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DIE LINKE. Kreisverband Hagen

Studenten droht Verschuldung durch fehlende Entlastung

Innerhalb eines Jahres sind die Warmmieten für neu vermietete WG-Zimmer im Schnitt um 44 Euro bzw. 11,4 Prozent gestiegen, wie aus dem Hochschulstädte-Scoring 2022 des Moses-Mendelssohn-Instituts hervorgeht.

Viele Studierende können sich die WG-Zimmer in Unistädten schlicht nicht mehr leisten, trotz Nebenjob. Hierzu erklärt Daphne Weber, Sprecherin der Studierendenschaft im Parteivorstand DIE LINKE:

»Auf die inflationsbedingte Steigerung der Mietpreise kommen die Energiekosten noch oben drauf. 200 Euro für Studierende im dritten Entlastungspaket ist allerdings nicht mal die Hälfte einer Monatsmiete in den großen Städten. Studierende werden sich verschulden oder ihr Studium abbrechen – ein Skandal, als ob die Pandemie nicht schon genug Pläne junger Menschen zerstört hätte. Was wir jetzt brauchen, sind nachhaltige und radikale Lösungen, die die Mietpreisexplosion eindämmen. Als Linke und als linker Studierendenverband SDS schlagen wir einen bundesweiten Mietendeckel und die Vergesellschaftung großer Wohnkonzerne vor.«

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