzel verstorben ist. In den Tagen danach zeigte sich das es Menschen gibt und die um ihn trauern.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Leider konnte keine direkte Familie ausfindig gemacht werden. Daher gibt auch keine Trauerfeier. Wir haben uns entschieden eine andere Form der Gedenkfeier abzuhalten und anzubieten.</p>
<p>Wir treffen uns daher am Freitag den 22.Juli 22 um 18 Uhr im Volkspark bei Fritz seiner Bank. Das ist der Weg von der Hohenzollernstraße zum Eiscaffe.</p>
<p>Es hat dann auch jeder der möchte die Gelegenheit von Fritz und seinen Gedanken an ihn zu erzählen.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-341386</guid>
                <pubDate>Thu, 07 Jul 2022 20:00:04 +0200</pubDate>
                <title>Wir trauern um Fritz Wenzel</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wir-trauern-um-fritz-wenzel/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIE LINKE Hagen und die Ratsgruppe DIE LINKE Hagen trauern um Fritz Wenzel.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Fritz war durch seinen Einsatz für den Frieden und soziale Gerechtigkeit in Hagen bekannt.</p>
<p>Darüber hatte er sich einen Namen als Künstler über die Stadtgrenzen hinaus geschaffen und war oft im Volkspark mit seinen Bildern anzutreffen.</p>
<p>In der Ratsgruppe war Fritz ein kompetenter Gesprächspartner und brachte neue Gedanken und Ideen in die Arbeit der Gruppe mit ein. Zuletzt war Fritz für uns im Seniorenbeirat der Stadt Hagen als Beiratsmitglied tätig.</p>
<p>Wir drücken seinen Angehörigen, Freundinnen und Freunden unser Beileid aus.</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-341284</guid>
                <pubDate>Wed, 06 Jul 2022 17:03:36 +0200</pubDate>
                <title>Notfallmechanismus im BAföG zielführender und verbindlicher gestalten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/notfallmechanismus-im-bafoeg-zielfuehrender-und-verbindlicher-gestalten/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Der Entwurf der Bundesregierung für einen Notfallmechanismus für Studierende und Schüler regelt im Grunde nichts, sondern lässt alles Wesentliche offen&quot;, erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Bildung und Wissenschaft der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heutigen öffentlichen Anhörung zur 28. Novellierung des BAföG (vorübergehende Erweiterung der Gruppe der Förderungsberechtigten nach dem BAföG bei einer Notlage) im Bildungsausschuss des Bundestages. Gohlke weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Es besteht eindeutig noch ein umfassender Nachbesserungsbedarf. Die Defizite liegen auf dem Tisch: Internationale Studierende bleiben außen vor, die kleinteiligen Anforderungen werden Betroffene und Ämter gleichermaßen überfordern, und die Hilfe kommt im Zweifel zu spät oder gar nicht.</p>
<p>Völlig unverantwortlich ist einzukalkulieren, dass minderjährige Schüler an allgemeinbildenden Schulen mit der Form eines Darlehens unterstützt werden und in diesem Alter schon in der Schuldenfalle landen.</p>
<p>Die Förderung muss als Vollzuschuss ausgestaltet sein, um die in finanzielle Not geratenen Auszubildenden und Studierenden nicht zusätzlich in eine Verschuldung zu stoßen. Die Bundesregierung muss zusichern, dass u.a. Regelstudienzeiten im erneuten Krisenfall ausgesetzt werden. Insbesondere mit Blick auf aktuelle und weitere Notlagen fordern wir mit Nachdruck erneut: das BAföG ist grundsätzlich existenzsichernd auszugestalten."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-341283</guid>
                <pubDate>Wed, 06 Jul 2022 16:58:30 +0200</pubDate>
                <title>Taxonomie-Pläne sind Brandbeschleuniger in der Klimakrise</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/taxonomie-plaene-sind-brandbeschleuniger-in-der-klimakrise/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Europaparlament hat über die Aufnahme von Atom und Gas in die Taxonomie entschieden. Martin Schirdewan, Parteivorsitzender der Partei DIE LINKE erklärt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Es ist zu begrüßen, dass Grüne und Teile der SPD gegen die Taxonomie-Pläne gestimmt haben. Aber es ist bei weitem nicht ausreichend gewesen. Beide Parteien sind Teile einer Bundesregierung, die zu wenig Einfluss auf die Pläne genommen hat.&nbsp;Es war abzusehen, dass ein paar halblaute Worte vom Klimaminister Habeck für ein Umdenken im Europaparlament nicht reichen würde.</p>
<p>Fossiles Gas bleibt Brandbeschleuniger der Klimakatastrophe. Dies als nachhaltig einzustufen ist verheerend und verzögert den notwendigen Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Bei dem Vorhaben wäre es konsequentes Vorgehen von Seiten der Bundesregierung auf politischer aber auch auf juristischer Ebene wichtig gewesen.</p>
<p>&nbsp;Es wäre nun ein richtiges Signal, wenn die Ampel das Vorhaben der österreichischen Klimaschutzministerin unterstützen würde, gegen diese Einstufung von Atomkraft und Gas vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu klagen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-341205</guid>
                <pubDate>Sat, 02 Jul 2022 16:50:05 +0200</pubDate>
                <title>Lindners Brandbeschleuniger</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lindners-brandbeschleuniger/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Menschen wissen nicht mehr, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen, doch Herr Lindner verfolgt starrsinnig die Einhaltung der ökonomisch verheerenden Schuldenbremse.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Lage ist zu ernst, um die Krisen dem Markt und Herrn Lindner zu überlassen“, kommentiert Gesine Lötzsch, stellvertretende Vorsitzende und haushaltspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den Haushaltsentwurf für den Bundeshaushalt 2023 und den Finanzplan des Bundes bis 2026. Lötzsch weiter:</p>
<p>„Herr Lindner schert sich nicht um die existenziellen Sorgen der Menschen, die ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können und in Zukunft auch nicht mehr das Geld haben, ihren Corona-Schnelltest zu bezahlen. Er will Finanzpolitik nach neoliberalem Lehrbuch machen. Das kann nur in einer Wirtschaftskrise enden. Der Haushaltsentwurf wäre ein Brandbeschleuniger, wenn der Bundestag ihn so beschließen würde.</p>
<p>Lindner lehnt ein gerechtes Steuersystem ab. Das führt zu schweren Verwerfungen in unserer Gesellschaft. Wir erleben die höchsten Preissteigerungen seit 40 Jahren, doch Herr Lindner speist die Inflationsopfer mit Almosen ab und schont die 0,7 Prozent Vermögenden wie ein gelernter Vermögensverwalter.</p>
<p>Die bisherigen Entlastungspakete können nicht verhindern, dass arme Menschen noch ärmer werden. Wir brauchen ein soziales Rettungspaket für die fast 14 Millionen armen Menschen in unserem Land. Aber auch die Mittelschicht muss dringend entlastet werden. Wir brauchen einen wirksamen Preisdeckel für Mieten, Energie und Grundnahrungsmittel. Die Einnahmen aus einer Übergewinnsteuer für Krisengewinnler könnten wir für die Finanzierung des Preisdeckels nutzen, wie es in Italien erfolgreich getan wird.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-341204</guid>
                <pubDate>Sat, 02 Jul 2022 16:47:10 +0200</pubDate>
                <title>Unverzüglich Impf- und Schutzstrategie vorlegen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/unverzueglich-impf-und-schutzstrategie-vorlegen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der heute vorgestellte Bericht des Sachverständigenrats ist eine Ohrfeige für die Bundesregierung“, erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den Evaluationsbericht zu Schutzmaßnahmen in der Corona-Krise. Vogler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Aufgrund der mangelhaften Datenlage sei eine Evaluation der Maßnahmen faktisch nicht möglich. Wir befinden uns gerade in einer Corona-Sommerwelle mit steigenden Infektionszahlen, Krankenhauseinweisungen und Todesfällen und sehen: Keine Maßnahmen führen zu höheren Ansteckungsraten, die Sommerwelle setzte gleich nach dem Auslaufen der allermeisten Maßnahmen ein. Tatsächlich zeigen wissenschaftliche Begleituntersuchungen aus anderen Ländern, dass Maßnahmen wie Maskentragen, Abstandhalten und Kontaktbeschränkungen die Ansteckungsgefahr deutlich reduzieren.</p>
<p>Da die Datenlage so dünn ist, wie der Sachverständigenrat zu Recht beklagt, ist es umso wichtiger, dass es jetzt eine breite Debatte darüber gibt, welche Maßnahmen wir bei welchen Indikatoren in Kraft setzen wollen, um die Pandemie unter Kontrolle zu halten und schlimmere Einschnitte wie Schulschließungen und Teil-Lockdowns zu verhindern. Die Testverordnung wurde noch vor dem Evaluationsbericht geschreddert und durch und eine von Ärzten und Bürgern gleichermaßen als unpraktikabel und abschreckend bewertete neue Schnelltest-Regelung ersetzt. Das von ihm angerichtete Chaos bei den Schnelltests sollte Gesundheitsminister Lauterbach eine Warnung sein, das Infektionsschutzgesetz nicht erst auf den letzten Drücker im September zu überarbeiten. Die Bundesländer brauchen jetzt dringend eine Handlungsperspektive für den Herbst, der Minister darf sie nicht länger vertrösten. Unverzüglich muss ein Vorschlag für eine gut durchdachte Impf- und Schutzstrategie auf den Tisch, die im Herbst wirksam wird und uns gut und sicher durch die nächste Welle bringt."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-341203</guid>
                <pubDate>Sat, 02 Jul 2022 16:43:28 +0200</pubDate>
                <title>Ausbau von Hilfs- und Betreuungsangeboten für Betroffene fehlt im Selbstbestimmungsgesetz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ausbau-von-hilfs-und-betreuungsangeboten-fuer-betroffene-fehlt-im-selbstbestimmungsgesetz/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Die vorgestellten Eckpunkte für ein Selbstbestimmungsgesetz sind unzweifelhaft ein gesellschaftlicher Meilenstein. Die Bundestagsfraktion wird das Gesetzgebungsverfahren konstruktiv unterstützen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Insbesondere der Wegfall der Begutachtung und die zukünftige Änderung des Personenstands durch einen einfachen Antrag beim Standesamt begrüße ich ausdrücklich. Was ich allerdings vermisse, ist der Ausbau von Hilfs- und Betreuungsangeboten für Betroffene und ihr Umfeld sowie eine breite Aufklärungskampagne, um gesellschaftliche Ängste abzubauen. Dies ist angesichts der statistischen Zunahme von Hasskriminalität gegen queere Menschen dringend notwendig", erklärt Jan Korte, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, zu den heute in der Bundespressekonferenz vorgestellten Eckpunkten für ein Selbstbestimmungsgesetz durch Bundesjustizminister Marco Buschmann und Bundesfamilienministerin Lisa Paus.</p>
<p>Kathrin Vogler, gesundheits- und queerpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, ergänzt:</p>
<p>"Die Ausklammerung der Frage der Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen bedauere ich. Denn dies ist derzeit eine drängende Frage für viele Betroffene und muss parallel angegangen werden. Es freut mich jedoch, dass Bundesfamilienministerin Lisa Paus eine Initiative der Bundestagsfraktion der LINKEN aufgegriffen hat und es zu einer Entschuldigung bei transgeschlechtlichen Menschen für das begangene Unrecht kommen soll."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-341202</guid>
                <pubDate>Sat, 02 Jul 2022 16:39:37 +0200</pubDate>
                <title>Energiekrise, Lebenshaltungskosten, Kaufkraftverlust – Druck auf Beschäftigte und Arbeitslose wächst</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/energiekrise-lebenshaltungskosten-kaufkraftverlust-druck-auf-beschaeftigte-und-arbeitslose-waechst/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit – die offizielle Quote liegt bei 5,2 Prozent – liegt daran, dass jetzt die Geflüchteten aus der Ukraine mitgezählt werden. Trotzdem gilt: Die ansonst stabilen Zahlen der Arbeitslosenstatistik sind trügerisch.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Denn der Druck auf Beschäftigte und die Wirtschaft nimmt weiter zu. Zuletzt rief Wirtschaftsminister Habeck die Alarmstufe des Notfallplans Gas aus, da Russland die Gaslieferungen verringert. Das gefährdet massiv Arbeitsplätze entlang von Produktionsketten, vor allem in Ostdeutschland. Denn dort hängt die Energieversorgung direkt an den russischen Leitungen“, kommentiert Jessica Tatti, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die heute veröffentlichten Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit. Tatti weiter:<strong> </strong></p>
<p>„Zugleich sinkt die Kaufkraft durch Preissteigerungen vor allem bei Energie und Lebensmitteln weiter: Die Inflationsrate beträgt 7,9 Prozent. Vor allem für Familien mit niedrigem Einkommen sind die Preise sogar noch mehr gestiegen: um 8,9 Prozent! Das kann nicht mehr durch Sparsamkeit ausgeglichen werden. Das bedeutet für Viele existenzielle Not. Es braucht deutliche und dauerhafte Lohnerhöhungen. Ein Einmalbonus, wie Kanzler Scholz vorschlägt, ist das falsche Mittel. Zudem erreicht ein solcher Einmalbonus wegen der viel zu niedrigen Tarifbindung nur knapp die Hälfte der Beschäftigten.</p>
<p>Im Juli werden endlich die Einmalzuschläge in Höhe von 200 Euro für Erwachsene in der Grundsicherung ausgezahlt. Davon sind 100 Euro für den Ausgleich der Inflation gedacht. Die Zahlung reicht vorne und hinten nicht. Für Menschen in Hartz IV und Sozialhilfen fehlen monatlich mehr als 30 Euro im Geldbeutel.</p>
<p>Ich fordere daher die Bundesregierung auf, endlich die kleingetricksten Regelsätze zu erhöhen. Mindestens 200 Euro mehr im Monat. Das ist dem Respekt angemessen, den die Bundesregierung permanent predigt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-341201</guid>
                <pubDate>Sat, 02 Jul 2022 16:35:07 +0200</pubDate>
                <title>Wegfall kostenloser Tests gesundheitspolitischer Wahnsinn</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wegfall-kostenloser-tests-gesundheitspolitischer-wahnsinn/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum weitgehenden Wegfall der kostenlosen Schnelltests sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Wegfall kostenloser Tests ist gesundheitspolitischer Wahnsinn. Mitten in der Sommerwelle sollen die meisten Menschen auch noch die Schnelltests selbst zahlen, mit denen sie ja eigentlich auch die Sicherheit für andere erhöhen. Das ist für viele Menschen, die ohnehin unter den steigenden Preisen leiden, ein echtes Problem. Und ein verantwortungsloses Handeln des Gesundheitsministers.</p>
<p>Der Wegfall der kostenlosen Tests bedeutet, weniger getestet wird und dass auch die Testinfrastruktur abgebaut wird. Die Sommer-Welle wird dann nahtlos in die Winter-Welle übergehen. Das ist am Ende teurer als die Tests.</p>
<p>Teurer als Corona-Schutzmaßnahmen sind keine Corona-Schutzmaßnahmen. Hier wird ganz klar am falschen Ende gespart. Wir können nur hoffen, dass keine neue gefährlichere Variante auftaucht.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-341121</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Jun 2022 15:57:37 +0200</pubDate>
                <title>Armut deutlich gestiegen – Bundesregierung versagt bei Armutsbekämpfung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/armut-deutlich-gestiegen-bundesregierung-versagt-bei-armutsbekaempfung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Noch nie gab es so viel Armut in Deutschland wie heute. In der Pandemie ist die Armutsquote von 15,9 Prozent (2019) auf 16,6 Prozent im Jahr 2021 gestiegen. Das ist das schnellste Wachstum, das bisher gemessen wurde.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>13,8 Millionen Menschen sind im reichen Deutschland arm. Das ist nicht auszuhalten“, kommentiert Jessica Tatti, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den heute veröffentlichten Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Tatti weiter:</p>
<p>„Die höchsten Anstiege der Armut sehen wir bei Erwerbstätigen: 13,1 Prozent der Selbständigen sind arm (2019: 9 Prozent), bei den abhängig Beschäftigten sind es 8,4 Prozent (2019: 7,9 Prozent). Das zeigt, dass die Arbeitslosenversicherung in der Pandemie mit ihrem Kurzarbeitergeld zwar Arbeitsplätze erhalten konnte, nicht aber den Lebensstandard der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Selbständige fielen in der Pandemie sogar völlig ungesichert durch die sozialen Netze direkt in Hartz IV. Die Einbrüche im Wirtschaftsleben wurden vorrangig durch die Pandemie verursacht. Trotzdem gilt: Dass Kurzarbeit für viele prekär Beschäftigte in Teilzeit, mit niedrigen Löhnen gleichbedeutend mit Armut ist, dass Selbstständige nicht durch die Wirtschaftshilfen oder die Arbeitslosenversicherung gesichert waren, das liegt an falschen politischen Entscheidungen.</p>
<p>DIE LINKE hat in der Pandemie zahlreiche Anträge in den Bundestag eingebracht. Dazu gehört etwa ein Kurzarbeitergeld in Höhe von 90 Prozent des Nettolohns mit einer Untergrenze von 1.200 Euro bei Vollzeit. Dazu gehörte als Sofortmaßnahme für kleine Selbständige eine Wirtschaftshilfe für den Lebensunterhalt und als mittelfristige Verbesserung die obligatorische Aufnahme von Solo-Selbständigen in die Arbeitslosenversicherung. Damit hätte der enorme Anstieg von Armut verhindert werden können. Was fehlte? Alleine der politische Wille der Bundesregierung.</p>
<p>Die Ampelregierung darf jetzt nicht schulterzuckend alles auf die Vorgängerregierung schieben. Sie muss aus dem Versagen lernen und endlich Vorsorge gegen die Verarmung im Land treffen. Denn die nächste Krise steht bereits in der Tür: mit der Energiekrise durch den russischen Überfall auf die Ukraine. Eine Übergewinnsteuer kann finanzielle Hilfen und Entlastungen gerade für Menschen mit kleinem Geldbeutel auf den Weg bringen – Menschen, die von Sozialleistungen leben, Rentnerinnen und Rentner, Erwerbstätige mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Die Bundesregierung muss endlich im Interesse dieser Menschen die richtigen Entscheidungen treffen, wenn sie den sozialen Frieden sichern will.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-341120</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Jun 2022 15:54:06 +0200</pubDate>
                <title>Kanonen-statt-Butter-Minister</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kanonen-statt-butter-minister/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Menschen wissen nicht mehr, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen, doch Herr Lindner verfolgt starrsinnig die Einhaltung der Schuldenbremse.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie weit kann man sich von den Sorgen der Menschen noch entfernen?“, kommentiert Gesine Lötzsch, stellvertretende Vorsitzende und haushaltspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Diskussion um den Bundeshaushalt 2023. Lötzsch weiter:</p>
<p>„Der Bundesfinanzminister schert sich einen Dreck um die Menschen, die ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können. Er will Finanzpolitik nach neoliberalem Lehrbuch machen. Wenn dieser Starrsinn von SPD und Grünen toleriert wird, dann wird die Inflation die Menschen noch härter treffen.</p>
<p>Lindner lehnt ein gerechtes Steuersystem ab. Das führt zu schweren Verwerfungen in unserer Gesellschaft. Wir erleben die höchsten Preissteigerungen seit 40 Jahren, doch Herr Lindner speist die Inflationsopfer mit Almosen ab und schont die Vermögenden wie ein gelernter Vermögensverwalter.</p>
<p>Die bisherigen Entlastungspakete können nicht verhindern, dass arme Menschen noch ärmer werden. Wir brauchen einen wirksamen Preisdeckel für Mieten, Energie und Grundnahrungsmittel. Die Einnahmen aus einer Übergewinnsteuer für Krisengewinnler könnten wir für die Finanzierung des Preisdeckels nutzen.</p>
<p>Wer jetzt behauptet, dass kein Geld mehr in der Bundeskasse sei, der will vergessen machen, dass die Ampel ein 'Sondervermögen Bundeswehr' über 100 Milliarden Euro beschlossen hat. Kanonen-statt-Butter hat die Menschen noch nie satt gemacht.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-341119</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Jun 2022 15:49:26 +0200</pubDate>
                <title>Rentnerinnen und Rentner mit den steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen nicht im Regen stehen lassen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rentnerinnen-und-rentner-mit-den-steigenden-energie-und-lebensmittelpreisen-nicht-im-regen-stehen-la-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Nach der Nullrunde im vergangenen Jahr werden die seit Beginn dieses Jahres explodierenden Energie- und Nahrungsmittelpreise die Rentenerhöhung ab dem 1. Juli komplett verpuffen lassen. Weder im ersten noch im derzeit geplanten zweiten Entlastungspaket werden Rentnerinnen und Rentner berücksichtigt, sofern sie nicht von Sozialhilfe leben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Statt den Beschäftigten Lohnzurückhaltung abzufordern, sollte sich der sozialdemokratische (!) Bundeskanzler Scholz sofort für höhere Löhne und höhere Renten aussprechen und Rentner und Rentnerinnen mit kleinen Renten gezielt entlasten, statt zehn Milliarden für die FDP-Aktienrente zu verpulvern“, erklärt Matthias W. Birkwald, renten- und alterssicherungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Birkwald weiter:</p>
<p>„Nach Berechnungen des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) werden sich bis zum Ende des Jahres die inflationsbedingten Mehrbelastungen für eine alleinstehende Rentnerin mit einer monatlichen Rente von ca. 1.000 Euro auf mindestens 500 bis 600 Euro summieren. Durch die Rentenerhöhung wird sie aber bis Ende des Jahres nur 280 Euro mehr netto auf dem Konto haben. Schuld daran ist der ausschließlich auf Druck der FDP wieder eingeführte Nachholfaktor. Chronisch kranke Erwerbsminderungsrentner müssen sogar - ebenfalls auf Druck der FDP - bis Juli 2024 auf einen viel zu niedrigen Sonderzuschlag warten. Das ist soziale Kälte pur. Die Zuschüsse des Bundes zur Rentenversicherung wurden um zwei Milliarden Euro gekürzt. Das alles trägt die Handschrift der FDP und wird von SPD und GRÜNEN mitgetragen.</p>
<p>DIE LINKE setzt sich hingegen weiter für eine Wiederanhebung des Rentenniveaus von 48 auf lebensstandardsichernde 53 Prozent ein. Gleichzeitig werben wir nachdrücklich für eine einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente in Höhe von aktuell 1.200 Euro netto für Alleinstehende und darüber hinaus für acht monatliche Sonderzahlungen in Höhe von 125 Euro brutto für alle Haushalte, damit Rentnerinnen und Rentner nicht weiterhin vergessen werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-341118</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Jun 2022 15:46:13 +0200</pubDate>
                <title>Einmalzahlungen kein Mittel gegen dauerhafte Preissteigerungen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/einmalzahlungen-kein-mittel-gegen-dauerhafte-preissteigerungen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Statt sich dreist in freie Tarifverhandlungen einzumischen, sollte sich Olaf Scholz lieber darum kümmern, dass die Bundesregierung ihre bisher offenkundig unzureichenden Entlastungspakete kräftig nachbessert&quot;, kommentiert Pascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, den Vorschlag von Bundeskanzler Scholz im Rahmen einer von ihm vorgeschlagenen konzertierten Aktion bei Tarifabschlüssen auf Einmalzahlungen zu setzen. Meiser weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir haben es in vielen Bereichen mit anhaltenden Preissteigerungen zu tun, die einen nachhaltigen Ausgleich brauchen, der nicht wie Einmalzahlungen übermorgen schon wieder verpufft ist. Die Gewerkschaften haben deshalb völlig Recht, wenn sie sagen, dass es jetzt dringend kräftige und tabellenwirksame Lohnerhöhungen geben muss.</p>
<p>Der Bundeskanzler und seine Bundesregierung sollten sich darauf konzentrieren, ihre eigenen Hausaufgaben zu machen und die kurzfristigen kriegsbedingten Preisspitzen insbesondere für kleinere und mittlere Einkommen schnell aus Steuermitteln abzufedern. Dabei dürfen auch Rentner, Hartz-IV-Beziehende und Studierende nicht länger durchs Raster fallen. Zur Gegenfinanzierung müssen endlich auch in Deutschland die Extragewinne derjenigen Unternehmen abgeschöpft werden, die in der aktuellen Krise massive Extraprofite einfahren."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-341117</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Jun 2022 15:41:29 +0200</pubDate>
                <title>Studie zeigt: Inflation trifft Familien härter – Zeit zu handeln!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/studie-zeigt-inflation-trifft-familien-haerter-zeit-zu-handeln/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Inflation belastet besonders Familien mit niedrigem Einkommen - deshalb fordert DIE LINKE eine gezielte finanzielle Unterstützung für Alleinerziehende und eine Kindergrundsicherung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der von der Bundesregierung eingebrachte Kindersofortzuschlag von 20 Euro reicht nicht, um Kinder vor Armut zu schützen. Ein Sofortzuschlag in Höhe von 78 Euro wäre das Mindeste gewesen“, kommentiert Gökay Akbulut, Sprecherin für Familienpolitik der Fraktion DIE LINKE, die neueste Studie des Inflationsmonitors des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Akbulut weiter:</p>
<p>„Es ist Zeit zu handeln: Vor allem Alleinerziehende müssen vor der Armut geschützt werden. Alleinerziehende sind nicht nur wegen der aktuell steigenden Inflation massiv von Armut bedroht. Das Armutsrisiko bei Alleinerziehenden lag schon vor der hohen Inflation bei über 40 Prozent. Die Bundesregierung muss jetzt handeln und verhindern, dass noch mehr Familien in die Armut abrutschen. Es wäre schon hilfreich, wenn das Kindergeld nur zu Hälfte auf den Unterhaltsvorschuss angerechnet wird. Ebenso darf der Unterhaltsvorschuss und das Kindergeld nicht mehr voll auf Transferleistungen angerechnet werden, denn sonst bringen Erhöhungen von beispielsweise dem Kindergeld die Familien nicht weiter.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-341116</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Jun 2022 15:36:08 +0200</pubDate>
                <title>Armutsbericht: LINKE fordert neues nachhaltiges Entlastungspaket</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/armutsbericht-linke-fordert-neues-nachhaltiges-entlastungspaket/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Aus dem heute vorgestellten Armutsbericht des Paritätischen hat die Armut in Deutschland mit einer Armutsquote von 16,6 Prozent im Berichtsjahr 2021 einen neuen Höchststand erreicht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>13,8 Millionen Menschen gelten demnach als arm, 600.000 mehr als vor der Pandemie. Dazu sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</p>
<p>„Die Bundesregierungen haben es von Anfang an versäumt, der Belastung durch Corona ausreichende Maßnahmen entgegenzusetzen. Das Anwachsen der Armut ist schrecklich, aber das Ergebnis schlechter Politik. Und wir müssen davon ausgehen, dass die aktuellen Preissteigerungen die Lage weiter verschlimmern.</p>
<p>Die aktuellen Hilfen der Regierung sind planlos, zu wenig und zu wenig effektiv. Wir brauchen dringend ein nachhaltiges Entlastungspaket, das die Lasten gerecht verteilt. Statt der Lohnabhängigen müssen endlich die Reichen und vor allem die Krisengewinnler stärker besteuert werden.</p>
<p>Die Linke will alle Sozialleistungen sofort und langfristig spürbar erhöhen. Die steigenden Preise sollen mit langfristig verbilligten Tickets nach dem Vorbild des 9-Euro-Tickets, mit Mietendeckeln und kostengünstigen Grundkontingenten für Strom und Gas auf ein erträgliches Niveau gedrückt werden. Zur Finanzierung schlägt Die Linke neben einer Vermögenssteuer und der Abschaffung klimaschädlicher Subventionen eine Übergewinnsteuer vor.</p>
<p>Wer glaubt, die Menschen mit geringen Einkommen mit Einmalzahlungen und ähnlichem abspeisen zu können, sollte einmal dem Hashtag #IchBinArmutsbetroffen folgen. Armut in einem reichen Land ist moralisch einfach nicht vertretbar und die Hilfen der Regierung reichen hinten und vorne nicht.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-340956</guid>
                <pubDate>Sun, 26 Jun 2022 18:48:06 +0200</pubDate>
                <title>Gesundheitsministerkonferenz - außer Spesen nichts gewesen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gesundheitsministerkonferenz-ausser-spesen-nichts-gewesen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Außer Spesen nichts gewesen: Die Gesundheitsministerkonferenz hat sich über Lauterbachs Stichpunktzettel ausgetauscht, aber konkrete Verabredungen zur Vorbereitung auf den Herbst bleiben aus.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Noch nicht einmal zu Lauterbachs unsäglicher Testbegrenzung gibt es Ergebnisse", erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Vogler weiter:</p>
<p>"Wie jedes Mal in der Pandemie werden wohl kurz vor dem Auslaufen des Infektionsschutzgesetzes am 23. September hektisch Maßnahmen beschlossen, anstatt jetzt die Zeit zu nutzen, um zu vereinbaren, welche Einschränkungen bei welcher Pandemielage nützlich und verhältnismäßig sind. So wird der dritte Sommer in Folge vertrödelt, ohne dass wir uns auf eine mögliche neue Welle vorbereiten. Die Regierung muss jetzt konkrete Regelungen auf den Tisch legen und nicht erst irgendwann im September."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-340955</guid>
                <pubDate>Sun, 26 Jun 2022 18:43:31 +0200</pubDate>
                <title>Wir brauchen keine Sanktionspolitik, die die eigenen Beschäftigten zu Leidtragenden macht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wir-brauchen-keine-sanktionspolitik-die-die-eigenen-beschaeftigten-zu-leidtragenden-macht/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Robert Habeck ruft die zweite Stufe des Notfallplans Gas aus. Grund dafür sind die reduzierten Gaslieferungen Russlands durch Nord Stream 1, die unter anderem mit den regulären Wartungsarbeiten an der Pipeline zusammenhängen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dies wird zu weiteren, extremen Steigerungen der Energiepreise führen. Habeck kann nicht sagen, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, damit Haushalte und Betriebe in den kommenden Monaten nicht von der Preislast erdrückt werden. Unter Experten besteht ein breiter Konsens, dass ein kompletter Verzicht auf russisches Erdgas in diesem Jahr kaum möglich ist, ohne, dass es zu gravierenden Versorgungsengpässen kommt - das hat auch Habecks eigenes Ministerium Ende April noch eingestanden. Um Schaden von den eigenen Bürgern abzuwenden, sollten die Bundesregierung und die EU ihre Energiesanktionen gegenüber Russland dringend überprüfen. Sie wirken kaum gegen Russland, gefährden die eigene Industrie und treffen zunehmend die eigene Bevölkerung“, sagt Klaus Ernst, Vorsitzender des Ausschusses für Klimaschutz und Energie. Ernst weiter:</p>
<p>„Wir unterstützen Sanktionen gegen Oligarchen. Aber wir brauchen diplomatische Anstrengungen diesen Krieg zu beenden und müssen der Ukraine mit humanitärer Hilfe zur Seite stehen. Es kann aber nicht angehen, dass die Bundesregierung monatelang an der Sanktionsschraube im Energiesektor dreht und sich nun wundert, dass Russland seinerseits seine Lieferungen wohl drosselt. Die Bundesregierung sollte anerkennen, dass ein kurzfristiger Verzicht auf russische Energie die russische Armee nicht bremst und der eigenen Bevölkerung und Unternehmen massiv schadet. Wir brauchen keine Sanktionspolitik, die nur Symbolcharakter hat und die eigenen Beschäftigten, Rentner und Familien zu Leidtragenden macht.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sun, 26 Jun 2022 18:38:50 +0200</pubDate>
                <title>Bekämpfung des Lehrkräftemangels endlich zur Chefsache machen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bekaempfung-des-lehrkraeftemangels-endlich-zur-chefsache-machen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wir laufen auf eine Bildungskatastrophe zu. Die einst ausgerufene Bildungsrepublik leidet an massivem Lehrkräftemangel und an chronischer Unterfinanzierung. Wir brauchen dringend einen nationalen Bildungsgipfel.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Für Geplänkel und Schönrederei haben wir keine Zeit mehr, wir brauchen Lösungen“, erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zum heute vorgestellten Nationalen Bildungsbericht. Gohlke weiter:</p>
<p>„Eine Fachkräfteoffensive muss her, der eklatante Sanierungsstau muss dringend angepackt werden. Studien- und Ausbildungsbedingungen für Lehramtsstudierende und Seiteneinsteiger müssen verbessert werden. Wir brauchen eine spürbare Verbesserung der Arbeitsbedingungen an Schulen und vor allem eine Gleichstellung bei der Bezahlung von Lehrkräften unabhängig von Schulform und -stufe (A 13/E 13).</p>
<p>Es muss Schluss damit sein, dass in Bildungsfragen immer mit dem Finger auf die Länder gezeigt wird. Wir müssen das föderale Chaos im Bildungsbereich auflösen. Dazu muss das Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern endlich komplett aufgehoben, eine Gemeinschaftsaufgabe Bildung im Grundgesetz verankert und ein Bildungsrahmengesetz auf Bundesebene erlassen werden.</p>
<p>Bund und Länder haben einen klaren gesetzlich vorgegebenen Auftrag, das Recht von Kindern und Jugendlichen auf schulische Bildung zu gewährleisten. Versetzen wir die Schulen endlich in die Lage, diesem Auftrag auch nachzukommen!“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Sun, 26 Jun 2022 18:33:28 +0200</pubDate>
                <title>Agieren der Bundesregierung beim Gewaltschutz von Frauen und Mädchen ist enttäuschend</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/agieren-der-bundesregierung-beim-gewaltschutz-von-frauen-und-maedchen-ist-enttaeuschend/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Obwohl die Istanbul-Konvention bereits seit 1. Februar 2018 in Deutschland in Kraft ist, ist noch viel zu wenig für den Gewaltschutz von Frauen und Mädchen geschehen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Hierzulande wird alle zweieinhalb Tage eine Frau durch ihren Partner oder Ex-Partner ermordet und jede Stunde werden im Durchschnitt 13 Frauen Opfer von Gewalt in ihrer Partnerschaft. Doch das Agieren der Bundesregierung ist enttäuschend. Eine Gesamtstrategie für die Umsetzung der Konvention fehlt, ebenso ein Nationaler Aktionsplan und eine Koordinierungsstelle. Es gibt nicht einmal eine zeitliche Planung oder Konzeption dafür“, erklärt Heidi Reichinnek, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Reichinnek weiter:<strong> </strong></p>
<p>„Vor allem bei der Ausfinanzierung und Ausgestaltung des Hilfesystems, wie z.B. Beratungsstellen und Frauenhäusern, verweist die Regierung auf die Länder und stützt sich auf das Bundesförderprogramm ‚Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen‘, das finanzielle Mittel zur Verfügung stellen soll. Dabei ignoriert sie die hohen Hürden, die es unmöglich machen, die bereitgestellten und dringend notwendigen Gelder abzurufen.</p>
<p>Weiteren Handlungsbedarf, um Zwangssterilisationen ‚einwilligungsunfähiger‘ Personen durch die Streichung des § 1905 BGB zu verhindern, erkennt die Bundesregierung ebenso wenig wie Versorgungslücken im Bereich der medizinischen Versorgung nach sexueller Gewalt, wie z.B. bei Nichtversicherten.</p>
<p>Hieß es im Wahlkampf noch, dass die Vorbehalte zu Art. 59 Abs 2 u. 3 der Istanbul-Konvention bzgl. geflüchteter Frauen zurückgenommen werden sollen, so will die Bundesregierung jetzt nur noch prüfen, inwieweit eine Aufrechterhaltung der Vorbehalte nach ihrem automatischen Auslaufen 2023 erforderlich ist.</p>
<p>Die Bundesregierung muss endlich mehr für den Schutz von Frauen vor Gewalt auf allen Ebenen tun. Sie muss dringend handeln, ein ‚Weiter so‘ wie schon bei der letzten Regierung darf es nicht geben. Wir brauchen endlich eine staatliche Koordinierungsstelle, eine Umsetzungsstrategie, regelmäßige Datenerhebungen, einen umfassenden Ausbau mit guter Finanzierung des gesamten Hilfesystems und beim Umgangs- und Sorgerecht muss dem Gewaltschutz oberste Priorität eingeräumt werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Sun, 26 Jun 2022 18:28:28 +0200</pubDate>
                <title>Schnelltests in Testzentren müssen weiterhin für alle kostenlos bleiben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schnelltests-in-testzentren-muessen-weiterhin-fuer-alle-kostenlos-bleiben-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Bundesregierung muss den Daten-Blindflug bei den Corona-Infektionen sofort beenden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dafür kommt es darauf an, dass jetzt unmissverständlich klargestellt wird, dass Schnelltests im Testzentrum weiterhin für alle kostenlos bleiben", erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Treffens der Gesundheitsminister von Bund und Ländern in Magdeburg. Vogler weiter:</p>
<p>„Die Missstände bei den Schnelltests hätten schon längst angegangen werden müssen. Die Lösung kann aber nicht darin bestehen, den Zugang zu Schnelltests zu begrenzen und die Bevölkerung dadurch weiter zu verunsichern. Nur wenn möglichst viele Menschen anlasslos getestet werden, gibt es eine Chance, symptomfreie und sehr milde Verläufe überhaupt zu erkennen. Wichtig ist dann allerdings auch, dass positive Schnelltests durch PCR-Tests bestätigt werden, damit die offiziellen Statistiken das Infektionsgeschehen verlässlich abbilden können. Im Übrigen verstehe ich nicht, warum nicht endlich anlasslose PCR-Tests wie in Österreich vorbereitet werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-340951</guid>
                <pubDate>Sun, 26 Jun 2022 18:23:51 +0200</pubDate>
                <title>Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen – nukleares Wettrüsten stoppen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/atomwaffenverbotsvertrag-unterzeichnen-nukleares-wettruesten-stoppen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Angesichts des nuklearen Wettrüstens der Atommächte und der realen Gefahr eines Atomkriegs in Europa muss die Bundesregierung ihren Bekenntnissen zu atomarer Abrüstung endlich Taten folgen lassen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Statt milliardenteure Atombomber für die Bundeswehr anzuschaffen, sollte die Ampel-Koalition den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen und den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einleiten, wie es der Bundestag 2010 beschlossen hat“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss und Sprecherin für Internationale Politik und Abrüstung, anlässlich der ersten Vertragsstaatenkonferenz des Atomwaffenverbotsvertrags (AVV) in Wien. Dagdelen weiter:</p>
<p>„Die alibimäßige Teilnahme als Beobachterin an der AVV-Staatenkonferenz ändert nichts daran, dass die Bundesregierung den von 122 Staaten in den Vereinten Nationen beschlossenen Atomwaffenverbotsvertrag weiterhin boykottiert und sich weigert, der historischen Abrüstungsinitiative beizutreten. Anstatt sich an der globalen atomaren Aufrüstung zu beteiligen, indem sie die nukleare Teilhabe Deutschlands mit der Beschaffung der atomwaffenfähigen F-35-Kampfjets auf Jahrzehnte festschreibt, sollte die Bundesregierung eine Vorreiterrolle bei der weltweiten Ächtung und schrittweisen Reduzierung der Atomwaffen einnehmen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Sun, 26 Jun 2022 18:19:06 +0200</pubDate>
                <title>Nukleare Teilhabe bietet keine Sicherheit, sondern ist eine große Gefahr</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nukleare-teilhabe-bietet-keine-sicherheit-sondern-ist-eine-grosse-gefahr/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Ich hätte mir gewünscht, dass die grüne Außenministerin Annalena Baerbock diese wichtige Konferenz in unserem Nachbarland Österreich unterstützt. Mittlerweile sind mehr als 80 Staaten dem Atomwaffenverbotsvertrag (TPNW) beigetreten, Deutschland aber ist nicht dabei.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, dass die Bundesregierung sich sperrt, ein Vertragswerk zu unterzeichnen, für dessen Verwirklichung die internationale Initiative ICAN 2017 den Friedensnobelpreis erhielt“, erklärt Zaklin Nastic, Obfrau der Bundestagsfraktion DIE LINKE im Verteidigungsausschuss und Sprecherin ihrer Fraktion für Menschenrechtspolitik, zur Wiener Konferenz zu den humanitären Auswirkungen von Atomwaffen. Nastic weiter:</p>
<p>„Deutschland und Europa würden im Fall einer atomaren Konfrontation Zielgebiet für Atombombenangriffe, wie regelmäßige Simulationen zeigen – allein weil etwa die USA weiter Atomwaffen in Büchel stationiert haben und die Bundeswehr verpflichtet ist, die Atombomben auf Befehl der NATO im Ernstfall von deutschem Boden aus ins Zielgebiet zu fliegen.</p>
<p>Die nukleare Teilhabe bietet keine Sicherheit, sondern stellt eine große Gefahr für die Bevölkerung dar und ist zudem ein extrem teures Risiko. Das zeigen auch die aktuellen Pläne, mithilfe des militärischen Sondervermögens zuallererst 35 atomwaffenfähige F-35-Kampfflugzeuge von Lockheed Martin einzukaufen: Volkswirtschaftlich und sicherheitspolitisch ist das Wahnsinn.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sun, 26 Jun 2022 18:12:03 +0200</pubDate>
                <title>Beschränkung der Bürgertests ist grob fahrlässig</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/beschraenkung-der-buergertests-ist-grob-fahrlaessig/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Vorstoß von Gesundheitsminister Karl Lauterbach, die kostenlosen Bürgertests zu beschränken, erklärt die Parteivorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Man könnte meinen, mit steigenden Inzidenzen sinkt das gesundheitspolitische Kurzzeitgedächtnis. Die Abschaffung von kostenlosen Schnelltest-Angeboten war nachweislich ein großer Fehler des letzten Pandemiejahres. Dies jetzt durch eine erneut&nbsp;geplante Beschränkung des Zugangs zu wiederholen&nbsp;ist grob fahrlässig und der Situation nicht angemessen.&nbsp;</p>
<p>Das hätte die Schließung von vielen Testzentren zur Folge und die Nachverfolgung wird so noch schwieriger.&nbsp;Der Gesundheitsminister muss gewährleisten, dass sich Menschen schnell und frei zugänglich testen können.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-340586</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Jun 2022 19:38:02 +0200</pubDate>
                <title>Kriegseskalation stoppen, jetzt verhandeln!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kriegseskalation-stoppen-jetzt-verhandeln/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Schwere Waffen, Ausbildung am Kampfgerät und eine neue Kampfbrigade: Zum Krieg in der Ukraine fällt der Bundesregierung nichts Besseres ein, als den Konflikt dadurch weiter am Schwelen zu halten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Doch statt durch diese militärische Zuspitzung den Krieg in die Länge zu ziehen, muss sich die Ampelkoalition endlich für die Aufnahme substantieller Verhandlungen einsetzen“, erklärt Ali Al-Dailami, stellvertretender Vorsitzender und verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Treffens der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel. Al-Dailami weiter:</p>
<p>„Die 30 NATO-Staaten folgen blind der Forderung, wonach weitere Waffen geliefert werden sollen. So kündigte Verteidigungsministerin Lambrecht die Auslieferung der bereits zugesagten Panzerhaubitzen 2000 an und sagte auch die Lieferung von drei Mehrfachraketenwerfern Mars II zu. Noch im Juni wird in Deutschland die Ausbildung ukrainischer Soldaten an dem Artilleriesystem beginnen. Auch warb Lambrecht bei den NATO-Partnern in Brüssel für ihren Vorstoß, in Litauen unter deutscher Führung eine multinationale Kampftruppen-Brigade einzurichten.</p>
<p>Es ist bedauerlich, dass von dem NATO-Ministertreffen keine Impulse für eine friedenspolitische Perspektive ausgehen. Denn je länger dieser Krieg andauert, umso mehr Menschen verlieren ihr Leben. Dies muss endlich begriffen und dementsprechend müssen alle kriegsverlängernden Maßnahmen gestoppt werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-340585</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Jun 2022 19:34:04 +0200</pubDate>
                <title>Eine solidarische Asylpolitik ist möglich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/eine-solidarische-asylpolitik-ist-moeglich/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die unbürokratische Aufnahme von Millionen Geflüchteten aus der Ukraine in der EU hat gezeigt, dass eine solidarische Asylpolitik, die die Rechte und Würde von Schutzsuchenden wahrt, grundsätzlich möglich ist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dennoch setzt die EU bei anderen, vor allem nicht-europäischen Geflüchteten, auf Abschreckung, Entrechtung und Abschottung: Rechtswidrige Zurückweisungen durch Pushbacks und Misshandlungen von Schutzsuchenden an den Außengrenzen, Internierungslager für Geflüchtete in Polen, menschenunwürdige Hot-Spot-Lager auf den griechischen Inseln und fast 50.000 Tote infolge der EU-Abschottungspolitik. Die unerträgliche Liste der zum Teil schon seit Jahren hingenommenen Menschenrechtsverletzungen im Namen der EU ließe sich noch lange fortsetzen. Hier braucht es ein radikales Umdenken, ein klares Bekenntnis zu Humanität und Menschenrechten, wenn die EU nicht jegliche Glaubwürdigkeit beim Thema Flüchtlingsschutz verlieren will“, erklärt Clara Bünger, fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni. Laut aktuellen Zahlen des UNHCR befinden sich im Jahr 2022 weltweit über 100 Millionen Menschen auf der Flucht. Das entspricht mehr als einem Prozent der Weltbevölkerung. Bünger weiter:</p>
<p>„Die Grundhaltung bei der Aufnahme der Geflüchteten aus der Ukraine stimmt: Die Menschen werden solidarisch aufgenommen. Sie können zunächst selbst entscheiden, in welchem Land sie um Schutz nachsuchen wollen, vor allem bei der Unterbringung können zivilgesellschaftliche Ressourcen und die Aufnahmebereitschaft in der Bevölkerung so genutzt werden. Ukrainerinnen und Ukrainer erhalten einen sicheren Status und können von Beginn an arbeiten und Sprachkurse besuchen. Sozialrechtlich und bei der Gesundheitsversorgung werden sie der übrigen Bevölkerung weitgehend gleichgestellt. Das müsste Vorbild für die Aufnahme bei Schutzsuchenden aus anderen Ländern wie Syrien, Afghanistan, Eritrea, dem Jemen sein, die ebenso vor Krieg, Gewalt, Unfreiheit, Terror und Folter fliehen müssen. Sie gelangen zumeist nur auf äußerst gefährlichen Fluchtrouten in die EU, häufig über das Mittelmeer. Darauf folgt für viele ein Leben unter menschenunwürdigen Bedingungen in Lagern auf den griechischen Inseln oder gar eine Inhaftierung.</p>
<p>Auch in Deutschland sind viele Schutzsuchende gezwungen, sich in Massenunterkünften aufzuhalten. Dort leben sie ohne jegliche Privatsphäre in engen Räumen, stigmatisiert und ausgegrenzt. Das ist sogar der Fall, wenn sie bei Verwandten unterkommen könnten. Es gibt Bewegungseinschränkungen und Arbeitsverbote, eine gesundheitliche Versorgung erfolgt nur eingeschränkt, etwa bei akuten Schmerzzuständen. Das alles dient der gezielten Abschreckung. Sozialleistungen für Asylsuchende sind deutlich gekürzt, oft gibt es nur unzureichende Sachleistungen, die ein Leben in Menschenwürde nicht ermöglichen. Die EU-Innenministerinnen und -minister haben sich auf ihrem vergangenen Gipfel mehrheitlich darauf verständigt, dass es künftig sogenannte Grenzverfahren an den EU-Außengrenzen geben soll. Das bedeutet für viele Schutzsuchende unzumutbare und unfaire Schnellverfahren an den Grenzen, oft verbunden mit monatelanger Haft. Ein weiterer Rückschritt mit Blick auf die ohnehin schon prekären Zustände an den Außengrenzen. Das steht in eklatantem Widerspruch zu einer menschenrechtsbasierten Asylpolitik.</p>
<p>Wir müssen eine Antwort auf die damit zusammenhängenden Aufgaben und Probleme finden, die nicht auf Abschottung und Abschreckung setzt und die stattdessen die Rechte der Menschen und ihre Würde in den Mittelpunkt stellt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-340584</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Jun 2022 19:30:00 +0200</pubDate>
                <title>Sozial- und klimagerechte Mobilitätswende jetzt!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sozial-und-klimagerechte-mobilitaetswende-jetzt/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Ich begrüße, dass sich bundesweit zahlreiche Gruppen der Mobilitätswende-Bewegung mit Aktionen für eine sozial- und klimagerechte Mobilitätswende zu Wort melden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Druck auf die Politik ist leider bitter nötig“, erklärt Bernd Riexinger, Sprecher für nachhaltige Mobilität der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, mit Blick auf die anstehenden Mobilitätswende-Aktionstage am&nbsp; Wochenende. Bernd Riexinger weiter:</p>
<p>„Die Bundesregierung, insbesondere der Verkehrsminister, stehen auf der Bremse. Herr Wissing profiliert sich als Autominister statt als Verkehrsminister. Dabei müsste doch mittlerweile allen klar sein, dass die Mobilitätswende mehr ist als eine Antriebswende. Die Forderungen der Aktionen nach besser ausgebautem und bezahlbarem ÖPNV, dem Verzicht auf unnötige Straßenbauprojekte sowie Verwandlung von Autoflächen in Räume der Begegnung müssen endlich auch bei der Regierung Gehör finden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 17 Jun 2022 19:24:51 +0200</pubDate>
                <title>Explodierenden Reichtum endlich gerecht besteuern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/explodierenden-reichtum-endlich-gerecht-besteuern/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Das Vermögen wächst bei den Betuchten schneller als die Inflation - Krise und Krieg zum Trotz. Bei den unteren Einkommensgruppen ist der Trend umgekehrt: Die hohen Preise entwerten seit Jahren stagnierende Lohneinkommen und treffen vor allem Geringverdienende sehr hart.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die galoppierende soziale Ungleichheit ist also kein Gefühl, sondern bittere Realität“, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, den heute von der Beratungsgesellschaft Capgemini veröffentlichten „World Wealth Report“, wonach allein in Deutschland die Zahl und das Gesamtvermögen der Dollar-Millionäre deutlich angewachsen sind. Ferschl weiter:</p>
<p>„Deutschland belegt weltweit Platz drei mit den meisten Millionären, und diese Gruppe konnte ihr Einkommen 2021 sogar noch einmal um fast sieben Prozent steigern. Für Normal- und Geringverdienende ist derselbe Zeitraum hingegen wegen einer verfehlten Corona-Politik zum permanenten finanziellen Stresstest geworden, der immer noch anhält.</p>
<p>Die rasant steigenden Verbraucherpreise vertiefen die prekäre Lage vieler Haushalte. Statt milliardenschwerer Aufrüstungsprogramme, ministerialer Energiespartipps und schmaler Entlastungspäckchen, die die Umverteilung von unten nach oben beschleunigen, braucht es endlich ein gerechtes Steuersystem sowie eine einmalige Vermögensabgabe und zielgenaue, wirksame Hilfen für Bedürftige. Die Milliarden, die gerade qua Tankrabatt in die Kassen der Mineralölkonzerne fließen, wären etwa in einem flächendeckenden Energiegeld - auch für Rentnerinnen und Rentner - und einem gezielten Ausbau des ÖPNV deutlich besser angelegt. Um Armut wirksam zu bekämpfen, fordert DIE LINKE außerdem, dass Regelsätze für Bezieher von Hartz IV und Grundsicherung endlich ehrlich berechnet werden und dass es einen Inflationsausgleich für Sozialleistungen gibt, um weitere Belastungen zu vermeiden. Darüber hinaus setzt sich DIE LINKE dafür ein, die Mehrwertsteuer für Grundnahrungsmittel abzusenken, um schnell flächendeckende Entlastung an den Supermarktkassen zu erreichen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 17 Jun 2022 19:21:04 +0200</pubDate>
                <title>Atomar abrüsten – Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/atomar-abruesten-atomwaffenverbotsvertrag-unterzeichnen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Angesichts der besorgniserregenden Aufrüstungen der Atommächte im vergangenen Jahr ist die Bundesregierung gefordert, ein Zeichen für atomare Abrüstung zu setzen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) unterzeichnet sowie den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einleitet und damit den Bundestagsbeschluss von 2010 umsetzt“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss und Sprecherin für Internationale Politik und Abrüstung, anlässlich des Berichts der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN). Dagdelen weiter:</p>
<p>„Eine Modernisierung der US-Atomwaffen in Deutschland wäre fatal. Die Stationierung von Massenvernichtungswaffen in Deutschland stellt eine massive Gefahr für die Sicherheit der Bevölkerung dar. Die nukleare Teilhabe Deutschlands innerhalb der NATO – sprich: das Recht, nach Freigabe des US-Präsidenten Atomwaffen einzusetzen – muss beendet werden.Eine heimliche Atommacht Deutschland steht dem Friedensgebot des Grundgesetzes entgegen. Es braucht stattdessen neue Anstrengungen für internationale atomare Abrüstung, die wieder auf eine Reduzierung der Atomwaffen wie auch der Trägersysteme orientiert. Die Bundesregierung könnte hier eine Vorreiterrolle übernehmen und zugleich auf die Beteiligung an der atomaren Aufrüstung etwa durch die Neuanschaffung atomwaffenfähiger Kampfjets vom Typ F-35 verzichten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 17 Jun 2022 19:16:22 +0200</pubDate>
                <title>COVID-19: Bundesregierung unterstützt schlechten Kompromiss zur Patent-Aussetzung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/covid-19-bundesregierung-unterstuetzt-schlechten-kompromiss-zur-patent-aussetzung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Pandemie ist vorbei, wenn sie für alle vorbei ist. Dass diese einfache Wahrheit für die Bundesregierung mehr Floskel denn Ziel ist, beweist sie nun erneut.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Diese Tage wird bei der WTO-Ministerkonferenz in Genf über eine abgespeckte Variante des bereits Anfang 2020 gestellten Antrags Indiens und Südafrikas auf Aussetzung der Patente auf COVID-19-Impfstoffe, -Diagnostika und -Therapeutika diskutiert. Die Bundesregierung bezeichnet den Vorschlag, der das ursprüngliche Anliegen in zentralen Punkten aufweicht, in ihrer Antwort auf meine Kleine Anfrage zu ihrer diesbezüglichen Haltung als ‘weitgehenden Schritt in Richtung einer weiteren Flexibilisierung geistiger Eigentumsrechte‘. Damit können die Hoffnungen darauf, dass sie sich für eine gerechte Pandemiebekämpfung einsetzt, endgültig begraben werden. Der Schutz von Konzerninteressen ist ihr wichtiger als der Schutz von Menschen. Darin unterscheidet sich die Ampel null von ihrer Vorgängerregierung“, erklärt Cornelia Möhring, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Möhring weiter:</p>
<p>„Im ursprünglichen Antrag wurde die vorübergehende Aussetzung von Patenten und geistigen Eigentumsrechten zur schnellen und global gerechten Bekämpfung der Pandemie gefordert: für Impfstoffe, Therapeutika und Diagnostika für alle. Nun steht zur Debatte, ob Länder von der Möglichkeit der Patentaussetzung ausgeschlossen werden können – und zwar alle, die mehr als zehn Prozent der weltweiten Impfstoffe exportiert haben. Das vorliegende Papier verschiebt außerdem die notwendige Entscheidung über Diagnostika und Therapeutika in die Zukunft. Damit werden die neu entwickelten, lebensrettenden Medikamente weiterhin weltweit Menschen vorenthalten, weil sie durch die Patente überteuert und für zu viele nicht erschwinglich sind. Und: Gerade um Ausbrüche neuer Mutationen frühzeitig entdecken und bekämpfen zu können, braucht es die weltweite Verfügbarkeit von günstigen Tests jetzt und nicht erst irgendwann. In Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen werden im Schnitt fünf Tests pro Tag pro 100.000 Menschen durchgeführt, womit der Zielwert von täglich 100 Tests der globalen Kampagne zur Bekämpfung von COVID-19 massiv verfehlt wird.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-340580</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Jun 2022 19:09:40 +0200</pubDate>
                <title>Wissler zur Freigabe der Covid-Impfstoff-Patente</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wissler-zur-freigabe-der-covid-impfstoff-patente/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Beschluss der WTO, die Patente auf Covid-Impfstoffe befristet freizugeben, sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Aussetzung der Patente auf Covid-Impfstoffe durch die Welthandelsorganisation zeigt: Alle Argumente gegen die Freigabe der Patente waren falsch. Die Freigabe der Patente ist der richtige Weg, um die Produktion von Impfstoff anzukurbeln, auch ärmeren Ländern ausreichenden Zugang zu Impfstoff zu ermöglichen und die Pandemie in den Griff zu bekommen. Das hat Die Linke von Anfang an gefordert.</p>
<p>Dass die Aussetzung der Patente erst jetzt, 2,5 Jahre nach Ausbruch der Pandemie, erfolgt, zeigt aber auch, dass die Profitinteressen der Pharmalobby in den internationalen Verhandlungen zuviel Gewicht hatten. Die Pharmaindustrie und ihre politischen Verbündeten standen lange auf der Bremse. Damit wurde eine Gesundheitspolitik im Interesse der Weltbevölkerung verzögert. So konnte der Virus sich weltweit enorm ausbreiten, vielfach mutieren und immer wieder den Schutz der Impfungen umgehen.</p>
<p>Es ist höchste Zeit, den Weg der Patentfreigabe konsequent weiterzugehen. Alle für die Bekämpfung der Pandemie erforderlichen Arzneien, Technologien und Verfahren müssen für diesen Zweck allen zugänglich werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-340579</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Jun 2022 18:55:21 +0200</pubDate>
                <title>9-Euro-Tickets: Die Rückforderungen sind Bürokratie der sozialen Kälte</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/9-euro-tickets-die-rueckforderungen-sind-buerokratie-der-sozialen-kaelte/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Rückforderungen und Minderauszahlungen an Hartz-IV-Berechtigte durch die Jobcenter sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das 9-Euro-Ticket soll zum Ausgleich der Belastung durch die steigenden Preise beitragen. Wenn Menschen im Hartz-IV-Bezug die Ersparnis zurückzahlen müssen, kommt die Entlastung ausgerechnet bei denen nicht an, die sie am dringendsten benötigen. Die Logik ist ja eigentlich, dass Menschen Geld, das sie sonst für Mobilität ausgeben müssten, für andere steigende Kosten einsetzen können. Menschen im Hartz-IV-Bezug wird dagegen nur das tatsächlich für Schülertickets ausgegebene Geld erstattet. Das ist Bürokratie der sozialen Kälte.</p>
<p>Die Botschaft ist: ‚Wir wollen alle entlasten, aber nicht Euch.‘</p>
<p>Wer ein spritschluckendes Luxusauto fährt, profitiert von der Entlastung am meisten. Wer auf jede Unterstützung dringend angewiesen ist, bekommt noch das wenige wieder abgenommen.“</p>
<p>DIE LINKE spricht sich dafür aus, allen Menschen ein soziales Klimageld von mindestens 1500 Euro im Jahr zukommen zu lassen und alle Sozialleistungen um 200 Euro anzuheben. Das 9 Euro Ticket soll entfristest und der Nahverkehr ausgebaut werden. Perspektivisch soll Hartz-IV durch eine sanktionsfreie Mindestsicherung oberhalb der Armutsgrenze ersetzt und der Nachverkehr kostenlos werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 17 Jun 2022 18:52:59 +0200</pubDate>
                <title>100 Milliarden für die Bundeswehr</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/100-milliarden-fuer-die-bundeswehr/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum heute im Bundesrat verabschiedeten 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen für die Bundeswehr sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Deutschland rüstet auf. 100 Milliarden für atomwaffenfähige Kampfflugzeuge, Panzer, Hubschrauber und weiteres Gerät. Aber: Einen Beitrag zu Frieden leisten internationale Abrüstungsverträge, nicht Rüstungswettläufe. Wofür wieviel Geld locker gemacht wird, zeigt die Priorität der Regierung. 100 Milliarden sind da für Waffen, während viele Schulen in marodem Zustand sind, die Verkehrswende nicht vorankommt und die Infrastruktur vielerorts zerfällt."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-340219</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Jun 2022 18:44:50 +0200</pubDate>
                <title>&quot;Internet für alle&quot; kommt ambitionslos und wird stümperhaft umgesetzt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/internet-fuer-alle-kommt-ambitionslos-und-wird-stuemperhaft-umgesetzt/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Nun kommt das ,lahme Internet&#039; für alle in der schlechtmöglichsten Variante&quot;, erklärt Anke Domscheit-Berg, digitalpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heutigen Abstimmung im Bundesrat über den Entwurf für einen Internet-Universaldienst, der ursprünglich als Recht auf schnelles Internet bezeichnet wurde und nun einen Rechtsanspruch auf 10MBit/s download Bandbreite und 1,7MBit/s upload Bandbreite schafft. Domscheit-Berg weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Grundlagen für diesen Rechtsanspruch wurden in der letzten Legislatur geschaffen, da es in der Pandemie unzählige Berichte von Familien gab, die aufgrund schlechter Internetverbindungen weder Homeoffice noch Homeschooling nutzen konnten. Gerade im ländlichen Raum wurden dadurch viele Menschen von Teilhabe an Arbeit, Bildung und digitaler Alltagsnutzung ausgeschlossen. Leider werden die gleichen Familien das gleiche Problem weiterhin haben, denn der Universaldienst ist nur auf Singlehaushalte ausgerichtet. Ausgerechnet die viel gebeutelten Familien hat man einfach vergessen, denn mit 1,7Mbit/s upload Bandbreite sind keine parallelen Videokonferenzen für Arbeit oder Schule möglich. Das ist nicht nur peinlich, sondern im Jahr drei der Pandemie inakzeptabel.</p>
<p>Und selbst dieses lahmstmögliche Internet kommt keineswegs kurzfristig zu den Menschen in Internet-Wüsten, denn von der Beschwerde bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) bis zur Bereitstellung der Mindestinternetbandbreite sind planmäßig bis zu 14 Monate vorgesehen. Es kann jedoch noch sehr viel länger dauern, denn Digitalminister Wissing hat in seinem neuen Haushalt 2022 schlicht vergessen, dass für die Bearbeitung der nun mindestens 300.000 anspruchsberechtigten Haushalte in Deutschland auch zusätzliches Personal bei der BNetzA benötigt wird, wie in einer Anhörung im Bundestag bestätigt wurde. Es ist daher völlig unklar, wie die zu erwartende Antragswelle bearbeitet werden soll. Leider erweist sich auch die Ampel-Regierung sowohl als ambitionslos als auch dilettantisch in der Umsetzung ihrer niedrig gesteckten Ziele.</p>
<p>Ob das Mindestinternet überhaupt bezahlbar sein wird, auch für Haushalte mit wenig Geld und damit auch im realen Leben digitale Teilhabe für alle ermöglichen wird, wird auch vom noch festzulegenden Preis abhängen. Ich habe die BNetzA gefragt, wer in die Meinungsbildung für die zu regulierende Preisentscheidung einbezogen wurde. Die Antwort: 16 Unternehmen und Unternehmensverbände, vier Kommunalvertretungen wurden befragt und als einzige Interessensvertreterin der Bürger die Verbraucherzentrale, deren ehemaliger Vorsitzender jetzt Vorsitzender der BNetzA ist. Bei derartiger Schieflage erwarte ich nichts Gutes. Dieser Universaldienst der Ampel-Regierung enttäuscht von A bis Z."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-340218</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Jun 2022 18:40:51 +0200</pubDate>
                <title>Einbürgerungspotential besser ausschöpfen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/einbuergerungspotential-besser-ausschoepfen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Zunahme der Einbürgerungszahlen ist erfreulich. Dennoch ist die Einbürgerungsquote im europäischen Vergleich viel zu niedrig. Die vergleichsweise niedrigen Einbürgerungszahlen sind das Ergebnis vieler Gesetzesverschärfungen der vergangenen Legislaturperioden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es braucht jetzt eine Einbürgerungsoffensive, um das Einbürgerungspotential besser ausschöpfen zu können“, erklärt Gökay Akbulut, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zu den heute veröffentlichten Einbürgerungszahlen für das Jahr 2021. Akbulut weiter:</p>
<p>„Die im Koalitionsvertrag angekündigten Erleichterungen müssen jetzt schnell umgesetzt werden, begleitet von einer öffentlichkeitswirksamen Einbürgerungskampagne und der besseren Ausstattung der Einbürgerungsbehörden. Das Land Berlin unternimmt mit dem geplanten Einbürgerungs-Zentrum vorbildliche Anstrengungen in diese Richtung. Für die Bundesregierung haben konkrete Gesetzesänderungen offenbar jedoch keine Priorität.</p>
<p>Ursache für die zu niedrige Einbürgerungsquote sind unter anderem die zu hohen rechtlichen Hürden bei der Einbürgerung, dies betrifft auch Gebühren, Einkommens- und Sprachanforderungen. Viele Menschen würden sich einbürgern lassen, wenn sie ihre bisherige Staatsangehörigkeit behalten dürften. DIE LINKE kämpft seit Jahren für erleichterte Einbürgerungen und eine generelle Akzeptanz der Mehrstaatigkeit. Unsere Gesellschaft ist vielfältig, Einbürgerung stärkt die Partizipation und gleichberechtigte Teilhabe von länger hier lebenden Migrantinnen und Migranten in der Gesellschaft.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-340217</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Jun 2022 18:37:03 +0200</pubDate>
                <title>Schwulen und bisexuellen Männern zügig ein Impfangebot machen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schwulen-und-bisexuellen-maennern-zuegig-ein-impfangebot-machen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Normalerweise würden wir vor allem vor Stigmatisierung warnen, aber das Infektionsgeschehen ist nach derzeitigem Kenntnisstand so eindeutig, dass es nur eine vernünftige Konsequenz geben kann: Schwule und bisexuelle Männer müssen zügig Impfangebote gegen Affenpocken erhalten“, fordert Kathrin Vogler, gesundheits- und queerpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Vogler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sollten unaufgeregt zur Kenntnis nehmen, dass nach den bisherigen Erkenntnissen die Verbreitungsherde der Affenpocken in erster Linie Orte sind, an denen sich schwule und bisexuelle Männer zum Sex trafen. In Deutschland sind bislang ausschließlich Männer betroffen, die - soweit bekannt - schwul oder bisexuell sind.</p>
<p>Die Affenpocken sind nicht vergleichbar mit HIV/Aids, und keinesfalls dürfen sich die Fehler der 1980er wiederholen, als Betroffenengruppen für die Ausbreitung der Krankheit verantwortlich gemacht wurden. Aber nüchtern ist zu betrachten, wo sich die Affenpocken derzeit ausbreiten. Da aufgrund der langen Inkubationszeit von drei Wochen erst die Spitze des Eisbergs sichtbar ist, ist schnelles Handeln geboten.</p>
<p>Ich fordere das Bundesgesundheitsministerium auf, gemeinsam mit Organisationen, die über eine hohe zielgruppenspezifische Kompetenz verfügen, wie den Aidshilfen, schnell eine Aufklärungs- und Impfkampagne zu starten und zügig mit dem Impfen in der Betroffenengruppe zu beginnen, um die Erkrankung schnell einzudämmen. Dies betrifft schwule und bisexuelle Männer, insbesondere mit wechselnden Sexualpartnern und insbesondere in Regionen mit hohen Fallzahlen.</p>
<p>Andere Vorschläge, die Krankheit einzudämmen, etwa indem man Kondome benutzt, sind angesichts der Übertragungswege schlicht unzureichend. Auch Appelle an die sexuelle Enthaltsamkeit werden nach zwei Jahren Coronapandemie nur bedingt helfen, schnelle Impfangebote für die Betroffenen jedoch schon.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-340216</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Jun 2022 18:29:38 +0200</pubDate>
                <title>Grüne Verbrauchertäuschung bei neuer Haltungskennzeichnung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gruene-verbrauchertaeuschung-bei-neuer-haltungskennzeichnung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Einführung der verpflichtenden Haltungskennzeichnung von Agrarminister Cem Özdemir, erklärt Didem Aydurmuş, Mitglied des Parteivorstands der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Am 7. Juni 2022 hat Landwirtschaftsminister Özdemir seine Eckpunkte zur verpflichtenden Haltungskennzeichnung vorgestellt.&nbsp;Es gibt bereits einen Dschungel an Labeln. Eine ernstzunehmende Kennzeichnung ist jedoch längst überfällig. Mit der neu geplanten Haltungskennzeichnung bleiben Haltungsformen erlaubt, die nicht mit dem Staatsziel Tierschutz (Artikel 20a GG) in Einklang gebracht werden können. Was genau hinter der Kennzeichnung steht und wie untragbar die Bedingungen für beispielsweise Schweine in deutschen Ställen sind, bleibt verborgen. Die Tatsache, dass Ställe im Schnitt nur alle 17 Jahre kontrolliert werden, lässt dabei wenig Hoffnung. Nach Julia Klöckner betreiben nun auch die Grünen&nbsp;bei der Kennzeichnung eine&nbsp;Verbrauchertäuschung.&nbsp;</p>
<p>Die neue Haltungskennzeichnung hilft weder der Bevölkerung noch der Landwirtschaft. Es braucht stattdessen eine weitreichende Agrarwende, um langfristig die Versorgung der Bevölkerung mit gesundheitsförderlichen Lebensmitteln zu sichern. Freiwillige Ausstiegsprogramme aus der Tierhaltung, wie es bereits von Landwirtinnen und Landwirten gefordert wird, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Eine Agrarpolitik, die die Verantwortung auf die Konsumentinnen und Konsumenten schiebt, ist verantwortungslos. Weder Markt noch Politik handeln zukunftsorientiert.«</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-340215</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Jun 2022 18:25:48 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE fordert EU-Einkaufspreisdeckel für Gas aus Russland</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-fordert-eu-einkaufspreisdeckel-fuer-gas-aus-russland/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zwischen 2015 und 2020 lag der Gaspreis bei durchschnittlich 16 Euro pro Megawattstunde gegenwärtig bei rund 100 Euro. Die gestiegenen Gaspreise führen zu Rekorderlösen und treiben gleichzeitig die Inflation in den importierenden Ländern an.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>DIE LINKE schlägt vor, mit einem Einkaufspreisdeckel die Einnahmen der russischen Seite zu begrenzen und die Verbraucherpreise zu senken. Das hat der Parteivorstand in seiner gestrigen Sitzung einhellig beschlossen. Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, erklärt:</p>
<p>„Statt hohe Preise zu subventionieren und damit immer mehr Geld in die Kassen der russischen und europäischen Energiekonzerne zu schütten, sollte die EU ihre Nachfragemacht nutzen und die Einkaufsbedingungen diktieren.</p>
<p>Es ist doch absurd: Die europäischen Länder unternehmen viele Anstrengungen, Russland mit Sanktionen zu schaden, bezahlen aber gleichzeitig Rekordpreise für Energie.<br> Die Energieimporte aus Russland mit einem Embargo auf Null zu setzen, hätte allerdings mehr Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft als auf die Einsatzfähigkeit der russischen Armee. Derzeit ergeht man sich deshalb in absurden Verrenkungen, um einerseits zu sagen, wir tun was, aber gleichzeitig weiter russische Energie beziehen zu können. Nordstream 2 ist tot, aber für russisches Gas werden Rekordpreise bezahlt.</p>
<p>Wir schlagen für einen Ausweg aus diesem Dilemma drei Punkte vor:<br> <strong>Erstens:</strong> Die Bundesregierung muss sich auf europäischer Ebene dafür einsetzen, dass die Einkaufspreise für Energie aus Russland auf das Vorkriegsniveau gedeckelt werden. Damit werden Russland die aktuellen Extra-Profite entzogen, Gaslieferungen bleiben aber möglich. Gleichzeitig können damit die Verbraucherpreise gesenkt und die Inflation begrenzt werden.<br> <strong>Zweitens: </strong>Mit dem Ausbau erneuerbarer Energie wird die Energieunabhängigkeit von fossilen Energien aus Russland und anderen Staaten vorangetrieben. Dazu wäre ein 100 Milliarden Euro Sondervermögen gut eingesetzt, und würde im Gegensatz zu dem Sondervermögen für die Bundeswehr perspektivisch auch der Ukraine helfen, denn: Energieunabhängigkeit schwächt die Verhandlungsposition von Russland als Energieexporteur.<br> <strong>Drittens: </strong>Mit einer Übergewinnsteuer muss verhindert werden, dass die Energiekonzerne Mehreinnahmen in die eigene Tasche stecken. Die Einnahmen aus der Übergewinnsteuer müssen den Verbraucherinnen und Verbrauchern sozial gerecht zurückgegeben werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-340058</guid>
                <pubDate>Fri, 03 Jun 2022 16:53:09 +0200</pubDate>
                <title>Kinderreport ist Alarmruf an die Politik</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kinderreport-ist-alarmruf-an-die-politik/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung muss liefern“, kommentiert Heidi Reichinnek, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, den Kinderreport 2022 des Deutschen Kinderhilfswerks. Reichinnek weiter:</p>
<p>„Ob Herabsetzung des Wahlalters, Kinderrechte im Grundgesetz, Klimaschutz, Bekämpfung von Armut oder Investitionen in die öffentliche Infrastruktur, Krankenhäuser und Schulen – Kinder haben sehr klare Vorstellung davon, was getan werden muss. Sie haben massiv unter der Corona-Krise gelitten, spüren, was in unserem Land falsch läuft, und benennen den Handlungsbedarf. 90 Prozent der Kinder und Jugendlichen meinen, in Deutschland müsse mehr Geld ausgegeben werden, um Kindern und Jugendlichen eine gute Zukunft zu ermöglichen. So brauche es mehr Investitionen gegen Kinderarmut (89 Prozent) und in die soziale Infrastruktur (94 Prozent), aber auch für den Klimaschutz (70 Prozent). Zur Finanzierung sollen sehr hohe Einkommen stärker besteuert werden.</p>
<p>Die Bundesregierung sollte der nachwachsenden Generation gut zuzuhören. Sie sind die Expertinnen und Experten für ihre Lebenswelt und Zukunft, die sie auch selbst mitgestalten wollen. Die Ergebnisse des Kinderreports dürfen nicht ignoriert werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-340057</guid>
                <pubDate>Fri, 03 Jun 2022 16:47:44 +0200</pubDate>
                <title>Mindestlohnerhöhung hinkt Wirklichkeit hinterher</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mindestlohnerhoehung-hinkt-wirklichkeit-hinterher/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum für heute im Bundestag geplanten Beschluss der Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Erhöhung des Mindestlohns hinkt der Entwicklung hinterher.</p>
<p>Schon im vergangenen Jahr galt, dass erst ein Stundenlohn von rund 13 Euro bei einem langen Arbeitsleben in Vollzeit für eine Rente oberhalb der Armutsgrenze reichte. Bei der aktuellen Inflation steigt der Wert von Monat zu Monat. Und es muss verhindert werden, dass der Mindestlohn systematisch unterlaufen wird, wie das in vielen Bereichen der Fall ist. DIE LINKE sagt: Wer ein Leben lang in Vollzeit arbeitet, darf dadurch nicht in Armut enden.</p>
<p>Der Mindestlohn muss endlich armutsfest werden!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-339989</guid>
                <pubDate>Thu, 02 Jun 2022 18:46:23 +0200</pubDate>
                <title>»Alle werden ärmer, aber Energiefirmen machen das Geschäft ihres Lebens«</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/alle-werden-aermer-aber-energiefirmen-machen-das-geschaeft-ihres-lebens/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Christian Görke ist finanzpolitischer Sprecher der Linken im Bundestag. Er fordert eine Übergewinnsteuer für Energieunternehmen, die vom Krieg profitieren. Interview: Pepe Egger</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>der Freitag: Herr Görke, wer sind in Ihren Augen die Profiteure dieses Krieges?</strong></p>
<p><strong>Christian Görke:</strong> Unser Finanzminister Christian Lindner hat schon im April vorausgesagt, dass uns der Ukraine-Krieg alle ärmer machen wird. Für die Bevölkerung stimmt das ohne Zweifel, aber die Energiekonzerne machen derzeit das Geschäft ihres Lebens. Das sind marktmächtige Unternehmen, die wegen ihrer Vormachtstellung und wegen langfristig abgesicherter Einkaufspreise bei jetzt hohen Marktpreisen Übergewinne absahnen. Die Europäische Kommission hat für das Jahr 2022 Gewinne der Energieunternehmen von über 200 Milliarden veranschlagt. Total, Esso oder Shell haben im ersten Quartal – schon vor dem Krieg in der Ukraine – Gewinnsteigerungen von bis zu 187 Prozent verzeichnet.</p>
<p><strong>Was ist für Sie ein „Übergewinn“?</strong></p>
<p>Übergewinne sind Gewinne, die über den „normalen“ Gewinn hinausgehen: In Italien, dessen Übergewinnsteuer wir uns zum Vorbild genommen haben, ist das als jener Gewinn definiert, der mehr als fünf Millionen Euro und mindestens zehn Prozent über den Gewinn des Vorjahres hinausgeht. Nur das, was über diese Grenzen hinausgeht, wird dann zusätzlich mit 25 Prozent besteuert.</p>
<p><strong>Sie machen es zu einem moralischen Problem, dass die Marktwirtschaft Leute dafür belohnt, dass sie schlau sind und ein Gut produzieren, das knapp ist.</strong></p>
<p>So unendlich pfiffig waren die Energiekonzerne jetzt auch wieder nicht: Die haben einfach langfristige Einkaufspreise, aber durch den Ukraine-Krieg finden sie sich jetzt unverdient in einer Position wieder, in der sie dank ihrer Marktposition hohe Gewinne einstreichen.</p>
<p><strong>Nutzen sie ihre Position aus?</strong></p>
<p>Ja, klar. Man muss sich doch nur mal angucken, was derzeit passiert (<em>das Interview wurde am 30. Mai geführt, Anm. d. R.</em>), bevor am 1. Juni der Tankrabatt greifen soll: Bei mir in Brandenburg ist der Dieselpreis über die letzten Tage immer weiter gestiegen, heute liegt er bei 2,20 Euro. Sobald der Tankrabatt greift, kommen wir vielleicht grade noch unter zwei Euro pro Liter: Das heißt doch, dass sich die Mineralölkonzerne bereichern. Darauf wollen wir reagieren. Und wir müssen sogar: Wie sollen die Energie-Entlastungspakete sonst gegenfinanziert werden?</p>
<p><strong>Als der Benzinpreis im März stark anstieg und hoch blieb, als der Rohölpreise wieder fiel, gab es große Empörung: Wirtschaftsminister Robert Habeck forderte, das Kartellamt solle tätig werden. Das kann aber nichts tun, solange es keine expliziten Preisabsprachen oder Monopolstellung gibt.</strong></p>
<p>Die Wettbewerbsbehörde ist ein zahnloser, zahmer Tiger, ganz klar; nur bei ganz klaren Marktabsprachen werden die überhaupt aktiv. Tatsächlich funktioniert die von uns vorgeschlagene Übergewinnsteuer auch als eine Art Hilfsmaßnahme, weil es an Regulierung für diesen Sektor mangelt. Ich erinnere an den Vorschlag des Ökonomen Marcel Fratzscher, eine 50-prozentige Steuer auf die Marge zwischen Rohölpreis und Treibstoffpreis zu erheben. Das würde auch funktionieren. Aber ich fand die Ausgestaltung einer Übergewinnsteuer, wie sie Mario Draghi in Italien umgesetzt hat, schlüssig. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat festgestellt, dass so etwas in Deutschland problemlos umsetzbar und mit EU-Recht in Einklang zu bringen ist.</p>
<p><strong>Warum haben Sie sich Draghi zum Vorbild genommen?</strong></p>
<p>Wir wollten es der CDU und der FDP einfach schwerer machen, dagegen zu argumentieren. Draghi ist ein Konservativer, kein Linker.</p>
<p><strong>Ich dachte, Christian Lindner sei das Haupthindernis? Der ist prinzipiell gegen Steuererhöhungen und besonders gegen eine Übergewinnsteuer, weil die auch Solarfirmen träfe.</strong></p>
<p>Auch Firmen, die erneuerbare Energie produzieren, verdienen derzeit an erheblichen Zufallsgewinnen an der Strombörse. Zufallsgewinne sind aber – anders als Herr Lindner behauptet – kein vernünftiger Investitionsanreiz. Sie sind reiner Zufall. Überhaupt: Kleinere innovative Unternehmen betrifft das dank der Freigrenzen sicher nicht.</p>
<p><strong>Warum nicht auch Rüstungsfirmen? Die profitieren doch auch vom Krieg?</strong></p>
<p>Natürlich wäre das auch für Unternehmen wie Rheinmetall sinnvoll, für die die derzeitige Lage eine Lizenz zum Gelddrucken darstellt. Das ist aber möglicherweise derzeit nicht vom EU-Recht gedeckt. Die EU-Kommission hat aber im Bereich der Energieerzeugung und des Energiehandels im März explizit die Möglichkeit geschaffen, Übergewinne abzuschöpfen – für einen begrenzten Zeitraum.</p>
<p><strong>Was würde der Fiskus einnehmen, wenn er die Übergewinne von Energieunternehmen für ein Jahr mit 25 Prozent besteuert?</strong></p>
<p>Wir schätzen, dass sich damit Steuereinnahmen zwischen 15 und 19 Milliarden Euro erzielen lassen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-339988</guid>
                <pubDate>Thu, 02 Jun 2022 18:43:01 +0200</pubDate>
                <title>Ja zur Erhöhung des Mindestlohns, Nein zu Minijobs</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ja-zur-erhoehung-des-mindestlohns-nein-zu-minijobs/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am Freitag stimmt der Bundestag über die Erhöhung des Mindestlohns ab. Susanne Ferschl erklärt, warum die Linksfraktion für die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro stimmt - wofür sie jahrelang gestritten hat - aber gleichzeitig gegen die damit verbundene Ausweitung der Minijobs durch die Ampel ankämpft</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir stimmen dem Mindestlohnerhöhungsgesetz insgesamt zu, obwohl die Ampel-Koalition darin unsere langjährige Forderung nach einer Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro mit einer Ausweitung der Minijobs verbindet. Für uns ist aber auch klar: Wir geben erst Ruhe, wenn jede abhängige Beschäftigung ab dem ersten Euro der vollen Sozialversicherungspflicht unterliegt.</strong></p>
<p>Minijobs („geringfügige Beschäftigungsverhältnisse“, sog. 450 Euro Jobs) sichern keine eigenständige Existenzgrundlage und man erwirbt keine Ansprüche in den sozialen Sicherungssystemen. Was es heißt, ohne Anspruch auf Arbeitslosen- oder Kurzarbeitergeld den Job zu verlieren, haben wir in der Pandemie gesehen. Außerdem werden Minijobs überdurchschnittlich häufig von Frauen ausgeübt, die auf diese Weise abhängig bleiben – vom Amt oder dem Partner. Ganz zu schweigen davon, welches Fachkräftepotential dadurch verloren geht. Auch deshalb fordern neben der Fraktion DIE LINKE auch Gewerkschaften und Forschungsinstitute, dass Minijobs eingedämmt werden müssen. Nichtsdestotrotz hält die Ampel-Koalition im Mindestlohnerhöhungsgesetz an der Ausweitung dieser Beschäftigungsform fest.<br> Für DIE LINKE ist das aus arbeitsmarkt- und gleichstellungspolitischer Sicht grundfalsch: Entgegen landläufiger Mythen sind die große Mehrheit der Minijobbenden gerade nicht Schülerinnen und Schüler, Studierende oder Rentnerinnen und Rentner. Vielmehr sind zwei Drittel der Minijobbenden im sogenannten Haupterwerbsalter von 25 bis 65 Jahre (65 Prozent). Fast die Hälfte dieser Gruppe ist ausschließlich im Minijob beschäftigt (46 Prozent). Das zeigt: Für viele Menschen ist er Bestandteil regulärer Einkommenssicherung und kein „Nebenverdienst“. Auch wenn die Ampel-Koalition die Verdienstgrenze an zehn Wochenstunden zum gesetzlichen Mindestlohn koppelt, mit einem Minijob kann niemals ein existenzsicherndes Einkommen erzielt werden. Damit Arbeit den Lebensunterhalt sichert und soziale Sicherheit im Bedarfsfall garantiert, darf es keine erzwungene Teilzeit geben und sie muss ab der ersten Stunde voll sozialversicherungspflichtig sein. Durch die geplante Ausweitung hingegen droht die weitere Verdrängung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung.</p>
<p>Auch im Hinblick auf die Durchsetzung der Mindestlohnerhöhung ist die Ausweitung von Minijobs ein Problem, denn im Betrieb fungieren diese Kleinstbeschäftigungsverhältnisse oft zur Tarnung von Schwarzarbeit. In der Kombination mit dem Verzicht auf eine tagesaktuelle, manipulationssichere Arbeitszeiterfassung wird ein scheunentorgroßes Schlupfloch für Mindestlohnbetrug offengehalten. DIE LINKE lehnt die Ausweitung und Dynamisierung von prekären Minijobs daher entschieden ab und plädiert dafür, die vernünftige Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro dafür zu nutzen, um reguläre, sozialversicherungspflichtige zu fördern und der Arbeit von Menschen den gebührenden Respekt zu zollen. Nein zu Minijobs, Ja zur Erhöhung des Mindestlohns.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Thu, 02 Jun 2022 18:37:20 +0200</pubDate>
                <title>»Wir wollen Stimme der queeren Community im Bundestag sein«</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wir-wollen-stimme-der-queeren-community-im-bundestag-sein/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Unter dem Motto &quot;Queer, aber sozial&quot; will Kathrin Vogler als Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Queerpolitik die Politik der Ampel kritisch begleiten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Queerpolitik hat sich die Ampel sehr viel vorgenommen, der Koalitionsvertrag wurde von den LGBTI-Verbänden sehr gelobt. Nach einem halben Jahr gibt es zwar einen offiziellen Queer-Beauftragten der Bundesregierung, aber noch keine konkreten Gesetzentwürfe. Wie ist Ihre Zwischenbilanz?</strong></p>
<p>Nach dem queerpolitischen Stillstand von 16 Jahren unionsgeführter Regierung finde ich die Vorhaben, die im Koalitionsvertrag angekündigt wurden, wirklich erfreulich, aber gleichzeitig auch sehr ambitioniert. Man darf sich nichts vormachen: Beim Familien- und Abstammungsrecht geht es um dicke Bretter, die gebohrt werden müssen. Viele Fallstricke müssen überwunden werden. Auch ein Selbstbestimmungsgesetz muss so ausgestaltet sein, dass es rechtlich nicht angreifbar ist. Ich hoffe sehr, dass wir im Herbst – wie angekündigt – einen ersten Gesetzentwurf zum Abstammungsrecht auf dem Tisch haben werden, mit dem wir uns dann beschäftigen können.</p>
<p>Ich sehe unsere Rolle als Linke darin, dass wir die Regierung kritisch und konstruktiv begleiten. Wir werden insbesondere die sozialen Aspekte im Auge behalten, was beispielsweise beim Familienrecht besonders wichtig ist. In enger Zusammenarbeit mit der queeren Community wollen wir deren Stimmen aufnehmen und ins Parlament tragen.</p>
<p><strong>Haben Sie konkrete Beispiele für diese kritische Begleitung?</strong></p>
<p>Ja, wir haben sogar schon ein bisschen was erreicht. Mein Kollege Jan Korte hat etwa darauf aufmerksam gemacht, dass die Antragsfrist für die Entschädigung verfolgter Homosexueller ausläuft, was nun von der Regierung verlängert wird. Dann habe ich mich für ein Schredder-Moratorium für die TSG-Akten eingesetzt. Das ist zwar noch nicht in trockenen Tüchern, aber ich weiß, dass es von der Regierung sehr wohlwollend geprüft wird. Damit haben wir die ersten Duftmarken gesetzt.</p>
<p><strong>Gegen das geplante Selbstbestimmungsgesetz gibt es bereits jetzt scharfen Widerstand, von Alice Schwarzer bis nach Rechtsaußen. Besteht die Gefahr, dass die Regierung einknickt?</strong></p>
<p>Ich hoffe nicht, weil es wirklich dringend an der Zeit ist, das Transsexuellengesetz zu überwinden. Mir ist dabei ein großes Anliegen, dass die Rechte nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch materialisiert werden, insbesondere der Anspruch auf Zugang zu Behandlungen. Da Transgeschlechtlichkeit endlich nicht mehr als "Krankheit" eingestuft wird, besteht ja die Gefahr, dass die Krankenkassen und privaten Krankenversicherer sich einen schlanken Fuß machen und sagen, das übernehmen wir nicht mehr. Auch dafür brauchen wir gesetzliche Regelungen.<br> <br> <em>Weiterlesen auf&nbsp;</em><a href="https://www.queer.de/detail.php?article_id=42177" target="_blank" rel="noreferrer">queer.de</a>.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-339986</guid>
                <pubDate>Thu, 02 Jun 2022 18:31:18 +0200</pubDate>
                <title>Tankrabatt: Konzerngewinne auf Kosten der Steuerzahler</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/tankrabatt-konzerngewinne-auf-kosten-der-steuerzahle/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum heute gestarteten Tankrabatt sagt Jörg Schindler, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Tankrabatt bedeutet, dass die aktuellen Preiserhöhungen vom Steuerzahler, statt vom Tankkunden bezahlt werden. Eine Preissenkung kommt so nicht an. Im Gegenteil: Die Tankkunden zahlen ja auch Steuern. Besser wäre ein Preisdeckel. Außerdem sollten die Extragewinne, die die Mineralölkonzerne gerade einstreichen, mit einer Übergewinnsteuer abgeschöpft werden. Wer die Gunst der Stunde nutzt, um die Autofahrerinnen und Autofahrer abzuzocken, darf nicht mit Extragewinnen belohnt werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-339985</guid>
                <pubDate>Thu, 02 Jun 2022 18:28:05 +0200</pubDate>
                <title>Wissler zur Einigung beim Sondervermögen bei der Bundeswehr</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wissler-zur-einigung-beim-sondervermoegen-bei-der-bundeswehr/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Einigung auf das 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen für die Bundeswehr sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Bundesregierung beweist mit dem Sondervermögen einmal mehr, dass sie riesige Summen mobilisieren kann, wenn sie nur will.</p>
<p>Das Sondervermögen für die Bundeswehr lehnen wir ab, weil es keines der bestehenden Probleme behebt. Es behebt nicht die Misswirtschaft bei der Bundeswehr und es hilft den Menschen in der Ukraine nicht. Es nützt vor allem der Rüstungsindustrie, bei der in dieser Woche die Sektkorken knallen dürften. Schon in den letzten Jahren wurde der Verteidigungsetat massiv erhöht. Ein neues Wettrüsten ist gefährlich und macht die Welt nicht friedlicher.</p>
<p>Die 100 Milliarden würden viel dringender an anderer Stelle gebraucht. Man könnte die Schulen, Kitas und Unis sanieren und in den Klimaschutz investieren. Das sind Ziele, die 100 Milliarden verdient hätten.</p>
<p>Die Kredite für das Sondervermögen will die Bundesregierung unter Beachtung der Schuldenbremse aus dem Haushalt der kommenden Jahre bedienen. Damit fehlt das Geld, das jetzt für Waffen ausgegeben wird, für Investitionen in Bildung und Soziales in den kommenden Jahren.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 26 May 2022 16:02:28 +0200</pubDate>
                <title>Ärzte am Ende: Das Gesundheitswesen macht krank</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/aerzte-am-ende-das-gesundheitswesen-macht-krank/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Personalkrise in unserem Gesundheitswesen spitzt sich zu – nicht nur bei den Pflegekräften, sondern auch in der Ärzteschaft. Die Belastung für Ärzte durch den demographischen Wandel nimmt zu.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt unterstreicht zu Recht, dass eine ausreichende Personalausstattung kein Luxus, sondern Fundament des Wohlergehens ist. Konkrete Maßnahmen zur Entlastung aller Beschäftigten, von der Ärztin bis zur Putzkraft, müssen deswegen oberste Priorität haben“, erklärt Ates Gürpinar, Sprecher für Krankenhaus- und Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den Deutschen Ärztetag. Gürpinar weiter:</p>
<p>„Die Beschäftigten in den Gesundheitsberufen kämpfen gegen ihre Überlastung und den Kollaps des Systems - dabei werden sie von der Inaktivität des Ministeriums behindert. Gerade am Personal wird gespart, wo es nur geht: Überlastung und Arbeitsverdichtung sind die Folge. Damit untergräbt sich das deutsche Gesundheitssystem Stück für Stück selbst, denn Menschen werden von Menschen geheilt, nicht von schwarzen Zahlen. Minister Lauterbach muss Ärzten und anderen Gesundheitsbeschäftigten mit tiefgreifenden Reformen ermöglichen, ihre Arbeit gut machen zu können – und die besteht darin, Menschen zu versorgen, nicht Profite zu erwirtschaften.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-339735</guid>
                <pubDate>Thu, 26 May 2022 15:59:03 +0200</pubDate>
                <title>Menschen statt Profite in den Mittelpunkt der Gesundheitspolitik stellen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/menschen-statt-profite-in-den-mittelpunkt-der-gesundheitspolitik-stellen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„In den Kliniken, den Arztpraxen und der Langzeitpflege fehlen die Fachkräfte, es gibt zu wenige Studienplätze an den Universitäten, und die Beratungsfirma McKinsey kommt mit Einsparvorschlägen für das Gesundheitswesen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Diese Beratungsfirma ist völlig runter. Wenn es Einsparpotential im Gesundheitswesen gibt, dann sind das die Gewinnausschüttungen der Krankenhauskonzerne: Kein einziger Cent aus Staatshilfen und Krankenkassenbeiträgen sollte mehr auf den Konten von Aktionären landen dürfen“, erklärt Jan Korte, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf eine Studie des Beraterunternehmens McKinsey zum Einsatz digitaler Technik im Gesundheitswesen. Jan Korte weiter:</p>
<p>„Grundsätzlich sollte man gesundheitspolitische Ratschläge einer Firma, die in den USA dazu beigetragen hat, Millionen Menschen in die Abhängigkeit von Opioiden zu treiben, ignorieren. Aber auch die Einspareffekte bei der Digitalisierung liegen derzeit vor allem bei den Krankenkassen - für die Praxen stellen sie einen erheblichen Mehraufwand dar. Nach dem vielen Gerede vor seiner Ministerzeit muss Karl Lauterbach jetzt endlich anfangen zu arbeiten und die Menschen - statt die Profite - in den Mittelpunkt der Gesundheitspolitik stellen."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 26 May 2022 15:55:03 +0200</pubDate>
                <title>Neue Regeln für mehr Investitionen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/neue-regeln-fuer-mehr-investitionen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die strengen Schuldenregeln der EU sind spätestens seit der Corona-Krise obsolet. Nun führen die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs das Kürzungsdiktat völlig ad absurd um.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir brauchen massive öffentliche Investitionen – in den Klimaschutz, die Transformation der Industrie, den Sozialstaat, die öffentliche Infrastruktur und bald in den Wiederaufbau der Ukraine. Das geht nur mit Regeln, die solche Investitionen vorantreiben, statt sie abzuwürgen“, erklärt Alexander Ulrich, Sprecher der Fraktion DIE LINKE für Europäische Sozial- und Wirtschaftspolitik, anlässlich der Vorstellung der wirtschaftlichen Empfehlungen der EU-Kommission an die Mitgliedstaaten im Rahmen des Europäischen Semesters. Ulrich weiter:</p>
<p>„Dass die Wiedereinsetzung der Maastricht-Vorschriften von Jahr zu Jahr verschoben wird, zeigt, wie realitätsfremd das Regelwerk mittlerweile ist. Der Stabilitätspakt muss dringend reformiert werden, damit die Euroländer sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht weiter in die Krise sparen müssen, sondern wichtige Zukunftsinvestitionen finanzieren können. Die Bundesregierung darf entsprechende Vorschläge aus Paris und Brüssel nicht länger blockieren.</p>
<p>Zudem muss die Regierung endlich auf die EU-Kommission hören, die seit Jahren einen Rückbau des deutschen Niedriglohnsektors und mehr öffentliche Investitionen fordert. Allerdings muss das Geld an die richtigen Stellen fließen – etwa in umweltfreundliche Technologien und den ÖPNV. Milliardenschwere Aufrüstungsprogramme helfen uns nicht weiter.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 26 May 2022 15:50:23 +0200</pubDate>
                <title>Panzerlieferungen an die Ukraine stoppen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/panzerlieferungen-an-die-ukraine-stoppen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Waffenlieferungen der Bundesregierung, vermittelt durch den Panzerringtausch mit Tschechien, befördern allein die Gefahr einer weiteren Eskalation hin zu einer direkten Beteiligung Deutschlands am Krieg in der Ukraine.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung muss dieses fatale Projekt stoppen“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss und Sprecherin für Internationale Politik. Dagdelen weiter:</p>
<p>„Wenn es Ziel war, über den Ringtausch die deutsche Beteiligung an den massiven Waffenlieferungen zu verschleiern, darf dies bereits als gescheitert angesehen werden. Es ist ein friedens- und außenpolitisches Armutszeugnis, dass das durchsichtige Manöver des Panzerringtauschs auch noch direkt aus Steuergeldern finanziert wird. Statt immer mehr und immer schwerere Waffen in die Ukraine zu liefern, braucht es endlich eine diplomatische Initiative der Bundesregierung für einen sofortigen Waffenstillstand.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 20 May 2022 17:49:56 +0200</pubDate>
                <title>Geld für Bomben &amp; Panzer statt für Bus &amp; Bahn</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/geld-fuer-bomben-panzer-statt-fuer-bus-bahn/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Knapp zwei Wochen vor dem geplanten Beginn des 9-Euro-Tickets weigert sich Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) trotz Kritik der Bundesländer und Verkehrsunternehmen, das Ticket ausreichend zu finanzieren. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ampel will 100 Milliarden für die Aufrüstung der Bundeswehr ausgeben, hat aber keine 1,5 Milliarden Euro für das 9-Euro-Ticket übrig. Geld für Bomben &amp; Panzer statt für Bus &amp; Bahn - ist das der versprochene Fortschritt der Ampel?</p>
<p>Verkehrsminister Wissing bürdet den Ländern damit das finanzielle Risiko für das 9-Euro-Ticket auf, gefährdet möglicherweise die rechtzeitige Einführung des Tickets und die Chance, einen großen Schritt in Richtung eines attraktiven öffentlichen Personennahverkehrs zu gehen.&nbsp;</p>
<p>Das 9-Euro-Ticket soll leider nur drei Monate gelten. DIE LINKE fordert eine unbefristete Geltungsdauer, zumindest jedoch eine Verlängerung bis Ende des Jahres. Die Fahrpreise müssen auf dem Weg zu einem Nulltarif dauerhaft drastisch gesenkt und Bus und Bahn massiv ausgebaut werden. Außerdem soll ein sozial gerechtes Mobilitätsgeld die Pendlerpauschale ersetzen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 20 May 2022 17:46:38 +0200</pubDate>
                <title>Keine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-anhebung-des-renteneintrittsalters-auf-70/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ökonomen haben sich Medienberichten zufolge für eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre ausgesprochen, um die Inflation zu bekämpfen. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Rentenkürzungen gegen Inflation vorzugehen ist wirtschaftspolitischer Irrsinn und klingt, als ob sich die Ökonomen soziale Verwerfungen geradezu wünschen. Viele Menschen leiden massiv unter den Preissteigerungen und wissen kaum noch, wie sie ihren Einkauf oder Energierechnungen bezahlen sollen. Ihnen auch noch die Rente zu kürzen, denn nichts anderes bedeutet ein höheres Renteneintrittsalter, verschlimmert ihre Lage.</p>
<p>Menschen, die in der Pflege, im Handwerk, auf dem Bau und in anderen Bereichen körperlich hart arbeiten, können nicht bis 67 oder 70 arbeiten. Sie gehen dann in Rente, wenn sie nicht mehr arbeiten können - oft mit hohen Abschlägen. Die Rente muss den Lebensstandard sichern und vor Armut schützen und spätestens ab 65 allen zuschlagsfrei zustehen.</p>
<p>Im Kampf gegen die Inflation brauchen wir eine staatliche Preiskontrolle für Energie und Lebensmittel und müssen den ärmeren Teil der Bevölkerung massiv entlasten.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 20 May 2022 17:42:42 +0200</pubDate>
                <title>Maloche bis zum Tode ist ein schlechtes ökonomisches Rezept</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/maloche-bis-zum-tode-ist-ein-schlechtes-oekonomisches-rezept-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wenn sich drei Ökonomen in der Bildzeitung zur Rente äußern, hat das selten etwas mit Ökonomie, sondern meist etwas mit interessensgeleiteter Politik zu tun.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Anders kann man es nicht verstehen, wenn drei Ökonomen auf dem Rücken von Millionen abhängig Beschäftigten mit der Forderung nach einer Regelaltersgrenze jenseits der 67 Jahre die Inflation, staatliche Schulden und den Fachkräftemangel bekämpfen wollen“, erklärt Matthias W. Birkwald, renten- und alterssicherungspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Birkwald weiter:</p>
<p>„Wer Fachkräfte halten will, darf sie nicht über eine höhere Regelaltersgrenze zum Arbeiten bis zum Umfallen zwingen, sondern muss für gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen gerade auch für die Älteren sorgen. Das ist die ureigenste Aufgabe der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die sie aber in der Breite besonders bei älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seit Jahren sträflich vernachlässigen. Die Ökonomen und die Bildzeitung sollten einfach mal ihre Schreibtische verlassen und in den Betrieben nach alters- und alternsgerechten Arbeitsplätzen suchen. Die gibt es, aber eben nicht genug, und sie sind vor Allem noch lange nicht der Normalfall. Teilzeitarbeitsplätze oder Wiedereinstiegsprogramme für gesundheitlich gehandicapte Menschen sind ebenfalls Mangelware.</p>
<p>Auch der Freiburger Ökonom Bernd Raffelhüschen sollte wissen, dass der Großteil der Rente und natürlich auch die Rente ab aktuell 64, die er immer noch Rente ab 63 nennt, nicht über Schulden, sondern über Beitragsgelder der Versicherten finanziert wird. Der Anteil der Bundeszuschüsse zur Rente an den Steuereinnahmen des Bundes ist von 42 Prozent im Jahr 2004 auf 37 Prozent im Jahr 2021 gefallen und wird nach der mittleren Finanzplanung des Bundes bis 2025 sogar auf 34 Prozent fallen. Die Rente belastet also die Steuerkasse nicht mehr, sondern weniger. Das ist die Wahrheit.</p>
<p>Dass die Inflation aktuell gerade nicht von zu hohen Löhnen, sondern explodierenden Energiepreisen getrieben wird, müsste auch ein Ökonom mitbekommen haben. Das Renteneintrittsalter sollte nicht erhöht, sondern im Gegenteil wieder auf 65 Jahre gesenkt werden. Das wäre fair, und es ist auch finanzierbar. Derzeit haben wir mit 18,6 Prozent den niedrigsten Rentenbeitragssatz seit 20 Jahren. Wenn man die Rente erst ab 67 zurücknähme, müsste der Beitrag für die Rentenversicherung nur um 0,5 Prozentpunkte erhöht werden. DIE LINKE hat ausgerechnet, was das jemanden kostet, der oder die den aktuellen durchschnittlichen Bruttolohn von 3.241,75 Euro verdient: Es wären gerade einmal 8,10 Euro pro Monat, die diese Person netto weniger hätte. Den gleichen Betrag müsste der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin zusätzlich in die Rentenkasse zahlen. Für 8,10 Euro erhält man auf dem Oktoberfest nicht mal eine Maß Bier und in Köln eine sehr überschaubare Anzahl Kölsch. Ich habe noch keinen einzigen Menschen getroffen, der wegen eines solchen Betrags zwei Jahre länger arbeiten wollte. Hinzu kommt: Viele Beschäftigte mit Knochenjobs, die eine körperlich oder psychisch harte Arbeit haben, schaffen es schon heute nicht mal bis zum 60. Lebensjahr. Ich will hier nur drei Beispiele nennen: Das durchschnittliche Berufsaustrittsalter beträgt bei Bauberufen 57,6 Jahre, in der Kunststoffverarbeitung 58,7 Jahre und bei Hilfsarbeitern 59,1 Jahre.</p>
<p>Für diese Menschen sollte gelten: Wer 40 Jahre lang gearbeitet hat, sollte ab 60 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen dürfen. Wir brauchen zuerst eine andere Arbeitskultur, so dass Unternehmen viel mehr Ältere einstellen, altersgerechte Stellen anbieten und alternsgerechte Arbeitsplätze mit Tätigkeiten, die Menschen ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen bis zum Rentenalter ausüben können. Wir brauchen Arbeitszeitverkürzungen und eine bessere Prävention.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 20 May 2022 17:37:37 +0200</pubDate>
                <title>Beim BAföG keine halben Sachen - existenzsichernd und krisensicher</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/beim-bafoeg-keine-halben-sachen-existenzsichernd-und-krisensicher/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Bundesregierung drückt bei den BAföG-Änderungen zwar aufs Tempo, aber schnell ist leider nicht immer gut. Statt den nächsten halbgaren Schuss aus der Hüfte abzugeben, sollte die Ampel mal innehalten und die einhellige Kritik der zu geringen Anhebung der Bedarfssätze und Wohnpauschale ernst nehmen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auch bei der Einrichtung eines Notfallmechanismus sind Korrekturen dringend notwendig", erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur im Kabinett verabschiedeten 28. BAföG-Novelle und zur heutigen Anhörung des Bundestages zur 27. BAföG-Novelle. Gohlke weiter:</p>
<p>„Die Einrichtung eines Notfallmechanismus für nationale Krisenlagen ist mehr als überfällig. Die Erfahrungen in der Corona-Pandemie waren für viele Studierende bitter. Das jetzt angedachte Verfahren ist jedoch viel zu kompliziert, und viele Studierende werden im Falle einer nationalen Krise leer ausgehen. Rund 400.000 internationale Studierende werden bisher nicht berücksichtigt. Dabei mussten 30 Prozent von ihnen die Überbrückungshilfe in Anspruch nehmen. Daneben sollte die Förderung in Notlagen nicht an Regelstudienzeiten hängen. Es bleibt leider dabei: Die Reformvorschläge der Bundesregierung zum BAföG blenden die Lebensrealitäten der Studierenden aus und lassen viele von ihnen selbst in Krisenzeiten auf sich allein gestellt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Mon, 16 May 2022 14:04:50 +0200</pubDate>
                <title>Der Kreisverband und unsere Direktkandidaten Marvin Hasenberg und Ralf Sondermeyer für Hagen, Landtagswahl 2022 bedanken sich an alle Wählerinnen und Wählern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-kreisverband-und-unsere-direktkandidaten-marvin-hasenberg-und-ralf-sondermeyer-fuer-hagen-landta/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIE LINKE Hagen möchte sich bei allen Wählerinnen und Wählern bedanken, die das Kreuz bei den Linken gemacht haben. Bedanken möchten wir uns auch bei allen Mitgliedern für den sehr engagierten Wahlkampf.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die beiden Direktkandidaten in Hagen, Marvin Hasenberg und Ralf Sondermeyer, ziehen eine kurze Bilanz der Wahl. Marvin Hasenberg sieht den Blick in der Zukunft der Partei:</p>
<p>„Wir haben in Hagen unser bestes gegeben und wir konnten mit den zahlreichen neuen Mitgliedern einen guten Wahlkampf führen. Das schwache Ergebnis werden wir in der Partei aufarbeiten und ab Heute werden wir mit der Parteiarbeit den Blick in die Zukunft richten.“</p>
<p>Ralf Sondermeyer ergänzt:“ Das Ergebnis tut sehr weh und ich denke das es nichts mit der Arbeit vor Ort zu tun hat. Wir werden in der Partei wieder eine gemeinsame Sprache finden und vorhandene Probleme auf Bundes- und Landesebene lösen müssen. Hagen braucht eine starke soziale Kraft die für Gerechtigkeit kämpft“</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Mon, 16 May 2022 13:56:27 +0200</pubDate>
                <title>Dem Hass auf queere Menschen die Rote Karte zeigen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/dem-hass-auf-queere-menschen-die-rote-karte-zeigen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Hass und Gewalt gegen Minderheiten nehmen zu, gerade auch gegen queere Menschen. In Zeiten zunehmender Zukunftsangst nehmen auch Aggressionen zu, daher ist zu befürchten, dass dies kein einmaliger Ausreißer ist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am IDAHOBIT wollen wir ein Zeichen setzen und dem Hass auf queere Menschen die Rote Karte zeigen. Aber das reicht nicht: Wir müssen 365 Tage im Jahr für eine solidarische Gesellschaft streiten, in der niemand ausgegrenzt wird und niemand Angst vor der Zukunft haben muss. Jeder Mensch hat das Recht, seine geschlechtliche und sexuelle Identität ohne Angst frei zu leben“, erklärt Kathrin Vogler, queerpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie (IDAHOBIT)<strong>.</strong></p>
<p>Jan Korte, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, ergänzt: „Vom IDAHOBIT sollte nicht nur ein symbolisches Zeichen ausgehen. Wir müssen zügig einen überparteilichen Konsens finden und das Grundgesetz um die Merkmale der sexuellen und geschlechtlichen Identität in Artikel 3 Absatz 3 erweitern, so wie es schon seit Jahrzehnten überfällig ist. Vor allem die Konservativen müssen endlich im 21. Jahrhundert ankommen und ihre Blockadehaltung beenden. Wir müssen dem Hass Grenzen setzen!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Mon, 16 May 2022 13:53:29 +0200</pubDate>
                <title>»Rentenpaket mit Licht und viel Schatten«</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rentenpaket-mit-licht-und-viel-schatten-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Gesetzesentwurf bedeutet Rentenkürzung. Niedriglöhner profitieren nicht von Grundrente. Das Gespräch mit Matthias W. Birkwald führte für die junge Welt Gitta Düperthal.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Gesetzentwurf der Ampel zur Rente liegt aktuell noch beim Bundeskabinett, um anschließend in die Lesung zu kommen. Wie ist der Entwurf angesichts steigender Energie- und Lebensmittelpreise zu werten?</strong></p>
<p><strong>Matthias W. Birkwald:&nbsp;</strong>Im Rentenpaket I der Ampel gibt es neben Licht – einer Rentenerhöhung in Westdeutschland zum 1. Juli um 5,35&nbsp;Prozent und im Osten um 6,12 Prozent – viel Schatten. Angesichts einer Inflationserwartung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung, IMK, von 6,2 Prozent für 2022 wird im Geldbeutel der Rentnerinnen und Rentner davon nicht viel übrigbleiben. Zudem führt die Bundesregierung den seit 2018 ausgesetzten »Nachholfaktor« bei der Rentenanpassung wieder ein, was eine Rentenkürzung für die kommenden Jahre bedeuten wird. Deshalb wird die Rentenerhöhung im Juli 0,62 Prozentpunkte niedriger ausfallen als ohne Gesetzesänderung. Die Sozialverbände, die Gewerkschaften und Die Linke finden das falsch. Die Renten werden so von den Löhnen abgekoppelt und steigen nicht so schnell wie diese an. Seit 2003 wurde durch den Nachhaltigkeitsfaktor, der die Demografieentwicklung abbildet, siebenmal die Rente gekürzt. Das will die Ampel fortsetzen. Und sie wird aus dem Minimalrentenniveau von 48 Prozent ein maximales machen. Die Linke dagegen fordert eine Anhebung auf den Lebensstandard sichernde 53&nbsp;Prozent. Das wäre eine zusätzliche Rentenerhöhung von knapp zehn Prozent und finanzierbar, wenn die Beschäftigten und die Arbeitgeber je ein Prozent des Bruttoeinkommens mehr an Beitrag in die Rentenversicherung einzahlten.</p>
<p><strong>Die Linke hat kürzlich eine kleine Anfrage zur Altersarmut in Nordrhein-Westfalen gestellt. Was antwortete die Bundesregierung?&nbsp;</strong></p>
<p>Die Lage konzentriert sich dort wie im Brennglas. In den vergangenen Jahren führten das zu niedrige Rentenniveau, immer weniger tariflich geschützte Arbeitsplätze und mehr Niedriglohnjobs zu zunehmender Armut im Alter. Zu lange Erwerbsunterbrechungen wegen Krankheit, Erwerbslosigkeit, Sorgearbeit und Teilzeit verstärkten das noch. 2020 waren 16,4 Prozent der über 65-Jährigen in NRW arm, insbesondere chronisch Kranke und alleinstehende Frauen. 1,6 Millionen Frauen erhielten eine Rente von durchschnittlich nur 779&nbsp;Euro.</p>
<p><strong>Was ist aus der zunächst heftig umstrittenen und anschließend stolz präsentierten Grundrente der SPD geworden? Nach Recherche von&nbsp;<em>junge Welt&nbsp;</em>warnte die Rentenversicherung eine Neurentnerin bei telefonischer Nachfrage, sich keine Illusionen zu machen. Die vorgesehene maximale Zuzahlung von 418 Euro gebe es kaum, selbst wenn Betreffende mehr als 33 Jahre gearbeitet haben und nur etwa 700&nbsp;Euro beziehen.</strong></p>
<p><em>Weiterlesen auf<a href="https://www.jungewelt.de/artikel/425121.altersarmut-rentenpaket-mit-licht-und-viel-schatten.html" target="_blank" rel="noreferrer"> jungewelt.de</a></em></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-339356</guid>
                <pubDate>Mon, 16 May 2022 13:48:39 +0200</pubDate>
                <title>Rechtsextreme Netzwerke innerhalb und außerhalb der Behörden endlich aufdecken</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rechtsextreme-netzwerke-innerhalb-und-ausserhalb-der-behoerden-endlich-aufdecken/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die heute mit dem Lagebild zu Rechtsextremisten in Sicherheitsbehörden vorgestellten Zahlen dürften weit von der Realität entfernt sein. Wir laufen der Entwicklung und Vernetzung der extremen Rechten noch immer hinterher.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Hätte man die jetzigen Ergebnisse schon früher gehabt, wären diese auch früher für Ermittlungen nutzbar gewesen“, erklärt Martina Renner, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Renner weiter:</p>
<p>„Es ist nur die halbe Wahrheit, wenn das BMI und der Verfassungsschutz von der Aufklärung des Dunkelfeldes sprechen. Offen ist nach meinem Eindruck, inwieweit die nun erkannten Rechtsextremisten in den Behörden ihre Ressourcen und Verbindungen ihren Kameraden außerhalb zur Verfügung gestellt haben. Wir sehen also bisher einige lose Enden der Netzwerke. Aber wir können noch nicht abschätzen, welchen Nutzen die rechtsextreme Szene daraus ziehen konnte.</p>
<p>Es beruhigt mich nicht, dass der frühere Innenminister Seehofer durch seine Nachfolgerin durch das zweite Lagebild widerlegt ist. Eher macht mich wütend, wie viel Zeit verloren gegangen ist. Zeit, in der die Netzwerke wachsen konnten und die rechtsextreme Szene von ihren Verbindungen in den Behörden profitieren konnte. Zeit, in der Opfer sich vielleicht sogar den Verbündeten der Täter in Uniform gegenübersahen. Es ist notwendig, nun umso konsequenter und härter gegen die Netzwerke der extremen Rechten außerhalb und innerhalb von Behörden vorzugehen.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-339354</guid>
                <pubDate>Mon, 16 May 2022 13:44:20 +0200</pubDate>
                <title>Entlastungspaket bringt viel zu wenig Entlastung –  Antrag der LINKEN fordert 1000 Euro pro Haushalt und 400 Euro für jede weitere Person</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/entlastungspaket-bringt-viel-zu-wenig-entlastung-antrag-der-linken-fordert-1000-euro-pro-haushalt-un-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Das Entlastungspaket der Ampel hat zu viele Leerstellen. Vor allem Rentner, Studenten und Minijobber gucken in die Röhre. Statt der knauserigen Energiepreispauschale für Erwerbstätigte fordern wir Entlastungen für alle Haushalte in Höhe von mindestens 1.000 Euro.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dann werden auch die entlastet, die bisher leer ausgehen. Statt der ungerechten Pendlerpauschale, die Spitzenverdiener mehr entlastet als Geringverdiener, fordern wir ein einkommensunabhängiges Mobilitätsgeld von 10 Cent pro Kilometer. Die Ampel sollte sich ehrlich machen und nachweisliche Zusatzgewinne von Krisengewinnern zur Gegenfinanzierung heranziehen“, kommentiert Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die Entlastungspakete der Bundesregierung und die Einbringung eines Antrages durch die Fraktion die LINKE zum Thema Energiepreise und Entlastungen.</p>
<p>Ralph Lenkert, energie- und klimapolitischer Sprecher, ergänzt: „Die Bundesregierungen der letzten Jahrzehnte haben mit Liberalisierung dafür gesorgt, dass Energiekonzerne die Krise nutzen können, um Profite im zweistelligen Milliardenbereich zu machen, während Bürgerinnen und Bürger die Heizkosten, Warmmieten, Stromrechnungen und ihren Weg zur Arbeit nicht mehr finanziert bekommen. Wir brauchen dringend eine wirksame Energiepreisaufsicht.</p>
<p>Wir fordern ein massives Entlastungspaket, das im Gegensatz zu den Ankündigungen der Bundesregierung alle Bevölkerungsgruppen erreicht und auskömmlich ist. Alle Haushalte sollen bis Jahresende insgesamt 1.000 Euro erhalten, jedes weitere Mitglied des Haushaltes weitere 400 Euro. Wir erkennen die Chance des 9-Euro-Tickets für den öffentlichen Personenverkehr an und möchten es deshalb statt nur für drei Monate mindestens bis Ende des Jahres beibehalten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-339280</guid>
                <pubDate>Sat, 14 May 2022 13:59:01 +0200</pubDate>
                <title>Jeder Mensch muss ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung haben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/jeder-mensch-muss-ein-recht-auf-kriegsdienstverweigerung-haben/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Jeder Mensch muss die Möglichkeit haben, sich nicht an Kriegshandlungen zu beteiligen. So können militärische Gewalt eingedämmt und Konflikte beendet werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unter Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention halten einige Staaten Europas aber weiter an einer allgemeinen Wehrpflicht fest bzw. erschweren die Beantragung eines Alternativdienstes erheblich – so auch Russland, die Ukraine und das Nato-Mitglied Türkei“, erklärt Zaklin Nastic, Obfrau im Verteidigungsausschuss und menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung am 15. Mai. Nastic weiter:</p>
<p>„Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine droht sich zu verstetigen und gefährlich auszuweiten. Krieg ist immer die Folge einer Kette politischer Fehlentscheidungen, vor deren Konsequenzen sich zu schützen jeder Bürger nach dem Grundsatz der Gewissensfreiheit das Recht hat.</p>
<p>1983, auf dem Höhepunkt des Wettrüstens im Kalten Krieg, riefen Kriegsdienstverweigerer den Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung aus, um weltweit für das Recht jeder Person auf die Verweigerung von Kriegshandlungen zu streiten. Angesichts des schrecklichen Ukraine-Kriegs kommt dem Tag in diesem Jahr eine besondere Bedeutung zu.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-339279</guid>
                <pubDate>Sat, 14 May 2022 13:54:45 +0200</pubDate>
                <title>Eskalationskurs stoppen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/eskalationskurs-stoppen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Bundeskanzler Scholz muss seinen Warnungen vor einer weiteren Eskalation oder gar der direkten Beteiligung von NATO-Mitgliedstaaten am Krieg in der Ukraine umgehend Taten folgen lassen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn er sich weiter dem Druck aus Teilen der Koalition beugt, setzt er nicht nur die Menschen in Deutschland einer völlig unkalkulierbaren Gefahr aus“, erklären Ali Al-Dailami, stellvertretender Vorsitzender und verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, und Zaklin Nastic, Obfrau im Verteidigungsausschuss und menschenrechtspolitische Sprecherin, zur heutigen Sondersitzung des Verteidigungsausschusses mit Bundeskanzler Olaf Scholz.</p>
<p>Nastic weiter: „In der heutigen Sondersitzung des Verteidigungsausschusses hat der Bundeskanzler unmissverständlich am völlig unverantwortlichen Aufrüstungskurs festgehalten und damit erneut seine eigenen besonnenen Töne konterkariert. Das gilt auch für die Entscheidung, nicht nur Waffen zu liefern, sondern auch ukrainische Soldaten auszubilden, was Deutschland laut einem Sachstand der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags zur Kriegspartei machen könnte.“</p>
<p>Al-Dailami abschließend: „Wir haben dem Bundeskanzler gegenüber deutlich gemacht, dass die in Gang gesetzte Hochrüstungsspirale und der Eskalationskurs sowie seine weltweiten Auswirkungen längst außer Kontrolle geraten sind. Darunter leidet auch die Bevölkerung im globalen Süden, wo Armut und Hunger wegen des Ukraine-Kriegs, aber auch infolge der gegen Russland verhängten Sanktionen ins Unermessliche steigen. Wir erwarten, dass der Bundeskanzler seine in der Sondersitzung uns gegenüber gemachte Zusage, sich dieses Problems anzunehmen, einhält.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sat, 14 May 2022 13:51:03 +0200</pubDate>
                <title>Nein zum Geschäft mit dem Tod!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nein-zum-geschaeft-mit-dem-tod/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Für Rheinmetall läuft es glänzend: Der größte deutsche Rüstungskonzern wird seine Geschäfte mit der Bundeswehr in diesem Jahr auf vier Milliarden Euro verdoppeln.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Rheinmetall betreibt mit der Produktion und dem Export von Waffen ein<strong> </strong>florierendes Geschäft mit dem Tod“, erklärt Ali Al-Dailami, stellvertretender Vorsitzender und verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Hauptversammlung der Rheinmetall AG. Al-Dailami weiter:</p>
<p>„Es ist mehr als verwerflich, dass sich im Zuge des entsetzlichen Kriegs in der Ukraine hierzulande die Taschen vollgestopft werden. Seit dem russischen Einmarsch hat sich der Aktienkurs von Rheinmetall mehr als verdoppelt. An die Anteilseigner werden heute bis zu 150 Millionen Euro Dividende ausgeschüttet, hieß es im Vorfeld. Und die Ampel-Koalition schafft durch ihre Aufrüstungspläne auch noch beste Voraussetzungen dafür, dass deutsche Rüstungskonzerne von diesem schrecklichen Krieg profitieren. Damit muss endlich Schluss sein!“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-339277</guid>
                <pubDate>Sat, 14 May 2022 13:45:41 +0200</pubDate>
                <title>Nein zur Aufrüstung durch die Hintertür</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nein-zur-aufruestung-durch-die-hintertuer/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Bundesregierung betreibt eine Hochrüstungspolitik durch die Hintertür. Das von Olaf Scholz verkündete ‚Sondervermögen Bundeswehr‘ in Höhe von 100 Milliarden Euro etwa ist nicht Teil des Haushaltspostens für Verteidigung und muss somit nicht in den Ausschüssen des Bundestages beraten werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Vorgang ist das Paradebeispiel eines Demokratie- und Transparenzdefizits, welches sich wie ein roter Faden durch die gesamte Regierungsarbeit zieht. Mehr Aufrüstung bringt sicher keinen Frieden.</p>
<p>Die 100 Milliarden sollten besser in Soziales, Bildung und das Gesundheitssystem investiert werden“, erklären Ali Al-Dailami, stellvertretender Vorsitzender und verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, und Zaklin Nastic, Obfrau im Verteidigungsausschuss und menschenrechtspolitische Sprecherin, zum Entwurf des Verteidigungshaushalts 2022.</p>
<p>Nastic weiter: „In der anstehenden Debatte im Verteidigungsausschuss am kommenden Mittwoch wird über wichtige Beschaffungsvorhaben wie beispielsweise den Kauf von F-35-Kampfjets gar nicht gesprochen, da dieser aus Mitteln des ‚Sondervermögens‘ finanziert werden soll. Wir lehnen die geplante Beschaffung des Atombombers F-35 genauso ab wie die Anschaffung der Kampfdrohne Heron TP.“</p>
<p>Al-Dailami abschließend: „Den Ankündigungen zur Hochrüstung der Bundeswehr ging keine gesellschaftspolitische Debatte voraus, sie wurde vom Kanzler einfach verkündet. Die Regierung sollte in Zukunft alle Verteidigungsausgaben im Einzelplan 14 aufführen, damit Beschaffungen nicht am Verteidigungsausschuss und somit ohne parlamentarische Kontrolle entschieden werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Thu, 12 May 2022 22:46:49 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung versagt in der Pflege: Beschäftigte gehen in den Selbstschutz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundesregierung-versagt-in-der-pflege-beschaeftigte-gehen-in-den-selbstschutz-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Professionelle Pflege ist ein Knochenjob. Es ist eine Schande, dass die Bundesregierung hier nicht für Entlastung sorgt, sondern dass die Pflegekräfte dies in Streiks erkämpfen müssen und durch Teilzeit individuell organisieren“, kommentiert Ates Gürpinar, Sprecher für Pflege- und Krankenhauspolitik der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Tags der Pflegenden am 12. Mai eine Mitteilung des Statistischen Bundesamts zur Beschäftigungsentwicklung in den Pflegeberufen. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die deutlich überdurchschnittliche Teilzeitquote in der Pflege belegt die Überlastung der Beschäftigten eindrücklich. Da die Bundesregierung das Gesundheitssystem weiterhin der Marktlogik unterwirft, müssen sich die Beschäftigten selbst verteidigen, viele von ihnen reduzieren ihre Stundenanzahl. Mit dieser Strategie befeuert die Bundesregierung den herrschenden Pflegenotstand.</p>
<p>Die großen Streiks für Entlastungen an den nordrhein-westfälischen Unikliniken zeigen den enormen Veränderungswillen der Beschäftigten. Der Ist-Zustand in den Krankenhäusern gefährdet Pflegekräfte und Patienten gleichermaßen. Die Bundesregierung muss die Negativspirale von schlechten Arbeitsbedingungen und Flucht aus dem Pflegeberuf endlich unterbrechen und eine verbindliche Personalregelung durchsetzen. Wie versprochen muss die Regierungskoalition außerdem die Lohnlücke zwischen Langzeit- und Krankenpflege endlich angehen. Die Kolleginnen und Kollegen in den Pflegeheimen und Pflegediensten brauchen eine weitreichende tarifliche Absicherung.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Thu, 12 May 2022 22:41:57 +0200</pubDate>
                <title>Expertinnenkommission zu Vorwürfen sexualisierter Übergriffe eingerichtet</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/expertinnenkommission-zu-vorwuerfen-sexualisierter-uebergriffe-eingerichtet/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Erklärung zur Einrichtung einer unabhängigen Expertinnenkommission von der Parteivorsitzenden der Partei DIE LINKE, Janine Wissler und der stellvertretenden Parteivorsitzenden der Partei DIE LINKE, Martina Renner</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem in den letzten Monaten Fälle sexualisierter Übergriffe im Zusammenhang mit der Parteiarbeit bekannt geworden sind, hat der Parteivorstand in einem Beschluss die Betroffenen um Entschuldigung gebeten und Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Missstände beschlossen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hierzu erklärt die stellvertretende Parteivorsitzende der Partei DIE LINKE, Martina Renner:</strong></p>
<p><em>»Wir sind entsetzt und betroffen über die Fälle sexualisierter Übergriffe im Zusammenhang mit der Parteiarbeit. Es ist uns ein großes Anliegen, sexualisierte Übergriffe in der Partei zu verhindern. Wir wollen unsere Strukturen und unseren Umgang miteinander einer gewissenhaften Überprüfung unterziehen um zu erkennen, wie und wo Fehlverhalten stattfindet und oder gedeckt wird. Wir möchten auch für die Betroffenen angemessen auf die Vorfälle reagieren und auf entsprechende Konsequenzen für die Täter*innen hinwirken.«</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Teil dieser Maßnahmen ist die Einsetzung einer externen Expertinnen-Kommission, an die sich Betroffene (auch anonym) wenden können. Diese beiden Expertinnen sind Christina Clemm (Rechtsanwältin) und Dorothea Zimmermann (approbierte Psychotherapeutin, Fachberatungsstelle, Wildwasser e.V.), beide in der Arbeit mit sexualisierter Gewalt erfahren und zu Verschwiegenheit verpflichtet, politisch unabhängig und nicht an Weisungen von Gremien oder Amtsinhaber*innen der Partei gebunden.&nbsp;</p>
<p>Die Expertinnenkommission ist über die Emailadresse kommissionlinke@posteo.de (auf Wunsch auch anonym) erreichbar. Sie werden Personen, die im Zusammenhang mit der Parteiarbeit von sexualisierten Übergriffen betroffen sind, anhören und ggf. weitere Auskünfte einholen. Sie werden die Betroffenen auf weitere Unterstützungsmöglichkeiten hinweisen, in Absprache mit ihnen die Partei (auf Wunsch anonymisiert) informieren und Handlungsempfehlungen aussprechen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hierzu erklärt die Parteivorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:</strong></p>
<p><em>»Wir rufen Betroffene ausdrücklich dazu auf, sich an die Expertinnenkommission zu wenden und über erlebte Übergriffe zu berichten. Dann können wir Unterstützung organisieren, Konsequenzen ziehen und konkret etwas ändern. Wir sind fest entschlossen, Sexismus, Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt innerhalb und bei unserer Partei zu unterbinden.«</em></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 11 May 2022 17:35:49 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung versagt in der Pflege: Beschäftigte gehen in den Selbstschutz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundesregierung-versagt-in-der-pflege-beschaeftigte-gehen-in-den-selbstschutz/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Professionelle Pflege ist ein Knochenjob. Es ist eine Schande, dass die Bundesregierung hier nicht für Entlastung sorgt, sondern dass die Pflegekräfte dies in Streiks erkämpfen müssen und durch Teilzeit individuell organisieren“, kommentiert Ates Gürpinar, Sprecher für Pflege- und Krankenhauspolitik der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Tags der Pflegenden am 12. Mai eine Mitteilung des Statistischen Bundesamts zur Beschäftigungsentwicklung in den Pflegeberufen. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die deutlich überdurchschnittliche Teilzeitquote in der Pflege belegt die Überlastung der Beschäftigten eindrücklich. Da die Bundesregierung das Gesundheitssystem weiterhin der Marktlogik unterwirft, müssen sich die Beschäftigten selbst verteidigen, viele von ihnen reduzieren ihre Stundenanzahl. Mit dieser Strategie befeuert die Bundesregierung den herrschenden Pflegenotstand.</p>
<p>Die großen Streiks für Entlastungen an den nordrhein-westfälischen Unikliniken zeigen den enormen Veränderungswillen der Beschäftigten. Der Ist-Zustand in den Krankenhäusern gefährdet Pflegekräfte und Patienten gleichermaßen. Die Bundesregierung muss die Negativspirale von schlechten Arbeitsbedingungen und Flucht aus dem Pflegeberuf endlich unterbrechen und eine verbindliche Personalregelung durchsetzen. Wie versprochen muss die Regierungskoalition außerdem die Lohnlücke zwischen Langzeit- und Krankenpflege endlich angehen. Die Kolleginnen und Kollegen in den Pflegeheimen und Pflegediensten brauchen eine weitreichende tarifliche Absicherung.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 11 May 2022 17:32:15 +0200</pubDate>
                <title>Janine Wissler zum Internationalen Tag der Pflege</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/janine-wissler-zum-internationalen-tag-der-pflege/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Internationale Tag der Pflege soll die Arbeit der Pflegekräfte würdigen, die weltweit kranke und alte Menschen versorgen. Doch weder solche Tage noch Applaus reichen aus, um die verantwortungsvolle und unersetzliche Arbeit der Pflegekräfte angemessen zu würdigen.<br> <br> Die Privatisierung des Gesundheitswesens hat die Arbeitsbedingungen seit Jahrzehnten massiv verschlechtert. Pflegekräfte werden vor allem als Kostenfaktor gesehen, an dem gespart wird, wo immer es geht, damit die Versorgung von Kranken und Pflegebedürftigen möglichst viel Gewinn bringt. Personalmangel wurde zum Normalzustand. Dabei blieb vieles auf der Strecke, was gute Pflege auszeichnet.<br> <br> Die Corona-Pandemie traf mit voller Wucht auf das kommerziell ausgezehrte Gesundheitswesen und hat den bereits überlasteten Beschäftigten noch mehr abverlangt.<br> <br> Menschenwürdige Pflege kann und darf nicht auf Profit ausgerichtet sein. DIE LINKE fordert 100 000 Pflegekräfte in den Krankenhäusern und 100 000 Altenpflegekräfte mehr, dazu 500 Euro mehr Grundgehalt. Die vielen schon ausgebildeten Pflegekräfte sollen mit attraktiven Arbeitsbedingungen für den Beruf zurückgewonnen werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-339156</guid>
                <pubDate>Wed, 11 May 2022 17:29:20 +0200</pubDate>
                <title>Historischer Sieg von Sinn Féin bei den Wahlen in Nordirland</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/historischer-sieg-von-sinn-fein-bei-den-wahlen-in-nordirland/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heinz Bierbaum, der Präsident der Europäischen Linken und der Leiter der Internationalen Kommission der LINKEN, kommentiert den herausragenden Sieg von Sinn Féin in Nordirland:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Sinn Féin ging nach den Wahlen am Donnerstag mit einem historischen Durchbruch als stärkste Partei in der 90 Sitze zählenden nordirischen Versammlung hervor. Sie führte in den Umfragen, nachdem die Unterstützung für die loyalistische Democratic Unionist Party gesunken ist, die in den letzten zwei Jahrzehnten die größte Partei war. Zum ersten Mal stellt die Partei den Posten des ersten Ministers in der Regierung von Belfast.</p>
<p>Sinn Féin führte eine große Kampagne, die sich auf Investitionen in die öffentlichen Dienstleistungen, die Gesundheitsversorgung, bezahlbaren Wohnungen und die Besteuerung der Reichen konzentrierte. Der Sieg von Sinn Féin bedeutet auch eine wachsende Unterstützung für die irische Einheit, was einen historischen Wandel markiert. Daher hat die Aussicht, dass Sinn Féin in beiden Teilen der irischen Insel die Führung übernimmt, London alarmiert. Es erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Grenzbefragung, die Sinn Féin anstrebt. Ein solches Referendum über die Vereinigung von Nordirland und Irland kann ausgerufen werden, wenn eine Mehrheit dafür zu sein scheint.</p>
<p>Wir gratulieren Sinn Féin zum großen Wahlerfolg und wünschen viel Erfolg bei der Regierungsbildung.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338975</guid>
                <pubDate>Sat, 07 May 2022 13:24:49 +0200</pubDate>
                <title>Politische Lösung statt Panzerhaubitzen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/politische-loesung-statt-panzerhaubitzen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„DIE LINKE lehnt die Lieferung von Panzerhaubitzen in die Ukraine ab. Statt Deutschland durch die Bereitstellung hochmoderner schwerer Waffen und die Ausbildung ukrainischer Soldaten auf deutschem Boden zum Kriegsbeteiligten zu machen, sollte die Bundesregierung alle Bemühungen wie die von Papst Franziskus für eine Verhandlungslösung unterstützen“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss. Dagdelen weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Ampel-Regierung muss aufhören, Deutschland immer mehr in den Ukraine-Krieg hineinzuziehen. Wie die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestags in einem aktuellen Gutachten festgestellt haben, wird durch Panzerlieferungen und die Ausbildung ukrainischer Soldaten in Deutschland völkerrechtlich der ‚Bereich der Nichtkriegsführung verlassen'.</p>
<p>Panzerhaubitzen sind kein Beitrag für den Frieden, sondern tragen zur Verlängerung des Krieges in der Ukraine und zur Vergrößerung des Leids bei. Notwendig sind eine Rückkehr zur Diplomatie und Verhandlungen für eine politische Lösung statt einer vollkommen verantwortungslosen Ausweitung der Kampfhandlungen bis hin zu einem Dritten Weltkrieg mit der Gefahr atomarer Zerstörung in Europa.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338974</guid>
                <pubDate>Sat, 07 May 2022 13:20:54 +0200</pubDate>
                <title>Ohne Anmaßung Friedenslösung unterstützen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ohne-anmassung-friedensloesung-unterstuetzen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Diskussion, wie der Krieg Russlands gegen die Ukraine so schnell wie möglich beendet werden kann, erklärt Gregor Gysi, außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Über das Ende des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine entscheiden die Führungen in Russland und in der Ukraine. Jene, die in Deutschland meinen, die Ukraine solle bedingungslos kapitulieren, damit das Töten beendet wird, haben dazu nicht das Recht. Die ukrainische Führung– möglichst in Übereinstimmung mit der eigenen Bevölkerung – entscheidet, ob sie aufgibt, sich auf Kompromisse mit der russischen Führung einlässt oder eine militärische Entscheidung will. Dann hat auch die russische Führung darüber zu entscheiden, ob sie sich mit bestimmten Kompromissen zufriedengibt oder den Krieg auch ohne jeden Kompromiss beendet, indem sie ihre Truppen einfach abzieht. Wenn Außenministerin Baerbock erklärt, dass der Krieg erst beendet sei, wenn der letzte russische Soldat die Ukraine verlassen habe, ist dies ebenso falsch und auch anmaßend. Frau Baerbock hat nicht darüber zu entscheiden, ob die ukrainische Führung sich auf irgendwelche Kompromisse einlässt oder nicht. Ein Aufruf zum Kampf bis zum bitteren Ende steht ihr und überhaupt uns Deutschen nicht zu, schon deshalb nicht, weil wir von den Tötungen, Verletzungen und anderem Leid nicht direkt betroffen sind.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-338923</guid>
                <pubDate>Thu, 05 May 2022 16:42:48 +0200</pubDate>
                <title>Lauterbachs Reformpläne ignorieren Probleme der Krankenhausfinanzierung und Pflegepolitik</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lauterbachs-reformplaene-ignorieren-probleme-der-krankenhausfinanzierung-und-pflegepolitik/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Herrn Lauterbachs Reform-,Zwischenspurt&#039; weist gewaltige Lücken auf. Insbesondere im Bereich der Krankenhausfinanzierung und Pflegepolitik herrscht ohrenbetäubende Stille&quot;, kommentiert Ates Gürpinar, Sprecher für Pflege- und Krankenhauspolitik der Fraktion DIE LINKE, die Ankündigungen des Gesundheitsministers für neue Gesetze zur medizinischen Versorgung. Gürpinar weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Pandemie hat unsere Krankenhäuser in eine finanzielle Schieflage gebracht. Hier braucht es nicht nur kurzfristige Liquiditätshilfen sowie die im Koalitionsvertrag versprochene auskömmliche Finanzierung von Pädiatrien, der Geburtshilfe und der Notfallversorgung. Auch eine grundlegende Infragestellung des Fallpauschalensystems und ein Abbau des Investitionsstaus in den Krankenhäusern sind dringend geboten. Die größte Leerstelle sehe ich jedoch im Bereich der Pflegepolitik. Der Pflegenotstand nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an, unmittelbar umsetzbare Verbesserungen wie die Einführung der Pflegepersonalregelung 2.0 werden von Lauterbach nicht einmal erwähnt.</p>
<p>Erst vor wenigen Tagen hat die ‚Ich pflege wieder, wenn…‘-Studie der Arbeitnehmerkammer Bremen das immense Potenzial von stundenreduzierten und aus dem Beruf ausgestiegenen Pflegekräften verdeutlicht, die unter besseren Bedingungen wieder ins Gesundheitswesen zurückkehren oder ihre Arbeitszeit erhöhen würden. In Nordrhein-Westfalen zeigen die Streiks an den Unikliniken derzeit, dass die Beschäftigten die Geduld mit der Politik bereits verloren haben und den Kampf um bessere Personalbemessungen nun selbst in die Hand nehmen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338922</guid>
                <pubDate>Thu, 05 May 2022 16:38:18 +0200</pubDate>
                <title>Klimakrise ist eine globale Gesundheitskrise</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/klimakrise-ist-eine-globale-gesundheitskrise-2/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Klimakrise ist eine globale Gesundheitskrise, unter der insbesondere die Schutzlosesten, die Armen, die Älteren und die Kinder leiden müssen“, erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April, der dieses Jahr unter dem Motto „Unser Planet, unsere Gesundheit“ steht. Vogler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Während den Ärmsten im Schnitt ein CO2-Ausstoß von 2,5 Tonnen pro Kopf und Jahr zugerechnet wird, emittiert das eine Prozent der Superreichen skandalöse 55 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr. Mit den Folgen der Erderwärmung haben allerdings diejenigen am meisten zu kämpfen, die nur wenig haben: Allein über eine Milliarde Kinder, sagt UNICEF, sind schon jetzt direkt von den Auswirkungen zunehmender Hitzewellen, Überschwemmungen, Sturmereignisse und Dürren betroffen. Hungerkatastrophen aufgrund von Missernten, die verstärkte Ausbreitung von Krankheitserregern bei steigenden Durchschnittstemperaturen und die Zerstörung von Gesundheitsinfrastrukturen durch Unwetter konfrontieren die Menschen im Globalen Süden Tag für Tag mit den Auswirkungen des Klimawandels.</p>
<p>Und dass die Klimakrise nicht nur in fernen Regionen, sondern auch hier Verheerungen anrichtet, haben uns die schrecklichen Flutwellen an Rhein, Rur und Ahr im vergangenen Jahr drastisch vor Augen geführt. In den immer häufigeren Hitzeperioden leiden zudem gerade ärmere Menschen, die in schlecht isolierten Wohnungen leben oder die am Arbeitsplatz Hitze ausgesetzt sind. Auch viele Menschen in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen sind nicht ausreichend vor Hitze geschützt. Deswegen ist nicht nur der Kampf gegen die Ursachen des Klimawandels eine zwingende soziale Aufgabe. Auch die Prävention von gesundheitlichen Risiken und Klimagefahren erfordert entschiedenes Handeln gegen soziale Benachteiligung. Das von der Bundesregierung im Koalitionsvertrag versprochene Klimaanpassungsgesetz muss daher überprüfbare Ziele für den Schutz der besonders gefährdeten Personengruppen setzen und darf kein Wohlfühl-Förderprogramm für Wohlhabende werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Thu, 05 May 2022 16:33:44 +0200</pubDate>
                <title>Flüssiggasterminal in Wilhelmshaven: Umweltdesaster und Bausünde der fossilen Energie</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fluessiggasterminal-in-wilhelmshaven-umweltdesaster-und-bausuende-der-fossilen-energie/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Den heutigen Baubeginn des Flüssiggasterminals in Wilhelmshaven kommentiert Daphne Weber vom Parteivorstand der LINKEN:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Unüberlegt und panisch verursacht die niedersächsische Landesregierung ein Umweltdesaster mit irreparablen Schäden. Statt mit Hochdruck in erneuerbare Energien zu investieren, verbricht man jetzt ein LNG-Terminal, das man letztes Jahr noch abgelehnt hat. Es ist besonders peinlich für die Grünen, dass Wirtschaftsminister Robert Habeck extra anreist und dieser Bausünde der fossilen Energie seinen Segen gibt.“</p>
<p><br> Die Deutsche Umwelthilfe fordert einen sofortigen Baustopp des Terminals und verweist auf die unumkehrbare Zerstörung des Unterwasserbiotops. „Dieser Forderung schließen wir uns als LINKE mit Nachdruck an", so Weber. „Wir brauchen eine nachhaltige Energiegewinnung, die durchdacht geplant werden muss.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Thu, 05 May 2022 16:23:51 +0200</pubDate>
                <title>Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nie-wieder-krieg-nie-wieder-faschismus/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Politische Erklärung der Partei DIE LINKE, der Bundestagsfraktion und des Landesverbandes Berlin und DIE LINKE. - Hagen zum Tag der Befreiung am 8. Mai 2022</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Vor 77 Jahren, am 8. Mai 1945, unterzeichnen die Oberbefehlshaber der Wehrmacht die bedingungslose Kapitulation Deutschlands in Berlin-Karlshorst – in Anwesenheit sowjetischer, amerikanischer, französischer und britischer Vertreter. Es ist das Ende der faschistischen Verbrechen, der Shoa und der systematischen Vernichtung und Verfolgung von Menschen auf Basis rassistischer, antisemitischer und antiziganistischer Ideologie. Es ist das Ende der politischen Verfolgung von NS-Gegner*innen und Widerstandskämpfer*innen. Allen Opfern des Hitlerfaschismus gedenken wir auch in diesem Jahr und danken den Befreier*innen.</p>
<p>An große Feierlichkeiten anlässlich des Tages der Befreiung ist in diesem Jahr jedoch nicht zu denken. Russland hat am 24. Februar die Ukraine angegriffen. Ein neuer Krieg tobt in unserer Nachbarschaft und fordert täglich unzählige Opfer. Menschen müssen ihre Häuser verlassen und fliehen vor dem Krieg – auch nach Deutschland.</p>
<p>Wir verurteilen diesen Krieg zutiefst, fordern einen sofortigen Waffenstillstand und den Abzug der russischen Truppen aus den besetzen Gebieten.</p>
<p>Vor dem Hintergrund dieses Krieges stellt uns der Tag der Befreiung in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen. Im Wissen darum, dass es die gesamte Rote Armee mit Soldaten aus Russland, der Ukraine, Belarus, Polen und allen ehemaligen sowjetischen Republiken sowie die westlichen Alliierten waren, die Berlin und Deutschland von der Herrschaft des Nationalsozialismus befreit haben, rufen wir unsere Mitglieder auf, der Befreiung vom Faschismus würdevoll zu gedenken.</p>
<p>Wir werden uns an Veranstaltungen, die den Krieg Russlands gegen die Ukraine legitimieren wollen, nicht beteiligen. Wir werden in diesem Jahr still gedenken, erinnern und mahnen: für eine friedliche Welt ohne Faschismus und Krieg.</p>
<p>Der Krieg gegen die Ukraine ist völkerrechtswidrig und kostet unzählige Menschen das Leben und ihr Zuhause. Auch Überlebende der deutschen Konzentrationslager sowie des Vernichtungskriegs durch SS-Einheiten, Polizeibataillone und Wehrmacht in der Ukraine wie Boris Romantschenkow sind dem russischen Bombenterror zum Opfer gefallen.</p>
<p>Wir stellen uns klar gegen die Instrumentalisierung des Antifaschismus als Kriegspropaganda seitens der russischen Regierung – auch und gerade am 8. und 9. Mai in Berlin. Die Gedenkorte dieser Stadt sind Mahnmale des Krieges und der Zerstörung, die vom faschistischen Deutschland ausgingen, und Friedhöfe gefallener Rotarmisten – auch aus der Ukraine. Sie erinnern uns an die Befreiung Berlins durch die Rote Armee, aber mahnen uns auch der 27 Millionen sowjetischen Toten, die der vernichtenden Lebensraumpolitik des Hitler-Regimes im Osten zum Opfer fielen.</p>
<p>Wir stellen uns gegen jeglichen anti-slawischen Rassismus. Menschen aus allen ehemaligen Sowjetrepubliken sind Teil unserer Gesellschaft. Niemand darf aufgrund seiner Sprache pauschal für den Krieg verantwortlich gemacht werden. Kein Mensch und keine Institution und Einrichtung darf angegriffen werden, denn für diesen Krieg trägt die russische Führung die Verantwortung. Gleichzeitig treten wir jeglichen Rechtfertigungsversuchen des Krieges entschieden entgegen.</p>
<p>Aus diesem Grund stellen wir uns auch am 8. und 9. Mai gegen rechte, nationalistische Hetze, Rassismus und Kriegspropaganda. Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!</p>
<p>Berlin, 4. Mai 2022</p>
<p>Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE.</p>
<p>Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag</p>
<p>Katina Schubert, Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Berlin</p>
<p>Ralf Sondermeyer und Roswitha Hentschel,</p>
<p>Sprecher und Sprecherin des Kreisverbandes DIE LINKE. - Hagen</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338918</guid>
                <pubDate>Thu, 05 May 2022 16:20:04 +0200</pubDate>
                <title>Janine Wissler zur Vermögensabgabe</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/janine-wissler-zur-vermoegensabgabe/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke hat am 1. Mai eine Vermögensabgabe für Reiche gefordert, damit diese einen Beitrag für die Bewältigung der Krisenkosten leisten. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ich begrüße die Forderungen von ver.di. Auch DIE LINKE fordert eine Vermögensabgabe, damit die Reichen ihren Beitrag zur Bewältigung der Krisenkosten leisten. Durch die Folgen von Corona und des Krieges gegen die Ukraine sind viele Menschen ärmer und einige Menschen noch reicher geworden. Befristete Rettungspakete werden nicht reichen, um die sich ausbreitende Not einzudämmen. Die Regierung muss endlich handeln.</p>
<p>Die Vermögensabgabe ist eine wichtige Maßnahme für mehr soziale Gerechtigkeit in schwierigen Zeiten. Damit nicht ausgerechnet die für die Krise zahlen, die während der Coronakrise den Laden am Laufen gehalten haben und nun angesichts der drastisch steigenden Energie- und Lebensmittelpreise nicht wissen, wie sie über die Runden kommen sollen. Durch die Vermögensabgabe wird niemand arm: Zahlen müssten nur die reichsten 0,7 Prozent. Erst ab zwei Millionen Euro Privatvermögen oder fünf Millionen Euro für Betriebsvermögen würde die Vermögensabgabe fällig.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338916</guid>
                <pubDate>Thu, 05 May 2022 16:16:48 +0200</pubDate>
                <title>1. Mai: Du verdienst mehr. Für gute Arbeit, gute Löhne und mehr Mitbestimmung der Beschäftigten!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/1-mai-du-verdienst-mehr-fuer-gute-arbeit-gute-loehne-und-mehr-mitbestimmung-der-beschaeftigten/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Unter dem Motto „Du verdienst mehr. Für gute Arbeit, gute Löhne und mehr Mitbestimmung der Beschäftigten!“ begeht DIE LINKE den diesjährigen 1. Mai. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Als LINKE sind wir jedes Jahr am 1. Mai auf den zahlreichen Kundgebungen, Straßenfesten und Demonstrationen präsent, Seite an Seite mit den Gewerkschaften. Ich glaube, es gibt keinen Tag, an dem mehr unserer Mitglieder auf den Straßen sind und für die Rechte der Beschäftigten einstehen. Gerade in Krisenzeiten ist das wichtiger denn je. Während etliche Konzerne Rekordgewinne einfahren, Reiche immer reicher werden, wissen viele Beschäftigte nicht, wie sie angesichts der drastischen Preiserhöhungen für Lebensmittel und Energie durchkommen sollen.</p>
<p>Lasst uns deshalb auf den vielen 1. Mai Kundgebungen und Demonstrationen unsere LINKEN Forderungen stark machen! Für gute Arbeit, gute Löhne und mehr Mitbestimmung der Beschäftigten! DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass gute Arbeit und die Rechte der Beschäftigten Vorrang haben. Wir kämpfen für eine Zukunft mit einer Million Klimajobs. Und weil der 1. Mai dieses Jahr auf einen Sonntag fällt, müssen die Beschäftigten dafür einen Ausgleichstag erhalten.“</p>
<p>Der Umbau der Wirtschaft darf nicht dem Markt überlassen werden! Nicht der Klimaschutz bedroht die Arbeitsplätze, sondern der Klimawandel. Nicht der Klimaschutz, sondern die Unternehmen, deren Profite und Dividenden Vorrang haben. Die Unternehmen müssen ihre Gewinne für gute Löhne und die Absicherung der Beschäftigten einsetzen – und sich an den Kosten des Umbaus beteiligen. Hunderttausende gut bezahlte Arbeitsplätze müssen bei erneuerbaren Energien und in Schienenverkehr und -produktion entstehen. Hunderttausende klimafreundliche Arbeitsplätze in Pflege, Erziehung und Bildung werden gebraucht, die dringend besser bezahlt werden müssen. Dafür machen wir Druck!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Sun, 01 May 2022 19:40:53 +0200</pubDate>
                <title>Jules El-Khatib, unser Spitzenkandidat für DIE LINKE. – NRW, besuchte uns und den Bürgern vor Ort in der Stadt Hagen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/jules-el-khatib-unser-spitzenkandidat-fuer-die-linke-nrw-besuchte-uns-und-den-buergern-vor-ort-in-de/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am Samstag den 30.04.2022 besuchte uns unser Spitzenkandidat für DIE LINKE. - NRW Jules El-Khatib am Infostand in Hagen, in der nähe von Brillen – Bahn.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach kurzer angeregter Diskussion mit den Mitgliedern unseres Kreisverbandes ging es sofort in den Straßenwahlkampf für eine soziale Politik auch in NRW.</p>
<p>Nach den Osterferien war auch der Zuspruch an unserem Informationsstand deutlich größer geworden als in den Wochen zuvor.</p>
<p>Es war sehr deutlich zu spüren das viele Menschen mit der Aufrüstungspolitik der anderen Parteien nicht einverstanden sind.</p>
<p>Es macht Mut auch weiter für eine pazifistische und humanistische Position zu stehen.</p>
<p>Auch die beiden Hagener Direktkandidaten Marvin Hasenberg und Ralf Sondermeyer standen den fragenden Bürger und Bürgerinnen Rede und Antwort.</p>
<p>Wir sind sicher am 15, Mai wieder in den Düsseldorfer Landtag einzuziehen.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Sat, 30 Apr 2022 13:39:15 +0200</pubDate>
                <title>Entlastungspaket bringt viel zu wenig Entlastung –  Antrag der LINKEN fordert 1000 Euro pro Haushalt und 400 Euro für jede weitere Person</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/entlastungspaket-bringt-viel-zu-wenig-entlastung-antrag-der-linken-fordert-1000-euro-pro-haushalt-un/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Das Entlastungspaket der Ampel hat zu viele Leerstellen. Vor allem Rentner, Studenten und Minijobber gucken in die Röhre. Statt der knauserigen Energiepreispauschale für Erwerbstätigte fordern wir Entlastungen für alle Haushalte in Höhe von mindestens 1.000 Euro.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dann werden auch die entlastet, die bisher leer ausgehen. Statt der ungerechten Pendlerpauschale, die Spitzenverdiener mehr entlastet als Geringverdiener, fordern wir ein einkommensunabhängiges Mobilitätsgeld von 10 Cent pro Kilometer. Die Ampel sollte sich ehrlich machen und nachweisliche Zusatzgewinne von Krisengewinnern zur Gegenfinanzierung heranziehen“, kommentiert Christian Görke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die Entlastungspakete der Bundesregierung und die Einbringung eines Antrages durch die Fraktion die LINKE zum Thema Energiepreise und Entlastungen.</p>
<p>Ralph Lenkert, energie- und klimapolitischer Sprecher, ergänzt: „Die Bundesregierungen der letzten Jahrzehnte haben mit Liberalisierung dafür gesorgt, dass Energiekonzerne die Krise nutzen können, um Profite im zweistelligen Milliardenbereich zu machen, während Bürgerinnen und Bürger die Heizkosten, Warmmieten, Stromrechnungen und ihren Weg zur Arbeit nicht mehr finanziert bekommen. Wir brauchen dringend eine wirksame Energiepreisaufsicht.</p>
<p>Wir fordern ein massives Entlastungspaket, das im Gegensatz zu den Ankündigungen der Bundesregierung alle Bevölkerungsgruppen erreicht und auskömmlich ist. Alle Haushalte sollen bis Jahresende insgesamt 1.000 Euro erhalten, jedes weitere Mitglied des Haushaltes weitere 400 Euro. Wir erkennen die Chance des 9-Euro-Tickets für den öffentlichen Personenverkehr an und möchten es deshalb statt nur für drei Monate mindestens bis Ende des Jahres beibehalten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338741</guid>
                <pubDate>Sat, 30 Apr 2022 13:35:56 +0200</pubDate>
                <title>Sichere Zukunft braucht Tarifverträge - und starke Gewerkschaften</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sichere-zukunft-braucht-tarifvertraege-und-starke-gewerkschaften/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der 1. Mai steht in diesem Jahr besonders unter dem Eindruck bereits spürbarer realer Einkommensverluste, weil die Löhne durch die Inflation mehr als aufgefressen werden. Für kleine und mittlere Einkommen wird es so zunehmend schwieriger, über die Runden zu kommen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Schuld daran sind nicht nur die aktuell zum Teil deutlich steigenden Lebenshaltungskosten. Eine maßgebliche Ursache kommt auch dem drastischen Rückgang der Tarifbindung in den letzten Jahren zu, denn es sind Tarifverträge, die in der Regel zumindest ein Mindestmaß an Teilhabe am Wohlstand garantieren. Die Stärkung der Gewerkschaften und die Erhöhung der Tarifbindung sind daher von zentraler Bedeutung.</p>
<p>Die neue Bundesregierung darf dieser Entwicklung nicht länger tatenlos zusehen. Sie muss jetzt schnell ein umfassendes und konkretes Maßnahmenpaket zur Stärkung der Tarifbindung auf den Tisch legen. Nur so kann sichergestellt werden, dass möglichst alle Beschäftigten verlässliche Lohnerhöhungen bekommen und die Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft besser sozial abgesichert wird.</p>
<p>DIE LINKE hat hierfür bereits konkrete Vorschläge auf den Tisch gelegt: Tarifflucht muss erschwert werden. Tarifverträge müssen auch bei Blockade durch die Arbeitgeberverbände für allgemeinverbindlich erklärt werden können. Und die Vergabe öffentlicher Aufträge ist endlich an die Zahlung von Tariflöhnen zu koppeln. Denn nicht nur zum 1. Mai ist für uns klar: Sichere Zukunft braucht Tarifverträge und starke Gewerkschaften!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338740</guid>
                <pubDate>Sat, 30 Apr 2022 13:30:30 +0200</pubDate>
                <title>Hartz-IV-Regelsatz endlich ehrlich berechnen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hartz-iv-regelsatz-endlich-ehrlich-berechnen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die steigenden Preise belasten Menschen in Hartz IV, Sozialhilfe und Altersgrundsicherung massiv.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag, 28. April 2022 legt die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vor, der für diese Personengruppe eine Einmalzahlung in Höhe von 100 Euro vorsieht, um die finanzielle Mehrbelastung durch die Pandemie abzufedern. Durch eine weitere Einmalzahlung von 100 Euro sollen die durch die Decke schießenden Preise für Lebensmittel und Energie ausgeglichen werden. Das reicht nicht.</p>
<p><strong>Jessica Tatti, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, erklärt:</strong></p>
<p>"Wenn die Bundesregierung ernsthaft glaubt, dass Leute in Hartz IV mit läppischen 200 Euro durch Pandemie und Inflation kommen, hat sie jeden Bezug zu den Menschen verloren. Die Regelsätze werden seit Jahren künstlich kleingerechnet. Schon in normalen Zeiten reicht das Geld vorne und hinten nicht aus. Preissprünge wie derzeit können die Betroffenen finanziell nicht mehr stemmen.</p>
<p>Ich fordere die Bundesregierung auf, den Regelsatz endlich ehrlich und ohne Tricks zu berechnen, anstatt die Betroffenen mit viel zu niedrigen und willkürlichen Einmalzahlungen abzuspeisen. Wenn das Rechenmodell der Bundesregierung ehrlich angewendet und zudem für Inflationsausgleich gesorgt wird, muss der Regelsatz für Alleinstehende 687 Euro betragen - 238 Euro mehr als bisher. Jetzt ist die Ampel gefragt. Sie darf ihre ungerechte Krisenpolitik nicht auf Rücken derjenigen fortsetzen, die unsere Unterstützung am nötigsten haben."<br> <br> <strong>Die Linksfraktion bringt dazu einen Antrag ein:&nbsp;<a href="https://www.linksfraktion.de/themen/nachrichten/detail/regelsatz-ehrlich-berechnen-sonderzahlungen-reichen-nicht-aus-1/" target="_blank" rel="noreferrer">Regelsatz ehrlich berechnen – Sonderzahlungen reichen nicht aus</a></strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338739</guid>
                <pubDate>Sat, 30 Apr 2022 13:25:03 +0200</pubDate>
                <title>»Rentenpaket mit Licht und viel Schatten«</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rentenpaket-mit-licht-und-viel-schatten/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Ein Gesetzentwurf der Ampel zur Rente liegt aktuell noch beim Bundeskabinett, um anschließend in die Lesung zu kommen. Wie ist der Entwurf angesichts steigender Energie- und Lebensmittelpreise zu werten?</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Matthias W. Birkwald:&nbsp;</strong>Im Rentenpaket I der Ampel gibt es neben Licht – einer Rentenerhöhung in Westdeutschland zum 1. Juli um 5,35&nbsp;Prozent und im Osten um 6,12 Prozent – viel Schatten. Angesichts einer Inflationserwartung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung, IMK, von 6,2 Prozent für 2022 wird im Geldbeutel der Rentnerinnen und Rentner davon nicht viel übrigbleiben. Zudem führt die Bundesregierung den seit 2018 ausgesetzten »Nachholfaktor« bei der Rentenanpassung wieder ein, was eine Rentenkürzung für die kommenden Jahre bedeuten wird. Deshalb wird die Rentenerhöhung im Juli 0,62 Prozentpunkte niedriger ausfallen als ohne Gesetzesänderung. Die Sozialverbände, die Gewerkschaften und Die Linke finden das falsch. Die Renten werden so von den Löhnen abgekoppelt und steigen nicht so schnell wie diese an. Seit 2003 wurde durch den Nachhaltigkeitsfaktor, der die Demografieentwicklung abbildet, siebenmal die Rente gekürzt. Das will die Ampel fortsetzen. Und sie wird aus dem Minimalrentenniveau von 48 Prozent ein maximales machen. Die Linke dagegen fordert eine Anhebung auf den Lebensstandard sichernde 53&nbsp;Prozent. Das wäre eine zusätzliche Rentenerhöhung von knapp zehn Prozent und finanzierbar, wenn die Beschäftigten und die Arbeitgeber je ein Prozent des Bruttoeinkommens mehr an Beitrag in die Rentenversicherung einzahlten.</p>
<p><strong>Die Linke hat kürzlich eine kleine Anfrage zur Altersarmut in Nordrhein-Westfalen gestellt. Was antwortete die Bundesregierung?&nbsp;</strong></p>
<p>Die Lage konzentriert sich dort wie im Brennglas. In den vergangenen Jahren führten das zu niedrige Rentenniveau, immer weniger tariflich geschützte Arbeitsplätze und mehr Niedriglohnjobs zu zunehmender Armut im Alter. Zu lange Erwerbsunterbrechungen wegen Krankheit, Erwerbslosigkeit, Sorgearbeit und Teilzeit verstärkten das noch. 2020 waren 16,4 Prozent der über 65-Jährigen in NRW arm, insbesondere chronisch Kranke und alleinstehende Frauen. 1,6 Millionen Frauen erhielten eine Rente von durchschnittlich nur 779&nbsp;Euro.</p>
<p><strong>Was ist aus der zunächst heftig umstrittenen und anschließend stolz präsentierten Grundrente der SPD geworden? Nach Recherche von&nbsp;<em>junge Welt&nbsp;</em>warnte die Rentenversicherung eine Neurentnerin bei telefonischer Nachfrage, sich keine Illusionen zu machen. Die vorgesehene maximale Zuzahlung von 418 Euro gebe es kaum, selbst wenn Betreffende mehr als 33 Jahre gearbeitet haben und nur etwa 700&nbsp;Euro beziehen.</strong></p>
<p><em>Weiterlesen auf<a href="https://www.jungewelt.de/artikel/425121.altersarmut-rentenpaket-mit-licht-und-viel-schatten.html" target="_blank" rel="noreferrer"> jungewelt.de</a></em></p>
<p><strong>junge Welt,</strong> 23. April 2022</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338738</guid>
                <pubDate>Sat, 30 Apr 2022 13:18:28 +0200</pubDate>
                <title>Keine Entlastung für Rentner*innen, zu wenig Geld für 9-Euro-Ticket</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-entlastung-fuer-rentner-innen-zu-wenig-geld-fuer-9-euro-ticket/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Bundeskabinett hat heute das Entlastungspaket beschlossen. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Ampel hat die Gelegenheit verstreichen lassen, Änderungen an dem Entlastungspaket vorzunehmen. Das Energie-Entlastungspaket der Bundesregierung ist sozial ungerecht, weil zahlreiche Rentnerinnen und Rentner außen vor bleiben. Bei Klimaschutz und Verkehrspolitik ist es alles andere als fortschrittlich. Das 9-Euro-Ticket im Nah- und Regionalverkehr wurde zwar beschlossen, aber nicht ausreichend finanziert.<br> Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat trotz Kritik der Bundesländer und Verkehrsunternehmen keinen Euro drauf gelegt und überlässt ihnen damit das finanzielle Risiko.</p>
<p>Das 9-Euro-Ticket ist leider auf drei Monate befristet und die Kosten und der bürokratische Aufwand dafür sind hoch. Die Fahrpreise müssen dauerhaft drastisch gesenkt und Bus und Bahn massiv ausgebaut werden. DIE LINKE fordert auf dem Weg zu einem Nulltarif günstige ÖPNV-Jahreskarten für 1-Euro pro Tag (365-Euro-Ticket). Außerdem soll ein sozial gerechtes Mobilitätsgeld die Pendlerpauschale ersetzen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338595</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Apr 2022 15:23:37 +0200</pubDate>
                <title>Feiertage: FDP hat den Kontakt zu den arbeitenden Menschen verloren</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/feiertage-fdp-hat-den-kontakt-zu-den-arbeitenden-menschen-verloren-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu der Äußerung von FDP-Landeschef Joachim Stamp, dass man in der Krise die Ärmel hochkrempeln müsse, statt &quot;zusätzliche&quot; Feiertage zu kreieren, sagt Jules El-Khatib, Landessprecher und Spitzenkandidat für DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Herr Stamp liefert ein weiteres Beispiel für FDP-typische absichtsvolle Begriffsverwirrung: Es geht nicht darum, ‚zusätzliche Feiertage zu kreieren', sondern darum, zu verhindern, dass den hart arbeitenden Menschen durch Pech Feiertage genommen werden - eben weil sie in einem Jahr auf einen Sonntag fallen.</p>
<p>Herr Stamp sollte einmal anfangen den Menschen ernsthaft zuzuhören, die uns in der Krise den Arsch gerettet haben. Den Pflegekräften, den Menschen, die seine Pakete bringen und die Kinder in der Kita betreuen. Die tragen nämlich keine Schuld an der Krise, und die können auch bestimmt nicht noch mehr arbeiten, um die Krise zu beenden. Ich nehme doch nicht an, dass Herr Stamp beabsichtigt, die Ärmel seiner Designer-Sakkos hochzukempeln?</p>
<p>Es ist schon befremdlich, zu hören, wenn Menschen, die die Corona-Krise zuweilen im Homeoffice in geräumigen Wohnungen mit eigenem Garten zugebracht haben, nun andere Menschen zum Verzicht auf Freizeit auffordern. Man hat den Eindruck, dass in der FDP der Kontakt zu den normalen Menschen verloren gegangen ist."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 27 Apr 2022 15:18:26 +0200</pubDate>
                <title>Verhandlungsfrieden statt Kriegseskalation mit deutschen Panzern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/verhandlungsfrieden-statt-kriegseskalation-mit-deutschen-panzern-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„DIE LINKE lehnt wie die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland Panzerlieferungen in die Ukraine als gefährlichen Beitrag zur Kriegseskalation ab. Der Tabubruch der Bundesregierung, deutsche Kriegswaffen in ein Kriegsgebiet zu liefern, ist planlos und brandgefährlich.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ampel macht Deutschland damit faktisch zur Kriegspartei gegen die Nuklearmacht Russland“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss und Sprecherin für Internationale Politik und Abrüstung. Dagdelen weiter:</p>
<p>„Die Panzerdeals für Kiew füllen auf Kosten der deutschen Steuerzahler die Kassen der Rüstungsschmieden, verlängern den Krieg und vergrößern damit das Leid der Bevölkerung in der Ukraine. Wer Frieden für die Menschen in der Ukraine und Sicherheit für die Bevölkerungen in Europa will, muss mit aller Kraft auf einen Verhandlungsfrieden drängen, der die Sicherheit aller Beteiligten garantiert.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338593</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Apr 2022 15:13:36 +0200</pubDate>
                <title>LINKE fordert 100 Milliarden Sondervermögen für Energiesicherheit und ökologische Transformation</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-fordert-100-milliarden-sondervermoegen-fuer-energiesicherheit-und-oekologische-transformation/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Ukraine-Krieg ist für Wirtschaft und Gesellschaft auch hierzulande eine große und langfristige Herausforderung. Deshalb muss die Bundesregierung ein umfassendes Hilfsprogramm auflegen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Statt 100 Milliarden Euro in die Aufrüstung der Bundeswehr zu investieren, sollte die Bundesregierung mit dem Geld ein Konjunktur- und Transformationsprogramm für mehr Energiesicherheit, Unabhängigkeit und ökonomische Stabilität finanzieren. Unsere Landespolitiker haben sich dort, wo DIE LINKE mitregiert, entsprechend positioniert. Im Bundestag haben wir einen entsprechenden Antrag eingebracht, der morgen im Plenum diskutiert wird“, erklärt Alexander Ulrich, industriepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag. Ulrich weiter:</p>
<p>„Darüber hinaus fordern wir die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf für eine funktionierende Strompreisaufsicht vorzulegen und noch in diesem Jahr Differenzverträge (Carbon Contracts for Differences) einzuführen, die die ökologischen und kriegsbedingten Herausforderungen gleichermaßen miteinbeziehen und die an klare Bedingungen wie Beschäftigungserhalt und Tarifbindung geknüpft sind. Zudem müssen die bestehenden Regeln zur Kurzarbeit bis mindestens Ende des Jahres verlängert und mittelfristig als Transformationskurzarbeitergeld verstetigt werden. Außerdem fordern wir eine Übergewinnsteuer, damit Unternehmen, die in der Krise Extraprofite erwirtschaftet haben, angemessen an den gesellschaftlichen Kosten der Krise beteiligt werden. Ein vollständiges Gas- und Ölembargo würde die Lage dramatisch verschärfen. Das kann niemand wollen und entsprechende Forderungen lehnen wir ab.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338592</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Apr 2022 15:00:33 +0200</pubDate>
                <title>LINKE stellt Weichen in Richtung Zukunft</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-stellt-weichen-in-richtung-zukunft/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Parteivorstand der LINKEN hat heute die Weichen für den Parteitag am 24.-26. Juni gestellt. Angesichts der schwierigen Lage der Partei benötigt der Parteivorstand ein neues Mandat des Parteitages und wird auf dem Parteitag neu gewählt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Außerdem stehen auf dem kommenden Parteitag wichtige politisch-inhaltliche Klärungen und eine Reform der Parteistrukturen auf der Tagesordnung.</p>
<p>Dazu erklärt die <strong>Parteivorsitzende Janine Wissler</strong>: „DIE LINKE wird mehr denn je gebraucht. Davon bin ich überzeugt und davon müssen wir auch wieder mehr Menschen überzeugen. Mit dem Parteitag im Juni wollen wir einen entscheidenden Schritt auf diesem Weg gehen. Der Parteivorstand braucht ein neues Mandat des Parteitages, wir müssen inhaltliche Fragen klären und nehmen den Umbau der Parteistruktur in Angriff.</p>
<p>Wir werden Zeuge eines furchtbaren Kriegs in der Ukraine, der sich immer weiter zuspitzt und tausende Menschen das Leben und Millionen das Zuhause kostet. Für uns ist klar, dass wir jeden Krieg entschieden verurteilen. DIE LINKE ist eine konsequente Friedenspartei. Die soziale Ungleichheit spitzt sich zu, der Klimawandel schreitet voran. Gerade jetzt braucht es eine Partei, die konsequent für Umverteilung, gegen Aufrüstung und die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen steht.</p>
<p>Bei unserem Parteitag wollen wir bei der Diskussion zum sozial-ökologischen Umbau und friedenspolitischen Alternativen gemeinsam weiter kommen. Für uns gehören soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit untrennbar zusammen. Mit großer Mehrheit haben wir Vorschläge gegen steigende Lebenshaltungskosten und für Preissenkungen und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs beschlossen. Als einzige Partei lehnen wir das 100-Milliarden-Aufrüstungspaket der Ampel geschlossen ab. Gerade in Zeiten globaler Krisen ist eine Aufrüstungsspirale brandgefährlich.“</p>
<p>Der sozial-ökologische Umbau und die Außen- und Friedenspolitik angesichts des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine sind Gegenstand von Leitanträgen, die im Parteivorstand mit breiter Mehrheit beschlossen wurden. Außerdem soll der Parteitag eine Reform der Parteistrukturen einleiten, um klare Entscheidungsstrukturen und eine bessere Zusammenarbeit der Gremien, Landesverbände und Fraktionen ermöglichen. Zugleich schlagen wir vor, dass es auf dem Parteitag eine gesonderte Debatte zum Thema Sexismus geben wird.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338591</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Apr 2022 14:56:18 +0200</pubDate>
                <title>LINKE-Parteivorstand beschließt Neuwahlen im Juni</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-parteivorstand-beschliesst-neuwahlen-im-juni/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Auf dem kommenden Parteitag im Juni stehen für DIE LINKE wichtige politisch-inhaltliche Klärungen an: zum sozial-ökologischen Umbau und zur Außen- und Friedenspolitik angesichts des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Diese beiden Themen sind Gegenstand von Leitanträgen.</p>
<p>Der Parteivorstand der LINKEN hat heute auf seiner Beratung beschlossen, dass der Parteivorstand auf dem kommenden Parteitag am 24.–26. Juni neu gewählt werden soll. Angesichts der schwierigen Lage der Partei sind wir überzeugt, dass der Parteivorstand ein neues Mandat des Parteitages benötigt.</p>
<p>Zugleich schlagen wir vor, dass der Parteitag einen gesonderten Themenblock zur Sexismus-Debatte durchführt. Zugleich schlagen wir auch vor, dass der Parteitag eine Reform der Parteistrukturen einleitet. Diese soll klare Entscheidungsstrukturen und eine bessere Zusammenarbeit der Gremien, Landesverbände und den Fraktionen ermöglichen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338429</guid>
                <pubDate>Fri, 22 Apr 2022 15:30:53 +0200</pubDate>
                <title>Einstimmiger Parteivorstands-Beschluss zur Einrichtung einer unabhängigen Beratungsstruktur</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/einstimmiger-parteivorstands-beschluss-zur-einrichtung-einer-unabhaengigen-beratungsstruktur/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>In einer heutigen Parteivorstandsberatung hat der Parteivorstand einstimmig den Beschluss »Solidarität mit Betroffenen und konsequentes Handeln gegen Sexismus, Grenzüberschreitungen und sexualisierte Gewalt« verabschiedet.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dieser beinhaltet u.a. Einrichtung einer unabhängigen Beratungsstruktur und den Ausbau der bereits existierenden Struktur der Vertrauensgruppe.</p>
<p>Der Parteivorstand hat auf seiner heutigen Sitzung sexualisierte Übergriffe bedauert und sich hierfür entschuldigt. Die Partei steht an der Seite von Betroffenen und wird transparente und vorbehaltlose Aufklärung organisieren und vorantreiben.<br> &nbsp;</p>
<p>Der Parteivorstand erklärt:</p>
<p>Unsere Partei muss ein Raum sein, in dem sich Genossinnen und Genossen auf Basis von Vertrauen und gegenseitigem Respekt gegenübertreten können, ohne Angst, sexistisch behandelt, beleidigt oder gar mit Gewalt bedroht zu werden. Wir wollen, dass sich alle bei uns engagieren können. Uns ist hierbei bewusst,</p><ul class="list-normal"> 	<li>dass eine solche Atmosphäre der ständigen Reflexion bedarf;</li> 	<li>dass es klarer und transparenter Regelungen bedarf, die sicherstellen, dass Menschen in unserer Partei als Gleiche und Freie, auch in sexueller Hinsicht, behandelt werden;,</li> 	<li>dass sich sowohl die Mitgliedschaft als auch Ansprüche an einen emanzipatorischen Umgang miteinander stetig wandeln.</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p>Der Beschluss beinhaltet folgende Handlungsstrategie:</p><ol> 	<li>Prävention</li> 	<li>Sichere Räume</li> 	<li>Qualifizierte Unterstützung</li> 	<li>Schutz der Betroffenen</li> 	<li>Untersuchung</li> 	<li>Konsequenzen</li> </ol><p>Der Vorstand beschloss die Einrichtung einer unabhängigen Beratungsstruktur, die aus erfahrenen Frauen aus feministischer Anti-Gewaltarbeit und Betroffenenunterstützung sowie erfahrenen Anwältinnen besteht. Sie soll die weitere Aufklärung der bekannt gewordenen Fälle mit betreuen, Anlaufstelle für künftige Betroffene sein und Vorschläge für den Umgang erarbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Weiteren unterstreicht der Parteivorstand:</p>
<p>Wir wollen Satzung, Geschäftsordnung und Bundesschiedsordnung so ändern, dass auch unterhalb des Ausschlusses und auch vor einem langwierigen schiedsgerichtlichen Verfahren die Möglichkeit besteht, Genossinnen und Genossen, die sich sexistisch verhalten, andere Genossinnen und Genossen beleidigen oder mit strafrechtlich relevantem Verhalten überziehen, Parteiordnungsmaßnahmen einzuleiten und vorläufige Parteiordnungsmaßnahmen zu ergreifen. Diese können sein:</p><ul class="list-normal"> 	<li>Entbindung von Ämtern in der Partei</li> 	<li>Verpflichtung, sich einem Votum der Gliederung zu stellen</li> 	<li>Kein aktives oder passives Wahlrecht innerhalb der Partei für X Monate</li> 	<li>befristeter Ausschluss von bestimmten Sitzungen in zeitlicher und regionaler Hinsicht</li> 	<li>befristeter Entzug des Rederechts.</li> </ul><p>Der vollständige Beschluss findet sich <a href="https://www.die-linke.de/partei/parteidemokratie/parteivorstand/parteivorstand/detail/solidaritaet-mit-betroffenen-und-konsequentes-handeln-gegen-sexismus-grenzueberschreitungen-und-sexualisierte-gewalt/" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338428</guid>
                <pubDate>Fri, 22 Apr 2022 15:25:52 +0200</pubDate>
                <title>Erklärung von Susanne Hennig-Wellsow</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/erklaerung-von-susanne-hennig-wellsow/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>ch habe mich in den vergangenen Tagen an den 26. September 2021 erinnert, den Sonntag der letzten Bundestagswahl. Ich stand vor meinem Wahllokal in Erfurt, auf einem Schulhof in meiner unmittelbaren Nachbarschaft.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Menschen kamen und gingen, manche grüßten mich freundlich, wünschten mir und uns Glück, hatten der Partei DIE LINKE und/oder mir als Direktkandidatin ihre Stimme gegeben.</p>
<p>Was würden diese Menschen heute auf die Frage antworten, ob ihre Erwartungen erfüllt wurden? Wir konnten auf Bundesebene gerade noch den Fraktionsstatus halten. Das Versprechen, Teil eines Politikwechsels nach vorn zu sein, konnten wir aufgrund eigener Schwäche nicht einlösen. Zu wenige Menschen glaubten uns, dass wir bereit und in der Lage wären, dieses Land aktiv gestaltend zum Besseren zu verändern.</p>
<p>Es braucht in der Opposition eine starke Partei links von SPD und Grünen, die auf Bundesebene die sozialen, ökologischen und friedenspolitischen Leerstellen der Ampel-Regierung mit produktiver Kritik sichtbar macht und progressive Konzepte in die öffentliche Debatte einbringt, die einem sozialistischen Kompass folgen. Dazu sind wir in der Vergangenheit nicht in dem Maße gekommen, der unserem, der meinem Anspruch gerecht wird.</p>
<p>Was also müsste ich den Menschen heute sagen, die ich an besagtem Wahlsonntag im vergangenen Jahr getroffen habe? Wir haben zu wenig von dem geliefert, was wir versprochen haben. Ein wirklicher Neuanfang ist ausgeblieben. Eine Entschuldigung ist fällig, eine Entschuldigung bei unseren Wählerinnen und Wählern, deren Hoffnungen und Erwartungen wir enttäuscht haben.</p>
<p>Ich erinnere mich noch weiter zurück an meine Bewerbungsrede als Parteivorsitzende vor etwas mehr als 14 Monaten. Ich habe damals DIE LINKE als die Partei definiert, welche die von anderen Parteien vergessenen Menschen eine Stimme gibt. Den alleinerziehenden Müttern in den Plattenbausiedlungen, die nicht genug Geld haben, ihren Kindern ein Frühstück zu machen. Den Rentner:innen, die Flaschen sammeln, um über die Runden zu kommen. Den Familien, die Angst vor der Heizkostenabrechnung haben, weil sie diese nicht bezahlen können. Den vielen, deren Sorgen und Wünsche viel zu oft keine Rolle spielen. Und ich habe damals gesagt, dass ich nicht mehr warten will auf Veränderung, weil diese Menschen nicht mehr warten können, auch nicht auf uns.</p>
<p>Was soll ich diesen Menschen heute sagen? Ich fühle mich diesen Menschen gegenüber genauso verantwortlich wie der LINKEN. 15 Jahre, nachdem wir DIE LINKE gegründet haben. 15 Jahre, in denen wir viel erreicht haben, in denen wir um Rente und Mindestlohn gekämpft haben, manches aus der Opposition zum Besseren beeinflussen konnten. 15 Jahre, in denen wir in insgesamt fünf Bundesländern mitregiert haben, in einem sogar die Landesregierung mit einem Ministerpräsidenten anführen. 15 Jahre, in denen wir Schulmittagessen kostenlos gemacht, Kita- und Hortgebühren abschafft haben und noch viel mehr. 15 Jahre, in den wir viel gelernt und erreicht haben, aber noch mehr hätten lernen und erreichen können, wenn wir rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkannt hätten.</p>
<p>Eine programmatische, strategische und kulturelle Erneuerung der LINKEN ist nötig, wir wissen es seit Jahren. Ich habe das mir Mögliche versucht, dazu beizutragen. Wir sind aber auf diesem Weg bisher nicht so weit gekommen, wie es meiner Ansicht nach nötig wäre. Wir haben Vertrauen enttäuscht, bei Wähler:innen aber auch bei unseren Genoss:innen.</p>
<p>Ich stelle heute mein Amt als Parteivorsitzende der LINKEN mit sofortiger Wirkung zur Verfügung. Ich weiß um die vermeidbaren Fehler, die ich selbst gemacht habe. Ich weiß auch, dass ich es nicht ausreichend vermocht habe, diejenigen zu überzeugen, die mit Erneuerung vor allem die Angst vor dem Verlust des Vertrauten, der Gewissheiten verbinden.</p>
<p>Ich trete aus drei Gründen vom Amt der Parteivorsitzenden zurück:</p><ol> 	<li>Meine private Lebenssituation erlaubt es nicht, mit der Kraft und der Zeit für meine Partei da zu sein, wie es in der gegenwärtigen Lage nötig ist. Ich habe einen achtjährigen Sohn, der mich braucht, der ein Recht auf Zeit mit mir hat. Aber auch DIE LINKE braucht in dieser Situation eine Vorsitzende, die mit allem was sie hat für die Partei da ist.</li> 	<li>Die vergangenen Monate waren eine der schwierigsten Phasen in der Geschichte unserer Partei. Erneuerung ist umso mehr nötig, und diese Erneuerung braucht neue Gesichter, um glaubwürdig zu sein. Die LINKE hat es verdient, von Menschen geführt zu werden, die unseren Anhänger:innen und Mitgliedern wieder Mut machen.</li> 	<li>Der Umgang mit Sexismus in den eigenen Reihen hat eklatante Defizite unserer Partei offen gelegt. Ich entschuldige mich bei den Betroffenen und unterstütze alle Anstrengungen, die jetzt nötig sind, um aus der LINKEN eine Partei zu machen, in der Sexismus keinen Platz hat.</li> </ol><p>Ich bleibe eine LINKE. Ich bleibe ein politischer Mensch. Ich werde im Bundestag, in meinem Thüringer Wahlkreis und in meinem Landesverband weiter dafür arbeiten, dass sich die Lebenslagen der Menschen praktisch verbessern, die wir vertreten. Ich werde jene unterstützen, die an der Spitze dieser Partei künftig Verantwortung für die Gestaltung des Erneuerungsprozesses übernehmen. Ich bedanke mich bei allen Genoss:innen, die sich täglich für eine starke LINKE engagieren.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-338338</guid>
                <pubDate>Sat, 16 Apr 2022 15:49:18 +0200</pubDate>
                <title>Friedenspolitik statt Aufrüstung und Waffenexporte</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/friedenspolitik-statt-aufruestung-und-waffenexporte-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der anstehenden Ostermärsche unterstreicht DIE LINKE NRW nochmals ihre Verurteilung des verbrecherischen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Gleichzeitig warnt DIE LINKE davor, sich auf die Kriegslogik einzulassen und Feuer mit Feuer bekämpfen zu wollen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Spitzenkandidatin Dr. Carolin Butterwegge erklärt: „Die richtige Antwort auf Krieg ist nicht Aufrüstung, sondern Friedenspolitik. Statt Waffen in Kriegsgebiete zu liefern, müssen nichtmilitärische Möglichkeiten genutzt werden.</p>
<p>Besinnen wir uns auf die friedenspolitischen Lehren aus dem Kalten Krieg: Der Frieden in der Welt muss sich auf ein Engagement für das gemeinsame Überleben, statt auf die Drohung gegenseitiger Auslöschung gründen. Niemand ist wirklich sicher, bevor es nicht alle sind. Militärische Machtdemonstrationen und die gegenseitige Androhung und Anwendung bewaffneter Gewalt sind die Gefahr, nicht die Lösung. Wir brauchen eine neue Friedensordnung, die das Völkerrecht und die Organisationen des Völkerrechts in den Mittelpunkt stellt. Die internationalen Organisationen, der Internationale Strafgerichtshof und die Sonderorganisationen der UN müssen gestärkt werden.</p>
<p>Sanktionen müssen sich mit aller Härte gegen Putin und seine Herrscherclique richten. Die Bundesregierung muss ihrer Verantwortung für das Einfrieren von Vermögenswerten der russischen Macht-Clique im nationalen und europäischen Rahmen nachkommen. Dafür braucht es endlich ein Transparenzgesetz, das die Verschleierung von Vermögen erschwert.</p>
<p>Die Linke tritt als Teil der weltweiten Friedensbewegung für ein Europa ein, das auf zivile Konfliktbearbeitung statt Militär setzt. Die für den zivilen Friedensdienst zur Verfügung gestellten Mittel müssen erhöht werden. International bereits bewährte Instrumente, wie unbewaffnetes ziviles Peacekeeping, müssen mehr Gewicht bekommen.</p>
<p>Aktive Friedenspolitik im 21. Jahrhundert verlangt auch das Stoppen des Klimawandels. Die Möglichkeiten, den Import von fossilen Energieträgern aus Russland schnellstmöglich stärker einzuschränken, müssen ausgenutzt werden. Dies darf jedoch nicht zu einer Verlängerung des Kohleabbaus in Deutschland, einer Renaissance der Atomkraft oder dem Aufbau neuer Infrastruktur für neue klimaschädliche Energieträger wie Flüssiggas führen. Wir wollen Energieunabhängigkeit vor allem durch den beschleunigten Ausbau Erneuerbarer Energien herstellen. Diese Beschleunigung ist, das Ziel der Klimaneutralität vor Augen, ohnehin dringend notwendig. Preissteigerungen für Energie müssen sozial ausgeglichen werden. Strom und Heizung müssen für alle bezahlbar sein.“</p>
<p>Jules El-Khatib, Spitzenkandidat und Landessprecher sagt:</p>
<p>„Unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine, die leiden, Widerstand leisten oder flüchten müssen. Unsere Solidarität gehört ebenso den Menschen in Russland, die sich gegen den Krieg stellen, desertieren und dafür Verfolgung befürchten müssen. Unser Weg ist der des Friedens und des Völkerrechts. Wir stehen an der Seite der Menschen, die sich überall auf der Welt gegen autokratische Regime und Diktaturen, gegen Krieg und Ausbeutung für eine gerechte Welt einsetzen.</p>
<p>Im Windschatten des Entsetzens über den Krieg betreibt die Bundesregierung eine Politik, in der die Solidarität der Menschen mit der Ukraine für ein gigantisches Aufrüstungsprogramm missbraucht wird. Mit dem 100 Mrd. Euro Sondervermögen für die Bundeswehr wird Aufrüstung gar zum Verfassungsziel.</p>
<p>100 Milliarden sind eine Summe, die schwer vorstellbar ist. Machen wir es konkret: Mit 100 Mrd. Euro könnte bundesweit der Nahverkehr ausgebaut und die Nutzung kostenfrei werden. Mit 100 Mrd. Euro könnte man auch 200.000 zusätzliche Erzieherinnen und Erzieher zehn Jahre lang bezahlen, oder 100.000 zusätzliche Pflegekräfte in den Krankenhäusern und 100.000 in Pflegeeinrichtungen für neun Jahre. ‚Nur‘ rund 44 Mrd. Euro fehlen bundesweit an Investitionen in Schuldächer, Klos, Turnhallen, Digitalisierung. Die Bundesregierung entscheidet aber, mit den 100 Mrd. Euro Waffen zu kaufen.</p>
<p>Mit weiterer Aufrüstung der Bundeswehr ist weder den Menschen in der Ukraine geholfen, noch werden damit Frieden und Sicherheit geschaffen. Wenn das NATO-Militärbudget mit rund 60 % der weltweiten Militärausgaben die Atommacht Russland nicht vom Angriff auf Nachbarländer abhält, wird auch weitere Aufrüstung das nicht tun.</p>
<p>Frieden gibt es nur mit kontrollierter Abrüstung. In den vergangenen Jahren sind Abrüstungsverträge aber gekündigt, nicht umgesetzt oder gar nicht erst unterzeichnet worden. Die Atommächte kommen ihrer Abrüstungsverpflichtung aus dem Nichtverbreitungsvertrag nicht nach. Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen. Deutschland muss sich auch für eine Wiederauflage des Vertrags zur Ächtung von Mittelstreckenraketen zwischen den USA und Russland einsetzen.“</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Sat, 16 Apr 2022 15:43:41 +0200</pubDate>
                <title>Jetzt erst recht: Queerer Bildungsplan für NRW!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/jetzt-erst-recht-queerer-bildungsplan-fuer-nrw-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mit Blick auf den transfeindlichen Angriff in Herne am 25. März fordert DIE LINKE mehr Engagement gegen Transfeindlichkeit. Dominik Goertz, queer-politischer Sprecher für DIE LINKE NRW sagt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Tat in Herne erinnert daran, dass Transfeindlichkeit in Deutschland weiterhin weit verbreitet ist. Auch unter Kindern und Jugendlichen ist dies weiterhin ein großes Problem. Gegen Homo- und Transfeindlichkeit hilft Queere Bildungsarbeit. Die Linke NRW fordert deshalb endlich einen Bildungsplan für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, zu queerer Geschichte sowie gegen Queerfeindlichkeit in NRW zu verabschieden. Außerdem brauchen wir ausreichende flächendeckende Finanzierung für Queere Projekte und Angebote für Kinder und Jugendliche, vor Allem auch im ländlichen Raum.“</p>
<p>Jules El-Khatib, Spitzenkandidat und Landessprecher für DIE LINKE NRW stellt fest: „Der Umgang der Polizei mit dem Vorfall zeigt, dass Homo und Transfeindlichkeit auch strukturell angegangen werden müssen. Wir brauchen ein Antidiskriminierungsgesetz nach Vorbild Berlin auch in NRW. Außerdem fordern wir verbindliche Weiterbildungsmaßnahmen in Polizei und staatlicher Behörden um struktureller Homo- und Transfeindlichkeit entgegenzuwirken und anti-queere Straftaten korrekt zu erfassen und zu verfolgen.“</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-338336</guid>
                <pubDate>Sat, 16 Apr 2022 15:31:41 +0200</pubDate>
                <title>Wiedereinführung der Vermögensteuer zur Finanzierung von Kriegskosten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wiedereinfuehrung-der-vermoegensteuer-zur-finanzierung-von-kriegskosten/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIE LINKE unterstützt die Forderung der Gewerkschaften, die Folgekosten des Ukraine-Krieges auf breite Schultern zu verteilen. Hierzu erklärt Jörg Schindler, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Wir müssen dringend verhindern, dass die Kosten, von Putins verbrecherischen Krieg&nbsp;in der Ukraine, auf die Menschen abgewälzt werden, die jetzt schon nicht wissen, wie sie ihre Rechnung bezahlen können.&nbsp;Es ist also nur folgerichtig und der einzig mögliche Ansatz die Wiedereinführung der Erbschafts- und Vermögensteuer ins Spiel zu bringen.</p>
<p>Dass der DGB über eine Vermögensabgabe reden will, freut mich sehr. Die Partei DIE LINKE kämpft seit langem für dieses Instrument sozialer Gerechtigkeit. Auch über einen ›Update-Soli‹, also die Wiedererhebung des Solidaritätszuschlags, wie es die Deutsche Steuergewerkschaft fordert, muss jetzt laut nachgedacht werden.&nbsp;Letztlich ist doch klar, dass die Ampelkoalition die Kosten des Ukraine-Krieges nicht einfach laufen lassen darf. Sie muss jetzt dringend einen Plan vorlegen, wie diese finanziert werden sollen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 13 Apr 2022 12:26:41 +0200</pubDate>
                <title>Kein Ende beim Fachkräftemangel in Sicht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kein-ende-beim-fachkraeftemangel-in-sicht/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die aktuellen Zahlen zu Ausbildungsverträgen machen leider wenig Hoffnung, dass Deutschland sein Fachkräfteproblem in den Griff bekommt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung muss endlich eine flächendeckende und gut bezahlte Ausbildung sicherstellen, wenn wir vom Fachkräftemangel nicht in eine Fachkräftekatastrophe rutschen wollen“, kommentiert Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts zu Ausbildungsverträgen. Gohlke weiter:</p>
<p>„Es bilden nach wie vor viel zu wenige Betriebe aus. Ausbildungsvergütung und BAföG-Sätze laufen der galoppierenden Inflation leider dramatisch hinterher. So ist es für immer mehr junge Menschen illusorisch, für eine Ausbildungsstelle aus dem Elternhaus auszuziehen. Trotz der ebenfalls hohen Zahl unbesetzter Ausbildungsplätze braucht es daher dringend mehr Ausbildungsplätze, und zwar dort, wo diese nachgefragt werden.</p>
<p>Um vor allem kleine und mittelständische Betriebe bei der Ausbildung zu unterstützen, braucht es ein solidarisches Umlagesystem, welches nicht-ausbildende Betriebe stärker belastet und so einen Anreiz schafft, auszubilden. Ausbildungsstätten fern der Heimat müssen durch kostenlose Bahncards, Azubi-Tickets, zusätzliche Wohnheimplätze sowie deutlich höhere BAföG-Sätze attraktiver gemacht werden. Eine bessere finanzielle Ausstattung der Auszubildenden ist entscheidend, um die viel zu hohe Abbrecherquote bei der Ausbildung zu verringern. Junge Menschen brauchen zudem eine Ausbildungsplatzgarantie – mit Perspektive statt Warteschleifen. Die Bundesregierung ist hier deutlich stärker gefordert.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 13 Apr 2022 12:21:42 +0200</pubDate>
                <title>Stärkerer Eingriff in die Verteilung von gesellschaftlichem Reichtum</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/staerkerer-eingriff-in-die-verteilung-von-gesellschaftlichem-reichtum/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Innerhalb Deutschlands gibt es eine ungleiche Einkommensverteilung, wie die Hans-Böckler-Stiftung aktuell in eine Studie aufzeigt. Auch das starke Gehaltsgefälle in Ost und West wird erneut deutlich. Hierzu erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Wer gleichwertige Lebensverhältnisse wirklich durchsetzen will, muss bereit sein, stärker in die Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums einzugreifen.&nbsp;Wir brauchen nicht nur Entlastungspakete angesichts der aktuell steigenden Preise. Es muss sich grundlegend etwas ändern, allem voran bei Löhnen und Gehältern. Entscheidende Hebel sind hier Erleichterungen, um Tarifverträge für allgemeinverbindlich zu erklären, damit sie für alle Unternehmen und Beschäftigten in einer Branche gelten. Außerdem müssen die Einfallstore für schlechte Löhne - Minijobs, Leiharbeit und Befristungen - geschlossen werden.</p>
<p>Und natürlich müssen auch sozialpolitische Leistungen so ausgestaltet werden, dass sie wirksam vor Armut schützen. Das gilt für die Rente, für die Grundsicherung bei Erwerbslosigkeit und für Leistungen für Kinder.&nbsp;Es ist beschämend, wenn die Wissenschaft ein ums andere Mal dokumentiert, wie weit Deutschland von gleichwertigen Lebensverhältnissen entfernt ist und die Bundesregierung - die aktuelle wie ihre Vorgängerinnen - über Absichtsbekundungen, nun wirklich etwas ändern zu wollen, nicht hinauskommt.&nbsp;</p>
<p>Aktuell belegen die Zahlen des WSI, dass das Einkommensgefälle von West nach Ost mehr als drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung immer noch beträchtlich ist, genauso wie das Nord-Süd-Gefälle im Westen nicht abnimmt.&nbsp;Die Bundesregierungen reagieren mit Kommissionen und Versprechungen. Aber es ändert sich nichts. Und das ist nicht nur ein Problem für die Menschen, die mit geringen Einkommen zurechtkommen müssen. Es untergräbt auch das Vertrauen in die Demokratie und bereitet so den rechten Demokratieverächtern den Boden.«</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338146</guid>
                <pubDate>Tue, 12 Apr 2022 13:35:42 +0200</pubDate>
                <title>Karfreitag gegen Atomkraft und Krieg demonstrieren!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/karfreitag-gegen-atomkraft-und-krieg-demonstrieren0/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Für Karfreitag, 15. April 2022, rufen mehrere Initiativen und Verbände zu einem Ostermarsch von Anti-Atom- und Friedensbewegung zur Uran-Anreicherungsanlage Gronau und vor dem Standort der Uran-Zentrifugen-Firma ETC in Jülich auf.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt die atompolitische Sprecherin der Partei DIE LINKE NRW, Edith Bartelmus-Scholich:</p>
<p>„Die beteiligten Organisationen rufen dazu auf, Solidarität mit den Opfern der Kriege, besonders aktuell in der Ukraine, zu zeigen und wollen auf die Rolle der Firma Urenco und ihrem Tochterunternehmen ETC bezüglich der möglichen Atomwaffenverbreitung und Belieferung von Atomkraftwerken in Kriegsgebieten hinweisen. Sie fordern eine umweltfreundliche, unabhängige Energieversorgung, um nicht weiter menschenfeindliche Regime finanziell zu unterstützen. Seit Jahren gibt es auch eine gute Zusammenarbeit zwischen Bewegungsaktivist:innen in Gronau und in Russland. Am Karfreitag wird mit Vladimir Sylviak ein russischer Anti-Atom-Aktivist und Träger des Alternativen Nobelpreises in Gronau erwartet. Aktivist:innen, wie Sylviak gehen in Russland ein hohes persönliches Risiko ein. Ihr Widerstand ist wertvoll.</p>
<p>DIE LINKE NRW unterstützt die Proteste in Gronau und Jülich und fordert, dass die Landesregierung Urenco die Betriebsgenehmigung für die Urananreicherungsanlage entzieht.“</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Mon, 11 Apr 2022 13:58:53 +0200</pubDate>
                <title>Amazon: Tarifverträge sind das Mindeste!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/amazon-tarifvertraege-sind-das-mindeste-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum ver.di-Streik bei Amazon sagt Nina Eumann, Landessprecherin für DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dass bei Amazon noch immer um die Anerkennung von Tarifverträgen gekämpft werden muss, ist beschämend. Jeff Bezos wurde reich mit der Ausbeutung seiner Angestellten. Es ist höchste Zeit, dass die Beschäftigten ein größeres Stück vom Kuchen bekommen. Es ist auch höchste Zeit, dass sie besser vor krankmachenden Arbeitsbedingungen geschützt werden.</p>
<p>In ihrem Programm zur Landtagswahl NRW am 15. Mai tritt DIE LINKE auch dafür ein, dass es ein neues Tariftreue- und Vergabegesetz für NRW gibt. Darin soll festgelegt werden, dass nur Unternehmen, die nach Tariflöhnen bezahlen und das auch für ihre Subunternehmen sicherstellen, Aufträge des Landes NRW bekommen können. Damit könnte unter Umständen auch Amazon von Beschaffungsaufträgen des Landes ausgeschlossen werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-338089</guid>
                <pubDate>Sat, 09 Apr 2022 12:56:23 +0200</pubDate>
                <title>Friedensplakat komplettiert LINKE Wahlkampagne</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/friedensplakat-komplettiert-linke-wahlkampagne-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heute haben Dr. Carolin Butterwegge und Jules El-Khatib die ersten Friedensplakate der Linken zur Landtagswahl am 15. Mai aufgehängt. Die Plakate komplettieren die Kampagne, die am 11. März 2022 vorgestellt wurde.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kampagne, die vor dem Angriff auf die Ukraine geplant wurde, hat den Fokus auf der sozialen Gerechtigkeit. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung gehört ein klares Bekenntnis zum Frieden aus Sicht der Linken einfach dazu.</p>
<p>„Unter Krieg leidet die Zivilbevölkerung am stärksten. Sie ist weitgehend schutzlos der Gewalt ausgeliefert. Das Leid, das der Krieg über die Menschen bringt, endet ja auch nicht mit dem Krieg. Traumata, Verletzungen und Trauer werden noch lange nachwirken. Dazu kommen zerstörte Krankenhäuser, Schulen, Wohnhäuser, aber auch Verkehrswege und Energieversorgung. Krieg ist ein Verbrechen, dessen Ausmaß kaum zu fassen ist. Wir sind in Gedanken bei den notleidenden Menschen. Unsere Antwort ist ein klares Eintreten für Frieden" sagt Dr. Carolin Butterwegge, Spitzenkandidatin für DIE LINKE zur Landtagswahl am 15. Mai.</p>
<p>Jules El-Khatib, Spitzenkandidat und Landessprecher, stellt dazu fest: „Die Antwort der Bundesregierung auf den Krieg in der Ukraine ist vollkommen irrational. Statt Diplomatie zu stärken, demokratische Entwicklungen zu fördern und das Recht auf Flucht bei allen Menschen anzuerkennen, wird nur in Rüstung investiert und bei Entwicklungshilfe gespart. Mit der aktuell geplanten Erhöhung der Militärausgaben katapultiert sich Deutschland von Platz sieben auf Platz drei weltweit und steht dann im Falle eines Atomkrieges doch nackt da. Denn das, was uns hier real gefährlich werden könnte, wäre ein atomarer Schlagabtausch. Dagegen helfen keine Panzer. Was wir angesichts dieser Bedrohung brauchen, ist Vernunft. Statt weiterer Aufrüstung muss es endlich wieder Abrüstungsverträge und Rüstungskontrollen geben."</p>
<p>Mit Blick auf die Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, sagt El-Khatib: „Was mich freut, ist die große Aufnahmebereitschaft für diejenigen, die es aus dem Kriegsgebiet herausgeschafft haben. Die Linke unterstützt die Flüchtlingsaufnahme vor Ort praktisch. Außerdem dürfen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt werden. Geflüchtete Menschen müssen so schnell wie möglich in normalen Wohnungen untergebracht werden und Zugang zu Sprachkursen, Integrationsangeboten und dem Arbeitsmarkt haben. Dass insbesondere an der ukrainischen Grenze Unterschiede zwischen Flüchtlingen mit unterschiedlichem Pass und unterschiedlicher Hautfarbe gemacht werden, ist zu verurteilen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Sat, 09 Apr 2022 12:49:16 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE zum Weltgesundheitstag 2022</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-zum-weltgesundheitstag-2022/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Weltgesundheitstages 2022 erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Studien belegen den Zusammenhang von Armut und Krankheit deutlich. Wer in diesem Land nur über ein geringes Einkommen verfügt, der hat noch immer mit größeren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Auch das psychosoziale Wohlbefinden ist stark abhängig von der sozialen Absicherung jedes Einzelnen. Eine Frau mit geringem Einkommen stirbt 4,4 Jahre und ein armer Mann 8,6 Jahre früher als eine reiche Frau und ein reicher Mann.</p>
<p>Wiederum ist Krankheit hierzulande der dritthäufigste Grund für eine Verschuldung. Dies ist ein offensichtlicher Beleg für die grassierende Spaltung der Gesellschaft und macht die existierende Ungerechtigkeit deutlich.</p>
<p>Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen müssen so ausgestattet sein, dass sie allen Patienten ein funktionierendes Gesundheitssystem garantieren und dass die Gesundheit der Beschäftigten nicht zugunsten von Aktionären gefährdet wird.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Susanne Hennig-Wellsow</strong>, <strong>Vorsitzende der Partei DIE LINKE</strong>, erklärt dazu:</p>
<p>Deutschland will in den kommenden Jahren weniger Geld in den Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria einzahlen als bisher. Im aktuellen Haushalt sind nur noch 630 Millionen Euro eingeplant, für 2020 bis 2022 zahlte Deutschland einen Kernbeitrag von einer Milliarde Euro.</p>
<p>Das geht in die völlig falsche Richtung, trotz Corona weniger statt mehr Geld in die globale Gesundheit zu investieren. Stattdessen werden allein mit dem Sondervermögen Bundeswehr 100 Milliarden Euro in einem Fass ohne Boden versenkt. Geld für Bomben und Panzer statt für Ärzte und Medikamente. Das ist Rückschritt statt Fortschritt.</p>
<p>Der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria ist eines der bedeutendsten Mittel zur Finanzierung solcher Programme und konnte bisher in über 120 Ländern rund 44 Millionen Menschen­leben retten.</p>
<p>In den letzten 20 Jahren konnten weltweit große Erfolge bei der Bekämpfung von HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria erzielt werden, die immer noch zu den häufigsten Todesursachen in ärmeren Ländern gehören. Wegen der Corona-Pandemie, Kriegen und Krisen gab es zudem Rückschläge bei der Bekämpfung dieser Infektionskrankheiten.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-337952</guid>
                <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 16:47:37 +0200</pubDate>
                <title>Weltgesundheitstag: Gesundheit braucht Personal braucht Entlastung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/weltgesundheitstag-gesundheit-braucht-personal-braucht-entlastung-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April 2022 erneuert DIE LINKE ihre Forderung nach mehr Personal, besserer Bezahlung und besserer Arbeitsbedingungen für die Pflege.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dafür muss unter anderem das Land als Arbeitgeber der sechs Unikliniken den Forderungen der Beschäftigten nach einem 'Tarifvertrag Entlastung' nachkommen. Jules El-Khatib, Landessprecher und Spitzenkandidat für DIE LINKE NRW, erklärt:</p>
<p>„Seit Jahren kämpft DIE LINKE gemeinsam mit den Pflegekräften und den anderen Beschäftigten der Gesundheitseinrichtungen auf der Straße für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen. Die Pflegekräfte haben mehr als nur Applaus verdient. Ein Tarifvertrag Entlastung in den Unikliniken kann eine Vorreiterfunktion für alle Kliniken im Land einnehmen. Wir meinen: Krankenhäuser sollen Menschen gesund machen, nicht Krankenhauskonzerne reich. Eine flächendeckende Versorgung und für ein gut ausgestattetes Gesundheitswesen überall ist nur möglich, wenn nach Gemeinwohl, nicht nach Profit gewirtschaftet wird. Deshalb gehören Krankenhäuser in öffentliche und gemeinnützige Hände."</p>
<p>Martin Koerbel-Landwehr, Krankenhaus-Personalratsvorsitzender und Kandidat auf Platz 6 für DIE LINKE bei der Landtagswahl NRW am 15. Mai stellt fest: "Die Corona-Pandemie hat die Bedeutung des Gesundheitswesens gezeigt. Dank der Privatisierung vieler Krankenhäuser in den vergangenen Jahren, der Einführung der Fallpauschalen und den mangelnden Investitionen des Landes, können die Krankenhäuser ihre Aufgaben immer schlechter erfüllen. Personalmangel und mangelhafte Ausstattung frustrieren die Beschäftigten. Daher sind unter anderem verbindliche Personalschlüssel erforderlich."</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-337951</guid>
                <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 16:32:13 +0200</pubDate>
                <title>NSU-Morde: Wir fordern Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nsu-morde-wir-fordern-gerechtigkeit-aufklaerung-und-konsequenzen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am 4. April vor 18 Jahren, ist Mehmet Kubaşık in einer Blutlache hinter dem Tresen seines Kiosks tot aufgefunden worden. Zwei Kugeln aus einer Ceska 83 beendeten sein Leben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Er war das achte Todesopfer in der NSU-Mordserie. Katja Heyn, Sprecherin für Anti-Rassismus im Landesvorstand von DIE LINKE NRW, erklärt dazu:</p>
<p>"Es sind noch längst nicht alle Mörder des NSU verurteilt worden. Die betroffenen Familien wurden damit bis heute im Stich gelassen. Wir als Linke stehen klar an der Seite aller, die von Rechtsterrorismus betroffen sind und fordern Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen."</p>
<p>Katja Heyn ergänzt: "Die Forderung der Angehörigen von 2006 ‚Kein 10. Opfer‘ muss endlich gehört werden. Rassismus darf keinen Platz in der Gesellschaft finden, sondern muss konsequent bekämpft werden. Wir rufen als LINKE NRW dazu auf, sich an Gedenk-Aktionen zum heutigen Todestag von Mehmet Kubaşık zu beteiligen."</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 16:21:22 +0200</pubDate>
                <title>Klimakrise ist eine globale Gesundheitskrise</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/klimakrise-ist-eine-globale-gesundheitskrise/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Klimakrise ist eine globale Gesundheitskrise, unter der insbesondere die Schutzlosesten, die Armen, die Älteren und die Kinder leiden müssen“, erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April, der dieses Jahr unter dem Motto „Unser Planet, unsere Gesundheit“ steht. Vogler weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Während den Ärmsten im Schnitt ein CO2-Ausstoß von 2,5 Tonnen pro Kopf und Jahr zugerechnet wird, emittiert das eine Prozent der Superreichen skandalöse 55 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr. Mit den Folgen der Erderwärmung haben allerdings diejenigen am meisten zu kämpfen, die nur wenig haben: Allein über eine Milliarde Kinder, sagt UNICEF, sind schon jetzt direkt von den Auswirkungen zunehmender Hitzewellen, Überschwemmungen, Sturmereignisse und Dürren betroffen. Hungerkatastrophen aufgrund von Missernten, die verstärkte Ausbreitung von Krankheitserregern bei steigenden Durchschnittstemperaturen und die Zerstörung von Gesundheitsinfrastrukturen durch Unwetter konfrontieren die Menschen im Globalen Süden Tag für Tag mit den Auswirkungen des Klimawandels.</p>
<p>Und dass die Klimakrise nicht nur in fernen Regionen, sondern auch hier Verheerungen anrichtet, haben uns die schrecklichen Flutwellen an Rhein, Rur und Ahr im vergangenen Jahr drastisch vor Augen geführt. In den immer häufigeren Hitzeperioden leiden zudem gerade ärmere Menschen, die in schlecht isolierten Wohnungen leben oder die am Arbeitsplatz Hitze ausgesetzt sind. Auch viele Menschen in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen sind nicht ausreichend vor Hitze geschützt. Deswegen ist nicht nur der Kampf gegen die Ursachen des Klimawandels eine zwingende soziale Aufgabe. Auch die Prävention von gesundheitlichen Risiken und Klimagefahren erfordert entschiedenes Handeln gegen soziale Benachteiligung. Das von der Bundesregierung im Koalitionsvertrag versprochene Klimaanpassungsgesetz muss daher überprüfbare Ziele für den Schutz der besonders gefährdeten Personengruppen setzen und darf kein Wohlfühl-Förderprogramm für Wohlhabende werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-337949</guid>
                <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 16:16:55 +0200</pubDate>
                <title>»Osterpaket« reicht nicht für 1,5-Grad-Ziel</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/osterpaket-reicht-nicht-fuer-1-5-grad-ziel/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum von Habeck vorgestellten klimapolitischen »Osterpaket« erklären Maximilian Becker und Lorenz Gösta Beutin, Klimapolitiker im Parteivorstand der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Angesichts der dringlichen Mahnungen des Weltklimarats ist das sogenannte Osterpaket eine ambitionierte, aber notwendige Beschleunigung bei Ausbau der Erneuerbaren Energien. Auch angesichts dessen, dass bei der Verkehrswende und im Wärmebereich weiter gebremst wird, reichen die Vorschläge nicht aus, um Deutschland auf den 1,5-Grad-Pfad zu bringen.</p>
<p>Dem notwendigen Ausbau der Erneuerbaren steht die Schaffung neuer, langfristiger Abhängigkeiten etwa vom Flüssiggas LNG gegenüber, das Braunkohle in der Klimaschädlichkeit in nichts nachsteht. Weder neue Abhängigkeiten von autoritären Regimes wie Katar noch massive Hochrüstung sind geeignet, Frieden und Klimaschutz in Einklang zu bringen. Besser wäre es, das Sondervermögen von 100 Milliarden in Klimaschutz zu investieren und einkommensschwache Haushalte zu entlasten. Nicht Aufrüstung, sondern Klimaschutz muss Verfassungsrang bekommen.</p>
<p>Auch wird sich der Klimaschutzminister mit Bundesländern wie Bayern anlegen müssen, die mit absurden Windkraftabständen weiter blockieren. Um einen überdimensionierten Netzausbau zu vermeiden und ihn auf das notwendige Maß zu reduzieren, schlagen wir die Vergesellschaftung der Stromnetze als Teil öffentlicher Daseinsvorsorge vor. Hier darf nicht der Profit, sondern müssen die Anforderungen an einen der Energiewende dienlichen Ausbau im Mittelpunkt stehen.</p>
<p>Dass aus den Reihen der FDP bereits zu hören ist, es handele sich eher um unverbindliche Vorschläge, die noch ›korrigiert‹ werden müssten, zeigt: Auf allen Ebenen bleibt der Druck der Klimabewegung notwendig. Das Urteil, das RWE das Abbaggern von Lützerath für die Erweiterung des Tagebaus Garzweiler erlaubt, hat gezeigt, dass der Weg raus aus den fossilen Energien noch lang ist.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 16:13:27 +0200</pubDate>
                <title>Wissler: Bewaffnung von Drohnen hat Einsatzzweck Tötung vorprogrammiert</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wissler-bewaffnung-von-drohnen-hat-einsatzzweck-toetung-vorprogrammiert/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu der Entscheidung des Verteidigungsausschusses zur geplanten Bewaffnung der neuen Drohne Heron TP erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Aufrüstung scheint zentrales Projekt der Ampelregierung zu sein. Nach dem Vorstoß zum Sondervermögen von 100 Milliarden Euro werden nun, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, die Anschaffung bewaffneter Drohnen für die Bundeswehr beschlossen. Bei anderen vereinbarten Projekten wie der versprochenen Kindergrundsicherung und Verbesserungen bei Hartz IV hat es die Ampel nicht so eilig, das wird auf die lange Bank geschoben.</p>
<p>Die LINKE hat immer vor der Anschaffung bewaffneter Drohnen gewarnt. Wir bedauern sehr, dass die SPD ihren Widerstand dagegen aufgegeben hat.</p>
<p>Die Bewaffnung der Drohnen ist ein weiterer Schritt zu automatisierten Kriegen und wenn man sich bereits geführte Einsätze anschaut, wird schnell deutlich, dass diese Technologie ein Einfallstor für Hinrichtungen ohne jegliches gerichtliches Verfahren sind. Immer wieder werden versehentlich Menschen durch Drohnen getötet, weil es zu zeitlichen Verzögerungen und Missverständnissen kommt.</p>
<p>Die Bewaffnung der Drohnen dient nicht zum Schutz von Leben, sondern hat den Einsatzzweck Tötung vorprogrammiert.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 15:58:41 +0200</pubDate>
                <title>Beutin/Becker zum Weltklimarat-Bericht: Klimaabgabe für Superreiche</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/beutin-becker-zum-weltklimarat-bericht-klimaabgabe-fuer-superreiche/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum gestern erschienenen Bericht des Weltklimarats (IPCC) erklären Lorenz Gösta Beutin und Maximilian Becker, beide Klimapolitiker im Parteivorstand der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Wer selbst einfache, aber wirksame Maßnahmen wie ein Tempolimit nicht&nbsp;durchsetzt, wird an der Menschheitsaufgabe Klimawandel scheitern.&nbsp;Anstatt nun Milliarden in die Hochrüstung zu stecken, braucht es ein&nbsp;Sondervermögen für Klimagerechtigkeit. Der gestern vorgestellte Bericht des&nbsp;Weltklimarats zeigt nochmals deutlich, wie hoch der Handlungsdruck ist.&nbsp;</p>
<p>Damit die Auswirkungen der Klimakrise nicht in die Katastrophe führen,&nbsp;muss politisch jetzt schnellstmöglich eine Kehrtwende her. Die&nbsp;Abhängigkeit von fossilen Energien muss dringend gesenkt werden. Zudem&nbsp;braucht es einen umfassenden Umbau des Verkehrssektors. Beides macht der&nbsp;vorgestellte Bericht klar. Es ist dringend Zeit zu handeln.&nbsp;</p>
<p>Neben einem Tempolimit müssen eine Ausbauoffensive für&nbsp;Erneuerbare Energien, ein Verbot von Inlandsflügen und eine Solarpflicht&nbsp;auf Dächern sofort&nbsp;umgesetzt werden.&nbsp;Statt billiger Appelle an die Eigenverantwortung brauchen&nbsp;wir jetzt klare, gerechte Regeln, aus denen sich niemand rauskaufen&nbsp;kann. Klar ist auch: der benötigte Klimaschutz darf nicht auf Kosten&nbsp;von Menschen mit geringem Einkommen gehen. Es müssen die dafür zahlen, die es sich&nbsp;leisten können. Daher wollen wir eine Klimaabgabe für Superreiche.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sat, 02 Apr 2022 11:49:51 +0200</pubDate>
                <title>LINKE fordert Maßnahmen gegen steigende Lebensmittelpreise</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-fordert-massnahmen-gegen-steigende-lebensmittelpreise/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Einzelhandel in Deutschland erwartet drastisch steigende Lebensmittelpreise. Der Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE) Josef Sanktjohanser prognostiziert Preissteigerungen von mindestens zehn Prozent. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie lange will die Regierung noch von der Seitenlinie aus zuschauen, wie immer mehr Menschen in existenzielle Not getrieben werden, statt endlich einzugreifen? Es wird auf die Dauer nicht reichen, mit befristeten Entlastungspaketen gegenzusteuern. Die Bundesregierung muss sich mit dem Gedanken an eine eine staatliche Preisaufsicht anfreunden, damit lebenswichtige Dinge wie Energie oder Grundnahrungsmittel auch für alle bezahlbar bleiben.</p>
<p>Und auch hier bekommen wir die Quittung für die jahrzehntelange Blockadehaltung beim Ausbau der erneuerbaren Energie, denn die Explosion bei den Energiepreisen ist ein wesentlicher Grund für den Anstieg der Lebensmittelpreise. Es ist genug Zeit verschwendet worden, um die Profite der Kohle- und Atomkonzerne zu sichern. Wir müssen aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, statt sie fortzuführen und endlich den Klimaschutzturbo anwerfen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 10:56:19 +0200</pubDate>
                <title>Lützerath: LINKE ruft zur Teilnahme an Protesten auf</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/luetzerath-linke-ruft-zur-teilnahme-an-protesten-auf/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Wie das Oberverwaltungsgericht Münster am Montag (28. März 2022) entschieden hat, darf die Ortschaft Lützerath für den Braunkohletagebau Garzweiler II abgebaggert werden. Dazu erklärt Nicolin Gabrysch, Klima-Aktivistin und Kandidatin auf Platz 5 für DIE LINKE NRW zur Landtagswahl:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Längst ist es doch der Klimaschutz, der dem Wohl der Allgemeinheit dient. Das Urteil gegen den Erhalt von Lützerath bedeutet, dass weitere 650 Millionen Tonnen Braunkohle verfeuert werden. Die Klima-Katastrophe wird dadurch im wahrsten Sinne des Wortes befeuert. Die Folgen werden in Deutschland zu spüren sein. Mehr aber noch in den Ländern des globalen Südens. Klimagerechtigkeit sieht anders aus. Ich kandidiere für Die Linke bei der kommenden Landtagswahl, damit endlich eine andere Politik gemacht wird, damit notwendige Maßnahmen mutig und konsequent umgesetzt werden und die Gesetze angepasst werden!"</p>
<p>DIE LINKE NRW ruft zur Teilnahme an den für das Wochenende in Lützerath geplanten Protestaktionen auf!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-337679</guid>
                <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 10:51:07 +0200</pubDate>
                <title>Habib K.: Aufenthalt statt Abschiebung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/habib-k-aufenthalt-statt-abschiebung-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am gestrigen Donnerstag (24. März 2022) ist Habib K. vom Ausländeramt Siegburg festgenommen worden. Dem Koch droht nun die Abschiebung. Dazu erklärt Jules El-Khatib, Spitzenkandidat zur Landtagswahl für DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Habib K. erfüllt alle Bedingungen, um in Deutschland zu bleiben: gute Integration, Sprachkompetenz, eine Arbeitsstelle in Vollzeit. Er ist aktiv im Karnevalsverein KG Ponyhof e.V., war ehrenamtlich tätig in der Lutherkirche Suedstadt und als Sprachvermittler der Caritas aktiv. Wer jemanden wie Habib abschieben will, zerstört nicht nur Habibs Leben, sondern zeigt Zehntausenden Geflüchteten, dass ihre Integration und ihr Fleiß in Deutschland nicht gewürdigt werden. Es braucht daher die sofortige Freilassung von Habib K. sowie die Erteilung eines Aufenthaltstitels, der ihm hier ein Leben in Sicherheit und Würde garantiert. Integrationsminister Stamp muss Druck machen. Schließlich lautet sein Credo doch, dass diejenigen die gut integriert sind, Sicherheit und Chancen erhalten. Es ist Zeit, danach zu handeln."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 10:37:36 +0200</pubDate>
                <title>KLIMALISTE &amp; LINKE: Lützerath-Moratorium Jetzt! Mensch und Natur vor Profiten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/klimaliste-linke-luetzerath-moratorium-jetzt-mensch-und-natur-vor-profiten/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Urteils des Oberverwaltungsgerichts Münster gegen den Erhalt von Lützerath fordern KLIMALISTE und DIE LINKE ein sofortiges Moratorium für die Zerstörung von Lützerath.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Lorenz Gösta Beutin, Sprecher für Klimapolitik im Bundesvorstand der Partei DIE LINKE stellt fest:<br> "Es ist einfach nur grotesk, dass im Jahr 2022 ein Dorf für die Förderung von Braunkohle enteignet wird. Auf der einen Seite sehen wir eine zunehmend eskalierende Klimakrise und andererseits die Verteidigung von Marktinteressen. Wir brauchen politische Entscheidungen im Sinne des Gemeinwohles, nicht im Sinne von profitgetriebenen Großkonzernen wie RWE. Der Gesetzgeber ist in der Pflicht, die Rechtslage in diesem Sinne anzupassen. Es liegt an der Bundesregierung, Maßnahmen vorzulegen, mit denen wir die Pariser Klimaziele einhalten können."</p>
<p>Die Bundesvorsitzende der KLIMALISTE Lara Baumanns erklärt dazu:<br> "Wir fordern die nordrhein-westfälische Landesregierung dazu auf, ein sofortiges Rodungs- und Abrissmoratorium im Vorfeld des Tagebaus Garzweiler zu erlassen. Das gilt vor Allem rund um den Ort Lützerath. Es darf nicht RWE überlassen werden, jetzt weitere Fakten zu schaffen. Damit würde Lützerath endgültig zerstört werden. Die Landesregierung muss eine neue Leitentscheidung für den Braunkohleabbau auf den Weg bringen. Die alte Leitendscheidung aus dem Jahr 2021 muss hinsichtlich der zulässigen Braunkohlenfördermengen nach unten korrigiert werden. Anstelle einer Erweiterung des Tagebaus brauchen wir den massiven Ausbau von Erneuerbaren Energien."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-337519</guid>
                <pubDate>Tue, 22 Mar 2022 13:48:19 +0100</pubDate>
                <title>Gegen Rassismus und rechte Gewalt Haltung zeigen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gegen-rassismus-und-rechte-gewalt-haltung-zeigen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März erklärt Katja Heyn, Sprecherin für Anti-Rassismus der Partei DIE LINKE in NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Weltweit setzen an diesem Tag&nbsp;Menschen ein Zeichen gegen Faschismus und Rassismus. Der Ukraine-Krieg hat uns einmal mehr deutlich gemacht, wie verankert dieser Rassismus in unserer Gesellschaft ist. Geflüchtete aus Afrika oder dem Nahen Osten werden an den Grenzen zurückgehalten. Man verwehrt ihnen Schutz und Sicherheit, weil sie weder blond noch blauäugig sind. Kein Mensch darf aufgrund seiner Herkunft ausgeschlossen werden. Darum ist der erste Schritt im Kampf gegen Rassismus 'Haltung zeigen', so wie auch das&nbsp;diesjährige&nbsp;Motto lautet."</p>
<p>Katja Heyn weiter: "Ob abfällige Bemerkungen, strukturelle Diskriminierung oder rassistisch-motivierte Gewalt: Rassismus jedweder Form darf&nbsp;im Alltag keinen Platz finden. Jeder Tag muss ein Tag sein,&nbsp;sich gegen diesen Rassismus und der damit verbundenen Menschenverachtung einzusetzen. Gemeinsam ist es unsere Aufgabe, für eine vielfältige und bunte Gesellschaft zu kämpfen. Gemeinsam müssen wir dafür Haltung zeigen und dürfen nicht zulassen, dass Rassismus und rechte Gewalt gegen Minderheiten salonfähig werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 22 Mar 2022 13:44:03 +0100</pubDate>
                <title>Welttag des Waldes: LINKE NRW fordert ökologische Waldwende</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/welttag-des-waldes-linke-nrw-fordert-oekologische-waldwende-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Welttag des Waldes am 21. März erklärt die Artenschutzpolitische Sprecherin der Partei DIE LINKE NRW, Edith Bartelmus-Scholich:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Rund ein Viertel der Landesfläche von NRW ist von Wald bedeckt. Unsere Wälder erfüllen viele verschiedene Aufgaben: Sie sind wertvoller Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Gleichzeitig liefern sie uns Holz, das im Zeichen der Klimakatastrophe auch als Baustoff immer wichtiger wird. Wälder sind aber auch für uns Menschen von Bedeutung, als Orte der Freizeit und der Erholung. Schließlich binden Bäume in ihrer Wachstumsphase CO₂ und helfen damit gegen die Aufheizung der Atmosphäre. Lang anhaltende Dürreperioden, Stürme und der Borkenkäfer haben den Wäldern in NRW sehr geschadet.</p>
<p>DIE LINKE&nbsp;NRW fordert deswegen eine ökologische Waldwende. Zukünftig darf es keine Flächen in Monokultur mehr geben. Mischwälder bieten nicht nur einen besseren Schutz gegen sich verändernde Umweltbedingungen, sondern sind auch als Biotope artenreicher. Wir streben daher Mischwälder an, die sich weitgehend natürlich verjüngen und in denen die jungen Bäume unter den Kronen der Älteren heranwachsen.</p>
<p>Waldrodungen für den Ausbau von Autobahnen, für die Ausweitung von Gewerbebetrieben und für die Nutzung fossiler Energien müssen sofort gestoppt werden. DIE LINKE NRW unterstützt das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Waldrodungen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 22 Mar 2022 13:36:50 +0100</pubDate>
                <title>Keine Profite mit unserem Wasser</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-profite-mit-unserem-wasser/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Das Menschenrecht auf Wasser muss immer Vorrang vor Profit haben. Indem Rekommunalisierungen der Wasserbetriebe gefördert und das Bohren nach Trinkwasser durch Privatkonzerne und dessen teurer Weiterverkauf verboten werden, könnte Wasser endlich konsequent der Marktspekulation entzogen werden“, fordert Zaklin Nastic, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Weltwassertages am 22. März. Nastic weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Durch Klimawandel, zunehmende Dürreperioden, Hitze und Naturkatastrophen, Abholzung des Regenwaldes und eine stetig wachsende Weltbevölkerung steht das Menschenrecht auf Wasser mehr denn je auf dem Spiel. Seit den 1980er Jahren steigt der weltweite Wasserverbrauch jährlich um ein Prozent und laut aktuellem UN-Weltwasserbericht leben über 2,2 Milliarden Menschen ohne sicheres Trinkwasser.</p>
<p>Auch Deutschland hat die Sorge um Trinkwasser längst erreicht. Nach drei Dürresommern in Folge warnte im letzten Jahr das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe vor zunehmender Trinkwasserknappheit in Deutschland. Im Juni 2021 stellte die damalige SPD-Bundesumweltministerin, Svenja Schulze, eine ‚Nationale Wasserstrategie‘ vor, die für sauberes und bezahlbares Trinkwasser bis 2050 sorgen soll. Es ist richtig, eine Strategie aufzulegen, diese muss aber zügig mit den Kommunen und den anderen Ressorts abgestimmt und umgesetzt werden und sie muss die Nutzung von Grundwasser als Trinkwasser priorisieren – und zwar für Verbraucherinnen und Verbraucher.</p>
<p>Es ist skandalös, dass Konzerne Grundwasser direkt anzapfen, in Flaschen füllen und für das Neuntausendfache verkaufen, wie es Coca Cola im Landkreis Lüneburg tut oder Nestle an 95 Produktionsstandorten weltweit. Ans Limit gerät die Wasserversorgung auch im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree, wo ausgerechnet am 22. März die Gigafactory von Tesla an den Start geht. Die Wasserförderung im Wasserverband Strausberg-Erkner muss deswegen um 52 Prozent erhöht werden.</p>
<p>Die Bundesregierung darf nicht zulassen, dass unser Wasser verscherbelt wird, damit Großkonzerne Milliardengewinne einstreichen können. Die neue grüne Umweltministerin, Steffi Lemke, muss eine Wasserstrategie zum Wohle der Menschen in Deutschland und weltweit vorantreiben, die nur mit Rekommunalisierung der Wasserversorgung und dem Verbot von Privatisierung möglich ist. Andernfalls bleibt die Wasserstrategie reine Symbolpolitik, die die drängendsten Probleme nicht löst und das Ziel der Bezahlbarkeit verfehlen wird.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 18 Mar 2022 16:47:32 +0100</pubDate>
                <title>Heraus zum Housing Action Day am 26. März!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/heraus-zum-housing-action-day-am-26-maerz-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am 26. März verschaffen sich europaweit mietenpolitische Initiativen Gehör. Zu den Forderungen gehört: Wohnungen vergesellschaften, sofortige Aussetzung von Zwangsräumungen und Strom-, Gas- und Wassersperrungen, konsequentes Leerstandverbot in Städten und ein bundesweiter Mietendeckel.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu sagt ‚Mietenrebell‘ Kalle Gerigk, Kandidat zur Landtagswahl auf Platz 8 für DIE LINKE:</p>
<p>„Wir alle kennen die Problemlage: Die Mieten steigen, einige wenige verdienen dran, darunter leiden muss die große Mehrheit. Jedes Jahr fallen mehr Wohnungen aus der Sozialbindung, als neue gebaut werden. Bezahlbare Wohnungen in Innenstadtnähe werden immer rarer, dafür gibt es aber Leerstände, die viel mit Profit und nichts mit Allgemeinwohl zu tun haben. Miethaie schieben sich die Wohnungsbestände hin und her, die Mieter:innen, aber auch die öffentliche Hand hat das nachsehen. Am 26. März machen wir in Köln deutlich: Wohnungen gehören in die Hände der Mieterinnen und Mieter. Schluss mit Zwangsräumungen und Geschäftemacherei mit dem Menschenrecht auf Wohnen.“</p>
<p>Nina Eumann, Sprecherin für DIE LINKE NRW, sagt:</p>
<p>„Der Wohnungsmarkt ist ein klares Beispiel von Marktversagen. Mit Luxuswohnungen und spekulativem Leerstand lässt sich meist mehr verdienen als mit bezahlbaren Wohnungen. Der Bau und die Verwaltung von Wohnungen sollte gemeinwohlorientiert sein. Die Mieten müssen sinken. Die Miethaie müssen entmachtet werden. Dafür gehen wir am 26. März gemeinsam mit den Mieteraktivistinnen und Aktivisten auf die Straße!“</p>
<p>Die zentrale Demo zum „Housing Action Day“ findet am 26. März ab 14:00 am Chlodwigplatz statt.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 18 Mar 2022 16:41:14 +0100</pubDate>
                <title>Finanzielle Entlastung für Menschen mit geringen Einkommen jetzt!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/finanzielle-entlastung-fuer-menschen-mit-geringen-einkommen-jetzt-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Bereits die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben Geringverdienende und Menschen, die Hartz-IV beziehen, an den Rand ihrer Überlebensmöglichkeiten gebracht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nun verschärft der Krieg in der Ukraine ihre Situation weiter. Dazu erklärt Christiane Tenbensel, Sprecherin für Sozialpolitik im Landesvorstand von DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Unter den Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland dürfen nun nicht diejenigen leiden, die bereits jetzt zu wenig zum Leben haben. Um Strom- und Gassperren zu vermeiden, um Ernährungsmangel zu vermeiden, brauchen insbesondere Menschen mit geringen Einkommen sofort finanzielle Unterstützung. Von Armut betroffene Menschen brauchen sofort verbindliche Zusagen von Landes- und Bundesregierung. Denn es ist nicht die Bundeswehr, die dringend mehr Geld benötigt, sondern unser Sozialstaat.“</p>
<p>Deshalb fordert DIE LINKE eine Erhöhung der Regelsätze auf mindestens 678 Euro und eine Einmalzahlung von 500 Euro!</p>
<p>„Eine 100-Euro-Einmalzahlung und ein 20-Euro-Zuschlag für arme Kinder decken die Mehrkosten in der Realität nicht ab. Die Anhebung des Bedarfssatzes im Jahr 2022 um drei Euro steht in keinem Verhältnis zum Anstieg der Lebenshaltungskosten. Die Preise von Strom und Gas explodieren förmlich, die Spritpreise sind ins beinahe Unermessliche gestiegen, Lebensmittel kosteten im Januar 2022 rund fünf Prozent mehr. Für Energiekosten wird ein Anstieg um 20 Prozent prognostiziert. Mobilität, Heizung und gesunde Ernährung werden sich noch mehr Menschen nicht mehr leisten können“, warnt Tenbensel abschließend eindringlich.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 18 Mar 2022 14:26:57 +0100</pubDate>
                <title>Corona-Chaos-Tage der Ampel</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/corona-chaos-tage-der-ampel/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den umstrittenen neuen Rechtsgrundlagen für Corona-Schutzmaßnahmen der Ampel-Koalition erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Bundesregierung lässt Länder und Kommunen im Regen stehen, obwohl die Corona-Neuinfektionen einen neuen Höchststand erreicht haben. Das Entsetzen über die vom Bund geplante neue Rechtsgrundlage, die weniger allgemeine Schutzregeln zulässt, ist zu Recht parteiübergreifend groß.</p>
<p>Das Corona-Chaos der Vorgängerregierung wird von der Ampel fortgesetzt. Die FDP hat durchgesetzt, dass die Aufhebung fast aller Maßnahmen auch bei Inzidenzen von mehr als 1700 erfolgt, das ist verantwortungslos."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 18 Mar 2022 14:23:59 +0100</pubDate>
                <title>EuGH: Leiharbeit darf nach EU-Recht jahrelang dauern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/eugh-leiharbeit-darf-nach-eu-recht-jahrelang-dauern/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Laut dem heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) besteht auch nach jahrelanger Tätigkeit als Leiharbeiter nach EU-Recht kein Anspruch auf Festanstellung. Nach deutschem Recht gelten 18 Monate Überlassungshöchstdauer, von denen aber durch Tarifverträge abgewichen werden kann.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die&nbsp;<strong>Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow,&nbsp;</strong>erklärt dazu:</p>
<p>Das Urteil zeigt wie exzessiv&nbsp;Leiharbeit&nbsp;aufgrund der&nbsp;laschen Regeln&nbsp;reguläre Arbeit ersetzt. Dass ein Beschäftigter&nbsp;55 Monate als Leiharbeiter bei der Daimler AG tätig&nbsp;sein darf, ist ein offensichtlicher&nbsp;Missbrauch von Leiharbeit. Es ist kein Wunder, wenn bei einem solchen Urteil die Arbeitgeber jubeln.</p>
<p>DIE LINKE fordert langfristig die Abschaffung von Leiharbeit. Bis Leiharbeit abgeschafft ist die gleiche Bezahlung plus 10%&nbsp;Flexibilitätszulage. Es wäre auch ein sinnvoller Zwischenschritt, wenn die Höchstüberlassungsdauer in Deutschland sich endlich auf den Arbeitsplatz statt auf den Beschäftigten beziehen würde.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 18 Mar 2022 14:20:41 +0100</pubDate>
                <title>Fortschritt? Ampel-Regierung schon nach 100 Tagen vom Weg abgekommen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fortschritt-ampel-regierung-schon-nach-100-tagen-vom-weg-abgekommen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu der 100-Tage-Bilanz der Bundesregierung erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Schon nach 100 Tagen ist klar, dass die Ampel-Regierung beim Fortschritt offensichtlich vom Weg abgekommen ist. Weder die Kindergrundsicherung noch das Bürgergeld kommen im Haushaltsentwurf vor. Den versprochenen Pflegebonus gibt es immer noch nicht, der Umgang mit der Pandemie ist völlig planlos. Die Ampel tut viel zu wenig gegen die soziale Ungleichheit, die sich durch die Pandemie noch verschärft hat.</p>
<p>Das ideologische Festhalten an der Schuldenbremse und die generelle Absage an Steuererhöhungen schränken den Handlungsspielraum für Investitionen und Reformen stark ein. Die Schuldenbremse ist eine Zukunftsbremse. Jahrzehntelang wurde die Infrastruktur kaputt gespart und der Kampf gegen den Klimawandel verschlafen. Wir müssen die Schuldenbremse abschaffen, investieren und die dramatischen Fehler der Vergangenheit kompensieren.</p>
<p>Stattdessen setzt die Ampel auch klimapolitisch falsche Akzente. Finanzminister Lindner fordert Ölbohrungen in der Nordsee. Dabei brauchen wir eine saubere, sichere und für alle bezahlbare Energieversorgung, um das Klima zu schützen und um unabhängig zu werden von Öl, Gas und Kohle. Selbst einfache und kostenlose Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs, wie ein Tempolimit, werden nicht umgesetzt.</p>
<p>Für die Aufrüstung der Bundeswehr will die Ampel ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro auflegen und im Grundgesetz festschreiben und das Zwei-Prozent-Ziel übererfüllen. Damit bekäme Aufrüstung Verfassungsrang. Das hilft den Menschen in der Ukraine nicht und bedeutet ein gefährliches Wettrüsten.</p>
<p>Die Bundeswehr hat schwerwiegende strukturelle Probleme. Trotz der enormen Mittelaufstockung in den letzten Jahren auf 50 Milliarden Euro kann man angeblich keine warme Unterwäsche für die Soldatinnen und Soldaten beschaffen. Das liegt nicht daran, dass beim Verteidigungshaushalt gekürzt wurde, sondern weil viel Geld in Beraterverträgen und in der Rüstungsindustrie versickert."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 18 Mar 2022 14:17:42 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE zum Parteiaustritt von Oskar Lafontaine</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-zum-parteiaustritt-von-oskar-lafontaine/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Parteiaustritt von Oskar Lafontaine erklären die Parteivorsitzenden der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler und die Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE im Bundestag Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Als Gründungsvorsitzender und langjähriger Fraktionsvorsitzender hat Oskar Lafontaine bleibende Verdienste für die Partei DIE LINKE.&nbsp;</p>
<p>Wir halten seinen Austritt für falsch und bedauern ihn. Angesichts der sich verschärfenden sozialen Ungleichheit, angesichts von Krieg und Aufrüstung wird eine starke LINKE dringend gebraucht.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 18 Mar 2022 14:04:15 +0100</pubDate>
                <title>Wissler: Mineralölkonzerne sind Krisengewinner beim Anstieg der Spritpreise</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wissler-mineraloelkonzerne-sind-krisengewinner-beim-anstieg-der-spritpreise/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu dem Vorschlag des Finanzministers hohe Benzinausgaben durch staatlich finanzierte Tankzuschüsse auszugleichen und der parallel ansteigenden Gewinne der Mineralölkonzerne erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Der Rohölpreis sinkt aktuell wieder, aber das kommt an den Tankstellen kaum an. Ein Großteil der Preissteigerungen verbleibt bei den Mineralölkonzernen und Raffinerien, sie sind die großen Krisengewinner. Hier muss man ansetzen, wenn man die Verbraucher*innen schützen will.&nbsp;</p>
<p>Um Menschen mit geringen und durchschnittlichen Einkommen, die auf das Auto angewiesen sind, kurzfristig zu entlasten, ist ein sozial gerechtes Mobilitätsgeld sinnvoll, von dem auch Pendler*innen ohne Auto profitieren.</p>
<p>Staatliche Tankrabatte hingegen würden die Profite der Anbieter nicht reduzieren, sondern überhöhte Preise öffentlich subventionieren.</p>
<p>Deshalb lehnen wir den von Finanzminister Lindner geforderten Tank-Prämien ab. Ein staatlich finanzierter Spritrabatt für alle geht sozial- und klimapolitisch in die völlig falsche Richtung. Entlastung sollte vom Einkommen abhängen, nicht von Größe und Spritverbrauch des Autos.</p>
<p>Zudem wäre eine sofortige Preissenkung der Fahrpreise im öffentlichen Nah- und Fernverkehr um 50 Prozent sozial und klimapolitisch vernünftig.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 18 Mar 2022 14:00:49 +0100</pubDate>
                <title>Verlängerung des Kurzarbeitergeldes unzureichend</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/verlaengerung-des-kurzarbeitergeldes-unzureichend/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu der heute beschlossenen dreimonatigen Verlängerung des Kurzarbeitergeldes erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Statt der kurzen Überbrückung braucht es einen Langzeitschutz in der Pandemie, hinzukommend eine Aufstockung auf 90% vom letzten Netto und eine Garantie von 1.200 Euro. Damit auch Menschen mit niedrigen Einkommen in Kurzarbeit genug zum Leben haben.</p>
<p>Dass die Ampel das Kurzarbeitergeld verlängert, ist notwendig, aber in der geplanten Form nicht ausreichend. Es zeugt nicht von Weitblick, diese Unterstützung nur scheibchenweise zu verlängern, wo doch gerade jetzt die Inzidenzen wieder steigen und eine Corona-Sommerwelle vorausgesagt wird. Solange die Gefahr nicht vorüber ist, braucht es ein sicheres und auskömmliches Kurzarbeitergeld.«</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 11 Mar 2022 13:02:54 +0100</pubDate>
                <title>Bezahlbares Wohnen für alle statt Rendite für Wenige</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bezahlbares-wohnen-fuer-alle-statt-rendite-fuer-wenige-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der in Düsseldorf ansässige Wohnungskonzern LEG hat auch im zweiten Corona-Krisenjahr 2021 seine Gewinne weiter deutlich erhöht – von 1,36 Milliarden Euro im Vorjahr auf 1,7 Milliarden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Er kündigt an, die Dividende für seine Aktionärinnen und Aktionäre um knapp acht Prozent zu steigern. Dazu erklärt Amid Rabieh, wohnungspolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Während die Zahl der Privatpleiten in NRW im vergangenen Jahr um 104 Prozent gestiegen ist, Mietenwahnsinn und explodierende Energiepreise immer mehr Menschen in finanzielle Not bringen, legt die LEG noch einen drauf. Dass der Konzern auch im zweiten Krisenjahr höhere Mieten durchgesetzt hat, ist unverantwortlich. Ohne das Ziel von Maximalrenditen wären günstigere Mietpreise ohne weiteres drin. Die Menschen in unserem Bundesland können es sich nicht mehr leisten, dass der Wohnungsmarkt diesen Konzernen überlassen wird. Zusammen mit dem Deutschen Mieterbund fordert DIE LINKE NRW daher die Neugründung einer landeseigenen Wohnungsgesellschaft und ein Landesprogramm zur Unterstützung gemeinwohlorientiert wirtschaftender kommunaler Wohnungsunternehmen. Statt die maximal möglichen Mieten zu verlangen, sollen sich die Mieten des neuen landeseigenen Wohnungsunternehmens an den tatsächlichen Kosten orientieren."</p>
<p>DIE LINKE NRW zieht mit der Forderung in den Landtagswahlkampf, dass die Kommunen und das Land NRW jährlich mindestens 100.000 eigene Wohnungen mit unbefristeter Sozialbindung bauen. „Die Landesregierung hat das Unheil durch Privatisierung der LEG an einen Goldman-Sachs-Fonds im Jahr 2008 selbst angerichtet", so Amid Rabieh weiter. „Jetzt ist sie in der Pflicht, den Schaden wieder gut zu machen. Dafür brauchen wir ein gemeinwohlorientiertes, landeseigenes Wohnungsunternehmen. Durch Neubau alleine lässt sich die Krise im Bereich des bezahlbaren Wohnraums nicht lösen. Um die Mieterinnen und Mieter vor weiteren Mietpreissteigerungen durch diese schädliche Unternehmenspolitik zu schützen, müssen wir auch über die Rücküberführung von Wohnungen in öffentliches Eigentum sprechen."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 11 Mar 2022 12:59:26 +0100</pubDate>
                <title>Menschenrechte aller verteidigen, Opfern aller Kriege helfen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/menschenrechte-aller-verteidigen-opfern-aller-kriege-helfen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur heutigen Unterrichtung des Landtages über Hilfen für Menschen aus der Ukraine und zur Einrichtung von Willkommensklassen für ukrainische Kinder sagt Jules El-Khatib, Sprecher für DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Landesregierung macht dieser Tage ja vieles richtig: Eine Gedenkminute für die Opfer des Krieges in der Ukraine, vorausschauende Absprachen mit Akteuren der Flüchtlingsaufnahme, die Einrichtung von Willkommensklassen für Kinder der Geflüchteten aus der Ukraine. Wüst zeigt, dass es geht. So verhält sich eine humanistische Landesregierung mit Blick auf Menschen in Not.</p>
<p>Allerdings hat die gleiche Landesregierung noch bis vor kurzem Menschen in Kriegsgebiete wie Afghanistan abgeschoben. Die gleiche Landesregierung unterstützt das menschenverachtende Abschottungssystem Frontex mit eigenem Personal. Die gleiche Landesregierung verliert kein kritisches Wort, wenn an der ukrainischen Grenze Menschen mit dunkler Hautfarbe zurück ins Kriegsgebiet geschickt werden.</p>
<p>Ich wünsche mir, dass wir als Nordrhein-Westfalen ohne Wenn und Aber für Menschenrechte eintreten. Dass unsere ausgestreckte Hand den Menschen gilt, die vor der russischen Armee aus der Ukraine fliehen und genauso denen, die vor dem Bürgerkrieg in Syrien fliehen, oder vor den Taliban aus Afghanistan.</p>
<p>So lange die Regierung Wüst hier keine einheitliche Linie findet, sind alle menschlichen Gesten in meinen Augen reiner Opportunismus. Dann muss man damit rechnen, dass der vorbildliche Umgang mit flüchtenden Menschen keiner humanitären Überzeugung entspringt. Dann muss man damit rechnen, dass die ausgestreckte Hand auch wieder zurückgezogen wird, sobald sich die politische Zweckdienlichkeit ändert."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-337088</guid>
                <pubDate>Fri, 11 Mar 2022 12:54:43 +0100</pubDate>
                <title>Ausstiegsprämien statt Überbrückungshilfen: Agrarwende jetzt!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ausstiegspraemien-statt-ueberbrueckungshilfen-agrarwende-jetzt/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Didem Aydurmus, Klimaexpertin und Mitglied des Bundesvorstands der Partei DIE LINKE erklärt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Während selbst die Agroindustrie Ausstiegsprämien aus der Tierhaltung fordert, sichert Özdemir den Schweinehalter*innen unbürokratische Überbrückungshilfen zu. Betriebe müssen nicht mehr nachweisen, dass Umsatzeinbrüche ausschließlich durch die Pandemie zustande kamen. Nicht nur bei der Energiewende herrscht also Orientierungslosigkeit, auch die Agrarwende wird verschlafen.</p>
<p>Unbürokratische Überbrückungshilfen gehen sowohl angesichts des Klimaschutzes, des Artensterbens als auch der Ernteausfälle wegen des Ukrainekrieges in die völlig falsche Richtung. Wir brauchen dringend geringere Tierzahlen für den Klimaschutz, aber auch kurzfristig gegen den Welthunger. Deutsche Schweine sind auf dem Weltmarkt für Weizen direkte Nahrungsmittelkonkurrenten der Menschen im globalen Süden. Nicht auf allen Böden kann Weizen für den menschlichen Konsum angebaut werden, allerdings gibt es pflegeleichtere Getreide. Bei der Konversion Getreide zu Tierprodukt gehen durchschnittlich über 80 % der Kalorien verloren. Hunger ist ein Verteilungsproblem. Nicht nur, weil viel weggeschmissen wird.</p>
<p>Der Markt für Futtermittel ist nicht nur hauptverantwortlich für die fortschreitende Regenwaldzerstörung. Futtermittelimporte leisten ein Beitrag dazu, dass Menschen hungern. Wir wissen, dass ein großer Anteil des Getreides weltweit dieses Jahr durch den Krieg ausfallen wird. Daran können wir nichts ändern. Wir wissen auch, dass wir vor enormen Herausforderungen weltweit stehen. Mit klimatischen Veränderungen, Katastrophen und abnehmender Bodenqualität werden&nbsp;die&nbsp;Ernten immer schlechter. Die jetzigen Lebensmittelpreise sind nur ein Vorgeschmack. Es muss allerdings jetzt strategisch über die weltweite Nahrungsmittelversorgung nachgedacht werden. Unbürokratische Überbrückungshilfen sind also das komplett falsche Signal. Von einem Ministerium der Grünen müssen wir mehr verlangen. Landwirt*innen brauchen endlich Planungssicherheit. Das heißt Ehrlichkeit gegenüber der mangelnden Zukunftsfähigkeit ihrer Geschäftsmodelle und die finanzielle Unterstützung beim Aus- und Umstieg. Die Agrarwende muss jetzt kommen. Nur dann kann Deutschland souveräner und damit krisensicherer werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 11 Mar 2022 12:51:40 +0100</pubDate>
                <title>Schuldenbremse ist Zukunftsbremse</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schuldenbremse-ist-zukunftsbremse/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIW-Chef Marcel Fratzscher hat von der Bundesregierung mehr Ehrlichkeit und die Aufgabe der Schuldenbremse für die nächsten Jahre gefordert. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann DIW-Chef Marcel Fratzscher nur zustimmen, dass sich die finanziellen Herausforderungen des Ukraine-Kriegs, von Corona, der Digitalisierung und des Klimaschutzes mit der Schuldenbremse nicht bewältigen lassen.</p>
<p>Wir müssen in die Zukunft investieren und die dramatischen Fehler der Vergangenheit kompensieren. Das Land wurde jahrzehntelang kaputt gespart. Die Schuldenbremse hat diese Probleme noch verschärft, sie verhindert die notwendigen Investitionen in die Zukunft. Deswegen müssen wir die Schuldenbremse endlich abschaffen – und zwar für immer. Die Schuldenbremse ist eine Zukunftsbremse.</p>
<p>Allein der Sanierungsbedarf der Schulen liegt bei fast 50 Milliarden Euro, in Hochschulen müssten etwa 35 Milliarden Euro investiert werden. Von maroden Straßen und Schienen ganz zu schweigen. Die Digitalisierung des Landes steckt irgendwo zwischen digitaler Steinzeit und Mittelalter fest.</p>
<p>Geschlossene Schwimmbäder und Bibliotheken, fehlende oder marode öffentliche Verkehrsmittel, unterfinanzierte öffentliche Schulen, Krankenhäuser, Parks und Naherholungsgebiete: Die Schuldenbremse wirkt sich besonders verheerend auf die Lebensqualität von Menschen mit geringerem Einkommen aus, denn sie sind stärker auf eine funktionierende öffentliche Infrastruktur angewiesen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 11 Mar 2022 12:47:56 +0100</pubDate>
                <title>§219a und §218 müssen abgeschafft werden!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/219a-und-218-muessen-abgeschafft-werden/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Bundeskabinett hat heute die Abschaffung des umstrittenen Paragrafen 219a, der die „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“ verbietet, in die Wege geleitet. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ich begrüße die geplante Abschaffung des umstrittenen Paragrafen 219a, sie war schon lange überfällig. Aber die entscheidende Frage vertagt die Ampel: Denn nicht nur der §219a muss gestrichen werden, sondern auch der §218. Wir fordern, dass Schwangerschaftsabbrüche aus dem Strafgesetzbuch gestrichen werden. Sie müssen legal, kostenfrei und flächendeckend zur Verfügung stehen.</p>
<p>Dafür muss die Kassenfinanzierung von Abbrüchen sichergestellt, medizinische Einrichtungen, die Abbrüche durchführen, besser ausgestattet und Schwangerschaftsbrüche in die Ausbildung von Ärzt*innen und Pflegepersonal aufgenommen werden. Außerdem wollen wir den Beratungszwang abschaffen und Beratungsangebot ausbauen. Reproduktive Gerechtigkeit muss endlich in allen ihren Bereichen gesichert werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 08 Mar 2022 19:27:33 +0100</pubDate>
                <title>Internationaler Frauen*kampftag: Erziehungsberufe und Sorgearbeit aufwerten!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/internationaler-frauen-kampftag-erziehungsberufe-und-sorgearbeit-aufwerten-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des internationalen Frauenkampftags am 8. März sagt Nina Eumann, Sprecherin für DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Internationale Frauentag 2022 liegt mitten in der Tarifrunde im Sozial- und Erziehungsdienst. Das passt, denn mehr als 80 Prozent der in diesem Bereich Beschäftigten sind Frauen. Wir sagen: Euer Kampf ist unser Kampf! Ihr helft uns, wenn wir Euch brauchen. Viele von uns haben auch Kinder, die Ihr betreut. Ihr begleitet Menschen im Alltag. Jetzt stehen wir mit Euch dafür ein, dass Ihr dafür mehr Anerkennung und bessere Arbeitsbedingungen bekommt!</p>
<p>Wir wissen: Viele von denen, die jetzt streiken, haben in den letzten zwei Jahren der Pandemie den Laden am Laufen gehalten und dabei oftmals die eigene Gesundheit aufs Spiel gesetzt. Da haben viele geklatscht. Ich hoffe, dass die, die geklatscht haben, sich heute daran erinnern. Die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher und der sozialen Berufe hat längst mehr Anerkennung verdient. Anerkennung, die sich nicht nur in Applaus, sondern auch in fairen Gehältern ausdrückt.</p>
<p>Am Frauentag erinnern wir aber auch an die vielen, die unbezahlte Sorgearbeit leisten. Auch im privaten Bereich wird das überwiegend von Frauen erledigt: unsichtbar, unbezahlt, unter prekären Bedingungen. Es sind vor allem Frauen, die die Mängel in Gesundheit, Pflege und Bildung, so gut es eben geht, auffangen.</p>
<p>Man muss nicht als Frau geboren sein, um Fürsorglichkeit, Liebe und Solidarität zu leben. Am Ende bleibt es aber meist an Frauen hängen. Traditionelle Arbeitsteilungen werden so wiederholt und Generation um Generation neu zementiert.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Mon, 07 Mar 2022 06:19:47 +0100</pubDate>
                <title>Tempo 100, Energiepreisaufsicht und Sondervermögen Klimagerechtigkeit statt Aufrüstung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/tempo-100-energiepreisaufsicht-und-sondervermoegen-klimagerechtigkeit-statt-aufruestung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Maximilian Becker und Lorenz Gösta Beutin, Klimapolitiker im Parteivorstand der Partei DIE LINKE, erklären:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wer jetzt längere Laufzeiten von Atomkraftwerken und Kohlemeilern will, um die Abhängigkeit von Putins Gas und Öl zu senken, ist klima- und sicherheitspolitisch auf dem Holzweg. Und ignoriert zudem das doppelte Spiel, das derzeit um die Importe fossiler Energieträger aus Russland gespielt wird: Die EU importiert jeden Tag Gas und Öl im Wert von rund 600 Millionen Euro aus Russland. Damit wird Putins Angriffskrieg weiter finanziert.<br> <br> Der Bau neuer Terminals für LNG-Flüssiggas ist nach der berechtigten Absage von Nordstream 2 zurecht keine Alternative: Nicht nur, dass die Terminals erst in einigen Jahren zur Verfügung stünden, LNG ist mindestens genauso klimaschädlich wie Kohle. Wie absurd die Diskussion um die Verlängerung von Atomkraft ist, zeigen die Angriffe auf ein ukrainisches Atomkraftwerk: Das einzig nachhaltige an Atomkraft ist die Halbwertzeit ihres Mülls.<br> <br> Vielmehr sind nun weitreichende kurz- und langfristige Maßnahmen gefragt, um die Abhängigkeit von Energieträgern aus Russland zu<br> reduzieren. Leicht umzusetzen und mit großer Wirkung wäre beispielsweise ein allgemeines Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen, 80 km/h auf Landstraßen und 30 km/h innerorts. Damit ließen sich nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe 3,7 Milliarden Liter Diesel und Benzin einsparen. Auch autofreie Sonntage sind in diesem Zusammenhang überlegenswert. Zudem explodieren die Energiepreise weiter - auch getrieben durch Spekulanten, die den Krieg ausnutzen, um ihre Profite in die Höhe zu schrauben. Dem muss dringend Einhalt geboten werden. Daher braucht es eine temporäre Preisaufsicht auf europäischer Ebene für den Energiemarkt. Die Bundesregierung muss dieses Vorhaben umgehend vorantreiben.<br> <br> Langfristig muss es darum gehen, die Energiewende endlich richtig anzupacken. Die 100 Milliarden Euro, die nun in die Bundeswehr gesteckt werden sollen, wären in einem Sondervermögen Klimagerechtigkeit viel besser aufgehoben. Dadurch sollten der massive und sofortige Ausbau der erneuerbaren Energien gefördert und die kurzfristig steigenden Energiepreise sozial abgefedert werden. Diese Investition ist wesentlich<br> sinnvoller als in neue Panzer und Waffen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Mon, 07 Mar 2022 06:15:36 +0100</pubDate>
                <title>Zum Equal Pay Day &amp; Frauenkampftag</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zum-equal-pay-day-frauenkampftag/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Steigenden Energiekosten, hohe Mieten und viel zu geringe Löhnen treffen sowohl in der Pandemie, aber auch vorher schon die Menschen besonders hart, die oft in lebensrelevanten Berufen arbeiten und zeitgleich auch noch die Sorgearbeit verrichten müssen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In der Mehrheit sind dies Frauen. Und trotzdem gilt nach wie vor: Frauen leisten mehr für weniger.</p>
<p><strong>Zum Equal Pay Day am 7. März 2022 erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow:</strong></p>
<p>»In diesem Jahr fallen der Equal Pay Day und der Internationale Frauentag fast auf den gleichen Tag. Frauen verdienen im Jahr 2022 immer noch 18 Prozent weniger als Männer, sie arbeiten häufiger in Teilzeit und im Niedriglohnsektor. Das schlägt sich auch auf die Rente nieder. Altersarmut ist in Deutschland weiblich. Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Im Gegenteil, es muss sich endlich ändern. Wir brauchen ein verbindliches Entgeltgleichheitsgesetz und die nötigen Kontrollen, um es auch tatsächlich durchzusetzen.«</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum darauf stattfindenden Frauenkampftag am 8. März erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:&nbsp;</strong></p>
<p>»Wir unterstützen den Einsatz der Gewerkschaften für flächendeckende und gerechte Tarifverträge. Sie sind ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Lohnungleichheit. Aktuell befinden sich die Angestellten im Sozial- und Erziehungsdienst in Tarifverhandlungen. Sie haben in den letzten zwei Jahren der Pandemie den Laden am Laufen gehalten und dabei oftmals die eigene Gesundheit aufs Spiel gesetzt. Ihre Arbeit hat längst mehr Anerkennung verdient. Über 80 Prozent der Beschäftigten sind Frauen. Wir unterstützen ihre Forderungen nach mehr Personal und höheren Löhnen und ihren Streiktag am 8. März. Frauenarbeit ist mehr wert.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 03 Mar 2022 14:29:33 +0100</pubDate>
                <title>Evonik: Kein Geschäft im öffentlichen Interesse</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/evonik-kein-geschaeft-im-oeffentlichen-interesse/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum heute (3.3.2022) vorgestellten Geschäftsergebnis von Evonik für 2021 sagt Igor Gvozden, wirtschaftspolitischer Sprecher für DIE LINKE NRW im Landesvorstand:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Während die Menschen in diesem Land jeden Monat EEG-Gebühren mit ihrer Stromrechnung zahlen, umgeht Evonik diese Zahlungen. Bei Milliarden Euro Gewinn ist das eine Frechheit! Solche Ausnahmen müssen bei den EEG-Zahlungen ausgeschlossen werden.</p>
<p>Statt über die EEG-Gebühren seinen Anteil zum Klimaschutz zu bezahlen, überweist der Konzern lieber über hunderttausend Euro an CDU, SPD, FDP und Grüne. Deutlicher kann man kaum machen, dass sich mit den Konzernspenden an politische Parteien keine politische Überzeugung verbindet, sondern die Hoffnung auf politische Zugeständnisse. Mit Geld politisches Wohlwollen zu erkaufen, hat aber nichts mit Demokratie zu tun. Konzernspenden an Parteien gehören verboten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Thu, 03 Mar 2022 14:22:27 +0100</pubDate>
                <title>Artenvielfalt in NRW braucht eine andere Landesregierung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/artenvielfalt-in-nrw-braucht-eine-andere-landesregierung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Welttag der Artenvielfalt am 3. März legt NRW-Umweltministerin Heinen-Esser erstmals einen Naturschutzbericht für das Land vor.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf 108 Seiten bescheinigt sich die schwarz-gelbe Landesregierung selbst, dass sich in NRW die Artenvielfalt weiter in einem bedenklichen Zustand befindet: 46 Prozent aller Arten und sogar 52 Prozent aller Insekten in NRW sind gefährdet. Es wird verschwiegen, dass der Rückgang vieler Arten eine Folge der industriellen Landwirtschaft ist.</p>
<p>Dazu erklärt Edith Bartelmus-Scholich, Sprecherin für Artenschutz und Landtagskandidatin der Partei DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Mit einem reich bebilderten Bericht will uns die Landesregierung glauben machen, dass ihr der Artenschutz am Herzen liegt. Das Gegenteil ist jedoch der Fall, denn erst im Oktober wurde die Volksinitiative Artenvielfalt von der Landesregierung abgeschmettert. Ministerin Heinen-Esser leistet auch keinen Beitrag zu einer naturverträglichen Landwirtschaft. Nicht einmal das auf Bundesebene beschlossene Pestizidverbot für Schutzgebiete wurde bislang in NRW umgesetzt. Bleibt diese Landesregierung im Amt, so wird NRW die Wende im Kampf gegen das Artensterben nicht schaffen.</p>
<p>Artenschutz muss Querschnittsaufgabe der Politik werden, denn neben dem Klimawandel ist das Artensterben die bedrohlichste Krise für die Menschheit. Beim Aussterben von Arten brechen Nahrungsketten zusammen, weil 80 bis 90 Prozent der Pflanzen und auch 75 Prozent der Nahrungspflanzen von Bestäubern, also Insekten, abhängig sind. Wir wollen die Biodiversitätsstrategie der EU von 2015 in NRW umsetzen. Wir fordern die Verbindung verinselter Schutzgebiete und das Verbot von Pestiziden und Herbiziden in einem großen Radius um Schutzgebiete. Mit einem Landesprogramm wollen wir zudem die Schaffung von insektenfreundlichen Blühstreifen und Blühwiesen fördern. Wir wollen das 2020-Ziel von zwei Prozent Wildnis endlich erreichen. Dafür müssen mehr Flächen zur Wildnisentwicklung ausgewiesen werden. Zusätzlich müssen mehr Biotopverbünde hergestellt werden. Die auch von uns unterstützte Volksinitiative Artenvielfalt hat weitere sinnvolle Vorschläge gemacht. Daran orientieren wir uns.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 03 Mar 2022 14:17:59 +0100</pubDate>
                <title>Ukraine: Geflüchtete brauchen Perspektiven in NRW</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ukraine-gefluechtete-brauchen-perspektiven-in-nrw-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der Gespräche, die Ministerpräsident Wüst mit Kommunen und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine führt, sagt Jules El-Khatib, Landessprecher und Spitzenkandidat für DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Ich freue mich über die Aufnahmebereitschaft für Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen.</p>
<p>Im Interesse aller Betroffenen wünsche ich mir sehr, dass es diesmal besser gemacht wird. Die Landesregierung darf bei der Aufnahme von Geflüchteten nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen. Wer zu uns nach NRW flüchtet, muss schnell die Möglichkeit bekommen, aus den Sammelunterkünften weiter in eine eigene Wohnung zu ziehen. Es müssen Sprach- und Integrationskurse von Anfang an zur Verfügung stehen. Wir brauchen Übersetzung und ungehinderten Zugang zum Gesundheitssystem.</p>
<p>Wir dürfen uns nicht der Illusion hingeben, dass das alles nach wenigen Monaten wieder vorüber ist. Wir wissen nicht, wie lange es dauert, bis eine sichere Rückkehr in die Heimat möglich ist, auch nach dem Ende des Krieges. Die Geflüchteten aus der Ukraine bei uns willkommen heißen, bedeutet, ihnen langfristige Perspektiven zu bieten. Das heißt, schnelle Anerkennung von Berufsabschlüssen, Zugang zum Arbeitsmarkt und langfristige Bleibeperspektiven für diejenigen, die sich hier bei uns ein neues Leben aufbauen.</p>
<p>Selbstverständlich sollte sein, dass wir bei Menschenrechten nicht mit zweierlei Maß messen. Wer bei uns Schutz sucht, hat Anspruch auf die gleiche gute Behandlung, egal ob er vor dem Krieg in der Ukraine oder in Syrien flieht. Wenn Menschen an der ukrainisch-polnischen Grenze zurück ins Kriegsgebiet geschickt werden, weil sie keinen ukrainischen Pass haben, ist das Rassismus. Wenn die deutschen Verantwortlichen, von NRW bis hoch zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft, da keine deutlichen Worte finden, ist alles Reden von Menschenrechten an anderer Stelle Heuchelei."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 03 Mar 2022 14:03:49 +0100</pubDate>
                <title>Langzeitarbeitslosigkeit verfestigt sich - zielgenaue Unterstützung erforderlich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/langzeitarbeitslosigkeit-verfestigt-sich-zielgenaue-unterstuetzung-erforderlich/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die offizielle Arbeitslosenquote liegt im Februar bei 5,3 Prozent, das entspricht in etwa 2,4 Millionen Menschen. Lässt man die statistischen Tricks jedoch beiseite, sind es 3,2 Millionen Menschen, die in Deutschland tatsächlich arbeitslos sind.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Erfreulich ist, dass sich die Zahl der gemeldeten Stellenausschreibungen wieder auf Vor-Corona-Niveau erholt hat. Das gibt Hoffnung auf eine leichte Entspannung am Arbeitsmarkt - allerdings nicht für die Menschen, die schon länger arbeitslos sind. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen macht nun besorgniserregende 40 Prozent aus. Das ist ein Anstieg um 10 Prozentpunkte bzw. um 37 Prozent im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie (März 2020)“, kommentiert Jessica Tatti, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit. Tatti weiter:</p>
<p>„Hauptursache dafür ist, dass Langzeitarbeitslose seltener aus der Arbeitslosigkeit herauskommen: Die meisten Austritte aus der Arbeitslosigkeit führen sie nicht in die Erwerbsarbeit (12 Prozent), sondern wesentlich häufiger in Rente oder längere Krankheitszeiten (knapp 50 Prozent). Besonders häufig sind ältere Arbeitnehmer sowie Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung langzeitarbeitslos.</p>
<p>Der Verfestigung von Arbeitslosigkeit muss dringend entgegengewirkt werden. Dazu brauchen Langzeitarbeitsarbeitslose bessere Chancen beim Wiedereinstieg ins Arbeitsleben. Die Zeit der Arbeitslosigkeit muss deshalb viel häufiger für zertifizierte Weiterbildungen genutzt werden. Auch sollte bei Arbeitgebern die Bereitschaft gesteigert werden, Langzeitarbeitslose einzustellen. Hierzu können Arbeitsagenturen und Jobcenter die Unternehmen individuell unterstützen, die passenden Bewerberinnen und Bewerber zu finden. Sie können zudem Förderungen anbieten, wie etwa Einstellungszuschüsse oder die Übernahme von Weiterbildungskosten. Die Arbeitsagenturen und Jobcenter müssen im Interesse der Langzeitarbeitslosen diese Möglichkeiten jetzt endlich viel massiver nutzen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-336862</guid>
                <pubDate>Thu, 03 Mar 2022 14:00:10 +0100</pubDate>
                <title>Ampel-„Entlastungspaket“ lässt arme Menschen im Stich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ampel-entlastungspaket-laesst-arme-menschen-im-stich/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Koalitionsausschuss der Ampel hat am Mittwoch ein „Entlastungspaket“ vorgestellt, das Bürgerinnen und Bürger in der Pandemie und der Inflation entlasten soll. Es beinhaltet für Menschen in Hartz IV und der Grundsicherung im Alter einen einmaligen Corona-Zuschuss in Höhe von 100 Euro.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das ist nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Ampel lässt Menschen in Hartz IV und der Grundsicherung im Stich. Ein einmaliger Zuschlag von 100 Euro reicht nicht einmal dafür, die Mehrbelastung durch Corona auszugleichen. Auf ein Jahr gerechnet sind das 8,33 Euro im Monat. Die Leute müssen sich FFP2-Masken, Schnelltests und Hygieneartikel leisten können. Deshalb fordern nicht nur die Partei und die Fraktion DIE LINKE, sondern auch Wohlfahrtsverbände und Arbeitsloseninitiativen einen Zuschlag von mindestens 100 Euro monatlich“, kommentiert Jessica Tatti, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.</p>
<p>„Die letzten zwei Jahre waren eine enorme Belastung, auch für Menschen in Hartz IV: Höhere Ausgaben und kaum Chancen, einen Job zu finden. Seit Jahresmitte 2021 kommt noch die hohe Inflation auf Lebensmittel und Strom hinzu. An diesen lebensnotwendigen Ausgaben kommt niemand vorbei. Ich empfinde den einmaligen Zuschuss nicht als wirksame Hilfe gegen die finanziellen Nöte der Menschen, sondern als hingeworfenen Brotkrumen, für den man sich dann noch nett bedanken soll.</p>
<p>Die Große Koalition zahlte 2021 den Menschen in Hartz IV einen einmaligen Zuschlag von 150 Euro aus. Das wurde damals nicht nur von der Linksfraktion, sondern auch lauthals von Bündnis 90/Die Grünen und FDP als zu niedrig kritisiert. Kaum an der Macht, vergessen sie ihre schönen Worte und unterbieten die alte Regierung sogar. Stattdessen schiebt die Ampel zwölfmal so viel Geld - und zwar ohne Auflagen - in die Abschaffung der EEG-Umlage. Es gibt keinerlei Garantien, dass die Stromkonzerne das mit niedrigeren Preisen an ihre Kunden weitergeben. Ich höre bei den Aktionären der Energiekonzerne jetzt schon die Sektkorken knallen. Die Ampel setzt damit ihre ungerechte Krisenpolitik auf dem Rücken der Menschen fort, die unsere Unterstützung gerade am nötigsten brauchen", so Jessica Tatti abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336860</guid>
                <pubDate>Thu, 03 Mar 2022 13:51:01 +0100</pubDate>
                <title>Nur globaler Atomkrieg übertrifft die Konsequenzen des Klimawandels</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nur-globaler-atomkrieg-uebertrifft-die-konsequenzen-des-klimawandels/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Erscheinen des Weltklimaberichts des Weltklimarats (IPCC) erklärt Didem Aydurmus, Mitglied des Parteivorstands der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der neuste Bericht des Weltklimarats wurde veröffentlicht, während die Welt auf die Ukraine schaut und ein neues Wettrüsten beginnt. Der UN-Generalsekretär António Guterres betonte, dass die Abwesenheit von Führung beim Klimaschutz ‚kriminell’ sei. Krieg und Elend werden durch den Klimawandel weiter angeheizt. Und 100 Milliarden Euro für die Rüstungsindustrie sind nicht nur 100 Milliarden, die nicht mehr für andere vernünftige Dinge ausgegeben werden können, sondern sehr viel Geld, das extrem klimaschädlich verwendet wird. Kriegsgeräte schaden nicht nur den Menschen, sondern verursachen auch enorme Umweltkosten. Es ist in doppelter Hinsicht höchste Zeit, dass die Bundesrepublik Deutschland ihre Sucht nach fossilen Energieträgern aufgibt. Dazu gehören auch der Gasausstieg und definitiv nicht der Bau neuer Gas-Terminals - entgegen allen Technikfantasien.</p>
<p>Viele Menschen haben gerade Angst vor einem Dritten Weltkrieg, deswegen bekommt der Weltklimabericht weniger Aufmerksamkeit. Als er verdient. Dabei warnte die Weltorganisation für Meteorologie schon 1988: „Die Menschheit führt ein unbeabsichtigtes, unkontrolliertes, global durchdringendes Experiment durch, dessen ultimative Folgen nur von einem globalen Atomkrieg übertroffen werden könnten.“ Die Bundesregierung handelt mit den Rüstungsmilliarden dem Klimaschutz zuwider, statt mit schnellen Klimaschutzmaßnahmen die Bewohnbarkeit der Erde sicherzustellen. Noch könnten wir verhindern, dass aus der Klimakatastrophe eine Klimaapokalypse wird. Allerdings nicht durch Aufrüstung, die nur die Spirale von Krieg, Elend und Zerstörung verstärkt.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336859</guid>
                <pubDate>Thu, 03 Mar 2022 13:47:25 +0100</pubDate>
                <title>Solidarität mit der Friedensbewegung in Russland</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/solidaritaet-mit-der-friedensbewegung-in-russland/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Bei Friedensdemonstrationen in Russland sind nach Angaben der Bürgerrechtsorganisation Owd-Info bisher insgesamt 6440 Menschen verhaftet worden, der Großteil davon in Moskau und St. Petersburg. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Das Putin-Regime versucht mit allen Mitteln jeden Protest und Widerstand gegen ihren Krieg zu verhindern. Wir sind solidarisch mit den Menschen, die in Russland trotz massiver Unterdrückungsmaßnahmen gegen Putins Angriffskrieg auf die Straße gehen. Unsere besondere Solidarität und Sorge gilt natürlich denen, die festgenommen worden sind. Ich bewundere den Mut und die Entschlossenheit der Menschen, die sich davon nicht abhalten lassen. Die Proteste sind ein wichtiges Zeichen, dass die russische Bevölkerung nicht hinter Putins Krieg steht.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336749</guid>
                <pubDate>Mon, 28 Feb 2022 23:43:15 +0100</pubDate>
                <title>Friedenskundgebung in Hagen: Nein zum Krieg</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/friedenskundgebung-nein-zum-krieg0/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Gerne folgen wir dem Aufruf des Hagener Aller-Welt-Haus zu einer Friedenskundgebung am kommenden Mittwoch um 17:30 Uhr auf dem Hagener Friedenszeichen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ukraine – Solidarität - Aktion Nein zum Krieg“</strong></p>
<p>Im Krieg sind alle Menschen Verlierer sowohl auf ukrainischer als auch russischer Seite.</p>
<p>Eine russische Mutter weint dieselben Tränen um ihren gefallenen Sohn wie eine ukrainische Mutter!</p>
<p>Jetzt muss auch eine direkte Konfrontation Russlands mit der NATO verhindert werden. Die Vernichtungskraft der Waffen dieser Welt reicht aus, die Erde mehrfach zu zerstören. Das muss allen klar sein, die jetzt nach neuer Hochrüstung – auch der Bundeswehr – rufen. Frieden lässt sich nicht durch Waffengewalt und noch stärkere Konfrontation erzwingen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Wir, DIE LINKE. Hagen sind wir bestürzt über die völkerrechtswidrige Anerkennung der selbsternannten „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk durch die russische Regierung, sowie des darauffolgenden Völkerrechts widrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine.</p>
<p>Unser Mitgefühl gilt den Menschen vor Ort. Wir fordern Russland auf, die Angriffe auf die Ukraine sofort einzustellen und sämtliche Truppen zurückzuziehen. Krieg darf kein Mittel der Politik sein und ist durch nichts zu rechtfertigen!</p>
<p><strong>Wir sagen: Nein zum Krieg!</strong></p>
<p>Jetzt muss alles dafür getan werden, dass der Krieg beendet und der Frieden in Europa wiederhergestellt wird. Die Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, dass alle Parteien sich zurück an den Verhandlungstisch begeben. Statt Konfrontation braucht es jetzt Verständigung. Die Kritik an dem russischen Bruch des Völkerrechts ist nur dann glaubhaft, wenn die NATO-Staaten Selbstkritik mit Blick auf ihre eigene Missachtung von Völkerrecht und Menschenrechten üben.</p>
<p>Zudem muss Deutschland sofortige humanitäre Hilfe für die Menschen in der Ukraine leisten und Schutzsuchende schnell und unbürokratisch aufnehmen. Auch die Stadt #Hagen ist hier gefragt!</p>
<p>Als DIE LINKE. Hagen setzen wir am Mittwoch, den 2. März 2022 ab 17:30 Uhr am Hagener - Friedenszeichen ein deutliches Zeichen für den Frieden.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Wir sagen: Nein zum Krieg!</strong></p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336605</guid>
                <pubDate>Mon, 28 Feb 2022 10:39:54 +0100</pubDate>
                <title>»Dieser Krieg ist eine Zäsur, auch für uns als Linke.«</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/dieser-krieg-ist-eine-zaesur-auch-fuer-uns-als-linke/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Erklärung zum Abstimmungsverhalten nach § 31 Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages von Amira Mohamed Ali, Jan Korte, Susanne Hennig-Wellsow, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der von Präsident Putin befohlene russische Angriffskrieg auf die Ukraine ist ein verbrecherischer Akt. Nichts rechtfertigt diesen Völkerrechtsbruch. Wir verurteilen das Handeln der russischen Regierung ohne wenn und aber aufs Schärfste.</p>
<p>Dieser Krieg ist eine Zäsur, auch für uns als Linke.</p>
<p>DIE LINKE sieht sich historisch in der Tradition derjenigen Sozialist:innen in Europa und weltweit, die vor über 100 Jahren gegen die kriegerischen Verheerungen und nationalistischen Verirrungen auftraten. Sie sieht sich in der Tradition der Entspannungspolitik. Sie sieht sich ebenso in der Tradition des linken Internationalismus.</p>
<p>Dieser linke Internationalismus war nie solidarisch mit Autokraten wie Putin. Die Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine, die sich gegen die russische Armee wehren. Sie gilt denjenigen, die desertieren und denjenigen, die gegen alle Repressionen in russischen Städten gegen den Krieg demonstrieren.</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br> die Linksfraktion im Deutschen Bundestag hat sich ihr Abstimmungsverhalten nicht leicht gemacht.<br> Sanktionen gegen Putin, die Oligarchen und die russische Rüstungsindustrie sowie weitere Maßnahmen, die Russlands Staatsspitze wirksam treffen, finden unsere Zustimmung. Sanktionen, die aber die breite, arbeitende Bevölkerung treffen, lehnen wir ab.</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br> der Bundeskanzler hat heute in seiner Rede angekündigt, ein Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden EUR für die Bundeswehr aufzulegen und zugleich angekündigt, die Erhöhung des Verteidigungsetats, also die Aufrüstung in Höhe von 2% der deutschen Wirtschaftsleistung, grundgesetzlich verankern zu wollen. Das bedeutet eine in der Bundesrepublik beispiellose Aufrüstung und Militarisierung.</p>
<p>Mit diesen Ankündigungen des Bundeskanzlers ändern sich die Grundlagen des Mehrheitsantrags, der heute zur Abstimmung steht. Die Linksfraktion teilt die Auffassung der anderen demokratischen Fraktionen des Bundestages, dass Russlands völkerrechtswidriger Angriffskrieg gegen die Ukraine aufs Schärfste zu verurteilen ist. Die Invasion muss sofort beendet und die Soldaten zurückgezogen werden. Wir haben diesen Feststellungsteil in einem eigenen Entschließungsantrag vollständig übernommen. Unser Antrag lehnt im Gegensatz zum Mehrheitsantrag Waffenlieferungen und Aufrüstung ab. Einer grundgesetzlich festgelegten Aufrüstung Deutschlands, wie es der Antrag der anderen Fraktionen vorsieht, müssen wir aber eine klare Absage erteilen.</p>
<hr>
<p>Amira Mohamed Ali, Jan Korte, Susanne Hennig-Wellsow, Janine Wissler</p>
<p><em>Berlin, den 27.02.2022</em></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336603</guid>
                <pubDate>Mon, 28 Feb 2022 10:36:11 +0100</pubDate>
                <title>Erklärung zur Abstimmung über den Ukraine-Antrag von SPD/CDU/CSU, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und FDP am 27.02.2022</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/erklaerung-zur-abstimmung-ueber-den-ukraine-antrag-von-spd-cdu-csu-buendnis-90-die-gruenen-und-fdp-a/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Politische Erklärung zur Abstimmung über den
Entschließungsantrag der Fraktionen SPD, CDU/CSU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP mit der Drucksache 20/846 zur Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler zur aktuellen Lage</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Sahra Wagenknecht, Sevim Dagdelen, Sören Pellmann, Andrej Hunko, Zaklin<br> Nastic, Klaus Ernst, Christian Leye</em></p>
<p>Der militärische Großangriff Russlands auf die Ukraine ist ein völkerrechtswidriger<br> Krieg, den wir unmissverständlich verurteilen. Der Einmarsch in ein anderes Land<br> ist durch nichts zu rechtfertigen, weder durch den Verweis auf eigene<br> Sicherheitsinteressen noch durch ebenfalls völkerrechtswidrige Handlungen der<br> NATO. Wir fordern einen sofortigen Waffenstillstand und einen Rückzug der<br> russischen Truppen.</p>
<p>Der Entschließungsantrag der Fraktionen der SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Die<br> Grünen und FDP zur Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler<br> zur aktuellen Lage ist absolut ungeeignet, zu einem Ende des Blutvergießens<br> beizutragen. Die Bundesregierung erhält damit Generalermächtigung für<br> Waffenlieferungen Deutschlands an die Ukraine, die Entsendung deutscher<br> Truppen an die russische Grenze und Sanktionen, die vor allem die Bevölkerung<br> in Russland aber auch in die Bevölkerungen in Europa treffen werden.</p>
<p>Der Antrag der Bundesregierung bedeutet den Beginn einer erneuten massiven<br> Aufrüstung und er begründet die Strategie der Abschreckung mit Atomwaffen der<br> NATO in Europa. Der Antrag geht davon aus, dass Sanktionen, die die Bevölkerung<br> treffen, friedensbefördernde Schritte sind. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen,<br> das Gegenteil ist der Fall.</p>
<p>Der Antrag bedeutet die kritiklose Übernahme der vor allem von den USA in den<br> letzten Jahren betriebenen Politik, die für die entstandene Situation maßgebliche<br> Mitverantwortung trägt, wie es der US-Diplomat und ehemalige Planungschef im<br> US-Außenministerium George F. Kennan am 5. Februar 1997 in der New York<br> Times vorausgesagt hat: "Die Osterweiterung der NATO ist der verhängnisvollste<br> Fehler der amerikanischen Politik in der Ära nach dem Kalten Krieg. Diese<br> Entscheidung kann erwarten lassen, dass die nationalistischen, antiwestlichen und<br> militaristischen Tendenzen in der Meinung Russlands entzündet werden; dass sie<br> einen schädlichen Einfluss auf die Entwicklung der Demokratie in Russland haben,<br> dass sie die Atmosphäre des Kalten Krieges in den Beziehungen zwischen Osten<br> und Westen wiederherstellen und die russische Außenpolitik in Richtungen<br> zwingen, die uns entschieden missfallen werden".</p>
<p>Wir lehnen diese Generalermächtigung für die Bundesregierung ab, sich de facto<br> am Krieg in der Ukraine mit Waffenlieferungen und Sanktionen, die die<br> Bevölkerung treffen, zu beteiligen.</p>
<p>Nur die Beachtung des Völkerrechts durch alle und die Wiederaufnahme der<br> Diplomatie können zum Frieden führen. Aufrüstung, Waffenlieferungen,<br> Truppenentsendungen und Wirtschaftssanktionen sind der falsche Weg. Wenn die<br> ca. achtzehnfachen Militärausgaben der NATO gegenüber Russland Moskau nicht<br> daran gehindert haben den völkerrechtswidrigen Krieg zu beginnen, dann wird<br> auch die von der Bundesregierung verfolgte Ausgabensteigerung der NATO nicht<br> zum Frieden führen. Zwei Prozent des nationalen BIP für Militär und Rüstung und<br> zusätzlich 100 Milliarden Euro Sondervermögen für die Bundeswehr sind<br> unverantwortlich.</p>
<p>Jetzt muss mit allen zur Verfügung stehenden diplomatischen Mitteln auf die<br> russische Regierung eingewirkt werden, dass sie die internationalen Abkommen,<br> Regelwerke und völkerrechtlich verbindlichen Verträge, die sie selbst<br> unterschrieben hat und sich damit verpflichtet hat sie zu erfüllen, wieder beachtet<br> und befolgt, darunter die Charta der Vereinten Nationen, die Schlussakte von<br> Helsinki, die Charta von Paris, die NATO-Russland- Grundakte und das Budapester<br> Memorandum. Das setzt voraus, dass auch der Westen in Zukunft keine<br> völkerrechtswidrigen Kriege mehr führt, nicht immer weiter aufrüstet und die<br> internationalen Abkommen, Regelwerke und völkerrechtlich verbindlichen<br> Verträge ebenso beachtet und befolgt vor allem die Charta der Vereinten Nationen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336576</guid>
                <pubDate>Fri, 25 Feb 2022 17:34:37 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE verurteilt Angriff auf die Ukraine aufs Schärfste, Russland muss Kampfhandlungen sofort einstellen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-verurteilt-angriff-auf-die-ukraine-aufs-schaerfste-russland-muss-kampfhandlungen-sofort-ei/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum russischen Angriff auf die Ukraine erklären die Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE, Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch, sowie die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Bombenangriffe und der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine sind eine neue Stufe der Aggression durch Putin, die wir auf das Schärfste verurteilen.</p>
<p>Dieser völkerrechtswidrige Angriffskrieg ist durch nichts zu rechtfertigen. Russland muss die Kampfhandlungen sofort einstellen, einem Waffenstillstand zustimmen und an den Verhandlungstisch zurückkehren.</p>
<p>Dies ist die gefährlichste Situation für den Frieden in Europa seit Jahrzehnten.</p>
<p>Die Bundesregierung muss alles Mögliche tun, um eine Eskalationsspirale mit unbekanntem Ende zu verhindern. Eine Sonder-Konferenz der UN unter Einbeziehung Russlands, der Ukraine und aller Nachbarstaaten könnte den Weg an den Verhandlungstisch ermöglichen.</p>
<p>Die Nachbarstaaten dürfen bei der Aufnahme von Geflüchteten nicht alleine gelassen werden.</p>
<p>Wir rufen alle Menschen dazu auf, sich an den zahlreichen Kundgebungen für den Frieden, einen Waffenstillstand und Abrüstung zu beteiligen!</p>
<p>Die Partei DIE LINKE und die Fraktion DIE LINKE im Bundestag rufen am Freitag, 25. Februar 2022, um 17:30 Uhr zu einer gemeinsamen Mahnwache auf dem Rosa-Luxemburg-Platz auf.“</p>
<hr>
<p><strong>Левая партия (DIE LINKE) категорически осуждает нападение на Украину, Россия должна немедленно прекратить военные действия! </strong></p>
<p><em><strong>Председатели парламентской группы DIE LINKE Амира Мохамед Али и Дитмар Барч, а также председатели партии DIE LINKE Сюзанна Хенниг-Велльсов и Жанин Висслер сделали следующее заявление о нападении России на Украину:</strong></em></p>
<p>„Воздушные бомбардировки и вторжение российских войск в Украину — это новый уровень агрессии со стороны Путина, который мы осуждаем самым категоричным образом. &nbsp;</p>
<p>Не существует никакого оправдания этой наступательной войне, нарушающей все нормы международного права. Россия должна немедленно прекратить военные действия, согласиться на прекращение огня и вернуться за стол переговоров.</p>
<p>Это самая опасная ситуация для мирного порядка в Европе за последние десятилетия.</p>
<p>Федеральное правительство должно сделать все возможное, чтобы предотвратить эту спираль эскалации с неизвестным исходом. Специальная конференция ООН с участием России, Украины и всех соседних государств могла бы открыть путь к столу переговоров.</p>
<p>Соседние страны не должны оставаться один на один с приемом большого числа беженцев.</p>
<p>Мы призываем всех неравнодушных граждан принять участие в многочисленных митингах за мир, прекращение военных действий и разоружение!</p>
<p>Партия DIE LINKE и парламентская группа DIE LINKE в Бундестаге приглашают всех желающих на совместный пикет в пятницу, 25 февраля 2022 года, в 17:30</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336574</guid>
                <pubDate>Fri, 25 Feb 2022 17:30:15 +0100</pubDate>
                <title>Räumung in Lützerath zeigt: Schwarz-gelb will weiter Braunkohle verheizen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/raeumung-in-luetzerath-zeigt-schwarz-gelb-will-weiter-braunkohle-verheizen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am gestrigen Donnerstag (24.2.22) sind Hundertschaften mit schwerem Gerät gegen den Widerstand in Lützerath vorgerückt. Das Dorf im Rheinischen Braunkohlerevier soll nach dem Willen der Landesregierung abgerissen werden, damit RWE die darunter liegende Braunkohle abbaggern kann.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Jules El-Katib, Spitzenkandidat zur Landtagswahl und Sprecher der Partei DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Mit dem massiven Polizeieinsatz zeigt die Landesregierung, dass sie weiter auf die Braunkohle-Verstromung setzt. Das ist eine unverantwortliche Politik, für die letztendlich die Bürgerinnen und Bürger bezahlen werden. Der Klimawandel sorgt schon heute auch in NRW für Tote durch Extremwetter und Hitzewellen. Anstatt weiter auf die Braunkohle zu setzen, ist ein rascher Ausbau der Erneuerbaren Energie angesagt. Hier hat allerdings die Landesregierung mit der völlig überzogenen 1000-Meter-Abstandsregel für Windkraftanlagen die Weichen völlig falsch gestellt. Der Windkraftzubau ist dadurch in NRW fast zum Erliegen gekommen.“</p>
<p>In Lützerath wehrt sich der Bauer Heukamp gegen seine Enteignung. Er wird von zahlreichen Aktivistinnen und Aktivisten der Klima- und Umweltbewegung unterstützt. Vor allem junge Menschen leisten Widerstand gegen den weiteren Abbau der Braunkohle, weil das 1,5°-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens nur durch den Verzicht auf die Verstromung fossiler Energieträger erreichbar ist.</p>
<p>Nina Eumann, Landtagskandidatin und Landessprecherin der Partei DIE LINKE NRW ergänzt: „Innenminister Reul bleibt seiner Linie treu. Statt das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster zur Beschwerde des Bauern Heukamp gegen seine Enteignung abzuwarten, setzt er vorher Hundertschaften der Polizei gegen Bürgerinnen und Bürger ein, die in Lützerath eine friedliche Dauermahnwache durchführen. DIE LINKE NRW lehnt Politik mit Räumpanzern, Tränengas und Polizeiknüppeln ab. Wir unterstützen den legitimen Widerstand gegen den weiteren Braunkohleabbau und werden auch zukünftig immer wieder selbst vor Ort sein.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336572</guid>
                <pubDate>Fri, 25 Feb 2022 17:25:53 +0100</pubDate>
                <title>Sozial- und Erziehungsdienste brauchen Entlastung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sozial-und-erziehungsdienste-brauchen-entlastung-2/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Auftakt der Tarifrunde im Bereich der Sozial- und Erziehungsdienste erklärt die stellvertretende Landessprecherin von DIE LINKE NRW, Ulrike Eifler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Forderung der Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Sozial- und Erziehungsdienste nach mehr Geld, mehr Zeit und mehr Personal ist mehr als berechtigt. Die Beschäftigten haben die Beratungs- und Betreuungsangebote auch in der Pandemie unter hohem persönlichen Infektionsrisiko aufrechterhalten.</p>
<p>Gleichzeitig ist klar: Nach zwei Jahren Pandemie ist mehr Beratung und Betreuung notwendig. Viele Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, sind mit dem Lockdown und den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung nur schlecht zurechtgekommen. Das kann nur aufgefangen werden, wenn an der seit Jahren bekannten personellen Unterausstattung der Sozial- und Erziehungsdienste etwas geändert wird. Die Beschäftigten dürfen nicht zwischen den hohen Qualitätsansprüchen an die Arbeit und den schlechten Rahmenbedingungen zerrieben werden.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund ist die aktuelle Tarifrunde eine wichtige Auseinandersetzung um die Frage, was uns öffentliche Daseinsvorsorge wert ist. Die Pandemie-Kosten müssen gesellschaftlich getragen werden - das gilt auch für die mentalen Pandemie-Kosten. Für diese Forderung braucht es jetzt gesellschaftlichen Rückenwind."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336515</guid>
                <pubDate>Wed, 23 Feb 2022 15:50:10 +0100</pubDate>
                <title>Solidarität und Unterstützung mit Forderungen der Gewerkschaften in der Tarifrunde Sozial- und Erziehungsdienst</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/solidaritaet-und-unterstuetzung-mit-forderungen-der-gewerkschaften-in-der-tarifrunde-sozial-und-erzi-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIE LINKE NRW unterstützt nachdrücklich die Forderungen der Gewerkschaften ver.di und GEW in der Tarifrunde Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) 2022. „Die Tarifverhandlungen mussten im März 2020 Corona-bedingt unterbrochen werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat Corona wirklich unübersehbar gezeigt, wie dringend wir die Beschäftigten in der Sozialarbeit, im Bildungs- und Erziehungsbereich und in der Behindertenhilfe brauchen. Lohnerhöhungen müssen nicht nur die durch Inflation steigenden Lebenshaltungskosten abfedern, sondern auch die sozialen Berufsfelder attraktiver machen“, unterstreicht Carolin Butterwegge, Spitzenkandidatin der LINKEN zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 15. Mai.</p>
<p>„Es geht hier nicht bloß um Interessen irgendeines Berufsstandes“, betont Barbara Wagner, Vertreterin der LINKEN im Landesjugendhilfeausschuss für die Linksfraktion im Landschaftsverband Rheinland (LVR). „Die Obersten Landesjugend- und Familienbehörden (AGJF) und die Landesjugendämter haben in einer gemeinsamen Stellungnahme klargemacht, wie wichtig das Angebot der Kinder- und Jugendarbeit in Pandemiezeiten ist, und dass der Bedarf daran auch nach Corona wachsen wird“.</p>
<p>Dem stehe absehbar Personalmangel gegenüber, weil viele Beschäftigte in Renten gingen. „Neben besserer Arbeitsbedingungen und Bezahlung braucht es mehr Ausbildungskapazitäten“. Laut der zuständigen Behörden bedürfe es aufsuchender und ergänzend digitaler Angebote für Kinder und Jugendliche. „Auch die Situation in der Behindertenhilfe muss dringend verbessert werden, wenn Menschen mit Behinderung im Sinne der Inklusion ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden soll“. Die Angebote müssten daher sachgerecht ausgestattet und das Personal für die neuen Herausforderungen qualifiziert werden. „Die Forderung der Gewerkschaften nach Rechtsanspruch auf Qualifizierung ist goldrichtig“, so Wagner.</p>
<p>Die Politik müsse jetzt Farbe bekennen, fordert die Bildungs- und Armutsforscherin Butterwegge. Die kommunalen Arbeitgeber (VKA) sollten die Anliegen der Beschäftigten erfüllen. „Die soziale Ungleichheit und ihre Folgen haben sich unter Corona verschärft. Wer sie angehen will, muss in der Tarifrunde den Gewerkschaften deutlich entgegenkommen. Die Beschäftigten im SuE-Bereich haben die volle Solidarität der LINKEN. Sie sollten endlich bekommen, was sie verdienen“.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-336514</guid>
                <pubDate>Wed, 23 Feb 2022 15:44:45 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE hat einen Gewerkschaftsrat</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-hat-einen-gewerkschaftsrat/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Welt der Arbeit wird starker Bezugspunkt linker Politik bleiben. DIE LINKE ist in das neue Jahr mit der Konstituierung ihres Gewerkschaftsrates gestartet. Hintergrund ist ein Beschluss des Parteivorstandes, ein gewerkschaftliches Beratungsgremium einzuberufen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Benannt wurden Kolleginnen und Kollegen aus Haupt- und Ehrenamt, darunter Florian Azirovic, der ehrenamtlich bei der EVG tätig ist, Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall oder der stellvertretende Vorsitzende der GEW, Andreas Keller. Neben dem Mix aus gewerkschaftlichem Haupt- und Ehrenamt hat der Parteivorstand mit Nicole Mayer-Ahuja und Klaus Dörre zudem Kolleginnen und Kollegen aus der gewerkschaftsnahen Wissenschaft berufen.</p>
<p>Gleichzeitig soll die Partei diejenigen miteinander verknüpfen, die an unterschiedlichen Stellen der Partei zu gewerkschaftspolitischen Themen arbeiten. So entsandte der Vorstand der Rosa-Luxemburg-Stiftung die Kollegen Heinz Bierbaum und Richard Detje. Die Bundestagsfraktion schickte Susanne Ferschl und Pascal Meiser. Und für die BAG Betrieb &amp; Gewerkschaft sitzen Jan Richter und Ulrike Eifler im neuen Gewerkschaftsrat.</p>
<p>Die Rolle des Gremiums ist die eines Beirates. Er soll die Partei in wesentlichen gewerkschaftspolitischen Fragen beraten und dazu beitragen, dass die Welt der Arbeit starker Bezugspunkt linker Politik bleibt. Im Zentrum wird die Auseinandersetzung mit der Ampelkoalition stehen, die nicht nur Gutes für die abhängig Beschäftigten verspricht. Ebenso der Kampf um den Stellenwert der öffentlichen Daseinsvorsorge und die Unterstützung der Pflegestreiks für mehr Entlastung. Aber auch die anstehenden Transformationskonflikte werden das Gremium beschäftigten. Welche Transformationsprozesse lassen sich schon jetzt in den Betrieben beobachten? Wir wirken sie sich auf die Beschäftigten insbesondere auch in den ökologisch prekären Bereichen aus? Und wie kann und muss sich DIE LINKE darauf beziehen?</p>
<p>Das Gremium hat am 28. Januar seine Arbeit aufgenommen. Die Parteivorsitzende Janine Wissler machte in ihrer Begrüßung deutlich, dass es sie mit Stolz erfülle, dass nun auch DIE LINKE einen Gewerkschaftsrat habe. Das Gremium wird dreimal im Jahr zusammenkommen und trifft sich wieder im Mai.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-336511</guid>
                <pubDate>Wed, 23 Feb 2022 15:36:30 +0100</pubDate>
                <title>Freifahrtschein für Mindestlohnbetrug</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/freifahrtschein-fuer-mindestlohnbetrug/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist gut, dass das Kabinett heute Nägel mit Köpfen bei der überfälligen Mindestlohnerhöhung gemacht hat. Die Beschäftigten müssen trotzdem eine bittere Pille schlucken, denn bei der gleichzeitig geplanten Ausweitung der Minijobs hat die FDP als natürliches Sprachrohr der Arbeitgeberverbände die angekündigte Neuregelung der Arbeitszeiterfassung kassiert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Damit ist die SPD daran gescheitert, sich in einer für die Beschäftigten zentralen Frage gegen den Juniorpartner ihrer eigenen Koalition zu behaupten“, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, den heutigen Kabinettsbeschluss. Ferschl weiter:</p>
<p>„Schon heute werden mehr als zwei Millionen Beschäftigte systematisch um ihren Mindestlohn betrogen. Einfallstor für Manipulationen ist die nicht dokumentierte Arbeitszeiterfassung durch die Arbeitgeber. Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern grenzt an Wirtschaftskriminalität. Die Arbeitgeberverbände sind jedenfalls bereits im Vorfeld gegen die strikteren Vorgaben zur Arbeitszeiterfassung Sturm gelaufen. Leider ist die SPD in diesem ihr so wichtigen Anliegen direkt bei der Umsetzung vor der FDP eingeknickt - das lässt tief blicken. Es reicht eben nicht, den Mindestlohn nur zu erhöhen. Man muss auch sicherstellen, dass er tatsächlich bei den Beschäftigten ankommt.</p>
<p>Dabei es gibt noch mehr Probleme, die von der Ampel ebenfalls nicht angegangen werden: An den vielzähligen Ausnahmen vom Mindestlohn ändert sich nichts. Auch soll die Mindestlohnkommission weiterhin nur alle zwei Jahre über zukünftige Anpassungen der Lohnuntergrenze befinden. Dabei wäre es endlich an der Zeit, den Mindestlohn jährlich anzupassen und 60 Prozent des Bruttomedianlohns als Untergrenze dieser Anpassung gesetzlich vorzuschreiben. So schlägt es immerhin auch die internationale Mindestlohnforschung vor. Besonders schwer wiegt jedoch die Ausweitung der Minijobs: Statt endlich den Niedriglohnsektor auszutrocknen, macht die Ampel den Arbeitgebern eine weitere Offerte und schreibt Minijobs als Zukunftsmodell fest. Für die Arbeitgeber ist das ein lukratives Geschäft, für die Beschäftigten eine Armutsfalle.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336377</guid>
                <pubDate>Sat, 19 Feb 2022 11:15:19 +0100</pubDate>
                <title>Gedenken an die Opfer des Anschlags von Hanau</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gedenken-an-die-opfer-des-anschlags-von-hanau-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am 19. Februar 2020 sind Ferhat Unvar, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun, Said Nesar Hashemi, Fatih Saraçoğlu Opfer eines rassistisch motivierten Mordes geworden. Katja Heyn, Sprecherin für Antirassismus im Landesvorstand von DIE LINKE NRW erklärt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Häufung von Taten rechten Terrors wie die Ermordung Walter Lübckes, der Anschlag von Halle oder die Taten des NSU zeigen,<em> </em>wie tief verwurzelt der Rechtsextremismus in Deutschland ist. Rassismus hat aber nirgendwo in unserem Land Platz. Wir fordern Seite an Seite mit den Angehörigen und Überlebenden Gerechtigkeit und Aufklärung."</p>
<p>Shoan Vaisi, migrationspolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW, ergänzt: „Wir fordern Gerechtigkeit für alle Rassismus-Betroffenen. Es ist wichtig, dass wir uns alle tagtäglich gegen Rassismus stark machen und an antifaschistischen Aktivitäten teilnehmen."</p>
<p>DIE LINKE NRW ruft zur Teilnahme an Gedenk-Aktionen zum zweiten Jahrestag des rassistischen Anschlags in Hanau am 19. Februar auf.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336376</guid>
                <pubDate>Sat, 19 Feb 2022 11:08:52 +0100</pubDate>
                <title>Zwei Jahre nach dem Anschlag in Hanau – Das Problem heißt Rassismus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zwei-jahre-nach-dem-anschlag-in-hanau-das-problem-heisst-rassismus/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau mehrere Menschen von einem Rechtsterroristen ermordet. Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, erklärt zum Jahrestag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Am kommenden Samstag ist es genau zwei Jahre her, dass neun Menschen in Hanau aus rassistischen Motiven ermordet wurden. Wir trauern um Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin. Wir denken an die vielen Traumatisierten und Verletzten. Wir stehen mit ihren Angehörigen und ihrem Kampf für Aufklärung und Konsequenzen.</p>
<p>Dass wir von der Untätigkeit der Behörden hinsichtlich des Waffenbesitzes des Täters oder dem völlig unangemessenen Umgang der Polizei mit den Angehörigen der Opfer wissen, ist vor allem dem Engagement eben dieser Angehörigen und ihrer Unterstützer*innen zu verdanken.&nbsp;</p>
<p>Hanau war kein Einzelfall. Der NSU, der Anschlag in München, der Anschlag in Halle, der Mord an Walter Lübcke, all das hat längst gezeigt, wie groß die Gefahr durch Rechtsterrorismus ist. Rassistischer Terror fordert seit Jahren Opfer und seit Jahren wird in diesem Land zu wenig dagegen getan. Mit der AfD sitzen seine geistigen Brandstifter sogar im Bundestag.</p>
<p>Dabei wissen wir, was politisch passieren muss: Es muss Schluss sein mit dem Gerede von Einzelfällen und Einzeltätern. Und wir müssen den strukturellen, den alltäglichen Rassismus auf allen gesellschaftlichen Ebenen und auch in staatlichen Institutionen bekämpfen.</p>
<p>Antifaschistischer Protest und Aufklärung gegen rechts kommen aus der Zivilgesellschaft und dürfen nicht mehr kriminalisiert werden.&nbsp;</p>
<p>Die Opfer von Hanau sind nicht vergessen. Ihre Angehörigen fordern zu Recht: ›Hanau darf keine weitere Station des rechten Terrors sein, Hanau muss die Endstation sein.‹«</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>DIE LINKE ruft ihre Mitglieder und Anhänger auf, am 19. Februar an den an zahlreichen Orten bundesweit stattfindenden Gedenkveranstaltungen und Demonstrationen teilzunehmen:&nbsp;<a href="https://19feb-hanau.org/hanauistueberall2022/" target="_blank" rel="noreferrer">https://19feb-hanau.org/hanauistueberall2022/</a></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336375</guid>
                <pubDate>Sat, 19 Feb 2022 11:04:30 +0100</pubDate>
                <title>Klimaprämie führt zum überfälligen Umverteilungs-Mechanismus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/klimapraemie-fuehrt-zum-ueberfaelligen-umverteilungs-mechanismus/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des heutigen Vorschlags eines Bündnisses von Umwelt- und Sozialverbänden, eine Klimaprämie einzuführen, erklären Maximilian Becker und Lorenz Gösta Beutin, beide Klimapolitiker im Parteivorstand der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Für uns ist klar: die aktuelle Ausgestaltung&nbsp;des CO2-Preises ist sozial ungerecht und bedarf dringender Korrekturen.&nbsp;Der Vorschlag einer Klimaprämie, die die&nbsp;Einnahmen aus der CO2-Bepreisung pro Kopf an die Bevölkerung zurückgeben,&nbsp;zeigt einen Weg auf, wie mehr&nbsp;Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zusammen gedacht werden können.&nbsp;Da Vermögende nachweislich einen höheren ökologischen Fußabdruck haben, dadurch stärker belastet werden, allerdings&nbsp;die Prämie an&nbsp;alle&nbsp;Bürgerinnen und Bürger&nbsp;in&nbsp;gleicher Höhe ausgezahlt werden soll, entsteht somit ein dringend überfälliger&nbsp;Umverteilungsmechanismus, den wir begrüßen.</p>
<p>Klimaschutz darf nicht auf dem Rücken von Menschen mit geringem Einkommen stattfinden. Damit die Klimaziele noch erreicht werden können,&nbsp;braucht es ein schärferes Ordnungsrecht. Hier versagt die Ampel bisher&nbsp;auf ganzer Linie.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336374</guid>
                <pubDate>Sat, 19 Feb 2022 11:00:48 +0100</pubDate>
                <title>BAföG muss existenzsichernd sein</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bafoeg-muss-existenzsichernd-sein/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Endlich scheint Schwung in die Umsetzung der BAFöG-Reform zu kommen. Die Überarbeitung ist bitter nötig, wenn nur noch elf Prozent der Studierenden BAföG erhält. Wir müssen zu dem zurück, was das BAföG einst leistete.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Allerdings sind die jetzigen geplanten Erhöhungen weder bedarfsdeckend noch existenzsichernd", erklärt Nicole Gohlke, bildungs- und wissenschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur geplanten BAföG-Reform der Bundesregierung. Gohlke weiter:</p>
<p>„Die Bundesregierung sollte sich an der Lebenswirklichkeit und den realen Kosten der jungen Menschen orientieren, die mit eklatant gestiegenen Wohnkosten kämpfen. Die geplante Erhöhung der Wohnpauschale ist gut gemeint, reicht aber nicht. In München etwa gehen durchschnittlich 91 Prozent des BAföG zum Wohnen drauf, in Berlin blechen BAföG-Empfänger über die Hälfte für die Miete. Es kann doch nicht weiter der Geldbeutel entscheiden, ob und wo man studiert. Ein dickes Fragezeichen hinterlässt die Bundesregierung noch beim Notfallmechanismus und bei der Klärung der Rückzahlungsmodalitäten.</p>
<p>Zudem sollten wir damit aufhören, es als Selbstverständlichkeit zu betrachten, dass viele Studierende nebenher arbeiten gehen, um sich ihr Studium leisten zu können. Wir erwarten doch auch nicht, dass jemand neben seiner Bankausbildung jobben geht. Das kommt in der Debatte viel zu kurz."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336252</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Feb 2022 18:43:39 +0100</pubDate>
                <title>Personalnot in Krankenhäusern nicht nur wegen Corona</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/personalnot-in-krankenhaeusern-nicht-nur-wegen-corona-2/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Meldungen über Personalausfälle an den Krankenhäusern in NRW sagt Martin Koerbel-Landwehr, Kandidat für DIE LINKE auf Platz 6 zur Landtagswahl:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der verschärfte Personalmangel in den Krankenhäusern liegt nicht nur an der Omikron-Welle.</p>
<p>Der Personalbestand ist grundsätzlich auf Kante genäht. Jeder Krankheitsausfall führt zu einer erhöhten Überlastung der Beschäftigten. Es werden Pflegekräfte und anderes Personal aus dem Erholungsfrei geholt oder Überstunden geleistet, andernfalls kann die notwendige Betreuung der Patientinnen und Patienten nicht durchgeführt werden.</p>
<p>Die Linke NRW fordert die sofortige Einführung einer gesetzlichen Personalbemessung. Für die Pflege könnte kurzfristig die Pflegepersonalregelung PPR 2.0 umgesetzt werden. Nur ausreichendes Personal kann eine gute Versorgung der Bevölkerung in NRW sicherstellen.</p>
<p>Die Beschäftigten der Uni-Kliniken in NRW fordern mit einem 100-Tage Ultimatum einen Entlastungs-Tarifvertrag. Die Landesregierung ist aufgefordert, schnell zu handeln. Sonst kann es auch in NRW, wie derzeit in Australien, zu Streiks in den Uni-Kliniken kommen. Nach dem Motto: ‚Erst muss es schlimmer werden, damit es besser werden kann‘.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336248</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Feb 2022 18:38:23 +0100</pubDate>
                <title>Kulturpolitik: Ampel sorgt für soziale Spaltung in der Branche</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kulturpolitik-ampel-sorgt-fuer-soziale-spaltung-in-der-branche/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum aktuellen UNESCO-Weltbericht zur Kulturpolitik erklärt der Kulturpolitiker im Parteivorstand der Partei DIE LINKE, Johannes König:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Zurecht mahnt die UNESCO an, die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen besser zu schützen. Wir haben es u.a. mit zehn Millionen verlorenen Arbeitsplätzen in der Kulturwirtschaft, zunehmender Prekarisierung und einer ungerechten Vergütung, bei der in der Pandemie gestiegenen Streaming-Angebote, zu tun. Der Weltbericht zur Kulturpolitik alarmiert.</p>
<p>Leider haben auch in Deutschland die von der Corona-Krise existenziell gebeutelten freischaffenden Künstlerinnen und Künstler vom Jahr 2022 nicht viel zu erwarten. Der ambitionierte Plan der Grünen, eine Absicherung von Solo-Selbstständigen und Kulturschaffenden durch ein Existenzgeld von 1.200 Euro für die Zeit der Corona-Krise zu schaffen, scheint vom Tisch und ist für sie längst Schnee von gestern.</p>
<p>Die Kulturpolitik der Ampelkoalition ist schlichtweg enttäuschend: Von Anfang an hat die FDP ihre Absage an Steuererhöhungen zur roten Linie erklärt. Solange jedoch der extrem ungleich verteilte Reichtum&nbsp;in Deutschland unangetastet bleibt, fehlt auch der Spielraum für Investitionen in die Kulturbranche. Neben einer anderen Prioritätensetzung – etwa weniger Geld für Aufrüstung – braucht es deshalb ein Umsteuern in der Steuerpolitik: Mit einer Vermögenssteuer sowie einer Vermögensabgabe könnten Krisenkosten bewältigt und dauerhafte Förderprogramme ausfinanziert werden.</p>
<p>Stattdessen gibt es mit der Ampelkoalition neben der Fortführung des unzureichenden Neustart-Programms etwa die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle&nbsp;Green Culture. So mögen es sich die Grünen vielleicht erhoffen, mit symbolisch grün angestrichener Kulturpolitik über ihre bescheidenen Ampel-Erfolge in der Klimapolitik hinwegzutäuschen – die soziale Spaltung in der Kulturbranche nimmt derweil zu.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336245</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Feb 2022 18:34:44 +0100</pubDate>
                <title>Verbot von Mietpreiserhöhungen bei fehlender CO2-Kostenentlastung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/verbot-von-mietpreiserhoehungen-bei-fehlender-co2-kostenentlastung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu der Ankündigung der FDP, die CO2-Kostenentlastung für Mieter*innen, entgegen des geplanten Vorhabens, nun erst 2023 in Kraft treten zu lassen, erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Was bei der Ampel die eine Partei verspricht, setzt die andere noch lange nicht um. Im Falle der CO2-Kostenentlastung für Mieterinnen und Mieter wird dies auf dem Rücken derer ausgetragen, die selbst gar nicht über ihre eigene Heizung oder Dämmung entscheiden können und den rasant steigenden Kosten machtlos ausgesetzt sind.</p>
<p>Gerade erst zeigte eine Studie auf, dass 80% der Menschen im Land besorgt um die steigenden Energiekosten sind und Angst vor der folgenden Armut haben. Statt hier die Sorgen zu nehmen, werden die Probleme der Menschen, die immer mehr steigende Mieten zahlen müssen, auf die lange Bank geschoben.</p>
<p>Nicht langes Verzögern, sondern ein sofortiges Handeln wäre jetzt mehr als angebracht. Solange es hier kein Gegenlenken gibt, bzw. eine Entscheidung getroffen wird, sollte die Bundesregierung hinzukommende Mietpreiserhöhungen per Gesetz aussetzen, um zumindest den Menschen zu helfen, die diese doppelte Belastung tragen müssen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-336243</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Feb 2022 18:30:39 +0100</pubDate>
                <title>Corona: Bei Lockerungen braucht es bessere Vorsorge</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/corona-bei-lockerungen-braucht-es-bessere-vorsorge/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Diskussion über mögliche Lockerungen der Corona-Maßnahmen erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Wieder einmal fällt bei einer Diskussion um mögliche Lockerungen die Frage unter den Tisch, was getan werden muss, um kommenden Wellen trotzen zu können. Als ob die Politik aus dem bisherigen Pandemie-Verlauf nichts gelernt hat. Alle reden über weniger Maßnahmen, kaum jemand über mehr und bessere Vorsorge. Es geht hier um Vorsicht im wahrsten Sinne des Wortes«, so Hennig-Wellsow.</p>
<p>Die LINKEN-Vorsitzende erinnerte an die jüngste Stellungnahme des Expert*innen-Rates der Bundesregierung, in der ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass »spätestens im Herbst« das Risiko »erneuter Infektionswellen« bestehe. »Die Experten der Ampel-Koalition schlagen einen ›verantwortungsvollen Weg der Öffnungen‹ vor, dazu gehört aber zwingend, endlich auch vorausschauende Verantwortung zu übernehmen. Die Bundesregierung sollte eine Resilienz-Offensive starten, damit im Herbst nicht wieder alle staunen, was immer noch fehlt, immer noch nicht angepackt wurde.«</p>
<p>Hennig-Wellsow verwies unter anderem auf die mangelnde Abfederung pandemiebedingter Mehrkosten für Haushalte mit geringen Einkommen, die großen Defizite bei der zeitnahen Erfassung und Verfügbarmachung von Daten, auf deren Grundlage Pandemiepolitik gemacht wird, und die weiterhin bestehenden Löcher im Netz der Wirtschaftshilfen. Auch müsse der Bund mehr für eine deutlichere Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes tun.&nbsp;</p>
<p>»Nach zwei Jahren Pandemie kann sich doch niemand mehr herausreden, wenn immer noch öffentliche Testkapazitäten fehlen oder die versprochene Entlastung des medizinischen Personals kaum vorankommt. Eine sozial gerechte und dauerhafte Stärkung der Gesellschaft, mit Krisen und großen Veränderungen wie der sozial-ökologischen Transformation umzugehen, ist der Schlüssel«, so Hennig-Wellsow.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336099</guid>
                <pubDate>Fri, 11 Feb 2022 15:45:31 +0100</pubDate>
                <title>Landesbauministerin Scharrenbach gescheitert - NRW braucht wohnungspolitischen Neustart!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/landesbauministerin-scharrenbach-gescheitert-nrw-braucht-wohnungspolitischen-neustart-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mit 7.319 öffentlich geförderten Wohneinheiten und einer Bilanz von nur 5.200 neu entstandenen Sozialwohnungen hat NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) die bisher schwächste Jahresbilanz ihrer Amtszeit abgeliefert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Amid Rabieh, wohnungspolitischer Sprecher von DIE LINKE. NRW:</p>
<p>„Die Mietpreis-Spirale dreht sich weiter, und das ausgerechnet in Zeiten wachsender Armut. Die Armutsquote in NRW liegt mit 18,5 Prozent deutlich über dem Bundesschnitt. Der anhaltende Mangel an bezahlbarem Wohnungen verschärft die Situation.</p>
<p>Es rächt sich, dass die Landesregierung beim Bau von öffentlich geförderten Wohnungen nicht stärker selbst aktiv wird. Einmal mehr zeigt sich, dass die unsichtbare Hand des Marktes die Probleme nicht lösen wird. Öffentliche Kredite für die mehrheitlich private Wohnungswirtschaft sind nicht genug. NRW braucht eine wohnungspolitische Offensive, um die anhaltende Wohnungskrise endlich in den Griff zu bekommen. Wir fordern die Neugründung eines landeseigenen Wohnungsunternehmens und ein Landesprogramm zur Unterstützung gemeinwohlorientiert wirtschaftender kommunaler Wohnungsunternehmen. Die Kommunen und das Land NRW sollen jährlich 100.000 eigene Wohnungen mit unbefristeter Sozialbindung bauen. Statt die maximal möglichen Mieten zu verlangen, sollen sich die Mieten des neuen landeseigenen Wohnungsunternehmens an den tatsächlichen Kosten orientieren. Das Land NRW kann so gute Wohnungen zur Verfügung stellen, deren Mietpreise deutlich unter dem aktuellen Marktniveau liegen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336098</guid>
                <pubDate>Fri, 11 Feb 2022 15:41:16 +0100</pubDate>
                <title>„One Billion Rising&quot;: Befreiendes Zeichen gegen Gewalt an Frauen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/one-billion-rising-befreiendes-zeichen-gegen-gewalt-an-frauen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am Aktionstag „One Billion Rising&quot; am 14. Februar werden weltweit Frauen auf öffentlichen Plätzen und Straßen tanzen. Sie wollen damit darauf aufmerksam machen, dass jede dritte Frau, also eine Milliarde Frauen, von Gewalt betroffen ist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Nina Eumann, Landessprecherin der Partei DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Nie war ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen wichtiger als heute. Existentielle Sorgen, Quarantäne und eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit in Folge der Pandemie führen zu einem deutlichen Anstieg von häuslicher Gewalt. Die Leidtragenden sind in den meisten Fällen Frauen. Da sie das Haus zum Teil nur eingeschränkt verlassen können, sind sie dem gewalttätigen Familienmitglied außerdem stärker ausgeliefert. In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2020 insgesamt 29.155 Fälle häuslicher Gewalt erfasst. Dies entspricht einem Anstieg von 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 22.905 Opfer (70 Prozent) waren Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Opferzahl um 7,9 Prozent. 76,7 Prozent der Tatverdächtigen waren männlich."</p>
<p>Und Eumann, die auf Platz 3 der Landesliste ihrer Partei für die Landtagswahl im Mai kandidiert, führt weiter aus: „Mit dem weltweiten Aktionstag machen die von Gewalt Betroffenen das Problem sichtbar. Sie nehmen sich den öffentlichen Raum und füllen ihn mit kreativen Protestaktionen. Mit ihrem Tanz nehmen sie vorweg, wie ein Leben ohne Gewalt sein kann: Befreit, lustvoll und lebensfroh. DIE LINKE NRW teilt diese Vision, unterstützt 'One Billion Rising' und ruft zur Teilnahme auf."</p>
<p>Veranstaltungen zum Mittanzen gibt es am Montag unter anderem in <a href="https://komma-duesseldorf.de/Veranstaltung/one-billion-rising-2022/?instance_id=502" target="_blank" class="link-extern" title="Link zur Veranstaltung" rel="noreferrer">Düsseldorf um 17 Uhr vor dem Rathaus (Marktplatz 1, Düsseldorf)</a>, in <a href="https://onebillionrising-koeln.de/" target="_blank" class="link-extern" title="Link zur Veranstaltung" rel="noreferrer">Köln um 17 Uhr auf dem Roncalliplatz</a> oder in <a href="https://www.onebillionrisingmuenster.de/" target="_blank" class="link-extern" title="Link zur Veranstaltung" rel="noreferrer">Münster um 17.30 Uhr in der Stubengasse</a>.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-336097</guid>
                <pubDate>Fri, 11 Feb 2022 15:36:34 +0100</pubDate>
                <title>Forderung nach Essenretten-Gesetz zum Schutz von Lebensmitteln</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/forderung-nach-essenretten-gesetz-zum-schutz-von-lebensmitteln/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der erneuten Proteste von Aktivistinnen und Aktivisten gegen Lebensmittelverschwendung erklären die Klimapolitiker im Parteivorstand der Partei DIE LINKE, Lorenz Gösta Beutin und Maximilian Becker:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Ziviler Ungehorsam gehört zum demokratischen Protest. Das Anliegen der Aktivistinnen und Aktivisten, die seit mehreren Tagen bereits für ein Gesetz, welches das Wegwerfen von Lebensmitteln verbietet, demonstrieren ist wichtig und längst überfällig. Es benötigt dringend gesetzliche Regelungen gegen Lebensmittelverschwendung. Mehr als 18&nbsp;Millionen Tonnen Lebensmittel landen pro Jahr in Mülltonnen, obwohl sie zum Großteil noch genießbar sind.&nbsp;</p>
<p>Es ist ein himmelschreiender Skandal, dass sich viele hier, in einem der reichsten Länder der Welt, sich das Einkaufen im Supermarkt kaum noch leisten können und mittlerweile mehr als 1,65 Millionen Menschen auf den regelmäßigen Besuch&nbsp;einer Tafel angewiesen sind, wenn gleichzeitig tonnenweise Essen weggeschmissen wird.&nbsp;</p>
<p>Wir fordern die Bundesregierung auf, umgehend zu handeln und ein Essenretten-Gesetz auf den Weg bringen, welches Supermärkten verbietet, genießbares Essen wegzuwerfen.&nbsp;Das staatliche Vorhaben, bei der stattfindenden Lebensmittelverschwendung auf Freiwilligkeit der Umsetzung dieses Gesetzes zu setzen, ist augenscheinlich nicht ausreichend.&nbsp;Es signalisiert vielmehr, dass die Ampel-Regierung die Probleme nicht wirklich angehen will und sich bei der anstehenden Auseinandersetzung mit den Lebensmittelkonzernen wegduckt.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Fri, 11 Feb 2022 15:33:43 +0100</pubDate>
                <title>Massiver Anstieg von Minijobs ist verantwortungslos</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/massiver-anstieg-von-minijobs-ist-verantwortungslos/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum starken Anstieg der Minijob-Anmeldungen erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Das Reduzieren von Corona-Einschränkungen scheint für viele Arbeitgeber u.a. im Gastgewerbe zeitgleich das Einfallstor für massives Einführen von Minijobs zu sein. Der rasante Anstieg auf mehr als 6,26 Millionen ist besorgniserregend und dass hier zugesehen wird wie sich die Zahl der Minijobs immer weiter steigert und immer mehr Unternehmen es sich in besonders hohem Maße rausnehmen, ihren Beschäftigten keine soziale Absicherung zu geben, ist verantwortungslos.</p>
<p>Minijobs sind unsichere&nbsp;Anstellungen,&nbsp;werden dabei&nbsp;niedrig entlohnt und führen zu Minirenten.&nbsp;Wenn die eigens dafür geschaffene Minijob-Zentrale mit einer ›Verbesserung der Work-Life-Balance‹ oder ›Unabhängigkeit im Alter‹ durch Anmeldung von Mini-Jobs wirbt, ist das der blanke Hohn gegenüber den Lohnabhängigen, bei denen schlicht und einfach versucht wird, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu umgehen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 11 Feb 2022 15:22:59 +0100</pubDate>
                <title>Mindestlohn: Pflegekräfte dürfen nicht gegen Patienten ausgespielt werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mindestlohn-pflegekraefte-duerfen-nicht-gegen-patienten-ausgespielt-werden/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Anhebung des Lohns in der Pflege und die Ankündigung von Arbeitgeberverbänden die Mehrkosten auf die Patienten umzulegen erklärt die Parteivorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Im langen Kampf um bessere Arbeitsbedingungen bei der Pflege ist der Anstieg des Mindestlohns für Pflegekräfte das Mindeste für eine gelebte Wertschätzung der Angestellten. Die Idee von Arbeitgeberverbänden die steigenden Personalkosten auf die Pflegebedürftigen umzulegen, lässt dieses Vorhaben aber zu einer sehr bitteren Pille für die Patienten werden und ist ein perfides Gegeneinanderausspielen von Pflegekräften und Patienten.&nbsp;</p>
<p>Dass sich viele Menschen, die anstehenden Mehrkosten nicht leisten können ist vorprogrammiert und verschiebt die systematische Schieflage von Privat- oder Teilversicherungen in der Pflege. Es braucht einen grundlegenden Spurwechsel: Für eine würdevolle Pflege und eine gute Bezahlung der Pflegekräfte braucht es einen Umbau zu einer solidarischen Pflegevollversicherung, die alle pflegerischen Leistungen abdeckt und gesetzlich abgesichert ist.«</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 11 Feb 2022 15:19:46 +0100</pubDate>
                <title>Klimabeauftragte der Regierung darf kein Feigenblatt sein</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/klimabeauftragte-der-regierung-darf-kein-feigenblatt-sein/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Ernennung der Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan als Klimabeauftragte der Bundesregierung erklären die Klimapolitiker im Parteivorstand der Partei DIE LINKE, Maximilian Becker und Lorenz Gösta Beutin:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Natürlich ist es grundsätzlich begrüßenswert, dass die Bundesregierung&nbsp;ein größeres Augenmerk auf die internationale Klimapolitik legt. Das ist&nbsp;längst überfällig. Die Besetzung mit einer hochrangigen NGO-Vertreterin&nbsp;darf jedoch kein Feigenblatt für schlechte Klimapolitik der Ampel sein.&nbsp;Es müssen konkrete Taten folgen. Ein erster Schritt wäre, dass Jennifer&nbsp;Morgan der aktuellen Bundesregierung das Pariser Klimaabkommen als&nbsp;aktuell wichtigstes Dokument der internationalen Klimapolitik noch&nbsp;einmal vorlegt. Denn sowohl der Koalitionsvertrag als auch das Agieren&nbsp;der Ampel in den ersten Wochen zeugt von klimapolitischer&nbsp;Verantwortungslosigkeit und wird das Nichteinhalten der Pariser&nbsp;Klimaziele zur Folge haben, wenn nicht sofort umgesteuert wird«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 08 Feb 2022 18:31:23 +0100</pubDate>
                <title>Ampel darf Groko-Fehler bei Corona-Hilfen nicht fortsetzen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ampel-darf-groko-fehler-bei-corona-hilfen-nicht-fortsetzen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es kratzt an der Glaubwürdigkeit von Robert Habeck, dass er weiterhin denjenigen keine Hilfe zusagt, die einen Umsatzausfall von weniger als 30 Prozent nachweisen. Denn in der Opposition hatten die Grünen noch genau das beantragt“, erklärt Christian Leye, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, nach den Bund-Länder-Beratungen der Wirtschaftsminister. Leye weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die neue Bundesregierung muss bei den Corona-Hilfen endlich die Fehler der Vergangenheit korrigieren. Viele Solo-Selbständige und kleine Unternehmen, die wegen der 30-Prozent-Regel bisher leer ausgingen, stehen am Abgrund. Bei geringen Margen können auch kleinere Verluste die Existenz kosten – gerade nach zwei Jahren Pandemie, wenn jegliche Rücklagen längst aufgebraucht sind.</p>
<p>Als LINKE machen wir Druck, dass auch diese Umsatzverluste ausgeglichen werden. Bund und Länder müssen die Hilfen endlich ausreichend dimensionieren und an ein Verbot von betriebsbedingten Kündigungen koppeln. Nur so bekommen diejenigen mehr Sicherheit, die als Angestellte um ihre soziale Existenz bangen. Für Selbständige muss eine Anrechnung der Lebenshaltungskosten möglich werden, statt sie in Hartz IV zu stürzen. Eine solche Regel hatte vor den Wahlen selbst die FDP gefordert. Wenn die drei Ampel-Parteien sich weiter stärker an den Fehlern der Groko orientieren als an ihren eigenen Forderungen vor den Wahlen, enttäuscht das zu Recht viele Betroffene.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 04 Feb 2022 18:31:09 +0100</pubDate>
                <title>NRW-Landesregierung versagt beim Schutz von Kindern und Jugendlichen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nrw-landesregierung-versagt-beim-schutz-von-kindern-und-jugendlichen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Laut Medienberichten sind die Infektionszahlen in den Kindertagesstätten in NRW im ersten Monat dieses Jahres im Vergleich zum Dezember um 402 Prozent gestiegen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 15.000 Kinder seien demnach mit dem Corona-Virus infiziert. Dazu erklärt Dr. Carolin Butterwegge, Sprecherin für Bildung im Landesvorstand von DIE LINKE NRW und Spitzenkandidatin der Partei zur NRW-Landtagswahl:</p>
<p>„Die Omikron-Welle überrollt die Kitas in unserem Land. Neben den vielen Kindern haben sich mehr als 8000 Mitarbeitende mit dem Corona-Virus angesteckt. Die Welle kam aber nicht überraschend, sie war bereits vor Wochen prognostiziert worden. Doch statt eine umfassende und verbindliche Teststrategie an den Start zu bringen, hat NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) nicht mehr als Durchhalteparolen zu bieten.“</p>
<p>Ebenfalls vollkommen planlos agiere das NRW-Schulministerium, so Butterwegge weiter: „Ministerin Gebauer hinkt dem Geschehen weiter hinterher. Defacto ist aufgrund der hohen Infektionszahlen von flächendeckendem Präsenzunterricht schon lange nicht mehr zu reden. Die Zahl infizierter Beschäftigter hat sich in den vergangenen zwei Wochen verdoppelt. Nun ‚erlaubt‘ Frau Gebauer den Schulen die Umstellung auf Distanzunterricht. Nun gilt es, benachteiligte Schüler:innen aufzufangen. Die durch Pädagog:innen angeleitete Angebote zur Notbetreuung in Schulen müssen unverzüglich ausgeweitet werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 04 Feb 2022 18:27:42 +0100</pubDate>
                <title>Urnenwahl bestätigt NRW-Spitzenduo</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/urnenwahl-bestaetigt-nrw-spitzenduo-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am Mittwoch (2.2.22) sind die Stimmen der dezentralen Urnenwahl zu unserer Landesvertreter:innen-Versammlung ausgezählt worden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Liste zur Landtagswahl, über die unsere Delegierte am Samstag online abgestimmt hatten, wurde durch die schriftliche Schlussabstimmung bestätigt. 164 Delegierte haben mit Ja (95,3 %), sechs mit Nein (3,4 %), sowie zwei mit Enthaltung (1,2 %) abgestimmt. Wir gratulieren allen Gewählten ganz herzlich!</p>
<p>An der Spitze unserer Liste stehen Dr. Carolin Butterwegge und unser Landessprecher Jules El-Khatib. Zur Bestätigung ihrer Nominierung erklären sie: "Wir stehen für eine Politik, die weg davon will, Armut nur zu verwalten. Wir wollen die Armut überwinden. Die Menschen brauchen Chancen. Die Vermögensumverteilung nach oben muss aufhören. Denn obwohl die Wirtschaft brummt und die Arbeitslosigkeit offiziell sinkt, wächst fast jedes vierte Kind in NRW in Armut auf. Wir müssen der Politik der sozialen Kälte ein Ende setzen. Mehr soziale Gerechtigkeit gibt es nur mit uns im Landtag!"<br> <br> Die Ergebnisse zur LVV im <a href="https://www.dielinke-nrw.de/partei/landesparteitage/lvv-29012022/" target="_blank" class="link-extern" title="Link zur LVV-Webseite">Liveticker</a>, die Fotos der Aufstellungsversammlung <a href="https://www.flickr.com/photos/dielinke_nrw/albums/72177720296278954" target="_blank" class="link-extern" title="Link zum Fotoalbum" rel="noreferrer">hier</a>.<br> Die&nbsp;gewählte&nbsp;Landesliste&nbsp;DIE&nbsp;LINKE&nbsp;Nordrhein-Westfalen:<br> 1&nbsp;Dr.&nbsp;Carolin&nbsp;Butterwegge<br> 2&nbsp;Jules&nbsp;El-Khatib<br> 3&nbsp;Nina&nbsp;Eumann<br> 4&nbsp;Hans&nbsp;Decruppe<br> 5&nbsp;Nicolin&nbsp;Gabrysch<br> 6&nbsp;Martin&nbsp;Koerbel-Landwehr<br> 7&nbsp;Rebekka&nbsp;Kämpfe<br> 8&nbsp;Kalle&nbsp;Gerigk<br> 9&nbsp;Cornelia&nbsp;Swillus-Knöchel<br> 10&nbsp;Fotis&nbsp;Matentzoglou<br> 11&nbsp;Wiebke&nbsp;Köllner<br> 12&nbsp;Ulrich&nbsp;Thoden<br> 13&nbsp;Sunaja&nbsp;Baltic<br> 14&nbsp;Felix&nbsp;Kock<br> 15&nbsp;Lisa&nbsp;Ellermann<br> 16&nbsp;Nils&nbsp;Feldhaus<br> 17&nbsp;Jennifer&nbsp;Kölker<br> 18&nbsp;Sönke&nbsp;Voigt<br> 19&nbsp;Annabella&nbsp;Peters<br> 20&nbsp;Peter&nbsp;Lange<br> 21&nbsp;Katja&nbsp;Wohlgemuth<br> 22&nbsp;Jan&nbsp;Köstering<br> 23&nbsp;Sofia&nbsp;Fellinger<br> 24&nbsp;Christian&nbsp;Rösen<br> 25&nbsp;Birgit&nbsp;Onori<br> 26&nbsp;Till&nbsp;Sörensen-Siebel<br> 27&nbsp;Edith&nbsp;Bartelmus-Scholich<br> 28&nbsp;Matthias&nbsp;Brachvogel<br> 29&nbsp;Manuela&nbsp;Bechert<br> 30&nbsp;Frank&nbsp;Büning</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 04 Feb 2022 18:23:18 +0100</pubDate>
                <title>Aufnahme von Atom und Gas in die Taxonomie ist fatales Signal. Bundesregierung trägt Mitverantwortung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/aufnahme-von-atom-und-gas-in-die-taxonomie-ist-fatales-signal-bundesregierung-traegt-mitverantwortun/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Maximilian Becker und Lorenz Gösta Beutin, Klimapolitiker im Parteivorstand der Partei DIE LINKE erklären:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Entscheidung der EU-Kommission, Gas und Atom als klimafreundliche Energie in die Taxonomie aufzunehmen, ist ein fatales Signal inmitten der Klimakrise. Weder Gas noch Atom sind nachhaltig, sondern bergen enorme Gefahren für Mensch und Umwelt. Es ist zu befürchten, dass die heutige Entscheidung den dringend notwendigen Ausbau der erneuerbaren Energien verschleppt.</p>
<p>Die Bundesregierung trägt aufgrund ihrer unklaren Haltung eine Mitverantwortung für die heutige Entscheidung. In Fragen der Nachhaltigkeit von Gas hat sie quasi 1:1 die Forderungen der Gas-Lobby erfüllt. Wir fordern sie auf, ihren Kurs zu korrigieren und sich mit anderen Staaten zusammen zu tun, die Entscheidung der Kommission mit qualifizierter Mehrheit abzulehnen.</p>
<p>Die Entscheidung ist bitter, aber in gewissem Sinne logisch: Bereits Ende 2020 ist auf EU-Ebene Wasserstoff aus Atomkraft und aus Erdgas -&nbsp;mit CCS -&nbsp;als nachhaltig und sicher eingestuft worden. Damit hat Deutschland den Weg bereitet für die heutige Entscheidung zur Taxonomie."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 04 Feb 2022 18:19:46 +0100</pubDate>
                <title>Energiesysteme mit Zukunft: schneller Ausstieg aus Gas notwendig</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/energiesysteme-mit-zukunft-schneller-ausstieg-aus-gas-notwendig/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Cornelia Ernst, energiepolitische Sprecherin der Delegation DIE LINKE im Europaparlament, erklärt zur heutige Zustimmung der Liste der Vorhaben von gemeinsamem Interesse (PCI) durch den Industrie-Ausschuss des EP:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich lehne die vorgeschlagene Liste ganz klar ab, die heute von einer Mehrheit aus Konservativen und Sozialdemokraten durchgewunken wurde. Neue Gasinfrastrukturprojekte sind Schritte auf alten Pfaden. Damit wird die Gasnutzung auf hohem Niveau auf Jahrzehnte hinaus festgeschrieben. Das ist mit den EU-Klimaschutzzielen nicht vereinbar. Die Mittel gehören in den Ausbau der Infrastruktur sowie die Erzeugung erneuerbarer Energien investiert. So, wie Deutschland schrittweise aus der Atomkraft ausgestiegen ist, muss dies auch beim Gas geschehen.“<br> <br> Hintergrund:</p>
<p>Das Europarlament hat heute mit 57 von 75 Stimmen die Liste der Vorhaben von gemeinsamem Interesse (PCI) angenommen. Darin befinden sich 30 Gasinfrastruktur-Projekte. Damit wird mit 41 Milliarden Euro eine Infrastruktur für die nächsten 40 bis 60 Jahre geschaffen.</p>
<p>Alle zwei Jahre leitet die Kommission einen Prozess zur Festlegung der Liste der Projekte von gemeinsamem Interesse ein, die sogenannte PCI-Liste. Dabei wird eine Prioritätenliste für Energieinfrastrukturprojekte festgelegt. Die Projekte, die in die Liste aufgenommen werden, sind im Vorteil, wenn es um Genehmigungsverfahren, eine schlanke Umweltverträglichkeitsprüfung und EU-Fördermittel geht.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-335735</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Feb 2022 16:37:35 +0100</pubDate>
                <title>Unser Spitzenduo für die Landtagswahl</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/unser-spitzenduo-fuer-die-landtagswahl/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Auf unserer Landesvertreter:innenversammlung ist am Samstag (29. Januar 2022) die Liste für die Landtagswahl NRW aufgestellt worden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Als Spitzenduo wurden mit großer Mehrheit die Bildungspolitikerin Dr. Carolin Butterwegge aus Köln und der amtierende Landessprecher Jules El-Khatib aus Essen gewählt. Die Ergebnisse der Online-Wahlversammlung wurden am Sonntag dem 30. Januar mit einer Urnenwahl bestätigt. Die öffentliche Auszählung der Stimmen der Urnenwahl erfolgt am Mittwoch dem 2. Februar.</p>
<p>Spitzenkandidatin Dr. Carolin Butterwegge sagt: „Wir werden in diesem Wahlkampf zeigen, wofür DIE LINKE gebraucht wird. Fünf Jahre unter schwarz-gelber Regierung haben die Probleme in unserem Land verschlimmert. Der Sanierungsstau nimmt überhand, die Schulen sind den Herausforderungen der Gegenwart weniger gewachsen als je zuvor, im Gesundheitswesen droht der Ausverkauf der letzten Krankenhäuser. Das Land ist sozial tief gespalten: Rasant steigende Mieten, Lebensmittel-, Strom- und Energiepreise bringen immer mehr Menschen zur Verzweiflung. Obwohl die Wirtschaft brummt und die Arbeitslosigkeit offiziell sinkt, wächst fast jedes vierte Kind in NRW in Armut auf. Wir müssen der Politik der sozialen Kälte ein Ende setzen. Mehr soziale Gerechtigkeit gibt es nur mit uns im Landtag!</p>
<p>Mir ist wichtig, den Zusammenhang der Armut von Eltern mit schlechteren Bildungschancen der Kinder durch eine kluge Schulpolitik aufzulösen. Als LINKE kämpfen wir dafür, besonders die Bildungschancen der Benachteiligten zu verbessern. Dazu gehören der Rechtsanspruch auf einen Gesamtschulplatz und kostenloses Mittagessen im schulischen Ganztag. Je größer die Herausforderungen der Schule, umso besser muss sie ausgestattet sein. Wir wollen Ganztagsunterricht ohne Noten und Hausaufgaben, dafür mit ausreichend Lehrkräften, Schulsozialarbeit und sonderpädagogischer Unterstützung. Schließlich geht es um ein gutes Leben und beste Bildung für alle statt für wenige. In der einen Welt, die wir haben und für deren Zukunft wir gemeinsam mit vielen kämpfen!"</p>
<p>Spitzenkandidat Jules El-Khatib sagt: „Im Landtag und den Medien war von der Linken in NRW zu lange zu wenig zu hören. Aber: In den Stadtteilen, in den sozialen Kämpfen in NRW, war DIE LINKE nie weg. Da, wo wir den Menschen begegnen, weil wir die Sozialberatung am Ort anbieten, weil wir die Streiks der Beschäftigten unterstützen, den Kampf der Pflegekräfte um faire Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen, den Kampf der Umwelt- und Klimabewegung: Da wissen die Menschen, wofür DIE LINKE steht und wofür sie gebraucht wird. Wer Protest gegen Rechts organisiert, gegen Abschiebungen und Querdenken, der weiß: Auf DIE LINKE kann man zählen, ganz praktisch vor Ort. Ob es gegen Diskriminierung auf Grund der Sexualität geht, der Religion, was auch immer: Du weißt, Die Linke steht an deiner Seite.</p>
<p>DIE LINKE macht den Unterschied, ganz praktisch, jeden Tag, an hundert kleinen und großen Entscheidungen. Jetzt wollen wir auch im Landtag wieder den Unterschied machen. Wir wollen den Menschen zeigen, dass sie auch da auf uns zählen kann. Wir werden diejenigen sein, die die Anliegen und Kämpfe der Menschen aufnehmen und in den Landtag tragen. Wir werden diejenigen sein, die mit den Informationen aus dem Landtag zu den Menschen gehen und sie in ihrem Einsatz für eine bessere Welt vor Ort unterstützen. Wir wollen in diesen Landtag, um dort die Verbündeten der Menschen außerhalb des Landtages zu sein.“</p>
<p>Alle Ergebnisse:</p>
<p>Gewählt wurde in Einzelwahl auf Platz...</p>
<p>1 Dr. Carolin Butterwegge mit 120 Stimmen (67,4%)<br> 2 Jules El-Khatib mit 150 Stimmen (80,2%)<br> 3 Nina Eumann mit 137 Stimmen (77,0%)<br> 4 Hans Decruppe mit 95 Stimmen (51,4%)<br> 5 Nicolin Gabrysch mit 155 Stimmen (86,1%)<br> 6 Martin Koerbel-Landwehr mit 131 (75,7%)<br> 7 Rebekka Kämpfe mit 89 Stimmen (51,5%)<br> 8 Kalle Gerigk mit 93 Stimmen (47,3%)<br> 9 Cornelia Swillus-Knöchel mit 107 Stimmen und (59,8%)<br> 10 Fotis Matentzoglou mit 100 Stimmen (55,0%)<br> 11 Wiebke Köllner mit 89 Stimmen (50,3%)<br> 12 Ulrich Thoden mit 92 Stimmen (52,9%)<br> 13 Sunaja Baltic mit 114 Stimmen (68%)<br> 14 Felix Kock mit 74 Stimmen (46%)<br> 15 Lisa Ellermann mit 85 Stimmen (54%)<br> 16 Nils Feldhaus mit 82 Stimmen (52%)</p>
<p>Per Listenwahl nominiert wurden auf Platz...</p>
<p>17 Jennifer Kölker<br> 18 Sönke Voigt<br> 19 Annabella Peters<br> 20 Peter Lange<br> 21 Katja Wohlgemuth<br> 22 Jan Köstering<br> 23 Sofia Fellinger<br> 24 Christian Rösen<br> 25 Birgit Onori<br> 26 Till Sörensen-Siebel<br> 27 Edith Bartelmus-Scholich<br> 28 Matthias Brachvogel<br> 29 Manuela Bechert<br> 30 Frank Büning</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-335734</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Feb 2022 16:32:17 +0100</pubDate>
                <title>Wissler: Kurzarbeitergeld auf 90 Prozent anheben und 1.200 Euro garantieren</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wissler-kurzarbeitergeld-auf-90-prozent-anheben-und-1-200-euro-garantieren/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts des erneuten Anstiegs der Kurzarbeit auf 286.000 Personen im Januar fordert Janine Wissler, Vorsitzende der LINKEN, eine Anhebung des Kurzarbeitergeldes auf 90 Prozent und einen Garantiebetrag von 1.200 Euro im Monat:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Hinter jeder einzelnen Anzeige von Kurzarbeit steht ein Mensch. Und dieser Mensch muss sich die Frage stellen, wie lange er oder sie mit 60 Prozent vom letzten Netto über die Runden kommt. Das ist keine Schwarzmalerei, das ist Realität für Viele, die in Kurzarbeit geschickt werden. Denn mehrheitlich trifft es Menschen aus dem Handel und der Gastronomie, wo die Löhne an sich schon nicht üppig sind.</p>
<p>Die LINKE fordert deshalb eine Anhebung des Kurzarbeitergeldes auf 90 Prozent vom letzten Netto. Zudem brauchen wir eine Regelung, die sicherstellt, dass das Kurzarbeitergeld mindestens 1.200 Euro im Monat beträgt. Nur so können wir garantieren, dass das Kurzarbeitergeld auf jeden Fall zum Leben reicht.</p>
<p>Einzelhandelskaufleute ohne Tarifvertrag verdienen im Durchschnitt etwa 2.200 Euro im Monat, Köchinnen und Köche mit wenig Berufserfahrung haben ein durchschnittliches Monatseinkommen von 1.900 Euro. Brutto versteht sich. So kann man es im Lohnspiegel des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts nachlesen. Netto reicht das gerade so, um über die Runden zu kommen. Aber für das Kurzarbeitergeld in der heutigen Form gilt das in keinem Fall.</p>
<p>Darum ist die gültige Regelung, nach der das Kurzarbeitergeld erst ab dem 4. Monat auf 70 Prozent und erst ab dem 7. Monat auf 80 Prozent angehoben wird, wirklichkeitsfremd und höchst ungerecht. Man zwingt die Menschen mit geringen Löhnen, erst einmal ihr Erspartes aufzuzehren, bevor es moderate Erhöhungen gibt. Das ist respektlos gegenüber der Leistung, die diese Menschen in ihren Jobs täglich erbringen und es ist würdelos, weil sie zu Bittstellern beim Sozialamt gemacht werden, wenn es nicht mehr für das Nötigste reicht.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-335599</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Jan 2022 17:01:39 +0100</pubDate>
                <title>27. Januar: Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/27-januar-internationaler-tag-des-gedenkens-an-die-opfer-des-holocaust/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Jährlich am 27. Januar wird an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert und gedacht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Denn an diesem Tag im Jahr 1945 ist das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee befreit worden. Der Holocaust kostete sechs Millionen Jüdinnen und Juden das Leben und 500.000 Roma und Sinti, sowie Kommunist:innen, Sozialist:innen und andere Gegner:innen des faschistischen Regimes.</p>
<p>Katja Heyn, Sprecherin für Antifaschismus im Landesvorstand von DIE LINKE NRW, erklärt dazu:</p>
<p>„Es ist wichtig den Holocaust-Gedenktag als Auftrag zu sehen, sich für eine andere Welt ohne Antisemitismus, Antiziganismus und Rassismus einzusetzen. Ein Völkermord wie dieser, in dem Menschen gequält, gefoltert und auf brutalste Weise ermordet wurden, darf nicht wieder geschehen. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe uns rechten Organisationen entgegen zu stellen. Für DIE LINKE ist klar, rechte Hetze und Gewalt haben keinen Platz in unserer Gesellschaft."</p>
<p>Jules El-Khatib, Landessprecher von DIE LINKE NRW, ergänzt: "Die Forderung ‚Nie wieder Auschwitz’ mahnt uns, jede Form von Faschismus, Rassismus, Antisemitismus, Ausgrenzung und Hass entschlossen zu bekämpfen. Das bedeutet auch die Unterstützung von antifaschistischen Protesten und zivilgesellschaftlichem Engagement gegen Rechts."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-335598</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Jan 2022 16:57:38 +0100</pubDate>
                <title>Holocaust-Gedenktag: Handeln im Sinne des unabgegoltenen Anspruchs der Ermordeten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/holocaust-gedenktag-handeln-im-sinne-des-unabgegoltenen-anspruchs-der-ermordeten-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum internationalen Holocaust-Gedenktag und 77. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz erklären Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Der 27. Januar 1945 ist der Tag, an dem Soldaten der Roten Armee die zurückgelassenen 8.000 Überlebenden in Auschwitz, dem größten Vernichtungslager des Nazi-Regimes, befreiten. Im Lager fanden sie über eine Million Kleidungsstücke von Männern, Frauen und Kindern und sieben Tonnen menschliches Haar. Vor der Befreiung ermordeten die Nazis mehr als eineinhalb Millionen Menschen – zum Großteil Jüdinnen und Juden – in diesem Lager.&nbsp;Vor 77 Jahren wurde die Welt mit den Dimensionen der nationalsozialistischen Gräueltaten in Konzentrationslagern konfrontiert. Seit dem Jahr 2005 ist der 27. Januar der internationalen Holocaust-Gedenktag und ein Tag der Mahnung, ein Tag gegen das Vergessen. Wir haben den Auftrag, Lehren aus der Geschichte zu ziehen.&nbsp;Eine Lehre ist die Auseinandersetzung mit der Shoah. Sie zeigt uns, was passieren kann, wenn Menschenverachtung, Rassismus und Antisemitismus zum Alltag werden. Denn die Shoah stand nicht am Beginn der Verfolgung, sondern an ihrem Ende.&nbsp;</p>
<p>Die gestern erschienene Studie ›Wie steht die Generation Z zur NS-Zeit?‹ im Auftrag der Arolsen Archives macht Mut, sie zeigt, dass junge Menschen sich heute mehr als jede Generation zuvor für die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus interessieren. Rechtspopulistische Diskursverschiebungen in der Politik, widerliche Hassnachrichten in Kommentarspalten und Chatgruppen und offene Gewalt auf der Straße oder bei Anschlägen durch Neonazis, werden von vielen jungen Menschen nicht einfach hingenommen. Das ist eine Ermutigung dafür, die Erinnerungskultur wach zu halten, umso mehr als immer weniger Zeitzeugen von damals über ihre Erfahrungen berichten können.&nbsp;</p>
<p>Erinnern heißt für uns: Handeln im Sinne des unabgegoltenen Anspruchs der Ermordeten und der Hoffnungen der Überlebenden auf eine Zukunft in der nicht mehr gilt, was der Auschwitz-Häftling Primo Levi für jede bisherige Gegenwart festhielt: ›Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.‹</p>
<p>Und es ist der klare Auftrag an uns Linke für einen gelebten Antifaschismus einzustehen. Das bedeutet das aktive Eingreifen, wenn rechte Politikerinnen und Politiker Hass auf Menschen anderer Herkunft oder Religionen befeuern, wenn Nationalsozialismus und Shoah – wie bei einigen Corona-Demos – öffentlich relativiert werden oder Neonazis morden, so wie in Kassel, in Hanau oder in&nbsp;Halle.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-335597</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Jan 2022 16:53:35 +0100</pubDate>
                <title>Aufhebung der Präsenzpflicht an Schulen nachvollziehbare Forderung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/aufhebung-der-praesenzpflicht-an-schulen-nachvollziehbare-forderung-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nach der Ankündigung von NRW-Landesbildungsministerin Gebauer (FDP), keine Einzel-PCR-Tests für Schulen mehr zur Verfügung zu stellen, fordert die Landesschüler:innenvertretung NRW eine Aufhebung der Präsenzpflicht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Jules El-Khatib, Sprecher des Landesverbandes NRW der Partei DIE LINKE, findet das konsequent:</p>
<p>„Wenn eine Klasse im Pooltest positiv getestet wurde, bringen Schnelltests keine Sicherheit. Dass die Landesregierung den Schülern gleichzeitig die sicheren PCR-Tests vorenthält, aber dennoch weiter auf normalem Unterricht im Klassenzimmer besteht, setzt die Schülerinnen und Schüler unnötiger Gefahr aus. Man bekommt den Eindruck, dass die Landesregierung Corona nicht ernst nimmt.</p>
<p>Wir leben seit zwei Jahren mit Corona. Damit hatte das NRW-Schulministerium viel Zeit, um die Schulen auf die aktuelle Situation vorzubereiten. Es war schon im ersten Corona-Jahr klar, dass die Landesregierung die Testkapazitäten ausbauen und die Schulen für Fernunterricht fit machen muss. Heute haben wir die Situation, dass alleine Wien mehr PCR-Tests durchführt als ganz Deutschland, und dass die Schulen in NRW noch immer vielfach nicht in der Lage sind, hochqualitativen Distanzunterricht sicherzustellen. Es fehlt an Schul-Laptops, an Software, an Unterstützung für die Lehrkräfte.</p>
<p>Das alles ist kein überraschendes Schicksal, sondern das Versagen der Landesregierung. Dass die Schülerinnen und Schüler sich in den Schulen nicht mehr sicher fühlen, sollte die Landesregierung zutiefst betroffen machen. Die Schülerinnen und Schüler wollen in die Schulen gehen, ihre Freundinnen und Freunde wirklich treffen. Die Forderung nach Aufhebung der Präsenzpflicht ist aus der Not geboren. Sie zeigt: Die Schülerinnen und Schüler haben die Bedrohung durch Corona verstanden, die Landesregierung nicht.</p>
<p>Dass die Landesschülervertretung dazu auch eine Aussetzung der Benotung fordert, ist folgerichtig, denn eine Vergleichbarkeit der Leistungen ist unter diesen Umständen kaum noch gegeben. Wir als Linke sind ebenso wie die Schulforschung und die Bildungswissenschaft auch grundsätzlich der Ansicht, dass Ziffernnoten dem Schulerfolg nicht helfen. Besser wären individuelle Beurteilungen, die Fähigkeiten beschreiben und Lernfortschritte berücksichtigen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-335596</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Jan 2022 16:49:57 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE NRW: Betriebsratswahlen aktiv unterstützen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-nrw-betriebsratswahlen-aktiv-unterstuetzen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Alle vier Jahre finden die regelmäßigen Wahlen zu den Betriebsräten nach dem Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) statt; in diesem Jahr im Zeitraum vom 01. März bis zum 31 Mai.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>DIE LINKE in NRW hat beschlossen, diese Wahlen zu unterstützen, und ihre Mitglieder aufgerufen, sich an den Wahlen zu beteiligen.</p>
<p>Aus diesem Anlass erklärt Hans Decruppe , langjährig in der Unterstützung von Betriebsräten tätiger Gewerkschafter und Arbeitnehmeranwalt sowie stellvertretender Landessprecher DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Alle in betriebsratsfähigen Betrieben tätigen Mitglieder sind aufgefordert, sich für die betrieblichen Interessenvertretungen einzusetzen und nach ihren Möglichkeiten auf gewerkschaftlichen Listen für die Betriebsräte zu kandidieren.</p>
<p>Die Verankerung unserer Partei bei den arbeitenden, abhängig beschäftigten Menschen, ist zentral für unser politisches Selbstverständnis als demokratisch-sozialistische Partei. Im Betrieb wird der gesellschaftliche Grundkonflikt zwischen Kapital und Arbeit konkret und real erfahrbar; sei es bei Arbeitskämpfen um bessere Tarife, sei es bei der betrieblichen Gestaltung der Arbeitsbedingungen, sei es bei der Abwehr von Entscheidungen der Kapitalseite, die gegen die Arbeitnehmer gerichtet sind, wie. z.B. Betriebsverlagerungen oder Massenentlassungen. Die Interessen der Beschäftigten und die gewerkschaftlichen Forderungen nach guter Arbeit, nach effektiver Mitbestimmung, Arbeitsschutz und Qualifizierung sind angesichts der tiefgehenden gesellschaftlichen und ökonomischen Umbrüche durch Digitalisierung und Dekarbonisierung, aber auch durch die Corona-Folgen nur mit Hilfe politisch bewusster und kompetenter Interessenvertretungen umsetzbar. Hier braucht es die engagierte Mitarbeit der Linken.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-335595</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Jan 2022 16:45:27 +0100</pubDate>
                <title>Klinikschließungen in Corona-Pandemie lebensgefährlich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/klinikschliessungen-in-corona-pandemie-lebensgefaehrlich/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der heutigen Protest-Demonstration in Berlin gegen die bundesweiten Klinikschließungen am ›Tag des Patienten‹, erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Wir unterstützen die Proteste des Bündnis Klinikrettung, da auch wir das Sterben der Krankenhäuser zu einer Gefahr für das Gesundheitswesen sehen. In Deutschland wurden im letzten Jahr 20 Krankenhäuser geschlossen, doppelt so viele wie im Durchschnitt der letzten Jahre. Damit fielen 2.144 Betten und rund 4.000 Stellen weg. Dass hier etwas grundsätzlich falsch läuft ist unübersehbar.&nbsp;</p>
<p>Während einer Pandemie, wo der Bedarf an Krankenhausbetten steigt, wird weiterhin medizinische Versorgung ausgedünnt und Kliniken geschlossen. Dies ist für die Gesundheit der Menschen unverantwortlich und lebensgefährlich, auch mit Blick auf das Personal, dessen Belastungsgrenze eh schon lange überschritten ist.</p>
<p>Es braucht hier einen fundamentalen Kurswechsel, der die Abschaffung des profitorientierten Systems der Fallpauschalen beinhaltet, endlich genug Mittel für Investitionen in Krankenhäuser bereitstellt und eine bedarfsgerechte, an medizinischen Bedürfnissen ausgerichtete Krankenhausplanung.«&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-335517</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Jan 2022 19:33:07 +0100</pubDate>
                <title>Osterholz-Räumung ist klimapolitische Ignoranz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/osterholz-raeumung-ist-klimapolitische-ignoranz-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur aktuellen Räumung des Protestcamps im Osterholz bei Wuppertal und der Fällung der Bäume sagt Jules El-Khatib, Landessprecher NRW der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wer in Zeiten des Klimawandels alte Bäume fällt, statt sich um Alternativen zu bemühen, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Die Aktivistinnen und Aktivisten, die bis zuletzt mit großem Einsatz gegen die Rodung gekämpft haben, verdienen Anerkennung und Unterstützer. Waldschutz ist praktischer Klimaschutz, und den brauchen wir dringender als weitere Abschüttplätze. Besonders ärgerlich ist, dass die Firma Oetelshofen nicht auf die Vorschläge der Aktivistinnen und Aktivisten für Alternativplätze einging. Klimaschutz ist dem Kalkwerksbetreiber offenbar keinerlei Prüfung wert. Lieber setzt er die Polizei in Bewegung, um den einmal gefassten Plan auf Kosten der Allgemeinheit durchzusetzen. Wer Bäume verteidigt, schützt unsere Zukunft, wer sie fällt, gefährdet unsere Zukunft. Deshalb steht Die Linke solidarisch an der Seite der Waldbesetzer im Osterholz und anderswo.“</p>
<p>Die Sprecherin für Artenschutz der Partei DIE LINKE NRW, Edith Bartelmus-Scholich, fügt hinzu:</p>
<p>Das bedrohliche Artensterben und das Schrumpfen der Populationen wildlebender Tiere wird durch die Zerstörung und Fragmentierung von Lebensräumen vorangetrieben. In der Folge geht die Biodiversität weiter zurück, obwohl in NRW ohnehin bereits mehr als ein Viertel der heimischen Arten akut bedroht sind. Die Rodung von mehr als 55000 Quadratmeter Wald zur Schaffung einer Halde für Abraum des Kalkabbaus ist deshalb heute nicht mehr hinnehmbar. Wälder sind wertvolle Ökosysteme und Rückzugsgebiete für Pflanzen, Pilze und Tiere , die unbedingt erhalten werden müssen. Die AktivistInnen zeigen sich hier verantwortungsvoll und verdienen Unterstützung.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-335516</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Jan 2022 19:28:53 +0100</pubDate>
                <title>LVV in Mülheim wird live übertragen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lvv-in-muelheim-wird-live-uebertragen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am Samstag, 29. Januar 2022, findet unsere Aufstellungsversammlung der Landesvertreter:innen-Liste in der Stadthalle in Mülheim statt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Tagesordnung der Online-Veranstaltung steht die Nominierung der Kandidat:innen für die Landesliste zur NRW-Landtagswahl 2022.</p>
<p>Das elektronische Wahlergebnis unserer Landesvertreter:innen-Versammlung (LVV) wird am Sonntag durch eine Urnenwahl bestätigt. Die Aufstellungsversammlung wird live auf unserer Webseite <a href="http://www.dielinke-nrw.de" target="_blank" class="link-extern" title="Link zu unserer Webseite">www.dielinke-nrw.de</a> übertragen.</p>
<p>„Es ist Zeit für Veränderung, denn es gibt viel zu tun, um die akuten Probleme im Land zu bewältigen. Für diesen Politikwechsel braucht es eine starke Linke im Landtag von NRW. Am Wochenende steht fest, wer unser Spitzenduo für den Wahlkampf sein wird“, erklärt Nina Eumann, Landessprecherin von DIE LINKE NRW.<br> „Unsere Demokratie braucht eine starke und lebendige Kultur für ein solidarisches Miteinander. Wir stehen für ein NRW, das sicherer Hafen und Zuhause für alle Menschen ist. Dafür treten wir bei der Landtagswahl 2022 an“, bekräftigt Jules El-Khatib, Landessprecher von DIE LINKE NRW.</p>
<p>Bewerber:innen stellen sich auf unserer Webseite vor unter:<br> <a href="https://www.dielinke-nrw.de/index.php?id=34137" target="_blank" class="link-extern" title="Link zu den Bewerbungen">https://www.dielinke-nrw.de/index.php?id=34137</a></p>
<p>Unser Landtagswahlprogramm finden Sie unter:<br> <a href="https://www.dielinke-nrw.de/wahlen/landtagswahlprogramm-2022/" target="_blank" class="link-extern" title="Link zu unserem Wahlprogramm">https://www.dielinke-nrw.de/wahlen/landtagswahlprogramm-2022/</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 25 Jan 2022 19:24:56 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE NRW gründet Gewerkschaftsrat</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-nrw-gruendet-gewerkschaftsrat-2/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIE LINKE NRW hat sich das Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften zu verstärken und einen Gewerkschaftsrat gegründet.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Hintergrund sind die aktuellen Transformationsprozesse in der Arbeitswelt, die es aus Sicht unserer Partei erforderlich machen, auf regionaler und Landesebene in NRW Synergien zu schaffen.</p>
<p>"Wir erleben derzeit einen epochalen Umbruch in der Arbeitswelt, der unter vielen Beschäftigten die Angst vor Entqualifizierung und Jobverlust auslöst", sagt die Gewerkschaftspolitische Sprecherin des NRW-Landesverbandes von DIE LINKE, Ulrike Eifler. "Und im Unterschied zu früheren Strukturumbrüchen beschränken sich die aktuellen Veränderungen nicht mehr nur auf eine Branche und auch nicht mehr nur auf eine Region. Es sind vielmehr umfassende Veränderungen, die weit in die Gesellschaft hineinreichen und deshalb auch gesellschaftliche Antworten notwendig machen."</p>
<p>Christiane Tenbensel, die die Gründung des Gewerkschaftsrates mitentwickelt und umgesetzt hat, ergänzt: "Und wenn wir über diese Veränderungen reden, dann ist damit nicht nur die Industrie gemeint. Auch in den Krankenhäusern verändert die zunehmende Digitalisierung die Arbeitsvorgänge. Und dass die Gesellschaft sich verändert und die Menschen im Schnitt älter werden als vor 50 Jahren zeigt, dass der Pflegebedarf steigt."</p>
<p>Der NRW-Landesverband von DIE LINKE habe deshalb aus Vertreterinnen und Vertretern aus Gewerkschaft und Wissenschaft ein Beratungsgremium gegründet. Das Gremium soll die Funktion eines Beirates haben, das den Landesverband in gewerkschaftspolitischen und transformationsrelevanten Fragen berät, so Eifler, die auch stellvertretende Landessprecherin der Partei DIE LINKE in NRW ist. "Seit Jahren begleiten unsere Kommunalpolitiker:innen im Rheinischen Revier die Debatte um den Kohleausstieg. In Duisburg sitzen Betriebsräte und Vertrauensleute aus der Stahlindustrie für DIE LINKE im Stadtparlament. Mit dem Gewerkschaftsrat wollen wir die Verknüpfungen schaffen und den Austausch verstetigen. Der aktuelle Umbruch in der Arbeitswelt ist so stark, dass wir ihn gemeinsam gestalten müssen", so Eifler und Tenbensel abschließend.</p>
<p>Der neue Gewerkschaftsrat tagt vierteljährlich. Ein erstes gemeinsames Projekt wird ein gewerkschaftspolitischer Ratschlag zur Transformation der Arbeitswelt sein. Er ist für Sommer 2022 geplant.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 25 Jan 2022 19:20:43 +0100</pubDate>
                <title>Fossiles Gas ist Brandbeschleuniger der Klimakatastrophe</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fossiles-gas-ist-brandbeschleuniger-der-klimakatastrophe/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu der unklaren Haltung der Bundesregierung gegen die Einstufung von Gas als »nachhaltig« und dessen Aufnahme in die EU-Taxonomie, erklären Maximilian Becker und Lorenz Gösta Beutin, Klimapolitiker im Parteivorstand der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Fossiles Gas, den Brandbeschleuniger der Klimakatastrophe, als nachhaltige Investition einzustufen, ist ein verheerender Irrweg der Bundesregierung. Indem die Ampel-Koalition die Aufnahme von Erdgas in die Taxonomie unterstützt, setzt sie langfristige Investitionsanreize und verschleppt den dringend notwendigen Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Das Erreichen der Klimaziele rückt in weite Ferne und die Energiewende in Europa wird weiter verschleppt. Dass die Grünen diese Entscheidung mittragen, zeigt, dass mit ihnen der notwendige Klimaschutz nicht zu machen ist. Wir fordern, dass weder Atom noch Erdgas in die Taxonomie aufgenommen wird und stattdessen die Energiewende endlich entschlossen angegangen wird.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-335513</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Jan 2022 19:17:32 +0100</pubDate>
                <title>Wissler: Grundsicherung umgehend anheben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wissler-grundsicherung-umgehend-anheben/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert eine deutliche Anhebung der Regelsätze in der Grundsicherung. Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der LINKEN:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Hartz IV-Satz ist zum Leben viel zu wenig und damit verfassungswidrig. Der Paritätische bringt es auf dem Punkt. Und das zum wiederholten Mal, so wie es schon andere Wohlfahrtsverbände und auch die LINKE immer wieder getan haben.</p>
<p>Die Ampel muss die Grundsicherung umgehend deutlich anheben. Und als Soforthilfe sollten Menschen in der Grundsicherung 100 Euro monatlich ausgezahlt werden, damit die Menschen angesichts steigender Preise nicht auf das Nötigste - Essen, Kleidung, Strom - verzichten müssen und sich auch die für den Schutz vor Corona wichtigen FFP2-Masken leisten können.</p>
<p>Ich fordere die Bundesregierung auf, unverzüglich tätig zu werden. An jedem weiteren Tag, an dem nichts geschieht, wird das oberste Gebot des Grundgesetzes, die Würde des Menschen zu achten und zu schützen, millionenfach verletzt. Das dürfen wir nicht hinnehmen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 25 Jan 2022 19:13:44 +0100</pubDate>
                <title>Hennig-Wellsow und Wissler zum 80. Jahrestag der Wannseekonferenz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hennig-wellsow-und-wissler-zum-80-jahrestag-der-wannseekonferenz/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Vor 80 Jahren, am 20. Januar 1942, vollendeten Vertreter des NS-Regimes die Planungen zur vollständigen Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Europa. Dazu sagen Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der LINKEN:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die industrielle Ermordung von Millionen von Jüdinnen und Juden war ein Menschheitsverbrechen und ein Zivilisationsbruch.</p>
<p>Die Wannseekonferenz führt uns in besondere Weise die Verantwortung des Staates vor Augen. Nicht nur müssen Polizei und Justiz antidemokratische, rassistische und antisemitische Bestrebungen konsequent verfolgen und unterbinden. Vor allem gilt es, rechtem Terror und Rechtspopulismus den gesellschaftlichen Boden zu entziehen.&nbsp;Darin besteht die&nbsp; politische Verantwortung der demokratischen Parteien.</p>
<p>DIE LINKE wird sich Faschismus, Antisemitismus und Rassismus immer in den Weg stellen. Die Überlebenden von Buchenwald haben sich geschworen: "Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel." Das ist auch das Ziel der&nbsp;LINKEN.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 25 Jan 2022 19:10:22 +0100</pubDate>
                <title>Scholz in Sachen Klimaschutz unglaubwürdig und ratlos</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/scholz-in-sachen-klimaschutz-unglaubwuerdig-und-ratlos/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der heutigen Rede bei der digitalen Davos-Konferenz und dem Vorschlag von Bundeskanzler Olaf Scholz, einen internationalen »Klimaclub« zu gründen, erklären Lorenz Gösta Beutin und Maximilian Becker, beide Klimapolitiker im Parteivorstand der LINKEN:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»&nbsp;Die Idee von Bundeskanzler Olaf Scholz zur Gründung eines Klimaclubs ist angesichts ausbleibender Schritte der Bundesregierung gegen die EU-Taxonomie unglaubwürdig. Anstatt immer neue wirkungslose Formate zu etablieren, braucht es endlich wirksamen Klimaschutz. Schon nach wenigen Monaten scheint Scholz in Sachen Klimaschutz ratlos zu sein und handelt getreu dem alten Motto: ›Wenn du nicht mehr weiterweißt, gründe einen Arbeitskreis‹.</p>
<p>Auf internationaler Ebene zählt dazu der Einsatz dafür, dass Gas und Atom künftig nicht als grüne Investments gelten. Zudem braucht es verbindliche internationale Zusagen zur Reduzierung der Treibhausgase und finanzielle Mittel für die Länder des globalen Südens und keine neuen Debattierclubs für Staatsoberhäupter. Auf nationaler Ebene muss der unzureichende Koalitionsvertrag ergänzt werden, ansonsten wird das 1,5 Grad Ziel nicht mehr zu erreichen sein. Weiterhin braucht es Sofortmaßnahmen gegen die gestiegenen Energiepreise. Wir fordern hier ein Entlastungspaket,&nbsp;was unter anderem das Verbot von&nbsp;Strom- und Gassperren&nbsp;für Privathaushalte beinhaltet und den Ausgleich von gestiegenen Energiepreise für ärmere Haushalte umsetzt.&nbsp;Mittelfristig ist die Überführung von Stromproduzenten und Netzbetreibern in öffentliche&nbsp;Hand unabdingbar.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 18 Jan 2022 15:59:21 +0100</pubDate>
                <title>„Idealfahrplan 2040“ – nur ein Ablenkungsmanöver von der Abellio-Pleite?</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/idealfahrplan-2040-nur-ein-ablenkungsmanoever-von-der-abellio-pleite-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Abellio-Pleite ist noch nicht ausgestanden, da holt das NRW-Verkehrsministerium zu einem großen PR-Schlag aus:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel „Idealfahrplan 2040“ verspricht die Landesregierung eine Bahnreform, die bis 2040 umgesetzt werden soll. DIE LINKE NRW fordert einen raschen Einstieg in die Detailplanung verbindliche Aussagen zur Finanzierung.</p>
<p>„Durch Ankündigungen allein wird kein einziger Meter stillgelegter Bahnstrecke reaktiviert“, sagt Frank Kemper, verkehrspolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW.</p>
<p>„Was von dem ehrgeizigen Programm übrigbleibt, muss sich noch zeigen. Nach Ansicht von Expertinnen und Experten werden die angekündigten Maßnahmen mindestens 40 Milliarden Euro kosten. Wo die Landesregierung das Geld hernehmen will, darüber schweigt sie sich bisher aus. Weitere Preiserhöhungen für öffentliche Güter oder noch höhere Ticketpreise müssen auf jeden Fall verhindert werden. Unsere Antwort als LINKE lautet: Reiche und vermögende Menschen sollen mit ihrem Solidarbeitrag eine sozial-ökologische Verkehrswende unterstützen.“<br> Damit der NRW-Nahverkehr auch für Menschen mit niedrigen Einkommen erschwinglich wird, fordert DIE LINKE insgesamt einen Umbau der ÖPNV-Finanzierung hin zu einem öffentlichen Solidarmodell. „Unser Ziel: Bis 2030 wollen wir die Ticketpreise im NRW-Nahverkehr komplett abschaffen“, so Frank Kemper weiter.<br> Dass die Landesregierung verspricht, einige stillgelegte Strecken zu reaktivieren, begrüßt er. Jedoch müsse noch geklärt werden, wie die Menschen die neuen Bahn-Haltestellen erreichen können. „Damit der ÖPNV im ländlichen Raum tatsächlich eine Alternative zum Auto wird, darf sich das Konzept nicht auf Bahnstrecken beschränken. Um ohne große Mobilitätseinbußen aufs Auto verzichten zu können, müssen konsequenterweise auch Busverbindungen eingerichtet und ausgebaut werden. Zu all diesen offenen Fragen muss Verkehrsministerin Ina Brandes zeitnah verlässliche Pläne vorlegen. Ansonsten könnte sich bestätigen, was viele befürchten: Dass mit den vollmundigen Versprechen vor allem von der aktuellen Abellio-Krise abgelenkt und ein Wahlkampf-Frühstart eingeleitet werden soll.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 18 Jan 2022 15:54:05 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE NRW fordert Verbot der Grauen Wölfe</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-nrw-fordert-verbot-der-grauen-woelfe0/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>In den vergangenen Tagen haben unser Landessprecher Jules El-Khatib und unsere Genossin Ezgi Güyildar Morddrohngen von einem Grauen Wolf erhalten, schon während des Wahlkampfs lag ein ernsthaftes Bedrohungsszenario gegen unsere Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen vor.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Nina Eumann, Landessprecherin der Linken.NRW: „Wir werden niemals akzeptieren, dass unsere Genossinnen und Genossen von Rechten bedroht sind, unabbhängig davon, ob es nun deutsche oder türkische Faschisten sind.</p>
<p>Um den Einfluss der Grauen Wölfe, die auch in Deutschland aktiv sind, zu beenden, braucht es ein Verbot ihrer Strukturen. Darüber hinaus muss die Bundesregierung, die sich in ihrem Koalitionsvertrag dem Kampf gegen Rechts verpflichten, deutlich machen, dass sie dies auch im Bezug auf türkische rechtsradikale Gruppen ernst meint.“</p>
<p>Eumann verdeutlicht: "Während unser Landessprecher Jules El-Khatib und unsere Genossin Ezgi Güyildar Drohungen via Instagram erhielten, lagen gegen unsere Bochumer Abgeordnete Sevim Dagdelen konkrete Angriffspläne bei einem Wahlkampfauftritt in Gummersbach vor, weswegen sie aktuell unter Polizeischutz steht. Die Linke.NRW erklärt ihre volle Solidarität mit Sevim Dagdelen, Jules El-Khatib und Ezgi Güyildar. "</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-335305</guid>
                <pubDate>Tue, 18 Jan 2022 15:49:58 +0100</pubDate>
                <title>Meldestelle für antimuslimischen Rassismus reicht nicht aus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/meldestelle-fuer-antimuslimischen-rassismus-reicht-nicht-aus-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nach den Angriffen auf einen muslimischen Friedhof in Iserlohn will die Landesregierung eine Meldestelle für antimuslimischen Rassismus einrichten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Jules El-Khatib, Landessprecher von DIE LINKE NRW, erklärt dazu: „Es ist richtig, dass die Landesregierung eine Meldestelle für antimuslimischen Rassismus einrichten will, dies reicht allerdings nicht aus.</p>
<p>Die Landesregierung muss endlich eine Beauftrage für Antirassismus benennen, sowie eine Kommission einberufen, die sich mit antimuslimischem Rassismus in NRW auseinandersetzt. Darüber hinaus bedarf es einer Studie, welche das Ausmaß des antimuslimischen Rassismus in NRW untersucht und dabei insbesondere Aufschluss über die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Fälle gibt."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-335304</guid>
                <pubDate>Tue, 18 Jan 2022 15:43:18 +0100</pubDate>
                <title>Wissler und Hennig-Wellsow zum politischen Jahresauftakt der LINKEN</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wissler-und-hennig-wellsow-zum-politischen-jahresauftakt-der-linken/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Bei dem am Samstag den 15.01.22 stattfindenden politischen Jahresauftakt der LINKEN steht der sozial-ökologische Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelpunkt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Parteivorsitzenden Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow legen ihre Vorstellungen dazu in dem Papier »Für eine LINKE Transformation. Sozial UND klimagerecht« dar.</p>
<p>Die Parteivorsitzenden erklären dazu vorab:</p>
<p>Susanne Hennig-Wellsow:</p>
<p>„Was jetzt vor uns liegt, weltweit und damit auch in der Bundesrepublik,&nbsp;ist eine gigantische Aufgabe. Ich kann nur sagen, dass der notwendige schnelle&nbsp;ökologische Umbau vor allem auch eine soziale Absicherung braucht. Das gilt für das ganze Land, aber es gilt im Besonderen im Osten.</p>
<p>Wenn Ostdeutschen von Westpolitikern etwas über „Transformation“ erzählt wird, dann denkt eine ganze Generation nicht als erstes an Solardächer oder Windräder, sondern erinnert sich an die brutale soziale Entwurzelung in der Nachwendezeit. Wer also ökologisch etwas ändern will, muss soziale Sicherheit schaffen.</p>
<p>Die Ampel-Regierung steht nicht nur für eine halbherzige, sondern für eine halbierte Transformation. Ohne soziale Gerechtigkeit und eine Stärkung der Demokratie auch in der Wirtschaft aber werden wir die Klimaziele nicht erreichen. DIE LINKE streitet für eine soziale und ökologische Investitionsoffensive, die zugleich ein Klima-Job-Programm für gut bezahlte und sinnvolle Arbeit ist.“</p>
<p>Janine Wissler:</p>
<p>"Wir müssen&nbsp;die Sorgen vieler Menschen ernst nehmen, dass der Klimaschutz auf ihre Kosten gehen könnte. Wir wollen einen Umbau, der sozial und klimagerecht ist.<br> <br> Der sozial-ökologische Umbau unserer Gesellschaft darf niemanden zurücklassen und muss über eine Umverteilung von oben nach unten, über höhere Steuern für Unternehmen und Millionäre, finanziert werden.</p>
<p>Wir wollen, dass beim Klimaschutz nicht nur der Motor ausgetauscht wird, sondern dass wir die Funktionsweise ändern. Die Energieversorgung muss dezentral sein und demokratisch kontrolliert werden - die Belegschaften und die Nutzer müssen mitentscheiden können, wie und wo wir produzieren."</p>
<p>Den gesamten Text von Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow finden sie Anhang. Für die Berichterstattung darüber bitte ich Sie um Einhaltung der&nbsp;SPERRFRIST:&nbsp;15.1., 10 Uhr.</p>
<p><br> <br> <em>Den Mitschnitt des Politischen Jahresauftaktes 2022 finden Sie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=48EBvGAnXOM" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.</em></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 18 Jan 2022 15:38:48 +0100</pubDate>
                <title>Habecks Klimaschutz-Sofortmaßnahmen vergessen sozialen Aspekt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/habecks-klimaschutz-sofortmassnahmen-vergessen-sozialen-aspekt/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Lorenz Gösta Beutin und Maximilian Becker, beide Klimapolitiker im Parteivorstand der LINKEN erklären:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Klimaschutzminister Robert Habeck hat recht, die&nbsp;Herausforderung, den verschleppten Klimaschutz der letzten Bundesregierung aufzuholen, ist ›gigantisch‹. Die konkreten Vorschläge&nbsp;sind angesichts dieser Herkulesaufgabe in vielen Bereichen mickrig und&nbsp;sozial unausgewogen. Der neue Turbo ist doch nur die alte Bummelbahn. So&nbsp;wird es nichts mit der Klimaneutralität 2045, noch weniger mit der&nbsp;Ankündigung, Deutschland auf den 1,5-Grad-Kurs zu bringen.</p>
<p>Eine Reform beim EEG und eine Entlastung bei den Strompreisen ist&nbsp;richtig. Doch im Frühjahr oder Sommer kommt diese viel zu spät, um über&nbsp;den Winter zu kommen: Einkommensschwache Haushalte müssen sofort&nbsp;entlastet werden, mit einem Energiegeld und einer sofortigen Anhebung&nbsp;des ALG II, das die steigenden Kosten bei Energie und Nahrung deckt.</p>
<p>Die Energiewende darf nicht weiter an die großen Konzerne verscherbelt&nbsp;werden. Die Netze müssen als kritische Infrastruktur und Teil der&nbsp;öffentlichen Daseinsvorsorge vergesellschaftet werden. Die massiven&nbsp;Industrierabatte zulasten der Privathaushalte müssen zudem auf das&nbsp;Mindestmaß zurückgefahren werden.</p>
<p>Dass Habeck die energetischen Sanierungen beschleunigen will, ist zu&nbsp;begrüßen, doch auch hier kommt der soziale Aspekt zu kurz: Verdrängungen&nbsp;durch Luxussanierungen werden durch Warmmieteneutralität und einen&nbsp;wirksamen Mietendeckel verhindert. Eine Solarpflicht nur für&nbsp;Gewerbebauten ist zudem zu wenig, um den Bedarf an Erneuerbaren Energien&nbsp;zu decken. Hier ist eine Solarpflicht für alle Gebäude inklusive eines&nbsp;sozialen Ausgleichs erforderlich - wie DIE LINKE es schon lange fordert.</p>
<p>Der Verzicht der Bundesregierung auf schnell wirksame Maßnahmen wie ein&nbsp;Tempolimit bleibt ein Drama, gerade angesichts der angekündigten&nbsp;Zielverfehlung in den nächsten beiden Jahren. Auch hier ist absehbar:&nbsp;Eine reine Antriebswende zum E-Auto wird nicht ausreichen, eine echte&nbsp;Verkehrswende bedeutet: Vorrang für Bus und Bahn, auch bei den&nbsp;Investitionen, und Reduzierung des PKW-Bestands."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 18 Jan 2022 15:35:41 +0100</pubDate>
                <title>Bilanz zeigt Dringlichkeit einer Klage gegen Taxonomie-Pläne</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bilanz-zeigt-dringlichkeit-einer-klage-gegen-taxonomie-plaene-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Minister Habeck bilanziert, dass Deutschland beim Klimaschutz nicht ausreichend vorankommt. Zugleich gibt es die Aufforderung von Umweltverbänden gegen die Taxonomie-Pläne der EU zu klagen, insbesondere gegen die Einstufung von Gas als nachhaltiger Energiequelle.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</p>
<p>„Wenn Deutschland beim Klimaschutz hinterherhinkt, wie der Klimaschutzminister Robert Habeck selbst einräumt, dann darf er sich nicht wegducken, wenn es konkret wird. Deutschland muss in der Frage Stellung beziehen und darf die Pläne der EU nicht durchwinken. Die LINKE unterstützt die Forderung an die Bundesregierung, eine Klage gegen die Taxonomie-Pläne bei Europäischen Gerichtshof einzureichen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-335146</guid>
                <pubDate>Tue, 11 Jan 2022 16:23:56 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE NRW begrüßt das Urteil im Fall Bähner</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-nrw-begruesst-das-urteil-im-fall-baehner-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Gestern ist das Urteil Im Prozess gegen den Porzer Politiker Hans-Josef Bähner gefallen. Am 30. Dezember 2019 hatte er auf einen migrantischen Mann geschossen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer rassistische Beleidigung Bähners gegenüber der Gruppe junger Migranten, schoss Bähners auf einen der Männer. Katja Heyn, Sprecherin für Antirassismus von DIE LINKE NRW erklärt dazu: „Der Schuss hätte tödlich enden können. Es geht aus dem Tathergang ganz klar hervor, dass die Tat rassistisch motiviert war. Das Urteil ist richtig und wichtig, denn Fälle wie diese dürfen nicht heruntergespielt werden und müssen konsequent strafrechtlich verfolgt werden"</p>
<p>Fotis Matentzoglou, im Vorstand Ansprechpartner für soziale Bewegungen, lobt das Engagement der Initiativen, die auf die Straße gegangen waren und Aufklärung gefordert hatten:<br> "Ohne die Proteste auf der Straße, die den Druck auf die Justiz erhöht haben, wäre womöglich ein anderes Urteil gefällt worden. Die Proteste waren ausschlaggebend für ein gerechtes Urteil. Rassismus hat keinen Platz in unserer Gesellschaft, das machen die antirassistischen Bewegungen immer wieder aufs Neue deutlich!"<br> DIE LINKE NRW bedankt sich vor Allem bei der Initiative "Tatort Porz-keine Ruhe nach dem Schuss", die kontunuierliche Aufklärungsarbeit während der Prozessbeobachtung geleistet und politischen Druck auf die Justiz ausgeübt hatte. Es bleibt dabei: Hand in Hand gegen Rassismus!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-335145</guid>
                <pubDate>Tue, 11 Jan 2022 16:19:15 +0100</pubDate>
                <title>Abellio-Pleite – Privatprofit im ÖPNV führt zu Bahn-Chaos in NRW!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/abellio-pleite-privatprofit-im-oepnv-fuehrt-zu-bahn-chaos-in-nrw-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Abellio-Pleite – Privatprofit im ÖPNV führt zu Bahn-Chaos in NRW! Die Abellio-Krise zieht immer weitere Kreise:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Welche verheerenden Folgen die „Rosinenpickerei" von privaten ÖPNV-Anbietern im NRW-Nahverkehrsnetz hat, kann man nun eindrucksvoll am sogenannten „Notfahrplan" studieren, der vom 10. Januar bis zum 27. Februar 2022 gilt. Dazu Frank Kemper, Verkehrspolitischer Sprecher im Landesvorstand von DIE LINKE NRW:</p>
<p>"Der ÖPNV ist für die Mobilität von Millionen Menschen und für den Schutz des Klimas viel zu wichtig, als dass man ihn privaten Profiteuren überlassen kann! Nur ein öffentlicher Nahverkehr, der von öffentlichen Gremien und Parlamenten gestaltet, beaufsichtigt und kontrolliert wird, der für alle erschwinglich ist und zugleich massiv ausgebaut wird, kann eine klimafreundlich Verkehrswende unterstützen. Nur so wird es gelingen, immer mehr Lebensqualität mit immer weniger Autos zu ermöglichen und Menschen dazu zu ermuntern, auf Bus und Bahn umzusteigen."</p>
<p>Doch derzeit erleben wir das Gegenteil: Es gibt Totalausfälle, so der RE 49 (Wesel-Oberhausen-Mühlheim-Essen-Wuppertal) oder die Emscher-Niederrhein-Bahn (RB 35), Ausfälle und Ersatz durch den wesentlich zeitaufwändigeren Schienenersatzverkehr (RB 46 „Glückauf-Bahn" von Bochum nach Gelsenkirchen), Fahrplanausdünnungen und Taktverlängerungen beim RE 11, RE 19 und den Rhein-Sieg-Strecken.</p>
<p>Was war geschehen? Der Privatanbieter Abellio hatte sich seit 2005 die profitabelsten Strecken des NRW-Regional-Schienennetzes herausgepickt in der Hoffnung auf ein lukratives Geschäftsmodell und entwickelte sich zum zweitgrößten Schienenverkehrsanbieter in NRW. Allerdings erfüllten sich die hochgesteckten Profiterwartungen nicht, der Konzern schrieb rote Zahlen und forderte Steuergelder als „Verlustausgleich". Darauf aber ließen sich die Verkehrsverbünde nicht ein und Abellio stieg aus, mit dramatischen Folgen für den ÖPNV.</p>
<p>"Immerhin werden die rund 1.000 Beschäftigten von den neuen Betreibern umgeschult und übernommen. Das ist die gute Nachricht, und es bleibt zu hoffen, dass sich für die übernommenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch die Beschäftigungsverhältnisse deutlich verbessern werden", so Kemper.</p>
<p>Abellio hat allerdings das Chaos noch einmal verschärft, weil die Personaldaten erst kurz vor Weihnachten herausgegeben wurden. "Für Hunderttausende von Nahverkehrskundinnen und -kunden rächt sich wieder einmal die leidige 'Rosinenpickerei' privater Verkehrsanbieter. Letztlich kommt es sie und auch den Steuerzahler eben nicht billiger, sondern viel teurer zu stehen, wenn ein Privatanbieter kurzerhand wieder abspringt und alle im Regen stehen lässt", erklärt Kemper abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-335144</guid>
                <pubDate>Tue, 11 Jan 2022 16:14:37 +0100</pubDate>
                <title>Bilanz zeigt Dringlichkeit einer Klage gegen Taxonomie-Pläne</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bilanz-zeigt-dringlichkeit-einer-klage-gegen-taxonomie-plaene/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Minister Habeck bilanziert, dass Deutschland beim Klimaschutz nicht ausreichend vorankommt. Zugleich gibt es die Aufforderung von Umweltverbänden gegen die Taxonomie-Pläne der EU zu klagen, insbesondere gegen die Einstufung von Gas als nachhaltiger Energiequelle.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</p>
<p>„Wenn Deutschland beim Klimaschutz hinterherhinkt, wie der Klimaschutzminister Robert Habeck selbst einräumt, dann darf er sich nicht wegducken, wenn es konkret wird. Deutschland muss in der Frage Stellung beziehen und darf die Pläne der EU nicht durchwinken. Die LINKE unterstützt die Forderung an die Bundesregierung, eine Klage gegen die Taxonomie-Pläne bei Europäischen Gerichtshof einzureichen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-335143</guid>
                <pubDate>Tue, 11 Jan 2022 16:10:27 +0100</pubDate>
                <title>Preissteigerung mit 200 Euro Soforthilfe begegnen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/preissteigerung-mit-200-euro-soforthilfe-begegnen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den nach Angaben des Statistischen Bundesamt weiter steigenden Preisen erklärt Jörg Schindler, Bundesgeschäftsführer der LINKEN:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Ampel muss unverzüglich handeln und Menschen mit geringen Einkommen unterstützen.</p>
<p>Die noch von der alten Bundesregierung beschlossene Anhebung von Hartz IV um drei Euro kann die steigenden Preise nicht ausgleichen, ganz zu schweigen davon, dass die Regelsätze ohnehin viel zu niedrig sind und nicht für das Nötigste reichen.</p>
<p>Menschen mit niedrigen Löhnen und Renten sind in einer vergleichbaren Situation. Sie stehen gerade jetzt im Winter vor der schlechten Alternative, das wenige Geld für steigende Energiekosten auszugeben und dafür am Essen zu sparen oder das nicht zu tun und in kalten und dunklen Wohnungen zu sitzen.</p>
<p>Die LINKE fordert 200 Euro-Soforthilfe. Diese wäre für Menschen mit geringen Einkommen eine echte Hilfe und zugleich ein Signal, dass die Politik ihre Situation ernst nimmt. Frankreich hat ein solche Soforthilfe bereits auf den Weg gebracht. Was es dazu in Deutschland braucht, ist allein der politische Wille, die soziale Schere nicht noch weiter aufgehen zu lassen.</p>
<p>Die 200 Euro sollten alle 13 Millionen Menschen erhalten, die in Deutschland weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens beziehen, also offiziell als arm gelten. Die Soforthilfe wäre eine schnelle Entlastung für die gestiegenen Lebenshaltungskosten.</p>
<p>Dem müssen weitere Schritte folgen. Es braucht ein Wintermoratorium für Stromsperren, die deutlich Anhebung von Hartz IV sowie die Erstattung der tatsächlichen Energiekosten für Menschen, die die Grundsicherung beziehen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-335035</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Jan 2022 16:30:55 +0100</pubDate>
                <title>„Schulen auf um jeden Preis“ ist verantwortungslos</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schulen-auf-um-jeden-preis-ist-verantwortungslos-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>NRW-Schulministerin Gebauer (FDP) hat die Devise schon lange vorweggenommen – ebenso wie NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) in seiner Neujahransprache:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Am Montag (10. Januar 2022) starten die Schulen NRW im Präsenzunterricht. Die Schulen bleiben auf“. Damit schafft die Landes-Schulministerin wieder einmal vorschnell Fakten, nimmt ihre Schlussfolgerungen aus dem Beratungsergebnis der erst heute (5. Januar 2022) tagenden Kultusminister vorweg und missachtet die Befürchtungen von Schüler:innen, Eltern und Lehrer:innen, die Omikron mit Wucht auf die Schulen zurollen sehen.</p>
<p>„Das Signal der Landesregierung ist völlig falsch, statt ergebnisoffen zu diskutieren, was denjenigen hilft, die in Schulen lernen und lehren wird, die Öffnung um jeden Preis durchgesetzt“, erklärt der Landessprecher von DIE LINKE NRW, Jules El-Khatib, zum Appell Gebauers an Eltern, sich selbst und ihre Kinder vor Schulbeginn zuhause zu testen. Verbunden mit der Ansage, die Schulen blieben auf und man werde für Tests am Montag in den Schulen sorgen, verkennt Ministerin Gebauer wieder einmal komplett den Ernst der Lage, so El-Khatib.</p>
<p>Die Schulpolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW, Dr. Carolin Butterwegge, wertet den Ausschluss von Wechsel- und Distanzunterricht zum jetzigen Zeitpunkt als „nicht nachvollziehbar“. Zwar spricht sich auch DIE LINKE für die Beibehaltung des Präsenzbetriebs an Schulen aus, aber nicht um jeden Preis. „Bei absehbar in die Höhe schnellenden Infektionszahlen müssen die Schulen volle Entscheidungsbefugnis haben, ob sie zum Beispiel kleinere feste Lerngruppen (im Wechselunterricht) bilden, Stundenpläne außer Kraft setzen und Lernstoff sowie Notendruck rausnehmen. Oder ob sie aufgrund ausufernder Quarantäneauflagen in den Distanzunterricht für alle gehen“, fordert Butterwegge und weiter: „Das Letzte, was Schulen jetzt brauchen, ist ein Verbot, vom Präsenzunterricht abzuweichen wie im vergangenen Jahr. Hätte Frau Gebauer wenigstens einen Teil ihrer Hausaufgaben in den zwei zurückliegenden Pandemie-Jahren gemacht, gäbe es bereits mehr Lehrpersonal an Schulen, das auch kleinere, konstante Lerngruppen oder Projektunterricht an außerschulischen Lernorten ermöglicht. Aber auch von flächendeckenden Luftfilteranlagen in Klassenräumen oder einem funktionierenden Hybrid-Unterricht an allen Schulen ist NRW Lichtjahre entfernt.“</p>
<p>Die Bildungsbenachteiligung aufgrund der sozialen Herkunft sei schon vor Corona das Kardinalproblem unseres selektiven Schulsystems gewesen, so Butterwegge: „Mit Schulschließungen, Distanz- und Wechselunterricht haben sich die Bildungschancen gerade für Schüler:innen aus benachteiligten Elternhäusern noch einmal massiv verschlechtert. Für sie sind offene Schulen im Ganztag immens wichtig. Ist ein Präsenzunterricht in vollen Klassen aber zu risikoreich, müssen durch Pädagog:innen angeleitete Angebote zur Notbetreuung in Schulen unbedingt ausgeweitet werden“, fordert Butterwegge.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-335034</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Jan 2022 16:26:01 +0100</pubDate>
                <title>Bonuszahlungen nur für kleinen Kreis der Pflegekräfte ist schäbig</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bonuszahlungen-nur-fuer-kleinen-kreis-der-pflegekraefte-ist-schaebig/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu dem Vorhaben des Gesundheitsministers Karl Lauterbach, den geplanten Pflegebonus nur einem begrenzten Kreis von Pflegekräften zu gewähren, erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Bei der Pflege brennt es. Da braucht es einen großen Löschzug.&nbsp;&nbsp;Die Pflegekräfte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen müssen zugleich entlastet und besser bezahlt werden.&nbsp;</p>
<p>Gesundheitsminister Lauterbach setzt hier das falsche Signal. Die versprochen Bonuszahlungen nur einem kleinen Kreis von Pflegekräften zukommen zu lassen, wäre wirklich schäbig. Anders kann man es nicht sagen. Nahezu alle Beschäftigten im Gesundheitssystem ächzen unter der Last von Corona. Da ist es doch das Mindeste, allen den Bonus auszuzahlen.&nbsp;</p>
<p>Und dann müssen grundlegende Reformen auf den Weg gebracht werden. Mit der Pflege darf zukünftig kein Profit mehr gemacht werden. Das muss die Richtschnur sein. Die Pflege muss in dem Umfang finanziert werden, indem sie gebraucht wird. Es geht um elementare Daseinsvorsorge, nicht um ein x-beliebiges Geschäftsfeld. Der Koalitionsvertrag der Ampel springt hier zu kurz. Da muss dringend nachgebessert werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 05 Jan 2022 16:22:25 +0100</pubDate>
                <title>Habeck muss Haltung zeigen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/habeck-muss-haltung-zeigen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Überlegungen der Europäischen Grünen, gegen die Pläne der EU-Kommission zu klagen, Atomkraft und fossiles Gas als nachhaltig einzustufen, erklärt Jörg Schindler, Bundesgeschäftsführer der LINKEN:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Daran sollten sich die Grünen in Deutschland ein Beispiel nehmen. Robert Habeck ist Klimaschutzminister der gegenwärtigen Regierung und trägt die Verantwortung für das weitere Handeln Deutschlands. Atomkraft und Gas sind weder nachhaltig noch ein Beitrag zum Klimaschutz, das wissen auch die Grünen. Eine reine Kommentierung und Enthaltung reicht hier nicht aus. Habeck muss sich politisch und juristisch aktiv gegen das Vorhaben der EU-Kommission einsetzen.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-334912</guid>
                <pubDate>Thu, 30 Dec 2021 15:28:11 +0100</pubDate>
                <title>Einen guten Rutsch und Übergang ins neue Jahr 2022!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/einen-guten-rutsch-und-uebergang-ins-neue-jahr-2022/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIE LINKE Hagen wünscht allen Freundinnen und Freunden und Leserinnen und Leser,</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>einen guten Rutsch und Übergang ins neue Jahr 2022! Macht es Euch gemütlich, feiert so gut es geht und bleibt vor allen Dingen gesund! Wir sehen uns im neuen Jahr, wir freuen uns schon drauf – bis bald!</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-334797</guid>
                <pubDate>Wed, 22 Dec 2021 18:19:59 +0100</pubDate>
                <title>Wünsche zu Weihnachten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wuensche-zu-weihnachten/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Seit zwei Jahren beherrscht Corona unser Leben. Auch in Hagen erkrankten und starben viele Menschen an dem Virus und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Es bleibt zu hoffen, und das wünschen wir uns, dass die Pandemie im nächsten Jahr ausläuft und wir zu einem „normalen“ Leben zurückkehren können.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer brach über viele Menschen mit der Flut ein weiteres Unglück über Hagen herein. Viele Menschen in Hagen hatten große Schäden zu beklagen. Durch eine unfassbar große Welle der Solidarität wurden die Betroffenen nicht alleine gelassen, Wir wünschen uns das diese Solidarität in Hagen auch im nächsten Jahr erhalten.</p>
<p>Die Welt und Europa stehen dank vieler Säbelrasslern unter Spannung. Am Rande der EU marschieren Nato und Russische Truppen auf und drohen sich gegenseitig mit Krieg.</p>
<p>Wir wünschen uns, dass die Vernunft wieder Einzug hält und der Frieden erhalten bleibt.</p>
<p>Wir wünschen uns das wir alle ein friedvolles und schönes Weihnachtfest haben.</p>
<p>Wir wünschen uns das wir ein gutes, schönes und friedvolles 2022 haben.</p>
<p>Wir wünschen uns das wir auch an unsere Nächsten denken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir wünschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-334795</guid>
                <pubDate>Wed, 22 Dec 2021 15:27:46 +0100</pubDate>
                <title>BAföG-Öffnung vor möglichem Lockdown nötig - Volle Reform bis Wintersemester 2022/2023 umsetzen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bafoeg-oeffnung-vor-moeglichem-lockdown-noetig-volle-reform-bis-wintersemester-2022-2023-umsetzen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Ankündigungen der neuen Bildungsministerin sind schön und gut, doch den warmen Worten müssen Taten folgen. Ich habe große Sorge, dass das BAföG-Desaster weiter ausgesessen wird“, erklärt Nicole Gohlke, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Sie fährt fort:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Spätestens zum nächsten Wintersemester muss das neue BAföG vollumfänglich umgesetzt sein und gelten. Die jetzige Studierendengeneration erwartet im vierten Corona-Semester eine sichere finanzielle Perspektive, und dafür braucht es eine Grundsatzreform. Das BAföG muss wieder zur Vollförderung gemacht werden, denn nur so wird es für Bildungsgerechtigkeit sorgen.</p>
<p>Vor der Wahl hatte die SPD angekündigt, den Darlehensteil streichen zu wollen. In seiner Regierungserklärung dampfte Bundeskanzler Olaf Scholz dieses Versprechen zu einer Möglichkeit ein, die geprüft werde. Das ist ein Vertrauensbruch sondergleichen.</p>
<p>Dass die Ampel die KfW-Schuldenfalle neu auflegen will, macht mich sprachlos. Was FDP und Grüne bei der Groko noch kritisierten, ist nun doch gut genug, um die Studierenden abzuspeisen. Kredite und Almosen sind keine Hilfen. Eine unkomplizierte Öffnung des BAföG ist jetzt nötig, bevor der nächste Lockdown kommt und wieder Nebenjobs wegfallen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-334794</guid>
                <pubDate>Wed, 22 Dec 2021 15:23:34 +0100</pubDate>
                <title>Renteneintrittsalter runter, nicht hoch</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/renteneintrittsalter-runter-nicht-hoch/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Deutschen Rentenversicherung regt eine Debatte über ein höheres Renteneintrittsalter an. Dazu erklärt Susanne Hennig-Wellsow, Parteivorsitzende der LINKEN:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Wenn es mehr als die Hälfte der Beschäftigten nicht bis zum regulären Renteneintrittsalter schafft, dann rechtfertig das allemal eine Debatte darüber, wann die Rente beginnen sollte. Dabei kommt es aber auf die Richtung an. Und die stimmt bei der Vorsitzenden der Deutschen Rentenversicherung nicht.</p>
<p>Wer früher zu arbeiten aufhören muss, weil er oder sie keine Beschäftigung mehr findet oder die Gesundheit nicht mehr mitspielt, der geht mit zum Teil großen Abschlägen in die Rente. Die Politik hat es bisher versäumt, diesen Menschen einen Weg für den abschlagsfreien Renteneintritt zu ebnen. Statt dessen wurde die Latte mit der Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre noch einmal angehoben. Für die meisten Beschäftigten bedeutet das schlicht eine Rentenkürzung. Deshalb ist die Absenkung des Renteneintrittsalters die Richtung, in die wir schauen müssen.</p>
<p>Die Ampel hat sich bei der Rente für die Beibehaltung des Status quo entschieden. Das zeugt nicht von Respekt gegenüber denjenigen, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben und sich dann mit Abzügen bei der Rente begnügen müssen. Das war und ist falsch.«</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-334752</guid>
                <pubDate>Sun, 19 Dec 2021 20:00:32 +0100</pubDate>
                <title>(Alters-)Armut ist weiblich: Nächstes Jahr Geschlechtergerechtigkeit wählen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/alters-armut-ist-weiblich-naechstes-jahr-geschlechtergerechtigkeit-waehlen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am heutigen Donnerstag (16. Dezember 2021) ist der Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes 2021 erschienen. Dazu erklärt Nina Eumann, Landessprecherin in NRW der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Bericht zeigt eines ganz deutlich: Frauen sind mehr von Armut (16,9 Prozent) betroffen als Männer (15,3 Prozent). Die Kluft zwischen den Geschlechtern wird im Alter sogar weit größer: Während ‚nur‘ 13,4 Prozent der Männer über 65 Jahre in Armut leben, ist es bei den Frauen ab 65 Jahre beinahe jede fünfte (18,4 Prozent). Bei der Bekämpfung dieser vor allem weiblichen Altersarmut stellt der Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes der Koalition aus SPD, Grünen und FDP ein denkbar schlechtes Zeugnis aus. Schlimmer noch, der Koalitionsvertrag erkenne diese ‚alarmierende Entwicklung‘ gar nicht erst an.“</p>
<p>DIE LINKE versteht sich als Partei mit sozialistischem und feministischem Anspruch. Wir setzen uns für ein selbstbestimmtes, solidarisches Leben ein, in dem Erwerbsarbeit, Familienarbeit und gesellschaftliches Engagement für Männer und Frauen miteinander vereinbar werden.</p>
<p>„ Dass Altersarmut vor allem Frauen betrifft, ist die Folge einer jahrzehntelangen patriarchalischen Politik und zeigt, wie wichtig es ist, weiter dafür zu kämpfen, Strukturen zu schaffen, die Frauen nicht mehr benachteiligen. Denn: Teilzeitbeschäftigung wird zumeist von Frauen ausgeübt, die Hauptlast der Care-Arbeit tragen weiterhin die Frauen. Es braucht eine große Kraftanstrengung von Seiten der Parteien in Regierungsverantwortung, um endlich Geschlechtergerechtigkeit herzustellen. Eine solche Anstrengung erkennen wir als LINKE jedoch weder bei der neuen Ampel-Koalition noch bei der NRW-Landesregierung. Ein Hinweis vor allem an die Wählerinnen in NRW: Im kommenden Jahr könnt ihr einen neuen Landtag wählen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-334751</guid>
                <pubDate>Sun, 19 Dec 2021 19:56:02 +0100</pubDate>
                <title>Ein schwarzer Tag für die Demokratie in NRW - Versammlungsverhinderungsgesetz beschlossen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ein-schwarzer-tag-fuer-die-demokratie-in-nrw-versammlungsverhinderungsgesetz-beschlossen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mit knapper Mehrheit hat die schwarz-gelbe Landesregierung am heutigen Mittwoch (15. Dezember 2021) das Versammlungsgesetz NRW beschlossen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Vorausgegangen waren monatelange Proteste von Gewerkschafter:innen, Fußballfans, zahlreichen weiteren Initiativen und auch unserer Partei. Aus diesem Anlass erklärt Amid Rabieh, innenpolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Heute ist ein schwarzer Tag für die Demokratie. Dass wir in Nordrhein-Westfalen jetzt das repressivste Versammlungsgesetz der Republik haben, unterstreicht die Notwendigkeit eines Politikwechsels. Dieses Gesetz soll Versammlungen verhindern anstatt sie zu ermöglichen. Wenn Innenminister Herbert Reul im Rahmen der Einbringung auch noch linke Gruppen mit Neonazis gleichsetzt, dann wird deutlich, dass diese Landesregierung aus der Geschichte nichts gelernt hat. Zukünftig ist es weitgehend verboten sich Neonazi-Aufmärschen entgegenzustellen. Das ist ein Skandal, der durch die geringfügigen Korrekturen in der letzten Beratungsrunde nicht aufgehoben wurde. Wenn die Landesregierung mit diesem Hau-Ruck-Verfahren glaubt, einen Schlussstrich unter das Thema setzen zu können, dann irrt sie sich. Als Teil des Bündnisses 'Versammlungsgesetz NRW stoppen!' werden wir auch in Zukunft für unsere Grundrechte auf Straße gehen. Denn Gesetze, die erlassen wurden, können auch wieder zurückgenommen werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-334750</guid>
                <pubDate>Sun, 19 Dec 2021 19:51:04 +0100</pubDate>
                <title>Tag der Migranten: Wahlrecht für alle!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/tag-der-migranten-wahlrecht-fuer-alle/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wir fordern das Wahlrecht auf allen Ebenen für alle Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben“, erklärt Gökay Akbulut, Migrationsexpertin der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, anlässlich des Internationalen Tags der Migranten am 18. Dezember. Akbulut weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Fast zehn Millionen erwachsene Menschen in Deutschland waren in diesem Jahr von der Bundestagswahl ausgeschlossen. Das stellt ein extremes Demokratiedefizit dar. Unter diesen Menschen gibt es viele, die seit über 50 Jahren in Deutschland leben und das Land mit aufgebaut haben. Gerade sie verdienen Anerkennung, Wertschätzung und ein Mitbestimmungsrecht.</p>
<p>Jugendliche ab 16 Jahren und EU-Bürgerinnen und Bürger, die seit drei Monaten hier leben, dürfen sich an Kommunalwahlen beteiligen. Das ist fortschrittlich und das unterstützen wir. Gleiche Rechte fordern wir aber auch für Drittstaatsangehörige, und zwar für Wahlen auf allen Ebenen.</p>
<p>Migration hat es in Deutschland schon immer gegeben. Darum müsste es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass wir eine Einwanderungsgesellschaft sind. Leider müssen wir immer noch dafür kämpfen, dass die Vielfältigkeit unserer Gesellschaft als Selbstverständlichkeit akzeptiert wird. Es gibt immer noch institutionelle Diskriminierungen gegenüber Eingewanderten, die überwunden werden müssen. Eine davon ist das fehlende Wahlrecht für alle Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben, unabhängig von der Staatsangehörigkeit.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-334749</guid>
                <pubDate>Sun, 19 Dec 2021 19:46:38 +0100</pubDate>
                <title>Ampel muss aktiv werden gegen Antiziganismus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ampel-muss-aktiv-werden-gegen-antiziganismus/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Völkermordes an den Sinti und Roma am 19. Dezember erklärt die Thüringer Bundestagsabgeordnete und LINKEN-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>»Der Gedenktag ruft uns nicht nur die Schrecken der faschistischen Vernichtungspolitik in Erinnerung, der Hunderttausende Sinti und Roma zum Opfer gefallen sind. Er mahnt uns zugleich eindringlich, wie wichtig eine entschlossene Bekämpfung antiziganistischer Handlungsweisen und Einstellungen ist. Um auf diesem Weg endlich einen Schritt voranzukommen, sollte die neue Ampel-Regierung ihren Ankündigungen schnellstmöglich Taten folgen lassen, eine unabhängige Monitoring- und Beratungsstelle für antiziganistische Vorfälle sowie eine*n Antiziganismus-Beauftragte*n einzurichten, welcher wirksam für die Rechte der Sinti und Roma eintritt.«</p>
<p>Hennig-Wellsow verwies auf Untersuchungen wie den Thüringen-Monitor, die immer wieder über die Verbreitung antiziganistischer Einstellungen Auskunft gaben. So stimmten 2020 28 Prozent der Befragten der Aussage zu, sie hätten »Probleme damit, wenn sich Sinti und Roma in meiner Wohngegend aufhalten«. In Zeiten der Corona-Pandemie habe sich dann erneut gezeigt, wie schnell Sinti und Roma neuen Diskriminierungen ausgesetzt sind, nicht nur in der Bundesrepublik, sondern in ganz Europa, so die LINKEN-Abgeordnete.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-334748</guid>
                <pubDate>Sun, 19 Dec 2021 19:42:22 +0100</pubDate>
                <title>Einkommensschwache Familien in der Pandemie besonders unterstützen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/einkommensschwache-familien-in-der-pandemie-besonders-unterstuetzen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat in einer Studie noch einmal belegt, dass die Pandemie soziale Ungleichheit noch mal verfestigt hat. Janine Wissler, Vorsitzende der LINKEN, erklärt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Einkommensschwache Familien leiden derzeit besonders. Auf der einen Seite sind ihre Jobs oft weniger sicher, auf der anderen trifft die Inflation sie besonders stark.</p>
<p>Diesen Familien muss umgehenden geholfen werden. Sie brauchen eine Einmalzahlung von 200 Euro, um die höheren Belastungen abzufedern. In dieser Krise muss die Bundesregierung ein Verbot von Gas- und Stromsperren durchsetzen. Und gerade im Winter müssen Zwangsräumungen unbedingt verhindert werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 15:08:50 +0100</pubDate>
                <title>Impf-Bürokratie: Wohnungslose und Geflüchtete brauchen Hilfestellung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/impf-buerokratie-wohnungslose-und-gefluechtete-brauchen-hilfestellung-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Wie am heutigen Dienstag (14. Dezember 2021) bekannt wurde, darf bereits vier Wochen nach der ersten Impfung die sogenannte Booster-Impfung erfolgen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Wohnungslose, Geflüchtete und SGBII-Empfänger:innen jedoch sind nicht einmal erstgeimpft. Dazu erklärt Christiane Tenbensel, sozialpolitische Sprecherin in NRW der Partei DIE LINKE:</p>
<p>"Die Impfbereitschaft unter Wohnungslosen und Geflüchteten ist hoch, die bürokratischen Hürden sind es jedoch ebenfalls. Sozialarbeiter:innen berichten seit Monaten, wie schwierig es für viele Menschen mit schlechten Deutschkenntnissen oder aus bildungsfernen Schichten ist, die Unterlagen auszufüllen, die sie zur Impfung mitbringen müssen. Die Mitarbeitenden in den sozialen Einrichtungen sind nicht erst seit Beginn der Pandemie überlastet. Nun wächst der Impfdruck auf ihre Klient:innen. Immer mehr Menschen wollen die Erstimpfung. Den Sozialarbeitenden oder Mitarbeiter:innen in den ebenfalls überlasteten Arztpraxen weiterhin aufzubürden, ihre Klient:innen auf die Impfung vorzubereiten, ist schierer Wahnsinn."</p>
<p>Nina Eumann, Landessprecherin von DIE LINKE NRW, fordert: "Die Landesregierung muss reagieren und spezielle Angebote für Menschen mit schlechten Deutschkenntnissen, aus bildungsfernen Schichten oder ohne festen Wohnsitz einrichten. Nur so kann die besonders vulnerable Gruppe der Wohnungslosen geschützt werden und sicher durch den Winter kommen. Nur so können die Sozialarbeitenden entlastet werden. Sie gehen ebenso wie das medizinische Personal nicht erst seit Beginn der Pandemie über ihre Belastungsgrenze."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-334610</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 15:04:43 +0100</pubDate>
                <title>NRW-Landesregierung muss Kinder und Lehrkräfte endlich schützen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nrw-landesregierung-muss-kinder-und-lehrkraefte-endlich-schuetzen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Start der Impfungen mit Corona-Kinderimpfstoff in dieser Woche erklärt Jules El-Khatib, Landessprecher in NRW der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wieder einmal lässt die NRW-Landesregierung diejenigen im Stich, die am meisten auf Schutz angewiesen sind: Unsere Kinder. Das Infektionsgeschehen an den Schulen und in den Kitas unseres Landes gerät zusehends außer Kontrolle. Wir unterstützen die Forderungen des Lehrerverbandes NRW voll und ganz. Um den Präsenzunterricht zu garantieren, muss jetzt endlich gehandelt werden.“</p>
<p>Carolin Butterwegge, bildungspolitische Sprecherin im Landesvorstand von DIE LINKE NRW, präzisiert: „Eltern müssen die freie Entscheidung haben, ihre Kinder impfen zu lassen. Die Lehrkräfte müssen schnellstmöglich ihre dritte Impfung erhalten, es müssen endlich in allen geeigneten Klassenräumen Luftfilter installiert werden. Für Kinder in Quarantäne muss Schulunterricht in digitaler Form möglich sein, die Testung muss engmaschiger erfolgen. Und zuletzt braucht es für unsere Kinder FFP2-Masken im Unterricht.“</p>
<p>„Damit auch Familien, die über eingeschränkte finanzielle Mittel verfügen, diese Masken in ausreichender Stückzahl erhalten, muss das Land sie zur Verfügung stellen. Und dabei darf die Landesregierung keine weitere Zeit verlieren. Auch die digitale Infrastruktur für finanziell benachteiligte Familien muss die Landesregierung schnellstmöglich sicherstellen. Es ist fünf vor 12, das Schulsystem steht kurz vor dem Kollaps und darunter zu leiden haben mal wieder diejenigen, die in unserem Bildungssystem sowieso bereits benachteiligt sind“, ergänzt Landessprecher El-Khatib abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-334493</guid>
                <pubDate>Thu, 09 Dec 2021 15:40:01 +0100</pubDate>
                <title>Versammlungsgesetz NRW: Entwurf ist weiter ein Angriff auf die Demokratie und Versammlungsfreiheit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/versammlungsgesetz-nrw-entwurf-ist-weiter-ein-angriff-auf-die-demokratie-und-versammlungsfreiheit-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den von der Landesregierung vorgestellten Änderungen am geplanten Versammlungsgesetz NRW erklärt Amid Rabieh, innenpolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die jetzt vorgelegten oberflächlichen Korrekturen ändern nichts daran, dass die CDU-FDP-Koalition eines der repressivsten Versammlungsgesetze in dieser Republik durchdrücken will. Dagegen organisieren wir weiter Widerstand. Es ist nach wie vor ein Gesetz, dass unsere Grundrechte nicht schützt, sondern sie massiv einschränken will.</p>
<p>So will die Koalition weiterhin Rechtsunsicherheit für alle schaffen, die zum Beispiel Demos gegen Rechts organisieren. Auch laut dem überarbeiteten Entwurf soll ausdrücklich illegal sein, zum Beispiel eine Nazi-Kundgebung mit Protest dagegen auch nur zu behindern. Wann genau aber die Schwelle zu dieser illegalen Behinderung überschritten wird, da legt sich das Gesetz nicht fest. Wer nicht sagen kann, was überhaupt erlaubt ist, traut sich vielleicht gar nichts mehr, so das offensichtliche Kalkül. Auch in anderen Bereichen adressieren die Änderungen kaum einen der grundsätzlichen Kritikpunkte, die wir seit Monaten zusammen mit mehr als mehr als 180 Bündnis-Organisationen vorgetragen haben. Ziel des Gesetzes ist eindeutig, die Durchführung und Organisation von Demonstrationen völlig unverhältnismäßig zu erschweren. Deswegen werden wir am Mittwoch vor dem Landtag demonstrieren und alles dafür tun, dass dieses Versammlungsverhinderungsgesetz nicht beschlossen wird.“<br> <br> Die Kundgebung des Bündnisses Versammlungsgesetz NRW stoppen - Grundrechte erhalten!“ beginnt am 8. Dezember um 10 Uhr vor dem Landtag in Düsseldorf. Zu diesem Zeitpunkt soll der Innenausschuss über die geplanten Grundrechtseinschränkungen beraten. Eine Woche später, am 15. Dezember, wollen die Regierungsparteien das Gesetz durchs Plenum des Landtags bringen. DIE LINKE NRW ruft alle auf, sich an den Protesten zu beteiligen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-334492</guid>
                <pubDate>Thu, 09 Dec 2021 15:34:15 +0100</pubDate>
                <title>Kürzung von Kurzarbeitergeld rückgängig machen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kuerzung-von-kurzarbeitergeld-rueckgaengig-machen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der heutigen Bundestagsdebatte über Verbesserungen im Infektionsschutz erklärt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es ist ein Versäumnis der Ampel, dass der Bundestag heute lediglich über den Infektionsschutz&nbsp;&nbsp;debattiert. Die Lage erfordert ebenso, den sozialen Ausgleich in der Pandemie zu stärken. Die Ampel muss umgehend den Beschluss der alten Bundesregierung zum Kurzarbeitergeld korrigieren.</p>
<p>Die Verlängerung der geltenden Regelung über den Jahreswechsel hinaus war richtig. Falsch war aber, die Erhöhung auf bis zu 87 Prozent zu streichen. Dafür gibt es überhaupt keinen sachlichen Grund. Kurzarbeit wegen Corona führt zu erheblichen Einkommensverlusten für die Beschäftigten. Das war in den ersten Wellen so und ist selbstverständlich auch in der 4. Corona-Welle so.</p>
<p>Und es trifft außerdem zu, dass auch ein erhöhtes&nbsp;Kurzarbeitergeld für Menschen&nbsp; mit niedrigen Löhnen zum Leben zu wenig ist. Deshalb sollte die Ampel eine Regelung einführen, die sicherstellt, dass das Kurzarbeitergeld mindestens 1.200 Euro im Monat beträgt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-334491</guid>
                <pubDate>Thu, 09 Dec 2021 15:30:48 +0100</pubDate>
                <title>Wir müssen Inklusion verwirklichen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wir-muessen-inklusion-verwirklichen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2021 erklären Margit Glasow, Inklusionsbeauftragte der Partei DIE LINKE, und Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir erleben zurzeit, wie die vierte Corona-Welle in Deutschland außer Kontrolle gerät. Die Debatte um die Triage ist beängstigend. Sie passiert auch vor dem Hintergrund der Ökonomisierung des Gesundheitswesens und damit der fehlenden medizinischen Ressourcen. Viele&nbsp;Menschen – besonders alte, kranke und behinderte – sind deshalb zutiefst besorgt.</p>
<p>Wir als Partei Die Linke machen uns dafür stark, diese Pandemie solidarisch anzugehen. Die Corona-Krise darf nicht als Entschuldigung dienen, um Inklusion wieder auf die lange Bank zu schieben. Ganz im Gegenteil: Die Pandemie hat noch deutlicher gemacht, wie wichtig Inklusion für die gesamte Gesellschaft ist.</p>
<p>Inzwischen liegt der Koalitionsvertrag der neuen Regierung auf dem Tisch. Mehr Barrierefreiheit ist eines der Ziele, das ist ein guter Schritt. Doch ein Bekenntnis zu einer menschenrechtlichen Perspektive auf Inklusion fehlt. Inklusion in der Schule, dem Berufsleben, auf dem Wohnungsmarkt und im Alltag. Inklusion als&nbsp;tiefgreifenden Prozess zum Abbau von gesellschaftlichen Ungleichheiten, der&nbsp;sich auf all die&nbsp;Menschen bezieht, die&nbsp;von Teilhabe ausgeschlossen und&nbsp;an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Dafür brauchen wir ganz konkrete Schritte.</p>
<p>Das beginnt bei dem Thema Bildung. Kinder sollen gemeinsam lernen, in einer Schule für alle. Dafür müssen die Schulen entsprechen sachlich und personell ausgestattet werden. Und das geht weiter im Arbeitsmarkt. Statt verschiedener „Sonderarbeitswelten“ müssen Betriebe und die öffentliche Hand sehr viel mehr Anreize haben, Menschen mit Behinderung regulär zu beschäftigen. Selbstverständlich findet Inklusion auch in der Freizeit, im Ehrenamt und beim Sport statt. Ein garantiertes Recht auf persönliche Assistenz ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben. Diese konkreten Schritte schaffen eine Voraussetzung für solidarischen Zusammenhalt.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Thu, 09 Dec 2021 15:25:39 +0100</pubDate>
                <title>Hennig-Wellsow: Umverteilung von unten nach oben korrigieren</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hennig-wellsow-umverteilung-von-unten-nach-oben-korrigieren/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heute hat die OECD Zahlen zur Entwicklung der Mittelschicht veröffentlicht. Deutschland steht im internationalen Vergleich ausgesprochen schlecht da. Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die GroKo hat sich gerne als Koalition der Mitte geriert. Doch die Zahlen der OECD machen wieder einmal deutlich: Wer nicht reich ist, hatte von der vergangenen Regierung wenig zu erwarten. Die Einkommen sind in den letzten&nbsp;20 Jahren im Schnitt 17 Prozent gestiegen - wer viel verdient hat, kann sich über ein Plus von 28 Prozent freuen, wer wenig&nbsp;verdient hat, wurde mit&nbsp; mageren sieben Prozent abgespeist.&nbsp;</p>
<p>Das ist Umverteilung von unten nach oben. Das ist eine Politik des sozialen Abstiegs. Dramatisch ist: von der Ampel ist kaum ein Umsteuern zu erwarten. Keine höhere Besteuerung von hohen Einkommen und Vermögen heißt: kein Versuch einer Umverteilung.</p>
<p>Aber auch bei den Einkommen selbst muss noch einiges passieren. Gerade die als systemrelevant bezeichneten Berufe sind oft schlecht bezahlt. Allgemeinverbindliche Tarifverträge und eine generelle Stärkung der Tarifbindung wären wichtige Schritte. Stattdessen verspricht die Ampel 'Dialog'&nbsp;und 'Experimentierräume'&nbsp;- das ist&nbsp;Ampel-Sprech für aussitzen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-334268</guid>
                <pubDate>Wed, 01 Dec 2021 16:07:24 +0100</pubDate>
                <title>Bei der Rente steht die Ampel auf knallrot!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bei-der-rente-steht-die-ampel-auf-knallrot-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Bereits vor der eigentlichen Regierungsbildung der Ampel-Koalition kommen die ersten Streichungen auf den Tisch. Für fast 3,8 Millionen Rentnerinnen und Rentner in NRW wäre die angekündigte Rentenerhöhung von 5,2 Prozent eine willkommene Entlastung gewesen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dies wird nun deutlich geringer ausfallen, voraussichtlich sollen es nur noch 4,4, Prozent werden. Dazu erklärt Christiane Tenbensel, Sozialpolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Diese Entscheidung ist ein fataler Fehler. Auch die Rentnerinnen und Rentner sind in Corona-Zeiten stark belastet. Denn in diesem Jahr haben sie eine Null-Runde hinnehmen müssen. Nun soll sich die Rentenerhöhung 2022 wieder am sogenannten Nachholfaktor, einer Manipulation der Rentenformel, orientieren. Das bedeutet, dass sich die Erhöhung an den Lohnsteigerungen orientieren und damit viel geringer ausfallen als geplant.“</p>
<p>Bereits jetzt leben viele Rentnerinnen und Rentner an der Armutsgrenze, sie benötigen dringend mehr finanzielle Mittel, um die Belastungen der Corona-Krise ausgleichen zu können.</p>
<p>„Das Renteneintrittsalter wurde stetig erhöht, die Renten faktisch durch die hohe Inflation gesenkt. Nun steigen die Kosten für Miete, Nebenkosten und Lebensmittel stetig an. Ein Leben in Würde ist für viele Rentnerinnen und Rentner nur noch selten möglich. Deshalb fordert DIE LINKE NRW ein Rentenplus von mindestens 5,2 Prozent umzusetzen“, so Christiane Tenbensel abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-334267</guid>
                <pubDate>Wed, 01 Dec 2021 16:02:42 +0100</pubDate>
                <title>Weihnachts-Coup der Landesregierung verhindern: Kundgebung gegen das VersgNRW vor dem Landtag!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/weihnachts-coup-der-landesregierung-verhindern-kundgebung-gegen-das-versgnrw-vor-dem-landtag/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Lange haben sie gezögert, aber jetzt ist die Katze aus dem Sack: Trotz massiver Kritik will die CDU-FDP-Koalition ihr umstrittenes NRW-Versammlungsgesetz noch vor Weihnachten durch den Landtag bringen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 8. Dezember soll der Innenausschuss über die geplanten Grundrechtseinschränkungen beraten. Eine Woche später, am 15. Dezember, wollen die Regierungsparteien das Gesetz wohl durchs Plenum winken. Dazu erklärt Amid Rabieh, innenpolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Weder die kurzfristige Ankündigung noch der Termin in der Vorweihnachtszeit wird dafür sorgen, dass die CDU und die FDP ihr autoritäres Gesetz ohne viel Aufsehen beschließen können. Als Teil eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses organisiert DIE LINKE NRW seit Monaten den Widerstand gegen den schädlichen Gesetzesentwurf mit. Unser Bündnis aus inzwischen mehr als 180 nordrhein-westfälischen Organisationen ist aktiv und handlungsfähig. Für Samstag, den 4. Dezember rufen wir zu einem dezentralen Aktionstag in mehreren NRW-Städten auf. Am Tag der Sitzung des Innenausschusses wird es eine Kundgebung in Düsseldorf geben."</p>
<p>Die Kundgebung beginnt am 8. Dezember um 10:00 Uhr vor dem Landtag. DIE LINKE NRW lehnt den Gesetzesentwurf kategorisch ab. Nach mehreren Großdemonstrationen und heftiger Kritik von Gewerkschaften, Jugend- und Umweltverbänden, Fußballfan-Initiativen und Bündnissen gegen Rechts habe es zwischenzeitlich Absetzbewegungen innerhalb der FDP gegeben, so Amid Rabieh weiter. „Aber jetzt sieht alles danach aus, als ob Joachim Stamp und Co. als Tiger gestartet sind, aber als Bettvorleger enden. Durch einzelne kosmetische Korrekturen ist dieser Entwurf auch nicht mehr zu retten. Statt mehr Überwachung, Abschreckung und bürokratischen Hürden braucht NRW ein modernes und freiheitliches Versammlungsgesetz, das die Grundrechte stärkt, das Gegenproteste in Sicht- und Hörweite ermöglicht, und das auch die Polizei zur Deeskalation, Kooperation und zum Konfliktmanagement verpflichtet.</p>
<p>Angesichts der knappen Mehrheit von nur einer Stimme habe es jedes einzelne Mitglied der Koalitionsparteien im Landtag in der Hand, das autoritäre Gesetz zu stoppen, sagt Amid Rabieh und weiter: „Wer zustimmt, muss sich dagegen vorwerfen lassen, ganz direkt für eines der repressivsten Versammlungsgesetze in dieser Republik verantwortlich zu sein. Darum rufen wir alle auf, am 4. und am 8. Dezember mit uns gegen diesen Abbau von Demokratie und Bürgerrechten zu demonstrieren!"</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-334266</guid>
                <pubDate>Wed, 01 Dec 2021 15:58:43 +0100</pubDate>
                <title>Landesregierung gefährdet mit ihrer laschen Corona-Politik Menschenleben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/landesregierung-gefaehrdet-mit-ihrer-laschen-corona-politik-menschenleben-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der aktuellen Pandemielage sagt Nina Eumann, Landessprecherin NRW der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„In der aktuellen Pandemielage sind Massenveranstaltungen wie am vergangenen Wochenende in der Bundesliga nicht mehr verantwortbar. Wir brauchen dringend klare, der Situation angemessene Regeln, um alle sicher über den Corona-Winter zu bringen. Dazu gehört es auch, dass Spiele in der Bundesliga wieder ohne Zuschauerinnen und Zuschauer stattfinden.</p>
<p>Ministerpräsident Wüst führt den Corona-Chaos-Kurs seines Vorgängers Laschet fort und wiegelt ab, wo konsequentes Handeln notwendig wäre. Damit gefährdet Wüst Gesundheit und Leben von tausenden von Menschen. Die Intensivstationen sind bereits überlastet und die Infektionsraten eilen von Rekord zu Rekord. Zudem ist die neue Virusvariante, bei der nicht klar ist, ob und wie gut die bestehenden Impfungen helfen, inzwischen in Deutschland und möglicherweise bereits in NRW angekommen.</p>
<p>Selbst unsere guten Impfungen, die zu 90 Prozent schützen, können da nicht die weitere Ausbreitung des Virus verhindern. Die Infektionsraten betreffen Geimpfte zwar schwächer, aber längst auch in großer Zahl. Es ist richtig, langfristig auf höhere Impfraten zu setzen. Aber: Kurzfristig können nur Kontaktbeschränkungen die Welle brechen."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 01 Dec 2021 15:54:15 +0100</pubDate>
                <title>Black-Friday-Streik bei Amazon: Tarifflucht beenden, Dumpinglöhne bekämpfen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/black-friday-streik-bei-amazon-tarifflucht-beenden-dumpingloehne-bekaempfen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Seit diesem Morgen (25.11.) streiken Amazon-Belegschaften im nordrhein-westfälischen Rheinberg und an anderen Standorten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Aktionen sind Bestandteil des weltweiten Aktionstages „Make Amazon Pay" gegen Ausbeutung und Steuervermeidung durch den Versand-Riesen. DIE LINKE unterstützt die Amazon-Beschäftigten in ihrem Kampf um einen Tarifvertrag. Dazu erklärt Christian Leye, Mitglied des Bundestages und Landesvorsitzender von DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Am Black Friday, Cyber Monday und im Weihnachtsgeschäft macht Amazon Milliardenumsätze. Für die Beschäftigten bedeutet diese Zeit noch mehr Belastung, Stress und Druck. Was für eine Unverschämtheit, dass Krisengewinnler Amazon denen, die so hart schuften, immer noch einen Tarifvertrag verweigert!" Leye erinnert daran, dass der Konzern ausgerechnet während der Pandemie zu einem Billionen-Dollar-Unternehmen geworden ist, und dass Konzerngründer Jeff Bezos währenddessen als erster Mensch der Geschichte sein Privatvermögen auf mehr als 200 Milliarden Dollar gesteigert hat.</p>
<p>„Die einen häufen einen unfassbar absurden Reichtum an, den anderen wird selbst die Sicherheit eines Tarifvertrags vorenthalten", ärgert sich Christian Leye. „Angesichts dieser Ungerechtigkeit ist der Streik absolut richtig. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass unsere Regierung eine Mitschuld trägt. Merkel und Co. haben jahrelang ihre Hände in den Schoß gelegt, als der Konzern auf dem Rücken seiner Beschäftigten Rekord-Umsätze eingestrichen hat. Und von der neuen Ampel-Truppe fehlen bisher alle Signale, dass sich dies ändern könnte. Als LINKE sagen wir: Amazon und andere Digitalkonzerne sollen endlich Steuern zahlen, und zwar dort, wo sie ihre Umsätze machen! Der furchtbaren Firmenpolitik mit so vielen befristeten Arbeitsverhältnissen muss per Gesetz ein Riegel vorgeschoben werden. Und vor allem: Die Tarifverträge des Einzel- und Versandhandels müssen für allgemeinverbindlich erklärt werden, das Veto-Recht der Arbeitgeber gehört abgeschafft. Dann kann sich auch Amazon dem Tarifvertrag nicht mehr entziehen. Und Lohndumping sowie drohende Altersarmut würden in vielen Unternehmen wirksam verhindert."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 01 Dec 2021 15:46:51 +0100</pubDate>
                <title>Passivität der Bundesregierung bei Corona ist unverantwortlich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/passivitaet-der-bundesregierung-bei-corona-ist-unverantwortlich/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Bundesverfassungsgericht bestätigt „Bundesnotbremse“. Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, sagt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Infektionszahlen steigen, die Krankenhäuser sind vielerorts überlastet und das Impfen stockt, weil es kaum noch Impfzentren und stellenweise nicht genug Impfstoff gibt. Söder fordert den Bund zum Handeln auf, Habeck kann beim Bund keine Versäumnisse erkennen, Lindner argumentiert fürs Nichtstun. Und wo ist eigentlich der amtierende Vize-Kanzler und zukünftige Bundeskanzler Olaf Scholz? Statt endlich zu handeln, warten er und die Ampel ab, obwohl doch schon jetzt klar ist, dass die beschlossenen Maßnahmen die vierte Welle nicht brechen werden. So wird die Verantwortung jeden Tag aufs Neue im Kreis herumgereicht, während jeden Tag mehr Menschen an Corona sterben und die Krankenhäuser vor dem Kollaps stehen. Das alles ist unverantwortlich!&nbsp;</p>
<p>Nötig sind&nbsp;die sofortige Reaktivierung der Impfzentren, flächendeckend mobile Impfteams, verstärkte Anstrengungen zur Wiedergewinnung ausgeschiedener Pflegekräfte und eine schnelle Notbremse, um die Welle zu brechen.</p>
<p>Mit der Entscheidung von Karlsruhe ist klar, dass Bund und Länder Möglichkeiten haben, Kontakte einzuschränken, so wie es die Wissenschaft seit Monaten fordert. Gleichzeitig müssen Hilfsprogramme und Überbrückungsgelder auf den Weg gebracht werden, um soziale Härten abzufedern und die Vernichtung von Existenzen zu verhindern.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Wed, 01 Dec 2021 15:42:25 +0100</pubDate>
                <title>Keine neue Sozialpolitik mit der Ampel</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-neue-sozialpolitik-mit-der-ampel/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mit Blick auf die schwache Ausprägung sozialpolitischer Reformen im Ampel-Koalitionsvertrag sagt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Viele schöne Worte im Koalitionsvertrag kaschieren: Die Wende hin zu einer neuen Sozialpolitik bleibt aus. Sozialpolitisch ist der Koalitionsvertrag ein Dokument des kleinsten gemeinsamen Nenners, und den bestimmt zumeist die FDP.</p>
<p>Hartz-IV wird umbenannt und in einiger Hinsicht verbessert, die entscheidenden Probleme, Sanktionen und intransparente, unzureichende, Festlegung der Höhe, bleiben aber. Damit werden Menschen in Arbeitslosigkeit weiter mehr bestraft als unterstützt.</p>
<p>Eine Kindergrundsicherung soll kommen, aber wie und wieviel bleibt offen. Damit wird das Verbesserungen für einige, möglicherweise aber für viele auch Verschlechterungen bedeuten.</p>
<p>Trotz eines umfangreichen Kapitels zur Altersvorsorge bleibt die Koalition taugliche Maßnahmen gegen Altersarmut schuldig. Das Rentenniveau von 48%, dass laut Ampel gehalten werden soll, bedeutet für viele bereits heute nichts anderes als Armut. Zusätzlich soll die gesetzliche Rentenversicherung mit ihren Reserven an den Kapitalmärkten spekulieren. Mit der Kapitaldeckung wird ein unnötiger Unsicherheitsfaktor in ein System eingeführt, dass eigentlich dazu da ist, Sicherheit zu bieten.</p>
<p>Gegen den Mietenwahnsinn fällt der Ampel nur die alte Leier vom Bauen ein. Öffentlich gefördert werden sollen jährlich aber nur 100.000. Die Übrigen können auch im Luxussegment gebaut werden. Sozialwohnungen fallen weiter aus der Bindung, auch die Finanzierung der öffentlichen Förderung bleibt unklar, da Steuererhöhungen und Kredite ausgeschlossen werden.</p>
<p>Zusammenfassend kann man sagen: In der Sozialpolitik verspricht die Ampel, vieles ein bisschen anders zu machen, aber wenig viel besser. Soziale Garantien liefert die Ampel nicht. Armut abschaffen in einem reichen Land ist kein Projekt der neuen Regierung.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-334134</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Nov 2021 15:58:42 +0100</pubDate>
                <title>Niedriglohnbeschäftigte in Kurzarbeit besser absichern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/niedriglohnbeschaeftigte-in-kurzarbeit-besser-absichern/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Kurzarbeit bleibt weiterhin ein wichtiges und bewährtes Instrument, um Arbeitsplätze zu retten. Es wäre fahrlässig, es inmitten der vierten Pandemiewelle auslaufen zu lassen. Dass Arbeitgeber nicht länger die vollen Sozialbeiträge, sondern nur 50 Prozent erstattet bekommen, ist folgerichtig, um Mitnahmeeffekte zu vermeiden und die Lasten der Pandemie nicht ausschließlich den Arbeitnehmern aufzubürden&quot;, erklärt Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, zur heute im Kabinett beschlossenen Verlängerung der erleichterten Kurzarbeitsregeln. Ferschl weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Allerdings greifen die beschlossenen Regeln, wie schon in der Vergangenheit gerade dort zu kurz, wo sie so nötig wären: Im riesigen Niedriglohnbereich. Dort, wo eben auch 60, 70 oder 80 Prozent vom Lohn noch immer zu wenig zum Leben sind. Die in vielen Bundesländern beschlossenen 2G-Regelungen, etwa für Einzelhandel und Gastronomie, werden aller Voraussicht nach zu Geschäftseinbußen und zu Kurzarbeit für die dort Beschäftigten führen. Es braucht deshalb zwingend eine Sonderregelung, um Beschäftigte im Mindestlohnbereich endlich besser zu schützen, etwa ein Mindestkurzarbeitergeld von 1.200 Euro, wie es die Gewerkschaften ver.di und NGG vorgeschlagen haben."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 24 Nov 2021 15:52:35 +0100</pubDate>
                <title>Hennig-Wellsow: Ampel muss Schutz von Mieterinnen und Mietern stärken</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hennig-wellsow-ampel-muss-schutz-von-mieterinnen-und-mietern-staerken/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Land Berlin bringt eine Bundesratsinitiative zur Ausübung von kommunalen Vorkaufsrechten in sogenannten sozialen Erhaltungsgebieten auf den Weg, um Mieterinnen und Mieter vor der Vertreibung aus ihren Wohngebieten zu schützen. Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, sagt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich erwarte von den Ampel-Parteien, dass sie die Initiative Berlins unterstützen. Bislang haben SPD, Grüne und FDP wenig deutlich gemacht, wie sie Mieterinnen und Mieter wirksam vor steigenden Mieten und der Verdrängung aus ihren Wohnungen schützen wollen. &nbsp;Vage Absichten, die bestehenden Instrumente zum Mieterschutz beizubehalten, reichen dafür hinten und vorne nicht. Neben dem Vorkaufsrecht der Kommunen sind ein sofortiger Mietenstopp in Ballungszentren, eine Ausweitung der Rechte von Mieterinnen und Mietern bei Eigenbedarfskündigungen und eine Regelung notwendig, die sicher stellt, dass nach einer energetischen Sanierung, die Gesamtkosten für Miete und Heizung nicht ansteigen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-334132</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Nov 2021 15:47:04 +0100</pubDate>
                <title>Urteil gegen türkische Regierung in Straßburg trifft auch Bundesregierung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/urteil-gegen-tuerkische-regierung-in-strassburg-trifft-auch-bundesregierung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Urteil des europäischen Menschengerichtshofs in Straßburg gegen die türkische Regierung sagt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Urteil ist eine erneute Klatsche für Erdogan. Das trifft auch die alte Bundesregierung: Die Große Koalition hat es versäumt, in Menschenrechtsfragen gegenüber der Türkei eine überzeugende Haltung zu zeigen. Flüchtlingsabwehr war Angela Merkel und Heiko Maas immer wichtiger, als der Schutz der Demokratie und der Meinungsfreiheit. Ich hoffe sehr, dass die Grünen auch als Regierungspartei ihrem Menschenrechtskurs gegenüber Erdogan treu bleiben, den sie in der Opposition auch zusammen mit der Linken gezeigt haben. Die demokratische Opposition und die Bürgerrechte in der Türkei brauchen dringend eine progressive und menschenrechtsbasierte Außenpolitik."</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Sat, 20 Nov 2021 16:48:12 +0100</pubDate>
                <title>Bertelsmann-Stiftung schlägt de facto Rentenkürzung vor</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bertelsmann-stiftung-schlaegt-de-facto-rentenkuerzung-vor/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Vorschlägen Bertelsmann-Stiftung zu Reformen zur Sicherung des Sozialsystems wegen der alternden Gesellschaft sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Was die Bertelsmann-Stiftung vorschlägt, ist mal wieder eine Rentenkürzung: Mehr Jahre für die gleiche Rente arbeiten heißt nichts anderes als weniger Rente pro Arbeitsjahr. Viele Menschen in vielen Berufen können nicht länger arbeiten. Vor allem Menschen, die aufgrund zu niedriger Löhne ohnehin von Altersarmut bedroht sind, werden dann beim Renteneintritt höhere Abschläge hinnehmen müssen.</p>
<p>Die falsche Behauptung, eine Rentenkürzung sei eine praktisch naturgesetzliche Notwendigkeit, wird durch die ständige Wiederholung nicht wahrer. Rentenkürzungen folgen aus keiner demografischen Gesetzmäßigkeit, sondern aus der Weigerung, umzuverteilen. Altersarmut kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen.</p>
<p>Wir müssen uns als Politik für gute Renten entscheiden. Die Linke will dafür alle Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen – auch Beamte, Freiberufliche und Politiker. Die staatliche Subventionierung von privaten Parallelsystemen wie der Riester-Rente, die nur den Wohlhabenden nutzen, wollen wir beenden. Das Geld gehört in die gesetzliche Rente, die nach unserem Konzept dann auch wieder ein höheres Rentenniveau von 53% finanzieren kann."</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 17 Nov 2021 15:04:59 +0100</pubDate>
                <title>Gute Bildung und Gesundheitsversorgung für alle: Solidarität mit den streikenden Landesbeschäftigten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gute-bildung-und-gesundheitsversorgung-fuer-alle-solidaritaet-mit-den-streikenden-landesbeschaeftigt-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen in die zweite Woche: Die Beschäftigten der Uni-Kliniken in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster treten in den Ausstand.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Darüber hinaus legen Angestellte der Schulen und Hochschulen in Münster, Bielefeld, Gelsenkirchen, Essen, Duisburg, Düsseldorf und Wuppertal ihre Arbeit nieder. Zum Warnstreik an den Uni-Kliniken erklärt Nina Eumann, Landessprecherin von DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Es ist richtig, dass jetzt mehr Druck auf die Arbeitgeber gemacht wird . Kein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, ist wirklich ein Schlag in die Gesicht der Beschäftigten an den Uni-Kliniken. Sie sind es, die uns durch die Pandemie trugen und tragen. Klatschen allein macht die Wohnung nicht warm und den Kühlschrank nicht voll. Deshalb ist die Forderung nach fünf Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, mindestens aber 150 Euro mehr im Monat, mehr als angemessen. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann konnte es doch seiner selbst in Auftrag gegebenen Studie entnehmen: Der Fachkräftemangel in der Pflege hat sich in NRW verschärft. Und wer jetzt sagt, dass ein Streik angesichts der Pandemie ein falsches Signal setzt, verkennt, dass der Gesundheitsbereich bereits vor der Pandemie in der Krise war. Wer Menschen schützen will, muss für mehr Geld für die Beschäftigten im Gesundheitswesen sorgen, und für eine gesetzliche Personalbemessung sowie für kürzere Arbeitszeiten."</p>
<p>Zum Warnstreik an den Schulen und Hochschulen ergänzt Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Ich weiß, dass der Streik auch viele Eltern vor Probleme stellt. Aber wer Lehrerinnen, Schulsozialarbeitern und pädagogischen Fachkräften selbst den Inflationsausgleich verweigert, schadet damit natürlich auch unseren Kindern. Diesen Schuh muss sich NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper anziehen. Genauso wenig geht klar, dass die Arbeitgeber bestimmte Arbeitsvorgänge niedriger eingruppieren wollen. Würden sich die Beschäftigten darauf einlassen, könnte das Tür und Tor öffnen für Gehaltskürzungen bei Zehntausenden bedeuten. Was für ein Bärendienst an uns allen! Um aus der Krise raus zu kommen, brauchen die Menschen, die den Laden am Laufen halten, mehr im Portemonnaie, nicht weniger. Deswegen rufe ich alle vom Warnstreik Betroffenen auf, trotz der Probleme mit Verständnis und Unterstützung zu reagieren!"</p>
<p>Die entscheidende dritte Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder ist für den 27. und 28. November 2021 geplant. In der zweiten Runde hatten die Arbeitgeber den Beschäftigten kein Angebot vorgelegt, womit sie die aktuellen Streiks provozierten. Um weitere Arbeitsniederlegungen zu verhindern, fordert DIE LINKE NRW die Tarifgemeinschaft deutscher Länder auf, zeitnah ein gutes und faires Angebot vorzulegen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333854</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Nov 2021 15:00:43 +0100</pubDate>
                <title>Erwartbares Scheitern, notwendiger Widerstand</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/erwartbares-scheitern-notwendiger-widerstand/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Klimagipfel in Glasgow ist erwartbar gescheitert. Umso mehr Druck müssen wir machen für Klimagerechtigkeit, uns mit den Reichen und Mächtigen anlegen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt steuert auf fast 3 Grad Erderhitzung zu, die 1,5 Grad werden wahrscheinlich noch vor 2030 gerissen, wenn es kein radikales Umsteuern gibt. Sollten alle Staaten ihre Klimaziele für 2030 wäre es immer noch eine verheerende Erhitzung um 2,4 Grad. Und die Folgen sind schon jetzt da: Während in den Industriestaaten gekämpft wird für die Zukunft der „kommenden Generationen“, sind es jetzt schon die Menschen im globalen Süden, deren Heimat zerstört wird, untergeht, die fliehen müssen oder sterben.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund kann der Weltklimagipfel in Glasgow nicht anders als der in Madrid 2019 bewertet werden: als gescheitert. Auch wenn die Staaten der Welt offiziell auf eine Begrenzung auf 1,5 Grad orientieren, mit den bisherigen Maßnahmen kommen sie nicht einmal in die Nähe, die Minimalforderung, die Begrenzung auf 2 Grad, zu erreichen.</p>
<p>Dass die Ergebnisse so mau sind, ist keine Überraschung, denn es verhandeln dort eben die Staaten der Welt, die so verfasst sind, wie sie es eben sind. Und solange es keine globale Massenbewegung gibt, die nicht nur appelliert, sondern diese Mächte und ihre Geschäftsmodelle wirksam herausfordert, und zwar vorrangig in den Industriestaaten, wird sich auch auf den Klimagipfeln nichts Entscheidendes ändern.</p>
<p>Und doch gibt es auch diesmal wieder Zeichen, dass sich etwas bewegt hat, dass die Proteste der Klimabewegung nicht ohne Auswirkung geblieben sind: Es wird die Bedrohung durch die Klimakrise anerkannt, der Ausstieg aus der Kohle und aus fossilen Subventionen werden in den Block genommen, China und die USA wollen beim Klimaschutz verstärkt miteinander kooperieren und einzelne Initiativen wie die zum Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor machen Mut – auch wenn sich Deutschland dem nicht angeschlossen hat, weil die aktuelle und auch die künftige Regierung am Verbrennungsmotor und der Förderung der teuersten Art der Energieverschwendung, an synthetischen Kraftstoffen im PKW festhalten.</p>
<p>Für die Kräfteverhältnisse bei der COP in Glasgow ist bezeichnend, dass die fossile Industrie mit mehr Vertreter*innen anwesend war, als die beteiligten Staaten. Dass die Reichen Industriestaaten ihr Versprechen, bis 2020 pro Jahr 100 Milliarden Dollar für die Finanzierung von Klimawandel-Folgen zur Verfügung zu stellen, gebrochen haben, sich auch weiterhin weigern, verbindlich Schäden und Verluste des globalen Südens zu kompensieren (auch auf Druck der USA!), macht deutlich, wie ungleich die Kräfte im globalen Kapitalismus verteilt sind. Schließlich betragen die globalen fossilen Subventionen fast 6 Billionen Dollar jährlich. Dass die Staaten des globalen Südens von Kolonialismus sprechen und beklagen, sie würden schon verloren gegeben, hat Hand und Fuß.</p>
<p>Was ist also zu tun? Dass es die globale Klimadiplomatie gibt, bleibt richtig und wichtig. Gleichzeitig müssen wir uns von der Hoffnung verabschieden, dass sie dort notwendige Durchbrüche erzielen lassen. Das bedeutet, Veränderungen müssen auf der Straße erkämpft werden, Klimaschutz bleibt Handarbeit. Die Studie von Oxfam hat noch einmal aufgezeigt: Es sind die Reichen und Mächtigen, die über die Verhältnisse des Rests der Menschheit leben. Deshalb müssen wir ihnen das Handwerk legen. Wer sich nicht mit den Reichen und Mächtigen anlegen, mit den Konzernen und der fossilen Industrie und der Politik, die diese Verhältnisse verteidigt, wird scheitern. Wer es tut, hat eine Welt zu gewinnen.</p>
<p><em>Lorenz Gösta Beutin ist Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE.</em></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333853</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Nov 2021 14:56:46 +0100</pubDate>
                <title>Ampel fehlen Konzepte gegen Finanznot der Kommunen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ampel-fehlen-konzepte-gegen-finanznot-der-kommunen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow, sagt zu den Warnungen des Städte- und Gemeindebundes vor einer Finanznot der Kommunen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Warnungen sind absolut berechtigt. Viele Kommunen sind finanzielle durch die Corona-Krise ausgeblutet. Sie benötigen dringen Unterstützung vom Bund.</p>
<p>Die Ampel-Parteien haben bisher nichts Überzeugendes vorgelegt, wie die Finanznot von Städten und Gemeinden gelindert werden soll. Das ist auch eine Absage an das Zuhause der Menschen. Denn alle Politik beginnt dort, wo Menschen leben und wohnen.</p>
<p>Ich fordere SPD und Grüne auf, die Blockade der FDP bei einer sozial gerechten Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums nicht hinzunehmen. Andernfalls wird die Ampel eine Regierung, die die Vermögenden schützt und die Mehrheit der Menschen im Regen stehen lässt.</p>
<p>Bleibt es beim Verzicht der Ampel auf höhere Steuern für Reiche und das Festhalten an der Schuldenbremse, werden viele Kommunen zusätzliche Investitionen in Schulen, Straßen, Schwimmbäder, Bibliotheken, Nahverkehr und saubere Energie nicht stemmen können.</p>
<p>Das wird dramatische Folgen haben. Kommunen mit guten Steuereinnahmen werden aus eigener Kraft Zukunftsinvestitionen schultern können. Städte und Gemeinden mit weniger gut verdienenden Einwohnern und geringer Wirtschaftskraft werden dagegen weiter abgehängt. Der soziale Graben wird sich vertiefen, die Landflucht wird zunehmen und damit auch der Unmut über die Politik und die Demokratie.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333800</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Nov 2021 16:48:14 +0100</pubDate>
                <title>CDU und FDP zeigen: Schwarz-gelb steht für weiteres Artensterben in NRW</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/cdu-und-fdp-zeigen-schwarz-gelb-steht-fuer-weiteres-artensterben-in-nrw-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Ablehnung der Volksinitiative Artenvielfalt NRW im Umweltausschuss des Landtags mit der Stimmenmehrheit von CDU und FDP erklärt die artenschutzpolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW, Edith Bartelmus-Scholich:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„115.000 Bürgerinnen und Bürger haben unter den schwierigen Bedingungen der Pandemie die Volksinitiative Artenvielfalt NRW unterstützt. CDU und FDP wischen ihre Anliegen im Umweltausschuss einfach vom Tisch. Sie zeigen damit deutlich: mit der schwarz-gelben Landesregierung ist das Artensterben in NRW nicht zu stoppen.“</p>
<p>Bartelmus-Scholich weiter: „ Die Volksinitiative fordert, den Flächenverbrauch auf maximal fünf Hektar pro Tag zu begrenzen. In Schutzgebieten sollen Pestizide und Düngemittel verboten werden. Staatswälder sollen sich natürlich entwickeln dürfen und auch Teile der privaten Wälder sollen nicht mehr kommerziell genutzt werden. Grünlandflächen, die dem Land gehören, sollen ökologisch bewirtschaftet werden. Landeseigene Kantinen sollen regionale und ökologisch erzeugte Produkte anbieten. Schließlich erhebt sie auch die Forderung nach einem Nationalpark in der Senne. Die LINKE NRW unterstützt alle diese Forderungen, wie sie auch die Volksinitiative unterstützt hat. Sie wird diese Forderungen im Landtagswahlkampf vertreten und will im nächsten Landtag dafür kämpfen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-333799</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Nov 2021 16:44:42 +0100</pubDate>
                <title>Die LEG Immobilien AG steigert ihren Gewinn auf dem Rücken von Mieterinnen und Mietern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-leg-immobilien-ag-steigert-ihren-gewinn-auf-dem-ruecken-von-mieterinnen-und-mietern-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Immobilienkonzern LEG hat am gestrigen Mittwoch (10.11.2021) verkündet, dass er im dritten Quartal deutlich mehr verdient hat und seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 13,6 Prozent auf 116 Millionen Euro steigern konnte.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Nina Eumann, Landessprecherin von DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Das ist wirklich die Höhe: Während viele Menschen ihre Miete kaum noch bezahlen können, erzielt das LAG-Management sprudelnde Gewinne – auch während der Corona-Krise. Für dieses Ziel treibt die LEG die Mieten Jahr für Jahr weiter in die Höhe. Das sind Gewinne, die aus den Taschen der Mieterinnen und Mieter gezahlt werden. Deshalb fordert DIE LINKE nicht nur einen bundesweiten Mietendeckel, sondern auch, dass die Wohnungsbestände der riesigen Wohnungskonzerne ins Eigentum gemeinnütziger, öffentlicher Träger überführt werden. LEG, Vonovia, Deutsche Wohnen und Co gehören enteignet. Die LEG hätte niemals privatisiert werden dürfen. Hierfür sind die CDU und FDP in NRW verantwortlich."</p>
<p>Amid Rabieh, wohnungspolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW fordert eine stärkere Regulierung des Wohnungsmarkts insgesamt und erklärt:</p>
<p>„Einmal mehr zeigt sich: Konzerne wie LEG werden trotz sprudelnder Gewinne nicht freiwillig ihren Beitrag zur Entlastung der Bevölkerung und zur Überwindung der Krise auf dem Wohnungsmarkt in NRW leisten. Wir dürfen die Versorgung mit Wohnraum nicht rendite-orientierten Unternehmen überlassen. Stattdessen fordern wir, zusammen mit dem Deutschen Mieterbund, die Neugründung eines landeseigenen Wohnungsunternehmens und ein Landesprogramm zur Unter­stützung gemeinwohl-orientiert wirtschaftender, kommunaler Wohnungsunternehmen. Die Kommunen und das Land NRW sollen jährlich mindestens 100.000 eigene Wohnungen mit unbefristeter Sozialbindung bauen. Diese Wohnungen müssen barrierefrei und altersgerecht sein. Statt die maximal möglichen Mieten zu verlangen, sollen sich die Mieten des neuen landeseigenen Wohnungsunternehmens an den tatsächlichen Kosten orientieren. Das Land NRW kann so gute Wohnungen zur Verfügung stellen, deren Mietpreise sich auch Menschen leisten können, deren Mietpreise deutlich unter dem aktuellen Marktniveau liegen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333798</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Nov 2021 16:38:35 +0100</pubDate>
                <title>Greenwashing: Business as Usual in Glasgow</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/greenwashing-business-as-usual-in-glasgow/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Von der COP26 berichtet Didem Aydurmus, Mitglied des Bundesvorstands der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Obwohl wir seit Jahrzehnten über die nahende Klimakatastrophe Bescheid wissen und die Konsequenzen in vielen Teilen der Welt bereits jetzt zu Hunger, Elend und Tod führen und es weltweit Millionen von Toten durch Luft- und Wasserverschmutzung gibt, bleibt es in Glasgow bei leeren Versprechungen.</p>
<p>Außer Gambia hat kein einziges Land einen Plan, um innerhalb der Vereinbarungen des Pariser Abkommens zu bleiben. Die Wissenschaft spricht eindeutige Worte, doch entweder versteht es die Politik nicht oder sie will es nicht verstehen. Der Natur ist egal was bei der Klimakonferenz versprochen wird. Die Bewohnbarkeit der Erde, für alle und nicht nur für die Reichsten, kann nur durch radikale Veränderungen gesichert werden.</p>
<p>In Glasgow zeigt sich klar, dass es sich bei der Veranstaltung abermals mehr um politisches Theater und Greenwashing handelt, als um die ernsthafte Bekämpfung globaler Probleme. Während hundertausende Menschen vor Ort und global auf die Straße gehen und die Politik zum Handeln auffordern, konsumieren die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger bei den Veranstaltungen der Konferenz genüßlich Berge von Käse und Rindfleisch. Dabei zeigt der geleakte Bericht des Weltklimarats klar, dass die Agrarwende ein zentrales Feld der Klimapolitik sein muss. Zugleich bietet die Konferenz Sponsoren, die in hohem Maße an Umweltzerstörung beteiligt sind, eine Bühne sich als klimafreundlich zu präsentieren.</p>
<p>Um zu sehen wie Greenwashing betrieben wird, brauchen wir allerdings nicht extra nach Glasgow zu schauen, wie leer Versprechungen bezüglich Klimaschutz sind, können wir sehr gut bei den Verhandlungen zur Ampel-Koalition beobachten. Ohne die notwendigen Steuererhöhungen für Reiche, um tatsächlich auch Geld für Investitionen zu haben sowie ohne Ordnungspolitik, wie z.B. ein Tempolimit, funktioniert Klimaschutz nicht.</p>
<p>Es braucht jetzt eine Klimapolitik, die bereit ist sich mit den Mächtigen und den Profiteuren der globalen Zerstörung anzulegen. Millionen Menschen fordern internationale Solidarität und eine gerechte Verteilung von Ressourcen. „Unser Planet, nicht ihre Profite!“ ist einer der Slogans, die auf den Klimademos in Glasgow und weltweit laut gerufen werden. Der Kapitalismus beutet Mensch, Natur und Tier aus. COP26 zeigt klar, die Antwort auf die Klimakatastrophe kann nur von links kommen. Sie kommt nicht von oben, sondern von der Straße, aus den Bewegungen, von den mutigen Menschen die weltweit wirklich für eine gemeinsame Zukunft kämpfen. Unser Planet hat physikalische Grenzen. Die Natur verhandelt nicht."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333797</guid>
                <pubDate>Sat, 13 Nov 2021 16:35:11 +0100</pubDate>
                <title>Ampel muss Mieterschutz verbessern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ampel-muss-mieterschutz-verbessern/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Bundesverwaltungsgericht hat das Vorkaufsrecht der Gemeinden von Wohnungen in Milieuschutzgebieten eingeschränkt. Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzenden der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir brauchen jetzt eine rechtssichere Regelung beim Vorkaufsrecht. Das ist auch ein Auftrag an die Ampel-Parteien. Die haben aber bislang wenig vorgelegt, was die Mieterinnen und Mieter wirksam vor steigenden Mieten und der Verdrängung aus ihren Wohnungen schützt. Es reicht keineswegs, die bestehenden Instrumente zum Mieterschutz beizubehalten. Notwendig sind ein sofortiger Mietenstopp in Ballungszentren, eine Ausweitung der Rechte von Mieterinnen und Mietern bei Eigenbedarfskündigungen und eine Regelung, die sicher stellt, dass nach einer energetischen Sanierung, die Gesamtkosten für Miete und Heizung nicht ansteigen.</p>
<p>Ich wünsche mir von SPD und Grünen, dass sie ihren eigenen Wahlversprechen nach mehr Mieterschutz treu bleiben und sich nicht von der FDP und der Immobilienlobby unterbuttern lassen. Denn das wäre ganz fatal für die Menschen, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-333719</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Nov 2021 14:29:13 +0100</pubDate>
                <title>Weg mit § 218 StGB: 80.000 Unterschriften für ein Gesetz für Selbstbestimmung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/weg-mit-218-stgb-80-000-unterschriften-fuer-ein-gesetz-fuer-selbstbestimmung-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am Freitag (12.11.2021) wird der Kampagnenaufruf „150 Jahre Widerstand gegen § 218 StGB – es reicht! Schwangerschaftsabbruch raus aus dem Strafgesetzbuch!&quot; an die demokratischen Parteien des neuen Bundestages überreicht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 80.000 Unterschriften wurden gesammelt, über 165 Organisationen und Initiativen waren beteiligt. DIE LINKE NRW ist eine der Organisationen. Dazu erklärt Nina Eumann, Landessprecherin von DIE LINKE NRW:</p>
<p>„150 Jahre Kriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs und 50 Jahre engagierten Kampfes liegen hinter uns. Immer noch hat Deutschland eines der restriktivsten Abtreibungsgesetze in Europa – zum Schaden der Frauen. Ein Schwangerschaftsabbruch bleibt – direkt hinter Mord und Totschlag geregelt – eine Straftat, auch wenn Änderungen des Paragraphen Abbrüche erleichtert haben. Seit 150 Jahren sind Schwangerschaftsabbrüche verboten. Wir wollen Schwangerschaftsabbrüche aus dem Strafgesetz streichen und stattdessen ein Recht auf selbstbestimmte Schwangerschaft, denn eine Entscheidung für oder gegen ein Kind muss frei von gesetzlichem Zwang, aber auch ohne materielle Zwänge und frei von Diskriminierungen möglich sein."</p>
<p>Kira Sawilla, Frauenpolitische Sprecherin im Landesvorstand von DIE LINKE NRW, weiter: „Wir solidarisieren uns mit den tausenden Demonstrant:innen, die am vergangenen Wochenende durch polnische Städte gezogen sind, nachdem eine Schwangere gestorben war, der polnische Ärzte eine Abtreibung verweigert hatten. In Polen sind Abtreibungen nur noch legal, wenn die Gesundheit der Schwangeren in Gefahr ist oder die Schwangerschaft das Ergebnis einer Straftat ist. Das hat zur Folge, dass Ärzte bei einem durchgeführten Schwangerschaftsabbruch zugleich Angst haben müssen, dass jemand infrage stellt, ob das Leben der Mutter bedroht war. Diese Praxis ist menschenfeindlich und darf es weder in der EU noch woanders auf der Welt geben."</p>
<p><strong>Die Petition „150 Jahre Widerstand gegen § 218 StGB – es reicht! Schwangerschaftsabbruch raus aus dem Strafgesetzbuch!" kann <a href="https://www.change.org/p/wegmit218-abtreibung-nicht-l%C3%A4nger-im-strafgesetzbuch-regeln-wir-fordern-die-ersatzlose-streichung-des-paragrafen-218-als-straftat-und-rechtliche-regelungen-au%C3%9Ferhalb-des-strafgesetzbuches" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a> unterschrieben werden. </strong></p>
<p><strong>Informationen zu Schwangerschäftsabbrüchen gibt es <a href="https://www.dielinke-nrw.de/index.php?id=33454" target="_blank" class="link-extern" title="Link">hier</a></strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333718</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Nov 2021 14:25:50 +0100</pubDate>
                <title>Gebauers Schulpolitik gefährdet unsere Kinder und das Lehrpersonal</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gebauers-schulpolitik-gefaehrdet-unsere-kinder-und-das-lehrpersonal-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die neuen Vorgaben des Schulministeriums zum „maskenfreien Unterricht“ ernten immer mehr Kritik und Skepsis.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Betroffene, Schüler:innen, Lehrkräfte und an Schulen Beschäftigte sowie ihre Interessensvertretungen kritisieren die vorschnelle Entscheidung, sind verunsichert und fühlen sich ungeschützt und allein gelassen dem steigenden Infektionsrisiko ausgesetzt. Dazu erklärt die Schulpolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW, Dr. Carolin Butterwegge:</p>
<p>„NRW-Schulministerin Gebauer hat im zweiten Pandemie-Jahr immer noch nichts dazu gelernt. Die Mehrheit der Schüler:innen sind hier lernfähiger als die Politik und tragen freiwillig weiter Masken im Unterricht. Wirksame Infektionsschutz-Maßnahmen hat das NRW-Schulministerium indes fahrlässig versäumt: Weder sind die Klassengröße verkleinert worden, noch sind Luftfilter in allen Klassenräumen angekommen, in denen sie benötigt werden. In die exponentiell steigenden Infektionszahlen gerade auch unter – meist ungeimpften – Kindern und Jugendlichen hinein nun den Schutz durch Masken am Sitzplatz aufzuheben, war aberwitzig und gesundheitsgefährdend.“</p>
<p>Die LINKE fordert die NRW-Schulministerin auf, die Lockerungen bei der Maskenpflicht umgehend wieder zurückzunehmen, auch um Präsenzunterricht möglichst dauerhaft zu sichern.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333717</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Nov 2021 14:21:47 +0100</pubDate>
                <title>9. November: Gedenken bedeutet Erinnern und Handeln</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/9-november-gedenken-bedeutet-erinnern-und-handeln/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der 9. November ist das Datum, das untrennbar demokratischen Aufbruch und antidemokratische Reaktion in sich vereint. DIE LINKE gedenkt heute der Opfer antisemtischer und rassistischer Vernichtungspolitik.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Und wir erinnern uns an die Kämpfe für Demokratie und Freiheit, für Selbstbestimmung und Gleichberechtigung. Dazu erklärt Katja Heyn, Sprecherin für Antifaschismus im Landesvorstand von DIE LINKE NRW:</p>
<p>Vom 9. auf den 10. November wird an die Pogromnacht 1938 erinnert. An verschiedenen Orten Nordrhein-Westfalens finden antifaschistische Aktivitäten dazu statt. Die LINKE NRW unterstützt und begrüßt die Veranstaltungen, die von verschiedenen Gruppen und Organisationen wie VVN/BdA, Parteien, Schulen, Vereine, Kirchen oder Religionsgemeinschaften organisiert werden. Es ist wichtig besonders an diesem Tage, an die schrecklichen Ereignisse vom 9. auf den 10. November 1938, der Nacht der Pogrome gegen Jüdinnen und Juden zu erinnern und zu gedenken. Der grenzenlose Hass gegen die jüdische Bevölkerung führte zur Zerstörung von Synagogen, Vandalismus gegen jüdische Geschäfte sowie Gewalt gegenüber Jüdinnen und Juden. Später folgten die Verschleppung und Ermordung in Konzentrations- und Vernichtungslagern."</p>
<p>Zur Verpflichtung von Antifaschistinnen und Antifaschisten erläutert Katja Heyn: „Das jährliche Gedenken und Erinnern reichen allerdings nicht aus, um den Verbrechen des Faschismus zu begegnen. Hass, Hetze, Antisemitismus, Intoleranz, Diskriminierung oder Rassismus müssen auch heute noch überall entschieden bekämpft werden. Deshalb ist es gerade am heutigen Tag in der heutgien Zeit, wichtig sich an antifaschistischen Aktivitäten - wie beispielweise Stolpersteine putzen oder Lesen gegen Rechts&nbsp; - von Institutionen wie Schulen, Vereinen, demokratischen Parteien, Kirchen und Religionsgemeinschaften, wie auch an Protesten gegen Faschistinnen und Faschisten zu beteiligen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333699</guid>
                <pubDate>Mon, 08 Nov 2021 15:20:02 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE unterstützt streikende Klinik-Beschäftigte: NRW-Finanzminister Lienenkämper muss Blockade aufgeben!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-unterstuetzt-streikende-klinik-beschaeftigte-nrw-finanzminister-lienenkaemper-muss-blockad-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am Dienstag (9.11.) treten die Beschäftigten der Unikliniken in Essen, Düsseldorf und Köln in den Streik. Am Mittwoch (10.11.) folgen Streiks an den Kliniken in Bonn und Münster.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zur Entscheidung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), auch in der zweiten Verhandlungsrunde den Landesbeschäftigten kein Angebot vorzulegen, erklärt Christan Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW:</p>
<p>&nbsp;„Nach den ganzen warmen Worten und der Balkon-Klatscherei während der Corona-Krise ist diese Blockade zynisch und völlig inakzeptabel! Die Verantwortung für die Folgen dieses Streiks tragen allein die Landesregierungen. NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper muss damit aufhören, sich gegen die Interessen der Mehrheit der Menschen in unserem Land zu stellen. Gerade in der aktuellen Situation brauchen wir funktionierende Krankenhäuser, Schulen und Behörden. Verantwortungsvolles Handeln in der Krise bedeutet, den Beschäftigten endlich ein faires Angebot vorzulegen! &nbsp;</p>
<p>Angesichts der Preissteigerungen ist die Forderung der Gewerkschaften nach fünf Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, mindestens aber 150 Euro mehr im Monat, maßvoll und angemessen. Um zu verhindern, dass immer mehr Pflegekräfte hinschmeißen, ist neben besseren Arbeitsbedingungen eine tabellenwirksame Lohnerhöhung von monatlich 300 Euro unbedingt notwendig. Und wer will, dass es auch zukünftig noch Fachkräfte in den Krankenhäusern gibt, muss jetzt auch die Ausbildungsvergütungen anheben.</p>
<p>Es ist richtig und verantwortungsvoll, dass die Beschäftigten trotz der Arbeitgeber-Blockade Notdienstvereinbarungen mit ihren Kliniken geschlossen haben. Trotzdem wird es Einschränkungen geben. Wer davon betroffen ist, sollte den berechtigten Ärger gegenüber denen äußern, die hier bei uns mitverantwortlich für diese Misere sind: Nämlich gegenüber Ministerpräsident Hendrik Wüst, NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper und den anderen Mitgliedern der CDU-FDP-Landesregierung. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder ist jetzt in der Pflicht, schnellstmöglich ihren Fehler zu korrigieren. Sie muss unverzüglich ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen!"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333698</guid>
                <pubDate>Mon, 08 Nov 2021 15:05:06 +0100</pubDate>
                <title>Entlastungspaket Preissteigerung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/entlastungspaket-preissteigerung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Preissteigerungen für Produkte des alltäglichen Lebens gehen weiter. Die Inflationsrate hat 4,5% erreicht. Das ist der höchste Stand seit 28 Jahren. DIE LINKE fordert von der Regierung und der zukünftigen Koalition daher Sofortmaßnahmen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Preissteigerungen für Produkte des alltäglichen Lebens gehen weiter. Die Inflationsrate hat 4,5% erreicht. Das ist der höchste Stand seit 28 Jahren. Besonders betroffen sind Heizöl und Benzin, Gemüse, Strom und Gas. Geringverdiener, die einen Großteil ihres Einkommens für Lebensmittel und Energie wie Strom, Heizöl oder Sprit aufwenden müssen, spüren die Inflation oft besonders deutlich. Bezieher*innen von Arbeitslosengeld, Rente und Bafög erlebe gerade eine faktische Kürzung ihrer Bezüge um fast 5 Prozent, wenn die staatlichen Zahlungen nicht schnell genug angepasst werden – dabei haben die Bezüge für viele bereits vorher kaum zum Leben gereicht.</p>
<p>Es sind schnelle Maßnahmen notwendig, um die <strong>Lebensqualität der Bevölkerung zu sichern und Notleiden zu verhindern</strong>. Der Winter kommt. Es kann nicht sein, dass ärmere Menschen sich keine warme Wohnung leisten oder kein Gemüse mehr kaufen können. Auch Menschen, die gezwungen sind, mit dem Auto zur Arbeit zu pendeln, weil die Regierung es versäumt, den Nahverkehr angemessen auszubauen, brauchen kurzfristig Unterstützung wegen der steigenden Benzinpreise.</p>
<p>Die Regierung und die zukünftige Koalition müssen dringend Maßnahmen ergreifen, um die Kaufkraft der Bevölkerung zu sichern.</p><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Das betrifft das sozioökonomische Existenzminimum.</strong></li> 	<li><strong>Das betrifft die Löhne – Kein Tarifabschluss unterhalb der Inflationsrate!</strong></li> 	<li>Es muss verhindert werden, dass die gesteigerten Kosten auf die Mieter*innen umgelegt werden.</li> 	<li>Durch eine deutliche <strong>Entlastung der kleinen und mittleren Einkommen</strong> in der Einkommensteuer, kann die Kaufkraft erhöht werden. DIE LINKEN fordert den Steuerfreibetrag auf 14.400 Euro im Jahr anzuheben.</li> </ul><p>Auch gegen die Ursachen der Preistreiberei müssen Maßnahmen ergriffen werden. Diese liegen nur zu einem Teil in der höheren CO2-Abgabe. Hier muss die Regierung schnell ein Ausgleichsmodell für Menschen auflegen. Gegen Preissteigerungen, die auf globale Lieferengpässe oder gesteigerte Nachfrage zurückgehen, müssen politische Regulierungen eingezogen werden. Das betrifft eine Deckelung der Strom- und Gaspreise und ein kostenfreies Grundkontingent besonders im Niedrigverbrauch. Dafür muss die staatliche Preisaufsicht für Strompreise erneuert wieder aufgelegt werden. Der Markt regelt es nicht! Mieterhöhungen müssen verboten werden.</p>
<h3>DIE LINKE fordert von der Regierung und der zukünftigen Koalition die folgenden Sofortmaßnahmen:</h3><ul class="list-normal"> 	<li>Vergleichbar dem Programm im Nachbarland Frankreich fordert DIE LINKE eine <strong>Einmalzahlung von 200 Euro </strong>an alle Menschen, die unter der Armutsrisikoschwelle liegen. Die Armutsquote liegt bei knapp 16% (Paritätischer Armutsbericht 2020), ungefähr 13 Millionen Menschen sind betroffen. Ihnen muss schnell geholfen werden. Gegen Armut hilft Geld: 200 Euro sind eine schnelle Entlastung für die gestiegenen Lebenshaltungskosten. Familien mit geringen Einkommen profitieren doppelt: Eltern erhalten die 200 Euro auch für ihre Kinder. DIE LINKE fordert, das Geld zum <strong>1. Dezember 2021</strong> auszuzahlen.</li> 	<li><strong>Hartz IV muss sofort um die Inflationsrate erhöht</strong> werden. Für Menschen im Grundsicherungsbezug müssen die tatsächlichen Energiekosten übernommen werden. Das Bürgergeld, das die Koalitionsverhandlungen ausgestalten sollen, muss armutsfest sein und das tatsächliche sozioökonomische Existenzminimum abdecken. Ohne die verfassungswidrigen Versuche, das Existenzminimum kleinzurechnen müsste der <strong>Hartz IV-Satz bei 658 Euro</strong> liegen.</li> 	<li><strong>Wohngeld</strong> soll auf der Basis der Bruttowarmmiete gezahlt und um eine Komponente für Stromkosten erweitert werden. Die Heiz-, Warmwasser- und Stromkostenkomponente soll im Wohngeld zu einer Energiekostenkomponente (»Klimawohngeld«) zusammengeführt werden.</li> 	<li><strong>Verbot von Gas- und Stromsperren f</strong>ür Privathaushalte.</li> 	<li><strong>Strom- und Gasanbieter</strong> werden verpflichtet, Privatkunden ein <strong>Grundkontingent </strong>kostenlos anzubieten. Alles, was über den durchschnittlichen Verbrauch hinaus geht, wird teurer. Bis das umgesetzt ist, werden die gestiegenen Energiepreise für ärmere Haushalte öffentlich gegenfinanziert. Ungerechte Industrierabatte werden im Gegenzug schrittweise abgebaut.</li> 	<li>Übernahme des <strong>CO2-Preises </strong>für das Heizen von Wohnungen durch die <strong>Vermieter*innen</strong>.</li> 	<li>Ein sozial gerechtes <strong>Mobilitätsgeld </strong>ersetzt die Pendlerpauschale: Unabhängig vom genutzten Verkehrsmittel wird ein fester Betrag pro Kilometer Arbeitsweg ausgezahlt, der für alle gleich hoch ist.</li> </ul><p>Die Einmalzahlung von 200 Euro an die von Armut betroffenen Menschen kostet 2,6 Mrd. Euro. Die Einmalzahlung wirkt gleichzeitig als Konjunkturprogramm. Die Menschen werden das Geld ausgeben und so der Wirtschaft nach dem Corona-Einbruch einen zusätzlichen Schub geben.</p>
<p>DIE LINKE fordert gerechte Steuern, auch um die Einnahmen des Staates zu sichern und wirkungsvolle und angemessene Sozialpolitik und Klimaschutzmaßnahmen zu ermöglichen. Es ist unverantwortlich, dass die zukünftige Regierungskoalition nicht vorhat, kleine und mittlere Einkommen steuerlich zu entlasten. Gegen die überdurchschnittlichen Belastungen der Menschen mit kleinen Einkommen braucht es eine maßvolle Belastung hoher Einkommen und großer Vermögen. Das ist doch nicht zu viel verlangt.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-333697</guid>
                <pubDate>Mon, 08 Nov 2021 15:01:13 +0100</pubDate>
                <title>Kein Recht auf Faulheit auf Regierungsbank - Zwei Jahre nach dem Sanktionsurteil des Bundesverfassungsgerichts</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kein-recht-auf-faulheit-auf-regierungsbank-zwei-jahre-nach-dem-sanktionsurteil-des-bundesverfassungs/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Zwei Jahre sind seit dem Hartz-IV-Sanktionsurteil des Bundesverfassungsgerichts vergangen - das sind zwei Jahre Arbeitsverweigerung der Bundesregierung“, erklärt Katja Kipping, Expertin für Sozialpolitik der Fraktion DIE LINKE, zum zweiten Jahrestag des Urteilsspruchs. Katja Kipping weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Obwohl das Bundesverfassungsgericht einen Großteil der Sanktionsregelungen im geltenden Sozialrecht für nicht verfassungsgemäß erklärt hat, nimmt die amtierende Bundesregierung das Recht auf Faulheit in Anspruch und hat bis heute keine Neuregelung vorgelegt.&nbsp;</p>
<p>Stattdessen wurde auch in der Coronakrise weiter sanktioniert. Fast hunderttausend Kinder leben in Haushalten, in denen die Eltern sanktioniert werden. Unsere regelmäßigen Anfragen im Bundestag zeigen, dass vor Gericht und im Widerspruchsverfahren ein erheblicher Anteil der verhangenen Sanktionen aufgehoben wurde. Sie waren schlicht rechtswidrig.&nbsp;</p>
<p>Wir wollen Sanktionen abschaffen. Dieser Position haben sich zahlreiche Sozialverbände angeschlossen. Eine Vielzahl von Studien zeigt, dass Sanktionen niemandem helfen, der erwerbslos ist oder mit sozialen Herausforderungen kämpft. Statistisch ist belegt, dass Sanktionen die langfristigen Beschäftigungsperspektiven verschlechtern. Auch deshalb steigt in den Jobcentern die Zahl der Mitarbeiter, die Sanktionen kritisch sehen, da sie das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitsvermittlern und Leistungsbeziehenden belasten.</p>
<p>Als zukünftig einzige Oppositionsfraktion, die eine Überwindung des Hartz-IV-Sanktionsregimes fordert, werden wir die künftige Regierung daran messen, ob sie einen verfassungskonformen Neustart im Sozialrecht wagt. Dieses muss Armutsbetroffenen auf Augenhöhe begegnen und das soziokulturelle Existenzminimum sicherstellen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-333696</guid>
                <pubDate>Mon, 08 Nov 2021 14:57:36 +0100</pubDate>
                <title>LINKE warnt vor Bahn-Zerschlagung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-warnt-vor-bahn-zerschlagung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow, warnen vor einer Aufspaltung der Deutschen Bahn:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Janine Wissler sagt:&nbsp;„Die von Grünen und FDP geforderte Zerschlagung der Bahn ist ein Irrweg. Mehr Wettbewerb und Privatisierung sind nicht die Lösung, überall in Europa hat das zu massiven Problemen geführt. Schiene und Zugbetrieb gehören zusammen. Wir brauchen keine zwei Gesellschaften mit zwei Vorständen und einen jahrelangen lähmenden Umstrukturierungsprozess, der Tür und Tor zu weiterer Privatisierung öffnet.</p>
<p>Die Bahn muss Rückgrat der Verkehrswende sein. Bahnbeschäftigte, Reisende und Klima müssen geschützt und eine Zerschlagung der Bahn verhindert werden. Nötig sind höhere Investitionen in Netz und Betrieb, die Reaktivierung stillgelegter Strecken und bezahlbare Tickets. Deutschland muss Bahnland werden, um die Klimaziele zu erreichen und Mobilität für alle zu garantieren.“</p>
<p>Susanne Hennig-Wellsow sagt:&nbsp;„Die Zerschlagung der Bahn macht nichts besser. Sie macht aber vieles schlechter. Wenn die Strecken noch mehr von verschiedenen Unternehmen betrieben werden und die Schienen und Bahnhöfe von nochmal einen anderen Unternehmen, dann wachsen Chaos und Unsicherheiten im Zugbetrieb: Streckenbetreiber, die insolvent gehen und ihre Verträge nicht einhalten, wie derzeit im Falle von Abellio. Züge, die nicht mehr aufeinander warten. Doppel-, Dreifach-, Vielfachstrukturen bei Buchung, Information und Beschwerdemanagement. Das Projekt ‚Deutschlandtakt‘, bei dem man mit sauber getakteten Umstiegen schnell von überall nach überall in Deutschland kommen soll, kann man abschreiben, wenn die Betreiber der verschiedenen Strecken nicht mehr ordentlich zusammenarbeiten.</p>
<p>Der Wettbewerb wird hier, wie so oft, vor allem auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen. Die Kosten der Züge, der Infrastruktur, der Energie sind ja weitgehend fest. Billigere Angebote kommen vor allem zustande, weil am Personal gespart wird.</p>
<p>Die Zerschlagung der Bahn sorgt für schlechtere Qualität, schlechtere Arbeitsbedingungen und torpediert am Ende auch den Beitrag der Bahn zum Klimaschutz.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 04 Nov 2021 15:25:33 +0100</pubDate>
                <title>Zur Regierungserklärung von Hendrik Wüst: Sozialer Politikwechsel statt nur warme Worte!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zur-regierungserklaerung-von-hendrik-wuest-sozialer-politikwechsel-statt-nur-warme-worte-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Regierungserklärung des neuen NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) erklärt Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW und Bundestagsabgeordneter mit Wahlkreis in Duisburg:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Was Hendrik Wüst vorlegt, ist inhaltlich dünn. NRW braucht eine Regierung, die es besser macht! Stattdessen versucht der Ministerpräsident, das unkoordinierte Maßnahmen-Chaos schönzureden, das die Landesregierung während der vergangenen Corona-Welle an den NRW-Schulen angerichtet hat. Diese mangelnde Selbstkritik ist eine schlechte Nachricht für alle Schülerinnen und Schüler, Lehrende und Eltern, auf die nun der Herbst zukommt. Trotz alledem wünsche ich Hendrik Wüst bei seiner neuen Aufgabe viel Erfolg. Aber die Menschen werden ihn nicht an warmen Worten messen, sondern daran, ob sich die Lage in unserem Bundesland verbessert.</p>
<p>Um die Schulen durch den bevorstehenden Corona-Winter zu bringen, muss die Landesregierung sofort für deutlich mehr Luftfilter und bessere digitale Ausstattung sorgen. Hier ist schon viel zu viel Zeit vertan worden. Und die über 100.000 Menschen, deren Arbeitsplätze vom Stahlstandort NRW abhängen, brauchen ebenfalls einen echten sozialen Kurswechsel: Die Landesregierung muss zeitnah einen Plan vorlegen, wie sie bei Tyssenkrupp einsteigt, um die Arbeitsplätze zu retten und den umweltfreundlichen Umbau der Produktion zu gestalten. Der Vorschlag der LINKEN für eine NRW-Industriestiftung liegt auf dem Tisch. Wenn Hendrik Wüst die Ideen fehlen, darf er sehr gerne bei uns abschreiben!“</p>
<p>Hans Decruppe, Stellvertretender Landessprecher erklärt weiter: "Die Ankündigung, vor 2030 aus der Braunkohleverstromung auszusteigen, ist mit Blick auf den Klimaschutz zu begrüßen. Allerdings darf die Landesregierung beim dann notwendigen Strukturwandel es nicht bei warmen Worten belassen. Das Rheinische Braunkohlerevier braucht Geld aus Düsseldorf und Berlin, um Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Und diese Strukturhilfen dürfen nicht hinter verschlossener Tür ausgeklüngelt werden, sondern müssen in einem demokratischen Prozess von Betroffenen, Gewerkschaften und Parlamenten fließen."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 04 Nov 2021 15:20:46 +0100</pubDate>
                <title>Nach Ratsbeschluss zu Hambacher Wald-Urteil droht die Eskalation durch die Landesregierung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nach-ratsbeschluss-zu-hambacher-wald-urteil-droht-die-eskalation-durch-die-landesregierung-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nachdem der Rat der Stadt Kerpen in seiner Sitzung am Dienstag den Antrag von die Fraktion DIE LINKE mit Mehrheit beschlossen hatte, keine Rechtsmittel gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln zur Räumung des Hambacher Waldes einzulegen, berichten Medien (Kölner Stadtanzeiger und Radio Erft), dass das Land NRW die Stadt Kerpen anweisen wolle, trotz des Ratsbeschlusses Berufung gegen das Urteil einzulegen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Weisung der Landesregierung sei auf dem Weg in das Kerpener Rathaus. Das Verwaltungsgericht Köln hatte am 8. September die Räumung des Hambacher Waldes für rechtswidrig und die Begründung mit dem Brandschutz für vorgeschoben erklärt.</p>
<p>Hierzu erklärt Hans Decruppe, Stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE NRW: „Die Landesregierung setzt auf politische und juristische Eskalation. Sollte es zutreffen, dass in Düsseldorf ernsthaft erwogen wird, die Stadt Kerpen trotz entgegenstehendem Ratsbeschluss durch Anweisung zu zwingen, Berufung gegen das Urteil zur Räumung des Hambacher Waldes einzulegen, kann man nur feststellen: Diese Landesregierung scheint durchgeknallt und gehört abgewählt. Ein solches Vorgehen wäre eine Missachtung der kommunalen Demokratie und offenkundig rechtswidrig."</p>
<p>Decruppe verweist als Jurist auf die _Gemeindeordnung, die in § 62 Abs. 2 Satz 2_ bestimmt, dass der Bürgermeister die Beschlüsse des Rates durchzuführen hat. Ein Recht zur Weisung durch die Kommunalaufsicht, also auch durch das Kommunalministerium in Düsseldorf, bestehe nur dann, wenn der Ratsbeschluss vom Dienstag gegen geltendes Recht verstoßen würde; nur dann könne der Beschluss nach den Regeln der Gemeindeordnung beanstandet und von der Kommunalaufsicht aufgehoben werden. „Der Beschluss des Kerpener Rates, keine Rechtsmittel gegen das Räumungsurteil des VG Köln einzulegen, ist jedoch rechtlich unzweifelhaft gesetzeskonform. Also hat die Kommunalaufsicht hier auch nichts zu beanstanden oder anzuweisen," fasst Decruppe die rechtliche Bewertung zusammen.</p>
<p>Sollte die Landesregierung sich erneut – wie bei der rechtswidriger Anweisung zur Räumung des Hambacher Waldes – als „juristischer Geisterfahrer" betätigen, werde sie auf entschiedenen politischen und juristischen Widerstand treffen, kündigt Decruppe an. DIE LINKE würde jedenfalls alle Register ziehen und ein gemeinsames Handeln aller Demokrat:innen im Kerpener Rat gegen die demokratie- und kommunalfeindlichen Pläne aus Düsseldorf anstreben. „Erforderliche juristische Schritte gegen eine mögliche Anweisung durch die Landesregierung bereiten wir schon vor," kündigt Decruppe an.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Thu, 04 Nov 2021 15:04:23 +0100</pubDate>
                <title>Arbeitgeber-Forderung nach geringerer Rentenerhöhung ist unverschämt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/arbeitgeber-forderung-nach-geringerer-rentenerhoehung-ist-unverschaemt/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist eine Unverschämtheit, den Rentnerinnen und Rentnern die beiden kommenden Rentenerhöhungen von fünf Prozent nicht zu gönnen. Denn sie sind eingerahmt von einer Nullrunde in diesem Jahr und einer Nullrunde 2024.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Und nach der kommenden Heizkostenrechnung wird davon nicht viel im Geldbeutel übrigbleiben. Das Gerede von explodierenden Rentenausgaben verunsichert die Menschen. Die Ampel muss jetzt sofort ein solides Finanzierungskonzept für die gesetzliche Rente der nächsten Jahre vorlegen“, erklärt Matthias W. Birkwald, Rentenexperte der Fraktion DIE LINKE. Birkwald weiter:</p>
<p>„Wenn die Arbeitgeberseite jetzt argumentiert, dass auf Grund der schlechten Lohnentwicklung während der Corona-Krise die Rentenerhöhungen gekürzt werden müssten und die Renten wieder den Löhnen folgen sollten, ist das einfach Unsinn. Schaut man sich unvoreingenommen an, wie sich Rentenwerte und Löhne seit dem Jahr 2000 entwickelt haben, sieht man ganz klar: Die Renten blieben auf Grund der Kürzungsfaktoren weit hinter der Lohnentwicklung zurück. Die sogenannte Standardrente nach 45 Jahren Arbeit zum Durchschnittslohn müsste 2025 im Westen brutto mindestens 160 Euro und im Osten 120 Euro höher pro Monat ausfallen, wenn die Renten seit 2000 der Lohnentwicklung gefolgt wären. Die Rentnerinnen und Rentner wurden und werden also ganz klar von der Wirtschaftsentwicklung abgekoppelt.</p>
<p>Außerdem muss endlich Schluss sein mit dem Mythos, die gesetzliche Rente verschlinge zu viel Steuergeld. Das ist offensichtlicher und interessensgeleiteter Unsinn. Der Anteil der Bundeszuschüsse für das Rentensystem an den Steuereinnahmen des Bundes ist seit 2005 von 41 Prozent auf 30 Prozent im Jahr 2019 zurückgegangen und wird auch in den kommenden Jahren nicht explodieren.</p>
<p>DIE LINKE spricht sich für einen Dreiklang aus moderat steigenden Beitragssätzen, stabiler Steuerfinanzierung und einer Politik der guten Löhne und der guten Arbeit aus. Wir fordern eine Wiederanhebung des Mindestrentenniveaus von 48 auf lebensstandardsichernde 53 Prozent. Die sogenannte Standardrentnerin hätte dann nach 45 Jahren Arbeit zum Durchschnittslohn eine Nettorente von 1.500 Euro statt nur von 1.365 Euro auf dem Konto. Der Beitragssatz würde dazu um zwei Prozentpunkte angehoben werden müssen. Das brächte sofort 27 Milliarden Euro Beitragsmittel und fünf Milliarden Euro Steuereinnahmen in die Rentenkasse. Das würde einen Beschäftigten mit einem Verdienst von 3.462 Euro sowie seine Chefin gerade einmal jeweils 34,19 Euro mehr im Monat kosten – ein einfaches und solides Finanzierungskonzept für eine gerechte Rente.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 04 Nov 2021 15:00:34 +0100</pubDate>
                <title>Dauerhaft höhere Löhne statt Zuschläge für Pflegekräfte</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/dauerhaft-hoehere-loehne-statt-zuschlaege-fuer-pflegekraefte/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Forderungen des Vorsitzenden der Gesundheitsministerkonferenz, Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek, nach Zuschlägen für Pflegekräfte angesichts hoher Belastungen in der Pandemie, sagt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zuschläge waren zu Beginn der Pandemie eine sinnvolle Sofortmaßnahme. Jetzt sind sie sind ein Zeichen für die Weigerung der Politik, den Pflegenotstand wirklich abzustellen. Notwendig sind eine dauerhafte Entlastung der Pflegkräfte und deutlich höhere Löhne. Dazu muss die Pflege in den Krankenhäusern einen viel höheren Stellenwert bekommen. Die bisherigen Korrekturen reichen da bei weitem nicht aus. An der Pflege wird vielerorts immer noch gespart, selbst auf Intensivstationen. Leidtragende sind die Patientinnen und Pflegekräfte gleichermaßen.</p>
<p>Wir brauchen einen Kurswechsel. Gute Pflege muss denselben Stellenwert bekommen wie aufwendige Behandlungen. Erst dann werden Krankenhäuser ausreichend Personal ausbilden, einstellen und gut bezahlen.</p>
<p>Es gilt, den Teufelskreis aus schlechten Arbeitsbedingungen, vielen Berufsaussteigern und Burnouts, Personalmangel und sich weiter verschlechternden Arbeitsbedingungen zu durchbrechen. Andere Länder machen vor, wie es gehen kann, etwa die Niederlande und die Schweiz. Dort gibt es eine erhebliche höhere Quote von Pflegekräften pro Patient, was sich auch sehr positiv auf die Arbeitsbedingungen auswirkt.</p>
<p>Die Pflege-Comeback-Studie für Deutschland hat bereits 2018 deutlich gemacht, dass 48 Prozent der Berufswechslerinnen aus der Pflege bereit wären, in die Pflege zurückzukehren. Als wichtigste Voraussetzungen wurden genannt: Andere Arbeitsbedingungen, mehr Personal, mehr Geld.</p>
<p>Ich sehe darin auch einen klaren Auftrag an eine neue Bundesregierung. Bislang ist in dieser Richtung von den Ampel-Parteien wenig Konkretes zu hören. Klar ist, mehr Geld kann nicht Zuschläge für die Zeit der Pandemie&nbsp;bedeuten. Was die Pflegekräfte wirklich brauchen und verdienen sind dauerhaft höhere Löhne. Die Linke hat dazu 500 Euro mehr Grundgehalt vorgeschlagen. Das wäre ein guter Einstieg und ein wichtiges Signal an die Menschen, die in der Corona-Pandemie alles dafür tun, dass wir vom Ärgsten verschont bleiben.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 04 Nov 2021 14:57:13 +0100</pubDate>
                <title>NSU-Jahrestag: LINKE fordert mehr Aufklärung und Konsequenzen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nsu-jahrestag-linke-fordert-mehr-aufklaerung-und-konsequenzen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des 10. Jahrestages der Selbstenttarnung des NSU fordern die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow, sowie die Rechtsextremismusexpertin und stellvertretende Parteivorsitzende Martina Renner und Kerstin Köditz, Sprecherin der Linksfraktion Sachsen für Innenpolitik und Antifaschismus und Mitglied im Parteivorstand, mehr Aufklärung und Konsequenzen:</p>
<p>Susanne Hennig-Wellsow sagt: „Für mich sind an diesem Jahrestag drei Wörter wichtig: Aufklärung, Gerechtigkeit, Konsequenzen. Aufklärung, weil noch zuviele Fragen offen sind. Gerechtigkeit, unter anderem, weil viele Unterstützer des NSU noch immer nicht angeklagt sind. Konsequenzen, weil diese Gewalt noch längst nicht vorbei ist. Ich erinnere nur an Halle und Hanau. Und: Wir alle sollten auch den Opfern rassistischer Übergriffe mehr und genauer zuhören. Denn an der Frage, wie wir mit den Opfern von Hass und Rassismus umgehen, entscheidet sich auch der demokratische Charakter unserer Gesellschaft.“</p>
<p>Janine Wissler sagt: „Es ist beschämend, dass die Ermittlungsbehörden Hinweise auf einen rassistischen Tathintergrund weitgehend ignorierten und die Hintergründe der Morde stattdessen im Umfeld der Opfer und ihrer Familien suchten. Rassistische Stereotype wie ‚Dönermorde‘ machten die Runde. Zur öffentlichen Aufklärung der Mordserie des NSU und rechter Gewalt insgesamt haben Journalistinnen und Journalisten, zivilgesellschaftliche Initiativen und Untersuchungsausschüsse mehr beigetragen als Sicherheitsbehörden und Geheimdienste. Noch immer sind zahlreiche Akten nicht zugänglich und über Jahrzehnte als geheim eingestuft. Aufklärung unter Verschluss ist keine Aufklärung.“</p>
<p>Kerstin Köditz sagt: „Im Zuge der Aufarbeitung der NSU-Verbrechen ist die große Chance verpasst worden, umfassende Konsequenzen zu ziehen. Die Sicherheitsbehörden sind Teil des Problems geblieben, die vielen sogenannten Einzelfälle in Polizei, Justiz und Geheimdiensten zeugen davon. Wir haben es heute noch weitgehend mit dem gleichen Geheimdienst-Apparat und demselben V-Mann-Unwesen zu tun. Vor allem fehlen fast überall noch immer umfassende Gesamtkonzepte, um die extreme Rechte auf allen Ebenen endlich zurückzudrängen. Nach 2011 ist überaus deutlich geworden, dass die Gefahren des Rassismus und des Rechtsterrorismus nicht gebannt wurden, sondern noch gewachsen sind. Wir dürfen in dieser Situation nicht zurückweichen. Vor allem müssen wir solidarisch an der Seite der Bedrohten und Betroffenen stehen.“</p>
<p>Martina Renner sagt: „Rechter Terror zieht sich wie eine Blutspur durch die deutsche Geschichte. Er begann lange vor dem NSU und er endete nicht mit dem Prozess in München. Für diese gefährliche Kontinuität müssen wir Bewusstsein schaffen, um sie zu brechen. Rechter Terror bedroht vor allem Menschen, die in dieser Gesellschaft ohnehin ausgeschlossen werden. Deshalb gehört zur Bekämpfung des Rechten Terrors auch die Bekämpfung gesellschaftlicher Ungleichheit.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 04 Nov 2021 14:53:32 +0100</pubDate>
                <title>Corona-Dividende für sozialen Ausgleich nutzen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/corona-dividende-fuer-sozialen-ausgleich-nutzen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Aus Corona-Hilfen hat die öffentliche Hand durch Zinsen und Provisionen rund 1,4 Milliarden Euro eingenommen. Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, fordert, aus diesen Einnahmen die Menschen zu unterstützen, die von den Corona-Hilfen zuwenig profitiert haben:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Rund 1,4 Milliarden Euro hat der Staat durch Corona-Hilfen eingenommen. Diese Corona-Dividende sollte der Staat nun denen auszahlen, die von Corona am härtesten getroffen wurden, die bislang aber kaum etwas von den Corona-Hilfen abbekommen haben. 500 Milliarden Euro hat der Staat für Corona-Hilfen in die Hand genommen, weniger als ein Prozent davon kam denen zugute, die das Geld am dringendsten brauchen. Eine Einmalzahlung von 200 Euro an die Menschen im Leistungsbezug würde nur gut eine Milliarde kosten. Das ist aus Nebeneffekten der Corona-Hilfen zu bezahlen und das sollte jetzt sofort geschehen.<br> &nbsp;<br> Dass der Staat bei der Auszahlung von Corona-Hilfen nebenbei was verdient, zeigt auch, wie irre es ist, in der gegenwärtigen Krise bei den notwendigen Hilfen zu knausern. Der Staat kann für seine Bürgerinnen und Bürger da sein und deshalb muss er das auch.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333621</guid>
                <pubDate>Thu, 04 Nov 2021 14:50:30 +0100</pubDate>
                <title>Preisanstiege bei Bus und Bahn - ein fatales Signal für die Verkehrswende</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/preisanstiege-bei-bus-und-bahn-ein-fatales-signal-fuer-die-verkehrswende/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Nachrichtenagentur dpa hat die bevorstehenden Preiserhöhungen im ÖPNV ausgewertet und teilweise erhebliche Anstiege festgestellt. Dazu sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dass nicht nur im Fernverkehr der Bahn die Preise erheblich steigen, sondern auch im Nahverkehr, ist ein fatales Signal. Busse und Bahnen müssen das Rückgrat der Verkehrswende sein. Nur mit einem starken öffentlichen Nahverkehr kann das Verkehrsangebot flächendeckend gut und klimafreundlich werden. Das erfordert umfangreiche Investitionen in den Nahverkehr, einen Ausbau des Angebots und eine Absenkung der Preise.</p>
<p>Wenn die Deutsche Bahn und viele Nahverkehrsunternehmen jetzt die Preise anheben, wird das mehr Menschen davon abhalten, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Sowohl für Menschen, die das Auto brauchen, als auch für die, die auf den ÖPNV angewiesen sind, steigen die Kosten. Für viele Menschen im Hartz-IV-Bezug, mit niedrigen Löhnen und kleinen Renten, ist die regelmäßige Nutzung von Bus und Bahn schon lange unerschwinglich.</p>
<p>Was wir brauchen, ist: Mehr Verbindungen gerade im ländlichen Raum, bessere Taktung und bezahlbare Preise mit der Perspektive des Nulltarifs im ÖPNV. Dann werden mehr Menschen den Nahverkehr nutzen und die Verkehrswende kommt voran. Die Ampel-Verhandler wären gefragt, hier entschlossene Maßnahmen aufs Gleis zu setzen.</p>
<p>Erste Schritte wären, dass der Bund als Eigentümer endlich Einfluss auf die Preispolitik und Ausrichtung der Deutschen Bahn nimmt sowie eine feste Zusage, dass Investitionen in den Nahverkehr vom Bund abgesichert werden. Damit könnten die klammen Kommunen planen und kämen nicht in Versuchung, den Nahverkehr weiter zusammenzustreichen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333620</guid>
                <pubDate>Thu, 04 Nov 2021 14:46:54 +0100</pubDate>
                <title>Klimagipfel: Radikales Umsteuern notwendig</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/klimagipfel-radikales-umsteuern-notwendig/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, sagt zum Auftakt des Weltklimagipfels:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir brauchen weltweit endlich eine entschlossene Klimapolitik. Die aktuellen Zahlen zeigen: Ein ‚Weiter so‘ führt in die Katastrophe. Das Erreichen der weltweiten Klimaziele erfordert solidarische und internationale Zusammenarbeit. Die reichen Länder, die für einen großen Teil der CO<sub>2</sub>-Emissionen verantwortlich sind, müssen vorangehen und ärmere Länder dabei unterstützen, Klimaschäden zu vermeiden und zu reduzieren. Als die pro Kopf größten Klimasünder müssen die reichen Länder einen großen Anteil an der Senkung der Klimaemissionen beitragen.</p>
<p>Die Klimakatastrophe trifft alle, aber die Schwächsten am härtesten. Die Klimafrage ist immer auch eine soziale Frage und eine Gerechtigkeitsfrage. Die Folgen des Klimawandels gehören mit Dürren und Überflutungen zu den wichtigsten Fluchtgründen.</p>
<p>Leider ist noch nicht erkennbar, ob und wie die künftige Bundesregierung ihrer klimapolitischen Verantwortung gerecht werden will. Die bisher benannten konkreten Maßnahmen sind nicht ausreichend und es ist unklar, wie sie finanziert werden sollen. Damit sind ist Deutschland auf dem Klimagipfel in einer sehr schwachen Position, um von anderen mehr Klimaschutz zu fordern. Notwendig wäre ein klares Bekenntnis der Ampel-Parteien nicht nur zu den Klimazielen, sondern auch zu konkreten Maßnahmen, die diese Ziele erreichbar machen und deren Finanzierung.“<br> &nbsp;</p>
<p><em>Klimaexperte Lorenz Gösta Beutin, Mitglied des Vorstandes der Partei DIE LINKE, erklärt:</em></p>
<p>"Der Klimagipfel in Glasgow muss die Notbremse ziehen, wenn die Welt noch eine Chance haben soll, die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Als historisch viertgrößtem Klimazerstörer kommt Deutschland dabei eine besondere Verantwortung zu. Insgesamt ist aus Deutschland keine grundlegende Änderung zur verfehlten Klimapolitik der vergangenen Jahre zu erkennen. Dass die soziale Dimension des Klimaschutzes von der zukünftigen Ampel ausgespart wird, gefährdet die Akzeptanz der dringend notwendigen Klimapolitik.</p>
<p>Während weltweit fast 6 Billionen Dollar ausgegeben werden, brechen die reichsten Industriestaaten ihr Versprechen, bis 2020 hundert Milliarden jährlich für die Bekämpfung von Klimawandel-Folgen besonders im globalen Süden auszugeben. Dass einerseits Billionen für die Fortsetzung der Klimazerstörung ausgegeben werden, andererseits ein vergleichsweise geringer Betrag für dessen Folgen nicht zusammenkommt, zeigt: Glasgow könnte erneut ein Gipfel der großen Worte, aber der leeren Versprechungen werden. Damit es nicht so kommt, braucht es massiven Drucks der Klimabewegung, nicht nur vor Ort in Glasgow, sondern vor allem in den Industriestaaten. Es braucht jetzt ein radikales Umsteuern. Dazu gehört ein Ende fossiler Subventionen in den Industriestaaten und ein Exportstopp fossiler Technologie wie Kohlekraftwerke.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333619</guid>
                <pubDate>Thu, 04 Nov 2021 14:42:39 +0100</pubDate>
                <title>Corona-Intensivpflege: Wir brauchen einen Kurswechsel!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/corona-intensivpflege-wir-brauchen-einen-kurswechsel/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Statt den Krankenhäusern vor allem aufwendige Operationen lukrativ zu vergüten, muss in der Krankenhausfinanzierung gute Pflege ganz oben auf die Liste.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der sich mehrenden Meldungen über die steigende Auslastung der Intensivstationen mit vorwiegend ungeimpften Corona-Patient:innen sagt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</p>
<p>„Der Corona-Winter hat noch nicht einmal angefangen und die Intensivstationen sind jetzt schon wieder am Limit. Die zukünftigen Bundesregierung muss schnell grundlegende Veränderungen einleiten.</p>
<p>Denn der Fehler liegt im System. Die pauschalierte Abrechnung der Behandlungen, hat in den Krankenhäusern die Gewinnorientierung dominant werden lassen. An der wenig lukrativen Pflege wird gespart, selbst auf den Intensivstationen. Leidtragende sind die Patientinnen und Pflegekräfte gleichermaßen.</p>
<p>Hier helfen keine Korrekturen, wir brauchen einen Kurswechsel. Statt den Krankenhäusern vor allem aufwendige Operationen lukrativ zu vergüten, muss in der Krankenhausfinanzierung gute Pflege ganz oben auf die Liste. Erst dann werden Krankenhäuser ausreichend Personal ausbilden, einstellen und gut bezahlen. Für die Beschäftigten brächte dies die dringend notwendige Entlastung. Und für die Patienten und Patientinnen die nötige Aufmerksamkeit und Betreuung, die für das Gesund werden unerlässlich ist.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333388</guid>
                <pubDate>Sat, 23 Oct 2021 19:21:00 +0200</pubDate>
                <title>Forderung nach sozialem Ausgleich für steigende Energiepreise</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/forderung-nach-sozialem-ausgleich-fuer-steigende-energiepreise-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der Diskussion um steigende Energiepreise fordert Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, soziale Ausgleichsmaßnahmen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir brauchen dringend einen sozialen Ausgleich für die steigenden Kosten bei allen Sozialleistungen, also Wohngeld, Hartz-IV und Grundsicherung im Alter. Menschen, die auf die ohnehin zu knapp bemessenen Leistungen angewiesen sind, haben keine Rücklagen, um das auszugleichen. Wenn die Inflation rennt, gerade wenn die Energiepreise steigen, dann muss das schnellstmöglich beim Existenzminimum berücksichtigt werden.</p>
<p>Angesichts des kommenden Winters muss ich vor allem mit Blick auf die steigenden Gaspreise sagen: Wer Menschen jetzt das Gas abstellt, Menschen mit Gasheizung frieren lässt, handelt zutiefst unmoralisch. Gassperren müssen für den Winter ausgesetzt werden. Eigentlich gehören Gassperren ohnehin verboten. Energie gehört zum Grundbedarf. Es darf keine Energiearmut in einem reichen Land geben. Gerade die Menschen mit wenig Geld haben ja auch am wenigsten Möglichkeit ihre Energiekosten zu senken, mit dem Kauf eines sparsameren Autos, Kühlschranks oder Heizsystems. Das können nur die, denen es finanziell eh relativ gut geht.</p>
<p>Ein gerechter Weg, um sozialen Ausgleich und Klimaschutz zusammen zu bringen, wäre, die Gasanbieter zu verpflichten, die durchschnittliche Verbrauchsmenge für Privathaushalte verbilligt anzubieten. Höhere Verbrauche können dann entsprechend teurer werden.</p>
<p>Um es klar zu sagen: Es wäre falsch, jetzt Klimaschutz in Frage zu stellen. Ein sozialer Ausgleich für die Belastungen ist möglich, das ist eine Frage des politischen Willens. Wenn der entgegen aller Versprechungen nicht kommt, dann bedeutet das nichts anderes, als dass die Regierung die Menschen mit wenig Geld sehenden Auges im Stich lässt.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333324</guid>
                <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 19:05:09 +0200</pubDate>
                <title>Welttierschutztag: DIE LINKE NRW fordert Ausstieg aus der Massentierhaltung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/welttierschutztag-die-linke-nrw-fordert-ausstieg-aus-der-massentierhaltung-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Welttierschutztag am heutigen 4. Oktober erklärt die Tierschutzpolitische Sprecherin, Edith Bartelmus-Scholich, für DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Während der vergangenen Jahre ist in NRW kein Fortschritt im Bereich Tierschutz erzielt worden. Ministerin Heinen-Esser beließ es bei Ankündigungen. DIE LINKE. NRW fordert von der Landesregierung endlich eine wirksame Tierschutzpolitik ein. Der bedeutendste Schritt für mehr Tierschutz wäre dabei ein Ausstieg aus der tierquälerischen Massentierhaltung. Megaställe wie in der Schweinemast mit tausenden Tieren und gerade einmal 0,75 Quadratmeter Platz für ein Tier sind nicht artgerecht. Die Tiere leiden und die große Dichte in den Ställen befördert Krankheiten, die mit Antibiotika-Einsatz bekämpft werden. Davon geht auch eine Gefahr für Menschen aus. Die LINKE.NRW will diese Verhältnisse durch Umstellung auf eine flächengebundene, artgerechte Tierhaltung ändern. Den Bauern muss beim Umstieg auf die artgerechte Tierhaltung geholfen werden.</p>
<p>Auch im Hinblick auf den Klimawandel ist Massentierhaltung nicht mehr vertretbar. Dabei geht es nicht nur um die Emissionen, die bei der Mast entstehen, sondern auch um den Import von Futtermitteln für deren Erzeugung im globalen Süden Urwälder abgeholzt werden, die dann als CO2-Senken ausfallen. Die Landesregierung steht auch hier in der Verantwortung.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-333323</guid>
                <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 19:01:45 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE NRW fordert Freiheit für Hamide Akbayir</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-nrw-fordert-freiheit-fuer-hamide-akbayir/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Seit dem 15. Juni dieses Jahres hält sich die ehemalige LINKE Landtagsabgeordnete Hamide Akbayir in der Türkei auf. Sie wurde Anfang dieses Monats verhaftet und wird seitdem an der Ausreise nach Deutschland gehindert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Jules El-Khatib, Stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE NRW:</p>
<p>"Hamide Akbayir wird als deutsche Staatsbürgerin und ehemalige Landtagsabgeordnete von DIE LINKE NRW in der Türkei festgehalten, weil sie sich solidarisch mit Kurdinnen und Kurden gezeigt hat. Wir fordern die nordrhein-westfälische Landesregierung auf, sich umgehend für Hamides Freiheit einzusetzen und deutlich zu machen, dass diese willkürlichen Verhaftungen umgehend beendet werden müssen. Es kann nicht sein, dass in der Türkei immer wieder Menschen festgehalten werden, nur weil sie sich für eine friedliche Konfliktlösung einsetzen, und die Landesregierung schweigt dazu."</p>
<p>Nina Eumann, Landessprecherin von DIE LINKE NRW, ergänzt: "Politische Aktivistinnen und Aktivisten werden festgehalten und auch verhaftet, wenn sie ihre Familien besuchen oder Urlaub machen, das ist ein Skandal. Die Türkei muss diese Verhaftungspolitik gegen Oppositionelle beenden. Deutschland und NRW dürfen nicht weiter zuschauen, sondern müssen Druck mahen, dass diese Politik umgehend endet."</p>
<p>Zeki Gökhan, Bundestagsabgeordneter von DIE LINKE, verdeutlicht: "Die türkische Regierung handelt meiner Ansicht nach völkerrechtswidrig. Es steht ihr nicht zu, Hamide Akbayir aufgrund ihrer politischen Tätigkeit in Deutschland in der Türkei strafrechtlich zu verfolgen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-333322</guid>
                <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 18:56:34 +0200</pubDate>
                <title>Freiheit für Mahmut Günes – Erdogans Geiselnahmen nicht weiter tolerieren</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/freiheit-fuer-mahmut-guenes-erdogans-geiselnahmen-nicht-weiter-tolerieren-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Bundesregierung darf dem Geiselnehmer Erdogan nicht länger mit deutschen Waffenlieferungen und Wirtschaftshilfen der EU Vorschub leisten und muss deutsche Staatsbürger vor politischer Verfolgung durch den Autokraten und sein klerikal-faschistoides Regime schützen“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss und Vorsitzende der Deutsch-Türkischen Parlamentariergruppe. Dagdelen weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Bundeskanzlerin Angela Merkel muss sich bei ihrem Besuch beim türkischen Präsidenten am 16. Oktober für die Freilassung des Bochumers Mahmut Günes einsetzen, der wegen ein paar geteilten Tweets unter dem aberwitzigen Vorwurf der Terrorpropaganda zu fast drei Jahren Haft verurteilt wurde. Sie darf der türkischen Erpressungspolitik und den politisch motivierten Geiselnahmen Ankaras nicht länger schweigend zusehen.</p>
<p>Erdogan hält immer noch deutsche Staatsbürger als Geiseln, ganz zu schweigen von den vielen türkischen politischen Gefangenen. Zudem lässt der Präsident die politische Opposition heftiger denn je verfolgen. Angesichts der grenzüberschreitenden Attacken auf Meinungsfreiheit und Menschenrechte bedarf es einer 180-Grad-Wende in der deutschen Türkeipolitik.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333321</guid>
                <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 18:51:57 +0200</pubDate>
                <title>Zum &quot;Großen Zapfenstreich&quot;</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zum-grossen-zapfenstreich/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Großen Zapfenstreich zum Ende des Afghanistan-Einsatzes erklärt Tobias Pflüger, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dieser Große Zapfenstreich ist völlig deplatziert. Der Afghanistan-Einsatz ist komplett gescheitert. Da gibt es nichts zu "feiern" mit einem großen Zapfenstreich. Der Einsatz hat Afghanistan keinen Frieden gebracht. Jahrelang haben die Bundeswehr und die jeweiligen Bundesregierungen an der Behauptung festgehalten, dass der Bundeswehreinsatz das Land nachhaltig verändert habe. Das schnelle Vorrücken der Taliban und der Fall von Kabul zeigen deutlich, dass das eine einzige große Illusion war.</p>
<p>Nach 20 Jahren bleibt die ernüchternde Bilanz: Alle Investitionen in die afghanische Armee waren letztlich rausgeschmissenes Geld. Und dann hat die Bundesregierung auch noch beim Abzug völlig versagt. Die afghanischen Helfer*innen der Bundeswehr wurden weitestgehend schmählich im Stich gelassen. Auf dem Flughafen Kabul kam es deshalb zu einem humanitären Desaster. Dafür trägt die Bundesregierung die Verantwortung.</p>
<p>Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan war auch ein Kriegseinsatz mit allen schrecklichen Konsequenzen. 59 deutsche Bundeswehr-Soldaten kamen dabei ums Leben. Der Tiefpunkt war das Massaker von Kundus, als ein deutscher Offizier zahlreiche afghanische Zivilistinnen und Zivilisten bombardieren ließ. Insofern ist jetzt eine grundlegende Aufarbeitung der verschiedenen Einsätze in Afghanistan dringend nötig, doch die Bundesregierung drückt sich um eine echte Aufarbeitung des Bundeswehr-Einsatzes: Statt eines Großen Zapfenstreichs brauchen wir jetzt eine gründliche Aufarbeitung durch einen Untersuchungsausschuss und durch Evaluierung von außerhalb dieses Einsatzes.</p>
<p>Und es müssen auch Konsequenzen gezogen werden: Nach diesem Desaster müssen auch alle anderen Einsätze der Bundeswehr auf den Prüfstand. Vor allem der Einsatz in Mali: Auch dort soll die Bundeswehr das lokale Militär ertüchtigen, auch dort verläuft der Einsatz nach Angaben der Bundesregierung angeblich erfolgreich, doch die Anzeichen sind gegenteilig. Solche Behauptungen sind nach den Erfahrungen in Afghanistan völlig unglaubwürdig.</p>
<p>DIE LINKE war immer gegen den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan. Wir fordern jetzt den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Mali sowie einen Stopp aller Rüstungsexporte und der sogenannten Ertüchtigung afrikanischer Militärs. Wir werden in diesem Sinne im Bundestag und von außerhalb entsprechend Druck machen auf die nächste Bundesregierung."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-333320</guid>
                <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 18:49:08 +0200</pubDate>
                <title>Polizei-Argumente gegen Cannabis-Legalisierung aus der Zeit gefallen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/polizei-argumente-gegen-cannabis-legalisierung-aus-der-zeit-gefallen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Wortmeldungen von GdP und DPolG gegen eine Legalisierung von Cannabis sagt Niema Movassat, MdB, Experte für Drogenpolitik und Mitglied im Vorstand der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sonst beklagen die Polizeigewerkschaften gern die Überlastung der Polizei. Bei Legalisierung von Cannabis würden auf einen Schlag 5% der Anzeigen wegfallen. Die Legalisierung von Cannabis ist überfällig. Sie trägt zum Gesundheitsschutz bei, beendet die Kriminalisierung und spart erhebliche Ressourcen bei Polizei, Gerichten und Staatsanwaltschaften.</p>
<p>Die Argumente gegen die Cannabis-Legalisierung sind ohne wissenschaftliche Substanz. Das Märchen von der Einstiegsdroge ist seit Jahrzehnten widerlegt. Dass die Zusammensetzung von Cannabis unkontrolliert und daher gefährlich sei, ist gerade ein Argument für die Legalisierung bzw. den staatlich kontrollierten Anbau. Dann wüssten Konsumierende, welchen THC-Gehalt und welche Inhaltsstoffe sie konsumieren und können sich bewusst entscheiden. Die Argumente der Polizeigewerkschaften gegen eine Legalisierung von Cannabis sind schlicht aus der Zeit gefallen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333319</guid>
                <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 18:46:11 +0200</pubDate>
                <title>Energie ist ein Grundrecht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/energie-ist-ein-grundrecht/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Verbraucherzentralen warnen vor den Folgen der steigenden Energierpreise. Susanne Hennig-Wellsow fordert ein gesetzliches Verbot von Gas- und Stromsperren für Privathaushalte.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Verbraucherzentralen warnen vor den Folgen der&nbsp;steigenden Energierpreise. Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende&nbsp;der Partei DIE LINKE, dazu:</p>
<p>"Energie ist ein Grundrecht. Wir alle haben ein Anrecht darauf, kochen zu können, einen Kühlschrank zu haben und eine Wohnung, die warm genug ist, um in ihr zu leben. Stattdessen erleben wir jedes Jahr, vor allem im Winter, wie Menschen mit kleinem Einkommen in kalten, dunklen Wohnungen sitzen. Beim Thema Energiearmut wird die soziale Kälte zur Gefahr für die Gesundheit.&nbsp;</p>
<p>Es ist die Aufgabe der kommenden Bundesregierung diese Menschen zu schützen. DIE LINKE fordert ein gesetzliches Verbot von Gas- und Stromsperren für Privathaushalte. Außerdem brauchen wir einen günstigen Sockeltarif, ein Grundkontingent an Strom für jeden Haushalt. Was darüber liegt wird dann teuer. Das stellt ein Anrecht auf Energie sicher - nicht aber ein Anrecht auf Verschwendung."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333318</guid>
                <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 18:43:11 +0200</pubDate>
                <title>Der Anschlag von Halle vor zwei Jahren zeigte, wie groß die Gefahr von Rechts ist.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-anschlag-von-halle-vor-zwei-jahren-zeigte-wie-gross-die-gefahr-von-rechts-ist/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Wir müssen uns als Gesellschaft klar und deutlich gegen jeden Antisemitismus stellen. Denn der Terroranschlag war die gewalttätige Spitze eines Eisberges.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Zum zweiten Mal jährt sich am 09. Oktober der Terroranschlag in Halle. Der Anschlag zeigt, wie groß die Gefahr von Rechts ist, den Betroffenen und den Angehörigen der Opfer gilt unsere Solidarität.&nbsp;In der vergangenen Woche wurde erneut deutlich: wir müssen uns als Gesellschaft klar und deutlich gegen jeden Antisemitismus stellen. Denn der Terroranschlag war die gewalttätige Spitze eines Eisberges.</p>
<p>Antisemitische Beleidigungen und Ausgrenzung, wie sie in dieser Woche im Westin Hotel in Leipzig passiert sind, sind für viele Menschen leider alltäglich. Beleidigungen und Hetze in Chatgruppen und den Sozialen Medien sind Teil dieses Eisbergs. Nur wenn wir uns entschieden gegen Antisemitismus im Alltag einsetzen, können wir Terror und Gewalt den Boden entziehen.</p>
<p>Wir brauchen eine solide Finanzierung von Organisationen, die sich gegen Hass und Hetze engagieren. Das gilt für Jugend- und Bildungsarbeit ebenso wie für Gedenkstätten oder Vereine die sich gegen Rechts und gegen Rassismus engagieren.</p>
<p>Statt wackeliger Projektförderungen muss der Staat langfristig und damit nachhaltig fördern. Denn nur nachhaltig finanzierte Strukturen können sich auch nachhaltig dem Antisemitismus entgegenstellen, der weiterhin viele Menschen in diesem Land bedroht."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-333317</guid>
                <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 18:39:58 +0200</pubDate>
                <title>Mehr Einsatz in der Pflegepolitik erforderlich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mehr-einsatz-in-der-pflegepolitik-erforderlich/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, fordert grundlegende Veränderungen im Gesundheitssystem. Janine Wissler, Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat trotz aller Beteuerungen fast nichts für die Beschäftigten in der Pflege getan. Personalmindeststandards, Entlastung und bessere Bezahlung sind der Weg raus aus der Krise in der Kranken- und Altenpflege.</p>
<p>Dafür müssen wir die Finanzierung des Gesundheitssystems vom Kopf auf die Füße stellen. Statt Zwei-Klassen-Medizin und schlechten Arbeitsbedingungen brauchen wir eine solidarische Gesundheitsversicherung, in die alle Einkommen einzahlen.</p>
<p>Die neu zu bildende Regierung wird sich daran messen lassen müssen, ob sie den Pflegenotstand angeht und die Bürgerversicherung&nbsp;einführt.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 18:36:42 +0200</pubDate>
                <title>Impfen statt Hamstern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/impfen-statt-hamstern/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow, sagt zu den aktuellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu niedrigen Corona-Impfraten in vielen Teilen der Welt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Weltgesundheitsorganisation fordert vollkommen zu Recht, dass die reichen Länder noch mehr Impfdosen abgeben sollten. Stattdessen lagern Länder Impfdosen für Auffrischungsimpfungen ein. Auch Deutschland tut das, statt den Impfstoff dorthin zu liefern, wo er dringend benötig wird. Dieser Egoismus ist wirklich abstoßend.</p>
<p>Zudem ist es widersinnig, Impfstoff zu horten, jetzt, wo der Nachschub an Impfstoff in Deutschland gesichert ist. Deutschland sollte Leben retten statt zu hamstern.</p>
<p>In Deutschland sind erfreulicherweise jetzt Dreiviertel der Menschen vollständig geimpft, in vielen Ländern Afrikas nicht einmal zehn Prozent. Das ist weder fair noch gut für die erfolgreiche Bekämpfung der Pandemie.</p>
<p>Die alte wie die zukünftige Bundesregierung sollte endlich den Widerstand gegen die Freigabe der Impfpatente aufgeben und auf das Horten von Impfstoff verzichten. Impfstoffe sind Lebensversicherungen und sollten als solche öffentlich zugänglich sein. Dahinter muss das Gewinninteresse von Pharmakonzernen zurückstehen.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-333247</guid>
                <pubDate>Tue, 28 Sep 2021 20:08:49 +0200</pubDate>
                <title>Wüst Nominierung als Ministerpräsident - Fatales Signal für NRW</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wuest-nominierung-als-ministerpraesident-fatales-signal-fuer-nrw-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nach Medienberichten hat sich die CDU darauf geeinigt, dass Hendrik Wüst (CDU) der Nachfolger von Armin Laschet als NRW-Ministerpräsident werden soll. Jules El-Khatib, Stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE NRW, erklärt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Hendrik Wüst steht für eine neoliberale und unsoziale Politik, seine Nominierung zeigt, dass der CDU die sozialen Nöte der Menschen in NRW egal sind. Wüsts Idee das Sozialticket abzuschaffen und damit die Ärmsten in diesem Land komplett vom öffentlichen Leben und von Mobilität auszugrenzen, verdeutlicht, wo Wüst steht. Seine Stimmungsmache gegen die Aufnahme von Geflüchteten 2015 macht ihn darüber hinaus ungeeignet ein multikulturelles und vielfältiges Land wie NRW zu regieren."</p>
<p>Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW, erklärt: "Dass die NRW-CDU mit Wüst den Vorsitzenden der Wirtschaftsvereinigung der CDU auf den Thron hebt, ist auch ein Statement zum Thema soziale Gerechtigkeit. Es ist eine Absage des einflussreichen CDU Landesverbandes an höhrere Steuern für Reiche und eine Kampfansage an den Sozialstaat. Nach der Bundestagswahl wird die Frage auf die Tagesordnung kommen, wer für die Krise zahlen muss. Wüst kann sich auf den entschiedenen Widerstand des linken Landesverbandes einstellen, wenn er in NRW Politik gegen die Bevölkerungsmehrheit machen will."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-333196</guid>
                <pubDate>Fri, 24 Sep 2021 19:08:15 +0200</pubDate>
                <title>Am 26. September wählen gehen - damit sich etwas ändert!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/am-26-september-waehlen-gehen-damit-sich-etwas-aendert0/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Wahlkampf ist auf seinen letzten Metern. In wenigen Tagen wissen wir mehr über die politischen Konstellationen, aus denen sich die neue Bundesregierung zusammensetzen könnte.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die beiden stellvertretenden Landessprecher der LINKEN NRW, Jules El-Khatib und Ulrike Eifler, rufen dazu auf, wählen zu gehen und für einen Politikwechsel im Interesse der kleinen und mittleren Einkommen zu stimmen.</p>
<p>„Drei Monate lang haben wir gehört, was sich alles ändern muss. Aber die Frage, woher das Geld dafür kommen soll, blieb vielfach unbeantwortet. Allein die Kosten der Pandemie belaufen sich aktuell auf 460 Milliarden Euro. DIE LINKE sagt deshalb, dass wir hohe und sehr hohe Vermögen über eine Besteuerung an der Finanzierung dieser Kosten beteiligen müssen. Wenn die nächste Bundesregierung das nicht tut, dann werden es kleine und mittlere Einkommen sein, die diese Kosten tragen müssen," sagt El-Khatib.</p>
<p>Co-Landes-Vize Eifler ergänzt: „Die wichtigste Aufgabe ist es, den Klimawandel aufzuhalten und diesen Prozess sozial gerecht zu gestalten. Das Geld dafür muss aber irgendwo herkommen. Allein 146 Milliarden Euro wären notwendig, um die öffentliche Infrastruktur zu erhalten. Hinzu kommen die notwendigen Investitionen für den sozial-ökologischen Umbau, für den Schätzungen zufolge in den nächsten Jahren 1,5 Billionen Euro nötig wären", so Eifler.</p>
<p>Für Eifler und El-Khatib ist deshalb klar: Es geht um viel in den nächsten vier Jahren: Um eine auskömmliche Rente ebenso wie um die Stärkung der Tarifbindung, um Bildungsgerechtigkeit ebenso wie um eine ausreichende finanzielle Ausstattung der Kommunen und Länder. Doch die Besteuerung von Reichtum muss in den nächsten Jahren der Dreh- und Angelpunkt einer neuen Bundesregierung sein. Denn all das muss finanziert werden. Deshalb schlägt DIE LINKE nicht nur eine Vermögensteuer von einem Prozent auf Vermögen oberhalb einer Million Euro vor, sondern auch eine einmalige Vermögensabgabe in Höhe von fünf Prozent ab zwei Millionen Euro Vermögen. „Wir können es uns nicht leisten, wie in den letzten 25 Jahren Däumchen zu drehen und dabei zuzusehen, dass Infrastruktur verfällt und das private Vermögen der Milliardäre und Multimillionäre weiter wächst. Starke Schultern müssen mehr tragen als schwache. Die Vorstellung, man könne sich durch den sozial-ökologischen Umbau ohne Steuererhöhung für Reiche durchwursteln, ist weder glaubwürdig noch seriös. Ein sozial-ökologischer Umbau muss über die Wiedereinführung der Vermögensteuer finanziert werden, sonst wird daraus eine soziale Schieflage," sind sich El-Khatib und Eifler einig.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-333192</guid>
                <pubDate>Fri, 24 Sep 2021 18:47:58 +0200</pubDate>
                <title>Zum Globalen Klimastreik</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zum-globalen-klimastreik/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, erklärt anlässlich des Globalen Klimastreiks am 24. September 2021:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag stehen wir vor einer Richtungswahl. Die kommende Bundesregierung wird die letzte sein, die noch eine Chance hat, beim&nbsp;Klimaschutz das Schlimmste zu verhindern und das 1,5 Grad-Ziel noch zu erreichen. Als Linke sagen wir: Schluss mit der Politik der verlorenen&nbsp;Zeit.&nbsp;Die vielen Engagierten bei Fridays for Future haben in den letzen drei Jahren dafür gesorgt, dass Gesellschaft, Politik und Wirtschaft an der&nbsp;Klimafrage nicht mehr vorbeikommen. Ihr Kampf für Klimagerechtigkeit macht Geschichte.&nbsp;</p>
<p>DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Klimabewegung. Wir rufen unsere Mitglieder zur Teilnahme am Klimastreik auf!&nbsp;Wir haben im&nbsp;Bundestag die&nbsp;Anerkennung des Klimanotstandes im Deutschen Bundestag beantragt und sind mit Abgeordneten als parlamentarische Beobachter&nbsp;bei Klimaprotesten vor Ort.</p>
<p>Mit einem "Sofortprogramm für Klimagerechtigkeit" wollen wir nach den Bundestagswahlen die Weichen für einen Politikwechsel in der Klimapolitik&nbsp;stellen. Unser Ziel heißt: Klimaneutralität bis&nbsp;2035.&nbsp;Die Linke ist der Garant für konsequenten und sozial gerechten Klimaschutz:</p>
<p>Wir wollen den Kohleausstieg bis spätestens&nbsp;2030&nbsp;abschließen und die Solarpflicht auf Dächern einführen. Dazu wollen wir die Windkraft ausbauen, für 100% erneuerbare Energien bis spätestens&nbsp;2035.</p>
<p>Sozial gerechte Mobilitätswende heißt für uns: Wir wollen den ÖPNV ausbauen und kostenfrei machen. Deutschland zum Bahnland machen: Die Bahn muss einer echten, preisgünstigen Alternative für Auto und Flug werden. Keine fossilen Verbrennungsmotoren mehr ab&nbsp;2030. Ein Moratorium für Autobahn-Neubau-Moratorium und endlich ein Tempolimit durchsetzen.&nbsp;</p>
<p>Die ökologische Gebäudesanierung wollen wir mit Milliarden-Investitionen vorantreiben und Mieter*innen durch die Abschaffung der Modernisierungsumlage vor Belastungen&nbsp;schützen.</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333191</guid>
                <pubDate>Fri, 24 Sep 2021 18:44:17 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung verheimlicht Rüstungsausgaben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundesregierung-verheimlicht-ruestungsausgaben/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist skandalös, dass sich die Bundesregierung kurz vor der Bundestagswahl weigert, die Gesamtkosten für Rüstungsbeschaffungen der 19. Legislaturperiode offenzulegen“, erklärt Matthias Höhn, sicherheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzender des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung, anlässlich der nicht öffentlichen Beantwortung seiner schriftlichen Frage zu Rüstungsbeschaffungen in der 19. Legislaturperiode. Höhn weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Seit 2017 hat die Regierung Milliarden für Waffen und Munition ausgegeben, weitere Abermilliarden sind eingeplant. Die Bevölkerung hat ein Anrecht darauf zu wissen, wie viele ihrer Steuergelder für Rüstung ausgegeben werden. Doch die Regierung weigert sich, meine Fragen dazu offen zu beantworten. Ihre Begründung ist nebulös: Eine Offenlegung gefährde das Staatswohl. Das ist erstens juristisch äußerst fragwürdig. Zweitens haben die Wählerinnen und Wähler ein Recht auf offene Antworten, damit auch das Thema Rüstung vor der Wahl in der Öffentlichkeit transparent bilanziert und diskutiert werden kann. Es scheint aber, dass die Große Koalition genau das verhindern möchte.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-333109</guid>
                <pubDate>Mon, 20 Sep 2021 18:58:04 +0200</pubDate>
                <title>Angriff auf LINKE-Politikerin in Paderborn</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/angriff-auf-linke-politikerin-in-paderborn/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Martina Schu, Direktkandidatin für DIE LINKE in Paderborn, ist am Rande einer Kundgebung gegen die AfD angegriffen worden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Teilnehmer der AfD-Kundgebung ging sie dermaßen an, dass bei ihr im Krankenhaus ein Halswirbel-Trauma festgestellt wurde. Dazu erklärt Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW:</p>
<p>"Wir verurteilen den Angriff auf Martina Schu auf das Schärfste. Martina ist eine Demokratin und aufrechte Gewerkschafterin, die für ihre Überzeugung gerade steht. Der miese Angriff auf sie zeigt, warum der organisierte Menschenhass von rechts Widerstand braucht. Traditionell ist DIE LINKE der Endgegner für alle Rechten – und so bleibt das auch nach diesem Angriff. Die Landespartei steht hinter Martina Schu, sie ist in dieser Situation nicht alleine."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333108</guid>
                <pubDate>Mon, 20 Sep 2021 18:54:00 +0200</pubDate>
                <title>Zum §219a</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zum-219a/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heute wurde im Bundesrat der Antrag von Berlin, Brandenburg, Thüringen, Bremen und Hamburg für die Abschaffung des Paragraphen 219a abgelehnt. Susanne Hennig-Wellsow dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Paragrapph 219a steht für ein Frauenbild aus dem Mittelalter. Er kriminalisiert Medizinerinnen und Mediziner und erschwert es Frauen enorm, sich seriös über einen möglichen Schwangerschaftsabbruch zu informieren. Ein solcher Paragraph ist nicht reformierbar, er gehört abgeschafft. Dass sich konservative Landespolitiker weiter für diesen Paragraphen einsetzen, verdeutlicht einmal mehr, dass sie unfähig sind, Politik für eine gerechtere Zukunft zu&nbsp;gestalten.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333107</guid>
                <pubDate>Mon, 20 Sep 2021 18:50:23 +0200</pubDate>
                <title>Mietendeckel hilft auch gegen Immobilienblase</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mietendeckel-hilft-auch-gegen-immobilienblase/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler, sagt zu heute veröffentlichen Zahlen des Hamburger Gewos-Instituts für Stadt-, Regional- und Wohnforschung, wonach die Immobilienpreise im Jahr 2020 stark gestiegen sind:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die hohen Mieten in Großstädten sind sowohl Folge dieser Entwicklung als auch eine ihrer Triebfedern. Darum führt kein Weg daran vorbei, die Mieten gesetzlich zu begrenzen und dort auch wieder zu senken, wo sie schon einen zu großen Teil des Einkommens der Mieter und Mieterinnen auffressen.</p>
<p>Gedeckelte Mieten würden auch bremsend auf das spekulative Hochtreiben der Immobilienpreise wirken.</p>
<p>Nach unserer Vorstellung sollten für Mieten nicht mehr als 30 Prozent des Einkommens aufgewendet werden. Wo dies heute schon der Fall ist, wollen wir die Mieten für fünf Jahre einfrieren. Außerdem soll es in diesen Gebieten möglich sein, überhöhte Mieten wieder abzusenken. Zudem wollen wir die Spekulation mit Boden eindämmen und Leerstand&nbsp;bekämpfen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-333018</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Sep 2021 18:25:51 +0200</pubDate>
                <title>Für ein Leben ohne Angst: Solidarität mit den jüdischen Gemeinden!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fuer-ein-leben-ohne-angst-solidaritaet-mit-den-juedischen-gemeinden-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der Festnahmen nach Warnungen vor einem Anschlag auf die Synagoge in Hagen erklärt Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es macht mich betroffen und wütend, dass in unserem Land nicht alle Menschen gleichermaßen ohne Angst leben können. Unsere Solidarität gilt den Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde in Hagen und allen, die sich aufgrund der aktuellen Meldungen einmal mehr bedroht fühlen. Antisemitismus darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Dass jüdische Einrichtungen in Deutschland von der Polizei geschützt werden müssen und jüdische Friedhöfe regelmäßig geschändet werden, ist ein dauerhafter Skandal."</p>
<p>Katja Heyn, Landesvorstandsmitglied und Sprecherin für Antirassimus von DIE LINKE NRW, ergänzt: "Für den Anschlag auf die Synagoge in Halle am hohen Feiertag Jom Kippur vor zwei Jahren war ein extrem rechter Täter verantwortlich. Jetzt gehen die Behörden in Hagen Hinweisen auf einen islamistischen Hintergrund nach. Egal, wer Menschen aus unserer Mitte mit Hass, Terror und Gewalt bedroht: Wir werden nicht zulassen, dass ihr politisches Kalkül aufgeht. Wir stehen ein für die aktive Förderung und Verbreiterung des jüdischen Lebens in Deutschland. Notwendig sind eine sofortige und konsequente Ahndung antisemitisch motivierter Straftaten sowie die dauerhafte finanzielle Absicherung von Projekten, die sich gegen Antisemitismus richten. Dafür wird DIE LINKE weiter zusammen mit vielen zivilgesellschaftlichen Bündnispartnerinnen und Bündnispartnern einstehen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-332973</guid>
                <pubDate>Tue, 14 Sep 2021 19:21:24 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE NRW gegen Stopp der Lohnzahlung in Quarantäne</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-nrw-gegen-stopp-der-lohnzahlung-in-quarantaene-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Kritisch äußert sich der Landesverband von DIE LINKE NRW zu den Plänen der Landesregierung, die Lohnfortzahlung für Ungeimpfte in Quarantäne einzustellen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die stellvertretende Landessprecherin Ulrike Eifler befürchtet, dass dadurch die Konflikte im Betrieb zunehmen werden.</p>
<p>„Die Lohnzahlungen an den Impfstatus zu koppeln, wird dazu führen, dass sich ungeimpfte Beschäftigte mit einem positiven Testergebnis zur Arbeit schleppen werden. Wir haben einen tiefgespaltenen Arbeitsmarkt mit zum Teil hochprekären Beschäftigungsverhältnissen. Die wenigsten können es sich leisten, zwei Wochen unbezahlt zu Hause zu bleiben. Diese Maßnahme spaltet die Belegschaften zusätzlich und gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt in einer Weise, die unverantwortlich ist.“<br> <br> Eifler, die auch Gewerkschaftspolitische Sprecherin ihrer Partei ist, verwies zudem auf die hohe Bedeutung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Zu befürchten sei, dass die vorgenommenen Einschränkungen zum Einfallstor für die Beschneidung elementarer Rechte der Beschäftigten werden könnten. „Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall wurde 1956 in einem 16-wöchigen Streik durchgesetzt, denn Krankheit sollte nicht länger in die Mittellosigkeit führen. 1996 reichten vier Tage Streik bei Daimler, um die Angriffe von Kohl und Waigel auf die Lohnfortzahlung abzuwehren. Es war der Anfang vom Ende der Kohl-Regierung. Dass jetzt unter dem Deckmantel von Pandemie&nbsp;und unter dem Beifall aus dem Arbeitgeber-Lager die Lohnfortzahlung für einen Teil der Beschäftigten eingeschränkt werden soll, ist ein inakzeptabler Angriff von Laschet und Laumann. Die Lohnfortzahlung muss für alle gelten - ohne Ausnahme!“</p>
<p>Ein weiteres Mal disqualifiziere sich Armin Laschet als Kanzlerkandidat, sagte Eifler. „Wer sich um das Amt des Bundeskanzlers bewirbt, sollte zusammenführen und nicht auseinandertreiben. Erneut zeigt sich: Mit Laschet werden es Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schwerer haben, ihre Interessen geneinsam durchzusetzen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332972</guid>
                <pubDate>Tue, 14 Sep 2021 19:16:21 +0200</pubDate>
                <title>Ein Wohnungsmarkt für Menschen – nicht für Profite</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ein-wohnungsmarkt-fuer-menschen-nicht-fuer-profite/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der LINKE Sieben-Punkte-Plan für bezahlbares Wohnen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Die Frage nach einer bezahlbaren Wohnung ist für sehr viele Menschen zu einer existenziellen Frage geworden. Während immer mehr Menschen einen immer größeren Anteil ihres Einkommens für die Miete aufwenden müssen, machen börsennotierte Wohnungskonzerne auf Kosten der Mieter*innen Milliardengewinne. So hat der größte deutsche Wohnungskonzern Vonovia im letzten Jahr eine Dividende von knapp einer Milliarde Euro an die Aktionäre gezahlt. Der Markt regelt es nicht, die Politik ist gefragt.</strong></h4>
<p>Die Große Koalition hat es in zwei Legislaturperioden nicht geschafft, die Mietenexplosion zu stoppen und den Mangel an leistbaren Wohnungen zu beheben. Dort, wo die Mietpreisbremse eingeführt wurde, stiegen die Mieten sogar noch stärker als in den Jahren vor der Einführung. Allein in dieser Legislaturperiode sind mehr als 160.000 Sozialwohnungen weggefallen. <strong>In den letzten sechs Jahren sind die Angebotsmieten durchschnittlich um 30% gestiegen, in vielen Städten liegt der Mietenanstieg deutlich höher.</strong> Angesichts dieser Situation ist es unverantwortlich, dass die Bundesregierung die Fördergelder für den sozialen Wohnungsbau 2019 von einem niedrigen Niveau um ein Drittel gekürzt hat. Die Folge: alle fünfzehn Minuten fällt eine Sozialwohnung weg. Die Wohnungsbauoffensive der Großen Koalition blieb aus: in der aktuellen Legislaturperiode baute die bundeigene BIMA ganze 50 Wohnungen selbst. Die Bekämpfung von Spekulation, etwa durch ein wirkungsvolles Verbot von Sharedeals scheiterte komplett. Und auch das viel beschworene Baulandmobilisierungsgesetz ist ein zahnloser Tiger. <strong>Explodierende Wohnkosten tragen erheblich zur ungerechten Vermögensverteilung in diesem Land bei und machen die Gesellschaft immer undurchlässiger.</strong></p>
<p>DIE LINKE &nbsp;steht konsequent an der Seite der Mieterinnen und Mieter und tritt für einen echten Politikwechsel in der Wohnungspolitik ein. Wir streiten für lebendige Innenstädte, in der auch Menschen mit geringen und mittleren Einkommen sich eine Wohnung leisten können. Dafür wollen wir den Markt neu regeln:&nbsp; <strong>Spekulation und Profitstreben stellen wir ein am Gemeinwohl und dem Grundrecht auf Wohnen orientiertes Konzept entgegen.</strong> Es verbürgt mit einem starken öffentlichen und gemeinnützigen Wohnungssektor und klaren Regeln dauerhaft bezahlbare Mieten in guten Wohnungen. Das ist unser Angebot für eine Bundesregierung, die Politik endlich im Interesse der Mehrheit macht.</p>
<h2>Ein neuer Wohnungsmarkt steht auf 7 Säulen&nbsp;</h2>
<h3><strong>1. Rettungsprogramm für den sozialen Wohnungsbau</strong></h3>
<p>Den Niedergang des sozialen Wohnungsbaus werden wir mit einem Wohnungsbauprogramm nach Wiener Vorbild aufhalten. 15 Milliarden Euro pro Jahr investieren wir in den kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsbau. Zudem führen wir eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit ein, die einen nicht-profitorientierten Sektor auf dem Wohnungsmarkt schafft und für dauerhafte Bindungen sorgt. <strong>Insgesamt entstehen so 250.000 Sozialwohnungen pro Jahr und 130 000 weitere kommunale und genossenschaftliche Wohnungen.</strong> Gleichzeitig setzen wir zu einer Rekommunalisierungsoffensive an, damit privatisierte Wohnungen und Grundstücke zurückgekauft oder das Vorkaufsrecht ausgeübt werden kann. Unser Rekommunalisierungsprogramm statten wir mit zwei Milliarden Euro jährlich für Bund, Länder und Kommunen aus. &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>2. Wiederbelebung von Wohnungsbaugenossenschaften</strong></h3>
<p>Wohnungsbaugenossenschaften haben in den 1920er Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Wohnraumversorgung geleistet. Sie bieten eine größere Sicherheit als Mietwohnungen, auch für Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen, die das Kapital für Eigentum nicht aufbringen können. <strong>Wir stärken das Genossenschaftswesen durch unsere neue Wohnungsgemeinnützigkeit und eine privilegierte Vergabe von Grundstücken.</strong> Der Neubau durch Genossenschaften sowie deren Neugründung wird gefördert. Zudem wollen wir, dass Kommunen, die das Vorkaufsrecht nicht selbst ziehen, dies für Genossenschaften tun können – zu einem sozial verträglichen Ertragswert. Die Bundesregierung hat ihr Versprechen gebrochen, durch ein zusätzliches Programm den Kauf von Genossenschaftsanteilen für Menschen mit geringem Einkommen stärker zu fördern. Dies wollen wir nun nach Berliner Beispiel umsetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>3. Mietendeckel einführen</strong></h3>
<p>Wir verstehen das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Berliner Mietendeckel als Auftrag: wenn die Länder keine Kompetenz haben, einen Mietendeckel einzuführen, muss es der Bund machen. Eine kürzlich vorgestellte Studie der Linksfraktion hat bewiesen: <strong>ein bundesweiter Mietendeckel ist verfassungskonform möglich.</strong> Der Vorschlag dafür greift die drei Elemente des Berliner Mietendeckels – Mietenstopp, Mietobergrenzen und Mietsenkung – auf. Dafür entwirft die Studie ein reformiertes Bundesmietrecht, das die bestehenden Instrumente (Mietpreisbremse, Kappungsgrenze) weiterentwickelt und früher geltende Regelungen (Durchschnittsmiete, Mietwucher-Paragraph) wiederbelebt bzw. schärft, differenziert nach Regionen mit angespannter Wohnungslage und Städten mit Wohnungsnotlage. Allein in den untersuchten 42 Städten werden mehr als eine Millionen Haushalte von unserem Mietendeckel profitieren. In Städten mit besonders großer Wohnungsnot wie Berlin, Frankfurt, Hamburg oder Köln würde jeder vierte Haushalt weniger Miete zahlen als bisher.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>4. Spekulation bekämpfen, Bodenpreisexplosion stoppen</strong></h3>
<p>Wohnungen und Grundstücke werden immer mehr zum Anlageobjekt von Investoren. Das Grundrecht auf Wohnen ist dadurch in Gefahr, für die Mehrheit der Bevölkerung verteuert sich das Wohnen. Wir werden diesen Kreislauf durchbrechen. <strong>Dazu muss das Steuerschlupfloch Sharedeals endlich wirkungsvoll geschlossen werden. </strong>Darüber hinaus werden wir leistungslose Bodenwertzuwächse über eine Bodenwertzuwachssteuer abschöpfen und damit einen Vorschlag der SPD der 1970er Jahre aufgreifen. Damit stoppen wir den exorbitanten Anstieg der Baulandpreise, der den Neubau bezahlbarer Wohnungen nahezu unmöglich macht. Weiterhin wollen wir die Steuerfreiheit bei Immobilienverkäufen abschaffen - aber Selbstnutzer davon ausnehmen. Geldwäsche im Immobiliensektor wollen wir durch ein öffentlich einsehbares Immobilienregister verhindern und Immobilien- und Hedgefonds die Zulassung entziehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>5. Wohnungslosigkeit abschaffen</strong></h3>
<p>Wohnen ist ein Grundrecht. In einem reichen Land darf niemand wohnungslos sein. Wir investieren in den sozialen Wohnungsbau, erhöhen die Kosten der Unterkunft sowie das Wohngeld und verbessern den Kündigungsschutz für Mieterinnen und Mieter deutlich. <strong>Räumungen in die Wohnungslosigkeit werden wir grundsätzlich verbieten. </strong>Unser Ziel ist es, die Wohnungslosigkeit in Deutschland bis spätestens 2030 komplett zu überwinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>6. Klimaschutz ohne Mieterhöhungen</strong></h3>
<p>Wir wollen Deutschland bis 2035 klimaneutral machen. Dazu ist es erforderlich, den Gebäudesektor umfassend. Aber das darf nicht auf Kosten der Mieterinnen und Mieter gehen. Mieterhöhung nach Sanierungen dürfen nicht höher als die eingesparten Energiekosten sein – daher werden wir die Warmmietenneutralität nach Sanierungen gesetzlich absichern. <strong>Die Modernisierungsumlage, die eine Einladung zu teuren und ineffektiven Sanierungen ist, aber meistens zu erheblichen Mieterhöhungen führt, wollen wir abschaffen. </strong>Durch klare Vorgaben für die Sanierung und zusätzliche öffentliche Zuschüsse in Höhe von 5 Milliarden Euro pro Jahr sorgen wir dafür, dass die Wärmewende vorankommt, ohne Mieterinnen und Mieter zu belasten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>7. Wohnungs- und Bauministerium einrichten</strong></h3>
<p>Unsere Vorschläge bedeuten eine Neuausrichtung der Wohnungspolitik am Gemeinwohl. Dafür ist eine deutliche Aufwertung der Wohnungspolitik nötig. <strong>Die von uns beschriebenen Aufgaben und Maßnahmen wollen wir in einem neuen Ministerium für Wohnen, Bauen, Stadt- und Regionalentwicklung bündeln. </strong>Durch die Einrichtung des neuen Ministeriums betonen wir die Dringlichkeit der Mietenkrise und siedeln die Problemlösung auf höchster politischer Ebene an.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332969</guid>
                <pubDate>Tue, 14 Sep 2021 19:12:12 +0200</pubDate>
                <title>Gedenken an die Opfer des 11. September 2001</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gedenken-an-die-opfer-des-11-september-2001/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des zwanzigsten Jahrestags der terroristischen Angriffe auf das New Yorker World Trade Center und das Pentagon in Washington am 11. September 2001 erklären die Vorsitzenden der LINKEN, Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir gedenken der nahezu 3.000 Opfer des 11.September, unser Mitgefühl gilt ihren Angehörigen und den vielen traumatisierten und verletzten Menschen.</p>
<p>Terror ist kein legitimes Mittel der Politik. Deshalb war und ist der Anspruch gerechtfertigt, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Allerdings sind wir der festen Überzeugung, dass Demokratien in der Strafverfolgung nicht zu Mitteln greifen dürfen, die die demokratischen Grundrechte außer Kraft setzen.</p>
<p>Die Kriege, die die USA und ihre Verbündeten im Namen des Kampfes gegen den Terrorismus seit dem 11. September 2001 führten, haben die Welt nicht sicherer gemacht. Das im Zuge dieses staatlichen Antiterrorkampfes ausgehöhlte Verbot der Folter und Misshandlung von Gefangenen, setzte grundlegende menschenrechtliche und völkerrechtliche Errungenschaften aufs Spiel.</p>
<p>Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind für uns bindende Leitlinien. Für uns gilt, dass der Schutz des Individuums und der Menschenwürde zwingend ist.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332968</guid>
                <pubDate>Tue, 14 Sep 2021 19:08:57 +0200</pubDate>
                <title>Scholz versagt im Kampf gegen Geldwäsche</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/scholz-versagt-im-kampf-gegen-geldwaesche/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der heutigen staatsanwaltschaftlichen Durchsuchung im Finanzministerium erklärt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man die für die Bekämpfung der Geldwäsche zuständige Abteilung des Zolls personell und technisch so miserabel ausstattet, dass sie ihre originäre Aufgabe gar nicht erfüllen kann und dieser Missstand über Jahre hinweg bekannt ist, aber dennoch nicht behoben wird, dann kommt das einer Strafvereitelung im Amt gleich. Die politische Verantwortung dafür trägt Olaf Scholz.</p>
<p>Wire Card, Cum Ex, jetzt das Versagen im Kampf gegen Geldwäsche. Da zeigt sich ein Muster. Olaf Scholz schaut immer dann weg, wenn viel Geld und mächtige Interessen im Spiel sind. Es bleibt der Eindruck, da ist auch nur wieder ein neuer Genosse der Bosse. Scholz hat es jetzt selbst in der Hand, für Klarheit und Aufklärung zu sorgen. Sonst muss es der nächste Bundestag tun.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332852</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Sep 2021 17:31:24 +0200</pubDate>
                <title>Hambacher Wald-Räumung laut Urteil rechtswidrig: Laschet muss zurücktreten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hambacher-wald-raeumung-laut-urteil-rechtswidrig-laschet-muss-zuruecktreten-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Gestern (08. September 2021) hat das Kölner Verwaltungsgericht auf Klage eines damaligen Bewohners entschieden, dass die Räumung des Hambacher Waldes vor drei Jahren rechtswidrig war. Dazu erklärt Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Dafür trägt NRW-Ministerpräsident und CDU-Kanzlerkandidat Laschet die Verantwortung. Der Landesregierung ging es im Hambacher Wald die ganze Zeit um den Profit des RWE-Konzerns. Ein Ministerpräsident, der sich so offensichtlich zum Komplizen eines Energiekonzerns macht, dessen Landesregierung die Begründung für den größten Polizeieinsatz in der Landesgeschichte an den Haaren herbeizieht, der ist weder als Ministerpräsident noch als Kanzlerkandidat länger tragbar. Treten Sie zurück, Herr Laschet!</p>
<p>Aber auch Die Grünen, die uns außenpolitisch immer gerne 'Verantwortungslosigkeit' vorwerfen, müssen sich nun fragen lassen, ob sie den Eintritt in eine Bundesregierung unter Kanzler Laschet noch verantworten können."</p>
<p>Hanno Raußendorf, Klimapolitischer Sprecher von DIE LINEK NRW, ergänzt: „Die Rodungssaison stand bevor und da musste der erstbeste rechtliche Vorwand herhalten, um die Waldbesetzung im Interesse des Energieriesen rechtzeitig zu vertreiben. Das Schlimmste aber ist: Die Landesregierung hat durch ihren völlig unverhältnismäßigen Polizeieinsatz Menschenleben in Gefahr gebracht. Der Journalist Steffen Meyn wäre ohne diesen rechtswidrigen Einsatz nicht in den Tod gestürzt."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Fri, 10 Sep 2021 17:24:08 +0200</pubDate>
                <title>ÖPNV überall und kostenlos. Das geht in 5 Jahren.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/oepnv-ueberall-und-kostenlos-das-geht-in-5-jahren/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Klimafreundliche Mobilität für alle: So geht öffentliche Daseinsvorsorge und Klimaschutz</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kernpunkte</strong>:</p><ul class="list-normal"> 	<li>Wir investieren so viel wie nie zuvor und stellen den ÖPNV in den Mittelpunkt unserer Verkehrspolitik. Überall im Land werden Strecken reaktiviert und ausgebaut, Barrierefreiheit geschaffen, Takte verdichtet.</li> 	<li>Öffentlicher Verkehr als Gemeingut: Innerhalb von fünf Jahren machen wir den ÖPNV für alle Fahrgäste vollständig kostenlos.</li> 	<li>Mobilitätsgarantie auf dem Land: Wir binden die Gemeinden untereinander und das nächste städtischen Zentrum mindestens im Stundentakt von 6 bis 22 Uhr an.</li> 	<li>Bessere Arbeitsbedingungen: Wir sorgen für mehr Gehalt und kürzere Arbeitszeiten im Verkehrssektor.</li> 	<li>Arbeitsplatzmotor nachhaltige Mobilität: Mit unserem <a href="https://www.die-linke.de/start/detail/das-linke-klima-job-programm/" target="_blank" title="https://www.die-linke.de/start/detail/das-linke-klima-job-programm/" rel="noreferrer">Klima-Job-Programm</a> schaffen wir bis zu 200.000 neue gute &amp; zukunftsfeste Arbeitsplätze in ÖPNV und Schienen(-fahrzeug)-Produktion.</li> </ul><h2>Klimafreundliche Mobilität für alle:<br> So geht öffentliche Daseinsvorsorge und Klimaschutz</h2>
<p>Mobilität ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Für DIE LINKE gehört sie deshalb zur öffentlichen Daseinsvorsorge, wie eine bezahlbare Wohnung oder die Krankenversicherung. Heute sind viele Menschen nur eingeschränkt mobil, etwa wenn sie sich auf dem Land kein Auto leisten können oder wollen oder ihnen in der Stadt ein Einzelfahrschein für drei Euro und mehr zu teuer ist. Damit machen wir Schluss! Indem wir alle ans Netz anbinden und die Fahrpreise schrittweise auf null senken.</p>
<p>Gleichzeitig schützen wir das Klima. Unser Ziel ist das Pariser 1,5-Grad-Ziel einzuhalten. Der Verkehrssektor in Deutschland trägt als einziger Wirtschaftssektor bisher nichts dazu bei. Damit machen wir Schluss!</p>
<p>61 Prozent der regelmäßigen Autofahrer:innen in Städten würden auf den ÖPNV umsteigen, wenn die Anbindungen und Taktungen sich verbessern und/oder es preisgünstiger wird.<a href="https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> Wir wollen überall, wo es geht, das Umsteigen auf klimafreundliche, gemeinschaftlich genutzte Verkehrsmittel ermöglichen. Kostenloser und gut ausgebauter ÖPNV ist die perfekte Lösung: Die ideale Kombination aus Daseinsvorsorge (sozial) und Klimaschutz (ökologisch). Wir begleiten den kostenfreien ÖPNV durch ein Programm des Stadtumbaus. Die Innenstädte werden attraktiver für Fahrrad &amp; Fußgänger:innen und laden zum Verweilen ein. Die Lebensqualität steigt durch weniger Unfälle, Abgase und Lärm.</p>
<h2>ÖPNV überall - ÖPNV for future!</h2>
<p>Die Zukunft der Mobilität ist öffentlicher Verkehr: überall und kostenlos.</p>
<p>DIE LINKE will die Kommunen bis 2035 klimaneutral machen. Angesichts der Klimakrise, der Finanzkrise der Kommunen und der Aufgabe des Bundes für gleichwertige Lebensverhältnisse zu sorgen, kann die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs nicht allein den Kommunen überlassen werden. Das würde bedeuten, sie mit der Aufgabe der kommunalen Verkehrswende allein zu lassen oder zu riskieren, dass Konzerne Lösungen vorantreiben, die weder die Herausforderung des Klimaschutzes noch die einer sozial gerechten Mobilität erfüllen.</p>
<p>Der ÖPNV kann seiner zentralen Rolle in der Verkehrswende gerecht werden, wenn er eine flächendeckend gut ausgebaute und preiswerte Alternative ist. Das steigert die Zahl der Nutzer:innen und nützt gerade Menschen mit niedrigen Einkommen. Wenn die Nachfrage größer ist als die Ausbaugeschwindigkeit, schaffen wir öffentliche Übergangsformen mit Bussen, Ruftaxen und öffentlichem Car-Sharing. Zudem wollen wir mit einem sozial gerechten Mobilitätsgeld Pendler:innen mit geringen Einkommen entlasten.</p>
<p>Wenn der ÖPNV kostenfrei wird und die Nachfrage steigt, löst das auch Nachfrage in der Produktion von Schienen, Schienenfahrzeugen / kollektiven Fahrzeugen aus. So können Industriearbeitsplätze gesichert, umgebaut und neue geschaffen werden.</p>
<h2>In drei Phasen zum kostenlosen ÖPNV</h2>
<p>Innerhalb von fünf Jahren und in drei Phasen lässt sich der kostenfreie ÖPNV realistisch flächendeckend verwirklichen.</p>
<h3>Finanzierung</h3>
<p>Mit politischem Willen ist kostenloser ÖPNV finanzierbar. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf (je nach Ausbauphase) im Durchschnitt auf 15 Milliarden Euro pro Jahr. Die notwendigen Einnahmen bekommen wir durch verkehrspolitische Prioritäten und den Abbau klimaschädlicher Subventionen. Für die Unterstützung von Flugverkehr und Dienstwagen gibt die Regierung Milliarden Steuergelder aus: Wir leiten das Geld um in den ÖPNV. DIE LINKE schlägt eine Vermögensabgabe zur Bewältigung der Corona-Kosten vor. Aus den Einnahmen können auch Corona-bezogene Finanzausfälle im ÖPNV ausgeglichen werden.</p>
<p>Das LINKE Steuerkonzept sieht Zusatzeinnahmen im Bundeshaushalt (ohne die Einnahmen der Vermögensteuer, die an die Bundesländer geht) in Höhe von 45 Mrd. Euro vor.<br> Langfristig soll die Finanzierung des ÖPNV wieder an die Kommunen übergehen. Dafür werden wir die Kommunen dauerhaft besser ausstatten: Wir wollen die Gewerbesteuer zu einer Gemeindewirtschaftsteuer ausweiten (Mehreinnahmen von 15 Mrd. Euro/Jahr). Wir entlasten die Kommunen von den Sozialleistungen.</p>
<h3>Erste Phase (2022-2023): Ausbau der Infrastruktur + Modellphase für zwei Jahre in 15 Städten</h3><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Investitionen von 10 Mrd. Euro jährlich in bundesweite Sofortmaßnahmen zum Ausbau und Verbesserung der Qualität der ökologischen Mobilitätsinfrastruktur </strong>von Bus und Bahn: Erhöhung der Taktzahlen, Barrierefreiheit, mehr Personal, Weiterqualifizierungsmaßnahmen und bessere Bezahlung, Verknüpfung mit intelligenter Mobilität (Carsharing etc.). Besondere Schwerpunkte sind dabei ländliche und strukturschwache Regionen sowie die Metropolregionen mit vielen Pendler:innen.</li> 	<li><strong>Gesundheitsschutz geht vor:</strong> Los geht es mit Modellprojekten für kostenfreien ÖPNV in den 15 Städten, die von besonders hoher Feinstaub- und CO<sub>2</sub>-Belastung betroffen sind. Sie erhalten vom Bund 90 Prozent Förderung für die Einführung eines kostenfreien ÖPNV. Das Personenbeförderungsgesetz wird dahingehend angepasst, dass auf kommunaler Ebene mehr unkonventionelle Projekte ausprobiert werden könnten und Kriterien "guter Arbeit" und bessere Bezahlung aufgenommen werden. Die Modellprojekte werden wissenschaftlich begleitet. Im Folgejahr finden erste Evaluationen statt.</li> 	<li><strong>Bundesprogramm „Freie Fahrt für Kinder und Jugendliche in Bus und Bahn“. </strong>Alle Personen bis 18 Jahren, Schüler:innen, Azubis und Hartz-IV-Empfänger:innen fahren ab Beginn der ersten Phase kostenfrei. Die Kosten übernimmt der Bund vollständig.</li> 	<li><strong>Kosten senken</strong>: für alle anderen wollen wir die Kosten für den ÖPNV sofort spürbar senken mit der Einführung eines 365-Euro-Tickets.</li> 	<li>Kommunen, die privatisierte Nahverkehrsunternehmen in die öffentliche Hand zurückführen wollen, werden vom Bund unterstützt (Rekommunalisierungsfonds).</li> 	<li>Die Kommunen erhalten die Möglichkeit von Zins- und Kostenfreien KfW-Krediten.</li> 	<li>Kosten erste Phase: 12 Milliarden Euro pro Jahr 	<ul class="list-normal"> 		<li>10 Milliarden Euro pro Jahr für Ausbau der ökologischen Mobilitätsinfrastruktur</li> 		<li>2 Milliarden Euro pro Jahr für Modellprojekte und kostenfreien Nahverkehr für Schüler:innen, Azubis und Hartz-IV-Empfänger:innen.</li> 	</ul> 	</li> </ul><h3>Zweite Phase (ab 2024-2026): Einführung des kostenfreien ÖPNV startet in möglichst vielen Kommunen</h3><ul class="list-normal"> 	<li>In den nächsten drei Jahren können die Kommunen eine zusätzliche ÖPNV-Abgabe erheben. Die Differenz zu den wegfallenden Einnahmen wird vom Bund durch ein Förderprogramm von 8 Milliarden/Jahr getragen.</li> 	<li>Kosten zweite Phase: 15 Milliarden Euro pro Jahr 	<ul class="list-normal"> 		<li>7 Milliarden Euro pro Jahr für Ausbau der ökologischen Mobilitätsinfrastruktur und des ÖPNV-Angebots.</li> 		<li>8 Milliarden Euro pro Jahr für Förderprogramm „kostenfreier ÖPNV in Kommunen“.</li> 	</ul> 	</li> </ul><h3><strong>Dritte Phase (ab 2027): </strong>Kostenfreier ÖPNV flächendeckend und für alle</h3><ul class="list-normal"> 	<li>Auf dem Land gilt nun eine Mobilitätsgarantie von 6 bis 22 Uhr. Die Mobilitätsgarantie wird als kommunale Pflichtaufgabe verankert.</li> 	<li>Kosten Dritte Phase: ca. 15 bis 18 Milliarden Euro pro Jahr 	<ul class="list-normal"> 		<li>Der Bund übernimmt die erforderlichen 12 Milliarden Euro pro Jahr für flächendeckenden kostenfreien ÖPNV (Schätzung der Kosten durch Verband deutscher Verkehrsunternehmen VDV)</li> 		<li>etwa 3 bis 6 Milliarden Euro pro Jahr für den weiteren Ausbau der ökologischen Mobilitätsinfrastruktur.</li> 	</ul> 	</li> </ul><h2>Das geht nur mit guter Arbeit</h2>
<p>Bereits in den letzten 20 Jahren ist die Anzahl der Fahrgäste im ÖPNV um 24 Prozent (vor Corona) gestiegen, gleichzeitig haben die Verkehrsbetriebe massiv Stellen abgebaut. Schon heute fehlen 15.000 Beschäftigte im ÖPNV. Bis 2030 brauchen wir 100.000 neue Beschäftigte, denn jede:r zweite geht bis dahin in Rente. Die Folgen sind dramatisch: immer mehr Arbeit in weniger Zeit, hohe Belastung und Stress. Betroffen sind alle Bereiche: Verwaltung, Service, Werkstätten, Infrastruktur und besonders der Fahrdienst. DIE LINKE kämpft an ihrer Seite und unterstützt die Gewerkschaften im Kampf für gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen.</p>
<p>Die Beschäftigten im ÖPNV sind Klima-Held:innen und des Alltags! Die Arbeitsbedingungen im Nahverkehr, bei der Bahn und in der Bahnindustrie müssen verbessert werden. Der Nulltarif im ÖPNV darf nicht zu noch mehr Arbeitsverdichtung führen. Im Gegenteil: Notwendig ist mehr Gehalt und kürzere Arbeitszeiten. Das Fachwissen der Beschäftigten muss in den Umbau des Verkehrssektors einfließen.</p>
<p>In einem nachhaltigen und zukunftsorientierten Mobilitätssektor schaffen wir bis 2025 bis zu 200.000 neue, gute und sichere Arbeitsplätze, neben den ÖPNV-Gesellschaften vor allem in der Bahnindustrie. Ein Sektor mit großer Zukunft, der völlig neu aufgestellt werden muss.</p>
<p>Die sozial-ökologische Verkehrswende wird für viele Menschen den Alltag verändern. Die Umstellung wird für die Gesellschaft ein Kraftakt. Aber einer, der sich lohnt. Deutschland wird dadurch gerechter und nachhaltiger, die Lebensqualität in den Städten und Dörfern wird steigen.</p>
<p>Die Takte zu verdichten und das Angebot auszubauen ist leichter als gedacht, wenn die Finanzierung gesichert ist. Das wichtigste ist, den Umbau nicht mehr auszubremsen, sondern endlich mit aller Kraft und klarem Ziel loszulegen. Dafür steht DIE LINKE.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/oepnv-ueberall-und-kostenlos-das-geht-in-5-jahren/#_ftnref1" target="_blank" name="_ftn1" rel="noreferrer">[1]</a><a href="https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/umweltbewusstsein_deutschland_2016_bf.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" title="https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/umweltbewusstsein_deutschland_2016_bf.pdf">https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/<br> umweltbewusstsein_deutschland_2016_bf.pdf</a> (Seite 63).</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332826</guid>
                <pubDate>Wed, 08 Sep 2021 19:19:39 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE NRW solidarisch mit Streikenden im Einzelhandel</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-nrw-solidarisch-mit-streikenden-im-einzelhandel/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Streiks im Groß-und Außenhandel sowie im Einzelhandel erklärt Christian Leye, Landessprecher DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wenn nach vier Monaten und fünf Verhandlungsrunden noch immer kein vernünftiges Angebot auf dem Tisch liegt, dann haben die Unternehmen um diesen Streik regelrecht gebeten. Hätten sich die Beschäftigten im Lockdown, als es auf sie ankam, genauso stur verhalten - es hätte wohl nicht nur Engpässe bei Toilettenpapier gegeben. Wer den Laden am Laufen hält, hat eine vernünftige Bezahlung verdient - und keine Hinhaltetaktik."</p>
<p>Nina Eumann, Landessprecherin DIE LINKE NRW, erklärt weiter: "Meine Partei unterstützt die Forderungen von ver.di nach 4,5 Prozent mehr und 45 Euro plus beim Gehalt, Lohn oder Ausbildungsvergütung. Besonders aber muss die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen erleichtert werden. Da ist auch die Politik gefragt, dafür die Rahmenbedingungen zu setzen. Meine Partei steht in jedem Fall auch nach der Wahl bereit, für dieses Ziel zu kämpfen. Tarifflucht ist schäbig und greift hart arbeitenden Beschäftigten direkt ins Portemonnaie - das gehört schnell gestoppt."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332825</guid>
                <pubDate>Wed, 08 Sep 2021 19:16:10 +0200</pubDate>
                <title>Landesschiedskommission lehnt Ausschluss von Sahra Wagenknecht ab</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/landesschiedskommission-lehnt-ausschluss-von-sahra-wagenknecht-ab-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die beiden Anträge auf Parteiausschluss gegen Sahra Wagenknecht, Spitzenkandidatin von DIE LINKE NRW zur Bundestagswahl, sind von der Landesschiedskommission einstimmig abgelehnt worden. Dazu erklären Christian Leye und Nina Eumann, Landessprecher und Landessprecherin von DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir sind froh, dass es eine Entscheidung in diesem wirklich unnötigen Verfahren gibt. Auch der Landesvorstand hatte befunden: Die Ausschlussanträge gegen Sahra Wagenknecht waren falsch und nicht gerechtfertigt. Weder bei unseren Mitgliedern noch bei unseren Wählerinnen und Wählern ist dieses Verfahren auf Verständnis gestoßen. Obwohl die Entscheidung nicht überraschend kommt, ist es gut, dass sie getroffen wurde. Und sie wird uns jetzt Rückenwind in den verbleibenden Wahlkampftagen geben. <a href="https://www.dielinke-nrw.de/wahlen/detail-termine-wahlen/news/sahra-wagenknecht-in-nrw/" target="_blank">Derzeit tourt Sahra Wagenknecht durch NRW</a>, die Resonanz auf den Marktplätzen ist riesig. Mit dieser Tour zeigen wir: Die Wählerinnen und Wähler sind nicht auf das sterbenslangweilige, profillose Personal von CDU, SPD und Grünen angewiesen. Wer soziale Gerechtigkeit will, macht sein Kreuz bei der Bundestagswahl bei DIE LINKE - und auf Listenplatz 1 steht in NRW Sahra Wagenknecht."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332824</guid>
                <pubDate>Wed, 08 Sep 2021 19:11:41 +0200</pubDate>
                <title>Scholz‘ Versprechen zur Rente ist mehr Drohung als Garantie</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/scholz-versprechen-zur-rente-ist-mehr-drohung-als-garantie/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur so genannten Rentengarantie, die SPD-Kanzlerkandidat Scholz heute im Bundestag ausgesprochen hat, erklärt der Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE, Jörg Schindler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wer es ernst mit dem Kampf gegen Altersarmut meint und die Rente für Alle wieder zu einem festen und verlässlichen Anker machen will, darf weder das Rentenniveau bei 48 Prozent einfrieren, noch das Renteneintrittsalter bei 67 Jahren belassen. Das muss auch Olaf Scholz anerkennen. Seine so genannten Garantien sind der doch der blanke Hohn für all diejenigen, die ihr Leben lang arbeiten und dann eine Rente erhalten, die nicht zum Leben reicht.</p>
<p>Eine Erhöhung des Rentenniveaus auf 53 Prozent – wie zu Zeiten von Helmut Kohl - wäre mit einer moderaten Anhebung des Beitragssatzes um 1,6 Prozentpunkte locker finanzierbar und würde einen durchschnittlich Verdienenden und seiner Chefin monatlich gerademal 24,70 Euro mehr Rentenbeitrag kosten.</p>
<p>Genauso können und müssen wir es uns leisten, das Renteneintrittsalter wieder auf 65 Jahre abzusenken. Denn die Altenpflegerin oder der Fliesenleger können gar nicht bis 67 in ihren Beruf bleiben. Dafür sind ihre Arbeitsbedingungen viel zu belastend.</p>
<p>Die angeblichen Finanzierungsprobleme der gesetzlichen Rentenversicherung, die bemüht werden, um die Rente mit 67 zu begründen, sind ideologischer Bluff. Der derzeitige Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung mit 18,6 Prozent liegt auf dem niedrigsten Stand seit 1993.</p>
<p>Und wenn endlich alle Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen würden, also auch Politikerinnen, Anwälte und Beamte, dann könnte die Rente auf Jahrzehnte hinaus sicher gemacht werden, eingeschlossen ein reguläres Eintrittsalter von 65 Jahren.</p>
<p>Deshalb fordere ich die SPD auf, ihren Wiederstand gegen eine Absenkung des Renteneintrittsalters und eine Anhebung des Rentenniveaus aufzugeben.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332760</guid>
                <pubDate>Fri, 03 Sep 2021 18:13:12 +0200</pubDate>
                <title>Weltfriedenstag: Bundesrepublik darf nie wieder Kriegspartei werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/weltfriedenstag-bundesrepublik-darf-nie-wieder-kriegspartei-werden/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Weltfriedenstages am 1. September erklärt Katina Schubert, Landesvorsitzende DIE LINKE. Berlin:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Vor 82 Jahren überfiel die faschistische deutsche Wehrmacht Polen und begann damit den zweiten Weltkrieg. Sechs Millionen Jüd*innen, über 500.000 Roma und Sinti haben die Nazis in den Vernichtungslagern ermordet, über 50 Millionen Menschen wurden zu Opfern dieses Krieges. Heute ist der 1. September in jedem Jahr der Weltfriedenstag, an dem wir der Opfer gedenken und gleichzeitig immer wieder das Vermächtnis der antifaschistischen Widerstandskämpfer*innen erneuern, dass von deutschem Boden niemals mehr Krieg ausgehen dürfe.</p>
<p>Mit den ersten Kampfeinsätzen der Bundeswehr im Ausland, damals im Jugoslawienkrieg, hat die Bundesregierung mit diesem Selbstverständnis gebrochen. Nach 20 Jahren Krieg in Afghanistan wissen wir, dass Krieg nur Tod, Leid und Vernichtung bringt, keinesfalls aber nachhaltig Terror bekämpft. Auch deshalb ist es das Gebot der Stunde, dieses Vermächtnis zu erneuern, dass die Bundesrepublik nie wieder Kriegspartei wird. Gleichzeitig ist jetzt weiter umfassende Hilfe für all diejenigen afghanischen Bürger*innen und ihrer Familien notwendig, die während des Afghanistan-Kriegs für deutsche oder westliche Einrichtungen gearbeitet haben und die als Frauen- und Menschenrechtsaktivist*innen gegen die menschenverachtende Unterdrückung der Taliban gekämpft haben.</p><blockquote><p>﻿</p></blockquote>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332668</guid>
                <pubDate>Wed, 01 Sep 2021 17:25:58 +0200</pubDate>
                <title>Zum Weltfriedenstag</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zum-weltfriedenstag/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des heutigen Weltfriedenstages erklärt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor 82 Jahren begann mit dem Überfall Deutschlands auf unser Nachbarland Polen der Zweite Weltkrieg. Auf den Angriff folgten viele Jahre Krieg, Genozid und unendliches Leid. An diesem Tag halten wir inne, um den zahlreichen Opfern zu gedenken.</p>
<p>Doch dieser Tag ist auch ein Auftrag. Denn auch wenn die Nachgeborenen keine Schuld trifft, wir haben eine Verantwortung. Wir müssen uns dafür stark machen, dass von Deutschland nie wieder ein Krieg ausgeht.</p>
<p>Für DIE LINKE ist der Einsatz für den Frieden Teil unserer politischen DNA. Wir wollen ein Ende der Rüstungsexporte, wir wollen internationales Recht stärken, wir brauchen eine Entspannungspolitik, die den Namen verdient.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332656</guid>
                <pubDate>Tue, 31 Aug 2021 19:33:11 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE NRW startet mit Sahra Wagenknecht in Wahlkampf-Endspurt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-nrw-startet-mit-sahra-wagenknecht-in-wahlkampf-endspurt-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;Ab Dienstag beginnt DIE LINKE NRW ihren Wahlkampf-Endspurt in Nordrhein-Westfalen. Dazu gehören prominent besetzten Veranstaltungen quer durch das Land. Alleine mit Sahra Wagenknecht werden wir rund 20 Veranstaltungen durchführen&quot;, erklärt Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Leye weiter: „Warum dies bitter nötig ist, hat das sterbenslangweilige Triell vom Sonntag unterstrichen. CDU, SPD und Grüne unterscheiden sich in vielen Politikfeldern nur noch durch Nuancen, und wohl noch nie haben Personalangebote dieser Parteien so wenige Menschen überzeugt. In NRW sind wir daher sehr froh, mit Sahra Wagenknecht eine prominente und streitbare Politikerin gegen den langweiligen Einheitsbrei der anderen Parteien zu setzen. Sei es die ungerechte Krisenpolitik in der Corona-Pandemie, der verschlafene Klimawandel oder die gescheiterten Kriegseinsätze der Bundesregierung: Die Antworten auf die großen Krisen kommen von links, und Sahra Wagenknecht verkörpert dies glaubwürdig."</p>
<p>Sahra Wagenknecht erklärt: "Ich freue mich sehr auf die Tour durch NRW. Gerade im bevölkerungsreichsten Bundesland ergibt es Sinn, intensiv für einen grundlegenden Politikwechsel zu werben. Außerdem haben hier schon viele Menschen ihre Erfahrungen mit der ungerechten und zu oft unentschlossenen Politik des CDU-Kanzlerkandidaten machen müssen. Wir werden dafür werben, dieser Politik des weiter-so im September die rote Karte zu zeigen."</p>
<p>Christian Leye erklärt abschließend: „Besonders freuen wir uns, dass wir diesmal so viele Veranstaltungen mit Sahra Wagenknecht wie noch nie in NRW anbieten können. Von Bielefeld nach Bonn, von Heinsberg über Wuppertal nach Bochum: In rund 20 Städten wird die NRW-Spitzenkandidatin auftreten und deutlich machen, wieso DIE LINKE einen Gerechtigkeitswahlkampf führt. Auch freuen wir uns, dass wir mit Janine Wissler die Parteivorsitzende und Spitzenkandidatin für fünf weitere Termine in Nordrhein-Westfalen gewinnen konnten."</p>
<p>Alle Termine für NRW finden sich auf der Homepage der Landespartei im Netz unter <a href="https://www.dielinke-nrw.de/wahlen/" target="_blank" class="link-extern" title="Link zur Wahl-Webseite">https://www.dielinke-nrw.de/wahlen/</a></p>
<p><strong>Termine Sahra Wagenknecht</strong></p>
<p>31.08. Paderborn, Bielefeld, Detmold</p>
<p>02.09. Mettmann, Schwerte, Iserlohn</p>
<p>09.09. Bocholt, Recklinghausen</p>
<p>14.09. Gelsenkirchen, Hattingen, Bochum</p>
<p>21.09. Heinsberg, Frechen, Viersen</p>
<p>22.09. Bergisch Gladbach, Wuppertal</p>
<p>23.09. St. Augustin, Bonn</p>
<p><strong>Termine Janine Wissler:</strong></p>
<p>04.09. Duisburg, Essen</p>
<p>06.09. Münster, Steinfurt</p>
<p>07.09 Köln, Bonn</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332655</guid>
                <pubDate>Tue, 31 Aug 2021 19:28:27 +0200</pubDate>
                <title>Antikriegstag - mehr als nur ein Ritual</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/antikriegstag-mehr-als-nur-ein-ritual-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Auch aus ökologischer Sicht muss Druck gemacht werden für eine konsequente Friedenspolitik.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die jüngsten Entwicklungen in Afghanistan zeigen die fatalen Auswirkungen, wenn Frieden herbeigebombt werden soll, statt ihn auf dem Verhandlungswege anzustreben. Die US-amerikanische Strategie des Regime Change und die Durchsetzung eigener Ziele mit militärischen Mitteln ist mit dem chaotischen Abzug aus Afghanistan endgültig gescheitert."</p>
<p>Mit diesen Worten kommentiert die Friedenspolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW, Tamara Helck, die jüngsten Ereignisse in Afghanistan und mahnt, der Antikriegstag sei angesichts der wachsenden Kriegsgefahr kein bloßes Ritual, sondern ein nach wie vor notwendiges Datum.</p>
<p>Der traditionell&nbsp;am 1. September&nbsp;begangene Antikriegstag geht zurück auf den Überfall Polens durch die deutsche Wehrmacht. Seit 1952 wird an diesem Tag an die vielen Toten in den zwei Weltkriegen erinnert und auf die wachsende Kriegsgefahr hingewiesen.</p>
<p>Mit Sorge blickt Helck daher auf das Bekenntnis von CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet zum Zwei-Prozent-Ziel der NATO.&nbsp;</p>
<p>„Die Welt gerät an einen ökologischen Kipppunkt", sagt die Friedenspolitikerin angesichts der weltweiten Waldbrände, Überflutungen und Starkregenfälle in diesem Sommer. „Wer den Klimakollaps aufhalten möchte, kommt an Frieden und Abrüstung nicht vorbei. Mit Laschet wird das nicht gelingen", so Helck.</p>
<p>Die Friedenspolitikerin erklärt, dass der deutsche Verteidigungsetat sich 2020 auf etwa&nbsp;53,5 Milliarden US-Dollar belief und in den&nbsp;letzten Jahren stark angestiegen sei. Auf 80 Milliarden US-Dollar müsste der Etat weiter steigen, um die NATO-Vorgabe zu erfüllen. „Dieses Geld wird für die so notwendige sozial-ökologische Transformation viel dringender gebraucht als für Rüstung.&nbsp;Das weitere Aufblähen des deutschen Rüstungsetats ist unsinnig, gefährlich und es verschärft die Umweltproblematik, weil es finanzielle Mittel bindet und weil das Militär als&nbsp;größter Umweltverschmutzer weltweit den Klimawandel anheizt", so Helck.</p>
<p>DIE LINKE NRW ruft deshalb auf,&nbsp;am 1. September&nbsp;für eine konsequente Friedenspolitik Druck zu machen. Dazu wird es in vielen Kreisverbänden in den nächsten Tagen Veranstaltungen und Friedensfeste geben. Interessierte sind herzlich eingeladen. So wird unsere Bundestagsabgeordnete Kathrin Vogler auf dem Kennedyplatz in Essen anlässlich der <a href="https://nrw.dfg-vk.de/demo-gegen-nato-luftkriegskonferenz/" target="_blank" class="link-extern" title="Link zur Demo" rel="noreferrer">Demo gegen NATO-Luftkriegskonferenz</a> sprechen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332654</guid>
                <pubDate>Tue, 31 Aug 2021 19:21:41 +0200</pubDate>
                <title>LINKE legt erstes wasserfestes Konzept für bundesweiten Mietendeckel vor</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-legt-erstes-wasserfestes-konzept-fuer-bundesweiten-mietendeckel-vor/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Ein bundesweiter Mietendeckel ist verfassungsrechtlich möglich, verbessert flächendeckend den Schutz vor steigenden und überhöhten Mieten und leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag zur Lösung der Wohnungsfrage.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer umfassenden Studie legen wir heute das erste wasserfeste Konzept vor, das Millionen Mieter und zudem die Staatskasse deutlich entlastet“, erklärt Caren Lay, stellvertretende Vorsitzende und mietenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heutigen Präsentation einer<strong> <a href="https://www.linksfraktion.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/2021/210829_Studie_bundesweiter_Mietendeckelerfassung_.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Studie [PDF]</a></strong>, die der Stadtsoziologe Andrej Holm (Humboldt-Universität zu Berlin) und der Fachanwalt für Mietrecht Benjamin Raabe im Auftrag der Fraktion DIE LINKE im Bundestag und der Rosa-Luxemburg-Stiftung verfasst haben. Caren Lay weiter:</p>
<p>„Allein in den 42 untersuchten Großstädten kann ein bundesweiter Mietendeckel knapp einer Million Mieter-Haushalten das Wohnen zu einer leistbaren Miete ermöglichen. Jeder siebte Haushalt würde so entlastet – in den besonders von der Wohnungsnot betroffenen Gebieten sogar jeder vierte. Um das gleiche Ziel zu erreichen, wären staatliche Mietzuschüsse, etwa durch Wohngeld, in Höhe von fünf Milliarden Euro pro Jahr nötig.</p>
<p>Die Studie zeigt deutlich die Notwendigkeit einer umfassenden mietrechtlichen Neuregelung: In den untersuchten Städten stiegen die Bestandsmieten in den Jahren 2013 bis 2018 doppelt so schnell wie die allgemeine Preisentwicklung. Die Marktmieten bei Neu- oder Wiedervermietung stiegen sogar fünfmal so schnell. Bisherige Versuche, die Mietsteigerungen zu begrenzen, haben sich als ungeeignet erwiesen.</p>
<p>Der vorliegende Vorschlag für einen bundesweiten Mietendeckel greift die drei Elemente des Berliner Mietendeckels – Mietenstopp, Mietobergrenzen und Mietsenkung – auf. Dafür entwirft die Studie ein reformiertes Bundesmietrecht, das die bestehenden Instrumente (Mietpreisbremse, Kappungsgrenze) weiterentwickelt und früher geltende Regelungen (Durchschnittsmiete, Mietwucher-Paragraph) wiederbelebt, differenziert nach Regionen mit angespannter Wohnungslage und Städten mit Wohnungsnotlage. Dadurch sowie durch die teilweise Befristung ist das Konzept verfassungskonform.</p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht hat die Zuständigkeit für einen Mietendeckel eindeutig auf Bundesebene verortet. Mit der Mietendeckel-Studie wird zum ersten Mal ein handhabbares Konzept für die Umsetzung vorgelegt.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332653</guid>
                <pubDate>Tue, 31 Aug 2021 19:17:14 +0200</pubDate>
                <title>Karliczek verschleppt BAFöG-Reform</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/karliczek-verschleppt-bafoeg-reform/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heute wird das BAföG 50 Jahre alt. Dazu erklärt Jörg Schindler, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die heute vorliegenden Zahlen zeigen: Die Bundesregierung hat die notwendige große Reform der Studienfinanzierung verschleppt. Deshalb ist die Studienfinanzierung der letzten Jahre und bis heute katastrophal!</p>
<p>Wir brauchen dringend eine grundlegende BAföG-Reform. Unabhängig von Alter, Aufenthaltsstatus, Regelstudienzeit, Status der Eltern und ohne Verschuldungszwang. Dabei muss die Bezahlung ausreichen, um den Lebensunterhalt zu finanzieren und einen guten Rahmen für das Lernen zu schaffen. Bildung darf kein Armutsrisiko mehr sein.</p>
<p>Mit dem jetzigen BAföG wird die soziale Spaltung der Studierendenschaft weiter vorangetrieben. Ein Drittel der Studierenden muss für den Lebensunterhalt während des Studiums arbeiten. Kinder einkommensstarker Familien konzentrieren sich hingegen voll auf den Lernstoff. Statt sich für dieses Gesetz zu loben sollte Frau Karliczek besser eine Runde nachsitzen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332595</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Aug 2021 20:01:43 +0200</pubDate>
                <title>NRW-Schulministerin versagt erneut beim Schutz von Kindern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nrw-schulministerin-versagt-erneut-beim-schutz-von-kindern-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland ist geimpft. Für Familien mit Kindern, die eine Kita oder Grundschule besuchen, ist eine Rückkehr zu einem „normalen“ Alltag jedoch immer noch nicht Realität.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Inzidenzen in Schulen und Kitas steigen und steigen, wie ein Damoklesschwert schwebt eine drohende Quarantäne über den Familien. Die Schulpolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW, Carolin Butterwegge erklärt dazu:</p>
<p>„Statt auch nach den Sommerferien wieder einmal unhaltbare Versprechungen zu verkünden, um alle an Schule Beteiligten in vermeintlicher Sicherheit zu wiegen, hätte das Schulministerium in den vergangenen Monaten für einen wirksamen Infektionsschutz an Schulen Sorge tragen müssen. Etwa, indem man frühzeitig Schüler:innenimpfungen, mobile Luftfilter, kleinere Lerngruppen und den Einsatz zusätzlichen Personals vorbereitet hätte. Nun drohen Quarantänemaßnahmen insbesondere Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien, die ohnehin die schlechtesten Voraussetzungen für Homeschooling haben. Eltern müssen sich erneut auf Monate des parallelen Homeschoolings, der Kinderbetreuung und des Homeoffice einstellen müssen. Die Bildungsungleichheit verstärkt sich so immer mehr.“</p>
<p>Zwar hatte Schulministerin Yvonne Gebauer wiederholt angekündigt, Schul- und Kitaschließungen werde es diesen Herbst und Winter nicht geben; nach den Sommerferien gingen die Schulen wieder in den Regelbetrieb. Nur Sitznachbar:innen müssten bei Infektionen in Quarantäne und der Schülerausweis galt zunächst als Testnachweis. Die Theorien der Schulministerin sind nach kurzer Zeit von der Praxis rasant nach oben schnellender Infektionszahlen an Kitas und Schulen bereits wieder Schnee von gestern. Schülergruppen mischen sich eben nicht nur in Pausen, sondern auch in Mensen, im Ganztag und auf dem Schulweg.</p>
<p>„Frau Gebauer muss sich endlich mit Gesundheitsminister Laumann koordinieren. Das Schulministerium muss endlich seine Hausaufgaben zu machen und verantwortlich und vorausschauend tätig werden. Dazu zählen neben der Unterstützung kommunaler Impfangebote auch solche für alle weiterführenden Schulformen. Und jüngere Kinder, die gar nicht geimpft werden dürfen, darf man aber nicht der Durchseuchung überlassen, sondern muss für Luftfilter, kleine Gruppen und engmaschiges Testen Sorge tragen“, fordert Butterwegge abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332594</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Aug 2021 19:57:47 +0200</pubDate>
                <title>Datteln lV rechtswidrig - Riesendebakel für Armin Laschet</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/datteln-lv-rechtswidrig-riesendebakel-fuer-armin-laschet-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIE LINKE hat mit Freude das gestrige Urteil des Oberverwaltungsgerichtes in Münster zur Kenntnis genommen. Das Gericht erklärte den Standort des Kohlekraftwerks Datteln lV für „rechtlich unwirksam“.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Für die Stellvertretende Landessprecherin von DIE LINKE NRW, Ulrike Eifler, die im Wahlkreis Recklinghsusen ll als Direktkandidatin antritt, offenbart sich in dem Gerichtsurteil das desaströse Versagen der Landesregierung:</p>
<p>„Armin Laschet hat den Bau des Kohlekraftwerks trotz der Vereinbarung zum Kohleausstieg durchgedrückt. Das Urteil gibt nun all jenen Rückenwind, die sich seit Jahren für die Reduzierung von CO2-Emissionen starkmachen. Und es ist ein Riesendebakel für Laschet. Ein Ministerpräsident, der nicht nur die Empfehlung der Kohlekommission ignoriert, sondern auch die Ängste Tausender vor den Folgen des Klimawandels leichtfertig vom Tisch wischt, hat sich als Kanzlerkandidat vollständig diskreditiert.“</p>
<p>Das OVG Münster begründete das Urteil unter anderem damit, dass bei der Standortsuche Fehler gemacht wurden, durch die der gesamte Bebauungsplan rechtswidrig wird. Offenbar hatten die Behörden nur im Raum Emscher/ Lippe nach Alternativstandorten gesucht und sich zudem nur auf ein Kohlekraftwerk festgelegt, ohne dabei den Bau eines Gaskraftwerkes in Betracht zu ziehen. Hanno von Raussendorf, Umweltpolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW sagt dazu: „Damit ist das unwürdige Ende des Schwarzbaus, Datteln IV eingeläutet. Das OVG-Urteil muss jetzt Konsequenzen haben, das Kraftwerk umgehend vom Netz. Die gleiche Landesregierung, die seine Inbetriebnahme gegen alle Widerstände durchgeboxt hat, würde an dieser Stelle nicht mal ein Windrad genehmigen. Diese Einseitige Politik zugunsten der Interessen von Kohle-Multis und zulasten der dringend nötigen Energiewende kann so nicht weitergehen. Was die Stunde geschlagen hat, das haben uns die katastrophalen Überschwemmungen des vergangenen Monats doch deutlich vor Augen geführt. Die Linke fordert deshalb: Datteln lV abschalten, Energiewende schaffen und Klimaneutralität bis 2035!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332593</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Aug 2021 19:53:47 +0200</pubDate>
                <title>LINKE NRW reicht Klage ein: Demonstrieren ist ein Grundrecht, keine Straftat!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-nrw-reicht-klage-ein-demonstrieren-ist-ein-grundrecht-keine-straftat-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Polizeieinsatz anlässlich der Demonstration „Versammlungsgesetz NRW stoppen – Grundrechte erhalten“ am 26. Juni 2021 in Düsseldorf hat ein juristisches Nachspiel. Nach umfänglicher Prüfung haben Mitglieder des Landesvorstands der Partei DIE LINKE am Mittwoch, den 25. August Klage eingereicht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Amid Rabieh, innenpolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW: „Der mehr als fünf Stunden anhaltende Polizeikessel, von dem auch Teile des Demonstrationsblocks der LINKEN betroffen waren, war unverhältnismäßig und illegal. Die Feststellungsklage, die wir jetzt vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf eingereicht haben, ist der erste Schritt. Wenn das Gericht die Rechtswidrigkeit bestätigt hat, werden wir auch prüfen lassen, ob die durchgeführte Einkesselung nicht strafrechtlich relevantes Verhalten war.“</p>
<p>Außerdem kritisiert DIE LINKE scharf, dass die Polizei sogar die Akteneinsicht zu dem Vorgang verweigert. „Wir werden das nicht hinnehmen und haben deswegen auch Klage auf Auskunft nach dem Informationsfreiheitsgesetz eingereicht“, so Amid Rabieh weiter, der zusammen mit weiteren Mitgliedern des Landesvorstands der Partei über Stunden ohne ersichtlichen Grund von der Polizei festgehalten wurde. „Es geht hier um einen Präzedenzfall, mit dem wir grundsätzlich mehr Transparenz bei der Aufarbeitung von Polizeieinsätzen durchsetzen wollen.“</p>
<p>DIE LINKE NRW ruft außerdem dazu auf, sich an der nächsten Großdemonstration gegen das geplante NRW-Versammlungsgesetz an diesem Samstag, den 28. August in Düsseldorf zu beteiligen.</p>
<p>„Die Weigerung der Polizei, die Vorgänge während der Demonstration transparent zu machen, unterstreicht die offensichtlich weiterhin fehlende Kooperationsbereitschaft“, sagt Fotis Matentzoglou, Mitglied im Landesvorstand von DIE LINKE NRW. „Wir werden uns von dem völlig aus dem Ruder gelaufenen Polizeieinsatz nicht einschüchtern lassen. Nach den Erfahrungen im Juni werden Abgeordnete unserer Partei die Demonstration als parlamentarische Beobachter begleiten. Wir hoffen und erwarten, dass die Polizei diesmal deeskalierend in Erscheinung tritt, und dass ihr somit eine weitere Klage erspart bleibt. Die Behörden müssen das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit achten und dürfen eine ordnungsgemäße Durchführung der Demonstration bis zu ihrem Ende nicht erneut torpedieren."</p>
<p>Die große Bündnis-Demonstration, zu der inzwischen mehr als 150 Organisationen aufrufen, beginnt um 13 Uhr am Rheinpark an den Rheinterrassen in Düsseldorf</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332591</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Aug 2021 19:38:07 +0200</pubDate>
                <title>Tarifflucht endlich stoppen – Tarifbindung stärken</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/tarifflucht-endlich-stoppen-tarifbindung-staerken/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich immer mehr Unternehmen ihrer sozialen Verantwortung entziehen und sich schmutzige Wettbewerbsvorteile gegenüber denjenigen verschaffen, die nach Tarif bezahlen“, erklärt Pascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zu den heute vorgestellten Ergebnissen einer Umfrage der Gewerkschaft ver.di. Meiser weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die grassierende Tarifflucht ist eine gefährliche Entwicklung, die den sozialen Frieden in unserem Land ernsthaft gefährdet – und eine klare Mehrheit der Menschen ist aus guten Gründe nicht länger bereit, dies hinzunehmen. Die Große Koalition hat jedoch völlig dabei versagt, dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten.</p>
<p>Es wird daher eine der vordringlichsten Aufgaben der künftigen Bundesregierung sein, die Verhandlungsmacht der Gewerkschaften wieder zu stärken und das Tarifvertragssystem zu stabilisieren. Tarifverträge müssen endlich auch gegen den Willen der Arbeitgeberverbände für allgemeinverbindlich erklärt werden können, und die Vergabe öffentlicher Aufträge muss verbindlich an die Zahlung von Tariflöhnen gekoppelt werden. Wer allerdings glaubt, dass dies in einer Koalition mit CDU/CSU oder FDP möglich sei, der glaubt vermutlich auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-332590</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Aug 2021 19:34:05 +0200</pubDate>
                <title>Die Sicherheit der Rente ist eine politische Entscheidung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-sicherheit-der-rente-ist-eine-politische-entscheidung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Mit Blick auf die regelmäßigen Angriffe von Wirtschaftslobbyisten auf die gesetzliche Rente, zuletzt Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger gegenüber der &quot;Neuen Osnabrücker Zeitung&quot; (Donnerstag), sagt Janine Wissler, Vorsitzende und Spitzenkandidatin der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Alle paar Tage startet ein Wirtschaftslobbyist einen Angriff auf die gesetzliche Rente. Aktuell&nbsp; Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger. Die falsche Behauptung, eine gute Rente mit einem verlässlichen Renteneintrittsalter von 65 oder 67 Jahren sei nicht finanzierbar, wird nicht richtiger, wenn man sie öfter wiederholt. Andere Länder wie Österreich und die Niederlande können es, Deutschland kann es auch.</p>
<p>Die Rente ist sicher, wenn wir sie sicher machen. Eine sichere Rente kann erreicht werden, in dem man alle Einkommen vollständig für die Rentenbeiträge einbezieht. Dann ist Spielraum für höhere Renten, eine Mindestrente von 1.200 Euro und eine Absenkung des Renteneintrittsalters auf wieder 65 Jahre.</p>
<p>Wie Menschen bei uns im Alter leben, ist ein Ergebnis von politischen Entscheidungen. Nötig ist, sich klar zu guten und verlässlichen gesetzlichen Renten zu bekennen. Gebt den Menschen Sicherheit! Geringverdiener können nicht privat fürs Alter vorsorgen, vielen - insbesondere Frauen - droht Altersarmut, wenn die gesetzliche Rente nicht zum Leben reicht.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-332589</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Aug 2021 19:31:06 +0200</pubDate>
                <title>10 Cent pro Tag: Hartz IV-Erhöhung ab 2022 beleidigt Arbeitssuchende</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/10-cent-pro-tag-hartz-iv-erhoehung-ab-2022-beleidigt-arbeitssuchende/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Absicht der Bundesregierung, ab 2022 die Hartz IV-Regelsätze um 3 Euro monatlich zu erhöhen, erklärt der Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE, Jörg Schindler:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Plan, die Hartz IV-Regelsätze&nbsp;um sage und schreibe 3 Euro monatlich, also&nbsp;10 Cent täglich, zu erhöhen, beleidigt Sozialminister Heil Arbeitssuchende und ihre Familien.&nbsp;</p>
<p>Auch von dann 449 Euro kann man nicht in Würde leben. Dieser Betrag kommt allein durch Rechentricks zustande und hat nichts zu tun mit dem, was die Menschen wirklich brauchen.</p>
<p>Die Bundesregierung merkt&nbsp;offenbar gar nicht, wie absurd das ist. Oder, was noch schlimmer ist, sie will es nicht merken. Das ist schäbig und politisch unverantwortlich.</p>
<p>Die Linke will Hartz IV durch ein Mindesteinkommen von 1.200 Euro ersetzen. Und bis das geschieht, sollte Hartz IV umgehend auf 658 Euro erhöht werden, plus Übernahme der Wohn- und Stromkosten. Dieser Betrag ergibt sich, wenn man in Rechnung stellt, wieviel Geld zu einem Leben in Würde wirklich notwendig ist.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Fri, 27 Aug 2021 19:27:49 +0200</pubDate>
                <title>Bessere Bezahlung und gesetzliche Personalbemessung in der Pflege</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bessere-bezahlung-und-gesetzliche-personalbemessung-in-der-pflege/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, kommentiert den vom Pflegerat genannten Fachkräftemangel in der Pflege:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Pflegerat warnt seit Jahren eindringlich und seit Jahren ignorieren die Bundesregierung und Gesundheitsminister Spahn die Warnungen. Wir befinden uns in einem Teufelskreis, schon heute fehlen viele Tausend Pflegekräfte, das führt zu Überlastung bei den Menschen, die in der Pflege arbeiten. Diese Überlastung führt bei vielen dazu, dass sie den Beruf wechseln, was wiederum den Fachkräftemangel verschärft.</p>
<p>Wir müssen diesen Kreislauf durchbrechen. Da hilft kein Klatschen in der Krise, wir brauchen endlich höhere Löhne in der Pflege. Wir müssen diesen anspruchsvollen Beruf attraktiver machen. Es gibt tausende ausgebildete Pflegekräfte, die gerne in den Beruf zurückkehren würden, wenn die Arbeitsbedingungen besser wären. Neben besserer Bezahlung brauchen wir eine gesetzliche Personalbemessung im Krankenhaus und in Pflegeeinrichtungen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-332543</guid>
                <pubDate>Thu, 26 Aug 2021 14:28:20 +0200</pubDate>
                <title>Kundgebung mit Sahra Wagenknecht in Schwerte am 2. 9. 21</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kundgebung-mit-sahra-wagenknecht-in-schwerte-am-2-9-210/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Liebe Genossinnen und Genossen, Leser*innen aus Dortmund, Hagen, Iserlohn und Hamm!
Ich möchte euch auf eine Wahlkampf-Veranstaltung mit Sahra Wagenknecht aufmerksam machen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sie findet am 2.September in Schwerte, Kreis Unna&nbsp; Schwerte, Marktplatz statt. Ich möchte euch bitten, zeitnah auf diese Email zu antworten, damit wir eine gewisse planungssicherheit haben!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 24 Aug 2021 20:36:28 +0200</pubDate>
                <title>Sieben Punkte für eine zukunftssichere und armutsfeste Rente</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sieben-punkte-fuer-eine-zukunftssichere-und-armutsfeste-rente/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Rente mit LINKS statt »Arbeiten bis zum Umfallen« Wir wollen eine gesetzliche Rente, die den Lebensstandard wieder sichert und vor Armut schützt. Das ist für viele Menschen die Grundlage für ein sorgenfreies und selbstbestimmtes Leben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Menschen mit geringem Einkommen, die in belastenden Berufen arbeiten, sind im Alter schlechter gestellt als Menschen mit höherem Einkommen in weniger belastenden Berufen.<a href="https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/#_ftn1" name="_ftnref1"><sup><sup>[1]</sup></sup></a> Sie haben geringere Renten und sterben früher – viele können gar nicht bis zum regulären Renteneintritt durcharbeiten. Armutsrenten bedeutet für viele: Arbeiten bis zum Umfallen. Forderungen nach einer längeren Lebensarbeitszeit – wie es zum Beispiel die Arbeitgeberverbände oder der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium machen – sind nur noch zynisch und gewissenslos.</p>
<p>Die Rente darf nicht über Kapitalmärkte »gesichert« werden – dann ist sie unsicher. Die Alterssicherung muss zu gleichen Teilen von Unternehmen und Beschäftigten finanziert werden. Noch im Jahr 2000 lag das Rentenniveau bei 53 Prozent, jetzt soll es bis auf 43 Prozent sinken. Das ist ein Programm der Bundesregierung für Altersarmut! CDU/CSU und FDP beschleunigen die zunehmende Altersarmut mit ihren Vorschlägen im Programm zur Bundestagswahl. SPD und Grüne wollen den Verarmungsprozess mit ihren Vorschlägen allenfalls verlangsamen. Nur DIE LINKE verhindert mit ihrem Rentenkonzept die Altersarmut. <strong>Unsere Rente mit LINKS stellt das Garantieversprechen der gesetzlichen Rente wieder her und macht sie gerecht, zukunftssicher und armutsfest.</strong> Wir machen das mit diesen sieben Punkten:<br> &nbsp;</p><ol> 	<li><strong>Solidarische Erwerbstätigenversicherung für alle</strong><br> 	Die Rentenkasse hat kein Generationenproblem, sondern ein Gerechtigkeitsproblem. Die Grenze verläuft nicht zwischen Jung und Alt, sondern zwischen Topverdienenden und Normalverdienenden. Unser Vorschlag: Alle zahlen in die gesetzliche Rente ein, alle sind versichert. Das ist der Kern unseres LINKEN Rentenkonzepts. Es ist solidarisch gegenüber denen, die bislang nicht versichert sind (z.B. Solo-Selbstständige) oder nur wenig verdienen. Deshalb wollen wir alle Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen – auch Beamt*innen, Freiberufliche und Politiker*innen. Wir stärken damit die gesetzliche Rentenversicherung und verhindern Armut im Alter und bei Erwerbsminderung.<br> 	&nbsp;</li> 	<li><strong>Rentenniveau auf lebensstandardsichernde 53 Prozent </strong><br> 	Die Rente muss nicht nur vor Armut schützen, sie soll den erarbeiteten Lebensstandard annährend sichern. Die gesetzliche Rentenversicherung ist dafür der richtige Weg. Wer die Renten über die Kapitalmärkte »absichert« riskiert, dass entweder die öffentlichen Kassen beim nächsten Crash zahlen oder die Rentenansprüche zerstört werden. Wir wollen das Rentenniveau in der gesetzlichen Rente wieder auf 53 Prozent anheben. Damit würden die Renten um 10 Prozent steigen. Das bedeutet in Geld: Wer derzeit die aktuelle Durchschnittsrente von 1.048 Euro bekommt, erhält dann 100 Euro mehr Rente im Monat. Durch höhere Löhne, mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, paritätische Arbeitgeberbeiträge und absenken der Rüstungsausgaben ist das finanzierbar. Bei einem Rentenniveau von 53 Prozent hätte zum Beispiel eine Einzelhandelskauffrau mit einem Gehalt von 2.200 Euro brutto nach 45 Jahren Arbeit monatlich knapp 200 Euro mehr als mit der sogenannten Grundrente. Davon würden vor allem Frauen und Beschäftigte in Ostdeutschland profitieren.<br> 	&nbsp;</li> 	<li><strong>Solidarische Mindestrente als soziale Garantie</strong><br> 	Alle wissen, dass die von der Koalition vereinbarte Grundrente von 850 Euro/Monat unterhalb der Armutsgrenze liegt. Mit der Einkommensprüfung und den geforderten 33 Beitragsjahren hat sie die Hürde zu hoch gesetzt – viel zu wenige Menschen werden erreicht. Außerdem wurde der Zuschlag pauschal um 12,5 Prozent gekürzt. Damit die Rente armutsfest ist, muss sie mindestens 1.200 Euro betragen. Wir wollen eine Solidarische Mindestrente für all jene, die trotz unserer Reformen in der Rente keine armutsfeste Rente haben. Wer zu schlechten Löhnen arbeiten musste, erwerbslos oder krank war, hat trotzdem Anspruch auf ein würdevolles Leben im Alter. Die Solidarische Mindestrente wird deshalb an alle Menschen im Rentenalter als Zuschlag gezahlt, die weniger als 1.200 Euro Nettoeinkommen haben. Der Zuschlag ist einkommens- und vermögensgeprüft und wird aus Steuern finanziert.<br> 	&nbsp;</li> 	<li><strong>Abschlagsfreie Rente spätestens ab 65 </strong><br> 	Forderungen nach einer höheren Regelaltersgrenze sind unrealistisch und unverantwortlich. Denn das bedeutet »Arbeiten bis zum Umfallen«. Fast 15 Prozent der älteren Menschen sterben derzeit vor ihrem 65. Geburtstag. Jeder fünfte Mensch erreicht den 69. Geburtstag nicht. Bereits jetzt gehen knapp ein Viertel (22,5 Prozent) der neuen Altersrentner*innen mit Abschlägen in den Ruhestand. Das Renteneintrittsalter weiter nach hinten zu verschieben, ist also nur eine verkappte Rentenkürzung. Jede*r muss wieder spätestens ab 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen können. Zu Recht hat die VdK-Präsidentin Verena Bentele als Konsequenz aus der unterschiedlichen Lebenserwartung von belastenden Berufen gefordert, dass wer ein Leben lang in körperlich und psychisch anstrengenden Berufen gearbeitet habe, früher in Rente gehen können muss, und zwar ohne Abschläge. DIE LINKE fordert: Wer 40 Jahre lang Beiträge gezahlt hat, soll bereits ab 60 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen können.<br> 	&nbsp;</li> 	<li><strong>Subventionierung der Riester-Rente und Doppelbesteuerung beenden</strong><br> 	Die Riester-Rente ist gescheitert. Sie hat Rentenpolitik für die Versicherungsbranche gemacht, nicht für die Rentner*innen. Deshalb hat unter anderem der Bundesverband Verbraucherzentrale die Kampagne »Stoppt die Riester-Rente« gestartet.<a href="#_ftn2" name="_ftnref2"><sup><sup>[2]</sup></sup></a> Die Riester-Rente ist nicht reformierbar. Wir überführen sie auf freiwilliger Basis in die gesetzliche Rente. Wer eingezahlt hat, soll seine Ansprüche behalten und in die gesetzliche Rente überführen können. Die staatlichen Subventionen von knapp 4 Milliarden Euro jährlich beenden wir und erhöhen damit die Zuschüsse an die gesetzliche Rentenversicherung.<br> 	<br> 	Der Übergang zur nachgelagerten Besteuerung führt bei vielen Rentner*innen zu einer ungerechten Doppelbesteuerung. Wir heben das steuerfreie Existenzminimum auf 14.400 Euro im Jahr an – kleine bis mittlere Renten wären damit steuerfrei. Die Doppelbesteuerung der Renten wollen wir abschaffen. Wir fordern dazu eine Verlängerung des Übergangszeitraums, eine außerordentliche Rentenerhöhung und eine Neuberechnung des individuellen Rentenfreibetrags.<br> 	&nbsp;</li> 	<li><strong>Solidarausgleich für Niedriglöhne und bessere Anerkennung von Kindererziehung, Pflegezeiten und Erwerbslosigkeit</strong><br> 	Niedrige Renten sind das Ergebnis niedriger Löhne. Und die sind das Ergebnis falscher Arbeitsmarktpolitik der vergangenen 20 Jahre. In Deutschland arbeiten derzeit jede*r Fünfte, in Ostdeutschland jede*r Dritte zu Niedriglöhnen. DIE LINKE hat will Niedriglohn abschaffen – mit einem gesetzlichen Mindestlohn von 13 Euro und einer Rückkehr zu allgemeinverbindlichen Tarifverträgen. Zeiten niedriger Löhne wollen wir in der Rente ausgleichen. Wir wollen die »Rente nach Mindestentgeltpunkten« auch für Zeiten nach 1992 einführen und verbessern. Vollzeiterwerbstätige mit 13 Euro Stundenlohn erhielten dann eine Rente von rund 1.200 Euro.<br> 	<br> 	Frauen erhalten 425 Euro weniger Rente als Männer. Die Hauptursachen für die niedrigen Renten von Frauen sind niedrige Löhne, ungleiche Bezahlung zwischen Männern und Frauen und Unterbrechungen der Erwerbsbiografie wegen Kindererziehung und Pflege von Angehörigen. Wir wollen einen Ausgleich aus Steuermitteln. Für jedes Kind schreiben wir drei Entgeltpunkte auf dem Rentenkonto gut. Pflegende Angehörige erwerben zusätzliche Rentenansprüche aus ihrer Pflegetätigkeit für die gesamte Dauer der Pflegesituation. Für Langzeiterwerbslose müssen endlich wieder Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt werden.<br> 	&nbsp;</li> 	<li><strong>Gleiche Rente für gleiche Lebensleistung auch in Ostdeutschland </strong><br> 	Auch 30 Jahre nach dem Ende der DDR sind die Arbeits- und Lebensleistungen in Ost und West immer noch nicht gleich viel wert. Rund 20 Prozent weniger Entgelt im Osten bedeuten weniger Rentenanspruch im Alter. Jede*r dritte Rentner*in im Osten, der/die 40 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat, bekommt weniger als 1.000 Euro Rente im Monat, im Westen ist es jede*r Vierte. Altersarmut im Osten ist damit vorprogrammiert. Deshalb wollen wir neben einer sofortigen Entgeltangleichung auch die sofortige Angleichung der Ostrenten an das Westniveau. Der aktuelle Rentenwert (Ost) muss auf das Niveau des aktuellen Rentenwerts (West) angehoben werden. Solange die Löhne der ostdeutschen Beschäftigten strukturell deutlich niedriger sind, muss jedoch die Umrechnung bei der Rente erhalten bleiben.<br> 	&nbsp;</li> </ol><p><strong>Es geht auch anders: Beispiele aus Österreich und den Niederlanden.</strong></p>
<p>Die durchschnittliche Rente in Österreich ist rund 800 Euro höher als in Deutschland. In Österreich gibt es zudem nach 30 Beitragsjahren eine Mindestrente von 1.114 Euro. Die Arbeitgeber*innen zahlen 2,3 Prozent mehr Rentenbeiträge als die Beschäftigten. Alle Erwerbstätigen zahlen in die gesetzliche Rentenkasse ein. In den Niederlanden erhält jede*r, der/die 50 Jahre im Land gelebt hat, eine Grundrente von derzeit 1.218 Euro (als Single). Anders als die bloß sogenannte Grundrente von CDU/CSU und SPD (siehe oben).</p>
<hr>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/sieben-punkte-fuer-eine-zukunftssichere-und-armutsfeste-rente/#_ftnref1" target="_blank" name="_ftn1" rel="noreferrer">[1]</a></p>
<p><a href="https://www.diw.de/de/diw_01.c.823130.de/nachrichten/ergebnisse_einer_diw-studie_zu_heterogener_lebenserwartung_vorgestellt.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.diw.de/de/diw_01.c.823130.de/nachrichten/ergebnisse_einer_diw-studie_zu_heterogener_lebenserwartung_vorgestellt.html</a></p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/sieben-punkte-fuer-eine-zukunftssichere-und-armutsfeste-rente/#_ftnref2" target="_blank" name="_ftn2" rel="noreferrer">[2]</a></p>
<p><a href="https://www.vzbv.de/pressemitteilungen/stoppt-die-riester-rente" target="_blank" rel="noreferrer">www.vzbv.de/pressemitteilungen/stoppt-die-riester-rente</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332465</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Aug 2021 20:32:53 +0200</pubDate>
                <title>Legalisierung von Cannabis statt Sechs-Gramm-Grenze</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/legalisierung-von-cannabis-statt-sechs-gramm-grenze/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Statt irgendwelcher Pseudoverbesserungen benötigen wir die Legalisierung von Cannabis. Der Sechs-Gramm-Grenzen-Vorstoß der Drogenbeauftragten Daniela Ludwig könnte sogar zu einer Verschlechterung der Situation führen“, erklärt Niema Movassat, drogenpolitischer Sprecher Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zum Vorstoß der Drogenbeauftragten. Movassat weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Schon jetzt stellen die Staatsanwaltschaften bei bis zu sechs Gramm Cannabis im Regelfall die Strafverfahren ein. Viele Bundesländer erlauben sogar höhere Grenzwerte. Dort wäre der Vorschlag von Daniela Ludwig sogar eine Verschlechterung. Hinzukommt, dass Ordnungsämter Verstöße bis sechs Gramm als Einnahmequelle erkennen können und Ordnungswidrigkeitsverfahren durchsetzen würden. Statt einer strafrechtlichen Einstellung drohen bei Ludwigs Vorschlag also Geldbußen für Cannabis-Konsumenten.</p>
<p>Ludwigs Vorschlag ist somit Augenwischerei. Deutschland muss endlich dem Beispiel Kanadas, Uruguays und zahlreicher US-Bundesstaaten folgen und Cannabis legalisieren. Durch staatliche Regulierung wird die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten effektiv geschützt und der illegale Markt ausgetrocknet.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332425</guid>
                <pubDate>Fri, 20 Aug 2021 20:21:41 +0200</pubDate>
                <title>NRW-Krankenhausreform forciert Staatsversagen im Gesundheitssystem</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nrw-krankenhausreform-forciert-staatsversagen-im-gesundheitssystem-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am heutigen Freitag (20. August 2021) hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) seine Pläne für die NRW-Krankenhausreform vorgestellt. Dazu erklärt Britta Pietsch, Gesundheitspolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der NRW-Gesundheitsminister nennt sie Spezialisierung der Krankenhaus-Landschaft, wir nennen die NRW-Krankenhausreform schwarz-gelbe Schließungskampagne.“</p>
<p>Gerade die Pandemie habe doch gezeigt, dass der Gesundheitssektor am Limit ist. Die Krankenhäuser seien unterfinanziert, die Beschäftigten überlastet. Die Konsequenz daraus müsse der Ausbau der Krankenhäuser sein, nicht ihr Abbau. Eine auskömmliche Finanzierung, mehr Personal, das auch besser bezahlt wird, seien im Sinne der Daseinsvorsorge nicht verhandelbar.</p>
<p>„Bereits im dazugehörigen Gesetzesentwurf hatten CDU und FDP von ‚Insolvenzen der Krankenhäuser‘ geredet, anstatt in der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Menschen gerade jetzt eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe zu sehen. Ausschließlich der vollständige Rückzug des Landes NRW aus der öffentlichen Finanzierung der Krankenhäuser ist das Ziel der schwarz-gelben Landesregierung“, so Britta Pietsch weiter.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332423</guid>
                <pubDate>Fri, 20 Aug 2021 20:09:21 +0200</pubDate>
                <title>Laschet und Reul stoppen – Anschlag auf unsere Grundrechte verhindern!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/laschet-und-reul-stoppen-anschlag-auf-unsere-grundrechte-verhindern-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Gemeinsam mit mehr als 150 anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen hat sich DIE LINKE NRW im Bündnis „Versammlungsgesetz NRW stoppen – Grundrechte erhalten!&quot; zusammengeschlossen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Partei ruft dazu auf, am Samstag, den 28. August gegen das von der Landesregierung geplante NRW-Versammlungsgesetz zu protestieren. Die geplante Großdemonstration beginnt um 13 Uhr am Rheinpark an den Rheinterrassen in Düsseldorf. Aus diesem Anlass erklärt Amid Rabieh, Innenpolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Dieser Gesetzesentwurf gefährdet die Demokratie. Wir werden den bislang größten Anschlag auf die Versammlungsfreiheit in unserem Bundesland nicht hinnehmen. Wenn zum Beispiel einheitliche Kleidung von Klima-Demonstrant:innen mit Uniformen von Faschisten gleichgesetzt und verboten werden soll, dann ist das absurd. Laschet und Co. geht es um Abschreckung durch bürokratische Hürden, mehr Videoüberwachung, anlasslose Polizeikontrollen, Kriminalisierung von friedlichen Protestformen und um die Schaffung von mehr Rechtsunsicherheit für alle, die demonstrieren wollen. DIE LINKE NRW wird mit einem eigenen Demonstrationsblock Druck machen, um dieses Versammlungsverhinderungsgesetz von Laschet und Reul zu stoppen."</p>
<p>Nach dem unverhältnismäßigen und nach Überzeugung der LINKEN rechtswidrigen Polizeieinsatz gegen die vergangene Großdemonstration des Bündnisses am 26. Juni 2021 wird die Partei außerdem mit parlamentarischen Beobachter:innenpräsent sein, um das Verhalten der Polizei zu dokumentieren.</p>
<p>Fotis Matentzoglou, Mitglied im Landesvorstand von DIE LINKE NRW, ergänzt: „DIE LINKE NRW kämpft für ein modernes und freiheitliches Versammlungsgesetz für Nordrhein-Westfalen, das die Grundrechte stärkt statt Bürger:innen unter Generalverdacht zu stellen. Wir brauchen rechtliche Grundlagen, welche auch die Polizei zu De-Eskalation, Kooperation und zum Konfliktmanagement verpflichten. Gegenproteste zum Beispiel gegen Nazi-Aufmärsche müssen in Sicht- und Hörweite ermöglicht werden. Voraussetzung dafür ist, dass der aktuelle Gesetzesentwurf der Landesregierung nicht beschlossen wird. Dafür werden wir uns zusammen mit unseren Bündnispartner:innen einsetzen und gemeinsam am 28. August in Düsseldorf auf die Straße gehen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332422</guid>
                <pubDate>Fri, 20 Aug 2021 20:03:42 +0200</pubDate>
                <title>Bund kann und muss Streik bei der Bahn abwenden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bund-kann-und-muss-streik-bei-der-bahn-abwenden/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der LINKEN, Susanne Hennig-Wellsow, sagt zur Streikankündigung der GDL bei der Deutschen Bahn:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ich fordere die Bundesregierung auf, der Konzernleitung eine klare Ansage zu machen. Die Forderungen der Beschäftigten nach mehr Lohn, sicheren Betriebsrenten und einem Corona-Bonus sind absolut gerechtfertigt. Die Bahn darf sie nicht länger blockieren.</p>
<p>Es verträgt sich überhaupt nicht miteinander, erst Lokführerinnen und Lockführer, Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter und die Beschäftigten in der Instandhaltung und im Netzbetrieb als Corona-Helden zu feiern, ihnen dann aber die materielle Anerkennung zu verweigern.</p>
<p>Der Bund kann sich hier nicht hinter der Konzernleitung verstecken. Er ist der Eigentümer und trägt damit auch die Verantwortung.</p>
<p>Mit einem vernünftigen Angebot der Bahn an die Beschäftigten kann der für die kommende Woche von der GDL angekündigte Streik noch immer abgewendet werden. Bleibt dieses Angebot weiterhin aus, dann haben die Beschäftigten meine volle Unterstützung für einen Streik.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332421</guid>
                <pubDate>Fri, 20 Aug 2021 20:00:02 +0200</pubDate>
                <title>Keine Verbesserung bei Rente und Pflege ohne Ablösung der Union</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-verbesserung-bei-rente-und-pflege-ohne-abloesung-der-union/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE, Jörg Schindler, sagt zu den nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes deutlich gestiegen Ausgaben für Sozialhilfe:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die deutlich gestiegenen Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und für die Hilfe zur Pflege machen einmal mehr den Handlungsbedarf deutlich. Die wachsende Zahl von armen Rentnerinnen und Rentnern sowie von Menschen, die nicht genügend Geld für Pflegedienstleistungen haben, ist allgemein bekannt. Die Bundesregierung lässt diese Menschen dennoch seit vielen Jahren im Regen stehen. Das ist nicht nur unverantwortlich. Es zeugt vor allem von einem soliden Desinteresse der Verantwortlichen, an der Lebenssituation von Menschen mit geringen Einkommen etwas zum Besseren zu verändern.</p>
<p>Wo bleibt die deutliche Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns, um zukünftigen Rentnerinnen und Rentnern Altersarmut zu ersparen? Wo bleib die Vereinfachung allgemeingültiger Tarifverträge, um das Lohnniveau insgesamt anzuheben? Wo bleibt die Pflegeversicherung, die alle Kosten abdeckt und Pflegebedürftigen den beschämenden Gang auf’s Amt erspart? Warum werden nicht endlich alle Einkommensarten zu Finanzierung der Sozialversicherungen herangezogen?</p>
<p>Die Union will dies alles nicht. Und die SPD hat offensichtlich nicht die Kraft, sich gegen diese Widerstände in der Bundesregierung durchzusetzen. Es ist Zeit für einen Politikwechsel. Und der kommt nur zustande, wenn sich die progressiven Kräfte innerhalb und außerhalb des Parlaments zusammentun.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332400</guid>
                <pubDate>Wed, 18 Aug 2021 19:08:41 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE. Hagen ruft auf zur Demo! Wer hat, der gibt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-hagen-ruft-auf-zur-demo-wer-hat-der-gibt/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>So lange unsere Generation lebt ist Hagen eine Stadt der Krisen. Die Stadt ist mit 1,2 Milliarden Euro verschuldet und Armut, vor allem Kinderarmut ist ein riesiges Problem.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In einigen Stadtteilen sind 50 Prozent der Kinder arm oder von Armut bedroht. Die Klimakrise hat in der letzten Woche ihre volle Zerstörungswut im ganzen Stadtgebiet demonstriert.</p>
<p>Wir sagen es reicht! Wir haben genug von einer Politik, die die katastrophalen Zustände nur noch weiter zuspitzt und nie Ursachen bekämpft. Es ist an der Zeit für eine radikale Umverteilung, für ein solidarisches Hagen. - Wer hat, der gibt.</p>
<p>Reichtum und vor allem Erbschaft muss konsequent besteuert werden. Corona Hilfen müssen an bedürftige Bürger gehen und nicht von Konzernen und Aktionären geschluckt werden.</p>
<p>Unsere Wirtschaft bedarf eines radikalen Wandels, hin zu einem System mit sozial-ökologischem Fokus, in dem es sichere Arbeitsplätze und einen armutsfesten Mindestlohn gibt. Ein Wirtschaftssystem, das die Bekämpfung des Klimawandels zur obersten Priorität macht.</p>
<p>Deshalb laden wir euch zu unseren Demos mit unseren Freund*innen und Genoss*innen von Fridays for future Hagen, Allerwelthaus Hagen und dem AK Antifa Hagen zum Aktionstag von Bündnis für Umverteilung "Wer hat, der gibt" ein.</p>
<p><a href="https://deref-gmx.net/mail/client/mc2AB5t7kpQ/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwerhatdergibt.org%2F%3Ffbclid%3DIwAR0kkfiYrDMKJuW9FBADG33OwrMsoMD_Rk-qzHtF719lBv97VkVN9UF42HM" target="_blank" rel="noreferrer">https://werhatdergibt.org/</a></p>
<p>Freitag 20.08. Tanz-Demo um 18 Uhr vom HBF Hagen</p>
<p>Swerhatdergibt <a href="https://deref-gmx.net/mail/client/_bZF3gAtVEI/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fhashtag%2Fumfairteilen%3F__eep__%3D6%26__cft__%5B0%5D%3DAZVn640aVmgcVS0cDO7-S5Km35U8ydb5opZmqEweS-rDd8kjP3MihfWZd3dAo_9QNXVpBNzVYzab41eUF_cEXIBvFJq-CNBC8PDSNYr1co-uTA%26__tn__%3D*NK-R" target="_blank" rel="noreferrer">#umfairteilen</a> <a href="https://deref-gmx.net/mail/client/x2tPH-l8SJU/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fhashtag%2Fumverteilung%3F__eep__%3D6%26__cft__%5B0%5D%3DAZVn640aVmgcVS0cDO7-S5Km35U8ydb5opZmqEweS-rDd8kjP3MihfWZd3dAo_9QNXVpBNzVYzab41eUF_cEXIBvFJq-CNBC8PDSNYr1co-uTA%26__tn__%3D*NK-R" target="_blank" rel="noreferrer">#umverteilung</a> <a href="https://deref-gmx.net/mail/client/hkAX6IbHkZI/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fhashtag%2Fjugendistzukunft%3F__eep__%3D6%26__cft__%5B0%5D%3DAZVn640aVmgcVS0cDO7-S5Km35U8ydb5opZmqEweS-rDd8kjP3MihfWZd3dAo_9QNXVpBNzVYzab41eUF_cEXIBvFJq-CNBC8PDSNYr1co-uTA%26__tn__%3D*NK-R" target="_blank" rel="noreferrer">#jugendistzukunft</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332389</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Aug 2021 22:23:54 +0200</pubDate>
                <title>Afghanistan: Laschets Regierung muss handeln statt zu diskutieren</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/afghanistan-laschets-regierung-muss-handeln-statt-zu-diskutieren-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die afghanische Hauptstadt Kabul ist an die Taliban gefallen, in ganz Afghanistan gibt es nur noch wenige Gebiete, die nicht von den Taliban kontrolliert werden. Jules El-Khatib, stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE NRW, erklärt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Während Kanada erklärt, dass sie 20.000 Afghaninnen und Afghanen aufnehmen werden, verweigert sich die Bundesregierung jeder humanitären Hilfe. Laschet als Vorsitzender der CDU forderte dagegen gestern (15. August 2021) schnelle Hilfe, dies begrüßen wir. Es darf allerdings nicht bei Worten bleiben, viel mehr muss die Landesregierung nun handeln, wenn die Bundesregierung noch diskutiert. Wir fordern von der Landesregierung, dass diese Flugzeuge organisiert um die Ortshelfer der Bundeswehr, Frauenrechtsaktivistinnen, Demokratinnen und Demokraten sowie Angehörige von Minderheiten aus Afghanistan zu retten."</p>
<p>Katja Heyn, Sprecherin für Anti-Rassismus von DIE LINKE NRW, ergänzt: "Insbesondere Minderheiten wie den Hazara, aber auch Hinduus, Sikhs sowie Christinnen und Christen droht unter den Taliban Gewalt. Die Landesregierung muss diesen Menschen helfen und dafür sorgen, dass sie nicht in eines der umliegenden Länder flüchten müssen, wo sie zum Teil ebenfalls unterdrückt werden. Stattdessen braucht es Hilfe zur Flucht nach Deutschland und den Einsatz von Laschet für ein deutschlandweites Aufnahmeprogramm für afghanische Geflüchtete."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332388</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Aug 2021 22:19:11 +0200</pubDate>
                <title>Afghanistan: Deutschland für Katastrophe mit verantwortlich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/afghanistan-deutschland-fuer-katastrophe-mit-verantwortlich/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Vor der Sitzung des Verteidigungsausschusses zur aktuellen Lage in Afghanistan erklärt Tobias Pflüger, stellvertretender Parteivorsitzender der LINKEN und verteidigungspolitischer Sprecher der LINKEN im Bundestag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat bei der Evakuierung schutzsuchender Menschen aus Afghanistan auf ganzer Linie versagt. Die chaotischen Szenen am Kabuler Flughafen hat auch das Außenministerium mit seiner Hinhaltepolitik mitzuverantworten. Das begann mit einem bürokratischen Verfahren, im Zuge dessen Menschen trotz Kriegswirren nach Kabul kommen mussten, um biometrische Daten aufzunehmen und Anträge zu stellen. Mit engen Kriterien und wenig Empathie wurde selbst ehemaligen Ortskräften der Bundeswehr die Möglichkeit, nach Deutschland aufgenommen zu werden, vielfach verbaut.</p>
<p>Das Auswärtige Amt hat es, trotz eines entsprechenden Auftrags des Kabinetts, wochenlang versäumt, Evakuierungspläne vorzulegen. Dadurch wurde wertvolle Zeit verloren.</p>
<p>Die Bundeswehr hat bei ihrem Abzug aus Afghanistan zwar Rest-Bier und Gedenksteine "gerettet", aber kaum Ortskräfte. Das ist und bleibt skandalös. Der Schlamassel, der jetzt besteht, ist also sehenden Auges von der Bundesregierung in Kauf genommen worden.</p>
<p>Wichtig ist es jetzt, unbürokratisch und direkt den Menschen zu helfen, die gefährdet sind. Das sind nicht nur diejenigen, die mit der einen oder anderen westlichen staatlichen Organisation zusammengearbeitet haben. Diese Gefährdung besteht für sehr viele Menschen in Afghanistan, für Menschen auf der Flucht innerhalb von Afghanistan und diejenigen, die das Land bereits verlassen haben und auf dem gefährlichen (Flucht-)Weg nach Europa sind.</p>
<p>Deswegen fordere ich die Bundesregierung auf jetzt alles dafür zu tun, den Flüchtenden aus Afghanistan zu helfen. Ehemalige Ortskräfte, ihre Familien und andere Gefährdete können häufig gar nicht über den Flughafen Kabul ausreisen, deshalb braucht es auch Anlaufstellen in den afghanischen Nachbarländern. So sind Menschen aus dem früheren Bundeswehr-Standort Masar-I-Sharif schneller in Tadschikistan oder Usbekistan als in Kabul.</p>
<p>Wer jetzt als einzige Antwort auf das Fiasko in Afghanistan eine Bundeswehr-Kommando-Aktion mit einzelnen Flugzeugen auf den Weg bringt, der hat das Ausmaß der Tragödie nicht verstanden und versucht den Eindruck zu vermitteln, dass militärische Lösungen möglich sind.</p>
<p>Zwanzig Jahre westliche Kriegsbeteiligung und Militärpräsenz in Afghanistan sind umfassend gescheitert. Jetzt gilt es, diesen Fehler aufzuarbeiten und alles dafür zu tun, dass schutzsuchende Menschen aus Afghanistan nicht den Preis dafür bezahlen, dass sie vor Ort mit westlichen Organisationen kooperiert oder dass sie sich für Menschenrechte eingesetzt haben.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332387</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Aug 2021 22:14:09 +0200</pubDate>
                <title>Arbeiten bis zum Umfallen ist längst Realität – weg mit der Rente erst ab 67</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/arbeiten-bis-zum-umfallen-ist-laengst-realitaet-weg-mit-der-rente-erst-ab-67-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wer nicht akzeptieren will, dass arme und hart arbeitende Menschen früher sterben, hohe Rentenabschläge in Kauf nehmen müssen und von ihrer Rente später einmal nichts haben, muss für gute Arbeitsbedingungen, gute Löhne und eine gute Rente eintreten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Längeres Arbeiten kann man nicht erzwingen, man muss es ermöglichen“, kommentiert Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die neuen Zahlen des Sozialverbands VdK und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zur Lebenserwartung. Birkwald weiter:</p>
<p>„Alle Forderungen nach einer Erhöhung der Regelaltersgrenze sind angesichts der neuen Zahlen eine zynische Umschreibung für Rentenkürzungen. Knapp 15 Prozent der älteren Menschen sterben aktuell vor ihrem 65. Geburtstag. Und 20 Prozent der Menschen sterben vor ihrem 69. Geburtstag.</p>
<p>Wir brauchen einen Politikwechsel weg von der Rente erst ab 67, für gute Arbeit und den höchstmöglichen Schutz für kranke Menschen vor Altersarmut. DIE LINKE hat ein Programm für ein gutes und langes Arbeitsleben: Der gesetzliche Mindestlohn muss auf 13 Euro erhöht werden, wir brauchen einen Rechtsanspruch auf alters- und alternsgerechte Arbeitsplätze und gute Reha-Leistungen sowie massive Investitionen in die Weiterbildung von älteren Beschäftigten.</p>
<p>Nicht nur für Menschen in belastenden Berufen muss die Erwerbsminderungsrente neu aufgestellt werden: Abschläge müssen abgeschafft werden oder die Erwerbsminderungsrente muss durch eine wertgleiche Maßnahme um knapp elf Prozent angehoben werden. Die hohen Ablehnungsquoten müssen sofort wissenschaftlich untersucht werden. Zudem muss der Zugang zur Erwerbsminderungsrente erleichtert werden.</p>
<p>Statt der Rente erst ab 67 fordert DIE LINKE eine abschlagsfreie Rente ab 60 nach 40 Beitragsjahren und eine Rückkehr zur Regelaltersgrenze von 65 Jahren. Arbeiten über die Regelaltersgrenze hinaus wird heute schon massiv gefördert und belohnt.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332328</guid>
                <pubDate>Sun, 15 Aug 2021 20:36:32 +0200</pubDate>
                <title>Die Mitglieder des Landesverbandes der Linken. NRW trauern um Ingrid Remmers, die in der Nacht auf den 9. August 2021 verstarb.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-mitglieder-des-landesverbandes-der-linken-nrw-trauern-um-ingrid-remmers-die-in-der-nacht-auf-den-3/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Wir trauern gemeinsam mit ihrer Familie, mit den Freundinnen und Freunden.

Ingrid war seit der Gründung der Partei DIE LINKE deren Mitglied und trug an vielen Stellen mit Engagement, Zuversicht und Überzeugung zum Aufbau und zur Gestaltung der LINKEN als gesamtdeutsche, sozialistische Partei bei.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>2004 bereitete sie als Mitglied der WASG den Weg für den Zusammenschluss der zwei Quellparteien zusammen mit anderen vor. Sie übernahm immer politische Verantwortung, unter anderem als stellvertretende Landessprecherin und Mitglied des Landesvorstands. In politischen Auseinandersetzungen kämpfte Ingrid hart für ihre Vorstellungen und strategischen Ansätze - und hatte doch das Herz, im Anschluss jedem die Hand zu reichen. Wenn Ingrid Gutes tat, dann oft genug abseits der großen Bühne. Auch weil Ingrid eine unbedingte Teamspielerin war, wurde sie zweimal in den Bundestag entsandt, wo sie sich für mehr Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und für eine gerechte Verkehrswende einsetzte. In den Jahren zwischen den Mandaten arbeitete sie als Gewerkschaftssekretärin und kämpfte für abhängig Beschäftigte im Dienstleistungsbereich.</p>
<p>Ingrid hat nie vergessen, dass sie aus der Arbeiterklasse stammt. Ohne je von oben herab zu gucken stand sie für all jene ein, die nicht mit dem Goldenen Löffel geboren wurden. Sie stritt für höhere Löhne und Renten, unterstützte Streiks und Demonstrationen gegen den Krieg, für Frieden und den sozialökologischen Umbau. Und sie tat dies stets als Teil einer Gemeinschaft und vergaß nie die Menschen, die zusammen mit ihr für eine bessere Welt stritten. Sie wird uns nicht nur als engagierte, überzeugte und kluge Genossin fehlen, sondern auch als empathischer Mensch, der einem mit Rat und Tat zur Seite stand.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332327</guid>
                <pubDate>Sun, 15 Aug 2021 20:30:51 +0200</pubDate>
                <title>BverfG-Urteil Wahlrecht: Zwischenerfolg für Kläger</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bverfg-urteil-wahlrecht-zwischenerfolg-fuer-klaeger/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, den Antrag auf einstweilige Anordnung von FDP, Grünen und der Partei DIE LINKE abzulehnen, sagt Jörg Schindler, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Chaos-Koalitionäre sind haarscharf an einer Blamage vorbeigeschrammt. Sie wollten die klare, unkomplizierte und transparente Regelung mit 250 Direktmandaten, die die Fraktionen von Grünen, FDP und der Partei DIE LINKE gemeinsam vorgeschlagen haben, partout nicht akzeptieren. Stattdessen entschied sich die Regierungskoalition dafür, zu tricksen, um sich Vorteile bei der Mandatszuteilung zu verschaffen.</p>
<p>Unterm Strich ist die Entscheidung aber ein Zwischenerfolg für die Kläger. Das Bundesverfassungsgericht macht klar, dass es an mindestens zwei Punkten erhebliche Probleme sieht, die im Hauptsacheverfahren geklärt werden müssen:</p>
<p>Erstens ist § 6 BWahlG so unklar formuliert, dass selbst das Verfassungsgericht nicht wusste, ob überhaupt die Wahlkreismandate, die zukünftig unberücksichtigt bleiben sollen, pro Bundesland, pro Partei oder insgesamt auf alle Parteien in allen Ländern bezogen sind. Deshalb lässt das Gericht durchblicken, dass diese Regelung nicht bestimmt genug und damit unwirksam sein könnte.</p>
<p>Zweitens lässt das Gericht ausdrücklich offen, ob die neu eingeführte Kappung der Überhangmandate verfassungsrechtlich gerechtfertigt ist. Die führt nämlich zu einer Verschiebung der Wahlgleichheit. Im Ergebnis sind dann nicht mehr alle Stimmen gleich viel wert. Auch diese Abwägung will das Gericht im Hauptsacheverfahren klären.</p>
<p>Also: Der Antrag auf eine einstweilige Anordnung wurde nicht abgelehnt, weil die Bundesregierung mit ihrem Gesetz im Recht wäre. Das Bundesverfassungsgericht hat nur den Eingriff in die verfassungsgemäße Zuständigkeit des Gesetzgebers als zu groß eingeschätzt. Denn die einstweilige Anordnung, das neue Wahlrecht nicht anzuwenden, hätte bedeutet, dass&nbsp;das alte Wahlrecht nicht nur einstweilig, sondern mindestens bis zum Ende der Legislaturperiode weiter gilt.</p>
<p>Das Problem ist, dass damit die Fehler im Wahlrecht Auswirkung auf das Wahlergebnis haben. Das wirft einen Schatten auf die Legitimität dieser Wahl. Das sieht auch das Bundesverfassungsgericht so. Dieser Schaden bleibt für die kommende Legislaturperiode bestehen. Das ist die Verantwortung der Regierungskoalition.</p>
<p>Ich hoffe, dass das Bundesverfassungsgericht im Hauptsacheverfahren diese Tricks endgültig ablehnen wird. Eine Wahlprüfungsbeschwerde lässt das Bundesverfassungsgericht ausdrücklich zu.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 10 Aug 2021 19:57:22 +0200</pubDate>
                <title>LINKE NRW unterstützt Menschenkette: „Klima schützen – Kohle stoppen – Dörfer retten&quot;</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-nrw-unterstuetzt-menschenkette-klima-schuetzen-kohle-stoppen-doerfer-retten-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am Samstag, 7. August ab 12:00 Uhr, markiert eine Menschenkette zwischen Lützerath und Keyenberg die 1,5-Grad-Grenze. DIE LINKE NRW unterstützt die Demonstration und ruft ihre Mitglieder zur Teilnahme auf.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Noch immer will der RWE-Konzern ganze Dörfer für die Braunkohle abbaggern, noch immer hält Ministerpräsident und Unions-Kanzlerkandidat, Armin Laschet am Klimakiller Kohle fest und heizt die Klimakatastrophe so weiter an", kommentiert Hanno Raußendorf, Klimapolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW. „Gegen diesen Irrsinn wollen auch wir als LINKE morgen demonstrieren. Damit wollen wir deutlich machen, dass wir uns als einzige Partei im Bundestag ohne wenn und aber zum 1,5-Grad-Ziel im Übereinkommen von Paris bekennen. DIE LINKE ist in den vergangenen Jahren zur konsequentesten Klimapartei geworden. Dabei unterscheidet uns eines von allen anderen: Wir wissen, dass nur eine soziale Klimawende Erfolg haben wird. Wir wollen dafür sorgen, dass für den notwendigen, tiefgreifenden Umbau, nicht wieder diejenigen als erste zur Kasse gebeten werden, die schon heute nicht genug haben."</p>
<p>Für den morgigen Samstag ruft im Vorfeld der Bundestagswahl ein breites Bündnis aus Umweltorganisationen und Tagebaubetroffenen zu einer Demonstration für das Ende des Braunkohleabbaus im Rheinischen Revier auf. Organisiert wird die Menschenkette von den Initiativen und Verbänden Alle Dörfer bleiben, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Greenpeace, Klima-Allianz Deutschland und NaturFreunde Deutschland. Am Tagebau Garzweiler soll eine vier Kilometer lange Menschenkette die von der Zerstörung bedrohten Dörfer Lützerath und Keyenberg verbinden.</p>
<p>Die geplante Menschenkette soll die maximal tolerierbare Grenze des Braunkohleabbaus markieren, wenn Deutschland seinen Beitrag zur Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze leisten will. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) dürfen aus den Tagebauen Hambach und Garzweiler II ab Januar 2021 noch maximal 200 Millionen Tonnen Braunkohle für die Kohleverstromung und -veredelung gefördert werden. Die aktuellen Pläne der Bundes- und Landesregierung wie auch von RWE gehen aber noch von 780 Millionen Tonnen geförderter Braunkohle aus den Tagebauen Hambach und Garzweiler II aus. Dafür sollen am Tagebau Garzweiler II die Dörfer Lützerath, Keyenberg, Kuckum, Ober- und Unterwestrich sowie Berverath zerstört werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-332107</guid>
                <pubDate>Tue, 10 Aug 2021 19:49:53 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE NRW und DIE LINKE. Hagen trauern um Willi Hoffmeister</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-nrw-und-die-linke-hagen-trauern-um-willi-hoffmeister/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der engagierte Gewerkschafter, Antifaschist und Friedensaktivist Willi Hoffmeister ist am vergangenen Dienstag im Alter von 88 Jahren in Dortmund verstorben. Dazu erklärt Nina Eumann, Landessprecherin von DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Unser Ratgeber und Freund Willi Hoffmeister war einer der Ostermarschierer der ersten Stunde. Von Beginn an nahm er an den traditionellen Ostermärschen der Friedensbewegung teil und organisierte seit 1971 an verantwortlicher Stelle den traditionellen Ostermarsch Rhein Ruhr.</p>
<p>Wo immer es darum ging, Rassisten, Neonazis und Militaristen die Stirn zu bieten, war Willi Hoffmeister an vorderster Stelle dabei. Der 1933 im Landkreis Lübbecke geborene Gewerkschafter engagierte sich Zeit seines Lebens gegen Militarisierung und Krieg und für die sozialen Rechte der Menschen - als Betriebsrat der Hoesch-Hüttenwerke auf der Dortmunder Westfalenhütte ebenso wie auch in der IG Metall und der der Friedens- und Antifabewegung. Krieg, Gewalt, Hass, Ausgrenzung und Hetze waren dem – weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus bekannten – Aktivisten ein Gräuel."</p>
<p>Erst am vergangenen Freitag war Hoffmeister noch auf Vorschlag des Deutschen Gewerkschaftsbundes für sein politisches Wirken mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. „Als besondere Fähigkeit und Eigenschaft Hoffmeisters ist zu erwähnen, dass er ein hohes Maß an Gesprächsbereitschaft für politische Themen, gepaart mit einer einnehmenden Freundlichkeit zeigt", sagte die Vorsitzende des DGB-Dortmund, Jutta Reiter, bei der Übergabe der Auszeichnung durch den Ersten Dortmunder Bürgermeister Norbert Schillf (SPD).</p>
<p>Eumann weiter: „ Wir haben mit Willi Hoffmeister einen überdurchschnittlich liebenswürdigen, hilfsbereiten und zuvorkommenden Freund verloren. Wir alle hätten noch viel von ihm lernen können. Wir werden Willi niemals vergessen und wünschen seinen Angehörigen, Freundinnen und Freunden, Genossinnen und Genossen, allen voran seiner lieben Frau, viel Kraft in dieser schweren Zeit."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 10 Aug 2021 19:46:23 +0200</pubDate>
                <title>Spaltung des Arbeitsmarktes in NRW verstärkt sich</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/spaltung-des-arbeitsmarktes-in-nrw-verstaerkt-sich-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Endlich Beschäftigungsprogramme für Ältere und Langzeitarbeitslose auflegen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>DIE LINKE in NRW betrachtet die Entwicklung des Arbeitsmarktes des bevölkerungsreichsten Bundeslandes äußerst kritisch. „Seit Monaten sehen wir, dass die offiziell gemeldeten Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgehen. Aber gleichzeitig wächst jedoch die Zahl der arbeitslosen älteren Menschen und die Zahl der Langzeitarbeitslosen. Der Arbeitsmarkt in NRW ist tief gespalten und diskriminiert offenkundig Alter sowie Menschen mit geringerer Qualifikation,“ stellt Hans Decruppe, stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE NRW, fest. „Die Statistik der Agentur für Arbeit belegt: Im Vergleich zur Vor-Coronazeit ist die Zahl der Arbeitslosen, die älter als 55 Jahre sind, von 134.453 auf 156.006, das heißt um 16 Prozent, gestiegen. Noch deutlicher, nämlich um 38,5 Prozent, erhöhte sich in der Pandemie die Zahl der Langzeitarbeitslosen, von 242.639 auf 335.948. Inzwischen sind über 46 Prozent aller Arbeitslosen langzeitarbeitslos und – ein Skandal – fast 70 Prozent aller Arbeitslosen in NRW sind im Hartz-IV-Bezug.“</p>
<p>„Weder die Agentur für Arbeit noch die Jobcenter ergreifen hier wirksame Maßnahmen. Und von der Laschet-Landesregierung in NRW kommt erst gar nichts, um diesen unsozialen Trend umzukehren,“ kritisiert Decruppe und fordert: „Dabei wäre nichts dringlicher, als endlich den sozialen Arbeitsmarkt in NRW aufzubauen, um tariflich vergütete und abgesicherte gute Arbeitsplätze für Ältere und Langzeitarbeitslose zu schaffen. Das Geld dafür ist vorhanden, wie nicht zuletzt die milliardenschweren Corona-Hilfen gezeigt haben.“</p>
<p>Ulrike Eifler, langjährige hauptberufliche Gewerkschafterin und Kandidatin von DIE LINKE zur Bundestagswahl auf Platz 7 der Landesliste NRW, ergänzt: „Es sind vor allem Menschen in unsicheren und prekären Arbeitsverhältnissen, die mit Beginn der Pandemie als erste ihren Job verloren haben und nun nach einem Jahr in die Langzeitarbeitslosigkeit fallen. Insbesondere die Nichtverlängerung der Sonderregelung, mit der Arbeitslose drei Monate länger ALG-I-Bezug bekommen hatten, hat zu einem überproportionalen Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit geführt.“ In NRW sei die Situation besonders schwerwiegend, so Eifler. Von den acht Großstädten mit der höchsten Arbeitslosigkeit bundesweit lägen sechs in NRW. DIE LINKE befürchte deshalb, dass eine vierte Corona-Welle den Arbeitsmarkt in NRW erneut treffen und sich die Arbeitslosigkeit weiter verfestigen könnte.</p>
<p>„Völlig zu Recht fordert der DGB NRW ein Sofortprogramm. Der Arbeitsmarkt muss krisensicher gemacht werden. Das geht nur mit Beschäftigungsverhältnissen, die entfristet, tariflich geregelt und mitbestimmt sind. Leider deuten die bisherigen Initiativen der Landesregierung nach einer Flexibilisierung der Arbeitszeit oder einer Ausweitung der Ladenöffnungszeiten nicht darauf hin, dass von Armin Laschet nennenswerte Impulse zur Regulierung des Arbeitsmarktes zu erwarten sind,“ so Eifler. Das sei aber dringend notwendig, damit niemand durch das soziale Raster fällt. Der Schutz vor Arbeitsplatzverlust und Armut müsse gerade jetzt in der Pandemie Priorität haben.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-332105</guid>
                <pubDate>Tue, 10 Aug 2021 19:41:43 +0200</pubDate>
                <title>Netzausfall während Flutkatastrophe: LINKE fordert lückenlose Aufklärung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/netzausfall-waehrend-flutkatastrophe-linke-fordert-lueckenlose-aufklaerung-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zwei Wochen nach dem Ausfall des digitalen Behördenfunks während der Flutkatastrophe hüllt sich NRW-Innenminister Herbert Reul weiter in Schweigen. DIE LINKE fordert Aufklärung darüber, wieso das für den Krisenfall konzipierte Netz ausgerechnet in den Krisenregionen zusammenbrach.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Katastrophenfunk ist in der Katastrophe ausgefallen. Der Aufbau des neuen Funknetzes von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten wurde erst vor sechs Jahren weitgehend abgeschlossen - und hat in NRW seine Bewährungsprobe nicht bestanden", sagt Frank Kemper, Mitglied des Landesvorstandes von DIE LINKE NRW und Fraktionsvorsitzender von DIE LINKE im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises. „Die Berichte der Einsatzkräfte, etwa aus dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Kreis Ahrweiler, sind erschreckend. Sie waren von jeglicher Kommunikation abgeschnitten, erhielten noch nicht einmal wichtige Lagemeldungen. So waren sie mitten in der Katastrophe auf Methoden aus dem Mittelalter angewiesen - Späher losschicken und sich dann berichten lassen. Es muss dringend geklärt werden, warum die sogenannte batteriegestützte unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) den Betrieb nicht, wie geplant für mindestens 72 Stunden, aufrecht erhalten konnte. In der offiziellen Broschüre zum Behörendfunk heißt es: 'Die Durchführung von besonderen Einsatzlagen muss daher mit Blick auf die Sicherstellung der verfügbaren Ressourcen umsichtig geplant werden.' - Wer immer damit gerechnet hat, dass Katastrophen umsichtig geplant werden könnten, hat seinen Job verfehlt."</p>
<p>Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW, erklärt weiter: "Innenminister Reul soll sich endlich dazu äußern, ob die Vorwürfe richtig sind, dass das Land NRW aus Kostengründen beim Ausbau auf kommerziell angemietete Standardleitungen statt auf eigene besonders gegen Naturkatastrophen geschützte Leitungen und Richtfunkverbindungen gesetzt hat. Sollte der Funk aufgrund von Sparmaßnahmen ausgefallen sein, ist das Versagen hausgemacht und wir werden über politische Konsequenzen sprechen müssen. Und wenn sich darüber hinaus Berichte bestätigen, dass auch eigentlich noch funktionierende Teile des Behördennetzes schlicht überlastet waren, müssen sich die Verantwortlichen fragen lassen, ob das Netz in den ländlichen Teilen Nordrhein-Westfalens ausreichend dimensioniert ist."</p>
<p>Sparmaßnahmen auf Kosten des Katastrophenschutzes seien jedenfalls vollkommen inakzeptabel, betont Christian Leye. „Wenn jetzt jemand entgegnet, dass halt nicht genug Geld da sei, dann sage ich: So lange Deutschland mehr als 45 Milliarden Euro jährlich für Militär und Kriegswaffen ausgibt, Steuergeschenke an Konzerne, Reiche und Superreiche verteilt, und sich die anderen Parteien weigern, gerechte Steuerkonzepte vorzulegen, so lange sind solche Ausflüchte völlig unglaubwürdig. Zivile Sicherheit und eine funktionierende öffentliche Infrastruktur sind finanzierbar – wenn der politische Wille dafür da ist. Dafür werden wir als LINKE weiterhin Druck machen."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-332104</guid>
                <pubDate>Tue, 10 Aug 2021 19:22:42 +0200</pubDate>
                <title>Hitzefrei: LINKE für Klimaanpassung im Arbeitsrecht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hitzefrei-linke-fuer-klimaanpassung-im-arbeitsrecht/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Jörg Schindler, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE, erklärt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wer einmal bei 30° im Büro gesessen hat, um dort konzentriert und effektiv zu arbeiten, weiß, was für eine Belastung die Hitze bedeutet. Wer einmal bei 30° in der prallen Sonne körperlich arbeiten musste, weiß das umso mehr. Hitze beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit, sie belastet aber auch den Körper und kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Hitze muss beim Arbeitsschutz genauso ernst genommen werden wie die Qualität des Bildschirms, des Stuhls, das Recht auf Pausen.</p>
<p>Es ist die Aufgabe des Arbeitgebers, für zumutbare Arbeitsbedingungen zu sorgen, und es ist überfällig, dass dabei die Temperaturen angemessen berücksichtigt werden. Was die Arbeitsstättenverordnung dazu bis jetzt anbietet, ist eine Ansammlung wachsweicher Soll-Bestimmungen, die die Beschäftigten kaum schützen und die Arbeitgeberseite kaum in die Pflicht nehmen.</p>
<p>Nun waren, als diese Verordnungen geschrieben wurden, Temperaturen oberhalb von 26° in Deutschland noch viel seltener als heute. Wir bekommen die Folgen des Klimawandelns aber immer deutlicher zu spüren. Starkregen, Stürme und eben auch Hitzesommer werden häufiger. Und weil alle Klimaschutzmaßnahmen nur darauf abzielen, die weitere Erwärmung zu begrenzen, nicht den Klimawandel zurückzudrehen, wird das auch langfristig so bleiben. Es ist höchste Zeit, das Arbeitsrecht an die Klimaverhältnisse anzupassen.</p>
<p>Entscheidend ist die tatsächliche Temperatur am Arbeitsplatz, nach Einsatz aller vorhandenen Schutzmechanismen wie Beschattung und Klimaanlagen. Das wollen wir in der Arbeitsstättenverordnung festschreiben.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 10 Aug 2021 19:18:51 +0200</pubDate>
                <title>Existenzangst abschaffen. So geht Sozialstaat.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/existenzangst-abschaffen-so-geht-sozialstaat/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der alte, abgemagerte Sozialstaat der Agenda 2010 ist aus der Zeit gefallen. Auch der soziale Zusammenhalt einer Gesellschaft hat einen Kipppunkt. Die doppelte Herausforderung von Klimakatastrophe und Digitalisierung werden wir ohne mehr soziale Sicherheit nicht meistern.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ohne leistungsfähigen Sozialstaat keine funktionierende Demokratie und kein Schutz von Klima und Umwelt. Die Zeit drängt.</p>
<p>CDU und FDP machen weiter Politik für die Reichen, hoffen aber, dass das niemand merkt. Nur ein Blick in ihre Wahlprogramme zeigt: Mit ihnen ist kein Sozialstaat zu machen. Wer ausgerechnet jetzt den Solidaritätszuschlag für Superreiche abschaffen und damit für die Wohlhabenden die Steuern senken will, mit dem ist keine Zukunft zu gestalten.</p>
<p>Die Bilanz der Regierung Merkel und zu einem guten Teil ihrer Koalitionspartner: Die Ungleichheit in Deutschland ist in den vergangenen 16 Jahren deutlich gewachsen. Die 2005 in Kraft getretenen Sozialreformen haben dazu maßgeblich beigetragen: 1995 lebten nur 15 Prozent der Arbeitslosen in Armut, 2005 waren es bereits über 35 Prozent und 2015 fast zwei Drittel. 13 Millionen Menschen in Deutschland sind armutsgefährdet.</p>
<p>Diese Politik der Verarmung muss aufhören. Kleine Korrekturen, wie sie von SPD und Grünen gern vorgeschlagen werden, reichen nicht. Wir wollen mehr als ein Update der Mangelverwaltung. Wir wollen ein neues Betriebssystem des Sozialen: eine öffentliche Infrastruktur, die Armut abschafft, Demokratie mit sozialer Sicherheit fördert und Umverteilung von Oben nach Unten schafft.</p>
<p>Wir werden die Bundestagswahl zu einer Abstimmung über den Sozialstaat der Zukunft machen. Ein fortschrittlicher Politikwechsel kann und muss hier den entscheidenden Unterschied machen.</p>
<p>Deutschland hat heute den größten Niedriglohnsektor Europas. Der mit den Hartz-Reformen eingeführte Zwang, nahezu jede Arbeit anzunehmen (ungeachtet der vorherigen Qualifikation oder des vorherigen Verdienstes), hat die Löhne für die Mehrheit gedrückt. Studien zeigen: Dieser Zwang macht krank und verbreitet Angst.[1] Eine Million Erwerbstätige sind gezwungen, zusätzlich ALG-II-Leistungen ("Hartz IV") zu beziehen. Der Mikrozensus weist weiter steigende Armutsrisikoquoten aus.[2] Die staatlichen Ausgaben für die Hartz IV Zuzahlungen um nicht existenzsichernde Arbeit aufzustocken beliefen sich im Jahr 2019 auf 9,4 Milliarden Euro. Seit 2007 flossen mehr als 126 Milliarden Euro an ergänzenden Hartz IV Leistungen – das heißt im Klartext: Milliarden aus Steuermitteln werden jedes Jahr zur staatlichen Subventionierung von Lohndumping[3] raus geworfen. Die soziale Verunsicherung hat System: Mit viel zu niedrigen Sätzen der "Grundsicherung" und der permanenten Drohung mit Schikanen und Sanktionen werden Menschen systematisch dazu gebracht schlechte Arbeitsbedingungen hinzunehmen.</p>
<p>Betroffen davon sind ausgerechnet viele derjenigen Menschen, die zu Beginn der Pandemie noch beklatscht wurden: Auffällig viele Aufstocker:innen gibt es bei Helfern:innen im Lebensmittelverkauf[4], also in einer Branche die Milliarden Gewinne gemacht hat und deren Eigentümer gleich mehrfach in der Liste der 10 reichsten Deutschen aufgeführt sind.</p>
<p>Mehr als 1,6 Millionen Menschen sind auf Versorgung durch Tafeln angewiesen. Das zerstört jeden Tag Lebenschancen von Eltern und Kindern, wirkt als Drohung auf die Mitte und ist Sprengstoff für den Zusammenhalt. In einer reichen Gesellschaft ist das eine Schande. Und es ist ein Demokratie-Problem: Wenn Menschen auf sich selbst zurückgeworfen, gegeneinander und gegen vermeintliche Konkurrenten in Stellung gebracht werden, trägt das zur Verrohung der Gesellschaft bei.</p>
<p><strong>Unsere Alternative:</strong><strong>&nbsp;Neue Soziale Sicherheit, bedingungslos &amp; existenzsichernd</strong></p>
<p>Jedes Jahr wachsen Wohlstand, Wissen und Reichtum. Längst wäre ein besseres Leben für alle Menschen möglich: sinnvolle Arbeit, mehr Freizeit, sicheres Leben. Doch jeder soziale Fortschritt muss dem Kapital abgetrotzt werden. Immer noch. Einkommen und Vermögen von Superreichen und der Konzerne beruhen nicht auf eigener Arbeitsleistung, sondern auf Aneignung fremder Arbeit. Anders als es die Neoliberalen behaupten, herrscht nicht das Leistungsprinzip.&nbsp;Sie sagen "Leistung", aber meinen ihren finanziellen Erfolg und die Anerkennung von Marktergebnisse als "gerecht".&nbsp;</p>
<p>Wir stehen für einen anderen Ansatz. Wir stehen auf den Schultern von Arbeiter:innen- und Frauenbewegungen, Gewerkschaften, Umweltbewegungen und wollen, dass Lebensrisiken die Menschen nicht auf die Familie zurückwerfen. Dass niemand im Alter Pfandflaschen sammeln muss oder arbeiten bis zum Umfallen. Dass alle in der Gesellschaft sicher vor Armut geschützt sind und Demokratie auf Solidarität aufbaut. Und so der Freiheit von allen dient.</p>
<p>Der Sozialstaat ist kein System von Almosen und milden Gaben. Es ist eine Form der demokratischen Teilhabe für alle Menschen. Er stellt soziale Rechte da, die durch politisches Handeln gewährleistet werden müssen. Mit der Behauptung, der Sozialstaat wäre nur für einige wenige da, die sich mehr anstrengen müssten, sind in der Vergangenheit soziale Spaltungen und die Zustimmung zu Leistungskürzung und Privatisierung vorangetrieben worden –&nbsp;letztlich eine stille Enteignung der Bevölkerung. Wir wollen den Sozialstaat als System des Zusammenhalts: Er schafft die Strukturen, die die Menschen in der Gesellschaft verbinden, deshalb produziert er "Kohäsion" - das Gefühl, dass alle Menschen Teil dieser Gesellschaft sind. Deshalb ist unser Sozialstaat inklusiv: Er richtet sich an alle, die hier leben. Die Menschenwürde ist unteilbar und sie kennt keine Unterschiede nach Herkunft oder Pass.</p>
<p>Wir bauen auf 3 Säulen auf:</p><ol> 	<li>Gute Arbeit, mit Löhnen, die nicht nur armutsfest sind, sondern auch für ein gutes Leben und gute Rente reichen. Das stabilisiert auch die Sozialsysteme.</li> 	<li>Eine gut ausgebaute öffentliche Infrastruktur, die Bildung und Erziehung, ÖPNV, Pflege und Gesundheit für die Nutzer kostenfrei, bzw. ohne Gebühren und Zuzahlungen zur Verfügung stellt. Dafür haben wir ein Programm der öffentlichen Investitionen vorgelegt, das auf höheren Einnahmen durch gerechte Besteuerung von Reichtum und Profiten aufbaut. Die Schwarze Null ist überholt.</li> 	<li>Ein funktionierender Sozialstaat. Mit einer wirklich armutsfesten Untergrenze, die in allen Sozialsystemen eingehalten werden muss. Wir nennen das ein solidarisches Mindesteinkommen von 1.200 Euro. In Deutschland gilt: Arm ist, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Nettolohns erhält, das sind derzeit 1176 Euro.[5] Deshalb legen wir für das Solidarische Mindesteinkommen die Summe von 1.200 Euro an.</li> </ol><h3>Unser Konzept im Einzelnen:</h3><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Mindestlohn</strong>, der für armutsfeste Rente reicht und mit dem nicht aufgestockt werden muss. Jede:r 5. In Deutschland, jede:r 3. in Ostdeutschland arbeitet im Niedriglohn. Um den abzuschaffen, muss der Lohn deutlich über 12 Euro liegen. Deshalb fordern wir einen gesetzlichen Mindestlohn von 13 Euro, der regelmäßig angepasst wird.</li> 	<li><strong>Einnahmen der Sozialversicherungen stärken</strong>: Sozialversicherung ab der 1. Arbeitsstunde, keine Mini- und Midijobs, keine Befreiung für Saisonarbeit von der Sozialversicherungspflicht. Mit allgemeinverbindlichen Tarifverträgen und kürzeren Arbeitszeiten werden die Löhne insgesamt nach oben gedrückt. Die Einnahmen der Umlagesysteme werden stabilisiert, unmittelbaren Sozialleistungen entlastet.<br> 	<em>Bsp. Pflegeversicherung</em><em>:</em><em> Wenn alle in die gesetzliche Pflegeversicherung einzahlen und alle Einkommen verbeitragt werden, können die Eigenanteile entfallen, sie werden dann von der Versicherung getragen. Das Entlastet auch die öffentlichen Kassen, weil die Eigenanteile aus der Sozialhilfe getragen werden, wenn die Mittel der Versicherten aufgebraucht sind.</em></li> 	<li><strong>Existenzangst abschaffen</strong>. Mit einer solidarischen Mindestsicherung von 1.200&nbsp;Euro für jede/jeden und in jeder Lebenssituation, in der es gebraucht wird. Sanktionen und entwürdigende Antragsverfahren werden abgeschafft. Das Bundesverfassungsgericht hat schon 2019 darauf hingewiesen: Das Grundrecht auf soziale Teilhabe muss auch für Bezieher:innen von Grundsicherungsleistungen umgesetzt werden. So werden Armut und Existenzangst nicht nur milder verwaltet, sondern überwunden - und damit auch der Zwang schlechte Arbeit zu Niedrigstlöhnen anzunehmen</li> 	<li><strong>Solidarische Mindestrente</strong> als Aufstockung der gesetzlichen Rente auf 1.200 Euro für alle, die es brauchen. Unser Konzept der Erwerbstätigenversicherung bedeutet: Alle zahlen in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Das Rentenniveau steigt wieder auf 53%. Faktisch werden die Renten um 10 Prozent erhöht. In Verbindung mit besseren Löhnen wird in Zukunft die Notwendigkeit, die gesetzliche Rente mit Steuerzuschüssen über die Armutsgrenze zu heben geringer werden. &nbsp;</li> 	<li><strong>Mindestkurzarbeitergeld: </strong>Das Kurzarbeitergel muss auf 90 % der Bezüge, mindestens auf 1.200 Euro angehoben werden. Unternehmen, die Kurzarbeit in Anspruch nehmen, dürfen keine Dividenden ausschütten. Wenn Unternehmen nach dem Bezug von Kurzarbeit Sonderschichten anordnen, also die Kurzarbeit nur zur Entlastung der eigenen Lohnkassen genutzt haben, müssen die Leistungen zurückgezahlt werden.&nbsp;</li> 	<li><strong>Bafög</strong>-<strong>Erhöhung:</strong> Nur 8 Prozent der Studierenden erhalten derzeit den Bafög-Höchstsatz. Wir wollen ein rückzahlungsfreies<strong>, </strong>elternunabhängiges und bedarfsgerechtesBAföG, das alle erreicht, die es brauchen. Unsere Reformen des Bafög-Systems bedeuten, dass die Bafög-Sätze auf um die 1.200 Euro steigen, z.T. darüber liegen.</li> 	<li><strong>Steuerfreies Existenzminimum</strong>: Wir heben den Freibetrag in der Einkommensteuer auf 14.400 (1200/Monat) an. Das ist eine Entlastung der Menschen mit geringem Einkommen – und sie wirkt bis weit in die Mitte hinein.&nbsp; Das wirkt bis in die Mittelschicht: jeder der (als Single, Steuerklasse I) weniger als 6.500 Euro im Monat brutto hat, zahlt dann weniger Steuern. Je weniger man verdient, desto mehr profitiert man. Nur wer mehr hat, gibt mehr ab.<br> 	<em>Bsp.: Eine Alleinerziehende: (ohne Unterhaltszahlungen) mit einem Brutto-Gehalt von 2.000 Euro/Monat bezahlt nach unserem Konzept 180 Euro im Monat bzw. 2.158 Euro im Jahr weniger an Steuern und Abgaben.</em></li> 	<li><strong>Öffentliche Daseinsvorsorge</strong>: Teilhabe sichern. Armut abzuschaffen ist nicht nur eine Frage der Transferleistungen und der Löhne. Entscheidend ist auch, wie gut ausgestattet und wie teuer die öffentliche Daseinsvorsorge ist: Explodierende Mieten fressen die Löhne auf und verdrängen einkommensärmere Menschen aus den Städten, zum Teil in die Wohnungslosigkeit. Hohe Kita-Gebühren, teure ÖPNV-Tickets, private Nachhilfe für die Kinder. Statt Privatisierungen setzen wir auf die öffentliche Hand, die die Dienstleistungen preisreguliert bzw. kosten- und gebührenfrei zu Verfügung stellt. Daher wollen wir <strong>Mietendeckel </strong>überall in Deutschland und stärken den sozialen Wohnungsbau, <strong>gebührenfreie Kita </strong>und Bildung, <strong>kostenfreies Mittagessen</strong> für alle Kinder in der Ganztagsbetreuung. Innerhalb von 5 Jahren sehen wir <strong>flächendecken kostenfreien ÖPNV</strong> vor.</li> 	<li><strong>I</strong><strong>nvestitionen absichern:</strong>&nbsp;Soziale Sicherheit wirkt als Konjunkturprogrammfür die Binnennachfrage, weil das Mindesteinkommen unmittelbar wieder investiert wird. Durch gerechte Steuereinnahmen auf hohe Vermögen, Erbschaften, Unternehmens- und Aktiengewinne steigern wir die&nbsp; Einnahmen&nbsp; so, dass wir gute Sozialleitungen und gute soziale Infrastruktur finanzieren können (vgl. das LINKE Klima-Job-Programm)</li> </ul><p><strong>Anmerkungen</strong></p>
<p>[1] vgl. www.hartziv.org/news/20181207-hartz-iv-studie-leben-ohne-angst-vor-sanktionen.html</p>
<p>[2] www.armuts-und-reichtumsbericht.de/DE/Indikatoren/Armut/Armutsrisikoquote/armutsrisikoquote.html</p>
<p>[3] www.hartziv.org/news/20201022-milliarden-fuer-hartz-iv-aufstocke-niedrigloehne-sprengen-sozialstaat.html</p>
<p>[4] 13,5 Prozent laut Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit von 2020</p>
<p>[5] www.dw.com/de/wachsende-kluft-zwischen-arm-und-reich-in-deutschland/a-57506792</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 10 Aug 2021 19:11:43 +0200</pubDate>
                <title>Das LINKE Klima-Job-Programm</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/das-linke-klima-job-programm/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Vielfach wird Klimaschutz als Bedrohung für Arbeitsplätze und die Interessen der Beschäftigten gesehen. DIE LINKE weiß: Das muss nicht sein. Um wirksamen Klimaschutz mit einer zukunftsfähigen, klimagerechten Wirtschaft und guten Arbeitsplätzen zu verbinden, ist allerdings gezieltes politisches Handeln notwendig.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>DIE LINKE schlägt ein umfangreiches Investitionsprogramm vor, mit dem in den kommenden Jahren mindestens 1 Million guter Arbeitsplätze, auch in der Industrie, entstehen. Darüber hinaus würde der von uns vorgeschlagene Abbau von unbezahlten und bezahlten Überstunden und der Einstieg in eine allgemein&nbsp;kürzere Vollzeit eine weitere Million Arbeitsplätze entstehen. Damit verbunden wären ein erheblicher Rückgang der Erwerbslosigkeit und der Sozialausgaben und Refinanzierungseffekte aus Steuern mindestens in Höhe der Investitionssumme.</p>
<h2>Inhalt</h2><ol> 	<li>Der LINKE Jobmotor: mindestens eine Million neue, zukunftssichere Jobs.&nbsp;Das Aufbaugramm für sozial und klimagerechte Jobs im Einzelnen&nbsp;</li> 	<li>Job-Programm durch Arbeitszeitverkürzung</li> 	<li>Finanzierung</li> 	<li>Woher kommt das Personal?</li> </ol><p>Um die Naturzerstörung zu stoppen, müssen Ressourcenverbrauch und Emissionen auf ein nachhaltiges Niveau abgesenkt werden. Unter den Bedingungen des »freien« Weltmarkts ist Nachhaltigkeit auf Dauer nicht möglich. Statt einer Wirtschaft, die für Profite arbeitet, brauchen wir eine Wirtschaft, die klaren sozialen und ökologischen Zielen folgt, die mit den verbleibenden Ressourcen haushalten kann und die für die Bedürfnisse der Menschen arbeitet.</p>
<p>Wir brauchen deshalb politische Maßnahmen, die den Ressourcenverbrauch und Emissionen deckeln und absenken. Für die klimaschädlichen Emissionen müssen verbindliche Obergrenzen durchgesetzt werden, die den Unternehmen klare Vorgaben machen.</p>
<p>Wir schlagen deshalb ein Sofortprogramm gegen die soziale und Wirtschaftskrise vor, das zugleich die Weichen für eine bessere, klimagerechte Zukunft für alle stellt und die Gesellschaft durch eine starke öffentliche, soziale Infrastruktur krisenfester macht.</p>
<p>Ohne soziale Gerechtigkeit kann keine große Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft gelingen, weil die Menschen gar nicht in die Lage versetzt werden, den Klimaschutz in ihrem Alltag umzusetzen und sich dafür einzusetzen. Ohne Klimagerechtigkeit gibt es jetzt und in Zukunft keine soziale Gerechtigkeit, denn die Klimakrise trifft die zuerst, die sozial schlecht gestellt sind.</p>
<p>Unser Vorschlag ist zugleich ein neues Wohlstandsmodell: mit Löhnen, die für ein gutes Leben reichen und Arbeitszeiten, die zum Leben passen. Statt blinden Wachstums der Profite wollen wir mehr Zeit und weniger Stress für alle durch kürzere Arbeitszeiten mit Lohn- und Personalausgleich.</p>
<p>Wir setzen dabei:</p><ul class="list-normal"> 	<li>Auf eine Erneuerbare-Energien-Wende für bezahlbare Energieversorgung (12 Mrd. Euro pro Jahr) und eine</li> 	<li>Mobilitätswende für ökologische und Mobilität für alle. Damit einher geht ein Investitionsprogramm in Schienenverkehr und -produktion. (17 Mrd. Euro)</li> 	<li>Auf Investitionen in bezahlbare, energieeffiziente Wohnungen, die von gut bezahlten Beschäftigten gebaut werden. (15 Mrd. Euro pro Jahr)</li> 	<li>Auf einen klimaneutralen Umbau der Kommunen, der wohnortnahe Versorgung, funktionierende Infrastruktur und mehr Lebensqualität ermöglicht[1] (digitale Infrastruktur 10 Mrd. Euro / Jahr).</li> </ul><p>Eine massive gesellschaftliche Richtungsauseinandersetzung ist längst im Gange: Renditen für Aktionäre auf Kosten der Belegschaften und der Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder – oder eine »soziale, ökologische und demokratische Transformation« (IG Metall). Die produktive Arbeit und das Wissen der Beschäftigten in der Industrie sind eine unverzichtbare Grundlage für ein sozial gerechtes und klimagerechtes Wohlstandsmodell der Zukunft. Wir brauchen ein anderes Produktionsmodell, das nachhaltige Lebensweisen und hohe Lebensqualität für alle ermöglicht.</p>
<p>Wer für den notwendigen Umbau nur auf Anreize, Steuererleichterungen und Subventionen setzt, hat das 1,5 Grad-Ziel schon aufgegeben. Für den notwendigen Umbau der Wirtschaft sind Regeln und Konzepte notwendig. Nur mit massiven öffentlichen Investitionen können wir den Umbau hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft und Infrastruktur in anderthalb Jahrzehnten schaffen.<br> &nbsp;</p>
<h2>1. Der LINKE Jobmotor: mindestens eine Million neue, zukunftssichere Jobs</h2>
<p>LINKE Wirtschaftspolitik setzt auf sichere Arbeitsverhältnisse, auf eine gute Versorgung aller und auf demokratische Entscheidung über Investitionen, die eine gemeinwohlorientierte, bedarfsgerechte und klimaneutrale Wirtschaft auf den Weg bringen sollen. Unser Programm sieht konkrete Stellenprogramme im Umfang von 800 000 Arbeitsstellen. Darüber hinaus gehen wir von 200 000 Jobs aus, die durch Investitionen in Bahn und ÖPNV in der Industrie induziert werden.</p>
<p>Wir wollen jährlich über 120 Milliarden Euro in die öffentliche Daseinsvorsorge und Infrastruktur investieren. Wenn unser Programm voll wirksam wird, lässt sich eine Beschäftigungsaufwuchs unter Berücksichtigung von Multiplikatoreneffekten nach 5 Jahren von mehr als 2 Millionen Jobs erwarten.[2] Die zugrundeliegende Studie legt mit den Zahlen unseres Programmes nahe, dass die Anzahl der regulären Vollzeitbeschäftigten um 2 Millionen steigen würden. Die Zahl der Teilzeit- und marginal Beschäftigten würden um rund 810 Tausend sinken, die Zahl der Arbeitslosen (inklusive stillen Reserve) um 870 Tausend.</p>
<p>Das Aufbaugramm für sozial und klimagerechte Jobs im Einzelnen:</p><ul class="list-normal"> 	<li>Durch die Energiewende in öffentlicher und genossenschaftlicher Hand können bis 2030 über 100&nbsp;000 hochwertige und gut bezahlte Arbeitsplätze in der Produktion, Installation und Wartung dieser Anlagen geschaffen werden.[3]</li> 	<li>Knapp 200&nbsp;000 Beschäftigte müssen innerhalb der nächsten zehn Jahre im Fahrdienst, in der Instandhaltung und in weiteren Bereichen der Verkehrsbetriebe eingestellt werden, damit der Ausbau des Angebots und eine ökologische Mobilitätswende gelingen.</li> 	<li>Durch Investitionen des Bundes in Bahninfrastruktur und öffentlichen Personennahverkehr können in den nächsten Jahren über 200&nbsp;000 gut bezahlte Industriearbeitsplätze geschaffen werden.</li> 	<li>Als Teil unseres sozialökologischen Investitions- und Zukunftsprogramms investieren u.a. in Bildung und Gesundheit:</li> 	<li>Wir wollen den Pflegenotstand, der der Gesundheit von Pflegekräften schadet und Menschenleben gefährdet, beenden. Dafür wollen wir 100&nbsp;000 Pflegekräfte in Krankenhäusern sowie 100&nbsp;000 in Pflegeeinrichtungen und Pflegediensten einstellen. (Investitionen Infrastruktur Gesundheit und Sonderfonds für 500 Euro/Monat Zulage für Pfleger*innen: 18,5 Mrd., Rest Gesundheitsversicherung)</li> 	<li>Gute Bildung für alle: Wir stellen 200&nbsp;000 zusätzliche Erzieher*innen ein, um allen Kindern einen guten Kitaplatz zu garantieren und flächendeckende Ganztagsbetreuung zu gewährleisten. An den Schulen wollen wir zudem 100&nbsp;000 neue Stellen für Lehrer*innen und Sozialpädogen*innen schaffen.[4] (13,4 Mrd. Euro / Jahr; Sanierung Schulgebäude u.a.: 10,3 Mrd. Euro / Jahr)</li> </ul><ul class="list-normal"> 	<li>Der ÖPNV muss flächendeckend und barrierefrei ausgebaut werden. Bis 2030 wollen wir die Zahl der Nutzer*innen verdoppeln (im Vergleich zu vor Corona). Dafür brauchen wir wesentlich mehr Mittel vom Bund. Im ÖPNV fehlt es derzeit schon an Personal, mindestens 30 000 Stellen. Mit Ausbau und Verbesserung der Taktung entstehen bis 20230 90 bis 200 000 Stellen. &nbsp;(8,4Mrd Euro pro Jahr)</li> </ul><p>Der LINKE sozialökologische Umbau bietet einen Ausweg aus der Krise der Autoindustrie, der den Belegschaften mehr nutzt als die Politik der Bundesregierung, die die großen Autokonzerne stärkt, am Individualverkehr festhält und nur den Antrieb wechseln will. Durch Investitionen des Bundes in Bahninfrastruktur und öffentlichen Personennahverkehr können in den nächsten Jahren über 200&nbsp;000 gut bezahlte Industriearbeitsplätze geschaffen werden. Vorrang hat die Produktion von Fahrzeugen für kollektive Mobilitätskonzepte wie E-Busse, Züge und Straßenbahnen.</p>
<p>Mit einem staatlichen Transformationsfonds für die Industrie&nbsp;über 20 Milliarden Euro im Jahr spannen wir einen wirksamen Rettungsschirm auf, der den notwendigen ökologische Umbau insbesondere in der Autozulieferindustrie unterstützt werden. Von diesem Fonds profitieren nur Betriebe, die Arbeitsplätze sichern, gute Löhne und flächendeckende Tarifverträge haben.[5]</p>
<p>Die Abhängigkeit der Industriestruktur in Deutschland vom Export und von der Autoindustrie ist eine wirtschafts- und industriepolitische Sackgasse. Unser Ziel ist es, dass die Industrie bis 2035 klimaneutral, nachhaltig und energieeffizient produziert und die Industriestruktur in Deutschland unabhängiger vom Export von Autos, Waffen, Sicherheitstechnik und umweltschädlichen Formen der Chemieproduktion wird. Dabei muss sichergestellt werden, dass neue, gleichwertige Arbeitsplätze in den betroffenen Regionen geschaffen werden.</p>
<p>Unser Rettungsschirm für Industriearbeitsplätze sorgt für sichere und sinnvolle Arbeit in der Zukunft:</p>
<p>Keine Steuergelder ohne Gegenleistung. Staatliche Gelder (egal ob direkte Hilfszahlungen oder versteckte Subventionen) müssen an langfristige Garantien von Arbeitsplätzen, Tarifverträgen und an verbindliche Investitionspläne gebunden werden, um den notwendigen ökologischen der Produktion voranzutreiben, Planungssicherheit und sichere Einkommen für die Beschäftigten zu garantieren. Bei der Finanzierung der ökologischen Modernisierung der Produktion wollen wir die Konzerne und Aktionäre in die Pflicht nehmen. Zur Erinnerung: Allein Daimler, VW und BMW hatten im vergangenen Jahr Gewinnrücklagen in Höhe von knapp 180&nbsp;Milliarden Euro.<br> &nbsp;</p>
<h2>2. Job-Programm durch Arbeitszeitverkürzung</h2>
<p>Teil unserer sozialökologischen Transformation ist ein neues Wohlstandsmodell mit mehr Zeitwohlstand. Wir wollen, dass gesundheitsschädliche überlange Arbeitszeiten, wie auch Überstunden, insbesondere unbezahlte der Vergangenheit angehören. Wir streben eine neue kurze Vollzeit mit 28 bis 35 Stunden bei vollem Lohn- und notwendigem Personalausgleich an.</p><ol> 	<li>2020 wurden von den Beschäftigten in Deutschland allein unbezahlte Überstunden in einem Umfang geleistet, welches mehr als 600.000 Stellen in kurzer Vollzeit entspricht.</li> 	<li>Die Reduzierung der bezahlten Überstunden hat ein Potenzial von mehr als 500.000 Stellen in kurzer Vollzeit.</li> 	<li>Würden alle Vollzeitbeschäftigten zumindest im Durchschnitt eine 35 Stundenwoche arbeiten können, würden die Arbeitszeit von ihnen um knapp 1,8 Milliarden Stunden reduziert. Selbst wenn man aufgrund von Produktivitätseffekten annimmt, dass nur die Hälfte dieser Zeit in neue kurze Vollzeitstellen umverteilt würde, entspräche dies immer noch mehr als 600.000 Stellen in kurzer Vollzeit.</li> </ol><p>Wir wissen, dass viele Teilzeitbeschäftigte gern mehr arbeiten würden, daher gehen wir nur von einem Nettoeffekt für neue Stellen von rund einer Million neuer Stellen in kurzer Vollzeit aus.<br> &nbsp;</p>
<h2>3. Finanzierung</h2>
<p>Unsere eigenen Berechnungen beruhen auf der Studie: „Quantifizierung der gesamtwirtschaftlichen und fiskalischen Effekte ausgewählter Infrastruktur- und Bildungsinvestitionen in Deutschland“ im Auftrag des BMWI von 2016. Diese Studie bestimmt auch die Selbstfinanzierungseffekte von verschiedenen Investitions- und Ausgabenprogrammen. Selbstfinanzierungseffekte entstehen durch Einnahmen, die bestimmten Ausgaben und Investitionen direkt, also beispielsweise durch Steuer- und Sozialabgabeneinnahmen entstehen sowie indirekt durch Steuer- und Sozialabgabeneinnahmen, die auf ausgelöste erhöhte wirtschaftliche Aktivitäten anfallen aufgrund der induzierten Nachfragewirkung der direkten Investitionen und Ausgaben.</p>
<p>Beispiel: Der Staat stellt 100.000 Lehrer*innen ein. Diese 100.000 Lehrer*innen zahlen Sozialabgaben und Einkommensteuer (direkte Selbstfinanzierung). Darüber hinaus werden diese zusätzlichen Lehrer*innen große Teile ihrer Einkünfte verkonsumieren bzw. investieren und lösen somit wirtschaftliche Aktivitäten aus, also beispielsweise Handwerkerleistungen. Auf diese Handwerkerleistungen werden Steuern und Sozialabgaben entrichtet (indirekte Selbstfinanzierung). In bestimmten Fälle haben Investitionen auch zusätzliche Produktivitätseffekte, welche sich positiv auf das wirtschaftliche Geschehen und somit auch die Einnahmen des Staates auswirken können.</p>
<p>Die Studie weist im Einklang mit ähnlichen Studien[6] Nettomehreinnahmen von verschiedenen Investitions- und Ausgabenprogrammen nach fünf bzw. spätestens 10 Jahren aus und fiskalischen Renditen von 7 bis 8,7% aus, also Selbstfinanzierungseffekten von sogar mehr als 100%.</p>
<p>Klar ist, dass solche Zukunftsprogramme anfänglich sinnvoll auch über Kreditaufnahme finanziert werden sollten, wofür sich auch selbst das wirtschaftsnahe Wirtschaftsforschungsinstitut IW ausspricht. Insbesondere auch angesichts von negativ Zinsen für die öffentlichen Haushalte ist dies mehr als angezeigt.</p>
<p>Doch wir wollen die notwendigen Investitionen und Ausgaben auch mit Steuereinnahmen refinanzieren.</p>
<p>Die Pandemie bedingten Investitionen und Ausgaben decken wir mit einer Vermögensabgabe, die mindestens 15,5 Milliarden Euro im Jahr über die nächsten 20 Jahre einbringen wird.</p>
<p>Durch die Wiedererhebung der Vermögenssteuer (58 Milliarden Euro), eine stärkere Besteuerung von hohen Erbschaften und Schenkungen (10 Milliarden Euro ), einer vernünftigen Unternehmensbesteuerung (35 Milliarden Euro), konsequenteren Steuervollzug und der Bekämpfung von Steuerhinterziehung in Steueroasen (15 Milliarden Euro ), eine Gemeindewirtschaftssteuer (15 Milliarden Euro) wollen wir allein Steuermehreinnahmen von insgesamt mindestens 133 Milliarden Euro im Jahr erzielen. Durch die Streichung von Militärausgaben und Subventionen, insbesondere umweltschädliche, stehen weitere 17 Milliarden für sinnvolle Ausgaben und Investitionen zur Verfügung. Somit können wir unsere sozialökologische Investitionsoffensive auch aus laufenden Einnahmen finanzieren.[7]<br> &nbsp;</p>
<h2>4. Woher kommt das Personal?</h2>
<p>Klar ist, die Zeit drängt, sei es beim Pflegenotstand, Mietenexplosion, Verhinderung der Klimakatastrophe oder der Umsetzung der Verkehrs- und Energiewende. Beschäftigte müssen ausgebildet, umgeschult, weitergebildet werden; konkrete Investitionen geplant und umgesetzt werden und auch dafür müssen meist erst personelle Kapazitäten ausgeweitet werden. Deswegen setzen wir uns beispielsweise bei der Energiewende das Ziel der Realisierung bis 2030. Klar ist aber auch, wenn jetzt nicht konsequente und ambitionierte Schritte gegangen werden und Ziele gesetzt werden, werden wir die nötigen gesellschaftlichen Bedarfe auch nicht in 4, 8 oder 10 Jahren gedeckt haben. Wir flankieren den sozialökologischen Umbau mit Weiterqualifizierungsgeld. Beschäftigte, die den Beruf und die Branche wechseln, können sich&nbsp; weiterqualifizieren , ohne ihr Einkommen zu gefährden. Das Weiterqualifizierungsgeld beträgt 90 Prozent des letzten Gehalts . Das Weiterbildungsgeld wird anteilig über die Agentur für Arbeit und einen Fonds finanziert, in den Unternehmen einzahlen. Die Zeit der Weiterbildung wird nicht auf den Anspruch auf Arbeitslosengeld angerechnet. Die Fachhochschulen und Universitäten wollen wir für Beschäftigte in der Industrie öffnen und durch eigene Weiterqualifizierungsmöglichkeiten für Zukunftsberufe und Schlüsselqualifikationen in Zusammenarbeit mit Betriebsräten und Gewerkschaften attraktiver machen.</p>
<p>Beispiel Pflege:[8]</p>
<p>In den vergangenen 25 Jahren wurden in Deutschland rund 625.000 Pflegekräfte ausgebildet. Davon haben aber etwa&nbsp; 335.000 den Beruf wieder verlassen - vielen erschöpft von den Arbeitsverhältnissen. Nach einer&nbsp; aktuellen Studie können sich&nbsp; 48 Prozent der Berufsaussteiger*innen in der&nbsp; Pflege vorstellen, wieder in ihren alten Beruf zurückzukehren - wenn die Arbeitsbedingungen besser sind, also wenn es bessere Personalschlüssel und mehr Gehalt gibt.[9]</p>
<p>Durch die konsequente Umsetzung der von uns geforderten Personalschlüssel und die Aufwertung des Pflegeberufes ließen sich also ein Großteil der benötigten zusätzlichen Fachkräfte in kurzer Zeit gewinnen. Die Aufstockung von Ausbildungskapazitäten sowie die Ausbildung neuer Fachkräfte, auch auf dem Weg der Umschulung aus anderen Berufen, braucht natürlich mehr Zeit.</p>
<p><strong>Anmerkungen</strong></p>
<p>[1] Die Agarwende behandeln wir an anderer Stelle.</p>
<p>[2] Unsere Berechnungen beruhen auf der Studie: "Quantifizierung der gesamtwirtschaftlichen und fiskalischen Effekte ausgewählter Infrastruktur-und Bildungsinvestitionen in Deutschland“ im Auftrag des BMWI (2016). In dieser Studie werden die Wirkungen verschiedener Investitions- und Ausgabenprogramme: "Investitionen in Infrastruktur“, "Investitionen in Hochschulen“ und "Investieren in Kitas und Schulen ohne Bildungserfolg“ aufgezeigt. Wir haben Investitionen und Ausgaben, die wir in unserem Wahlprogramm fordern, dem Charakter nach in die in der Studie beschriebenen Investitionsprogramme unterteilt, somit es uns möglich, die Beschäftigungseffekte unserer geforderten Investitionsprogramms abzuschätzen.</p>
<p>[3] Studie im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energie. Die Studie geht von insgesamt rund 270.000 neuen bzw. zu sichernden Beschäftigungsverhältnissen aus durch direkte, indirekte und induzierte Effekte aus. Wir beziehen uns im Wesentlich nur auf die direkten Effekte ("Arbeitsplätze in der Produktion, Installation und Wartung“). www.bdew.de/presse/presseinformationen/studie-energiewirtschaftliche-investitionen-schaffen-wertschoepfung-und-arbeitsplaetze-vor-ort/.</p>
<p>[4] Im Bereich Kita / Schule mit LINKEN Investitionsplänen: 1.76 Mio Vollzeitstellen nach 5 Jahren, gerechnet nach BMWI 2016; minus 768 Tausend atypische Beschäftigte Arbeitslose minus 672 tausend. Hochschule plus 277 tausend. Die Investitionen in die Bereiche Energiewende, Gesundheit, Wohnungsbau, ÖPNV, Schiene und Netzausbau werden gerechnet entsprechend der Faktoren "Investitionen in Infrastruktur“. Zusammengennommen 71 Mrd. Euro ergäbe 278 tausend neue Vollzeitstellen nach 5 Jahren (minus 26 tausend atypische Beschäftigungsformen)</p>
<p>[5] Die 20 Mrd. Euro des Industriefonds sind Erhaltung und Sicherung von Arbeitsplätzen und werden daher zu den 120 Mrd. Euro Investitionen hinzugerechnet.</p>
<p>[6] Öffentliche Investitionen und inklusives Wachstum in Deutschland im Auftrag der Bertelsmann Stiftung 2017</p>
<p>[7] Uns ist klar, dass zwischen Beschluss von anderen Steuerstzen und den ersten Einnahmen, insbesondere bei der Wiedererhebungen der Vermögensteuer, erheblich Zeit vergehen kann. Allerdings gilt dies auch für die meisten nötigen Ausgaben und Investitionen, insofern halten wir dies für die Finanzierung für unschädlich. Zumal kurzfristig eine Überbrückung von Finanzierungslücken durch Kreditaufnahme jetzt schon geübte Praxis ist.</p>
<p>[8] www.hartmann.info/-/media/corporate-news/doc/hartmann_pflegecomeback_handout-studie.pdf?rev=63da3cb39ab547058f2ec3861001c95c</p>
<p>[9] www.handelsblatt.com/politik/deutschland/pflegenotstand-jede-zweite-ehemalige-pflegekraft-ist-bereit-in-den-beruf-zurueckzukehren/23681742.html?ticket=ST-11764556-TIQn3WKILibEM55bwyif-ap1</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332100</guid>
                <pubDate>Tue, 10 Aug 2021 19:05:01 +0200</pubDate>
                <title>JETZT Klimawandel aufhalten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/jetzt-klimawandel-aufhalten/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Veröffentlichung des neuen Berichts des Weltklimarats IPCC sagt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Bericht sagt, das günstigste Szenario, die Einhaltung des 1,5°-Ziels, sei unrealistisch. Ich sage, das günstigste Szenario ist notwendig. Nur wenn wir jetzt handeln, bleibt das Ausmaß des Klimawandels mit seinen Folgen realistischer Weise beherrschbar. Mit diesem Ziel vor Augen gilt: Nur radikale Klimapolitik ist realistische Klimapolitik.</p>
<p>Radikale Klimapolitik erfordert einen umfassenden Umbau der Produktion und der Energieerzeugung, und flankierende Maßnahmen, die die Menschen dabei sicher mitnehmen. Die Finanzierung des Umbaus muss von den Starken geschultert werden. Realistische Klimapolitik muss sozial gerecht sein.</p>
<p>Es sind zwei Seiten einer Medaille: Die Klimawende muss sozial gestaltet werden, um erfolgreich zu sein. Eine Politik, die nicht erfolgreich bei der Klimawende ist, kann nicht sozial sein. Denn der Klimawandel trifft die Ärmsten am härtesten.</p>
<p>Jetzt muss auch der letzte Konservative verstehen: Wir können nicht länger auf den Markt warten. Wir müssen jetzt die Klimawende schaffen. Wir müssen jetzt die Verkehrswende angehen, mit massivem Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, jetzt damit anfangen nach und nach die schmutzigsten Kohlekraftwerke abzuschalten und durch Erneuerbare zu ersetzen, damit wir 2030 ganz raus sind, aus der Kohleverstromung. Alle Ministerinnen und Minister müssen sich jetzt auf den Hosenboden setzen und tun was immer sinnvoll möglich ist. Die Bundestagswahl und die Sommerpause darf keine Ausrede dafür sein, das jetzt mögliche nicht schon zu tun.</p>
<p>Und: Wir brauchen Ausgleichsmaßnahmen, um mehr CO2 zu binden. Renaturierung und Aufforstung müssen mehr Gewicht bekommen, um zumindest einen Teil der gemachten Fehler auszugleichen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332099</guid>
                <pubDate>Tue, 10 Aug 2021 19:02:05 +0200</pubDate>
                <title>Deutschland muss den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/deutschland-muss-den-atomwaffenverbotsvertrag-unterzeichnen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima erklärt Tobias Pflüger, Stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE und verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 6. August 1945 warf ein US-Kampfflugzeug eine Atombombe über der japanischen Stadt Hiroshima ab. 100.000 Menschen starben. Durch den folgenden Atombombenabwurf auf Nagasaki am 9. August 1945 starben weitere 80.000 Menschen. Viele Menschen leiden bis heute an den Spätfolgen der Strahlung. Die Atombombenabwürfe von damals mahnen uns, den Wahnsinn von Atomwaffen endlich zu beenden.</p>
<p>Die derzeitige Bundesregierung versagt aber bei der atomaren Abrüstung. Sie boykottiert den Atomwaffenverbotsvertrag und setzt weiter auf die nukleare Teilhabe. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will dazu die veralteten Tornado-Flugzeuge durch F-18 von Boeing als neue Trägerflugzeuge ersetzen. Aus der SPD kam sogar der Vorschlag, statt F-18 die teureren und moderneren F-35 anzuschaffen. Die konkrete Entscheidung dazu soll in der nächsten Legislaturperiode fallen. Das alles wäre vor allem ein teures Geschenk an die US-Rüstungsindustrie. Auf die milliardenschweren Trägersysteme für die US-Atomwaffen muss verzichtet werden.</p>
<p>Die nukleare Teilhabe ist ein Relikt des Kalten Krieges und muss endlich beendet werden. Diese Aufforderung geht an alle anderen im Bundestag vertretenen Parteien, insbesondere auch an SPD und Grüne: Anstatt abstrakte NATO-Debatten zu führen, wäre es besser, endlich auf die nukleare Teilhabe zu verzichten und sich für einen Abzug der gefährlichen US-Atomwaffen einzusetzen, die in Büchel stationiert sind. Eine Bundesregierung kann die nukleare Teilhabe beenden und den Abzug der Atomwaffen erreichen, sie muss es nur wollen. Es ist überfällig, endlich nicht mehr mit der Gefahr von Atomwaffen zu leben.</p>
<p>Wenn Deutschland aus der nuklearen Teilhabe aussteigt, wäre das auch ein starkes Signal für nukleare Abrüstung und gegen die aktuelle weltweite Aufrüstung, die leider auch bei Atomwaffen stattfindet: Großbritannien will mehr Nuklearsprengköpfe anschaffen, Russland entwickelt neue strategische Systeme, China baut offenbar neue Raketensilos für Atomraketen, die USA modernisieren ihre Atomwaffen - auch gerade die, die in Europa stationiert sind. Statt einer Modernisierung wäre ein Abzug das Gebot der Stunde.</p>
<p>Deshalb wäre eine neue Abrüstungsinitiative wichtig - gerade für und in Europa. Die NATO sollte Russland neue Abrüstungsgespräche anbieten und die deutsche Regierung sollte sich dafür einsetzen. Ein guter, notwendiger und erster Schritt wäre, wenn Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet, der dieses Jahr in Kraft getreten ist. Die Bundesregierung darf bei der nuklearen Abrüstung nicht länger im Abseits stehen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332098</guid>
                <pubDate>Tue, 10 Aug 2021 18:59:25 +0200</pubDate>
                <title>Private Altersvorsorge ist gescheitert</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/private-altersvorsorge-ist-gescheitert/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Verbraucherzentralen kritisieren die private Altersvorsorge. Dazu erklärt Jörg Schindler, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Modell der privaten Altersvorsorge ist gescheitert. Dass die CDU weiter an dem Modell festhält, zeigt mal wieder, für wen sie Politik macht: Menschen mit hohem Einkommen. Für DIE LINKE ist klar, wirksamer Schutz vor Altersarmut braucht eine starke gesetzliche Rentenversicherung, mit einem Rentenniveau von 53 % und einer solidarischen Mindestrente von 1.200 Euro netto.</p>
<p>Der Blick auf die Rentenpolitik macht deutlich: Wieder einmal ist diese Regierung nicht in der Lage auf die Anforderungen der Zukunft zu reagieren. Den Preis dafür zahlen Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen, Menschen die nicht auf ein großes Erbe schauen können, die ihr Gehalt zum Leben brauchen und keinen Spielraum für große Rücklagen&nbsp;haben.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332097</guid>
                <pubDate>Tue, 10 Aug 2021 18:56:16 +0200</pubDate>
                <title>Abschaffung der EEG-Umlage: überfällig &amp; unglaubhaft</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/abschaffung-der-eeg-umlage-ueberfaellig-unglaubhaft/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur Ankündigung von Scholz und Altmaier, den Strompreis durch die Abschaffung der EEG-Umlage senken zu wollen, sagt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Strompreisgestaltung muss auf Links gedreht werden. Der Strom, den jeder normale Haushalt verbraucht, muss billiger werden. Energieverschwendung muss teurer werden, gerade auch da, wo industriepolitisch Einsparungen möglich sind. Der Ausbau erneuerbarer Energie muss zu wesentlichen Teilen aus dem Bundeshaushalt finanziert werden.</p>
<p>Die EEG-Umlage, deren Abschaffung Altmaier und Scholz jetzt versprechen, haben CDU und SPD seit der Einführung durch die Regierung Schröder im Jahr 2000 nicht angetastet.</p>
<p>Dass das Verständnis für die Notwendigkeit des Klimaschutzes bei CDU und SPD erst jetzt so allmählich zu reifen beginnt, kann ich mir noch vorstellen. Dass beide erst jetzt die soziale Frage zur Kenntnis nehmen, ist unglaubhaft.</p>
<p>Die von Rot-Grün eingeführte EEG-Umlage war von Anfang an zutiefst unsozial und zudem ökologisch unwirksam. Kleinverbraucher wurden zur Kasse gebeten, Großverbraucher kamen in den Genuss von Ausnahmeregelungen.</p>
<p>Die Abschaffung der EEG-Umlage nach der letzten Sitzungswoche vor der Bundestagswahl zu versprechen, erscheint als offensichtliches Wahlkampfmanöver. Was jetzt angekündigt wird, kann erst nach der Wahl eingelöst werden. Und mit solchen Versprechungen von CDU und SPD haben die Leute Erfahrung.</p>
<p>Wenn es Scholz und Altmaier ernst ist, mit der Entlastung kleiner Verbraucher und Familien sind wir als Linke natürlich dabei. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren konkreten Vorschläge. Wie soll der weitere Ausbau erneuerbarer Energie finanziert werden? Was sonst soll zur Vermeidung von Energiearmut getan werden? Die Linke hat dazu umfangreiche Konzepte.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-332096</guid>
                <pubDate>Tue, 10 Aug 2021 18:52:41 +0200</pubDate>
                <title>Kostenlose Tests so lange es Testpflicht gibt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kostenlose-tests-so-lange-es-testpflicht-gibt-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE, Jörg Schindler, sagt zur Diskussion um die Testpflicht für Reiserückkehrer angesichts der vorangegangenen Infragestellung öffentlich bezahlter Tests durch SPD-Kanzlerkandidat Scholz:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf der einen Seite will die Bundesregierung die Testpflicht ausweiten, für Rückkehrer aus dem Auslandsurlaub. Auf der anderen Seite denkt sie laut darüber nach, kostenlose Test einzustellen. Das passt doch nicht zusammen.&nbsp; Dieses Hickhack muss ein Ende haben. In der Frage der Corona-Tests jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf zu treiben, verunsichert die Menschen massiv. Wir brauchen eine klare Linie. Und die könnte so aussehen: So lange es Testpflichten gibt, so lange muss es kostenlose Tests geben.</p>
<p>Die Frage der kostenlosen Test sollte auch nicht vermengt werden mit dem Impfen. Für mehr Impfungen helfen keine Gängeleien, wie die Einstellung kostenloser Tests. Statt dessen brauchen wir Information und Aufklärung. Und vor allem brauchen wir Impfen-to-go. So, wie man sich heute an jeder Ecke testen lassen kann, muss man sich zukünftig dort auch impfen lassen können.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-331822</guid>
                <pubDate>Tue, 27 Jul 2021 18:16:48 +0200</pubDate>
                <title>Mobile Luftfilter: NRW-Landesregierung muss nachlegen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mobile-luftfilter-nrw-landesregierung-muss-nachlegen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts steigender Corona-Zahlen kritisiert DIE LINKE NRW das angekündigte Luftfilter-Programm für die nordhrein-westfälischen Schulen als nicht ausreichend.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW, fordert die flächendeckende Ausstattung aller Schulräume, um einen möglichst sicheren Unterrichtsbetrieb im Herbst und Winter zu ermöglichen.</p>
<p>„Tatsächlich versucht Armin Laschet unter Vollnarkose ins Kanzleramt einzuziehen - und NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer sowie Kommunalministerin Ina Scharrenbach winden sich mit unkonkreten Statements, die jegliche feste Zusage vermeiden", ärgert er sich.</p>
<p>„In drei Wochen beginnt das neue Schuljahr, es ist schon wieder zu viel Zeit vertan worden", sagt Christian Leye. „Angesichts der knappen Zeit fordern Schülervertretungen, Eltern- und Lehrerverbände zu Recht die Ausstattung aller Klassenräume zumindest mit mobilen Raumluftfiltern. Nur Räume auszustatten, deren Fenster sich nicht vollständig öffnen lassen, das reicht für die kalte Jahreszeit nicht aus. Das Ziel darf nicht sein, dass Schülerinnen und Schüler wieder dauerhaft mit Wintermantel, Handschuhen und Wolldecke in den Klassenräumen sitzen müssen. Luftfilter können das regelmäßige Öffnen der Fenster natürlich nicht ersetzen – und sollen es auch nicht. Aber die Kombination aus passiver Lüftung und mobilen Luftfiltern kann die Infektionsgefahr noch einmal deutlich senken."</p>
<p>Deshalb sei eine flächendeckende Lösung für alle Klassenräume notwendig, so Christian Leye. „Geeignete Luftfilter kosten etwa 3000 Euro. Umgerechnet belaufen sich die Anschaffungskosten also auf ungefähr 100 bis 120 Euro pro Kind. Im Vergleich zu den Kosten, die durch den Ausfall von Betreuung und Unterricht entstehen, ist das eine mehr als lohnende Investition – von den Kosten durch Infektionswellen und Langzeitfolgen ganz zu schweigen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-331821</guid>
                <pubDate>Tue, 27 Jul 2021 18:12:33 +0200</pubDate>
                <title>Scholz garantiert Altersarmut</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/scholz-garantiert-altersarmut/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Jörg Schindler, sagt zum Festhalten der SPD an niedrigem Rentenniveau:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, ob Olaf Scholz eigentlich weiß, was er da verspricht. In welcher abgehobenen Welt lebt dieser Mann? Wenn das heutige Rentenniveau beibehalten wird, können Rentnerinnen und Rentner ihren bisherigen Lebensstandard nicht halten. Über drei Millionen Menschen über 65 Jahre leben heute schon in Armut. Und der Kanzlerkandidat der SPD will, dass das so bleibt? Das kann ich mir nicht vorstellen.</p>
<p>Höhere Renten sind doch finanzierbar! Wenn zukünftig alle Erwerbstätigen - also auch Beamtinnen, Abgeordnete, Zahnärzte und Rechtsanwältinnen - in die Rentenversicherung einzahlen, könnte das Rentenniveau deutlich angehoben und zugleich das Renteneintrittsalter wieder auf 65 gesenkt werden. In diese Richtung muss man doch schauen und nicht den schlechten Status quo zum Maßstab erheben.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-331799</guid>
                <pubDate>Mon, 26 Jul 2021 21:07:47 +0200</pubDate>
                <title>Hochwasser in Hagen, dazu DIE LINKE. Hagen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hochwasser-in-hagen-dazu-die-linke-hagen-4/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Stark - und Dauerregen hat auch in Hagen tiefe Spuren hinterlassen. Viele Stadtteile unserer Heimatstadt sind stark betroffen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>DIE LINKE Hagen ist in Gedanken bei allen Betroffenen und den vielen Helfern in allen Stadtteilen und möchte auf diesem Wege seinen Respekt und Dank an die Stadtgesellschaft ausdrücken. Es ist ein starkes Zeichen wie die Menschen in Hagen in dieser Katastrophe zusammengehalten hat und hält. Der menschengemachte Klimawandel zeigt, dass er nicht „vor der Tür steht, sondern bereits da ist.“</p>
<p>Dazu sagen <strong>Roswitha Hentschel</strong> und <strong>Ralf Sondermeyer</strong>, Vorstandsmitglieder im Kreisverband DIE LINKE. Hagen: „Viele der jetzigen Probleme sind hausgemacht. Die Flächenversiegelung wird forciert. Es wird nicht genug getan, um natürliche Überschwemmungsgebiete auszuweiten. Zudem ist die Forst- und Landwirtschaftspolitik der Landesregierung sowie der Stadt Hagen nicht dazu geeignet, den Klimawandel und extreme Wetterereignisse wirklich zu bekämpfen.“</p>
<p>DIE LINKE. Hagen fordert seit langem ein Bekenntnis der Stadt zum 1,5-Grad Ziel und damit auch zu einem CO2-Restbudget von maximal 28 Millionen Tonnen. Bisher lehnten Verwaltung und Stadtspitze eine konsequente Klimapolitik ab, mit dem Verweis, dies wäre unbezahlbar.</p>
<p><strong>Ingo Hentschel</strong>, Bundestagskandidat und Ratsmitglied in Hagen sagt: „Die Folgekosten des Klimawandels, wie wir sie jetzt in allen von Hochwasser, Überschwemmungen und Fluten betroffenen Gebieten beobachten, werden in den kommenden Jahren massiv zunehmen, wenn wir nicht gegensteuern. Mit einem Ratsbeschluss für das 1,5-Grad Ziel sowie einem Stopp der Flächenversiegelung mit gleichzeitiger Entsiegelung müssen wir im Rat der Stadt kämpfen.</p>
<p>Nach den vergangenen Tagen müsste endlich auch den übrigen demokratischen Hagener Parteien klar sein, dass wir das 1,5-Grad Ziel einhalten müssen.&nbsp; Des Weiteren müssen die Hagener Flüsse renaturiert und Retentionsflächen erstellt werden. DIE LINKE. Hagen hält an ihrem Klimaversprechen fest und erwartet, dass die erschütternden Ereignisse der vergangenen Tage die sogenannten Mehrheitsfraktionen zum Umdenken bewegen werden. Gemeinsam müssen wir politische Konzepte für Hagen erarbeiten und versuchen sie in die Öffentlichkeit zu bringen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-331791</guid>
                <pubDate>Mon, 26 Jul 2021 18:51:50 +0200</pubDate>
                <title>Zum Tod von Herbert Köfer</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zum-tod-von-herbert-koefer/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Herbert Köfer, eine schauspielerische Legende der DDR und der Bundesrepublik Deutschland, ist nun für immer von uns gegangen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seinen 100. Geburtstag hat er noch in bester geistiger Verfassung erlebt. Er schaffte es ins Guinness Buch der Rekorde, weil er der älteste noch auf der Bühne und im Film spielende Schauspieler war.</p>
<p>Ich hatte das Glück, ihn persönlich zu kennen. Seine Lebenskraft war anziehend und ansteckend zugleich. Ich bin davon überzeugt, dass er nie in Vergessenheit geraten wird."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-331790</guid>
                <pubDate>Mon, 26 Jul 2021 18:47:08 +0200</pubDate>
                <title>Flut darf Bahnausbau nicht zurückwerfen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/flut-darf-bahnausbau-nicht-zurueckwerfen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts der Schäden in Milliardenhöhe, die die Hochwasserkatastrophe auch bei der Bahninfrastruktur angerichtet hat, sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Bahn jetzt für den notwendigen Wiederaufbau der vom Hochwasser beschädigten Infrastruktur in NRW und Rheinland-Pfalz 1,3 Milliarden Euro aufbringen muss, fehlen die anderswo. Die Bahn erfüllt wesentliche Aufgaben für die Mobilität der Menschen, den Gütertransport, die Volkswirtschaft und den Klimaschutz. Der Staat muss die Aufwendungen der Bahn für die Hochwasserschäden voll ausgleichen. Das ist das absolut mindeste, damit der Bahnausbau nicht zurückgeworfen wird.</p>
<p>Nötig wäre mehr: Deutschland muss zum Bahnland werden. Deutschland investiert nur 76 Euro pro Kopf in die Schieneninfrastruktur. Zum Vergleich: in der Schweiz sind es 400 Euro und in Österreich über 200.</p>
<p>Wir wollen die Investitionen in die Schiene verfünffachen, ein Programm zur Reaktivierung stillgelegter Strecken anschieben und die Fahrpreise senken. Der Nahverkehr soll kostenfrei werden.</p>
<p>Die Abhängigkeit vom eigenen Auto zu reduzieren ist auch eine soziale Frage. Noch sind zuviele Haushalte, gerade mit geringen Einkommen, auf das Auto angewiesen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sun, 25 Jul 2021 19:47:43 +0200</pubDate>
                <title>BDA bei Sozialversicherungsbeiträgen auf dem Holzweg</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bda-bei-sozialversicherungsbeitraegen-auf-dem-holzweg/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow, sagt zur Forderung von BDA-Chef Dulger, die Sozialversicherungsbeiträge zu begrenzen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Ziel, die Sozialversicherungsbeiträge nicht weiter ansteigen zu lassen, stimme ich mit Herrn Dulger überein. Aber der vorgeschlagene Weg ist der falsche, weil er die Beschäftigten nur vordergründig entlastet. Denn ein Deckel auf den Beiträgen für automatisch zu sinkenden Leistungen der Sozialversicherungen: weniger Rente, weniger Arbeitslosengeld, geringer Leistungen bei der Gesundheitsversorgung und in der Pflege. Das trifft vor allem Menschen mit mittleren und niedrigen Einkommen. Die Großverdiener sind fein raus.</p>
<p>Wir sollten nicht nur in Punkto Klimaschutz anerkennen, dass wir neue Wege einschlagen müssen. Auch für den sozialen Zusammenhalt dieser Gesellschaft brauchen wir andere Rezepte. Wenn zukünftig alle Menschen in die gesetzlichen Sozialversicherungen einzahlen würden, also auch Arbeitgeberpräsidenten, Beamte, Politikerinnen und Rechtsanwältinnen, dann könnten wir uns eine gute oder sogar bessere Versorgung leisten, ohne das der und die Einzelne mehr dafür zahlen müsste. Im Gegenteil, die Beiträge könnten sogar sinken.</p>
<p>Wir und andere haben das durchgerechnet, etwa für die Krankenversicherung.Statt derzeit durchschnittlich 15,7 Prozent könnte der Beitragssatz mit&nbsp;einer solidarischen Gesundheitsversicherung um etwa ein Viertel auf unter 12 Prozent gesenkt werden. Beitragspflichtig wären alle Einkommen aus Arbeit, aber auch Aktiengewinne, Gewinne aus Vermietungen und Verpachtungen und andere Kapitaleinkünfte.</p>
<p>Derzeit zahlen die Bezieher hoher Einkommen prozentual weniger Beitrag als die Bezieher niedriger und mittlerer Einkommen. Das ist ungerecht und deshalb sollte die Beitragsbemessungsgrenze fallen. Wer viel verdient, sollte auch viel zahlen, wer wenig verdient, zahlt wenig und wer kein Einkommen hat, zahlt gar nichts. Das ist die neue Solidarität, die das Land braucht.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Sun, 25 Jul 2021 19:42:22 +0200</pubDate>
                <title>Arbeitgeber weinen Krokodilstränen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/arbeitgeber-weinen-krokodilstraenen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Forderung des Arbeitgeberpräsidenten Dulger nach einer ‚Befreiung der Wirtschaft von Belastungen‘ macht deutlich, wer die Kosten der Krise schultern soll:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nämlich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in diesem Land", kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, aktuelle&nbsp;Aussagen von Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger. Ferschl weiter:<strong>&nbsp;</strong></p>
<p>„Dulgers Warnung vor steigenden Sozialversicherungsbeiträgen ist heuchlerisch, denn so werden die Kosten erneut einseitig auf die Beschäftigten verlagert. Das war beispielsweise das Rezept der Riesterrente und der Praxisgebühren. Wer wirklich die Beiträge in der Krankenversicherung dauerhaft senken will, ohne an die Leistungen zu gehen, der muss die Abschaffung der Privatversicherung und der Beitragsbemessungsgrenze fordern. Das allerdings setzt die Erkenntnis voraus, dass in einem Sozialstaat starke Schultern mehr tragen müssen als schwache. Stattdessen verlässt sich die Arbeitgeberseite darauf, dass die Regierung den Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung durch Milliardensummen aus dem Bundeshaushalt stabilisiert. DIE LINKE will anstelle von einseitiger Entlastung für die Arbeitgeber eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung - die entlastet neben den Arbeitgebern nahezu 90 Prozent der Bevölkerung."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-331657</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Jul 2021 19:58:36 +0200</pubDate>
                <title>Laschet in Erftstadt: Unangemessen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/laschet-in-erftstadt-unangemessen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Videos, das Ministerpräsident Armin Laschet bei der Rede des Bundespräsidenten Steinmeier beim Besuch in Erftstadt im Hintergrund feixend und lachend zeigt, erklärt Hans Decruppe, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Kreistag Rhein-Erft und stellvertretender Landessprecher DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Dass sich der Ministerpräsident entschuldigt hat, ist das Mindeste. Ich kenne die Verwüstungen und das Leid der Menschen aus nächster Nähe. Ich habe gestern persönlich bei der Evakuierung eines Altenheimes in Erftstadt geholfen und bin daher entsetzt. Das Verhalten von Laschet empfinde ich als unwürdig und unangemessen."</p>
<p>Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE. NRW ergänzt: "Der Fauxpas zeigt: Armin Laschet hat nicht das Format, Kanzler zu werden. Er muss sich fragen lassen, ob es hier vor allem um eine Kulisse für seinen Gummistiefel-Wahlkampf ging. Statt den Wahlkampf durch politische Instinktlosigkeit auf so ein Niveau herrunterzuziehen, ist jetzt echte finanzielle Hilfe für die Betroffenen notwendig - und diesmal darf sie nicht wie die Corona-Hilfen vielfach an den wirklichen Notlagen vorbeigehen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-331656</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Jul 2021 19:54:00 +0200</pubDate>
                <title>Alle Flut-Schäden ersetzen und Versicherung gegen Elementarschäden einführen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/alle-flut-schaeden-ersetzen-und-versicherung-gegen-elementarschaeden-einfuehren-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow, sagt zur Diskussion um die Entschädigung der Flut-Opfer und die Versicherung gegen Elementarschäden:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Dinge sind jetzt notwendig. Erstens die Zusage von Bund und Ländern, dass in den Katastrophengebieten den Menschen alle Schäden komplett ersetzt werden. Das ist die Art von gesellschaftlicher Solidarität, die wir jetzt brauchen. Sie muss auch für diejenigen gelten, die ihr Haus nicht gegen Elementarschäden versichert haben.</p>
<p>Zweitens müssen wir vorsorgen. Starkregen und Überflutungen, aber auch Stürme wird es aufgrund des menschengemachten Klimawandels zukünftig häufiger geben. Dagegen müssen sich alle Menschen zu erschwinglichen Kosten versichern können. Heute ist das nicht möglich, weil die Versicherungen für Gebäude in Risikolagen zum Teil sehr hohe Beiträge verlangen oder die Versicherung ganz ablehnen.</p>
<p>Sinnvoll ist daher eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden. Sie könnte die Versicherungskosten für das einzelne Gebäude durch einen flächendeckenden Versicherungsschutz deutlich senken. Die Schweiz oder Spanien zeigen, dass eine solche Pflichtversicherung durchaus machbar ist. Denn das Prinzip einer solidarischen Versicherung bringt automatisch für alle bezahlbare Beiträge, Unterstützung und Beratung zu Schutzmaßnahmen und im Schadensfall entsprechende Zahlungen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 21 Jul 2021 19:47:27 +0200</pubDate>
                <title>Bundesregierung muss mehr für Corona-Impfungen werben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundesregierung-muss-mehr-fuer-corona-impfungen-werben/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow, sagt zu den Plänen der Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister von Bund und Ländern, die Impfkampagne zu intensivieren:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir müssen beim Impfen aufs Tempo drücken, mit Impfstationen vor Supermärkten, in Wohnvierteln, Fußgängerzonen, vor Einkaufszentren und mit mobilen Impfteams auf dem Land. Es ist ein gutes Signal, dass die Länder und der Bund sich darüber einig sind. Angesichts der nachlassenden Impfbereitschaft wird es aber nicht ausreichen, von der Impfpriorisierung auf Impfen-to-go umzuschalten.</p>
<p>Wer skeptisch ist, ob man der Spritze gegen Corona trauen kann oder wer wenig weiß über die Risiken einer Corona-Erkrankung, der und die wird sich auch nicht auf dem Weg zum Supermarkt impfen lassen. Wir müssen noch viel mehr aufklären und für das Impfen werben.</p>
<p>Die Bundesregierung ist da zu zögerlich, eine Plakatkampagne reicht nicht. Wichtige andere Informationskanäle werden bislang zu wenig genutzt, die Sozialen Medien, das Radio und nicht zuletzt das Fernsehen. Warum laufen vor der ARD-Tagesschau Börsennachrichten? Warum sind uns die Lottozahlen vor ZDF-heute oder das Wetter nach RTL-aktuell wichtig, aber nicht der Schutz vor Corona? Warum finden sich auf solchen Sendeplätzen nicht auch Informationen zum Impfen? Das ist doch überfällig.</p>
<p>Die Bundesregierung sollte deshalb mit einer groß angelegten Kampagne in den sozialen Medien, in Rundfunk und Fernsehen über den Nutzen des Impfens aufklären. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt eine Quote von 85 Prozent in der Bevölkerung zwischen zwölf und 59 Jahren, um eine vierte Welle zu verhindern. Davon sind wir noch weit entfernt. Wenn wir uns einen weiteren Lockdown ersparen wollen, muss der Bund jetzt alle Ressourcen aktivieren, um das Impfen deutlich zu beschleunigen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-331653</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Jul 2021 19:43:18 +0200</pubDate>
                <title>Seehofer muss gehen, Bundesregierung hätte Menschenleben retten können</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/seehofer-muss-gehen-bundesregierung-haette-menschenleben-retten-koennen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow, sagt zu den Berichten von The Times und BILD, nach denen die Bundesregierung trotz frühzeitig vorliegender Informationen die Menschen nicht ausreichend vor der drohenden Unwetter-Katastrophe warnte:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung war gewarnt, die Bürgerinnen und Bürger gar nicht oder viel zu spät. Jetzt sind mehr als 150 Menschen tot, viele wurden verletzt, tausende haben ihr ganzes Hab und Gut verloren.</p>
<p>Entweder die Regierung hat die Warnung nicht ernst genommen, oder diese wurden nicht mit dem nötigen Nachdruck an die für die Katastrophenhilfe zuständigen Behörden weitergeleitet.</p>
<p>Beides wäre unverzeihlich und ein gravierender politischer Fehler. Und der wiegt angesichts der Ausmaße der Katastrophe so schwer, dass ein Rücktritt des zuständigen Ministers mehr als angemessen ist. Seehofer trägt die politische Verantwortung für das desaströse Versagen der Bundesregierung.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Sat, 17 Jul 2021 14:33:03 +0200</pubDate>
                <title>Den Opfern der Hochwasserkatastrophe unbürokratisch helfen und die Klimakatastrophe endlich wirksam bekämpfen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/den-opfern-der-hochwasserkatastrophe-unbuerokratisch-helfen-und-die-klimakatastrophe-endlich-wirksam-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Mindestens 81 bekannte Todesopfer bis heute früh, allein in NRW. Dazu kommen Vermisste und Verletzte, von reißenden Fluten weggerissene Häuser und Autos,verwüstete Geschäfte und zerstörte Existenzen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Gefühle und Gedanken sind bei den Angehörigen der Toten und Vermissten, bei all den Menschen, denen der sintflutartige Regen der vergangenen Tage das Heim und die Existenz geraubt hat. Wir danken allen Helferinnen und Helfern, die Menschen teilweise aus lebensbedrohlicher Lage gerettet haben“, kommentiert Nina Eumann, Sprecherin von DIE LINKE Nordrhein-Westfalen die Verwüstungen, die Tiefdruckgebiet Bernd in den vergangenen Tagen angerichtet hat.</p>
<p>Ihr Mitsprecher, Christian Leye ergänzt: „Bundes- und Landesregierung müssen jetzt schnell einen Hilfsfond schaffen. Wenn reißende Fluten ganze Ortschaften verwüsten, viele Familien innerhalb weniger Stunden obdachlos werden und vor den Trümmern ihrer Existenz stehen, weil das Wasser ihre Geschäftsräume, Lager und Werkstätten zerstört hat, dann reicht es nicht aus, wenn sich CDU-Ministerpräsident und Kanzlerkandidat Laschet kamerawirksam an einigen Orten der Katastrophe zeigt. Hier ist konkrete Hilfe gefragt.“</p>
<p>„Hier rächen sich Jahrzehnte, die für den Klimaschutz verschlafen wurden“, fügt Hanno Raußendorf hinzu, Klimapolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW. „Wenn Laschet jetzt davon redet, dass die Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe beschleunigt werden müssen, dann ist das doch der blanke Hohn. Klimapolitisch ist NRW Entwicklungsland und es ist seine Landesregierung, die in den vergangenen Jahren alles getan, um im Interesse von Konzernprofiten die Energiewende zu verzögern und zu behindern. Ein Grund für die Verwüstungen ist die rasant fortschreitende Versiegelung von Flächen. Noch immer werden in unserem Bundesland täglich mehr als zehn Fußballfelder Freifläche verbraucht, Regen kann dort nicht mehr in den Boden versickern.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-331572</guid>
                <pubDate>Sat, 17 Jul 2021 14:29:18 +0200</pubDate>
                <title>Hilfe für Betroffene von Unwetter-Katastrophe</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/hilfe-fuer-betroffene-von-unwetter-katastrophe/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow, sagt zu den Folgen der Unwetter-Katastrophe in Deutschland:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin erschüttert. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Ich danke allen, die sich an der Rettung von Menschen in Not beteiligen, den Freiwilligen und Einsatzkräften. Ihr Einsatz ist großartig!</p>
<p>Bund, Länder und Kommunen müssen jetzt alle Anstrengungen unternehmen, den Betroffenen schnell und unkompliziert alles Nötige an Unterstützung zu geben. Dazu gehören vor allem auch finanzielle Hilfen für die Menschen, die das Dach über dem Kopf verloren und keine finanziellen Polster haben, sich anderswo einzuquartieren. Dafür sollte die Bundesregierung umgehend einen Fonds einrichten und Hilfen unbürokratisch auszahlen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-331571</guid>
                <pubDate>Sat, 17 Jul 2021 14:21:45 +0200</pubDate>
                <title>Alleinerziehenden richtig helfen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/alleinerziehenden-richtig-helfen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der heute veröffentlichten Studien von Bertelsmann-Stiftung und Paritätischem Gesamtverband zur Situation von Alleinerziehenden fordert Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, bessere Hilfen für Alleinerziehende und macht besonders das Modell der Kindergrundsicherung stark:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Alleinerziehende sind gleichzeitig besonders oft erwerbstätig und besonders oft arm. Armut der Eltern bedeutet immer auch Armut für die Kinder. Die schwierigen Lebensbedingungen der Eltern bedeuten schwierige Startbedingungen für die Kinder. Vieles würde Alleinerziehenden helfen, höherer Mindestlohn, Ausbau der Kinderbetreuung, bessere Berücksichtigung von Mehrbedarfen. All das muss dringend geschehen.</p>
<p>Die größte Hilfe für alleinerziehende Eltern ist, wenn der Armutsdruck von den Kindern genommen wird. Ich bin der Überzeugung: In einem reichen Land ist Kinderarmut letztendlich unterlassene Hilfeleistung seitens des Staates. Kinderarmut kann und muss sofort abgeschafft werden. Die Linke schlägt dazu die Einführung einer Kindergrundsicherung vor. Dabei bekommen nach dem Modell der Linken Kinder bis zum 18. Lebensjahr altersabhängig 328 bis 630 Euro. Nur für besondere Mehrbedarfe ist ein Nachweis erforderlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-331330</guid>
                <pubDate>Tue, 13 Jul 2021 17:58:48 +0200</pubDate>
                <title>Versammlungsgesetz NRW: Keine Sommerpause für Laschet und Reul</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/versammlungsgesetz-nrw-keine-sommerpause-fuer-laschet-und-reul-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIE LINKE NRW unterstützt den dezentralen Aktionstag des Bündnisses „Versammlungsgesetz NRW stoppen – Grundrechte erhalten&quot; am Samstag, den 17. Juli 2021. An diesem Tag sind Kundgebungen, Demonstrationen und Aktionen in verschiedenen Städten NRWs geplant.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Amid Rabieh, innenpolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Es gibt absolut keine Rechtfertigung dafür, die Versammlungsfreiheit in NRW so viel stärker einschränken zu wollen als in vielen anderen Bundesländern. Der Gesetzesentwurf der CDU/FDP-Landesregierung ist ein Generalangriff auf die Grundrechte. Wir werden Ministerpräsident Armin Laschet und Innenminister Herbert Reul daher keine Sommerpause gönnen. Auch mit Einzelkorrekturen ist dieser Entwurf nicht mehr zu retten, er muss zurückgezogen werden. Dass die Landesregierung zumindest terminlich zurückgerudert ist und die geplante Verabschiedung des Gesetzes in den Herbst verschoben hat, ist ein erster Teilerfolg. Daran werden wir anknüpfen."</p>
<p>Fotis Matentzoglou, Mitglied im Landesvorstand von DIE LINKE NRW kritisiert die ausbleibende Aufarbeitung des Polizeieinsatzes gegen die Bündnis-Demonstration am 26. Juni 2021 in Düsseldorf. "Reul und Laschet sollten sich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für den offensichtlich rechtswidrigen Polizeieinsatz entschuldigen und politische Konsequenzen ziehen. Leider haben sie bisher keine Einsicht gezeigt, sondern die Diffamierung der Menschen fortgesetzt, die für ihre Grundrechte auf die Straße gehen. Herbert Reul (CDU) hat damit endgültig bewiesen, dass er für das Amt als Verfassungs- und Innenminister ungeeignet ist. Mit unserer Klage vor dem Verwaltungsgericht werden wir nachweisen, dass das Vorgehen gegen die Demonstration illegal war."</p>
<p>Die Kundgebungen und Aktionen des Bündnisses „Versammlungsgesetz NRW stoppen – Grundrechte erhalten" werden in den folgenden Tagen hier abrufbar sein: <a href="https://www.nrw-versammlungsgesetz-stoppen.de/aktionen/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.nrw-versammlungsgesetz-stoppen.de/aktionen/</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-331329</guid>
                <pubDate>Tue, 13 Jul 2021 17:51:06 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE ist Sozialversicherung und Triebkraft beim Klimaschutz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-ist-sozialversicherung-und-triebkraft-beim-klimaschutz-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Dietmar Bartsch, Spitzenkandidat DIE LINKE für die Bundestagswahl 2021 und Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Janine Wissler, Spitzenkandidatin DIE LINKE für die Bundestagswahl 2021 und Parteivorsitzende, sowie Lorenz Gösta Beutin, Klima- und Energiepolitiker der Fraktion DIE LINKE und Mitglied im Parteivorstand DIE LINKE erklären:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>DIE LINKE schützt Klima, Wohlstand und den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft - anders als andere Parteien, die über eine stark ansteigende CO2-Bepreisung Klimapolitik hauptsächlich über steigende Preise betreiben wollen. <strong>Die Forderung der Grünen, Heizkosten und Spritpreise noch stärker zu erhöhen, weisen wir zurück.</strong> Schon heute sind Gering- und Normalverdiener bei Strom-, Sprit- und Heizkosten über Gebühr belastet. In einer Regierung mit der Union bliebe vom ohnehin schwammigen Grünen-Konzept der Kompensationszahlungen am Ende nur der höhere Preis.</p>
<p>Klimapolitik vor allem über Preiserhöhungen zu betreiben, spaltet die Gesellschaft und nützt dem Klima wenig, weil die Besserverdienenden, die zu einem höheren Co2-Ausstoß beitragen, die höheren Preise problemlos zahlen können. Sie schadet am Ende sogar dem Klimaschutz, weil sie soziale Ungerechtigkeit verstärkt und die Akzeptanz vieler Bürgerinnen und Bürger schwindet: Schon bei der EEG-Abgabe ist es so, dass Bürgerinnen und Bürger durch umfangreiche Industrie-Ausnahmen mit steigenden Strompreisen die Profite von Konzernen finanzieren. Wenn nun Mieterinnen und Mieter durch den CO2-Preis steigende Heizkosten haben, während die Mineralölkonzerne und andere große Unternehmen durch Kompensationen von den steigenden Preisen ausgenommen sind, ist das in Zeiten steigender Mieten unerträglich. <strong>Wir wollen die Verursacher, nicht die Verbraucher in die Verantwortung nehmen.</strong></p>
<p>In den aktuellen Debatten, insbesondere nach dem jüngsten Klimaschutz-Urteil des Bundesverfassungsgerichts, stellt sich für DIE LINKE nicht die Frage, <em>ob</em> Klimaschutz gemacht, sondern <em>wie</em> er in die Tat umgesetzt wird. Wir stehen für entschiedene Klimaschutzmaßnahmen gemäß dem Pariser Klimaabkommen, beantworten die Frage nach den Auswirkungen und verhindern eine einseitige und zusätzliche Belastung der einfachen Bevölkerung. Klimaschutz darf die Gesellschaft nicht über die einseitige Belastung der Bürgerinnen und Bürger auseinandertreiben. Mit uns gibt es keinen Griff in den Geldbeutel der kleinen Leute.</p>
<p><strong>Die kommende Bundesregierung bestimmt in einer für den globalen Klimaschutz entscheidenden Zeit darüber, ob und wie Deutschland seinen fairen und gerechten Beitrag zur Erfüllung des Pariser Klimaschutzabkommens leistet. Für Die LINKE ist aus dieser Verantwortung heraus klar: Soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz sind Grundpfeiler linker Politik.</strong> Beide Ziele, die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen wie die gerechte Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums, sind für uns zentral. Wir machen uns stark für Kohlekumpel aus Lausitz und Ruhrgebiet, Angestellte in Windkraftindustrie, am Autofabrik-Fließband und im Stahlwerk, aber auch für die Bäuerin aus Mecklenburg-Vorpommern, die Vertriebenen kolumbianischer Steinkohleminen und den Klimageflüchteten aus Bangladesch. Wir bezeichnen das als Klimagerechtigkeit.</p>
<p>DIE LINKE und die Bundestagsfraktion sehen sich sowohl als Vertreterinnen und Vertreter der finanziell Schwachen dieses Landes als auch der jungen Klimaschutzbewegung. Auf dem Höhepunkt der Klimaproteste gegen die grundrechtswidrige Klima-Schlafwagenpolitik der Großen Koalition waren Vertreterinnen und Vertreter von FridaysForFuture zu Gast in unserer Bundestagsfraktion. Wir haben ihre Kritik und Vorschläge gehört und verstanden. Die Bundestagsfraktion hat als einzige Fraktion im Parlament die Ausrufung des "Klimanotstandes" beantragt, eine Gebäude- und Verkehrswende, die ihren Namen auch verdient, ohne die Kosten auf die Bürgerin und Bürger abzuwälzen, den Abzug klimaschädlicher Investitionen des Bundes (Divestment) und den Stopp neuer fossiler Infrastrukturen gefordert. Einstimmig wurde von der Bundestagsfraktion ein Sofort-Maßnahmenpaket verabschiedet: Mit dem "Aktionsplan Klimagerechtigkeit" zeigen wir als DIE LINKE ausführlich und im Detail, wie Deutschland das Paris-Abkommen bis 2030 und darüber hinaus einhalten kann. Klimaschutz von DIE LINKE ist sozial gerecht, für eine sozial-ökologische Transformation, die den Kapitalismus nicht nur grün anmalt, sondern ihn Schritt für Schritt verändert und den aus den Fugen geratenen Raubbau an Mensch und Natur überwindet.</p>
<p>DIE LINKE ist Klimaschutzpartei. Wir wollen ein klimaneutrales Deutschland bis 2035. Ein gesetzliches Ende des fossilen Verbrennermotors bei PKW ab 2030. 100 Prozent Erneuerbare Energien 2035 und den durch einen sozialen Strukturwandel in den Regionen abgesicherten Kohleausstieg 2030. Keine andere Parteikann diese Entschiedenheit für eine schnelle sozial-ökologische Transformation vorweisen. Es ist ein Alleinstellungsmerkmal der LINKEN, dass sie soziale Sicherheit und Klimagerechtigkeit nach vorne stellt. Klimaschutz geht mit uns nicht auf Kosten derjenigen, die schon heute unter den Folgen neoliberaler Umverteilung von unten nach oben zu leiden haben.</p>
<p>Darum bevorzugen wir eine Klimapolitik über intelligentes Ordnungsrecht statt markt-orientierte, aber zumeist ungerechte und klimapolitisch ineffiziente, weil zu langsame Marktmechanismen wie den CO2-Zertifikatehandel. Wo es dem Wohle der Allgemeinheit für einen gerechten Klimaschutz dient, wollen wir die großen Stromkonzerne und Stromnetze in öffentliche Hand bringen, was unser Grundgesetz als Möglichkeit ausdrücklich vorsieht. Wir wollen die Erneuerbaren Energien massiv ausbauen und Bürgerenergie, Genossenschaften, Kommunen und Stadtwerke stärker fördern. Wir wollen bezahlbares Wohnen und Klimaschutz zusammenbringen durch ein sozial gerechtes Programm für energetische Sanierungen und mehr öffentlichen Wohnungsbau. Wir wollen Deutschland zum Bahnland machen: eine gut ausgebaute, preiswerte und zuverlässige Bahn ist für uns Eckpfeiler einer entschiedenen Verkehrswende, die die Städte lebenswerter macht und in ländlichen Regionen überall Mobilität für alle garantiert. Ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr, der preisgünstig und perspektivisch kostenfrei ist, ermöglicht immer mehr Pendlerinnen und Pendlern den Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn.</p>
<p>Mit einem staatlichen Fonds für Industrietransformation mit über 20 Milliarden Euro im Jahr wollen wir den Klima-Umbau in der Industrie unterstützten. Wir entwickeln einen Öko-Zukunftsplan für Industrie und Industriearbeiterinnen und -arbeiter, der für eine klimaneutrale Industrieproduktion bis 2035 sorgt, die Unternehmen zu Klimaschutz verpflichtet, der mit Arbeitsplatz- und Einkommensgarantien für die Beschäftigten verbunden ist. Von diesem Fonds profitieren nur Betriebe, die Arbeitsplätze sichern, gute Löhne und flächendeckende Tarifverträge haben. Mit der sozialökologischen Investitionsoffensive schaffen wir sichere und sinnvolle Arbeit. Dadurch können wir im Laufe von 10 Jahren über 2 Millionen neue, gut bezahlte und ökologische Arbeitsplätze mit Zukunft schaffen. Gerade unter den Belastungen der Corona-Krise darf Klimaschutz nicht gegen allgemeinen Wohlstand, Sozialstaat und gleiche Lebensverhältnisse ausgespielt werden:</p>
<p>DIE LINKE ist darum Sozialversicherung und Triebkraft der Bürgerinnen und Bürger beim Klimaschutz und der Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen. <strong>Wir treten zur Bundestagswahl an, um einen echten Politikwechsel möglich zu machen, ganz besonders auch beim Klimaschutz. </strong>Wir sind überzeugt, dass es mit der Union nicht den notwendigen Klimaschutz und ohne DIE LINKE kein Halten beim Auseinanderdriften der Gesellschaft zwischen Arm und Reich geben kann.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-331328</guid>
                <pubDate>Tue, 13 Jul 2021 17:46:13 +0200</pubDate>
                <title>Laschet spart am Gemeinwohl und schützt die Vermögenden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/laschet-spart-am-gemeinwohl-und-schuetzt-die-vermoegenden/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Parte DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow, sagt anlässlich der Steuerpläne von CDU-Chef Laschet:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Herr Laschet verkauft die Menschen für dumm. Er sagt, Steuererleichterungen seien momentan nicht drin, macht aber zugleich eine Ausnahme für die Reichen, für die er den Soli streichen will.</p>
<p>Wird das nach der Wahl umgesetzt, dann wird in den öffentlichen Kassen weniger Geld sein für zusätzliche Investitionen in Schulen, Straßen, Schwimmbäder, Bibliotheken, Nahverkehr und saubere Energie.</p>
<p>Mit anderen Worten: Die CDU will beim Gemeinwohl sparen und die Vermögenden schützen. Die Mehrheit der Menschen lässt sie im Regen stehen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-331289</guid>
                <pubDate>Sat, 10 Jul 2021 16:41:49 +0200</pubDate>
                <title>Wir werden ihre Geschichte weitererzählen: DIE LINKE. Hagen zum Tod von Esther Bejarano</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wir-werden-ihre-geschichte-weitererzaehlen-die-linke-hagen-zum-tod-von-esther-bejarano/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heute Morgen ist Esther Bejarano gestorben. Die Hagener LINKE ist bestürzt und traurig. Erst am 8. Mai hat sie bei einer Gedenkkundgebung zum Tag der Befreiung einmal mehr ihre Geschichte erzählt – die Geschichte vom Überleben in Auschwitz und die Geschichte eines langen Lebens im Kampf gegen Nazis, Rechtsextremismus und Hass. Eines Lebens für die Menschlichkeit, die Würde, den Respekt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Hagener LINKE. schließt sich den folgenden Erklärungen an</strong></p>
<p><strong>Sabine Boeddinghaus</strong>, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft:&nbsp;<em>„Mit Esther ist eine unermüdliche Kämpferin gegen Faschismus, Rassismus und Antisemitismus von uns gegangen. Sie hat uns über viele Jahre inspiriert, angespornt und ermutigt – ob es darum ging, Nazis auf der Straße entgegenzutreten, die Aufklärung der NSU-Morde einzufordern oder im Parlament für antifaschistische Politik zu streiten. Esther wird uns furchtbar fehlen – aber ihr Ansporn bleibt. Das Andenken an sie ist für uns LINKE mit einem klaren Auftrag verbunden: Niemals aufgeben im Kampf gegen den Faschismus!“</em></p>
<p><strong>Zaklin Nastic</strong>, Landesprecherin der LINKEN in Hamburg:&nbsp;<em>„Niemals über die Verbrechen des Faschismus zu schweigen – das war Esther Bejaranos Anliegen. Über die Jahre hat sie unzählige Menschen geprägt mit ihrem ungebrochenen Engagement und ihren Berichten darüber, wie sie die Verbrechen der Nazis überlebt hat. Esther hat dabei immer gemahnt, dass der Faschismus nicht nur ein dunkles Kapitel deutscher Vergangenheit ist – er existiert im Hier und Jetzt und er ist eine akute Gefahr in einer Zeit, in der Nazis wieder morden, während Rechtsradikale in Parlamenten sitzen und die sozialen Medien geradezu überlaufen mit ihrer Hetze. Esther, wir werden deine Geschichte weitererzählen!“</em></p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-331061</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 16:58:20 +0200</pubDate>
                <title>Extremen Reichtum besteuern, Kommunen retten!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/extremen-reichtum-besteuern-kommunen-retten-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden stehen wegen steigender Ausgaben, geringerer Steuereinnahmen und auslaufenden Corona-Hilfen nach der Bundestagswahl vor einer finanziellen Katastrophe – davor warnt Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Um neue Kürzungsorgien zu verhindern, fordert er massive Investitionen und einen Schuldenschnitt für die Kommunen.</p>
<p>„Als LINKE haben wir als einzige Partei ein bis auf den letzten Cent durchgerechnetes Finanzierungskonzept dafür vorgelegt", sagt Christian Leye. „Bei der Wahl am 26. September wird sich entscheiden, ob es Perspektiven für die notwendigen Investitionen und eine gerechte Verteilung der Krisenkosten gibt."</p>
<p>Unterstützung erhält DIE LINKE von unerwarteter Seite. Alleine bis zum Jahr 2024 werden die deutschen Kommunen ein Defizit von 23 Milliarden Euro aufbauen, prognostiziert auch die Bertelsmann-Stiftung in ihrem aktuellen <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/kommunale-finanzen/publikationen" target="_blank" class="link-extern" title="Link zur Studie" rel="noreferrer">Kommunalen Finanzreport</a>. „Wenn selbst eine wirtschaftsliberale Stiftung, die sonst für Privatisierung und Sozialabbau trommelt, jetzt Finanzhilfen und den Ausbau von Investitionsprogrammen fordert, dann zeigt das den Ernst der Lage", so Christian Leye weiter. Er weist darauf hin, dass die NRW-Kommunen es schon jetzt nicht schaffen, Sanierungsstau zu bekämpfen und die öffentliche Infrastruktur zu erhalten.</p>
<p>„Ein gut ausgestatteter Altschuldenfonds, ein Rekommunalisierungsfonds zur Rückabwicklung von Privatisierungen und die notwendigen zusätzlichen Mittel zur Stabilisierung der Kommunen sind finanzierbar – wenn der politische Wille da ist", sagt Christian Leye.</p>
<p>„Mit der von uns geforderten Vermögenssteuer können wir 58 Milliarden Euro im Jahr generieren. Dabei lassen wir Privatvermögen unter einer Million Euro völlig unangetastet. Eine Vermögensabgabe, mit der wir die reichsten Gewinnerinnen und Gewinner der Corona-Krise zur Kasse bitten, bringt etwa 310 Milliarden Euro über zwanzig Jahre verteilt zusätzlich. Alleine das Schließen von Schlupflöchern bei der Erbschaftssteuer bringt weitere acht bis zehn Milliarden Euro jährlich. Mit diesem Steuermodell bleibt noch genug Spielraum, um zum Beispiel die Umsatzsteuer für arbeitsintensives Handwerk, Produkte für Kinder und Arzneimittel zu senken, und um ein Solidarpakt III zur Bewältigung des Strukturwandels aufzulegen. Auch der ist dringend notwendig, um notleidenden Kommunen an Rhein und Ruhr eine Perspektive zu geben. In Deutschland besitzen die reichsten 5 Prozent mehr als die restlichen 95 Prozent. Die Rettung der Kommunen ist möglich, wenn wir die sehr Wohlhabenden endlich angemessen an der Finanzierung beteiligen", fordert Leye abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-331060</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 16:55:19 +0200</pubDate>
                <title>NRW-Landesregierung versagt im Kampf gegen anti-muslimischen Rassismus</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nrw-landesregierung-versagt-im-kampf-gegen-anti-muslimischen-rassismus-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der 1. Juli ist der Jahrestag der Ermordung von Marwa El-Sherbini. Aus diesem Anlass finden heute in NRW verschiedene Kundgebungen statt, die von der Partei DIE LINKE mitorganisiert werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Tags gegen anti-muslimischen Rassismus, erklärt der stellvertretende Landessprecher von DIE LINKE NRW, Jules El-Khatib:</p>
<p>„Die Landesregierung verkündet, dass sie gegen anti-muslimischen Rassismus vorgehen will, doch ihre Taten sprechen eine gegenteilige Sprache. Statt dafür zu sorgen, dass Muslima und Muslime nicht mehr Opfer von Diskriminierung und Rassismus werden, hält die Landesregierung am Ausschluss von kopftuchtragenden Frauen aus dem Justizsystem fest. Wer Rassismus bekämpfen will, sollte nicht die Betroffenen diskriminieren, sondern sich gegen Hetze positionieren und gleiche Chancen schaffen. Ein erster Schritt wäre es, diskriminierende Gesetze zurückzunehmen, anonyme Bewerbungsverfahren einzuführen und das Amt einer Rassismus-Beauftragten für NRW zu schaffen.“</p>
<p>Katja Heyn, Sprecherin für Anti-Rassismus von DIE LINKE NRW, ergänzt: „Die Kundgebungen und Proteste sind ein wichtiges Zeichen, denn noch immer leiden Muslime und noch stärker Muslima unter den Folgen dieses Rassismus. Tagtäglich kommt es zu Übergriffen oder Beleidigungen gegen Menschen muslimischen Glaubens, nahezu wöchentlich zu Angriffen oder Drohungen gegen muslimische Vereine. Statt diesen rassistischen Taten entgegenzuwirken, wird von Teilen der Politik immer noch versucht, den Islam als Feindbild aufzubauschen. Wir stellen uns dem weiter entgegen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-331059</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 16:51:53 +0200</pubDate>
                <title>Klimaschutzgesetz NRW: &quot;Ich weiß nicht, ob ich darüber lachen oder weinen soll&quot;</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/klimaschutzgesetz-nrw-ich-weiss-nicht-ob-ich-darueber-lachen-oder-weinen-soll/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heute (1. Juli 2021) berät der Landtag NRW in zweiter Lesung über die Neufassung des nordrhein-westfälischen Klimaschutzgesetzes.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Hanno Raußendorf, Sprecher für Klima, Umwelt und Landwirtschaft von DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Welchen Zweck soll ein Klimaschutzgesetz NRW haben, das nur allgemeine Zielvorgaben wiederholt und ansonsten auf alle konkreten Reduktionspfade verzichtet. Ich kann es Ihnen sagen: Damit wird die Landesregierung, nachdem sie die Legislaturperiode bislang damit verbracht hat, die Klimawende nach Kräften und auf allen Ebenen zu behindern, im bevorstehenden Landtagswahlkampf versuchen, sich als Klima-Regierung darzustellen.</p>
<p>Aber angesichts ihrer bisherigen Perfomance muss mensch wahrscheinlich schon dankbar sein, dass sich Düsseldorf mit diesem Gesetz immerhin verpflichtet, die Vorgaben von EU und Bundesregierung umsetzen zu wollen. Wenn wir auch darüber im Dunklen gelassen werden, wie sie das vor haben.</p>
<p>So wie CDU und FDP das bislang anpacken, wird es ganz sicher nicht funktionieren. Ihre dieses Jahr erst getroffene Leitentscheidung Braunkohle ist mit Klimaschutz nicht vereinbar. Nicht erst 2038, sondern bis allerspätestens 2030 muss die Braunkohlewirtschaft in NRW beendet werden. Wahrscheinlich werden ihr steigende CO2-Preise auf EU-Ebene schon weit vorher ein wirtschaftliches Ende bereiten. In dieser Situation wäre es dringend geboten, den Strukturwandel im Rheinischen Revier zu beschleunigen – aber auch hier: Fehlanzeige.</p>
<p>Beim Ausbau der Erneuerbaren ist NRW weiterhin Entwicklungsland, weit abgeschlagen hinter den meisten anderen Bundesländern. Mit dem neuen Abstandsgebot von 1.000 Metern für Windkraftanlagen zur Wohnbebauung, wird nun voraussichtlich auch der weitere Ausbau der Windenergie ausgebremst.</p>
<p>Wenn NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart seine Landesregierung nun als 'bundesweite Treiber im Klimaschutz' darzustellen versucht, dann weiß ich nicht, ob ich darüber lachen oder weinen soll. Wer das Klima retten will, muss im kommenden Jahr dafür sorgen, dass diese Landesregierung abgewählt wird."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-331058</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 16:47:35 +0200</pubDate>
                <title>LINKE NRW bringt Polizeiübergriff auf Demo gegen das Versammlungsgesetz vor Gericht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-nrw-bringt-polizeiuebergriff-auf-demo-gegen-das-versammlungsgesetz-vor-gericht/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Polizeieinsatz anlässlich der Demonstration „Versammlungsgesetz NRW stoppen - Grundrechte erhalten“ am Samstag, den 26. Juni 2021, in Düsseldorf wird ein Fall für die Gerichte.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer rechtlichen Prüfung hat der nordrhein-westfälische Landesvorstand der Partei DIE LINKE entschieden, vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf Klage einzureichen.</p>
<p>„Wir werden gerichtlich feststellen lassen, dass dieser völlig aus dem Ruder gelaufene Polizeieinsatz ein illegaler Angriff auf die Versammlungsfreiheit gewesen ist“, erklärt Amid Rabieh, Innenpolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW, anlässlich der Aktuellen Stunde im Düsseldorfer Landtag. Auf der Sitzung am heutigen Donnerstag (01. Juli 2021) muss sich die Landesregierung zu den Übergriffen der Polizei auf Journalisten und zu den gewaltsamen Attacken auf die Demonstration äußern.</p>
<p>„Für den länger als fünf Stunden lang anhaltenden Polizeikessel, der auch große Teile des Demonstrationsblocks der LINKEN betraf, gab es aus unserer Sicht keine Rechtsgrundlage“, begründet Amid Rabieh die Klage. „Zu unterstellen, dass gegen alle der vielen hundert Festgehaltenen ein konkreter Tatverdacht vorlag, wäre absurd. Die Dauer der Festsetzung und die konkrete Durchführung (keine Versorgung mit Wasser trotz hoher Temperaturen, kein Zugang zu Toiletten) machen zusätzlich deutlich, dass die polizeiliche Aktion offensichtlich unverhältnismäßig und damit rechtswidrig gewesen ist. Es ist wichtig für die Demokratie, dass die Behörden mit so etwas nicht durchkommen. Die Feststellungsklage, die wir jetzt einreichen, ist der erste Schritt. Darüber hinaus ist auch der Frage nachzugehen, ob die am Samstag durchgeführte Einkesselung nicht strafrechtlich relevantes Verhalten war. Wir werden das ebenfalls prüfen lassen.“</p>
<p>Neben der juristischen Aufarbeitung fordert DIE LINKE NRW eine lückenlose politische Aufklärung – und dass die Landesregierung ihren hochumstrittenen Gesetzesentwurf zurückzieht. „Wenn Innenminister Herbert Reul das rechtswidrige Vorgehen seiner Beamtinnen und Beamten lediglich zugelassen hat, dann wäre bereits das ein Versagen im Amt“, sagt Fotis Matentzoglou, Mitglied des Landesvorstands von DIE LINKE NRW. „Wir können jedoch nicht ausschließen, dass es der Landesregierung gezielt an einer harten Linie gelegen war. Der Gesetzesentwurf für ein NRW-Versammlungsgesetz, gegen den wir am Samstag demonstriert haben, spricht insgesamt die Sprache der Grundrechtseinschränkung und der Eskalation. Nach ersten taktischen Absetzbewegungen innerhalb der Koalition sollte Ministerpräsident Armin Laschet nun eingestehen, dass der Gesetzesentwurf gescheitert ist. Mit Detail-Korrekturen lässt sich daraus kein grundrechtskonformes Gesetz mehr machen. Er muss komplett zurückgezogen werden. Dass Innenminister Herbert Reul bei Armin Laschet um seine Entlassung bittet, ist aus unserer Sicht zudem dringend überfällig."</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-331057</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 16:43:45 +0200</pubDate>
                <title>Statt Leistungsdruck und überfrachteter Lehrpläne: Schuljahr 2021/22 verantwortungsvoll gestalten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/statt-leistungsdruck-und-ueberfrachteter-lehrplaene-schuljahr-2021-22-verantwortungsvoll-gestalten/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Kurz vor Beginn der Sommerferien hat NRW-Schulministerin Gebauer (FDP) verkündet, das kommende Schuljahr werde mit Vorsicht begonnen, bezogen auf Maskenpflicht und Tests.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ankündigung Gebauers im WDR, man starte in das neue Schuljahr genauso wie das aktuelle ende, liest sich indes wie eine Drohung für viele Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte: Noten- und Leistungsdruck waren zuletzt vielerorts noch stärker als zu normalen Zeiten, da Noten für Zeugnisse auf Basis letzter Tests, Klassenarbeiten, Klausuren zustande kommen mussten.</p>
<p>Der Landtag diskutierte heute (30. Juni 2021) über Anträge, die Rahmenvorgaben des Ministeriums für das neue Schuljahr einfordern - unter anderem, dass es für Schulen in den ersten Monaten des neuen Schuljahres Freiräume für ganzheitliches Lernen geben soll, dass individuelle Lernstände erhoben und vielfältige Förderangebote gerade auch für soziales und emotionales Lernen etabliert werden sollen. Grund- und Förderschulen, an denen Schüler*innen aus Altersgründen nicht geimpft werden können, müssen unverzüglich mit Luftfiltergeräten ausgestattet werden.</p>
<p>Die schulpolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW, Dr. Carolin Butterwegge, appelliert an die Regierungsparteien CDU und FDP, sich all diese Forderungen zu Herzen zu nehmen und die Krise als Chance für Bildung zu nutzen: „Besonders wichtig ist, dass das Schulministerium die curricularen Vorgaben für Lerninhalte zumindest im ersten Quartal aussetzt und für die Folgemonate anpasst. Individuelle Förderung, soziales, emotionales und Projektlernen statt Leistungsdruck und inhaltlicher Überfrachtung muss hier die Devise sein."</p>
<p>Nötig sei vor allem auch zusätzliches Personal, Zeit und Förderpläne, um individuelle Rückstände aufzuarbeiten, ohne die Schüler*innen erneut zu überlasten, so Dr. Carolin Butterwegge. DIE LINKE NRW fordert, Schulen mit einer hohen Sozialindexierung besonders zu unterstützen: „Bildungsungleichheit und Schulsegregation machen es erforderlich, dass auch Unterstützungshilfen der Aufholpakete zielgerichtet an Schulen mit besonderen Herausforderungen etwa in Bezug auf die Armutsgefährdung von Schüler*innen, gelenkt werden. Ministerin Gebauer ist hier gefordert, nicht nur die Schulen pandemie-sicher zu machen, sondern endlich auch Verantwortung für die Schwächsten im Glied zu übernehmen und Bildung für alle mit Lernfreude zu ermöglichen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-331056</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 16:39:06 +0200</pubDate>
                <title>Städten und Gemeinden droht finanzieller Ruin, wenn CDU an nächster Bundesregierung beteiligt ist</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/staedten-und-gemeinden-droht-finanzieller-ruin-wenn-cdu-an-naechster-bundesregierung-beteiligt-ist/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Parte DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow, sagt zu der von der Bertelsmann Stiftung für die Jahre 2021 bis 2024 erwarteten Finanznot der Kommunen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Union verweigert Städten und Gemeinden die Zukunft. Das ist auch eine Absage an das Zuhause der Menschen. Denn alle Politik beginnt dort, wo Menschen leben und wohnen.</p>
<p>Der Verzicht der Union auf höhere Steuern für Reiche und das Festhalten an der Schuldenbremse bedeutet Null zusätzliche Investitionen in Schulen, Straßen, Schwimmbäder, Bibliotheken, Nahverkehr und saubere Energie. Viele Kommunen sind durch die Pandemie finanziell ausgeblutet. Sie brauchen auch in den nächsten Jahren massive Unterstützung durch den Bund. Denn alles Gemeinwohl und alle soziale Sicherheit beginnt vor Ort.</p>
<p>Bleibt die Union in der Bundesregierung, wird das dramatische Folgen haben. Kommunen mit gut verdienende Steuerzahlern und Unternehmen werden aus eigner Kraft die Zukunftsinvestitionen schultern können. Städte und Gemeinden mit weniger gut verdienenden Einwohnern und geringer Wirtschaftskraft werden weiter abgehängt. Der soziale Graben wird sich vertiefen, die Landflucht wird zunehmen und damit auch der Unmut über die Politik und die Demokratie.</p>
<p>Eine echte Volkspartei würde dem entgegentreten. Die Union unter Laschet macht Politik für Millionäre statt für Millionen. Sie schützt die Vermögenden und lässt die Mehrheit der Menschen im Regen stehen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-331055</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 16:35:29 +0200</pubDate>
                <title>Umsteuern in der Mietenpolitik</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/umsteuern-in-der-mietenpolitik/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Funke Mediengruppe berichtet über die sinkende Anzahl an Sozialwohnungen. Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE sagt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit haben wir jeden Tag 72 Wohnungen weniger in der Sozialbindung als am Tag zuvor. Das heißt, es fallen 72 Wohnungen mehr aus der Sozialbindung als Neue gebaut werden. Gerade in den Städten ist mehr als deutlich: Das Problem lässt sich nicht nur mit Geld lösen. Wir brauchen ein grundsätzliches Umsteuern in der Mietenpolitik.</p>
<p>Wir müssen&nbsp;Wohnungen in öffentlicher und genossenschaftlicher Hand fördern, wir brauchen zeitlich unbegrenzte Sozialbindung und wir brauchen als Sofortmaßnahme einen Mietendeckel, der die Mieterinnen und Mieter vor den explodierenden Mieten schützt.</p>
<p>Für uns gilt: Wohnraum ist kein Spekulationsobjekt. Er dient nicht der Profitmaximierung, sondern ist unser&nbsp;Zuhause.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-331054</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 16:32:10 +0200</pubDate>
                <title>Strafzinsen für kleine Sparguthaben gesetzlich untersagen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/strafzinsen-fuer-kleine-sparguthaben-gesetzlich-untersagen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler, sagt zur stark wachsenden Zahl der Kreditinstitute, die von Sparern Negativzinsen verlangen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Negative Zinsen auf kleine Guthaben bestrafen Sparerinnen&nbsp;und Sparer. Das&nbsp;muss der Gesetzgeber unterbinden. Wir brauchen ein klares Stopp-Zeichen für Negativzinsen. Kleinsparer dürfen nicht mit negativen Zinsen belastet werden. Das muss klar und eindeutig verboten werden.</p>
<p>Wenn die Kreditinstitute die Strafzinsen der Europäischen Zentralbank immer öfter an die Kleinsparer durchreichen, statt ihre Einlagen als Kredite zu vergeben, unterläuft das die Intention der Notenbank und bürdet die Krisenkosten den Kleinsparern&nbsp;auf.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-331053</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 16:28:09 +0200</pubDate>
                <title>Grundrente löst Versprechen nicht ein</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/grundrente-loest-versprechen-nicht-ein/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler, sagt zum bevorstehenden Auszahlungsbeginn der Grundrente:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Beim Wort Grundrente denken viele Menschen zurecht an eine echte Absicherung im Alter. Aber die Grundrente der Bundesregierung löst das Versprechen nicht ein.</p>
<p>Wer die geforderten 33 Beitragsjahre nicht schafft, zum Beispiel wegen eines Jahres Arbeitslosigkeit, geht leer aus. Das gilt auch für diejenigen, die 30 Jahre sehr wenig verdient haben, aber fünf Jahre lang vielleicht nur 800 oder 900 Euro Monat, und die damit unter der im Gesetz festgelegten Einkommensgrenze liegen. Das ist vollkommen inakzeptabel.</p>
<p>Daher fordert Die Linke eine Solidarische Mindestrente von 1.200 Euro für all jene ein, die eine zu niedrige Rente haben, um davon leben zu können. Jeder Mensch hat Anspruch auf ein würdevolles Leben im Alter. Die solidarische Mindestrente soll deshalb an alle Menschen im Rentenalter und bei Erwerbsminderung als Zuschlag von der Rentenversicherung gezahlt werden.</p>
<p>Geht es nach dem Willen von CDU und CSU geht, sollen die Rentnerinnen und Rentner nach der Wahl den Gürtel hingegen noch enger schnallen. Ihre Pläne für höhere Abschläge bei früherem Renteneintritt und Gedankenspiele über einen späteren Rentenbeginn zielen auf nichts anderes als weitere Rentenkürzungen durch die Hintertür. Gerade in den schlecht entlohnten und oftmals körperlichen anstrengenden Berufen schaffen es viele Menschen aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zum regulären Rentenalter und müssen gezwungenermaßen mit Abschlägen früher in Rente gehen. Das wollen wir&nbsp;ändern.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-330711</guid>
                <pubDate>Fri, 25 Jun 2021 18:49:13 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE verurteilt brutale Abschiebepraxis im Rhein-Sieg-Kreis</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-verurteilt-brutale-abschiebepraxis-im-rhein-sieg-kreis-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Gemeinsame Erklärung von DIE LINKE in der Landschaftsversammlung des LVR und des Landesverbandes DIE LINKE NRW.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 22. April 2021 hat die Ausländerbehörde des Rhein-Sieg-Kreises eine albanische Familie abgeschoben. Die Mutter der Familie befand sich zu diesem Zeitpunkt in einer psychiatrischen Einrichtung des LVR in Bonn, aus der sie morgens um 4 Uhr von der Behörde mithilfe der Polizei herausgeholt wurde.</p>
<p>Dazu erklärt Ulrike Detjen, Fraktionsvorsitzende von DIE LINKE in der Landschaftsversammlung des LVR: „Eine suizidgefährdete Mutter aus der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Einrichtung abzuschieben, verstößt aus unserer Sicht gegen die Menschenrechte. Darüber hinaus musste hier das medizinische Personal einer LVR-Klinik einmal mehr mit ansehen, wie eine Patientin, die dringend Hilfe benötigt, aus ihrer Obhut gerissen wird. Diesen Vorfall verurteilen wir als Mitglied der Landschaftsversammlung im LVR aufs Schärfste.“</p>
<p>„Das medizinische Personal fühlt sich dem Schutz seiner Patient*innen verpflichtet. Durch solch brutale Abschiebepraxis wie im vorliegenden Fall erschüttert die örtliche Ausländerbehörde das Vertrauen der Pflegekräfte und Ärzt*innen in den Rechtsstaat . Wir fordern, dass das Personal in den Einrichtungen des LVR vor solch einem Verhalten geschützt wird“, so Detjen abschließend.</p>
<p>Auch der Landesvorstand von DIE LINKE NRW reagiert mit einer Stellungnahme auf den Fall: „Nicht nur geht es hier um die menschenunwürdige Abschiebung aus einer psychiatrischen Klinik; es hatten sich die Härtefallkommission und der Petitionsausschuss des Landes NRW für eine Aufenthaltserlaubnis für die Familie ausgesprochen. Was muss denn noch geschehen, damit eine Behörde in Deutschland die Istanbul-Konvention respektiert?“, fragt Nina Eumann, Landessprecherin und Frauenpolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW.</p>
<p>„In Albanien sind die Mutter und ihre minderjährigen Kinder mutmaßlich dem gewalttätigen Familienvater ausgesetzt. Und mit der Art und Weise der Abschiebung durch deutsche Behörden wurde der akut behandlungsbedürftigen Mutter sowie ihren Kindern psychische Gewalt angetan. Ein solcher Fall darf sich niemals wiederholen“, fordert Eumann.</p>
<p>„Doch leider mussten wir feststellen, dass die Ausländerbehörde des Rhein-Sieg-Kreises in den vergangenen Jahren der überwiegenden Zahl der Empfehlungen der Härtefallkommission nicht gefolgt ist. Der Kreistag legitimierte sogar die brutale Abschiebepraxis aus medizinischen Einrichtungen und gegen die Empfehlungen der Härtefallkommission: Ein Antrag der Fraktion DIE LINKE, solche Abschiebungen nicht mehr vorzunehmen, wurde dort abgelehnt. Das ist an Unmenschlichkeit kaum zu überbieten“, so Eumann abschließend. Im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises besteht eine Mehrheitskoalition aus CDU und Grünen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-330710</guid>
                <pubDate>Fri, 25 Jun 2021 18:44:19 +0200</pubDate>
                <title>Mietspiegel-Pflicht ist nicht einmal die halbe Miete</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mietspiegel-pflicht-ist-nicht-einmal-die-halbe-miete/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu der im Bundestag beschlossenen Mietspiegel-Pflicht erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mietspiegel-Pflicht ist leider noch nicht einmal die halbe Miete. Auch mit Mietspiegel-Pflicht und Mietpreisbremse lässt sich das Problem der rasanten Verdrängung von Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen leider nicht lösen. Deshalb fordern wir als Linke einen bundesweiten Mietendeckel.</p>
<p>Der Mietmarkt hat in vielen Städten ein Preisniveau erreicht, bei dem wir nicht nur Mietsteigerungen verlangsamen, sondern die bestehenden Mieten tatsächlich senken müssen. Vor allem in und um Großstädten geben Menschen mit kleinen Einkommen die Hälfte ihres Einkommens für Miete aus - das kann auf Dauer nicht gut&nbsp;gehen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-330709</guid>
                <pubDate>Fri, 25 Jun 2021 18:38:29 +0200</pubDate>
                <title>Lobbyisten erklären gesetzlicher Rente den Krieg, ich fordere Rentenfrieden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lobbyisten-erklaeren-gesetzlicher-rente-den-krieg-ich-fordere-rentenfrieden/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der LINKEN, Susanne Hennig-Wellsow, erklärt zur Forderung des ifo und anderer Institute nach einer Anhebung des Renteneintrittsalters:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Erst der wissenschaftliche Beirat des Wirtschaftsministeriums und das Institut der Deutschen Wirtschaft, jetzt das ifo-Institut - immer mehr Lobbyisten erklären der gesetzlichen Rente den Krieg. Und die Union wirft Nebelkerzen. Noch im April hat Armin Laschet festgestellt, dass die Lebensarbeitszeit steigen müsse. Jetzt rudert er zurück. Glaubwürdig ist das nicht. Ich finde es unverantwortlich, wie die Union mit den Hoffnungen der Menschen spielt. Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass die Rente sicher ist.</p>
<p>Ich fordere die demokratischen Parteien deshalb auf, sich noch vor der Bundestagswahl zu einem ‚Rentenfrieden‘ zu verpflichten und ausdrücklich zu erklären, dass sie zukünftig das Renteneintrittsalter nicht anheben und die Renten nicht kürzen werden.</p>
<p>Die angeblichen Finanzierungsprobleme der gesetzlichen Rentenversicherung, die bemüht werden, um ein höheres Renteneintrittsalter zu begründen, sind ideologischer Bluff. Der derzeitige Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung mit 18,6 Prozent liegt auf dem niedrigsten Stand seit 1993. Und wenn endlich alle Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherungen einzahlen würden, also auch Politikerinnen, Anwälte und Beamte, dann könnte die Rente auf Jahrzehnte hinaus sicher gemacht werden, eingeschlossen ein höheres Rentenniveau und ein reguläres Eintrittsalter von 65 Jahren.</p>
<p>Bereits die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre bedeutet für viele Beschäftigte nichts anderes als eine Rentenkürzung durch die Hintertür. Denn die Altenpflegerin oder der Fliesenleger können gar nicht solange in ihren Beruf bleiben. Dafür sind ihre Arbeitsbedingungen viel zu belastend. Wenn jedoch Beschäftigte aus gesundheitlichen Gründen das gesetzliche Rentenalter nicht erreichen, müssen sie gezwungenermaßen mit Abschlägen früher in Rente gehen. Eine weitere Anhebung des Rentenalters würde die Not der Betroffen verschlimmern. Das müssen wir unbedingt verhindern.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-330652</guid>
                <pubDate>Wed, 23 Jun 2021 22:52:37 +0200</pubDate>
                <title>Bundestagswahl 2021, Linke setzt auf Bewährtes, Ingo Hentschel tritt für DIE LINKE an</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-setzt-auf-bewaehrtes-ingo-hentschel-tritt-fuer-die-linke-an0/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIE LINKE in den Städten Hagen, Breckerfeld, Ennepetal, Schwelm und Gevelsberg nominierte auf der Versammlung am letzten Wochenende den Direktkandidaten für die Wahl zum 20. deutschen Bundestag im September 2021</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf einer gut besuchten Onlineveranstaltung mit anschließender Urnenwahl wählten die Mitglieder Ingo Hentschel aus Hagen einstimmig zu ihrem Kandidaten für den WK 138.</p>
<p>Der gebürtige Hagener Ingo Hentschel, der hauptberuflich als Geschäftsführer arbeitet und Mitglied im Rat der Stadt Hagen ist, überzeugte die Mitglieder mit einer mitreißenden Bewerbungsrede in der er den Kampf gegen den Faschismus, den Einsatz für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz hervorhob.</p>
<p>Hentschel sagte:“ Gerade jetzt wo sich der Überfall Nazideutschlands auf die Sowjetunion zum 80. Mal jährt und allein 27 Millionen Menschen in der Sowjetunion das Leben kostete müssen wir jedes Wiederaufflammen des rechten Gedankengutes entschieden entgegentreten. Nur die Linke hat sich immer gegen Kriegseinsätze ausgesprochen. “</p>
<p>Zwei weitere Schwerpunkte in seiner Rede waren die Sozialpolitik und der Klimaschutz.</p>
<p>Er hob hervor: „Die Corona Pandemie darf nicht dazu führen, die Kluft zwischen Arm und Reich zu vertiefen. Die großen Onlineunternehmen und deren Besitzer haben ihre Umsätze massiv gesteigert und die Vermögen sind exorbitant gestiegen. Es ist klar, dass sich diese nicht über Steueroasen armrechnen dürfen. Sie müssen ihren Beitrag an den Kosten der Krise und am Gemeinwohl leisten. Es muss auch die Vermögenssteuer wieder erhoben werden“</p>
<p>In Deutschland verfügt 1% der Bevölkerung über mehr als 40% des Vermögens. Rund zwei Drittel der Bevölkerung über kein oder nur ein sehr geringes Vermögen.&nbsp;&nbsp; In der Corona Krise wuchs die Ungleichheit noch weiter deutlich an.</p>
<p>Die Städte, wie auch Hagen, haben einen riesigen Investitionsstau in der Infrastruktur. Dort würde sich eine Vermögenssteuer sinnvoll ausgeben lassen und alle Hagener würden davon profitieren.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-330651</guid>
                <pubDate>Wed, 23 Jun 2021 22:48:34 +0200</pubDate>
                <title>Auf die Straße: Laschets und Reuels Anti-Versammlungsgesetz verhindern!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/auf-die-strasse-laschets-und-reuels-anti-versammlungsgesetz-verhindern/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIE LINKE NRW ruft zur Teilnahme an der großen Bündnis-Demonstration gegen das neue NRW-Versammlungsgesetz in Düsseldorf auf.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Los geht es am Samstag (26. Juni 2021) um 13 Uhr vor dem DGB-Haus an der Friedrich-Ebert-Straße.</p>
<p>„Es ist unverantwortlich, wie Ministerpräsident Armin Laschet, Innenminister Herbert Reul und die CDU/FDP-Koalition versuchen, die berechtigte Kritik von Gewerkschaften, Jugend- und Umweltverbänden, Fußballfan-Initiativen und Bündnissen gegen Rechts zu ignorieren", erklärt Amid Rabieh, Innenpolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW.</p>
<p>„Dieser Gesetzesentwurf gefährdet die Demokratie. Laschet und Co. geht es um mehr Abschreckung durch bürokratischen Hürden, mehr Videoüberwachung, anlasslose Polizeikontrollen, Kriminalisierung von friedlichen Protestformen und die Schaffung von mehr Rechtsunsicherheit für alle, die demonstrieren wollen. Das haben auch Expertinnen und Experten bei den Anhörungen im Landtag deutlich kritisiert. Wenn die Koalition sich dermaßen beratungsresistent zeigt, hilft nur noch öffentlicher Druck. Deswegen werden wir unseren Protest lautstark auf die Straßen unserer Landeshauptstadt tragen!"</p>
<p>Am Mittwoch (23. Juni 2021) steht der Gesetzesentwurf zunächst noch auf der Tagesordnung des Rechtsausschusses. Nach den Plänen der Landesregierung soll er anschließend zur Abstimmung an den Landtag übergeben werden. Trotz der massiven Kritik könnte er damit in der letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause (30. Juni bis 2. Juli 2021) mit den Stimmen der schwarz-gelben Mehrheit verabschiedet werden.</p>
<p>DIE LINKE NRW hält den Entwurf auch durch Einzelkorrekturen nicht mehr für rettbar und fordert die Ablehnung. Zusammen mit mehr als 70 anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen hat sich die Partei im Bündnis „Versammlungsgesetz NRW stoppen – Grundrechte erhalten!" zusammengeschlossen, welches auch die Großdemonstration am 26. Juni in Düsseldorf organisiert. Auf der Demonstration wird DIE LINKE mit einem eigenen Demo-Block vertreten sein. Die Partei setzt sich für ein modernes und freiheitliches NRW-Versammlungsgesetz ein, das die Grundrechte stärkt, das Gegenproteste in Sicht und Hörweite ermöglicht, und das auch die Polizei zur Deeskalation, Kooperation und zum Konfliktmanagement verpflichtet.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-330650</guid>
                <pubDate>Wed, 23 Jun 2021 22:45:23 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE unterstützt Amazon-Streik vor Ort</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-unterstuetzt-amazon-streik-vor-ort-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Im Kampf für einen Tarifvertrag haben die Beschäftigten in den nordhrein-westfälischen Amazon-Verteilzentren Werne und Rheinberg am Montag, den 21. Juni die Arbeit niedergelegt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>DIE LINKE NRW unterstützt die Beschäftigten und ist mit einer Solidaritäts-Delegation am Standort Rheinberg vor Ort.</p>
<p>„In der Krise hat Amazon seinen Quartalsgewinn auf über 8 Milliarden US-Dollar mehr als verdreifacht. Im ersten Quartal 2020 lag er noch bei 2,5 Milliarden US-Dollar. Diese Traumprofite wurden auf dem Rücken der Beschäftigten gemacht" sagte Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW vor den Toren des Verteilzentrums. „Der Konzern ist einer der größten Krisengewinnler. Aber diejenigen, die unter großem Stress die harte Arbeit leisten, werden weiterhin mit Brotkrumen abgespeist. Es ist eine Unverschämtheit, dass der Konzern sich weiterhin weigert, die Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels anzuerkennen. Bei Werbeaktionen wie dem aktuellen Prime-Day erhöht der Konzern den Druck auf seine Beschäftigten zusätzlich. Dagegen hilft nur organisierte Gegenwehr. Die mutigen Belegschaften hier in Rheinberg und an den anderen Streik-Standorten haben jede Unterstützung verdient!" Seit Jahren begleitet und unterstützt DIE LINKE die Amazon-Beschäftigten und ihre Gewerkschaft ver.di in der Auseinandersetzung mit dem Konzern. „Dass sich Amazon unlängst gezwungen sah, in einer Öffentlichkeits-Kampagne die Löhne und Arbeitsbedingungen schönzureden sowie einen Einstiegs-Stundenlohn von 12 Euro anzukündigen, das hat viel mit eurer Ausdauer und Hartnäckigkeit zu tun", sagte Christian Leye im Gespräch mit streikenden Beschäftigten in Rheinberg. „Der Konzern soll sich aber nicht täuschen: Wir wissen alle, dass es sich bei den angekündigten Erhöhungen gerade mal um einen Inflationsausgleich handelt - und ohne Tarifvertrag können selbst solche Zugeständnisse jederzeit auch wieder gestrichen werden. Amazon realisiert weiter Traumprofite für die besitzende Klasse durch schlechte Arbeitsbedingungen und unangemessen niedrige Löhne. Zum System Amazon gehört nach wie vor, verschiedene Teile der Belegschaft gegeneinander auszuspielen. Auch in Sachen Pausen, Arbeits- und Gesundheitsschutz muss sich sehr viel tun. Deshalb bleiben wir dabei: Amazon muss sofort Verhandlungen über einen fairen Tarifvertrag aufnehmen, der auch eine Verbesserung der Arbeitsverhältnisse dauerhaft absichert!"</p>
<p>Die Gewerkschaft ver.di hat anlässlich der Werbe-Aktion „Prime-Day" die Amazon-Belegschaft an insgesamt sieben deutschen Standorten zum Streik aufgerufen. Neben den nordrhein-westfälischen Verteilzentren in Rheinberg und Werne werden am 21. und 22. Juni auch Standorte in Leipzig, Koblenz, Graben sowie in Bad Hersfeld bestreikt.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-330649</guid>
                <pubDate>Wed, 23 Jun 2021 22:41:58 +0200</pubDate>
                <title>Nicht nur Masken schützen! Auch Tarifverträge!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/nicht-nur-masken-schuetzen-auch-tarifvertraege-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Auch in NRW haben die Beschäftigten im Einzelhandel während der Pandemie unter hohem Infektionsrisiko gearbeitet. Den Arbeitgebern aber fällt nichts Besseres ein, als ihr unternehmerisches Risiko auf die Beschäftigten abzuwälzen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Plexiglas und Atemschutzmasken schützen vor Infektionen. Doch der Schutz vor Armutslöhnen geht kontinuierlich zurück." Mit diesen Worten kommentiert die stellvertretende Landessprecherin und gewerkschaftspolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW, Ulrike Eifler, die sinkende Tarifbindung im Einzelhandel.</p>
<p>„Seit Jahren erleben wir eine rückläufige Tarifbindung in Deutschland. Im Einzelhandel aber ist dieser Rückgang im Vergleich zur Gesamtwirtschaft überdurchschnittlich schnell. War 2010 noch jeder dritte Betrieb tarifgebunden, waren es 2020 nur noch 18 Prozent. Mittlerweile ist nicht einmal jeder Dritte Beschäftigte im Einzelhandel durch einen Tarifvertrag geschützt", sagt Eifler.</p>
<p>Wie sehr sich ein Tarifvertrag bezahlt macht, zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die der LINKEN. NRW vorliegen. Demnach beträgt der Durchschnittsverdienst für eine Beschäftigte im Einzelhandel 13,92 Euro in der Stunde. Wer nach Tarifvertrag bezahlt wird, bekommt in NRW 16,17 Euro in der Stunde, in Betrieben ohne Tarifvertrag sind es nur 13,21 Euro - im Durchschnitt. Das ist ein Unterschied von fast 20 Prozent.</p>
<p>„Doch wir wissen: Von den 618.000 Beschäftigten im NRW-Einzelhandel verdienen mehr als die Hälfte deutlich weniger als 13 Euro. Auch deshalb hat der Einzelhandel 2020 sein stärkstes Umsatzplus seit den 90er Jahren gemacht. Hier zeigt sich: Die Gewinne der einen sind die Verluste der anderen. Das muss endlich ein Ende haben. Wer Beifall klatscht, muss auch anständig bezahlen", so Eifler und bekräftigte, wie wichtig dazu die aktuellen Tarifverhandlungen von ver.di seien.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-330648</guid>
                <pubDate>Wed, 23 Jun 2021 22:37:22 +0200</pubDate>
                <title>GroKo hat keinen realistischen Plan für die Klimawende</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/groko-hat-keinen-realistischen-plan-fuer-die-klimawende/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum heute im Bundeskabinett verabschiedeten Klimaschutz-Investitionsprogramm sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Klima-Investitionsprogramm zeigt, dass die Große Koalition keinen realistischen Plan gegen den Klimawandel hat. Die Bundesregierung läuft beim Klimaschutz der Entwicklung hinterher.</p>
<p>Je länger zu wenig getan wird, je mehr muss am Ende sehr schnell getan werden. Hätte man das heute vorliegende Klima-Investitionsprogramm vor vielen Jahren beschlossen, wäre das ein guter Anfang gewesen. Heute ist es ein Tropfen auf den heißen Stein.</p>
<p>Die Klimaschutzpolitik der Bundesregierung ist ineffektiv und unsozial. Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, überall sind Anstrengungen erforderlich, in der Industrie und bei der Art zu produzieren, bei der Energiewende, der Mobilität. Leider spannt die Bundesregierung Schutzschirme in erster Linie für die Großverbraucher, die Großkonzerne auf. Die normalen Leute müssen dagegen sogar den CO2-Aufschlag auf die Miete alleine tragen.</p>
<p>Ein Klima-Investitionsprogramm ist dringend notwendig. Wenn wir den Klimawandel aufhalten wollen, muss Deutschland zum Bahnland werden. Wir brauchen einen Umbau in der Industrie, den nicht alle Unternehmen ohne Hilfe stemmen können. Wir brauchen Programme, die Menschen mit sozialen Garantien die Angst vor der Veränderung nehmen. Mit einer umfassenden Finanzreform, die das Geld bei den Superreichen und den Großkonzernen holt, lässt sich das auch finanzieren. Nur so wird erfolgreiche Klimapolitik realistisch.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 23 Jun 2021 22:34:13 +0200</pubDate>
                <title>Parteien dürfen nicht käuflich sein</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/parteien-duerfen-nicht-kaeuflich-sein/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow, fordert angesichts wachsender Großspenden an Parteien im Wahljahr ein Verbot von Unternehmensspenden und Großspenden von Privatpersonen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir dürfen uns nicht daran gewöhnen, dass sich Millionäre und Unternehmen Parteien kaufen. Sowas hat Folgen. 2010 hat sich ein Hotel-Milliardär bei der FDP die Mövenpick-Steuer gekauft. Jetzt kauft sich die Immobilienlobby Union und FDP für mieterfeindliche Politik. Diese Praxis muss unterbunden werden. Unternehmensspenden und Großspenden von Privatpersonen müssen gesetzlich verboten werden. Wir brauchen keine Demokratie der gekauften Parteien.</p>
<p>Die Spenden von Immobilienunternehmen an Parteien haben in den letzten 20 Jahren kontinuierlich zugelegt. Alleine im Jahr 2020 flossen mehr als 1,25 Millionen Euro von den Konten der Immobilienunternehmer auf die Konten der Parteien. Der Immobiliensektor machte somit den Löwenanteil der Parteispenden aus. Fast 80 % der Spenden an die CDU stammten 2020 aus der Branche. Das hatte eine Auswertung der Parteispenden von Bau- und Immobilienunternehmen basierend auf den Rechenschaftsberichten und angezeigten Großspenden durch die Bundestagsfraktion der Linken im April dieses Jahres ergeben.</p>
<p>Die Linke nimmt als einzige im Bundestag vertretene Partei keine Spenden von Unternehmen und keine großen Privatspenden an.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-330646</guid>
                <pubDate>Wed, 23 Jun 2021 22:31:01 +0200</pubDate>
                <title>Lohnplus statt Sonntagsarbeit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/lohnplus-statt-sonntagsarbeit/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler, lehnt die Forderung nach Ausweitung der Ladenöffnungszeiten ab und fordert statt dessen Lohnsteigerungen für die Beschäftigten im Einzelhandel:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Den Wirtschaftslobbyisten geht es allein um Umsatz und Gewinn. Die negativen Folgen für die Beschäftigten sind ihnen egal. Die 3,1 Millionen Beschäftigten im Einzelhandel sollen sonntags schuften und den freien Tag nicht mit ihren Familien verbringen können. Das ist der blanke Hohn.</p>
<p>Betroffen wären von der Sonntagsarbeit besonders Frauen, die mehr als zwei Drittel der Arbeitskräfte im deutschen Einzelhandel stellen. Ein Großteil von ihnen hat uns mit ihrem Einsatz in der Corona-Krise den Rücken freigehalten. Dass die Lobbyisten sie jetzt zum Dank auch noch sonntags zur Arbeit zu rufen wollen, ist beschämend.</p>
<p>Ich unterstütze dagegen ausdrücklich die Forderung von ver.di nach einem deutlich Lohnplus im Einzelhandel. Die Beschäftigen habe es verdient.</p>
<p>Natürlich ist es auch wichtig, für lebendige Innenstädte und den Einzelhandel nach der Coronakrise etwas zu tun, aber doch nicht auf dem Rücken der Beschäftigten.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-330398</guid>
                <pubDate>Sat, 19 Jun 2021 16:17:41 +0200</pubDate>
                <title>Weltflüchtlingstag: Worten müssen Taten folgen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/weltfluechtlingstag-worten-muessen-taten-folgen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am Sonntag (20 Juni 2021) ist der Weltflüchtlingstag, selten war es so wichtig über Flucht zu sprechen wie heute, denn noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht wie heute: 80 Millionen Menschen, darunter 30 Millionen Kinder und Jugendliche.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir als LINKE NRW setzen uns dafür ein, dass das unmenschliche Leid, welches die Geflüchteten auf der Flucht ertragen oder auf den griechischen Elendslagern erleben endlich aufhört und die Schutzsuchenden aufgenommen werden. Katja Heyn, Mitglied im Landesvorstand der Linken, erklärt dazu:</p>
<p>„Das Elend muss endlich aufhören, das heißt, kein Schutzsuchender sollte von der lybischen Küstenwache zurück in ein Bürgerkriegsland zurückgebracht werden und der Gefahr ausgeliefert sein, Menschenrechte müssen endlich gewahrt werden und Fluchtursachen gehören bekämpft. Das bedeutet konkret es müssen endlich sichere Fluchtwege geschaffen werden, die verhindern das Menschen auf dem Mittelmeer ertrinken, in den Wüsten verdursten oder von Kriminellen gefangen werden.“</p>
<p>Jules El-Khatib, stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE NRW, ergänzt: „Die Landesregierung muss ihren schönen Worten einer humanen Flüchtlingspolitik endlich Taten folgen lassen. Sie muss sich der Klage Berlins anzuschließen, um Möglichkeiten zu schaffen als Land NRW unabhängig vom Bund Geflüchtete aufzunehmen. Darüberhinaus müssen alle Geflüchteten endlich aus den Elendslagern von Moria geholt werden und hier eine sichere Unterkunft erhalten.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-330397</guid>
                <pubDate>Sat, 19 Jun 2021 16:14:20 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE NRW gedenkt des 80. Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-nrw-gedenkt-des-80-jahrestages-des-ueberfalls-auf-die-sowjetunion-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des 80. Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion organisiert der Landesverband der von DIE LINKE NRW am kommenden Dienstag (22. Juni 2021) um 12 Uhr eine Gedenkveranstaltung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Tamara Helck, Friedenspolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Gerade in Zeiten der zunehmenden Konfrontation in Europa, der massiven Aufrüstung und einer wachsenden Kriegsgefahr ist es notwendig, aus der Geschichte zu lernen und zu begreifen, dass der Frieden in einem gemeinsamen Europa nur durch Dialog und das Bemühen der Partner, sich gegenseitig besser zu verstehen, dauerhaft gesichert werden kann. Ein gemeinsames Erinnern an die Gräuel des Krieges und das Gedenken an seine Opfer setzen ein wichtiges Zeichen für Aussöhnung und Verständigung."</p>
<p>Für die deutsch-russischen Beziehungen und die Förderung des gegenseitigen Verständnisses sind persönliche Kontakte und Veranstaltungen vor Ort, auf Ebene der Gemeinden, Städte und Länder, sehr wesentlich. „Dazu möchten wir als Landesverband der LINKEN in Nordrhein-Westfalen ghier in unserer Landeshauptstadt Düsseldorf die Partnerstadt von Moskau ist, beitragen. Wir freuen uns daher besonders, dass der Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn, Alexey Dronov, sein Erscheinen zugesagt hat“, teilt Helck weiter mit.</p>
<p>Zwar haben die im Bundestag vertretenen Fraktionen sowie die Bundesregierung in einer Debatte am Mittwoch, dem 9. Juni 2021, an den Überfall auf die Sowjetunion vor 80 Jahren erinnert und der Opfer des Krieges gedacht. Die Bundesregierung plant jedoch nicht, diesen Jahrestag in würdiger und angemessener Form mit einer eigenen offiziellen Veranstaltung zu begehen. „Wir bedauern dies jenseits aller parteipolitischen Unterschiede sehr, sollten doch am heutigen Tage die Millionen von Opfern dieses verbrecherischen Krieges, von denen einige hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, Vorrang haben vor aktuellen politischen Differenzen“, so die Friedenspolitische Sprecherin abschließend.</p>
<p>Das Gedenken wird an der Sowjetischen Kriegsgräberstätte "Am Gallberg" in der Blankertzstrasse, Düsseldorf-Ludenberg stattfinden. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist Partnerstadt von Moskau. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.</p>
<p>Zum Hintergrund:</p>
<p>Vor 80 Jahren, am Morgen des 22. Juni 1941, marschierte die deutsche Wehrmacht ohne Kriegserklärung überfallartig in die Sowjetunion ein. Das "Unternehmen Barbarossa", seit Juli 1940 geplant, war von Anfang an als Raub- und Eroberungskrieg angelegt mit dem Ziel, sich die Nahrungs- und Rohstoffquellen weiter Teile des Landes für die Weltmachtträume der Nationalsozialisten untertan zu machen. Die Kriegsplanung sah vor, das Land bis zum Ural dauerhaft zu besetzen. Dieses „Ostimperium" sollte gemäß den Vorstellungen der Nazis die Rohstoffe und Nahrungsmittel liefern, um dem 3. Reich die Ressourcen für eine eigenständige Weltmachtrolle zu sichern.</p>
<p>Das eroberte Territorium sollte wirtschaftlich und bevölkerungspolitisch „neu geordnet" werden. Darunter verstand man eine drastische Dezimierung der einheimischen Bevölkerung, um „unnütze Esser" auszuschalten. Daher war von vornherein klar, dass die Bewohner der besetzten Gebiete entweder vertrieben, durch Hunger umkommen, getötet oder als Zwangsarbeiter unter deutscher Aufsicht eingesetzt werden sollten.</p>
<p>Man muss dies wissen, um den verbrecherischen Charakter dieses Angriffskrieges, in dessen Verlauf ungefähr 27 Millionen Menschen dort ihr Leben verloren, zu begreifen. Davon waren mehr als die Hälfte Zivilisten. Fast vier Jahre lang dauerten die blutigen Kämpfe, die ebenfalls unerhörte Zerstörungen in den betroffenen Gebieten der Sowjetunion zur Folge hatten.</p>
<p>DIE LINKE NRW nimmt diesen Jahrestag gemeinsam mit <a href="https://www.kin-top-foerderungszentrum.de/" target="_blank" class="link-extern" title="Link zu Kin Top" rel="noreferrer">Kin-Top e.V.</a> , einer seit vielen Jahren in Düsseldorf tätigen Bildungs- und Integrationseinrichtung, die auch als interkulturelles Zentrum NRW anerkannt ist, zum Anlass, der sowjetischen Opfer zu gedenken, die in Düsseldorf und Umgebung der Gefangenschaft und der Zwangsarbeit zum Opfer gefallen sind.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-330396</guid>
                <pubDate>Sat, 19 Jun 2021 16:09:50 +0200</pubDate>
                <title>Bundesparteitag: Ohne soziale Gerechtigkeit ist alles nichts</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bundesparteitag-ohne-soziale-gerechtigkeit-ist-alles-nichts/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE, Jörg Schindler, erwartet von dem am Wochenende stattfindenden Parteitag ein starkes Signal für soziale Gerechtigkeit:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ohne ein Mehr an sozialer Gerechtigkeit ist alles nichts. Das ist das Fundament unseres Wahlprogramms. Die gesellschaftliche Spaltung in Arm und Reich zu überwinden und den Klimawandel zu stoppen sind die zentralen Aufgaben der Gegenwart. Diese wurden in den letzten Jahrzehnten sträflich vernachlässigt. Die Linke tritt an, um das zu korrigieren.</p>
<p>Wer glaubt, dass der Markt schon alles regeln wird, ist auf dem Holzweg. Die Gesellschaft als Ganzes muss neu definieren, wie wir zukünftig leben und arbeiten wollen. Die Gesellschaft der Vielen kann nur unter den Händen der Vielen entstehen.</p>
<p>Voraussetzung dafür ist soziale Sicherheit. Ohne diese sind die Menschen dazu verdammt, sich Tag für Tag um’s blanke Überleben zu kümmern. Da bleibt weder Zeit, noch entstehen neue Fähigkeiten. Beides aber ist unverzichtbar dafür, um an der demokratischen Gestaltung unserer Gesellschaft mitwirken zu können.</p>
<p>Wir haben auf dem Parteitag eine Menge zu besprechen, weil eine Menge guter Vorschläge vorliegen. Dazu, wie wir den Osten Deutschlandes wirtschaftlich und sozial stärken können, wie wir hohe Einkommen und Vermögen gerecht besteuern, wie ein Mietendeckel im Bund aussehen sollte, wie wir Arbeit und Rente sicherer machen, den Mindestlohn anheben, Diskriminierung und Rassismus bekämpfen und vieles anderes mehr.</p>
<p>Gemeinsam mit Gästen, so etwa dem Vorsitzenden des BUND stellen wir uns der Frage, wie wir uns am besten mit Verbündeten in der Gesellschaft aber auch im Bundestag für eine sozial-ökologische Transformation einsetzen können.</p>
<p>Über all das erwarte ich lebendige Debatten und das ist gut so, weil wir keine Partei sind, in der der Vorstand sagt wo’s langgeht und alle andern nicken nur. Und natürlich wissen auch wir nicht alles besser, aber wir sind sicher, dass es noch besser geht, als die anderen Parteien sagen, vor allem für die, die es dringend besser brauchen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-330373</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 21:57:12 +0200</pubDate>
                <title>Streik im NRW-Einzelhandel: LINKE wirbt um Unterstützung für Beschäftigte</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/streik-im-nrw-einzelhandel-linke-wirbt-um-unterstuetzung-fuer-beschaeftigte/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Im Tarifkonflikt mit dem Handelsverband NRW unterstützt DIE LINKE NRW die Beschäftigten im Einzelhandel. DIE LINKE ruft dazu auf, mit Solidarität und Verständnis auf die zu erwartenden Einschränkungen zu reagieren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Arbeitgeber-Angebot von nur einem Prozent nach zwei Nullmonaten und einer mickerigen Einmalzahlung ist eine Provokation. Es liegt sogar weit unter der Inflationsrate", ärgert sich Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW. „Wir kennen doch die Zahlen: Die Umsätze im NRW-Einzelhandel sind trotz Pandemie im vergangenen Jahr real um vier Prozent gestiegen, und zwar nicht nur online: Auch im stationären Einzelhandel gab es preisbereinigt ein Umsatz-Plus von 2,5 Prozent. Der Ikea-Konzern zum Beispiel konnte im Krisenjahr immer noch einen Netto-Gewinn von rund 1,2 Milliarden Euro ausweisen, und Superreiche wie Dieter Schwarz, Eigentümer von Lidl und Kaufland, haben ihr Vermögen um fast ein Drittel erhöht. In dieser Situation von dem Kassierer oder der Lager-Arbeiterin einen Reallohn-Verzicht zu fordern, das ist absurd."</p>
<p>Nach Streiktagen bei Edeka und Kaufland ruft die Gewerkschaft ver.di jetzt zu Arbeitsniederlegungen unter anderem bei Ikea, Primark, Saturn, H&amp;M, TK-Maxx, Smyths Toys, Zara, Galeria Karstadt Kaufhof, Esprit und Douglas auf. Sie fordert für die rund 700.000 Beschäftigten im NRW-Einzelhandel 4,5 Prozent und 45 Euro mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung bei einer Laufzeit von 12 Monaten, sowie ein Mindestentgelt von 12,50 Euro pro Stunde.</p>
<p>„Die Forderungen sind vollauf berechtigt", sagt Christian Leye „Und es ist absolut notwendig, dass der neue Tarifvertrag allgemeinverbindlich wird. Unternehmen sollen nicht mehr Lohndumping betreiben können. Klar, dieser Streik wird stören. Aber der Kampf gegen Lohndrückerei ist wichtig für unsere gesamte Gesellschaft. Darum rufen wir alle auf, den Streikenden mit Solidarität und Unterstützung zu begegnen. Gemeinsam mit uns, denn sie haben mehr Lohn verdient!"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-330372</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 21:54:24 +0200</pubDate>
                <title>Gesundheitsministerkonferenz: Rote Karte für Spahn und Co.</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gesundheitsministerkonferenz-rote-karte-fuer-spahn-und-co-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Aus Anlass der am morgigen Mittwoch (16. Juni 2021) stattfindenden Konferenz der Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern (GMK) gehen Beschäftigte aus Krankenhäusern, Pflege- und anderen Gesundheitseinrichtungen überall im Land auf die Straße. Dazu erklärt Britta Pietsch, Gesundheitspolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Maskenskandale, Krankenhausschließungen, Pflegekollaps, mittelalterliche Ausstattung der Gesundheitsämter sind nur die Spitze des Eisberges einer völlig fehlgeleiteten Gesundheitspolitik in Bund und Land. Die Politik des Ministers für leere Versprechungen, Jens Spahn, sowie des Krankenhauskillers und NRW-Gesundheitsministers Laumann zeigen eines: Sie wollen nicht ran an die Ursachen des ‚Pflexit‘, des Qualitätsverlustes und der Unterversorgung der Patientinnen und Patienten. Ihre Politik ist lupenreine Ideologie. Eine Ideologie, die nicht wohlhabende Menschen immer weiter ins dunkle Mittelalter zurückwirft, weil Gesundheitsversorgung und Pflege dem Markt und den Angehörigen überlassen werden.“</p>
<p>Die Partei DIE LINKE NRW steht solidarisch an der Seite der Pflegekräfte, unterstützt ihren Protest und ruft zur Teilnahme unter anderem in Düsseldorf auf. „Die Forderungen der Pflegekräfte sind nicht nur richtig, sie zeigen darüber hinaus, dass die Pflegekräfte mehr Weitblick und gesundheitspolitischen Sachverstand haben als Jens Spahn“, so Pietsch abschließend.</p>
<p>Als einzige im Bundestag vertretene Partei kämpft DIE LINKE für die Abschaffung der Fallpauschalen (DRGs), die ursächlich für den Pflegenotstand sind. Sie kämpft gemeinsam an der Seite der Pflegekräfte für mehr Personal, bessere Arbeitsbedingungen, mehr Lohn und ein für einen Stopp des „Auslagerns“ von Personal.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-330371</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 21:50:52 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE NRW steht hinter Sahra Wagenknecht</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-nrw-steht-hinter-sahra-wagenknecht/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>In einem noch bis Sonntag (13. Juni 2021) laufenden Antragsverfahren, hat sich der Landesvorstand von DIE LINKE NRW bereits vor Ablauf der Frist für folgenden Beschluss ausgesprochen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Landesverband NRW hat den Ausschlussantrag gegen unsere Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht zur Kenntnis genommen. Auch wenn es das Recht eines jeden Mitgliedes ist, Ausschlussanträge zu stellen, missbilligen wir den aktuellen Ausschlussantrag ausdrücklich. Er schwächt nicht nur die gesamte Partei und gefährdet den Wiedereinzug in den Deutschen Bundestag, sondern ist zudem ein völlig unzulässiger Umgang mit unserer demokratisch gewählten Spitzenkandidatin.Sahra hat in ihrem neuen Buch streitbare Thesen zur Diskussion gestellt. Sie sind weder ein Feldzug gegen die Partei noch eine politische Abrechnung, wie von den Antragstellenden des Ausschlussverfahrens unterstellt, sondern ein Angebot für eine strategische Debatte.</p>
<p>Die Meinungen zu diesen Thesen gehen auseinander. Das ist völlig normal, denn es belebt die politische Diskussion. Wir sprechen uns allerdings dafür aus, dass politische Differenzen über die gemeinsame Diskussion ausgetragen werden und nicht über <a href="https://www.dielinke-nrw.de/fileadmin/users/dielinke-nrw/user/pdf.dateien/Information_zur_Arbeit_der_Landesschiedskommission.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="Link zur Verfahrensweise">Ausschlussverfahren</a>.</p>
<p>In der härtesten Krise seit Jahrzehnten kommt es umso mehr auf eine starke linke Kraft an. Viele Menschen haben in der Pandemie Teile ihres Einkommens verloren. Die Pandemie hat auch gezeigt, wie folgenreich der herbei-gesparte Pflegenotstand ist. Und ein sozial-ökologischer Umbau wird sich durch die Erhöhung der Benzin- und Heizpreise, wie CDU, SPD und Grüne beschlossen haben, auch nicht organisieren lassen. Deshalb ist eine starke LINKE auch im nächsten Deutschen Bundestag relevant.&nbsp;</p>
<p>Wer jetzt derart unsolidarisch gegen einzelne Genossinnen oder Genossen vorgeht, wie es in den zurückliegenden Wochen und Monaten immer wieder geschehen ist und nun mit dem Ausschlussantrag gegen Sahra seinen Höhepunkt findet, muss sich fragen lassen, warum er oder sie kein Interesse an einer starken LINKEN im Parlament hat.</p>
<p>Sahra gehört zu den Gründungsmitgliedern unserer Partei. Trotz einiger strategischer Differenzen: Sie steht in der Öffentlichkeit glaubwürdig für soziale Gerechtigkeit und kompromisslose Friedenspositionen der LINKEN. DIE LINKE NRW hat sie zu ihrer Spitzenkandidatin im Wahlkampf gewählt. Gegen die jüngsten Angriffe nehmen wir sie in Schutz und rufen alle Teile der Partei auf, zu einem solidarischen Umgang in der Debatte zurückzufinden. Der Landesverband NRW steht als größter Landesverband der LINKEN auch weiterhin hinter Sahra Wagenknecht!</p>
<p>Informationen zur Landesschiedskommission: <a href="https://www.dielinke-nrw.de/partei/weiterestrukturen/landesschiedskommission/" target="_blank" class="link-extern" title="Link zur Landesschiedskommission">Hier!</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 21:47:35 +0200</pubDate>
                <title>&quot;SoWi&quot; muss eigenständiger Studiengang bleiben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sowi-muss-eigenstaendiger-studiengang-bleiben/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der heutige Schulausschuss (9. Juni 2021) hat die Änderung der Lehramtszugangsverordnung beschlossen, durch welche die bisher als „Sozialwissenschaften“ benannten Studiengänge für angehende Lehrkräfte umbenannt werden sollen. Dazu erklärt Dr. Carolin Butterwegge, Schulpolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die marginalen Nachbesserungen der Landesregierung, die erst infolge vielfältiger Proteste vorgenommen wurden, sind Augenwischerei und ändern nichts an der neuen inhaltlichen Richtung des Faches. Weder die neue Bezeichnung ‚Wirtschaft-Politik‘ (für das Lehramt Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen) noch die Bezeichnung ‚Wirtschaft-Politik/Sozialwissenschaften‘ (für das Lehramt Gymnasium und Gesamtschule) können verschleiern, dass die Ausbildung von angehenden Lehrkräften weiter ökonomisiert und entpolitisiert werden soll. DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass die Sozialwissenschaften als eigenständiger Studiengang erhalten bleiben.“</p>
<p>Julien Gribaa, Hochschulpolitischer Sprecher, ergänzt: „Nachdem bereits das Schulfach Wirtschaft eingeführt worden ist, will Frau Gebauer nun den Hochschulbereich konsequent dem Primat der Wirtschaft unterordnen. Wir nehmen die Sorgen der Studierenden und Lehrkräfte der Sozialwissenschaften sehr ernst. Wenn Demokratiebildung an Schulen gelingen soll, ist ein interdisziplinärer Blick auf Ökonomie, Politik und Soziologie im Lehramtsstudium nötig. Ein analoger Zuschnitt des Studiengangs auf das Schulfach wirkt sich nicht nur negativ auf die Qualität des Studiums aus, sondern hat auch zur Folge, dass Studierenden die Möglichkeit genommen wird, mit dem Studienabschluss in anderen Berufsfeldern außerhalb der Lehrtätigkeit Fuß zu fassen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>DIE LINKE NRW bewertet die Ausrichtung und Fokussierung auf wirtschaftliche Lehrinhalte als hochproblematisch. Durch das Streichen von Sozialwissenschaften, eines interdisziplinären Studien- und Unterrichtsfachs, wird die politische Bildung gefährdet. Die Reduktion von Sozialwissenschaften auf Wirtschaft/Politik hätten zur Folge, dass die Fähigkeit, sich interdisziplinär mit gesellschaftlichen Herausforderungen und Problemen auseinanderzusetzen, sie zu deuten und entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können, verloren gehen würde, und das zugunsten eines steigenden Wirtschaftsfokus, welcher diesen Verlust nicht ersetzen kann.</p>
<p>DIE LINKE NRW will die Sozialwissenschaften und mit ihr die politische Bildung stärken und fordert:</p><ul class="list-normal"> 	<li>den Erhalt des Studien- und Unterrichtsfaches Sozialwissenschaften</li> 	<li>mehr Lehrkräfte</li> 	<li>Ausbau politischer Bildung durch Ausrichtungsänderung auf mehr Soziologie und Politik</li> 	<li>Erhöhung der Unterrichtsstunden Sozialwissenschaften</li> </ul>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-330369</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 21:43:06 +0200</pubDate>
                <title>Der 17. Juni ist bleibende Mahnung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-17-juni-ist-bleibende-mahnung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow, erklärt anlässlich des Jahrestages des Aufstandes von 17. Juni 1953:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im 17. Juni 1953 sehe ich eine eindringliche Mahnung, dass gerechte soziale Verhältnisse niemals von oben herab durchgesetzt werden können. Das Gegenteil ist der Fall. Gerechtigkeit kann nur aus einer vollständigen demokratischen Selbstbestimmung erwachsen. Dafür steht DIE LINKE heute. Zugleich tragen wir eine historische Verantwortung dafür, dass es nie wieder Gewalt und Repression im Namen des gesellschaftlichen Fortschritts geben darf. Ich gedenke der Opfer des Aufstandes vom 17. Juni.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-330368</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 21:39:47 +0200</pubDate>
                <title>Verbesserungen im Gesundheitswesen gefordert</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/verbesserungen-im-gesundheitswesen-gefordert/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heute treffen sich die Gesundheitsminister der Länder. Verdi, Pflegebündnisse und Beschäftige in der Pflege haben zu dezentralen Aktionen aufgerufen, um den Forderungen nach Verbesserungen für die Beschäftigten im Gesundheitswesen Nachdruck zu verleihen. Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>DIE LINKE ist vielerorts bei den Protesten der Beschäftigten mit dabei. Denn für uns ist klar, die Arbeitsbedingungen in der Pflege müssen sich grundlegend ändern. Wir brauchen die Abschaffung der Fallpauschalen und 500 Euro mehr Gehalt pro voller Stelle. Wir brauchen mehr Personal und eine klare Tarifbindung für die Menschen in der Pflege und im Servicebereich.</p>
<p>Für die Beschäftigten in der Kranken- und Altenpflege ist diese Pandemie eine extreme Belastung. Mehr Arbeit, mehr Stress, mehr seelische Belastung und das in einer Branche, in der die Arbeitsbedingungen schon vor Corona schlecht waren. Damit muss endlich Schluss sein: Danke heißt mehr Gehalt, Personalmindeststandards und Entlastung!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 21:37:00 +0200</pubDate>
                <title>Böckler-Studie bestätigt: Arme Haushalte brauchen den Mietendeckel</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/boeckler-studie-bestaetigt-arme-haushalte-brauchen-den-mietendeckel/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu der Hans-Böckler-Studie zur steigenden Belastung besonders armer Haushalte durch die Wohnkosten sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn fast die Hälfte der Großstadt-Haushalte unter zu hohen Mieten leiden, ist das alarmierend. Es ist nicht hinnehmbar, dass Menschen aus ihren Wohnvierteln verdrängt werden, weil Immobilienkonzerne sich goldene Nasen verdienen wollen.</p>
<p>Die wachsende Notlage auf dem Wohnungsmarkt ist auch eine Folge der Regierungspolitik, die den sozialen Wohnungsbau ausgehöhlt und die Wohngemeinnützigkeit abgeschafft hat. Da trägt die CDU eine besondere Verantwortung, die hohe Spenden von der Immoblienwirtschaft bekommt.</p>
<p>Die CDU will die&nbsp; Steuer deckeln für Reiche und Konzerne, Die Linke will den Mietendeckel für die Mieterinnen und Mieter. Die Böckler-Studie zeigt: Von einem bundesweiten Mietendeckel würden Millionen Menschen profitieren.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-330366</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 21:15:55 +0200</pubDate>
                <title>Keine Rentenreform auf dem Rücken der Corona-Helden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-rentenreform-auf-dem-ruecken-der-corona-helden/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Rentenreform-Plänen der CDU erklärt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Laschets Rentenreform sorgt dafür, dass Menschen in schweren Berufen noch weniger Rente bekommen. Die Krankenpflegerin, die mit 60 einen kaputten Rücken hat und nicht mehr kann, bekommt höhere Rentenabschläge. Der Personalchef, der sein Leben am Schreibtisch verbracht hat, kann länger arbeiten für mehr Rente. Das ist nicht gerecht sondern asozial. Die CDU plant eine Rentenreform auf dem Rücken der Corona-Helden. Wir wollen eine Rückkehr zur Rente ab 65 und ein höheres Rentenniveau für alle.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-330365</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 21:12:35 +0200</pubDate>
                <title>LINKE führt als erste Partei ein migrantisches Plenum vor einem Bundesparteitag durch</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-fuehrt-als-erste-partei-ein-migrantisches-plenum-vor-einem-bundesparteitag-durch/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIE LINKE hat als erste Partei in Deutschland im Vorfeld eines Parteitages ein migrantisches Plenum durchgeführt, an dem sich Delegierte, die eine Migrationsgeschichte haben, beteiligen konnten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitglieder des Parteivorstandes der LINKEN Niema Movassat, Birgül Tut und Ates Gürpinar würdigen das migrantische Plenum, das am Freitag dieser Woche stattfand, als wichtigen Beitrag zur Interessenvertretung von Menschen mit Migrationsgeschichte.</p>
<p>Niema Movassat: „DIE LINKE hat das progressivste Programm für Migrantinnen und Migranten. Wir wollen, dass jeder Mensch in diesem Land in Würde leben kann, unabhängig von der Herkunft. Bis heute werden Menschen mit Migrationsgeschichte auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt benachteiligt.“</p>
<p>Birgül Tut: „Als LINKE machen wir konkrete Vorschläge: Wir wollen ein gerechtes Bildungssystem, das kein Kind zurücklässt. Wir wollen Einbürgerungen nach 5 Jahren Aufenthalt in Deutschland ermöglichen und wir wollen, dass alle Menschen, die eine bestimmte Zeit einen festen Wohnsitz in Deutschland haben, das Wahlrecht erlangen. Nur so ist demokratische Partizipation möglich. Wir wollen eine Quote im öffentlichen Dienst, durch welche der Anteil der Menschen mit Migrationsgeschichte in der Bevölkerung sich in den Behörden widerspiegelt. Wir wollen gleiche Rechte, gleiche Chancen, gleiche Partizipationsrechte für alle Menschen.“</p>
<p>Ates Gürpinar: „Wir stellen uns als LINKE gegen jede Form von Rassismus und wollen ein Aufnahmeprogramm für die Geflüchteten, die etwa auf der griechischen Insel Lesbos unter schlimmsten Bedingungen leben müssen. Wir wollen ein ziviles Seenotrettungsprogramm auf den Weg bringen und die EU-Abschottungsagentur Frontex abschaffen. Wir wissen, dass es noch ein langer Weg zu echter Gleichbehandlung und einer Gesellschaft ohne Rassismus ist. Wir machen uns als LINKE hierfür auf den Weg.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-330364</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 21:09:01 +0200</pubDate>
                <title>Schulen pandemiefest machen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schulen-pandemiefest-machen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heute hat die Kultusministerkonferenz ihre Empfehlungen zum Schulbetrieb vorgestellt. Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Den letzten Sommer hat die Bundesregierung nicht genutzt, um die Schulen auf den Winter vorzubereiten, das muss dieses Jahr anders werden. Nach 16 Monaten Pandemie darf niemand mehr überrascht tun. Abwarten ist in dieser Krise keine Option. Die Bundesregierung muss die Schulen umgehend Coronafest machen.</p>
<p>Neben der Impfung für alle Beschäftigten an der Schule brauchen wir endlich ausreichend Luftfilter. Wo die Kommunen ihren Anteil nicht finanzieren können, muss der Bund schnell einspringen.</p>
<p>Außerdem muss jetzt daran gearbeitet werden, dass für den Winter ausreichend Schnelltests zur Verfügung stehen. Der jüngeren Generation wurde in den letzten Monaten übermäßig viel zugemutet, einiges davon hätte mit vorausschauender Planung verhindert werden können. Die Vorbereitung auf den kommenden Winter darf nicht wieder auf Kosten der Schülerinnen und Schüler verschleppt&nbsp;werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-330363</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 21:05:54 +0200</pubDate>
                <title>Pflegereform bleibt hinter dem Notwendigen zurück</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/pflegereform-bleibt-hinter-dem-notwendigen-zurueck/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur heute im Bundestag zur Abstimmung stehenden Pflegereform sagt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die lange angekündigte Pflegereform ist leider nur ein Reförmchen. Ich freue mich ja über jeden kleinen Fortschritt. Aber: Diese Pflegereform bietet bei allem zu wenig.</p>
<p>Dass nach einem Jahr Corona, in dem uns allen die große Bedeutung der Pflege erneut unabweisbar vor Augen geführt wurde, hier nicht endlich mehr passiert, zeigt nach allen Sonntagsreden eine bemerkenswerte Gleichgültigkeit seitens der Bundesregierung und insbesondere von Gesundheitsminister Spahn.</p>
<p>Gute Tarifverträge in der Pflege wird es flächendeckend nur mit einem Flächentarifvertrag geben. So lange die Pflegeanbieter sich jeden halbgaren Haustarifvertrag zum Maßstab nehmen können, werden die Pflegelöhne vielfach niedrig bleiben. Wir brauchen aber einen deutlichen Aufschlag auf die Pflegegehälter, beginnend mit einem Sprung um 500 Euro, wenn der Pflegeberuf so attraktiv werden soll, dass der Personalnotstand in der Pflege behoben werden kann.</p>
<p>Die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen könnten mit einer Pflegevollversicherung vor zu hohen Pflegekosten geschützt werden. Wenn alle solidarisch einzahlen, lässt sich gute Pflege ohne finanzielles Risiko für alle finanzieren. Die von Spahn vorgesehene Finanzspritze aus Steuergeld wird kaum genügen um auch nur die aktuellen Gehaltssteigerungen aufzufangen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-330362</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 21:01:21 +0200</pubDate>
                <title>Ausschlussantrag gegen Wagenknecht nicht richtig und nicht gerechtfertigt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ausschlussantrag-gegen-wagenknecht-nicht-richtig-und-nicht-gerechtfertigt/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Für die Partei DIE LINKE erklärt Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler zum Ausschlussantrag gegen Sahra Wagenknecht:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir halten den Ausschlussantrag gegen Sahra Wagenknecht&nbsp;für nicht richtig und für nicht gerechtfertigt. Politische Kontroversen tragen wir in der Partei durch den Austausch von Argumenten aus und nicht anders.</p>
<p>In Wahlkampfzeiten hat zudem die Auseinandersetzung mit den politischen Kontrahenten Vorrang. Wir fordern alle Mitglieder der LINKEN auf, innerparteiliche Differenzen zurückzustellen und sich aktiv in den Bundestagswahlkampf einzubringen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 20:58:05 +0200</pubDate>
                <title>Superreichtum umverteilen ist Gebot gesellschaftlicher Vernunft</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/superreichtum-umverteilen-ist-gebot-gesellschaftlicher-vernunft/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum heute veröffentlichten Global Wealth Report, der für Deutschland die drittmeisten Ultrareichen weltweit ausweist, sagt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir sagen immer, Deutschland ist ein reiches Land. Sicher ist: Deutschland ist reich an ultrareichen Menschen. Gleichzeitig hat Deutschland einen riesigen Niedriglohnsektor, mit Menschen, die nichts ansparen können, die oft nichtmal wissen, ob sie am Ende des Monats noch einen Job haben.</p>
<p>Covid-19 hat die Reichen reicher gemacht und die Armen ärmer. Dabei geht es jetzt um Ausgleich und Teilhabe. Wenn die Superreichen sich jetzt vor der Mitfinanzierung der Krisenkosten und des sozialen Gemeinwesen&nbsp; drücken, schwächen sie unsere Demokratie. Wenn die demokratischen Parteien das zulassen, stärken sie nur Politikverdrossenheit und rechte Populisten.</p>
<p>Wir brauchen große Investitionen um die Klimawende zu schaffen und um nach Corona wieder gut auf die Füße zu kommen. Der Global Wealth Report beweist, dass eine Vermögenssteuer kein linker Spleen, sondern ein solidarischer Akt gesellschaftlicher Vernunft wäre, um unser Gemeinwesen&nbsp; zukunftsfest zu machen</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-330360</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 20:54:09 +0200</pubDate>
                <title>Konsequente Aufklärung rechter Aktivitäten gefordert</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/konsequente-aufklaerung-rechter-aktivitaeten-gefordert/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu Hausdurchsuchungen und Ermittlungen gegen etwa zwei Dutzend hessische Polizeibeamte des SEK sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Erneut gab es Durchsuchungen bei Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten in Hessen, die im Verdacht stehen sich rechtsradikal zu äußern oder zu betätigen. Diesmal handelt es sich um Kräfte des Sondereinsatzkommandos (SEK), die auch im LKA und der Polizeiakademie tätig waren, also auch um herausgehobene ‚Elite‘-Einheiten.&nbsp;</p>
<p>Immer wieder ist reflexhaft die Rede von bedauerlichen Einzelfällen. Soldatinnen und Soldaten und Polizeibeamte und -beamtinnen&nbsp;sind in den vergangenen Jahren immer wieder rechtsradikal oder sogar rechtsterroristisch in Erscheinung getreten. Sie haben Zugang zu Waffen und Zugriff auf sensible Daten. Die politisch Verantwortlichen sind gefordert, diese rechten Strukturen zu erkennen und konsequent zu bekämpfen. Dazu braucht es unabhängige Beschwerdestellen, Vorgesetzte, die nicht wegschauen, und konsequente Aufklärung rechter Aktivitäten.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-329937</guid>
                <pubDate>Mon, 07 Jun 2021 19:37:22 +0200</pubDate>
                <title>Sozial- und klimagerechte Mobilitätswende jetzt - Autobahnbau stoppen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sozial-und-klimagerechte-mobilitaetswende-jetzt-autobahnbau-stoppen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIE LINKE NRW unterstützt die dezentralen Aktionstage für die Mobilitätswende am 5. – 6. Juni 2021 und ruft ihre Mitglieder zur Teilnahme auf.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>An vielen Orten regt sich Widerstand gegen fossile Verkehrs- und Infrastrukturprojekte, überall engagieren sich Menschen für eine klimagerechte Mobilitätswende. Proteste um den "Danni", gegen die IAA und die Unterstützung von FFF bei den Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Nahverkehr haben einer Bewegung Aufwind gegeben, die eine entschlossene Mobilitätswende fordert. Am bevorstehenden Wochenende werden Menschen auch an vielen Orten in NRW aktiv, gegen Autobahnbau, für den Ausbau des ÖPNV, für Radentscheide und mehr Busse im ländlichen Raum. Ihr Motto lautet: „Sozial- und klimagerechte Mobilitätswende jetzt! Autobahnbau stoppen!" DIE LINKE NRW ruft zur Beteiligung an den Protesten auf.</p>
<p>„Auch in NRW setzten Bundes- und Landesregierung leider immer noch viel zu einseitig auf den Ausbau antiquierter, klimaschädlicher Verkehrsinfrastruktur", kommentiert Hanno Raußendorf, Sprecher der nordrein-westfälischen Linken für Klima, Umwelt und Landwirtschaft. „Der Zustand der öffentlichen Verkehrssysteme, insbesondere in der Fläche, ist dagegen nach wie vor meist katastrophal. Was wir brauchen sind Maßnahmen, die es den Menschen ermöglichen, auf den eigenen PKW zu verzichten. Das bedeutet konkret mehr Buslinien, dichtere Takte, Reaktivierung stillgelegter Bahnverbindungen in der Fläche. Was wir nicht brauchen, sind noch breitere und längere Autobahnen, unrentable Regionalflugplätze und PKW-verstopfte Innenstädte. Es muss endlich vorangehen mit der Mobilitätswende, hin zu Bus-, Bahn-, Rad- und Fußverkehr."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-329936</guid>
                <pubDate>Mon, 07 Jun 2021 19:34:15 +0200</pubDate>
                <title>Weltumwelttag: In NRW stehen 45 Prozent der Arten auf der Roten Liste</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/weltumwelttag-in-nrw-stehen-45-prozent-der-arten-auf-der-roten-liste/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Internationalen Umwelttag am 5. Juni erklärt die Artenschutzpolitische Sprecherin der Partei DIE LINKE NRW, Edith Bartelmus-Scholich:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der natürliche Artenreichtum Nordrhein-Westfalens ist akut gefährdet, darauf hatten wir bereits anlässlich des 22. Mai, des Welttages der biologischen Artenvielfalt aufmerksam gemacht. Aktuell stehen rund 45 Prozent der Arten auf der Roten Liste. Besonders alarmierend ist der Rückgang der Insekten. In unserem Bundesland sind 55 Prozent der Schmetterlinge, 52 Prozent der Wildbienen und Wespen, 48 Prozent der Heuschrecken und 45 Prozent der Libellen betroffen. Ursachen für das Insektensterben sind vor allem: Zerstörung und Fragmentierung von Lebensräumen, Lichtverschmutzung, die Eutrophierung der Landschaft durch Stickstoffeinträge sowie Änderungen der landwirtschaftlichen Nutzung. In diesem Zusammenhang spielen Monokulturen sowie der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln eine wichtige Rolle. Das Insektensterben zieht den Verlust weiterer Arten, Tieren wie Pflanzen nach sich."</p>
<p>Der Klimapoltische Sprecher von DIE LINKE NRW, Hanno Raußendorf, ergänzt: „Ein großer Teil der Tiere und Pflanzen in Nordrhein-Westfalen leidet zusätzlich unter den Folgen des Klimawandels. Eine Studie des NRW-Umweltministeriums zeigt: Mehr als ein Viertel der untersuchten rund 1.200 Tierarten, jede Achte der rund 1.900 betrachteten Pflanzenarten und 18 der 48 untersuchten Lebensräume (38 Prozent ) haben bereits negativ auf die Klimaerwärmung reagiert – oder werden voraussichtlich in Zukunft darunter leiden. Vor allem Arten des höheren Berglandes, die bei uns nicht auf kühlere Regionen ausweichen können, werden durch den Klimawandel beeinträchtigt. Auch Arten der Feuchtlebensräume, zum Beispiel Amphibien oder Fische, geraten durch Erwärmung der Gewässer, Abnahme des Sauerstoffs im Wasser sowie Austrocknung der Lebensräume unter Druck."</p>
<p>Bartelmus-Scholich und Raußendorf fordern die Landesregierung auf, wirksame Artenschutzmaßnahmen zu ergreifen, bevor es zu spät ist. „ Die Studie des Umweltministeriums unterstreicht, dass die Politik der Landesregierung unwirksam ist. Artenschutz muss endlich eine politische Querschnittaufgabe werden, die Vorrang vor anderen Zielen bekommt. Natur- und umweltzerstörende Subventionen müssen abgebaut und die freiwerdenden Gelder in Natur- und Umweltprogramme investiert werden. Dem Schutz der Insekten muss dabei erste Priorität eingeräumt werden. Verbunden werden muss dies mit wirksamen Klimaschutzmaßnahmen. Zu nennen ist hier zuerst der Ausstieg aus der Braunkohle."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-329935</guid>
                <pubDate>Mon, 07 Jun 2021 19:23:45 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE ist Sozialversicherung und Triebkraft beim Klimaschutz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-ist-sozialversicherung-und-triebkraft-beim-klimaschutz/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Dietmar Bartsch, Spitzenkandidat DIE LINKE für die Bundestagswahl 2021 und Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Janine Wissler, Spitzenkandidatin DIE LINKE für die Bundestagswahl 2021 und Parteivorsitzende, sowie Lorenz Gösta Beutin, Klima- und Energiepolitiker der Fraktion DIE LINKE und Mitglied im Parteivorstand DIE LINKE erklären:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>DIE LINKE schützt Klima, Wohlstand und den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft - anders als andere Parteien, die über eine stark ansteigende CO2-Bepreisung Klimapolitik hauptsächlich über steigende Preise betreiben wollen. <strong>Die Forderung der Grünen, Heizkosten und Spritpreise noch stärker zu erhöhen, weisen wir zurück.</strong> Schon heute sind Gering- und Normalverdiener bei Strom-, Sprit- und Heizkosten über Gebühr belastet. In einer Regierung mit der Union bliebe vom ohnehin schwammigen Grünen-Konzept der Kompensationszahlungen am Ende nur der höhere Preis.</p>
<p>Klimapolitik vor allem über Preiserhöhungen zu betreiben, spaltet die Gesellschaft und nützt dem Klima wenig, weil die Besserverdienenden, die zu einem höheren Co2-Ausstoß beitragen, die höheren Preise problemlos zahlen können. Sie schadet am Ende sogar dem Klimaschutz, weil sie soziale Ungerechtigkeit verstärkt und die Akzeptanz vieler Bürgerinnen und Bürger schwindet: Schon bei der EEG-Abgabe ist es so, dass Bürgerinnen und Bürger durch umfangreiche Industrie-Ausnahmen mit steigenden Strompreisen die Profite von Konzernen finanzieren. Wenn nun Mieterinnen und Mieter durch den CO2-Preis steigende Heizkosten haben, während die Mineralölkonzerne und andere große Unternehmen durch Kompensationen von den steigenden Preisen ausgenommen sind, ist das in Zeiten steigender Mieten unerträglich. <strong>Wir wollen die Verursacher, nicht die Verbraucher in die Verantwortung nehmen.</strong></p>
<p>In den aktuellen Debatten, insbesondere nach dem jüngsten Klimaschutz-Urteil des Bundesverfassungsgerichts, stellt sich für DIE LINKE nicht die Frage, <em>ob</em> Klimaschutz gemacht, sondern <em>wie</em> er in die Tat umgesetzt wird. Wir stehen für entschiedene Klimaschutzmaßnahmen gemäß dem Pariser Klimaabkommen, beantworten die Frage nach den Auswirkungen und verhindern eine einseitige und zusätzliche Belastung der einfachen Bevölkerung. Klimaschutz darf die Gesellschaft nicht über die einseitige Belastung der Bürgerinnen und Bürger auseinandertreiben. Mit uns gibt es keinen Griff in den Geldbeutel der kleinen Leute.</p>
<p><strong>Die kommende Bundesregierung bestimmt in einer für den globalen Klimaschutz entscheidenden Zeit darüber, ob und wie Deutschland seinen fairen und gerechten Beitrag zur Erfüllung des Pariser Klimaschutzabkommens leistet. Für Die LINKE ist aus dieser Verantwortung heraus klar: Soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz sind Grundpfeiler linker Politik.</strong> Beide Ziele, die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen wie die gerechte Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums, sind für uns zentral. Wir machen uns stark für Kohlekumpel aus Lausitz und Ruhrgebiet, Angestellte in Windkraftindustrie, am Autofabrik-Fließband und im Stahlwerk, aber auch für die Bäuerin aus Mecklenburg-Vorpommern, die Vertriebenen kolumbianischer Steinkohleminen und den Klimageflüchteten aus Bangladesch. Wir bezeichnen das als Klimagerechtigkeit.</p>
<p>DIE LINKE und die Bundestagsfraktion sehen sich sowohl als Vertreterinnen und Vertreter der finanziell Schwachen dieses Landes als auch der jungen Klimaschutzbewegung. Auf dem Höhepunkt der Klimaproteste gegen die grundrechtswidrige Klima-Schlafwagenpolitik der Großen Koalition waren Vertreterinnen und Vertreter von FridaysForFuture zu Gast in unserer Bundestagsfraktion. Wir haben ihre Kritik und Vorschläge gehört und verstanden. Die Bundestagsfraktion hat als einzige Fraktion im Parlament die Ausrufung des "Klimanotstandes" beantragt, eine Gebäude- und Verkehrswende, die ihren Namen auch verdient, ohne die Kosten auf die Bürgerin und Bürger abzuwälzen, den Abzug klimaschädlicher Investitionen des Bundes (Divestment) und den Stopp neuer fossiler Infrastrukturen gefordert. Einstimmig wurde von der Bundestagsfraktion ein Sofort-Maßnahmenpaket verabschiedet: Mit dem "Aktionsplan Klimagerechtigkeit" zeigen wir als DIE LINKE ausführlich und im Detail, wie Deutschland das Paris-Abkommen bis 2030 und darüber hinaus einhalten kann. Klimaschutz von DIE LINKE ist sozial gerecht, für eine sozial-ökologische Transformation, die den Kapitalismus nicht nur grün anmalt, sondern ihn Schritt für Schritt verändert und den aus den Fugen geratenen Raubbau an Mensch und Natur überwindet.</p>
<p>DIE LINKE ist Klimaschutzpartei. Wir wollen ein klimaneutrales Deutschland bis 2035. Ein gesetzliches Ende des fossilen Verbrennermotors bei PKW ab 2030. 100 Prozent Erneuerbare Energien 2035 und den durch einen sozialen Strukturwandel in den Regionen abgesicherten Kohleausstieg 2030. Keine andere Parteikann diese Entschiedenheit für eine schnelle sozial-ökologische Transformation vorweisen. Es ist ein Alleinstellungsmerkmal der LINKEN, dass sie soziale Sicherheit und Klimagerechtigkeit nach vorne stellt. Klimaschutz geht mit uns nicht auf Kosten derjenigen, die schon heute unter den Folgen neoliberaler Umverteilung von unten nach oben zu leiden haben.</p>
<p>Darum bevorzugen wir eine Klimapolitik über intelligentes Ordnungsrecht statt markt-orientierte, aber zumeist ungerechte und klimapolitisch ineffiziente, weil zu langsame Marktmechanismen wie den CO2-Zertifikatehandel. Wo es dem Wohle der Allgemeinheit für einen gerechten Klimaschutz dient, wollen wir die großen Stromkonzerne und Stromnetze in öffentliche Hand bringen, was unser Grundgesetz als Möglichkeit ausdrücklich vorsieht. Wir wollen die Erneuerbaren Energien massiv ausbauen und Bürgerenergie, Genossenschaften, Kommunen und Stadtwerke stärker fördern. Wir wollen bezahlbares Wohnen und Klimaschutz zusammenbringen durch ein sozial gerechtes Programm für energetische Sanierungen und mehr öffentlichen Wohnungsbau. Wir wollen Deutschland zum Bahnland machen: eine gut ausgebaute, preiswerte und zuverlässige Bahn ist für uns Eckpfeiler einer entschiedenen Verkehrswende, die die Städte lebenswerter macht und in ländlichen Regionen überall Mobilität für alle garantiert. Ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr, der preisgünstig und perspektivisch kostenfrei ist, ermöglicht immer mehr Pendlerinnen und Pendlern den Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn.</p>
<p>Mit einem staatlichen Fonds für Industrietransformation mit über 20 Milliarden Euro im Jahr wollen wir den Klima-Umbau in der Industrie unterstützten. Wir entwickeln einen Öko-Zukunftsplan für Industrie und Industriearbeiterinnen und -arbeiter, der für eine klimaneutrale Industrieproduktion bis 2035 sorgt, die Unternehmen zu Klimaschutz verpflichtet, der mit Arbeitsplatz- und Einkommensgarantien für die Beschäftigten verbunden ist. Von diesem Fonds profitieren nur Betriebe, die Arbeitsplätze sichern, gute Löhne und flächendeckende Tarifverträge haben. Mit der sozialökologischen Investitionsoffensive schaffen wir sichere und sinnvolle Arbeit. Dadurch können wir im Laufe von 10 Jahren über 2 Millionen neue, gut bezahlte und ökologische Arbeitsplätze mit Zukunft schaffen. Gerade unter den Belastungen der Corona-Krise darf Klimaschutz nicht gegen allgemeinen Wohlstand, Sozialstaat und gleiche Lebensverhältnisse ausgespielt werden:</p>
<p>DIE LINKE ist darum Sozialversicherung und Triebkraft der Bürgerinnen und Bürger beim Klimaschutz und der Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen. <strong>Wir treten zur Bundestagswahl an, um einen echten Politikwechsel möglich zu machen, ganz besonders auch beim Klimaschutz. </strong>Wir sind überzeugt, dass es mit der Union nicht den notwendigen Klimaschutz und ohne DIE LINKE kein Halten beim Auseinanderdriften der Gesellschaft zwischen Arm und Reich geben kann.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-329934</guid>
                <pubDate>Mon, 07 Jun 2021 19:19:02 +0200</pubDate>
                <title>Ohne Ausbau des ÖPNV kein Vorankommen beim Klimaschutz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/ohne-ausbau-des-oepnv-kein-vorankommen-beim-klimaschutz/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den anstehenden Herausforderungen im öffentlichen Nahverkehr sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir brauchen eine umfassende Mobilitätswende. Wir müssen einen öffentlichen Nah- und Fernverkehr aufbauen, der uns vom Auto unabhängiger macht. Das heißt ganz praktisch: Wir brauchen deutliche Investitionen in den Ausbau des Schienenverkehrs, wir müssen stillgelegte Schienennetze reaktivieren, Strecken ausbauen und natürlich für eine gute Bezahlung bei den Beschäftigten sorgen. Nur dann ist die Mobilitätswende sozial und damit auch nachhaltig.</p>
<p>Die Kosten des Klimaschutzes dürfen nicht auf die abgewälzt werden, die ohnehin schon wenig haben. Der Europäische Gerichtshof hat deutlich gemacht: die Umweltbelastungen in zahlreichen Städten sind zu hoch. Das trifft vor allem die Menschen, die an den stark belasteten Straßen wohnen, weil sie sich die ruhigeren Wohnlagen nicht leisten können.</p>
<p>Für dieses Wochenende rufen wir zu dem dezentralen Aktionstagen für eine soziale und klimagerechte Mobilitätswende auf, um gemeinsam mit einem breiten Bündnis für die Mobilitätswende zu kämpfen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 01 Jun 2021 18:59:57 +0200</pubDate>
                <title>Zum Internationalen Kindertag: Kinderarmut endlich überwinden!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zum-internationalen-kindertag-kinderarmut-endlich-ueberwinden-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni erklärt Nina Eumann, Landessprecherin von DIE LINKE NRW: „Kinderarmut ist ein wachsendes Problem in Deutschland, auch in Nordrhein-Westfalen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In NRW sind laut Sozialbericht der Landesregierung Kinder und Jugendliche zu einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Einkommensarmut betroffen. Mehr als jede fünfte minderjährige Person lebte im Jahr 2019 in einem einkommensarmen Haushalt."</p>
<p>Eumann weiter: „Kinderarmut ist immer Einkommensarmut der Eltern. Deswegen brauchen wir Löhne, von denen Familien leben können! Deswegen brauchen wir eine gute soziale Infrastruktur, an der alle teilhaben können, nicht nur die mit den dicken Geldbeuteln! Deshalb ein Tipp von uns an Herrn Laschet, der ja gerne Kanzler werden will: Wir brauchen mehr Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Musikschulen, Schwimmbäder, Bibliotheken, nicht weniger! Wir brauchen einen gut ausgebauten ÖPNV, keine weiteren Streichungen!"</p>
<p>Gerade unter Pandemie-Bedingungen hat sich gezeigt, dass Elternhäuser mit unterschiedlichen finanziellen Rahmenbedingungen ungleich durch die Krise gekommen sind. Wir bleiben dabei: Der Bildungsweg eines Kindes darf nicht an den Kontostand der Eltern gebunden sein. Deshalb fordert DIE LINKE, gemeinsam mit Sozialverbänden, Gewerkschaften und anderen Akteuren eine eigenständige Kindergrundsicherung, die bei 630 Euro für die ärmsten Kinder beginnt und dann je nach Einkommenssituation auf mindestens 328 Euro abgeschmolzen wird.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-329775</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Jun 2021 18:57:21 +0200</pubDate>
                <title>Miethai frisst Miethai: Vonovia und Co. enteignen - jetzt erst recht!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/miethai-frisst-miethai-vonovia-und-co-enteignen-jetzt-erst-recht-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Bis Ende August wollen die Wohnungsunternehmen Vonovia und Deutsche Wohnen zum größten Immobilienkonzern Europas fusionieren. Zu der geplanten Übernahme erklärt Amid Rabieh, wohnungspolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Vonovia und die Deutsche Wohnen sind die größten Mietpreistreiber der Republik. Die Zeche für diese größte Fusion in der Geschichte der deutschen Immobilienwirtschaft sollen wohl wieder die Mieterinnen und Mieter sowie die Beschäftigten zahlen. Beide Konzerne haben sich in den vergangenen Jahren durch strategische Mieterhöhungen und überhöhte Nebenkostenabrechnungen eine goldene Nase verdient. Das ist keine ungewollte Nebenwirkung, sondern erklärtes Geschäftsmodell beider Unternehmen. Es ist Aufgabe der Politik, dem Einhalt zu gebieten."</p>
<p>Amid Rabieh weist darauf hin, dass der in Bochum ansässige Vonovia-Konzern bereits zweimal die Finger nach den 150.000 Wohnungen der Deutsche Wohnen SE ausgestreckt hat. Dass sich dieses Mal die Chef-Etagen beider Konzerne für den Deal aussprechen, zeigt vor allem, wie groß der gesellschaftliche Druck auf sie inzwischen sei.</p>
<p>"Indem die Deutsche Wohnen nun unter die Fittiche des in NRW ansässigen Vonovia-Konzerns schlüpfen will, hofft das Unternehmen, die große Zustimmung zu dem Volksbegehren ‚Deutsche Wohnen &amp; Co. enteignen' in Berlin zu schwächen. Zusammen mit den Mieterinnen- und Mieterinitiativen in unserem Bundesland werden wir alles dafür tun, dass dieser Plan nicht aufgeht", erklärt Rabieh.</p>
<p>Die Geschäftspolitik von Vonovia habe in den NRW-Ballungsräumen die gleichen negativen Folgen, wie es die Machenschaften der Deutsche Wohnen in Berlin hätten. "Das Kernproblem liegt in der gigantischen Größe des Konzerns, der hohen Abschöpfung der Einkommen von Mieterinnen und Mietern für Gewinn-Ausschüttungen und in der rücksichtslosen Rendite-Optimierung aller Teilbereiche gleichermaßen. Deswegen werden wir nicht nur für einen bundesweiten Mietendeckel streiten, sondern auch dafür, dass die Wohnungsbestände der riesigen Wohnungskonzerne ins Eigentum gemeinnütziger öffentlicher Träger überführt werden – in NRW, Berlin und überall. Es wird Zeit auch hier in NRW die Eigentumsfrage zu stellen, denn Wohnen ist Menschenrecht", so Rabieh abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-329773</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Jun 2021 18:54:37 +0200</pubDate>
                <title>Todestag von George Floyd – Rassismus und Polizeigewalt bekämpfen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/todestag-von-george-floyd-rassismus-und-polizeigewalt-bekaempfen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am heutigen Dienstag (25. Mai 2021) jährt sich der Todestag von George Floyd, aus diesem Anlass finden landesweit Proteste statt. Katja Heyn, Sprecherin für Anti-Rassismus von DIE LINKE NRW, erklärt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Rassismus und Polizeigewalt sind nicht nur ein amerikanisches Problem, sondern auch ein deutsches. Wir unterstützen daher all diejenigen, die sich auch hierzulande gegen Rassismus, Racial Profiling und Polizeigewalt stellen. Das bedeutet auch die bisher ungeklärten Todesfälle von Menschen in Haft, wie Oury Jalloh oder Amad Ahmad, durch unabhängige Institutionen aufklären zu lassen.“</p>
<p>Jules El-Khatib, stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE NRW, ergänzt: „Wir fordern daher die Landesregierung auf, dass endlich eine Kennzeichnungspflicht für Polizkräfte eingeführt wird. Darüber hinaus braucht es die Schaffung von unabhängigen Untersuchungsstellen, die sich mit allen Fälle polizeilichen Fehlverhaltens auseinandersetzen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-329772</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Jun 2021 18:50:50 +0200</pubDate>
                <title>Armutslöhne im NRW-Einzelhandel - Landesregierung muss handeln!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/armutsloehne-im-nrw-einzelhandel-landesregierung-muss-handeln/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nach einer aktuellen Abfrage beim Statistischen Bundesamt, die der LINKEN NRW vorliegt, beträgt der Bruttostundenverdienst der Beschäftigten im NRW-Einzelhandel 13,92 Euro und liegt damit leicht unter dem bundesweiten Schnitt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt verdienen 618.000 Beschäftigte einen Lohn von unter 13 Euro. Das ist mit 55 Prozent mehr als jeder Zweite. „Diese Armutslöhne sind das Ergebnis einer seit Jahren stattfindenden Tarifflucht und unter anderem der Grund dafür, warum der Einzelhandel im Pandemiejahr 2020 sein höchstes Umsatzplus seit 1994 gemacht hat“, sagt die stellvertretende Landessprecherin der Linken in NRW, Ulrike Eifler.</p>
<p>„Wer sich noch fragt, ob die Forderungen der Beschäftigten im Einzelhandel in der aktuellen Tarifauseinandersetzung berechtigt sind, der sollte sich diese Zahlen auf der Zunge zergehen lassen. Ich halte das für einen Skandal,“ kommentiert Eifler, die auch gleichzeitig gewerkschaftspolitische Sprecherin ihres Landesverbandes ist, und stellte sich demonstrativ hinter die Forderungen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Die Gewerkschaft fordert 4,5 Prozent plus 45 Euro mehr Gehalt, ein Mindeststundengehalt von 12,50 Euro und eine gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit des Tarifvertrages. „Armutslöhne, noch dazu in einer Branche, die sich gerade in der Pandemie neben Pflege und Reinigung als systemrelevant herausgestellt hat, sind beschämend. Die Kolleginnen und Kollegen haben monatelang unter hohem Infektionsrisiko weitergearbeitet. Armutsfeste Löhne sind nicht nur verdient, sondern auch gerecht."</p>
<p>Dazu sieht Eifler auch die Politik in der Verantwortung und fordert von der Landesregierung mehr Druck für eine Allgemeinverbindlichkeit. Die Bundesregierung könne Tarifverträge allgemeinverbindlich erklären, so Eifler, dann würden die Beschäftigten im Einzelhandel regional die gleichen Löhne bekommen. „Statt Bundesratsinitiativen zur Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes würde ich mir aus NRW mal eine zur Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen wünschen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 01 Jun 2021 17:59:24 +0200</pubDate>
                <title>Rechte, Akzeptanz und soziale Sicherung für Sexarbeiter*innen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rechte-akzeptanz-und-soziale-sicherung-fuer-sexarbeiter-innen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Sexarbeiter*innen brauchen Rechte, Akzeptanz und soziale Sicherung! Die Pandemie hat durch ein faktisches Berufsverbot die Lage der Sexarbeiter*innen extrem verschärft, da ihnen die Arbeitsgrundlage entzogen wurde, ohne dass die Sozialsysteme dies auffangen konnten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es mangelt an Unterstützung, wohin man blickt“, erklärt Cornelia Möhring, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion die LINKE im Bundestag, anlässlich des Internationalen Hurentags am 2. Juni. Möhring weiter:</p>
<p>„Die von Prostitutionsgegnern erneut angestoßene Debatte um ein Sexkaufverbot führt in die falsche Richtung. Das sogenannte Nordische Modell würde den pandemischen Ausnahmezustand lediglich zur Normalität werden lassen. Dass ein Verbot die Gefahr erhöht, Opfer von Gewalt zu werden oder zu erkranken, zeigt die derzeitige Situation in Deutschland deutlich. Viele in der Branche arbeiten trotz Verbots, weil sie ihr Einkommen schlichtweg zum Leben brauchen. Laut Beratungsstellen für Sexarbeiter*innen häufen sich Übergriffe und Abhängigkeiten von illegalen Arbeitsstrukturen. Durch ein Verbot wird also das Gegenteil von Schutz erzeugt. Repression kann niemals eine Lösung sein.</p>
<p>Auch jenen, die aus der Sexarbeit aussteigen wollen oder sich von Anfang an gegen ihren Willen unter Zwang prostituieren, ist mit Verboten nicht geholfen. Sie brauchen Beratung und Unterstützung ohne Stigmatisierung sowie ein Aufenthaltsrecht, das von Gewalt Betroffene nicht dafür bestraft, sich Hilfe bei den Behörden zu suchen.</p>
<p>DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Sexarbeiter*innen. Wir fordern ein Ende der Stigmatisierung. Es muss einen Anspruch auf Sozialleistungen geben und einen Ausbau der Beratungsstrukturen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 01 Jun 2021 17:56:26 +0200</pubDate>
                <title>Urlaubsgeld für alle</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/urlaubsgeld-fuer-alle/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Bericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI), demzufolge weniger als die Hälfte der Beschäftigten Urlaubsgeld erhalten, sagt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zahlen des WSI machen zwei Dinge deutlich. Wir brauchen mehr tariflich abgesicherte Beschäftigung. Nur so werden mehr Menschen Urlaubsgeld erhalten. Und für all jene, die wenig verdienen oder erwerbslos sind, muss&nbsp;es ein Sofort-Urlaubsgeld in Höhe von 500 Euro geben.</p>
<p>Kein Tag vergeht, an dem nicht mindestens ein Mitglied der Bundesregierung die schönen Aussichten auf einen Sommerurlaub nach Corona preist. Aber nicht einmal die Hälfte der Beschäftigen erhält einen Zuschuss von den Unternehmen, im Osten ist es gerade einmal ein Drittel. Auch Erwerbslose gehen leer aus.&nbsp;Deutlich besser gestellt sind Beschäftigte in tarifgebundenen Betrieben, wie das auch bei Löhnen und Gehältern der Fall ist.</p>
<p>Die Politik ist hier keineswegs machtlos. Im Gegenteil. Sie&nbsp; setzt die Rahmenbedingungen der Tarifpolitik. Der Schlüssel ist hier ein vereinfachtes Verfahren für die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen. Damit würde die Reichweite von Tarifverträgen deutlich steigen. Millionen Menschen erhielten höhere Löhne und endlich auch ein Urlaubsgeld. Die Union ist dazu nicht bereit. Auch deshalb braucht es nach der Bundestagswahl ein andere, eine progressive Regierung.</p>
<p>Und für all die, die weder Urlaubsgeld bekommen, noch etwas sparen konnten, braucht es eine schnelle und unbürokratische Unterstützung. Denn auch diese Menschen haben in diesem Sommer Ferien vom Lockdown verdient. Menschen mit niedrigem Einkommen, also Sozialleistungs- und Wohngeld-Berechtigte, sollten zum 1. Juli einmalig 500 Euro Urlaubsgeld überwiesen bekommen. Gerade ärmere Menschen haben in den vergangenen Monaten durch beengte Wohnverhältnisse und wenig Auskommen besonders unter den Corona-Maßnahmen gelitten. Wenn wir uns alle auf die warme Zeit im Freien freuen, sollten auch alle etwas davon haben.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 01 Jun 2021 17:52:54 +0200</pubDate>
                <title>Heil muss für höhere Pflegelöhne Hausaufgaben machen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/heil-muss-fuer-hoehere-pflegeloehne-hausaufgaben-machen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu der Forderung von Bundesarbeitsminister Heil nach mehr Tempo bei höheren Pflegelöhnen sagt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde mir wünschen, dass Heil als Arbeitsminister einen Gesetzentwurf vorlegt, der eine leichtere Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen ermöglicht, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen</p>
<p>Das bedeutet vor allem, dass Tarifverträge auf Antrag nur einer Tarifpartei als allgemeinverbindlich erklärt werden können. Ohne das Veto der Caritas hätten wir bereits einen Flächentarifvertrag in der Altenpflege. Mit der Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen könnte auch dafür gesorgt werden, dass nicht jeder beliebige Tarifvertrag zum Tragen käme, sondern der für die Beschäftigten attraktivste. Damit wären wir einen großen Schritt weiter auf dem Weg zu guten Löhnen in der Pflege. Auch in anderen Branchen wäre eine solche Regelung dringend notwendig.</p>
<p>DIE LINKE tritt weiter für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen in der Pflege ein. In einem ersten Schritt bedeutet das einen monatlichen Aufschlag von 500 Euro auf alle Pflegegehälter. DIE LINKE scheut sich nicht, die Verantwortlichen für die Missstände in der Pflege namentlich zu benennen. Seien es die politische verantwortlichen Minister Heil und Spahn, die Caritas oder aktuell in Sachsen-Anhalt der AMEOS-Konzern.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-329486</guid>
                <pubDate>Tue, 25 May 2021 18:13:11 +0200</pubDate>
                <title>Frieden für alle Völker! Ein Aufruf den wir DIE LINKE. Hagen unterstützen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/frieden-fuer-alle-voelker-ein-aufruf-den-wir-die-linke-hagen-unterstuetzen0/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde Hagen. Die Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit in Hagen und Umgebung lädt in Absprache mit der Jüdischen Gemeinde Hagen am Mittwoch dem 26.5.2021, an der Synagoge Hagen, Potthofstr., nach dem Nachmittagsgebet der Gemeinde, um 18:30 Uhr dazu ein, persönlich die Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde in Hagen und Jüdinnen und Juden in ganz Deutschland und Israel zu bekunden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Antisemitische Anfeindungen, Anschläge und Angriffe dürfen wir nicht hinnehmen.</p>
<p>Dies versetzt Jüdinnen und Juden in unserer Stadt immer und immer wieder in Sorge und Bedrückung. Nicht nur unsere nationalsozialistische Geschichte sondern auch unsere Demokratie lehrt uns, dass wir Verantwortung zu übernehmen haben, wo das friedliche Zusammenleben durch Angriffe und Anfeindungen gegen jüdische Bürgerinnen und Bürger und Synagogen in unserem Land bedroht wird.</p>
<p>Wir laden auch Vertreterinnen und Vertreter aller Religionsgemeinschaften so wie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Vereinen und Gruppen ein, mit uns Ihre Solidarität zu bekunden. Uns ist wichtig der Jüdischen Gemeinde zu zeigen, dass wir nicht nur in diesen Tagen an ihrer Seite stehen.</p>
<p>Zum Abschluss der Solidaritäts-Kundgebung bitten wir alle Teilnehmenden eine mitgebrachte Blume vor, während und nach der Kundgebung, auf dem Gelände der Gemeinde nieder zu legen. Dieses Zeichen kann auch unter Beachtung des Abstandes, den das Coronavirus uns auferlegt, die sichtbare Nähe und Zuwendung symbolisieren.</p>
<p>Gelebte Solidarität braucht in diesen Tagen ein konkretes Zeichen und einen Ort, und der ist an der Seite der Jüdischen Gemeinde in Hagen. Die Mitglieder der Gemeinde werden dieses Zeichen per Videoübertragung miterleben.</p>
<p>Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit in Hagen und Umgebung</p>
<p>Für den Vorstand und die Gesellschaft</p>
<p>Frank Fischer</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-329199</guid>
                <pubDate>Wed, 19 May 2021 14:12:32 +0200</pubDate>
                <title>Aktionswoche: Grundrecht in Gefahr!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/aktionswoche-grundrecht-in-gefahr/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIE LINKE NRW ruft dazu auf, in der Woche vom 17. bis 23. Mai on- und offline gegen das von der Landesregierung geplante NRW-Versammlungsgesetz zu protestieren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zusammen mit mehr als 60 anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen hat sich die Partei im Bündnis „Versammlungsgesetz NRW stoppen – Grundrechte erhalten!" zusammengeschlossen. „Wir beteiligen uns an der landesweiten Aktionswoche, denn die Landesregierung will das Grundrecht auf Meinungs- und Äußerungsfreiheit schleifen“, sagt Amid Rabieh, innenpolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW.</p>
<p>Rabieh weiter: „Dieses Gesetz darf nicht im Windschatten&nbsp;der Corona-Krise noch vor der Sommerpause durchgedrückt werden. Es würde das&nbsp;Demonstrationsrecht stärker beschneiden als dies in praktisch allen anderen Bundesländern&nbsp;der Fall ist. Es würde massive Rechtsunsicherheit für alle schaffen, die Versammlungen&nbsp;anmelden oder an ihnen teilnehmen wollen."</p>
<p>Fotis Matentzoglou, Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE. NRW ergänzt: „Die Linke sagt nein zu den Plänen von&nbsp;Ministerpräsident Armin Laschet und Innenminister Herbert Reul, die auf Abschreckung&nbsp;durch neue bürokratischen Hürden, mehr Videoüberwachung, anlasslose Polizeikontrollen&nbsp;und Kriminalisierung von friedlichen Protestformen setzen wollen. Wir treten&nbsp;für ein modernes und freiheitliches NRW-Versammlungsgesetz ein, dass die Grundrechte&nbsp;stärkt, das Gegenproteste in Sicht und Hörweite ermöglicht, und das auch die Polizei zur&nbsp;Deeskalation, Kooperation und zum Konfliktmanagement verpflichtet."<br> <br> Der Gesetzesentwurf der CDU-FDP-Landesregierung wird auch von Gewerkschaften,&nbsp;Jugendverbänden, Klimaschutz- und Fußballfan-Initiativen scharf kritisiert. Während der&nbsp;Aktionswoche Kundgebungen zum Beispiel in Duisburg, Oberhausen und Köln geplant. Mehr&nbsp;Infos unter&nbsp;<a href="https://deref-gmx.net/mail/client/J42-uAffvls/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fderef-gmx.net%2Fmail%2Fclient%2FzItuqXtBZkU%2Fdereferrer%2F%3FredirectUrl%3Dhttp%253A%252F%252Fwww.nrw-versammlungsgesetz-stoppen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.nrw-versammlungsgesetz-stoppen.de</a>.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-329198</guid>
                <pubDate>Wed, 19 May 2021 14:09:16 +0200</pubDate>
                <title>150 Jahre Widerstand gegen den § 218 - es reicht!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/150-jahre-widerstand-gegen-den-218-es-reicht-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Seit 1871, also seit 150 Jahren, verbietet der §218 Frauen, eine Schwangerschaft abzubrechen. Schon in der Weimarer Republik richtete sich Protest gegen den Paragraphen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ab 1971 formierten sich aber erstmals Massenproteste, die von Millionen Frauen getragen wurden. Sie errangen damals nur Teilerfolge. Jahrzehntelang galt danach in der Bundesrepublik eine Indikationslösung bis zur 12. Schwangerschaftswoche. Wollte eine Frau abtreiben, musste sie sich bescheinigen lassen, dass die Fortsetzung Schwangerschaft aus eng umrissenen Gründen eine zu große Härte darstelle. In der DDR hingegen wurde der Schwangerschaftsabbruch 1972 straffrei. Seit 1993 ist in Deutschland Abtreibung nur dann bis zur 12. Woche der Schwangerschaft „rechtswidrig, aber straffrei“, wenn die Frau zuvor eine Zwangsberatung, die der Aufrechterhaltung der Schwangerschaft dient, in Anspruch genommen hat.</p>
<p>Dazu erklärt Kira Sawilla, Frauenpolitische Sprecherin der Partei DIE LINKE NRW: „150 Jahre Kriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs und 50 Jahre engagierten Kampfs dagegen liegen hinter uns. Immer noch hat Deutschland eines der restriktivsten Abtreibungsgesetze in Europa - zum Schaden der Frauen. Ihre Sexualität bleibt geprägt von Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft. Immer noch gilt in Deutschland grundsätzlich die Austragungspflicht. Immer noch wird Frauen nicht zugestanden entscheidungsfähig und verantwortungsvoll zu sein, wenn es um eine Schwangerschaft geht. Besonders perfide ist dabei, dass Frauen in prekären Lebenslagen grundsätzlich kaum Hilfe zu erwarten haben. Alleinerziehende Mutter zu sein, ist in Deutschland Armutsrisiko Nummer Eins.“</p>
<p>DIE LINKE NRW unterstützt das Bündnis gegen den § 218 und ruft zu Aktionen am 15.05.2021 auf. Auch in NRW finden viele Aktionen statt: <a href="https://wegmit218.de/termine/" target="_blank" class="link-extern" title="Link zu wegmit218.de" rel="noreferrer">Termine und Veranstaltungskalender – Weg mit § 218</a>.</p>
<p>Kira Sawilla weiter: „Der Schwangerschaftsabbruch muss entkriminalisiert werden. Für ungewollt Schwangere darf es keine Bevormundung mehr geben. Sie brauchen stattdessen unterstützende Angebote egal, ob sie sich für den Abbruch oder die Fortsetzung einer Schwangerschaft entscheiden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-329197</guid>
                <pubDate>Wed, 19 May 2021 14:06:15 +0200</pubDate>
                <title>Danke heißt mehr Zeit für Pflege!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/danke-heisst-mehr-zeit-fuer-pflege-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>In diesem Jahr kommt dem Internationalen Tag der Pflege eine besondere Bedeutung zu, denn er liegt zum zweiten Mal in die Zeit der Corona-Pandemie.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Britta Pietsch, gesundheitspolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW: „So richtig und wichtig es ist, diesen Tag zu begehen, um so mehr zeigt er auch, dass den warmen Worten der vergangenen Monate auch Taten folgen müssen.“</p>
<p>„Wer Pflegekräfte seit Jahren im Stich lässt, eine Pflegereform nach der anderen durchsetzt, die durch die Bank weg auf Kosten der Beschäftigten geht, anstatt den längst überfälligen Systemwechsel in der Pflege anzugehen, der riskiert, dass der Pflexit direkt nach der Pandemie weitergeht“, sagt Pietsch.</p>
<p>Dass in diesem Jahr in NRW mehrere tausend Pflegekräfte neu eingestellt oder zurück in den Job geholt werden konnten, zeige nämlich vor allem eins: Nicht die Pandemie ist ursächlich für den „Pflexit“, sondern die Tatsache, dass bereits viele Jahre vor der Corona-Pandemie der Pflegenotstand durch politische Fehlentscheidungen der rot-grün-schwarz-gelben Bundesregierungen entstanden ist.</p>
<p>„Wahr ist nämlich auch: Mehrere tausend Pflegekräfte haben ihren Beruf während der Pandemie verlassen“, so Pietsch und weiter: „Wenn wir jetzt nicht endlich Arbeitsbedingungen und Gehälter verbessern, wird der Pflegenotstand weiter auf Angehörige abgewälzt.“</p>
<p>DIE LINKE kämpft für den Systemwechsel in der Pflege und stellt dabei klar die Situation der Pflegekräfte und Patient_innen in den Mittelpunkt:</p>
<p>• mehr Pflegekräfte<br> • mehr Gehalt<br> • bessere Arbeitsbedingungen<br> • Rücküberführung der medizinischen und pflegerischen Versorgung in die öffentliche Hand</p>
<p>Hintergrund: Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen, denn es ist der Geburtstag von Florence Nightingale (1820 bis 1910), die zu ihren Lebzeiten die Pflege professionalisiert hatte und gemeinhin als Begründerin der modernen Krankenpflege gilt.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-329196</guid>
                <pubDate>Wed, 19 May 2021 14:02:44 +0200</pubDate>
                <title>Verschiebung von CDU-Parteitag: Rückfahrkarte nach NRW</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/verschiebung-von-cdu-parteitag-rueckfahrkarte-nach-nrw-2/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der Entscheidung der NRW-CDU, die Nachfolge von Armin Laschet erst nach den Bundestagswahlen zu entscheiden, erklärt Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Reden wir über den Elefanten im Raum: Die Entscheidung der CDU ist vor allem ein Sicherheitsnetz für Armin Laschet. Er wird wissen: Möglicherweise scheitern seine Kanzler-Plänen, und auch für den Posten des Vize-Kanzlers in einer Grün-Schwarzen Koalition gibt es keine Garantie. Dann dürfte die harte Oppositionsarbeit in Berlin für den machtbewussten Laschet weniger attraktiv sein als die Position des Ministerpräsidenten im bevölkerungsreichsten Bundesland. Bevor Armin Laschet möglicherweise im Oktober in einer weiteren CDU-Vorstandssitzung 'gebeten' wird, die CDU in die Landtagswahlen 2021 zu führen, möchten wir als LINKE sehr frühzeitig sagen: NRW hat mehr verdient, als Resteverwertung für erfolgslose CDU-Politiker zu sein! Jemand, der in NRW ein derartiges Chaos in der Corona-Politik angerichtet hat, der den Ärmsten das Sozial-Ticket streichen wollte, um ein paar Kilometer Autobahn zu bauen, und der den größten Polizeieinsatz in der Geschichte des Landes lostritt, um die Interessen eines Konzerns durchzusetzen, eignet sich weder zum Kanzler noch zum Ministerpräsidenten!"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-329195</guid>
                <pubDate>Wed, 19 May 2021 13:57:49 +0200</pubDate>
                <title>Infektionsschutzgesetz: Hochschulen mit Augenmaß schrittweise öffnen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/infektionsschutzgesetz-hochschulen-mit-augenmass-schrittweise-oeffnen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Gesetzentwurf der großen Koalition ist ein Sinnbild der chaotischen Corona-Politik der Bundesregierung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Hätte das Bundesbildungsministerium vor dem letzten Infektionsschutzgesetz einmal mit den Studierenden und Hochschulen gesprochen statt nur über sie, wäre diese Nachbesserungsrunde gar nicht nötig gewesen. Den Ball nun einfach zurück an die Länder zu spielen, reicht nicht“, erklärt Nicole Gohlke, wissenschafts- und hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die morgige Abstimmung im Bundestag über das zweite Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weitere&nbsp;Gesetze. Gohlke weiter:</p>
<p>„Im dritten Online-Semester sehnen sich die Studierenden und Lehrkräfte nach mehr Präsenzveranstaltungen. Angesichts sinkender Inzidenzwerte wäre der Ausbau kleiner Lehrformate mit einem durchdachten Sicherheitskonzept realistisch. Um spätestens zu den Prüfungen am Ende des Sommersemesters etwas Normalität zu schaffen, muss die Devise lauten: Testen, Impfen, Öffnen. Die Bundesregierung muss mit den Ländern die Mittel für Testzentren und mobile Impfteams auf jedem Campus bereitstellen. Über 3,7 Millionen Studierende und Beschäftigte an den Hochschulen erwarten eine funktionierende Strategie ohne ständiges Hin und Her. Wenn ab Juni die Ärzte in Betrieben impfen, dann sollte das auch in Bildungseinrichtungen möglich sein."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Wed, 19 May 2021 13:53:45 +0200</pubDate>
                <title>Mietendeckel abgelehnt - im Bund Handlungsbedarf</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/mietendeckel-abgelehnt-im-bund-handlungsbedarf/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das Bundesverfassungsgericht sieht auf Länderebene keine Regulierungsmöglichkeiten für die Mieterinnen und Mieter. Ates Gürpinar, Landessprecher DIE LINKE. Bayern, dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„<strong>Mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts gegen den Berliner Mietendeckel ist die Hoffnung auf bezahlbares Wohnen in Bayern nur vermeintlich in weitere Ferne gerückt. Der Ball liegt jetzt beim Bund. Da kann in diesem Jahr einiges passieren: Wir streiten mit dem bundesweiten Bündnis Mietenstopp und Millionen Mieterinnen und Mieter für ein soziales Mietrecht auf Bundesebene.</strong>“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 19 May 2021 13:50:42 +0200</pubDate>
                <title>Kurskorrektur in der Lohnpolitik notwendig</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/kurskorrektur-in-der-lohnpolitik-notwendig/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, sagt zu den diese Woche beginnenden Tarifverhandlungen im Einzelhandel:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Vermögen des Lidl- und Kaufland Eigentümers Dieter Schwarz wird auf 41,5 Milliarden EURO geschätzt. Auch die Eigentümer anderer Handelsketten sind allesamt Milliardäre und an der Spitze der reichsten Menschen in Deutschland. Wodurch sie diese Vermögen verdient haben? Durch die Arbeit ihrer Beschäftigten!</p>
<p>Trotzdem sperren sich die Unternehmer wie Herr Schwarz in der laufenden Tarifrunde gegen jede Entgelterhöhung für die Beschäftigten ihrer Unternehmen. Am schlecht laufenden Geschäft kann es nicht liegen. Lidl, Kaufland und die anderen großen Supermarktketten haben im Corona-Jahr 2020 allesamt den Umsatz deutlich gesteigert. Hier läuft grundsätzlich etwas schief. Einerseits bekommen die Verkäuferinnen und Verkäufer Applaus dafür, dass sie unsere Versorgung in der Krise sicherstellen. Anderseits sind die Unternehmen trotz guter Umsätze und Gewinne nicht bereit, die Beschäftigten anständig zu bezahlen.</p>
<p>Die Löhne im Einzelhandel sind häufig so niedrig, dass die Renten der Beschäftigten nicht zum Leben reichen und die Menschen zum Sozialamt gehen müssen. Bei Kaufland etwa liegt der firmeninterne Mindestlohn gerade einmal bei 11 Euro. Angesichts der riesigen Vermögens der Eigentümer ist das beschämend.</p>
<p>Und es ist ein Skandal, dass die Bundesregierung hier über Jahre hinweg den Beschäftigten die politische Unterstützung verweigert. Es ist Zeit für eine grundsätzliche Kurskorrektur. Dazu gehören ein gesetzlicher Mindestlohn von 13 Euro und die Erklärung der Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen auf Antrag einer Gewerkschaft. Damit würden die Löhne schnell und deutlich&nbsp;steigen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-329192</guid>
                <pubDate>Wed, 19 May 2021 13:47:41 +0200</pubDate>
                <title>Klimaschutz jetzt anpacken</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/klimaschutz-jetzt-anpacken/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des heute vom Bundeskabinett verabschiedeten Klimaschutzgesetzes sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das dank dem Bundesverfassungsgerichtsurteil verschärfte Klimaschutzgesetz zeigt, dass die Bundesregierung es immer noch nicht verstanden hat: Jede Tonne CO<sub>2</sub>, die wir heute nicht einsparen, müssen wir nach 2030 doppelt einsparen und zwar in viel kürzerer Zeit. Jetzt in Klimaschutz zu investieren, jetzt mit konkreten Maßnahmen den CO<sub>2</sub>-Ausstoß zu reduzieren, das entlastet die kommenden Generationen. Die Naturgesetze stehen fest, wir können nur nach dem besten Weg suchen. Klimaschutz ist die beste mögliche Investition in die Zukunft.</p>
<p>Und es ist ja auch klar: Selbst wenn im Gesetz drin stünde, dass wir schon 2035 klimaneutral werden müssen, ist damit ja noch nichts passiert. Ziele sparen kein CO<sub>2</sub>, Maßnahmen sparen CO<sub>2</sub>.</p>
<p>Die Situation ist zu ernst, um sich zurückzulehnen und darauf zu warten, dass der Markt den Klimaschutz regelt.</p>
<p>Die Energieproduktion, der Verkehr, die Landwirtschaft und vieles weitere müssen grundlegend anders werden. Dafür braucht es konkrete Maßnahmen, Zeitpläne, Hilfen und Ausgleichsmaßnahmen, die verhindern, dass nicht wieder die Reichen daran verdienen und die Armen die Zeche zahlen. Wir brauchen unter anderem einen Transformationsfonds, um die Industrie zukunftsfähig umzubauen und Arbeitsplätze zu sichern."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-329191</guid>
                <pubDate>Wed, 19 May 2021 13:44:15 +0200</pubDate>
                <title>Armut entschieden bekämpfen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/armut-entschieden-bekaempfen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum 6. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung erklärt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzenden der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Armuts- und Reichtumsbericht macht ganz deutlich: Wir brauchen endlich eine Regierung, die sich der Bekämpfung von Armut verpflichtet fühlt. Wir brauchen kein Drehen an kleinen Stellschrauben, sondern eine grundlegende Veränderungen in der Sozial- und Finanzpolitik.</p>
<p>Armut ist in Deutschland ein Gesundheitsrisiko - nicht nur mit Blick auf Corona. Arme Menschen sind eher von Vereinsamung bedroht, sie haben eine geringere Lebenserwartung und sind höheren Belastungen durch Umweltprobleme ausgesetzt.&nbsp;</p>
<p>Dagegen muss der Staat aktiv vorgehen: Wir brauchen eine sanktionsfreie Mindestsicherung in Höhe von 1.200 Euro, wir brauchen Investitionen in Bildung und soziale Infrastruktur und wir brauchen eine Umverteilung, die stärkere Schultern mehr belastet als Schwächere."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 11 May 2021 15:12:03 +0200</pubDate>
                <title>Danke heißt mehr Zeit für Pflege!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/danke-heisst-mehr-zeit-fuer-pflege/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>In diesem Jahr kommt dem Internationalen Tag der Pflege eine besondere Bedeutung zu, denn er liegt zum zweiten Mal in die Zeit der Corona-Pandemie. Dazu erklärt Britta Pietsch, gesundheitspolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„So richtig und wichtig es ist, diesen Tag zu begehen, um so mehr zeigt er auch, dass den warmen Worten der vergangenen Monate auch Taten folgen müssen.“</p>
<p>„Wer Pflegekräfte seit Jahren im Stich lässt, eine Pflegereform nach der anderen durchsetzt, die durch die Bank weg auf Kosten der Beschäftigten geht, anstatt den längst überfälligen Systemwechsel in der Pflege anzugehen, der riskiert, dass der Pflexit direkt nach der Pandemie weitergeht“, sagt Pietsch.</p>
<p>Dass in diesem Jahr in NRW mehrere tausend Pflegekräfte neu eingestellt oder zurück in den Job geholt werden konnten, zeige nämlich vor allem eins: Nicht die Pandemie ist ursächlich für den „Pflexit“, sondern die Tatsache, dass bereits viele Jahre vor der Corona-Pandemie der Pflegenotstand durch politische Fehlentscheidungen der rot-grün-schwarz-gelben Bundesregierungen entstanden ist.</p>
<p>„Wahr ist nämlich auch: Mehrere tausend Pflegekräfte haben ihren Beruf während der Pandemie verlassen“, so Pietsch und weiter: „Wenn wir jetzt nicht endlich Arbeitsbedingungen und Gehälter verbessern, wird der Pflegenotstand weiter auf Angehörige abgewälzt.“</p>
<p>DIE LINKE kämpft für den Systemwechsel in der Pflege und stellt dabei klar die Situation der Pflegekräfte und Patient_innen in den Mittelpunkt:</p>
<p>• mehr Pflegekräfte<br> • mehr Gehalt<br> • bessere Arbeitsbedingungen<br> • Rücküberführung der medizinischen und pflegerischen Versorgung in die öffentliche Hand</p>
<p>Hintergrund: Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen, denn es ist der Geburtstag von Florence Nightingale (1820 bis 1910), die zu ihren Lebzeiten die Pflege professionalisiert hatte und gemeinhin als Begründerin der modernen Krankenpflege gilt.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 11 May 2021 15:09:08 +0200</pubDate>
                <title>Verschiebung von CDU-Parteitag: Rückfahrkarte nach NRW</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/verschiebung-von-cdu-parteitag-rueckfahrkarte-nach-nrw-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der Entscheidung der NRW-CDU, die Nachfolge von Armin Laschet erst nach den Bundestagswahlen zu entscheiden, erklärt Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Reden wir über den Elefanten im Raum: Die Entscheidung der CDU ist vor allem ein Sicherheitsnetz für Armin Laschet. Er wird wissen: Möglicherweise scheitern seine Kanzler-Plänen, und auch für den Posten des Vize-Kanzlers in einer Grün-Schwarzen Koalition gibt es keine Garantie. Dann dürfte die harte Oppositionsarbeit in Berlin für den machtbewussten Laschet weniger attraktiv sein als die Position des Ministerpräsidenten im bevölkerungsreichsten Bundesland. Bevor Armin Laschet möglicherweise im Oktober in einer weiteren CDU-Vorstandssitzung 'gebeten' wird, die CDU in die Landtagswahlen 2021 zu führen, möchten wir als LINKE sehr frühzeitig sagen: NRW hat mehr verdient, als Resteverwertung für erfolgslose CDU-Politiker zu sein! Jemand, der in NRW ein derartiges Chaos in der Corona-Politik angerichtet hat, der den Ärmsten das Sozial-Ticket streichen wollte, um ein paar Kilometer Autobahn zu bauen, und der den größten Polizeieinsatz in der Geschichte des Landes lostritt, um die Interessen eines Konzerns durchzusetzen, eignet sich weder zum Kanzler noch zum Ministerpräsidenten!"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Tue, 11 May 2021 15:06:15 +0200</pubDate>
                <title>Tag der Befreiung muss Feiertag sein!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/tag-der-befreiung-muss-feiertag-sein/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am 8. Mai jährt sich das Kriegsende zum 76. Mal. Es ist ein Tag der Befreiung und der Niederlage des deutschen Faschismus.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklären Nina Eumann, Landessprecherin von DIE LINKE.NRW und Jules El-Khatib, stellv. Landessprecher von DIE LINKE NRW:</p>
<p>„Der 8. Mai 1945 ist für viele Millionen Menschen ein Tag der Befreiung und Hoffnung. Er ist ein auch Tag der Mahnung, ein Tag, der uns allen vor Augen führt, wohin Antisemitismus und blinder Gehorsam führen können. Die Morde in Hanau, der Mord an Walther Lübcke und der NSU-Komplex zeigen uns, dass die Ideen dieser menschenverachtenden Ideologien weiter existieren. DIE LINKE stellt sich aktiv und solidarisch an die Seite aller, die gegen Faschismus, Rassismus und Antisemitismus kämpfen.</p>
<p>Es ist an der Zeit, dass der 8. Mai bundesweit als Tag der Befreiung zu einem offiziellen Feiertag zur Erinnerung an alle Opfer des Nationalsozialismus zu erklären. DIE LINKE fordert, dass der Tag der Befreiung den Platz bekommt, der ihm gebührt."</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
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                <pubDate>Tue, 11 May 2021 15:01:23 +0200</pubDate>
                <title>Der Jahresbericht der Antidiskriminierungsstelle ist ein Weckruf</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-jahresbericht-der-antidiskriminierungsstelle-ist-ein-weckruf/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Beratungsanfragen sind um knapp 80 Prozent angestiegen. Das ist enorm und ein Weckruf für die Bundesregierung, endlich aktiv zu werden. Die Kapazitätsgrenze ist erreicht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Vergleich mit anderen großen europäischen Industriestaaten ist die Antidiskriminierungsstelle deutlich unterbesetzt“, erklärt Gökay Akbulut, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den Jahresbericht 2020 der Antidiskriminierungsstelle. Akbulut weiter:</p>
<p>„Es ist ein Armutszeugnis, dass der Chefposten der Antidiskriminierungsstelle schon seit drei Jahren nur kommissarisch besetzt ist. Damit war sie gerade in Zeiten von Black-Lives-Matter, dem rassistischen Terroranschlag von Hanau und der zunehmenden Diskriminierung von Menschen mit Migrationsgeschichte während der Corona-Pandemie quasi auf stumm geschaltet.&nbsp;Die Behörde muss stärker in der Öffentlichkeit und in den anderen Behörden und Ministerien wahrgenommen werden.</p>
<p>Das gesamte Thema Antidiskriminierung sollte nicht länger wie ein ungeliebtes Stiefkind behandelt werden. Unser Antidiskriminierungsrecht ist viel zu schwach. Die Behörde ist mit zu wenigen Kompetenzen ausgestattet und kann so&nbsp;vielen Menschen mit Diskriminierungserfahrung gar nicht helfen. Überdies sind ein Verbandsklagerecht und der Ausbau an digitalen Angeboten überfällig.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 11 May 2021 14:57:20 +0200</pubDate>
                <title>Menschenwürde statt Pflegenotstand!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/menschenwuerde-statt-pflegenotstand/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Janine Wissler, Parteivorsitzende DIE LINKE, fordert zum Tag der Pflege Sofortprogramme für bessere Bezahlung und Personalausstattung:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Beschäftigten in der Pflege leisten tagtäglich wichtige und schwere Arbeit – in den Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und in der ambulanten Pflege. Im letzten Jahr haben die Pflegekräfte viele warme Worte gehört und Beifall bekommen, dem folgten aber keine Verbesserungen.<br> <br> Personalmangel und überlastete Pflegekräfte prägen das Bild in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, nicht erst seit dem Ausbruch von Corona. Auch Vertreter der Bundesregierung beklagen immer wieder die Zustände. Konkrete Schritte für eine bessere Personalausstattung sucht man aber vergebens. Keine verbindlichen Vorgaben für eine angemessene Personalausstattung, keine Perspektive für höhere Löhne in Pflegeeinrichtungen, keine Deckelung der Eigenanteile von Pflegebedürftigen.&nbsp;Herr Spahn, Herr Heil, Herr Scholz – sie sind allesamt Ankündigungsminister, wenn es um die Pflege geht.</p>
<p>Erste, wirksame Schritte könnten&nbsp;sofort, noch vor der Bundestagswahl erfolgen.<br> Dazu gehört eine Anhebung der Löhne in der Pflege um 500 Euro bei gleichzeitiger Deckelung der Eigenanteile von Pflegebedürftigen. Die Mehrkosten für die Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser&nbsp;wären aus Steuermitteln auszugleichen. Dazu gehören weiterhin ein gesetzlicher Personalschlüssel und ein Sofortprogramm für die Ausbildung und Wiedergewinnung ausgeschiedener Pflegekräfte, um für Entlastung zu sorgen.<br> <br> Diese Soforthilfen können nur erste Schritte sein, wir müssen das Gesundheitswesen vom Kopf auf die Füße stellen. Die Fallpauschalen müssen abgeschafft und Krankenhäuser bedarfsdeckend finanziert werden. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sollen keine Gewinne abwerfen und Dividenden für Aktionäre erwirtschaften, sondern Menschen gesundmachen. Private Krankenhauskonzerne wie Sana planen mitten in der Pandemie Entlassungen. Wir wollen Krankenhäuser in öffentlicher Hand mit ausgeruhten und gut bezahlten Beschäftigten. Für eine menschliche Pflege und anständige Arbeitsbedingungen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 11 May 2021 14:54:29 +0200</pubDate>
                <title>LINKE zum Tag der Befreiung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-zum-tag-der-befreiung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Tages der Befreiung am 8. Mai 1945 sprechen die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler, sich dafür aus, den 8. Mai zum bundesweiten Feiertag zu machen und den Einsatz gegen Faschismus und für Demokratie und Toleranz als ständige Aufgabe zu betrachten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, erklärt:</p>
<p>„Die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht Nazideutschlands bedeutete die Befreiung der Menschen in Deutschland und den besetzten Gebieten von der Nazi-Schreckensherrschaft. Sie war die Voraussetzung der Entwicklung zu einer demokratischen und toleranten Gesellschaft. Dass wir uns heute über den richtigen Weg zur Verteidigung und Weiterentwicklung unserer Demokratie beherzt streiten können, dass man sich weitgehend ohne Angst für mehr Gleichberechtigung und Toleranz einsetzen kann und vieles mehr nimmt seinen Anfang an diesem Datum. DIE LINKE tritt deshalb seit vielen Jahren dafür ein, den Tag der Befreiung zum bundesweiten Feiertag zu machen.“</p>
<p>Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, sagt:</p>
<p>„Der 8. Mai ist Auftrag und Mahnung, alle Formen von Antisemitismus, Rassismus und Faschismus zu bekämpfen, jeder Form von Relativierung und Geschichtsrevisionismus entgegenzutreten.&nbsp;Das Ende des Zweiten Weltkriegs mit 60 Millionen Toten ist auch eine Mahnung, gegen Krieg und Militarismus wachsam und aktiv zu bleiben.</p>
<p>Die Gefahr von Rechts besteht weiter. Immer noch leben Menschen in Angst vor rechten Schlägern, immer neue erschreckende Details zu rechten Terror-Netzwerken kommen ans Licht, noch immer leiden viele Menschen unter Ausgrenzung, Anfeindung und Benachteiligung aufgrund ihrer Herkunft, ihres Aussehens, ihres Geschlechts, ihrer Religion, ihrer sexuellen Orientierung. DIE LINKE will diese Spaltungen überwinden und setzt sich für die Anerkennung der Rechte und Bedürfnisse aller Menschen gleichermaßen ein. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-328333</guid>
                <pubDate>Thu, 06 May 2021 21:06:34 +0200</pubDate>
                <title>Einzelhandel: Verweigerung der Arbeitgeber Hohn für die Beschäftigten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/einzelhandel-verweigerung-der-arbeitgeber-hohn-fuer-die-beschaeftigten-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die erste Verhandlungsrunde zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaft über die Löhne und Gehälter im nordrhein-westfälischen Einzelhandel hat kein Ergebnis gebracht. Jules El-Khatib, Stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE NRW, erklärt:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Arbeitgeber verweigern sich jedem Angebot an die Beschäftigten und klagen über ihre Situation, doch die Realität ist eine andere. Zum zwölften Mal in Folge ist der Umsatz im Einzelhandel gestiegen: im vergangenen Jahr um vier Prozent. Dagegen sollen die Beschäftigten, für die im vergangenen Jahr noch geklatscht werden sollte, vom Umsatzzuwachs nicht profitieren und sogar Reallohnverluste in Kauf nehmen."</p>
<p>DIE LINKE NRW unterstützt daher die Forderungen von <a href="https://www.verdi.ohneunskeinhandel.de/" target="_blank" class="link-extern" title="Zur Aktions-Webseite von verdi" rel="noreferrer">ver.di</a>, damit diejenigen, die die Arbeit übernehmen, auch vernünftig bezahlt werden.<br> &nbsp;<br> Nina Eumann, Landessprecherin von DIE LINKE NRW, verdeutlicht: "Die mehr als 700.000 Beschäftigten im Einzelhandel in NRW haben wie kaum eine andere Gruppe unter der Coronapandemie gelitten, dass es nun ein Mindestentgelt von 12,50 Euro und eine Lohnsteigerung von 4,5 Prozent geben soll, ist daher vollkommen richtig. Wer sich diesem Angebot verweigert, der zeigt, dass das Klatschen im vergangenen Jahr weniger eine symbolische Anerkennung für die Arbeit war, sondern Hohn."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Thu, 06 May 2021 21:03:33 +0200</pubDate>
                <title>Jetzt gilt es: Grundrechte verteidigen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/jetzt-gilt-es-grundrechte-verteidigen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIE LINKE NRW unterstützt den dezentralen Aktionstag gegen das geplante Versammlungsgesetz NRW am Donnerstag, den 6. Mai.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir rufen zur Corona-konformen Teilnahme an den Protesten auf", sagt Amid Rabieh, innenpolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW. „Der Gesetzesentwurf der Landesregierung ist ein Angriff auf die Grundrechte und die Zivilgesellschaft. Ministerpräsident Armin Laschet und seine Landtags-Koalition wollen dafür sorgen, dass die Durchführung von Demonstrationen in Nordrhein-Westfalen schwieriger und risikoreicher wird als sonst irgendwo in Deutschland. Dieses Versammlungs-Verhinderungsgesetz darf nicht verabschiedet werden!"</p>
<p>Unter anderem kritisiert DIE LINKE NRW neue bürokratische Hürden zur Anmeldung von Kundgebungen. „Durch mehr Videoüberwachung und Kontrollen sollen Menschen abgeschreckt werden, an Demonstrationen teilzunehmen", kritisiert Amid Rabieh. „Der Entwurf enthält viele unbestimmte Rechtsbegriffe, die Tür und Tor für Willkür öffnen. Zum Beispiel kann es strafbar werden, in gleichartiger Kleidung an politischen Aktionen teilzunehmen. Wo genau die Grenzen verlaufen, entscheidet dann die Polizei. Anmelderinnen und Anmelder sollen außerdem strafrechtlich für Ereignisse verantwortlich gemacht werden können, auf die sie gar keinen Einfluss haben."</p>
<p>Als schädlich für die Demokratie bezeichnet Rabieh darüber hinaus den Versuch, es strafbar zu machen, sich zum Beispiel Nazi-Aufmärschen friedlich in den Weg zu stellen – oder sich auch nur darauf vorzubereiten. „Gerichte haben wiederholt entschieden, dass friedliche Blockaden, die Protest vor allem kommunikativ ausdrücken, ausdrücklich von der Versammlungsfreiheit geschützt sind. Dabei muss es bleiben. Als LINKE treten wir für ein modernes und freiheitliches NRW-Versammlungsgesetz ein, dass die Grundrechte stärkt, und das auch die Polizei zur Deeskalation, Kooperation und zum Konfliktmanagement verpflichtet."</p>
<p>Um die drohenden Einschnitte in die Versammlungsfreiheit zu verhindern, hat sich DIE LINKE NRW mit mehr als 60 anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen im Bündnis „Versammlungsgesetz NRW stoppen – Grundrechte erhalten!" zusammengeschlossen. Anlass des ersten gemeinsamen Aktionstags am Donnerstag, den 6. Mai: An diesem Tag beginnen im Landtag die Beratungen über den Gesetzesentwurf mit einer Anhörung von Expertinnen und Experten. Daher ruft das Bündnis zu Kundgebungen auf in</p>
<p>- Düsseldorf (15 Uhr, Landtagswiese),<br> - Köln (14 Uhr, Salierring),<br> - Münster (18 Uhr, Servatiiplatz),<br> - Wuppertal (18 Uhr, Laurentiusplatz),<br> - Aachen (18:30 Uhr, Elisenbrunnen).</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Thu, 06 May 2021 21:00:31 +0200</pubDate>
                <title>Schulsozialindex nutzen, um benachteiligte Schulen wirklich besser zu stellen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/schulsozialindex-nutzen-um-benachteiligte-schulen-wirklich-besser-zu-stellen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Das NRW-Schulministerium hat am Dienstag (4. Mai 2021) seine Pläne für die Anwendung des neuen Schulsozialindexes vorgestellt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Demnach sollen rund 5.200 Stellen ab nächstem Schuljahr umverteilt werden an die fünf Prozent der Schulen mit den höchsten Herausforderungen (etwa in Bezug auf Armut unter der Schülerschaft), die einer der Sozialindexstufen sechs bis neun zugeordnet werden.</p>
<p>Carolin Butterwegge, schulpolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW begrüßt die Einführung des neuen, schulscharfen Sozialindexes, entspricht es doch einer der langjährigen Forderungen der NRW-Linken. „Aber bei der Gretchenfrage, wie viel mehr Ressourcen diese Schulen vor besonderen Herausforderungen nun nach diesem neuen Instrument erhalten sollen, versagt die Schulministerin kläglich“, kritisiert Butterwegge.</p>
<p>„Hier werden fast nur bestehende Stellen umverteilt, womöglich an anderen Schulen gestrichen, um sie Schulen mit hohen Indexwerten zuzuordnen. Das Prinzip: Linke Tasche, rechte Tasche, ist alles in allem also nur ein billiger Taschenspielertrick“, beklagt Butterwegge.</p>
<p>Die Ankündigung der NRW-Bildungsministerin, betroffene Schulen erhielten mindestens eine halbe Stelle mehr, ist ein Witz. DIE LINKE NRW empfiehlt, hier auf die Beispiele anderer Bundesländer wie Bremen oder Hamburg zu schauen, die Schulen mit besonderen Herausforderungen besonders gut ausstatten. Einer hohen Sozialindexstufe folgen hier Klassenverkleinerungen und viel mehr Mittel für Stellen von Sonderpädagog*innen und Schulsozialarbeiter*innen oder für Sprachförderung, den Ganztag oder einen Lernmittelfonds. „In NRW sind die sozialen Problemlagen in den Familien so gewaltig und die Bildungssegregation ist so gewachsen, dass die Landesregierung hier in der Verantwortung steht. Auch Lösungen für den Lehrkräftemangel landauf und landab, aber besonders an diesen Schulen sind hier zu entwickeln“, fordert Butterwegge abschließend.</p>
<p>Mehr dazu im Beschluss des Landesvorstands vom <a href="https://www.dielinke-nrw.de/start/beschluesse/" target="_blank" class="link-extern" title="Link zur Website von DIE LINKE NRW">27.4.2021</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-328330</guid>
                <pubDate>Thu, 06 May 2021 20:56:57 +0200</pubDate>
                <title>Bezugspersonen von Menschen mit Behinderung schnellstmöglich impfen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/bezugspersonen-von-menschen-mit-behinderung-schnellstmoeglich-impfen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Seit beinahe 30 Jahren wird der 5. Mai als Europäischer Protest-Tag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung genutzt, um unter anderem darauf aufmerksam zu machen, dass eine vollständige Inklusion auch Jahre nach dem Erscheinen der UN-Behinderten-Rechtskonvention in Europa noch nicht in erreichbarer Nähe ist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu erklärt Martina Siehoff, Sprecherin für selbstbestimmte Behindertenpolitik im Landesvorstand von DIE LINKE NRW: „Der Protesttag richtet sich gegen die Diskriminierung und Benachteiligung von Menschen mit Beeinträchtigungen und setzt sich ein für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft. Die Situation auch in NRW wird seit Jahren immer ungerechter.“</p>
<p>Zum einen ist da die geplante Bau-Novelle der NRW-Landesregierung, die für das barrierefreie Bauen in NRW einen Rückschritt bedeutet. Dann sind da die Auswirkungen der Corona-Einschränkung, die Menschen mit Behinderung stärker treffen als Nicht-Behinderte. „Es muss nun alles getan werden, damit Menschen mit Behinderung, ihre Bezugs- und Betreuungspersonen schnellstmöglich geimpft werden“, fordert Siehoff und weiter: „Wir wollen ein Land, in dem alle Menschen gleichberechtigt zusammenleben und an den demokratischen Entscheidungen beteiligt werden – unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten, ihrer körperlichen Verfassung, ihrer Herkunft und sozialen Stellung, ihrem Geschlecht, Alter oder ihrer sexuellen Orientierung. Eine inklusive Gesellschaft, in der niemand ausgegrenzt wird.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-328328</guid>
                <pubDate>Thu, 06 May 2021 20:52:14 +0200</pubDate>
                <title>EU muss Freigabe der Patente und Lizenzen für Corona-Impfstoffe zustimmen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/eu-muss-freigabe-der-patente-und-lizenzen-fuer-corona-impfstoffe-zustimmen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Martina Michels, Sprecherin von DIE LINKE im Europaparlament, kommentiert die Aussage von EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen, den Verzicht geistiger Eigentumsrechte für Coronaimpfstoffe in der EU zu diskutieren:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Letzte Nacht haben die USA ihre Position zur Patentfreigabe für Corona-Impfstoffe endlich geändert. Wir brauchen jetzt sofort mehr Signale der Europäischen Kommission! Nur endlich auch zu erwägen, die Patente befristet freizugeben, reicht nicht. Der Impffortschritt kommt nur voran, wenn alle Menschen weltweit Zugang zu einer Impfung haben, wenn hochwertige Produktionsstätten, die Impfstoffforschung und die Verteilung gefördert werden. Das fordern wir als Linke seit Monaten, doch erst letzte Woche wurden unsere entsprechenden Änderungs-Anträge im Europaparlament abgelehnt. Inzwischen setzen sich über 100 Länder für diese nachhaltige Pandemiebekämpfung ein. Es wird höchste Zeit, dass Frau von der Leyen sich bewegt.“</p>
<p><em>Helmut Scholz, handelspolitischer Sprecher von DIE LINKE im Europaparlament, ergänzt:</em></p>
<p>"Die EU-Kommission muss endlich auch in Genf bei der WTO und im TRIPS-Rat der Patent- und Lizenzfreigabe zum schnellstmöglichen Aufbau von Produktionskapazitäten weltweit zustimmen. Eine globale Pandemie muss auch global bekämpft werden. Eine EU-weite Gesundheitsunion macht nur Sinn, wenn die Menschen weltweit immunisiert werden, um weiteren Mutationen den Boden zu entziehen. Das betrifft alle Bevölkerungsschichten, jung wie alt, wobei die Ärmsten wie immer am stärksten betroffen sind. Außerdem wäre dies ein echter Schritt, um die neue WTO-Generaldirektorin Okonjo-Iweala zu unterstützen, die den sogenannten "Waiver", also die Patent- und Lizenzfreigabe, zum ersten Schwerpunkt ihrer Amtsübernahme gemacht hatte."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-328327</guid>
                <pubDate>Thu, 06 May 2021 20:48:43 +0200</pubDate>
                <title>Rechte Gewalt darf nicht als Alltag hingenommen werden</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rechte-gewalt-darf-nicht-als-alltag-hingenommen-werden/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zur heute vorgestellten Jahresbilanz 2020 über rechte Gewalt und Rechtsterrorismus sagt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Verband der Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt dokumentiert ein dramatisches Bild der Bedrohung durch rechte Gewalttäter. 1322 Fälle brutaler rechter Attacken, drei bis vier jeden Tag, das muss uns allen zu denken geben, vor allem aber ist es eine dringende Aufforderung zum Handeln.</p>
<p>Rechte Gewalttäter, die andere Menschen verletzen, einschüchtern und gar töten, dürfen nicht als Alltag hingenommen werden, sie gehören nicht in die Randspalten der Rubrik 'Vermischtes', sie müssen in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit genommen werden.</p>
<p>Die zivilgesellschaftlichen Strukturen, die sich gegen rechte Gewalt und die menschenfeindliche Ideologie, die ihr zugrunde liegt, engagieren, müssen langfristig und verlässlich unterstützt werden.&nbsp;Rechte Einstellungen und Netzwerke in der Polizei und den Geheimdiensten, die die Ermittlungen behindern, müssen entschlossen bekämpft werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-327649</guid>
                <pubDate>Mon, 03 May 2021 19:52:48 +0200</pubDate>
                <title>Corona-Folgen: Frauen vermehrt von häuslicher Gewalt betroffen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/corona-folgen-frauen-vermehrt-von-haeuslicher-gewalt-betroffen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2020 insgesamt 29.155 Fälle der häuslichen Gewalt erfasst. Dies entspricht einem Anstieg von 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 22.905 Opfer (70,0 Prozent) waren Frauen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Opferzahl um 7,9 Prozent. 76,7 Prozent der Tatverdächtigen waren männlich.</p>
<p>Dazu erklärt Martina Siehoff, Frauenpolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW: „Der Lagebericht Häusliche Gewalt der Kriminalpolizei bestätigt unsere Befürchtungen. In der Pandemie steigt die häusliche Gewalt gegen Frauen stark an. Frauen sind zuerst die Leidtragenden, wenn Familien auf eine kleine Wohnung zurückgeworfen werden und mit Homeschooling der Kinder und Existenzsorgen durch wegbrechende Einkommen allein gelassen werden. Es zeigt sich, dass die Regierungen die sozialen Folgen ihrer Politik nicht genügend im Blick haben."</p>
<p>„Unabhängig davon, dass alle während der Pandemie soziale Kontakte minimieren sollen, hätte die Bundesregierung schon längst eine umfassende finanzielle Unterstützung für Familien beschließen müssen. Und die Landesregierung hätte alle Anstrengungen unternehmen müssen, rasch die jetzt notwendige Anzahl von Frauenhausplätzen zu schaffen. Dass nichts davon geschieht, zeigt wieder einmal, dass die Interessen von Frauen bei CDU und FDP nicht in guten Händen sind", folgert Nina Eumann, Landesprecherin von DIE LINKE NRW.</p>
<p>Das <a href="https://www.hilfetelefon.de/" target="_blank" class="link-extern" title="Link zur Website des Hilfetelefons!" rel="noreferrer">Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"</a> ist unter 08000 - 116 016 zu erreichen!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Mon, 03 May 2021 19:48:33 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE zum 1. Mai: Danke heißt mehr Gehalt, Arbeitsschutz ist auch Respekt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-zum-1-mai-danke-heisst-mehr-gehalt-arbeitsschutz-ist-auch-respekt/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler, fordern anlässlich des Tages der Arbeit 2021, die Gehälter der &quot;Helden der Krise&quot; deutlich anzuheben und den Arbeitsschutz umfassend zu stärken.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Janine Wissler begründet die Forderung nach mehr Gehalt:&nbsp;"Gerade in der Corona-Krise haben Menschen mit kleinem Gehalt großes geleistet. Es waren und sind die Pflegekräfte, die Beschäftigten im Einzelhandel, in den Lieferdiensten, im Nahverkehr, an den Schulen und Kitas, die den Laden unter hohem persönlichem Einsatz und mit erheblichem Risiko für die eigene Gesundheit am Laufen gehalten haben.</p>
<p>Das Gefühl von Anerkennung, dass sich mit dem Beifall im vergangenen Frühjahr eingestellt hatte, ist schnell wieder verflogen, nachdem deutlich wurde, dass dem Beifall und den warmen Worten keine praktischen Konsequenzen folgen würden. Noch immer werden gerade die ‚Helden der Krise' viel zu schlecht bezahlt. Die Untätigkeit der Verantwortlichen ist beschämend. Als Linke sagen wir klar: Danke heißt mehr Gehalt!</p>
<p>Dazu gehört auch, dass der Mindestlohn endlich so weit angehoben wird, dass kein Mensch, der ein langes Erwerbsleben in Vollzeit leistet, am Ende in Altersarmut endet. 13 Euro sind dafür im Moment nötig, alles darunter sind Armutslöhne. Armutslöhne sind eine Missachtung der Beschäftigten und ihrer Arbeit. Es wird so getan, als sei die hier geleistet Arbeit es nicht wert, dass man davon normal leben kann. Tatsächlich ist es aber doch so, dass hier die Arbeitgeber die Schwäche der wenig organisierten prekär Beschäftigten ausnutzen um sie als billige Arbeitskräfte auszubeuten. Dagegen fordern wir die Anhebung des Mindestlohns auf 13 Euro und eine Stärkung von Tarifverträgen, unter anderem mit leichterer Allgemeinverbindlichkeitserklärung.</p>
<p>Bei der Schaffung prekärer Arbeit leistet die Bundesregierung Beihilfe, wenn sie die Krankenversicherungspflicht für Saisonkräfte wieder aufweicht. Was tut die Bundesregierung? SPD und Union beschließen, sie dass sie statt 70 Tagen jetzt 102 Tage ohne Krankenversicherung ausgebeutet werden dürfen.</p>
<p>Zu guter Arbeit gehört auch, körperliche und seelische Überlastungen der Beschäftigten zu vermeiden. In der Pandemie wird diese Regel bei den Beschäftigen in Pflegeheimen und Krankenhäusern tausendfach gebrochen. Warme Worte und Einmalzahlungen sind dafür kein Ausgleich. Notwendig ist eine zügige Aufstockung des Personals. Das ist der einzige wirksame Weg, um Erschöpfung, burn out und letztlich dem Ausstieg aus dem Beruf zu begegnen.<br> In diesem Sinne fordern wir unsere Mitglieder auf, sich an den Aktivitäten zum 1. Mai zu beteiligen, denn - wie es im Aufruf des DGB heißt: Solidarität ist Zukunft!"</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Susanne Hennig-Wellsow erläutert die Forderung nach besserem Arbeitsschutz:&nbsp;"Arbeitsschutz gehört zur materiellen Garantie jenes »Respekts« für die systemrelevanten Tätigkeiten, von dem immerzu die Rede ist, der aber tagtäglich und millionenfach verweht wird.</p>
<p>Im vergangenen Jahr starben in Deutschland 397 Menschen in Folge eines Arbeitsunfalls. Über 760.000 Menschen erlitten eine Verletzung. Unter den Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit nehmen solche, die in Zusammenhang mit einer COVID-19 stehen deutlich zu.</p>
<p>Hinter diesen Zahlen verbirgt sich menschliches Leid. Und es die verfassungsgemäße Aufgabe der Politik, Leid - auch am Arbeitsplatz erlittenes - zu verhindern.</p>
<p>Trotz Masseninfektionen in verschiedenen Firmen werden Unternehmen kaum kontrolliert, Auflagen werden kaum durchgesetzt. Die Folge: Infektionsketten im Arbeitsleben werden nicht unterbrochen – das gefährdet die Gesundheit und das Leben vieler Menschen.</p>
<p>Der Arbeitsschutz muss endlich Zähne bekommen. Deshalb fordern wir eine Umkehr der Beweispflicht für Arbeitsschutzmaßnahmen: Unternehmen müssen nachweisen, dass in den Betrieben die AHA-Regeln, Maskenpflicht und Arbeitsschutz einhalten wird.</p>
<p>Geschieht dies nicht, müssen Betriebsräte und Beschäftigte die Möglichkeit haben, dies zu melden und einzuklagen. Dazu muss eine bundesweite Hotline eingerichtet werden, bei der Verstöße gegen den Arbeitsschutz im Betrieb anonym gemeldet werden können.</p>
<p>Tägliche Testangebote müssen für die Arbeitgeber verpflichtend sein und die Kosten von den Arbeitgebern getragen werden. Verletzt ein Betrieb die Regeln, wird er so lange geschlossen, bis der Arbeitsschutz wieder vollständig gewährleistet ist.</p>
<p>Zum Infektionsschutz am Arbeitsplatz gehört auch, Sammelunterkünfte für Beschäftigte – etwa in der Fleischindustrie, Saisonarbeit und im Baugewerbe – zu schließen und sie ohne Mehrkosten für die Beschäftigten in Einzelunterkünften unterzubringen.</p>
<p>Nicht zuletzt gehört zum Schutz der Beschäftigten auch, sie vor wirtschaftlicher Not und sozialem Abstieg zu bewahren, wenn sie sich eine Berufskrankheit zugezogen haben, die ihnen die weitere Ausübung ihres Berufes unmöglich macht. Corona ist inzwischen für medizinisches und Pflegepersonal als Berufskrankheit anerkannt. Nun gilt es auch, Corona als Berufskrankheit auch in Berufen anzuerkennen, die den Laden zusammenhalten: in Handel, Nahverkehr, Logistik, Leiharbeit sowie in Kitas, Horten und Schulen.</p>
<p>Zudem wäre die Ausweitung auch mit Blick auf die soziale Absicherung von erst später auftretenden Langzeitfolgen wichtig, deren potenzielles Ausmaß erst langsam ins allgemeine Bewusstsein tritt."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-327333</guid>
                <pubDate>Thu, 29 Apr 2021 14:10:12 +0200</pubDate>
                <title>Festakt zum „Revierpakt2030“ ist reine Selbstbeweihräucherung von Laschet</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/festakt-zum-revierpakt2030-ist-reine-selbstbeweihraeucherung-von-laschet-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am heutigen Dienstag (27. April) unterzeichnen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) zusammen mit ausgewählten Vertreter*innen der Landesregierung und der Region des Rheinischen Braunkohlereviers den sogenannten „Revierpakt2030“.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Anstatt gute Arbeit und soziale Perspektiven für das Rheinische Revier zu schaffen, veranstaltet der CDU-Kanzlerkandidat eine ‚reine Selbstbeweihräucherung‘,“ kritisiert der stellvertretende Landessprecher DIE LINKE. NRW Hans Decruppe den <a href="http://http:/" target="_blank" class="link-extern" title="Link zur Expo" rel="noreferrer">Festakt</a>. Doch dazu bestehe überhaupt kein Anlass, denn: „Die Strukturwandelpolitik von Armin Laschet berücksichtigt weder die klimapolitischen Notwendigkeiten, die sich aus dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens ergeben, noch ist seine Strukturwandelpolitik auf eine sozial-ökologische und zukunftsfähige Industrieentwicklung der Region ausgerichtet.“</p>
<p>Besonders kritisch sieht DIE LINKE in NRW die fehlende Transparenz und mangelhafte aktive Beteiligung der Zivilgesellschaft im Strukturwandelprozess. „Die Auswahl der Strukturwandelprojekte ist für die Bürger nicht ansatzweise nachvollziehbar. Die von der Landesregierung installierte Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) exekutiert ‚top down‘ die von oben – von der Landesregierung unter Laschet und Pinkwart – kommenden Vorgaben und bedient undurchsichtige Wirtschaftsinteressen. Und dafür werden Milliarden von Steuergeldern ausgegeben,“ stellt Decruppe fest. „Für Feierlaune besteht wahrlich kein Anlass.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-327321</guid>
                <pubDate>Thu, 29 Apr 2021 14:06:56 +0200</pubDate>
                <title>Klima schützen, Dörfer retten: RWE, jetzt ist Schluss!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/klima-schuetzen-doerfer-retten-rwe-jetzt-ist-schluss-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am morgigen Mittwoch (28. April 2021) findet die Hauptversammlung des RWE-Konzerns online statt. Sie wird begleitet von Protesten in der realen Welt und von unbequemen Fragen, die digital an die Hauptversammlung des Energieriesen übermittelt wurden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Vor der RWE-Zentrale in Essen veranstaltet ein breites Bündnis eine Protestkundgebung unter dem Motto "RWE, jetzt ist Schluss!" mit dreistündigem Programm, Performances, Reden und Musik. DIE LINKE NRW unterstützt die Proteste rund um die Hauptversammlung von RWE und ruft ihre Mitglieder zur Teilnahme auf.</p>
<p>Bis 2038 will RWE sein Engagement in der Braunkohle noch fortführen, trotz Landschaftszerstörung, Feinstaubbelastung und nicht zu rechtfertigenden CO2-Emissionen. Etliche Dörfer im Rheinischen Revier sollen bis dahin noch unwiederbringlich zerstört werden.</p>
<p>„Als ein führender Anbieter von Erneuerbaren Energien weltweit stellt sich RWE auf seiner Webseite vor. Alles ist grün, nachhaltig und innovativ", kommentiert Hanno Raußendorf, Sprecher für Klima, Umwelt und Landwirtschaft von DIE LINKE NRW. „Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Nach wie vor hält der Konzern zäh an seinem Braunkohlegeschäft fest, obwohl so das 1,5-Grad-Ziel im Übereinkommen von Paris nicht einzuhalten ist."</p>
<p>Wir sagen: Manheim, Lützerath, Kuckum, Keyenberg, Unter- und Oberwestrich sowie Berverath müssen gerettet werden – alle Dörfer bleiben! Die Braunkohle ist eine Technologie von vorgestern, zur Energieversorgung nicht mehr notwendig und zerstörerisch für unser Klima. "RWE und seine Erfüllungsgehilfen in der Düsseldorfer Landesregierung müssen aufhören mit ihrer Verzögerungspolitik im Profitinteresse des Konzerns und endlich ein Ausstiegsszenario vorlegen, das den Weg für ein schnelles Ende der Braunkohle frei macht. Die jüngst in Düsseldorf beschlossene Leitentscheidung Braunkohle muss daher umgehend revidiert werden", fordert Raußendorf abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-327312</guid>
                <pubDate>Thu, 29 Apr 2021 14:03:14 +0200</pubDate>
                <title>35 Jahre nach Tschernobyl: Urananreicherung in Gronau stoppen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/35-jahre-nach-tschernobyl-urananreicherung-in-gronau-stoppen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am 26. April 1986 explodierte im ukrainischen Tschernobyl ein Atomreaktor. Der radioaktive Fallout zog über ganz Europa hinweg. Auch NRW war betroffen. 35 Jahre nach der Katastrophe ist die zusätzliche radioaktive Belastung durch den Super-Gau in der Ukraine in NRW immer noch messbar.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Hierzu erklärt die atompolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW, Edith Bartelmus-Scholich:</p>
<p>„Die Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl belasten noch heute die Böden in NRW. Radioaktivität kann so in die Nahrungskette gelangen und gesundheitliche Schäden verursachen.“ In Böden, Pflanzen aus nicht landwirtschaftlich genutzten Bereichen (Blätter, Nadeln, Gras), Schwebstoffen und Sedimenten aus Gewässern, Feststoffproben von Abfällen sowie in Wildpilzen und Wildfleisch sind höhere Gehalte radioaktiver Stoffe nachzuweisen, die nicht natürlichen Ursprungs sind. Hierbei handelt es sich um Spuren der Radioisotope Cäsium-137 (Tschernobyl-Fallout von 1986), Strontium-90 (Kernwaffentests der 1950er- und 1960er-Jahre) und Jod-131 (Nuklearmedizin). Besonders in Waldböden ist das radioaktive Cäsiumisotop 137 weiterhin messbar. Es führt bei Wildschweinen immer noch vereinzelt zu Überschreitungen des für das Inverkehrbringen von Wildfleisch bestehenden Grenzwertes.</p>
<p>„1986 ist NRW aber noch glimpflich davongekommen. Ein Reaktorunfall im belgischen Tihange würde weite Teile von NRW viel stärker radioaktiv verseuchen. Die Landesregierung muss sich daher mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Schrottreaktoren in Tihange und Doel umgehend abgeschaltet werden. Vor allem aber darf sie nicht länger zusehen, wie angereichertes Uran aus Gronau nach Belgien und in die ganze Welt geliefert wird. Die Urananreicherungsanlage in Gronau muss geschlossen werden", fordert Bartelmus-Scholich.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-327311</guid>
                <pubDate>Thu, 29 Apr 2021 13:58:53 +0200</pubDate>
                <title>Krisenabsicherung deutlich verbessern – soziale Katastrophe verhindern</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/krisenabsicherung-deutlich-verbessern-soziale-katastrophe-verhindern/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die verfehlte Krisenpolitik der Bundesregierung hat hunderttausende Beschäftigte in Arbeitslosigkeit gestürzt. Insbesondere Minijobbende sind arm dran, denn sie haben weder Anspruch auf Kurzarbeitergeld, noch auf Arbeitslosengeld.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Viele kleine Unternehmen und Soloselbständige haben nur wenig oder keine Corona-Hilfen der Bundesregierung erhalten und befinden sich seit Monaten in Schieflage. Die Pleitewelle baut sich bedrohlich auf. Die Bundesregierung muss endlich effektiv helfen, sonst droht eine soziale Katastrophe“, erklärt Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, zum aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit. Zimmermann weiter:</p>
<p>„Die Krisenabsicherung muss deutlich verbessert werden. Das Kurzarbeitergeld ist für viele Beschäftigte zu niedrig, um davon leben zu können. DIE LINKE fordert 90 Prozent des Nettoentgelts sowie ein Mindestkurzarbeitergeld von 1.200 Euro. Das Arbeitslosengeld muss von 60 Prozent auf 68 Prozent des Nettoentgelts erhöht werden. Grundsätzlich ist die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes zu verlängern. Als Sofortmaßnahme muss die Bundesregierung die Sonderregelung zur dreimonatigen Verlängerung des Arbeitslosengeldes aufgrund der Corona-Krise schnellstmöglich wieder auflegen. In der Krise zeigt sich ein weiteres Mal, welche Armutsfalle Minijobs vor allem für Frauen sind. Minijobs müssen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-327310</guid>
                <pubDate>Thu, 29 Apr 2021 13:55:46 +0200</pubDate>
                <title>Impfmobile: Bundesregierung stellt Gedankenspiele an statt zu handeln</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/impfmobile-bundesregierung-stellt-gedankenspiele-an-statt-zu-handeln/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den Aussagen von Giffey und Laschet, dass Impfmobile sinnvoll seien, sagt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Pandemie kostet vor allem Menschen mit wenig Geld und beengten Wohnverhältnissen Leben und Gesundheit. Das zeigen alle verfügbaren Daten deutlich.</p>
<p>Frau Giffey und Herr Laschet befürworten jetzt auch Impfmobile, die Menschen in sozial benachteiligten Stadtteilen Corona-Impfungen anbieten. Gut so. Aber warum tut es die Bundesregierung nicht längst? Warum redet sie nur?</p>
<p>Die Impfverordnung sieht ausdrücklich vor, auch Menschen vorrangig zu impfen, bei denen aufgrund der Lebensumstände ein deutliche höheres Infektionsrisiko besteht. Das weiterhin zu unterlassen, kommt einem stillen Krieg gegen die Armen gleich.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-327309</guid>
                <pubDate>Thu, 29 Apr 2021 13:53:12 +0200</pubDate>
                <title>Zunehmende Angriffe auf Kommunalpolitiker:innen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zunehmende-angriffe-auf-kommunalpolitiker-innen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Susanne Hennig-Wellsow zu Berichten über zunehmende Angriffe auf Kommunalpolitiker:innen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Beleidigt, beschimpft, bedroht, tätlich angegriffen - für viele Menschen, die sich in der Kommunalpolitik engagieren inzwischen eine traurige Erfahrung. Es überrascht nicht, dass solche Angriffe im letzten Jahr noch einmal zugenommen haben. Bürgermeister:innen, Gemeindevertreter und Mitarbeiter:innen von Verwaltungen stehen ganz vorne, wenn es um die Durchsetzung der Corona-Regeln geht. Darunter sind viele sinnvolle, wie etwa die Maskenpflicht und Abstandsregeln. Aber die lokal Verantwortlichen müssen auch Dinge durchsetzen, wie etwa Ausgangsbeschränkungen, deren Nutzen bei der Infektionsvermeidung umstritten ist und die die Grundrechte empfindlich beschneiden.<br> Die Bundesregierung bringt mit ihren Corona-Verboten die kommunal Verantwortlichen in die Bredouille, wo sie die Aufgabe hätte, sie zu unterstützen. Demokratie lebt vom Mitmachen. Hasskriminalität wird allerorts beklagt. Intelligente, bürgerfreundliche Maßnahmen gegen die Pandemie wären ein wichtiger Beitrag, dem Hass den Boden zu entziehen. Ich habe den Eindruck, dass dieser Zusammenhang bei Pandemiebekämpfung noch viel zu wenig beachtet wird.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-326559</guid>
                <pubDate>Fri, 23 Apr 2021 16:05:57 +0200</pubDate>
                <title>Antifaschismus ist kein Verbrechen – Solidarität mit LINKE-Mitgliedern in Lemgo!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/antifaschismus-ist-kein-verbrechen-solidaritaet-mit-linke-mitgliedern-in-lemgo-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Landesvorstand von DIE LINKE NRW unterstützt den breiten öffentlichen Protest gegen ein Gerichtsverfahren gegen drei unsererer Mitglieder sowie eine weitere angeklagte Person in Lemgo und ruft zur Teilnahme am 6. Mai 2021 auf.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mehr dazu in der Pressemitteilung von DIE LINKE LIPPE:</p>
<p>"Am 26.08.2020 fanden Hausdurchsuchungen in Lemgo bei 4 Personen, darunter 3 LINKE-Mitgliedern, durch den Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft Detmold statt. Grund für die Hausdurchsuchung ist der Vorwurf, vor vier Jahren im Vorfeld einer von der Linksjugend Lippe und LINKE Lippe organisierten Protestkundgebung für Sachbeschädigungen am AfD-Veranstaltungsgebäude verantwortlich zu sein. Es wurden keinerlei Hinweise auf Tatbeteiligung festgestellt. Die Staatsanwaltschaft hat jedoch trotz fehlender Beweise nun Anklage erhoben und möchte am 07. Mai 2021 das Gerichtsverfahren am Amtsgericht Lemgo aufnehmen.</p>
<p>Durch die Akteneinsicht ist die Grundlage für die Hausdurchsuchung und das Gerichtsverfahren bekannt geworden: Der Staatsschutz arbeitet mit einem rechtsextremen Aktivisten zusammen. Nick-Patrick S. war in der Vergangenheit in der Identitären Bewegung und rechten Rockerszene aktiv und bedroht LINKE-Mitglieder seit Jahren. Höhepunkt ist die Bedrohung mehrerer Mitglieder vor dem LINKE-Parteibüro in Lemgo am 31.Oktober 2019 durch ihn und einer Gruppe von Faschisten, die wir bei der Polizei Lemgo zur Anzeige bringen wollten.</p>
<p>Die Aufnahme der Anzeige wurde jedoch durch den diensthabenden Polizisten rechtswidrig abgelehnt. Erst eine Intervention durch den LINKE-Bundestagsabgeordneten Friedrich Straetmanns führte zur Aufnahme der Anzeige und Ermittlungen durch den Staatschutz Bielefeld, die nach kurzer Zeit eingestellt wurden. Frank Redelberger, LINKE-Stadtratsmitglied für Lemgo, erklärt dazu: „Erst weigert sich die Polizei in dem Zusammenhang, Anzeige und Ermittlungen gegen einen stadtbekannten Rechtsradikalen aufnehmen zu wollen. Nach Druck durch DIE LINKE werden Ermittlungen aufgenommen, aber nach kurzer Zeit eingestellt und die Behauptungen von S. jetzt genutzt, LINKE-Mitglieder zu kriminalisieren und ihre Wohnungen zu stürmen. Das ist ein Skandal.“</p>
<p>DIE LINKE Lippe und die Linksjugend Lippe wird die Zusammenarbeit von Staatsschutz und Staatsanwaltschaft mit Rechtsextremen zur Kriminalisierung von Antifaschisten nicht hinnehmen. „Es wirft massive Fragen nach der Verhältnismäßigkeit der Ermittlungen und des Verfahrens auf, die dringend aufgeklärt werden müssen. Wir fordern darum eine Einstellung des Verfahrens sowie eine unabhängige Untersuchung der Ermittlungen“ so Petra Riedel, Kreissprecherin DIE LINKE Lippe.</p>
<p>Wir rufen deshalb zum breiten öffentlichen Protest und Solidarität mit den Betroffenen mit einer Demonstration am Vorabend am Donnerstag, dem 06.05.21 auf. Der Startpunkt ist 18 Uhr am Bahnhof in Lemgo. Nach einem Zug durch die Innenstadt werden wir vor der Polizeiwache und dem Amtsgericht in Lemgo protestieren.</p>
<p>Für Rückfragen zu dem Verfahren steht der Anwalt, der unsere Mitglieder vertritt, bereit: Sebastian Nickel, Email: sn@nickel-kuhlmann.de, Telefon: 0521/393 220 22."</p>
<p>Link zur Demo: <a href="https://www.facebook.com/events/780074012933760/" target="_blank" class="link-extern" title="Link zur Veranstaltung auf Facebook" rel="noreferrer">Hier!</a></p>
<p>DIE LINKE LIPPE</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-326558</guid>
                <pubDate>Fri, 23 Apr 2021 16:01:27 +0200</pubDate>
                <title>Leitentscheidung der Landesregierung für Rheinisches Braunkohlerevier jetzt schon Makulatur</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/leitentscheidung-der-landesregierung-fuer-rheinisches-braunkohlerevier-jetzt-schon-makulatur-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die heutige Einigung der EU-Staaten mit der EU-Kommission auf das sogenannte „Klimagesetz“, das gesetzlich festschreibt, in der EU bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen und die Netto-</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Treibhausgasemissionen bis Ende des Jahrzehnts – also bis 2030 - um „mindestens 55 Prozent“ im Vergleich zu 1990 zu reduzieren, wird weitreichende Auswirkungen auf das Rheinische Revier haben, stellt die DIE LINKE NRW fest.</p>
<p>„Klimapolitisch wäre es zwar geboten, das EU-Klimaziel für 2030 noch deutlicher zu verschärfen, mindestens auf 60 Prozent, wie es auch das EU-Parlament gefordert hatte,“ so Hans Decruppe, stellvertretender Landessprecher der Linken in NRW. „Aber auch die jetzt beschlossene Verschärfung der Reduktionsziele der EU von 40 Prozent auf 55 Prozent wird um das Rheinische Braunkohlenrevier keinen Bogen machen. Im Gegenteil.“</p>
<p>Decruppe, der auch kommunalpolitisch im Rheinischen Revier als Fraktionsvorsitzender der Linken im Kreistag Rhein-Erft aktiv ist, stellt fest: „Die sogenannte Leitentscheidung der CDU/FDP-Landesregierung für das Rheinische Revier ist jetzt schon völlig Makulatur und muss dringend überarbeitet werden. Wo leben die Herren Laschet und Pinkwart eigentlich? Haben sie die Debatten in Wissenschaftskreisen nicht mitbekommen? Es war absehbar, dass die schon im letzten Herbst diskutierte Verschärfung der EU-Klimaziele ein deutlich vorgezogenes Ende der Kohleverstromung haben wird. Stattdessen halten Laschet und Pinkwart politisch verbohrt an dem Ausstiegsjahr 2038 fest.“</p>
<p>Decruppe verweist auf die wissenschaftliche Studie „Klimaneutrales Deutschland“ von Prognos, Öko-Institut, Wuppertal-Institut (2020), die bereits im Oktober 2020 feststellte:</p>
<p>„Die erwartete Erhöhung des EU-2030-Klimaschutzziels von bisher minus 40 Prozent auf künftig minus 55 Prozent Treibhausgasemissionen wird auch an Deutschland nicht ohne Folgen bleiben. Eine Erhöhung des EU-Ziels um 15 Prozentpunkte lässt sich für Deutschland in eine Erhöhung des bisherigen nationalen 2030-Ziels um 10 Prozentpunkte übersetzen – von bisher minus 55 Prozent auf künftig minus 65 Prozent im Vergleich zu 1990.“</p>
<p><a href="https://www.agora-energiewende.de/veroeffentlichungen/klimaneutrales-deutschland-zusammenfassung/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.agora-energiewende.de/veroeffentlichungen/klimaneutrales-deutschland-zusammenfassung/</a></p>
<p>Auch eine aktuelle Analyse des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität Köln (EWI) vom März kommt zu dem Ergebnis, dass die Kohleverstromung im Rheinischen Revier deutlich vor 2038 enden wird. Das EWI geht davon aus, dass der Rückgang der Stromerzeugung aus Kohle neben effizienteren Gaskraftwerken durch einen ambitionierten Ausbau der Windenergie und Photovoltaik kompensiert werden wird.</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hierzu siehe: <a href="https://www.ewi.uni-koeln.de/de/news/eu-klimaziel-verschaerfung/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ewi.uni-koeln.de/de/news/eu-klimaziel-verschaerfung/</a></p>
<p>„Die grundlegende Annahme der Landesregierung in der Leitentscheidung, es sei von einer Kohleförderung bis 2038 auszugehen, ist obsolet“, betont Decruppe. „Die LINKE fordert deshalb eine grundlegende Überarbeitung der Leitentscheidung mit der Vorgabe: 2030 muss Schluss sein mit der Kohleverstromung.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-326557</guid>
                <pubDate>Fri, 23 Apr 2021 15:57:43 +0200</pubDate>
                <title>Protest formiert sich gegen geplantes Kulturgesetzbuch</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/protest-formiert-sich-gegen-geplantes-kulturgesetzbuch-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Dem NRW-Landtag liegt ein Referenten-Entwurf für das geplante Kulturgesetzbuch vor. Es soll das Kulturfördergesetz von 2014 und das das Gesetz zur Abgabe von Pflichtexemplaren ablösen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Doch bereits aus der Einleitung geht hervor, dass das Land mit dem Kulturgesetzbuch keine weiteren finanziellen Pflichten eingeht“, erklärt Michaele Gincel-Reinhardt, kulturpolitische Sprecherin im Landesvorstand von DIE LINKE NRW.</p>
<p>So heißt es an einer Stelle des Entwurfes: Gemeinden sollen „innerhalb der Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit die für die kulturelle Betreuung ihrer Einwohner erforderlichen öffentlichen Einrichtungen“ unterhalten. „Der Zugang zu kultureller Bildung und kulturellen Institutionen muss allen Bürger*innen möglich sein – egal ob ihre Kommune finanziell gut aufgestellt ist oder nicht. Das Land muss sich daher stärker als bisher bei der Finanzierung des kulturellen Angebots beteiligen“, fordert Gincel-Reinhardt.</p>
<p>Auch ein längst überfälliges Bibliotheksgesetz oder verbindliche Regelungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes von Kunst- und Kulturschaffenden sind in dem Referenten-Entwurf nicht zu finden. Die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und ehrenamtlicher Tätigkeit wird zwar umfänglich beschrieben, aber: „Von ehrenamtlichem Engagement kann kein*e Künstler*in die Miete bezahlen. Warum gibt es in Musik- und Kunstschulen noch immer Honorarverträge statt lebensunterhaltssichernder Festanstellungen“, fragt die kulturpolitische Sprecherin.</p>
<p>In dem Referentenentwurf sind zur Förderung von Künstler*innen Stipendien genannt, Preise sollen ausgelobt, Werke angekauft und Projekte gefördert werden.</p>
<p>„Der Versuch, kulturpolitische Ziele wie die Teilhabe aller Bürger*innen, die Unterstützung von Künstler*innen, die Unterhaltung von kulturellen Einrichtungen und die Bedeutung der kulturellen Bildung als lebenslanges Lernen in ein Kulturgesetzbuch zu zwängen, wird diesem großen und für die Menschen so essentiellen Bereich nicht gerecht. Dieses Kulturgesetzbuch ist kein Fortschritt, sondern eine Festschreibung des "weiter so wie gehabt“, so Gincel-Reinhardt abschließend.</p>
<p>Am morgigen Donnerstag (22.04.21) ab 12 Uhr veranstalten die ver.di Kunstfachgruppen NRW eine Protest-Kundgebung gegen den Referenten-Entwurf des Kulturgesetzbuches auf der Wiese vor dem Landtag in Düsseldorf. Das Motto lautet "Aus dem Takt geraten? Kunst und Kultur in Not" . Ab 13.30 Uhr tagt im Landtag der Ausschuss für Kultur und Medien.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-326556</guid>
                <pubDate>Fri, 23 Apr 2021 15:54:51 +0200</pubDate>
                <title>Abschiebung nach Guinea – NRW-Landesregierung opfert Menschenrechte</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/abschiebung-nach-guinea-nrw-landesregierung-opfert-menschenrechte-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am heutigen Dienstag (20. April 2021) sollen vom Flughafen Köln-Bonn Abschiebungen nach Guinea stattfinden. Jules El-Khatib, stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE NRW, fordert:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Landesregierung muss diese Abschiebungen nach Guinea unbedingt stoppen. In Guinea werden Menschen inhaftiert, weil sie in der Opposition aktiv sind. Das hindert die NRW-Landesregierung allerdings nicht daran, mit der guineischen Regierung zusammenzuarbeiten."</p>
<p>Das werde an den Vorladungen von vermeintlich ausreisepflichtigen Personen vor Vertreter der guineischen Regierung, die in der Zentralen Ausländerbehörde Essen sitzen, deutlich. "Dass eine undemokratische Regierung deutsche Behördengebäude nutzen darf, um Abschiebungen zu ermöglichen, zeigt, dass für die Landesregierung Demokratie und Menschenrechte im Falle von Abschiebungen offenbar nachrangig sind. Wir fordern, diese Praxis zu beenden und einen umgehenden Abschiebestopp durchzusetzen", so El-Khatib weiter.</p>
<p>Katja Heyn, Sprecherin für Antirassismus im Landesvorstand von DIE LINKE NRW, ergänzt: „In Guinea breitet sich neben Corona aktuell auch Ebola aus, das Gesundheitssystem ist desolat. Menschen werden somit in ein Land abgeschoben, in dem nicht nur die Meinungsfreiheit eingeschränkt ist und demokratische Defizite herrschen, sondern in dem auch die Gesundheit gefährdet ist."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-326554</guid>
                <pubDate>Fri, 23 Apr 2021 15:45:48 +0200</pubDate>
                <title>Impfung für Menschen mit geringen Einkommen sicherstellen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/impfung-fuer-menschen-mit-geringen-einkommen-sicherstellen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich der aktuellen Äußerung der Vorsitzenden des Europäischen Ethikrats, Christiane Woopen, die sich für eine schnelle Änderung der Impfreihenfolge ausgesprochen hat, erneuert Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, ihre Forderung nach Priorisierung von Menschen in prekären Lebenslagen bei der Impfreihenfolge:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine vielfach belegte Tatsache, dass Menschen, die wenig Geld haben, die in beengten Wohnverhältnissen oder in benachteiligten Regionen leben, ein erhöhtes Risiko haben, an Corona zu erkranken und mit einem schweren Verlauf im Krankenhaus zu landen.</p>
<p>Wenn die Priorisierung nach Impfgruppen die am stärksten gefährdeten Gruppen zuerst schützen soll, müssen die Lebensverhältnisse der Menschen endlich einbezogen werden.<br> Die Corona-Politik darf die Armen nicht länger vernachlässigen. Ich habe einen konkreten Vorschlag, wie das ganz einfach geht und noch nicht mal mehr Geld kostet:</p>
<p>Für Menschen, die Arbeitslosengeld oder Grundsicherung beziehen, Menschen mit sehr niedrigen Löhnen und Menschen ohne festen Wohnsitz, wird ab sofort gezielt Impfstoff bereitgestellt. Auch nach einem Wegfall der Priorisierung würde damit gewährleistet, dass dieser Bevölkerungsgruppe zügig ein Impfangebot unterbreitet werden kann.</p>
<p>Das ist aus der Impflogik heraus eigentlich zwingend: Laut RKI starben in Regionen, in denen viel Armut herrscht, während der zweiten Infektionswelle rund 50 bis 70 Prozent mehr Menschen an Corona als in Regionen, in denen die Menschen sich ein besseres, ein gesünderes Leben leisten können. Laut dem Medizinsoziologen Nico Dragano haben Langzeitarbeitslose ein 94 Prozent höheres Risiko eines schweren Corona-Verlaufs, als Menschen in einem regulären Beschäftigungsverhältnis. Auch Kurzzeitarbeitslose, Aufstockerinnen und Aufstocker haben demnach ein erhöhtes Risiko. Heute hat sich nun auch die Vorsitzende des Europäischen Ethikrats, Christiane Woopen, für eine schnelle Änderung der Impfreihenfolge ausgesprochen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-326553</guid>
                <pubDate>Fri, 23 Apr 2021 15:42:53 +0200</pubDate>
                <title>Dem Klimaschutz ein soziales Fundament geben</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/dem-klimaschutz-ein-soziales-fundament-geben/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heute haben die Umweltverbände ihre Forderung an die Parteien zur Bundestagswahl 2021 präsentiert. Dazu erklärt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Umweltverbände haben vollkommen recht. Umsteuern gegen die Klimakrise braucht ambitionierte, weitreichende Ziele, etwa zur Minderung der Treibhausgase. Wir wollen, dass die Bundesrepublik bis spätestens 2035 klimaneutral ist.</p>
<p>Damit das gelingen kann, braucht es ein neues starkes Fundament sozialer Sicherheit.</p>
<p>Der notwendige ökologische Umbau muss flankiert werden mit Unterstützung der breiten Bevölkerung bei der Bewältigung der Herausforderungen. Dazu gehören enorme Investitionen in eine krisenfeste öffentliche Daseinsvorsorge, die überhaupt erst alle in die Lage versetzt, den notwendigen ökologischen Wandel auch selbstbestimmt mitzumachen ebenso wie Unterstützung und Initiativen für den Umbau betroffener Wirtschaftszweige und den Aufbau neuer Arbeitsplätze.</p>
<p>Es geht nicht nur um Auffangnetze, sondern auch um Absprungpunkte. Und ja, das ist auch eine Frage des Geldes. Ein Beispiel: Wenn Sozialleistungen wie derzeit schon nicht einmal eine angemessene gesellschaftliche Teilhabe erlauben, wie sollen die Bezieher*innen dann das tun können, was die allermeisten von ihnen gern tun würden - etwas zum Schutz der Lebensgrundlagen aller beizutragen?</p>
<p>Also: Wir brauchen jetzt einen Ausbau des Sozialstaates als das gesellschaftliche Rückgrat entschlossener Klimapolitik. Gehen wir die ungleiche Verteilung des Reichtums an, verteilen wir im Interesse der Gesellschaft um, schaffen wir so die Grundlagen für einen solidarischen Klimaschutz, der nicht nur Ziele verkündet und auf Vorschriften setzt, sondern der auf soziale Ermöglichung und gesellschaftlichen Schutz aufbaut.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-325646</guid>
                <pubDate>Sat, 17 Apr 2021 18:37:50 +0200</pubDate>
                <title>Vonovia-Party beenden!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/vonovia-party-beenden-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Deutschlands größter Mietpreistreiber Vonovia will Nägel mit Köpfen machen: Am Freitag, den 16. April, treffen sich die Aktionärinnen und Aktionäre des in Bochum ansässigen Wohnungskonzerns zur virtuellen Hauptversammlung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dort wollen sie beschließen, ihre Dividenden-Ausschüttungen schon wieder zu erhöhen – im siebten Jahr in Folge. Amid Rabieh, wohnungspolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW, nennt das „unanständig und unverantwortlich". Er fordert eine stärkere Regulierung des Wohnungsmarkts, eine Stärkung der Mieterinnen- und Mieterrechte und eine Überführung der Vonovia-Wohnungsbestände in öffentliches Eigentum.</p>
<p>Im Krisenjahr 2020 hat der Vonovia-Konzern seinen operativen Gewinn um 10,6 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro gesteigert. „956 Millionen Euro sollen jetzt als Dividende aus den Taschen der Mieterinnen und Mieter umverteilt werden", so Amid Rabieh weiter. „Wer in einer Vonovia-Wohnung lebt, zahlt damit jeden Monat im Schnitt 190 Euro der Miete an die Aktionärinnen und Aktionäre. Insgesamt ist die Miete mehr als doppelt so hoch wie es zur reinen Deckung der laufenden Kosten nötig wäre."</p>
<p>Vonovia sei aber auch ein Beispiel dafür, dass sich Widerstand lohne, betont Amid Rabieh. „Die organisierte Gegenwehr von Mieterinnen und Mietern spielt eine Rolle dabei, dass der Konzern seine schädliche Mieterhöhungspolitik nicht überall in der Geschwindigkeit durchziehen konnte, wie er es seinen Aktionärinnen und Aktionären versprochen hat. Auch gegen illegal überhöhte Abrechnungen haben Betroffene immer wieder Erfolge vor Gericht erzielt. Als LINKE unterstützen wir die Mieterinnen- und Mieterbewegung und fordern einschneidende Maßnahmen gegen die Abrechnungstricks bei Modernisierungen und Nebenkosten. Die Kernprobleme liegen jedoch in der gigantischen Größe des Konzerns, der hohen Abschöpfung der Einkommen von Mieterinnen und Mietern für Gewinnausschüttungen und in der rücksichtslosen Renditeoptimierung aller Teilbereiche. Diese Probleme lassen sich am Markt nicht lösen."</p>
<p>Darum wollen wir die Wohnungsbestände der riesigen Wohnungskonzerne ins Eigentum gemeinnütziger öffentlicher Träger überführen. Vor allem in NRW gehört dieses Thema auf die politische Tagesordnung!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-325645</guid>
                <pubDate>Sat, 17 Apr 2021 18:33:05 +0200</pubDate>
                <title>LINKE NRW fordert von Gebauer konsequentes Konzept für Schulen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/linke-nrw-fordert-von-gebauer-konsequentes-konzept-fuer-schulen-2/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Kaum nachvollziehbar und angesichts sprunghaft steigender Inzidenzwerte weder vermittelbar noch zu verantworten&quot;, kritisiert die schulpolitische Sprecherin Dr. Carolin Butterwegge den „Weg der Vorsicht“, den Schulministerin Gebauer proklamiert und der vorsieht, Schulen im Wechselunterricht ab kommender Woche wieder voll zu öffnen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Während man sich im privaten Kreis auf einen harten Lockdown, Ausgangssperren und Kontaktbeschränkung einstellen muss, sobald die Inzidenz über 100 liegt, soll für den Schulbetrieb die Grenze von 200 gelten. Schließen und Öffnen nach zweierlei Maß zeigt, wie sehr der politische Kompass der politischen Entscheidungsträger*innen verloren gegangen ist", so Butterwegge.</p>
<p>Nina Eumann, Co-Landessprecherin von DIE LINKE NRW, fordert zwar, Schulen prinzipiell so lange wie möglich offenzuhalten, angesichts steigender Infektionszahlen sei dieses zum jetzigen Zeitpunkt aber genau der falsche Schritt, um die dritte Pandemiewelle zu brechen. „Auch für Schulen muss vielmehr ein Inzidenzwert von 100 als Grenze zwischen Distanz- und Wechselunterricht gelten", fordert Eumann. Grundschulen müssten hiervon ausgenommen bleiben, ebenso Förderschulen. Unbedingt aufrechterhalten werden müsse auch das Angebot einer pädagogischen Notbetreuung an Schulen für alle Schüler*innen weiterführender Schulen mit ungünstigen häuslichen Lernbedingungen, so die Sprecherin der LINKEN NRW.</p>
<p>Wenig durchdacht und nicht nur die Lehrkräfte gefährdend sei auch die Strategie der Selbsttests im Klassenraum, moniert Sonja Neuhaus, Co-Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Bildung von DIE LINKE NRW. „Zurecht fordert die Landesschüler*innenvertretung, dass die Corona-Schnelltests von geschulten Fachkräften durchgeführt werden. Und auch der Ruf der Gewerkschaft GEW nach schnellen Impfungen der Beschäftigten an weiterführenden Schulformen, sind ernst zu nehmen“, so Neuhaus.</p>
<p>DIE LINKE NRW hat bereits zu Beginn des aktuellen Schuljahrs ein <a href="https://www.dielinke-nrw.de/index.php?id=27864&amp;no_cache=1&amp;tx_news_pi1[news]=310157&amp;tx_news_pi1[controller]=News&amp;tx_news_pi1[action]=detail" target="_blank" class="link-extern" title="Link zur Pressemeldung">Positionspapier</a> veröffentlicht. Das NRW-Schulministerium handelt jedoch einmal mehr ohne jedes Konzept. Die Leidtragenden des Versagens von Yvonne Gebauer sind erneut die Schüler*innen. Wir fordern daher weiter:</p>
<p>• Leistungsdruck rausnehmen<br> • Stofffülle der Lehrpläne entzerren<br> • Noten zur Nichtversetzung ausschließen<br> • Nachholende Förderangebote für die Zeit nach Schulschließungen und das neue Schuljahr planen<br> • Zusätzliche Stellen finanzieren und Personal hierfür akquirieren • alternative Lernräume und -konzepte in Kleingruppen</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-325644</guid>
                <pubDate>Sat, 17 Apr 2021 18:29:40 +0200</pubDate>
                <title>Wagenknecht und Birkwald als Spitzenduo von DIE LINKE NRW bestätigt</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wagenknecht-und-birkwald-als-spitzenduo-von-die-linke-nrw-bestaetigt/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Unsere Landesliste zur Bundestagswahl, über die rund 200 Delegierte am Sonntag online abgestimmt haben, ist heute durch die schriftliche Schlussabstimmung per Urnenwahl bestätigt worden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>144 Delegierte haben mit Ja (73.1 %), 50 mit Nein (25,4 %), sowie drei mit Enthaltung (1,5 %) abgestimmt, eine Stimme war ungültig. Wir gratulieren allen Gewählten ganz herzlich!</p>
<p>Die Ergebnisse zur LVV im <a href="https://www.dielinke-nrw.de/livestream/" target="_blank" rel="noreferrer">Liveticker</a>, die Fotos der Aufstellungsversammlung <a href="https://www.flickr.com/photos/dielinke_nrw/albums/72157718894846393/with/51108610998/" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.</p>
<p>Die gewählte Landesliste DIE LINKE. Nordrhein-Westfalen:</p>
<p>1. Sahra Wagenknecht</p>
<p>2. Matthias W. Birkwald</p>
<p>3. Sevim Dagdelen</p>
<p>4. Andre Hunko</p>
<p>5. Kathrin Vogler</p>
<p>6. Christian Leye</p>
<p>7. Ulrike Eifler</p>
<p>8. Alexander S. Neu</p>
<p>9. Britta Pietsch</p>
<p>10. Friedrich Straetmanns</p>
<p>11. Ezgi Güyildar</p>
<p>12. Shoan Vaisi</p>
<p>13. Martina Schu</p>
<p>14. Hanno von Raußendorf</p>
<p>15. Nicole Frische-Schmidt</p>
<p>16. Stefan Söhngen</p>
<p>17. Mehriban Özdogan</p>
<p>18. Diyar Agu</p>
<p>19. Isabelle Casel</p>
<p>20. Felix Oekentorp</p>
<p>21. Gabriele Granrath</p>
<p>22. Thomas Bell</p>
<p>23. Carmen Hornung-Jahn</p>
<p>24. Christian Kißler</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-325643</guid>
                <pubDate>Sat, 17 Apr 2021 18:26:08 +0200</pubDate>
                <title>Rechte Gewalt in NRW endlich wirksam bekämpfen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rechte-gewalt-in-nrw-endlich-wirksam-bekaempfen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am heutigen Dienstag (13. April 2021) sind von Opferberatung Rheinland (OBR) und BackUp die Statistik zu rechten Gewalttaten in NRW veröffentlicht worden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Jules El-Khatib, stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE NRW, erklärt dazu: "Im Jahr 2020 kam es zu 198 rechten Gewalttaten gegen mindestens 267 betroffene Menschen, davon waren die meisten rassistisch motiviert, besonders betroffen waren Geflüchtete, schwarze und muslimische Menschen, 43 Gewalttaten richteten sich gegen 'politische Gegner*innen'&nbsp;und acht&nbsp;waren antisemitisch motiviert. Dies zeigt deutlich, rechte Gewalt bleibt in NRW ein massives Problem, welches selbst in der Krise und dem damit einhergehenden Teil-Lockdown nur um zwei Prozent&nbsp;rückläufig.</p>
<p>Die Landesregierung muss die Opfer rechter Gewalt deutlich besser schützen, indem sie zum Beispiel Flüchtlingsheime, Moscheen und Synagogen besser schützen lässt und zum anderen das Wissen über rechte Strukturen der Öffentlichkeit und insbesondere den Gefährdeten besser zugänglich macht", fordert El-Khatib.</p>
<p>Katja Heyn, Sprecherin für Antirassismus von DIE LINKE NRW, ergänzt: "Wir brauchen nicht nur mehr Aufklärung über rechte Strukturen und einen besseren Schutz gefährdeter Gruppen, sondern auch deutlich mehr Unterstützung von Opferberatungen und Initiativen gegen Rechts. Die Landesregierung muss diesen mehr Mittel zur Verfügung stellen für die Aufklärung und den Schutz von Betroffenen. Darüber hinaus muss die Stimme derjenigen die Opfer von Rassismus und Antisemitismus sind, deutlich mehr Gehör finden, es bedarf eines Diskurses der die Betroffenen und ihre Sichtweisen in den Mittelpunkt stellt."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-325642</guid>
                <pubDate>Sat, 17 Apr 2021 17:14:45 +0200</pubDate>
                <title>Zum Mietendeckel-Entscheid</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zum-mietendeckel-entscheid/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heute hat das Bundesverfassungsgericht den Mietendeckel gekippt. Dazu erklären Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist natürlich bedauerlich. Viele Mieterinnen und Mieter müssen jetzt wieder darum bangen, dass sie aus ihrer Nachbarschaft verdrängt werden und dass sie ihre Mieten zahlen können. Die Linke wird sich weiter mit aller Energie für eine soziale Mietenpolitik einsetzen.</p>
<p>Doch auch nach diesem Urteil ist ein Mietendeckel möglich. Das Gericht sprach die Kompetenz in dieser Frage der Bundesebene zu. Hier wird DIE LINKE nun um so mehr Druck machen, um Mieterinnen und Mieter vor überzogenen Mieten zu schützen.</p>
<p>Vor allem die CDU blockiert das seit vielen Jahren. Sie schaut einer Enteignung der Mieterinnen und Mieter gelassen zu, um die Gewinne der großen Immobilienkonzerne zu schützen. Mit dieser Politik für Reiche und Lobbyisten muss jetzt Schluss sein. Eine soziale Mietenpolitik ist seit heute mehr denn je unser Auftrag als LINKE für den kommenden Bundestagswahlkampf.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-325641</guid>
                <pubDate>Sat, 17 Apr 2021 17:11:40 +0200</pubDate>
                <title>Infektionsschutzgesetz verschärft Lücken-Lockdown</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/infektionsschutzgesetz-verschaerft-luecken-lockdown/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum geplanten Verschärfung des Infektionsschutz-Gesetzes mit Einführung einer &quot;Notbremse&quot; sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Die vom Kabinett vorgeschlagene Änderung im Infektionsschutzgesetz läuft auf eine Ausweitung des bestehenden Lücken-Lockdowns hinaus. Die Einschränkungen im Privatbereich werden mit Ausgangsbeschränkungen weiter verschärft, obwohl die Wissenschaft sehr deutlich sagt, dass Ansteckungen vor allem in Innenräumen stattfinden und Ausgangsbeschränkungen keinen großen Beitrag zum Infektionsschutz leisten. Im Beruf wird dagegen vollkommen unzureichend nachgezogen. Ein Schnelltest pro Woche reicht für sicheres Arbeiten nicht aus, beim Homeoffice bleibt es gar insgesamt bei unverbindlichen Apellen. Es werden sich also weiterhin Menschen am Arbeitsplatz und auf dem Weg zur Arbeit in überfüllten Verkehrsmitteln anstecken, um dann nach der Arbeit einsam zuhause zu sitzen. Damit bekommt man weder die Pandemie in den Griff, noch wird man den Menschen gerecht, deren Unterstützung der Corona-Maßnahmen unverzichtbar ist.</p>
<p>Wenn das eine Notbremse sein soll, dann ist es eine, die die Räder auf der einen Seite des Autos schlagartig blockiert, während die Räder auf der anderen Seite ungehindert weiterlaufen. Jeder weiß: Das Ergebnis einer solchen Bremsaktion ist keine Sicherheit, das Ergebnis ist ein Crash.</p>
<p>Für einigermaßen vertretbare Sicherheit am Arbeitsplatz sind mindestens drei Tests pro Woche notwendig. Arbeitgeber müssen verpflichtet werden, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um Arbeit ins Homeoffice zu verlegen. Schulen müssen endlich mit Luftfiltern und Lüftungsanlagen ausgestattet werden. All die vielen Maßnahmen, die schon lange bekannt sind, müssen einfach endlich umgesetzt werden. Die Lage auf den Intensivstationen spitzt sich zu. Die Notrufe der Intensivmedizinerinnen und -mediziner müssen endlich ernst genommen werden. Die Arbeitsverweigerung der Regierung in der Corona-Bekämpfung schreit zum Himmel!"</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-325251</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Apr 2021 19:19:27 +0200</pubDate>
                <title>Antiziganismus bekämpfen - NRW braucht einen Rassismusbeauftragen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/antiziganismus-bekaempfen-nrw-braucht-einen-rassismusbeauftragen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Heute ist der internationale Tag der Roma an dem auf die Diskriminierung von Sinti und Roma aufmerksam gemacht werden soll.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Jules El-Khatib, stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE NRW, erklärt dazu: "Antiziganismus ist in Deutschland ein Massenphänomen: 56 Prozent der Bevölkerung hätten ein Problem damit, wenn in ihrer Nachbarschaft Sinti und Roma wohnen würden."</p>
<p>" Fast 50 Prozent wollen sogar, dass alle Roma und Sinti aus deutschen Innenstädten verbannt werden. Die Landesregierung tut viel zu wenig, um Antiziganismus zu bekämpfen. Deswegen braucht es dringend einen Rassismusbeauftragen des Landes, der sich mit Antiziganismus und Rassismus in NRW auseinandersetzt, und einen Plan der Landesregierung, um Antiziganismus und Rassismus in allen Bereichen des Lebens zu bekämpfen", so El-Khatib weiter.</p>
<p>Katja Heyn, Sprecherin für Antirassismus von DIE LINKE NRW, ergänzt: "Antiziganismus führt zu Ausgrenzung, zu Drohungen und zu Gewalt, dagegen braucht es Widerstand auf allen Ebenen. Die Landesregierung könnte dies unterstützen, wenn sie zum einen mehr Projekte gegen Antiziganismus unterstützt und zum anderen dafür sorgt, dass der Porajmos in der Bildungspolitik eine deutlich wichtigere Rolle einnimmt."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-325250</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Apr 2021 19:15:02 +0200</pubDate>
                <title>Arbeitgeber in die Pflicht nehmen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/arbeitgeber-in-die-pflicht-nehmen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Die Pandemiebekämpfung auf Arbeitgeberseite darf nicht rein freiwillig bleiben. Es muss eine Testpflicht für Mitarbeiter geben, wenn Räume oder Fahrzeuge gemeinsam genutzt oder allgemein die Hygiene- und Abstandsregeln nicht immer eingehalten werden können“, fordert Klaus Ernst,</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Energie im Deutschen Bundestag, anlässlich des heutigen Wirtschaftsgipfel von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Ernst weiter:</p>
<p>„Umfragen haben ergeben, dass erschreckend viele Betriebe kein oder nur ein unzureichendes Hygienekonzept haben. Hier zeigt sich ein hohes Maß an Verantwortungslosigkeit der Arbeitgeber. Auf der anderen Seite muss die Bundesregierung endlich ein schlüssiges Konzept vorlegen, unter welchen Bedingungen stark gebeutelte Branchen wie Gastronomie oder Einzelhandel zumindest teilweise wieder öffnen können, auch mit Hilfe von Schnelltests. Ich fordere Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und die Wirtschaftsverbände dringend auf, eine nachvollziehbare Strategie vorzulegen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-325249</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Apr 2021 19:10:39 +0200</pubDate>
                <title>Weltgesundheitstag: Impfpatente freigeben!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/weltgesundheitstag-impfpatente-freigeben/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Gesundheit ist eine Klassenfrage! Wer weniger Einkommen hat, infiziert sich leichter, das Risiko von schwerem Krankheitsverlauf und Tod sind größer. Das ist in der Bundesrepublik so. Und genauso gilt es weltweit. Deshalb unterstützt DIE LINKE die Forderung nach Freigabe der Patente auf Corona-Impfstoffe,“ erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, anlässlich des Weltgesundheitstages 2021.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus hat vollkommen Recht, wenn er es als „Farce“ bezeichnet, dass einige Staaten weiter komplett ohne Zugang zu Impfstoff sind. Wir müssen die Impfstoffproduktion ankurbeln und die Impfstoffe gerecht verteilen,“ fordert Wissler.</p>
<p>Janine Wissler sieht vier Schritte, die jetzt gegangen werden müssen: 1. Die Bundesregierung muss den Patentschutz aussetzen. 2. Pharmakonzerne müssen freie Patente zur Verfügung stellen. 3. Dritte Unternehmen müssen Impfstoffe selber herstellen dürfen. 4. Auch ärmere Länder müssen Wissen und Mittel bereitgestellt bekommen, um Impfstoffe selbst herstellen zu können.<br> Mit der neuen Petition „Impfen rettet Leben. Gebt die Patente frei" unterstützt DIE LINKE diese Anliegen.</p>
<p><strong>Hier könnt Ihr unterschreiben: </strong></p>
<p><a href="https://www.die-linke.de/mitmachen/linksaktiv/impfpatente-frei" target="_blank" rel="noreferrer">www.die-linke.de/mitmachen/linksaktiv/impfpatente-frei</a></p>
<p>„Und natürlich ist der Weltgesundheitstag Anlass, an unsere Forderungen gegen den Pflegenotstand zu erinnern, gerade inmitten der Corona-Krise,“ so die Parteivorsitzende. Ein Drittel der Pflegekräfte überlegen, den Beruf nach Corona aufzugeben, weil sie überlastet sind, zu gering bezahlt werden und ihre täglichen Einsatz nicht ausreichend wertgeschätzt sehen. Wir fordern tägliche Tests und eine sofortige Zulage von 500 Euro/Monat für alle Pflegekräfte, auch um Berufs-Rückkehrer*innen zu gewinnen. „Wir fordern eine gesetzliche Personalbemessung, die eine gute Versorgung der Patient*innen und gute Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte ermöglicht. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen nicht am Profit orientiert arbeiten, sie müssen öffentlich und gemeinnützig betrieben werden,“ betont Wissler.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-325248</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Apr 2021 19:07:50 +0200</pubDate>
                <title>Wellenbrecher statt Lücken-Lockdown</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wellenbrecher-statt-luecken-lockdown/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler, sagt zur aktuellen Debatte um die Corona-Maßnahmen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Um die dritte Welle zu brechen, sind bundesweit wirksame und ausgewogene Maßnahmen notwendig. Statt Ausgangssperren zu verhängen, muss die Verbindlichkeit der Infektionsschutzmaßnahmen endlich auch im Berufsleben gelten. Arbeitgeber müssen verpflichtet werden, den Beschäftigten Tests und wo immer möglich Homeoffice anzubieten. Wo beim Infektionsschutz geschlampt wird, müssen Betriebe notfalls zeitweise geschlossen werden. Die Impfstoffproduktion muss mit Freigabe der Lizenzen angekurbelt werden. Schulen brauchen Luftfilter und bessere Unterstützung für den Distanzunterricht. Menschen mit geringen Einkommen und Existenznöten benötigen zusätzliche Unterstützung.</p>
<p>Ein "Lockdown"&nbsp;mit Präsenzunterricht in Schulen und mit Berufspendlern in überfüllten Bussen und Bahnen ist ein "Lücken-Lockdown", kein "Brücken-Lockdown".</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-325247</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Apr 2021 19:03:57 +0200</pubDate>
                <title>Wir brauchen eine Niedrig-Inzidenz-Strategie</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wir-brauchen-eine-niedrig-inzidenz-strategie/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler, und die Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, Dietmar Bartsch und Amira Mohamed Ali, fordern die Bundesregierung zu einem Neustart bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie auf. Sie legen ein Papier vor, das die jetzt notwendigen Schritte umreißt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu sagt Janine Wissler:</p>
<p>„Die bisherigen Maßnahmen sind sozial unausgewogen, uneinheitlich und insgesamt unzureichend, um die dritte Welle der Pandemie zu stoppen. Statt über Ausgangssperren und Modellversuche zu debattieren, sollte der Bund endlich die Wirtschaftsunternehmen in die Pflicht nehmen, die bislang kaum einen Beitrag zur Infektionsvermeidung leisten.</p>
<p>Allem voran fordere ich eine Homeofficepflicht und verbindliche tägliche Tests für alle Beschäftigten, die nicht zu Hause arbeiten können. Beides fehlt bis heute. Es ist völlig unverständlich, dass die Bundesregierung bislang nichts unternimmt, um diese Schwachstelle der Pandemiebekämpfung zu schließen. Sie nimmt sehenden Auges in Kauf, dass noch mehr Menschen an Corona erkranken und sterben. Die Kanzlerin fordert von den Ministerpräsidentinnen und Präsidenten konsequenteres Handeln. Die Zeit für Appelle aber ist abgelaufen.“</p>
<p>Amira Mohamed Ali sagt:</p>
<p>„Wir brauchen echte soziale Absicherung und effektiven Infektionsschutz für alle.“</p>
<p>Dietmar Bartsch erklärt:</p>
<p>„Eine vierte Welle gilt es zu verhindern. Das Wirrwarr im Regierungshandeln muss ein Ende haben.“</p>
<h4>Link(s)</h4><ol> 	<li><a href="https://www.die-linke.de/start/nachrichten/detail/die-dritte-welle-brechen-fu%CC%88r-einen-strategiewechsel-in-der-pandemiebekaempfung/" target="_blank" title="Das Positionspapier im Wortlaut" rel="noreferrer">Das Positionspapier im Wortlaut</a></li> 	<li><a href="https://www.die-linke.de/fileadmin/download/nachrichten/2021/2021-04-03_dritte_welle_brechen.pdf" target="_blank" title="Das Positionspapier als PDF-Datei" rel="noreferrer">Das Positionspapier als PDF-Datei</a></li> </ol>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-325128</guid>
                <pubDate>Thu, 01 Apr 2021 14:28:49 +0200</pubDate>
                <title>Amazon-Streik vor Ostern: Mehr Sicherheit und höhere Löhne für Paketzusteller</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/amazon-streik-vor-ostern-mehr-sicherheit-und-hoehere-loehne-fuer-paketzusteller/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>24 Hinweise auf Verstöße wie Unterschreiten des Mindestlohns und Arbeit ohne Sozialversicherung bei nur rund 50 Kontrollen – das ist die verheerende erste Bilanz einer Zoll-Aktion bei Paketzustellern des Online-Händlers Amazon auf dem Kölner Werksgelände des Online-Riesen am Mittwoch (31. März 2021).</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der genaueren Auswertung erwartet der Zoll, noch zusätzliche Gesetzesverstöße aufdecken zu können. Dazu erklärt Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW: "Die gnadenlose Ausbeutung durch Sub- und Subsubunternehmen ist fester Bestandteil des Systems Amazon."</p>
<p>„Es ist eine Frechheit, wenn Amazon jetzt versucht die Hände in Unschuld zu waschen. Während die Gewerkschaft ver.di bei anderen Paketdienstleistern ein langsames Umdenken feststellt, hält Amazon unbeirrt an undurchsichtigen verschachtelten Auftragsvergaben fest. Damit nimmt der Konzern nicht nur schlimmste Lohnprellerei und fehlende soziale Absicherung in Kauf. Während am einen Ende der Nahrungskette Amazon-Chef Jeff Bezos ein unbegreifbar großes Milliardenvermögen anhäuft, riskiert der Konzern am anderen Ende sogar das Leben der Menschen, die für diese Gewinne schuften. Das zeigen die erheblichen Mängel an den Lieferfahrzeugen, die der Zoll bei der Kontrolle aufgedeckt hat – von völlig abgefahrenen Reifen über einen abgerissenen Querlenker bis zu einem Riss in der Frontscheibe", so Christian Leye weiter. Diese Machenschaften dürfe die Politik nicht länger hinnehmen.</p>
<p>Strenge Kontrollen müssen die Regel und nicht eine Ausnahme sein. Um das zu gewährleisten, müssen wir die Aufsicht über den Arbeitsmarkt besser finanzieren und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Kontrollbehörden verbessern. Nötig ist eine starke und unabhängige Arbeitsinspektion, die im Interesse der Beschäftigten gegen Gesetzesverstöße von Unternehmen vorgeht. In Problembranchen wie der Paketzustellung sind einheitliche Stellen zu schaffen. DIE LINKE NRW will die Dokumentationspflichten für Arbeitgeber verschärfen, die Nachunternehmerhaftung ausdehnen und Schlupflöcher im Mindestlohngesetz stopfen. Darüber hinaus muss der Mindestlohn sofort auf 13 Euro erhöht werden.</p>
<p>Gemeinsam mit den Gewerkschaften kämpft DIE LINKE NRW außerdem für mehr Eigenbeschäftigung, Mitbestimmung und Tarifverträge bei Amazon. Seit Jahren unterstützt die Partei die streikenden Beschäftigten, unter anderem die mutige Amazon-Belegschaft im nordrhein-westfälischen Rheinberg, die dem Aufruf von ver.di gefolgt ist und sich seit Montag an den Arbeitsniederlegungen im Ringen um einen Tarifvertrag beteiligt.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-325126</guid>
                <pubDate>Thu, 01 Apr 2021 14:18:03 +0200</pubDate>
                <title>Sofortiger Corona-Zuschlag auf Regelsatz</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/sofortiger-corona-zuschlag-auf-regelsatz/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Erneut hat ein Sozialgericht geurteilt, dass der Regelsatz für Leistungen nach dem SGB II, also sogenanntes Hartz IV, in der Corona-Pandemie verfassungswidrig zu gering bemessen ist. Hierzu erklärt Jörg Schindler, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile kann man die schallenden Ohrfeigen der Sozialgerichte an den Gesetzgeber kaum noch zählen. Jetzt das Sozialgericht Karlsruhe: Es gab einer Antragstellerin statt, ihr ab sofort den Regelsatz um monatlich 100 Euro zu erhöhen.</p>
<p>Untätig, zu gering, nicht dauerhaft existenzsichernd, zu bürokratisch: Die Regierung ist sozialpolitisch ein Totalausfall. Alle können mit Händen greifen, dass die Corona-Zeit Menschen mit geringem Einkommen besonders hart trifft, weil die hierdurch gestiegenen Kosten nicht im Regelsatz abgebildet werden.</p>
<p>Auch einige Gerichte haben in den letzten Monaten schon durch Eilbeschlüsse entschieden, dass für Corona-bedingte Mehrbedarfe weitere Zahlungen erforderlich sind. Nur Hubertus Heil als zuständiger Minister und die Kanzlerin stellen sich blind, taub und stumm. Nicht nur die Impf- und Teststrategie ist ein Desaster, auch eine Sozialstrategie fehlt komplett. Diese brauchen wir aber, und ein erster Schritt wäre die sofortige Erhöhung des Regelsatzes für Erwachsene um mindestens 100 Euro in der Corona-Pandemie-Zeit.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-324673</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Mar 2021 14:49:33 +0100</pubDate>
                <title>Trotz und wegen Corona: Corona-konform den Housing Action Day unterstützen!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/trotz-und-wegen-corona-corona-konform-den-housing-action-day-unterstuetzen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>In der Corona-Krise verschärft sich die soziale Lage – und damit auch die Mieten- und Wohnungskrise. Darum unterstützt DIE LINKE NRW die Aktionen und Kundgebungen zum „Housing Action Day&quot; am 26. März 2021. In mehr als 60 europäischen Städten werden am Samstag Mieter*innen-Initiativen und Recht-auf Stadt-Gruppen unter dem Motto „Wohnen für Menschen, nicht für Profite!&quot; protestieren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In Nordrhein-Westfalen sind infektionssichere Kundgebungen und Aktionen unter anderem in Aachen (16 Uhr, Kennedypark), Düsseldorf (12.45 Uhr, Bergischer Löwe/Graf-Adolf-Platz) und Köln (14 Uhr, Heumarkt) geplant.</p>
<p>Dazu erklärt Amid Rabieh, wohnungspolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW: „Richtig so! Ich freue mich sehr, dass die lokalen Bündnisse sich die Extra-Arbeit machen, auch unter den aktuellen Verhältnissen auf den anhaltenden Mietenwahnsinn und die schlimmen Folgen einer verfehlten Wohnungspolitik hinzuweisen. DIE LINKE unterstützt sie dabei. Mietschulden müssen in der Krise nicht nur gestundet, sondern komplett erlassen werden. Statt Krisengewinnlern wie den Wohnungskonzernen Vonovia und der LEG zu erlauben, an die Mieten weiter in die Höhe zu treiben, müssen Krisengewinne umverteilt und die Mieten gedeckelt werden. Die gefährdetsten Menschen müssen endlich vernünftig vor Corona geschützt werden. Dafür brauchen wir eine Landesinitiative zur Unterbringung von Wohnungslosen und Geflüchteten in Wohnungen und Hotels, mehr Plätze in Frauenhäusern und eine vollständige Verhinderung von Zwangsräumungen sowie von Strom- und Gassperren.</p>
<p>Außerdem wird am <a href="https://www.housing-action-day.net/" target="_blank" class="link-extern" title="Link zur Website" rel="noreferrer">Housing Action Day</a> deutlich: Nicht nur in Berlin, wo die Stadtbevölkerung unterstützt von Gewerkschaften, Initiativen und der LINKEN mit dem Volksentscheid‚ Deutsche Wohnen &amp; Co enteignen' gehörig Druck macht, haben Mieterinnen und Mieter Eigenbedarf. Auch bei uns in NRW werden die großen Wohnungskonzerne ihrer sozialen Verantwortung längst nicht gerecht. Durch die Privatisierung der LEG trägt das Land eine gehörige Mitschuld für die Vernachlässigung von Wohnungsbeständen, für Mietpreistreiberei und andere Luxusmodernisierungen. Darum wollen wir den Spieß umdrehen und die Frage nach einer Vergesellschaftung von Wohnraum auch in Nordrhein-Westfalen zum Top-Thema machen."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-324672</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Mar 2021 14:39:13 +0100</pubDate>
                <title>Zurück in den Lockdown: NRW-Regierung versagt bei Bewältigung der Corona-Krise</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zurueck-in-den-lockdown-nrw-regierung-versagt-bei-bewaeltigung-der-corona-krise/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Nach der Bund-Länder-Runde ist eines klar, der willkürlich anmutende Maßnahmen-Katalog zur Pandemie-Bekämpfung der schwarz-gelben Landesregierung zeigt: Krisenmanagement geht anders.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Zu zaghaft, zu spät, zu chaotisch und von Kalkül getrieben“, dieses Zeugnis stellt die gesundheitspolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW, Britta Pietsch, der NRW-Landesregierung aus.</p>
<p>Der verschärfte Lockdown ist das Resultat eines Maßnahmen-Chaos', welches eher an Zugeständnisse verschiedener Lobbygruppen erinnert anstatt an einer durchdachten und effektiven Krisenbewältigung.</p>
<p>Wer während einer Pandemie Pendler zwingt in überfüllte Busse und Bahnen zu steigen, wer Infektionsschutz-Maßnahmen am Arbeitsplatz unkontrolliert lässt, medizinisches und pflegerisches Personal in die Erschöpfung treibt, hat seit mehr als einem Jahr den Ernst der Lage nicht begriffen. „Wer aus ideologischen Gründen, die Strukturen der öffentlichen Daseinsvorsorge systematisch zerschlägt, muss sich nicht wundern, wenn uns jetzt alles um die Ohren fliegt“, erklärt Britta Pietsch.</p>
<p>„Die strikte Einhaltung der AHA-Regeln in allen Lebensbereichen, besonders in der Arbeitswelt, die Massentestung um symptomlose Infektionen herauszufiltern und nachverfolgen zu können, sowie ein offensives Impf-Management, das sind die Maßnahmen, die durchgeführt werden mussten und müssen, um die Pandemie erfolgreich zu bekämpfen, anstatt über Camping-Verbote und Mallorca-Reisen zu sinnieren“, so Pietsch abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-324671</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Mar 2021 14:35:16 +0100</pubDate>
                <title>Keine Kompromisse bei Kinderrechten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-kompromisse-bei-kinderrechten/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der Appell ‚Kinderrechte ins Grundgesetz - aber richtig!‘ von über 100 Organisationen ist eine schallende Ohrfeige für die Regierungskoalition&quot;, kommentiert Norbert Müller, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der Fraktion Die LINKE, den zivilgesellschaftlichen Appell an die Bundestagsfraktionen und Bundesländer. Müller weiter:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Herummurksen der Koalition muss aufhören. Am Ende des jahrzehntelangen Kampfes um die Aufnahme der Rechte von Kindern und Jugendlichen in unsere Verfassung darf keine Schwächung der Kinderrechte stehen, wie es der Vorschlag der Bundesregierung befürchten lässt. Stattdessen muss eine Grundgesetzänderung zu einer wirklichen Stärkung der Kinderrechte führen. Dafür steht DIE LINKE. Wir haben Vorschläge auf den Tisch gelegt und sind verhandlungsbereit. Ich fordere daher von der Regierungskoalition, DIE LINKE bei den Verhandlungen nicht weiter auszugrenzen. Union und SPD sind gut beraten, zur Sicherung der erforderlichen verfassungsgebenden parlamentarischen Mehrheit, endlich auch mit uns ins Gespräch zu kommen."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 25 Mar 2021 14:31:27 +0100</pubDate>
                <title>Wirksame Maßnahmen gegen Corona statt Chaos und Verunsicherung</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/wirksame-massnahmen-gegen-corona-statt-chaos-und-verunsicherung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, zur Rolle rückwärts von Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dieses unbeschreibliche Chaos lässt sprachlos zurück. Die einzige tatsächlich beschlossene Eindämmungsmaßnahme gegen das Corona-Virus wird ersatzlos gestrichen. Offensichtlich spielen wissenschaftliche Fakten und von Expertinnen und Experten benannte Erfordernisse in der Pandemiebekämpfung keine Rolle mehr. So wird sich das Virus weiter ausbreiten. Wir brauchen endlich wirksame Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, um Menschenleben zu schützen. Ausreichend Tests, eine höhere Impfquote, verbindliche Auflagen für Unternehmen und eine Sicherstellung der Kontaktnachverfolgung. Dabei versagt die Bund-Länder-Runde leider&nbsp;völlig.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Mon, 22 Mar 2021 11:48:03 +0100</pubDate>
                <title>Streit um Schulöffnungen nicht weiter eskalieren lassen: Gesundheitsschutz geht vor!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/streit-um-schuloeffnungen-nicht-weiter-eskalieren-lassen-gesundheitsschutz-geht-vor-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Streit um Schulöffnungen trotz steigender Infektionszahlen spitzt sich in NRW immer weiter zu. Die NRW-Landesregierung verbietet den Städten Dortmund, Bochum, Duisburg, Düren und Herne, die Schulen aufgrund der Infektionslage zu schließen und wieder auf Distanzunterricht zu wechseln.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Düren hat indes die Erlaubnis bekommen und geht – außer mit Abschlussklassen, Grund- und Förderschulen – ab Montag wieder in den Distanzunterricht. Selbst das Bundesland Hessen hält den Wechselunterricht in den kommenden Wochen für nicht möglich. Dabei hieß es Anfang März von der Landesregierung NRW noch, dass die Schulen autonom unter Einbezug der Eltern entscheiden können sollen. Das Problem: Offene Schulen führten zu tausenden zusätzlichen Kontakten.</p>
<p>Sowohl Planungssicherheit und Gesundheitsschutz als auch die Reaktion auf die aktuelle Infektionslage müssen in Einklang gebracht werden: „Was die Menschen jetzt brauchen, sind Planbarkeit, Impfungen, Schnelltests und vor allem: keine Angst vor Ansteckung durch schulpflichtige Kinder. Schulschließungen sollten zwar das letzte Mittel sein, aber bei steigenden Inzidenzen müssen Kommunen und Schulen mit entscheiden dürfen. Alle wollen wissen: Wie geht das Gesundheitsministerium mit über 100 steigenden Inzidenzwerten in Sachen Schulen und Kitas um“, fragt Carolin Butterwegge, schulpolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW.</p>
<p>Eine Fortführung der ignoranten und planlosen Politik der Landesregierung wie bereits im letzten Jahr, als das „Solinger Modell“ untersagt wurde, sei nicht hinnehmbar, so Efstathios Tassikas, Co-Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Bildungspolitik. Aussitzen helfe da nicht, sondern es brauche endlich einen Plan, auch für die Zeit nach den Osterferien. „Statt auf Biegen und Brechen Präsenzunterricht durchzusetzen und sich gegen die Städte und Gemeinden zu stellen, sollte man ein Konzept vorlegen, das sowohl <strong>sicheren</strong> Präsenzunterricht als auch digitalen Unterricht auf Distanz ermöglicht. Als Landesarbeitsgemeinschaft haben wir dazu mehrfach dezidierte Vorschläge gemacht“, so Tassikas. Der Gesundheitsschutz für alle Beteiligten müsse an erster Stelle stehen: Neben Hygienekonzepten mit Maskenpflicht und Abstandsregeln braucht es feste Lerngruppen, Impfangebote für <strong>alle</strong> Lehrkräfte und Beschäftigten, Testungen überdies für alle Schüler*innen und ein Quarantänekonzept bei positiven Fällen. Und wo nötig müssten auch Luftfiltergeräte für alle Schulformen zum Standard werden, <strong>bevor</strong> Schulen wieder geöffnet werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <pubDate>Mon, 22 Mar 2021 11:44:38 +0100</pubDate>
                <title>Rheinisches Revier: Ende der Kohleverstromung muss vor 2038 kommen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/rheinisches-revier-ende-der-kohleverstromung-muss-vor-2038-kommen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Wir sehen uns bestätigt,“ erklären Peter Singer, Vertreter der Linken im Braunkohlenausschuss und Hans Decruppe, stellvertretender Landessprecher DIE LINKE NRW und Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Kreistag Rhein-Erft. „Das Ende der Kohleverstromung wird deutlich vor dem Jahr 2038 kommen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der von der Landesregierung vorgelegte Entwurf der neuen Leitentscheidung für das Rheinische Revier ist reine Makulatur und das Papier nicht wert. Die CDU/FDP-Landesregierung geht von wissenschaftlich nicht haltbaren Annahmen aus und berücksichtigt nicht die verschärften Klimaziele auf europäischer Ebene.“</p>
<p>Zur Begründung verweisen Singer und Decruppe auf eine aktuelle Analyse des Energiewirtschaftlichen Instituts der Universität Köln (EWI), die am gestrigen Mittwoch (17. März 2021) veröffentlicht wurde. In der Analyse unter dem Titel: „Auswirkungen einer Verschärfung der europäischen Klimaziele auf den deutschen Strommarkt“ kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass die Verschärfung des europäischen Klimaziels zu einer frühzeitigen, marktgetriebenen Reduktion der deutschen Stromerzeugung aus Kohle führen könnte. Der europäische Rat hat sich bekanntlich im Dezember darauf verständigt, das Klimaziel der EU für das Jahr 2030 von 40Prozent auf 55 Prozent zu verschärfen.</p>
<p>In der vom EWI ebenfalls gestern herausgegebenen Pressemitteilung zu dieser Analyse heißt es wörtlich:</p>
<p>„Während die Steinkohleverstromung bereits bis zum Jahr 2030 weitgehend zum Erliegen kommen könnte, spielt auch die Braunkohleverstromung nach 2030 nur noch eine untergeordnete Rolle im deutschen Strommix.</p>
<p>Das verschärfte Klimaziel der EU könnte marktgetrieben zu einem schnelleren Rückgang der Kohleverstromung führen“, sagt Max Gierkink, Manager am EWI, der die Analyse zusammen mit Konstantin Gruber, Martin Hintermayer und Michael Wiedmann erstellt hat. „Dadurch könnte die Stromerzeugung aus Kohle bereits vor dem geplanten Ausstieg im Jahr 2038 fast vollständig aus dem Markt gedrängt werden.“</p>
<p>Die Analyse der Wissenschaftler geht davon aus, dass der Rückgang der Stromerzeugung aus Kohle neben effizienteren Gaskraftwerken durch einen ambitionierten Ausbau der Windenergie und Photovoltaik kompensiert werde.</p>
<p>„Das hat natürliche gravierende Auswirkungen für unsere Region, das Rheinische Revier,“ betonen Singer und Decruppe. „Die Landesregierung muss sich endlich dieser Entwicklung stellen, was sie bisher nicht tut. Der Ausbau von Windenergie und Photovoltaik muss ganz anders vorangetrieben werden. Der Strukturwandel kommt wesentlich schneller. Laschet und sein Wirtschaftsminister Pinkwart können nicht so tun, als hätte man noch Zeit, zehn weitere Jahre zu vertrödeln, um mal zu sehen, was sich dann tut. Klimaschutz und Sicherung der industriellen Zukunft im Rheinischen Revier erfordern ein schnelleres Handeln.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-324285</guid>
                <pubDate>Mon, 22 Mar 2021 11:41:23 +0100</pubDate>
                <title>#Allefür1Komma5: LINKE NRW unterstützt globalen Klimastreik</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/allefuer1komma5-linke-nrw-unterstuetzt-globalen-klimastreik/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Für den morgigen Freitag hat Fridays for Future im Rahmen eines globalen Klimastreiks auch in Nordrhein-Westfalen wieder viele lokale, Corona-konforme Aktionen geplant.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>DIE LINKE NRW unterstützt die Streiks und ruft ihre Mitglieder zur Beteiligung auf. „Gerade in Nordrhein-Westfalen ist Druck von der Straße bitter notwendig", kommentiert Hanno Raußendorf, Klimapolitischer Sprecher von DIE LINKE.</p>
<p>"Ein Jahr vor der Landtagswahl kann man festhalten: Die Landesregierung hat auch in Sachen Klimaschutz auf der ganzen Linie versagt. Bei der Energiewende ist Nordrhein-Westfalen Entwicklungsland. Während der Anteil der Erneuerbaren Energien am Brutto-Stromverbrauch bundesweit bereits bei 46 Prozent&nbsp;liegt, dümpelt er im bevökerungsreichsten Bundesland&nbsp;bei miserablen 16 Prozent", konstatiert Raußendorf.</p>
<p>Seit Jahren untergrabe die Landesregierung den notwendigen Umbau. In den Verhandlungen um den Braunkohleausstieg habe sie nichts ausgelassen, um im Profitinteresse von RWE&nbsp;die schnelle Abschaltung von Tagebauen und Kraftwerken zu behindern. Bei der Inbetriebnahme des Schwarzbaus Datteln 4 sei sie maßgeblich mit verantwortlich dafür, dass gar ein riesiges Kohlekraftwerk neu ans Netz genommen worden ist. Den Ausbau der Windenergie habe sie bereits mit ihrer absurden 1.500-Meter-Abstandsregel über den Landesentwicklungsplan weitgehend ausgebremst. Diese Regel verschärfe&nbsp;sie nun noch einmal mit den neuen baurechtlichen Möglichkeiten auf 1.000 Meter.</p>
<p>Zudem soll nun auch noch die Energie-Agentur NRW abgewickelt&nbsp;und durch eine willfährige Landesgesellschaft unter direkter Weisung ersetzt werden.</p>
<p>"Schließlich ignoriert die Landesregierung das gültige Klimaschutzgesetz NRW, nach dem sie verpflichtet gewesen wäre, bis zur Jahreswende einen neuen Klimaschutzplan für die kommenden fünf Jahre vorzulegen. Das bestehende respektiert sie nicht, bringt aber ein neues auf den Weg, das sie praktischerweise nicht mehr zur Aufstellung eines Klimaschutzplans verpflichten soll. An dem neuen Entwurf stimmen aber bereits die Minderungsziele und der Zeitrahmen nicht, wenn NRW einen effektiven Beitrag dazu leisten will, das 1,5-Grad-Ziel im Übereinkommen von Paris einzuhalten. Mein Verdacht: Hier will man, im Hinblick auf den Landtagswahlkampf im kommenden Jahr, durch Scheinaktivitäten über eine erbärmliche klimapolitische Bilanz hinweg täuschen", Raußendorf abschließend.<br> <br> <a href="https://fridaysforfuture.de/allefuer1komma5/" target="_blank" class="link-extern" title="Hier geht es zur Website von Fridays for Future" rel="noreferrer">Beim Klimastreik mitmachen? Hier klicken?</a></p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-324284</guid>
                <pubDate>Mon, 22 Mar 2021 11:37:49 +0100</pubDate>
                <title>Welt-Down-Syndrom-Tag: Inklusion statt Selektion</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/welt-down-syndrom-tag-inklusion-statt-selektion/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Seit 2006 wird der 21. März als der Welt-Down-Syndrom-Tag begangen, seit 2012 ist er offiziell von den Vereinten Nationen anerkannt. Er soll darauf aufmerksam machen, dass Trisomie 21, mit der etwa sieben Millionen Menschen weltweit leben, weder als Defizit noch Krankheit angesehen werden darf. Dazu sagt Margit Glasow, Inklusionsbeauftragte der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Menschen mit Trisomie 21 bilden einen Teil der Vielfalt unserer Gesellschaft ab. Menschen mit Trisomie wollen und können gleichberechtigt an den verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens mitwirken und sich auf Augenhöhe an politischen Entscheidungsprozessen beteiligen.</p>
<p>In diesem Jahr steht dieser internationale Aktionstag in Deutschland allerdings unter einem aktuellen politischen Vorzeichen. Die geplante Kassenzulassung des nichtinvasiven Pränataltests, der bisher von den Schwangeren meist selbst bezahlt werden musste, um bei einem Neugeborenen eine Trisomie auszuschließen, wirft fundamentale ethische Grundfragen nach einer möglichen vorgeburtlichen Selektion von Kindern mit Behinderungen auf. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Elternvereinen, der Bundesvereinigung Lebenshilfe, Selbstvertretungen behinderter Menschen, Beratenden zu Fragen der Pränataldiagnostik, Mediziner:innen sowie evangelischen Organisationen erhebt deshalb die zentrale Forderung, den Beschluss zu verschieben, bis eine ernsthafte politische Debatte im Bundestag dazu stattgefunden hat.</p>
<p>Jeder Mensch hat eine unantastbare Würde, unabhängig von genetischen Voraussetzungen sowie körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Die kassenärztliche Zulassung des Bluttests auf Trisomie 21 birgt dagegen ein hohes Diskriminierungspotential, weil damit nahelegt wird, dass diese Menschen weniger wertvoll seien als Menschen ohne diese Besonderheit. Deutschland hat sich jedoch mit der UN-Behindertenrechtskonvention dazu verpflichtet, die Würde aller Menschen unterschiedslos anzuerkennen. Dieser Verpflichtung muss Deutschland endlich nachkommen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-324283</guid>
                <pubDate>Mon, 22 Mar 2021 11:34:38 +0100</pubDate>
                <title>Söder muss Verantwortung für Korruptionsbekämpfung übernehmen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/soeder-muss-verantwortung-fuer-korruptionsbekaempfung-uebernehmen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Angesichts des neuen Falles von Korruptionsverdacht gegen einen CSU-Abgeordneten sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die erneute Ausweitung der Masken-Affäre, diesmal auf den bayrischen Landtags-Abgeordneten Sauter, bestätigt: Korruption ist in den Unionsparteien ein systemisches Problem. Es geht darum, einen enormen Missstand endlich abzustellen. Den CSU-Vorsitzenden Markus Söder wird man in Zukunft auch daran messen müssen, ob und wie engagiert er diese Aufgabe angeht.</p>
<p>Für eine wirkliche Aufarbeitung beginnt die Arbeit vor der eigenen Haustür. Auch der Landtag in Bayern braucht ein wirksames Lobbyregister und eine Offenlegung sämtlicher Nebeneinkünfte auf Heller und Pfennig.</p>
<p>Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag muss ihren Widerstand gegen die Offenlegung des ‚exekutiven Fußabdrucks' aufgeben. Es muss transparent werden, welche Lobbyisten an Gesetzentwürfen mitgearbeitet haben. Besser wäre natürlich, wenn man die Mitarbeit von bezahlten Interessenvertretern der Wirtschaft an Gesetzen grundsätzlich verbietet.</p>
<p>Weitere Baustellen sind hier unter anderem die vollständige Offenlegung von Nebeneinkünften, das Verbot bezahlter Lobbytätigkeiten durch Abgeordnete und ein Verbot von Unternehmensspenden an Parteien und ihre Abgeordneten."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-324282</guid>
                <pubDate>Mon, 22 Mar 2021 11:31:16 +0100</pubDate>
                <title>Klimaschutz nicht Corona überlassen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/klimaschutz-nicht-corona-ueberlassen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Bericht des Umweltbundesamtes, dass Deutschland sein Klimaziel für 2020 dank der Corona-Pandemie erreicht hat, sagt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir dürfen den Klimaschutz nicht der Pandemie überlassen. Mit dem Klimaschutz muss es auch nach Corona weiter aufwärts gehen. Es darf nicht so werden, dass wenn die Produktion nach dem Ende der Pandemie wieder auf normal steigt, auch die Klimabelastung wieder auf vor-Corona-Werte ansteigt.<br> <br> Die Corona-Krise muss als Chance zum Umsteuern begriffen werden. Die Linke wirbt für einen sozial-ökologischen Wandel. Das heißt konkret: Die Produktion von Gütern und Energie muss mit klaren Vorgaben klimafreundlicher gemacht werden. Statt auf Flugzeuge und Autobahnen müssen wir auf Schienen und Busse setzen. Klimaschädliche Subventionen wie das Steuerprivileg für Dienstwagen oder die Energiesteuerbefreiung auf Kerosin müssen gestrichen werden. Und: Wir brauchen verlässliche Perspektiven für die Beschäftigten. Für diejenigen, deren Jobs wegen Corona in Gefahr sind ebenso wie für die, deren Stellen von Umstrukturierungen betroffen sind.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-324111</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Mar 2021 16:03:27 +0100</pubDate>
                <title>Das Gebot der Stunde heißt Abrüstung, nicht Aufrüstung!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/das-gebot-der-stunde-heisst-abruestung-nicht-aufruestung/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Angesichts der Corona-Pandemie und der damit verbundenen größten Wirtschaftskrise seit Ende des Zweiten Weltkrieges, angesichts der Herausforderungen für Klimaschutz, Armutsbekämpfung und globale Gesundheit heißt das Gebot der Stunde Abrüstung, nicht Aufrüstung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist daher kein Erfolg, sondern absurd, dass die NATO neue Rüstungsrekordergebnisse vermeldet mit erstmals 11 Staaten, die das 2-Prozent-Aufrüstungsziel erreicht haben. Insgesamt hat das Bündnis nun ungefähr 1 Billion Dollar für Militär ausgegeben, die dringend für die weltweite Bekämpfung der Corona-Folgen benötigt würden“, kritisiert Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Hänsel weiter:</p>
<p>„Dieser Rüstungswahnsinn muss gestoppt werden. Die NATO gibt damit fast fünfmal so viel Geld für Militär aus wie China und Russland zusammen. Während bisher erst ein Bruchteil des weltweit benötigten Impfstoffes finanziert ist, um die Pandemie wirksam zu bekämpfen, heizt die NATO die Rüstungsspirale weiter an. Auch Deutschland trägt mit einem neuen Rekordbetrag von 53 Milliarden Euro nach NATO-Kriterien dazu bei. Es braucht jetzt dringend eine Kehrtwende dieser Politik. Nicht 2 Prozent des BIP für Aufrüstung, sondern 2 Prozent für Gesundheit, Bildung, sozial-ökologischen Umbau der Industrie und eine Erneuerung des Sozialstaates sollten das Ziel der Bundesregierung sein. Das wäre der beste Beitrag zu menschlicher Sicherheit.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-324082</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Mar 2021 17:18:03 +0100</pubDate>
                <title>Keine Dividende für Miethaie!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/keine-dividende-fuer-miethaie-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Der Immobilienkonzern LEG hat im Jahr 2020 sogar noch mehr verdient als im Vorjahr und will die Dividende für seine Aktionärinnen und Aktionäre erhöhen – trotz Corona-Krise. Dazu erklärt Nina Eumann, Landessprecherin von DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das ist schon ein starkes Stück. Der Gewinn des Konzerns ist im Jahresvergleich um 12,3 Prozent auf 383 Millionen Euro gestiegen. Statt mit dem Geld Mieterinnen und Mieter zu entlasten, sollen die Anteilseigner fünf Prozent mehr Dividende erhalten."</p>
<p>"Während viele Menschen nicht mehr wissen, wie sie ihre Miete bezahlen sollen, weil sie in Kurzarbeit sind oder ihre Beschäftigung verloren haben, schüttet das LEG-Management lieber sprudelnde Gewinne an Aktionärinnen und Aktionäre aus. Dafür haben sie auch mitten in der Krise die Mieten weiter in die Höhe getrieben. Noch im Sommer hatte Vorstandsboss Lars von Lackum eigentlich großzügige Zugeständnisse versprochen – alles nur hohle Phrasen. Es zeigt sich, dass wir mit unserer Einschätzung recht haben: Diese Konzerne werden nicht freiwillig ihren Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten", so Eumann weiter.</p>
<p>„Nach dem Mietpreistreiber Vonovia ist die LEG bereits der zweite sehr große Immobilienkonzern in NRW, der sich mitten in der Krise dermaßen unverantwortlich verhält", sagt Amid Rabieh, wohnungspolitischer Sprecher von DIE LINKE NRW. „Deswegen fordern wir als ersten Schritt, die Mieten flächendeckend gesetzlich einzufrieren. Das alleine reicht jedoch nicht. Es zeigt sich erneut, welche schädlichen Folgen die Privatisierung der 130.000 ehemals landeseigenen LEG-Wohnungen an einen Goldman-Sachs-Investmentfonds hat. CDU und die FDP müssen endlich die Verantwortung für ihre katastrophale Fehlentscheidung übernehmen. Um die Krise im Bereich des bezahlbaren Wohnraums in den Griff zu bekommen, brauchen wir dringend eine Rücküberführung von privatisierten Wohnungsbeständen in öffentliches Eigentum, um sie gemeinwohlorientiert und im Interesse Menschen in unserem Bundesland zu bewirtschaften."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-324081</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Mar 2021 17:14:28 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE macht den Unterschied – auch bei der Parität</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-macht-den-unterschied-auch-bei-der-paritaet-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben im Landtag von Nordrhein-Westfalen einen Entwurf für ein Paritätsgesetz eingebracht. Ziel ist, den Anteil von weiblichen Abgeordneten zu erhöhen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Danach sollen bei den Aufstellungen von Landeslisten Frauen gleichberechtigt zu berücksichtigen.</p>
<p>Dazu erklären Nina Eumann und Christian Leye, Landessprecherin und -sprecher von DIE LINKE.NRW: „Wir unterstützen das Vorhaben und freuen uns über die Einbringung eines Paritätsgesetzes für NRW. Paritätsgesetze sind ein wirksames Instrument, um den Frauenanteil in den Parlamenten zu erhöhen und damit die Strukturen aufzubrechen, die Frauen von der Macht fernhalten. Quotierte Listenaufstellungen sind bei uns bereits lange gelebte Praxis. Aus Erfahrung können wir sagen: es gibt wirklich keinen Grund, die Parlamentsarbeit mehrheitlich den Männern zu überlassen."</p>
<p>Eumann und Leye weiter: „An dieser Stelle möchten wir freundlich anmerken, dass auch SPD und Bündnis 90/Die Grünen nicht paritätisch im Landtag vertreten sind. Da swohl Bundes- als auch Landtagswahlen vor der Tür stehen sind wir gespannt, ob die SPD, die sich jetzt öffentlich für mehr Frauen in den Parlamenten äußert, dies jetzt auch in der eigenen Partei umzusetzen wird. Noch ein Hinweis auf die Kritiker eines Paritätsgesetzes: Auch bei der Einführung des Frauenwahlrechts 1918 gab es viele Stimmen der Ablehnung. Aber keine Sorge: Ihr schafft das, auch daran werdet Ihr euch gewöhnen, dass mehr Frauen in den Parlamenten mitentscheiden!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-324080</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Mar 2021 17:11:07 +0100</pubDate>
                <title>Alle zurück in die Schule? Nicht schon wieder ohne Plan!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/alle-zurueck-in-die-schule-nicht-schon-wieder-ohne-plan/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Am 15. März sollen in NRW laut Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) wieder alle Schüler*innen in die Schulen zurückkehren. Stattfinden soll das Ganze im sogenannten Wechselunterricht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Schulen sollen autonom unter Einbezug der Eltern entscheiden können, ob ein Wechsel der geteilten Lerngruppen tage- oder wochenweise stattfindet oder man anderweitig Präsenzunterricht für alle in geteilten Lerngruppen realisiert.</p>
<p>Dr. Carolin Butterwegge, schulpolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW, erklärt dazu: "Was die Familien jetzt brauchen, ist Planbarkeit und kein ständiges Hin- und Her. Für berufstätige Eltern ist der Wechselunterricht eine Katastrophe. Aber an der schrittweisen Öffnung der Schulen für alle Schüler*innen führt kein Weg vorbei."</p>
<p>Die Landesarbeitsgemeinschaft Bildung von DIE LINKE NRW fordert in einem Sechs-Punkte-Papier, möglichst allen Schüler*innen verlässlichen Präsenzunterricht zu ermöglichen. Schulen müssen darüber autonom entscheiden können. „Für uns steht im Vordergrund, den Kindern und Jugendlichen nach einem Jahr im Lockdown endlich wieder soziale Kontakte zu ermöglichen. Viele Kinderärzt*innen und Psycholog*innen haben gemahnt, dass die Isolation gravierende Folgen für die psychische und soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen hat", so Sonja Neuhaus, Co-Sprecherin der LAG Bildungspolitik.</p>
<p>Besonders wichtig sei hierbei die Aussetzung von Prüfungen und des Sitzenbleibens sowie die Entzerrung von Stoffkatalogen, um den Druck von Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften zu nehmen, ergänzt Butterwegge. Zentrale Abschlussprüfungen müssten ausgesetzt werden können, stattdessen braucht es freiwillige Prüfungen mit Aufgabenstellung durch die Schulen oder einen Abschluss aufgrund der bisherigen Bewertungen. Darüber hinaus muss der Gesundheitsschutz für alle Beteiligten an erster Stelle stehen: Neben Hygienekonzepten mit Maskenpflicht und Abstandsregeln braucht es Impfangebote für alle Lehrkräfte und Beschäftigten, Testungen überdies für alle Schüler*innen und ein Test- und Quarantänekonzept bei positiven Fällen. Und wo nötig müssen auch Luftfiltergeräte für alle Schulformen zum Standard werden, bevor Schulen wieder geöffnet werden.</p>
<p>„Statt sich auf Lernstoff und Prüfungen zu versteifen, schlagen wir vor, die Schüler*innen individuell in kleinen Lerngruppen zu fördern. Das kann auch projektorientiert geschehen. Dazu soll auch pädagogisches Personal hinzugezogen und außerschulische Lernorte genutzt werden können, wenn die Schulen es möchten", so Neuhaus abschließend. Denn: In Pandemiezeiten ginge es um den Erhalt von Lernfreude und Bildung, nicht um Messen und Bewerten!</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-324079</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Mar 2021 17:07:41 +0100</pubDate>
                <title>Zehn Jahre nach Fukushima: NRW muss vollständig aus der Atomwirtschaft aussteigen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zehn-jahre-nach-fukushima-nrw-muss-vollstaendig-aus-der-atomwirtschaft-aussteigen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des zehnten Jahrestags der Reaktor-Katastrophe im japanischen Fukushima am 11.März fordert DIE LINKE. NRW die Landesregierung zum Handeln auf. Die atompolitische Sprecherin Edith Bartelmus-Scholich erklärt, dass die atomare Bedrohung für die Bürgerinnen und Bürger noch längst nicht gebannt ist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Vor zehn Jahren hat uns der Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima eindringlich vor Augen geführt, dass die Risiken von Kernreaktoren nicht beherrschbar sind. In der Folge wurde richtigerweise beschlossen, die deutschen Atommeiler bis Ende 2022 abzuschalten."</p>
<p>Doch noch immer verfüge die Anreicherungsanlage in Gronau über eine unbefristete Betriebsgenehmigung. Das dort angereicherte Uran werde in die belgischen Schrottreaktoren Doel und Tihange geliefert. „Aus unserer Sicht ist es nicht damit getan, die Atomstromproduktion in Deutschland einzustellen, solange die Kernkraftwerke im benachbarten Ausland weiterhin mit Brennelementen versorgt werden. Bei einer Havarie in Belgien wären Menschen und Natur in großen Teilen von NRW gefährdet. Wir fordern die Landesregierung auf, sich nachdrücklich für eine sofortige Abschaltung der belgischen AKW einzusetzen", so Bartelmus-Scholich.</p>
<p>Aus Sicht von DIE LINKE NRW müsse ein Ausstieg aus der gesamten nuklearen Brennstoffkette vollzogen werden. Sie beruft sich dabei auf zwei Rechtsgutachten des Bundesumweltministeriums aus dem Jahr 2017. Diese sagten klar, dass eine Beendigung der Urananreicherung rechtssicher umsetzbar und voraussichtlich ohne Entschädigungszahlungen an die Betreiber möglich sei. Auch deshalb stehe DIE LINKE. NRW an der Seite des Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie, welches gegen die Exportgenehmigung der Brennelemente klagt.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-324078</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Mar 2021 17:04:19 +0100</pubDate>
                <title>Gender Pay Gap: Eine schreiende Ungerechtigkeit!</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/gender-pay-gap-eine-schreiende-ungerechtigkeit-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Anlässlich des Equal Pay Day erklärt Die LINKE NRW ihr Unverständnis darüber, dass die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen noch immer nicht behoben ist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Landesvorstandsmitglied Edith Bartelmus-Scholich: „Noch immer verdienen Frauen durchschnittlich 19 Prozent weniger als Männer. Es ist kein Grund zu feiern, dass dieser Wert im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent gefallen ist. 19 Prozent bedeuten, dass Frauen über das Jahr hinaus 69 Tage länger arbeiten müssen, um den gleichen Jahreslohn zu bekommen wie ihre männlichen Kollegen, also bis zum 10. März."</p>
<p>Dabei habe sich die Einkommensungleichheit infolge der Corona-Krise noch einmal verschärft. Durch die Schließung von Kitas und Schulen mussten vor allem Frauen ihre Arbeitszeit reduzieren oder ihren Beruf ganz aufgeben. „Bereits vor der Krise haben sich sechs Prozent der Männer, aber 62 Prozent der Frauen überwiegend um Kinder und zu pflegende Angehörige gekümmert", erklärt die frauenpolitische Sprecherin Michaele Gincel-Reinhardt. „Minijobber*innen, in der Gastronomie oder der Tourismusbranche beschäftigte Frauen gehören zu den Verlierer*innen. Die fehlende Kinderbetreuung und der Verlust des Arbeitsplatzes führen zu einer Re-Traditionalisierung der Rolle der Frau. Die ungleiche Verteilung der Sorgearbeit zu Lasten der Frauen hat sich verfestigt."</p>
<p>Gincel-Reinhardt und Bartelmus-Scholich sind sich einig, dass es politische Impulse brauche, um Geschlechtergerechtigkeit herzustellen. „Offen bleibt, ob die Ausweitung des Homeoffice die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen schließen und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewährleisten kann. In der Praxis führt diese Regelung momentan eher zu einer höheren Belastung der Frauen," so Gincel-Reinhardt. Vor diesem Hintergrund brauche es vielmehr neue Arbeitszeitmodelle. „Aus unserer Sicht erfordert die Herstellung der Chancengleichheit eine Verkürzung der Arbeitszeit auf 30 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Dann nämlich können die Kinderbetreuung und die Pflege von Angehörigen gleichermaßen von Männern und Frauen geleistet werden," schließt Edith Bartelmus-Scholich.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-324077</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Mar 2021 16:56:42 +0100</pubDate>
                <title>Corona verschärft Pflegenotstand</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/corona-verschaerft-pflegenotstand/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu der Meldung, dass weltweit immer mehr Pflegekräfte wegen der Corona-Pandemie aus dem Beruf ausscheiden wollen sagt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt ein Mittel gegen den Pflegenotstand und das heißt Geld. 500 Euro Gehaltsaufschlag wären das Mindeste, um in Richtung einer angemessenen Vergütung zu kommen. Damit würde der Beruf so attraktiv gemacht, dass die vielen, die aus dem Beruf ausgeschieden sind oder ihre Stunden reduziert haben, zu einer Rückkehr motiviert werden können. Im Moment passiert jedoch das Gegenteil: Die Mehrarbeit durch Corona erhöht den Druck weiter, immer mehr Kolleginnen und Kollegen scheiden aus dem Beruf aus. Der Applaus und die Einmalzahlungen haben die Lage in Deutschland nicht nachhaltig verändert. Wenn die Spirale aus Personalnot, Überlastung, Personalverlust und verschärfter Personalnot umgedreht werden soll, muss endlich richtig Geld in die Hand genommen werden. Verdient haben die Pflegekräfte das allemal.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-324076</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Mar 2021 16:53:50 +0100</pubDate>
                <title>Datenreport: Verschärfung sozialer Ungleichheit entgegentreten</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/datenreport-verschaerfung-sozialer-ungleichheit-entgegentreten/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den heute veröffentlichten Daten von Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Statistischem Bundesamt, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung und der Bundeszentrale für politische Bildung sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland verschärft sich die Ungleichheit zwischen arm und reich. Die Corona-Hilfen gleichen diese Entwicklung nicht aus – sie verstärken die Ungleichheit sogar noch. Am stärksten von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind Geringqualifizierte, Alleinerziehende und kleine Selbstständige. Darunter insbesondere Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund. Die Corona-Hilfen kommen hingegen vor allem den großen Unternehmen zugute.</p>
<p>Notwendig ist ein Aktionsplan für soziale Gerechtigkeit und gegen Armut, den die Bundesregierung auflegen müsste. Dazu gehören als erste Schritte eine Neuausrichtung bei den Corona-Hilfen, um Soloselbständige und Kulturschaffende sozial abzusichern, die Anhebung des Kurzarbeitergeldes, die sofortige Erhöhung des Hartz IV-Regelsatzes und eine deutliche Anhebung des Mindestlohns. Das lässt sich alles sehr schnell umsetzen, wenn der Wille da ist.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-324075</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Mar 2021 16:50:43 +0100</pubDate>
                <title>Fukushima: Atomausstieg muss unumkehrbar sein</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/fukushima-atomausstieg-muss-unumkehrbar-sein/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler, bekräftigen anlässlich des 10. Jahrestages des Atomunglücks von Fukushima, dass der Atomausstieg unumkehrbar sein muss.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, sagt:</em></p>
<p>"Der deutsche Ausstieg aus der Atomenergie ist ein Verdienst der Anti-Atombewegung, die Jahrzehnte gegen die atomare Gefahr mobilisiert haben. Protest lohnt sich, das ist auch eine ermutigende Lehre für die Klimabewegung. Der Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie muss vollständig und unumkehrbar sein.</p>
<p>Die Abschaltung der AKW in Deutschland ist beschlossen, aber die Folgen und Hinterlassenschaften der Atomkraft werden uns noch lange beschäftigen. Statt die Atomkonzerne, die jahrzehntelang hohe Gewinne und öffentliche Subventionen eingestrichen haben, dafür bezahlen zu lassen, wird ihnen der Ausstieg aus der Atomkraft mit Entschädigungen versilbert und die Kosten für Rückbau und Endlagerung größtenteils den Steuerzahlern übertragen. Das ist völlig inakzeptabel und zeigt erneut die engen Verflechtungen zwischen Teilen der Politik und den Atomkonzernen."</p>
<p><em>Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, sagt:</em></p>
<p>"Fukushima zeigt nicht nur, dass die Atomenergie Menschen und Umwelt verseucht, sondern das Atomkraftwerke auch extrem anfällig für Naturkatastrophen sind. Es ist beispielsweise völlig unverantwortlich, dass die Türkei zur Zeit an der Mittelmeerküste nur 25 Kilometer neben einer Erdbebenspalte jetzt ein Atomkraftwerk baut. Ich erwarte von der Bundesregierung hier eine klare Ansage an ihren Premium-Partner Türkei."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-324074</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Mar 2021 16:47:38 +0100</pubDate>
                <title>Equal Pay Day</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/equal-pay-day-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum heutigen Equal Pay Day fordern die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow, mehr Engagement gegen die ungerechte geringere Entlohnung von Frauen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, sagt:</em></p>
<p>"69 Tage arbeiten ohne Lohn, wenn Arbeitgeber das fordern würden, würden ihnen die Beschäftigten einen Vogel zeigen - und das zurecht. Im statistischen Mittel müssen Frauen aber das genau das immer noch tun. Während dieser Pandemie sind Frauen außerdem in besonderem Maße von Entlassungen betroffen und tragen gleichzeitig die deutlich gestiegene Last der Pflege- und Erziehungsarbeit.<br> Der Equal Pay Day ist deshalb auch eine klarer politischer Auftrag: Wir müssen mehr dafür tun, dass auch Männer Windeln wechseln dürfen, zum Beispiel über Anreize beim Elterngeld. Und wir müssen mehr dafür tun, dass die Regel: gleiches Geld für gleiche Arbeit umgesetzt und auch kontrolliert wird."</p>
<p><em>Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, weist auf die zweite Seite dieses Problems hin. Mit Blick auf die Lohnstrukturen in bestimmten Branchen sagt sie:</em></p>
<p>"Systemrelevanz - ein Wort das den meisten vor dieser Krise kaum geläufig war. Heute weiß fast jedes Kind, dass es einige Jobs gibt, die unsere Gesellschaft jeden Tag am Laufen halten. Wir wissen außerdem, dass diese Jobs schlecht bezahlt werden und in der großen Mehrheit von Frau ausgeübt werden. Das ist wirklich ein Unding. Wir brauchen im Einzelhandel einen deutlichen Ausbau der Tarifbindung. Wir brauchen eine deutliche Aufwertung der Berufe im Gesundheitsbereich und das bedeutet auch Investitionen. Wenn wir den Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen nachhaltig bekämpfen wollen, müssen wir auch die Bezahlung in den Branchen deutlich verbessern in denen besonders viele Frauen arbeiten."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-323760</guid>
                <pubDate>Mon, 08 Mar 2021 15:25:04 +0100</pubDate>
                <title>Internationaler Frauenkampftag: Pandemie und Wirtschaftsordnung benachteiligen Frauen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/internationaler-frauenkampftag-pandemie-und-wirtschaftsordnung-benachteiligen-frauen-2/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum 110. Internationalen Frauenkampftag am 8. März erklärt Kira Sawilla, eine der Frauenpolitischen Sprecherinnen von DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Aktuell kommen wir der Geschlechtergerechtigkeit nicht näher. Vielmehr führt die pandemische Lage zu Rückschritten, die viele Frauen treffen.“</p>
<p>Das begründet Sawilla folgendermaßen: „Durch die Schließung von Schulen und Kitas werden Frauen noch mehr durch Sorgearbeit belastet als vor der Pandemie. Zusätzlich verschlechtert sich die finanzielle Lage vieler Frauen noch einmal. Teilzeitbeschäftigte und Arbeitnehmerinnen in sogenannten Frauenberufen waren schon vorher nicht auf Rosen gebettet. Nun aber kommen viele von ihnen mit Kurzarbeitergeld gar nicht mehr aus oder müssen wegen Wegfall ihrer Teilzeitbeschäftigung beim Jobcenter Arbeitslosengeld II beantragen. Frauenarmut ist in unserer kapitalistischen Wirtschaftsordnung faktisch festgeschrieben und jede Krise verschärft sie noch einmal. Die Politik ist hier gefordert, endlich die wirtschaftliche Benachteiligung von Frauen zu bekämpfen. Auf die Agenda gehören: Kurze Vollzeit für beide Geschlechter, Anhebung der Löhne und Gehälter in sogenannten Frauenberufen, Abschaffung der 450-Euro-Jobs und verlässliche, kostenfreie Kinderbetreuungseinrichtungen.“</p>
<p>Martina Siehoff, Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE NRW, ergänzt: „Auch häusliche Gewalt gegen Frauen hat während der Pandemie zugenommen. Es zeigt sich, dass wir in NRW zu wenig Frauenhausplätze haben. Ich fordere die Landesregierung auf, endlich Mittel zur Verfügung zu stellen, so dass jede Schutzsuchende Frau einen Platz in einem Frauenhaus vorfindet. Zudem muss die sogenannte Täterarbeit besser finanziert werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-323667</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Mar 2021 18:13:28 +0100</pubDate>
                <title>Tag des Artenschutzes: In NRW sind viele Arten unter Druck</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/tag-des-artenschutzes-in-nrw-sind-viele-arten-unter-druck-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>&quot;In NRW, in Deutschland und in Europa ist die biologische Vielfalt gefährdet. Ökosysteme werden zerstört, die Zahl der Arten nimmt ab und innerhalb der verbliebenen Arten nimmt die genetische Vielfalt ab.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Klimakrise verschärft diesen bestehenden Megatrend. Zur Messung der biologischen Vielfalt findet in NRW regelmäßig ein Monitoring statt, bei dem nicht nur Bestandszahlen der einzelnen Arten erhoben werden. Dabei werden die unterschiedlichen Lebensräume untersucht: Quellen, Fließ- und Stillgewässer, Moore, Magerrasen, Wälder etc. Zu verzeichnen ist, dass die Qualität der Lebensräume gleichbleibend schlecht ist und zwar auf geringem Level. 2% der Arten sind in NRW schon ausgestorben."</p>
<p>Ein Viertel der Arten stehen auf der Roten Liste, sind also akut gefährdet, darunter über 50% der Moose. Hinzu kommen z.B. Wildbienen, Schmetterlinge, Libellen, Insekten allgemein, Flusskrebse, Amphibien und Vögel. Unter den bedrohten Arten finden sich viele, die früher sehr weit verbreitet waren, z.B. die Wiesenglockenblume, der Schachbrettfalter oder die Feldlerche. Bei Vögeln ist ein Rückgang der Bestände von ca. 50% zu beobachten. U.a. sind die Bestandszahlen beim Kibiz um 75% und beim Rebhuhn um 94% eingebrochen. Gut dokumentiert durch die Krefelder Langzeitstudie (1985 – 2017) ist der Rückgang der Biomasse der Insekten. Innerhalb von etwas mehr als 30 Jahren ist selbst in Naturschutzgebieten die Biomasse der Insekten um 75% zurückgegangen."<br> <br> Und weiter:<br> <br> "Die Ursachen für das massive Artensterben und den Rückgang der Bestandszahlen fast aller Arten sind in dem hohen Flächenverbrauch, der Versiegelung vieler Flächen und der Intensivierung der Landwirtschaft zu suchen. Oft sind kleine Schutzgebiete verinselt und liegen inmitten großer Flächen auf denen z.B. Pestizide und Gülle ausgebracht werden. Gewässer verändern durch landwirtschaftliche Nutzung in der Umgebung ihren Charakter als Lebensräume oder trocknen im Zuge des Klimawandels aus. Die Landesregierung ist aufgefordert, den Flächenverbrauch in NRW zu reduzieren und auch die Neuversiegelung von Fläche wirksam zu begrenzen. Maximal 5 ha Neuverbrauch pro Tag wären ein erstes Ziel. Derzeit liegt der Neuverbrauch an Flächen in NRW bei 10 – 20 ha pro Tag. Die Biodiversitätsstrategie der EU von 2015 muss in NRW endlich umgesetzt werden. Die Landwirtschaft muss auf die Produktion ökologischer und regionaler Lebensmittel umgestellt werden. DIE LINKE. NRW vermisst hier eine zielgerechte Politik der Landesregierung und unterstützt die Volksinitiative Artenvielfalt."</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-323663</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Mar 2021 18:06:28 +0100</pubDate>
                <title>Zu den heutigen Beratungen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder zur Corona-Pandemie</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/zu-den-heutigen-beratungen-der-bundeskanzlerin-mit-den-ministerpraesidentinnen-und-ministerpraesiden/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zu den heutigen Beratungen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder zur Corona-Pandemie erklären die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Bedürfnis der Menschen nach Lockerungen ist sehr nachvollziehbar. Aber die Pandemie ist noch lange nicht unter Kontrolle. Die Infektionszahlen sind noch immer viel zu hoch, steigen wieder, die neuen ansteckenderen Virus-Varianten verbreiten sich. Die Politik ist in der Pflicht, alles zu tun, um sicheres Öffnen zu ermöglichen. Das schuldet sie den Menschen, aber auch den vielen kleinen Gastronomiebetrieben, Kulturschaffenden und Geschäften, die von Monat zu Monat um ihre Existenz kämpfen. Planbarkeit und Verantwortung bedeutet auch, ein Lockerungs-Jojo zu verhindern.</p>
<p>Leider müssen wir feststellen, dass mangelnde Voraussicht und halbherzige Maßnahmen die Haupt-Kennzeichen der deutschen Corona-Politik sind. Daran wird sich voraussichtlich auch mit der heutigen Bund-Länder-Runde nichts ändern.</p>
<p>Die Schülerinnen und Schüler kehren in Schulen zurück, die noch immer nicht mit Luftfiltern ausgestattet sind.</p>
<p>Für Impfungen verschenkte die Regierung Monate, weil sie sich nicht mit den Pharmakonzerne anlegen will. Die Freigabe der Lizenzen hätte schon vor Wochen wesentlich schnellere Impfungen ermöglicht. Schnell mehr und günstigeren Impfstoff brauchen wir außerdem, um die Pandemie auch im globalen Süden einzudämmen.</p>
<p>Bei der Teststrategie könnten vor allem Selbsttests, wie sie auch in Deutschland jetzt endlich zugelassen sind, den entscheidenden Fortschritt bringen.</p>
<p>In Österreich und in den Niederlanden kann man sich seit Wochen solche Tests kostenlos abholen. Spahns Versprechen kostenloser Schnelltests in speziellen Testzentren, ist unpraktikabel: Für einen einfachen Schnelltest soll man in ein medizinisches Zentrum fahren, dort Schlange stehen, bis man dran ist und ein Ergebnis erhält, das man in 15 Minuten selbst zuhause hätte bekommen können. Schnelltests müssen jedoch Alltag werden. Die erwarteten Testraten von 2% der Bevölkerung bei Spahns Plan sind vielleicht realistisch, zeigen aber realistischerweise vor allem eins: Die Wirkungslosigkeit von Spahns Teststrategie.</p>
<p>Wir brauchen kostenfreie Schnelltests für alle. Neben der ausreichenden Versorgung von Schulen, Pflegeeinrichtungen und anderen besonders riskanten Orten, müssen pro Person und Monat Grundkontingente an Tests über die Apotheken abgegeben werden. Damit das Gefühl, sicher durch den Alltag zu gehen, kein Privileg der Menschen mit guten Einkommen wird, müssen die Gratiskontingente für Leistungsberechtigte entsprechend größer ausfallen.</p>
<p>Die Idee ist, dass Menschen sich jeden Tag, an dem sie das Haus verlassen, um andere Menschen zu treffen, einmal selbst testen. Selbstverständlich muss die Bundesregierung dafür Geld in die Hand nehmen.</p>
<p>Unternehmen müssen ihren Beschäftigten ebenfalls Selbsttests zur Verfügung stellen, und zwar täglich, nicht nur wöchentlich. Nur so können wir das Risiko für alle auf ein erträgliches Maß senken, so lange die Impfquote noch niedrig ist.</p>
<p>Nach einem Jahr Pandemie, in dem diese Regierung den Löwenanteil der Belastung bei den einfachen Menschen abgeladen hat, nach einem Jahr, in dem Milliarden in Unternehmen geflossen sind, die anschließend dennoch Stellen gestrichen und Standorte verlegt haben, ist es wirklich an der Zeit, gegenüber den Unternehmen die Samthandschuhe auszuziehen.</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-323224</guid>
                <pubDate>Tue, 02 Mar 2021 17:38:00 +0100</pubDate>
                <title>Reul nutzt rassistische Denkmuster für Stimmungsmache gegen arabisch-kurdische Familien</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/reul-nutzt-rassistische-denkmuster-fuer-stimmungsmache-gegen-arabisch-kurdische-familien-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Innenminister Herbert Reul (CDU) gibt sich als Hardliner im Kampf gegen sogenannte Clans, in einem Interview mit dem Focus schreckt er dabei nicht mal mehr vor der Verwendung von Biologismus zurück um „Clans&quot; besondere biologische Merkmal zuzuschreiben. Jules El-Khatib, stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE NRW, erklärt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„ Minister Reul muss sich dringend mit rassistischen Denkmustern auseinandersetzen. Wer im Interview mit dem Focus sagt: 'Das ist die DNA der Clans: Sie riechen das Geld', der knüpft damit an eine Denkweise an, die Menschen anhand ihrer Herkunft bestimmte Eigenschaften zuweist."</p>
<p>"Diese Denkweise wurde glücklicherweise, mit Ausnahmen wie bei Thilo Sarrazin, aus dem öffentlichen Diskurs verbannt. Statt pauschal gegen Menschen arabischer oder kurdischer Herkunft mit bestimmten Familiennamen zu hetzen und ihnen Eigenschaften zuzuordnen, sollte die Landesregierung das Elend der Kettenduldung beenden und Integrationsperspektiven schaffen. Dass er das Interview mit dem antifaschistischen Spruch 'wehret den Anfängen' beendet, um im selben Augenblick vor vermeintlichen kriminellen Flüchtlingen zu warnen, ist an Zynismus kaum zu überbieten", so El-Khatib abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-323189</guid>
                <pubDate>Mon, 01 Mar 2021 15:19:11 +0100</pubDate>
                <title>Tarifrunde der IG Metall: Der Strukturwandel lässt sich nicht gegen die Beschäftigten durchsetzen </title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/tarifrunde-der-ig-metall-der-strukturwandel-laesst-sich-nicht-gegen-die-beschaeftigten-durchsetzen-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Zum Ende der Friedenspflicht in der Metall- und Elektroindustrie am heutigen 1. März wünscht DIE LINKE NRW den Beschäftigten einen langen Atem und viel Erfolg. Nach Ansicht der gewerkschaftspolitischen Sprecherin Ulrike Eifler von DIE LINKE NRW brauche es nun angesichts der Arbeitgeberforderungen den Druck der IG Metall.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Denn neben langen Laufzeiten für den neuen Tarifvertrag fordern die Arbeitgeber nur minimale Lohnerhöhungen und automatische Tarifabsenkungen etwa beim Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. „Offenbar scheint sich mit der Corona-Pandemie auch eine neue Qualität in den Tarifauseinandersetzung anzubahnen. Den Arbeitgebern reicht die Forderung nach Nullrunden nicht mehr aus. Jetzt wollen sie den Beschäftigten über Einschnitte bei den Sonderzahlungen auch noch aktiv etwas wegnehmen," sagt Eifler.</p>
<p>Problematisch sei das Verhalten der Arbeitgeber vor allem deshalb, weil der Strukturwandel nicht gegen die Beschäftigten durchgesetzt werden könne. „Gerade im industriell geprägten NRW erfordern die Widersprüche des aktuellen Strukturwandels seine soziale Gestaltung", so Eifler weiter.</p>
<p>Der Umbruch in der Arbeitswelt, von dem die Metall- und Elektroindustrie in besonderer Weise betroffen ist, sei epochal. Nach einer bundesweiten Beschäftigtenumfrage der IG Metall zufolge haben bereits 52,5 Prozent der Betriebe damit begonnen, Arbeitsplätze abzubauen. Deshalb sei die Tarifrunde vor allem eine Auseinandersetzung um die Ausgestaltung des aktuellen Strukturwandels. „Beschäftigungssicherung und nachhaltige Konzepte für den Erhalt industrieller Standorte dürfen sich nicht ausschließen und der ökologische Umbau der Industrie darf nicht auf Kosten der Beschäftigten betrieben werden," erklärt Eifler abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-323187</guid>
                <pubDate>Mon, 01 Mar 2021 15:13:47 +0100</pubDate>
                <title>Equal Care Day: Sorge- und Pflegetätigkeit aufwerten – Arbeit, Zeit und Geld gerecht verteilen</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/equal-care-day-sorge-und-pflegetaetigkeit-aufwerten-arbeit-zeit-und-geld-gerecht-verteilen/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Eine der dringlichsten Aufgaben dieser Zeit ist die gerechte Verteilung von Arbeit, Zeit und Geld. Bereits existierende geschlechtsspezifische Schieflagen haben sich in der Krisenzeit verschärft.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wichtig, dass es dazu mehr Daten und Erkenntnisse gibt, wie sie heute die neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung liefert. Sie untersucht Auswirkungen der Krise unter Bezugnahme auf die geschlechtsspezifischen Lohn-, Zeit- und Sorgelücken (Gender Pay Gap, Gender Time Gap, Gender Care Gap) und resümiert, dass die existierenden Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern absehbar zunehmen, wenn jetzt nicht gegengesteuert wird. Diese Botschaft, die sich seit Monaten durch viele Medienberichte und Zwischenbilanzen zur Krisenpolitik zieht, muss von der Bundesregierung endlich ernst genommen werden“, erklärt Doris Achelwilm, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, anlässlich der Veröffentlichung der Studie „Stand der Gleichstellung. Ein Jahr mit Corona“ der Hans-Böckler-Stiftung am heutigen Equal Care Day. Achelwilm weiter:</p>
<p>„Schon vor der Pandemie wurde der größte Teil notwendiger Sorge- und Pflegearbeit von Frauen getätigt, beruflich oder privat, unterbezahlt oder unbezahlt. Auch wenn Männer im Vergleich zu vorpandemischen Zeiten durchschnittlich mehr familiäre Sorgearbeit übernehmen, liegt die Hauptlast nach wie vor auf den Schultern von Frauen, teils unter Reduzierung der Erwerbsarbeit. Gleichzeitig schneiden sie durchschnittlich schlechter ab, wenn es um Kurzarbeitergeld und andere Finanzhilfen und Konjunkturpakete geht. Es ist wichtig, dass diese Schieflage klar erkannt und mit politischen Gegenprogrammen angegangen wird. Der heutige Equal Care Day schafft Bewusstsein für die Wechselwirkungen von Sorgeverantwortung und sozialer Unabhängigkeit. Der Bundesregierung sind die Zusammenhänge bekannt. Es wird Zeit, dass sie danach handelt und Maßnahmen trifft, damit lebensrelevante Sorge- und Pflegearbeiten zu Hause gerechter verteilt und entlastet werden und berufliche Care-Arbeit viel besser bezahlt und personell aufgestockt wird.</p>
<p>Erst letzte Woche hat DIE LINKE mit einem eigenen Antrag im Bundestag einen Kurswechsel hin zu einer geschlechtergerechten Krisen- und Zukunftspolitik gefordert. Die soziale und geschlechtergerechte Bewältigung der Krise ist eine politische Mammutaufgabe, die mit vielen übergeordneten Aufgaben wie einer zu stärkenden Tarifbindung und der Schaffung sozialversicherungspflichtiger Arbeit statt Minijobs zu tun hat. Die Bundesregierung ist in der Pflicht, Geschlechtergerechtigkeit ressortübergreifend zu verankern – für bessere Verhältnisse zu Hause und im Erwerbsleben, eine paritätische Ausgestaltung der Elternzeiten, Individualbesteuerung und Kindergrundsicherung statt Ehegattensplitting sowie wirksamere Gesetze gegen Niedriglöhne bzw. –renten und Lohndiskriminierung.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-323167</guid>
                <pubDate>Sun, 28 Feb 2021 19:52:58 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE NRW und DIE LINKE. - Hagen gratuliert Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow </title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/die-linke-nrw-und-die-linke-hagen-gratuliert-janine-wissler-und-susanne-hennig-wellsow/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>DIE LINKE hat auf ihrem Bundesparteitag einen neuen Parteivorstand gewählt. Dazu erklären Nina Eumann und Christian Leye, Landessprecherin und -sprecher von DIE LINKE NRW:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Wir freuen uns über die Wahl von Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow zu den neuen Parteivorsitzenden. DIE LINKE macht den Unterschied: Wir sind derzeit die einzige im Bundestag vertretene Partei, die eine weibliche Doppelspitze vorweisen kann."</p>
<p>Dieser <a href="https://www.die-linke.de/partei/parteistruktur/parteitag/siebenter-parteitag/" target="_blank" class="link-extern" title="Hier geht es zur Website des Bundesparteitags" rel="noreferrer">Parteitag</a> ist ein Signal des Aufbruchs. Gesellschaftlich wird DIE LINKE mehr denn je gebraucht: Gerade jetzt in der Corona-Krise vertieft sich die gesellschaftliche Spaltung, viele Menschen sind in Existenznot geraten oder haben Angst vor Arbeitslosigkeit, während das Vermögen der Millionäre um 20 Prozent gestiegen ist. Die Mehrheit der Bevölkerung ist gegen Privatisierungen, gegen wachsende Ungleichheit. Für diese Mehrheit wollen wir eine Stimme sein. Mit in den Parteivorstand gewählt wurden zwei Vertreter aus NRW. Auch ihnen gratulieren wir und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Niema Movassat und Thies Gleiss.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Sat, 27 Feb 2021 13:27:29 +0100</pubDate>
                <title>Der Abschied von Katja Kipping und Bernd Riexinger, Brücken und Impulse</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/der-abschied-von-katja-kipping-und-bernd-riexinger-bruecken-und-impulse0/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Seit 2012 sind Katja Kipping und Bernd Riexinger Vorsitzende der LINKEN. Nach beinahe neun Jahren an der Spitze wird das Duo nicht wieder antreten. Gregor Gysi findet in seiner Kolumne die passenden Worte zum Abschied.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Eine linke Partei zu führen, gehört sicher nicht zu den Aufgaben, bei denen man sich leicht Meriten verdienen kann. Denn natürlich gibt es immer nicht wenige Genossinnen und Genossen, die alles besser wissen, was für DIE LINKE im Allgemeinen und besonderen gut ist, und auch immer wieder Wege finden, dies den Vorsitzenden mal mehr, mal weniger freundlich mitzuteilen.</p>
<p>Andere wiederum vermuten hinter jedem Personenplakat und jeder Minute, die Vorsitzende länger auf Parteitagen reden dürfen als sie, den ersten Schritt zum Personenkult und auch immer wieder Wege finden, dies den Vorsitzenden mal mehr, mal weniger freundlich mitzuteilen.</p>
<p>LINKE Parteivorsitzende müssen sich deshalb schon frühzeitig daran gewöhnen, auch von den eigenen Mitstreiterinnen und Mitstreitern argwöhnisch beäugt zu werden. Ich hatte dabei noch Glück im Unglück, denn als ich 1989 zum Parteivorsitzenden gewählt wurde, wollte diesen Job gerade niemand anders auf dieser Welt machen. Und der politische Druck von außen auf die Partei ließ uns eng zusammenrücken, weil man diesem nur so widerstehen und die Partei nur so erhalten konnte. Als der Druck von außen weniger wurde, erhöhte sich der von innen.</p>
<p>Katja und Bernd wurden an die Spitze unserer Partei gewählt, als diese Grabenkämpfe gerade auf die Spitze getrieben wurden. Man muss dazu wissen, dass man in der LINKEN mit einem besonders schlecht umgehen kann – dem Erfolg der LINKEN. Offenbar verleitet die Gewissheit, dass man nicht um das Überspringen der 5-Prozent-Hürde kämpfen muss, dazu, die kleinen Differenzen zwischen Strömungen und Personen besonders intensiv auszutragen und damit das große gemeinsame Ziel aus den Augen zu verlieren.</p>
<p><strong>Brücken über die Gräben gebaut</strong></p>
<p>2012 hatten wir Linke es auf diese Weise „geschafft“, die Wählerzustimmung unseres großartigen Wahlerfolges mit fast 12 Prozent drei Jahre zuvor in den Umfragen bis auf vier Prozent zu reduzieren, sodass der Wiedereinzug in den Bundestag keineswegs gesichert schien. Dass DIE LINKE ein Jahr später bei den Wahlen die Hälfte des verlorenen Wählerzuspruchs wieder zurückgeholt hatte, war entscheidend auch das Verdienst von Katja und Bernd, die Brücken über die Gräben bauten und in ihrer nun fast neunjährigen Amtszeit dafür sorgten, dass die Wehen der Parteifusion verebbten und heute kaum noch eine Rolle spielen. Die Mischung – eine Frau, die ökologisch und sozial, und ein Mann, der gewerkschaftlich engagiert ist, hat sich bewährt.</p>
<p>Das schlug und schlägt sich auch in den Mitgliederzahlen nieder. Angesichts der biografischen Struktur der Mitgliedschaft ist es nicht gering zu schätzen, dass es zwar kleinere Auf und Abs, aber eben keine großen Rückgänge mehr gibt. Parteien leben von ihren Mitgliedern und DIE LINKE umso mehr, weil wir anders als alle anderen Parteien bewusst auf das große Geld von Lobbyverbänden und Konzernen verzichten, die uns allerdings ohnehin nichts gäben. Parteiarbeit lebendig zu gestalten, der Mitgliedschaft Raum geben zur Entfaltung von Ideen – dieses Herangehen prägte die Arbeit von Katja und Bernd als Parteivorsitzende.</p>
<p><strong>Vorsitzende an den Ergebnissen messen</strong></p>
<p>Ja, Parteivorsitzende müssen sich wie Fußballtrainer letztlich auch an den Ergebnissen messen lassen. Und auch wenn es einige herbe Niederlagen gab wie bei den Europawahlen, in einigen ostdeutschen Ländern und auch im Westen des Landes das Zwischenhoch nach der Entstehung der LINKEN nicht überall von Dauer war, bleibt unterm Strich, dass DIE LINKE heute nicht mehr wegzudenken ist aus dem bundesdeutschen Parteiensystem. Beteiligt an drei Landesregierungen, mit Bodo Ramelow ein Ministerpräsident, kommunal im Osten breit verankert, im Westen auf dem Weg dorthin. Das heißt allerdings nicht, dass dies immer so bleiben muss, wenn wir in alte Muster zurückfallen.</p>
<p>Wohin DIE LINKE will, welche Wege sie dabei geht, welche Verantwortung sie wie wahrnimmt, für wen und mit wem sie Politik macht – auf all diese Fragen müssen Antworten immer wieder neu gefunden werden. Katja und Bernd haben dafür Impulse gegeben, die weitertragen werden. Es sind die Mühen der Ebene, die die Partei ohne die Arbeit der beiden aber vielleicht gar nicht erreicht hätte. Und spätestens jetzt ist es Zeit, den Argwohn beiseite zu lassen, den beiden einfach Danke zu sagen und die Neuen zu unterstützen.</p>
<p>Quelle: <a href="https://www.links-bewegt.de/de/article/245.br%C3%BCcken-und-impulse.html" target="_blank" class="link-extern" title="Quelle Links Bewegt" rel="noreferrer">Links Bewegt</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-323157</guid>
                <pubDate>Sat, 27 Feb 2021 13:01:33 +0100</pubDate>
                <title>Systemwechsel in der Pflege: Eine Frage der Menschlichkeit</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/systemwechsel-in-der-pflege-eine-frage-der-menschlichkeit/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Der große Zuspruch für diese Petition ist Ausdruck davon, wie sehr alle Beteiligten – Pflegekräfte, Patienten, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen – unter dem jetzigen System Pflege leiden“, erklärt Harald Weinberg,</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Sprecher für Krankenhauspolitik der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die am 1. März stattfindende öffentliche Beratung des Petitionsausschusses zu der von Dr. Bernhard Albrecht eingebrachten Petition des „Stern“ für eine „Pflege in Würde“, die in kurzer Zeit von über 300.000 Menschen unterschrieben wurde. Weinberg weiter:</p>
<p>„Nicht nur die Schwächsten und Hilfebedürftigsten werden unwürdig behandelt, sondern auch diejenigen, die sie versorgen. Deswegen brauchen wir einen echten Systemwechsel, der mit der Profitlogik bricht und sich am Gemeinwohl orientiert. Für eine menschenwürdige Pflege müssen wir den ökonomischen Druck von den Einrichtungen nehmen.“</p>
<p>Pia Zimmermann, Sprecherin für Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE, ergänzt: „Ein grundlegender Systemwechsel mit spürbar höheren Gehältern für deutlich mehr Pflegekräfte ist nicht zum Nulltarif zu haben, sondern kostet Milliarden. Aber der Petent hat vollkommen recht, es ist ‚als gesamtgesellschaftliche Aufgabe finanzierbar‘. Die bislang privat Versicherten werden zunächst in ein solidarisches System eingebunden. Dem folgend werden alle Einkünfte für den Beitrag berücksichtigt, also auch Kapital-, Zins- und Mieteinnahmen. Das ist der harmonische Zweiklang zur Finanzierung guter Pflege: solide und solidarisch.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-322982</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Feb 2021 18:47:35 +0100</pubDate>
                <title>Deutsche Wohnen &amp; Co. enteignen: Für ein Ende des (Mieten-)Wahnsinns</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/deutsche-wohnen-co-enteignen-fuer-ein-ende-des-mieten-wahnsinns/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Katja Kipping und Bernd Riexinger, begrüßen den Start des Volksentscheides &quot;Deutsche Wohnen &amp; Co enteignen&quot; in Berlin am 26. Februar 2021.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Katja Kipping sagt:</em></p>
<p>"Berlin hat mit dem Mietendeckel gezeigt, dass die Mietenexplosion kein Schicksal ist. Nun macht die Bewegung gegen den Mietenwahnsinn Nägel mit Köpfen und will den großen Miethaien ein für allemal das Handwerk legen. Das finde ich großartig! Deshalb werde ich auch selbst am Freitag an der öffentlichen Unterschriftenaktion am Kottbusser Tor teilnehmen.</p>
<p>Wenn die etwa 240.000 Wohnungen, die in Berlin den großen Immobilienkonzernen gehören, in öffentliches Eigentum überführt werden, kann das Land Berlin mehr Einfluss auf die Mietentwicklung nehmen. Wohnen ist ein Grundrecht, das sich die Menschen in Berlin gerade zurückholen."</p>
<p><em>Bernd Riexinger sagt:</em></p>
<p>"Über Jahrzehnte haben die großen Immobilienkonzerne ungehindert ihre Mieterinnen und Mieter ausgenommen. Mietsteigerungen, Verwahrlosung und Luxussanierungen sind typisch für die großen Immobilienkonzerne, gerade auch für Deutsche Wohnen.</p>
<p>Vor allem die großen Immobilienkonzerne spekulieren lieber auf solvente Kunden, als die Räumlichkeiten für das auszustatten und anzubieten, was dringend gebraucht wird: Bezahlbarer Wohnraum in zentralen Lagen. Hinzu kommt, dass diese Konzerne wenig bauen, sondern in erster Linie nach dem Prinzip handeln: Billiger Ankauf, überteuerte Vermietung.</p>
<p>Gerade in Städten wie Berlin sind die Mieten bereits so hoch, dass es nicht genügt, den weiteren Anstieg zu deckeln. Bezahlbare Mieten erreichen wir nur, wenn wir den Immobilienspekulanten ihre Spielzeuge aus der Hand nehmen. Deswegen freue ich mich sehr über den Volksentscheid 'Deutsche Wohnen &amp; Co. Enteignen'. Das ist ein Signal an die Miethaie in ganz Deutschland: Wer sich auf Kosten der Mieterinnen und Mieter die Taschen voll macht, für den brechen harte Zeiten an."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Thu, 25 Feb 2021 18:44:02 +0100</pubDate>
                <title>Caritas stellt sich existenzsichernden Löhnen in den Weg</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/caritas-stellt-sich-existenzsichernden-loehnen-in-den-weg/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>„Es ist ein Schlag ins Gesicht der Pflegekräfte, dass die Caritas die flächendeckende Einführung existenzsichernder Löhne in der Altenpflege ablehnt“, kommentiert Pia Zimmermann, Sprecherin für Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE, die heutige Entscheidung der Arbeitsrechtlichen Kommission der Caritas.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Damit schadet sie Pflegekräften und Menschen mit Pflegebedarf. Höhere Löhne führen nur dann zu höheren Zuzahlungen, wenn man das jetzige System nicht in Frage stellt. Das ist aber nicht gottgegeben. Mit der Solidarischen Pflegevollversicherung können sowohl höhere Löhne als auch mehr Personal solide finanziert werden, ohne Menschen mit Pflegebedarf zusätzlich zu belasten. Wenn die Caritas solche Konzepte ignoriert, sind ihre Beteuerungen für eine Aufwertung der Pflege heuchlerisch.“ Zimmermann weiter:</p>
<p>„Auch die Caritas wollte mehr als nur Applaus für die Pflegekräfte. Jetzt lässt sie alle schlecht bezahlten Pflegekräfte im Regen stehen. Die Dienstgeber nutzen dafür aus, dass ihre eigenen Beschäftigten nicht streiken dürfen. Kirchliches Sonderinteresse steht vor der Aufwertung des Pflegeberufs. Entgegen allen bisherigen Beteuerungen! Nötig wäre Druck auf das Bundesministerium, damit mit der anstehenden Reform der Pflegefinanzierung höhere Löhne ohne Belastung der Menschen mit Pflegebedarf finanziert werden können. Die Privilegien für kirchliche Arbeitgeber müssen beschnitten werden, wenn sie sich derartig gegen notwendige gesellschaftliche Verbesserungen stellen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-322980</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Feb 2021 18:40:26 +0100</pubDate>
                <title>Drohungen türkischer Faschisten gegen Mitglieder der Partei DIE LINKE</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/drohungen-tuerkischer-faschisten-gegen-mitglieder-der-partei-die-linke/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Erneut haben Mitglieder der Partei DIE LINKE Morddohungen erhalten. Dazu erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie wir erfahren mussten, sind erneut Mitglieder unserer Partei, die sich gegen&nbsp;die Repression in der Türkei engagieren, von Morddrohungen betroffen. Hier wird ein Muster sichtbar: So bald die Repressionen gegen die HDP in der Türkei erneut verschärft werden, nehmen auch hierzulande die verbalen Attacken gegen Unterstützerinnen und Unterstützer der HDP zu, ob in den Sozialen Medien, oder wie jetzt mit Morddrohungen.</p>
<p>Wir erklären uns solidarisch mit den Betroffenen! Und wir sagen klipp und klar: Wir lassen uns nicht einschüchtern! Kein Fußbreit dem Faschismus!</p>
<p>Immer wieder kommt es zu Morddrohungen aus extremistischen Kreisen gegen Menschen, die sich für Geflüchtete einsetzen, die sich gegen Rassismus engagieren, die klare Kante gegen Rechts zeigen. Wir fordern die Ermittlungsbehörden auf, entschiedener für Aufklärung zu sorgen, damit gegen die Verantwortlichen vorgegangen werden kann. Wir dürfen nicht zulassen, dass Einschüchterungsversuche zur Normalität werden. Türkische faschistische Bewegungen müssen dabei ebenso ernst genommen werden wie andere rechte Netzwerke.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-322912</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Feb 2021 15:14:51 +0100</pubDate>
                <title>Streik der Handwerker bei der LEG: DIE LINKE NRW solidarisch</title>
                <link>https://www.dielinke-hagen.de/politik/aktuell/detail/news/streik-der-handwerker-bei-der-leg-die-linke-nrw-solidarisch-1/</link>
                <author>DIE LINKE. Kreisverband Hagen</author>
                <description>Die Handwerker des Wohnungskonzern LEG streiken für einen Tarifvertrag. Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW hat am heutigen Dienstag (23.2.21) ein Grußwort auf ihrer Streikversammlung gehalten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Arbeitskampf der Beschäftigten erklärt er: „Das ist schon ein dickes Ding, wie der Wohnungskonzern LEG Rekordprofite auf dem Rücken der Beschäftigten macht. Seit fast mehr als vier Jahren erarbeiten die Beschäftigten von TSP (Technik-Service-Plus GmbH) Traumumsätze und liegen stabil über den Planzielen des Mutterkonzerns – trotzdem weigert sich dieser, mit den Beschäftigten über die Aufnahme in den geltenden Tarifvertrag zu verhandeln."</p>
<p>"Während der Vorstandsvorsitzende der LEG, Lars von Lackum, sich sein Gehalt um über 1,4 Millionen Euro erhöht hat, erklärt der Konzern, für Tariflöhne bei der TSP sei kein Geld da – die allerdings nur 0,9 Millionen Euro kosten würden. So eine Dreistigkeit muss man erst einmal bringen. Wenn der Vorstandsvorsitzende auf etwa zwei Drittel seiner Gehaltserhöhung verzichten würde, könnten diejenigen, die das Geld jeden Tag erarbeiten, problemlos nach Tarif bezahlt werden", so Leye weiter.</p>
<p>Landessprecherin Nina Eumann ergänzt: „DIE LINKE NRW ist solidarisch mit den streikenden Beschäftigten! Die Forderungen der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft ver.di nach 170 Euro zusätzlich und 100 Euro für die Azubis sowie eine Einbindung in den Tarifvertrag sind nur gerecht. Für einen Mutterkonzern, der Rekordprofite einfährt, gibt es keine Entschuldigung für eine solch sture Verweigerungshaltung!"</p>]]></content:encoded>
                
                
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