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DIE LINKE. Kreisverband Hagen

DIE LINKE NRW gedenkt des 80. Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion

Anlässlich des 80. Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion organisiert der Landesverband der von DIE LINKE NRW am kommenden Dienstag (22. Juni 2021) um 12 Uhr eine Gedenkveranstaltung.

Dazu erklärt Tamara Helck, Friedenspolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW:

„Gerade in Zeiten der zunehmenden Konfrontation in Europa, der massiven Aufrüstung und einer wachsenden Kriegsgefahr ist es notwendig, aus der Geschichte zu lernen und zu begreifen, dass der Frieden in einem gemeinsamen Europa nur durch Dialog und das Bemühen der Partner, sich gegenseitig besser zu verstehen, dauerhaft gesichert werden kann. Ein gemeinsames Erinnern an die Gräuel des Krieges und das Gedenken an seine Opfer setzen ein wichtiges Zeichen für Aussöhnung und Verständigung."

Für die deutsch-russischen Beziehungen und die Förderung des gegenseitigen Verständnisses sind persönliche Kontakte und Veranstaltungen vor Ort, auf Ebene der Gemeinden, Städte und Länder, sehr wesentlich. „Dazu möchten wir als Landesverband der LINKEN in Nordrhein-Westfalen ghier in unserer Landeshauptstadt Düsseldorf die Partnerstadt von Moskau ist, beitragen. Wir freuen uns daher besonders, dass der Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn, Alexey Dronov, sein Erscheinen zugesagt hat“, teilt Helck weiter mit.

Zwar haben die im Bundestag vertretenen Fraktionen sowie die Bundesregierung in einer Debatte am Mittwoch, dem 9. Juni 2021, an den Überfall auf die Sowjetunion vor 80 Jahren erinnert und der Opfer des Krieges gedacht. Die Bundesregierung plant jedoch nicht, diesen Jahrestag in würdiger und angemessener Form mit einer eigenen offiziellen Veranstaltung zu begehen. „Wir bedauern dies jenseits aller parteipolitischen Unterschiede sehr, sollten doch am heutigen Tage die Millionen von Opfern dieses verbrecherischen Krieges, von denen einige hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, Vorrang haben vor aktuellen politischen Differenzen“, so die Friedenspolitische Sprecherin abschließend.

Das Gedenken wird an der Sowjetischen Kriegsgräberstätte "Am Gallberg" in der Blankertzstrasse, Düsseldorf-Ludenberg stattfinden. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist Partnerstadt von Moskau. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Zum Hintergrund:

Vor 80 Jahren, am Morgen des 22. Juni 1941, marschierte die deutsche Wehrmacht ohne Kriegserklärung überfallartig in die Sowjetunion ein. Das "Unternehmen Barbarossa", seit Juli 1940 geplant, war von Anfang an als Raub- und Eroberungskrieg angelegt mit dem Ziel, sich die Nahrungs- und Rohstoffquellen weiter Teile des Landes für die Weltmachtträume der Nationalsozialisten untertan zu machen. Die Kriegsplanung sah vor, das Land bis zum Ural dauerhaft zu besetzen. Dieses „Ostimperium" sollte gemäß den Vorstellungen der Nazis die Rohstoffe und Nahrungsmittel liefern, um dem 3. Reich die Ressourcen für eine eigenständige Weltmachtrolle zu sichern.

Das eroberte Territorium sollte wirtschaftlich und bevölkerungspolitisch „neu geordnet" werden. Darunter verstand man eine drastische Dezimierung der einheimischen Bevölkerung, um „unnütze Esser" auszuschalten. Daher war von vornherein klar, dass die Bewohner der besetzten Gebiete entweder vertrieben, durch Hunger umkommen, getötet oder als Zwangsarbeiter unter deutscher Aufsicht eingesetzt werden sollten.

Man muss dies wissen, um den verbrecherischen Charakter dieses Angriffskrieges, in dessen Verlauf ungefähr 27 Millionen Menschen dort ihr Leben verloren, zu begreifen. Davon waren mehr als die Hälfte Zivilisten. Fast vier Jahre lang dauerten die blutigen Kämpfe, die ebenfalls unerhörte Zerstörungen in den betroffenen Gebieten der Sowjetunion zur Folge hatten.

DIE LINKE NRW nimmt diesen Jahrestag gemeinsam mit Kin-Top e.V. , einer seit vielen Jahren in Düsseldorf tätigen Bildungs- und Integrationseinrichtung, die auch als interkulturelles Zentrum NRW anerkannt ist, zum Anlass, der sowjetischen Opfer zu gedenken, die in Düsseldorf und Umgebung der Gefangenschaft und der Zwangsarbeit zum Opfer gefallen sind.


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