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Der Kreisverband Die Linke Hagen lädt zu einer Veranstaltung am 29. September um 19 Uhr in die Geschäftsstelle der Linken in der Boeler Straße 14 ein.

Die Linke Kreisverband Hagen

Thema des Abends sind die Möglichkeiten der Kriegsdienstverweigerung.

In der Zeit der wachsenden Spannungen und Kriege, auch in Europa, ist es wichtig, die Möglichkeiten aufzuzeigen, die ein Stück zum friedlichen Miteinander beitragen.

Dazu gehört die Kriegsdienstverweigerung.

Als Gast des Kreisverbandes führt Joachim Schramm vom DFG-VK Witten-Hagen (Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen) durch den Abend.

Die Veranstaltung ist für alle demokratischen Menschen öffentlich und der Eintritt ist natürlich Frei.

Joachim Schram sagt:

„Fast 10.000 Menschen verweigerten im ersten Halbjahr 2026 den Kriegsdienst. Angesichts der Debatten um die Einführung einer neuen Wehrpflicht vielleicht schon im kommenden Jahr wollen viele junge Männer ein Zeichen setzen und deutlich machen: Ich bin nicht bereit, mich in militärische Strukturen zwingen zu lassen und in den Krieg zu ziehen. Gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht gingen Zehntausende auf die Straße, am 25. September findet der nächste Schulstreik statt. 

In der folgenden Woche, am Dienstag den 29. September, gibt es für alle, die mehr über die Möglichkeiten der Kriegsdienstverweigerung wissen wollen, eine Infoveranstaltung im Parteibüro der Linken Hagen, Boeler Straße 14. Ab 19 Uhr berichtet Joachim Schramm von der Gruppe Witten-Hagen der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen über den Hintergrund der Verweigerung, was sie zum Widerstand gegen die Wehrpflicht beitragen kann und wie das Verweigerungsverfahren genau abläuft. Die Deutsche Friedensgesellschaft gehört zu den Experten in Sachen Kriegsdienstverweigerung. Alle die sich für die Kriegsdienstverweigerung interessieren, sind herzlich eingeladen!“

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